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38. Jahrgang, Folge 3, SEPTEMBER 2012

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VEREInE ZEIGTEn HAnDWERKLICHES GESCHICK

KRENGLBACHER HERBSTMARKT

Die Teams der SPÖ Krenglbach beim „Sägespiel“ im Rahmen des Krenglbacher Herbstmarktes. Sägefreudig waren v.l.n.r.: Brigitte Knoll, Rosi Kriegl, Max Binder, Heidi neumeier, Vzbgm. Jürgen Steinkogler, Bgm. Manfred Zeismann, Robert Knoll und Christine Humer.

GEWInnSPIEL

JUGEnDTAXI

WEIHnACHTSKREnGLBÄCKEREI

Lösen Sie das Kreuzworträtsel und gewinnen sie einen 30 Euro „Krenglbacher Gutschein“. Rätsel und Teilnahmebedingungen finden sie auf Seite 21

Für einen sicheren Heimweg unserer Jugend, gibt es von der Gemeinde einen Zuschuss von € 50,- für die Benützung eines Taxis. Mehr dazu auf Seite 6

Die SPÖ Gemeinderäte verraten ihre Lieblingsrezepte für die weihnachtliche Bäckerei. Beziehen sie kostenlos das Rezeptbuch. Seite 5


KRENGLBACHER GEMEINDEBLATT

Bürgermeister Manfred Zeismann

Sehr geehrte Krenglbacherinnen und Krenglbacher! Es freut mich immer wieder, wenn ich die zahlreichen Besuche und die gute Stimmung bei den Vereinsfesten in unserer Gemeinde miterleben kann! Krenglbach hat ein sehr aktives Vereinsund Veranstaltungsleben. Bereits weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt sind die Mostkost der Feuerwehr, das Zeltfest des Sportvereines, das SPÖ Weintraubenfest und der Herbst- und Adventmarkt der Gemeinde. Aber auch die zahlreichen klei neren Veranstaltungen wie die Entenrally des Fischereivereines, das Grillfest des Pensionistenverbandes und des Siedlervereins, das Stöbelturnier der Geltinger, der Trachtensonntag der Goldhauben oder die ChristophorusMesse des ARBÖ sind bereits beliebte Fixpunkte im Veranstaltungskalender und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. In den neuen Veranstaltungsräumlichkeiten des Vereinshauses und der Volksschule wurde erstmalig das Sommerkino des Kulturvereines KEK und das Umwelt-Kabarett des Umwelt- und Kulturausschusses durchgeführt. Das Ferienscheckheft fand auch heuer wieder regen Anklang. Viele Vereine boten dabei Veranstaltungen für unsere Kinder an. Einen herzlichen Dank an die Vereine für ihre Bemühungen. Ich bitte alle KrenglbacherInnen, auch weiterhin die Feste und Aktivitäten der Vereine mit ihrem Besuch zu unterstützen!

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Krabbelstube und Kindernachmittagsbetreuung Am 3. September startete erstmals die Krabbelstube in der neuen Volksschule. Kinder ab 18 Monate bis zum Kindergarteneintritt werden dort von Montag bis Freitag jeweils am Vormittag betreut. Dieses Angebot richtet sich an

berufstätige Eltern, die nun in der Gemeinde eine Betreuungsmöglichkeit für die Kleinen haben. Die Kinder werden von der Kindergartenpädagogin Birgit Waselmayr und der Kindergartenhelferin Yvonne Hartl betreut. Mit Anfang dieses Schuljahres wird die Nachmittagsbetreuung der Schüler durch das OÖ Hilfswerk betreut. Neue Aussegnungshalle Nach nur 4-monatiger Bauzeit wurde die neue Aussegnungshalle Ende Juli

von unserem Pfarrer Pater Johannes Kriech nach einem Gottesdienst gesegnet. Neben einem überdachten Vorplatz und einer großzügigen Aufbahrungshalle konnte auch ein Verabschiedungsraum eingerichtet werden.

Dieses moderne, sakrale Gebäude fügt sich sehr harmonisch neben der renovierten Kirche und der neuen Volksschule ein. Ich bedanke mich für die sehr gute Zusammenarbeit bei der Pfarre und Gemeindereferenten LandeshauptmannStellvertreter Josef Ackerl für seine Bemühungen und Unterstützung bei der Finanzierung. Impressum: Eigentümer, Herausgeber und Verleger: SPÖ-Ortsorganisation Krenglbach. Druck: Proba, Vöcklabruck - Erscheinungsort: 4631 Krenglbach. Für den Inhalt verantwortlich: Manfred Zeismann, 4631 Krenglbach Grundlegende Richtung der Zeitung: Sozialdemokratisch. Redaktionelle Leitung und Gestaltung: Adelheid Neumeier Redaktion: Manfred Zeismann, Maximilian Binder - Die abgedruckten Beiträge müssen sich nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion decken!

Artikelannahmestelle: Heidi Neumeier Tel.: 0 676 / 92 33 220 heidi.neumeier@aon.at

Redaktionelle Leitung: Manfred Zeismann Tel.: 0 664 / 555 77 80 zeismann@aon.at

Nächster Redaktionsschluss: Anfang Dezember Nächster Erscheinungstermin: Mitte Dezember


KRENGLBACHER GEMEINDEBLATT

FRAKTIONSVORSITZENDER JOSEF SCHLOSSGANGL

Des einen Freud, des anderen Leid. Während meiner Volksschulzeit war der Begriff des Rasenmähens in Krenglbach noch weitgehend unbekannt. Niemand kam damals auf die Idee, das Gras regelmäßig zu mähen und anschließend zu entsorgen. Im Gegenteil, selbst der schmalste Wiesenstreifen zwischen den Äckern wurde erst gemäht, wenn das Gras die richtige Länge hatte, um an die Kühe verfüttert zu werden. Ja, sogar staubige Straßenböschungen wurden von „Kleinhäuslern“ regelmäßig gemäht um auch für die Ziegen genug Futter zu ernten. Da asphaltierte Straßen damals im Gemeindegebiet von Krenglbach absolut unbekannt waren (sogar die Innbachtal Landesstraße war eine Schotterstraße ohne Belag), entwickelte selbst der spärliche Verkehr gewaltige Staubwolken, die sich entlang der Straßenböschungen absetzten. Das Mähen erfolgte ausschließlich nahezu geräuschlos in Handarbeit mit der Sense. Erst später besaßen auch manche Kleinlandwirte einen Balkenmäher. Das Futtergras wurde täglich früh am Morgen frisch gemäht und an die Tiere verfüttert. Als Kinder wurden wir immer angehalten, die Wiesenwege nicht zu verlassen und keinesfalls in der Wiese das Gras zu „zertreten“! Sonn- und Feiertage waren damals wirkliche Ruhetage, die in erster Linie dem Kirchenbesuch vorbehalten waren. Selbst an einem Samstagabend waren Tanzveranstaltungen u.ä. von der Kirche verpönt, da dadurch der Kirchenbesuch am Sonntagmorgen beeinträchtigt war. Niemand kam damals auf den Gedanken, an einem Sonn- und Feiertag Mist oder gar Jauche auf die Felder auszubringen! Auch Holzarbeiten und das Bestellen der Äcker und Felder an diesen Tagen war verpönt. Lediglich dringende Ern-

tearbeiten wurden durchgeführt. Die einsetzende Globalisierung auch bei landwirtschaftlichen Produkten brachte es mit sich, dass nahezu alle Nebenerwerbslandwirte aus Kostenund Ertragsgründen ihren Betrieb aufgeben mussten und ihre Grundstücke großteils verpachteten. Die noch verbliebenen Grundflächen rund um die ehemaligen Kleinlandwirtschaften und Grünflächen in Obstgärten werden jetzt, da das ständig wachsende Gras niemand braucht, regelmäßig spätestens alle zwei Wochen mit dem Rasenmäher bearbeitet. Da die zu pflegenden Grünflächen oft tausende Quadratmeter groß sind, verwendet

man kleine Rasenmähertraktoren, die natürlich entsprechend geräuschvoll zu Werke gehen. Auch die vielen Gartengrundstücke der Eigenheimbesitzer in Krenglbach werden regelmäßig gepflegt und bearbeitet. Leider ist manchmal des einen Freud des anderen Leid! Um ein friedliches Nebeneinander in unserer dicht bebauten Gemeinde auch weiterhin zu gewährleisten, brauchen wir Richtlinien. Daher werden im Gemeinderat Rahmenbedingungen geschaffen, die ein Mindestmaß an Ruhe am Wochenende und an Feiertagen gewährleisten.

GESCHENKSIDEE

DER KRENGLBACHGUTSCHEIN Dieser liegt am Gemeindeamt zum Kauf (à € 5,- und € 10,-) auf und kann während den Amtszeiten bezogen werden. Eingelöst werden kann der Krenglbach-Gutschein vorläufig bei folgenden Betrieben: • Spar Hochhauser-Kerschberger GesmbH • Oberndorfer Wirt in Schmiding • Dugis Imbiss • Wirtshaus zum Heurigen • Firma Plainer • Krämer in der Au • Mietwagen Lichtenwagner • Pizzeria Schabanack • Essen auf Räder • Frisörsalon Buchner • Zoo Schmiding

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KRENGLBACHER

Pensionistenverband Vors. Josef Kriegl und Funktionäre gratulieren zum Geburtstag: Juli: Heinrich Kollmann 65, Franz Krbecek 70, Ingeborg Liedl 65, Hermann Scharinger 82, Rosa Silberhuber 89 und Eva Wirth 70. August: Pauline Brunnbauer 80, Ludwig Ecker 60, Theresia Radinger 85, Anna Renhart 85, Manfred Renhart 60 und Gertrude Thomas 60. September: Helmut Bredl 70, Anton Godina 75, Alois Kleebauer 89, Irma Rois 70, Gertrude Strassl 65, Theresia Wipplinger 85 und Johann Zacherl 75. Fahrt in die Berge Mit 51 Personen fuhren wir am 14. Juni über die schönste Alpenstraße Steiermarks zum Stoderzinken Bergmassiv. Wir genossen das eindrucksvolle Panorama, die herrlichen Almwiesen, die gute Luft und die entspannende Ruhe. Zum Mittagessen verweilten wir auf der urigen Rosemi Alm. Gemütlicher Nachmittag in der Au Bei warmem Sommerwetter trafen sich 84 Mitglieder im Gastgarten beim Kramer. Auch Bürgermeister Manfred Zeismann stattete uns einen Besuch ab. Unter musikalischer Begleitung von Hermann und Heinz wurden kleine Preise verlost und ein Schätzspiel veranstaltet.

Grillfest am Ortsplatz Erstmals in den neuen Räumlichkeiten des Vereinshauses konnten wir unser alljährliches Grillfest veranstalten. Geschätzte 300 Gäste folgten unserer Einladung und die Helfer und Helferinnen hatten alle Hände voll zu tun, die Gäste mit Essen und Trinken zu versorgen. Auch Kaffee, Torten und Kuchen fanden reißenden Absatz. Musikalisch wurde das Fest wieder von Hermann und Heinz umrahmt.

Termine  5-Tagesfahrt nach Istrien vom 30.9. bis 4.10.  Brauerei Kapsreiter und Wildessen in Hauzing am Freitag, 9.11.  Adventfahrt am Donnerstag, 6.12.  Vorweihnachtsfeier in der Waldschänke am Samstag, 8.12. Todesfall Am 30.7.2012 ist unser lieber Kollege Johann Angermayr im 89. Lebensjahr verstorben. Kollege Angermayr war 35 Jahre treues Mitglied des Pensionistenverbandes. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Ein Dank gilt Bürgermeister Manfred Zeismann und seinem Team für das neu gestaltete Vereinshaus mit den tollen Einrichtungen und die Benützungsmöglichkeit für die Vereine Krenglbachs.

Der Pensionistenverband Krenglbach war tatkräftig und aktiv an der Bewirtung der Gäste des Krenglbacher Herbstmarktes. Danke an alle Helfer!

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MITGLIED IM STRASSEnAUSSCHUSS BGM. MAnFRED ZEISMAnn

AUS DEM STRASSENAUSSCHUSS Die für 2012 vorgesehenen Straßensanierungen und -neubauten sowie Maßnahmen bezüglich Hochwasserschutz sind durch die Firma Swietelsky GmbH. bereits abgearbeitet. Es wurde wieder ein Teil der Kalteneckerstraße saniert. Weiters wurden Baustraßen neu errichtet und verschiedene Straßenwasserableitungen saniert bzw. auf jetzigen technischen Stand gebracht. Diese Arbeiten sind keine Großprojekte, haben jedoch einen Gesamtwert von ca. 100.000,- Euro.

Weihnachtszeit ist Genusszeit Weihnachtszeit ist Genusszeit. Die Tage werden kürzer und der Heilige Abend rückt näher. Eine Zeit von Harmonie, festlicher Dekoration und natürlich kleiner Köstlichkeiten. Die SPÖ Gemeinderatsfraktion möchte Sie gerne zum Backen inspirieren. Gemeinsam haben wir die „Weihnachtskrenglbäckerei“ verfasst. Jeder SPÖ Gemeinderat stellt darin sein Lieblingsrezept vor. Alle Kekse wurden frisch gebacken und so fotografiert, wie sie tatsächlich aussehen. Das Buch wird den SPÖ Mitgliedern kostenlos von ihrem Mitgliederbetreuer überbracht. Wer Interesse an dem Rezeptbuch hat, kann dieses bei Heidi neumeier, Tel.: 0676 92 33 220 oder heidi.neumeier@utanet.at bestellen. Wir schenken ihnen gerne das Rezeptbuch und stellen es ihnen kostenlos zu. Viel Freude beim Backen!

Vorankündigung Kinderweihnachtsfeier Sonntag, 16. 12. 2012 um 16.30 Uhr Vereinsheim, Ortsplatz Das Christkind kommt zu Besuch und bringt allen Kindern ein Geschenk mit. Kasperl wird auch da sein. Außerdem könnt ihr wieder basteln. Es gibt auch warme Getränke und Würstel.

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„Feuer im

Kindergarten“

Jugendtaxi Sicher nach Hause - für unsere jungen GemeindebürgerInnen!

Unter diesem Motto stand die Evakuierungsübung der Feuerwehren Krenglbach und Haiding im Kindergarten.

Zu Beginn der Übung wurde den Kindern von der Feuerwehr und ihren Pädagoginnen das richtige Verhalten im Brandfall näher gebracht. Nach Alarmierung und Anfahrt begannen die Feuerwehren dann mit der Evakuierung des Kindergartens. Alle 120 Kinder wurden in Gruppen zum Sammelplatz bei der neuen Volksschule gebracht. Abschließender Höhepunkt dieses aufregenden Tages war das Mitfahren mit dem Feuerwehrauto und natürlich das Spritzen mit dem Feuerwehrschlauch. Bürgermeister Manfred Zeismann konnten sich als Übungsbeobachter wiederum ein Bild von der Kompetenz der örtlichen Feuerwehren machen.

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Voraussetzungen: Im Alter zwischen 15 und 21 Jahren mit Hauptwohnsitz in Krenglbach. Eine Förderung erfolgt nur für Fahrten an Wochenenden (Freitag bis Sonntag) und an einem Werktag vor einem gesetzlichen Feiertag. Und so funktioniert’s: Du bestellst wie gewohnt das Taxi (z.B. von Lichtenwagner aus Krenglbach) und wenn du am gewünschten Ziel angekommen bist, bezahlst du vorerst einmal dem Taxilenker den gesamten Fahrpreis. Du lässt dir eine Bestätigung über die Fahrt ausstellen, diese sammelst du und gehst damit zur Gemeinde. Dort bekommst du 50 % des Rechnungsbetrages in Form von Krenglbach-Gutscheinen zurück (Taxirechnungen bis zu einem Wert von insgesamt € 100,00 pro Jahr). Das heißt jede/r Jugendliche aus Krenglbach bekommt maximal € 50,00 für Taxifahrten geschenkt. Für Rückfragen wende dich an das Gemeindeamt (Tel: 0 72 49 / 46 0 13)


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Obmann Bauausschuss Markus Waltenberger

Wohnen im Zentrum Im letzten Gemeinderat wurde der Grundstein für weitere Projekte im Ortszentrum in Krenglbach gelegt. Krenglbach ist gerade bei vielen jungen Menschen ein sehr beliebter Wohnort. Leider können wir aufgrund des knappen Wohnungsangebotes nur wenigen von ihnen die Möglichkeit geben, sich auch in unserer Gemeinde niederzulassen. Wir sehen bei den Wohnungsvergaben, wie viel Interesse an Wohnungen besteht und wie unangenehm es für uns ist, immer wieder Bewerber aufgrund fehlender Wohnungsangebote absagen zu müssen. Im Zentrum von Krenglbach wurden in den letzten Jahren mehrere Wohnblöcke und Geschäftslokale errichtet. Die Wohnungskapazitäten sind jedoch ausgeschöpft und es wurde überlegt, welche Flächen man weiter als Wohnfläche nutzen könnte. In den letzten Jahren wurde speziell eine Fläche genauer unter Beobachtung gesetzt. Es handelt sich um die Liegenschaft Wiesinger, welche an die bereits bestehende Wohnanlage der Lebensräume in Richtung Kriegerdenkmal angrenzt. Die Lebensräume haben bereits 2009 ihr Interesse an diesem Grundstück zur weiteren Bebauung bekundet und somit hat Herr Ing. Wiesinger eine Umwidmungsänderung beantragt. Die Gemeinde hat darauf das Verfahren eingeleitet. Dieses Verfahren wurde 20010/2011 unterbrochen, um eine 1-jährige Windmessung bezüglich einer Geruchsausbreitung, da ja der Nachbar einen Zuchtsaustall betreibt, durchzuführen. Dieses Gutachten der ZAMG wurde Ende Oktober 2011 mit dem Ergebnis vorgelegt, dass am Grundstück des Bauvorhabens die Häufigkeit der Geruchsstunden bezogen auf ein Jahr deutlich unter 2% liegt. Gemäß GIRL gilt ein Irrelevanzkriterium von 2% und gemäß ÖWA eine Zumutbarkeitsgrenze von 8% und demnach ist eine Geruchsbelästigung als irrelevant zu bewerten. Um die bereits geschaffene Infrastruktur bestmöglich zu nutzen, den Ortskern zu stärken und mit weiteren Geschäftsmöglichkeiten vor allem aber Wohnflächen erweitern zu können, wurde im letzten Gemeinderat eine

Flächenwidmungsplanänderung beschlossen. Es besteht nun die Möglichkeit, im Bereich der bereits gebauten Lebensräume-Wohnhausanlagen weitere mehrgeschossige Wohnbauten zu errichten. Leider sind nicht alle Fraktionen der Meinung, dass die Erweiterung der Wohnflächen für Krenglbach sinnvoll und wichtig ist. Gerade aber durch den vermehrten Bedarf an Mietwohnungen für junge Krenglbacherinnen und Krenglbacher als zwischenzeitliche Überbrückung vom Elternhaus zum Eigenheim war es uns wichtig, die Möglichkeit zum Bau von leistbaren Wohnungen zu schaffen. Um die Baugrundfläche bestmöglich ausnutzen zu können und somit die Errichtungskosten und Mietpreise gering zu halten war es erforderlich, eine dreigeschossige Bebauung des Grundstückes zu ermöglichen. Dafür muss dieses als Wohngebiet ausgewiesen sein, da in der Dorfgebiet-Widmung keine dreigeschossige Bebauung erlaubt ist. Auch die angrenzenden Grundstücke besitzen bereits die Wohngebiet-Widmung. Deshalb wurde bei den umliegenden landwirtschaftlich genutzten Gebäuden bereits Maßnahmen getroffen, um eventuelle Beeinträchtigungen durch ihre Nutzung zu vermeiden. Dem Argument, dass hier zwei verschiedene Widmungskategorien (Landwirt-

schaftliche Nutzung und Wohngebiet) aufeinander treffen, können weder wir als SPÖ Krenglbach, noch Sachverständige des Landes OÖ etwas abgewinnen. Nach den negativen Stellungnahmen einiger Anrainer hat der Bürgermeister viele Meinungen nicht involvierter Personen eingeholt, wobei wirklich jeder die Ortskernbildung und Wohnungen in Zentrumsnähe als Grund für eine Bebauung in Vordergrund sah. Die für die Landwirtschaft begünstigte Widmung (Dorfgebiet) findet in Zentrumsnähe keinen Zuspruch, da hier Wohnungen in verdichteter Bauweise ermöglicht sein sollen und nicht der Bau von Einfamilienhäusern. Hierfür gibt es in Krenglbach genügend andere Flächen wie Forst, Schmiding, Haiding, Wieshof,…. Wir hoffen demnach, vielen Wohnungssuchenden helfen zu können und freuen uns bereits jetzt auf die Umsetzung der kommenden Wohnbauprojekte sowie auf die Möglichkeit, vielen jungen Krenglbacherinnen und Krenglbacher eine Aussicht auf eine EIGENE WOHNUNG IN KRENGLBACH geben zu können.

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Gemeinderätin Daniela Nömeyer

Jugend ohne Werte? Soziologen orten einen generellen moralischen Verfall und einen Wertewandel bei der Jugend. Doch was soll man sich darunter vorstellen? Sind Werte wie Toleranz, Hilfsbereitschaft, Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Respekt und Verantwortungsbewusstsein heute noch von Bedeutung? Die Jugend-Wertestudie 2012 gibt Auskunft. Die Ergebnisse dieser Befragungen zeichnen ein umfassendes und differenziertes Bild davon, wie junge Österreicherinnen und Österreicher im Alter von 14 bis 29 Jahren heute leben. Die Grundhaltung dieser Generation ist ein pragmatischer Individualismus. Gesellschaftliche Utopien sind kaum mehr von Bedeutung. Vielmehr geht es darum, sich mit den Verhältnissen, wie Jugendliche sie vorfinden, bestmöglich zu arrangieren. Als Menschen, die für ihre Freunde und Familie da sind, die Spaß im Leben haben und eigene Entscheidungen treffen wollen, so sehen sich Österreichs Jugendliche und junge Erwachsene. Im Mittelpunkt ihrer Interessen steht also der soziale Nahbereich neben hedonistischen Werten und dem Verlangen nach persönlicher Autonomie. Die jungen Leute zweifeln an der Gerechtigkeit in der Gesellschaft. So könnte man die Ergebnisse zusammenfassen. Fast drei Viertel der 14- bis 29-Jährigen (69 Prozent) sagen, die Schere zwischen Reich und Arm öffnet

sich. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) glaubt, dass sie immer mehr an den Rand gedrängt werden. Und nahezu die Hälfte (44%) sagt: „Wir Jungen müssen für uns selbst sorgen, uns hilft keiner mehr“. Von „der Gesellschaft“ erwartet man sich kaum noch etwas. „Heute ist jeder so mit sich selbst beschäftigt, dass er nicht mehr an andere denkt“, davon sind sogar 67% der Jugendlichen und jungen Erwachsenen überzeugt.

Jugendliche sehen heute, dass amoralisches, nicht an Werten orientiertes Verhalten belohnt, oder zumindest nicht bestraft wird. Grasser, Strasser, Scheuch und wie sie alle heißen, laufen noch immer frei herum, während

jemand, der im Supermarkt einen Energie Drink stiehlt, unter dem Applaus der Rechtspopulisten in U-Haft kommt. Einschränkungen durch moralische Prinzipien gibt es, so scheint´s, keine mehr. Erlaubt ist, was Gewinn und Erfolg verspricht. Werte sind Bestandteile der jeweiligen Kultur und damit dem kulturellen Wandel unterworfen. Werte müssen vorgelebt und durch Beispiele weitergegeben werden. Durch das Beispiel von Eltern, LehrerInnen, Vorgesetzen, Nachbarn, Medien und PolitikerInnen. Wenn diese, oft unbewussten, Vorbilder versagen, dann muss in deren Gefolge auch die Jugend versagen. Werte, Anstand und Moral können nicht in Seminaren erlernt oder in einer virtuellen Welt downgeloadet werden. Werte müssen von Beispielgebern aktiv vorgelebt werden. Das bedeutet, dass Werte wie Gerechtigkeit und Toleranz praktisch gelebt und erlebt werden müssen.

„Ran an die Säge“ Am diesjährigen Krenglbacher Herbstmarkt nahmen 4 Damen der Kinderfreunde am Geschicklichkeitsspiel „Ran an die Säge“ teil. Sie stellten sich der großen Herausforderung - gaben alles und konnten 2 gegnerische Damenmannschaften hinaus sägen. Mit großem Einsatz konnte der 2. Platz erreicht werden.

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Obmann Umweltausschuss Franz Burgstaller

Mit LEWEL auf Lehrreise nach Brüssel Leader ist eine EU-weite Methodik für erfolgreiche regionale, ländliche Entwicklung. Den europäischen Zusammenhang für die alltägliche Regionsarbeit vor Ort erfuhr eine Gruppe aus Wels-Land aus erster Hand.

Leader steht für „Liaison Entre Actions de Dévelopement de l’Economie Rurale“ d.h. „Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“. Leader dient der Erhaltung, Weiterentwicklung und Stärkung des ländlichen Raums und beschreibt eine spezifische Methode, wie regionale, ländliche Entwicklung erfolgreich sein kann. Die Leader-Regionsarbeit in Wels-Land lebt von engagierten Personen, die sich in Gremien und Arbeitsgruppen mit viel Engagement für die Entwicklungsprozesse und die Umsetzung von Projekten einsetzen. Einmal jährlich organisiert LEWEL eine Reise, um gemeinsam von der Praxis anderswo zu lernen. Heuer stand die europäische Dimension der Leader-Regionsarbeit im Mittelpunkt. Die LEWEL-Exkursion vom 16. bis 18. September 2012 führte nach Brüssel. Die Gruppe umfasste das LEWEL-Team, Projektmitarbeiter, Gemeindevertreter sowie Projektpartner von jung bis alt und aus unterschiedlichen Interessenzusammenhängen. Als GV und Umweltausschuss-Obmann war Franz Burgstaller bei dieser Exkursion für die Gemeinde Krenglbach vertreten. Am Programm standen eine Führung

im EU-Parlament und ein Besuch beim ENRD-Contact Point - die Netzwerkstelle für alle Leaderregionen Europas. Die LEWEL-Gruppe wurde von zwei EU-Parlamentariern empfangen. Elisabeth Köstinger, MEP, diskutierte mit der Exkursionsgruppe aktuelle Entwicklungen der gemeinsamen Agrarpolitik der EU. Josef Weidenholzer, MEP, informierte über den Tätigkeitsbereich bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres. „Wer dazulernen will, muss eine Reise tun. Z.B. nach

Brüssel, um kennenzulernen, wie europäische Gemeinschaft funktioniert und in welchem größeren Zusammenhang die Arbeit in der Region steht“, ist GF Wolfgang Pichler vom Mehrwert der Exkursion mit regionalen Akteuren überzeugt. Die Stimmung war gut und soll der Motivation aller Mitwirkenden dienen, weiterhin tatkräftig für die Regionalentwicklung in Wels-Land zu arbeiten. Infos zur Leaderregion Wels Land finden Sie auf www.regionwelsland.at.

Fischerprüfung Termin 1. Teil 10.11.2012 8.00 bis 16.00 Uhr 2. Teil 24.11.2012 8.00 bis 13.00 Uhr

Ort: Dorfwirt Breitenaich, 4075 Breitenaich Anmeldung und nähere Auskünfte: Alfred Kirnbauer, Bachmühlgasse 19, 4675 Weibern, revier.innbach@aon.at, Tel.: +43 06 76 9 30 86 46 SEPTEMBER 2012 | 11


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OVERHEAD

Headline dfgdgdgfdg dfgdfsgdsgsgdfsg dsfgsssssssgggffffffffffffff

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Gemeinderat Gerhard Humer

Die Fussballseite Bezirksliga Süd Rang Mannschaft Spiele S U N Torverh. Tordiff. Punkte 1 Gschwandt 7 4 3 0 18:9 9 15 2 Bad Wimsbach 7 4 3 0 13:8 5 15 3 Altmünster 7 4 2 1 14:7 7 14 4 Frankenburg 7 4 1 2 11:7 4 13 5 Krenglbach 7 4 1 2 10:6 4 13 6 Zipf 7 3 2 2 13:8 5 11 7 Pichl 7 2 2 3 16:10 6 8 8 St. Marienk./P 7 2 2 3 16:17 -1 8 9 Marchtrenk V. 7 2 2 3 8:11 -3 8 10 Vorchdorf 7 2 2 3 11:18 -7 8 11 Neuk./V.-Puchk. 7 1 4 2 9:11 -2 7 12 Rottenbach 7 2 1 4 11:14 -3 7 13 Lambach 7 1 3 3 9:16 -7 6 14 Hohenzell 7 0 0 7 3:20 -17 0

Spielplan 13.10.2012 20.10.2012 28.10.2012 03.11.2012 10.11.2012

16:00 Uhr 15:30 Uhr 14:30 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr

SK RW Lambach 1936 : SV Krenglbach Kampfmannschaft SV Krenglbach Kampfmannschaft : SV Viktoria Marchtrenk ASKÖ Vorchdorf : SV Krenglbach Kampfmannschaft SV Krenglbach Kampfmannschaft : Union Gschwandt SK Bad Wimsbach 1933 : SV Krenglbach Kampfmannschaft

Trainingslager In Summe wurden von mehr als zehn Trainern des SVK während der Woche über 50 Burschen und Mädchen betreut. Der Wettergott meinte es in diesem Jahr wieder besonders gut mit dem Nachwuchs des SVK. Täglich brannte die Sonne mit mehr als 30°C auf den Krenglbacher Sportplatz. Trotz dieser hohen Temperaturen waren die Kids mit Begeisterung und Leidenschaft die gesamte Woche dabei. Die U7 und U9 trainierten jeweils vormittags. Die U12 und die U14 zusätzlich noch zwei Stunden am Nachmittag. Es wurde aber nicht nur auf die fußballerische Ausbildung Wert gelegt: am Mittwoch ging es für die U12 und die U14 nach Haag a. Hausruck in den Klettergarten. Hier stand vor allem das Thema Teamarbeit im Vordergrund. Weiteres Highlight war der Vortrag von Dr. Göttel über Sportverletzungen und deren Behandlung. Zahlreiche Eltern nahmen das Angebot an und informierten sich über die Möglichkeiten der Prävention, aber auch der Versorgung nach einer Verletzung. Der Dank des SVK gilt allen Sponsoren, allen die durch ihre Mithilfe (Kuchenspenden, Küchenhilfen, ...) das Trainingslager ermöglicht haben und natürlich den Trainern, die sich kostenlos im Urlaub eine Woche zur Verfügung gestellt haben. SEPTEMBER 2012 | 13


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ZUM 11.MAL VERANSTALTETE DIE SPÖ KRENGLBACH DAS

Weintraubenfest

Der SPÖ-Krenglbach gelang es wieder, mit viel Mühe und Einsatz den Ortsplatz in eine gemütliche Stätte zu verwandeln. Viele Besucher konnten sich davon überzeugen und nutzten die letzte warme Nacht für dieses gemütliche, familiäre Fest. Daß diese Veranstaltung mittlerweile auch außerhalb Krenglbachs bekannt ist, zeigt, dass unter den geschätzten 1000 Besuchern auch zahlreiche Gäste

aus den umliegenden Gemeinden bis nach Mitternacht für eine gute Stimmung sorgten! Wir möchten uns auf diesem Wege bei

allen Besuchern, sowie bei den zahlreichen fleißigen Helfern und dem Organisationschef Bauer Ewald recht herzlich bedanken.

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Fritz der Fratz Die Fliegen, die plagen das Volk gar sehr. Die Frage ist, wo kommens her? Eins ist sicher, weil es ist wie`s ist: Die Fliegen, die sitzt am liebsten auf dem Mist. Mist, den gibt es überall, ob in der Tonne oder Stall. Lästig sind sie allemal und in der Menge werdens zur Qual. Über die Ursach` es Varianten gibt, ob die Fliegen die Tonne oder den Haufen liebt. Das Problem geht auf keine Kuhhaut mehr eine Lösung, die muss schnellstens her. Die Krenglbacher sind geplagt, wenn die Fliege mit am Essen nagt. Nicht einem jeden ist das Essen heilig, sonst wär er an der Lösung längst beteiligt. Auf den Hausmüll schiebt`s ein jeder, doch der ist nicht der Übeltäter. Denn Müll - den gibt es überall und wär`s die Ursach`, wär die Welt ein Fliegenball. Darum frag ich mich und bin da nicht allein, was wird der wahre Grund des Übels sein? Dem Müll, dem braucht man ka Beachtung schenken, woher die Fliege kommt, kann sich wohl ein jeder selber denken. Mir ziemt, hier wird die Wahrheit wohl verdreht, weil mancher zu seinem Wort nicht steht. Und wie so oft wär die Lösung gar nicht schwer, wenn das Leben oft ein Mehr an Miteinander wär.

E-BikeGewinner aus Krenglbach Während des Marktfestes in Bad Schallerbach am 18.08.2012 und 19.08.2012 nutzten zahlreiche Besucher/innen die Gelegenheit, E-Bikes gratis zu testen. Es bestand auch die Möglichkeit, sich online bei Nextbike zu registrieren. Dieses Angebot wurde gut genutzt. Vor allem aber konnten viele Fragen rund um das Thema Elektromobilität und das Nextbike-System beantwortet werden. Ein E-Bike im Wert von € 1.500,- (gesponsert von der Fa. Happy Bike Buchner) wurde unter allen registrierten Nextbikern der Gemeinden Bad Schallerbach, Krenglbach und Wallern verlost. In Anwesenheit der Bürgermeister und der Umweltausschuss-Obmänner von Bad Schallerbach, Krenglbach und Wallern wurde der glückliche Gewinner, Herr Helmut Unterholzer aus Krenglbach, gezogen. Foto vlnr: Bgm. Gerhard Baumgartner (Bad Schallerbach), Vizebgm. Sonja Niederwimmer (Wallern), UA-Obmann Erhard Rudolf (Wallern), Gewinner Helmut Unterholzer, Bgm. Manfred Zeismann, UA-Obmann Franz Burgstaller (Krenglbach), UA-Obmann Markus Brandlmayr (Bad Schallerbach)

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Klimasch(m)utzkabarett in Krenglbach Vorlaut, keck, spritzig, informativ Ein Kulturhighlight im heurigen Sommer war das Klimaschutzkabarett „Wurscht und wichtig“ am 1. September 2012. Die beiden Kabarettisten M. Linhart und G. Bauernfeind erkundeten im Vorfeld das Gemeindegeschehen und ließen manch aktuellen Punkt ins Programm einfließen. Das Publikum war begeistert.

Die Organisation dieser Veranstaltung erfolgte durch den Umweltaussschuss unter Mithilfe des Vereins KEK (Krenglbach erlebt Kultur). Bedingt durch das schlechte Wetter fand das Kabarett im Turnsaal und nicht wie ursprünglich vorgesehen im Atrium der Volksschule Krenglbach statt. Ein Grundstein ist gelegt. Wir planen auch in Zukunft interessante Veranstaltungen im Atrium der Volksschule bzw. in den anderen Veranstaltungsräumlichkeiten der Gemeinde Krenglbach.

Die Siegerinnen der Damenwertung des Sägespiels „Die Geltinger“.

Die „Flyin Unis“ aus Wels zeigten ihr Können auf dem Einrad.

Tolle Stimmung am Krenglbacher Herbstmarkt Glücksengerl ziehen die Gewinner der Tombolapreise

Die Musikkapelle Krenglbach sorgte am Vormittag für musikalische Unterhaltung.

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GEWINNEN SIE MIT DEM SPÖ KRENGLBACHER GEMEINDEBLATT

EINMAL 30 EURO

„KRENGLBACHER

GUTSCHEIN“

Bgm. Manfred Zeismann bei der Übergabe der Gutscheine an die Gewinnerin unseres letzten Rätsels: Frau Maria Thanhofer. Das Lösungswort schicken sie bitte an Heidi Neumeier, Webergasse 18, 4631 Krenglbach oder mit dem Kennwort “Kreuzworträtsel“ an heidi.neumeier@utanet.at (Absender mit Adresse nicht vergesse). Teilnahmeschluss ist der 30. November 2012. Teilnahmeberechtigt sind alle mit ordentlichem Wohnsitz in Krenglbach. Unter allen Einsendungen mit dem richtigen Lösungswort, wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit ein Gewinner gezogen. Mit der Teilnahme stimmen sie im Fall eines Gewinnes der Veröffentlichung ihres Namens mit Foto der Preisübergabe zu. Die Preisübergabe erfolgt durch Bürgermeister Manfred Zeismann.

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FSG-SPÖ-Freundschaftstreffen in der Arbeiterkammer Wels 150 Gäste folgten der Einladung von FSG und SPÖ in die Arbeiterkammer Wels. Damit erfolgte der Startschuss für die enge Zusammenarbeit zwischen Ortsparteien, Sozialdemokratischen Gewerkschafter/innen und der Stadtpartei im Bezirk Wels.

Ger, Moderator und r Josef Madlmay de uer, en llia tz Ka rsi Vo nn Bha v.l.n.r. ÖG räsident Dr. Jo -P AK , er hn fle Pe Ho . Michaela tz, meinderat Klaus sstellenleiterin Dr irk ez -B AK d un n Wimmer und Moderatorin adt Wels Herman St r de r te eis m er Vizebürg ert Höpoltseder Weißkirchen Norb n vo r te eis m er Bürg

Die Zusammenarbeit zwischen SPÖ und FSG zum Thema Sozialstaat „Dass ihm die Zusammenarbeit mit der FSG wichtig sei, zeige sich auch daran, dass er die sozialdemokratische Gewerkschafterin Sonja Reitinger als seine Stellvertreterin vorgeschlagen habe“, betonte der Welser Stadtparteivorsitzende, Vizebürgermeister Hermann Wimmer. Auch der Weißkirchner Bürgermeister Norbert Höpoldseder, verwies auf seine Wurzeln als sozialdemokratischer Gewerkschafter und bekräftigte den Willen, zum Schulterschluss, insbesondere beim Thema Sozialstaat. Die Umdeutung in eine Schuldenkrise des Sozialstaates „Die vom Staat abgewendeten Pleiten der spekulierenden Finanzmärkte werden nun als Schuldenkrise des Sozialstaates umgedeutet. Um von einer gerechten Vermögenssteuer abzulenken, wird das Pensionssystem unter Beschuss genommen. Das Pensionssystem ist mit Vollbeschäftigung und einer gerechten Steuerpolitik finanzierbar. Länger arbeiten ist auch nur möglich, wenn die Arbeitgeber genügend altersgerechte Arbeitsplätze anbieten und wenn die Arbeitnehmer/innen, auch gesundheitlich in der Lage sind, länger zu arbeiten“, sagte AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer erbost über die ständige Verunsicherung bei Pensionen. Fair teilen Dass sich die Gäste der unfairen Politik bewusst sind, zeigte eine Abstimmung im Saal. Die 18 reichsten Privathaushalte in Österreich besitzen ein Vermögen von 72 Milliarden Euro (93 Milliarden Dollar). Dieser Dollarstapel wäre 930 Kilometer hoch und würde weit in den Weltraum reichen. Gleichzeitig ist diese Gruppe bei der Steuerleistung Schlusslicht im europäischen Vergleich. Umgekehrt bleiben einem Arbeiter mit 2.000 Euro brutto bei einer Lohnerhöhung von 100 Euro lediglich 50 Euro im „Lohnsackerl“. „Das zeigt wohl deutlich die bestehende Schieflage an Fairness“, sagte ÖGB-Vorsitzender Josef Madlmayr. Die Sozialdemokratie steht für den sozialen Zusammenhalt „Die Sozialdemokratie steht für den sozialen Zusammenhalt. Auch wenn die sozialdemokratische Handschrift im Bund oft durch Koalitionsfesseln kraftlos wirkt und das allgemeine Ansehen der Politik durch die Korruptionsfälle rund um Jörg Haider und Wolfgang Schüssel schwer beschädigt wurde. Es besteht kein Zweifel. Weder die schwarzen Lobbyisten noch die blauen Skandalschreier rühren einen Finger für den Sozialstaat in Österreich“, sagte FSG-Regionalsekretär Peter Humer abschließend. 150 Gäste folgten der Einladung von FSG und SPÖ in die Arbeiterkammer SEPTEMBER 2012 | 23


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VON HEIDI NEUMEIER

Wohnbau - Ursache und Wirkung Der Terminus „Sozialer Wohnbau“ hat in der heutigen Zeit nicht mehr dieselbe Bedeutung wie im vorigen Jahrhundert. Dennoch sollte man auch im 21. Jahrhundert ein besonderes Augenmerk auf diese Art des Wohnbaus haben, da sich die Lebensumstände geändert haben und sich somit neue Möglichkeiten auftun.

Vor 100 Jahren war es nicht möglich, sich einfach eine Wohnung zu mieten. War doch alles in Privatbesitz. Was zur Folge hatte, dass der Vermieter an Mietzins einheben konnte, was er wollte und somit wieder nur die gut betuchte Bevölkerung sich eine Wohnung mit Lebensqualität leisten konnte. Erst mit der Entstehung von Siedlerbewegungen und Zusammenschlüssen war der Zugang zu einer leistbaren Wohnung durch alle Bevölkerungsschichten und vor allem Einkommensschichten möglich. Der gebräuchliche Ausdruck „Sozialer Wohnbau“ ist eine Erfindung des 20. Jahrhunderts und hat damit zu tun, dass Genossenschaften durch Bund und Länder mit Geldzuwendungen und Zinszuschüssen bedacht wurden, um die Mieten noch leistbarer zu machen. Selbstverständlich findet man in Wohnungen vorwiegend das Proletariat, sprich den einfachen arbeitenden Menschen, da durch die einfache Arbeit sich zumeist kein Vermögen erwirtschaften lässt und man sich somit mit einer Wohnung im leistbaren Rahmen bewegt. Doch es gibt in der heutigen Zeit viele andere Gründe, warum man dem Wohnen in einer Wohnung den Vorzug gibt. Der vermutlich häufigste Grund ist die Gründung eines Hausstandes und somit der Schritt zur Selbstständigkeit unserer Jugend. Ob Mädchen oder Junge - zum Erwachsen werden gehört auch das Management des eigenen Lebens dazu. Hierfür ist eine eigene Wohnung

sehr förderlich. Da oft ungewiss ist, wie lange diese Probephase andauert, ist der Bezug einer Wohnung durchaus sinnvoll, da dieses mit überschaubaren Kosten verbunden ist. Der zweithäufigste Grund, der für den Bezug einer Wohnung spricht, sind Notsituationen - wie zumeist Scheidungen, wo ein Teil der Partner gezwungen ist, sich schnell eine neue Bleibe zu suchen. Aber auch viele andere Gründe sprechen für eine Wohnung; sei es das Alter, die mit einem Haus verbundene Arbeit oder auch als Wertanlage, wenn es sich um eine Eigentumswohnung handelt. Diese und viele andere Gründe sprechen dafür, Wohnungen in unmittelbarer Nähe des Ortskernes zu errichten. Die dort bereits vorhandene Infrastruktur kann zu Fuß optimal genützt werden. Somit wird auch die heimische Wirtschaft belebt und der öffentliche Verkehr erhält dadurch auch seine Unterstützung. Die Weltbevölkerung umfasst zurzeit fast 7 Mrd. Menschen. Die Gesamtfläche der Weltkugel beträgt 510 Mio. km2. Das ergibt pro Einwohner eine verfügbare Fläche von 72 m2. Davon müssen aber noch Flächen der Meere, Berge und sonstiges unwegsames Gelände abgezogen werden. Bleibt also nicht mehr sehr viel über. Wir sind alle Mieter auf dieser Welt und wir haben keinen Anspruch auf alleiniges, ungestörtes Leben. Mussten sich früher ganze Familien mit drei Generationen ein Zimmer teilen, wird heute

aufgeschrien, wenn am Nachbargrundstück die Garagenmauer auf 5 Meter an die Grundgrenze heran gebaut wird. Wir sollten wieder lernen, miteinander zu leben. Grundsätzlich kann jeder andere Mensch eine Bereicherung für das eigene Leben sein. Nur sollte Nähe wieder zugelassen werden. Das Gespräch mit dem Nachbarn über den Gartenzaun findet kaum mehr statt. Wir igeln uns ein in den eigenen vier Wänden und echauffieren uns, wenn der Baum des Nachbarn uns einen Schatten auf das Dach wirft. Wir regeln, wann wir Lärm machen dürfen und halten nicht zusammen, wenn der Nachbar wegen einer Fliegenplage verzweifelt. Die Welt beginnt sich zu globalisieren und zusammen zu rücken, aber der Mensch darin wird dabei immer einsamer. Wir leben im Überfluss und empfinden dennoch eine Armut. Neid hat die Oberhand und der Wert unseres Gegenübers wird in materiellen Dingen gemessen. Vielleicht sollten wir uns wieder dem Wert des Selbstverständlichen bewusst werden. Freuen wir uns wenn wir Nachbarn und junge Menschen eine Chance zur eigenen Wohnung bekommen. Ein Ort kann nur mit seine und durch seine Einwohner leben. Oder was ist ihre Meinung?

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