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Amboss – Ausgabe 2/2021

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AUSGABE JUNI I 2021 WWW.EDELSCHMIEDE.TIROL Tiroler Edelschmiede | Unterwasser 65 | 6384 Waidring

AMBOSS ZEITUNG FÜR SCHNEIDIGE IDEEN

GELÄNDERBAU KOOPERATIONEN HOTEL HOCHFIRST AUSBILDUNGSBETRIEB


EDITORIAL

Langsam nimmt die „Normalität“ in unserem Leben jetzt wieder Fahrt auf. Viele wurden bereits geimpft, manche warten noch darauf. Auf jeden Fall dürfen wir uns wieder mehr Freiheit gönnen. Und damit steigt auch der Optimismus.

MESSINGGLANZ FÜR EIN HOTEL Hochwertiges Material und filigranes Design bringen besondere Atmosphäre in den Wellnessbereich des Hotels Hochfirst.

Auch wir schauen mit positiver Spannung in die Zukunft. Die lassen wir nicht einfach geschehen, sondern gestalten sie aktiv mit. Dazu blicken wir immer wieder zurück auf unseren Weg, um zu sehen, was wir in den vergangenen Wochen und Monaten geschafft haben. Das Resümee ist ausgesprochen positiv. Aber darauf wollen wir uns nicht ausruhen, sondern schmieden bereits Pläne für die kommende Zeit. Stete Weiterentwicklung ist ein wichtiger Bestandteil von Kontinuität.

Für den Wellnessbereich im Hotel Hochfirst in Obergurgl wurden Möbeltüren für einen Schrank von der Tiroler Edelschmiede gefertigt. Beim Material fiel die Wahl auf Messing, auch wegen seiner besonderen Eigenschaften. Messing ist bakterien- und virenabweisend, was vor allem im Wellnessbereich relevant ist, wo Hygiene an vorderster Stelle steht. Für die Möbeltüren wurden Muster in die Messingbleche geschnitten. Die Oberfläche wurde geschliffen, gebeizt, gefinished und gewachst. Durch diese Behandlung altert und verändert sich das Material gezielt. Die Schrankmaße waren vom Tischler vorgegeben, die Türen wurden passgenau gefertigt. „Die Innenausstattung von Hotel- oder Gastronomiebetrieben ist immer eine besondere Herausforderung. Es gilt, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Gäste wohlfühlen. Genauso wichtig ist es aber auch Objekte umzusetzen, die eine häufige Nutzung für lange Zeit gewährleisten, ohne dabei zu altern. Darum ist die Wahl des Materials außerordentlich wichtig. Ebenso ist die Oberflächenbehandlung ein wesent­ licher Aspekt für den langen Erhalt der Schönheit. In diesem Fall altert das Messing gezielt. Damit erreichen wir besonders charmante Effekte“, berichtet Stefan Schwentner.

Permanente Verbesserungen sind eines unserer großen Ziele. Wir arbeiten daran, die Qualität stetig zu steigern. Zufrieden sind wir immer nur für den Augenblick. Hinter jedem fertigen Projekt wartet bereits die nächste Herausforderung. Durch Bildung können wir uns weiterentwickeln und über uns hinauswachsen. Deshalb sind Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen bei uns so wichtig. Unser Team besteht aus geschulten Fachleuten, die den Beruf bis in den kleinsten Prozess gelernt haben. Das beginnt in der Lehre und endet – nie. Damit unsere Mitarbeiter ihre Arbeit in einer sicheren Umgebung leisten können, investieren wir regelmäßig in die Sicherheit an den Arbeits­ plätzen. Gesundheit und Unfallvermeidung sind ganz wichtige Themen bei der Tiroler Edelschmiede. Unsere Mitarbeiter sind uns persönlich und professionell immens wichtig. Deshalb legen wir auch großen Wert auf ihre Meinung zu verschiedenen Bereichen, die das Unternehmen betreffen.

Das Hotel Hochfirst in Obergurgl hat seine Wellnessoase neu gestaltet. Die Tiroler Edelschmiede hat mit Elementen aus Messing dem Innenraumdesign eine ganz spezielle Atmosphäre verliehen.

Filigrane Dekorationen

Zusammenhalt und Teamwork machen es letztendlich erst möglich Projekte umzusetzen. Dabei erreichen wir eine hervorragende Qualität beim Material, beim Design und bei der Langlebigkeit. Darauf bin ich sehr stolz. Und es zeigt mir, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ich wünsche dir viel Spaß beim Blättern und Lesen in dieser Ausgabe des Amboss. Dein

Stefan Schwentner

Amboss für schneidige Ideen 2

Die Türen wurden passgenau gefertigt.

Typografische Elemente


AUS LEHRLINGEN WERDEN METALLFACHARBEITER Die Lehrlingsausbildung in der Tiroler Edelschmiede garantiert die Fachkräfte von morgen. Zahlreiche Fort- und Weiterbildungsangebote im Betrieb stehen den Mitarbeitern im Unternehmen zur Verfügung. Ausbildung zum Facharbeiter Junge Leute können bei der Tiroler Edelschmiede in einer dreieinhalb­ jährigen Lehrzeit den Beruf Metalltechnik/Schmiedetechnik erlernen. „Aus- und Weiterbildung haben bei uns Priorität. Das beginnt mit der Lehrausbildung in unserem Betrieb. Dazu bieten wir unseren Lehrlingen viele Angebote zur Weiterqualifizierung. Auch nach der Lehre bestehen zahlreiche Möglichkeiten zur Fortbildung“, erzählt Stefan Schwentner. In der Lehrzeit erfahren die zukünftigen Fachleute alles, was in ihrem Beruf wichtig ist. Sie lernen aber auch Dinge für ihre persönliche Entwicklung. Raus in die Welt Die Tiroler Edelschmiede nimmt an Erasmus+ für Lernende teil. Dieses Projekt ermöglicht es Lehrlingen, ihre Ausbildung zum Teil im Ausland zu absolvieren. Sie können in einem Betrieb im Ausland ein Praktikum machen und Erfahrung sammeln. „Es ist eine sehr gute Möglichkeit für die Lehrlinge, die Arbeitsweise in einem anderen Unternehmen kennenzulernen. Wir machen sehr viele Auslandsmontagen, da ist es schon sehr gut, wenn die Jugend früh erfährt, wie in anderen Ländern gearbeitet wird. Außerdem ist es immer gut, seine Sprachkenntnisse zu erweitern bzw. zu vertiefen. Und

für unseren Betrieb ist es ebenfalls eine lohnende Erfahrung, mit Lernenden aus anderen Ländern zusammenzuarbeiten“, sagt Schwentner. Im Gegenzug kommen Auszubildende aus dem Ausland in die Tiroler Edelschmiede, um hier Praxis zu sammeln. Bildung ist auch Herzensbildung Eine weitere Initiative, die von der Tiroler Edelschmiede unterstützt und genutzt wird, ist „HeartBeat“. Dabei geht es darum, Lehrlingen, Ausbildern, Unternehmern und Mitarbeitern neben der fachlichen Lehre auch soziale Kompetenzen nahezubringen. „Es geht bei dieser Initiative darum, den Umgang miteinander, die Kommunikation und die Zusammenarbeit im Team zu optimieren. Ziel dabei ist es, die Zufriedenheit zu erhöhen. Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter am Montag in der Früh mit Freude in den Betrieb kommen und auch noch am Freitagnachmittag Spaß an der Arbeit haben“, erklärt Schwentner. Darüber hinaus bietet der Betrieb auch auf fachlicher Ebene Weiterbildung an. So gibt es etwa im Haus Schweißkurse, die mit einer Prüfung durch eine zertifizierte Stelle beim TÜV oder WIFI enden. Auch Staplerkurse werden vom Unternehmen finanziert.

GESUNDHEIT AM ARBEITSPLATZ Neue Schweißrauch-Absauganlage

Bildung auf vielen Ebenen

Mit der Investition in eine neue Schweißrauch-Absauganlage verbesserte die Tiroler Edelschmiede einmal mehr die Arbeitsplatzsituation. „Mit dieser Anlage werden Dämpfe und Rauch beseitigt, die beim Schweißen ent­ stehen. Abgesehen von Sicherheitsbekleidung und sehr guter Beleuchtung ist das eines der Hauptthemen beim Schweißen“, berichtet Stefan Schwentner. Das Unternehmen investiert laufend in die Ver­besserung der Arbeitsplätze.

Die neue Absauganlage

TIROLER EDELSCHMIEDE MIT ZUKUNFTSPLÄNEN Beim gemeinsamen Workshop entstanden viele Pläne und Ideen für die Zukunft. Getestet oder geimpft traf sich die gesamte Belegschaft der Tiroler Edelschmiede im Mai zu einem gemeinsamen Workshop. Dabei wurde rekapituliert, wie sich das Unternehmen in den vergangenen Monaten entwickelt hat, was alles erreicht wurde und welche Aufgaben noch nicht umgesetzt worden sind. „Wir haben uns beim letzten Workshop 2020 viele Ziele gesetzt. Nun haben wir Bilanz gezogen und geschaut, was wir erreicht haben. Das Ergebnis war sehr zufriedenstellend“, erzählt Stefan Schwentner. Auch in diesem Workshop setzte sich das Unternehmen wieder Ziele für die Zukunft. „Alle gemeinsam haben überlegt, wie wir uns weiter­ entwickeln wollen. Dabei sind zahlreiche Ideen entstanden. Was sich auf jeden Fall gezeigt hat ist, dass wir ein eingeschworenes Team sind. Jeder ist mit Herz und Seele dabei“, sagt Schwentner. Der Workshop dauerte einen Tag und fand, mit Moderation von Maria Schoiswohl und Elisabeth Jogna vom Kommhaus, im Hotel Waidringerhof statt.

Getestet oder geimpft traf sich das Team zum Workshop.

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ARBEIT GELÄNDERBAU FÜR MIT HOLZ EIN PRIVATHAUS Die Tiroler Edelschmiede setzt viele Projekte mit Tischlereibetrieben um.

Geländer sind die Seele eines Hauses. Die Tiroler Edelschmiede ist Spezialist für den Geländerbau mit Stil und individueller Note.

Metall und Holz vertragen sich gut. Vor allem, wenn die Fachbetriebe aus beiden Branchen so hochwertige Arbeit liefern, wie bei nachstehenden Projekten.

Das erste, was von einem Haus zu sehen ist, nachdem es betreten wurde, ist das Geländer. Es führt in das Innere und geleitet durch das gesamte Gebäude.

Bei der Zusammenarbeit mit anderen Handwerksbetrieben wird das ganze Potenzial von Kreativität und Können sichtbar. Mit der Tischlerei Sax aus Gilgenberg am Weilhart in Oberösterreich realisierte die Tiroler Edelschmiede einen Tisch nach einem Architektenentwurf und fertigte das Stahlgestell. Für das Café Wichtig in Timmendorf gestaltete das Unternehmen verschiedene Elemente aus Metall. „Mit der Tischlerei Petrović aus Bremen haben wir das Design eines Architekturbüros umgesetzt. Es hat viel Spaß gemacht und die Zusammenarbeit hat hervorragend funktioniert“, erinnert sich Stefan Schwentner.

„Die Form und das Material eines Geländers dürfen nicht unterschätzt werden. Dieser Teil des Hauses ist wie die persönliche Note. Das Geländer führt in alle Ebenen des Gebäudes und umspielt damit sämtliche Wohnbereiche“, sagt Stefan Schwentner. Für ein privates Wohnhaus hat die Tiroler Edelschmiede eine Geländerkonstruktion gefertigt und montiert. „Die Konstruktion besteht aus Stahl. Sie ist matt lackiert in Schwarz. Ihre Formensprache ist individuell einzigartig. Durch die Kombination mit dem hellen Holz entsteht der Eindruck von unglaublicher Leichtigkeit“, erzählt Schwentner.

Sehr filigran schlängelt sich die Konstruktion entlang der Holztreppe durch die Etagen des Hauses. Der Handlauf wurde bauseitig aus Holz gefertigt und unterstreicht den zarten Eindruck der Konstruktion zusätzlich. „Auch hier werden die beiden Materialen Holz und Metall kombiniert. Das warme, honigfarbene Holz der Treppe steht im Kontrast mit den schwarzen Elementen des Geländers. Gemeinsam ergeben sie eine Verspieltheit, die aus dem Treppenaufgang ein luftig-leichtes Ensemble werden lässt. Holz und Metall ergänzen sich hervorragend und sind in allen denkbaren Kombinationen möglich“, sagt Schwentner. Geländerbau der Tiroler Edelschmiede gibt es für Privathäuser, für Gastronomie und Hotellerie, aber auch für Betriebsanlagen. Eine Vielzahl von Materialien und Formen ist möglich.

Gestaltung eines Cafés

Der Tisch ist das Produkt der Zusammenarbeit mit einem Tischlereibetrieb.

Harmonisches Miteinander

Holz in Kombination mit Stahl

E-AUTO Das neue Elektroauto der Tiroler Edelschmiede wurde mit dem Logo versehen und ist einsatzbereit. Mit dem neuen E-Auto geht die Tiroler Edelschmiede einen großen Schritt weg vom Einsatz fossiler Brennstoffe und hin zu sauberer Energie.

Der neue Peugeot 208 E-GT

Kontrastierende Farben

IMPRESSUM: Für den Inhalt verantwortlich: Tiroler Edelschmiede, Unterwasser 65, 6384 Waidring, T +43 5353 5346 | office@edelschmiede.at, www.edelschmiede.tirol | Artwork: Kommhaus, www.kommhaus.com | Fotos: Tiroler Edelschmiede, Studio EM (Trennwand), Stephanie Maria Lohmann (Hotel Hochfirst), Stefan Wörgetter (Geländer) | Druck: Salzkammergut Druckerei Mittermüller | Vorbehaltlich Änderungen, Irrtümer und Druck­fehler. | Genderhinweis: Wir legen ­großen Wert auf geschlechtliche G ­ leich­berechtigung. Aufgrund der ­Lesbarkeit der Texte wird bei Bedarf nur eine G ­ eschlechtsform gewählt. Dies impliziert keine Benachteiligung des jeweils a ­ nderen Geschlechts.

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