50 Erdsch채tze
50 Erdschaetze.indd 1
15.09.15 17:18
Eric Chaline
50 Erdsch채tze die unsere Welt ver채nderten
50 Erdschaetze.indd 1
15.09.15 17:18
Eric Chaline Eric Chaline ist Soziologe, Journalist und Autor, spezialisiert auf Geschichte, Philosophie und Religion. Nach seinem Studium in Cambridge, London und Osaka promovierte er am Soziologischen Institut der South Bank University in London.
Die englische Originalausgabe erschien 2012 unter dem Titel Fifty Minerals that Changed the Course of History Copyright © 2012 by Quid Publishing Konzept, Gestaltung und Produktion: Quid Publishing Level 4, Sheridan House 114 Western Road Hove BN3 1DD England Gestaltung: Lindsey Johns
50 Erdschätze die unsere Welt veränderten Übersetzt von David Lüthi
Aus dem Englischen übersetzt von David Lüthi, Bern Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar. ISBN 978-3-258-07883-0 Alle Rechte vorbehalten. Copyright © 2015 der deutschsprachigen Ausgabe: Haupt Bern Jede Art der Vervielfältigung ohne Genehmigung des Verlages ist unzulässig. Printed in China www.haupt.ch
Die durch die Transportkosten verursachten CO2-Emissionen wurden durch den Kauf eines CO2-Zertifikats kompensiert.
50 Erdschaetze.indd 2-3
Haupt Verlag
15.09.15 17:18
Eric Chaline Eric Chaline ist Soziologe, Journalist und Autor, spezialisiert auf Geschichte, Philosophie und Religion. Nach seinem Studium in Cambridge, London und Osaka promovierte er am Soziologischen Institut der South Bank University in London.
Die englische Originalausgabe erschien 2012 unter dem Titel Fifty Minerals that Changed the Course of History Copyright © 2012 by Quid Publishing Konzept, Gestaltung und Produktion: Quid Publishing Level 4, Sheridan House 114 Western Road Hove BN3 1DD England Gestaltung: Lindsey Johns
50 Erdschätze die unsere Welt veränderten Übersetzt von David Lüthi
Aus dem Englischen übersetzt von David Lüthi, Bern Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar. ISBN 978-3-258-07883-0 Alle Rechte vorbehalten. Copyright © 2015 der deutschsprachigen Ausgabe: Haupt Bern Jede Art der Vervielfältigung ohne Genehmigung des Verlages ist unzulässig. Printed in China www.haupt.ch
Die durch die Transportkosten verursachten CO2-Emissionen wurden durch den Kauf eines CO2-Zertifikats kompensiert.
50 Erdschaetze.indd 2-3
Haupt Verlag
15.09.15 17:18
Inhalt Einführung
Asphalt
52
Perlmutt
110
Salz
Salio
170
Gold
56
Soda
114
Feuerstein
176
Kalkstein
64
Obsidian
120
Stahl
182
Kohle
66
Ocker
126
Zinn
188
Asphaltos
6
Aurum
Calx
Diamant
Adamas
8
Carbo carbonis
Nakara Natrium
Obsidianus Ochra
Silex
Stahl Stannum
Kupfer
12
Koralle
72
Erdöl
128
Schwefel
192
Bronze
16
Elfenbein
74
Phosphor
136
Talk
196
Alabaster
22
Schiefer
80
Platin
140
Titan
198
Alaune
Alumen
24
Eisen
82
Blei
Plumbum
142
Uran
202
Aluminium
26
Kaolin
90
Plutonium
146
Jade
208
Asbest
30
Graphit
94
Bims
150
Wolfram
214
Bernstein
34
Gips
Gypsatus
96
Quarz
152
Zink
216
Silber
38
Quecksilber
100
Radium
154
Lehm
44
Kalium
Ka l i u m
104
Sand
158
Weiterführende Literatur
218
Arsen
48
Marmor
106
Salpeter
164
Register
220
Bildnachweis
224
Aes cyprium Aes brundisium
Alabastrum
Aluminium Amiantos Anbar
Argentum Argilla Arsenicum
50 Erdschaetze.indd 4-5
Corallium
Eburneus Esclate
Ferreus Gaoling Graphit
Hydrargyrum
Marmor
Petroleum Phosphorus
Platinum
Plutonium Pumiceus Quartzeus
Radius Sabulum Sal petrae
Sulphur Talq Titanium
Uranium Venefica Wolfram
Zink
15.09.15 17:18
Inhalt Einführung
Asphalt
52
Perlmutt
110
Salz
Salio
170
Gold
56
Soda
114
Feuerstein
176
Kalkstein
64
Obsidian
120
Stahl
182
Kohle
66
Ocker
126
Zinn
188
Asphaltos
6
Aurum
Calx
Diamant
Adamas
8
Carbo carbonis
Nakara Natrium
Obsidianus Ochra
Silex
Stahl Stannum
Kupfer
12
Koralle
72
Erdöl
128
Schwefel
192
Bronze
16
Elfenbein
74
Phosphor
136
Talk
196
Alabaster
22
Schiefer
80
Platin
140
Titan
198
Alaune
Alumen
24
Eisen
82
Blei
Plumbum
142
Uran
202
Aluminium
26
Kaolin
90
Plutonium
146
Jade
208
Asbest
30
Graphit
94
Bims
150
Wolfram
214
Bernstein
34
Gips
Gypsatus
96
Quarz
152
Zink
216
Silber
38
Quecksilber
100
Radium
154
Lehm
44
Kalium
Ka l i u m
104
Sand
158
Weiterführende Literatur
218
Arsen
48
Marmor
106
Salpeter
164
Register
220
Bildnachweis
224
Aes cyprium Aes brundisium
Alabastrum
Aluminium Amiantos Anbar
Argentum Argilla Arsenicum
50 Erdschaetze.indd 4-5
Corallium
Eburneus Esclate
Ferreus Gaoling Graphit
Hydrargyrum
Marmor
Petroleum Phosphorus
Platinum
Plutonium Pumiceus Quartzeus
Radius Sabulum Sal petrae
Sulphur Talq Titanium
Uranium Venefica Wolfram
Zink
15.09.15 17:18
Einführung
Küns tler isc her Ausdr uc k
Als erstes Material überhaupt wurde Lehm von Menschen dazu verwendet, gegenständliche Kunst zu schaffen wie diese Figur aus Malta.
D
ie Geschichte der menschlichen Zivilisation lässt sich entlang verschiedenster roter Fäden erzählen. Einer davon sind die Materialien und Werkstoffe, welche die Entwicklung der Menschheit begleitet und entscheidend mitgeprägt haben. Darunter fällt ein breites Spektrum an natürlich vorkommenden und künstlich hergestellten Metallen und Legierungen, Gesteinen, Kristallen, Edelsteinen, Salzen und Erzen.
D I E A N FÄ N G E
Big Bang
Die gewaltige Energie, die in Uran schlummert, wurde 1945 in Hiroshima und Nagasaki freigesetzt.
6
Unter Archäologen und Anthropologen ist nach wie vor umstritten, wie und wann genau unsere hominiden Vorfahren zu Menschen wurden. Die Attribute, von denen man einst annahm, sie würden den Menschen von den „niederen“ Tieren unterscheiden – Sprache, soziale Organisation, Gefühle, Gebrauch von Werkzeugen, logisches Denken und Selbstbewusstsein – sind in der Zwischenzeit bei anderen biologischen Arten wie Vögeln, Walen oder Affen nachgewiesen worden. Allerdings hat keine andere Spezies diese Fähigkeiten derart weit entwickelt und dazu eingesetzt, in die natürliche Umwelt einzugreifen. Die aktive Gestaltung der Umwelt durch den Menschen nahm ihren Anfang mit der Domestizierung von Pflanzen und Tieren. Als die menschliche Zivilisation später vom Ackerbau zum Leben in Städten, zu Güterproduktion und Handel überging, verschob sich ihre Aufmerksamkeit mehr und mehr auf Materialien und Werkstoffe: auf Gesteine als Baumaterial; auf Metalle zur Herstellung von Werkzeugen und Waffen, später auch von Maschinen; auf Kohlenwasserstoffe zur Energiegewinnung; auf Erden, Erze und Salze zur industriellen Verwertung; und auf edle und halbedle Steine und Metalle als Zahlungsmittel und Schmuck. Anthropologen vermuten, dass Veränderungen in Morphologie und Verhalten am Anfang des Prozesses standen, der unsere affenartigen Vorfahren schließlich in Menschen verwandelte. Zwar ist es unmöglich, die Gedanken, Gefühle und gegenseitigen Beziehungen unserer prähumanen Ahnen zu rekonstruieren; doch immerhin lassen sich Schlüsse hinsichtlich ihres Entwicklungsstands aus ihren Werkzeugen ziehen – zumindest aus solchen, die aus langlebigen Materialien wie Stein gefertigt sind, von denen die ältesten auf ungefähr 2,6 Millionen Jahre geschätzt werden. Möglicherweise geht der Gebrauch von Werkzeugen sogar noch weiter zurück, wobei solche frü-
5 0 Erd s c hä tze , d i e un s e r e We l t ve r ä n d e r t e n
50 Erdschaetze.indd 6-7
hen „Werkzeuge“ wohl eher nur entdeckt als planmäßig hergestellt wurden, in der Art, wie es Menschenaffen auch heute noch tun. Sicher ist aber, dass unsere Vorfahren mit dem Beginn der Werkzeugherstellung ihren Status gegenüber der natürlichen Umwelt radikal veränderten.
VOM METALL
ZUM
BRENNSTOFF
Während des Großteils der vergangenen 2,6 Millionen Jahre enthielt der menschliche Werkzeugkasten zwar stets raffinierter werdende Teile, die aber mehrheitlich aus Holz, Knochen, Feuerstein oder Obsidian hergestellt wurden. Vor ca. 10 000 Jahren ließen sich die Menschen in permanenten Siedlungen nieder, aus Jägern und Sammlern wurden Bauern und Viehzüchter. Zentral für diese Entwicklung war eine technologische Umwälzung, die alle Aspekte des täglichen Lebens betraf: Die Steinzeit wurde durch das Zeitalter der Metalle – Kupfer, Bronze und Eisen – abgelöst. Heute gibt es für die Edelmetalle Gold und Silber auch industrielle Anwendungen, doch wurden sie in der Geschichte vorwiegend als Zahlungsmittel, Schmuck oder zur Verschönerung weltlicher und sakraler Bauten verwendet. Trotz allen technologischen Fortschritts ist die Menschheit für die Energieerzeugung nach wie vor von Kohle abhängig, dem fossilen Brennstoff, der die erste industrielle Revolution antrieb; von Erdöl, dem Treiber der zweiten industriellen Revolution; sowie in neuerer Zeit von den Kernbrennstoffen Uran und Plutonium. Von der Antike bis zur Gegenwart wurde eine Vielfalt von Metallen, Erzen, Legierungen und Salzen industriell verarbeitet, darunter Alaune, Aluminium, Asphalt, Arsen, Natrium, Quecksilber und Stahl.
Verloc kung
Der Ruf des Goldes lockte Entdecker und Eroberer in alle Ecken der Welt.
E i n f üh run g
7
15.09.15 17:18
Einführung
Küns tler isc her Ausdr uc k
Als erstes Material überhaupt wurde Lehm von Menschen dazu verwendet, gegenständliche Kunst zu schaffen wie diese Figur aus Malta.
D
ie Geschichte der menschlichen Zivilisation lässt sich entlang verschiedenster roter Fäden erzählen. Einer davon sind die Materialien und Werkstoffe, welche die Entwicklung der Menschheit begleitet und entscheidend mitgeprägt haben. Darunter fällt ein breites Spektrum an natürlich vorkommenden und künstlich hergestellten Metallen und Legierungen, Gesteinen, Kristallen, Edelsteinen, Salzen und Erzen.
D I E A N FÄ N G E
Big Bang
Die gewaltige Energie, die in Uran schlummert, wurde 1945 in Hiroshima und Nagasaki freigesetzt.
6
Unter Archäologen und Anthropologen ist nach wie vor umstritten, wie und wann genau unsere hominiden Vorfahren zu Menschen wurden. Die Attribute, von denen man einst annahm, sie würden den Menschen von den „niederen“ Tieren unterscheiden – Sprache, soziale Organisation, Gefühle, Gebrauch von Werkzeugen, logisches Denken und Selbstbewusstsein – sind in der Zwischenzeit bei anderen biologischen Arten wie Vögeln, Walen oder Affen nachgewiesen worden. Allerdings hat keine andere Spezies diese Fähigkeiten derart weit entwickelt und dazu eingesetzt, in die natürliche Umwelt einzugreifen. Die aktive Gestaltung der Umwelt durch den Menschen nahm ihren Anfang mit der Domestizierung von Pflanzen und Tieren. Als die menschliche Zivilisation später vom Ackerbau zum Leben in Städten, zu Güterproduktion und Handel überging, verschob sich ihre Aufmerksamkeit mehr und mehr auf Materialien und Werkstoffe: auf Gesteine als Baumaterial; auf Metalle zur Herstellung von Werkzeugen und Waffen, später auch von Maschinen; auf Kohlenwasserstoffe zur Energiegewinnung; auf Erden, Erze und Salze zur industriellen Verwertung; und auf edle und halbedle Steine und Metalle als Zahlungsmittel und Schmuck. Anthropologen vermuten, dass Veränderungen in Morphologie und Verhalten am Anfang des Prozesses standen, der unsere affenartigen Vorfahren schließlich in Menschen verwandelte. Zwar ist es unmöglich, die Gedanken, Gefühle und gegenseitigen Beziehungen unserer prähumanen Ahnen zu rekonstruieren; doch immerhin lassen sich Schlüsse hinsichtlich ihres Entwicklungsstands aus ihren Werkzeugen ziehen – zumindest aus solchen, die aus langlebigen Materialien wie Stein gefertigt sind, von denen die ältesten auf ungefähr 2,6 Millionen Jahre geschätzt werden. Möglicherweise geht der Gebrauch von Werkzeugen sogar noch weiter zurück, wobei solche frü-
5 0 Erd s c hä tze , d i e un s e r e We l t ve r ä n d e r t e n
50 Erdschaetze.indd 6-7
hen „Werkzeuge“ wohl eher nur entdeckt als planmäßig hergestellt wurden, in der Art, wie es Menschenaffen auch heute noch tun. Sicher ist aber, dass unsere Vorfahren mit dem Beginn der Werkzeugherstellung ihren Status gegenüber der natürlichen Umwelt radikal veränderten.
VOM METALL
ZUM
BRENNSTOFF
Während des Großteils der vergangenen 2,6 Millionen Jahre enthielt der menschliche Werkzeugkasten zwar stets raffinierter werdende Teile, die aber mehrheitlich aus Holz, Knochen, Feuerstein oder Obsidian hergestellt wurden. Vor ca. 10 000 Jahren ließen sich die Menschen in permanenten Siedlungen nieder, aus Jägern und Sammlern wurden Bauern und Viehzüchter. Zentral für diese Entwicklung war eine technologische Umwälzung, die alle Aspekte des täglichen Lebens betraf: Die Steinzeit wurde durch das Zeitalter der Metalle – Kupfer, Bronze und Eisen – abgelöst. Heute gibt es für die Edelmetalle Gold und Silber auch industrielle Anwendungen, doch wurden sie in der Geschichte vorwiegend als Zahlungsmittel, Schmuck oder zur Verschönerung weltlicher und sakraler Bauten verwendet. Trotz allen technologischen Fortschritts ist die Menschheit für die Energieerzeugung nach wie vor von Kohle abhängig, dem fossilen Brennstoff, der die erste industrielle Revolution antrieb; von Erdöl, dem Treiber der zweiten industriellen Revolution; sowie in neuerer Zeit von den Kernbrennstoffen Uran und Plutonium. Von der Antike bis zur Gegenwart wurde eine Vielfalt von Metallen, Erzen, Legierungen und Salzen industriell verarbeitet, darunter Alaune, Aluminium, Asphalt, Arsen, Natrium, Quecksilber und Stahl.
Verloc kung
Der Ruf des Goldes lockte Entdecker und Eroberer in alle Ecken der Welt.
E i n f üh run g
7
15.09.15 17:18
Diamant Adamas
Merkmale: Kristall; Verwendung als Edelstein Herkunft: Tiefer Erdmantel Symbolschreibweise: C
A
ls Verkörperung von Reinheit und Dauerhaftigkeit ist ein Diamant, im Verlobungsring kombiniert mit Gold, ein klassisches Symbol für Liebe und Ehe. Die Seltenheit großer Diamanten hat sie zu den beliebtesten Insignien von Machthabern aller Epochen in Ost und West gemacht.
EIN DIAMANT
INDUSTRIE
KULTUR
GEWERBE
WISSENSCHAFT
Br illant
Kein Edelstein vermag so zu faszinieren wie ein Diamant.
8
RITZ
Eines Spätnachmittags im Januar 1905 stieß ein Mineur im Fels der Premier-Diamantmine in Südafrika auf einen Kristall, der so groß war, dass der Oberaufseher der Mine, Frederick Wells, beim ersten Anblick glaubte, es handle sich um ein wertloses Stück natürlichen Glases. Bei genauerer Untersuchung stellte sich jedoch heraus, dass es sich um den größten Diamanten von Edelsteinqualität handelte, der jemals gefunden worden war, mit einem Gewicht von 3106,75 metrischen Karat (621,35 Gramm). Zufällig kam gerade an diesem Tag der Minenbesitzer Sir Thomas Cullinan zu Besuch, und so wurde der außergewöhnliche Fund nach ihm benannt. Reichte der Diamant auch nicht ganz an denjenigen von der Größe eines Berges aus F. Scott Fitzgeralds (1896–1940) Erzählung Ein Diamant so groß wie das Ritz heran, so war der Cullinan doch ein Edelstein von unermesslichem Wert. Die Mine verkaufte ihn an die Verwaltung der Transvaal-Kolonie im heutigen Südafrika, welche ihn ihrerseits dem Kolonialherrscher, dem britischen König Edward VII. (1841– 1910), schenkte. Um einem Diebstahl des Diamanten auf dem Weg nach England vorzubeugen, wurde eine Fälschung unter schwerer Bewachung verschifft, während das Original per eingeschriebene Post an den König versandt wurde. Sicher bei Edward angekommen musste der rohe Diamant zerteilt, geschliffen und poliert werden. Diese heikle Aufgabe vertraute der König der Diamantschleiferei Asscher in Amsterdam an. Joseph Asscher gelang es beim zweiten Versuch, den Cullinan in zwei Teile zu spalten. Weitere Spaltungen ergaben schließlich neun große und 96 kleinere Steine. Der ge-
5 0 Erd s c hä tze , d i e un s e r e We l t ve r ä n d e r t e n
50 Erdschaetze.indd 8-9
S O G RO S S W I E DA S
wichtige Cullinan I (530,2 Karat), auch unter dem Namen „großer Stern von Afrika“ bekannt, schmückt das Szepter der britischen Monarchen. Der Cullinan II (317,4 Karat) ziert die Stirnplatte der Imperial State Crown, die bei der Krönung der britischen Königinnen und Könige zum Einsatz kommt. Die Cullinans III bis IX befinden sich auf weiteren Kronen oder werden von Queen Elizabeth II. als Schmuck getragen. Aus dem Cullinan gingen zwar die größten königlichen Diamanten aller Zeiten hervor, doch kam er erst spät zu der langen Reihe als Königsschmuck dienender Edelsteine hinzu. Vor seiner Entdeckung war der Koh-i-Noor („Berg des Lichts“, 105 Karat) der weltgrößte Diamant. Er wurde vermutlich zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert in Nordindien gefunden und von Hindukönigen als „Göttinnenauge“ getragen. Als Indien von muslimischen Invasoren aus Zentralasien unterworfen wurde, gelangte der Stein in den Besitz der langen Reihe islamischer Dynastien des Landes, bis diese schließlich ihrerseits durch die britische Kolonialherrschaft abgelöst wurden. Mitte des 19. Jahrhunderts erbeuteten die Briten den Stein als Kriegstrophäe und überreichten ihn Königin Victoria (1819–1901). Die Legende besagt, der Diamant sei verflucht und würde jeden männlichen Herrscher stürzen, der ihn trüge; der Fluch soll jedoch Frauen verschonen, weshalb die Briten ihn klugerweise auf den Kronen ihrer Königinnen platziert haben. Während Könige und Adlige sich schon seit Jahrhunderten mit Diamanten schmücken, haben die gesteigerte Diamantenproduktion seit dem 19. Jahrhundert und der Wohlstand des 20. Jahrhunderts auch der breiten Bevölkerung den Zugang zu Diamantjuwelen ermöglicht. Der erste Beleg für einen diamantbesetzten Verlobungsring findet sich zwar schon im Europa des 15. Jahrhunderts, doch verbreitete sich der Brauch erst in den 1930er-Jahren. Bis heute ist der diamantbesetzte Goldring als Symbol für die Dauerhaftigkeit des Liebesbunds das beliebteste Verlobungszeichen in den USA und Europa.
König lic he Klunker
Die größten der CullinanDiamanten sind die Krönung der britischen Kronjuwelen.
Di aman t
9
15.09.15 17:18
Diamant Adamas
Merkmale: Kristall; Verwendung als Edelstein Herkunft: Tiefer Erdmantel Symbolschreibweise: C
A
ls Verkörperung von Reinheit und Dauerhaftigkeit ist ein Diamant, im Verlobungsring kombiniert mit Gold, ein klassisches Symbol für Liebe und Ehe. Die Seltenheit großer Diamanten hat sie zu den beliebtesten Insignien von Machthabern aller Epochen in Ost und West gemacht.
EIN DIAMANT
INDUSTRIE
KULTUR
GEWERBE
WISSENSCHAFT
Br illant
Kein Edelstein vermag so zu faszinieren wie ein Diamant.
8
RITZ
Eines Spätnachmittags im Januar 1905 stieß ein Mineur im Fels der Premier-Diamantmine in Südafrika auf einen Kristall, der so groß war, dass der Oberaufseher der Mine, Frederick Wells, beim ersten Anblick glaubte, es handle sich um ein wertloses Stück natürlichen Glases. Bei genauerer Untersuchung stellte sich jedoch heraus, dass es sich um den größten Diamanten von Edelsteinqualität handelte, der jemals gefunden worden war, mit einem Gewicht von 3106,75 metrischen Karat (621,35 Gramm). Zufällig kam gerade an diesem Tag der Minenbesitzer Sir Thomas Cullinan zu Besuch, und so wurde der außergewöhnliche Fund nach ihm benannt. Reichte der Diamant auch nicht ganz an denjenigen von der Größe eines Berges aus F. Scott Fitzgeralds (1896–1940) Erzählung Ein Diamant so groß wie das Ritz heran, so war der Cullinan doch ein Edelstein von unermesslichem Wert. Die Mine verkaufte ihn an die Verwaltung der Transvaal-Kolonie im heutigen Südafrika, welche ihn ihrerseits dem Kolonialherrscher, dem britischen König Edward VII. (1841– 1910), schenkte. Um einem Diebstahl des Diamanten auf dem Weg nach England vorzubeugen, wurde eine Fälschung unter schwerer Bewachung verschifft, während das Original per eingeschriebene Post an den König versandt wurde. Sicher bei Edward angekommen musste der rohe Diamant zerteilt, geschliffen und poliert werden. Diese heikle Aufgabe vertraute der König der Diamantschleiferei Asscher in Amsterdam an. Joseph Asscher gelang es beim zweiten Versuch, den Cullinan in zwei Teile zu spalten. Weitere Spaltungen ergaben schließlich neun große und 96 kleinere Steine. Der ge-
5 0 Erd s c hä tze , d i e un s e r e We l t ve r ä n d e r t e n
50 Erdschaetze.indd 8-9
S O G RO S S W I E DA S
wichtige Cullinan I (530,2 Karat), auch unter dem Namen „großer Stern von Afrika“ bekannt, schmückt das Szepter der britischen Monarchen. Der Cullinan II (317,4 Karat) ziert die Stirnplatte der Imperial State Crown, die bei der Krönung der britischen Königinnen und Könige zum Einsatz kommt. Die Cullinans III bis IX befinden sich auf weiteren Kronen oder werden von Queen Elizabeth II. als Schmuck getragen. Aus dem Cullinan gingen zwar die größten königlichen Diamanten aller Zeiten hervor, doch kam er erst spät zu der langen Reihe als Königsschmuck dienender Edelsteine hinzu. Vor seiner Entdeckung war der Koh-i-Noor („Berg des Lichts“, 105 Karat) der weltgrößte Diamant. Er wurde vermutlich zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert in Nordindien gefunden und von Hindukönigen als „Göttinnenauge“ getragen. Als Indien von muslimischen Invasoren aus Zentralasien unterworfen wurde, gelangte der Stein in den Besitz der langen Reihe islamischer Dynastien des Landes, bis diese schließlich ihrerseits durch die britische Kolonialherrschaft abgelöst wurden. Mitte des 19. Jahrhunderts erbeuteten die Briten den Stein als Kriegstrophäe und überreichten ihn Königin Victoria (1819–1901). Die Legende besagt, der Diamant sei verflucht und würde jeden männlichen Herrscher stürzen, der ihn trüge; der Fluch soll jedoch Frauen verschonen, weshalb die Briten ihn klugerweise auf den Kronen ihrer Königinnen platziert haben. Während Könige und Adlige sich schon seit Jahrhunderten mit Diamanten schmücken, haben die gesteigerte Diamantenproduktion seit dem 19. Jahrhundert und der Wohlstand des 20. Jahrhunderts auch der breiten Bevölkerung den Zugang zu Diamantjuwelen ermöglicht. Der erste Beleg für einen diamantbesetzten Verlobungsring findet sich zwar schon im Europa des 15. Jahrhunderts, doch verbreitete sich der Brauch erst in den 1930er-Jahren. Bis heute ist der diamantbesetzte Goldring als Symbol für die Dauerhaftigkeit des Liebesbunds das beliebteste Verlobungszeichen in den USA und Europa.
König lic he Klunker
Die größten der CullinanDiamanten sind die Krönung der britischen Kronjuwelen.
Di aman t
9
15.09.15 17:18
KOHLE
Eine Auswahl der berühmtesten Diamanten: 1. Großmogul, 2. &11. Regent, 3. & 5. Florentiner, 4. Stern des Südens, 6. Sancy, 7. Dresdner Grüner, 8. Koh-i-Noor (ursprüngliche Form), 9. Hope, 10. & 12. Koh-i-Noor (heutige Form)
10
5 0 Erd s c hä tze , d i e un s e r e We l t ve r ä n d e r t e n
50 Erdschaetze.indd 10-11
UNTER
DRUCK
Bei all seinen überragenden Qualitäten ist ein Diamant letztlich nichts anderes als „ein mittels Hochdruck verschönerter Kohleklumpen“, wie Henry Kissinger (geb. 1923) einst korrekt feststellte. Das chemische Symbol C weist darauf hin, dass es sich wie bei Kohle und Graphit auch bei Diamant um Kohlenstoff handelt – jedoch um veredelten Kohlenstoff, der tief unter der Erdoberfläche unter extrem hohem Druck entsteht. Vulkanische Eruptionen bringen diamanthaltiges Gestein dann an die Oberfläche, wo es während Jahrmillionen durch Wind- und Regenerosion über weite Gebiete verteilt wird. Ihre Härte und Durchsichtigkeit verdanken Diamanten der oktaedrischen kristallinen Struktur (man stelle sich zwei an ihrer Basis zusammengefügte Pyramiden vor). Zwar sind farblose Diamanten traditionell für Schmuck am wertvollsten, doch können chemische Unreinheiten ihnen verschiedene Farben verleihen, wobei die häufigsten gelb und braun, die seltensten blau, schwarz, rosa oder rot sind. In den letzten Jahren wurden an Auktionen die höchsten Preise für blaue und rosafarbene Steine erzielt. Die herkömmliche Maßeinheit für Diamanten ist das Karat, eine Einheit für Masse, die 0,2 Gramm (200 mg) entspricht. Ein Karat entspricht dem Gewicht eines Samens des Johannisbrotbaumes, mit denen Diamanten früher aufgewogen wurden. Dieses metrische Karat, das 1907 zum internationalen Standard erhoben wurde, ist in 100 „Punkte“ zu 2 mg unterteilt. Wegen ihrer charakteristischen Härte ließen sich Diamanten früher nur mit anderen Diamanten bearbeiten; heute gelingt dies auch mit speziellen Laserwerkzeugen. Bei der Herstellung eines Schmucksteins aus einem Rohdiamanten muss sichergestellt werden, dass Qualität, Größe und Farbe bestmöglich erhalten bleiben. Nach dem Spalten oder Zersägen des Steins entlang natürlicher Bruchstellen wird er beim Vorschliff
mittels eines Werkzeugdiamanten grob in Form gebracht. Anschließend erhält er durch sogenanntes Facettieren seine endgültige Gestalt und durch Polieren den typischen Glanz. Alte Steine wie der Koh-i-Noor können äußerlich wenig beeindruckend erscheinen, wenn der Schliff ihre Brillanz nicht voll zur Geltung zu bringen vermag. 1852 veranlasste Königin Victorias Prinzgemahl Albert den Neuschliff des Koh-i-Noor, wodurch seine Größe um mehr als 40 Prozent von 186 auf 105,602 Karat schrumpfte. Obwohl der Stein durch den Nachschliff massiv an Brillanz gewann, war Albert vom Resultat enttäuscht und ließ ihn auf einer Brosche für die Königin anbringen. Das größere Angebot an natürlichen Diamanten seit dem 19. Jahrhundert und die Entwicklung von Herstellungsverfahren für synthetische Diamanten und Imitate in Edelsteinqualität im 20. Jahrhundert haben den Seltenheitswert und damit auch Preise und Nachfrage nach den Steinen in neuerer Zeit reduziert. Im Jahr 2011 jedoch haben Astronomen einen außerirdischen Diamanten entdeckt, der auch den abgestumpftesten Sammler interessieren dürfte: 4000 Lichtjahre von uns entfernt schmückt dieser Edelstein die Milchstraße; er ist das Überbleibsel eines kollabierten Sterns und fünfmal so groß wie die Erde.
Makellos
Mikroskopische Ansicht eines unbearbeiteten natürlichen Diamanten mit wenigen Einschlüssen.
B LUT
UND
T RÄNEN
Schon seit jeher wird für edle Steine gekämpft und getötet, doch ist in den letzten Jahrzehnten eine neue Sorte Diamanten entstanden, die in Kriegsund Unruhegebieten abgebaut werden – sogenannte „Blutdiamanten“. Die Mehrheit von ihnen stammt aus afrikanischen Ländern wie Angola, Sierra Leone, der Demokratischen Republik Kongo oder Simbabwe. Die Erlöse aus ihrem Verkauf finanzieren weitere Kriege und Aufstände und führen so zu einem Teufelskreis, der die betroffenen Regionen verwüstet und verarmen lässt. Leider ist es bis heute nicht gelungen, „Blutdiamanten“ aus dem Handel zu eliminieren.
Di aman t
11
15.09.15 17:19
KOHLE
Eine Auswahl der berühmtesten Diamanten: 1. Großmogul, 2. &11. Regent, 3. & 5. Florentiner, 4. Stern des Südens, 6. Sancy, 7. Dresdner Grüner, 8. Koh-i-Noor (ursprüngliche Form), 9. Hope, 10. & 12. Koh-i-Noor (heutige Form)
10
5 0 Erd s c hä tze , d i e un s e r e We l t ve r ä n d e r t e n
50 Erdschaetze.indd 10-11
UNTER
DRUCK
Bei all seinen überragenden Qualitäten ist ein Diamant letztlich nichts anderes als „ein mittels Hochdruck verschönerter Kohleklumpen“, wie Henry Kissinger (geb. 1923) einst korrekt feststellte. Das chemische Symbol C weist darauf hin, dass es sich wie bei Kohle und Graphit auch bei Diamant um Kohlenstoff handelt – jedoch um veredelten Kohlenstoff, der tief unter der Erdoberfläche unter extrem hohem Druck entsteht. Vulkanische Eruptionen bringen diamanthaltiges Gestein dann an die Oberfläche, wo es während Jahrmillionen durch Wind- und Regenerosion über weite Gebiete verteilt wird. Ihre Härte und Durchsichtigkeit verdanken Diamanten der oktaedrischen kristallinen Struktur (man stelle sich zwei an ihrer Basis zusammengefügte Pyramiden vor). Zwar sind farblose Diamanten traditionell für Schmuck am wertvollsten, doch können chemische Unreinheiten ihnen verschiedene Farben verleihen, wobei die häufigsten gelb und braun, die seltensten blau, schwarz, rosa oder rot sind. In den letzten Jahren wurden an Auktionen die höchsten Preise für blaue und rosafarbene Steine erzielt. Die herkömmliche Maßeinheit für Diamanten ist das Karat, eine Einheit für Masse, die 0,2 Gramm (200 mg) entspricht. Ein Karat entspricht dem Gewicht eines Samens des Johannisbrotbaumes, mit denen Diamanten früher aufgewogen wurden. Dieses metrische Karat, das 1907 zum internationalen Standard erhoben wurde, ist in 100 „Punkte“ zu 2 mg unterteilt. Wegen ihrer charakteristischen Härte ließen sich Diamanten früher nur mit anderen Diamanten bearbeiten; heute gelingt dies auch mit speziellen Laserwerkzeugen. Bei der Herstellung eines Schmucksteins aus einem Rohdiamanten muss sichergestellt werden, dass Qualität, Größe und Farbe bestmöglich erhalten bleiben. Nach dem Spalten oder Zersägen des Steins entlang natürlicher Bruchstellen wird er beim Vorschliff
mittels eines Werkzeugdiamanten grob in Form gebracht. Anschließend erhält er durch sogenanntes Facettieren seine endgültige Gestalt und durch Polieren den typischen Glanz. Alte Steine wie der Koh-i-Noor können äußerlich wenig beeindruckend erscheinen, wenn der Schliff ihre Brillanz nicht voll zur Geltung zu bringen vermag. 1852 veranlasste Königin Victorias Prinzgemahl Albert den Neuschliff des Koh-i-Noor, wodurch seine Größe um mehr als 40 Prozent von 186 auf 105,602 Karat schrumpfte. Obwohl der Stein durch den Nachschliff massiv an Brillanz gewann, war Albert vom Resultat enttäuscht und ließ ihn auf einer Brosche für die Königin anbringen. Das größere Angebot an natürlichen Diamanten seit dem 19. Jahrhundert und die Entwicklung von Herstellungsverfahren für synthetische Diamanten und Imitate in Edelsteinqualität im 20. Jahrhundert haben den Seltenheitswert und damit auch Preise und Nachfrage nach den Steinen in neuerer Zeit reduziert. Im Jahr 2011 jedoch haben Astronomen einen außerirdischen Diamanten entdeckt, der auch den abgestumpftesten Sammler interessieren dürfte: 4000 Lichtjahre von uns entfernt schmückt dieser Edelstein die Milchstraße; er ist das Überbleibsel eines kollabierten Sterns und fünfmal so groß wie die Erde.
Makellos
Mikroskopische Ansicht eines unbearbeiteten natürlichen Diamanten mit wenigen Einschlüssen.
B LUT
UND
T RÄNEN
Schon seit jeher wird für edle Steine gekämpft und getötet, doch ist in den letzten Jahrzehnten eine neue Sorte Diamanten entstanden, die in Kriegsund Unruhegebieten abgebaut werden – sogenannte „Blutdiamanten“. Die Mehrheit von ihnen stammt aus afrikanischen Ländern wie Angola, Sierra Leone, der Demokratischen Republik Kongo oder Simbabwe. Die Erlöse aus ihrem Verkauf finanzieren weitere Kriege und Aufstände und führen so zu einem Teufelskreis, der die betroffenen Regionen verwüstet und verarmen lässt. Leider ist es bis heute nicht gelungen, „Blutdiamanten“ aus dem Handel zu eliminieren.
Di aman t
11
15.09.15 17:19
Kupfer
Aes cyprium
Merkmale: Metall Herkunft: Gediegen Kupfer und Kupfererze
Symbolschreibweise: Cu
INDUSTRIE
K U LT U R
GEWERBE
WISSENSCHAFT
D
ie Steinzeit dauerte 2,6 Millionen Jahre, doch nachdem der Mensch sich erstmals in dauerhaften Siedlungen niedergelassen hatte, begann er für die Herstellung seiner Werkzeuge, Waffen und Kunstgegenstände ein neues Material zu verwenden: Kupfer. Im Gegensatz zu Stein, den es überall in Hülle und Fülle gab, musste Kupfer abgebaut oder bei Händlern bezogen werden. Die Bearbeitung des Metalls brachte einen Stand von spezialisierten Kupferschmieden und eine Schicht von wohlhabenden und mächtigen Frauen und Männern hervor, die es sich leisten konnten, metallene Gegenstände in Auftrag zu geben und zu erwerben.
AUFTRITT ÖTZI Am 19. September 1991 waren zwei deutsche Bergwanderer auf einer hochalpinen Route im österreichisch-italienischen Grenzgebiet unterwegs, als sie in einer Felsmulde ein Stück abseits des markierten Pfades etwas entdeckten, das sie zunächst für den Müll früherer Besucher hiel-
Kaltgefor mt
Kaltschmieden war die früheste Bearbeitungstechnik für gediegen Kupfer. 12
5 0 Erd s c hä tze , d i e un s e r e We l t ve r ä n d e r t e n
50 Erdschaetze.indd 12-13
ten. Bei näherem Hinsehen erkannten sie einen menschlichen Kopf und Oberkörper, die aus dem Gletschereis ragten. Die Leiche war so gut erhalten, dass die Wanderer ebenso wie die Bergrettung und die Polizei annahmen, sie hätten es mit einem gewöhnlichen Bergunfall zu tun – einem verirrten Wanderer, der den Tücken der Bergwelt zum Opfer gefallen war. Erst nachdem der Leichnam aus dem Eis geborgen und in die Gerichtsmedizin im Tal verbracht worden war, wurde klar, dass die Leiche, die bald auf den Namen Ötzi getauft wurde (nach dem Fundort im Ötztal), der mumifizierte Körper eines Mannes war, der etwa 3300 v. Chr. in der Gegend gelebt hatte – in einer Periode der europäischen Vorgeschichte, die als Chalkolithikum oder Kupfersteinzeit bezeichnet wird. Das Chalkolithikum liegt zwischen dem Neolithikum („Jungsteinzeit“, ca. 9000 bis 7000 v. Chr.) und der Bronzezeit, die im Nahen Osten um 3300 v. Chr., in Europa ein Jahrtausend später begann. Archäologen halten das Chalkolithikum für die Epoche, in der sich menschliche Gesellschaften erstmals in Schichten aufspalten. Verglichen mit Stein war Kupfer schwieriger aufzutreiben und zu nutzen. Es musste von Fachkräften bearbeitet werden, die allein dank ihres Wissens zu Angehörigen der Oberschicht avancieren konnten oder ihre Erzeugnisse einer reichen und mächtigen Elite verkauften. Das Kupfer alleine spaltete die Gesellschaft nicht, doch verstärkte es entsprechende Tendenzen, die mit dem Aufkommen von Siedlungen ihren Anfang nahmen. Aus Ötzis Kleidung und Ausrüstung schließen Archäologen, dass er jemand von hohem sozialem Rang gewesen sein muss, vielleicht ein Stammesführer oder ein Kupferschmied. Typischerweise für seine Zeit trug er einen eleganten Dolch mit einer Feuersteinklinge aus Italien und ein Beil von 60 Zentimeter Länge mit einer gegossenen, 9,5 Zentimeter langen Kupferklinge. Damit war das Beil nicht nur eine furchterregende Waffe, sondern ermöglichte es auch, in weniger als einer halben Stunde einen Baum zu fällen.
Me t allde t ekt or
Möglicherweise war Ötzi auf Kupfersuche, als er den Tod im Eis fand.
Gehüt e t es Stüc k
Ötzis wertvollster Besitz war sein Kupferbeil – Werkzeug und furchterregende Waffe zugleich.
Kupf er
13
15.09.15 17:19
Kupfer
Aes cyprium
Merkmale: Metall Herkunft: Gediegen Kupfer und Kupfererze
Symbolschreibweise: Cu
INDUSTRIE
K U LT U R
GEWERBE
WISSENSCHAFT
D
ie Steinzeit dauerte 2,6 Millionen Jahre, doch nachdem der Mensch sich erstmals in dauerhaften Siedlungen niedergelassen hatte, begann er für die Herstellung seiner Werkzeuge, Waffen und Kunstgegenstände ein neues Material zu verwenden: Kupfer. Im Gegensatz zu Stein, den es überall in Hülle und Fülle gab, musste Kupfer abgebaut oder bei Händlern bezogen werden. Die Bearbeitung des Metalls brachte einen Stand von spezialisierten Kupferschmieden und eine Schicht von wohlhabenden und mächtigen Frauen und Männern hervor, die es sich leisten konnten, metallene Gegenstände in Auftrag zu geben und zu erwerben.
AUFTRITT ÖTZI Am 19. September 1991 waren zwei deutsche Bergwanderer auf einer hochalpinen Route im österreichisch-italienischen Grenzgebiet unterwegs, als sie in einer Felsmulde ein Stück abseits des markierten Pfades etwas entdeckten, das sie zunächst für den Müll früherer Besucher hiel-
Kaltgefor mt
Kaltschmieden war die früheste Bearbeitungstechnik für gediegen Kupfer. 12
5 0 Erd s c hä tze , d i e un s e r e We l t ve r ä n d e r t e n
50 Erdschaetze.indd 12-13
ten. Bei näherem Hinsehen erkannten sie einen menschlichen Kopf und Oberkörper, die aus dem Gletschereis ragten. Die Leiche war so gut erhalten, dass die Wanderer ebenso wie die Bergrettung und die Polizei annahmen, sie hätten es mit einem gewöhnlichen Bergunfall zu tun – einem verirrten Wanderer, der den Tücken der Bergwelt zum Opfer gefallen war. Erst nachdem der Leichnam aus dem Eis geborgen und in die Gerichtsmedizin im Tal verbracht worden war, wurde klar, dass die Leiche, die bald auf den Namen Ötzi getauft wurde (nach dem Fundort im Ötztal), der mumifizierte Körper eines Mannes war, der etwa 3300 v. Chr. in der Gegend gelebt hatte – in einer Periode der europäischen Vorgeschichte, die als Chalkolithikum oder Kupfersteinzeit bezeichnet wird. Das Chalkolithikum liegt zwischen dem Neolithikum („Jungsteinzeit“, ca. 9000 bis 7000 v. Chr.) und der Bronzezeit, die im Nahen Osten um 3300 v. Chr., in Europa ein Jahrtausend später begann. Archäologen halten das Chalkolithikum für die Epoche, in der sich menschliche Gesellschaften erstmals in Schichten aufspalten. Verglichen mit Stein war Kupfer schwieriger aufzutreiben und zu nutzen. Es musste von Fachkräften bearbeitet werden, die allein dank ihres Wissens zu Angehörigen der Oberschicht avancieren konnten oder ihre Erzeugnisse einer reichen und mächtigen Elite verkauften. Das Kupfer alleine spaltete die Gesellschaft nicht, doch verstärkte es entsprechende Tendenzen, die mit dem Aufkommen von Siedlungen ihren Anfang nahmen. Aus Ötzis Kleidung und Ausrüstung schließen Archäologen, dass er jemand von hohem sozialem Rang gewesen sein muss, vielleicht ein Stammesführer oder ein Kupferschmied. Typischerweise für seine Zeit trug er einen eleganten Dolch mit einer Feuersteinklinge aus Italien und ein Beil von 60 Zentimeter Länge mit einer gegossenen, 9,5 Zentimeter langen Kupferklinge. Damit war das Beil nicht nur eine furchterregende Waffe, sondern ermöglichte es auch, in weniger als einer halben Stunde einen Baum zu fällen.
Me t allde t ekt or
Möglicherweise war Ötzi auf Kupfersuche, als er den Tod im Eis fand.
Gehüt e t es Stüc k
Ötzis wertvollster Besitz war sein Kupferbeil – Werkzeug und furchterregende Waffe zugleich.
Kupf er
13
15.09.15 17:19
ZYPERN,
L ukrativ
In der Chino-Tagebaumine in New Mexico werden jährlich Tausende Tonnen Kupfer abgebaut.
14
5 0 Erd s c hä tze , d i e un s e r e We l t ve r ä n d e r t e n
50 Erdschaetze.indd 14-15
CUPRUM,
KUPFER
Im Altertum war die Insel Zypern einer der wichtigsten Orte des Kupferabbaus im Mittelmeerraum; von ihr stammt auch der lateinische Name des Metalls, aes Cyprium („zyprisches Metall“), später verkürzt zu cuprum, von dem sich die moderne Bezeichnung „Kupfer“ ableitet. Dafür, dass Kupfer zusammen mit Gold als erstes Metall überhaupt von Menschen abgebaut und bearbeitet wurde, gibt es verschiedene Gründe. Zum einen kommt es auf der Erde sehr häufig vor. Es ist das achthäufigste metallische Element in der Erdkruste und in vielen Erzgesteinen enthalten. Im Gegensatz zum Grau der meisten Metalle zeigt sich Kupfer in attraktiven rötlichen, gelben und orangefarbenen Tönen oder, wenn es korrodiert, im Grün der Kupferpatina. Schließlich findet man Kupfer auch in reiner Form im Boden als „gediegen Kupfer“. Ging man früher von der Annahme aus, die Kupferbearbeitung habe im Nahen Osten ihren Anfang genommen und sei dann nach Europa exportiert worden, so haben archäologische Funde mittlerweile gezeigt, dass die Bearbeitungsverfahren in Nahost und Europa, aber auch in anderen Weltregionen unabhängig voneinander entwickelt wurden. Waren die Vorkommen von gediegen Kupfer erschöpft, musste das Metall aus kupferhaltigen Erzen gewonnen werden. Die Region der Zentralalpen, in der Ötzi gefunden wurde, ist reich an Kupfererzen und war das Zentrum einer blühenden chalkolithischen Zivilisation. Laut einer These war Ötzi auf einer Erkundungstour nach Kupfererzen, als ihn der Tod ereilte. Die Kupfergewinnung aus Erzen ist eine sehr viel kompliziertere Angelegenheit als die Suche nach Kupfernuggets auf dem Boden. Wahrscheinlich machte man die Entdeckung, dass Gesteine Kupfer und andere metallische Elemente enthalten, als man farbige Mineralerze zerkleinerte und erhitzte, um sie als Pigmente und Glasuren für Töpferwaren zu verwenden. Nachdem die Kupfererze aus dem Boden geholt waren, wurden sie noch vor Ort in der Mine in Kohleöfen bei über 1000 Grad Celsius in mehreren Stufen verhüttet, um Verunreinigungen zu beseitigen und grobe Klumpen reinen Kupfers zu erhalten. Die Kupferstücke wurden anschließend zu den Siedlungen gebracht, wo sie weiterverarbeitet wurden oder direkt in den Handel kamen. Kupfer ist relativ weich und kann mit-
tels Kaltschmieden einfach zu kleinen Objekten wie Anstecknadeln oder Kügelchen verarbeitet werden; für größere Gegenstände eignet sich die Technik jedoch nicht, das Metall spaltet sich dabei. In einem ersten technologischen Entwicklungsschritt erhitzte man das Kupfer, um es besser bearbeiten zu können. Komplexere Objekte mussten jedoch im Gießverfahren hergestellt werden. Dazu wurden Kupferklumpen in Keramik- oder Metallgefäßen geschmolzen, K LEID AUS K UPFER dann in Gussformen aus Stein oder Lehm abgefüllt und mittels Kaltschmieden endbearbeitet. Die Klinge New Yorks Wahrzeichen, die 1886 von Ötzis Beil wurde auf exakt diese Weise gegossen eingeweihte Freiheitsstatue, ist die und die Schneide mittels Kaltschmieden geschärft. größte Kupferplastik der Welt. Das Werk des französischen Bildhauers Die gesellschaftlichen und kulturellen VeränderunFrédéric Bartholdi (1834–1904) gen, die die Metallzeit mit sich brachte, waren weitreibesaß ursprünglich eine Tragkonstchend. Gemeinschaften wurden dazu gezwungen, enruktion aus Eisenfachwerk, an der ger zusammenzuarbeiten als je zuvor. Im geistigen die Außenhülle aus Kupfer montiert Bereich förderte die Metallbearbeitung die war. Kupfer war ein für diesen Entwicklung von Vorläufern der Schrift, daZweck ideales Material, weil es widerstandsfähig gegen Korrosion mit Buch geführt werden konnte über Produrch Süß- und Meerwasser ist. Die duktion, Eigentumsverhältnisse und Handel. charakteristische grüne Farbe rührt Dazu setzte ein sozialer Spaltungsvon der Kupferpatina an der prozess ein, der in einer Teilung Oberfläche her, die im Kontakt mit der Gesellschaft in verschiedene Luft entsteht und das Metall vor Stände und Klassen resultierte: speweiterer Korrosion schützt. Die Statue wurde zwischen 1984 und zialisierte Handwerker und die 1986 aufwändig restauriert; dabei politische, gesellschaftliwurden das durchgerostete Eisenche und wirtschaftliche tragwerk durch rostfreien Stahl Elite auf der einen Seite, ersetzt und Reparaturen an der ihre Untergebenen auf der anKupferverkleidung vorgenommen. deren. Wie wir im nächsten Kapitel sehen werden, behielt Kupfer seine zentrale Rolle in der frühen Entwicklung der menschlichen Zivilisation noch länger bei, und zwar insbesondere als einer der Hauptbestandteile der ersten durch den Menschen hergestellten Legierung: Bronze.
F rau in Grün
Die typisch grüne Kupferpatina schützt Miss Liberty vor weiterer Korrosion. Kupf er
15
15.09.15 17:19
ZYPERN,
L ukrativ
In der Chino-Tagebaumine in New Mexico werden jährlich Tausende Tonnen Kupfer abgebaut.
14
5 0 Erd s c hä tze , d i e un s e r e We l t ve r ä n d e r t e n
50 Erdschaetze.indd 14-15
CUPRUM,
KUPFER
Im Altertum war die Insel Zypern einer der wichtigsten Orte des Kupferabbaus im Mittelmeerraum; von ihr stammt auch der lateinische Name des Metalls, aes Cyprium („zyprisches Metall“), später verkürzt zu cuprum, von dem sich die moderne Bezeichnung „Kupfer“ ableitet. Dafür, dass Kupfer zusammen mit Gold als erstes Metall überhaupt von Menschen abgebaut und bearbeitet wurde, gibt es verschiedene Gründe. Zum einen kommt es auf der Erde sehr häufig vor. Es ist das achthäufigste metallische Element in der Erdkruste und in vielen Erzgesteinen enthalten. Im Gegensatz zum Grau der meisten Metalle zeigt sich Kupfer in attraktiven rötlichen, gelben und orangefarbenen Tönen oder, wenn es korrodiert, im Grün der Kupferpatina. Schließlich findet man Kupfer auch in reiner Form im Boden als „gediegen Kupfer“. Ging man früher von der Annahme aus, die Kupferbearbeitung habe im Nahen Osten ihren Anfang genommen und sei dann nach Europa exportiert worden, so haben archäologische Funde mittlerweile gezeigt, dass die Bearbeitungsverfahren in Nahost und Europa, aber auch in anderen Weltregionen unabhängig voneinander entwickelt wurden. Waren die Vorkommen von gediegen Kupfer erschöpft, musste das Metall aus kupferhaltigen Erzen gewonnen werden. Die Region der Zentralalpen, in der Ötzi gefunden wurde, ist reich an Kupfererzen und war das Zentrum einer blühenden chalkolithischen Zivilisation. Laut einer These war Ötzi auf einer Erkundungstour nach Kupfererzen, als ihn der Tod ereilte. Die Kupfergewinnung aus Erzen ist eine sehr viel kompliziertere Angelegenheit als die Suche nach Kupfernuggets auf dem Boden. Wahrscheinlich machte man die Entdeckung, dass Gesteine Kupfer und andere metallische Elemente enthalten, als man farbige Mineralerze zerkleinerte und erhitzte, um sie als Pigmente und Glasuren für Töpferwaren zu verwenden. Nachdem die Kupfererze aus dem Boden geholt waren, wurden sie noch vor Ort in der Mine in Kohleöfen bei über 1000 Grad Celsius in mehreren Stufen verhüttet, um Verunreinigungen zu beseitigen und grobe Klumpen reinen Kupfers zu erhalten. Die Kupferstücke wurden anschließend zu den Siedlungen gebracht, wo sie weiterverarbeitet wurden oder direkt in den Handel kamen. Kupfer ist relativ weich und kann mit-
tels Kaltschmieden einfach zu kleinen Objekten wie Anstecknadeln oder Kügelchen verarbeitet werden; für größere Gegenstände eignet sich die Technik jedoch nicht, das Metall spaltet sich dabei. In einem ersten technologischen Entwicklungsschritt erhitzte man das Kupfer, um es besser bearbeiten zu können. Komplexere Objekte mussten jedoch im Gießverfahren hergestellt werden. Dazu wurden Kupferklumpen in Keramik- oder Metallgefäßen geschmolzen, K LEID AUS K UPFER dann in Gussformen aus Stein oder Lehm abgefüllt und mittels Kaltschmieden endbearbeitet. Die Klinge New Yorks Wahrzeichen, die 1886 von Ötzis Beil wurde auf exakt diese Weise gegossen eingeweihte Freiheitsstatue, ist die und die Schneide mittels Kaltschmieden geschärft. größte Kupferplastik der Welt. Das Werk des französischen Bildhauers Die gesellschaftlichen und kulturellen VeränderunFrédéric Bartholdi (1834–1904) gen, die die Metallzeit mit sich brachte, waren weitreibesaß ursprünglich eine Tragkonstchend. Gemeinschaften wurden dazu gezwungen, enruktion aus Eisenfachwerk, an der ger zusammenzuarbeiten als je zuvor. Im geistigen die Außenhülle aus Kupfer montiert Bereich förderte die Metallbearbeitung die war. Kupfer war ein für diesen Entwicklung von Vorläufern der Schrift, daZweck ideales Material, weil es widerstandsfähig gegen Korrosion mit Buch geführt werden konnte über Produrch Süß- und Meerwasser ist. Die duktion, Eigentumsverhältnisse und Handel. charakteristische grüne Farbe rührt Dazu setzte ein sozialer Spaltungsvon der Kupferpatina an der prozess ein, der in einer Teilung Oberfläche her, die im Kontakt mit der Gesellschaft in verschiedene Luft entsteht und das Metall vor Stände und Klassen resultierte: speweiterer Korrosion schützt. Die Statue wurde zwischen 1984 und zialisierte Handwerker und die 1986 aufwändig restauriert; dabei politische, gesellschaftliwurden das durchgerostete Eisenche und wirtschaftliche tragwerk durch rostfreien Stahl Elite auf der einen Seite, ersetzt und Reparaturen an der ihre Untergebenen auf der anKupferverkleidung vorgenommen. deren. Wie wir im nächsten Kapitel sehen werden, behielt Kupfer seine zentrale Rolle in der frühen Entwicklung der menschlichen Zivilisation noch länger bei, und zwar insbesondere als einer der Hauptbestandteile der ersten durch den Menschen hergestellten Legierung: Bronze.
F rau in Grün
Die typisch grüne Kupferpatina schützt Miss Liberty vor weiterer Korrosion. Kupf er
15
15.09.15 17:19
Register
Hapy (Gottheit) 23
Kaolin 90–3
Erechtheion (Athen) 108
Hatti (Türkei) 83, 84
Kapoor, Anish 186
Haviland, William 179
Karl der Große 30
Henry VIII, König von England 25
Katalysator 141
F
Bernstein 34–7
D
Fairbank, John 159
Heraklius, Kaiser 52, 53
Katharinenpalast 36
A-Bombe 148–9
Berti, Gasparo 101
Darius I, König von Persion 39
Faulds, Henry 65
Herodot 47, 116
Kennedy, John F. 199
Agincourt, Schlacht von 182–6
A
Bessemer, Henry 187
Darius III, König von Persien 38
Fermi, Enrico 202–3
Héroult, Paul 28
Kerosin 131
Akropolis (Athen) 106–9
Bierce, Ambrose 48
Darwin, Charles 51
Feuerstein 176–81
Hesiod 16, 17
Kingston Fossil Plant (USA) 68
Aktinolit
Hetepheres I, Königin von
Kirk, John 124
Billis, Alan 118
Davy, Humphry 27, 215
Ford, Henry 132, 133, 134
Alabaster 22–3
Bimsstein 192, 193
Deutschritter 37
Fowlers Lösung 51
Alaun 24–5
französisch-preussische
31
Blake, William 66, 70, 161
Diamant 8–11
Albert, Prinz 11
Blei 142–5
Dickens, Charles 80
Alexander der Große 38, 40, 47
Kriege 168 Freiheitsstatue (New York) 15, 84
Ägypten 23
Klaproth, Martin 200
Hippokrates 96
Klimawandel 128–30
Hiroshima 148, 202, 204–7
Knochenporzellan 93
Hitler, Adolf 94, 130, 204, 206
Koh-i-Noor Diamant 9, 11
Höhlenmalereien 127
Kohle 66–71
Bleistift 95
Diodorus Siculus 191
Alexander III, Papst 30
Blombos Cave (Südafrika) 127
Dionysos (Gottheit) 153
Alexander VI, Papst 50
Blumenkriege (Kriege der
Djenné, Moschee von (Mali) 47
G
Homer 20
Kolumbus, Christoph 56, 59
Dolní Vestonice (Tschechische
Gagarin, Juri 199
Hoover, Herbert 149
Konquistadoren 58–9, 60, 62–3,
Almadén (Spanien) 103 Aluminium 26–9 Amethyst 153 Amosit 31
Mexica) 123
Galileo Galilei 101, 163
Horus, Söhne von 22–3
Borgia, Lucrezia 50
Drews, Robert 21
Galvani, Luigi 216
Hubbert-Kurve 135
Kopalharz 35
Borgia, Cesare 50
Republik) 44, 45
87–8, 120
Böttger, Johann 90–1
Duamutef (Gottheit) 23
Gandhi, Mahatma 170, 173–5
Hubbert, M. King 130
Koralle 72–3
Anthophyllit 31
Brecht, Bertold 130
Duncan, Richard 134–5
Gaoling 90–3
Huitzilopochtli (Göttheit) 122
Kreationismus 176–7
Aqua Tofana 50
Bronze 16–21
DuPont (USA) 145
Gassner, Carl 217
Hundertjähriger Krieg 182–6
Kreide 64–5
Arsen 48–51
Bronzezeit 13, 16, 18–20, 20, 21
Dyck, Anthony van 110
Geber (Abu Musa Jabir ibn
Huntington, Samuel 159
Kreuzritter 36–7
Asbest 30–3
bronzezeitlicher Kollaps 21, 82–5,
Hyatt, John und Isaiah 77
Krokydolith 31
E
Gibbon, Edward 142–3
Hypokaustum 71
Kupfer 12–15, 19
Buchwald, Art 29
Eburneus 74–9
Gips 64, 96–9
Burton, Richard 113
Edison, Thomas 215
Gipsbinde 96–9, 217
I
L
Edward VII, König von England 9
Glas 158–63
Imsety (Gottheit) 23
La Brea Asphaltquelle (Los
Glockenmetall 21
Inka 60, 62, 88, 140
Glühbirne 214–15
Inuit 86
Asphalt 52–5 Asscher, Joseph 9 Athen 38, 39, 41–3, 106–9
87, 100
Atombombe 148–9
Hayyan) 48
Attila der Hunnenkönig 38
C
Eiffelturm 84
Augustus II, der Starke 90
Calder, Alexander 103
Einstein, Albert 149, 154, 202,
Azteken (Mexica) 59–62, 87–8, 120–5, 140
B
220
Epsom-Salz 195
Çatalhöyük (Türkei) 18, 125
204
Gogh, Vincent van 95
Angeles) 53 La Cantarella 50 Langer Mann von Wilmington
Cerne Abbas Giant 65
Eisen 82–9
Gold 56–63
J
Chalcolithikum 13–15
Eisenzeit 20
Goodwin, Jill 25
Jablonsky, David 183
Lawes, Sir John Bennett 139
(GB) 65
Charles I, König von England 111
El Dorado 59
Griechisches Feuer 54–5, 131
Jade 208–13
Lebensmittelkonservierung 190
Babel, Turm von 46
Clark, Claudia 157
Elektrolyte 172
Guerra del Pacifico 168
Jadeit 208, 210, 212–13
Leeuwenhoek, Antoine van 163
Bach, Johann Sebastian 74
Gutenberg, Johannes 144
Jahan, Shah 107
Lehm 44–7
Jason und das goldene Fließ 57
Liebig, Justus von 138
Coolidge, William 215
Elfenbein 74–9
Bacon, Sir Francis 34
Cooney, Jess 127
Elgin Murmeln 106–9
Barsanti, Eugenio 133
Cortés, Hernán 59, 123–5
Elizabeth II, Königin von
Bartholdi, Frédéric 15
Cuauhtémoc 125
Batterien 216–17
England 9
H Hahn, Otto 203
K
Lindbergh, Charles 6 Louis XV, König von Frankreich 8
Cullinan Diamant 8–9
Enghag, Per 137
Haigh, John 194
Kalium 104–5
Łukasiewicz, Ignacy 131
Becquerel, Antoine 154, 202
Curie, Marie 154–5, 202
Entrecolles, Vater Xavier d’ 92,
Hall, Charles 28
Kalkstein 64–5
Lundström, Johan Edvard und
Beethoven, Ludwig van 74
Curie, Pierre 155, 202
Hannibal 75, 191
Kallinikos 54
5 0 Erd s c hä tze , d i e un s e r e We l t ve r ä n d e r t e n
50 Erdschaetze.indd 220-221
93
Carl Frans 137
Regi ster
221
15.09.15 17:22
Register
Hapy (Gottheit) 23
Kaolin 90–3
Erechtheion (Athen) 108
Hatti (Türkei) 83, 84
Kapoor, Anish 186
Haviland, William 179
Karl der Große 30
Henry VIII, König von England 25
Katalysator 141
F
Bernstein 34–7
D
Fairbank, John 159
Heraklius, Kaiser 52, 53
Katharinenpalast 36
A-Bombe 148–9
Berti, Gasparo 101
Darius I, König von Persion 39
Faulds, Henry 65
Herodot 47, 116
Kennedy, John F. 199
Agincourt, Schlacht von 182–6
A
Bessemer, Henry 187
Darius III, König von Persien 38
Fermi, Enrico 202–3
Héroult, Paul 28
Kerosin 131
Akropolis (Athen) 106–9
Bierce, Ambrose 48
Darwin, Charles 51
Feuerstein 176–81
Hesiod 16, 17
Kingston Fossil Plant (USA) 68
Aktinolit
Hetepheres I, Königin von
Kirk, John 124
Billis, Alan 118
Davy, Humphry 27, 215
Ford, Henry 132, 133, 134
Alabaster 22–3
Bimsstein 192, 193
Deutschritter 37
Fowlers Lösung 51
Alaun 24–5
französisch-preussische
31
Blake, William 66, 70, 161
Diamant 8–11
Albert, Prinz 11
Blei 142–5
Dickens, Charles 80
Alexander der Große 38, 40, 47
Kriege 168 Freiheitsstatue (New York) 15, 84
Ägypten 23
Klaproth, Martin 200
Hippokrates 96
Klimawandel 128–30
Hiroshima 148, 202, 204–7
Knochenporzellan 93
Hitler, Adolf 94, 130, 204, 206
Koh-i-Noor Diamant 9, 11
Höhlenmalereien 127
Kohle 66–71
Bleistift 95
Diodorus Siculus 191
Alexander III, Papst 30
Blombos Cave (Südafrika) 127
Dionysos (Gottheit) 153
Alexander VI, Papst 50
Blumenkriege (Kriege der
Djenné, Moschee von (Mali) 47
G
Homer 20
Kolumbus, Christoph 56, 59
Dolní Vestonice (Tschechische
Gagarin, Juri 199
Hoover, Herbert 149
Konquistadoren 58–9, 60, 62–3,
Almadén (Spanien) 103 Aluminium 26–9 Amethyst 153 Amosit 31
Mexica) 123
Galileo Galilei 101, 163
Horus, Söhne von 22–3
Borgia, Lucrezia 50
Drews, Robert 21
Galvani, Luigi 216
Hubbert-Kurve 135
Kopalharz 35
Borgia, Cesare 50
Republik) 44, 45
87–8, 120
Böttger, Johann 90–1
Duamutef (Gottheit) 23
Gandhi, Mahatma 170, 173–5
Hubbert, M. King 130
Koralle 72–3
Anthophyllit 31
Brecht, Bertold 130
Duncan, Richard 134–5
Gaoling 90–3
Huitzilopochtli (Göttheit) 122
Kreationismus 176–7
Aqua Tofana 50
Bronze 16–21
DuPont (USA) 145
Gassner, Carl 217
Hundertjähriger Krieg 182–6
Kreide 64–5
Arsen 48–51
Bronzezeit 13, 16, 18–20, 20, 21
Dyck, Anthony van 110
Geber (Abu Musa Jabir ibn
Huntington, Samuel 159
Kreuzritter 36–7
Asbest 30–3
bronzezeitlicher Kollaps 21, 82–5,
Hyatt, John und Isaiah 77
Krokydolith 31
E
Gibbon, Edward 142–3
Hypokaustum 71
Kupfer 12–15, 19
Buchwald, Art 29
Eburneus 74–9
Gips 64, 96–9
Burton, Richard 113
Edison, Thomas 215
Gipsbinde 96–9, 217
I
L
Edward VII, König von England 9
Glas 158–63
Imsety (Gottheit) 23
La Brea Asphaltquelle (Los
Glockenmetall 21
Inka 60, 62, 88, 140
Glühbirne 214–15
Inuit 86
Asphalt 52–5 Asscher, Joseph 9 Athen 38, 39, 41–3, 106–9
87, 100
Atombombe 148–9
Hayyan) 48
Attila der Hunnenkönig 38
C
Eiffelturm 84
Augustus II, der Starke 90
Calder, Alexander 103
Einstein, Albert 149, 154, 202,
Azteken (Mexica) 59–62, 87–8, 120–5, 140
B
220
Epsom-Salz 195
Çatalhöyük (Türkei) 18, 125
204
Gogh, Vincent van 95
Angeles) 53 La Cantarella 50 Langer Mann von Wilmington
Cerne Abbas Giant 65
Eisen 82–9
Gold 56–63
J
Chalcolithikum 13–15
Eisenzeit 20
Goodwin, Jill 25
Jablonsky, David 183
Lawes, Sir John Bennett 139
(GB) 65
Charles I, König von England 111
El Dorado 59
Griechisches Feuer 54–5, 131
Jade 208–13
Lebensmittelkonservierung 190
Babel, Turm von 46
Clark, Claudia 157
Elektrolyte 172
Guerra del Pacifico 168
Jadeit 208, 210, 212–13
Leeuwenhoek, Antoine van 163
Bach, Johann Sebastian 74
Gutenberg, Johannes 144
Jahan, Shah 107
Lehm 44–7
Jason und das goldene Fließ 57
Liebig, Justus von 138
Coolidge, William 215
Elfenbein 74–9
Bacon, Sir Francis 34
Cooney, Jess 127
Elgin Murmeln 106–9
Barsanti, Eugenio 133
Cortés, Hernán 59, 123–5
Elizabeth II, Königin von
Bartholdi, Frédéric 15
Cuauhtémoc 125
Batterien 216–17
England 9
H Hahn, Otto 203
K
Lindbergh, Charles 6 Louis XV, König von Frankreich 8
Cullinan Diamant 8–9
Enghag, Per 137
Haigh, John 194
Kalium 104–5
Łukasiewicz, Ignacy 131
Becquerel, Antoine 154, 202
Curie, Marie 154–5, 202
Entrecolles, Vater Xavier d’ 92,
Hall, Charles 28
Kalkstein 64–5
Lundström, Johan Edvard und
Beethoven, Ludwig van 74
Curie, Pierre 155, 202
Hannibal 75, 191
Kallinikos 54
5 0 Erd s c hä tze , d i e un s e r e We l t ve r ä n d e r t e n
50 Erdschaetze.indd 220-221
93
Carl Frans 137
Regi ster
221
15.09.15 17:22
M
Nevin, Rick 145
Porzellan 90–3
Shakespeare, William 182
Timur (Tamerlan) 171
W
Macfarlane, Allan 159, 163
Newton, Isaac 103
Pounamu 209
Sharer, Robert 212
Titan 198–201
Washington Monument 28
Pratchett, Terry 63
Silber 38–43
Titandioxid 200–1
Washington, George 76
Prescott, William 124
Silliman, Benjamin 131
Tlaloc (Gottheit) 122, 123
Wells, Frederick 8
Prester, John 30
Soda 114–19
Tofana, Giulia 50
West, Mae 9
spanisch-amerikanischer Krieg 168
Tofu 97
White Sands National Monument
Manhattan Project 148, 202, 204 Maquahuitl 124
O
Marble Arch, London 109
Obsidian 120–5
Marcus, Siegfried 133
Ocker 126–7
Maria Theresa, Königin von
Oersted, Hans Christian 27
Q
spanische Armada (1588) 94–5
Töpferei 44–5
Oldowan Werkzeuge 152, 179
Qebhsenuef (Gottheit) 22–3
Spode, Josiah 93
Torricelli, Evangelista 101
Wilson, Arthur 141
Olduvai Theorie 134–5
qi 101, 161
Stahl 182–7
Totes Meer 171
Wolfram 214–15
Oppenheimer, J. Robert 148, 149
Qin Shi Huang, Kaiser 100, 101,
Steinzeit 178–81
Traxler, Loa 212
Frankreich 113 Marie-Antionette, Königin von Frankreich 8 Marmor 106–9
Oriskany, USS 73
Stimola, Aubrey 193
Tremolit 31
X
Martin, Gerry 159, 163
Ostindien Kompanie 171–2
Quarz 152–3
Strahlung 112
Tschirnhaus, Ehrenfried von 90–1
Xerxes I 40, 42
Mary I, Königin von England 113
Ötzi 13–14, 15
Quecksilber 100–3
Strassmann, Friedrich 203
Tutenchamun, Pharao 36, 114,
Masefield, John 75
102–3
Quetzalcoatl (Gottheit) 122
Matteucci, Felice 133
P
Maya 60, 87–8, 121, 140, 180–1,
Pakal, K’inich Janaab’ 213
R
208–13
222
(USA) 98
T
116, 119
Y Yamaha 78
Taj Mahal 107
U
Yi, Marquis 18
Palissy, Bernard 93
Radium 154–7
Talk 196–7
Uffi ngton White Horse (GB) 65
Young, Graham 179
Mercouri, Melina 106
Pantheon (Rom) 150–1
Ramses I, Pharao 115
Tamerlan (Timur) 171
Ugarit (Syrien) 82
Yuchanyan Höhle, Hunan Provinz,
Messing 21
Parkes, Alexander 77
Ramses II, Pharao 116, 117
Taylor, Elizabeth 113
Meter, Ursprünge des 140
Parthenon (Athen) 107–9
Rohan, Kardinal von 8
Teleskop 163
Uran 202–7
Michelangelo 108
Partington, James 166
Romulus Augustus, Kaiser 52, 142
Tempel der Inschriften (Maya) 213
Ussher, Bischof James 176
Midgley, Thomas Jr. 144–5
Pasch, Gustav 137
Röntgen, Wilhelm 155, 202
Tempelritter 37
Mikroskop 163
Peary, Robert 86
Roosevelt, Franklin D. 204
Tezcatlipoca (Gottheit) 122, 123
V
Minamata-Krankheit 102
Perikles 43, 106
Rosa, Greg 201
Thayer, W. 191
Victoria, Queen 9
Zikkurate 46–7
Mohammed 52
Perlen 110–13
Rüstung 19, 184–5
Themistokles 42
Vitrolöl 193
Zink 216–17
Moctezuma II 124
Perlmutt 110–13
Rutherford, Ernest 154
Thomsen, Christian 20
Volta, Alessandro 216
Zinn 17–18, 19, 188–91
Morosini, Francesco 109
Perry, Commodore Matthew 146
Voyager I 147
Zivilisationen des Industales 197
Perserkriege 38–43
S
Thot (Gottheit) 22, 117
Mozart, Wolfgang Amadeus 74 Mumifi kation 22–3, 114–19
Petroleum 128–35
Saltpeter 164–9
Münzen 17, 20, 38, 40, 57
Phelan & Collander 77
Salz 170–5
Murray, Montague 33
Phidias 79, 109
Sand 158–63
Mussolini, Benito 204
Philip II, König von
saurer Regen 194–5
N
phönizische Händler 188–9, 191
Scheeles Grün 49, 51
Nagasaki 148–9, 202, 207
Phosphor 136–9
Schiefer 80–1
Napoleon I, Kaiser 37, 49, 62, 94
Phosphorkiefer 138
Schießpulver 165–9
Napoleon III, Kaiser 28, 113
Platin 140–1
Schreibsysteme 15, 20, 60
Nash, John 109
Plinius der Ältere 30, 33, 162
Schwefel 192–5
Nauru 139
Plutonium 146–9
Schwert 19, 86, 185, 186–7
Polonium 154, 155
Seife 104–5
Pompadour, Madame de 130
Seti I 23
Spanien 94, 113
5 0 Erd s c hä tze , d i e un s e r e We l t ve r ä n d e r t e n
50 Erdschaetze.indd 222-223
Tikal (Guatemala) 211, 212
“Undark” (Farbe) 157
China 44–5 Yusupov, Felix 113
Z Zelluloid 77
Zoroastrianismus 41
Saville-Kent, William 112
Regi ster
223
15.09.15 17:22
M
Nevin, Rick 145
Porzellan 90–3
Shakespeare, William 182
Timur (Tamerlan) 171
W
Macfarlane, Allan 159, 163
Newton, Isaac 103
Pounamu 209
Sharer, Robert 212
Titan 198–201
Washington Monument 28
Pratchett, Terry 63
Silber 38–43
Titandioxid 200–1
Washington, George 76
Prescott, William 124
Silliman, Benjamin 131
Tlaloc (Gottheit) 122, 123
Wells, Frederick 8
Prester, John 30
Soda 114–19
Tofana, Giulia 50
West, Mae 9
spanisch-amerikanischer Krieg 168
Tofu 97
White Sands National Monument
Manhattan Project 148, 202, 204 Maquahuitl 124
O
Marble Arch, London 109
Obsidian 120–5
Marcus, Siegfried 133
Ocker 126–7
Maria Theresa, Königin von
Oersted, Hans Christian 27
Q
spanische Armada (1588) 94–5
Töpferei 44–5
Oldowan Werkzeuge 152, 179
Qebhsenuef (Gottheit) 22–3
Spode, Josiah 93
Torricelli, Evangelista 101
Wilson, Arthur 141
Olduvai Theorie 134–5
qi 101, 161
Stahl 182–7
Totes Meer 171
Wolfram 214–15
Oppenheimer, J. Robert 148, 149
Qin Shi Huang, Kaiser 100, 101,
Steinzeit 178–81
Traxler, Loa 212
Frankreich 113 Marie-Antionette, Königin von Frankreich 8 Marmor 106–9
Oriskany, USS 73
Stimola, Aubrey 193
Tremolit 31
X
Martin, Gerry 159, 163
Ostindien Kompanie 171–2
Quarz 152–3
Strahlung 112
Tschirnhaus, Ehrenfried von 90–1
Xerxes I 40, 42
Mary I, Königin von England 113
Ötzi 13–14, 15
Quecksilber 100–3
Strassmann, Friedrich 203
Tutenchamun, Pharao 36, 114,
Masefield, John 75
102–3
Quetzalcoatl (Gottheit) 122
Matteucci, Felice 133
P
Maya 60, 87–8, 121, 140, 180–1,
Pakal, K’inich Janaab’ 213
R
208–13
222
(USA) 98
T
116, 119
Y Yamaha 78
Taj Mahal 107
U
Yi, Marquis 18
Palissy, Bernard 93
Radium 154–7
Talk 196–7
Uffi ngton White Horse (GB) 65
Young, Graham 179
Mercouri, Melina 106
Pantheon (Rom) 150–1
Ramses I, Pharao 115
Tamerlan (Timur) 171
Ugarit (Syrien) 82
Yuchanyan Höhle, Hunan Provinz,
Messing 21
Parkes, Alexander 77
Ramses II, Pharao 116, 117
Taylor, Elizabeth 113
Meter, Ursprünge des 140
Parthenon (Athen) 107–9
Rohan, Kardinal von 8
Teleskop 163
Uran 202–7
Michelangelo 108
Partington, James 166
Romulus Augustus, Kaiser 52, 142
Tempel der Inschriften (Maya) 213
Ussher, Bischof James 176
Midgley, Thomas Jr. 144–5
Pasch, Gustav 137
Röntgen, Wilhelm 155, 202
Tempelritter 37
Mikroskop 163
Peary, Robert 86
Roosevelt, Franklin D. 204
Tezcatlipoca (Gottheit) 122, 123
V
Minamata-Krankheit 102
Perikles 43, 106
Rosa, Greg 201
Thayer, W. 191
Victoria, Queen 9
Zikkurate 46–7
Mohammed 52
Perlen 110–13
Rüstung 19, 184–5
Themistokles 42
Vitrolöl 193
Zink 216–17
Moctezuma II 124
Perlmutt 110–13
Rutherford, Ernest 154
Thomsen, Christian 20
Volta, Alessandro 216
Zinn 17–18, 19, 188–91
Morosini, Francesco 109
Perry, Commodore Matthew 146
Voyager I 147
Zivilisationen des Industales 197
Perserkriege 38–43
S
Thot (Gottheit) 22, 117
Mozart, Wolfgang Amadeus 74 Mumifi kation 22–3, 114–19
Petroleum 128–35
Saltpeter 164–9
Münzen 17, 20, 38, 40, 57
Phelan & Collander 77
Salz 170–5
Murray, Montague 33
Phidias 79, 109
Sand 158–63
Mussolini, Benito 204
Philip II, König von
saurer Regen 194–5
N
phönizische Händler 188–9, 191
Scheeles Grün 49, 51
Nagasaki 148–9, 202, 207
Phosphor 136–9
Schiefer 80–1
Napoleon I, Kaiser 37, 49, 62, 94
Phosphorkiefer 138
Schießpulver 165–9
Napoleon III, Kaiser 28, 113
Platin 140–1
Schreibsysteme 15, 20, 60
Nash, John 109
Plinius der Ältere 30, 33, 162
Schwefel 192–5
Nauru 139
Plutonium 146–9
Schwert 19, 86, 185, 186–7
Polonium 154, 155
Seife 104–5
Pompadour, Madame de 130
Seti I 23
Spanien 94, 113
5 0 Erd s c hä tze , d i e un s e r e We l t ve r ä n d e r t e n
50 Erdschaetze.indd 222-223
Tikal (Guatemala) 211, 212
“Undark” (Farbe) 157
China 44–5 Yusupov, Felix 113
Z Zelluloid 77
Zoroastrianismus 41
Saville-Kent, William 112
Regi ster
223
15.09.15 17:22