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Richard, Wege zum Naturgarten

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WEGE ZUM

Peter Richard

NATURGARTEN Gärten umgestalten und bepflanzen


WEGE ZUM

NATURGARTEN

Peter Richard


WEGE ZUM

Peter Richard

NATURGARTEN Gärten umgestalten und bepflanzen

Haupt Verlag


Peter Richard, 1961 geb., Landschaftsgärtner und Gartengestalter. Nach der Lehrzeit arbeitete er in verschiedenen Betrieben und erkannte rasch, dass der konventionelle Gartenbau nicht seinen Lebensinhalt bilden sollte. Er ist heute Inhaber eines auf Naturgartengestaltung spezialisierten Unternehmens in der Schweiz.

1. Auflage: 2021 ISBN 978-3-258-08220-2 Gestaltung und Satz: pooldesign, Zürich Alle Rechte vorbehalten. Copyright © 2021 Haupt Verlag, Bern Jede Art der Vervielfältigung ohne Genehmigung des Verlags ist unzulässig. Wir verwenden FSC-Papier. FSC sichert die Nutzung der Wälder gemäß sozialen, ökonomischen und ökologischen Kriterien. ®

Gedruckt in Deutschland

MIX Papier aus verantwortungsvollen Quellen

www.fsc.org

FSC® C083411

&KGUG 2WDNKMCVKQP KUV KP FGT &GWVUEJGP 0CVKQPCNDKDNKQITCƒG XGT\GKEJPGV /GJT +PHQTOCVKQPGP FC\W ƒPFGP 5KG WPVGT JVVR FPD FPD FG Der Haupt Verlag wird vom Bundesamt für Kultur mit einem Strukturbeitrag für die Jahre 2021–2024 unterstützt. Wir verlegen mit Freude und großem Engagement unsere Bücher. Daher freuen wir uns immer über Anregungen zum Programm und schätzen Hinweise auf Fehler im Buch, sollten uns welche unterlaufen sein. Falls Sie regelmäßig Informationen über die aktuellen Titel im Bereich Natur & Garten erhalten möchten, folgen Sie uns über Social Media oder bleiben Sie via Newsletter auf dem neuesten Stand. www.haupt.ch


INHALT

Vorwort Auf dem Weg zum Naturgarten – von der Idee zur Umsetzung 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14

Familiengarten ohne Rasen Natur in luftiger Höhe Vertikaler Fruchtgarten an einem Steilhang Badeparadies direkt vor der Haustür Der schlanke Badeteich Ein Sitzplatz mit Charakter Wie aus einem Dreieck eine runde Sache wird Natur-Schwimmteich mit Infinity-Effekt Privatsphäre und Geborgenheit auf kleinstem Raum Verbindung von Natur und Architektur Das Firmenareal der Zukunft Neues Leben unter der Linde Kleiner Garten mit großem Wohlfühlfaktor Vom Mauerblümchen zum Gartenparadies

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17 31 41 53 71 83 95 115 131 145 167 183 201 213

Anhang

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Bildnachweis

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Register

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VORWORT Was kann ich aus meinem Garten machen? Wie könnte mein Traumgarten aussehen? Diese Frage stellen sich jährlich Hunderte, vielleicht sogar Tausende Gartenbesitzende. In traditionellen Gartenländern wie England oder Japan ist die Bedeutung des grünen Zimmers vor der eigenen Haustür schon lange bekannt. Im deutschsprachigen Europa hat das Thema «Garten» mittlerweile ebenfalls an Relevanz gewonnen – doch gibt es noch viel Entwicklungspotenzial.

Gärten der Zukunft Angesichts der aktuellen Umweltsituation – Stichwort «Verlust der Biodiversität» oder «Klimaveränderung» – wird die Bedeutung von Gärten sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum weiter an Bedeutung gewinnen; davon bin ich jedenfalls überzeugt. Auch das Gartenbild oder im besten Fall sogar die Gartenkultur wird sich verändern: weg von reduzierten, aufgeräumten und architektonisch gestalteten Zier- und Prestigegärten hin zu einem naturnahen Gartenverständnis. Denn tatsächlich schlummert in unseren Grünflächen ein großes Potenzial für die Erhaltung der Biodiversität. Naturgärten sind Lebensräume für Pflanzen und Tiere sowie wertvolle Oasen und Rückzugsorte für uns selbst. Im eigenen Garten können wir schalten und walten, wie es uns beliebt und unseren Lebensbereich ganz nach unseren Vorstellungen und Bedürfnissen gestalten. Wir haben es in der Hand, eine Insel im Siedlungsraum zu gestalten, die auch für Vögel, Wildbienen, Schmetterlinge, Amphibien und andere Tiere eine vielfältige Oase ist, indem wir

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heimischen Pflanzenarten den Vorzug geben und uns von gängigen Sauberkeits- und Ordnungsvorstellungen verabschieden. Tiere bedürfen nämlich nicht nur heimischer Pflanzenarten zum Überleben, sondern benötigen auch ein gewisses Maß an scheinbarer Unordnung, damit sie sich entwickeln können. Die vergangenen Sommer haben gezeigt, dass Außenräume ohne natürliche Beschattung kaum mehr bewohnbar sind. «Grün statt Grau» heißt deshalb die Devise der Zukunft, auch und gerade in Städten und in Wohnsiedlungen. Bei der heute angesagten verdichteten Bauweise verschwinden jedoch immer mehr zusammenhängende, großzügige Grünflächen zugunsten von Tiefgaragen und Gebäudeflächen. Die übrig bleibenden schmalen Grünstreifen werden dann oft zu Ungunsten der Natur und des Klimas mit fremdländischen Bodenbedeckern und Sträuchern vollgepflanzt; Hauptsache sauber und pflegeleicht. Es ist zu wünschen, dass seitens der Baubehörden Regeln erlassen werden, die solche Grünanlagen in Zukunft unmöglich machen. Fortschrittliche Gemeinden haben solche Bestimmungen bereits erlassen und zum Beispiel die sterilen Schottergärten, wie sie in den letzten ,CJTGP KOOGT JȤWƒIGT IGDCWV YWTFGP XGTDQVGP In den vergangenen zehn Jahren hat sich gezeigt, dass viele unserer heimischen Sträucher und Stauden sehr trockenheitsresistent sind. Allen voran Pflanzen aus den Lebensbereichen Trocken- und Halbtrockenrasen, Ruderalflur, trockenwarmes Gebüsch oder trockenwarme Krautsäume. In Gärten werden wir in Zukunft daher vermehrt Pflanzenarten aus diesen Lebensräumen einsetzen und damit Gärten bauen, die zukunftsfähig sind.


Vorher-Nachher-Beispiele Wie es aussieht, wenn Gärten naturnah gestaltet sind, möchte ich in diesem Buch aufzeigen, indem Gärten vor und nach der Umgestaltung porträtiert werden. Die Unterschiede sind oft frappant, manchmal muss man allerdings auch genauer hinschauen, um sie feststellen zu können. Allen Projekten, die in diesem Buch aufgezeigt werden, ist jedoch eines gemeinsam: Sie wurden zusammen mit den Gartenbesitzenden entwickelt. Auf diese Weise gelang es, sowohl den Bedürfnissen der Besitzer nachzukommen als auch dafür zu sorgen, dass deren Gärten ökologisch wertvolle Oasen werden konnten.

Mit der Art und Weise, wie wir unseren Garten gestalten, haben wir es in der Hand, einen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität zu leisten.

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$8) '(0 :(* =80 1$785*$57(1 Ɯ VON DER IDEE ZUR UMSETZUNG Ob groß oder klein, Privatgarten oder Firmenareal: Im Grunde hat jede Grünfläche das Potenzial, zu einem vielfältigen Lebensraum für Menschen, Pflanzen und Tiere zu werden. Damit dies gelingen kann, muss die Gartengestaltung jedoch gut bedacht und geplant werden; schließlich handelt es sich dabei um eine Investition, die für einige Jahrzehnte Bestand haben soll. Entsprechend ist die Planungsphase ein sehr wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem schönen und funktionierenden Naturgarten. Wird dieser Teil weggelassen, sind permanente Korrekturen und Anpassungen während der Bauphase unvermeidbar, was nicht nur Nerven, sondern im schlechtesten Fall auch viel Geld kostet. Fällt das Endresultat dann auch noch unbefriedigend aus, ist der Frust groß.

Wünsche und Vorstellungen formulieren Wer sich eine Gartenneugestaltung wünscht, sollte nicht als Erstes in den Baumarkt fahren, sich mit Werkzeug, Gartenplatten und Holzlatten eindecken und gleich loslegen, sondern sich zuerst ausführlich Gedanken über die eigenen Wünsche und Bedürfnisse machen. In der ersten Phase geht es also darum, zunächst einmal alle Vorstellungen und Träume – und seien sie auch noch so verTȹEMVǾŢ CWHU 2CRKGT \W DTKPIGP 5COOGNP 5KG $KNFGT aus Zeitschriften oder Büchern von Gärten, die Ihnen besonders gefallen oder besuchen Sie eine Gartenmesse und lassen Sie sich von den verschiedenen Gartenstilen und Schaugärten inspirieren. Beantworten Sie sich die Frage, was Ihnen

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WPF QFGT +JTGP (COKNKGPOKVINKGFGTP KO )CTVGP wichtig ist: ¬ Welche Pflanzen lieben Sie, welche mögen Sie nicht? ¬ Wie viel Zeit möchten oder können Sie im Garten verbringen? Wieviel davon mit Arbeiten und wieviel mit Entspannen und Genießen? ¬ Welche Gartenräume sind Ihnen wichtig? ¬ Welche «Funktionen» sollte der Garten haben? Braucht er einen Spielplatz oder eine Feuerstelle? Oder vor allem lauschige Sitzplätze und Nischen? ¬ 9Q JCNVGP 5KG UKEJ IGTPG NKGDGT CWH! +O Schatten oder in der Sonne? ¬ Welche Materialien mögen Sie? ¬ Welcher Stil sagt Ihnen zu? Welche Formen und Farben mögen Sie?

Den Ist-Zustand analysieren Sind die eigenen Wünsche und Vorstellungen notiert, geht es in einem weiteren Schritt darum, das Gelände zu analysieren. Insbesondere, wenn die gewünschte Gartenumgestaltung über eine reine Neubepflanzung hinausgehen sollte, sind umfassendere Grundlageninformationen nötig. Grundlagen beschaffen Während bei einem Neubau die notwendigen Grundlagen wie Baupläne oder Geländeaufnahmen in der Regel vorhanden sind, müssen sie bei einer Gartenumgestaltung meist erst beschafft werden. Gelände- und Vegetationsaufnahmen sind zentral,


um die aktuelle Situation aufzuzeichnen und mit diesen Daten einen Grundlagenplan in einem geeigneten Maßstab zu erarbeiten (für den Hausgarten KFGCNGTYGKUG KO /C UVCD Ţ FCU JGK V şEO CWH FGO 2NCP GPVURTKEJV ǾO KP FGT 4GCNKVȤV &C\W gehören: ¬ Katasterpläne (Situation 1:500, in der Regel DGKO ȵTVNKEJGP -CVCUVGTCOV GTJȤNVNKEJ ¬ Leitungspläne von Strom, TV, Telefon, Gas, Kanalisation, Wasser (kann im Internet heruntergeladen oder bei den zuständigen 9GTMGP CPIGHTCIV YGTFGP ¬ Geländeaufnahmen (Geländehöhen, alle wichtigen Bauten wie Wege, Plätze, Teiche, 0GDGPDCWVGP ¬ Vegetationsaufnahmen (Bäume mit Stammund Kronendurchmesser, Sträucher, Hecken, 5VCWFGPHNȤEJGP 9KGUG 4CUGP ¬ Fotos vom Ist-Zustand (falls vorhanden, können auch Fotos vom Aushub oder Bau FGU )GDȤWFGU JKNHTGKEJ UGKP ¬ Aktuelle Baureglements (meist auf den 9GDUKVGU FGT )GOGKPFGP XGTHȹIDCT ¬ Servitute oder Grundbucheinträge über Dienstbarkeiten gegenüber Nachbarn oder der Gemeinde

Klima und Mikroklima analysieren Das Klima hat einen großen Einfluss auf den Garten und fällt je nach Gebiet oder Region unterschiedlich aus. So herrschen im voralpinen Appenzell selbstredend andere Bedingungen vor als im warmen Rheintal zwischen Freiburg und Basel, und wieder andere Bedingungen in Wien oder in Niedersachsen. Diese Klimaregionen sind insbesondere bei der Wahl der Pflanzen sehr wichtig. Die richtige Klimazone kann anhand einer Karte oder mithilfe einer Internetrecherche einfach und schnell bestimmt werden. Von noch größerer Bedeutung sind für mich als Gartengestalter jedoch die verschiedenen Mikroklimas rund um das Gebäude: Ist der Garten stark besonnt? Liegt er in Hanglage oder in ebenem Gebiet? Ist der Boden eher trocken oder eher feucht? Diese Faktoren sind entscheidend, um das eigentliche Potenzial des Gartens zu entdecken. Um dieses zu bestimmen, nimmt man am besten eine Kopie des Aufnahmeplans und ermittelt dann Schritt für Schritt die verschiedenen Mikroklimabereiche des Grundstücks. Dabei interessieren Sonnenscheindauer, Feuchtigkeitsgehalt des Bodens, Beschattung und Wurzelkonkurrenz von allfällig vorhandenen Bäumen und Sträuchern sowie spezielle Situationen wie überschüttete Flächen von Tiefgaragen oder Fundamente von Bauten. Auf dem Plan werden dann, am besten mit unterschiedlichen Farben, die verschiedenen Zonen eingezeichnet. Sie helfen uns später, für jede Zone die TKEJVKIGP 2HNCP\GPIGUGNNUEJCHVGP \W ƒPFGP FKG langfristig an diesem Ort gedeihen können.

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vollsonnig, Morgen bis Abend Tiefschatten halbschattig sonnig (ohne Morgensonne) Morgensonne sonnig, heiß, trocken

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Ein Gebäudeplan mit Klimazonen ist hilfreich, um für jeden Bereich die richtigen Pflanzen \W ƒPFGP


Ein Konzept entwickeln Sind die nötigen Grundlagen beschafft und die

/KMTQ -NKOC $GTGKEJG CPCN[UKGTV MCPP OCP UKEJ daran machen, das eigentliche Konzept zu entwickeln. Dabei steht das Bestreben im Zentrum, die Qualitäten des Standortes mit den Wünschen der Gartenbesitzer möglichst gut miteinander in Einklang zu bringen. Der Prozess hin zu einem fertigen Konzept kann mitunter aufwendig und schwierig sein, doch ist diese Arbeit auch sehr beglückend: Schließlich handelt es sich dabei um einen kreativen Prozess, an dessen Ende ein fertiger Plan für den eigenen, individuellen Naturgarten stehen soll.

Das Gartenkonzept ist die Grundlage für einen stimmigen, gut gestalteten Garten. Wünsche und Rahmenbedingungen werden zu einem harmonischen Ganzen vereint und auf Papier festgehalten.

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Das räumliche Konzept Einen Garten kann man sich als offenen Raum vorstellen, ein bisschen wie ein Haus oder eine Wohnung, in dem oder der die Wände fehlen. In einem ersten Schritt geht es darum, diesen Raum in verschiedene Zimmer einzuteilen und diese entsprechend ihrer jeweiligen Nutzung auszurichten. So kann es beispielsweise ein schattiges Zimmer für heiße Sommertage, eines für den Anbau von Beeren und Gemüse, eines zum Spielen und eines für die gemütliche Außenfeuerstelle geben. Die einzelnen Zimmer müssen dabei so angelegt werden, dass sie auch mit den mikroklimatischen Bedingungen harmonieren und sich – auch ohne Wände – voneinander abgrenzen lassen. Auch sollte auf die Größe der einzelnen Räume geachtet werden, denn in zu großen Zimmern fühlen sich einzelne Menschen oder kleine Gruppen schnell unwohl. Umgekehrt kann eine geschickte Einteilung in verschiedene Zimmer den Garten größer und auch vielfältiger erscheinen lassen, als er eigentlich ist. Schon manch ein Hausbesitzer hat

Der Garten ist ein Raum, der durch das Aufteilen in einzelne Gartenzimmer spannend wird. Nischen, Ecken und Plätze, die verschiedene Qualitäten in Bezug auf Licht und Schatten oder die Nutzung bieten, machen einen Garten zur eigentlichen Wohlfühloase.

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gestaunt, was sich mit einer klugen räumlichen Gestaltung aus einem kleinen Reihenhausgarten machen lässt. Es lohnt sich, das entstehende räumliche Konzept immer wieder kritisch zu überprüfen: Wurden alle Wünsche und Bedürfnisse wirklich berücksichtigt? Wird der verfügbare Raum sinnvoll und gut genutzt? Gibt es ausreichend Platz für den großen Esstisch? Und sind die Wege so angelegt, dass man sich frei bewegen kann und nicht dauernd Umwege machen muss? Das formale Konzept Naturgärten werden oft mit mäandernden Formen assoziiert, während gerade oder geometrische Linien verpönt zu sein scheinen. Das hat vielleicht damit zu tun, dass man geschwungene Linien eher mit «Natur» assoziiert als klare, geordnete Linien. Bei der Festlegung der Form des Gartens sollte es aber gerade nicht primär darum gehen, die Natur zu imitieren, sondern darum, eine einfache,


zurückhaltende Grundlage zu schaffen, auf der sich Natur über die Zeit entwickeln kann. Das Weiche, Geschwungene, das Romantische und Ungeplante schafft die Natur von selbst – wenn wir es zulassen! Ein bisschen Struktur in den Garten zu bringen, ist daher auf alle Fälle wichtig, denn je klarer die Grundgestaltung des Gartens ist, desto besser wirken später die ungeplanten Formen der Natur. Gerade dieses Aufeinandertreffen von klar Gestaltetem und wilden Aspekten macht schließlich auch den optischen Reiz eines naturnahen Gartens aus. Anbauten und Nebengebäude Die Gestaltung von Nebengebäuden wie Carports, Garten- und Gewächshäusern sollte genauso in die Grundplanung des Gartens einfließen wie Lauben, Pergolen und Hochbeete. Einerseits ist es wichtig, für diese Gartenelemente die richtigen Standorte \W FGƒPKGTGP CPFGTGTUGKVU DGPȵVKIV OCP HȹT 0Gbenbauten in der Regel eine Baugenehmigung. Da die Mühlen der Verwaltung manchmal langsam mahlen, ist es wichtig, diese frühzeitig beim Bauamt einzureichen, damit die Umsetzung der Gartengestaltung dann nicht verzögert wird. Auch die Größe und die für die Bauten verwendeten Materialien sollten auf die anderen Gartenelemente abgestimmt werden, damit diese sich dann später nicht als Fremdkörper entpuppen. Sinnvoll ist es auch, allfällige Erschließungsleitungen für Strom, Wasser, Gas oder WLAN bereits bei den Erdarbeiten zu verlegen. Leitungen, die nachträglich verlegt werden müssen, verursachen nicht selten hohe Kosten und erfordern den Rückbau von bereits erstellten Wegen und Anlagen. Der Gartenarchitekt wird auch dafür sorgen, dass Leitungen nicht im Bereich von Bäumen und Sträuchern liegen, damit sie immer zugänglich sind.

Pflanzen und Lebensgemeinschaften $GK FGT (GUVNGIWPI FGT $GRHNCP\WPI GORƒGJNV GU sich, zuerst mit dem «Gerüst» des Gartens anzufangen, und das heißt: mit den Bäumen und Sträuchern. Sie sind sozusagen die Protagonisten des Gartens, denn mit ihnen werden Räume gebildet, Schattenplätze gestaltet und Sichtschutz geschaffen. Ergänzt werden sie dann durch verschiedene Stauden, die den unterschiedlichen Standorten optimal angepasst sind. Für eine beständige Pflanzung bauen wir auf den bestehenden Bodenstrukturen auf und wählen die Pflanzengemeinschaften entsprechend aus. Es macht keinen Sinn, OberDQFGP ǾEO VKGH CD\WVTCIGP WPF GKP -KGUIGOKUEJ aufzutragen, wenn sich darunter ein verdichteter .GJODQFGP DGƒPFGV 5QNEJG #PNCIGP UKPF PWT KP den ersten Jahren beeindruckend. Nach und nach macht sich dann ihr Untergrund bemerkbar, was dazu führt, dass sich die darüber angepflanzten trockenheitsliebenden Stauden oder Gehölze verabschieden. Es überrascht nicht, dass bei der Auswahl der Pflanzen deren Ansprüche an Klima und Boden bekannt sein müssen. Des Weiteren sollten wir uns darüber im Klaren sein, wie breit und hoch die jeweiligen Pflanzen dereinst werden und wie sie sich untereinander vertragen: Nicht alle Pflanzen mögen sich gleich gut, und entsprechend gedeihen sie je nach Pflanzen in der Nachbarschaft mehr oder weniger gut. Im Naturgarten bevorzugen wir einheimische Arten, um so eine Lebensgrundlage für verschiedene einheimische Tiere zu bieten. Wer ortsfremde Pflanzen – sogenannte Neophyten – anbaut, wird vergebens auf Vögel und Insekten warten, denn diese sind auf die Blüten und Früchte von Schlehdorn, Hundsrose, Liguster oder Heckenkirsche als Nahrungsgrundlage angewiesen.

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Bei der Planung eines Gartens denkt man in anderen Zeiträumen als wir es uns gewohnt sind. Bäume und Sträucher benötigen Jahre, oft auch Jahrzehnte, bis sie sich zu ihrer individuellen Form

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und Größe entwickelt haben. Bei der Pflanzenauswahl müssen wir neben den Boden- und Lichtansprüchen auch die Größe einer Pflanze berücksichtigen.


In meinen Augen macht es auch keinen Sinn, in neu angelegten Gärten Spezialitäten zu pflanzen, die meist sehr hohe Ansprüche an die Bodenverhältnisse haben. Diese können, wenn es denn gewünscht wird, nach einigen Jahren Reifezeit nachträglich noch eingebracht werden. Grundsätzlich denken wir bei der Planung von Naturgärten nicht in Jahren, sondern in Jahrzehnten. So lange dauert es, bis sich ein Apfelbaum oder eine Strauchgruppe zur vollen Größe entwickelt hat. Erst nach dieser Zeit sehen wir, ob die Pflanzplanung nachhaltig war oder nicht. Wenn wir bereits nach drei oder vier Jahren an unseren Sträuchern herumschnippeln müssen, war die Auswahl falsch. Es gibt daher kaum einen besseren Ort als den eigenen Garten, um den zeitlichen Dimensionen der Evolution etwas näherzukommen. Im Garten wird nur belohnt, wer Geduld und Weitsicht mitbringt. Kurzfristiges Denken führt oft zu Enttäuschungen. Entsprechend kann auch erst nach mehreren Jahren wirklich beurteilt werden, ob die Planung des Naturgartens gelungen ist oder nicht. Nachhaltige Materialien Zu einem Naturgarten passen nachhaltige Materialien, die in umweltschonenden und sozial verträglichen Produktionsabläufen und möglichst regional angefertigt worden sind. Nachhaltige Materialien haben außerdem meist eine hohe Qualität, sind robust und damit auch langlebig. Für den Naturgarten geeignet sind beispielsweise Naturstein und Holz in ihrer ursprünglichen Form, aber auch Beton oder Recyclingmaterialien, zum Beispiel aus dem

Materialien zu den jeweiligen Standorten und der intendierten Nutzung passen. So wird man einen Vorplatz, auf dem sich Fahrzeuge bewegen, in erster Linie funktional und belastbar mit einem durchlässigen Belag belegen. Für einen Schattenplatz, auf dem wir uns geborgen fühlen sollen, verwenden wir hingegen eher einen Kies- oder Rindenbelag. Der Sitzplatz mit dem Esstisch, an dem wir die meiste Zeit im Garten verbringen, ist dafür mit einem robusten, einheimischen Naturstein ausgelegt. Machbarkeit und Kosten Gartengestalter mit sehr viel Erfahrung oder eigenem Ausführungsbetrieb sind in der Regel ein Garant dafür, dass sich die geplanten Maßnahmen problemlos technisch umsetzen lassen. Wer bis zu diesem Punkt alles selbst geplant hat, sollte spätestens zum jetzigen Zeitpunkt einen Gartenbauer mit Naturgartenwissen und Erfahrung beiziehen. Dieser Fachmann wird das Projekt auf Machbarkeit prüfen – und wenn gewünscht – eine Kostenschätzung erstellen. Arbeitet man von Anfang an mit einer Fachperson zusammen, wird diese schon beim ersten Gespräch das Budget abfragen, denn letztendlich muss sich FGT )CTVGP CWEJ ƒPCP\KGTGP NCUUGP 9CU XKGNGP Hausbesitzern nicht bewusst ist, ist, dass eine Gartenanlage auch in Etappen gebaut werden kann. Insgesamt ist das zwar nicht günstiger, doch können die Investitionen so über mehrere Monate oder Jahre verteilt werden.

Rückbau des vorherigen Gartens, können im NaturICTVGP 8GTYGPFWPI ƒPFGP 9KEJVKI KUV FCUU FGP Gartenbesitzern die ausgewählten Materialien gefallen und dass sie sich wohlfühlen, wenn sie von diesen umgeben sind. Daneben gilt es aber natürlich auch darauf zu achten, dass die verwendeten

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Familiengarten ohne Rasen


Für viele Gartenbesitzende kaum denkbar: ein Garten für Kinder ohne Rasen. Wie sollte das funktionieren? Bestens, wie dieses Beispiel eines kleinen Reihenhausgartens zeigt. «Unsere Kinder genießen im Garten die verschiedenen Plätze, hüpfen auf den Wegen und beobachten mit Inbrunst alles, was da blüht und gedeiht», schwärmt die junge Familie, die diesen Garten in der Nähe des Bodensees bewohnt.

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Die Ausgangslage

Das Konzept

Als ich die Familie das erste Mal besuchte, traf ich auf einen kleinen Reihenhausgarten, wie man ihn KP FGT 5EJYGK\ WPF KP &GWVUEJNCPF ȹDGTCWU JȤWƒI sieht: ein mit Betonsteinen ausgelegter Sitzplatz direkt am Haus, eine daran anschließende Rasenfläche und an den Grundstücksgrenzen Hecken und Holzwände als Sichtschutz vor neugierigen Blicken der Nachbarn. Inspiriert von der räumlichen Gestaltung eines Schaugartens auf einer Gartenmesse, wünschte sich die Familie einen vielfältigen Garten, in dem auch die kleinsten Nischen gestaltet und genutzt werden. Auf der Wunschliste der jungen Familie standen außerdem ein großzügiger, gemütlicher Sitzplatz am Haus, ein Spielbereich für die Kinder, blühende Beete, Baumfrüchte zum Pflücken sowie ein Kräutergarten. Auch die alte Hängeschaukel und der Hochzeitsbaum – ein japanischer FächerAhorn (Acer palmatum) – sollten im neuen Garten GKPGP 2NCV\ ƒPFGP GDGPUQ YKG GKPG (GWGTUEJCNG Wie sollte das alles auf eine Fläche von knapp şO2 passen?

Der Schlüssel zur Lösung liegt in der Aufteilung des Gartens. Gerade bei kleinen Gärten ist es ratsam, die Fläche aufzuteilen und verschiedene kleine «Gartenzimmer» anzulegen. Im Gegensatz zur NCPFNȤWƒIGP /GKPWPI YKTMV GKPG UQNEJG #WHVGKNWPI nicht beengend, sondern lässt den Garten sogar ITȵ GT WPF YGKVNȤWƒIGT GTUEJGKPGP Außerdem wird ein abwechslungsreich gestalteter Garten viel spannender als eine einzige, gleichförmig gestaltete Fläche. Geschickt gegliedert und bepflanzt lässt er je nach Standort verschiedene Ein- und Ausblicke zu und ermöglicht es einem beim Durchschreiten immer wieder Neues zu entdecken. Dieser Grundgedanke ist Basis für alle drei Konzepte, die wir der Familie vorgestellt haben. Entschieden haben sie sich schließlich für die Version «Fuego».


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«Fuego»

«Madera»

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«Vento»

1 Sitzplatz mit Bodenplatten aus Recyclingmaterial

1 Sitzplatz mit Holzdeck aus Lärche

1 Sitzplatz (bestehend)

2 Holzwände (bestehend), berankt

2 Johannisbeerstrauch

2 Holzwände (bestehend), bewachsen mit Reben, Clematis und Schlingrosen

3 Fächer-Ahorn, verpflanzt

3 «Morgentau» – Schattensaum mit Veilchen, Hasenlattich, Glockenblumen, -PCWVKG W ŠC

3 Sitzmauer aus Recyclingmaterial 4 Aronia 5 «Duftwolke» – Streifen für wunderbar duftende Stauden 6 Schrittplatten aus Recyclingmaterial 7 «Kleine Nachtmusik» – Komposition mit hohen Wildstauden, Nacht- und KönigsMGT\GP 0CEJVXKQNGP )NQEMGP DNWOGP W ŠC 8 «Morgentau» – Schattensaum mit Veilchen, Hasenlattich, Glockenblumen, -PCWVKG W ŠC 9 Liguster und Strauchrose 10 Rundkiesbelag, mit Platz für SchwebeSchaukel und Feuerschale 11 «Blüemlisalp» – Wiesenblumenbeet mit Margeriten, Flockenblumen, -PCWVKG W ŠC 12 Strauchrose

4 Aronia oder Johannisbeerstrauch 5 «Herbst Zeit Los» – heimische Hochstaudenflur, ergänzt mit Herbstastern, *GTDUV #PGOQPGP 5QPPGPJWV W ŠC 6 Sitzsteine aus Rorschacher Sandstein 7 Rundkiesbelag, mit Platz für SchwebeSchaukel und Feuerschale 8 Cassis 9 Felsenbirne 10 «Tausendschön» – bewachsene Wegränder mit Malve, Tausendgüldenkraut, 9GIYCTVG 4GUGFG W ŠC 11 Strauchgruppe mit Färber-Ginster

4 Weichsel-Kirsche 5 «Räuber Hotzenplotz» – Auslese von üppigen Waldstauden, Farnen und Gräsern 6 Wilder Flieder 7 «Kleine Nachtmusik» – Komposition von hohen Wildstauden mit Nacht- und Königskerzen 8 Strauchgruppe aus Hecht-Rose, Cassis und Rotem Holunder 9 Brechsandbelag, mit Platz für Schwebe-Schaukel und Feuerschale 10 «Herbst Zeit Los» – heimische Hochstaudenflur, ergänzt mit Herbstastern, *GTDUV #PGOQPGP 5QPPGPJWV W ŠC 11 Strauchrose 12 Holzwand (bestehend), bewachsen mit Reben

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Sitz-, Liege- und Spielbereich Da der Garten für Baumaschinen nahezu unzugänglich ist, haben wir uns entschieden, den Garten nur mithilfe weniger baulicher Maßnahmen zu gliedern. Als zentrale Strukturelemente haben wir Natursteinblöcke aus Calanca Gneis verwendet. Diese fassen sowohl den Sitzplatz am Haus als auch den neu geschaffenen Spiel-, Liege- und Sitzbereich ein und dienen gleichzeitig als weitere Sitzelemente. Der triste Betonsteinplatz am Haus wurde von der Größe her belassen, jedoch mit Natursteinplatten aus Tessiner Granit neu ausgelegt. Den zweiten, neu geschaffenen Aufenthaltsbereich haben wir kreisförmig konzipiert und mit einem Kiesbelag versehen. Dort stehen jetzt die Hängeschaukel sowie die Feuerschale und laden zum Verweilen ein.

Kaum zu glauben, was in einem kleinen ReihenhausICTVGP UQ CNNGU 2NCV\ ƒPFGP kann: Kinderspielmöglichkeiten, ein Feuerplatz und verschiedene heimische Pflanzenarten.

Verwendete Materialien ¬ ¬ ¬

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Bodenplatten in Bahnen aus Calanca Gneis Sitzsteine aus Calanca Gneis Kiesmaterialien: Wandkies 1. Klasse, Straßenkies gebrochen 0–15 mm, Rundkies 4–8 mm aus der Region Kompost aus der regionalen Kompostieranlage zur Bodenverbesserung

Ein Blick von Süden zum Haus zeigt, wie viel mehr es in einem Garten mit verschiedenen «Zimmern» zu entdecken gibt.

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Der großzügige Sitzplatz wurde mit Natursteinplatten neu ausgelegt. Die Sitzmauer rundet den Sitzplatz nach Süden ab und sorgt für Gemütlichkeit.

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Die Bepflanzung Die ausgewählten Pflanzenkompositionen sind auf den bestehenden Boden abgestimmt, da der Aufwand für einen Bodenaustausch viel zu groß gewesen wäre. Durch die bestehende Ligusterhecke und die neu gepflanzten Sträucher und Bäume sind im Garten auf kleinstem Raum verschiedene Mikroklimas entstanden. Dieser Umstand lässt sich nutzen, um eine große Vielfalt an Lebensbereichen zu schaffen und verschiedene heimische Staudenarten im Garten zu integrieren.

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Im hinteren Teil des Gartens wird eine Sauerkirsche in Zukunft für sanften Schatten sorgen, und gleichzeitig lassen sich aus den Früchten wunderbare Fruchtkuchen zaubern. Ebenfalls für die Küche bestimmt sind die Kräuter, die in der Pflanzenkomposition «Duftwolke» direkt hinter den Sitzsteinen mit integriert sind. Kletterpflanzen ranken an den beiden bestehenden Holzwänden empor und bedecken nach und nach die unansehnlichen Wände.


Kletterrosen eignen sich besonders für sonnige, trockene Standorte. Sie blühen in verschiedenen Farbtönen ab Juni bis Juli. Einige Sorten remontieren, das heißt, sie bringen im Spätsommer oder im Herbst eine zweite Blüte hervor.

Die Kletterhortensie bevorzugt halbschattige bis schattige Standorte. Sie bildet Haftwurzeln aus und kann so aus eigener Kraft an der Holzwand emporklettern.

Das Integrieren von exotischen Pflanzen ist auch im Naturgarten möglich. Hier ist es ein japanischer Fächer-Ahorn (Acer palmatum), den die Gartenbesitzer als Hochzeitsgeschenk erhalten hatten.

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Anhang


Bildnachweis Carmen Hocker (www.stilbluete.ch): Coverbild, 5 ş 5 ş 5 ş Ţ 5 ş 5 ş 5 ş 5 ş TGEJVU WPVGP 5 ş NKPMU QDGP W NKPMU WPVGP 5 ş Ţ 5 ş 5 ş Ţ 5 ş 5 ş 5 ş TGEJVU WPVGP 5 ş 5 ş 5 ş Ţ 5 ş 5 ş Ţ 5 ş QDGP W WPVGP TGEJVU 5 ş Ţ 5 ş Ţ 5 ş 5 ş 5 ş QDGP 5 ş QDGP 5 ş WPVGP 5 ş 5 ş TGEJVU WPVGP 5 ş TGEJVU 5 ş 5 ş Ţ 5 ş NKPMU WPVGP 5 ş Ţ 5 ş 5 ş 5 ş WPVGP 5 ş Ţ 5 ş 5 ş TGEJVU 5 ş 5 ş 5 ş Alle anderen Bilder stammen von Winkler Richard Naturgärten

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Register A Abbisskraut 113 #JQTP (GNF şH şH Akebie, Fingerblättrige 134, 143 Akelei 28, 39, 152, 218 Anemone Herbst- 19, 88, 152, 185, 218 Hügel- 48, 206 Zwerg- 152 Aster Berg- 48, 104, 124, 173, 176, 187 Glattblatt- 62, 224 Raublatt- 220, 124, 190, 220, 224 B $CFGICTVGP şHH $CFGVGKEJ şHH şH $GGTGP şHH şH şH şH şH şH şH şH Balkon 32 RHNCP\GP şH Bärenklau, Wiesen- 29 Beleuchtung 157 Besenginster 38 Binse Blaugrüne 104, 112 Flatter- 112 Spitzblütige 112 Birne, Kultur- 48, 50, 181, 190 Blasenstrauch, Gelber 38 $NCWTGIGP şH Blaustern, Zweiblättriger 33, 187, 218 Bocksbart, Wiesen- 28 Böschung 42, 148, 174, 184, 192, 194 Braunwurz, Geflügelte 29

C %CTRQTV şH Christrose 187 D Dachbegrünung 168, 176 Diptam, Weißer 124, 190 Dotterblume, Sumpf- 104, 113 E Ehrenpreis, Großer 39, 104 Eibe 33, 36, 38, 73, 99, 142, 181 Eibisch, Echter 124 'KPICPIUDGTGKEJ şH şH şH Eisenhut, Purpur- 124, 169, 174 Erbsenstrauch 38 F Faulbaum 169, 181 Felsenbirne Echte 19, 33, 36, 38, 43, 73, 85, 97, 111, 117, 154, 169, 176, 194 Kupfer- 33, 104, 134 Fetthenne, Dickblättrige 187 (GWGTUVGNNG RNCV\ şH 206, 218 Fingerhut, Gelber 223, 117, 152 (NKGFGT 9KNFGT şH Flockenblume Berg- 19, 28, 88, 187, 223 Skabiosen- 19, 28, 73 Wiesen- 19, 28 Flohkraut, Großes 29 Frauenflachs 62 Froschlöffel 112, 206

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G Gamander Edel- 39, 148 Salbeiblättriger 187 Gartenmöbel 91, 229 Geißbart, Wald- 75, 152, 187 Gilbweiderich 104, 113 Gladiole, Sumpf- 104, 113 Glockenblume Breitblättrige 216 Hängepolster- 188 Nesselblättrige 19, 29, 39, 134, 136, 152, 206, şH 2ƒTUKEJDNȤVVTKIG Rundblättrige 69 Wald- 88 Graslilie, Ästige 187 Günsel, Genfer 39 H Hahnenfuß, Großer Sumpf- 104, 112 *CPI *CPINCIG şHH şH 184, 194 Hartriegel 38, 96,104, 172, 181, 215 *CUGN şH Hasenlattich 19, 73, 185, 188 Hauhechel, Dorniger 194 Hecke 33, 36, 55, 61, 64, 73, 85, 90, 104, 108, şH şH şH şH şH şH şH Heckenkirsche, Rote 150, 185 Herzgespann 152 *QEJDGGV şHH Holunder Schwarzer 75, 123, 156, 181 Trauben- 33, 88, 181 Holz CTVGP şH FGEM şHH şHH şHH DCW şH

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XGTYGPFWPI şH YCPF şH şHH Hornblatt, Raues 104, 112 *WHGKUGPMNGG 5EJQRƒIGT *WPFUMCOKNNG (ȤTDGT şH I Igelkolben, Ästiger 104, 112 Immenblatt 75, 152, 216 J Johannisbeere, Alpen- 38, 143 Johanniskraut Behaartes 28 Echtes 148, 194 K Kalmus 88, 104, 112 Kies DGNCI şH şHH şH şH şHH şH RNCV\ şH şH şHH şHH YGI şH Kirsche, Vogel- 181 Kirschlorbeer 142 -NGVVGTRHNCP\GP şHH -NGVVGTTQUGP şH -NKPMGT şHH Knoblauchhederich 39, 134, 216 Knöterich Schlangen- 29 Sumpf- 112 Königskerze Großblütige 175 Schwarze 104, 173 Kornelkirsche 36, 38, 143, 148, 176 Kosten 15, 209 -TȤWVGT şH 199, 218


Kreuzdorn 38, 123, 172 Krokus, Frühlings- 39, 218 -ȹEJGPUEJGNNG şH Kugellauch, Purpur- 124 L .CDMTCWV 'EJVGU şH Laichkraut Glänzendes 104 Krauses 104 Schwimmendes 112 Lebensbaum 142 Leimkraut Nickendes 124 Taubenkropf- 88 Lerchensporn, Gelber 69, 206, 217 Lichtnelke, Kuckucks- 29, 62 Liguster 36, 38, 88, 123, 180 Lungenkraut 74, 152, 216 M Mädesüß Echtes 112, 174 Kleines 28 Malve Moschus- 28, 39, 124, 194 Wilde 124 Margerite, Wiesen- 28, 62 Märzenglöckchen 29 Mauerpflanzen 69, 86, 187 Mauerpfeffer Dickblättriger 39, 69, 176 Weißer 69, 86, 176, 187 Mauerraute 69 Minze, Wasser- 104, 113 Mispel, Echte 127, 150 Mithilfe 224 Möhre, Wilde 28, 88

N Nachtkerze 190 Nachtviole 39, 152, 190, 218, 223 Narzisse &KEJVGT şH Gelbe 28 0CUEJICTVGP şH şH şH şH Natternkopf 39, 48, 76, 138, 173, 176, 187, 190 0CVWTUVGKP şH şH şH şH şH 157, 188, 209, 221 Nelke, Kartäuser- 39, 48, 76, 138, 140, 176, 190, 199 Nelkenwurz, Bach- 113 Nieswurz, Stinkende 39, 134, 206, 216 O Ochsenzunge 173 Odermennig 48, 194 Oleander 142 P 2CXKNNQP şH şHH 2GTIQNC şHH Perlgras, Nickendes 39, 136 Pfaffenhütchen 75, 143, 181 Pflanzgefäß 34, 229 Pflege 64, 88, 127, 178, 198 Phlox, Hoher Stauden- 124 Pimpernuss 38 R Ramblerrose siehe Schlingrose Rankgerüst 36, 88, 134, 138, 188, 190 4GE[ENKPIOCVGTKCN şH şHH şH şH Regenerationszone 54, 76, 102, 128 4GKJGPJCWUICTVGP şHH şHH Rindsauge, Weidenblättriges 28, 194

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Rohrkolben, Zwerg- 104, 112 Rose Bibernell- 38, 104, 143, 154, 220 Busch- 38, 150 Hunds- 61, 88, 90, 123, 172, 177, 194 Raublättrige 38 Wein- 61, 88, 123, 176 Zimt- 123, 148, 154, 194 4QUGPUQTVGP şH şHH Ruprechtskraut 134, 216 S Salbei Garten- 49, 78 Klebrige 152, 216 Steppen- 104 Wiesen- 28, 104 Sauerdorn 38, 154, 172, 194 Schachbrettblume 29 Scharbockskraut 136, 217 Schattenblume, Zweiblättrige 39, 136, 216 Schlehdorn 88, 104, 181 Schlingrosen 56, 88, 92, 100, 138, 150 Schlüsselblume Frühlings- 28, 190, 206 Wald- 88, 152 Schneeball Gemeiner 150, 216 Wolliger 38, 75, 104, 172 Schneeglöckchen 28, 218 Schokoladenwein 143, 148 Schöllkraut 39, 69 Schotterrasen 170 Schwanenblume 104, 113 Schwertlilie Sibirische 29, 113 Sumpf- 88, 104, 112, 207 Schwimmteich 58, 96, 116, 120, 128 Seerose, Weiße 104, 112

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Segge Sumpf- 112 Wald- 75 Seidelbast, Echter 187 Seifenkraut, Rotes 187 5KEJVUEJWV\ şH şH şH şH 5KV\RNCV\ şHH şH şH şH şH şHH şHH şH şHH şHH şHH Skabiose, Tauben- 91, 104 Solitärgehölze 127 Sonnenhut Deams 62 Gelber 124, 220, 56 Purpur- 220 Sonnenröschen 69 5RCNKGT şH Spielbereich 20, 54, 75 5VCJN şH şH şH şH Standort JCNDUEJCVVKI şH şH şH UEJCVVKI H şH şH şH şH UQPPKI şH şH şH 187, 190 Stechpalme 150, 181 Steinbrech, Rundblättriger 69 Storchschnabel Blutroter 48, 149, 194, 206 Brauner 28, 62 Wald- 88, 188, 216 Wiesen- 29 Strauchkronwicke 38 5VTCWEJTQUG şHH Streifenfarn, Braunstieliger 39, 69, 86


T Tannenwedel 112 Taubnessel, Gefleckte 39, 216 Tausendblatt, Ähriges 112 Teichbinse 112 Teichpflanze siehe Wasserpflanze Teichrose, Große 112 Traubenhyazinthe Gemeine 104 Kleine 39 Traubenkirsche 150, 181, 206 6TQEMGPOCWGT şH şHH şH şHH şH şH Tulpe Felsen- 124, 148 Weinberg- 39, 104, 148, 194 Zwerg- 148 U Unterhalt siehe Pflege V Veilchen, Wohlriechendes 28, 188 Vogelbeere 181 Vorgarten 74, 134 W Wacholder Echter 143 Virginischer 143 Waid, Färber- 39, 124 Waldnelke, Rote 29 Waldrebe 134, 188 Wasserbecken 86, 138, 155, 206, 210 Wasserdost 62, 113, 124, 174 Wasserpflanze 88, 112, 138 Wegwarte 76, 124, 148, 176 Weide, Sal- 181

Weidenröschen Rosmarin- 124, 138 Schmalblättriges 62, 124, 174 Weiderich, Blut- 104, 113, 124, 174 Wein, Wilder 36, 56, 134, 143, 148 Weißdorn Eingriffeliger 143 Zweigriffeliger 143, 172, 181 Wermut, Echter 39 Wiese 62, 124, 172 9KGUGPDNWOGP şH Wiesenraute, Akeleiblättrige 29 Wildapfel 61, 123, 150, 206 Windröschen, Balkan- 188 Wirbeldost 207 Witwenblume, Wald- 28, 75, 136, 187, 188 Wolfsmilch Mandelblättrige 74, 88, 216 Süße 28 Warzige 69 Zypressenblättrige 148 Wucherblume, Straußblütige 190 Wundklee, Echter 88 Wurmfarn, Echter 88, 136, 216 Z Ziest Aufrechter 39 Sumpf- 113 Zimbelkraut 39, 69, 86, 188 Zittergras 28, 39, 104, 176

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Blumenwiese statt Rasen, wilde Hecken statt exotisches Ziergehölz, Kies und Schotter statt Beton: Möglichkeiten, den eigenen Garten naturnäher zu gestalten und ihn zum Lebensraum für verschiedene heimische Pflanzen und Tiere zu machen, gibt es viele. Doch aus den eigenen Ideen ein stimmiges und für den eigenen Garten passendes Ganzes werden zu lassen, ist nicht immer leicht. In diesem Buch zeigt der renommierte Gartengestalter Peter Richard anhand verschiedener Vorher-NachherBeispiele aus der Naturgartenpraxis auf, wie aus langweiligen, eintönigen Gärten wahre NaturRCTCFKGUG YGTFGP MȵPPGPǾŢ XQP FGT #WUICPIUNCIG über das Konzept bis zur Umsetzung.

ISBN 978-3-258-08220-2


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Richard, Wege zum Naturgarten by Haupt Verlag - Issuu