Ian Graham
50 Schiffe, die unsere Welt
veränderten
Haupt
NATUR
Ian Graham ist Physiker und seit mehr als 30 Jahren als Journalist in der Wissenschaftsvermittlung an das breite Publikum tätig. 2012 gewann er gemeinsam mit anderen den Royal Society Young People’s Book Prize; 2014 stand er auf der Short List für den Educational Writers’ Award.
Der Haupt Verlag wird vom Bundesamt für Kultur mit einem Strukturbeitrag für die Jahre 2016–2020 unterstützt.
Die englische Originalausgabe erschien 2016 unter dem Titel Fifty Ships that Changed the Course of History. Copyright © 2016 Quarto plc Konzept, Gestaltung und Produktion: Quid Publishing, an imprint of the Quarto Group 6 Blundell Street London N7 9BH United Kingdom Gestaltung: Lindsey Johns Aus dem Englischen übersetzt von Ulrike Kirsch, D-München Lektorat und Korrektorat der deutschsprachigen Ausgabe: Uta Koßmagk, D-Wiesbaden Satz der deutschsprachigen Ausgabe: Die Werkstatt Medien-Produktion GmbH, D-Göttingen Diese Publikation ist in der Deutschen Nationalbibliografie verzeichnet. Mehr Informationen dazu finden Sie unter http://dnb.dnb.de Swiss Climate
ISBN: 978-3-258-08085-7
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Ian Graham
50 Schiffe, die unsere Welt
veränderten Ăœbersetzt von Ulrike Kirsch
Haupt Verlag
I n h a lt
Victoria
42
Mayflower
46
HMS Endeavour
50
Die Sonnenbarke von Pharao Cheops 8
HMS Victory
54
Trieren
12
HMS Sirius
60
Das Nydamboot
16
Clermont (North River Steamboat)
64
Isis
20
SS Savannah
68
Mora
24
HMS Beagle
72
Zheng Hes Schatzschiffe
28
Amistad
78
Santa MarÃa
32
SS Great Britain
82
Mary Rose
36
HMS Rattler
86
America
90
HMS Challenger
94
Gloire
98
Einleitung
DIE HMS Victory, siehe Seite 54
6
USS Monitor
102
Cutty Sark
106
Fram
110
Spray
114
USS Oregon
118
USS Holland
122
Potemkin
126
HMS Dreadnought
130
DIE Clermont (North River Steamboat), siehe Seite 64
RMS Lusitania
134
USS Nautilus
186
RMS Titanic
138
Rainbow Warrior
190
U-21
144
NS Lenin
194
SS Normandie
148
SS Torrey Canyon
198
Bismarck
152
USS Enterprise
202
HMS Illustrious
158
DSV Alvin
206
SS Patrick Henry
162
Glomar Explorer
210
Yamato
166
MS Allure of the Seas
214
RV Calypso
170
USS Missouri
174
Literatur
218
Kon-Tiki
178
Register
220
SS Ideal X
182
Bildnachweis & Anmerkung zur Tonnage
224
Einleitung Niemand weiß, warum und wann unsere Vorfahren sich das erste Mal von Land aufs Wasser wagten. Vielleicht waren es Jäger auf der Jagd nach Essbarem oder Händler, die ihre Ware feilboten. Vielleicht auch Krieger auf Eroberungszügen oder wissbegierige Forschungsreisende, die das andere Ufer eines Stroms oder das Land hinter dem Meereshorizont erkunden wollten. Im Laufe der Zeit wurden primitive Wassergefährte weiterentwickelt zu größeren seetüchtigen Schiffen. Schiffe und die Art ihrer Nutzung haben seit jeher unsere Geschichte, Kultur und Zivilisation beeinflusst.
50 S chiffe, die unsere Welt veränderten
I n Ägypten wurden 2550 v. Chr. große, seetüchtige Wassergefährte gebaut,
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die man durchaus als Schiffe bezeichnen kann. Eines der ältesten aus der Antike fand man in Ägypten in den 1950er-Jahren. Es war ein 4500 Jahre altes Begräbnisboot, das man für den Pharao Cheops gebaute hatte. Diese frühen ägyptischen Boote wurden mit Rudern oder Paddeln bewegt. Auch die ersten nur durch Segel angetriebenen Boote, die Daus, stammen von Ägypten. Die seit Jahrtausenden nahezu unveränderten Boote kann man dort auch heute noch sehen. Nach den einfachen Anfängen in Ägypten und andernorts lernten nachfolgende Generationen, immer größere Schiffe zu bauen. Im Laufe der Zeit wurden unterschiedliche Schiffstypen für unterschiedliche Aufgaben entwickelt. Während dickbäuchige Schiffe Handelszwecken dienten, wurden schlanke, schnelle Schiffe zur Kriegsführung eingesetzt. Rudergaleeren waren die ersten Kriegsschiffe, die, lange nachdem Frachtschiffe bereits unter Segel fuhren, weiterhin durch Ruderkraft angetrieben wurden. Bevor man sich auf Distanz mit Schiffsgeschützen bekämpfte, musste man erst nah genug an die feindlichen Boote herankommen, um sie rammen oder entern zu können. Kriegsruderboote waren sehr viel wendiger als Segelboote und konnten gezielt beschleunigen. Trieren oder Ich muss wieder zur See, zur Triremen, die drei Ruderreihen besaßen, waren mehr als einsamen See und dem Himmel, tausend Jahre lang die erfolgreichsten Kriegsschiffe im Mitund alles, worum ich bitte, ist telmeer. Weiter im Norden entwickelten die Wikinger ein grosses Schiff und ein Stern, schlanke, elegante Schiffe, mit denen sie Überfälle an Küsnach dem ich navigieren kann. ten und Flüssen verübten. In Fernost gab es die markante John Masefield, «Sea Fever» Dschunke, die sowohl für Handelszwecke als auch für kriegerische Absichten auf See zum Einsatz kam. Als Schiffe Ozeane zu überqueren vermochten, machten sich Entdecker auf, um neues Land zu erkunden, ihr Glück in anderen Ländern zu suchen oder schließlich, um den Erdball zu umrunden und Inseln und Küsten zu vermessen. Mit der Entstehung von Überseekolonien und -imperien gerieten die großen Seemächte in Konflikte miteinander und mit Piraten und so wurden größere Kriegsschiffe mit mächtigeren Waffen gebaut. Als man Explosivgeschosse erfand, baute man Schiffe nicht mehr aus Holz,
LINKS: Die Skizze zeigt die
Princeton (1851), das erste Kriegsschiff der US Navy mit Dampfantrieb und Propeller. Es war das zweite US-Kriegsschiff namens Princeton. UNTEN: Die Mayflower II ist
ein Nachbau in Originalgröße der berühmten Mayflower, die die Pilgerväter 1620 in die Neue Welt brachte.
Krieg, Handel, Wissenschaft und Freizeit Die Kriegskolosse erreichten mit den großen Schlachtschiffen des Ersten Weltkriegs und Schiffen wie Bismarck, Yamato und Missouri aus dem Zweiten Weltkrieg ihren Höhepunkt. Unterdessen entwickelten sich Handelsschiffe in zwei Richtungen. Während manche Frachtschiffe größer und größer wurden, tauschten Klipper wie die Cutty Sark Frachtraum gegen Schnelligkeit. Als Flugzeuge den Schnelltransport übernahmen, wurden noch größere Frachtschiffe gebaut, bis hin zu gigantischen Supertankern und Containerschiffen. Die zunehmende Verfrachtung per Container, möglich durch Vorreiter wie die Ideal X, veränderte den globalen Frachttransport. Und zu Beginn des 20. Jahrhunderts lösten Ingenieure und Erfinder endlich das Problem der Fortbewegung unter Wasser und bauten die ersten praxistauglichen U-Boote, wodurch sich die Kriegsführung auf See für immer veränderte. Die Wissbegierde, mehr über die Ozeane zu erfahren, führte zu Forschungsexpeditionen. Dafür nutzte man in der Regel umgebaute Kriegsschiffe, wie etwa die Beagle oder die Challenger. Als im kommerziellen Bereich Dampfmaschinen den Segelantrieb verdrängten, gewann das Freizeit- und Sportsegeln zunehmend an Beliebtheit. Weil Flugzeuge auch in Kriegsgebieten eingesetzt werden sollen, in denen es keine Landepisten gibt, wurden immer größere Flugzeugträger entwickelt, bis hin zu den gigantischen 100 000-Tonnern der Nimitz-Klasse, die von den ebenfalls riesigen Schiffen der «Gerald R. Ford»-Klasse abgelöst wurden. Aufgrund des Nuklearantriebs besitzen diese Schiffe einen praktisch unbegrenzten Operationsradius. Als der Dampfantrieb transatlantische Reisen nach Fahrplan ermöglichte, baute man größere, schnellere und luxuriösere Passagierschiffe, wie etwa die Normandie, die auf der lukrativen Route zwischen Europa und den Vereinigten Staaten verkehrten und um das Blaue Band für die schnellste Atlantiküberquerung wetteiferten. In einer Welt, in der Rohstoffe und Waren in gigantischen Mengen vom Anbieter zum Verbraucher geliefert werden, sind Schiffe ein integraler Bestandteil unseres täglichen Lebens, unserer Lebensmittelversorgung und unserer Sicherheit. Die Gründe, warum wir zur See fahren, sind die gleichen wie vor Tausenden von Jahren, als die ersten Boote in See stachen: Fischfang, Warenhandel, Krieg und Forschung.
Einleitung
sondern aus Eisen und später aus Stahl. Mitunter fanden herausragende Schiffe aufgrund von Konstruktionsfehlern, extremen Wetterbedingungen oder Unfällen ein vorzeitiges Ende, wie etwa die Vasa, Mary Rose oder die Titanic.
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D ie S onnenbarke von Pharao Cheops Die altägyptische Zivilisation begann vor rund 5000 Jahren an den Ufern des Nils. Der Fluss und die Küstengewässer waren zum Transport von Menschen und Handelsgütern lebensnotwendig, ebenso zum Fischen und zur Kommunikation. Bald entwickelten die Ägypter kleine Flussboote, dann größere seetüchtige Schiffe für den Handel mit den Hafenstädten des Mittelmeers. Lange hatte man geglaubt, dass aus dieser Zeit keine größeren Schiffe erhalten waren, bis 1954 ein Archäologe einen außergewöhnlichen Fund machte.
TYP: Sonnenbarke ERBAUT: Altes Reich,
Ägypten, ca. 2566 v. Chr. LÄNGE: 43,6 m TONNAGE: unbekannt KONSTRUKTION: Beplankung
mit Libanonzeder
50 S chiffe, die unsere Welt veränderten
ANTRIEB: fünf Ruderpaare
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P harao Khufu, oder Cheops auf Griechisch, regierte Ägypten zwischen
2589 und 2566 v. Chr. und ist bekannt für den Bau der Cheopspyramide, die größte der Pyramiden von Gizeh. Darüber hinaus wissen wir nur wenig über ihn. Die einzige Statue, die man je von ihm fand, ist die kleinste aller aufgefundenen ägyptischen Königsskulpturen: eine winzige, gerade einmal 7,5 cm große Statuette, die ihn sitzend zeigt. Bei Aufräumarbeiten am Fuße der Cheopspyramide entdeckten Arbeiter in den frühen 1950er-Jahren die Überreste einer Mauer, die sich nach Auffassung von Archäologen an einer ungewöhnlichen Stelle befand, nämlich sehr dicht an der Pyramide. Der Archäologe Kamal el-Mallakh schloss nicht aus, dass sie etwas im Erdboden verdecken sollte. Man hatte in der Umgebung der Cheopspyramide bereits mehrere Gruben gefunden, in denen Gegenstände gelegen haben, die Pharaonen im Jenseits brauchten; darunter auch Boote. Nach den religiösen Vorstellungen der damaligen Zeit benötigte ein Pharao eine sogenannte Sonnenbarke, um mit dem Sonnengott Ra über die kosmischen Himmelsgewässer zu segeln. Cheops soll mit fünf Booten für das Jenseits ausgestattet worden sein. Leider waren alle bis dahin entdeckten Gruben vor langer Zeit geplündert worden. Nach Beseitigung der Ablagerungen fand man riesige aufgereihte Steinblöcke, die als Mauerfundament zu groß erschienen. El-Mallakh vermutete, dass es sich dabei um die Abdeckung einer großen Grube handeln könnte. Eine kleine Probebohrung im Boden bestätigte seine Annahme. Als er sich zur Öffnung beugte, bemerkte er einen auffälligen Geruch – den Duft von Zedernholz, aus dem gewöhnlich die Begräbnisboote für Pharaonen hergestellt wurden. Noch ließ sich
RECHTS: Die Teile der Cheops-
Sonnenbarke in der Begräbnisgrube waren so gut erhalten, dass man die Barke rekonstruieren konnte. In die Einzelteile geschnitzte Symbole zeigten, wie sie zusammenzubauen
LINKS: Die Sonnenbarke des
Cheops wurde in Einzelteilen in einer Grube an der Südseite der Cheopspyramide gefunden. Dort hatte sie die Jahrtausende bis zu ihrer Entdeckung in den 1950er-Jahren unversehrt überstanden.
nichts über den Zustand des Holzes sagen, vielleicht war es verrottet oder von Ameisen zerfressen. El-Mallakh verlangte nach einem Spiegel, um Sonnenlicht in den Hohlraum umzulenken. Er begann zu zittern, als er eindeutig die Kontur eines Ruders ausmachte. In der Grube befand sich ein sehr gut erhaltenes Boot, das vor mehr als 4500 Jahren zur Bestattung des toten Pharaos in der Pyramide dort hineingelegt worden war. Es bestand aus Einzelteilen, eine Art antikes Selbstbauboot zum Aufbau im Jenseits, und war mit Überresten antiker Matten und Tauwerk bedeckt. Man fand 1224 Teile, von kleinen Zapfen bis zu langen Planken, und es dauerte fast zwei Jahre, bis alles aus der Grube geborgen war. Die Konservierung und Rekonstruktion des Bootes beanspruchte mehr als 10 Jahre.
Die Sonnenbarke von Pharao Cheops
war.
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OBEN: Die elegante, bogige
Form des Rumpfs mit hochgezogenem Vorder- und Achtersteven wird als «papyrusförmig» bezeichnet, weil sie an die Form früherer Papyrusboote aus der Region ange-
50 S chiffe, die unsere Welt veränderten
lehnt ist.
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Ein würdiges Boot für den Pharao Der Schiffsrumpf wurde in Schalenbauweise gefertigt, es wurden also zuerst die Planken miteinander befestigt, danach die Spanten oder das innere Gerüst eingesetzt. Aus bis zu 23 m langen Baumstämmen wurden 30 Planken gehauen und vorsichtig mit Querbeilen bearbeitet, um sie der Rumpfkrümmung anzupassen. Die Rumpfform mit hochgezogenem Bug und Heck schien nach Vorbild früherer Papyrusboote gestaltet zu sein. Dies waren gängige Boote im alten Ägypten: Papyruspflanzen waren weit verbreitet, während es nur wenig Bäume gab, die sich für den Bau großer Schiffe geeignet hätten. Die Sonnenbarke des Cheops bestand fast nur aus Zedernholz, das man vermutlich aus dem östlichen Mittelmeerraum importiert hatte. Der Rumpf besaß einen flachen Boden ohne Kiel. Auch die folgenden tausend Jahre fuhren ägyptische Boote ohne Kiel. Die einzelnen Bootsteile wurden mit Zapfenverbindungen und Gras-Seilen zusammengefügt. Auf dem Deck saß eine fensterlose, 9 m lange Kabine mit einer kleinen Kammer, in die knapp ein menschlicher Körper passte. Vielleicht lagen darin die sterblichen Überreste des Pharaos auf seiner letzten Reise. Auf beiden Seiten des Schiffs befanden sich jeweils fünf Ruder sowie achtern zwei Steuerruder. Jedes Ruder war aus einem einzigen Stück Holz geschnitzt. Seither wurden in verschiedenen ägyptischen Grabstätten und Tempeln weitere Gruben entdeckt. Viele waren leer, andere enthielten noch die Boote, die vor Jahrtausenden hineingelegt worden waren. 1991 fand man in der Wüste nahe Abydos die Überreste von 14 fast 5000 Jahre alten Booten, die dort vergraben worden waren. Eine Seefahrernation wurde das alte Ägypten aufgrund der Baumknappheit
D I E D AU Dauen beherrschten die Seefahrt an den Küsten von Arabien, vom Persischen Golf, von Ostafrika und Indien bis ins 15. Jahrhundert. Ihr Ursprung könnte im Mittelmeer, Roten Meer oder Indischen Ozean liegen. Entwickelt wurden sie irgendwann zwischen 600 v. Chr. und 600 n. Chr., sodass die letzten altägyptischen Pharaonen sie vielleicht noch auf dem Nil fahren sahen. Es gab sie als kleine Fischerboote bis hin zu großen seetüchtigen Schiffen. Ihr bedeutendster Beitrag zur Seefahrt war das dreieckige «Lateinersegel», das effizienter war
OBEN: Dauen dienten vor allem als Handels-
als die in Europa und Fernost verwendeten
schiffe. Sie besaßen einen langen, schlanken
viereckigen Segel. Eine lateinergetakelte
Rumpf und ein oder zwei «Lateinersegel».
Dau war wendiger, weil sie dichter am
Dank der charakteristischen dreieckigen
Wind segeln konnte als Rahsegler.
Schratsegel waren Dauen sehr wendig.
Ein zweites Schiff 1954 wurde am Fuße der Cheopspyramide eine zweite Grube entdeckt, die ebenfalls eine Barke aus der Zeit der Pharaonen barg. Zunächst wollte man sie dort belassen, doch Untersuchungen in den 1990er-Jahren ergaben, dass sich der Zustand des Holzes verschlechterte. Da man die versiegelte Grube geöffnet hatte, drangen Feuchtigkeit und Schimmel ein. Das Boot musste geborgen werden, um es vor dem Zerfall zu bewahren. Radiokarbonuntersuchungen bestätigten, dass das Holz 4500 Jahre alt war. Nach Konservierung des Holzes soll das Schiff rekonstruiert werden, eine Feinstarbeit, die viele Jahre in Anspruch nehmen wird. LINKS: Das zerlegte Boot hat-
te man sorgfältig in eine bei Gizeh angelegte Grube gesetzt, die mit Kalksteinplatten verschlossen wurde.
Die Sonnenbarke von Pharao Cheops
zwar nicht, doch besitzt es heute mit der Sonnenbarke des Cheops eines der ältesten beplankten Boote, die erhalten geblieben sind. Es ist schon eigenartig, wenn man bedenkt, dass dieses Boot vor 4500 Jahren womöglich den Leichnam eines Pharaos zu seiner letzten Ruhestätte trug.
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Tr i e r e n Die zwei großen Seefahrervölker der Antike, die Phönizier und die Griechen, bauten Handels- und Kriegsschiffe, mit denen sie das gesamte Mittelmeer befuhren. Sie erfanden das vorherrschende Kriegsschiff der damaligen Zeit, die Triere. Zu Berühmtheit gelangte dieses rudergetriebene Kriegsschiff durch die griechische Flotte in einer Schlacht, die entscheidenden Einfluss auf den Lauf der Geschichte in der westlichen Welt nahm. LINKS: Die Triere war ein hervorragendes Kampfschiff. Die Besatzung umfasste in der Regel rund 200 Personen, davon mindestens 170 Ruderer und eine Einheit mit Seesoldaten.
TYP: Kriegsruderschiff STAPELLAUF: Griechenland,
Phönizien und Rom, ca. 600 v. Chr.
50 S chiffe, die unsere Welt veränderten
LÄNGE: ca. 37 m
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TONNAGE: 70 Tonnen Was-
serverdrängung KONSTRUKTION: Holzbe-
plankung ANTRIEB: 170 Ruderer und
zwei rechteckige Segel
S ogenannte Rudergaleeren gab es seit der Zeit der altägyptischen Pharao-
nen. Sie besaßen einen langen, schlanken Rumpf mit geringem Tiefgang und wurden hauptsächlich von Ruderern fortbewegt, die auf jeder Seite des Schiffes in einer Reihe ruderten. Die Trieren verfügten meist auch über wenigstens einen Mast, um bei günstigem Wind unter Segel zu fahren. In konfliktreichen, kriegerischen Zeiten dienten die Galeeren vorwiegend zum Transport von Soldaten, kamen in den Schlachten selbst aber nicht zum Einsatz. Das Kriegsschiff war erst gegen 800 v. Chr. geboren, als man den Sporn erfand, der unten am Schiffsbug angebracht wurde. Rammspornbewehrte Schiffe wurden mit möglichst hoher Geschwindigkeit in die Seite des feindlichen Schiffs gerudert, sodass der Sporn den Rumpf unterhalb der Wasserlinie durchstieß. Die Griechen erfanden eine spornbewehrte Kriegsgaleere namens Pentekontere. Sie wurde von 50 Ruderern, 25 auf jeder Seite, bewegt. Die kleinere Version, die Triakontere, besaß 30 Ruderer. Etwa 700 v. Chr. ersannen die Phönizier einen neuen Galeerentyp, indem sie die Pentekontere mit einem Ausleger für eine zweite, obere Ruderreihe versahen. Den zwei Ruderreihen verdankte das Schiff nicht nur größere Schnelligkeit und Stärke, sondern auch seinen Namen: Bireme. Etwa 600 v. Chr. machten Griechen oder Phönizier den nächsten logischen Schritt in der Weiterentwicklung und fügten der Bireme eine weitere Ruderbank über den zwei anderen hinzu. Diese sogenannte Triere entwickelte sich im östlichen Mittelmeer rasch zum Standardkriegsschiff.
RECHTS: Die Ruderer der
Triere saßen in drei übereinanderliegenden Reihen. Dieses Relief aus Athen zeigt die oberste Reihe mit Ruderern, die ihre Ruder auf dem Dollbord abgelegt haben.
Die Schlacht von Salamis Eine der bedeutendsten Seeschlachten der Antike wurde von Hunderten von Trieren ausgetragen. 482 v. Chr. bauten die Athener eine Trieren-Flotte, um auf eine mögliche persische Invasion vorbereitet zu sein. Der Angriff erfolgte 480 v. Chr., die Perser waren zunächst erfolgreich und schlugen in der berühmten Landschlacht bei den Thermopylen die zahlenmäßig kleinere griechische Truppe. Unterdessen kämpften in der Seeschlacht von Artemision Hunderte griechische Trieren gegen eine deutlich größere Anzahl persische. Als die Griechen keine weiteren Verluste mehr verkraften konnten, gaben sie sich geschlagen und befahlen den Rückzug. Dem Anführer der griechischen Flotte Themistokles gelang es jedoch, die Soldaten davon zu überzeugen, sich bei der Insel Salamis zur Wehr zu setzen. Trotz schwerer Verluste besaßen die Perser weiterhin die größere Anzahl an Schiffen und erfahrenere Mannschaften als die Griechen. Sie erwarteten, RECHTS: In der Schlacht von
Salamis kämpften die Trieren-
Bucht von Eleusis
Flotten auf engstem Raum in der schmalen Meerenge zwischen der Insel Salamis und dem griechischen Festland.
SALAMIS ATTIKA
griechische Truppen persische Truppentroops griechische Flotte: A Korinther B Athener C Ägineten D andere Griechen E Spartaner
B
uc
ht
n vo
S
ala
mis
Salamis Stadt
F
A B
C
G D
E
Psyttaleia H
persische Flotte: Saronischer Golf
Trieren
F Phönizier G Ionier H andere Perser
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dass die griechischen Schiffe bei einem Angriff auseinanderstieben und die Flucht ergreifen würden. Doch die Griechen machten sich die schmale Meerenge zwischen Salamis und der Küste von Athen zunutze, in die sie den Feind lockten. Die persischen Boote hatten dort Schwierigkeiten beim Manövrieren, es entstand ein Chaos; die persischen Schiffe rammten sich mitunter sogar gegenseitig. In der nachfolgenden Schlacht wurden die Perser geschlagen und verloren Hunderte ihrer Schiffe. Der Sieg der Griechen bei Salamis bedeutete für die persische Armee – da von den Seestreitkräften keine Unterstützung mehr zu erwarten war – den Abbruch ihres Einmarschs in Griechenland.
50 S chiffe, die unsere Welt veränderten
Die Seeschlacht bei Salamis ist auch wegen ihrer weitreichenden Folgen legendär. Da das alte Griechenland als Wiege der westlichen Demokratie und Zivilisation gilt, hätte, so eine Theorie, bei einem Sieg der Perser mit anschließend erfolgreicher Eroberung Griechenlands die westliche Geschichte einen ganz anderen Lauf genommen.
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OBEN: Die Perser besaßen zwar
die größeren Trieren, in der Seeschlacht von Salamis hatten sie dennoch das Nachsehen, weil die Griechen einen idealen Austragungsort gewählt hatten. Die Griechen schlugen die Perser und versenkten Hunderte ihrer Schiffe.
Die römische Kriegsflotte Die Schlacht von Salamis machte deutlich, wie wichtig Seestreitkräfte waren. Als Rom, das vor allem eine Landstreitmacht war, im 3. Jahrhundert v. Chr. mit der Expansion seiner Interessensphäre begann, kam es zu Feindseligkeiten mit Karthago an der Küste des heutigen Tunesiens. Im Gegensatz zu den Römern waren die Karthager versierte Seefahrer, die das westliche Mittelmeer beherrschten. So blieb Rom zur Verteidigung seines Territoriums, seiner Häfen und Handelswege nichts anderes übrig, als eine eigene Flotte mit Trieren, auch «Triremen» genannt, und den größeren Penteren zu bauen, um eine eigene Seestreitmacht aufzustellen. Penteren waren Triremen mit mehr als einem Ruderer pro Riemen. Die beiden oberen Reihen wurden jeweils von zwei Ruderern bedient, in der untersten Reihe saß ein Mann pro Ruder, also fünf Ruderer an jeder Position, daher der Name Pentere (Fünfruderer). Jede Pentere besaß eine 400-köpfige Besatzung, davon 300 Ruderer. Die Römer ersannen eine neue Taktik, um den Feind zu schlagen: Sie rüsteten ihre Kriegsschiffe mit einem sogenannten Corvus («Rabe») aus, einer Fallbrücke, die auf ein feindliches Schiff herabgelassen wurde, damit die römischen Legionäre es entern und Mann gegen Mann kämpfen konnten. Unter dem Corvus befand sich ein schnabelförmiger Dorn, der die beiden Schiffe aneinanderhielt. Als die Karthager schließlich besiegt waren und es keine weiteren Feinde auf See zu schlagen gab, wurde die römische Kriegsflotte umfunktioniert: Sie sicherte nun Küsten und größere Flüsse, eskortierte Handelsschiffe und
OBEN: Dieses in Tunesien ent-
deckte Mosaik zeigt eine römische Trireme. Das auf den Bug gemalte Auge war in vielen Kulturen ein gängiges Symbol auf Schiffen, vermutlich, um böse Geister zu vertreiben und den Feind einzuschüchtern.
bekämpfte Piraten. Zu diesem Zweck waren schwere Kriegsschiffe ungeeignet, so baute man kleinere, leichtere Schiffe. Im Byzantinischen Reich – als das das Oströmische Reich nach Untergang des Römischen Reichs im 5. Jahrhundert n. Chr. weitere tausend Jahre fortbestand – tauchte ein neues Kriegsschiff auf: die Dromone. Sie war die Weiterentwicklung der Liburne, einer kleinen römischen Galeere, und wurde zum wichtigsten Kriegsschiff der Byzantiner. Dromonen, die es in unterschiedlichen Größen mit einer, zwei oder drei Ruderreihen gab, verfügten über ein geschlossenes Deck und Lateinersegel, besaßen aber keinen Rammsporn mehr am Bug. Im 16. Jahrhundert verschwanden Kriegsgaleeren allmählich. Die letzte größere Galeerenschlacht war jene von Lepanto im Jahr 1571, als ein von Spanien angeführtes Bündnis verschiedener Nationen das Osmanische Reich besiegte. Danach dienten Galeeren nur noch zur Versorgung größerer Kriegssegelschiffe oder für Küsten- und Flussoperationen. Doch die Tage der Trieren oder Triremen und der vielen nachfolgenden Ruderboote waren für immer vorbei.
D E R B AU D E R O LY M P I A S Da aus der Antike keine Trieren erhalten sind, rief man 1985 ein Projekt zu einem Nachbau ins Leben. Das Olympias genannte Schiff entstand in zwei Jahren in einer Werft in Piräus, in der bereits in der Antike viele athenische Trieren hergestellt wurden. Für ihren Bau verwendete man Douglasfichte und VirginiaEiche, außerdem erhielt sie einen bronzebeschlagenen
OBEN: Die Olympias ist eine
Rammsporn am Bug. Spanntaue sollten verhindern, dass
originalgroße Nachbildung ei-
sich der Rumpf im Seegang biegt oder durchhängt. Bei
ner athenischen Triere aus
Erprobung auf See übertraf die Olympias alle Erwartun-
dem 5. und 4. Jahrhundert v.
gen. Mit einer kompletten, aus 170 Ruderern bestehenden
Chr. Das 70 Tonnen schwere
Crew erreichte sie eine Geschwindigkeit von 9 Knoten (17
Boot lief 1987 vom Stapel
km/h) und schaffte eine 180°-Wende in nur zweieinhalb
und ist das einzige seiner Art.
Schiffslängen in einer Minute. Die Olympias wurde von der Kriegsschiff dieses Typs, das je in einer modernen Marine in den Dienst gestellt wurde.
Trieren
griechischen Marine übernommen und ist das einzige
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Das Ny da m b o o t Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckte ein dänischer Lehrer bei Ausgrabungen in einem Moor eines der ältesten bekannten Ruderboote aus Nordeuropa. Mehr als 1600 Jahre hatte es dort gelegen. Das sogenannte Nydamboot zählt noch immer zu den schönsten Beispielen früher nordischer Schiffsbaukunst der Vorwikingerzeit. Als einer der Vorläufer des WikingerLangschiffs spielt es dabei eine bedeutende Rolle.
TYP: Kriegsschiff der
Vorwikingerzeit STAPELLAUF: Süddänemark,
ca. 315 n. Chr. LÄNGE: 23 m TONNAGE: etwas über
3 Tonnen Wasserverdrängung KONSTRUKTION: Eiche,
Klinkerbauweise ANTRIEB: 15 Ruderpaare
UNTEN: Das Nydamboot ist
das älteste bekannte Ruder-
50 S chiffe, die unsere Welt veränderten
boot in Klinkerbauweise aus
16
Nordeuropa. Es lag mehr als 1600 Jahre verborgen in einem Moor.
D änemark siegte 1851 im Ersten Schleswig-Holsteinischen Krieg gegen
eine Allianz von Preußen, Schleswig und Holstein. Mit der teilweisen Besetzung Schleswig-Holsteins entfernten die Dänen Beamte und andere Sympathisanten des Feindes vom Dienst und schufen so auch freie Stellen für neue Lehrer. Conrad Engelhardt (1825–81) war einer von ihnen. Zu seinen Aufgaben gehörte es unter anderem, sich um ein Lager mit vorgeschichtlichen Funden zu kümmern. Er bat einheimische Bauern und Torfstecher, dieser sogenannten Sammlung Jaspersen Schwerter, Töpfe oder sonstige Gegenstände, die sie gefunden hatten, zur Verfügung zu stellen. Engelhardt selbst unternahm ebenfalls Ausgrabungen in der Hoffnung auf weitere Funde. 1859 grub er im etwa 8 km vom süddänischen Sønderborg entfernten Nydam-Moor. Im Laufe der folgenden vier Jahre fand er dort drei altertümliche Boote und zahlreiche Gegenstände aus der Eisenzeit, darunter über 100 Schwerter. Dann brach der Zweite Schleswig-Holsteinische Krieg (1863–64) aus. Dänemark verlor und Engelhardts Funde gingen in preußischen Besitz über. Leider wurde dabei eines der von ihm entdeckten Boote unwiederbringlich zerstört, als die Truppen es im Krieg zu Brennholz machten. Das Nydamboot blieb hingegen erhalten und wurde zunächst in die schleswig-holsteinische Hauptstadt Kiel gebracht. Später verlegte man es ins Archäologische Landesmuseum im Schloss Gottorf in Schleswig, wo es auch heute noch zu sehen ist. Erbaut wurde das Nydamboot aus Eichenholz, den 14,3 m langen und 57 cm breiten Kiel fertigte man einem einzigen Stück. Auf jeder
OBEN: Im Nydam-Moor lagen
nicht nur mehrere Boote, sondern auch eine Reihe von Pfeil- und Speerspitzen aus Geweihen und Knochen.
UNTEN: Das Nydamboot wur-
Seite befinden sich fünf Planken oder Plankengänge. Diese sowie Vorder- und Hintersteven wurden miteinander und an die innenliegenden Spanten mit Holzzapfen und Eisennieten befestigt. Als Antrieb dienten 15 Ruder auf jeder Seite, die, da sie nur 3,5 m lang waren, mit kurzen, schnellen Schlägen bewegt werden mussten. 1993 fand man ein breites Steuerruder, es handelte sich um ein Seitenruder, das achtern auf der Steuerbordseite befestigt war. Da im Schiffsinneren nichts auf einen Mast oder Mastfuß – ein Holzblock zur Aufnahme eines Masts –, hinweist, ist anzunehmen, dass das Nydamboot keine Segel hatte. Weitere 350 Jahre sollten vergehen, bis die Skandinavier Segel verwendeten. Der lange, schlanke Rumpf und die Anzahl der an selber Stelle entdeckten Waffen deuten darauf hin, dass es sich beim Nydamboot um ein altertümliches Kriegsschiff handelt, das den Stand der Technik kurz vor Erfindung des Wikinger-Langschiffs widerspiegelt.
de aus Eichenholz gefertigt nieten und Tauen zusammengehalten.
Heilige Stätte Spätere Untersuchungen im Nydam-Moor ergaben, dass die Gegenstände dort in bis zu acht verschiedenen Zeiträumen niedergelegt wurden. Die vier
Das Nydamboot
und mit Holznägeln, Eisen
17
OBEN: Bei seinen Ausgrabun-
gen im Nydam-Moor und an weiteren Stellen in Dänemark fand Conrad Engelhardt eine Vielzahl persönlicher Besitztümer aus der Eisenzeit, darunter Waffen, Kleidung, Kämme, Anhänger, Ohrringe und
50 S chiffe, die unsere Welt veränderten
Knöpfe.
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RECHTS: Das Nydamboot
wurde mithilfe eines seitlich befestigten Ruders gesteuert. Dies war die übliche Art der Steuerung in Nordeuropa, bis man im späten Mittelalter das Steuerruder einführte.
größten Niederlegungen, bekannt als Niederlegungsphasen Nydam A bis D, wurden zwischen 200 und 400 n. Chr. getätigt, als das Moor noch ein See war. Das Nydamboot, das größte der drei von Engelhardt gefundenen Boote, wird auf die dritte größere Niederlegung im Jahr 350 n. Chr. datiert. Mithilfe der Dendrochronologie (Jahresringforschung) wurde das Holz, aus dem es gefertigt worden war, auf 310–320 n. Chr. datiert. Bis ca. 475 n. Chr. gab es wenigstens noch drei weitere Niederlegungen. Die letzte umfasste bis zu tausend Gegenstände, die von einem aus 36 Schwertern geformten «Zaun» umgeben waren. Einige der bekanntesten altertümlichen Schiffe, die man in Nordeuropa und Skandinavien fand, gehörten zu Grabstätten, entweder in Form von Grabbeigaben (Gegenstände, die mit dem Toten vergraben wurden) oder als Ruhestätte für einen oder mehrere Tote. Das trifft jedoch nicht auf das Nydamboot zu. Dieses war offenbar zusammen mit weiteren Booten und Waffen als Kriegsbeute vergraben worden, die man wahrscheinlich nach erfolgreicher Schlacht dem Feind abgenommen und den Göttern zum Dank für den Sieg als Opfergabe dargereicht hatte. Die große Anzahl der im Moor gefundenen Waffen lieferte einige Erkenntnisse über die Organisationsstruktur der Armeen in der Eisenzeit. Die meisten Krieger waren mit Lanzen oder Speeren bewaffnet, der Rest größtenteils mit Schwertern, und ein kleiner Teil bestand aus Bogenschützen und Kavallerie. Nach weiteren Funden von Gegenständen im Jahr 1984 nahm das Institut für Meeresarchäologie des Dänischen Nationalmuseums eine gründliche Untersuchung des Moors vor. Weitere Dinge wurden freigelegt, darunter Teile des Nydamboots, die Engelhardt vermisst hatte, unter anderem zwei geschnitzte Holzköpfe, die vermutlich an beiden Seiten des Bugs als Klampen dienten. 2011 entdeckte man ein viertes Boot. Es war größer als das Nydamboot, für eine Rekonstruktion jedoch zu stark beschädigt.
Die Entwicklung des Langschiffs Das Nydamboot gehört zu einer Reihe von Funden, die die Entwicklungsstufen zum Langschiff zeigen. 1920 erfuhren Archäologen erstmals von einem Boot, auf das Bauern bereits Jahrzehnte zuvor, 1880, beim Torfstechen auf dem Hjortspringhof auf der dänischen Insel Alsen gestoßen waren. Von dem ursprünglich 19 m langen Hjortspringboot waren noch 14 m erhalten. Es wird auf circa 350 v. Chr. datiert und ist ein relativ einfaches paddelgetriebenes «Kriegskanu», das aus «zusammengenähten» Planken bestand. Die Planken überlappten sich, zeigten also die später bei vielen Schiffen angewandte Klinkerbauweise. Das Nydamboot stammt aus späterer Zeit, ca. 315 n. Chr., und ist größer und fortschrittlicher. Die längsten Planken bestanden jeweils aus zwei oder mehr Teilen, die fachmännisch mit nicht sichtbaren Verbindungen zusammengehalten wurden. Die genieteten Planken und der Gebrauch von Rudern sind bereits Verbesserungen gegenüber dem Hjortspringboot. 1920 wurden zwei Boote aus dem 7. Jahrhundert im norwegischen Kvalsund ausgegraben. Das größere der beiden war breiter als frühere Boote und besaß einen Kiel, mithilfe dessen es bei schlechtem Wetter besser Kurs halten konnte. Das Kvalsundboot wies bereits die meisten Merkmale des WikingerLangschiffs auf. Der nächste Schritt bestand im Bau des Langschiffs.
SUTTON HOO Bootsbestattungen oder Boote als Grabbeigaben oder Opfergaben liefern wichtige Erkenntnisse über den Schiffsbau im Altertum, und das nicht nur in Skandinavien. 1939 beauftragte Edith Pretty den Archäologen Basil Brown mit der Untersuchung eines Grabhügels auf ihrem Grundstück in Sutton Hoo im englischen Suffolk. Darin fand Brown den Abdruck eines 27 m langen Schiffs, das vermutlich aus dem frühen 7. Jahrhundert n. Chr. stammte. Das Schiff war verrottet, doch seine Form war noch deutlich im
OBEN: Vom Holzschiff selbst war in
Sutton Hoo nichts mehr übrig, es hatte jedoch unverkennbar einen Schiffsabdruck im Boden hinterlassen.
Boden zu erkennen. Man fand zusammenhielten. Zudem entdeckte man eine Grabkammer
LINKS: Eines der wichtigsten
mit spektakulären Schätzen, wie
Fundstücke von Sutton Hoo ist
Silberwaren, Schmuck, einen
ein prunkvoller angelsächsischer
Eisenhelm und Kleidungsreste.
Helm mit Verzierungen.
Das Nydamboot
die Eisennieten, die die Planken
19
Register A
atomgetriebene Schiffe
Abbans, Marquis de Jouff-
Enterprise, USS 202–205
roy d’ 64 Aboukir, HMS 145
Brown, Kapitän Richard 90
Lenin, NS 194–197
Bruce, William 107
Nautilus, USS 186–189
Brunel, Isambard Kingdom
NR-1 23
Absunk 216
82–83, 84, 87
170–173 Cressy, HMS 145 Cuniberti, Vittorio 130
Brustwehr-Monitor 105
Curaçao 71
Australia II 92
Bucentaure 56
Cutty Sark 106–109
Azipod 216–217
Bushnell, David 86, 123
Agamemnon, HMS 58
B
C
Ägypten, altes
Baldwin, Roger 79
Caboto, Giovanni 48
Dau 11
Ballard, Dr. Robert 20–23,
Californian 142
Darwin, Charles 73–77
(1798) 58 Adams, John Quincy 81
D
Aegean Captain 200
Dampfturbinenmaschinen 130, 131, 132
Calypso, RV 170–173
Dau 11
Sonnenbarke des
Baltimoreklipper 78
Captain, HMS 58
Deane, John und Charles
Cheops 8–11
Banks, Joseph 51
Carew, Vizeadmiral Sir
Papyrusboot 10
baoshan (Schatzschiffe)
Galeere 12
137, 142, 143, 155
George 40
38 Demologos 67
Carpathia 142
Denver, John 172
Albert, Prinz 82, 92
Bark 72
Cerberus, HMVS 105
Destroyer 114
Alecto, HMS 87–88
Barton, Otis 207
Challenger, HMS 94–97
dieselelektrischer Antrieb
Alepide 88
Bathyskaph 209
Champlain, Samuel de 48
Allure of the Seas, MS
Bathysphäre 207
Chanticleer, HMS 73
Dorsetshire 156
Alarm, HMS 99
28–31
190
Beagle, HMS 72–77
Charleston 68
Dowman, Wilfried 109
Alvin, DSV 206–209
Beebe, William 207
Charlotte Dundas 65
Drake, Sir Francis 45
America 90–93
Beshoff, Ivan 129
Cheops: Sonnenbarke des
Drakkar 25–26
America’s Cup 90–93
Bireme 12
Amistad 78–81
Birmingham, USS 159
Chichester, Francis 117
Amoco Cadiz 201
Bismarck 152–157
China: Schatzschiffe (ba-
Amundsen, Roald 113
Black Prince 100
Anderson, William R. 188
Blackbeard 215
Christian, Fletcher 128
Andrews, Thomas 140
Bland, Ed 208
CIA 210–211, 213
E
Ann McKim 106
Blaues Band 149, 150
Cinquez, Joseph („Cin-
Eagle, HMS 123, 158
Anthony Roll 37
Bligh, William 128
Antiki 180
Bombenkanonen 101
City of New York, SS 139
Aquidneck 114
Bounty 128
Clermont 64–67
Archer, Colin 111
Boyne 38
Clifford J. Rogers 185
Archimedes, SS 86–87
Breitseitschiffe 102
Cobra, HMS 132
Eisenstein, Sergej:
Argo 20
Bremen 136, 148
Concepción 42–43, 44
Panzerkreuzer Potemkin
Argus, HMS 159
Bridgewater, Francis Eger-
Containerschiffe 182–185
214–217
50 S chiffe, die unsere Welt veränderten
Cousteau, Jacques-Yves
Aurora 92
Abukir, Schlacht bei
220
Couronne 99
Ark Royal, HMS 156
ton, 3. Duke 64
Atlantic Empress, SS 200
Britannic 143
Atlantik, Überfahrten per
Brown, Basil 19
Dampfkraft 68–71
Pharaos Cheops 8–11
oshan) 28–31
que») 78, 80
Conte di Cavour 160 Cook, Kapitän James 50– 53, 60, 62, 63 Corvus 14
Dreadnought, HMS 130– 133 Drebbel, Cornelius 122 Dromone 15
EC2-Schiff siehe LibertySchiffe Eisenhower, Dwight D. 196
129 Elcano, Juan Sebastián 44, 45 Elizabeth II, Queen 117 Ely, Eugene Burton 159
Gipsy Moth IV 117
Engelhardt, Conrad 16–
Glenn, John 202
Holland, John Philip 122– 124
Jeanette 110 Jellicoe, Admiral Sir John
Gloire 98–101
Holland, USS 122–125
Enterprise, USS 202–205
Glomar Challenger 213
Hongxi, Kaiser 31
Jeremiah O’Brien, SS 165
Erebus 88
Glomar Explorer 210–213
Hood, HMS 154, 155
Jervis, Admiral Sir John 54
Ericsson, John 88, 102,
Gneisenau 152, 153, 157
Horsey, Lieutenant Guy
Jianwen, Kaiser 30
17, 18
105
Gokstad-Schiff 27
150
132
Johansen, Hjalmar 112
Eriksson, Leif 34
Grampus 80
Hosho 159
John W. Brown, SS 165
Essex 168
Gray, John 85
Housatonic, USS 124
Jones, Christopher 47, 49
Exxon Valdez 201
Great Britain, SS 82–85
Howard, Admiral Sir Ed-
Judson, Andrew T. 79, 81
Great Eastern, SS 85
ward 40
F
Great Western, SS 82
Hughes, Howard 213
K
Ferdinand, König von Kas-
Greeley, Horace 91
Hunley, CSS 124
K-129 210–213
Greenpeace UK 190–193
Hunter, Kapitän John 60
K1-Seechronometer 63
tilien und Aragon 32 Ferrer, Ramón 79
Gürtelpanzer 98
Kaiser, Henry J. 163
I
First Fleet 60–63
Kap St. Vincent, Schlacht
Fitch, John 64
H
Ideal X, SS 182–185
FitzRoy, Captain Robert
Hales-Trophäe 149
Île de France 149
Karacken 32
vor (1797) 54, 58
Halibut 210
Illustrious, HMS 158–161
Karavellen 32
Fleute 47
Harald II., König 24, 27
Impregnable, HMS 55
Karl V., Kaiser des Heiligen
Flugzeugträger
Harald III. Hardrade, König
Independence 99
73, 75, 76
Enterprise, USS 202–205
24
Illustrious, HMS 158–
Hardy, Kapitän Thomas 57
161
Harmony of the Seas 215,
Flying Cloud 106
217
Fram 110–113
Harrison, John 63
Francis Smith 86
Harveypanzer 119
Freedom Schooner
Haskell-Klasse, Schiffe der
Amistad 79 Fulton, Robert 64–67, 86
G Gagnan, Émile 170
Kasemattschiff 104
Internationale Datums-
Kennedy, John F. 203
grenze 45 Internationale Eispatrouille 143
81
rao 6 Kidd, Captain 215 King George V 156
kommen zum Schutz
Klinkerbauweise 19
des menschlichen Le-
Klipper 106–109
bens auf See 143
Knarrs 25
Hastings, Schlacht bei Hawford, Kapitän George
Khufu siehe Cheops, Pha-
Internationales Überein-
165 (1066) 27
Römischen Reichs 42
Indiana-Klasse 120
Invincible 99 Iowa 174
Kolumbus, Christoph 32– 35
Iron Witch 88
Kon-Tiki 178–181
Isabella, Königin von Kas-
Kopenhagen, Seeschlacht
Galeere 12
Hawke, HMS 139
Galena, USS 102
Heinrich VIII., König 36
galvanische Korrosion 99
Hellas Liberty, SS 165
Isis 20–23
Gateway City 184
Henry Grâce à Dieu 36–37
Ismay, J. Bruce 140
Gefängnis, schwimmen-
Henry, Patrick 162–163
tilien und Aragon 32
von (1801) 58 Korea: Schildkrötenschiffe (Geobukseon) 31 Korrosion 99
Herjólfsson, Bjarni 34
J
Korvette 94
Gentleman 81
Hersing, Otto 145
Jachtbau 90–93
Kraweelbeplankung 36
Geobukseon (Schildkrö-
Heyerdahl, Thor 178–181
Jackson, F. G. 112
Kreuzfahrtschiffe 214–217
Hibernia, HMS 159
James Baines 106
Krupppanzerung 119, 161
Georg III., König 50
Hiroshima 168
Jason, ROV 21, 22, 23,
Kubakrise 202–203
Gerald R. Ford-Klasse 205,
Hjortspringboot 19
des 60
tenschiffe) 31
216 Gilyarovsky, Ippolit 127
Hogue, HMS 145
208 Jason-Projekt 21 Jaspersen, Sammlung 16
Kvalsundboot 19
Register
Endeavour, HMS 50–53
221
L
Midway-Klasse 161
Olympias 15
Plastiki 181
Längengradbestimmung
Missouri, USS 174–177
Olympic, RMS 138, 139,
Plunger 123
63 Langschiff 19, 25–27 Lateinersegel 11, 32
Monitor, USS 102–105 Monroe, Präsident James 69, 120
153, 155
Potemkin 126–129 Prentice, Isobel 170 Pretty, Edith 19 Prieur, Captain Dominique
Montes, Pedro 78, 79, 80
Lenin, NS 194–197
Moore, F. 108
Leonardo da Vinci 86
Mora 24–27
Oregon, USS 118–121
Prince of Wales 154, 155
Leyte, Schlacht von (1944)
Mothball Fleet 176
Orion-Klasse, Schiffe der
Princeton, USS 89
Operation Ten-Go 168–
Mount Temple 142
131
Musashi 166, 168
Oseberg-Schiff 27
Liberty-Schiffe 162–164,
Mutsu 195
Otto Hahn 195
P N
Paixhans-Geschütze 101
Lindemann, Ernst 156
Nagasaki 169
Panamakanal 119–120,
Litze 40
Nansen, Fridtjof 110, 111,
66 Lusitania, RMS 134–137 Lütjens, Admiral Günther
112 Napoleon Bonaparte, Kaiser 56, 62 Napoléon 89
Project Azorian siehe Glomar Explorer Pueblo 203
Lightning 106
Livingstone, Robert R. 64,
Prinz Eugen 153–154, 157
Propeller 82–83, 86–89
Mysl 190
Liburne 15
192
169
Liberdade 114 165
175 Panzerkreuzer Potemkin (Film) 129
Q Q-ships 146, 147 Queen Mary 151 Quota Act (1921) 148
Panzerschiffe 98–101, 102–105
R
Nares, Captain George 95
Panzerung
Ra II 181
Nautilus (1800) 64, 66
Flugzeugträger 161
Ra 181
M
Nautilus, USS 186–189
Gürtelpanzer 98
Rainbow 106
MacArthur, Ellen 117
Nelson, Vize-Admiral Lord
Harveypanzer 119
Rainbow Warrior 190–193
Krupppanzerung 119,
Rainbow Warrior II 193
New Ironsides 102
161
Rainbow Warrior III 193
New Jersey 174
siehe auch Panzerschiffe
Ränge 55
156
MacArthur, General Douglas 175 Mactan, Schlacht von (1521) 44 Mafart, Major Alain 192 50 S chiffe, die unsere Welt veränderten
Operation Rheinübung
Lee, Sergeant Ezra 123
167–168
222
143
Magellan, Ferdinand 42– 45
Horatio 56–58
Nimitz-Klasse, Schiffe der 205, 216 Niña 32, 33, 34 Nixon, Richard 210
Papyrusboot 10
Rattler, HMS 86–89
Parsons, Charles 131, 132
Reagan, Ronald 177
Passaic-Klasse, Schiffe der
Redoutable 57, 100
105
Resolution, HMS 53
Maine, USS 118
Nordwestpassage 53
Pathfinder, HMS 145
Robert E. Peary 163
Majestic 146
Norfolk, HMS 154
Pato 114
Rodney 156
Mallakh, Kamal el- 8–9
Normandie, SS 99, 148–
Patrick Henry, SS 162–165
Rogers, Moses 68–69, 70
Peary, Robert 113
Römische Kriegsflotte 14–
Mary Rose 36–41 Matilda von Flandern 26 Mauretania, RMS 134, 136 Mayflower 46–49
153 North River Steamboat
185 Medea 21 Meteor 97 Michigan, USS 100, 131
15
Pentere 14
Roosevelt, Franklin D. 163
NR-1 23
Pereira, Fernando 192
Royal George 38
Nydamboot 16–19
Phillip, Admiral Arthur 60,
Royal William 71
(Clermont) 64–67
62
McKee, Alexander 38 McLean, Malcolm 182–
Pentekontere 12
O
Phoenix 68
Oasis of the Seas 215
Piccard, Jacques 209
Ocean-Klasse, Schiffe der
Pilgrim Fathers 46–49
siehe Liberty-Schiffe Ölkatastrophen 198–201
Pinta 32, 34 Piraten 215
Rugiati, Kapitän Pastrengo 198–199 Ruiz, Jose 78, 79, 80
Spartel, Schlacht bei Kap v.u.Z.) 13–14
Samson, Commander Charles 159
Torrey Canyon, SS 198–
(1782) 54
Salamis, Schlacht von (482
201
Speedwell 47
Tostig 24
Sporn 12
Trafalgar, Schlacht von
Spray 114–117
(1805) 56–58
Viper, HMS 132 Virginia, CSS 103–104
W Wakulintschuk, Grigory 127
San Antonio 42–43
Squat-Effekt siehe Absunk
Triakontere 12
Santa Cruz, Schlacht von
St. George 128
Triere 12–15
Wallace, Alfred Russel 77
Stamford Bridge, Schlacht
Trieste 209
Wallace, James 107
Trinidad 42–43, 44, 45
Walsh, Don 209
(1797) 58
von (1066) 24
Santa María 32–35 Santiago 42–43
Star Hercules 21, 22
Trireme 12–15
Warrior, HMS 100
Saragossa, Vertrag von
Starella 20
Triumph 146
Washington 114
Steers, George 90
Tsushima, Seeschlacht von
Wikinger
(1529) 45 Satsuma 131
Steers, James Rich 90
Savannah, NS 195, 196
Stevens, Flottenadmiral John Cox 90
Savannah, SS 68–71
(1905) 126
Drakkar-Langschiffe 25–
Turtle 86, 123
27 Nydamboot 16–19
Schalenbauweise 10
Stokes, Captain Pringle 73
Scharnhorst 152, 153,
Stückgut 182
U
Suffolk, HMS 154
U-Boote
Super-Dreadnought 131,
Fracht-U-Boote 188
157 Schatzschiffe (baoshan)
132 Schiffsschraube siehe
(Geobukseon) 31
Sutton Hoo, Suffolk 19
Hunley, CSS 124
Wohnschiff 97
Sverdrup, Otto 113
Nautilus (1800) 64, 66
Woodget, Richard 108
Symington, William 65
Nautilus, USS 186–189 Turtle 86, 123
X
T
siehe auch Bathyskaph;
Xuande, Kaiser 31
Tangaroa 180
Bathysphäre; U-Boote,
Schwieger, Walther 135
Tantlinger, Keith 183
Scorpion, USS 142
Tarent, Angriff auf (1940)
Scott, Robert Falcon 113
26, 27 Wisconsin 174
Propeller Schildkrötenschiffe
Sutton Hoo, Suffolk 19 Wilhelm der Eroberer 24–
Holland, USS 122–125
158
28–31 Scheer, Admiral Reinhard
in Amerika 34
Turbinia 132
158, 159, 160–161
deutsche
Y
U-Boote, deutsche
Yamato 166–169
U-9 145, 147
Yi Sun-sin, Admiral 31 Yourkewitsch, Wladimir
Sea Witch 106
Telepräsenz 20–21
U-20 134–135
Sevmorput 195
Terror 88
U-21 144–147
Shigemitsu, Mamoru 175
Themistokles 13
U-29 132
Shinano 166
Thermopylae 109
U-Boot-Falle 146, 147
Z
Sirius, HMS 60–63
Thomson, Charles Wyville
United Victory, SS 165
Zheng He, Admiral 28, 30,
Thresher, USS 142
V
Zhu Di, Kaiser (Yongle-Kai-
Skorbut 52
Tigris 181
Van Buren, Martin 80
Slocum, Joshua 114–117
Timby, Theodore Ruggles
Vandal 190
Skagerrakschlacht (1916) 132–133
Smith, Captain Edward J. 140, 141, 142 Smith, Francis Pettit 86– 87 Smith, Kapitän John 48 Sonar 97 Sonnenbarke 8–11
31
94, 95
102
Venustransit 50–51
Tirpitz, Admiral Alfred von
Victoria 42–45
Titanic, RMS 138–143, 207, 208 Tordesillas, Vertrag von (1494) 43
ser) 28, 30–31 Zwangsrekrutierer 57, 97
Vasa 38
Tirpitz 152, 153, 157 144
149
Victoria, Königin 91, 92 Victorious, HMS 155 Victory, HMS 54–59 Victory-Schiffe 164–165 Vine, Allyn 206
Register
S
223