gwverlag.de
Fachmagazin für innovative Hotellerie
Oktober 2026 / Ausgabe 3
www.superior-hotel.net
Süße Saison
Platz nehmen
Stille Visitenkarte
Desserts, die den Herbst und Winter versüßen
Wie Möbel Atmosphäre und Komfort schaffen
Design und Komfort für stark frequentierte Sanitärräume
serving solutions
Keine wie jede andere Palmblattschalen aus unserem Sortiment bestehen aus den heruntergefallenen Blättern der Arecapalme. Ein natürliches Abfallprodukt, welches in der Sonne getrocknet und unter Hitze in verschiedene Formen gepresst wird. Jede Schale besticht durch eine ureigene Oberflächenmaserung und eignet sich nach dem Gebrauch für die Heim-und Gartenkompostierung der Norm NF T 51-800.
papstar-shop.de
ED I TO R I A L
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Eine Frage des Mehrwerts Was braucht ein Hotel heute eigentlich, um gut für die Zukunft aufgestellt zu sein? Eine Frage, auf die es vermutlich so viele Antworten gibt wie Hotels. Sicher ist aber: Einfach nur „neu“ reicht längst nicht mehr. Wer investiert, schaut heute genauer hin. Was bringt die neue Technik tatsächlich? Spart sie Energie oder Wasser? Entlastet sie die Mitarbeitenden? Vereinfacht sie Abläufe? Wie langlebig ist eine Anschaffung? Und – nicht ganz unwichtig – was kostet das Ganze und wann rechnet es sich? Genau diese Fragen sind uns im Verlag beim Blick auf die Themen unserer aktuellen Ausgabe immer wieder begegnet. Denn so unterschiedlich sie zunächst erscheinen mögen, haben sie erstaunlich viel miteinander zu tun. Da ist zum Beispiel das feels Beach Club Hotel in Kühlungsborn. Eine intelligente Heizungssteuerung soll dort verhindern, dass bei geöffnetem Fenster munter weitergeheizt wird. Klingt eigentlich banal: Fenster auf, Heizung aus. In der Praxis steckt dahinter smarteTechnik, die nicht nur Ressourcen, sondern auch Kosten sparen kann. Dass Nachhaltigkeit ohnehin immer stärker zur wirtschaftlichen Frage wird, zeigt auch unser Interview mit Jan Suwalski von der HGK. Sein Plädoyer: erst einmal genauer hinschauen. Denn viele Daten sind in den Betrieben längst vorhanden. Richtig genutzt, zeigen sie, wo Verbräuche entstehen, Maßnahmen tatsächlich etwas bewirken und Investitionen sinnvoll sind. Dieser Gedanke zieht sich durch das ganze Heft. Moderne Küchentechnik soll mehrere Aufgaben übernehmen und gleichzeitig Energie, Wasser und Arbeitsaufwand reduzieren. Restaurantmöbel sollen gut aussehen und bequem sein, aber eben auch robust, langlebig und flexibel. Und selbst dort, wo Gäste meist nur wenige
Yvonne Ludwig-Alfers Mitglied der Chefredaktion
Minuten verbringen – in halböffentlichen Sanitärräumen –, müssen Design, Hygiene, Reinigungsfreundlichkeit und Ressourceneinsatz zusammengedacht werden. Natürlich bleibt am Ende die Frage, wie sich all diese Investitionen finanzieren lassen. Deshalb schauen wir in dieser Ausgabe auch darauf, wann Leasing für Hoteliers eine Alternative zum klassischen Kauf sein kann. Vielleicht liegt genau darin eine der derzeit größten Aufgaben der Hotellerie: nicht einfach mehr zu investieren, sondern klüger. In Lösungen, die nicht nur heute überzeugen, sondern sich auch morgen noch im Hotelalltag bewähren. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude beim Lesen und hoffentlich die eine oder andere Inspiration für Ihr Haus.
Herzlich, Ihre
Yvonne Ludwig-Alfers Mitglied der Chefredaktion
Digitalisierung. Mit Mehrwert. Als Spülspezialist entwickelt Winterhalter das Spülen weiter. Mit Innovationen. Neuen Services. Und digitalen Lösungen, die das Spülen einfacher, besser und günstiger machen. Typisch Winterhalter. CONNECTED WASH: Vernetzung der Spülmaschine EasyAccess: einfacher Zugang zu digitalen Services via QR-Code EcoPilot: KI-Modus zur Senkung des Energiebedarfs um bis zu 17 % RemoteServices: Fernzugriff und Diagnose von Fehlerursachen
WINTERHALTER.DE/DIGITAL
I N H A LT
SU PER I O R H OT EL 03 | 26
Hotel & Praxis 10
Hotel Grünauerhof in Wals/A Seit Generationen Gastgeber
Management & Marketing 12 16 18
Leasing von Hotelausstattung Warum kaufen, wenn man leasen kann?
Nachhaltiges Energiemanagement Smarte Wärme
Interview mit Jan Suwalski von der HGK Nachhaltigkeit braucht Zahlen
20 26 28 4
Eis & Desserts Jetzt wird‘s süß!
Barfood Von Nüssen bis Hot Honey
Premium-Bier Alkoholfrei als Wachstumsmotor
Titel: CarteD`Or Inhalt: siehe die entsprechenden Artikel
Food & Beverages
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Ausstattung & Ambiente 36 44
Möbel für das Hotelrestaurant Wohlfühlfaktor Mobiliar
Tafelambiente Stilvolle Gastgeber
Ausstattung & Technik 48 54
Kombidämpfer & Multifunktionsgeräte Multitalente der Profiküche
Sicherheitstechnik Hotellerie unter Beschuss
Sanitär & Wellness 58
Halböffentliche Sanitärräume Zwischen Design und Dauerbetrieb
6 BR ANCHE & NE WS | 64 MARK T & PRODUK TE | 66 IMPRESSUM
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BR ANCHE & NEWS
M EL D U N G EN AUS D ER H OT EL L ER I E
Die Gewinner der Independent Hotel Show Munich Awards 2026 mit Messechef Moritz Schleich (Erster von links)
Im Rahmen der Independent Hotel Show Munich (IHM) wurden am 16. September 2026 die Independent Hotel Show Munich Awards 2026 verliehen. In den vier Kategorien Hotel of the Year, New Hotel of the Year, Hotel Design of the Year und Hotel Leader of the Year zeichnet die IHM Hotels und Persönlichkeiten aus, die mit Qualität, Haltung, Innovationskraft und individuellen Konzepten besondere Impulse für die unabhängige Hotellerie im DACH-Raum setzen. Präsentiert wurden die Awards in Kooperation mit HotelPartner. Die von Messechef Moritz Schleich moderierte Verleihung bildete den Abschluss des ersten Messetages im MOC München.
Group , Wolf-Thomas Karl, Deputy Editor-in-Chief des Hotel Inside, Nicole Maier, Head of Hospitality bei W ilde & Partner Communications, Michael Teodorescu, Chefredakteur des Fachma gazins first class, und PR-Experte Rolf Westermann. Sie wählten aus allen Bewerbungen eine Shortlist aus, bevor die Öffentlichkeit in einem Online-Voting über die Gewinner abstimmte. Dies ergab schließlich die Sieger in den vier Kategorien:
Hotel of the Year: Wilmina Mit dem Wilmina zeichnet die IHM einen außergewöhnlichen urbanen Rückzugsort in Berlin-Charlottenburg aus. Das Haus ist Die Independent Hotel Show Munich Mitglied der Small Luxury Hotels of the Awards wurden 2026 zum dritten Mal World (SLH) und befindet sich in einem vergeben. Über die Einreichungen ent- historischen Gebäudeensemble, dessen schied im ersten Schritt eine unabhän- behutsame Transformation Vergangenheit gige Fachjury , bestehend aus Prof. Dr. und zeitgemäße Hospitality miteinander ChristianBuer, M anaging Partnerbei verbindet. Im Wettbewerb überzeugte das Horwath HTL Germany , Fiorenzo Fässler, Wilmina mit einem besonderen GästeerDirector & Co-Founderdes Hotel Inside, lebnis, einer klaren individuellen Identität Lynn Gerlach, Head of Sales & Opera- sowie seinem nachhaltigen und engagiertions bei Morgen Interiors, Konstantin ten Ansatz gegenüber Team, Region und Irnsperger, Managing Partner bei TheNew Branche.
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New Hotel of the Year: Hotel Schani City Das Hotel Schani City in Wien interpretiert das moderne Stadthotel neu und verbindet Design, kulturelle Vielfalt und innovative Gastfreundschaft zu einem eigenständigen Konzept. Inspiriert von mediterranen Rückzugsorten und orientalischen Riads schafft das Haus mit natürlichen Materialien, begrünten Bereichen und einem ruhigen Innenhof einen entspannten Rückzugsort mitten in der Stadt. Als New Hotel of the Year überzeugte es mit seiner klaren Identität, kulturellen Sensibilität sowie einem zeitgemäßen Zusammenspiel aus digitalem Komfort, persönlichem Service und nachhaltigem Anspruch. Hotel Design of the Year: Biohotel Bühelwirt Der Award Hotel Design of the Year geht nach Südtirol an das Biohotel Bühelwirt. Das Haus verbindet zeitgenössische Architektur mit der Handwerkskunst und den Traditionen des Ahrntals. Ein moderner Anbau ergänzt das historische Stammhaus und setzt mit seiner klaren, reduzierten Formensprache einen bewussten Kontrast, ohne
Fotos: Die genannten Verbände/Hotels, Julian Hartwig (Independent Hotel Show Munich Awards)
Vier Awards, vier starke Stimmen
7 die Identität des Ortes zu verlieren. Natürliche Materialien, regionale Handwerkskunst und maßgefertigte Details – von heimischer Lärche über Lehmputz bis hin zu Kupferleuchten und Lodenstoffen – prägen die Gestaltung und schaffen eine enge Verbindung zwischen Architektur, Landschaft und regionaler Herkunft. Hotel Leader of the Year: Franz-Josef Perauer Der Award Hotel Leader of the Year geht 2026 an Franz-Josef Perauer, Eigentümer und Geschäftsführer des Alpine Hideaway Zillertalerhof in Mayrhofen. Mit unternehmerischem Mut und kreativer Vision hat er das traditionsreiche Familienhotel zu einer eigenständigen Lifestyle-Destination weiterentwickelt, die Design, Kunst, Kulinarik und persönliche Gastfreundschaft verbindet. Prägend sind dabei eine klare Markenidentität, innovative Konzepte und ein konsequenter Nachhaltigkeitsansatz: Der Zillertalerhof wurde als erstes zertifiziertes Green Hotel der Ferienregion mit dem österreichischen und europäischen
Umweltgütesiegel ausgezeichnet. So setzt Perauer Impulse für eine moderne, unabhängige Hotellerie, die Haltung, Individualität und unternehmerische Verantwortung zusammenführt. Messechef Moritz Schleich zeigt sich zufrieden: „Die vier ausgezeichneten Häuser und Persönlichkeiten zeigen auf ganz unterschiedliche Weise, was die unabhängige Hotellerie auszeichnet: eine klare Handschrift, unternehmerischer Mut und außergewöhnliche Gastgeberqualität. Gleichzeitig hatten wir in allen vier Kategorien sehr starke Bewerbungen und schon die Vorauswahl durch die Jury fiel entsprechend schwer. Das Public Voting hat das Ranking dann noch einmal spürbar verändert und gezeigt, wie wichtig die eigene Community sein kann. Künftigen Bewerberinnenund Bewerbern können wir deshalb nur empfehlen, aktiv zur Abstimmung aufzurufen. Wir gratulieren allen Ausgezeichneten herzlich und freuen uns, ihnen in München die verdiente Bühne zu geben.“
Hotellerie im Austausch
Die Verleihung der Independent Hotel Show Munich Awards 2026 war einer der Höhepunkte des ersten Messetages der IHM, die am 16. und 17. September mehr als 2.000 Fachbesucher und rund 170 Aussteller im MOC München zusammenbrachte. Mehr als 45 Talks und Panels auf vier Bühnen widmeten sich aktuellen Themen der unabhängigen Hotellerie – von Führung, Fachkräftemangel und neuen Luxuskonzepten über Nachhaltigkeit und Design bis zu Technologie, KI und Longevity. Auch die Ausstellungsfläche spiegelte die Bandbreite der Branche wider: Themenwelten wie die Green Energy Zone, die Start-up Zone und die Art Gallery rückten Energieeffizienz, neue Produkte und Geschäftsmodelle sowie Kunst als Teil moderner Hotelkonzepte in den Fokus. Auch der persönliche Austausch spielte eine zentrale Rolle. Der Südtirol-Abend, das Power Breakfast und das „REALTALK“ Live-Podcast-Studio boten Gelegenheit für Gespräche und neue Kontakte. www.independenthotels.de
IHA vor Ort Das MICE-Segment – Meetings, Incentives, Conventions und Events – zählt zu den wirtschaftlich bedeutsamsten Bereichen der Hotellerie und befindet sich in einem tiefgreifenden digitalen Wandel. Mit seinem etablierten Veranstaltungsformat „IHA vor Ort“: „MICE in der Hotellerie – Wer steuert das Geschäft?“ widmet sich der HotelverbandDeutschland (IHA) im Herbst 2026 an sechs Standorten den aktuellen Entwicklungen im MICE-Vertrieb. Die praxisorientierten Halbtagesformate mit Best Practices, Impulsen und Raum für Diskussionen richten sich an Manager und Führungskräfte der Tagungs- und Kongresshotellerie. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. In vielen Tagungshotels entfallen 20 bis 40 Prozent des Gesamtumsatzes auf dieses Geschäft. Gleichzeitig verändern digitale Buchungsplattformen und der Einsatz künstlicher Intelligenz die Art und Weise, wie Veranstaltungsleistungen beschafft und vertrieben werden. Die Roadshow greift diese Entwicklung auf und stellt eine zentrale Frage in den Mittelpunkt: Wie gestaltet die Tagungshotellerie ihren MICE-Vertrieb zukunftsfähig – mit digitalen Plattformen als Chance, ohne neue Abhängigkeiten zu schaffen? Ziel der Veranstaltungen ist kein fertiges Urteil, sondern ein fundiertes
Lagebild, das jedem Haus eine eigene strategische Einordnung ermöglicht. Inhaltlich verbindet das Format Marktdaten, die Perspektive der Einkäuferseite und praxiserprobte Lösungsansätze. Als fachlichen Beitrag steuert der Verband der Veranstaltungsorganisatoren (VDVO) eine aktuelle Erhebung zur MICE-Distribution aus Einkäufersicht bei, deren Ergebnisse erstmals im Rahmen der Roadshow vorgestellt werden. Mit „Quo vadis MICE-Dienstleister“ gibt Roland Elter, stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats des German Convention Bureau (GCB) und Geschäftsführer Maritim Hotelgesellschaft mbH, einen praxisbezogenen Einblick in die aktuellen Entwicklungen im MICE-Markt beziehungsweise MICE-Dienstleisternaus Sicht der Hotellerie.
Unterstützung durch starke Partner
Die Roadshow wird unterstützt von: Clock Software, Deutsche Hotelakademie (DHA), ETL ADHOGA Steuerberatungsgesellschaft, MICE DESK und Oracle Hospitality.
Teilnahme und Anmeldung
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich. Aufgrund der begrenzten Plätze wird eine frühzeitige Registrierung empfohlen. Die Veranstaltungen
Der MICE-Vertrieb steht vor Veränderungen: Digitale Plattformen und künstliche Intelli-
genz eröffnen neue Möglichkeiten, stellen die Hotellerie aber auch vor strategische Herausforderungen
finden jeweils von 14:00 bis 18:00 Uhr in Mitgliedshotels der IHA statt. Die Teilnahme steht Mitgliedern wie Nicht-Mitgliedern offen. Termine: 21. Oktober 2026 in München 22. Oktober 2026 in Stuttgart 28. Oktober 2026 in Düsseldorf 29. Oktober 2026 in Frankfurt am Main 04. November 2026 in Berlin 05. November 2026 in Hamburg www.hotellerie.de
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BR ANCHE & NEWS
N EU ERÖ FFN U N G EN
Essential by Dorint Mannheim Taylor Park
Hampton by Hilton Salzburg Messe
Moxy Hotel in Ulm
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BollAnts Spa im Park, Autograph Collection by Marriott
Me and All Hotel Leipzig by Hyatt
flax memmingen airport der gambino group
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Hotelmarkt in Bewegung Von der Neueröffnung über Modernisierungen bis zur Expansion etablierter Hotelmarken: Es entstehen neue Häuser mit unterschiedlichen Konzepten und Ausrichtungen. Im Fokus stehen dabei unter anderem zentrale Standorte, flexible Aufenthaltsangebote, wie auch moderne Gastronomie- und Veranstaltungsbereiche. Ein Überblick über aktuelle Hotelprojekte. Von Karolina Treder
Fotos: Die genannten Hotels
Die Dorint Hotelgruppe erweitert ihr Angebot in der Metropolregion Rhein-Neckar und eröffnet im Oktober das Essential by Dorint Mannheim Taylor Park. Das Hotel entsteht in einem sanierten ehemaligen Kasernengebäude im Taylor Green Business Park. Das Haus verfügt über 141 Zimmer, drei flexibel kombinierbare Veranstaltungsräume für bis zu 24 Personen sowie ein Restaurant mit 78 Sitzplätzen und einer Terrasse mit weiteren 20 Plätzen. Ergänzt wird das gastronomische Angebot durch die Taylor95 Bar · Lounge. Für Bewegung und Erholung stehen ein Fitnesscenter mit Sauna sowie Joggingstrecken im angrenzenden Park zur Verfügung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit dem nahe gelegenen Palazzo Mannheim. Dorint und der Veranstaltungsort wollen gemeinsame Arrangements für Gruppen und Erlebnisreisen anbieten. Das Hotel richtet sich sowohl an Geschäftsreisende als auch an Freizeitgäste und Gruppen. Für Businessgäste bietet die Lage die Nähe zu den Unternehmen im Taylor-Gewerbepark. Gleichzeitig sind der Palazzo und die Mannheimer Innenstadt gut erreichbar. www.dorint.com Das BollAnts Spa im Park, Autograph Collection by Marriott, in Bad Sobernheim hat nach einer mehrmonatigen Renovierungsphase wieder geöffnet. Am 16. Juli 2026 begrüßte Hoteldirektorin Britta Krug rund 120 Gäste aus Politik, Medien, Tourismus und Kultur zur offiziellen Wiedereröffnung des Adults-Only-Hotels. Seit Herbst 2025 wurde das Haus in mehreren Bauabschnitten modernisiert. Dabei wurden die 91 Zimmer und Suiten überarbeitet, öffentliche Bereiche und Lobby neugestaltet sowie der Spa-Bereich umfassend renoviert. Auch das Fitnessstudio wurde mit neuen Geräten ausgestattet. Bei der Gestaltung wurde der historische Charakter des Hauses aufgegriffen und mit zeitgemäßen Elementen kombiniert. Einige Zimmer erhielten ein neues Design mit natürlichen Farbtönen, weichen Materialien und Anleihen an die Jugendstil architektur. www.bollants.de Das neue Hampton by Hilton S alzburg Messe verfügt über 102 Zimmer auf vier Etagen und liegt in fußläufiger Nähe zum Messezentrum Salzburg. Zum Ange-
bot gehören zwei Sonnenterrassen, ein lichtdurchfluteter Frühstücksbereich, ein Meetingraum und eine Fitnessarea. Eine großzügige Garage mit E-Ladestationen ergänzt die Ausstattung. Durch die Nähe zum Messezentrum und zum Salzburg Congress sowie die direkte Autobahnanbindung richtet sich das Hotel sowohl an Geschäfts- als auch an Kultur- und Freizeitreisende. Die Zimmer sind unter anderem mit kostenlosem WLAN, Arbeitsplatz, HD-Flachbild-TV, Mini-Kühlschrank sowie Möglichkeiten zur Tee- und Kaffeezubereitung ausgestattet. Zum Hampton-Konzept gehört zudem ein kostenloses warmes Frühstück. Das Hotel wurde am 8. September 2026 offiziell eröffnet und ist das erste Hampton by Hilton in Salzburg. www.hilton.com Hyatt hat das Me and All Hotel Leipzig eröffnet. Das Haus verfügt über 282 Zimmer und liegt im Stadtteil Zentrum-Ost, wenige Gehminuten vom Leipziger Hauptbahnhof und der Innenstadt entfernt. Betrieben wird das Hotel von der Lindner Hotel Group im Rahmen der strategischen Zusammenarbeit mit Hyatt. Mit der Eröffnung setzt die Marke ihre Expansion in Deutschland fort. Das Konzept verbindet Bauhaus-inspiriertes Design mit Elementen der Leipziger Kultur und gemeinschaftlich genutzten Bereichen. Im Mittelpunkt steht das Biladi & All, eine Bar und Eventlocation, die Hotelgästen und Einheimischen offensteht. Neben Cocktails, lokalen Bieren und weiteren Getränken werden neapolitanische Pizza sowie regelmäßig DJ-Sessions, Live-Entertainment und Community-Veranstaltungen angeboten. Neben Standard-, Twin- und Studiozimmern umfasst das Angebot auch Boardinghouses und Longstay-Apartments. Zur Ausstattung gehören unter anderem hochwertige Betten, Flachbildfernseher, Minibar, Kaffeestation und schlüsselloser Zimmerzugang. Für Veranstaltungen stehen auf 250 Quadratmetern vier Meeting- und Eventräume zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch ein 150 Quadratmeter großes Fitnesscenter und einen 70 Quadratmeter umfassenden Saunabereich. Das Hotel richtet sich damit sowohl an Geschäftsals auch an Städtereisende und verbindet Übernachtung, Gastronomie, Arbeiten und Freizeitangebote unter einem Dach. www.hyatt.com
SV Hotel erweitert sein Portfolio und plant ein Moxy Hotel in Ulm. Das Haus der Marke von Marriott International soll 146 Zimmer umfassen. Die Eröffnung ist für Ende 2028 vorgesehen. Das Hotel ist Teil der Entwicklung des ehemaligen TelekomAreals. Auf rund 45.000 Quadratmetern entsteht ein gemischt genutztes Quartier mit Handel, Gastronomie, Büros und Hotel. Ein öffentlicher Bereich des Moxy Ulm ist im fünften Obergeschoss geplant. Ein gläserner Aufbau soll dort Ausblicke auf die Ulmer Altstadt und das Ulmer Münster ermöglichen. Die für die Marke typischen offenen Gemeinschaftsbereiche sollen sowohl Hotelgästen als auch externen Besuchern zur Verfügung stehen. Mit dem geplanten Neubau entsteht in Ulm erstmals ein Hotel aus dem Markenportfolio von Marriott International. www.sv-group.com Die gambino group plant innerhalb von vier Monaten die Eröffnung von drei neuen Hotels. Insgesamt soll das Portfolio dadurch ünchen, um 359 Zimmer an Standorten in M Memmingen und Bamberg wachsen. Den Auftakt bildet im Dezember 2026 das gambino hotel Goethe26 in München mit 69 Zimmern. Das Hotel entsteht in einem umfassend sanierten Bestandsgebäude nahe Hauptbahnhof, Theresienwiese und Marienplatz. Das Konzept setzt auf eine Lobby mit Aufenthaltsbereichen und ein schlankes Serviceangebot. Auf ein klassisches Restaurant wird verzichtet; stattdessen sollen gastronomische Angebote im Umfeld eingebunden werden. Bei der Sanierung stehen nach Angaben der Gruppe Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung im Fokus. Im Februar 2027 soll das flax memmingen airport mit 144 Zimmern direkt gegenüber dem Terminal des Flughafens Memmingen folgen. Geplant sind unter anderem eine Lobby mit Bar- und Snackangebot, Aufenthaltsbereiche und eine Dachterrasse. Für März 2027 ist die Eröffnung des gambino hotel Bamberg vorgesehen. Das Haus bietet 146 Zimmer, darunter Familienzimmer, sowie eine Lobby mit Außenterrasse. www.gambinohotels.com
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H OT EL & PR A X I S
H OT EL G R Ü N AU ER H O F I N WA L S /A
Seit Generationen Gastgeber
Idyllisch gelegen und mit großem Außenpool: das Vier-Sterne-Hotel Grünauerhof im österreichischen Wals bei Salzburg
Der Grünauerhof vor den Toren Salzburgs blickt auf mehr als 125 Jahre Familiengeschichte zurück. Vieles hat sich seitdem verändert – geblieben ist der Anspruch, möglichst viel im eigenen Haus zu bewältigen. Das gilt auch für täglich bis zu 400 Kilogramm Wäsche. Mit einem kleinen Gasthaus begann 1898 die Geschichte des Grünauerhofs im österreichischen Wals bei Salzburg. Damals noch unter dem Namen „Zur grünen Au“ geführt, entwickelte sich der Familienbetrieb über die Jahrzehnte kontinuierlich weiter: 1962 kamen die ersten Gästezimmer hinzu, später folgten weitere Erweiterungen und Modernisierungen. Heute ist der Grünauerhof ein Vier-Sterne-Hotel mit 64 Zimmern, großem Wellnessbereich und fünf rustikalen Gaststuben mit insgesamt 650 Plätzen. Geblieben ist neben der familiären Führung auch die enge Verbindung zur eigenen Landwirtschaft, deren Produkte in der regional und international ausgerichteten Küche verarbeitet werden.
„Unser eigenes Personal geht damit anders um als eine Reinigung.“ Die Wäscherei bewältigt täglich 350 bis 400 Kilogramm Textilien, wobei alle im Housekeeping Beschäftigten mithelfen. Drei Waschmaschinen für jeweils 32 Kilogramm Beladung und zwei kleinere Modelle sind mit den passenden Trocknern von sechs bis 22 Uhr
im Einsatz. Viele der Geräte sind etwa zehn Jahre alt. Für die große Muldenmangel, die stündlich bis zu 75 Kilogramm Flachwäsche glättet, entschieden sich die Eigentümer 2018.
Lastspitzen gezielt vermeiden
Um Verbrauchskosten einzusparen, sind
„Weil wir uns um alles selbst kümmern, halten die Textilien lange“, sagt Silvana Eisl, die mit ihrem Mann Georg das Hotel führt.
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Die große Mangel glättet bis zu 75 Kilogramm Textilien stündlich, zum Beispiel Tischdecken und Stoffservietten für die fünf rustikalen Wirtsstuben
Fotos: Miele
Auch bei der Wäsche setzt der Grünauerhof seit Jahrzehnten auf Eigenregie. Bettwäsche, Handtücher, Bademäntel, Tischde cken und Servietten werden direkt im Haus aufbereitet. Dabei kommen seit mehr als 35 Jahren Wäschereimaschinen von Miele zum Einsatz.
11 alle Geräte an eine Spitzenlastabschaltung angeschlossen – auch in der Küche. Herrscht dort Hochbetrieb, unterbrechen die Wäschereimaschinen automatisch den Betrieb. So lassen sich Lastspitzen und damit verbundene höhere Kosten vermeiden. Den größten Energiebedarf in der Wäscherei verursacht die Mangel. Sie läuft nach der Mittagszeit für etwa drei Stunden, sodass der Stillstand anderer Geräte nur selten vorkommt. Eine Dosieranlage misst zudem die benötigte Menge an Flüssigwaschmittel ab und leitet diese zentral in die Maschinen.
Dadurch lässt sich eine Überdosierung vermeiden und der Waschmittelverbrauch bedarfsgerecht steuern. Tritt ein Problem auf, übernimmt der Kundendienst der Miele-Vertriebsgesellschaft Österreich. „Auf den Service ist Verlass“, erklärt Silvana Eisl. Ihre Familie beschäftigt je nach Saison zwischen 80 und 95 Mitarbeiter, damit sich die Gäste rundum wohlfühlen. Gerade der Wellnessbereich sorgt dabei für große Wäschemengen: Am Indoor- und Outdoorpool sowie in den Saunen liegen
Bademäntel und Handtücher bereit. „Frotteewaren waschen wir am häufigsten“, sagt die Gastgeberin und hebt zugleich die einfache Auswahl der Programme hervor. „Die Bedienung ist auch für Menschen leicht verständlich, die nicht im deutschen Sprachraum aufgewachsen sind.“ PROFILE
l Das Vier-Sterne-Hotel Grünauerhof im österreichischen Wals ist seit 1898 ein Familienbetrieb
l Aktuell führen Silvana Eisl und ihr Mann Georg das Hotel mit 64 Zimmern
l Gastronomie: fünf Gaststuben mit insgesamt 650 Plätzen
l Außerdem besitzt das Hotel einen Wellnessbereich, Indoor- und Outdoorpool sowie Saunen
l Das Hotel verfügt über eine hauseigene Wäscherei. Hier wird täglich Wäsche von 350 bis 400 Kilogramm gewaschen. Technik-Partner ist seit 35 Jahren Miele Silvana Eisl leitet mit ihrem Mann Georg den
Die hauseigene Wäscherei ist mit Miele-Technik
zum beliebten Hotel entwickelt hat. Im Familien-
zenlastabschaltung, damit die Verbrauchskosten
Grünauerhof, der sich vom einfachen Gasthaus betrieb helfen auch die Söhne mit
ausgestattet – inklusive Dosieranlage und Spit-
www.gruenauerhof.at www.miele-professional.de
im Alltag niedrig bleiben
b
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M A N AG EM EN T & M A R K E T I N G
L E A S I N G VO N H OT EL AUSS TAT T U N G
Warum kaufen, wenn man leasen kann? In Zeiten, in denen Hoteliers und Gastronomen unter hohem wirtschaftlichem Druck stehen, verschafft ihnen Leasing die Möglichkeit, notwendige Investitionen zu tätigen, ohne hohe Summen auf einmal zu binden. So bleiben finanzielle Spielräume erhalten und Anschaffungen werden planbar – eine wichtige Grundlage, um den Betrieb langfristig zukunftsfähig aufzustellen. Von Graziella Mimic Das Gastgewerbe sieht sich derzeit mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Steigende Betriebskosten sowie ein intensiver Wettbewerb stellen hohe Anforderungen an die Branche. Insbesondere von Hotels werden hohe Standards bei Gestaltung, Komfort und technischer Ausstattung erwartet, weshalb regelmäßige Investitionen kaum zu vermeiden sind. Für viele Häuser stellt sich die Frage, wie sie
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erforderliche Modernisierungen finanzieren können, ohne Kapital zu binden, das sie in anderen Unternehmensbereichen benötigen. Die Hotellerie gehört zu den Branchen mit einem hohen Kapitalbedarf. Bereits die Einrichtung eines Gästezimmers kann je nach Kategorie mehrere Tausend bis hin zu mehreren Zehntausend Euro kosten. Noch um-
fangreicher wird der Finanzierungsbedarf bei öffentlichen Bereichen. Lobby, Restaurant, Bar, Konferenzräume oder Spa- und Wellnessflächen prägen schließlich nicht nur das Erscheinungsbild eines Hotels, sondern beeinflussen auch die Wahrnehmung und Zufriedenheit der Gäste erheblich. Hinzu kommt der kurze Lebenszyklus vieler Ausstattungsgegenstände. Bettwäsche,
13 Handtücher und andere Textilien müssen aus hygienischen Gründen regelmäßig ersetzt werden. Technische Geräte wie Fernseher, Kaffeemaschinen oder Minibars veralten schnell und verursachen Wartungskosten. Und letztendlich unterliegt auch die Innenarchitektur einem ständigen Wandel. Was heute modern wirkt, sieht wenige Jahre später altmodisch aus. Dies ist fatal, denn eine unzeitgemäße Optik kann sich negativ auf die Nachfrage auswirken.
Leasing als Alternative zum direkten Kauf
Bei einer klassischen Anschaffung wird der benötigte Gegenstand gekauft und aus Eigen- oder Fremdmitteln bezahlt. Dadurch werden erhebliche Beträge auf einmal gebunden. Gerade in Phasen, in denen Unternehmen ihre finanziellen Reserven möglichst unangetastet lassen möchten, kann das problematisch sein. Leasing bietet einen anderen Ansatz. Der Leasinggeber beschafft und finanziert das gewünschte Wirtschaftsgut. Der Leasingnehmer erhält dafür das Recht, dieses während der vereinbarten Vertragsdauer zu nutzen, und zahlt im Gegenzug regelmäßige, vertraglich festgelegte Raten. Nach Ablauf des Vertrags kann er entscheiden, ob er das Leasingobjekt zurückgeben oder weiterleasen möchte. Prinzipiell lässt sich ein Vertrag flexibel auf die individuellen Bedürfnisse des Leasingnehmers abstimmen.
Welche Hotelausstattung lässt sich leasen?
Fotos: Die genannten Unternehmen, www.pexels.com; Roy Vermeij (P&M Furniture)
Grundsätzlich sind alle Objekte leasingfähig, die sich als selbstständige Wirt-
schaftsgüter nutzen und nach Ablauf der vereinbarten Zeit vom Leasinggeber weiterverwerten lassen können. Dies entspricht der Beschaffenheit vieler von Hotels benötigter Güter, sodass sie heute praktisch alles leasen können, angefangen von Hotelmöbeln für Schlafzimmer und Loungebereich, Minibars, TV/IPTVSystemen, Internet- und Telefonanlagen oder Hotelsoftware über Berufsbekleidung und Textilien (einschließlich Wäschepaketen, Bettwäsche und Tischwäsche) sowie Küchen- und Gastronomietechnik (Geräte, Kombidämpfer, Kühlschränke) bis hin zu Wellness und Spa-Ausstattung, Saunaanlagen, Reinigungsmaschinen und Sicherheitslösungen wie Safes, Alarm- und Videoanlagen oder Brandschutzeinrichtungen.
Finanzielle Spielräume
Leasing hat viele Vorzüge. Notwendige Investitionen, die sonst nicht zu stemmen wären, lassen sich realisieren, ohne dass Unternehmen Eigen- oder Fremdkapital einsetzen müssen. Liquiditätsreserven werden geschont und bestehende Kreditlinien bleiben unberührt. Unternehmen erhalten zusätzlichen Handlungsspielraum und sind bei Investitionsvorhaben weniger stark von Kreditinstituten abhängig. Die angeschafften Objekte stehen im Eigentum des Leasinggebers und erscheinen nicht in der Bilanz des Leasingnehmers, wodurch sich Eigenkapitalquote und Bonität verbessern. Besonders interessant: Die Leasingraten lassen sich aus den erwirtschafteten Erträgen der Investitionsgüter bestreiten – das sogenannte Pay-as-you-earn-Prinzip. Auch profitieren Unternehmen von steuerlichen Vorteilen, da sie die Leasingraten als
Betriebsausgaben in voller Höhe geltend machen können. Weil die Kostenbelastung durch die Raten über die vereinbarte Laufzeit vorhersehbar ist, erhalten sie zudem eine transparente Kalkulationsgrundlage. „Leasing sichert Investitionen, schafft Flexibilität – und wird für viele Unternehmen zum Schlüssel für ihre Wettbewerbsfähigkeit“, weiß der Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL). Laut der Marktstudie „Leasing in Deutschland 2025“, die im Auftrag des BDL durch das Marktforschungsinstitut GIM Gesellschaft für innovative Marktforschung realisiert wurde, wird Leasing nicht mehr nur als Finanzierungslösung betrachtet, sondern als strategisches Steuerungsinstrument für Investitionen, besonders in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit.
Verschiedene Leasingmodelle
Je nach Zielsetzung kommen unterschiedliche Vertragsarten infrage. Welches Modell sinnvoll ist, hängt von der strategischen Ausrichtung, der Art der Investition und der gewünschten Flexibilität ab. Bei der Vollamortisation werden Anschaffungsund Finanzierungskosten über die Vertragslaufzeit vollständig abgedeckt, das Objekt bleibt jedoch Eigentum des Leasinggebers. Bei der Teilamortisation bleibt ein kalkulierter Restwert bestehen, über den am Ende der Laufzeit entschieden wird – etwa durch Kauf, Weiterleasing oder Rückgabe. Das Sale-and-Lease-Back-Modell bietet eine interessante Option für Hoteliers mit Liquiditätsproblemen. Hier werden bereits gekaufte Anlagen oder Ausstattungen an eine Leasinggesellschaft verkauft und an-
Leasing ermöglicht es Hoteliers, notwendige Investitionen zu tätigen, ohne dafür Eigen- oder Fremdkapital einsetzen zu müssen
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L E A S I N G VO N H OT EL AUSS TAT T U N G
Damit Leasing nicht zu einer Kostenfalle
wird, sollten Hoteliers den Vertrag vor dem Abschluss sorgfältig prüfen
schließend zurückgeleast. Auf diese Weise lässt sich gebundenes Kapital kurzfristig wieder freisetzen. Die Umsätze können in der Hotelbranche je nach Saison erheblich schwanken, weshalb manche Leasinggesellschaften saisonal angepasste Ratenmodelle anbieten. Bei dieser Variante zahlen Leasingnehmer in Monaten mit schwachen Umsätzen weniger als in Monaten mit höheren Einnahmen. Dies sorgt für einen konstanten Cashflow und entspricht dem anfangs erläuterten Payas-you-earn-Prinzip. Allerdings sollten sie beachten, dass der saisonale Ratenverlauf bei den meisten Leasinganbietern direkt bei Vertragsbeginn fixiert wird und sich während der Laufzeit nicht mehr verändern lässt. Ferner gilt es, die höheren Zinsanteile der Raten zu beachten. Diese ergeben sich daraus, dass ein Leasingnehmer langsamer tilgt als bei einem klassischen Tilgungsverlauf.
Worauf Hoteliers besonders achten sollten
Damit Leasing nicht zu einer Kostenfalle wird, sollten Hoteliers vor dem Abschluss eines Vertrags einige Punkte unbedingt klären. So ist es wichtig, dass der Vertrag auf die individuelle Unternehmenssituation abgestimmt ist. Die Leasingraten sind Betriebsaufwendungen und in der Regel steuerlich voll absetzbar. Deshalb kann es etwa für ertragsstarke Unternehmen vorteilhaft sein, Leasingverträge mit kurzen Laufzeiten und hohen Raten abzuschließen. Seriöse Anbieter berücksichtigen im Rahmen der Kalkulation auch individuelle Anforderungen des jeweiligen Leasingnehmers. Es lohnt sich, vorab den Steuerberater zu konsultieren.
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Auch gilt es, im „Kleingedruckten“ auf versteckte Kosten zu achten. Einige Leasinggesellschaften berechnen neben der Leasingrate zusätzliche Gebühren (zum Beispiel „einmalige Bearbeitungsgebühr“). Für den Unternehmer sind dies nicht eingeplante Mehrkosten. Zusätzliche Gebühren sollten im Vertrag transparent ausgewiesen sein. Ebenso von Bedeutung ist der Zahlungsrhythmus. Auch wenn im Vertrag eine monatliche Leasingrate genannt wird, ziehen manche Anbieter die Raten vierteljährlich im Voraus ein. Dies kann für den Leasingnehmer zu einem Liquiditäts- und gegebenenfalls zu einem Zinsnachteil führen, weshalb die Vereinbarung einer monatlichen Zahlungsweise für ihn vorteilhafter ist. Besteht der Leasinggeber dennoch auf die vierteljährliche Zahlung im Voraus, sollte er eine Reduzierung der Leasingrate anstreben.
Versicherungen genau prüfen
Zu den Vertragsdetails, die vor Abschluss geklärt werden sollten, gehört auch die Versicherung des Leasingobjekts. Bei Leasingverhältnissen liegt die sogenannte Preis- und Sachgefahr typischerweise beim Leasingnehmer. Viele Anbieter sehen eine Versicherung der Leasingobjekte vor. Die entsprechenden Prämien sind allerdings häufig nicht Bestandteil der monatlichen Leasingrate und müssen separat entrichtet werden. Je nach Vertragsgestaltung kann es zudem schwierig sein, eine solche Versicherung später wieder zu kündigen. Die Versicherungsbedingungen sollten transparent gestaltet sein und dem Leasingnehmer einen Ausschluss der Versicherung ermöglichen.
Besonders aufmerksam zu prüfen sind die Regelungen am Ende der Vertragslaufzeit. Nicht selten verlängern sich Leasingverträge automatisch über die vereinbarte Laufzeit hinaus, wenn sie nicht rechtzeitig vom Leasingnehmer gekündigt werden. Faire Leasinggeber bieten Verträge mit Festlaufzeit und nur unter bestimmten steuerlichen Rahmenbedingungen kündbare beziehungsweise auflösbare Verträge auf unbestimmte Zeit. Im Zweifel gilt es unbedingt, nachzufragen. Darüber hinaus stellt sich die Frage, was nach Ablauf des Leasingvertrags mit dem Objekt geschieht. Hier ist höchste Vorsicht geboten, da grundsätzlich das rechtliche Eigentum am Ende der Laufzeit beim Leasinggeber verbleibt. Bei einer Restwertgestaltung kann dieser – sofern eine käufliche Übernahme gewünscht ist – den angegebenen Restwert erhöhen. Dies gilt insbesondere, wenn sich der Marktwert des Leasinggegenstands positiv entwickelt hat. Es empfiehlt sich, bereits beim Abschluss die möglichen Szenarien für das Vertragsende mit der Leasinggesellschaft zu besprechen. Die Wahl des richtigen Leasingpartners sollte gut überlegt sein, da sich Konditionen und Service teils deutlich unterscheiden. Ein persönliches Beratungsgespräch zeigt schnell, ob der Anbieter auf individuelle Anforderungen eingeht. Nur so zahlt sich Leasing für Hoteliers aus. www.bdl.leasingverband.de
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„Der Bedarf in der Hotellerie wächst“ Hotelbetreibern beschert Leasing eine Reihe von Vorteilen. Welche das sind und worauf es beim Vertragsabschluss besonders zu achten gilt, erläutert Marco Heß, Geschäftsführer der FML Finanzierungs- und Mobilien Leasing GmbH & Co. KG, im Gespräch mit Superior Hotel. Welche Arten von Hotelausstattung eignen sich besonders gut für Leasing? Grundvoraussetzung ist immer: Das Objekt muss mobil sein, also nicht dauerhaft mit dem Gebäude verbunden, und außerdem fungibel, das heißt belie big ersetzbar oder anderweitig verwertbar. Innerhalb dieses Rahmens liegt unser Fokus klar auf Technik: Profiküchen und Küchengeräte, Kaffeemaschinen, die gesamte IT von der Rezeptionstechnik über Kassensys teme bis zur Netzwerkinfrastruktur, Präsentationsund Konferenztechnik sowie Unterhaltungselektronik und TV-Geräten auf den Zimmern. Auch Ladeinfra struktur für Elektroautos und E-Bikes gehört dazu. Selbst Schlafstrandkörbe lassen sich über Leasing fi nanzieren. Ab welcher Investitionssumme wird Leasing als Finanzierungsform interessant? Ab rund 10.000 Euro netto lohnt sich Leasing in der Regel. Darunter steht der Verwaltungsaufwand für gewöhnlich in keinem Verhältnis zum Volumen. Nach oben gibt es indes keine Grenze. Gerade wenn mehre re Positionen zusammenkommen, empfiehlt sich das Pool-Leasing: Verschiedene Leasingobjekte werden in einem Vertrag gebündelt, was das Gesamtvolumen er höht und die Konditionen spürbar verbessert. Wir ha ben Hotelprojekte begleitet, bei denen ganze Küchen oder komplette IT-Infrastrukturen auf diese Weise fi nanziert wurden. Welche finanziellen Vorteile bietet Leasing für Hotelbetreiber konkret? Da gibt es einige, die in der Praxis wirklich relevant sind. Erstens: Leasingraten sind als Betriebsausgaben voll steuerlich absetzbar. Das Objekt wird beim Lea singgeber bilanziert, taucht also nicht in der Bilanz des Hotels auf. Das schont die Liquidität, die Eigen kapitalquote und belastet den Kreditrahmen bei der Hausbank nicht. Zweitens: Die Investition bleibt über die gesamte Laufzeit kalkulierbar, weil die Monats rate fest vereinbart ist. Zinsschwankungen spielen keine Rolle. Und drittens: Durch eine Verkürzung der Amortisationsdauer auf bis zu 40 Prozent der betriebs gewöhnlichen Nutzungsdauer lassen sich zusätzliche Steuervorteile generieren. Das ist ein Hebel, den viele Betreiber unterschätzen. Welche Besonderheiten der Hotelbranche sollten bei der Gestaltung eines Leasingvertrags berücksichtigt werden? Gibt es bereits etablierte Leasingmodelle speziell für Hotels? Hotels erneuern ihre Ausstattung oft nicht, weil sie defekt ist, sondern weil sich Gästeerwartungen und
Designtrends weiterentwickeln. Deshalb ist die Abstim mung der Leasinglaufzeit auf den geplanten Erneue rungszyklus des Hauses entscheidend. Ein Hotel, das alle vier Jahre seinen Look auffrischen will, sollte das beim Vertragsabschluss bereits einkalkulieren, damit Vertragsende und Renovierungszyklus zusammen fallen und keine Kosten für vorzeitige Auflösungen entstehen. Dazu kommt die Frage, welche Vertragsart am besten passt. Bei der Teilamortisation wird der Leasing-Gegenstand nur zu einem festgelegten Pro zentsatz amortisiert, die Monatsrate ist niedriger, und der Restwert ist von Anfang an kalkulierbar. Das eignet sich gut für wertbeständige Objekte. Bei der Vollamor tisation wird die Investition vollständig über die Lauf zeit getilgt, was besonders bei Technik mit absehbarer Nutzungsdauer sinnvoll ist. Welche Klauseln sollten Hoteliers im Vertrag besonders sorgfältig prüfen? Ein Leasingvertrag ist ein standardisiertes Vertrags werk, das bei seriösen Partnern keine Überraschungen bereithält. Worauf ich dennoch immer hinweise: die Regelungen zum Vertragsende. Gibt es Optionen wie die Möglichkeit des Erwerbs des Objekts, Verlängerung oder Rückgabe? Außerdem lohnt ein Blick auf die Flexibilität bei Vertragsverlängerungen. Herstellerge bundene Anbieter sind hier oft wenig beweglich, weil ihr Interesse dem Folgeprodukt aus dem eigenen Sor timent gilt, was aus Kundensicht selten die optimale Lösung ist. Welche Vertragslaufzeiten sind beim Leasing von Hotelausstattung üblich? Bei Technik liegen wir typischerweise bei 36 bis 48 Mo naten. Warum genau dieser Korridor? Das hat einen steuerlichen Hintergrund. Leasingverträge müssen sich innerhalb der sogenannten 40/90-Regelung be wegen: Die Laufzeit darf nicht kürzer als 40 Prozent und nicht länger als 90 Prozent der steuerlichen Nut zungsdauer des Objekts betragen. Diese Nutzungsdau er ist in der amtlichen AfA-Tabelle festgelegt, einer vom Finanzamt herausgegebenen Übersicht, die für jede Objektart vorgibt, über wie viele Jahre eine In vestition steuerlich abgeschrieben werden muss. Bei Küchen- und IT-Technik beträgt diese AfA-Zeit in der Regel drei bis sieben Jahre. Bei klassischen Möbeln liegt die AfA-Zeit dagegen bei zehn Jahren, was die Lea singlaufzeiten entsprechend verlängert und die Flexi bilität einschränkt. Was passiert am Ende der Leasinglaufzeit? Der Leasingnehmer hat drei Optionen: kaufen, verlän gern oder zurückgeben und in eine neue Generation
Marco Heß
investieren. Gerade Letzteres ist für viele Hotelbetrei ber attraktiv. Man bleibt technisch immer auf dem aktuellen Stand, ohne dauerhaft Kapital zu binden. Das ist bei Ladeinfrastruktur besonders relevant: Die Technologie entwickelt sich rasant, und wer geleast hat, kann nach Vertragsende einfach auf die nächste Generation wechseln. Woran erkennt ein Hotelier ein gutes Leasingangebot? An der Beratungsqualität dahinter. Welche Objekte sol len finanziert werden? Was ist dem Betreiber wichtiger, niedrige Monatsrate oder schnelle Tilgung? Wie sieht der Erneuerungsplan des Hauses aus? Wer diese Fra gen stellt, bevor er ein Angebot macht, arbeitet seriös. Herstellergebundene Anbieter haben hier strukturell Nachteile, weil sie nur ihr eigenes Portfolio im Blick haben. Bankleasinggesellschaften wiederum schlagen die Leasingverbindlichkeit dem Gesamtfinanzierungs rahmen zu, was zu Engpässen führen kann. Wir als banken- und herstellerunabhängige Gesellschaft kön nen wirklich objektbezogen und ohne Interessenkon flikt beraten. Welche Entwicklungen beobachten Sie derzeit bei der Finanzierung von Hotelausstattung? Die Nachfrage verschiebt sich klar in Richtung Tech nik und Infrastruktur. Küchentechnik, IT und Rezep tionssysteme sind stark gefragt, weil sie klar fungibel und damit gut leasingfähig sind. Sehr dynamisch entwickelt sich das Segment Ladeinfrastruktur: Wall boxen und E-Bike-Stationen werden für Hotels zum Erwartungsstandard der Gäste. Und dann gibt es Ni schen, die zeigen, wie kreativ Leasing eingesetzt wer den kann. Schlafstrandkörbe etwa sind ein Objekt, das vor wenigen Jahren noch niemand als Leasingthe ma auf der Agenda hatte. Heute finanzieren wir sie. Grundsätzlich gilt: Solange ein Objekt mobil und ver wertbar ist, lässt es sich finanzieren. Und der Bedarf in der Hotellerie wächst. www.fml.de
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EN ERG I EM A N AG EM EN T
Smarte Wärme
Das gemütliche feels Beach Club Hotel an der Ostsee geht in Sachen Nachhaltigkeit voran
Ein Pilotprojekt in einem Ostsee-Hotel zeigt die Potenziale einer intelligenten Heizungssteuerung: weniger Kosten und ein verbesserter CO2-Footprint. Ein Gastbeitrag von Oliver Schönfeld Wenn Menschen im Urlaub sind, verhalten sie sich oft anders als in den eigenen vier Wänden. Das Licht bleibt an, das Wasser läuft länger – und die Heizung arbeitet auf Hochtouren, während das Fenster weit ge öffnet ist, um dem Meeresrauschen zu lau schen. Selbst beim Verlassen des Zimmers bleiben die Fenster offen und die Heizung aufgedreht. Schließlich soll es nach der Rückkehr vom Strandspaziergang behag lich warm sein. Für Hotelbetreiber ist die ses Verhalten ärgerlich: Es treibt nicht nur die Betriebskosten in die Höhe, sondern verschlechtert zugleich die eigene Öko bilanz und den CO2-Fußabdruck.
mit ihrem Team arbeitet sie permanent dar an, den CO2-Fußabdruck und somit auch die Produktkreisläufe zu optimieren. Die Wärmeversorgung des Hauses nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Die Energie
kosten für die Heizung bilden einen Lö wenanteil der laufenden Ausgaben. Rund 69.000 Kilowattstunden Gas verbraucht das Hotel jährlich, davon entfallen etwa 80 Pro zent auf die Beheizung der Zimmer. Nicht jeder Gast, räumt Ost ein, verhält sich bei
Daten statt Bauchgefühl
Caty Ost weiß um diese Herausforderung. Sie führt das feels Beach Club Hotel in Kühlungsborn an der Ostsee. Ihr Haus ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Unternehmer preis Mecklenburg-Vorpommern in der KategorieNachhaltigkeit. „Wir sind stolz auf die nochmals verbesserte Rezertifizie rung im Jahr 2025 als GreenSign Hotel“, be richtet die Geschäftsführerin. Gemeinsam
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Die Heizungssteuerung in den Hotelzimmern läuft nun vollautomatisch
17 der Benutzung der Heizung so verbrauchsbewusst, wie sie es sich wünschen würde. „Als Unternehmen brauchen wir dazu Daten, allein das Bauchgefühl reicht nicht aus“, sagt sie. Auf der Suche nach einer Heizungssteuerung, die mehr Transparenz schafft und automatisch zu Einsparungen führt, holte sich das Hotel Unterstützung durch 7m.concepts ins Haus. Gefragt war eine intelligente Heizungssteuerung, die sich im laufenden Betrieb nachrüsten und integrieren lässt, ohne Wände aufzureißen, und die für mehr Kontrolle sorgt.
Das Housekeeping muss nicht mehr jeden Heizkörper manuell kontrollieren. „Diese Kontrollmöglichkeit bietet uns einen erheblichen Nutzen“, erklärt Ost. Auch bei Gästenachfragen zu vermeintlich kalten Zimmern hilft die Technik. „Wir können dann sehen: Der Gast hatte die ganze Nacht das Fenster auf. Das gibt uns Argumente an die Hand.“
Energieeinsparung von bis zu 30 Prozent. Bei den aktuellen Gaspreisen amortisiert sich die Investition somit innerhalb weniger Heizperioden. Für das Hotel in Kühlungsborn geht es aber nicht nur um den Euro, sondern auch um den ökologischen Fußabdruck. Aktuell liegt dieser bei 11,9 Gramm CO2-Äquivalente pro Zimmer und Nacht. Durch den geringeren Gasverbrauch soll dieser Wert weiter sinken.
Sicherheit als Nebeneffekt
echnologisch basiert die Lösung auf dem EnOcean-Standard. Dabei handelt es sich um eine etablierte Funktechnologie für die
Neben der hohen Energieeffizienz bietet das System einen Zusatznutzen im Bereich Sicherheit. An der Ostseeküste sind offene Dachfenster bei aufziehenden Stürmen ein Risiko. Ein Blick auf das Tablet genügt nun, um zu sehen, wo noch „Luken“ geschlossen werden müssen. Auch der Einbruchschutz verbessert sich, da offene Fenster im Erdgeschoss sofort bemerkt werden. Das wiederum könnte sich positiv auf die Versicherungspolice auswirken.
Die eigens für das Hotel entwickelte
Die Sensoren an den Fenstern arbeiten
Die Nachrüstung der smarten Thermostate
verstehbare Weise
Installation im laufenden Betrieb
Die Lösung: Fenster auf, Heizung aus
Die Wahl fiel auf das System 7m.cleverHeizen. Der Ansatz dabei ist höchst pragmatisch und effektiv. „Fenster auf, Heizung aus. Das versteht jeder“, erklärt Markus Kluck, Geschäftsführer 7m.concepts, das Prinzip. Technisch umgesetzt wird dies durch intelligente Thermostate an den Heizkörpern und Sensoren an
Visualisierung schafft Transparenz auf intuitiv
den Fenstern. Sobald ein Gast das Fenster öffnet, erkennen die Sensoren dies und drosseln selbstständig die Wärmezufuhr. Innerhalb von nur zwei Tagen wurden alle Zimmer des Hotels umgerüstet. Da die Komponenten per Funk kommunizieren, mussten keine Kabel verlegt werden – ein entscheidender Vorteil für Bestandsimmobilien. Zudem wurden die Komponenten vorab eingelernt, programmiert und beschriftet, um den Hotelbetrieb bei der Inbetriebnahme nicht zu stören. Das System ist jederzeit erweiterbar, und kann bei Bedarf mit einer vorhandenen Gebäudeautomation gekoppelt werden. Lösungen hierzu liefert 7m.concepts als erfahrener Systempartner.
Zentrale Steuerung per Tablet
Fotos: 7m.concepts
die Heizung aktiv? Das proaktive Energiemanagement bietet zahlreiche zeit- und kostensparende Vorteile für den täglichen Hotelbetrieb. Beispiel: Wenn ein Gast anreist, kann die Rezeption die Heizung im entsprechenden Zimmer bereits vorab zur passenden Uhrzeit aktivieren. Reist der Gast wieder ab, wird die Temperatur zentral abgesenkt.
Das Herzstück der Anlage bildet eine zentrale, auf den Hotelbetrieb zugeschnittene Visualisierung auf einem Tablet, das an der Rezeption verwendet wird. So hat das Personal auf einen Blick den Status jedes Zimmers im Blick: Ist eines der Fenster geöffnet? Wie hoch ist die Temperatur? Ist
Funkstandard für die Gebäudetechnik
kabellos – ein wesentlicher Vorteil für die
Gebäudeautomation und insbesondere deren Komponenten. Der große Vorteil von EnOcean liegt in der Energieeffizienz. Viele Sensoren in diesem Ökosystem arbeiten batterielos und gewinnen ihre Energie aus der Umgebung (Energy Harvesting). Dies macht die Technologie besonders wartungsarm und nachhaltig. Da es sich um einen offenen Standard handelt, lassen sich Produkte verschiedener Hersteller flexibel miteinander kombinieren, was die Investition zukunftssicher macht. „Das Projekt im feels Beach Club Hotel zeigt deutlich die Vorteile der kabellosen Nachrüstung auf und kann als Blaupause dienen für viele weitere touristische Einrichtungen, die sich mit unnötig hohen Heizenergieverbräuchen konfrontiert sehen“, sagt Kluck.
Einsparungspotenzial und Amortisation
Die Ergebnisse des Projekts lassen aufhorchen. Durch die gezielte Modernisierung und die Vermeidung unnötiger Heizphasen rechnen die Verantwortlichen mit einer
war einfach und schnell möglich
Fazit und Ausblick
Die nächsten Schritte im Kühlungsborner Hotel sind bereits geplant. So soll die Heizungssteuerung zukünftig direkt mit dem Buchungssystem verknüpft werden. Damit weiß die Heizung automatisch, wann ein Gast voraussichtlich eincheckt, und bereitet das Zimmer entsprechend vor – ganz ohne manuelle Eingriffe der Rezeption. Für Ost ist die Nutzung der smarten Technik ein logischer und unvermeidbarer Schritt: „Bei der Digitalisierung müssen wir mithalten – und in Sachen Nachhaltigkeit sowie Kreislaufwirtschaft genauso. Als Hotel in direkter Strandnähe mit der einmaligen Ostsee-Landschaft vor der Tür sehen wir uns bezüglich unseres Ressourcenverbrauch und der CO2-Bilanz in einer besonderen Verantwortung.“
WEB
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Nachhaltigkeit braucht Zahlen
IN T E RV IE W JAN SU WALSK I
Nachhaltiges Wirtschaften beginnt nicht erst mit neuen Maßnahmen: Oft liegt großes Potenzial bereits in den vorhandenen Daten. Jan Suwalski, Nachhaltigkeits manager der HGK, erklärt, warum Kennzahlen für Hotels zunehmend zur Ent scheidungsgrundlage werden und wie sich ökologische und wirtschaftliche Ziele miteinander verbinden lassen. Von Yvonne Ludwig-Alfers
Viele Hotels setzen bereits Maßnahmen zur Energieeinsparung und Ressourcenschonung um. Warum ist es heute entscheidend, deren Wirkung anhand belastbarer Daten und Kennzahlen messbar zu machen? Eine Maßnahme allein sagt noch nichts über ihren Erfolg aus. Erst Daten zeigen, ob sich Verbrauch und Kosten tatsächlich verändern. Wer beispielsweise in neue Technik investiert oder Abläufe verändert, sollte wissen, welche Wirkung das im Betrieb hat. Kennzahlen helfen, Maßnahmen zu bewerten und Investitionen zu priorisieren. So wird aus einer guten Absicht eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Gleichzeitig schaffen Daten die notwendige Transparenz, um Ressourcen effizienter einzusetzen und wirtschaftliche Potenziale frühzeitig zu erkennen. Auf welche Kennzahlen sollten Hoteliers besonders achten, um ökologische und wirtschaftliche Ziele gleichermaßen im Blick zu behalten? Am Anfang stehen Kennzahlen, die für den eigenen Betrieb relevant und bereits gut verfügbar sind. Dazu gehören Energie- und Wasserverbrauch, Waren-
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einsatz und Lebensmittelabfälle. Entscheidend ist, Werte nicht nur absolut zu betrachten. Setzt man den Energieverbrauch beispielsweise ins Verhältnis zu Übernachtungen oder Auslastung, entsteht eine Kennzahl, mit der sich Entwicklungen besser beurteilen lassen. Interessant wird es vor allem dort, wo ökologische und wirtschaftliche Kennzahlen zusammenkommen. Zusätzlich helfen Vergleiche über Zeiträume oder mit ähnlichen Betrieben dabei, die eigenen Ergebnisse besser einzuordnen und Verbesserungspotenziale zu erkennen. Wie können digitale Einkaufs-, Rechnungs- und Verbrauchsdaten dabei helfen, Transparenz zu schaffen und Einsparpotenziale im Hotelbetrieb sichtbar zu machen? Viele Daten liegen in Bestellungen, Rechnungen, Verbrauchserfassungen und betriebswirtschaftlichen Auswertungen vor. Die Aufgabe besteht darin, sie strukturiert zusammenzuführen und nutzbar zu machen. Nehmen wir die Energiekosten: Steigen sie, wissen wir zunächst nur, dass der Betrieb mehr bezahlt. Erst wenn wir zusätzlich Verbrauch, Preisentwicklung und Auslastung betrachten, können wir erkennen, woher die Veränderung kommt. Genau diese Transparenz brauchen Hoteliers, wenn sie gezielt handeln wollen. Digitale Systeme reduzieren dabei den manuellen Aufwand, machen Entwicklungen schneller sichtbar und ermöglichen fundiertere Entscheidungen auf Basis vorhandener Daten. Wie unterstützt die HGK Hotels dabei, ein datenbasiertes Nachhaltigkeits management aufzubauen und weiter zuentwickeln? Wir unterstützen unsere Mitglieder etwa beim nachhaltigeren Einkauf. Gleichzeitig helfen unsere digitalen Lösungen dabei, Einkaufs-, Rechnungs- und betriebswirtschaftliche Daten strukturiert verfügbar zu machen. Mit unserem Kennzahlensystem HGK-ChefsCockpit können Hotels und Gastronomien un-
Jan Suwalski
ter anderem Entwicklungen bei Umsatz, Wareneinsatz, Personal- oder Energiekosten verfolgen und mit Vergleichswerten arbeiten. Unser Ziel ist es, Betrieben den Einstieg möglichst praxisnah zu gestalten und vorhandene Daten so nutzbar zu machen, dass daraus konkrete Handlungsoptionen entstehen. Aus Ihrer Erfahrung mit den Mitgliedsbetrieben: Wo sehen Sie derzeit die größten ungenutzten Potenziale für mehr Energieeffizienz und nachhaltiges Wirtschaften? Ein großes, oft noch ungenutztes Potenzial liegt darin, vorhandene Daten konsequenter miteinander zu verknüpfen. Viele Betriebe kennen ihre Kosten. Schwieriger wird es bei der Frage, warum sich ein Wert verändert hat und an welcher Stelle sich konkret ansetzen lässt. Oft geht es bei nachhaltigerem Wirtschaften zunächst gar nicht darum, zusätzliche Daten zu erheben. Der erste Schritt besteht darin, die bereits vorhandenen Daten besser zu nutzen. Gerade hier lassen sich häufig sowohl ökologische Verbesserungen als auch wirtschaftliche Einsparungen erzielen. Mit Blick auf die kommenden Jahre: Welche Entwicklungen werden das nachhaltige Engagement in der Hotellerie besonders prägen – und worauf sollten sich Hotels schon heute einstellen? Daten und Nachweise werden an Bedeutung gewinnen. Hotels werden zunehmend zeigen müssen, wo sie beim Ressourcenverbrauch und bei anderen Nachhaltigkeitsthemen stehen und wie sich diese Werte entwickeln. Solche Anforderungen kommen nicht nur durch gesetzliche Vorgaben. Auch Geschäftskunden, Partner, Zertifizierungen oder Unternehmen in der Lieferkette fragen zunehmend nach belastbaren Informationen. Hotels sollten deshalb heute die Grundlagen schaffen. www.h-g-k.de
Foto: HGK
Nachhaltigkeit ist in der Hotellerie längst mehr als ein Imagefaktor. Warum entwickelt sie sich zunehmend zu einer Management- und Steuerungsaufgabe? Nachhaltigkeit betrifft heute viele Bereiche, die auch wirtschaftlich relevant sind. Deshalb reicht es nicht aus, einzelne Maßnahmen umzusetzen. Ein Betrieb muss Ziele definieren, Entwicklungen beobachten und prüfen, welche Maßnahmen tatsächlich Wirkung zeigen. Damit wird Nachhaltigkeit Teil der normalen Unternehmenssteuerung. Gleichzeitig steigen die Anforderungen von Geschäftskunden, Zertifizierungsstellen, Partnern und anderen Akteuren entlang der Lieferkette. Nachhaltigkeit muss daher zunehmend geplant, gesteuert und dokumentiert werden wie andere betriebliche Themen auch.
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Jetzt wird’s süß! Wenn die Temperaturen sinken, verändert sich auch die Lust auf Süßes: Wärmende Aromen, cremige Texturen und saisonale Zutaten rücken auf der Dessertkarte in den Mittelpunkt. Von Karolina Treder Für Hotellerie und Gastronomie bietet die Herbst- und Wintersaison dabei zahlreiche Möglichkeiten, bekannte Dessertklassiker neu zu interpretieren und Gästen mit überschaubarem Aufwand abwechslungsreiche Genussmomente zu bieten. Von feinem Gebäck über cremige Puddings und Desserts bis hin zu Eis und Sorbets reicht das
Spektrum an Produkten und Ideen, mit denen sich saisonale Akzente setzen lassen. Dabei treffen vertraute Geschmackswelten wie Apfel und Zimt, Schokolade, Nuss, Karamell oder gebrannte Mandel auf moderne Präsentationsformen und kreative Kombinationen. Gleichzeitig spielen einfache Zubereitung, flexible Portionierung
und vielseitige Einsatzmöglichkeiten eine wichtige Rolle. Ob für die Kuchentheke, das À-la-carte-Geschäft, das Buffet oder das To-go-Angebot – die aktuellen Konzepte zeigen, wie sich Klassiker saisonal weiterdenken und Dessertkarten auch in der kalten Jahreszeit abwechslungsreich gestalten lassen.
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Gebäckklassiker lassen sich mit saisonalen Aromen und kreativen Veredelungen immer wieder neu in Szene setzen. Ob fruchtig, schokoladig oder winterlich gewürzt – moderne Gebäckkonzepte bieten zahlreiche Möglichkeiten, bekannte Produkte an die jeweilige Jahreszeit anzupassen und mit überschaubarem Aufwand individuelle Akzente auf der Dessert- und Kuchentheke zu setzen. Mit dem Vanille-Tropfen bringt Délifrance frischen Wind in die Dessert- und Kuchenkarte. Der große Pluspunkt des Vanille-Tropfens ist seine Vielseitigkeit. Der Vanille-Tropfen kombiniert die Raffinesse einer Viennoiserie mit den Vorzügen einer Pâtisserie-Tarte. Der Plunderteig mit 26 Prozent Butteranteil und zarten, sichtbaren Schichten umhüllt eine Vanillecremefüllung mit Madagaskar-Vanille und sorgt für ein unverwechselbares Geschmackserlebnis. Durch die einzigartige Tropfenform mit hochgezogenem Teig bietet der 95 Gramm schwere Vanille-Tropfen ausreichend Platz für kreative Veredelungen. Mithilfe von frischen Früchten, Toppings, Fruchtcoulis oder Schokoladensauce entstehen so im Handumdrehen abwechslungsreiche Genussmomente. Der Vanille-Tropfen wird tiefgekühlt angeliefert und ist nach 21 bis 23 Minuten im
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Backofen fertiggebacken. Die Bestelleinheit liegt bei 36 Stück pro Karton. Mit Beginn der Herbstsaison bringt die Dolce-Marke Alba Desserts ab Oktober 2026 wieder verschiedene saisonale Dessertvarianten auf den Markt. Dazu gehören Bratapfel-Tiramisu, LebkuchenKirsch-Tiramisu sowie Apple-Crumble und Zwetschgen-Zimt-Crumble. Ergänzend sind Mandelmousse und Lebkuchenmousse im Spritzbeutel erhältlich. Neu ist die Ver packung der Tiramisu-Varianten: Sie werden künftig standardmäßig als Refiller angeboten. Die Umstellung geht laut Dolce auf Rückmeldungen aus der Gastronomie zurück, die vorhandene Dessertgläser flexibel weiterverwenden möchte. Für Sonderanfertigungen sind die Produkte weiterhin im Glas erhältlich. Bei den Rezepturen der saisonalen DesDolce auf bewährte Kombinaserts setzt tionen wie Apfel und Zimt, Lebkuchen und Kirsche oder Zwetschge und Zimt. Die Desserts werden vorportioniert und schockgefrostet. Nach dem Auftauen können sie je nach Produkt und Auftaumethode über mehrere Tage verwendet werden. Damit zielt das Sortiment auf eine zeitsparende Dessertzubereitung für gastronomische Betriebe, bei der saisonale Desserts ohne eigene Patisserie angeboten werden können.
Für die kalte Jahreszeit bietet E rlenbacher zwei saisonale Veredelungsideen für den Haselnuss-Schoko-Kuchen und den Der HaselnussWalnuss-Cheesecake. Schoko-Kuchen wird mit Birnenpüree, Safran und knusprigen Amarettini kombiniert. Die fruchtige Birne ergänzt die schokoladig-nussigen Noten, während die Amarettini für zusätzliche Textur sorgen. Beim Walnuss-Cheesecake treffen cremige Cheesecake-Masse mit Vanillegeschmack, fruchtige Cranberrysauce und ein Topping aus Spekulatius und Honigsalzmandeln aufeinander. Beide Varianten lassen sich mit wenigen Zutaten saisonal verfeinern und eignen sich für die Kuchentheke ebenso wie für den To-go-Bereich. Waffeln, Pancakes und Kaiserschmarrn lassen sich mit saisonalen Zutaten und moderner Präsentation neu interpretieren. Schokolade, Pistazien, Nüsse, Karamell und winterliche Gewürze setzen dabei geschmackliche Akzente. Auch geschichtete Kreationen im Glas bieten eine zeitgemäße Möglichkeit, klassische Komponenten neu zu kombinieren. Gerade kleinere Portionen liegen im Trend: Sie lassen sich flexibel in unterschiedliche Dessertkonzepte integrieren und eignen sich ebenso für den süßen Abschluss eines Menüs wie für Snack- und To-go-Angebote. Für die schnelle und un-
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Mövenpick Gebrannte Mandel
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komplizierte Zubereitung bieten frische Eifix Teige für Waffeln, Pancakes und Kaiserschmarrn von EIPRO eine vielseitige Basis. Mit frischen Eiern und weiteren ausgewählten Zutaten nach traditionellen Rezepturen hergestellt, lassen sie sich individuell verfeinern und saisonal inszenieren. So können gastronomische Betriebe bekannte Dessertklassiker mit überschaubarem Aufwand variieren und an unterschiedliche Angebotsformen anpassen.
Zum Löffeln
Pudding und cremige Desserts gehören zu den vertrauten Klassikern auf der Dessertkarte – und bieten gleichzeitig viel Spielraum für neue Kreationen. Mit saisonalen Toppings, fruchtigen Komponenten, Nüssen oder knusprigen Elementen lassen sich aus einfachen Dessertbasen abwechslungsreiche Varianten entwickeln. Gerade in der Gastronomie bieten solche Konzepte die Möglichkeit, klassische Desserts unkompliziert an Saison, Anlass und Zielgruppe anzupassen.
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bindi Sammontana Corretto Arachide
Mit der Pimp Your Pudding-Offensive zeigt die Privatmolkerei Naarmann, wie aus einer vertrauten Dessertbasis mit wenigen Handgriffen immer wieder neue Kreationen entstehen können. Die auf der Internorga 2026 vorgestellte Naarmann Pudding- Dessert-Welt richtet sich an Kantinen, Gastronomie und Catering und setzt dabei auf ein einfaches Prinzip: Pudding als Basis, ergänzt um Topping und einen zusätzlichen Wow-Effekt. Zum Einsatz kommen servierfertige Puddings in verschiedenen beliebten Sorten, die im wiederverschließbaren 5-kg-Eimer angeboten werden und sich unkompliziert portionieren lassen. Für Abwechslung sorgen Zutaten wie Sahne, Nusssplitter oder Schokoraspel, während Obst, Crumble oder Mousse zusätzliche Akzente setzen. So kann die Puddingbasis je nach Saison, Anlass oder Zielgruppe immer wieder neu interpretiert werden. Entwickelt wurde das Konzept gemeinsam mit einem erfahrenen Koch, einem Foodstylisten und Naarmann-Anwendungsberater Ralph Heinz. Die daraus entstandenen Re-
zeptideen reichen von klassischen bis zu modernen und saisonalen Dessertvarianten und zeigen, wie sich mit einer vertrauten Basis kreative Desserts für die Gemeinschaftsverpflegung umsetzen lassen. Für die winterliche Dessertkarte präsentiert Vogeley aus dem Hause Hügli ein Gebrannte-Mandel-Parfait mit warmem Fruchtragout. Die Basis bildet die Creme Gebrannte Mandeln, die dem Dessert eine cremige Konsistenz und eine charakteristische, nussige Mandel-Note verleiht. Kombiniert mit einem warmen, fruchtigen Ragout entsteht ein spannender Kontrast zwischen kühler, cremiger Textur und warmen, fruchtigen Komponenten. So entsteht eine abwechslungsreiche Dessertkreation, die sich mit überschaubarem Aufwand in saisonale Menü- und Dessertangebote integrieren lässt. Milram präsentiert mit der Schlagsahne 30 Prozent Fett einen vielseitig einsetzbaren Klassiker für die warme und kalte Küche.
23 Die hitze- und säurestabile Sahne lässt sich schnell aufschlagen, überzeugt mit hohem Aufschlagvolumen und ausgezeichneter Standfestigkeit. Auch zum Verfeinern herzhafter Gerichte eignet sie sich. Dank UHT ist sie im praktischen Ein-Kilogramm-Pack ungeöffnet und ungekühlt lange haltbar. Besonders für die Zubereitung und das Anrichten von Eis- und Dessertkreationen bietet sie in der Herbst- und Wintersaison vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Das lactovegetarische und deklarationsfreie Produkt ist damit auf die Anforderungen des professionellen Küchenalltags ausgelegt.
Winter und Herbst auf Eis
Eis ist längst nicht nur ein Thema für die warme Jahreszeit. Auch im Herbst und Winter lassen sich cremige Sorten und fruchtige Sorbets gezielt in Dessertkonzepte integrieren. Saisonale Aromen wie gebrannte Mandel, Karamell und Nuss greifen dabei winterliche Genussmomente auf, während fruchtige Sorten für Frische und Abwechslung sorgen. So bleibt Eis auch in der kalten Jahreszeit ein vielseitiger Bestandteil der Dessertkarte. Auch im Winter darf Eis auf der Dessertkarte nicht fehlen. Gerade in der kalten Jahreszeit sorgen cremige Eissorten mit nussigen und karamelligen Aromen für besondere Genussmomente. Mit Mövenpick Gebrannte Mandel von Mövenpick kehrt ab September eine saisonale Sorte zurück und bringt den Geschmack gebrannter Mandeln auf die Dessertkarte. Das zartschmelzende Mandeleis mit karamellisier-
bindi Sammontana Donny
CarteD`Or Gin & Pear Birnen Sorbet
ten Mandelstückchen und eingestrudelter Karamellsauce erinnert an den Duft und Geschmack des Weihnachtsmarkts. Besonders stimmig lässt sich die Sorte mit warmen Komponenten wie gebackenem Winter-Apfel kombinieren. So entsteht ein Dessert, das cremiges Eis, knackige Mandelstückchen und fruchtige Wärme miteinander verbindet. Für die Gastronomie bietet Mövenpick Gebrannte Mandel damit eine unkomplizierte Möglichkeit, klassische Winteraromen aufzugreifen und Desserts mit wenigen Handgriffen saisonal zu inszenieren. Auch weitere nussige Eissorten lassen sich passend zur kalten Jahreszeit kombinieren und neu auf der Dessertkarte präsentieren. Mit einem 17 Artikel umfassenden Sortiment bietet Sammontana verschiedene Eisvarianten für unterschiedliche Zielgruppen und Verzehranlässe. Das Portfolio gliedert sich in die Produktlinien Gruvi, Cinque Stelle, Classics, Kids und Coppa d’Oro. Die Portionsgrößen reichen von 65 bis 180 Millilitern. Im Mittelpunkt der Range steht die Premium-Linie Gruvi. Vier Sorten kombinieren Eis mit Saucen, Glasuren, Stückchen und knusprigen Komponenten. Dazu gehören unter anderem Pistacchio Sincero mit Pistazienpaste, gehackten Pistazien und Keksstückchen sowie Arachide Sagace mit Vanilleeis, Erdnusssauce und gesalzenen Karamellkeksstückchen. Ergänzt wird das Angebot durch die Waffeleis-Varianten der Linie Cinque Stelle sowie verschiedene Klassiker wie Intrigo Bianco, Intrigo Cioccolato und Duetto. Für Kinder stehen unter anderem Stecco Unicorno und Donny, ein Eis am Stiel in Donut-Optik, zur Verfügung. Für den Genuss aus dem
Becher umfasst die Range Coppa d’Oro die Sorten Cioccolato und Amarena. Letztere verbindet Eis mit Vanillegeschmack und Sahne mit Baiser, Sauerkirschsauce und Amarena-Kirschen. Die Range der Carte D’Or Sorbets wird um zwei neue Sorten erweitert: Das Limetten-Sorbet ist fruchtig-herb, hat einen Fruchtanteil von über 30 Prozent und lässt sich nicht nur für Drinks und Desserts einsetzen. Auch Vorspeisen wie etwa Lachstatar oder Ceviche verleiht es Leichtigkeit und eine exotische Note. Ein beliebter FruchtKlassiker in Verbindung mit Nachtisch ist die Birne, die sich auch im neuen BirnenSorbet wiederfindet. Feine Stückchen der Williams Christ-Birne sorgen zusammen mit einem Fruchtanteil von 48 Prozent für einen vollsaftig-süßen Geschmack. Birne passt das ganze Jahr über – etwa pur, in Verbindung mit einem Digestif, als Begleitung zu Kuchen oder in Cocktails. Die beiden neuen Sorten sind im praktischen 2,4-Liter-Format erhältlich.
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Kreativ durch die Dessert-Saison Von Spekulatius und Vanillekipferln über fruchtige Sauerkirschen bis hin zu feiner Schokolade: Die Herbst- und Wintersaison bietet zahlreiche Möglichkeiten für abwechslungsreiche Dessertkreationen. Eine Rezeptauswahl zur Inspiration.
Die Rezepte mit den genauen Zutatenlisten und Zubereitungsanweisungen finden Sie auf unserer Website unter: www.superior-hotel.net/rezepte
Crème Brûlée Milch und Zucker aufkochen. Unter Rühren Eigelb dazumischen, damit das Ei bindet. Dann die vorab eingeweichte Gelatine darin lösen. Philadelphia Klassisch Doppelrahmstufe einmixen und mit Vanille, Salz und Zitronenabrieb abschmecken. In Formen einfrieren und bei Gebrauch auslösen, mit Zucker bestreuen und abflämmen. Zirka drei bis fünf Minuten auftauen lassen und mit einem Fruchtsorbet servieren. Das Produkt kann auch vakuumiert und im Ofen sterilisiert werden. Bei Gebrauch einfach einmal aufmixen und abfüllen. www.mondelezinternational.com
Mousse au Chocolat noir Milch mit dem Pulver der Mousse au Chocolatnoir aufschlagen, portionieren und für mindestens eine Stunde kaltstellen. Für den Sauerkirschkompott den Zucker goldbraun karamellisieren, mit Sauerkirschsaft ablöschen, den Zimt sowie den Vanillin-Zucker zugeben, aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Nun das Pulver des Bindemittel Cook & Chill unterrühren, die Sauerkirschen zugeben und kaltstellen. Zuletzt Sahne mit dem Pulver für Sahnesteif und VanillinZucker verrühren, in einen isi-Gourmet füllen und begasen. Nun mit dem Sauerkirschkompott sowie den Schokoladenund Karamellkeksen ausgarnieren und servieren.
Mascarpone-Gedicht mit Vanille-KipferlCrumble Preiselbeeren in ein Sieb geben. Die Flüssigkeit auffangen, mit Stärke verrühren und kurz aufkochen. Preiselbeeren und Zimt unterrühren und die Sauce 30 Minuten kaltstellen. Vanillekipferln fein hacken. frischli Birne-Quitte-Mascarpone Creme in Gläser portionieren. Preiselbeer-Zimt-Sauce darauf verteilen und Vanillekipferln darüber streuen. www.frischli-foodservice.de
Butter-Couque Spekulatius Milch erhitzen. Eigelb und Zucker verrühren, Maisstärke und Mehl unterheben. Die Hälfte der heißen Milch unterrühren, anschließend alles zurück in den Topf geben und unter ständigem Rühren aufkochen. Vom Herd nehmen und kalte Butter, Gelatine, Spekulatiusaufstrich und Salzblume einarbeiten. Die Creme mindestens vier Stunden kalt stellen. Anschließend in einen Spritzbeutel füllen und die vollständig abgekühlten Couques damit füllen. www.bridor.com
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www.oetker-professional.de
, g i s s ä l er v u Z „ rt e i z i pl m o unk “ . l l e n h c S und Tim Döhring Hotelmanager t/Main The Blasky, Frankfur
„Als Hotelmanager möchte ich, dass sich unsere Gäste bei uns rundum wohlfühlen. Dazu gehört auch ein top Frühstücksbuffet. Und was nutella mit PROFESSIONAL anbietet, ist einfach ein Must-have.“
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BA R F O O D
Von Nüssen bis Hot Honey An der Hotelbar, in der Lounge oder in der Minibar gehören kleine Snacks zum festen Bestandteil des Angebots. Das Spektrum reicht von portionierten Nussmischungen über Chips und Salzgebäck bis hin zu neuen Kombinationen mit süßen und pikanten Aromen. Hersteller wie Hellma, Intersnack und Lorenz zeigen, welche
Hellma Noy Nuts Sachets
Hellma Lets Party Mix
Nussmischungen mit neuen Geschmacksprofilen
Von Studentenfutter bis Spicy Peanuts
Nussmischungen gehören zu den klassischen Begleitern an der Bar. Mit der Marke NoyNuts bietet der Nürnberger Portionsartikelspezialist Hellma vier Snack-Varianten im 45-GrammFlowpack sowie drei Nuss-Mixe in Dosen an.
Bei den Nuss-Mixen in Dosen bietet Hellma den Great Pulse Mix (45 Gramm), den Student Nut Mix (50 Gramm) und die Spicy Peanuts (60 Gramm) an. Der vegane Great Pulse Mix kombiniert gesalzene weiße Bohnen, Kichererbsen, Erdnüsse und Maisbällchen mit BBQ-Geschmack. Der Student Nut Mix besteht aus Erdnüssen, Mandeln, Hasel- und Walnüssen, Rosinen sowie Cashewkernen. Die veganen Spicy Peanuts sind mit Salz und ChiliPfeffer verfeinert.
Bei den Flowpacks stehen vier Mischungen zur Auswahl: Der vegetarische Honey Sea Salt Mix kombiniert geröstete Cashewkerne und Erdnüsse mit einer Honig-Salz-Schicht. Der Let‘s Party Mix verbindet verschiedene Erdnuss- und Nussvarianten mit Rauchmandeln und gesalzenen Cashewkernen. Der vegane Spicy Sensation Mix setzt auf Erdnüsse, Cashewkerne, Mandeln, Pekannüsse und Kürbiskerne sowie auf eine Wasabi-Note. Der Trail Nut Mix kombiniert verschiedene Nüsse mit Rosinen. Die vier Snacks sind im 45-Gramm-Flowpack verpackt, dadurch 18 Monate haltbar und in einer recycelbaren Verpackung erhältlich.
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Für den Barservice in größeren Betrieben stehen zudem zwei größere Dosen von NoyNuts zur Verfügung: Salted Peanuts (150 Gramm) und Cocktail Nut Mix (100 Gramm). Hellma beliefert Großhandel, Hotellerie und Gastronomie mit portionierten Produkten und führt rund 170 Food- und Nonfood-Artikel.
Hellma Honey Sea Salt Mix
Fotos: Die genannten Unternehmen
Produkte und Formate sich für unterschiedliche Einsatzbereiche eignen. Von Klaus Leifeld
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Klassiker mit würzigem Twist Intersnack führt unter anderem die Marke Tyrrells. TyrrellsSea Salt & Cider Vinegar (40 Gramm) kombiniert Apfelessig und Meersalz und bringt damit einen britisch inspirierten Geschmack ins Sortiment. Die Chips werden mit Schale zubereitet und zeichnen sich durch einen kräftigen Biss aus. Die glutenfreie 40-Gramm-Packung eignet sich als Einzelportion. Neben dieser Größe ist die Sorte auch im 150-GrammBeutel erhältlich. Die Intersnack-Marke ültje ergänzt das Sortiment mit Kessel Nüssen Paprika (40 Gramm). Im Kern steckt eine Erdnuss, die von einem knusprigen Teigmantel umgeben und mit Paprika sowie Chili gewürzt wird. Die Portionsgröße macht den Snack auch für kleinere Snackangebote interessant.
Intersnack Tyrrells Sea Salt & Cider Vinegar
Intersnack ültje Kessel Nüsse Paprika to go
Intersnack ültje Swavy Hot Honey
Süß, salzig, überraschend Mit Tyrrells Truffle & Sea Salt (150 Gramm) kombiniert Intersnack Meersalz, schwarzen Pfeffer und Sommertrüffel. Die mit Schale verarbeiteten, glutenfreien Kartoffelchips setzen damit auf ein kräftiges und aromatisches Geschmacksprofil. Neue Kombinationen bringt ültje mit SWAVY Hot Honey und SWAVY Salted Coffee ins Spiel. Die seit Herbst 2025 erhältlichen Snackvarianten verbinden Schokolade, Nüsse und Knusper
mit Sweet-&-Salty-Aromen. SWAVY Hot Honey vereint Milchschokolade und Erdnüsse mit Reis- und Mais-Crunch sowie Honig und Chili. Bei SWAVY Salted Coffee treffen Kaffeebohnen und dunkle Schokolade auf Salzbrezel-Sticks, geröstete und gesalzene Erdnüsse sowie White-Choco-&-Tiramisu-Style-Crunchy-Balls. SWAVY Hot Honey ist im 120-Gramm-, SWAVY Salted Coffee im 150-Gramm-Beutel erhältlich.
Mehr als nur Chips und Salzgebäck Lorenz bietet ein Sortiment an Snackbegleitern – von Nüssen und Erdnüssen über Kartoffelchips bis hin zu Salzgebäck. Dazu zählen unter anderem Lorenz Erdnüsse, Wasabi Erdnüsse, Crunchips Paprika sowie verschiedene Saltlettsund NicNac‘s-Varianten. Unterschiedliche Packungsgrößen und Geschmacksrichtungen ermöglichen die Zusammenstellung verschiedener Snackangebote. In diesem Jahr hat Lorenz zudem neue Produkte vorgestellt. Crunchips Oriental Style verbindet Curry-Noten mit einer süßlich-scharfen und tomatig-fruchtigen Note und orientiert sich damit am Trend „Tastes around the world“. Bei NicNac‘s Mix It Up Cheese & Jalapeño Style werden zwei Sorten in einer Packung kombiniert:
Fazit der Redaktion
Barfood muss nicht auf die klassische Schale mit Erdnüssen oder Chips beschränkt bleiben. Portionierte Nussmischungen, Chips und Salzgebäck lassen sich ebenso kombinieren wie neue süß-salzige Snackvarianten. Unterschiedliche Portionsgrößen und Geschmacksprofile ermöglichen dabei
Cheese NicNac‘s und Jalapeño NicNac‘s. Die Limited Edition setzt damit erstmals auf ein 50:50-Mix-Konzept. Saltletts Tasty Rolls ist eine neue Sub-Range aus dünn gebackenem Laugengebäck mit kräftiger Würzung. Zum Marktstart stehen Honey Mustard, Sour Cream & Onion sowie Jalapeño Cheese zur Auswahl. Die Produkte werden im Doy-Pack angeboten.
Lorenz Crunchips Oriental Style
Lorenz Saltletts
Lorenz NicNac’s
Tasty Rolls
Mix It Up Cheese
Jalapeño Cheese
& Jalapeño Style
eine flexible Zusammenstellung des Angebots. Entscheidend sind vor allem passende Formate, unkomplizierte Handhabung und ein Sortiment, das zum jeweiligen Konzept passt.
Style
WEB
www.hellma.de www.intersnack.de www.lorenz-snacks.de
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Alkoholfrei als Wachstumsmotor Die deutsche Braubranche steht unter Druck: Die Zahl der Brauereien sinkt, ebenso der Bierabsatz. Gleichzeitig entstehen neue Wachstumschancen – vor allem im Segment der alkoholfreien Biere und
Die Zahl der Brauereien in Deutschland ist im Jahr 2025 auf 1.415 gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Internationalen Tag des Bieres am 7. A ugust 2026 mitteilte, entspricht dies einem Rückgang um 53 Brauereien (minus 3,6 Prozent) im Vergleich zum Jahr 2024 und um 137 Brauereien (minus 8,8 Prozent) im Vergleich zum Jahr 2019, als die Zahl der Brauereien ihren höchsten Stand der letzten drei Jahrzehnte erreicht hatte. Dieser Trend dürfte auch auf den sinkenden Bierabsatz zurückzuführen sein. In den meisten Bundesländern gab es 2025 weniger Brauereien als im Vorjahr. Bayern war mit 588 Brauereien weiterhin das Bun-
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desland mit der höchsten Zahl an Braustätten, gefolgt von B aden-Württemberg mit 190 und Nordrhein-Westfalen mit 131 Brauereien. Ausnahmen vom rückläufigen Trend bildeten Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Die deutlichsten Rückgänge im Vergleich zum Rekordjahr 2019 verzeichneten Bayern (von 648 auf 588 Brauereien) und Nordrhein-Westfalen (von 162 auf 131 Brauereien). Mehr als die Hälfte der Brauereien in Deutschland (821) zählte zuletzt zu den kleinen Brauereien mit einer jährlich erzeugten Menge von maximal 100.000 Litern. Zur größten Klasse mit mindestens 200 Millionen Litern gehörten im vergan-
Bitburger neue Mischgetränke
Fotos: Die genannten Unternehmen
Biermischgetränke. Von Klaus Leifeld
29 genen Jahr acht Brauereien. Die Zahl der Brauereien ging über nahezu alle Größenklassen hinweg zurück. Ein Grund für diese Entwicklung dürfte der sinkende Bierabsatz sein: Im Jahr 2025 verkauften die Brauereien und Bierlager in Deutschland rund 7,8 Milliarden Liter Bier – 6,0 Prozent weniger als im Vorjahr (8,3 Milliarden Liter) und 15,7 Prozent weniger als im Jahr 2019. Trotz beunruhigender Zahlen zum Rückgang der Brauereien machen sich führende Brauereien Gedanken über neue Produkte, innovative Sortimente und über das veränderte Konsumentenverhalten ihrer Gäste. Statt auf die schrumpfende Zahl an Braustätten zu blicken, setzen sie auf neue Impulse – insbesondere im alkoholfreien Segment. Wie sich das im Einzelnen bei den großen Brauereien niederschlägt, zeigen die folgenden Meldungen:
Bitburger
Mit vier Neuprodukten, einer Neustrukturierung der 0,0%-Range mit neuen Designs und einem umfassenden Relaunch der Fassbrausen erweiterte Bitburger das Produktportfolio. Neben den bewährten biernahen Klassikern 0,0% Pils, 0,0% Radler und 0,0% Herb hat Bitburger eine Lifestyle-orientierte Kategorie innerhalb der Markenwelt etabliert, die sich mit einem farbenfrohen und frischen Design an eine moderne, genussorientierte Zielgruppe richten soll. Dazu gehören die Mischgetränke 0,0% Grapefruit sowie das aufgrund seiner großen Beliebtheit nun ganzjährig verfügbare 0,0% Peach. Erweitert wird dieses Segment auch weiterhin durch jährliche limitierte Sommereditions: Zudem kommt das beliebte 0,0% Pineapple zurück und wird durch das Neuprodukt Bitburger 0,0% Passionfruit ergänzt. Auch im Packaging gibt es Neuerungen: Die Sorten Peach, Grapefruit und Passionfruit sind erstmalig in 0,33l-Sleek-Cans erhältlich.
Krombacher NaturRadler Grapefruit
Krombacher o,0% Pils vom Fass
Stimmung. „Gäste entscheiden bewusster, kombinieren häufiger alkoholhaltige und alkoholfreie Optionen oder verzichten komplett auf Alkohol und erwarten, dass alkoholfrei gleichwertig angeboten wird – ohne Erklärungsbedarf“, erklärt Jan S tickelmann, Sales Director Heineken Deutschland. „Getreu unserem Motto ‚Al-ways a choice‘ überlassen wir mit Heineken und Heineken 0.0 Konsumenten die Entscheidung und bieten ihnen ein vollwertiges Marken- und Geschmackserlebnis, ohne Kompromisse eingehen zu müssen.“
können – ohne Abstriche beim Geschmack oder Markenerlebnis. Heineken eignet sich ideal als unkomplizierter, international verstandener First Drink – premium im Auftritt und geschmacklich hochwertig – und bietet mit Heineken 0.0 eine gleichwertige alkoholfreie Alternative. Gleichzeitig erleichtert das gastrofreundliche Format den hochfrequentierten Terrassenbetrieb: Heineken und Heineken 0.0 in der 0,25-Liter-Glasflasche sowie Heineken frisch vom Fass in der 0,25-Liter-Glasgröße ermöglichen eine schnelle Ausgabe und unterstützen so den Aperitivo-Moment. Die kleinere Portion bleibt angenehm frisch bis zum letzten Schluck und senkt zudem das Commitment beim ersten Drink – ideal, wenn Gäste flexibel bleiben möchten.
Aperitivo-Moment als Anlassgeber
Parallel gewinnt der Aperitivo-Gedanke als Übergang in den Abend an Breite: Es geht um unkompliziertes Zusammenkommen, gemeinsames Genießen und darum, flexibel in der Abendgestaltung zu bleiben. Wer im „Aperitivo Setting“ zusammenkommt, möchte bewusst wählen und auch zwischen alkoholhaltig und alkoholfrei wechseln
Vielfalt über neue Geschmacksprofile
Und drittens bleibt die Neugier auf neue Flavours ein Wachstumstreiber – gerade bei jüngeren, trendbewussten Zielgruppen.
Heineken
Aktuell sieht man bei Heineken drei klare Trends: die selbstverständliche Verfügbarkeit einer No-/Low-Alcohol-Auswahl, den Aperitivo-Moment als Anlassgeber sowie mehr Vielfalt über neue Geschmacks- und Flavour-Profile.
Die Selbstverständlichkeit eines No/Low-Alcohol-Angebots
Diese Entwicklung wird auch durch eine Studie von Professor Charles Spence (University of Oxford) in Zusammenarbeit mit Heineken gestützt*: Für viele Gäste ist Alkohol heute nicht mehr automatisch die erste Wahl – stattdessen wird situativ gewechselt, je nach Tageszeit, Anlass und
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Das kommt etablierten Biermischgetränken zugute: Eine vertraute Basis, kombiniert mit neuen Geschmacksprofilen, senkt die Probierhürde und bringt zugleich frische Dynamik ins Sortiment. Desperados liefert mit Latin Vibe, auffälligem Look und einem eigenständigen, erfrischenden Geschmacksprofil genau das richtige Produkt. Besonders mit Innovationen und neuen Varianten innerhalb seiner Cocktail-Range – wie etwa Desperados Tropical Daiquiri, seit März zusätzlich zu Desperados Mojito erhältlich – trifft Desperados die Bedürfnisse der Zielgruppe und bietet Gastronomen ein vielseitiges Angebot. Darüber hinaus ist Desperados für Betreiber attraktiv, weil die Marke eine klare Zwischenrolle zwischen Bier und Spirituose einnimmt: aufmerksamkeitsstark, differenzierend auf der Karte und mit einem niedrigeren Alkoholgehalt im Vergleich zu klassischen SpirituosenDrinks. * S tudie: „Are we living in a post-’sober curious‘ world, or does social judgement around non-alcoholic drinks still exist?“, Prof. Charles Spence x Heineken, Januar 2025.
Krombacher
Bei Krombacher zeigt sich seit Jahren eine klare Entwicklung hin zu alkoholfreien Bieren und Biermixgetränken. Insbesondere 0,0%-Produkte und moderne Radler-Varianten gewinnen kontinuierlich an Bedeutung, während Bier insgesamt ein wichtiger Bestandteil der Gastronomie bleibt. Gleichzeitig verschiebt sich die Nachfrage zunehmend in Richtung bewussterer Konsumformen.
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Seit Mai ist Krombacher o,0% Pils vom Fass in ausgewählten Gastronomiebetrieben erhältlich. Das Produkt bringt das klassische Fassbiererlebnis erstmals auch in den alkoholfreien Bereich und richtet sich an Gäste, die auf Alkohol verzichten möchten, aber nicht auf das gewohnte Zapferlebnis. Für gastronomische Betriebe ergibt sich damit die Möglichkeit, auch alkoholfreie Gäste mit einem vertrauten Serviceerlebnis anzusprechen. Das alkoholfreie Sortiment wurde zudem erweitert: Seit Anfang des Jahres ergänzt Krombacher o,0% Herb das bestehende Angebot aus Krombacher o,0% Pils und Krombacher o,0% Radler. Das Produkt hat einen herben Geschmack bei 0,0 % Alkohol, ist zuckerfrei und kalorienarm und richtet sich an Konsumentinnen und Konsumenten, die ein klassisches Bierprofil ohne Alkohol suchen. Damit deckt Krombacher innerhalb des alkoholfreien Segments mittlerweile drei unterschiedliche Geschmacksrichtungen ab. Ein weiteres Feld, das die Brauerei im Blick hat, ist der Bereich der Biermixgetränke. Mit der Krombacher NaturRadler-Range wird die Nachfrage nach fruchtig-frischen, weniger süßen und natürlichen Geschmacksprofilen bedient. Im Juni wurde das Sortiment um die limitierten Sorten Krombacher NaturRadler Grapefruit und Krombacher NaturRadler Grapefruit o,0% erweitert, die vor allem für den Sommer gedacht sind. Insgesamt lässt sich beobachten, dass Konsumenten heute bewusster und situativer konsumieren. Gefragt sind alkoholfreie Alternativen sowie moderne Biermix-
getränke, die Geschmack, Natürlichkeit und Erfrischung miteinander verbinden. Krombacher geht davon aus, dass das o,0%-Segment auch in den kommenden Jahren ein wesentlicher Wachstumstreiber im Biermarkt und in der Gastronomie bleiben wird.
Veltins
Dr. Volker Kuhl, Sprecher der Geschäftsführung der Brauerei C. & A. Veltins, erklärt: „Die Brauerei C. & A. Veltins steht seit jeher an der Seite der Gastronomie, und frisches Veltins Pilsener ist auch bis heute ein wichtiger Bestandteil unseres Angebots für die Gastronomie. Wir wissen um die Veränderungen der Konsumentenwünsche und auch um die Herausforderungen in der
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STAT E M E N T R AIN E R NO LL
Getränkekonzepte im Wandel Rainer Noll, Leiter Vertrieb AußerHaus-Markt bei Bitburger: „Der Trend zu alkoholfreien Bieren ist für die Gastronomie aktuell eines der wichtigsten Wachstumsfelder. Gäste erwarten heute eine hochwertige Auswahl, die vollen Biergeschmack mit zeitgemäßem Genuss verbindet. Als Bitburger Braugruppe begegnen wir dieser Entwicklung mit einem starken Sortiment alkoholfreier Produkte unserer Marken. Unter der Marke Bitburger bieten wir mit Bitburger 0,0% Pils und Bitburger 0,0% Herb zwei alkoholfreie Bieralternativen an, letztere ist zudem auch im Fass erhältlich. Daneben hat sich die Kategorie Fassbrause als fester Bestandteil vieler Getränkekarten etabliert. Mit den vielfältigen Varianten unserer Bitburger Fassbrausen bieten wir Gastronomen ein breites Sortiment im neuen Design.
Gastronomie, sodass es längst dazu gehört, neben einem klassischen Pils auch andere Sorten sowie alkoholfreie Alternativen im Sortiment zu haben. Insbesondere alkoholfreie Biere liegen im Trend und eröffnen neue Potenziale – auch in der Gastronomie. Um das Potenzial von Veltins Alkoholfrei 0,0 % weiter auszubauen, wurde in diesem Jahr die Rezeptur angepasst. Denn alkoholfreier Genuss ist heute in der Mitte der Gesellschaft angekommen und wird akzeptiert. Überdies stellt die Brauerei C. & A. Veltins für die Gastronomie mit Grevensteiner Original ein Landbier sowie mit dem hellen Pülleken vom Fass einen weiteren Bierstil für den Zapfhahn bereit. Das helle Pülleken 0,0 % wird seit dem Frühjahr zudem als alkoholfreies Bier in der Flasche angeboten. Mit diesem Portfolio werden die Kunden- und Verbraucherwünsche im Biersegment weitgehend abgedeckt.“
Warsteiner
Auch bei Warsteiner gewinnt der bewusste Genuss zunehmend an Bedeutung – alkoholfreie Biere und Biermischgetränke werden in der Gastronomie immer wichtiger. Gäste möchten bewusst genießen, ohne dabei auf Geschmack verzichten zu müssen. Die Haus Cramer Gruppe erweitert
Auch bei Benediktiner bauen wir unser alkoholfreies Angebot konsequent aus. Ab sofort sind sowohl Benediktiner Weissbier Alkoholfrei als auch Benediktiner Hell Alkoholfrei im Fass verfügbar. Damit ermöglichen wir es Gastronomen, die steigende Nachfrage nach frisch gezapften alkoholfreien Alternativen zu bedienen. Rainer Noll
Neben den Produkten verändern sich auch die gastronomischen Konzepte. Wir beobachten verstärkt die Entstehung kleinerer Betriebe ohne großes Speisenangebot, häufig in Form sogenannter Stehausschänke. Für diese Betriebsformen haben wir in unserer Konzeptfabrik praxiserprobte Konzepte entwickelt, die wir individuell auf die jeweiligen Anforderungen vor Ort anpassen können.
Getränkeportfolio zu unterstützen, sondern auch mit maßgeschneiderten Konzepten, die ihnen helfen, auf veränderte Gästebedürfnisse und neue Betriebsformen erfolgreich zu reagieren.“ www.bitburger.de
Unser Ziel ist es, Gastronomiebetriebe nicht nur mit einem zeitgemäßen
ihr alkoholfreies Portfolio entsprechend um mehrere Produkte für unterschiedliche Einsatzbereiche und Zielgruppen. Neu im Sortiment ist das Oberbräu Hell 0,0 %, ein untergäriges Helles mit mildem, süffigem Geschmacksprofil ohne Alkohol. Es richtet sich an Gäste, die etwa zum Mittagessen, im beruflichen Kontext oder generell auf Alkohol verzichten möchten. Damit ergänzt das Produkt Bierkarten und gastronomische Konzepte um eine weitere alkoholfreie Option. Ebenfalls im Sortiment ist das Warsteiner Naturradler Zitrone 0,0 %, das eine fruchtige Zitronennote mit dem Geschmack eines alkoholfreien Bieres verbindet. Das Produkt eignet sich nach Angaben des Herstellers unter anderem für den Ausschank im Biergarten, auf der Terrasse oder als Begleitung zum Essen. Auch nach sportlicher Betätigung wird das Naturradler als Option genannt.
zentraler Wachstumshebel für die Gastronomie. Frisch gezapfte 0,0%-Biere, erweiterte Radler-Sortimente und neu gestaltete Lifestyle-Produkte zeigen, dass die Branche auf das veränderte Konsumverhalten reagiert, statt nur auf die sinkende Zahl der Brauereien zu blicken. Für Gastronomiebetriebe eröffnet sich damit die Chance, mit einem zeitgemäßen, bewussten Getränkeangebot neue Gästegruppen anzusprechen und bestehende Konzepte zukunftsfähig aufzustellen. WEB
www.bitburger.de www.krombacher.de www.heinecken.de www.veltins.de www.warsteiner.de
Fazit der Redaktion: Die Botschaft der großen Brauereien
Ob Bitburger, Heineken, Krombacher, Veltins oder Warsteiner – die Botschaft der großen Brauereien ist einhellig: Alkoholfrei ist kein Randthema mehr, sondern ein
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Gen Z goes Zero Mocktails, alkoholfreie Spirituosen und Biere gewinnen an Bedeutung – insbesondere bei der Generation Z. Gleichzeitig wächst die Auswahl an Produkten, mit denen die Gastronomie alkoholfreie Getränkekonzepte abwechslungsreich gestalten kann. Die aktuellen Neuheiten im Überblick. Von Karolina Treder und Klaus Leifeld Mocktails, alkoholfreie Spirituosen und Biere gewinnen an Bedeutung – insbesondere bei der Generation Z. Gleichzeitig wächst die Auswahl an Produkten, mit denen die Gastronomie alkoholfreie Getränkekonzepte abwechslungsreich gestalten kann. Die aktuellen Neuheiten im Überblick. Alkoholfreie Getränke gewinnen weiter an Profil – und werden dabei zunehmend vielfältiger. Besonders bei der Generation Z zeichnet sich ein deutlicher Wandel ab: Laut einer YouGov-Befragung im Auftrag des Verbands der deutschen Fruchtsaft-Industrie (VdF) trinken inzwischen 25 Prozent der 16- bis 26-Jährigen regelmäßig Mocktails. Im Sommer 2025 waren es erst elf Prozent. Auch Fruchtsaft wird häufiger konsumiert: Der Anteil derjenigen, die täglich oder mehrmals pro Woche dazu greifen, stieg innerhalb eines Jahres von 25 auf 42 Prozent. Gleichzeitig orientieren sich alkoholfreie Drinks geschmacklich immer stärker an klassischen Cocktails. Für 46 Pro-
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zent der jungen Befragten gehört Fruchtsaft zu den wichtigen Bestandteilen eines Mocktails, während alkoholfreie Alternativen zu Gin, Rum oder Wodka an Bedeutung gewinnen.
Für Hotels und ihr Getränkeangebot bedeutet diese Entwicklung vor allem eines: Das alkoholfreie Segment bietet Raum für neue Konzepte und zusätzliche Impulse auf der Getränkekarte. Die aktuellen Pro-
KI-Auswertung
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Bionade Eistee Granatapfel
Bionade
Holunderblüte
Fotos: Die genannten Unternehmen , Schwarze und Schlichte (Soda Libre), VdF
duktneuheiten greifen diese Entwicklung auf und zeigen, wie breit das Angebot inzwischen aufgestellt ist. Neue Limonaden, Eistees und Filler ergänzen das klassische Erfrischungsgetränke-Sortiment, während Ready-to-Drink-Mocktails eine unkomplizierte Möglichkeit bieten, alkoholfreie Cocktails anzubieten. Hinzu kommen alkoholfreie Spirituosen und Bieralternativen, die bekannte Geschmackswelten möglichst authentisch aufgreifen. Bionade hat seine Premium-Eistee-Range um die neue Sorte Granatapfel erweitert. Damit umfasst das Sortiment nun die drei Bio-Eistees Pfirsich, Zitrone und Granatapfel. Während die bestehenden Varianten auf klassische Eistee-Geschmacksprofile setzen, bringt die Neuheit eine intensivfruchtige, leicht herbe Note ins Sortiment. Wie die übrigen Eistees der Marke wird auch Granatapfel aus 100 Prozent Bio-Rohstoffen hergestellt und enthält hochwertige Tee-Extrakte sowie ausgewählten BioFruchtsaft. Die Rezeptur kommt ohne künstliche Aromen und Süßungsmittel aus, enthält weniger Zucker und ist nicht kohlensäurehaltig. Parallel dazu baut Bionade auch sein Limonadensortiment aus. Mit Bionade Holunderblüte erhält die Sorte Holunder eine neue Variante auf Basis von Bio-Holunderblüten. Die Neuheit zeichnet sich durch eine florale Geschmacksnote, eine leichte Frische und einen zurückhaltend süßen Charakter aus. Während die klassische Holunder-Limonade durch ihre fruchtige Intensität geprägt ist, setzt Holunderblüte auf eine feinere, blumigere Interpretation. Auch hier kommen ausschließlich Bio-Zutaten zum Einsatz, ergänzt durch das markentypische Brauverfahren und einen reduzierten Zuckergehalt.
Krombacher Spezi Zero
Schweppes Bitter Pink Grapefruit
hol- und zuckerfreies Erfrischungsgetränk auf den Markt. Die Rezeptur der Spezi Zero orientiert sich geschmacklich an der klassischen Spezi-Variante, wurde jedoch speziell für die zuckerfreie Ausführung entwickelt. Das Getränk ist ohne Zucker, kalorienarm und verzichtet auf Aspartam. Optisch bleibt die Variante dem Erscheinungsbild der Krombacher-Spezi-Range treu. Schwarze Designelemente kennzeichnen die Zero-Ausführung und sorgen für eine klare Differenzierung innerhalb des Sortiments. Schweppes stellt einen neuen Filler vor: Bitter Pink Grapefruit. Im Mittelpunkt steht der Geschmack sonnengereifter Grapefruits, kombiniert mit spritziger Frische, feiner Bitterkeit und einer dezenten Salznote. Die Rezeptur mit 9,8 Prozent Fruchtsaft – davon sechs Prozent Pink Grapefruit und 3,8 Prozent Zitrone – sorgt für ein klar definiertes Geschmacksprofil mit fruchtiger Süße und ausgewogener Bitterkeit. Pur auf Eis überzeugt das Produkt durch seine klare Aromatik, im Mix eröffnet es vielseitige Einsatzmöglichkeiten für moderne Drinks. Schweppes Bitter Pink Grapefruit ist exklusiv für die Gastronomie im 24 x 0,2 Liter Mehrwegkasten erhältlich. Auch Proviant ergänzt sein Angebot um eine Bio-Limonade Limette-Minze. Die
Proviant Bio Limo Limette Minze
Pitu 0.0 %
Kombination aus Limette und Minze sorgt für ein ausgewogenes, erfrischendes Geschmacksprofil, das sich bewusst von stark süßen Limonaden absetzt. Grundlage sind ausschließlich Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau sowie eine bewusst reduzierte Rezeptur, bei der der natürliche Geschmack im Vordergrund steht. granini bietet ein breit gefächertes Sortiment alkoholfreier Getränke, das von klassischen Erfrischungsgetränken bis hin zu servierfertigen Mocktails reicht. Zum Angebot gehören unter anderem Schorlen in Sorten wie Apfel naturtrüb und Rhabarber, Eistees in den Varianten Pfirsich und Zitrone sowie die Limonadenlinie „die Limo“ mit verschiedenen fruchtigen Geschmacksrichtungen. Ergänzt wird das Sortiment durch die Limo Spezial Cola Orange und hohes C Vitamin Water. Einen Schwerpunkt setzt granini zudem auf alkoholfreie Cocktailalternativen. Die Mocktail-Range umfasst die servierfertigen Varianten Nøjito, Nøpaloma und Nøcello Spritz, die bekannte Cocktailklassiker alkoholfrei interpretieren. Die Produkte sind als Readyto-Drink-Lösungen konzipiert und sollen eine einfache Integration alkoholfreier Cocktailangebote in die Getränkekarte ermöglichen. Sämtliche Produkte werden in der 0,33-Liter-Mehrwegflasche angeboten.
granini
Gesamtsortiment
Mit Krombacher Spezi Zero der Krombacher Brauerei kommt ein alko-
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Soda Libre Range
Das gewisse Extra
Alkoholfreie Drinks müssen heute geschmacklich keine Kompromisse mehr eingehen. Produktneuheiten setzen heute darauf, den typischen Charakter klassischer Spirituosen und Bierstile möglichst authentisch abzubilden – ganz ohne Prozente. Die Underberg Gruppe bietet mit Pitú 0.0% und den Riemerschmid Bar-Sirupen Produkte für unterschiedliche Einsatzbereiche in Gastronomie und Bar. Das Pitú 0.0% basiert auf Original-Pitú, dem in einem schonenden Verfahren der Alkohol entzogen wird. Es eignet sich als Basis für alkoholfreie Varianten klassischer Cachaça-Drinks sowie für fruchtige Longdrinks mit tropischen Aromen. Ergänzend dazu bietet Riemerschmid ein breites Sortiment an Bar-Sirupen, unter anderem für Mocktails und weitere alkoholfreie Getränkekonzepte. Das Portfolio umfasst derzeit 24 Sorten in der 0,7-Liter-Flasche und reicht von fruchtigen Varianten wie Cranberry, Maracuja oder Rhabarber bis hin zu KaffeeSirupen. Die Sirupe sind auf eine gute Löslichkeit und Mixbarkeit ausgelegt und können sowohl für kalte als auch warme Getränke eingesetzt werden. Mit Oriental Déjà-Vu Alkoholfrei bringt Déjà-Vu eine Alternative für Gastgeber auf den Markt, die ihren Gästen aromatische und stilvolle Drinks ohne Alkohol anbieten möchten. Die alkoholfreie Variante verbindet würzige, fernöstliche Aromen mit feiner
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Déjà-Vu Spritz
Ingwerschärfe und spritzigen Zitrusnoten und erweitert damit die Möglichkeiten für eine vielseitige alkoholfreie Getränkekarte. Oriental Déjà-Vu Alkoholfrei präsentiert sich in grapefruitfarbener Optik und setzt auf eine charakteristische Kombination aus fernöstlichen Gewürzen, Ingwer und Zitrus. Besonders unkompliziert lässt sich der alkoholfreie Aperitif als Déjà-Vu Tonic Spritz Alkoholfrei servieren: im Verhältnis 1:1 mit Tonic Water gemixt und mit Grapefruit und Rosmarin garniert. So entsteht ein Drink, der sich als Aperitif ebenso eignet wie als alkoholfreie Begleitung zu verschiedenen gastronomischen Anlässen. Die 0,7-Liter-Flasche ist ab sofort erhältlich. Riemerschmid Bar Sirup
Ergänzend zu den 0,0% bietet Soda Libre eine Lösung für den vielseitigen Einsatz als Filler und alkoholfreie Erfrischung: Die vier Sorten The Grapefruit, The Basil, The Passionfruit und The Raspberry bieten ein ausgewogenes Süße-Säure-Spiel, klare Aromen und feinperlige Kohlensäure. Aufwendiges Muddeln oder das Abstimmen mehrerer Zutaten entfällt. Gleichzeitig lassen sich mit den vier Varianten unterschiedliche Geschmacksprofile auf der alkoholfreien Getränkekarte abbilden. The Grapefruit kombiniert Pink Grapefruit, Limette und eine feine Salznote und enthält 30 Prozent weniger Zucker als ein durchschnittliches gesüßtes, nicht kalorienreduziertes Erfrischungsgetränk. The Basil setzt auf Basilikum, Würze und Zitrus, The Passionfruit verbindet Maracuja mit einer
feinen Vanillenote, während The Raspberry ein intensives Himbeerprofil bietet. Soda Libre ist in 0,33-Liter-Mehrwegflaschen erhältlich.
WEB
www.bionade.com www.dejavu-aperitif.de www.granini.com www.krombacher.de www.proviant.de www.schweppes.de www.semper-idem-underberg.com www.sodalibre.de
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Qualität im Glas Eis ist längst mehr als reine Kühlung – es ist ein zentraler Bestandteil moderner Drinkund Barkonzepte. Form, Klarheit und Struktur entscheiden darüber, wie ein Getränk schmeckt, aussieht und sich im Glas entwickelt. Im Interview erläutert Kai Hader, Direktor Hoshizaki Deutschland, wie unterschiedliche Eisformen gezielt auf verschiedene Einsatzbereiche in der Gastronomie abgestimmt werden und welche Rolle Technologie, Qualität und Verfügbarkeit dabei spielen. Welche Unterschiede machen Eisqualität und Eisform konkret im Glas – etwa bei Geschmack, Optik und Verdünnung von Getränken? Eis macht den Unterschied – im Glas und im Geschmack. Form, Qualität und Klarheit entscheiden maßgeblich über das Trinkerlebnis. Unser klares, eckiges Würfeleis bietet das optimale Verhältnis von Masse zu Oberfläche: maximale Kühlleistung bei minimaler Verwässerung. Das Ergebnis – Drinks bleiben länger perfekt temperiert und behalten ihren vollen Charakter. Gleichzeitig sorgt die hohe Klarheit für eine brillante Optik im Glas. Denn Eis ist kein Nebendarsteller, sondern ein zentraler Bestandteil des Drinks: Würfeleis und Kugeln bieten stabile Temperatur, kontrollierte Verdünnung und sind ideal für Cocktails und Longdrinks. Nuggeteis erzeugt eine schnellere Verdünnung und ist für leichte, erfrischende Drinks wie Mojito oder Caipi die richtige Wahl. Entscheidend ist auch die Reinheit: Nur neutrales, klares Eis bewahrt die Integrität des Getränks – optisch wie geschmacklich. Gutes Eis hebt jeden Drink auf ein neues Level. Warum braucht es überhaupt unterschiedliche Eisformen – und welche Rolle spielt diese Vielfalt für Qualität, Getränkekonzept und Gästeerlebnis? Unterschiedliche Eisformen sind kein „Nice-to-have“, sondern ein echter Qualitätshebel in der Gastronomie. Jede Form erfüllt einen klaren Zweck im Drink – und zahlt direkt auf Geschmack, Optik und Gästeerlebnis ein. Große Würfel oder Kugeln schmelzen langsam – perfekt für hochwertige Spirituosen oder SignatureDrinks, bei denen Stabilität und Geschmack im Fokus stehen. Kleinere Formen wie Nuggeteis kühlen schnell und sorgen bewusst für mehr Verdünnung – ideal für frische, leichte Drinks. Ein gutes Getränk lebt vom perfektem Matching im Getränkekonzept. Die Eisform ist Teil der Rezeptur. Ein Premium-Whisky „funktioniert“ anders als ein Mojito – und braucht entsprechend das passende Eis. Wer hier differenziert, hebt die Drinkqualität sichtbar an. Genauso ist die Optik ein Erlebnisfaktor. Klar geformtes Eis wirkt hochwertig, unterstreicht die Präsentation und macht den Drink „instagrammable.“ Das Auge trinkt mit – und genau hier entsteht emotionale Bindung zum Gast. Eis beeinflusst, wie sich ein Drink anfühlt: langsam schmelzende Würfel für ruhigen Genuss vs. knackiges Nuggeteis für erfrischende
Leichtigkeit. Wer bewusst mit Eisformen arbeitet, zeigt Kompetenz. Das wird vom Gast wahrgenommen – und rechtfertigt höhere Preise sowie ein differenziertes Getränkekonzept und hat somit wesentlichen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit. Die richtige Eisform macht aus einem guten Drink ein durchdachtes Erlebnis – konsis tent, hochwertig und genau auf den Gast abgestimmt. Welche Entwicklungen gibt es aktuell bei Hoshizaki, um Eis nicht nur effizienter, sondern auch präziser auf unterschiedliche Einsatzbereiche (Cocktails, Softdrinks, alkoholfreie Drinks) abzustimmen? Hoshizaki bietet bereits seit vielen Jahren ein großes Portfolio an Eisbereitern für Würfel-, Kugel-, Nugget-/ Flocken- und Crescent-Eis für unterschiedlichste Zwecke und Einsatzgebiete. Auch die unterschiedlichen Produktionskapazitäten der Maschinen sind darauf abgestimmt, Eis als präzise definierte Zutat einsetzen zu können. Welche technologischen Faktoren in Ihren Eismaschinen sind entscheidend dafür, dass Eis in gleichbleibend hoher Qualität produziert wird (Klarheit, Härte, Form)? Bei Hoshizaki liegt die gleichbleibend hohe Eisqualität nicht an einem einzelnen Feature, sondern am Zusammenspiel mehrerer technologischer Faktoren entlang des gesamten Gefrierprozesses. Diese greifen wie eine Prozesskette ineinander und steuern gezielt Klarheit, Härte, Formgenauigkeit und Reproduzierbarkeit. Ein zentrales Hoshizaki-Prinzip ist die Produktion von Würfeleis in einzeln abgegrenzten Zellen (Closed Cell System): Jedes Eisstück gefriert separat und kontrolliert bei tieferen Temperaturen als in herkömmlichen Eisbereitern oder einem Tiefkühlschrank. Das Wasser wird über einen Spülprozess in einzelne Formen gespült. Dieser Spülprozess verhindert während des Gefrierens die Entstehung von Trübungen. Während des Gefrierens ist das Wasser von allen Seiten gleichmäßig eingeschlossen und die Ausdehnung wird physikalisch „gelenkt.“ Das sorgt für besonders reines, hartes und langsam schmelzendes Würfeleis. Die RS 485 Schnittstelle ermöglicht das Auslesen von Betriebsdaten, um die Maschinenzustände zu überwachen sowie eine optionale UVC-Reinigung in der IM CUBE-Serie für zusätzliche Hygienesicherheit und Wartungsreduzierung sorgt.
Kai Hader, Direktor Hoshizaki Deutschland
Gerade im Sommer steigen Nachfrage und Druck auf die Eisversorgung stark. Welche Lösungen bietet Hoshizaki, um Qualität und Verfügbarkeit auch bei Spitzenlast zu sichern? Um Spitzenlasten im Sommer sicher zu meistern, setzt Hoshizaki auf ein perfekt abgestimmtes Gesamtpaket aus Leistung, Bevorratung und Betriebssicherheit. Skalierbare Eisleistung: Unsere Geräte liefern zuverlässig 24/7 – je nach Modell mehrere hundert Kilogramm Eis pro Tag. So bleibt die Versorgung auch in Stoßzeiten stabil. Intelligente Bevorratung: Hochisolierte Vorratsbehälter (integriert oder modular) minimieren Abschmelzen und sichern die Verfügbarkeit – ein oft unterschätzter Erfolgsfaktor. Individuelle Auslegung: Unser Außendienst unterstützt bei der optimalen Geräteauswahl – passgenau für Bedarf und Konzept. Maximale Betriebssicherheit: Wasserfilter, Wartung durch Servicepartner und ein starkes Ersatzteilnetz sorgen dafür, dass Anlagen zuverlässig laufen – auch unter Volllast. Hoshizaki denkt Eisversorgung ganzheitlich – für konstante Qualität und maximale Verfügbarkeit, selbst wenn es richtig heiß wird. www.hoshizaki.de
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Little Perillo eco von Züco, einer Marke der Dauphin HumanDesign Group
Wohlfühlfaktor Mobiliar
ABC Worldwide: Gastronomietisch mit Schweizer Kante und doppeltem Gusseisen-Gestell F-04070 sowie die Stuhlserie Brighton
In der Hotellerie und Gastronomie entscheidet nicht nur die Qualität von Küche und Service, sondern auch die Wahl des Mobiliars über das Wohlbefinden der Gäste. Komfort, Design und Funktionalität tragen wesentlich dazu bei, dass sie ihren Aufenthalt genießen und gerne wiederkommen. Von Graziella Mimic Die Einrichtung prägt den ersten Eindruck beim Betreten eines Restaurants oder ei nes Essbereichs im Hotel und beeinflusst maßgeblich die Atmosphäre. Dabei spielt die Gestaltung des Mobiliars eine wichtige Rolle. Form, Material und Farbe sollten zum Konzept des Lokals passen und ein stim miges Gesamtbild schaffen. Ob modern, rustikal oder elegant – die Möblierung ver mittelt den Charakter des Hauses und be einflusst, wie sich Gäste fühlen.
Vor allem komfortabel
Weil man nicht selten einige Stunden im Restaurant verbringt, haben Stühle eine
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zentrale Bedeutung. Entscheidend ist ein hoher Sitzkomfort: Ergonomische Sitzmöbel mit angenehmer Sitzhöhe und ausreichen der Polsterung ermöglichen es den Gästen, sich zu entspannen und ihren Aufenthalt zu genießen. Denn selbst ein erstklassiges Es sen und der aufmerksamste Service können unbequeme Sitzmöbel kaum ausgleichen.
Ressourcen schonen
Ebenso wichtig ist die Funktionalität. Res taurantmöbel müssen robust, langlebig und pflegeleicht sein, da sie täglich ho hen Belastungen ausgesetzt sind. Gerade die Langlebigkeit ist auch unter Nachhal
Fermob Archie
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GO IN Hada Kollektion
Fermob Studie
GO IN Kerst Kollektion
tigkeitsaspekten entscheidend: Möbel, die sich über viele Jahre nutzen und reparieren lassen, schonen Ressourcen und reduzieren den Bedarf an Neuanschaffungen.
Fotos: Die genannten Unternehmen, Hotel Sauerland Stern, Nina Repp (KFF), Roy Vermeij (P&M Furniture)
Flexibilität
Nicht zuletzt sollte das Mobiliar auch fle xibel einsetzbar sein, damit sich der Gast raum an unterschiedliche Gruppengrößen oder Veranstaltungen anpassen lässt. Auch schafft eine durchdachte Anordnung der Tische und Stühle ausreichend Bewegungs freiheit für Gäste und Servicepersonal, sorgt für Privatsphäre und ermöglicht einen reibungslosen Ablauf im Restaurantbetrieb. Für den Einsatz in Hotels und Restaurants müssen Stühle und Tische also hohe An sprüche erfüllen. Wir stellen einige Beispie le vor.
Fermob Calvi
Dem Gast und dem Gastgeber Freude machen
Das Zusammenspiel von Komfort, Design und langlebiger Konstruktion ist die Vor aussetzung für Möbel, die sowohl dem Gast als auch dem Gastgeber Freude ma chen sollen. Ganz nach dieser Devise stellt ABC Worldwide den Gastronomietisch mit Schweizer Kante und doppeltem Guss eisen-Gestell F-04070 vor. Die markante Tischplatte aus massiver Asteiche bringt eine natürliche und hochwertige Optik in den Raum. Getragen wird sie von dem robusten, schwarzen Doppel-GusseisenGestell, das für hohe Stabilität und Belast barkeit im professionellen Einsatz sorgt. Ergänzt wird der Tisch durch die neue Stuhlserie Brighton. Der gepolsterte Stuhl mit elegantem grauem Samtbezug, ge schwungener Rückenlehne und charakteri stischer Öffnung vereint hohen Sitzkomfort mit moderner und zugleich zeitloser For mensprache. Die schlanken schwarzen Metallbeine greifen das Gestell des Tisches optisch auf für ein harmonisches Gesamt bild. Die Kombination aus natürlicher Asteiche, hochwertigem Samt und schwarzen Metall elementen kommt in Restaurants, Hotels, Bistros und gastronomischen Konzepten besonders zur Geltung. Die Stuhlserie er füllt sowohl die Ansprüche an die Optik als
auch die Anforderungen der täglichen Nut zung im gastronomischen Alltag.
Aus nachhaltigem Recyclat
Mit dem Little Perillo eco präsentiert Züco, eine Marke der Dauphin HumanDesign Group, einen von Designer Martin Ballen dat entworfenen Objektstuhl, der hohen Komfort mit modernem Look verbindet und sich somit für Bistros, Cafés, Restau rants, Rooftops oder Lounge-Bereiche im Innen- und Außenraum eignet. Die neue eco-Variante aus nachhaltigem Recyclat besteht aus „Post-ConsumerKunststoffen“ aus dem Gelben Sack. Die Verbraucherabfälle werden sortiert, gründ lich gereinigt und zu Granulat verarbeitet. Charakteristische Pigmenteinschlüsse in der Oberfläche machen die nachhaltige Herkunft sichtbar und verleihen jedem Ex emplar eine individuelle Note. Dank einer vielseitigen Farbpalette, die sanfte Gela to-Nuancen wie Kittgrau, Pfirsichcreme, Phlox gelb und Zartgrün sowie klassische Töne wie Verkehrsweiß und Signalgrau umfasst, lässt sich der Stuhl als ruhiges Ge staltungselement oder bewusster Farbak zent für jeden Anlass einsetzen.
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Kason Vollpolsterstühle KTS A E2P und Tische
Für drinnen oder draußen
Mit Archie – vom Design Studio Fermob entworfen – setzt das Unternehmen auf minimalistisches Design, Leichtigkeit und Benutzerkomfort. Der vielseitig einsetzbare Stuhl mit einer abgerundeten Silhouette und einer Struktur aus Aluminium bietet eine Sitzfläche aus natürlichem oder gebeiztem Buchenholz. Für mehr Modularität ist Archie mit einer, mit zwei oder ganz ohne Stahlarmlehnen konfigurierbar. Dadurch lässt sich der Stuhl flexibel an unterschiedliche Nutzungssituationen anpassen. Er ist in zwei Varianten erhältlich: naturbelassene Buche mit der kompletten Fermob-Farbpalette oder gebeiztes Holz in Rosmarin, Tonka oder Lakritz. Der Studie Barstuhl von Tristan Lohner aus dem gleichen Unternehmen überträgt die charakteristische Formensprache der Kollektion auf eine erhöhte Sitzhöhe. Klare Linien, eine leicht geschwungene Rückenlehne und die warme Sitzfläche aus Eiche verbinden Komfort und Leichtigkeit. Das widerstandsfähige Aluminiumgestell mit den zwei charakteristischen Punkten auf der Rückenlehne ist mit einem integrierten Fußteil ausgestattet. Erhältlich mit 65 oder
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Kason Vollpolsterbarhocker KTB A E2P
75 Zentimeter Sitzhöhe und 25 FermobMetallfarben, passt sich der Barstuhl jedem Einrichtungsstil an. Calvi Mineral von Designer Antoine Lesur vereint die klaren Linien der Calvi-Kollektion mit einer Dekton-Oberfläche – einem widerstandsfähigen mineralischen Finish. Der lackierte Aluminiumrahmen und die markant ausgesparten Ecken prägen das
reduzierte Design. Die Oberfläche ist UVbeständig, kratzfest und fleckenresistent sowie pflegeleicht. Damit eignet sich Calvi Mineral für unterschiedliche Einsatzbereiche, ob drinnen oder draußen. Die Tischplatte lässt sich vielseitig mit Sitzmöbeln der Studie-Kollektion kombinieren.
Kettler Latitude Stapelsessel und Stapelstühle mit dem Dining Tisch
Kettler Diamond Stapelsessel
39 Durchgängige Gestaltung
Mit den Modellen Hada, Marlo, Liska und Nilla bietet GO IN vielseitige Polsterstühle für unterschiedliche Interior-Konzepte – von klassisch-elegant bis modern und wohnlich. Eine große Auswahl an Bezugsstoffen, Farben und Gestellvarianten ermöglicht es, die Modelle individuell auf Architektur, Farbwelt und Nutzung abzustimmen. Die komfortable Polsterung eignet sich sehr gut für Bereiche, in denen sich Gäste länger aufhalten, etwa im Restaurant, beim Frühstück oder in der Lounge. Für alle vier Modelle ist ein Drehgestell mit automatischer Rückstellung erhältlich. Nach dem Aufstehen dreht sich der Stuhl selbstständig in seine Ausgangsposition zurück. So bleibt das Erscheinungsbild ordentlich, ohne dass das Personal die Stühle ständig neu ausrichten muss.
Mittelpunkt stehen die Vollpolsterstühle KTS A E2P. Ihre geschwungene Silhouette interpretiert den Chic der 1970er-Jahre neu und gibt dem Gastraum Charakter. Komfortable Polster, ausgewogene Proportionen und Armlehnen sorgen für angenehmes Sitzen, auch bei längeren Aufenthalten. Das Gestell aus Buchenholz ist für den Gastronomiealltag ausgelegt. An den erhöhten Sitzplätzen führen die Vollpolsterbarhocker KTB A E2P das Gestaltungskonzept fort. Das gemeinsame Design schafft ein stimmiges Gesamtbild; unterschiedliche Bezugsstoffe ermöglichen die Abstimmung auf Farben und Atmosphäre des Restaurants. Dieses Ambiente ergänzen die Tische mit 40 Millimeter starken Platten aus massiver, lamellenverleimter Eiche. Ihre natürliche Maserung bringt Wärme und Wertigkeit
FSC-zertifiziertem Teakholz. Zudem sind die Diamond Tischgestelle formal und proportional exakt auf die Kettler-Tischwelt abgestimmt. Die Modelle setzen auf eine pflegeleichte Materialkombination und sind für den Objektbereich bestens geeignet. In der gepolsterten Ausführung kombiniert Kettler den Sunbrella Outdoor-Stoff – farbbeständig, wasserabweisend, atmungsaktiv und schimmelbeständig – mit schnelltrocknendem Schaumstoff. Die Kettler Latitude Stapelsessel und Stapelstühle zusammen mit dem Dining Tisch zeichnen sich durch ein monolithisches Gestelldesign mit nahtloser Optik aus, komplett ohne sichtbare Schraubverbindungen. Die Kollektion ist aufgrund des korrosionsbeständigen, wetterfesten Aluminiums für das gehobene Objekt- und Hos-
KFF Gaia Line
Thekenhocker
Stühle Lunar Light von KFF im Golfhotel Lindenhof
Passend dazu sind Barhocker erhältlich. Ergänzt wird das Konzept durch den GO IN Klassiker Kerst, der als Esstisch und Stehtisch verfügbar ist. Verschiedene Gestellvarianten und eine große Auswahl an Tischplatten ermöglichen eine flexible Anpassung an die Sitzmöbel und das jeweilige Raumkonzept. So lassen sich Restaurant, Lounge und Hotelbar in einer durchgängigen Gestaltung planen.
in den Raum. Das druck- und abriebfeste Holz eignet sich für intensiv genutzte Bereiche. Eine geölte oder lackierte Oberfläche erleichtert die Pflege, Anti-Verzugsleisten unterstützen die Formstabilität. Getragen werden die Platten von den pulverbeschichteten Stahlgestellen KTGM M 404. Schmutzresistente Oberflächen und Bodenausgleichsschrauben bewähren sich im täglichen Betrieb.
Dem Gastraum Charakter geben
Pflegeleichte Materialkombination und nahtlose Optik
Wie Mobiliar Gastlichkeit spürbar macht, kann man im Hotalo in Chemnitz erfahren. Dort prägen die Möbel von Kason die Atmosphäre. Warme Holzoberflächen, weiche Polster und sanft gerundete Formen verleihen dem vietnamesischen Restaurant eine moderne, wohnliche Ausstrahlung. Im
Eine moderne und zugleich zeitlose Ästhetik zeigen die Diamond Stapelsessel von Kettler. Das abgerundete, schlanke Rahmendesign sorgt für eine besonders angenehme Griffigkeit. Die Armlehnen verfügen über ein passgenau eingelassenes Inlay aus
pitality-Segment qualifiziert und bis zu 150 Kilogramm belastbar.
In jeder Umgebung eine gute Figur
Gut aufgehoben fühlt man sich im Golfhotel und Restaurant Lindenhof in Bad Vilbel. Ruhig gelegen und doch nah an Frankfurt, steht der familiengeführte Betrieb für sportlichen Ehrgeiz und verdiente Entspannung. Im exklusiven Ambiente bringen die Gaia Line Thekenhocker und die Lunar Light Stühle von KFF Optik und Funktionalität in Einklang.
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Gepolsterte Bank Arizona, Polsterstühle Ponte und Tischplatten HPL von Konway im Restaurant Iseo in Bad Neuenahr
Lunar Light reduziert das Design auf das Wesentliche und verzichtet bewusst auf das lose Kissen. Damit trotz dieser minimalisti schen Gestaltung das Sitzgefühl angenehm bleibt, setzt der Stuhl auf das Zusammen spiel aus umschließendem Gestell und gepolsterter Sitzfläche. Das klare, aufge räumte Design spricht diejenigen an, die Wert auf Leichtigkeit und moderne Ästhetik legen. Die Gaia Line Thekenhocker der Designe rin Monica Armani bieten ebenfalls hohen Sitzkomfort durch die Polsterung der groß zügigen Sitzfläche und der halbrunden ge schlossenen Rückenlehne mit elegantem Keder. Sie machen in jeder Umgebung eine gute Figur.
Konway Barhocker Goda
Nähte verleihen der Polsterung zugleich eine charaktervolle, dreidimensionale Op tik. Ergänzt wird die Sitzlandschaft durch die Polsterstühle und Barhocker Ponte und Goda. Komfortable Polsterungen und zu sätzliche Gurtbespannung auf der Sitzflä che sorgen auch bei längerem Sitzen für wohltuenden Halt. Bezugsstoffe in harmo nischen Farbtönen sowie Metallgestelle in pulverbeschichtetem Schwarz setzen mo derne Akzente und fügen sich in das Ge samtkonzept ein. Die warmen Holznuancen der Tischplatten runden das Interieur ab. So entsteht eine
Wenn Gäste gerne eine Auszeit nehmen
In dem auf italienische Küche speziali sierten Restaurant Iseo in Bad Neuenahr verbinden sich modernes Design und ge mütliche Eleganz zu einem Ambiente, das zum Genießen und Verweilen einlädt. Die durchdachte Einrichtung schafft den pas senden Rahmen für entspannte Stunden, geselliges Beisammensein und besondere Anlässe. Ein verstärktes Augenmerk liegt auf dem Sitzkomfort. So bietet die großzügig gepol sterte Bank Arizona von Konway mit ihrer weich gerundeten Rückenlehne ein ange nehmes Sitzerlebnis. Die tiefgezogenen
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Atmosphäre, in der Gäste gerne eine kleine Auszeit nehmen.
Atmosphäre schaffen
Komfortable Sitzmöbel, natürliche Material ien und aufeinander abgestimmte Tische prägen die Atmosphäre eines Raumes ebenso wie seine Funktionalität. Die Se rien von Vega, einer Marke von Lusini, berücksichtigen genau diese Aspekte. Der Armlehnenstuhl Wave Samt eignet sich so wohl als Solitär als auch für größere Be stuhlungen. Die geflochtene Knotenoptik von Rücken- und Armlehne, die den Sitzbe reich umschließt, verleiht dem Stuhl Tiefe. Der samtbezogene Sitz sorgt für eine ange nehm weiche Haptik, während das filigrane Metallgestell einen interessanten Kontrast setzt. Zur Auswahl stehen die Farben Gold, Grau und Dunkelblau. Massives Eichenholz, geschwungene Bug holzelemente und klare Proportionen: Das ist Olmaro. Die leichte, doch stabile Kon struktion und das gepolsterte Sitzkissen aus pflegeleichtem Kunstleder in Braun oder Schwarz bieten angenehmen Sitzkomfort. Als Stuhl oder Barstuhl, in Anthrazit oder Braun interpretiert Winslow klassische Clubmöbel mit gepolsterten Sitzflächen, dezenter Knopfheftung und tabakfarben gebeizten Buchenbeinen.
Vega Wave Samt
Mit Vintero bietet Lusini eine Tischsäule, die mit ihren geschwungenen Füßen und ausgewogenen Proportionen an klassische
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Vega Vintero
Vega Barstuhl Winslow
Bistrotische erinnert. Ausgelegt für Tischplatten bis 80 Zentimeter Durchmesser beziehungsweise 70 x 70 Zentimeter bietet Vintero eine stabile Grundlage für kleinere Tischformate. Praktisch: Höhenverstellbare Stellschrauben gleichen Bodenunebenheiten. Vintero, der sich mit unterschiedlichen Tischplatten kombinieren lässt, gibt es in dezentem Schwarz oder warmem Rostbraun. Die Tischplatte Danville setzt auf Flexibilität. Zwei gerade und zwei gerundete Seiten ermöglichen das mühelose Zusammenstellen mehrerer Tische. Gefertigt aus FSC-zertifiziertem Eichenholz, bringt jede Tischplatte ihre individuelle Maserung mit. Eine matte Lackierung schützt die Oberfläche. Stahlunterzüge auf der Unterseite erhöhen die Formstabilität und unterstützen den dauerhaften Einsatz im professionellen Umfeld.
Sich willkommen fühlen
Ein warmes, stilvolles Ambiente, in dem sich entspannt und komfortabel speisen lässt, erwartet die Gäste im Restaurant Bravoure. Die komplette Einrichtung – Tische, Stühle und maßgefertigte Sitzbänke – entwarf und realisierte P&M Furniture. Die gepolsterten Stühle verfügen über eine leicht umschließende Rückenlehne und bieten auch bei einem längeren Abend hohen Sitzkomfort. Zusammen mit den fest eingebauten Bänken sorgen sie für eine
Die komplette Einrichtung im Restaurant Bravoure – Tische, Stühle und maßgefertigte
Sitzbänke – entwarf und realisierte P&M Furniture
klare Raumaufteilung und schaffen zugleich geschützte, persönliche Sitzbereiche. Durch die Kombination von runden und rechteckigen Tischen lässt sich der verfügbare Raum optimal nutzen. Durch sorgfältig aufeinander abgestimmte dunkle Holztöne, tiefblaue Stoffe, neutrale Polsterungen und messingfarbene Details erhält das Interieur eine hochwertige, zugleich aber einladende Ausstrahlung. Bei der Auswahl und Entwicklung der Möbel wurde die intensive tägliche Nutzung in der Gastronomie berücksichtigt. Stabil gefertigt sind sie zudem mit strapazierfähigen, pflegeleichten Materialien ausgestattet. Ihre solide Konstruktion und die zeitlose
Anmutung ermöglichen eine langjährige Nutzung. Das Ergebnis ist ein stimmiges Restaurantinterieur, in dem Optik und Funktionalität Hand in Hand gehen – passend zur Identität von Bravoure und mit einer Atmosphäre, in der sich Gäste sofort willkommen fühlen.
Komfort und wohnliche Anmutung
Angenehmes Sitzgefühl auch nach Stunden: Dafür steht die Stuhlfamilie Viseta von objekt-m. Gepolsterte Sitzflächen und Rückenlehnen verbinden Komfort und wohnliche Anmutung miteinander. Ausgewogene Proportionen geben Halt. Mit Armlehnen entsteht ein geborgener Sitzplatz; ohne Armlehnen bleibt die Bestuhlung kompakt und flexibel. Die Stärke der Se-
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Zum Einsatz im Restaurant EssZeit im Hotel Sauerland Stern in
Willingen kommen die Polsterbänke Lilli, der Sessel Flora, der Polster-
Stuhlfamilie Viseta von objekt-m
stuhl Kira sowie die Säulentische Christian von Schnieder
rie liegt in ihrer Vielfalt. Viseta ist als Vierfußstuhl mit oder ohne Armlehnen sowie drehbar mit Metall- oder Eichenholzgestell erhältlich. So lassen sich verschiedene Bereiche passend zu Nutzung und Raumwirkung ausstatten, bei einheitlichem Design. Die 360-Grad-Drehmodelle erleichtern das Hinsetzen, Aufstehen und die Bewegung am Tisch. Metall setzt einen modernen Akzent, Holz bringt natürliche Wärme in den Raum. Auch gestalterisch bietet Viseta viel Freiheit: Für die Polster stehen Kunstleder, Echtleder und zahlreiche Stoffe zur Wahl – darunter samtige Qualitäten, antibakterielle Kunstleder und Bezüge mit Brandschutzklasse B1. Bei den festen Holzgestellen lässt sich der Beizton auf das Interieur abstimmen, sodass sich die Serie in elegante Hotelrestaurants ebenso wie in moderne Dining-Konzepte harmonisch einfügt. Weil jedoch nicht nur die Optik zählt, sind belastbare Gestelle aus Buche, Eiche oder Metall und gepolsterte Flächen für den gastronomischen Alltag ausgelegt. Last, but not least: Die langlebige Konstruktion ist wirtschaftlich und unterstützt nachhaltige Ressourcennutzung. Denn was dauerhaft komfortabel und schön bleibt, muss seltener ersetzt werden.
Abwechslungsreiche Raumgliederung
Wie sich durch die Raumausstattung große Restaurantflächen strukturieren lassen, zeigt das Restaurant EssZeit im Veranstal-
TON Merano Produktfamilie
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tungs- und Urlaubshotel Sauerland Stern in Willingen. Die umfängliche Möblierung fertigte die Stuhlfabrik Schnieder mit dem Marken-Claim „Schnieder sitzt! Möbel für gute Gäste“. Zum Einsatz kommen die maßgefertigten Polsterbänke Lilli, der Sessel Flora, der Polsterstuhl Kira sowie die Säulentische Christian. Durch das Zusammenspiel verschiedener Sitzmöglichkeiten kommen eine abwechslungsreiche Raumgliederung und ein stimmiger Gesamteindruck zustande. Ergonomische Sitzflächen, gepolsterte Rückenlehnen und gut proportionierte Armlehnen entscheiden darüber, ob es Gäste auch über eine längere Zeit bequem haben. Ein Beispiel dafür ist der Sessel Flora von Designer Detlef Fischer. Praktisch: Die Armlehnen lassen sich unter die Tischkante schieben. Verschiedene Gestellvarianten stehen zur Verfügung. Bei der Ausführung mit Kreuzzarge aus massiver Buche oder Eiche bestimmen große Radien an den Außenseiten der Stuhlbeine die Optik, während die Konstruktion im Inneren auf hohe Stabilität ausgelegt ist. Neben der robusten Konstruktion tragen auch sorgfältig gewählte Materialien und solide Verarbeitung dazu bei, dass die Möbel den intensiven Anforderungen der Gastronomie über Jahre standhalten.
Stabilität und Langlebigkeit
Die Merano-Kollektion der Möbelmarke
Ton von Designer Alexander Gufler bedient sich traditionellen Handwerks und einer klaren Linienführung. Die reduzierte Silhouette des komfortablen, stapelbaren Holzstuhls fügt sich selbstverständlich in unterschiedlichste Interieurs ein – vom Restaurant über die Hotel-Lobby bis zum Veranstaltungsbereich. Die Produktfamilie umfasst Stuhl, Armlehnstuhl, Loungesessel und Barhocker in einer gemeinsamen Optik. Merano bietet die Flexibilität, die im Hospitality-Bereich gefragt ist: Die stapelbaren Modelle lassen sich platzsparend lagern und auf einem Rollwagen unkompliziert bewegen. Für Veranstaltungssäle ist der Merano Stuhl zudem mit Reihenverbindung erhältlich. Merano ist in Buche, Eiche oder amerikanischem Nussbaum erhältlich, in verschiedenen Beizlacken oder Pigmentfarben sowie mit oder ohne Polsterung. Ein besonderes Detail steckt in der Konstruktion: Die Vollholzmodelle sind verleimt und kommen vollständig ohne Schrauben aus. Das Ergebnis ist eine reduzierte, elegante Konstruktion, die zugleich Stabilität und Langlebigkeit bietet – Eigenschaften, die gerade dort zählen, wo Möbel Tag für Tag intensiv genutzt werden.
WEB www.abcworldwide.de www.dauphin-group.com www.fermob.com www.goin.de www.kason.de www.kettler-garden.com www.kff.de www.konway.de www.lusini.com www.pmfurniture.de www.objekt-m.com www.schnieder.com www.ton.eu
Erzählen Sie uns von Ihrem Projekt.
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TA FEL A M B I EN T E
Sieger Ca’d’Oro
Fürstenberg Grecque Satin Finish
Sieger Stella
Sieger Treasure
Stilvolle Gastgeber Ein harmonisch gedeckter Tisch im Hotelrestaurant unterstreicht den Charakter eines Hotels und schafft einen stimmigen Rahmen für kulinarische Erlebnisse. Neue Kollektionen aus Porzellan, Glas und Tischwäsche setzen auf Design, Funktionalität und langlebige Qualität – vom Frühstücksbuffet bis zum Fine Dining. Von Karolina Treder Fürstenberg stellt zu seiner Grecque- Kollektion, die seit dem 19. Jahrhundert zum festen Bestandteil des Sortiments zählt, zwei Neuinterpretationen vor. Die ursprünglich im Biedermeier entwickelte Form verbindet Einflüsse des Empire mit klassizistischen Linien und wird nun um zeitgemäße Varianten ergänzt. Mit Grecque Satiniert rückt die Materialität in den Fokus. Die Kombination aus samtmatten und glasierten Flächen prägt das Erscheinungsbild: Satinierte Außenseiten und Fahnen treffen auf glänzende Spiegelflächen. Der entstehende Kontrast betont die Form und
sorgt für eine differenzierte Lichtwirkung am gedeckten Tisch. Ergänzt wird die Kollektion durch einen Henkelbecher mit einem Fassungsvermögen von 0,35 Litern, der auf den täglichen Einsatz ausgelegt ist und die Serie funktional erweitert. Für die Serie My China! von Sieger by Fürstenberg wurden mehrere Dekorund Formvarianten weiterentwickelt. Ca’ d’Oro steht ein Dekor im Fokus, das mit klaren Schwarz-Weiß-Kontrasten und geometrischen Mustern arbeitet. Streifen, Quadrate und Kreise erzeugen eine architek‑
tonisch anmutende Wirkung, die durch von der Gotik inspirierte Formen ergänzt wird. Ein Vierpass dient dabei als prägendes Ornament. Von Hand aufgetragenes Poliergold setzt gezielte Akzente und verleiht zusätzliche visuelle Tiefe. Bei Stella rückt die haptische und reliefartige Gestaltung in den Fokus. Feine, radial verlaufende Linien strukturieren die Oberfläche und erzeugen eine Dynamik. Die coupförmigen Teile mit weich ausgearbeiteten Konturen sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Die Dekorlinie Treasure setzt auf Edelmetallveredelungen. Feine Bänder sowie spie-
Vega Caju
Vega Black Reef
Vega Opus
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Rosenthal Sonetto Oro
gelnde Flächen werden in Handarbeit mit Platin oder Gold aufgebracht, wobei die Breite der Ränder je nach Form und Größe der Teile variiert. Dieses Detail sorgt für ein differenziertes Erscheinungsbild innerhalb der Kollektion und unterstreicht den handwerklichen Charakter. Auch die Unterseiten der Teller sind gestaltet. Vega aus der Lusini Markenfamilie präsentiert drei neue Serien für den professionellen Einsatz: Opus, Caju und Black Reef. Opus setzt auf klare Linien und ausgewogene Proportionen. Klassische Rundungen treffen auf organische Konturen und schaffen eine ruhige Bühne für Präsentationen. Der cremefarbene Ton bringt Wärme ins Tischbild. Im Alltag überzeugt die Serie durch Stapelbarkeit, widerstandsfähige Glasur und Stoßfestigkeit. Caju verfolgt einen zurückhaltenden Ansatz. Die weiß-graue Farbgebung mit sanftem Verlauf rahmt Speisen dezent ein. Ein per Digitaldruck erzeugtes Sprenkeldekor sorgt für leichte Variationen, ergänzt durch ein dezentes Relief. Teller mit und ohne Fahne bieten Flexibilität. Black Reef richtet sich an Betriebe, die mit Kontrasten arbeiten. Die tiefschwarze Oberfläche mit grünen Nuancen hebt Farben und Strukturen hervor. Eine Reactive Glaze sorgt für individuelle Farbverläufe. Das robuste Porzellan ist spülmaschinenund mikrowellengeeignet. 2026 wird die Kollektion Sonetto von Rosenthal um eine weitere Dekorvariante ergänzt. Die Serie greift gestalterisch die Idee der gleichnamigen italienischen Ge
Seltmann Weiden Sento Relief Wave
dichtform auf und überträgt sie in eine vielschichtige Porzellankollektion. Charakteristisch für Sonetto ist das Zusammenspiel organischer und floraler Formen, die unterschiedliche Präsentationsebenen ermöglichen. So setzen etwa Teller mit erhobenem, blütenförmigem Spiegel Speisen gezielt in Szene. Auch Schalen, Tassen und weitere Elemente greifen florale Motive auf. Die Gestaltung bleibt dabei bewusst zurückhaltend: Weiße Oberflächen wechseln zwischen glänzenden und matten Partien und schaffen eine ruhige Bühne für die Präsentation. Mit Sonetto Platino wird die Linie nun um eine Variante mit feinen Platinlinien erweitert. Der Dekor knüpft formal an Sonetto Oro an und ergänzt die Kollektion um eine kühle, elegante Akzentuierung. Mit reliefierten Ausführungen und neuen Dekoren baut Seltmann Weiden das Einsatzspektrum seiner Serie Sento aus. Die Reliefvarianten setzen auf plastische Oberflächen, die Licht- und Schattenwirkungen betonen. Sento Relief Wave zeigt eine fließende Struktur, während Sento Relief arcode eine klare, grafische Anmutung B schafft. Mit Sento Relief Paper ergänzt eine fein strukturierte Variante das Spektrum. Mit Sento Galaxy kommt eine ausdrucksstarke Dekorlinie hinzu: Die dunkle Glasur mit feinen Sprenkeln erzeugt je nach Lichteinfall lebendige Tiefe. Ergänzt wird das Portfolio durch Sento Black Line und Sento New Black Line mit reduzierter Linienführung.
Fotos: Die genannten Unternehmen
Steelite Orbita
Seltmann Weiden Sento Galaxy
Zwischen klassischer Formensprache und funktionaler Ausrichtung positioniert Steelite mehrere Kollektionen für moderne Gastronomiekonzepte. Concorde orientiert sich am Mid-Century-Design und setzt auf klare Linien sowie eine leicht strukturierte Oberfläche. Eine warme, neutrale Grundfarbe ermöglicht vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Neben Weiß ist die Kollektion auch mit farbigen Rändern sowie in matten Varianten erhältlich. Alle Komponenten sind stapelbar und für den intensiven Einsatz konzipiert. Mit Orbita erweitert Steelite sein Performance-Sortiment um eine Serie mit kreisförmiger Linienführung, die den Blick zur Tellermitte lenkt. Ein organisch wirkender Rand verleiht der Serie eine handwerkliche Note. Bead verbindet klassische Gestaltung mit moderner Ausführung. Das klare Design wird durch strukturierte Details ergänzt und ermöglicht mit Bead und Bead Accents differenzierte Tischgestaltungen. Villeroy & Boch zeigt zwei neue Serien: Gefertigt aus Premium Bone Porcelain, zeichnen sich Stella Blossom und Stella Cosmo durch eine feine Materialität und hohe Stabilität aus. Die Bandbreite der Formen reicht von klassisch bis organisch und ermöglicht flexible Inszenierungen im Mixand-Match-Prinzip. Stella Blossom zeigt eine naturinspirierte Variante. Weich fließende, organische Linien prägen die Silhouetten und greifen gestalterisch die Form eines Lotusblatts auf. Die reduzierte, weiße Oberfläche unterstützt eine zurückhaltende Präsentation und rückt die Speisen in den Villeroy&Boch Stella Cosmo
Villeroy&Boch Stella Blossom
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Mank Rosa Servietten
WMF Professiomal CoffeeCulture
Duni Velviq
Mittelpunkt, während die Formgebung eine leichte, nahezu schwebende Wirkung erzeugt. Stella Cosmo setzt auf eine expressivere Formensprache. Inspiriert von Designströmungen der 1960er- und 1970erJahre, kombiniert die Serie ovale Konturen mit gezielten Kantenhebungen. Die Formen wirken modern und eigenständig, ohne die Funktionalität einzuschränken. Anders in Form gebracht Kaffee- und Tee-Servicelinien gewinnen zunehmend an Bedeutung als Gestaltungselemente. WMF Professional hebt dies mit der Kollektion CoffeeCulture hervor, die sich durch die Kombination von Porzellan und Cromargan auszeichnet und nun durch unterschiedliche Oberflächenveredelungen erweitert wird. Ergänzt um Kristallgläser der Serie True Flavour und ausgewählte TabletopKomponenten entstehen Arrangements, die visuelle Eleganz und haptische Qualität miteinander verbinden. Vier Sets sind erhältlich. Das Ensemble PVD Gold inszeniert Kaffee als luxuriöses Statement, wobei Porzellantasse, Löffel, Milchkännchen und Tablett opulent miteinander harmonieren. PVD Anthrazit vermittelt einen urbanen, industriellen Look, während PVD Kupfer Wärme und Eleganz in das Arrangement bringt. Die veredelten Elemente von Hellgold erinnern Zwiesel Rooftop
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an klassische Café-Atmosphäre wie in Paris. Alle Oberflächen, Porzellan- und TabletopKomponenten lassen sich frei kombinieren. Neue Getränkekonzepte und veränderte Konsumgewohnheiten stellen auch an Glasdesign und Funktionalität differenzierte Anforderungen. Zwiesel Fortessa reagiert darauf mit Kollektionen, die sensorische Aspekte und praktische Einsatzmöglichkeiten verbinden. Transition wurde speziell für alkoholfreie und fermentierte Getränke entwickelt. Die Kollektion, bestehend aus vier kurzstieligen Gläsern und einer Trinkschale, unterstützt gezielt sensorische Eigenschaften. Gefertigt aus Tritan-Kristallglas, verbinden die maschinengefertigten Gläser Brillanz, Bruchfestigkeit und Spülmaschinentauglichkeit. Rooftop richtet sich an Bar- und Gastronomiekonzepte. Filigrane, dünnwandige Gläser in neun Größen treffen hier auf eine kompakte Retro-Formensprache. Mit Stack ergänzt eine funktionale Lösung das Portfolio. Die stapelbaren Glasbecher im reduzierten Japandi-Stil sind auf platzsparende Lagerung ausgelegt und decken in vier Größen ein breites Einsatzspektrum ab – ebenfalls aus Tritan-Kristallglas gefertigt.
und flexibel variieren. Sie schaffen nicht nur den Rahmen für Porzellan, Glas und Besteck, sondern bestimmen maßgeblich die Stimmung und Atmosphäre am Tisch. Die Duni Group erweitert mit dem Tischdeckenmaterial Velviq sein Portfolio um eine Lösung, die auf ressourcenschonende Herstellung und praktische Anforderungen im täglichen Einsatz ausgerichtet ist. Velviq basiert auf FSC-zertifiziertem, holzbasiertem Rohmaterial aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Forstbetrieben und erfüllt damit etablierte Umwelt- und Sozialstandards. Ein zentrales Merkmal des Materials ist seine effiziente Ressourcennutzung. Im Vergleich zu schwereren Tischdeckenalternativen wird weniger Material eingesetzt, ohne Einbußen bei Stabilität oder Handhabung. Damit adressiert Velviq insbesondere Betriebe, die nachhaltigere Lösungen in ihre Abläufe integrieren möchten, ohne auf Funktionalität zu verzichten. Das Sortiment umfasst Rollen, Platzsets und Tischläufer in den Farben Weiß, Creme und Granitgrau.
Akzente setzen Mit Tischdecken und Servietten lassen sich Farb-und Materialkonzepte gezielt umsetzen
Wäschekrone präsentiert Neuheiten für den gedeckten Tisch im Fine Dining. Ein Schwerpunkt liegt auf Zwirnköper-Tischwäsche mit feinem Jacquard-Dessin, das durch ein filigranes Spitzendekor geprägt ist. Gefertigt aus gekämmter und mercerisierter Baumwolle, eignet sich diese Varian-
Zwiesel Transition
Zwiesel Stack
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WEB
www.duni.com www.fuerstenberg.de www.lusini.de www.mank.de www.papstar.de www.rosenthal.de www.seltmann.com www.steelite.com
Wäschekrone Tischgedeck
te für festliche Anlässe und anspruchsvolle Tischinszenierungen. Ergänzt wird das Sortiment durch Halbleinen-Tischwäsche aus einem Baumwoll-Leinen-Mix, die mit Naturtönen eine ruhige und elegante Atmosphäre unterstützt. Darüber hinaus bietet Wäschekrone individuelle Anpassungsmöglichkeiten. Maße, Verarbeitung und Design lassen sich gezielt auf Raumkonzepte und Markenauftritte abstimmen. Bei Mank stehen Servietten aus Materialien wie Airlaid und Tissue, die sowohl funktionale als auch gestalterische Aspekte verbinden, im Mittelpunkt. Die Kollektion
setzt auf eine breite Farbpalette: Zarte Pastelltöne werden mit kräftigeren Nuancen kombiniert, florale Muster treffen auf reduzierte, moderne Designs. Gestalterisch legt Mank den Fokus auf saisonale Inszenierungen, die sowohl leichte, frühlingshafte Konzepte als auch farbintensive Arrangements für sommerliche Anwendungen abbilden. Neben Servietten umfasst das Sortiment unter anderem Tischdecken, Läufer, Platzsets und weitere Artikel wie Untersetzer. Papstar setzt für 2026 und 2027 auf warme Neutraltöne wie Sand, Greige und Creme als Basis, ergänzt durch natürliche
Grüntöne wie Salbei und Olive. Für kontrastreiche Akzente kommen tiefere Nuancen wie Pflaume, dunkles Blau/Grün oder Schwarz zum Einsatz. Ton-in-Ton-Konzepte erleichtern dabei Planung und Umsetzung, während gezielte Farbakzente über Servietten, Kerzen und Accessoires flexibel gesetzt werden können. Entsprechend setzt Papstar auf Mix-and-Match-Lösungen sowie funktionale Produkte wie Servietten im 1/8Falz, die effizientes Handling im Service unterstützen. Farblich abgestimmte Kerzen und weitere Tischkomponenten ermöglichen eine durchgängige Gestaltung im gastronomischen Alltag.
Glanz entsteht im Detail Ob weißes, dunkles oder glasiertes Geschirr: Für ein einwandfreies Spülergebnis kommt es auf das perfekte Zusammenspiel von Wasserqualität, Spülchemie und Technik. Jörg Forderer, Leiter Produkt schulung bei Winterhalter Deutschland, erklärt, worauf es im Spülprozess wirklich ankommt und wie sich Schlieren sowie Rückstände zuverlässig vermeiden lassen. Weißes Geschirr verzeiht mehr, schwarzes neigt zu Schlieren und Rückstände. Worin liegen hier aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen im Spülprozess? Um das vorwegzunehmen: Schwarzes beziehungsweise buntes Porzellan stellt für uns keinerlei Herausforderung dar. Im Spülprozess liegt der Unterschied zwischen weißem und farbigem Porzellan bei der Wasseraufbereitung. Denn Schlieren und Rückstände sind in den meisten Fällen auf die Wasserqualität zurückzuführen. Sie entstehen hauptsächlich durch gelöste Mineralstoffe und Rückstände im Wasser. Schlieren und Flecken auf Gläsern, Besteck und farbigem Porzellan können mit einer professionellen Wasseraufbereitung wirkungsvoll vermieden werden. Welche Rolle spielen Wasserqualität, Chemie und Klarspüler speziell bei dunklem Geschirr, auf dem Rückstände deutlich schneller sichtbar werden? Durch Wasseraufbereitungsgeräte wird die Wasserqualität optimiert und das Spülergebnis verbessert. Bei farbigem Porzellan empfehlen wir mindestens eine Tei-
lentsalzung. Die Reduzierung des Salzgehalts im Wasser sorgt hier für eine deutliche Verbesserung der Spülergebnisse. Vollentsalzung oder ein Umkehrosmosegerät filtern nahezu 100 Prozent der unerwünschten Inhaltsstoffe aus dem Wasser. Es bleibt also reines Wasser zurück, was keine Rückstände auf dem Porzellan hinterlässt. Wenn die Reinigerdosierung nicht optimal eingestellt ist, werden Reinigerrückstände sichtbar, egal ob auf buntem oder weißem Porzellan. In der Praxis kommt es häufig zu unbefriedigenden Ergebnissen bei schwarzem Geschirr. Wo liegen die häufigsten Fehlerquellen im Spülprozess? Das kann dann passieren, wenn ein Gastronom sein Geschirr von weißem auf farbiges Porzellan umstellt. Dann fehlt meistens die Wasseraufbereitung. Welche technischen oder chemischen Empfehlungen gibt Winterhalter, um sowohl bei hellem als auch bei dunklem Geschirr ein konstant brillantes Spülergeb nis zu erzielen? Die Grundvoraussetzung für perfekte Spülergebnisse
Jörg Forderer
ist die optimale Abstimmung von Spülmaschine, Wasseraufbereitung, Spülchemie und Korb. Deswegen raten wir zu einem Rundum-Service eines Herstellers. Inwiefern müssen Spülprogramme, Temperatur oder Mechanik angepasst werden, um unterschiedliche Materialien und Oberflächen – etwa mattes oder glasiertes Geschirr – optimal zu reinigen? Unsere Spülprogramme können individuell eingestellt werden. Das heißt Temperatur, Spüldruck, Reinigerdosierung und Spülzeit können auf das Spülgut und den Verschmutzungsgrad angepasst werden. Gläser werden mit weniger Temperatur gespült als Porzellan, Koch utensilien mit mehr Druck, und vieles mehr. Bei glasiertem Porzellan gibt es unterschiedliche Qualitätsstufen, in einigen Fällen empfehlen wir dann den Einsatz eines schonenden Reinigers. www.winterhalter.de
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Bartscher Silversteam2
Multitalente der Profiküche Mehr Funktionen, weniger Geräte: Aktuelle Kochsysteme kombinieren unterschiedliche Garverfahren in einer einzigen Lösung und setzen auf intelligente Steuerung sowie vernetzte Prozesse. Das Ergebnis: effizientere Abläufe, reproduzierbare Qualität und mehr Flexibilität in professionellen Küchen. Von Karolina Treder Mit der Kombidämpfer-Serie Silversteam2 präsentiert Bartscher eine modulare Geräteserie für unterschiedliche Anforderungen in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. Die Modelle in verschiedenen Größen bieten je nach Ausführung unter schiedliche Bedien- und Ausstattungskonzepte und sind auf standardisierte Abläufe sowie reproduzierbare Garergebnisse ausgelegt. Zum Funktionsumfang zählen Dämpfen, Kombidämpfen, Umluft, Niedertemperatur- und Delta-T-Garen sowie manuelle Beschwadung. Die digitalen Modelle
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verfügen über vorinstallierte und frei programmierbare Rezepte zur Standardisierung von Arbeitsprozessen. Ergänzend ermöglicht die Rack-Control-Funktion die zeitgleiche Zubereitung verschiedener Speisen auf mehreren Einschüben mit individuell gesteuerten Garzeiten, was mehr Flexibilität im Küchenalltag schaffen soll. Für den professionellen Einsatz sind die Geräte unter anderem mit Edelstahl-Garraum, herausnehmbaren Auflageschienen, doppelt verglaster Tür, regulierbarem Wrasenabzug, LED-Beleuchtung und USB-Anschluss aus-
Convotherm maxx
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Electrolux Professional SkyLine
Eloma Genius
Hobart Chefs Combi
gestattet. Durch die breite Modellpalette lässt sich die Serie bedarfsgerecht an unterschiedliche Küchenkonzepte anpassen.
Platin-Bewertung im Repairability Rating Program von UL Solutions. Ziel ist es, Ausfallzeiten zu reduzieren und die Lebensdauer der Geräte zu verlängern. Darüber hinaus ist der Kombidämpfer bereits für zukünftige Entwicklungen im Energiebereich vorbereitet: Die Geräte können mit Gasgemischen betrieben werden, die einen Wasserstoffanteil von bis zu 20 Prozent enthalten. Ein späterer Technologiewechsel soll dadurch ohne Austausch der Geräte möglich sein. Zur weiteren Effizienzsteigerung tragen unter anderem eine isolierte Dreifachverglasung sowie optimierte Reinigungsprogramme bei, die den Verbrauch von Energie und Wasser senken können. Eine Energy-Star-Zertifizierung bestätigt die Einhaltung entsprechender Standards. Die Geräte sind auf eine einfache Bedienung und eine entlastende Handhabung im Küchenalltag ausgelegt und verfügen über eine entsprechende Ergonomie-Zertifizierung.
Eloma setzt bei seinen aktuellen Kombidämpfern auf Multifunktionalität, Flexibilität und Effizienz. Das Portfolio reicht vom kompakten Joker über den automatisierten Genius bis zum bewusst manuell ausgelegten Multimax. Der Joker richtet sich vor allem an Betriebe mit begrenztem Platzangebot. Trotz kompakter Bauweise bietet er Platz für 5+1 Einschübe und ermöglicht Anwendungen vom Grillen und Backen bis zum Dämpfen. Die Mobile Edition mit integriertem Wassertank und 230-VoltAnschluss erlaubt den Einsatz ohne Festwasser- oder Starkstromanschluss. Für größere Produktionsmengen positioniert Eloma den Genius als Multitalent mit zahlreichen Garverfahren wie Niedertemperatur- und Delta-T-Garen, Smoken oder Regenerieren. Automatisierte Abläufe und intuitive Bedienung unterstützen Anwender im Küchenalltag. Der Multimax setzt dagegen auf ein bewusst manuelles Bedienkonzept mit maximaler Kontrolle über den Garprozess. Auch bei Nachhaltigkeit und Digitalisierung setzt Eloma Akzente: Das Multi-Öko-System reduziert den Energiebedarf um bis zu 16 Prozent, die Eco/ PowerSteam-Funktion senkt den Wasserverbrauch um 30 bis 50 Prozent. Alle Geräte sind serienmäßig LAN- und WLAN-fähig und lassen sich über ProConnect zentral verwalten und HACCP-konform dokumentieren.
Fotos: Die genannten Unternehmen
Die maxx-Serie erweitert Convotherm um neue Standgeräte und adressiert damit insbesondere Großküchen mit hohem Produktionsaufkommen. Die neuen Modelle sind für den Einsatz in Gemeinschaftsgastronomie, Care-Einrichtungen und Hotels konzipiert. Im Fokus stehen hohe Kapazitäten bei zugleich platzsparender Bauweise. Laut Hersteller lassen sich im Modell 20.10 beispielsweise bis zu 40 Kilogramm Gemüse in rund zwölf Minuten oder etwa 20 Kilogramm Pommes Frites in 18 Minuten zubereiten. Ziel der Geräte ist es, Produktionsabläufe bei schwankendem Gästeaufkommen oder engen Ausgabezeiten zu erleichtern. Der größere Garraum soll im Vergleich zu Tischgeräten mehr parallele Produktionsschritte ermöglichen, ohne zusätzlichen Flächenbedarf zu erzeugen. Auch bei der Bedienung setzt Convotherm auf standardisierte Prozesse: Die Geräte verfügen über eine einheitliche Benutzeroberfläche innerhalb des eigenen Produktsystems. Neben manuellen Einstellungen stehen automatische Betriebsarten zur Verfügung. Ergänzt wird das Konzept durch automatische Reinigungsprogramme sowie die Möglichkeit zur Vernetzung über WLAN oder LAN. Im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit nennt das Unternehmen unter anderem einen reduzierten Energie- und Wasserverbrauch, langlebige Komponenten sowie ein langfristig ausgelegtes Ersatzteilkonzept. Der SkyLine Kombidämpfer des Herstellers Electrolux Professional ist auf energieund ressourceneffiziente Anwendungen in professionellen Großküchen ausgelegt. Im Fokus stehen messbare Einsparungen beim Energie- und Wasserverbrauch im laufenden Betrieb. Gleichzeitig setzt das Unternehmen auf eine langlebige und reparaturfreundliche Konstruktion. Für dieses Konzept erhielt Electrolux Professional die
KBS ReadyPlus
Der Chef’s Combi von Hobart überzeugt mit einer einfachen Bedienung, reproduzierbaren Garergebnissen und wirtschaftlicher Betriebsführung. Das Gerät ist für unterschiedliche Betriebsgrößen konzipiert und in Varianten mit sechs, zehn oder 20 GN-Schalen erhältlich. Laut Hersteller eignet sich der Einsatz bereits ab einem Produktionsvolumen von rund 30 Essen pro Tag. Damit richtet sich der Kombidämpfer sowohl an kleinere Betriebe als auch an größere Küchenstrukturen. Im Mittelpunkt stehen vielseitige Garmethoden wie Dämpfen, Braten, Backen, Grillen oder Sous-vide-Garen. Ein integriertes Assistenz-
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NordCap Magistar Combi TS
Retigo Evolution
system unterstützt die Bedienung, erkennt unter anderem die Beschickungsmenge und signalisiert den optimalen Garpunkt. Ziel ist eine gleichbleibende Qualität auch bei wechselnder Auslastung. Zur Steuerung kommt ein Touchscreen-basiertes Betriebssystem zum Einsatz, das individuell anpassbar ist. Ergänzt wird dies durch Funktionen wie Klimasteuerung im Garraum, automatische Garprogramme sowie eine kontinuierliche Überwachung bei Mischbeschickung. Auch im Bereich Reinigung und Betriebskosten setzt das Gerät auf Effizienz: Automatisierte Reinigungsprogramme sollen Wasser-, Energie- und Chemieverbrauch reduzieren und damit die Betriebskosten senken. Ergänzend bietet eine optionale App-Lösung eine digitale Übersicht über Gerätestatus, Hygieneinformationen und Verbrauchsdaten.
sionelle Gemeinschaftsverpflegung Gastronomie.
Mit dem Ready Plus Compact präsentiert KBS Gastrotechnik einen leistungsstarken Kombidämpfer für professionelle Küchen, der maximale Funktionalität mit besonders platzsparendem Design verbindet. Durch den Längseinschub der GNBleche benötigt das Gerät lediglich 50,5 Zentimeter Breite und eignet sich damit ideal für Betriebe mit begrenztem Platzangebot. Die Geräte sind in den Ausführungen 6xGN 1/1 sowie 10xGN 1/1 erhältlich und verfügen über eine moderne elektronische Touch Steuerung mit LCD TFT Farbdisplay. Drei Garmodi – Heißluft, Dampfgaren und Kombinationsgaren – ermöglichen vielseitige Einsatzmöglichkeiten im Küchenalltag. Zusätzlich sorgen Funktionen wie automatische Vorwärmung, 19-stufige Feuchtigkeitsregelung, programmierbare Garzyklen sowie ein Vier-Punkt-Kerntemperaturfühler für präzise und effiziente Garergebnisse. Dank WIFI und USB Schnittstelle, Autoreverse Lüfter mit vier Geschwindigkeiten sowie integriertem Reinigungssystem unterstützt der Ready Plus Compact moderne Küchenprozesse nachhaltig und flexibel. Damit bietet KBS Gastrotechnik eine zukunftsorientierte Lösung für die profes-
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Saro Al Capone
und
Die aktuellen Magistar Combi TS Geräte von NordCap und Zanussi Professional setzen auf gleichmäßige Garergebnisse, hohe Automatisierung und flexible Einsatzmöglichkeiten im Küchenalltag. Die Kombidämpfer verfügen über integrierte Boiler sowie intelligente Steuerungs- und Bedienfunktionen zur Optimierung professioneller Küchenprozesse. Der Magistar Combi TS 6xGN1/1-E arbeitet mit einem AirFlowSystem für eine besonders gleichmäßige Luftverteilung im Garraum und unterstützt damit konstante Garergebnisse. Gesteuert wird das Gerät über ein Touchscreen-Bedienfeld mit 101 Feuchtigkeitseinstellungen sowie Automatik-, Manuell- und Programmmodi. Zusätzlich können bis zu 1.000 individuelle Rezepte gespeichert und jederzeit abgerufen werden, um standardisierte Abläufe zu erleichtern. Auch die kompakte Bauweise ist auf flexible Küchenkonzepte ausgelegt: Das Gerät lässt sich auf einem nur 700 Millimeter tiefen Tisch installieren und integriert sich dadurch problemlos in bestehende Küchenlinien. Für mehr Komfort sorgt das automatische Reinigungssystem HP, das sowohl die Reinigung des Garraums als auch die Entkalkung des Boilers übernimmt. Optional ist zudem ein Fettauffangsystem erhältlich, das Wasser und Fett bereits während des Garprozesses voneinander trennt. In modernen Großküchen rückt zunehmend die Frage in den Mittelpunkt, wie sich klassische Kochverfahren in weniger
Rational Kochsysteme
Geräten bündeln und gleichzeitig Energie- sowie Arbeitsaufwand reduzieren lassen. Vor diesem Hintergrund stehen bei Rational mehrere kombinierbare Systemlösungen im Fokus. Der iCombi Pro übernimmt als multifunktionaler Kombidämpfer zahlreiche Garprozesse wie Dämpfen, Braten, Backen, Grillen oder Niedertemperaturgaren. Integrierte Reinigungsfunktionen sollen den Pflegeaufwand reduzieren und standardisierte Abläufe unterstützen. Das iVario Pro ersetzt dagegen klassische Kochtechnik wie Kessel, Herd, Kipper oder Fritteuse. Es ermöglicht Verfahren wie Kochen, Braten, Frittieren und Druckgaren in einem Gerät und arbeitet mit einer schnell reagierenden Heiztechnologie, die Zeit- und Energieeinsparungen ermöglichen soll. Ergänzt wird das System durch den iHexagon, der Dampf, Heißluft und Mikrowelle kombiniert und diese Energieformen synchron steuert. Ziel ist eine besonders schnelle Zubereitung bei gleichmäßigen Garergebnissen über alle Einschübe hinweg. Über die digitale Plattform ConnectedCooking lassen sich Programme, Gerätedaten und HACCP-relevante Informationen zentral verwalten sowie Rezepte und Einstellungen auf mehrere Geräte übertragen. Mit der neuen Generation der EvolutionSerie überarbeitet Retigo seine Kombi dämpfer im Hinblick auf Bedienung, Energieeffizienz und Materialeinsatz. Zentrales Element ist ein kapazitives zehn Zoll großes Touchdisplay mit klar strukturierter Benutzeroberfläche. Funktionen wie Ein-
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Salvis VitalityEVO
Alto Shaam Converge
EKU AllzweckGrillpfanne
schubtimer, Schnell-Temperatureinstellung, Favoritenverwaltung sowie automatische Garprogramme sind direkt integriert. Über WLAN steht zudem die Rezeptdatenbank Combionline zur Verfügung. Die Benutzeroberfläche lässt sich individuell anpassen, auch während laufender Garprozesse bleibt die vollständige Bedienung möglich. Erhalten bleiben der ergonomische Quereinschub sowie die breite Tür mit Dreifachverglasung. Neu sind unter anderem eine optimierte LED-Garraumbeleuchtung und ein Garraum aus AISI-316L-Edelstahl. Auch die Dampferzeugung wurde überarbeitet. Bei den Injektionsgeräten sollen ein zweistufiges Vorheizsystem und eine optimierte Wasserzufuhr für höhere Dampfsättigung bei reduziertem Wasser- und Energieverbrauch sorgen. Boilergeräte verfügen über eine geführte Entkalkungsfunktion und eine angepasste Boilergeometrie zur Verringerung von Ablagerungen. Beim Modell evo Max 1011i nennt Retigo eine um 7,5 Prozent erhöhte Dampfkapazität bei gleichzeitig 26,5 Prozent geringerem Energieverbrauch.
PowerTower
Der VitalityEVO PowerTower bringt Salvis frischen Schwung in die Profiküche. Die Kombination aus Druck-Steamer VitalityEVO und Combi-Steamer Cucina EVO vereint Geschwindigkeit, Vielseitigkeit und Präzision in einer kompakten Turmlösung – und das auf nur 0,5 Quadratmeter Stellfläche. Im unteren Bereich sorgt der Druck-Steamer für Tempo: Unter Dampfdruck verkürzen sich Garzeiten um bis zu 70 Prozent. Das Ergebnis sind frische, nährstoffschonend zubereitete Speisen. Darüber hinaus spielt der Combi-Steamer seine ganze Stärke aus. Die Kombination aus Dampf und Heißluft eröffnet maximale kulinarische Freiheit – ob Dämpfen, Braten, Backen oder Sous-vide. Präzise Steuerung von Temperatur und Feuchtigkeit garantiert konstant hohe Qualität, während intelligente Funktionen die Abläufe spürbar vereinfachen. Gemeinsam bilden beide Geräte ein abgestimmtes Duo für moderne Küchen mit hohem Anspruch. Über 100 Mahlzeiten auf minimaler Fläche, flexible Nachproduktion und eine einheitliche Bedienung machen den PowerTower zur idealen Lösung für Betriebe, die auf weniger Raum mehr leisten wollen. Saro Gastro-Products erweitert sein Angebot um die neuen Kombidämpfer Al Capone 5 und Al Capone 10. Der Schwerpunkt der Geräte liegt auf automatisierten Reinigungsprozessen, flexiblen Programmsteuerungen und einer einfachen Bedienung. Beide Modelle verfügen über bis zu 99 programmierbare Rezepte mit jeweils fünf Garschritten. Zur Ausstattung zählen vier Ventilatorgeschwindigkeiten sowie ein direktes Befeuchtungssystem mit automatischer Regelung von 0 bis 100 Prozent. Die integrierte Selbstreinigungsfunktion arbeitet mit vier Programmen und
nutzt fest integrierte Schläuche zur automatischen Dosierung der Reinigungsmedien. Der Al Capone 5 bietet fünf Einschübe für GN 1/1 oder 600 x 400 Millimeter Bleche. Der Al Capone 10 ist mit zehn Einschüben ausgestattet. Mit der neuen Serie reagiert Saro auf die steigenden Anforderungen an Hygiene, Prozesssicherheit und Effizienz in professionellen Küchen. Insbesondere die automatisierten Reinigungsabläufe sollen den täglichen Arbeitsaufwand reduzieren und eine konstante Gerätepflege unterstützen. Nach Angaben des Herstellers wurde die Serie in enger Abstimmung mit Anwendern und Küchenplanern entwickelt. Im Mittelpunkt standen dabei praxisorientierte Funktionen wie Programmspeicherung, automatische Reinigung und eine übersichtliche Steuerung.
Multifunktionsgeräte im Fokus
Die Multi-Gar-Öfen der Vector H- und W-Serie sowie die neuen Converge-Modelle von Alto-Shaam sind auf flexible Produktionsprozesse und eine platzsparende Nutzung in Küchenbetrieben ausgelegt. Die Öfen verfügen über bis zu vier unabhängig voneinander steuerbare Garzonen innerhalb eines Geräts. Dadurch können unterschiedliche Speisen parallel unter verschiedenen Temperatur- und Garbedingungen zubereitet werden. Grundlage dafür ist die Structured Air Technology, bei der vertikale Hochgeschwindigkeitsluftströme für gleichmäßige Garbedingungen sorgen sollen. Ergänzt wird das System durch die cloudbasierte Plattform ChefLinc zur zentralen Steuerung und Verwaltung. Rezepte und Einstellungen können standortübergreifend erstellt und direkt auf die Öfen übertragen werden. Die Geräte sind auch als stapelbare, wasserlose, abluftfreie und selbstreinigende Varianten erhältlich.
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Stierlen Metos Proveno
ELRO Chef`sPan
EKU Großküchentechnik präsentiert die neuen Duplex-Allzweckgrillpfannen für den professionellen Kücheneinsatz. Die Geräte sind für unterschiedliche Profiküchen konzipiert und sollen eine kompakte Alternative zu klassischen Kippbratpfannen bieten. Nach Angaben des Herstellers richten sich die Grillpfannen insbesondere an Betriebe, die keine Kippfunktion benötigen, zugleich aber flexibel arbeiten möchten. Die Modelle werden in verschiedenen Größen und Fassungsvermögen angeboten. Je nach Geräteserie stehen Varianten mit etwa 27 bis 40 Litern Volumen zur Verfügung. Die Pfannen sind in allen fünf EKU-Thermikserien erhältlich und lassen sich damit in unterschiedliche Küchenkonzepte integrieren. Mit der aktuellen Generation des MetaTherm Kochsystems hat ELRO seine multifunktionalen Kochsysteme umfassend überarbeitet. Im Mittelpunkt steht das neue MetaBoost Flächenheizsystem mit nahezu nahtlos angeordneten Edelstahl-Heizelementen. Bis zu neun individuell steuerbare MenuMix-Kochsektoren ermöglichen die gleichzeitige Zubereitung unterschiedlicher Speisen bei verschiedenen Temperaturen. Besonders leistungsfähig zeigt sich das System beim Aufheizen: 200 Grad Celsius werden laut Hersteller in weniger als zwei Minuten erreicht. Auch die Bedienung wurde neu konzipiert. Statt klassischer TouchSteuerung setzt ELRO mit GlobalOS auf ein Smartphone-ähnliches Bedienprinzip per Wischen und Ziehen. Ergänzend unterstützt der mehrsprachige Chef’sGuide bei Kochmethoden, Gargraden und Produktionsschritten. Beim Druckgaren sitzt das Ventil zum Druckabbau nun im Deckelinneren, der entstehende Dampf wird über die Stützsäule abgesaugt und kondensiert. Zudem wurde die Servicefreundlichkeit verbessert: Elektrische Komponenten sind über ein Schienenauszugsystem leicht zu-
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Unox Speed-X
gänglich, wasserführende Bereiche von der Elektronik getrennt. Mit der neuen Chef’sPan erweitert ELRO das Portfolio zusätzlich für Hotel-, Restaurant- und À-la-carte-Küchen. Die multifunktionale Lösung übernimmt zentrale Technologien des MetaTherm Systems und ist als kippbare Variante mit 100 oder 150 Litern erhältlich. Stierlen hat seinen Metos Proveno Combi Kessel mit einem neu entwickelten NeunZoll-Touchdisplay ausgestattet. Über diese zentrale Bedieneinheit lassen sich sämtliche Gar- und Prozessschritte steuern, anpassen, speichern und überwachen. Zudem können mehrere Geräte derselben Baureihe miteinander vernetzt und synchronisiert werden. Das Display ermöglicht einen schnellen Zugriff auf hinterlegte sowie individuell erstellte Rezepte, die in unbegrenzter Anzahl gespeichert werden können. Während des Betriebs wird der gesamte Garprozess kontinuierlich überwacht. Bei Abweichungen von definierten Grenzwerten erfolgt eine direkte Rückmeldung. Ergänzt wird das System durch den Metos ioLiving HACCP Sensor, der während der Garzeit verschiedene Parameter erfasst und mit einer Multi-Energie-Regelung kombiniert. Dabei werden Messwerte aus dem Kesselinneren mit der gesteuerten Energiezufuhr verknüpft. Ziel ist eine gleichmäßige Garführung ohne Anhaften oder Anbrennen. Die erfassten Daten werden in Echtzeit per Bluetooth an mobile Geräte oder über LAN an Tablet oder PC übertragen und können zusätzlich in einer Cloud gespeichert und abgerufen werden. Unox präsentiert mit dem Speed-X ein integriertes Schnellgarsystem, das Kombidämpfertechnik und Mikrowellenunterstützung in einem Gerät vereint. Ziel sind kurze Garzeiten bei gleichbleibender Produktquali-
tät. Gleichzeitig ermöglicht das System die parallele Zubereitung mehrerer Speisen und richtet sich damit an Bereiche wie Sys temgastronomie, à-la-minute-Service oder Produktionsküchen. Die Steuerung erfolgt über das digitale Betriebssystem Digital. ID, das auf eine weitgehend automatisierte Prozessführung ausgelegt ist. Vorgefertigte Programme, Sensorik und vernetzte Funktionen unterstützen standardisierte Abläufe und sollen bedienerunabhängige Ergebnisse ermöglichen. Zudem lassen sich Parameter individuell anpassen und Prozesse auch aus der Ferne überwachen. Ein integriertes Reinigungssystem erkennt den Verschmutzungsgrad automatisch und wählt selbstständig ein passendes Reinigungsprogramm aus. Ergänzend kommen Funktionen zur Ressourcenkontrolle, etwa beim Wasserverbrauch, zum Einsatz. Insgesamt bündelt das Gerät mehrere klassische Zubereitungsprozesse wie Garen, Regenerieren oder Backen in einem System.
WEB
www.alto-shaam.com www.bartscher.com www.convotherm.com www.eku-limburg.de www.electroluxprofessional.com www.eloma.com www.elro.ch www.hobart.de www.kbs-gastrotechnik.de www.nordcap.de www.rational-online.com www.retigo.com www.salvis.com www.saro.de www.stierlen.com www.unox.com
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S I C H ER H EI T S T EC H N I K
Hotellerie unter Beschuss Künstliche Intelligenz macht identitätsbasierte Angriffe auf Hotelbetriebe schneller und gezielter. Besonders gefährdet sind Betriebe mit vielen wechselnden Mitarbeitenden und externen Dienstleistern. Das Gebot der Stunde sind Zero Trust, MFA und eine intelligente Cyberabwehr. Ein Gastbeitrag von Corey Nachreiner
Die Hochsaison stellt die Hotellerie jedes Jahr vor Herausforderungen: Tausende von Gästen, Aushilfskräften, Lieferanten und Geschäftspartnern nutzen täglich Reservierungssysteme, Verwaltungsplattformen, mobile Apps und Treueprogramme. Aufgrund dieser operativen Komplexität werden Hotels zu einem besonders attraktiven Ziel für Cyberkriminelle. In diesem Zusammenhang schafft künstliche Intelligenz kein neues Problem, sondern befeuert lediglich ein bereits bestehendes: identitätsbasierte Angriffe. Angreifer setzen nach wie vor auf Phishing, den Diebstahl von Zugangsdaten und Social Engineering. Mit KI können sie diese Techniken nun jedoch in beispiellosem Tempo und Ausmaß automatisieren. Sie müssen nicht mehr stundenlang überzeugende E-Mails verfassen, nach Opfern recherchieren oder gestohlene Zugangsdaten
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manuell testen. Dank KI können Angreifer ihre Kampagnen innerhalb von Sekunden personalisieren, riesige Mengen öffentlicher Daten analysieren, ihre Angriffe in Echtzeit anpassen und sogar große Teile des Angriffszyklus automatisieren. Für die Gastronomie- und Hotelleriebranche, die auf Vollzeit- und Saisonkräfte, Drittanbieter sowie zahlreiche miteinander vernetzte Plattformen angewiesen ist, hat dieser Wandel eine klare Konsequenz: Identitäten sind zum wertvollsten Ziel von Angreifern und zur ersten Verteidigungslinie für Unternehmen geworden. Deshalb besteht die eigentliche Herausforderung nicht einfach darin, neue IT-Security-Lösungen zu integrieren. Vielmehr geht es darum, zu erkennen, dass die Angriffe der nächsten Generation schneller, automatisiert und anpassungsfähig sein werden
und dass die Verteidiger ebenso fortschrittliche Technologien einsetzen müssen, um Identitäten zu schützen, anomales Verhalten zu erkennen und Reaktionszeiten zu verkürzen.
Identität ist der neue Sicherheitsperimeter
Durch die digitale Transformation hat sich die Anzahl der Systeme, auf die Mitarbeitende und Partner zugreifen, vervielfacht – das Spektrum reicht von Property-Management-Systemen (PMS) über Verwaltungslösungen, Gäste-Apps, Zahlungssysteme, Treueprogramme, WLAN-Captive-Portale für die Hotellerie bis hin zu einschlägigen Cloud-Lösungen. Gleichzeitig agieren Hotels personell in einem komplexen Umfeld, in dem Vollzeitmitarbeiter, Saisonkräfte, Reinigungsdienstleister, Catering-Teams, War-
Fotos: Die genannten Unternehmen, KI-generiert (Laptop-Passworteingabe)
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S I C H ER H EI T S T EC H N I K che Intelligenz in ihre Aktivitäten integrieren. Die Diskussion sollte sich jedoch nicht nur darauf konzentrieren, wie Angreifer KI ausspielen, sondern auch darauf, wie Verteidiger sie für sich nutzen können. Unternehmen stehen bereits heute fortschrittliche Modelle zur Verfügung, mit denen sich unter anderem die folgenden Aufgaben massiv beschleunigen lassen: • Bedrohungssuche • Überprüfung von Sicherheitskontrollen • Identifizierung von Schwachstellen • Analyse von Sicherheitsvorfällen • Automatisierung von Sicherheitstests Der Wettbewerbsvorteil ergibt sich nicht allein aus dem Einsatz von KI, sondern aus deren schnellerer und effektiverer Integrationin die Cybersicherheitsabläufe.
Elektronische Schlösser ermöglichen eine
Moderne Schließtechnik verbindet Sicherheit
tungspersonal und IT-Dienstleister alle zu ganz bestimmten Zeiträumen Zugriff auf unterschiedliche Systeme benötigen. Die Steuerung, wer wann und von welchem Gerät aus auf welche Systeme zugreifen darf, ist sowohl zu einer geschäftlichen Herausforderung als auch zu einem Problem der Cybersicherheit geworden.
nur, wenn sie schlechte Gewohnheiten findet, die sie ausnutzen kann, und diese Gewohnheiten sind nach wie vor überraschend weit verbreitet. WatchGuards aktueller Bericht zur Cybersicherheitshygiene offenbart eine besorgniserregende Realität:
flexible Zutrittskontrolle
Folglich ist es für einen Angreifer weitaus vielversprechender, gültige Zugangsdaten zu stehlen, als eine technische Schwachstelle auszunutzen. Sobald er sich unter einer legitimen Identität Zugang verschafft hat, kann er sich lateral im Netzwerk bewegen und dabei dieselben vertrauenswürdigen Mechanismen ausnutzen, die Mitarbeitenden und Gästen täglich zur Verfügung stehen. Erst kürzlich wurden entsprechende Aktivitäten beobachtet. Untersuchungen zeigen auf, wie Angreifer öffentliche WLAN-Gateways in Hotels, Konferenzzentren und anderen öffentlich zugänglichen Einrichtungen kompromittieren, um die Konten von auf Geschäftsreise befindlichen Personen zu kapern. Im konkreten Fall wurden Nutzer, sobald sich die Angreifer Kontrolle über das WLAN-Gateway verschafft hatten, unbemerkt auf eine von den Cyberkriminellen kontrollierte Infrastruktur umgeleitet, um in den Besitz persönlicher Zugangsdaten zu gelangen. KI ändert an solchen Szenarios grundsätzlich nichts. Aber durch KI erfolgt das Auffinden, Testen und Wiederverwenden gestohlener Zugangsdaten viel schneller und effizienter.
und Komfort
76 Prozent der befragten Mitarbeitenden geben zu, für mehrere Konten dasselbe Passwort zu verwenden 64 Prozent nutzen nicht autorisierte KITools für ihre Arbeit 71 Prozent erhalten nur einmal im Jahr – wenn überhaupt – eine Phishing-Schulung Diese Zahlen zeigen, dass die größte Herausforderung nicht technischer, sondern menschlicher Natur ist. Für einen KI-Angreifer stellt jedes wiederverwendete Passwort, jeder ungeschulte Mitarbeiter und jedes nicht autorisierte Tool eine Chance dar, die sich mithilfe von KI zunehmend automatisiert und in großem Maßstab ausnutzen lässt.
KI muss Verteidigern zugutekommen
In den letzten Monaten wurde viel darüber gesprochen, wie Cyberkriminelle künstli-
Kein Vertrauen ohne Prüfung
In einem Umfeld, in dem die Identität zum Hauptziel geworden ist, reicht es nicht mehr aus, sich ausschließlich auf Anmeldedaten zu verlassen. Gerade der Einsatz von Multifaktor-Authentifizierung (MFA) spannt gegenüber Angreifern wichtige Fallstricke. Denn erbeutete Zugangsdaten sind wertlos, wenn der Zugriff von einem weiteren Faktor abhängig ist. Die Authentifizierung ist jedoch nur ein Teil der Lösung. Ein Zero-Trust-Ansatz geht von einer weitaus realistischeren Prämisse aus: Keine Identität sollte allein aufgrund der Tatsache, dass sie sich erfolgreich in einem System einloggen konnte, als vertrauenswürdig eingestuft werden. Jede Zugriffsanfrage muss unter Berücksichtigung des Kontexts, des Geräts, des Standorts und des Verhaltens des Benutzers bewertet werden. Dieser Ansatz ist besonders relevant für die Hotellerie, wo Mobilität, Personalfluktuation und die Zusammenarbeit mit Dritten zum täglichen Geschäftsbetrieb gehören.
Wettlauf um Cybersicherheit
Künstliche Intelligenz wird Cybersicherheitsexperten nicht ersetzen. Ebenso wenig werden dadurch strenge Identitätsrichtlini-
Schlechte Gewohnheiten finden
Man könnte leicht annehmen, dass KI eine neue Bedrohung darstellt, doch das ist nicht der Fall. Automatisierung funktioniert
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Unsichere Gewohnheiten erhöhen das Risiko für Cyberangriffe
57 en und Schulungsprogramme obsolet. Was KI jedoch bewirken wird, ist eine Beschleunigung im Hinblick auf die Entwicklung von sowohl Angriffen als auch Abwehrmaßnahmen. Angreifer werden weiterhin auf Phishing, den Diebstahl von Zugangsdaten und Social Engineering zurückgreifen, da diese Methoden nach wie vor funktionieren. Der Unterschied besteht heute darin, dass sie diese Angriffe schneller durchführen, individueller gestalten und in großem Maßstab skalieren können.
Ein sensibler Umgang mit Passwörtern ist wichtiger denn je
Für Hotels sollte die Priorität nicht darin bestehen, sich auf völlig neue Bedrohungen vorzubereiten, sondern die Kontrollmecha-
nismen zu verstärken, die das schützen, worauf Angreifer es am häufigsten abgesehen haben: die digitale Identität. Unternehmen, die eine robuste Authentifizierung, Zero-Trust-Prinzipien und KI-Fähigkeiten kombinieren, um ihre Sicherheitsmaßnahmen zu stärken, sind gegenüber den aktuellen und zukünftigen Bedrohungen deutlich besser aufgestellt. Moderne Security-Strategien versetzen sie in die Lage, auf Angriffe zu reagieren, die sich nicht nur weiterentwickeln, sondern auch kontinuierlich lernen und sich anpassen. www.watchguard.de
Der Schlüssel zur digitalen Hotellerie Zutrittskontrolle muss heute Sicherheit, Flexibilität und einfache Abläufe verbinden. Doch wann ist ein bestehendes System nicht mehr zeitgemäß, welche Lösungen eignen sich für unterschiedliche Hotelkonzepte und wie gelingt die Modernisierung im laufenden Betrieb? Horst Eckenberger, Managing Director Assa Abloy Global Solutions GmbH, gibt im Interview mit Klaus Leifeld Einblicke in aktuelle Technologien, vernetzte Systeme und Investitionssicherheit. Woran erkennt ein Hotelier, dass seine Zutritts kontrolle nicht mehr zeitgemäß ist? Entscheidend ist, ob sich Zutrittsrechte zuverlässig vergeben, nachvollziehen und wieder entziehen lassen. Fehlt der Überblick über umlaufende Schlüssel oder können verlorene Schlüssel nicht gesperrt werden, besteht Handlungsbedarf. Bei älteren elektronischen Systemen sind fehlende Sicherheitsupdates, Ersatzteile oder technischer Support weitere Warnsignale. Eine moderne Lösung sollte Sicherheit und Alltagstauglichkeit verbinden: mit zeitlich begrenzten Berechtigungen, einfachen Abläufen an der Rezeption und klaren Regeln für Kartenverlust oder Mitarbeiterwechsel. Welche Technologien eignen sich für welche Hotels? Die passende Technologie hängt stärker vom Betriebskonzept als von der Zimmerzahl ab. Kontaktlose RFID-Karten sind für nahezu jede Hotelgröße eine bewährte Lösung. Mobile Schlüssel auf dem Smartphone ergänzen sie dort, wo digitale Anreiseprozesse oder ein Check-in außerhalb der Rezeptionszeiten gefragt sind. Eine Gästekarte sollte als Alternative verfügbar bleiben. Wichtig sind eine einfache Bedienung, die Anbindung an die Hotelsoftware und die Möglichkeit, das System später zu erweitern – etwa um mobile Schlüssel oder zusätzliche Zutrittsbereiche. Wie gelingt die Umstellung im laufenden Betrieb? Zunächst prüfen wir die vorhandenen Türen, die
Horst Eckenberger
technischen Voraussetzungen und die betrieblichen Abläufe. Daraus entstehen ein Zutrittskonzept und ein abgestimmter Installationsplan. Nach einer Testinstallation erfolgt der Austausch schrittweise, beispielsweise etagenweise und passend zur Zimmerbelegung. So lässt sich die Modernisierung häufig im laufenden Betrieb umsetzen. Parallel werden Software und Berechtigungen eingerichtet und die Mitarbeiter geschult. Im Mittelpunkt stehen typische Situationen wie Check-in, Zimmerwechsel und Kartenverlust. Funktionstests und eine geordnete Übergabe schließen die Einführung ab.
ab. Ein belastbares Angebot sollte neben Schlössern und Installation auch Software, Schnittstellen, Schulung und laufende Gebühren transparent ausweisen. Wir empfehlen, die Gesamtkosten über mehrere Jahre zu betrachten und dabei auch Einsparungen im Betrieb zu berücksichtigen. Für Investitionssicherheit sorgen eine erweiterbare Architektur, regelmäßige Updates und langfristiger Support. Hoteliers sollten konkret fragen, welche späteren Erweiterungen per Software möglich sind und welche zusätzliche Hardware benötigen.
Was bringt eine zentrale, vernetzte Zutrittslösung? Sie schafft Übersicht und entlastet die Rezeption. Berechtigungen für Gäste, Mitarbeiter und Dienstleister lassen sich zentral verwalten und gezielt auf Bereiche und Zeiten begrenzen. Bei online angebundenen Schlössern können verlorene Karten über eine funktionierende Verbindung direkt gesperrt werden; reine Offline-Schlösser benötigen dafür einen zusätzlichen Übertragungsschritt. Je nach Ausstattung lassen sich auch Zutrittsereignisse und technische Meldungen zentral abrufen. Das hilft, Störungen frühzeitig zu erkennen und Vorfälle nachzuvollziehen. Der Zugriff auf diese Daten muss klar geregelt sein.
Über Vingcard Vingcard ist Teil der Assa Abloy Gruppe und auf Zutritts- und Technologielösungen für die Hotellerie spezialisiert. Das Portfolio umfasst elektronische Hotelschlösser, kontaktlose RFID-Karten, mobile Schlüssel sowie cloudbasierte und lokal betriebene Zutrittsmanagementsysteme. Für Neubauten und Modernisierungen bietet Vingcard unterschiedliche Schloss- und Nachrüstlösungen. Schnittstellen zur Hotelsoftware unterstützen effiziente Abläufe. Im Mittelpunkt stehen Sicherheit, eine einfache Bedienung für Gäste und Mitarbeiter sowie die langfristige Weiterentwicklung der Systeme.
Mit welchen Kosten sollten Hoteliers rechnen, und wie bleibt die Investition zukunftsfähig? Die Kosten hängen vor allem vom Türbestand, dem Montageaufwand und den gewünschten Funktionen
www.assaabloy.com
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Villeroy & Boch
Zwischen Design und Dauerbetrieb
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BetteAlva salvia
notwendigen Nebenraum wird damit ein Teil des Hospitality-Konzepts.
Marke endet nicht an der Waschraumtür
Das zeigt sich besonders beim Design. Farben, Materialien und Oberflächen können
Fotos: Die genannten Unternehmen;
Was wie ein Nebenschauplatz des Hotelauf- nen wirtschaftlichen Betrieb unterstützen. enthalts wirkt, kann den Gesamteindruck Damit ist der Kern der heutigen Sanitärplaeines Hauses beeinflussen. Denn halböf- nung beschrieben. Denn anders als das Bad fentliche Sanitärräume werden nicht nur im Hotelzimmer steht der halböffentliche von Übernachtungsgästen genutzt. Auch Waschraum im Dauerbetrieb. Unterschiedexterne Restaurant-, Bar- und Spa-Gäste lichste Menschen nutzen innerhalb kurzer sowie Tagungsbesucher kommen hier mit Zeit dieselben Armaturen, Waschtische, dem Hotel in Berührung. Entsprechend WCs, Spender und Trocknungssysteme. hoch sind die Anforderungen. Der Raum soll dennoch möglichst jederzeit gepflegt wirken. Reinigung und Wartung „Halböffentliche Sanitärräume richten sich müssen unkompliziert bleiben, Verbrauchan Übernachtungsgäste ebenso wie an Be- sprodukte verfügbar sein und die Technik sucher von Restaurant, Bar, Tagungsbereich zuverlässig funktionieren. Gleichzeitig darf oder Spa. Damit prägen sie den Gesamt- all das dem Raum seinen gestalterischen eindruck und vermitteln den Qualitätsan- Anspruch nicht nehmen. „Halböffentliche spruch des Hauses“, heißt es bei Duravit. Sanitärräume sind mehr als rein funktionaGefragt seien deshalb hochwertige Ge- le Bereiche: Sie sind die Visitenkarte eines staltung, Komfort und intuitive Nutzung – Hotels und ein wichtiger Bestandteil des gleichzeitig müsse die Ausstattung hohen gesamten Markenerlebnisses“, beschreibt Nutzungsfrequenzen standhalten und ei- Dornbracht die Entwicklung. Aus einem
Marcel Meier und Pion Studio (beide Grohe); Jessica Machon (Toto)
Halböffentliche Sanitärräume gehören zu den meistfrequentierten Bereichen eines Hotels. Gleichzeitig sind sie Teil des Gästeerlebnisses und der Markenwelt. Entsprechend viel müssen sie leisten: hochwertig aussehen, intuitiv funktionieren, hygienisch, robust und leicht zu reinigen sein – und möglichst wenig Ressourcen und Personalaufwand verursachen. Wie lassen sich diese Ansprüche miteinander verbinden? Von Yvonne Ludwig-Alfers
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Geberit Sigma40
Geberit Typ40
Dornbracht x Jung Vaia Bronze gebürstet
die Gestaltung von Lobby, Restaurant oder Bar aufnehmen und im Sanitärraum weiterführen. Ein alpines Haus kann beispielsweise Naturtöne, Holz und Armaturen in gebürsteter Bronze kombinieren. Ebenso kann ein bewusster Kontrast funktionieren, zum Beispiel wenn auf ein traditionell eingerichtetes Restaurant ein ausgesprochen moderner Sanitärraum folgt. Entscheidend sei ein durchgängiges Konzept, das Gestaltung und Qualität gleichwertig behandelt, so Duravit.
chen an, die sich auf Armaturen verschiedener Hersteller abstimmen lassen. Das Sortiment umfasst mehr als 50 metallische Oberflächen und Sonderfarben – darunter Schwarzchrom, Edelstahl, Messing, Bronze und Platin.
fugenarme Oberflächen und spezielle Keramikglasuren, die Verschmutzungen erschweren und die Reinigung erleichtern. „Design muss heute ‚mitdenken‘“, sagt Constantin von Boch, Head of Sales A&D Europe. Materialien müssten auch bei häufiger Desinfektion langlebig und optisch hochwertig bleiben. Markenidentität entstehe dabei eher über Formensprache, Farbwelten und Wertigkeit als über aufwendige und letztlich reinigungsintensive Details.
Farbe spielt dabei eine zunehmend größere Rolle. Bette hat den Aufsatzwaschtisch BetteAlva ausdrücklich auch für stark frequentierte halböffentliche Bereiche entwickelt. Mehr als 30 Key Colours sowie 40 Bespoke Colours stehen zur Verfügung. Damit kann der Waschplatz die Farbwelt eines Hotels aufnehmen, subtil weiterführen oder bewusst einen Akzent setzen. „Gerade in der Hotellerie wird Farbe immer stärker zum Bestandteil der Markeninszenierung“, sagt Sven Rensinghoff, Leiter Marketing und Produktmanagement bei Bette. Der funktionale Bereich könne so zu einem „prägenden Teil des Gästeerlebnisses“ werden. Das gilt längst nicht mehr nur für Waschtisch und Armatur. Auch technische Elemente, die früher eher unauffällig ausgewählt wurden, werden Teil des Interior Designs. Geberit bietet beispielsweise die WC-Betätigungsplatte Sigma40 und die Urinalsteuerung Typ 40 mit Oberflä-
Duravit ME by Starck Hero Edition
Dornbracht geht gemeinsam mit Jung einen ähnlichen Weg. Beide Hersteller bieten aufeinander abgestimmte Oberflächen für Armaturen und Schalter an. Den Auftakt bildet die Oberfläche Bronze gebürstet. Damit reagieren die Hersteller auf ein Detailproblem hochwertiger Interior-Konzepte: Gleich bezeichnete Oberflächen verschiedener Produkte wirken nicht zwangsläufig identisch. „Dabei kommt es auf das harmonische Zusammenspiel der einzelnen Elemente an, von Armaturen und Accessoires bis hin zu Drückerplatten und Schaltern“, erklärt Dornbracht. So werde die Identität eines Hauses bis ins Detail erlebbar.
Alltagstauglichkeit wird zum Designkriterium
Der Gestaltungsspielraum wächst – gleichzeitig darf Design den Betrieb nicht erschweren. Gerade im halböffentlichen Sanitärraum zeigt sich schnell, ob eine Lösung nur gut aussieht oder auch mit hoher Frequentierung zurechtkommt. Villeroy & Boch und Ideal Standard sehen deshalb einen Trend zu Materialien und Formen, die Ästhetik und Funktionalität verbinden: klare Linien, möglichst
Geberit Renova-Urinale
Bette etwa setzt beim BetteAlva auf glasierten Titan-Stahl. Dessen porenfreie Oberfläche soll hygienisch, robust und pflegeleicht sein und ihre Optik auch bei intensiver Nutzung bewahren. Auf den glasierten Titan-Stahl gewährt der Hersteller 30 Jahre Garantie. Bei Duravit soll unter anderem die Keramikglasur DuraShield des Wand-WCs ME by Starck in der Hero Edition den täglichen Reinigungsaufwand unterstützen. Die glatte, porenfreie Struktur erschwert nach Herstellerangaben das Anhaften von Schmutz und Ablagerungen. Hinzu kommen eine spülrandlose Innengeometrie und ein abnehmbarer WC-Sitz. Auch bei Urinalen spielt die Reinigungsfreundlichkeit eine Rolle. Die RenovaModelle von Geberit sind spülrandlos ausgeführt und optional mit einer nahezu porenfreien KeraTect-Spezialglasur erhältlich. Ein Spülverteiler verteilt das Wasser in der Keramik und lässt sich zur Wartung entnehmen, ohne die Keramik zu demontieren. Die Typ-40-Urinalsteuerungen verfügen bei den Metallvarianten zudem über eine Easy-to-clean-Oberfläche. Das sind zunächst technische Einzelheiten. Im Hotelbetrieb werden solche Details jedoch schnell betriebsrelevant. Wenige zusätzliche Handgriffe fallen bei einer einmaligen Reinigung kaum auf. Werden mehrere Sanitärräume mehrmals täglich kontrolliert und gereinigt, summieren sie sich. Gleiches gilt für das Nachfüllen von Seife und Papier, die Entleerung von Abfallbehältern oder Wartungsarbeiten.
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Dornbracht Touchfree Infrared
Technik darf kein Selbstzweck sein
Ähnlich differenziert ist der Blick auf berührungslose Lösungen. Sensorarmaturen und automatische Spülungen reduzieren Kontaktpunkte und können gleichzeitig den Wasserverbrauch begrenzen. Doch mehr Technik bedeutet nicht automatisch eine bessere Lösung. „Technologie nicht als Selbstzweck zu verstehen“, sei entscheidend, betont Dornbracht. Sie müsse sich selbstverständlich in das Raumkonzept integrieren und dessen gestalterischen Charakter unterstützen. Funktionalität, Hygiene und Ästhetik sollten zu einem stimmigen Gesamterlebnis zusammenfinden. Bei den Touchfree-Infrared-Armaturen des Unternehmens ist die Infrarotsensorik deshalb in das Design integriert. Der Wasserfluss startet kontaktlos und stoppt wieder, wenn die Hände den Sensorbereich verlassen. Einstellungen wie Nachlaufzeit lassen sich anpassen. Duravit verfolgt mit der Waschtischarmatur Sensor 1 ebenfalls einen berührungslosen Ansatz. Eine Infrarotelektronik aktiviert den Wasserfluss ohne direkten Kontakt, Wasser wird bedarfsgerecht abgegeben. Entscheidend sei zugleich eine intuitive Bedienung: „Gäste sollten Armaturen, Spülungen und weitere Funktionen unabhängig von Alter, Sprache oder technischer Erfahrung sicher nutzen können.“ Einen anderen Ansatz verfolgt Urimat mit CleanStream. Hier werden Wasserhahn und Händetrockner in einer Armatur kombiniert. Der Gast muss nach dem Waschen nicht mit nassen Händen zum Papierhandtuchspender oder zu einem separaten Trockner wechseln, sondern hält sie weiterhin über das Waschbecken. Wassertropfen sollen so weniger auf Boden und umliegende Flächen gelangen. Wasser und Luft werden berührungslos aktiviert; die eigentliche Gebläseeinheit befindet sich
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Duravit Sensor
bringt deshalb einen interessanten Gedanken ein: Nicht jeder Kontaktpunkt müsse zwangsläufig berührungslos funktionieren. Bei Spendern seien vielmehr der Schutz des Inhalts vor Verunreinigung, eine saubere Dosierung sowie einfache Reinigung und intuitive Bedienung entscheidend. Beim SmartCare-System soll beispielsweise eine Membrantechnologie mit Safe-LockWasserverbrauch im Blick Bei hoher Nutzungsfrequenz gewinnt zu- Dichtung den Inhalt vor Rückkontaminadem jeder Liter Wasser an Bedeutung. tion schützen. Die Funktionsweise wurde Deshalb arbeiten Hersteller sowohl bei Ar- laut Unternehmen im Rahmen von Untermaturen als auch bei WC und Urinal dar- suchungen der Hochschule Rhein-Waal an, den Verbrauch zu reduzieren, ohne die geprüft. Dahinter steckt ein Grundsatz, der sich auch auf andere Ausstattungsbereiche Funktion einzuschränken. übertragen lässt: Hygiene sollte möglichst Die DuraFlush-Rotationsspülung des ME schon durch Konstruktion und Material unby Starck Hero Edition arbeitet laut Duravit terstützt werden und nicht erst durch zubeispielsweise mit vier beziehungswei- sätzliche Arbeitsschritte hergestellt werden se zwei Litern Wasser. Gerade bei hoher müssen. Frequentierung könnten solche Lösungen Wasserverbrauch und Betriebskosten sen- Vom Nachfüllen zum Prozess ken. Villeroy & Boch und Ideal Standard Besonders deutlich wird das bei Refillnennen für die WC-Spültechnologien Systemen. Was zunächst vor allem als TwistFlush beziehungsweise HydroTwist Möglichkeit diskutiert wurde, kleine Ein4,5 Liter pro Spülgang. Hinzu kommen weggebinde einzusparen, entwickelt sich Durchflussbegrenzer in Waschtischarma- zunehmend zu einer betrieblichen Frage. turen und sensorgesteuerte Lösungen. Die Renova-Urinale von Geberit wiederum er- „Ein wiederverwendbarer Spender allein möglichen laut Hersteller eine Spülung ab garantiert weder einen effizienten noch einen hygienisch kontrollierten Ablauf“, 0,5 Litern Wasser. unterhalb des Waschtischs. Auch für das Housekeeping verändert das den Ablauf. Bei der papierlosen Variante müssen keine Papierhandtücher bevorratet, nachgefüllt und entsorgt werden. Gleichzeitig entfällt ein separates Gerät an der Wand, das gereinigt und gewartet werden müsste.
Hygiene muss im System stecken
Berührungslosigkeit ist allerdings nur ein Teil des Hygienekonzepts. Mindestens ebenso wichtig ist die Frage, wie Produkte konstruiert sind und wie sich die verschiedenen Komponenten reinigen und bewirtschaften lassen. Das zeigt sich besonders bei Seifen- und Kosmetikspendern. Ein hygienisch einwandfreier Zustand wird vom Gast vorausgesetzt. Für den Betrieb stellt sich dagegen die Frage, wie sich dieses Niveau bei hoher Frequenz zuverlässig und mit vertretbarem Aufwand halten lässt. ADA Cosmetics
Urimat CleanStream
61 Langlebigkeit als Nachhaltigkeits faktor
Auch Nachhaltigkeit wird zunehmend umfassender betrachtet. Wasser- und Energieverbrauch bleiben zentrale Stellschrauben, doch die Lebensdauer von Produkten und Materialien gewinnt an Bedeutung.
Villeroy & Boch
ADA-Refillution
heißt es von ADA Cosmetics. Relevant sei, wie nachgefüllt werde, wie sich Kontaminationsrisiken begrenzen ließen, ob Produkt und Charge nachvollziehbar blieben und wie viel Arbeitszeit der Vorgang beanspruche. „Refill entwickelt sich damit vom Verpackungsthema zur Prozessfrage.“ Beim Refillution-System erfolgt das Befüllen wiederverwendbarer Spender in einem geschlossenen Prozess; die Chargenzuordnung wird digital dokumentiert. Größere Nachfüllgebinde sollen zugleich den Verpackungseinsatz reduzieren. ADA beziffert die Kunststoffersparnis gegenüber entsprechenden Einzelgebinden auf bis zu 95 Prozent.
fentliche Wellness- und Spa-Bereiche. Entscheidend für den Artikel ist dabei weniger die einzelne Kosmetikmarke als der Gedanke dahinter: Auch beim Händewaschen nach dem Restaurantbesuch oder im Spa kann sich die Gestaltungssprache und Positionierung eines Hauses fortsetzen.
Für Hoteliers dürfte dieser Aspekt künftig noch an Bedeutung gewinnen. Die europäische Verpackungsverordnung PPWR sieht ab 1. Januar 2030 Beschränkungen für bestimmte Einwegverpackungen von Kosmetik-, Hygiene- und Toilettenprodukten im Beherbergungssektor vor. Damit wird die Frage, welches Spender- und Nachfüllsystem heute installiert wird, zunehmend auch zur langfristigen Beschaffungsentscheidung.
Seife, Duft und Haptik gehören zum Erlebnis
Der Spender besitzt jedoch noch eine zweite Funktion. Er ist Teil des Interior Designs – und sein Inhalt Teil der Wahrnehmung des Hotels. Hotelkosmetik gehört zu den wenigen Ausstattungselementen, die ein Gast nicht nur sieht, sondern unmittelbar auf der Haut erlebt. Duft, Textur und Produktqualität können deshalb ebenso zur Markenwahrnehmung beitragen wie Materialien, Farben und die Gestaltung des Spenders. Gerade in hochwertigen Häusern entsteht Markenidentität weniger durch plakative Logos als durch Konsequenz und Wiedererkennbarkeit. Das gilt insbesondere für halböf-
Barrierefreiheit breiter denken
Zu einer zeitgemäßen Planung gehört außerdem die Frage, wie unterschiedlich die Menschen sind, die einen Waschraum nutzen. Klassische Barrierefreiheit ist dabei nur ein Teil. Ausreichende Bewegungsflächen, gut erreichbare Bedienelemente und verständliche Funktionen unterstützen eine selbstständige Nutzung. Duravit weist zugleich auf einen gestalterischen Punkt hin, der nicht selbstverständlich ist: „Der barrierefreie Sanitärraum sollte dabei dieselbe gestalterische Qualität wie alle weiteren Bereiche erhalten.“ Villeroy & Boch und Ideal Standard nennen unterfahrbare Waschtische und komfortabel nutzbare WCs als wesentliche Elemente und verstehen Barrierefreiheit als Bestandteil einer inklusiven Gastgeberkultur. Noch weiter fasst Tork das Thema. In den vom Unternehmen vorgelegten Untersuchungen werden neben physischen Anforderungen auch sogenannte unsichtbare Barrieren betrachtet – beispielsweise Geräusch- oder Geruchsempfindlichkeit. Das erweitert die klassische Planungsfrage: Nicht allein „Ist dieser Waschraum barrierefrei?“ ist entscheidend, sondern auch „Wie viele unterschiedliche Menschen können ihn möglichst unkompliziert und angenehm nutzen?“ Gerade für Hotels ist dieser Gedanke naheliegend. Ihre Gäste unterscheiden sich nach Alter, Mobilität, Herkunft und individuellen Bedürfnissen. Was dem einen zwingend notwendig ist, erhöht für viele andere ebenfalls den Komfort.
Dornbracht beobachtet, dass Betreiber verstärkt Produkte bevorzugen, die über viele Jahre zuverlässig funktionieren und langfristig Mehrwert bieten. Mit ReCrafted verfolgt das Unternehmen zudem den Ansatz, bestehende Armaturen aufzuarbeiten und möglichst lange im Kreislauf zu halten. Das berührt auch eine gestalterische Frage. Denn ein Produkt kann technisch langlebig sein und trotzdem nach wenigen Jahren ausgetauscht werden, wenn seine Gestaltung schnell altert. Dornbracht sieht deshalb zeitlose Designklassiker und hochwertige Oberflächen verstärkt im Fokus. Duravit beobachtet ebenfalls eine Hinwendung zu „ruhigen und langlebigen Gestaltungskonzepten“ mit natürlichen Farbtönen, wertigen Materialien und ausgewogenen Kombinationen, die über viele Jahre ihren gestalterischen Reiz behalten sollen.
Vom Einzelprodukt zum Gesamtkonzept
Am Ende laufen die verschiedenen Entwicklungen auf einen gemeinsamen Punkt hinaus: Der halböffentliche Sanitärraum wird zunehmend als System gedacht. Armatur, Keramik, Waschplatz, Spender oder Händetrocknung sind keine eigenen Ausstattungspositionen. Jede Entscheidung beeinflusst mehrere Ebenen. Die Armatur betrifft Gestaltung, Wasserverbrauch, Hygiene und Bedienkomfort. Die Keramik wirkt sich auf Reinigung, Spülmenge und Housekeeping aus. Das Spendersystem beeinflusst Hygiene, Verpackungsmengen, Lagerhaltung und Arbeitszeit. Selbst die Wahl der Händetrocknung kann Auswirkungen auf Raumplanung, Abfallaufkommen und Personalaufwand haben. ADA bringt diese Entwicklung auf eine einfache Formel: „Der entscheidende Trend liegt damit weniger in einem einzelnen neuen Produkt als in einem veränderten Blick auf den gesamten Sanitärraum.“ Gestaltung, Markenidentität, Hygiene, Ressourceneinsatz und betriebliche Abläufe würden stärker gemeinsam gedacht. Und genau darin dürfte die wichtigste Veränderung liegen. Halböffentliche Sanitärräume werden nicht mehr nur danach beurteilt, wie sie aussehen. Entscheidend wird, wie gut sie für Gast, Hotelmarke und Betrieb gleichzeitig funktionieren.
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Zwischen Funktion und Wohlfühlfaktor
Grohe Atrio im Hotel Schweizerhof
Grohe Essence im Hotel zum Hirschen
Toto Washlet-X im Das Central
Sanitärräume, die von vielen wechselnden Hotelgästen genutzt werden, müssen einiges leisten. Hygiene, einfache Bedienung und Strapazierfähigkeit gehören ebenso dazu wie eine Gestaltung, die zum Ambiente des Hauses passt. Das betrifft längst nicht nur die klassischen Gäste-WCs an Lobby, Restaurant oder Tagungsbereich. Auch gemeinschaftlich genutzte Sanitärund Duschbereiche in Spa und Wellness stellen hohe Anforderungen an Ausstattung und Planung.
bad, Infrarotkabine und Fußbad. Hier kommen Atrio-Waschtischarmaturen und Euphoria-Duschsysteme von Grohe zum Einsatz. Die Waschtischarmaturen sind mit einem Durchflussbegrenzer ausgestattet und kommen laut Hersteller auf 5,7 Liter Wasser pro Minute. Bei den Duschen soll eine intuitive Bedienung die Nutzung erleichtern.
Themen wie Hygiene, intuitive Nutzung und Komfort spielen ebenso bei der Planung gemeinschaftlich genutzter Sanitärbereiche eine Rolle.
Wie sich Funktion und Gestaltung verbinden lassen, zeigt beispielsweise das erweiterte Badehaus des Hotel Schweizerhof in Flims. Der neue Spa-Bereich umfasst unter anderem Sauna, Finarium, Dampf-
Welche Belastungen in gemeinschaftlich genutzten Wellnessbereichen entstehen können, verdeutlicht das Vabali Spa & Hotel Hamburg. Auf 36.000 Quadratmetern können sich dort bis zu 500 Gäste gleichzeitig aufhalten. Grohe stattet sowohl Bereiche des Spas als auch die Hotelbäder aus. Bei den Essence-Armaturen setzt der Hersteller unter anderem auf eine PVD-Beschichtung, die widerstandsfähig gegen Abnutzung sein soll.
Mehr Komfort im Bad
Kaldewei Nuio Duo Zen
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Neben Robustheit und Ressourceneffizienz gewinnt auch der Komfort der Sanitärausstattung an Bedeutung. Welche Möglichkeiten moderne Technik bietet, zeigt Toto im Fünf-Sterne-Hotel Das Central in Sölden. Dort wurde das Washlet RX in ausgewählten Suiten eingesetzt. Die Dusch-WCs verbinden die Reinigung mit warmem Wasser mit verschiedenen Komfort- und Hygienefunktionen. Das Hotel versteht sie als Bestandteil eines Badkonzepts, das sich an japanischer Badkultur orientiert. Zwar handelt es sich bei diesem Beispiel um private Gästebäder, doch
Noch weiter in Richtung Aufenthaltsqualität entwickelt sich die Sanitärausstattung im Wellnessbereich. Mit der Nuio Duo Zen Edition richtet Kaldewei den Blick auf das Badezimmer beziehungsweise den Spa-Bereich als Rückzugsort. Die Badewanne kombiniert Infrarotwärme, Licht und Klang und ist laut Hersteller sowohl für Suiten als auch für Spa-Bereiche vorgesehen. Dabei lässt sich der Wannenkörper unabhängig von der Wassertemperatur mit Infrarot-Strahlungswärme erwärmen; auch eine Nutzung ohne Wasser ist möglich. Damit zeigt sich zugleich, wie fließend in der Hotellerie die Grenzen zwischen reiner Sanitärfunktion und Wellnesserlebnis inzwischen sein können.
WEB www.ada-cosmetics.com www.my-bette.de www.dornbracht.com www.duravit.de www.geberit.de www.grohe.com www.kaldewei.de www.tork.de www.eu.toto.com www.urimat.de www.villeroy-boch.de
NEU METALLTÖNE PERFEKT INSZENIERT
FÜR HOTELBÄDER, DIE EINDRUCK HINTERLASSEN
Das Design des Hotelbads prägt den Gesamteindruck Ihres Hauses – besonders dann, wenn Materialien und Oberflächen konsequent aufeinander abgestimmt sind. Mit den Sigma40 Betätigungsplatten und Typ 40 Urinalsteuerungen in kundenspezifischem Finish lassen sich harmonische Badkonzepte im Hotel verwirklichen. Zur Auswahl stehen 50 metallische Oberflächen, abgestimmt auf die Armaturen vieler führender Hersteller. So entsteht ein stimmiges Gesamtbild, das zu Ihrem Haus passt. www.geberit.de/betaetigungsplatten
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Würze auf Knopfdruck Frische Würze entsteht nicht im Vorrats regal, sondern im richtigen Moment. Genau dafür wurde der Heinzelmann Chef-G entwickelt: als kompakter Profi-Grinder für Gewürze, Pasten und kleine Rezeptur ansätze direkt im Mise en place. Ganze Pfefferkörner, Sternanis, Zimt, Nüsse oder Getreide werden ebenso verarbeitet wie Knoblauch, Ingwer, Pesto oder Würzpasten. Der Praxisvorteil liegt in zwei separaten Messerbehältern für trockene und feuchte Zutaten. So bleiben Aromen sauber getrennt, Arbeitsabläufe klar und Wechsel zwischen unterschiedlichen Anwendungen möglich. Der 350-Watt-Motor mit bis zu 25.000 Umdrehungen pro Minute, zwei Geschwindigkeitsstufen und PulseFunktionerlaubt es, die gewünschte Textur gezielt zu steuern. Kurze Bearbeitungszeiten helfen dabei, Zutaten frisch zu verarbeiten und unnötige Wärmeeinwirkung zu begrenzen. Mit seinen kompakten Maßen passt der Chef-G auch auf kleine Posten, in die Patisserie, ins Catering oder in Vorbereitungsküchen. www.heinzelmannpro.com
Rustikaler Genuss Bei der Entwicklung eines neuen Sortiments von Broten, Brötchen und Baguettes aus dem Steinofen hat sich Aryzta von handwerklichen Qualitätskriterien und Verfahren inspirieren lassen: Mehl aus deutschen Mühlen, Natursauerteig, Kochstücke, gequollene Saaten und das schonende Backen auf Steinplatten. Durch die Zubereitung mit Sauerteig erhält das Baguette Rustique einen intensiven Geschmack und eine cremig-karamellige Note. Die charak-
Der Matcha-Moment Mit dem neuen Dallmayr Matcha Latte erweitern Dallmayr Gastronomie Service und Dallmayr Vending & Office das Sortiment für die professionelle Heißgetränkeversorgung um das beliebte Trendgetränk aus Japan. Der Dallmayr Typ Matcha Latte ist in der 500-Gramm-Packung erhältlich und eignet sich für Gastronomie, Bäckereien, Büros, Großbetriebe und Vending-Konzepte. Die speziell für Heißgetränkeautomaten entwickelte Rezeptur überzeugt mit cremigem Milchgeschmack, dezenter Süße und konstanter Qualität bei jeder Ausgabe. Dank guter Rieselfähigkeit und präziser Dosierung lässt sich das Produkt zuverlässig verarbeiten und unkompliziert in bestehende Automatensysteme integrieren. Eine stabile Schaumbildung sorgt für eine ansprechende Optik. Durch das enthaltene Koffein bietet Matcha Latte zudem eine Alternative zu klassischen Kaffeespezialitäten. www.dallmayr.de
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teristischen Dekorschnitte, der starke Ausbund und die goldbraune, knusprige Kruste sind Ausdruck handwerklicher Inspiration. Rustique (330 Aryzta bietet das Baguette Gramm) als tiefgekühltes, halb gebackenes Produkt an. Das rustikale Weizenbaguette wird ohne Antauen für zwölf bis 14 Minuten bei 180 bis 200 Grad Celsius im Backofen gebacken. www.aryzta.de
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Hotel-IT aus einer Hand
Die Kraft der Edelsteine
Mediterrane Snacks
Mit den neuen Hospitality Solutions erschließt Kindermann ein neues Geschäftsfeld und bietet Hotels professionelle WLAN-Infrastruktur mit zentralem RemoteMonitoring, Support und Serviceleistungen. Das Konzept richtet sich insbesondere an Häuser, die über keine eigene IT-Abteilung verfügen und für den zuverlässigen Betrieb ihrer Netzwerkinfrastruktur auf externe Partner angewiesen sind. Neben WLAN lassen sich weitere netzwerkbasierte Anwendungen wie digitale Informationssys teme, Konferenztechnik, IP-Telefonie oder Videoüberwachung integrieren. Die modular aufgebauten Lösungen eignen sich für Hotels unterschiedlicher Größe. Vorkonfigurierte Netzwerkracks bündeln zentrale Komponenten wie Firewall, Controller und Switches und ermöglichen ein zentrales Management. Die Systeme werden kontinuierlich überwacht. Remote-Monitoring soll Unregelmäßigkeiten frühzeitig erkennen und damit Ausfälle vermeiden. Ergänzend bietet Kindermann Remote-Support und Service-Level-Agreements bis hin zu einem 24/7-Service.
Der Gästeartikel-Anbieter Groupe GM bringt zusammen mit Gemology, einer französischen Kosmetikmarke mit Schwerpunkt auf Mineralien, das Thema Edelsteine in die Hotellerie. Jedes Produkt der Hotelkollektion enthält einen Komplex aus Saphir- und Diamantextrakten. Saphir liefert Eisen, dem eine Wirkung auf Kollagenbildung und Hautstraffung zugeschrieben wird, Diamant sorgt für lichtstreuende Effekte. Die Kollektion duftet blumig-pudrig mit Noten von Zitrone, Minze und Rose. Neu im Sortiment ist ein 300-MilliliterEcofill- Spender mit Aluminium-Außenecycelten Nachfüllbeuteln. flasche und r Ergänzend gibt es Ecopump-Spender auf pflanzlicher Basis, 30-Milliliter-Tuben sowie RSPO-zertifizierte Seifen. Die Produkte sind von Biorius als vegan, gentechnik- und glutenfrei zertifiziert und bestehen zu bis zu 98 Prozent aus natürlichen Inhaltsstoffen.
Mit den handlichen Focaccina Bites erweitert Vandemoortele sein Sortiment um kleine Focaccia-Snacks, die sich vielseitig in der Gastronomie und Hotellerie einsetzen lassen. Ob zum italienischen Aperitif, als Snack am Nachmittag, Vorspeise, Beilage oder auf dem Büfett – die Focaccinas sind für unterschiedliche Verzehrmomente konzipiert. Die rund 40 Gramm schweren Snacks sind in den Sorten Natur, Olive und Tomate erhältlich. Die Variante Natur überzeugt mit ursprünglichem FocacciaGeschmack und einer leichten Salznote. Olive enthält 23 Prozent Oliven und bringt mediterrane Aromen ins Angebot, während die Tomatenvariante mit 25 Prozent Tomaten für eine fruchtige Note sorgt. Alle drei Varianten verfügen über eine handwerkliche Optik und lassen sich auch individuell belegen. Damit greifen die Focaccina Bitesden anhaltenden Trend zu herzhaften, flexiblenSnacks auf und bieten verschiedeneMöglichkeiten für die Präsentation und den Einsatz.
www.groupegm.com
www.vandemoortele.de
www.kindermann.de
Fotos: Die genannten Unternehmen
Glasklar und effizient Mit Colged 4.0 verbindet Colged professionelle Spültechnik mit moderner Wasseraufbereitung. Die Spülmaschinen mit integrierter Umkehrosmoseanlage bereiten das Wasser gezielt auf und entfernen Salze und Mineralien. Das schafft optimale Voraussetzungen für kristallklare Gläser und fleckenfreies Geschirr – auch bei empfindlichen Materialien. Manuelles Nachpolieren entfällt. Spülmaschine und Umkehrosmose werden zentral über die intuitive Benutzeroberfläche gesteuert. Alle relevanten Betriebsparameter lassen sich direkt an
der Maschine einstellen und kontrollieren. Auch bei der Installation überzeugt das System mit einer kompakten Bauweise: Die Vorfilterpatrone ist direkt in die Maschine integriert, sodass kein zusätzlicher Platz für externe Komponenten benötigt wird. Damit eignet sich Colged 4.0 besonders für professionelle Küchen, in denen Hygiene, Effizienz und eine platzsparende Ausstattung gefragt sind. www.colged.de
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Kaffee digital vernetzt Self-Service-Angebote gewinnen im Außer- Haus-Geschäft an Bedeutung. SEB Professional Beverage verbindet deshalb Kaffeemaschinen von WMF und Schaerer mit digitalen Services, Bezahllösungen und weiteren Vending-Anwendungen zu einer vernetzten Self-Service-Plattform. Hintergrund sind unter anderem die steigende Nachfrage und der anhaltende Personalmangel in der Hospitality-Branche. Über die Plattformen WMF CoffeeConnect und Schaerer Coffee Link lassen sich Maschinen digital vernetzen. Betriebs-, Verkaufs- und Servicedaten werden zentral in der Cloud
erfasst und können für Steuerung, Wartung und Optimierung genutzt werden. Unterstützt werden unter anderem kontaktloses Bezahlen per Karte oder Smartphone sowie Mobile Wallets und QR-Code-Lösungen. Mit neuen Integrationslösungen können WMF-Vollautomaten zudem als zentrale Schnittstelle für weitere Vending-Module dienen. So lassen sich beispielsweise Kühlschränke oder Snackautomaten anbinden und über die Kaffeemaschine steuern. www.groupeseb.com
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Superior Hotel 4-2026 erscheint am 10. Dezember 2026 Lesen Sie dann unter anderem folgende Themen:
• Tagungs- & Konferenzräume • Inspiration für die Festtage • Spültechnik • Medical Wellness & Longevity-Konzepte
Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.
Außerdem: Lichtkonzepte, Revenuemanagement, Gourmetwässer, Nachfolgeregelung, Kassensysteme & Payment sowie vieles mehr
Fotos: SEB, www.pexels.com (Vorschau)
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