Für die Wirtschaft 8-2025

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IMPULSE für ein wettbewerbsfähiges Südtirol

Seiten 6-7

Neue WIFO-Studie zum Südtiroler Einzelhandel

Seiten 2-3-4

Frau in der Wirtschaft: Veronika Mahlknecht

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„Um als Einzelhandelsunternehmen weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es wichtig, die Digitalisierung und Automatisierung gezielt voranzutreiben. Alle Einzelhändler/ innen sollten ein Mindestmaß an Online-Präsenz aufweisen und bei den Prozessen - von der Bestellung über die Lieferung bis hin zur Bezahlung - verstärkt auch weitere digitale Instrumente nutzen.“

Michl Ebner

Präsident der Handelskammer Bozen

„Die WIFO-Studie basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie einer repräsentativen Befragung von 570 Südtiroler Einzelhändler/innen im Herbst 2024. Sie zeigt, dass sich der Einzelhandel in vielen Bereichen verbessert hat. Auch die sehr positiven Rezensionen der Kund/ innen, insbesondere für die fachkundige und freundliche Beratung, sprechen eine deutliche Sprache.“

Alfred Aberer

Generalsekretär der Handelskammer Bozen

Die Herausforderungen im Südtiroler Einzelhandel

Südtirols Einzelhandel steht vor tiefgreifenden Veränderungen: Digitalisierung, Fachkräftemangel, Unternehmensnachfolge und Nachhaltigkeit prägen die Zukunft. Eine aktuelle Studie des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen zeigt, wie gut die Einzelhändler/innen auf diese Herausforderungen vorbereitet sind.

Im Jahr 2024 wurden in Südtirol insgesamt 4.580 Einzelhandelsgeschäfte mit einer Verkaufsfläche von 719.308 m² gezählt. Trotz eines leichten Rückgangs bei der Anzahl der Geschäfte sind in den letzten zehn Jahren die Verkaufsflächen gewachsen und die Nahversorgung ist in fast allen Gemeinden gewährleistet. Eine Besonderheit des Südtiroler Einzelhandels ist die enge Verknüpfung mit dem Tourismus. So generiert jeder dritte Betrieb über 40 Prozent seiner Einnahmen durch die Ausgaben touristischer Gäste.

Digitalisierung

Die Digitalisierung hat im Südtiroler Einzelhandel in den letzten fünf Jahren spürbare Fortschritte gemacht: Drei Viertel der Händler/ innen haben einen Google-MyBusiness Eintrag, knapp 70 Prozent nutzen soziale Medien und mehr als 60 Prozent verfügen über eine eigene Webseite. Nur knapp

jedes fünfte Unternehmen betreibt derzeit einen Online-Shop. Viele Händler/innen verwenden zwar auch digitale Tools zur Buchhaltung und Bestellverwaltung, der Einsatz von fortschrittlichen Technologien wie Künstlicher Intelligenz ist aber noch sehr begrenzt. Der Digitalisierungsgrad ist bei den größeren Händler/innen ins-

gesamt deutlich höher als bei den kleineren Betrieben.

Mitarbeitersuche und -bindung

Weitere Herausforderungen gibt es bei der Mitarbeitersuche und -bindung. Persönliche Kontakte sind nach wie vor das wichtigs-

Anzahl der Geschäfte (a) je 1.000 Einwohner - 2024

(a) Einzelhandel mit festem Standort als Haupttätigkeit

Quelle: Infocamere (TradeView), Astat; Ausarbeitung WIFO

Die Nahversorgung ist in fast allen Gemeinden gewährleistet, wobei es in Südtirol insgesamt 4.580 Einzelhandelsgeschäfte gibt (Stand: 2024).

Im Herbst 2024 wurden für die Studie 569 Südtiroler Einzelhändler/innen befragt.

Damit der Einzelhandel auch zukünftig wettbewerbsfähig bleibt, gilt es laut Studie viele Herausforderungen anzugehen.

te Rekrutierungsinstrument, soziale Medien gewinnen aber zunehmend an Bedeutung. Um für ihre Mitarbeiter/innen attraktiv zu sein, setzen die Betriebe vor allem auf flexible Arbeitszeitmodelle wie Teilzeit (65,6 Prozent) und übertarifliche Löhne (50,7 Prozent). Ausbaufähig sind hingegen die Weiterbildungsangebote und Karrierechancen.

Nachfolge

In Bezug auf die Unternehmensnachfolge besteht großer Handlungsbedarf: Ein beträchtlicher Anteil der Geschäftsinhaber/innen sieht noch keinen Anlass, sich mit diesem Thema zu beschäftig-

ten. Fast 20 Prozent der Betriebe drohen bei Ausscheiden der Inhaberin oder des Inhabers zu schließen, was zum Teil auf die schwierige Nachfolgesuche, aber auch auf die mangelnde Rentabilität und unklare wirtschaftliche Perspektiven zurückzuführen ist.

Nachhaltigkeit

In puncto Nachhaltigkeit setzen viele Einzelhändler/innen bereits auf energieeffiziente und automatisierte Systeme. Häufig werden umweltfreundliche Dienstleistungen wie Reparatur- und Wartungsservices, Warenverleih und der Verkauf gebrauchter Produkte angeboten. Ein Großteil der

„Nutzen Sie folgende Instrumente für Ihre Online-Präsenz?"

Verteilung der Einzelhändler in Prozent

Ja Nein, ist aber geplant Nein, da nicht relevant/sinnvoll Kenne ich nicht

Google-My-Business-Eintrag

Präsenz in sozialen Medien

Eigene Webseite

Quelle: WIFO (eigene Erhebung)

2025 WIFO

Drei Viertel der Händler/innen haben einen Google-My-Business Eintrag, knapp 70 Prozent nutzen soziale Medien und mehr als 60 Prozent verfügen über eine eigene Webseite.

Lebensmittelhändler/innen versucht Lebensmittelabfälle zu reduzieren und fördert Bio-, Fairtradeund regionale Produkte.

Schlussfolgerungen

Zusammenfassend zeigt sich, dass sich der Südtiroler Einzelhandel in den letzten 10 Jahren sehr gut gehalten hat. Und auch in Zukunft ist nicht von einem oft kolportierten Ladensterben auszugehen. Dafür sprechen auch die sehr positiven Rezensionen der Kund/innen im Internet, insbesondere für die fachkundige und freundliche Beratung, die aufzeigen, dass der stationäre Handel weiterhin seine Vorteile gegenüber dem reinen Online-Handel ausspielen kann. Darüber hinaus ist der Einzelhandel eine unverzichtbare Infrastruktur für die tägliche Nahversorgung.

Wettbewerbsfähig bleiben

Damit die Einzelhändler/innen auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben können, gilt es viele Herausforderungen anzugehen. In der Infobox auf dieser Seite finden sich die Handlungsempfehlungen, die das WIFO hierzu ausgearbeitet hat.

Die Studie „Zwischen Digitalisierung und Kundennähe: Die Herausforderungen im Südtiroler Einzelhandel“ liegt in der Handelskammer Bozen in gedruckter Form auf und steht auf der Website www.wifo.bz.it/studien zum Download bereit.

INFO

WIFO – Wirtschaftsforschung Tel. 0471 945 718 wifo@handelskammer.bz.it www.wifo.bz.it

Handlungsempfehlungen:

- Digitalisierung und Automatisierung forcieren: Alle Händler/innen müssen ein Mindestmaß an Online-Präsenz aufweisen. Auch andere digitale Instrumente - von der Bestellung, über die Lieferung bis hin zur Bezahlung - sind viel stärker zu nutzen als bisher.

- Noch attraktiver für Mitarbeiter/innen werden: Für die Zukunft ist es notwendig, noch flexiblere Arbeitszeitmodelle anzubieten. Vor allem aber sollte verstärkt in die Weiterbildung investiert werden und es sollten vermehrt Praktika und Lehrstellen angeboten werden.

- Für rechtzeitige Nachfolge sensibilisieren: Südtirols Einzelhändler/innen müssen sich rechtzeitiger mit der Nachfolgeregelung auseinandersetzen und dabei auch Alternativen der familienexternen Nachfolge verstärkt in Betracht ziehen.

- Nachhaltigkeit ausbauen: Die bisherigen Umweltdienstleistungen sind weiter auszubauen. In Zukunft ist es darüber hinaus besonders wichtig, regionale Kreisläufe in Kooperation mit lokalen Unternehmen zu stärken.

- Nahversorgung sichern: Die Südtiroler Landesverwaltung ist, in Zusammenarbeit mit den lokalen Körperschaften, gefordert die Nahversorgung in Südtirol weiterhin zu unterstützen.

Südtiroler Einzelhandel

Die Digitalisierung und ein verändertes Kaufverhalten erfordern einen Wandel.

Geschäfte

Südtirols Einzelhandel sichert eine flächendeckende Nahversorgung.

Digitalisierung

Das veränderte Konsumverhalten erfordert eine Anpassung der digitalen Instrumente.

Bedeutung des Tourismus

Jedes dritte Einzelhandelsgeschäft erwirtschaftet mehr als 40 % seines Umsatzes mit Tourist/innen.

Kundenverwaltung mit CRM 12,7%

ERP-System 6,9%

Robotertechnologie 2,8%

Nachfolge

Rund die Hälfte der Händler/innen hat die Nachfolge noch nicht geregelt.

Verteilung der 50+ jährigen Händler/innen in % Nutzung der Instrumente in %

Ja, es wird nach einem/einer Nachfolger/in gesucht

Ja, es gibt bereits eine/n Nachfolger/in außerhalb der Familie

Ja, es gibt bereits eine/n Nachfolger/in innerhalb der Familie

Umsatz mit Tourist/innen

Verteilung der Einzelhandelsgeschäfte in %

Online-Präsenz

In den letzten 5 Jahren hat sich die Online-Präsenz deutlich verbessert.

Einzelhandelsgeschäfte in %

Online- und Omnichannel-Dienste

Der Trend zum Online-Shopping ist ungebrochen.

Einzelhandelsgeschäfte in %

Eigener Online-Shop

Click & Collect

Produktverfügbarkeit im Geschäft online überprüfen

Mitarbeitende

Um attraktiv zu sein, setzen die Händler/innen auf verschiedene Angebote.

Einzelhandelsgeschäfte in %

Teilzeitmodelle

Entlohnung

Einstellung von Quereinsteigern

Lehrlingsausbildung

Leistungsprämien Praktika

Quelle: WIFO 2025, Studie 1.25, Zwischen Digitalisierung und Kundennähe: Die Herausforderungen im Südtiroler Einzelhandel

Ein Wagen, der alles ins Rollen bringt

Begonnen hat der Neustart der Firma Holzdesign in turbulenten Pandemiezeiten - mit einem besonderen Rollwagen für den Zimmerservice in Hotels. Was das Unternehmen aus Freienfeld in seiner jahrzehntelangen Geschichte noch alles erlebt hat, verrät uns Inhaber Oswald Wild.

Herr Wild, könnten Sie uns zu Beginn einige Stationen aus der Geschichte der Firma Holzdesign erzählen?

Oswald Wild: Es war Anfang der 1960-er Jahre, als mein Vater eine Tischlerei eröffnete. Zu Beginn wurden hauptsächlich Türen gefertigt, dann verlagerte sich die Produktion hin zur Einrichtung. 1995 haben wir unseren derzeitigen Sitz in der Freienfelder Handwerkerzone bezogen und zu dritt die Firma geführt: Mein Vater, mein Bruder und ich. Seit zwanzig Jahren bin ich alleiniger Inhaber und Geschäftsführer der Firma Holzdesign.

Im Laufe der Jahre gab es wie bei (fast) jedem Betrieb Höhen und Tiefen – wie haben Sie es geschafft, auch in Krisenzeiten zu bestehen?

Die letzte Krisenzeit, die nicht nur ich zu überstehen hatte, war die Coronazeit. Wenn wir uns zurückerinnern, kam es damals zu Kontaktbeschränkungen, weswegen beispielsweise Gäste eines Hotels nicht oder nur eingeschränkt den Speisesaal nutzen konnten. Genau hier setzt der erste Wagen der Firma Holzdesign an: Der einzigartige, multifunktionale Roomservicewagen kommt zum Gast, wenn der

Oswald Wild ist Jahrgang 1963 und wohnt und arbeitet in Freienfeld. Er hat die Berufsschule in Brixen besucht und ist Tischlermeister. Wenn er nicht gerade an neuen Produktideen für seine Firma tüftelt, zieht es ihn mit seiner Lebensgefährtin zum Wandern in die Berge.

Das Unternehmen Holzdesign kann auf mehr als fünfzig Jahre Erfahrung zurückblicken: Anfangs wurden hauptsächlich Türen und Einrichtung gefertigt. Seit 2005 führt Oswald Wild den Betrieb alleine in zweiter Generation. Er liebt es, Dinge zu entwerfen und dabei Design und Funktionalität zu vereinen. Inzwischen ist bei der Produktpalette einiges dazugekommen: Neben den Koffer- und Servierwägen gibt es einen Dessert- und Digestifwagen sowie den Wein- und Wäschewagen.

Gast nicht oder nur erschwert in den Speisesaal kommen kann. Damit hat alles begonnen und Holzdesign hat sich neu erfunden.

Ist Holzdesign auch international tätig? Wenn ja, auf welchen Märkten? Ja, zum Beispiel in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Einer unserer größten Aufträge wird uns bis nach Amsterdam führen, wo wir für eine internationale Hotelkette um die 25 Wägen liefern werden. Interesse ist letztens auch aus den USA gekommen – da bin ich aber noch dabei, die nicht ganz einfachen Voraussetzungen für das Exportgeschäft zu klären. Einmal

haben wir sogar einen Auftrag eines Südtiroler Hoteliers erhalten, der seinerseits als Gast unsere Produkte in einem Hotel am Chiemsee gesehen hat. Es geht also auch auf Umwegen (lacht).

Was unterscheidet das Handwerk in Südtirol von der Konkurrenz? Ich denke, was unsere Ausbildung im Handwerk betrifft, sind wir sicher auf einem sehr hohen Niveau. Bei der Ausführung der Arbeiten haben wir zudem gewisse Ansprüche, was es heißt, eine Arbeit „sauber zu machen“. Darunter verstehe ich unter anderem das nötige Maß an Genauigkeit, wo wir zweifels-

ohne auch mit unseren Nachbarn in Österreich und Deutschland mithalten können. Gleiches gilt für zwei weitere Faktoren, die unsere Handwerkerinnen und Handwerker auszeichnen: Das sind Ehrgeiz und Motivation.

Was sind Ihre Zukunftspläne, wie sollte sich Ihr Unternehmen mittelfristig entwickeln?

In den nächsten Jahren möchte ich den Bekanntheitsgrad meiner Produkte weiter steigern und die Marke „Holzdesign“ stärken. Zusätzlich beabsichtige ich, weitere Kreationen zu entwerfen und auf den Markt zu bringen.

Die Firma Holzdesign aus Freienfeld hat sich vom klassischen Tischlereibetrieb zu einem Produzenten von multifunktionalen Rollwägen für die Hotellerie und Gastronomie entwickelt (links der geschlossene, rechts der geöffnete Roomservicewagen).

Wirtschaftspolitische Vorschläge für ein wettbewerbsfähiges

Südtirol

Die Handelskammer Bozen hat kürzlich gemeinsam mit dem Südtiroler Wirtschaftsring das Dokument „IMPULSE 2026 – Wirtschaftspolitische Vorschläge für ein wettbewerbsfähiges Südtirol“ präsentiert.

Südtirol befindet sich in einer Phase tiefgreifender Veränderungen. Die Herausforderungen der Gegenwart – vom strukturellen Arbeits- und Fachkräftemangel über die digitale und ökologische Transformation bis hin zu den geopolitischen Unsicherheiten – erfordern entschlossenes, strategisches Handeln.

IMPULSE 2026

Vor kurzem hat die Handelskammer Bozen gemeinsam mit dem Südtiroler Wirtschaftsring das Dokument „IMPULSE 2026 – Wirtschaftspolitische Vorschläge für ein wettbewerbsfähiges Südtirol“ im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert, mit welchem die beiden Partner die Aufmerksamkeit auf die dringlichsten Herausforderungen lenken und gleichzeitig konkrete Lösungsansätze aufzeigen möchten.

„IMPULSE 2026

Wirtschaftspolitische Vorschläge für ein wettbewerbsfähiges Südtirol“

steht auf der Homepage der Handelskammer unter www.handelskammer.bz.it zum Download bereit.

INFO

WIFO - Wirtschaftsforschung

Handelskammer Bozen

Tel. 0471 945 708

wifo@handelskammer.bz.it

Bei der Pressekonferenz in der Handelskammer Bozen (v.l.n.r.): Georg Lun, WIFO-Direktor; Marco Galateo, Landeshauptmannstellvertreter und Landesrat für Wirtschaftsentwicklung; Michl Ebner, Handelskammerpräsident; Sandro Pellegrini, Präsident des Südtiroler Wirtschaftsrings; Alfred Aberer, Generalsekretär der Handelskammer Bozen.
Die wirtschaftliche Entwicklung und der Flächenschutz müssen in Balance gebracht werden.

IMPULSE 2026: die zentralen Handlungsfelder

Fachkräfte sichern und entwickeln:

Um Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern, braucht es eine mehrdimensionale Strategie: Ausbau der dualen Ausbildung, Förderung von MINT-Kompetenzen, lebenslanges Lernen sowie Stärkung des Welcome-Centers zur Rückgewinnung und Integration von Talenten.

Erwerbsbeteiligung erhöhen:

Eine zentrale Rolle zur effizienteren Nutzung des verfügbaren Arbeitskräftepotentials spielt die Verlängerung der Lebensarbeitszeit – nicht nur im Sinne einer pauschalen Anhebung des Renteneintrittsalters, sondern durch flexiblere Übergänge in den Ruhestand, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Anreize für längeres Arbeiten.

Regionale Wertschöpfung stärken:

Die Förderung lokaler Wirtschaftsstrukturen ist ein zentraler Beitrag zu Nachhaltigkeit, Krisenresilienz und Identität. Stabile Nahversorgungsnetze, kurze Transportwege und regionale Produktion erhöhen die Versorgungssicherheit, reduzieren Abhängigkeiten und stärken die Wertschöpfung vor Ort.

Internationalisierung forcieren: Um langfristig wettbewerbsfähig zu sein, muss Südtirol die Internationalisierung seiner Wirtschaft konsequent und strategisch vorantreiben. Es ist deshalb notwendig, den Zugang zu Exportfinanzierungen zu erleichtern, neue Märkte zu erschließen und internationale Forschungskooperationen auszubauen.

Öffentliche Investitionen steigern:

Südtirol benötigt leistungsfähige Infrastrukturen, digitale Netze und zukunftsorientierte öffentliche Dienstleistungen. Der öffentliche Investitionsanteil im Landeshaushalt ist dabei ein zentraler Hebel zur Förderung von Produktivität, Klima-

Die Digitalisierung stellt für Südtirol eine Chance dar, die es zu nutzen gilt.

schutz, regionaler Gerechtigkeit und technologischer Modernisierung.

Forschung und Innovation stärken: Angesichts globaler Megatrends wie Digitalisierung, Klimawandel und demografischem Wandel gilt es, weiterhin gezielt in Forschung, angewandte Entwicklung und die Verbreitung neuer Technologien zu investieren. Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel können Automatisierung, KI und smarte Prozesse Produktivität sichern.

Digitalisierung als Standortmotor nutzen:

Für unser Land bietet die Digitalisierung die Chance, trotz begrenzter Ressourcen wirtschaftlich dynamisch, sozial inklusiv und verwaltungstechnisch effizient zu bleiben. Voraussetzung ist der gezielte Ausbau digitaler Infrastruktur, Kompetenzen und öffentlicher Dienste.

Energie zukunftssicher machen: Südtirol steht vor der Aufgabe, seine Energieversorgung zukunftssicher und klimaneutral zu gestalten. Der Schlüssel dazu liegt in einem ambitionierten Ausbau erneuerbarer Energien und einer konsequenten Modernisierung der Netzinfrastruktur.

Raumordnung wirtschaftsfreundlich gestalten:

Bei der Umsetzung des neuen Raumordnungsgesetzes gilt es, die wirtschaftliche Entwicklung und den Flächenschutz in Balance zu bringen. Unternehmen brauchen auch in Zukunft ausreichend Raum für Innovation, Wachstum und Beschäftigung.

Mobilität und Erreichbarkeit zukunftsfähig ausbauen: Im Sinne einer leistungsfähigen, klimafreundlichen und leistbaren Mobilität steht Südtirol vor zwei Herausforderungen: die Verringe-

rung der Verkehrsüberlastung und eine nachhaltigere Gestaltung der Mobilität, ohne dabei Erreichbarkeit und Standortattraktivität zu gefährden.

Rahmenbedingungen verbessern: Neben den sektorspezifischen Maßnahmen müssen aber auch die allgemeinen Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Wirtschaften verbessert werden. Dazu zählen die Wohnproblematik, die Bildungsgerechtigkeit, die Reform der sozialen Sicherungssysteme und eine Verschlankung der Abläufe in der öffentlichen Verwaltung.

Mit den IMPULSEN 2026 die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung Südtirols im Blick.

WIFI – Weiterbildung, gefördert und kostenlos

Im Frühling organisiert das WIFI für Südtiroler Unternehmen geförderte und kostenlose Weiterbildung im Rahmen nationaler Initiativen und Projekte der Handelskammer. Jetzt anmelden und die Gelegenheit nutzen!

Future Skills: Um in der Welt von morgen erfolgreich zu sein, sind Zukunftskompetenzen gefragt. Die neue WIFI-Initiative umfasst ein breites Spektrum an Veranstaltungen sowohl für Führungskräfte als auch für Mitarbeiter/innen: KI for Business, Resilienztraining, Online-Recherche, Veränderungskompetenz u.v.m.

Talent Management: Wie findet, gewinnt und hält man die besten Mitarbeiter/innen? Das umfassende Angebot dieser WIFI-Initiative unterstützt Unternehmen dabei, von Employer Branding über Recruitingstrategien bis zu Mitarbeiterbindung. Am 15. April 2026 findet das 6. Talent Event zum Thema Arbeitgeberattraktivität statt.

Digitales Unternehmen: Wer die Chancen der Digitalisierung nutzen und wettbewerbsfähig bleiben will, braucht digitale Kompetenzen. Das WIFI bietet ein vielfältiges Weiterbildungsangebot zur digitalen Transformation.

HANDELS-, INDUSTRIE-, HANDWERKS-, TOURISMUS- UND LANDWIRTSCHAFTSKAMMER BOZEN

PARTNER DER WIRTSCHAFT

Einladung

Nachhaltigkeit: Das Thema Nachhaltigkeit ist längst mehr als ein Trend. Das WIFI begleitet den Wandel zu einem nachhaltigen Unternehmen mit Weiterbildung zu Themen wie Sustainability Management und Nachhaltigkeitskommunikation.

Internationalisierung: In Kooperation mit dem Service Internationalisierung der Handelskammer Bozen organisiert das WIFI ein spezielles Bildungsprogramm zur Förderung des Exports.

Frau in der Wirtschaft: Spezielle Weiterbildungsangebote unterstützen Frauen in den Bereichen Gründung, Selbständigkeit, Führung und Karriereplanung. Schwerpunkte im neuen Jahr sind u.a. Female Leadership, gekonnt delegieren, erfolgreich verhandeln.

INFO & ANMELDUNG

WIFI – Weiterbildung

Tel. 0471 945 666 wifi@handelskammer.bz.it www.wifi.bz.it > Initiativen

Neujahrstreffs 2026

Wohlstand sichern - der Mensch im Mittelpunkt

08.01.2026, 18:00 Uhr � Obstgenossenschaft MIVOR Latsch

19.01.2026, 18:00 Uhr | NOI Techpark Bruneck

�0.01.2026, 18:00 Uhr | Oberalp AG Bozen

Programm:

Begrüßung

Grußworte Ehrengäste

Präsentationen der Gastgeber

Projekte der Handelskammer Fachreferate

Michl Ebner, Präsident der Handelskammer Bozen

Arno Kompatscher, Magdalena Amhof, Luis Walcher, Marco Galateo

Monika Ohrwalder, Erwin Rauch, Ruth Oberrauch

Alfred Aberer, Generalsekretär der Handelskammer Bozen

Mirko Udovich, Sandra Unterweger, Maria Laura Frigotto

Online-Anmeldung unter www.handelskammer.bz.it Informationen: Franziska Thaler, Tel. 0471 945 618, franziska.thaler@handelskammer.bz.it

Das WIFI der Handelskammer Bozen bietet geförderte und kostenlose Weiterbildung für Südtiroler Unternehmen.

Innovative Weiterbildung für Frauen in der Wirtschaft

Die Handelskammer Bozen bietet eine neue, innovative Weiterbildung zum Thema Nachhaltigkeit, speziell für Frauen. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung unter www.wifi.bz.it.

Nachhaltigkeit wird für Unternehmen immer wichtiger. Wer ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte gezielt steuert, sichert sich einen klaren Wettbewerbsvorteil. Doch wie gelingt der Weg zu mehr Nachhaltigkeit und wie setzt man Nachhaltigkeitsprojekte erfolgreich um?

Impulse für nachhaltigen Erfolg

Frauen spielen eine Schlüsselrolle in der Wirtschaft, stehen aber oft vor besonderen Herausforderungen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, braucht es Wissen und Strategien – insbesondere für nachhaltige und resiliente Geschäftsmodelle.

Die Weiterbildung der Handelskammer Bozen richtet sich an Unternehmerinnen, Freiberuflerinnen,

Selbständige und Frauen mit Gründungsabsichten. Sie wurde gemeinsam mit Unternehmerinnen und Organisationen entwickelt, die Frauen in der Wirtschaft, lokal wie international, unterstützen und vereint Praxisnähe mit zeitlicher Flexibilität.

Teilnahme kostenlos, Anmeldung erforderlich

Im Blended Learning-Format können die Teilnehmerinnen ab sofort bis Februar 2026 mit informativen Videos starten, die sie selbstständig bearbeiten. Im abschließenden Präsenz-Workshop haben die Teilnehmerinnen Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen, Fragen zu stellen und sich zu vernetzen.

Der Workshop findet Anfang März 2026 im WIFI der Handelskammer Bozen statt. Die Weiterbildung erfolgt im Rahmen des Projektes WomenESEPack, kofinanziert von der Europäischen Union. Die Teilnahme ist kostenlos.

Konflikte lösen, ohne Zeit zu verlieren

INFO ZUR ANMELDUNG WIFI – Weiterbildung und Personalentwicklung Handelskammer Bozen Tel. 0471 945 666 wifi@handelskammer.bz.it www.wifi.bz.it

Schieds- oder Gutachterverfahren können die geeignete Wahl sein, um Konflikte rasch zu lösen. Dafür muss eine entsprechende Klausel im Vertrag oder in den AGBs eingefügt werden.

Zugang zu Schieds- oder Gutachterverfahren mittels neuer Schiedsklausel – einfach QR-Code scannen!

Schiedsverfahren erlauben es den Parteien, ihren Konflikt außerhalb des normalen Gerichtssystems zu lösen. Schiedssprüche haben dieselbe rechtliche Wirkung wie Gerichtsurteile und können bei Nichtbefolgung vollstreckt wer-

den. Parteiautonomie steht beim Schiedsgericht immer im Vordergrund, da sie Vertrauen aufbaut. Die Parteien entscheiden, ob sie eine/n Einzelschiedsrichter/in wollen oder einen dreiköpfigen Schiedsrichtersenat. Zudem kön-

nen sie alle Schiedsrichter/innen frei bestimmen. Das Schiedsgericht unterstützt die Parteien nur, wenn sie auf ihre Autonomie verzichten und die Entscheidung dem Schiedsgericht überlassen.

Das Schiedsgericht ernennt die Schiedsrichter/innen aus den eigenen Verzeichnissen, oder wählt sie aus den Verzeichnissen der Partnerinstitutionen aus: VIAC – Vienna International Arbitral Center und Schiedsgericht Verona.

Ein Schiedsverfahren darf maximal 300 Tage dauern, nur die Parteien dürfen diese Dauer verlängern. Die Verhandlungen finden ohne zusätzliche Kosten in deutscher, italienischer und teilweise englischer Sprache statt. OnlineVerhandlungen ohne Reisekosten

gehören ebenfalls zum Angebot des Schiedsgerichtes. Und was ist, wenn der Streit eine technische Bewertung verlangt? Wären in gewissen Fällen fachlich ausgebildete Gutachter/innen die zielführendere Lösung? Das Schiedsgericht bietet Gutachterverfahren und zusammengesetzte „Gutachter- und Schiedsverfahren“ an. Allerdings muss die entsprechende Klausel im Vertrag enthalten sein. Durch Scannen des QRCodes ist diese in deutscher, italienischer und englischer Sprache ersichtlich.

INFO

Alternative Streitbeilegung Tel. 0471 945 605 arbitration@handelskammer.bz.it www.handelskammer.bz.it

Die Handelskammer Bozen organisiert eine innovative Weiterbildung zum Thema Nachhaltigkeit speziell für Frauen.

Dank für langjährige Treue

Kürzlich wurde der Südtiroler Wirtschaftspreis an 51 langjährige Mitarbeitende von heimischen Unternehmen verliehen.

Die Verleihung des Südtiroler Wirtschaftspreises gibt den traditionsreichen Unternehmen und langjährigen Mitarbeiter/innen mehr Sichtbarkeit.

Mit dem Südtiroler Wirtschaftspreis werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewürdigt, die sich durch ihre Leistung und ihre Loyalität zu ihrem Arbeitgeber

auszeichnen und damit ein wertvolles Gut für das Unternehmen darstellen. Vor Kurzem wurden 51 Mitarbeitende von Südtiroler Unternehmen für ihren langjährigen

HANDELS-, INDUSTRIE-, HANDWERKS-, TOURISMUS- UND LANDWIRTSCHAFTSKAMMER BOZEN

Für Ihren Einsatz!

Einsatz und für ihre hervorragende Arbeit ausgezeichnet. Die geehrten Mitarbeiter/innen sind zwischen 36 und 43 Jahren im selben Unternehmen tätig. Handelskammerpräsident Michl Ebner und Landeshauptmannstellvertreterin Rosmarie Pamer überreichten die Goldmedaillen und Diplome im Zuge der offiziellen Zeremonie im Ehrensaal des Merkantilmuseums in Bozen.

Würdigung besonderer Leistungen

Ganz oben auf der Liste der Geehrten steht Christian Posch aus Bruneck, der seit 43 Jahren bei der Grohe GmbH in Bruneck

beschäftigt ist. Stefan Engl aus Sand in Taufers arbeitet seit 41 Jahren bei der Tischlerei Engl in Sand in Taufers, Peter Eberhöfer aus Latsch seit 40 Jahren beim Valgovhof in Kastelbell-Tschars und Christian Mair aus Bruneck seit 40 Jahren bei der Tuchfabrik Moessmer in Bruneck. Darüber hinaus wurden weitere 47 Mitarbeiter/innen mit mehr als 36 Dienstjahren ausgezeichnet.

INFO

Südtiroler Wirtschaftspreis

Handelskammer Bozen

Tel. 0471 945 613

generalsekretariat@handelskammer.bz.it www.handelskammer.bz.it

2026

Südtirols traditionsreiche Unternehmen aus allen Wirtschaftssektoren tragen zum Wohlstand bei und sichern Arbeitsplätze. Zuverlässige und einsatzfreudige Mitarbeiter/innen sind die Voraussetzung für den Erfolg des Unternehmens. Die Handelskammer zeichnet 2026 zum 74. Mal Unternehmen mit einer mehr als 50-jährigen Tätigkeit und Arbeitnehmer/innen mit 36 und mehr Dienstjahren aus. Hinzu kommen Mitarbeiter/innen, die das Unternehmen, in dem sie tätig waren, unter bestimmten Voraussetzungen übernommen haben.

Die Teilnahme am Südtiroler Wirtschaftspreis ist kostenlos. Gerne helfen Ihnen die Mitarbeiter/innen der Handelskammer, das Teilnahmeformular auszufüllen.

Informationen:

Handelskammer Bozen, Tel. 0471 945 613, management@handelskammer.bz.it, www.handelskammer.bz.it

Einsendeschluss: 06. Februar 2026

Teilnehmerzahl beschränkt.

Veronika Mahlknecht: Bäuerin, Unternehmerin, Gestalterin

Veronika Mahlknecht arbeitet, solange es hell ist und oft darüber hinaus. Mit ihrem Mann Othmar Stampfer hat sie in Völser Aicha den Stampferhof gegründet und aufgebaut. Organisation, Kraft und Beharrlichkeit prägen ihren Alltag, aber auch die Gewissheit, dass Gleichberechtigung und Absicherung keine Nebensache sind.

Sie haben mit Ihrem Mann den Stampferhof von Grund auf aufgebaut. Wie kam es dazu?

Veronika Mahlknecht: Mein Mann hat das Grundstück von seinem Vater geerbt. Anfang der 1990er-Jahre haben wir bei Null begonnen, gemeinsam das Haus und die Hofstelle geplant. Gebaut haben wir mit Unterstützung unserer Geschwister, die vielfach Handwerker sind, aber vor allem mit viel Eigenleistung. 2007 habe ich dann einen Pachtvertrag mit meinem Mann abgeschlossen, damit ich als Betriebsleiterin rechtlich abgesichert bin.

Was haben Sie auf dem Weg zur Schweinemast ausprobiert?

Wir hatten zuerst Schafe, dann Kälber und Rinder. 2006 gab es die Gelegenheit, beim Programm „Original Südtiroler Bauernspeck“ mitzumachen. Als ich einige Jahre später 20 Schweine gemästet habe, waren wir am Limit und mussten umbauen. Seither halte ich hundert Schweine im Jahr. Tierwohl ist mir dabei wichtig, die Schweine haben Platz, können im Freien laufen, ich füttere sie sorgfältig, spüle den Stall mehrfach in der Woche und streue frisches Heu ein. Das Schweinefleisch veredle ich zu Speck, Ka-

Veronika Mahlknecht ist 1967 als Älteste von fünf Geschwistern geboren und in Ums aufgewachsen. Sie ließ sich zur Köchin ausbilden, arbeitete mehrere Jahre in Restaurants und heiratete Othmar Stampfer, den Sohn eines Elektrikers aus Völs. Gemeinsam errichteten sie den Stampferhof in Völser Aicha. Seit 2007 führt die 58-Jährige die Landwirtschaft als Einzelunternehmerin mit registriertem Pachtvertrag. Sie hat 1988, 1997 und 1999 drei Kinder geboren, alle haben von Anfang an auf dem Hof mitgearbeitet. Der älteste Sohn lebt noch am Stampferhof, die beiden Jüngeren wohnen mit ihren Familien auswärts, helfen aber regelmäßig mit. Veronika Mahlknecht ist gut organisiert, wissbegierig, offen für Neues und wurde 2014 als Südtiroler Bäuerin des Jahres ausgezeichnet.

minwurzen, Salami, Hauswürsten, Bratwürsten und verkaufe Fleisch, Rippen und Haxen an die Gastronomie. Direktvermarktung heißt planen, transportieren, verkaufen und präsent sein. Daneben halte ich sechs bis zehn Ochsen, die ich als Lebendvieh verkaufe.

Wie sieht ein typischer Tag auf dem Stampferhof aus?

Ich stehe um halb sechs Uhr auf, gehe in den Stall, kümmere mich um die Schweine und Ochsen. Wenn ich auf den Markt fahre, starte ich um 7 Uhr mit dem vollbepackten Auto und komme

am Nachmittag zurück. Alle zwei Wochen machen wir Kaminwurzen, einmal im Monat Salami, im Sommer Bratwürste, im Herbst und Winter mehr Hauswürste. 12-Stunden-Tage sind normal, in der Schlachtsaison auch 14 bis 16.

Was bedeutet Gleichberechtigung für Sie?

Das war für mich immer ein großes Thema. Eigentlich wollte ich den Hof meiner Eltern in Ums übernehmen, aber mein Vater hat mir das als Frau nicht zugetraut. Ich bin die Älteste, nach mir kommen drei Buben, dann noch ein Mädchen. Ich habe viel mit meinem Vater diskutiert, wollte, dass er versteht, dass auch eine Frau einen Hof führen kann. Frauen haben Stärken, Männer auch. Am besten unterstützen sie sich gegenseitig. Aufgrund dieser Erfahrung war es mir bei unseren Kindern wichtig, dass sie alles können: Unsere Söhne haben von Klein auf kochen und putzen gelernt, genauso wie meine Tochter im Stall oder in der Produktion geholfen hat. Es gibt bei uns keine typisch weiblichen oder männlichen Arbeiten. Alle haben überall angepackt, auf der Wiese, im Stall, im Haus. Die alten Rollenbilder sind überholt.

Das Tierwohl liegt Veronika Mahlknecht am Herzen.

Mit dem WIFI auf Erfolgskurs!

Wirkungsvolles Telefoninkasso

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27. November 2025

Erfolgsfaktor Liquidität

Sichern und optimieren Sie Ihre Geldflüsse!

28. November 2025 vormittags

Buchhaltung - Grundlagenkurs

Einführung in die Finanzbuchhaltung

12. - 28. Januar 2026 (6 Nachmittage)

Arbeits- und Sozialversicherungsrecht

Grundlagenkurs für Mitarbeiter/innen

13. Januar 2026 - 10. Februar 2026 (4 Vormittage)

Steuerliche Neuerungen 2026

Haushaltsgesetz und weitere gesetzliche Änderungen

28. Januar 2026

Kommunikation in der Konfrontation

Konfliktgespräche - Konflikte souverän meistern 03. und 04. Februar 2026

Information und Anmeldung

WIFI - Weiterbildung und Personalentwicklung

Tel. 0471 945 666 | wifi@handelskammer.bz.it

Einfach online anmelden: www.wifi.bz.it

ChatGPT & Copilot für MS Office - Vertiefung

Effiziente Automatisierung und erweiterte Techniken 03. und 04. Februar 2026 vormittags (online)

Als Führungskraft mehr Zeit für das Wesentliche Manage Your Life! Modernes Zeitmanagement 04. und 05. Februar 2026

Erfolgreich Delegieren statt alles selbst machen Webinar für Frauen in Führungspositionen 04. Februar 2026 nachmittags (online, kostenlos)

18. Intervalltraining: Spitze im Verkauf! Die bewährte Fortbildung für Verkäufer/innen 10. Februar - 21. Mai 2026 (5 Module)

Employer Branding & EVP

Wie baut man eine attraktive Arbeitgebermarke auf? 26. Februar 2026

Der internationale Kaufvertrag Internationale Verträge rechtssicher gestalten 26. Februar 2026 vormittags (kostenlos)

IMPRESSUM

Für die Wirtschaft – Mitteilungsblatt der Handels-, Industrie-, Handwerks-, Tourismus- und Landwirtschaftskammer Bozen – 27. Jahrgang, 8/2025

Herausgeber: Handels-, Industrie-, Handwerks-, Tourismus- und Landwirtschaftskammer Bozen

Direktion und Verwaltung: Südtiroler Straße 60, 39100 Bozen, Tel. 0471 945 672

E-Mail: communication@handelskammer.bz.it

Verantwortlicher Direktor: Dr. Alfred Aberer

Redaktion: Handels-, Industrie-, Handwerks-, Tourismus- und Landwirtschaftskammer Bozen Konzept: Friedl Raffeiner

Druck: Südtirol Druck GmbH

Fotos: Handelskammer Bozen, Shutterstock, Alan Bianchi, Maria Lobis, Veronika Mahlknecht, Oswald Wild. Zugelassen beim Landesgericht mit Dekret Nr. 3/99

Mitglied der „Unione Stampa Periodica Italiana - USPI“, Rom

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