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Trendkompass-7-8-2026

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Juli/August

www.gwverlag.de

7/8 2026

Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe

Bespoke industrial kitchens

Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer 80 JAHRE MKN

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SMEG PROFESSIONAL SEITE 6 FRITTIERTECHNIK SEITE 12 HUPFER ON TOUR SEITE 22

Edelstahl nach Maß.

IMPRESSUM SEITE 26

www.prostahl.info

Zwischen Nachfrage und Kostendruck Kosten bleiben auf hohem Niveau Gleichzeitig belasten Kosten für Lebensmittel, Energie, Mieten und vor allem Personal die Be­ triebe. Nach Berechnungen des DEHOGA Bundesverband lagen die Personal­ kosten Mitte 2025 rund 34 Prozent höher als An­ fang 2022, die Lebensmittelkos­ ten rund 27 Prozent. Diese Steigerungen lassen sich nur begrenzt auffangen oder an die Gäste weitergeben. Denn auch diese sparen: Sie gehen seltener essen, verzichten auf Vorspeise, Dessert oder ein weiteres Getränk oder wählen günstigere Angebote. Seit Januar 2026 sorgt zumin­ dest der reduzierte Mehrwert­ steuersatz von sieben Prozent auf Speisen für Entlastung. Er stabilisiert Margen und schafft Spielraum bei der Preisgestal­ tung, bringt allein aber keine

AUSSERDEM:

34. Jahrgang

Zwei große Jubiläen gab es in diesem Sommer zu feiern: MKN wurde 80, Convotherm 50 Jahre alt. Derweil setzte Cool Compact mit dem „kiconn ready“-Zertifikat einen weiteren Meilenstein Richtung digitaler Vernetzung. Diese Meldungen finden Sie auf den Seiten 2–5 Mit einem erweiterten Portfolio und dem Fokus auf wirtschaftliche Gesamtlösungen positioniert sich Smeg Professional als Partner für Fachhandel und -planung. Im Interview sprechen Massimo Zava und Goran Cunjak über strategische Entwicklungen, energieeffiziente Küchentechnik und die wachsenden Anforderungen an Beratung und Planung. Seiten 6–9 Steigende Energiekosten, Fachkräftemangel und der Anspruch auf gleichbleibende Produktqualität stellen Küchenbetriebe vor wachsende Herausforderungen – auch beim Frittieren. Die Hersteller innovativer Frittiertechnik reagieren mit unterschiedlichen Ansätzen. Seiten 12–19

zusätzlichen Gäste. Wie an­ gespannt die Situation bleibt, zeigen auch die Insolvenzen: Im ersten Quartal 2026 kamen im Gastgewerbe 30,3 Unterneh­ mensinsolvenzen auf 10.000 Unternehmen. Die Gastronomie steht damit weniger vor einem grundsätzli­ chen Nachfrageproblem als vor einem Mengen-, Kosten- und Margenproblem. Menschen wol­ len weiterhin ausgehen, schau­ en aber genauer darauf, wofür sie ihr Geld ausgeben. Für Gastronomen wird es des­ halb entscheidender, Kosten und Prozesse im Griff zu behal­ ten und zugleich ein überzeu­ gendes Preis-Leistungs-Verhält­ nis zu bieten. Digitalisierung, Automatisierung, kleinere Spei­ sekarten und effizientere Ab­ läufe gewinnen dabei weiter an Bedeutung. (ylu)

PowerFryer Elektro-Fritteusen

Beckendämmung in allen Thermik-Serien

Flyer Produkt

Wie geht es der deutschen Gas­ tronomie? Die Antwort fällt zwiespältig aus. Die Menschen gehen weiterhin essen und trin­ ken – gleichzeitig kämpfen viele Betriebe mit sinkenden realen Umsätzen, hohen Kosten und einer preissensibleren Kund­ schaft. Von einem nachhaltigen Auf­ schwung kann bislang keine Rede sein. Bereits 2025 sank der preisbereinigte Umsatz in der Gastronomie gegenüber dem Vorjahr. Auch 2026 setzt sich die schwache Entwicklung fort: Im Januar lag der reale Gas­tronomieumsatz 5,9 Prozent unter dem Vorjahreswert. Nomi­ nal nahm die Branche zwar 2,4 Prozent mehr ein, gestiegene Preise verzerren jedoch das Bild. Speisen und Getränke in Res­ taurants, Cafés und Bars waren 2025 rund 32 Prozent teurer als 2020.


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K O N Z E P T E & S T R AT E G I E N

R E P O R TA G E & I N T E R V I E W

EDITORIAL

Viel Freude bei der Lektüre dieser Aus­ gabe!

Yvonne Ludwig-Alfers Mitglied der Chefredaktion Der TRENDKOMPASS ist auch als E-Paper im Internet abrufbar

Seit 1946 produziert und entwickelt MKN professionelle Küchentechnik in Wolfenbüttel

Vom regionalen Hersteller zum Global Player Was 1946 als regionale Gerätemanufaktur begann, ist heute ein international erfolgreicher Anbieter professioneller Küchentechnik. Zum 80-jährigen Jubiläum blickt MKN auf seine Geschichte zurück – und richtet den Blick zugleich konsequent auf die Zukunft der Profiküche. Acht Jahrzehnte Unternehmensgeschichte sind in einer Branche, die sich kontinuierlich verän­ dert, keine Selbstverständlichkeit. Seit seiner Gründung im Jahr 1946 hat sich MKN von einer regionalen Gerätemanufaktur zu einem der welt­ weit führenden Premiumanbieter professioneller thermischer Küchentechnik entwickelt. Heu­ te vertrauen Kunden in rund 100 Ländern auf ­Lösungen aus Wolfenbüttel. „Wenn ich heute auf die 80-jährige Geschichte von MKN blicke, erfüllt mich das mit Stolz und Dankbarkeit“, sagt Ge­ schäftsführer Georg Weber. „Stolz auf das, was wir gemeinsam aufgebaut haben. Und dankbar gegenüber all den Menschen, die diese Erfolgs­ geschichte über Generationen hinweg geprägt und möglich gemacht haben.“ Die Entwicklung des Unternehmens beschreibt Weber als den Weg „von der Regionalliga in die Champions League“. Aus einem regional gepräg­ ten Unternehmen entstand Schritt für Schritt ein international erfolgreicher Premiumanbieter. Ein entscheidender Meilenstein war dabei die kon­ sequente Internationalisierung. Gleichzeitig hat sich MKN den Charakter eines unabhängigen Familienunternehmens bewahrt – geprägt von Kontinuität, Verlässlichkeit und dem Anspruch, Verantwortung zu übernehmen.

Die Entwicklung von MKN beschreibt Geschäftsführer Georg Weber als den Weg „von der Regionalliga in die Champions League“

Diese Entwicklung basiert nicht auf kurzfristigen Markttrends, sondern auf kontinuierlicher Ent­ wicklungsarbeit, technologischer Kompetenz und dem Anspruch, mit jeder neuen Produktgenerati­ on einen konkreten Mehrwert für professionelle Küchen zu schaffen. Dabei orientiert sich MKN an den Anforderungen seiner Kunden – von Produk­ tivität und Prozesssicherheit über Energieeffizi­ enz bis hin zur Entlastung von Küchenteams. 7/8.2026

Fotos: Die genannten Unternehmen

Erfahrung trifft Zukunft 80 Jahre MKN, 50 Jahre Convotherm: Zwei Jubiläen in dieser Ausgabe zeigen, wie viel Erfahrung und Entwicklungs­ kraft in unserer Branche stecken. Doch Jubiläen sind weit mehr als ein Anlass, zurückzublicken. Gerade in einer Zeit, in der sich die Anforderungen an pro­ fessionelle Küchen verändern, erzählen sie auch davon, wie wichtig es ist, sich immer wieder neu aufzustellen. MKN hat sich in acht Jahrzehnten von einer regionalen Gerätemanufaktur zu einem international erfolgreichen Anbieter professioneller Küchentech­ nik entwickelt. Convotherm wiederum nutzte sein 50-jähriges Bestehen, um am Standort Eglfing nicht nur Einblicke in Produktion und Technologie zu ge­ ben, sondern auch Themen wie Nach­ haltigkeit, Nachwuchsförderung und gesellschaftliches Engagement in den Mittelpunkt zu rücken. Dass Weiterentwicklung nicht erst nach Jahrzehnten Unternehmensgeschich­ te eine Rolle spielt, zeigt auch unser aktuelles Strategieinterview mit Smeg Professional. Das Unternehmen hat ­ sein Portfolio erweitert und richtet sei­ nen Fokus zunehmend auf wirtschaftli­ che Gesamtlösungen. Dabei verändern sich zugleich die Rollen im Markt: Be­ ratung, Planungssicherheit, Energieef­ fizienz und Betriebskosten gewinnen gegenüber der reinen Produktbetrach­ tung an Bedeutung. Ob 80, 50 oder ein Blick auf die nächs­ ten Jahre: Stillstand ist für erfolgreiche Unternehmen keine Option. Entschei­ dend ist vielmehr, Erfahrung zu nutzen, ohne sich auf ihr auszuruhen – und Ver­ änderungen als Chance zu begreifen.


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MKN

Innovation als Motor des Erfolgs Heute umfasst das Portfolio multifunkti­ onale Hightech-Lösungen wie FlexiChef, FlexiCombi und SpaceCombi, die neue mo­ dulare Premium-Kochtechnik Optima sowie individuelle Herdanlagen der neuen Master­ Line. Ergänzt wird das Angebot durch digi­ tale Lösungen wie MKN Connected­Kitchen, mit der sich unterschiedliche Gerätelinien intelligent vernetzen und ­Küchenprozesse effizient steuern lassen. Die hohe Innovationskraft des Unterneh­ mens spiegelt sich auch in zahlreichen nationalen und internationalen Auszeich­ nungen wider. Mit der Optima erhielt MKN 2025 den Red Dot Design Award. Für das aktive Sicherheitssystem FrySafe, das das Risiko von Fritteusenbränden deutlich re­ duziert, wurde das Unternehmen mit dem internationalen Safety Award der IVSS aus­ gezeichnet. Beide Auszeichnungen unter­ streichen den Anspruch, technologische Kompetenz mit einem konkreten Mehrwert für professionelle Küchen zu verbinden. Auch die enge Verbundenheit mit der Bran­ che prägt MKN seit Jahrzehnten. Als lang­

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jähriger Partner nationaler und internatio­ naler Wettbewerbe wird das Unternehmen 2028 erneut Exclusive Partner der IKA/ Olympiade der Köche in Stuttgart sein und seine Küchentechnik den Nationalteams und Nachwuchstalenten zur Verfügung stellen.

Mit Tradition die Zukunft gestalten Parallel zur technologischen Weiterent­ wicklung investiert MKN kontinuierlich in den Standort Wolfenbüttel. Mit Investiti­ onen im mittleren zweistelligen Millionen­ bereich wurden in den vergangenen Jahren moderne Fertigungs- und Schweißtechno­ logien, hochautomatisierte Produktions­ prozesse, der MKN Campus sowie zuletzt das neue IT Center realisiert. Entwicklung, Produktion und zentrale Unternehmens­ funktionen sind weiterhin vollständig am Stammsitz gebündelt. „Historie sollte für uns immer ein Sprung­ brett sein – und kein Ruhekissen“, betont Weber. „Unsere Branche befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Fachkräfte­ mangel, steigende Anforderungen an

Effizienz, Nachhaltigkeit und Digitalisie­ rung verändern professionelle Küchen weltweit. Genau darin sehen wir unseren Auftrag: Technologien zu entwickeln, die Menschen entlasten, Prozesse vereinfa­ chen und unseren Kunden einen echten Mehrwert bieten.“ Für MKN ist das 80-jährige Jubiläum des­ halb weit mehr als ein Anlass zum Rück­ blick. Es ist eine Bestätigung des einge­ schlagenen Weges und zugleich Ansporn, die Zukunft professioneller Küchen aktiv mitzugestalten. Mit technologischer Kom­ petenz, Innovationen und langfristigen Partnerschaften sieht sich das Familien­ unternehmen hervorragend aufgestellt, seine Erfolgsgeschichte auch in den kom­ menden Jahrzehnten fortzuschreiben. www.mkn.de

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K O N Z E P T E & S T R AT E G I E N

A U S S TA

CONVOTHERM

Jubiläum mit Blick hinter die Kulissen Anlässlich seines 50. Firmenjubiläums öffnete Convotherm die Türen seines Werks in Eglfing. Neben Produktionsführungen und Live-Demonstrationen standen Nachhaltigkeit, Nachwuchsförderung und gemeinschaftliches Engagement im Fokus.

Anfang Juli lud Convotherm zum Tag der offenen Tür. Mehr als 3.000

Für kulinarische Genüsse sorgte Johann Lafer, der gemeinsam mit dem

Besucher kamen nach Eglfing

Convotherm-Team moderne Kochtechnik live präsentierte

Zum Jubiläum lud der Hersteller Anfang Juli zu einem Tag der offenen Tür am Unternehmensstandort in Eglfing ein. Mehr als 3.000 Besu­ cher nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Kombidämpferherstellers zu werfen, moderne Küchentechnologie kennenzulernen, die Produktion zu besichtigen sowie gemeinsam mit Convotherm-Mitarbeitern und ihren Familien zu feiern. Unter dem Motto „50 Jahre kulinarische Präzision“ präsentierte Convotherm ein abwechslungsreiches Programm mit Produktionsführungen, Einblicken in die Unternehmensgeschichte sowie Live-Demons­ trationen aktueller Technologien im Showroom. Besonders gefragt waren die Führungen durch die Fertigung, bei denen die Gäste erle­ ben konnten, wie die professionellen Kombidämpfer entstehen. Für kulinarische Höhepunkte sorgte Starkoch Johann Lafer. Live-Musik sowie Angebote für Familien machten den Tag zu einem Erlebnis für Besucher aller Altersgruppen.

ten Interessierte Einblicke in die Ausbildungs- und Karrieremöglich­ keiten bei Convotherm. Die Veranstaltung stand zudem im Zeichen des gesellschaftlichen Engagements. Sämtliche Attraktionen sowie Speisen waren für die ­ Gäste kostenfrei. Nur die Getränke wurden zum Selbstkostenpreis angeboten. Wer wollte, konnte an Spendenboxen für gemeinnützige­ Organisationen der Region spenden. Die so gesammelten Spenden wurden anschließend mit 1.000 Euro aus einer vorangegangenen Mitarbeiteraktion sowie einer Aufstockung durch die ConvothermGeschäftsleitung erhöht. So gingen Anfang August insgesamt 4.000 Euro an die Elterninitiative Intern 3 – Dr. von Haunersches Kinderspital München, die G ­ münderhoffnung, Verein zur Förderung der Jugendhilfe für das Projekt G ­ münder Hoffnung, sowie an den Anna Schaffelhuber Grenzlos Camps. „Unser 50-jähriges Jubiläum war für uns der per­ fekte Anlass, den Menschen aus der Region einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen“, sagt Claus Pedersen, Geschäftsführer von Convotherm. „Besonders gefreut haben uns die vielen persönlichen Gespräche, der offene Austausch und die zahlreichen interessanten Begegnungen. Sie haben einmal mehr gezeigt, wie eng Convotherm mit E ­ glfing und der Region verbunden ist.“

Engagement für Region und Gesellschaft Auch Nachhaltigkeit spielte am Tag der offenen Tür eine wichtige Rol­ le: Unter dem Motto „Convotherm blüht auf“ informierten sich Gäs­ te über die Umweltinitiativen des Unternehmens und konnten beim Honigschleudern selbst aktiv werden. Zudem bot sich den Besuchern die Gelegenheit, selbst Metall zu bearbeiten. Am Azubi-Stand erhiel­

Gemeinsam in Bewegung Nur einen Tag nach dem Jubiläumsfest setzte Convotherm ein wei­ teres Zeichen für gelebten Teamgeist: Mehr als 30 Mitarbeiter nah­ men am 8. Staffelsee-Panoramalauf in Murnau teil. Der Benefizlauf zugunsten der Bergwacht Bayern bot die Gelegenheit, sportliche Aktivität mit sozialem Engagement zu verbinden. Die erst im Früh­ jahr gegründete Convotherm-Laufgruppe trat geschlossen an und absolvierte die fünf oder zehn Kilometer lange Lauf- beziehungs­ weise Nordic-Walking-Strecke. „Die Laufgruppe bringt Menschen aus unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens zusammen und stärkt den Teamgeist auf be­ sondere Weise. Dass wir dieses Gemeinschaftserlebnis bei einem Benefizlauf teilen konnten, macht den Tag umso wertvoller“, betont Pedersen.

Hohes Interesse zeigten die Besucher an den Führungen durch die Produktion

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TTUNG & TECHNIK

M A N A G E M E N T & O R G A N I S AT I O N C O O L C O M PA C T

Zertifiziert für digitale Vernetzung

iinn ddeerr z 5 n e t e p z m n e DDiiee KKoompent z in der ologgiiee ete zmiöönbbdeellteteercchhnnolo Die KKoommppetKKeünhllm ie Die dlteerchnnoolologgi n e i b z ö n e m t l e h omKppüethenlm z öinbddeeeltrrech logi Die K ü m K o K e z in ltechno i D Kompetenlm Die Kühlmööbbeeltechnoollooggii Kühlmöbeltechn Küh 5

Kühl- / Tiefkühlschränke

Kühl- / Tiefkühlschränke

Mit der Auszeichnung seiner Regelungen FrigosPro und Vintos mit dem „kiconn ready“Zertifikat setzt Cool Compact einen weiteren Meilenstein Richtung digitaler Vernetzung. In den vergangenen Jahren investierte Cool ­Compact gezielt in intelligente Regelungstechno­ logien. So kam neben der modernen Regeltechnik für die Vintos Schnellkühler und Schockfroster im Jahr 2025 der zukunftsweisende Kühlstellenregler FrigosPro für alle Hochkühlschränke und Kühl­ tische als neuer Standard auf den Markt, der Ener­ gieeffizienz, Bedienkomfort und Konnektivität vereint. Das auf die digitale Vernetzung von Ge­ werbeküchen spezialisierte Unternehmen k ­ iconn hat die Regeltechnologien von Cool ­ Compact mehrfach im Labor getestet. Mit dem „kiconn ready“-Zertifikat bestätigt es, dass ­FrigosPro und Vintos über geeignete Schnittstellen verfügen und kontinuierlich zuverlässige Betriebsdaten liefern. Dadurch lassen sich die Geräte per Plug-and-play in Küchenmanagement- und Leitsysteme integrieren.

Standardisierte Vernetzung gewinnt an Bedeutung „Immer mehr Großküchentechnikhersteller haben die Bedeutung der ,kiconn ready‘-Auszeichnung erkannt, die über die reine Technikvalidierung hinausgeht. Im Markt geht der Trend zuneh­ ­ mend in Richtung standardisierter, hersteller­ übergreifender Vernetzung. Treiber sind die ­Küchenfachplaner, die für ihre Kunden digitalisier­ te Geräte suchen, damit Daten zentral erfasst und ausgewertet werden können“, sagt Marc-Oliver

­chneider, Geschäftsführer von kiconn. Ergän­ S zend fügt Andreas Lindauer, Geschäftsführer Ver­ trieb/Marketing von Cool Compact, hinzu: „Bisher hat jeder Hersteller seine eigene Insellösung ent­ wickelt, doch diese sind oftmals zu komplex für den Anwender. Mittlerweile ist die Zeit reif dafür, Einheitslösungen für die gesamte Großküchen­ technik zu suchen.“ kiconn ist dafür genau rich­ tig: Das marktführende Vernetzungsunternehmen bietet die Plattform zum Bündeln von Informati­ onen zu Temperaturverläufen, Betriebszuständen oder Energieverbräuchen und stellt sie in Echtzeit zur Verfügung.

logie

ltechno Kühlmöbe Getränke-Theken

Getränke-Theken Kühl- / Tiefkühltische Getränke-Theken Getränke-Theken Getränke-Theken Getränke-Theken

Kühl- / Tiefkühlschränke

Kühl- / Tiefkühltische

Mehrwert auch für Hersteller Peter Göbel von der Produktentwicklung bei Cool Compact begleitete den gut dreimonatigen Zerti­ fizierungsprozess mit kiconn. Dabei stellte er fest, dass die Konnektivität nicht nur Vorteile für den Küchenleiter hat. „Auch wir Hersteller erhalten einen besseren Überblick über das Nutzungsver­ halten unserer Geräte im laufenden Betrieb und können diese weiter optimieren“, so der E ­ xperte. Selbst Wartungsmaßnahmen können voraus­ schauend geplant werden, bevor es zu Störungen kommt. www.coolcompact.de

Kühl- / Tiefkühlschränke Kühl- / Tiefkühlschränke Kühl- / Tiefkühlschränke Getränke-Theken Kühl/ Tiefkühlschränke der enz/ in t e KühlTiefkühlschränke p m o K ie D

Abfallkühler

Kühl- / Tiefkühltische Kühl- / Tiefkühltische Kühl- / Tiefkühltische Kühl- / Tiefkühltische Getränke-Theken Kühl/ Tiefkühltische Abfallkühler Schnellkühler /

Schockfroster

Abfallkühler Abfallkühler Kühl- / Tiefkühltische ermany G in e d a Abfallkühler M Abfallkühler Abfallkühler

Cool Compact Kühlgeräte GmbH Abfallkühler Schnellkühler / Telefon 0 74 76 / 94 56 0

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Cool Compact Kühlgeräte GmbH Telefon 0 74 76 / 94 56 0 Cool Compact Kühlgeräte GmbH Cool Compact Telefon 0 74 76 /Kühlgeräte 94 56 0 GmbH mpact.de oolc0 oGmbH Telefon 0 74 76Kühlgeräte / 94c56 Cool Compact Cool Compact act.de Telefon 0 74 76Kühlgeräte / 94 pGmbH Cool Compact lc56o0mGmbH oKühlgeräte cKühlgeräte e Cool Compact GmbH Telefon 0 74 07674 /o7694/ 94 56 0 p Telefon 56 0 om act.d lc o o c Telefon 0 74 76 / 94 56 0 act.de www.trendkompass.de

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Vom Gerätehersteller zum Lösungspartner Mit einem erweiterten Portfolio und dem Fokus auf wirtschaftliche Gesamtlösungen positioniert sich Smeg Professional als Partner für Fachhandel und Fachplanung. Im Interview mit Shervin Pourghaffari-Poser sprechen Massimo Zava, International Sales Manager, und Goran Cunjak, Vertriebsleiter Deutschland & Österreich, über strategische Entwicklungen, energieeffiziente Küchentechnik und die wachsenden Anforderungen an Beratung und Planung.

Goran Cunjak (links) und Massimo Zava (rechts) mit Shervin Pourghaffari-Poser

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Was hat sich bei Smeg Professional in den letzten zehn Jahren s­trategisch am grundlegendsten verändert – und was ist bewusst gleichgeblieben? Goran Cunjak: Wir haben uns strategisch vom reinen Produktanbieter zum Lösungs­ anbieter entwickelt – mit einem klaren Fo­ kus auf ganzheitliche Konzepte, einheitli­ chen Marktauftritt und kontinuierliche Pro­ duktweiterentwicklung. Gleich geblieben sind unsere Werte: Design, Qualität und der Anspruch, Funktionalität und Ästhetik konsequent zu verbinden. Massimo Zava: Beginnen wir mit dem, was sich nicht geändert hat. Wie schon vor zehn Jahren ist Smeg weiterhin ein Familienunter­ nehmen im Besitz der F ­amilie Bertazzoni, das sich dem globalen Engagement für In­ vestitionen in seine drei Geschäftsbereiche – Haushaltsprodukte, gewerbliche Produkte und Medizintechnik – verschrieben hat. Was sich verändert und weiterentwickelt hat, ist die zunehmende internationale Präsenz des Unternehmens. Heute verfügen wir über vier Produktionsstätten in Italien und über 20 Vertriebsniederlassungen weltweit, von Europa bis hin zur jüngsten Eröffnung in Neuseeland vor wenigen Monaten. Beson­ ders freue ich mich, dass wir vor einigen Wochen das 30-jährige Jubiläum von Smeg Deutschland gefeiert haben.

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Das Sortiment umfasst heute Gewerbespülmaschinen, Konvektions- und

Multifunktionsöfen, Minibars. Wie erklärt Smeg Professional einem Fachhändler/planer, der das Unternehmen noch als Spültechnik­ spezialisten kennt, dass er heute eine vollständige Küchenausstattung aus einer Hand bekommt? Zava: Die Produktion der Konvektionsöfen begann bereits in den 1980er-Jahren. Sie bilden heute den zweiten Eckpfeiler unseres Geschäftsbereichs. Daher würde ich sagen, dass Smeg sich nicht als Komplett­anbieter von Küchengeräten versteht, da dieser Be­ griff ein viel breiteres Produkt­ sortiment umfasst, zum Beispiel Thermik, Edelstahl­ möbel etc., sondern vielmehr als Hersteller, der sich auf einige, klar definierte Produkt­ familien spezialisiert hat, in denen wir über langjährige Expertise verfügen.

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Welche Produktkategorie hat im deutschen Markt aktuell das größte Wachstumspotenzial – und welche wird noch zu wenig wahrgenommen? Cunjak: Im deutschen Markt sehen wir aktuell das größte Wachstum im Spül­ maschinenbereich – hier treiben vor al­ lem steigende Anforderungen an Effizienz, Hygiene und Prozesssicherheit die Ent­ wicklung voran. Gleichzeitig beobachten wir auch bei unseren Backöfen eine sehr ­dynamische Nachfrage, insbesondere dort, wo Leistung, Präzision und Bedienkomfort entscheidend sind. Was uns dabei beson­ ders wichtig ist: Wir sind Hersteller. Das

heißt, wir entwickeln und produzieren un­ sere Lösungen selbst und bieten ein sehr breites Produktport­folio.

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Die neue Spülmaschinenserie Pura löst die Topline ab und steht für beste Leistung bei hoher Vielseitigkeit. Welche konkreten Betriebskosteneinsparungen kann ein Fachplaner seinem Kunden heute belastbar in die Ausschreibung schreiben? Zava: Die neue Pura-Linie wurde entwi­ ckelt, um den Anforderungen moderner Märkte und professioneller Küchen gerecht zu werden. Sie markiert einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung unseres Portfolios professioneller Geschirrspülma­ schinen. Wir haben die Leistung verbessert und dabei sowohl den Energie- als auch den Wasserverbrauch deutlich reduziert. Unser SHR+-System (Dampfwärmerück­ gewinnung) wurde weiter optimiert und ermöglicht eine Boilerenergieeinsparung von bis zu 25 Prozent. Das System passt sich zudem automatisch dem gewählten Programm an. Zusätzlich haben wir die DHR-Technologie (Abwasserwärmerückge­ winnung) eingeführt, die die Abwärme des Abwassers nutzt und Einsparungen von 18 Prozent ermöglicht.

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Ihr Tool MyPersonal Wash erlaubt vollständig individualisierte Waschprogramme nach Zeit, Temperatur,

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Fotos: Smeg Professional, Hintergrundbilder: wachiwit - stock.adobe.com, tusumaru - stock.adobe.com

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INTERVIEWSERIE (111): SMEG PROFESSIONAL

Der Hauptsitz von Smeg befindet sich in Guastalla in der italienischen Region Emilia-Romagna

­hemie und Waschdruck. Wie begleitet C Smeg Professional Betreiber dabei, diese Flexibilität sinnvoll zu nutzen? Cunjak: Mit MyPersonal Wash geben wir Betreibern, Fachhändlern und auch Planern ein Werkzeug an die Hand, das maximale Flexibilität mit klaren Vorteilen im Alltag verbindet – gerade auch vor dem Hinter­ grund fehlender Fachkräfte. Programme lassen sich exakt nach Zeit, Temperatur, Chemie und Waschdruck anpassen, sodass auch bei wechselndem oder weniger spe­ zialisiertem Personal konstant optimale Ergebnisse erzielt werden können. Für un­ sere Fachhandelspartner ist das ein klarer Mehrwert, weil sie ihren Kunden individuell zugeschnittene und gleichzeitig betriebs­ sichere Lösungen anbieten können. Auch für Planer eröffnet das neue Möglichkei­ ten, da sich Spülprozesse sehr präzise an unterschiedliche Küchenkonzepte und Anforderungen anpassen lassen. Für den Anwender vor Ort bedeutet das vor al­ lem eines: weniger Abhängigkeit von ein­ zelnen, erfahrenen Fachkräften. Einmal optimal definierte Programme sorgen für reproduzierbare Ergebnisse, hohe Prozess­ sicherheit und effiziente Abläufe – unab­ hängig davon, wer die Maschine bedient. ­MyPersonal Wash verbindet damit maxima­ le Abstimmung auf die betrieblichen Abläu­ fe und führt so zu weniger Komplexität im Alltag der Mitarbeitenden, mehr Sicherheit und gleichbleibende Spülergebnisse.

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Zava: MyPersonal Wash ermöglicht außer­ dem, die Anzahl und die Art der Programme festzulegen, die ein Benutzer nutzen kann, wodurch Fehler minimiert werden. G ­ erade bei Kettenkunden mit hoher Personal­ fluktuation können so nur die benötigten Programme sichtbar sein. Programmname und -symbol lassen sich individuell anpas­ sen und alle Informationen sind in der ge­ wählten Sprache verfügbar. All dies trägt zur Vereinfachung der Abläufe und zur Fehlerreduzierung bei.

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Der Fachhändler muss Spültechnik heute in einem zunehmend preisgetriebenen Wettbewerb verkaufen. Welche Argumente helfen ihm, das Gespräch auf TCO und Betriebskosten zu lenken statt auf den Anschaffungspreis? Cunjak: Im heutigen Wettbewerb ist der Anschaffungspreis nur ein Teil der Betrach­ tung. Entscheidend sind die gesamten Le­ benszykluskosten – also Verbrauchswerte, Betriebssicherheit und Wartungsaufwand. Ein häufig unterschätzter Faktor sind Ser­ vice- und Ersatzteilkosten sowie die Lang­ lebigkeit der Komponenten. Genau hier entsteht der Unterschied im Betrieb. Unsere Aufgabe ist es, diese Zusammen­ hänge transparent zu machen und den Fo­ kus im Gespräch konsequent auf Effizienz, Verfügbarkeit und langfristige Wirtschaft­ lichkeit zu lenken. Die neue Spülmaschinenserie Pura

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Das Werk Bonferraro ist einer der wichtigsten Smeg-Produktionsstandorte. Es besitzt eine Fläche von 110.000 Quadratmeter und ist seit 1964 in Betrieb. Hier befindet sich auch das Zentrum der Professional-Sparte von Smeg

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Minibars sind ein Nischenprodukt mit klarem Hotellerie-Fokus. Wie aktiv ist der Fachhandel in diesem Segment, und lohnt sich der Aufwand? Cunjak: Minibars sind ein spezialisiertes Segment – aber gerade deshalb sehr in­ teressant, vor allem im Projektgeschäft. Der Mehrwert liegt heute nicht mehr nur in der Funktion, sondern im Design und der Integration ins Raumkonzept. Hotels nutzen Minibars gezielt zur Differenzie­ ­ rung. Genau hier kann der Fachhandel Mehrwert liefern – indem er nicht nur Produkte liefert, sondern aktiv zur Gestal­ tung des Gesamtkonzepts beiträgt. Zava: Unsere Minibars sind ein Designele­ ment und werden daher von zahlreichen internationalen Hotelketten als Teil ihrer Ausstattung gewählt. In einigen Fällen haben wir sogar markenspezifische Far­ ben entwickelt. Die Synergie mit unseren Haushaltsprodukten ermöglicht zudem die Integration eines Wasserkochers oder einer Kaffeemaschine im gleichen Design. So können wir in unserer Branche eine einzigartige Designlösung für Luxushotels anbieten.

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Was bietet Smeg Professional Fachplanern konkret in der Ausschreibungsphase: BIM-Objekte, GAEB-Daten, technische Dokumentation auf dem Niveau, das deutsche Vergabeprozesse ­ verlangen? Cunjak: In der Ausschreibungsphase zäh­ len für Fachplaner vor allem Verlässlichkeit,

Detailtiefe und einfache Integration in be­ stehende Prozesse. Genau hier setzen wir an: Wir stellen strukturierte, vollständig aufbereitete Planungs- und Produktda­ ten bereit, die direkt in Ausschreibungen übernommen werden können. Dazu gehö­ ren klar formulierte Ausschreibungstexte, umfassende technische Dokumentatio­ nen sowie alle relevanten Leistungs- und Anschlussdaten. Entscheidend ist dabei nicht nur die Verfügbarkeit, sondern vor allem die Konsistenz und Qualität der In­ formationen – über alle Produktbereiche hinweg. Unser USP liegt darin, dass wir diese Da­ ten durchgängig einheitlich aufbereiten. Das schafft Planungssicherheit, reduziert Abstimmungsaufwand und minimiert Ri­ siken in der späteren Umsetzung. So er­ möglichen wir eine präzise und effiziente Ausschreibung, bei der Planer sich darauf verlassen können, dass die definierten An­ forderungen im Projekt auch exakt umge­ setzt werden. Zava: Wir haben kürzlich unseren gesamten Produktkatalog aktualisiert und auf Specifi, dem führenden Tool unserer Branche, ver­ öffentlicht. Planer und Händler finden dort Informationen und Zeichnungen zu unse­ ren Produkten. Wir bieten außerdem allen Planern und Händlern, die Unterstützung benötigen, direkt bei uns oder unserer Nie­ derlassung Unterstützung an.

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Welche Rolle spielt der Fachhandel heute noch bei komplexen Großkü-

chenprojekten? Spüren Sie, dass Betreiber zunehmend direkt recherchieren und den Händler eher zur Abwicklung nutzen? Cunjak: Der Fachhandel spielt bei Groß­ küchenprojekten nach wie vor eine zen­ trale Rolle – und aus unserer Sicht sogar eine zunehmend wichtige. Gerade bei anspruchsvollen Projekten geht es nicht nur um Produkte, sondern um Planung, Auslegung, Integration und die sichere Umsetzung im Betrieb. Das ist ohne die Expertise des Fachhandels kaum darstell­ bar. Natürlich beobachten wir, dass Be­ treiber sich heute intensiver informieren und vorab recherchieren. Das verändert die Gesprächsbasis, aber nicht die Bedeu­ tung des Fachhandels. Im Gegenteil: Die Anforderungen an Beratung und Konzept­ kompetenz steigen. Der Unterschied liegt heute darin, dass der Fachhandel nicht mehr nur als Lie­ ferant wahrgenommen wird, sondern als Lösungsanbieter. Wer es schafft, die ­Komplexität zu reduzieren, wirtschaftliche Aspekte aufzuzeigen und ein belastbares Gesamtkonzept zu liefern, bleibt ein un­ verzichtbarer Partner im Projekt. Insofern sehen wir keine Verdrängung, sondern eine klare Weiterentwicklung der Rolle – hin zu mehr Beratungstiefe, mehr Verant­ wortung und einem echten Mehrwert für den Betreiber.

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Welche Unterstützung bekommt ein Fachhändler von Smeg Professional, damit er technisch komplexe Beratungs-

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INTERVIEWSERIE (111): SMEG PROFESSIONAL

FACTS • Smeg wurde 1948 im italienischen Guastalla

Die Spülmaschinen­ serie Pura feierte 2025 auf der HOST ihre Premiere. Sie ist der Nachfolger der Topline und bietet kurze Spülzyklen, hohe Reinigungsleistung und lässt sich dank MyPersonal Wash individuell auf unterschiedliche Spülgüter und Anforderungen abstimmen

gespräche zu Energieeffizienz und Betriebskosten überzeugend führen kann? Cunjak: Entscheidend ist, komplexe The­ men einfach und greifbar zu machen. Deshalb stellen wir praxisnahe Argumenta­ tionshilfen bereit, die den Fokus auf den wirtschaftlichen Nutzen legen – also auf Verbrauchswerte, Einsparpotenziale und Betriebskosten. Ein Beispiel: Statt reine Daten zu nennen, zeigen wir konkret, was diese im Alltag be­ deuten – etwa Einsparungen pro Tag oder Jahr. So kann der Fachhandel das Gespräch gezielt vom Preis hin zum Gesamtnutzen lenken. Zava: Wir arbeiten auch mit unseren Part­ nern zusammen, wenn diese spezifische Informationsbedürfnisse zu unseren Pro­ dukten haben, beispielsweise hinsichtlich bestimmter Messwerte oder Herstellerzer­ tifizierungen zu Verbrauch oder Einspa­ rungen. Unsere Labore sind von mehreren internationalen Institutionen validiert und gewährleisten die Einhaltung von Vorschrif­ ten sowie die Zuverlässigkeit der Daten.

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Verschärfte EU-Ökodesign-Anforderungen kommen. Was müssen Fachplaner einplanen, die in den nächsten 24 Monaten ausschreiben – und ist das aktuelle Sortiment heute schon konform? Zava: Unser Produktmanagement und un­ ser Labor beteiligen sich seit Beginn an ita­ lienischen und europäischen Round ­Table/ Konferenzen zu diesen Themen sowie an Tests und Simulationen. Wir haben alle

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Entwicklungen in diesem Bereich aufmerk­ sam verfolgt und streben danach, Produk­ te wie die Pura-Reihe anzubieten, die in ihrer Kategorie führend sind.

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Große Betreiber müssen Wasserund Energieverbrauch zunehmend reporten. Welche Verbrauchsdaten liefert Smeg Professional, die sich in Nachhaltigkeitsberichte integrieren lassen? Cunjak: Das Thema Nachhaltigkeit und Transparenz bei Verbrauchsdaten gewinnt für Betreiber zunehmend an Bedeutung – insbesondere im Hinblick auf Reporting­ pflichten. Genau hier setzen wir an, indem wir verlässliche und praxisnahe Verbrauchs­ daten bereitstellen. Am Beispiel unserer Spülmaschine Pura wird das sehr konkret: Sie liefert klare Angaben zu Wasser- und Energieverbrauch pro Spülgang, sodass Be­ treiber die tatsächlichen Werte im Alltag exakt nachvollziehen und auswerten kön­ nen. Der entscheidende Mehrwert zeigt sich im Vergleich: Während ältere Geräte häufig mit deutlich höheren und vor allem weniger transparenten Verbrauchswerten gearbeitet haben, ermöglicht moderne Technik wie Pura eine präzise Steuerung und spürbare Reduzierung von Ressour­ cen. Das bedeutet konkret: weniger Was­ ser- und Energieeinsatz pro Spülgang bei gleichzeitig konstant hoher Spülqualität. Für den Betreiber wird dadurch erstmals wirklich sichtbar, welchen Einfluss moder­ ne Technologie auf Betriebskosten und Nachhaltigkeitsziele hat. Diese Transpa­

gegründet und befindet sich bis heute in Familienbesitz der Familie Bertazzoni • Der Hauptsitz von Smeg befindet sich in Guastalla • Drei Geschäftsbereiche: Haushaltsgeräte, professionelle Küchentechnik und Medizintechnik • Seit mehr als 40 Jahren entwickelt und produziert der Unternehmensbereich Smeg Professional Lösungen für Gastronomie, Hotellerie und weitere gewerbliche Anwendungen • 22 eigene Niederlassungen weltweit, mehr als 2.700 Mitarbeitende und ein internationales Vertriebs- und Servicenetz. Deutschland gehört zu den strategischen Wachstumsmärkten • Vier Produktionsstandorte in Italien, darunter das Werk Bonferraro als Zentrum der professionellen Küchentechnik mit eigener Entwicklung sowie Prüf- und Testlaboren • www.smeg-professional.com/de

renz schafft eine belastbare Grundlage für Reporting, aber vor allem auch für fundier­ te Investitionsentscheidungen. Unser Ziel ist es, Nachhaltigkeit nicht nur messbar, sondern im täglichen Betrieb ak­ tiv steuerbar zu machen – und genau darin liegt der Unterschied zwischen „alt“ und „neu“.

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Eine Frage für zwei Zielgruppen: Was ist der entscheidende Grund, warum Smeg Professional bei der nächsten Großküchenplanung auf die Longlist des Fachplaners gehört – und mit welchem Satz eröffnet ein Fachhändler das Gespräch mit einem Kunden? Cunjak: Für Fachplaner sprechen Pla­ nungssicherheit, Datenqualität und ein abgestimmtes Portfolio dafür, uns auf die Longlist zu setzen. Und im Vertrieb gilt: „Lassen Sie uns nicht über den Preis spre­ chen, sondern darüber, was Sie Ihr Gerät jeden Tag kostet – und wie viel Sie langfris­ tig einsparen können.“ Zava: Qualität, Innovation und Sicherheit. Das zeichnet jedes unserer Produkte aus. Unser vielfältiges Sortiment deckt die Be­ dürfnisse unterschiedlichster Anwender ab. Diese Vorteile von Smeg überzeugen Planer und helfen ihnen, die passende ­Lösung für jedes Projekt zu finden. Oft werden stan­ dardisierte Lösungen angeboten, ohne die tatsächlichen Bedürfnisse des Kunden zu berücksichtigen.

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R E P O R TA G E & I N T E R V I E W

NORDCAP / DINZLER KAFFEERÖSTEREI AM IRSCHENBERG

Kaffee, Pizza und Voralpenblick Zwischen Kaffeerösterei, Gastronomie und Eventlocation setzt die Dinzler Kaffeerösterei am Irschenberg auf Qualität bis ins Detail. Durch die Zusammenarbeit des Fachhandelsunternehmens Draga und NordCap ergänzt ein Pizzaofen von Moretti Forni das gastronomische Konzept um authentische neapolitanische Pizzen.

Kaffee-Erlebniswelt mit Gastronomie In Irschenberg treffen heute Rösterei, Gastronomie, Verkauf und Erlebniswelt aufeinander. Gäste können Kaffee nicht nur kaufen, sondern sehen, riechen und schmecken, wie viel Handwerk da­ hintersteckt. Das gastronomische Angebot ergänzt die Welt des Kaffees um Frühstück, Speisen, Kuchen und warme Gerichte. Seit 2018 erwei­ tert zudem der Neubau otto, benannt nach dem Gründer Otto Dinzler, das Angebot. Die Eventlocation mit Garten und Orangerie kann für Veranstaltungen und Seminare genutzt werden und macht den Standort auch über den klassischen Gastronomiebetrieb hinaus erlebbar.

Pizzen mit Moretti Forni Ofen

Das Team der Dinzler Kaffeerösterei kurz nach der Installation des Moretti Forni Ofen der serieS durch Draga und NordCap

Die Geschichte der Dinzler Kaffeerösterei beginnt in den 1950er Jahren in Bischofswiesen im Berchtesgadener Land. Otto Dinzler gründete dort eine Kaffeerösterei, die später von seinem Sohn Klaus übernommen wurde. Dieser setzte den Fokus auf feinste Gourmetkaffees und entwickelte unter anderem den Espresso Il Gustoso, eine der ersten in Deutschland gerösteten Espresso­ sorten. 1998 übernahm Franz Richter die Kaffeerösterei von Klaus Dinzler. Zwei Jahre später zog das Familienunternehmen nach Rosenheim. Dort wurde Kaffee für Gäste direkt erlebbar: in der Rösterei, an der Bar und im Bohnenladen. Seit 2011 ist Dinzler am Irschenberg zu Hause. Aus der Rösterei wurde eine KaffeeErlebniswelt, die das Produkt Kaffee mit Gastronomie, Handwerk und Gastlichkeit verbindet.

Ein besonderer Bestandteil der gastronomischen Ausstattung ist der Pizzaofen von Moretti Forni. Der italienische Hersteller ist ­international für professionelle Pizzaöfen im gewerblichen Einsatz bekannt. Bei Dinzler werden die meisten Backerzeugnisse selbst gemacht, wie etwa Brötchen, Brote, Focaccia und neapolitanische Pizzen. Da­ her kommt ein Moretti Forni Ofen der serieS mit drei Backkammern zum Einsatz. Die zusätzliche Konfiguration für die Beschwadung der Backwaren erweitert die Einsatzmöglichkeiten des Ofens. Aus­ gestattet wurde die Gastronomie von Dinzler am Irschenberg mit einem Pizzaofen von Draga. In Zusammenarbeit mit NordCap wurde der Moretti Forni Ofen geliefert. Damit wird die Technik dort einge­ setzt, wo sie unmittelbar Teil des Gästeerlebnisses wird: in einem Betrieb, der hochwertige Produkte, handwerklichen Anspruch und ein besonderes Ambiente zusammenbringt.

Ein Ort, an dem Genuss erlebbar wird Mit dem Standort am Irschenberg hat Dinzler einen Ort geschaffen, der Kaffee weit über die Tasse hinaus erzählt. Die Verbindung aus Rösterei, Gastronomie und Events macht den Besuch zu einem Erlebnis, bei dem Handwerk und Genuss sichtbar werden. Der ­ ­Moretti Forni Ofen ergänzt dieses Konzept um ein weiteres kulina­ risches Highlight: authentische neapolitanische Pizza. www.dinzler.de; www.draga.de; www.nordcap.de

Fotos: NordCap

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Der Moretti Forni Ofen mit drei Backkammern ergänzt das kulinarische Angebot bei Dinzler um authentische neapolitanische Pizzen

7/8.2026


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M A N A G E M E N T & O R G A N I S AT I O N

Die virtuelle Plattform für das Gastgewerbe amberproject – die 360°-Welt für Horeca-Profis www.amberproject.de

Im amberproject findet die Branche ihre digitale Heimat. Produkte, Leistungen, Angebote sowie Informationen von Profis für Profis sind in einer begehbaren virtuellen Erlebniswelt vereint. Die von Fachleuten inszenierten Räume bieten exklusive Rundum-Informationen zu allen Fachthemen sowie zugehörigen Servicebereichen. •

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R E P O R TA G E & I N T E R V I E W FRITTIER

Effizienz trifft Präzision Steigende Energiekosten, Fachkräftemangel und der Anspruch auf gleichbleibende Produktqualität stellen Küchenbetriebe vor wachsende Herausforderungen – auch beim Frittieren. Die Hersteller reagieren mit unterschiedlichen Ansätzen: von elektronischer Temperatursteuerung und automatisierter Ölfiltration über modulare Systeme bis hin zu alternativen Garverfahren ganz ohne Fett. Ein Überblick über aktuelle Lösungen für den professionellen Einsatz von Klaus Leifeld

Effizient, hygienisch, praxisnah Mit seinen Elektro- und Gas-Fritteusen bietet Ambach Lösungen für den professionellen Einsatz in der Gastronomie. Die Geräte sind freistehend oder als Bestandteil von Koch­ blöcken erhältlich und verbinden leistungs­ starke Technik mit Wirtschaftlichkeit und einfacher Reinigung. Die Gas-Fritteusen ver­ fügen über einen effizienten Wärmetauscher, der kurze Aufheizzeiten und einen reduzier­ ten Energieverbrauch ermöglicht. Die ElektroModelle der High Efficiency-Serie sind mit der elektronischen Steuerung EC ausgestat­ tet, die eine Temperatureinstellung mit einer Genauigkeit von ±1 Grad Celsius erlaubt. Da­ durch lassen sich Frittierprozesse präzise re­ produzieren und gleichbleibende Ergebnisse erzielen. Optional ist eine integrierte Öl-Filt­ rationsanlage erhältlich, die den Ölverbrauch und die Kosten um bis zu 30 Prozent senken sowie die Nutzungsdauer des Frittieröls ver­ längern kann. Die True Hygienic Connection ermöglicht die fugenlose Verbindung modu­ larer Einzelgeräte zu Kochblöcken mit glatten Oberflächen. Tiefgezogene Beckenränder, hochklappbare Heizelemente aus Incoloy 800 mit automatischer Arretierung sowie eine Fettschmelzfunktion erleichtern Reini­ gung und Wartung. Leistungsstarke Heizele­ mente und eine optimierte Sensorposition

mit Öl-Erkennung sorgen zudem für eine schnelle Temperaturerholung nach dem Einlegen des Frittierguts – auch bei hoher Auslastung.

Zubereitung neu definiert Frittiertechnik gilt seit Langem als etabliert. Doch wer in der Profigastronomie täglich hochwertige Produkte zubereitet, kennt eine Herausforderung: nicht das Gerät, son­ dern die schwankende Qualität. Hier setzt Souffry an. Das zum Patent angemeldete Schock-Hitze-Frittiersystem der Reindlinger Professional Schnitzel GmbH arbeitet mit konstantem Hitzedruck bei 220 Grad rund­ herum. Das patentierte Untertauch-Verfah­ ren umschließt das Produkt vollständig mit Schockhitze. Der Fleischsaft wird dabei ins Innere gepresst und verteilt sich anschlie­ ßend zurück. Das Ergebnis ist ein Zartheits­ gefühl, das sich von klassischer Frittiertech­ nik unterscheiden soll. Das Prinzip funkti­ oniert nicht nur bei panierten Produkten, sondern auch bei Fisch und Steak. Mehr Hitze bedeutet zudem weniger Fettauf­ nahme, erkennbar am reduzierten Ergebnis beim Serviettentest. Entstanden ist das System aus rund 15 Jah­ ren gelebter Gastronomiepraxis. Gefertigt wird Souffry in Deutschland in Koopera­

tion mit ascobloc Gastro-Gerätebau, wo der finale Prototyp zur Serienreife gebracht wurde. Das kompakte Tischgerät mit 3,4 Kilowatt liefert reproduzierbare Ergebnisse in hoher Frequenz, weitgehend unabhängig von der Qualifikation der Mitarbeitenden. Einarbeitung und Reinigung dauern jeweils nur wenige Minuten – damit adressiert Souffry Fachkräftemangel und Produktions­ druck in Spitzenzeiten.

Punktgenaue Ergebnisse Mit der Fritteuse MDI 12L Korblift hat Bartscher eine Lösung für zeitkritische Prozesse in der Profiküche entwickelt. Die automatische Korblift-Funktion und die intuitive MDI-Steuerung sorgen für kon­ stante Ergebnisse – auch bei hohem Ar­ beitsaufkommen. Das Prinzip ist einfach: Timer starten, der Korb senkt sich automa­ tisch ins Fettbad; nach Ablauf hebt er sich selbstständig wieder an. So lassen sich Be­ dienfehler reduzieren und das Küchenper­ sonal wird entlastet. Bei Bedarf kann der Frittierprozess jederzeit manuell beendet werden. Die MDI-Steuerung verbindet die Haptik klassischer Drehregler mit der Prä­ zision einer digitalen Anzeige. Die Tempe­ ratur ist von 30 bis 190 Grad Celsius in EinGrad-Schritten einstellbar, der Timer reicht 7/8.2026

Fotos: Die genannten Unternehmen

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M A N A G E M E N T & O R G A N I S AT I O N

TECHNIK

ascobloc Souffry

von zehn Sekunden bis 9:30 Minuten. Eine Memory-Funktion speichert häufig genutzte Einstellungen. Das Zwölf-Liter-Becken bietet ausreichend Kapazität für hohe Durchsätze. Eine Kaltzone sammelt Speisereste, bevor sie verbrennen, wodurch Fett geschont und die Ölstandzeit verlängert werden kann. Das schwenkbare Edelstahl-Heizelement erleichtert Reinigung und Ölwechsel über den integrierten Fettablasshahn. Mit neun Kilowatt Anschlussleistung (400 Volt, drei NAC) heizt die Fritteuse schnell auf und hält die Temperatur auch bei hoher Auslastung konstant. Zum Lieferumfang gehören ein sechs Liter fassender Korb, ein Deckel und ein Panadensieb.

Gefahrenprävention bei Beckenentleerung Mit dem Fire Chief bietet Blümchen ein Sicherheitssystem, das Risiken beim Entlee­ ren und Wiederbefüllen von Frittierbecken reduzieren soll. Das System wurde tech­ nisch leicht überarbeitet und ist auf einen praxisgerechten sowie regelkonformen Be­ trieb ausgelegt. Wird der Entleerungshebel betätigt – was erst nach Entriegelung der integrierten Sicherheitsverriegelung möglich ist – zeigt das Display den Hinweis „Ach­ tung: Ventil ist offen." Gleichzeitig deakti­ viert das System die Heizfunktion, sodass ein unbeabsichtigtes ­Erhitzen eines leeren Beckens verhindert werden soll. Nach Ab­

Ambach

www.trendkompass.de

Bartscher MDI 12L Korblift

schluss der Entleerung und dem Schließen des Ablassventils erscheint beim Versuch, die Heizung erneut zu aktivieren, die Rück­ frage „Ist Öl im Becken?" Diese muss vom Bedienpersonal aktiv bestätigt werden; erst danach wird die Heizfunktion wieder freige­ geben – unter der Voraussetzung, dass das Becken ordnungsgemäß mit Öl befüllt ist. Wird die Rückfrage ohne tatsächliche Öl­ füllung bestätigt, kann dies zu einer Über­ hitzung und im Extremfall zu einem Brand führen.

Frontcooking-Konzept B.PRO Catering Solutions integriert Frit­ tiertechnik direkt in ein modulares Front­ cooking-System. Die Kochstation B.PRO Cook ­classic des Unternehmens nimmt je nach Ausführung zwei bis vier Auftischgerä­ te auf – zu den 13 verfügbaren Geräten zählt die Fritteuse BC DF 5000 mit fünf Kilowatt Anschlussleistung und einem Fassungsver­ mögen von fünf bis 6,5 Litern. Eine unbe­ heizte Kaltzone am Beckenboden lässt Pa­ nierreste absinken, statt sie zu verbrennen, wodurch das Öl länger sauber bleibt und das Frittiergut gleichmäßiger bräunt. Auch die Kochstation selbst ist auf den Frittierbetrieb ausgerichtet. Über dem Kochbereich fängt eine integrierte Absaugbrücke mit Filtersys­ tem Fett und Gerüche ab, bevor sie in den Gastraum ziehen können. Ein Hustenschutz aus Sicherheitsglas sowie LED-Beleuchtung

B.PRO Cook classic

Blümchen Fire Chief

schaffen einen geschützten Arbeitsplatz mit klarer Sicht, während Gäste dem Frittiervor­ gang weiterhin zusehen können. Optional lässt sich die elektrostatische Filterung ION TEC nachrüsten. Dabei lädt ein elektrosta­ tisches Spannungsfeld Fettpartikel auf, die an einer Kollektorstufe haften bleiben. Das entstehende Ozon kann zusätzlich Gerüche und Blaurauch zersetzen und dadurch die Aktivkohle entlasten.

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A U S S TAT T U N G FRITTIERTECHNIK

EKU Thermik-Serie

Ausgelegt für den großen Andrang EKU Großküchentechnik erweitert die Baureihe EKU-PowerFryer um Großbecken­ fritteusen in den Thermik-Serien 850 und Integral. Die Großbeckenfritteuse in der Thermik-Serie 750 war bereits 2025 einge­ führt worden. Damit steht die Großbecken­ fritteuse künftig in drei der insgesamt fünf Thermik-Linien zur Verfügung. Die ElektroGroßbeckenfritteusen sind mit einem oder zwei Becken erhältlich. Die Nutzfüllmenge liegt je Becken bei rund 18 Litern, der Ge­ samtanschlusswert beträgt je nach Aus­ führung 14 beziehungsweise 28 Kilowatt. Damit richten sich die Geräte an Küchen, die auf größere Mengen pro Charge ange­ wiesen sind, etwa bei hohem Durchsatz oder in Stoßzeiten. Wie die übrigen Mo­ delle der PowerFryer-Reihe verfügen auch die Großbeckenfritteusen serienmäßig über eine Spezial-Beckendämmung, die zu einem energieeffizienten Frittierbetrieb beitragen soll. Für die Reinigung ist ein schwenkba­ rer Heizkörper vorgesehen, zudem lässt sich das Panadensieb in der Kaltzone des Geräts leicht entnehmen. Diese Kombination aus Dämmung und vereinfachter Reinigung ist ein wiederkehrendes Merkmal der gesam­ ten PowerFryer-Baureihe, zu der neben den Großbecken- auch Einzel-Becken- und Jumbo-Fritteusen zählen in den fünf ther­ mischen EKU-Linien.

Middleby EP-Serie

drehbar gelagerten Heizelemente. Zur Reini­ gung lassen sie sich im Becken an die Seite kippen. Dadurch wird der Beckeninnenraum gut zugänglich und lässt sich einfacher und gründlicher reinigen. Das tiefgezogene Öl­ becken mit abgerundeten Ecken unterstützt die hygienische Pflege zusätzlich. Eine Kalt­ zone sowie der integrierte Ablasshahn er­ gänzen die praxisgerechte Beckenkonstruk­ tion. Die elektronische Steuerung verfügt über eine digitale Temperaturanzeige, einen Melting-Zyklus und eine Selbstdiagnose­ funktion. So lassen sich die Betriebspara­ meter übersichtlich kontrollieren. Der Edel­ stahlkorpus und der geschlossene Unterbau sind für die Anforderungen des professio­ nellen Küchenalltags konzipiert. Zur Serien­ ausstattung gehören zwei Frittierkörbe, ein Deckel und ein Panadesieb.

Bewährtes Frittieren Bei der Entwicklung der EP-Serie von Pitco (Middleby) standen Leistung und Betriebs­ sicherheit im Vordergrund. Eine Temperatur­ regelung sorgt für gleichmäßige, knusprige Ergebnisse bei reduzierter Ölaufnahme des Frittierguts. Die Cold-­Zone-Technologie ver­ hindert das Verbrennen von Speiseresten,

was die Lebensdauer des Frittieröls ver­ längern und zur Senkung der Betriebskos­ ten beitragen kann. Für den Küchenbetrieb bietet die EP-Serie mehrere praxisorientier­ te Funktionen. Dazu zählen eine program­ mierbare Acht-Tasten-Computer­steuerung mit Koch- und Warmhalteprogrammen, eine „Instant On“-Aufheizung sowie schwenk­ bare Bandheizelemente, die die Reinigung erleichtern sollen. Ein integriertes zweistu­ figes Filtersystem verlängert die Ölstandzeit und reduziert Ausfallzeiten. Erhältlich ist die Serie in verschiedenen Konfigurationen.

Safety Award-Auszeichnung Die Optima Sicherheitsfritteusen von MKN verfügen über das Sicherheitsfeature ­FrySafe, das Brandrisiken reduzieren soll. Hintergrund ist ein reales Sicherheitspro­ blem: Laut Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) sind 25 Prozent aller un­ tersuchten Brandschäden in gewerblich ge­ nutzten Küchen auf Fritteusen zurückzufüh­ ren. In zwei Drittel der Fälle wurden defekte, fehlende oder manipulierte Sicherheitstem­ peraturbegrenzer festgestellt. Eine Studie der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel

Reinigungsfreundliche Frittiertechnik Mit der Elektro-Fritteuse (ES) 1 × 22 Liter stellt KBS Gastrotechnik eine weitere Lösung vor. Das nur 400 Millimeter breite Standgerät aus der Serie E ­ ssence 900 bietet ein großzügiges Einzelbecken mit 22 Litern Fassungsvermögen. Mit 18 Kilowatt An­ schlussleistung, 400-Volt-Anschluss und ei­ nem regelbaren Temperaturbereich von 100 bis 185 Grad Celsius ist die Fritteuse für den Einsatz in Gastronomie, Gemeinschafts­ verpflegung und Großküche ausgelegt. Ein besonderes Konstruktionsmerkmal sind die

KBS Essence

MKN Optima Fritteuse

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&TTEECCHHNNI K IK

G U S TAT U S H O L D I N G MMAANNAAGGEEMMEENNTT&&OORRGGAANNI S I SAT ATI O I ONN G U S TAT U S H O L D I N G M A N A G E M E N T & O R G A N I S AT I O N GGUUSSTTAATTUUSS HHOOLLDDI N I NGG

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Insolvenz in Insolvenz in Insolvenz Insolvenz in in Eigenverwaltung Eigenverwaltung Eigenverwaltung Eigenverwaltung

& TECHNIK

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13.B6 - 17.03.2026 INTERNORGA INTERNORGA Halle • Stand 328 Halle B6 • Stand 328 13. 13.--17.03.2026 17.03.2026 Halle HalleB6 B6••Stand Stand328 328

Nachdem Ende Oktober 2024 private Investoren die Mehrheit an der Gustatus Nachdem Ende Oktober private Investoren dieeinen Mehrheit an auf der Insolvenz Gustatus Holding erworben haben,2024 mussten Teile der Gruppe Antrag

Holding erworben haben, in Eigenverwaltung stellen.mussten Teile der Gruppe einen Antrag auf Insolvenz Nachdem NachdemEnde EndeOktober Oktober2024 2024private privateInvestoren Investorendie dieMehrheit Mehrheitan ander derGustatus Gustatus in Eigenverwaltung stellen. Mit den erworben Gesellschaften Paluxmussten AG (Bad Teile MerTeilauf der Holding Holding erworbenhaben, haben, mussten Teileder derGruppe Gruppeeinen einenAntrag Antrag aufGustatus Insolvenz Insolvenz PhoeniKs Palux GmbHAG(GelsenkirMit den Gesellschaften (Bad Meringentheim), in Eigenverwaltung Eigenverwaltung stellen. stellen.

Holding auch die Teil der ist Gustatus

chen), Salvis PhoeniKs AG (Oftringen, und PhoeniKs GmbH gentheim), GmbHSchweiz) (GelsenkirHolding ist auch mit die der Servator ServiceLine (Igersheim) erzielte Sitz in Gelsenkirchen. Mit Mit den den Gesellschaften Gesellschaften Palux Palux AG AG (Bad (Bad MerMerTeil Teil der der Gustatus Gustatus chen), Salvis AG (Oftringen, Schweiz) und PhoeniKs GmbH mit die zuletzt einen Umsatz von rund Hier gentheim), gentheim), PhoeniKs GmbH GmbH (Gelsenkir(GelsenkirHolding Holding ististauch auchdie die der Gruppe ServatorPhoeniKs ServiceLine (Igersheim) erzielte Sitz Geschäftsführer in Gelsenkirchen. 50 Euro und beschäftigt derzeit Matthias Cleffmann chen), chen), Salvis Salviszuletzt AG AG(Oftringen, (Oftringen, Schweiz) Schweiz) und und PhoeniKs PhoeniKs GmbH GmbHmit mit die Millionen Gruppe einen Umsatz von rund Hier Geschäftsführer etwa 400 ServiceLine Mitarbeiter. Rund 85 erzielte Prozent auf der Internorga der der Servator ServiceLine (Igersheim) erzielte Sitz Sitz in inGelsenkirchen. Gelsenkirchen. 50 Servator Millionen Euro und(Igersheim) beschäftigt derzeit Matthias Cleffmann der Produkte werden derzeit am Standort 2024. die die Gruppe Gruppe zuletzt einen einenUmsatz Umsatz von rund rund Hier Hier Geschäftsführer etwa 400 zuletzt Mitarbeiter. Rund 85von Prozent aufGeschäftsführer der Internorga Ubert RoFry in Bad Mergentheim-Edelfingen Palux 50 50 Millionen Euro Euro und undderzeit beschäftigt beschäftigt derzeit derzeit Matthias Matthias Cleffmann derMillionen Produkte werden ambei Standort 2024. Cleffmann hergestellt. Die weiteren Produkte, ins- Treue und so können auf wir auch in Zukunft etwa etwa 400 400 Mitarbeiter. Mitarbeiter. Rund Rund 85 85bei Prozent Prozent aufder der Internorga Internorga in Bad Mergentheim-Edelfingen Palux undProdukte Gastgewerbe (BGN) zeigt zudem, dass layouts undsoArbeitsabläufe anpassen. Die besondere für Einrichtungen der Gemeindieund Erfahrung dieser bewährten Kräfte der der Produkte werden werden derzeit derzeit am am Standort Standort 2024. 2024. hergestellt. Die weiteren Produkte, ins- auf Treue können wir auch in Zukunft bei fast 80 Prozent der getesteten Fritteu­ Linie ist auf professionelle Dauerbelastung, Kunden auch wichtigswerden beider PhoeniKs in bauen. inschaftsverpflegung, in Bad Bad Mergentheim-Edelfingen Mergentheim-Edelfingen bei bei Palux Palux besondere für Einrichtungen Gemeinauf dieWichtige Erfahrung dieserund bewährten Kräfte sen der Schutz vor Überhitzung nicht zu­ klare Bedienstrukturen und wirtschaftlichen te Lieferanten haben bereits eine FortsetGelsenkirchen produziert. Mit der Servator hergestellt. hergestellt. Die Die weiteren weiteren Produkte, Produkte, insinsTreue und und sosokönnen können wir wir auch auch ininwichtigsZukunft Zukunft bauen. Wichtige Kunden und auch schaftsverpflegung, werden bei PhoeniKs in Treue verlässig funktionierte. Statt eines mecha­ Betrieb ausgelegt. Ein bereits Merkmal der FortsetSerie ist ServiceLine mitEinrichtungen Sitz in Igersheim stellt die auf zung der Zusammenarbeit zugesagt.“ besondere besondere für für Einrichtungen der Gemeinauf die die Erfahrung Erfahrung dieser dieser bewährten bewährten Kräfte Kräfte te Lieferanten haben eine Gelsenkirchen produziert. Mitder derGemeinServator nischen Sicherheitstemperaturbegrenzers die Integration elektronischer Steuerungs­ Dr. André Schröer, Vorsitzender des AufGruppe bundesweit den technischen Serbauen. bauen. Wichtige Wichtige Kunden Kunden und und auch auch wichtigswichtigsschaftsverpflegung, schaftsverpflegung, werden werden bei bei PhoeniKs PhoeniKs in in ServiceLine mit Sitz in Igersheim stellt die zung der Zusammenarbeit zugesagt.“ setztund FrySafe auf einen sich te systeme. nach Modul kommen digitale vice die Ersatzteilversorgung für Gassichtsrats Palux, ergänzt: „Der Grundstein te Lieferanten Lieferanten haben haben bereits bereits eine eine FortsetFortsetGelsenkirchen Gelsenkirchen produziert. produziert. Mit Mitder derServator Servator Dr. André Je Schröer, Vorsitzender des AufGruppe bundesweit denelektronischen, technischen Serselbst überwachenden Sicherheitstempera­ Displays in Kombination mit Drehreglern für den Neuanfang ist bereits gelegt. Die Eitronomiebetriebe und Einrichtungen zur ServiceLine ServiceLine mit mit Sitz Sitz ininIgersheim Igersheim stellt stellt die die zung zung der der Zusammenarbeit Zusammenarbeit zugesagt.“ zugesagt.“ vice und die Ersatzteilversorgung für Gassichtsrats Palux, ergänzt: „Der Grundstein turbegrenzer. Dieser regelt die Temperatur, zum Einsatz, die eine Leistungsoder Tem­ genverwaltung bedeutet, dassgelegt. dasdes ManageGemeinschaftsverpflegung sicher. In Serder Dr. André André Schröer, Schröer, Vorsitzender des AufAufGruppe Gruppe bundesweit bundesweit den den technischen technischen Serfür den Neuanfang istVorsitzender bereits Die Eitronomiebetriebe und Einrichtungen zur Dr. überwacht den Minimalfüllstand des Fettes peratureinstellung ermöglichen. Die elekt­ Eigenverwaltung befinden sich neben der ment weiterhin das Unternehmen leitet, vice vice und unddie dieErsatzteilversorgung Ersatzteilversorgung für Gassichtsrats Palux, Palux, ergänzt: ergänzt:dass „Der „Derdas Grundstein Grundstein genverwaltung bedeutet, ManageGemeinschaftsverpflegung sicher.für InGasder sichtsrats und soll Fehlfunktionen frühzeitig erken­ ronische Regelung soll die Prozesssicherheit wobei Sachwalter eine AufsichtsfunktiPhoeniKs Vertriebs GmbH und neben PhoeniKs für den dender Neuanfang Neuanfang ist istbereits bereits gelegt. gelegt.Die Die EiEitronomiebetriebe tronomiebetriebe und und Einrichtungen Einrichtungen zur zur für Eigenverwaltung befinden sich der ment weiterhin das Unternehmen leitet, nen. Die Technologie ist TÜV-geprüft und erhöhen, reduzieren und eine Produktion GmbH die GmbH Palux AG undPhoeniKs die Seron innehat. Der Beschluss des Gerichts für genverwaltung bedeutet, bedeutet, dass dass das das ManageManageGemeinschaftsverpflegung Gemeinschaftsverpflegung sicher. sicher. In In der der genverwaltung wobei derBedienfehler Sachwalter eine AufsichtsfunktiPhoeniKs Vertriebs und soll das Risiko­ eines Fettbrandes reduzie­ standardisierte Arbeitsweise vator Service Line GmbH sowie eine interdie Eigenverwaltung ein Indiz dafür, dass Eigenverwaltung Eigenverwaltung befinden befinden sich sich neben neben der der ment ment weiterhin weiterhin dasist Unternehmen Unternehmen leitet, leitet, Produktion GmbH die Palux AG und die Seron innehat. Der das Beschluss des unterstützen Gerichts für ren. Für diese Lösung wurde MKN mit dem – insbesondere bei hoher Auslastung. Zur gute Chancen für das Sanierungskonzept ne Dienstleistungsgesellschaft. Aurona wobei der derSachwalter Sachwalter eine eine AufsichtsfunktiAufsichtsfunktiPhoeniKs PhoeniKs Vertriebs Vertriebs GmbH GmbH und undDie PhoeniKs PhoeniKs vator Service Line GmbH sowie eine inter- wobei die Eigenverwaltung ist ein Indiz dafür, dass Safety Award der IVSS Sektion MaschinenSerie gehört unter anderem die ElektroCapital GmbH und Pentapart Beteiligungsbestehen. Wir freuen uns sehr, dass das GeProduktion Produktion GmbH GmbH die die Palux Palux AG AGund und die SerSer- on on innehat. innehat. Der Der Beschluss Beschluss des desGerichts Gerichts für für gute Chancen für das Sanierungskonzept ne Dienstleistungsgesellschaft. Diedie Aurona und System­ s icherheit ausgezeichnet. Fritteuse EF9 / 1B15L-U1FT-S EvoPro, die als richt unserem Wunsch nachgekommen ist, kapital GmbH hatten die Mehrheit an der vator vator Service Service Line Line GmbH sowie sowie eine eineinterinter- die die Eigenverwaltung Eigenverwaltung istist ein ein Indiz Indiz dafür, dafür, dass dass Capital GmbH undGmbH Pentapart Beteiligungsbestehen. Wir freuen uns sehr, dass das Gewählbarer Bestandteil des Modulsystems und sind trotz der aktuellen Situation zuGustatus Holding erworben. gute gute Chancen Chancen für für das das Sanierungskonzept Sanierungskonzept ne ne Dienstleistungsgesellschaft. Dienstleistungsgesellschaft. Die Die Aurona Aurona kapital GmbH hatten die Mehrheit an der richt unserem Wunsch nachgekommen ist, Modulare Induktionstechnik in zwei mit einem oder zwei versichtlich, dass wiruns eine zukunftsträchtige Bernd Schell, Vorstand Palux: „Wir sind sehr bestehen. Capital Capital GmbH GmbH und underworben. Pentapart Pentapart BeteiligungsBeteiligungsbestehen. Wir Wir freuen freuen uns sehr, sehr, dass dass das dasGeGeund sindAusführungen trotz der aktuellen Situation zuGustatus Holding Becken erhältlich ist. Die Becken besitzen NordCap bringt mit der Serie EvoPro 700 Lösung für die Unternehmensgruppe herzuversichtlich, eine dauerhafte Lösung zum richt unserem unserem Wunsch Wunsch nachgekommen nachgekommen ist, ist, kapital kapital GmbHVorstand hatten hatten die die Mehrheit Mehrheit an ander der richt versichtlich, dass wir eine zukunftsträchtige Bernd GmbH Schell, Palux: „Wir sind sehr abgerundete Ecken, die die Situation Reinigung er­ & 900des von Zanussi Professional eine Ge­ und beiführen können.“ Erhalt Unternehmens zu finden. Unseund sind sindfür trotz trotz der der aktuellen aktuellen SituationzuzuGustatus Gustatus Holding Holding erworben. erworben. Lösung die Unternehmensgruppe herzuversichtlich, eine dauerhafte Lösung zum leichtern, darunter befindet sich ein Auf­ neration modularer Kochtechnik in den www.palux.de re langjährigen Mitarbeiter halten uns die versichtlich, dass dasswir wireine einezukunftsträchtige zukunftsträchtige Bernd Bernd Schell, Vorstand VorstandPalux: Palux: „Wir sind sindUnsesehr sehr versichtlich, beiführen können.“ ErhaltSchell, des Unternehmens zu„Wir finden. fangbehälter für das Öl. Das Gerät verfügt Handel. Durch den modularen Aufbau las­ Lösung Lösung für fürdie die Unternehmensgruppe Unternehmensgruppe herherzuversichtlich, zuversichtlich, eine eine dauerhafte dauerhafte Lösung Lösung zum zum www.palux.de re langjährigen Mitarbeiter halten uns die CH R O M Ozudem NORM über ein integriertes Ölfiltersystem, sen sich Geräte an individuelle Küchen­ beiführen können.“ können.“ Erhalt Erhalt des desdie Unternehmens Unternehmens zuzufinden. finden. UnseUnse- beiführen CH RO M Owww.palux.de N Oelektronische RM eine Steuerung, Warnmeldun­ rerelangjährigen langjährigenMitarbeiter Mitarbeiterhalten haltenuns unsdie die www.palux.de gen zur Ölnachfüllung, Überhitzungsschutz CCHHRROOMMOON NOORRM M Standby-Funktion zur Energie­ sowie eine einsparung.

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Precision 633 Precision 633 Frittierpower im Precision 633 Precision Precision 633 633 Frittierpower im Dreierpack Precision Precision 633 633 Frittierpower im Dreierpackim Frittierpower Frittierpower im Dreierpackim Frittierpower Frittierpower im Dreierpack Dreierpack Dreierpack Dreierpack

• Für hochfrequentierte Standorte •• 3x Für hochfrequentierte Für7,5kW hochfrequentierte Standorte Standorte 3x 7,5kW Für hochfrequentierte Standorte •• 3 Körbe, 3 Becken 3x 7,5kW ••••Für hochfrequentierte hochfrequentierte Standorte Standorte 3Für Körbe, 3 Becken 3x 7,5kW 60-190 °C, elektronische 3 Körbe, 3 Becken •••3x Für Für hochfrequentierte hochfrequentierte Standorte Standorte 3x 7,5kW 60-190 °C, 3 7,5kW Körbe, Becken • Temperaturkontrolle 60-190 °C,3 elektronische elektronische 3x 3x 7,5kW 7,5kW ••••3 3 Körbe, Körbe, 3 3 Becken Becken Temperaturkontrolle 60-190 °C, elektronische Produktleistung Temperaturkontrolle 33 3Körbe, 3Pommes 3elektronische Becken Becken- 7mm [gefroren] ••••60-190 60-190 °C, °C, elektronische Produktleistung Temperaturkontrolle xKörbe, 18kg Produktleistung ••••Temperaturkontrolle 60-190 60-190 °C, °C, elektronische elektronische 3Temperaturkontrolle xx 18kg Pommes -- 7mm Produktleistung Optional mit automatischem 3 18kg Pommes 7mm [gefroren] [gefroren] Temperaturkontrolle Temperaturkontrolle ••••Produktleistung Produktleistung Optional mit 3 x 18kg Pommes - 7mm [gefroren] Korbhebesystem und Öl-Pumpe Optional mit automatischem automatischem •••3 Produktleistung Produktleistung 3 xx18kg 18kgPommes Pommes -und -7mm 7mm [gefroren] [gefroren] Korbhebesystem Öl-Pumpe Optional mit automatischem Korbhebesystem und Öl-Pumpe 3Optional 3xx18kg 18kgPommes Pommes -und -7mm 7mm [gefroren] [gefroren] ••Optional mit mitautomatischem automatischem Korbhebesystem Öl-Pumpe ••Korbhebesystem Optional Optionalmit mitautomatischem automatischem Korbhebesystem und undÖl-Pumpe Öl-Pumpe Korbhebesystem Korbhebesystemund undÖl-Pumpe Öl-Pumpe

Chromonorm hat von Manitowoc die Auszeichzur klassischen Chromonorm hat von Manitowoc die Auszeichnung „2024Alternative Pacesetter Award“ erhalten. Seit

nung „2024 Pacesetter Award“ erhalten. Anfang MaiFritteuse 2023 ist Chromonorm offiziellSeit Diehat RoFry Ubert Gastrotechnik wird Chromonorm Chromonorm hat von vonvon Manitowoc Manitowoc die dieAuszeichAuszeichAnfang Mai 2023 ist Chromonorm offiziell Ice. exklusiver Vertriebspartner von Manitowoc in der Praxis häufig mit der klassischen nung nung„2024 „2024Pacesetter PacesetterAward“ Award“erhalten. erhalten.Seit Seit Frit­ exklusiver Vertriebspartner von Manitowoc Ice. teusePeter verglichen. Das Gerät arbeitet jedoch Geschäftsführer Dürr: „Wir danken Manitowoc Anfang AnfangMai Mai2023 2023ist istChromonorm Chromonormoffiziell offiziell

einem anderen technischen Prinzip: herzlich fürnach die Peter Auszeichnung dem Manitowoc Pacesetter Geschäftsführer Dürr: „Wirmit danken herzlich für die Auszeichnung mit dem Pacesetter Pommes und Co. mit und Rotation haben gemeinsam viel erreicht und blicken stolz auf Geschäftsführer Geschäftsführer Peter Peter Dürr: Dürr: „Wir „WirHeißluft danken danken Manitowoc Manitowoc Award.wir Seit Beginn unserer Partnerschaft im Mai 2023 in einem geführten Garprozess zu. Dadurch unser erstes erfolgreiches und vollständiges Geschäftsherzlich herzlich für für die die Auszeichnung Auszeichnung mit mit dem Pacesetter Pacesetter haben wir gemeinsam viel erreicht unddem blicken stolz auf entfallen einige Arbeitsschritte, die sonst mit jahr 2024 zurück. Auch wenn wirvollständiges jetzt als Tempomacher Award. Award. Seit Seit Beginn Beginn unserer unserer Partnerschaft Partnerschaft im imGeschäftsMai Mai 2023 2023 unser erstes erfolgreiches und dem Frittierbetrieb verbunden sind: Ölstand ausgezeichnet wurden, werden wir uns nun nicht zuhaben haben wir wirgemeinsam gemeinsam viel viel erreicht erreicht und undblicken blicken stolz stolzauf auf jahr 2024 zurück. Auch wenn wir jetzt als Tempomacher und Fettqualität nicht überwacht rücklehnen. Die Eiswürfelbereiter Manitowoc unser unser erstes ersteserfolgreiches erfolgreiches und undmüssen vollständiges vollständiges GeschäftsGeschäftsausgezeichnet wurden, werden wirvon uns nun nicht erzuwerden, ein klassischer Fettwechsel entfällt gänzen unser Produktprogramm ideal und bereichern jahr jahr 2024 2024 zurück. zurück. Auch Auch wenn wenn wir wirjetzt jetzt als als Tempomacher Tempomacher rücklehnen. Die Eiswürfelbereiter von Manitowoc erebenso wie weitere Nebenarbeiten rund unser Angebot nachhaltig.“ Dürr dankte überdies beausgezeichnet ausgezeichnet wurden, werden werden wir wir uns unsund nun nun nicht nichtzuzugänzen unser wurden, Produktprogramm ideal bereichern um die Fritteuse. Aus von Sicht des Herstellers sonders seinen im Fachhandel. rücklehnen. rücklehnen. Die DiePartnern Eiswürfelbereiter Eiswürfelbereiter vonManitowoc Manitowoc ererunser Angebot nachhaltig.“ Dürr dankte überdies beverschiebt sich damit die Fragestellung im www.chromonorm.de gänzen gänzen unser Produktprogramm Produktprogramm ideal idealund undbereichern bereichern sondersunser seinen Partnern im Fachhandel. Küchenalltag von der Organisation des Frit­ unser unser Angebot Angebot nachhaltig.“ nachhaltig.“ Dürr Dürr dankte dankte überdies überdies bebewww.chromonorm.de tierfetts hin im zur Organisation sonders sondersseinen seinen Partnern Partnern imFachhandel. Fachhandel. einer Heißluft­ zubereitung mit dem Ziel schneller, sauberer www.chromonorm.de www.chromonorm.de und reproduzierbarer Ergebnisse.

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Chromonorm-Geschäftsführer Peter Dürr (links) erhält den Chromonorm-Geschäftsführer Pacesetter Peter Dürr Award (links) 2024 erhält den Chromonorm-Geschäftsführer Chromonorm-Geschäftsführer Pacesetter Award 2024 www.trendkompass.de Peter PeterDürr Dürr(links) (links)erhält erhältden den

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A U S S TAT T U N G & T E C H N I K

K O N Z E P T E & S T R AT E G I E N FRITTIERTECHNIK

Kabellose Frittierölfiltration Vito hat sein Portfolio um den mobilen Vito VM battery erweitert und ermöglicht nun Betrieben eine Ölfiltration dort, wo sie benötigt wird – ohne Kabel und ohne die Suche nach freien Steckdosen. Das neue Gerät basiert auf der Filtrationstechnologie des Vito VM. Durch die automatische Filtration direkt im heißen Öl werden Schweb- und Bitter­ stoffe entfernt; nach einem kurzen Filtrationszyklus soll das Öl wieder einsatzbereit sein. Laut Hersteller profitieren Küchen dabei von Einsparungen bei den Ölkosten von bis zu 50 ­Prozent, einer gleichbleibenden Ölqualität sowie reduzierten Abfallmengen. Das Gerät eignet sich für den Einsatz in mehreren Fritteusen hintereinander und ermöglicht, so Vito, mindestens drei Filtrationszyklen mit einer Akkuladung. Die integrierte VITOconnect-Funk­ tion bietet zudem eine digitale Übersicht über die Nutzung. www.vito.ag

Intelligent frittieren Mit The Core bietet Valentine eine Serie für die Anforderungen professioneller Küchen. Sie umfasst die Baureihen The Core Smart sowie The Core mit mehrstufigem Thermostat. Beide sind in ver­ schiedenen Becken- und Leistungsgrößen sowie als freistehende oder Einbauversion erhältlich. Bei der Baureihe The Core Smart überwacht die intelligente Steuerung den Frittierprozess und sorgt in Verbindung mit der integrierten FrySmart-Technologie für gleich­

bleibende Ergebnisse, Energieeffizienz und Produktqualität. Im Fokus der Entwicklung standen zudem Wirtschaftlichkeit und Nachhaltig­ keit. Das integrierte Heißfiltersystem ermöglicht mehrere Filterzy­ klen und verlängert die Nutzungsdauer des Frittieröls. Getrennte Filterkreisläufe bei Mehrbeckenmodellen verhindern die Vermi­ schung unterschiedlicher Öle. Eine Isolierung sowie die integrierte Sicotronic-Schnittstelle unterstützen zusätzlich einen energieeffizi­ enten Betrieb. Auch Reinigung und Wartung wurden berücksichtigt: Der elektrische Anschlusskasten ist als herausnehmbare Kartusche ausgeführt, nach oben schwenkbare Heiz­ elemente erleichtern den Zugang. Ergono­ mische Frontgriffe und höhenverstellbare Rollen verbessern zudem die Handhabung

Valentine The Core

Vito VM battery

im Küchenalltag. Im Herbst soll die Serie um Modelle mit auto­ matischem Korblift und integrierter Filterpumpe erweitert werden. Valentine gewährt bei seinen Geräten eine zweijährige Vollgarantie und sichert die Ersatzteilversorgung für 20 Jahre.

Effizientes Ölmanagement Mit den FilterQuick Frittierstationen bietet Frymaster (Welbilt) eine Lösung für gastronomische Betriebe, die Betriebskosten senken und Arbeitsabläufe vereinfachen möchten. Automatisierte Fettfilt­ ration, intelligente Steuerung und Energiemanagement sollen einen wirtschaftlicheren Betrieb ermöglichen. Herzstück ist das integrierte Fingertip-Filtration-System, das die Fettfiltration per Knopfdruck übernimmt. Dadurch bleibt die Ölqualität konstant, während sich der Ölverbrauch laut Hersteller um bis zu 40 Prozent reduzieren lässt. Gleichzeitig können sich Frittierzeiten um bis zu 30 Prozent verkürzen und der Energieverbrauch um bis zu zehn Prozent sinken. Ergänzt wird das System durch das Oil Attendant Öl-Kontroll-System, das den Ölstand automatisch überwacht, sowie die Smart4U-Filter­ Quick-Steuerung. Sie bietet bis zu 20 programmierbare Frittierpro­ gramme, übernimmt das Ölmanagement und zeichnet Betriebssowie Öldaten auf. Das soll Frittierprozesse standardisieren, Be­ dienfehler reduzieren und gleichbleibende Ergebnisse sicherstellen. Das easyTouch-Bedienkonzept erleichtert zusätzlich die Handha­ bung. Auch die Konstruktion ist auf Effizienz ausgelegt: Das offene Beckendesign erreicht laut Unternehmen mit einem 15-Liter-Becken die Produktionskapazität einer herkömmlichen 25-Liter-Fritteuse. Schwenkbare Heizelemente bei den Elektromodellen erleichtern Reinigung und Wartung, während Infrarot-Brenner bei den Gas­ modellen zu einem wirtschaftlichen Betrieb beitragen. Dank des modularen Aufbaus lassen sich die Frittierstationen mit Hauben, Ausgabestationen und weiterem Zubehör erweitern.

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K O N Z E P T E & S T R AT E G I E N

GASTRO KONZEPT SANDKÜHLER

Die Zukunft der professionellen Frittiertechnik

Energieeffizienz, automatische Ölfiltration, Digitalisierung und intelligente Sicherheitsfunktionen prägen die neuen Gerätegenerationen in der professionellen Frittiertechnik. Im Interview mit Trendkompass spricht Mike Sandkühler, Geschäftsführer von Gastro Konzept

Mike Sandkühler

Sandkühler, mit Klaus Leifeld über die wichtigsten Entwicklungen der kommenden Jahre.

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Herr Sandkühler, Energieeffizienz, automatische Ölfiltration, Digitalisierung und intelligente Sicherheitsfunktionen prägen die neuen Gerätegenerationen der Frittiertechnik. Welche Entwicklungen werden Ihrer Einschätzung nach die professionelle Gastronomie in den nächsten fünf bis zehn Jahren am stärksten verändern? Die professionelle Frittiertechnik befindet sich aktuell in einem tiefgreifenden Wandel. Während früher vor allem Leistung und An­ schaffungspreis im Fokus standen, entschei­ den heute Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Prozesssicherheit über den Erfolg einer Investition. In meiner täglichen Arbeit mit Gastronomiebetrieben zeigt sich immer wie­ der, dass die Gesamtkosten eines Gerätes wesentlich wichtiger sind als der reine Kauf­ preis. Ein entscheidender Faktor ist dabei die Energieeffizienz. Moderne Heizsysteme ar­ beiten präziser, reagieren schneller auf Tem­ peraturverluste und reduzieren den Energie­ verbrauch spürbar. Gleichzeitig gewinnt das Ölmanagement immer mehr an Bedeutung. Frittieröl zählt zu den größten laufenden Kosten einer Profiküche und bietet deshalb Einsparpotenzial. Ein Beispiel hierfür ist die Active Triple Filtration (ATF) von Florigo. Durch die kontinuierliche dreistufige Filtrati­ on werden auch feinste Schwebstoffe dau­ erhaft aus dem Öl entfernt. Das verlängert die Ölstandzeit, sorgt für eine gleichbleiben­ de Produktqualität und reduziert gleichzei­ tig die Betriebskosten. Solche Technologien werden die Frittiertechnik der Zukunft prä­ gen. Ebenso wichtig ist die Digitalisierung. Moderne Fritteusen überwachen Temperatu­ ren, Ölqualität und Wartungsintervalle auto­ matisch und unterstützen den Betreiber bei der Einhaltung von Qualitäts- und Hygiene­ standards. Die Fritteuse entwickelt sich da­ mit immer mehr zu einem Bestandteil eines vernetzten Küchenprozesses.

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Viele Gastronomen vergleichen beim Kauf zunächst die Investitionskosten. Tatsächlich entscheiden jedoch häufig Öl-

verbrauch, Energieeffizienz, Reinigungsaufwand und Wartung über die tatsächliche Wirtschaftlichkeit. Welche Kriterien sollten Betreiber bei der Auswahl einer professionellen Fritteuse besonders berücksichtigen? Wer ausschließlich auf den Kaufpreis schaut, greift häufig zu kurz. Eine professionelle Fritteuse wird über viele Jahre genutzt. Ent­ scheidend sind deshalb die laufenden Be­ triebskosten. Neben dem Energieverbrauch spielt vor allem der Ölverbrauch eine zentrale Rolle. Moderne Ölmanagementsysteme kön­ nen die Standzeit des Öls deutlich verlängern und dadurch die Betriebskosten senken. Ebenso wichtig sind kurze Aufheizzeiten, eine schnelle Temperaturregeneration und eine einfache Reinigung. Ein weiterer Punkt ist die Bedienerfreund­ lichkeit. Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels müssen Geräte einfach zu bedienen sein und Arbeitsabläufe ver­ einfachen. Automatische Programme, ergo­ nomische Bedienkonzepte und ein geringer Reinigungsaufwand sparen täglich Arbeits­ zeit. Nicht zuletzt sollte auch der Service be­ rücksichtigt werden. Ein zuverlässiger Kun­ dendienst, eine schnelle Ersatzteilversorgung und kompetente Ansprechpartner sind für den wirtschaftlichen Betrieb einer Profiküche oft genauso wichtig wie die Technik selbst.

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In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche neue Sicherheitslösungen vorgestellt – von elektronischen Sicherheitstemperaturbegrenzern über intelligente Heizfreigaben bis hin zu automatischen Ölüberwachungen. Wie wichtig ist das Thema Arbeitssicherheit? Arbeitssicherheit ist heute ein fester Be­ standteil moderner Küchentechnik. In pro­ fessionellen Küchen wird unter hohem Zeitdruck gearbeitet. Deshalb muss Technik nicht nur leistungsfähig sein, sondern den Menschen aktiv unterstützen. Elektronische Sicherheitstemperaturbegrenzer, intelligente Sensoren und automatische Abschaltungen

gehören heute zum Stand der Technik. Eben­ so wichtig sind ergonomische Bedienkon­ zepte und automatisierte Prozesse, die Fehl­ bedienungen vermeiden. Auch automatische Filtersysteme leisten einen Beitrag zur Ar­ beitssicherheit, da sie den direkten Kontakt mit heißem Frittieröl reduzieren. Moderne Frittiertechnik erhöht damit nicht nur die Si­ cherheit der Mitarbeiter, sondern verbessert gleichzeitig Hygiene und Prozessqualität.

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Digitale Öltester, automatische Filtersysteme oder vernetzte Steuerungen liefern heute wertvolle Daten für Qualitätssicherung und HACCP-Dokumentation. Sehen Sie in der Digitalisierung der Frittiertechnik vor allem einen Trend oder bereits einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil für professionelle Küchen? Digitalisierung ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern ein echter Wettbewerbs­ vorteil. Moderne Küchentechnik liefert heu­ te eine Vielzahl an Daten, die dabei helfen, Prozesse wirtschaftlicher und sicherer zu gestalten. Automatische Dokumentationen erleichtern die HACCP-Nachweise, digitale Steuerungen sorgen für reproduzierbare Er­ gebnisse und vorausschauende Wartung re­ duziert ungeplante Ausfallzeiten. Besonders Filialbetriebe profitieren von standardisierten Programmen und einer zentralen Qualitäts­ kontrolle. Hersteller wie Florigo zeigen, dass moderne Frittiertechnik heute weit mehr leisten muss als zuverlässig zu frittieren. Die Verbindung von Energieeffizienz, Digitalisie­ rung und wirtschaftlichen Betriebsabläufen wird künftig mit darüber entscheiden, welche Gastronomiebetriebe langfristig erfolgreich arbeiten. Die Zukunft gehört nicht einzelnen Innovationen, sondern dem Zusammenspiel aller Technologien. www.gastrokonzept.eu

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Frischer Lunch. Flexibel verfügbar. Mit dem multipolar Connect bietet Rieber eine 24/7-Self-Catering-Lösung für die moderne Betriebsverpflegung.

multipolar Connect von Rieber

Der digitale Sharing-Kühlschrank ­multipolar Connect stellt frische, gekühlte oder tief­ gekühlte Speisen, Snacks und Getränke genau dort bereit, wo sie benötigt wer­ den. Rund um die Uhr und unabhängig von klassischen Kantinenzeiten. Das Prin­ zip ist einfach: Speisen werden vorberei­ tet, hygienisch verpackt und im multipolar Connect bereitgestellt. Mitarbeiter können ihr Lunchangebot per App, QR-Code oder über angebundene Bestell- und Bezahlsys­ teme auswählen und flexibel entnehmen.

ZANUSSI PROFESSIONAL / NORDCAP

Zusätzlicher Personalaufwand für die Aus­ gabe vor Ort entfällt. So wird Betriebsver­ pflegung räumlich und zeitlich entkoppelt. Der multipolar Connect basiert auf einfach nutzbarer 230-Volt-Technologie und be­ nötigt keine aufwendige Starkstrom- oder Festinstallation. Dadurch entfallen hohe Investitionen in Infrastruktur, Umbau und Anschlussleistungen. www.rieber.systems

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Digitale Sicherheit

NordCap hat einen kompakten Katalog veröffentlicht,

Mit dem neuen Temperatursensor testo 195 digitalisiert

um eine Übersicht über das aktuelle Produktprogramm

Testo Saveris die Temperaturüberwachung beim Kochen

der Marke Zanussi Professional zu ermöglichen.

und Kühlen in Großküchen.

Der neue Zanussi Professional Gesamt­ katalog 2026.2027 von NordCap bein­ haltet alle Neuheiten, aber auch Klas­ siker des italienischen Herstellers mit ausführlichen technischen Daten und aktuellen Listenpreisen. Die jüngste Neuheit ist die Serie EvoPro 700 & 900 – eine leistungsstarke, modulare Kochgeräteserie für die Gastronomie und Großküche. Sie wurde entwi­ ckelt, um Präzision, Zuverlässigkeit und Energieeffizienz im Küchenalltag zu bieten. Ebenfalls noch nicht lan­ ge mit dabei: Die neuen Z-Active 100 UnterbauSpülmaschinen (Modell ZTUCLG3) für Geschirr und Gläser. Neben Glanz und Hygiene des Spülguts zeichnen sie sich vor allem durch Flexibilität, Konnektivität und ökologische Bauweise aus. Noch bis zum 30. September 2026 gelten für viele der Gläser-, ­Geschirr- und Haubenspülmaschinen von Zanussi Professional re­ duzierte Listenpreise bei NordCap. Die Aktionspreise verstehen sich zuzüglich Umsatzsteuer und anteiliger Transport- und Mautpauschale. Sie gelten nur solange der Vorrat reicht. Der Zwischenverkauf ist vorbehalten.

Das neue Cook-to-X-System erfasst Messdaten kontinuierlich, do­ kumentiert sie HACCP-konform in der Cloud und unterstützt so eine lückenlose Prozesskontrolle. Der kabellose Sensor verbleibt während des gesamten Koch- oder Kühlprozesses im Produkt und überträgt die Messwerte automatisch an die Software testo ­Saveris Food. Diese analysiert die Daten in Echtzeit und informiert bei Abweichungen von definierten Temperatur-Zeit-Grenzen sofort über Warnmeldungen. So lassen sich Korrekturmaßnahmen früh­ zeitig einleiten, der Kontrollauf­ wand reduzieren und Ausschuss vermeiden. Der testo 195 ist IP69-geschützt, spülmaschinenfest sowie NSFund HACCP-zertifiziert. Dank Sub-1-GHz-Technologie arbeitet das System auch in metallischen Küchenumgebungen zuverläs­ sig. Es eignet sich insbesondere für Catering-Unternehmen, Ge­ meinschaftsverpflegung, Zen­ tralküchen sowie Retail- und Foodservice-Ketten.

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K O N Z E P T E & S T R AT E G I E N

R E P O R TA G E & I N T E R V I E W HUP

Branchentreff mit neuen Impulsen Produktpremieren, praxisnahe Lösungen und Zukunftsthemen von KI bis Digitalisierung: Bei der fünften Hupfer Pop-up-Expo kamen Mitte Juni mehr als 250 Branchenverantwortliche bei Rüther in Eslohe zusammen. Erstmals ging das Veranstaltungsformat auf Tour – und bot reichlich Raum für fachlichen Austausch, neue Ideen und Networking.

Marc Reichling begrüßte die 250 Gäste der Hupfer Pop-up-Expo on Tour

Messeflair: Zahlreiche Themeninseln luden auf der Hupfer Popup-Expo zum Entdecken und fachlichen Austausch ein

Ein Highlight: die Location. Kurz zuvor noch Produktionshalle von Rüther, hatte sie sich in eine kommunikativ-stylishe Industrial Area verwandelt: Themeninseln, Speaker-Bühne, Meetingpoints, Outdoor-Foodcourt und Einblicke in angrenzende Produktionshal­ len. Der Ortswechsel vom Hupfer-Hauptsitz im münsterländischen Coesfeld ins sauerländische Eslohe war bewusst gewählt. „Wir wol­ len dem Branchenformat neuen Schwung geben und einen tieferen Einblick in die weiteren Unternehmen der Hupfer-Gruppe bieten“, begrüßte Hupfer-Geschäftsführer Marc Reichling die Gäste. Für Im­ pulse sorgten acht Themeninseln mit Vorträgen, Live-Demos und Verkostungen, Werksführungen und eine Keynote. Von der Unter­ nehmensgruppe präsentierten sich Menü Mobil, Rüther und Hupfer, eingebunden waren Giobotics, Weslink, Cool Compact und Melitta Professional.

Kalthalten & Fertiggaren in einem Gerät Wie bei vorhergehenden Pop-up-Expos erhielten die Gäste erste Einblicke in ein neues Produkt von Hupfer. Das Thema des PreLaunches: Wie kommt gutes Essen auch gut zum Gast? In einem langjährigen Projekt mit einem Caterer als Validierungspartner hat Hupfer das Thema neu gedacht. Das Ergebnis: die Isobox Chicoo, eine mobile Technik, die Speisen nicht nur kalt hält, sondern vor Ort vollautomatisch fertiggart. Produktmanagerin Anna Kettermann und Anwendungsberater Florian Schneider von Hupfer demonstrier­ ten Details wie KI-gesteuerte Garprozesse, intuitive Steuerungen und die Vernetzung mittels Digitalsteuerung von Kibi. Bis zu 140 Portionen lassen sich in einem Gerät kalthalten und bedarfsge­ recht fertiggaren. Die anschließende Verkostung mit Koch Philipp ­Kleideiter, Küchenchef Hupferei, überzeugte die Teilnehmer.

Blick in die Praxis

Interessante Einblicke in eine Klinikumsgastronomie bot am Vortag der Hupfer Pop-upExpo eine exklusive Führung durch das Alexianer Klinikum Hochsauerland in Meschede. Vor vier Jahren wurde die Speisenproduktion für vier Standorte zentralisiert und von Cook & Serve auf Cook & Chill umgestellt. Heute werden hier täglich bis zu 1.500 Patienten und Mitarbeiter versorgt. Küchenchefin Susanna Rehwoldt und ihr Stellvertreter Oliver Stark stellten die neuen Pro­ zesse vor. Bei der Speisenverteilung setzt das Klinikum unter anderem auf Induktionstrans­ portwagen und Scherbeneiskühlung von Menü Mobil/Hupfer. Für die Wahlleistung wurde eigens ein größeres EN-Tablett entwickelt. Am Verteilband hält das modulare Plug & CoolSystem von Hupfer die Speisen gekühlt. Zusätzlich spart die Umstellung auf stapelbares PN-Geschirr Platz und ermöglicht eine effizientere Nutzung der Geschirrstapler (Hupfer). Die Verantwortlichen für die Konzeption des neuen Speisenverteilkonzepts luden die Besucher zur Verkostung aus dem Induktions-Tabletttransportwagen (von links): Oliver Stark, Christoph Carnol von Menü Mobil, Susanna Rehwoldt, Kai Bauer, Patrick Schwarz – beide von Hupfer – und Karl-Heinz Maiworm von Maiworm Großküchentechnik

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A U S S TAT T U N G & T E C H N I K

M A N A G E M E N T & O R G A N I S AT I O N

FER

Präsentierten die Isobox Chicoo (von links):

Dirk Rosomm inspirierte zur KI und der

Florian Schneider, Anna Kettermann und Philipp Kleideiter

Anpassungsfähigkeit des Einzelnen

Unfallfrei durchs Heim

mit KI zu interagieren und sie um Hilfe zu bitten. Demos wie die Kreation einer intelligenten Speisenausgabe zeigten, wie schnell verblüffende Ergebnisse entstehen können. Sein Mutmacher zum Schluss: KI schafft Freiräume – und damit mehr Zeit für Gemeinschaft und persönlichen Austausch. Genau davon lebte auch die Hupfer Pop-up-Expo. Der Locationwechsel und die fachlichen Themen brachten frischen Wind ins Format. Die nächste Station der Pop-up-Expo 2027 verriet Reichling noch nicht. Nur so viel: „Dieses Format macht einfach Spaß – und eine Fortset­ zung ist versprochen.“

Was haben Heizungen in Speisetransportwagen mit Stürzen im Heim zu tun? Care-Spezialist Christoph Maier von Hupfer zeigte einen Zusammenhang auf: Nass beheizte Speisetransportwagen werden im hektischen Alltag mitunter über die Wasserlinie hinaus befüllt. Schwappt Wasser auf den Flur, entsteht Rutschgefahr. Eine Alternative sind trocken beheizte Speiseausgabewagen. Maier ver­ wies zudem auf ergonomische, wirtschaftliche und nachhaltige Vor­ teile, wenn Wasserbäder samt Transport und Reinigung entfallen.

Sonderbau ist Kommunikation Bei Rüther sind die Spezialisten für Speiseausgaben und Möbel am Werk. Michael Kremer gab in einem Workshop für Planende Einblicke in die durchgängige 3D-CAD-Planung von Speiseausgaben. Sie liefert zuverlässige Unterlagen für Planung, Produktion und Endmontage. In Kombination mit einem 3D-Laseraufmaß erhöht sie die Präzision und hilft, teure Planungsfehler zu vermeiden. Deutlich wurde auch: Son­ derbau verlangt intensive Abstimmung mit allen Beteiligten. Lukas Gödde von Rüther führte in seinem Impulsvortrag durch die Vielfalt der Materialien für Speiseausgaben. Glasarten, Holzplatten, Kunst- und Natursteine bieten je nach Einsatz unterschiedliche Ei­ genschaften. Die richtige Auswahl für Zielgruppe und Zweck trägt zu Langlebigkeit, Hygiene und dauerhaft ansprechendem Design bei.

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Speisen kühlen – nicht das Team Gleich zwei Themeninseln befassten sich mit einem Thema, das in der Praxis mitunter unter dem Radar läuft: die durchgehende Kühlkette von maximal sieben Grad Celsius bei Portionierung und Speisenausgabe. Patrick Schwarz und Holger Michels von Hupfer präsentierten Lösungen für den Klinikbereich. Dabei wird nicht der ganze Raum samt Personal gekühlt, sondern gezielt die Speisen im Prozess. Dafür sorgt das modu­ lar aufgebaute Plug & Cool-System. Daniel Wiechers von Hupfer erläuterte zudem die Bedeutung eines durchgehenden Monitorings. Die automatisierte Erfassung der Kalt­ temperaturen mittels Kibi Scada schafft Transparenz und warnt frühzei­ tig bei Temperaturabweichungen. Durch die Vernetzung lassen sich die Techniken bedarfsgerecht ansteuern und Energie gezielter einsetzen.

Talente verzehnfachen „Stell Dir vor, Du bleibst, wie Du bist. Dann verlierst Du an Wert.“ Keynote-Speaker Dirk Rosomm kitzelte sein Publikum mit Thesen wie dieser. Der Experte für Transformationsprozesse mahnte: KI lässt sich nicht aussitzen, sie bleibt – too big to ignore. Wir müssten uns anpassen und teilweise neu erfinden. Hilfreich sei das richtige Mindset. Im Silicon Valley stünden zwei Fragen im Mittelpunkt: Wie kann ich ungeliebte Aufgaben an die KI delegieren? Und wie kann sie meine Talente verzehnfachen? Rosomm lud das Publikum ein, www.trendkompass.de

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M A N A G E M E N T & O R G A N I S AT I O N

K O N Z E P T E & S T R AT E G I E N

V E R B A N D D E R FAC H P L A N E R ( V D F )

Starke Zukunftsimpulse Neuer Vorstand, aktuelle Richtlinien und zukunftsweisende Fachthemen: Die 41. Mitgliederversammlung und die anschließende Fachtagung des VdF in Heilbronn standen ganz im Zeichen von Veränderung, Innovation und fachlichem Austausch. Mit rund 120 Teilnehmenden fand am 11. Juni 2026 die 41. Mitgliederversammlung des Verbandes der Fachplaner (VdF) statt. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Carsten Zellner eröffnete die Versammlung und be­ richtete gemeinsam mit dem Vorstand über das Geschäftsjahr 2025. Neben dem Jahres­ abschluss und der Entlastung des Vorstands verabschiedeten die Mitglieder auch das Budget für 2027. Ein weiterer Schwerpunkt war der Rückblick auf die Verbandsarbeit der vergangenen zwölf Monate. Zu den wichtigs­ ten Projekten zählte die Veröffentlichung der zweiten Auflage der technischen Richtlinie VdF-070 „Fußboden- und Wandkonstrukti­ onen in der Großküche“. Sie liefert aktua­ lisierte Handlungsempfehlungen für Groß­ küchen- und TGA-Planer, Architekten sowie Bauherren und unterstreicht den Anspruch des Verbandes, praxisnahe Fachstandards für die Branche zu entwickeln. Emotional wurde es bei der Verabschie­ dung von Zellner, der den Verband von 2010 bis 2026 als Vorsitzender geprägt und sich darüber hinaus in zahlreichen Arbeitsge­ meinschaften engagiert hatte. Gleichzeitig begrüßte der VdF neue Mitglieder und gab einen Ausblick auf kommende Projekte und strategische Schwerpunkte.

Kretzschmar übernimmt den Vorsitz Ein Höhepunkt der Mitgliederversammlung war die Wahl des neuen Vorstands. In drei Wahlgängen bestimmten die Mitglieder Thorsten Kretzschmar (Hertwig + Kretzschmar) zum neuen Vorstandsvorsitzenden. Bernd Helfer (Ing.-Büro helfer.plan) übernimmt das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden. Komplettiert wird der Vorstand durch Markus

Die Verabschiedung von Carsten Zellner (links) als Vorstandsvorsitzender des VdF. Sein Nachfolger Thorsten Kretzschmar (Mitte) hielt die Laudatio

Flehel (GKT Planungsgesellschaft), Sebastian­ Ronge (Ronge & Partner Ingenieurbüro), Peter­Triebe (Gastronomie- und Großküchen­ planung Triebe & Triebe) sowie Ralf Lentwojt­ (MKN), der erneut die Fördermitglieder ver­ tritt. Auch die Rechnungsprüfer Andreas Giel (Giel Planungs­ gesellschaft) und Oliver Schanz (GKT ­ Planungsgesellschaft) wurden wiedergewählt. In seiner Antrittsansprache betonte Kretzschmar die Bedeutung des fachlichen ­ Austauschs und kündigte an, die Planungs­ standards in Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung gemeinsam mit den Mitgliedern weiterzuentwickeln.

Zukunftsthemen der Branche Am Folgetag spannte das Programm der VdF-Fachtagung mit rund 200 Teilnehmen­ den inhaltlich den Bogen von Versorgungs­ sicherheit und digitalen Planungsprozessen über nachhaltige Lebensmittelproduktion bis

hin zur KI. Den Auftakt machte Fritz Lopian von apetito mit einem Vortrag zur Versor­ gungssicherheit im Havariefall. Anhand des Beispiels einer Akutklinik zeigte er auf, wie sich kritische Verpflegungssituationen durch vorausschauende Planung bewältigen lassen. Anschließend stellten Maic Bleßmann und ­Cornelius Eichfeld von Mensch & ­Maschine den BIM-Booster für Autodesk Revit vor, der digitale Planungsprozesse effizienter gestal­ tet. Christian Beer und Maximilian ­ Eiswirth von Vertic Greens präsentierten Konzepte des Vertical Farming und verdeutlichten des­ sen Potenzial für eine nachhaltige Lebens­ mittelversorgung in urbanen Räumen. Er­ gänzt wurde das Programm durch Produkt­ präsentationen der Fördermitglieder Ideal AKE und NordCap. Ein Höhepunkt war die Keynote von KI-­ Experte Gernot Winter. Er zeigte auf, wie Un­ ternehmen bereits heute von KI profitieren können und welche Entwicklungen in den kommenden Jahren zu erwarten sind. Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Beitrag des Deutschen Roten Kreuzes Heilbronn und des Bayerischen Roten Kreuzes zur Versor­ gung im Katastrophenfall. Das Fazit von Thorsten Kretzschmar über die Tagung fiel entsprechend positiv aus: Die Kombination aus hochkarätigen Fach­ vorträgen, aktuellen Zukunftsthemen und intensivem Erfahrungsaustausch habe die Fachtagung erneut zu einem wichtigen Bran­ chentreffen für Fachplaner, Betreiber und Industriepartner gemacht. Gemeinsam mit den Mitgliedern wolle der VdF die Zukunft der Großküchenplanung aktiv mitgestalten.

Der neue VdF-Vorstand (von links): Ralf Lentwojt, Sebastian Ronge, Thorsten Kretzschmar, Bernd Helfer, Markus Flehel und Peter Triebe

www.vdf.net 7/8.2026

Fotos: VdF

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Wasserverbrauch im ECO-Programm

1.8L AdaptWash Der Waschdruck kann automatisch in drei Stufen angepasst werden, um optimale Spülergebnisse zu gewährleisten.

Optimal Reinigung Patentiertes 5-stufiges Filtersystem zur Entfernung von Verunreinigungen – für makellose Spülergebnisse und optimalen Schutz des Geschirrs.

Präzisionsspülsystem

+20% höhere Leistung

HTR+ Self-Adaptive System

MyPersonal Wash Alle Parameter können individuell angepasst werden, für einen maßgeschneiderten Spülzyklus.

Steuert und reguliert die Nachspülwassermenge für jeden Spülgang und gewährleistet so gleichmäßige Ergebnisse.

Effizientes Energiemanagement Das DHR-System (Drain Heat Recovery) gewinnt die Wärme aus jedem Spülgang zurück, senkt dadurch den Energieverbrauch und sorgt Tag für Tag für Einsparungen.

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18%

weniger Energieverbrauch


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K O N Z E P T E & S T R AT E G I E N

IM PRE S S U M

R E P O R TA G E & I N T E R V I E W LIEBHERR PROFESSIONAL

Neues Schulungsangebot Liebherr Professional baut seine Unterstützung für Handelspartner weiter aus und führt 2026 ein neues, sukzessiv wachsendes Schulungsprogramm ein. den fachlichen Hintergrund und führen bis hin zum spezialisierten Expertenwissen. Inhaltlich decken die Schulungen zentrale Themen rund um professionelle Kühl- und Gefrierlösungen ab – von technischen Grundlagen über verschie­ dene Einsatzbereiche bis hin zu Sicherheits- und Hygienestandards. Dank des modularen Aufbaus können weitere Themen ergänzt werden.

34. Jahrgang Verlag und Redaktion: GW Verlag GmbH Meerbuscher Straße 68/Haus 1, 40670 Meerbusch Telefon (0201) 87126-14 Internet: www.trendkompass.de E-Mail: info@trendkompass.de Geschäftsführung: Shervin Pourghaffari Telefon (0201) 87126-14 pourghaffari@trendkompass.de Anzeigenleitung: Shervin Pourghaffari Telefon (0201) 87126-14 pourghaffari@trendkompass.de Chefredaktion: Yvonne Ludwig-Alfers (ylu) Telefon (0201) 87126-949 ludwig@trendkompass.de Maren Peters (mp) (in Elternzeit) Redaktion: Klaus Leifeld (KL) Telefon (0201) 87126-802 leifeld@gwverlag.de Karolina Treder (KT) Telefon (0201) 87126-859 treder@gwverlag.de Layout: Steffi Armbruster Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte, ­Materialien und Fotos. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Trendkompass erscheint zehnmal im Jahr. Bezug: Kostenlos für Fachhändler und deren Mitarbeiter auf qualifizierte Anforderung (ohne Rechts­anspruch); dito für Inserenten (max. 3 Exemplare). Einzel-Abonnement (ein Jahr = 10 Ausgaben): Inland 155,– € incl. Porto zzgl. MwSt.; Ausland 185,– € zzgl. aktueller Porto­kosten und 12,– € Bearbeitungsgebühr. Sammel-AbonnementsPreis auf Anfrage. Abo-Service: Printon Publikationslösungen Adressmanagement Telefon (02103) 33996-63, gw@printon.de Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 34 vom 1. Januar 2026. Keine Liefer- und E­ rsatzansprüche bei höherer Gewalt. Nachdruck, auch auszugs­weise, nur mit schrift­licher Ge­nehmigung der GW Verlag GmbH ­gestattet. Herstellung: L.N. Schaffrath DruckMedien GmbH & Co KG. Neue Medien GmbH Marktweg 42-50, 47608 Geldern Druckauflage: 2.700 Exemplare, verbreitete Auflage: 2.444 Exemplare (Q1 2026). Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V. (IVW)

Auftakt mit Smart Monitoring Mit dem neuen Programm möchte Liebherr ­Professional Händler noch gezielter unterstützen

Während Weiterbildungen im Consumer-Bereich bereits bei Liebherr etabliert sind, richtet sich das neue Angebot gezielt an den professionellen Ein­ satz. Mit dem neuen Programm verfolgt der Her­ steller das Ziel, Händler noch gezielter zu unter­ stützen, Fachwissen praxisnah zu vermitteln und die Kompetenz entlang der gesamten Produktpa­ lette nachhaltig zu stärken. Die neuen Schulun­ gen werden sowohl online als auch in Präsenz angeboten. Während Online-Trainings eine kom­ pakte, flexible Teilnahme ermöglichen, bieten Präsenztrainings vertiefte Einblicke in Geräte, An­ wendungen und technische Besonderheiten. Das Schulungskonzept: Grundlagenmodule vermitteln Basiswissen, darauf aufbauende Trainings vertiefen

„Mit dem neuen Schulungsprogramm erweitern wir unsere Service- und Partnerorientierung im professionellen B2B-Umfeld und setzen einen wichtigen Impuls für die Branche. Unser Ziel ist es, Händler praxisnah, flexibel und bedarfsorien­ tiert zu unterstützen – vom Einsteiger bis zum Experten. Durch die gezielte Vermittlung von Fachwissen und die modulare Struktur schaf­ fen wir gemeinsam die Grundlage für exzellente Beratung und nachhaltigen Erfolg im Markt“, so Martin Ludwig, Head of Business Area Western Europe, Member of the Executive Committee LHV, Appliance Division. Den Auftakt des neuen Weiter­ bildungsangebots bildete im Juli 2026 eine erste Schulung zum Thema Smart Monitoring. Weitere Module sollen schrittweise folgen und über das Händlerportal angekündigt werden. https://home.liebherr.com/professional

NETZWERK CULINARIA

Praxiswissen für die Großküche von morgen Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung in 2025 lädt Netzwerk Culinaria erneut zum Kompetenzforum ein. Acht Referenten geben vom 29. bis 30. Oktober 2026 praxisnahe Einblicke rund um Küche und Technik. Gastronomieverantwortliche und ange­ hende Bauherren erhalten einen Überblick zu allen relevanten Bereichen einer Großküche. Die Impuls­ vorträge geben Anregungen für eigene Projekte und laden zu Diskussionen in der Gruppe ein.

Fachwissen aus erster Hand Anhand vieler Praxisbeispiele werden gemeinsam Ideen erörtert und Lösungen skizziert, mit denen die Teilnehmer ihre eigenen Projekte individu­ ell und technisch versiert angehen können. Die ­Location: die Seminar- und Küchenräume der Un­ ternehmenszentrale von Netzwerk-Partner Nestlé Professional in ­Frankfurt am Main. Die Teilnehmer erhalten eine Führung durch die Gastronomie mit mehreren Küchen und der Skybar mit Dachterrasse.

Nestlé-Gastronomie-Chef Carsten Esser (in Blau) öffnet als Gastgeber für Netzwerk Culinaria erneut die Pforten zum Kompetenzforum in Frankfurt am Main

Das Kompetenzforum 2026 wird von folgenden Netzwerk-Partnern begleitet: MKN, Meiko, Hupfer, Halton, Viessmann und Cool Compact. Als Gast­ referenten mit an Bord: Experten von Sopro zum Thema Fußböden in gewerblichen Küchen sowie von Giobotics zur Küchenrobotik. www.netzwerk-culinaria.de/kompetenzforum 7/8.2026

Fotos: Die genannten Unternehmen

Unabhängige Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer. Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe.


A U S S TAT T U N G & T E C H N I K

M A N A G E M E N T & O R G A N I S AT I O N

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PERSONALIEN

Karrieren. Kompetenzen. Profile.

Guillaume Souron

Eric Busch

Bill Thompson

Convotherm verstärkt sein Vertriebsteam in Europa: Zum 1. September 2026 übernimmt Guillaume Souron die Position des Sales Director France. Der Branchenexperte bringt über 30 Jahre Erfahrung in der Großküchentechnik mit. Zuletzt war er als National Network D ­ irector beim französischen Großküchendienstleister Quietalis tätig und verantwortete dort ein Netz­ werk mit 26 Niederlassungen. Seine Schwerpunkte liegen in Vertriebsstrategie, Geschäftsent­ wicklung und Key-Account-Management. Bereits zum 1. Juli 2026 übernahm Bill Thompson die Position des General Manager von Convotherm US. Thompson ist seit 2012 bei Welbilt tätig und hatte verschiedene Führungspositionen bei Convotherm und Merrychef inne, zuletzt als Vice President of Global Sales bei Merrychef. Mit den Personalien stärkt Convotherm­seine internationale Marktpräsenz und setzt seinen globalen Wachstumskurs fort. www.convotherm.com

Seit Anfang Juli verstärkt Eric Busch ­Pentagast Service als Vertriebsleiter und verantwortet das Key Account Management sowie Service Management. Der Hamburger­ wechselt nach 18 Jahren bei NordCap, wo er zuletzt das nationale Key Account Management, die Konzeptentwicklung und ­ die Vertriebsleitung Norddeutschland verantwortete. Seine langjährige Branchen- und Führungserfahrung soll künftig in die Weiter­ Manfred Kohler entwicklung der Vertriebs- und Serviceaktivi­ täten von Pentagast Service einfließen. www.pentagast.de

Zum 1. Juli 2026 hat Manfred Kohler auf ei­ genen Wunsch Hobart verlassen und schied aus der Geschäftsführung des Unterneh­ mens aus. „Wir danken Manfred Kohler für die vertrauensvolle, langjährige und erfolg­ reiche Zusammenarbeit sowie sein Engage­ ment für Hobart. Für seine berufliche und persönliche Zukunft wünschen wir ihm alles Gute und weiterhin viel Erfolg“, so Haupt­ geschäftsführer Axel Beck. Die weitere Ge­ schäftsführung führt das Unternehmen in gewohnter Weise fort. www.hobart.de

IM ZUGE DER ALTERSNACHFOLGE

Geschäftsführer (m/w/d) gesucht

Technikaffiner Kopf für Technik, Marketing, Vertrieb, Admin & Versand ÜBER UNS Die Blümchen GmbH Fritteusen Zentrum Deutschland aus Reutlingen ist seit über 20 Jahren exklusiver Partner der Marke FRIFRI in Deutschland und vertreibt zudem Gas-Fritteusen des britischen Herstellers LINCAT. Mit Lösungen wie der geruchsfreien PlasmaStream-Frittierstation beliefern wir Gastronomie, Großküchen, Freizeitparks und Shoppingcenter bundesweit.

IHR PROFIL Sie denken unternehmerisch, packen technisch mit an und behalten auch in einem vielseitigen Tagesgeschäft den Überblick – ideal für eine Persönlichkeit mit Hands-on-Mentalität.

Blümchen GmbH · Fritteusen Zentrum Deutschland

Hans-Böckler-Str. 24 · 72770 Reutlingen Tel. 07121 14595820 · info@bluemchen-ag.eu · www.bluemchen-ag.eu www.trendkompass.de

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