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Edwards muster lesen

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NATUR Blätter

Seide, England, um 1708 Gewebter Damast aus dem Londoner Stadtteil Spitalfields mit einer Variante der für diese Gegend typischen stilisierten Blumenmuster. Die natürlichen Formen des vertikalen Rapportmusters überlagern die schattenhaften Elemente im Hintergrund.

Baumwolle und Leinen, England, um 1700–1710 Detail eines rechteckigen Behangs mit Nadelmalerei, der zu einem kompletten Satz von Bettvorhängen aus dem frühen 18. Jh. gehört. Der Stil solcher Behänge und das gewundene Laub des Dessins haben ihr Vorbild in importierten indischen Stickereien.

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Leinen, Osmanisches Reich, 19. Jh. In Reihen angeordnete, in Seide und mit Metallfaden gestickte Motive bilden die Bordüre dieser Serviette oder Handtuchs. Ab dem 19. Jh. entwickelten sich osmanische Entwürfe zu steifen, stark stilisierten Mustern. Die ursprünglich kräftigen Farben sind verblasst.


Genähtes Patchwork, Japan, 19. Jh. Kesa (Umhänge buddhistischer Priester) wie dieser bestehen aus aneinandergesetzten Stoffteilen – das Nähen ist Teil der religiösen Handlung. Hier wurden die Stoffteile sorgfältig und passgenau angeordnet, um die elegante Gestaltung nicht zu unterbrechen.

Leinen, Osmanisches Reich, 19. Jh. Die unkomplizierte, detaillierte Darstellung der Blattadern und gezackten Blattränder in der Bordüre machen zusammen mit dem Randstreifen aus geteilten Quadraten den schlichten Reiz dieses Handtuchs aus. Die Stickereien sind in Metallfaden und Seide ausgeführt.

Samt, Frankreich, 19. Jh. „Golden Leaves“ (Goldene Blätter) – ein passender Name für diesen attraktiven Stoff mit seinem schlichten Dessin aus Blättern und Stielen, das sich in Kettrichtung hinabrankt. Die Früchte und Samenkapseln steuern Farbtupfer bei. Herabhängende Blätter lassen Bäume graziös erscheinen, hier ist der Effekt derselbe.

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