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Trendkompass-9-2026

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September 9 2026

Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer

www.gwverlag.de

Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe

RATIONAL: WEITERES WACHSTUM BAFA-FÖRDERUNG SEITE 6

MEHRZWECKKÜCHENMASCHINE

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Chefs Culinar | 13.-14.9.2026 Halle 8b | Stand-Nr. 073

SEITE 4 MIELE PROFESSIONAL SEITE 10

SPÜLTECHNIK SEITE 16

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IMPRESSUM SEITE 26

Im Verbund mit ascobloc®

Gastro erobert den Handel

AUSSERDEM:

34. Jahrgang

Seiten 6–9 Wie lassen sich die laufenden Kosten in der Spülküche senken? Moderne Spültechnik bietet hier viele Stellschrauben – doch entscheidend ist, dass Maschine, Prozesse und Nutzung zusammenspielen. Seiten

16–23

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Fachkräftemangel, steigende Kosten und Nachhaltigkeitsdruck fordern die Branche. Wie Miele Professional darauf reagiert und wo das Unternehmen Wachstumschancen sieht, erklärt Dr. Christian Kluge, Senior Vice President und Leiter von Miele Professional, im Interview.

Auftisch- oder Standgeräte

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SEB Professional Beverage Germany konnte sich über eine doppelte Auszeichnung beim German Brand Award 2026 freuen, während Miele Professional seine Social-Media-Präsenz ausbaut. Hobart bringt derweil Spüllösungen auf die Schiene und Rational setzt seinen Wachstumskurs fort. Diese Meldungen finden Sie auf den Seiten 2–5

Alle Thermik-Serien

en mit Dup le

Das größte Potenzial sehen die Befragten im To-go- und Snackgeschäft: 63 Prozent nennen diesen Bereich als Wachstumstreiber. Convenience- und Ready-to-Eat-Produkte stehen bereits für 17,5 Prozent des

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Snacks und To-go treiben den Markt

Umsatzes. Auch Take-away und Mittagessen gelten als Wachstumsmärkte. Mit der Professionalisierung steigen die Anforderungen. Größere Mengen, schnelle Ausgabe sowie hohe Ansprüche an Qualität, Hygiene und Wirtschaftlichkeit erfordern professionelle Technik und durchdachte Prozesse. Damit werden Kühl- und Kochtechnik, Spültechnik, Ausgabe- und Warmhaltesysteme sowie digitale Lösungen auch im Handel wichtiger. Für Fachhandel, Fachplaner und Ausstatter eröffnet sich damit ein interessantes Geschäftsfeld. Denn wo aus der heißen Theke ein gastronomisches Konzept und aus dem Zusatzangebot ein Profitcenter wird, wächst auch der Bedarf an professioneller Ausstattung, Beratung und Planung. (ylu)

VIDEO

PRODUKT

mitteleinzelhandel mit 62,7 Prozent des Umsatzes. Gleichzeitig verändern sich die Verzehranlässe. Gefragt sind Angebote, die schnell verfügbar, unkompliziert und vergleichsweise günstig sind. Diese Entwicklung wird durch den sogenannten Trading-Down-Effekt (Verhalten von Verbrauchern, die zu günstigeren Marken wechseln) verstärkt: Angesichts gestiegener Preise suchen Verbraucher zunehmend nach preiswerteren Alternativen zum klassischen Restaurantbesuch.

Gr il

Die Handelsgastronomie in Deutschland wächst – und entwickelt sich zunehmend zu einem eigenständigen Markt. Laut der aktuellen EHIStudie­ „Handelsgastronomie­ in Deutschland 2026“ erzielte die Branche 2025 einen Umsatz von 13,29 Milliarden Euro – ein Plus von 7,1 Prozent und ein neuer Rekordwert. Für 2026 erwarten die Befragten ein weiteres Wachstum von 4,3 Prozent. Gastronomie ist für den Handel­inzwischen mehr als ein ­ zusätzlicher Service. Ob Super­markt­, Shopping-Center, Tankstelle oder Möbelhaus – gastronomische­ Angebote sollen Frequenz schaffen, Kunden binden und selbst zum Umsatz beitragen. Jeder zweite befragte Händler will die Gastronomie inzwischen als eigenständigen Geschäftsbereich etablieren. Besonders stark ist der Lebens-


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K O N Z E P T E & S T R AT E G I E N

EDITORIAL

R E P O R TA G E & I N T E R V I E W SEB PROFESSIONAL

Doppelte Auszeichnung Der Showroom von SEB Professional Beverage Germany in Frankfurt macht Kaffee- und Getränkelösungen von WMF, Schaerer, Curtis, La San Marco und Zummo live erlebbar – ein Konzept, das nun beim German Brand Award 2026 doppelt ausgezeichnet wurde.

Seit 2025 vereint der Showroom in Frankfurt das komplette Markenportfolio von SEB Professional Beverage

„Nähe wird darin nicht behauptet, sondern über konkrete Begegnung, Wissenstransfer und Teilhabe organisiert“, so die Jury weiter.

Alle Getränkekonzepte unter einem Dach Damit geht das One-Stop-Shop-Konzept von SEB Professional Beverage Germany auf. Seit 2025 vereint das Unternehmen in Frankfurt sein komplettes Markenportfolio im Bereich Beverage Equipment an einem Ort. Auf rund 160 Quadratmetern erleben Besucher professionelle Kaffee- und Getränkelösungen von WMF Professional Coffee Machines, Schaerer, Curtis, La San Marco und Zummo im direkten Vergleich und in realen Anwendungssituationen. Mit Workshops, Podiumsdiskussionen, Trainings und Events positioniert sich SEB Professional Beverage Germany zusätzlich als Gast- und Impulsgeber einer ganzen Branche. Axel Fähnle, Head of Marketing Germany, betont: „Das Design des Showrooms ist auf ein ganzheitliches Kundenerlebnis zugeschnitten, das zum Verweilen einlädt: Besucher können die Maschinen vor Ort ausführlich testen, mit Experten ins Gespräch kommen – oder einfach nur einen Signature Drink genießen.“ Axel Fähnle ordnet die Bedeutung der Auszeichnung für SEB Professional Beverage Germany ein: „Seit der Eröffnung im November 2025 war die Resonanz im Markt und unter den Besuchern durchweg positiv. Dass sich die Jury des German Brand Award dieser Einschätzung so eindrücklich anschließt, freut uns sehr – und bestärkt uns darin, den Showroom als Treffpunkt der Branche weiter auszubauen.“ www.groupeseb.com 9.2026

Fotos: Die genannten Unternehmen

Richtige Technik am richtigen Ort Steigende Kosten, knappe Budgets und fehlendes Personal prägen den Alltag vieler gastronomischer Betriebe. Gleichzeitig entwickeln sich Technik und Prozesse weiter. Die entscheidende Frage lautet daher nicht mehr nur: Was kostet eine Investition? Sondern auch: Was kostet es, nicht zu investieren? Denn ältere Technik kann im laufenden Betrieb teuer werden – durch höheren Energie- und Wasserverbrauch, steigenden Wartungsauf- Axel Fähnle und Pia Talhorst, Trade Shows, Events & wand oder ineffiziente Arbeitsabläufe. Showroom Manager Germany, freuen sich über die Moderne­Lösungen können hier Ent- Auszeichnung des Showrooms von SEB Professional lastung schaffen. Doch neu bedeu- Beverage mit dem German Brand Award 2026 tet nicht automatisch wirtschaftlich. Das zeigt unser Schwerpunkt zur pro- Kaffeemaschinen testen, Latte Art trainieren, mit fessionellen Spültechnik. Entscheidend Profi-Baristas fachsimpeln und neue Trendgetränke sind nicht allein niedrige Verbrauchs- verkosten: Im Showroom von SEB Professional Beverage Germany in Frankfurt erleben Besuwerte, sondern das Zusammenspiel aus ­ Technik, passender Dimensionierung, cher die Kaffee- und Getränkelösungen von WMF, Arbeitsabläufen und täglicher Nut- Schaerer, Curtis, La San Marco und Zummo direkt zung. Manchmal liegt der größte He- im Einsatz. Ganz nach dem Motto: „Erleben statt bel eben nicht in einer neuen Maschi- erklären“. Für dieses Konzept wurde der Showne, sondern in optimierten Prozessen. room beim German Brand Award 2026 nun gleich Auch bei der Modernisierung der zweimal ausgezeichnet: als Winner in der Kategorie Küchentechnik lohnt sich derzeit ein Brand ­Experience of the Year und im Bereich Brand ­ genauer Blick. Michaela Jedelhauser­ Communication – Fairs and Exhibitions. Die Jury von Rational erläutert in einem würdigte insbesondere die gelungene TransformaInterview, welche Möglichkeiten die tion eines klassischen Ausstellungsraums zu einem ­ BAFA-Förderung bietet und wie sie Ort für Austausch, Inspiration und gemeinsames Investitionen­in energieeffizientere Erleben. Technik erleichtern kann. Denn Fördermittel können die finanzielle Hürde Erlebniswelt als Community Space senken – entscheidend bleibt aber der Klassische Showrooms erklären Produkte. Doch langfristige Nutzen einer Investition. das, betont die Jury des German Brand Award, Am Ende gilt für beide Bereiche: Wirt- reicht im B2B-Umfeld längst nicht mehr aus. Loschaftlichkeit entsteht nicht durch bende Worte findet sie daher für den Showroom möglichst viel neue Technik, sondern von SEB Professional ­Beverage Germany. In ihrer durch die richtige Technik am richtigen Stellungnahme zur Preisverleihung in der KateOrt – und einen genauen Blick auf das gorie Brand Experience of the Year beschreibt das Gremium ihn als „Ort für Austausch, Anwengroße Ganze. dung und Orientierung“. „Relevanz entsteht hier aus der Verbindung von Beratung, Live-Erlebnis und Community-­ Gedanken“, so das Urteil der Yvonne Ludwig-Alfers Expertengruppe. Auch im Statement zum Sieg in Mitglied der der Kategorie Brand Communications – Fairs and Chefredaktion ­Exhibitions lobt das Gremium, dass mehrere Marken „in einer klaren Architektur gleichberechtigt Der TRENDKOMPASS zusammengeführt und in realen Nutzungssituatiist auch als E-Paper onen zugänglich gemacht“ werden. Zusammen mit im Internet abrufbar der offenen Raumgestaltung entsteht auf diese Weise eine neue Form der Markenkommunikation.


A U S S TAT T U N G & T E C H N I K

M A N A G E M E N T & O R G A N I S AT I O N MIELE PROFESSIONAL

Mehr Präsenz, mehr Einblicke Miele Professional baut seine Präsenz in den sozialen Medien aus und setzt dabei auf praxisnahe Einblicke, relevante Anwendungen und die Menschen hinter professionellen Lösungen. Saubere Gläser beim Dinner, frische Wäsche im Hotel, sichere Hygiene in Pflegeeinrichtungen, Arzt- und Zahnarztpraxen oder zuverlässige Reinigungsprozesse im Labor: Hinter vielen professionellen Abläufen, die im Alltag selbstverständlich erscheinen, stehen Lösungen von Miele Professional. Ein eigener Facebook-Auftritt für Deutschland, Österreich und die Schweiz macht diese Anwendungen und die Menschen dahinter jetzt noch sichtbarer.

Der Facebook-Auftritt ergänzt damit die bestehenden Informations- und Kommunikationsangebote von Miele Professional. Zugleich schafft er eine neue Möglichkeit zum direkten Austausch mit Kunden, Fachhandelspartnern und allen, die sich für professionelle Lösungen in den Bereichen Wäschereitechnik, gewerbliches Geschirrspülen, Dental-, Medizin- und Labortechnik interessieren. www.miele-professional.de

Seit Anfang Juni ist Miele Professional in der DACH-Region mit einem eigenen Account auf Facebook aktiv. Ergänzend sorgen gezielte Werbekampagnen auf Instagram dafür, relevante Inhalte auf den Meta-Plattformen einem größeren Kreis professioneller Anwender zugänglich zu machen. Der neue Auftritt richtet sich unter anderem an Entscheider aus Hotellerie und Gastronomie, Pflege und Gesundheitswesen, Arztund Zahnarztpraxen, Laboren, Wäschereien sowie handwerklichen Betrieben – auch an jene, die es werden wollen. Sie erhalten regelmäßig Informationen darüber, wie professionelle Technik dazu beitragen kann, Hygiene, Sicherheit, Qualität und Wirtschaftlichkeit im Arbeitsalltag zu gewährleisten.

Anwendungen und Menschen im Mittelpunkt Zugleich soll der Content auch Privatpersonen ansprechen und ein Bewusstsein dafür schaffen, wie professionelle Maschinen ihren Alltag und ihr Leben begleiten, häufig ohne dass sie es bewusst wahrnehmen. Denn ob als Kundinnen und Kunden, Gäste, Patientinnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohner von Senioreneinrichtungen: Menschen profitieren in vielen Lebenssituationen von zuverlässiger professioneller Technik, die im Hintergrund für hygienische, saubere und sichere Umgebungen sorgt und so langfristig zu Wohlbefinden und Lebensqualität beiträgt. Weitere Themenschwerpunkte sind Produkt- und Anwendungslösungen, Serviceangebote, Innovationen sowie aktuelle Kampagnen und Aktionen. Mit kontinuierlichen und lokal relevanten Inhalten kann Miele Professional gezielt auf die unterschiedlichen Anforderungen der Märkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingehen.

Der neue Facebook-Auftritt von Miele Professional in der DACH-Region: Kundengeschichten, Referenzen und Praxisbeispiele stehen im Mittelpunkt

HOBART

Spüllösungen für die Schiene Unter dem Leitthema „The Future of Mobility“ bringt die InnoTrans, die weltweit führende Fachmesse für Verkehrstechnik, Fachbesucher aus aller Welt zusammen. Hobart zeigt dort seine innovativen und effizienten Spüllösungen, die speziell auf die Anforderungen der Bahnbranche zugeschnitten sind. Ob Bordrestaurants, Cateringbereiche oder Serviceeinrichtungen: Die Lösungen des Unternehmens vereinen hohe Hygienestandards, ressourcenschonenden Betrieb www.trendkompass.de

Wenn sich die internationale Mobilitätsbranche vom 22. bis 25. September 2026 auf der InnoTrans in Berlin trifft, ist auch Hobart vertreten.

und zuverlässige Leistung auf begrenztem Raum. Gerade in der Bahnverpflegung sind effiziente Arbeitsabläufe, eine hohe Betriebssicherheit und konstant hohe Spülqualität entscheidende Faktoren. Hobart unterstützt Betreiber dabei mit leistungsstarken und platzsparenden Maschinen, die den täglichen Anforderungen im mobilen Einsatz gerecht werden. Besucher der InnoTrans

erhalten am Messestand Einblicke in moderne Spüllösungen und können sich über deren Beitrag zu wirtschaftlichen Prozessen und nachhaltigem Ressourceneinsatz informieren. Hobart auf der InnoTrans: Halle 1.1, Stand 592 www.hobart.de

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K O N Z E P T E & S T R AT E G I E N

R E P O R TA G E & I N T E R V I E W R AT I

Weiteres Wachstum Rational setzt seinen Wachstumskurs fort: Im ersten Halbjahr 2026 stieg der Konzernumsatz um sechs Prozent. Auch für das Gesamtjahr zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich und bestätigt seine Prognose. „Spitzenleistungen entstehen nicht über Nacht, sondern durch klare Ziele, konsequente Weiterentwicklung und den Anspruch, jeden Tag besser zu werden“, bringt Dr. Peter Stadelmann, CEO und Vorstandsvorsitzender von Rational, das Erfolgsrezept auf den Punkt

Rational veröffentlichte am 6. August 2026 die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2026. „Trotz der außergewöhnlich hohen politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten entwickelt sich unser Geschäft positiv. Spitzenleistungen entstehen hierbei nicht über Nacht, sondern durch klare Ziele, konsequente Weiterentwicklung und den Anspruch, jeden Tag besser zu werden“, bringt CEO und Vorstandsvorsitzender Dr. Peter Stadelmann das Erfolgsrezept auf den Punkt.

Sechs Prozent Umsatzsteigerung Nach einem starken Jahresauftakt erzielte Rational im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 324 Millionen Euro und lag damit vier Prozent über dem Vorjahreswert von 310,9 Millionen Euro. Währungseffekte spielten dabei nur eine untergeordnete Rolle. Im ersten Halbjahr 2026 erhöhte sich dadurch der Konzernumsatz um sechs Prozent auf 641,5 Millionen Euro (Vorjahr 606,2 Millionen Euro), währungsbereinigt lag der Umsatz sogar rund acht Prozent über dem Vorjahresniveau.

Das erste Quartal war durch Vorzieheffekte im Zusammenhang mit der Preiserhöhung in den USA geprägt. „Nach dem sehr starken Start in das Jahr haben wir im zweiten Quartal unsere positive Geschäftsentwicklung fortgesetzt. Die anhaltend hohe Nachfrage in vielen Märkten bestätigt die Attraktivität unserer Lösungen und die Stärke unseres Geschäftsmodells“, sagt Dr. Stadelmann. Wachstumstreiber im ersten Halbjahr waren vor allem die europäischen Märkte. In Europa (außerhalb Deutschlands) stieg der Umsatz um neun Prozent, insbesondere getragen von den Märkten Skandinavien, Österreich, Spanien und Frankreich. Der Heimatmarkt Deutschland wuchs ebenfalls um neun Prozent. Nordamerika verzeichnete trotz des schwachen US-Dollars ein leichtes Umsatzplus von einem Prozent, währungsbereinigt erreichte das Wachstum in dieser Region knapp über zehn Prozent. Demgegenüber blieb die Entwicklung in Asien mit einem

Umsatzrückgang von zwei Prozent weiterhin herausfordernd. Währungsbereinigt stiegen die Umsatzerlöse der Region um vier Prozent. Maßgeblich für den Umsatzrückgang war der chinesische Markt, während sich der größte Einzelmarkt der Region Japan weiterhin gut entwickelt. Der Umsatz der Produktgruppe iVario stieg im ersten Halbjahr um 14 Prozent auf 79,4 Millionen Euro (Vorjahr 69,6 Millionen Euro). Die Produktgruppe iCombi entwickelte sich ebenfalls positiv und erhöhte den Umsatz um fünf Prozent auf 562,2 Millionen Euro. Damit trugen beide Produktgruppen zum erfolgreichen Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2026 bei.

Die Produktgruppen iVario und iCombi entwickelten sich ebenfalls positiv und trugen zum erfolgreichen Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2026 bei

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A U S S TAT T U N G & T E C H N I K

M A N A G E M E N T & O R G A N I S AT I O N

ONAL

Höhere EBIT-Marge Die Umsatzkosten stiegen im ersten Halbjahr unterproportional um vier Prozent auf 258,1 Millionen Euro (Vorjahr 248,5 Millionen Euro). Die Rohertragsmarge erreichte somit 59,8 Prozent (Vorjahr 59,0 Prozent). Grund für die unerwartet hohe Rohertragsmarge ist die Erstattung von US-IEEPA-Zöllen in Höhe von rund 14 Millionen Euro im zweiten Quartal 2026. „Diese Erstattung hat sich im zweiten Quartal deutlich positiv auf unsere Rohertragsmarge ausgewirkt. Ohne diesen Sondereffekt wären die Umsatzkosten aufgrund höherer Zölle und Logistikkosten überproportional zum Umsatz gestiegen“, sagt CFO Jörg Walter. Das EBIT (Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern) erhöhte sich im ersten Halbjahr 2026 um rund elf Prozent auf 169,9 Millionen Euro (Vorjahr 153,4 Millionen Euro). Dabei wirkte sich die Zollerstattung ebenfalls in voller Höhe positiv auf das Ergebnis aus. Die operativen Kosten lagen im ersten Halbjahr bei 215,3 Millionen Euro (Vorjahr 205,6 Millionen Euro), was einer leicht unterproportionalen Kostensteigerung von fünf

Prozent entspricht. Die EBIT-Marge stieg auf 26,5 Prozent, nach 25,3 Prozent im Vorjahreszeitraum. „Auch ohne die Zollerstattungen läge die EBIT-Marge bei 24,3 Prozent im Rahmen unserer Erwartungen“, ergänzt Walter.

Der Erfolg von Rational ist das Ergebnis des hohen Einsatzes und der Arbeit aller Mitarbeiter, den „Unternehmern im Unternehmen“. Ende Juni 2026 beschäftigte die Rational-Gruppe 2.913 Mitarbeiter welt­ weit, davon 1.581 in Deutschland. In den letzten zwölf Monaten wurden rund 120 neue Mitarbeiter aufgebaut. „Hier wurde weiterhin insbesondere in die Stärkung der Vertriebsorganisationen investiert, was auch durch die Steigerung der kundennahen Vertriebsfunktionen von acht Prozent unterstrichen wird“, ergänzt Dr. Stadelmann­.

menden Monate. Der hohe Auftragseingang und der gestiegene Auftragsbestand bilden eine solide Grundlage für die weitere Geschäftsentwicklung und bestätigen die Erwartung eines nachhaltigen Wachstums im zweiten Halbjahr. „Diese Ausgangssituation gibt uns Rückenwind für die zweite Jahreshälfte. Wir sind daher positiv gestimmt und gehen davon aus, unseren Wachstumskurs fortzusetzen und unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen“, so Dr. Stadelmann. Für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt das Unternehmen die Prognose der EBIT-Marge in der Bandbreite von 25 Prozent bis 26 Prozent. „Die Zollrückerstattung wirkt sich in diesem Jahr positiv auf unsere Ergebnisentwicklung aus und schafft zusätzlichen Spielraum, um die derzeitigen Belastungen aus höheren Material-, Logistik- und Zollkosten abzufedern“, betont Walter.

Wachstumsausblick bestätigt

www.rational-online.com

Mitarbeiterzahl steigt

Mit dem erfolgreichen ersten Halbjahr und einer spürbaren Belebung der Nachfrage zum Ende des zweiten Quartals blickt das Unternehmen zuversichtlich auf die kom-

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K O N Z E P T E & S T R AT E G I E N

R E P O R TA G E & I N T E R V I E W

A U S S TA R AT I O N A L

„Wer jetzt modernisiert, profitiert gleich mehrfach“ Wie Gastronomiebetriebe und Großküchen mit BAFA-Zuschüssen den Schritt in eine energieeffiziente Zukunft gehen können. Steigende Energiekosten, wachsender Wettbewerbsdruck und der Wunsch nach nachhaltigen Küchenprozessen beschäftigen die Gastronomie mehr denn je. Gleichzeitig scheuen viele Betriebe notwendige Investitionen, weil Budgets knapp sind und die Förderlandschaft als komplex wahrgenommen wird. Dabei stehen gerade jetzt attraktive Fördermittel zur Verfügung. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt kleine und mittlere Unternehmen beim Austausch bestehender Küchentechnik gegen energieeffizientere Lösungen. Welche Möglichkeiten es konkret gibt, welche Geräte förderfähig sind und warum sich die Investition oftmals gleich mehrfach auszahlt, darüber spricht Trendkompass mit Michaela Jedelhauser, Leitung Marketing & Inside Sales DACH bei Rational.

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rau Jedelhauser, viele Küchenchefs und Betreiber hören F derzeit immer häufiger das Stichwort BAFA-Förderung. Warum ist das Thema gerade jetzt so relevant? Die Branche steht aktuell vor mehreren Herausforderungen gleichzeitig. Energiekosten bleiben ein bedeutender Kostenfaktor, Fachkräftemangel erfordert effizientere Arbeitsabläufe, und gleichzeitig müssen viele Betriebe ihre Investitionen sorgfältig priorisieren. Genau diese Herausforderungen wurden auch im Kitchen Barometer bestätigt, einer aktuellen Statista-Umfrage im Auftrag von Rational, die die Sorgen, aber auch Lösungsansätze vieler Küchenverantwortlicher deutlich macht. Genau an dieser Stelle können Förderprogramme einen wichtigen Beitrag leisten. Sie unterstützen Unternehmen dabei, notwendige

Modernisierungen nicht aufzuschieben, sondern wirtschaftlich sinnvoll umzusetzen. Wer heute ältere Küchentechnik gegen moderne, energieeffiziente Lösungen austauscht, kann von staatlichen Zuschüssen profitieren und gleichzeitig langfristig Betriebskosten senken. Aus meiner Sicht ist die BAFA-Förderung deshalb weit mehr als ein finanzieller Zuschuss. Sie ermöglicht vielen Betrieben überhaupt erst den Einstieg in einen Modernisierungsprozess, der sich anschließend über Jahre hinweg positiv auf Energieverbrauch, Produktivität und Arbeitsbedingungen auswirken kann.

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iele Betreiber verbinden Förderprogramme mit komplizierten V Formularen und hohem Bürokratieaufwand. Ist diese Sorge berechtigt? Teilweise ja. Förderprogramme sind an klare Voraussetzungen geknüpft, und das hat einen guten Grund: Es handelt sich um öffentliche Mittel, deren Einsatz nachvollziehbar dokumentiert werden muss. In der Praxis haben wir allerdings festgestellt, dass nicht die Förderbedingungen selbst die größte Hürde darstellen, sondern die Vielzahl an Nachweisen, Formularen und Prozessschritten. Viele Gastronomen haben weder die Zeit noch die personellen Ressourcen, sich intensiv mit Förderregularien auseinanderzusetzen. Genau deshalb haben wir nach einer Lösung gesucht, die es unseren Kunden möglichst einfach macht. Unser Ziel war es von Anfang an, den Prozess nicht nur transparent zu erklären, sondern Kunden aktiv bei der Umsetzung zu unterstützen. 9.2026

Fotos: Rational

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TTUNG & TECHNIK

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zz iinn ddeerr n e t e p m n e o DDiiee KKompent z in der ologgiiee ete lzmiöönbbdeellteteercchhnnolo Die KKoommppetKeünhlm ologiei n h r c e Die e d t l n e i b z ö n n deltrechnolog omKppüeehttheelm z öi bdeer nlm Die K ü m K o K e z öinbeltechnollooggii i n D Kompete lm Die Kühlmöbeltechnoologi Kühlmöbeltechn Küh 7

Kühl- / Tiefkühlschränke

Kühl- / Tiefkühlschränke

Michaela Jedelhauser, Leitung Marketing &

Die

Inside Sales DACH

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ie sieht diese Unterstützung konkret aus? W Wir arbeiten mit spezialisierten Fördermittel- und Energieeffizienzexperten zusammen, die unsere Kunden durch den gesamten Prozess begleiten. Das beginnt mit einer unverbindlichen Prüfung der Förderfähigkeit und reicht bis zur finalen Dokumentation gegenüber den Behörden. Der Kunde muss also nicht selbst nach geeigneten Energieberatern suchen oder herausfinden, welche Unterlagen benötigt werden. Stattdessen erhält er professionelle Unterstützung aus einer Hand. Diese Begleitung schafft Sicherheit. Viele Kunden sagen uns anschließend, dass sie ohne diese Unterstützung vermutlich gar keinen Antrag gestellt hätten.

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evor wir über die Antragstellung spreB chen: Welche Fördermöglichkeiten gibt es überhaupt? Grundsätzlich unterscheiden wir in der Praxis vor allem zwei relevante Förderszenarien. Die erste Möglichkeit betrifft den Austausch eines bestehenden elektrischen Geräts gegen ein neues, nachweislich energieeffizienteres Elektrogerät. Dabei sind Zuschüsse von bis zu 15 Prozent für kleine Unternehmen beziehungsweise zehn Prozent für mittlere Unternehmen möglich. Voraussetzung ist unter anderem eine bestimmte Mindestinvestitionssumme. Die zweite Möglichkeit ist besonders interessant: Wenn ein fossil betriebenes Gerät, beispielsweise ein Gasgerät, durch moderne Elektrotechnik ersetzt wird, können kleine Unternehmen deutlich höhere Zuschüsse erhalten. Hier sind Förderquoten von bis zu 33 Prozent möglich. Gerade in Zeiten steigender Anforderungen an Energieeffizienz ist das für viele Küchen ein sehr attraktiver Ansatz.

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elche Kochsysteme von Rational kommen W dabei infrage? Grundsätzlich gibt es für alle Rational-Kochsysteme passende Fördermöglichkeiten. Dazu zählen der iCombi, iHexagon sowie das iVario. Welche Förderung konkret infrage kommt, hängt jedoch nicht in erster Linie vom Neugerät ab, sondern von der vorhandenen Bestandsküche und den jeweiligen Fördervoraussetzungen.

www.trendkompass.de

bei Rational

Beim Austausch eines bestehenden Elektrogeräts gegen ein neues, energieeffizienteres Elektrogerät greifen die Fördermöglichkeiten aus dem BAFAModul 4. Hier kommt es darauf an, ob das Gerät einer förderfähigen Anlagenkategorie zugeordnet werden kann. Für unsere Kochsysteme relevant ist insbesondere die Anlagenkategorie „elektrisch betriebene Backöfen für Lebensmittel“. In diesem Rahmen können der iCombi und der iHexagon förderfähig sein, sofern die weiteren Fördervoraussetzungen erfüllt sind. Kleine Unternehmen können dabei einen Zuschuss von 15 Prozent, mittlere Unternehmen von zehn Prozent der förderfähigen Investitionskosten erhalten. Die Mindestinvestitionssumme beträgt 10.000 Euro. Anders verhält es sich beim BAFA-Modul 6. Hier steht die Elektrifizierung kleiner Unternehmen im Fokus. Gefördert wird der Austausch eines fossil betriebenen Bestandsgeräts, beispielsweise eines Gasgeräts, gegen moderne elektrische Kochtechnik. Anders als im Modul 4 gibt es dabei keine Zuordnung zu einzelnen Anlagenkategorien. Entscheidend ist vielmehr der Wechsel von fossiler auf elektrische Energie. In diesem Förderweg können iCombi, iHexagon und iVario berücksichtigt werden. Kleine Unternehmen erhalten hierbei einen Zuschuss von bis zu 33 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Die Mindestinvestition liegt bei 2.000 Euro. Deshalb empfehlen wir grundsätzlich eine individuelle Prüfung jedes Projekts. Oft lässt sich bereits anhand weniger Angaben zum vorhandenen Altgerät feststellen, welcher Förderweg infrage kommt und welches Förderpotenzial genutzt werden kann. Gleichzeitig erhalten die Kunden frühzeitig Klarheit darüber, welche Nachweise benötigt werden und wie hoch die mögliche Förderung ausfallen kann.

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R E P O R TA G E & I N T E R V I E W R AT I O N A L

des gesamten Küchenprozesses. Moderne Systeme können Wärme gezielter nutzen, Garvorgänge automatisieren, Leerlaufzeiten reduzieren und oftmals auch Wasser einsparen. Der Staat schafft mit Förderprogrammen einen Anreiz, solche Investitionen früher umzusetzen und dadurch einen Beitrag zu den übergeordneten Energieund Klimazielen zu leisten.

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ie sprechen von Energieeinsparungen. Gibt es dazu konkrete S Erkenntnisse? Ja. Besonders spannend sind dabei unabhängige Untersuchungen aus der Praxis. Eine wissenschaftlich begleitete Studie der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf hat gezeigt, dass moderne ­Küchentechnologie erhebliche Einsparpotenziale ermöglichen kann. Dabei wurden unter anderem deutliche Reduktionen beim Energie- und Wasserverbrauch festgestellt. Gleichzeitig konnten Verbesserungen bei Speisenqualität und Arbeitsbedingungen beobachtet werden. Das zeigt sehr eindrucksvoll, dass Energieeffizienz und Küchenleistung keineswegs Gegensätze sind. Im Gegenteil: Moderne Technologie kann beide Ziele gleichzeitig unterstützen.

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elche Unterlagen benötigen Interessenten für den BAFAW Antrag? Das ist einfacher, als viele zunächst vermuten. Interessierte Betriebe können sich zunächst ganz unkompliziert an unsere Fördermittelexperten wenden. Für eine erste Prüfung genügt in der Regel eine formlose Anfrage mit den wichtigsten Informationen zum Unternehmen, einem Angebot des Rational-Fachhändlers für das gewünschte Neugerät, Angaben zum vorhandenen Altgerät sowie Informationen zur Unternehmensgröße. Auf Basis dieser Unterlagen prüfen die Fördermittelexperten die grundsätzliche Förderfähigkeit und geben eine erste Einschätzung, welcher Förderweg infrage kommt. Das ist für den Kunden unverbindlich und schafft schnell Klarheit darüber, ob und in welcher Höhe eine Förderung möglich sein könnte. Anschließend begleiten die Experten bei Bedarf durch die weiteren Schritte des Förderprozesses und unterstützen bei den erforderlichen Nachweisen und Anträgen.

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ie lange dauert ein solcher W Förderprozess in der Praxis? Natürlich ist jeder Einzelfall individuell zu betrachten. Nach unseren bisherigen Erfahrungen erhalten Kunden häufig innerhalb weniger Wochen eine Rückmeldung der BAFA zum Antrag. Nach Abschluss aller Schritte erfolgt anschließend die Auszahlung der Fördermittel. Der wichtigste Punkt ist: Erst die

Förderung beantragen und bewilligen lassen, dann das neue Gerät kaufen. Wer die Investition bereits vor der Bewilligung tätigt, riskiert den Förderanspruch.

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ritiker sagen manchmal, Förderprogramme würden InvestitiK onen künstlich attraktiv machen. Wie sehen Sie das? Ich sehe das anders. Die meisten Küchen investieren nicht, weil eine Förderung existiert. Sie investieren, weil ihre Technik modernisiert werden muss oder sie ihre Prozesse verbessern möchten. Die Förderung sorgt vielmehr dafür, dass wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen schneller umgesetzt werden können. Sie reduziert die finanzielle Hürde und beschleunigt die Transformation zu effizienteren Prozessen. Am Ende entscheidet immer der tatsächliche Nutzen der Investition. Fördermittel können diesen Nutzen ergänzen, aber niemals ersetzen.

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as würden Sie einem Gastronomen sagen, der noch unW schlüssig ist? Ich würde empfehlen, den Blick nicht nur auf den Anschaffungspreis zu richten. Entscheidend sind die Gesamtkosten über die gesamte Nutzungsdauer hinweg. Wenn moderne Technik Energie spart, Prozesse vereinfacht, Qualität absichert und gleichzeitig ein Teil der Investition gefördert wird, entsteht oft ein sehr überzeugendes Gesamtbild. Viele Betreiber sind überrascht, wie schnell sich die Wirtschaftlichkeit einer Modernisierung darstellen lässt, wenn man alle Faktoren berücksichtigt.

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licken wir zum Abschluss nach vorne: Welche Bedeutung B werden Förderprogramme künftig haben? Ich gehe davon aus, dass Effizienz, Ressourcenschonung und Wirtschaftlichkeit weiter an Bedeutung gewinnen werden. Gleichzeitig wächst der Druck auf Unternehmen, nachhaltig zu handeln und dennoch profitabel zu bleiben. Förderprogramme können dabei ein wichtiger Baustein sein. Sie helfen, Investitionen zu beschleunigen und Innovationen schneller in die Praxis zu bringen. Für uns steht dabei immer der konkrete Kundennutzen im Mittelpunkt. Fördermittel sind kein Selbstzweck. Sie sollen Kunden dabei unterstützen, bessere wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen und gleichzeitig nachhaltiger zu arbeiten. www.rational-online.com

Für alle Rational-Kochsysteme – iCombi, iHexagon und iVario – stehen grundsätzlich passende Fördermöglichkeiten zur Verfügung

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Wir kennen die Prozesse unserer Kunden und entwickeln Lösungen Fachkräftemangel, steigende Kosten und Nachhaltigkeitsdruck stellen Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung vor immer neue Herausforderungen – auch für Anbieter professioneller Spülund Wäschereitechnik. Wie sich Miele Professional in diesem Umfeld positioniert und wo das Unternehmen die größten Wachstumschancen sieht, erklärt Dr. Christian Kluge, Senior Vice President und Leiter von Miele Professional, im Gespräch mit Klaus Leifeld

Dr. Christian Kluge (links) mit Trendkompass-Redakteur Klaus Leifeld

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Miele steht für Qualität, Langlebigkeit und Innovation. Was zeichnet Miele Professional heute aus und welche Rolle spielen die Bereiche Spül- und Wäschereitechnik innerhalb der Gesamtstrategie? Miele Professional ist heute stärker denn je. Wir sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen und haben uns zunehmend vom Geräteanbieter zu einem Lösungsanbieter entwickelt. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Joint Venture unserer Medizintechniktochter SteelcoBelimed. Egal ob es um die Aufbereitung von medizinischen Instrumenten, Laborglas, Geschirr oder Textilien geht: Wir kennen die Prozesse unserer Kunden und entwickeln Lösungen, auf die sie sich im täglichen Betrieb verlassen können. Unsere Qualität und Langlebigkeit sind dabei wichtige Faktoren. Und wir helfen unseren Kunden dabei, ihre Prozesse effizienter und zukunftssicher zu gestalten. Spül- und Wäschereitechnik spielen bei Miele Professional dabei von jeher eine zentrale Rolle. Hier können wir unsere Stärken ausspielen und sehen noch viel Potenzial für die Zukunft.

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Der Markt für professionelle Lösungen in Gastronomie, Hotellerie und

Gemeinschaftsverpflegung verändert sich stark. Welche Entwicklungen und Trends beschäftigen Miele Professional aktuell besonders? Was wir deutlich sehen: Unsere Kunden stehen unter Kosten-, Personal- und Nachhaltigkeitsdruck. Das verändert auch die Erwartungen an professionelle Technik. Ein großes Thema ist der Fachkräftemangel. In Gastronomie und Hotellerie geht es deshalb darum, Prozesse einfacher zu machen, Mitarbeiter zu entlasten und dort zu automatisieren, wo es sinnvoll ist. Digitalisierung wird dabei zunehmend wichtiger, ist aber kein Selbstzweck. Sie muss im Alltag einen konkreten Nutzen bringen – etwa Abläufe vereinfachen, Transparenz schaffen oder helfen, Ressourcen besser einzusetzen. Der zweite große Punkt ist die Wirtschaftlichkeit. Energie, Wasser, Chemie und Arbeitszeit sind relevante Kostenfaktoren. Entsprechend wichtig werden Lösungen, die Verbräuche reduzieren und zuverlässig die geforderte Leistung bringen. Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit gehen hier häufig Hand in Hand. Und schließlich sehen wir, dass der Blick sich von der einzelnen Maschine stärker auf den gesamten Prozess und das Zusammenspiel verschiedener Lösungen verschiebt.

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Miele Professional ist international in vielen Märkten aktiv. Welche Länder und Regionen sind derzeit besonders wichtig und wo sehen Sie künftig die größten Wachstumschancen? Europa ist und bleibt für Miele Professional unsere starke Basis. Hier sind wir seit Jahrzehnten etabliert, verfügen über eine starke Marke und eine gewachsene Vertriebs- und Servicestruktur. Und hier sehen wir auch nach wie vor Wachstumschancen. Wir sind bei Miele Professional breit aufgestellt, bedienen viele verschiedene Zielgruppen und haben mit Miele und SteelcoBelimed zwei starke Marken. Gleichzeitig sehen wir erhebliches Potenzial über unsere etablierten Märkte hinaus. Nordamerika ist für uns ein besonders interessanter Markt, aber auch in Asien und weiteren internationalen Märkten sehen wir langfristige Wachstumschancen. Das Potenzial ist allerdings nicht gleichbedeutend mit kurzfristig, einfachem Wachstum – gerade geopolitische Rahmenbedingungen und unterschiedliche Marktanforderungen spielen hier eine wichtige Rolle. Wir schauen deshalb genau, wie wir unser Angebot international noch breiter und marktgerechter aufstellen können. Wenn uns das gelingt, können wir unsere Stärke

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Fotos: Miele, Hintergrundbilder: wachiwit - stock.adobe.com, tusumaru - stock.adobe.com

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INTERVIEWSERIE (112): MIELE PROFESSIONAL

Miele hat seinen Hauptsitz seit 1907 in Gütersloh

als Lösungsanbieter mit unserer starken Marke auch in Märkten und Kundensegmenten besser ausspielen, die wir heute noch nicht vollständig adressieren.

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Hotels, Restaurants und Cateringbetriebe stehen vor vielen Herausforderungen – von Fachkräftemangel über steigende Kosten bis hin zu höheren Hygieneanforderungen. Wie verändern diese Faktoren die Anforderungen an professionelle Geräte und Lösungen? Viele unserer Geräte kommen in unterstützenden Prozessen zum Einsatz – beim Spülen von Gläsern und Geschirr und beim Waschen, Trocknen und Mangeln von Tischdecken und Bettwäsche. Das sind zwar nicht die eigentlichen Kernprozesse eines Hotels oder Restaurants, aber wenn sie nicht funktionieren, merkt man schnell, wie wichtig sie für den gesamten Betrieb sind. Man denke da beispielsweise an knittrige, löchrige oder gar fleckige Bettwäsche. Das möchte kein Gast vorfinden. Unser Anspruch ist, dass diese Prozesse möglichst effizient, zuverlässig und im besten Sinne geräuschlos laufen. Das ist zugleich unser Leistungsversprechen. Das wird angesichts von Fachkräftemangel und Kostendruck noch wichtiger. Wenn Personal knapp ist, müssen Geräte einfach zu bedienen sein und Prozesse sicher funktionieren. Und besonders schön ist es, wenn wir Prozesssicherheit und

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Ergonomie miteinander verbinden können. Ein gutes Beispiel dafür ist unser Feature OneFingerTouch. Damit lassen sich die Türen unserer Benchmark-Waschmaschinen mit minimalem Kraftaufwand öffnen und schließen – eine scheinbar kleine Funktion, die im täglichen Betrieb einen großen Unterschied macht. Daneben rückt die Wirtschaftlichkeit über den gesamten Lebenszyklus stärker in den Mittelpunkt: Energie- und Wasserverbrauch, Prozesszeiten und Verfügbarkeit sind mindestens genauso relevant wie der Anschaffungspreis. Und gerade im anspruchsvollen professionellen Einsatz gilt: Auch ein hochwertiges Gerät kann einmal ausfallen. Dann entscheidet sich Qualität auch daran, wie schnell es wieder läuft. Deshalb gehört für uns ein leistungsfähiger Service wesentlich zur Lösung dazu. Am Ende geht es nicht nur um die einzelne Maschine. Es geht darum, unseren Kunden einen verlässlichen Prozess zu ermöglichen, um den sie sich im täglichen Betrieb möglichst wenig kümmern müssen – damit sie sich auf das konzentrieren können, womit sie ihr Geld verdienen.

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Welche Kundengruppen entwickeln sich aktuell besonders dynamisch und gibt es Bereiche, in denen Miele Professional künftig noch stärker wachsen möchte? Mit unseren Lösungen bedienen wir viele

unterschiedliche Kundengruppen. Und wir sehen aktuell ein differenziertes Bild. Hotellerie und Tourismus zeigen sich grundsätzlich robust, gleichzeitig stehen viele Betriebe wirtschaftlich unter erheblichem Druck. Ein für uns wichtiger Markt ist die Altenpflege. Durch die demografische Entwicklung steigt einerseits der Bedarf an Pflegeleistungen, während Personal vielerorts knapp ist. Dazu steigen die Kosten schneller als die Zuschüsse. Hier müssen unterstützende Prozesse wie die Wäscheversorgung besonders zuverlässig, hygienisch sicher und vor allem effizient funktionieren. Das sind Anforderungen, bei denen wir unsere Stärken gut einbringen können. Spannend entwickelt sich der Self-ServiceBereich. Hier hat sich in den vergangenen Jahren das Geschäftsmodell verändert: Moderne Waschsalons lassen sich heute weitgehend personal- und oftmals bargeldlos betreiben – solche Konzepte findet man sowohl im klassischen Waschsalon in der Innenstadt als auch in Studentenwohnheimen. Ein anderes Beispiel sind Feuerwehren. Die maschinelle Aufbereitung von persönlicher Schutzausrüstung ist eine wichtige und anspruchsvolle Aufgabe. Und auf diesem Feld haben wir die vergangenen Jahre viel Kompetenz aufgebaut. Unser neuestes Feature ist PowerGuard PRO, das wir der Branche im Juni auf der Messe Interschutz vorgestellt

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Der Showroom in Gütersloh zeigt unter anderem die beiden großen Produktgruppen von Miele Professional: Wäscherei- und Spültechnik

haben. Damit lassen sich Schutzanzüge noch effizienter maschinell imprägnieren. Das war grundsätzlich auch bisher schon möglich, aber mit unserer neuen Technologie können wir das Imprägniermittel gezielter und wirkungsvoller auf die Außenschicht aufbringen. Damit gelingt es uns, die Dosierung und damit auch die Kosten für das Imprägniermittel zu reduzieren – ohne dabei beim Schutz der Einsatzkräfte Kompromisse einzugehen. Das Wachstumspotenzial sehen wir in erster Linie dort, wo Reinigungsprozesse besonders anspruchsvoll sind und Verfügbarkeit, Effizienz, Hygiene und Service von großer Bedeutung sind. Genau dort passt unser Leistungsversprechen besonders gut – und dort wollen wir weiter wachsen.

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Digitalisierung und Vernetzung spielen auch in der professionellen Küche und Wäscherei eine immer größere Rolle. Welche digitalen Lösungen bietet Miele Professional heute an und wie werden diese vom Markt angenommen? Digitalisierung funktioniert da, wo sie dem Kunden im täglichen Betrieb einen konkreten Nutzen bringt. Genau das ist unser Ziel mit Miele MOVE Connect: Über die digitale Plattform können vernetzte Maschinen zentral im Blick behalten werden – vom aktuellen Gerätestatus über Betriebs- und Prozessdaten bis hin zu Energie- und Wasserverbräuchen. Das bringt zum einen mehr Transparenz

und ermöglicht darüber hinaus, Betriebsdaten zu analysieren, Auslastung und Verbräuche besser zu verstehen und Prozesse entsprechend zu optimieren. Gerade wenn mehrere Geräte oder Standorte betrieben werden, bietet das große Möglichkeiten. Auch kann Digitalisierung Service-Prozesse beschleunigen. Digitale Informationen können dabei helfen, Fehler schneller einzugrenzen und den Servicetechniker besser auf seinen Einsatz vorzubereiten. Das kann Diagnose und Reparatur effizienter machen und im Idealfall Stillstandzeiten reduzieren.

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Wie entstehen neue Produkte und Lösungen bei Miele Professional? Welche Rolle spielen Kundenfeedback, Praxistests und die Zusammenarbeit mit Anwendern bei der Entwicklung? Ideen für neue Produkte und Lösungen entstehen bei uns oftmals beim Kunden vor Ort, wenn wir gemeinsam mit einem Kunden ein konkretes Problem zu lösen versuchen. Wir betrachten dann den gesamten Prozess und nicht nur die einzelne Maschine. Wo funktioniert der Prozess nicht? Wo gibt es unnötige Arbeitsschritte? Wo liegen Qualitäts- oder Effizienzpotenziale? Dieses Verständnis aus der Praxis nehmen wir dann mit in den Entwicklungsprozess. Wir holen uns dann im Verlauf der Entwicklung mehrfach Feedback ein – zum

Beispiel über Kundenbefragungen und Akzeptanztests. Anhand von Prototypen oder sogenannten Funktionsmustern erfahren wir besonders früh, ob ein Ansatz aus Sicht des Anwenders überhaupt funktioniert. Später, wenn eine Lösung deutlich reifer ist, geht sie noch einmal in die Praxis. Dann testen wir unter realen Bedingungen, wie sich das Produkt im tatsächlichen Arbeitsalltag bewährt. Diese Kombination ist entscheidend: Wir bringen unser technisches Know-how ein und im Dialog mit dem Kunden und dem Verständnis für seinen Prozess wird daraus eine Lösung, die im Alltag einen echten Unterschied macht.

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Miele Professional verfügt über umfangreiche Prüf- und Anwendungskompetenz. Welche Bedeutung haben Labore und reale Anwendungstests für die Entwicklung neuer Geräte und die Beratung Ihrer Kunden? Das ist für Miele Professional ein wesentlicher Teil dessen, was uns vom Wettbewerb unterscheidet. Wir haben eine unglaublich hohe Fertigungstiefe und viel Know-how im eigenen Haus – von der Entwicklung und Fertigung eigener Elektroniken bis hin zu speziellen Kompetenzen wie unserem Gummi- und Kunststoff-Labor. So können wir Materialien, Komponenten und Produkte tief verstehen und auf ihre Belastbarkeit und Lebensdauer prüfen.

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Der Flaschenkorb APFD 210 von Miele Professional für 16 wiederverwendbare Flaschen aus Glas oder Kunststoff: Durch Injektordüsen gelangt das Wasser bis zu den Böden von hohen Gefäßen, sodass für eine ­hygienische Reinigung von außen und innen gesorgt ist

Genauso wichtig ist aber unser Anwendungs- und Verfahrens-Know-how. Wir haben alle Parameter des Sinnerschen Kreises im Zugriff: die Mechanik (das ist praktisch die Maschine mit ihren Sprüharmen bzw. der Trommel), die Zeit, die Temperatur und die Chemie. Letzteres sind unsere eigenen, auf unsere Prozesse abgestimmten Verbrauchsmittel. Wir betrachten bei der Maschinen- und der Verfahrensentwicklung das Zusammenspiel aller Parameter und testen das Ergebnis in unseren Laboren. So schaffen wir perfekte Ergebnisse für unterschiedlichste Textilien und Spülgüter. Immer wieder haben Kunden individuelle Bedürfnisse. Dank des Know-hows unserer Anwendungstechnik, in Kombination mit unseren freiprogrammierbaren Steuerungen, schaffen wir in den allermeisten Fällen mehr als zufriedenstellende Lösungen.

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Die Mehrwegangebotspflicht hat Gastronomie und Catering vor neue Herausforderungen gestellt. Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf die Anforderungen an gewerbliche Spültechnik? Die Mehrwegangebotspflicht bringt vor allem neues Spülgut in die Betriebe: Becher, Bowls und Behälter aus Kunststoff. Das stellt andere Anforderungen an die Spültechnik als klassisches Porzellan oder Glas – insbesondere bei der Positionierung im Spülkorb und bei der Trocknung, weil

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Kunststoff Wärme schlechter speichert. Dafür haben wir spezielle Körbe, in denen das Spülgut ideal und sicher positioniert wird. Idealerweise steht Plastikgeschirr leicht schräg, sodass das Wasser ablaufen kann und sich der Becher während des Spülgangs nicht umdrehen kann. Die Programme arbeiten mit reduziertem Druck, erhöhten Nachspültemperaturen und einer angepassten Klarspülerdosierung. So erzielt man auch bei Mehrweggeschirr hervorragende Trocknungsergebnisse.

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Beim Spülen geht es heute nicht mehr nur um Sauberkeit, sondern auch um Hygiene, Ressourceneffizienz und Betriebssicherheit. Wie begegnet Miele Professional diesen steigenden Anforderungen? Beim professionellen Spülen beginnt vieles mit der Auswahl des richtigen Geräts. Ein Restaurant mit sehr hohem Geschirrdurchsatz hat andere Anforderungen als eine Stationsküche im Krankenhaus oder in einer Pflegeeinrichtung. Und auch eine Büroküche braucht eine andere Lösung. Deshalb schauen wir zunächst auf das Spülgut und dessen Menge, die Hygieneanforderungen und die Abläufe beim Kunden und die lokale Wasserhärte und wählen danach das passende System. Bei sehr hohen Durchsätzen kann beispielsweise ein Tankspüler die richtige Lösung sein. Der hat sehr kurze Laufzeiten und ist besonders wirtschaftlich. Optional

Die gewerbliche Waschtechnik gibt es bei Miele schon seit 1924

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Für jede Textilart die passende Lösung: Miele Professional deckt mit seinem Portfolio alle Anforderungen ab – von der Hotelwäsche über Handtücher und Tischdecken bis zur Berufskleidung, zum Beispiel FeuerwehrUniformen

auch in der Eco-Variante mit Wärmetauscher, der aus dem Wrasen Wärmeenergie zurückgewinnt und somit Energie spart. Ganz nebenbei verbessert er noch das Raumklima. Wo dagegen hohe Hygieneanforderungen und eine flexible Nutzung im Vordergrund stehen, spielen unsere Frischwasserspüler ihre Stärke aus. Sie arbeiten in jeder Spülphase mit frischem Wasser. In Verbindung mit hohen Temperaturen und entsprechend ausgelegten Programmlaufzeiten sorgt das für eine besonders hygienische Aufbereitung. Gleichzeitig haben die Geräte mit ihren zwei Spülebenen besonders viel Kapazität und sind flexibel einsetzbar. Ein Beispiel ist unser Korb APFD 210 für das Spülen von Kannen und Flaschen. Damit lassen sich bis zu 16 Flaschen auf einmal von außen und innen hygienisch reinigen. Möglich wird das durch einzelne Injektordüsen, die Wasser und Reinigungsmittel gezielt ins Flascheninnere bringen. Im Übrigen eine Technik, die wir bei der Aufbereitung von Laborglas schon seit Langem einsetzen. Und ein schönes Beispiel dafür, wie sich Synergien zwischen verschiedenen Professional-Anwendungen ergeben. Und zu jedem Gerät und jeder Anwendung bieten wir unter dem Namen ProCare Shine auch die passenden Verbrauchsmittel an: Reiniger, Klarspüler und Regeneriersalz. Die bequemste und effizienteste Form der Dosierung ist die automatische Dosierung. Da wird immer die perfekte Menge dosiert.

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Hotels und Gastronomiebetriebe müssen täglich große Mengen an Tischwäsche, Handtüchern oder Berufsbekleidung zuverlässig aufbereiten. Wie haben sich die Anforderungen an professionelle Wäschereitechnik in diesem Bereich verändert? Was sich sicherlich verändert hat, ist, dass es heute nicht mehr nur das eine Wäschereimodell gibt. Früher war die eigene Wäscherei in vielen Häusern selbstverständlich, später ging der Trend stärker zum Outsourcing. Heute sehen wir häufig Mischformen – und die können je nach Betrieb sinnvoll sein. Flachwäsche wie Bett- oder Tischwäsche wird beispielsweise häufiger an gewerbliche Wäschereien vergeben oder als Mietwäsche bezogen. Das ist eine Option, wenn der Platz oder das Personal für eine eigene Mangel nicht zur Verfügung stehen. Andere Textilien – etwa Handtücher, Küchenwäsche, Uniformen oder Reinigungstextilien – lassen sich dagegen gut direkt im Haus aufbereiten. Die Vorteile der Inhouse-Wäscherei sind zum einen die Unabhängigkeit und Flexibilität, zum anderen die Wirtschaftlichkeit und die hohe Qualität. Unsere Aufgabe ist es, gemeinsam mit dem Kunden das Modell zu finden, das zu seinem Wäscheaufkommen, seinen Qualitätsansprüchen und seinen betrieblichen Möglichkeiten passt.

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Viele Betriebe kämpfen mit Personalmangel und steigenden Betriebskosten. Welche Möglichkeiten bieten moderne Wasch- und Trocknungssysteme, um Prozesse effizienter und wirtschaftlicher zu gestalten? Der erste Hebel für mehr Effizienz ist für uns nicht die einzelne Maschine, sondern die richtige Planung. Wir schauen uns gemeinsam mit dem Kunden die individuelle Situation an: Welche Wäsche fällt in welchen Mengen an, welcher Durchsatz wird benötigt, wie viel Platz und Personal stehen zur Verfügung und welche Energiequellen können genutzt werden? Daraus entwickeln wir eine maßgeschneiderte Lösung. Danach kommen die technischen Möglichkeiten ins Spiel. PowerWash PRO kann beispielsweise Waschzeiten verkürzen und gleichzeitig Wasser und Energie sparen. Bei der Trocknung können je nach Rahmenbedingungen Wärmepumpentrockner, Heißwasserlösungen oder klassische Ablufttrockner die wirtschaftlichste Variante sein. Wärmepumpentrockner benötigen bis zu 60 Prozent weniger Energie als vergleichbare Ablufttrockner. Und Air Recycling Flex führt einen Teil der bereits erwärmten Prozessluft intelligent zurück und reduziert dadurch den Energiebedarf. Hier kommt auch die vorhin schon erwähnte Digitalisierung ins Spiel. Durch die Transparenz kann man den Betrieb laufend optimieren und so zum Beispiel auch den Personalbedarf reduzieren.

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INTERVIEWSERIE (112): MIELE PROFESSIONAL

FACTS • Miele ist seit seiner Gründung 1899 im Besitz der Familien Miele und Zinkann

• Miele Professional ist Teil der Miele-Gruppe. Der Begriff

Von der Idee bis zum Glanz: Miele Professional­ testet Spülmaschinen im eigenen Labor

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Nachhaltigkeit ist für viele Betreiber ein wichtiges Entscheidungskriterium. Welche Rolle spielen Energieeffizienz, Wasserverbrauch und Ressourcenschonung bei der Entwicklung Ihrer Lösungen? Nachhaltigkeit ist für uns kein neues Thema. Sie gehört seit jeher zur DNA von Miele. Langlebigkeit ist dabei vielleicht die unmittelbarste Form von Nachhaltigkeit: Ein Gerät, das über viele Jahre zuverlässig funktioniert, muss nicht früh ersetzt werden und schont damit Ressourcen. Um das mit zwei Beispielen zu verdeutlichen: Unsere gewerblichen Waschmaschinen werden auf 30.000 Betriebsstunden getestet, und einzelne Bauteile werden noch zusätzlichen Tests unterzogen. So werden die Türen unserer Spülmaschinen 100.000-mal geöffnet und wieder geschlossen. Zusätzlich betrachten wir auch die Betriebskosten der Geräte. Energie- und Wasserverbrauch sind wichtige Entwicklungsziele, weil sie sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Auswirkungen haben. Deshalb versuchen wir, mit unseren Lösungen den Ressourcenverbrauch über den gesamten Lebenszyklus zu reduzieren – von der Produktion über die Nutzung bis hin zum Service. Für unser Engagement und unsere Leistung im Bereich Nachhaltigkeit sind wir von EcoVadis mit der Goldmedaille ausgezeichnet worden. Die EcoVadis-Bewer-

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Miele Professional wurde erstmals 1992 verwendet • Die gewerbliche Waschtechnik von Miele reicht bis 1924 zurück • Der Hauptsitz von Miele ist Gütersloh • Die Leitung des Professional-Bereichs obliegt Dr. Christian Kluge • Mehr als 5.000 Mitarbeiter sind bei Miele Professional beschäftigt, insgesamt hat Miele 23.000 Mitarbeiter • Kundengruppen: Hotels und Gastronomie, Großküchen und Catering, gewerbliche Wäschereien, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser, Arztpraxen und Zahnarztpraxen • Sortiment: gewerbliche Waschmaschinen und Wäschetrockner, Mangelsysteme, gewerbliche Geschirrspülmaschinen, Reinigungs- und Desinfektionsautomaten, Lösungen für die Aufbereitung medizinischer Instrumente, Laborreinigungsgeräte, Reinigungs- und Prozesschemie sowie digitale Lösungen und Serviceangebote

• www.miele-professional.de

tung umfasst 21 Nachhaltigkeitskriterien, darunter die Bereiche Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung, und bewertet weltweit rund 150.000 Unternehmen. Die Miele Gruppe gehört zu den besten zwei Prozent in der globalen EcoVadis-Bewertung. Die Auszeichnung bestätigt uns auf unserem Weg, Nachhaltigkeit konsequent und messbar in Produkten, Prozessen und Lieferketten umzusetzen.

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Der Fachhandel ist ein wichtiger Partner bei Beratung, Planung und Service. Welche Rolle spielt der Fachhandel heute für Miele Professional und wie unterstützen Sie Ihre Partner bei immer komplexeren Kundenanforderungen? Miele setzt in Deutschland und vielen anderen Ländern auf langfristige Partnerschaften mit dem Handel. Starke Handelspartner sind räumlich nahe an unseren Kunden und bieten wichtige Ergänzungsleistungen an. Uns ist wichtig, dass unser Markenversprechen in der Produktberatung und im Service perfekt erfüllt wird. Dafür sorgen wir mit umfangreichen Trainingsangeboten, Second- und ThirdLevel-Support im Service, einer schnellen Logistikkette für Geräte und Ersatzteile, einer physischen und digitalen Toolbox und ergänzenden Leistungen. Wir haben eine Trainingsakademie in Lehrte eröffnet, in der wir sowohl unsere eigenen Servicetechniker als auch den Service im

Handel schulen. Daneben gibt es diverse Formate der Wissensvermittlung, etwa Produktschulungen online und offline. Der Handel soll dieselbe Trainingsqualität wie unsere eigenen Leute erhalten, damit er das Wissen genauso an die Endkunden weitergeben kann, wie wir es selbst tun würden.

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Wenn Sie auf die kommenden fünf Jahre blicken: Welche Ziele haben Sie sich für Miele Professional gesetzt und welche Themen werden die Branche besonders prägen? Natürlich wollen wir mit überzeugenden Angeboten weiterwachsen – es wird neue Produkte und Dienstleistungen und vielleicht auch neue Geschäfte geben. Wir haben uns – bereits im Jahr 2020 – der Vision verschrieben, Miele Professional vom Gerätehersteller mit der höchsten Qualität weiterzuentwickeln zum besten Lösungspartner unserer Kunden. Das bedeutet eine noch engere Verzahnung von Gerät, Services, Verbrauchsgütern und Zubehör, aber auch der Ausbau von Beratungs- und Finanzdienstleistungen und verschiedenen Betreibermodellen. Wir sind hier gut unterwegs, aber wir sehen noch viel zusätzliches Potenzial für noch mehr Kundennutzen.

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Sauber gerechnet Wie lassen sich die laufenden Kosten in der Spülküche senken? Moderne Technik bietet viele Stellschrauben – doch entscheidend ist, dass Maschine, Prozesse und Nutzung zusammenspielen. Von Yvonne Ludwig-Alfers

Wasser, Energie, Chemie und Personal machen die Spülküche zu einem relevanten Kostenfaktor. Gleichzeitig hat sich bei der Technik viel getan: geringere Frischwassermengen, Wärmerückgewinnung, intelligente Dosierung und zunehmend digitale sowie automatisierte Systeme sollen Verbräuche senken und Abläufe vereinfachen. Doch wirtschaftliches Spülen beginnt nicht erst bei der Maschine. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Technik, Planung und täglicher Nutzung. Doch wo liegen die größten Einsparpotenziale – und welche technischen Entwicklungen können dazu beitragen, die laufenden Kosten zu senken? Trendkompass hat dazu bei Herstellern und Anbietern professioneller Spültechnik nachgefragt.

grammwahl, kurze Aufheizzeiten und eine gute Isolierung könnten die Betriebskosten reduzieren. Entscheidend sei allerdings der gesamte Prozess: Eine effiziente Maschine könne ihr Potenzial nur ausschöpfen, wenn sie passend zum tatsächlichen Bedarf dimensioniert und richtig betrieben werde. Auch Smeg Professional betont, dass Wirtschaftlichkeit nicht allein am Anschaffungspreis festgemacht werden sollte. Wasser-, Energie- und Chemieverbrauch seien nur ein Teil der Rechnung, ebenso beeinflussen auch Wartungsaufwand, Ersatzteilkosten, Ausfallzeiten und Lebensdauer die tatsächlichen Kosten einer gewerblichen Spülmaschine.

Der Blick richtet sich hier längst nicht mehr ausschließlich auf den Energieverbrauch. Wasser, Energie und Chemie hängen unmittelbar miteinander zusammen. Wird weniger Frischwasser benötigt, muss auch weniger Wasser erwärmt und mit Reiniger beziehungsweise Klarspüler versetzt werden. Genau darin sieht etwa Colged einen zentralen Hebel für mehr Wirtschaftlichkeit. Ein möglichst geringer Frischwasserverbrauch pro Spülgang, eine bedarfsgerechte Pro-

Damit verschiebt sich die Perspektive: Nicht die günstigste Maschine ist zwangsläufig die wirtschaftlichste. Und auch das Gerät mit den niedrigsten nominellen Verbrauchswerten muss unter realen Bedingungen nicht automatisch die beste Lösung sein. Vielmehr geht es um die Frage, wie gut Technik, Spülgut, Kapazität, Betriebszeiten und Arbeitsorganisation zusammenpassen.

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Fotos: Die genannten Unternehmen

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TECHNIK

Der Liter macht den Unterschied Welche Bedeutung dabei bereits kleine Verbrauchsunterschiede haben können, verdeutlicht unter anderem Stefan Ackermann, Geschäftsführer von Ackermann Spülmaschinen. Geräte mit niedrigem Wasserverbrauch benötigen seiner Einschätzung nach gleichzeitig weniger Strom, Reiniger und Klarspüler. Seine Rechnung: „Schon eine Reduzierung von drei Litern pro Spülgang auf zwei Liter pro Spülgang kann die Betriebskosten pro Jahr um weit über 1.000 Euro senken.“ Gerade in Betrieben mit einer hohen Zahl täglicher Spülzyklen wird aus einem vermeintlich kleinen Unterschied pro Korb schnell eine relevante Größe. Das Prinzip ist einfach: Jeder Liter Wasser, der nicht in die Maschine gelangt, muss weder aufgeheizt noch chemisch behandelt werden. Moderne Technik setzt deshalb an mehreren Stellen gleichzeitig an – bei der Wasserführung, bei Pumpen und Düsen, bei Filtern und bei der Klarspülung. Wie sich niedriger Verbrauch und hohe Leistung verbinden sollen, zeigt etwa die NeoBlue Touch von Electrolux Professional. Die Untertischspülmaschine arbeitet im MyEco-Zyklus nach Herstellerangaben mit 2,1 Litern Wasser pro Zyklus und soll bis zu 40 Prozent Energie einsparen. Gleichzeitig sind bis zu 65 Körbe pro Stunde möglich. NordCap setzt mit der Z-Active 100 (Modell ZTUCLG3) von Zanussi Professional auf einen Frischwasserverbrauch von 2,1 Litern pro Korb. Optimierte Spül- und Nachspülarme sowie eine verbesserte Filterung sollen dazu beitragen, mit wenig Wasser zuverlässig zu spülen. Auch Bartscher setzt bei aktuellen Modellen auf einen reduzierten Wasserbedarf. Die US P500 LPR benötigt nach Unternehmensangaben 2,3 Liter Wasser pro Spülgang. Eine doppelwandige Ausführung, integrierte Reinigerund Klarspüldosierpumpen sowie eine Selbstreinigungsfunktion ergänzen die Ausstattung. Britta Winterberg, Produktmanagerin Gewerbliche Spülsysteme bei Miele Professional International, verweist darauf, dass die Konstruktion von Pumpen, Wasserführung und Spülsystem erheblichen Einfluss auf den Ressourcenverbrauch hat. Bei den Spülmaschinen der Serie ProfiLine des Unternehmens seien Pumpen und Wasserverteilung so aufeinander abgestimmt, dass Wasser und Energie bedarfsgerecht eingesetzt werden. Selbst die Geometrie der Düsen spielt eine Rolle: Eine gezielte Wasserführung soll eine gleichmäßige

Miele Professional MasterLine

Benetzung des Spülguts und Abdeckung des Spülraums ermöglichen, während konstruktiv möglichst wenig Wasser dauerhaft im System gebunden wird. Dabei gilt: Besonders kurze Programme benötigen unter Umständen mehr Leistung. Steht dagegen mehr Zeit zur Verfügung, können Programme zum Einsatz kommen, die stärker auf einen niedrigen Ressourcenverbrauch ausgelegt sind. Winterberg empfiehlt deshalb, zunächst die tatsächlichen Abläufe zu betrachten: Wie viele Spülgänge fallen täglich an? Wie stark ist das Spülgut verschmutzt? Wie viel Zeit steht zur Verfügung? Und wie gut werden die Körbe ausgelastet? Halb gefüllte Körbe bedeuten schließlich, dass Wasser, Energie und Chemie für Kapazität eingesetzt werden, die gar nicht genutzt wird. Eine Alternative zu klassischen Tankspülmaschinen können je nach Einsatz Frischwasserspülsysteme sein. Die MasterLine von Miele Professional verwendet bei jedem Spülgang frisches Wasser und kann insbesondere dort eine Option sein, wo nur wenige Spülzyklen pro Tag anfallen.

Electrolux Professional NeoBlue Touch

NordCap Zanussi ZTUCLG3

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Bartscher US P500 LPR

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Hobart Bandspülmaschine

Smeg Professional Pura SPH525SH

Wärme nicht einfach ziehen lassen Neben der Reduzierung der Wassermenge gehört die Rückgewinnung von Wärme zu den wichtigsten Stellschrauben moderner Spültechnik. Ein konkretes Beispiel ist die SPH525SH aus der Pura-Serie von Smeg Professional. Ihr Dampfwärmerückgewinnungssystem SHR+ nutzt die Energie des entstehenden Dampfes zur Erwärmung des Frischwassers. Dadurch soll der Energieverbrauch sinken; zugleich werden weniger Feuchtigkeit und Wärme in den Spülraum abgegeben. Zusätzlich passt bei diesem Modell das HTR+-System die benötigte Spülwassermenge an den jeweiligen Spülvorgang an. AdaptWash wiederum verändert den Waschdruck abhängig vom Spülgut – von empfindlichen Gläsern bis zu stärker verschmutztem Geschirr. Ein integrierter Wasserenthärter, ein mehrstufiges Filtersystem und individuell anpassbare Programme ergänzen das Konzept. Einen ähnlichen Schwerpunkt setzt KBS Gastrotechnik beim Gastroline Gläserspüler 7505. Die Maschine verfügt über eine integrierte Abwasser-Wärmerückgewinnung sowie eine Energy-SaveFunktion. Zusätzlich soll die Parallel Heating-Technologie kurze Spülzeiten bei konstant hoher Reinigungsleistung ermöglichen. Eine doppelwandige Konstruktion mit zusätzlicher Isolation soll Wärmeverluste reduzieren. Bei Colged wird die Energie aus dem beim Spülen entstehenden Wasserdampf genutzt, um einströmendes Kaltwasser vorzuwärmen. Dadurch soll weniger Energie für die Nachspülung benötigt werden; zugleich wird die Abgabe feuchtwarmer Luft an den Raum reduziert. Meiko betont ebenfalls den doppelten Nutzen. Wird die im heißen Wrasen enthaltene Energie zurückgewonnen, statt sie unkontrolliert in den Raum abzugeben, sinken nicht nur Energieverbrauch und

KBS Gastroline 7505

Saro München

Betriebskosten. Auch Wärme- und Feuchtigkeitsemissionen werden reduziert, was sich positiv auf das Raumklima auswirken kann. Bei Bandspülmaschinen wiederum setzt Hobart unter anderem auf die Wärmepumpe Climate-Green. Sie nutzt die in der Abluft enthaltene Wärmeenergie und führt diese dem Spülprozess in der Waschung wieder zu. Damit zeigt sich ein grundlegender Entwicklungsschritt: Effizienz bedeutet nicht mehr nur, weniger Energie einzusetzen. Ebenso wichtig ist es, bereits eingesetzte Energie möglichst lange im System zu halten beziehungsweise erneut nutzbar zu machen.

So viel wie nötig Ähnliches gilt für Reiniger und Klarspüler – deren Einsatz möglichst genau sein sollte. Eine Überdosierung verursacht unnötige Kosten, eine Unterdosierung kann dagegen das Spülergebnis verschlechtern und gegebenenfalls zusätzliche Spülgänge erforderlich machen. Deshalb gehört die automatische Dosierung inzwischen zu den etablierten Werkzeugen für einen effizienteren Spülprozess. Britta ­Winterberg von Miele Professional sieht darin gleich mehrere Vorteile: Die benötigte Menge an Reinigungschemie wird automatisch zugeführt, unabhängig davon, wer die Maschine bedient. Das kann Verbrauch und laufende Kosten reduzieren und zugleich reproduzierbare Reinigungsergebnisse unterstützen. Bei manueller Dosierung können die eingesetzten Mengen dagegen je nach Anwender variieren. Stalgast sieht ebenfalls in einer bedarfsgerecht eingestellten Dosier- und Pumpentechnik einen wichtigen Hebel, um den Einsatz von Wasser, Energie und Chemie zu reduzieren. Zugleich verweist

Saro Nürnberg

Stalgast Aqua A5

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TECHNIK

Meiko M iClean U mit GiO Modul

Colged UltraTech 49 NRGsteam

das Unternehmen darauf, dass seine Maschinen mit professioneller Reinigungschemie unterschiedlicher Anbieter betrieben werden können – Betreiber sind damit bei der Wahl der Produkte nicht an einen bestimmten Hersteller gebunden. Auch bei kleineren und mittleren Maschinen gehört entsprechende Technik inzwischen zur Ausstattung. Die Modelle Nürnberg und München von Saro Gastro-Products verfügen beispielsweise über integrierte Pumpen für Spül- und Klarspülmittel. Bei größeren Anlagen lässt sich die Chemiedosierung noch stärker an den tatsächlichen Zustand des Spülprozesses koppeln. Hobart nennt hierfür das optionale LCI Reinigersparsystem für Bandspülmaschinen. Ein Sensor überprüft kontinuierlich die Qualität der Waschlauge. Abhängig vom Verschmutzungsgrad wird nur bei Bedarf Wasser aus der Klarspülung in den Hauptwaschtank geleitet und die Chemiedosierung entsprechend angepasst. Damit entwickelt sich die Dosierung zunehmend weg von statischen Vorgaben hin zu einer bedarfsgerechten Steuerung: Nicht allein ein vorab definierter Wert bestimmt den Ressourceneinsatz, sondern – je nach System – Programm, Spülgut oder tatsächlicher Zustand der Waschlauge.

Ohne passendes Wasser geht es nicht Wer über Reinigerverbrauch, Spülergebnis und Betriebskosten spricht, kommt an der Wasserqualität nicht vorbei. Hartes Wasser kann zu Kalkablagerungen führen, die Technik und Spülergebnis beeinträchtigen können. Welche Form der Wasseraufbereitung sinnvoll ist, hängt jedoch vom Einsatzgebiet ab.

Ein Beispiel für die direkte Integration der Wasseraufbereitung in die Spülmaschine ist Colged 4.0. Die Baureihe kombiniert die Spültechnik mit einer eingebauten Umkehrosmoseanlage. Diese entfernt Salze und Mineralien aus dem Spülwasser und soll dadurch insbesondere bei Gläsern und empfindlichem Geschirr fleckenfreie Ergebnisse ermöglichen. Manuelles Nachpolieren kann laut Hersteller entfallen. Spülmaschine und Osmose werden dabei über eine gemeinsame Benutzeroberfläche gesteuert. Auch die Vorfilterpatrone ist direkt in die Maschine integriert, sodass keine zusätzliche externe Bedieneinheit und kein separater Platz für die entsprechende Technik benötigt werden. Damit richtet sich Colged 4.0 insbesondere an Küchen, in denen wenig Stellfläche zur Verfügung steht. KBS verbindet bei der Gastroline 7505 seine Wärmerückgewinnung ebenfalls mit automatisierten Dosiersystemen und einem mehrstufigen Filtersystem. Ein Selbstdiagnosesystem und ein Selbstreinigungsprogramm sollen zudem Betrieb und Wartung vereinfachen. Allerdings gilt bei der Wasseraufbereitung keineswegs „mehr ist besser“. Stefan Ackermann plädiert dafür, genau zu prüfen, welche Technik tatsächlich erforderlich ist. Ionentausch, Teilentsalzung oder Osmose schützen die Maschine auf unterschiedliche Weise; insbesondere beim Gläser- und Besteckspülen müsse die passende Variante gewählt werden. Wasserwerte gehören also möglichst früh auf den Tisch. Erst wenn bekannt ist, welche Wasserqualität vor Ort vorhanden ist und welches Spülgut bearbeitet werden soll, lässt sich beurteilen, welche Aufbereitung tatsächlich notwendig und wirtschaftlich ist.

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Winterhalter EcoPilot

Digitaler Blick in die Spülküche Während mechanische und thermische Optimierungen seit Jahren wesentliche Treiber effizienter Spültechnik sind, kommt inzwischen eine weitere Ebene hinzu: Daten. Vernetzte Maschinen können Betriebszustände und Nutzungsverhalten erfassen und daraus Hinweise für einen effizienteren Betrieb ableiten. Jörg Forderer, Leiter Produktschulung bei Winterhalter Deutschland­, sieht die Digitalisierung derzeit sogar als einen der wichtigsten Treiber für Verbrauchsreduzierungen. Digitale Systeme automatisierten Abläufe und ermöglichten Datenanalysen, mit deren Hilfe sich unter anderem Energie- und Wasserverbrauch reduzieren ließen. Mit Connected Wash analysiert Winterhalter beispielsweise das Spülverhalten und kann auf ungünstige Nutzungsmuster aufmerksam machen. Forderer nennt dafür ein sehr alltägliches Beispiel: Wird die Maschine morgens eingeschaltet, obwohl der erste Spülgang erst mittags erfolgt, wird unnötig Energie für die Betriebsbereitschaft eingesetzt. Auch abgebrochene Spülgänge können sichtbar werden. Wird ein abgebrochener Durchlauf anschließend neu gestartet, fallen Wasser, Energie und Reiniger erneut an. Der nächste Schritt ist der Einsatz künstlicher Intelligenz (KI). Winterhalters EcoPilot erkennt nach Angaben des Unternehmens wiederkehrende Stoßzeiten und ruhigere Phasen. Durch eine darauf abgestimmte Programmauswahl könne der Energieverbrauch um bis zu 17 Prozent gesenkt werden. Auch bei Hobart kommt KI zum Einsatz. Die KI-basierte Spülguterkennung Smart Vision Control erkennt bei Bandspülmaschinen das Spülgut und passt Parameter wie Bandgeschwindigkeit, Wassermenge und Waschdruck entsprechend an. Wie stark Vernetzung inzwischen auch in kompakteren Maschinen Einzug hält, zeigt erneut die NeoBlue Touch von Electrolux Professional. Über Bluetooth lässt sich die Maschine mit der OnE-Connected-App verbinden. Damit können Anwender den Stand des Spülprogramms verfolgen, Parameter einstellen, Warnmeldungen empfangen oder Wartungsmaßnahmen organisieren. Zudem können individuelle Spülprogramme erstellt werden. Eine vergleichbare Vernetzung bietet NordCap bei der Z-Active 100 (Modell ZTUCLG3) von Zanussi Professional. Auch hier können Bedienung und Parameter per App und Bluetooth-Verbindung angepasst werden. Die Fernwartung kann zusätzlich helfen, Serviceeinsätze vor Ort zu reduzieren. Damit bekommt Digitalisierung eine zweite wirtschaftliche Dimen-

Hobart Smart Load

sion. Es geht nicht nur darum, während des Spülens Wasser oder Strom einzusparen. Transparenz über Verbrauch, Auslastung, Fehlbedienungen und Wartungsbedarf kann dazu beitragen, den gesamten Betrieb der Maschine zu optimieren.

Möglichst einfach für das Personal Noch wichtiger wird diese Entwicklung angesichts knapper Personalressourcen. Eine Spülmaschine, die besonders effizient arbeitet, aber kompliziert zu bedienen ist, kann im hektischen Betriebsalltag schnell an ihrem Potenzial vorbeilaufen. Hersteller legen deshalb zunehmend Wert auf intuitive Bedienung, automatisierte Abläufe und reproduzierbare Ergebnisse. „Automatisierung ist heute weit mehr als Komfort“, heißt es dazu bei Meiko. Sie könne Arbeitsabläufe vereinfachen, Fehlerquellen reduzieren und eine gleichbleibend hohe Prozessqualität unterstützen. Gleichzeitig könnten ergonomische Bedienkonzepte und automatisierte Abläufe das Personal körperlich entlasten. Intelligente Steuerungen schaffen zudem Transparenz über Verbrauch, Auslastung und Wartungsbedarf. In eine ähnliche Richtung argumentiert Bartscher: Automatisierte Funktionen sollen Prozesse reproduzierbarer machen, Bedienfehler reduzieren und das Personal im Alltag entlasten. Unterschiedliche Waschprogramme ermöglichen dabei die Anpassung an Spülgut und Verschmutzungsgrad, während automatische Dosierung und Selbstreinigungsprogramme dem Personal wiederkehrende Arbeitsschritte abnehmen. Bei der KBS Gastroline 7505 erfolgt die Bedienung beispielsweise über einen TFT-Touchscreen. Insgesamt 27 Spülprogramme stehen zur Verfügung, die auf unterschiedliche Anforderungen abgestimmt werden können. Hinzu kommen eine digitale Temperaturanzeige sowie automatisierte Funktionen wie Dosierung und Selbstreinigung. Ackermann wiederum setzt bei seiner U-530-2 Plus auf eine bewusst einfache Steuerung. Das Untertischmodell gehört zur BlueBeeBaureihe und verfügt über eine farbbasierte One-Touch-Bedienung. Neu bei der Plus-Variante ist ein netzdruckunabhängiger Boiler mit Drucksteigerungspumpe. Damit sollen auch bei schwankenden beziehungsweise ungünstigen Druckverhältnissen im Leitungsnetz konstante Spülergebnisse erreicht werden. Die Kombination aus einfacher Bedienung und technischer Absicherung ist gerade bei wechselndem Personal relevant. Je weniger 9.2026


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TECHNIK

Ackermann U-530-2 Plus

Entscheidungen der Anwender treffen muss und je eindeutiger Maschinenzustände angezeigt werden, desto geringer ist die Gefahr von Fehlbedienungen. Bei großen Bandspülanlagen geht Automatisierung noch deutlich weiter. Hobart Smart Load unterstützt beispielsweise die Eingabe von Tellern und Schälchen. Tabletts können automatisch einer entsprechenden Spur zugeführt und Besteck über einen Magneten in eine Besteckspur eingetaktet werden. Auch die Abstapelung der Tabletts in einen Stapelwagen kann automatisiert erfolgen. Allerdings ist Automatisierung kein Selbstzweck. Gerade in kleineren gastronomischen Betrieben muss Technik verständlich bleiben. Stefan Ackermann sieht deshalb Unterschiede zwischen Großküche sowie Gastronomie und Hotellerie. Während es in Großküchen bereits ein breites Spektrum an Automatisierungslösungen gebe, sei der Spülprozess in Gastronomie und Hotellerie aufgrund der Vielfalt des Spülguts komplexer. Zudem könne zu viel Steuerung das Spülpersonal überfordern.

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Clemens Hardering, Vertriebsleiter von Saro Gastro-Products, formuliert den Anspruch ähnlich: „Effizienz bedeutet aus unserer Sicht deshalb nicht, möglichst viele Funktionen anzubieten, sondern die richtigen Funktionen so einzusetzen, sodass sie im Arbeitsalltag tatsächlich entlasten.“

Der Mensch bleibt ein Effizienzfaktor Bei aller Digitalisierung und Automatisierung bleibt allerdings auch die tägliche Handhabung entscheidend. Denn selbst die beste Technik kann Ressourcen verschwenden, wenn Körbe nur halb gefüllt, falsche Programme gewählt oder unnötige Spülgänge gestartet werden. Stefan Ackermann bringt es auf eine einfache Formel: „Je effizienter sie benutzt wird, desto größer das Einsparpotenzial. Hört sich banal an, stimmt aber.“ Voraussetzung dafür sei gut eingewiesenes Spülpersonal; zusätzlich könne ein optimierter Ablauf die Betriebskosten reduzieren. Auch Winterhalter sieht neben technischen und digitalen Features Potenzial in der täglichen Handhabung.

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Nicht zu groß und nicht zu klein Einer der Punkte, bei denen die Einschätzungen der befragten Unternehmen besonders deutlich übereinstimmen, ist die Dimensionierung. Mehr Leistung bedeutet nicht automatisch mehr Wirtschaftlichkeit. Eine Maschine muss vielmehr zu Spülaufkommen, Spitzenzeiten, Spülgut und verfügbaren Arbeitsabläufen passen. Clemens Hardering von Saro weist in diesem Zusammenhang sowohl auf die Folgen einer Über- als auch einer Unterdimensionierung hin. Eine zu große Maschine verursacht unnötige Investitions- und Betriebskosten; eine zu kleine Anlage kann dagegen häufigere Spülgänge erforderlich machen und damit ebenfalls den Ressourcenverbrauch erhöhen. Britta Winterberg von Miele Professional empfiehlt, die Maschine so auszulegen, dass die anfallende Menge innerhalb der verfügbaren Zeit bewältigt werden kann, zugleich aber einen gewissen Puffer für Spitzenzeiten vorzusehen. Eine deutlich überdimensionierte Anlage könne unnötig Ressourcen verbrauchen. Nicht in jedem Betrieb sei beispielsweise ein großer Durchschubspüler erforderlich, wenn ein kleinerer UntertischTankspüler die tatsächlich anfallenden Mengen problemlos bewältigt. Winterhalter beginnt die Planung deshalb mit einer Spülguterfassung. Welche Teile fallen an – Kisten, Produktionsutensilien, Auslagebleche, Teller oder Tassen? Wie groß sind sie? Wann und wo entsteht welches Spülgut? Und wann liegt die Spitzenzeit? Erst auf Basis dieser Informationen lässt sich die benötigte Technik sinnvoll bestimmen.

und Hygieneanforderungen in die Planung einzubeziehen. Erst wenn Technik, Arbeitsabläufe und betriebliche Anforderungen aufeinander abgestimmt seien, entstehe eine wirtschaftlich tragfähige Lösung. Winterhalter richtet den Blick zusätzlich auf die Schnittstellen zu anderen Arbeitsbereichen. Geplante Abläufe und bauliche Voraussetzungen sollten gemeinsam analysiert werden. Das Unternehmen versteht das Spülen entsprechend als Gesamtsystem aus Maschine, Wasseraufbereitung, Spülchemie und Zubehör. Und manchmal ist die entscheidende Voraussetzung überraschend analog. Auf die Frage, worauf Fachhändler bei der Planung besonders achten sollten, nennt Stefan Ackermann nach den individuellen Gegebenheiten, dem Personal und dem Budget einen ganz konkreten Punkt: „ausreichend Platz für den gesamten Spülprozess“. Gerade bei Neuplanungen oder Umbauten sollte die Spülküche deshalb nicht als Restfläche behandelt werden. Unnötige Wege, Kreuzungen zwischen sauberem und schmutzigem Geschirr oder fehlende Abstellmöglichkeiten lassen sich später nur schwer durch eine effizientere Maschine kompensieren.

Wenn Arbeitswege Geld kosten Zu einer solchen Prozessbetrachtung gehören auch die Wege rund um die Maschine. Denn eine leistungsfähige Spülmaschine allein löst keine ineffiziente Organisation. Decker Spültechnik bezieht deshalb bei der Planung neben Spülaufkommen und betrieblichen Spitzenzeiten auch Spülgut, vorhandene Arbeitsabläufe, Wasserqualität, Energieversorgung, räumliche Bedingungen, Hygieneanforderungen und Personalressourcen ein. Erst wenn diese Faktoren mit Maschinentechnik, Wasseraufbereitung und Dosierung zusammenspielen, können technische Einsparpotenziale nach Einschätzung des Unternehmens auch im Betriebsalltag wirksam werden. Meiko empfiehlt deshalb, neben Spülaufkommen und Spitzenzeiten auch Platzverhältnisse, Personalstruktur Decker Spültechnik River 485L

Wann lohnt sich der Austausch? Bleibt die Frage, wann vorhandene Technik ersetzt werden sollte. Eine pauschale Altersgrenze lässt sich aus den Unternehmensantworten nicht ableiten. Einig sind sich die Experten jedoch darin, dass nicht der Anschaffungspreis einer neuen Maschine allein entscheidend sein sollte. Relevant sind vielmehr die Gesamtbetriebskosten. Auch Bartscher macht die Wirtschaftlichkeit eines Austauschs nicht an einer festen Altersgrenze fest, sondern an Nutzungsintensität und laufenden Betriebskosten. Wie groß das Einsparpotenzial sein kann, verdeutlicht das Unternehmen mit einer Modellrechnung: Benötigt eine ältere Maschine vier Liter Wasser pro Spülgang und ein effizienteres Modell 2,3 Liter, ergibt sich bei 100 Spülgängen täglich und 300 Betriebstagen eine Differenz von rund 51.000 Litern Wasser im Jahr. Hinzu kommen entsprechende Einsparungen bei Abwasser und Energie. Clemens Hardering empfiehlt, Betriebsstunden, Spülaufkommen, Wasser- und Energiekosten sowie Alter und Zustand des vorhandenen Geräts gemeinsam zu betrachten. Gerade bei intensiv genutzten Maschinen könnten die laufenden Kosten eines älteren Modells so hoch sein, dass sich moderne Technik über Einsparungen bei Wasser, Energie und Chemie rechnet. Wartungs- und Reparaturkosten kommen hinzu. Meiko nennt neben Energie- und Wasserverbrauch sowie Chemieeinsatz ebenfalls Wartungsaufwand und Betriebssicherheit als relevante Faktoren. Steigen Verbräuche und Wartungskosten über die Jahre deutlich, kann ein Austausch wirtschaftlich sinnvoll werden. Hobart wird beim Alter konkreter: „Insbesondere bei Maschinen, die zehn Jahre oder älter sind, kann sich ein Austausch schnell rechnen.“ Niedrigere Betriebs- und Wartungskosten sowie gestiegene Energiepreise könnten vor allem bei hoher täglicher Auslastung zu kurzen Amortisationszeiten führen.

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TECHNIK Stefan Ackermann stellt dagegen Alter und Wasserverbrauch ins Verhältnis. Je älter das Gerät und je höher sein Wasserverbrauch gegenüber einem vergleichbaren Neugerät sei, desto attraktiver werde der Austausch. Hinzu kommen mit zunehmendem Alter häufig höhere Reparaturkosten. Britta Winterberg von Miele Professional bringt noch einen weiteren Aspekt ins Spiel: Nicht nur ein niedrigerer Verbrauch kann einen Austausch rechtfertigen, sondern auch ein Spülsystem, das besser zur tatsächlichen Nutzung passt. Eine Frischwasserspülmaschine könne beispielsweise wirtschaftlicher sein, wenn die Zahl der täglichen Spülzyklen keine Tankspülmaschine rechtfertigt, die über längere Zeit in Betriebsbereitschaft gehalten werden muss. Zudem können neue Funktionen Arbeitsschritte vereinfachen und das Personal entlasten – und damit ebenfalls wirtschaftlich relevant sein.

Betriebskosten statt Preisschild Nicht der Anschaffungspreis, sondern die gesamten Betriebskosten entscheiden über die Wirtschaftlichkeit einer Spülmaschine. Diese Betrachtung verändert auch die Rolle des Fachhandels. Wo früher möglicherweise Maschinen anhand von Leistungsklasse und Investitionsbudget ausgewählt wurden, wird Beratung zunehmend zur Prozessanalyse. Bei Colged beginnt diese mit Fragen nach Spülgut, Mengen, Wasserhärte sowie räumlichen und technischen Voraussetzungen. Daraus lassen sich benötigte Maschinenleistung und Ausstattung ableiten. Energieund Wasserverbrauch sind dabei ebenso zu berücksichtigen wie Wasseraufbereitung, Dosiertechnik, Ergonomie und Reinigung.

Gute Beratung bedeute deshalb nicht, „einfach eine möglichst leistungsstarke Maschine zu verkaufen, sondern ein Spülsystem zu planen, das möglichst genau zum jeweiligen Betrieb passt“. Smeg Professional nennt zusätzlich Betriebszeiten und Personalstruktur. Der Fachhandel schaffe insbesondere dann Mehrwert, wenn langfristige Betriebskosten, Nachhaltigkeit, Hygiene und Service gemeinsam betrachtet werden. Saro empfiehlt ebenfalls, zunächst den tatsächlichen Spülprozess zu analysieren: Welche Mengen fallen an? Wann liegen Stoßzeiten? Welche Geschirr- und Gläserarten werden gespült? Wie viele Zyklen laufen täglich, welche Wasserqualität liegt vor und wie sehen Arbeitswege und personelle Abläufe aus? „Für uns bedeutet eine wirtschaftliche Lösung deshalb nicht automatisch die technisch aufwendigste, sondern diejenige, die optimal zum individuellen Betrieb passt und über die gesamte Lebensdauer effizient arbeitet“, erklärt Clemens Hardering.

Die Spülküche als System Die Antworten der Hersteller und Anbieter zeigen trotz unterschiedlicher technischer Ansätze ein einheitliches Bild: Die größten Einsparpotenziale entstehen nicht an einem einzigen Punkt. Wasserverbrauch, Energiebedarf, Chemieeinsatz, Wasserqualität, Maschinengröße, Programmauswahl, Arbeitsorganisation und Personal greifen ineinander. Technik entfaltet ihren Nutzen deshalb erst dann vollständig, wenn sie auf den jeweiligen Betrieb abgestimmt ist. Eine überdimensionierte Anlage kann ebenso unwirtschaftlich sein wie eine Maschine, die permanent an ihrer Leistungsgrenze arbeitet. Ein Energie-

sparprogramm hilft wenig, wenn es aufgrund des betrieblichen Zeitdrucks nicht genutzt werden kann. Und selbst niedrige Verbrauchswerte helfen nur begrenzt, wenn regelmäßig halb leere Körbe durch die Maschine laufen. Daher lohnt sich zunächst eine Bestandsaufnahme: Welche Mengen fallen wann an? Wie hoch sind Wasser- und Energieverbrauch? Wo entstehen unnötige Wege, Wartezeiten oder zusätzliche Spülgänge? Welche Arbeitsschritte beanspruchen Personal und wie hoch sind Wartungs- und Reparaturkosten? Erst daraus ergibt sich, wo die größten Hebel liegen. Manchmal ist es eine neue Maschine, manchmal eine bessere Wasseraufbereitung oder Dosierung – und manchmal schlicht eine andere Organisation der Spülküche. Moderne Technik kann immer mehr dieser Faktoren messen, steuern und automatisieren. Wirtschaftlich wird sie aber erst, wenn sie zum Betrieb passt.

SERVICE • www.ackermann-spuelmaschinen.de • www.bartscher.com • www.colged.de • www.decker-spueltechnik.de • www.electroluxprofessional.com • www.hobart.de • www.kbs-gastrotechnik.de • www.meiko.com • www.miele-professional.de • www.nordcap.de • www.saro.de • www.smeg-professional.com • www.stalgast.de • www.winterhalter.com • www.zanussiprofessional.com

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vereint Effizienz, Nachhaltigkeit und Bedienkomfort. ne: t! o i z n e t t A ähl e Gast z ieden

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EKU GROSSKÜCHENTECHNIK

CONVOTHERM

Effizient und präzise

Panasonic stellt zwei neue Profi-Mikrowellen in der Kompaktklasse vor: NE-2116 und NE-2166. Erhältlich sind sie über EKU Großküchentechnik. Die neuen Geräte des Herstellers sind mit der Inverter-Technologie ausgestattet und lösen die Modelle NE-2143-2 und NE-2153-2 ab. Die Inverter-Technologie ermöglicht eine konstante Leistungsabgabe über die gesamte gewählte Garzeit. Dadurch sollen Speisen gleichmäßiger gegart, aufgewärmt oder aufgetaut und kalte Stellen sowie überhitzte Ränder vermieden werden. Auch beim Energieverbrauch versprechen die neuen Geräte Vorteile: Im Vergleich zur NE-2153-2 sollen sich mit ihnen bis zu 5,5 Prozent Energie einsparen lassen. Gleichzeitig wurde das Gewicht deutlich reduziert. Mit rund 17,9 Kilogramm sind sie etwa zwölf Kilogramm leichter als die NE-2153-2 und lassen sich dadurch einfacher bewegen, etwa für die Reinigung. Erhältlich sind die NE-2116 und NE-2166 über EKU Großküchentechnik aus Limburg. Das Unternehmen ist seit 1993 Vertriebspartner von Panasonic und führt insgesamt zwölf Profi-Mikrowellen des Herstellers im Portfolio. EKU hält die Geräte nach eigenen Angaben in der Regel kurzfristig für Kunden verfügbar. www.eku-limburg.de; www.panasonic.com

Convotherm mini 10.10 Black Edition

Limitierte Jubiläumsaktion Anlässlich des 50. Unternehmensjubiläums startet Convotherm eine exklusive Jubiläumsaktion. 50 limitierte Convotherm mini 10.10 Black Edition sind ab sofort zu attraktiven Jubiläumskonditionen erhältlich. Der Convotherm mini zählt seit vielen Jahren zu den innovativsten Produkten für moderne Küchen und gilt seit seiner Einführung als eines der Flaggschiffe der Marke Convotherm. Ganz in diesem Sinne verbindet die mini 10.10 Black Edition die Leistungsfähigkeit eines Kombidämpfers mit einem besonders kompakten Format. Mit einer Breite von nur 51,5 Zentimetern eignet sich der Convotherm mini insbesondere für Küchen mit begrenztem Platzangebot. Und das, ohne Kompromisse bei Garraum, Bedienkomfort oder Performance einzugehen. Die Black Edition setzt darüber hinaus auch optisch Akzente und eignet sich insbesondere für offene Küchen- und Frontcooking-Konzepte. „Unser 50-jähriges Jubiläum ist für uns ein besonderer Meilenstein. Mit der limitierten mini 10.10 Black Edition Jubiläumsaktion möchten wir unseren Kunden für ihr langjähriges Vertrauen danken“, sagt Claus Pedersen, Geschäftsführer von Convotherm. www.convotherm.com

Die Neuen bei Panasonic: NE-2116 und NE-2166

HOBART

Gold für Haubenspülmaschine Die neueste Generation der Hobart Haubenspülmaschinen wurde mit dem Best Award Food & Technik 2026 ausgezeichnet. Die Expertenjury des Fachmagazins Küche verlieh der neuesten Generation der Hobart Haubenspülmaschinen den 1. Platz und die Goldmedaille in der Kategorie Spültechnik. Mit der Auszeichnung würdigt die Jury eine Spüllösung, die konsequent auf Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit und Bedienkomfort ausgerichtet ist. Das neue Gerät wurde entwickelt, um Betriebskosten zu senken und gleichzeitig optimale Spülergebnisse zu gewährleisten. Dabei setzt Hobart auf innovative Technologien zur Wärmerückgewinnung, zum automatischen Schmutzaustrag und für intelligente Selbstreinigungsfunktionen.

Zu den besonderen Merkmalen der prämierten Haubenspülmaschine zählen die optional integrierte AbluftWärmerückgewinnung Vapostop ER, die Abwasser-Wärmerückgewinnung sowie die allseitig geschlossene Haube. Diese Technologien reduzieren Energieverluste und tragen dazu bei, den Gesamtenergieverbrauch sowie die Betriebskosten deutlich zu senken.

Die neue Haubenspülmaschine von Hobart

Fotos: Die genannten Unternehmen

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Zwischen heiß und kalt Mit Heiß-Kalt 2.0 kombiniert Scholl Warmhalten und Kühlen in einem Gerät und ermöglicht Gastronomiebetrieben damit einen flexiblen Wechsel bei der Speisenausgabe. im täglichen Betrieb ausgelegt ist. Damit richtet sich das Gerät an Betriebe, die im Tagesgeschäft flexibel zwischen warmen und kalten Speisen wechseln müssen.

Temperaturführung ist in der Gastronomie ein Dauerthema: Warme Speisen sollen warm, kalte Speisen kalt bleiben – über die gesamte Ausgabezeit hinweg. Mit dem System HeißKalt 2.0 bringt Scholl eine Lösung auf den Markt, die beide Anforderungen in einem Gerät zusammenführt.

Zusammengefasst verbindet Heiß-Kalt 2.0 mehrere Funktionen: Der drehzahlgeregelte Kompressor passt den Energieverbrauch an den jeweiligen Ob warmes Büfett oder gekühlBedarf an, während das Temtes Dessert: Heiß-Kalt 2.0 von Scholl deckt beide Temperaturperaturmanagement eine kontrollierte Temperaturführung bereiche ab. Möglich macht dies Scholl Heiß-Kalt 2.0 – die nächste Stufe der Temperaturtechnik ermöglicht. Die Oberfläche aus ein drehzahlgeregelter Kompressor, der den Energieverbrauch an den tatsächlichen Bedarf an- Schott-Ceranglas ergänzt das Gerät optisch und technisch, und die passt. Ergänzt wird die Technik durch ein Temperaturmanagement SRS-Sensorregulierung übernimmt die Steuerung der Temperatur im und eine SRS-Sensorregulierung, die für eine gleichmäßige und kon- laufenden Betrieb. trollierte Temperaturführung sorgen sollen. Die Oberfläche besteht aus Schott-Ceranglas, das neben der Optik auch auf Beständigkeit www.scholl-gastro.de

NORDCAP

Neue Cool-Line Xpress verfügbar

KBS Gastrotechnik Empfehlungen für den Herbst ANGEBOTE und HIGHLIGHTS

NordCap hat sein Cool-Line-Programm für Kühltechnik aktualisiert. Die neue Ausgabe Cool-Line Xpress 2-2026 ist seit dem 1. September 2026 gültig und umfasst auf 36 Seiten mehr als 140 Produkte­. Nach Angaben des Unternehmens konnten die Preise des Programms trotz der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weitgehend stabil gehalten werden. Für die Produkte der Cool-Line gewährt NordCap eine Gewährleistung von 24 Monaten. Die neue Cool-Line Xpress 2-2026 ist sowohl als gedruckte Broschüre als auch in digitaler Form erhältlich. Die PDF-Version steht auf der Website von NordCap zum Download bereit. www.nordcap.de www.trendkompass.de

flyer Jetzt Herbst ! en d downloa

Tel.: +49 611 44787-150 | www.kbs-gastrotechnik.de

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IM PRE S S U M

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Gewachsen bei MKN Vom Einstieg bei MKN bis in die Geschäftsleitung: Torsten Thürnaus

Unabhängige Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer. Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe.

Karriere zeigt, wie das Unternehmen auf Erfahrung, Entwicklung und

34. Jahrgang

Ein Karriereweg, der für Kontinuität, Erfahrung und Entwicklung aus den eigenen Reihen steht: Torsten Thürnau gehört seit mehr als einem Jahr der Geschäftsleitung von MKN an. Als Technischer­ Leiter Produktion und Logistik sowie Vice President­Production and Logistics verantwortet er den gesamten Produktions- und Logistikbereich des Unternehmens. Zudem ist er Prokurist.

Verlag und Redaktion: GW Verlag GmbH Meerbuscher Straße 68/Haus 1, 40670 Meerbusch Telefon (0201) 87126-14 Internet: www.trendkompass.de E-Mail: info@trendkompass.de Geschäftsführung: Shervin Pourghaffari Telefon (0201) 87126-14 pourghaffari@trendkompass.de Anzeigenleitung: Shervin Pourghaffari Telefon (0201) 87126-14 pourghaffari@trendkompass.de Chefredaktion: Yvonne Ludwig-Alfers (ylu) Telefon (0201) 87126-949 ludwig@trendkompass.de Maren Peters (mp) (in Elternzeit) Redaktion: Klaus Leifeld (KL) Telefon (0201) 87126-802 leifeld@gwverlag.de Karolina Treder (KT) Telefon (0201) 87126-859 treder@gwverlag.de Layout: Steffi Armbruster Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte, ­Materialien und Fotos. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Trendkompass erscheint zehnmal im Jahr. Bezug: Kostenlos für Fachhändler und deren Mitarbeiter auf qualifizierte Anforderung (ohne Rechts­anspruch); dito für Inserenten (max. 3 Exemplare). Einzel-Abonnement (ein Jahr = 10 Ausgaben): Inland 155,– € incl. Porto zzgl. MwSt.; Ausland 185,– € zzgl. aktueller Porto­kosten und 12,– € Bearbeitungsgebühr. Sammel-AbonnementsPreis auf Anfrage.

Führungskräfte aus den eigenen Reihen setzt.

Von der Produktion ins Management Thürnau kennt Produktion und Logistik von Grund auf. Seine berufliche Laufbahn begann mit einer Ausbildung zum Industriemechaniker mit Schwerpunkt Produktion und Logistik bei Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover. Anschließend studierte er Maschinenbau mit Schwerpunkt Produktion und Logistik an der Ostfalia – University of Applied Sciences und schloss sein Studium 2009 als DiplomIngenieur (FH) ab.

Mehr Verantwortung bei MKN 2022 wurde Thürnau zum Bereichsleiter Produktion ernannt. Ab Mai 2024 übernahm er zusätzlich kommissarisch die Verantwortung als Gesamtleiter Produktion und Logistik beziehungsweise Werkleiter. Gemeinsam mit seinem Team stellte er in dieser Zeit wichtige Weichen für eine stabile und leistungsfähige Produktion und begleitete maßgeblich die Weiterentwicklung des Standorts Wolfenbüttel. In diesen Standort hat MKN in den vergangenen Jahren rund 50 Millionen Euro investiert. Heute trägt Torsten Thürnau als Mitglied der Geschäftsleitung Verantwortung für einen zentralen Bereich der zukünftigen Entwicklung von MKN. Sein Werdegang steht zugleich beispielhaft für den Anspruch des Unternehmens, Führungspersönlichkeiten aus den eigenen Reihen zu entwickeln und ihnen langfristige Perspektiven zu bieten.

Nach ersten beruflichen Erfahrungen als Serial­ Production Coordinator bei Alstom wechselte­ Kontinuität aus den eigenen Reihen Thürnau 2011 zu MKN. Dort startete er als Seit 80 Jahren steht MKN für Premiumkochtech­Assistent der Technischen Leitung Produktion und nik „Made in Germany“ und entwickelt Lösungen übernahm in den folgenden Jahren zunehmend für professionelle Küchen weltweit. Mit erfahVerantwortung. Über Stationen im Lean Manage- renen Führungskräften wie Thürnau setzt das ment, als Leiter Arbeitsvorbereitung sowie als Lei- ­Unternehmen auf Kontinuität, technisches Knowter Arbeitsvorbereitung und Werkzeugbau prägte how und die konsequente Weiterentwicklung des er die Weiterentwicklung wichtiger Prozesse und Produktions­standorts Wolfenbüttel. die enge Verzahnung von Planung, Konstruktion www.mkn.com und Fertigung.

Abo-Service: Printon Publikationslösungen Adressmanagement Telefon (02103) 33996-63, gw@printon.de Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 34 vom 1. Januar 2026. Keine Liefer- und E­ rsatzansprüche bei höherer Gewalt. Nachdruck, auch auszugs­weise, nur mit schrift­licher Ge­nehmigung der GW Verlag GmbH ­gestattet.

Fotos: Die genannten Unternehmen

Herstellung: L.N. Schaffrath DruckMedien GmbH & Co KG. Neue Medien GmbH Marktweg 42-50, 47608 Geldern Druckauflage: 2.700 Exemplare, verbreitete Auflage: 2.444 Exemplare (Q1 2026). Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V. (IVW)

Torsten Thürnau

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EKU GROSSKÜCHENTECHNIK

IHK-Champions: Victor­ Inculet (links) und Max Bommel (rechts) haben ihre Ausbildung bei EKU mit der Note „Sehr gut“ abgeschlossen. Im Oktober werden sie von der IHK ­Limburg-Weilburg offiziell für ihre herausragenden Prüfungsleistungen ausgezeichnet. Mit ihnen freut sich EKU-Ausbildungsleiter Joachim Hofmann

Nachwuchs aus den eigenen Reihen EKU setzt auf die Ausbildung und Weiterentwicklung eigener Nachwuchskräfte. Wie unterschiedlich die Wege nach dem Abschluss aussehen können, zeigen Victor Inculet und Max Bommel. Abwechslungsreiche Aufgaben, praktische Erfahrungen und früh Verantwortung übernehmen: Für Victor Inculet waren es vor allem diese Aspekte, die seine Ausbildung bei EKU geprägt haben. „Mir hat besonders gefallen, dass die Ausbildung sehr abwechslungsreich war und ich viele verschiedene Bereiche kennenlernen konnte. Dabei konnte ich viel praktische Erfahrung sammeln, zunehmend Verantwortung übernehmen und mich fachlich wie persönlich weiterentwickeln“, blickt er zurück. Nach seinem Abschluss bleibt Inculet dem Unternehmen erhalten und ist heute im IT-Bereich tätig. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die Betreuung der IT-Systeme, die Unterstützung der Mitarbeitenden bei technischen Fragen sowie die Einführung und Betreuung neuer Hard- und Software. Hinzu kommen monatliche Auswertungen verschiedener Lagerbestände sowie die Einarbeitung in die Verwaltung der EKU-Produktionsstücklisten. Auch Max Bommel setzt seinen Weg bei EKU fort. Er hebt vor allem den Zusammenhalt während seiner Ausbildungszeit hervor: „Besonders gefallen hat mir, dass wir uns als Azubis untereinander immer unterstützt und gegenseitig geholfen haben. Gleichzeitig standen uns jederzeit kompetente Ansprechpartner zur Seite, und durch gute www.trendkompass.de

Vorbereitungsmöglichkeiten und die notwendigen Mittel waren wir bestens auf unsere Prüfungen vorbereitet.“ Nach seiner Ausbildung zum Industrieelektriker macht Bommel bei EKU eine weitere Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik, um sich fachlich weiterzuentwickeln.

Neue Azubis gestartet Dass die Nachwuchsförderung bei EKU bereits seit Längerem eine Rolle spielt, zeigt auch die Bilanz des Unternehmens: Im Bereich Industrieelektrik/Betriebstechnik wurden bislang neun Auszubildende erfolgreich ausgebildet. Sieben von ihnen haben die Weiterbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik bereits erfolgreich abgeschlossen. Im August 2026 starteten mit Luca Schmitt und David Bertram zwei weitere Nachwuchskräfte ihre Ausbildung. Auch in der Lagerlogistik gibt es Nachwuchs: Sieben Fachlageristen wurden bislang ausgebildet. Im August kam Mohamed Isse Bashir als neuer Auszubildender hinzu. Damit setzt EKU weiterhin darauf, Fachkräfte selbst auszubilden und ihnen Perspektiven für die weitere berufliche Entwicklung im Unternehmen zu bieten. www.eku-limburg.de

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IT’S ALL ABOUT EFFICIENCY. Die neue Generation Haubenspülmaschinen von HOBART – entwickelt, um Ihren Alltag smarter zu machen! Ihre Vorteile auf einen Blick: Energieeinsparung mittels Abwasser- und Abluft-Wärmerückgewinnung Zeitersparnis dank integriertem Reinigungskonzept Optimale Wassernutzung durch automatischen Schmutzaustrag

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