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Chaline, 50 Erdschätze

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50 Erdsch채tze

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Eric Chaline

50 Erdsch채tze die unsere Welt ver채nderten

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Eric Chaline Eric Chaline ist Soziologe, Journalist und Autor, spezialisiert auf Geschichte, Philosophie und Religion. Nach seinem Studium in Cambridge, London und Osaka promovierte er am Soziologischen Institut der South Bank University in London.

Die englische Originalausgabe erschien 2012 unter dem Titel Fifty Minerals that Changed the Course of History Copyright © 2012 by Quid Publishing Konzept, Gestaltung und Produktion: Quid Publishing Level 4, Sheridan House 114 Western Road Hove BN3 1DD England Gestaltung: Lindsey Johns

50 Erdschätze die unsere Welt veränderten Übersetzt von David Lüthi

Aus dem Englischen übersetzt von David Lüthi, Bern Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar. ISBN 978-3-258-07883-0 Alle Rechte vorbehalten. Copyright © 2015 der deutschsprachigen Ausgabe: Haupt Bern Jede Art der Vervielfältigung ohne Genehmigung des Verlages ist unzulässig. Printed in China www.haupt.ch

Die durch die Transportkosten verursachten CO2-Emissionen wurden durch den Kauf eines CO2-Zertifikats kompensiert.

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Haupt Verlag

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Eric Chaline Eric Chaline ist Soziologe, Journalist und Autor, spezialisiert auf Geschichte, Philosophie und Religion. Nach seinem Studium in Cambridge, London und Osaka promovierte er am Soziologischen Institut der South Bank University in London.

Die englische Originalausgabe erschien 2012 unter dem Titel Fifty Minerals that Changed the Course of History Copyright © 2012 by Quid Publishing Konzept, Gestaltung und Produktion: Quid Publishing Level 4, Sheridan House 114 Western Road Hove BN3 1DD England Gestaltung: Lindsey Johns

50 Erdschätze die unsere Welt veränderten Übersetzt von David Lüthi

Aus dem Englischen übersetzt von David Lüthi, Bern Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar. ISBN 978-3-258-07883-0 Alle Rechte vorbehalten. Copyright © 2015 der deutschsprachigen Ausgabe: Haupt Bern Jede Art der Vervielfältigung ohne Genehmigung des Verlages ist unzulässig. Printed in China www.haupt.ch

Die durch die Transportkosten verursachten CO2-Emissionen wurden durch den Kauf eines CO2-Zertifikats kompensiert.

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Haupt Verlag

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Inhalt Einführung

Asphalt

52

Perlmutt

110

Salz

Salio

170

Gold

56

Soda

114

Feuerstein

176

Kalkstein

64

Obsidian

120

Stahl

182

Kohle

66

Ocker

126

Zinn

188

Asphaltos

6

Aurum

Calx

Diamant

Adamas

8

Carbo carbonis

Nakara Natrium

Obsidianus Ochra

Silex

Stahl Stannum

Kupfer

12

Koralle

72

Erdöl

128

Schwefel

192

Bronze

16

Elfenbein

74

Phosphor

136

Talk

196

Alabaster

22

Schiefer

80

Platin

140

Titan

198

Alaune

Alumen

24

Eisen

82

Blei

Plumbum

142

Uran

202

Aluminium

26

Kaolin

90

Plutonium

146

Jade

208

Asbest

30

Graphit

94

Bims

150

Wolfram

214

Bernstein

34

Gips

Gypsatus

96

Quarz

152

Zink

216

Silber

38

Quecksilber

100

Radium

154

Lehm

44

Kalium

Ka l i u m

104

Sand

158

Weiterführende Literatur

218

Arsen

48

Marmor

106

Salpeter

164

Register

220

Bildnachweis

224

Aes cyprium Aes brundisium

Alabastrum

Aluminium Amiantos Anbar

Argentum Argilla Arsenicum

50 Erdschaetze.indd 4-5

Corallium

Eburneus Esclate

Ferreus Gaoling Graphit

Hydrargyrum

Marmor

Petroleum Phosphorus

Platinum

Plutonium Pumiceus Quartzeus

Radius Sabulum Sal petrae

Sulphur Talq Titanium

Uranium Venefica Wolfram

Zink

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Inhalt Einführung

Asphalt

52

Perlmutt

110

Salz

Salio

170

Gold

56

Soda

114

Feuerstein

176

Kalkstein

64

Obsidian

120

Stahl

182

Kohle

66

Ocker

126

Zinn

188

Asphaltos

6

Aurum

Calx

Diamant

Adamas

8

Carbo carbonis

Nakara Natrium

Obsidianus Ochra

Silex

Stahl Stannum

Kupfer

12

Koralle

72

Erdöl

128

Schwefel

192

Bronze

16

Elfenbein

74

Phosphor

136

Talk

196

Alabaster

22

Schiefer

80

Platin

140

Titan

198

Alaune

Alumen

24

Eisen

82

Blei

Plumbum

142

Uran

202

Aluminium

26

Kaolin

90

Plutonium

146

Jade

208

Asbest

30

Graphit

94

Bims

150

Wolfram

214

Bernstein

34

Gips

Gypsatus

96

Quarz

152

Zink

216

Silber

38

Quecksilber

100

Radium

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Lehm

44

Kalium

Ka l i u m

104

Sand

158

Weiterführende Literatur

218

Arsen

48

Marmor

106

Salpeter

164

Register

220

Bildnachweis

224

Aes cyprium Aes brundisium

Alabastrum

Aluminium Amiantos Anbar

Argentum Argilla Arsenicum

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Corallium

Eburneus Esclate

Ferreus Gaoling Graphit

Hydrargyrum

Marmor

Petroleum Phosphorus

Platinum

Plutonium Pumiceus Quartzeus

Radius Sabulum Sal petrae

Sulphur Talq Titanium

Uranium Venefica Wolfram

Zink

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Einführung

Küns tler isc her Ausdr uc k

Als erstes Material überhaupt wurde Lehm von Menschen dazu verwendet, gegenständliche Kunst zu schaffen wie diese Figur aus Malta.

D

ie Geschichte der menschlichen Zivilisation lässt sich entlang verschiedenster roter Fäden erzählen. Einer davon sind die Materialien und Werkstoffe, welche die Entwicklung der Menschheit begleitet und entscheidend mitgeprägt haben. Darunter fällt ein breites Spektrum an natürlich vorkommenden und künstlich hergestellten Metallen und Legierungen, Gesteinen, Kristallen, Edelsteinen, Salzen und Erzen.

D I E A N FÄ N G E

Big Bang

Die gewaltige Energie, die in Uran schlummert, wurde 1945 in Hiroshima und Nagasaki freigesetzt.

6

Unter Archäologen und Anthropologen ist nach wie vor umstritten, wie und wann genau unsere hominiden Vorfahren zu Menschen wurden. Die Attribute, von denen man einst annahm, sie würden den Menschen von den „niederen“ Tieren unterscheiden – Sprache, soziale Organisation, Gefühle, Gebrauch von Werkzeugen, logisches Denken und Selbstbewusstsein – sind in der Zwischenzeit bei anderen biologischen Arten wie Vögeln, Walen oder Affen nachgewiesen worden. Allerdings hat keine andere Spezies diese Fähigkeiten derart weit entwickelt und dazu eingesetzt, in die natürliche Umwelt einzugreifen. Die aktive Gestaltung der Umwelt durch den Menschen nahm ihren Anfang mit der Domestizierung von Pflanzen und Tieren. Als die menschliche Zivilisation später vom Ackerbau zum Leben in Städten, zu Güterproduktion und Handel überging, verschob sich ihre Aufmerksamkeit mehr und mehr auf Materialien und Werkstoffe: auf Gesteine als Baumaterial; auf Metalle zur Herstellung von Werkzeugen und Waffen, später auch von Maschinen; auf Kohlenwasserstoffe zur Energiegewinnung; auf Erden, Erze und Salze zur industriellen Verwertung; und auf edle und halbedle Steine und Metalle als Zahlungsmittel und Schmuck. Anthropologen vermuten, dass Veränderungen in Morphologie und Verhalten am Anfang des Prozesses standen, der unsere affenartigen Vorfahren schließlich in Menschen verwandelte. Zwar ist es unmöglich, die Gedanken, Gefühle und gegenseitigen Beziehungen unserer prähumanen Ahnen zu rekonstruieren; doch immerhin lassen sich Schlüsse hinsichtlich ihres Entwicklungsstands aus ihren Werkzeugen ziehen – zumindest aus solchen, die aus langlebigen Materialien wie Stein gefertigt sind, von denen die ältesten auf ungefähr 2,6 Millionen Jahre geschätzt werden. Möglicherweise geht der Gebrauch von Werkzeugen sogar noch weiter zurück, wobei solche frü-

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hen „Werkzeuge“ wohl eher nur entdeckt als planmäßig hergestellt wurden, in der Art, wie es Menschenaffen auch heute noch tun. Sicher ist aber, dass unsere Vorfahren mit dem Beginn der Werkzeugherstellung ihren Status gegenüber der natürlichen Umwelt radikal veränderten.

VOM METALL

ZUM

BRENNSTOFF

Während des Großteils der vergangenen 2,6 Millionen Jahre enthielt der menschliche Werkzeugkasten zwar stets raffinierter werdende Teile, die aber mehrheitlich aus Holz, Knochen, Feuerstein oder Obsidian hergestellt wurden. Vor ca. 10 000 Jahren ließen sich die Menschen in permanenten Siedlungen nieder, aus Jägern und Sammlern wurden Bauern und Viehzüchter. Zentral für diese Entwicklung war eine technologische Umwälzung, die alle Aspekte des täglichen Lebens betraf: Die Steinzeit wurde durch das Zeitalter der Metalle – Kupfer, Bronze und Eisen – abgelöst. Heute gibt es für die Edelmetalle Gold und Silber auch industrielle Anwendungen, doch wurden sie in der Geschichte vorwiegend als Zahlungsmittel, Schmuck oder zur Verschönerung weltlicher und sakraler Bauten verwendet. Trotz allen technologischen Fortschritts ist die Menschheit für die Energieerzeugung nach wie vor von Kohle abhängig, dem fossilen Brennstoff, der die erste industrielle Revolution antrieb; von Erdöl, dem Treiber der zweiten industriellen Revolution; sowie in neuerer Zeit von den Kernbrennstoffen Uran und Plutonium. Von der Antike bis zur Gegenwart wurde eine Vielfalt von Metallen, Erzen, Legierungen und Salzen industriell verarbeitet, darunter Alaune, Aluminium, Asphalt, Arsen, Natrium, Quecksilber und Stahl.

Verloc kung

Der Ruf des Goldes lockte Entdecker und Eroberer in alle Ecken der Welt.

E i n f üh run g

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Einführung

Küns tler isc her Ausdr uc k

Als erstes Material überhaupt wurde Lehm von Menschen dazu verwendet, gegenständliche Kunst zu schaffen wie diese Figur aus Malta.

D

ie Geschichte der menschlichen Zivilisation lässt sich entlang verschiedenster roter Fäden erzählen. Einer davon sind die Materialien und Werkstoffe, welche die Entwicklung der Menschheit begleitet und entscheidend mitgeprägt haben. Darunter fällt ein breites Spektrum an natürlich vorkommenden und künstlich hergestellten Metallen und Legierungen, Gesteinen, Kristallen, Edelsteinen, Salzen und Erzen.

D I E A N FÄ N G E

Big Bang

Die gewaltige Energie, die in Uran schlummert, wurde 1945 in Hiroshima und Nagasaki freigesetzt.

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Unter Archäologen und Anthropologen ist nach wie vor umstritten, wie und wann genau unsere hominiden Vorfahren zu Menschen wurden. Die Attribute, von denen man einst annahm, sie würden den Menschen von den „niederen“ Tieren unterscheiden – Sprache, soziale Organisation, Gefühle, Gebrauch von Werkzeugen, logisches Denken und Selbstbewusstsein – sind in der Zwischenzeit bei anderen biologischen Arten wie Vögeln, Walen oder Affen nachgewiesen worden. Allerdings hat keine andere Spezies diese Fähigkeiten derart weit entwickelt und dazu eingesetzt, in die natürliche Umwelt einzugreifen. Die aktive Gestaltung der Umwelt durch den Menschen nahm ihren Anfang mit der Domestizierung von Pflanzen und Tieren. Als die menschliche Zivilisation später vom Ackerbau zum Leben in Städten, zu Güterproduktion und Handel überging, verschob sich ihre Aufmerksamkeit mehr und mehr auf Materialien und Werkstoffe: auf Gesteine als Baumaterial; auf Metalle zur Herstellung von Werkzeugen und Waffen, später auch von Maschinen; auf Kohlenwasserstoffe zur Energiegewinnung; auf Erden, Erze und Salze zur industriellen Verwertung; und auf edle und halbedle Steine und Metalle als Zahlungsmittel und Schmuck. Anthropologen vermuten, dass Veränderungen in Morphologie und Verhalten am Anfang des Prozesses standen, der unsere affenartigen Vorfahren schließlich in Menschen verwandelte. Zwar ist es unmöglich, die Gedanken, Gefühle und gegenseitigen Beziehungen unserer prähumanen Ahnen zu rekonstruieren; doch immerhin lassen sich Schlüsse hinsichtlich ihres Entwicklungsstands aus ihren Werkzeugen ziehen – zumindest aus solchen, die aus langlebigen Materialien wie Stein gefertigt sind, von denen die ältesten auf ungefähr 2,6 Millionen Jahre geschätzt werden. Möglicherweise geht der Gebrauch von Werkzeugen sogar noch weiter zurück, wobei solche frü-

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hen „Werkzeuge“ wohl eher nur entdeckt als planmäßig hergestellt wurden, in der Art, wie es Menschenaffen auch heute noch tun. Sicher ist aber, dass unsere Vorfahren mit dem Beginn der Werkzeugherstellung ihren Status gegenüber der natürlichen Umwelt radikal veränderten.

VOM METALL

ZUM

BRENNSTOFF

Während des Großteils der vergangenen 2,6 Millionen Jahre enthielt der menschliche Werkzeugkasten zwar stets raffinierter werdende Teile, die aber mehrheitlich aus Holz, Knochen, Feuerstein oder Obsidian hergestellt wurden. Vor ca. 10 000 Jahren ließen sich die Menschen in permanenten Siedlungen nieder, aus Jägern und Sammlern wurden Bauern und Viehzüchter. Zentral für diese Entwicklung war eine technologische Umwälzung, die alle Aspekte des täglichen Lebens betraf: Die Steinzeit wurde durch das Zeitalter der Metalle – Kupfer, Bronze und Eisen – abgelöst. Heute gibt es für die Edelmetalle Gold und Silber auch industrielle Anwendungen, doch wurden sie in der Geschichte vorwiegend als Zahlungsmittel, Schmuck oder zur Verschönerung weltlicher und sakraler Bauten verwendet. Trotz allen technologischen Fortschritts ist die Menschheit für die Energieerzeugung nach wie vor von Kohle abhängig, dem fossilen Brennstoff, der die erste industrielle Revolution antrieb; von Erdöl, dem Treiber der zweiten industriellen Revolution; sowie in neuerer Zeit von den Kernbrennstoffen Uran und Plutonium. Von der Antike bis zur Gegenwart wurde eine Vielfalt von Metallen, Erzen, Legierungen und Salzen industriell verarbeitet, darunter Alaune, Aluminium, Asphalt, Arsen, Natrium, Quecksilber und Stahl.

Verloc kung

Der Ruf des Goldes lockte Entdecker und Eroberer in alle Ecken der Welt.

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Diamant Adamas

Merkmale: Kristall; Verwendung als Edelstein Herkunft: Tiefer Erdmantel Symbolschreibweise: C

A

ls Verkörperung von Reinheit und Dauerhaftigkeit ist ein Diamant, im Verlobungsring kombiniert mit Gold, ein klassisches Symbol für Liebe und Ehe. Die Seltenheit großer Diamanten hat sie zu den beliebtesten Insignien von Machthabern aller Epochen in Ost und West gemacht.

EIN DIAMANT 

INDUSTRIE

KULTUR

GEWERBE

WISSENSCHAFT

Br illant

Kein Edelstein vermag so zu faszinieren wie ein Diamant.

8

RITZ

Eines Spätnachmittags im Januar 1905 stieß ein Mineur im Fels der Premier-Diamantmine in Südafrika auf einen Kristall, der so groß war, dass der Oberaufseher der Mine, Frederick Wells, beim ersten Anblick glaubte, es handle sich um ein wertloses Stück natürlichen Glases. Bei genauerer Untersuchung stellte sich jedoch heraus, dass es sich um den größten Diamanten von Edelsteinqualität handelte, der jemals gefunden worden war, mit einem Gewicht von 3106,75 metrischen Karat (621,35 Gramm). Zufällig kam gerade an diesem Tag der Minenbesitzer Sir Thomas Cullinan zu Besuch, und so wurde der außergewöhnliche Fund nach ihm benannt. Reichte der Diamant auch nicht ganz an denjenigen von der Größe eines Berges aus F. Scott Fitzgeralds (1896–1940) Erzählung Ein Diamant so groß wie das Ritz heran, so war der Cullinan doch ein Edelstein von unermesslichem Wert. Die Mine verkaufte ihn an die Verwaltung der Transvaal-Kolonie im heutigen Südafrika, welche ihn ihrerseits dem Kolonialherrscher, dem britischen König Edward VII. (1841– 1910), schenkte. Um einem Diebstahl des Diamanten auf dem Weg nach England vorzubeugen, wurde eine Fälschung unter schwerer Bewachung verschifft, während das Original per eingeschriebene Post an den König versandt wurde. Sicher bei Edward angekommen musste der rohe Diamant zerteilt, geschliffen und poliert werden. Diese heikle Aufgabe vertraute der König der Diamantschleiferei Asscher in Amsterdam an. Joseph Asscher gelang es beim zweiten Versuch, den Cullinan in zwei Teile zu spalten. Weitere Spaltungen ergaben schließlich neun große und 96 kleinere Steine. Der ge-

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S O G RO S S W I E DA S

wichtige Cullinan I (530,2 Karat), auch unter dem Namen „großer Stern von Afrika“ bekannt, schmückt das Szepter der britischen Monarchen. Der Cullinan II (317,4 Karat) ziert die Stirnplatte der Imperial State Crown, die bei der Krönung der britischen Königinnen und Könige zum Einsatz kommt. Die Cullinans III bis IX befinden sich auf weiteren Kronen oder werden von Queen Elizabeth II. als Schmuck getragen. Aus dem Cullinan gingen zwar die größten königlichen Diamanten aller Zeiten hervor, doch kam er erst spät zu der langen Reihe als Königsschmuck dienender Edelsteine hinzu. Vor seiner Entdeckung war der Koh-i-Noor („Berg des Lichts“, 105 Karat) der weltgrößte Diamant. Er wurde vermutlich zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert in Nordindien gefunden und von Hindukönigen als „Göttinnenauge“ getragen. Als Indien von muslimischen Invasoren aus Zentralasien unterworfen wurde, gelangte der Stein in den Besitz der langen Reihe islamischer Dynastien des Landes, bis diese schließlich ihrerseits durch die britische Kolonialherrschaft abgelöst wurden. Mitte des 19. Jahrhunderts erbeuteten die Briten den Stein als Kriegstrophäe und überreichten ihn Königin Victoria (1819–1901). Die Legende besagt, der Diamant sei verflucht und würde jeden männlichen Herrscher stürzen, der ihn trüge; der Fluch soll jedoch Frauen verschonen, weshalb die Briten ihn klugerweise auf den Kronen ihrer Königinnen platziert haben. Während Könige und Adlige sich schon seit Jahrhunderten mit Diamanten schmücken, haben die gesteigerte Diamantenproduktion seit dem 19. Jahrhundert und der Wohlstand des 20. Jahrhunderts auch der breiten Bevölkerung den Zugang zu Diamantjuwelen ermöglicht. Der erste Beleg für einen diamantbesetzten Verlobungsring findet sich zwar schon im Europa des 15. Jahrhunderts, doch verbreitete sich der Brauch erst in den 1930er-Jahren. Bis heute ist der diamantbesetzte Goldring als Symbol für die Dauerhaftigkeit des Liebesbunds das beliebteste Verlobungszeichen in den USA und Europa.

König lic he Klunker

Die größten der CullinanDiamanten sind die Krönung der britischen Kronjuwelen.

Di aman t

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Diamant Adamas

Merkmale: Kristall; Verwendung als Edelstein Herkunft: Tiefer Erdmantel Symbolschreibweise: C

A

ls Verkörperung von Reinheit und Dauerhaftigkeit ist ein Diamant, im Verlobungsring kombiniert mit Gold, ein klassisches Symbol für Liebe und Ehe. Die Seltenheit großer Diamanten hat sie zu den beliebtesten Insignien von Machthabern aller Epochen in Ost und West gemacht.

EIN DIAMANT 

INDUSTRIE

KULTUR

GEWERBE

WISSENSCHAFT

Br illant

Kein Edelstein vermag so zu faszinieren wie ein Diamant.

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RITZ

Eines Spätnachmittags im Januar 1905 stieß ein Mineur im Fels der Premier-Diamantmine in Südafrika auf einen Kristall, der so groß war, dass der Oberaufseher der Mine, Frederick Wells, beim ersten Anblick glaubte, es handle sich um ein wertloses Stück natürlichen Glases. Bei genauerer Untersuchung stellte sich jedoch heraus, dass es sich um den größten Diamanten von Edelsteinqualität handelte, der jemals gefunden worden war, mit einem Gewicht von 3106,75 metrischen Karat (621,35 Gramm). Zufällig kam gerade an diesem Tag der Minenbesitzer Sir Thomas Cullinan zu Besuch, und so wurde der außergewöhnliche Fund nach ihm benannt. Reichte der Diamant auch nicht ganz an denjenigen von der Größe eines Berges aus F. Scott Fitzgeralds (1896–1940) Erzählung Ein Diamant so groß wie das Ritz heran, so war der Cullinan doch ein Edelstein von unermesslichem Wert. Die Mine verkaufte ihn an die Verwaltung der Transvaal-Kolonie im heutigen Südafrika, welche ihn ihrerseits dem Kolonialherrscher, dem britischen König Edward VII. (1841– 1910), schenkte. Um einem Diebstahl des Diamanten auf dem Weg nach England vorzubeugen, wurde eine Fälschung unter schwerer Bewachung verschifft, während das Original per eingeschriebene Post an den König versandt wurde. Sicher bei Edward angekommen musste der rohe Diamant zerteilt, geschliffen und poliert werden. Diese heikle Aufgabe vertraute der König der Diamantschleiferei Asscher in Amsterdam an. Joseph Asscher gelang es beim zweiten Versuch, den Cullinan in zwei Teile zu spalten. Weitere Spaltungen ergaben schließlich neun große und 96 kleinere Steine. Der ge-

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wichtige Cullinan I (530,2 Karat), auch unter dem Namen „großer Stern von Afrika“ bekannt, schmückt das Szepter der britischen Monarchen. Der Cullinan II (317,4 Karat) ziert die Stirnplatte der Imperial State Crown, die bei der Krönung der britischen Königinnen und Könige zum Einsatz kommt. Die Cullinans III bis IX befinden sich auf weiteren Kronen oder werden von Queen Elizabeth II. als Schmuck getragen. Aus dem Cullinan gingen zwar die größten königlichen Diamanten aller Zeiten hervor, doch kam er erst spät zu der langen Reihe als Königsschmuck dienender Edelsteine hinzu. Vor seiner Entdeckung war der Koh-i-Noor („Berg des Lichts“, 105 Karat) der weltgrößte Diamant. Er wurde vermutlich zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert in Nordindien gefunden und von Hindukönigen als „Göttinnenauge“ getragen. Als Indien von muslimischen Invasoren aus Zentralasien unterworfen wurde, gelangte der Stein in den Besitz der langen Reihe islamischer Dynastien des Landes, bis diese schließlich ihrerseits durch die britische Kolonialherrschaft abgelöst wurden. Mitte des 19. Jahrhunderts erbeuteten die Briten den Stein als Kriegstrophäe und überreichten ihn Königin Victoria (1819–1901). Die Legende besagt, der Diamant sei verflucht und würde jeden männlichen Herrscher stürzen, der ihn trüge; der Fluch soll jedoch Frauen verschonen, weshalb die Briten ihn klugerweise auf den Kronen ihrer Königinnen platziert haben. Während Könige und Adlige sich schon seit Jahrhunderten mit Diamanten schmücken, haben die gesteigerte Diamantenproduktion seit dem 19. Jahrhundert und der Wohlstand des 20. Jahrhunderts auch der breiten Bevölkerung den Zugang zu Diamantjuwelen ermöglicht. Der erste Beleg für einen diamantbesetzten Verlobungsring findet sich zwar schon im Europa des 15. Jahrhunderts, doch verbreitete sich der Brauch erst in den 1930er-Jahren. Bis heute ist der diamantbesetzte Goldring als Symbol für die Dauerhaftigkeit des Liebesbunds das beliebteste Verlobungszeichen in den USA und Europa.

König lic he Klunker

Die größten der CullinanDiamanten sind die Krönung der britischen Kronjuwelen.

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KOHLE

Eine Auswahl der berühmtesten Diamanten: 1. Großmogul, 2. &11. Regent, 3. & 5. Florentiner, 4. Stern des Südens, 6. Sancy, 7. Dresdner Grüner, 8. Koh-i-Noor (ursprüngliche Form), 9. Hope, 10. & 12. Koh-i-Noor (heutige Form)

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UNTER

DRUCK

Bei all seinen überragenden Qualitäten ist ein Diamant letztlich nichts anderes als „ein mittels Hochdruck verschönerter Kohleklumpen“, wie Henry Kissinger (geb. 1923) einst korrekt feststellte. Das chemische Symbol C weist darauf hin, dass es sich wie bei Kohle und Graphit auch bei Diamant um Kohlenstoff handelt – jedoch um veredelten Kohlenstoff, der tief unter der Erdoberfläche unter extrem hohem Druck entsteht. Vulkanische Eruptionen bringen diamanthaltiges Gestein dann an die Oberfläche, wo es während Jahrmillionen durch Wind- und Regenerosion über weite Gebiete verteilt wird. Ihre Härte und Durchsichtigkeit verdanken Diamanten der oktaedrischen kristallinen Struktur (man stelle sich zwei an ihrer Basis zusammengefügte Pyramiden vor). Zwar sind farblose Diamanten traditionell für Schmuck am wertvollsten, doch können chemische Unreinheiten ihnen verschiedene Farben verleihen, wobei die häufigsten gelb und braun, die seltensten blau, schwarz, rosa oder rot sind. In den letzten Jahren wurden an Auktionen die höchsten Preise für blaue und rosafarbene Steine erzielt. Die herkömmliche Maßeinheit für Diamanten ist das Karat, eine Einheit für Masse, die 0,2 Gramm (200 mg) entspricht. Ein Karat entspricht dem Gewicht eines Samens des Johannisbrotbaumes, mit denen Diamanten früher aufgewogen wurden. Dieses metrische Karat, das 1907 zum internationalen Standard erhoben wurde, ist in 100 „Punkte“ zu 2 mg unterteilt. Wegen ihrer charakteristischen Härte ließen sich Diamanten früher nur mit anderen Diamanten bearbeiten; heute gelingt dies auch mit speziellen Laserwerkzeugen. Bei der Herstellung eines Schmucksteins aus einem Rohdiamanten muss sichergestellt werden, dass Qualität, Größe und Farbe bestmöglich erhalten bleiben. Nach dem Spalten oder Zersägen des Steins entlang natürlicher Bruchstellen wird er beim Vorschliff

mittels eines Werkzeugdiamanten grob in Form gebracht. Anschließend erhält er durch sogenanntes Facettieren seine endgültige Gestalt und durch Polieren den typischen Glanz. Alte Steine wie der Koh-i-Noor können äußerlich wenig beeindruckend erscheinen, wenn der Schliff ihre Brillanz nicht voll zur Geltung zu bringen vermag. 1852 veranlasste Königin Victorias Prinzgemahl Albert den Neuschliff des Koh-i-Noor, wodurch seine Größe um mehr als 40 Prozent von 186 auf 105,602 Karat schrumpfte. Obwohl der Stein durch den Nachschliff massiv an Brillanz gewann, war Albert vom Resultat enttäuscht und ließ ihn auf einer Brosche für die Königin anbringen. Das größere Angebot an natürlichen Diamanten seit dem 19. Jahrhundert und die Entwicklung von Herstellungsverfahren für synthetische Diamanten und Imitate in Edelsteinqualität im 20. Jahrhundert haben den Seltenheitswert und damit auch Preise und Nachfrage nach den Steinen in neuerer Zeit reduziert. Im Jahr 2011 jedoch haben Astronomen einen außerirdischen Diamanten entdeckt, der auch den abgestumpftesten Sammler interessieren dürfte: 4000 Lichtjahre von uns entfernt schmückt dieser Edelstein die Milchstraße; er ist das Überbleibsel eines kollabierten Sterns und fünfmal so groß wie die Erde.

Makellos

Mikroskopische Ansicht eines unbearbeiteten natürlichen Diamanten mit wenigen Einschlüssen.

B LUT

UND

T RÄNEN

Schon seit jeher wird für edle Steine gekämpft und getötet, doch ist in den letzten Jahrzehnten eine neue Sorte Diamanten entstanden, die in Kriegsund Unruhegebieten abgebaut werden – sogenannte „Blutdiamanten“. Die Mehrheit von ihnen stammt aus afrikanischen Ländern wie Angola, Sierra Leone, der Demokratischen Republik Kongo oder Simbabwe. Die Erlöse aus ihrem Verkauf finanzieren weitere Kriege und Aufstände und führen so zu einem Teufelskreis, der die betroffenen Regionen verwüstet und verarmen lässt. Leider ist es bis heute nicht gelungen, „Blutdiamanten“ aus dem Handel zu eliminieren.

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KOHLE

Eine Auswahl der berühmtesten Diamanten: 1. Großmogul, 2. &11. Regent, 3. & 5. Florentiner, 4. Stern des Südens, 6. Sancy, 7. Dresdner Grüner, 8. Koh-i-Noor (ursprüngliche Form), 9. Hope, 10. & 12. Koh-i-Noor (heutige Form)

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DRUCK

Bei all seinen überragenden Qualitäten ist ein Diamant letztlich nichts anderes als „ein mittels Hochdruck verschönerter Kohleklumpen“, wie Henry Kissinger (geb. 1923) einst korrekt feststellte. Das chemische Symbol C weist darauf hin, dass es sich wie bei Kohle und Graphit auch bei Diamant um Kohlenstoff handelt – jedoch um veredelten Kohlenstoff, der tief unter der Erdoberfläche unter extrem hohem Druck entsteht. Vulkanische Eruptionen bringen diamanthaltiges Gestein dann an die Oberfläche, wo es während Jahrmillionen durch Wind- und Regenerosion über weite Gebiete verteilt wird. Ihre Härte und Durchsichtigkeit verdanken Diamanten der oktaedrischen kristallinen Struktur (man stelle sich zwei an ihrer Basis zusammengefügte Pyramiden vor). Zwar sind farblose Diamanten traditionell für Schmuck am wertvollsten, doch können chemische Unreinheiten ihnen verschiedene Farben verleihen, wobei die häufigsten gelb und braun, die seltensten blau, schwarz, rosa oder rot sind. In den letzten Jahren wurden an Auktionen die höchsten Preise für blaue und rosafarbene Steine erzielt. Die herkömmliche Maßeinheit für Diamanten ist das Karat, eine Einheit für Masse, die 0,2 Gramm (200 mg) entspricht. Ein Karat entspricht dem Gewicht eines Samens des Johannisbrotbaumes, mit denen Diamanten früher aufgewogen wurden. Dieses metrische Karat, das 1907 zum internationalen Standard erhoben wurde, ist in 100 „Punkte“ zu 2 mg unterteilt. Wegen ihrer charakteristischen Härte ließen sich Diamanten früher nur mit anderen Diamanten bearbeiten; heute gelingt dies auch mit speziellen Laserwerkzeugen. Bei der Herstellung eines Schmucksteins aus einem Rohdiamanten muss sichergestellt werden, dass Qualität, Größe und Farbe bestmöglich erhalten bleiben. Nach dem Spalten oder Zersägen des Steins entlang natürlicher Bruchstellen wird er beim Vorschliff

mittels eines Werkzeugdiamanten grob in Form gebracht. Anschließend erhält er durch sogenanntes Facettieren seine endgültige Gestalt und durch Polieren den typischen Glanz. Alte Steine wie der Koh-i-Noor können äußerlich wenig beeindruckend erscheinen, wenn der Schliff ihre Brillanz nicht voll zur Geltung zu bringen vermag. 1852 veranlasste Königin Victorias Prinzgemahl Albert den Neuschliff des Koh-i-Noor, wodurch seine Größe um mehr als 40 Prozent von 186 auf 105,602 Karat schrumpfte. Obwohl der Stein durch den Nachschliff massiv an Brillanz gewann, war Albert vom Resultat enttäuscht und ließ ihn auf einer Brosche für die Königin anbringen. Das größere Angebot an natürlichen Diamanten seit dem 19. Jahrhundert und die Entwicklung von Herstellungsverfahren für synthetische Diamanten und Imitate in Edelsteinqualität im 20. Jahrhundert haben den Seltenheitswert und damit auch Preise und Nachfrage nach den Steinen in neuerer Zeit reduziert. Im Jahr 2011 jedoch haben Astronomen einen außerirdischen Diamanten entdeckt, der auch den abgestumpftesten Sammler interessieren dürfte: 4000 Lichtjahre von uns entfernt schmückt dieser Edelstein die Milchstraße; er ist das Überbleibsel eines kollabierten Sterns und fünfmal so groß wie die Erde.

Makellos

Mikroskopische Ansicht eines unbearbeiteten natürlichen Diamanten mit wenigen Einschlüssen.

B LUT

UND

T RÄNEN

Schon seit jeher wird für edle Steine gekämpft und getötet, doch ist in den letzten Jahrzehnten eine neue Sorte Diamanten entstanden, die in Kriegsund Unruhegebieten abgebaut werden – sogenannte „Blutdiamanten“. Die Mehrheit von ihnen stammt aus afrikanischen Ländern wie Angola, Sierra Leone, der Demokratischen Republik Kongo oder Simbabwe. Die Erlöse aus ihrem Verkauf finanzieren weitere Kriege und Aufstände und führen so zu einem Teufelskreis, der die betroffenen Regionen verwüstet und verarmen lässt. Leider ist es bis heute nicht gelungen, „Blutdiamanten“ aus dem Handel zu eliminieren.

Di aman t

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Kupfer

Aes cyprium

Merkmale: Metall Herkunft: Gediegen Kupfer und Kupfererze

Symbolschreibweise: Cu

INDUSTRIE

K U LT U R

GEWERBE

WISSENSCHAFT

D

ie Steinzeit dauerte 2,6 Millionen Jahre, doch nachdem der Mensch sich erstmals in dauerhaften Siedlungen niedergelassen hatte, begann er für die Herstellung seiner Werkzeuge, Waffen und Kunstgegenstände ein neues Material zu verwenden: Kupfer. Im Gegensatz zu Stein, den es überall in Hülle und Fülle gab, musste Kupfer abgebaut oder bei Händlern bezogen werden. Die Bearbeitung des Metalls brachte einen Stand von spezialisierten Kupferschmieden und eine Schicht von wohlhabenden und mächtigen Frauen und Männern hervor, die es sich leisten konnten, metallene Gegenstände in Auftrag zu geben und zu erwerben.

AUFTRITT ÖTZI Am 19. September 1991 waren zwei deutsche Bergwanderer auf einer hochalpinen Route im österreichisch-italienischen Grenzgebiet unterwegs, als sie in einer Felsmulde ein Stück abseits des markierten Pfades etwas entdeckten, das sie zunächst für den Müll früherer Besucher hiel-

Kaltgefor mt

Kaltschmieden war die früheste Bearbeitungstechnik für gediegen Kupfer. 12

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ten. Bei näherem Hinsehen erkannten sie einen menschlichen Kopf und Oberkörper, die aus dem Gletschereis ragten. Die Leiche war so gut erhalten, dass die Wanderer ebenso wie die Bergrettung und die Polizei annahmen, sie hätten es mit einem gewöhnlichen Bergunfall zu tun – einem verirrten Wanderer, der den Tücken der Bergwelt zum Opfer gefallen war. Erst nachdem der Leichnam aus dem Eis geborgen und in die Gerichtsmedizin im Tal verbracht worden war, wurde klar, dass die Leiche, die bald auf den Namen Ötzi getauft wurde (nach dem Fundort im Ötztal), der mumifizierte Körper eines Mannes war, der etwa 3300 v. Chr. in der Gegend gelebt hatte – in einer Periode der europäischen Vorgeschichte, die als Chalkolithikum oder Kupfersteinzeit bezeichnet wird. Das Chalkolithikum liegt zwischen dem Neolithikum („Jungsteinzeit“, ca. 9000 bis 7000 v. Chr.) und der Bronzezeit, die im Nahen Osten um 3300 v. Chr., in Europa ein Jahrtausend später begann. Archäologen halten das Chalkolithikum für die Epoche, in der sich menschliche Gesellschaften erstmals in Schichten aufspalten. Verglichen mit Stein war Kupfer schwieriger aufzutreiben und zu nutzen. Es musste von Fachkräften bearbeitet werden, die allein dank ihres Wissens zu Angehörigen der Oberschicht avancieren konnten oder ihre Erzeugnisse einer reichen und mächtigen Elite verkauften. Das Kupfer alleine spaltete die Gesellschaft nicht, doch verstärkte es entsprechende Tendenzen, die mit dem Aufkommen von Siedlungen ihren Anfang nahmen. Aus Ötzis Kleidung und Ausrüstung schließen Archäologen, dass er jemand von hohem sozialem Rang gewesen sein muss, vielleicht ein Stammesführer oder ein Kupferschmied. Typischerweise für seine Zeit trug er einen eleganten Dolch mit einer Feuersteinklinge aus Italien und ein Beil von 60 Zentimeter Länge mit einer gegossenen, 9,5 Zentimeter langen Kupferklinge. Damit war das Beil nicht nur eine furchterregende Waffe, sondern ermöglichte es auch, in weniger als einer halben Stunde einen Baum zu fällen.

Me t allde t ekt or

Möglicherweise war Ötzi auf Kupfersuche, als er den Tod im Eis fand.

Gehüt e t es Stüc k

Ötzis wertvollster Besitz war sein Kupferbeil – Werkzeug und furchterregende Waffe zugleich.

Kupf er

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Kupfer

Aes cyprium

Merkmale: Metall Herkunft: Gediegen Kupfer und Kupfererze

Symbolschreibweise: Cu

INDUSTRIE

K U LT U R

GEWERBE

WISSENSCHAFT

D

ie Steinzeit dauerte 2,6 Millionen Jahre, doch nachdem der Mensch sich erstmals in dauerhaften Siedlungen niedergelassen hatte, begann er für die Herstellung seiner Werkzeuge, Waffen und Kunstgegenstände ein neues Material zu verwenden: Kupfer. Im Gegensatz zu Stein, den es überall in Hülle und Fülle gab, musste Kupfer abgebaut oder bei Händlern bezogen werden. Die Bearbeitung des Metalls brachte einen Stand von spezialisierten Kupferschmieden und eine Schicht von wohlhabenden und mächtigen Frauen und Männern hervor, die es sich leisten konnten, metallene Gegenstände in Auftrag zu geben und zu erwerben.

AUFTRITT ÖTZI Am 19. September 1991 waren zwei deutsche Bergwanderer auf einer hochalpinen Route im österreichisch-italienischen Grenzgebiet unterwegs, als sie in einer Felsmulde ein Stück abseits des markierten Pfades etwas entdeckten, das sie zunächst für den Müll früherer Besucher hiel-

Kaltgefor mt

Kaltschmieden war die früheste Bearbeitungstechnik für gediegen Kupfer. 12

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ten. Bei näherem Hinsehen erkannten sie einen menschlichen Kopf und Oberkörper, die aus dem Gletschereis ragten. Die Leiche war so gut erhalten, dass die Wanderer ebenso wie die Bergrettung und die Polizei annahmen, sie hätten es mit einem gewöhnlichen Bergunfall zu tun – einem verirrten Wanderer, der den Tücken der Bergwelt zum Opfer gefallen war. Erst nachdem der Leichnam aus dem Eis geborgen und in die Gerichtsmedizin im Tal verbracht worden war, wurde klar, dass die Leiche, die bald auf den Namen Ötzi getauft wurde (nach dem Fundort im Ötztal), der mumifizierte Körper eines Mannes war, der etwa 3300 v. Chr. in der Gegend gelebt hatte – in einer Periode der europäischen Vorgeschichte, die als Chalkolithikum oder Kupfersteinzeit bezeichnet wird. Das Chalkolithikum liegt zwischen dem Neolithikum („Jungsteinzeit“, ca. 9000 bis 7000 v. Chr.) und der Bronzezeit, die im Nahen Osten um 3300 v. Chr., in Europa ein Jahrtausend später begann. Archäologen halten das Chalkolithikum für die Epoche, in der sich menschliche Gesellschaften erstmals in Schichten aufspalten. Verglichen mit Stein war Kupfer schwieriger aufzutreiben und zu nutzen. Es musste von Fachkräften bearbeitet werden, die allein dank ihres Wissens zu Angehörigen der Oberschicht avancieren konnten oder ihre Erzeugnisse einer reichen und mächtigen Elite verkauften. Das Kupfer alleine spaltete die Gesellschaft nicht, doch verstärkte es entsprechende Tendenzen, die mit dem Aufkommen von Siedlungen ihren Anfang nahmen. Aus Ötzis Kleidung und Ausrüstung schließen Archäologen, dass er jemand von hohem sozialem Rang gewesen sein muss, vielleicht ein Stammesführer oder ein Kupferschmied. Typischerweise für seine Zeit trug er einen eleganten Dolch mit einer Feuersteinklinge aus Italien und ein Beil von 60 Zentimeter Länge mit einer gegossenen, 9,5 Zentimeter langen Kupferklinge. Damit war das Beil nicht nur eine furchterregende Waffe, sondern ermöglichte es auch, in weniger als einer halben Stunde einen Baum zu fällen.

Me t allde t ekt or

Möglicherweise war Ötzi auf Kupfersuche, als er den Tod im Eis fand.

Gehüt e t es Stüc k

Ötzis wertvollster Besitz war sein Kupferbeil – Werkzeug und furchterregende Waffe zugleich.

Kupf er

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ZYPERN,

L ukrativ

In der Chino-Tagebaumine in New Mexico werden jährlich Tausende Tonnen Kupfer abgebaut.

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CUPRUM,

KUPFER

Im Altertum war die Insel Zypern einer der wichtigsten Orte des Kupferabbaus im Mittelmeerraum; von ihr stammt auch der lateinische Name des Metalls, aes Cyprium („zyprisches Metall“), später verkürzt zu cuprum, von dem sich die moderne Bezeichnung „Kupfer“ ableitet. Dafür, dass Kupfer zusammen mit Gold als erstes Metall überhaupt von Menschen abgebaut und bearbeitet wurde, gibt es verschiedene Gründe. Zum einen kommt es auf der Erde sehr häufig vor. Es ist das achthäufigste metallische Element in der Erdkruste und in vielen Erzgesteinen enthalten. Im Gegensatz zum Grau der meisten Metalle zeigt sich Kupfer in attraktiven rötlichen, gelben und orangefarbenen Tönen oder, wenn es korrodiert, im Grün der Kupferpatina. Schließlich findet man Kupfer auch in reiner Form im Boden als „gediegen Kupfer“. Ging man früher von der Annahme aus, die Kupferbearbeitung habe im Nahen Osten ihren Anfang genommen und sei dann nach Europa exportiert worden, so haben archäologische Funde mittlerweile gezeigt, dass die Bearbeitungsverfahren in Nahost und Europa, aber auch in anderen Weltregionen unabhängig voneinander entwickelt wurden. Waren die Vorkommen von gediegen Kupfer erschöpft, musste das Metall aus kupferhaltigen Erzen gewonnen werden. Die Region der Zentralalpen, in der Ötzi gefunden wurde, ist reich an Kupfererzen und war das Zentrum einer blühenden chalkolithischen Zivilisation. Laut einer These war Ötzi auf einer Erkundungstour nach Kupfererzen, als ihn der Tod ereilte. Die Kupfergewinnung aus Erzen ist eine sehr viel kompliziertere Angelegenheit als die Suche nach Kupfernuggets auf dem Boden. Wahrscheinlich machte man die Entdeckung, dass Gesteine Kupfer und andere metallische Elemente enthalten, als man farbige Mineralerze zerkleinerte und erhitzte, um sie als Pigmente und Glasuren für Töpferwaren zu verwenden. Nachdem die Kupfererze aus dem Boden geholt waren, wurden sie noch vor Ort in der Mine in Kohleöfen bei über 1000 Grad Celsius in mehreren Stufen verhüttet, um Verunreinigungen zu beseitigen und grobe Klumpen reinen Kupfers zu erhalten. Die Kupferstücke wurden anschließend zu den Siedlungen gebracht, wo sie weiterverarbeitet wurden oder direkt in den Handel kamen. Kupfer ist relativ weich und kann mit-

tels Kaltschmieden einfach zu kleinen Objekten wie Anstecknadeln oder Kügelchen verarbeitet werden; für größere Gegenstände eignet sich die Technik jedoch nicht, das Metall spaltet sich dabei. In einem ersten technologischen Entwicklungsschritt erhitzte man das Kupfer, um es besser bearbeiten zu können. Komplexere Objekte mussten jedoch im Gießverfahren hergestellt werden. Dazu wurden Kupferklumpen in Keramik- oder Metallgefäßen geschmolzen, K LEID AUS K UPFER dann in Gussformen aus Stein oder Lehm abgefüllt  und mittels Kaltschmieden endbearbeitet. Die Klinge New Yorks Wahrzeichen, die 1886 von Ötzis Beil wurde auf exakt diese Weise gegossen eingeweihte Freiheitsstatue, ist die und die Schneide mittels Kaltschmieden geschärft. größte Kupferplastik der Welt. Das Werk des französischen Bildhauers Die gesellschaftlichen und kulturellen VeränderunFrédéric Bartholdi (1834–1904) gen, die die Metallzeit mit sich brachte, waren weitreibesaß ursprünglich eine Tragkonstchend. Gemeinschaften wurden dazu gezwungen, enruktion aus Eisenfachwerk, an der ger zusammenzuarbeiten als je zuvor. Im geistigen die Außenhülle aus Kupfer montiert Bereich förderte die Metallbearbeitung die war. Kupfer war ein für diesen Entwicklung von Vorläufern der Schrift, daZweck ideales Material, weil es widerstandsfähig gegen Korrosion mit Buch geführt werden konnte über Produrch Süß- und Meerwasser ist. Die duktion, Eigentumsverhältnisse und Handel. charakteristische grüne Farbe rührt Dazu setzte ein sozialer Spaltungsvon der Kupferpatina an der prozess ein, der in einer Teilung Oberfläche her, die im Kontakt mit der Gesellschaft in verschiedene Luft entsteht und das Metall vor Stände und Klassen resultierte: speweiterer Korrosion schützt. Die Statue wurde zwischen 1984 und zialisierte Handwerker und die 1986 aufwändig restauriert; dabei politische, gesellschaftliwurden das durchgerostete Eisenche und wirtschaftliche tragwerk durch rostfreien Stahl Elite auf der einen Seite, ersetzt und Reparaturen an der ihre Untergebenen auf der anKupferverkleidung vorgenommen. deren. Wie wir im nächsten Kapitel sehen werden, behielt Kupfer seine zentrale Rolle in der frühen Entwicklung der menschlichen Zivilisation noch länger bei, und zwar insbesondere als einer der Hauptbestandteile der ersten durch den Menschen hergestellten Legierung: Bronze.

F rau in Grün

Die typisch grüne Kupferpatina schützt Miss Liberty vor weiterer Korrosion. Kupf er

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ZYPERN,

L ukrativ

In der Chino-Tagebaumine in New Mexico werden jährlich Tausende Tonnen Kupfer abgebaut.

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CUPRUM,

KUPFER

Im Altertum war die Insel Zypern einer der wichtigsten Orte des Kupferabbaus im Mittelmeerraum; von ihr stammt auch der lateinische Name des Metalls, aes Cyprium („zyprisches Metall“), später verkürzt zu cuprum, von dem sich die moderne Bezeichnung „Kupfer“ ableitet. Dafür, dass Kupfer zusammen mit Gold als erstes Metall überhaupt von Menschen abgebaut und bearbeitet wurde, gibt es verschiedene Gründe. Zum einen kommt es auf der Erde sehr häufig vor. Es ist das achthäufigste metallische Element in der Erdkruste und in vielen Erzgesteinen enthalten. Im Gegensatz zum Grau der meisten Metalle zeigt sich Kupfer in attraktiven rötlichen, gelben und orangefarbenen Tönen oder, wenn es korrodiert, im Grün der Kupferpatina. Schließlich findet man Kupfer auch in reiner Form im Boden als „gediegen Kupfer“. Ging man früher von der Annahme aus, die Kupferbearbeitung habe im Nahen Osten ihren Anfang genommen und sei dann nach Europa exportiert worden, so haben archäologische Funde mittlerweile gezeigt, dass die Bearbeitungsverfahren in Nahost und Europa, aber auch in anderen Weltregionen unabhängig voneinander entwickelt wurden. Waren die Vorkommen von gediegen Kupfer erschöpft, musste das Metall aus kupferhaltigen Erzen gewonnen werden. Die Region der Zentralalpen, in der Ötzi gefunden wurde, ist reich an Kupfererzen und war das Zentrum einer blühenden chalkolithischen Zivilisation. Laut einer These war Ötzi auf einer Erkundungstour nach Kupfererzen, als ihn der Tod ereilte. Die Kupfergewinnung aus Erzen ist eine sehr viel kompliziertere Angelegenheit als die Suche nach Kupfernuggets auf dem Boden. Wahrscheinlich machte man die Entdeckung, dass Gesteine Kupfer und andere metallische Elemente enthalten, als man farbige Mineralerze zerkleinerte und erhitzte, um sie als Pigmente und Glasuren für Töpferwaren zu verwenden. Nachdem die Kupfererze aus dem Boden geholt waren, wurden sie noch vor Ort in der Mine in Kohleöfen bei über 1000 Grad Celsius in mehreren Stufen verhüttet, um Verunreinigungen zu beseitigen und grobe Klumpen reinen Kupfers zu erhalten. Die Kupferstücke wurden anschließend zu den Siedlungen gebracht, wo sie weiterverarbeitet wurden oder direkt in den Handel kamen. Kupfer ist relativ weich und kann mit-

tels Kaltschmieden einfach zu kleinen Objekten wie Anstecknadeln oder Kügelchen verarbeitet werden; für größere Gegenstände eignet sich die Technik jedoch nicht, das Metall spaltet sich dabei. In einem ersten technologischen Entwicklungsschritt erhitzte man das Kupfer, um es besser bearbeiten zu können. Komplexere Objekte mussten jedoch im Gießverfahren hergestellt werden. Dazu wurden Kupferklumpen in Keramik- oder Metallgefäßen geschmolzen, K LEID AUS K UPFER dann in Gussformen aus Stein oder Lehm abgefüllt  und mittels Kaltschmieden endbearbeitet. Die Klinge New Yorks Wahrzeichen, die 1886 von Ötzis Beil wurde auf exakt diese Weise gegossen eingeweihte Freiheitsstatue, ist die und die Schneide mittels Kaltschmieden geschärft. größte Kupferplastik der Welt. Das Werk des französischen Bildhauers Die gesellschaftlichen und kulturellen VeränderunFrédéric Bartholdi (1834–1904) gen, die die Metallzeit mit sich brachte, waren weitreibesaß ursprünglich eine Tragkonstchend. Gemeinschaften wurden dazu gezwungen, enruktion aus Eisenfachwerk, an der ger zusammenzuarbeiten als je zuvor. Im geistigen die Außenhülle aus Kupfer montiert Bereich förderte die Metallbearbeitung die war. Kupfer war ein für diesen Entwicklung von Vorläufern der Schrift, daZweck ideales Material, weil es widerstandsfähig gegen Korrosion mit Buch geführt werden konnte über Produrch Süß- und Meerwasser ist. Die duktion, Eigentumsverhältnisse und Handel. charakteristische grüne Farbe rührt Dazu setzte ein sozialer Spaltungsvon der Kupferpatina an der prozess ein, der in einer Teilung Oberfläche her, die im Kontakt mit der Gesellschaft in verschiedene Luft entsteht und das Metall vor Stände und Klassen resultierte: speweiterer Korrosion schützt. Die Statue wurde zwischen 1984 und zialisierte Handwerker und die 1986 aufwändig restauriert; dabei politische, gesellschaftliwurden das durchgerostete Eisenche und wirtschaftliche tragwerk durch rostfreien Stahl Elite auf der einen Seite, ersetzt und Reparaturen an der ihre Untergebenen auf der anKupferverkleidung vorgenommen. deren. Wie wir im nächsten Kapitel sehen werden, behielt Kupfer seine zentrale Rolle in der frühen Entwicklung der menschlichen Zivilisation noch länger bei, und zwar insbesondere als einer der Hauptbestandteile der ersten durch den Menschen hergestellten Legierung: Bronze.

F rau in Grün

Die typisch grüne Kupferpatina schützt Miss Liberty vor weiterer Korrosion. Kupf er

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Register

Hapy (Gottheit) 23

Kaolin 90–3

Erechtheion (Athen) 108

Hatti (Türkei) 83, 84

Kapoor, Anish 186

Haviland, William 179

Karl der Große 30

Henry VIII, König von England 25

Katalysator 141

F

Bernstein 34–7

D

Fairbank, John 159

Heraklius, Kaiser 52, 53

Katharinenpalast 36

A-Bombe 148–9

Berti, Gasparo 101

Darius I, König von Persion 39

Faulds, Henry 65

Herodot 47, 116

Kennedy, John F. 199

Agincourt, Schlacht von 182–6

A

Bessemer, Henry 187

Darius III, König von Persien 38

Fermi, Enrico 202–3

Héroult, Paul 28

Kerosin 131

Akropolis (Athen) 106–9

Bierce, Ambrose 48

Darwin, Charles 51

Feuerstein 176–81

Hesiod 16, 17

Kingston Fossil Plant (USA) 68

Aktinolit

Hetepheres I, Königin von

Kirk, John 124

Billis, Alan 118

Davy, Humphry 27, 215

Ford, Henry 132, 133, 134

Alabaster 22–3

Bimsstein 192, 193

Deutschritter 37

Fowlers Lösung 51

Alaun 24–5

französisch-preussische

31

Blake, William 66, 70, 161

Diamant 8–11

Albert, Prinz 11

Blei 142–5

Dickens, Charles 80

Alexander der Große 38, 40, 47

Kriege 168 Freiheitsstatue (New York) 15, 84

Ägypten 23

Klaproth, Martin 200

Hippokrates 96

Klimawandel 128–30

Hiroshima 148, 202, 204–7

Knochenporzellan 93

Hitler, Adolf 94, 130, 204, 206

Koh-i-Noor Diamant 9, 11

Höhlenmalereien 127

Kohle 66–71

Bleistift 95

Diodorus Siculus 191

Alexander III, Papst 30

Blombos Cave (Südafrika) 127

Dionysos (Gottheit) 153

Alexander VI, Papst 50

Blumenkriege (Kriege der

Djenné, Moschee von (Mali) 47

G

Homer 20

Kolumbus, Christoph 56, 59

Dolní Vestonice (Tschechische

Gagarin, Juri 199

Hoover, Herbert 149

Konquistadoren 58–9, 60, 62–3,

Almadén (Spanien) 103 Aluminium 26–9 Amethyst 153 Amosit 31

Mexica) 123

Galileo Galilei 101, 163

Horus, Söhne von 22–3

Borgia, Lucrezia 50

Drews, Robert 21

Galvani, Luigi 216

Hubbert-Kurve 135

Kopalharz 35

Borgia, Cesare 50

Republik) 44, 45

87–8, 120

Böttger, Johann 90–1

Duamutef (Gottheit) 23

Gandhi, Mahatma 170, 173–5

Hubbert, M. King 130

Koralle 72–3

Anthophyllit 31

Brecht, Bertold 130

Duncan, Richard 134–5

Gaoling 90–3

Huitzilopochtli (Göttheit) 122

Kreationismus 176–7

Aqua Tofana 50

Bronze 16–21

DuPont (USA) 145

Gassner, Carl 217

Hundertjähriger Krieg 182–6

Kreide 64–5

Arsen 48–51

Bronzezeit 13, 16, 18–20, 20, 21

Dyck, Anthony van 110

Geber (Abu Musa Jabir ibn

Huntington, Samuel 159

Kreuzritter 36–7

Asbest 30–3

bronzezeitlicher Kollaps 21, 82–5,

Hyatt, John und Isaiah 77

Krokydolith 31

E

Gibbon, Edward 142–3

Hypokaustum 71

Kupfer 12–15, 19

Buchwald, Art 29

Eburneus 74–9

Gips 64, 96–9

Burton, Richard 113

Edison, Thomas 215

Gipsbinde 96–9, 217

I

L

Edward VII, König von England 9

Glas 158–63

Imsety (Gottheit) 23

La Brea Asphaltquelle (Los

Glockenmetall 21

Inka 60, 62, 88, 140

Glühbirne 214–15

Inuit 86

Asphalt 52–5 Asscher, Joseph 9 Athen 38, 39, 41–3, 106–9

87, 100

Atombombe 148–9

Hayyan) 48

Attila der Hunnenkönig 38

C

Eiffelturm 84

Augustus II, der Starke 90

Calder, Alexander 103

Einstein, Albert 149, 154, 202,

Azteken (Mexica) 59–62, 87–8, 120–5, 140

B

220

Epsom-Salz 195

Çatalhöyük (Türkei) 18, 125

204

Gogh, Vincent van 95

Angeles) 53 La Cantarella 50 Langer Mann von Wilmington

Cerne Abbas Giant 65

Eisen 82–9

Gold 56–63

J

Chalcolithikum 13–15

Eisenzeit 20

Goodwin, Jill 25

Jablonsky, David 183

Lawes, Sir John Bennett 139

(GB) 65

Charles I, König von England 111

El Dorado 59

Griechisches Feuer 54–5, 131

Jade 208–13

Lebensmittelkonservierung 190

Babel, Turm von 46

Clark, Claudia 157

Elektrolyte 172

Guerra del Pacifico 168

Jadeit 208, 210, 212–13

Leeuwenhoek, Antoine van 163

Bach, Johann Sebastian 74

Gutenberg, Johannes 144

Jahan, Shah 107

Lehm 44–7

Jason und das goldene Fließ 57

Liebig, Justus von 138

Coolidge, William 215

Elfenbein 74–9

Bacon, Sir Francis 34

Cooney, Jess 127

Elgin Murmeln 106–9

Barsanti, Eugenio 133

Cortés, Hernán 59, 123–5

Elizabeth II, Königin von

Bartholdi, Frédéric 15

Cuauhtémoc 125

Batterien 216–17

England 9

H Hahn, Otto 203

K

Lindbergh, Charles 6 Louis XV, König von Frankreich 8

Cullinan Diamant 8–9

Enghag, Per 137

Haigh, John 194

Kalium 104–5

Łukasiewicz, Ignacy 131

Becquerel, Antoine 154, 202

Curie, Marie 154–5, 202

Entrecolles, Vater Xavier d’ 92,

Hall, Charles 28

Kalkstein 64–5

Lundström, Johan Edvard und

Beethoven, Ludwig van 74

Curie, Pierre 155, 202

Hannibal 75, 191

Kallinikos 54

5 0 Erd s c hä tze , d i e un s e r e We l t ve r ä n d e r t e n

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Carl Frans 137

Regi ster

221

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Register

Hapy (Gottheit) 23

Kaolin 90–3

Erechtheion (Athen) 108

Hatti (Türkei) 83, 84

Kapoor, Anish 186

Haviland, William 179

Karl der Große 30

Henry VIII, König von England 25

Katalysator 141

F

Bernstein 34–7

D

Fairbank, John 159

Heraklius, Kaiser 52, 53

Katharinenpalast 36

A-Bombe 148–9

Berti, Gasparo 101

Darius I, König von Persion 39

Faulds, Henry 65

Herodot 47, 116

Kennedy, John F. 199

Agincourt, Schlacht von 182–6

A

Bessemer, Henry 187

Darius III, König von Persien 38

Fermi, Enrico 202–3

Héroult, Paul 28

Kerosin 131

Akropolis (Athen) 106–9

Bierce, Ambrose 48

Darwin, Charles 51

Feuerstein 176–81

Hesiod 16, 17

Kingston Fossil Plant (USA) 68

Aktinolit

Hetepheres I, Königin von

Kirk, John 124

Billis, Alan 118

Davy, Humphry 27, 215

Ford, Henry 132, 133, 134

Alabaster 22–3

Bimsstein 192, 193

Deutschritter 37

Fowlers Lösung 51

Alaun 24–5

französisch-preussische

31

Blake, William 66, 70, 161

Diamant 8–11

Albert, Prinz 11

Blei 142–5

Dickens, Charles 80

Alexander der Große 38, 40, 47

Kriege 168 Freiheitsstatue (New York) 15, 84

Ägypten 23

Klaproth, Martin 200

Hippokrates 96

Klimawandel 128–30

Hiroshima 148, 202, 204–7

Knochenporzellan 93

Hitler, Adolf 94, 130, 204, 206

Koh-i-Noor Diamant 9, 11

Höhlenmalereien 127

Kohle 66–71

Bleistift 95

Diodorus Siculus 191

Alexander III, Papst 30

Blombos Cave (Südafrika) 127

Dionysos (Gottheit) 153

Alexander VI, Papst 50

Blumenkriege (Kriege der

Djenné, Moschee von (Mali) 47

G

Homer 20

Kolumbus, Christoph 56, 59

Dolní Vestonice (Tschechische

Gagarin, Juri 199

Hoover, Herbert 149

Konquistadoren 58–9, 60, 62–3,

Almadén (Spanien) 103 Aluminium 26–9 Amethyst 153 Amosit 31

Mexica) 123

Galileo Galilei 101, 163

Horus, Söhne von 22–3

Borgia, Lucrezia 50

Drews, Robert 21

Galvani, Luigi 216

Hubbert-Kurve 135

Kopalharz 35

Borgia, Cesare 50

Republik) 44, 45

87–8, 120

Böttger, Johann 90–1

Duamutef (Gottheit) 23

Gandhi, Mahatma 170, 173–5

Hubbert, M. King 130

Koralle 72–3

Anthophyllit 31

Brecht, Bertold 130

Duncan, Richard 134–5

Gaoling 90–3

Huitzilopochtli (Göttheit) 122

Kreationismus 176–7

Aqua Tofana 50

Bronze 16–21

DuPont (USA) 145

Gassner, Carl 217

Hundertjähriger Krieg 182–6

Kreide 64–5

Arsen 48–51

Bronzezeit 13, 16, 18–20, 20, 21

Dyck, Anthony van 110

Geber (Abu Musa Jabir ibn

Huntington, Samuel 159

Kreuzritter 36–7

Asbest 30–3

bronzezeitlicher Kollaps 21, 82–5,

Hyatt, John und Isaiah 77

Krokydolith 31

E

Gibbon, Edward 142–3

Hypokaustum 71

Kupfer 12–15, 19

Buchwald, Art 29

Eburneus 74–9

Gips 64, 96–9

Burton, Richard 113

Edison, Thomas 215

Gipsbinde 96–9, 217

I

L

Edward VII, König von England 9

Glas 158–63

Imsety (Gottheit) 23

La Brea Asphaltquelle (Los

Glockenmetall 21

Inka 60, 62, 88, 140

Glühbirne 214–15

Inuit 86

Asphalt 52–5 Asscher, Joseph 9 Athen 38, 39, 41–3, 106–9

87, 100

Atombombe 148–9

Hayyan) 48

Attila der Hunnenkönig 38

C

Eiffelturm 84

Augustus II, der Starke 90

Calder, Alexander 103

Einstein, Albert 149, 154, 202,

Azteken (Mexica) 59–62, 87–8, 120–5, 140

B

220

Epsom-Salz 195

Çatalhöyük (Türkei) 18, 125

204

Gogh, Vincent van 95

Angeles) 53 La Cantarella 50 Langer Mann von Wilmington

Cerne Abbas Giant 65

Eisen 82–9

Gold 56–63

J

Chalcolithikum 13–15

Eisenzeit 20

Goodwin, Jill 25

Jablonsky, David 183

Lawes, Sir John Bennett 139

(GB) 65

Charles I, König von England 111

El Dorado 59

Griechisches Feuer 54–5, 131

Jade 208–13

Lebensmittelkonservierung 190

Babel, Turm von 46

Clark, Claudia 157

Elektrolyte 172

Guerra del Pacifico 168

Jadeit 208, 210, 212–13

Leeuwenhoek, Antoine van 163

Bach, Johann Sebastian 74

Gutenberg, Johannes 144

Jahan, Shah 107

Lehm 44–7

Jason und das goldene Fließ 57

Liebig, Justus von 138

Coolidge, William 215

Elfenbein 74–9

Bacon, Sir Francis 34

Cooney, Jess 127

Elgin Murmeln 106–9

Barsanti, Eugenio 133

Cortés, Hernán 59, 123–5

Elizabeth II, Königin von

Bartholdi, Frédéric 15

Cuauhtémoc 125

Batterien 216–17

England 9

H Hahn, Otto 203

K

Lindbergh, Charles 6 Louis XV, König von Frankreich 8

Cullinan Diamant 8–9

Enghag, Per 137

Haigh, John 194

Kalium 104–5

Łukasiewicz, Ignacy 131

Becquerel, Antoine 154, 202

Curie, Marie 154–5, 202

Entrecolles, Vater Xavier d’ 92,

Hall, Charles 28

Kalkstein 64–5

Lundström, Johan Edvard und

Beethoven, Ludwig van 74

Curie, Pierre 155, 202

Hannibal 75, 191

Kallinikos 54

5 0 Erd s c hä tze , d i e un s e r e We l t ve r ä n d e r t e n

50 Erdschaetze.indd 220-221

93

Carl Frans 137

Regi ster

221

15.09.15 17:22


M

Nevin, Rick 145

Porzellan 90–3

Shakespeare, William 182

Timur (Tamerlan) 171

W

Macfarlane, Allan 159, 163

Newton, Isaac 103

Pounamu 209

Sharer, Robert 212

Titan 198–201

Washington Monument 28

Pratchett, Terry 63

Silber 38–43

Titandioxid 200–1

Washington, George 76

Prescott, William 124

Silliman, Benjamin 131

Tlaloc (Gottheit) 122, 123

Wells, Frederick 8

Prester, John 30

Soda 114–19

Tofana, Giulia 50

West, Mae 9

spanisch-amerikanischer Krieg 168

Tofu 97

White Sands National Monument

Manhattan Project 148, 202, 204 Maquahuitl 124

O

Marble Arch, London 109

Obsidian 120–5

Marcus, Siegfried 133

Ocker 126–7

Maria Theresa, Königin von

Oersted, Hans Christian 27

Q

spanische Armada (1588) 94–5

Töpferei 44–5

Oldowan Werkzeuge 152, 179

Qebhsenuef (Gottheit) 22–3

Spode, Josiah 93

Torricelli, Evangelista 101

Wilson, Arthur 141

Olduvai Theorie 134–5

qi 101, 161

Stahl 182–7

Totes Meer 171

Wolfram 214–15

Oppenheimer, J. Robert 148, 149

Qin Shi Huang, Kaiser 100, 101,

Steinzeit 178–81

Traxler, Loa 212

Frankreich 113 Marie-Antionette, Königin von Frankreich 8 Marmor 106–9

Oriskany, USS 73

Stimola, Aubrey 193

Tremolit 31

X

Martin, Gerry 159, 163

Ostindien Kompanie 171–2

Quarz 152–3

Strahlung 112

Tschirnhaus, Ehrenfried von 90–1

Xerxes I 40, 42

Mary I, Königin von England 113

Ötzi 13–14, 15

Quecksilber 100–3

Strassmann, Friedrich 203

Tutenchamun, Pharao 36, 114,

Masefield, John 75

102–3

Quetzalcoatl (Gottheit) 122

Matteucci, Felice 133

P

Maya 60, 87–8, 121, 140, 180–1,

Pakal, K’inich Janaab’ 213

R

208–13

222

(USA) 98

T

116, 119

Y Yamaha 78

Taj Mahal 107

U

Yi, Marquis 18

Palissy, Bernard 93

Radium 154–7

Talk 196–7

Uffi ngton White Horse (GB) 65

Young, Graham 179

Mercouri, Melina 106

Pantheon (Rom) 150–1

Ramses I, Pharao 115

Tamerlan (Timur) 171

Ugarit (Syrien) 82

Yuchanyan Höhle, Hunan Provinz,

Messing 21

Parkes, Alexander 77

Ramses II, Pharao 116, 117

Taylor, Elizabeth 113

Meter, Ursprünge des 140

Parthenon (Athen) 107–9

Rohan, Kardinal von 8

Teleskop 163

Uran 202–7

Michelangelo 108

Partington, James 166

Romulus Augustus, Kaiser 52, 142

Tempel der Inschriften (Maya) 213

Ussher, Bischof James 176

Midgley, Thomas Jr. 144–5

Pasch, Gustav 137

Röntgen, Wilhelm 155, 202

Tempelritter 37

Mikroskop 163

Peary, Robert 86

Roosevelt, Franklin D. 204

Tezcatlipoca (Gottheit) 122, 123

V

Minamata-Krankheit 102

Perikles 43, 106

Rosa, Greg 201

Thayer, W. 191

Victoria, Queen 9

Zikkurate 46–7

Mohammed 52

Perlen 110–13

Rüstung 19, 184–5

Themistokles 42

Vitrolöl 193

Zink 216–17

Moctezuma II 124

Perlmutt 110–13

Rutherford, Ernest 154

Thomsen, Christian 20

Volta, Alessandro 216

Zinn 17–18, 19, 188–91

Morosini, Francesco 109

Perry, Commodore Matthew 146

Voyager I 147

Zivilisationen des Industales 197

Perserkriege 38–43

S

Thot (Gottheit) 22, 117

Mozart, Wolfgang Amadeus 74 Mumifi kation 22–3, 114–19

Petroleum 128–35

Saltpeter 164–9

Münzen 17, 20, 38, 40, 57

Phelan & Collander 77

Salz 170–5

Murray, Montague 33

Phidias 79, 109

Sand 158–63

Mussolini, Benito 204

Philip II, König von

saurer Regen 194–5

N

phönizische Händler 188–9, 191

Scheeles Grün 49, 51

Nagasaki 148–9, 202, 207

Phosphor 136–9

Schiefer 80–1

Napoleon I, Kaiser 37, 49, 62, 94

Phosphorkiefer 138

Schießpulver 165–9

Napoleon III, Kaiser 28, 113

Platin 140–1

Schreibsysteme 15, 20, 60

Nash, John 109

Plinius der Ältere 30, 33, 162

Schwefel 192–5

Nauru 139

Plutonium 146–9

Schwert 19, 86, 185, 186–7

Polonium 154, 155

Seife 104–5

Pompadour, Madame de 130

Seti I 23

Spanien 94, 113

5 0 Erd s c hä tze , d i e un s e r e We l t ve r ä n d e r t e n

50 Erdschaetze.indd 222-223

Tikal (Guatemala) 211, 212

“Undark” (Farbe) 157

China 44–5 Yusupov, Felix 113

Z Zelluloid 77

Zoroastrianismus 41

Saville-Kent, William 112

Regi ster

223

15.09.15 17:22


M

Nevin, Rick 145

Porzellan 90–3

Shakespeare, William 182

Timur (Tamerlan) 171

W

Macfarlane, Allan 159, 163

Newton, Isaac 103

Pounamu 209

Sharer, Robert 212

Titan 198–201

Washington Monument 28

Pratchett, Terry 63

Silber 38–43

Titandioxid 200–1

Washington, George 76

Prescott, William 124

Silliman, Benjamin 131

Tlaloc (Gottheit) 122, 123

Wells, Frederick 8

Prester, John 30

Soda 114–19

Tofana, Giulia 50

West, Mae 9

spanisch-amerikanischer Krieg 168

Tofu 97

White Sands National Monument

Manhattan Project 148, 202, 204 Maquahuitl 124

O

Marble Arch, London 109

Obsidian 120–5

Marcus, Siegfried 133

Ocker 126–7

Maria Theresa, Königin von

Oersted, Hans Christian 27

Q

spanische Armada (1588) 94–5

Töpferei 44–5

Oldowan Werkzeuge 152, 179

Qebhsenuef (Gottheit) 22–3

Spode, Josiah 93

Torricelli, Evangelista 101

Wilson, Arthur 141

Olduvai Theorie 134–5

qi 101, 161

Stahl 182–7

Totes Meer 171

Wolfram 214–15

Oppenheimer, J. Robert 148, 149

Qin Shi Huang, Kaiser 100, 101,

Steinzeit 178–81

Traxler, Loa 212

Frankreich 113 Marie-Antionette, Königin von Frankreich 8 Marmor 106–9

Oriskany, USS 73

Stimola, Aubrey 193

Tremolit 31

X

Martin, Gerry 159, 163

Ostindien Kompanie 171–2

Quarz 152–3

Strahlung 112

Tschirnhaus, Ehrenfried von 90–1

Xerxes I 40, 42

Mary I, Königin von England 113

Ötzi 13–14, 15

Quecksilber 100–3

Strassmann, Friedrich 203

Tutenchamun, Pharao 36, 114,

Masefield, John 75

102–3

Quetzalcoatl (Gottheit) 122

Matteucci, Felice 133

P

Maya 60, 87–8, 121, 140, 180–1,

Pakal, K’inich Janaab’ 213

R

208–13

222

(USA) 98

T

116, 119

Y Yamaha 78

Taj Mahal 107

U

Yi, Marquis 18

Palissy, Bernard 93

Radium 154–7

Talk 196–7

Uffi ngton White Horse (GB) 65

Young, Graham 179

Mercouri, Melina 106

Pantheon (Rom) 150–1

Ramses I, Pharao 115

Tamerlan (Timur) 171

Ugarit (Syrien) 82

Yuchanyan Höhle, Hunan Provinz,

Messing 21

Parkes, Alexander 77

Ramses II, Pharao 116, 117

Taylor, Elizabeth 113

Meter, Ursprünge des 140

Parthenon (Athen) 107–9

Rohan, Kardinal von 8

Teleskop 163

Uran 202–7

Michelangelo 108

Partington, James 166

Romulus Augustus, Kaiser 52, 142

Tempel der Inschriften (Maya) 213

Ussher, Bischof James 176

Midgley, Thomas Jr. 144–5

Pasch, Gustav 137

Röntgen, Wilhelm 155, 202

Tempelritter 37

Mikroskop 163

Peary, Robert 86

Roosevelt, Franklin D. 204

Tezcatlipoca (Gottheit) 122, 123

V

Minamata-Krankheit 102

Perikles 43, 106

Rosa, Greg 201

Thayer, W. 191

Victoria, Queen 9

Zikkurate 46–7

Mohammed 52

Perlen 110–13

Rüstung 19, 184–5

Themistokles 42

Vitrolöl 193

Zink 216–17

Moctezuma II 124

Perlmutt 110–13

Rutherford, Ernest 154

Thomsen, Christian 20

Volta, Alessandro 216

Zinn 17–18, 19, 188–91

Morosini, Francesco 109

Perry, Commodore Matthew 146

Voyager I 147

Zivilisationen des Industales 197

Perserkriege 38–43

S

Thot (Gottheit) 22, 117

Mozart, Wolfgang Amadeus 74 Mumifi kation 22–3, 114–19

Petroleum 128–35

Saltpeter 164–9

Münzen 17, 20, 38, 40, 57

Phelan & Collander 77

Salz 170–5

Murray, Montague 33

Phidias 79, 109

Sand 158–63

Mussolini, Benito 204

Philip II, König von

saurer Regen 194–5

N

phönizische Händler 188–9, 191

Scheeles Grün 49, 51

Nagasaki 148–9, 202, 207

Phosphor 136–9

Schiefer 80–1

Napoleon I, Kaiser 37, 49, 62, 94

Phosphorkiefer 138

Schießpulver 165–9

Napoleon III, Kaiser 28, 113

Platin 140–1

Schreibsysteme 15, 20, 60

Nash, John 109

Plinius der Ältere 30, 33, 162

Schwefel 192–5

Nauru 139

Plutonium 146–9

Schwert 19, 86, 185, 186–7

Polonium 154, 155

Seife 104–5

Pompadour, Madame de 130

Seti I 23

Spanien 94, 113

5 0 Erd s c hä tze , d i e un s e r e We l t ve r ä n d e r t e n

50 Erdschaetze.indd 222-223

Tikal (Guatemala) 211, 212

“Undark” (Farbe) 157

China 44–5 Yusupov, Felix 113

Z Zelluloid 77

Zoroastrianismus 41

Saville-Kent, William 112

Regi ster

223

15.09.15 17:22


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