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Energie fürs Leben

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energie fürs Leben Wintermagazin 2021/22

So abwechslungsreich ist der Winter im Ausseerland-Salzkammergut

Mystische Nächte

Krampus, Habergeiß & Co. erzählen uralte Geschichten.

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Editorial

c_Die Tauplitz, Tom Lamm

c_Fischer/Mirja Geh

Der Winter im AusseerlandSalz­kammergut ist so facettenreich wie die Landschaft, die er in sein glitzerndes Kleid hüllt. Er ist gleichzeitig ein Pol der Ruhe und der Erholung, des Friedens und der gelebten Traditionen, wie er Zeit für Action, Abenteuer und unverhohlenes Naturerlebnis ist. Das AusseerlandSalzkammergut Winterwunderland kann sein, was immer man sich wünscht! Energie entsteht in der Natur auf verschiedenste Art und Weise. Auch von Menschenhand geschaffen, betanken und laden wir die technischen Hilfsmittel des Alltags aus einer Vielzahl unterschiedlicher Quellen. Was für die Welt der Maschinen gilt, das trifft erstaunlicher Weise auch auf uns selbst zu! Jeder Einzelne von uns schöpft seine Kraft auf seine ganz eigene Weise. In ruhigem Tempo, gemächlich und entspannt, im Kreise der Familie oder allein auf einem Gipfel, schnell, Schlag auf Schlag und im Rausch des Adrenalins ... Das Ausseerland-Salzkammergut – und diese Eigenschaft wird während der kalten Jahreszeit besonders offenbar – kann also, analog zur obigen Überlegung, als ein „Universaladapter“ beschrieben werden. Es erlaubt jedem „Stecker“ anzudocken und Energie aus ihm zu ziehen. Egal mit welcher Spannung oder Stärke. Das bedeutet: Was immer ein jeder Einzelne braucht, um seine Batterien zu laden – er findet es hier! Aber genug der hochtrabenden Gleichnisse! Machen Sie sich selbst ein Bild davon, was das AusseerlandSalzkammergut im Winter zu bieten hat! Allein die Bandbreite der Möglichkeiten, die auf den folgenden Seiten beschrieben wird, ist erstaunlich und gleichzeitig nur ein klitzekleiner Ausschnitt dessen, was die Gesamtheit des Winter-Angebots ausmacht. Von der beschaulichen Krippentradition über Spaß im Pulverschnee für die Kleinen, actionreichem Freeriden abseits gemachter Wege, feinster Kulinarik und schaurig-schönem Brauchtum mit Mitmach-Charakter, bis hin zu Wellness auf höchstem Niveau reicht die Spanne in dieser Ausgabe von „energie fürs Leben“. Besuchen Sie uns und finden Sie Ihre ganz persönliche „Nische der Kraft“. Die Berge, Täler, Seen und Bewohner der Region warten auf Sie! Am Ende sind unsere Gäste schließlich nicht nur Besucher sondern Teil des Ganzen. Gleichermaßen Inspirierte wie Inspiration für das neue Erlebnis, wenn der Schnee im nächsten Winter zu fallen beginnt.

Inhalt 03 Wo Winterträume wahr werden

Freeriden mit Stephan Skrobar

06 Riesenspaß für kleine Schneehüpfer

Die besten Spots für Kinder im Pulverschnee

08 Das Paganin Soatnquartett

Alter Sound mit frischem Schwung

10 Mythologien

Uraltes Brauchtum im Ausseerland-Salzkammergut

14 Gesund und munter durch die kalte Jahreszeit

Winterfit mit Dr. Ansgar Krebber

16 Fröhliche Weihnacht überall

Die hohe Kunst des Krippenbauens

18 Kulinarisches

Ein Drei-Gänge-Genusshandwerk zum Nachkochen

Wo Winterträume wahr werden

Ihr Herbert Hierzegger Vorsitzender des Tourismusverbands Ausseerland-Salzkammergut

Zu Tal und zu Berg wartet das winterliche AusseerlandSalzkammergut mit abwechslungsreichen Schneeerlebnissen auf. energie fürs Leben

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Abenteuer abseits der Pisten

Stephan Skrobar ist seiner Leidenschaft zum Freeriden um die ganze Welt gefolgt.

Stephan Skrobar ist Freerider aus Leidenschaft. Seit über 30 Jahren erkundet er akribisch die Bergwelt von Neuseeland bis Nordamerika. c_Eska Gloves

c_Armin Walcher

c_TVB Ausseerland-Salzkammergut, c_Komperdell Tom Lamm

Fragt man den studierten Kommunikations­ wissenschafter Stephan Skrobar nach seinem Beruf, wird er wahrscheinlich antworten: Skifahrer. Nur treffen die Bilder von Kippstangen und Rennanzügen, welche nach dieser Auskunft vor dem inneren Auge der meisten Leute vorbeizuziehen beginnen, nicht wirklich zu. Im Gegensatz zu den allseits bekannten und beliebten Kader-Helden der Pisten hat er sich nämlich von frühester Jugend an auf das „freie Fahren“ – also das „Freeriden“ abseits der Pisten – spezialisiert. Und hier brilliert er mit einer ganz besonderen Fähigkeit: seinem Gespür für den Schnee. Stephan Skrobar lebt die weiße Pracht, er erforscht sie, er analysiert sie im Gelände – er reist ihr auf der ganzen Welt hinterher. Und wie kaum ein anderer hat er sich so über lange Jahre er(ski)fahren, worauf es in jedem Aspekt des Wintersports ankommt.

c_Eska Gloves

Immer auf der Suche „Gerade beim Tourengehen oder beim Skifahren und Snowboarden im Gelände ist Sicherheit oberstes Gebot“, erklärt Stephan Skrobar einleitend. Und das Wort „Sicherheit“ schließt für ihn auch die juristische Sicherheit mit ein, auf „auflagefreiem Terrain“ unterwegs zu sein. „Um die interessantesten Wege auf den Berg hinauf und natürlich auch wieder hinunter zu finden, beobachte ich meine Umgebung immer sehr genau – oft sogar mit dem Fernglas. Wenn mir etwas auffällt, erkunde ich das Gelände dann genau vor Ort“, fügt er hinzu. Er ist also quasi immer und überall auf der Suche nach Abenteuer – allerdings nicht nur für sich selbst. Stephan Skrobar möchte allen, die seine Dienste als Guide, Trainer oder Ausbilder in Anspruch nehmen, das Unvergessliche bieten. Sein Web-Portal „diebergstation.at“ ist das perfekte virtuelle Basislager für Skitouren, Freeridecamps und Techniktrainings in der Region und weit über deren Grenzen hinaus.

Jede Perspektive Durch seine langjährige Erfahrung und sein hervorragendes Können hat sich Stephan Skrobar einen ausgezeichneten Namen innerhalb der kleinen Familie der Wintersport-Industrie gemacht. Und zwar auch auf der „Hardware-Seite des Schnees“. So arbeitet er als Konsulent für Skihersteller, genauso wie für Produzenten von Winterbekleidungs- und Lawinensicherheits-Produkten. „Alleine über den Aufbau und das Design von Skiern könnte man Bände schreiben“, sagt er und erst jetzt – da er beginnt, sein „Arbeitsgerät“ im Detail und Situationszusammenhang aus dem Effeff zu erklären – beginnt der geneigte Zuhörer zu verstehen, wie tief und allumfassend das Wissen von Stephan Skrobar ist. Während es für die meisten anderen Experten genügt, die Fahrtechnik zu beherrschen und einen Hang „lesen zu können“, ist Stephan Skrobars Expertise noch lange nicht ausgeschöpft. „Dieser Handschuh unter diesen Umständen, jenes Lawinenpiepserl für einen bestimmten Einsatzbereich, den Lawinen-Airbag bei bestimmten Bedingungen, und so weiter und so fort ...“ Das alpine Wissen des 48-Jährigen scheint unerschöpflich. Kein Wunder, dass er als Ausbilder und Lehrer auf der ganzen Welt gefragt ist. Er gibt sein Wissen auch als Vortragender weiter und bemüht sich, wo immer er kann um die „Wintersport-Bildung“ von Kindern und Jugendlichen in der Region. Bei allem Erfahrungsschatz lässt es sich Stephan Skrobar nicht nehmen, darauf aufmerksam zu machen, wie kompetent seine „Konkurrenz“ in der Region ist. „So etwas wie Neid unter Freeride-Guides und Wintersport-

Das Ausseerland-Salzkammergut ist eines von vielen wunderschönen Fleckerln auf der Weltkarte. Was seine Vielfalt betrifft, ist es allerdings fast einzigartig. „In jeder Jahreszeit kann man hier, ohne auf ein Auto angewiesen zu sein, trainieren gehen – und das in jedem nur erdenklichen Terrain“, sagt Stephan Skrobar. Und genauso unerschöpflich wie die Trainingsmöglichkeiten sind zwischen Grimming und Pötschen auch die Gelegenheiten, abseits von präparierten Pisten, Winter-Abenteuer zu erleben. Sei es beim Tourengehen oder beim Freeriden.

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Abseits der Pisten lässt sich die winterliche Bergwelt des AusseerlandSalzkammergutes am besten mit ausgebildeten Guides erkunden. Das alternative FreerideAbenteuer wird auf diese Weise sicher und vielleicht sogar lehrreich.

Enthusiasten gibt es für mich nicht“, sagt er. „Wir alle lernen ständig voneinander und unterstützen uns gegenseitig, wo immer es auch geht“, beurteilt er die regionale Szene positiv.

Wer kommuniziert, gewinnt Anfang der 2000er-Jahre hat sich Stephan Skrobar ein zweites Standbein geschaffen und zwar in Realisierung seiner akademischen Ausbildung – der Kommunikationswissenschaft. Er betreibt „nebenbei“ eine Agentur, über welche er bemüht ist, Menschen einander näher zu bringen. „Kommunikation ist eine Fähigkeit, welche sich ganz vorzüglich mit dem Wintersport verbinden lässt – in jeder Hinsicht“, ist er überzeugt. Neben den zahlreichen physischen Komponenten liegt ihm nämlich auch das soziokulturelle „Gesicht“ des Wintersport-Tourismus am Herzen. „Wir haben mit dem Ausseerland-Salzkammergut ein Juwel, auf das wir aufpassen müssen!“, mahnt Skrobar und rückt den Begriff des „nachhaltigen Tourismus“ in den Mittelpunkt. „Touristische Projekte sollten immer mit einem Auge auf die Bedürfnisse der einheimischen Bevölkerung und mit dem anderen auf die Stärken der Region erdacht und umgesetzt werden“, ist er überzeugt. Er meint: „... einer Landschaft oder einer Kultur etwas aufzuzwingen, nur, weil es möglicherweise in anderen Teilen der Welt profitabel ist, ist kein guter Weg!“ Stattdessen sei es angebracht, sich touristisch auf die gegebenen Stärken und Traditionen einer Region zu konzentrieren und diese zu verwenden, zu hegen und in Folge organisch weiterzuentwickeln. „Schließlich wünscht sich der Urlaubsgast ein ‚uniques‘, also ein einzigartiges Erlebnis, wohin immer er auch reist und das geht nun einmal am besten, wenn das Erlebnis orts- oder kulturtypisch ist“, setzt er nach.

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Riesenspaß für kleine Schneehüpfer

Skischule & Verleih Vasold Tauplitz 51 8982 Bad Mitterndorf Tel.: +43 3688 2337 www.skischule-vasold.at Skischule & Verleih Mount Action Tauplitz 104 8982 Bad Mitterndorf Tel.: +43 3688 2737 www.mountaction.at

Die Tauplitz und der Loser sind renommierte Skigebiete, die vor allem durch ihren Variantenreichtum brillieren. Aber nicht nur ausgewachsene Pisten-Liebhaber kommen hier auf ihre Kosten – kleine Schneehüpfer finden im Ausseerland-Salzkammergut ebenfalls jede Menge Winterspaß! Auch abseits altbewährter Abfahrten. Seit jeher ist das Ausseerland-Salzkammergut als familienfreundliche Urlaubsdestination bekannt. Und zwar im Sommer genauso wie im Winter. Besonders aber im knietiefen Pulverschnee zeigt das „Gaudi-Barometer“ Höchstwerte bei den Kleinen. Was ist schon aufregender, als eine Schneeballschlacht gegen Mama und Papa zu gewinnen, ohne Angst die ersten „Schritte“ auf den zwei Bretteln oder Kufen zu tätigen oder im Schein des Flutlichts auf einer Rodel durch den staubenden Tiefschnee zu brausen? Nicht viel! Und das Ausseerland-Salzkammergut bietet davon alles im Überfluss.

Skischule & Skiverleih Gipfelmomente Talstation Mittersteinlift Tauplitz 8982 Bad Mitterndorf Tel.: +43 664 3977 528 www.gipfelmomente.at

Kinderland, Zauberteppich, Kleinkind-Seillift, Rodelbahn und Kinderskischulen. Das Ausseerland-Salzkammergut bietet im Winter alles, was Kinderherzen begehren. Und weil Sicherheit und Professionalität überall großgeschrieben werden, können Mamas und Papas gleichzeitig Ruhe und Entspannung finden. c_Die Tauplitz, Tom Lamm

Skischule Madi Tauplitz 64 8982 Bad Mitterndorf Tel.: +43 664 5063 383 www.skischule-madi.at

Das Kinderland auf der Tauplitz liegt den ganzen Tag in der Sonne, ist von Winterwinden geschützt, gut überschaubar, mit einem Sicherheitszaun abgesichert und autofrei. Während die Kleinen also begeistert Bogerln fahren oder das erste Mal so richtig antauchen, können Eltern entspannt durchatmen, denn in der Hollhausmulde (dem Ort des spielerischen Geschehens) befinden sich neben den vier Liften außerdem gemütliche Einkehrmöglichkeiten. Hier findet man alles, was man für einen schönen Kinderskitag braucht. Der 80 Meter lange, überdachte Zauberteppich bietet daneben die Grundlage für einen vollkommen angstfreien Aufstieg zur Pisten-Bergstation. Für den Fall, dass die ersten Wintersport-Erfahrungen der Sprösslinge unter professioneller Anleitung gemacht werden sollen, ist die Auswahl an Skischulen auf der Tauplitzalm groß. Die bestens ausgebildeten Skilehrer spüren hier genau, was Kinder brauchen. Alle Skischulen auf der Tauplitz gestalten das Lernen auf den Pisten kindgerecht, mit viel Spaß und einem natürlichen Zugang zu Gelände und Schnee.

c_TVB Ausseerland-Salzkammergut, Tom Lamm

Die wohl längste Rodelbahn der Region befindet sich direkt am Loser. Es handelt sich um die Panorama­ straße des Altausseer Hausbergs.

c_TVB Ausseerland-Salzkammergut, Tom Lamm

Skiverleih Clubhotel Aldiana Neuhofen 183 8983 Bad Mitterndorf Tel.: +43 3623 21000 www.aldiana.salzkammergut.at/club-resort Skischule Haim Lichtersberg 83 8992 Altaussee Tel.: +43 3622 71948 www.skischule-haim.at Skischule Snow & Mountain Sport Loitzl Lichtersberg 87 8992 Altaussee Tel.: +43 3622 71310 www.snow-mountain.at

Der Loser: ein Erlebnis für Jung und Alt

Die Tauplitz

Einen perfekten Einstieg in die wunderbare Welt des Wintersports bietet der Loser mit seinen optimierten, kinderfreundlichen Pisten, seinen modernen und sicheren Aufstiegshilfen und seinem erfahrenen Skischulpersonal. Nach den Anfängerstunden im Skikinderland und den ersten Schwüngen am Übungshang ist der Weg frei zur längsten Familienabfahrt der Steiermark. Die präparierte Panoramastraße ist mit ihren sanften Schwüngen besonders für die Kleinen geeignet. Außerdem können hier die Bretteln auch gegen Kufen getauscht werden. Zum Rodeln ist auf der Panoramastraße ebenfalls Platz genug.

Tauplitz 71 8982 Bad Mitterndorf Tel.: +43 3688 2252 www.dietauplitz.com

Tipp: Nutzen Sie die Website des Tourismusverbands Ausseerland-Salzkammergut www.ausseerland.at/pauschalen-angebote, um sich frühzeitig über die besten Winter-Pakete und Angebote in der Region zu informieren!

Die Grafenwiese

ausseerland.at

c_TVB Ausseerland-Salzkammergut, Tom Lamm

Skiverleih Neuper & Team Hauptstraße 293 8983 Bad Mitterndorf Tel.: +43 3623 2666 www.hubertneuper.at Skiverleih Pürcher Hauptstraße 400 8983 Bad Mitterndorf Tel.: +43 3623 2229-0 www.skiverleih.at

Die Tauplitz: ein Kinderland mit Herz

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Neben den Ski- und RodelPisten sind im AusseerlandSalzkammergut auch die Eislaufplätze bei Kindern hoch im Kurs. Am Brunnerplatz in Altaussee und im Ortszentrum von Bad Mitterndorf laden perfekt gewartete Eislaufplätze zu den ersten Skating­­­schritten ein.

Skischulen und Skiverleih

Der Loser Lichtersberg 84 8992 Altaussee Tel.: +43 3622 71315 www.loser.at

Die Zlaim Archkogl 81 8993 Grundlsee Tel.: +43 3622 86001 www.zlaim.at

Tauplitz 70 8982 Bad Mitterndorf Tel.: +43 3688 2446 www.grafenwiese.at

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Klein, aber erleuchtet! Was der Tauplitz die Grafenwiese ist dem Loser die Zlaim. Beide sind sozusagen kleine Geschwister der großen Skigebiete – das eine direkt am Ende der Talabfahrt in Tauplitz, das andere am Südufer des Grundlsees gelegen. Beide eignen sich mit ihren sanften Pisten vorzüglich für Anfänger und Kinder. Übersichtlich, sicher und modern haben beide Liftbetriebe aber außerdem ein ganz spezielles Ass im Ärmel: Sie machen – jeder auf seine Weise – die Nacht zum Tag! Jeden Dienstag und Samstag, von 17.30 bis 20.30 Uhr wird auf der Grafenwiese die Flutlichtanlage aktiviert und die Rodeln werden ausgepackt. Auf speziellen umgebauten Leihrodeln wird man bequem mit dem Schlepplift auf den Berg gebracht, um anschließend auf der taghell ausgeleuchteten Rodelpiste wieder ins Tal zu brausen. Kleinkinder können bequem und sicher auf den Erlebnisrodeln mitgenommen werden. Einen gemütlichen Ausklang findet der Familien-Rodelabend auf der Grafenwiese in der direkt angeschlossenen Skihütte bei Produkten aus eigener Landwirtschaft. Spielt der Hüttenwirt dann noch auf seiner Harmonika auf, wird der Rodelabend zu einem stimmungsvollen Wintererlebnis für jedermann. Auf der Zlaim gehen jeden Freitag von 16.30 bis 20 Uhr die Lichter für die Skifahrer und Snowboarder an. Hier bietet sich die besondere Gelegenheit, auch den Allerkleinsten ein Nachtfahrerlebnis auf zwei Bretteln zu ermöglichen. Ein eigener KleinkinderSeillift sorgt für sicheren und komfortablen Aufstieg. Eine kinderfreundliche Naturrodelbahn gibt es in der Zlaim übrigens auch. Leihrodeln dafür sind in der Liftkassenhütte erhältlich. Die 500 Meter lange Strecke ist täglich bis 22 Uhr beleuchtet!

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c_Mirja Geh

Nachtrodeln und Skifahren machen Kindern ­besonderen Spaß. Auf der Grafenwiese und der Zlaim haben sie dazu jede Gelegenheit.

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Paganin Soatnquartett www.facebook.com/­ paganin.soatnquartett

Das Paganin Soatnquartett

Weitere junge Bands aus dem Ausseerland-­ Salzkammergut Die Niachtn www.dieniachtnsan.org

Es ist wohl der Inbegriff von „jung & trendy“, wenn sich eine Band über Facebook findet und formiert. Die Tatsache aber, dass alle Mitglieder des PSQ ihre Wurzeln in der traditionellen Volksmusik sehen und mit Leib und Seele „Wirtshausmusiker“ sind, rückt die Formation in ein etwas differenzierteres Licht.

Johannes Greimeister, Patrick Paganin, Jakob Rodlauer und Philipp Schachner, so heißen die vier Freunde, Musiker und Mitglieder des Paganin Soatnquartetts. Allesamt kennen einander von Kindesbeinen an – in Pichl-Kainisch, Bad Mitterndorf und Öblarn sind sie daheim. Und obwohl der an den berühmtesten Violin-Virtuosen aller Zeiten erinnernde Bandname, genauso wie – auf den ersten Blick – die Instrumentalisierung des Quartetts, eher an eine klassische Formation denken lassen, ist es der Gypsy Jazz, dem sich die Vier mit Herz und Hirn verschrieben haben. „Balkan Pop? Kennt man doch ...“, mag nun der eine oder andere angesichts des Namens der Musikrichtung denken und kurzsichtig den „Kommerz-Stempel“ auf PSQ herniedersausen lassen. „Kennen die wenigsten! Sollten sie aber!“, müsste man daraufhin im Zuge dieses inneren Dialogs erwidern und mit den Worten von Patrick Paganin untermauern: „Gypsy Jazz ist wahnsinnig lustig, tanzbar und kreativ! Es dauert nicht lange, bis man zumindest mit dem Fuß mitwippt, wenn man ihn erlebt – man muss ihn nur einmal hören.“ Sich ein Bild vom Paganin Soatnquartett und dessen Musik machen, konnte sich in der kurzen Zeit seit Formierung der Band im Sommer 2019 übrigens auch schon so mancher. „Mehr als 60 Gigs in einem Jahr ist für eine junge Partie grundsätzlich viel, aber in Zeiten von Corona ist das unglaublich!“, freut sich Bassist und Namensgeber Patrick Paganin. Die Zahl ist für ihn ein eindeutiger Indikator dafür, dass der Gypsy Jazz gut ankommt – auch bei traditionsbewusstem Publikum.

Hillstream Trocht‘n Rockk ­www.facebook.com/ hillstream

Roots beYond www.facebook.com/ rootsbeYondmusic HopfnBlütentee-Musi www.facebook.com/ HopfnBluetnTeeMusi/ Gimpelinsel Saitenmusi www.facebook.com/ gimpelinselsaitenmusi

Neuigkeiten aus der Vergangenheit „Igitt! Viel zu schnell, viel zu laut! Ich brauch nichts Neumodernes! Ich will mein Althergebrachtes!“ – Man kennt die Scheuklappen, die in vielen Bereichen der Kunst verhindern, dass sich die Leute unvoreingenommen auf Unbekanntes einlassen. Man trägt sie schließlich selbst. Von „modern“ kann im Falle des Gypsy Jazz allerdings, auch bei Dämmerlicht betrachtet, ganz und gar keine Rede sein. c_Paganin Soatnquartett In den 20er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts hatte diese Jazz-Variante, die übrigens als die einzige Jazz-Variante mit europäischen Wurzeln gilt, ihre Hochzeit. Und damals erlangte sie derartige Popularität, dass sie in den folgenden Jahrzehnten sogar Einzug in Hollywood hielt. Wer hätte gedacht, dass der gemütlichste Zeichentrick-Bär der Welt zu astreinem Gypsy Jazz durch den Dschungel tänzelt? Die Antworte lautet wiederum: „Die wenigsten ...“ Und spätestens jetzt, wo man „ ... probier’s mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit ...“ nicht mehr aus dem Ohr bekommt, sollte klar sein, wie „altmodern“ der Gypsy Jazz in Wirklichkeit ist.

c_Paganin Soatnquartett

Das Paganin Soatnquartett lässt sich von Gypsy Jazz inspirieren und bildet sich laufend in dem Bereich fort.

Seelenverwandt „Stimmt schon, der Gypsy Jazz stammt ursprünglich nicht aus unseren Breiten“, erklärt Patrick Paganin. Die Städte Deutschlands, Spaniens und vor allem Frankreichs waren und sind sein Zuhause. Dass diese Musik aber trotzdem perfekt zum Ausseerland-Salzkammergut passt, davon ist der Musiker nichtsdestotrotz überzeugt. „Gypsy Jazz ist Tanzmusik für die Leute. Ganz wie die traditionelle Volksmusik bei uns! Gypsy Jazz ist so instrumentalisiert, dass er überall und jederzeit gespielt werden kann. Ganz wie unsere Volksmusik! Gypsy Jazz ist simpel, eindringlich und dennoch kreativ. Ganz wie ...“, man erkennt, wohin die Argumentationskette des Herrn Paganin läuft. Zu den von ihm aufgezählten Ähnlichkeiten reiht sich dann noch die ausgeprägte Liebe der Gypsy Jazz-Musiker zur Improvisation. Und letztere ist ja auch im Ausseerland-Salzkammergut nicht ganz unbeliebt – Stichwort: „G‘stanzlsingen“. Alles in allem kann man also, was den Gypsy Jazz betrifft, getrost postulieren: „Auch wenn er mit heimischen Klängen nicht artverwandt sein mag, so ist er es doch auf einer seelischen Ebene.“ Gypsy Jazz ist emotionale und kreative Tanzmusik mit optimaler „Wirtshaus-Kompatibilität“ und hohem Mitsing-Potenzial. Eigentlich perfekt für Månna zum Z’sammsteh im Kroas.

Ein klares Konzept Wie ernst es den Musikern von PSQ bei aller Liebe zur ausgelassenen Unterhaltungsmusik mit ihrer Band ist, zeigt die minutiöse Planung, welche die vier ihrem Gesamtkonzept zukommen lassen. „Wir bilden uns ständig in Richtung Gypsy Jazz weiter, besuchen Workshops und Seminare – lassen den Stil der Zeit in unsere Musik und auch in unser Auftreten einfließen“, erklärt Patrick Paganin. Und selbstverständlich bringt man eigene Ideen mit ein in die Gestaltung eines Stücks oder des Programms. Als „Fusions-Partie“ oder als „Band, die unter anderem Gypsy Jazz spielt“, will sich aber keiner der Mitglieder sehen. „Wir sind eine Gypsy Jazz Band – daran arbeiten wir! Sonst an nichts!“, versichert Paganin enthusiastisch. Und damit unterstreicht er vehement den Plan, eben jene Musikrichtung in die bestehende Musiklandschaft der Region einfließen zu lassen – nicht anders herum. Der Erfolg gibt ihm bis dato recht und deshalb wollen Johannes Greimeister, Patrick Paganin, Jakob Rodlauer und Philipp Schachner diesen Weg auch in Zukunft weitergehen.

Im Ausseerland-Salzkammergut gehört das Musizieren zum ganz normalen Alltag. Als junger Musiker fühlt man sich hier manchmal wirklich wie im gelobten Land. Patrick Paganin

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c_Martin Huber

Mythologien Seit Kurzem zählt das Bad Mitterndorfer Nikolospiel zum immateriellen UNESCO Weltkulturerbe. Hinter Krampus, Habergeiß & Co. könnte aller­ dings noch mehr stecken als alte, christliche Tradition. energie fürs Leben

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Fenster in eine andere Welt

Die ­Nikolospiele ­vereinen ­christliche und vorchristliche ­Traditionen zu ­einem ­moralischen ­Kammerspiel mit zeitloser Wirkung.

Weit über das Mysterienspiel des „Nikolos“ hinaus erzählen die Figuren der Raunachts-Tradition im Ausseerland-Salzkammergut uralte Geschichten. Jeder, der das Glück hat, im AusseerlandSalzkammergut aufgewachsen zu sein, kennt sie, die „Gruselfiguren“ aus den Nächten vor dem 6. Dezember. Da wären die gehörnten Krampusse mit ihren Ruten und Schellen, die meterhohen Schab aus Stroh mit ihren schnalzenden Peitschen oder die neckische Habergeiß, die den Menschen ihre Kopfbedeckung stibitzt, nur um sie irgendwo im Schnee zu verstecken. Im Zentrum der vorweihnachtlichen „Umtriebe“ steht dabei natürlich der gute Nikolaus, Abbild des legendären, frühchristlichen Bischofs aus Myra an der antalischen Küste in der heutigen Türkei, der besonders für seine Kinderliebe zu katholischem Ruhm und Ehren gelangte. Dass die Entourage der frühchristlichen Kirchenikone aber aus einer Zeit lang vor dem Aufstieg des Christentums stammen könnte, dessen sind sich viele nicht bewusst.

Krampus: Teufel oder mehr? Seit dem 15. Jahrhundert verbreitete sich – ausgehend von Klosterschulen – der Brauch, Kinder durch den Nikolaus zu beschenken. An seine Seite trat nach und nach aber auch eine teuflische Gestalt, die als personifizierte Warnung vor den Konsequenzen der „Gottesungefälligkeit“ dienen sollte. Während die heute geläufigen Namen dieser in ganz Europa verbreiteten Figuren auf den biblischen Teufel zurückzuführen sind, hat sich in Tauplitz, Bad Mitterndorf und Pichl-Kainisch eine ältere Bezeichnung für die zotteligen Gestalten erhalten, der nicht mit christlichen Traditionen in Einklang zu bringen ist. Volkskundler Leopold Retzenbacher schrieb in seiner Beschreibung des Tauplitzer Nikolospiels im Jahre 1949 von „Rauchen“ anstelle von „Krampussen“. Und dieser Name legt die Vermutung nahe, dass diese Figur ihre Wurzeln irgendwo im vorchristlichen Raunachts-Mythos haben könnte. Genau wie die „Perchten“ dürfte der Ursprung von „Rauchen“ nämlich auf die althochdeutsche Wurzel „ruh“ für „rauh“, „grob“, „haarig“ und „ungezähmt“ zurückzuführen sein. Damit wäre der Krampus ursprünglich also weniger die Verkörperung des Bösen im katechetischen Sinne, sondern eher das „katholisch überarbeitete“ Echo einer mythologischen Wintergeistfigur aus der germanischen oder skandinavischen Sagenwelt.

Das Comeback der Geächteten Zu den Besonderheiten des Nikolospiels zählen die sogenannten Schab – meterhohe Strohgestalten mit langen Antennen aus Ährenbüscheln. Mit Geißeln im Takt schnalzend ziehen sie am 5. Dezember brav im Gefolge des Nikolaus’ durch die Nacht ... „Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war das allerdings noch ganz anders. Erst ab ungefähr 1900 durften sich die Schab dem Nikolo-Zug anschließen“, weiß Roman Gruber, Spielleiter der Tauplitzer Nikolorunde, zu berichten. Davor hätte es eigene Umzüge der Schab gegeben, die weit ins neue Jahr hinein reichten. „... und später durften sie sich den kirchlichen Figuren des Spiels, wie dem Katecheten oder dem Bischof, nur bis auf eine gewisse Distanz nähern oder mussten vor dem Umzug vom Pfarrer ‚abgesegnet‘ werden“, fügt Gruber hinzu. Er geht also, genau wie Volkskundler in ganz Österreich davon aus, dass die Schab für lange Zeit von der Kirche aus dem Nikolospiel „herausgehalten“ wurden.

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Grund dafür könnte sein, dass sie die unverkennbaren Merkmale heidnischer Naturgeister tragen. Ihr Erscheinungsbild – Männer aus ausgedroschenem Stroh – lässt auf einen Ursprung im bäuerlichen Volksglauben schließen. Die Antennen werden häufig als Fruchtbarkeitssymbole gedeutet. Das Schnalzen mit ihren „Schab-Goaßln“ findet sich im „Abba-Schnalzen“ in gewissen Gegenden Salzburgs wieder. Bei letzterem sollen böse Wintergeister ausgetrieben werden.

Die Dualität der Dinge Herausragend viel mythologisches Interpretations­ potenzial weist die Figur der „Habergeiß“ auf. Dieser „Störenfried“ in der Gestalt einer großen, weißen Ziege mit Pferdehufen oder eines seltsamen Vogels mit der Stimme einer Ziege, trägt allein schon im Namen viele Möglichkeiten zur Spekulation. „Haber“ ist nämlich das alte, lokale Wort für einen Bock, während das Wort „Geiß“ eindeutig für das weibliche Exemplar der selben Spezies steht. Direkte mythologische Entwicklungsparallelen scheint es zwischen der Habergeiß und dem „Julbock“ aus der skandinavischen Sage zu geben. Beider Ursprung wird in der prähistorischen Verehrung der Ziege sowie des Widders vermutet. Ähnlichkeiten zu Figuren aus der römischen, respektive griechischen Mythologie sind für die Habergeiß ebenfalls zu erkennen. Genau wie die des griechischen Gottes Pan (übrigens Vorbild für die Darstellung des biblischen Teufels), soll auch die Stimme der Habergeiß das Blut in den Adern gefrieren lassen. Ihre Schreie sollen Panik auslösen. Es passt weiters ins Bild, dass man die Habergeiß seltsamerweise in der gebirgigen Landschaft des AusseerlandSalzkammergutes mit einem Geist in Verbindung bringt, der in Weingärten anzutreffen ist. Genau wie die griechischen Satyre und später die römischen Faune, die – halb Mensch, halb Bock – für Fruchtbarkeit, Natur, Jux und Tollerei standen.

c_Martin Huber

Mehr Informationen Nikolomuseum Tauplitz Klachau 22 8982 Bad Mitterndorf Tel.: +43 3688 2110 www.gasthof-­thomahof.at Heimatkundliche Sammlung Strick Bad Mitterndorf 67 8983 Bad Mitterndorf Tel.: +43 664 2076663 www.nikolospiel.at

Der Ursprung der Schab dürfte im bäuerlichen Volksglauben liegen.

Der alte Name des Krampus im Ausseerland-­ Salzkammergut lässt auf das wahre Alter dieser schaurigen Figur schließen.

c_Weilbuchner

c_Martin Huber

Spiegel der Zeiten Betrachtet man die Figuren des Nikolospiels genauer wird also klar, dass sich viel mehr hinter dem Nikolaus und seinen „finsteren Gesellen“ verbirgt als ein Bischof aus dem 4. nachchristlichen Jahrhundert. Symbole und Gestalten aus Mythologien, die weit vor die Zeit Jesu Christi zurückreichen, tummeln sich gemeinsam in einem Reigen, der als „Kaleidoskop der Volksgeschichte“ bezeichnet werden kann. Unter der Lupe erkennt man ein Ineinanderfließen verschiedener Kulturen und damit einhergehend den Fluss der Bedeutungsveränderung von Traditionen im Wandel der Zeit.

Nikologruppe Tauplitz

c_Weilbuchner

Theaterkunde Auch für Liebhaber von Literatur und Drama steckt einiges in der darstellerischen Form des Nikolospiels. Erkennbar sind neben den Grundzügen des mittelalterlichen Mysteriendramas nach dem Muster des urförmigen „Jedermanns“ auch Elemente des moralischen und liturgischen Dramas, welche sich bereits im 10. Jahrhundert entwickelten. Spätere Formen des Dramas – vom Stuben-/Kammerspiel bis hin zur Revue stellen den elementaren Kern der gegenwärtigen Aufführungsform dar.

Die moderne Form des Nikolospiels stammt aus den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts.

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Ist die Habergeiß mit griechischen Satyren verwandt?

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Gesund und munter durch die kalte Jahreszeit

Der Winter ist für den Körper eine herausfordernde Zeit und das ist vollkommen natürlich. Dr. Ansgar Krebber erklärt, wie man mit einfachen Mitteln gesund durch die kalte Jahreszeit kommt. c_Krebber

c_TVB Ausseerland-Salzkammergut, Tom Lamm

Einer Erkältung vorbeugen

Dr. med. Ansgar Krebber ist aufsichts­ führender Kurarzt der Altausseer Kur. Nähere Informationen: venen-­arzt.com

Kurze Tage und nasskaltes Schmuddelwetter – der Winter schlägt sich bei manchen Menschen nicht nur auf das Gemüt, auch die Abwehrkräfte des Körpers werden stark beansprucht. Witterungsumschwünge sind immer eine Belastung für das Immunsystem. Kommt man also ausgekühlt nach Hause, hilft Omis Lindenblütentee und Salbeitee. Macht sich schon ein rauer Hals bemerkbar, schnell ein Salbeiblatt in den Mund gesteckt und schon verhindert man eine Infektion. Der stetige Wechsel zwischen warmen Temperaturen in beheizten Wohnungen und der Kälte sowie Wind im Freien bedeuten viel Stress für den Körper und machen anfälliger für Erkältungen und die Grippe. Um den Winter über gesund zu bleiben, muss man also Kraft und Energie tanken – etwa über Bewegung, aus­gewogene Ernährung und ausreichend Schlaf.

Sport & Erholung Bewegung an der frischen Luft tut dem Immunsystem gut. Sport und ausgedehnte Spaziergänge regen die Durchblutung an und bringen den Kreislauf in Schwung. Ausdauersportarten wie Langlaufen, Joggen oder Skitourengehen – Snowboarden und Skifahren nicht zu vergessen – sind sehr empfehlenswert. Es ist generell von Vorteil, sich im Freien zu bewegen – auch wenn es weht und schneit. Der Aufenthalt im Freien verbessert nämlich das allgemeine Wohlbefinden und stärkt das Immunsystem. Die Zellen können das verbrauchte CO2 loswerden und Sauerstoff nachtanken. Der Körper wird dadurch sozusagen „cooler“ – er lernt, Stress besser auszuhalten und im Großen und Ganzen damit besser umzugehen, dass sich seine Umgebungsverhältnisse permanent verändern. Hinzu kommt, dass eine rege Durchblutung die Abwehrstoffe gleichmäßig im System verteilt und das Immunsystem in „Alarmbereitschaft“ versetzt. Dementsprechend ist für die notwendige Erholung des Organismus ausreichend Schlaf notwendig.

Luft zum Atmen Wer es sich während stürmischer Winterwochen zu Hause gemütlich macht, der sollte darauf achten, dass die Räume gut gelüftet sind. Mehrmals am Tag kurzes Stoßlüften reicht völlig aus. Die Faustregel dabei ist: Morgens nach dem Aufstehen, abends wenn man nach Hause kommt und vor dem Schlafengehen jeweils für ein paar Minuten.

Der Körper muss bei kaltem Wetter mehr Stress als während der Sommer­ monate aushalten. Einfache Hausmittelchen, Bewegung und eine maßvolle Ernährung können dabei helfen, diese Belastungen besser zu verarbeiten.

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Die Grippe „wegessen“ Genauso wichtig wie Bewegung und frische Luft ist es, sich während der „finsteren Jahreszeit“ vitaminund mineralstoffreich zu ernähren. So oft es geht

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Gerade der ­häufige ­Wechsel von kalten und warmen ­Temperaturen, aus dem Schneesturm in die warme ­Stube, stellt das ­Immun­system vor Heraus­ forderungen. Viren haben in dieser ­Situation ein leichteres Spiel!

Obst und Gemüse auf den Speiseplan zu setzen, wirkt wahre Wunder. Und damit die „bunte Kost“ auch nicht langweilig wird, müssen es nicht immer nur der obligatorische Apfel und/oder grüner Salat sein! Orangensaft, Gurken, Paprika und gekochtes Gemüse zum Mittagessen runden eine „Anti-Verkühlungs-Diät“ perfekt ab. Neben Vitamin C ist Zink ein nützlicher Helfer, um die Abwehrkräfte bei Laune zu halten. Daher sollten ausreichend Rind, Schaf oder Geflügel, Ei, Milch und Käse auf den Teller kommen. Freilich empfiehlt es sich, dazu heimisches Obst und Wintergemüse zu gustieren – alleine schon, weil dieses meistens frischer ist. Grünkohl, Champignons, Kartoffeln, Brokkoli, Kohlrabi und Steckrüben genauso wie Äpfel und Birnen sind auch in der verschnupften Jahreszeit leicht zu bekommen.

Aber Vorsicht! Auf Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamintabletten sollte besser verzichtet werden. Davon kann man nämlich tatsächlich auch zu viel bekommen. Eine Überdosierung an Vitaminen kann gesundheitsgefährdend sein. „Viel von allem hilft viel“, ist der falsche Denkansatz! Das gilt natürlich auch für den Konsum von Alkohol und Zigaretten. Ausnahme bildet dabei das wichtige Vitamin D3.

Prost! Zu einer gesunden Ernährung gehört ausreichend Flüssigkeit. Dabei sollte man allerdings auf möglichst kalorienarme Getränke zurückgreifen. Zwischen 1,5 und zwei Liter am Tag sollten es davon sein. Es ist außerdem sinnvoll, diese Menge zu erhöhen, wenn man in Räumen mit trockener Heizungsluft sitzt. Auch ein Luftbefeuchter kann in schlecht belüfteter Umgebung eine wahre Labsal für die Atemwege sein. So bleiben die Bronchien feucht und Viren werden einfacher „weg­gespült“. Wer lieber etwas mehr Geschmack im Glas hat, der kann jederzeit Mineralwasser mit Fruchtsäften mischen. Ein Soda-Zitron liefert den gesunden Schuss Vitamin C zum Mittagessen.

Die Stärken der Region nutzen Die lange Tradition der Atemwegs- und Lungenheilkunde auf Salz-, respektive Sole-Basis, stellt einen ganz besonderen Schatz des AusseerlandSalzkammergutes dar. So kann zum Beispiel ein Besuch in der Gradieranlage von Altaussee oder Bad Mitterndorf wahre Wunder für die Bronchien wirken. Aber auch das einfache Inhalieren von Salzlösung, zu Hause über dem Kochtopf, wirkt heilsam und vorbeugend. Die Sole-Therapiemöglichkeiten im Ausseerland sind mannigfaltig und empfehlenswert. Es trägt ja nicht umsonst den Namen „SALZkammergut“. Nähere Informationen über das Sole-Gesundheitsangebot der Region erhalten Sie über www.ausseerland.at

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Fröhliche Weihnacht überall Das festliche Handwerk des Kripperlbauens erfreut sich im Ausseerland-Salzkammergut großer Popularität. Elisabeth Schupfer in ihrem Atelier.

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„Moderne“ Krippen gehen tief ins Detail, wie diese Szene am Rande des eigentlichen Geschehens beweist. Die Kulissen oder Hintergründe der einzelnen Szenen – also in den meisten Fällen Landschaftsmalereien – liegen ihr ganz besonders am Herzen. „Über die bin ich anfänglich eigentlich erst zum Krippenbau gekommen“, erzählt sie.

Von klein auf an den bildenden Künsten an sich interessiert, hat Elisabeth Schupfer aus Strassen in Bad Aussee vor einigen Jahren ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Unter dem Label „Elisabeth Schupfer Krippen & Handwerkskunst Ausseerland“ malt und gestaltet sie seither auf Auftrag als selbstständige Künstlerin. Außerdem leitet das Ausnahmetalent aus dem Ausseerland auch Kurse, die ein breites Spektrum der Malerei abdecken. Eine besondere Liebe verbindet sie allerdings seit Jahren mit der Krippenbauerei. Einem Kunsthandwerk mit langer Geschichte, welches wie kein zweites in die Winterwunderwelt des Ausseerland-Salzkammergutes passt.

Lebendige Kunst Im Laufe ihrer langen Geschichte entwickelte sich die Krippe von einer rein kleri­ kalen oder hochwohlgeborenen Ausdrucksform zu dem, was sie heute ist: eine Volkstradition. Und so ist es nicht verwunderlich, dass, als Elisabeth Schupfer vor einigen Jahren einen Kripperlverein in Bad Aussee ins Leben rief, der Zuspruch rege war. „Jedes Jahr zur Weihnachtszeit stellen wir heute Kripperl aus der ganzen Region aus“, berichtet sie „und helfen dabei alle zusammen – Freunde, Bekannte, Kollegen und Familie ...“ Und die Ausseer Kripperlliebhaber waren bis dato so erfolgreich mit ihren Unternehmungen, dass sie weitere Kripperl-Enthusiasten im benachbarten Bad Mitterndorf dazu inspirierten, es ihnen gleichzutun.

Klerikale Ursprünge

Die Figuren ihrer alpenländischen Krippen kleidet Elisabeth Schupfer per Hand ein.

Wer heutzutage an Kripperlszenen denkt, der hat wahrscheinlich als erstes Bilder von kleinen, liebevoll drapierten Dioramen im Herrgottswinkel der Stube vor Augen, welche die Geburt Christi im Stall von Bethlehem darstellen. Im selteneren Fall kommen einem die lebensgroßen Geburtsszenen in den Sinn, die seit einigen Jahren auf Weihnachtsmärkten immer mehr in Mode geraten. An Kapellen, die ganze Seitenschiffe von Kirchen einnehmen und „die Anbetung der Könige“ mittels großer Altarfiguren darstellen, denken aber wohl die Wenigsten. Genau dies wird allerdings heute als Ursprung des „Kripperls“ angenommen. Die Kapelle von Santa Maria Maggiore im Rom des ausgehenden 13. Jahrhunderts, um genau zu sein. Die szenische Kapelle von Santa Maria Maggiore machte in Italien Schule und verbreitete sich schnell. Bis sich die Motive zu den heute bekannten Geburtsszenen entwickelten und die Apenninenhalbinsel verließen, verging geraume Zeit. Die ersten Hinweise auf „Krippen“ nördlich der Alpen finden sich erst in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Über Böhmen, Bayern, Salzburg und Tirol drang der Brauch der „dauerhaften Darstellung der Geburtsszene Christi“ schließlich im 17. Jahrhundert bis in das Salzkammergut vor. So ist für 1628 die Existenz einer kleinen Kirchenkrippe in Laufen bekannt. Der Beruf des Krippenbauers beginnt in diesen Tagen Einzug in die Annalen zu halten. c_Fotoart Bernadette

Der gesellschaftliche Aspekt steht bei Vereinstreffen in beiden Fällen meist im Vordergrund und hier schließt sich der Kreis zum Wesen des Advents, aus dessen Gedankenwelt das Kripperlbauen überhaupt erst entspringen konnte. „Gemeinsam in der schönsten Zeit des Jahres zu arbeiten, zu fachsimpeln und einem geliebten Hobby zu frönen ist einfach unbezahlbar“, kommentiert Schupfer. Natürlich freut sie sich auch immer wieder über die Bewunderung, die den Ausstellungsstücken seitens G ­ ästen und Besuchern entgegengebracht wird. „Zur Weihnachtszeit kommt mein feierliches Handwerk naturgemäß am besten zur Geltung und das spürt man auch“, sagt sie.

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Die Komplexität des Lieblichen Elisabeth Schupfer gehört zu den wenigen Menschen in der Region – ja in ganz Österreich – die mit den historischen Wurzeln der Krippentradition mehr als vertraut sind. 2012 erwarb sie, nach mehrjähriger Ausbildung, den Titel Krippenbaumeisterin. Die komplexe Geschichte ihrer Zunft stand im Zuge dessen detailliert auf dem Lehrplan. Und genauso komplex wie die Krippenhistorie war und ist bis heute die Kunst, Motive rund um die Christus-Geburt in Holz, Ton, Leinwand und Textilien anzufertigen. „Es gibt heute verschiedene, etablierte Stilrichtungen im Krippenbau, die allesamt unterschiedlichen Darstellungs- und Inhaltsprinzipien folgen, und allein diese Merkmale wollen gelernt sein“, erzählt sie. Klassizistisch, orientalisch, alpenländisch oder Passionskrippe werden sie genannt und dies ist nur ein kleiner Einblick in die stilistische Vielfalt, welche das Kunsthandwerk über die Jahrhunderte entwickelte. Allesamt vereinen außerdem mehrere Disziplinen zum endgültigen Gesamtkunstwerk: Malen, Modellieren, Schnitzen und Arrangieren wiederum stellen nur einen kleinen Auszug aus dem möglichen Katalog der beteiligten Kunsthandwerke dar. „Ich für meinen Teil stelle die Figuren für die Krippen aus Ton her und bekleide sie mit selbst hergestelltem Gewand“, erklärt die Kunsthandwerkerin.

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Hirten spielen nach wie vor eine bedeutsame Rolle in den Szenenbildern von Krippen jeder Prägung.

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Auch Elemente, die keinen direkten Bezug zu Jesu Geburt haben, fanden über die Jahre Einzug in die Krippenbaukunst. Wie zum Beispiel Jesus beim letzten Abendmahl.

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Das AusseerlandSalzkammergut Schatzkisterl

Vorspeise

Hauptspeise Nachspeise

In Gin gebeizter Saibling (für vier Personen)

Steirisches Backhendl (für vier Personen)

Apfelknödel (für vier Personen)

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Ein Drei-GängeGenusshandwerk zum Nachkochen

Das Beste aus den Gewässern sowie von den Weiden und Wiesen des Ausseerland-Salzkammergutes verwenden Köche für ihre kulinarischen Kreationen, mit denen sie ihre Gäste verwöhnen. Die Liste an TopRestaurants in der Region ist groß. Und es ist erfreulich, was sich die Meister am Herd alles einfallen lassen, um Gourmets und Genießer zu begeistern.

Vorspeise Das James ist eine elegante Salonerie am Golfplatz von Bad Aussee, wo heimische Küche auf ungezwungenen Stil trifft. Einerlei, ob beim Snack für Zwischendurch oder für den feinen Genuss am Abend mit regionaler Finesse. Und der Drink zum Sundowner mit Blick auf den Loser oder Dachstein hat natürlich auch was! Für Küchenchef Christian Wölkart ist die Natur Vorbild und auch Inspiration. Es sind die Kultur, die Gastfreundschaft und die Geselligkeit bei Speis und Trank, die das James am Golfplatz erlebbar machen. www.dasjames.at

Hauptspeise Die Postillion’s Einkehr in Altaussee ist vor allem für ihre knusprigen Backhenderl bekannt. Die herzlichen Gastgeber Claudia und Franz Laimer und ihr Team servieren die Spezialität in der urigen Gaststube oder bei Schönwetter im idyllischen Gastgarten. Zu weiteren Köstlichkeiten gehören unter anderem frisch geräucherter Ausseer Saibling, Blunzengröstel, Kasnocken sowie die feinen Salate vom Buffet. Im Juli und August wird der Holzkohlengrill angeheizt und es gibt knusprige Grillhenderl und gegrillte Stelzen. www.postillion-altaussee.at

Nachspeise Steirische Wirtshauskultur bieten die leidenschaftlichen Gastgeber Marlene und Marcel Hechl-Lindemann in ihrem A la carte-Restaurant „Der Hechl“ in Tauplitz, Gemeinde Bad Mitterndorf, an. Zu den Spezialitäten gehören unter anderem die Hechl’s Hausspaghetti, gebratenes Forellen- oder Saiblingsfilet oder das Entrecôte vom österreichischen Almochsen. Ein beliebtes Dessert sind Apfelknödel. www.hotel-hechl.at

4 x 100 g Saiblingfilets (mit Haut) 3 Esslöffel Gin 40 g Salz 60 g Zucker Limettenschalen 1 Bund Dill 1 Bund Schnittlauch 1 Teelöffel Senf (mittelscharf) 150 g Crème fraÎche Etwas Orangensaft 3 Esslöffel Olivenöl Etwas frischer Koriander

4–8 Hendlteile (je nach Größe) Salz Weißer Pfeffer 1 Bio-Zitrone 1 Bund Petersilie

Panade ›› ›› ›› ›› ››

Griffiges Mehl 5 Eier 1 l Milch Salz Brösel

Die Hendlteile waschen und mit Küchenrolle abtupfen. Das Fleisch mit feinem Salz und weißem Pfeffer würzen. Für die Panade drei Schüsseln vorbereiten. In die erste kommt das griffige Mehl. Die Eier mit der Milch versprudeln, etwas salzen und in die zweite Schüssel geben. In die dritte Schüssel kommen Brösel. Die Hendlteile mit Mehl bestäuben und durch das Eier-Milch-Gemisch ziehen und anschließend mit Bröseln bedecken. Die Brösel fest anklopfen. Danach werden die Hendlteile gebeutelt, sodass die losen Brösel abfallen. In einer großen Pfanne oder Fritteuse gutes Öl erhitzen und die Hendlteile in das Öl legen, sodass diese vom Öl bedeckt sind. Die Hendlteile werden 25 Minuten herausgebacken. Danach sticht man ein Stück an. Wenn weißer Saft herauskommt, sind die Hendlteile durch. In der Zwischenzeit werden die Petersilienblätter vom Hauptstamm gelöst, in heißes Öl gegeben und kurz angebraten. Danach lässt man sie auf einer Küchenrolle abtropfen. Damit die Hendlteile beim Servieren nicht so fett sind, gibt es einen einfachen Trick. Man legt ein mikrowellentaugliches Geschirr mit Küchenrolle aus. Danach kommen die Hendlteile drauf, die dann etwa zwei Minuten in die Mikrowelle gestellt werden. Dabei kommt das überschüssige Fett aus den Hendlteilen. Diese werden nun auf einem Teller angerichtet. Dazu kommen eine Spalte Bio-Zitrone und die gebratene Petersilie. Als Beilage passen perfekt Petersilienkartoffeln, Kartoffelsalat, gemischter Salat oder Kartoffel-­ Gurken-Salat.

Die Saiblingfilets abspülen, trocken tupfen und falls noch Gräten gefunden werden, diese entfernen. Den Saibling mit Gin einreiben. Salz und Zucker mischen, auf den Saibling streuen und mit Limettenschalen belegen. Die Hälfte der Kräuter hacken und den Fisch damit bestreuen. Den Fisch in einer Folie luftdicht verpacken und einen Tag lang in den Kühlschrank stellen. Den Saibling aus dem Kühlschrank nehmen, abspülen, trocken tupfen und die Haut ablösen. Die dünnen Seitenteile des Filets abschneiden. Diese werden zu Saiblingtatar verarbeitet. Die zweite Hälfte der Kräuter fein hacken. Das dickere Mittelstück vom Saibling mit etwas Olivenöl bestreichen und in die gehackten Kräuter drücken, sodass eine Kräuterkruste entsteht. Die dünnen Saiblingseiten sehr fein würfeln. Mit Crème fraîche und Senf vermischen. Mit Orangensaft, etwas Gin und gegebenenfalls Salz anrichten. Zum gebeizten Saibling passen ein Gurkensalat und ein frisches, knuspriges Baguette. Alternativ kann auch ein Wildlachsfilet verwendet werden.

1,5 kg Äpfel 80 g Semmelbrösel 50 g Butter Ein paar Rosinen Etwas Zimt Etwas Zucker Fett zum Herausbacken Vanilleeis als Beilage

Die Äpfel schälen und je nach Belieben in Streifen oder in Würfel klein schneiden. Die Semmelbrösel mit Butter in einer Pfanne braun anrösten. Mit den Äpfeln mischen und mit Rosinen, Zimt und Zucker verfeinern. Aus dem Apfelgemisch Knödel formen und diese für ein bis zwei Stunden einfrieren, sodass die Masse einmal durchgefroren ist. Dann die Knödel in heißem Fett herausbacken. Mit Zimt und Zucker bestreuen und mit Vanilleeis servieren. Alternativ passen auch eine Vanillesauce oder Beeren perfekt zu den Apfelknödeln.

Tipp: Bekommt man beim Einkaufen der Hendlteile Leber und Herz oder zerlegt man fachgerecht ein ganzes Hendl in kleinere Teile, so sollte man unbedingt die Innereien mitbacken. Sie sind eine wahre Delikatesse.

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c_ Narzissenfestverein, Martin Huber,

62.

Narzissenfest 26. bis 29. Mai 2022

Klara freut sich schon auf das nächste Narzissenfest und wer weiß, vielleicht möchte sie auch einmal im Leben Königin sein.

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DAS GRÜNE HERZ ÖSTERREICHS

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