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Gejl, Watvögel Europas

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LARS GEJL

DIE WATVÖGEL EUROPAS ÜBERSETZT VON KIRSTEN NUTTO UND MARTINA WIESE

HAUPT VERLAG


Lars Gejl (geb. 1962) ist ein renommierter dänischer Naturfotograf und Autor. Sein Spezialgebiet ist die Vogel- und Tierfotografie. Er hat bereits zahlreiche Natur- und Vogelbücher publiziert.

Die Originalausgabe erschien 2015 bei Gyldendal A/S unter dem Titel Europas Vadefugle Copyright © Gyldendal A/S, Denmark, 2015. Translated by Peter Sunesen Umschlag vorne: Knutt (Calidris canutus) und Alpenstrandläufer (Calidris alpina), beide von Lars Gejl Umschlag hinten: Stelzenläufer (Himantopus himantopus), von Daniel Pettersson Titelseite: Sanderling (Calidris alba), postjuvenil. 27.9. LG Gestaltung: Lars Gejl & Narayana Press Umschlag: Lars Gejl, Axel Kielland & Narayana Press Fotografen und Vogelstimmen: siehe Seite 365 Die deutschsprachige Ausgabe basiert auf der englischen Übersetzung. Aus dem Englischen übersetzt von Kirsten Nutto, D-Schopfheim, und Martina Wiese, D-Cölbe Fachlektorat der deutschsprachigen Ausgabe: Bruno P. Kremer, D-Wachtberg Satz der deutschsprachigen Ausgabe: Die Werkstatt Medien-Produktion GmbH, D-Göttingen

Der Haupt Verlag wird vom Bundesamt für Kultur mit einem Strukturbeitrag für die Jahre 2016–2020 unterstützt. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar. ISBN 978-3-258-08021-5 Alle Rechte vorbehalten. Copyright © 2017 für die deutschsprachige Ausgabe: Haupt Bern Jede Art der Vervielfältigung ohne Genehmigung des Verlages ist unzulässig. Printed in Letland www.haupt.ch

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 Waldwasserläufer, Tringa ochropus Adult, Prachtkleid, am Brutplatz. 17.4. LG


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Inhalt Vorwort 8 Dank 9

REGENPFEIFERARTIGE. CHARADRIIFORMES 10 Jahreszug 11 Brutbiologie 15 Taxonomie 18 Beschreibung der Arten 19 Fachbegriffe 20 Landkarte 21 Topografie 22 Gefieder und Mauser 28 Mauserzyklus und typische Federzeichnungen 35 Silhouetten und Gesamt­ erscheinungsbild 36 Silhouetten der charakteristischsten Watvögel Europas 38

Strandläufer­Arten. Juvenil 51

BESCHREIBUNG DER ARTEN 80

Strandläufer­Arten. Schlichtkleid 52

Austernfischer. Haematopus 82

Strandläufer, Steinwälzer und Wasserläufer. Schlichtkleid 53

Austernfischer 84 Haematopus ostralegus

Strandläufer­Arten. Vom Schlicht­ ins Prachtkleid mausernd 54

Eigentliche Säbelschnäbler und Stelzenläufer. Recurvirostridae 88

Strandläufer­Arten. Adult, vom Pracht­ ins Schlichtkleid mausernd 55

Säbelschnäbler 90 Recurvirostra avosetta

Nordamerikanische und asiatische Gastvögel. Adult, Prachtkleid 56

Stelzenläufer. Recurvirostridae 94

Nordamerikanische und asiatische Gastvögel. Juvenil 58 Wasserläufer. Allgemeine Flugkennzeichen 60 Wasserläufer. Adult, Prachtkleid 62 Wasserläufer (Tringa, Xenus und Actitis). Adult, Prachtkleid 63 Wasserläufer. Juvenil 64 Wasserläufer (Tringa, Xenus und Actitis). Juvenil 65

Stelzenläufer 96 Himantopus himantopus Triele. Burhinidae 100 Triel 102 Burhinus oedicnemus Rennvögel und Brachschwalben. Glareolidae 104 Rennvogel 106 Cursorius cursor Brachschwalben. Glareolidae 108

Sumpf­, Zwerg­ und Waldschnepfen 66

Rotflügel­Brachschwalbe 110 Glareola pratincola

VERGLEICHSTAFELN 42

Wassertreter und Steganopus. Prachtkleid und Juvenil 68

Schwarzflügel­Brachschwalbe 112 Glareola nordmanni

Regenpfeifer, Charadrius. Adult im Prachtkleid 44

Wassertreter und Steganopus. Juvenil und Schlichtkleid 69

Orientbrachschwalbe 114 Glareola maldivarum

Regenpfeifer, Charadrius. Juvenil 45

Vögel im Freiland 70

Unterfamilie Echte Regenpfeifer und Kiebitze. Charadriidae 116

Echte Regenpfeifer. Adult und juvenil 46 Strandläufer und Steinwälzer. Flugkennzeichen 48 Strandläufer im Prachtkleid 50

Regenpfeifer. Charadrius 118 Sandregenpfeifer 120 Charadrius hiaticula


Inhalt

Amerikanischer Sandregenpfeifer 124 Charadrius semipalmatus

Kiebitzregenpfeifer 170 Pluvialis squatarola

Rotkehl-Strandläufer 232 Calidris ruficollis

Flussregenpfeifer 126 Charadrius dubius

Schnepfenvögel. Scolopacidae 174

Wiesenstrandläufer 234 Calidris minutilla

Seeregenpfeifer 130 Charadrius alexandrinus Keilschwanz-Regenpfeifer 134 Charadrius vociferus Mornellregenpfeifer 136 Charadrius morinellus Wermutregenpfeifer 140 Charadrius asiaticus Mongolenregenpfeifer 144 Charadrius mongolus Wüstenregenpfeifer 146 Charadrius leschenaultii Kiebitze. Vanellus 148 Kiebitz 150 Vanellus vanellus Spornkiebitz 154 Vanellus spinosus Steppenkiebitz 156 Vanellus gregarius Weißschwanzkiebitz 158 Vanellus leucurus Goldregenpfeifer. Pluvialis 160 Goldregenpfeifer 162 Pluvialis apricaria Tundra-Goldregenpfeifer 166 Pluvialis fulva Prärie-Goldregenpfeifer 168 Pluvialis dominica

Strandläufer. Calidris 176 Alpenstrandläufer 178 Calidris alpina Sumpfläufer 184 Calidris falcinellus Sichelstrandläufer 188 Calidris ferruginea Knutt 192 Calidris canutus Sanderling 196 Calidris alba Meerstrandläufer 200 Calidris maritima Zwergstrandläufer 204 Calidris minuta Temminckstrandläufer 208 Calidris temminckii Kampfläufer 212 Calidris pugnax Steinwälzer. Arenaria 220 Steinwälzer 222 Arenaria interpres Strandläufer. Amerikanische und asiatische Gastvögel 226 Bergstrandläufer 228 Calidris mauri Sandstrandläufer 230 Calidris pusilla

Langzehen-Strandläufer 236 Calidris subminuta Weißbürzel-Strandläufer 238 Calidris fuscicollis Bairdstrandläufer 240 Calidris bairdii Grasläufer 242 Calidris subruficollis Spitzschwanz-Strandläufer 244 Calidris acuminata Graubrust-Strandläufer 246 Calidris melanotos Bindenstrandläufer 248 Calidris himantopus Großer Knutt 250 Calidris tenuirostris Tringa, Actitis, Xenus 252 Dunkler Wasserläufer 254 Tringa erythropus Rotschenkel 258 Tringa totanus Schlammtreter 262 Tringa semipalmata Grünschenkel 264 Tringa nebularia Teichwasserläufer 268 Tringa stagnatilis

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Inhalt

Großer Gelbschenkel 270 Tringa melanoleuca

Brachvögel (Numenius und Bartramia) 312

Thorshühnchen 356 Phalaropus fulicarius

Kleiner Gelbschenkel 272 Tringa flavipes

Großer Brachvogel 314 Numenius arquata

Wilsonwassertreter 360 Steganopus (Phalaropus) tricolor

Bruchwasserläufer 274 Tringa glareola

Regenbrachvogel 318 Numenius phaeopus

Waldwasserläufer 278 Tringa ochropus

Dünnschnabel-Brachvogel 322 Numenius tenuirostris

Einsamer Wasserläufer 282 Tringa solitaria

Zwergbrachvogel 324 Numenius minutus

Flussuferläufer 284 Actitis hypoleucos

Prärieläufer 326 Bartramia longicauda

Drosseluferläufer 288 Actitis macularius

Schnepfen (Gallinago und Lymnocryptes) 328

Terekwasserläufer 290 Xenus cinereus

Doppelschnepfe 330 Gallinago media

Grauschwanz-Wasserläufer 292 Tringa brevipes

Bekassine 334 Gallinago gallinago

Pfuhlschnepfen. Limosa 294

Wilsonbekassine 338 Gallinago delicata

Uferschnepfe 296 Limosa limosa

Vogelstimmen und Liste der Fotografen 365 Literatur- und Quellenverzeichnis 366 Register der deutschen und wissenschaftlichen Namen 369

Spießbekassine 340 Gallinago stenura

Odinshühnchen 352 Phalaropus lobatus

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Kleiner Schlammläufer 310 Limnodromus griseus

Wassertreter (Phalaropus und Steganopus) 350

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Großer Schlammläufer 308 Limnodromus scolopaceus

Waldschnepfe 346 Scolopax rusticola

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Schlammläufer. Limnodromus 306

Waldschnepfen. Scolopax 344

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Hudsonschnepfe 304 Limosa haemastica

Zwergschnepfe 342 Lymnocryptes minimus

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Pfuhlschnepfe 300 Limosa lapponica

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Silhouette eines Dunklen Wasserläufers an seinem nächtlichen Schlafplatz. 19.8. LG


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Vorwort

VORWORT Wussten Sie, dass die nordamerikanische Unterart der Pfuhlschnepfe den Weltrekord im Nonstop-Flug hält? Dass der Steinwälzer ein Kosmopolit ist, den man in der Wintersaison an nahezu allen eisfreien Küsten antreffen kann? Dass die Bekassine mit ihren Schwanzfedern «singt»? Dass das Weibchen des Dunklen Wasserläufers das Männchen unmittelbar nach der Eiablage verlässt? Dass das Weibchen des Odinshühnchens dem Männchen etwas vorsingt? Dass es vereinzelt Kampfläufer-Männchen gibt, die wie Weibchen aussehen, um sich Paarungen zu erschleichen? Dass das Wattenmeer für arktische Watvögel von internationaler Bedeutung ist und dass der echte James Bond, der dem Geheimagenten als Namensgeber diente, ein Vogelkundler war? Wenn nicht, warten hier diese und noch andere Schmankerl auf Sie, denn Watvögel, oder Limikolen, sind spektakulär und unterhaltsam – sowohl während der Sommersaison im Binnenland als auch die meiste Zeit des Jahres in den Küstengebieten. Vertreter der Watvögel sind mit ihrem tropfenförmigen Körper, dem relativ langen Schnabel und ih-

ren langen Beinen leicht auszumachen. Dazu kommt noch, dass viele von ihnen mit unverwechselbaren Merkmalen aufwarten, wie der Säbelschnäbler mit seinem aufwärts gebogenen Schnabel. Mit nur 44 hier brütenden Watvogelarten und 38 seltenen Gastvögeln aus Nordamerika und Asien lässt sich die Herausforderung, Watvögel in Europa zu beobachten und zu identifizieren, auf den ersten Blick gut bewältigen. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Viele Vogelbeobachter ignorieren Watvögel im Grunde, weil sich einige kleine Arten sehr stark ähneln und das Gefieder scheinbar völlig chaotisch sein Aussehen ändert. Okay! Man braucht tatsächlich eine Menge Erfahrung, ein gutes Handbuch und viele Stunden im Freiland, um mit den verschiedenen Arten vertraut zu werden. Zu nennen sind da vor allem die Strandläufer, die zusätzlich zu ihrem Jugendkleid im Laufe des Jahres in fünf recht gut erkennbaren Federkleidern sowie in weiteren sechs Übergangskleidern erscheinen. Dieses umfassende Werk, mit Beschreibungen und Illustrationen der Watvögel Europas sowie Erläu-

terungen zu ihrer Naturgeschichte, soll allen Vogelbeobachtern ein fundiertes Wissen und das Werkzeug zur sicheren Bestimmung der Vögel bieten. Außerdem möchte es Einblicke in die faszinierende Welt der Limikolen geben. Es ist ein ganz besonderes Vergnügen, in diese Wunderwelt einzutauchen und ihre Protagonisten korrekt identifizieren zu können – zu wissen, dass sich der Vogel, den man gerade mit dem Fernglas bei der Jagd nach Sandflöhen beobachtet, auf der Reise zu seinen Brutplätzen in der sibirischen Tundra befindet. Viel Spaß! Lars Gejl

Rastplatz bei Hochwasser im Wattenmeer mit Pfuhlschnepfe, Knutt und Alpenstrandläufer. Im Hintergrund Austernfischer. 4.5. LG


Dank

DANK Das Fotografieren von Watvögeln ist eine wahrhaft anspruchsvolle Aufgabe. Die Ausrüstung ist oft schwer und teuer; zudem sollte der Fotograf über umfassende Kenntnisse und Erfahrung verfügen, um die Vögel aufzuspüren, die häufig nur für wenige Wochen im Jahr anzutreffen sind. Und wenn das ganze Unternehmen in die Binsen zu gehen droht, weil das Wetter umschlägt und die Vögel sich auf und davon machen, ist schier unendliche Geduld gefragt. Die Fotos in diesem Buch stammen überwiegend von einer Handvoll enthusiastischer nordischer Naturfotografen, die sich mit der Technik und den Vögeln gleichermaßen bestens auskennen und verrückt genug sind, um rund um die Welt zu reisen, tagelang durchs Gebirge zu wandern, stundenlang in einem Versteck zu hocken und bäuchlings durch den Matsch zu robben, um genau zur rechten Zeit am rechten Ort das perfekte Bild zu schießen. Und dieses Foto verlangt nicht nur nach den richtigen Lichtverhältnissen und einem passenden Hintergrund, sondern dient auch als Illustration, die häu-

fig Verhalten und Umgebung des Vogels abbildet, für seine Feldbestimmung und die Darstellung von Details von Nutzen ist sowie uns die Freude an den Limikolen, an ihren Farben und Gestalten und ihrer Vielfalt vermittelt. Hinzu kommt ergänzendes Fotomaterial von versierten und erfahrenen Fotografen aus vier Kontinenten, das dieses Buch durch Bilder von seltenen Arten und Federkleidern, die man im europäischen Winter kaum einmal zu Gesicht bekommt, bereichert. Mein herzlicher Dank geht demnach an alle hier beteiligten Fotografen, für die Mühen und das große Engagement, das sie in dieses Buch investiert haben.

Mein besonderer Dank gilt: Kevin Karlson für Fotos von nordamerikanischen Arten und für aktualisierte Bestimmungsmerkmale zur Unterscheidung zwischen Kleinem und Großem Schlammläufer sowie zwischen Prärie-Goldregenpfeifer und Tundra-Goldregenpfeifer. Dem Tierpräparator und Feldornithologen Peter Sunesen für konstruktive Diskussionen über Feder-

kleider und Altersbestimmung sowie seine fundierte Kritik. Und nicht zuletzt Axel Kielland, Verleger bei Gyldendal, der stets an dieses Projekt glaubte und mich dabei unterstützt und ermutigt hat. Überdies ist es mehr als angebracht, den zahlreichen Feldornithologen, Autoren und Limikolen-Liebhabern zu danken, deren Bemühungen und Fachkenntnisse eine große Hilfe und Inspiration waren. In diesem Zusammenhang sei auf die Liste der Literaturangaben und Informationsquellen am Ende des Buches verwiesen.

Der Autor im Freiland zwischen Röm (Rømø) und Sylt im Nationalpark Wattenmeer. Das Wattenmeer erstreckt sich von Ho Bay bei Esbjerg entlang der deutschen Nordseeküste bis Den Helder in Holland. Es ist das weltweit größte zusammenhängende Gezeitengebiet und daher von internationaler Bedeutung für 12 Millionen Wat- und Wasservögel aus weiten Bereichen der nördlichen Hemisphäre. Die Vögel sind abhängig von diesem nährstoffreichen Ökosystem, das sie als Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiet nutzen. Foto: Axel Kielland

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Vergleichstafeln


Vergleichstafeln

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Vergleichstafeln Viele kleine und mittelgroße Watvögel sehen einander zum Verwechseln ähnlich. Im Sommer haben die meisten Arten eine bunt gemusterte Oberseite in Schwarz, Weiß und Braun mit einem Hauch von Rot und Gold, und im Winter sind zahlreiche Arten fast einheitlich graubraun gefärbt. So sehen sich die verschiedenen Strandläufer-Arten auf den ersten Blick verwirrend ähnlich, und für das ungeübte Auge mag die Bestimmung einer Art in einem gemischten Limikolenschwarm, der sich auf dem Herbstzug befindet, eine nicht zu bewältigende und frustrierende Aufgabe sein. Die Tafeln auf den folgenden Seiten zeigen diejenigen Watvogelgattungen, die sich am ähnlichsten sehen. Pfeile und ergänzende Bildunterschriften geben die wichtigsten Merkmale der Vögel am Boden und im Flug an. Diese Tafeln sollen als Übungsmaterial vor einer Exkursion dienen oder auch zum kurzen Nachschlagen in Zweifelsfällen. Nach den Vergleichstafeln folgen fünf Abbildungen von Vogelschwärmen im Freiland. Diese Bilder zeigen die Vögel in ihrer natürlichen Umgebung, so wie man sie durch das Fernglas beobachten kann, und vermitteln einen lebhaften Eindruck von den Tieren in ihrem Habitat. Außerdem erleichtern sie den Größenvergleich, der bei der Artbestimmung im Feld ein wichtiger Faktor ist.

Vier Arten von Watvögeln bei Flut an einem kleinen Grashorst im Wattenmeer. Von links nach rechts: Knutt, Calidris canutus Kiebitzregenpfeifer, Pluvialis squatarola Alpenstrandläufer, Calidris alpina Rotschenkel, Tringa totanus Alle Vögel im abgenutzten adulten Prachtkleid. 9.8. LG

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Regenpfeifer, Charadrius. Adult im Prachtkleid 2

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Sandregenpfeifer. Adultes Männchen. 7.7. LG. So groß wie Alpenstrandläufer. Unterscheidet sich von den anderen europäischen Charadrius-Arten durch den orangegelben Schnabel mit schwarzer Spitze (1). Gesichtsmaske mit breitem, schwarzen Stirnstreif und breitem, schwarzen Streif vom Schnabel zum Nacken (2). Breites, schwarzes Brustband (3) und orangegelbe Beine (4).

Amerikanischer Sandregenpfeifer. Adultes Männchen. 6.6. DP. Seltener Gastvogel aus Nordamerika. Unterscheidet sich vom Sandregenpfeifer durch markanten gelben Lidring (1), kleinen weißlichen Fleck hinter dem Auge (2), schmales, weißes Band auf der Stirn (3), schmaleres Brustband (4) und kurzen, zierlichen Schnabel (5). Die beiden wichtigsten Kennzeichen: der Ruf und die kleinen Spannhäute zwischen den Zehen. 1

Keilschwanz-Regenpfeifer. Adult. 6.6. DP. Seltener Gastvogel aus Nordamerika. Das ganze Jahr mit markantem rotem Lidring (1). Doppeltes schwarzes Brustband (2). Langer Schwanz (3). Zimtfarbene Oberschwanzdecken (4) und lange, fleischfarbene Beine (5).

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Flussregenpfeifer. 6.6. LG. Kleiner als Sandregenpfeifer; von ihm und vom Seeregenpfeifer durch den hellgelben Lidring (1) und die fleischfarbenen Beine (2) gut zu unterscheiden. Brütet vorzugsweise in Binnenlandhabitaten wie Kiesgruben und Seen.

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Seeregenpfeifer. Adultes Männchen. 26.5. LG. Hellster der europäischen Charadrius-Vertreter. Erkennbar am mehr oder weniger ockerfarbenen Scheitel (1), dem zierlichen, ganz schwarzen Schnabel (2), dem schwarzen, schmalen, unterbrochenen Brustband (3) und den grauschwarzen Beinen (4). Das adulte Weibchen im Prachtkleid ist weniger kontrastreich gefärbt und heller als das Männchen.

Mornellregenpfeifer. Adultes Weibchen. 18.6. DP. Größer als Sandregenpfeifer. Im adulten Prachtkleid unverkennbar mit Brust in Orange, das zum Bauch in Schwarzbraun übergeht. Der markante weiße Überaugenstreif (1) und das schmale Brustband (2), die auch das Jugendkleid kennzeichnen, unterscheiden die Art von juvenilen Goldregenpfeifern. Schläft und brütet im Binnenland.

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Mongolenregenpfeifer. Adultes Männchen. 2.5. DP. Seltener Gastvogel aus Asien. Unterscheidet sich vom Wüstenregenpfeifer vor allem durch den Schnabel, der ungefähr in der Mitte eine leichte, sattelähnliche Ausbuchtung aufweist (1), die zur abwärts zeigenden Spitze in eine längere, wulstige Form (2) übergeht. Die Beine befinden sich hinter dem Körperschwerpunkt (3). Fünf Unterarten und beträchtliche Variationen im Federkleid.

Wüstenregenpfeifer. Adultes Männchen. 6.6. EFH. Etwas größer und kräftiger als Mongolenregenpfeifer. Wirkt gedrungener mit der flacheren Kopfform und dem derberen, dolchähnlichen Schnabel (1). Der Vogel wirkt symmetrischer, da das Auge in der Kopfmitte sitzt und die Beine sich genau unter dem Körperschwerpunkt befinden. Die Gestalt erinnert leicht an einen Kiebitzregenpfeifer. Drei Unterarten.

Wermutregenpfeifer. Adultes Männchen. 10.4. KBJ. Elegant und langschnäbelig mit aufrechter, an Goldregenpfeifer erinnernder Haltung und großen dunklen Augen in einem hellen Kopf. Das beim Weibchen graubraune Brustband wird zum Bauch hin von einem schmalen schwarzen Band begrenzt (1). Wegen der langen Beine wirkt der Vogel groß, aber der Körper ist nicht größer als beim Sandregenpfeifer. Brütet selten in Südosteuropa.


Regenpfeifer, Charadrius. Juvenil 2

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Sandregenpfeifer. Juvenil, teilweise noch im Daunenkleid. 22.7. NLJ. Hübsch «geschuppt» mit schmalen, hellen Rändern (1) an der Oberseite, hellrandigen Schirmfedern (2) und einem orangen Fleck an der Basis des Unterschnabels (3). Anders als beim juvenilen Flussregenpfeifer kein gelber Lidring. Keine schwarzen Beine und unterbrochenes Brustband wie juveniler Seeregenpfeifer.

Amerikanischer Sandregenpfeifer. Juvenil. 15.10. HS. Dem juvenilen Sandregenpfeifer sehr ähnlich, im Unterschied zu dieser Art jedoch Anflug eines gelben Lidrings (1). Weniger weiß hinter dem Auge (2). Kürzerer und gedrungenerer Schnabel (3). Kleine Spannhäute zwischen den Zehen (4). Zur Bestimmung sollte man möglichst auch den Ruf berücksichtigen, der sich von dem des Sandregenpfeifers unterscheidet.

Keilschwanz-Regenpfeifer. Postjuvenil. 31.10. DP. Seltener Gastvogel aus Nordamerika. Auch als Jungvogel leicht am roten Lidring zu erkennen (1). Doppeltes schwarzes Brustband (2). Langer Schwanz (3). Verdeckte zimtfarbene Oberschwanzdecken (4).

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Flussregenpfeifer. Juvenil. 5.7. JL. Von den übrigen europäischen Charadrius-Arten leicht zu unterscheiden am hellgelben Lidring (1) und den braunen Subterminalbändern (2), unter den schmalen, hellen Säumen an den Federn der Oberseite. Hat einen orangen Fleck an der Basis des Unterschnabels (3), wie der Sandregenpfeifer.

Seeregenpfeifer. Juvenil. 30.8. SP. Von den drei häufigsten europäischen Charadrius-Arten am hellsten und am eindeutigsten grauweiß. Graubraune Oberseite mit weißen Säumen. Unterscheidet sich außerdem vom juvenilen Sand- und Flussregenpfeifer durch den ganz schwarzen Schnabel (1), die schwarzgrauen Beine (2) und den weißen Hals ohne schwarzes Band (3).

Mornellregenpfeifer. Juvenil. 19.8. JL. Etwas größer als Sandregenpfeifer, kräftiger und mit tiefer Brust. Verwechslungsgefahr mit juvenilen Pluvialis-Arten wegen grob gefleckter Oberseite (1), doch stets von ihnen zu unterscheiden am markanten beige-weißen Überaugenstreif (2), dem weißen Brustband (3), den beigen Flanken (4) und den beigebraunen Schirmfederrändern (5).

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2 Mongolenregenpfeifer. Juvenil. 22.10. AJ. Unterscheidet sich vom sehr ähnlichen, etwas größeren Wüstenregenpfeifer durch den Schnabel, der ungefähr in der Mitte eine leichte, sattelähnliche Ausbuchtung aufweist (1), die zur abwärts zeigenden Spitze in eine längere, wulstige Form (2) übergeht. Außerdem befinden sich die Beine hinter dem Körperschwerpunkt. Fünf Unterarten und beträchtliche Variationen im Federkleid.

Wüstenregenpfeifer. Juvenil. 27.8. DP. Unterscheidet sich vom etwas kleineren und sehr ähnlichen Mongolenregenpfeifer durch die gedrungenere Erscheinung aufgrund der flacheren Kopfform und dem derberen, dolchähnlichen Schnabel (1). Der Vogel wirkt symmetrischer, da das Auge in der Kopfmitte sitzt und die Beine sich genau unter dem Körperschwerpunkt befinden. Drei Unterarten.

Wermutregenpfeifer. Juvenil. 12.9. HJE. Ähnlich groß wie Sandregenpfeifer, aber eleganter, schlanker und langbeiniger. Unterscheidet sich von den übrigen juvenilen Charadrius-Arten durch die einheitlich braune Oberseite mit breiten, beigen Rändern (1) und die langen Beine (2).

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Beschreibung der Arten


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Watvögel Lange Beine und langer Schnabel – nun, das muss ein Watvogel sein. Aber welcher? Im Vergleich zu diesen Felsen ist er klein. Vielleicht ein Wasserläufer? Nein, ich glaube, dafür ist seine Brust ein bisschen zu kräftig. Und er hat einen sehr langen Schwanz. Vielleicht ein Steinwälzer? Dazu würde die Umgebung gut passen. Aber Moment mal – ein Steinwälzer hat kürzere Beine und einen kürzeren, dickeren Schnabel. Oh, und nicht zu vergessen der auffällige weiße Keil zwischen Brust und Flügelvorderseite. Und er wippt mit dem Schwanz wie eine Bachstelze! Ein Flussuferläufer. Natürlich! Erfahren Sie mehr über Flussuferläufer, Silhouetten, Bestimmung im Freiland, Stimme, Brutverhalten und vieles mehr auf den folgenden Seiten – hier werden Ihnen 82 in der nördlichen Hemisphäre häufig oder auch selten vorkommende Watvogel-Arten detailliert vorgestellt.

Typische Silhouette – langer Schwanz und breite Brust – eines Flussuferläufers. Diagnostisches Kennzeichen des Flussuferläufers ist der bei allen anderen europäischen Watvogelarten fehlende weiße Keil zwischen Brust und Karpalgelenk. 2.7. LG


Austernfischer. Haematopus


83 Austernfischer gehören zu den auffälligsten Watvögeln Europas. Das charakteristische, schwarz-weiße Gefieder und der lange rote Schnabel sind schon von Weitem sicht- und erkennbar. Das Verbreitungsgebiet der Austernfischer erstreckt sich von Island und den westeuropäischen Küsten nach Osten über Russland und die sibirischen Grassteppen bis zur russischen und chinesischen Pazifikküste. Zur Familie der Austernfischer gehören zehn Arten, die an den meisten Küstengebieten der Welt zu finden sind. Allen gemein sind Gestalt, Beinfarbe und Schnabel, wobei es auf dem afrikanischen und amerikanischen Kontinent sowie an der australischen und neuseeländischen Küste auch Arten mit komplett schwarzem Gefieder gibt.

Austernfischer fliegen von ihrem Rastplatz am Rand des Wattenmeeres auf. 10.4. LG


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Austernfischer. Haematopus

AUSTERNFISCHER HAEMATOPUS OSTRALEGUS Bedeutung des Namens «Blutfüßiger Austernsammler» griech. haima, Blut; pous, Fuß; griech. ostreion, Auster; lat. legere, sammeln

Gesamterscheinungsbild L 40–47,5 cm; Schnabel Männchen 7,6 cm, Weibchen 8,1 cm; Fs ca. 77 cm Unter Watvögeln unverwechselbar durch markantes schwarz-weißes Gefieder und langen, geraden, roten Schnabel. Kräftiger, taubenähnlicher Körper mit breiter Brust. Lärmend im Brutgebiet. Im Winter oft große Rastgesellschaften.

Flug Anhand breiter, weißer Flügelbinden und weißem Keil auf dem Rücken ist diese Art schon aus großer Entfernung zu erkennen. Geradliniger Flug, oft dicht über der Wasseroberfläche, mit leicht hängenden Flügeln und steifen Schlägen.

 Adult, Prachtkleid. Männchen im Brutgebiet fordern ihr Recht auf das Territorium mit einem charakteristischen «biik, biik, biik, biik» ein. Man beachte den komplett schwarzen Rücken, den roten Schnabel und die breite, schwarze Schwanzendbinde. 12.6. LG

 Juvenil. Bräunlich schwarze, wellenförmig gebänderte Mantel- und Schulterfedern mit beigen Rändern und diffuses Kehlband unterscheiden den Juvenilen vom Vogel im ersten Sommerkleid, bei dem Mantel- und Schulterfedern schwarz, Deckfedern braun und Kehlband weiß sind. 19.8. JL

Gefieder und Kennzeichen

mer ausgebildet und verschwindet im Frühwinter, bei einem kleinen Prozentsatz adulter Vögel fehlt es ganz. Juvenil: Dunkle Augen mit dunklem, schmalem Lidring, orangefarbener Schnabel mit dunklem Schnabelrücken und Spitze, eventuell angedeutetes diffuses Kehlband. Mantel- und Schulterfedern sind braunschwarz gemustert. Beine grau. Erstes Winterkleid: Mausert in ein Kleid mit komplett schwarzen Rückenfedern und bildet schmales, weißes Kehlband aus. Immatur: Jungvögel bis zum dritten Sommer (erst dann adult) kann man an der immer roter werdenden Iris, dem breiteren und stärker gefärbten Lidring, dem kräftiger orangefarbenem Schnabel mit gelblicher Spitze und rosafarbenen Beinen erkennen.

Der Austernfischer scheint sich im Laufe des Jahres zwar kaum zu verändern, doch gibt es einige eindeutige Merkmale, mit deren Hilfe sich vier verschiedene Altersgruppen unterscheiden lassen – Juvenile, Adulte, Adulte im erstem Prachtkleid und Dreijährige (dritter Sommer). Von allen Watvögeln dauert das immature Übergangsstadium beim Austernfischer am längsten. Adult, Prachtkleid, Männchen: Ganzjährig orangefarbener Schnabel, etwas kürzer und kräftiger als der des Weibchens, dunkelrote Augen mit verdicktem Lidring und schwarz-weißem Gefieder mit breiten, weißen Flügelbinden, weißem Keil auf dem Rücken und breiter, schwarzer Schwanzendbinde. Untere Brust, Bauch und Steiß weiß, Beine dunkelrosa. Weibchen: Wie Männchen, nur mit längerem, schmalerem Schnabel und eher bräunlich schwarzer Oberseite. Adult, Schlichtkleid: Wie Prachtkleid, aber mit weißem Kehlband, das meist schmaler und diffuser ist als bei Juvenilen. Das weiße Kehlband wird im Spätsom-

Unterarten Neben der Nominatform H. o. ostralegus gibt es die Unterart H. o. longipes, die im nordöstlichen Mittelmeerraum, an der Adria und östlich bis Russland und Westsibirien vorkommt. Diese Unterart ist an längerem Schnabel, längeren Beinen, längerer und tiefe-


Austernfischer

 Vogel im ersten Sommerkleid mit weißem Kehlband, rötlich brauner Iris und orange-schwärzlichem Schnabel. Dass der Vogel ins zweite Winterkleid mausert, ist an den neuen Handschwingen erkennbar, zudem gibt es eine deutliche Mauserlücke zwischen nachwachsenden neuen inneren Handschwingen und alten, noch nicht abgeworfenen äußeren. 2.6. LG

 Adultes Männchen im Prachtkleid mit schwarzem Rücken; Schnabel kürzer und kräftiger als der des Weibchens, dessen Rückenfedern bräunlich schwarz sind. Nur Adulte haben einen leuchtend orangefarbenen Schnabel mit reingelber Spitze. 6.7. LG

 Zweijähriger Vogel im Schlichtkleid der Unterart H. o. longipes. Beine und Schnabel länger als bei der Nominatform, Oberseite ebenfalls bräunlich schwarz. Bei den Weibchen dieser asiatischen Unterart kann der Schnabel bis zu 9 cm lang werden. Januar. Oman. HJE

Während der sechs Wintermonate, in denen sich die Weichtiere tiefer in den Meeresboden eingraben, muss sich der Austernfischer mit «harter» Nahrung begnügen. Durch das Aufhämmern dicker Muschelschalen oder das Hineinschieben in die Spalte zwischen Muschelhälften, um den Schließmuskel zu durchtrennen, wird die Schnabelspitze stumpf und meißelförmig. Im Sommer, wenn das Brutpaar in sein Territorium wechselt und die verfügbare Nahrung in Form von Würmern und Insekten weicher wird, wächst der Schnabel bis zu 1 cm und wird spitz-pinzettenförmig. Man beachte, dass die Pupille des Männchens links etwas verschleiert ist. Beim Klippenausternfischer (H. bachmani) konnten Forscher bei einer Testgruppe das Geschlecht zu 94 % korrekt bestimmen, indem sie von der Theorie ausgingen, dass Weibchen ausgeprägte Augenflecke in der Iris hatten, Männchen hingegen eher hellere oder gar keine. Noch unsicher ist, ob sich diese Erkenntnisse auf den Austernfischer übertragen lassen. Die Ursache dieses Phänomens, das zufällig auch bei Schwarzspecht und Ringeltaube auftritt, wo es nicht geschlechtsspezifisch ist, konnte noch nicht ermittelt werden.

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Austernfischer. Haematopus

Stimme Der Austernfischer hat eine laute Stimme, die zu Beginn der Brutzeit, wenn das Territorium besetzt und verteidigt werden muss, schon von Weitem zu hören ist. Häufigster Ruf ist der Warnruf, ein entrüstetes, schrilles «biik», sowie der laute Kontaktruf «k’biik – k’biik», der in einem kleinen Triller endet. Zudem wird über dem Territorium ein charakteristischer Fluggesang dargeboten.

 Als Nest kann eine Vertiefung am Kiesstrand ebenso dienen wie eine ins Gras gescharrte, mit Muscheln ausgelegte Mulde. Das erste Gelege besteht meist aus 3 Eiern, einem Ei weniger als bei den meisten Watvögeln üblich. Da das Gelege immer durch Nesträuber wie Füchse und Möwen oder durch Überflutung gefährdet ist, kann ein Weibchen, wie bei anderen Limikolenarten, dreimal nachlegen, wenn ihre Kondition dies zulässt. Doch dies ist äußerst kräftezehrend und resultiert darin, dass jedes weitere Gelege kleiner wird. Oft geben die Vögel das Brüten deshalb ganz auf. 26.5. LG

rer Nasenfurche sowie schwärzlich braunem Mantel und Schulterfedern erkennbar. Im Freiland kann die Identifikation aufgrund mehrerer Zwischenstadien schwierig werden.

Die europäische Population wird auf 284 000– 384 000 Paare geschätzt. Brutplätze an Sand- und Kiesstränden, Felsenküsten sowie auf Marschland und Feuchtwiesen in Küstennähe. Im nordwestlichen Teil ihres Verbreitungsgebietes auch auf Ackerflächen, an Flüssen und größeren Seen, in Kiesgruben und Mooren mit Uferstreifen und Grasrand. Außerhalb der Brutzeit findet man diese Art primär an der Küste, häufig in größeren Trupps in geschützten Buchten und an Flussmündungen.

grenzende Nahrungsterritorium. Zwischen Mitte April und Anfang Juni werden 3–5 (meist 3) Eier gelegt, die von beiden Eltern bis zum Schlupf der Jungen nach 24–28 Tagen bebrütet werden. Die Küken verlassen das Nest, sobald sie getrocknet sind, streng bewacht von den Eltern; dennoch schafft es in der Regel dank räuberischer Silber- und Mantelmöwen nur ein Junges, flügge zu werden, oft sogar gar keines. Dennoch erhalten die Jungen den bestmöglichen Start ins Leben, da Austernfischer, im Gegensatz zu den meisten anderen Watvogelarten, ihre Jungtiere anfangs füttern. Nach etwa 33 Tagen können die Jungen fliegen und im Spätsommer ihre Eltern bereits auf dem Zug in die Winterquartiere begleiten, wo sie sich großen Kolonien in nahrungsreichen Gebieten wie dem Wattenmeer anschließen.

Brutbiologie

Jahreszug

Brütet spät, meist erst ab vier Jahren. Die Paare bleiben lebenslang zusammen, einzelne Tiere können bis zu 40 Jahre alt werden. Das Territorium wird von dem Paar jahrelang verteidigt, sowohl der Brutplatz selbst als auch das an-

Vögel aus Nordeuropa überwintern primär im Wattenmeer, einige an den Küsten Nordwestafrikas. Bis zu 20 000, vorwiegend norwegische Austernfischer überwintern im dänischen Teil des Wattenmeers, das von 50 000 Vögeln aus dem hohen Norden und Russland auf ihrer Herbstwanderung passiert wird. Die Unterart longipes überwintert an der ostafrikanischen Küste und weiter ostwärts bis Indien.

Vorkommen

Verbreitung Die Nominatform H. o. ostralegus brütet primär in Küstengebieten, in manchen Regionen auch weiter landeinwärts, von Island, Irland, den Britischen Inseln nach Westen, über Skandinavien und Nordeuropa ostwärts bis Nordwestrussland und südwärts bis in den Nordwesten Frankreichs. Des Weiteren gibt es isolierte Populationen im Mittelmeerraum, von der Adria bis in die Türkei. Die Unterart H. o. longipes findet man im Osten und Süden Russlands und östlich bis Westsibirien. Asiatische Vögel gehören zur Unterart H. o. osculans.

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Austernfischer  Austernfischer kämpfen heftig um die besten Territorien. Vertriebene Paare fliegen auf Futtersuche von ihren Refugien im Inland bis zu 20 km in Gebiete mit besserem Nahrungsangebot als jene in der Nähe ihres Brutgebiets. Das gilt z. B. für Austernfischer, die auf Industriegebäuden mit kiesbedeckten Flachdächern brüten, wo sie vor Katzen und Füchsen sicher sind. Die Signalfarbe des Schnabels spielt eine bedeutende Rolle bei Balz, Verteidigung des Territoriums und Brutpflege. Durch Picken am Schnabel des Elternvogels lösen die beiden halb erwachsenen Jungtiere den Fütterungsinstinkt aus. Als Belohnung bekommen sie hochgewürgte Regenwürmer. Die unterschiedliche Größe der beiden Jungtiere hier resultiert daraus, dass das größere etwa 24 Stunden früher geschlüpft ist und vermutlich auch erfolgreicher um Nahrung bettelt. 11.6. LG

 Austernfischer im Flug Links zwei Adulte im Schlichtkleid. Gut erkennbar sind der durchgängig leuchtend orange Schnabel mit gelber Spitze sowie das undeutliche Kehlband, das bei Adulten im Frühwinter bei der Mauser verschwindet. Mitte oben: Schlichtkleid, vermutlich 3 KJ, immer noch mit dunkler Schnabelspitze. In der Mitte (am weitesten entfernt und etwas unscharf): Vogel im ersten Winterkleid; Mantel und Schulterfedern bräunlich, weißes Kehlband, dunkle Augen, Schnabel heller orange und mit dunklerer Spitze als bei den anderen Vögeln. Die drei Vögel rechts unten sind adult, der ganz rechts ohne Kehlband ist im Prachtkleid. 29.1. JL

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Register der deutschen und wissenschaftlichen Namen 369

REGISTER DER DEUTSCHEN UND WISSENSCHAFTLICHEN NAMEN Fett gesetzte Seitenzahlen verweisen auf das Artporträt. Kursiv gesetzte Seitenzahlen verweisen auf Fotos.

Actitis hypoleucos 61, 63, 65, 80/81, 284–287 Actitis macularius 61, 63, 65, 288–289 Alpenstrandläufer 20, 22, 23, 28, 29, 42/43, 48, 50, 51, 52, 54, 55, 56, 58, 70, 76, 174/175, 176, 178– 183, 364 Amerikanischer Sandregenpfeifer 44, 45, 124–125 Arenaria interpres 49, 53, 71, 77, 220/221, 222–225 Austernfischer 74, 82/83, 84–87, 294/295 Bairdstrandläufer 57, 59, 240–241 Bartramia longicauda 326–327 Bekassine 26, 67, 75, 334–337 Bekassine, Spieß- 67, 340–341 Bekassine, Wald- 329 Bekassine, Wilson- 67, 338–339 Bergstrandläufer 56, 58, 228–229 Bindenstrandläufer 57, 59, 226/227, 248–249 Brachschwalbe, Orient- 114–115 Brachschwalbe, Rotflügel- 75, 108/109, 110–111 Brachschwalbe, Schwarzflügel- 112–113 Brachvogel, Dünnschnabel- 313, 322–323 Brachvogel, Eskimo- 313 Brachvogel, Großer 314–317 Brachvogel, Regen- 318–321 Brachvogel, Zwerg- 324–325 Bruchwasserläufer 25, 30, 61, 63, 65, 252/253, 274–277 Burhinus oedicnemus 100/101, 102–103 Calidris acuminata 57, 59, 244–245 Calidris alba 17, 48, 50, 51, 52, 54, 55, 70, 77, 196– 199 Calidris alpina 20, 22, 23, 28, 29, 42/43, 48, 50, 51, 52, 54, 55, 56, 58, 70, 76, 174/175, 176, 178– 183, 364

Calidris bairdii 57, 59, 240–241 Calidris canutus 10, 13, 14, 42/43, 49, 50, 51, 53, 54, 55, 72, 174/175, 192–195 Calidris falcinellus 49, 50, 51, 54, 55, 76, 184–187 Calidris ferruginea 29, 48, 50, 51, 52, 54, 55, 71, 188–191 Calidris fuscicollis 57, 59, 238–239 Calidris himantopus 57, 59, 226/227, 248–249 Calidris maritima 49, 50, 51, 52, 54, 55, 72, 78, 200–203 Calidris mauri 56, 58, 228–229 Calidris melanotos 57, 59, 246–247 Calidris minuta 16, 28, 49, 50, 51, 53, 54, 55, 204– 207 Calidris minutilla 56, 58, 234–235 Calidris pugnax 24, 49, 50, 51, 52, 54, 55, 73, 212– 219 Calidris pusilla 56, 58, 230–231 Calidris ruficollis 56, 58, 232–233 Calidris subminuta 56, 58, 236–237 Calidris subruficollis 57, 59, 242–243 Calidris temminckii 28, 49, 50, 51, 53, 54, 55, 208– 211 Calidris tenuirostris 250–251 Charadrius alexandrinus 44, 45, 130–133 Charadrius asiaticus 44, 45, 140–143 Charadrius dubius 10, 27, 44, 45, 126–129 Charadrius hiaticula 32, 44, 45, 71, 77, 116/117, 118/119, 120–123 Charadrius leschenaultii 44, 45, 146–147 Charadrius mongolus 44, 45, 144–145 Charadrius morinellus 44, 45, 136–139 Charadrius semipalmatus 44, 45, 124–125 Charadrius vociferus 44, 45, 134–135 Cursorius cursor 104/105, 106–107

Doppelschnepfe 66, 329/330, 330–333 Drosseluferläufer 61, 63, 65, 288–289 Dunkler Wasserläufer 7, 53, 60, 62, 64, 254–257 Dünnschnabel-Brachvogel 313, 322–323 Einsamer Wasserläufer 61, 63, 65, 282–283 Eskimobrachvogel 313 Flussregenpfeifer 10, 27, 44, 45, 126–129 Flussuferläufer 61, 63, 65, 80/81, 284–287 Gallinago delicata 67, 338–339 Gallinago gallinago 26, 67, 75, 334–337 Gallinago media 66, 329/330, 330–333 Gallinago megala 239 Gallinago stenura 67, 340–341 Gelbschenkel, Großer 60, 62, 64, 270–271 Gelbschenkel, Kleiner 60, 62, 64, 272–273 Glareola maldivarum 114–115 Glareola nordmanni 112–113 Glareola pratincola 75, 108/109, 110–111 Goldregenpfeifer 46, 47, 73, 79, 160/161, 162–165 Goldregenpfeifer, Prärie- 46, 168–169 Goldregenpfeifer, Tundra- 47, 166–167 Grasläufer 57, 59, 242–243 Graubrust-Strandläufer 57, 59, 246–247 Grauschwanz-Wasserläufer 292–293 Großer Brachvogel 314–317 Großer Gelbschenkel 60, 62, 64, 270–271 Großer Knutt 250–251 Großer Schlammläufer 307, 308–309 Grünschenkel 19, 53, 60, 62, 64, 73. 264–267


370 Register der deutschen und wissenschaftlichen Namen Haematopus ostralegus 74, 82/83, 84–87, 294/295 Himantopus himantopus 94/95, 96–99 Hudsonschnepfe 304–305 Hybride 31 Kampfläufer 24, 49, 50, 51, 52, 54, 55, 73, 212–219 Keilschwanz-Regenpfeifer 44, 45, 134–135 Kiebitz 31, 116/117, 148/149, 150–153 Kiebitz, Sporn- 154–155 Kiebitz, Steppen- 156–157 Kiebitzregenpfeifer 42/43, 46, 47, 72, 170–173 Kleiner Gelbschenkel 60, 62, 64, 272–273 Kleiner Schlammläufer 306, 307, 310–311 Knutt 10, 13, 14, 42/43, 49, 50, 51, 53, 54, 55, 72, 174/175, 192–195 Knutt, Großer 250–251 Langzehen-Strandläufer 56, 58, 236–237 Limnodromus griseus 306, 307, 310–311 Limnodromus scolopaceus 307, 308–309 Limosa haemastica 304–305 Limosa lapponica 13, 14, 15, 29, 75, 79, 174/175, 294/295, 300–303 Limosa limosa 79, 296–299 Lymnocryptes minimus 66, 342–343 Meerstrandläufer 49, 50, 51, 52, 54, 55, 72, 78, 200–203 Mongolenregenpfeifer 44, 45, 144–145 Mornellregenpfeifer 44, 45, 136–139 Numenius arquata 314–317 Numenius borealis 313 Numenius minutus 324–325 Numenius phaeopus 318–321 Numenius tenuirostris 313, 322–323 Odinshühnchen 68, 69, 78, 350/351, 352–355 Orientbrachschwalbe 114–115

Pfuhlschnepfe 13, 14, 15, 29, 75, 79, 174/175, 294/295, 300–303 Phalaropus fulicarius 68, 69, 356–359 Phalaropus lobatus 68, 69, 78, 350/351, 352–355 Phalaropus tricolor 68, 69, 360–363 Pluvialis apricaria 46, 47, 73, 79, 160/161, 162–165 Pluvialis dominica 46, 168–169 Pluvialis fulva 47, 166–167 Pluvialis squatarola 42/43, 46, 47, 72, 170–173 Prärie-Goldregenpfeifer 46, 168–169 Prärieläufer 326–327 Recurvirostra avosetta 88/89, 90–93 Regenbrachvogel 318–321 Regenpfeifer, Amerikanischer Sand- 44, 45, 124– 125 Regenpfeifer, Fluss- 10, 27, 44, 45, 126–129 Regenpfeifer, Keilschwanz- 44, 45, 134–135 Regenpfeifer, Mongolen- 44, 45, 144–145 Regenpfeifer, Mornell- 44, 45, 136–139 Regenpfeifer, Sand- 32, 44, 45, 71, 77, 116/117, 118/119, 120–123 Regenpfeifer, See- 44, 45, 130–133 Regenpfeifer, Wermut- 44, 45, 140–143 Regenpfeifer, Wüsten- 44, 45, 146–147 Rennvogel 104/105, 106–107 Rotflügel-Brachschwalbe 75, 108/109, 110–111 Rotkehl-Strandläufer 56, 58, 232–233 Rotschenkel 53, 60, 62, 64, 74, 78, 258–261 Säbelschnäbler 88/89, 90–93 Sanderling 17, 48, 50, 51, 52, 54, 55, 70, 77, 196– 199 Sandregenpfeifer 32, 44, 45, 71, 77, 116/117, 118/119, 120–123 Sandregenpfeifer, Amerikanischer 44, 45, 124–125 Sandstrandläufer 56, 58, 230–231 Schlammläufer, Großer 307, 308–309 Schlammläufer, Kleiner 306, 307, 310–311 Schlammtreter 262–263 Schwanzkiebitz, Weiß- 158–159 Schwarzflügel-Brachschwalbe 112–113

Scolopax rusticola 66, 344/345, 346–349 Seeregenpfeifer 44, 45, 130–133 Sichelstrandläufer 29, 48, 50, 51, 52, 54, 55, 71, 188–191 Spießbekassine 67, 340–341 Spitzschwanz-Strandläufer 57, 59, 244–245 Spornkiebitz 154–155 Steganopus tricolor 68, 69, 360–363 Steinwälzer 49, 53, 71, 77, 220/221, 222–225 Stelzenläufer 94/95, 96–99 Steppenkiebitz 156–157 Strandläufer, Alpen- 20, 22, 23, 28, 29, 42/43, 48, 50, 51, 52, 54, 55, 56, 58, 70, 76, 174/175, 176, 178–183, 364 Strandläufer, Baird- 57, 59, 240–241 Strandläufer, Berg- 56, 58, 228–229 Strandläufer, Binden- 57, 59, 226/227, 248–249 Strandläufer, Graubrust- 57, 59, 246–247 Strandläufer, Langzehen- 56, 58, 236–237 Strandläufer, Meeres- 49, 50, 51, 52, 54, 55, 72, 78, 200–203 Strandläufer, Rotkehl- 56, 58, 232–233 Strandläufer, Sand- 56, 58, 230–231 Strandläufer, Sichel- 29, 48, 50, 51, 52, 54, 55, 71, 188–191 Strandläufer, Spitzschwanz- 57, 59, 244–245 Strandläufer, Temminck- 28, 49, 50, 51, 53, 54, 55, 208–211 Strandläufer, Weißbürzel- 57, 59, 238–239 Strandläufer, Wiesen- 56, 58, 234–235 Strandläufer, Zwerg- 16, 28, 49, 50, 51, 53, 54, 55, 204–207 Sumpfläufer 49, 50, 51, 54, 55, 76, 184–187 Teichwasserläufer 53, 60, 62, 64, 74, 268–269 Temminckstrandläufer 28, 49, 50, 51, 53, 54, 55, 208–211 Terekwasserläufer 61, 63, 65, 290–291 Thorshühnchen 68, 69, 356–359 Triel 100/101, 102–103 Tringa brevipes 292–293 Tringa erythropus 7, 53, 60, 62, 64, 254–257


Register der deutschen und wissenschaftlichen Namen 371 Tringa flavipes 60, 62, 64, 272–273 Tringa glareola 25, 30, 61, 63, 65, 252/253, 274– 277 Tringa incana 292, 293 Tringa melanoleuca 60, 62, 64, 270–271 Tringa nebularia 19, 53, 60, 62, 64, 73, 264–267 Tringa ochropus 3, 61, 63, 65, 278–281 Tringa semipalmata 262–263 Tringa solitaria 61, 63, 65, 282–283 Tringa stagnatilis 53, 60, 62, 64, 74, 268–269 Tringa totanus 53, 60, 62, 64, 74, 78, 258–261 Tundra-Goldregenpfeifer 47, 166–167

Xenus cinereus 61, 63, 65, 290–291 Zwergbrachvogel 324–325 Zwergschnepfe 66, 342–343 Zwergstrandläufer 16, 28, 49, 50, 51, 53, 54, 55, 204–207

Uferläufer, Drossel- 61, 63, 65, 288–289 Uferläufer, Fluss- 61, 63, 65, 80/81, 284–287 Uferschnepfe 79, 296–299 Vanellus gregarius 156–157 Vanellus leucurus 158–159 Vanellus spinosus 154–155 Vanellus vanellus 31, 116/117, 148/149, 150–153 Waldbekassine 329 Waldschnepfe 66, 344/345, 346–349 Waldwasserläufer 3, 61, 63, 65, 278–281 Wanderwasserläufer 292, 293 Wasserläufer, Bruch- 25, 30, 61, 63, 65, 252/253, 274–277 Wasserläufer, Dunkler 7, 53, 60, 62, 64, 254–257 Wasserläufer, Einsamer 61, 63, 65, 282–283 Wasserläufer, Grauschwanz- 292–293 Wasserläufer, Teich- 53, 60, 62, 64, 74, 268–269 Wasserläufer, Wald- 3, 61, 63, 65, 278–281 Wasserläufer, Wander- 292, 293 Wassertreter, Wilson- 68, 69, 360–363 Weißbürzel-Strandläufer 57, 59, 238–239 Weißschwanzkiebitz 158–159 Wermutregenpfeifer 44, 45, 140–143 Wiesenstrandläufer 56, 58, 234–235 Wilsonbekassine 67, 338–339 Wilsonwassertreter 68, 69, 360–363 Wüstenregenpfeifer 44, 45, 146–147

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