Skip to main content

hds magazin 3/17: Was wird aus unseren Orten?

Page 1

Italienische Post AG – Versand im Postabonnement– G.D. 353/2003 (konv. Ges. Nr. 46, 27.02.2004) Art. 1, Abs. 1, CNS BOZEN · Jahrgang LXV · 3/2017 · monatlich

hds magazin #3/17 Monatsmagazin des Handelsund Dienstleistungsverbandes Südtirol hds-bz.it facebook.com/hds.unione

Was wird aus unseren Orten? Ambiente und Flair punkten bei den Besuchern am meisten


MODUL

MODUL

MODUL

1/1 Seite Letzte, 2. Seite 210 x 297 mm abfallend

1/1 Seite Innenseite 210 x 297 mm abfallend

1/2 Seite hoch 86,25 x 252 mm

1.620 €

1.370 €

MODUL

MODUL

MODUL

1/2 Seite quer 177 x 135 mm

1/3 Seite quer 177 x 85,5 mm

1/4 Seite quer 177 x 63 mm

820 €

570 €

380 €

MODUL

MODUL

A

B

c

820 €

D

E

g

H

1/4 Seite hoch 86,25 x 126 mm

F

hds-bz.it

Fußleiste quer 177 x 27 mm

380 €

Webbanner 300 x 250 Px (rectangle)

300 €/Monat

280 €

Erfolgreich werben und 30 % sparen! line: azin on g a m s Das hd it/magazin . hds-bz

Möchten Sie Ihre Werbebotschaften gezielt an Unternehmer und Mitarbeiter aus den Bereichen Handel, Dienstleistung oder Gastronomie richten? Ob in Form einer Werbeanzeige, eines PR-Artikels oder eines Werbebanners: Wir geben Ihrer Anzeige den richtigen Platz in einem informativen Fachmagazin und auf einer modernen Internetseite. Als hds-Mitglied erhalten Sie auf alle oben genannte Preise einen Rabatt von 30 %. Informieren Sie sich über weitere Rabattmöglichkeiten: hds-bz.it/werbung. Kontakt: T 0471 310 308, pr@hds-bz.it

handels- und dienstleistungsverband Südtirol


editorial

Gratulation Ein bekanntes Handelsmagazin in Deutschland hat vor Kurzem dem innovativen Ladendesign eines Nahversorgers aus dem Vinschgau breitem Platz gewidmet (siehe dazu auch Artikel auf S. 19). Ich gratuliere dem Unternehmer für dieses Echo. Das zeigt uns, dass Innovation, Aufmerksamkeit und somit Bekanntheitsgrad nicht von Faktoren wie Größe oder Standort abhängen, sondern auch im Kleinen möglich sind. Ob unkonventionelles Ladendesign, spezielle Nischenprodukte, personalisierter Service, intelligente Onlineauftritte, professionelle Beratung oder ansprechende Kundenaktionen: Mit diesen Zutaten lassen sich Alleinstellungsmerkmale kreieren, die es Handels- und Dienstleistungsbetrieben ermöglichen, im Wettbewerb mit anderen Playern mitzuhalten. Gerade in diesen Zeiten sind Kreativität und Ideen gefragt. Diese müssen aber nicht unbedingt immer von einem einzelnen Unternehmen ausgehen und umgesetzt werden. Oft ist es sinnvoller und effizienter, den Weg einer Kooperation mit anderen Wirtschaftstreibenden zu beschreiten. Vor allem, wenn es z. B. um die Vermarktung eines Ortes geht. Der hds hat hier klare Vorstellungen: Unsere Orte sind zunehmend verantwortlich für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Lebensräume und letztendlich unserer Lebensqualität. Diesem Aspekt wird sich der Verband verstärkt widmen.

Walter Amort, hds-Präsident

titelgeschichte Mit Ambiente und Flair punkten

4

aktuelles hds ist Botschafter für ProVisio

9

trends Die wichtigsten Verbrauchertrends

11

bezirke hds trauert um Josef Buratti

13

fachgruppen Junge im hds stellen sich vor

17

bildung Auf ins neue Kursjahr

18

betriebe informieren Eislaufen in Sterzing

19

betriebsberatung Bewerten Sie Ihr Unternehmen

22

steuerberatung hds informiert über Steuersätze

23

Redaktion, Verwaltung und Werbung: 39100 Bozen, Mitterweg 5, Bozner Boden, T 0471 310 308/309, F 0471 310 396, pr@hds-bz.it, www.hds-bz.it Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes und Verantwortlicher Schriftleiter: Dr. Mauro Stoffella (Bereichsleiter Kommunikation) Redaktion: Dr. Sergio Colombi, Dr. Martina Reinstadler, Manuela Seebacher Grafisches Konzept: Gruppe Gut – www.gruppegut.it titelbild: gettyimages Grafik: Stefano Hochkofler Fotos: freeimages, gettyimages, istockphoto, Helmuth Rier, Shutterstock Druckerei: Athesia Druck GmbH – Weinbergweg 7 – 39100 Bozen Aufgegeben am 23. Februar 2017 Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Die in Gastartikeln wiedergegebene Meinung muss nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Herausgeber: Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol Genossenschaft – Bozen, Sped. im P.A. – 45% - Art. 2. Absatz 20/b, Gesetz 662/96, Filiale Bozen, Eintragung Landesgericht Bozen Nr. 50/51 – Rep. 27256. Angeschlossen der USPI Unione Stampa Periodica Italiana

hdsmagazin #3/17


titelgeschichte

4

Was wird aus unseren Orten? Ambiente und Flair punkten bei den Besuchern am meisten

Der stationäre Handel muss in Erlebnis pro m² und nicht mehr in Umsatz pro m² denken.

In vielen Städten und Orten im deutschsprachigen Raum, aber auch in Italien, sind Frequenzrückgang, Leerstand und Verödung ein Thema. Die Studie „Vitale Innenstädte 2016“ beschäftigt sich mit dieser Situation und mit neuen Perspektiven für kleine und mittlere Städte sowie den ländlichen Raum. Neben einem attraktiven Einzelhandelsangebot spielt die Multifunktionalität mit Freizeit, Gastronomie und Wohnen eine große Rolle. Wie sieht die Zukunft der Innenstädte aus und was wünschen sich Besucher von ihren Ortszentren? Diese Fragen liegen der Untersuchung „Vitale Innenstädte 2016“ zugrunde, die das Institut für Handelsforschung

hdsmagazin #3/17

IFH Köln in Deutschland durchgeführt hat. In über 120 Städten aller Größen und Regionen wurden zeitgleich 60.000 Innenstadtbesucher zu ihren Einkaufsgewohnheiten und zu ihrer Einschätzung hinsichtlich der Attraktivität der Innenstadt befragt. Hier die wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse. Ambiente und Flair eines Ortes haben den größten Einfluss auf die Bewertung der Gesamtattraktivität durch die Passanten. Das Einzelhandelsangebot folgt auf Platz zwei. Wichtigster Einzelaspekt für das Ambiente und Flair sind, aus Sicht der Befragten, die Gebäude. Den zweiten Rang belegen Plätze und Grünflächen. Zudem sind Erreichbarkeit mit PKW, Parkmöglichkeiten und Sauberkeit wesentliche Kriterien. Der Pflege


titelgeschichte

und Vermarktung eines Ortskerns sollte somit eine hohe Bedeutung beigemessen werden. Was die Sogwirkung eines Ortes anbelangt, so ist der Einzelhandel nach wie vor der Frequenzbringer Nummer eins. In sechs von zehn Fällen gehen Menschen in die Stadt, weil sie einkaufen wollen. Die Attraktivität des Einzelhandels nimmt also nicht ab, aber das Einkaufsverständnis wird ein anderes: Die Menschen suchen ein umfassendes Freizeiterlebnis. Sie wünschen sich ein modernes und attraktives Ambiente, zu dem heute auch freies Internet und im Digitalen geschultes Personal zählen. Zudem bedarf es einer gesunden Mischung aus inhabergeführten Fachgeschäften und attraktiven Filialisten. Stimmen muss auch der Mix der Funktionen Handel, Gastronomie, Freizeit, Kultur und Wohnen, denn ein Ortszentrum ohne Wohnraum ist am Abend tot. Die Herausforderung besteht darin, Alleinstellungsmerkmale im Handel und in der Gastronomie zu kreieren und sich dabei im Wettbewerb von den Nachbargemeinden abzuheben. Eine Innenstadt als Erlebnisort

lebt von der Inszenierung des öffentlichen Raums, der Gestaltung öffentlicher Infrastruktur und von der Angebots- und Nutzungsvielfalt. Das Internet ist nicht die größte Konkurrenz

Eines gleich vorweg: Betrachtet man allein das absolute Wachstum des Onlinehandels, so lassen sich schwierige Zeiten für die Innenstädte vermuten. Allerdings kann eine fortschreitende Verödung der Innenstädte aus Passantensicht nicht bestätigt werden. Obwohl jeder fünfte Befragte angibt, aufgrund vermehrten Onlineshoppings seltener in die Innenstadt zu fahren, ist die größte Konkurrenz der Stadtzentren nicht immer das Internet.

5

Fortsetzung auf Seite 6

Genug von der Monokultur Die USA sind das Mutterland vieler Trends, die gewollt oder nicht gewollt auch Europa nach einiger Zeit erreichen. So sind die Vereinigten Staaten auch das Ursprungsland der so genannten Malls. Das sind Shoppingcenter, die in Übersee gebaut wurden, da es dort keine historisch gewachsene Ortskerne gibt. Was jahrzehntelang ohne Rücksicht auf Grund und Boden errichtet wurde, wird seit einigen Jahren geschlossen, teilweise sogar abgerissen. Rund 500 Fälle sind auf einer eigenen Internetseite (www.deadmalls.com) dokumentiert, eine Art Wikipedia der sterbenden Einkaufszentren. Einst kopierten die Europäer die Konsumwelten der Amerikaner, doch inzwischen hat sich dieser Trend ins Gegenteil verkehrt. Wo einst trostlose Konsumtempel standen, entstehen in vielen US-Städten wieder Flaniermeilen und Marktplätze mit Grünflächen – das, was unsere Ortszentren hierzulande seit jeher charakterisiert und einmalig macht. In Deutschland sagt ein bekannter Professor und Städteplaner, dass auch Einkaufszentren im alten Kontinent ihre besten Zeiten hinter sich haben. Diese Konzepte würden nicht mehr ziehen. Den Betreibern

fällt es schwerer als früher, Besucher in diese Zentren zu locken, die Frequenz lässt nach. Die Kunden werden der Monokultur der vielen EinMarken-Geschäfte zunehmend überdrüssig. Was nun aus Übersee kommt, ist in unseren Kreisen nicht neu. Denn in Südtirol finden sich noch historisch gewachsene Dörfer und Ortskerne, wo sich Menschen treffen und Handel stattfindet. Nähe zum Kunden, Vertrauen, persönliche Beratung und lebendige Orte spielen im stationären Einzelhandel eine große Rolle. Viele dieser Unternehmen sind Klein- und Familienbetriebe, die dafür sorgen, dass die Orte und Dörfer noch lebendig, lebenswert und attraktiv für Einheimische, Besucher und Gäste sind. Diese Besonderheit und Einzigartigkeit gilt es zu wahren, aber auch mit neuen Geschäftsmodellen weiterzuentwickeln.

Mauro Stoffella, Bereichsleiter Kommunikation mstoffella@hds-bz.it

hdsmagazin #3/17


titelgeschichte

6

Eine genaue Betrachtung der einzelnen innenstadtrelevanten Sortimente zeigt, dass der stärkere Wettbewerb nicht zwischen online und offline, sondern zwischen einzelnen stationären Standorten stattfindet. So wandern Konsumenten beispielsweise bei Bekleidung, Wohnartikeln, Schreibwaren oder bei Optikern eher in andere Städte ab, anstatt auf das Internet zurückzugreifen. Bei Telekommunikation oder Elektronik hingegen ist der Onlinekanal schon heute bei jedem fünften der bevorzugte Einkaufsort. Mit digitalen Services zu mehr Frequenz

Digitale Services werden von gut jedem zweiten Innenstadtbesucher positiv bewertet. Zwei von drei Befragten ist ein Zugriff auf ein kostenfreies W-Lan wichtig. Dies ist somit der beliebteste digitale Service. Vor allem die Jugend will eine kostenlose, schnelle digitale Kommunikation. Aber auch die Möglichkeit, online Informationen über die Geschäfte in der Innenstadt einzuholen oder online bestellte Ware in Geschäften in der Innenstadt abholen zu können (Click and Collect), ist mehr als jedem zweiten Befragten wichtig. Diese Services können vergleichsweise einfach umgesetzt werden. Dahingegen ist aus Sicht der Befragten ein eigener Onlineshop weniger zwingend. Knapp zwei von drei Befragten ist es nicht wichtig, bei Geschäften aus der Innenstadt online zu bestellen. Lokale Onlinemarktplätze werden von knapp 44 Prozent der Besucher als wichtig bewertet.

hdsmagazin #3/17

Schlussfolgerungen für Orte und Handel

Die Studie führt somit zu Implikationen für die Orte und den Handel. Einkaufsstandorte stehen im direkten Wettbewerb. Wichtigster Aspekt für die Zufriedenheit der Passanten ist der Wohlfühlfaktor einer Stadt. Für die Orte heißt es somit Attraktivität schaffen durch Ambiente und Flair. Des Weiteren ist die Baukultur entscheidend, denn Passanten wünschen sich eine ansprechende Bebauung. Und Gebäude zahlen am stärksten auf den Erfolgsfaktor Ambiente und Flair ein. Mit diesem Wissen müssen die Orte Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen vorantreiben. Entscheidend ist, dass Immobilieneigentümer, Händler und die Orte gut zusammenarbeiten. Dann weiß der Immobilieneigentümer, was der Händler, der in seiner Immobilie sitzt, zur Weiterentwicklung braucht. Und die Gemeindeverwaltung weiß, was die beiden benötigen – und kann entsprechend handeln und investieren. Wichtig sind also Netzwerkdenken und Netzwerkkooperation. Für den Handel heißt es hingegen, Einkaufsanreize schaffen: Passanten wünschen sich eine breite Angebotsvielfalt. Dies ist in kleineren Orten oftmals schwer realisierbar. Umso wichtiger ist es, dass Händler die Mög-

lichkeiten der Digitalisierung und Kooperation nutzen, um das Angebot zu erweitern. Und um das Einkaufserlebnis in einem Ort aktiv zu beeinflussen, können Händler etwa Schaufenster und Fassaden attraktiv gestalten. Nach dem Motto: Der stationäre Handel muss in Erlebnis pro Quadratmeter und nicht mehr in Umsatz pro Quadratmeter denken. Es wird zudem zu neuen Kooperationen kommen müssen, im Sinne von Funktionsvielfalt und Agglomerationsvorteilen. So spricht z. B. nichts dagegen, dass Handel mit Museen, Bibliotheken oder anderen Einrichtungen kooperieren könnte. Des Weiteren gilt es Mehrwerte durch digitale Services zu schaffen. Die Reise auch stationärer Kunden beginnt vielfach im Internet. Demnach ist es heutzutage unabdingbar, dass ein Händler im Internet gefunden wird. Den Befragten ist es wichtig, Informationen zu Produkten und zum Händler in ihrem Ort im Internet zu finden. Basisinformationen zu Öffnungszeiten, Lage und Sortiment müssen einfach auffindbar sein. Eine große Herausforderung steht allerdings noch bevor: Es ist der Versuch, die Händler mit ihren Warenwirtschaftssystemen ins Internet zu bringen, damit der Kunde, der auf sein Smartphone schaut, das gesuchte Produkt nicht nur bei einem Onlinehändler findet, sondern eben auch bei einem Stationärhändler in 100 Metern Entfernung.


titelgeschichte

sxc

Lebendige Orte In Südtirol sind Städte und Dörfer mit dem Für den Handelsverband HDE zeigen die Er- Handel sehr eng verbunden – und das seit gebnisse der Studie, dass die Kunden neben Jahrhunderten. Mit ihrer Lebendigkeit sind dem Ambiente einer Stadt, den Einzelhandel sie nach wie vor Magnete für viele Konsuweiterhin als den entscheidenden Faktor menten, Besucher, Touristen und Tagesgäste. für die Attraktivität eines Ortes bewerten. Um diese lebendigen Ortszentren im Tal und Die Kunden sehen dabei den Onlinehandel im ländlichen Raum weiterhin garantieren eher als Ergänzung bestehender Einkaufs- zu können, sehen Südtirols Raumordnungsmöglichkeiten. Die Digitalisierung bietet aus bestimmungen vor, dass hierzulande der Kundensicht noch erhebliche Potenziale zur Einzelhandel vornehmlich in den Orten und Steigerung des stationären Einkaufserlebnis- bewohnten Gebieten ausgeübt werden kann ses. Dies ist Herausforderung und Ansporn und nur in bestimmten Ausnahmefällen für den Handel sowie die Orte gleicherma- – wie für sperrige Güter – in den Gewerbegeßen, um die Innenstädte als Orte des Ein- bieten. Die Orte leben von der Frequenz der kaufes und der Begegnung für die Zukunft Menschen, die die Dörfer, Innenstädte und weiterhin zu gestalten. Stadtviertel aufsuchen. Der Einzelhandel ist

gemeinsam mit der Gastronomie und den Dienstleistungen ein wesentlicher Bestandteil dafür. Er soll deshalb in den Wohngebieten stattfinden, damit wir langfristig den hohen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wert eines belebten Ortes beibehalten können.

mstoffella@hds-bz.it

7

Business Plan führt Sie zum Erfolg

hds-bz.it/beratung

hds bietet maßgeschneiderten Service. Haben Sie vor Kurzem ein Unternehmen gegründet? Brauchen Sie einen Business Plan, den Sie in der Bank oder bei der Landesverwaltung für eine Finanzierung oder einen Beitrag vorlegen müssen? Oder wollen Sie ganz einfach einen Geschäftsplan für Ihr Unternehmen verfassen? Kein Problem! Der hds übernimmt gerne diese Aufgabe für Sie. Wenden Sie sich an den hds-Betriebsberater Ihres Vertrauens im hds-Bezirksbüro in Ihrer Nähe. Infos: T 0471 310 420, vmaggio@hds-bz.it.

handels- und dienstleistungsverband Südtirol

hdsmagazin #3/17


aktuelles

Unterricht

zum Anfassen

8 5

hds-Betriebe öffnen ihre Türen. Die hds-Besuche in Südtirols Mittelschulen sind bereits zu einem festen Bestandteil des Lehrprogrammes geworden. Für die Abschlussklassen der Ober- und Berufsschulen organisiert der Verband Betriebsbesichtigungen in einigen Mitgliedsbetrieben. Die Unternehmer geben den Schülern Einblick in die Betriebsstruktur, erzählen über den Arbeitsalltag und geben Informationen zum Berufsbild. „Die Besuche in den hds-Betrieben fördern den Austausch zwischen Wirtschaft und Schule und ermöglichen einen praxisnahen Unterricht“, sagt die Projektverantwortliche Petra Blasbichler. Insgesamt hat der hds 20 Ausflüge organisiert. Der Verband bedankt sich bei den Firmen Assiconsult (Bozen), Brandnamic Hotel & Destination Marketing 1 (Brixen), Brimi (Vahrn), Gramm 2 (Bozen), P. Grohe 3 (Bruneck), Wohn-Zentrum Jungmann 4 (Brixen), Raising Unified Network (Bozen), SiMedia 5 (Niederdorf) und Zeppelin Group (Meran).

Wollen auch Sie, den Schülern einen Einblick in Ihr Unternehmen geben? Dann melden Sie sich bitte bei Petra Blasbichler: T 0471 310 318, pblasbichler@hds-bz.it.

1

4

2

hdsmagazin #3/17

3


aktuelles

Große Freude bei der Preisverleihung: v. l. Francesco Rivolta, Generaldirektor von Confcommercio, hds-Vizepräsident Dado Duzzi und Chiara Pezzi.

Arbeitssicherheit: hds für seinen Einsatz ausgezeichnet Verband wird Botschafter für ProVisio. Der hds wurde Ende Jänner vom

gesamtstaatlichen Dachverband Confcommercio für sein Projekt im Bereich Arbeitssicherheit ausgezeichnet. hds-Vizepräsident Dado Duzzi und die Bereichsleiterin der hds-Rechtsberatung, Chiara Pezzi, haben den ersten Preis für die Vereinfachung der Arbeitssicherheit bei einer Tagung in Rom entgegengenommen. Anwesend waren zahlreiche hochrangige Vertreter des Arbeitsministeriums, des INAIL und des Koordinierungsamtes für Staat und Regionen. Die Argumente für Platz eins Grund für die Prämierung war das Programm ProVisio, das von Confcommercio ausgearbeitet wurde und vom hds in Südtirol erfolgreich angewandt wird. Die Inhalte der Plattform wurden vom lokalen Arbeitsinspektorat überprüft und als geeignet bewertet, die gesetzlich vorgesehe-

nen Schutzmaßnahmen einzuhalten. Der hds hat dies italienweit als erster erreicht und sich dadurch als besonders vorbildlicher Verband erwiesen, so die Begründung für die Auszeichnung.

Das Programm bewertet die Risiken bei der Arbeitssicherheit im Handel und im Dienstleistungsbereich. ProVisio zeichnet sich durch eine Vereinfachung der Materie und Abläufe aus. Es listet alle Risiken hinsichtlich der Tätigkeiten der vom hds vertretenen Bereiche auf. Dazu gehören der Einzel- und Großhandel sowie die Dienstleistungen. Das Programm ermöglicht und garantiert ein höheres Maß an Prävention als vom Gesetz vorgeschrieben.

Schülerpraktika: neues Onlineregister Virtuell wird real. Die Handelskammer Bozen will die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Schulwelt fördern. Aus diesem Grund wurde vor Kurzem die gesamtstaatliche Onlineplattform für Schülerpraktika eingerichtet. Unternehmen, Freiberufler, private und öffentliche Einrichtungen können sich kostenlos in das Portal eintragen und dort ihre Angebote für Schüler der letzten drei Klassen einer Fachoberschule oder eines Gymnasiums sowie die Dauer und Anzahl der Praktika angeben. Bei Einschreibung in www.scuolalavoro.registroimprese.it wer-

9

Was ist ProVisio?

den die Unternehmen gleichzeitig auch in eine Sondersektion des Handelsregisters der Handelskammer Bozen eingetragen, die für alle Schulführungskräfte zugänglich ist. Hier können die Schulen die bestmöglichen Unternehmen für ihre Schüler finden. Das hds-Angebot Die Jobbörse des hds bietet täglich neue Bewerbungen für Arbeits- und Lehrlingsstellen sowie Praktikumsplätze im Handel und in den Dienstleistungen. Unternehmen und Schüler können ihre Anzeige kostenlos unter hds-bz.it/job eingeben.

Elternzeit für Väter: EbK erweitert Kriterien Neuigkeit 2017. Die Bilaterale Körperschaft für den Handel (EbK) bietet seinen Mitgliedern zahlreiche Serviceleistungen. Besonders unterstützt wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Vätern wird von der EbK während der Elternzeit ein finanzieller Beitrag gewährt. Bisher konnte der Antrag bis zum 3. Lebensjahr des Kindes gestellt werden. Seit 1. Jänner kann bis zum 6. Lebensjahr angefragt werden. Väter, die mindestens 3 Monate Elternzeit beanspruchen, erhalten neben den 30 Prozent ihres NISF/INPS-Lohnes zusätzlich 30 Prozent von der EbK. Dies gilt für einen einmaligen Zeitraum von mindestens 3 bis maximal 6 aufeinanderfolgenden Monaten. Um von der Dienstleistung der Bilateralen Körperschaft Gebrauch machen zu können, ist die ordnungsgemäße Einzahlung des Mitgliedsbeitrages sowie der Beitrag Ascom/Co.ve.l.co seit 6 Monaten Voraussetzung. Info: ebk.bz.it

hdsmagazin #3/17


Termine

D Veraer aktu elle ns k taltu - - - alende ngs --r -- : verahds-bz.i - - - nsta t/ ltun gen

11.03.

hds vor Ort

• Handelsagenten und –vertreter (FNAARC): Generalversammlung Bozen, hds-Hauptsitz (Saal Akademie), 09:15 Uhr

St. Ulrich montags von 14:30 bis 15:30 Uhr im Gemeindeamt.

11.03.

Maria-Hilf-Straße 5.

• Bäcker: Wintersporttag St. Walburg/Ulten, Skigebiet Schwemmalm, 15:00 Uhr

bis 10:00 Uhr in der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt,

21.03.

Passeirerstraße 3.

• hds-Bezirksversammlung Eisacktal/Wipptal Brixen, Forum (Saal Regensburg), 20:00 Uhr

Unterstadt 4, H 331 5714 456.

23.03.

Zur Linde.

Lana donnerstags von 11:00 bis 13:00 Uhr im Rathaus, St. Leonhard i. P. jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 08:00

Klausen donnerstags von 08:30 bis 12:30 Uhr, Kaffee Nussbaumer, Mühlbach dienstags von 08:00 bis 09:30 Uhr im Gasthof

• hds-Bezirksversammlung Meran/Burggrafenamt Marling, Burggräfler Kellerei, 20:00 Uhr

10

Sprechstunden

Mals montags von 08:00 bis 10:00 Uhr im Gemeindehaus, Bahnhofstraße 19.

30.03.

Prad montags von 10:30 bis 12:30 Uhr in der Raiffeisenkasse.

• hds-Bezirksversammlung Bozen Stadt und Land Bozen, hds-Hauptsitz (Saal Akademie), 20:00 Uhr

Sulden am 8. März und 12. April von 10:00 bis 12:00 Uhr in der Raiffeisenkasse.

06.04.

Rentenberatung

• hds-Bezirksversammlung Vinschgau Schlanders, Schloss Goldrain, 20:00 Uhr

Meran am 1., 8., 15., 22. und 29. März sowie am 5. April von

11.04.

08:00 bis 12:00 Uhr im hds-Büro.

• hds-Bezirksversammlung Pustertal Bruneck, Messe Tipworld

09:30 Uhr im hds-Büro.

Sterzing am 2. und 16. März sowie am 6. April von 08:30 bis Brixen am 2., 9., 16., 23. und 30. März sowie am 6. April von 14:30 bis 16:30 Uhr im hds-Büro. Bruneck am 2. und 16. März sowie am 6. April von 11:00 bis 12:30 Uhr im hds-Büro.

2017

Schlanders am 8. und 22. März von 14:00 bis 16:00 Uhr im hds-Büro. • PensPlan-Infopoints im hds (nach Vereinbarung) Kostenlose landesweite Vorsorgeberatung für Arbeitnehmer und Selbstständige. Vereinbaren Sie Ihren Gesprächstermin mit dem

Mitgliedsbetrieb AziendA AssociAtA

Abfälle problemlos befördern ...

Bereichsabkommen für Abfalltransport gemäß Beschluss der Landesregierung Nr. 849 vom 23.05.2011 Accordo di programma per il trasporto dei propri rifiuti ai sensi delibera Giunta provinciale del 23.05.2011 n. 849 AUTONOME PROVINZ BOZEN SÜDTIROL

PROVINCIA AUTONOMA DI BOLZANO ALTO ADIGE

hds-Büro in Ihrer Nähe oder unter T 0471 978 032. Rechtsbeistand (nach Vereinbarung) Bozen am Montag von 11:00 bis 12:30 Uhr, am Mittwoch von 15:00 bis 16:30 Uhr im Hauptsitz des hds (T 0471 310 458). Meran jeden 1. und 3. Montag im Monat von 14:30 bis 15:30 Uhr im hds-Büro (T 0473 272 511). Brixen jeden Dienstag von 14:00 bis 15:00 Uhr im hds-Büro

... mit dem hds-Transportausweis 2017. hds-Mitglieder sind von der Eintragung in das Register der Umweltfachbetriebe befreit. Dies regelt ein Abkommen zwischen dem hds und dem Land. hds-Mitglieder können somit ohne Genehmigung ihre eigenen nicht gefährlichen und dem Hausmüll gleichgestellten Abfälle zum Recyclinghof oder zu einer anderen öffentlichen Sammelstelle transportieren. Der hds stellt auch 2017 die „Abfallvignette“ zur Verfügung, die die Zugehörigkeit zum Verband ausdrückt.

(T 0472 271 411). Sterzing hds-Büro (T 0472 766 070). Schlanders jeden Donnerstag um 14:00 Uhr im hds-Büro (T 0473 730 397). Arbeitssicherheit, Abfallwirtschaft, Umwelt und Energie (nach Vereinbarung) Die Beratungsgespräche finden in allen hds-Bezirksstellen statt. Vereinbaren Sie Ihren individuellen Gesprächstermin mit dem hds-Büro in Ihrer Nähe.

mknoll@hds-bz.it

hdsmagazin #3/17


trends

Verbrauchertrends 2017 Die weltweit führende Agentur für Market Intelligence, Minte, hat sich mit den wichtigsten europäischen Verbrauchertrends beschäftigt. Herausgekommen ist eine Zusammenstellung der sieben wichtigsten Punkte. Ganz bequem bezahlen Immer mehr Verbraucher vertrauen kontaktlosen Zahlungssystemen, Unternehmen werden daher mehr digitale Zahlungsmethoden anbieten, was wiederum zu mehr Impulskäufen führen kann. Es steht daher außer Frage, dass es 2017 zur selbstverständlichen Gewohnheit wird, schnell via kontaktloser Chipkarte, mit Smartphone oder tragbarem Gerät zu bezahlen. Dadurch ergibt sich für Geschäfte und Restaurants die Chance, mehr Zeit und Mühe in das Shopping- oder Esserlebnis ihrer Kunden zu investieren. Vertrauen in soziale Medien steigt Da Instant-Messaging-Dienste wie Snapchat, WhatsApp und Facebook Messenger immer beliebter werden, wird diese Kommunikationsform auch im Kundenservice an Bedeutung gewinnen. Verbraucher werden in Zukunft mit Unternehmen und Geschäften genauso leicht und informell kommunizieren wie mit ihren Freunden. „Soziale Medien werden zunehmend als sichere und vertrauenswürdige Kommunikationskanäle gesehen, die eine Verbindung zwischen Marken und Verbrauchern schaffen. Schon 24 Prozent der deutschen Verbraucher würden gerne Instant Messenger nutzen, um einen Kundenberater online zu erreichen.

Es geht auch ohne Zucker Nach Finnland, Norwegen, Ungarn und Frankreich ist das Vereinigte Königreich jetzt das nächste europäische Land, das eine Zuckersteuer einführen will. Diese Entwicklung stellt eine Herausforderung für die europäische Lebensmittel- und Getränkeindustrie dar. 63 Prozent der spanischen, 60 Prozent der italienischen, 55 Prozent der französischen und 54 Prozent der deutschen Konsumenten sagen aus, dass sie den Konsum zuckerhaltiger Lebensmittel bereits aktiv reduzieren oder sogar ganz vermeiden. Anstatt die Gesetzgebung anzufechten, werden Getränkehersteller die Dosen- und Flaschengrößen verkleinern und mit Zuckeralternativen experimentieren.

11

Luftverschmutzung versus Schönheit Luftverschmutzung ist zur Realität geworden, und Regierungen, Marken und Verbraucher sind bereit zu handeln. Marken werden sich daher bemühen Teil der Lösung zu sein, nicht des Problems. Die Nachfrage nach Luftreinigern, Zimmerpflanzen und Schutzbekleidung wird steigen. Aber besonders die Schönheitsindustrie kann davon profitieren. Diese ist schon seit Längerem Spitzenreiter in Sachen Umweltschutz, und man erwartet in Zukunft noch mehr Marketingkampagnen, die die negativen Folgen der Umweltverschmutzung für Haut und Haar hervorheben. Leistungsfähiger Handelspartner Afrika Wenn eine politische Handelsunion schwächer wird, wird eine andere stärker. Das steigende BIP und die verbesserte Infrastruktur in Afrika macht den Kontinent zu einem zuverlässigen und leistungsfähigen Handelspartner, der seine Geschäfte in allen möglichen Bereichen ausweitet, von Urgetreide über Kakao bis hin zu Mode, Spielfilmen und Comics. Afrikanische Zutaten und Produkte haben daher enormes Potenzial in Europa.

Fortsetzung auf Seite 12

hdsmagazin #3/17


trends Ethisches Verhalten beeinflusst Kaufentscheidung Aus der Markenperspektive bieten soziokulturelle Initiativen wie Gebäudesanierungen und Förderung von Bildungs- und Kulturangeboten die Möglichkeit, die aktuellen patriotischen Gefühle positiv zu nutzen. Die Kosten für die Instandhaltung und Renovierung kultureller Denkmäler und Institutionen steigen immer weiter. Unternehmen engagieren sich vermehrt bei der Finanzierung dieser Projekte, denn diese Initiativen bieten die Möglichkeit, sich in den Gemeinden auf konkrete Art und Weise einzubringen. Das ethische Verhalten eines Unternehmens hat Einfluss auf Kaufentscheidungen.

12

Alles zum richtigen Zeitpunkt Begünstigt durch die wachsende Beliebtheit der GeolocationTechnologie, unterstützen Unternehmen Verbraucher künftig bei der Entscheidung, was sie in den nächsten 30 Minuten bis 48 Stunden kaufen, anschauen, machen oder essen sollen. Gepaart mit der Verbesserung von Geolocation- und Beacon-Technologien wird der Hype um Augmented Reality Spiele wie Pokémon Go einen Effekt auf die Interaktion der Verbraucher mit ihrer unmittelbaren Umgebung haben und ihr Kaufverhalten und Im ersten Halbjahr 2016 wurden in Deutschland knapp ihre Entscheidungsprozesse beeinflussen. Die Beacon-Techno- 64.000 Quadratmeter Shoppingcenter-Fläche neu eröffnet. Das logie wird leistungsfähiger und durchdringt den Einzelhandel sind 50 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2015. Europaweit immer weiter. Geschäfte können so „Happy Hour“ und Count- wurden 1,3 Millionen Quadratmeter Shoppingcenter-Fläche neu down-Rabatte als Reaktion auf alles anbieten, von der aktuellen eröffnet, was einen Rückgang von sieben Prozent im VorjahresWetterlage bis hin zu politischen oder kulturellen Ereignissen vergleich bedeutet. Das sind die Ergebnisse der aktuellen Studie „European Shopping Center Development Report 2016“. vor Ort. Aktuell gibt es in Deutschland 599 Shoppingcenter mit einer Gesamtfläche von 14,8 Millionen Quadratmeter. Die Studie berücksichtigt Shoppingcenter ab einer Fläche von 5000 Quadratmeter. In Europa gibt es 156,3 Millionen Quadratmeter Shoppingcenter-Fläche. Neu hinzugekommen sind im ersten Halbjahr 2016 insgesamt 1,3 Millionen Quadratmeter, hiervon entfallen knapp 40 Prozent auf die Türkei und Russland.

Neubau von Shoppingcentern bricht ein

ühlen, K r i W en und r f r e i s i t Klima e nach Beda hten j Einric

Kundendienst innerhalb 4 Stunden auch am Wochenende

hdsmagazin #3/17

39012 Meran Tel. +39 0473 236 195 www.zorzi.oskar.it e-mail: info@zorzi.oskar.it

…

Wir lösen Ihre Kühl-Probleme! Kundendienst

innerhalb 4 Stunden auch am Wochenende


bezirke

un t er In f os n M ehr senb o s a z .i t / k h ds - b

Die Vertreter des hds, der Gemeinde Leifers, der Schulen und der Raika bei der Vorstellung der Aktion.

Bozen

Ein Kassenbon für die Schule Neue hds-Aktion unterstützt Nahversorgungsbetriebe. Viele Klein- und Familien-

betriebe im Einzelhandel sorgen in Südtirol für ein vielfältiges Angebot, lebendige Orte und erfüllen eine wichtige soziale Funktion. Sie garantieren die Nahversorgung und tragen somit zu einer besseren Lebensqualität bei. Der hds unterstützt diese Betriebe mit der neuen Initiative „Ein Kassenbon für die Schule“. Das Pilotprojekt findet im Gemeindegebiet von Leifers statt, soll Nahversorgungsbetriebe unterstützen und die Bevölkerung für den Kauf im Ort sensibilisieren. Ein Kassenbon für die Schule „Die Schüler der Grund- und Mittelschulen in Leifers, St. Jakob und Steinmannwald sammeln die Kassenbons der teilnehmenden Betriebe und werfen sie bis zum 21. Mai in die Sammelbox ihrer Schule ein. Die Schule mit den meisten gültigen Kassenbons, im Verhältnis zur Schüleranzahl, gewinnt tolle Preise“, erklärt hds-Ortsobfrau Elda Paolazzi. Ein Kassenbon für die Schule wird in Zusammenarbeit mit den Schulen und Betrieben in Leifers durchgeführt sowie von der Raifeissenkasse Unterland und der Stadtgemeinde Leifers unterstützt.

pperez@hds-bz.it

13

Trauer um Josef Buratti

Leifers

Welschnofen

Zauberhaft besonders ... ... Weihnachten einmal anders. Die sagenhafte Winterwelt rund um den Karer See genießen, geprägt von Tradition und Brauchtum und von Weihnachtsstimmung, Gesang und Düften. Südtirols Sagenwelt hautnah mit König Laurin und seinem Rosengarten machte den Weihnachtszauber am Karer See – Eggental einzigartig und besonders. Der alles beherrschende Gedanke aller Aussteller am Weihnachtsmarkt war die Adventszeit besinnlich zu erleben und abseits von Trubel und vorweihnachtlicher Hektik die Stille der Natur wahrnehmen. Geboten wurden an drei Wochenenden im Dezember regionale Produkte und Handwerk, Schnee- und Eisskulpturen aber auch hauseigener Apfelglühmix und Glühwein. Der hds gratuliert zu dieser tollen ersten und sehr erfolgreichen Ausgabe von Weihnachtszauber am Karer See.

RIP - Ruhe in Frieden. Josef Buratti ist im stolzen Alter von 97 Jahren Mittwochfrüh 1. Februar von uns gegangen. Die Unternehmerpersönlichkeit hat bereits in jungen Jahren Südtirols Handelslandschaft geprägt. So verbinden sich im Schuh- und Lederwarengeschäft Buratti in der Weintraubengasse in Bozen Tradition und Moderne. Buratti gründete 1945 mit seinem Bruder Rudy das historische Fachgeschäft. Bereits Mitte der 70er Jahre stieg Sohn Roland in die Firma ein. Heute führt Enkel Simone den Betrieb in dritter Generation. Josef Buratti hat stets gute Geschäftsführung mit dem Respekt gegenüber Mitarbeitern und Kunden vereint. 1919 in Bozen geboren, begann er nach Abschluss der Handelsschule und bis zu Beginn seiner unternehmerischen Tätigkeit im Lederwarengeschäft seiner Tante als Verkäufer zu arbeiten. 2014 erhielt Josef Buratti für seine besonderen Verdienste die goldene hds-Ehrennadel. Sein Credo und Lebensmotto: Die Wünsche der Kunden erkennen und erfüllen, die Leidenschaft zur Arbeit nie verlieren und seinen Prinzipien treu bleiben. Buratti war bis zum Schluss die gute Seele im Betrieb. Der hds trauert mit den Angehörigen und Freunden um den Verlust einer großen Persönlichkeit.

hdsmagazin #3/17


bezirke

Burggrafenamt

Jackpot-Gewinnerin steht fest

14

Positives Echo für Kassenbonbon. Gerade um Weihnachten werden alle recht kreativ in ihren Aktionen, so geschehen auch im Burggrafenamt. Erstmals fand dort das Onlinegewinnspiel Kassenbonbon mit 59 teilnehmenden Betrieben statt. Die Aktion wurde in neun Gemeinden durchgeführt und zwar in Naturns, Algund, Dorf Tirol, Schenna, Marling, Tscherms, Burgstall, Gar-

Die Aktion Kassenbonbon wurde von der Kellerei Meran Burggräfler unterstützt: v. l. hds-Bezirksleiter Walter Zorzi, der Marlinger Ortsobmann Franz Inderst, Gewinnerin Karin Teufl sowie der Obmann der Kellerei, Kaspar Platzer.

gazon und Ulten. Es ging darum, die vielen Gutscheine landeten am Ende der Aktion in Geschäfte in den einzelnen Orten hervor- einem großen Jackpot. Vor Kurzem wurde zuheben, die für lebendige und attraktive der strahlende Gewinner gezogen. Karin Dörfer sorgen. Beliebt bei Jung und Alt Teufl aus Marling freut sich über ihren mit konnten in den sechs Wochen fast 6000 200 Euro dotierten Preis. Ein Kassenbon von Teilnehmer am Gewinnspiel gezählt wer- „Mein Beck“ in Lana hat ihr Glück gebracht. den. In jeder Gemeinde wurden pro Woche Herzlichen Glückwunsch! zwei bis fünf Sofortgewinne und insgesamt 150 Gutscheine vergeben. Nicht zugewiesene

Vinschgau

Ein großartiges Ergebnis Vinschgau

Feier und Abschluss mit Diplomen LBS Schlanders sorgt für tolle Atmosphäre. Mitte Jänner war es endlich wieder

so weit: die LBS Schlanders lud zu ihrer traditionellen Diplomübergabefeier in das Schlanderser Kulturhaus. „Eine gute Berufsbildung ist wichtig, nicht zuletzt für die Wirtschaft“, unterstrich dabei Direktorin Virginia Tanzer. „Eine gut funktionierende Berufsbildung und das du-

hdsmagazin #3/17

ale Ausbildungssystem sind beste Voraussetzungen, um die Jugendarbeitslosigkeit in Grenzen zu halten“, sagte Bildungslandesrat Philipp Achammer. Vergeben wurden 140 Gesellendiplome und Befähigungszeugnisse an Verkäufer, Maschinenbautechniker, Steinbildhauer und Steinmetze, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Maler und Lackierer, Maurer und Tiefbauer. Der hds gratuliert und wünscht den diplomierten Schulabgängern viel Erfolg im Beruf.

Spendenertrag von über 10.200 Euro.

Das Vinschger Weihnachtslicht fand Mitte Jänner seinen Abschluss. hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser und HGVObmann Karl Pfitscher freuten sich, dem Vorsitzenden der Vinzenzgemeinschaft Vinschgau, Herbert Habicher, einen Scheck über 10.219,30 Euro überreichen zu können. Die stolze Summe stammt aus der erstmals gemeinsam mit dem HGV organisierten hds-Spendenaktion für in Not geratene Menschen. „Es freut mich sehr, dass die Vinschger Gewerbetreibenden so viel soziales Engagement gezeigt und uns in diesem Vorhaben unterstützt haben,“ sagt Spechtenhauser.


fachgruppen hds-bz.it/handelsagenten

Handelsagenten und -vertreter

Enasarco: die Unfall- und Krankenversicherung Seit 1. November 2016 ist die neue Kranken- und Unfallpolizze „RBM Assicurazione Salute“ in Kraft. Die Polizze gilt für Krankheiten und Unfälle, die im Zeitraum 1. November 2016 und 31. Oktober 2017 eintreten. Handelsagenten und Rentner, die vor 31. Oktober einen Unfall erlitten haben, haben 90 Tage Zeit, um ihren Antrag an die alte Versicherungsgesellschaft zu stellen. Wer kann versichert werden?

Der Vertrag sieht zwei Arten von Versicherungsschutz vor – A und B -, die folgenden Mitgliedergruppen vorbehalten sind: - Versicherungsschutz A: Agenten mit mindestens einem laufenden Auftrag zum Zeitpunkt des Ereignisses, unter der Voraussetzung, dass die Auftraggeberfirmen für sie in den Fonds für Abfindungen bei Vertragsauflösung (FIRR) einzahlen. - Agenten und Rentner, die zum Zeitpunkt des Ereignisses mindestens einen laufenden Auftrag haben, zum 31. Dezember 2015 mindestens 5 Beitragsjahre hatten und zum selben Zeitpunkt eine Rentenversicherungsposition von mindestens 3062 Euro haben; darin müssen auch die Pflichtbeiträge für die Jahre 2013, 2014 und 2015 aufscheinen (Am Ende jedes Kalenderjahres verschieben sich die Jahre, für die die Erfüllung der Beitragspflicht nachgewiesen werden muss, automatisch um ein Jahr.)

Personen, die zum Zeitpunkt des Ereignisses über 75 Jahre alt sind, haben keinen Anspruch auf diesen Versicherungsschutz. Entschädigungsformel

Die Entschädigungen sind höher als die im Rahmen der Vorpolizze der anderen Gesellschaft. Bestätigt wurde wiederum das System der Entschädigungsformel: Bei Unfall oder Krankheit werden Entschädigungsleistungen in vorab festgelegter Höhe gezahlt. Künftig erfolgen die Schadenregulierung und die Festsetzung der Entschädigung daher nach vorab festgelegten Klassen und nach der Schwere des schädigenden Ereignisses. Erweiterung auf die Familie

15

Wer die Voraussetzungen erfüllt, kann die Leistungen aus Versicherungsschutz B zu einem jährlichen Preis von 1000 Euro auf die gesamte Familie – Ehepartner und Kinder – erweitern. Einreichfrist

Der Agent muss nun den Antrag innerhalb von 90 Tagen ab dem schädigenden Ereignis senden. Wer seine Unterlagen (Krankenakte usw.) nicht innerhalb von drei Monaten komplett vorliegen hat, kann den Antrag auf jeden Fall stellen und die fehlenden Bescheinigungen nachreichen.

lsala@hds-bz.it

Handelsagenten und -vertreter

Vollversammlung mit neuer Enasarco-Spitze

Handelsagenten und -vertreter

Vorgezogene Altersrente ab 2017 Am Samstag, 11. März, findet ab 09:15 Uhr am hds-Hauptsitz in Bozen die Vollversammlung des Landesverbandes der Handelsagenten und -vertreter statt. Unter den Gästen werden der neue Vorstand der Stiftung Enasarco erwartet, der 2016 zum ersten Mal von den Mitgliedern gewählt wurde, sowie Alberto Petranzan, der stellvertretende Vizepräsident des gesamtstaatlichen FNAARC-Verbandes. Die von der Stiftung Enasarco verwaltete Altersversorgung, die Versicherungsdeckung, die neuen Zusatzleistungen für 2017 sowie der neueste Stand bei der Erneuerung der Kollektivvereinbarungen zählen zu den Themen der Versammlung. Die Mitglieder können auch heuer wieder ihre Anliegen und Fragen direkt den Vertretern der Stiftung und des Verbandes vorbringen.

Ab 1. Jänner 2017 können mindestens 65 Jahre alte Handelsagenten mit mindestens 20 Beitragsjahren die um ein oder zwei Jahre vorgezogene Auszahlung der EnasarcoAltersrente beantragen, wenn die Summe aus dem erreichten Lebensalter und den Beitragsjahren mindestens 90 ergibt. Der Betrag der Frührente wird für jedes Jahr, das bis zum Erreichen des Renteneintrittsalters fehlt – das eigentlich für den Anspruch auf die Altersrente vorgeschrieben ist – dauerhaft um 5 Prozent gekürzt. Männer können den Antrag auf vorzeitige Rentenauszahlung ab 2017 stellen, Frauen ab 2021.

lsala@hds-bz.it

lsala@hds-bz.it

hdsmagazin #3/17


fachgruppen hds-bz.it/baustoffhaendler hds-bz.it/reisebuero

„Thermische Eigenschaften von Baustoffen - der Weg von der Forschung auf die Baustelle“ war hingegen der Titel des Referats von Prof. Andrea Gasparella der Freien Universität Bozen, Fakultät für Naturwissenschaften und Technik. „Der Baustoffhändler hat eine sehr wichtige Funktion: Er ist das Bindeglied zwischen Endkunden und Hersteller. Kunden, die die Effizienz eines Produkts in Frage stellen, wenden sich mit ihren Zweifeln an den Baustoffhändler, nicht direkt an den Hersteller. Und hier kommt die Rolle des Händlers zum Tragen: Er kann mit dem Hersteller Kontakt aufnehmen und so professionell und effizient die Probleme des Kunden lösen“, argumentierte Gasparella.

Baustoffhändler

16 Kompetenz, Professionalität und Transparenz im Mittelpunkt Vollversammlung 2017. Ein wichtiger Schritt nach vorne für

das Baugewerbe und den Baustoffhandel wurde mit der Arbeit in den Preiskoordinierungsausschüssen der Handelskammer vollzogen, die 2016 an der Ausarbeitung des Richtpreisverzeichnisses für Hoch- und Tiefbau sowie Anlagenbau mitwirkten. „Aufgrund der in den Ausschüssen für Hochbau- und Tiefbauarbeiten eingebrachten Vorschläge wurde das Richtpreisverzeichnis aktualisiert, außerdem wurden neue Positionen eingeführt, nicht mehr aktuelle Positionen wurden gestrichen“, erklärte die Präsidentin der Fachgruppe, Brigitte Schönthaler (im Bild) bei der Vollversammlung der Baustoffhändler Ende Jänner anlässlich der Messe Klimahouse.

Reisebüros

Einmaliges Erlebnis auf hoher See Großer Erfolg für Infoabend. Aufgrund der großen Nachfrage haben sich Mitte Jänner Südtirols Reisebüros für ihre Kunden etwas Besonderes einfallen lassen. Alle Kreuzfahrtinteressierten erhielten bei einem Informationsabend Einblick über die Routenvielfalt der Mein Schiff-Wohlfühlflotte von Tui Cruises. Viele haben das Angebot genutzt und mit einem Welcome Drink in der Hand die tolle Vorstellung genossen. Bilder online.

hdsmagazin #3/17

Wirtschaftliche Kennzahlen mit positivem Trend. Der Präsident von Federcomated Giuseppe Freri informierte in seinen Grußworten, dass die wirtschaftlichen Kennzahlen im Baustoffhandel auf eine leichte Erholung hindeuten, wenn auch regional sehr unterschiedlich. „In Südtirol haben die Baustoffhändler in den letzten Jahren ihre Hausaufgaben gemacht. Es ist kein Zufall, dass drei der führenden Baustoffhändler in Italien in Südtirol ihren Sitz haben. Hier haben die Firmen früher als anderswo verstanden, dass sie eine gute Kapitalausstattung brauchen, um auch für Krisenzeiten gerüstet zu sein. Außerdem ist es auch kein Zufall, dass die Messe Klimahouse hier initiiert wurde, in dieser Region, in der seit jeher ganz genau auf die Bauweise von Gebäuden und Bauwerken geachtet wird, denn hier müssen Kriterien wie Innovation und Energieeffizienz erfüllt werden“, machte Freri deutlich.

Zum Abschluss dankte Präsidentin Schönthaler der Messeverwaltung für die hervorragende Zusammenarbeit und die mehrjährige Partnerschaft mit dem hds sowie allen Mitgliedern der Preiskoordinierungsausschüsse in der Handelskammer.

cwalzl@hds-bz.it


hds-bz.it/dienstleister hds-bz.it/junge hds-bz.it/einrichter

Dienstleister

Handlungsbedarf bei Digitalisierung Einige konkrete Ziele. Forcierung der Digitalisierung mit flächendeckend schnellem Internet, Verbesserungen von Qualifikationen insbesondere der Sprachkenntnisse und Vereinfachungen bei bürokratischen Vorschriften: In diesen Bereichen sehen die Dienstleister den größten Handlungsbedarf für Südtirol. Ihre Forderungen und Anliegen wurden bei der jüngst stattgefundenen Sitzung des Dienstleisterausschusses festgelegt. Ihre Erkenntnisse basieren auf der Stu-

die des Wifo der Handelskammer Bozen, die im Herbst 2016 vorgestellt wurde. Eine gemeinsame Herausforderung sei es, den Wert einer Dienstleistung verständlich zu machen. Dahinter stecken nämlich Menschen mit Fachwissen. Ein Wunsch aller sei es, branchenspezifische Studien im Fünf- Jahreszeitraum zu wiederholen.

gsommia@hds-bz.it

Einrichter und Möbelhändler

Steuerbegünstigung für Möbel verlängert Der hds informiert. Die Steuerbegünstigungen beim Kauf von Möbeln, Einrichtungen und energiesparender Haushaltsgeräte für zu sanierende Immobilien wurden mit Veröffentlichung des neuen Haushaltsgesetzes bis zum 31. Dezember 2017 verlängert. Der Maximalbetrag der Begünstigung beträgt 10.000 Euro; Anrecht haben nur Inhaber einer Immobilie, die mit den Arbeiten nach dem 1. Jänner 2016 begonnen haben. Sollten 2016 bauliche Wiedergewinnungsmaßnahmen durchgeführt (die ev. auch 2017

weitergeführt wurden) und bereits Möbel mit beanspruchtem Bonus angekauft worden sein, so kann die Begünstigung auch 2017 in Anspruch genommen werden. Allerdings nur für den Restbetrag der 2016 getätigten Ausgaben und bis zum Erreichen der Obergrenze für Möbelausgaben von 10.000 Euro. Der Steuerbonus auf Möbelkauf für junge Paare wurde 2017 leider nicht bestätigt.

Junge im hds

my business and my ideas Junge im hds stellen sich vor. In dieser neuen Rubrik erhalten einige Jungunternehmer Platz, um sich und die eigenen Ideen kreativ und innovativ zu präsentieren. Diesmal an der Reihe ist Vorstandsmitglied Luca Cantisani.

Luca Cantisani Alter: 32 Jahre Unternehmensname/Branche: Großhandel | Sanitär Heinze GmbH • Junge Führungskraft sein, bedeutet für mich ... jeden Tag das Maximale für den Betrieb, für meine Mitarbeiter und für mich zu geben, um die alltäglichen Herausforderungen gut zu meistern. • hds-Mitglied bin ich, weil ... mir der Austausch mit anderen Jungunternehmern sehr wichtig ist. Ich bin stets auf dem aktuellen Stand und werde über die laufenden Vorgänge informiert. • Der Blick in die Glaskugel: wie das Badezimmer im Jahr 2025 aussehen wird ... Ich bin der Meinung, dass die Bäder in Zukunft immer mehr digitalisiert werden. Durch die Smart Home-Systeme werden wir wahrscheinlich über unseren Digitalspiegel daran erinnert, dass heute Hochzeitstag ist und dass unsere Tochter noch Zähne putzen muss. Die Dusche wird uns erkennen und die gewünschte Wassertemperatur bereits vorbereiten. Auch das WC wird sich automatisch an die Höhe des Benutzers anpassen. Neben der technologischen Entwicklung werden die zukünftigen Bäder immer mehr richtige Oasen des Wohlbefindens.

Mehr Infos: Christine Walzl, Fachgruppenleiterin, T 0471 310 514, cwalzl@hds-bz.it.

hdsmagazin #3/17


weiterbildung

hds-bz.it/kurse

Mit frischem Schwung ins neue Kursjahr 18

Produktfotografie für Social Media

m gen i ung erun Förd eiterbild nter ich W Bere e Infos u 4, l l A 0 32 7 1 31 -bz.it . T 04 hds ng@ bildu

hdsmagazin #3/17

Schulung für Ihre persönliche und berufliche Weiterbildung. Neue und interessante, aber auch altbewährte Kurse sind im neuen Weiterbildungsprogramm des hds bis Dezember 2017 zu finden. In der nächsten Ausgabe des hdsmagazin wird der neue Kursflyer beigelegt. Die neuen Kurse orientieren sich an den Bedürfnissen unserer Kursteilnehmer. Sie umfassen ein breites Spektrum von Themen wie Verkauf von Feinkost, Raum- und Regalgestaltung, effiziente Nutzung der Social Media-Kanäle, Storytelling, Konfiktmanagement u. v. w. m. Wir beschäftigen uns mit interessanten Ansätzen wie Hypnose im Verkauf oder wie man sprachliche Blockaden lösen kann. Lassen Sie sich überraschen. Auch die verpflichtenden Arbeitssicherheitsschulungen und Auffrischungskurse mit interessanten Inhalten zu Soft Skills wie Work Life Balance, Stress- oder Zeitmanagement, Gesundes Essen und Bewegung sind wieder mit dabei. Haben Sie Weiterbildungswünsche? Neue Ideen und Anregungen sind herzlich willkommen. Kontakt: bildung@hds-bz.it

Kurs in Bozen. Die sozialen Medien leben von visuellen Darstellungen. Bilder sind erwiesenermaßen der Schlüssel zum Social Media-Erfolg. Es gibt eine ganze Reihe an Faktoren, die dazu beitragen, wie gut ein Bild gefällt und ob es zum Erfolg des Posts beisteuern kann. Nach welchen Kriterien sollten Social Media-Bilder also ausgewählt werden? In diesem praktischen hds-Kurs lernen Sie alles über die richtige Vorbereitung, den Fotoapparat und seine Möglichkeiten, das richtige Licht für das richtige Produkt sowie die Präsentation auf den sozialen Plattformen. Sichern Sie sich einen Platz für diesen Kurs. Er findet am 21. März von 09:00 bis 17:00 Uhr in Bozen statt. Anmeldung: bildung@hds-bz.it oder online.


betriebe informieren

Innovatives Ladendesign erobert Deutschland Frischemarkt Schuster im neuen handelsjournal. Das Lebensmittelgeschäft Schuster in Mals/Tartsch ist in der Rubrik Schaufenster der Jänner-Ausgabe des handelsjournal zu finden. Die innovative Ladengestaltung, die mit ihrem außergewöhnlichen und futuristischen Design auffällt, wird auf einer Doppelseite des deutschen Wirtschaftsmagazins gelobt. Das kreative Konzept stammt aus der Feder von Arch. Christian Kapeller. Dort wo ansonsten Geschäftsräume, Produktpräsentationen oder Ladendesign aus aller Welt ihren Platz finden, hat es auch der kleine Nahversorger aus dem Vinschgau geschafft. Das handelsjornal wird vom Handelsverband Deutschland (HDE) herausgegeben und erreicht ca. 50.000 Leser. Der hds gratuliert herzlich zur gelungenen Veröffentlichung. Kurzportrait des Nahversorgers Seit 1972 setzt sich die Bäckerfamilie Schuster für die Nahversorgung ein und ist im Vinschgau als Vorreiter regionaler und Bioprodukte bekannt. Neben Obst, Gemüse, Milchprodukten und Käse werden im Frischemarkt Schuster Spezialartikel für Diabetiker und Allergiker angeboten. Menschen mit Hautproblemen finden hier hautfreundliche, dermatologisch getestete Wasch- und Putzmittel. Frisch gemahlenes Getreide und Kaffeesorten geben dem Geschäft die besondere Note. Und um diese Besonderheit auch visuell zu untermauern, wurden 2015 die Geschäftsräume umgebaut. Das Storedesign ist innovativ, futuristisch und modern. Kompliment!

Boutique für Hund und Katz Neuer Tierlodn in Lana. Was sich hinter dem Namen bereits vermuten lässt ... beim Tierlodn handelt es sich schlicht und einfach um das Fachgeschäft für Haustierbesitzer. Vom Baden, zur Pfotenpflege, hin zur Zeckenentfernung – dem stolzen Herrchen erwartet an dieser Adresse ein kompletter Rundumservice für seinen liebsten Begleiter. Angesiedelt hat sich Inhaberin Brigitte Nock mit ihrem Geschäft am Oberen Gries in der Fußgängerzone von Lana. Stolz erzählt sie, dass sie auch bei den Umbauarbeiten auf Regionalität und heimische Handwerksqualität gesetzt hat. Der alte Charakter der Räumlichkeiten, wo früher Handwerksbetriebe ihren Sitz hatten, sollte bewahrt werden. Auf das Wohlbefinden des Hundes wird ganz besonders Wert gelegt, ist Nock doch selbst stolze Besitzerin dreier Hunde. Bei ihr und ihrer Mitarbeiterin Samantha sind die Vierbeiner gut aufgehoben. Bezirksleiter Walter Zorzi überreicht zur gelungenen Eröffnung als Gastgeschenk die hds-Wanduhr.

19

Eislaufen unter freiem Himmel Begeistert Groß und Klein. Die Idee, einen Eislaufplatz direkt unterm Zwölferturm am Sterzinger Stadtplatz zu errichten, bestand schon seit vielen Jahren und konnte bereits 2016, dank der vielen kleinen Sponsoren aus der Wirtschaft und der Raika Wipptal, verwirklicht werden. Auf einer etwas größeren Fläche und zwar auf 400 Quadratmetern ist der Eislaufplatz bis Ende März ein weiterer Anziehungspunkt für die Fuggerstadt. Betrieben wird er vom Tourismusverein Sterzing, ihm obliegt auch der dazugehörige Schlittschuhverleih. Die Gemeinde selbst kommt für den Strom auf und berechnet nichts für die Besetzung öffentlichen Grundes. Der hds gratuliert den Organisatoren zur gelungenen Aktion zur Belebung der Innenstadt. Mehr Infos: www.sterzing.com.

hdsmagazin #3/17


31. März Jahresmeldung Batterien Die importierten bzw. hergestellten Batterien und Akkumulatoren, die im Jahr 2016 in Italien verkauft worden sind, müssen dem Umweltministerium gemeldet werden.

30. April MUD Unternehmen, die gefährliche Abfälle erzeugen, müssen jährlich die Abfallerklärung MUD in der Handelskammer Bozen einreichen. Die Pflicht dazu besteht ebenfalls für Betriebe, die Abfälle professionell verwerten oder beseitigen und sie gewerbsmäßig sammeln und befördern sowie für Händler und Vermittler von Abfällen (Abgabetermin ist heuer der 2. Mai, weil der 30. April auf einen Sonntag fällt).

Jahresmeldung AEE Die importierten bzw. hergestellten Elektro- und Elektronikgeräte (AEE), die im Jahr 2016 in Italien verkauft worden sind, müssen dem Umweltministerium gemeldet werden.

Jahresgebühren Umweltverzeichnis

31. Mai

Unternehmen, die im Umweltfachregister eingetragen sind, müssen die Jahresgebühren bezahlen.

SISTRI

Jahresmeldung F-Gase

Wer zur Anwendung des SISTRI verpflichtet ist, muss den jährlichen Beitrag einzahlen und die Eckdaten der erfolgten Einzahlung mitteilen.

Anlagen, die mehr als 3 kg fluorierte Treibhausgase (F-Gase) enthalten, müssen dem „Istituto superiore per la protezione e la ricerca ambientale (Ispra)“ gemeldet werden. Die Meldung erfolgt kostenlos und kann nur vom Betreiber der Anlage bzw. vom Anlagen- oder Kühltechniker durchgeführt werden.

Umwelt

Die Fälligkeiten und Fristen 2017

Die Einzahlung der Jahresgebühr sowie alle Meldungen erfolgen online. Die Experten im hds übernehmen gerne für Sie diese Aufgabe. Ihr Kontakt in Bozen: Magdalena Knoll, T 0471 310 504, mknoll@hds-bz.it. hds-bz.it/abfallwirtschaft

handels- und dienstleistungsverband Südtirol


rechtsberatung hds-bz.it/arbeitssicherheit

Als kleine Unternehmen gelten jene mit weniger als 50 Beschäftigten und mit einem Umsatz oder einer Jahresbilanzsumme von unter 10 Millionen Euro (Empfehlung 2003/361/EG der EUKommission). Als Kleinstunternehmen gelten jene mit weniger als 10 Beschäftigten und mit einem Umsatz oder einer Jahresbilanzsumme von unter 2 Millionen Euro.

Tertiärsektor: neue Mittel für Südtirol INAIL bietet Finanzierungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Die Unfallversicherungsanstalt INAIL hat im Rahmen der Ausschreibung ISI 2016 zum ersten Mal einen mit 20 Millionen Euro dotierten und regional organisierten Fonds bereitgestellt. Damit sollen Klein- und Kleinstunternehmen einiger Branchen des Tertiärsektors bei der Realisierung von Projekten zur Verbesserung der Gesundheit und der Sicherheit am Arbeitsplatz unterstützt werden. Die Ausschreibung ist ausschließlich für Restaurants, Gastronomiebetriebe und kleine Lebensmittel-Einzelhändler bestimmt. Für diese Betriebe stehen Fördermittel im Umfang von ca. 440.000 Euro bereit. Die Empfänger der Fördermittel sind Klein- und Kleinstunternehmen, die in der Handelskammer eingetragen sind und deren Tätigkeit folgende ATECO-Kodexe zugewiesen werden können:

56.10.11 56.10.12 56.10.20 56.10.30 56.10.41 56.10.42 56.10.50 56.21.00 56.29.10 56.29.20 56.30.00 47.11.40

Zubereitung und Verabreichung von Speisen Gastronomietätigkeiten auf Bauernhöfen Zubereitung von Speisen zum Mitnehmen Eisdielen und Konditoreien Eiswagen und mobile Konditoreien Imbisswagen Zubereitung von Speisen in Zügen und Schiffen Event-Catering und Bankette Mensen Dauer-Cateringservice auf vertraglicher Grundlage Cafés und Bars ohne Küche Minimärkte und andere kleine Lebensmittelgeschäfte mit Waren verschiedener Art 47.29.90 Sonstiger Einzelhandel mit Nahrungsmitteln in Fachgeschäften a.n.g.

Projekte müssen, um zugelassen werden zu können, eine Mindestpunktzahl von 120 erreichen. Folgende Parameter bestimmen die Punktzahl: - Betriebsgröße, - gemeinsame Projekte mit den Sozialpartnern, - Art der Maßnahme, - Gefährlichkeit der Arbeiten.

21

Förderfähig sind Projekte zur Reduzierung folgender Gefahren: - Lärm, - Schneid- und Scherverletzungen durch Maschinen oder Geräte mit Schneidvorrichtungen, - Verbrennungen, - Stürze und Abstürze. Jedes Unternehmen darf italienweit nur einen Antrag stellen. Es besteht die Möglichkeit im Rahmen desselben Projektes mehrere der oben genannten Maßnahmen zu finanzieren. Der Kapitalzuschuss wird bis zu einer maximalen Höhe von 65 Prozent der förderfähigen und nachweislich getragenen Kosten gezahlt. Der zulässige Höchstbeitrag, der aufgrund der Deminimis-Regelung an die einzelnen Unternehmen gezahlt werden darf, beträgt 50.000 Euro; der zulässige Mindestbeitrag liegt bei 2000 Euro. Das Verfahren für die telematische Einreichung der Anträge startet am 19. April und endet am 5. Juni 2017. Der hds unterstützt seine Mitglieder bei der Ausarbeitung der Anträge.

Magdalena Knoll, Verantwortliche Arbeitssicherheit, T 0471 310 504, mknoll@hds-bz.it

hdsmagazin #3/17


betriebsberatung hds-bz.it/beratung

22

Unabhängig und objektiv beurteilen Unternehmensbewertung als Ausgangsbasis. Im Lebenszyklus eines Unter-

nehmens gibt es Phasen, in denen es unerlässlich ist, den Wert des Unternehmens zu kennen. Vor allem dann, wenn der Betrieb übergeben oder das Unternehmen verkauft werden soll, muss sowohl die übergebende bzw. verkaufende Partei als auch die übernehmende bzw. kaufende Partei den Wert des Unternehmens kennen. Für den Übergeber bzw. Verkäufer des Unternehmens ist es oft schwer, den effektiven Wert des Unternehmens richtig einschätzen zu können. Der Übernehmer bzw. Käufer ist bestrebt, den Betrieb zu einem möglichst geringen Preis zu übernehmen. Im Zuge von einschneidenden Momenten, wie es die Übergabe oder ein Verkauf des Unternehmens sind, ist es daher sinnvoll, sich einen Experten zu Rate zu ziehen und eine unabhängige Schätzung des Unternehmens vornehmen zu lassen. Gerade beim Generationenwechsel ist es oft unerlässlich, dass die Gespräche zudem von einem kompetenten Berater begleitet werden. Dieser sieht das Unternehmen aus einer neutralen Perspektive und kann so eine konstruktive Ausgangslage für die Betriebsübergabe schaffen, damit Streitigkeiten vermieden werden.

hdsmagazin #3/17

Mit der richtigen Bewertungsmethode zum Ziel Für die Ermittlung des Unternehmenswertes stehen unterschiedliche Bewertungsmethoden zur Verfügung. Je nach Wahl des Bewertungsverfahrens können die Ergebnisse voneinander abweichen. Es liegt am Experten, sich über den zu bewertenden Betrieb einen Überblick zu verschaffen und die für den zu bewertenden Betrieb treffendste Bewertungsmethode festzulegen. Die gängigsten Methoden sind das Substanzwertverfahren und das Ertragswertverfahren. Beim Substanzwertverfahren wird der Wert ermittelt, der benötigt würde, um das Unternehmen in seiner derzeitigen Ausstattung neu zu errichten. Das Substanzwertverfahren wird vor allem dann verwendet, wenn das Unternehmen bedeutende Immobilienwerte, Anlagen, Maschinen und immaterielle Werte besitzt. Der Substanzwert drückt aber nicht aus, wie sich das Unternehmen weiterentwickeln wird und welche Ergebnisse künftig erzielbar sind. Dazu eignet sich das Ertragswertverfahren, bei dem davon ausgegangen wird, dass sich der Unternehmenswert vor allem aus dem Potenzial der zukünftig erwirtschaftbaren Ergebnisse ergibt. Um den Unternehmenswert möglichst objektiv darstellen zu können, werden oft Kombinationswertverfahren verwendet. Eines der Kombinationswertverfahren ist die Kombination aus Substanzwertverfahren und Ertragswertverfahren.

Mithilfe der Unternehmensbewertung wird ein Richtpreis ermittelt, der eine Verhandlungsbasis bei einer Übergabe oder bei einem Verkauf schafft. Damit wird es für den Übergeber und Übernehmenden bzw. dem Verkäufer und Käufer leichter einen Preis zu finden, der für beide Parteien zufriedenstellend ist. Sich begleiten lassen Zusätzlich zur Ausarbeitung einer Unternehmensbewertung kann es äußerst hilfreich sein, sich im Prozess der Übergabe bzw. des Verkaufs von einem unabhängigen Experten begleiten zu lassen, damit neben der richtigen Preisfindung auch eine Reihe an weiteren Fragen geklärt werden. Die Betriebsberatung im hds bewertet gerne Ihr Unternehmen und begleitet Sie mit einer Reihe an Hilfestellungen beim Umsetzungsprozess einer Betriebsübergabe oder beim Verkauf Ihres Unternehmens, damit derart wichtige Schritte richtig angegangen werden.

Vereinbaren Sie einen Termin mit der hdsBetriebsberatung.

Franz Josef Dorfmann, Betriebsberatung, T 0471 310 424, fdorfmann@hds-bz.it


steuerberatung hds-bz.it/steuern

Steuersätze 2017 Der hds informiert. Die wichtigsten Angaben zu den geläufigsten Steuersätzen 2017 kurz zusammengefasst. Relevante Änderungen gibt es im Vergleich zum Vorjahr lediglich bei den NISF/ INPS-Sozialbeitragssätzen. Einkommensteuersätze IRPEF

Die Steuersätze der physischen Personen wurden gegenüber dem Vorjahr nicht geändert:

Einkommen

Steuersatz

NISF/INPS-Beitragssätze Handel und Handwerk

Die NISF/INPS-Beiträge wurden im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht. Diese Beiträge müssen immer auf ein Mindesteinkommen von 15.548 Euro bezahlt werden (auch bei einem Verlust muss für die Berechnung der NISF/INPS-Schuld der Referenzwert 15.548 Euro verwendet werden).

Einkommen

Alter höher als 21 Jahre

Alter weniger als 21 Jahre

Handel

Handwerk

Handel

Handwerk

bis 15.000 €

23 %

bis 46.123 €

23,64%

23,55 %

20,64 %

20,55 %

von 15.001 bis 28.000 €

27 %

von 46.124 bis 24,64 %

24,55 %

21,64 %

21,55 %

von 28.001 bis 55.000 €

38 %

76.872 € oder

von 55.001 bis 75.000 €

41 %

von 46.124 bis

von 75.001 bis 300.000 €

43 %

100.324 € *

über 300.000 €

43 + 3 %

23

* für Steuersubjekte, die zum 31.12.1995 noch nicht NISF/INPS-rentenversichert waren.

Regionaler IRPEF-Zuschlag (provinz- und regionenabhängig)

Der regionale IRPEF-Zuschlag hängt nicht nur vom besteuerbaren Einkommen, sondern auch vom Wohnsitz des Steuerpflichtigen ab. Die Provinz Bozen sieht folgenden IRPEF-Zuschlag vor:

Einkommen

Steuersatz

Begünstigung

von 0 bis

1,23 %

Abzugsbetrag von 28.000 €

NISF/INPS-Beitragssatz der Sonderverwaltung (gestione separata)

Der Beitragssatz der NISF/INPS-Sonderverwaltung beträgt ab 1. Jänner 2017 für Rentner und für Personen, die bereits in andere Pflichtversicherungen eingetragen sind, 24 Prozent und für Mitarbeiter ohne MwSt.-Nummer (z. B. Verwaltungsräte ohne Pflichtversicherung) 32,72 Prozent. Der Beitragssatz für Personen mit MwSt.Nummer, die in keine andere Pflichtversicherung eingetragen sind, beträgt 25,72 Prozent (bis zu einem Einkommen von 100.324 Euro).

999.999.999 €

für alle Steuerpflichtigen

von 0 bis

Absetzbetrag von 252 €

IRES-Steuersatz unverändert

für jedes zu Lasten lebende Kind

Der Steuersatz der Kapitalgesellschaften (z. B. GmbH) wurde bereits 2016 von 27,5 auf 24 Prozent reduziert. Er bleibt auch für das laufende Jahr bei 24 Prozent.

1,23 %

70.000 €

Kommunaler IRPEF-Zuschlag

Die Gemeinden in Italien haben die Möglichkeit, zusätzlich zu den üblichen IRPEF-Steuersätzen, auch noch einen kommunalen IRPEF-Zuschlag vorzusehen. 2016 haben zehn Gemeinden in der Provinz Bozen von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Der Steuersatz variiert von Gemeinde zu Gemeinde und liegt bei ca. 0,10 bis 0,30 Prozent.

IRAP-Steuersatz

Der ordentliche IRAP-Steuersatz der Provinz Bozen beträgt weiterhin 2,68 Prozent.

Gerd Zozin, Steuerberatung, T 0471 310 404, gzozin@hds-bz.it

hdsmagazin #3/17


UNABHÄNGIG ZWEISPRACHIG UNTERHALTSAM

INDIPENDENTE BILINGUE DIVERTENTE

KONTAKTIERE UNS - CONTATTACI sales@rosengarten-bm.com Tel. 0471 195 55 00


info arbeit hds-bz.it/gewerkschaftsangelegenheiten hds-bz.it/arbeit

stigung bei Steuerbegün ämien tspr Produktivitä Gewer kben hds und Vor Kurzem ha die Steuer kommen üb schaften ein Ab lung von ah sz g bei Au er begüns tigun rtiärsekprämien im Te Pr oduk tivitäts stungsund im Dienstlei tor, im Vertrieb dieses nd ru off en. Aufg ge wer be ge tr mber ze De . 20 das seit Abkommens, be trie für ist, können Be 20 16 in Kraf t rämien von Er gebnisp die Auszahlung Form in g un te Besteuer eine begünstig Anin t en oz Pr 10 er von einer Ersatzsteu e. lin . Mehr dazu on spruch nehmen

Unfallversicherung: Eigenberechnung der Prämien 2016/17 Die Unfallversicherungsanstalt INAIL hat die Anweisungen für die Eigenberechnung der Unfallversicherungsprämien 2016/17 samt den Angaben zu den Beitragskürzungen, zur Aussetzung der Melde- und Zahlungspflichten in den 2016 vom Erdbeben zerstörten Gebieten und zum Zusatzbeitrag für den Asbestfonds veröffentlicht. Außerdem wurde auf der INAIL-Homepage auch der Leitfaden für die Eigenberechnung 2016/17 veröffentlicht. Termine und Dienste: ein Überblick

Die Frist für die Einzahlung der selbst berechneten Prämie (Einmalbetrag und erste Rate) endet am 16. Februar 2017. Bis zum 28. Februar 2017 müssen Betriebe die Meldung über die 2016 tatsächlich geleisteten Entgeltzahlungen einreichen. Diese Meldung darf ausschließlich über die telematischen Dienste ALPI online und „Invio telematico Dichiarazione Salari“ erfolgen. Als Referenznummer für die Zahlung der selbst berechneten Prämie 2016/17 muss im F24-Vordruck 902017 angegeben werden. Die selbst berechnete INAIL-Prämie kann in vier Raten zu jeweils 25 Prozent der Jahresprämie gezahlt werden; die Information darüber muss direkt über die telematischen Dienste für die Einreichung der Meldung über die Entlohnungszahlungen erfolgen. Auf die Folgeraten fallen Zinsen an. Dazu werden die durchschnittlichen Zinsen der staatlichen Wertpapiere (2016 betrug dieser Zinssatz 0,55 Prozent) berücksichtigt.

Raten

Fälligkeit

Ende der Zahlungsfrist

Zinssätze

1. 2. 3. 4.

16. Februar 16. Mai 16. August 16. November

16. Februar 16. Mai 21. August 16. November

0 0,00134110 0,00272740 0,00411370

25

smayr@hds-bz.it

durchführen und die erste und zweite Rate ohne Zinsen zu diesem Datum zahlen müssen, gelten für die 3. und die 4. Rate folgende Zinssätze:

Raten

Fälligkeit

1. und 2. 16. Juni 3. 16. August 4. 16. November

Ende der Zahlungsfrist

Zinssätze

16. Juni 21. August 16. November

0 0,00091918 0,00230548

Arbeitgeber, die annehmen, dass sie 2017 geringere Entgeltzahlungen leisten als 2016 (z. B. wegen einer 2017 geplanten Reduzierung oder Einstellung der Tätigkeit) müssen der Unfallversicherungsanstalt INAIL innerhalb 16. Februar über den Dienst „Riduzione Presunto“ eine begründete Meldung über die Reduzierung der voraussichtlichen Entgeltzahlungen senden. Darin muss die für 2017 geplante Höhe der Entgeltzahlungen angegeben werden. Arbeitgeber finden auf www.inail.it im Abschnitt „Fascicolo Aziende“ die Grundlagen für die Eigenberechnung der INAIL-Prämie.

Alberto Petrera, Bereichsleiter Arbeitsund Gewerkschaftsangelegenheiten, T 0471 310 501, apetrera@hds-bz.it

Für die Arbeitgeber mit einer territorialen Versicherungsposition (PAT - Posizione assicurativa territoriale), die aufgrund ihres Tätigkeitsbeginns Ende 2016 die Eigenberechnung innerhalb 16. Juni 2017

hdsmagazin #3/17


info aktuelles

hds-bz.it/beitraege hds-bz.it/beratung hds-bz.it/abfallwirtschaft

Internationalisierung wird unterstützt

26

Der hds informiert. Die Landesregierung hat vor Kurzem die Maßnahmen zur Unterstützung der Internationalisierung für 2017 und 2018 beschlossen (Beschluss Nr. 1472 vom 27. Dezember 2017). Gefördert wird die Teilnahme an Messen und Ausstellungen außerhalb von Südtirol sowie an folgenden Messen in Südtirol: Alpitec, Prowinter, Klimahouse, Interpoma, Hotel, Tipworld, Viatec und Civilprotec, MOCO. Die Mindestausgaben pro Vorhaben betragen 2000 Euro. Der Beitragssatz beträgt bis zu 50 Prozent. Die Förderanträge können jährlich ab 1. Jänner bis 30. September eingereicht werden. Für die zwischen 30. Juni und 30. September eingehenden Gesuche kann der Fördersatz nach Maßgabe der Mittelverfügbarkeit gekürzt werden.

Kauf neuer n wird Technologie gefördert t kleine Italiens förder Die Regier ung in neue ternehmen, die und mittlere Un d Einun triebsanlagen Maschinen, Be Gesetz m de ieren. Mit richtung invest erium ist in M s da t i“ stell „Nuova Sabatin Budget sentwicklung ein für Wirtschaft gung. rfü en Euro zur Ve von 560 Million

z.it cvedovelli@hds-b

fdorfmann@hds-bz.it

Plastiktüten sind verboten

Der Vertrieb von nicht biologisch abbaubaren und kompostierbaren Einweg-Plastiktüten ist seit 21. August 2014 verboten und wird mit Verwaltungsstrafen bis zu 25.000 Euro geahndet. Dies gilt auch für Mehrweg-Plastiktüten, die nicht ausreichend dick sind und einen zu niedrigen wiederverwerteten Anteil aufweisen (Gesetzesdekret Nr. 2 vom 25. Jänner 2012). Der hds hat die wichtigsten Informationen online in einem Merkblatt zusammengefasst.

mknoll@hds-bz.it

hdsmagazin #3/17

Kulturausgaben: Bonus von 500 Euro Händler sollen sich in Liste eintragen. Das Bildungsministerium stellt jedem Lehrer in der Stammrolle einen Bonus von 500 Euro zur Verfügung. Damit soll die Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte gefördert werden. Der Bonus kann für den Kauf von Büchern, Hard- und Software sowie Tickets für Veranstaltungen genutzt werden. Genauso wie beim Bonus für 18-Jährige, können sich auch bei dieser Initiative, interessierte Händler auf cartadeldocente.istruzione.it eintragen. Teilnahmeberechtigt sind Buchhandlungen, Computerläden und Betriebe, die Eintrittskarten für Veranstaltungen verkaufen. Mehr Infos: Carla Vedovelli, Betriebsberatung, T 0471 310 322, cvedovelli@hds-bz.it.


info aktuelles hds-bz

.it/bes

tellung

INFO B Istatwert betreffend die Konsumpreise für die Angleichung der Mieten (Gesetz 392/78). - Nationale Veränderung Dezember 2015 – 2016 ist gleich + 0,4 % (75 % = + 0,3). - Veränderung in Bozen Dezember 2015 – 2016 ist gleich + 1,1 % (75 % = + 0,825).

hds-bz.it/abfallwirtschaft hds-bz.it/handel hds-bz.it/beratung

B Die Indexzahl für die Abfindungen beträgt im Dezember 1,795304.

SISTRI, alles bleibt wie es ist

Utif-Lizenz: Verkauf von Alkohol

In Bezug auf die Anwendung des nationalen Systems zur Rückverfolgung der Abfälle SISTRI ändert sich auch 2017 nichts. Die vorgesehenen Sanktionen werden bis 1. Jänner 2018 nicht angewandt (Gesetzesdekret Nr. 244 vom 30. Dezember 2016). Betriebe, die zu SISTRI verpflichtet sind, müssen jedoch weiterhin den jährlichen Beitrag bis 30. April 2016 bezahlen. Zudem müssen die Daten der Einzahlung im SISTRI- Portal eingetragen werden. Die Verwaltungs- strafen für die fehlende Eintragung in das System sowie die Nichtentrichtung des Jahresbeitrages bleiben aufrecht. Beide Strafen werden bis zum 31. Dezember 2017 und bis zum vollständigen Funktionieren von SISTRI um 50 Prozent reduziert.

Der hds informiert. Betriebe, die Alkohol herstellen, verwenden oder verkaufen brauchen dafür eine Lizenz. Die Utif-Lizenz wird von der Agentur für Zollwesen ausgestellt und muss gut sichtbar im Betrieb angebracht werden. Das Ansuchen um die Lizenz für den Verkauf alkoholischer Produkte muss als Einschreiben mit Rückantwort übermittelt bzw. persönlich an das Zollamt Brixen übergeben werden. Auch sämtliche Änderungen über Adresse, Übernahmen usw. müssen dem Zollamt schriftlich mitgeteilt werden. Bei Auflassung der Tätigkeit muss die Lizenz, samt Begleitschreiben der Schließung, dem Zollamt zurückgegeben werden.

Werbung vor Geschäften

Alkohol, bestellen Sie kostenlos das hds-Schild Der Verkauf und die Verabreichung von Alkohol an Minderjährige unter 18 Jahren ist verboten und wird mit einer Verwaltungsstrafe von 250 bis 1000 Euro bestraft. Die gesetzlichen Bestimmungen sind durch einen deutlich sichtbaren und gut lesbaren Aushang bekanntzumachen. Der hds stellt seinen Mitgliedern ein entsprechendes Schild kostenlos zur Verfügung. Dieses kann zusammen mit den Alkoholtabellen online bestellt werden.

Nicht vergessen, Konzessionsantrag stellen. Wenn ein Geschäftsinhaber öffentlichen Grund für seine eigenen Produkte und Werbebotschaften benutzt, muss eine jährliche Konzessionsgebühr und Werbesteuer bezahlt werden. Davon betroffen sind unter anderem Teppiche mit dem Firmenlogo, Warenkörbe oder Werbetafeln. Der Antrag auf Genehmigung muss beim Amt für Mobilität der Gemeinden eingereicht werden. Der hds gibt die entsprechenden Infos und für seine Mitglieder die notwendige Hilfe.

ctrentini@hds-bz.it

pperez@hds-bz.it

Mehr Infos: Magdalena Knoll, Verantwortliche Umwelt, T 0471 310 504, mknoll@hds-bz.it

27

hdsmagazin #3/17


Suchen Sie einen Praktikanten oder Mitarbeiter?

Die JobbĂśrse fĂźr Berufe im Handel und im Dienstleistungsbereich auf hds-bz.it/job. Geben Sie einfach und kostenlos Ihre Anzeige ein.

handels- und dienstleistungsverband SĂźdtirol


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
hds magazin 3/17: Was wird aus unseren Orten? by hds unione - Issuu