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Superior-Hotel-2-2026

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Auf Algen lasse

Tarik Rose

Leidenschaftlicher Gastronom und beliebter Fernsehkoch

Algen und Seetang gehören zu den am schnellsten nachwachsenden Rohstoffen. Als fettbeständige Beschichtung sind sie eine natürliche Bereicherung für unsere biologisch abbaubaren Frischfaserkarton-Snacktrays von Notpla. Mehr dazu: www.papstar-storyteller.de/nachgefragt-bei-tarik-rose

Zwischen Wandel und Wirklichkeit

Die Hotellerie war schon immer eine Branche der Veränderung. Gäste kommen und gehen, Trends entstehen und verschwinden, Häuser entwickeln sich weiter. Doch selten waren die Rahmenbedingungen so dynamisch wie heute. Während Hoteliers alles daran setzen, ihren Gästen besondere Erlebnisse zu bieten, verändern sich gleichzeitig die wirtschaftlichen, technologischen und politischen Anforderungen in rasantem Tempo.

Steigende Personalkosten, Diskussionen um Arbeitszeitmodelle und Minijobs, neue Dokumentationspflichten sowie zusätzliche europäische Vorgaben beschäftigen die Branche zunehmend. Was auf politischer Ebene beschlossen wird, wirkt sich unmittelbar auf den Hotelalltag aus – von der Dienstplanung über die Kalkulation bis hin zur Frage, wie Gastfreundschaft künftig wirtschaftlich gestaltet werden kann.

Dabei steht die Branche ohnehin vor einer ihrer größten Herausforderungen: dem Fachkräftemangel. Zwar steigen die Zahlen neu abgeschlossener Ausbildungsverträge wieder, dennoch bleiben viele Ausbildungsplätze unbesetzt. Gleichzeitig verändern sich die Anforderungen an die Mitarbeitenden. Digitalisierung, Nachhaltigkeit, internationale Gästestrukturen und neue Kommunikationswege gehören längst zum Berufsalltag. Wer heute Nachwuchs gewinnen möchte, muss nicht nur einen Arbeitsplatz bieten, sondern Entwicklungsperspektiven, Wertschätzung und eine moderne Unternehmenskultur.

Wie Betriebe diesen Herausforderungen begegnen, zeigen wir in dieser Ausgabe an vielen Stellen. Wir werfen einen Blick auf innovative Aus- und Weiterbildungskonzepte, beleuchten die Chancen und Grenzen Künstlicher Intelligenz im Hotelalltag und zeigen, wie Technologie Mitarbeitende entlasten und gleichzeitig das Gästeerlebnis verbessern kann.

Denn die Digitalisierung verändert die Hotellerie grundlegend. Künstliche Intelligenz entwickelt sich vom Zukunftsthema zum praktischen Werkzeug. Chatbots beantworten Gästeanfragen rund um die Uhr, intelligente Systeme unterstützen das Revenue Management, analysieren Bewertungen oder helfen bei der Personalisierung von Angeboten. Richtig eingesetzt schafft KI Freiräume für das, was Hotellerie seit jeher auszeichnet: den persönlichen Kontakt zum Gast.

Gleichzeitig suchen Reisende heute mehr denn je nach Authentizität, Atmosphäre und echten Erlebnissen. Gäste erinnern sich selten an einzelne Ausstattungsmerkmale. Sie erinnern sich an besondere Momente, an Aufmerksamkeit und an das Gefühl, willkommen zu sein.

Yvonne Ludwig-Alfers

Mitglied der Chefredaktion

Wie erfolgreich die Verbindung von Tradition und Moderne gelingen kann, zeigt unsere Reportage über das Hotel Auerhahn am Schluchsee. Das Haus verbindet seine jahrhundertealte Geschichte mit einem zeitgemäßen Konzept, das auf Charakter statt Austauschbarkeit setzt. Ein Ansatz, der beispielhaft für viele erfolgreiche Hotelkonzepte steht: Moderne bedeutet nicht Beliebigkeit, sondern die konsequente Weiterentwicklung einer eigenen Identität.

Auch in der Ausstattung zeigt sich dieser Wandel. Schlafkomfort entwickelt sich zunehmend zum Qualitätsmerkmal. Gäste erwarten hochwertige Betten, individuelle Komfortlösungen und ein Ambiente, das Erholung ermöglicht. Moderne Gästebäder wiederum verbinden Komfort, Hygiene und Nachhaltigkeit und können zu echten Differenzierungsmerkmalen werden. Ebenso gewinnen flexible und energieeffiziente Lösungen in Bereichen wie der Kühltechnik an Bedeutung, um Prozesse wirtschaftlicher und nachhaltiger zu gestalten.

All diese Themen greifen wir in dieser Ausgabe von Superior Hotel auf. Sie zeigen eine Branche im Spannungsfeld zwischen steigenden Erwartungen und wachsenden Herausforderungen. Gäste wünschen sich Individualität, Komfort und Nachhaltigkeit. Gleichzeitig steigen Kosten, bürokratische Anforderungen und der Druck auf die Betriebe.

Gerade deshalb wird es künftig darauf ankommen, den Wandel aktiv zu gestalten. Die erfolgreiche Hotellerie von morgen entsteht dort, wo moderne Technologien sinnvoll eingesetzt, Mitarbeitende gezielt gefördert und authentische Gastgeberkonzepte konsequent weiterentwickelt werden. Denn trotz aller Veränderungen bleibt eines unverändert: Hotels sind Orte für Menschen. Orte des Ankommens, des Wohlfühlens und der Begegnung.

Herzlich, Ihre

Yvonne Ludwig-Alfers Mitglied der Chefredaktion

Titel: Max Grüninger
(Hotel Auerhahn) Inhalt: siehe die entsprechenden Artikel

Ausstattung & Ambiente

Mehr

Flexibilität

Ein Bündnis der Wirtschaft unterstützt die Kampagne „Wochenarbeitszeit jetzt“. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Forderung nach einer Modernisierung des Arbeitszeitrechts im Sinne der Europäischen Arbeitszeitrichtlinie, um Betrieben

und Beschäftigten mehr Gestaltungsspielraum zu ermöglichen.

Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen und wachsender Anforderungen an flexible Arbeitsmodelle haben

In der Gastronomie passen feste AchtStunden-Tage selten zu realen Abläufen. Die Einführung einer Wochenarbeitszeit würde Betrieben mehr Flexibilität ermöglichen, dafür setzt sich der DEHOGA zusammen mit Partnerverbänden ein

sich 14 Wirtschafts- und Branchenverbände der ursprünglichen Initiative des DEHOGA Bundesverbandes angeschlossen. Weitere Partner sind eingeladen, sich zu beteiligen und die Reform voranzutreiben.

Deutschland steht wirtschaftlich unter erheblichem Druck: Faktisch kein Wachstum, dafür steigende Kosten durch Inflation, Steuern und Abgaben sowie Bürokratie belasten den Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Umstellung von der täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit wurde im Koalitionsvertrag von Union und SPD vereinbart und könnte Betrieben wie Beschäftigten den nötigen Gestaltungsspielraum geben, den es gerade jetzt braucht. So könnte sie einen Beitrag dazu leisten, Produktivität und Beschäftigungsbedingungen gleichermaßen zu verbessern. Nach vorliegenden Informationen soll das Bundesarbeitsministerium noch vor der Sommerpause einen Gesetzentwurf einbringen.

www.dehoga.de

Der Hotelverband Deutschland (IHA) hat mit dem Branchenreport Hotelmarkt Deutschland 2026 die 25. Ausgabe seines Standardwerks veröffentlicht. Die Jubiläumsausgabe analysiert die konjunkturelle Entwicklung, zentrale Kennzahlen sowie strukturelle Herausforderungen der Hotellerie im Geschäftsjahr 2025 und gilt als aktueller Marktindikator für die Branche.

Die deutsche Hotellerie setzte 2025 ihre Erholung fort, blieb jedoch unter dem Vorkrisenniveau. Die durchschnittliche Zimmerauslastung stieg leicht auf 68,1 Prozent, während der Netto-Zimmerpreis auf 109 Euro sank und der RevPAR auf 74 Euro zurückging. Insgesamt wurden 497,4 Millionen Übernachtungen gezählt – ein neuer Höchstwert. Gleichzeitig nahmen die Insolvenzen im Beherbergungsgewerbe deutlich zu. Trotz stabiler Nachfrage stehen die Betriebe unter erheblichem Druck durch hohe Kosten, Bürokratie und indexierte

Mieten. Im europäischen Vergleich zählt Deutschland damit zu den Hotelmärkten mit besonders hoher Kostenstruktur bei nur moderaten Zimmerpreisen. Der Margendruck ist entsprechend strukturell geprägt.

„Die dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent in der Gastronomie ist ein wichtiger Erfolg. Gleichzeitig braucht die Branche wettbewerbsfähige Steuern, weniger Bürokratie, verlässliche Energiepreise und praxistaugliche Regeln für Fachkräfte und KI“, erklärt IHA-Vorsitzender Otto Lindner.

Der rund 340 Seiten starke Report verbindet amtliche Statistik, Benchmarks und Analysen zu Regulierung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und KI. IHA-Mitglieder können ihn kostenfrei im Extranet abrufen, für Nicht-Mitglieder kostet er 395 Euro.

www.hotellerie.de

Der IHA sieht im Branchenreport Hotelmarkt Deutschland 2026 eine stabile, aber weiter kostenbelastete Hotellerie

Der IHA kritisiert die Auslegung der EU-Verpackungsverordnung (PPWR). Der Verband fordert eine Klarstellung, um zusätzliche Bürokratie zu vermeiden

Verpackungsverordnung sorgt für Kritik

Der Hotelverband Deutschland (IHA) warnt vor neuen Bürokratielasten durch die Auslegung der EU-Verpackungsverordnung (PPWR). Nach den aktuellen Leitlinien der EU könnten Restaurants, Bars, Cafés und Hotels bereits dann als Hersteller von Verpackungen gelten, wenn ihr Name oder Logo auf einer Verpackung erscheint.

Nach Ansicht des IHA würde dies insbesondere kleine und mittelständische Betriebe des Gastgewerbes mit zusätzlichen Pflichten belasten, obwohl sie Verpackungen weder herstellen noch deren technische Gestaltung bestimmen. Gemeinsam mit HOTREC Hospitality Europe, Independent Retail Europe und Euro Coop fordert der Verband deshalb eine Klarstellung des Herstellerbegriffs. „Hotels und Gastronomiebetriebe sind Anwender von Verpackungen, nicht deren Hersteller. Wer lediglich sein Logo auf einer Verpackung anbringt, kann doch nicht automatisch für deren technische Konformität verantwortlich gemacht werden“, erklärt IHA-Vorsitzender Otto Lindner.

Die EU-Kommission geht in ihren Leitlinien davon aus, dass Unternehmen mit eigenem Branding maßgeblichen Einfluss auf Gestaltung und Zusammensetzung von Verpackungen ausüben. Der IHA hält dies für realitätsfern. In der Praxis werden Verpackungen von spezialisierten Herstellern entwickelt, produziert und in Verkehr gebracht. Hotels und Gastronomiebetriebe entscheiden meist lediglich über das äußere Erscheinungsbild.

Eine Einstufung als Hersteller hätte weitreichende Folgen. Die Betriebe müssten zusätzliche Anforderungen zu Dokumentation, Konformitätserklärungen, Berichterstattung und zur erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) erfüllen. Dies würde Kosten und Verwaltungsaufwand erhöhen, ohne einen erkennbaren ökologischen Mehrwert zu schaffen. Die Verbände fordern daher, in Leitlinien und FAQ eindeutig festzuhalten, dass Unternehmen des Gastgewerbes und Einzelhandels nicht als Hersteller gelten, wenn sie standardisierte Verpackungen nutzen und deren technische Gestaltung nicht beeinflussen. Die Verwendung eines Logos allein dürfe dafür nicht ausschlaggebend sein.

www.hotellerie.de

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aja Grömitz
Best Western Hotel Altenburger Land
Four Points Flex by Sheraton Kiel
Bio Berghotel Ifenblick
Essential by Dorint Düsseldorf Deiker Höfe
A-Rosa Sylt
Best Western Hotel Bochum
Barceló Dresden Newa

Frischer Wind in der Hotellerie

Zahlreiche Häuser wurden in den vergangenen Monaten neu eröffnet, umfassend modernisiert oder neu positioniert. Investitionen in Design, Technik und Markenauftritt prägen die Projekte und unterstreichen die strategische Weiterentwicklung der Hotellerie. Die aktuellen Hotel-Neueröffnungen auf einen Blick.

Das aja Grömitz hat eine umfassende Modernisierung abgeschlossen. Für rund 860.000 Euro wurden im laufenden Betrieb alle 222 Zimmer sowie Restaurant und Panorama-Terrasse neugestaltet. 142 Zimmer erhielten Schlafsofas und sind damit stärker auf Familien und längere Aufenthalte ausgerichtet. Das neue Interior-Konzept entstand in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Büro Korb und orientiert sich gestalterisch am Ostseebad Grömitz. Helle Materialien, neue Möblierung und überarbeitete Lichtkonzepte prägen die neugestalteten Bereiche. Auch die Terrasse wurde mit neuem Mobiliar ausgestattet und soll zusätzlich ein Sonnensegel erhalten. www.aja.de

Die Barceló Hotel Group hat das Barceló Dresden Newa eröffnet und damit ihr zweites Haus in Deutschland in Betrieb genommen. Das Vier-Sterne-Hotel nahe Hauptbahnhof und Altstadt wurde umfassend renoviert: Lobby, Restaurants und Veranstaltungsbereiche erhielten ein neues Design, zudem wurden 200 der 321 Zimmer modernisiert. Das Interior setzt auf warme Materialien, helle Farben und ein zeitgemäßes Lichtkonzept. Zum Angebot gehören außerdem ein Wellness- und Fitnessbereich sowie rund 600 Quadratmeter Veranstaltungsfläche. Erhalten blieb das denkmalgeschützte Fassadenmosaik Newa Landscapes aus dem Jahr 1970. www.barcelo.com

BWH Hotels Central Europe erweitert sein Portfolio um zwei neue Häuser in Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Neu zur Gruppe gehört das Best Western Hotel Altenburger Land mit 144 Zimmern, acht Tagungsräumen sowie Fitness- und Saunabereich. Das generalsanierte Hotel greift mit seinem Interiorkonzept die Altenburger Skat- und Spielkartentradition auf. Betrieben wird das Haus von Habitels Hospitality Management & Service. Ebenfalls neu im Portfolio ist das Best Western Hotel Bochum, das aus dem ehemaligen H+

Hotel Bochum hervorgeht. Das Haus verfügt über 119 Zimmer und neun Tagungsräume für bis zu 240 Personen. Betreiber ist die Curator Hotelbetriebsgesellschaft, die mit diesem Projekt erstmals mit BWH kooperiert. Parallel zum Markenanschluss werden Bereiche wie Lobby, Restaurant und Zimmer modernisiert. www.bwhhotels.de

Mit dem Essential by Dorint Düsseldorf Deiker Höfe erweitert die Dorint Hotelgruppe ihre Präsenz in Düsseldorf um ein zweites Haus. Das Hotel im neuen Quartier Deiker Höfe greift gestalterisch die Modegeschichte des Standorts auf, an dem über Jahrzehnte internationale Labels vertreten waren. Natur- und Erdtöne, markante Materialkontraste sowie eine dynamische Fassadengestaltung prägen das Designkonzept. Ergänzt wird es durch eigens für das Haus geschaffene Kunstwerke mehrerer Künstlerinnen und Künstler. Das Hotel positioniert sich mit modernem Design und funktionalem Konzept vor allem für Geschäfts- und Städtereisende. www.dorint.com

Mit dem Four Points Flex by Sheraton Kiel hat die The Chocolate on the Pillow Group die Umstellung aller ehemaligen GHOTEL hotel & living Standorte abgeschlossen. Im Zuge der RebrandingStrategie investierte die Gruppe rund zehn Millionen Euro in Modernisierung und technische Infrastruktur, darunter neue PMS-, POS- und IT-Systeme. Das Kieler Haus mit 84 Zimmern positioniert sich als funktionales Stadthotel für Geschäfts- und Städtereisende. Das Gestaltungskonzept kombiniert maritime Elemente mit dem Markenauftritt von Four Points Flex by Sheraton. Durch die Kooperation mit Marriott International soll zudem die internationale Reichweite der Hotels gestärkt werden. www.cotp.group

Seit der Eröffnung im Jahr 2010 steht das A-Rosa Sylt für moderne Architektur, klare

Linien und den direkten Blick auf Dünen und Meer. Um diesen Charakter zu bewahren und zeitgemäß weiterzuentwickeln, investiert die DSR Hotel Holding umfassend in die Modernisierung des Resorts. Mit dem Abschluss des zweiten Bauabschnitts in diesem Frühjahr wurden 56 Zimmer sowie angrenzende Flure renoviert. Gemeinsam mit dem ersten Bauabschnitt aus dem Jahr 2025 sind damit nun 77 der insgesamt 177 Zimmer neugestaltet. Insgesamt investiert die DSR Hotel Holding mehr als 2,2 Millionen Euro in die Erneuerung des Hauses. Die neuen Zimmer setzen auf natürliche Materialien, ein ruhiges Farbspektrum und klare Formen, die die Atmosphäre der Insel aufgreifen. Parallel werden Flure und Terrassen modernisiert. Weitere Maßnahmen, darunter neue Meerblick-Suiten, sind für das vierte Quartal 2026 geplant. www.a-rosa-resorts.de

Das Bio Berghotel Ifenblick in Balderschwang hat Ende 2025 modernisiert und erweitert. Im Mittelpunkt standen neue großzügige Suiten sowie ein Panorama-Spa mit Outdoor-Infinity-Pool und weitem Blick auf die Allgäuer Alpen. Seit 2026 erwartet Gäste ein zeitgemäßalpines Ambiente mit hohen Decken, großen Fensterfronten und natürlichen Materialien. Herzstück der Erweiterung ist die als „Spa-Loft“ konzipierte Wellnesslandschaft mit Indoor- und Infinity-Pool, verschiedenen Saunen, Infrarotraum, Eis-Lounge und Ruhezonen. Mit dem Umbau entwickelte die Gastgeberfamilie um Bianca Schiessl und Nina Meyer das traditionsreiche Haus konsequent weiter. Aus der einstigen Berghütte, die bereits in den 1930er Jahren entstand und 2014 als Biohotel zertifiziert wurde, ist heute ein modernes Aktiv- und Genusshotel mit 57 Zimmern und 103 Betten geworden. Ziel der Modernisierung war es, die enge Verbindung von Natur, Erholung und authentischer Gastfreundschaft zeitgemäß neu zu interpretieren. www.berghotel-ifenblick.de

Zwischen Schwarzwaldgeschichte und modernem Genuss

Eine jahrhundertlange Geschichte, ein umfassender Neuanfang und eine klare Vision für die Zukunft: Das Hotel Auerhahn am Schluchsee verbindet Schwarzwälder Tradition mit modernem Design, Kulinarik und Gastlichkeit. Von Yvonne Ludwig-Alfers

„Der Auerhahn darf moderner werden, aber niemals beliebig“, beschreibt Hoteldirektor und Gastgeber Marius Tröndle die Philosophie des Hotels Auerhahn am Schluchsee. Ein Satz, der die Entwicklung des Hauses treffend zusammenfasst. Denn die Verbindung von Tradition und Gegenwart prägt den Auerhahn seit Jahrhunderten.

Die Geschichte des Hotels reicht bis ins Jahr 1774 zurück, als am Ufer des Schluchsees ein Schwarzwaldhof errichtet wurde. In den folgenden Jahrhunderten wurde das Anwesen mehrfach durch Brände zerstört und wieder aufgebaut, erweitert und verändert. Über Generationen hinweg blieb es eng mit der Familie Tröndle verbunden, die seine Entwicklung maßgeblich prägte. Aus dem einstigen Bauernhof entstand zunächst ein Gasthaus und später ein Hotel, das sich weit über die Region hinaus einen Namen machte.

Doch die Geschichte des Auerhahn ist keine, die in der Vergangenheit stehen geblieben ist. Nach wechselvollen Jahrzehnten und zahlreichen Umbauten kehrte das Traditionshaus 2024 unter der Leitung von Marius Tröndle zurück in die familiäre Führung. Seither verbindet das Hotel seine historischen Wurzeln mit einem zeitgemäßen Konzept, das auf Authentizität statt Inszenierung setzt. Wo einst traditionelle Schwarzwaldarchitektur dominierte, treffen heute hochwertige Materialien, klare Linien und ein durchdachtes Design auf regionale Identität. Entstanden ist kein austauschbares Designhotel, sondern ein Haus mit Charakter, Geschichte und einer unverwechselbaren Verbindung zur Region.

Ankommen und Wohlfühlen – das Hotel Auerhahn überzeugt mit seinem Gesamtkonzept. Licht, Materialien, Düfte, Kulinarik und Service greifen hier ineinander

Der neue Auerhahn öffnete 2024 unter der Leitung von Hoteldirektor Marius Tröndle (rechts). Für die Kulinarik zeichnet Yann Bosshammer (links) als Küchendirektor verantwortlich

Ankommen statt übernachten Im Auerhahn steht nicht das Zimmer allein im Mittelpunkt. „Gäste erinnern sich selten nur an ein schönes Zimmer – sie erinnern sich an Gefühle, Stimmungen und besondere Momente“, weiß der junge Hotelchef. Daher geht es im Auerhahn um das Gesamterlebnis. Licht, Materialien, Düfte, Kulinarik und Service greifen ineinander und schaffen jene Atmosphäre, die Gäste häufig stärker in Erinnerung behalten als einzelne Ausstattungsmerkmale.

Die Nachfrage nach genau solchen Orten wächst. Viele Reisende suchen heute bewusst nach Individualität, Authentizität und Entschleunigung statt nach standardisierten Konzepten. „Deshalb versuchen wir, möglichst viel authentisch und individuell zu gestalten – sei es im Design, im Service oder in der Kulinarik. Emotionalität entsteht oft durch Aufmerksamkeit und Ehrlichkeit im Umgang mit Gästen. Genau darin liegt für mich moderne Gastfreundschaft“, berichtet Tröndle.

Die Zielgruppe ist entsprechend vielfältig. Wellnessgäste, Naturliebhaber, Designaffine Reisende und Genussmenschen finden hier ebenso ihren Platz wie Hundebesitzer, die gemeinsam mit ihren Vierbeinern entspannte Tage am Schluchsee verbringen möchten. Gemeinsam ist ihnen der Wunsch nach Qualität, Ruhe und einer Atmosphäre mit Persönlichkeit.

Kulinarik als Teil der Identität Eine zentrale Rolle innerhalb des Gesamtkonzepts spielt die Gastronomie. Für Tröndle ist sie weit mehr als ein ergänzendes Angebot. Genuss schafft Erinnerungen, Emotionen und Identität – und genau des-

halb investiert das Haus bewusst in Küche, Service und gastronomische Konzepte. Verantwortlich für die kulinarische Handschrift ist Küchenchef Yann Bosshammer. Der international erfahrene Koch verbindet klassische französische Techniken mit moderner Leichtigkeit und klaren Aromen. Gleichzeitig arbeitet er sehr produktorientiert und legt großen Wert auf Qualität und Herkunft. Er steht für eine Küche, die handwerkliche Präzision mit authentischem Genuss vereint.

„Dadurch passt seine Handschrift perfekt zu unserem Anspruch eines modernen, hochwertigen Schwarzwalderlebnisses. Kulinarik wird bei uns dadurch nicht nur gastronomisch, sondern atmosphärisch Teil des Gesamtkonzepts“, erläutert Tröndle.

Der erste Kaffee des Tages Besonders deutlich wird dieser Anspruch auch am Morgen. Im Auerhahn gilt der erste Kaffee nicht als Nebensache, sondern als wichtiger Bestandteil des Gästeerlebnisses „Der erste Kaffee am Morgen prägt oft schon die Stimmung des gesamten Tages. Deshalb sehen wir Frühstück und Kaffee nicht als Nebensache, sondern als wichtigen Berührungspunkt“, so Tröndle. Umso wichtiger war die Wahl des passenden Partners. Seit der Neueröffnung arbeitet das Hotel in puncto Kaffee mit Dallmayr zusammen. Die Kooperation entstand aus dem Wunsch heraus, einen Anbieter zu finden, der Produktqualität, Tradition und Service gleichermaßen versteht.

„Kaffee ist heute ein essenzieller Teil des Gästeerlebnisses“, sagt Tröndle. Entsprechend sorgfältig fiel die Kaffeeauswahl

aus dem Sortiment des Münchener Kaffeespezialisten aus. Nach gemeinsamen Verkostungen mit dem Team des Dallmayr Gastronomie Service fiel die Entscheidung unter anderem auf den Café Creme Venezia sowie den Espresso Barista. Während der Café Creme mit seinem ausgewogenen Aroma überzeugt, punktet der Espresso mit seiner langen italienischen Röstung und feinen Kakaonoten. In der Maxibar des Hauses steht außerdem eine Maschine mit den capsa­Kapseln von Dallmayr bereit, an der sich die Gäste frühmorgens oder auch nachts bedienen können.

Dass die Zusammenarbeit über die Kaffeeprodukte hinausgeht, zeigt eine besondere Idee: Passend zur Lage am Schluchsee entstanden gemeinsam mit Dallmayr zwei Ruderboote, die Gästen und Mitarbeitenden zur Verfügung stehen. Ein sympathisches Detail, das verdeutlicht, wie eng die Partnerschaft mittlerweile geworden ist, die das Hotel Auerhahn sehr schätzt: „Gerade im Hotelbetrieb braucht es Partner wie Dallmayr, auf die man sich verlassen kann. Qualität allein reicht heute nicht mehr aus –entscheidend ist auch der Service dahinter. Wir schätzen die schnelle Betreuung, die

Die Zimmer und Suiten des Hauses vereinen Komfort und modernes Design. Dabei sind sie ein wichtiger Baustein des Gesamtkonzepts des Hotels
Im großen Wellnessbereich des Hauses stehen ein Pool und unterschiedliche Saunen zur Verfügung. Gäste können hier auch Massagen oder Treatments buchen

Die Kulinarik versteht sich im Auerhahn als Teil des Gesamtkonzept und nimmt dabei eine große Rolle ein

fachliche Kompetenz und die Kommunikation. Gute Zusammenarbeit entsteht immer auf Augenhöhe“, sagt Tröndle.

Qualität mit Haltung

Die Herausforderungen der Hotellerie kennt auch der aktuelle Gastgeber des Auerhahns nur zu gut. Fachkräftemangel, steigende Kosten und wachsende Gästeansprüche beschäftigen die Branche gleichermaßen. Seine Antwort darauf ist eine konsequente Positionierung: „Wir begegnen dem mit klarer Positionierung, hoher

sich für Dallmayr

Mitarbeiterorientierung und konsequenter Qualität. Wichtig ist aus meiner Sicht, nicht kurzfristig zu denken, sondern langfristig eine starke Identität aufzubauen.“

Statt kurzfristigen Trends hinterherzulaufen, setzt der Auerhahn auf eine klare Identität. Regionalität, Qualität und Authentizität sollen nicht als Marketinginstrumente dienen, sondern tatsächlich gelebt werden. Viele Gäste hinterfragen heute bewusster, wo Produkte herkommen, wie nachhaltig ein Betrieb arbeitet und welche Haltung hinter einem Konzept steht.

Gerade darin sieht Tröndle die Zukunft der Ferien- und Wellnesshotellerie. Häuser mit Charakter, glaubwürdiger Regionalität und einem echten Verständnis von Gastfreundschaft werden künftig stärker gefragt sein als standardisierte Angebote.

Ein Ort mit Zukunft

Der Blick zurück gehört im Auerhahn zur Geschichte, der Blick nach vorn jedoch zum Selbstverständnis. Neue kulinarische Ideen, besondere Veranstaltungen und die kontinuierliche Weiterentwicklung des Spaund Erlebnisbereichs stehen bereits auf der Agenda.

Das Auerhahn verfügt über mehrere gastronomische Einheiten, darunter das Restaurant Auerhahn oder die Brasserie Barbara. Im Wintergarten werden tagsüber Kaffee, Kuchen und kleine Gerichte serviert

Dabei bleibt das Ziel unverändert: einen Ort zu schaffen, an dem sich Gäste willkommen fühlen und gerne wiederkommen. Einen Ort, an dem Geschichte nicht museal wirkt, sondern lebendig bleibt.

FACTS

l Das Vier-Sterne-Superior-Wellnesshotel Auerhahn am Schluchsee eröffnete nach einer umfassenden Sanierung wieder 2024 unter der Leitung von Marius Tröndle

l Die historischen Wurzeln des Hauses reichen bis ins Jahr 1774 zurück

l 45 komfortable Zimmer und Suiten in modernem Design

l Das gastronomische Angebot umfasst das Restaurant Auerhahn, die Brasserie Barbara, den Wintergarten und die Bar

l Yann Bosshammer verantwortet die kulinarische Ausrichtung des Hauses und fusioniert dabei französische Klassiker mit Schwarzwaldakzenten

l großzügiger Wellnessbereich mit Saunen, Dampfbad, Pool und individuellen Behandlungen

l Enge Partnerschaft mit Dallmayr im Kaffeebereich

www.auerhahn-hotel.com www.dallmayr-gastronomieservice.de

Auch beim Kaffee legt das Hotel einen hohen Wert auf Qualität und entschied

Nachwuchs statt Nachsehen

Neben dem anhaltenden Mangel an qualifiziertem Personal machen auch wirtschaftliche und technologische Herausforderungen sowie neue Trends dem Gastgewerbe zu schaffen. Um diese Hürden zu überwinden und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, setzen immer mehr Unternehmen in Hotellerie und Gastronomie auf strukturierte Ausund Weiterbildungsmaßnahmen. Von Graziella Mimic

Die Arbeitswelt befindet sich im Umbruch. Technologische Entwicklungen, allen voran die Digitalisierung, verändern Abläufe, Anforderungen und Berufsbilder in rasantem Tempo. Unternehmen sind daher darauf angewiesen, ihre Mitarbeitenden kontinuierlich weiterzuentwickeln, um konkurrenzfähig zu bleiben. Gleichzeitig verschärfen der demografische Wandel und sinkende Bewerberzahlen die Situation zusätzlich.

Aus- und Weiterbildung im eigenen Betrieb werden damit zu einem strategischen Instrument, um langfristig Personal zu sichern. Dies gilt auch für das Gastgewerbe: „Für die Hotellerie und Gastronomie ist die duale Berufsausbildung nach wie vor der wichtigste Weg zur Qualifizierung ihrer Fachkräfte“, heißt es auf der Website des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Zwar zeichnet sich in der Branche eine vorsichtige Erholung ab und die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge steigt wieder an – laut Deutscher Industrieund Handelskammer (DIHK) liegt der Zuwachs im Gastgewerbe seit 2020 bei rund 37 Prozent.

Trotz dieser positiven Entwicklung und eines rückläufigen Personalbedarfs bleibt die

Lücke jedoch groß: Ein erheblicher Teil der Ausbildungsplätze kann nicht besetzt werden.

Veränderte Berufsbilder

Dafür ist nicht nur der demografische Wandel verantwortlich. Veränderte Anforderungen an Fachkräfte tragen ebenfalls zu dieser Situation bei. Neben den klassischen Aufgabenbereichen sind zusätzliche Fähigkeiten gefragt. Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung oder Online-Kommunikation gehören inzwischen zum Berufsalltag.

Auch die Erwartungen der Gäste entwickeln sich weiter. Individuelle Betreuung, hohe Servicequalität und internationale Standards werden zunehmend vorausgesetzt. Das verlangt von Mitarbeitenden nicht nur Fachwissen, sondern auch soziale und interkulturelle Kompetenzen sowie Sprachkenntnisse.

Parallel dazu verändert sich die Perspektive der jungen Generation auf Arbeit grundlegend. Viele Angehörige der Generation Z

achten bei der Berufswahl auf flexible Arbeitszeiten, persönliche Freiräume und eine klare Trennung zwischen Beruf und Privatleben. Gerade hier stößt das Gastgewerbe an Grenzen: Unregelmäßige Arbeitszeiten, Wochenenddienste und ein hoher Arbeitsdruck schrecken potenzielle Bewerber häufig ab. „Die Generation Z legt größeren Wert auf eine ausgewogene Work-LifeBalance als auf das Erreichen von Führungspositionen. Nur sechs Prozent von ihnen geben an, das Ziel einer Führungsposition zu verfolgen“, zeigt die Studie Deloitte Gen Z and Millennial Survey 2025. „Dennoch sind sie zielstrebig und legen Wert auf Arbeitsplätze, die Weiterentwicklung und berufliche Aufstiegsmöglichkeiten bieten. Eine Mehrheit entwickelt regelmäßig neue Fähigkeiten, wobei Soft Skills, Zeitmanagement und branchenspezifisches Wissen als besonders wichtig erachtet werden.“

Um mit diesen Veränderungen Schritt zu halten und sowohl Marktanforderungen als auch die Erwartungen junger Menschen zu

Trotz steigender Zahlen neu abgeschlossener Ausbildungsverträge bleibt ein erheblicher Teil der Ausbildungsplätze im Gastgewerbe unbesetzt

erfüllen, investieren viele Betriebe erheblichen Aufwand. „Eine hochwertige Ausbildung ist für uns eine Investition in die Zukunft unseres Hauses und der Branche“, betont Anna K. Friedrich, Geschäftsführerin im Best Western Hotel Ambassador Baunatal. Das Haus wurde vom DEHOGA als TOP-Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet. Das familiär geführte Hotel mit flachen Hierarchien setzt bewusst auf eine enge, persönliche Begleitung seiner Auszubildenden. Regelmäßige Feedbackgespräche, gezielte Fördermaßnahmen und zusätzliche Qualifikationsangebote fördern eine nachhaltige fachliche und persönliche Entwicklung. Von Beginn an sind die Auszubildenden ein vollwertiger Teil des Teams und bringen eigene Ideen ein. Besonders wichtig ist dem Hotel die praxisnahe Ausbildung: Alle relevanten Abteilungen werden durchlaufen, sodass umfassende Einblicke in die Abläufe eines modernen Hotelbetriebs gewährleistet sind. „Wer ausbildet, prägt Zukunft“, weiß Ausbilderin Jessica Horwath. „Deshalb begleite ich unsere Auszubildenden eng, ehrlich und auf Augenhöhe.“

Die DEHOGA-Initiative TOP-Ausbildungsbetrieb verfolgt das Ziel, bundesweit einheitliche Qualitätsstandards für die Ausbildung in Hotellerie und Gastronomie zu etablieren. Grundlage dafür sind zwölf verbindliche Leitlinien, zu deren Einhaltung sich teilnehmende Betriebe verpflichten. Diese umfassen unter anderem ein respektvolles Arbeitsumfeld, qualifizierte Ausbilder sowie Ansprechpersonen, eine ausgewogene Work-Life-Balance sowie gezielte Unterstützung bei Karriereentwicklung und fachlicher Weiterbildung. Ein zentrales Element der Zertifizierung ist die aktive Einbindung der Auszubildenden, deren Feedback maßgeblich in die Bewertung einfließt. Auf diese Weise entsteht ein Qualitätssiegel, das sowohl Betrieben als auch Auszubildenden zugutekommt. Die Auszeichnung wird für drei Jahre vergeben.

Für besonderes Engagement in Sachen Ausbildung wurde auch das Ahorn Seehotel Templin ausgezeichnet und erhielt bereits zum zweiten Mal das IHK-Siegel Exzellente Ausbildungsqualität. Mit diesem Gütesiegel würdigt die IHK Ostbrandenburg Unternehmen, die jungen Menschen sehr gute Rahmenbedingungen für ihren Berufseinstieg bieten und sich nachhaltig für die Fachkräftesicherung einsetzen. Die

Das Best Western Hotel Ambassador Baunatal wurde vom DEHOGA als TOP-Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet (von links nach rechts): Dominik Mulindwa vom DEHOGA mit Jannik Schmidt, Jessica Horwath, Laura Kretschmann und Anna Friedrich vom Best Western Hotel Ambassador Baunatal

Auswahl der Betriebe erfolgt im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens nach festgelegten Kriterien. Dabei wird zwischen Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitenden und Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden unterschieden. Das Siegel wird für einen Zeitraum von zwei Jahren verliehen. „Wir freuen uns sehr über die erneute Auszeichnung und ich danke meinem gesamten Team für das große Engagement“, sagt Hoteldirektor Alexander Methner. „Das Thema Ausbildung ist uns besonders wichtig – zum einen, um junge Menschen für die Hotellerie zu begeistern, zum anderen, um sehr gut ausgebildete Nachwuchskräfte nach ihrer Ausbildung fest in unser Team übernehmen zu können.“

Für viele Häuser ist es von zentraler Bedeutung, ihre Auszubildenden nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung im Betrieb zu halten – und sie unternehmen einiges dafür. Um junge Talente frühzeitig für eine langfristige Karriere innerhalb der Unternehmensgruppe zu gewinnen, organisiert beispielsweise die Lindner Hotel Group regelmäßig einen Aktionstag. So richtet sich der Day To Stay, der seit 13 Jahren durchgeführt wird, an Nachwuchskräfte kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung und bringt sie mit Führungskräften sowie dem Vorstand der Unternehmensgruppe in den direkten Austausch. Ziel ist es, Erfahrungen aus der Ausbildung zu reflektieren, Ideen für deren Weiterentwicklung zu sammeln und den Nachwuchskräften Perspektiven innerhalb der Lindner Hotel Group aufzuzeigen. „Der direkte Dialog mit unseren Auszubildenden ist für uns sehr wertvoll“, sagt Gabriele Seidel, Vice President Operations & Commercial der Lindner Hotel Group. „Formate wie der Day To Stay

geben uns die Möglichkeit, Feedback aus erster Hand zu erhalten und gleichzeitig zu zeigen, welche vielfältigen Karrierewege die Hotellerie innerhalb unserer Gruppe bieten kann.“

Lernen wird digitaler

Um Ausbildung attraktiver und effizienter zu gestalten, setzen immer mehr Betriebe auf digitale Unterstützung. Klassische Modelle wie duale Studiengänge oder Kooperationen zwischen mehreren Ausbildungsbetrieben werden zunehmend durch moderne Lernformate ergänzt. Programme wie azubi:web oder die digitalen Angebote der DEHOGA Akademie ermöglichen ortsund zeitunabhängiges Lernen. E-Learnings, Videos, interaktive Aufgaben und digitale Lernkontrollen unterstützen Auszubildende gezielt bei der Prüfungsvorbereitung. Fortbildungsinteressierten bietet die DEHOGA Akademie neben ihrem Online-Angebot auch Tagesseminare oder mehrtägige Lehrgänge sowohl in ihren Räumlichkeiten als auch direkt vor Ort in den Betrieben.

Fachkräfte aus dem Ausland Ein zunehmend wichtiger Ansatz zur Fachkräftegewinnung ist die internationale Rekrutierung. Viele Betriebe arbeiten inzwischen mit Partnerorganisationen in Ländern wie den Philippinen, Vietnam oder Marokko zusammen, um Nachwuchskräfte für eine Ausbildung in Deutschland zu gewinnen.

In den vergangenen Jahren hat laut DEHOGA die Zahl der jungen Menschen aus Nicht-EU-Ländern, die für ihre Ausbildung im Gastgewerbe nach Deutschland gekommen sind, stark zugenommen. „Mehr als 7.000 Ausbildungsstarter im Jahr 2024 in den gastgewerblichen Berufen hatten einen ausländischen Schulabschluss.* Vier der sieben gastgewerblichen Ausbildungsberufe sind unter den TOP 25 der am stärksten von Azubis mit ausländischer Staatsangehörigkeit besetzten Ausbildungsberufe**“, berichtet der Verband. „Neben Geflüchteten und europäischen Jugendlichen sind darunter viele, die gezielt in

Drittstaaten für die Ausbildung gewonnen wurden und eingereist sind. Sie kommen aus der ganzen Welt, häufige Herkunftsländer sind zum Beispiel Vietnam, Indonesien und Marokko.“ Es sei davon auszugehen, dass ihre Zahl weiter steigen werde.

Diese Strategie bietet zahlreiche Vorteile: Unternehmen profitieren von einer größeren Bewerberbasis, kultureller Vielfalt im Team sowie einer Stärkung ihrer Arbeitgebermarke. Gleichzeitig entstehen jedoch auch Herausforderungen, etwa durch bürokratische Prozesse bei Visa- und Anerkennungsverfahren oder durch den erhöhten Betreuungsbedarf internationaler Auszubildender beispielsweise bei Themen wie Wohnung, Alltag oder Sprache.

Die Bundesregierung unterstützt die internationale Rekrutierung zunehmend, etwa durch das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das unter anderem erweiterte Aufenthaltsmöglichkeiten zur Ausbildungsplatzsuche vorsieht. So können Drittstaatsangehörige zu diesem Zweck weiterhin einreisen. Die Altersgrenze für potenzielle Bewerberinnen und Bewerber wurde von 25 auf 35 Jahre angehoben, die Anforderungen an deutsche Sprachkenntnisse wurden auf Niveau B1 (GER) abgesenkt. Damit wurde der Aufenthalt zur Ausbildungsplatzsuche einem größeren Personenkreis von Drittstaatsangehörigen eröffnet. Die vorherige Höchstaufenthaltsdauer von sechs Monaten wurde auf neun Monate erhöht. Darüber hinaus können Personen mit diesem Aufenthaltstitel eine Nebenbeschäftigung im Umfang von 20 Stunden in der Woche sowie Probebeschäftigungen von bis zu zwei Wochen ausüben.

Weiterbildung als Karrierebaustein Neben der Ausbildung gewinnt auch die gezielte Weiterqualifizierung an Bedeutung. Neben den Betrieben selbst leisten auch externe Partner einen wichtigen Beitrag zur Fachkräfteentwicklung. Kooperationen mit Bildungseinrichtungen, berufsbegleitende Programme oder Förderinitiativen eröffnen zusätzliche Karriereperspektiven.

Das Ahorn Seehotel Templin erhielt bereits zum zweiten Mal das IHK-Siegel Exzellente Ausbildungsqualität (von links nach rechts): Constanze Hildebrandt, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Eberswalde; Katrin Jäkel, Personalreferentin im Ahorn Seehotel Templin; Virginia John, Direktionsassistentin im Ahorn Seehotel Templin; sowie Michael Völker, Leiter des Geschäftsbereichs Aus- und Weiterbildung der IHK Ostbrandenburg

Praxisorientierte Inhalte aus Bereichen wie Management, Controlling oder Marketing bereiten auf Führungsaufgaben vor und erhöhen die Attraktivität der Branche als langfristiger Arbeitgeber. Flexible Lernmodelle wie Fernstudiengänge tragen dazu bei, Weiterbildung besser mit dem Berufsalltag zu vereinbaren.

Hotellerie und Gastronomie befinden sich weiterhin in einer anspruchsvollen Phase. Zwar sind erste Erholungstendenzen sichtbar, doch der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte bleibt intensiv. Langfristig werden vor allem jene Betriebe erfolgreich sein, die in die Entwicklung ihrer Mitarbeitenden investieren, moderne Arbeitsbe-

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dingungen schaffen und neue Wege in der Nachwuchsgewinnung gehen. Aus- und Weiterbildung sind dabei nicht nur eine Option, sondern eine zentrale Voraussetzung für die Zukunft der Branche.

* * Quelle DIHK, Schulische Vorbildung bei den neuen Ausbildungsverträgen 2024

** Quelle BIBB, Datenbank Auszubildende auf Basis der Daten der Berufsbildungsstatistik der statistischen Ämter des Bundes und der Länder

 www.ahorn-hotels.de

 www.azubiweb.com

 www.bundesregierung.de

 www.bundeswirtschaftsministerium.de

 www.dehoga.de

 www.dehoga-akademie.de

 www.deloitte.com

 www.dihk.de

 www.ihk.de/ostbrandenburg

 www.lindnerhotelgroup.com

WEB
21 Auszubildende aus dem dritten Lehrjahr trafen sich beim Day to Stay der Lindner Hotel Group im Lindner Hotel Köln City Plaza zum Austausch mit Vorstand und Führungskräften

Mitten in der Nacht noch schnell ein Snack, ein Drink oder Zahnpasta – ohne Personal, ohne Wartezeit. Im Mercure Hotel Koblenz machte dies Wanzl Hotel Service möglich

Mini-Shop, Maxi-Umsatz

Im Zuge des wachsenden Kostendrucks suchen Hotelbetriebe verstärkt nach neuen Ertragsmöglichkeiten. Während klassische Erlösquellen wie Übernachtungen und Gastronomie weiterhin dominieren, gewinnen alternative Umsatzmodelle zunehmend an Bedeutung. In diesem Kontext entwickeln sich Shoplösungen und sogenannte Mini-Markets zu einem wichtigen Bestandteil moderner Hotelkonzepte. Von Graziella Mimic

Es ist kurz nach Mitternacht. Die Hotelbar ist längst geschlossen, der Roomservice nicht mehr erreichbar. Früher bedeutete das: entweder durstig bleiben oder sich mit dem teuren Inhalt der Minibar zufriedengeben. Heute sieht das in vielen Hotels anders aus. Ein kurzer Gang in die Lobby reicht – dort wartet ein kleiner, rund um die Uhr geöffneter Mini-Market mit Snacks, Getränken und sogar frischen Produkten. Selbstbedienung inklusive.

Stiller Abschied von der Minibar Über Jahrzehnte gehörte die Minibar zur Standardausstattung eines Hotelzimmers. Doch sie gilt zunehmend als überholt. Gäste empfinden sie oft als schlecht sortiert und vor allem als überteuert. Hinzu kommt ein wirtschaftlicher Aspekt: Die Wartung und Bestückung von Minibars in jedem einzelnen Zimmer verursacht hohe Kosten. Auch aus Nachhaltigkeitssicht stehen die dauerhaft gekühlten Geräte zunehmend

in der Kritik, da sie einen vergleichsweise hohen Energieverbrauch verursachen. Viele Hotels setzen daher auf zentralisierte Lösungen – und genau hier kommen MiniMarkets ins Spiel.

Was genau ist ein Hotel-Mini-Market? Ein Mini-Market im Hotel ist ein kleiner, oft automatisierter Shop innerhalb des Gebäudes. Er befindet sich meist in der Lobby oder in stark frequentierten Bereichen und

bietet rund um die Uhr Zugang zu Produkten des täglichen Bedarfs. Das Sortiment eines Mini-Markets umfasst meist Snacks, Getränke, Fertiggerichte, lokale Spezialitäten sowie Hygieneartikel, Reisebedarf und Souvenirs. Einige Hotels nutzen die Flächen sogar, um eigene Markenprodukte oder lokale Partner zu präsentieren.

Der größte Vorteil von Mini-Markets liegt in der gesteigerten Convenience. Gäste können jederzeit auf ein breites Angebot zugreifen – ohne Wartezeiten oder Abhängigkeit von Servicepersonal. Insbesondere bei späten Anreisen, Jetlag oder spontanen Bedürfnissen stellt dies einen erheblichen Mehrwert dar. „Ob Sie spät anreisen, den kleinen Hunger zwischendurch stillen oder ein besonderes Souvenir mitnehmen möchten – hier finden Sie alles, was Sie brauchen, ohne das Hotel zu verlassen“, bewirbt das Mercure Hotel Koblenz seinen

24/7-Selbstbedienungs-Shop direkt in der Lobby. Ähnlich formuliert es das Pullman Hotel München und erläutert: „Keine Lust mehr, spät abends noch den Supermarkt zu suchen? Kein Problem – unser Marketplace ist Ihre bequeme Alternative zu Restaurants, Lieferdiensten oder dem Weg in die Stadt.“

Technik statt Personal

Die gewählten Produkte bezahlen Gäste über digitale Systeme, Personal ist meist nicht notwendig. Möglich wird das durch eine Kombination moderner Technologien. Gäste können die Ware selbst scannen oder direkt aus sogenannten Smart Fridges – intelligenten Kühlschränken – entnehmen, die automatisch erfassen, welche Artikel herausgenommen werden. Zugangssysteme funktionieren häufig über Zimmerkarten, Apps oder Kreditkarten. KI-gestützte Systeme übernehmen die Altersprüfung – notwendig beim Verkauf alkoholischer Getränke –, die Bestandsverwaltung und optimieren dank der Analyse von Echtzeitdaten die Preisgestaltung. Das Ergebnis:

betriebenen Automaten oder Shops fließen die Einnahmen zudem direkt an das Hotel. „Mini-Markets schaffen zusätzliche Umsatzmöglichkeiten, ohne dass dafür zwingend mehr Personal oder klassische F&BStrukturen erforderlich sind“, schildert Linda Winnie Grumbt, Key Account Manager bei Wanzl Hotel Service. „So werden sie zu einer praktischen Lösung, um Servicequalität zu erhöhen und gleichzeitig wirtschaftlich flexibler zu werden.“

Der Erfolg der Mini-Markets ist nicht zuletzt auf das veränderte Verhalten der Reisenden zurückzuführen. Viele Gäste erwarten heute flexible, schnelle und unkomplizierte Lösungen – besonders außerhalb klassischer Servicezeiten. Hinzu kommt ein weiterer struktureller Vorteil: Gäste befinden sich bereits vor Ort und haben nachts oft keine Alternative. Diese „gefangene Nachfrage“ macht Mini-Markets besonders attraktiv.

Entscheidend ist jedoch die Umsetzung. Gut sichtbare Standorte und eine klare Präsentation der Produkte erhöhen nach-

Was einst als kleiner Souvenirshop oder Minibar begann, wird heute zu einem integrierten, digitalen und datengetriebenen Verkaufskanal

Ein Verkaufsangebot, das rund um die Uhr verfügbar ist.

Ein neues Geschäftsfeld Für Hotelbetreiber sind Mini-Markets mehr als nur ein Service für Gäste. Sie eröffnen neue Einnahmequellen. Da die Shops durchgehend geöffnet sind, können Umsätze unabhängig von Personalzeiten generiert werden. Und anders als bei extern

weislich die Kaufbereitschaft. Viele Häuser setzen daher auf ansprechend gestaltete Verkaufsflächen, die sich harmonisch in die Lobby integrieren.

Komfort braucht Kontrolle

So offen das Konzept wirkt, ganz ohne Kontrolle funktioniert es jedoch nicht. Diebstahl und Schwund sind reale Herausforderungen – auch wenn sie in der Praxis

Hinter der scheinbaren Leichtigkeit steckt ein komplexes System aus Technologie, Logistik und Kontrolle

oft geringer ausfallen als befürchtet. Hotels begegnen diesem Problem vor allem durch indirekte Maßnahmen: offene, gut einsehbare Flächen, klare Wegeführung und die Integration des Shops in belebte Bereiche reduzieren das Risiko deutlich.

Technologie ergänzt diese Ansätze. Kameras, Zugangssysteme oder automatisierte Abrechnung erhöhen die Nachvollziehbarkeit von Käufen und wirken präventiv. Gleichzeitig zeigt die Forschung, dass Gäste solche Sicherheitsmaßnahmen weitgehend akzeptieren, solange sie das Einkaufserlebnis nicht beeinträchtigen. Die Herausforderung liegt daher weniger in maximaler Kontrolle als vielmehr in der richtigen Balance zwischen Vertrauen und Absicherung.

Betrieb im Hintergrund Doch hinter dem einfachen Konzept steht eine anspruchsvolle Organisation. Produkte müssen regelmäßig nachgefüllt, Verkaufsdaten ausgewertet und Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt werden. Digitale Systeme helfen dabei, das Sortiment kontinuierlich zu optimieren und an die Nachfrage anzupassen.

Warum Automaten trotzdem bleiben Bemerkenswerterweise verschwinden klassische Vending-Automaten trotz des MiniMarket-Booms nicht. Im Gegenteil: Viele Hotels kombinieren inzwischen beide Systeme. Während offene Mini-Markets für Vielfalt und Aufenthaltsqualität stehen, bieten Automaten ein besonders sicheres und

wartungsarmes System für Standardprodukte. Branchenexperten sprechen deshalb zunehmend von hybriden Konzepten aus Mini-Market, Smart Cooler und VendingLösungen.

Ehrlichkeit vorausgesetzt

Ein interessantes Verkaufskonzept – vor allem in Boutique- und Designhotels zu finden –, ist der sogenannte „Honesty Shop“. Das Modell basiert auf Vertrauen. Gäste nehmen Getränke, Snacks oder Alltagsartikel selbstständig aus offenen Verkaufsbereichen und bezahlen eigenverantwortlich. Ob offene Bar, Kühlschrank oder kleiner Shop in der Lobby – Gäste bedienen sich selbst und erfassen ihren Einkauf anschließend digital oder handschriftlich.

„Selbst bedienen, ehrlich eintragen, entspannt abreisen“, lautet das Motto im Privathotel Riesenbeck. Dort sind die SelfService-Bars – von der Getränkebar und Kaffeebar über Suppenbar und Snackbar bis hin zur Wein-, Spiele- und sogar Kissenbar – rund um die Uhr geöffnet. „Ob Feierabend-Radler, schneller Kaffee vor dem Ausflug, eine warme Suppe bei Spätanreise oder ein gemütliches Glas Wein am Abend: Du nimmst dir, was du brauchst, trägst es kurz auf dem Honesty-Zettel ein, und der Rest läuft entspannt über den Checkout. Ehrlich, flexibel, besonders“, lautet die Empfehlung an die Gäste.

Einige Herausforderungen

Doch Mini-Markets sind nicht für jedes Hotel die perfekte Lösung und trotz der

zahlreichen Vorteile nicht frei von Herausforderungen. Eine zentrale Schwierigkeit besteht in der richtigen Sortimentsgestaltung. Zudem können die Anfangsinvestitionen hoch sein, und nicht alle Kunden stehen automatisierten Konzepten offen gegenüber. Gäste haben unterschiedliche Bedürfnisse und Ansprüche, die stark von Zielgruppe, Standort und Hotelkategorie abhängen. Vor allem im Luxussegment bleibt persönlicher Service ein entscheidender Faktor. Hier wird die klassische Minibar oder ein umfassender Roomservice weiterhin erwartet. Nicht zuletzt kann sich auch die räumliche Integration als eine anspruchsvolle Aufgabe erweisen. Nicht jedes Hotel verfügt über ausreichend Platz für einen Mini-Market, und eine ungünstige Platzierung kann die Atmosphäre negativ beeinflussen.

„Die zentrale Herausforderung liegt in der nahtlosen Integration in bestehende Hotelstrukturen, sowohl räumlich als auch operativ“, bringt es Grumbt auf den Punkt. „Entscheidend ist, dass das Konzept zum Hotelbetrieb, zur Architektur und vor allem zur Gästestruktur passt.“ Weitere Erfolgsfaktoren seien die richtige Wahl des Standortes innerhalb des Hotels, eine intuitive Nutzerführung für Gäste, ein passendes, auf die Zielgruppe abgestimmtes Sortiment sowie ein reibungsloser, möglichst personalunabhängiger Betrieb.

Trotz dieser Hürden deutet die Entwicklung klar in Richtung automatisierter Einkaufslösungen. Studien zeigen, dass diese Konzepte insbesondere bei jüngeren Gästen auf hohe Akzeptanz stoßen. Künftig könnten Mini-Markets noch stärker personalisiert werden – etwa durch datenbasierte Produktempfehlungen oder die Integration in Hotel-Apps.

Mini-Markets sind längst mehr als nur ein Ersatz für die klassische Minibar. Sie stehen für einen strukturellen Wandel der Branche hin zu flexiblen, digitalen und wirtschaftlich effizienten Lösungen. Getrieben von technologischen Innovationen und veränderten Gästeerwartungen bieten sie neue Möglichkeiten zur Umsatzsteigerung, Differenzierung und Kundenbindung. Dabei zeigt sich: Der Erfolg hängt nicht nur von der Technologie ab, sondern von der Fähigkeit, Komfort, Kontrolle und Vertrauen in Einklang zu bringen.

 www.mercure-koblenz.de

 www.pullman-hotel-muenchen.de

www.wanzl.com  www.privathotel-riesenbeck.de

„Servicequalität erhöhen, wirtschaftlich flexibler werden“

Mini-Markets in Hotels treffen den Nerv der Zeit. Sie sind bequem, effizient und wirtschaftlich attraktiv. Einen näheren Einblick in das Thema gibt Linda Winnie Grumbt, Key Account Manager bei Wanzl Hotel Service, im Interview.

Welche Rolle spielen Mini-Markets aktuell im Hotelgewerbe aus Ihrer Sicht?

Mini-Markets entwickeln sich im Hotelgewerbe zu einem festen Bestandteil moderner Servicekonzepte. Sie ermöglichen Hotels, jederzeit Snacks, Getränke und weitere Produkte anzubieten, unabhängig von Restaurant- oder Baröffnungszeiten. Gleichzeitig schaffen sie zusätzliche Umsatzmöglichkeiten, ohne dass dafür zwingend mehr Personal oder klassische F&B-Strukturen erforderlich sind. So werden Mini-Markets zu einer praktischen Lösung, um die Servicequalität zu erhöhen und gleichzeitig wirtschaftlich flexibler zu werden.

Welche Komponenten umfasst eine Mini-MarketLösung von Wanzl?

Eine Mini-Market-Lösung von Wanzl basiert auf einem modularen Gesamtsystem, das individuell auf das Hotel abgestimmt wird. Dazu gehören unter anderem Regalsysteme, Kühlmöbel, Checkout-, Ein- und Ausgangssysteme, digitale Preisauszeichnung und Warenmanagement sowie Einrichtungslösungen. Ergänzend kommen spezifische Wanzl-Systemlösungen zum Einsatz, etwa aus dem Bereich Retail Equipment. Vor und in der Planungsphase unterstützen wir mit unserem Online-Konfigurator, um Konzepte zu visualisieren und individuell anzupassen.

Was sind die größten Herausforderungen bei der Einführung eines Mini-Markets im Hotel?

Die zentrale Herausforderung liegt in der nahtlosen Integration in bestehende Hotelstrukturen, sowohl räumlich als auch operativ. Entscheidend ist, dass das Konzept zum Hotelbetrieb, zur Architektur und vor allem zur Gästestruktur passt. Weitere Erfolgsfaktoren sind die richtige Wahl des Standortes innerhalb des Hotels, eine intuitive Nutzerführung für Gäste, ein passendes, auf die Zielgruppe abgestimmtes Sortiment sowie ein reibungsloser, möglichst personalunabhängiger Betrieb.

Wie läuft ein typisches Projekt von der Planung bis zur Umsetzung ab? Welche Fehler gilt es zu vermeiden?

Ein typisches Projekt beginnt mit einer detaillierten Analyse der Flächen, Gästegruppen, Abläufe und wirtschaftlichen Ziele. Darauf aufbauend entwickeln wir ein maßgeschneidertes Konzept. Anschließend geht es in die Detailplanung, Umsetzung und Installation. Bei allen Schritten ist Wanzl in enger Abstimmung mit dem Hotel. Vor der finalen Übergabe gibt es eine ausführliche Schulung des Hotelpersonals. Erfolgreiche Konzepte werden als integraler Bestandteil der Hotelstrategie gedacht, mit klarer Prozess- und Gästeorientierung.

Welche Technologien kommen in Ihren Mini-Markets zum Einsatz?

In unseren Mini-Markets setzen wir auf Self-ServiceTechnologien, zum Beispiel Self-Checkout-Lösungen,

bei denen Gäste ihre Produkte selbst scannen und bezahlen. Ergänzt wird dieses Konzept durch automatisierte Eingangssysteme. Gäste erhalten Zugang beispielsweise über ihre Zimmerkarte oder eine Smartphone-Anwendung und können sich anschließend eigenständig bedienen. So entsteht ein durchgehend nutzbares Angebot, entweder als komplett personalfreier Betrieb oder als Hybridlösung mit erweiterten Öffnungszeiten. Technologie soll den Betrieb vereinfachen und das Gästeerlebnis verbessern.

Nach welcher Zeit amortisiert sich ein Mini-Markt in der Regel?

Die Wirtschaftlichkeit hängt maßgeblich von der Auslastung des Hotels, der Lage, dem Sortiment und dem gewählten Betriebskonzept ab. Gut integrierte Systeme können sich bereits nach vergleichsweise kurzer Zeit positiv auf Umsatz und Serviceeffizienz auswirken. Entscheidend ist dabei nicht nur der direkte Warenumsatz, sondern auch der Mehrwert durch gesteigerte Gästezufriedenheit und zusätzliche Umsatzkanäle außerhalb klassischer F&B-Strukturen.

Gibt es unterschiedliche Geschäftsmodelle (Kauf, Leasing, Revenue Share)?

Wanzl setzt im Bereich Mini-Markets auf den direkten Verkauf der Systemlösung an das Hotel. Sowohl die wirtschaftliche Verantwortung als auch die vollständige Kontrolle über Betrieb, Sortiment und Preisgestaltung liegen beim Betreiber. Die gesamte Wertschöpfung verbleibt im Hotel, sodass Umsätze direkt genutzt und eigenständig weiterentwickelt werden können. Je nach Standort und Betriebskonzept kann dieses Modell einen Return on Investment von zwölf Monaten erreichen.

Wie wird das Sortiment zusammengestellt? Welche Produkte verkaufen sich besonders gut?

Die Verantwortung für das Sortiment liegt beim Hotel. Betreiber bringen ihre Erfahrungen, Einkaufsstrukturen und ihr Wissen über die Gäste ein. Wanzl entwickelt Mini-Market-Konzepte so, dass sich unterschiedliche Sortimente optimal präsentieren lassen. Dabei geben wir als langjähriger Partner des Handels Impulse dazu, wie sich Flächen effizient nutzen und Produkte verkaufsstark inszenieren lassen.

Nutzen Sie Datenanalyse zur Optimierung von Sortiment und Betrieb?

Ja, dabei steht jedoch nicht die Datensammlung im Vordergrund, sondern die funktionale Unterstützung des operativen Betriebs. Datensicherheit und Datenethik haben für Wanzl höchste Priorität. Unsere Lösungen erfassen keine personenbezogenen Daten, speichern keine Videoaufnahmen und arbeiten ausschließlich mit anonymisierten technischen Betriebsinformationen, die für den jeweiligen Prozess notwendig sind. Wanzl stellt die technischen Systeme, Komponenten und Plattformen bereit. Die Verantwortung für die Nutzung, Spei-

cherung und Auswertung von Daten liegt vollständig beim jeweiligen Hotelbetreiber beziehungsweise Systemnutzer.

Wie gehen Sie mit Themen wie Diebstahl um?

Aus unserer Retail-Erfahrung wissen wir, dass wirksame Loss Prevention dann entsteht, wenn Prozesse klar geführt und zugleich kundenfreundlich gestaltet sind. Sicherheit darf nicht als Hürde wahrgenommen werden. Wir setzen modulare, kombinierbare Lösungen ein. Die SlidingDoor eignet sich durch ihr platzsparendes Design besonders für Self-Checkout-Zonen, das GalaxyPort Pro sorgt für sichtbare Führung, und der Smart Exit steuert die Prozesse im Self-Checkout-Bereich KI-gestützt.

Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit beim Thema Mini-Markets?

Nachhaltigkeit ist ein integraler Bestandteil moderner Hotelkonzepte und spielt auch bei Mini-Markets eine wichtige Rolle. Wanzl setzt dabei vor allem auf langlebige, modulare Systemlösungen, die flexibel anpassbar und damit langfristig nutzbar sind. Darüber hinaus tragen Mini-Markets selbst zur Ressourceneffizienz bei, da sie eine bedarfsgerechte Versorgung ermöglichen und klassische Überangebote in der Gastronomie reduzieren können. Auch die Möglichkeit, regionale Produkte in das Sortiment zu integrieren, unterstützt nachhaltige Wertschöpfungsketten im Hotelumfeld.

Wie wird sich das Konzept in den kommenden Jahren entwickeln?

Mini-Markets werden sich im Hotelbereich als wichtiger Umsatzbringer zu einem festen Bestandteil der „Lobby der Zukunft“ etablieren. Sie schaffen zusätzliche Kaufanlässe direkt im Aufenthaltsbereich und tragen zu einer erhöhten Flächenproduktivität bei, da bestehende Flächen in ein rund um die Uhr verfügbares Angebot verwandelt werden können. Damit entwickeln sich Mini-Markets zu einer sinnvollen Ergänzung klassischer Gastro-Konzepte. Ein klarer Trend ist der teilweise Verzicht auf Minibars im Zimmer sowie klassische Automatenlösungen. Wanzl sieht die Zukunft des Konzepts in der Kombination aus modularen Raumlösungen, intelligenter Systemtechnik und individuell zugeschnittenen Formaten. Hotels sollen noch stärker in die Lage versetzt werden, Service unabhängig von klassischen Betriebszeiten und Personalstrukturen anzubieten und gleichzeitig ein modernes Gästeerlebnis zu schaffen. Weiterführende Einblicke bietet das Wanzl Whitepaper „Die Lobby der Zukunft.“

Dieses Interview erscheint hier in gekürzter Form. Die vollständige Version finden Sie über den QR-Code.

Linda Winnie Grumbt

Zimmer mit Aussicht, Service mit KI

Wie auch in anderen Branchen entwickelt sich Künstliche Intelligenz (KI) im Gastgewerbe zunehmend zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor. Wurden digitale Technologien zunächst vor allem im Bereich der Reservierung und Verwaltung eingesetzt, reicht das Spektrum inzwischen von intelligenten Chatbots über automatisierte Preissteuerung bis hin zu datenbasierten Personalisierungsstrategien. Von Graziella Mimic

Die datengetriebene Individualisierung von Dienstleistungen durch den Einsatz von KI verbessert nicht nur das Gästeerlebnis, sondern erhöht auch die Kundenbindung und den Umsatz

Bereits seit einigen Jahren finden im Zuge der digitalen Transformation tiefgreifende Veränderungen in der Hotellerie und Gastronomie statt. Insbesondere die Entwicklung der KI eröffnet neue Wege, um

betriebliche Abläufe effizienter zu gestalten und gleichzeitig die Qualität des Gästeservices zu verbessern. Immer mehr Betriebe setzen auf intelligente Systeme, um den steigenden Anforderungen der Gäste gerecht zu werden und wirtschaftlich konkurrenzfähig zu bleiben. KI wird dabei nicht mehr nur als Zukunftstechnologie betrachtet, sondern zunehmend als praktisches Werkzeug im Alltag eingesetzt.

Wenn der digitale Concierge übernimmt Ein wichtiger Einsatzbereich von KI ist der Kundenservice. Viele Hotels und Restaurants nutzen mittlerweile KI­basierte

Trotz der zahlreichen Vorteile durch KI schätzen viele Gäste den direkten Austausch mit Hotel-Mitarbeitenden und möchten nicht ausschließlich mit Maschinen kommunizieren

Chatbots, die Gästen rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Diese Systeme bearbeiten Reservierungen, beantworten Fragen zu Öffnungszeiten, Zimmerausstattung oder Speisekarten und unterstützen Kunden bei Buchungen. Laut der vom ProfessionalServices­Anbieter für die Hotellerie h2c in Kooperation mit Sponsoren und Partnern herausgegebenen internationalen Studie KI & Automatisierung in der Hotellerie ge­

Der Einsatz von KI bringt auch Herausforderungen mit sich. Ein besonders wichtiger Punkt ist der Datenschutz

hören Chatbots derzeit zu den häufigsten KI-Anwendungen innerhalb der Branche.

Der Vorteil liegt vor allem in der permanenten Verfügbarkeit. Gäste erhalten innerhalb weniger Sekunden Antworten – unabhängig von Uhrzeit oder Personalkapazität. Gleichzeitig können Mitarbeitende entlastet werden, da Routineaufgaben automatisiert ablaufen. Auch im operativen Bereich entstehen zunehmend smarte Lösungen. Beispielsweise experimentieren einige Hotels mit robotergestützten Concierge-Services oder automatisierten Check-in-Systemen.

Maßgeschneiderte Erlebnisse durch KI

Doch KI kann noch mehr. So verbessert sie die Personalisierung von Dienstleistungen. Moderne Systeme analysieren frühere Aufenthalte, Interessen und Buchungsmu-

ster von Gästen. Diese hinterlassen zahlreiche Informationen über ihre Vorlieben, Bewertungen oder Konsumgewohnheiten. Auf dieser Grundlage können Hotels individuelle Empfehlungen für Zimmer, Wellnessangebote oder Restaurantbesuche erstellen. Laut Experten wird personalisierte Kundenansprache künftig zu den wichtigsten Wettbewerbsvorteilen innerhalb der Hospitality-Branche gehören.

Diese datengetriebene Individualisierung verbessert nicht nur das Gästeerlebnis, sondern erhöht auch die Kundenbindung und den Umsatz. Gäste fühlen sich besser verstanden und entwickeln eine stärkere emotionale Bindung zur Marke.

Intelligente Preisgestaltung in Echtzeit Ein weiterer Bereich, der vom KI-Einsatz profitiert, ist das Revenue Management.

Viele Hotels nutzen bereits dynamische Preissysteme, die Zimmerpreise automatisch an Angebot und Nachfrage anpassen. KI erweitert diese Systeme erheblich, da Algorithmen große Datenmengen in Echtzeit analysieren können. Dazu gehören Wetterdaten, Ferienzeiten, Veranstaltungen, Konkurrenzpreise oder historische Buchungszahlen. Auf dieser Basis berechnet die KI optimale Preise, um die Auslastung zu verbessern und den Umsatz zu maximieren.

Auch die Verwaltung von Gästefeedback gehört zu den wichtigen KI-Anwendungen. Im Rahmen des KI-gestützten Bewertungsmanagements werden Kundenbewertungen auf Online-Plattformen durch spezielle Tools überwacht, analysiert und beantwortet. „Durch die Automatisierung zeitaufwendiger Aufgaben wie Bewertungs-

kategorisierung, Stimmungsanalyse und mehrsprachiger Antworten ermöglichen KI-Tools Hoteliers, ein einheitliches Erscheinungsbild zu wahren und gleichzeitig personalisierte, markenkonforme Antworten zu liefern“, erläutert Tobias RoelenBlasberg, Mitgründer und Produktleiter bei Mara, einem Anbieter von KI-Reputationsmanagement-Software für die Hotellerie. „Marken nutzen KI-gestütztes Bewertungsmanagement, um ihren Ruf zu schützen, die Einhaltung von Branchenstandards sicherzustellen und ihre Glaubwürdigkeit vor gefälschten oder KI-generierten Bewertungen zu bewahren.“

Mehr Wirkung, weniger Ressourcenverbrauch

Darüber hinaus eröffnet KI neue Möglichkeiten im Marketing. Durch datenbasierte Analysen können Unternehmen Zielgruppen präziser definieren und Werbung gezielt auf bestimmte Gästegruppen abstimmen. Personalisierte Newsletter,

„Ein Werkzeug zur Entlastung des Teams“

In der Hospitality-Branche nimmt die Bedeutung von KI zu. Darüber, wie Betriebe dieser Herausforderung begegnen sollten und welche Entwicklungen künftig zu erwarten sind, spricht im Interview Maximilian Ehrhart, Head of Research & AI bei Casablanca.

Was raten Sie Betrieben, die KI einsetzen wollen, jedoch nicht wissen, wo sie anfangen sollen? Was sind die ersten sinnvollen Schritte?

Unser Rat ist: nicht mit dem größten Zukunftsprojekt starten, sondern mit dem größten Schmerzpunkt. Viele Betriebe denken sofort an Roboter, obwohl oft schon einfache Digitalisierungsmaßnahmen oder KI-Lösungen enorme Entlastung bringen. Der erste sinnvolle Schritt ist meist die Analyse repetitiver Aufgaben: Wo gehen täglich Stunden verloren? Telefonische Standardanfragen? Manuelle Angebotslegung? Wiederkehrende Supportfragen? Genau dort lohnen sich Digitalisierung und KI zuerst. Danach sollte man prüfen, welche Prozesse bereits digitalisiert sind. Denn KI funktioniert nur gut auf einer sauberen digitalen Basis. Erst wenn Prozesse standardisiert sind, wird Automatisierung wirklich wirtschaftlich. Technologie sollte nie Selbstzweck sein, sondern immer ein Werkzeug zur Entlastung des Teams.

Welche Rolle spielt KI bei der CasablancaHotelsoftware und welche Aufgaben übernimmt sie im Hotelalltag Ihrer Kunden? KI ist bei Casablanca heute bereits ganz konkret im Einsatz – sowohl auf Gästeseite als auch intern. Mit unserem voicebasierten Buchungsagenten Casablanca Wave unterstützen wir Hotels bereits direkt im Online-Buchungsprozess: Gäste können Anfragen natürlichsprachlich stellen, Verfügbarkeiten prüfen und Buchungen deutlich intuitiver durchführen. Das reduziert Abbrüche im Buchungsprozess und entlastet gleichzeitig die Rezeption. Zusätzlich setzen wir mit dem Casablanca Guru ein internes KI-gestütztes Support-Tool für unsere Hotelkunden ein. Dieses hilft bei Fragen zur Software, zu Prozessen oder Funktionen schnell und zielgerichtet weiter – oft deutlich schneller als klassische Supportwege. Im Hotelalltag bedeutet das konkret: weniger manuelle Standardanfragen, schnellere Reaktionszeiten, bessere Erreichbarkeit und mehr Zeit für Mitarbeitende, um sich auf den Gast selbst zu konzentrieren.

individuelle Angebote oder automatisierte Social-Media-Kampagnen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, potenzielle Kunden erfolgreich anzusprechen. KI hilft dabei, Marketingbudgets effizienter einzusetzen und die Kundenbindung langfristig zu stärken. Ebenso trägt KI zur Nachhaltigkeit bei. Besonders im Gastronomiebereich entstehen häufig große Mengen an Lebensmittelabfällen. Mithilfe intelligenter Prognosesysteme können Betriebe genauer berechnen, welche Mengen benötigt werden. Dadurch werden Überproduktionen reduziert und Ressourcen effizienter genutzt. Gleichzeitig lassen sich Energiekosten deutlich senken, etwa durch intelligente Steuerung von Beleuchtung, Klimaanlagen oder Heizsystemen in Hotels.

Der Mensch bleibt unverzichtbar Trotz der zahlreichen Vorteile bringt der Einsatz von KI auch Herausforderungen mit sich. Ein besonders wichtiger Punkt ist der Datenschutz. Hotels und Restaurants

Wie schätzen Sie die nächsten Jahre ein –wo kommt noch mehr KI und wo werden wir Ihrer Meinung nach Roboter sehen?

In den nächsten Jahren wird vor allem softwareseitige KI massiv zunehmen: intelligente Preissteuerung, Prognosen für Auslastung und Personalplanung, automatisierte Gästekommunikation, personalisierte Angebote sowie operative Unterstützung im Housekeeping oder F&B-Bereich. Roboter sehen wir eher dort, wo Prozesse standardisiert, wiederholbar und wenig emotional sind, zum Beispiel in der Reinigung, beim Gepäcktransport, im Roomservice, in der Lagerlogistik oder bei autonomen Check-in-/Check-out-Prozessen. Dort, wo echte Gastfreundschaft, Empathie und situatives Handeln gefragt sind – etwa an der Rezeption, im Beschwerdemanagement, in der Beratung oder im gehobenen Service –, bleibt der Mensch auf absehbare Zeit zentral. www.casablanca.at

Maximilian Ehrhart

speichern sensible Daten ihrer Gäste. Sie müssen sicherstellen, dass Datenschutzrichtlinien eingehalten und die Informationen vor Missbrauch geschützt werden. Die Europäische Union hat mit dem sogenannten EU AI Act bereits erste gesetzliche Regelungen für den sicheren Einsatz von KI geschaffen. „Diese betreffen auch Hotels, Restaurants, Cafés und Bars. Wer KI-gestützte Software nutzt – etwa für Reservierungen, Preisgestaltung oder Personalplanung – muss bestimmte Vorgaben einhalten“, erläutert der DEHOGA Nordrhein-Westfalen.

„Das schützt Gäste und Mitarbeitende und hilft, Bußgelder zu vermeiden.“ Die EU-KIVerordnung ist am 1. August 2024 in Kraft getreten. Die Umsetzung erfolgt schrittweise: Seit August 2024 sind verbotene KI-Systeme untersagt. Seit Februar 2025 müssen Gäste und Mitarbeitende erkennen können, wenn sie mit KI- Systemen interagieren. Ab August 2026 gelten Pflichten für Hochrisiko-KI, beispielsweise bei automatisierter Bewerberauswahl.

Zudem stellt die Einführung von KI viele Betriebe vor finanzielle Herausforderungen – dies gilt insbesondere für kleinere Häuser. Moderne Systeme erfordern Investitionen in Software, Hardware und Schulungen. Viele Unternehmen verfügen nicht über ausreichend technisches Know-how oder personelle Ressourcen, um komplexe KI-Lösungen erfolgreich einzusetzen.

Und schließlich stellt KI die Rolle des Menschen infrage. Hotellerie und Gastronomie leben nach wie vor von persönlichem Kontakt und individuellem Service. Viele Gäste schätzen den direkten Austausch mit Mitarbeitenden und möchten nicht ausschließlich mit Maschinen kommunizieren. Eine aktuelle Mews Studie mit über 500 Unterkünften zeigt, dass trotz verbreiteter Akzeptanz – 98 Prozent der Hoteliers haben KI in den vergangenen sechs Monaten in ihren Betriebsabläufen eingesetzt – 59 Prozent der Hoteliers der Meinung sind, dass die Begrüßung an der Rezeption und der

Personalmanagement leicht gemacht

Personalprozesse spielen im Gastgewerbe eine überaus wichtige Rolle. Im Gespräch mit Superior Hotel erläutert Lorenz Strasser, CEO und Gründer von Pentacode, wie sich Personalmanagement dank KI-gestützter Software effizient gestalten lässt.

Wie wichtig ist ein effizientes Personalmanagement in der Hospitality-Branche? Personalmanagement ist in der Hospitality heute kein reines Verwaltungsthema mehr, sondern ein zentraler Erfolgsfaktor. Hotels arbeiten mit schwankender Auslastung, unterschiedlichen Abteilungen, vielen Teilzeitmodellen und hohem Kostendruck. Wenn Dienstplanung, Zeiterfassung, Qualifikationen und Personalkosten nicht sauber zusammenspielen, entstehen wirtschaftlich, organisatorisch und im Team schnell Brüche.

Gute Planung wirkt sich dabei auch direkt auf Zufriedenheit und Fluktuation aus: Wer fair, verlässlich und transparent eingesetzt wird, bleibt eher. Effizientes Personalmanagement bedeutet deshalb bessere Planbarkeit, weniger manuelle Nacharbeit und mehr Zeit für das, worum es in der Hotellerie eigentlich geht: den Gast. Es ist damit nicht nur ein operatives Thema, sondern unmittelbar mit Wirtschaftlichkeit und Servicequalität verknüpft.

Was sollte eine KI-gestützte PersonalmanagementSoftware für Hotelbetriebe wie jene von Pentacode unbedingt leisten?

Eine KI-gestützte Personalmanagement-Software sollte nicht nur Daten anzeigen, sondern Zusammenhänge verstehen. Für Hotelbetriebe heißt das: Sie muss Dienstpläne, Arbeitszeiten, Kosten, gesetzliche Regeln, Auslastung und betriebliche Besonderheiten gemeinsam betrachten können. Sie muss Auffälligkeiten erkennen, Fragen beantworten, Wissen zugänglich machen und Entscheidungen vorbereiten, ohne sie dem Menschen abzunehmen. Gute KI im Hotelbetrieb ersetzt nicht Führung, sondern macht Führung handlungsfähiger.

Entscheidend ist, dass die KI kontextbezogen arbeitet: Sie erkennt, wer eine Anfrage stellt, welche Rolle diese Person hat und welche Informationen oder Handlungsmöglichkeiten daraus folgen. Ebenso wichtig ist, dass rechtliche Rahmenbedingungen wie Arbeitszeitgesetze, Ruhezeiten oder Mindestlohnvorgaben au-

Check-in weiterhin von Menschen durchgeführt werden sollten.

Es besteht kein Zweifel. Die Bedeutung von KI wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Langfristig wird sich die Branche wahrscheinlich in Richtung einer intelligenten Kombination aus technologischer Unterstützung und menschlicher Gastfreundschaft entwickeln. Hotel- und Gastronomiebetriebe, die KI verantwortungsvoll und strategisch einsetzen, können ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und sich erfolgreich an die Anforderungen der digitalen Zukunft anpassen.

 www.h2c.de

 www.mara-solutions.com

 www.dehoga-nrw.de

 www.mews.com

tomatisch mitgedacht werden, ohne dass jede Regel manuell geprüft werden muss.

Die Software sollte also einfach zu nutzen sein... In der Tat sollte eine solche Lösung möglichst niedrigschwellig nutzbar sein. In Hotelbetrieben arbeiten viele Mitarbeitende ohne festen Arbeitsplatz am Computer. Klassische HR-Systeme stoßen hier an Grenzen, weil sie Schulung und technisches Verständnis voraussetzen. Eine sprachgesteuerte KI beseitigt diese Hürden. Mit unserer KI-Assistentin Yna lässt sich das gesamte Personalmanagement in über 30 Sprachen ohne Schulung per Sprache steuern, vom Smartphone aus, wo immer man gerade steht.

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Süße Strategien für mehr Umsatz

Von Eis über modulare Puddingkonzepte bis hin zu internationalen Cheesecake-Kreationen: Hersteller setzen auf flexible, effiziente Lösungen für mehr Vielfalt und Zusatzumsatz im Dessertgeschäft. Von Yvonne Ludwig-Alfers

Desserts sind strategische Baustein in der Gastronomie – nicht nur als Abschluss eines Menüs, sondern als eigenständiger Umsatztreiber über den ganzen Tag hinweg. Entsprechend erweitern Hersteller

ihre Sortimente gezielt um Produkte, die sich flexibel einsetzen lassen, zuverlässig gelingen und sich effizient in bestehende Abläufe integrieren. Im Fokus stehen dabei vielseitige Konzepte – von fruchtbetonten

Eisvariationen und sommerlichen Dessertlinien über modulare Baukastensysteme bis hin zu international inspirierten Rezeptideen. Sie alle eint das Ziel, Kreativität und Wirtschaftlichkeit im Küchenalltag des Hotels miteinander zu verbinden.

Eis entwickelt sich zunehmend zum ganzjährigen Umsatztreiber in der Gastronomie sowie Hotellerie. Entsprechend baut die The Magnum Ice Cream Company ihr Außer-Haus-Sortiment weiter aus. Mit Carte D’Or Professional richtet sich das Angebot gezielt an Betriebe, die ihren Gästen vielseitige Dessert- und Genussmomente bieten möchten. Im Fokus stehen unter anderem neue Impulse im Fruchtsegment: Das Limetten-Sorbet überzeugt mit fruchtig-herber Frische und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten – von Dessert bis Vorspeise. Das Birnen-Sorbet greift einen Klassiker auf und punktet mit vollmundiger Süße und Fruchtstücken. Beide Sorten lassen sich flexibel kombinieren und werden im praxisgerechten 2,4-Liter-Format angeboten. Sie lassen sich auch in Eis-Drinks einbinden (siehe dazu das Interview mit Rainer Kurz). Hinzu kommen zwei neue Eis-Highlights für die Eistruhe: Caramel Popcorn kombiniert cremiges Karamelleis mit Sauce und karamellisierten Maisstückchen. Twister bringt als fruchtiger Mix aus Ananas, Erdbeere und Zitrone sommerliche Frische ins Sortiment.

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Carte D´ Or Twister Fotos:

Neuer Genussmoment zwischen Aperitif und Dessert

Rainer Kurz, Eisfachberater Scooping bei The Magnum Ice Cream Company, erklärt, warum Eis-Drinks als flexible Allrounder neue Verzehranlässe schaffen, den Durchschnittsbon steigern und sich mit geringem Aufwand in bestehende Gastronomiekonzepte integrieren lassen.

Ihre Eis-Drinks verbinden Dessert und Getränk. Welchen Mehrwert bieten diese Gastronomen im Vergleich zu klassischen Dessertangeboten?

Cocktail-Drinks schaffen einen zusätzlichen Genussmoment und eine neuen Verzehranlass, ohne in Konkurrenz zum klassischen Dessert zu treten. Statt „entweder oder“ bieten sie ein „dazwischen“ und heben sich gleichzeitig vom Standardangebot ab: leicht & erfrischend – und damit besonders attraktiv für Gäste, die nach dem Essen keinen schweren Nachtisch mehr möchten. Das ermöglicht zudem Flexibilität, weil sie als Apéritif, als Drink am Nachmittag, als Zwischengang oder als Dessert-Alternative angeboten werden können. Ein positiver Aspekt aus Gastronomensicht ist außerdem, dass Getränke mit Dessert-Charakter seltener unter den Gästen geteilt werden als klassische Desserts. Die Kombination von Drink und Eis erlaubt Kalkulationsspiel-

raum und führt zu einem höheren Durchschnitts-Bon.

Der Einsatz von Sorbet statt Eiswürfeln verspricht ein „unverwässertes“ Geschmackserlebnis. Wo liegt aus Ihrer Sicht der Vorteil im gastronomischen Alltag? Wird Eis an Stelle von Eiswürfeln eingesetzt, bleibt der Drink geschmacklich konstant intensiv, was zu weniger Reklamationen führt. Das Sorbet hat immer die gleiche Kugelgröße und es entfallen einige Handgriffe, die es bei frischem Obst braucht, was wiederum Arbeitszeit spart. Der Einsatz von Sorbet schafft zudem eine sichere Kalkulationsbasis – Schwankungen in Preis und Verfügbarkeit von Exotischen Früchten etwa entfallen.

Wo sehen Sie aktuell das größte Umsatzpotenzial von Eis-Drinks für Betriebe? Das größte Potenzial liegt aktuell klar im Apéritif und Pre Dinner Bereich. Dort sind die Gäste offen für Neues und die Schwelle, einen zusätzlichen oder neuen Drink zu bestellen, ist niedrig. Die EisDrinks stechen ins Auge, sie regen also Gäste dazu an, das zu bestellen, was der Nachbartisch serviert bekommt. Da wir alle unsere Rezepte auch als Mocktail kreiert haben, können sie den No-AlcoholTrend spielend mitgehen und sind dabei

trotzdem spannend, eignen sich also auch für Day-Drinking- oder After-WorkEvents. Und wer nach einem vollen Menü kein Dessert mehr schafft, aber trotzdem Lust auf etwas Frisches hat, für den ist ein Drink mit Sorbet vielleicht genau das Richtige.

Wie stark beeinflussen visuell inszenierte Drinks die Nachfrage?

Die Optik war schon immer ein ökonomischer Faktor – wer hat nicht schon als Kind gern das Papierschirmchen vom Milchshake aufgehoben. Heute ist das durch Social Media nicht weniger geworden, hier wird auf den Look gesetzt. Man schaut, was am Nachbartisch verzehrt wird, bei den Speisen und auch den Getränken. Eis-Drinks haben eine hohe Wiedererkennbarkeit, durch unterschiedliche Farben und Gläser sehen sie einfach sehr ansprechend aus. Das steigert auch den Pro-Kopf-Konsum von oftmals einer auf zwei Kugeln, die im Drink zum Einsatz kommen, und das erhöht auch den Umsatz.

Wie gut lassen sich Eis Drinks integrieren – und was bedeutet das für die Kalkulation?

Eis Drinks sind sehr einfach integrierbar, gerade in Zeiten knapper Ressourcen. Die Carte D’Or Sorten aus der Dessertkarte können dafür verwendet werden, man hat also ein einfaches Baukasten-Prinzip mit nur wenigen weiteren benötigten Produkten. Die Drinks sind einfach aufgebaut, man braucht kein Barkeeper-Know-How. Das sorgt dafür, dass die Zubereitung schnell erlernt werden kann und es eine geringe Fehlerquote gibt. Das ist ideal für Service-Mitarbeiter. Die Portionsgrößen sind klar definiert, der Zeitaufwand ist gering und die Gewinnspanne ist sehr attraktiv.

Carte D`Or Sambuca Coffee
Carte D`Or Orangen Spritz
Rainer Kurz

Mit Blick auf die warme Jahreszeit hat Dolce mit Alba Desserts eine Sommerlinie für professionelle Küchen auf den Markt gebracht. Im Fokus stehen leichte, frische Desserts, die sich einfach in bestehende Abläufe integrieren lassen und Spielraum für kreative Inszenierungen bieten. Die Kreationen verbinden Klassiker mit modernen Akzenten: Erdbeer- und Zitronen-Tiramisu treffen auf luftigen Biskuit und Mascarpone aus Südtirol. Ergänzt wird das Sortiment durch Komponenten wie Waldbeer- und Passionsfruchtcreme sowie schwarze Sesammousse mit weißer Schokolade. Flexible Portionsgrößen, Refill-Lösungen und im Spritzbeutel gelieferte Cremes sorgen für eine schnelle, saubere und effiziente Verarbeitung. Daneben hat das Unternehmen seine Sparte um PlantBased-Dessertlösungen erweitert. Das vegane Sortiment umfasst Kuchenklassiker wie Schoko-Kirsch-Kuchen, Nusskuchen, Banana Bread und Cinnamon Swirl als Blechkuchen, die einfach zu portionieren sind. Ergänzt wird es durch eine gebrauchsfertige Chantilly-Creme im Spritzbeutel, mit der sich Desserts schnell veredeln lassen.

Ob orientalisch inspiriert oder klassischfrisch interpretiert – Desserts bieten großes Potenzial für Profil und Zusatzumsatz. Mit Produkten von Milram lassen sich unterschiedliche Konzepte effizient und in gleichbleibender Qualität umsetzen.

Das Greek Ekmek kombiniert Kadaiyf, Sirup, Pudding und Milram Schlagsah-

ne zu einem Dessert mit eigenständigem Charakter. Der Lemon Cheesecake setzt auf Frische: Eine feine Füllung aus Milram Speisequark und Schlagsahne trifft auf Zitrone und sorgt für Leichtigkeit und moderne Optik. Beide Rezepte zeigen, wie sich mit Milram-Produkten kreative Desserts wirtschaftlich und zuverlässig realisieren lassen.

Mit der Offensive „Pimp your Pudding“ setzt die Privatmolkerei Naarmann neue Impulse im Dessertsegment der Profiküche. Im Mittelpunkt steht ein modularer Ansatz aus servierfertigem Pudding, variab-

len Toppings und kreativen Komponenten, der Flexibilität bei minimalem Aufwand ermöglicht. Die Puddings werden im wiederverschließbaren Fünf-Kilogramm-Eimer geliefert und erleichtern Lagerung, Handling und Portionierung. Ergänzt wird das System durch Toppings wie Sahne oder Nüsse sowie Komponenten wie Obst oder Crumble. Eine praxisnahe Rezeptwelt, entwickelt von einem erfahrenen Koch und Foodstylisten sowie dem Naarmann-Anwendungsberater Ralph Heinz, unterstützt die Umsetzung im Küchenalltag.

Unter dem Motto „Kulinarischer Ausblick auf den Weltfußball“ startete Philadelphia Professional im April 2026 eine Rezeptoffensive rund um Cheesecake-Kreationen. Für die Austragungsländer der WM – USA, Kanada und Mexiko – hat Patissière Sophie Mussotter landestypische Varianten entwickelt. Dazu zählen ein Peanutbutter-Cheesecake mit Salzkaramell und Banane, eine Version mit Ahornsirup, Pekannüssen und Heidelbeeren sowie ein Dulce-de-Leche-

Cheesecake mit Zimt und Vanille. Die Rezepte sind speziell für Profiverwender konzipiert, gut vorzubereiten und einfach umzusetzen. Philadelphia ist leicht zu verarbeiten, gelingsicher und in 1,65-Kilogramm-Gebinden erhältlich.

 www.corporate.magnumicecream.com  www.dolce-gmbh.de

www.milram-food-service.de

www.naarmann.de

www.philadelphia-professional.de

Milram Foodservice Greek Ekmek
Naarmann Waldfrucht Joghurt Crunch
Philadelphia WM-Promo Cheesecake USA

Zwischen Lobby und Bar: Heißgetränke neu gedacht

Die Getränkewelt im Hotel wird vielfältiger – und zugleich anspruchsvoller. Ob Frühstücksbüfett, Lobby, Bar, Spa oder Tagungsbereich: Gäste erwarten heute ein durchdachtes, hochwertiges Angebot, das sich flexibel an unterschiedliche Nutzungssituationen anpasst. Von Klaus Leifeld

Die Grenzen zwischen Bar, Café und Teekonzept verschwimmen zunehmend. Genau an diesem Punkt setzen aktuelle Produktinnovationen führender Anbieter an.

Unternehmen wie Dallmayr, J.J. Darboven, Julius Meinl, Meßmer und Seeberger greifen zentrale Entwicklungen auf und übersetzen sie in Lösungen, die gezielt auf die Anforderungen der Hotellerie einzahlen.

Im Mittelpunkt stehen Konzepte, die sich nahtlos in verschiedene Hotel-Outlets integrieren lassen und gleichzeitig wirtschaftlich tragfähig sind. Premium-Ready-toDrink-Produkte bringen Barqualität ohne zusätzlichen Personalaufwand in Bereiche wie Lobby oder Roomservice. Der anhaltende Matcha-Boom sowie neue Tee- und Kaffeevarianten erweitern das Spektrum um gesundheitsorientierte und trendaffine Angebote. Ergänzt wird dies durch durchdachte Zubereitungslösungen, die Ge-

schwindigkeit, Konsistenz und einfache Handhabung in den Vordergrund stellen –ein entscheidender Faktor angesichts von Fachkräftemangel und schwankender Auslastung.

Für die Hotellerie eröffnen sich damit neue Spielräume: Getränkekarten lassen sich differenzierter aufstellen, Zusatzumsätze generieren und gleichzeitig Markenprofil und Gästeerlebnis stärken. Trends wie Convenience, Health & Well-Being und Erlebnisorientierung werden so nicht nur aufgegriffen, sondern gezielt in funktionierende Betriebskonzepte übersetzt.

Bar trifft Convenience

Bei Dallmayr sorgen im Frühjahr gleich mehrere Neuheiten für frische Impulse. Darunter ein Highlight, das Bar- und Kaffeewelt stilvoll verbinden soll: den Espresso Martini. Der Drink soll laut Unternehmensangaben als „Ikone“ der modernen

Barwelt gelten und präsentiert sich servierfertig in der Dose. Zur Produktneuheit wird er durch das Nitro Widget am Dosenboden, das den Drink aufschäumt, sobald man die Dose öffnet. Dadurch präsentiert sich der Espresso Martini wie frisch vom Barkeeper gemixt.

Im Teebereich bringt Keo mit der neuen Edition Waldmeister Retro-Feeling in die Tasse – ein aromatischer Mood-Booster, exklusiv als Teachamp und Big Teachamp für die Zubereitung kalter Getränke wie Eistee erhältlich. Teeliebhaber dürfen sich außerdem auf die fruchtige Tee Edition TraubeMinze freuen.

Ergänzt wird das Sortiment durch sieben neue Specialty Coffees im Dallmayr Röstkunstsortiment sowie feinen Matcha als moderne Sortimentsbereicherung. Mit dem Dallmayr Bio Matcha möchte das Münchner Traditionshaus diese besondere Teekul-

Dallmayr Espresso Martini
Dallmayr Bio Matcha
Eilles Tee Bio Matcha für Latte

tur in die Gegenwart bringen. Der Tee stammt aus ausgewählten Anbaugebieten Japans und zeichnet sich durch eine leuchtend grüne Farbe aus.

Armin Geiger, Mitglied der Geschäftsleitung und Head of Commercial: „Ready-toDrink-Konzepte gewinnen auch in der Gastronomie deutlich an Bedeutung – insbesondere dort, wo Qualität, Geschwindigkeit und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen gefragt sind. Mit dem neuen Dallmayr Espresso Martini bieten wir eine hochwertige Premiumlösung, die Barqualität mit effizienter Zubereitung verbindet.“

Matcha und neue Fruchtimpulse

Auch J.J. Darboven greift den Matcha Trend auf: Die Teemarke Eilles Tee bringt Bio Matcha for Latte auf den Markt − einen Premix mit mild-grasiger Matcha Note und fein ausbalancierter natürlicher Süße aus Bio-Rohrzucker. Alle Zutaten stammen aus kontrolliert biologischem Anbau. Zubereitet mit Milch oder pflanzlichen Alternativen entfaltet sich ein runder, cremiger und har-

monischer Geschmack. Dank des natürlichen Koffeins aus grünem Tee bietet Eilles Tee Bio Matcha for Latte eine belebende Alternative zu klassischen Kaffeegetränken.

Ebenfalls neu ist die Eilles Kreation des Jahres 2026: Haskapbeere Cranberry. Süßsäuerliche Haskapbeere mit fein-herber Note trifft auf beerig-süße Cranberry und soll für ein außergewöhnliches neues Geschmackserlebnis sorgen.

Die Haskapbeere ist hierzulande noch ein Geheimtipp − genau das macht sie zur idealen Hauptdarstellerin für die neue Komposition von J.J. Darboven. Ursprünglich stammt die längliche, dunkelblaue Beere von der Halbinsel Kamtschatka und wurde im 13. Jahrhundert erstmals in Japan kultiviert. Ihr Name bedeutet frei übersetzt „Beere des ewigen Lebens“. Cranberrys hingegen haben längst einen festen Platz in der heimischen Küche und Gastronomie erobert: Sie verfeinern Saucen, sind das Highlight in Bowls und verleihen Getränken eine besondere Note.

Inga Kober, Business Team Lead Tee bei J.J. Darboven: „Matcha, der fein gemahlene Grüntee aus ganzen, beschatteten Teeblättern, ist fester Bestandteil zeitgemäßer Gastronomie. Er ist ein Symbol für Qualität, Achtsamkeit und Trendbewusstsein − und genau für diese Bedürfnisse haben wir Eilles Tee Bio Matcha for Latte entwickelt. Die Haskapbeere bringt mit, was Teefans an einem guten Früchtetee schätzen − einen spritzig fruchtigen Geschmack, eine intensive rote Tasse und ein unverwechselbares Genusserlebnis. Die Frucht ist prädestiniert, auch in der Teewelt einen Trend zu setzen. Mit der Kreation des Jahres 2026 bieten wir Gastronomen die Chance, ihren Gästen etwas wirklich Neues im Segment Früchtetee zu bieten.“

Premium-Matcha für die Gastronomie

Die Kaffee- und Teemarke Julius Meinl aus Wien verkündet die neueste Ergänzung im Teeportfolio für die Gastronomie: 100 Prozent Bio-zertifizierter Matcha in Ceremonial Grade Qualität. Damit bringt auch das Traditionshaus einen der spannendsten Teetrends der Welt in Cafés, Hotels und Restaurants. Der Julius Meinl Bio Matcha in Zeremonienqualität stammt aus Japan und wird von Experten sorgfältig zu einem feinen Pulver gemahlen. Das soll für eine besonders glatte Textur und bietet einen intensiven und harmonischen Geschmack mit einer subtilen natürlichen Süße sorgen. Der Julius Meinl Matcha verleiht jeder Getränkekarte eine Premium-Dimension und bietet sowohl Vielseitigkeit als auch Qualität – egal ob als klassischer Matcha Latte, als gekühlte Spezialität oder gemischt in Smoothies und saisonalen Spezialitäten.

Arne Stühmer, Tea Category Manager bei Julius Meinl: „Im Teesegment beobachten wir nach wie vor den Megatrend „Health & Well-Being“, der primär Grüntees und allen voran Matcha in den Fokus rückt. Insbesondere junge Konsumenten haben Matcha längst fest in ihren Alltag integriert.“

Christina Meinl, fünfte Generation im Familienunternehmen: „Im Kaffeesegment und im HoReCa Bereich sehen wir eine klare Entwicklung hin zu mehr Nachhaltigkeit, Qualität und bewusstem Konsum. Besonders gefragt sind Konzepte, die Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette schaffen und gleichzeitig höchste Qualität in der Tasse garantieren. Mit unserem Bio- und Fairtrade-zertifizierten Kaffee und unserem Generations Programm greifen wir diese Entwicklung auf und verbinden verantwortungsvollen Anbau mit höchster Qualität. Auch innovative Zubereitungsmethoden sowie neue Ge-

Dallmayr Keo Waldmeister
Messmer Cold-Tea
Eilles Tee Haskapbeere Cranberry
Julius Meinl Bio Matcha

nuss- und Getränkekonzepte gewinnen an Bedeutung. Insbesondere im Gastronomiebereich bietet Kaffee großes Potenzial, die Getränkekarte gezielt aufzuwerten, von klassischen Zubereitungen bis hin zu kreativen Signature Drinks.“

Cold Tea für den schnellen Einsatz Meßmer baut sein Cold-Tea-Sortiment gezielt für den Gastro-Bereich aus. Seit April stehen sechs neue, kalorienarme Kaltaufgusstees bereit, verpackt in praktischen Faltschachteln mit Gastroentnahmelasche und einzeln kuvertierten Pyramidenbeuteln – ideal für Self-Service, Buffet, Office-Verpflegung oder Tagungen. Das aufmerksamkeitsstarke Pack-Design sorgt für maximale Sichtbarkeit.

Die Zubereitung ist unkompliziert: Teebeutel in 500 ml kaltes Wasser geben, acht Minuten ziehen lassen, gelegentlich schütteln – fertig ist der erfrischende Genuss, der bis zu vier Stunden im Wasser bleiben kann. Die neuen Sorten bieten für jeden Geschmack die passende Option: Lemon Kick (klassischer Schwarztee mit Zitrone), Sunny Peach (Pfirsich mit mildem Schwarztee-Finish), Apple Splash (frischer Apfel), Berry Breeze (Beeren mit süß-säuerlicher Note), Melon Kiss (Melone und Erdbeere) und Ruby Lemon (Zitrone mit Himbeere).

Nachhaltiger Teegenuss mit Profil Mit der „100%“-Produktlinie setzt das traditionsreiche Teehandelsunternehmen Ronnefeldt ein klares Zeichen für verantwortungsbewussten Teegenuss in der Gastronomie. Die Linie verbindet klassische und moderne Kompositionen aus hoch-

wertigen Zutaten mit einem ganzheitlichen Nachhaltigkeitsanspruch: Alle Tees und Zutaten stammen aus kontrolliert biologischem Anbau, sind vegan und werden in umweltfreundlichen Verpackungen angeboten. Die Verpackungsbestandteile sind komplett biologisch abbaubar oder recyclebar. Mit der Ronnefeldt 100% Linie schenken Gastgeber ihren Gästen ein exquisites und pures Teeerlebnis mit gutem Gewissen. Ab Mai 2026 wird das Sortiment um drei neue Sorten erweitert, die sowohl sensorisch als auch konzeptionell Akzente setzen. Der Citrus Oolong basiert auf einem hochwertigen Tie Guan Yin aus den Hochlagen der chinesischen Provinz Fujian. Die Kombination aus grün ausgebautem Oolong, natürlichen Zitrusnoten und einem Hauch Vanille verleiht ihm eine elegante Frische und unterstreicht den Premiumanspruch der Linie. Mit Moonlight Magic ergänzt ein milder Guten-Abend-Tee das Portfolio, der den Tagesausklang begleitet. Die ausgewogene Kräuterteemischung mit Lavendel, Passionsblume, Fenchel und Anis sorgt für ein harmonisches, wohltuendes Geschmackserlebnis Cosy Apple bringt mit Zimt, Mandeln und einem fruchtigen Bratapfelgeschmack eine klare saisonale Ausrichtung ins Sortiment. Der Früchtetee eignet sich besonders für die kältere Jahreszeit und spricht Gäste an, die sich ein angenehm wärmendes Geschmackserlebnis wünschen.

Sarah Schwab, Produktmanagerin 100% bei Ronnefeldt: „Mit der Erweiterung der „100%“-Linie zeigt sich, wie sich Nachhaltigkeit, Qualität und zeitgemäße Genusskonzepte in der modernen Gastronomie überzeugend verbinden lassen.

Vielseitigkeit und Effizienz im Fokus Seeberger Professional stellt im Frühjahr mehrere Produktneuheiten vor, mit denen Gastronomiebetriebe ihr Getränkeangebot einfach, wirtschaftlich und trendgerecht erweitern können. Das bestehende BioSirup-Konzept wird um die Sorte Grapefruit ergänzt. Die fruchtig-herbe Variante erweitert das Sortiment um eine erfrischende Geschmacksnote für Limonaden, Frozen Drinks oder Heißgetränke. Eine weitere Neuheit ist die Einführung der samova Cordials. Gemeinsam mit dem Teepartner samova bringt Seeberger zwei Bio-BasisMixe (Cordial Black Tea/Peach/Bergamot und Cordial Green Tea/Passion Fruit/Mango/Yuzu) für Eistees, Frozen Drinks, Cocktails und Heißgetränke auf den Markt. Die

Ronnefeldt Cosy Apple
Ronnefeldt Citrus Oolong
Ronnefeldt Moonlight Magic
Seeberger
Professional samova
Cordial Black

Cordials zeichnen sich durch intensiven Geschmack, geringen Zuckergehalt und flexible Dosierung aus und werden aus Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau hergestellt.

Das Portfolio von Giulio Caffé umfasst nun neben dem Giulio Crema und Giulio Espresso den Giulio Espresso Forte: Kräftig und kompromisslos – für echte Espressofans, die italienisches Temperament in der Tasse spüren wollen.

Abgerundet werden die Neuheiten durch den samova Matcha Syrup Bio. Mit einem Anteil von 15 Prozent echtem MatchaGrünteepulver ermöglicht er die schnelle Zubereitung von Matcha Latte-Spezialitäten – heiß oder kalt. Die einfache Handhabung, nachhaltige Glasverpackung und vielseitige Einsatzmöglichkeit sollen den Syrup zu einer zeitgemäßen Lösung für den aktuellen Matcha-Trend machen.

Franz Schwaiger, Geschäftsführer Seeberger Professional: „Die aktuell immer noch sehr hohen Rohkaffeepreise stellen uns weiterhin vor Herausforderungen. Gleichzeitig gibt es aber auch echte Lichtblicke:

gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen – in der stationären Gastronomie um satte neun Prozent, am Arbeitsplatz um vier Prozent. Interessant ist zudem, welche Dyna-

Intencion AHS 210x148mm.pdf 1 09.04.26 10:29

Seeberger Professional Bio-Sirup Grapefruit

mik sich im häuslichen Kaffeekonsum zeigt. Während schon rund 30 Prozent der deutschen Haushalte einen Kaffeevollautomaten verwenden, zeichnet sich 2025 ein Trend zur klassischen Espressomaschine in Privathaushalten ab (plus 20 Prozent). Unsere spannende Aufgabe – und zugleich große Chance – besteht darin, die Qualität in der Tasse bei unseren Foodservice- und Firmenkunden weiter zu verbessern. So ermöglichen wir ihren Gästen im Außerhausbereich einen höheren Kaffeegenuss, den sie inzwischen von zuhause gewohnt sind. Dann sind Konsumenten auch bereit, mehr für die Tasse zu bezahlen – und im besten Fall eine zweite Tasse Kaffee zu bestellen.“

WEB

 www.dallmayr.de

 www.darboven.com

 www.juliusmeinl.com

 www.messmer.de

 www.ronnefeldt.de

 www.seeberger-professional.de

GEMEINSAM ZUKUNFT

1 PACKUNG = 1 SCHATTENBAUM

Für jede verkaufte Packung Bio Gustoso Café Crème oder Espresso pflanzen wir einen Schattenbaum im Kaffeeursprung. Fördern Sie gemeinsam mit dem Fairtrade-Pionier einen Konsumwandel hin zu mehr nachhaltigem & fairen Kaffeegenuss. Jetzt bestellen!

DE-ÖKO-003 Nicht-EU-Landwirtschaft

Café Intención ist eine Marke der J.J. Darboven GmbH & Co. KG Hamburg

Kundenservice: Tel. 040 / 733 35 288 www.professional.darboven.com

Wie man sich bettet

Wie man sich bettet, so schläft man, heißt es im Volksmund. Und gerade das ist im Hotel nicht so ganz einfach. Denn: Ein Bett, dass alle glücklich macht, gibt es nicht. Zu verschieden sind die Vorlieben und die körperlichen Konstitutionen der Gäste. Hotelausstatter sind gefordert, hier einen optimalen Kompromiss zu finden. Von Silvia Geuker

Betten und Matratzen

Der Hotelausstatter Admiral legt bei Matratzen Wert auf eine hohe Punktelastizität der Matratze und ihrer Bestandteile, die durch die Verwendung von Taschenfederkernen und Micropocketkernen sowie durch die Verwendung von Viskose- oder Latexschäumen entsteht. Durch die Kombination von Boxspringbett, Matratze und Topper entsteht zum einem ein hoher Komfort und sorgt zudem für eine angenehme Einstiegshöhe zwischen 58 und 62 Zentimetern. „In der fünf Sterne Hotellerie finden zudem auch Materialien wie Wolle, Seide und weitere Naturfasern Anwendung, die Einfluss auf das Raumklima, die Feuchtigkeitsverteilung und somit auch auf den Schlafkomfort haben“, so Richard Thiele, Senior Sales Manager bei Admiral.

Bei dem Bett Country von Admiral handelt es sich um ein individuell gefertigtes Box-

Bett von Admiral mit großem Bettkasten

Bubble
Country von Admiral

springbett als Doppelbett mit zwei Boxen von je 90 mal 210 Zentimetern. Dabei sind die Boxen mit pflegeleichtem Bouclé-Stoff bespannt. Das Kopfteil besitzt eine Chesterfieldsteppung und ist zur Hälfte mit einer an den Seiten durch Schleifen verschnürten, wechselbaren Husse in Cordoptik überzogen. Die Sieben-Zonen-TaschfederkernMatratzen sind mit einem Reißverschluß verbunden und mit einem Viscotopper ausgestattet. Die gesamte Liegefläche beträgt 180 x 210 Zentimeter. Auch die Bettwäsche, die Kopfkissen und Einziehdecken stammen von Admiral.

Das moderne Vollpolsterbett Bubble Bett von Admiral kommt ganz ohne Bettfüße aus. Dafür bietet es dank des integrierten Bettkastens einen großzügigen Stauraum in seinem Bettkasten. Im Innern der 25 Zentimeter hohen Matratze schlummert ein spezielles, punktelastisches Sieben-Zonen Taschenfederkern-System mit 1026 einzeln eingenähten Federn. Die Liegefläche ist 160 mal 210 Zentimeter groß. Bespannt ist das Bett mit einem samtigen Stoff aus der Admiral-Kollektion in Altrosa.

Dipasch empfiehlt bei Betten entweder eine Kombination aus einem hochwertigen Lattenrost mit holmüberdeckenden Leisten, sodass keine Leisten durchfallen, und einer Matratze mit Härtegrad III oder Taschenfederkern-Boxspringbett in Verbindung mit einer hochwertigen Matratze mit Härtegrad III. Für zusätzlichen Liegekomfort kann ein Topper mit progressivem Aufbau – unten fest und zum Gast hin weicher – angeboten werden.

Gute Erfahrungen hat Dipasch mit der Bestseller-Matratze gemacht. Die SiebenZonen-Tonnentaschenfederkernmatratze

im Härtegrad III sorgt bei den meisten Gästen für einen erholsamen und bequemen Schlaf. Außerdem rät Dipasch Hoteliers, regelmäßig in gute Matratzen und Bettwaren zu investieren.

Bei FBF bed&more setzt man für ein bequemes Hotelbett auf eine Matratze mit mittlerem Härtegrad oder zwei Matratzen mit unterschiedlichen Härtegraden, einen Topper für ein weiches Liegegefühl sowie pflegeleichte, hygienische Bezüge. Der Bettbezug sollte abnehmbar, waschbar, atmungsaktiv sowie feuerfest nach Norm sein. Hinsichtlich Hygiene und Pflege sollten die eingesetzten Materialien eine hohe Widerstandsfähigkeit haben sowie antibakteriell ausgestattet sein. Ferner müssen Hotelmatratzen eine hohe Nutzungsfrequenz aushalten. Das universelle Komfortbett ist laut FBF bed&more individuell anpassbar, ohne dass es für das Housekeeping zu kompliziert wird.

FBF legt bei Hotelbetten Wert auf Stabilität, Komfort und hochwertige Materialien. Jedes Modell bietet unterschiedliche Liegeeigenschaften: So sorgt das Boxspringbett Mistral mit Tonnen-Taschenfederkern und atmungsaktivem Gewebe für punktelastischen Schlafkomfort, das Boxspringbett

Savoy mit klassischem Bonell-Federkern für eine gleichmäßige Unterstützung, und das Hotelbett Plaza verfügt als Einstiegsvariante über eine massive Holzunterkonstruktion. Mit dem FBF-Boxspringbetten-Konfigurator lassen sich Kopfteil, Bettfüße und Bezüge individuell auswählen, sodass die Betten optisch und funktional auf das Hotelzimmer abgestimmt werden.

Hochbett und Sofa in einen: Mit einem Handgriff verwandelt das Housekeeping das Sofa Meran von FBF in ein Hochbett für zwei Personen mit zwei Liegeflächen von je 80 x 190 Zentimetern. Die untere Liegefläche ist bis zum 100 Kilogramm und die obere bis zu 90 Kilogramm belastbar. Beide Matratzen bestehen aus Kaltschaum.

Lusini empfiehlt für Hotelbetten ebenfalls einen mehrschichtigen Aufbau des Schlafsystems aus Matratze, Topper und Hygieneschutzauflage von Erwin M. Aufgrund der häufigen Nutzung sei es auch wichtig, dass eine Matratze über eine hohe Rückstellkraft für gleichbleibende Qualität verfüge.

Insbesondere für die hochwertige Hotellerie setzt Lusini auf folgende Matratzen aus der Kollektion Erwin M.: Taschenfederkernmatratzen, weil sie eine sehr gute Punktelastizität in Verbindung mit einer hohen Luftzirkulation bieten und dabei langlebig sind.

Sogenannte „Hybridlösungen“ mit Federkern und Gelschaumauflage verbinden Komfort und Stabilität. Kaltschaummatratzen in hochwertiger Qualität sind leise, formstabil und hygienisch. Wichtig seien ferner eine schwer entflammbare Ausrüstung, zum Beispiel nach EN-Normen, sowie robuste Bezüge. Abnehmbare,

Boxspring-Topper von Dipasch
Bettwaren von Dipasch
Boxspringbett von FBF

waschbare Bezüge ermöglichen eine professionelle Reinigung, und einheitliche Härtegrade der Matratzen erleichtern die Arbeit für das Housekeeping.

Kissen und Einziehdecken

Schon im Privatbereich hat jeder ein bestimmtes Kissen: Allein im Nackenkissenbereich gibt es Tausende Formen und Anbieter. Wie löst ein Hotel diese Aufgabe?

Heikles Thema

„Kopfkissen waren und bleiben ein heikles Thema, da hier die Meinungen und Empfindungen zwischen Gästen und Gastgebern stark auseinander gehen können. In der hochklassigen Hotellerie versucht man dieses Problem einfach mit der Verwendung von so viel Kissen wie möglich – drei bis fünf Kissen pro Bett – und weiteren Zusatzkissen zu erschlagen. So eine Kissenkarte bieten wir ebenfalls an. Dort, wo dies aus kostentechnischer Sicht oder aufgrund des Konzepts nicht möglich ist, empfehlen wir die Verwendung von anwenderfreundlichen Lösungen, die trotzdem auf den Gast zugeschnitten sind. Dies kann zum Beispiel die von Verwendung von zwei gleichgro-

ßen Kissen sein, die aber unterschiedlich stark gefüllt sind. So hat das Hotel nur eine Kissenbezugsgröße, was die Arbeit des Housekeepings erleichtert, der Gast hat aber je nach Präferenz eine gute Auswahl und benötigt weniger Betreuung beziehunsweise ist nicht so schnell frustriert“, so Richard Thiele von Admiral. In der gehobenen Hotellerie gebe es sowohl Gründe für Dauneneinziehdecken als auch für Synthetikdecken. Vorzüge von Daunen und Federn als Naturprodukte stehen für Haltbarkeit, Klimaregulierung und einen hohen Liegekomfort, während Synthetikdecken vor allem bei Allergikern und als Saisondecken sehr beliebt sind.

Große und kleine Kissen

Auch Dipasch rät bezüglich der Kissen eine kleine Auswahl für das Bett anzubieten, zum Beispiel durch die Kombination aus einem größeren Kissen in den Größen 80 x 80 oder 60 x 80 Zentimeter sowie einem zusätzlichen kleineren Kissen in 40 x 80 Zentimeter. Die großen Kissen sind in flacher Nutzung ideal für Gäste, die ein niedriges Kissen wünschen. 40 x 80 Zentimeter Kissen werden von Gästen bevorzugt,

die mehr Unterstützung im Nackenbereich wünschen. Und wenn man das 80 x 80 Kissen faltet, entsteht noch einmal zusätzliches Volumen. Mit einem Kissenmenü bieten für Hotels ihren Gästen ein gewisses Maß an Individualität. Dennoch zeige es sich in der Praxis häufig, dass die Nachfrage nach speziellen Kissen eher gering ist.

Gegen Allergene

Bei FBF bed&more sind sowohl Daunen- als auch Synthetik-Bettwaren im Programm. Speziell für Allergiker hat das Unternehmen die Kollektion Care Plus entwickelt. Bei den Bettwaren handelt es sich um ein leichtes, angenehmes Material. Die milbenundurchlässige, gleichzeitig aber atmungsaktive Polyurethan-Membrane gewährleistet einen hohen Schlafkomfort. Die wasserdichte, aber wasserdampfdurchlässige Beschichtung bewirkt einen guten Feuchtigkeitsaustausch mit der Raumluft, schützt aber das Kissen bzw. die Matratze effektiv vor Milben und Bakterien.

Auswahl über das Housekeeping

Lusini empfiehlt bei Kissen ein Standardkissen mit mittlerer Füllstärke und ergänzend eine Auswahl verschieden fester Kissen über das Housekeeping oder die Rezeption. Typische Optionen sind Nackenstützkissen, weiche Daunen- beziehungsweise Federkissen und Allergiker geeignete Federkissen. Die Bettwarenserie Profiwash von Erwin M. bietet kochfeste Kissen und Einziehdecken für höchste Hygienestandards.

www.admiral.de

www.dipasch.de

www.fbf-bedandmore.de

www.lusini.com (Erwin M.)

Schlafsofa Meran von FBF
Matratzenschoner St. Gilgen von Erwin M.
Kochfeste Kissen und Decke von Erwin M.

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Eine ganze Stadt für guten Schlaf

Die Stadt Füssen im Allgäu punktet mit zertifizierten Schlafgastgebern. Von Silvia Geuker

Der Begriff „Schlaftourismus“ ist nicht neu. Doch dass sich eine ganze Stadt dem guten Schlaf widmet, ist etwas Besonderes. Füssen im Allgäu, umringt von stolzen Bergen und unweit von Schloss Neuschwanstein gelegen, punktet mit zertifizierten Schlafgastgebern und bietet sogar ein fünftägiges „Schlafschnuppern“ an – mit Kursen zu psychologischen Faktoren, Meditations­ und Achtsamkeitsübungen, Yoga, zur Bedeutung von Kräutern und mit Kneipp­Anwendungen. Die Übernachtungen finden selbstverständlich bei einem Schlafgastgeber statt. Die Marketing­Fachfrau Petra Christ übernahm dabei das Coaching und die Qualifizierung der Schlafgastgeber. Michael Duijndam, der das Hotel Dreimäderlhaus am Weißensee zusammen mit Simone Sommerlad führt, ist einer von ihnen. Wir fragten ihn, was guten Schlaf im Hotel ausmacht.

Wie kam die Stadt Füssen und in der Folge Ihr Hotel dazu, sich dem guten Schlaf zu widmen?

Die Region rund um Füssen bietet eigentlich alles, was guter Schlaf braucht: klare Bergluft, Ruhe, Natur, Bewegung

und Entschleunigung. Gemeinsam mit der Stadt Füssen entstand daraus die Idee, das Thema Schlaf bewusster in den Mittelpunkt zu rücken und wissenschaftlich zu begleiten Für uns als kleines Boutique­Hotel mit 13 Zimmern direkt am Weißensee war das sofort eine Herzensangelegenheit. Viele unserer Gäste kommen bewusst zu uns, um Ruhe zu finden, abzuschalten und wieder neue Energie zu tanken. Schlaf ist dabei ein zentraler Bestandteil echter Erholung – weit mehr als nur „eine Nacht im Hotel.“ Im Boutique­Hotel Dreimäderlhaus möchten wir keinen klassischen Hotelaufenthalt schaffen, sondern einen Ort, an dem Menschen wieder durchatmen können: mit Blick auf den See, viel Natur, einer persönlichen Atmosphäre und einem bewusst entschleunigten Konzept.

Welche Faktoren berücksichtigen Sie, damit Ihre Gäste besser schlafen können?

Wir achten auf viele kleine Details, die gemeinsam einen großen Unterschied machen. Dazu gehören hochwertige Betten und natürliche Materialien ebenso wie eine ruhige Atmosphäre im Haus.

Viele Zimmer bieten direkten Blick auf den Weißensee oder die Berge. Die Nähe zur Natur wirkt sich spürbar positiv auf das Wohlbefinden aus. Zudem verzichten wir bewusst auf unnötige Reize und setzen auf warme Farben, Holz, natürliche Stoffe und eine angenehme Lichtstimmung. Auch Themen wie frische Luft, ein angenehmes Raumklima und möglichst wenig Elektrosmog spielen bei uns eine Rolle. Unser WLAN wird nachts beispielsweise automatisch reduziert beziehungsweise ausgeschaltet. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist unser Frühstück. Wir servieren ein bewusst leichtes, vegetarisch­veganes Frühstück mit vielen hausgemachten Produkten, das Gästen Energie gibt, ohne zu belasten. Besonders wichtig ist uns dabei die Herkunft und Qualität der Lebensmittel. Viele Produkte stammen direkt aus unserem eigenen Permakulturgarten am Haus. Dort bauen wir unter anderem Kräuter, Gurken, Tomaten und verschiedenes Gemüse an, das wir frisch verarbeiten oder selbst einlegen. Auch unsere Marmeladen, Aufstriche und ein Teil unserer Tees entstehen hausgemacht mit Zutaten aus dem eigenen Garten – beispielsweise mit

Das Dreimäderlhaus am Weißensee ist ein Boutique-Hotel mit 13 Zimmern

Zitronenverbene und vielen weiteren Kräutern und Pflanzen. Für viele Gäste gehört genau dieses natürliche und persönliche Frühstückserlebnis zu den besonderen Momenten ihres Aufenthalts.

Als zertifizierter Schlafgastgeber kümmern Sie sich persönlich um das Wohl der Gäste. Was genau ist ihre Aufgabe?

Ich begleite unsere Gäste mit vielen praktischen Impulsen rund um gesunden Schlaf und bewusste Erholung. Dabei geht es nicht um medizinische Beratung, sondern darum, Menschen wieder für die Bedeutung von Ruhe, Regeneration und Schlaf zu sensibilisieren. Oft helfen schon kleine Veränderungen im Alltag – beispielsweise feste Abendroutinen, weniger Reize vor dem Schlafengehen, Bewegung an der frischen Luft oder bewusste Entspannung. Viele Gäste schätzen besonders die persönlichen Gespräche und die individuelle Atmosphäre unseres Hauses. Gerade in einem kleinen Boutique­Hotel entsteht oft ein intensiverer Austausch als in großen Hotelanlagen.

Wie manifestiert sich guter Schlaf in der Zimmereinrichtung, also Betten, Matratzen, Kopfkissen, Bettdecken?

Wir legen großen Wert auf hochwertige Schlafqualität. Deshalb achten wir bei

dern eher wie in einem ruhigen Rückzugsort am See.

In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Ludwig-MaximiliansUniversität München und unterstützt von der Barmer Krankenkasse haben Sie ein dreiwöchiges Präventionsprogramm entwickelt. Was beinhaltet es? Das Programm verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischer Er­

unseren Zimmern bewusst auf natürliche Materialien, hochwertige Matratzen und eine gemütliche, warme Atmosphäre. Viele Möbel bestehen aus Echtholz, einige Zimmer verfügen über Allergiker freundliche Ausstattung oder besonders natürliche Materialien wie Lehmwände und geölte Holzböden. Uns ist wichtig, dass sich Gäste nicht wie in einem anonymen Hotelzimmer fühlen, son­

holung im Alltag. Es beinhaltet unter anderem Informationen zu Schlafhygiene, Stressreduktion, Bewegung, Ernährung und bewusster Regeneration. Ziel ist es, den Teilnehmern einfache und nachhaltige Wege zu zeigen, wie sie ihre Schlafqualität langfristig verbessern können – ohne Leistungsdruck, sondern mit einem ganzheitlichen Ansatz. Die Verbindung aus Natur, Ruhe und

wissenschaftlicher Begleitung macht das Konzept besonders spannend.

Kommen gezielt Gäste zu Ihnen, weil sie bisher schlecht schlafen?

Ja, tatsächlich nimmt das immer mehr zu. Viele Gäste berichten, dass sie im Alltag stark unter Stress stehen, schlecht abschalten können oder Schwierigkeiten haben, wirklich zur Ruhe zu kommen. Oft merken sie schon nach wenigen Tagen am Weißensee, wie gut ihnen die Kombination aus Natur, Ruhe und persönlicher Atmosphäre tut. Viele schlafen bei uns deutlich tiefer und erholsamer. Gerade die Lage direkt am Wasser, die entspannte Stimmung im Haus und unser bewusst entschleunigtes Konzept werden dabei häufig genannt.

Haben sich Ihre persönlichen Schlafgewohnheiten verändert, seit Sie sich mit dem Thema befassen? Definitiv. Man entwickelt selbst ein stärkeres Bewusstsein dafür, wie wichtig Schlaf für Gesundheit und Wohlbefinden eigentlich ist. Ich achte heute bewusster auf Ruhephasen, frische Luft, Bewegung und darauf, abends auch wirklich herunterzufahren. Gleichzeitig merkt man, dass guter Schlaf oft weniger mit Luxus zu tun hat als mit einfachen Dingen: Natur, Ruhe, Entspannung und einem guten Gefühl. Und genau dieses Gefühl möchten wir unseren Gästen im Dreimäderlhaus mitgeben.

www.dreimaederlhaus.de

INTERVIEW MICHAEL DUIJNDAM
Simone Sommerlad und Michael Duijndam ernten Obst, Gemüse und Kräuter aus ihrem Permakultur-Garten
Zimmer Seegrund mit Ausblick auf den See

Textiltrends fürs Hotelzimmer

Komfort, Langlebigkeit und effiziente Pflegeprozesse stehen im Mittelpunkt aktueller Neuheiten im Bereich Hotelwäsche. Neue Bettwaren, Bettwäsche- und Frottierkollektionen setzen verstärkt auf strapazierfähige Materialien, pflegeleichte Eigenschaften und nachhaltige Produktionsstandards. Von Karolina Treder

Bertsch Hotelwäsche setzt bei seinen Neuheiten auf die Verbindung von Komfort, Funktionalität und Pflegeleichtigkeit im Hotelalltag. Dazu zählt ein synthetisches Luxus-Drei-Kammer-Kopfkissen, das speziell für den Einsatz in Hotellerie und Objektbereich entwickelt wurde. Die Konstruktion kombiniert eine stabile Innenkammer mit weichen Außenkammern und soll so sowohl Stützkraft als auch ein komfortables Liegegefühl bieten. Der Bezug aus 100 Prozent Baumwolle ist atmungsaktiv und hautfreundlich, die verwendeten Markenfasern sorgen laut Hersteller für Formstabilität und Langlebigkeit. Das Kissen ist bis 60 Grad Celsius waschbar sowie für Trockner und Allergiker geeignet. Zudem neu: Eine Druckbettwäsche mit farbigem Blätterdessin. Die Mischung aus Baumwolle und Polyester verbindet angenehmen Schlafkomfort mit strapazierfähigen und pflegeleichten Eigenschaften. Waschbarkeit bis 95 Grad Celsius sowie Koch- und Chlorechtheit erfüllen die Anforderungen professioneller Wäschereiprozesse.

Textile Qualität und pflegeleichte Materialien stehen im Mittelpunkt der aktuellen Neuheiten von Lusini beziehungsweise der Marke Erwin M. Die Bettwäscheserie Padaro interpretiert klassischen Damast modern und kombiniert ein eingewebtes Fünf-Millimeter-Karomuster mit 300 Thread

Count. Die weiße Baumwollbettwäsche wurde speziell für den professionellen Einsatz entwickelt und überzeugt durch langlebige, mangelfeste Eigenschaften sowie eine hochwertige, ruhige Optik. Für entspannte Hotel- und Apartmentkonzepte präsentiert Erwin M. zudem die Serie Avellino aus ge-

Wäschekrone Tencel Einziehdecke

Erwin M. Padaro
Bertsch Luxus-Drei-Kammer-Kopfkissen
Bertsch Druckbettwäsche farbig
Fotos:

webtem Seersucker. Die atmungsaktive Baumwollqualität unterstützt ein ausgeglichenes Schlafklima und punktet im Housekeeping durch ihre bügelfreie Struktur. Erhältlich ist die Serie in Weiß, Beige und Grau. Im Spa- und Wellnessbereich setzt der Velours-Bademantel Nera Akzente. Die Kombination aus weicher VeloursAußenseite und saugfähigem Walkfrottier aus Baumwolle verbindet Komfort mit Funktionalität im täglichen Hotelbetrieb.

Weiße Frottierwaren mit hoher Farb- und Waschbeständigkeit stehen im Fokus einer aktuellen Produktentwicklung von Floringo. Die mit der Farbnummer 000 gekennzeichneten Handtücher und Bademäntel verfügen laut Unternehmen über einen besonders hohen Grundweißwert, der auch nach zahlreichen Waschzyklen stabil bleibt. Grundlage dafür ist ein speziell eingesetzter optischer Aufheller, der fest an die Baumwollfasern gebunden wird und so den Weißgrad langfristig erhält. Der Grundweißwert gilt in der Hotellerie als wichtige Kenngröße, da er den tatsächlichen Weißgrad eines Textils nach UVFilterung beschreibt. Mit einem Messwert von 91 auf einer Skala bis 100 sollen die Frottierqualitäten auch im intensiven Wäschereieinsatz ihre optische Frische bewah-

ren und dadurch längere Nutzungszyklen ermöglichen. Für Hotelwäschereien ergeben sich daraus wirtschaftliche und ökologische Vorteile, da Textilien seltener ausgetauscht werden müssen. Die hohe Waschbeständigkeit wird durch ein spezielles Produktionsverfahren unterstützt, bei dem der optische Aufheller nach der Vorbehandlung tief in die Baumwollstruktur eingebracht wird und auch Kochwäschen standhalten soll.

Im Fokus der aktuellen Kollektion von Wäschekrone stehen hochwertige und nachhaltige Textilien für Bett und Bad, die gezielt auf die Anforderungen der Hotellerie ausgerichtet sind. Komfort, Funktionalität und Langlebigkeit werden dabei

Zwischen Komfort und Konzept

Hoteltextilien müssen heute weit mehr leisten als reine Funktionalität. Welche Materialien, Trends und Entwicklungen derzeit den Markt bestimmen und wie sich Hotelwäsche künftig weiterentwickeln könnte, erläutert Erwin M.-Produktmanagerin Alisa Ebert im Interview.

Gäste erwarten heute weit mehr als funktionale Hotelwäsche: Welche Entwicklungen prägen aus Ihrer Sicht derzeit die Ansprüche an Textilien in der Hotellerie?

Die Erwartungen an Hoteltextilien haben sich in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt. Neben Funktionalität stehen heute vor allem Komfort, Nachhaltigkeit und ein emotionales Gästeerlebnis im Fokus. Textilien werden zunehmend als Teil der Markeninszenierung verstanden – sie sollen Atmosphäre schaffen, Wertigkeit transportieren und zum Gesamtkonzept des Hauses passen. Gleichzeitig wächst die Bedeutung langlebiger, ressourcenschonender Materialien.

Ob Bettwäsche, Frottierwaren oder Bademäntel –welche Materialien, Farben oder Designs erleben aktuell besonders starke Nachfrage?

Aktuell sehen wir eine sehr hohe Nachfrage nach hochwertigen, natürlichen Materialien wie Baumwolle – insbesondere in langlebigen und pflegeleichten Qualitäten. Auch Mischgewebe, die eine hohe Strapazierfähigkeit mit angenehmem Griff kombinieren, gewinnen

an Bedeutung. Im Designbereich dominieren ruhige, zeitlose Farbwelten wie Beige, Grau und sanfte Naturtöne, die sich flexibel in unterschiedliche Raumkonzepte integrieren lassen. Gleichzeitig gibt es einen Trend zu bewussten Akzenten – etwa durch strukturierte Gewebe oder dezente Muster, die Individualität schaffen, ohne aufdringlich zu wirken.

Inwiefern beeinflussen Themen wie Hygiene und Allergikerfreundlichkeit die Entwicklung neuer Textilien?

Hygiene ist ein zentraler Aspekt in der Hotellerie. Neben hoher Waschbeständigkeit und Pflegeleichtigkeit rücken zunehmend auch funktionale Materialeigenschaften in den Fokus. Dazu zählen insbesondere antibakterielle Ausrüstungen, die das Wachstum von Keimen hemmen können. Im Bereich der Allergikerfreundlichkeit spielen vor allem milbendichte Stoffe eine wichtige Rolle – beispielsweise bei Bettwaren, Matratzen und entsprechenden Schutzbezügen. Solche Lösungen tragen dazu bei, die Belastung durch Hausstaubmilben deutlich zu reduzieren und den Schlafkomfort für empfindliche

konsequent miteinander verbunden. Im Bereich Bettwaren setzt das Unternehmen auf eine Kombination aus klassischen Naturmaterialien und innovativen Fasern. Daunenbettwaren aus Federn und Daunen freilebender Enten und Gänse sind mit Baumwollbezügen ausgestattet und nach Downpass zertifiziert. Ergänzend kommen Tencel-Fasern zum Einsatz, die durch ihr Feuchtigkeitsmanagement ein angenehmes und ausgeglichenes Schlafklima unterstützen. Auch Bettwäsche und Frottierwaren sind auf den professionellen Einsatz ausgelegt. Die Damast-Serie Mini-Raute aus gekämmter und mercerisierter Baumwolle verbindet ein elegantes Design mit hoher Strapazierfähigkeit. Die ZwirnfrottierKollektion mit moderner Waffelstruktur überzeugt durch Saugfähigkeit, Robustheit und ist nach Made in Green by Oeko-Tex zertifiziert.

 www.bertsch-hotelwaesche.de

 www.lusini.com

 www.textilberatung.com

 www.waeschekrone.de

Gäste zu verbessern. Entsprechend fließen diese Anforderungen heute verstärkt in die Entwicklung moderner Hoteltextilien ein.

Wenn Sie auf aktuelle Produktentwicklungen blikken: Welche Innovationen könnten die Hotelwäsche in Zukunft verändern?

Neben bewährten, langlebigen Hotel-Klassikern rückt in der Produktentwicklung zunehmend die gezielte Inszenierung durch Details in den Fokus. Hochwertige Basisprodukte bleiben essenziell, werden jedoch immer häufiger durch akzentuierte Elemente ergänzt – etwa durch abgestimmte Farben, strukturierte Stoffe oder ausgewählte Deko-Artikel. Solche „It-Pieces“ verleihen dem Raum Charakter und ermöglichen Hotels eine stärkere Differenzierung im Wettbewerb. Insgesamt entwikkelt sich Hotelwäsche damit stärker in Richtung eines ganzheitlichen Gestaltungskonzepts, bei dem Funktionalität und Design gezielt miteinander kombiniert werden.

www.lusini.com

Alisa Ebert

Die neue Kaffeekultur im Hotel

Kaffee ist im Hotel längst mehr als ein Getränk – er ist Teil des Gesamterlebnisses. Moderne Kaffeesysteme entwickeln sich zu leistungsfähigen Plattformen für die Hotelgastronomie: Sie verbinden Automatisierung, digitale Steuerung und gleichbleibende Qualität im 24/7-Betrieb – vom Frühstücksbüfett über die Bar bis zum Roomservice. Von Klaus Leifeld

Neben klassischen Kaffeespezialitäten rükken zusätzliche Angebote wie Matcha, Chai oder espresso-basierte Signature-Drinks stärker in den Fokus. Hotels nutzen diese Vielfalt gezielt, um ihr gastronomisches Profil zu schärfen und zusätzliche Umsatzpotenziale zu erschließen. Hersteller reagieren darauf mit flexiblen Systemen, die sich nahtlos in unterschiedliche Outlets integrieren lassen.

Gleichzeitig steigen die Anforderungen in der Hotellerie deutlich. Hohe Auslastungsschwankungen, Personalmangel und der Anspruch internationaler Gäste an konstant verfügbare Qualität verlangen nach stabilen, effizienten und skalierbaren Prozessen. Im Mittelpunkt steht nicht mehr nur die perfekte Tasse, sondern ein reibungsloser

Ablauf im Hintergrund – über alle Bereiche hinweg.

Die Industrie liefert dafür neue Ansätze: Vernetzte Kaffeesysteme, intelligente Steuerung und erweiterte Getränkekonzepte verschieben die Möglichkeiten im Hotelbetrieb spürbar. Welche Lösungen sich daraus konkret für Frühstück, Lobby, Bar und Co. ergeben, zeigen führende Hersteller mit aktuellen Maschinen, Plattformen und Konzepten.

Zwei Maschinen, ein Prinzip – Kaffee muss funktionieren

Wer im Frühstücksservice eines Hotels oder im Selbstbedienungsbereich eines Caterers steht, braucht keine Kaffeemaschine, die beeindruckt. Sondern eine, die liefert. Ge-

nau hier will Bartscher mit der neuen KV2Serie ansetzen: Zwei Kaffeevollautomaten, die auf unterschiedliche Betriebskonzepte zugeschnitten sind – aber dieselbe Grundidee teilen: hoher Durchlauf, einfache Bedienung, zuverlässige Qualität in der Tasse.

Der KV2 Premium richtet sich an Betriebe, die ihren Gästen das volle Kaffeeprogramm bieten wollen – inklusive Frischmilch. Die zwei 1.200-Gramm- Bohnenbehälter und separaten Scheibenmahlwerken erlauben es, etwa einen kräftigen Espresso-Blend und eine mildere Sorte parallel anzubieten. Der Milchschaum wird wahlweise aus Frischmilch über einen externen Schlauch oder aus Milchpulver über den Toppingbehälter zubereitet – ein Temperatursensor am Milchschlauch sorgt dabei für eine

Schaerer Hot-and ColdBeverages

gleichbleibende Schaumqualität, unabhängig davon, wie kalt die Milch gerade ist. 30 voreingestellte Programme bilden die Basis, weitere lassen sich unbegrenzt ergänzen. Über die Bartscher Cloud ist die Maschine IoT-fähig: Betreiber können Betriebsdaten auslesen und die Maschine aus der Ferne im Blick behalten.

Der KV2 Topping ist die konsequente Lösung für Betriebe, die bewusst auf Frischmilch verzichten – etwa in der Gemeinschaftsverpflegung, im SB-Bereich oder überall dort, wo Hygiene und Handling ohne Milchkühlkette im Vordergrund stehen. Statt eines zweiten Bohnenbehälters arbeitet er mit zwei Toppingbehältern (1.500 Gramm und 1.200 Gramm), die sich flexibel mit Milch-, Kakao- oder anderen vollautomatengeeigneten Toppingpulvern bestücken lassen. Das eröffnet ein breites Getränkespektrum von Cappuccino über Kakao bis hin zu individuellen Pulverspezialitäten – alles per Knopfdruck, ohne aufwendiges Milchsystem. 16 voreingestellte Programme sind individuell anpassbar, weitere unbegrenzt programmierbar.

Beide Vollautomaten verfügen über ein duales Pumpensystem für bis zu 90 Tassen pro Stunde (120 Millimeter, Doppelauslauf) und sind auf rund 120 Tassen täglich ausgelegt. Das 10,1-Zoll-Touchdisplay (Android) ermöglicht neben der Getränkewahl auch das Abspielen eigener Inhalte per USB (bis zehn Gigabyte). Drei Wasseroptionen und werkzeuglos entnehmbare Komponenten sorgen für hohe Flexibilität und einfache Wartung.

Effizienz und Zusatzgeschäft Cup&Cino präsentierte auf der Internorga in Hamburg gleich mehrere Produktneuheiten, die gezielt auf zusätzliche Umsatzpotenziale und vereinfachte Abläufe in Gastronomie und Hotellerie abzielen sollen. Im Fokus stehen Lösungen, die klassische Kaffeesysteme um trendstarke Getränkekonzepte und kompakte Verkaufsformate erweitern.

Ein Highlight ist der neue Espresso Martini Premix, der den Trendcocktail servierfertig in wenigen Sekunden direkt aus der Maschine liefert – bei gleichbleibender Qualität und minimalem Personalaufwand. Ergänzt wird das Portfolio durch die Barista One Fusion, die Siebträgerqualität mit der Bedienlogik eines Vollautomaten kombiniert und insbesondere das Geschäft mit Trendgetränken wie Matcha oder Chai adressiert. Auch der wachsende Self-Service-Bereich wird bedient: Die Barista One Touch Serie ermöglicht erstmals die Zubereitung von Matcha auf Knopfdruck – heiß oder kalt, klassisch oder mit veganem Milchschaum.

Mit diesen Konzepten unterstreicht das Unternehmen den Trend zu automatisierten, platzsparenden und margenstarken Getränkelösungen, die sich flexibel in verschiedene Betriebskonzepte integrieren lassen.

Effizienz trifft Barista Anspruch

Mit der neuen A Linie setzt Franke Coffee Systems nach eigenen Angaben einen klaren technologischen Maßstab für professionelle Kaffeezubereitung. Die mit dem iF Design Award 2026 ausgezeichneten Modelle A600 und A800 wurden für Betriebe entwickelt, die steigende Qualitätsansprüche, wachsende Getränkevielfalt und zunehmenden Personal- sowie Kostendruck gleichzeitig bewältigen müssen.

Im Zentrum steht die Verbindung aus Barista Qualität und vollautomatischer Effizienz. Das iQFlow System optimiert die Extraktion dynamisch und sorgt für konstant reproduzierbare Ergebnisse. Der neue FoamMaster erzeugt feinen, cremigen Milchschaum für warme und kalte Getränke, während Precision Temp die ideale Brühtemperatur sicherstellt. Das Reinigungssystem IndividualClean reduziert Aufwand und Verbrauch, indem es Hygieneschritte nur bei tatsächlichem Bedarf ausführt. Ergänzend senkt die HeatGuard Boilertechnologie den Energieverlust um bis zu 44 Prozent.

Hohe Flexibilität bietet die A Linie durch bis zu drei Mahlwerke, zwei Pulverbehälter, eine optionale Flavor Station für sechs verschiedenen Sirupsorten sowie das IndividualMilk System, das einen nahtlosen Wechsel zwischen Milch und pflanzlichen Alternativen ohne Kreuzkontamination ermöglicht. Das digitale FrankeOS unterstützt sowohl Bedien- als auch Selbstbedienungsszenarien und führt Mitarbeitende intuitiv durch den Alltag.

BaristaONE

Touch-Solo+

Bartscher Kv2-Topping
Bartscher Kv2-Premium
Cup&Cino

Tim Sellmann, Senior Product Marketing & Communications Manager (DE/AT), bringt die Relevanz auf den Punkt: „Die Kaffeeindustrie steht an einem Wendepunkt: Kunden erwarten Premiumqualität, Vielfalt und personalisierte – auch milchfreie – Optionen. Gleichzeitig kämpfen Betreiber mit Kosten, Personalmangel und Umweltauflagen. Die Neue A Linie wurde genau dafür entwickelt.“

Mit ihrer Kombination aus Qualität, Effizienz und digitaler Vernetzung bietet die A Linie eine zukunftssichere Lösung für moderne Kaffeekonzepte.

Bezahlen und Verwalten in Echtzeit Mit dem Pocket Pilot 3.0 hebt Jura Gastro die Verwaltung professioneller Kaffeevollautomaten auf ein neues Level. Die kostenlose Webapplikation ermöglicht die schnelle, sichere Bezahlung per QR-Code über mobile Devices – von Apple Pay bis PayPal – und verarbeitet gleichzeitig alle Telemetriedaten in Echtzeit. So behalten Betreiber den Maschinenstatus, Umsätze und Pflegehinweise jederzeit im Blick und können Preise, Spezialitäten und Rezepte direkt über ein Dashboard anpassen. Die Version 3.0 ist für die X-Linien-Modelle X10 und X4 nutzbar; weitere Modelle folgen im Jahresverlauf.

„Gerade im Gastronomiebereich, wo mit besonders spitzem Bleistift gerechnet wird, ist die Digitalisierung von zentraler Bedeutung“, erklärt Ralf Hüge, Geschäftsführer Jura Gastro. „Mit dem Pocket Pilot 3.0 stellen wir eine kostenlose Software zur Verfügung, mit der das Bezahlen, Abrechnen und Verwalten professioneller Vollautomaten zum Kinderspiel wird. Daten können direkt ins Warenwirtschaftssystem fließen und sind über die Jura Connect App jederzeit auf Handy oder Tablet einsehbar. So sehen Gastronomen auf einen Blick, welche Kaffeespezialitäten nachgefragt werden, und können ihr Angebot gezielt optimieren.“

richtung individueller Benutzergruppen, flexible Preisgestaltungen und mobile Direktzahlungen. In Kombination mit dem optionalen Business Connect Tool profitieren Betreiber so von einem umfassenden, datengestützten Managementsystem für professionelle Kaffeeversorgung.

Digitalisierung und integrierte Payment-Lösungen

Mit Melitta Insights, dem webbasierten Portal für Telemetrie- und Maschinendaten, will Melitta Professional das Kaffeegeschäft transparenter und besser steuerbar machen. Betreiber erhalten einen Überblick über Performance und Status ihrer gesamten Maschinenflotte – etwa zu Bezügen, Verbräuchen, Füllständen oder Reinigungszyklen. Auf dieser Basis lassen sich Prozesse optimieren, Ausfallzeiten reduzieren und Rezepturen standortübergreifend standardisieren. In Kombination mit der mobilen App lassen sich relevante Informationen und Meldungen zudem direkt auf dem Smartphone nutzen – ein Vorteil gerade in großen oder dezentral organisierten Betrieben.

Ergänzend rückt Melitta Professional mit den Modellen Cafina CT8plus und CT6 Kaffeevollautomaten in den Fokus, die aktuelle Getränketrends flexibel abbilden. Während die CT8plus mit hoher Vielfalt und umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten überzeugt, steht die CT6 für einfache Bedienung und zuverlässige Performance im täglichen Einsatz.

Der Pocket Pilot 3.0 deckt unterschiedliche Geschäftsmodelle ab, erlaubt die Ein-

„In Verbindung mit Kaffeevollautomaten der aktuellen Melitta Cafina Generation entstehen ganzheitliche Lösungen, die exzellenten Kaffee mit datenbasierter Steuerung, effizientem Betrieb und komfortabler Bezahlung verbinden“, sagt Miriam Babaz, Digital Onboarding Manager / Product Management Digital Products. „Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir individuelle Set-ups aus Maschine, digitalen Services wie Melitta Insights und PaymentLösungen, die optimal zu den jeweiligen Anforderungen passen.“

Vielfalt, Inklusion und Barista-Qualität SEB Professional Beverage will auf den schnellen Wandel der Getränkewelt in Gastronomie, Hotellerie und Office-Umgebungen mit ganzheitlichen, zukunftsfähigen Konzepten reagieren. Neben klassischen Kaffeespezialitäten gewinnen auch für SEB farbintensive Trenddrinks wie Matcha, Chai, Cold Brew oder saisonale Signature Drinks zunehmend an Bedeutung. Gefragt sind visuell starke, individualisierbare Getränke, die vom Frühstück bis zur Bar überzeugend funktionieren.

Mit seinem breit aufgestellten Markenportfolio bietet SEB Professional Beverage Lösungen für unterschiedlichste Einsatzbereiche. Für kleine und mittlere Betriebe ermöglichen die neuen Einstiegsmodelle WMF Peak 50 und WMF Elevation 10 von WMF einen unkomplizierten Zugang zur professionellen Getränkezubereitung. Dank integrierter Pulveroptionen lassen sich neben Kaffee auch Matcha Latte, Kakao- oder Mixgetränke umsetzen.

Ein zentrales Thema bleibt die einfache und barrierearme Bedienung. Mit Easy Access für die Schaerer Coffee Soul soll Schaerer neue Maßstäbe im inklusiven Self-Service setzen. Speziell entwickelte Bedientasten ermöglichen Rollstuhlfahrenden sowie Menschen mit eingeschränkter Mobilität eine selbstständige, intuitive Getränkeauswahl.

Dort, wo Kaffee zum Erlebnis wird, will SEB Professional Beverage modernes Tech-

Franke A Linie
Jura Pocket-Pilot
Thermoplan Black&White4 compact CTM RL Zweimilchlösung
LaSanMarco La125

nikverständnis mit echter Barista-Kultur verbinden. Die WMF espresso NEXT sowie die ikonischen Siebträgermaschinen von La San Marco stehen nach Unternehmensangaben für authentisches Espressohandwerk, hohe Reproduzierbarkeit und professionelle Performance – vom Café über die Hotelbar bis zur anspruchsvollen Außer-Haus-Gastronomie. So sollen flexible Getränkekonzepte aus einer Hand ent-

stehen: vom Einstieg in den professionellen Kaffeebereich über trendige Getränkekarten bis hin zur Barista-geführten Premiumlösung.

„Unsere Lösungen spiegeln das veränderte Konsumverhalten wider: mehr Vielfalt, intuitive Bedienung, echte Inklusion und gleichzeitig höchste Getränkequalität. Unser Ziel ist es, Betrieben jeder Größe ein

zukunftsfähiges, skalierbares Getränkeerlebnis zu ermöglichen“, erklärt Axel Fähnle, Head of Marketing.

Zweimilchlösung von Thermoplan

Mit der neuen Zweimilchlösung für die Black&White4 compact CTM RL will Thermoplan die Flexibilität seines kompakten Kaffeevollautomaten weiter ausbauen. Das Modell soll Betreibern nun

SCH PERFEKTER UM

Die Neue A-Linie überzeugt mit Funktionen wie dem neuen FoamMaster. Er sorgt für verbesserte In-Cup-Qualität und höchste Konsistenz - mit optimaler Milchtemperatur und feinster Schaumtextur für jedes milchbasierte Getränk.

Melitta Payment
WMF Peak50
Schaerer Coffee Soul 12

erstmals ermöglichen, klassische Kuhmilch und pflanzliche Alternativen parallel aus einer Maschine anzubieten – ohne Einbußen bei Qualität, Geschmack oder Geschwindigkeit.

Herzstück der Erweiterung ist eine integrierte Kühleinheit mit zwei getrennten Milchbehältern à vier Liter. Die Systeme arbeiten unabhängig voneinander, sodass jede Milch hygienisch getrennt bleibt und ihre spezifischen Eigenschaften optimal zur Geltung kommen. Automatisierte Reinigungsprogramme und eine präzise Temperatursteuerung sichern konstante Ergebnisse in der Tasse. Mit der Zweimilchlösung will Thermoplan auf die steigende Nachfrage nach individualisierbaren Getränkeangeboten reagieren und erweitert die Einsatzmöglich-

keiten des Systems insbesondere für Betriebe mit begrenzter Fläche.

„Der Markt für professionelle Kaffeemaschinen ist geprägt von Automatisierung, Digitalisierung und dem Anspruch an konstant hohe Qualität bei minimalem Schulungsaufwand“, sagt Yves Zurmühle, Head of Marketing bei Thermoplan. „Mit flexiblen Konfigurationsmöglichkeiten wie der Zweimilchlösung ermöglichen wir es Betreibern, unterschiedliche Milchsorten in gleichbleibend hoher Qualität zu verarbeiten und gleichzeitig effizient zu arbeiten.“

Ergänzend setzt das Unternehmen auf digitale Lösungen wie ThermoplanConnect zur Überwachung und Optimierung der Maschinenleistung sowie auf langlebige, ener-

gieeffiziente Konzepte. Damit positioniert sich die Black&White4 compact als vielseitige Lösung für moderne Kaffeekonzepte mit wachsender Getränkediversität.

WEB

 www.bartscher.com

 www.cupcino.com

 www.franke.com

 www.juragastroworld.de

 www.lasanmarco.com/de/

 www.melittaprofessional.de

 www.groupeseb.de

 www.schaerer.com

 www.thermoplan.ch

 www.wmf-coffeemachines.com

Automatisierte Versorgung

Coffema International positioniert sich, in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Iovent, als Anbieter im Bereich Smart Vending und automatisierter Versorgungslösungen. Im Fokus stehen intelligente, digital vernetzte Verkaufs- und Versorgungssysteme, die insbesondere im Hotelumfeld neue Möglichkeiten eröffnen. Ziel ist es, Gästen rund um die Uhr hochwertige Produkte bereitzustellen – unabhängig von klassischen Servicezeiten oder Personalverfügbarkeit. Ein zentraler Trend ist dabei die zunehmende Integration von Smart Vending Lösungen in Hotels, insbesondere zur Erweiterung des gastronomischen Angebots. Moderne Konzepte ermöglichen es, Gästen flexibel Zugang zu Snacks, Getränken und hochwertigen Kaffeespezialitäten zu bieten – ohne Wartezeiten.

Smart Vending entwickelt sich damit vom reinen Zusatzangebot hin zu einem strategischen Umsatztreiber. Hotels können ihr An-

gebot skalieren, Zusatzumsätze generieren und gleichzeitig personelle Ressourcen effizienter einsetzen. „Wir sehen aktuell sehr deutlich, dass sich die Erwartungen von Hotelgästen verändern. Flexibilität wird immer wichtiger – gerade bei Business-Reisenden, die oft früh abreisen oder spät ankommen. Smart Vending schließt genau diese Lücke. Es geht nicht mehr nur darum, irgendetwas verfügbar zu machen, sondern bewusst um Qualität und Verlässlichkeit – rund um die Uhr. Hotels schaffen zusätzliche Umsatzquellen, ohne ihre operativen Prozesse zu verkomplizieren. Aus meiner Sicht wird sich dieses Modell in den nächsten Jahren als fester Bestandteil moderner Hotelkonzepte etablieren“, sagt Philipp Nicklisch, Coffema Key Account Manager Hotellerie.

www.coffema.de

Die virtuelle Plattform für das Gastgewerbe

amberproject – die 360°-Welt für Horeca-Profis

www.amberproject.de

Im amberproject findet die Branche ihre digitale Heimat. Produkte, Leistungen, Angebote sowie Informationen von Profis für Profis sind in einer begehbaren virtuellen Erlebniswelt vereint. Die von Fachleuten inszenierten Räume bieten exklusive Rundum-Informationen zu allen Fachthemen sowie zugehörigen Servicebereichen.

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B.PRO Basic Line mit Umluftkühlung

Wenn Kühlung mobil wird

Flexible Prozesse erfordern anpassungsfähige Kühltechnik – insbesondere in Hotellerie und Gastronomie. Ob beim Frühstücksbüfett, im Bankettgeschäft, beim Catering, im Outdoor-Service oder in der vorbereitenden Mise en place: Kühlkapazitäten werden oft genau dort benötigt, wo Arbeitsabläufe stattfinden. Gefragt sind daher Lösungen, die sich flexibel in unterschiedliche Einsatzszenarien integrieren lassen. Von Klaus Leifeld

Rollbare Kühltische oder Kühlschränke ermöglichen es, Kühlkapazitäten direkt am Einsatzort bereitzustellen, Wege zu verkürzen und Arbeitsabläufe effizienter zu organisieren. In Verbindung mit GNkompatiblen Behältern lassen sich Zutaten, vorbereitete Speisenkomponenten oder Getränke übersichtlich lagern und schnell bereitstellen.

Im Sortiment von Bartscher finden sich hierfür verschiedene mobile Lösungen. Dazu zählen etwa die Kühltische Easy S4T11501, Easy S6-1501 und Easy S4-1501. Die Geräte verfügen über Umluftkühlung, einen Temperaturbereich von 0 bis 8 Grad sowie Edelstahl-Arbeitsflächen. Ihre Schubladen sind für das 1/1-GN-Format ausgelegt und nehmen GN-Behälter bis zu einer Tiefe von 150 Millimetern auf. Dank Klimaklasse 5 eignen sich die Modelle auch für warme Küchenumgebungen mit Umgebungstemperaturen bis 40 Grad. Für den mobilen Einsatz sind sie mit vier Lenkrollen ausgestattet, von denen zwei feststellbar sind. Für größere Kühlmengen bietet der rollbare Kühlschrank KGN1-112 zusätzliche Kapazitäten. Mit 650 Litern Brutto- und 480 Litern

Nutzinhalt, 2/1-GN-Format, höhenverstellbaren Zwischenablagen, LED-Beleuchtung und abschließbarer Tür eignet sich das Modell für unterschiedliche Einsatzbereiche – von der Küchenvorbereitung bis zum Veranstaltungsservice. Auch dieses Gerät ist mit vier Lenkrollen, davon zwei feststellbar, ausgestattet. Die Beispiele zeigen, wie Bartscher mobile Kühltechnik auf unterschiedliche Anforderungen im professionellen Alltag ausrichtet. Je nach Einsatzbereich stehen Lösungen für zusätzliche Arbeitsflächen, flexible Zwischenlagerung oder temporäre Kühlkapazitäten zur Verfügung – angepasst an verschiedene Betriebsgrößen und Servicekonzepte.

Auch für B.PRO enden Frische und Kühlkette nicht an der Küchentür. Das Unternehmen bietet ein aufeinander abgestimmtes Portfolio, das gekühlte Speisenlogistik auch im Außenbereich zuverlässig sicherstellt.

Die modulare Basic Line bietet flexible Speisenausgabelösungen für den professionellen Einsatz, die sich bedarfsgerecht konfigurieren lassen. Die Kaltbuffet-Module sind wahlweise mit aktiver stiller Kühlung

Bartscher Easy S4T1-1501
Bartscher KGN1-112

(SK) oder Umluftkühlung (UK) erhältlich – beide Varianten wurden 2026 überarbeitet. Die Basic Line SK überzeugt nun mit deutlich verbesserter Kälteleistung und stabiler Temperaturführung ab vier Grad. Bei der Basic Line UK wurden Handhabung und Reinigung vereinfacht: Die Kühlwanne besteht künftig aus einzelnen, leicht entnehmbaren Segmenten, die sich in der Spülmaschine reinigen lassen. Integrierte Lüftungsgitter sorgen für optimale Kältezirkulation. Eine serienmäßige Höhenverstellung ermöglicht zudem die flexible Positionierung von GN-Behältern – auch in Schrägstellung für eine ansprechende Warenpräsentation.

Den Weg von der Küche zur Speisenausgabe übernehmen die B.Protherm-Speisentransportbehälter in der gekühlten Variante: Die B.Protherm E-Modelle aus Edelstahl verfügen über aktive Kühlung; die B.Protherm K-Modelle aus Kunststoff arbeiten mit eutektischen Platten – zuverlässig gekühlt, ganz ohne Stromanschluss. So bleibt die Kühlkette vom Kochen bis zur Ausgabe lückenlos erhalten. Wer das Außenangebot um Live-Zubereitung erweitern möchte, findet im B.PRO Cook I-flex eine mobile Front-Cooking-Station für die Zubereitung à la minute direkt vor dem Gast.

Viele Produkte aus dem Hagola-Standardsortiment lassen sich auch für den mobilen Bereich ausstatten – insgesamt bietet das Unternehmen für den In- und Outdooreinsatz so eine Auswahl an mobilem Equipment.

Der Klassiker für den mobilen Getränkeausschank sind mobile Kühltheken – kleine

und kompakte, schankfertig mit Schanksäule ausgestattete Systeme mit robuster Edelstahl-Abdeckung. Wahlweise sind sie mit einer einzigartigen Prismen-Lochplatte oder einer einfachen Riffelablauffläche erhältlich. Sie überzeugen durch eine neue, effiziente Durchlaufkühlung mit kombinierter Raumkühlung, die für optimal gekühlte Getränke sorgt.

Der vollwertige Kühlkorpus, robuste Fronten, Seitenverkleidungen aus Edelstahl sowie vier lenkbare Schwerlast-Doppelrollen machen die mobile Theke zu einer leistungsstarken Lösung, die sich besonders für die Außen- und Eventgastronomie eignet. Für den Betrieb sind lediglich ein Was-

serzu- und -ablauf sowie eine elektrische Stromversorgung erforderlich.

Auch die mobile Eventtheke Yourbar punktet mit viel Kühl- und Stauraum, hochwertigen Materialien und umfangreicher, optionaler Zusatzausstattung wie Schanksäule, LED-Beleuchtung oder abnehmbarer Gläserspülmöglichkeit. Das Highlight sind hier Barbrett und Fußlauf, welche beide für den Transport hochgeklappt werden können. Trotz der kompakten Bauweise ist diese Theke für die meisten gängigen Fassgrößen geeignet und bietet zudem Stauraum für Flaschen. Die integrierten Anschlüsse für Zu- und Abwasser sowie für die Stromversorgung sorgen für höchste

B.PRO B.Protherm
Hagola Mobile Kühltheke
Hagola Yourbar

Flexibilität – die Yourbar ist innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit.

Doch mobile Kühlung beschränkt sich nicht allein auf Lager- und Arbeitsbereiche. Auch bei Ausschank- und Versorgungslösungen sind flexible Konzepte gefragt – etwa dort, wo Getränke oder Eis direkt am Einsatzort schnell und effizient bereitgestellt werden müssen. So bietet Hoshizaki mit der Beermatic Dual Tap DBF-AS65WE-EU HC eine vollautomatische Bierzapfanlage für den Theken- oder Eventeinsatz. Das Counter-Top-Modell verfügt über zwei getrennte Kreisläufe, sodass sich zwei unterschiedliche Biersorten gleichzeitig zapfen lassen. Eine kontaktlose Portionssteuerung ermöglicht die Ausgabe voreingestellter Mengen auf Knopfdruck. Das Verhältnis von Bier und Schaum kann dabei individuell angepasst werden. Durch die getrennte Ausgabe von Bier und Schaum wird die Portionierung präziser und Schankverlust reduziert. Ein integrierter Zähler erfasst zusätzlich die Anzahl der ausgegebenen Portionen.

Für Bereiche mit hohem Bedarf an gekühlten Getränken oder Eis-Wasser-Kombina-

tionen eignet sich der Eis-/Wasserdispenser DCM-120KE-HC. Das Gerät produziert innerhalb von 24 Stunden bis zu 125 Kilogramm Eis-Wasser-Portionen und kann je nach Bedarf ausschließlich Eiswürfel, Eiswürfel mit Wasser oder nur Wasser ausgeben. Solche Systeme kommen insbesondere dort zum Einsatz, wo eine schnelle, hygienische und kontinuierliche Versorgung erforderlich ist.

Für Liebherr gewinnen die Außenbereiche der Gastronomie und Hotellerie zunehmend an Bedeutung – und mit ihnen der Bedarf an durchdachter Kühltechnik. Liebherr will diesen Anforderungen mit Lösungen begegnen, die Flexibilität, Effizienz und zuverlässige Leistung auch unter anspruchsvollen Bedingungen vereinen.

Mit der Verlagerung von Gastronomiebereichen ins Freie steigen auch die Anforderungen an die Kühltechnik. Serviceflächen müssen flexibler werden, saisonale Spitzen aufgefangen und zusätzliche Außenbereiche effizient versorgt werden. Gefragt sind somit leistungsstarke Lösungen, die bei hohen Temperaturen und häufigem Öffnen

„Steckerfertige Systeme liegen klar im Trend“

Welche Rolle mobile Kühltechnik für Außenbereiche und flexible Nutzungskonzepte spielt, erklärt Andreas Lindauer, Geschäftsführer Vertrieb/Marketing von Cool Compact, im Interview mit Superior Hotel.

Welche aktuellen Entwicklungen und Trends im Bereich mobiler und flexibel einsetzbarer Kühltechnik gibt es?

Die Nachfrage nach mobiler Kühltechnik wächst seit Jahren kontinuierlich. Dabei zeigt sich deutlich, dass Kühltechnik heute flexibel, einfach transportierbar und vielseitig einsetzbar sein muss – vom Biergarten über die Terrasse bis hin zu Pop-up-Konzepten oder Events. Daher liegen steckerfertige Systeme, die sofort einsatzbereit sind, im Trend. Moderne Kühltechnik verfügt zudem über energieeffiziente Komponenten und Kältemittel, um Betriebskosten zu senken und Umweltauflagen gerecht zu werden. Gleichzeitig rücken langlebige, robuste Bauweisen stärker in den Fokus. Zu guter Letzt sind Kühlmöbel längst kein „unsichtbares“ Technikelement mehr, sondern Teil des gastronomischen Gesamtkonzepts. Hochwertige Optik, kompakte Bauformen und flexible Einbaumöglichkeiten spielen daher eine zunehmend wichtige Rolle.

Wie reagiert Cool Compact auf diese Anforderungen? Als Spezialist für professionelle Kühltechnik entwickelt

Cool Compact seine Lösungen konsequent entsprechend der gastronomischen Anforderungen. Unser Fokus liegt auf kompakten, energieeffizienten und robusten Systemen, die sich den Nutzungsszenarien anpassen. Nahezu alle Geräte sind auch mit stabilen Rollen erhältlich, so dass sie mobil eingesetzt werden können. Darüber hinaus ist es durch unseren neuen, dritten Temperaturfühler FrigosPro möglich, dass unsere Geräte auch bei kühleren Außentemperaturen zuverlässig arbeiten.

Welche Produkte, Systeme und Konzepte bietet Cool Compact für Biergärten, Terrassen, Außenbars, Vorflächen oder temporäre Gastronomieflächen? Obwohl Cool Compact schwerpunktmäßig in den Produktionsküchen in Form von (Tief-)Kühllösungen zu Hause ist, bieten wir Getränke- und Flaschenkühltheken sowie Kühlschränke wie den Magnos 570 mit Glastür zur Bevorratung der Außenbar an.

www.coolcompact.de

Andreas Lindauer
Hoshizaki-Beermatic

zuverlässig funktionieren und sich zugleich platzsparend in den Betriebsalltag integrieren lassen.

Liebherr bietet dafür Kühl- und Gefrierlösungen, die auf hohe Belastbarkeit, konstante Leistung und wirtschaftlichen Betrieb ausgelegt sind. Langlebige Materialien, zuverlässige Temperaturführung und hohe Reinigungsfreundlichkeit sichern den Einsatz auch unter anspruchsvollen Bedingungen in Gastronomie, Hotellerie und Catering. Die neuen Unterbaugeräte von Liebherr fügen sich nach Herstellerangaben ideal in dieses Konzept ein. Sie lassen sich platzsparend in bestehende Arbeitsbereiche integrieren und setzen Maßstäbe in puncto Energieeffizienz.

Liebherr-Getränkekühler sollen als „stille Verkäufer“ eine wichtige Rolle in der Warenpräsentation übernehmen: Sie setzen Produkte gezielt in Szene und machen sie für Gäste attraktiv sichtbar. Rollen und Stellfüße aus dem Zubehörprogramm sorgen zudem für zusätzliche Flexibilität im mobilen Einsatz.

Für temporäre Einsätze etwa bei Events oder in saisonalen Außenbereichen bietet Liebherr zudem speziell konzipierte Geräte. Schutzbügel, stabile Rollen und eine besonders einfache Reinigung machen sie zu verlässlichen Begleitern im mobilen Einsatz.

Wenn neben Funktionalität auch das Erscheinungsbild zählt, eröffnet Liebherr MyStyle Professional neue Möglichkeiten: Geräte lassen sich mit Farben, Logos oder Designs individuell gestalten und werden so zum sichtbaren Teil des Gastronomiekonzepts – ein Kühlgerät wird zum Markenbotschafter mit Wiedererkennungswert.

Auch Saro bietet Geräte für den flexiblen Einsatz in Gastronomie, Bankett und Eventservice, die Transport, Kühlung und Präsentation kombinieren.

Der Getränkekühlschrank GTK 360 verfügt über ein abschließbares, doppelverglastes Glastürsystem, fünf höhenverstellbare Roste sowie LED-Innenbeleuchtung. Mit einem Temperaturbereich von null bis zehn Grad 347 Litern Inhalt und Umluftunterstützung eignet er sich für den Einsatz in mobilen Ausschank- und Präsentationsbereichen. Passend dazu ermöglicht der Transportwagen GTK 360 den sicheren und flexiblen Ortswechsel des Kühlschranks. Vier Rollen, davon zwei feststellbar, sowie eine stabile Edelstahlkonstruktion sorgen für einfache Handhabung im Veranstaltungsbetrieb.

Für größere Kapazitäten kommt der kalte Bankettwagen KBW2/1 zum Einsatz. Er bietet Platz für 15 x 2/1 GN-Behälter, arbeitet im Bereich von null bis zehn Grad und ist für Umgebungstemperaturen bis 43 Grad ausgelegt. Digitale Temperatursteuerung, gute Isolierung und ein robustes Rollensystem machen ihn für den intensiven Catering- und Banketteinsatz geeignet.

GTK

Ob mobile Kühltechnik, flexible Speiselogistik oder modulare Ausschank- und Zubereitungssysteme – die Beispiele zeigen die Entwicklung hin zu ganzheitlichen Lösungen. Im Fokus stehen Systeme, die sich flexibel an unterschiedliche Einsatzorte und Anforderungen anpassen lassen und sich nahtlos in bestehende Abläufe integrieren. Entscheidend bleibt dabei das Zusammenspiel aus Leistung, Mobilität und Effizienz als Grundlage moderner Gastronomie- und Hotelleriekonzepte.

WEB

 www.bartscher.de  www.bpro-solutions.com

www.hagola.de

www.hoshizaki-europe.com

www.liebherr.com

www.saro.de

Liebherr MyStyle Professional
Hoshizaki Compact

Flexible Konzepte über die Kühlung hinaus

Nicht nur bei Kühltechnik, auch in der Speisenzubereitung gewinnen flexible und modular aufgebaute Lösungen an Bedeutung. Besonders bei Front-Cooking-Konzepten, Snackstationen, temporären Verkaufsflächen oder zusätzlichen Servicebereichen sind Systeme gefragt, die sich an wechselnde Anforderungen anpassen lassen und vorhandene Flächen effizient nutzen.

KBS Gastrotechnik setzt hierfür auf ein modulares KochcenterKonzept. Basis ist ein Unterbaukühltisch, der sich mit unterschied lichen Auftischgeräten wie Grillplatten, Fritteusen, Kochfeldern oder Nudelkochern kombinieren lässt. So entstehen kompakte Arbeitsstationen, die Kühlung und Zubereitung auf engem Raum zusammenführen.

Die modulare Bauweise ermöglicht eine individuelle Konfigu ration sowie spätere Erweiterungen oder Anpassungen. Für den professionellen Einsatz sind die Systeme unter anderem mit Um luftkühlung, automatischer Abtauung und Edelstahloberflächen ausgestattet. Als steckerfertige Lösung lassen sie sich zudem ohne größere Umbaumaßnahmen in bestehende Konzepte integrieren.

So zeigt sich, dass flexible Betriebskonzepte nicht nur bei mobilen Kühllösungen, sondern auch in angrenzenden Arbeitsbereichen zunehmend an Bedeutung gewinnen.

www.kbs-gastrotechnik.de

KBS Kochcenter Konzept

Die Wohlfühloase am Elfenhain

Das Vier-Sterne-Hotel Spirit & Spa Birkenhof am Elfenhain im Bayerischen Wald hat die Zeit der vorübergehenden Schließung für eine umfassende Modernisierung genutzt. Mit Wellnessbädern setzt das familiengeführte Traditionshotel nun auf zusätzlichen Komfort und ein modernes Spa-Erlebnis für seine Gäste.

Aus der 1969 gegründeten Familienpension mit 20 Zimmern entstand ein Hotel mit heute 82 Zimmern und Suiten. Um immer auf dem aktuellen Stand der Technik zu sein, wurden kürzlich auch die Bäder des Hotels modernisiert. Im Sanitärbereich lag der Fokus auf einer zeitgemäßen Gestaltung und langlebigen Lösungen. Gastgeberin Ingrid Gmach betont, dass neben einem modernen Erscheinungsbild vor allem Funktionalität, Pflegeleichtigkeit und Qualität entscheidend waren.

Mit den Sanitärarbeiten beauftragte die Familie Gmach den Installationsbetrieb Haustechnik Pfeffer aus Arrach. Zuvor hatte Pfeffer das Hotel bereits zwölf Bäder mit Geberit AquaClean Sela Dusch­WCs ausgestattet. Nun sollten weitere 35 folgen und den Komfort der Gäste erhöhen. Auf den Hersteller Geberit setzt er aus Erfahrung: „Wir wissen um die Langlebigkeit der qualitativ hochwertigen Produkte von Geberit und können sie daher bedenkenlos empfehlen“, erklärt Geschäftsführer Chri­

stian Pfeffer. „Das Dusch­WC AquaClean Sela ist es aus meiner Sicht ideal für die Bedürfnisse der Hotelgäste geeignet.“

Passende Lösung für schwierige Raumverhältnisse

Familie Gmach war sofort offen für den

Vorschlag. „Wir wollten uns ja mit der Modernisierung neuzeitlich aufstellen und den hohen Anforderungen unserer Gäste entsprechen. Zusätzliche Dusch­WCs hielten wir für sehr sinnvoll“, berichtet Ingrid Gmach. „Die Vorschläge von Christian Pfeffer wollten wir daher direkt umsetzen.

Hotel Birkenhof
Fotos: Geberit
Geberit AquaClean Sela
Hotel Birkenhof Bad

Auch damit beim Bau alles gleich so berücksichtigt und angelegt wird, dass es passend ist.“ Denn als größte Herausforderung erwies sich die bauliche Struktur des Hotels: Ob Größe, Raumaufteilung oder technische Ausstattung – im Hotel Birkenhof gleicht fast kein Raum dem anderen. Auch die Voraussetzungen für ein Dusch-WC wurden beim Umbau gleich geschaffen.

Bei kniffligen Situationen unterstützten Geberit-Spezialisten die Monteure der Haustechnik Pfeffer direkt vor Ort bei der Planung des Sanitärumbaus. „Wenn es beim Einbau hakt, sind die Berater von Geberit immer zur Stelle“, lobt Pfeffer den Kundenservice. Um Modernisierung und Raumgewinn zu verbinden, wurden in den kleinen Bestandszimmern die Bäder in den Raum integriert. Das WC erhielt einen separaten Bereich mit Stromanschluss für die Komfortfunktionen des Dusch-WCs. Hochwertige Materialien und eine klare Formensprache zeichnen das Geberit AquaClean Sela aus. Dessen Komfortfunktionen können Nutzer nahezu intuitiv über eine Fernbedienung auswählen: Auf Knopfdruck sorgt ein pulsierender Duschstrahl mit der patentierten

WhirlSpray-Duschtechnologie für eine angenehme Intimreinigung mit Wasser. Die Position des Duscharms und die Stärke des Duschstrahls lassen sich individuell einstellen. Vor und nach jeder Benutzung reinigt sich die Duschdüse automatisch selbst. Ergänzend steht eine Ladydusche zur Verfügung.

Hygienische Ausspülung, einfache Reinigung

In Bezug auf Hygiene und Sauberkeit kann das Geberit AquaClean Sela umfangreich

Gästebäder als Wettbewerbsvorteil nutzen

punkten: Die spülrandlose WC-Keramik in Kombination mit der TurboFlush-Spültechnik sorgt dafür, dass das Wasser optimal geführt und damit eine sehr gute Spülleistung erzielt wird. Zudem ist die WCKeramik mit der kratzfesten Spezialglasur KeraTect versehen. Diese sorgt für eine sehr glatte Oberfläche und ist somit besonders schmutzabweisend. Dank der QuickRelease-Funktion kann das Housekeeping WC-Sitz und -Deckel mühelos abnehmen. In regelmäßigen Abständen reinigt ein Entkalkungsprogramm alle wasserführenden Teile des Dusch-WCs. Wann eine Entkalkung erforderlich ist, zeigt dies eine StatusLED am WC an.

Inzwischen ist die Modernisierung abgeschlossen. Nach Angaben der Hotelleitung fällt die Resonanz positiv aus: Vor allem Gäste, die Dusch-WCs bereits aus anderen Ländern kennen, würden das zusätzliche Komfortangebot schätzen. Für Ingrid Gmach hat sich die Investition daher bereits ausgezahlt.

Komfort, Hygiene und Nachhaltigkeit gewinnen im Hotelbad zunehmend an Bedeutung –warum moderne Sanitärlösungen wie Dusch-WCs dabei zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal werden können, erklärt Matthias Eschhaus von Geberit im Interview.

Viele Hotelbetreiber wägen bei Badmodernisierungen sehr genau zwischen Investitionskosten und Mehrwert für den Gast ab. Welche konkreten Vorteile sehen Sie für Betreiber, wenn sie sich im Gästebad für Dusch-WCs entscheiden?

Ein wesentlicher Vorteil liegt im zusätzlichen Komfort und dem Plus an Ausstattung. Die Reinigung mit Wasser wird oft als besonders angenehm und hygienisch empfunden und entwickelt sich zunehmend zu einem relevanten Komfortmerkmal. Dazu kommt, dass nicht mehr nur Gäste aus fernen Kulturkreisen Wert auf die Reinigung mit Wasser legen. Auch immer mehr Reisende aus Deutschland und Europa kennen diesen Komfort von zuhause und möchten im Urlaub oder auf Geschäftsreise nicht darauf verzichten.

Für Hotelbetreiber kann das neue Möglichkeiten eröffnen: Zimmer mit entsprechend ausgestatteten Bädern können zur höherwertigen Positionierung beitragen. Dusch-WCs können dabei ein zusätzliches Alleinstellungsmerkmal darstellen, das zur Differenzierung im Wettbewerb beitragen kann. Hinzu kommt, dass Dusch -WCs heute in unterschiedlichen Preissegmenten verfügbar sind. Auch Modelle wie das Geberit AquaClean Alba zeigen, dass sich Dusch-WCs grundsätzlich wirt-

schaftlich einsetzen lassen. In vielen Fällen sind sie ohne größere bauliche Maßnahmen nachrüstbar.

Ein weiterer Aspekt ist die Hotelklassifizierung. Seit 2025 führt die Hotelstars Union Dusch-WCs in ihrem Kriterienkatalog. Hotels, die mindestens 30 Prozent ihrer Gästebadezimmer entsprechend ausstatten, können bis zu fünf zusätzliche Punkte erzielen.

Nachhaltigkeit wird für Gäste zunehmend sichtbar und relevant. Welchen Beitrag können moderne Sanitärlösungen aus Ihrer Sicht zur nachhaltigen Positionierung eines Hotels leisten? Wassersparende Funktionen moderner Sanitärprodukte leisten einen wichtigen Beitrag. Dazu zählen spülrandlose Keramiken, Spültechniken wie Geberit TurboFlush, variabel einstellbare Unterputzspülkasten sowie sparsame Armaturen und Urinale.

Wie groß die Fortschritte sind, zeigt ein Blick auf die WC-Spülung: Dank innovativer Lösungen wie Zwei-Mengen- und Spül-Stopp-Spülkästen ließ sich der Wasserverbrauch laut Modellrechnungen seit 1952 um rund 80 Prozent reduzieren – von 70 auf 14 Liter pro Person und Tag.

Verkaufsberater Hotel, Geberit Vertriebs GmbH

Seit 2007 wenden wir in der Entwicklung das EcodesignPrinzip an und verfolgen damit das Ziel, dass jedes Produkt in ökologischer Hinsicht besser sein soll als sein Vorgänger.

Das Bad entwickelt sich immer stärker zum Teil des persönlichen Wohlfühl und Spa Erlebnisses. Welche Rolle wird das Gästebad künftig für die Wettbewerbsfähigkeit von Hotels spielen, und wo sehen Sie noch ungenutztes Potenzial?

Hotelbäder sollten heutigen Ansprüchen gerecht werden. In diesem Punkt sehen wir oftmals noch ungenutztes Potenzial. Für viele Gäste dient der Komfort aus dem privaten Umfeld zunehmend als Orientierung. Entsprechend wichtig ist es, dass sich die Funktionen einfach und intuitiv bedienen lassen.

Gerade hier wird deutlich, wie wichtig Lösungen sind, die den Gast in der Nutzung unterstützen. Am Beispiel eines Dusch-WCs lässt sich das gut zeigen: Das Geberit AquaClean Alba lässt sich über eine Fernbedienung mit nur wenigen Tasten steuern und ist entsprechend einfach aufgebaut. Technik tritt dabei in den Hintergrund, während der Komfort im Vordergrund steht.

www.geberit.de

Matthias Eschhaus,

Außen minimalistisch, innen extravagant

Der Aufsatzwaschtisch Octagon von Villeroy & Boch überrascht mit einem facettierten Innenleben aus kunstvoll modellierter Keramik. Wie bei einem geschliffenen Kristall fügen sich die geometrischen Flächen zu einem Achteck. In dieses Stück sollte alles einfließen, wofür Villeroy & Boch steht: Designkompetenz, Innovationskraft und ein großes Verständnis für Keramik.

Octagon wurde für den anspruchsvollen Sektor der Spitzenhotellerie entwickelt und ist mit Premium Möbelkollektionen wie Finion kombinierbar, passt aber auch hervorragend zu maßgefertigten architektonischen Lösungen aus Naturstein oder Holz.

Die erhältlichen Mattfarben Stone White und Pure Black passen sowohl in klassisch-elegante als auch in extravagant-glamouröse Interieurs. Dank der kompakten Ausmaße von 42 Zentimetern Durchmesser ist Octagon auch das perfekte Statement-Piece für aufsehenerregende Gästebäder, so Villeroy & Boch.

Octagon wird in Europa gefertigt. Dabei ist es Villeroy & Boch durch eine Anpassung der Produktionsschritte gelungen, die Form des Achtecks – seit der Antike ein Symbol für Vollkommenheit –in Keramik zu bannen. Die exakten Winkel und Kanten werden durch die Materialinnovation TitanCeram möglich gemacht, die der Keramik eine außergewöhnliche Festigkeit verleihen und höchsten Qualitätsansprüchen gerecht werden soll.

www.villeroy-boch.com

Lösungen für das Hotelbad

Der Spezialist für Badelemente Bette bietet mit der Duschwanne BetteUltra Space und der Badewanne BetteSuno zwei Produkte aus glasiertem Titan-Stahl, die höchste Ansprüche an Design, Komfort und Hygiene in der Hotellerie erfüllen.

Die Duschwanne BetteUltra Space kombiniert Design mit platzsparender Bauweise und soll sich als Walk-in Lösung ideal in Hotelbäder oder kompaktere Gästebäder einfügen. Sie besticht laut Hersteller durch eine Bauhöhe von lediglich 15 Millimetern. In Kombination mit der Ablaufgarnitur BetteCompact+ ist die Dusche bereits ab einer Aufbauhöhe von nur 90 Millimetern realisierbar, was bei Renovierungen und Modernisierungen im Hotelbestand architektonische Flexibilität bietet. Trotz der flachen Bauweise führt eine durchdachte Geometrie das Wasser stets sicher zum Ablauf.

Ein entscheidender Faktor ist die Reinigung: BetteUltra Space wird aus glasiertem Titan-Stahl gefertigt und verfügt über eine fugenlose, äußerst hygienische Oberfläche. Mit einer im April 2026 vorgestellten Erweiterung ist die Duschwanne in 20 zusätzlichen Maßen und insgesamt über 30 Farboptionen erhältlich, um das Badelement harmonisch auf den angrenzenden Bodenbelag abzustimmen.

Für exklusive Badinszenierungen in der Hotellerie hat Bette in Zusammenarbeit mit dem renommierten britischen Designstudio Barber Osgerby die Kollektion BetteSuno entwickelt. Ein absolutes Highlight für gehobene Suiten ist die freistehende, ovale Badewanne (1.800 x 800 Millimeter), die durch ihr klares Design besticht.

Neben der Optik steht hier der funktionale Komfort im Vordergrund: Der flach aufliegende Wannenrand dient als bequeme Kopf- und Armauflage, als Ablagefläche für Shampoo und Badutensilien sowie bei Bedarf als Haltegriff beim Aufstehen oder Hinsetzen. Zwei ergonomische Rückenschrägen und der mittig platzierte Ablauf garantieren dem Gast hohen Liegekomfort. Beide Produktlinien profitieren von den Eigenschaften des glasierten Titan-Stahls, so der Hersteller.

www.bette.de

Bette Suno
Villeroy & Boch Octagon

Wärme, Licht und Klänge

Mit der Nuio Duo Zen Edition erweitert Kaldewei sein Badewannenportfolio um ein Modell, das Wärme-, Licht- und Klangfunktionen kombiniert. Die Badewanne richtet sich an Nutzer, die das Badezimmer als Rückzugsort und Ort der Regeneration verstehen.

Zentrales Element ist die integrierte Heat Wave-Technologie, die den Wannenkörper mittels Infrarot-Strahlungswärme temperiert. Die Wärme soll Verspannungen lösen und auch unabhängig vom Baden – etwa beim sogenannten Trockenbaden – ein Gefühl von Behaglichkeit erzeugen. Ergänzt wird das Konzept durch Sound Wave. Das Soundsystem verwandelt die Wanne in einen Klangkörper und macht Musik unter Wasser erlebbar. Hinzu kommt eine adaptive Ambientebeleuchtung mit unterschiedlichen Lichtstimmungen. Die Kombination aus Wärme, Klang und Licht soll eine entspannende Atmosphäre schaffen und orientiert sich laut Hersteller an den Prinzipien der Zen-Philosophie.

Gestaltet wurde die Nuio Duo Zen Edition vom Designer Stefan Diez. Charakteristisch sind die reduzierte Formensprache, fließende Linien sowie ein extratiefer Wannenkörper mit ergonomisch ausgeformtem Rücken- und Nackenbereich.

Die Steuerung erfolgt über ein integriertes Bedienpanel mit LCDDisplay und Slider-Funktion. Darüber lassen sich Temperatur, Licht- und Soundeinstellungen individuell anpassen. Das zurückhaltende Design der Wanne soll sich in unterschiedliche architektonische Raumkonzepte integrieren lassen.

www.kaldewei.de

Für eine architektonische Badgestaltung

Das Unternehmen HEWI hat neue Armaturen und kompakte Waschtische für die architektonische Badgestaltung im Portfolio: Mit neuen größenreduzierten Waschtisch-Modellen sowie den designstarken Armaturen AQ 111 und AQ 477 wird das Sanitärsortiment erweitert und die Ausstattungsmöglichkeiten ausgebaut.

Während die kompakten Waschtische auf besonders begrenzte Raumgrößen reagieren, setzen die Armaturen gestalterische Akzente und fügen sich zugleich in das HEWI System ein. So entstehen Lösungen, die im privaten Bad ebenso überzeugen wie in Hotelprojekten, öffentlichen Gebäuden, Pflegeeinrichtungen oder im Bildungssektor.

Die Armatur AQ 111 überträgt die Formensprache des HEWI Türdrückers System 111 in den Sanitärbereich. Der zylindrische Körper mit seitlichem Bedienhebel setzt einen klaren Akzent, während der Schwenkstrahlregler eine flexible Ausrichtung des Wasserstrahls ermöglicht. Die AQ 477 greift die Gestaltung der HEWI Serie 477 auf. Der präzise integrierte Bedienhebel ist optional mit farbigem Polyamid-Akzent erhältlich. Dank ergonomischer Form und 16 Farboptionen unterstützt die Armatur eine intuitive Nutzung im Sinne des Universal Designs.

In ihrer Optik bieten die Armaturen ein breites Spektrum an Ausführungen: Neben klassischen Oberflächen wie Chrom oder Schwarz matt sind auch Varianten in Weiß matt und Messing glänzend verfügbar.

Das bestehende Waschtisch-Sortiment wird um gleich drei platzsparende Modelle ergänzt, die speziell für kleine Bäder, Gästebäder und WC-Kabinen konzipiert wurden.

www.hewi.com

Kaldewei Nuio Duo Zen
HEWI AQ 111

Nachhaltige Beauty-Konzepte

Refill statt Einweg, Recycling statt Ressourcenverschwendung: Neue Hotelkosmetik-Konzepte setzen verstärkt auf zertifizierte Inhaltsstoffe, nachhaltige Verpackungen und durchdachte Spendersysteme. Dabei rücken neben Umweltaspekten auch Design, Hygiene und ein hochwertiges Gästeerlebnis in den Fokus. Von Karolina Treder

Mit mehreren Produktneuheiten setzt ADA Cosmetics verstärkt auf nachhaltige Konzepte in der Hotelkosmetik. Im Mittelpunkt steht die relaunchte FairCosmEthics-Kollektion, die laut Unternehmen als weltweit einzige Fairtrade-zertifizierte Hotelkosmetik positioniert wird. Die veganen, pH-hautneutralen Formulierungen basieren auf Fairtrade-zertifizierten Inhaltsstoffen wie Rohrzucker und Olivenöl und sind Cradle to Cradle Certified Full Scope Silver zertifiziert. Mit dem Relaunch rückt ADA Cosmetics zudem die so-

Group GM Ecofill Stonecast

ziale Dimension der Produktlinie stärker in den Fokus: Durch fair gehandelte Rohstoffe sollen Produzenten und Kleinbauern unterstützt sowie faire Arbeitsbedingungen und stabile Einkommen gefördert werden. Auch optisch wurde die Serie überarbeitet und präsentiert sich mit einem modernen, klaren Design, das die nachhaltige Ausrichtung unterstreichen soll. Ergänzt wird das Pflegeerlebnis durch eine frische Duftkomposition aus Bergamotte, Apfel und Zitrone, kombiniert mit warmen Noten wie Zimt, Geranie und Vanille. Auch bei Verpackungslösungen werden die nachhaltige Ansätze vorangetrieben: Die Hydro-Touch-Kollektion ist ab sofort in Pumpspendern aus 100 Prozent recyceltem Küstenplastik erhältlich. Das gemeinsam mit Plastic Bank umgesetzte Konzept soll Plastikabfälle reduzieren und zugleich soziale Projekte in Küstenregionen unterstützen. Die Formulierungen enthalten Meeresmineralien und Algenextrakte und verzichten auf Parabene, Silikone und Mikroplastik. Gleichzeitig wird auf recy-

clingfähige Monomaterial-Hygienepumpen und nachfüllbare Systeme, um Ressourcenverbrauch und Abfall im Hotelalltag weiter zu reduzieren. Ergänzt wird das Portfolio durch die neue EcoClassic-Accessoirelinie Die Kollektion umfasst Hotelaccessoires aus Bambus, Baumwolle und Papier sowie Verpackungen aus Recyclingkarton und setzt auf ein minimalistisches Premium-Design mit reduziertem Kunststoffanteil. Zum Sortiment gehören Bambuszahnbürsten, Papier-Wäschesäcke sowie plastikfreie Alternativen wie Zahnpastatabletten oder Rasierseife. Die Linie richtet sich an Hotels, die Nachhaltigkeit zunehmend als Teil ihres Markenauftritts und Gästeerlebnisses verstehen.

Groupe GM erweitert sein nachhaltiges Angebot für die Hotellerie um das neue Spendersystem Ecofill Stonecast. Die Weiterentwicklung des Ecofill-Konzepts verbindet hochwertige Gestaltung mit ressourcenschonenden Lösungen und richtet sich insbesondere an Hotels mit anspruchs-

vollen Interior-Konzepten. Das Material Stonecast besteht überwiegend aus Steinpulver und ermöglicht individuell anpassbare Formen, Oberflächen und Designs. Dadurch lassen sich die großformatigen Spender gezielt in unterschiedliche Marken- und Raumkonzepte integrieren und stärker als gestalterisches Element im Hotelbad einsetzen. Mit seiner hochwertigen Optik und vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten soll Stonecast Designansprüche und Nachhaltigkeit miteinander verbinden. Das patentierte Ecofill-System arbeitet mit versiegelten, rückverfolgbaren Beuteln, die hohe Hygienestandards und Produktsicherheit gewährleisten sollen. Gleichzeitig ermöglicht das System einen schnellen Austausch der Nachfüllbeutel und unterstützt effiziente Abläufe im Hotelalltag. Laut Unternehmen kann der Beutelwechsel in weniger als 30 Sekunden erfolgen, was insbesondere im Housekeeping Zeit sparen soll. Im Unterschied zu offenen Nachfüllsystemen verhindert Ecofill zudem unkontrolliertes Nachfüllen und reduziert dadurch

Group GM Ecofill Stonecast
ADA Cosmetics Hydro Touch

hygienische Risiken. Nach Angaben des Unternehmens können die leichten, recycelbaren Beutel den Kunststoffverbrauch gegenüber Einwegflaschen um bis zu 97 Prozent reduzieren und auch im Vergleich zu klassischen Großgebinde-Systemen deutlich weniger Material verbrauchen. Damit soll nicht nur Abfall reduziert, sondern auch die CO2-Bilanz im Hotelbetrieb verbessert werden. Groupe GM sieht in dem Konzept eine Antwort auf die steigenden Anforderungen der Luxushotellerie, Nachhaltigkeit und hochwertiges Design stärker miteinander zu verbinden. Ecofill Stonecast ist Teil der Nachhaltigkeitsinitiative „Care About Earth“ und greift damit den Trend auf, Design und Nachhaltigkeit im Premium-Hotelsegment enger miteinander zu verknüpfen. Gleichzeitig setzt Groupe GM auf individualisierbare Lösungen, die Hotels die Möglichkeit geben sollen, ihre Markenidentität auch über Pflege- und Spendersysteme sichtbar zu machen.

Zertifizierte Nachhaltigkeit und funktionale Konzepte für den Hotelalltag prägen die neuen Pflegeserien von Lusini . Die Linie V-Touch Eco Fresh wurde speziell für den professionellen Einsatz in Hotels entwickelt und ist mit dem EU-Ecolabel ausgezeichnet. Zum Sortiment gehören Hotelseife Mini, Zwei-in-Eins Shampoo und Duschgel sowie Flüssigseife. Ergänzend bietet Lusini passende Pumpspender und Nachfüllkanister, die auf einen ressourcenschonenden Einsatz im Hotelbetrieb ausgelegt sind. Die dermatologisch getesteten, pH-neutralen Formulierungen verbinden florale und warme Duftnoten wie Rosenblüten, Lavendel, Ylang-Ylang, Veilchen, Vanille, Sandelholz

und Moschus. Mit der Zertifizierung durch das EU-Ecolabel richtet sich die Serie insbesondere an Hotels, die bei Gästekosmetik auf nachvollziehbare Umweltstandards und professionelle Handhabung setzen. Gleichzeitig sollen die Produkte den Anforderungen des täglichen Hotelbetriebs gerecht werden und eine praktische Kombination aus Pflegequalität, einfacher Anwendung und nachhaltigem Konzept bieten. Zusätzlich im Portfolio: die Naturkosmetiklinie V-Touch Alpine Pure, die gemeinsam mit Brüder Unterweger aus Tirol entwickelt wurde und nach Cosmos Natural zertifiziert ist. Die Serie enthält Bio-Zirbenöl und greift damit die charakteristische Duftwelt der Alpen auf. Die klare, natürliche Duftnote der Zirbelkiefer soll insbesondere Wellness- und Naturkonzepte im Hotel unterstreichen.

Zum Sortiment gehören Zwei-in-Eins Shampoo und Duschgel, Flüssigseife sowie

Bodylotion. Auch diese Formulierungen sind dermatologisch getestet und pH-neutral. Für den Hotelbetrieb stehen Pumpspender in verschiedenen Größen sowie Ein-Liter-Nachfüllflaschen zur Verfügung. Die Flaschenkörper bestehen aus 100 Prozent recyceltem Material und sollen den Kunststoffverbrauch im laufenden Betrieb reduzieren. Mit den beiden Linien setzt Lusini auf eine Verbindung aus zertifizierter Nachhaltigkeit, funktionalen Nachfülllösungen und einem modernen Pflegeerlebnis für Gäste.

 www.ada-cosmetics.com

 www.groupegm.com

 www.lusini.com

Lusini V-Touch Eco Fresh
ADA Cosmetics EcoClassic
Lusini V-Touch Alpine Pure

Das sagt die Branche

Nachhaltigkeit ist längst mehr als ein Produktmerkmal – sie wird zunehmend zur strategischen Grundlage in der Entwicklung von Hotelkosmetik. Die folgenden Statements zeigen, wie Hersteller ökologische Verantwortung, Designanspruch und Funktionalität miteinander in Einklang bringen.

Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in Ihrer Produktentwicklung und Unternehmensstrategie, und welche konkreten Maßnahmen oder Ansätze verfolgen Sie, um ökologische Verantwortung mit Qualität und Gästeanspruch zu vereinen?

Christine Reinhardt, Chief CSR & HR Officer von ADA Cosmetics: Nachhaltigkeit ist für ADA Cosmetics kein Selbstzweck, sondern Teil einer verantwortungsvollen und zukunftsfähigen Hotellerie. Unser Ziel ist es, Lösungen zu entwickeln, die ökologische Verantwortung mit hohen Hygieneanforderungen, effizienten Prozessen und einem hochwertigen Gästeerlebnis verbinden. Viele Hotels stehen heute vor der Herausforderung, nachhaltiger zu wirtschaften, ohne Kompromisse bei Qualität, Design oder operativer Effizienz einzugehen. Deshalb entwickeln wir seit über 45 Jahren intelligente Spender- und Nachfüllsysteme, die Ressourcen schonen und gleichzeitig den Hotelalltag vereinfachen. Mit unserem automatisierten Nachfüllsystem ADA Cosmetics Refillution können Hotels ihren Plastikverbrauch bis zu 95 Prozent reduzieren, Produktverluste minimieren und Prozesse im Housekeeping effizienter gestalten. Unsere hygienischen Spendersysteme tragen dazu bei, Wartungsaufwand zu reduzieren und gleichzeitig ein konsistentes Gästeerlebnis sicherzustellen. Nachhaltigkeit wird dadurch nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich relevant. Gleichzeitig stehen Qualität und Hautverträglichkeit im Mittelpunkt unserer Produktentwicklung. Unsere Formulierungen

sind dermatologisch getestet, pH-hautneutral und frei von Mikroplastik, Parabenen, Silikonen, Formaldehyd-Freisetzern und Mineralöl. Zudem verfügen wir über ein Cradle to Cradle Certified Full Scope Silver zertifiziertes Produktportfolio. Für uns bedeutet verantwortungsvolle Innovation vor allem, Lösungen zu entwickeln, die langfristig Mehrwert schaffen – für Hotels, Gäste und Umwelt.“

Laurent Marchand, CEO der Group GM: Bei der Groupe GM ist Nachhaltigkeit keine isolierte Initiative, sondern fest in unserer Produktentwicklung und unserer langfristigen Unternehmensstrategie verankert. Im Rahmen unseres Programms „Care About Earth“ arbeiten wir kontinuierlich daran, die Umweltbelastung durch Hotel- und Toilettenartikel zu verringern und gleichzeitig die erstklassige Qualität, Sicherheit und das sensorische Erlebnis zu gewährleisten, die Hotels und Reisende weltweit erwarten. Unser Ansatz verbindet umweltfreundliches Design, verantwortungsbewusste Beschaffung, Innovationen bei Rezepturen und Verpackungen sowie messbare Maßnahmen zum Umweltschutz. Eine unserer bedeutendsten Innovationen ist unser patentiertes, nachfüllbares Ecofill-Spendersystem, das entwickelt wurde, um Abfall zu reduzieren und gleichzeitig höchste Standards in Bezug auf Hygiene, Betriebseffizienz und Ästhetik zu erfüllen. Durch die Verwendung versiegelter, vollständig rückverfolgbarer Nachfüllbeutel kann Ecofill den Kunststoffverbrauch im Vergleich zu Einwegflaschen um bis zu 97 Prozent und im Vergleich zu einem un -

kontrollierten, nachfüllbaren Fünf-Liter-Großsystem um rund 55 Prozent senken. Nachhaltigkeit erstreckt sich auch auf unsere Rezepturen und Materialien. Wir entwickeln Kosmetikformeln mit bis zu 99 Prozent Inhaltsstoffen natürlichen Ursprungs und bieten Optionen an, die vegan und frei von Inhaltsstoffen wie Sulfaten, Parabenen, PEGs oder Mineralölen sein können. Darüber hinaus setzen wir recycelte, recycelbare und biobasierte Materialien ein und bieten feste Kosmetikprodukte sowie die von SGS zertifizierte „Null Prozent Plastic Accessory Line“ an, um die Umweltbelastung zu verringern. Gleichzeitig stehen die Erwartungen unserer Gäste weiterhin im Mittelpunkt unserer Strategie. Die Reisenden von heute legen zunehmend Wert auf verantwortungsbewusste Gastlichkeit, ohne dabei Abstriche bei der Qualität oder dem Erlebnis zu machen. Unser Ziel ist es daher, nachhaltige Hotelausstattung neu zu definieren, indem wir Umweltverantwortung, erstklassiges Design, betriebliche Effizienz und ein gehobenes Gästeerlebnis miteinander verbinden.

Martina Fenn, Senior Buyer Cosmetics bei Lusini: Nachhaltigkeit ist für uns ein fester Bestandteil der Produktentwicklung – besonders dort, wo Produkte täglich im Hotelbetrieb eingesetzt werden und sowohl funktional als auch für Gäste erlebbar sein müssen. Deshalb setzen wir bei unseren Kosmetikserien unter anderem auf zertifizierte Linien wie EU Ecolabel oder Cosmos Natural, Nachfülllösungen, Spendersysteme und Materialien wie recyceltes PET, sofern dies produktseitig entsprechend umgesetzt ist. Entscheidend ist für uns, ökologische Verantwortung nicht isoliert zu betrachten, sondern mit Qualität, angenehmer Anwendung, professioneller Handhabung und einem stimmigen Gästeerlebnis zu verbinden.

Martina Fenn
Christine Reinhardt
Laurent Marchand

Sortimentserweiterung

Milram Food-Service erweitert sein Sortiment um neue Produkte für Pizza, Snacks und Ofengerichte. Die Neuheiten sollen vielseitige Anwendungsmöglichkeiten in der Profiküche unterstützen. Im Pizzabereich kommt Milram Mozzarella geraspelt zum Einsatz, der für gleichmäßigen Schmelz und eine typische Bräunung sorgen soll – geeignet für unterschiedliche Varianten wie White Pizza, Pinsa oder Detroit-Style. Für Snacks bietet das Sortiment verschiedene Quarkzubereitungen wie FrühlingsQuark, Sour Cream und PaprikaQuark, die als Dip, Topping oder Beilage verwendet werden können. Ergänzt wird das Angebot durch Milram Mozzarella gewürfelt, der sowohl kalt in Bowls und Salaten als auch warm in Füllungen und Ofengerichten eingesetzt werden kann. Für klassische Aufläufe und Gratins steht zudem ein Gouda-Mozzarella-Mix zur Verfügung, der auf gleichmäßigen Schmelz und Bräunung ausgelegt ist.

www.milram-food-service.de

Neues Fassformat

Erstmals wird mit Krombacher o,0 Prozent Pils vom Fass ein alkoholfreies Pils von Krombacher Brauerei auch im Fassformat für die Gastronomie angeboten. Das Produkt ist bereits aus Flasche und Dose bekannt. Mit der Einführung wird das bestehende alkoholfreie Sortiment um eine weitere Ausschankvariante erweitert. Ziel ist es, alkoholfreie Bieroptionen stärker in den Fassausschank zu integrieren und

diese in der Gastronomie präsenter zu machen. Die neue Variante wird zunächst in einem begrenzten Umfeld getestet, bevor über eine mögliche Ausweitung entschieden wird. Damit überträgt die Brauerei ein bestehendes Produkt in einen neuen gastronomischen Nutzungskontext.

www.krombacher.de

KI optimiert den Spülprozess

Viele gastronomische Betriebe nutzen ihre Spülmaschinen unabhängig von der tatsächlichen Auslastung im gleichen Standardprogramm. Mit EcoPilot bietet Winterhalter eine KI-gestützte Lösung, die den Spülprozess automatisch optimiert. Das System analysiert kontinuierlich Nutzungsdaten, erkennt wiederkehrende Stoßzeiten und ruhige Phasen und wählt darauf basierend das effizienteste Spülprogramm aus. In Zeiten geringer Auslastung nutzt die Maschine das energiesparende ECO-Programm,

bei hohem Spülaufkommen schaltet sie auf das zeitsparende Kurzprogramm um. So lässt sich der Energieverbrauch um bis zu 17 Prozent senken, während Hygiene und Spülergebnis unverändert bleiben. EcoPilot ist für vernetzte Spülmaschinen der UC- und PT-Serie kostenlos verfügbar und unterstützt Betriebe dabei, Ressourcen zu schonen sowie nachhaltiger und wirtschaftlicher zu arbeiten.

www.winterhalter.de

Schnell und nach-

haltig

Cup Verde stellt Nespresso-kompatible Kaffeekapseln für den Einsatz in Hotellerie und Gastronomie vor. Die Kapseln sind heimkompostierbar und kommen ohne Aluminium sowie ohne fossile Kunststoffe aus. Nach Unternehmensangaben werden unvermeidbare CO2-Emissionen über Aufforstungsprojekte in den Anbauregionen kompensiert. Für die Kapseln wird ausgewählter, schonend gerösteter Kaffee verwendet. Jede Charge wird vor der Auslieferung auf Qualität, Aroma und Durchlauf geprüft. Ergänzend bietet Cup Verde Reinigungskapseln für Nespresso-kompatible Maschinen an, die eine einfache Pflege der Geräte unterstützen.

www.cupverde.coffee

Genuss-Vielfalt und Schnelligkeit

Der Atollspeed AS301 ist die neueste Generation der Highspeed-Öfen von Wiesheu Er ermöglicht die Zubereitung kompletter Gerichte in wenigen Minuten bei gleichbleibender Qualität und soll so besonders auf die steigenden Anforderungen an Schnelligkeit, Vielfalt und Effizienz reagieren. Die Technologie kombiniert Impingement-Hitze für gleichmäßige Bräunung mit Mikrowellenenergie zur schnellen Erwärmung. Neue technische Details wie eine optimierte Backkammer, ein verbesserter Gargutträger und eine Türsicherung sollen Bedienkomfort, Sicherheit und Langlebigkeit erhöhen. Eine verdeckt verbaute Mikrowellenantenne erleichtert zudem die Reinigung und schützt vor Verschmutzung durch fettige Zutaten. Ergänzt wird das System durch Zubehör und digitale Vernetzungsmöglichkeiten. Für die Umsetzung stellt Wiesheu ein „Snacksperten“-Team bereit, das bei Rezeptentwicklung, Programmierung und Roll-outs unterstützt.

www.wiesheu.de www.atollspeed.eu

Neue Line Extension

Zwack Unicum erweitert sein Sortiment in Deutschland um Unicum Orange Bitter und bringt damit eine neue Line Extension der traditionsreichen Kräuterlikörmarke auf den Markt. Die Neuheit basiert auf dem klassischen Unicum Kräuterlikör von Zwack Unicum und wird durch Orangendestillat sowie -extrakt ergänzt und reift in Eichenfässern. Dadurch entsteht eine Kombination aus würzigen Kräuternoten und einer dezenten Orangenzitrusnote, die den bestehenden Markencharakter um eine

Neue Ausschanklösung

Mit Aperol Spritz On Tap führt die Campari Group eine neue Ausschanklösung für den deutschen On-Trade-Markt ein. Das Produkt wird in einem 20-Liter-EinwegKEG angeboten. Die Lösung ermöglicht die Ausgabe eines vorportionierten Aperol Spritz in gleichbleibender Qualität und soll den Ausschank gegenüber der klassischen Zubereitung beschleunigen. Laut Unternehmensangaben kann die Serviergeschwindigkeit dabei bis zu dreimal höher liegen. Das Angebot ist ausschließlich für professionelle Anwender konzipiert und soll insbesondere an Standorten mit hohem Gästeaufkommen eine effiziente Getränkeausgabe unterstützen.

www.campari.de

fruchtige Komponente erweitert. Inspiriert ist das Produkt von einer italienischen Serviertradition, bei der Unicum bereits früher auf Eis mit Orangenscheibe konsumiert wurde. Empfohlen wird der Genuss pur auf Eis oder als Zutat in Cocktails wie dem Negroni. Der Vertrieb in Deutschland erfolgt über Diversa Spezialitäten.

www.diversa-spez.de

Impressum

Verlag und Redaktion:

GW Verlag GmbH

Meerbuscher Straße 68/Haus 1, 40670 Meerbusch

Telefon 0201/87126-14 info@superior-hotel.net www.superior-hotel.net

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Yvonne Ludwig-Alfers, Telefon 0201/87126-949 ludwig@superior-hotel.net

Maren Peters (in Elternzeit)

Redaktion:

Klaus Leifeld, Telefon 0201/87126-802 leifeld@gwverlag.de

Karolina Treder, Telefon 0201/87126-859 treder@gwverlag.de

Ständige redaktionelle Mitarbeiter: Silvia Geuker (Münster), Graziella Mimic (Duisburg)

Anzeigenleitung: Shervin Pourghaffari, Telefon 0201/87126-14 pourghaffari@superior-hotel.net

Layout: gantenhammer.de

Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte, Materialien und Fotos. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Superior Hotel erscheint im 18. Jahr mit vier Ausgaben.

Bezugspreise:

Einzelpreis/Heft 7,50 € (inkl. 7 % MwSt) Jahresabonnement 24 € inkl. Versandkosten und 7 % MWSt). Luftpostzuschlag Europa 20 €, übriges Ausland 30 €.

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Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 18 vom 1. Januar 2026. Keine Liefer- und Ersatzansprüche bei höherer Gewalt. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des GW Verlages gestattet.

Herstellung:

L.N.Schaffrath GmbH & Co. KG DruckMedien Marktweg 42–50 in 47608 Geldern

Verbreitete Auflage: 12.501 Exemplare (IVW 4. Quartal 2025). Auflagenhöhe und Verbreitung dieses Magazins werden durch die IVWInformationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. überwacht.

Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.

Kabellos filtern

Vito erweitert sein Frittieröl-Management um den neuen Vito VM battery. Das akkubetriebene, kabellose Filtrationssystem kombiniert die bewährte Vito-Technologie mit maximaler Mobilität und ermöglicht eine flexible Ölfiltration ohne festen Stromanschluss. Entwickelt für Restaurants, Großküchen, Cateringbetriebe und Foodtrucks sorgt das Gerät für effizientere Abläufe und eine einfache Handhabung. Durch die Filtration direkt im heißen Öl werden Schweb- und Bitterstoffe zuverläs-

VORSCHAU

sig entfernt, wodurch die Ölqualität konstant hoch bleibt. Küchen können ihre Ölkosten um bis zu 50 Prozent senken und Abfall reduzieren. Mit einer Akkuladung sind mehrere Filtrationszyklen möglich. Die integrierte VitoConnect-Funktion bietet zudem digitale Transparenz und unterstützt eine nachhaltige sowie zukunftssichere Küchenorganisation.

www.vito.ag

Superior Hotel 3-2026 erscheint am 24. September 2026

Lesen Sie dann unter anderem folgende Themen:

•TableTop

•Halböffentliche Sanitärräume

•Kombidämpfer & Multifunktionsgeräte

•Eis & Desserts für den Winter

Außerdem: Massagen & Treatments, Leasing von Hotelausstattung, Barfood, Nachhaltiges Energiemanagement, Sicherheitstechnik & viel mehr

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