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Wir in Heerdt 2007

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AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

Wir in Heerdt 2007

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Feiern Sie unbesorgt. Ein Arzt ist sicher in Ihrer Nähe ! Vom 17. bis 21. August feiern wir mit unseren Freunden das Heerdter Schützenfest.

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WIR IN HEERDT Offizielle Schützenzeitung des St. Sebastianus Schützenvereins

Zum Gruße!

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iese Formulierung werden die interessierten Leser zu Beginn von vielen Schützenheften sehr oft lesen können. Die durchschnittliche Anzahl dieser „Grußworte“ beträgt je nach Schützenverein zwischen vier und fünfzehn Ausfertigungen. Da kommen der 1. Chef, der 2. Chef, der Ehrenchef, der Oberst, der Ehrenoberst, der Regimentskönig, der Jungschützenkönig, der Pagen- oder Schülerkönig, der Protektor und der Präses zu Worte. Dankend werden auch wohlgemeinte Zeilen des Oberbürgermeister und seiner Bürgermeister, des Bezirksvorstehers, der zuständigen Ratsvertreter aller Couleur, des Repräsentanten der Bruderschaft und des Baases des Heimatvereines entgegen genommen. Alle diese Zeilen haben den wohlgemeinten Zweck, Dank zu sagen, zu loben und gute Grüße zu übermitteln. Und nebenbei sie füllen die Seiten des Schützenheftes, damit die entsprechende Zahl der Werbeseiten aufgelockert werden kann. Aber denken die Verantwortlichen auch an die Leser an die Empfänger dieser Botschaften? Interessiert es diese Zielgruppe, diese immer wiederkehrenden Inhalte zu lesen? Der Heerdter Schützenverein ist der Meinung, dass eine derartige Vielzahl von Grußworten dem eigentlichen Sinn eines Schützenheftes widerspricht. Aus diesem Grund haben wir seit der ersten Ausgabe unseres Jahresheftes „Wir in Heerdt“ im Jahre 1993 auf diese Art der Zeitungsgestaltung verzichtet. Traditionell starten wir nach dem Einleitungstext direkt mit den aktuellen Berichten, und dies wollen wir auch in Zukunft so halten. Ein kurzer Blick zurück auf das letztjährige Schützenfest mit dem veränderten Ablauf zeigt, dass durch diese Maßnahmen neue Impulse gebracht und diese überwiegend mit Zustimmung und Begeisterung angenommen wurden. Und so können wir Ihnen auch in diesem Jahr erneut interessante Schützentage versprechen. Die Party am Freitag, der Heimatabend am Samstag, die Mundartmesse vor unserem großen Umzug am Sonntag, der Jungschützenabend am Montag, das Seniorenfrühstück und der große Krönungsabend am Dienstag werden hoffentlich kaum Wünsche offen lassen. Gerne würden wir Sie bei unseren Aktivitäten begrüßen. Kommen Sie doch einfach ein Mal vorbei. Wir freuen uns darauf. Zum Gruße! Simon Mellmer 1. Chef

Heinz-Dieter Werner 2. Chef

Andreas Bahners Schatzmeister

Edmund Neuhofen 1. Schriftführer

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Heerdter Regimentskönigspaar 2006/2007

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iebe Heerdter Schützenfamilie! Eine Königszeit im Heerdter Schützenregiment ist eine durch zwei Schützenfeste begrenzte Erfahrung, die ein jeder Schütze einmal anstreben sollte. Der Plan, Schützenkönigspaar in Heerdter zu werden, reifte schon seit vielen Jahren in unseren Hinterköpfen, allein die Gelegenheit ergab sich nicht wirklich. Oft waren es zum einem private oder geschäftliche Gründe, zum anderen schien das Amt eines 1. Chefs nicht mit den zusätzlichen Verpflichtungen eines Königspaares kompatibel zu sein. So sind viele Jahrzehnte ins Land gezogen, und erst nach 25 Jahren als

1. Chef hat dann vor allem Liane die provokative Frage gestellt, wenn wir es jetzt nicht versuchen, wann denn dann? So entstand, ohne dass es jemand ahnte, der Entschluss, beim Schützenfest 2006 „draufzuhalten“. Lediglich die Familie (die Töchter sollten als Hofdamen mit an dem Ereignis partizipieren) und HDW, der ja letztendlich einen großen Teil der Repräsentationsaufgaben übernehmen musste, waren vorher eingeweiht. Meine Kompaniekameraden fielen aus allen Wolken, als wir sie erst kurz vor dem Schuss eingeweiht haben. Und so war es doch eine große Sensation, als HDW nach

Regimentskönigspaar 2006/2007 Simon und Liane Mellmer 4


Heerdter Regimentskönigspaar 2006/2007

Abschuss aller Pfänder als Königskandidat den 1. Chef aufrief. Mit dem Fallen der Platte war dann der Bann gebrochen. Die wochenlange Geheimhaltung war zu Ende und von überall flogen uns die Herzen entgegen. Und trotz

unserer jahrelangen Erfahrung aus der „Tour durch ein Heerdter Schützenjahr“ übertraf das Königsjahr doch unsere Erwartungen. Herzliches Entgegenkommen, freudige Erwartungen und kameradschaftliche Anerkennung haben wir überall angetroffen. Selbst da, wo der 1. Chef oft reserviert

betrachtet wurde, konnten wir als Königspaar freundschaftliche Gesten und Worte entgegennehmen. Wir haben dies sehr genossen und müssen jetzt kurz vor dem neuen Schützenfest feststellen, dass die Zeit für schöne Dinge immer schneller vergeht, als die der Anspannung. Und so möchten wir allen danken, die uns dieses Jahr so leicht und locker gestaltet haben. Unserer Familie, die durch die gemeinsam erlebten Stunden noch näher zusammengerückt ist. Unserer Gesellschaft, den 6. Grenadieren, die uns da unterstützt haben, wo es eben nur ging. Und den Vorstandskameraden, die fast alles von der Routinearbeit eines Vorsitzenden von uns fern gehalten haben, damit auch das Königsjahr im Vordergrund steht. Letztendlich gilt aber der Dank allen Schützen, die uns so freundlich empfangen und durch das Jahr begleitet haben. Es war wirklich ein tolles Erlebnis, dass meine Liane und ich nicht missen möchten. Und wir können es nur jeden Schützen empfehlen, einmal auch ein solches tolles Königsjahr anzustreben. Wir hoffen nun auf ein interessantes Schützenfest und würden uns sehr freuen, über die Schützentage viele Gäste und Besucher bei allen Gelegenheiten als Schützenkönigspaar begrüßen zu können. Unseren Nachfolgern wünschen wir heute schon ähnlich schöne Zeiten im Kreise der Heerdter Schützen. Simon und Liane Mellmer 5


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AUS Heerdter DEM Jungschützenkönigspaar LEBEN DER GESELLSCHAFTEN 2006/2007

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iebe Heerdter Bürgerinnen und Bürger, Schützen und Jungschützen! Ein schönes Königsjahr neigt sich nun dem Ende zu. Es hat uns viel Spaß und Freude gemacht, dem St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf-Heerdt als Jungschützenkönigspaar zu repräsentieren. Wir erhielten viele Einladungen zu den Krönungen der einzelnen Kompanien, denen wir mit viel Freude nachgegangen sind. An dieser Stelle möchten wir uns auch bei allen Schützen, Funktionären, Vorstandsmitgliedern und allen Jungschützen bedanken, die uns so toll durch das Jungschützenkönigsjahr begleitet haben. Wir bedanken uns auch noch einmal ganz herzlich beim Tambourcorps für die Einladung zur Schießtour und Krönung in Delbrück-Westenholz. (Es war einfach super). Kurz gesagt, unser Jungschützenkönigsjahr wird uns immer in guter und schöner Erinnerung bleiben.

Jungschützenkönigspaar Markus Frenzke und Anne Mockel Wir wünschen Euch allen für die nächsten Schützenjahre viel Glück, Erfolg und gute Laune. Markus Frenzke und Anne Mockel

Dal Farra Remo Nikolaus-Knopp-Platz 39 40549 Düsseldorf Telefon: 0211/507746 7


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AUS DEM Stationen LEBENeines DERKรถnigspaares GESELLSCHAFTEN

Simon und Liane Mellmer

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AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

70 Jahre „Hääder Sappeure“

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as Schützenjahr 2006/2007 steht für uns zwar ganz im Zeichen unseres Jubiläums, das „normale“ Vereinsleben leidet aber keineswegs darunter. So haben wir im Altenheim Heerdt wieder mit den Bewohnern einen Nachmittag gefeiert und besonders unsere Goldnadelträger Lisbeth () und Herbert Frings haben sich über diese Aktion sehr gefreut. Es waren schöne Augenblicke zu erleben, wenn die vom Mandolinenorchester gespielten alten Melodien von den Senioren auswendig mitgesungen wurden. Alle bekamen noch ein kleines Präsent, so dass man von einer gelungenen Ver-

Seniorennachmittag im CBT Altenheim Heerdt 2007 anstaltung sprechen kann, die in unserem Terminkalender einen festen Platz hat, da die Vorbereitungen für dieses Jahr schon mit der Heimleitung besprochen wurden. Von den Senioren zu den Junioren: Die alljährliche Nikolausfeier für unsere Jüngsten stellt ebenfalls eine feste Größe in unserer Gemeinschaft dar, wenn unser Leutnant Willi Wengler den Kleinen die von den Eltern notierten „Leviten“ liest. 10

….wo sind denn die Tüten? Ganz so schlimm ist es aber wohl nicht, denn die Aufmerksamkeit der Kinder gilt weniger den Worten als den Tüten, die der Nikolaus neben sich aufgestellt hat. Ein Dank für diesen harmonischen Nachmittag/Abend gilt den Organisatoren Brigitte, Hans, Sandra und Jörg (alle heißen Wallis) sowie den Damen fürs Kuchen backen. Herausragende Ereignisse eines Schützenjahres sind natürlich das Schützenfest sowie das Schießen/die Krönung. Mit Fug und Recht kann man behaupten, dass das letzte Schützenfest eines der Schönsten war, das jemals gefeiert wurde. Mit dazu beigetragen haben die Neuerungen wie z.B. das weltliche Titularfest, das als Schützenparty am Freitag der Kirmes vorgeschaltet war und das mit der Wahl einer Miss Niederrhein ein wirkliches Novum für unseren Stadtteil darstellte. Dazu der veränderte Programmablauf mit dem Heimatabend bereits am Samstag und der tollen Travestieshow sowie dem Stargast Bata Illic. Außerdem der Jungschützenabend am Montag und der Seniorenvormittag am Dienstag.


AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

Jeder Tag hatte seine Höhepunkte, es war alles wie aus einem Guss und hätte gar nicht besser laufen können. Der Zuspruch der Heerdter Bevölkerung an diesen Tagen war ebenfalls sensationell und hat den erfreulichen Gesamteindruck abgerundet. Wir sind sicher, dass sich dies „rundgesprochen“ hat und wir in diesem Jahr zumindest eine ähnliche Resonanz erwarten dürfen. Für uns als Kompanie nicht unerwähnt bleiben darf dabei das Essen, dass uns die Gesellschaft Wildschütz am Montag spendiert hat. Unser Schießen /Krönung haben wir auf Grund des nachfolgend beschriebenen

Heinz Zimmermann aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen. Wir wünschen ihm von dieser Stelle aus gute Besserung. Bei herrlichem Wetter brachen wir dann zu einer gemütlichen Busfahrt mit viel fester und flüssiger Wegzehrung auf, um unser 70-jähriges Bestehen standesgemäß in einem alten Schloss in der Nähe von Geseke zu feiern. Der Eingang war mit Wachhäuschen versehen und deshalb wie für uns gemacht.

Den großzügigen Innenhof haben wir gleich „erobert“. Anschließend erfolgte eine weitere Stärkung im Kaminzimmer. ….es geht nichts über einen gesunden Appetit Kompanieausflugs in diesem Jahr zeitlich etwas verschoben, so dass hierüber erst im nächsten Jahr berichtet werden kann. Es war eine Freude zu sehen, dass alle aktiven und, aus Altersgründen, nicht mehr aktiven SAPPEURE mit ihren Damen in heller Aufregung am Treffpunkt Hymgasse standen. Als einziger von den „Alten“ konnte leider unser ehemaliger Leutnant

Verschnaufpause nach der anstrengenden Busfahrt 11


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Danach fuhren wir zum nahe gelegenen Möhnesee und genossen eine ausgedehnte Schiffstour. Die Luft war anscheinend so salzig, dass sich bei der Rückkehr ins Schloss deutliche Durstgefühle bemerkbar machten, die gerade noch gestillt werden konnten.

Der Prototyp eines Gauklers mit seiner Leier

Gruppenbild mit Damen, die der Dinge harrten, die da kommen sollten Dann wurde es aber ernst, denn am Abend stand ein Rittermahl mit einem Gaukler und allem Pi Pa Po auf dem Programm. Die Vorfreude auf dieses Ereignis war vollauf berechtigt, denn das Gelage hielt nicht nur, was es auf dem Papier versprochen hatte, sondern die Erwartungen wurden, nicht zuletzt durch die Art, wie der Gaukler den Ablauf gestaltete, bei weitem übertroffen. Wer wollte, konnte sich den Wams wirklich „voll schlagen“, kam aber meistens nicht dazu, denn schon hatte unser mittlalterlich gekleideter „Vorturner“ wieder ein neues Spielchen auf Lager oder fesselte uns mit kenntnisreichen Anekdoten aus früheren Jahrhunderten, die er so ausschmückte, dass kein Auge trocken blieb. 12

Da auch wir nicht mit Zwischenrufen sparten, gab es manch munteres Wortgeplänkel, das ihm ebenfalls sichtlich Spaß machte. Darüber hinaus schien ihm auch das eine oder andere von uns angestimmte Liedchen zu gefallen. Natürlich durften die obligatorischen „Strafen“ nicht fehlen, wenn die vorgegebenen Tischsitten nicht eingehalten wurden.

Es war wie im Schlaraffenland... Gegen Mitternacht hatte die Völlerei ein Ende, so dass endlich Zeit für einen gemütlichen Absacker gekommen war.


AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

Nach einer Erholungsphase in den dicken Gemäuern ging es dann zum Frühstück bzw. für die Spätaufsteher zum Brunch sowie zu einer kurzfristig organisierten Schlossführung. Bis zum Eintreffen des Busses genossen wir noch das schöne Wetter und das „Schlossambiente“ und hatten auf der

Rückfahrt genug Zeit, uns über das gelungene, harmonisch verlaufene Wochenende zu unterhalten. Alle Beteiligten waren der Meinung, dass wir das alle 70 Jahre wiederholen sollten. Die HÄÄDER SAPPEURE möchten sich bei ihren Ehrenmitgliedern und Nadelträgern Lisbeth () und Ehrenoberst Herbert Frings, Oberst Heinz Heckermann, Toni Küppers sen. und Peter Greiser für die im Laufe des Jahres gewährte Unterstützung bedanken. Gemeinsam mit unseren Damen wünschen wir allen Heerdter Bürgerinnen und Bürgern sowie allen Schützen ein schönes Schützenfest 2007. Eure Hääder Sappeure

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AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

Tambourcorps Düsseldorf-Heerdt 1922

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rüher hätte man vielleicht ein Wörterbuch, oder einen dicken Wälzer durchstöbert. Heutzutage ist das aber nicht mehr nötig, sondern man kann ganz bequem einfach einen Begriff in den Computer eingeben und schon bekommt man ganz viele Definitionen und Informationen heraus geworfen. Als ich für ein Thema für unseren diesjährigen Bericht suchte, viel mir eine Definition des Schachspiels besonders auf. Darin heißt es: „Der König ist die wichtigste Figur beim Schachspiel, da es Ziel des Spiels ist, den gegnerischen König matt zu setzen.“ Darüber können wir nur müde lachen, denn unser König steht ja nicht ganz alleine

auf den Schlachtfeld des Schützenjahres. Hinter ihm hat er immer ein starkes Heer von großen und kleinen Kriegern, die ihn in jeder Situation unterstützen. Zu allererst wäre dort die Spielfigur der Dame erwähnt. Laut Definition ist „die Dame die stärkste Figur beim Schachspiel“. Das stimmt auch in jeder Lebenslage, denn ein König kann nur ein guter sein, wenn er eine starke Frau hinter sich stehen hat, sonst ist sein ganzer Kampf direkt zum Scheitern verurteilt. Des weitern besteht sein Heer aus den Türmen, die zwar nicht sehr beweglich sind, ihm aber jederzeit den nötigen Rückhalt und die Sicherheit geben. Diese Türme kann er immer wieder aufsuchen,

Tambourcorps Schützenfest 2006 15


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AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

wenn es nicht weiter geht oder er vor einem großen Problem steht. Auch in unserem Verein gibt es diese Festung: unseren „Ältestenrat“. Eine Reihe von Kameraden schaffen es gesundheitlich einfach nicht mehr, uns aktiv auf der Strasse zu unterstützen. Jedoch stehen sie uns immer und

machen. Ohne sie wäre der König nichts. Als letztes fehlt nur noch „der schwächste Stein im Schach“. Er ist der kleinste und anfangs der unbedeutendste. Er ist ein Wall der übrigen Figuren, dessen „Bedeutung im Verlauf der Partie immer höher wird“. Natürlich kann nur von unserer Jugend die

überall mit Rat und Tat zur Verfügung und helfen, wo es nur geht. Daher sind sie für uns auch keineswegs „Passive“, sondern gehören ebenso zu unserem aktiven Vereinsleben, wie alle anderen auch. Aber zurück zu unserem Schachspiel. Auf der Seite des Königs kämpfen natürlich auch die Springer. Sie sind überall und nirgendwo, sie sind immer da, wo es brennt oder etwas zu entscheiden gibt, genau wie der Vorstand. Immer und überall muss er sich mit den Problemen herumschlagen und niemand nimmt ihn auf dem Feld wirklich wahr. Der König könnte aber niemals ohne seine Läufer ins Feld ziehen. Sie stehen zwar unter ihm, machen aber den Verein aus. Sie sind diejenigen, die man auf dem Feld sieht und die die eigentliche Arbeit

Rede sein. An Schützenfest auf der Strasse hat man diesen „Wall“ sogar bildlich vor sich stehen. Zwar ist unsere Jugend momentan noch größtenteils zu jung, um Verantwortung im Verein zu übernehmen, aber wir alle wissen, dass sie die Zukunft des Vereins sind, und dass es nicht mehr lange dauern wird, bis ihre Bedeutung rapide zunimmt. So besteht unser Verein, wie alle anderen auch, aus einem großen Miteinander, wo jeder dem anderen hilft, seinen Teil zum Ganzen beiträgt, und wir gemeinsam „in die Schlacht ziehen“. Mit dieser kurzen Anekdote über unser doch einmaliges Gemeinschaftsgefühl im Tambourcorps möchten wir allen Bürgerinnen und Bürgern ein geselliges und schönes Schützenfest wünschen. Euer Tambourcorps aus Heerdt 17


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AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

Blasorchester St. Benediktus Düsseldorf-Heerdt 1952

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iebe Leserinnen und Leser! Was macht eigentlich einen Schützenverein aus? Auf den ersten Blick ganz einfach und logisch: Die Gesellschaften, aus denen der Verein besteht. Gut, neue Frage: Was macht eine Schützengesellschaft aus? Schon blöd so eine Frage: Aber was hat man schon in der Schule gelernt?? Es gibt keine blöden Fragen – nur blöde Antworten. Also wollen wir einmal der Frage/ Antwort auf den Grund gehen. Beginnen wir noch einmal mit der Ausgangsfrage: Was macht eigentlich einen Schützenverein aus? Es sind die vielen verschiedenen Gesellschaften. Was macht eine Gesellschaft aus? Was macht einen Verein, der zum Schützenverein gehört, aus?

Was macht ein Orchester, welches aus musikalischer Sicht zum Schützenverein gehört, aus? Nun, das scheint doch ganz leicht: Es sind die Mitglieder, aus denen der Verein besteht. Doch auch hier kann man fragen: Was macht die Mitglieder aus und was macht sie zu einem Verein? Und was ist der Unterschied zwischen Orchester und Schützengesellschaft?. Zunächst wollen wir einmal mit dem Vorstand beginnen. Wobei wir uns allerdings nicht allzu lang mit den ersten beiden Vorstandsmitgliedern aufhalten möchten. So können wir direkt zu der Position des Schriftführers wechseln, der in einem Orchester ebenso für die schriftliche Unterhaltung der Mitglieder zuständig ist, wie auch der Schriftführer einer Gesellschaft. Zu seinen Aufgaben gehört nicht nur das Schreiben der Geburtstagskarten, sondern auch der umfassende Jahresbericht.

1. Vorsitzender

2. Vorsitzende 19


AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

Für diesen hat man in der Regel ein Jahr Zeit. Doch so ein Jahr geht manchmal sehr schnell um, dass man sich halt mal eine Woche vor der Jahreshauptversammlung bei einem guten Essen und einigen Gläsern Wein auf das Wesentliche des letzten Jahres besinnen sollte. Da der Bericht eines Blasorchesters häufig etwas ausführlicher ausfällt, als der in einer Schützengesellschaft, gibt es im Bereich der schriftlichen Festhaltung noch einen weiteren Job: sozusagen die rechte Hand des Schriftführers: der „Chronik-Schreiber“

Geld haben und ist sofort eingeschnappt, wenn einer mal nicht nach seiner Pfeife tanzt. Sobald die Uniform zu tragen ist, meckert er ständig. Zu sagen hat er ansonsten relativ wenig: die Rede ist vom Spieß. Bei uns sucht man diesen Menschen allerdings erfolglos. Ob das jetzt daran liegt, dass wir einfach immer adrett gekleidet sind und uns auch so verhalten, oder weil ein Spieß mit uns überfordert wäre, ist nicht so genau zu sagen. Ein weiterer Job, der mit Geld zu tun hat, ist der Job des Kassierers. Er ist fürs

Unser Schriftführer und seine rechte Hand…

„Ich habe fertig!“ unser Kassierer nach getaner Arbeit…

Nun kommen wir langsam in den Bereich, wo sich die Spreu vom Weizen trennt. Um auch unseren unerfahrenen Lesern in Sachen Schützenverein die Sache etwas zu verdeutlichen: Eine Schützengesellschaft hat sich aus dem Militär entwickelt, es finden sich also verschiedene Posten mit verschiedenen Funktionen wieder: Es gibt Posten, die jeder haben möchte, aber niemand kann den leiden, der diesen Posten wirklich belegt. Eigentlich könnte man ihn gut mit Politikern oder Managern vergleichen. Er will für alles und wegen allem

Geldausgeben zuständig: eigentlich ein toller Job, nur leider mit einem Haken: er muss das Geld vorher selbst eingetrieben haben. Dieses Eintreiben stellt sich das ein oder andere Mal als sehr aufwendig heraus, vor allem in einem Orchester, wo es nicht nur um die eigenen Mitglieder geht. Für so eine Aufgabe sind also nur wirkliche, starke, tapfere und schlagfertige Menschen prädestiniert. Kommen wir zu den nächsten Posten: Hauptmann: Tja, das mit dem Hauptmann ist so eine Sache. Er hat nur dann was zu

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AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

sagen, wenn es um das Thema Uniformen geht. Er darf bestimmen, was wann wie getragen wird. Ob die Mitglieder das richtig befolgen, entscheidet der Spieß. Tritt die Gesellschaft dann mal in Uniform auf, so ist es der Hauptmann, der endlich mal von sich aus was sagen darf (obwohl es zumeist nur die Ansagen der Runden sind...), ohne auf die Anweisungen von oben warten zu müssen. Außerdem er führt die Gesellschaft auf der Straße an. Naja, so ist es zumindest in den „normalen“ Gesellschaften. Bei uns läuft das alles etwas anders ab. Wir haben die letzte Probe vor Schützenfest und es gilt zu entscheiden, was angezogen werden soll. Ein Blick aus dem Fenster zeigt: es könnte rein theoretisch die Möglichkeit bestehen, dass am Schützenfestauftakt die Sonne scheint oder zumindest mal rausguckt, also heißt es: schwarze Hose, Hemd mit kurzen Ärmeln, Krawatte, Schulterklappen, Mütze, vorsichtshalber Uniformjacke mitbringen und „rot-grün gestreifte“ Socken. Für den Fall, dass einer nicht die richtigen Socken an hat, bekommt er spätestens bei

...wir ziehen ja unsere rot-grün gestreiften Socken an“

der nächsten Probe von unserem Es-HornSpieler einen über die Mütze, falls dies nicht schon am selbigen Tag geschehen ist. Für das Ansagen der Runden ist seit Jahr und Tag unser 1. Vorsitzender zuständig, obwohl ihm die jüngere Generation immer mehr unter die Arme greift. Das mit dem Vorlaufen ist bei uns so eine Sache. Am liebsten würden alle in die letzte Reihe laufen. Daher sind wir manchmal beim Aufstellen nicht so schnell, wie die Schützengesellschaften. Wir sind halt alle etwas schüchtern und halten uns lieber ruhiger im Hintergrund auf. Doch an manchen Tagen haben wir Glück und unser Dirigent ist zur Stelle. Unsern Dirigenten verkörpert eigentlich von jedem Posten ein bisschen. Ständig

meckert er und verlangt unmögliche Sachen von den Mitgliedern. Tenuto, piano, aber..., (siehe Spieß), steht immer an der Front (siehe Hauptmann), kassiert stellvertretend für den Haufen hinter sich die großen Komplimente nach Konzerten, wird grundsätzlich als Leiter des Orchesters genannt und hat immer die Finger mit im Spiel, wenn es um das Thema Noten geht. Beim Thema Noten wären wir wohl beim unbeliebtesten Job angekommen: 21


Unser Zeltwirt

Karl-Heinz Oellers aus

Erkelenz-Kuckum wünscht allen

Bürgern und Schützen ein sonniges und schönes Schützenfest 2007 in

Düsseldorf-Heerdt

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AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

der Notenwart. Bei uns müsste es eigentlich die Notenwärterinnen heißen. Sie sind immer den Launen unseres Dirigenten ausgesetzt, müssen gucken, dass alle Mappen rechtzeitig vollständig vorliegen: notfalls einige Mappen drei bis viermal nachkopieren, und sind dafür verantwortlich, dass die Noten von A nach B kommen. Außerdem ist eine von beiden immer für das Shuttle-Taxi zwischen Düsseldorf und Glehn verantwortlich… Insgesamt bleibt also zusagen:

Auch wenn wir keine Schützengesellschaft in dem Sinne sind, läuft bei uns doch alles höchst kontrolliert und in geregelten Zügen ab. Bei uns kann jeder zu allen Themen seinen nötigen Senf dazugeben, ohne direkt eins über den Deckel zu bekommen.

...unsere Frauen ...

Wir haben, so groß und unterschiedlich diese Gruppe auch ist, immer unseren Spaß. So ein liebenswerter Haufen voll von den individuellsten Chaoten gibt es sicherlich nicht oft und da sind wir stolz drauf! Blasorchester St. Benediktus

... mit dem Durchblick

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Christoph AUS DEM Mäschig-Pokal LEBEN DER der GESELLSCHAFTEN Heerdter Jungschützen

A

nfang der 90er Jahre hatte sich die Gemeinschaft nicht nur Gründe zum FeiGemeinschaft der Jungschützen ern gibt: Am 3. Juni 1996 starb Christoph in Heerdt mehr oder weniger in Luft Mäschig durch einen Autounfall. aufgelöst. Um das Ganze wieder mit Zum 10. Todestag von Christoph Leben zu befüllen, trafen sich an einem stifteten die anderen „GründungsMittwoch im Jahre 1995 Andreas Bah- mitglieder“ den Christoph Mäschigners, Peter Klapdor, Christoph Mäschig, Pokal der Heerdter Jungschützen. Stephan Mirbach, Ralf Schmitz, Markus Dieser Wanderpokal wird jährlich von Trautmann und Thomas den Jungschützen an Trautmann bei Küppers Personen verliehen, mit dem Ziel, regelmädie sich in besonderer ßige Versammlungen Weise um die Heerddurchzuführen und auch ter Jungschützen verdadurch vereinsübergreidient gemacht haben. fend untereinander KonVerbunden ist dieser takt zu halten. Pokal mit einem OrSchnell waren die den, der dem GeehrVorstandsposten verten als bleibende Ergeben: Andreas wurde innerung angesteckt Chef, Christoph Schriftwird. führer, Stephan KassieAls ersten Träger rer und Markus wurde dieses Pokals entschieSpieß. Peter war damals Christoph Mäschig  den sich die Jungsschon Regiments-Jungchützen ohne lange schüt-zenbetreuer. Um nachdenken zu müssen Thomas und Ralf nicht zu benachteiligen, für Markus Trautmann. Markus war und wurden sie zu Beisitzern ernannt. ist seit der damaligen „Wiederbelebung“ Nach und nach kamen immer mehr der Jungschützen-gemeinschaft bis Jungschützen hinzu. Das hatte zur Folge, heute mit Herzblut und Engagement dass neben einer Party in der „Trompete“ nicht nur für die Jugendlichen im auch eine Tour nach Maasbree in Holland Heerdter Schützenverein tätig. Lange geplant und durchgeführt wurde. Dort Jahre war er Jungschützenbetreuer im nahmen die Jungschützen als Abordnung Heerdter Regiment, bis er 2005 Platz des Heerdter Regimentes am Schützenfest- für jüngere machte. Noch zu erwähnen umzug teil. Der Grundstein für einen gut ist, dass Markus seit dem 20. März funktionierenden Zusammenhalt unter den 2007 stellvertretender Vorsitzender der Jugendlichen war damit gelegt. linksrheinischen Jungschützen ist. Er ist Jedoch mussten die Heerdter Jungs- mit Sicherheit ein würdiger Träger des chützen bald einsehen, dass es in einer Christoph Mäschig-Pokals. 25


High-Light’s des Schützenfestes 2007 Sonntag, 12.08.2007 12:00 Uhr

Rundtragen der „Goldenen Mösch“ durch die Königskompanie 6. Grenadiere ab „Küppers Bierstuben“

Freitag, 17.08.2007 19:00 Uhr

Schützenparty aus Anlass des Titularfestes Wahl der „Miss Niederrhein“ als Vorentscheidung zur Wahl der „Miss Germany 2008“ Festzelt Simon-Gatzweiler-Platz

Samstag, 18.08.2007 18:30 Uhr

Fackelzug

20:30 Uhr

Großer Heerdter Heimatabend mit verschiedenen Stars und der Roland Brüggen Band Festzelt Simon-Gatzweiler-Platz

Sonntag, 19.08.2007 09:30 Uhr Feldgottesdienst im Festzelt in Düsseldorfer Mundart 14:00 Uhr Festumzug durch den Stadtteil Heerdt 16:00 Uhr Große Parade auf der Rheinallee 19:00 Uhr Ball der Kompanie-Königspaare mit der Roland Brüggen Band Festzelt Simon-Gatzweiler-Platz Montag, 20.08.2007 19:30 Uhr Großer Heerdter Jungschützenabend mit Krönung des Heerdter Jungschützenkönigspaares Festzelt Simon-Gatzweiler-Platz Dienstag, 21.08.2007 10:00 Uhr

Seniorenfrüstück (ab 70 Jahre) Festzelt Simon-Gatzweiler-Platz

Parade auf der Rheinallee

17:30 Uhr

19:00 Uhr 26

Fest- und Krönungsball mit feierlichem großen Zapfenstreich und der Show-Band Remix Festzelt Simon-Gatzweiler-Platz


AUS DEM LEBENPreisrätsel DER GESELLSCHAFTEN Seit dem Erscheinen der Zeitung „Wir in Heerdt“ sind Sie es als Leser gewohnt, ein Preisrätsel vorzufinden. Dabei haben wir es uns zum Ergeiz gemacht, jedes Jahr eine neue Art der geistigen Herausforderung zu präsentieren. In diesem Jahr haben wir nach einer interessanten Rätselform gesucht. Wir haben uns für ein Zahlenrätsel entschieden. Die Zahlen sind durch Buchstaben zu ersetzen. Dabei bedeuten gleiche Zahlen gleiche Buchstaben. Die dritten und fünften Buchstaben ergeben jeweils von unten nach oben gelesen ein Sprichwort 1. 6 7 20 14 Briefbeginn

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9. 10 12 18 Teil des Tages

7

5

14

2. 18 7 14 13 7 10 verschiedener Meinung

10. 4 3 7 9 19 capeartiger Indianermantel

3. 2 20 18 12 18 10 einer der Mörder Cäsars

11. 11 14 7 13 9 1 hinterer Teil des Halses

4. 2 3 16 15 14 alkoholische Mischgetränke

12. 10 14 14 Meeressäugetier

7

1

3

18

19

6

5

5. 1 18 20 3 Heilbad, Ferienplatz

20 12

13. 2 6 11 5 Hauptstadt in Nahost

6. 4 8 14 13 Schiedsrichterutensil

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14. 4 3 13 7 12 14 geistreicher Schlusseffekt

7. 15 13 17 14 7 behördliche Genehmigung

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15. 10 12 14 13 steile Straße

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8. 5 3 12 12 14 20 Teil des Eies Tragen Sie das Sprichwort in die Lösungskarte ein auf Seite 63 und werfen Sie diese in die Lostrommel am Schützenfestsamstag. Und schon können Sie attraktive Preise gewinnen. Die Ziehung erfolgt am Samstag dem 18.08.2007 gegen 22:30 Uhr im Festzelt auf dem Simon-Gatzweiler-Platz. Gewinnen können nur anwesende Personen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 27


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AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

6. Grenadiere „Hankwieser Jonges“

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ericht über das Schützenjahr 2006/2007 Schötzefest-Sonndach wore mer widder beim Inge injelade. Heinz-KempkesJedächnis-Fröhstöck. E Jedächnisbier jow et och för die, die schon eens verdrare kunnten. Ewwer dis moo wor irjendwat angers, komisch. Sonst die Johre löpt mich dä Sim immer hergerheer: „Werner, du best jetz so lang schon Schötze, du most och mo dä große Könisch mache“. Ich sach dann immer: Sim, loss dat ene ange donn, ich sorch doför, dat dä Könisch en zackije Parad kritt“. Ewwer wie jesaht, diesmo wor alles angers, ich han nix von em jehört. Om Schiesstand dann dä Verzell: „Dä Sim mäkt dat diesmo“ Geröchte, sonst nix! Äwwer wie et sowiet wor, dä Jong jeht an de Stang und schnaap, wor die Plaat onge. -Dä Sim is Könisch-, eene vom Hankwieser, von de Jrenadiere. Liane un Sim han sich so jefreut un de kompanie no hus injelade. Liane hätt jet leckeres zo esse jemaht un Sim hätt im Keller Bier jezappt, jede wat e kann. Dis Johr drare mer 2 Fahne, onsere von der Kompanie und die vom Rejiment. Domit jonn mer jetz om Titulatfest on om Kirchhoff wenn et nödich is. Ewwer dat is dies Johr och angers, es is fast nix zo donn. Ich ben jedem Schötze dankbar,

dä im letzte Johr nitt jestorwe is, so kann et bliewe. Im Dezember han mer widder dat tradizionelle Riefkoke-Esse met lecker Bier beim Jürjen Jrütter om Hoff em kleene Zelt afjehalde. Mit e Heizjebläse jow et och en wärme Fott. Op Karnewals-Sonndach han mer widder dat Biwak in Nederkassel jemaht. Bier vom Füxje un Jrönkohl met Mettwohsch, ha, lecker. Im Mai wore mer beim Heeder Turnverein. Die turne jo överhaupt nit mii, noch nit emoo sackhöppe oder sonst jet, nur noch Tennis speele die do. Op onsere neue Rejimentsscheeßstand han mer do unsere Kompanie-Könisch usjeschosse. Dä Michael Plum is et jewohde. Owens han mer Andrea un Micheal im Vereinsheim jekrönt. Die Oberkasseler Jrenadiere wore och dobei. Met denne verstonn mer ons janz prima. Die Woch dropp wore mer dann beim Schötzefest in Oberkassel. Öwer dat wäder sare mer nix, dat weeß doch jeder wat do emmer is. No em Zoch jow et im Zelt widder MatjesSchnittches. So, dat wor et dis Johr un jetz waade mer op Kirmes. Joot wäder mösse mer krieje, weil mer so brav woore.Dat wönscht üch Werner Richter. Us die alde Scholl von de Heeder Landstrooß. 29


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Vittorio und Daniela begrüßen die Heerdter Schützen und Bürger und wünschen ein gutes und frohes Schützenjahr. VEREINS LOKAL DER 7.GRENADIERE

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AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

Gesellschaft 7. Grenadiere

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ach dem zwangsläufigen Auszug aus der Gaststätte „ Zur alten Post“ in die „Küppers Bierstuben“ sind wir seit gut 1 1/2 Jahren wieder an alter Stelle und fühlen uns bei Daniela und Vittorio gut aufgehoben. Unsere Versammlungen werden kurzfristig am „ grünen Brett“ in der alten Post oder per Telefon oder auf der Straße kundgemacht. Unser Königsschießen fand am Samstag, dem 16. Juni 2007 um 12.00 Uhr auf dem HTV Platz statt. Vorher trafen wir uns um 11.00 Uhr in der Gaststätte „ Zur alten Post

„. Nach dem Schießen wurde der neue König Rainer Müller in der Gaststätte „ Zur alten Post „gekrönt. An seiner Seite steht heute seine Königin Kati Hennes. In diesem Jahr vollenden 3 Kameraden das 70. Lebensjahr: Im September Giuseppe Longo, im Oktober Manfred Jung, im Dezember Max Kretzschmar und Herbert Lohmar feiern im November ihren 60. Geburtstag. Für das bevorstehende Schützenfest 2007 wünschen wir Euch, allen Freunden, Bekannten und Bürgern schöne Festtage.

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AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

8. Grenadiere Dorfschwalben

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ir Dorfschwalben sind in der Mauser: uns fallen die Federn aus. Die Dorfschwalben legen nur noch wenige Eier und die sind auch noch leer! Die Muttertiere sind zwar noch fit, aber auch schon teilweise flugunfähig! Aber besser zu viert fliegen, als überhaupt nicht mehr. Unser neuer König – Detlef Brendel die stärkste Schwalbe ist auch die lustigste. Ein Schütze durch und durch. Es wird erzählt, er geht auch schon einmal mit seinem Schwalbenschwanz ins Bett (so wird unser Frack genannt). Mit der liebenswerten Sonja an seiner Seite zieht er mit den Schwalben überall hin, auch wenn die Zeiten schlecht sind und das Futter immer knapper wird! Zurzeit leben

wir von den Wintervorräten, aber nach schlechten Zeiten kommen sicherlich auch wieder gute. Höchste Zeit, dass auch weibliche Schwalben nicht nur Eier legen, sondern auch mitfliegen dürfen. Man sieht es ja auch an Angela Merkel. Was für Deutschland gut ist, kann für den Schützenverein nicht schlecht sein. Die Zeit des Umdenkens ist gekommen, die alten Federn müssen einfach abgeschnitten werden. Lustige Schützen und Schützenfrauen werden bei uns gerne aufgenommen (Fräcke sind vorhanden). Die Dorfschwalben wünschen allen schöne Kirmestage Kontaktadresse: Heinz Laqua, Oberleutnant der 8. Grenadiere Dorfschwalben, Telefon: 0211/500069

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AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

1. Marine-Kompanie von 1927 Düsseldorf-Heerdt

Das „kleine“ Jubiläum der Marinekompanie im Jahr 2007

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or genau 80 Jahren wurde unsere kleine Kompanie im Jahre 1927 gegründet. Die zwischenzeitlich fast ausgestorbene Kompanie der Marine kann durch stetigen Zuwachs in den letzten fünf Jahren mit nun neun Mitglieder, fünf Jungschützen und einen Pagen am Schützenbrauchtum teilnehmen. Der ganze Stolz der Marinekompanie gilt natürlich unseren fünf Jungschützen, die das Kunststück fertig brachten, nacheinander in den Jahren 2005 und 2006 den Jungschützenkönig zu stellen. Hierfür bedanken wir uns noch einmal bei Philipp Schiffer und Markus Frenzke. Auch unser jüngstes Mitglied, der Page Marvin Frenzke, ist sich jetzt schon sicher, dass er es seinem Bruder mit etwas Glück nachmachen kann und in den nächsten Jahren ebenfalls das ehrenvolle Amt des Jungschützenkönigs übernehmen wird. Vom jüngsten Mitglied wollen wir nun zu unserem ältesten Mitglied kommen. Oberleutnant „Setto“ Martin Sporken ist seit 1949 Mitglied in der Marinekompanie. Setto ist seit Jahrzehnten als Schriftführer in unserer Kompanie tätig. Außerdem war er seinem Dienstrang

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Martin Sproken 1951/52 entsprechend für die Ordnung in unserer Kompanie zuständig. Mit bedauern teilte uns Setto am 24.02.2007 mit, dass er aus gesundheitlichen Gründen diese Ämter nicht mehr ausüben kann. Er wird der Marinekompanie aber als Mitglied weiterhin erhalten bleiben. Der erneut als erster Vorsitzender bestätigte Jürgen Müller bedankt sich daraufhin für den stets vorbildhaften Einsatz, die immer offenen Worte und die in nicht zu übertreffender Weise mit Humor und Düsseldorfer Platt niedergeschriebenen und verlesenen Sitzungsprotokolle. Der einstimmig gewählte Nachfolger und gleichzeitig zum Oberleutnant beförderte Antonio „Toni“ Munoz hat nun die schwere Aufgabe, das Amt in gleicher Weise fortzuführen.


AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

Die zweite Schützentour der Marine-Kompanie Die Tour On the Island: Nachdem die Marinekompanie genügend über Veränderungen und Personalien kundgetan hat , möchten wir noch zwei für die Marine wichtigen Ereignisse berichten. Am 30.04.2006 haben wir unser Boot für 3 Tage verlassen und mit Hilfe der zivilen Luftfahrt die Insel Mallorca erreicht. Dort hatten wir mit unseren „klasse“ Frauen bei tol-

lem Wetter viel Spaß, der leider viel zu schnell endet. Abschließend möchten wir darauf hinweisen, dass die Kompanie nur durch gute Arbeit und kameradschaftliches Verhalten gewachsen ist. Jüngste Gerüchte, die behaupten, wir würden Vorstandsmitglieder des St. SebastianusSchützenvereins bei karnevalistischen Fernsehübertragungen zu Werbezwecken einsetzen, sind falsch.

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Gut bürgerliche Küche Bundeskegelbahn Gesellschaftszimmer Vereinslokal der Ges. Hermann Löns Ges. Heerdter Jongens Ges. Schwarze Husaren Ges. Marine

Fühlen Sie sich bei uns „Sau“- wohl Donnerstag Ruhetag

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AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

Gesellschaft Schwarze Husaren 1949

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iebe Leserinnen und Leser! Proklamation führte Peter Greiser durch, Anfangen möchten wir dieses Jahr der es sehr spannend machte für unsere Pfingsten. Pfingsten wurden wir von unse- Frauen, die vorher den Schießstand verrem Mitglied Heinz Schneider eingeladen, ließen. Als dann der neue König genannt der sein 50jähriges Schützenjubiläum wurde, fiel unsere neuen Königin Claufeierte. Unsere Kompanie marschierte dia Posern aus allen Wolken und zittert bei der Parade in Büderich mit. Der seitdem ihrem Königsjahr entgegen. Der Ablauf war etwas gewöhnungsbedürftig, Königssold wurde in Bier umgesetzt und aber wir verbrachten zwei schöne Tage wir verbrachten einen schönen Abend miteinander. miteinander. Die Wirtin war von dem groEin paar Tage später fand unser Kö- ßen Durst einiger Kameraden überrascht, nigsschießen auf dem HTV-Platz statt. konnte dann aber nach langem Kampf Zeitig fingen wir den Tag mit einer kleinen noch rechtzeitig ihre Gaststätte schließen. Versammlung an. Nach und nach trudelten alle Gäste ein. Auch unsere Frauen, die nach langem Quengeln mitschießen durften, trafen langsam ein. Bei schönem Wetter wurde der Grill angeschmissen und das Schießen konnte beginnen. Unsere jüngsten Mitglieder schossen am besten und auch die Frauen machten eine gute Figur. Den Gästevogel schoss Thorsten Bergmann ab, der später aktives Mitglied unseres Vereins wurde. Bei einem separaten Scheibenschießen, an dem alle Königspaar teilnahmen, stellte Barbara Michael Bergmann und Claudia Posern Hulverscheidt alle Beteiligten in den Schatten und errang die meisten Schon zwei Monate später war SchütRinge. Nach einem aufregenden Tag fand zenfest und die allgemeine Aufregung in eine Auslosung statt und die Königsplatte unserer Kompanie ging von vorne los. Vor wurde aufgelegt. Der Kamerad Michael allem unsere Königin Liesel und ihre HofBergmann hatte den ersten Schuss und damen mussten sich oft umziehen, noch der neue König war auserkoren. Die bestimmte Sachen besorgen und immer 37


Heerdt – Ursprungsquelle des linksrheinischen Düsseldorf Der Bürgerverein Heerdt e.V. hat jetzt mit der professionellen Hilfe von dtp-Weber eine eigene Home-Page mit Stadtteil-Portal erstellt. Hier stellt sich der Verein mit Vorstand, Satzung, Jahresbericht und Aktuelles aus dem Stadtteil Heerdt vor.

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AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

präsent sein. Aber nach eigenen Aussagen hat es auch sehr viel Spaß gemacht. So gingen die Tage dahin und wir waren alle überrascht, dass unser Schützenfest trotz Umgestaltung ein voller Erfolg wurde. Angefangen mit unserem Titularfest, das sehr gut besucht war. Wir bekamen zwar in den hinteren Bereichen des Zeltes nur die Hälfte mit, hatte aber den Eindruck, dass bei so vielen jungen Leuten Deutschland noch nicht verloren ist. Ein kleines Highlight war für uns das Schießen, bei dem die Husaren jede Menge abschossen. Nebenbei brachten wir einem ranghohen Offizier unserer Kompanie das Asbach-Trinken auf hohem Niveau bei, der seitdem den Leistungsträgerorden tragen darf. Der absolute Höhepunkt war natürlich die Krönung unseres Regimentskönigs

Gerold Grüssel, der schon vorher mit einigen Elvis- und Luftgitarreneinlagen Stimmung machte. Nach einer „Herzzerreißenden Abschiedsrede“ und großem Beifall, konnte der neue König Simon Mellmer sein Amt antreten. O Ton Gerold:“ Womma ma so sagen! An un für sich hätt dat vill Spaß jemaat“. Ein besonderes Dankeschön an dieser Stelle an unseren Vereinswirt Peter Greiser und seine Frau Brigitte, die uns sehr unterstützt haben und wie immer sehr flexibel waren. Einige Zeit später veranstalteten Gerold und Liesel noch eine Abschiedsfete, zu der viele Gäste eingeladen waren. Bei einem guten Buffet und vielen Getränken verbrachten wir einen schönen Abend. Der nächste Termin war unsere Herrentour nach München. Müde, aber mit guter Laune und vielen Lebensmitteln bzw. Getränken, machten wir uns um ca. 6:00 Uhr auf die Reise und kamen nach etlichen Stunden in München an. Im Hotel angekommen merkten wir sehr schnell, dass italienisches Wochenende war und ca. 100 Leute vor uns einchecken wollten. Dank unserem sicheren Gespür fanden wir direkt einen gemütlichen Biergarten und hielten eine Krisensitzung ab. Nach kurzer Beratung ließ unser passives Mitglied Norbert Esser seine Beziehungen spielen und erreichte einen Freund auf dem Oktoberfest. Mit einem kleinen Stoßtrupp machten wir uns auf den Weg, um die letzten Plätze im Bierzelt zu verteidigen. Nachdem uns das erfolgreich gelang, stieß der Rest der Truppe dazu und erklärte das Zimmerproblem als gelöst. Wir verbrachten einen schönen Tag 39


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AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

und unsere Kompanieführung machte die Erfahrung, dass bayrisches Bier doch anders ist, und suchte früh am Abend das Offiziersquartier auf. Führungslos und ohne Befehle hielten wir trotzdem noch lange durch. Nur die Nachtwache musste bis zum Morgen noch die Theke bewachen. Chaotisch war noch, dass viele von uns die falsche Zimmernummer bekamen. Aber auch dadurch ließen wir uns nicht beirren und gingen „voll aber glücklich“ ins Bett. Am nächsten Morgen machten wir ein ausgiebiges Frühstück, um danach in unserem Lieblingsbiergarten in den Tag zu starten. Als uns die Münchner Taxiinnung schon einen Orden verleihen wollte, sahen wir, dass es dort auch eine S-Bahn gab. Mit dem gesparten Geld und voller Tatendrang fuhren wir in die Innenstadt und waren begeistert. Nach einem Mittagessen im Augustinerkeller schlenderten wir langsam in das Hofbräuhaus und waren begeistert von der Größe dieses Lokals. Unsere Kompanieführung zeigte uns dann, wie schnell man sich an bayrisches Bier gewöhnen kann und hielt tapfer durch. Voller Zufriedenheit fuhren wir am nächsten Tag nach Düsseldorf. Unser Spieß Gerold Grüssel meinte:“ Womma ma so sagen! An un für sich wor dat en joode Tour.“ Dann nahm er seine Luftgitarre und ging nach Hause. Fazit: Da alle total begeistert waren, wird es wohl nicht die letzte Fahrt nach München gewesen sein! Nach dieser schönen Tour zog bei uns wieder der normale Alltag ein, denn die Generalversammlung und die Weihnachtsfeier standen an. Auf der

Generalversammlung wurden die Ämter neu gewählt. Alle wurden in ihrem Amt bestätigt. Nur der bisherige Schriftführer Dieter Vangeertruiden legte sein Amt aus persönlichen Gründen nieder und der Kamerad Michael Bergmann übernahm das Amt widerwillig, aber mit großem Ehrgeiz. Außerdem haben wir wieder Zuwachs bekommen. Die Kameraden Jürgen Müller und Lothar Gläser wurden als passive und die Kameraden Max Mockel und Thorsten Bergmann als aktive Mitglieder bei uns aufgenommen. Unsere Weihnachtsfeier veranstalteten wir im Füchschen. Bei einigen leckeren Bierchen, Haxen und Schlachtplatten beendeten wir ein schönes, aber anstrengendes Jahr. Der nächste Höhepunkt unserer Kompanie war unsere Krönung am 31.03.2007. Unser Kompaniekönigspaar Manfred und Marion Müller mussten nach einem tollen Jahr leider abtreten und Platz für Michael Bergmann und Claudia Posern machen. Es war ein stimmungsvoller Abend mit sehr vielen netten Gästen. Leider können aus Platzgründen nicht alle Geschichten des letzten Jahres erzählt werden. Man erlebt schöne und nicht so schöne Zeiten während eines gesamten Schützenjahres. Aber meistens bleiben die positiven Erlebnisse im Kopf hängen. Aber nach jeder Krise ist der Zusammenhalt in der Kompanie umso größer. Damit möchten wir uns für dieses mal verabschieden und wünschen allen Schützen und Bürgern ein schönes Schützenfest. Gesellschaft Schwarze Husaren 41


Die Heerdter Schützenchefs

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n der Spitze des Schützenvorstandes im St. Sebastianus Schützenvereins Düsseldorf-Heerdt stehen mit Simon Mellmer, als erster Chef, und Heinz-Dieter Werner, als zweiter Chef, zwei gestandene Schützenkameraden, die seit vielen Jahre und Jahrzehnten gemeinsam die Geschicke des Vereins steuern. In diesem Jahr feierten beide besondere Geburtstage: Simon Mellmer wurde am 28. April 2007 65 Jahre alt und HeinzSimon und HDW Dieter Werner vollendete zwei Monate bei den wenigen Mußestunden später am 28. Juni 2007 sein sechzigstes Lebensjahr. Beide Chefs danken herzlich den Kameraden, die diese Ehrentage zu einem Glückwunsch und auch einem Dank für die geleistete Arbeit genutzt haben. Bei dem Resümee ihrer bisherigen Arbeit dominieren eindeutig die positiven Aspekte. So ist es gelungen, den Verein nach wirtschaftlich schwierigen Jahren finanziell zu gesunden. Ein neuer Hochschießstand wurde für den Schützenplatz mit einigen Geburtswehen gebaut und nach dem dies geschafft war ein weitere Hochstand gemeinsam mit dem HTV auf dessen Gelände errichtet. Die Sponsorverträge mit der Brauerei und dem Zeltwirt wurden für fünf Jahre zu guten Konditionen festgeschrieben. Die Schützenzeitung „Wir in Heerdt“ hat seit Jahren ein beachtliches Niveau. Es wurden Sponsoren und stille Spender gefunden, ohne deren Hilfe das Schützenfest in der bisherigen Qualität nicht aufrechterhalten werden kann. Und um beim Schützenfest zu bleiben wurden neue Wege beschritten. Der Freitag vor dem Fest bekam mit der Wahl zur Miss Niederrhein (als Vorwahl zur Miss Germany) einen neuen Höhepunkt und der Heimatabend mit aktuellen Fernsehstars fand am Samstag seinen neuen Platz. Für die jungen und junggebliebenen Mitglieder wurde der Jungschützenabend mit eigenem Programm aus der Taufe gehoben. Für die älteren Semester organisierte man am letzten Kirmesdienstag ein Seniorenfrühstück und mit der Mundartmesse am Sonntagvormittag hat man eine schöne Tradition eingeführt. Alles in allem sieht sich dies sehr positiv an und die Chefs können – vor allem Dank des besonderen Engagements einiger Vorstandskameraden – stolz auf die letzten Jahre zurückblicken. Aber wo Sonnenschein ist, tritt auch Schatten auf. Herausforderungen für die Zukunft müssen gemeistert werden. Einige davon seien hier exemplarisch aufgeführt. • Stopp dem Mitgliederschwund • Verbesserung der Altersstruktur also mehr Jüngere an den Verein binden • Öffnung des Vereins für weibliche Mitglieder • Konsolidierung der Finanzen durch Anwerbung weiterer Sponsoren und Mäzene zum Auffangen weiterer Kostenerhöhungen

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Die Heerdter Schützenchefs

• • • • • •

Findung einer Dauerlösung für den Pagenvater oder für eine Pagenmutter Einsatz eines neuen Vorstandsmitgliedes als Geschäftsführer (zur Entlastung des bisherigen Führungsquartetts) Verbesserung des Außenauftritts, z. B. durch Einführung von Ministerpaaren zur Begleitung des Regimentskönigs Ggfs. Einführung bzw. Erweitung einer Schießkommission Regenerierung der Öffentlichkeitsarbeit Und so weiter und so weiter! In einem lebendigen Verein gibt es immer viel zu tun. Darum unsere Bitte an alle Mitglieder: Setzt Euch für den Verein ein, engagiert Euch, wo Ihr nur könnt! Die Mentalität, „sich zurücklehnen und sich bedienen zu lassen nach dem Motto: Die haben sich ja wählen lassen und nun sollen sie auch die ganze Arbeit machen“ führt nur zu Frustration, Verzweifelung und sogar zur Amtsmüdigkeit. Also Gemeinsam sind wir stark und nur so hat der Heerdter Schützenverein eine glänzende Zukunft. Wir freuen uns darauf! Simon Mellmer, 1. Chef Heinz-Dieter Werner, 2. Chef

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Schießergebnisse 2007 Mannschaftswertung: 1. Gesellschaft Fidele Schützen 2. Gesellschaft Marine 3. Tambourcorps 4. Gesellschaft Hubertus

78 Treffer 74 Treffer 72 Treffer 72 Treffer

Schützen Einzelwertung 1. Kontny, Harald Ges. Fidele Schützen 20 Treffer 2. Werner, H. D Ges. Fidele Schützen 20 Treffer 3. Evertz, Lambert Ges. Hubertus 20 Treffer 4. Nausch, Michaela Tambourcorps 19 Treffer 5. Frenzke, Markus Ges. Marine 19 Treffer 6. Rund, Frank Ges. Fidele Schützen 19 Treffer 7. Burkhard, Bernd Ges. Schwarze Husaren 19 Treffer 8. Schiffer, Philipp Ges. Marine 19 Treffer 9. Cappallo, Anton Ges. Hubertus 19 Treffer 10. Bergmann, Michael Ges. Schwarze Husaren 19 Treffer 11. Mäschig, Dirk Ges. Fidele Schützen 19 Treffer 12. Meyer, Carsten Ges. Scheibenschützen 19 Treffer

2,19 min. 3,13 min 0,59 min hat alle Aus. 1,09 min hat alle Aus. 1,17 min hat alle Aus. 0,32 min Schnur 0,41 min Schnur 0,42 min Platte 0,45 min Schnur 0,47 min 1. silb. Eichel 0,50 min hat alle Aus. 0,52 min Schnur 0,58 min 1. silb. Eichel 0,52 min Schnur

Jungschützen Einzelwertung 1. Nausch, Michaela Tambourcorps 2. Frenzke, Markus Ges. Marine 3. Schiffer, Philipp Ges. Marine

19 Treffer 19 Treffer 19 Treffer

Offiziersschießen: Achim Frenzke Heinz-Dieter Werner Thomas Schmied Heinz-Dieter Werner

Ernst-Blasius-Pokal Albert Schelling Pokal Herbert Frings Pokal Vorstandspokal

Ges. Marine Ges. Fidele Schützen Ges. Wildschütz Ges. Fidele Schützen

0,32 min 0,41 min 0,47 min

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AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

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iebe Leserinnen und Leser, liebe Schützenkameraden! Beginnen möchten wir unseren jährlichen Rückblick mit unserem traditionellen Reibekuchenessen auf Vatertag am 25.05.2006. Wie in jedem Jahr trafen wir uns zum Entkleiden der Knollengewächse bereits einen Tag vorher in unserer Negerhütte, um diese am nächsten Tag in geriebener Form nach einem heißen Ölbad zu servieren. In gemütlicher Runde wurden diese dann mit einem leckeren Kaltgetränk verspeist. Am 03.06.2006 (Pfingstsamstag) trafen wir uns erstmalig auf dem HTV-Platz an der neuen Schießanlage zum Königsschießen. Nach einer zuvor kurzen Versammlung eröffnete Harald Kontny als Regimentsschießleiter das Kompanieschießen. Die bis dato noch recht spartanisch eingerichtete Schießanlage wurde mit jedem Gläschen „Füchschen Alt“ schöner. Als erstes wurden die einzelnen Pfänder abgeschossen, bevor wir zum Wettstreiten der Kompaniekönigsmodelle mit der Streitaxt überleiteten. Der goldene Schuss (keine Drogen) zum Kompaniekönig für das Jahr 2006/2007 gelang unserem Stiefelknecht „Oberstadjutant Jörsch Wölfchen“ Bessert. Darauf mussten wir erst einmal einen heben, Prost! Später sogar gemeinsam mit unseren Frauen und der Königsgemahlin Petra. Wir wurden wie immer im Vereinslokal zum Rapport erwartet. Einen Tag später, Pfingstsonntag, trafen wir uns in gewohnter Manier im Neger-

garten zum Königsgrillen (es gab auch Schweinefleisch). Gäste waren an diesem Tag herzlich willkommen.

Kompaniekönig Jörg „Wölfchen“ Bessert mit seiner Petra Zu unserer diesjährigen Krönungsfeier am 17.06.2006 begrüßten wir zum ersten Mal unsere Gäste im „Graf Spee“ in Lörick. Im gut besuchten Yachtclub feierten wir die Krönung mit unseren Freunden und befreundeten Kompanien. Eine große Tombola und auch Live Musik trugen zum Gelingen des Abends bei. Vielen Dank auch an den Wirt und seine Crew! Da wir die „Goldene Mösch“ am 13.08.06 auf dem Hof unseres Hauptmannes Ernst Krieger erwarteten, schmückten wir bereits einen Tag vorher das Negerdorf festlich für das kommende Schützenfest. Erwartungsgemäß stellte sich die Mösch mit samt dem Heerdter Tambour Corps vor. Da es an diesem Tag für Glühwein zu warm war, wurde uns ein lecker Dröpke – eiskalt – eiskaltes Bier – serviert. 47


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AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

Ungewohnt startete das Schützenfest am Freitag, den 25.08.06, mit dem weltlichen Titularfest. Um die Teilnahme gab es innerhalb der Kompanie viele Diskussionen, wobei der größte Teil leider durch Abwesenheit glänzte. Kimessamstag stand Fackelzug auf unserem Marschbefehl, dazu Antreten zum Mittagessenfassen im Schlüssel mit anschließender Einkehr auf der Ponderosa, dem Domizil der Scheibenschützen (vielen Dank für die Einladung). Aufgrund des Regenwetters ohne Abstecher bei den 7. Grenadieren. Des Sonntags nach dem MundartGottesdienst wurden unsere Karrieretypen Udo Kamp mit der silbernen Ehrennadel und Frank Lüdorf mit der silbernen Eichel ausgezeichnet. Vor dem „Heerdter Schlüssel“ trafen wir uns Kirmesmontag zu unserem Biwak. Durch DJ und Live-Musik wurde unser Vormittag für Gäste und unbeteiligte Passanten wiederum zu einem Erlebnis. Auch freuen wir uns, dass immer wieder auch vereinzelte Kameraden anderer Gesellschaften einen Blick am NikolausKnopp-Platz riskieren. Nachdem wir auch

den Dienstag hinter uns ließen, konnten wir auf ein schönes und gelungenes Schützenfest zurückblicken. Zur Jahreshauptversammlung am 04.11.06 wurde auch unser Vorstand neu gewählt, bzw. in seinem Amt bestätigt: 1. Vorsitzender: 2. Vorsitzender: 1. Kassierer: 2. Kassierer: 1. Schriftführer: 2. Schriftführer:

Dieter Krieger Frank Lüdorf Winfried Soroka Reinhold Baumbach Horst Claßen Udo Kamp

Von unserem Nachwuchs sehnsüchtig erwartet, fand unsere Kinderweihnachtsfeier am 09.12.06 im „Heerdter Schlüssel“ statt. Für diese gut besuchte Veranstaltung backten unsere Frauen wieder herrlichen, leckeren Kuchen. Aus glänzenden Kinderaugen konnte man lesen: „Wo sind die Weihnachtstüten?“ Diese wurden danach vom Weihnachtsmann alias Dieter Schmidt verteilt. Unser Weihnachtsmann hat noch Termine frei, schriftliche Anfragen bitte Kirmessonntag bei unserem Fahnenoffi-

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zier zwischen 10.30 Uhr und 11.30 Uhr abzugeben. Frühere oder spätere Anfragen können nicht berücksichtigt werden. Für die Sachspenden zur Kinderweihnachtsfeier bedanken wir uns bei den Kameraden Kurt Tiggelkamp und Horst Claßen. Am selbigen Abend fand in kleinem Rahmen unsere Weihnachtfeier statt und wir beendeten sozusagen das Jahr 2006. Zum Guten Schluss möchten wir noch folgende Kameraden erwähnen, die in diesem Jahr zum Schützenfest 2007 ihrem Namen als Alte Freunde alle Ehre machen: Unser Ehrenoberst Herbert Frings 50 Jahre Vereins- und Regimentszugehörigkeit. Oberst Heinz Heckermann 25 Jahre Oberst im Heerdter Regiment und unser Hauptmann der Gesellschaft (möchte namentlich nicht genannt werden) 15 Jahre Hauptmann, 40 Jahre Alte Freunde. Wir gratulieren den Kameraden zu ihren Jubiläen. Im kommenden Schützenjahr sind diverse Aktivitäten von uns geplant, hierüber erfahren Sie in der nächsten Ausgabe von „Wir in Heerdt“. Also bleiben Sie

Oberst Heinz Heckermann bis dahin gesund und feiern mit uns das Schützenfest 2007. Auch sind wir im Internet unter http://www.die-neger.de präsent. Ihre Gesellschaft Alte Freunde, genannt „Die Neger“.

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iebe Heerdter Bürgerinnen und Bürger, liebe Damen und Schützenkameraden Unsere kleine aufeinander eingeschworene Gemeinschaft konnte auch das Schützenjahr 2006/2007 nicht erschüttern. Kaum hatte dieses Schützenjahr begonnen, fuhren wir auch schon wieder mal nach Roseller Heide, um unseren neuen Kompaniekönig auszuschiessen. Was im Vorjahr allerdings mit zähem Ringen einherging, gelang dieses Mal um so schneller; die Männer putzen Preis- und Königsvogel so schnell, dass es nur ein reines Pfänderverteilen war, bei dem sich zwar ab und zu Vogel und Art des Pfandes änderten, nicht jedoch die Namen der erfolgreichen Schützen. Da es noch früh am Tage war, entschlossen wir uns, unter zu Hilfenahme der Flöter Girls noch einen Schnapsvogel auszuschiessen, um uns die Zeit bis zum Königsschuss und dem anschliessenden Abendessen zu verkürzen. Auch die Damen hatten gut angelegt, und so konnten Iris und Christa Cappallo zwei Pfänder dieses Vogels für sich beanspruchen und so ihrem Ruf als „Flintenweiber“ alle Ehre machen. Den Königsschuss setzte dann Peter Stamm, der zusammen mit seiner Petra unsere Kompanie nach der Krönung für alle sichtbar repräsentieren wird. Dann kam die besinnliche Jahreszeit und auch wir Flöter feierten die Weihnacht im Kreise unserer Mitglieder, Damen und Freunde des Vereins. Den obligatorischen Christstollen gab es natürlich auch sowie ein Geschenk von unserem amtierenden Königspaar Adi und Gerda und ein lec-

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keres Büffet, gestiftet von unserer Kasse. Allen an dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank. Dieser besinnliche begonnene Abend ging feucht fröhlich in den frühen Morgenstunden zu Ende und auch das Jahr 2006 neigte sich seinem Ende zu. Das Jahr 2007 brachte uns schon früh einen Höhepunkt, nämlich das kirchliche Titularfest mit dem anschliessenden Neujahrsempfang, den nicht genannte Kameraden bis in den früheren Abend hinein anderen Orts weiterfeierten. Kurz nach Karneval kam für uns das Fest der Feste, unsere Krönung. Man

Königspaar 2007/2008 Hans Peter und Petra Stamm


AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

kann sagen, was man will, aber diese Feste bei den Flötern sind immer für Überraschungen gut. So wurden nicht nur Peter und Petra Stamm gekrönt, sondem auch ein Kamerad für seine 25 jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Dann wurde der selbe Kamerad auch noch für seinen unermüdlichen Einsatz und sein Engagement im und für den Verein geehrt. Liebe Kameraden und Kameradieschen, an dieser Stelle nochmals vielen Dank dafür, Ihr alle macht mich sehr Stolz und habt mich damit auch wirklich überrascht. Am Krönungssonntag trafen wir uns alle zum Ausnüchtern auf Einladung unseres neuen Königspaares wieder bei Weggen. Ausnüchtern? Na, ja, einige machten einfach da weiter, wo sie ein paar kurze Stunden vorher aufgehört hatten. Ob freiwillig oder vom Haushaltsvorstand verordnet! Grins! Dieser Tag ging auch schon wieder fast in den Abend über, als die Stimmen, die uns nach Hause auf die Couch oder ins Bett riefen, übermächtig wurden, so dass wir ihnen gehorchen mussten. Am 14. April trafen wir uns dann bei Weggen zum Pokalschiessen. Unsere

Damen kegelten ihre Preise aus und wir feuerten auf die Schiessscheiben, was das Zeug hielt. So kam es auch, dass im ersten Durchgang fast jeder einen Pokal errang, aber Wunder oh Wunder, im zweiten Durchgang gab es nur einen Preis, einen Hirsch. Den konnte dieses mal der Markus und nicht, wie ersehnt, der Michael mit nach Hause nehmen. Nun freuen wir uns alle auf das diesjährige Schützenfest und wir wünschen allen Heerdter Bürger und Bürgerinnen, den Schützenkameraden mit ihren Damen und ihren Familien im Kreise ihrer Gesellschaften, dem Regimentskönigspaar und dem Vorstand, den Einwohnern von Düsseldorf, allen Bundesbürgern und allen, die Jeck op Schützefest sind, sowie allen gekrönten Häuptern eine tolle Heerdter Kirmes 2007! Sollte nun jemand Interesse an unserem sehr sympathischen, kleinen Haufen haben, so möge er sich bitte bei Michael Cappallo unter Tel.: 0211/50 76 90 melden oder einfach mal bei unserer Versammlung an jedem dritten Freitag im Monat bei Küppers vorbeischauen. Gesellschaft Flöter Jongens

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Gesellschaft Hermann Löns 1934

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ach einigen Jahren der Abwesenheit in der Schützenzeitung, wird es dieses Jahr mal wieder was von „Euren“ Lönsern zu lesen geben. Im 436. Jahr des Bestehens des Heerdter-Schützenvereins, bzw. im 72. Jahr des Bestehens der Gesellschaft Hermann-Löns, ist sehr viel bei uns passiert. Hier ein kleiner Auszug aus unserem Vereinsleben, der sich wahrhaftig lohnt, damit Sie liebe Leser/ Leserinnen einiges über uns erfahren. Nach einem gelungenem Schützenfest kam es zum ersten nennenswerten Höhepunkt, unserem Königsschießen. Bei wunderschönem Wetter haben wir uns getroffen, um unseren König zu ermitteln. Gesagt getan. Wir fuhren morgens früh in Heerdt los und kamen wenig später im schönen Büttgen an, wo wir uns dann mit unseren Frauen erst mal stärkten. Lange Zeit verging, bis sich die berühmte Frage stellte! Wer macht denn unseren König. Nach einem halbstündigen Vier-Kampf und einem gezielten Schuss errang der Kamerad Helmut Linde die Köniswürde. Als Königin wählte er seine Frau Karin. Auch im sportlichen Sinne waren wir dieses Jahr aktiv. Frei nach dem Motto „Dabei sein ist alles“ nahmen wir am Fußballturnier der Gesellschaft Heerdter Jongens teil, wo wir zwar sportlich nicht glänzend konnten, aber immerhin den Pokal für die fairste Mannschaft erringen konnten.

Einige Wochen später stand dann das Volleyballturnier der Gesellschaft Wildschütz auf dem Programm. Hier konnten wir, abgesehen von Ausnahmen in Form von Leuten, die zu viel Gerstensaft getrunken hatten, sehr befreit aufspielen, was sich am Ende mit dem 5. Platz wiedergespiegelt hat. Beiden Kompanien nochmals einen herzlichen Dank für die Einladungen zu Euren Aktivitäten, denen wir weiterhin sehr gerne beiwohnen möchten. Im Dezember kam es dann bei der Jahreshauptversammlung zu Neuwahlen in folgender Reihenfolge: 1. Vorsitzender: Thomas Linde 2. Kassierer: Detlev Römer 1. Hauptmann: Harald Linde 1. Schriftführer: Markus Schönauer Liebe Leser/Leserinnen hier endet unser Bericht nun. Wir danken allen, die tatkräftig zur Gestaltung und zum reibungslosen Ablauf des Schützenfestes beigetragen haben. Eure Lönser und deren Familien wünschen allen Heerdter Bürgern und natürlich auch ihren Familien ein schönes, fröhliches, friedvolles aber auch gemütliches Schützenfest 2007. Wer Interesse haben sollte, bei uns dabei sein zu wollen, kann jeden 2. Freitag im Monat um 20.00 Uhr in die Hubertusstube zu unserer monatlichen Versammlung kommen. Bis bald Eure Lönser 57


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Gesellschaft 1. Reserve 1973

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iebe Freunde der Gesellschaft 1. Reserve Immer wieder begegnet uns ein Wort: VERSPÄTUNG. Wer ständig auf die unglaubliche Erfindung der Schienen angewiesen ist, wird sich mit Genugtuung auf diesen Bericht stürzen. Auch innerhalb unserer Gesellschaft müssen wir uns stets diesem Problem stellen. Jedes Antreten berührt uns aufs neue mit dem Problem, dass jedes gleisbetriebene Unternehmung innerhalb unserer Heimatstadt betrifft. Nur die Ausreden der, nennen wir sie mal, „Nicht-Genau-Nehm-Probanden“ sind jedes Mal einen Eintrag ins Guinnesbuch der Rekorde verdächtig. Nehmen wir zum Beispiel das letzte Schützenfest: Sonntag Morgen antreten zum

Feldgottesdienst auf dem Simon-GatzweilerPlatz um 8.50 Uhr. Natürlich kamen alle zur befohlenen Zeit, bis auf...unseren Willi Wasser, seines Zeichens Mutter und Spieß der Kompanie. Er kam mit dem Fahrrad und seine Ausrede klang wie folgt: Mein Drahtesel sprang nicht sofort an. Vielleicht bemerkt der eine oder andere hier den Irrtum, den unser amtlicher Wadenbeißer auferlegen ist, ein Fahrrad hat höchstens Verstopfung und springt darum nicht sofort um. Aber kein Problem, er trug sich lieb und brav in sein Spießbuch mit einer Verspätung ein und schon war wieder alles gut. Eine weitere nette Ausrede trat vor einigen Jahren ans Tageslicht: Zu unserem Königsfrühstück ist es Tradition, den König in seiner Residenz aufzusuchen. Nach we-

1. Reserve beim Schützenfest 2006 59


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AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

nigen Stunden erschien auch endlich unser gekröntes Haupt mit der Ausrede: „Bei dem Anreiseweg müsst ihr es mir nachsehen, dass ich mich etwas verspätet habe.“ Nun sollte man wissen, dass die Königsresidenz direkt im Garten seiner Wohnung war und die kurzen Momente zur Verspätung beinahe zweieinhalb Stunden betrug. Dieser Satz zur Entschuldigung tendiert ganz weit oben auf der „originellen Sprüche-Scala“. Aber nicht nur das verspätete Antreten tritt immer wieder in Erscheinung, sondern das Zuspätkommen bei Versammlungen ist unter Schützenbrüdern ein weit verbreiteter Sport, der nach eigenen Regeln betrieben wird. Einen kurzen Einblick in das komplizierte Regelwerk möchte ich hier doch nicht scheuen. Zuerst muss man den Versammlungsbeginn um mindestens eine halbe Stunde nach hinten verfehlen. Anschließend setzt man sich mit einem nicht vielsagenden Gesicht einfach auf einen Platz und beginnt mit seinem Nachbarn ein Gespräch. Extrapunkte gibt es für eine falsche Notiz in seinen Notizblock, wobei es gleich ist, ob die Zeit zu früh, dann kann man nämlich allen Pünktlichkommenden ein schlechtes Gewissen einreden, oder zu spät notiert wurde. In diesem Fall ist es durchaus gerechtfertigt, dem Vorsitzenden mitzuteilen, dass ER eine falsche Zeit bei der letzten Versammlung mitgeteilt hat. Oh du glorreiche Gabe der Phantasie. Ferner sind Ausreden wie „Ich stand im Stau.“, „Ich hab verschlafen!“ oder

„Die Bahn ist mir direkt vor der Nase weggefahren!“, der Lieblingssatz unseres Hauptmanns Dirk Heidenreich, immer wieder sehr beliebt, nur nicht sehr originell. Obwohl: Ein Stau auf der Hauptverkehrsader von Bad Heerdt City an einem Sonntag um 8.00 Uhr ist zum Glück so häufig, dass unser Vorstand mal überlegen

sollte, einen Sondersender während der Schützenfeiertage einzurichten. Wie jeder Leser bemerkt, sind solche Verspätungen nicht allzu ernst zu nehmen. Obgleich immer wieder ärgerlich, kann man über jede Ausrede nur schmunzeln. Nach diesem kurzen Einblick in die Möglichkeiten der Wortgewandtheit der einzelnen Schützenmitglieder, und seit Euch sicher, nicht nur in unserer Kompanie ist es so, braucht man nur den nächsten Schritt tun und uns ansprechen. Wir sind während der Kirmestage jedenfalls anwesend und wünschen allen Gästen der Heerdter Schützenfestes schöne und freudige Kirmestage. Eure Gesellschaft 1. Reserve 61


AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

Gesellschaft Heerdter Jongens 2000

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ääder up jepast! Auch dieses Jahr möchten wir Euch wieder einen kleinen Einblick in unser Vereinsleben und über unsere Aktivitäten aus dem Jahr 2006/2007 geben. Schützenfußballturnier Am Vatertag 2006 fand unser viertes Schützenturnier auf dem Gelände des CfR-Links statt. Wiederum konnten wir vor zahlreichen Besuchern mit 15 Mannschaften das Turnier durchführen. Das Wetter spielte zwar nicht mit, aber der guten Laune der Anwesenden machte dies nichts aus. Nach einem spannendem Turnierverlauf wurden die Spielfreunde des Teams Moll verdientermaßen Turniersieger und wiederholten ihren Triumph aus dem Vorjahr. Der Fairness-Pokal wurde der Gesellschaft Hermann Löns überreicht. Erstmalig vergaben wir einen Pokal für den besten Torschützen. Mit sieben Treffern errang Toni Munoz junior die Torjägerkrone. Einen großen Anteil an der tollen Stimmung während des Turniers hatte unsere Haus- und Hof DJ „Schmiedy“. Schießen u. Krönung Das Schießen fand zum erstenmal auf dem neuen Schießstand des HTV statt. Trotz des neuen Schießstandes gaben unsere Frauen mal wieder eine bessere Schießleistung als wir ab. Bei schönstem WM-Wetter und 5 Minuten vor dem Anstoß des Viertelfinalspiels Deutschland Schweden errang Frank Kiefer die Königswürde. Königin wurde seine Frau Petra. Nachdem wir den Sieg

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Königspaar 2006/2007 Frank und Petra Kiefer der deutschen Mannschaft ausgiebig gefeiert hatten, stieg unsere Krönungsparty im Bistro 1919 (Clubhaus des CfRLinks). Unser neues Königspaar wurden würdevoll gekrönt und unser DJ Piz heizte anschließend die Party an. Da es sich nicht um eine steife Krönung, sondern um eine Party handelte, kam die lockere Art bei den Gästen sehr gut an! Im Rahmen der Party haben wir ein unterschriebenes Trikot von Fortuna Düsseldorf in einer amerikanischen Versteigerung für einen guten Zweck unter die Leute gebracht. Der Erlös von 250 Euro ging an den Aktionskreis Altenhilfe in Heerdt.


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Schützentour 2006 Die Tour nach Mallorca wurde in das verträumte Fischerdorf Palma gemacht. Dort ist es Anfang September immer sehr ruhig und man kann sich ausgiebig in dieser idyllischen Umgebung prima erholen. Einigen gefiel es sogar so gut dort, dass sie ihre Frauen nachholten und noch eine oder zwei Wochen Erholung dran-hingen – wie gesagt alles sehr ruhig in Palma. Die Tour wurde zusammen mit der 2. Alten Herren des CfR-Links bestritten und der Spaßfaktor erreichte ungeahnte Höhen. Leider gab es auch einige Ausfälle zu verkraften, die zur Folge hatten, dass derjenige das Hotelzimmer nicht mehr verlassen konnte oder wollte.

So ist es einem Kameraden gelungen, direkt am ersten Abend so unglücklich in der Disco zu stürzen, dass er von da an einen dicken Knöchel hatte und die ersten Tage mehr auf dem Zimmer verbracht hat als auf der Promenade. Bösen Gerüchten zu Folge hatte er wohl zu viel Alkohol zu sich genommen und ist dann beim Versuch seine Schnürsenkel zu binden einfach umgekippt. Schützenfest 2006 Höhepunkt war wieder einmal unser Schützenfest. Dieses Jahr wurde zum ersten mal das weltliche Titularfest auf den Freitag vor dem Schützenfest gelegt. Durch die lockere After-Work-Party

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im Zelt hatte das Schützenfest einen guten Anfang genommen. Auf Einladung unsers Königspaares Frank und Petra wurden wir am Kirmessamstags in der Hubertusstube verköstigt. Für den Montag stellte unser Kamerad Frank Schreiber seinen Garten zur Verfügung und lud die Gesellschaft zur einer deftigen Gulaschsuppe ein. Auch dieses Jahr versuchten wir wieder unserem Spieß das Gefühl zugeben, dass er einer von uns sei. Na ja, nächstes Jahr ist auch noch eine Jahr. Ohne die Unterstützung von unseren Frauen und den Freunden der Kompanie wäre es bestimmt nicht so ein schönes Schützenfest geworden!

Einen besonderen Dank möchten wir auch unseren Frauen aussprechen. Ohne ihre tatkräftige Hilfe über das ganze Jahr, hätten wir nicht so viel Spaß und Erfolg gehabt. Weitere Informationen über unsere aktuellen Aktivitäten und unser Vereinsleben könnt Ihr auch auf unserer Homepage www.heerdterjongens.de nachlesen. Großer Abschied Leider verabschiedeten sich am 30. Mai unsere Freunde und Vereinswirte Brigitte uind Peter Greiser aus der Hubertusstube. Sie haben uns jahrelang mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Für die grenzenlose Unterstützung möchten wir uns nochmals

Weihnachtsfeier Familiär ging es bei unserer Weihnachtsfeier in der Alten Post zu. Nachdem sich Kameraden an dem leckeren Büffet satt gegessen hatten mussten einige von ihnen vor dem Weihnachtsmann strammstehen. Zum Glück blieb dem Weihnachtsmann und seinen beiden Gefährten dem Lunerengel und der Knecht Rupgreiser nichts verborgen. Zu guter letzt Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an unser Königspaar Frank und Petra Kiefer für ein tolles Schützenjahr, an die ehemaligen Wirte unseres Vereinslokales – Peter und Brigitte Greiser, sowie an alle Freunde der Gesellschaft.

bei Euch bedanken. Wir, unseren Familien und unseren Freunde haben sich bei Euch immer sehr wohl gefühlt. Vielen, vielen Dank für`ne superjeile Zick!!!! Euch allen hier in Hääd am Ring wünschen wir ein schönes Schützenfest, denn dat seit Ihr uns weet. Eure Heerdter Jongens 2000 65


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Gesellschaft Fidele Schützen

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ine Gesellschaft wie aus dem Bilderbuch! Wieder einmal haben wir ein erfolgreiches Schützenjahr hinter uns gebracht. Nachdem der neue Vorstand den einen oder anderen Stolperstein überwunden hatte, fand auch der neue Schriftführer den Stein, der mit seinem Namen versehen war. Prompt hat er es verschwitzt, den Pagenkönig 2005/2006 im Jahresbericht zu erwähnen, besonders schlimm, wenn der selbige der eigenen Kompanie entspringt. Deshalb an dieser Stelle, wenn auch nachträglich, die besten Glückwünsche zur Königswürde an Felix Pohl von den Fidelen mit seiner Königin Cira. Nach der langen Winterpause schossen wir unseren Kompaniekönig im Juni 2006 auf dem Schießstand im schönen Heerdt aus.

Nachdem Dieter und Karin erfolgreich gekrönt wurden, stand am ersten JuliWochenende schon die nächste Veranstaltung ins Haus und zwar das Schützenfest unserer befreundeten Gesellschaft Har-

Königstreffen im Sauerland

Unser Kompaniekönig 2006/2007 ist im Jahr eins der neuen Schießstandzeitrechnung unser Kamerad Dieter Adam mit seiner Karin. 67


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AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

Kräften auf das Ereignis des Jahres, auf das große Heerdter Schützenfest,wo man sich dann daran erinnern muss, wie die Fackel zusammengebaut wird. Aber wie Ihr alle seht, schaft man auch dies Jahr für Jahr.

monie aus Altastenberg. Gerne folgten ein paar Fidele dieser Einladung und feierten kräftig mit. Gerne wird auch hier kräftig mitmarschiert und gespannt beobachtet wer den Vogel abschießt.

Auf Kirmes wird dann marschiert, gefahren und den großen Auftritt zur Parade gewartet. Schießen die Pagen der Fidelen nicht wunderbar, auch stellen wir in diesem

Nachdem ein mehr oder weniger anstrengendes bzw. durchgefeiertes Wochenende gut hinter sich gebracht wurde, konzentrierte man sich mit vereinten 69


AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

Im Oktober 2006 fuhren wir mit unseren Damen ins schöne Rheingau, wir verbrachten zwei außergewöhnlich schöne Tage und hoffen, dass wir es in Zukunft so fortsetzen können. Natürlich dürfen wir auch nicht die Nikolausfeier in unserem Bericht vergessen, welche wir wieder besinnlich in unserem Vereinslokal „Wetzel Hof“ feierten. Auch sind die karnevalistischen Aktivitäten wiederbelebt worden mit dem Besuch am Karnevalssonntag in Niederkassel zum Tonnenrennen. Sehet

Schützenjahr den Pagenkönig. Herzlich gratulieren wir Andreas Kontny und seiner Königin Cira Pohl zur Königswürde. hierzu Claudia und Renate wie sie sich darüber freuen und wie viel Spaß sie dabei haben. Anbei noch ein paar Impressionen aus dem Fidelenleben.

Passive und aktive Fidele 70


AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

Erfolgreich sein macht Spaß: Das Siegerteam beim Regimentsschießen: Harald, Frank HDW und Dirk Nach diesem Bilderbuchreigen haben wir leider auch ein Ereignis, welches die gesamte Fidelenschar in tiefe Trauer

gestürzt hat, einer unser fidelsten Schützenbrüder, Peter Klapdor, verstarb, im September, für uns alle völlig unerwartet. Peter, wir werden Dich vermissen und immer einen Platz in unserem Herzen für Dich haben. Wir wünschen allen Lesern und Leserinnen dieses Beitrages ein wunderbares Schützenfest 2007 und viel, viel Spaß!!! Gesellschaft Fidele Schützen

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Möschesonntag

Die Honorationen verabschieden die Mösch

Husaren in Anspannung – gleich gehts zum Möschesonntag los

Abmarsch

Fackelzug

Naja, besser schlecht gefahren als gut gelaufen Hoffentlich bleibt es trocken

Ein Super-Motiv – die Ges. Wildschütz als Miss-GermanyKonkurrenz 73


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Die große Parade

Die erste Musik schwenkt schon ein... Frohe Erwartungen

...und schon kommen die Herolde

Ach ja – humoristische Parade: nicht nur im Fernsehen lassen einige die Hosen runter...

...während gestandene Schützen als Marionetten dienen

Es ist zwar alles vorbei, doch das Silber muss sitzen.

Endlich wieder in Kutsche, damit es zum Zelt gehen kann. 77


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Bunter Bilderreigen

Der Ehrenabend

Da sitzen wir mal und strahlen...

...dat han me schon en Johr jedonn!

Abschied in vollen Zügen Ja, so ein Schützentag ist lang...

Wolle mer ma so sagen...!

Die Neuen – Nicht nur beim Strahlen die Nr. 1 79


AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

Gesellschaft Hubertus von 1888 Am geschmückten Stadtteil könnt Ihr´s erahnen; es will sich was Großes hier anbahnen. Seit vielen Jahren hat es sich bewährt; Es ist wieder da, das Schützenfest in Heerdt.

Ein wichtiger Teil davon steht für Harmonie; Es kann nur eine sein, die Hubertus-Kompanie. Wir freuen uns tierisch und haben viel Spaß; Die Leute am Straßenrand fragen „Wer ist denn das?“ Wer uns kennt, der weiß es direkt; Wir sehen gut aus, sind hübsch und adrett, wir sind einfallsreich und haben kreative Köpfe; mit etwas Pech trägt einer von uns bald auch Zöpfe. Wer das nicht versteht, dem legen wir nah; Am Jungschützenabend sei er besser da! Für jeden Quatsch sind wir immer zu haben; Wir genießen und feiern einfach jeden Abend. Es spielt keine Rolle, was immer wir tun, bei uns wird immer die Langeweile ruh´n. Ob Osterfrühschoppen oder Familienausflug; Hauptsache wir treffen uns, das ist uns genug. Wenn wir auf Tour fahren oder sehen uns auf der Nikolausfeier; Bei uns gibt es niemals die gleiche Leier. Wer diese Worte nicht glauben will; Dem raten wir nur: er halte still! 80


AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

Mach Euch erstmal lieber ein Bild von uns; Und Ihr werdet sehen, wir sind klasse Jungs. Mit uns habt Ihr Spaß bis in die Nacht; Euer Problem, was Eure Frau am nächsten Tag mit Euch macht! Aber das könnt Ihr uns glauben, auch sie haben Freude; und das auch nur wegen unserer Leute. Ob Gefängnispfarrer, Stinkefinger-König, Automechaniker, Architekt; Eine jede Berufsgruppe wird bei uns entdeckt. Der Elektromeister (Dominic heißt er); Ist auch beim Grillen ein großer Leister! Auf Lambert´s Hotelplatz versorgt er uns wie kein zweiter; Und wenn wir dann satt sind, gehen wir weiter.

Beim Antreten wollen wir rechtzeitig stehen; Um für die Leute am Straßenrand gut auszusehen. Dann marschieren wir mit grüner Jacke und Hut; Der steht übrigens dem Herbert ganz besonders gut! Im 3. Batallion da könnt Ihr uns sehen; Nach den Fidelen, die immer etwas nervös vor uns gehen. Sie würden sich am liebsten verstecken; Wenn wir mit den Wildschütz mal wieder etwas aushecken! Doch ist alles nur Spaß und für die Freud´; Wir machen´s ja auch für die anderen Leut´. Am Dienstag bei der Parade kommen wir richtig in Fahrt; Ihr ahnt garnicht, was der Lambert dafür alles ankarrt. 81


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AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

Irgendwas bastelt er immer, das ist klar; Zum Vergnügen für das neue Königspaar. Einmal im Jahr schießen wir unseren König aus; Auf dem Schießstand vor dem HTV-Vereinshaus. Unser König dieses Jahr ist Brüheims Egon; Zu ihm braucht´s keine vielen Worte, den kennt in Heerdt eh jeder schon. Fast aus der Hüfte schoss er den Vogel runter; Und zeigte sich am späten Abend auch noch munter. Wie man schnell erkennt sind wir ein lustiger Verein; Und laden jeden Interessenten herzlich zu unserer Versammlung ein. Dort könnt ein Bild Ihr Euch von uns machen, und mit uns zusammen den ganzen Abend herzlich lachen. Jeden 2. Freitag im Monat treffen wir uns; bei Küppers Bierstuben in Heerdt, die Hubertus-Jungs. Darauf freut sich jeder von uns, und um das Kind beim Namen zu nennen; schaut doch mal dort vorbei, so lernt Ihr uns kennen!!! So grüßen wir Euch, immer lustig und froh; die Hubertuskompanie ein dreifach kräftiges HORRIDO!

Königspaar 2006/2007 Egon und Tina Brüheim 83


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Und nun wünschen wir Ihnen viel Spaß auf dem Heerdter Schützenfest!


AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

Gesellschaft Wildschütz 1985

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mpressionen á la Wildschütz Unsere letzte Herrentour führte uns in einen kleinen verschlafenen Ort in Norddeutschland, genannt „das Tor zu Welt“. Richtig, wir waren in Hamburg, und es war Hafenfest. Gerne hätten wir an dieser Stelle unsere Eindrücke von diesem Ausflug niedergeschrieben, aber was wir in der Hafenstadt erlebt haben, ist nicht in Worte zu fassen. Oder wie soll man beschreiben, dass einer von uns bei der Suche nach einer Toilette in einem Ausguck eines russischen Viermasters rund 25 Meter über dem Wasserspiegel gelandet ist, sich dort endlich Erleichterung verschaffen konnte, und anschließend von der Hafenfeuerwehr mittels eines Spezialkrans wieder geborgen werden musste ? Auch kaum zu beschreiben ist die Freundlichkeit der Fussballfans des FC. St. Pauli, die uns beim Betreten ihres Vereinslokales auf der Reeperbahn so herzlich umarmten, getreu nach dem Motto:“ You’ll never walk alone“, dass wir nur noch durch den Einsatz einer Hundertschaft der Hamburger Polizei zu trennen waren.

Unbeschreiblich auch die Reaktion der netten Herren auf der Herbertstraße, die uns unbedingt davon abhalten wollten, ihre vielen netten Damen in unsere Polonaise (Blankenese) einzureihen, damit wir mit den Mädels weiter über die Reeperbahn ziehen konnten. Danach wurde der Besuch in einer Hamburger Spezialklinik als Programmpunkt in unsere Herrentour aufgenommen. Dabei ist die Sache mit D., der eine Banane, die U. in der Hand hielt, mit einem Biss verschlingen wollte und U. so kräftig dabei in den Finger biss, dass dieser fast verblutete, noch harmlos. Eben so wenig in Worte zu fassen ist unser Besuch des Musicals „Heiße Ecke“ in Hamburgs Kult-Theater Schmidt’s Tivoli, als wir uns an dem Programm der Künstler beteiligen wollten und während der Aufführung auf die Bühne stürmten und das Heerdter Schützenlied: „Seid bereit, das Heerdter Schützenfest ist nicht mehr weit“ anstimmten. Wir wurden vom Hamburger Publikum so frenetisch gefeiert, dass die Saalordner gezwungen waren, uns auf Händen zu tragen und uns erst auf der Davids Wache wieder losließen.

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AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

Liebe Leserinnen und Leser, jetzt werden Sie verstehen, dass man solche Eindrücke nicht in Worte fassen kann. Deshalb haben wir hier einige Fotos dieser

schönen Herrentour beigefügt, damit Sie sich von den „Impressionen a la Wildschütz“ ein Bild machen können. Gesellschaft Wildschütz

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Gesellschaft Scheibenschützen

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inmal im Jahr ist in jedem Ortsteil Düsseldorfs der Ausnahmezustand angesagt, man nennt es auch Schützenfest. Es werden Zelte aufgebaut und mindestens 3 Tage getestet, wie viel Ballerbrühe die alte Leber noch aufsaugen kann. Es fängt meist schon Tage vorher an, Girlanden und Schilder werden aufgehängt und Umzugsstraßen mit Fähnchen geschmückt. Heute gibt es ja kaum noch Tote bei Zeltfesten, nicht mal mehr Schlägereiendie waren ja früher der Höhepunkt. Heute gilt es, den Körper stillzulegen durch Alkoholzufuhr. Es hört sich einfach an, ist es aber nicht, weil beim Zeltsaufen es festgelegte Rituale gibt, die man unbedingt beachten muss. Ein Bier bestellen geht gar nicht. Damit sagt man, dass man eine knickrige Sau ist, keine Freunde hat oder Antialkoholiker ist, also das Allerletzte. Also immer mindestens zehn Bier, einen Meter oder ein ganzes Tablett bestellen. Ganz falsch ist es, Umstehende zu fragen, ob sie überhaupt noch ein Bier wollen. Wichtige Regel ist auch hier: gefragt wird nicht, Saufen ist schließlich kein Spaß. Wenn der „Stoff“ da ist, nicht rumgucken und überlegen, wem man eins in die Hand drücken soll. Besser Gläser wild in der Umgebung verteilen, nur so zeigt man seine Großzügigkeit. Auch, wer zahlt wann welche Runde, geht nicht. In der Regel kommt jeder an die Reihe. Ganz miese Schmarotzer saufen die ersten neun Runden an der Theke mit und wenn sie an der Reihe

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wären, müssen sie plötzlich Wasser weg bringen. Grundsatz: Wenn alle noch die Hälfte im Glas haben, sofort die nächste Runde bestellen. Richtig fiese Ferkel bestellen zwischendurch eine Runde Korn oder die absolute Hölle „Meyers Bitter“ eine Art grünes Schlangengift, was mit Eiern von toten Fröschen verfeinert wurde. Nach „Meyers Bitter“ weigert sich sogar der Notarzt, diese Schweinerei wieder zu beleben. Konsequent durchgezogen, ist man normalerweise im Zelt um halb Neun stramm wie die Kesselflicker; geht natürlich nicht, weil man ja noch nicht nach Hause kann, wegen des Verdachts des Weicheies. Was kann man tun: Pause machen. Dafür sind in der Regel zwei Sachen vorgesehen: Bratwurst essen gehen, tanzen oder Sektbar aufsuchen: Bratwurst essen hat den Vorteil, es gibt hier kein „Meyers Bitter“. Man ist eine zeitlang sicher vor der Alkoholvergiftung durch andere. Hier an der Bude kann man Asyl beantragen von der Sauferei und je länger man auf den verkohlten Prengel warten muss, desto größer ist die Überlebenschance. Im Vergleich zum Bratwurstessen ist Tanzen die schlechtere Wahl, weil es anstrengender ist … und mit Frauen. Die Sektbar ist eine richtig gruselige Bude, quasi die Abferkelbox im Festzelt. Hier ist es voll und eng und du bleibst auch noch stehen, wenn es eigentlich nicht mehr geht. Es soll schon Kriegsverletzte gegeben haben, denen hat man in der Sektbar bei-


AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

de Beinprothesen geklaut und sie haben nichts gemerkt. Bis hierher konnten Sie die InternetVorurteile über sich ergehen lassen. Ein wenig anders geht es bei den Heerdter (Scheiben-) Schützen zu. Nach der Sonntagsmesse trafen wir uns mit den Frauen am 01.10.2006 in Bösinghoven, um den Meisterschützen auszuschießen. Hierbei wird nicht auf den noch amtierenden Meisterschützen geschossen, sondern auf die Scheibe vor uns, die 50m entfernt ist. Das Ergebnis wird erst während des Meisterschützenballes Ende Oktober bekannt gegeben. Wir möchten uns nochmals bei unserem vorjährigen Meisterschützenpaar Manuela und Christian Klein bedanken, vor allem für die Einladung zum Familientag im privaten Garten, dem Grillbüffet und den „antialkoholischen“ Getränken, für die Kinder. Auch beim Schützenumzug wurden wir sehr gut mit Happen und Bier versorgt. Es klappte trotzdem, obwohl der Zeitplan für den Umzug kurzfristig geändert wurde. Höchster Schwierigkeitsgrad. Auch wir freuen uns selbstverständlich über „Meyers“ jedoch nicht über „ Meyers Bitter“ sondern über unser neues Meisterschützenpaar Meyer, Lothar mit seiner Gattin Christel. Für Lothar Meyer war 2006 ein großartiges Jahr. Vor der Meisterschützenwürde wurde ihm eine andere Ehrung zuteil. Ihm wurde der Stadtorden der Stadt Düsseldorf verliehen. Die Scheibenschützen sind sicher, dass bei soviel Prominenz es auch diesmal ein

Meisterschützenpaar Lothar und Christel Meyer schönes Meisterschützenjahr geben wird. Wir lassen uns gerne überraschen. Wer sich ebenfalls für schöne und erlebnisreiche Tage bei den Scheibenschützen interessiert, kann z. B. unserem Hauptmann Willi Schwaderlapp eine Mitteilung geben. Mehr erfahren Sie auf unserer Website http://Scheibenhandweiser.piranho.de oder nutzen Sie die Kontaktadresse. Wir wünschen allen Heerdtern und Gästen schöne Kirmestage bei strahlend blauem Himmel. Gesellschaft Scheibenschützen 89


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Nachruf

Die Heerdter Schützen trauern um Hans von Amelen. Eine markante Persönlichkeit des öffentlichen Lebens in unserem Stadtteil, Hans von Amelen, ist am 9. Mai dieses Jahres verstorben. Er wurde 1920 im Heerdter Krankenhaus geboren und hat fast sein gesamtes Leben in und vor allem für Heerdt gelebt. Aus christlichen Wurzeln heraus hat er sich eingebracht für seine Überzeugung. Er war Weggefährte von Dr. Carl Klinkhammer beim Aufbau der Gemeinde St. Sakrament am Handweiser, tatkräftiger Helfer bei der Umwandlung des Hochbunkers in ein Gotteshaus und langjähriges, engagiertes Mitglied in den Gremien der Gemeinde. Seine Liebe galt den Menschen, speziell denen, die nach dem Kriege den Handweiser Hans von Amelen  mit Leben erfüllten. Um seiner Fürsorge auch tatkräftigen Ausdruck zu verleihen, war er viele Jahre Vorsitzender des Bürgervereins Handweiser und damit Sprachrohr für viele Mitbürger. Bei uns Schützen hat Hans von Amelen seine Heimat in der Gesellschaft Scheibenschützen gefunden. Als langjähriger Hauptmann steuerte er sie über Jahrzehnte hinweg von der Gemeinschaft am Rande des Stadtteils hin zu einer traditionsbewussten, sehr oft im Mittelpunkt stehenden Schützengesellschaft. Seine von ihm initiierten und organisierten Feste in der legendären Ponderosa spiegelten die Lebensfreude und das Selbstwertgefühl der Handweiser Schützen wider. Er engagierte sich über das Gesellschaftsleben der Scheibenschützen hinaus auch im St. Seb. Schützenverein Düsseldorf Heerdt als Vorstandsmitglied. Als Pressewart rückte er die Sebastianer immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit. So war es nicht verwunderlich, dass er alle Orden und Auszeichnungen des Vereins verliehen bekam. Auch der Schützenorden des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Düsseldorf, als höchste Auszeichnung für Düsseldorfer Schützen, fand in der Reihe seiner Auszeichnung einen herausgehobenen Platz. Sein gesamtes bürgerschaftliches Engagement würdigte die Bundesrepublik Deutschland mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande. Mit Hans von Amelen verlieren die Scheibenschützen und auch alle Heerdter einen Mann, dessen Lebenseinstellung und Engagement Vorbild für viele Generationen war und ist. Aus unserem Herzen und den Gedanken ist er nicht mehr wegzudenken.

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AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

Heerdter Jungschützen

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a, wie is et? Von Bericht zu Bericht werden die Anreden auch immer einfallsloser… So, um unseren Bericht nicht so einfallslos zu gestalten wie die Anrede, haben wir uns was ganz besonderes einfallen lassen. Wir wollten Euch zeigen, wie eng wir Jungschüzten mit der Politik und dessen Veranstaltungsmanagment zusammenarbeiten. Wir hatten Bilder, die Euch sehr imponiert hätten doch, wie ihr seht, seht ihr nichts. Das liegt daran, dass die Bildrechte, die die Regierung auf unsere, so sorgfältig herausrecherchierten Bilder gesetzt hat, nicht von uns bezahlt werden konnten. Nun müssen wir uns wohl doch den typischen Schützenberichten widmen… Doch wir wären keine richtigen Jungschützen, wenn wir diese Klischee befolgen würden. Also, bei uns begann alles Anfang 2006, als nun endgültig feststand, dass wir selber einen Abend an Schützenfest gestallten würden. Nun war es erst mal wichtig, ein Motto zu finden, das würdig genug erschien, als erstes Motto die Heerdter Jungschützen durch ihren Abend zu geleiten. Nach wilden Einfällen und spektakulären teilweise Hollywoodreifen Vorstellungen stand das Motto fest: „Jungschützen Heerdt´s große Nacht der Stars“ Doch was nützt ein Motto, wenn man diese nicht mit Inhalt füllen kann?! Also ging es im wahrsten Sinne, ans Eingemachte. Künstler, oder wohl eher Entertainer, wurden gesucht und versucht, mit den möglichst identischen Abbildern aus Heerdt zu besetzten. Dies erschien nicht nur einmal als großes Problem, vor allem,

da nicht alle Jungschützen gleichermaßen dafür zu begeistern wahren, sich auf der Bühne zum Affen zu machen. So ließ man nach wilden Diskusionen von der Idee los, die Wildecker Herzbuben an diesem Abend teilnehmen zu lassen, davon abgesehen, dass extra dafür die Treppe im Zelt hätte erweitert werden müssen. Nachdem nun endlich feststand, wer alles das große Privileg besaß, auf den großen Abend auftreten zu dürfen, waren doch alle recht zuversichtlich, dass dieser Abend doch etwas Besonderes werden würde. In der Zeit bis zum Schützenfest hatten wir viel mit den Vorbereitungen zu tun, aber es blieb trotzdem Zeit für einen Tagesausflug nach Flingern mit anschließendem Grillen bei Nausch im Garten

Sandstrand und Palmen in Düsseldorf Die Reservebank…;-) 93


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AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

und eine Jungschützentour ins Sauerland, genauer gesagt nach Bruchhausen, wo wir ein schönes Wochenende verbrachten.

Tourkönig Nils und sein Gefolge

Gruppenfoto an der Sommerrodelbahn Die Zeit verflog förmlich bis August und so langsam ging auch die anfängliche Lockerheit verloren. Immer häufiger stellten wir uns die Frage: Ob wir das bis Schützenfest alles hinbekommen?! Um diese Frage ein für alle Male aus der Welt zu schaffen, wurde kurzerhand ein Probenwochenende in Glehn durchgeführt. Na ja, das Ergebnis, das am Ende der Tage zu sehen war, war eher feucht-fröhlicher Natur, eher gesagt klatschnass…

Nur noch eine Woche bis zum Heerdter Schützenfest! Diese Woche wurde mit den Jungschützenabend in Niederkassel eingeleutet. Bei uns lief es alles andere als rund und der ein oder andere hätte gerne die Flinte ins Korn geworfen. Die Arbeiten, die noch anstanden, die Vorbereitungen im Zelt, die Proben, alles schien einfach nicht so klappen zu wollen, wie geplant. Schneller als erwartet stand auf einmal der Freitag vor der Tür und damit auch die letzte Chance, das Programm noch etwas zu verfeinern. Bevor das weltliche Titularfest mit der Vorentscheidung der Miss Germany anstand, waren wir schon im Zelt, um uns einmal an die Bühnenluft zu gewöhen. Zu unserem Erstaunen lief fast alles so, wie wir uns das vorgestellt hatten und wir konnten doch wesentlich entspannter in die wilden Kirmestage starten. Nach zwei Tagen, die eigentlich viel zu schnell vergingen, war es soweit. Es war Montag, der 21. August 2006 und somit unser Tag. Bereits um 13 Uhr trafen wir uns im Zelt, um die Bühne und vor allem uns auf diesen Abend vorzubereiten 95


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AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

soweit. Der Jungschützenabend 2006 der Jungschützen Düsseldorf Heerdt begann.

Unter den kritischen Augen des Chefs…

Die Krönung und unsere Eisbrecher Lothar und Schmiedy zu Beginn unseres Abends

Die Zeit wollte und wollte nicht vergehen und so legte sich der ein oder andere noch einmal aufs Ohr und schlief erst mal ein Ründchen.

Nach dem letzten Schuss auf die Königsplatte ging alles ganz schnell. Die Proglamation unseres neuen großen Königs Simon Melmer, die Verleihung der Pfänder und Orden und selbstverständlich die Krönung unseres neuen Jungschützenkönigs Markus Frenzke und dann war es

Ein irischer Tanz zu Klängen aus einer fremden Stadt am Rhein... 97


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AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

...und der extra für uns eingeflogene Starmoderator

…haben auch Pur und die Toten Hosen den Weg ins Heerdter Festzelt gefunden. Den krönenden Abschluss machten am Ende unseres Abends die Fischgesichter. Ein wirklich schöner Abend ging schnell zu Ende, an den wir uns noch lange mit Freude erinnern werden. Schön ist es auf der Welt zu sein… das denkt hoffentlich auch unser erster Träger des „Christpoh-MäschigPokals“ Markus Trautmann Eine kleine Reise ging durch Europa von Rom über Spanien zur Türkei. Und auch in Deutschland ist musikalisch einiges zu finden. Neben Wolle Petry, Nena und Andrea Berg… 99


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AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN

Wir möchten hier die Gelegenheit nutzen und uns für das letzte Jahr, besonders aber für den Jungschützenabend, bedanken. Danke für euer Vertrauen und danke, dass ihr so zahlreich erschienen seid. Es war für uns eine ganz tolle Erfahrung und es hat uns riesig Spaß gemacht, Euch zu unterhalten. Wir hoffen, dass wir dieses Jahr einen ähnlich schönen Abend mit Euch feiern können. Ein ganz besonderer Dank gilt den Inhabern unseres Vereinslokals Wolfgang und Nadja Kümper und unseren beiden Jungschützenbetreuern Daniel Beck und Ralf Schmitz, die es dieses Jahr nicht immer leicht mit uns gehabt haben.

Bei all den Dankesworten wollen wir uns nun noch bei einem Menschen bedanken, der leider nicht mehr unter uns ist. Lieber Peter, wir danken Dir für alles, was Du in den Jahren, die wir gemeinsam mit Dir erleben durften, für uns getan hast. Du hast immer an uns geglaubt, nicht nur vor unserem ersten richtigen Jungschützenabend. Du warst immer für uns da und hast immer ein gutes, aufbauendes Wort für uns übrig gehabt. Jungschützen Heerdt sind was wert Ihr seid hart, wir sind Heerdter DANKE Peter!

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Seniorenfrühstück 2006

Bunter Bilderreigen

Danke an die Supertruppe

Ein erfrischender Morgen mit ein paar Bütterkes, königlichem Glanz und etwas Schwoof. 102


Seniorenfrühstück 2006

I

m Laufe des Jahres 2006 hatte der zweite Chef des Vereins, Heinz-Dieter Werner sich über die Ziele, die Außendarstellung sowie das Ansehen des Schützenvereins strategische Gedanken gemacht. Dabei wurden auch die so genannten Zielgruppen des Vereins und deren Bedeutung im Laufe eines Schützenjahres untersucht. Als eine der Erkenntnisse dieser kleinen Studie trat die Frage in den Vordergrund: „Was tut der Verein für seine älteren Schützen oder die älteren Heerdter Mitbürgerinnen und Mitbürger?“ Die Antwort war schlicht und einfach: „Zu wenig!“ Und schnell war der Gedanke eines Seniorenfrühstückes geboren. Doch fast wäre diese gute Idee genau so schnell wieder gestorben an der Frage: „Wer nimmt es in die Hand und organisiert das Ganze?“ Die beiden Vorstandskameraden, die in solchen Fällen immer zur Hand sind – Andreas Bahners und HDW – wollten zuerst nicht noch eine Verpflichtung übernehmen, andere Vorstandsmitglieder konnten nicht oder wollten sich den Vormittag in der eigenen Gesellschaft nicht entgehen lassen. Letztendlich haben sich dann doch wieder Andreas und HDW bereiterklärt, Hilfestellung zu leisten wenn, ja wenn sie tatkräftige Unterstützung erhielten. Bezeichnenderweise haben sich dann zwei Schützenfrauen für diese Organisation gemeldet: Gitta Hansen, die Frau des Platzmeisters Robert Hansen, und Hannelore Werner die Gattin des zweiten Chefs Heinz-Dieter Werner. Beide stürzten sich dahin umgehend in dieses Neuland. Sie kalkulierten die Mengen und die Kosten, sprachen weitere Frauen an, die als Küchen- und Servierkommando am Tage vor Ort waren, und motivierten die Sponsoren Thomas Puppe, der die Brötchen sehr günstig bereitstellte, und Günther Visher, der den Blumenschmuck spendete. Herzlichen Dank den beiden Heerdter Geschäftsleuten, die für derartige Aktionen immer ein offenes Herz zeigen. Und wir waren mehr als zufrieden der Frühstücksmorgen erfreute sich reger Beteiligung. Mit der leckeren Bewirtung durch die fleißigen Damen und einem abwechslungsreichen Programm war der Morgen schnell vorüber. Thilde Küppers, das Heerdter Tambourcorps, das Duo Pollmanns und die Mäutzges von den Mundartfreunden ließen die Zeit wie im Fluge vergehen. Ja sogar zu einem Tänzchen war Zeit und Gelegenheit. Als unbestrittenen Höhepunkt des Vormittags konnte Heinz-Dieter Werner das amtierende Regimentskönigspaar Gerold und Liesel Grüssel und das neue Königspaar Simon und Liane Mellmer begrüßen und vorstellen. Der hautnahe Kontakt zu den Heerdter Schützenmajestäten war für unsere rüstigen Senioren ein einmaliges Erlebnis. Andreas und HDW brauchten sich zum Ende des Vormittags nur anzuschauen, um sicher zu sein, dass es – bei dieser Begeisterung – in 2007 eine Neuauflage geben wird.

Wir laden heute schon dazu ein, am Dienstag, den 21.08.2007, 10:00 Uhr 103


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In eigener Sache Das Redaktionsteam sucht Verstärkung Bekanntlich besteht das Redaktionsteam aus folgenden Mitgliedern Funktion Aufgaben Derzeitige Besetzung 1. Chefredakteur Heinz Dieter Werner

Verantwortlich für die gesamte Zeitung Erstellung des Zeitplans Schriftwechsel Grundsatzabsprachen mit dem Drucker Erstellung der zentralen Berichte und Hilfestellung bei den Gesellschaftsberichten Lektor für alle Berichte Festlegung des Zeitungsaufbaus Koordination der Anzeigenredaktion

2. Satz und Gestaltung Heribert Schneider

Erfassung sämtlicher Berichte und Bilder (intern / extern) Layout der gesamten Zeitung Umsetzung des Zeitungsaufbaus (Umbruch) Erstellung und/oder Änderung von Anzeigen Absprachen mit den Inserenten bei Änderungswünschen Absprachen mit dem Setzer der Druckerei Fertigstellung zum druckfertigen Layout

3. Finanzchef Andreas Bahners

Führung der Inserentendatenbank Umsetzung der Anschreiben der Inserenten Rechnungserstellung und Versand Abrechnung mit der beauftragten Druckerei Mahnungen

4. Inserentenwerber Jörg Bessert Herbert Lohmar Norbert Moor Heinz Vishers

Absprachen mit den Inserenten Werbung neuer Inserenten

5. Zeitungsausteiler Heerdter Jungschützen

Verteilung der Zeitung in die Heerdter Briefkästen Verteilung der Zeitung im Schützenzelt

Die Qualität der Heerdter Schützenzeitung „Wir in Heerdt“ erfordert immer mehr Zeitaufwand der Beteiligten. Zur Entlastung ihrer Mitglieder sucht die Redaktion deshalb mehrere Schützenkameraden für alle Funktionen. Je nach Interessengebiet und Fähigkeiten können nach entsprechender Einarbeitungszeit verantwortungsvolle Aufgaben übernommen werden. Interessenten wenden sich bitte an den Chefredakteur.

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Titularfest 2007 und Neujahrsempfang

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as Titularfest ist das Namenspatronatsfest der Heerdter Schützen. Die Schützen feierten dieses Fest zum Gedenken an den heiligen Sebastianus am 21. Januar 2007 in der Pfarrkirche St. Benediktus. Das Ehrenmitglied der Heerdter Schützen, Monsignore Herbert Schlömer, hat diese Festmesse wie immer engagiert zelebriert. Zwar sind sehr viele Schützen zum Umzug angetreten, doch den Weg in die Kirche fanden letztendlich nur wenige Kameraden. Schade, dass in unserer Zeit die kirchlichen Werte immer mehr in den Hintergrund treten. Im Anschluss an die Messe ging es dann wieder mit einem fast kompletten Zug in den Saal des Pfarrzentrums an der Baldurstraße. Der Schützenverein hatte dort die Schützen, Ehrengäste und Heerdter Bürgerinnen und Bürger zu seinem Neujahrsempfang geladen. In einem gut gefüllten Saal konnte der Schützenchef Simon Mellmer in seiner

Neujahrsansprache einen kurzen Rückblick auf ein gelungenes Schützenjahr 2007 geben. Er prognostizierte im Namen seiner Vorstandskollegen ein ebenso harmonisches, anregendes und erfolgreiches Schützenjahr 2007. Den musikalischen Startschuss hierzu gaben die Heerdter Musikzüge. Das Heerdter Tambourcorps und das Blasorchester St. Benediktus ließen es sich nicht nehmen, die Gäste mit einer Reihe von schmissigen Märschen zu erfreuen. Die Schützen würdigten dies mit anhaltendem Beifall. Schütze zu sein, bedeutet aber nicht nur die Pflege der Geselligkeit, sondern es beinhaltet vor allen auch das gegenseitige Helfen. So riefen die beiden Chefs Simon Mellmer und Heinz-Dieter Werner alle Anwesenden zu einer „ScheinwerferKollekte“ auf. Auf erstaunte Rückfragen klärte der Chef schmunzelnd, dass doch bitte in das von der Stadtsparkasse Düsseldorf freundlicherweise bereitgestellte

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Titularfest 2007 und Neujahrsempfang Sparschwein nur Scheine geworfen werden sollten. Das laute Klimpern von Münzen würde doch nur die musikalischen Darbietungen stören. Die Gäste ließen sich nicht lange bitten, und so konnte der rührige Schatzmeister Andreas Bahners bald hocherfreut feststellen, dass fast 600 Euro zusammengekommen waren. Die Verbundenheit der Schützen zu ihrem Stadtteil wurde durch eine sofortige Spende von 300 Euro für die HeinrichHeine-Grundschule deutlich gemacht. Die Rektorin, Frau Annette Anner, war über diese Hilfestellung sehr erfreut, kann sie doch hiermit Grundschülern Lesebücher im Rahmen des Internetportals „Antolin“ und für Kinder, die unter einer Dyskalkulie (Rechenschwäche) leiden, hochwertiges Diagnosematerial kaufen. Eine weitere Spende von 300 Euro hat der Schützenverein einige Tage später an

den Verein Dolphin-Aid zweckgebunden überwiesen. Dieser Verein ermöglicht Kindern die Teilnahme an einer DelphinTherapie in den Vereinigten Staaten. Eine solche sehr kostspielige Therapie ist für den erkrankten Sohn eines unserer Vereinsmitglieder ein großer Hoffnungsschimmer. Ein Interview mit Tobias und seiner Mutter finden Sie auf den folgenden Seiten. Zum Ende der Veranstaltung dankte Heinz-Dieter Werner, den Sponsoren allen voran Günter Vishers für die Blumenspende und den Helfern im Hintergrund, den Mitgliedern der Königskompanie 6. Grenadiere, den Heerdter Jungschützen und nicht zuletzt den Damen der beiden Chefs für ihr gestalterische Engagement bei der Dekoration. Ein rundum gelungenes Fest, dass im kommenden Jahr am 20. Januar 2008 seine dritte Auflage finden soll.

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Schützenengagement Tobias und die Delphine Im Rahmen ihres kirchlichen Titularfestes haben die Heerdter Schützen bei dem Neujahrsempfang für gemeinnützige und soziale Zwecke gesammelt. In diesem Jahr hat sich der Verein entschlossen, einen Teil des gesammelten Geldes für eine „Delphin-Therapie“ für den erkrankten Sohn eines seiner Mitglieder bereitzustellen. Nach erfolgreicher Absolvierung einer Therapie stellt sich Tobias mit seiner Mutter bei der Redaktion der Heerdter Schützenzeitung vor. Frau Greszki, was ist unter einer „Delphin-Therapie zu verstehen? Vor einigen Jahren haben in Amerika Ärzte festgestellt, dass bei Menschen mit z.B. Entwicklungsstörungen der direkte körperliche Umgang mit diesen intelligenten Tieren (und durch Ultraschall) ein Schlüssel zum Erreichen des Unterbewusstseins des Betroffenen sein kann. Hierdurch kann eine Öffnung des Patienten aus seiner Isolation und damit eine Möglichkeit zur besseren Ansprache erreicht werden. Ihr Sohn hat nun an einer Therapie teilgenommen. Wo und wie hat sie stattgefunden? Die Haltung von Delphinen zu Therapiezwecken ist sehr aufwendig und damit teuer. Derartige Angebote gibt es zurzeit nur in wenigen Ländern. Wir sind deshalb für 14 Tage nach Curaçao gereist. Im dortigen Dolphin-Therapy & Research-Center hat Tobias insgesamt 10 x mal direkten körperlichen Kontakt mit Delphinen gehabt.

Der erste Kontakt – Wow....! 111


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Schützenengagement Wie muss man sich dies konkret vorstellen? In einer abgetrennten Meeresbucht wurde Tobias in Begleitung einer Logopädin an die speziell ausgebildeten Delphine herangeführt. Tobias konnte „seinen“ Delphin berühren und somit in spielerischer Form quasi Kontakt zu dem Tier aufnehmen. Ein Ritt an der Flosse des Delphins und ein Ballspiel waren nur einige der vielen Übungen.

Wie hat Tobias hierauf reagiert? Tobias hat zunächst zurückhaltend reagiert, war aber dennoch sehr interessiert an den Delphinen. Er hatte zu seinem Delphin schnell Vertrauen aufgebaut und in den Therapiestunden sehr viel Spaß. Und heute ist er ganz stolz auf die vielen Fotos und den kleinen Film, den wir drehen konnten. Wie sehen die Perspektiven aus für die Zukunft von Tobias? Ich hoffe, dass Tobias noch viele Fortschritte macht und er im nächsten Jahr erneut an einer Delphintherapie teilnehmen kann. Dadurch würden sich die Sprachansätze noch weiter verbessern und Tobias könnte sich mehr mitteilen. Die Lebensqualität der gesamten Familie kann weiter gesteigert werden. Können Sie anderen Betroffenen Mut machen? Während und nach der Therapie haben sich schon kleine Schritte des Fortschritts gezeigt, z.B. eine gesteigerte Wahrnehmung und Konzentration. Somit kann ich sagen, dass eine derartige Therapie sicherlich Erfolge mit sich bringt und sie ein Schritt auf dem Weg zu einem besseren Leben ist. Herzlichen Dank Frau Greszki. Die Heerdter Schützen wünschen Tobias und Ihnen alles Gute bei den vielen kleinen Schritten im Leben von Tobias. Lassen Sie mich zum Schluss noch einmal ein herzliches Dankeschön an die Schützen sagen. Sie haben durch ihre spontane Sammlung unterstrichen, dass Solidarität und Gemeinschaftssinn dort keine hohlen Phrasen sind. Wir fühlen uns dort sehr gut aufgenommen. Aber auch allen anderen Heerdter Spendern danke ich sehr. Das Interview wurde durch den 2. Chef Heinz-Dieter Werner geführt.

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Freitag, 17. August 2007 Schützenzelt

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MISS NIEDERRHEIN als öffentliche Vorentscheidung zur

WAHL DER MISS GERMANY® 2008 1. Durchgang: Trendige Kleidung 2. Durchgang: VENICE Badeanzüge Jury und Publikum entscheiden Alle Teilnehmerinnen erhalten Präsente

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Senioren frühstück Herzliche Einladung! Der Heerdter Schützenverein lädt alle Heerdter Bürgerinnen und Bürger über 70 Jahre zu einem Frühstück ins Schützenzelt ein. am

Dienstag, dem 21. August 2007, von 10:00 – 12:00 Uhr möchten wir Sie alle herzlich zu einen unterhaltsamen Frühstück im Schützenzelt auf dem Simon-Gatzweiler-Platz begrüßen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie -von einem kleinen Programm begleitet zwei kurzweilige Stunden Gäste bei den Heerdter Schützen verbringen könnten. Der Vorstand der Schützen


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St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf-Heerdt von 1573 e.V.

Mundartmesse am

19. August 2007 9.30 Uhr im

Schützenzelt auf dem Simon-Gatzweiler-Platz anschließend

Frühschoppen mit Konzert Die Mundartmesse wird vom Ehrenbaas der Mundartfreunde Engelbert Oxenfort vorbereitet und gestaltet. Die Messe hält unser Mitglied und Gefängnispastor Reiner Spiegel


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Inhaltsverzeichnis­­­­­ Einleitungswort .................................... 3 Heerdter Regimentskönigspaar ............ 4 Jungschützenkönigspaar ...................... 7 Stationen eines Königspaares................ 9 Sappeure.............................................. 10 Tambourcoprs .................................... 15 Blasorchester ...................................... 19 Christoph Mäschig Pokal.................... 25 Festprogramm (Highlights) ................ 26 Preisrätsel............................................ 27 6. Grenadiere ...................................... 29 7. Grenadiere ...................................... 31 8. Grenadiere....................................... 33 Marine ................................................ 34 Schwarze Husaren .............................. 37 Die Heerdter Schützenchefs................ 42 Schießergebnisse................................. 45 Alte Freunde........................................ 47 Flöter Jongens..................................... 52 Hermann Löns..................................... 57

1. Reserve............................................ 59 Heerdter Jongens................................. 62 Postkarte/Lösungswort........................ 63 Fidele Schützen .................................. 67 Bunter Bilderreigen............................. 73 Hubertus ............................................. 80 Wildschütz ......................................... 85 Scheibenschützen ............................... 88 Nachruf............................................... 91 Heerdter Jungschützen ....................... 93 Seniorenfrühstück 2006.................... 102 In eigener Sache................................ 105 Titularfest.......................................... 107 Schützenengagement......................... 111 Miss-Wahl......................................... 115 Seniorenfrühstück 2007.................... 117 Mundartmesse................................... 119 Impressum......................................... 122

Impressum: Herausgeber:

St. Sebastianus-Schützenverein Düsseldorf-Heerdt 1573 e. V.

Verantwortlich: Heinz-Dieter Werner

Satz und Gestaltung: Heribert Schneider

Anzeigenwerbung: Jörg Bessert Herbert Lohmar Norbert Moor Heinz Vishers Heinz-Dieter Werner

Die unter der Überschrift „AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN“ veröffentlichen Berichte müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.

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