Skip to main content

Elphick, Vogelillustration

Page 1

VÖGEL GESCHICHTE UND MEISTERWERKE DER VOGELILLUSTRATION Schätze aus der Bibliothek des Natural History Museum, London

von Jonathan Elphick

Übersetzt von Jorunn Wissmann, Monika Niehaus und Coralie Wink


In Erinnerung an meine geliebte Frau Melanie (1952–2016)

Die englische Originalausgabe erschien 2017 bei Natural History Museum unter dem Titel Birds – The Art of Ornithology © The Trustees of the Natural History Museum, London, 2017 Sie basiert auf der Auflage von 2004, die von Co & Bear Productions (UK) Ltd. konzipiert wurde und bei Scriptum Editions, 565 Fulham Road, London, SW6 1ES, in Zusammenarbeit mit dem Natural History Museum, London, erschienen ist.

Umschlag des Buches: Temmincktragopan, Tragopan temminckii, von einem unbekannten Künstler, ca. 1822–1829

Layout: Bobby Birchall, Bobby&Co. / Bildreproduktion: Saxon Digital Services

Umschlag der Schmuck­ kassette: Scharlachara, Ara macao, von Edward Lear, 1832

Copyright © des englischen Originaltextes: Co & Bear Productions (UK) Ltd & The Trustees of the Natural History Museum, London Copyright © der Abbildungen: The Trustees of the Natural History Museum, London Aus dem Englischen übersetzt von Jorunn Wissmann, D-Binnen, Monika Niehaus, D-Düsseldorf, und Coralie Wink, D-Dossenheim, Satz der deutschsprachigen Ausgabe: Die Werkstatt Medien-Produktion GmbH, D-Göttingen Der Haupt Verlag wird vom Bundesamt für Kultur mit einem Strukturbeitrag für die Jahre 2016–2020 unterstützt. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar. ISBN 978-3-258-08022-2 Alle Rechte vorbehalten. Copyright © 2017 für die deutschsprachige Ausgabe: Haupt Bern Jede Art der Vervielfältigung ohne Genehmigung des Verlages ist unzulässig. Printed in China Die durch den Transport verursachten CO2-Emissionen wurden durch den Kauf eines CO2-Zertifikats kompensiert.

S. 1: Habichtfeder, Accipiter gentilis, von Margaret Bushby Lascelles Cockburn, ca. 1858 S. 2: Paradiesvogelart, Paradisaea sp., aus «Raccolta di Uccelli», von Giovanni da Udine, ca. 1580 S. 3: GabelschwanzKönigstyrann, Tyrannus savana, von Prideaux John Selby, ca. 1788–1867


INHALT Zum Geleit von Dr. Robert Prys-Jones 4 Vorwort 5

DIE ANFÄNGE 6 KUPFERSTECHER UND ENTDECKER: 1650–1800 18 VON AUDUBON ZU DEN ERSTEN LITHOGRAFEN: 1800–1850 68 DAS GOLDENE ZEITALTER DER LITHOGRAFIE: 1850–1890 122 EINE ZEIT DES ÜBERGANGS: 1890 BIS HEUTE 166

Liste der Abbildungen

212

Weiterführende Literatur

217

Register 219 Danksagung 224


ZUM GELEIT

M

it großer Freude komme ich der Aufforde-

Sydney Parkinson, William Ellis und Georg Forster,

rung nach, das Geleitwort für dieses wun-

die Cook begleiteten, eindeutig erwiesen. Auch die

derschöne, gleichzeitig anspruchsvolle und verständ-

Exponate von Sir Ashton Levers berühmter Samm-

liche Buch zu schreiben – umso mehr, als sich so die

lung, auf die sich John Latham bei der Erstbeschrei-

engen und synergistischen Verbindungen heraus-

bung vieler Vogelarten stützte, sind seit Langem in

stellen lassen, die zwischen der ornithologischen Il-

alle Winde zerstreut; dank der Aquarelle von Sarah

lustration und großen, wissenschaftlich bedeutenden

Stone (von denen sich viele im Natural History Mu-

Sammlungen bestehen, die von Einrichtungen wie

seum befinden) können wir aber immer noch wichti-

dem Natural History Museum in London betreut wer-

ge Eindrücke aus dieser Sammlung gewinnen. Nach

den. Als ich dann das Vorwort des Autors las, wurde

wie vor ergeben sich aus alten Vogelillustrationen

mir klar, dass wir mehr Gemeinsamkeiten haben als

neue ornithologische Erkenntnisse. Jüngstes Bei-

vermutet: Wir wuchsen beide fast zur selben Zeit im

spiel ist ein Gemälde des niederländischen Künstlers

selben Teil von Wales auf und wurden sogar von der-

Roelant Savery aus dem Jahr 1611, das vermutlich

selben Familie in unserer Leidenschaft für die Orni-

das letzte noch fehlende Beweisstück zum rätsel-

thologie beeinflusst. Während ich, im Gegensatz zu

haften «Weißen Dodo» von der Insel Réunion lie-

Jonathan Elphick, dort niemals einem Wachtelkönig

fert: Dieser stellt wohl wirklich ein Artefakt dar, das

begegnet bin, erinnere ich mich daran, dass mein Va-

zustande kam, weil frühe Reiseberichte über einen

ter mich auf Stellen hinwies, wo er die Wachtelköni-

inzwischen ausgestorbenen Réunion-Ibis mit den Il-

ge vor nicht allzu langer Zeit gehört hatte.

lustrationen eines abweichend gefärbten Dodos aus

Die ornithologische Illustration vermittelt

Mauritius verschmolzen wurden.

nämlich nicht nur ästhetischen Genuss, sondern hat

Dieses Buch zeigt Schritt für Schritt, wie eine

historisch eine wichtige wissenschaftliche Rolle ge-

Reihe großartiger Künstler die Entdeckungen der

spielt. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts waren

Ornithologie im Lauf des 19. und 20. Jahrhunderts

die Methoden zur langfristigen Konservierung von

einem immer größeren Publikum zugänglich mach-

Vögeln unbefriedigend, und es gab de facto keine

te, das gleichzeitig an wissenschaftlichen Erkennt-

Einrichtungen, die Vogelpräparate unbegrenzt er-

nissen und ästhetischem Genuss interessiert war.

halten konnten. Daher erwiesen sich künstlerische

Tatsächlich gingen manche Illustratoren wie F. W.

Darstellungen von Vögeln zusammen mit schriftli-

Frohawk noch weiter, indem sie wissenschaftlich

chen Zeugnissen als das wichtigste Instrument, um

fundierte Darstellungen ausgestorbener Arten schu-

die wissenschaftlichen Informationen und die Vor-

fen, von denen keine vollständigen Belegexemplare

stellungen, die man damals von ihrer Identität und

existierten – ein derartiger Ansatz wird auch heute

ihren Beziehungen zueinander hatte, zu übermitteln.

noch von wissenschaftlichen Künstlern wie Julian

Während der Weltumsegelungen von James Cook in

Hume weiterentwickelt. Und so wird dieses Buch

den späten 1760er- und 1770er-Jahren wurden zwar

sicherlich vielen Menschen Vergnügen bereiten und

viele Vogelbälge gesammelt, doch es blieben nur

ihr Verständnis für die Vogelwelt befördern.

relativ wenige erhalten. Stattdessen hat sich der wissenschaftlich bleibende Wert der Illustrationen von

4

Dr. Robert Prys-Jones


VORWORT

I

n meiner Bibliothek steht ein ziemlich zerlesenes

das hervorragende fünfbändige «Handbook of British

Buch voller Farbzeichnungen und Notizen: Es ent-

Birds» von Witherby et al. Später konnte ich dem Na-

hält meine Vogelbeobachtungen in der Natur von

turmaler Charles Tunnicliffe bei der Arbeit zusehen.

Nordwales, wo ich meine Kindheit verbrachte. In­

Nach diesen ersten Einblicken in die Leistungen der

spiriert war es von den wunderbar illustrierten Vogel-

Vogelillustratoren begann ich, mich intensiver damit

führern, die ich aus öffentlichen Büchereien und auch

zu beschäftigen, und schaute mir Vogelillustrationen

von meinem lokalen Naturkunde- und Vogelkunde-

an, wann immer sich die Gelegenheit bot. Im Lauf

verein kannte. Ich interessiere mich seit frühen Kin-

meiner Tätigkeit als Wissenschaftsautor und Heraus-

dertagen leidenschaftlich für Vögel, und als Teenager

geber habe ich zudem mit vielen ausgezeichneten

legte ich dieses Buch an. Der Titel «Coloured Plates

modernen Vogelillustratoren gearbeitet.

of Birds Observed in Flintshire, Volume I» klingt zwar

Daher übernahm ich gerne die Autorenschaft

etwas angeberisch, doch mein Buch ist ein Protokoll

für dieses Buch. Die Planung verlief anfangs ziem-

meiner Beobachtungen, und es ist interessant, diese

lich geradlinig. Man hätte das Buch zwar anders

mit den heutigen Verhältnissen zu vergleichen. Der

gliedern können, doch durch eine chronologische

Mäusebussard war zum Beispiel selten, da von eif-

Darstellung konnte die Entwicklung des Themas am

rigen Wildhütern in Schach gehalten, während der

besten geschildert werden. Doch das eigentliche Pro-

Wachtelkönig sich gerade noch halten konnte. Heut-

blem war: Welche Künstler sollte man aufnehmen?

zutage sind Wachtelkönige in Wales verschwunden,

Noch schwieriger: wen weglassen? Viele hätten

während Mäusebussarde zahlreich geworden sind.

einen Platz verdient, konnten aber aus verschiedens-

Mit meinem feldornithologischen Wissen

ten Gründen nicht vorgestellt werden. Die Auswahl

nahm auch mein Interesse an der ornithologischen

der Künstler ist zwar keineswegs willkürlich, kann

Illustration zu. Meine Brüder Michael und Richard

aber natürlich nicht alle einschließen. Bei der End-

machten mich mit den Werken britischer Vogelillus-

auswahl haben ich versucht, das große Spektrum

tratoren bekannt, zum Beispiel den Holzstichen von

der Vogelillustration vorzustellen, angefangen mit

Thomas Bewick im Hancock Museum in Newcastle-

den fantasievolleren Darstellungen exotischer Vögel

upon-Tyne oder auch den illustrierten Kinder-Vogel-

in früheren Zeiten bis zu den genauen, detaillierten

büchern von Richard B. Talbot Kelly. Ein Großteil

wissenschaftlichen Illustrationen der jüngeren Ver-

meines Taschengelds floss in die Erweiterung mei-

gangenheit. So ist die Bandbreite der künstlerischen

ner ornithologischen Handbibliothek.

Stile, aber auch die Vielfalt der Vogelarten groß.

Als die naturbegeisterte Familie Walton mich

Ich hoffe, dass dieses Buch nicht nur infor-

in den 1950er-Jahren «unter ihre Fittiche» nahm,

mativ und unterhaltsam ist, sondern uns auch dazu

konnte ich immens von ihrem Wissen über Vögel und

bringt, die Vielfalt der Vogelwelt zu würdigen, und

Vogelbeobachtung sowie ihrer umfangreichen Bib-

zum Schutz dieser Welt beiträgt, damit zukünftige

liothek profitieren. Dort fand ich Schätze wie «Pirates

Künstler und Vogelliebhaber ihre Schönheit weiter-

and Predators», geschrieben von dem schillernden

hin genießen und feiern können.

Naturforscher Richard Meinertzhagen, mit den dramatischen Greifvogelbildern von George Lodge, oder

Jonathan Elphick

5


K A PI T EL 1

K UPF ER S T E CHER U N D EN T DE CK ER 165 0 –18 0 0

E

inen ganz anderen Stil als die Stilllebenmaler zeigten die Buchillustratoren und Verleger jener Zeit. Das Ende des 16. Jahrhunderts markiert ungefähr

den Anfang einer Ära, in welcher der Kupferstich den Holzschnitt als wichtigste Technik der Vogeldarstellung größtenteils abgelöst hatte, und das wiederum schlug sich in der Produktivität von Enthusiasten wie der deutschen Familie Merian nieder. Der Verleger Matthäus Merian (1593–1650) und seine Söhne, die Kupferstecher Matthäus Merian der Jüngere (1621–1687) und Caspar Merian (1627–

Fischertukan, Ramphastos sulfuratus George Edwards, 1747 Dieser kolorierte Stich erscheint als Bildtafel 64 in Band II von Ed­ wards’ «A Natural History of Uncommon Birds» (1747). Die Verbreitung der 34 Arten der Tukanfamilie beschränkt sich auf die tropischen Zonen des ameri­ kanischen Doppelkontinents, von Zentralmexiko Richtung ­Süden bis nach Bolivien und in den Norden Argentiniens; die Vögel fehlen jedoch in der Kari­ bik. Die größte Artenvielfalt herrscht in der Amazonasregion. Ihre riesigen Schnäbel sind sehr leicht gebaut und weitgehend hohl, gestützt durch ein komple­ xes knöchernes Lamellensystem. Ornithologen haben sich immer wieder nach dem Nutzen dieser überdimensioniert wirkenden Gebilde gefragt. Sicherlich erlau­ ben sie dem Vogel Zugriff auf ansonsten unerreichbare Früch­ te; vielleicht schrecken sie auch Vögel und andere Tiere ab, die manchmal Tukane erbeuten, und nicht ­zuletzt dienen sie als wichtige ­Signalgeber bei der Balz.

18

1686), gelten als treibende Kräfte der Veröffentlichung eines der ersten Vogelbücher, das viele Bildtafeln mit Darstellungen unterschiedlicher Arten enthielt. Die Bände der «Historia naturalis de avibus» erschienen von 1650 bis 1653; Autor war John Johnston (1603–1675), der als Sohn eines Anfang des 17. Jahrhunderts nach Schlesien emigrierten Schotten in Polen zur Welt gekommen war. Johnstons Arbeit war beispielhaft für den altmodischen Ansatz einer umfassenden Enzyklopädie der Vögel (und des übrigen Tierreichs in weiteren vier Bänden), wobei er sich ausgiebig bei den oft fehlerhaften Werken früherer Autoren wie Gesner und Aldrovandi bediente. Trotz aller Schwächen seines Textes machten die Illustrationen das Werk für die Allgemeinheit attraktiv, was sich in mehreren Neuauflagen und Ausgaben im Verlauf von mehr als 100 Jahren nach dem ersten Erscheinen niederschlug (darunter Übersetzungen des ursprünglich lateinischen Werks ins Deutsche, Englische, Niederländische und Französische). Die letzte Auflage erschien noch 1773. Die Illustrationen in Johnstons Werk wirken zwar generell etwas hölzern, seltsam proportioniert und wenig originell, sind aber oft recht naturgetreue Darstellungen der jeweiligen Vögel und insofern interessant, als sie auf den Seiten in ähnlicher Weise wiedergegeben sind wie in Feldführern unserer Zeit – ähnliche oder verwandte Vögel erscheinen auf demselben Blatt. Stilistisch vollkommen anders, viel lebhafter und kunstvoller waren die Arbeiten des Engländers Francis Barlow (1626–1704). Barlows Werk entstand in den Jahren 1650 bis 1676 und umfasst einige gelungene Ölgemälde verschiede-

KUPFERSTECHER UND ENTDECKER


ner sowohl einheimischer als auch exotischer Vogelarten. Von diesen Bildern sind nur wenige erhalten geblieben, und ihre Farben sind verblasst. Doch selbst bei ihrer Entstehung dürften sie in ihrer Farbigkeit nicht an die Intensität der niederländischen Maler jener Zeit herangereicht sein. Barlows wichtigstes Vermächtnis sind seine Kupferstiche und die dazugehörigen Entwürfe, die er meist als Umrisszeichnungen in brauner Tinte schuf und grau abtönte. Zwar stach Barlow etliche seiner Druckplatten selbst, doch beschäftigte er für diese Arbeit auch andere Kunsthandwerker, etwa Wenzel (Wenceslaus) Hollar (1607–1677), einen böhmischen Kupferstecher, der sich in England niedergelassen hatte. Hollar war ein vollendeter Künstler und konnte eine Linie stechen, ohne viel Zeit auf neues Ansetzen oder Korrekturen verschwenden zu müssen, wie es bei weniger begabten Kupferstechern der Fall war. In seinen Büchern, darunter «Barlow’s Birds and Beasts: In Sixty-Seven Excellent and Useful Prints» (1655) und «Birds and Fowles of Various Species» (1658), stellte der Künstler auch ländliche Szenen mit Wild- und Hausvögeln dar, darunter eine merkwürdige Zusammenstellung von einem Pfauenhahn mit vier Kampfläufer (Weibchen), Calidris pugnax Eleazar Albin, 1737 In seinem Buch «A Natural ­History of Birds» (1738), dem vermutlich ersten Buch in Folio­ format mit handkolorierten Illus­ trationen britischer Vögel, nann­ te der wohl aus Deutschland stammende Eleazar Albin diesen mittelgroßen Stelzvogel Pool Sni­ pe, «Teichschnepfe». Obgleich dieser Name früher allgemein für den häufigen und wohlbekann­ ten Rotschenkel verwendet wur­ de, benutzt ihn Albin hier als Be­ zeichnung für den Kampfläufer. Albins ursprüngliche Beschrei­ bung des Vogels sowie von ihm dargestellte Merkmale zeigen, wie sich diese Art vom Rot­ schenkel unterscheidet – das Weibchen des Kampfläufers ist deutlich kleiner als das Männ­ chen, und das Gefieder der bei­ den Geschlechter unterscheidet sich vor allem in der Brutsaison stark; dann entwickeln die Männchen einen auffälligen, farblich kontrastierenden Feder­ kragen sowie «Ohrbüschel» am Kopf.

20

Hennen, einem Fasanenhahn mit Henne, einem Strauß, einem Kasuar, einem Rauchschwalbenpaar sowie einem Affen inmitten antikisierender Ruinen in einem großen Garten. Einige dieser Tiere hatte er vermutlich nach dem Leben zeichnen können – in den Volieren König Karls II. fanden sich zahlreiche exotische Vögel, unter anderem ein mithilfe der englischen und der niederländischen OstindienKompanien aus Neuguinea herbeigeschaffter Kasuar. Barlows Darstellungen von Jagdszenen, auch der Beizjagd und des Fischens, trugen ihm den wohlwollenden Titel «der wahre Vater der britischen Jagdmalerei» ein. Viele von Barlows Illustrationen zeigen Adler, offensichtlich seine Lieblingsvögel – in vielen Szenen ist mindestens ein Exemplar dargestellt. Ein gutes Beispiel dafür findet sich in seinem bekanntesten Werk, einer Reihe von Kupferstichen für eine Neuübersetzung von Äsops Fabeln. Diese berühmten Moralgeschichten stammten angeblich von dem altgriechischen Autor und wurden dann vermutlich mündlich weitergegeben, bis sie in einer von dem römischen Dichter Phaedrus angefertigten lateinischen Übersetzung größere Bekanntheit erlangten. In den Fabeln kommen unterschiedliche Vögel, Insekten und sonstige Tiere vor, somit boten sie Barlow ein ideales Thema für seine lebendigen Bilder. Das Buch «Aesop’s Fables» erschien erstmals 1666, zahlreiche Neuauflagen folgten. Eine der dramatischsten Illustrationen zeigt eine Szene aus der Fabel «Der Adler und der Fuchs». Barlows Bild zeigt das Adlerweibchen im Nest, das seine Freundin, die Füchsin, hintergangen hat – es ist dabei, eines der Fuchsjungen (das

KUPFERSTECHER UND ENTDECKER


es gefangen hat, während die Füchsin fort war) an seine Jungen zu verfüttern. Die Füchsin jedoch rächt sich. Mit dem Maul hält sie eine Fackel von unten an das Nest, um es in Brand zu setzen. So muss das Adlerweibchen das Fuchsjunge fallen lassen. Eleazar Albin (ca. 1680–1742) schuf eines der wichtigsten illustrierten Vogelbücher, die in den ersten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts in England erschienen. Neben einem früheren Werk über Insekten (einem der ersten britischen Bücher zur Naturgeschichte, das farbige Bildtafeln enthielt) sowie Gemälden von anderen Tieren, darunter auch Spinnen und Fischen, erlangte er vor allem durch sein Werk «A Natural History of Birds» Bekanntheit, dessen drei Bände 1731, 1734 und 1738 veröffentlicht wurden. Jede der darin enthaltenen Bildtafeln ist einem Subskribenten oder einer bekannten Persönlichkeit gewidmet. Wie so viele Naturforscher, Künstler und Sammler genoss auch Albin die Förderung durch Sir Hans Sloane, jenen wohlhabenden und einflussreichen Mediziner, Naturforscher und Besitzer einer enormen Sammlung von Pflanzen und Tieren. Sloane vermachte seine Sammlung dem Staat; nach seinem Tod im Jahr 1753 bildete sie den Grundstock der Sammlungen des British Museum in London. Albin kolorierte nicht nur die Vögel, sondern auch den Hintergrund. Als einer der ersten Künstler platzierte er die abgebildeten Vögel auf einem Zweig oder einem sonstigen passenden Ansitz, manchmal ergänzte er auch die typische Nahrung der Vogelart. Obwohl er jedoch insofern Pionierarbeit leistete, als die nach gezeichneten Vorlagen gestochenen und dann gedruckten Kupferstiche einzeln von Hand koloriert wurden, war das Ergebnis oft nicht zufriedenstellend. Der Grund lag in der begrenzten Farbpalette, die ihm zur Verfügung stand; manche Farben erschienen auf dem fertigen Bild eher erdig und matt, denn sie waren aus Pflanzen, Erden und Mineralien hergestellt. Die Farbqualität variierte überdies beträchtlich von Druck zu Druck. Die eigentliche Bedeutung seiner Bücher lag jedoch nicht in der künstlerischen Qualität der Illustrationen – die Vögel wirkten recht flach und leblos, fast wie Scherenschnitte. Sein Vermächtnis besteht darin, dass einige seiner Illustrationen und Beschrei-

KUPFERSTECHER UND ENTDECKER

21


bungen die ersten für diese speziellen Vogelarten sind und somit als «Typusexemplare» dienen. Ein Typusexemplar (kurz auch «Typus» genannt) ist das Original, anhand dessen die offizielle wissenschaftliche Erstbeschreibung dieser Art erfolgt und mit dem andere Exemplare dieser Art verglichen werden. In der Ornithologie sind solche Typusexemplare für gewöhnlich konservierte Individuen. Früher kam es jedoch nicht selten vor, dass Illustrationen als Typus herhielten, da ein echtes Exemplar fehlte; und einst war es sogar übliche Praxis, Artbeschreibungen anhand von Illustrationen vorzunehmen, selbst wenn gesammelte Exemplare erhalten waren. Zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung waren Albins Illustrationen noch keine «Typusbilder» – dazu wurden sie erst später, als Carl von Linné einige Vogelarten anhand dieser Bilder beschrieb. In seinem kleinen Buch mit dem langen Titel «A natural history of English song birds, and such of the foreign, as are usually brought over and esteem’d for their singing», das 1737 erschien und sich an Freunde der Käfigvogelhaltung richtete, malte Albin im Gegensatz zu früheren Vogelmalern nicht nur die Eier, sondern jeweils auch adulte Männchen und Weibchen einer Art, wenn sich diese im Aussehen unterschieden. Das erleichterte von Linné die Arbeit des Klassifizierens. Albins Motive erhielten aber auch Aufmerk-

22

KUPFERSTECHER UND ENTDECKER


samkeit der skrupellosen Art; sie wurden von zahlreichen Porzellanmanufakturen, darunter auch namhaften wie denjenigen aus Meißen und Worcester, auf Vasen und anderen Produkten kopiert. Albin arbeitete nicht allein. Seine Tochter Elizabeth (ca. 1708–1741) half ihm beim Zeichnen, Stechen und Kolorieren der Bildtafeln; 41 Tafeln sind von ihr als alleiniger Künstlerin signiert. Auch im Stil unterschied sie sich von ihrem Vater. Ihre Bilder waren weicher und feiner gearbeitet als seine, und sie nahm es offensichtlich mit den Details genauer, denn sie malte mit leichterem, kürzerem Pinselstrich. Anders als Eleazar Albin, der in erster Linie Künstler war, ist George Edwards (1694–1773) als «Vater der britischen Ornithologie» bezeichnet worden. Edwards war ein Mann mit vielen Interessen; er beschäftigte sich mit so vielfältigen Themen wie Astronomie, Antikenforschung, Malerei und Bildhauerei. Außerdem hatte er wohlhabende Eltern, die ihm mehrere Reisen ins Ausland finanzieren konnten. Diese Reisen waren teils recht abenteuerlich – so entkam er 1716 in Schweden nur knapp der Verhaftung als Spion durch das dänische Militär, und drei Jahre später in Frankreich gelang es ihm, dem Transport in die amerikanischen Kolonien zu entrinnen. Nach seiner Rückkehr beschloss Edwards, sich vermehrt dem Studium der Naturgeschichte zu widmen und das Zeichnen und Malen von Tieren, besonders von Vögeln, zu erlernen. Wie Albin hatte er das Glück, die Bekanntschaft von Sir Hans Sloane zu machen, der ihn 1733, nach dem Tod des bisherigen Stelleninhabers, zum Bibliothekar und Pedell des Royal College of Physicians machte. Er erhielt eine Wohnung im College; sein Gehalt war zwar nicht sehr groß, ließ ihm jedoch genug Spielraum, um seiner Beschäftigung mit der Naturgeschichte weiter nachzugehen und an seinen Zeichnungen zu arbeiten. Viele davon verkaufte er. Außerdem arbeitete er sich durch die naturgeschichtlichen Titel der 8000 Bände umfassenden Bibliothek, die oftmals selten, kostbar und auf anderem Wege kaum zugänglich waren.

Jamaikanachtschwalbe, Jamaika­specht und Gürtel­ fischer, Siphonorhis americanus, Melanerpes radiolatus und ­Megaceryle alcyon Sir Hans Sloane, Stich von ­Michael van der Gucht, 1725 Der große Naturforscher, Mu­ seums- und Bibliotheksgründer Sloane verbrachte als junger Mann 15 Monate in der Karibik, wo er als Arzt für den Gouver­ neur von Jamaika tätig war; in dieser Zeit sammelte er viele Pflanzen und einige Tiere der Insel, darunter auch Vögel. Der Vogel oben auf dieser Bildtafel wurde von Sloane als Noctua ­minor («Kleine Waldeule«) ­bezeichnet, doch tatsächlich handelt es sich höchstwahr­ scheinlich um eine Nachtschwal­ be, und zwar um die auf der Insel endemische Jamaikanacht­ schwalbe, die heute ausgestor­ ben oder zumindest sehr selten ist. Sloane beschreibt die vibris­ senartigen Federn um den Schnabel und vergleicht sie mit den «Schnurrhaaren einer Katze». Er notierte auch seine Beobachtungen zu den Vögeln, so über den endemischen Specht (Mitte), «Sie lieben den Indi­ schen Pfeffer oder Capsicum sehr», während er über den Gürtelfischer (unten), dessen Verbreitungsgebiet sich von Alaska bis in den Norden Süd­ amerikas und in die Karibik er­ streckt, bemerkt: «Er ist nicht essbar oder zumindest schmeckt er nicht gut.»

Gleichzeitig nahm Edwards die Arbeit an einem vierbändigen illustrierten Werk auf, seiner «History of Birds» (auch bekannt unter dem Titel «A Natural History of Uncommon Birds»), die zwischen 1743 und 1751 erschien (auf Deutsch unter dem Titel «Sammlung verschiedener ausländischer und seltener Vögel» 1749–1776 erschienen). Darauf folgte das ähnliche dreibändige Werk «Gleanings of Natural History» (1758–1764). Edwards fertigte die Druckplatten für seine Bildtafeln selbst an; dies hatte er von dem ersten wirklichen Illustrator für nordamerikanische Vogelmotive, Mark Catesby (der sich die Technik selbst angeeignet hatte), gelernt. Edwards nahm etliche nordamerikanische Vogelarten in sein Buch

KUPFERSTECHER UND ENTDECKER

23


Gelbwangenkakadu, Cacatua sulphurea William Hayes, 1780

auf. Er war ein genauer Beobachter und beherrschte die Kunst der akkuraten

Wie so viele Aquarelle exotischer Vögel wurde auch dieses von einem englischen Künstler ange­ fertigt, dessen Leben sich stark von dem seiner reichen Auftrag­ geber unterschied. Alle bis auf eines seiner zehn überlebenden Kinder blieben zu Hause. Auch wenn sie ihm bei seiner Arbeit halfen, bedurften sie seiner fi­ nanziellen Unterstützung. Daher lebte die Familie in großer Ar­ mut, obwohl Hayes eine Stellung als Postbote annahm, um seine Einkünfte aus der Malerei aufzu­ stocken. Er verwendete 60 seiner Illustrationen, einschließlich die­ ser, als Bildtafeln für ein Buch mit dem Titel «A Collection of Birds in the Menagerie at Osterly Park». Die Menagerie beherberg­ te eine bedeutsame Vogelsamm­ lung, die Sarah Child, Mitglied einer reichen Bankiersfamilie, zu­ sammengestellt hatte.

Tatsache, dass Carl von Linné bei der Benennung von etwa 350 Vogelarten auf

Beschreibung von bis dahin unbekannten Vogelarten. Bezeichnend dafür ist die Edwards’ Beschreibungen zurückgriff. Edwards’ Illustrationen waren nicht übermäßig beeindruckend. Zwar präsentiert er die Vögel in abwechslungsreicheren Haltungen, lebendiger und ausgewogener als Albin und dessen Tochter, doch der von Edwards bevorzugte Kupferstichstil, bei dem Schattierungen durch feine, dicht stehende Linien erzeugt werden, ließ die Vögel so aussehen, als hätten sie Fell statt Federn. Thomas Pennant (1726–1798) war einer der bekanntesten und beliebtesten Experten nicht nur für Naturgeschichte, sondern auch für verschiedene andere Gebiete. Er hatte das Glück, einer wohlhabenden und sehr alten walisischen Familie zu entstammen, und erbte den Familiensitz Downing im Norden von Wales. Pennant war ein produktiver Autor und Reisender und absolvierte (wie so viele begüterte junge Männer im 18. Jahrhundert) eine Bildungsreise («Grand Tour») durch Europa. Dabei machte er detaillierte Notizen zu den von ihm beobachteten Vögeln, und 1765 veröffentlichte er einen Bericht über seine Erlebnisse unter dem Titel «Tour on the Continent». Pennant war auch ein rastloser Briefeschreiber und schien jedermann zu kennen, der in Zoologie, Botanik und verschiedensten anderen Fachgebieten einen Namen hatte – darunter auch herausragende Persönlichkeiten wie Carl von Linné, Peter Simon Pallas, Otto Fabricius, Comte de Buffon und Voltaire. Er war einer der wichtigsten Korrespondenzpartner des berühmten britischen Naturforschers und Ornithologen Gilbert White. Daraus entstand das Buch «The Natural History and Antiquities of Selborne», in dem White hauptsächlich seine Korrespondenz mit Pennant und einem weiteren namhaften Zoologen, Daines Barrington, zusammenfasste. Mit beiden hatte er sich über seine Beobachtungen und Entdeckungen ausgetauscht, und beide hatte er um Informationen ersucht. Das 1788 erstmals erschienene Buch ist bis heute eines der meistverlegten englischsprachigen Werke und inzwischen in mehr als 200 Ausgaben und Übersetzungen erschienen. Whites Briefe an Pennant zählen zu den wichtigsten Dokumenten für die naturgeschichtliche Forschung, doch Pennants Antworten gingen leider schon vor langer Zeit verloren. Pennant verfasste viele Bücher mit insgesamt mehr als 800 Bildtafeln von verschiedenen Künstlern. Viele davon fertigte der englische Maler Peter Paillou (ca. 1712–ca. 1784), der wahrscheinlich hugenottischer Abstammung war. Er fertigte nicht nur die Originalaquarelle, nach denen die Stiche für die Bildtafeln gefertigt wurden, sondern kolorierte auch einen Großteil der Drucke selbst.

24

KUPFERSTECHER UND ENTDECKER


Pennants erstes größeres Buch, das sich auch mit Vögeln beschäftigte – «British Zoology» –, erschien zwischen 1761 und 1766. Die erste Auflage umfasste vier Bände sowie einen später erschienenen Ergänzungsband. Der zweite Band widmete sich ausschließlich den Vögeln. Das Werk verzeichnete alle Wirbeltiere Großbritanniens und enthielt 132 ansprechende Farbtafeln, die größtenteils von Paillou geschaffen worden waren; 121 davon zeigen Vögel. Dieses wichtige Werk veranlasste Gilbert White, an Pennant zu schreiben. Pennant wiederum ließ viele Informationen aus Whites Briefen in die zweite und weitere Auflagen des Werkes einfließen. Pennant hatte für sein nächstes großes Werk über eine regionale Fauna, «Indian Zoology», ursprünglich mehrere Bände geplant, doch es erschien nur der erste Band. Dessen Erstauflage von 1769 ist heute selten und ein begehrtes Sammlerstück. Er enthält zwölf farbige Bildtafeln, die bis auf eine allesamt Vögel

KUPFERSTECHER UND ENTDECKER

25


zeigen. Einige waren Kopien nach Zeichnungen von Sydney Parkinson (siehe Seite 36), der seinerseits nach Originalen von Pieter de Bevere (siehe Seite 40) gearbeitet hatte. Wie bei Pennants anderen Büchern zur Naturgeschichte wurden die Stiche von Peter Mazell gefertigt, dessen übertrieben genaue und kräftige Linienführung den Bildern allerdings einiges von der Lebendigkeit und Feinheit der Originale raubte. Pennant brachte außerdem ein schmaleres Buch heraus, «Genera of Birds», das sich als Grundlagenwerk für den interessierten Laien an dieselbe Leserschaft richtete wie die Vogelbücher von heute. Die erste Auflage von 1773 enthielt noch keine Illustrationen, doch 1781 erschien eine zweite, mit 15 Bildtafeln versehene Auflage. Mithilfe seiner vielen Freunde und Korrespondenzpartner trug Pennant umfangreiche Informationen über die Vögel Großbritanniens zusammen. Von 1751 bis 1796 ergänzte er deren Liste um 16 Arten – fast die Hälfte der im gesamten 18. Jahrhundert neu aufgenommenen Spezies. Zu den neu anerkannten Vogelarten zählten nicht nur Seltenheiten wie Zwergtrappe, Rothalsgans und Rennvogel, sondern auch das Thorshühnchen und der Ortolan, die man heute als zwar seltene, aber doch regelmäßig vorkommende Brutvögel kennt, sowie örtlich begrenzt vorkommende Arten wie Odinshühnchen und Provencegrasmücke. Die im Hinblick auf ihren Beitrag zum ornithologischen Wissensstand bedeutsamste unter Pennants zahlreichen Veröffentlichungen war seine «Arctic Zoology», denn sie enthielt die wissenschaftlichen Erstbeschreibungen etlicher Arten. Ein Teil des 1784 erschienenen ersten Bandes und der komplette zweite Band widmeten sich den Vögeln. Ein Ergänzungsband (manchmal als dritter Band bezeichnet) erschien 1787. Die «Arctic Zoology» blieb 50 Jahre lang das maßgebliche Werk über die Region. Einer von Pennants wichtigsten Korrespondenzpartnern (und wie dieser ein Mitglied der Royal Society) war John Latham (1740–1837); er war überdies einer der Gründer der Linnean Society of London. Diese weltbekannte und bis heute aktive Forschungsgesellschaft wurde 1788 gegründet, zehn Jahre nach dem Tod des namensgebenden großen schwedischen Naturforschers und Entwicklers des binären (zweinamigen) Klassifikationssystems für Pflanzen- und Tierarten, Carl von Linné. Die Gesellschaft sollte für sein System werben und verwahrte außerdem seine große botanische und zoologische Sammlung, Manuskripte und Bücher. Latham war ein namhafter Ornithologe und geübter Naturforscher im Feld. Für sein privates Museum baute er eine Sammlung von Vögeln und anderen Exemplaren auf; er zeichnete, ätzte und kolorierte alle Bilder für seine Bücher

26

KUPFERSTECHER UND ENTDECKER


selbst, und er arbeitete überdies als Arzt. Das erste ornithologische Meisterwerk dieses so umtriebigen Mannes war «A General Synopsis of Birds», die zwischen 1781 und 1785 erschien und 106 Bildtafeln enthielt. Zwei Jahre später folgte ein Ergänzungsband mit 23 Bildtafeln und vier Jahre darauf ein weiterer Supplementband mit 13 Bildtafeln (auf Deutsch unter dem Titel «Allgemeine Übersicht der Vögel» 1793– 1812 erschienen). Wie all seine Illustrationen waren auch diejenigen in diesen Bänden gekonnt, aber ohne viel Inspiration gefertigt; sie zeigten im Wesentlichen flach wirkende Abbildungen einzelner Vögel mit einfachen, aber klaren Darstellungen ihrer Gefiedermusterung. Mit seinen eher stilisierten Szenerien, die einen abgeschnittenen Zweig oder ein Grasbüschel als Ansitz für die Vögel zeigten, setzte er die Tradition seiner Vorgänger wie Albin fort. Lathams wichtigster Beitrag zur Ornithologie war die Beschreibung und Benennung von Arten, die der Wissenschaft bis dahin noch nicht bekannt waren. Viele dieser Arten stammten von dem damals noch kaum bekannten australischen Kontinent, dessen Kolonisierung rasant voranschritt. Er genoss den Vorteil, neue Informationen von den Expeditionsberichten von James Cooks erster Forschungsreise sowie von Naturforschern nach der Kolonisierung gesammelte Exemplare (und manchmal Zeichnungen, wenn keine Bälge verfügbar waren) zu erhalten. Zu Recht gilt Latham als Mitbegründer der Ornithologie Australiens. Obwohl er Linnés Klassifikationssystem dem eigenen zugrunde legte, benutzte Latham die binäre linnésche Nomenklatur erst, als er 1790 alle bekannten Vogelarten der Welt in seinem «Index Ornithologicus» auflistete. Dieser plötzliche Sinneswandel rührte nicht etwa von Lathams Bescheidenheit her, sondern ging auf die Erkenntnis zurück, dass ohne solch formale Namensgebung wohl niemand je eine neue Art nach ihm benennen würde. Die Bedeutung seiner Leistungen und die Kraft und Sorgfalt, die er in seine Arbeit steckte, ist daran zu erkennen, dass er insgesamt 3000 bekannte Vogelar-

Prachtparadiesvogel, Lophorina magnifica Unbekannter Künstler, ca. 1781–1824 Dies ist eine der vielen künstleri­ schen Vogelillustrationen, die von dem Mediziner, Ornitholo­ gen und Museumsbesitzer John Latham für sein zehnbändiges Werk «A General History of Birds» gesammelt wurden, das zwischen 1821 und 1828 mit 193 Bildtafeln erschien. Wie viele an­ dere fand auch diese Illustration eines der spektakulärsten Para­ diesvögel wegen der enormen Kosten für gute Farbdrucke, die damals sehr arbeitsaufwendig waren, letztlich keinen Eingang in das Werk. Die Latham Collec­ tion im Natural History Museum umfasst mehr als 800 Bildtafeln, und obwohl die meisten von ihm selbst stammen, sind viele keinem Künstler zugeschrieben; einige sind von John Abbot, dem Soldaten und Künstler Thomas Davies, Lathams Tochter Ann oder Lord Stanley signiert.

ten der Welt aufführte – fast viermal so viele wie Linné, dessen Liste gute 30 Jahre zuvor nur 758 Arten umfasst hatte. Und obwohl ihm mangelnde Gründlichkeit bei der Analyse spezieller Merkmale nachgesagt wird und er mehrfach mit unter-

KUPFERSTECHER UND ENTDECKER

27


Ährenträgerpfau, Pavo muticus John Latham, ca. 1781–1824 In krassem Gegensatz zu sei­ nem nahen Verwandten, dem deutlich bekannteren Blauen Pfau (Pavo cristatus), ist dieser auch Grüner Pfau genannte Vogel inzwischen selten, und sein riesiges Verbreitungsgebiet in Südasien ist ­aufgrund von Habitatzerstörung und Beja­ gung stark geschrumpft und fragmentiert. «Chinesischer Langschwanz­ fink», hypothetische Art Unbekannter chinesischer Künstler Dieser merkwürdige Vogel (gegenüber) wird von John ­Latham in seinem ehrgeizigen Werk «A General History of Birds» erwähnt, einem der wichtigsten der relativ wenigen Ornithologiebücher des frühen 18. Jahrhunderts; es enthielt viele korrekt kolorierte Illustra­ tionen exotischer Vögel. Da dieses Bild unsigniert ist, stammt es wohl nicht von Latham selbst, sondern von einem der vielen anderen Künstler, die für ihn malten. Latham schreibt dazu, dieser Vogel sei nur von einer Sammlung Bilder aus dem Besitz «des verstorbenen Captain Bro­ adley» bekannt; bemerkenswer­ terweise gibt er dem Vogel kei­ nen wissenschaftlichen Namen.

schiedlichen Namen beschrieb, was sich am Ende als eine einzige Art entpuppte, sind dies doch Fehler, wie sie vielen zeitgenössischen Ornithologen ebenso unterlaufen sind. Seine Arztpraxis hatte Latham zu großem Wohlstand verholfen, sodass er sich 1796 im Alter von 56 Jahren zur Ruhe setzen konnte. Im Jahr 1819 erlitt er jedoch eine Reihe finanzieller Rückschläge, und um eine Insolvenz abzuwenden, machte sich dieser scheinbar unermüdliche Arbeiter an sein letztes großes Werk, «A General History of Birds». Es erschien zwischen 1821 und 1828 (damals war Latham schon in den Achtzigern) und belief sich auf zehn Bände plus Index. Die insgesamt 193 farbigen Bildtafeln hatte der Autor wieder allesamt selbst gezeichnet, geätzt und koloriert. Unter den Illustrationen finden sich auch viele amerikanische Arten. Obwohl seine Sehkraft immer mehr nachließ, arbeitete Latham weiter, bis er im Februar 1837 96-jährig starb. Für das Anfertigen von Kopien seiner «General Synopsis of Birds» hatte Latham unter anderem Sarah Stone (ca. 1761–1844) engagiert, die als Naturmalerin in jener Zeit eine bemerkenswerte Ausnahmeerscheinung war. Sie stammte gebürtig aus der Gemeinde St. Giles in Ickenham, Middlesex, und heiratete 1789 John Smith, einen Kapitän der Royal Navy. Stone präsentierte ihre Arbeiten in

28

KUPFERSTECHER UND ENTDECKER


KUPFERSTECHER UNDÂ ENTDECKER

29


LISTE DER ABBILDUNGEN

S. 1: Habicht, Accipiter gentilis, Margaret Bushby Lascelles Cockburn (ca. 1858), Aquarell, 200 mm × 254 mm S. 2: Nicht identifizierter Paradiesvogel, Paradisaea sp., Giovanni da Udine, aus «Raccolta di Uccelli» (ca. 1580), Aquarell, 433 mm × 315 mm S. 3: Gabelschwanz-Königstyrann, Tyrannus savana, Prideaux John Selby (ca. 1788–1867), Aquarell, 283 mm × 227 mm

DIE ANFÄNGE S. 7: Titlelseite der «Naturalis Historia», Plinius der Ältere, gedruckt in Venedig (1469), Inkunabel (Wiegendruck), koloriert mit Wasserfarben und Goldfarbe, 400 mm × 270 mm S. 8: Holzschnittillustration aus dem «Ortus Sanitatis», gedruckt von Jacob Meydenbach (1491), handkolorierter Holzschnitt, 280 mm × 210 mm S. 9: Holzschnittillustration aus dem «Ortus Sanitatis», gedruckt von Jacob Meydenbach (1491), handkolorierter Holzschnitt, 80 mm × 60 mm S. 11: Alte Haushuhnrasse, Gallus sp., Giovanni da Udine, aus «Raccolta di Uccelli» (ca. 1550), Aquarell, 433 mm × 315 mm S. 13: Dodo, Raphus cucullatus, Roelant Savery (1626), Öl auf Leinwand, 1050 mm × 800 mm S. 14: Buntspecht, Dendrocopos major, Pieter Holsteyn der Ältere (ca. 1580–1662), Aquarell, 141 mm × 181 mm

212

S. 16: Porträt von John James Audubon, George Lance Calkin (1859–1936), Öl auf Leinwand, 610 mm × 750 mm

KAPITEL 1 KUPFERSTECHER UND ENTDECKER S. 19: Fischertukan, Ramphastos sulfuratus, George Edwards, Bildtafel 64 aus «A Natural History of Uncommon Birds» (1747), handkolorierter Stich, 287 mm × 208 mm S. 21: Kampfläufer (Weibchen), Philomachus (Calidris) pugnax, Eleazar Albin, Bildtafel 87 aus «A Natural History of Birds», Bd. III (1737), handkolorierter Stich, 288 mm × 222 mm S. 22: Jamaikanachtschwalbe, Jamaikaspecht und Gürtelfischer, Siphonorhis americanus, Melanerpes radiolatus und Megaceryle alcyon, Sir Hans Sloane, Stich von Michael van der Gucht aus «Natural History of Jamaica», Bd. II (1725), handkolorierter Stich, 325 mm × 405 mm S. 25: Gelbwangenkakadu, Cacatua sulphurea, William Hayes, aus «A Collection of Birds in the Menagerie at Osterley Park» (1780), Wasserfarben, 250 mm × 310 mm S. 27: Prachtparadiesvogel, Ptiloris magnificus (Lophorina magnifica), unbekannter Künstler, aus der Sammlung von John Latham (ca. 1781–1824), Wasserfarben, 212 mm × 200 mm S. 28: Ährenträgerpfau, Pavo muticus, John Latham (ca. 1781–1824), Wasserfarben, 160 mm × 200 mm

LISTE DER ABBILDUNGEN

S. 29: «Chinesischer Langschwanzfink», hypothetische Art, unbekannter chinesischer Künstler, aus der John Latham Collection (1821–1824), Wasserfarben, 210 mm × 161 mm S. 30: Kubaflamingo, Phoenicopterus ruber, Sarah Stone, gemalt nach der Sammlung von Sir Ashton Lever (ca. 1788), Wasserfarben, 477 mm × 365 mm S. 33: Waldkauz, Strix aluco, Thomas Bewick, Schlussvignette aus «A History of British Birds», Bd. 1, Seite 55 (1797), Holzstich, 47 mm × 56 mm S. 34: Buschzaunkönig, Thryomanes bewickii, John James Audubon, Bildtafel 18 aus «The Birds of America», Original Double-Elephant-Folioformat (1836), handkolorierte Aquatinta, 500 mm × 310 mm S. 37: Sri-Lanka-Pompadourtaube, Treron pompadora, Sydney Parkinson (ca. 1767–1768), Wasserfarben, 324 mm × 257 mm S. 39: Eisente, Clangula hyemalis, William Ellis (1779), Wasserfarben, 162 mm × 235 mm S. 41: Collettsittich, Psephotus dissimilis, Ferdinand Lucas Bauer (ca. 1801–1805), Wasserfarben, 335 mm × 505 mm S. 42: Eisvogel, Alcedo atthis, Pieter Cornelis de Bevere (ca. 1754–1757), Wasserfarben, 350 mm × 214 mm S. 43: Blauhäher, Cyanocitta cristata, Mark Catesby, aus «The Natural History of Carolina, Florida and the Bahama Islands», Bd. I (1731), handkolorierter Stich, 335 mm × 510 mm

S. 44: Kanadareiher, Ardea herodias, John Abbot (ca. 1775–1840), Wasserfarben, 305 mm × 197 mm S. 47: Purpurgimpel, Haemorhous (Carpodacus) purpureus, William Bartram (ca. 1773), Wasserfarben, 239 mm × 293 mm S. 48: Indochina-Pfaufasan, Polyplectron bicalcaratum, George Edwards, Bildtafel 67 aus «A Natural History of Birds», Vol. I (1747), handkolorierter Stich, 287 mm × 208 mm S. 49: Großtrappe, Otis tarda, George Edwards, Bildtafel 73 aus «A Natural History of Birds», Bd. II (1747), handkolorierter Stich, 287 mm × 208 mm S. 50: «Schwarzhalsdrossel», «Turdus nigricollis», unbe­ kannter Künstler, aus der John Latham Collection (ca. 1781–1824), Wasserfarben, 200 mm × 160 mm S. 50: Sekretär, Sagittarius serpentarius, John Latham (ca. 1781–1824), Wasserfarben, 195 mm × 125 mm S. 51: Rabengeier, Coragyps atratus, John Latham (ca. 1781–1824), Wasserfarben, 196 mm × 155 mm S. 52: Kampfläufer, Philomachus (Calidris) pugnax, Sarah Stone (ca. 1788), Wasserfarben, 350 mm × 248 mm S. 53: Krontaube, Goura cristata, Sarah Stone (1788), Wasserfarben, 474 mm × 360 mm S. 54: Mennigspecht, Chrysophlegma miniaceum (Picus miniaceus), Sydney Parkinson (1767), Wasserfarben, 324 mm × 257 mm


S. 55: Akialoa, Hemignathus obscurus (Akialoa obscura), William Ellis (1779), Wasserfarben, 203 mm × 177 mm S. 55: Gelbbauchsittich, Platycercus caledonicus, William Ellis (ca. 1779), Wasserfarben, 238 mm × 187 mm S. 56: Steinadler, Aquila chrysaetos, William Lewin, Bildtafel 3 aus «The Birds of Great Britain», Bd. I (1789–1794), Gouache, 213 mm × 175 mm S. 57: Baumfalke, Falco subbuteo, William Lewin, Bildtafel 21 aus «The Birds of Great Britain», Bd. I (1789–1794), Gouache, 218 mm × 178 mm S. 58: Gelbschwanz-Rußkakadu, Zanda funerea (Calyptorhynchus funereus), George Raper (1789), Wasserfarben, 480 mm × 320 mm S. 59: Braunkopfkakadu, Calyptorhynchus lathami, George Raper (1789), Wasserfarben, 495 mm × 315 mm S. 60: Schwarzschwan, Cygnus atratus, der «Port Jackson Painter», Zeichnung Nr. 351 aus der Watling Collection (ca. 1792), Wasserfarben, 242 mm × 192 mm S. 61: Lord-Howe-Purpurhuhn, Porphyrio albus, der «Port Jackson Painter», Zeichnung Nr. 330 aus der Watling Collection (1797), Wasserfarben, 199 mm × 175 mm S. 62: Kupfermantel-Sultanspecht, Chrysocolaptes lucidus, Pieter Cornelis de Bevere (ca. 1754–1757), Wasserfarben, 350 mm × 214 mm S. 63: Wiedehopf, Upupa epops, Pieter Cornelis de Bevere (ca. 1754–1757), Wasserfarben, 246 mm × 381 mm

S. 64: Smaragdspint, Merops orientalis, unbekannter Künstler, Bild Nr. 45 aus der Sammlung von Lady Mary Impey (ca. 1780), Wasserfarben, 297 mm × 483 mm S. 64: Schwarzkopfpirol, Oriolus xanthornus, Sheik Zayn al-Din, Bild Nr. 20 aus der Sammlung von Lady Mary Impey (ca. 1780), Wasserfarben, 345 mm × 486 mm S. 65: Rabengeier, Coragyps atratus, William Bartram, Bild Nr. 25 aus den «Botanical and Zoological Drawings» (1756–1788), Bleistift und Tinte und Wasserfarben auf Papier, 242 mm × 319 mm S. 65: Rotkardinal, Cardinalis cardinalis, William Bartram, Bild Nr. 55 aus den «Botanical and Zoologica Drawings» (1772), Bleistift und Tinte auf Papier, 181 mm × 304 mm S. 66: Grünreiher, Butorides virescens, William Bartram, Bild Nr. 17 aus den «Botanical and Zoological Drawings» (1774), Bleistift und Tinte auf Papier, 377 mm × 245 mm S. 67: Reisstärling, Dolichonyx oryzivorus, William Bartram, Bild Nr. 24 aus den «Botanical and Zoological Drawings» (1774–1775), Bleistift und Tinte und Wasserfarben auf Papier, 256 mm × 202 mm

KAPITEL 2 VON AUDUBON ZU DEN ERSTEN LITHOGRAFEN S. 69: Nashornpelikan, Pelecanus erythrorhynchos, John James Audubon, Bildtafel CCCXI aus den «The Birds of America», Original DoubleElephant-Folioformat (1836), handkolorierte Aquatinta, 970 mm × 656 mm

S. 70: Eier von: 1. Singdrossel, Turdus philomelos; 2. Wintergoldhähnchen, Regulus regulus; 3. Rauchschwalbe, Hirundo rustica; 4. Zaunkönig, Troglodytes troglodytes; 5. Eichelhäher, Garrulus glandarius; 6. Eisvogel, Alcedo atthis, James Hope Stewart (ca. 1835), Wasserfarben, 106 mm × 172 mm

S. 82: Gryllteiste, Cepphus grylle, John James Audubon, Bildtafel CCXIX aus «The Birds of America» (1834), handkolorierte Aquatinta, 445 mm × 518 mm

S. 73: Purpurschwalbe, Progne subis, John James Audubon, Bildtafel XXII aus «The Birds of America», Original Double-Elephant-Folioformat (1827–1830), handkolorierte Aquatinta, 658 mm × 525 mm

S. 86: Wanderfalke, Falco peregrinus, William MacGillivray (1839), Wasserfarben, 750 mm × 545 mm

S. 74: Raufußbussard, Buteo lagopus, John James Audubon, Bildtafel CCCCXXII aus «The Birds of America», Original Double-Elephant-Folioformat (1838), handkolorierte Aquatinta, 725 mm × 645 mm S. 77: Karolinasittich, Conuropsis carolinensis, John James Audubon, Bildtafel XXVI aus «The Birds of America», Original Double-ElephantFolioformat (1827–1830), handkolorierte Aquatinta, 853 mm × 600 mm S. 79: Steinadler, Aquila chrysaetos, John James Audubon, Bildtafel CLXXXI aus «The Birds of America», Original Double-Elephant-Folioformat (1833), handkolorierte Aquatinta, 970 mm × 656 mm S. 81: Stelzenläufer, Himantopus himantopus, unbekannter chinesischer Künstler, Bildtafel 62 aus der John Reeves Collection of Zoological Drawings from Canton, China (1822–1829), Wasserfarben, 590 mm × 477 mm

LISTE DER ABBILDUNGEN

S. 85: Dottertukan, Ramphastos vitellinus, Nicholas Aylward Vigors (1831), Öl auf Leinwand, 340 mm × 460 mm

S. 87: Kolkrabe, Corvus corax, William MacGillivray (1832), Wasserfarben, 478 mm × 683 mm S. 88: Graureiher, Ardea cinerea, William MacGillivray (ca. 1835), Wasserfarben, 965 mm × 735 mm S. 91: Lotennektarvogel (Männchen und Jungvogel), Cinnyris lotenius, Khuleelooddeen aus der Sammlung von Sir William Jardine (ca. 1830–1840), Gouache, 122 mm × 126 mm S. 93: Elfennektarvogel, Cinnyris pulchellus, William Swainson (ca. 1835), Wasserfarben, 164 mm × 115 mm S. 95: Opalracke, Coracias cyanogaster, William Swainson (ca. 1835), Wasserfarben, 170 mm × 125 mm S. 97: Graupapagei, Psittacus erithacus, aus den Illustrationen in «Water-Colour of Indian Zoology and Botany» von Major-General Thomas Hardwicke und Mrs. Duncan Campbell (1822), Wasserfarben, 435 mm × 560 mm

213


S. 98: Scharlachsichler, Eudocimus ruber, John James Audubon, Bildtafel CCCXCVII aus «The Birds of America», Original Double-Elephant-Folioformat (1837), handkolorierte Aquatinta, 534 mm × 740 mm) S. 100: Grasammer, Passerculus sandwichensis, John James Audubon, Bildtafel CIX aus «The Birds of America», Original Double-Elephant-Folioformat (1831), handkolorierte Aquatinta, 496 mm × 313 mm S. 100: Rauchschwalbe, Hirundo rustica, John James Audubon Bildtafel CLXXIII aus «The Birds of America», Original Double-Elephant-Folioformat (1833), handkolorierte Aquatinta, 493 mm × 310 mm S. 101: Fischadler, Pandion haliaetus, William MacGillivray (ca. 1831–1841), Wasserfarben, 563 mm × 686 mm S. 102: Riesenalk, Pinguinus impennis, William MacGillivray (1839), Wasserfarben, 770 mm × 557 mm S. 103: Felsentaube, Columba livia, unbekannter Künstler (ca. 1850), Wasserfarben, 263 mm × 360 mm S. 104: Eier des Saruskranichs, Grus antigone (auch: Antigone antigone), unbekannter Künstler, aus der Sammlung von Sir William Jardine (ca. 1830–1840), Gouache, 191 mm × 162 mm S. 105: Eier und Küken der Goldschnepfe, Rostratula benghalensis, unbekannter Künstler, aus der Sammlung von Sir William Jardine (ca. 1830–1840), Gouache, 105 mm × 143 mm

214

S. 105: Eier des Wechselkuckucks (links) und der Goldschnepfe (rechts), Cuculus varius und Rostratula benghalensis, unbekannter Künstler, aus der Sammlung von Sir William Jardine (ca. 1830–1840), Gouache, 94 mm × 145 mm S. 106: Eisvogel (oben) und Menintingeisvogel (unten), Alcedo atthis und Alcedo meninting, unbekannter Künstler, aus der Sammlung von Sir William Jardine (ca. 1830–1840), Gouache, 390 mm × 320 mm S. 107: Herkuleseisvogel, Alcedo hercules, unbekannter Künstler, aus der Sammlung von Sir William Jardine, ca. 1830–1840. Gouache, 179 mm × 175 mm S. 108: Grautimalie, Heterophasia gracilis, Khuleelooddeen (ca. 1830–1940), Gouache, 137 mm × 211 mm S. 109: Nest und Eier des Weißkehl-Fächerschwanzes, Rhipidura albicollis, Khuleelooddeen (ca. 1830–1840), Gouache, 220 mm × 137 mm S. 110: Pirol (Männchen), Oriolus oriolus, James Hope Stewart, für Sir William Jardines «The Naturalist’s Library» (ca. 1825–1835), Wasserfarben, 171 mm × 106 mm S. 111: Stieglitz, Carduelis carduelis, James Hope Stewart, für Sir William Jardines «The Naturalist’s Library» (ca. 1825–1835), Wasserfarben, 172 mm × 106 mm S. 112: Fichtenkreuzschnabel (Männchen), Loxia curvirostra, James Hope Stewart, für Sir William Jardines «The Naturalist’s Library» (ca. 1825–1835), Gouache, 170 mm × 150 mm

LISTE DER ABBILDUNGEN

S. 113: Kalifasan (Männchen), Lophura leucomelanos, Lady Mary Bentinck (ca. 1833), Wasserfarben, 210 mm × 307 mm S. 113: Hügelbuschwachtel (Männchen), Arborophila torqueola, Lady Mary Bentinck (ca. 1833), Wasserfarben, 127 mm × 207 mm S. 114: Schlangenadler, Circaetus gallicus, unbekannter Künstler, aus der Lord Ashton Collection (ca. 1840), Wasserfarben, 642 mm × 490 mm

S. 120: Eichelhäher, Garrulus glandarius, Christian Ludwig Landbeck (1833–1834), Wasserfarben, 475 mm × 294 mm S. 121: Tigerastrild (Männchen), Amandava amandava, Frederick Ditmas (ca. 1840), Wasserfarben, 230 mm × 186 mm S. 121: Zwergmennigvogel (Männchen), Pericrocotus cinnamomeus, Frederick Ditmas (ca. 1840), Wasserfarben, 230 mm × 186 mm

S. 115: Koromandeluhu, Bubo coromandus, unbekannter Künstler, aus der Lord Ashton Collection (ca. 1840), Wasserfarben, 560 mm × 433 mm

KAPITEL 3 DAS GOLDENE ZEITALTER DER LITHOGRAFIE

S. 116: Bengalenuhu, Bubo bengalensis, unbekannter Künstler, Bildtafel 5 aus der John Reeves Collection of Zoological Drawings from Canton, China (1822–1829), Wasserfarben, 494 mm × 387 mm

S. 123: Scharlachara oder Hellroter Ara, Ara macao, Edward Lear, Bildtafel 7 aus «Illustrations of the Family of Psittacidae or Parrots» (1832), Wasserfarben, 554 mm × 365 mm

S. 117: Temmincktragopan, Tragopan temminckii, unbekannter Künstler, aus der John Reeves Collection of Zoological Drawings from Canton, China (1822–1829), Wasserfarben mit Gouache, 420 mm × 495 mm

S. 125: Gelbbrustara, Ara ararauna Edward Lear, Bildtafel 8 aus «Illustrations of the Family of Psittacidae or Parrots» (1832) Wasserfarben, 554 mm × 365 mm

S. 118: Fledermauspapageien, Loriculus spp., unbekannter Künstler, Bildtafel 28 aus der John Reeves Collection of Zoological Drawings from Canton, China (1822–1829), Wasserfarben, 414 mm × 496 mm S. 119: Rotschnabelkitta, Urocissa erythrorhyncha, unbekannter Künstler; Bildtafel 9 aus der John Reeves Collection of Zoological Drawings from Canton, China (1822–1829), Wasserfarben, 380 mm × 492 mm

S. 126: Perückentaube, Columba livia, domestizierte Form, Edward Lear (ca. 1835), Wasserfarben, 155 mm × 110 mm S. 128: Guineaturako, Tauraco persa, Edward Lear (ca. 1835), Wasserfarben, 231 mm × 142 mm S. 131: Violettscheitel-Flaggensylphe, Loddigesia mirabilis, John Gould, Bildtafel 61 aus «A Monograph of the Trochilidae or Family of Humming-birds», Bd. III (ca. 1849–1861), Lithografie, 545 mm × 365 mm


S. 132: Weißflecken-Goldschnepfe, Nycticryphes semicollaris, Elizabeth Gould (ca. 1835), Wasserfarben und Bleistift, 161 mm × 227 mm S. 133: Purpurschnäpperdrossel, Cochoa purpurea, unbekannter Künstler, Bildtafel 229 aus der Sammlung nepalesischer Vögeln und Säugertiere von Brian Houghton Hodgson (ca. 1850), Wasserfarben, 280 mm × 470 mm S. 134: Kurzschnabelgans, Anser brachyrhynchus, John Gould (ca. 1865), Wasserfarben und Tinte, 180 mm × 133 mm S. 135: Kurzschnabelgans (Details), Anser brachyrhynchus, John Gould (ca. 1865), Wasserfarben und Tinte, 133 mm × 180 mm S. 136: Eier verschiedener Vogelarten, Margaret Bushby Lascelles Cockburn (1858), Wasserfarben, 260 mm × 202 mm S. 138: Snaresinselpinguin und Dickschnabelpinguin, Eudyptes robustus und Eudyptes pachyrhynchus, John Gerrard Keulemans (ca. 1887–1905), Wasserfarben, 181 mm × 176 mm S. 139: Bulleralbatross (oben) und Salvinalbatross (unten), Thalassarche bulleri und Thalassarche salvini, John Gerrard Keulemans (ca. 1887–1905), Wasserfarben, 292 mm × 232 mm S. 140: Nepalhornvogel, Aceros nipalensis, unbekannter Künstler, aus der Thomas Hardwicke Collection (1790–1835), Wasserfarben, 271 mm × 372 mm

S. 143: Diamantfasan, Chrysolophus amherstiae, Joseph Wolf, Bildtafel 14 aus «A Monograph of the Phasianidae» (1872) von Daniel Giraud Elliot, Lithografie, 450 mm × 592 mm S. 145: Weißkehl-Fruchttaube, Ptilinopus wallacii, John Gould, Bildtafel 55 aus «Birds of New Guinea», Bd. V (1875–1888), handkolorierte Lithografie, 548 mm × 364 mm S. 146: Fledermausaar, Macheiramphus alcinus, Joseph Wolf (ca. 1860), handkolorierte Lithografie, 303 mm × 245 mm S. 149: Goldhelm-Hornvogel, Ceratogymna elata, John Gerrard Keulemans (ca. 1876–1882), Wasserfarben und Gouache, 357 mm × 261 mm S. 152: Goldlaubenvogel, Sericulus aureus, John Gould, Bildtafel 48 aus «The Birds of New Guinea», Bd. I (ca. 1875–1888), handkolorierte Lithografie, 548 mm × 364 mm S. 153: Quetzal, Pharomachrus mocinno, John Gould, aus «A Monograph of the Trogonidae or Family of Trogons» (1838) handkolorierte Lithografie, 969 mm × 347 mm S. 154: Koklasfasan, Pucrasia macrolopha, Rajman Singh (ca. 1856–1864), Wasserfarben, 256 mm × 367 mm S. 155: Schopffasan, Catreus wallichii, Rajman Singh (ca. 1856–1864), Wasserfarben, 358 mm × 256 mm S. 156: Dickschnabelpinguin, Eudyptes pachyrhynchus, Richard Laishley (1863–1883), Wasserfarben und Bleistift, 254 mm × 178 mm

S. 157: Südstreifenkiwi, Apteryx australis, Richard Laishley (ca. 1863–1883), Wasserfarben, 535 mm × 425 mm S. 158: Hainparadiesschnäpper, Terpsiphone paradisi, Margaret Bushby Lascelles Cockburn (1858), Wasserfarben, 254 mm × 201 mm S. 159: Frühlingspapageichen, Loriculus vernalis, Margaret Bushby Lascelles Cockburn (1858), Wasserfarben, 254 mm × 201 mm S. 160: Pallasscharbe, Phalacrocorax perspicillatus, John Gerrard Keulemans (ca. 1905), Wasserfarben, 825 mm × 620 mm S. 161: Réunion-Purpurhuhn, Porphyrio caerulescens, John Gerrard Keulemans (ca. 1905), Wasserfarben, 806 mm × 621 mm S. 162: Großtrappen, Zwergtrappen und Saharakragentrappe, Otis tarda, Tetrax tetrax und Chlamydotis undulata, John Gerrard Keulemans (Ende 19. Jahrhundert), Öl auf Leinwand, 2330 mm × 1990 mm S. 163: Elster, Pica pica, John Gerrard Keulemans (ca. 1896), Wasserfarben und Gouache, 635 mm × 523 mm S. 164: Kakapo, Strigops habroptila, John Gerrard Keulemans (ca. 1887–1905), Wasserfarben, 295 mm × 244 mm S. 165: Réunionstar, Fregilupus varius, John Gerrard Keulemans (ca. 1905), Wasserfarben, 385 mm × 278 mm

LISTE DER ABBILDUNGEN

KAPITEL 4 EINE ZEIT DES ÜBERGANGS S. 167: Blaumeise, Kanarenrassen, Parus-caeruleus-Unterarten (von oben nach unten): degener, teneriffae, palmensis, ombriosus, Henrik Grönvold (ca. 1920), Wasserfarben, 260 mm × 185 mm S. 168: Edelfrankolin (Brustfedern), a. Francolinus nobilis nobilis; b. Francolinus nobilis chapini, Henrik Grönvold (ca. 1934), Wasserfarben, 139 mm × 146 mm S. 170: Hypothetische Papageienart, «Necropsittacus borbonicus», Henrik Grönvold (1907), Wasserfarben, 221 mm × 310 mm S. 173: Dichschnabellumme und Trottellumme, Uria lomvia und Uria aalge, Archibald Thorburn (ca. 1885–1897) Wasserfarben, 247 mm × 170 mm S. 175: Rabenkrähe, Corvus corone, Archibald Thorburn (ca. 1885–1897), Wasserfarben, 150 mm × 227 mm S. 176: Elster, Pica pica, George Edward Lodge (ca. 1930), Kreide, 260 mm × 208 mm S. 179: Grünspecht, Picus viridis, Frederick William Frohawk (1920), Bleistift und monochrome Lavierung, 228 mm × 169 mm S. 180: Sanderling, Calidris alba, Frederick William Frohawk (1907), Wasserfarben und Bleistift, 125 mm × 178 mm S. 181: Schmiedekiebitz, Vanellus armatus, Claude Gibney Finch-Davies (1918), Wasserfarben und Bleistift, 255 mm × 178 mm

215


S. 183: Réunion-Weber, «Foudia bruante», George Edward Lodge (ca. 1905), Wasserfarben, 250 mm × 333 mm

S. 200: Moa, Dinornis novaezealandiae, Frederick William Frohawk (ca. 1905), Wasserfarben, 317 mm × 145 mm

S. 208: Tahiti-Strandläufer, Prosobonia leucoptera, George Edward Lodge, ca. 1905, Wasserfarben, 263 mm × 365 mm

S. 185: Rotkopf-Buschsänger, Cettia brunnifrons, William Edwin Brooks, Bildtafel 23 aus «Original Watercolour Drawings of Indian Birds» (ca. 1865–1875), Wasserfarben, 140 mm × 229 mm

S. 201: Jagdfasan, Phasianus colchicus, Frederick William Frohawk (1930), Wasserfarben, 380 mm × 540 mm

S. 209: Rotkehlchen, Erithacus rubecula, Paul Barruel (ca. 1970), Wasserfarben, 220 mm × 145 mm

S. 202: Afrikanischer Klaffschnabel, Anastomus lamelligerus, Claude Gibney Finch-Davies (1918), Wasserfarben und Bleistift, 255 mm × 178 mm

S. 209: Mönchsgrasmücke, Sylvia atricapilla, Paul Barruel, (ca. 1970), Wasserfarben, 216 mm × 142 mm

S. 187: Weißkehlspint, Merops albicollis, Chloe Elizabeth Talbot Kelly (1960), Wasserfarben, 305 mm × 228 mm S. 188: Eisvogel, Alcedo atthis, Charles F. Tunnicliffe (ca. 1973), Wasserfarben, 228 mm × 305 mm S. 192: Fahlsegler, Apus pallidus, David Reid Henry (ca. 1919–1977), Tuschezeichnung, 140 mm × 125 mm S. 194: Uhu, Bubo bubo, Edward Julius Detmold (ca. 1930), Wasserfarben und Bleistift, 535 mm × 445 mm S. 196: Einlappenkasuar, Casuarius unappendiculatus, Henrik Grönvold (1915), Wasserfarben, 990 mm × 710 mm S. 197: Papageientaucher, Fratercula arctica, Henrik Grönvold (1933), Wasserfarben, 115 mm × 167 mm S. 198: Schafstelze, Motacilla flava, Henrik Grönvold, aus «British Birds, Summer Visitors» (1924–1925), Wasserfarben, 115 mm × 167 mm S. 199: Mehlschwalbe, Delichon urbica, Henrik Grönvold, aus «British Birds, Summer Visitors» (1924–1925), Wasserfarben, 167 mm × 115 mm

216

S. 203: Silberwangen-Hornvogel, Bycanistes brevis, Claude Gibney Finch-Davies (1920), Wasserfarben und Bleistift, 255 mm × 178 mm S. 204: Schopfkasarka, Tadorna cristata, Kobayashi Shigeru (1920er-Jahre), Wasserfarben, 346 mm × 518 mm S. 205: Kiebitz, Vanellus vanellus, Henry Payne (ca. 1920), Wasserfarben, 352 mm × 250 mm S. 205: Schlegelfrankolin, Francolinus (Peliperdix) schlegelii, Henry Jones (ca. 1900), Wasserfarben, 255 mm × 314 mm S. 206: Tongafruchttaube, Weißwangentaube und Mackinlaytaube, Ducula pacifica, Columba vitiensis und Macropygia mackinlayi, Thomas Theodore Barnard (1922), Wasserfarben, 178 mm × 255 mm S. 207: Kardinalhonigfresser und Gelbstirn-Brillenvogel, Myzomela cardinalis und Zosterops flavifrons, Thomas Theodore Barnard (1922), Wasserfarben, 255 mm × 178 mm

LISTE DER ABBILDUNGEN

S. 210: Südstreifenkiwi, Apteryx australis, Angela Gladwell (1997), Wasserfarben, 570 mm × 770 mm S. 211: Kakapo, Strigops habroptila, Angela Gladwell (1998), Aquarell, 570 mm × 770 mm


REGISTER Buchtitel und reine Abbildungsverweise sind kursiv gesetzt.

Abbot, John 27, 42–43, 45, 45, 212 Accipiter gentilis 2, 212 Aceros nipalensis 140, 215 Adler 8, 16, 20, 50, 57, 78, 79, 101, 114, 137, 147, 171, 192 Aesop’s Fables 20 Afrika 50, 93, 95, 96, 129, 142, 147, 181, 182, 186, 203 Agapornis (Gattung) 159 Ägypten 6, 121, 128, 130, 187 Ährenträgerpfau 28, 212 Akialoa 55, 213 Akialoa obscura 55, 213 Albatrosse 38, 139, 192 Albertus Magnus 9 Albin, Eleazar 20, 21–23, 212 Albin, Elizabeth 23 Alcedo atthis 43, 71, 106, 189, 212, 213, 214, 216 Alcedo hercules 106, 214 Alcedo meninting 106, 214 Aldrovandi, Ulisse 9–10, 18 Alferaki, Sergei Nikolajewitsch 181 Alkenvögel 83, 102, 197 Altamira (Höhlenkunst) 6 Amadon, Dean 192 Amandava amandava 121, 214 Amazonas 18 Amazonen 15 American Ornithologists’ Union 142 American Ornithology 46, 68, 73 Ammern 100, 151, Anastomus lamelligerus 203, 216 Anser brachyrhynchus 134, 135, 215 Apteryx australis 156, 210, 215, 216 Apus pallidus 192, 216 Aquatinta 75, 83 Aquila chrysaetos 57, 78, 213 Ara ararauna 124, 214 Ara macao 122, 214 Ara, Hellroter 122 Aras 12, 15, 122, 124 Arborophila torqueola 113, 214 Arctic Zoology 26 Ardea cinerea 89, 213 Ardea herodias 45, 212 Aristoteles 6 Arktis 38, 98, 178, 180 Arzneibuch 8 Asiatic Society of Bengal 106, 108 Associated Artists in WaterColours 138 Atlantiksturmtaucher 180

Audebert, Jean Baptiste 140 Audubon, John (junior) 84 Audubon, John James 16, 33, 34, 47, 68, 68–85, 73, 74, 87, 89, 90, 99, 100, 124, 130, 150, 212, 213, 214 Audubon, Lucy 71, 72, 73, 84 Audubon, Victor 84 Auerhahn 172 ausgestorbene Arten 4, 23, 30, 38, 55, 61, 78, 150, 160, 165, 170, 181, 183, 201, 204 Australasian South Polar Quadrant 169 Australien 27, 35, 38, 39–40, 41, 55, 59, 61, 137–139, 168–169, 196 Autografie 122 Avicultural Magazine 178 Bachman, John 79, 84 Baily, William Lloyd 140, 141 Balzarena 52, 165 Banks, Sir Joseph 36, 96 Bannerman, David 179 Barlow, Francis 18, 20 Barnard, Thomas Theodore 206, 216 Barraband, Jacques 34, 35 Barrington, Daines 24 Barruel, Paul 209, 216 Bartram, William 45–46, 46, 65, 67, 212, 213 Basstölpel 150 Bauer, Ferdinand Lucas 40–41, 41, 212 Baumfalke 57, 213 Bayfield, Gabriel 96 Beagle, HMS 135, 136 Becker, Gebrüder 142 Beebe, Charles William 168 Beilby, Ralph 31, 33 Belon, Pierre 9, 10 Bengalenuhu 117, 214 Benson, S. Vere 175 Bentinck, Lady Mary 113, 214 Beringstraße 38, 126, 160 Bestiarium 8 Bevere, Pieter Cornelius de 26, 37, 40, 43, 63, 212, 213 Bewick, Thomas 5, 30–33, 33, 34, 187, 212 Bewick’s Wren 33 Bienenfresser (Gattung) 64, 186 Bindentaucher 45 Birds and Beasts in Sixty-Seven Excellent and Useful Prints 20 Birds and Fowles of Various Species 20

The Birds of America 33, 34, 74, 74–76, 78, 80–84, 84, 94, 124, 212, 213, 214 The Birds of Asia 138, 145 The Birds of Australia (Mathews) 168 The Birds of Australia, and the Adjacent Islands (Gould) 137–140, 168 Birds of the British Isles (Bannerman) 179 The Birds of the British Isles and their Eggs (Coward) 175 The Birds of Europe 133 The Birds of Great Britain 145, 213 The Birds of New Guinea 145, 153, 215 Birds of New Zealand 165 The Birds of Norfolk and Lord Howe Islands 169 The Birds of the Western Palearctic 191 Birkhuhn 172 Black, Adam 82 Blauhäher 43, 45, 212 Blaumeise 15, 150, 166, 215 Blyth, Edward 105, 106, 108 Bogdani, Jakob 15–16 Bonaparte, Charles 73 Bonneau, Jacob 42 Book of British Birds 175 Botanical and Zoological Drawings 213 Bourjot Saint-Hilaire, Alexandre 35 Brachvogel 172 Braunkopfkakadu 59, 213 Brillenkormoran 160 Brillenvogel, Gelbstirn- 206, 216 British Birds with their Nests and Eggs 180 British Birds, Summer Visitors 198, 216 British Institution 144 British Museum 12, 20, 52, 86, 99, 102, 125, 127, 139, 144, 180, 186 British Museum (Natural History) 142, 148, 149, 150, 166, 168, 170, 178, 179, 181, 197, 198, 205 British Ornithologists’ Union 149, 166, 168 The British Warblers 169 British Zoology 25 Brooks, Allan Cyril 184, 186 Brooks, William Edwin 184, 216 Brown, Leslie 192 Bubo bengalensis 117, 214

REGISTER

Bubo bubo 195, 216 Bubo coromandus 114, 214 Buch der Natur 9, 9 Buchan, Alexander 36 Buffon, Georges-Louis Leclerc, Comte de 24, 33–34 Buller, Walter Lawry 165 Bulleralbatros 139, 215 Buntspecht 14, 212 Busby, John 151,184 Buschsänger, Rotkopf- 184, 216 Buschzaunkönig 33, 34, 212 Buteo lagopus 74, 213 Butler, Arthur Gardiner 180 Butorides virescens 67, 213 Bycanistes brevis 203, 216 Cabinet Cyclopedia 99 Cacatua sulphurea 24, 212 Calidris alba 180, 215 Calidris pugnax 20, 52, 212 Calkin, George Lance 16, 212 Calyptorhynchus funereus 213 Calyptorhynchus lathami 59, 213 Cardinalis cardinalis 65, 213 Carduelis carduelis 111, 214 Carpodacus purpureus 212 Casuarius unappendiculatus 196, 216 Catalogue of the Birds in the Collections of the British Museum (Natural History) 149 Catesby, Mark 23, 40–42, 43, 46, 81, 212 Catreus wallichii 154, 215 A Century of Birds, hitherto unfigured, from the Himalaya Mountains 130, 132, 134 Cepphus grylle 83, 213 Ceratogymna elata 149, 215 Cettia brunnifrons 184, 216 Charlotte, Königin 52 Child, Sarah 24 China 7, 10, 28, 50, 80, 113, 114, 117, 121, 140, 212, 213, 214 Chinesische Malerei 119, 151, 171, 187, Chlamydotis undulata 163, 215 Chromolithografie 168, 174 Chrysocolaptes lucidus 63, 213 Chrysolophus amherstiae 142, 215 Chrysophlegma miniaceum 55, 212 Cinnyris lotenius 91, 213 Cinnyris pulchellus 93, 213 Circaetus gallicus 114, 214 Citizen Bird 185 Clangula hyemalis 38, 212

219


Cochoa purpurea 133, 215 Cockburn, Margaret Bushby Lascelles 2, 137, 159, 212, 215 Coiter, Volcher 10 A Collection of Birds at the Menagerie at Osterly Park 24, 212 Collettsittich 41, 212 Collinson, Peter 41 Coloured Figures of the Birds of the British Islands 174, 175 Coloured Key to the Wildfowl of the World 191 Columba elphinstonii 137 Columba livia 103, 126, 214 Columba vitiensis 206, 216 Contributions to Ornithology 108 Conuropsis carolinensis 76, 213 Cook, James 4, 27, 36–38, 208 Coracias cyanogaster 95, 213 Coragyps atratus 50, 65, 212, 213 Corvus corax 87, 213 Corvus corone 175, 215 Coues, Elliott 184, 185 Coward, Thomas Alfred 175 Coxen, Charles 138 Crawhall, Joseph 150, 151 Cruikshank, Francis 16 Cuculus varius 105, 214 Cyanocitta cristata 43, 212 Cygnus atratus 61, 213 Cygnus bewickii 32 Cygnus columbianus 32 Darwin, Charles 96, 126, 135– 136, 147 Darwinfinken 136 Davies, Thomas 27 De Animalibus 9 De Arte Venandi cum Avibus 9 Deeside 91 Deiker, Carl Friedrich 171 Delichon urbica 198, 216 Dellon, Gabriel 183 Dendrocopos major 14, 212 Derby, 13th Earl of 27, 73, 126– 127, 128, 138 Descriptions of the Rapacious Birds of Great Britain 90 Detmold, Charles Maurice 195 Detmold, Edward Julius 195, 216 Diamantfasan 142, 215 Dickens, Charles 141 Dickschnabellumme 172, 215 Dickschnabelpinguin 138, 156, 215

220

Dinornis novaezealandiae 201, 216 Dinosauriermodell 139 Diomedea 139 Ditmas, Frederick 121, 214 Dodo 4, 12, 12, 13, 212 Dolichonyx oryzivorus 67, 213 Dottertukan 84, 213 Double-Elephant-Folioformat 81, 83, 124 Dronte siehe Dodo Dubois, Sieur 160, 183 Ducula pacifica 206, 216 Duncan, William 45 Eagles, Hawks and Falcons of the World 192 Edelfrankolin 168, 215 Edinburgh Philosophical Journal 96 Edwards, George 12, 18, 23–24, 40, 41, 46, 49, 212 Eichelhäher 8, 15, 71, 120, 213, 214 Eier 22, 71, 105, 109, 137, 142, 168, 170, 180 Einlappenkasuar 196, 216 Eisente 38, 212 Eisvogel 43, 71, 106, 150, 189, 212, 213, 214, 216 Elfennektarvogel 93, 213 Elliot, Daniel Giraud 142, 149, 215 Ellis, William 4, 38, 38, 55, 212, 213 Elster 8, 119, 163, 176, 215 Emu 139, 140 Ennion, Eric 184, 189-190 Enten 38, 136, 151, 176, 191, 204 Die Entstehung der Arten 136 Erithacus rubecula 209, 216 Eudocimus ruber 99, 214 Eudyptes pachyrhynchus 138, 156, 215 Eudyptes robustus 138, 215 Eulenpapagei 165, 210 The Expression of Emotions in Man and Animals 147 Evans, A. H. 180 Evolutionstheorie 136, 147 Exotic Ornithology 149 Extinct Birds 150, 170, 183, 208 Fabelwesen 9 Fabricius, Otto 24 Fächerschwanz, Weißkehl- 109, 214 Fahlsegler 192, 216 Falco peregrinus 86, 213 Falco subbuteo 57, 213

REGISTER

Falken 6, 15, 16, 38, 50, 57, 79, 86, 137, 178 Falknerei 8, 8, 9, 14, 16, 143, 178, 192 Familiar Wild Birds 174 Fasane 20, 113, 142, 154, 201 Faulvogel, Weißohr- 13 Fauna Boreali-Americana 98 Fauna Japonica 143 Fawkes, Walter 124 Federn 1, 89, 129, 147, 153, 168, 215 Feldführer 184, 193, 195 Feldlerche 89 Felsentaube 103, 126, 214 Fichtenkreuzschnabel 112, 214 A Field Guide to the Birds of Britain and Europe 195 Field Museum, Chicago 142 Finch-Davies, Claude Gibney 181, 182, 203, 215, 216 Finken 28, 46, 71, 111, 135, 180 Fischadler 101, 214 Fischertukan 18, 212 Fischreiher 15 Fischuhu, Wellenbrust- 117 Fisher, James 191 Fisher, Kenneth 191 Flaggensylphe, Violettscheitel130, 214 Flamingo 30, 191 Fledermausaar 147, 215 Fledermauspapageien 118, 159, 214 Fletcher, F. Morley 186 Flinders, Matthew 40 Forster, Georg 4 Foudia bruante 183, 216 Foudia delloni 183 Foudia madagascariensis 183 Frankreich 33-35 Frankoline 168, 205 Francolinus nobilis 168, 215 Francolinus schlegelii 205, 216 Fratercula arctica 197, 216 Friedrich II. (der Staufer) 8 Fregilupus varius 165, 215 Frohawk, Frederick William 4, 169, 179, 180, 180–181, 182, 201, 215, 216 Fruchttaube, Weißkehl- 145, 215 Frühlingspapageichen 159, 215 Fuertes, Louis Agassiz 184–186 Gallus gallus 10 Gallus sp. 10, 212 Gänse 6, 26, 127, 134, 135, 181, 191 Garrulus glandarius 71, 120, 213, 214

Gart der Gesundheit 8 Garten der Gesundheit siehe Ortus Sanitatis Gelbbauchsittich 55, 213 Gelbbrustara 124, 214 Gelbwangenkakadu 24, 212 Genera of Birds 26 A General History of Birds 27, 28, 28, 50 A General Synopsis of Birds 27, 28 Georg IV. 129 Gesner, Conrad 9–10, 17, 18 Gilbert, John 137 Gillmor, Robert 186 Giovanni da Udine 2, 10, 212 Gladwell, Angela 210, 216 Glasgow Boys 151 Gleanings from the Menagerie and Aviary at Knowsley Hall 127 Gleanings of Natural History 23, 40 Goldlaubenvogel 153, 215 Goldschnepfe 105, 132, 214 Goldschnepfe, Weißflecken132, 215 Goodchild, Herbert 169 Gould, Elizabeth 130, 132, 132, 137, 138, 139, 153, 215 Gould, John 35, 84, 93, 96, 124, 129–130, 130, 132–142, 134, 135, 144, 145, 145, 148, 150, 153, 168, 175, 214, 215 Goura cristata 52, 212 Grant, Peter 136 Grasammer 100, 214 Grasmücken 26, 209, 216 Graupapagei 96, 213 Graureiher 15, 89, 213 Grautimalie 108, 214 Grauwasseramsel 75 Gray, George Robert 144 Gray, John Edward 125, 127, 139, 144 Green, Roland 169, 182 Griechenland 6, 94, 128 Grönvold, Henrik 166, 166–170, 168, 170, 182, 196, 197, 198, 215, 216 Großtrappe 49, 163, 212, 215 Grünfink 71 Grünreiher 67, 213 Grünspecht 8, 15, 89, 179, 189, 215 Grus antigone 105, 214 Gryllteiste 83, 213 Gucht, Michael van der 23, 212 Guineaturako 129, 214 Gürtelfischer, 23, 212


Habicht 1, 171, 172, 212 Haemorhous purpureus 46, 212 Hainparadiesschnäpper 159, 215 Hamilton, Franz Jacob de 15 Hamilton, Philipp Ferdinand 14 Hancock Museum 5 The Handbook of British Birds 5, 182 Hardwicke, Thomas 96, 139, 213, 215 Harrison, John Cyril 182, 187 Hart, William 134, 140, 145, 148, 153 Haushuhn 10, 212 Haustaube 103, 126 Havell, Robert 74–75, 80, 83 Hawaiigans 127 Hawkins, Benjamin Waterhouse 139, 140 Hayes, William 24, 212 Heckenbraunelle 151 Hemignathus obscurus 213 Herkuleseisvogel 106, 214 Heterophasia gracilis 108, 214 Himantopus himantopus 80, 213 Hinds, Richard Brinsley 140 Hirundo rustica 71, 100, 213, 214 L’Histoire de la nature des oyseaux 10 Histoire naturelle des oiseaux d’Afrique 35 Histoire naturelle des oiseaux de paradis … 35 Histoire naturelle des perroquets 35 Histoire naturelle des promerops et des guêpiers 35 Histoire naturelle, générale et particulière 34 Historia Animalium 9 Historia Naturalis (Aldrovandi) 10 Historia naturalis de avibus 18 A History of British Birds (Bewick) 31, 212 A History of British Birds (MacGillivray) 89, 90, 92 A History of British Birds (Yarrell) 92 Hodgson, Brian 130, 132–133, 133, 215 Hollar, Wenzel 20 Hollom, Phil 195 Holsteyn, Pieter, der Ältere 12–13, 14, 212 Holsteyn, Pieter, der Jüngere 12–13, 14 Hondecoeter, Melchior de 14

Honigfresser 35, 206 Hopfstar 165 Hornvögel 140, 149, 203 Hornvogel, Goldhelm- 149, 215 Hornvogel, Silberwangen- 203, 216 Howard, Henry Eliot 169 Hügelbuschwachtel 113, 214 Hullmandel, Charles 125 Hume, Julian 4 Huppe 165 Ibis (Zeitschrift) 149, 150, 166, 168 Ibis, Heiliger 6 Ibis, Réunion- 4 Illustrations of British Ornithology 93 Illustrations of the Family of Psittacidae, or Parrots 122, 124, 126, 214 Illustrations of Indian Zoology 139 Illustrations of Ornithology 71, 92, 124 Imperial-Folioformat 84, 124 Impey, Lady Mary 64, 213 Index Ornithologicus 27 Indian Zoology 25, 40 Indien 15, 25, 30, 40, 50, 64, 96, 105, 106, 108–109, 113–114, 117, 118, 121, 132–133, 137, 139, 184 Jagdfasan 201, 216 Jakobiner (Taube) 126 Jamaika 23, 212 Jamaikanachtschwalbe 23, 212 Jamaikaspecht 23, 212 Jameson, Robert 87 Japan 7, 103, 121, 143 japanische Kunst 151, 171, 186, 195, 204 Jardine, Sir William 71, 92–93, 94, 96, 99, 105, 106, 108, 110, 112, 124, 213, 214 Johnston, John 18 Jones, Henry 205, 216 Jourdain, F. C. R. 182 Journal of a Voyage in HMS Beagle 135 Kaka 38 Kakadu 15, 24, 59 Kakapo 165, 210, 215, 216 Kalifasan 113, 214 Kampfläufer 20, 52, 163, 212 Kanadareiher 45, 212 Kardinalhonigfresser 206, 216 Karl II. (England) 15, 20 Karolinasittich 76, 78, 213

Kasarka 204 Kasuare 12, 20, 196, Kaub, Johann Wonnecke von 9 Keulemans, John Gerrard 138, 139, 149, 149, 150, 160, 163, 165, 169, 174, 175, 215 Khuleelooddeen 91, 108, 109, 213, 214 Kiebitz 180, 181, 205, 216 Kiwis 156, 210 Klaffschnabel, Afrikanischer 203, 216 Klassifikation 28, 50, 91 Klassifikation nach Linné 23, 27, 34–35, 93 Klassifikationssystem, quinäres 84, 98, 99 Kleidervogel 55 Knäkente 12 Kobayashi, Shigeru (Kokei) 204, 216 Koekkoek, Marinus Adrianus 182, 183 Kokei siehe Kobayashi Koklasfasan 154, 215 Kolkrabe 8, 87, 213 Königsralle 79 Königstyrann, Gabelschwanz3, 212 Kormoran 160 Koromandeluhu 114, 214 Koster, Henry 94 Kragentrappe 163, 215 Kraniche 6, 7, 8, 12, 81, 105 Krontaube 52, 212 Kubaflamingo 30, 212 Kuckucke 35, 105, 137 Kurzschnabelgans 134, 135, 215 Lack, David 136 Laishley, Richard 156, 215 Landbeck, Christian Ludwig 120, 214 Landseer, Edwin 144 Langschwanzfink, Chinesischer 28, Lardner, Dionysius 99 Lascaux (Höhlenmalerei) 6 Latham, Ann 27 Latham, John 4, 26–28, 27, 28, 40, 50, 59, 64, 212 Laubenvögel 153 Lavery, John 151 Lawson, Alexander 45, 46 Lear, Edward 93, 122, 124, 126, 129, 122–130, 133–134, 139, 150, 214 Lek 52, 165 Lerchenstärling 45 Leucocirca fuscoventris 109 Levaillant, François 34–35

REGISTER

Lever, Sir John Ashton 4, 30, 212 Leverian Museum 30, 52 Lewin, William 57, 213 Lilford, Lord 174, 175 Liljefors, Bruno 170-172 Linné, Carl von 17, 22, 24, 26–27, 34, 92 Linnean Society of London 26, 92, 94 Linnésche Klassifikation 23, 27, 34-35, 93 A List of the Genera of Birds 144 Livingstone, David 147 Lizars, William Home 73, 74, 75, 81, 92, 94 Loddiges, George 140 Loddigesia mirabilis 130, 214 Lodge, George Edward 5, 169, 174, 176, 177–179, 182, 183, 187, 192, 208, 215, 216 Lophorina magnifica 27, 212 Lophura leucomelanos 113, 214 Lord-Howe-Insel 38, 61, 169, Loriculus spp. 118, 159, 214 Loriculus vernalis 159, 215 Loten, Joan Gideon 37, 40, 41, 43, 91 Lotennektarvogel 91, 213 Loxia curvirostra 112, 214 Lummen 172 Lunde 197 MacGillivray, William 81, 82, 86–92, 101, 102, 213, 214 Macheiramphus alcinus 147, 215 Mackinlaytaube 206, 216 Macropygia mackinlayi 206, 216 Madagaskarweber 183 Mainas 15 The Malay Archipelago 147 Maorifalke 38 Martinet, François Nicolas 34 Mason, Joseph 72 Mathews, Gregory 168–169 Mauersegler 163 Mazell, Peter 26 Megaceryle alcyon 23, 212 Megenberg, Konrad von 9, 9 Mehlschwalbe 163, 198, 216 Meinertzhagen, Richard 5 Melanerpes radiolatus 23, 212 Memoirs of an Artist Naturalist 178 Menintingeisvogel 106, 214 Mennigspecht 55, 212 Merian, Caspar 18 Merian, Matthäus 18

221


Merops albicollis 186, 216 Merops orientalis 64, 213 Meydenbach, Jacob 8, 9, 212 Millais, John Guille 176 Mitford, Robert 94 Mittelalter 7–8 Moa 201, 216 Mönchsgrasmücke 209, 216 A Monograph of the Bucerotidae, or Family of Hornbills 149 A Monograph of the Phasianidae (Elliot) 142, 215 A Monograph of the Pheasants (Beebe) 168 A Monograph of the Ramphastidae, or Family of Toucans 133 A Monograph of the Trochilidae, or Family of Hummingbirds 140, 214 A Monograph of the Trogonidae, or Family of Trogons 133, 153, 215 A Monograph of the Weaverbirds, Ploceidae and Arboreal and Terrestrial Finches, Fringillidae 180 Motacilla flava 198, 216 Mountfort, Guy 195 Myzomela cardinalis 206, 216 Nachtigall 65, 147 Nachtschwalben 23, 150 Nashornpelikan 68, 213 The Natural History and Antiquities of Selborne 24 A Natural History of Birds 20, 21, 212 The Natural History of Carolina, Florida and the Bahama Islands 41, 43, 212 The Natural History of Deeside and Braemar 91 A natural history of English song birds … 22 Natural History of Jamaica 212 A Natural History of Uncommon Birds 18, 23, 212 Naturalis Historia (Plinius) 7, 7, 9, 212 The Naturalist’s Library 71, 99, 112, 214 Necropsittacus borbonicus 170, 215 Nektarvögel 91, 93, 150 Nēnē 127 Nepalhornvogel 140, 215 Nest 109, 198, 214 Neuguinea 17, 20, 35, 52, 118, 145, 147, 159, 196

222

Neuseeland 35, 36, 38, 139, 156, 165, 201 Nicholson, Max 191 Niligiritaube 137 Noctua minor 23 Nordamerika 23, 41–47, 68–85, 185–186 Nycticryphes semicollaris 132, 215 Nymphensittich 138 Observer’s Book of Birds 175 Ogilvie-Grant, William 170 Oiseaux dorés, ou à reflets métalliques 140 Onze vogels in huis en tuin 150 Oort, Eduard van 182 Opalracke 95, 213 Ord, George 70, 73 Original Watercolour Drawings of Indian Birds 216 Oriolus oriolus 110, 214 Oriolus xanthornus 64, 213 Ornithologia Neerlandica: De Vogels van Nederland 182 Ornithologiae 10 Ornithological Biography 82, 87, 89 Ortus Sanitatis 8, 9, 212 The Osprey (Zeitschrift) 184 Otis tarda 49, 163, 212, 215 Owen, Richard 12 Paillou, Peter 24–25 Pallas, Peter Simon 24 Pallasscharbe 160, 215 Pandion haliaetus 101, 214 Papageien 10, 15, 35, 38, 41, 55, 76, 78, 92, 96, 118, 124, 124, 137, 151, 159, 165, 170, 210 Papageitaucher 197, 216 Paradiesschnäppern 159 Paradiesvögel 2, 17, 27, 35, 142, 150, 212 Paradisaea apoda 17 Paradisaea sp. 2, 212 Parkinson, Sydney 4, 26, 36–37, 37, 40, 55, 212 Parus caeruleus 166, 215 Passerculus sandwichensis 100, 214 Pavo cristatus 28 Pavo muticus 28, 212 Payne, Henry 205, 216 Pelecanus erythrorhynchos 68, 213 Pelikane 68, 127 Pennant, Thomas 24–26, 30, 40 Pericrocotus cinnamomeus 121, 214 Perückentaube 126, 214

REGISTER

Peterson, Roger Tory 192, 193, 195, 204 Pfau, Blauer 28 Pfau, Grüner 28 Pfauen 7, 20, 28, 49 Pfaufasen, Indochina- 49, 212 Phalacrocorax perspicillatus 160, 215 Pharomachrus mocinno 153, 215 Phasianus colchicus 201, 216 Philomachus pugnax 20, 52, 212 Phoenicopterus ruber 30, 212 Physiologus 8 Pica pica 163, 176, 215 Picus miniaceus 212 Picus viridis 179, 215 Pinguine 138, 156 Pinguinus impennis 102, 214 Pirates and Predators 5 Pirol 110, 214 Planches enluminées 34 Plattschweifsittiche 55 Platycercus caledonicus 55, 213 Plinius der Ältere 6–7, 7, 9, 212 Polyplectron bicalcaratum 49, 212 Pompadourtaube, Sri-Lanka37, 212 Pool Snipe 20 Porphyrio albus 61, 213 Porphyrio caerulescens 160, 215 Port Jackson Painter 40, 61, 213 Portraits d’oyseaux 10 Prachtfinken 15, 121 Prachtparadiesvogel 27, 212 Prince, Edwin 134, 137 Proceedings of the Zoological Society of London 150 Procellaria parkinsoni 37 Progne subis 73, 213 Prosobonia leucoptera 208, 216 Provencegrasmücke 26 Prys-Jones, Robert 4 Psephotus dissimilis 41, 212 Psittacus erithacus 96, 213 Ptilinopus wallacii 145, 215 Ptiloris magnificus 212 Pucrasia macrolopha 154, 215 Purpurgimpel 46, 212 Purpurhuhn, Lord-Howe- 61, 213 Purpurhuhn, Réunion- 160, 215 Purpurschnäpperdrossel 133, 215 Purpurschwalbe 45, 73, 213 Quetzal 153, 215 quinäres Klassifikationssystem 84, 98, 99

Rabengeier 50, 65, 212, 213 Rabenkakadu, Gelbohr- 59 Rabenkrähe 175, 215 Raccolta di Uccelli 2, 10, 212 Racken 35, 95 Rallen 61, 79, 160 Ramphastos sulfuratus 18, 212 Ramphastos vitellinus 84, 213 Raper, George 38–39, 59, 213 Raphus cucullatus 12, 212 Rauchschwalbe 20, 71, 100, 213, 214 Raufußbussard 74, 213 Rebhühner 172 Reeves, John 80, 117, 213, 214 Regenpfeifer 45, 46, 145 Regenpfeifer, Keilschwanz- 45 Regulus regulus 71, 213 Reid Henry, David 192, 192, 216 Reierente 12 Reiher 15, 45, 67, 89 Reisstärling 67, 213 Rembrandt 16–17 Rennvogel 26 Réunion (Insel) 4, 13, 160, 165, 170, 183, Réunionstar 165, 215 Rhea darwinii 136 Rhea pennata 136 Rhipidura albicollis 109, 214 Richter, Henrietta 138 Richter, Henry Constantine 134, 138, 140, 141, 145 Richter, Henry James 138 Rickman, Philip Charles 182, 187 Riesenalk 102, 214 Robert, Léo-Paul 151 Rohrdommel 16 Rosella 55 Rostratula benghalensis 105, 214 Rothschild, Lionel Walter 150, 160, 168, 170, 181, 183, 201 Rotkardinal 15, 65, 213 Rotkehlchen 32, 150, 163, 209, 216 Rotschenkel 20 Rotschnabelkitta 119, 214 Rousseau, Jean-Jacques 34 Royal Academy 30, 138, 144, 156, 177, 178, 189, 190 Royal Society 26, 41, 42, 80, 96, 134 Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) 177, 189 Rozier, Ferdinand 68, 71 Ruff 52 Rüppell, Eduard 142 Rußkakadu, Gelbschwanz- 59, 213


Saatkrähe 151 Sagittarius serpentarius 50, 212 Saharakragentrappe 163, 215 Salvinalbatros 139, 215 Sanderling 180, 215 Saruskranich 105, 214 Satyrhühner 117 Savery, Roelant 4, 12, 12, 212 Schafstelze 198, 216 Schan, Lukas 9 Scharlachara 122, 214 Scharlachsichler 15, 99, 214 Schlangenadler 114, 214 Schlegel, Hermann 143, 148, 149 Schlegelfrankolin 205, 216 Schmiedekiebitz 181, 215 Schnäpperdrossel 133 Schneidervogel 137 Schöffer, Peter 8 Schopffasan 154, 215 Schopfkasarka 204, 216 Schwalben 20, 45, 71, 73, 100, 163, 198 Schwalbenweih 45 Schwäne 32, 61, 151, 191 Schwanzmeise 71, 89 Schwarzhalsdrossel 50, 212 Schwarzkopfpirol 64, 213 Schwarzschwan 61, 213 Schwarzsturmvogel 37, 38 Sclater, Philip Lutley 148, 149 Scott, Peter Markham 174, 190–191, 195, 204 Scott, Robert Falcon 190 Seaby, Allen William 186 Segler 163, 192 Sekretär 50, 212 Selby, Prideaux John 2, 71, 92, 93, 94, 124, 125, 130, 212 Sericulus aureus 153, 215 Severn Wildfowl Trust 191 Shackleton, Keith 191 Sharpe, John Bowdler 140, 145, 148, 149, 150 Shaw, George 52 Shepherd, James Affleck 184 Shorelands Summer Diary 188 Siebold, Philipp Franz von 143 Singdrossel 71, 213 Singh, Rajman 132, 154, 215 Siphonorhis americanus 23, 212 Sittiche 41, 55, 76, 78 Sloane, Sir Hans 21, 23, 23, 41, 212 Smaragdspint 64, 213 Smit, Joseph 148–149, 166, 169 Smit, Pierre Jacques 149 Smith, James Edward 43 Smith, John 28 Snaresinselpinguin 138, 215

Society of Artists of Great Britain 42 Solander, Carl 36 Southgate, Frank 190 Spechte 8, 10, 14, 15, 23, 55, 63, 89, 179, 189 Spöring, Herman 36 Stanley, Lord siehe Derby, Earl of Stärlinge 45, 67, 135 Steinadler 57, 78, 79, 171, 213 Stelzenläufer 80, 213 Stewart, James Hope 71, 93, 110, 111, 112, 213, 214 Stieglitz 8, 111, 214 Stockente 80 Stone, Sarah 4, 28, 30, 52, 212 Strandläufer, Tahiti- 208, 216 Strauß 20 Strigops habroptila165, 210, 215, 216 Strix aluco 33, 212 Sturmschwalbe 46, 170 Südamerika 140 Südstreifenkiwi 156, 210, 215, 216 Sultanspecht, Kupfermantel63, 213 Swainson, William 84, 93, 94– 96, 95, 98–99, 125, 130, 213 Swaysland, Walter 174 Sylvia atricapilla 209, 216 A Synopsis of the Birds of Australia, and the Adjacent Islands 137 Systematik siehe Klassifikation Tadorna cristata 204, 216 Takahe 160 Talbot Kelly, Chloe Elizabeth 186, 216 Talbot Kelly, Richard Barrett 5, 186, 187, 190 Tarka the Otter 188 Tauben 12, 15, 37, 38, 52, 78, 103, 126, 136, 137, 145, 151, 206 Tauraco persa 129, 215 Temminck, Coenraad 143 Temmincktragopan 117, 214 Terpsiphone paradisi 159, 215 Tetrax tetrax 163, 215 Thalassarche bulleri 139, 215 Thalassarche salvini 139, 215 Thiel, Ernest 171 Thorburn, Archibald 172, 174– 177, 175, 187, 192, 215 Thryomanes bewickii 33, 34, 212 Ticehurst, Norman F. 182 Tidelines 192

Tigerastrild 15, 121, 214 Tongafruchttaube 206, 216 Tordalk 79 Tragopan temminckii 117, 214 Tragopane 117 Traité de Fauconnerie 142 Transactions of the Zoological Society of London 126, 150 Trappen 26, 49, 163 Travels through North and South Carolina, Georgia, East and West Florida 46 Treron pompadora 37, 212 Troglodytes troglodytes 71, 213 Trogone 142 Trottellumme 172, 215 Truthuhn 52, 75, 80 Tucker, Bernard W. 183 Tukane 18, 35, 84, 95, 127, 142 Tunnicliffe, Charles Frederick 5, 31, 187–189, 189, 216 Tüpfelscharbe 139 Turakos 35, 129 Turdus nigricollis 50, 212 Turdus philomelos 71, 213 Türkentaube 15, 16 Turner, William 122 Typusexemplar 23, 64, 93 Tyrannen 3, 76 Tyrannus savana 3, 212 Udine, Giovanni da 2, 10, 212 Uhu 195, 216 Uhus 114, 117, 127, 171, 195 Unzertrennliche 159 Upupa epops 63, 213 Uria aalge 172, 215 Uria lomvia 172, 215 Urocissa erythrorhyncha 119, 214 Vanellus armatus 181, 215 Vanellus vanellus 205, 216 Victoria, Königin 91, 128, 141, 174 Vieillot, Louis Pierre 140 Vigors, Nicholas Aylward 84, 213 The Viviparous Quadrupeds of America 84 Voltaire 24, 34 Wacholderdrossel 32 Wachteln 113 Waldkauz 33, 212 Waldlaubsänger 169 Waldsänger 46, 135 Waldsänger, Gelbstirn- 78, 79, 135 Waldschnäppertyrann, Östlicher 76

REGISTER

Waldschnepfe 144, 145 Wallace, Alfred Russel 147 Walton, Familie 5 Wanderbaumelster 119 Wanderfalke 86, 213 Wasserläufer, Dunkler 189 Wassertreter 46 Water-Colour of Indian Zoology and Botany 213 Waterton, Charles 70 Watling, Thomas 39, 40, 61, 213 Weber, Réunion- 183, 216 Webervögel 180, 183 Wechselkuckuck 105, 214 Weißkehlspint 186, 216 Weißwangentaube 206, 216 Weißwangentaube, Lord-Howe38 Wellensittiche 137, 138 Wentworth, Amelia 124, 125 Werner, Jean Charles 35 Whistler, James McNeill 151 White, Gilbert 24, 25, 189 Wiedehopf 8, 63, 137, 213 Wilhelm III. von Oranien 15 Williamson, Henry 188 Wilson, Alexander 45, 46, 47, 68, 70, 71, 73, 83 Wilson, James 81 Wilson, Scott 180 Wintergoldhähnchen 71, 213 Witherby, H. F. 5, 182 Wolf, Joseph 142, 143–148, 147, 149, 150, 166, 170, 174, 215 World Wildlife Trust 191 Wright, Mabel 185 Wulverhorst, A. H. Verster van 143 Yarrell, William 32, 90, 91, 92 Zahnwachteln 138 Zanda funerea 59, 213 Zaunkönige 71, 135, 213, siehe auch Buschzaunkönig Zayn al-Din, Sheik 64, 213 Ziegensittich 38 Zoological Illustrations 96 Zoological Sketches 145 Zoological Society of London 84, 92, 124, 126, 129, 132, 133, 137, 144, 145, 147, 148, 150 The Zoology of the Voyage of HMS Sulphur 140 Zorn, Anders 171 Zosterops flavifrons 206, 216 Zwergmennigvogel 121, 214 Zwergsäger 12 Zwergtrappe 26, 163, 215

223


DANKSAGUNG

Ein Buch wie dieses ist immer das Ergebnis der Arbeit vieler. Bei meinem Verlag schulde ich meinem Lektor David Shannon großen Dank, dessen kluger Rat, unerschütterliche Geduld, Begeisterung und Humor mir während der Arbeit an diesem Buch durchgängig eine große Hilfe waren, dem Gestalter David Mackintosh, dessen Kunst auf jeder dieser wunderschönen Seiten offensichtlich wird, und Ruth Deary sowie Pritti Ramjee für ihre Unterstützung. Ebenfalls großen Dank schulde ich meiner Respekt einflößenden Agentin Pat White. Beim Natural History Museum gilt mein Dank zuallererst Trudy Brannan, Editorial Manager von NHM Publishing. Ich hatte das Privileg, mit ihr gemeinsam in den letzten fünf Jahren verschiedenste Titel des Verlages zu betreuen, und sie war es, die mir vorschlug, dieses Buch zu schreiben. Ich danke außerdem Beverley Ager, Lynn Millhouse und Hillary Smith. Für ihre Hilfe bei der Recherche sowie das Lesen des Textes, Überprüfen der Fakten sowie für wertvolle Verbesserungsvorschläge danke ich folgenden Mitarbeitern des NHM sehr: Paul ­Cooper, Ann Datta, Christopher Mills und anderen in der Zoology Library, South Kensington, sowie Jo Cooper, Katrina Cook, Alison Harding in Tring. Für sein wunderbares Geleitwort danke ich Robert PrysJones, Leiter der Bird Group. Ich danke außerdem vielen weiteren Mitarbeitern anderer Bibliotheken, Museen und Galerien, die ihre Zeit und ihr Wissen mit mir teilten, allen voran Ann Sylph, Michael Palmer und Marie Monaghan von der Bibliothek der Zoological Society of London sowie Clemency Fisher, Kuratorin für Vögel und Säugetiere am Liverpool Museum, die wertvolle Beiträge zu Kapitel 3 beisteuerte und überdies die Hilfe von Lesley Overstreet und Bob Peck in den USA vermittelte.

224

DANKSAGUNG

Meinen Dank möchte ich auch meinem sehr guten Freund, dem hervorragenden Ornithologen und Autor Mark Cocker, aussprechen – für unsere vielen anregenden Gespräche und für seine konstruktive Kritik und ständige Ermutigung. Ich danke überdies seiner Partnerin Mary Muir und den Töchtern Rachael und Miriam dafür, dass ich meinem Londoner Schreibtisch entrinnen und ihre Gastfreundschaft in Norfolk genießen durfte. Dank schulde ich auch etlichen anderen – Ornithologen, Vogelmalern und vielen Freunden und Familienmitgliedern – dafür, dass sie ihre kostbare Zeit darauf verwandten, mir zu schreiben oder mit mir zu sprechen, mir eine Unterkunft zu geben oder mir sonst wie zu helfen. Sie werden hoffentlich verstehen, dass ich sie hier aus Platzgründen nicht alle namentlich nennen kann. Autoren sind nicht immer einfache Lebenspartner und Mitbewohner, doch ich habe das große Glück, mit einer sehr verständnisvollen Familie gesegnet zu sein. Wie immer danke ich euch, Melanie, Becky, Alys und Tom, dafür, dass ihr die langen Phasen, in denen ich mich in meiner Bibliothek verschanzt hatte, und meine manchmal längeren Abwesenheiten vom Frühstück, Mittagessen und Abendbrot (und, in Beckys Fall, vom Telefon) ertragen habt. Ohne euch hätte ich es nicht geschafft. Zu guter Letzt möchte ich anmerken, wie tief ich in der Schuld all jener Vogelmaler der Vergangenheit und Gegenwart stehe, deren Arbeit meine eigene so erfüllend und faszinierend macht. Die Originalkunstwerke wurden von der Photographic Unit des Natural History Museum fotografiert. Die Bildersammlung des NHM ist unter http://piclib.nhm.ac.uk/ einsehbar.


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Elphick, Vogelillustration by Haupt Verlag - Issuu