Bruno P. Kremer Klaus Richarz
ISBN 978-3-258-08155-7
TIERE IN MEINEM
Gomez°Lambertz°Meynhardt
Welche Nahrung bevorzugen die verschiedenen Gartenbesucher? Wo schlafen und ruhen sie gerne? Was benĂśtigen sie fĂźr eine "/#,)$/"& %" ,/1-Ć? +72+$Č„ $ )Çž 4&" $/,ŧ ,!"/ ()"&+ %/ /1"+ ist, dieses Buch bietet alle erforderlichen Informationen und eine FĂźlle von Anregungen, um das eigene kleine Naturschutz$" &"1 72 $"01 )1"+Ç˝
Kremer, Richarz
Ăœppige Natur sowie tierische Gäste und Besucher unmittelbar vor der HaustĂźr? Wer wĂźnscht sich das nicht! Dieser reich bebilderte und umfassende Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie in Ihrem Garten aktiv etwas fĂźr Wildtiere tun und geeignete Lebensräume fĂźr Insekten, Amphibien, Reptilien, VĂśgel, )"!"/*ĂŞ20" 2+! 4"&1"/" )"&+0ĂŞ2$"/ 0 % Ć›"+ (ņ++"+Ç˝
TIERE IN MEINEM GARTEN
Peter Gomez°Mark Lambertz°Timo Meynhardt
GARTEN
Wertvolle Lebensräume fßr VÜgel, Insekten und andere Wildtiere gestalten
Bruno P. Kremer Klaus Richarz
TIERE IN MEINEM
GARTEN
Wertvolle Lebensräume für Vögel, Insekten und andere Wildtiere gestalten
Haupt Verlag
Bruno P. Kremer studierte Biologie, Chemie und Geologie. Nach langjähriger Tätigkeit in der Forschung sowie als Wissenschaftsjournalist lehrte er am Institut für Biologie und ihre Didaktik der Universität zu Köln. Er hat bereits zahlreiche erfolgreiche Natursach- und -erlebnisbücher veröffentlicht. Klaus Richarz ist Biologe und war seit 1980 hauptamtlich im Naturschutz tätig. 1991–2013 leitete er die Staatliche Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland- Pfalz und Saarland – Institut für angewandte Vogelkunde. Er schreibt Sachbücher zu den Themen Vögel, Fledermäuse und Naturschutz. Umschlagabbildungen Vorne : Gartenrotschwanz mit Holunderbeere (Blickwinkel/AGAMI/J. van der Neut) ; Garten (Bruno P. Kremer) ; Eichhörnchen (Seawhisper/Dreamstime) ; Igel (Alexas_Fotos/Pixabay) ; Biene ( Christoph Settele) Rücken: Herbstaster mit Biene (Joshua Mayer/Flickr/CC-BY-SA-2.0) Hinten: Garten (Bruno P. Kremer); Haselmaus (Frank Vassen/Flickr/ CC-BY-SA-2.0); Admiral (Ian Kelsall/Pixabay); Zauneidechse (7854/Pixabay); Teichfrosch (Gabriela Fink/Pixabay) Wir gehen davon aus, dass alle im Buch beschriebenen Angaben und mpfehlungen richtig sind, trotzdem können weder die Autoren noch der E Verlag irgendwelche Haftung für Schäden übernehmen. Der Haupt Verlag wird vom Bundesamt für Kultur mit einem Strukturbeitrag für die Jahre 2016–2020 unterstützt. 1. Auflage : 2020 Diese Publikation ist in der Deutschen Nationalbibliografie verzeichnet. Mehr Informationen dazu finden Sie unter http ://dnb.dnb.de. ISBN 978-3-258-08155-7 Gestaltung und Satz : pooldesign, CH-Zürich Lektorat : Frauke Bahle, D-Merzhausen Alle Rechte vorbehalten. Copyright © 2020 Haupt Bern Jede Art der Vervielfältigung ohne Genehmigung des Verlages ist unzulässig. Printed in Austria Wünschen Sie regelmäßig Informationen über unsere neuen Titel im Bereich Garten und Natur ? Möchten Sie uns zu einem Buch ein Feedback geben ? Haben Sie Anregungen für unser Programm ? Dann besuchen Sie uns im Internet auf www.haupt.ch. Dort finden Sie aktuelle Informationen zu unseren Neuerscheinungen und können unseren Newsletter abonnieren.
Inhalt Einladung zum Mitmachen
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TEIL 1
NATURGARTENELEMENTE IM ÜBERBLICK Gärten für den Naturschutz – Naturschutz in den Gärten Gehölze im Garten : Bäume, Hecken und Gebüsche Blumengärten und Gartenblumen Trockenmauern und Steinhaufen Kleingewässer im Garten
9 12 22 50 78 104
TEIL 2
GEZIELTE FÜRSORGE FÜR DIE GARTENTIERE
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Hauskatzen im Garten Ohrwurm und Florfliege : u nterschätzte Nützlinge Bienen, Hummeln, Wespen : Lassen Sie es brummen Schmetterlinge : flatterhafte Gäste Lebenshilfen für Amphibien Reptilien : sonnenhungrige Kriechtiere Vögel : gefiederte Gartenbesucher Fledermäuse : nächtliche Gartenbesucher Weitere Kleinsäuger im Garten
124 132 138 156 170 184 194 242 258
ANHANG
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Garten-Check : Wie ökofit ist Ihr Naturgarten ? Zum Nach- und Weiterlesen Bildnachweis Register
280 282 283 284
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Einladung zum Mitmachen
Ein Garten, der nur aus einer kurz geschorenen Rasenfläche besteht, verdient diese Bezeichnung eigentlich gar nicht. Auch die leider viel zu weit verbreitete Kombination von Rasen, Rosen und Rhododendren trägt nicht wirklich zu erlebbarer Lebendigkeit bei, selbst wenn diesem offenbar beliebten Grundarrangement eventuell ein paar Krüppelkiefern oder Scheinzypressen aus dem letzten Baumarkt-Sonderangebot zur Seite gestellt sind. Solche Anpflanzungen, wie man sie fast überall in den Neubau-Speckgürteln unserer Dörfer und Städte wahrnehmen muss, sind ökologisch so gut wie wertlos und mit Sicherheit eine vorerst völlig vertane Chance, der Siedlungsnatur ein paar sympathische Züge zu verleihen und einen dringend benötigten Lebensraum zurückzugeben. Es ist kaum zu verstehen, warum so viele Gartenbesitzer an diesem schnarchlangweiligen «Gartendesign» kleben. Wir schlagen Ihnen in diesem Buch bedenkenswerte Alternativen zur meist eher einfallslosen Naturferne einer angeblich extrem pflegeleichten Grünumgebung Ihres Hauses vor – nämlich einen auch allen formalästhetischen Ansprüchen genügenden und nach ökologischen Gesichtspunkten gestalteten Lebensraum, der viele positive Merkmale der naturnahen Kulturlandschaft, wenn nicht sogar der Natur als solcher, aufweist. Die nach einer Umgestaltung einer öden Ausgangsfläche oder einer kompletten Neuanlage sich alsbald einstellende Artenfülle ist überwältigend. Hier können Sie nämlich fortan Bienen, Hummeln und Schwebfliegen erleben, gewiss auch Käfer und Schmetterlinge, dann aber auch Vögel und sicherlich etliche Kleinsäuger, die – wie etwa der Igel – ab und zu und vor allem nächtens auf ihren Streifzügen vorbeischauen.
Naturnah angelegte und mit Pflanzen artenreich bestückte Gärten entwickeln sich in überschaubar kurzer Zeit zu interessanten Klein- und Teillebensräumen. Sie bieten vielen sympathischen Kleintieren die notwendigen Nahrungsressourcen sowie auch Ruheräume, Vermehrungsplätze und Verstecke. Somit werden sie zum Bestandteil eines geradezu unentbehrlichen Lebensraumnetzwerkes, das unsere vielfach zur monotonen und zudem heftig begifteten Agrarsteppe verkommene freie Landschaft so weithin leider nicht mehr anbieten kann. Hausgärten (und ähnliche Flächen an öffentlichen Gebäuden) werden dann zu stückweise geretteter Natur. Und noch etwas : Gärtnern im Einklang mit der Natur verspricht eine wunderbare Teilhabe an der Natur entfaltung im überschaubaren Maßstab – und dies übrigens über das gesamte Jahr hinweg. Sie werden aktiv an überaus spannenden Naturvorgängen beteiligt sein. Machen Sie also bitte mit – und entwickeln Sie mit den in diesem Buch vorgestellten Anregungen Ihr eigenes kleines Naturschutzgebiet. Wir widmen dieses Buch ausdrücklich dem Andenken an unsere Freunde und Kollegen Jürgen Dahl, Michael Lohmann, Klaus Meyer-Abich, Gunter Steinbach und Horst Stern sowie vielen anderen, die sich schon vor vielen Jahren argumentativ dafür einsetzten, im eigenen Garten ein ganz kleines Stück Erde aus dem flächenweiten Angriff auf die Natur herauszunehmen. Bruno P. Kremer (Wachtberg) und Klaus Richarz (Lich)
Teil 1
NATURGARTEN ELEMENTE IM ÜBERBLICK
Ebenso wichtig sind Reisighaufen als nischenreiche Kleinstrukturen.
ÖKO-TELEGRAMM DAS WICHTIGSTE IM ÜBERBLICK YY
Pflanzgruppen aus Gehölzen gliedern den Garten sowohl optisch als auch funktional.
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Gartenhecken oder Gebüsche sind typische Saumbiotope, wie sie am Übergang von Gehölzen zu Ackerland oder Wiesen zu finden sind.
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Sie verknüpfen dadurch Nachbarlebensräume miteinander und unterstützen äußerst wirksam die ökologische Vernetzung.
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Jede Pflanzgruppe aus Sträuchern im Verbund mit einem oder mehreren Hausbäumen !) ist ein außerordentlich interessanter, weil vielfältig (keine Nadelholzarten gegliederter Kleinlebensraum.
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Gartengehölze sind Versteck, Ruhezone, Nistraum und Nahrungsressource mit einem reichen Angebot an Sämereien, Beeren und anderen Früchten – und als solche für die gesamte Kleintierwelt unersetzlich.
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Tierfreundliche Gehölze Pflanzenporträt
Gewöhnliche Felsenbirne Amelanchier ovalis Rosengewächse (Rosaceae) Blütezeit : April–Mai
Gartentierbonus
Gartentipp
Sommergrüner, dichtkroniger Strauch, bis etwa 3 m. Triebe filzig behaart. Blätter wechselständig, Blattstiel behaart, Spreite 3–5 cm lang, breit oval, an beiden Enden gerundet, oberseits mattgrün und kahl, unterseits heller und anfangs filzig, später kahl und nur noch mit Achselbärten. Blüten in endständigen, aufrechten Trauben, reinweiß oder leicht gelblich, mit schmalen Kronblättern, erscheinen kurz vor dem Laub. Apfelfrüchte kugelig, reif blauschwarz, beerenartig.
Wegen des frühen Blühtermins wertvolle Insektennahrung (Nektar und Pollen). Die ab Juli reifen Früchte sind bei Vögeln und Kleinsäugern beliebt. Für Vögel wegen der sparrigen und meist dichten Verzweigung auch ein wertvolles Nistgehölz.
Unbedingt empfehlenswert als Solitär oder als Bestandteil einer Misch- oder Wildobsthecke. Die Art erträgt Trockenheit und intensive Sonneneinstrahlung sehr gut und ist auch bemerkenswert windfest. Selbst im oft problematischen Stadtklima gedeiht sie gut. Ab Juni kann man von den Trieben Stecklinge gewinnen. Die Vermehrung gelingt aber auch durch die Aussaat der Samen. Ähnlich zu bewerten ist die Kanadische bzw. Kupfer- Felsenbirne (Amelanchier lamarckii).
Sommergrüner, dicht verzweigter, mittelgroßer und bedornter sowie schnittverträglicher Großstrauch um 3–5 m Höhe oder kleiner Baum. Blüten weiß, zu je 5–6 in Schirmrispen, duften etwas unangenehm nach Fisch (Trimethylamin). Apfelfrucht etwa erbsengroß, mit einem Steinkern, rot, säuerlich. Fruchtreife ab September.
Bedeutsam als Vogelnistgehölz und -versteck. Die Früchte sind typische Wintersteher, Vögel verzehren sie meist erst im Spätwinter.
Eignet sich auch für schattige Standorte. Wichtiges Schutzgehölz, lässt sich durch regelmäßigen Schnitt stark verdichten. Gedeiht auch auf Sandböden. Ökologisch gleichwertig ist der Zweigriffelige Weißdorn (Crataegus laevigata). Beide Arten werden mit der Zeit recht groß – daher rechtzeitig zurückschneiden.
Sommergrüner Strauch oder kleiner Baum, 2–6 m. Triebe grünlich, rundlich oder etwas kantig, mitunter mit schmalen Korkleisten. Blätter im Herbst attraktiv kupfer- bis karminrot. Blüten eher unauffällig, duften schwach. Die karminroten Kapselfrüchte öffnen sich im September/Oktober.
Elstern, Stare, Drosseln, Rotkehlchen und andere Singvögel verzehren gern die reifen Früchte. Die darin enthaltenen Giftstoffe wirken nur auf Säugetiere und sind für Vögel ungefährlich.
Nur an Stellen anpflanzen, von denen keine Gefahr für Kinder ausgeht : Vor allem in den Samen sind herzwirksame Digitaloide (Cardenolide) und Alkaloide enthalten, die Krämpfe auslösen können. Etwa eine Handvoll Samen ist für einen Erwachsenen tödlich. Blätter und Rinde enthalten geringere Giftmengen.
Eingriffeliger Weißdorn Crataegus monogyna Rosengewächse (Rosaceae) Blütezeit : Mai–Juni
Pfaffenhütchen, Spindelstrauch Euonymus europaeus Spindelbaumgewächse (Celastracae) Blütezeit : Mai–Juni
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Teil 2
GEZIELTE FÜRSORGE FÜR DIE GARTENTIERE
Bienen, Hummeln, Wespen : Lassen Sie es brummen
Auch im Spätsommer bietet ein artenreich bestückter Garten für Besucherinsekten mancherlei Anreize : Bienen sind immer dabei.
Die meisten Menschen leben heute reichlich naturfern in großen Städten. Erschreckend viele kennen die Natur entweder nur vom Hörensagen oder von gele gentlichen TV-Features. Der Zusammenhang von gold gelbem Honig auf dem leckeren Frühstücksbrötchen und der sprichwörtlich fleißigen Sammelarbeit der Honigbienen auf bunten Blüten ist zwar im Prinzip verbreitetes Allgemeinwissen, aber was sich dahinter an faszinierenden und wissens- bis staunenswerten biologischen Detailabläufen verbirgt, ist meist weitaus weniger bekannt.
Einfach unentbehrlich
Gäbe es keine Bestäuberinsekten mehr, lägen kurze Zeit später unwiderruflich große Teile der Landwirt schaft gänzlich an der Erde. Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren und andere Leckereien aus dem Erwerbsobstbau wie Äpfel, Birnen oder Kirschen könnte man glatt abschreiben. Auch der Weinbau wäre bald am Ende : Die unscheinbaren, angenehm duften den Blüten der verschiedenen Rebsorten der Weinrebe praktizieren zwar in bescheidenem Maße Windbestäu bung, sind aber im Wesentlichen auf Bienen, Fliegen und Käfer als Pollenspediteure angewiesen. Mehr noch : Rund ein Drittel der weltweiten Lebens mittelproduktion und etwa zwei Drittel der im globa len Maßstab wichtigsten Nahrungspflanzen sind direkt von tierischen Bestäubern abhängig. Dem bedeuten den Physiker Albert Einstein (1879–1955) schreibt man die kernige Sentenz zu : «Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.» Er könnte mit dieser fundamentalen Einsicht durchaus Recht haben. Die persönliche Kon sequenz daraus kann nur sein, den vielfach verkannten und noch häufiger nicht einmal besonders geduldeten Insekten gezielte Lebenshilfen zukommen zu lassen.
Im Ziergarten gedeihen viele bis in den Herbst blühende Arten, die ideale Nahrungsgründe für Insekten bieten, darunter die schmucke Herbst- Anemone sowie verschiedene Astern.
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Spezielle Beziehungen
Das ausgeklügelte und immer wieder überraschende Beziehungsverhältnis zwischen Bienen (im weitesten Sinne) und Blüten bzw. Blumen könnte daher ein ziem lich vehementer Impuls dafür sein, sich nicht nur für die Natur im Großen und Ganzen als etwaige Wochenendoder Urlaubskulisse zu begeistern, sondern auch aktiv etwas dafür zu tun. Dass im Supermarktregal eine grö ßere Auswahl verführerisch leckerer Honige bereitsteht, ist nämlich keineswegs selbstverständlich. Diese beson dere Angebotslage setzt tatsächlich einigermaßen intakte Beziehungsgefüge zwischen Blüten und Bienen sowie anderen Insekten als bestäubenden Besuchern voraus.
Efeu blüht (allerdings nur im Freistand) bis weit in den Oktober – für Bienen und Hummeln eine gern wahrgenommene Einladung.
Alles nur Theater : Viele harmlose Schwebfliegen sehen aus wie stechbereite Wildbienen.
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Sieht man sich indessen in der heutigen weithin tech nisch dominierten und entsprechend vereinheitlichten Landschaft um, sind durchaus berechtigte Zweifel an deren ökologischer Funktionsfähigkeit angebracht. Hier hat nicht nur die Honigbiene ihre konkreten Probleme, sondern mit ihr die gesamte komplexe und im Prinzip ebenso gänzlich unentbehrliche weitere Verwandt schaft von den Hummeln und Wildbienen über die Schwebfliegen bis zu den Schmetterlingen. Es gibt dem nach wirklich ernst zu nehmende Gründe dafür, warum man im eigenen Garten kaum noch Bienen, Hummeln oder Schmetterlinge erleben kann. Das muss uns zu denken geben. Sie können das ändern. Wenn Sie also im eigenen Wohnund Wirkumfeld für etwas mehr lebendige Naturnähe sorgen und anstelle von monotonem Dauergrün wieder die ursprüngliche Buntheit in den Garten einziehen las sen, wie sie etwa die traditionellen Kloster- und Bauern gärten so unglaublich hinreißend praktizierten, wäre das für alle Beteiligten ein unglaublicher Gewinn.
Brummende Verwandtschaft
Die zoologische Systematik stellt die Honigbiene inner halb der Hautflügler (Hymenoptera) in die Familie Apidae. Diese umfasst auch die etwas mehr als 40 hei mischen Arten der Hummeln sowie die elf Arten der Echten Wespen. Zu Letzteren zählen die zu Unrecht gefürchtete auffällige Hornisse (Vespa crabro), vier Arten Kurzkopfwespen (Gattung Vespula) sowie sechs Arten Langkopfwespen (Gattung Dolichovespula). Zu dieser Hautflüglerfamilie gehören ferner die zur Unterschei dung vom Haustier Honigbiene so bezeichneten Wild bienen, die in Mitteleuropa immerhin mit über 600 Arten vertreten sind. Ungefähr noch einmal so viele Arten stellen die einzelgängerisch (solitär) lebenden und öko logisch ebenfalls bedeutsamen Wespen. Somit umfasst die Familie Apidae zwischen Nordsee und Alpen tatsäch lich weit mehr als 1000 verschiedene Arten, die zwischen etwa 1,3 mm und 3 cm groß sind. Die Unterscheidung der einzelnen Arten ist oft recht schwierig.
Hornisse beim Blütenbesuch
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Wissenschaftlicher Name
1
Stockrose
Alcea rosea
2
Akelei
Aquilegia vulgaris
3
Astern
Aster spp.
4
Glockenblumen
Campanula spp.
5
Wegwarte
Cichorium intybus
6
Krokus-Arten
Crocus spp.
7
Bart-Nelke
Dianthus barbatus
8
Kugeldistel
Echinops ritro
9
Schneeglöckchen
Galanthus nivalis
10
Sonnenbraut
Helenium autumnale
11
Sonnenblume
Helianthus annuus
12
Lavendel
Lavandula angustifolia
13
Steinklee-Arten
Melilotus spp.
14
Mohn-Arten
Papaver spp.
15
Büschelschön
Phacelia tanacetifolia
16
Himmelsleiter, Jakobsleiter
Polemonium caeruleum
17
Himbeere
Rubus idaeus
18
Fetthenne-Arten
Sedum spp.
19
Kuhblume, Löwenzahn
Taraxacum officinale
20
Klee-Arten
Trifolium spp.
19
20
155
Nektar
Deutscher Name
Pollen
Die Top Twenty der Gartenpflanzen für Bienen, Hummeln und andere Hautflügler
ANHANG
Register Abräumen (im Herbst) 64 Acer campestre 168 Achillea millefolium 73 Acinos arvensis 246 Acker-Hundskamille 57 Acker-Klee, Gelber 57 Acker-Leinkraut 57, 246 Ackerwildkräuter 67 Admiral 165 Aegithalos caudatus 194, 199, 209 Agastache rugosa 163 Ageratum houstonianum 163 Aglais urticae 164 Agrostemma githago 57 Ahorn, Feld- 36, 168 Ajuga reptans 75 Akelei 155 Alant, Rauhaariger 103 Alcea rosea 155 Aliens 52 Alisma plantago-aquatica 113 Allium schoenoprasum 61 Alyssum montanum 98 Ambrosia artemisiifolia 55 Amelanchier ovalis 43 Amsel 196, 198, 200, 201, 206 Andrena fulva 144 Anguis fragilis 185, 188 Anthemis – arvensis 57 – tinctoria 58 Anthidium punctatum 144 Anthocaris cardamines 165 Anthriscus – cerefolium 61 – sylvestris 73 Anthyllis vulneraria 58 Apfelbaum 168 – Kultur- 246 – Reichblütiger 45 Apodemus – flavicollis 275 – sylvaticus 275 Apus apus 229 Aquilegia vulgaris 155 Arabidopsis arenosa 98 Araschnia levana 164 Archäophyt 53 Argynnis paphia 164 Artemisia vulgaris 246 Artenverlust 16 Asplenium – adiantum-nigrum 103 – ruta-muraria 103 – trichomanes 103 Aster spp. 155 – lanceolatus 55 Aster 155 Athene noctua 233 Aurorafalter 165 Ausgleichsfunktion 16 Auslichtungsschnitt 38 Autographa gamma 165 Bachbunge 117 Bachbungen-Ehrenpreis 117 Bach-Nelkenwurz 115 Bachstelze 225 Baldrian, Echter 118 Bärenklau – Riesen- 55 – Wiesen- 73 Bartfledermaus 254 Bart-Nelke 155 Bauerngarten 16 Baumaterial (Tipps) 236 Bäume siehe Gehölze Baumläuferhöhle 238
Beifuß – Gewöhnlicher 246 – Ökogramm 64 Beinwell 58 – Blüten 152 Bellis perennis 75 Berberis vulgaris 246 Berberitze 36, 246 Berg-Bohnenkraut 61 Bergminze, Kleinblütige 246 Bergmolch 176, 177 Berg-Steinkraut 85, 98 Besenginster 39, 168 Bewertung (Ökofitness Garten) 280 Biotopverbund 16 Bistorta officinale 113 Blaumeise 131, 202, 203, 208 Blickfang Blume 51 Blindschleiche 185, 188 Blühsaison 64 Blumenbeet 58 – sommerbuntes 59 Blumengarten 50 Blumenrabatte, schmale 77 Blumenrasen 74, 75 Blumenwiese 71, 73, 74 Blumenwieseninsel 69 Blutauge, Sumpf- 114 Blüte, gefüllte 56 Blütenpracht 51 Blutströpfchen 157 Blutweiderich 116, 161 Bocksbart, Wiesen- 73 Bocksdorn 168 Bodendecker 19 Bodenpflege 32 Bohnenkraut, Berg- 61 Borago officinalis 61 Boretsch 61 Braunelle, Gewöhnliche 75 Braunes Langohr 242, 245, 256 Breitflügelfledermaus 245, 255 Brombeere 36, 246 Brüten/Nestbau 198 – Brutzeit 200, 201 – Fortpflanzungsstrategie 200, 201 Buchenkeimling 33 Buchfink 200, 224 Bufo – bufo 178, 179 – viridis 179 Bunte Kronwicke 161 Buntspecht 203, 232 Büschelschön 155 Butomus umbellatus 113 Calamintha nepeta 246 Calendula officinalis 163 Caltha palustris 114 Campanula 155 – cochlearifolia 103 – patula 73 – rapunculoides 57 – rotundifolia 98 Cardamine – amara 118 – pratensis 75 Cardaminopsis arenosa 98 Carduelis chloris 221 Carduus nutans 57 Carum carvi 57 Centaurea – cyanus 57 – jacea 58, 73 Centhranthus ruber Ceratina cucurbitana 144 Certhia brachydactyla 215 C-Falter 164 Chamomilla recutita 57
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Cheiranthus cheiri 103 Chelostoma florisomne 144 Cichorium intybus 58 Cirsium palustre 118 Clematis vitalba 48, 246 Clethrionomys glareoleus 274, 275 Coccothraustes coccothraustes 222 Coenonympha pamphilus 165 Colletes hederae 144 Columba palumbus 230 Comarum palustre 114 Containerware 69 Coronella austriaca 193 Cosmos bipinnatus 163 Crataegus spp. 168 – monogyna 43 Crepis biennis 73 Crocidura – leucodon 266 – russula 266 – suaveolens 265 Crocus spp. 155 – tommasinianus 75 Cymbalaria muralis 99 Cynthia cardui 164 Cytisus scoparius 168 Dach-Hauswurz 102 Dahlia rhortensis 163 Dahlie 56, 163 Dasypoda hirtipes 144 Datura stramonium 57 Daucus carota 58 Deilephila elpenor 165 Delichon urbica 226 Dendocopus – major 203, 232 – minor 232 Dianthus – barbatus 155 – carthusianorum 73,103 – giganteus 55 Digitalis purpurea 57 Dipsacus fullonum 57,161 Distel, Nickende 57 Distelfalter 164 Distelfink 169 Dost – Echter 58, 61, 96 – Gewöhnlicher 246 Dotterblume, Sumpf- 114 Draba aizoides 103 Duft-Geißblatt 246 Duftnessel 163 Eberesche 46 Echinocystis lobata 55 Echinops sphaerocephalus 57, 161 Echium vulgare 99, 161 Efeu 39, 140, 246 Ehrenpreis – Bachbungen- 117 – Faden- 75 Eibe 39 Eichhörnchen 272 Einjährige 57, 67 Eintagsfliege 110 Elfen-Krokus 70, 75 Eliomys quercinus 271 Epilobium hirsutum 114 Eptesicus serotinus 245, 255 Eranthis hyemalis 75 Erdhummel 145 Erdkröte 172, 178, 179 Erinacaeus europaeus 258, 260, 261, 262 Erithacus rubecula 220 Erlebnisraum Garten 14 Ersatznatur 13 Esparsette, Futter- 73
Euonymus europaeus 43 Eupatorium cannabinum 118, 161 Euphorbia – helioscopia 57 – myrsinites 103 – palustris 118 Faden-Ehrenpreis 75 Fallen (für Amphibien) 173 Falllaub 32 Fallopia – baldschuanica 55 – japonica 55 Falterasyl 136 Falterfürsorge (weitere) 169 Falterparadies 164 Färber-Ginster 168 Färberkamille 58 Fassadengrün 23, 47 Faulbaum 36, 39, 44 Feld-Ahorn 168 Feldholzinsel 19 Feldmaus 274, 275 Feldsperling 201, 217 Feldspitzmaus 266 Feld-Thymian 103, 246 Felsenbirne, Gewöhnliche 36, 43 Felsenblümchen, Immergrünes 103 Felsen-Steinkraut 85 Fetthenne 66, 155 – Felsen- 102 – Große 100 – Weiße 101 Feuchtbiotop 112 Ficedula – albicollis 205 – hypoleuca 204 Filipendula ulmaria 115 Findling 81 Fingerhut, Roter 57 Flammenblume 163 Flechten 65, 97 Fledermäuse 242–257 Fledermauskrümel (Dünger) 249 Fledermausquartier (Bauanleitung) 248 Flockenblume, Wiesen- 58, 73 Flohkraut 118 Florfliegen 134, 135, 137 – -haus 136, 137 Flügelknöterich – Japan- 55 – Schling- 55 Flüssignahrung 59 Frangula alnus 44 Fransenfledermaus 246 Frauenflachs 100 Fringilla coelebs 200, 224 Froschlöffel, Gewöhnlicher 113 Fruchtstände (im Herbst) 63, 169 Frühblüher 39 Fuchs, Kleiner 164 Fuchsia magellanica 163 Fuchsie 163 Fugenbewohner 78 Futter-Esparsette 73 Futterheu 72 Galanthus nivalis 155 Galeopsis speciosa 57 Galium verum 73, 161 Gammaeule 165 Gänseblümchen 75 Garten – -bank 71 – bäuerlicher 16 – -Check 280 – -grenze 24 – -hecke 35, 36 – kleinsäugerfreundlicher 259
– Ökoprofil 17 – -vielfalt 13 – vogelfreundlicher 195 – -weg 61, 69 – -wiese 71 Gartenbaumläufer 215 Gartenbesucher, tierische 18 Garten(mit)bewohner 18 Gartenblumen 50 – falterfreundliche 163 Garten-Dahlie 163 Gartenhummel 59 Garten-Kerbel 61 Gartenmauer, zyklopische 81 Garten-Nachtviole 161 Gartenpflanzen für Hautflügler 155 Garten-Ringelblume 163 Gartenrose 31 Gartenrotschwanz 214 Gartenschläfer 271 Gartenspitzmaus 265 Gartenteich 104, 107, 108, 172 – Anlage 110 – Gestaltungselemente 107 – Umgebungsgestaltung 108 Gartentiere 13 Gebüsche 21, 28 Gebüschinsel (Lebensraumfunktionen) 29 Gehölze 21 – falterfreundliche 168 – Hausbäume 26 – Pflanzung 34, 35 – raupenfreundliche 168 – Schnitt 38 – tierfreundliche 43 – Vogelschutz- 28 Geißblatt – Duft- 246 – Wald- 48 Gelber Lerchensporn 103 Gelbhalsmaus 275 Genista tinctoria 168 Geranium – molle 57 – pratense 58, 73, 161 – robertianum 57 Geum – reptans 103 – rivale 115 Gilbweiderich, Gewöhnlicher 118 Gimpel 223 Ginster 39 – Färber- 168 Glechoma hederacea 75 Glis glis 270 Glockenblume 155 – Rapunzel- 57 – Rundblättrige 98 – Wiesen- 73 – Zwerg- 103 Goldlack 103 Goldregen 39 Goldrute, Kanadische 55 Gonepteryx rhamni 165 Grasfrosch 170, 181 Grasnelke 91 Graues Langohr 257 Grauschnäpper 199, 204, 205 Großer Scheckenfalter 165 Großes Ochsenauge 165 Grünfink 221 Grünfrosch 111 Grünspecht 231 Gundelrebe 75 Gundermann 75 Günsel, Kriechender 75 Gurkenkraut 61
285
Habichtskraut – Kleines 100 – Langhaariges 90 Hahnenfuß, Zungen- 118 Halsbandschnäpper 205 Hartriegel, Roter 36 Haselmaus 268 Haselnuss 36 Haubenmeise 210 Hausbegrünung 23 Hauskatze 124 Hausrotschwanz 131, 214 Haussperling 197, 217 Hausspitzmaus 266 Haustiere 13 Hauswurz, Dach- 102 Hecken 28 Heckenbraunelle 218 Heckenkirsche 39 – Rote 168, 246 – Schwarze 168 Heckenpflege 38 Hedera helix 246 Heidelbeere 33 Helenium autumnale 163 Helianthemum nummularium 103 Helianthus annuus 155 Helichrysum arenarium 103 Hellerkraut, Rundblättriges 103 Hemerocallis spp. 163 Heracleum – mantegazzianum 55 – sphondylium 73 Herbstaster, Lanzett- 55 Heriades truncorum 144 Hermelin 276 Hesperis matronalis 161 Hieracium pilosella 100 Himbeere 36, 155, 246 Himmelsleiter 58, 155 Hippophae rhamnoides 44 Hirundo rustica 227, 228 Höhlenbrüterkasten 238 Hohlzahn, Bunter 57 Holunder – Roter 39 – Schwarzer 36, 46, 246 – Trauben- 36 Holzbiene, Blaue 144 Holzscheite 40 Honigbiene 153 Hopfen-Schneckenklee 75 Hornisse 30, 141 Hornklee, Wiesen- 161, 246 Hosenbiene, Raufüßige 144, 151 Hottonia palustris 118 Hummel 145 – Nisthilfe 146 Hundskamille, Acker- 57 Hunds-Rose 246 Hyla arborea 171 Hylaeus nigritus 144 Hylotelephium telephium 100 Hypericum perforatum 58 Hyssopus officinalis 61 Igel – Europäischer 258, 260, 261, 262 – Fütterung 264 – Unterschlupf 262, 263, 264 Igelgurke 55 Igelkolben, Aufrechter 118 Impatiens glandulifera 55 Inachis io 164 Indianernessel 163 Insekten, blütenbesuchende 51 Inselbiotop 16, 17 Inula hirta 103 Invasionspotenzial 55
Iris – pseudacorus 115 – pumila 103 Isatis tinctoria 57 Japan-Flügelknöterich 55 Jasione montana 103 Johannisbeere 36 Johanniskraut 58 Jungfernrebe, Gewöhnliche 49 Jynx torquilla 233 Käferasyl 136 Kaisermantel 164 Kamille, Echte 57 Karde, Wilde 57, 161 Kartäuser-Nelke 73 Kartoffel-Rose 45 Kaulquappe (Teichfrosch) 172 Kerbel – Garten- 61 – Wiesen- 73 Kernbeißer 222 Keulhornbiene, Schwarzglänzende 144 Kirsche, Vogel- 168, 246 Kirschlorbeer 39 Klappertopf, Zottiger 57 Klatsch-Mohn 57 Klee 155 – Kriech- 75 – Schweden- 73 – Weiß- 75 Kleiber 203, 212 Kleiner Fuchs 164 Kleines Wiesenvögelchen 165 Kleinfarn 80 Kleingewässer 104 Kleinspecht 232 Kletterpflanze 47 Knautia arvensis 73, 161 Knöterich, Wasser- 118 Kohlmeise 195, 199, 211, 241 Kompost 71 Kornblume 57 Kornrade 57 Korridorverbindungen 16 Kratzdistel, Sumpf- 118 Kräuterbeet 61 Kräuterspirale 62, 93, 94, 96 Krebsschere 118 Kreuzdorn 36, 39 Kriech-Klee 75 Krokus 155 – Elfen- 75 Kronwicke, Bunter 161 Küchenkräuterfarm 62 Kuckucks-Lichtnelke 117 Kugeldistel, Große 57, 161 Kuhblume 155 Kultur-Apfelbaum 246 Kulturlandschaft 14 Kultur-Pflaumenbaum 246 Kunstgarten 15 Labkraut, Echtes 72, 73,161 Lacerta – agilis 188 – viridis 184, 191 – vivipara 190 Laichkraut, Schwimmendes 118 Lamium purpureum 57 Landkärtchen 164 Langohr – Braunes 242, 245, 256 – Graues 257 Lantana camara 163 Lasiommata megera 165 Laubfrosch 171 Lauch, Schnitt- 61
Lavandula angustifolia 155 Lavendel 155 Lebensraumfunktionen – Gebüschinsel 29 – Trockenmauer 83 Leberbalsam 163 Leimkraut, Nickendes 103 Lein, Berg- 103 Leinkraut – Acker- 57, 246 – Gewöhnliches 100 – Mauer- 89 Leptidea sinapis 165 Lerchensporn, Gelber 103 Lesesteinhaufen 92 Leucanthemum vulgare 58, 73, 161, 246 Liatris spicata 163 Libellenlarve 106 Lichtnelke – Kuckucks- 117 – Weiße 246 Liguster 36, 39, 44 Ligustrum vulgare 44 Linaria – arvensis 57, 246 – vulgaris 100 Linum alpinum 103 Lissotriton vulgaris 174, 174, 175 Liste, Schwarze 32 Lobularia maritima 103 Löcherbiene, Gewöhnliche 144 Lonicera – caprifolium 246 – nigra 168 – periclymenum 48 – xylosteum 168, 246 Lophophanes cristatus 210 Lotus corniculatus 161, 246 Löwenzahn 155 Lückensystem 86, 87, 88 Luzerne, Saat- 73, 246 Lycium barbarum 168 Lysimachia vulgaris 118 Lythrum salicaria 116, 161 Macroglossum stellatarum 165 Macropis europaea 144 Mädesüß, Echtes 115 Majoran – Echter 61 – Wilder 246 Majorana hortensis 61 Malus – domestica 168, 246 – floribunda 45 Malva – moschata 58 – neglecta 57, 101 Malve – Kleine 103 – Moschus- 58 – Weg- 57 Maniola jurtina 165 Margerite, Wiesen- 58, 73, 161 Martes foina 277 März-Veilchen 70 Maskenbiene 144 Matricaria recutita 57 Mauerbewohner 80 Mauerbiene, Zweifarbene 144 Mauereidechse 190 Mauerfuchs 165 Mauer-Leinkraut 89, 99 Mauermoos 91 Mauerpfeffer, Scharfer 89, 101 Mauerraute 103 Mauersegler 229 Mauer-Zimbelkraut 99 Mauswiesel 95, 276
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Medicago – lupulina 75 – sativa 73, 246 Mehlschwalbe 226 Mehrjährige 58 Melampyrum pratense 57 Melecta albifrons 144 Melilotus spp. 155 Melissa officinalis 61 Melisse, Zitronen- 61 Melitaea phoebe 165 Mentha aquatica 116 Microtus arvalis 274, 275 Milzfarn 80 Minzen 116 Mittlerer Weinschwärmer 165 Mohn 155 – Kalifornischer 52 – Klatsch- 57 Möhre, Wilde 58 Monarda didyma 163 Mönchsgrasmücke 219 Moorbeet 32 Moschus-Malve 58 Motacilla alba 225 Mückenfledermaus 253 Mulchen 72 Muscardinus avellanarius 268 Muscicapa striata 199, 204, 205 Mustela – erminea 276 – nivalis 276 Myosotis palustris 118 Myotis mystacinus 254 Nachbarschaftsrecht 26 Nachtfalter 158 Nachtkerze, Gewöhnliche 57 Nachtnelke, Weiße 57 Nachtviole, Garten- 57, 161 Nährstoffrecycling 71 Natrix natrix 192 Natternkopf 99, 161 Naturgarten 16, 19 – Elemente 8 Naturschutz im Garten 13, 15 Nektarangebot 32 Nektardrüsen, Lage 159 Nektarquellen 51 Nelke – Bart- 155 – Große 55 – Kartäuser- 73, 103 Nelkenwurz – Bach- 115 – Kriechende 103 Neophyt 32, 53 Nerium oleander 163 Nischenbrüterkasten 237 Nisthilfe (Tabelle) 240 Nistkasten (Vögel) 234 Nistquirl 236 Niststein 235 Nuphar lutea 118 Nymphaea alba 116 Nymphoides peltata 118 Ochsenauge, Großes 165 Oenothera biennis 57 Offenland 14 Ohrwurm 132, 135 – -heim 133 Ökofitness (Garten) 280 Ökogarten 16 Ökoprofil (Garten) 17 Ökotelegramm – Blumenbeet 77 – Gartenteich 111 – Gehölze 42 – Trockenmauer 97
Oleander 163 Onobrychis vicifolia 73 Oregano 61 Origanum vulgare 58, 61, 246 Osmia bicolor 144 Papaver spp. 155 – rhoeas 57 Papilio machaon 165 Paradies, blumiges 68 Parthenocissus inserta 49 Parus – caeruleus 131, 202, 203, 208 – major 195, 199, 211, 241 Passer – domesticus 197, 217 – montanus 201, 217 Pastinaca sativa 57 Pastinak 57 Periparus ater 209 Perlgras, Wimper- 90 Petunia spp. 163 Petunie 163 Pfaffenhütchen 36, 39, 43 Pflanzenarten, die Beutetiere anlocken 246 Pflanzgrube 34 Pflanztermin 34 Pflanzverbot 32 Pflaumenbaum, Kultur- 246 Phacelia tanacetifolia 155 Phlox 163 Phlox paniculata 163 Phoenicurus ochruros 131, 214 Picus viridis 231 Pipistrellus – kuhlii 252 – nathusii 245, 253 – pipistrellus 249, 251 – pygmaeus 253 Pippau, Wiesen- 73 Plantago – lanceolata 246 – media 75, 101 Plattbauchlibelle 106 Plecotus – auritus 242, 245, 256 – austriacus 257 Podarcis muralis 190 Poecile palustris 203, 210 Polemonium coeruleum 58, 155 Pollenangebot 32 Pollensammler 51 Polygonia c-album 164 Polygonum – amphibium 118 – aubertii 55 – bistorta 113 Potamogeton natans 118 Potentilla palustris 114 Prachtscharte 163 Primel, Wiesen- 73 Primula veris 73 Proviantstationen 51 Prunella – modularis 218 – vulgaris 75 Prunus – avium 168, 246 – domestica 246 – mahaleb 168 – padus 246 – spinosa 45, 168, 246 Pseudofumaria lutea 103 Pulicaria dysenterica 118 Pulverholz 44 Purpur-Sonnenhut 55 Pyrrhula pyrrhula 223 Radikalschnitt 38 Rainfarn (Nutzen) 60
Rainweide 44 Rana – esculenta 183 – temporaria 181 Randgruppen 39 Randstreifen 67 Ranker 23. 47 Ranunculus lingua 118 Rasennarbe 71 Rasenschnitt 32 Rasenweg 71 Rauchschwalbe 227, 228 Rauhautfledermaus 245, 253 Raumwirksamkeit 19 – ökologische 16 Raupen im Garten 166 Raupenpflanzen 167 Rechtsprobleme 24 Reinigen Nistkästen 240 Reisig 40, 42 Renommierrasen 19 Reptilien 184–193 Reptilienhabitat 185 Reynoutria japonica 55 Rhinanthus alectorolophus 57 Ribes uva-crispa 168 Riesen-Bärenklau 55 Ringelblume, Garten- 163 Ringelnatter 192 Ringeltaube 230 Röhrichtpflanze 107 Rohrkolben 118 Rosa – canina 246 – rugosa 45 Rose – Hunds- 246 – Kartoffel- 45 – Runzel- 45 – Wildformen 36 Rosenkäfer 30 Rosmarin 61 Rosmarinus officinalis 61 Rote Heckenkirsche 168 Rötelmaus 274, 275 Rotkehlchen 220 Rubus – fruticosus agg. 246 – idaeus 246 Rückenschwimmer 104 Rückschnitt 38 Rudbeckia spp. 163 Runzel-Rose 45 Russischer Bär 157 Ruta graveolens 103 Saatgutgemische 71 Saat-Luzerne 73, 246 Salbei – Echter 61, 246 – Wiesen- 58, 73, 246 Salbeiwiese 73 Salix caprea 168 Salvia – officinalis 61, 246 – pratensis 58, 73, 246 Sal-Weide 168 Sambucus nigra 46, 246 Samenflug 26 Sandbiene, Fuchsrote 144 Sanddorn 36, 44 Sandglöckchen, Berg- 103 Sand-Schmalwand 98 Sandstrohblume 103 Sanguisorba – minor 61 – officinalis 118 Saponaria officinalis 58 Satureja montana 61 Saxifraga tridactylites 103
287
Scabiosa columbaria 58, 73 Schachbrettfalter 159 Schafgarbe, Gewöhnliche 73 Schattenecke 39 Schaumkraut – Bitteres 118 – Wiesen- 75 Schaumzikaden 117 Scheckenfalter, Großer 165 Schenkelbiene 144 Scherenbiene, Hahnenfuß- 144 Schlafmäuse 268 Schlangen-Wiesenknöterich 113 Schlehe 36, 45, 168, 246 Schleuderfadenmäher 72 Schling-Flügelknöterich 55 Schlingnatter 193 Schlingpflanze 23, 47 Schmalwand, Sand- 98 Schmetterlinge 157 – Schlafsaal 168 Schmetterlingsstrauch 32 Schmuckkörbchen 163 Schneckenklee, Hopfen- 75 Schneeball – Gewöhnlicher 36, 39, 46, 168 – Wolliger 36 Schneebeere 39 Schneeglöckchen 155 Schnittholz 40 Schnitt-Lauch 61 Schreddergut 32 Schwalbenschwanz 76, 165 Schwanenblume 113 Schwanzmeise 194, 199, 209 Schwarzdorn 36, 45, 168 Schwarze Heckenkirsche 168 Schwarze Liste 32 Schwebfliegen 140 Schweden-Klee 73 Schwertlilie – Gelbe 115 – Sibirische 119 – Sumpf- 115 – Zwerg- 103 Schwimmblattpflanzen 107 Sciurus vulgaris 272 Securigera varia 161 Sedum spp. 155 – acre 101 – album 101 – rupestre 102 – telephium 100 Seekanne 118 Seerose, Weiße 109, 116 Seidelbast 39 Seidenbiene, Efeu- 144 Seifenkraut, Gewöhnliches 58 Selbstversorgung 14 Sempervivum tectorum 102 Sichtschutz 24, 47 Siebenschläfer 270 Silberkraut 103 Silene – flos-cuculi 117 – latifolia 57, 246 – nutans 103 Singdrossel 207 Sitta europaea 203, 212 Skabiose, Tauben- 58, 73 Smaragdeidechse 184, 191 Solidago – canadensis 55 – gigantea 55 Solitäre 26 Sommerblüher 59 Sommerflieder 32 Sonnenblume 155 Sonnenbraut 163 Sonnenhang 65
Sonnenhut 163 – Purpur- 55 Sonnenröschen, Gelbes 103 Sonnenwend-Wolfsmilch 57 Sorbus aucuparia 46 Sorex araneus 267 Sparganium erectum 118 Spatzenreihenhaus 239 Spierstaude, Große 115 Spindelbaum, Gewöhnlicher 43 Spinnen 16, 20 Spornblume, Rote 83 Springkraut, Drüsiges 55 Stachelbeere 168 Stachys byzantina 103 Star 197, 216, 241 Stauden 58 Stauden-Phlox 53 Stechapfel 57 Stechpalme 36, 39 Steckling 34 Steinbrech, Dreifinger- 103 Steinhaufen 78 Steinhummel 145 Steinkauz 233 Steinklee 155 Steinkraut – Berg- 85, 98 – Felsen- 85 Steinmarder 277 Steinquendel 246 Steinriegel 92 Stellaria media 75, 246 Sternmiere, Vogel- 75 Stiefmütterchen, Gewöhnliches 57 Stockrose 155 Storchschnabel – Stinkender 57 – Weicher 57 – Wiesen- 58, 73, 161 Stratiotes aloides 118 Sträucher 21 – Großsträucher 27 – Laubsträucher, schnittverträgliche 24 – Pflege 38 Streifenfarn 80 – Braunstieliger 103 – Schwarzer 103 Streptopelia decaocto 230 Streuwiese 72 Strukturelement 21 Sturnus vulgaris 197, 216, 241 Stützpunkt, ökologischer 18 Sukkulenten 66 Sumpf-Blutauge 114 Sumpf-Dotterblume 114 Sumpfmeise 203, 210 Sumpf-Schwertlilie 115 Sylvia atricapilla 219 Sympathiebonus 18 Symphyotrichum lanceolatum 55 Symphytum officinale 58 Tagfalter 158 Taglilie 163 Tagpfauenauge 164 Tannenmeise 209 Taraxacum officinale 155 Taubenschwänzchen 165 Tauben-Skabiose 58, 73 Taubnessel, Rote 57 Tauchblattpflanze 107 Teichfrosch 183 Teichmolch 174, 174, 175 Teichrose, Gelbe 118 Thalictrum flavum 118 Thlaspi rotundifolium 103 Thymian – Echter 61 – Feld- 103, 246 – Sand- 103
Thymus – pulegioides 103, 246 – serpyllum 103 – vulgaris 61 Tintenfleck-Weißling 165 Torf 32 Totholz 40 Trachtquellen 32 Tragopogon pratense 73 Trapa natans 118 Traubenkirsche 246 Traubenkraut, Beifußblättriges 55 Trauerbiene, Gewöhnliche 144 Trauerschnäpper 204 Trifolium spp. 155 – campestre 57 – hybridum 73 – repens 75 Tripmadam 102 Trittsteine 18 Triturus alpestris 176, 177 Trockenfrüchte 34 Trockenmauer 78 – angelehnt 84 – doppelwandig 84 – Feldstein- 83 – Konstruktionselemente 83 – Lebensraumfunktionen 83 Troglodytes troglodytes 213, 234 Turdus – merula 196, 198, 200, 201, 206 – philomelos 207 Türkentaube 230 Typha latifolia 118 Valeriana officinalis 118 Vanessa atalanta 165 Veilchen, Sumpf- 118 Vergissmeinnicht, Sumpf- 118 Vernetzung 17 Veronica – beccabunga 117 – filiformis 75 Viburnum opulus 46, 168 Viola – palustris 118 – tricolor 57 Vitis vinifera 49 Vogelbeere 46 vogelfreundlicher Garten 195 Vogelfütterung 202, 203 Vogel-Kirsche 168, 246 Vogelmiere 246 Vogel-Sternmiere 75 Wacholder, Gewöhnlicher 36 Wachtelweizen, Wiesen- 57 Waid, Färber- 57 Waldbaumläufer 215 Waldeidechse 190 Waldfarn 39 Wald-Geißblatt 48 Waldmaus 275 Waldrebe, Gewöhnliche 48, 246 Waldspitzmaus 267 Wandelröschen 163 Warntracht 142 Wasserdost 118, 161 Wasserfeder 118 Wasserfloh 111 Wasserhanf 118, 161 Wasserläufer 104 Wasser-Minze 116 Wassernuss 118 Wechselkröte 179 Wege – Gestaltung 70 – Ränder 67 Wegerich – Mittlerer 75, 101 – Spitz- 246
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Wegwarte 58 Weichselkirsche 168 Weide 68 – Sal- 36, 168 Weidenmeise 210 Weidenröschen, Zottiges 114 Weinraute 103 Weinrebe, Echte 49 Weinschwärmer, Mittlerer 165 Weißdorn 36, 168 – Eingriffeliger 43 Weiß-Klee 75 Weißling, Tintenfleck- 165 Weißrandfledermaus 252 Wendehals 233 Wespe 142 Wiese 68, 71 Wiesen-Bärenklau 73 Wiesen-Bocksbart 73 Wiesen-Flockenblume 58, 73 Wiesen-Glockenblume 73 Wiesen-Hornklee 161, 246 Wiesenhummel 145 Wiesen-Kerbel 73 Wiesenknopf – Großer 118 – Kleiner 61 Wiesenknöterich, Schlangen- 113 Wiesen-Kümmel 57 Wiesen-Margerite 58, 73, 161, 246 Wiesen-Pippau 73 Wiesen-Primel 73 Wiesenraute, Gelbe 118 Wiesen-Salbei 58, 73, 246 Wiesen-Schaumkraut 75 Wiesen-Storchschnabel 58, 73, 161 Wiesenvögelchen, Kleines 165 Wiesen-Witwenblume 73, 161 Wildbienen 144 – -hotel 146–148 – Niststellen 143 Wildblumen – einjährige 57 – heimische 57 Wilde Karde 161 Wildkrautsaum 67 Wildkrautstreifen 66 Wildpflanzen 19, 20 – für Falter 161 – -sortiment 59 Wildstrauch – giftiger 39 – -hecke 23, 34 Wimper-Perlgras 90 Winterling 75 Wintersteher 23, 28 Wirbellose (weitere) 137 Witwenblume, Wiesen- 73, 161 Wolfsmilch – Sonnenwend- 57 – Sumpf- 118 – Walzen- 103 Wollbiene, Kleine 144 Wundklee, Gewöhnlicher 58 Xylocapa violacea 144 Ysop 61 Zauneidechse 95, 188, 189 Zaunkönig 213, 234 Zauntiere 13 Zierrasen 71 Zierstrauch, giftiger 39 Ziest, Wolliger 103 Zitronenfalter 165 Zitronen-Melisse 61 Zweijährige 57 Zwergfledermaus 249, 251 Zwiebelpflanze 69 Zimbelkraut, Mauer- 89, 99
Bruno P. Kremer Klaus Richarz
ISBN 978-3-258-08155-7
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