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Versand im Postabonnement - 45 % - Art. 2, Absatz 20/b, Gesetz 662/96, Filiale Bozen 路 Jahrgang LX 路 2/2012

hds magazin #2/12 Monatsmagazin des Handelsund Dienstleistungsverbandes S眉dtirol www.hds-bz.it

2012:

Nahversorgung,

Handel in Ortskernen

und Sonntagsruhe sichern


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handels- und dienstleistungsverband Südtirol


editorial

Jetzt erst recht: Mit dem Verband die Schwierigkeiten meistern 93 Prozent aller Unternehmen in Südtirol sind Kleinbetriebe - Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten. Dass 2011 Südtirols Wirtschaft noch weitgehend stabil war und nach wie vor Arbeitsplätze geschaffen hat, ist in erster Linie ihr Verdienst! Was die Einschätzungen für das erste Halbjahr 2012 der drei vom hds vertretenen Wirtschaftsbereiche – Einzelhandel, Großhandel und Dienstleistungen anbelangt, so fällt allerdings die Einschätzung besonders für den Einzelhandel nicht positiv aus. Es wird ein schwieriges Jahr – geprägt von Vorsicht und Unsicherheit sowohl bei Konsumenten als auch bei den Betrieben. Große Veränderungen kommen auf uns zu. Ein harter Schlag für unsere vielen Familienbetriebe sind zudem die im Sparpaket von Monti enthaltenen völlig unverantwortlichen Liberalisierungen im Einzelhandel (mehr dazu in der Titelgeschichte). Anstatt mehr Konkurrenz würden neue Konzentrationen und Vormachtstellungen von wenigen großen Konzernen in den verschiedenen Branchen die Folgen sein. Ihr Verband wird gemeinsam mit dem Land mit aller Kraft dagegen antreten, um diese Liberalisierungen zu entschärfen. Es gilt nun politisch und rechtlich alles zu unternehmen, um unsere Handelspolitik im Rahmen unserer Autonomie fortzuführen. Die bisherigen Prinzipien der Raumordnung, die Stärkung des Handels in den Ortskernen sowie weiterhin die Unterbindung der Handelstätigkeit auf der grünen Wiese sollen mit aller Kraft aufrechterhalten bleiben. Es wird sehr schwierig, aber nicht hoffnungslos – eine Herkulesarbeit mit offenem Ende. Angesichts dieser Aussichten sehen wir uns als Verband mehr denn je in der Verantwortung, unsere Mitglieder und Kunden, unsere vielen Klein- und Familienbetriebe zu unterstützen. Schließlich sind diese die Garanten für Stabilität und eine wichtige Säule unserer lebendigen Orte. Wir werden uns weiterhin mit verschiedenen Initiativen für unsere lebendigen Orte und unsere Handels- und Dienstleistungsbetriebe einsetzen, die Bevölkerung weiterhin für wichtige Themen, wie z. B. Nahversorgung, Nachhaltigkeit oder Regionalität der Produkte sensibilisieren und verstärkt neue Aktionen - u. a. im Bereich der Jugend- und Nachwuchsförderung (mehr dazu in der nächsten Ausgabe) - in die Wege leiten.

Dr. Dieter Steger, hds-Direktor

titelgeschichte Neue Entwicklungen in Italien

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aktuelles 2012 bringt neue EbK-Dienstleistungen

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trends Fahrradgeschäfte sind vor Krise sicher

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bezirke hds Pustertal erkundet Käseherstellung

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berufsgruppen Enasarco-Reform, was gibt’s Neues

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bildung hds-Weiterbildungsbroschüre erschienen

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betriebe informieren Das Erfolgsrezept von Schuhhaus Fill

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betriebsberatung Verwaltungsstrafen herabgesenkt

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info aktuelles Neu, der hds-Transportausweis

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Redaktion, Verwaltung und Werbung: 39100 Bozen, Mitterweg 5, Bozner Boden, T 0471 310 308/309, F 0471 310 396, pr@hds-bz.it, www.hds-bz.it Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes und Verantwortlicher Schriftleiter: Dr. Mauro Stoffella (Bereichsleiter Kommunikation) Redaktion: Dr. Verena Andergassen, Dr. Sergio Colombi Sekretariat: Manuela Seebacher Grafisches Konzept: Gruppe Gut – www.gruppegut.it Titelbild: Stefano Hochkofler, SXC Grafik: Stefano Hochkofler Fotos: Andreas Marini, Helmuth Rier, Shutterstock, SXC Druckerei: Athesia Druck GmbH – Weinbergweg 7 – 39100 Bozen Aufgegeben am 1. Februar 2012 Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Die in Gastartikeln wiedergebene Meinung muss nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Herausgeber: Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol Genossenschaft – Bozen, Sped. im P.A. – 45% - Art. 2. Absatz 20/b, Gesetz 662/96, Filiale Bozen, Eintragung Landesgericht Bozen Nr. 50/51 – Rep. 27256. Angeschlossen der USPI Unione Stampa Periodica Italiana

hdsmagazin #2/12


titelgeschichte

Der hds wird weiterhin die Bevölkerung für die Themen Nahversorgung, Handel in den Orten und Lebensqualität sensibilisieren.

4 sind nach wie vor die privaten Dienstleister. Die Ertragserwartungen liegen in allen Sektoren auf zufriedenstellendem Niveau – mit einer Ausnahme: die Immobilienbranche.

Ziele und Anliegen des Handels und der Dienstleistungen für 2012 Nahversorgung, Handel in Ortskernen und Sonntagsruhe sichern Große Veränderungen kommen auf uns zu: 2012 wird vor allem für Südtirols Einzelhandel ein schwieriges Jahr. Die Entwicklung wird vom Konsumentenklima und vom Spar- und Wachstumspaket der Regierung Monti abhängen. „Folgenschwere Auswirkungen haben die drastischen Liberalisierungsmaßnahmen von Monti im Einzelhandel, die Konzentration und Vormachtstellungen der Konzerne sowie ein Betriebssterben vieler kleiner und mittlerer familiengeführter Unternehmen mit sich bringen würden – alles andere also als die Förderung des Wettbewerbs“, so die Führung des hds mit Präsident Walter Amort, Vizepräsident Dado Duzzi und Direktor

hdsmagazin #2/12

Dieter Steger. Die Ausgangssituation ist klar: Die Interessenvertretung des Verbandes wird wichtiger denn je. Was die Einschätzungen für das erste Halbjahr 2012 der hds-Wirtschaftsbereiche (siehe auch Kasten auf S. 6 ) anbelangt, so fällt die Einschätzung besonders für den Einzelhandel nicht positiv aus. Die Situation ist hier schwierig, wie es zuletzt das verhaltene Weihnachtsgeschäft gezeigt hat. Die Prognosen für den Einzelhandel sind daher unsicher. Im Großhandel stehen die Zeichen für das erste Halbjahr 2012 auf Stabilität. Der Beschäftigungsmotor dürfte etwas langsamer laufen als in unmittelbarer Vergangenheit. Bei den Firmen anzahlmäßig auf dem Vormarsch

Spardekret Monti I: Lizenzen im Einzelhandel Das „Monti“-Spardekret sieht im Art. 31 (Absätze 1 und 2) eine gewaltige Liberalisierungswelle im Bereich des Einzelhandels vor – mit weitgehend negativen Auswirkungen auf die gesamte Bevölkerung, auf die Entwicklung der Dörfer und Städte sowie auf die damit zusammenhängende Lebensqualität. Die Liberalisierungsmaßnahmen werden mit einem Federstrich die Nahversorgung und den historisch in den Orten gewachsenen Handel zerstören und das Ziel der Förderung des Wettbewerbs weitaus verfehlen, denn dieser findet unter den knapp 7000 Einzelhandelsbetrieben in allen Größen bereits heute statt. Der hds ist mit aller Kraft bemüht, diese Liberalisierung – wo möglich – zu entschärfen: Derzeit arbeitet eine entsprechende Kommission gemeinsam mit Handelslandesrat Thomas Widmann daran, um die Monti-Maßnahmen anzupassen. Die bisherigen Prinzipien der Raumordnung, die Stärkung des Handels in den Ortskernen sowie die Unterbindung der Handelstätigkeit auf der grünen Wiese sollen weiterhin garantiert werden. Dabei sind unsere Raumordnung und der Landschafts- und Umweltschutz wichtige Pfeiler für unsere zukünftigen Handelsbestimmungen. Die Lage


Unterstreichen die Bedeutung der Verbandstätigkeit gerade in diesen Zeiten: v. l. hds-Direktor Dieter Steger, Präsident Walter Amort und Vizepräsident Dado Duzzi.

Südtirols bedingt einen schonenden Umgang mit den Flächen: Immerhin liegen 59,7 Prozent von Südtirols Fläche über 1600 Meter Meereshöhe. Und nur 2,85 Prozent der Gesamtfläche sind besiedelt, der Rest sind Berge und Gletscher, Wald, Almen und Wiesen und landwirtschaftlich genutzte Flächen. Die Ausgangssituation ist äußerst schwierig, aber nicht ganz hoffnungslos. Spardekret Monti II: Geschäftsöffnungszeiten Die Südtiroler Landesregierung hat vor Kurzem beschlossen, die Anzahl der offenen Sonn- und Feiertage im Jahr zu begrenzen (siehe S. 7). Diese neue Regelung ist ganz im Sinne unserer vielen Klein- und vor allem Familienbetriebe und der vielen Beschäftigten im Handel. Diese neue Regelung ist jetzt al-

lerdings von der im Spardekret vorgesehenen totalen und unverantwortlichen Liberalisierung der Öffnungszeiten schwerstens gefährdet. Das Monti-Dekret hat nicht direkte Wirkung auf Südtirol, sondern verpflichtet das Land, die bestehende Regelung innerhalb von sechs Monaten anzupassen. Es gibt keine Vorgaben der EU, die Öffnungszeiten total zu liberalisieren. In Deutschland oder Österreich beispielsweise gibt es geregelte Ladenöffnungszeiten mit entsprechender Sonntagsruhe. Der hds wird somit auch hier alle Hebel in Bewegung setzen, damit diese Maßnahme zurückgezogen wird – aber auch hier wird es nicht einfach werden. Eine entsprechende Klage durch das Land vor dem Verfassungsgerichtshof soll in Erwägung gezogen werden, um die autonome Kompetenz in diesem Bereich weiterhin zu garantieren. Der hds bleibt bei seiner Position: Längere Öffnungszeiten oder Sonntagsöffnungen führen in der Regel nicht zu mehr Umsatz und Kaufkraft, sondern zu einer Verlagerung weg von den Klein- und Familienbetrieben hin zu Großbetrieben und Konzernen. Ausverkäufe Kurz vor Redaktionsschluss waren die Liberalisierungen der Ausverkäufe auch auf der Tagesordnung der Regierung Monti. Der hds ist nach wie vor überzeugt, dass die Saisonschlussverkäufe auf der einen Seite für die Handelstreibenden ein wichtiges Instrument für die Lagerräumung sind; auf der anderen Seite sind sie eine klare Botschaft an den Kunden, dass in dieser Zeit Restwaren günstig verkauft werden. Eine klare Festlegung der Termine schaffen einen Vorteil für die Kunden: Denn diese Termine sorgen für mehr Transparenz. Außerdem geht es darum, ein Gleichgewicht und eine gleiche

Ausgangsposition für kleine und große Handelsbetriebe zu schaffen, unabhängig von der Werbeleistung. Der hds wird auf jeden Fall auch in Zukunft die Saisonschlussverkäufe mit einer landesweiten Kampagne bewerben. www.hds-bz.it/videos, www.hds-bz.it/audio: Video- und Audiospots bewerben den WSV in Südtirol. Spardekret Monti III: weitere Maßnahmen Das Spardekret beinhaltet eine Reihe weiterer Maßnahmen, die sowohl Unternehmer als auch Konsumenten sehr stark mit zusätzlichen Kosten belasten werden. Dazu gehören die neue Immobiliensteuer IMU. Der hds fordert, dass die vom Gesetzgeber vorgesehenen Spielräume für eine Steuersenkung voll genutzt werden sollen. Der Verband unterstützt daher die Ankündigung des Gemeindenverbandes in diese Richtung agieren zu wollen und seinen Appell, mit der neuen Gemeindesteuer nicht Kasse machen zu wollen. Ein harter Schlag für die Entwicklung des Konsums und der Inflation ist die weitere Erhöhung der Mehrwertsteuer. Ab 1. Oktober 2012 werden die Mehrwertsteuersätze von 21 und 10 Prozent um zwei Prozentpunkte auf 23 Prozent bzw. 12 Prozent erhöht. Diese Erhöhung gilt durchgehend für das Jahr 2013. Ab 2014 steigen diese Prozentsätze um weitere 0,5 Prozent. Diese Erhöhungen treten in Kraft, wenn die Sparziele nicht erreicht werden, die mit der Reduzierung der Steuerbegünstigungen und der Sozialleistungen angestrebt werden.

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Fortsetzung auf Seite 6

Der Einfluss neuer Technologien 60 bis 70 Prozent aller Kaufentscheidungen werden spontan am Verkaufspunkt getroffen: So das Ergebnis einer Konsumentenstudie, die vor Kurzem in Deutschland durchgeführt wurde. Beeinflusst wird dies in Zukunft aber nicht mehr nur durch klassische Werbung, Angeboten oder Warenplatzierungen vor Ort im Geschäft. Neben den traditionellen Informationswegen kommen viel mehr internetbasierte stationäre sowie mobile Technologien hinzu. Einige Beispiele: Für gut 45 Prozent der Befragten ist das Einscannen des Barcodes mit dem Mobiltelefon die größte Verbesserung, um schnell und ortsungebunden an Informationen zu gelangen. 38 Prozent geben an, das

Mobiltelefon für den Empfang, die Speicherung sowie das Einlösen von Coupons und Rabattangeboten nutzen zu wollen. Oder: Über 37 Prozent würden das Mobiltelefon als Navigator auf der Suche nach einem bestimmten Produkt einsetzen. Die Bedeutung der Verkaufspunkte bleibt auch in Zukunft erhalten - die Welt der Technologie sollte jedoch immer mehr berücksichtigt werden.

Mauro Stoffella, verantwortlicher Schriftleiter hdsmagazin #2/12


titelgeschichte

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Großhandel Als Drehscheibe verschiedener Kulturen ist Südtirol schon immer ein traditionsreicher Standort für den Großhandel gewesen. Dieser erfüllt auch heute noch als Bindeglied zwischen Warenproduzenten und Einzelhandel eine wichtige volkswirtschaftliche Rolle. Die Bedeutung des Großhandels wird aber oft in der öffentlichen Diskussion vergessen oder unterschätzt. Der hds setzt sich daher dafür ein, dass der Großhandel in der Öffentlichkeit und bei den zuständigen Entscheidungsträgern mehr berücksichtigt wird und dass geeignete Rahmenbedingungen geschaffen werden. Dazu gehören u. a. die Themen Forschung & Innovation, Ausweisung und Gestaltung von Gewerbegebieten vor allem in den Ballungszonen, moderne Verkehrskonzepte und -wege für Waren- und Gütertransport, Abbau von Bürokratie und sonstigen Belastungen (z. B. Sistri) und Förderung des Exportes. Dienstleistungen Die Bedeutung der Breitbandabdeckung in Südtirol wurde vor allem dank der Initiativen der Dienstleister und der IT-Gruppe im

Der hds wird auch in Zukunft die Saisonschlussverkäufe mit landesweiten Kampagnen bewerben. Hier im Bild das Motiv der Kampagne Winterschlussverkauf 2012, die gemeinsam mit dem Wirtschaftsressort des Landes und der Handelskammer durchgeführt wurde.

hds hervorgehoben und von den zuständigen Stellen als wichtiges Thema erkannt. Der hds wird die Entwicklungen und Möglichkeiten dieses Bereiches (schnelle Verbindungen, Prozessinnovationen in den Betrieben) weiterbegleiten und sich für Unterstützungsmaßnahmen (z. B. entsprechende Förderungen)

einsetzen. Die Dienstleister im hds werden sich weiterhin - als höchst sensible Gradmesser für die zukünftige Entwicklung und in Anbetracht der politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Lage unseres Landes - mit der Frage der Modernität und der Innovation Südtirols befassen.

Die neuesten Eckdaten der hds-Wirtschaftssektoren (Quelle: Wifo der Handelskammer Bozen) Einzelhandel

- Unternehmen (2010): 4110 - Verkaufspunkte (2010): 6835 - Verkaufsfläche 2010: 767.429 Quadratmeter 34,1 % Betriebe mit einer Verkaufsfläche bis 100 bzw. 150 Quadratmetern, 33,2 % Betriebe mit einer Verkaufsfläche von 100 bzw. 150 bis 500 Quadratmetern, 32,8 % Großverteilung (größer als 500 Quadratmeter) - Verkaufsfläche 2002: 640.654 Quadratmeter 42,6 % Betriebe mit einer Verkaufsfläche bis 100 bzw. 150 Quadratmetern, 35,6 % Betriebe mit einer Verkaufsfläche von 100 bzw. 150 bis 500 Quadratmetern, 21,9 % Großverteilung (größer als 500 Quadratmeter) Von 2002 bis 2010 ist die Fläche der Großverteilung um + 79,4 % gewachsen. - Beschäftigte (2009): 16.091 (8,8 % der Gesamtbeschäftigung im Privatsektor) Großhandel

- Unternehmen (2010): 4810 -B  eschäftigte (2009): 23.689 (12,9 % der Gesamtbeschäftigung im Privatsektor) Private Dienstleistungen

- Unternehmen (2010): 9621 -B  eschäftigte (2009): 41.313 (22,5 % der Gesamtbeschäftigung im Privatsektor) Gesamt:

AUTONOME PROVINZ BOZEN - SÜDTIROL Abteilung 35 - Handwerk, Industrie und Handel

hdsmagazin #2/12

- Unternehmen (2010): 18.541 (32,3 % aller Unternehmen) -B  eschäftigte (2009): 81.093 (44,1 % der Gesamtbeschäftigung im Privatsektor) - Wertschöpfung (2009): 37,7 % der Gesamtwertschöpfung (Handel 10,7 %, Dienstleistungen 27 %)


aktuelles www.hds-bz.it/bilaterale-körperschaft

Geschäftsöffnungszeiten/Orario d’apertura negozio

MO/LUN DI/MAR MI/MER DO/GIO FR/VEN SA/SAB SO/DOM I.R.

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2012 bringt neue Dienstleistungen Bildung, Geburtenprämie und Unterstützung bei Geschäftsumbau. Mit Beginn des neuen Jahres wird das

Dienstleistungsangebot für EbK-Mitglieder aufgestockt. Es betrifft die Bereiche Bildung, Familie und den Geschäftsumbau.

Öffnungszeiten: Ab 1. Februar 2012 neue Richtlinien Mit 1. Februar 2012 ist die neue Landesregelung zu den Öffnungszeiten der Geschäfte in Südtirol in Kraft getreten. Im Dezember des Vorjahres hatte die Landesregierung die neuen Landesrichtlinien im Bereich von Öffnungsund Schließungszeiten der Einzelhandelsgeschäfte beschlossen. Staatsweit sind die Ladenöffnungszeiten mit dem Monti-Dekret hingegen liberalisiert worden. Mehr zu diesem Thema in der Titelgeschichte.

Berufliche Weiterbildung und „Meister des Handels“ Die EbK kooperiert bereits seit einigen Jahren erfolgreich mit dem hds und arbeitet halbjährlich ein eigenes Bildungsprogramm aus. Die Mitglieder der Bilateralen Körperschaft (Arbeitgeber und Angestellte) erhalten auf alle angebotenen Kurse interessante Ermäßigungen, wobei der Mindestteilnehmerbeitrag 52 Euro zzgl. MwSt. betragen muss. Seit heuer bietet die EbK zusätzlich kostenlose Kurse an, die in der Kursbroschüre entsprechend gekennzeichnet sind. Außerdem vergütet die Bilaterale Körperschaft, nach der positiven Abschlussprüfung „Meister des Handels“, 80 Prozent der Kursgebühr. Die Unterstützung ist eine Rückvergütung auf die schon bezahlte Rechnung und gilt für EbK-Mitglieder, welche seit sechs Monaten regelmäßig den Beitrag an die EbK sowie Ascom/Covelco einzahlen. Geburtenprämie und Unterstützung bei Geschäftsumbau Die Adoption wird mit 2012 der Geburt gleichgestellt. EbK-Mitglieder, die ein Kind adoptieren, haben somit Anrecht auf die EbK-Geburtenprämie. Bei Geschäftsumbau von Einzelhandelsgeschäften, die für mindestens zwei Wochen vollständig geschlossen bleiben, vergütet die EbK seit heuer 60 Prozent des Gehaltes der Angestellten. Diese Dienstleistung ist neu und gilt für eine Probezeit von zwei Jahren.

t er ails un re Det Weite .ebk.bz.it www

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aktuelles

Treue zahlt sich aus

8 Elisabeth Schweigl aus Meran wurde für 35 Jahre treue Mitarbeit ausgezeichnet.

hds prämiert langjährige Mitarbeiter. Im Rahmen der alljährlichen Weihnachtsfeier würdigt der hds seine treuen Mitarbeiter. Diesmal fand die Veranstaltung im Hotel Elephant in Brixen statt. Im Beisein von hds-Präsident Walter Amort, Vizepräsident Dado Duzzi sowie Direktor Dieter Steger wurden für ihre langjährige Mitarbeit und Treue ausgezeichnet: Elisabeth Schweigl (Verantwortliche Buchhaltung und Steuerberatung, Meran) für 35 Jahre Tätigkeit, Nadia Larentis (Buchhaltung, Bozen), Maurizio Nuvolini (Bereichsleiter EDV, Bozen), Eduard Rieder (Betriebsberatung, Brixen) für 25 Jahre Tätigkeit, Vincenzo Giagheddu (EDV, Bozen), Patrizia Pozzato (Buchhaltung, Bozen), Beatrix Peintner (Sekretariat Landesfachverbände, Bozen), Barbara Siviero (Arbeitsrecht und Gewerkschaftsangelegenheiten, Bozen), Adelheid Unterfrauner (Personalverwaltungsdienste und Arbeitsrecht, Brixen) für 20 Jahre Tätigkeit, Heinz Neuhauser (Bereichsleiter Fachgruppen, Bozen), Patrizia Pradlwarter (Buchhaltung, Bozen), Walter Tappeiner (Buchhaltung, Meran) für 15 Jahre Tätigkeit, Nicola Agostini (Buchhaltung, Bozen), Virna Gatto (Steuerberatung, Bozen), Roswitha Gögele (Empfang, Meran), Walter Kusstatscher (Buchhaltung, Brixen) für 10 Jahre Tätigkeit.

PR

Käse-Liebhaber treffen sich in Sand in Taufers

Mit freundlicher Unterstützung:

09.03.-11.03.2012

Hier investiert Europa in die ländliche Entwicklung

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Kleines Jubiläum für das internationale Käsefestival in Sand in Taufers. Bereits zum zehnten Mal treffen sich im nördlichsten Tal Südtirols die Freunde des guten Geschmacks zu einer ganz besonderen Veranstaltung. Dieser Käse-Gipfel ist einer der bedeutendsten Events dieser Art in Italien und im Alpenraum. 99 Produzenten werden an den drei Veranstaltungstagen vom 9. bis 11. März 2012 über tausend Käse aus vielen Ländern Europas präsentieren. Seine einzigartige Vielfalt hat das Käsefestival in den vergangenen Jahren zu dem gemacht, was es heute ist – eine Parade der besten Käse. Für weitere Informationen: Martin Pircher, T 340 6820 603, info@ kaesefestival.com. In dreizehn Restaurants in Sand in Taufers, Mühlen, Ahornach und Kiens wird überdies zum Thema Käse gekocht: Restaurant Pizzeria Tubris, Cascade - Panorama Restaurant Regenbogen, Jausenstation Schüsslerhof, Restaurant Alte Mühle, Restaurant Drumlerhof, Restaurant Daimer, Restaurant Pizzeria Mausefalle, Restaurant Pizzeria Rosmarin, Restaurant Zum Turm, Restaurant Mühlener Hof, Restaurant Pizzeria Schöfflmair, Kräuterrestaurant Arcana, Restaurant Gassenwirt.


aktuelles

Mitmachen beim Ideenwettbewerb Interreg-Projekt IV Italien-Österreich 2012 Der Startschuss für „SMART – Social Media for Active Regional Transfer“ ist gefallen. Machen Sie mit und lassen Sie sich in der Umsetzung Ihres Social MediaKonzeptes unterstützen. Anleitungen und Ideenanreiz Ein eigenes Internetportal enthält das gesamte Aus- und Weiterbildungsangebot zum Thema, bietet den Zugang zu Anleitungen für Social Media und stellt Best Practices als Ideenanreiz zur Verfügung. Jene Betriebe, die am Wettbewerb teilnehmen und deren Konzept von einer fachkundigen Jury ausgewählt wird, erhalten ein kostenloses Coaching zur Weiterentwicklung ihres Projektes.

Wer sind die Partner? Projektpartner, des vom TIS eingereichten Interreg-Projekts IV Italien-Österreich „SMART“, sind renommierte Institutionen wie das Management Center Innsbruck (MCI), die Standortagentur Tirol sowie das Weiterbildungsinstitut WIFI der Handelskammer Bozen. hds, Ihr Ansprechpartner Haben Sie tolle Ideen, wie Sie Ihr Unternehmen auf Social Media-Plattformen präsentieren möchten oder was Sie über diese Plattformen erreichen möchten? Brauchen Sie noch eine Unterstützung für die Umsetzung ober haben Sie bereits ein Konzept, das Sie ausbauen möchten? Dann bewerben Sie sich innerhalb 30. April 2012 für „SMART“. Weitere Infos erhalten Sie beim hds in Bozen: Verena Oberrauch, 0471 310 317, voberrauch@hds-bz.it.

Strafausmaß im Bereich Abfallwirtschaft und Haccp reduziert Einen wichtigen Erfolg für die Südtiroler Betriebe im Bereich Abfallbewirtschaftung und Hygiene kann der SWR mit besonderer Unterstützung vonseiten des hds verbuchen. Das Staatsgesetz sieht horrende, unverhältnismäßige Strafen (bis zu 93.000 Euro!) bei Unregelmäßigkeiten oder Unterlassungen im Abfallbereich vor. SWR und hds forderten daher, dass das Land mit einem eigenen Gesetz das Ausmaß der vorgesehenen Verwaltungsstrafen selbst festsetzen sollte und legten der entsprechenden Gesetzgebungskommission einen Textvorschlag vor. Diese Bemühungen sind gefruchtet. Die Materie wurde neu geregelt: Auf Übertretungen folgt nicht direkt eine Strafe, sondern eine Mahnung mit Frist. Werden die Vorschriften innerhalb der Frist nicht umgesetzt, so wird eine Strafe verhängt. Die Erleichterungen betreffen die Bereiche Abfallwirtschaft, Lebensmittel und Haccp.

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hds und Equitalia unterzeichnen Abkommen Vorzugsschiene und Schulungen für hds-Experten.

Bei der Unterzeichnung des Abkommens: v. l. hds-Direktor Dieter Steger mit Andrea Foglietti, Geschäftsführer der Equitalia Trentino Alto Adige Südtirol Ag.

Eine unbürokratische und schnelle Beratung durch Equitalia wird den hds-Experten im Rahmen eines jüngsten Abkommens gewährleistet. „Unsere Kunden und Mitglieder ersparen sich dadurch lange Wartezeiten und Ämtergänge, denn die hdsVorzugsschiene bei der Steuereinhebungsgesellschaft kommt vornehmlich unseren Mitgliedern zugute“, meint hds-Direktor Dieter

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Steger. Equitalia ist mit dem nationalen Steuereinzug beauftragt und ist dadurch auch direkter Ansprechpartner aller Steuerzahler. Das übernimmt nun gerne für Sie der hds. Bei allen Fragen und Belangen zu Equitalia sind wir Ihr verlässlicher Partner. Kontakt: Edoardo Cazzaro, Bereichsleiter Buchhaltung und Steuerberatung, T 0471 310 301, ecazzaro@hds-bz.it.

hdsmagazin #2/12


Sprechstunden hds vor Ort St. Ulrich montags von 14:30 bis 17:00 Uhr im Gemeindeamt. Lana donnerstags von 11:00 bis 13:00 im Rathaus, Maria-Hilf-Straße 5. St. Leonhard i. P. jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 08:00 bis 10:00 Uhr in der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, Passeirerstraße 3. Klausen donnerstags von 08:30 bis 12:30 Uhr, Unterstadt 65, T 0472 846 044. Mühlbach dienstags von 08:00 bis 09:30 Uhr im Gasthof „Zur Linde“. Mals montags von 08:00 bis 10:00 Uhr im Gemeindehaus, Bahnhofstraße 19. Prad montags von 10:30 bis 12:30 Uhr in der Raiffeisenkasse. Sulden am 14. März von 10:00 bis 12:00 Uhr in der Raiffeisenkasse.

Termine

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09.02.

Rentenberatung

• hds-Ortsversammlung Gais, Gais, Sozialzentrum, 20:00 Uhr

Meran mittwochs von 08:00 bis 12:00 Uhr im hds-Büro. Sterzing am 1. und 15. März von 08:30 bis 09:30 Uhr im hds-Büro. Brixen am 9. und 23. Februar, ab März wieder donnerstags von 14:30 bis 16:30 Uhr im hds-Büro. Bruneck am 1. und 15. März von 11:00 bis 12:30 Uhr im hds-Büro. Schlanders am 22. Februar und am 14. März von 14:00 bis 16:00 Uhr im hds-Büro. • NEU: PensPlan-Infopoints im hds (nach Vereinbarung) Kostenlose landesweite Vorsorgeberatung für Arbeitnehmer und Selbstständige. Vereinbaren Sie Ihren Gesprächstermin mit dem hds-Büro in Ihrer Nähe oder unter T 0471 978 032.

10.02. • CHANCE 2.0 - Abschlussveranstaltung, Bozen 10. - 14.02. • AMBIENTE - Internationale Messe Dining, Giving, Living Frankfurt am Main (D) 11. - 15.02. • INTERGASTRA - Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Catering, Konditorei und Cafè, Stuttgart (D) 11. - 15.02.

Rechtsbeistand (nach Vereinbarung)

• Gelatissimo - Spezialmesse für handwerkliche Herstellung von Speiseeis, Stuttgart (D) 13.02. • hds-Ortsversammlung Naturns Naturns, Gasthof „Rosenwirt“, 19:00 Uhr 15. - 18.02. • BioFach - Weltleitmesse für Bio-Produkte, Nürnberg (D) 03. - 07.03.

Bozen am Montag von 11:00 bis 12:30 Uhr und am Mittwoch von 15:00 bis 16:30 Uhr im Hauptsitz des hds (T 0471 310 458). Meran jeden 1. und 3. Montag im Monat von 14:30 bis 15:30 Uhr im hds-Büro (T 0473 272 511). Brixen jeden Dienstag von 14:00 bis 15:00 Uhr im hds-Büro (T 0472 271 411). Sterzing jeden Donnerstag von 14:00 bis 15:00 Uhr im hds-Büro (T 0472 766 070). Schlanders jeden Donnerstag um 14:00 Uhr im hds-Büro (T 0473 730 397).

• Europain - Messe für Backwaren und Gastronomie, Paris (F) Arbeitssicherheit, Abfall und Hygiene (nach Vereinbarung)

10. - 11.03.

• INTERNORGA - Internationale Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie, Hamburg (D)

Sterzing am 16. Februar von 08:15 bis 10:45 Uhr im hds-Büro (T 0472 766 070). Brixen am 16. Februar von 11:30 bis 13:00 Uhr und von 14:00 bis 15:00 Uhr im hds-Büro (T 0472 271 411). Bruneck am 16. Februar von 15:30 bis 17:30 Uhr im hds-Büro (T 0474 555 452).

14. - 20.03.

Finanzberatung (nach Vereinbarung)

• FAMEBA - Regionale Fachmesse für Bäcker, Konditoren und Metzger, Friedrichshafen (D) 12. - 14.03.

• IHM - Internationale Handwerksmesse, München (D)

Bozen am 5. März von 15:30 bis 17:00 Uhr im Hauptsitz des hds (T 0471 310 311). Beratung in Kondominiumsangelegenheiten (nach Vereinbarung) Bozen jeden 3. Dienstag im Monat im Hauptsitz des hds (T 0471 310 505/508).

hdsmagazin #2/12

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trends

Rosige Zeiten für Fahrradläden

Kids prägen den Einkauf Eltern in Deutschland bezahlten 2011 nicht nur mehr Taschengeld als im Vorjahr; Großeltern, Tanten und andere Familienmitglieder zeigten sich auch großzügiger bei Geldgeschenken. Die aktuelle Kids-Verbraucheranalyse ermittelte im Schnitt 24,79 Euro monatlich für die 6- bis 13-Jährigen; verschenkt werden durchschnittlich 197 Euro pro Jahr. Bestätigt finden die Marktforscher, dass die Kids immer mehr darüber mitbestimmen, was gekauft und getragen wird. Bei Schulsachen, Sportschuhen, Taschen und Bekleidung folgen Eltern meist den Wünschen ihrer markenbewussten Kinder. Jedes vierte Kind zwischen sechs und neun Jahren hat ein Handy, bei den 10 bis 13-Jährigen sind es rund 80 Prozent.

Jede zweite Person in Deutschland kauft sein Fahrrad beim spezialisierten Händler in der Nähe. Supermarkt, Baumarkt oder Fahrraddiscounter spielen nur eine untergeordnete Rolle. 12 Prozent kaufen auch gebrauchte Räder, etwa von Freunden oder auf dem Flohmarkt. Dies ergab die aktuelle Studie „Fahrradfahren in Deutschland 2011“. Der Internethandel hat sich noch nicht durchgesetzt. Nur drei Prozent kauften ihr letztes Rad beim Online-Fachhändler. Doch der Trend zum Kauf im Netz verstärkt sich, denn jeder dritte Deutsche (35 Prozent) könnte sich durchaus vorstellen, ein Rad online zu erwerben. Weitere 21 Prozent würden online kaufen, nachdem sie sich beim niedergelassenen Händler informiert haben. 15 Prozent würden zwar kein komplettes Rad online kau-

fen, Zubehör aber schon. Beim Fahrradkauf zählt laut Studie vor allem der Fahrkomfort (73 Prozent) noch vor einem guten PreisLeistungsverhältnis (66 Prozent) und einer guten Verarbeitung (62 Prozent). Anders als beim Auto ist die Marke beim Erwerb eines Rades für die Mehrheit eher unwichtig. Die Deutschen setzen vielmehr auf Individualität: Nur 31 Prozent kaufen von der Stange. Der Rest stellt sich sein Rad individuell zusammen - angefangen bei der Rahmenhöhe und dem Design bis hin zu Schaltung und Bremsen. Ist das Rad erst angeschafft, bleibt es lange im Besitz: Laut Studie fahren 30 Prozent länger als fünf Jahre mit demselben Rad. Es sei denn, es kommt abhanden: Immerhin jeder vierte Radbesitzer war schon mal Opfer eines Fahrraddiebstahls.

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Globaler Trend zu Convenience-Stores Schweizer wollen, dass die angebotenen Produkte ihr Geld auch wert sind, Schweden legen Wert auf freundliches Personal und ein angenehmes Ambiente: Die Ansprüche von Convenience-Kunden sind höchst unterschiedlich, stellten die Marktforscher von Nielsen fest. Die weltweite Studie von Nielsen „Convenience World Book 2011“ betrachtet die Märkte in über 30 Ländern. Während man in Deutschland beim Stichwort Convenience vor allem an Tankstellenshops und den Kiosk denkt, zeigt der Blick in andere Länder, dass die Convenience auch ganz anders

aussehen kann. In Südafrika beispielsweise, berichten die Nielsen-Analysten, könne bereits der Eindruck entstehen, dass nicht die Tankstelle Lebensmittel verkauft, sondern das Restaurant Benzin, so stark ist der Convenience-Gedanke ausgeprägt. In vielen Ländern seien landesweit operierende Convenience-Ketten keine Seltenheit mehr, in Schweden ist der Besuch eines Convenience-Stores außerhalb der Tankstelle fast ebenso häufig wie im traditionellen Lebensmittelgeschäft.

hdsmagazin #2/12


bezirke

Wirken aktiv am Geschehen mit: v. l. Maria Theresia Hofer, Klaus Gurschler, Ulricke Marschner, Stefan Lettner, Dieter Steger, Bürgermeister Oswald Lorenz Tschöll, Arnold Marth und hds-Ortsobmann Lothar Delucca.

St. Leonhard i. P.

Leitbild 2020 vorgestellt

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Bozen

Solidarität und Kreativität erobern die Altstadt Weihnachten in der Rauschertorgasse. In der Weihnachtszeit ist man bekanntlich besonders brav; nicht nur brav, sondern auch kreativ und gewandt war wieder Marco Bertoli, der bekannte Handwerker in der Rauschertorgasse. Nach den großen Erfolgen der vergangenen Jahre, hat er sich auch 2011 wieder um die Gestaltung der Weihnachtsdekoration in seiner Straße gekümmert. Im Mittelpunkt standen diesmal 40 große, mit Akrylfarben bemalte Turnbälle, die in der Rauschertorgasse und in der Erbsengasse aufgehängt wurden. Die Bälle wurden von den Kindern des Elki-Zentrums unter der Leitung der Bozner Künstlerin Tanja Jarussi und von den Jugendlichen der geschützten Werkstatt Kimm der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern angefertigt. Sehr erfreulich war auch die hohe Beteiligung der Kaufleute an der Aktion: über 95 Prozent haben zum Erfolg der Initiative beigetragen. Nach den Weihnachtsfeiertagen wurden die Bälle heruntergenommen und unter den Geschäftsleuten und den Familien, die an der Aktion teilgenommen hatten, versteigert.

Einzelprojekte bereits in Umsetzungsphase. Stefan Lettner, Spezialist in Sachen Orts- und Citymarketing, stellte Ende Oktober in einer Bürgerversammlung das Leitbild „St. Leonhard 2020“ vor, das von der CIMA GmbH aus Deutschland im Rahmen des Projekts Lebendiger Ort erstellt wurde. Die Teilnahme der Dorfbevölkerung war groß, rund 150 Personen lauschten aufmerksam den Ausführungen des geschäftsführenden CIMAGesellschafters. Und von den 18 vorgeschlagenen Projekten haben einige schon die Umsetzungsphase erreicht. hds-Direktor Dieter Steger erwähnte in seinen Grußworten die Wichtigkeit des Projektes für die künftige Entwicklung von St. Leonhard: „Um Erfolge einzufahren, seien die empfohlenen Maßnahmen und Einzelprojekte umzusetzen.“ Details zum Projekt „Lebendiger Ort“ finden Sie im Internet unter www.hds-bz.it/ortsmarketing.

Franzensfeste

BBT-Lokalaugenschein bringt Klarheit

Baufortschritt und Vorteile des Brenner Basis Tunnels: Zu Jahresende informierten sich die Mitglieder des hds-Bezirksausschusses Eisacktal/Wipptal vor Ort über Daten und Fakten. Interessiert verfolgte die Delegation die Ausführungen von Martin Außerhofer, Direktor der BBT-Beobachtungsstelle; ein Film und die anschließende Führung durch den Erkundungsstollen in Mauls verlieh seinen Ausführungen visuell Ausdruck. hdsmagazin #2/12


bezirke Bruneck

Erfolgreiche Schulabgänger erhalten Abschlussdiplom Große Feier beim Berufsbildungszentrum. Gar einige ehemalige Schüler

des Berufsbildungszentrums Bruneck (BBZ) nahmen im Rahmen einer großen Feier ihr heiß ersehntes Abschlussdiplom entgegen. Neben Eltern und Arbeitgebern waren als geladene Gäste auch hds-Bezirkspräsident Philipp Moser und Bezirksleiter Peter Zelger zugegen. Sowohl Moser als auch BBZ-Direktor Sigfried Steinmair hoben in ihren Reden die Wichtigkeit des Verkäuferberufs hervor und unterstrichen dessen besondere Beraterfunktion. Aus diesem Grund hat der hds 2012 auch dem Nachwuchs gewidmet, mit zahlreichen Aktionen und Info-Veranstaltungen. Angestrebt wird maturaführendes Biennium Dass für Bruneck der maturaführende Lehrgang für die Fachschule für Handel und Verwaltung angestrebt wird, kam bei der Veranstaltung auch zutage. „Wir setzen uns für die Stärkung dieses Ausbildungsstandortes ein und sehen somit

Toblach

Gesucht und gefunden

hds erkundet Käse & Co. bei Drei Zinnen. Käse in Handarbeit, Heumilch, Butter: Mit Vielfältigkeit und Qualität hat sich die Sennerei Drei Zinnen einen Namen gemacht und sucht nun die Zusammenarbeit mit den Kaufleuten des oberen Pustertals. Eine interessierte Gruppe fand sich Anfang November bei der Schaukäse-

13 diesen neuen Lehrgang als eine notwendige Ergänzung“, meinte Moser. In den nächsten Monaten wird dazu die Landesverwaltung ihre Entscheidung treffen. Das heurige Jahr steht beim Berufsbildungszentrum Bruneck auch wieder ganz im Zeichen von „Verkaufstalent Südtirol“. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Wenn Sie den Gewinner aus dem Vorjahr kennenlernen möchten, steigen Sie einfach bei uns ein: www.hds-bz.it/bildung.

Die Freude war groß bei der Abschlussklasse 2010/11: in der hintersten Reihe v. r. Philipp Moser, Sigfried Steinmair und Fachlehrer Karl Kirchler.

rei in Toblach ein, mit an der Spitze hds-Bezirkspräsident Philipp Moser und Direktor Dieter Steger. 20 verschiedene Käsesorten werden vor Ort produziert und schaffen gemeinsam mit der Heumilch, der Butter, der Frischsahne und dem Joghurt pro Jahr durchschnittlich 45 Arbeitsplätze. „Wir wollen vor allem Aktivitäten fördern, die den Familien in der Umgebung langfristig den Wohlstand sichern“, so Obmann Anton Tschurtschenthaler.

Zum Schluss war man sich einig: Die Zusammenarbeit der Sektoren Landwirtschaft und Handel soll in der Region weiter ausgebaut und vertieft werden. Vor allem die Gesprächsfindung und der Gedankenaustausch, das Verständnis für die jeweiligen Problematiken werden auf lange Sicht den erwünschten Erfolg bringen. Abgerundet wurde der Nachmittag mit einer Verkostung von lokalen Käsespezialitäten in der Schaukäserei. Erkunden gemeinsam das Geheimnis der Käseherstellung: v. l. Anton Tschurtschenthaler, Geschäftsführer Alois Molling, Dieter Steger, Philipp Moser und Markus Amalthof von Drei Zinnen.

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bezirke Latsch

Sagen aus der Marktgemeinde

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Anlässlich der Präsentation: v. l. Hermann Lampacher, Werner Altstätter, Direktor des Schulsprengels Latsch, Kunstlehrerin Heike Haller, Walter Rizzi, Obmann der Raika Latsch, und Horst Egger.

Mittelschüler malen Bilder für Kalender. 2010 wurde bereits die Idee für den Latscher Sagenkalender 2012 geboren. Zu Jahresende stellte hds-Ortsobmann Horst Egger dessen Entstehungsgeschichte vor: Auf Initiative der Kaufleute wurden die Latscher Mittelschüler angeregt, Bilder zu Sagen aus der Marktgemeinde zu malen. Von den 150 Bildern wählte eine Jury 60 aus, die in den Schaufenstern der Latscher Kaufleute ausgestellt wurden. Aus diesen wurden wiederum mittels Stimmkarte die zwölf schönsten ermittelt. Gemeinsam mit dem Latscher Heimatkundler Hermann Lampacher wurden die Sagen zu den Bildern gestaltet. Den Sagenkalender hat die Raiffeisenkasse Latsch finanziert. Die Verteilung der insgesamt 1300 Kalender erfolgt über die Raika Latsch und deren Filialen, sowie über die Kaufleute der Vinschger Marktgemeinde.

Suchen Sie einen Praktikanten?

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handels- und dienstleistungsverband Südtirol

hdsmagazin #2/12


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Über 100 Darsteller wirkten bei der „Lebenden Krippe“ in Innichen mit.

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Toblach

Krippen im Schaufenster Sexten

Marco Gianfrate ist neuer Obmann

Innichen

Gelebtes Brauchtum und Natürlichkeit

Bei der jüngsten Versammlung gab es einen Führungswechsel im hdsOrtsausschuss Sexten. Marco Gianfrate Voller Erfolg für 1. Dolomitenweih(im Bild) vom Despar Holzer wurde ein- nacht. Ehrlichkeit, Echtheit, Natürlichkeit, stimmig zum neuen Ortsobmann gewählt, Kultur und Veranstaltungen: Dafür steht nachdem Maria Hofer Schmiedhofer aus die Innichner Dolomiten-Weihnacht. Erpersönlichen Gründen ihr Amt niederge- öffnet wurde das Event in seiner Erstauf­ legt hat. Gianfrate zur Seite stehen wei- lage von Bürgermeister Werner Tschurtterhin Georg Holzer und Heinz Schäfer. schenthaler, umrahmt mit durch das Dorf Der hds bedankt sich bei der ehemaligen ziehenden Schafen und Hirten und eiObfrau für ihren zehnjährigen ehrenamt- nem Engelepostamt, wo die Kleinen ihre lichen Einsatz zum Wohle der gesamten Briefe ans Christkind schreiben konnten. Sextener Wirtschaft. „Neue Wege wollen wir beschreiten und uns von der Fülle an Veranstaltungen abheben“, meint auch hds-Ortsobmann und „Möchte Gedankenaustausch fördern“ Marco Gianfrate möchte sich regelmäßig Präsident des Organisationskomitees, jeden zweiten Donnerstag im Monat um Michael Wachtler. Dieses Ziel konnte 20:00 Uhr mit den Kaufleuten und Dienst- durch hochwertige Produkte in den Geleistern des Ortes in der „Bar Riega“ in schäften und einem speziellen Angebot Sexten treffen. Alle sind herzlich will- in den Gastronomiebetrieben erreicht kommen. werden. Riesenweihnachtsbäume, Laternen, Kerzen und Engel sorgten gemeinsam mit den ehrwürdigen Kirchen für ein pittoreskes Ambiente.

Das Weihnachtssymbol im Mittelpunkt. In über 40 Schaufenstern Toblacher Geschäfte wurden im Rahmen von Krippenzauber 2011 wunderschöne Krippen mit traditionellen und modernen Figuren präsentiert. Mit dieser einzigartigen Ausstellung wollten die Kaufleute den Gedanken der wahren Weihnachtsgeschichte weitergeben. Ermöglicht wurde die Aktion in Zusammenarbeit mit dem Krippenverein Toblach, dem Krippenmuseum Maranatha/Luttach und weiteren Krippenfreunden aus dem Osttirol.

Toblach präsentiert sich online Sonnendurchflutet und außergewöhnlich weitläufig bietet Toblach ein einzigartiges Einkaufs- und Verweilerlebnis. Auf www.toblachshopping.it finden Sie das reichhaltige Angebot erstklassiger Geschäfte und mit einem kleinen Kostenaufwand können auch Sie dabei sein. Weitere Infos: Simon Hell, T 0474 972 506, mode.derby@rolmail.net.

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Die hds-Mitgliedervorteile

Entdecken auch Sie die groĂ&#x;e Welt der hds-Mitgliedervorteile. Alle aktuellen Preisvorteile finden Sie unter www.hds-bz.it/mitgliedervorteile. Mehr Informationen: T 0471 310 311, mitgliedervorteile@hds-bz.it.

handels- und dienstleistungsverband SĂźdtirol


berufsgruppen www.hds-bz.it/handelsagenten

Handelsagenten und -vertreter

Enasarco-Reform: die wichtigsten Neuerungen

Das neue Reglement ist das Ergebnis einer umfassenden Absprache mit den Sozialpartnern und wurde langfristig mit dem Ziel konzipiert, den Handelsagenten, also den Rentnern von morgen, und den Betrieben stärkere Garantien und mehr Gewissheit zu geben. Alle Veränderungen erfolgen schrittweise und werden auf einen Zeitrahmen bis 2020 verteilt, dem Jahr, in dem alle Änderungen voll in Kraft treten. Der neue fakultative Beitrag Enasarco-Mitglieder können über den Pflichtbeitrag hinaus Zusatzbeiträge einzahlen, um so die Rentenbemessungsgrundlage zu erhöhen. Die Höhe des fakultativen Beitrags kann frei festgelegt werden, muss aber mindestens 50 Prozent des Mindestbeitrags ausmachen, der für Handelsagenten mit mehreren Auftraggeberfirmen vorgesehen ist. Weiters können die Zahlungen eingestellt und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden. Freiwillige Fortsetzung der Beitragszahlungen Die freiwillige Fortsetzung der Beitragszahlung bleibt erhalten; im Unterschied zu den fakultativen Zahlungen werden diese Zahlungen von Agenten geleistet, die ihre Agenturtätigkeit bereits beendet haben, aber den Rentenanspruch noch nicht erworben haben. Die Voraussetzungen für die Fortsetzung der Beitragszahlungen wurden zugunsten der Mitglieder abgeändert. Ab 2012 werden fünf Beitragsjahre – statt bis-

Freiwillige Beiträge, Renten und Pensionszuschläge her sieben Beitragsjahre – vorausgesetzt, wobei mindestens drei Jahre auf den Fünfjahreszeitraum vor Tätigkeitsbeendigung entfallen müssen. Der Einzahlungsbetrag wird auf der Grundlage der durchschnittlichen Provisionsbezüge der letzten – auch nicht durchgehenden – drei Pflichtbeitragsjahre festgelegt, muss aber mindestens dem Mindestbeitrag für Agenten mit einem Auftraggeber entsprechen. Der Antrag muss innerhalb von zwei Jahren ab dem 1. Jänner nach Tätigkeitsbeendigung gestellt werden. Für Agenten, die ihre Beitragszahlungen beendet und bereits 20 Beitragsjahre erworben haben, aber noch nicht das Mindestrentenalter erreicht haben, ist eine Schutzklausel vorgesehen: Wer die Quote früher erreichen will, hat ab Eintritt der Reform drei Jahre Zeit, um die freiwillige Fortsetzung der Beitragszahlungen zu beantragen. Aufgrund der Reform wird ein Teil der freiwilligen Beiträge – und zwar in derselben Höhe wie der Abzug von den Pflichtbeiträgen – dem Solidaritätsfonds zugeführt. Neue beitragsbezogene Rente Hier handelt es sich um eine neue Leistung für Personen, die sich ab 2012 anmelden, mit dem Ziel, die Beitragszahlungen der Agenten optimal zu nutzen: eine übertragbare Rente, die ab 2020 ausgezahlt wird, dem Jahr, in dem die Umsetzung der gesamten Reform komplett abgeschlossen sein wird. Diese Rente kann ab Vollendung des 65. Lebensjahres mit mindestens fünf Beitragsjahren bezogen werden und wird für jeden bis zur „Quote 90“ fehlenden Punkt um zwei Prozent reduziert. Wer sich also ab 2012 anmeldet und fünf Beitragsjahre erreicht, hat bei Tätigkeitsbeendigung zwei Möglichkeiten: Er kann die freiwillige Fortsetzung der

Beitragszahlungen beantragen oder das Erreichen des 65. Lebensjahres abwarten, um dann die beitragsbezogene Rente zu beantragen, also ohne Einzahlung von freiwilligen Beiträgen.

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Pensionszuschläge Auch in der Frage der Pensionszuschläge sieht das neue Reglement verschiedene Verbesserungen vor. Die wichtigste Änderung betrifft Personen, die ihre berufliche Tätigkeit fortsetzen wollen: die bisher geltende Forderung der Beendigung aller Agenturverhältnisse wurde aufgehoben. Wer eine Alters-, Invaliden- und die beitragsbezogene Rente bezieht, kann daher bei Erreichen des 70. Lebensjahres mehrere Pensionszuschläge beantragen, aber nicht vor Ablauf von fünf Jahren ab dem Rentenantritt bzw. des vorhergehenden Zuschlags. Eine günstigere Lösung wurde auch für die Bezieher einer Invalidenrente eingeführt, die – wenn sie ihre Tätigkeit nicht fortsetzen können – den Zuschlag noch vor Erreichen des 70. Lebensjahres beantragen können, wenn seit dem Rentenantritt fünf Jahre vergangen sind und für sie Restbeiträge für nach dem Rentenantritt abgeschlossene Geschäfte und für frühere Verkaufstätigkeiten eingezahlt wurden.

Für weitere Informationen: Lorena Sala, Fachgruppenleiterin, T 0471 310 512, lsala@hds-bz.it

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berufsgruppen www.hds-bz.it/handelsagenten www.hds-bz.it/wanderhaendler

muni T 0471 839 642 0474 651 500 0471 089 000 0471 654 164 0471 997 111 0471 597 411 0472 632 369 0472 062 000 0474 545 454 0471 836 184 0474 501 023 0471 667 511 0472 855 223 0473 831 209 0473 633 127 0474 978 232 0473 279 421 0474 912 315 0471 354 124 0471 968 811 0473 624 110 0471 711 500 0472 858 222 0471 880 118 0471 817 141

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F 0471 839 899 0474 651 565 0471 811 101 0471 654 528 0471 997 404 0471 597 413 0472 632 416 0472 062 022 0474 545 455 0471 836 480 0474 501 644 0471 667 577 0472 855 131 0473 830 350 0473 633 488 0474 978 230 0473 279 555 0474 914 099 0471 354 566 0471 968 896 0473 624 112 0471 707 184 0472 847 775 0471 880 136 0471 818 035

Laas Lajen Lana Latsch Laurein Leifers Mals Martell Meran Mölten Mühlwald Naturns Neumarkt Niederdorf Percha Prad am Stilfserjoch Proveis Rasen-Antholz Ritten Salurn Sand in Taufers Sarntal Schenna Schlanders Schluderns Schnals Sexten

Lasa Laion Lana Laces Lauregno Laives Malles Martello Merano Meltina Selva dei Molini Naturno Egna Villabassa Perca Prato allo Stelvio Proves Rasun-Anterselva Renon Salorno Campo Tures Sarentino Scena Silandro Sluderno Senales Sesto

Handelsagenten und -vertreter

marktkalender2012 T 0473 626 512 0471 655 613 0473 567 756 0473 623 113 0463 530 108 0471 595 700 0473 831 117 0473 744 523 0473 250 111 0471 668 001 0474 653 135 0473 671 211 0471 829 111 0474 745 133 0474 401 150 0473 616 064 0463 530 106 0474 496 158 0471 356 132 0471 888 811 0474 677 555 0471 623 121 0473 945 621 0473 737 740 0473 614 312 0473 679 124 0474 710 323

Gebührenfreie Kartenzahlungen an Tankstellen

F 0473 626 133 0471 655 811 0473 567 777 0473 623 683 0463 530 108 0471 595 777 0473 830 310 0473 744 676 0473 237 690 0471 668 201 0474 653 320 0473 671 212 0471 829 100 0474 745 305 0474 401 373 0473 616 722 0463 530 106 0474 498 145 0471 357 080 0471 885 066 0474 677 540 0471 622 280 0473 945 521 0473 737 700 0473 615 147 0473 679 288 0474 710 105

Ab 1. Jänner 2012 sind Kartenzahlungen an Tankstellen bis 100 Euro sowohl für den Käufer als auch für den Verkäufer gebührenfrei (Art. 34, Gesetz Nr. 183 vom 12. November 2011). Für Handelsagenten und -vertreter ist diese neue Regelung sehr vorteilhaft, da sie sehr oft diese Zahlungsform nutzen. Entdecken Sie die große Welt der hds-Mitgliedervorteile Tanken und sparen: Preisvorteile für hdsMitglieder an Shell- und Eni-Tankstellen. Mehr Informationen dazu finden Sie unter www.hds-bz.it/mitgliedervorteile.

calendario mercati2012 St. Christina S. Cristina St. Leonhard i. P. S. Leonardo i. P. St. Lorenzen S. Lorenzo di Sebato St. Martin i. P S. Martino i. P. St. Martin in Thurn S. Martino in Badia St. Pankraz S. Pancrazio St. Ulrich Ortisei Sterzing Vipiteno Taufers im Münstertal Tubre Terlan Terlano Tisens Tesimo Toblach Dobbiaco Tramin Termeno Tscherms Cermes Ulten Ultimo Vintl Vandoies Völs am Schlern Fiè allo Sciliar Vöran Verano Welsberg-Taisten Monguelfo-Tesido Wengen La Valle Wolkenstein Selva Val Gardena

Wanderhändler

T 0471 792 032 0473 656 113 0474 470 510 0473 641 236 0474 523 125 0473 787 133 0471 782 030 0472 723 700 0473 832 164 0471 257 131 0473 920 922 0474 970 500 0471 864 400 0473 562 727 0473 795 321 0472 869 326 0471 725 010 0473 278 181 0474 946 012 0471 843 139 0471 772 111

Der neue Marktkalender ist erschienen

F 0471 793 755 0473 656 650 0474 470 590 0474 641 566 0474 523 475 0473 787 330 0471 797 700 0472 723 709 0473 832 350 0471 257 442 0473 920 954 0474 972 844 0471 860 848 0473 561 716 0473 795 036 0472 869 294 0471 725 031 0473 278 248 0474 944 595 0471 843 248 0471 772 100

Klein, handlich und übersichtlich: Der neue Marktkalender 2012 ist als Faltkalender im Taschenformat gestaltet und wird gemeinsam mit einer selbstklebenden Klarsichthülle ausgegeben. Am hds-Hauptsitz in Bozen können alle Mitglieder der Berufsgruppe einen zusätzlichen Marktkalender anfordern. Die Termine stehen außerdem im Internet: www.hds-bz.it/marktkalender.

hdsmarktkalender unionecalendario mercati 2012

www.hds-bz.it/wanderhaendler www.unione-bz.it/ambulanti

www.hds-bz.it/kaufe-verkaufe Möchten Sie Ihren Marktstandplatz verkaufen oder vermieten bzw. alle Angebote auf einen Blick erkennen, dann besuchen Sie uns einfach im Internet. www.hds-bz.it/kaufe-verkaufe, unser neuer Service nach Maßstab für Sie.

cwalzl@hds-bz.it lsala@hds-bz.it

Handelsagenten und -vertreter

Krise meistern Im Dezember fand in Mailand die Vollversammlung des gesamtstaatlichen Verbandes der Handelsagenten und -vertreter FNAARC statt. In seiner Ansprache verwies Präsident Adalberto Corsi auf die Notwendigkeit, sich zusammenzuschließen, um der Krise und der unsicheren Zukunft vereint zu begegnen. An der Versammlung hat auch eine Südtiroler Delegation der Berufsgruppe teilgenommen. V. l. Vorstandsmitglied Vito De Filippi, der gesamtstaatliche FNAARC-Präsident Adalberto Corsi und Fachgruppenleiterin Lorena Sala.

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berufsgruppen www.hds-bz.it/reisebueros www.hds-bz.it/lebensmittelgewerbe

Die Teilnehmer und Organisatoren freuten sich über das gute Gelingen der Veranstaltung.

lebensmittelgewerbe

Ausnahmeregelung lässt Fragen offen Reisebüros

Wollen Kundenberatung intensivieren 50 Teilnehmer am 4. Südtiroler Fitnesstag Für die eigene Fortbildung waren 50 Mitarbeiter und Reisebüro-Inhaber in der Europäischen Akademie Eurac in Bozen zusammengekommen. Der 4. Fitnesstag stand ganz unter dem Motto „Kundenberatung steigern“ und wurde Mitte November von den Südtiroler Reisebüros im hds unter der Leitung von Präsident Martin Pichler organisiert. Südtiroler buchen Urlaub im Reisebüro Laut einer Astat-Umfrage von 2010 will weit über die Hälfte der Südtiroler Bevölkerung beim Buchen des eigenen Urlaubs vom Internet überhaupt nichts wissen, nicht einmal als Info-Quelle. „Die Umfrage zeigt uns das Vertrauen in die heimischen Reisebüros. Das Internet kann nämlich die persönliche Beratung im Reisebüro nicht ersetzen. Umso wichtiger ist es deshalb, sich auf die unterschiedlichen Kundentypen einzustellen und die Kundenberatung durch noch transparentere Argumentation und gutes Auftreten zu verbessern“, meint Präsident Martin Pichler überzeugt. Tipps und Infos aus erster Hand Die Fachgruppe im hds konnte für die Veranstaltung namhafte Trainer aus der Reise-Branche gewinnen. Referate des Europäischen Verbraucherzentrums Bozen, des Flughafens Innsbruck, der Europäischen Reiseversicherung, Mondial Assistance, Neckermann/Thomas Cook, Idealtours, Holiday Extras, GB Hotels Abano und Royal Caribbean rundeten die Informationsveranstaltung ab. Sollten Sie die Veranstaltung verpasst haben, können Sie beim hds gerne einige Informationen einholen: Heinz Neuhauser, T 0471 310 506 (hneuhauser@hds-bz.it).

Verordnung zur Lebensmittelkennzeichnung in Kraft

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Informationen über Lebensmittel bereitstellen, um einen umfassenden Schutz der Gesundheit der Endverbraucher zu gewährleisten: Dieses Ziel verfolgt die Eu-Verordnung 1169/2011 „Information der Verbraucher über Lebensmittel“, die am 12. Dezember 2011 in Kraft getreten ist. Die neue Verordnung hat Auswirkungen auf die Deklarierung von fast allen Lebensmitteln; ein Passus im Text hinterlässt jedoch offenen Spielraum für lokale Bäcker, Konditoren und Metzger. Vorfreude auf mehr Gewissheit „Handwerklich hergestellte Lebensmittel, die direkt in kleinen Mengen von Erzeugnissen durch den Hersteller an den Endverbraucher oder an lokale Einzelhandelsgeschäfte abgegeben werden, sind von der Verordnung ausgenommen“ - Diesen Passus hatte neben anderen der hds über den Südtiroler Vertreter in Brüssel, Herbert Dorfmann, erwirkt. Nun bleibt es am italienischen Gesetzgeber das Ausmaß dieser kleinen „Mengen“ und der lokalen Einzelhandelsgeschäfte festzulegen. Was finden Sie im Internet Unter Normen und Gesetze wurde online die EU-Verordnung 1169/2011 hinterlegt, als Nützliches Dokument hingegen ein Überblick über die wichtigsten Neuheiten.

K uh n , Stefan 7, : s o f 0 In 1 3 10 5 t T 0 47 bz.i s d h @ s k uh n hdsmagazin #2/12


berufsgruppen www.hds-bz.it/baecker www.hds-bz.it/konditoren

Bäcker

Bio, das Gesetz der Zukunft Im Gespräch mit Landesinnungsmeister Benjamin Profanter

20 Allerlei Gutes zauberten diese Schüler der LBS „Emma Hellenstainer“ in der hauseigenen „Weihnachtsbäckerei“.

Konditoren

Danke für die Hilfe Schüler unterstützen Südtiroler Krebshilfe. Mit Fachwissen und Können bereicherte die 1. Klasse Berufsfachschule Bäckerei/Konditorei der LBS „Emma Hellenstainer“ in Brixen den Weihnachtsmarkt der Südtiroler Krebshilfe. Unter der Leitung von Fachlehrer Artur Widmann fertigten 26 Schüler rund sechs Wochen lang verschiedene Kekssorten sowie Zelten, Stollen und Lebkuchenhäuser an. Diese stellten sie anschließend dem sozialen Hilfswerk für den Verkauf zur Verfügung.

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Seit gut zwei Jahren leiten Sie als Landesinnungsmeister die Geschicke der Bäckerinnung im hds. Welche Bilanz können Sie persönlich ziehen? Rückblickend kann ich eine sehr positive Bilanz ziehen. Durch das gute Arbeitsklima im Landesvorstand und in den Bezirken konnte ein beachtliches Arbeits­ pensum an realer Interessenvertretung umgesetzt werden. Wir haben es nicht nur geschafft, verschiedene politische Anliegen durchzubringen, sondern haben vor allem das Image des Bäckerberufs und die Nachwuchswerbung verbessern können. Wir verzeichnen einen beachtlichen Zuspruch bei der Berufswahl junger Südtiroler, die eine Lehre oder die Fachschule im Bäckerberuf wählen. Das macht mich besonders stolz. Nichtsdestotrotz liegt noch viel Arbeit vor uns. Es gilt nun das Arbeitspapier aus der Klausurtagung umzusetzen. Vor allem im Bereich der Ausbildung für Bäcker und den Verkauf gibt es noch viele dringende Notwendigkeiten. Von großer Wichtigkeit ist hier nach wie vor der Ausschank von warmen und kalten Getränken in den Verkaufsstellen. 2012 haben Sie als einzige Bäckerei Südtirols Ihre gesamte Produktion auf Bio umgestellt. Welche waren die Gründe? Wir produzieren seit nunmehr knapp 30 Jahren Brot und Backwaren aus biologischen Rohstoffen. Wir waren die erste Bäckerei Südtirols mit zertifiziertem BioGebäck. Nachdem wir den Großteil unseres Sortiments bereits in Bio-Qualität hergestellt hatten, war ein Vollumstellung nur mehr logisch. Wir sind nun die erste echte Bio-Bäckerei der Region und bieten unseren Kunden ein natürliches und gesundes Brot. Alle Backwaren und Produkte aus Backstube und Konditorei werden zu 100 % in Bio-Qualität hergestellt.

Wir verzichten auf Fertigmischungen und Tiefkühlprodukte - das ist in Südtirol und Umgebung einzigartig. Wir sind stolz darauf, mit unseren Bio-Produkten die regionale Wertschöpfung zu stützen und faire Partnerschaften zu schaffen. Wie sehen Sie die Zukunft Ihres Berufsstandes? Ich bin der Überzeugung, dass mit guten strategischen Entscheidungen unsere Mitgliedsbetriebe eine sehr erfolgsversprechende Zukunft haben. Sicher wird es für alle Bäcker zukünftig noch mehr Herausforderungen und Schwierigkeiten geben – wer aber den Wandel der Zeit erkennt und sich rechtzeitig anpasst, hat gute Chancen den Markt positiv mitgestalten zu können. Wie kann ich mich und meine Produkte positionieren und profilieren, um einzigartig zu werden? Dann erst kann man sich der Preisspirale entziehen. Wir als Innung und der hds möchten unseren Mitgliedsbetrieben rechtzeitig die „Eisberge“ in der stürmischen See aufzeigen und die Mittel geben, diese erfolgreich umschiffen zu können.


wwww.hds-bz.it/junge

uns en Sie Besuch ! o cebo k a u f Fa

Eine starke Idee braucht starke Partner: Ihr hds Die Jungen im hds und der Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol helfen Jungunternehmern seit Jahrzehnten bei der Verwirklichung von unternehmerischen Zielen. Ob Beratung in der Überlegungs- und Reflexionsphase, Hilfestellung bei der bürokratischen Abwicklung oder kompetente Dienstleistungen im alltäglichen Arbeitsleben. Mit dem hds an der Seite wird der Schritt in die Selbstständigkeit professionell begleitet. Die Rubrik im hds magazin mit der Vorstellung von engagierten Jungunternehmern zeugt davon, dass sich der Weg in die Selbstständigkeit lohnt und mit den Jungen im hds und einem starken Verband im Rücken um einiges leichter von der Hand geht.

junge@hds-bz.it

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Junge im hds

Mut zum Weg in die Selbstständigkeit Stellungnahme von Koordinator Christian Giuliani (im Bild).

Kann ich mir es in Zeiten wie diesen überhaupt leisten, ein eigenes Unternehmen zu gründen und aufzubauen? Wie stehen die Chancen für einen Erfolg meiner Geschäftsidee auf einem Großteils gesättigten Markt? Welche Nischen gibt es, kann ich mich gegen Mitbewerber behaupten, wo bekomme ich das Kapital und den zumeist benötigten Kredit her? Bin ich für ein Leben als selbstständiger Unternehmer überhaupt geeignet?

V. l. Sandra Martin, Bettina Kerer und Monika Unterthurner von den Jungen im hds überreichten Wilma Andergassen (2. v. l.) eine „erwattete“ Spende von 1000 Euro.

Die Hürde Bürokratie Werden all diese Überlegungen mit ja beantwortet, so findet sich der angehende Jungunternehmer mit einer bürokratischen Flut konfrontiert. Die Fülle an Ansuchen, Genehmigungen, Meldungen und Ämtergängen zieht vielen den Zahn. Diejenigen, welche sich nicht vom „Amtsschimmel“ einbremsen haben lassen, gehören nun schon eigentlich zu den Gewinnern. Sie haben es bis auf den Markt geschafft und müssen nun alles daran setzen, ihr „Kind“ großzuziehen.

Watten für Mukoviszidose Hilfe Südtirol

Ein eigenes Unternehmen ist wie ein Kind Ein eigenes Unternehmen auf den Weg zu bringen, ist durchaus mit der Gründung einer eigenen Familie vergleichbar. Um diesen Weg einzuschlagen, bedarf es reichlicher Überlegung, viel Ausdauer und intensiver Pflege und Sorgsamkeit. Herbe Rückschläge gehören dabei ebenso dazu, wie Momente unbeschreiblichen Glücks und tiefster Zufriedenheit. Viele, die es geschafft haben, blicken trotz der Entbehrungen, die sie für das Unternehmen auf sich genommen haben, zufrieden auf den Moment der Entscheidung zurück. Natürlich funktioniert der anfangs beschriebene, steinige Weg nicht ohne Freunde und verlässliche Partner. Dies gilt für die Familiengründung, ebenso wie für den Weg in die betriebliche Selbstständigkeit.

Die Jungen im hds luden ein und zahlreich kamen die Teilnehmer zum Wohltätigkeitswatten in die Kellerei von Braunbach nach Siebeneich/Terlan. Einen Nachmittag lang wurde in entspannter Runde, bei einem Glas Wein und ausgezeichneter Verpflegung zur Verfügung gestellt von Jürgen Pfitscher und seinem Team der Franziskanerbäckerei - gewattet. Der Gewinner stand dabei bereits von vornherein fest: die Mukoviszidose Hilfe Südtirol. Die Vereinigung setzt sich seit Jahren für die Interessen der an Mukoviszidose leidenden Menschen ein. Am Ende konnten die Jungen im hds der Vorsitzenden, Wilma Andergassen, einen Gesamterlös von 1000 Euro überreichen.

Junge im hds

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bildung

Verkauf, Englisch, Yoga ... die Mittagspause wird aktiv! Endlich da: die Weiterbildungsbroschüre Frühjahr-Sommer 2012

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In diesen Tagen erreicht Sie unsere neue Weiterbildungsbroschüre. Das hdsKursangebot ist wieder breit gefächert. Lassen Sie sich von unseren Kursen, Workshops und Infoabenden inspirieren. Kostenlose Infoabende und Pilotprojekt für unsere Verkäufer Weiterbildung während der Mittagspause: Für die Mitarbeiter im Verkauf bieten wir im Stadtzentrum von Bozen neben Verkaufs-, Englisch-, Sensorik- und Verpackungsschulungen auch einen Yogakurs an. Außerdem erwarten Sie die hds-Experten zu den kostenlosen Infoabenden Bewerbungsgespräche, Mietverträge, Zusatzrente und Vorsorge.

Fahrsicherheit auch im Angebot Bei unseren Kooperationskursen zeigt Ihnen Klaus Egger die effektivsten Präsentationstechniken. Die Karrierewerkstatt „Der Rote Salon“ mit Sandra Martin ist hingegen an alle Frauen gerichtet, die neue Wege sowohl beruflicher als auch privater Natur einschlagen möchten. Auch die erfolgreichen Fahrsicherheitstrainings im Safety Park in Pfatten gehen in die nächste Runde. Sichern Sie sich gleich Ihren Platz beim Aufbaukurs. Alle Neugierigen dürfen sich noch zu den Grundkursen einschreiben. Bilden Sie sich mit uns weiter Die Arbeitssicherheit liegt wieder in aller Munde: 2012 warten neue Pflichtkurse auf uns. Weitere Informationen dazu finden Sie auf Seite 31. Alle anderen Pflichtver-

Sind stolz auf ihre eigene Leistung, die 15 neuen Meister des Handels.

15 neue Meister im Handel Fachkräfte aus Handel, Handwerk und Gastgewerbe erhalten Meisterbrief. 110 Fach-

kräfte aus 26 Berufen tragen seit Kurzem den Titel „Meister“. Anfang Dezember überreichte Landesrätin Sabina Kasslatter-Mur im Rahmen einer Feier in Bozen die Meisterdiplome.

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Was ist der Meister? Der Meister ist die höchste Qualifikationsstufe in den praktischen Berufen des Handwerks, des Gastgewerbes und im Handel. Entsprechend anspruchsvoll ist die Meisterprüfung: die Anwärter haben sich berufsbegleitend meh-

anstaltungen werden wie üblich für jeden Bezirk organisiert. Weitere Informationen zu den Kursen finden Sie in der neuen Weiterbildungsbroschüre oder im Internet. Unsere Kurse können Sie auch online buchen. Wir freuen uns auf Sie! Ihr hds Weiterbildungs-Team in Bozen: Margit Mock (T 0471 310 323, mmock@hds-bz.it) und Patrizia Anhof (T 0471 310 324, panhof@hds-bz.it).

www.hds-bz.it/bildung www.hds-bz.it/kursbroschuere

rere Jahre lang in Meisterkursen darauf vorbereitet. Organisiert werden die Kurse vom Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung gemeinsam mit den Landesberufsschulen; der Lehrgang Meister des Handels erfolgt in Zusammenarbeit mit dem hds. Ein neuer Lehrgang ist im Januar gestartet. Möchten Sie noch einsteigen? Sind Sie aufgeschlossen, neue berufliche Wege einzuschlagen oder Ihre Karriere weiter zu gestalten, dann melden Sie sich beim hds: Margit Mock (T 0471 310 323, mmock@hds-bz.it) und Patrizia Anhof (T 0471 310 324, panhof@hds-bz.it).


betriebe informieren

Alles Gute

zum 50er bzw. 140er Das Erfolgsrezept lautet Familie, Qualität, Beratung und Kun-

denservice. Die Ursprünge des heutigen Schuhhaus Fill in der

Bozner Freiheitsstraße liegen im fernen 1871. Damals wurde in Klausen die Schuhmacherei Fill gegründet. Nach dem zweiten Weltkrieg, genauer gesagt im Jahre 1956, kam einer von zwei Brüdern Fill nach Bozen - der andere führte den Betrieb in Klausen weiter - und gründete in der Freiheitsstraße eine Schuhmacherei. Dabei handelte es sich um einen Onkel mütterlicherseits des heutigen Seniorchefs Werner Steinhauser. Nach einer Geschäftsvergrößerung im Jahre 1961 spezialisierte man sich später auf den Handel. Seit 2002 ist das Schuhhaus Fill beides: Schuhmacherei und Schuhhandel. Das Geschäft wird heute von den Geschwistern Horst und Patrizia Steinhauser geführt. Im Geschäft arbeiten neben den Eltern Werner und Waltraud Steinhauser noch drei feste Verkäuferinnen mit. Welches ist nun das Erfolgsrezept? „Der Faktor Familie, gepaart mit Qualität, Beratung und Kundenservice“, so die Antwort des gelernten Orthopädie-Schuhmachers Horst Steinhauser. „Die Basis unseres Betriebes ist sicher die Familie, ein Faktor der gerade für kleine Betriebe wichtig ist, um in der heutigen Zeit bestehen zu können. Natürlich gibt es Höhen und Tiefen, aber unsere Stammkundschaft bestätigt uns, dass wir auf der richtigen Schiene fahren“. Und die Konkurrenz? „Auch im Schuhsektor wächst die Konkurrenz stetig, gerade was die Ansiedlung großer Ketten im Land angeht. Zu spüren ist dieser Konkurrenzkampf aber hauptsächlich im Billigsegmentsektor. Wo Beratung und Qualität gefragt sind, wendet sich der Kunde doch lieber an den Profi“, so der Geschäftsführer. Abschließend bedankt sich Horst Steinhauser noch bei den Kunden für das langjährige Vertrauen und verspricht, auch in Zukunft ein Garant für Service und Qualität zu bleiben. Der hds gratuliert natürlich von ganzem Herzen zum 50- bzw. 140-jährigen Firmenjubiläum und wünscht dem Schuhhaus Fill noch viele weitere erfolgreiche Jahre.

Großmarkthalle Bozen stellt sich vor 50 Jahre im Dienste der lokalen Wirtschaft. 2013 feiert die Großmarkthalle Bozen einen runden Geburtstag: Vor gut 50 Jahren hatten sich acht Großhändler zusammengeschlossen, um verschiedenen institutionellen Aufgaben gerecht zu werden - von der Erbringung verschiedener Dienstleistungen für Produzenten und Unternehmer bis hin zur Aufwertung der regionalen biologischen Produktion, von der Pflege der Nischenerzeugnisse bis zum Schutz der Nahversorgung. „Unser Ziel ist es, einen verantwortungsbewussten Konsum zu fördern. In den Schulen setzen wir uns im Rahmen eines europäischen Projekts für eine gesunde Kost und für die Bekämpfung von Ernährungsproblemen ein. Unsere Arbeit geht aber auch in die Richtung Sensibilisierung für regionale Saisonerzeugnisse“, meint Alda Picone, Präsidentin der Großmarkthalle Bozen. Autonome Fachgroßhandelsbetriebe beliefern Einzelunternehmen mit Obst und Gemüse, Fisch, Wein und Getränken, Lebensmitteln und Blumen. Zudem bietet die Großmarkthalle folgende Dienste an: öffentliche Waage, Kühlzellen, eine regelmäßige Preiserhebung und Qualitätskontrollen.

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V. l. Horst, Waltraud und Patrizia Steinhauser mit Pietro Perez vom hds.

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betriebe informieren

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GUGGA

24 bereichert Ortsbild von St. Walburg

Moderne und übersichtliche Ladengestaltung. Mitte Dezember feierte ganz Ulten mit GUGGA-Inhaberin und hds-Ortsobfrau Veruschka Pircher. Das neue Geschäft im Herzen von St. Walburg bietet Monopolwaren aller Art, so auch Brief- und Stempelmarken, Zeitungen und Zeitschriften, Papierwaren, Schulartikel und Souvenirs. Modern und übersichtlich gliedert sich die Warenpräsentation und das neue Geschäft gilt bereits als Anziehungspunkt für Groß und Klein. Pfarrer Franz Kollmann bezeichnete in seiner Einweihungsrede den Laden als Bereicherung für das Ortsbild, und Bürgermeisterin Beatrix Mairhofer lobte den gewählten Stil, mit welchem sich das Geschäft präsentiere. hds-Mitarbeiter Peter Kirchlechner wünschte im Namen des Verbandes Veruschka Pircher für die kommenden Jahre viel Erfolg und Freude.

pkirchlechner@hds-bz.it

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1 J eder Mitgliedsbetrieb wird in der Gruppe gestärkt: v. l. Dieter Steger, Werner Spitaler und AGS-Koordinator Reinhard Werth. 2 F  eierten das große Ereignis: v. l. Pfarrer Franz Kollmann, Veruschka Pircher und Beatrix Mairhofer.

25 Jahre Agro Group Südtirol Garant für landwirtschaftliche Nah- gestiegen, man denke dabei nur an die versorgung. Agro Group Südtirol (AGS), zahlreichen EU-Richtlinien für die Ander Zusammenschluss von 12 Südtiroler wendung, den Einkauf bzw. Vertrieb von landwirtschaftlichen Fachgeschäften, fei- Pflanzenschutz- und Düngemitteln. erte vor Kurzem auf der Haselburg sein „Das hohe Fachwissen ist sicherlich ein Grund dafür, warum die AGS-Geschäfte 25-jähriges Bestehen. Obmann Werner Spitaler erwähnte in seit so vielen Jahren erfolgreich bestehen. seiner Rede lobend die Nahversorgung Einige Mitgliedsbetriebe würden bereits im Bereich von Produkten für die Land- in der zweiten oder dritten Generation wirtschaft. Durch die Organisation in geführt“, bekräftigte auch hds-Direktor der Gruppe werden außerdem mit Liefe- Dieter Steger. ranten bessere Bedingungen erzielt. Bei allen AGS-Fachhändlern steht die persönliche Beratung im Vordergrund. Der Aufwand dafür ist in den letzten Jahren


rechtsberatung

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Verkaufen auch Sie Ihre Produkte online?

Dann sind Sie beim hds genau richtig! Internetmarketing Kompakt am 8. Mai, Online-Shops und E-Commerce am 16. Mai, Social Media am 6. Juni: Die Themenschwerpunkte der nächsten hds-SpezialKurse in Bozen können im Paket oder auch einzeln gebucht werden. Weitere Infos: Margit Mock und Patrizia Anhof, T 0471 310 323/324, bildung@hds-bz.it. Die Anmeldung ist auch online möglich.

E-Commerce hat eigene Regeln

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Informieren Sie Ihre Kunden Das Internet ermöglicht dem Unternehmer nicht nur die Bezahlung der Rechnungen durch einen einfachen Mausklick, sondern noch vieles mehr. So stellt das Internet für den Unternehmer eine Möglichkeit dar, auf den verschiedensten Internetseiten für sein Geschäft zu werben, dem Kunden eine virtuelle Tour durch sein Geschäftslokal zu ermöglichen oder die Produkte und Dienstleistungen auf den Markt zu bringen. Allerdings gilt es bei Kaufverträgen, die außerhalb des Geschäftslokals geschlossen werden – z. B. im Internet –, besondere Regeln und Gesetze einzuhalten.

Straßenverkehrsordnung: Neuerungen für Verkehrssünder

Business to Consumer

Bei Handelsbeziehungen zwischen Unternehmern und Privatpersonen, auch Business to Consumer genannt, gilt es gemäß Verbraucherkodex, den Konsumenten einige essentielle Angaben über das Produkt und die Geschäftsbedingungen zu liefern. Der Unternehmer muss seinen Kunden u.a. folgende Informationen mitteilen: - Name des Unternehmers und Anschrift der Niederlassung, - Produktbeschreibung bzw. Beschreibung der Dienstleistung, - Angabe des Preises und der anfallenden Gebühren, - Lieferkosten, - Zahlungs- und Liefermodalitäten, - Rücktrittsrecht bzw. Ausschluss des Rücktrittsrechtes gemäß Art. 55 Abs. 2 des Verbraucherkodex, - Rückgabemöglichkeiten, - Vertragsdauer bei Dienstleistungen.

Gemeinnützige Arbeit kann ordentliche Strafe ersetzen

Diese und andere Angaben müssen vor Vertragsabschluss dem Konsumenten klar ersichtlich und verständlich zur Kenntnis gebracht werden, um die Nichtigkeit des Vertrages zu umgehen. Andere Spielregeln hingegen gelten bei Handelsbeziehungen zwischen Unternehmern - Business to Business.

Trunkenheit am Steuer oder Fahrzeuglenken unter Drogeneinfluss Laut Gesetz Nr. 120 vom 29.07.2010 können Personen bei einer Verurteilung wegen Straftaten, wie sie in Art. 186 (Trunkenheit am Steuer) bzw. in Art. 187 (Führen von Fahrzeugen unter Drogeneinfluss) der Straßenverkehrsordnung vorgesehen sind, die klassischen Haftstrafen und Geldbußen durch eine neue Form der Strafe, nämlich durch gemeinnützige Arbeit, ersetzen. Das Gesetz sieht zwei Bedingungen vor: Der Antragsteller darf keinen Verkehrsunfall verursacht haben und darf zuvor noch keine gemeinnützige Arbeit für andere Straftaten geleistet haben. Für die Ersetzung der Strafe durch gemeinnützige Arbeit muss der Verurteilte nicht seine Zustimmung erteilen und keinen Antrag stellen. Da aber die Anwendung der Ersatzstrafe die Mitarbeit des Verurteilten voraussetzt, empfiehlt es sich, dass von Anfang an die Absicht zur Mitarbeit ausdrücklich mitgeteilt wird.

Nähere Informationen erhalten Sie von hds-Rechtsberaterin Renate Ennemoser (T 0471 310 422, rennemoser@hds-bz.it).

Fortsetzung auf Seite 26

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rechtsberatung

Die Dauer der Ersatzstrafe hängt von der Dauer der Strafe ab, die damit ersetzt wird: Ein Tag Haft entspricht einem Tag gemeinnütziger Arbeit. Ein Tag gemeinnützige Arbeit besteht effektiv aus nur zwei auch nicht aufeinanderfolgenden Arbeitsstunden, die bei den für diese Zwecke vorgesehenen Vertragsorganisationen im Interesse der Allgemeinheit geleistet werden müssen.

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Wie funktioniert die Ersatzstrafe in der Praxis? Vorab empfiehlt es sich für den Verurteilten, dass er sich von der gewählten Vertragsorganisation, also einer Organisation, mit der das Gericht vorab ein eigenes Abkommen für diese Zwecke abgeschlossen hat, eine Erklärung einholt, in der diese sich bereit erklärt, gemeinnützige Arbeitsleistungen für den Fall einer Verurteilung ausführen zu lassen. Nach der Einholung der Zustimmung des Angeklagten und der Erklärung der Organisation bestimmt das Gericht im Strafurteil

die konkrete Dauer der gemeinnützigen Arbeitsleistung und beauftragt die gebietsmäßig zuständige Polizei- bzw. CarabinieriDienststelle die effektive Erbringung der Arbeitsleistung durch den Antragsteller zu überprüfen. Nach Abschluss der Arbeitsleistungen und bei positiver Beurteilung dieser Leistungen erklärt das Gericht die Straftat für gelöscht, widerruft die eventuell angeordnete Einziehung des Fahrzeugs und reduziert die Dauer des Führerscheinentzugs um die Hälfte. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die verurteilte Person erhält auf diese Weise ihr Fahrzeug wieder zurück, das andernfalls eingezogen und versteigert würde. Bei nicht ordnungsgemäßer Erbringung der gemeinnützigen Arbeitsleistung wird der Vorteil der Ersatzstrafe widerrufen, und die verurteilte Person muss die ordentliche Strafe absolvieren. Es empfiehlt sich daher, sich über den eigenen Anwalt sofort für die Anwendung dieser Ersatzstrafe einzusetzen, die Vorteile sowohl für die verurteilte Person als auch für die Allgemeinheit mit sich bringt.

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info@piantadesign.com www.piantadesign.com


betriebsberatung www.hds-bz.it/beratung

I n fo s Mehr ma im h T e zum ernet . Int

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Verwaltungsstrafen herabgesenkt Meldung an das Handelsregister – der hds hilft weiter. Unterlassene oder nicht fristgerecht durchführte Meldungen, Mitteilungen oder Hinterlegungen im Handelsregister der Handelskammer Bozen werden ab nun mit einer Verwaltungsstrafe von 103 bis zu 1032 Euro geahndet. Vor der Genehmigung der „Satzung der Unternehmen“ durch die Abgeordnetenkammer in Rom waren die Beträge doppelt so hoch. Auch die unterlassene Einrichtung und Mitteilung der zertifizierten E-Mail-Adresse (PEC) ist von dieser Regelung betroffen. Eine zusätzliche Reduzierung der Sanktionen ist vorgesehen, wenn die Melde- bzw. Hinterlegungspflicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit erfüllt wird. In diesem Fall wird die Verwaltungsstrafe auf ein Drittel gesenkt (34 bis 344 Euro).

Wenden Sie sich an den hds!

Valentina Maggio leitet hds-Bereich Betriebsberatung Mit Jahresbeginn hat Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin, Valentina Maggio, die Leitung der hds-Betriebsberatung übernommen. Die Mitarbeiterin koordiniert landesweit alle Aufgaben in betriebswirtschaftlichen und finanztechnischen Anliegen unserer Einzelunternehmen und Personengesellschaften. Auch bei Betriebsgründungen, Abänderungen oder Auflösungen, in Miet-, Pacht-, Leihverträgen u. ä., bei Rentabilitätsanalysen und Businessplänen sowie bei Garantieleistungen der Terfidi sind Sie beim hds-Bereich unter neuer Führung genau richtig. In jedem Bezirk stehen Ihnen unsere Fachleute zur Verfügung. Kontakt: Valentina Maggio, T 0471 310 420, vmaggio@hds-bz.it.

Der hds führt für Sie die telematische Übermittlung der Einschreibung, Änderung bzw. Streichung Ihres Betriebes an das Handelsregister der Handelskammer Bozen durch. Weitere Informationen: Alessandra Mezzanato, T 0471 310 408, amezzanato@hds-bz.it.

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sxc

Business Plan führt Sie zum Erfolg

www.hds-bz.it/beratung

hds bietet maßgeschneiderten Service • Haben Sie vor Kurzem ein Unternehmen gegründet? • Brauchen Sie einen Business Plan, den Sie in der Bank oder bei der Landesverwaltung für eine Finanzierung oder einen Beitrag vorlegen müssen? • Oder wollen Sie ganz einfach einen Geschäftsplan für Ihr Unternehmen verfassen? Kein Problem! Der hds übernimmt gerne diese Aufgabe für Sie. Wenden Sie sich an den hds-Betriebsberater Ihres Vertrauens im hds-Bezirksbüro in Ihrer Nähe: Bozen T 0471 310 420, vmaggio@hds-bz.it; Meran T 0473 272 511, meran@hds-bz.it; Brixen T 0472 271 430, vwaldboth@hds-bz.it; Bruneck T 0474 555 452, pzelger@hds-bz.it; Schlanders T 0473 732 741, draich@hds-bz.it; Sterzing T 0472 762 108, cschoelzhorn@hds-bz.it. handels- und dienstleistungsverband Südtirol


www.hds-bz.it/steuern

Neues Steuersystem für Geringverdiener Haushaltsrahmengesetz seit 1. Jänner 2012 in Kraft Der Art. 27 des Haushaltsrahmen- ses oder auf freiberuflicher Basis ausgeübt gesetzes 2011 (Gesetzesdekret Nr. 98/2011, wurde. Der Ausschluss erfolgt aber nur, das in das Gesetz Nr. 111/2011 umgewandelt wenn der neue Betrieb dieselben Güter und wurde), das am 1. Jänner 2012 in Kraft ge- denselben Standort benutzt und wenn die treten ist, enthält u. a. eine Reform des Steu- Leistungen für dieselben Kunden erbracht ersystems für Geringverdiener. Das erzielte werden. Einkommen unterliegt einer Ersatzsteuer - das neue System kann jeder beantragen, in Höhe von 5 Prozent (bisher 20 Prozent), der nach dem 1. Jänner 2008 seine Tätigkeit die die Einkommensteuer samt Zuschlägen begonnen hat, auch wenn er ursprünglich ersetzt. Dieses begünstigte System kann für nicht das Steuersystem für Geringverdiener das Gründungsjahr und anschließend für gewählt hat. Das Gesetz sieht nur eine zeitweitere vier Jahre in Anspruch genommen liche Begrenzung vor, während die früher werden. Für Jungunternehmer gilt diese Be- gewählte Form der Besteuerung unerhebgünstigung auch über die ersten fünf Jahre lich ist. hinaus, längstens jedoch bis zur Erreichung des 35. Lebensjahres. Änderungen bei Rechnungstellung Die „neuen“ Geringverdiener können weiterhin Rechnungen ohne MwSt. ausstellen. Zugangsvoraussetzungen Um das neue Steuersystem in Anspruch Auch die Quellensteuer im Ausmaß von 20 nehmen zu können, müssen einige Bedin- Prozent wird, angesichts der Senkung auf fünf Prozent der Ersatzsteuer, nicht mehr gungen erfüllt werden: einbehalten (z. B. bei Selbstständigen). Auf - Erlöse von höchstens 30.000 Euro im Jahr, den Rechnungen, die ab 1. Jänner 2012 - keine Angestellten oder Projektmitarbeiter, ausgestellt werden bzw. wurden muss also - Ausgaben für Einkäufe, für Miete oder das Leasen von Wirtschaftsgütern in Höhe von weiterhin der Zusatz zur Nichtanwendung der MwSt. angegeben werden. (Gemäß Art. maximal 15.000 Euro, 1, Absatz 100 des Gesetzes Nr. 244/2007, ist - in den drei vorangegangenen Jahren darf der Antragsteller keine Unternehmens­ keine MwSt. anzuwenden). tätigkeit, keine künstlerische Tätigkeit, Bei Vergütungen, die der Quellensteuer unkeine freiberufliche Tätigkeit (auch nicht terliegen würden, muss auf der Rechnung im Rahmen einer Sozietät oder in einem der Hinweis gemacht werden, dass das EinFamilienbetrieb) ausgeübt haben. Inhaber kommen der Ersatzsteuer unterliegt. einer Mehrwertsteuernummer, die in den drei vorangegangenen Jahren nicht genutzt Begrenzung auf fünf Jahre für über 35 Jahre wurde, können hingegen die Steuerbegüns- alte Existenzgründer tigungen geltend machen, Soweit die übrigen Grundvoraussetzungen - die ausgeübte Tätigkeit darf nicht die Fort- erfüllt sind, kann das Steuersystem für Gesetzung einer anderen Tätigkeit sein, die ringverdiener auch von über 35 Jahre alten im Rahmen eines Angestelltenverhältnis- Personen – aber höchstens für fünf Jahre – in Anspruch genommen werden. Wer hingegen nach Ablauf von fünf Jahren ab der

steuerberatung

Gründung das 35. Lebensjahr noch nicht erreicht hat, kann die Begünstigungen weiterhin bis zur Erreichung dieses Alters geltend machen. Die Fünfjahresfrist beginnt ab dem Zeitpunkt des Tätigkeitsbeginns. Bei einem Wechsel vom alten steuerbegünstigten System für Existenzgründer oder von einem anderen Buchhaltungssystem in das neue System für Geringverdiener läuft die Fünfjahresfrist für die Nutzung der Steuervorteile ab dem Datum des Tätigkeitsbeginns und nicht ab dem Zeitpunkt des Wechsels in das neue Steuersystem.

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Früheres Steuersystem für Geringverdiener

Personen, die heute das Steuersystem für Geringverdiener nutzen und ab 1. Jänner 2012 nicht mehr die Voraussetzungen für die Nutzung des neuen Systems erfüllen, werden einem Alternativsystem mit der Bezeichnung „regime degli ex-minimi“ (ehemaliges System für Geringverdiener) zugeordnet. Sie verlieren den Vorteil der Ersatzsteuer in Höhe von 5 Prozent und müssen künftig die Mehrwertsteuer in der Rechnung ausweisen und die Branchenrichtwerte erfüllen. Die Befreiung von der Wertschöpfungssteuer, den Eintragungspflichten und der Buchhaltungspflicht für die Zwecke der Einkommen- und der Mehrwertsteuer bleibt hingegen weiterhin bestehen.

Virna Gatto, Steuerberatung, T 0471 310 405, vgatto@hds-bz.it

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info arbeit www.hds-bz.it/arbeit

INFO

Nisf/Inps: Neue Funktion für Uniemens-Meldungen

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Einzel- oder betriebliche Meldungen können nun geändert werden. Beim elektronischen Uniemens-Verfahren wurde eine neue Funktion eingeführt, mit der Einzel- oder betriebliche Meldungen, die zu einem früheren Zeitpunkt eingereicht oder online ausgefüllt wurden, geändert werden können. Unter www.inps.it können nun virtuelle DM 10-Meldungen und Meldungen zur Regularisierung korrigiert und andere nicht beitragsrelevante Daten und Meldungen richtiggestellt werden. Weitere Infos finden Sie auf unserer Internetseite.

B Istatwert betreffend die Konsumpreise für die Angleichung der Mieten (Gesetz 392/78). - Nationale Veränderung November 2010 – 2011 ist gleich 3,2 % (75 % = 2,4), Dezember 2010 – 2011 ist gleich 3,2 % (75 % = 2,4). - Veränderung in Bozen November 2010 – 2011 ist gleich 3,2 % (75 % = 2,4), Dezember 2010 – 2011 ist gleich 3,3 % (75 % = 2,475). B Die Indexzahl für die Abfindungen beträgt im November 3,531846 und im Dezember 3,878974.

Alberto Petrera, Bereichsleiter Arbeits- und Gewerkschaftsangelegenheiten, T 0471 310 501, apetrera@hds-bz.it

Invaliditätsgeld oder Arbeitslosengeld?

Versicherte können nun zwischen dem ordentlichen Invaliditätsgeld und dem Arbeitslosengeld wählen (Urteil Verfassungsgericht Nr. 234 vom Juli 2011). Bisher war dies beschränkt auf den Zeitraum der Arbeitslosigkeit, in dem Anspruch auf Unterstützungsleistung besteht. Die Kumulierung beider Leistungen bleibt ausgeschlossen. Der Versicherte muss die ge-

wünschte Leistung schriftlich beantragen; bei Bezug des Arbeitslosengelds wird die Auszahlung des Invaliditätsgelds ausgesetzt. Weitere Informationen zum Thema finden Sie online.

apetrera@hds-bz.it

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Arbeitssicherheit neu geregelt Abkommen definiert Details und Vorgehensweisen Die Staaten Regionen Konferenz vom 21. Dezember 2011 hat mit einem eigenen Abkommen die Arbeitssicherheit (Gesetzesdekret 81/2008) neu geregelt. Kursdauer erfolgt nach ATECO-Klassifikation Arbeitgeber, die auch die Funktion des Leiters des Arbeitsschutzdienstes übernehmen, müssen eine spezifische Schulung von 16, 32 oder 48 Stunden absolvieren. Die Länge hängt von der Einstufung niederes, mittleres und hohes Risiko ab, die nach Klassifikation ATECO 2007 erfolgt (Ihre Einstufung finden Sie auf dem Handelskammerauszug) Wer bereits einen Arbeitssicherheitskurs absolviert hat, muss innerhalb 2016 einen Auffrischungskurs besuchen. Jene Personen, die vor dem 31.12.1996 eine Eigenerklärung zum Thema abgegeben haben, müssen den Auffrischungskurs bereits innerhalb 2013 besuchen. Arbeitnehmer müssen geschult werden Alle Arbeitnehmer müssen zusätzlich zur Grundschulung (vier Stunden) eine spezifische Ausbildung erhalten. Die Dauer hängt auch hier von der ATECO-Einstufung ab und muss vor Beginn der Tätigkeit erfolgen. Nur in Ausnahmefällen darf diese innerhalb 60 Tagen nachgeholt werden. Arbeitsnehmer, welche schriftlich eine angemessene Schulung nachweisen können, sind von dieser Pflicht befreit. Die Schulung kann durch den Arbeitgeber selbst erfolgen, falls dieser bereits drei Jahre lang als Leiter des Arbeitsschutzdienstes im eigenen Betrieb tätig war. Auch für den Arbeitnehmer sind innerhalb 2016 Auffrischungskurse von insgesamt sechs Stunden vorgesehen. Diese müssen spezifisch strukturiert sein und dürfen nicht die normale Pflichtschulung ersetzen. Hierfür sind wiederum eigene Schulungen vorgesehen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an die hds-Berater in Ihrem Bezirk.

info aktuelles

Abfälle problemlos befördern ...

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... mit dem hds-Transportausweis 2012. hds-Mitglieder sind von der Eintragung in das Register der Umweltfachbetriebe befreit. Dies regelt ein Abkommen zwischen hds und Land. hds-Mitglieder können somit ohne Genehmigung ihre eigenen nicht gefährlichen und dem Hausmüll gleichgestellten Abfälle zum Recyclinghof oder zu einer anderen öffentlichen Sammelstelle transportieren. Der hds stellt auch 2012 die „Abfallvignette“ zur Verfügung, die die Zugehörigkeit zum Verband ausdrückt. Ab März wird er an alle Mitglieder verteilt. Im Internet finden Sie unter Normen und Gesetze den Beschluss der Landesregierung, der das Abkommen zur Vereinfachung des Abfalltransportes regelt.

2012

Mitgliedsbetrieb AziendA AssociAtA Bereichsabkommen für Abfalltransport gemäß Beschluss der Landesregierung Nr. 849 vom 23.05.2011 Accordo di programma per il trasporto dei propri rifiuti ai sensi delibera Giunta provinciale del 23.05.2011 n. 849 AUTONOME PROVINZ BOZEN SÜDTIROL

PROVINCIA AUTONOMA DI BOLZANO ALTO ADIGE

hdsmagazin #2/12


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hds magazin 2/12 - „2012: Nahversorgung, Handel in Ortskernern und Sonntagsruhe sichern“