GRÜNE F R O D N LEOBE
014 2 / 3 E B A G S U A RÜNEN
ER G EMAGAZIN D DAS GEMEIND
WIR WÜNSCHEN IHNEN ALLES GUTE FÜR 2015! INHALT
ICH WÜNSCHE DIR ZEIT
EDITORIAL
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GESUNDE GEMEINDEFINANZEN
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PETITION
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15-MINUTEN-TAKT
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IM INTERVIEW
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GEMEINDERATSWAHL
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10 JAHRE GRÜNE LEOBENDORF
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WASSER IST LEBEN
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Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben. Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben: Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen, und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.
Ich wünsche dir Zeit – nicht nur so zum Vertreiben. Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun, anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.
Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken, nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken. Ich wünsche dir Zeit – nicht zum Hasten und Rennen, sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.
Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen. Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben. Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben. (Elli Michler)
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EDITORIAL
LIEBE BEWOHNERINNEN DER GROSSGEMEINDE!
LIEBE LEOBENDORFERINNEN, LIEBE LEOBENDORFER, LIEBE BEWOHNERINNEN UND BEWOHNER DER ORTE OBERROHRBACH, UNTERROHRBACH UND TRESDORF! Es ist eine aufregende Zeit für uns. Wir GRÜNE Leobendorf feiern im Jänner 2015 unser 10-jähriges Jubiläum und treten am 25. Jänner bereits zum dritten Mal zur Gemeinderatswahl an. Seit es die GRÜNEN in der Großgemeinde Leobendorf gibt, hat sich hier einiges bewegt. Auf unserer Homepage haben wir Bilder der letzten Jahre für Sie zusammengestellt, die dies dokumentieren. Eines ist sicher – die GRÜNEN haben Leobendorf mitgestaltet und eine grüne Handschrift hinterlassen. Im Gemeinderat, in den Referaten und Ausschüssen sowie in insgesamt 36 grünen Zeitungen, die alle auf unserer Homepage nachlesbar sind, haben wir immer wieder, und bei steigendem Stimmenanteil, unsere Kernthemen zur Sprache gebracht. Ökologische Themen, die wir traditionell thematisieren, haben in den letzten zehn Jahren an Bedeutung gewonnen. Besonders stolz sind wir
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auf die Verbesserungen in der Kinderbetreuung und für Familien, die unter der geschäftsführenden Gemeinderätin Doris Kampas in den letzten fünf Jahren umgesetzt wurden. Als Obfrau steht sie uns auch in Zukunft mit ihrer Expertise zur Verfügung. Nun gilt es, unsere Visionen für die Gemeinde weiter zu verfolgen – denn viele der „Baustellen“ der letzten Jahre sind keineswegs beendet: man denke nur an die Probleme mit unserem Trinkwasser oder dem Bahnhof. Unter dem Motto „Globale Probleme brauchen lokale Lösungen“ werden wir auch für die lokale Wirtschaft Zeichen setzen. Der GRÜNE Wahlvorschlag für die kommende Gemeinderatswahl unterscheidet sich deutlich von dem der anderen Parteien: Mit vier Kandidatinnen unter den ersten acht Plätzen haben wir den höchsten Frauenanteil. Mit Daniel Traxler an wählbarer vierter
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Stelle setzen wir ein deutliches Zeichen für die Jugend. Rudolf Stroissnig auf Platz Drei steht als Finanzexperte für eine seriöse Kontrolle der Gemeindefinanzen. Wir, Alexandra Adler und Kurt Pausackerl als Team an der Spitze, mit der erfahrenen GRÜNEN Gruppe im Rücken, stehen für eine gute Zusammenarbeit zum Wohle der Gemeinde. Wir freuen uns auf die kommend Wahl, denn wir sind nicht nur zur Oppositionsarbeit bereit, sondern möchten durchaus weitere Verantwortung für unsere Gemeinde übernehmen! Herzlichst, Alexandra Adler und Kurt Pausackerl
alexandra.adler@gruene.at kurt.pausackerl@gruene.at
GRÜNE THEMEN
GESUNDE GEMEINDEFINANZEN VORAUSSETZUNG FÜR EINE ZUKUNFT IM ORT Die Kameralistik, das System der Gemeindebuchhaltung war vor 250 Jahren revolutionär, heute ist sie jedoch hoffnungslos veraltet. Es gibt z.B. keine Vermögensbilanz, keine Kostenrechnung oder Bewertung der Risiken. Die Aufgaben der Gemeinden sind vielfältiger geworden. Ein modernes Finanzmanagement, wie auch in der Privatwirtschaft üblich, verlangt auch eine exakte Planung und ein wirkungsvolles Kontrollsystem. Hier ist vor allem auch die Opposition gefragt. Wir GRÜNEN stellen uns dieser Aufgabe gerne und mit viel Kompetenz.
Mit dem 3. Mandat bei der Wahl 2010 haben sich die Möglichkeiten der GRÜNEN wesentlich verbessert. Die Schulden sanken wieder, und es blieb trotzdem Geld z.B. für die Kinderbetreuung. Zuletzt betrugen die Schulden der Gemeinde Leobendorf lt. Statistik Austria (Stand per 31. 12. 2013) pro Einwohner 3487 Euro.
Viele werden sich noch an die Schuldendebatte vor einigen Jahren erinnern. Man träumte trotzdem von einer überdimensionierten Tiefgarage unter dem Hauptplatz.
Mit Ihrer Stimme für die GRÜNEN stimmen Sie auch für mehr Bürgernähe und transparente Gemeindefinanzen – für eine sichere Zukunft im Ort.
15-MINUTEN-TAKT FÜR DIE SCHNELLBAHN GEFORDERT Daniel Traxler mit Landesrätin Amrita Enzinger und der Korneuburger Stadträtin Eli Kerschbaum beim Pressefrühstück zum grünen Verkehrskonzept für die Region. Beim Bezirkskongress der GRÜNEN wurde ein gemeinsamer Beschluss für ein bezirksweites Mobilitätskonzept gefasst.
¢ Kurt Pausackerl
PETITION SICHERHEIT AM BAHNHOF Die Zeichnungsfrist für unsere Petition zur Verbesserung der Sicherheit am Bahnhof ist im November zu Ende gegangen. Mit 411 Online-Unterschriften (und vielen weiteren auf Papier) wurden selbst unsere Erwartungen übertroffen! Daran können wir sehen, wie wichtig das Thema ist. Wir haben die Petition der ÖBB Infrastruktur AG zukommen lassen. Einige Teilerfolge konnten wir bereits erzielen: So wurde eine elektronische Anzeigetafel angebracht, die allerdings vor allem für Dauerkartenbesitzer schwer sichtbar ist. Ein – von uns geforderter - Fahrkartenautomat am Bahnsteig Richtung Wien wurde seitens der ÖBB Infrastruktur abgelehnt - wir werden das, sowie eine bessere Beschilderung der Bahnsteige
weiterhin vehement einfordern! Im Gemeinderat wurde bereits beschlossen, dass sich die Gemeinde an den Kosten einer Machbarkeitsprüfung für eine Unterführung durch ein Ziviltechnikerbüro beteiligen wird. Wir finden, wir haben einen Teilerfolg erreicht - das Thema „Mehr Sicherheit für den Bahnhof Leobendorf – Burg Kreuzenstein“ wurde wahrgenommen und wir bleiben mit Sicherheit dran!
Ein Kernpunkt des Konzepts ist, den 15 Minuten Bahntakt, welcher mit Eröffnung des neuen Krankenhauses Wien Nord bis Jedlersdorf eingeführt wird, auch bis Korneuburg und Stockerau zu erweitern. Weiters wird eine Bahnanbindung unseres Bezirks ans Tullnerfeld über Hausleiten gefordert, um es den BürgerInnen durch die neue Westbahnstrecke zu ermöglichen, St. Pölten innerhalb von 45 Minuten ab Korneuburg zu erreichen.
Für weitere Informationen oder Ideen wenden Sie sich gerne an leobendorf@ gruene.at!
Die GRÜNEN Leobendorf werden dies im Gemeinderat vorbringen, um eine bezirksweite Unterstützung zu erreichen und so den Druck auf die zuständigen Stellen zu erhöhen.
¢ Alexandra Adler
¢ Daniel Traxler
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GRÜNE THEMEN
IM INTERVIEW DORIS KAMPAS UND ALEXANDRA ADLER Redaktion: Alexandra, du kandidierst am 25. Jänner erstmals für einen grünen Sitz im Gemeinderat. Wie bist du zu den Grünen gekommen? Alexandra Adler: Als Unternehmerin bin ich es gewohnt, mich um die Dinge, die mir wichtig sind, selbst zu kümmern und nicht zu warten, bis es andere tun. Das gilt genauso für die Umgebung, in der ich wohne. Also habe ich mich entschieden, in der Gemeinde politisch aktiv zu werden. Eines Tages habe ich Doris dann am Fußballplatz angesprochen. Doris Kampas: Ja, ich kann mich gut erinnern. Das war bei einem Fußballcamp. Wart ihr 2011, als ich das erste Fußballcamp für Leobendorf organisiert habe, auch schon dabei? Alexandra Adler: Nein, aber seit zwei Jahren gehört es für meinen Sohn fix zum Ferienprogramm! Redaktion: Warum bist du gerade zu den GRÜNEN gegangen? Alexandra Adler: Für mich kommt keine andere Partei in Frage! Unmittelbarer Auslöser aber war die skandalöse Kwizda-Geschichte, die ich in „Am Schauplatz“ gesehen habe. Ich habe mir darüber Gedanken gemacht, wie intakt unsere Natur in Leobendorf noch ist und was man tun kann. Mir wurde dann schnell klar, dass die Grünen in Korneuburg und Leobendorf die treibende Kraft hinter der Aufklärung des Kwizda-Falles waren. Doris Kampas: Zum Glück konnten wir damals mit Hilfe von Global2000 und engagierten BürgerInnen trotz viel Gegenwindes zur Aufdeckung dieses Falles beitragen. Zuerst wurde ja monatelang alles vertuscht und als Spinnerei abgetan - auch bei uns in
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der Gemeinde. Jetzt gibt es ja erste Prozesse gegen Kwizda-Mitarbeiter. Die Klärung von Verfehlungen der BH ruhen immer noch bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft. Redaktion: Stimmt es, dass du „Teilzeit“-Leobendorferin bist? Alexandra Adler: Ich bin seit meiner Kindheit an Wochenenden und in den Ferien in Leobendorf. Durch Arbeit und Schule unserer Kinder sind wir wochentags meist in Wien, aber sobald es frühlingshaft wird, zieht es uns auch öfter heraus. Außerdem trainiert mein Sohn leidenschaftlich gerne beim SV Haas Leobendorf – mehrmals in der Woche! Ich finde ja, dass auch die zahlreichen ZweitwohnsitzerInnen eine Stimme im Gemeinderat haben sollen, denn auch für diese ist eine lebenswerte Gemeinde wichtig. Deren Anliegen möchte ich im Gemeinderat jedenfalls auch vertreten! Die Sicherheit am Bahnhof etwa betrifft uns unmittelbar und die „Petition dazu habe ich ja auch schon mitinitiiert! Da wir ja im Speckgürtel liegen, wird es in den kommenden Jahren sicher auch viel Zuzug aus Wien geben. GRÜNE LEOBENDORF 03/2014
Redaktion: Welche Themen möchtest du im Gemeinderat sonst noch vorantreiben? Alexandra Adler: Eine giftfreie und faire Gemeinde Leobendorf liegt mir sehr am Herzen. Fair bedeutet für mich auch die Belebung und Förderung der lokalen kleinbetrieblichen Wirtschaft, ein Gasthaus und ein Postpartner im Ort wären schon fein. Klimatisch und gesellschaftlich kommen in den nächsten Jahren große Veränderungen auf uns zu – als Nachhaltigkeitsexpertin kann ich dazu beitragen, vorausschauende Entscheidungen in der Gemeinde voranzutreiben. Um Frauen und Familien zu fördern ist eine gute Kinderbetreuung im Ort wesentlich. Die hast du, Doris, in den letzten Jahren ja vorbildlich aufgebaut. Das weiterzuführen halte ich für extrem wichtig. Redaktion: Doris, du warst die letzten zehn Jahre für die GRÜNEN im Gemeinderat tätig. Warum hast du dich entschlossen, anderen den Vortritt zu lassen:
GRÜNE THEMEN Doris Kampas: Ich bin keine Sesselkleberin und zehn Jahre an vorderster Stelle sind genug. Da ich weiß, dass wir jetzt ein starkes Team haben, das meine Arbeit super fortsetzen wird, habe ich mich entschlossen, auch anderen Dingen wie Familie und Beruf in meinem Leben mehr Raum zu lassen. Und ich bleibe Obfrau der GRÜNEN Leobendorf. Wenn die WählerInnen meine Arbeit der letzten Jahre so honorieren, dass wir sechs Mandate machen, freue ich mich auf den Gemeinderat in einem großen grünen Team!
führende Gemeinderätin konnte ich dann gemeinsam mit Christina (Neumann) auch vieles umsetzen.
Doris Kampas: Ja, dass ich das konservative Familienbild in Leobendorf aus dem 19. an das 21. Jahrhundert angenähert habe! (lacht)
Die günstigste und beste Ferienbetreuung im Bezirk, das umfangreiche Ferienspiel, eine Kleinkindgruppe, der Mittagstisch in der Volksschule, das Schulwegprojekt mit der AUVA, Klimameilen sammeln für Obstbäume und sicher noch einiges mehr. Und das politische Klima hier hat sich geändert. Am Anfang wurden wir GRÜNE ignoriert und belächelt, aber über die Jahre sind wir gewachsen und wir werden als politische Kraft ernst genommen. Unsere Ideen und Kompetenzen werden geschätzt und aufgegriffen. Es war nie mein Stil, jemanden persönlich zu verunglimpfen, sondern ich habe immer versucht, mit persönlichem Einsatz und sachlichen Argumenten zu punkten.
Auf meine Initiativen hin sind viele Angebote und Einrichtungen für Kinder und Familien entstanden, als geschäfts-
Alexandra Adler: Gibt es auch negative Erfahrungen auf die ich mich einstellen muss?
Redaktion: Gibt es Dinge aus deiner politischen Tätigkeit, auf die du besonders stolz bist?
Doris Kampas: Manchmal ist es frustrierend, Projekte zu entwickeln und umzusetzen und, während man in Arbeit untergeht, kommen andere, schreien laut und holen sich die Lorbeeren ab. Redaktion: Hast du noch Visionen für Leobendorf? Doris Kampas: Ja, natürlich, zum Beispiel eigene Wasserschutzbeauftragte, eine Fußballwiese für die Kinder, ein LKW- Durchfahrtsverbot für Unterrohrbach. Und Leobendorf soll familienfreundlichste Gemeinde Österreichs werden! Alexandra Adler: Ich bin mir sicher, dass wir das mit Vertrauen und Unterstützung aus der Bevölkerung auch noch schaffen werden!
IHR KIND WÜRDE GRÜN WÄHLEN Ob bei der Kleinkinderbetreuung, LEO-Ferienbetreuung, Mittagstisch, Schulwegsicherung, Ferienspiel, Fußballcamp oder JugendXtra, die GRÜNEN Gemeinderätinnen Doris Kampas und Christina Neumann waren Initiatorinnen, Gründungsmitglieder, Impulsgeberinnen, Unterstützerinnen, Organisatorinnen und Netzwerkerinnen. GR Christina Neumann mit ihrer Nichte Amelie bei der Ausgabe der Stempelpässe bei „Wellness4Kids“, einer Kooperationsveranstaltung der Gesunden Gemeinde Leobendorf und den Kinderfreunden Leobendorf. GRÜNE LEOBENDORF 03/2014
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UNSERE KANDITATiNNEN FÜR DEN GEMEINDERAT KURT PAUSACKERL 1. LISTENPLATZ
Bei meiner Arbeit als Kleinunternehmerin und auch als Expertin für strategische Nachhaltigkeit geht es immer wieder um‘s Gestalten, so auch mein Zugang zur politischen Tätigkeit.
Planung der Verwendung Ihrer Steuergelder kritisch auseinandersetzen. DANIEL TRAXLER 4. LISTENPLATZ
Ich möchte die Rahmenbedingungen mitgestalten, innerhalb derer gesundes Wohnen, verantwortungsvolles Wirtschaften, biologische Ernährung und ein tolerantes Miteinander möglich wird.
... ist Gemeinderat und kümmert sich dort u.a. um die Finanzkontrolle. Seit rund 10 Jahren bei den GRÜNEN aktiv, bin ich seit 2005 Mitglied des Leobendorfer Gemeinderats. Als grünes Mitglied in vier Referaten, zwei Ausschüssen und einigen Arbeitskreisen habe ich mich mit den vielfältigsten Aufgabestellungen beschäftigt und die notwendigen Fragen gestellt. Durch aktive, konstruktive Mitarbeit kann erreicht werden, dass Entscheidungen nicht ausschließlich im Büro des Bürgermeisters hinter verschlossenen Türen getroffen werden, sondern in den zuständigen Gremien sorgfältig diskutiert werden. Mein Ziel ist eine offene Gemeinde mit weitgehender Einbeziehung der Bevölkerung.
Meine Stimme im Gemeinderat werde ich vor allem dafür einsetzen, den Gedanken der ökonomischen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit in die Entscheidungen der Gemeinde einfließen zu lassen. Besonders die Themen Mobilität, nachhaltiges Wirtschaften und die Unterstützung von kleinen Unternehmen, die unsere Gemeinde lebendig machen, liegen mir am Herzen. RUDOLF STROISSNIG 3. LISTENPLATZ
ALEXANDRA ADLER 2. LISTENPLATZ ... will BürgerInnen in die Gestaltung der Gemeinde einbeziehen. Was man gerne tut, tut man gut! In den 15 Jahren, die ich nun in Oberrohrbach wohne, habe ich die GRÜNEN immer als Gruppe mit einem offenen Ohr für alle BürgerInnen erlebt. Und das gefällt mir, da will ich mitmachen und da kann ich meine Erfahrung einbringen.
... setzt sich für Nachhaltigkeit und Kleinunternehmen ein.
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Wenn Sie mich mit Ihrer Stimme in den Gemeinderat entsenden, werde ich mich dafür einsetzen, dass Ihre Anliegen auch zur Sprache kommen. Ich werde mich mit der langfristigen, wirtschaftlichen GRÜNE LEOBENDORF 03/2014
... will öffentliche Mobilität vorantreiben und ist Vertreter der Jugend. Ich möchte die grüne Tradition der gründlichen Oppositionsarbeit sowie der intensiven Tätigkeit an den Gemeindeprojekten beibehalten und um einige weitere frische Ideen ergänzen. Ich werde das Stammtisch–Vorurteil von der politikverdrossenen Jugend widerlegen. An neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen interessiert und orientiert, will ich versuchen, Leobendorf zum Besten der BürgerInnen zu verändern, auch wenn das manchmal bedeutet, unpopuläre Positionen zu unterstützen. Helfen Sie mit, Leobendorf fit für das 21. Jahrhundert zu machen. Alternative Energien, die weitere Unterstützung nachhaltiger Landwirtschaft und die Einbindung der BürgerInnen in die Politik müssen Realität werden. Mit Ihrer Vorzugsstimme werde ich mich um diese Ziele bemühen!
G E M E I N SA M TE FÜR DIE BES ORT! Z U KU N F T I M015 2 2 5 . JÄ N N E R
UNSERE KANDITATiNNEN FÜR DEN GEMEINDERAT NORBERT KARNER 5. LISTENPLATZ
... ist Mobilitätsexperte, Arbeitskreis Mobilität und Verkehr der GRÜNEN. Vor 10 Jahren habe ich die provokante Frage gestellt: ,,Öffentlicher Verkehr zumutbar?“. Seit damals haben wir in unserer Arbeitsgruppe Mobilität und Verkehr (MOVE) viele Ideen entwickelt und einiges verbessert. (JugendShuttlebus, AnrufSammeltaxi, Fahrradkeller am Bahnhof, Radwege, Nachtbus, etc). Zeitgemäße und umweltfreundliche Mobilität bedeutet für mich: Einfach mit Bus zum Einkaufen; mit dem Fahrrad sicher zur Schule oder zum Bahnhof; mit dem Bus rechtzeitig zur Schule und auch wieder nach Hause; schnell im 15 Minuten Takt mit der Bahn zur Arbeit und zur Schule; nach einem Heurigenbesuch sicher nach Hause, Mobilität ohne Mamataxi uvm.
In meiner Funktion konnte ich in den letzten 5 Jahren viel erreichen: die Errichtung einer Kleinkindgruppe, die günstigste Sommerferienbetreuung im Bezirk Korneuburg, ein tolles Ferienspiele–Angebot, die Einrichtung einer Mittagsgruppe in der Volksschule, Projekte zur Schulwegsicherung, Aufklärungsarbeit zum Thema Wasser und vieles mehr.
MELITTA EBENBAUER 8. LISTENPLATZ
Meine Anliegen für die nächsten fünf Jahre: Entschärfung vieler von uns seit Jahren immer wieder aufgezeigter Gefahrenstellen für Schulkinder am Schulweg, mehr Freiraum für Kinder in unmittelbarer Wohnumgebung, sofortige Umstellung auf eine ökologische Grünraumpflege, kein Einsatz von Spritzmitteln in unserer Gemeinde, Installation eines/-er unabhängigen Wasserschutzbeauftragten. Trink-, Grund- und Versickerungswasser braucht Kontrolle. CHRISTINA NEUMANN 7. LISTENPLATZ
DORIS KAMPAS 6. LISTENPLATZ
... ist Gemeinderätin und Sprecherin für Kinder und Jugend.
... ist Geschäftsführende Gemeinderätin für Familie, Gesundheit und Soziales.
besonders auch die Frauen. Ein leistbares Kinderbetreuungsangebot mit hoher Qualität muss weiter ausgebaut werden. Die jungen Menschen müssen in unserer Gemeinde aktives Mitspracherecht bei Gemeindeentscheidungen bekommen.
Ich werde mich weiterhin für einen respektvollen Umgang mit unserer natürlichen und sozialen Umwelt einsetzen und für die nachhaltige Nutzung unserer regionalen Ressourcen und Talente. Durch eine transparente, sachorientierte und konstruktive Politik ohne Maulkorb mit direkter BürgerInnenvertretung. Sehr am Herzen liegen mir die Kinder und Jugendlichen, die Familien und GRÜNE LEOBENDORF 03/2014
... ist von Anfang an in der Gruppe MOVE tätig. Mir ist wichtig, in einer Gemeinde mit möglichst guter Infrastruktur und öffentlich erreichbaren wichtigen Punkten zu leben. Dafür setze ich mich ein. Genauso wichtig erscheint mir eine Gemeinschaft, die sich für das Leben der nächsten Generationen einsetzt, für gute Böden, für eine saubere Luft, sauberes Wasser, wertvolle regional produzierte biologische Lebensmittel, aber auch für ein reges Gemeindeleben und ein sozial ausgewogenes Miteinander. Da möchte ich dabei sein und dafür mein Bestes tun. Dazu gehört für mich auch die Pflege kultureller Errungenschaften wie Musik, Malerei etc., genauso wie das Nachdenken über umweltschonende Technologien, die uns allen einen hohen Lebensstandard ermöglichen.
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GRÜNE THEMEN
WASSER IST LEBEN Einige Ereignisse in der letzten Zeit lassen uns zweifeln, ob wir wirklich erkannt haben, wie wichtig sauberes Wasser für uns ist. Denken wir an die Verschmutzung des Grundwassers durch Kwizda oder die Kontaminierung mit Enterokokken, die unser Trinkwasser in einigen Teilen unsrer Großgemeinde ungenießbar machte. Die Lösungen der Behörden: Zuerst wurde das Grundwasserproblem überhaupt ignoriert, bis die GRÜNEN die Sache aufdeckten; und letztlich wurde das verseuchte Grundwasser in die Donau geleitet. In unserer Gemeinde wurde das verkeimte Trinkwasser über Hydranten auf die Straße entleert. Nachhaltige Lösungen sehen anders aus Wir GRÜNE fordern seit langem, dass die Umweltverträglichkeit regelmäßig kontrolliert werden muss. Wir wollen, dass ALLE Haushalte an die Kana-
lisation angeschlossen werden, die Landwirtschaft sparsam mit Pestiziden, die letztlich unser Wasser gefährden, umgeht.
ihren Einfluss geltend, dass dies auch geschieht und Wasserschutzbeauftragte sollen sie dabei unterstützen!
¢ Rudolf Stroissnig Die Gesunde Gemeinde hat nun eine Initiative gestartet. Die Qualität des Trinkwassers wird im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit durch die Universität für Bodenkultur untersucht. Die GRÜNEN werden im Gemeinderat dafür sorgen, dass die Ergebnisse auch verwertet werden. Unsere Vision: alle BürgerInnen sehen die langfristige Notwendigkeit, sauberes Wasser zu schützen und machen
10 JAHRE GRÜNE LEOBENDORF Das wollen wir mit Euch feiern! Am Sonntag, 11.01.2015 ab 11 Uhr im Aichberghof, Oberrohrbach.
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Gemütlicher Brunch mit Live-Jazz-Musik, grünem Festtagsbuffet und Überraschungen.
Für die Planung des Buffets bitten wir um Anmeldung bis 6.1.2015 unter leobendorf@gruene.at oder 0681/81681855.
Impressum: Medieninhaber u. Herausgeber: Die Grünen Leobendorf, Am Hang 11 , 2105 Oberrohrbach · Druckerei Fuchs GesmbH Korneuburg, www.druckerei-fuchs.at