Dieses Buch ist der Jugend von Billed gewidmet. Es will die Einheit Billeds in seiner Vielfalt bis zum Herannahen der Front im Jahre 1944 sichtbar machen.
FRANZ KLEIN
Musterdorf Maria Theresias im Banat in Bildern und Dokumenten 1765- 1987
Wien, im Oktober 1987 222 Jahre nach der Ortsgr端ndung von Billed durch deutsche Kolonisten
Das Umschlagbild zeigt die röm.-kath. Kirche von Billiet, sie wurde im Jahre 1775- 1777 errichtet. Den Eindruck einer armen kleinen Kolonistenkirche hat sie im Jahre 1833 durch die damals erfolgte Erweiterung verloren. Heute zeigt sie den Charakter eines besonders schönen barocken Gotteshauses. Der Abglanz des barocken Wien fiel also auch in das karge Kolonistendorf, nach Billiet. Umschlag- und Einbandgestaltung von Pranz Klein. Alle Rechte, insbesondere das der Übersetzung, vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verfassers gestattet. Erschienen im Eigenverlag des Verfassers: A-1040 Wien, Schönburgstraße 15/5. Druck: Ertl Druck, A-1060 Wien, Mollardgasse 85a.
Bild- und Dokumentationsband Von den Anf채ngen bis zur Gegenwart
Das erste Dorfsiegel von "Billiet" aus dem Jahre 1772
Wien 1987
Möchte wieder in die Gegend, Wo ich einst so selig war, Wo ich lebte, wo ich träumte, Meiner Jugend schönstes Jahr! Nikolaus Lenau [1802 - 1850]
Liebe Nennt mir den Namen niemals vewegen, Göttlichen Glauben gibt er verschönt. Wellen und Wogen durchwühlen und heben Die Liebe, wird sie vom Leide gekrönt.
Zum Geleit Aus einem übervollen Herzen und in besonderer Zuneigung zu Euch, verehrte Billeder Landsleute, hat unser Landsmann Klein Pranz einen Bild- und Dokumentationsband zum "Billed-Buch" fertiggestellt Er hat die Gemeinschaft im Banat als Schicksalsgemeinschaft erlebt, sich von daher motivieren lassen, und widmet dieses Buch dem Andenken der Lebenden und der Toten. Aus einer Fülle von Material bemühte er sich nun von einem anderen Blickwinkel her das Leben in der Heimatgemeinde zu betrachten und in Wort und Bild lebendig werden zu lassen. Damit sollen geistige Werte, Lebensformen, die sich herausgebildet haben, der Vergangenheit entrissen, der Jugend zugängig gemacht werden. Eine Brücke will Klein Pranz schlagen, die von der alten in die neue Heimat reicht, von der Vergangenheit zur Gegenwart, von den alten zu den jungen Herzen ftihrt.
Vergangenheit? Nicht dann ist es Vergangenheit, wenn es nach dem Wunsch des Autors geht. Dann beginnt die alte Heimat zu leben. Wie eine Knospe sich beim wärmenden Sonnenstrahl im Frühjahr entfaltet, so ruft er Euch, liebe Leser, mit jeder Seite dieses Buches ein neues Bild in Eurer Erinnerung wach. Zwischen jeder Zeile beginnt das vergangen Geglaubte zu leben. Was Ihr geliebt und gelebt habt, beginnt in Euch zu klingen.
Heimatklänge In leisen Liebesliedern, Mit sehnsuchtsvollem Klang Naht mir die Heimat wieder, Mit ihrem trauten Sang. Sie klingt In mir, Sie schwingt in mir. Wie Meeresrauschen, Heiß wie Sonnenbrand, Im tiefen Lauschen Nach dem Heimatland. Klaus
In Sehnsucht alt geworden, den Blick schon halb nach drüben gerichtet, lehnt Euch, die ihr vieles wie der Autor erlebt habt, zurück in den Lehnstuhl, laßt ruhig auch Tränen fließen, wenn ihr den Enkelkindem er-
zählt, wie's einmal war, damals, als ihr noch lebensfroh dem Mai in der Banater Heimat gelebt habt.
Maienlied Sonnenstrahl und Maienglanz Vögel singen überall. Herzen stimmen voll und ganz ein in den Choral. Wiesenblumen ringsum blüh'n Grillen zirpen durch das Gras Tropfen auf den Halmen steh'n Perlen wie aus Glas. Lerchensang die Erd' entzückt Schwalben fliegen kreuz und quer Kinder tollen wie verrückt freudig hin und her. Falter schwirren durch die Luft - Sei gegrüßt mir schöner Lenz. Hei, wie lockt der Fliederduft Mädchen komm zum Tanz. Führ den bunten Reigen an lieblich, bis die Nachtigall stimmt ein Schlummerliedehen an freut euch überall. Sonnenstrahl und Maienglanz Vögel singen überall Herzen stimmen voll und ganz ein in den Choral.
Der erste Hauch, der über dieses Land gezogen kam, muß wohl ein bäuerlicher Atem gewesen sein. Das Handwerk war in seinem Gefolge, auf seinen Lippen ein Gebet. Scheu, wie die Trappe ihr Nest in Sumpf und Erde verbirgt, so baute sich der Siedler sein Haus aus Lehm, sein fröhlich hoffend Herz zu bergen. In Schweiß gebadet, Furche um Furche zu schneiden in den Ackerboden - im Ringen gegen den Sumpf zu erstarken, Krankheit, Not und Tod zu überwinden, kam er in dieses Land der Trappe. Stark in Arbeits- und Schaffenskraft, steil sein Aufstieg, so erhebt sich der Schwabe stolz, wie es die Trappe zu tun vermag. Rückschläge nimmt er in Kauf, stets bereit vor drohenden Schicksalsschlägen sich zu ducken, wurde die Trappe ihm symbolisch ein Lehrmeister. Der Sumpf ist trocken gelegt, die Trappe ist verschwunden und so wie sie, hat auch der Bauer seinen Nistplatz verloren. Das Leben keimt nicht mehr, es ist in Stein gefroren. Laßt ruhig die Tränen in die Augen steigen, hört ihm - dem Freund - geduldig zu, der sich die große Mühe machte Euch zu zeigen - wie es damals war, zu erzählen ein Märchen - wunderbar. Wien, zum 222. Geburtstag von Billed. t Nikolaus Hummel Bischof der Altkatholischen Kirche Österreichs
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Doppelporträt des Kaiserpaares Pranz Stephan und Maria Theresia
Wien, Theresianische Akademie, Öl auf Leinwand, 108 x 78 cm, um 1750. Vor 270 Jahren, am 13. Mai 1717, wurde Maria Theresia, deutsche Kaiserin, in Wien geboren. Unter ihrer Führung wurde bereits im Jahre 1769 "das teutsche Dorf! Biliet': also vier Jahre nach der Ortsgründung desselben, ,jür alle übrigen Dörffer im Banat': zum Musterdoif erhoben. Maria Theresia war eine der größten Frauengestalten abendländischer Geschichte. Sie war mit dem entthronten Großherzog Franz Stephan von Lothringen, der als Asylant am Wiener Hof lebte, verheiratet.
Vorwort des Verfassers Wir sprachen immer wieder davon. Seit vielen Jahren. Bei den Billeder Heimattreffen in Salzburg, in Homburg/Saar, bei den Heimattagen der Banater Schwaben in Ulm: Billed geht an seiner Geschichte vorbei. Wir brauchen eine Ortsmonographie, ein Billeder Heimatbuch. Es war uns allen bewußt, wer es versucht, hat es schwer. Denn es fehlen die Quellen, die Archive in der alten Heimat sind verschlossen. Ohne diesen festen geschichtlichen Boden unter den Füßen, ohne Archivforschung, wird uns die Orientierung auf dem Weg aus der Vergangenheit in die Zukunft fehlen. Trotzdem ist es gelungen, die Geschichte der Heidegemeinde Billed von der Ortsgründung bis zur Gegenwart zu rekonstruieren und wahrheitsgetreu nachzuzeichnen. Es gab ein zähes Ringen um die Wahrheit, vor allem um die möglichst volle Wahrheit der geschichtlichen Vorgänge um Billed. Bereits im Jahre 1980, zum 200. Todestag der Kaiserin Maria Theresia ist das Heimatbuch: "Bil/ed, Chronik einer Heidegemeinde im Banat in Quellen und Dokumenten 1765 - 1980" erschienen. Gedenktage, wie auch
jetzt der 222. Geburtstag des von deutschen Kolonisten gegründeten Dorfes Billed, geben bei vielen Menschen mehrfachen Anlaß, stellvertretend fiir die Gemeinschaft in der wir lebten und wirkten, Erinnerungen wachzurufen und dabei die verschlungenen und verdeckten Pfade, Wege und Gassen auszuleuchten, durch die die Gegenwart mit der Vergangenheit verbunden ist. Anläßtich des 222. Geburtstages unserer Heimatgemeinde Billed am 21. Oktober 1987, liegt nun ein Bildund Dokumentationsband vor uns und ich hoffe und wünsche, daß auch dieses Werk das bietet, was so viele unserer Landsleute seit Jahren sich gewünscht haben. Es enthält Werte fiir uns alle, ganz besondere Werte aber fiir das ehemalige deutsche Dorf Billed. Mögen beim Durchblättern dieses Bildbandes die Erinnerungen aufblühen und uns vergessen lassen, daß uns diese gemeinsame Heimat fiir immer verlorengegangen ist. Ich habe versticht, in entsprechender Form ein Familienalbum zu bieten, denn in gewissem Sinne sind wir Billeder auch eine große Familie. Es gibt kein Haus in Billed, das nicht auf irgendeine Weise an diesem Bildband beteiligt ist. Mir ging es vor allem darum, die Geschichte unserer Heimatgemeinde und seiner Menschen sowie das gesellschaftliche und kulturelle Leben fiir die Jugend und die nächsten Generationen erlebbar zu machen. Die 550 Abbildungen spiegeln viele Ereignisse und Begebenheiten, Erlebnisse und Eindrücke wider, fiir die im ersten Billed-Buch nicht genügend Raum war. Anspruch auf Vollständigkeit, auf Lückenlosigkeit der Daten, auf Beachtung aller Vorgänge und aller Personen in allen Bereichen - das muß Aufgabe wissenschaftlicher Werke sein. Die .Aufgabe, die ich mir selbst stellte, war:
Die Scholle grob zu pflügen und damit bisher nicht Eifahrenes sichtbar zu machen und das Feld zu bereiten, auf dem nach uns andere säen mögen. Ich habe die erste Furche gezogen ...
Um den mir durch den Preis und die Höhe der Auflage vorgegebenen Buchumfang nicht zu überschreiten, habe ich viele Partien aus dem Originaltext des Manuskriptes weggelassen und andere Passagen stilistisch gestrafft und schließlich sogar einige Kapitel übersprungen. Rund 200 Seiten des vorgesehenen Manuskruptes bleiben leider in meiner Schreibtischlade liegen . .. ! Zur Vielfalt der in diesem Bild- und Dokumentationsband wiedergegebenen 550 Abbildungen mag beitragen, daß die Bilder nicht aus den Beständen eines einzelnen Sammlers stammen, sondern aus den Familienalben von 50 Billeder Familien. Das ergibt ein Bildmaterial, das in dieser Reichhaltigkeit selten sein dürfte und besitzt vielfach dokumentarischen Wert. Auf die Veröffentlichung von Nachdrucken [Faksimile] aus dem reichhaltigen handschriftlichen Quellenmaterial, Dokumenten, Karten und Skizzen, die im ersten Billed-Buch erschienen, wurde jetzt bis auf wenige Ausnahmen, aus frnanziellen Gründen verzichtet. Mein Bestreben war, möglichst viele Bilder aus der Zeit nach der Jahrhundertwende bis zum Jahre 1987, zu retten. Das Ausmaß der bei mir eingegangenen Bilder ko~te ich vorerst nicht abschätzen. Das Ergebnis war gewaltig. Einige Bilder konnten wegen schlechter Qualität leider nicht verwendet werden. Wir haben uns bemüht, einen fototechnisch einwandfreien Bildund Dokumentationsband herauszubringen. Allen fiinfzig privaten Besitzern und Sammlern, die mit größtem Entgegenkommen und Vertrauen mir ihre Hilfe boten und ihre Schätze zur Verftigung stellten, herzlichen Dank! Für die freundliche Überlassung der in diesem Buch veröffentlichten Abschrift des Grundbuches der Gemeinde Billed vom 23. August 1944, gebührt einem Landsmann, der nicht genannt sein möchte, besonderer Dank. Danken möchte ich allen Institutionen und Autoren von Werken, die in diesem Bild- und Dokumentationsband reproduziert oder zitiert werden, fiir die freundlicherweise hierzu erteilte Genehmigung. Es kommt einer Banater und Billeder Sprechgewohnheit entgegen, daß sehr häufig die Vornamen hinter die Familiennamen gesetzt sind, ich bitte dafür um Verständnis. Für die Durchsicht des Manuskriptes danke ich Frau lngrid Stadler, Wien. Wien, den 21. Oktober 1987, am 222. Geburtstag des "teutschen Dorffes Biliet in dem Themeswarer Banat". Franz Klein
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EHRENLISTE Die Herausgabe dieses Bild- und Dokumentationsbandes haben im besonderen gefördert Durch Spenden: Maria Ballmann, D-7 500 Karlsruhe Dechant Ladislaus Dittrich, D-8228 Freilassing Jakob Gilde, D-7500 Karlsruhe 21 Krimhilde Glaß, D-8060 Dachau Elisabeth Koch, Nassau? Jakob und Julianna Kräuter, D-7180 Crailsheim Anna Martini, D-7500 Karlsruhe 1 Johann Metzger, D-7430 Pforzheim-Huchfd. Helene Neumayer, D-7800 Freiburg i. B. Georg Schmidt, D-6330 W etzlar J ohann Slavik, D-7180 Crailsheim Pranz Slavik, D-7500 Karlsruhe 31 Dr. Ernst 1. Tobias, D-8000 München Pranz und Margarete Tobias, D-8060 Dachau Irene Tobias-Berr, D-8060 Dachau Jakob Tobias, D-4150 Krefeld 1 Adam Wagner, D-8500 Nümberg Katharina Frieß (Hahn), A-1200 Wien Agnes Karl (Schostal), A-2761 Waidmannsfeld Peter Mann, A-4910 Ried i. I. Hans Neiß, A-1030 Wien Susanne Neuwirth (Weber), A-1238 Wien Nikolaus Reiter, A-4910 Ried i. I. Jakob und Regina Schortje, A-1150 Wien Nikolaus Stumpf, A-1200 Wien
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30,60,30,30,10,30,30,10,20,30,30,30,300,400,300,30,30,-
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15, 11515,' 21530,' 15, 30, 15,
Durch zinsenlose Darlehen: Pranz und Margarethe Tobias, D-8060 Dachau DM 10.000,Donauschwäbischer Kultur- und Presseverein "Neuland", A-1120 Wien Es ist mir eine angenehme Pflicht, allen jenen Personen und Stellen zu danken, die das Erscheinen des Bild- und Dokumentationsbandes fmanziell unterstützten. Redaktionsschluß am 10. Oktober 1987.
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Der Verfasser
Liste der Subskribenten Die hier aufgeflihrten Personen haben lange vor Erscheinen den Bild- und Dokumentationsband beim Autor bestellt und damit geholfen, dieses Werk herauszugeben. Daflir sage ich allen Subskribenten meinen herzlichen Dank.
BR Deutschland Sebastian Ackermann, D-6500 Mainz 21, Katzenweg 28 Rainer Aigner, D-8000 München 71, Hoerschelmannstr. 7 Johann Anton, D-8032 Gräfelfing, Am Anger 31 Jakob Ballmann, D-7500 Karlsruhe, Rheinstr. 29 Josef Ballmann, D-8225 Traumeut, Fichtenwaldstr.2 Maria Ballmann, D-7500 Karlsruhe 21, Otto Wels Str. 32 Hans Braun, D-8000 München 60, Tettnanger Str. 15 Jakob Braun, D-7500 Karlsruhe 1, Waldhornstr. 2 Josef Braun, D-6520 Worms, Kl. Rohrlachweg 7 Katharina Braun, D-7247 Sulz, Glatt Spätengarten 12 Agnes Blickling Nikolaus Bohn, D-7160 Gailsdorf, Häuserbachstr. 43 Nikolaus Buding, D-7600 Offenburg 26, Bühlerfeldstr. 7 Aurelian Deleanu, D-8500 Nürnberg 70, Gibitzenhofstr. 88 b Adam Dewald, D-7410 Reutlingen, Allensteinerstr. 3 Dech. Ladistaus Dittrich, D-8228 Freilassing, Lindenstr. 6/3 Josef Dottermann, D-7156 Wüstemot, Stangenbach Elisabeth Draskovits, D-8000 München 83, Oskar-M.-Graf-Ring 36 Horst Eberle, D-7450 Hechingen, Thomasstr. 11 Hans Eichert, D-7500 Karlsruhe 1, Zähringerstr. 4- 6 Maria Feldmann-:Gimpel, D-3504 Kaufungen 1, Fr. Ebert-Str. 15 Pranz Fost, D-7560 Gaggenau, Im Erlich 25 Johann Frank, D-8225 Traumeut, Traunsteinerstr. 60 Nikolaus und Christine Frick, D-5650 Solingen 11, Trommelshausenstr. 6 Adam Gagstädter, D-7460 Balingen, Banaterweg 1 Agnes Gagstädter, D-7410 Reutlingen 1, Storlachstr. 151 Jakob Gärtner, D-4018 Langenfeld, Götscher Weg 52 Hans Gehl, D-7500 Karlsruhe 1, Heilbronnerstr. 24 Johann Gehl, D-6000 Frankfurt/M 70, Aussigerstr. 10 Elisabeth Gilde, D-7500 Karlsruhe 1, Schützenstr. 73 Friedrich Gilde, D-7500 Karlsruhe 21, W einbrennerstr. 77 Jakob Gilde, D-7500 Karlsruhe 21, Triererstr. 2 C/18 Johann Glaß, D-8000 München 80, Rupertigaustr. 10 Krimhilde Glass, D-8060 Dachau, Adam Stegerwaldstr. 15 Grete Gütt, D-8820 Gunzenhausen, Laubenzedei 75 Johann Hahn, D-5650 Solingen, Kiebitzweg 2 Mathias Hahn, D-6336 Salms Dr. Pranz Haupt, D-4150 Krefeld 11, Neukirchenerstr. 27 Hans Hehn, D-8000 München 21, St. Ulrichstr. 3 Josef Herbst, D-7560 Gaggenau, Freiligrathweg 14
Prof. Dr. Rudo1f Hollinger, D-7907 Langenau, Mozartstr. 8 Josef Holz, D-7200 Truttlingen, Ettlensegart 35 Josef Hubert, D-5650 Solingen 1, Helsinkistr. 1 Peter Hubert, D-8000 München 45, Begonienstr. 1 Dr. Günter Junkers, D-5090 Leverkusen, Bergische Landstr. 210 Katharina Keller, D-8704 Symmershofen, Equarthofen 58, Ufenheim Mathias Kleibert, D-7700 Singen HTWL, C. G. Beckerstr. 15 Adam Klein, D-6650 Homburg, Berlinerstr. 44 Johann u. Maria Klein, D-5047 Wesseling, Schützenweg 70 E Pranz u. Theresia Klein, D-5047 Wesseling, Schützenweg 70 Maria Klein, D-6710 Frankenthal, Jul. Bettingerstr. 2 b Maria-Elisabeth Knöbl, D-8800 Ansbach, Neustadt 35 Elisabeth Koch Jakob und Juliana Kräuter, D-7180 Crailshaim, Hammersbachweg 156 Eduard Kreiling, D-7550 Rastatt, Biblisweg 10 Peter Krier, D-8720 Schweinfurt, Saaleweg 1 Sepp Kupi, D-7324 Rechberghausen, Lenaustr. 3 Josef Leidecker, D-8507 Oberasbach, Rabenweg 10 Horst Lenhardt, D-7500 Karlsruhe, Eugen-Geck-Str14b Peter Lippet, D-8080 Fürstenfeldbruck, Sternstr. 17 Pranz Luckhaub, D-7500 Karlsruhe 1, Luisenstr. 24 E Jakob Machata, D-5660 Solingen, Helsinkistr. 1 Peter Mann, D-7500 Karlsruhe, Weinbrennerstr. 79 Anna Martini, D-7500 Karlsruhe, Haid u. Neustr. 16 Hans Martin, D-6800 Mannheim 24, Rosenstr. 80 Johann Metzger, D-7430 Pforzheim-Huchfd., Drei Eichenweg 13 Hans Michels, D-8402 Neustraubling, Lohschmidtstr. 2 Jakob Muttar, D-7500 Karlsruhe, August Bebel Str. 58 Johann Pi~rre, D-4018 Langenfeld, Fontanestr. 17 Maria Pop, D-7000 Stuttgart 80, Dachswaldweg 176/c Costica Popescu, D-8522 Herzogemauch, Fichtenstr. 16 Johann Ramacher, D-8225 Traumeut, Nettunoallee 12 Jakob Rieder, D-7530 Pforzheim, Leipzigerstr. 64 Peter Rieder, D-7550 Rastatt, Rheinauerring 111/3 Werner Rieder, D-5047 W esseling, Schützenweg 66 Peter Rollinger, D-5354 Weilerswist 3, Rheinbacherstr. 36 Maria Ruppert Johann u. Magdalena Sehi, D-5163 Langerwehe, Dech.-Kallen Str. 1 Elisabeth Slawik, D-7000 Stuttgart 50, I. d. Ringelgärten 10 Johann Slavik, D-7180 Carlsheim, Hammerbachweg 156 Nikolaus Slavik, D-7500 Karlsruhe, Karl Floesser Str. 50 Peter Slavik, D-4330 Mühlheim/Ruhr, Hingbergstr. 176 Pranz Slavik, D-7500 Karlsruhe 31, Triererstr. 2B/10 Josef Schackmann, D-7500 Karlsruhe 1, Fasanenstr. 10 Johann und Katharina Schiller, D-8502 Zirndorf, Siebenbürgenerstr. 6
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Margarethe Schiller, D-8550 Porchheim ' Kaiser Heinrich Str. 8 Wilhelm Schiller, D-6712 Bobenheim ' Heinrich-Reine Str. 13 Elisabeth Schmidt, D-8225 Traunreut, Traunsteinerstr. 60 Georg Schmidt, D-6330 Wetzlar, Volpertshaeuserstr. 12 Hans Schmidt, D-7200 Tuttlingen, Beethovenstr. 25 Herbert Hans Schmidt, D-1000 Berlin 65, Willdenowstr. 16 Eduard und Johanna Schortje, D-5047 Wesseling, . Schützenweg 69 Georg Schütz, D-7560 Gaggenau, Hauptstr. 26 Hans Schwartz, D-7410 Reuttingen 1, Karlstr. 33/1 Peter Schwarz, D-7000 Stuttgart 75, Bemsteinerstr. 70 Johann Steiner, D-8221 Erlstätt, Oberfeldstr. 6 Nikolaus Steiner, D-5270 Gummersbach, Hochstr. 65 Walter Steiner, D-2960 Leer-Heisfelde Milchweg 10 ' ' Im Hammerich Maria Teiber, D-8960 Kempten, Schwalbenweg 54 Adam Thöreß, D-8000 München 70, Georg-Hallmaier Str. 8 Dr. Eduard Thöreß, D-8202 Bad Aibling, Josef Bötsch Str. 60 Hans Thöreß, D-8000 München, Kolumbusstr. 7/II Josef Thöreß, D-8137 Berg 2, Kreuzweg 72 Peter Thöreß, D-6652 Prankenholz, Banatstr. 4 Pranz u. Margarete Tobias, D-8060 Dachau, Grubenstr. 2 Irene Tobias-Berr, D-8060 Dachau, Grubenstr. 2 Jakob Tobias, D-4150 Krefeld 1, Dülkenerstr. 20 Wemer Tobias, D-6500 Mainz 1, Südring 34 Alexander Undi, D-7500 Karlsruhe 21, Bingerstr. 10 Adam Wagner, D-8500 Nümberg, Olivenweg 58 Susanna Weber, D-8030 Haar, Jagdfeldring 51 Wilhelm Weber, D-4800 Bielefeld 18, Traphofstr. 9 Josef Werhof, D-4018 Langenfeld, Oskar Erbsloh Str. 37 Helmut Wesch, D-8930 Schwabmünchen, Sudetenstr. 1 Mathias Wilhelm, D-7032 Sindelfingen, Reichenbergerstr. 17 Josef Wittner, D-8000 München 83, Stollstr. 7 Josef Zimmermann, D-6000 Prankfurt/M 56 ' Galgenstr. 14
Österreich OMR Dr. Hans Braun, A-6600 Reutte, Südtiroler Str.15 Mag. Dr. Hans Dama, A-1190 Wien, Steinbüchlweg 3/5 Nikolaus Diener, A-5111 Bürmoos, Priedhofstr. 4 Wilhelm Prick, A-9131 Grafenstein, Kl. Venedig 2 Katharina Prieß (Hahn), A-1200 Wien, Stromstr. 10 Stg. 11/2 Bischof Nikolaus Hummel, A-1210 Wien, Am Markt 9 - 14 Agnes Karl (Schostal), A-2761 Waidmannsfeld ' Hochweg 10 Peter Mann, A-4910 Ried i. I., Langstr. 66 Peter Maurer, A-1160 Wien, Herbststr. 69/II Johann Neiß, A-1030 Wien, Landstr. Hauptstr. 173 Susanne Neuwirth (Weber), A-1238 Wien, Pranz Asenbauerg. 12/5 Nikolaus Reiter, A-4910 Ried i. I., Riedholzs1r. 14 Johann Sauer, A-5111 Bürmoos, Birkenstr. 27 Jakob u. Regina Schortje, A-1150 Wien, Hollerg. 43/6 Nikolaus Stumpf, A-1200 Wien, Brigittagasse 5
USA John Ballmann, 158 Tanyard Road, Richboro, PA. 18954 USA Jakob Rieder, 79 Central Ave., East Brunswick, New. Jersey, 08816 USA
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I. Billed im Mittelalter - Geschichte in Stichworten Zeittafel ab 1404 1404- Eine erste Kunde über den Ort Billed gibt uns die Geschichte der Stadt Velika Kikinda [Groß Kikinda], in der Billed mit weiteren 31 Ortschaften als Besitz der Familie Hagymas de Berekßo genannt wird. Von 1404-1463 gehörte Billed also nachweislich der Familie Hagymas de Berekßo [Vgl. Bi.-Bu. S. 32].1)
1444- Der Reichsverweser Ungarns, Johann Hunyadi, eröffnet einen Feldzug gegen die Türken. Der König von Ungarn ernannte Hunyadi zum Kapitän von Belgrad und zum Temeswarer Grafen. Bei einem Offensivstoß den Hunyadi im Sommer über Orsova und Viddin nach Varna unternahm, hatte er den jungen, im Kriege unerfahrenen König Ladislaus, in seinem Hauptquartier mit. Am 10. November kam es bei Varna zu einer Schlacht und der junge König fiel im Kampfe. An dieser Schlacht hat auch der erste uns bekannte Grundherr von Billed, Markgraf Peter de Berekzow2), teilgenommen. Für seine Verdienste in diesem Kampf hat ihm Hunyadi einen eigenen Adels- und Wappenbrief ausstellen lassen [Vgl. Bi.-Bu. S. 24, 25]. 1426 - Am 25. Mai dieses Jahres hat Nikolaus Hagymas de Berekßo3) den Johann de Szentgirolt, welcher unter anderm Gutsherr in Beodra war, an Bruders statt angenommen und diesem das Mitbesitzrecht auf alle seine Güter, also auch auf Billed, eingeräumt. Zur selben Zeit steht in Mainz Johannes [Henne, Henchin, Hen1e] Gensfleisch, genannt nach seinem Elternhaus "zum Gutenberg", Gutenberg, an der ersten Buchdruckpresse der Welt, deren geniale Erfindung einen Meilenstein auf dem Wege vom Mittelalter zur Neuzeit bedeutet. 1526 - Als die Türken am 29. August des Jahres die Ungarn bei Mohäcs überrennen, und der ungarische König Ludwig li. im Kampfe fällt, begreift man in Wien, daß nun die schicksalsschwere Stunde geschlagen hat, in der die Verteidigung Europas Österreich zufällt. Der Ausgang der Schlacht war flir die Ungarn vernichtend: König Ludwig II., sieben Prälaten, 28 Magnaten, 500 Edelleute und 22.000 Mann fanden in Mohäcs ihr Grab. 1529 - Erste Türkenbelagerung Wiens. Am 15. Oktober 1529 hielt Soliman II. zum letzten Mal Divan vor Wien; die Belagerung der Stadt wurde aufgehoben. 1552 - Das Banat wird von den Türken besetzt und die 1212 erstmalig urkundlich erwähnte Festung Temeswar zum Sitz des türkischen Paschas erklärt. Das Banat gehörte damals zum Landesteil des ungarischen Königs, Johann Zapolia. Nach vier Wochen Belagerungszustand ist Temeswar am 30. Juli den Türken übergeben worden.
1562- In diesem Jahr hat der König, Johann Zapolya, dem Burgkapitän von Gyula, Ladislaus de Kerecseny Kökenyd, mit Nagy- und Kissgalad und anderen Ortschaften auch Billed verliehen [Gyula = Jula, Julau im Komitat Bekes im Südosten von Ungarn. H 5700]. 1683 - Zweite Türkenbelagerung Wiens. Aus dem Tagebuch der Belagerung: "Die Ereignisse in und um Wien vom 7. Juli 1683 bis 12. September 1683". 7. Juli, Mittwoch 8 Uhr abends, Flucht des Kaisers Leopold I. nach Linz. 12. September, Sonntag, in der Entsatzschlacht besiegt das alliierte Heer die osmanische Armee. Eine der glänzendsten Armeen war geschlagen. Aufgerieben, zersprengt, gedemütigt und demoralisiert suchten die Reste des osmanischen Heeres ihr Heil in der Flucht. 1683 - Die Friedenshoffnung der Bevölkerung war nur von kurzer Dauer, denn der Krieg gegen den "Erbfeind der Christenheit", die Türken, fand noch im September 1683 seine Fortsetzung in Ungarn. Der Expansionsschwung des Osmanischen Reiches war gebrochen, flir Wien und das ganze Abendland war die Gefahr einer Fremdherrschaft abgewehrt. Historische Tatsache ist: Die Türken haben die Christen angegriffen und die Christen haben sich gewehrt. 1686 - Am 2. September gelang es endlich Ofen (heute Budapest), die Hauptstadt Ungarns zurückzuerobern. Die kaiserlichen Feldherren Karl von Lothringen und Max Emanuel von Bayern hatten alle ihre Streitkräfte auf die Belagerung von Buda (Ofen) konzentriert und erstürmten schließlich die Festung. 1686 - Im Oktober konnten die kaiserlichen Truppen und Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden Fünfkirchen einnehmen, während eine andere Einheit des kaiserlichen Heeres Szegedin eroberte. Die kaiserliche Armee war also in den letzten Wochen des Jahres 1686 noch vor Wintereinbruch bis an die Theiß, die Grenze zwischen dem Banat und Ungarn, vorgedrungen und hatte damit einen Großteil Ungarns in ihrer Hand. Der Kaiser hatte somit Pannonien dem christlichen Abendland wiedergegeben. 1687 - Auf seinem Marsch nach Siebenbürgen kam Herzog Karl IV. von Lothringen mit seinen Truppen auch durch das spätere Banat. Über jenen Marsch berichtete er dem Kaiser nach Wien: . . . Nirgends findet sich eine Ader Trinkwasser; das stinkende Wasser der Sümpfe wollte nicht einmal das Vieh trinken. Nirgends ein grünender Baum. Gras, Unkraut und Gestrüpp waren so dicht und so hoch, daß 13
das Fußvolk kaum hindurchgekommen wäre, wenn die Reiter nicht gleichsam eine Furche brechend, einen ffad geöffnet hätten. Nirgends auf der ganzen ungeheuren Ebene gibt es ein beherbergendes Obdach, ja nicht einmal eine Spur von Menschen, außer einigen Rohrhütten der Hirten ... Nach diesem glaubwürdigen und zuverlässigen Augenzeugenbericht über das Banat können wir uns ungefahr vorstellen, mit welchen Gefühlen und Meinungen die ersten deutschen Siedler vom Rhein, Mosel und Saar, aus Luxemburg, Lothringen, Baden, Kurpfalz, Württemberg, Unterfranken, Hessen, Westphalen usw. nach 1716 hier in dieses Banat "... ohne ein beherbergendes Obdach ... "eingewandert sind.
1697 - Prinz Eugen wird "Oberbefehlshaber" über das Österreichische Heer im Türkenkrieg und besiegt Sultan Mustafa II. entscheidend bei Zenta. Am 26. Jänner 1699 kam es bei Karlowitz zum Friedensschluß zwischen Österreich und der Türkei. Ganz Ungarn, Siebenbürgen, Kroatien und Slawonien- mit Ausnahme des Banats um Temeswar - fielen an Kaiser Leopold I. 1716 - Am 13. Oktober gelangte Temeswar nach 48tägiger Belagerung durch Österreichische und deutsche Truppen, nachdem es 164 Jahre lang von den Türken beherrscht worden war, wieder in christliche Hände (1552-1716). [Vgl. Bi.-Bu. S. 30: Kapitulationsbedingungen bei der Übergabe der Festung Temeswar.] 1716 - Am 30. Dezember 1716 stimmte der Kaiser einem von Prinz Eugen inspirierten Vertragskonzept der Hofkammer zu und erklärte das Banat zum Kronland und Kammerdomäne. Damit wurde das Banat bis 1778 ein Kronland Österreichs, hatte eigene Landesgrenzen und war 62 Jahre lang ein eigenes Hoheitsgebiet. Kaiser Karl VI. führte im Banat den Titel eines Landesfiirsten und hatte sich alle Staatsgewalt im Banat vorbehalten. Er war der einzige Eigentümer un Grundherr des Landes. Der Sieg von Belgrad brachte Österreich den Frieden von Passarawitz (21. Juli 1718) ein. In ihm trat die Türkei das Banat mit Temeswar, Nordserbien, die Walachei westlich der Aluta und einen Streifen am rechten Saveufer an Österreich ab. In diesem Augenblick hatte die Österreichische Monarchie ihre größte Ausdehnung erreicht. Städte wie Mailand, Neapel, Palermo, Brüssel, Ostende, Breslau, Freiburg i. B., Prag, Budapest, Triest, Trient, Belgrad standen unter der Herrschaft des Römischen Kaisers Karl VI. des Königs von Ungarn, Böhmen und Kroatien.
1), 2), 3) Siebrnacher, Großes und allgerneines Wappenbuch, 4. Band, 15. Abt. Der Adel von Ungarn, Nürnberg 1894 (Adels- und Wappenbrief der Familie BEREKSZOI). 4) Erinnerungen an Ca'fer Pascha den Älteren, aufgezeichnet von seinem Siegelbewahrer 'Ali: "Der Löwe von Terneschwar".
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Die Siedlungskontinuität in und um Billed im Mittelalter Es bestehen heute noch Zweifel daran, ob sich nach dem Untergang des Königreichs Ungarn im Siedlungsgebiet von Billed eine durchgehende Besiedlung halten konnte, oder ob die Stürme der Osmanen alles vernichteten, was sich ihnen in den Weg stellte. Schriftliche Nachrichten besitzen wir aus der Epoche der Türkenherrschaft in Europa so gut wie nicht. In den päpstlichen Zehentregistern der Jahre 1332-1337, die wohl als älteste noch vorhandene schriftliche Aufzeichnung betrachtet werden können, scheint Billed nicht auf. Andere Methoden der Geschichtsforschung lassen aber doch den eindeutigen Schluß zu, daß Billed nach der Einnahme durch die kaiserlichen Truppen mit Sicherheit ein "verödetes" und verlassenes Dorf war. Seit wann es aber von seiner Bevölkerung verlassen wurde ist leider nicht feststellbar. Die aus einigen osmanischen Chroniken und auch Österreichischen Archiven herangezogenen Quellen und Belegstellen bringen kein Licht ins Dunkel um den Ort Billiet im Mittelalter. So bringt uns zum Beispiel die Ca'fer Pascha-Chronik4) immer wieder an den Ort Billed heran oder daran vorbei nur der Name des Ortes Billed wird nicht genannt! So steht auf Seite 24 unter anderem zu lesen: ... "Um an den Feinden Rache zu nehmen, ritten sie auf Streifen (die türkische Besatzung von Temeswar) bald gegen Lipowa un bald gegen Lugosch, Betschej, Betschkerek und Pantschowa und öfter bis vor Tschanad und kamen mit reicher Beute unter Flintengeknall im Triumph zurück .. . " Wenn die Türken also bis Tschanad geritten sind, dann kamen sie wahrscheinlich auch an Billiet vorbei! Weiter heißt es da von einer "... Streife gegen das Doif Wariasch bei Temeswar . . . Sie fingen nicht nur dort alle Weiber und Buben zusammen und trieben alles Herdenvieh mit sich fort, sondern holten sich auch aus den umliegenden Döifern sämtliche Huftiere, Lebensmittel und stattlichen Weiber und Knaben und brachten das alles nach Temeswar . .. " ". .. An Sklavinnen gab es Jungfrauen im Überfluß - da hatte jeder Tatar ein oder zwei Mädelchen, hübsch und blitzsauber, daß man es gar nicht beschreiben kann. Das eingebrachte Beutevieh verkauften die Tataren zum Teil, zum Teil stellen sie es neben ihrem Lager in der Vorstadt ab, und dann streiften sie gleich wieder gegen Lipowa und Tschanad oder gegen Fatschet hin, fielen wie der Hagelschlag, der die Saat vernichtet, auch über jene Landstriche her, fingen Weiber und Kinder zusammen, raubten Geld und Lebensmittel, luden die Beute auf Wagen oder packten sie hinten auf ihre fferde und brachten sie nach Temeswar, wo sie alles spottbillig verkauften. Da merkten dann die Ketzergiauren allmählich, was nun über sie hereingebrochen war! ... " Allerdings kann man wohl vermuten, daß die Bevölkerung in den Ortschaften nach jedem Ausritt und Überfall der Türken auf die wehrlosen Menschen dezimiert wurde.
So oder ähnlich könnte es auch den Bewohnern des Dorfes Billiet ergangen sein.
1738 - In diesem Jahr wurde das Prädia Billed ·der Stadt Temesware zur "gemeinen Wayd beygegeben, aus der Licitationsliste ausgelöscht und zur abgesagten Heuerzeugung vorbehalten."
Die Habsburger als Herrscher im Banat
1741 war das Prädia Billed, laut Extract des Einnehmers Johann lgnaz Schwarthbach für königl. Heu reserviert und hat seit 1734 jährlich 100 fl. an Arrenda Zins erbracht.
Der 3. September des Jahres 1718 ist der Geburtstag der Temeswarer Landesadministration. Von der Hofkammer in Wien und dem Hofkriegsrat wurde als erster Landesadministrationspräsident der Gouverneur und kommandierende General im Banat, Graf Claudius Florimund von Mercy, ernannt.
Urkunden aus den Archiven über Billed Die folgenden Urkunden aus den "Banaler Akten" im Hofkammerarchiv in Wien geben uns einen kleinen Einblick in die Geschichte von Billed vor der Ortsgründung durch deutsche Kolonisten im Jahre 1765.
1721 - Am 10. Mai wird Billed erstmals in den Banater Akten als ein verlassenes Dorf erwähnt. 1722 - Am 3. Mai wird zwischen dem Paratzer Verwaltungsamt und den beiden Raitzen, Fronek und J~Jra, ein Contrakt abgeschlossen, laut dem den Beiden das Prädia Billed für 70 fl. zur Viehweide überlassen wird. Am 3. Mai 1722 wird zwischen der Landesadministration und den Caluger Mönchen (Calugyer Kloster) bei Szaderlak, ein Vertrag abgeschlossen wegen der Verpachtung des öden Dorfes Billieth. 1723 - Am 24. April wird dieser mit den beiden Raitzen Fronek und Jura abgeschlossene Vertrag bis zum Jahre 1726 immer wieder erneuert. Der Pachtbetrag blieb immer 70 fl. 24. April 1724 Contrakt zwischen dem Temeswarer Districtverwalteramt und denen in der Temeswarer Palanka wohnhaften Jura und Frona wegen des öde liegenden Dorfes Billed. 21. April 1725 Contrakt zwischen dem Temeswarer Districtverwalteramt und den Grichen Jura und Frona wegen des ihnen überlassenen Dorfes Bil/iet. 1727 wurde der Vertrag mit den beiden Raitzen nicht mehr verlängert und ab diesem Jahr hat die Temeswarer Landesadministration ihr "Kaysl. Zuchtvieh" dort gehalten.
1731 hat der Oberverwalter Mayer das gesamte Vieh der Landesadministration käuflich erworben und das Prädium Billiet gegen einen jährlichen Pachtzins von 100 fl. auf 6 Jahre gepachtet. 1737 -Am 22. Juni verkauft der Oberverwalter Mayer sein sämtliches auf dem Prädia Billed befindliche Vieh an Herrn Buchhalter Raagen um den Betrag von 7.536 fl. Auf dem Pradio Billed befanden sich 800 Stück Hornvieh und 78 Pferde sowie ein Sallasch.
1742 - Am 23. Juni berichtet das Lippaer Verwalteramt der Landesadministration in Temeswar, "daß zur endlichen Aufschoberung des Heues auf dem Prädia Bil/iet 200 Bauern beordert wurden. " 1743 -Am 22. Mai meldet der St. Andreser Verwalter Märkl, daß er laut Auftrag gemeinsam mit dem Waldförster Schön und Baumeister Witmesser, dann mit dem Ingenieur-Leutnant Bemler, den ganzen Terrain des Prädia Billed bis Becskerek gemarkt habe und die Hotterhugeln habe aufwerfen lassen. 1743, 21. Juni "Administrationscircular an die Districtsamter wegen auf dem Prädium Billet zu verfertigen habenden 2.530 Schöber Heu.
1744, 26. Dezember. "Provincial-Commissär Rösler fragt bei dem Hr. General und Administrationspräsidenten an, ob von jenem Heu, welches auf dem Prädium Billed gegen Bezahlung erzeugt wurde, etwas verkauft werden dürfe, indem sich schon einige Ochsenhändler darum angefragt haben. " 1745, 25. März. "Csakovaer Verwalteramt fragt bei der Administration an, wann die 70 Wagen zum Heuführen von Billed nach Temeswar abzuschicken seien?" 1745, 25. Mai. "Extract über die auf dem Prädia Bil/iet befindliche Wirtschaft, Pferd- und Viehzucht betreffend." 1745, 17. Juli. "Die Administration bedeutet denen raizischen Richter in Temeswar, daß die 28 raizischen Inwohner, welche ohne Erlaubnis sich unterfangen haben, auf dem Billieter Grund, welcher zum Heumachen bestimmt gewesen, zu ackern, zur Strafe ein jeder auf dem Pradio Bil/iet fünf Schöber Heu unentgeltlich zu machen angehalten werden soll. 1746, 13. Juni. "Die Administration bedeutet dem Csanader Bischof Stanislovich, daß zwei Drittel von dem Prädia Bil/ed zur Heumachung für das FortificationsFuhrwesen, der dritte Theil aber dem Baumeister Widmesser gegen einen jährlichen Pachtschilling in Bestand gegeben worden sei."
1747 - Langjähriger Pächter des Prädia Billed war der einzige deutsche Ochsenhändler im Banat, Jakob Hetz. Seine Familie hat die 160 Jahre Türkenherrschaft überlebt. Er kaufte um 10.000 fl. ''Horn- und anderly Vieh", welches auf dem Prädia Billed gestanden hat. Am 26. April ersteigerte er das Prädia Billed. 15
Das Pradio Billiet als Heulieferant des kaiserlichen Heeres Am 26. Juni 1747 berichtet der Hofkammerrat Baron v. Vichter dem General Baron v. Engelshofen, daß die Vobereitungen auf dem für das k. k. Militär reservierten Theil des Pradio Billed für die zu machenden 1.000 Schober Heu getroffen wurden. Laut Circu/ar vom 3. Juni 1748 solle das kayserliche Heu auf dem Pradio Billed durch die Unterthanen der umliegenden Distriele erzeugt werden. Am 13. Juli 1748 bedeutet die Administration, daß der dem Unterthan für das auf dem Prädio Billiet gemähte Heu von 1073 Schober gebührende Schnitterlohn in solange nicht abgerechnet werden könne, bis dasselbe nicht besichtigt und übernommen werden wird. 14. Juli 1749. Die Administration verordnet dem Verwalteramte auf dessen Bericht, daß dem zur Besichtigung und Übernahme der im Predio Billiet befindlichen 1.073 Schober Heu beordneten Commissar Plasch un Feldkriegs-Kanzelisten Rosenzweig, diese 1073 Schober übergeben, dann auch die Veljügung getroffen werde, daß noch an allen übrigen Stellen das Gras abgemäht werde. Mit einem Befehl an die Temeswarer Landesadministration hat sich die Kaiserin im Jahre 1750 selbst in das Prädiengeschäft eingeschaltet und u. a. folgendes angeordnet: . . . der Prädienbestand-Contract ist approbiret wqrden, mithin das nötige fürzukehren sey, auch wegen des halben Pradii Billet die Berechnung des auf diesem gemachten Heu einzuschicken sey.1) [Maria Theresia, Wien, 14. 4. 1750.]
20. Mai 1750. Die Hofdeputation heißt der Administration gut, daß der Betragper 2.021 fl. für das Jahr 1749 auf dem halben Prädio Bil/iet erzeugte und verkaufte Heu eingebracht, in die Camera/kasse abgeführt un in denen Extraelen eingeschaltet werde.
25. Juni 1750. Circu/ar, daß die Heumahde auf dem Prädio Bil/iet nunmehr eiligst bewirket werden solle.
Aus dem Jahre 1751 steht uns lediglich ein Circular vom 17. Juli zur Verfügung, in dem darauf hingewiesen wird, daß jeder der hierlandigen Distriele das zugetheilte Quantum Heu auf dem k. k. Prädio Bil/iet mähen und im Schober aufschlichten lassen solle. Nach einem Bericht des Temeswarer Distriels-Oberverwalter Brandenburg, vom 28. Juni 1752, der sich zur Untersuchung, des der Theresiopoler (Lippaer) Communität interimal überlassenen 4. Theil des Prädiums Biiliet begeben und gefunden hat, daß derselbe Theil von dem ganzen Prädio nicht mehr als 250 jl. Werts tragen kann, jedoch sich diese anwesende Communität zur Erlegung deren 300 jl. fü die Überlassung desselben Theile herbeigelassen habe.
Das Temeswarer Vewalteramt erstattet am 10. Juli 1752 den Bericht über das Quantum des auf dem Prädio Bil/iet vom Caskovaer, Lippovaer, Csanader, Temesvarer, Lugoser und Becskereker Distriele gemachten Heues. 16
Der Verwalter Wittofsky beschwerte sich am 8. September 1752, daß auf bloßes Anordnen des ProvinzCommissars ein Corpora/ und zwei Cameral-Husaren eingetroffen, um beim Heumahen in Bil/iet gegenwärtig zu sein, welches Verfahren ein Eingriff in die Rechte des Amtes wäre, er erbittet daher die nähere Weisung. Am 27. Oktober 1752 meldet der Temeswarer Kassenverwalter Gugenmos, daß der unter seiner Verrechnung seyende Heuvorrat zu Ende zu gehen beginne und unumgänglich erforderlich wäre, vor eintretender übler Witterung das auf dem Prädio Billiet erzeugte k. k. Heu zu behuf der k. k. Administrations Bräuhaus, Fortification Entrepreneurs und anderen Parteien mit der HusarenCompanie hereinbringen zu lassen. Die Landesadministration beauftragte aber die Distriktsverwalterämter, daß auf dem Prädio Billiet erzeugte k. k. Heu in das Temeswarer Heumagazin zu dem Casarmverwalter Gugenmos zu bringen und für jeden Schober von ihm 30 Kreuzer Furhlohn zu empfangen. 2) Der Temeswarer Distriktverwalte Wittofsky bittet am 9. Dezember 1752, die geleistete Auszahlung der beim Heumachen vewendeten Unterthanen zu Bil/iet für 2.000 Schober Heu die 850 jl. zu ersetzen.3) Die Landesadministration verrechnete den Entrepreneurs des Temeswarer Fortificationsbaues I fl. und 30 kr. je Schober Bil/ieter Heues.4) Die Landesadministration bewilligt am 9. Dezember 1752 den zu Mercydorf angesiedelten deutschen-/othringischen Familien, in Rücksicht ihrer Armut, einen Ge/dvorschuß von 50 fl. dann 25 Strohsäcke, Leintücher und ebensoviele Kotzen zu übergeben und das nötige Heu von dem Prädio Bil/iet zu verabreichen. 5)
Die Buchhalterei erstattet am 14. März 1753 den Bericht über die neuerdings vorgenommenen Licitation des noch übrigen Theiles des Prädio Billiet mit einem erzielten Pacht von jährlich 470 fl. Der 4. Theil des Prädium Billiet wurde der banatischen Prädien-Companie auf 3 Jahre in Arrenda überlassen. Mit der Vergütung (Pachtschilling) ist den Unterthanen den noch ausstehendenMader-und Fuhrlohn zu bezahlen. Am 14. April 1753 überreichte derGremial Buchhalter Lagler dem serbischen Richter Jaszirn Malenicza den auf drei Jahre abgeschlossenen Pachtvertrag über den 4. Teil des Prädia Billiet. Nach einer "Consignation"6) der Temeswarer Landesadministration gab es im Banat im Jahre 1765, also bei der Gründung von Billiet, insgesamt noch 90 Prädien, die dem Ärar jährlich einen Betrag von 26.100 fl. einbrachten. Nach der Aufteilung und Besiedelung eins Teiles dieser Prädien mit deutschen Kolonisten, Invaliden, Natio1)
HKA Ungarn, Gedenkbücher Fol. 99 u. 109, 1750
2) HKA BA r. Nr. 33 Fol. 541, 1752 3) HKA BA r. Nr. 34 Fol. 443, 1752 4)
HKA BA r. Nr. 34 Fol. 213, 1752
5) HKA BA r. Nr. 34 Fol. 213, 1752 6)
HKA BA r. Nr. 149 Fol. 644-646, 1767
nalisten und serbischen Grenztruppen, brachten die yerbleibenden Prädien nur noch 11.902 fl. an Arrenda in. Für die Besiedlung des Banats mit Menschen hat p der Staat allein 14.198 fl. seiner jährlichen Einnahmen aus dem Prädiengeschäft investiert. Nach dieser "Cosignation" erbracht~ im letzten Jahr vor seiner Besiedlung die erste Hälfte des Prädio Billiet 350 fl. und die zweite Hälfte 430 fl. zusammen, also 780 fl. an jährlicher Arrenda.
Johann Szimitz, geboren am 5. Juli 1852 in Bogarosch auf der Heide, gestorben am 26. März 1910. Letzte Ruhestätte des Dichters in Mödling bei Wien. Ebenso wie die Wiege Lenaus so stand auch die von Johann Szimitz nur 15 Kilometer von Billed entfernt. Auch auf ihn, "die Lerche vun dr Heed", können wir stolz sein. Hier eine Kostprobe seiner in schwäbischer Mundart geschriebenen Gedichte.
Mit der Wiedergabe dieser alten, handgeschriebenen, unfehlbaren Zeugen der Vorgeschichte der Heidegemeinde Billed, hoffe ich den Zustand des Prädio Billiet nach der Eroberung des Banats durch die kaiserlichen Truppen einfacher, deutlicher und fast ohne eigenen Kommentar hervorgehoben zu haben. Den deutschen Kolonisten im Banat ist der Übergang von der ungeordneten Heuwirtschaft zu einer geordneten Dreifelderwirtschaft zu verdanken.
Wu is die Heed? Dort wu dr Bauer früh un spot, Mit seine Leut is viel geplot, Un wu die Arweit niemals steht, Das ist die Heed! Wu's sa die dickschte Baure git, De Vettr Hans un Matz un Phitt, Mit Silwrknöpp un Reespelz geht, Des is die Heed! Dort wu die schönste Mädle sin, Was eem die beschte Bußle gin, Wu's Amei git un Lis- un Greet, Des is die Heed! Dort wu, wann Assentierung is, E jeder tauglich Borsch gewiß, 'm Könich geere diene geht, Des is die Heed! Dort wu's aa oft an Kerweihzeit, Un Suntachs raafe tun im Streit, Wie jungi Hahne um die Mäd, Des is die Heed! Wu's trinke Wein dorchs Gieseror, Un Schunke han dorchs ganzi Johr, De Speck is wie e Hand so breet, Des is die Heed! Wu Sunntachs Alles, Groß un Kleen, Andächtich in die Kersch tut gehn, Mit gstärktem Herz no hemzus geht, Des is die Heed! Drum, wann mei Uhr mol abgloff is, Un's Werk no steht, möcht ich gewiß, Begrab gin, s wär mei gröschti Freed, N or uf dr Heed. 17
Das Prädio Billed bei der Ankunft der deutschen Kolonisten 1765 Die Trappe, der Jumbo der Vogelwelt, das Wappentier im Siegel von Billed So oder ähnlich dürften die Trappen vor den ersten deutschen Kolonisten bei dem "öden Dorf Billiet" davongelaufen sein. Die Großtrappe ist der schwerste flugfahige Vogel der Welt. Sie sind gute, ausdauernde Flieger und können sich trotz ihres Gewichtes auch im Senkrechtstart in die Luft erheben.
Die Zwergtrappe, lat. Otididae tetrax, wird 48-50 cm lang, kommt in Südeuropa vor und hat schmackhaftes Fleisch. Um diese Zwergtrappe handelt es sich also im Gemeindesiegel von Billed. Watvögel sind Sumpf- und Stelzenvögel, hochbeinige Vögel mit schlankem oder kurzem, dickem Schnabel, verlängerten Hals, mäßig oder auch sehr langen Flügeln.
1765 gab's noch viele Trappen in Billed.
Ortssiegel von Billed aus dem Jahre 1772
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II. Ortsgründung von Billed durch deutsche Kolonisten 21. Oktober 1765 1) Im ersten Abschnitt haben wir einiges über die Vorgeschichte und Entwicklung Billeds von einem Prädia [Weideland] bis zur Ortsgründung und Besiedelung mit deutschen Kolonisten erfahren. Wie es in diesem Billed im 20. Jahrhundert ausgesehen hat, zeigen uns die folgenden Bilder.
Die Gassen und "Gässcher" in Billed Die Längsgassen wurden ursprünglich mit Nummern von eins bis fünf versehen. Die Quergassen hatten bei der Ortsgründung weder Nummern noch Namen, denn dort standen ja keine Häuser! Lediglich die im Norden gegen Alexanderhausen gelegene Quergasse hatte einen eigenen Namen erhalten: Die "Zwerchgaß". In dieser Gasse stehen die Häuser auf der einen Seite genau im rechten Winkel zu denen auf der gegenüber-
liegenden Seite. Sie stehen eben "zwerch", daher der Name "Zwerchgaß". Bei der Ortsgründung im Jahre 1765 gab es also die: Erste Gasse, heute Altgasse Zweite Gasse, heute Hauptgasse und auch noch "Zwetgaß" Dritte Gasse, heute Kirchengasse Vierte Gasse, heute noch immer die "Vertgass" Fünfte Gasse, heute die Sauerländergasse. 33 Jahre nach der Ortsgründung, im Jahre 1798, wurde die Neugasse vermessen und aufgebaut. Später entstanden die: Vorstadt Blumengasse Klarigasse Bahngasse Neugässer Hutweide und die "Gässchen"
1980- Ortstafel von Billed. Rechts im Hintergrund die ehemalige Ziegelei der Familie Glaß und später der Familie Sehi. Heute ist sie verstaatlicht.
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Ist Billed der Mittelpunkt der Welt? Angesichts der vielen Wegweiser könnte man es fast annehmen . . .
Mein Heimatdoif, mein Bil/ed
Ich lieb das Dorf in der Banater Heide, das einst die Kaiserin zum Musterdorf ernannt. Ich liebe seine Fluren, seine Weide, ich liebe seine Straßen und sein Ackerland. Wo unsere Ahnen Sümpfe urbar machten vor zwei Jahrhunderten und zwanzig Jahren, dort wo sie darbten, Opfer brachten, dort liegt das Dorf. Es trotzte den Gefahren. Wo unsere Väter mit viel Fleiß sich regten, wo jeder Liebe flir das Land empfand, wo sie den Grundstein flir die Zukunft legten, dort liegt das Dorf, in dem Banaterland. Hier will ich in Gedanken Treue wahren dem Heimatdorf, wo wir gewirkt mit Herz und Hand. Der Kirche Glockenton, den wunderbaren, den will ich hören aus dem fernen, fernen Land. Margarethe Pierre 1980 - Wegweiser in der Gemeinde Bil/ed, hier an der Abzweigung nach Kleinjetscha. Temeswar 26 km Groß St. Nikolaus 37 km K/einjetscha 6 km Kleinbetschkerek 9 km Alexanderhausen 6 km Bil/ed auf der Heide und seine Nachbarn J U D.
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Billed im Grundriß und in der Vogelschau Unser Heimatort von der Kirchturmspitze aus gesehen.
1935 - Die Bahngasse in Richtung Neugässer Friedhof Links unten das Haus von Braun und lost, Hehn, Steiner, Komposessorat, Gemeindehaus usw. Die schönen Pappeln sind auch dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen, wie so vieles andere auch.
1970 - Die Bahngasse in Richtung Neugässer Friedhof, nur 40 Jahre später. Rechts ein Teil der neuen Schule, Apotheke, Haus der Familie Anna und Hans Slawik, Kulturheim, Transformator usw.
1935 - Die Kirchengasse in Richtung Vorstadt. Auf der rechten Seite ist das Gasthaus Dukram, ganz in weiß zu sehen. Im Hintergrund sehen wir einen Teil vom Hanjwasser, das durch die "Dämmche" mit einer Brücke in zwei Teile geteilt ist. Ganz rechts befindet sich der Kalvarienberg.
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1935 - Kirchengasse in Richtung Allexanderhausen. Auf der rechten Seite sehen wir den Schornstein der Ballmann-Mühle und ganz hinten links die Steiner-Mühle.
1970 - Die gleiche Aufnahme, in Richtung Ballmann-Mühle, 40 Jahre später. Bahngasse in Richtung Sauerländer Friedhof und Knes. Links unten sehen wir das Haus der Gendarmerie, dann Klein, Betsch, Müller usw.
Wenn ich diese Bilder sehe und durch die alten Krätzel gehe, fallt mir meine Kindheit ein. Mich durchrieselt tiefes Schauern, küssen könnt ich Baum und Mauem und umarmen jeden Stein. Der Artesibrunnen steht, manches Haus und manches Tor mit dem alten Baum davor nur die Menschen hat die Zeit verweht.
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1965 - Die Sauerländergasse von der Sauerländer Brücke her gesehen. Links die Häuser Krogloth, Decker, dann sehen wir die Einmündung der Kreuzgasse und das Haus der Familie Weiter. Auf der rechten Gassenseite sind die Häuser: Hubert, Schmidt, Groß, Wilhelm und Tobias Pranz.
1960 - Die Bahngasse in Richtung Viertegasse. Links: das ehemalige Postamt, Gendarmerie, heute Miliz, mein Elternhaus Familie Klein, Betsch und Kiss, Johann Müller.
1971 -Hier sehen wir die Viertegasse in Richtung Insel (Süden). Das am Ende quer stehende Haus gehörte der Familie Josef Eichert, später Hans Jobba.
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1965 - Blick in die Kirchengasse zur Ballmann-Mühle. Rechts das Haus der Familie Bier, dann folgen Mann, Mann, Ortinau, Hehn, Pierre und S/awik. Hier kreuzt die Kreuzgasse (Müh/gasse) die Kirchengasse.
1938 - Blick von der Ballmann-Mühle durch die Kirchengasse zur Kirche. Hier sieht man noch das Geflügel auf der Straße.
1980 - Ecke Bahngasse und Hauptgasse. Das Billeder Gemeindehaus. Die Lichtmaste und Hochspannungsleitungen erwecken den Eindruck, als ob hier ein Umspannwerk stünde. Im Hintergrund die Billeder Kirche.
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Ein dem Stil der Barockzeit nachempfundenes Haus in der Hauptgasse [Zwetgaß = Zweitegassei das etwa 1938 entstanden sein düifte. Hier ist durch die Anordnung der Ornamentik große Sorgfalt auf harmonische Einbindung in die Gassenfront gelegt worden. Bei den Gestaltungen von Hausfassaden ist man in Bi//ed oft von mehreren Stilrichtungen beeinjlußt worden, doch haben die Maurermeister sie meist in gekonnter Weise in immer neuen Variationen und Gliederungen zu prachtvoller Einheit verbunden. Fassadenarbeiten dieser Art und Qualität wären heute kaum zu bezahlen. Zu beachten sind in diesem Bild besonders die Gemeinsamkeiten und die Säulen im Eingang zum" Gang"
Machen wir einen Blick in die Hauptgasse, wo wir rechts vorne das Gemeindehaus mit der Alarmsirene auf dem Dach sehen und gegenüber das ein Stock hohe Kulturheim. Auch die Blumen rechts und links der asphaltierten Straße sollte man nicht übersehen.
1980 - Hier können wir einen Blick in die Neugasse weifen und sehen wie die Hausfrauen auf der Gasse ihre Gemüsegärten umgestochen und angebaut haben. Zum Schutz gegen die Haustiere wurden Drähte gespannt.
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Der fränkische Streckhof als Kolonistenhaus in Billed Die Entwicklung vom Kolonistenhaus zum modernen Bauernhaus Der Erbauer von Billed, Franz Josef Knall, hatte zu Beginn der theresianischen Besiedelung des Banats (1740), die damals so gut wie ausschließlich augewandte Methode der Zusiedelung an bereits bestehenden Ortschaften im Temeswarer Distrikt durchgeführt. Als erste Neugründung dieser Periode stellte ihnen Knall in seinem Temeser Distrikt das Prädiendorf Billed zur Seite, das den kommenden Typus der Besiedelung auf der Heide bestimmte.
Anhand der nun folgenden Bilder aus der Vergangenheit und Geschichte von Billed sehen wir, wie sich der Hausbau in Billed entwickelt hat. Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte vergrößerten unsere Vorfahren die Häuser. Sie wurden breiter und länger und zu dem einen Zimmer kam ein zweites und drittes. Anstatt ein kleines Fenster im Gibel gab es zwei große Fenster in der Gassenfront Der offene Säulengang wurde durch ein eigenes "Gassentirche" mit der Straße verbunden. Der vordere Hof wird mit Ziegeln ausgepflastert, das Geflügel wird in den hinteren Hof eingesperrt. Auf dem ehemaligen Tretplatz in der Tenne lagert auf großen Schobern das Stroh, Heu und Laub.
Ein Dorf putzt sich fein heraus. Vom armen Kolonistenhaus bis zum reichen Bauernhaus.
1965 -Das älteste Haus von Billed, "die Burg". Es wurde bereits im Jahre 1965 abgetragen.
Die "Burg"-Hojseite im Jahre 1957, mit einem schönen, fachmännisch gedeckten Schilfrohrdach
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Das "Linde"-Haus in der Viertengasse Nr. 184 im Jahre 1971. Daneben sehen wir das schöne Haus der Familie Johann Krier, mit einem grün gestrichenen schmiedeeisernen Eingangstor und Zaun.
Diese beiden Kleinhäusler-Häuser stehen in der Neugasse und sind mit Rohr gedeckt. Das linke steht mit seiner Längsseite an der Straße und die Gänse fühlen sich anscheinend in dem kurzen und staubigen Gras ganz wohl.
Dieses Kleinhäusler-Baus steht in der Kreuzgasse Nr. 557 gegenüber der Brücke über den Neugässergraben. Das Haus hat bereits zwei Fenster und "Gangtürche" auf die Straße, so daß es etwas breitere Giebelmaße hat. Die Zufahrt zum Haus führt über eine solide kleine Brücke. Im Hof sehen wir noch den alten Ziehbrunnen und auf der Gasse die Gänse.
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Dieses Haus steht auf ehemaligem Herrschaftsgrund, beim Herrschaftsgarten an der Insel, Haus Nr. 158. Bis in die 60er Jahre wohnte hier noch die Familie Heinrich und Barbara Oster. Der Vorrat an Brennmaterial für den Winter und zum Kochen reicht bis zum Dach und die Fernsehantenne übersteigt dieses um einige Meter. Die Häuser der reichen Bauern wurden immer größer und schöner, die der armen "Kleinhäusler" bleiben wie es der Name sagt "kleine Häuser".
So schön war unser Billed Bäuerliche Architektur in den Straßen und Gassen von Billed
Bei den nun folgenden Bildern geht es vor allem um die Sichtbarmachung dessen, daß unter Architektur nicht bloß das sogenannte Hausbauen zu verstehen ist, sondern daß die Architektur der bedeutungsvolle, sichtbare Ausdruck einer alles umfassenden kulturellen Lebensform ist.
1980 - Bauernhaus mit der Giebel- und Fensterfront zur Straße (Hauptgasse).
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Wir Billeder waren vor dem Zweiten Weltkrieg in der glücklichen Lage, unsere ästhetischen Gefühle an der eigenen Umgebung, im eigenen Heimatort befriedigen zu können.
1980 - Bauernhaus der Familie Jobba, Hauptgasse Nr. 331.
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Die hier folgenden Bauernhäuser stehen in der Alt- und Hauptgasse. Sie wurden im Jahre 1980 aufgenommen.
Ein gutes Beispiel der Bewahrung alter Tradition in Billed. Noch nie ist die Schönheit unseres Heimatdorfes, seiner Bauwerke und anonymen Architektur so umfassend dargestellt und gewürdigt worden wie in nebenstehenden Bildern. Wer kann uns heute noch die Namen der "Maurermeister" nennen, die diese Werke geschaffen haben? In unserer Ortsmonographie sind sie verewigt. Es waren durchwegs Kinder unserer Gemeinschaft, deutsche Handwerksmeister und Gesellen, die diese Kunstwerke schufen. Nicht vergessen wollen wir aber auch die vielen Frauen, die als Handlanger auf den vielen Baustellen in Billed tätig waren und ihren Mann stellten. Ihnen allen gilt auch heute noch unser Dank.
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1933 - Maurermeister Jakob Klein beim Verputzen eines eben errichteten Zubausjür Frau Theresia Klein. Auf dem Gerüst oben links: Jakob Klein, Hans Hahn, ? =unbekannt!!, Nik. Wohl; unten mit Fahrrad: Peter Gago; beim Aufzug: Elisabeth Filippi.
Das Bauernhaus der Familie Jakob Mann, Viertegasse Nr. 130, als Kunstwerk und Kleinod der Baukunst.
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Dieses Bild gestattet uns einen kleinen Blick in den sauberen Innenhof des Hauses von Jakob Mann.
Haus der Familie Bi/finger in der Hauptgasse Nr. 373.
In dem Kreis im Giebel steht geschrieben: Nikolaus und Elisabeth Schneider und die Jahreszahl der Erbauung: 1941
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1968- Elternhaus von Dipl.-lng. Arch. Michael Wolf, erbaut 1900 in der Viertengasse.
1980 - Ein quer zur Straße stehendes Bauernhaus in der Hauptgasse mit einer trockenen Einfahrt und einem schönen Haustor.
Franz Tobias auf Besuch in seinem Elternhaus in der Sauerländergasse Nr. 61
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1980 - Der Besitzer dieser Villa, Mathias ThörfiJ, war ein sehr tüchtiger und eifahrener Handwerksmeister. Erlernt hatte er das Schmiedehandwerk, das er in seinem eigenen Betrieb in Billed ausübte. Er war Inhaber einiger Patente und am Ende des Zweiten Weltkrieges Eigentümer einer großen und modernen Mühle in Kleinbetschkerek. Diese Villa wurde Ende der 30er Jahre nach seinen Plänen auf seinem Grundstück in der Altgasse Nr. 532 errichtet.
Das Haus von Nikolaus und Magdalena Schneider in der Neugasse Nr. 725 hat einen typischen Säulengang mit Landschaftsbildern, einen schönen Stiegenaufgang und einen Blumengarten vor dem Haus.
1939 - Hier ein Gang ohne Landschaftsbilder, ein Gang wie er früher einmal war.
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Das einst so schöne und große Haus ist dem Veifall und Untergang preisgegeben. Die rumänischen Kolonisten, die es jahrelang bewohnten, haben es demoliert und dann in diesem Zustand verlassen.
1927- Sommerküche, Waschküche und rechts im Bild der Ziehbrunnen. Man beachte auch die drei Fenster im Giebel und die Verzierungen an der Wand und um das Fenster. Beschriftung: F&A.TDi~~G~~~~ht~
Hof der Familie Franz und Anna Tobias, geb. Lahni, Sauerländergasse 61. Kastell des Bischofs von Agram und Sitz der Grundhemchaft in Bi//ed. Bis zur Revolution im Jahre 1848 war im Kastell von Billed die Residenz des Gerichtshofes des Agramer Bistums.
Zur Zeit befindet sich ein Schulinternat im Billeder "Herrschaftlichen Kastell".
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Gasthäuser in Billed 1910 - Dieses Haus wurde von der "Herrschaft" des Agramer Bischofs im Jahre 1833 errichtet und hieß von: 1833-1848 Hotel zum Trompeter 1848-1945 Großes Wirtshaus 1945 bis heute Kulturheim der Gemeinde. Im großen Wirtshaus" wurden Kirchweihen, Hochzeiten, Bälle und andere Veranstaltungen und Versammlungen abgehalten. Auch verschiedene Vereine hatten hier ihre Klubräumlichkeiten. Selbstverständlich gab es auch Fremdenzimmer in denen die Gäste übernachten konnten. Die Bäume sind alle eingezäunt, damit sie vom Vieh nicht beschädigt werden: Hier fanden auch jeden Mittwoch die Wochenmärkte statt.
Das "Kulturheim ", ehemaliges großes Wirtshaus im Jahre 1957, als man noch die Überdachung der Veranda und der Kegelbahn sah. Einige Jahre später wurde sie abgetragen (ganz rechts).
1950 - Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde auch das "Große Wirtshaus" "umfunktioniert" und es wurde Kulturheim.
Der vor dem Kulturheim aufgebaute Schaukasten mit dem Sowjetstern auf dem Dach, sowie die dunklen Wolken über Billed zeigen an, von wo der Wind weht . . .
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1909 - Gasthausgarten im Gasthaus Dukarm. So saßen also schon unsere Väter und Urgroßväter gemütlich beisammen.
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111. Die Billeder Kirche 1775 Religiöses Zentrum der Einwohner von Billed war die in den Jahren 1775-1777 erbaute und dem heiligen Erzengel Michael geweihte Kirche. Sie wurde bereits am 16. Jänner 1767 von dem Prov. Ing. Johann Theodor Kostka, in Temeswar geplant und gezeichnet. Die Beschriftung des Planes lautet: Grund Riß Profils und Facciade. Von denen zu Billiet, Periamosch und Teutsch St. Peter neu zu erbauen angetragenen Catholischen Pjahrkirchen.l) Fundament und Sockel der einfachen Hallenkirche bestanden aus gebrannten, die Wände aus ungebrannten Ziegeln, das Dach und der hölzerne Turm waren mit Schindeln gedeckt. Der ganze Bau durfte aber nicht mehr als 2.950 fl. kosten. Als der Plan der Kaiserin in Wien vorgelegt wurde, schrieb sie eigenhändig darunter: Ich begnehmige2) den Riß un Überschlag sub. Lit. B und veJWillige die hienu angetragene 2.956 jl. 54112 kr. Jedoch daß dieser Über schlag nicht überschritten und vielmehr hievon etwas zu erspahren getrachtet werden soll. Wien, den 14. August 1769 Maria Theresia
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1) HKA Kartensammlung, Original Rb 494 Blatt 1-4, Ebenda Rb 54, BA F 23174 C. S. 1796 2) HKA BA Fasz. r. Nr. 137, fol. 149 1786 [vgl. Bi.-Bu. S. 131-136]
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Über dem Eingang in der Kirche selbst standen die Worte zu lesen: Schweige, leide, hoffe, meide, nicht venagen. 1765-1775
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Die Kirche und im Vordergrund der Pfarrhof kurz nach der Renovierung im Jahre 1980.
Das Pfarrhaus3) wurde ebenfalls von k. k. Provinzial lng. Kostka entworfen und nach seinen Plänen errichtet. Das einstöckige Pfarrhaus, wie es heute noch in Billed steht, wurde erst in den Jahren 1791-1792 errichtet. Das Pfarramt wurde bereits im Jahre 1766 eröffnet und die Matrikelbücher aufgelegt. Im Jahre 1950 wurden die folgenden Matrikelbücher an den rumänischen Staat abgegeben, die heute im Staatsarchiv in Temeswar liegen: 1766-1901 25. 8. 8 Bände Taufmatrikelbücher 6. 1. 6 Bände Trauungsmatrikel 1766-1950 7 Bände Sterbematrikel 1766-1902 22. 9. Mikrofilmaufnahmen der Matrikelbücher von Billed liegen im Institut flir Auslandsbeziehungen in Stuttgart4) auf: von 1766-1811 Taufmatrikelbücher von 1766-1836 Trauungsmatrikel von 1766-1809 Sterbematrikel Daß wir heute wenigstens einen Teil der Billeder Kirchenbücher hier im Westen frei benützen können, verdanken wir der Familie Dr. Friedhelm Treude in Westfalen. Auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Witwe, Frau Emmi Treude, flir diese Leistung.
Glocken im Kirchturm und je eine auf den beiden Friedhöfen. Von den 4.000 deutschen Einwohnern, die unsere Gemeinde in den 30er Jahren hatte, leben heute kaum noch 800 dort. Alle anderen 3.200 Bürger des Musterdorfes haben es vorgezogen, ihre Heimat zu verlassen. Nur das Gotteshaus mit seinen vier Glocken ist der Heimat treu geblieben. Wenn einer von uns hier im Westen, in Deutschland, Amerika, in Österreich oder sonst wo in der Welt stirbt, dann sind es diese, unsere vier Glocken, die es den Freunden und Nachbarn in Billed verkünden, es hat uns wieder einer verlassen, unsere Familie ist wieder kleiner geworden . .. Und damit bin ich gleich bei der ersten und Glocke, die wir in der Kirche hatten: 1. Zügenglocke (Sterbeglocke) die "kleen" 2. Halbmess-Glocke (zur Wandlung) 3. Mittagsglocke (Gebetläuten) "Großneu" 4. Große Glocke (Sonn- und Feiertagen) die "Alt"
kleinsten 105,0 kg 173,5 kg 340,0 kg 792,0 kg
Die Friedhofsglocken auf dem Sauerländer- und Neugässer-Friedhof wogen ca. 30 kg.
Abschriften von den in Stuttgart aufliegenden Mikrofilmen liegen beim Autor des Buches in Wien auf. Für diese Arbeit danken wir Frau lsabella Regenyi sowie dem "Arbeitskreis donauschwäbischer Familienforscher" in Deutschland.
Ein Wort zu unseren Heimatglocken Im 222. Jahr seit der Ansiedlung des deutschen Dorfes Billed läuten zu den besonderen Anlässen vier 38
3)
Ebenda BA Fasz. 11, v. 28. Juli 1768 fol. 286 Pläne für Kirche und Pfarrhaus zu Billet. Institut flir Auslandsbeziehungen, D-7800 Stuttgart, Charlottenplatz 17 [vgl. "Kirche": Bi. -Bu. Seite 131 !T, 205 !T, 491 !T, vgl. "Kirchenbücher": Bi.-Bu. Seite 554 !T. 4)
1960 - Die Kirche ohne Baumschmuck. Im Hintergrund die ehemalige Fleischhauerei lost und das Haus von Braun Jani.
Der Hochaltar mit dem Bild des Hl. Erzengels Michael, im Vordergrund links sehen wir das "Ewige Licht".
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1971 - Die Billeder Kirche wird renoviert. Das Dach des Seitenschiffes ist abgedeckt. Rechts das Haus der Familie Steiner mit dem Storchennest, Hehn, lost und Braun Jani.
Altar der Jungfrau Maria und die Kanzel.
Die Orgel auf dem Chor der Kirche.
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Pfarrer Josef Wild an seiner Wirkungsstätte in der Kirche, am Hochaltar, im Kreise seiner Gläubigen. Von links Frau Maria Slawik (468), Frau Lissi, die Tochter von der Pjarrerköchin, Frau Maria?, Pfarrerköchin und Pfarrer Josef Wild. Rechts sehen wir die "Schule Wes Nani': Frau Anna Mann (475) und noch weitere vier Kirchenbesucher.
Mit Pfarrer Josef Wild sank am 30. 1. 1961 ein Stück Alt-Billed ins Grab. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Sauerländer-Friedhof, an der Seite von Erzdechant und Domherr Josef Unterreiner, in Billed.
Am 15. Februar 1975 feierte Dechantpfarrer Ladislaus Dittrich im Pfarrhaus seinen 70. Geburtstag. Aus diesem Anlaß besuchte der gesamte Kirchenrat das Geburtstagskind und überbrachte ihm die Glückwünsche der deutschen, katholischen Bevölkerung von Billed. Sitzend von links: Muttar Hans, Martini Hans, Dechant Dittrich, Slawik Heinrich, Schortje Nik. Stehend von rechts: Burian Margaretha, Holz Grete, Krogloth Franz, Obmann, Backhaus Maria, Dittrich Martha, Herbst Sepp, Schiller Kathi, Gilde Kathi und Groß Emma, Vizeobmann.
Dieser Kirchenrat wirkte von 19731979, also volle sechs Jahre. Herr Dechantpfarrer Dittrich ist nun auch schon einige Jahre in der Bundesrepublik Deutschland, ebenso wie die meisten Mitglieder seines damaligen Kirchenrates.
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Das Kirchenjahr und seine Feste
1933 - Kindstaufe von Josef Herbst im Jahre 1933. Taufpate: Georg Keller (USA). Taufpatin: Katharina Eichert, geb. Herbst. Hebamme: Elisabeth Kunst, geb. Herbst.
Geburt und Taufe Bis auf wenige Ausnahmen erblickten die Billeder Kinder mit Hilfe der Hebamme im Elternhaus das Licht der Welt. Nur in Notfallen wurde von der Hebamme ein Arzt gerufen oder die werdende Mutter in ein Spital nach Temeswar oder Lovrin gebracht. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde im Hause der Familie Unger, Bahngasse Nr. 419, eine Sanitätsdienststelle errichtet, in der auch eine Entbindungsstation mit einem Arzt und einer Hebamme untergebracht war. Die Taufe wird meistens an einem Sonntag in der Kirche durchgeftihrt. Neben dem Täufling sind die Taufpatin und der Taufpate (Phat und God) die wichtigsten Personen an diesem Tag. Nach der Taufe wieder ins Elternhaus zurückgekehrt, legt die Taufpatin der glücklichen Mutter ihr Kind in den Arm und sagt: "E Heid han vr fortgetraa, e Christ bring mr eich zruck!" Heiratet später ein Patenkind, so ist der Taufpate der Trauzeuge beim Hochzeitsfest. 42
An mein Kind Du bist das Wesen, dem ich Leben gab. Du warst es, mit dem der Geist der Mutterliebe seinen Einzug in mein Reich gehalten hat, - für immer -. Margarethe Pierre Billed/Langenfeld
Kinder bei der Erstkommunion
1932- Der Geburtsjahrgang 1922 bei der ersten hl. Kommunion .. Mit allen 30 Burschen, ein sehr starker Jahrgang. Links Domherr Unterreiner und Pfarrer Josef Wild.
1938 - Weißersonntag im Jahre 1938. Erstkommunion des Jahrgangs 1929. 18 Burschen und 23 Mädchen ergeben 41 Kinder jiir den Jahrgang 1929. Sitzend von rechts: Direktorlehrer Johann Rieder, Dechantpfarrer Josef Unterreiner und Kaplan
1939 - Erstkommunion am 6. April 1939. 25 Burschen und 35 Mädchen des Jahrgangs 1930, zusammen also 60 Kinder. Ein fruchtbarer Jahrgang! Links: Dir. Lehrer Johann Rieder, rechts: Kaplan Adam Zenz.
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Erstkommunion nach dem Zweiten Weltkrieg
1947 - Diese erste hl. Kommunion fand im Jahre 1947 statt. Bei diesen 30 Burschen düifte es sich um den Geburtsjahrgang 1938139 handeln. Nähere Angaben stehen leider nicht zur Verfügung. Rechts Pfarrer Josef Wild und links Kaplan Blum.
1956- Zehn Jahre nach Kriegsende sehen wir die Mädchen bereits. in langen, weißen Kleidern zur ersten hl. Kommunion antreten. Die Anzahl der Kinder auf dem Bild beträgt 16. Pfarrer Josef Wild rechts im Bild. Kaplan unbekannt.
1955 - Am 14. August 1955 sind es nur sechs Mädchen und acht Burschen, die zur ersten hl. Kommunion antreten. Die Deutschen werden zusehends weniger in Billed. Pfarrer Wild allein mit seinen "Schäflein".
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1959 - 27 Kinder des Geburtsjahrgangs 1949 bei der ersten hl. Kommunion.
1976- Am 11. Juli 1976 war die Mode bei den Mädchen wieder kurz. Pfarrer Dittrich hatte mit den 11 Burschen und 7 Mädchen bei der Kommunion nicht allzuviel Arbeit.
Erstkommunion einst und heute Eine Woche nach Ostern ist "Weißer Sonntag". An diesem Tag fand alljährlich die heilige Erstkommunion flir die Kinder statt. Man stellte noch eine echte Gewissenserforschung mit den zehnjährigen Kindern an und zollte dem Beichten und Kommunizieren eine große Bedeutung. Gekleidet waren die Kinder in dem üblichen, normalen Sonntagsanzug. Heute fehlt
bei diesem Fest vielfach die Verinnerlichung. Auf den äußeren Prunk wird heute mehr Gewicht gelegt. Wie wir auf den Bildern sehen können, sind die Mädchen in langen weißen Klejdern, mit Myrtenkranz und Schleier, und die Burschen in langen, festlichen Anzügen gekleidet. Da die Jugend in Billd und im Banat in einem anderen Geist erzogen wird, schrumpft die Zahl der Erstkommunikanten von Jahr zu Jahr zusammen.
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Kinder bei der Firmung
1931 - Bischof Dr. Augustin Pacha in der Mitte des Bildes am 17. Mai 1931, im Hofe des großen Gasthauses, vor der Veranda. Hinter dem Bischof stehend sehen wir Kaplan Josef Wild, JYarrer Franz Bittenbinder und Lehrer Johann Hager.
Juli 1974 -Firmung in Billed. Bischof Konrad Kernweiß mit Dechantpfarrer Dittrich, JYarrer Adam Zenz, Lehrer Hans Hager und der gesamte Billeder Kirchenrat. Ihnen gebührt unser aller Achtung!
1984 - Firmung in Billed. Ein Blick in die Kirche auf die aufgestellten Mädchen und Burschen vor der Firmung. Im Hintergrund der "Hochaltar" mit dem Bild des Hf. Erzengels.
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1984- Der Bischof spricht Worte der Besinnung an die gefirmte Jugend.
Hochzeit feiern Einer der wichtigsten und schönsten Tage im Leben ist der Hochzeitstag. Daher wurde er bei uns in Billed auch entsprechend gefeiert. Zwei bis drei Tage vor der Hochzeit begannen die umfangreichen Vorbereitungen für das festliche Mahl. Es grenzt ans Unwahrscheinliche, was so ein Brautpaar anläßtich seiner Hochzeit zu bieten hatte. Da wurden Schweine, Gänse und Hühner geschlachtet und zum Kochen und Braten vorbereitet. Torten und Mehlspeisen wurden gebacken, und dabei führte ausnahmsweise nicht die Brautmutter, sondern die Hochzeitsköchin in der Küche das Regiment. Das Festessen bestand aus einer ganzen Reihe von Gängen. Es gab Rind- und Kalbfleisch in verschiedenen Zubereitungen.
1985 - Hier wird das Essen für Hochzeitsgäste zubereitet.
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1961 - Das Schweineschlachten ist vorbei und man ist beim schöneren und gemütlicheren Teil angelangt: Beim Essen, Trinken und bei Musik und Gesang.
1934 - Hochzeitsvorbereitungen vor der eigentlichen Hochzeit. Burschen und Mädchen tragen Geschirr zusammen ins Wirtshaus. Sie gehen mit Musik durchs Doif und sammeln bei den Verwandten Teller und Besteck ein. Hier, vor dem großen Gasthaus.
1961 - Auf diesem Bild sehen wir noch zwei der bekanntesten Billeder Ziehharmonikaspie/er: Breitenbach Jakob und Lauer Nikolaus (Mutischer und Kruwlichs Jakob). Vorne von links: Klein Franz und Dippong Hans, rechts: Jakob Klein, Hipp, Quinkert Anton und Josej mit ihren Frauen.
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1937 - Ein Hochzeitszug marschiert, wie es in Billed üblich war, in der bestimmten Reihenfolge: vorne die Kinder, dann das Brautpaar, die "Beiständ" (Trauzeugen), Braut- und Bräutigamjührer, zum Schluß die Zechzahler, die Eltern von Braut und Bräutigam.
1977 - Ein glückliches, junges Ehepaar kommt zwar ernst, aber innerlich zufrieden aus der Kirche. Im Hintergrund das Kriegerdenkmal.
1963 - Hochzeitsbild der Familie Adam und Grete Wilhelm, geb. Schubert.
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31. Mai 1979
Mit dem Partner ein Herz und eine Seele Hochzeitsbild der Familie Rudi und Grete Gütt, geb. Holz. Die Hochzeit fand am 31. Mai 1979 in Billed, Viertegasse Nr. 188, statt. Dann sehen wir den Bruder der Braut, Hans Holz und seine Frau Anna, geb. Wünsche/, aus Albrechtsflor sowie seine Tochter Henrike Holz.
1985 - Das Brautpaar Edi und Hanni Schortje und Hochzeitsgäste nach der Trauung beim Verlassen der Kirche.
1938 -Am Tag nach der Hochzeit von Nikolaus und Maria Mann, geb. Schneider, H. Nr. 83 in der Sauerländergasse (Hawis). Die Aufnahme entstand vor dem Hause Klein. Von rechts Mathias Fischer, Tischlermeister und Brautvater Jakob Schneider, Nik. G/aß, Adam Maurer, Nik. Mann (Spie/pitche), Josef Krutsch, Hans Glas, Hans Jobba, Hans Mann (Hawis), Barbara Deininger, Hans Schmidt, Nik. Steiner, Sepp Braun, als Braut mit Schleier, Grete Bier, Kathi Bier, Susanna G/aß, Leni Reiter, das junge Ehepaar Maria und Nik. Mann, Brautmutter, Jakob Lichtfuß, und ganz links Nik. Reicher! (Linie).
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Die Hochzeitsvorbereitung, oft für 50 bis 150 Personen, war immer eine Gemeinschaftsarbeit der beiden Familien wie auch der engsten Freundinnen und Freunde von Braut und Bräutigam. Schon ein bis zwei Tage vor dem eigentlichen Fest wurde mit Musik das Geschirr und Besteck, Wein und Schnaps zusam-
mengetragen bzw. geführt. Die Hochzeit fand immer in einem Gasthaus, Annusch, N othum, Duckarm oder im großen Wirtshaus, statt. Je nach Stellung und Stand der Eltern des Brautpaares. Nach der Hochzeit wiederholte sich das Ganze mit dem Auf- und Wegräumen.
Die Osterratschen in Billed
1975- In den dreißiger Jahren gingen in jeder Gasse von Billed sechs bis acht Ratschenbuben. Von Gründonnerstag, wenn die Glocken weggeflogen sind, bis Karsamstag, wenn sie zurückkamen, übernahmen die Ratschenbuben die Aufgaben der Glocken. Von in der Früh zum Gebetläuten bis am Abend zum Englischengruß wurden alle kirchlichen Ereignisse ein- und ausgeläutet. Zwei Ratschenbuben beim Einsammeln der Eier und Geschenke. Man beachte auch die "Kleck" in der linken Hand der Buben.
Kein Großeinsatz mehr für die "Raschpelbuwe" (Ratschenbuben) in Bi/led.
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Auf den Spuren verfallender Denkmäler in Billed Besinnung arn Billeder Kalvarienberg Die Kalvarienberggruppe von unserem Heimatort war mit ihren 14 Stationen und mit dem Kreuz auf dem obersten Punkt des Hügels wohl eine der beeindruk-
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kendsten Darstellungen des Leidens Christi, die es auf der Heide im Banat überhaupt gab. Eine Legende zum Billeder Kalvarienberg gibt es meines Wissens nicht. Bischof Lonovici erwähnte im Jahre 1837 zum ersten Mal das Kreuz auf dem Berg oder Hügel in Richtung Kleinbetschkerek. Unter Pfarrer Paul Novak dürfte der Auftrag zur Errichtung dieses Passionsweges erteilt worden sein. Die ganze Anlage stellte ein überwältigendes Zeugnis tiefempfundener Volksfrömmigkeit unserer Vorfahren dar. Seit Kriegsende kümmert sich niemand mehr um diesen Passionsweg. Alles kam langsam zum Verfall. Die Figuren der Stationen lagen beschädigt am Boden, bei manchen Stationen waren sie überhaupt verschwunden. Das Ende des Billeder Kalvarienbergs ist mit Sicherheit gekommen. Alle unsere Denkmäler sind gesetzmäßig zum langsamen Verfall verurteilt. Warum? Die wichtigsten Gründe sind: Gleichgültigkeit, Herrenlosigkeit, fehlendes Verantwortungsgefuhl, zweckwidrige Verwendung der Bausteine und Vandalismus. Trotzdem, ein "Wahrzeichen" von Billed war der Kalvarienberg nie!
1979- Das dreieinhalb Meter hohe Kreuz vor dem Haupteingang zur Kirche. Wann es errichtet wurde ist leider nicht bekannt. Rechts daneben, an der Kirchenwand befestigt, sehen wir den Fahnenhalter oder Fahnenträger. Immer wenn auf der Welt ein Billeder stirbt, weht hier für zwei Tage die Traueifahne.
Wenn wir dieses vor der Kirche in Billed stehende Kreuz anschauen und mit dem Text der Urkunde vom 10. Juni 1792 vergleichen, können wir mit ruhigem Gewissen feststellen und sagen: Die Pfarrgemeinde Billed hat getreu nach dem Wunsche ihrer Vorfahren gehandelt ...
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URKUNDE vom 10. Juni 1792 Endesgefertigte Ortsvorsteher, Schulz und Geschworene der Gemeinde Bil/iet, wie auch daraus gewählten Gemeinde Männer urkundenhiermit zur Steuer der Wahrheit jedem dem es zu wissen gehöret, daß wir uns im Namen der ganzen Gemeindefeyerlich verbunden, daß bei der Kirche aufgerichtete Kreutz mit dem Abbildnisse des Heilandes zu jeder Zeit in gutem Stande zu erhalten und im Falle, daß wenn selbes durch Wind oder Abfaulnis des Stammes zu Boden senket, wieder mit gemeinschaftlichen Kösten aufzurichten, un zu bestalligen, zu dessen mehrerer Kraft und ewigen Dauer wir uns eigenhändig unterschreiben und das Gemeindesiegel bedrücken. Geschehen zu Bil/iet den 10. Juni 1792 L. S. Michael Stepper, Schulz Johann Weber, Geschworener Michael Wagner, Geschworener Philippus Philipp, Geschworener Heinrich Schneider, Geschworener Kaspar Schäffer, Geschworener Franz Schlawek, Geschworener Nikolaus Gengler, Geschworener Thomas Wild, Geschworener Georgius Karg, Pfarrer zu Billiet. 1980 - Das Wegkreuz an der Landstraße nach Großjetscha. Gestiftet von der Familie Kaspar Schäffer im Jahre 1800.
Wegkreuze Im Jahre 1796 wurde von der Familie Rademacher an der Straße nach "Sandorhaza" [Alexanderhausen] ein Wegkreuz errichtet. Es stand noch vor dem Zweiten Weltkrieg am Ortsrand von Billed auf der rechten Straßenseite. Durch Kaspar Schäffer wurde im Jahre 1800 ein Wegkreuz an der Straße nach Großjetscha errichtet. Ebenfalls im Jare 1800 wurde von der Familie Allerpaeher an der Straße nach Knes ein Wegkreuz errichtet. Ein weiteres Kreuz wurde von der Familie Nikolaus Hassenteufel an der Straße nach Kleinjetscha errichtet. Von diesem Kreuz, das ebenfalls auf der rechten Straßenseite stand, fehlt heute jede Spur. Am Doifrand, wo sich Acker an Acker zu reihen beginnt, waren diese Wegkeuze zu einem Stück Landschaft geworden, ein Stück vom alten Billed. Altes bäuerliches Kulturgut mahnte zur Besinnlichkeit und offenbarte malerische Schönheit und belebte die Ortseinfahrten nach Billed. Die Wegkreuze galten bei der Ausfahrt immer als Ausdruck der Trennung und des Abschiednehmens - bei der Heimkehr jedoch als Ort der inneren Einkehr und des Heimkehrens zur Familie. Oft sagte da und dort ein Blumenstrauß, daß das Wegkreuz nicht vergessen war . ..
Das Wegkreuz an der Landstraße nach Knes. Gestiftet von der Familie Allerpacher im Jahre 1800.
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Das Kirchweihfest Jedes Jahr im Oktober wurde das traditionelle Kirchweihfest, die Kerweih, von der Billeder Jugend gefeiert. Dieses schöne Fest, das in Billed drei Tage lang währte, war ursprünglich ein Erntedankfest, welches nach der eingebrachten Ernte in den deutschen Banater Gemeinden begangen wurde. Der Höhepunkt des Festes bestand in der Versteigerung [Verlizitierung] des Kirchweihstraußes, welcher aus einem Rosmarinstrauß geschmückt mit bunten Bändern, bestand. Der immer: grüne Rosmarinstrauß stellt die Fortdauer des Lebens dar und erfreute sich allgemeiner Beliebtheit.
Auch an Hochzeitsfeiern ist es ein alter Brauch, daß man den geladenen Gästen einen kleinen Rosmarinstrauß ansteckte. Der erste Geldherr würdigte immer in schöner Spache den Sinn des Festes. Der zweite Geldherr regte durch humorvolle Sprüche und Verse die Steigerungslust der Anwesenden Gäste und "Kerweihbuwe" an. Dieses alte deutsche Fest war ftir das ganze Dorf immer ein Erlebnis besonderer Art. Zum guten Gelingen des Kirchweihfestes hat die gute schwäbisch Küche und auch der Wein, der nicht immer in Billed gewachsen ist, beigetragen.
1903 - Hier handelt es sich wohl um das älteste Kirchweihbild von Billed. Es präsentiert sich als aussagekräftiger Zeuge der Vergangenheit. Das Kreuz vor der Kirche steht schon, der Platz vom Kriegerdenkmal ist noch frei und die Tracht der Mädchen und Burschen ist gut zu erkennen.
1936 - Kirchweihpaare aus dem Jahre 1936, von links Anna Rugel, Nik. Büch/er, Barbara Zimmer, Hans Filippi, Barbara Bai/mann, Hans Weiß, Susanna Wün, Jakob Neiß.
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1939 - Die Kirchweihburschen gehen ohne ihre Mädchen am Kirchweihsonntag ihren Kirchweihwein kosten lassen. Hier kommen sie vom Pfarrer Josef Unterreiner und Kaplan Josef Wild. Im Hintergrund die alte Volksschule und eine Straßenlaterne im Vordergrund. Nun geht es zum Wachtmeister, mit ein bißchen Herzklopfen ...
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1936 - Unabhängig von den Kirchweihpaaren im großen Wirtshaus feierten die Handwerksburschen und Kleinhäusler, aber auch die Knechte und Mägde ihre Kirchweih auf ihre Art, in ihrem Gasthaus: beim Nothum, Dukarm oder Vastag. Auf diesem Bild haben wir eine solche Kirchweih, bei der "Annusch", die Frau Vastag hieß Anna und daher war ihr Gasthaus als ,,Annusch" bekannt.
1940 - 39 Billeder Burschen der Jahrgänge 1920 und später feiern Kirchweih. Es ist nur schade, daß ein ähnliches Bild von den Mädchen nicht zur Verfügung steht. Alle sind mit Begeisterung dabei. Die Aufnahme entstand im großen Wirtshaus vor der Veranda.
1940 - Die Kirchweihpaare in Tracht kommen aus der Kirche und marschieren ins Gasthaus. Im Hintergrund die DJ in ihrer Uniform.
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1948 - Bei diesem Bild handelt es sich um die erste Kirchweih nach dem Krieg: 20. Oktober 1948, beim Vetter Stefi im Kinosaa/. Die Burschen haben noch keine "geputzten" Hüte und die Mädchen sind, wie immer, auch ohne Tracht, fesch.
1957 - Hier sehen wir den ersten Geldherrn mit seinem Mädel und dem mit bunten Bändern geschmückten Rosmarinstrauß.
1957 - Hier haben sich die Paare im Hofe des großen Wirtshauses, vor dem ehemaligen Bürgerklub, zum fotografieren aufgestellt. Heute ist dies der Hof des Kulturheimes.
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1957 - Die Kirchweihpaare bilden einen Kreis um den Kirchweihbaum und auf Befehl des Geldherrn spielt die Musik einen Tanz und dann geht es los. Jeder Bursche tanzt mit seinem Mädchen um den Kirchweihbaum, bis die Musik wieder aufhört.
1957 - Im Vordergrund ganz rechts sehen wir Bernhard Ochsenjeld, ein Unikum in seiner Art. Er war seit Jahrzehnten "Kirchweihnarr" und hat überall dort eingegriffen, wo er es für notwendig hielt. Vor allem bei den schüchternen Mädchen ... Der Kirchweihwein schmeckte ihm schon zum Frühstück ...
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1957 - Der erste Geldhe" bei der Versteigerung des Kirchweihstraußes. Er steht hier auf einem Faß und versucht sowohl die Burschen als auch die umstehenden Gäste zu animieren, den Strauß zu ersteigern.
1957 - Hier sehen wir die Paare bereits bei dem ehemaligen Kastell der Familie Pi!tö /da, im Hintergrund die Feuerwehrremise.
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1957 - Die Kirchweihpaare marschieren mit dem Strauß durch die Bahngasse zur Kirche. Im Vordergrund, rechts und links die beiden Kellner [Marketender]. Das Haus im Hintergrund ist die ehemalige Apotheke von Mag. Josef Becker.
1957 - Aus der Kirche kommend marschieren die Kirchweihpaare wieder in das Kulturheim zurück. Das Haus im Hintergrund gehörte einst dem Rieder Lehrer und dann der Familie Slawik, Anna und Hans. Daneben die ehemalige Milchgenossenschaft.
1959 - Die Kirchweihpaare auf dem Marsch zur Kirche. Im Vordergrund der erste Geldherr mit seinem Mädchen un dem bunt geschmückten Kirchweihstrauß.
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20 junge und fesche Paare haben sich im Jahre 1959 zusammengefunden und feierten nach alter Tradition und V채terart das Billeder Kirchweihfest.
1958 - Die sieben wackeren Schwaben ohne ihre M채dchen. Eine bleibende Erinnerung f체 das Familienalbum.
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1973 - Schau, schau, wer kommt denn da? Ja, ja, es sind die Billeder Kirchweihm채dchen, im Minikleid! Ja, fortschrittlich und elegant gekleidet waren unsere Billeder M채dchen immer schon. Wer hat, der hat, warum also verdecken und nicht herzeigen? Im Hintergrund mein Elternhaus mit Einfahrt und daneben das Haus und Gesch채ft der Familien Betsch und Kiss. Heute ist al/s enteignet und verstaatlicht.
1977- Zwei "Rheinl채nderinnen" aus Wesseling auf der Billeder "Kerweih ", nicht schlecht ...
1975 -Auf diesem Bild sind erfreulicherweise 22 Kirchweihpaare, und alle in Tracht, zu sehen. Der Gesamteindruck ist doch ein anderer als in Minikleidern ...
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1975 -Drei nette Billeder Kirchweihpaare vor dem Blumengarten und Rebengirlanden im Elternhaus. Man beachte auch bitte die sauber gearbeiteten und verzierten Gartenzaunpfeiler.
1976- Hand in Hand marschieren die Kirchweihpaare durch die StraĂ&#x;en von Billed.
1976- Des Lebens Mai blĂźht einmal und nicht wieder . ..
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1976 - Frauen kommen, um zu sehen und um gesehen zu werden.
1976- Vier Kirchweihpaare in der schönen Billeder Tracht warten auf die Zeit zum Umziehen. Denn die Trachtenröcke sind schwer und man kann sich nicht niedersetzen. Daher, trag und harre aus.
1979 - In diesem Jahr wurde die Kirchweih auf den letzten Sonntag im August vorverlegt. Die Sonne strahlte, als die 23 Paare in Billeder Tracht durch die Straßen zogen. Erster GeldherrwarEwald Fronius mit Hedwig Schweininger und zweiter Geldherr, Adi Tobias mit Gerti Gabemack. Den Vorstrauß ersteigerte Adi Tobias und schenkte ihn seiner Partnerin Gerti Gabemack. Lustig und mit viel Stimmung wurde bis in der Früh unter den Klängen der Blaskapelle Groß und des Orchesters Jakob Rieder getanzt.
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Zu diesem Kirchweihfest bereiteten sich die Burschen und Mädchen besonders vor: sie legten im Tanzsaal des Kulturheimes einen neuen Parkettboden und im Hof wurde ein Teil betoniert. Zum Festtag marschierten 23 Pare auf. Alle wieder in Tracht. Den Strauß ersteigerte Nik. Andre und schenkte ihn seiner Partnerin, Erika Schweininger. Hut und Tuch gingen durch Losentscheid an Stefanie und Peter Wunschmann aus der DDR. Die Blasmusik unter der Leitung von Jakob Groß sorgte für gute Unterhaltung. Als Geldherrn waren
gewählt: Adam Rugel mit Henriette W elter und Hans Muhl mit Rita Groß. Im Jahre 1978 gab es wohl wieder 24 Kirchweihpaare in der alten Billeder Tracht, aber leider keine Bilder, die wir in unserem Bildband verewigen können. Geldherrn waren Ewald Fronius mit Renate Martini und Adam Tobias mit Renate Hahn. Horst Neumann ersteigerte den Vorstrauß und schenkte ihn seiner Partnerin Hermine Kiszely aus Kleinbetschkerek. Für Stimmung und Tanz sorgten die Kapellen Groß und Rieder.
1979 - Vier fesche Billeder Mädchen. Vorne Rosemarie Klein, links Gabernak Gerda, Erika Schweininger, Hedwig Schweininger.
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1980-18 Kirchweihpaare in Tracht mit dem buntgeschmückten Rosmarinstrauß.
1980- Hier sehen wir die Mädchen bereits umgezogen in ihren Kleidern. Ebenso die 15 Mann starke Billeder Blaskapelle, die drei Tage und Nächte für gute Stimmung sorgte. Natürlich, die beiden Kirchweihnarren düifen auch nicht fehlen.
1981 - Die Kirchweihpaare marschieren noch ohne Strauß zum Mädchen des ersten Geldherrn, um den Strauß und auch sie abzuholen. Rechts im Hintergrund ist das ehemalige Haus der Familie Dippong und links im Hintergrund das Haus der Familie Hans und Lissi Steiner.
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1983 - 18 Kirchweihpaare gab es im Jahre 1983, die wieder in der alten Billeder Tracht das Fest der Kirchweih feierten.
1986- Vom letzten Kirchweihfest im vergangenen Jahr stammt dieses Bild und zeigt uns die Kirchweihpaare im Tanzsaal des Kulturheimes bei der Versteigerung des "Kirchweihstraußes". Für die heute 60- bis 70jährigen ist dieser Blick in den Tanzsaal des großen Wirtshauses eine kleine Wohltat. Erinnert uns doch die ganze Atmosphäre, die Pfeiler und die Terrasse rechts im Bild, an unsere schönste Zeit, an unsere Jugendzeit. Was haben wir hier getanzt, gespielt und gesungen? Wir hatten als deutsches Volk doch noch gewisse Rechte und wollten sein ein einzig Volk von Brüdern ...
Kirchweihfest - Fest der Verwandten Nicht nur die Jugend freute sich auf das Fest der Kirchweih sondern auch die Erwachsenen. Denn die schon bei der Ansiedlung voneinander örtlich geschiedenen Verwandten, dann die später auswärts verheirateten Kinder sowie auch freiwillig aus Billed Weggezogenen, wählten das Kirchweihfest, um die Sehn-
sucht des Wiedersehens zu stillen. Sie fanden sich am Kirchweihfest im Elternhaus oder bei Geschwistern als Gast ein. In der Freude des Wiedersehens wude dieser Tag ganz der Harmonie und Lustbarkeit geweiht. Es wurde gut gegessen und noch mehr und besser getrunken. Die Stimmung war zur Kirchweih immer gut. 67
IV. Die Schule in Billed Viel rascher als an die Erbauung der Kirche schritt man in Billlet an die Errichtung einer Schule, schon deshalb, weil man das Schulhaus gleichzeitig ftir gottesdienstliche Zwecke verwendete (1765-1778). Kempelen berichtete schon im Jahre 1767 in seiner "Relation" an die Kaiserin, daß im Dorfe Billed bereits ein Schulhaus eingerichtet wurde. Im Jahre 1798 wurd.e auf Beschluß des Kaisers die Schule hinter der Kirche aus Ziegeln neu aufgebaut.
Die Maria-Theresianische Schulreform 6. Dezember 1774. Mit dem Erlaß der von Johann Ignaz von Felbiger, Abt der Augustiner-Chorherrn in Sagan, Schlesien, ausgearbeiteten "Allgemeinen Schulordnung ftir die deutsche Normal-, Haupt- und Trivialschulen in sämtlichen Kayserlich königlichen Erblanden" wird die Schulreform Gesetz. Die Behörden hatten dafür zu sorgen, daß die Kinder ihrer Schulpflicht auch tatsächlich nachkamen. Mit der Schulreform setzte sich Österreich an die Spitze des europäischen Bildunswesens. Bereits im Jahre 1775 wurde im Banat die Schulreform durchgeftihrt und in kürzester Zeit in allen deutschen Schulen einheitlich unterrichtet. Alle Lehrer wurden in sechswöchigen Kursen in Temeswar ausgebildet. Mit dieser Reform des Volksschulwesens war der
Name Maria Theresias eng verknüpft. In ÖsterreichUngarn waren die Elementarschulen ausschließlich Sache der Gemeinden, der Gutsherrn, der Pfarreien und der Klöster gewesen. Maria Theresia legte das Fundament ftir die staatliche Schulaufsicht. Am 6. Dezember 1774 trat die allgemeine Schulordnung ftir die deutschen niederen Schulen in sämtlichen Erbländern, also auch im Banat, in Kraft.l) 1918. Die Schule in Ungarn und nach dem Ersten Weltkrieg in Rumänien ist bereits im "Billeder Buch" beschrieben. Feststeht, daß bereits in Ungarn unsere Eltern wie auch wir, deren Kinder in Rumänien, nach einem Schulsystem unterrichtet wurden, dessen Schwerpunkt der Ausbildung auf dem Auswendiglernen und dem absoluten Gehorsam lag. Der Lehrstoff war: Lesen, Schreiben, Rechnen, Religion, praktische Morallehre im Sinne des Katechismus und Biblische Geschichte. Die Lehrbücher wanderten von Bruder zu Bruder und von Schwester zu Schwester. Bereits im Oktober 1877 wirkten die ersten weiblichen Lehrkräfte an der Schule in Billed. Am 15. September 1890 bestanden in Billed vier Knaben- und vier Mädchenklassen. Im Mai 1892 wurde in Billed die Lehrlingsschule gegründet, die bis 1950 bestand. Lassen wir aber die Bilder aus dieser Zeit zu uns sprechen. 1) Vgl. Bi.-Bu. S. 138, 220 ff, 273 ff, 309 ff, 502 ff.
Ein Kind ist ein Buch, aus dem wir lesen und in das wir schreiben sollen. Peter Rosegger
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Kindergarten in Billed Am 7. November 1892 wurde der
Kindergarten - auch Spielschule oder Owoda genannt - errichtet. Die erste Leiterin war Barbara Grünauer. Ihr folgte im Jahre 1903 Barbara Eichert, verehelichte Rieder, die die Leitung bis zu ihrer Pensionierung im Jahre 1936 innehatte.
1926 - Kinder der Geburtsjahrgänge 1919120.
1928 - 39 Burschen des Geburtsjahrganges 1922 mit der Kindergärt- nerin Barbara Rieder.
1936-17 Burschen und Mädchen des Geburtsjahrganges 1930 nach einer Tanzvoiführung im Kindergarten. 69
1937 - 25 Burschen mit roten, gelben und blauen Fähnchen im Kindergarten. Vierter von rechts oben, Lutz Jakob, wurde im Jahre 1941 von einem deutschen Kradfahrer angifahren und ist dabei tödlich verletzt worden.
1961 - Deutsche Kindergartengruppe der Geburtsjahrgänge 1954155. Rechts: Kindergärtnerin Frau Grete Weber, geb. Divo, links: He/jerin Rosa Schubert, vereh. Ungh, Kindergarten im Hause Glassen Nr. 244.
1971 - 35 Burschen und Mädchen im Kindergarten mit ihren Aufseherinnen bzw. Lehrerinnen im Jahre 1971. 70
8. August 1976- Trachtenzug des deutschen Kindergartens durch die Hauptgasse von Billed. Vorne rechts: Kindergärtnerin Frau Grete Weber geb. Divo.
220 Jahre deutsche Art treu bewahrt.
1976- Früh übt, wer ein Meister werden will, so könnte man beim Anblick dieses Bildes ebenfalls sagen. 71
1836 - Diese Schriftprobe hat uns Frau Maria Pop geb. Pritz eingesandt. Sie stammt von Ihrem Urgroßvater, Josef Geiß und wurde von diesem im Jahre 1836 in Billed geschrieben. Josef Geiß war überzeugter Sozialist und ist im Jahre 1848149, während der Revolution, singend mit der Fahne und seinen Kameraden durch Billed gezogen. Hier der Text in Reinschrift: Wer lüderlich ist, geräth in Spott und Schande, entkräftet seinen Körper, macht sich vor Gott sträflich und bei den Menschen verhaßt. Wenn die Kretemser ihren Feinden fluchen wollten, so wünschten sie ihnen, daß sie sich von lasterhaften Leidenschaften überwinden lassen, oder welches einerley ist, daß sie sich in Unglück und Schande stürzen möchten. Nr.
= 1.2.3.4.5.6.7.8.9.10.
Billiet, am 29. Februar 1836, Geiß Joseph.
Joseph Geiß war der Sohn des Bürgermeisters, Adam Geiß, der in den Jahren 1834-1836 in Billed das Sagen hatte [Die Kretemser waren die Bewohner der Insel Kreta].
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Die Volksschule von Billed Die Lehrer mit ihren Sch端lern
1957 -Alte Volksschule mit der Kirche und Kirchengarten im Hintergrund.
1910 - 48 Sch端ler des Geburtsjahrganges 1900 mit ihrem Lehrer Johann Rieder.
1923 - 32 Sch端ler des Geburtsjahrganges 1912 mit ihrem Lehrer Emmerich Spiritza.
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1927 - 47 Sch체ler des Geburtsjahrganges 1919 mit ihrer Lehrerin Romana Buding.
1929 - 32 Sch체ler der Geburtsjahrg채nge 1917 und 1918 in der 4. und 5. Klasse im Schuljahr 1928129 mit Herrn Lehrer Hager.
1929 - 34 M채dchen des Geburtsjahrganges 1921 mit Lehrer Hans Henz in der ersten Klasse.
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1933 - 17 M채deln und Burschen des Geburtsjahrganges 1924 in der Ill. Klasse.
1934 - 38 Sch체ler des Geburtsjahrganges 1922 mit ihrer Lehrerin Helene Moor.
1935 - 55 Kinder des Geburtsjahrganges 1928 mit ihrem Lehrer Hans Hager im Jahre 1935, in der ersten Klasse.
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1936 - 65 SchĂźler des Geburtsjahrganges 1927 mit Lehrer Franz HĂśckl [!!. Klasse 1935136}.
1956 - Ende des Schuljahres der 7. Klasse des Geburtsjahrganges 1942. 24 Kinder, die im Zweiten Weltkrieg geboren sind.
1976- Kinder im 4. Schuljahr und in der Pionier-Uniform.
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1977- Die Schüler der deutschen 8. Klasse mit ihren Lehrkräften. 18 Burschen und nur 9 Mädchen. Diese Aufnahme entstand schon vor der neuen Schule.
1932 - Tanzschule im Saale des großen Wirtshauses, von lj. .Mwton, Schuch. 2. Reihe: Mager, ?, Pritz, Weiter, Lauth, Pritz, Zimmer, Gängler. 3. Reihe: Breitenbach, Schwarz, Gebe/, Büchler, Tanzlehrer Richter, Gilde, Klein, Slawik. 4. Reihe: Zimmer, Lauer, Jobba, Schaljo, Weiter, Steiner, Schneider, Pritz, Schiller. 5. Reihe: Mutter, Noldi, Heinz, Gilde, Steiner, Glaß, Metzger, Schneider. Die Aufnahme entstand nach dem "Hora"-Tanz in rum. Tracht. Wir lernten die folgenden Tänze: Ländler, Walzer, Polka, Menuett, Foxtrott, Eng/. Walzer, Tango, Tschardasch und Hora. Trauer und Heimweh an die versunkenen Stätten unserer Kindheit und Jugend muß uns wohl gestattet sein.
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V. Einigkeit macht stark Das Vereinswesen wurde in Billed sehr groß geschrieben Als der Bogarascher Bauer, Peter Ströbl (1843-1916) am 10. Dezember 1891 den "Südungarischen Landwirtschaftlichen Bauernverein" gründete, wurde auch in Billed eine Ortsgruppe auf die Beine gestellt.
1904 - Billeder Sängerbund im Jahre 1904. Gegründet wurde der Verein bereits im Jahre 1902 durch den damaligen Pfarrer Josef Uitz.
1908 - Billder Schützenverein mit Fahne und in Uniform vor dem Haupteingang der Kirche angetreten.
Abb. 1936 - Billeder Männergesangsverein im Jahre 1936. Vorne Mitte: Dr. Michael Ortinau, Obmann des Vereins; links: Adam S/awik, 2. Obmann und rechts: Jakob Breitenbach, Chor/eiter. 78
1930 - Die beiden folgenden Bilder sind mit Gold nicht zu bezahlen. Sie wurden von einem Vertreter der Firma Schmoll in Kronstadt, vor dem Kaufhaus Betsch in Billed gemacht. Es handelt sich ausschließlich um Kinder der Jahrgänge 1918-1928, also um solche, die nach dem Ersten Weltkrieg das Licht der Welt erblickten. Viele von ihnen leben heute nicht mehr, sie sind gefallen oder verstorben. Jene aber, die heute noch unter uns weilen, sind Omas und Opas der Jugend von heute. Der einzige Bursche auf dem Bild der Mädchen steht links neben dem Schmoll-Schild und heißt Hansi Ortinau. Ist er nicht zu beneiden? Die Mädchen haben alle Strümpfe oder Socken und Schuhe an. Die Burschen dagegen sind fast alle baifuß und tragen Hosenträger.
Jugendverein und Mädchenkranz
1927 - Der Billder Jugendverein anläßtich der Fahnenweihe am 15. August 1927 mit der Fahnenmutter Barbara Rieder, Domherrn Josef Unterreiner, Direktorlehrer Johann Rieder und Lehrer Johann Henz. Im Hintergrund die neue, geweihte Fahne mit dem Fahnenträger Peter Krier. Nr. 50.
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1927 - Billeder Mädchenkranz anläßlich der Fahnenweihe am 15. August 1927. Die Fahnenmutter ist Frau Barbara Rieder, Kindergärtnerin. Peter Krier als Fahnenträger in der Bildmitte, letzte Reihe.
1931 - Anläßlich einer Muttertagsfeier im Billeder Wald wurde diese Aufnahme gemacht. Es sind alles Mitglieder des Mädchenkranzes und Jugendvereines. Man betrachte auch die schönen Kleider und ihre Trägerinnen. Der Mode war in Rumänien alles unterworfen.
1935 - Billder Jugendverein im Jahre 1935, mit Lehrer Franz Höckl links hinter der Vereinstafe/. Die Beschriftung der Tafel lautet: "D.K.J.Biled".
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1932 - Diese Aufnahme des Billeder Mädchenkranzes entstand im Jahre
1932 im Kirchengarten vor dem Fenster des ffarrhauses. Wir sehen hier ausschließlich noch Angehörige der Geburtsjahrgänge vor 1918. Also solche Mädchen, die den Ersten Weltkrieg schon erlebt haben.
1934 - Der Billeder Mädchenkranz anläßtich seiner Wimpelweihe im Sommer des Jahres 1934. Hier scheinen bereits die ersten Mitglieder des Geburtsjahrganges 1919, also die Nachkriegsgeneration, auf In der Mitte Kaplan Josef Wild. Man beachte auf dieser Aufnahme die Uniformkleider der Mitglieder, alle in rot-weiß kariert.
1936- Hier sehen wir den Mädchenkranz mit weißen Schürzen bekleidet, was ihnen auch sehr gut paßt. An diesem Sonntag war in Billed Firmung und Bischof Dr. Augustin Pacha weilte aus diesem Anlaß in Billed. Die Mädchen servierten den Firmlingen und deren Eltern ein Mittagessen. Vorne sitzend, von links: Kaplan Blum, Domherr Josef Unterreiner und Chorlehrer Hans Hager. Auf dem Boden sitzend, Hans Hager jun.
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Billeder Frauenvereine
.Ca. 1935 - 107 Mitglieder des "Katholisch-Deutschen Frauenvereines" in den dreißiger Jahren. Dieses Bild hat Seltenheitswert, denn noch nie zuvor und auch nicht nachher wurde in Billed ein Bild mit so vielen Frauen gemacht. Vorne Mitte: Kaplan J. Wild und Lehrerin Frau Szimits Elisabeth, die Tochter des Banaler Dichters, Johann Szimits, die "Lerche der Banaler Heide".
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Ca. 1935 -Eine Momentaufnahme an einem schönen Sonntag, beim Heimnachmittag im Hause der Familie Wolf, Nr. 415. Ganz rechts sitzend die "Wolfs Wes Liß". In der Mitte die Frau vom Lehrer Hager.
Ca. 1935 - Hier sehen wir zwölf Mitglieder des "Banaler Deutschen Frauenvereines". Aus welchem Anlaß die drei Frauen in Tracht sind, war nicht zu eifahren. Links die Frau in der Tracht ist Frau Ortinau, rechts Frau Kath. Braun. Mitte unbekannt.
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Der Billeder Reiterverein
1938 - Treue und zuverlässige Kameraden. Der Reiter und sein JYerd. Sattel-Feste gab es viele in Billed, aber nur die besten Reiter waren im Reiterverein. Von links: Nik. Jobbaf, Präsident des Vereines Dr. Hans Weberf, Peter Mann, Nik. Weber, Peter Weiter, Hans Herbst, Jakob Thöreßf, Nik. Steiner. Drei der acht Kameraden sind im Zweiten Weltkrieg gefallen.
1931 - Diese Reitergruppe, sie waren al/ Mitglieder des Billeder Jugendvereines, bildeten eine Reitereskorte beim Empfang des Bischofs Pacha an der Ortsgrenze von Billd. Sie geleiteten den Heiligen Vater bis zur Kirche, wo er am nächsten Tag die hl. Firmung spendete. Im Hintergrund das Haus von Frau Theresia Klein.
1937 - Eröffnung eines Reit- und Springturniers in Bil/ed. Ganz links im Bild der Billeder Reiterverein, beim abspielen der Hymne.
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1937 - Der Reiter und sein Pferd im Einsatz.
1938 - Das Reitpferd von TieraiZt Dr. Hans Weber. Dieses schöne Tier hat seinem Besitzer viele Rennen gewonnen und so manche Trophäe, in Gold und Silber, nach Billed gebracht.
1926- Das Elternhaus der "Thör~ Buben", Kirchengasse 312. Von Ii.: Hans Thöreß, Wi/helm Thöreß, Mutter Maria, geb. Schütz, Jakob Thöreß, Vater Peter Thöreß und der Reiter ist Peter Thöreß jun. Natürlich durfte der brave Focki, ganz links bei Fuß, nicht fehlen.
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Landesjugendtag auf dem Rapid-Sportplatz in der Elisabethstadt von Temeschburg
1939 - Unter den Fahnen mit der Siegrune rufen die Fanfarenbläser und Landsknechtstrommler die "Deutsche Jugend" zum Appell.
1939- Tausende Mädchen und Burschen waren dem Ruf gefolgt. Nik. Hans Hock/, Landesjugendjührer, schreitet mit erhobener Hand die Front der Angetretenen ab. Rechts von ihm Prof Paul Kind/ und links von ihm Dr. Rieß.
Der Landesjugendführer Nik. Hans Hock/ spricht zu seiner Jugend. Hinter ihm sitzend Prof Walter Müller, mit Brille.
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Die Kundgebung ist beendet. Die Führer verlassen unter den Klängen des "Prinz-Eugen-Marsches" den RapidSportplatz. Erste Reihe v. links: Nik. Hans Hock/, Dr. Rieß, Prof Pau/ Kind/, hinter ihm Hans Ewa/d Frauenhafer.
Lenautagung im Geburtsort des Dichters Nikolaus Lenau, in Lenauheim
18. Aug. 1940 - Es spricht Landesjugendführer Willy Depner. Erste Reihe vierter von links: Sepp Thöreß, daneben Hans Steiner.
18. Aug. 1940 -Bei dieser Tagung waren auch die Billeder Mädchen vertreten: ganz links Katharina Eichert, daneben Maria Gilde und Katharina Grog/oth, mehr sind von den ca. 25 Mädchen von Bi//ed nicht zu sehen.
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Sport und Spiel Von allen Sportarten, die in Billed zuerst betrieben wurden, war das Fußballspiel die Nummer eins. 1928 -Auf diesem Bild sehen wir die erste Fußballmannschaft von Billed. Es fehlen leider zwei der Spieler, die zu dieser Mannschaft gehörten: Albert Thöreß und Bubi Friedrich. Vorne sitzend von links: Adam Neiß, Michael Alexius, Josef Mann, Funktionäre des Vereines: Joh. Ballmann, Alexander Schrottmann, Nik. Mann, ?, in der obersten Reihe, zweiter von links: Hans Deininger, alle anderen sind namentlich unbekannt. Die Farben des Vereins waren blau-weiß.
1930132 -Hier sehen wir bereits die zweite Generation in der Billeder Fußballgeschichte in den üblichen blauweiß karierten Leibchen. In der Mitte sitzend, mit Hut: Schiedsrichter Schrottmann.
1932 - Wie stark der Fußball in Bi//ed Fuß gejaßt hatte, geht schon aus diesem Bild hervor. Zwei OldboyMannschaften wurden auf die Beine gestellt und sie lieferten sich in einem Pokalspiel vor heimischen Zuschauern, einen erbitterten Kampf Schiedsrichter dieser Begegnung war Bäckermeister Hans Sauer.
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1932/33 -Diese Mannschaft, mit vielen jungen Nachwuchsspielem, ist in die Geschichte von Billed eingegangen. Es gab keine Gegner in den Banater Doifmannschaften, die besser waren. Billed über alles, wenn es nur wollte. Hier die Mannschaft von rechts: Im Tor Nik. Weber, Kaspar Thöreß, Nik. Steiner, Wendel Ruß, Nik. Bauer, Sirnon [Rauchfangkehrer in Billedj ?, namentlich nicht bekannt, Heinrich Stupprich, Jakob Lenhardt, Albert Thöreß, Bubi Friedrich. Schiedsrichter Schrottmann, Wendel Ballmann und Nik. Mann. Diese Mannschaft hatte einige Pokale gewonnen und nach Hause gebracht.
1937138 -Hier sehen wir schon den Wechsel im Sport, von Deutsch auf Rumänisch. Der deutsche Lehrer Franz Höckl wurde durch den Rumänen Movila ersetzt, die Farben des Vereines sind nicht mehr blau-weiß sondern schwarz-weiß.
1930131 -Neben all den bisher gezeigten Mannschaften gab es auch einen Gesellen-Fußballklub. Unten sitzend von links: ? namentlich unbekannt, Neiß H., Neiß A ., Mitte: Ehrenreich, Baschtl [Schneidergeselle], Stupprich, Rießer, Schmaler, Hehn, Klein und Pi/li.
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Mitglieder des im Jahre 1929 gegründeten "Bi/leder Tennisclub's" Vorne sitzend von links: Frau Ortinau, Pierre, Feiler, Schrottmann, letzte Reihe stehend: Dr. Tuttenuit, Frau Rieder, Tenner, Pritz, Betsch und Bubi Friedrich [1930].
Der Tennisplatz befand sich im Park, gegenüber des Bahnhofsgebäudes. Bei Hochwasser war er immer überschwemmt. Von links Friedrich Bubi, Betsch Annus, Tenner Fritz, Roman Franz, Pritz Maria, Tenner Lili. Im Frühjahr 1933.
1933 - So ein gesellschaftliches Leben herrschte einmal auf dem Tennisplatz von Billed. Alles vom Winde verweht. Von links: Schulz Pali, Dr. Thöreß Miska, Friedrich Annus, Rieder Wilmi, Frau Pierre, Dr. Mesin, Hermann llus, Betsch Boriska, Friedrich Bubi, Tenner Li/i, Slawik lluci, Schnuki Eisele, Pritz Marie, Betsch Annus, Molnar lluci, Frau Ortinau. Von links sitzend: Hans Pierre, ganz rechts oben: Feiler Helen.
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Auch in Billed fanden in manchen Jahren Tennis- Wettspiele statt
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Beginn 9 U!)r abends.
Eintritt 30 Cei pro Person.
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Die ersten Handballspiele in Billed 1938 Im Sommer des Jahres 1938 wurde aus der "Deutschen Jugend" (DJ) in Billed durch den Ortsjugendführer Franz Klein die erste Handballmannschaft gegründet. Da genügend Spieler zur Vefjügung standen, wurden gleich zwei Mannschaften aufgestellt, die sich aus den folgenden Spielern zusammensetzten: vorne liegend: v. Ii. Hans Neiß, Hans Steiner; 2. Reihe v. Ii. Schett, Jakob Neiß, Hans Fischer, Seppi Reiter, Sepp Kotzian; 3. Reihe, v. Ii. Hans Weiter, Jakob Wohl, Sepp Wambach, Hans Sehi, Franz Tobias, Hans ?, Tischlergeselle aus Ulmbach, Jakob Weiter, Matz Noll; 4. Reihe v. Ii. Nikolaus Jobba, Michael Mutter, Hans Laub, Nikolaus Heinz, Kar/ Schneider, Josef Alexius, Sepp Krutsch und Franz Klein. Unsere gegnerischen Mannschaften waren: Alexanderhausen, Lovrin, Lenauheim, Uihel, Gertianosch usw.
1942 - Billder Handballmannschaft auf dem Sportplatz vor dem Training.
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1942 - Billder Handballmannschaft nach dem siegreichen Spiel gegen Schag am 7. Juni 1942. Nach dem zweiten Weltkrieg brauchte es eine Weile, bis sich die ersten begeisterten Handballspieler wieder zu einer Mannschaft zusammenfanden. Als ich im Sommer des Jahres 1946 aus der Kriegsgefangenschaft nach Billed kam, stellten wir unter Mitwirkung einiger "alten" Handballgrößen, wie Peter Schwarz, Hans Frank, Hans Steiner, Matz Rieder, Jakob Ballmann usw. wieder eine Handballmannschaft auf die Beine. Als ersten Gegner nach dem Krieg hatten wir uns die Kameraden aus Schag eingeladen. An einem schönen Sonntag Nachmittag spielten wir auf "unserem" alten Sportplatz, neben dem Sägewerk und gegenüber der Hanffabrik, das erste Freundschaftsspiel nach dem Krieg. Das erste Spiel endete unentschieden und wurde mit viel Gesang und Begeisterung im Gasthaus Figl, Bahngasse 135, bis spät in die Nacht gefeiert. Die alten Bekannten Lieder wurden wieder hervorgenommen, und als ob wir den Krieg nicht verloren sondern gewonnen hätten, gesungen. In "unserem", von rumänischen Kolonisten besetzten Billed ftihlten wir uns ftir wenige Stunden wieder wie zu Hause ... Als im Jahre 1963 Prof. Hans Pierre, aus Alexanderhausen nach Billd kam, stelle dieser zuerst ein Schülermannschaft und im Jahre 1974 eine Ortsmannschaft auf die Beine, die bis heute noch bestehen. Zunächst gab es viele Probleme zu beseitigen, aber mit der Zeit lief alles gut. Die örtlichen Behörden wie der Bürgermeister und einige beherzte private Personen unterstützten das Vorhaben in jeder Hinsicht. In der Geschichte unserer Billeder Gemeinde war es schon immer so, wenn es um etwas ging, etwas ftir die Gemeinschaft zu schaffen, dann waren die Billder immer da. Wenn auch nicht alle, aber die beherzten! In den folgenden Jahren hatten die beiden Handballmannschaften schöne Ergebnisse erzielt. Es gab Freude und auch Leid, Zwistigkeiten und Harmonie. Für das treue und anspruchsvolle Publikum war es immer ein Anlaß zu noch mehr Unterstützung und Applaus und ftir die Spieler ein Ansporn zu noch
besseren und schöneren Spielen. So gab es in Billed zweimal das Pipatsch-Pokal-Endturnier, dreimal die Ausscheidungsspiele zu diesem Turnier und eimal das Endturnier der Landesschülerinnen. Aber auch internationale Spiele fanden in Billed statt. So spielte die Herren-Handballmannschaft aus Fürstenfeldbruck, BR Deutschland, in Billed. Alles in allem können wir stolz sein auf unsere Burschen und Mächen in Billed und nicht zuletzt ihrem Trainer und Organisator, Prof. Hans Pierre, aber auch allen anderen Funktionären und Mitgliedern herzliehst gratulieren. Ganz gleich, wo sie heute leben, in Billed oder im Westen, sie haben ftir "unser" Billed das Beste gegeben. Stellvertretend ftir alle Spieler, die im Laufe der Jahre in der Billeder Handballmannschaft gespielt haben, darf ich die folgenden Namen erwähnen: Hans Frank, Hans Neiß, Josef Thöreß, Georg Frekot, Werner Billinger, Josef Ballmann, Helmuth Hehn, Adam Csonti, Michael Klein (Sortoc), Costel Deleanu, Werner Steiner, Hans Klein, Jakob Klein, Dietmar Weiter, Harald Ballman, Niki Andre, Werner Ried er, Adi Rugel und viele andere.
Letzte Sportnachrichten aus Billed, 10. August 1987 14. "Pipatsch-Turnier" beendet
14. "Pipatsch-Turnier" beendet Das traditionelle Handballturnier der in Temeschburg erscheinenden "Neuen Barrater Zeitung", das sich unter seinem Spitznamen "Pipatsch-Turnier" im Banat großer Beliebtheit erfreut, ist am Sonntag, dem 16. August, in der Gemeinde Billed abgeschlossen worden. Das Endspiel gewann die Mannschaft von Compertul Großsanktnikolaus. In der Wertung folgen auf dem zweiten Platz Vointa Billed und auf dem dritten die Mannschaft Vointa Reschitz. 91
20. Oktober 1974 -I. und Il. Handballmannschaft "Vointsa" Billed. Obere Reihe von links: Georg Frekot, Helmut Hehn, Werner Billinger, Josef Thöreß, Turnlehrer und Trainer Hans Pierre, Hans Neiß, Hans Frank, Jakob Klein. Untere Reihe von links: Hans Klein, Adam Tschonti, Hans Schmidt, Werner Steiner, Jakob Groß, Michael Schortoc, Klein, Nikolaus Frekot, Dietmar Weiter, Peter Hehn, Torsteher Werner Rieder und Hans Klein.
1974 - Billeder Handballmannschaft nach dem Spiel gegen Elektrometall Temeswar, am 15. September 1974, das die Mannschaft von Billed mit 26:8 gewann.
20. Oktober 1974- Damenhandballmannschaft der Schule von Billed. Obere Reihe von links: Edith Braun, Marieehen Hell, Hermine Franz, Turnlehrer und Trainer Hans Pierre, Monika-Dolores Pierre, Gerlinde Trendler, Hildegard Deleanu. Untere Reihe von links: Marianne Kilzer, Else S/awik, Johanna Pritz, Frieda Andre, Elfriede Mumper und Elli Szatmary.
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1978- Die Herrenhandballmannschaft von Billed im Jahre 1978. Es war noch eine sieggewohnte Mannschaft.
1980 - Pipatsch-Pokalspiel im Sommer des Jahres 1980 in Billed. Das Spielfeld ist im Hof der alten Schule [Pipatsch =Mohnblume].
Aus der Jugendzeit klingt ein Lied mir immerdar ...
1930 -"Vor meinem Vaterhaus stand eine Bank . .. " Vorne sitzend: Emmerich Schmidt, auf der Bank sitzend von links: Josef Thöreß, Franz Klein, Kaspar Thöreß, Peter Deininger, Hans Hahn und stehend Bubi Friedrich. Im Hintergrund die Schule.
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1939- Neun Jahre später stand die Bank noch immer vor meinem Vaterhaus, nur saßen andere Burschen darauf Von links: Andreas ?, Elektriker in der E-Genossenschaft, Wil/i S/awik, Sepp Haberehrn, Mathias Nol/ und Franz Klein. Im Hintergrund der Eingang zum Friseurgeschäft.
1939 - Hans Mann mit einem Schulkameraden von der Ackerbauschule in Wojteg, vor der Konditorei "Stefi".
1938 -Sechs Athleten beim Balkenturnen. Von links: Adam Schmidt, Hans Mann, Nik. Schmidt, Hans G/aß, Hans Laub und Hans Weiter.
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Zieht euch warm an . . .
1939 - Spaziergang der groĂ&#x;en Buben
1939 - Zwei gute Freundinnen. Von links: Katharina Eichert und Maria Reinert.
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1939 - Anna Nikola und Grete Klein, links im Hintergrund Kath. Schütz und Jakob Wohl. Maria Reiner, Maria Gilde und Franz Klein. Im Hintergrund Maria Fischer.
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1939- Maria Reiner und Elisabeth Tobias. Als Vertreter des starken Geschlechts zwei typische Billeder Burschen. Hans Steiner: Wer den Himmel will gewinnen, muß ein rechter Kämpfer sein.
Hans Jobba: Vom Scheitel bis zur Sohle, alles sitzt, alles paßt.
Die Erinnerungen verschönen das Leben, aber das Vergessen allein macht es erträglich.
1953 - 22 junge Mädchen und Burschen im Fasching und Schnee. Solang der Fasching währt, verehren wir die Mädchen, Klein Hans spiel auf ...
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Neue Besen kehren gut, und wie wir sehen, kann man mit den alten musizieren. Eine frรถhliche Runde.
Ein Gruppenbild aus dem Jahre 1959 an einem Sonntagnachmittag im Mai.
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1961 - Drei Freunde im "Sonntagsanzug", gschneizt und kamp/t, auf "Eroberungen" aus.
1965 - Kameradschaftsbild anläĂ&#x;lich einer "Reih" an einem Sonntag.
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50 Jahre Billeder Feuerwehr 1927 -1977 Wohlt채tig ist des Feuers Macht, wenn sie der Mensch bez채hmt, bewacht.
Festveranstaltung in den Schulen. Kinder in der Billeder Tracht, in rum. Tracht und in der Pionieruniform.
Voran mit Schild und Fahne marschiert die Billeder Feuerwehr durch die Bahngasse, an der ehemaligen Feuerwehrremise und ihrem Heim vorbei.
1945 - Die Billeder Feuerwehrremise bis zum Jahre 1945 [Vgl. Bi.-Bu.
s. 332ff.]. 100
Das musikalische Geschehen in Billed von den Anfängen bis zur Gegenwart 1851 wird nachweislich die erste Musikkapelle durch Kapellmeister Michael Thöreß gegründet. Nach dem Tod von Michael Thöreß, 1982, übernahm Michael Geiß die Leitung dieser Kapelle. 1870 gründete der Musikpädagoge für Blasmusik, Kapellmeister Blaha, eine neue Knabenkapelle in Billed. Georg Enderle übernahm später die Leitung dieser Kapelle. 1891 gründeten die beiden Kapellmeister Nußbaum und Schilsony eine Knabenkapelle in Billed, die später Weltruhm erlangte. Bereits im Jahre 1893 wurden die 43 Buben in ungarische Husarenuniformen eingekleidet, mit einem Schleppsäbel dekoriert und reisten dann nach Amerika. Überall, wo diese Kapelle auftrat und Konzerte gab, wurde sie begeistert empfangen und gefeiert. Schallpaltten wurden bespielt und ver1 kauft und damit die Reise finanziert. Bei der Rückreise wurde die Fahrt in London, Paris, Berlin, Wien und Budapest unterbrochen und es wurden Konzerte gegeben. Die so berühmt gewordene Kapelle wirkte unter ihrem Kapellmeister Michael Nußbaum weiter und machte "unserem" Billed viel Ehre. Nußbaum starb im Jahre 1911 in Billed. 1884 kam der in Billed geborene Kapellmeister Peter Herbstier nach Sackelhausen, wo er mehrere Knabenkapellen ausbildete. Er starb im Jahre 1916. 1902 leitete der in Billed geborene Kapellmeister Peter Schmidt in Johannisfeld eine sehr erfolgreiche Knabenkapelle. Er absolvierte mit ihr Gastspielreisen durch Ungarn, Deutschland und Holland.
1899 trat Nikolaus Schilsony eine zweite Konzertreise mit 38 Burschen nach Amerika an Vom 19. Mai 1899 bis März 1901 reiste unser Billder Landsmann abermals mit 38 Burschen aus Billed und auch anderen Gemeinden nach Amerika, um dort Konzerte zu geben. Die Überfurt mit dem Schiff "H. H. Maier" dauerte damals allein 14 Tage (vom 3. - 16. Juni) und ging von Bremen nach New York. Mathias Hirsch, geb. 1886 in Billed, war einer der Teilnehmer an dieser Reise. Er dürfte aus einem der folgenden Häuser stammen: Viertegasse Nr. 137 und 138 oder Zweitegasse Nr. 398. Die Aufzeichnungen zu der Reise nach Amerika stammen aus seinem Tagebuch, in welchem er am 15. Juni vermerkt, daß sie bereits 3.675 Seemeilen gefahren sind. In der 1. Klasse waren 66 Passagiere, in der 2. und 3. Klasse 1.544, zusammen also 1.610 Passagiere. Das Schiff war 5.475 Tonnen groß und hätte nur 1.000 Personen aufnehmen dürfen. Allein schon die Übernachtungen in herrlichen Schlafkabinen waren für die Billeder Dorfbuben ein großes Erlebnis.
Lambert Steiner war einer der besten Kapellmeister im Banat1) Mit größter Wahrscheinlichkeit hat Lambert Steiner seine musikalische Tätigkeit bereits bei Kapellmeister Michael Thöreß in Billed begonnen. Mit 64 Jahren wurde er an das Arader Konservatorium berufen, wo er unter anderem auch das Kornettblasen unterrichtete. Neben dieser Tätigkeit hat er in Neurad, seinem Wohnort, eine Jugendkapelle gegründet, mit der er bereits im Jahre 1903 eine Konzertreise unternahm. Mit 54 Banater jugendlichen Musikern reiste er über Budapest, Wien, Berlin und Harnburg nach dem englischen Hafen Southampton, von wo ihn eine 30tägige Schiffsreise vorbei an den Kauarischen Inseln bis nach Kapstadt führte. Von hier ging die Fahrt in den Indischen Ozean bis zum Zielhafen Durban. Der Billder Kapellmeister Lambert Steiner konzertierte nun mit seiner Jugendblaskapelle in den folenden südafrikanischen Städten: Pietermaritzburg, Ladysmith, Harrysmith, Johannisburg, Pretoria, Kimberly, Bloemfontein, Eastlondon, Port Elisabeth und Kapstadt Der Aufenthalt in den einzelnen Städten dauerte 8 bis 14 Tage und gespielt wurde abends von 20 bis 22 Uhr. Das Angebot, von Südafrika weiter nach Australien zu reisen, konnte Steiner nicht annehmen, da die Burschen zum Teil noch schulpflichtig waren und die Eltern im fernen Banat ihre Zustimmung nicht gaben. Wie schon bei den Konzertreisen von Nußbaum und Schilsony in die USA, so waren auch bei dieser Reise die Burschen alle einheitlich in ungarischen Husarenuniformen eingekleidet, und jeder trug einen Schleppsäbel. Während dieser Gastspielreise wurde unser Landsmann Steiner ausgezeichnet und oft geehrt. So ließ ihn in Kapstadt der englische Gouverneur für Südafrika in seine Loge kommen, um ihm seine Anerkennung für die Leistungen der Kapelle auszusprechen. Im Sommer des Jahres 1904 konzertierte Steiner mit seiner Kapelle noch für drei Monate in Stockholm [seine Frau war Schwedin]. Anschließend kehrte die Kapelle wieder in die Heimat zurück, wo sie sich dann auflöste.
Im Jahre 1905 gründete Kapellmeister Steiner eine Knabenkapelle in Billed, die unter seiner Stabführung ebenfalls große Erfolge zu verzeichnen hatte. Er fuhr mit seiner Kapelle durch Deutschland bis London, wo er überall Konzerte gab und viel Ruhm und Ehre nach Billd, ins Banat, brachte. Baron Lipathy, Grundherr der Gemeinde Lovrin, machte im Jahre 1909 Kapellmeister Lambert Steiner ein sehr günstiges Angebot und daraufhin übersiedelte Steiner mit seiner Familie nach Lovrin.
') Geboren 1837 im Billed, gestorben am 11. 8. 1914 in Neusanktanna Vgl. Bi.-Bu. S. 348- 356
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1920 - Kapellmeister Birje Steiner, der Sohn von Lambert Steiner, der die Ausbildung der Billeder Knabenkapelle übernahm, als sein Vater im Jahre 1909 nach Lovrin übersiedelte. Hier gemeinsam mit seiner aus Stockholm stammenden Mutter. Frau Steiner begleitete ihren Mann mit seine Kapelle nach Südafrika und war die "Mutter der Kompanie".
1893 - Kapellmeister Michael Nußbaum in Husarenuniform in San Francisco, USA, im Jahre 1893. So wurden auch alle Angehörigen der Knabenkapellen eingekleidet, die die Reise nach Amerika und Afrika mitgemacht haben. Alle trugen Stiefel und einen Säbel. Der Eifolg blieb auch nicht aus.
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1910 - In diesem Jahr übernahm Mathias Braun die Leitung der "Alten Musikanten·: sein Stellvertreter wurde Georg Enderle. Aus dieser Zeit stehen keine Bilder zur Ve!jügung. Erst 17 Jahre später, im Jahre 1927 bei der Kirchweih, wurde diese Aufnahme gemacht.
1932 - Die Kapelle Josef Schortje mit den Rekruten des Jahrgangs 1912 nach der Musterung.
1928 kam der Kapellmeister Gutekunst nach Billed und gründete hier eine Knabenkapelle, die einschließlich seines Sohnes, aus 22 Burschen bestand. Mitte der 30er Jahre löste sich diese Kapelle auf und es entstanden die Kapelle Josef Schortje und die Kapelle Hans Reiche/.
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1930 - Am 10. November d. Jahres gründete Michael Braun die erste Billeder Feuerwehrmusik-Kapelle. Der Meister, stehend vor der Trommel wird bei der Probe gestört.
1938 - 1938 Gründete Kapellmeister Jakob Schilling die letzte Musikkapeil vor dem Kriege. Bereits 1944 kam es zur Auflösung dieser Kapelle während eines Gastspieles in Italien.
Nach dem Kriege - Hier sehen wir die Kapelle Michael Braun in den jünfziger und sechziger Jahren bei der Probe. Im Vordergrund mit weißer Hose der Meister, ganz links Nik. Büchler, ganz rechts Michael Alexius [Flesche], beim Schlagzeug Nik. Thöreß und am Akkordeon Nik. Frick. Die beiden anderen Musiker sind mir unbekannt.
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1953 gründete unser Billeder Landsmann, Johann Mathis, seine erste Musikkapelle in Ried i. I. Er wurde im Jahre 1938 in Billed geboren und setzte hier im Westen die alte Billeder Tradition fort. Mit dem Schlagerlied ,,Abschied von der Mutter" hatte er einen Welteifolg. Heute werden seine Lieder von dem Siebenbürger Jahn Berthold auf Schallplatten interpretiert. (Hans Malhis ist der Sohn von Frau Anna Alexius, verehel. Mathis; in der Viertengasse Nr. 115.)
"Ich denk' so gerne an daheim" (Billed-Lied) Text und Musik: Johann Mathis ICH DENK' SO GERNE AN DAHEIM AN . BILLED" IM BANAT UND GEH' IM GEIST DAN DURCH DEN ORT WIE'S FRÜHER ICH OFT TAT SO WIE IM TRAUM KEHRT DANN DIE ZEIT UND LEIS' DRANGT SICH DER WUNSCH DANN AUF KÖNNT'S DOCH WIE FRÜHER SEIN . .. und leis' drängt sich der Wunsch dann auf könnt's doch wiefrüher sein
Allläßlich des Billeder Heimattreffens in Salzburg, im Jahre 1981, spielte Johann Mathis mit seiner Kapelle dieses Lied zum ersten Mal seinen Landsleuten vor, das dann von allen begeistert mitgesungen wurde.
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1. Ich treffdie . Weß Kathi" un auch den • Vetter Klos"
denn . Kerweih" ist grade und da ist was los die. Vortänzer" seh' ich mit dem . Kerweih-Strauß" und viele schau'n zu heut' sie steh'n vor dem Haus Die .Bollerpeitsch" /es' ich, ein gar lustiges Blatt das jeder in Billed auch heute noch hat drinn' liest man von Sachen, dies 's meist gar nicht gibt drum ist dieses Witzblatt beliebt! KEHRREIM: Ich denk' so gerne an daheim ... 2. Ich geh' durch die . Hauptgass"' und die .Fertgass'" auch dann die .Kirchengass'", .Neugass"'- die kommen meist dran ich denk an die .Hutwet" die so weit und bunt und's .Kukuruz-Lischa" in lustiger Rund Am Doifend da riech' ich nassen .Hanf' auch noch heut' d'ran arbeiten fleißig im Wasser die Leut' und abends dann sitzt man gern im Mondschein und singtfrohe Lieder beim Wein ! KEHRREIM: Ich denk' so gerne an daheim .. .
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3. Die Mädchen und Burschen a/1' in .schwäbischer Tracht" die sehe ich tanzen, es ist eine Pracht sie lachen, sind fröhlich, auf dem .Schwaben-Ball" das wäre doch schön, gäb' es das wiedermal Doch trieb' mich das Schicksal weit hinaus in die Welt und fand' ich auch draußen oft Reichtum und Geld so gab nur die Heimat mir das wahre Glück drum dreht' ich die Zeit gern zurück! KEHRREIM: Ich denk' so gerne an daheim ... © "Manuskript, J. Mathis, Juni 1981" ... Der Text wurde in Zusammenarbeit mit meiner Mutter geschrieben, da ich nur bis zu meinem 5. Lebensjahr in Billed lebte.
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1980 - Billeder Musikkapelle bei der Probe im Juni 1980. Kapellmeister ist Jakob Groß.
1937 - Nikolaus Frick mit seinen Musikschülern bei der Arbeit: Obere Reihe von links: Steiner Hans, Bahngasse, Seiler Jakob, Hauptgasse; mittlere Reihe: Musiklehrer Nik. Frick, Zwerchgasse; untere Reihe von links: Mann Jakob, Altgasse, Hehn Hans, Altgasse, Schiller Adam, Sauerländergasse, Welder Jakob, Sauer/ändergasse, Frick Nikolaus. 106
1958 - Billeder gemischter Chor mit Orchester bei einem Wettbewerb in Rekasch. Chor/eiter: Jakob Breitenbach, Orchester/eiter: Jakob Rieder.
1981 - Begegnung im Hochzeitshaus: Blasmusik-Kapelle Jakob GroĂ&#x; sen. und Orchester Jakob Rieder.
27. Mai 1938 -Das Orchester Jakob Rieder bei einem "Schwowische Owed" im Rosenpark an der Bega in Temeswar.
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16. Mai 1982- Die "Heide Schwaben" beim Kirchweihfest in Perjamosch. Vorne von links: Groß Jakob sen., Pinczes Norbert; Mitte sitzend: Groß Jakob jun., Thöreß Jakob, Blum Josef; Hinten stehend: Kahles Josef, Rieder Jakob, Rieder Elisabeth, Rieder Hans-Eduard, Büchler Nikolaus, Taugner Helmut und Krug Hans.
20. August 1983- An diesem Tag gaben sich das Brautpaar Werner Rieder und Erika Schweininger das JaWort und das Orchester Rieder spielte zur Unterhaltung dazu.
22. Mai 1983- Beim KinderKirchweih/es( m Perjamosch spielten die "Heide Schwaben" für die Kinder. 108
Der Trend zur Hausmusik, zu einer Freizeitbeschäftigung von hohem Wert, ist im Hause Klein, Billed 234, unverkennbar.
1958 - Hans und Franz spielen dem Onkel aus Wien den "Donauwellenwalzer". . .
1979 - Der Billeder Kirchenchor mit Herrn Pfarrer Ladistaus Dittrich. Heute ist auch er bereits in die BR Deutschland umgesiedelt und ist mit dem Titel eines "EhrendekanPjarrer" im Ruhestand.
Vergessenes und unvergeßliches Vergangenheitsbewältigung Erster Parteitag der Deutschen Volkspartei Rumäniens in Billed [1935] Der am Ostermanntag in Billed durchgeführte Parteitag der DVR kann als erster Parteitag der Erneuerungsbewegung in Rumänien angesehen werden. Ein Kameradschaftsabend am Vortag mit der Billeder Ortsgruppe bildete den Anfang. Geleitet vom Ortsgruppenleiter Anton Sehi, mit den Rednern Dr. Minnich und Dr. Gust. Die "Heldenfeier" am Kriegerdenkmal am nächsten Tag, schon mit den umliegenden Ortsgruppen durchgeführt, war ergreifend. Der Marsch zum Festplatz war eindrucksvoll. Auch die teilnehmenden Ortsgruppen marschierten vom Dorfrande von Billed durch die Gemeinde zum Festplatz. Die Kundgebung begann um 10 Uhr.
Präsident Inspektor Peter Kreiling sprach unsere umwandelbare Treue zum Königshaus aus und versicherte die Bejahung des rumänischen Staates. Vizepräsident Abg. Hans Beller befaßte sich mit der Notwendigkeit der Gründung der DVR. Hans Ewald Frauenhafer sprach über die Entwicklung des Mutterlandes unter dem NS-Regime. Dr. W aldemar Gust überbrachte die Grüße von Fritz Fabritius. Er betonte die Notwendigkeit einer Organisation für alle Siedlunsgebiete die das Gesamtdeutschturn Rumäniens erfaßt, und regte den Ausbau der DVR in allen Siedlungsgebieten an. Nikolaus Hans Hockl befaßte sich mit der Jugend, die neue und eigene Wege zu gehen gewillt ist. Der Sathmarer Winkler überbrachte einen Gruß gleichgesinnter Volksgenossen, und beschäftigte sich mit der Magyarisierungspolitik des Sathmarer Bischofs, den er als unseren "Landsmann" vorstellte. 109
Das als "schwarz" [klerikal] geltende Sackelhausen war mit 220 Teilnehmern vertreten. Genauso die weitabgelegenen Ortschaften Ulmbach, Groß-Scham und Liebling. Die sozialdemokratischen Gemeinden Groß Jetscha und Jahrmarkt waren stark vertreten. Der Parteitag stellte Probleme in den Raum, die dann in alle Gemeinden getragen wurden aus denen die Teilnehmer in Billed waren. Der Platz der Hauptversammlung war auf der Hutweide, bei der Klein Jetschaer Straße.
Die Uniform bestand aus schwarzen Reitstiefeln, schwarzer Reithose, schwarzer, kurzer Jacke [Kletterweste], blauer Schirmmütze und schwarzer Krawatte. Wer noch die silbernen Knöpfe seiner Vorfahren hatte, trug ein "Leiwl", schwarz, hochgeschlossen. Den Nachmittag gestaltet die Jugend auf der selben Festwiese. Lieder und Volkstänze war das Programm. Die Leitung des Nachmittags hatte der Turnlehrer Prof. Paul Kindl.
Zweiter Parteitag der deutschen Volkspartei Rumäniens in Billed 21. und 22. August 1937
Deutsche Frauen! Deutsche Männer! Für unser deutsches Vaterland.
1937 - Der Spielmannszug, Trommler und Fanfarenbläser marschieren durch die Straßen von Bil/ed zum Festplatz. 110
1937- Burschen und Mädchen, Frauen und Männer aus allen Orten des Banats marschierten zum Festplatz.
1937- Volkstumsnachmittag der Jugend auf dem Parteitag. Gaujugendführer Christian Bloßer marschiert mit der Gaumäde/jührerin Edit Schummer an der Spitze zum Volkstanz auf
Dtutrdle Uolhsgenorren! :O~r 19. (je&er ruf! Ciud;l ;;ur 2nll~furne um f:li<! ~meinb<!o<!rfr<!lung 30 roä~hm. ~5 bängf nun oon ~ud) ab, boß bi<! ~qfd)id<! unfcru ~<!ml1'inb<! in Jold)<! .ßdnbl1' gl1'111'gf m<!d:l<!n, bil1' 6orge frog<!n bafür, baß ~11'Ud)ligfeif, ~n~anb unb Q)rbnung in unfun Gl<!mcinb!O! malfl1'n unb 3roil1'frad)t, f>aß unb f>ab<!r o<!r~ummeJ'. .. tJbr babt .;u wli~fen .;roifd)en wtenfd)en, b<!nen bie <Zinigteit unferli!s ~oltes Üb<!r aUe.s fle bf un b Jold)en, bie nur ibun ~arfeiUüngef tennen. 3mifd)en IDt<!n[d)en, benen ba.s IJnfeuße unJenr ~lö!meinbe unb unfer~s gant;<!n ~olfes oor ~ugen Jbbf unb fold)en, bie au6~ .ibrn ~arfei nid)ts fq:nn(!n unb bie bilo'! llntm?Jlcn unJenr Cberneinbe unb unferes IDolfes pui5geben Mo~ um , IDorfeife ibna ~arfei 3u ~rr~id.J~n.
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Siegfried Uiberreither, Gauleiter der Steiermark, in Billed Die Hakenkreuzfahne wehte in Billed Im Oktober des Jahres 1940 kam der Gauleiter der Steiermark, Siegfried Uiberreither nach Billed. Nach-
dem Kaiser Joseph II. und König Ferdinand I. bereits Billd besucht hatten, kam nun in Vertretung des Führers, Adolf Hitler, ein Gauleiter nach Billed. Wie wir anhand der Bilder sehen können, war alles bestens vorbereitet und hat auch alles geklappt.
Aus Temeschburg kommend fährt der Wagen des Gauleiters in der Hauptgasse in den Ort ein. Rechts und links von Angehörigen der "Deutschen Mannschaft" auf Motorrädern flankiert, geht die Fahrt zum Leseverein, dem Sitz der Partei.
1940- Im Vordergrund Hans Thöreß mit seiner
Ortsgruppenleiter Nikolaus Seibert meldet dem Volksgruppenführer Andreas Schmidt die einzelnen Formationen, die in Billed angetreten sind.
Volksgruppenführer Andreas Schmidt meldete dem Gauleiter die Stärke der angetretenen Formationen und schritt dann gemeinsam mit dem Gauleiter die Ehrenfront der DM [Deutsche Mannschaft}, DJ [Deutsche Jugend] ab und begrüßte alle mit einem "Sieg Heil".
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Maschine, der Wagen des Gauleiters, der Fahnenmast mit der Hakenkreuzfahne und das Haus der Partei.
1940 - Ganz links sehen wir die Burschen der DJ in schwarzen Hosen und weißen Stutzen. Der eine oder andere wird sich vielleicht nach 45 Jahren ..wieder erkennnen. Ganz rechts, Ortsgruppenleiter Nik. Seibert.
Die Aufschrift der Tafel über dem Haupteingang in das Parteihaus lautete: "Deutsche Volksgruppe in Rumänien, Ortsdienststelle Billed"
1940 - Gauleiter Uiberreither im Gespräch mit der Bevölkerung von Billed.
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1940 - Eine stolze und tĂźchtige Jugend marschiert zwischen Vaterland und Mutterland ...
1942 - Die "Deutsche Mannschaft" marschiert durch die StraĂ&#x;en von Billed. 114
1970 - Dieses schöne Haus in der Bahngasse Nr. 424 gehörte einst dem Bauernverein und Leseverein. Hier war die Etzeugergenossenschaft untergebracht. Nach der Machtübernahme durch die Kommunisten wurde es enteignet und die Kommunistische Partei hielt Einzug. Hier war auch im Jahre 1940 der Gauleiter Uibe"either abgestiegen.
Während des Krieges wurde Gauleiter Uiberreither zum nahezu uneingeschränkten Herrscher über Leben und Tod in der Steiermark. Als die Fronten die Steiermark erreichten, gab Uiberreither Parolen zum Durchhalten um jeden Preis aus.
Am 8. Mai taucht Uiberreither unter, wird später gefaßt, kann aus alliierter Gefangenschaft entkommen, flieht nach Argentinien, wo er Mitte der siebziger Jahre starb.
Im Dienste der Gemeinde
1938 - Die Billder Gemeindediener, die Feldhüter, die Nachtwächter, Friedhofswärter, Weingartenhüter, die Straßenräumer [Stroßramer}, und welche Namen sie noch gehabt haben wollen, sie alle standen im Dienste unserer Doifgemeinschaft und taten für uns ihre Pflicht. Mit diesem Bild sei allen hetzliehst gedankt.
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VI. Die Familie als Mittelpunkt der Gemeinschaft
1885- Junges Paar in Billeder Tracht vor rund 100 Jahren, im Jahre 1885. Großeltern von Hans Pi/li.
Ehepaar Nikolaus und Katharina Geiß geb. Klein, Haus Nr. 439. Hier handelt es sich um die Großeltern von Frau Maria Pop, geb. Pritz. Oder auch um die Schwiegereltern von Lambert Pritz. Die Frau trägt noch die alte Billeder Tracht.
Das Ehepaar Johann und Magdalena Lahni, geb. Zimmermann. Johann Lahni wurde vor 120 Jahren, 1868 und seine Frau 1878, geboren. Es sind die Großeltern von Franz Tobias, mütterlicherseits.
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1904- Eine Aufnahme aus St. Louis in Amerika, sie zeigt uns die Mutter von Franz Hehn, mit ca. 20 Jahren.
1904 -Das Kind auf diesem Bild ist Franz Hehn, geboren 1901 in Billed, ja, ja, lieber Leser, hier handelt es sich um "unseren Mohler-Franz aus der Altgass': mit seinem Großvater Valentin Hehn, geboren um 1850. Heute lebt Franz Hehn bei seinem Sohn in München.
1905 - Familienbild in original Billeder Tracht im Jahre 1905. Es sind dies die Großeltern und die Mutter von Hans Sauer, Bürmoos, Oberösterreich
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1903 - Ein Familienbi/d, auf dem drei Generationen abgebildet sind: Vater, Großvater und Urgroßvater von Peter Maurer, Haus Nr. 284. Vorne links: Johann Maurer, geb. 1863, Großvater, Nikolaus Maurer, geb. 1898, Onkel, Susanna Maurer, geb. Pfeif/er, 1868, Großmutter, Johann Pfeif/er, geb. 1840, Urgroßvater. Hinten stehend, von links: Johann Maurer, geb. 1893, Vater und Maria Maurer, geb. 1891, Tante.
1907 - Franz Tobias sen. als junger Handwerks1918- Zwei Schwestern in der Tracht von Billed nach dem Ersten Weltkrieg. Links die Mutter von Landsmann Franz Tobias, Dachau.
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geselle in Hermannstadt in Siebenbürgen, auf der" Walz': Man beachte bitte die Höhe des Stehkragens und die Krawatte.
1912 -Familie Jakob und Katharina Thöreß, rechts Sohn Johann und links Schwiegertochter Magdalena. Stehend von links: Töchter Magdalena, Margaretha, Söhne Adam und Jakob sowie die Tochter Katharina. Die Vorfahren von Frau Barbara Bohn, geb. Bai/mann, Viertegasse Haus Nr. 145.
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Nov. 1932 -Diese Aufnahme entstand im Hofe von Josef Hubertin der Sauerländergasse 89, von links Jakob Hubert, Maria Herbst, geb. Hubert, Johann Herbst, Barbara Hubert, Katharina Mann, Josef Hubert und Elisabeth Mager. Im Vordergrund Hühner, die auch fotografiert werden wollen.
Nov. 1932 -Ein Familienbild im Hofe von Josef Hubert, Sauerländergasse Nr. 89, von links Mager Elisabeth, Hubert Jakob, Mager Philipp, sitzend: Johann Herbst und Maria, geb. Hubert.
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1930 -Familie Jakob und Elisabeth Schorlje mit ihren Sรถhnen Jakob, Georg und Nikolaus [Haus Nr. 613, Neugasse]. ~ ~ \ U...: ,~~
1935- Michael und Maria Klein im Sonntagskleid und Festanzug. Heute leben beide in den USA .
Ca. 1935 - Ein Familienbild aus besseren Zeiten. Herr Josif Reiter mit seiner Frau Katharina, Tochter Leni [Pilli} und Sohn Nikolaus. Hier sehen wir die Tracht und Bekleidung, wie sie in den 30er Jahren in Billed getragen wurde.
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5. Mai 1944 -Die junge Witwe Barbara Haberehm mit Tochter I/se, verehelichte Hehn. Sepp Haberehm ist bei StaUngrad vermißt. Barbara Haberehm ist vor Jahren in Karlsruhe gestorben.
1946 - Das Schicksal lausender Banater Kinder: Die Mutter nach Rußland verschleppt [1945] und der Vater irgendwo im Krieg als Soldatfür Deutschland. Die Omas übernehmen die Pflichten der Eltern ... Frau Theresia Klein mit Enkelkindern Hans und Franz.
Jänner 1952 -Familie Hans und Lissi Holz, geb. Slawik, mit Sohn Hans und Tochter Grete Gütt, geb. Holz [Viertegasse Nr. 188].
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Bilder und Nachrichten, die uns aus Ăœbersee erreichten
Ca. 1894 -Hier sehen wir 28 von 36 Enkelkindern von Johann Rieder. Untere Reihe sitzend, 2. von links: Wilhelm Rieder, der Amerikaauswanderer und Vater von Ing. Jakob Rieder, der diese Bilder zur VeljĂźgung stellte.
1895- Johann Rieder, geb. 13. 4. 1825, von 1869 1870 Gemeinderichter in Billed. In den ersten 105 Jahren der deutschen Gemeinde Billed war er der 44. Doifschulze. 122
Billeder Kirchweih in New Brunswick 1927- Hinten von links: Nikolaus S/awik, ? Sohn, Johann Tomar, ?, ?, Susanna Lichtfuß, Peter Hasenteufel, Kellner; Mitte, von links: Lorenz Offenbacher, ?, Johann Neumann, Kath. Neumann, Josef Ruff, Susanne Muth, ?, Anna Neumann; erste Reihe sitzend: Joh. Reiser, Barbara Herbst/er, Joh. Bruck, Susanna Hahn; Vortänzer: Peter und Magd. Steuer, Mich. Rosani, Elis. Stass, Mich. Bruck, Magd. Hasenteufel. Fam. Steuer kam 1928 nach Billed zurück.
Ca. 1905- Zwei fesche, junge Mädchen in Billeder Tracht um die Jahrhundertwendel Links die Mutter von Ing. Rieder, Magdalena Rieder, geb. Muth, 1888 in Bil/ed geboren und 1951 in den USA gestorben. Rechts, unbekannt.
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1920 - Hier gibt es ein kleines Familientreffen der ausgewanderten Billeder Landsleute: Hinten von links Herr Jäger, ?, Elisabeth Rieder; Mittelreihe: Wi/helm Geiß, ?, Frau Slawik, Frau Pupa, Herr Slawik, Angela Rieder, Johann Geiß, Katharina Geiß. Vorne: Jäger Kind, Frau Jäger, Pupa Kind, Magdalena Rieder, Katharina Geiß, Anna Geiß, auf dem Mutterschoß: Hans Rieder, Angela Rieder. Herr und Frau Slawik sind ca. im Jahre 1924 nach Billed heimgekehrt.
Billeder Hochzeit in N ew Brunswick
I. Februar 1908 - Josef Blum, geb. 1885 in Billed Nr. 506, und Frau Magdalena, geb. Kircher, geb. 1888, feiern mit 35 geladenen Gästen Hochzeit. Wie wir sehen können, sind eine Ziehharmonimka und ein Faß Bier auch dabei. "Wie drhem ... "!
Ca. 1926- Diese Aufnahme entstand im Huberts Haus in der Sauerländergasse und gelangte von dort über Amerika nach Wien. Hinten stehend: Josef Hubert und Ehefrau, geb. Mager, Agnes Rieder, Mathias Hubert und Barbara, geb. Seiler. Vorne sitzend: Jakob Rieder, Hausname "Schorsche", geb. 1853, Haus Nr. 42, Sauerländergasse. Maria Herbst, geb. Hubert, verwitwete Klein. Jakob Rieder ist der Großvater von lng. Rieder in Amerika.
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Pressemitteilungen aus Billed:
Schwer enttäuscht aus Brasilien heimgekehrt Juni 1926. Nach Billed ist dieser Tage die Familie Adam Schneider, welche sich vor zwei Jahren nach Brasilien verlocken ließ, schwer enttäuscht heimgekehrt und erzählt schauderhafte Geschichten von unseren dort notleidenden Brüdern. Die Hinfahrt kostete Schneider 90.000,- und die Heimfahrt 130.000,- Lei, um welche er ärmer geworden ist. Trotzdem er bei den Maurern, seine Frau in Kaffeeplantagen und seine Kinder als Dienstboten arbeiteten, konnten sie nicht so viel verdienen, um sich auch nur das Notwendigste anzuschaffen.
Billeder Landsleute über die man spricht-) Viele unserer Billeder Landsleute sind in die Welt hinausgezogen und haben dort Karriere gemacht. Nur von den Wenigsten haben wir etwas erfahren können. Einer von den Wenigen ist unser Landsmann Michael Wolf, Architekt, aus der Billeder Viertengasse. Er wurde am 10. Jänner 1901 in Billed geboren, wo er noch die Volksschule besuchte. Sein Studium begann er in Budapest und besuchte von 1922 - 1926 in Stuttgart die TH, wo er sein Diplom erwarb. 1931 eröffnete er sein Architekturbüro auf der Lloydzeile in Temeswar. Über 100 Bauten wie Fabriken, Wohnhäuser, das Lehrlingsheim des Jugndhauses der Diözese Temeswar und der große Komplex des neuen Notre-Dame-Baues sind seine Werke. Als letztes entwarf er das "Deutsche Haus", das ein Kulturheim der Banater Deutschen werden sollte. Bei Kriegsende war es erst halb fertig. DONA WELL JOHANN, Pädagoge, Direktor der Temeswarer Höheren Handelsschule, geb. am 19. Feber 1884 in Billed, Volksschule im Geburtsort, Piaristengymnasium (1895-1903) in Szegedin; 1903-1908 Studium an der Budapester Handelsakademie, erwarb außerdem die Lehrbefähigung für sein Fach. Unterrichtete 1912-1914 an der Szegediner Städtischen Handelsschule, 1914-1916 stellvertretender, 1916-1920 Direktor der Temeswarer Höheren Handelsschule. Versuchte 1919-1920 an dieser Lehranstalt auch die deutsche Unterrichtssprache einzuführen zusammen mit Michael Kausch und Dr. Peter Schiff Übersiedelte 1920 nach Wien, wo er bis 1932 an einer höheren Handelsschule unterrichtete: 1932-1938 Pädagoge in Oberwart im Burgenland. Hans Dowell war der Sohn eines Zuckerbäckers und wurde in der Bahngasse 235 geboren. Also in jenem Haus, wo später das Kaufhaus Betsch und Kiss war. Im Jahr 1947 war er Vorsitzender der Zentralberatungsstelle der Volksdeutschen in Wien und wohnte in Baden bei Wien. Er ist am 13. Dezember 1948 in einem Wiener Krankenhaus gestorben. und wurde am 15. Dezember in Wien beigesetzt. 1)
Vgl. Bi.-Bu. S. 509 - 514.
Am 27. Juli 1980 brachte "Der Donauschwabe" über unseren Billeder Landsmann Dr. Josef Becker den folgenden Artikel:
Banater Mediziner von internationalem
Rang Prof. Dr. Dr. h. c. Josef Becker aus Billed wurde 75 Professor Becker wurde am 6. Juli 1905 in Billed/rum. Banat geboren. Der Bildungsgang: Gymnasium in Temeschburg, Studium der Medizin an der Universität Gent, Ehrenmitglied der königlich-englischen Medizingesellschaft London, Träger internationaler Verdienstmedaillen, der Ehrenplakette des königlich-belgischen Ministeriums für Gesundheit und Familie, Ehrenmitglied der italienischen, japanischen, Österreichischen und ungarischen Medizinischen Gesellschaft und war Vizepräsident des 9. internationalen Radiologenkongresses, sowie Präsident mehrerer deutscher Fachkongresse. Darüber hinaus hat sich Prof. Becker als Herausgeber der Fachzeitschriften "Strahlentherapie", "Zentralblatt für die gesamte Radiologie" und der "Nuklear Medizin" weltweit einen Namen gemacht und Anerkennung erworben. Neben dieser starkten wissenschaftlichen Inanspruchnahme als Kliniker von internationalem Rang ist ihm die ärztliche und menschliche Betreuung der Krebskranken ein besonderes Anliegen geblieben. Seine Persönlichkeit, die verbindliche nette Art, seine Anteilnahme und sein Einfühlungsvermögen machten ihn bei seinen Patienten zum "liebenswertesten Professor". Hoffnung und Zuversicht vermittelnd, mußte er täglich Arzt und Seelsorger sein, bei Schwerstkral,lken ebenso wie bei Patienten, deren Erkrankungen frühzeitig erkannt werden konnten. Seinen Mitarbeitern gegenüber war er immer aufgeschlossen und ein verständnisvoller Chef. Bei ihm habilitierten sich zehn junge wissenschaftlich tätige Kliniker. Die Vielzahl der Promotionen unter seiner Leitung, darunter nicht weniger Südostdeutscher, soll nur am Rande Erwähnung finden. Vielen seiner ärztlich tätigen Landsleute und solchen, die als Medizinstudierende Rat und Hilfe brauchten, half er bereitwillig. So haben wir ihm als Landsleute auch Dank zu sagen, daß er mit der ganzen Autorität seiner Person sich dafür einsetzte, daß die Universitätsverwaltung und die Stadt Heidelberg der Aufstellung des von dem donauschwäbischen akad. Bildhauer Friedrich A. Müller (München) geschaffenen SEMMELWEIS-Denkrnals im neuen Klinikgebäude 1971 zugestimmt haben und Prof. Becker der Denkmal-Enthüllung mitnamhaften Kritikern aus dem In- und Ausland einen würdigen Rahmen gab. Seine Heimatverbundenheit ist vorbildlich, sein Bekenntnis zu Herkunft und Vätersitte unerschütterlich [t 8. Sept. 1983].
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VII. Bilder aus dem Arbeitsleben, Landwirtschaft, Gewerbe, Industrie und Handel Beim Dreschen Beim Dreschen halfen in vielen Familien auch die Söhne und Knechte von Verwandten die vollen Fruchtsäcke von der Waage, die vor dem "Dreschkasten" aufgestellt war, auf den Dachboden zu tragen. Bei den Mahlzeiten saßen alle Arbeiter (der Dreschmaschine) mit den Helfern des Hausherrn gesellig beisammen. 1917- Bereits im Ersten Weltkrieg wurde in Bil/ed mit Dreschmaschinen gearbeitet. Hier sind nur 15 Personen und 2 Kinder auf dem Bild. Die Männer waren an der Front.
1930 - Ebenfalls in der Viertengasse, bei Hans Herbst [Milche], ist die Dreschmaschine von Hans Schwarz [mit Fahrrad} zu sehen. Auf dem großen Hinterrad, mit Ölkanne stehend: Nik. Bohn, der Lehrling und das "Schwungrad" der Firma. Vorne sitzend Hans Herbst, und noch 23 Personen auf dem Bild.
1934 - Die Dreschmaschine im Hofe der Familie Reiter, Hauptgasse 376.
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Ca. 1935 - Die Dreschmaschine von Hans Packi im Hof der Familie Lahni [Muschte]. Vorne bei der Leiter, Hans Packi. Insgesamt sind 25 erwachsene Personen und 6 Kinder bei der "Arbeit". Bitte auch den "Elevator" im Hintergrund zu beachten, er forderte das Stroh in hĂśhere "Regionen".
1936 - Hier sehen wir die Krierische Dreschmaschine im Einsatz bei der Familie Hans WeiĂ&#x;, in der Viertengasse Nr. 174. 26 erwachsene Personen und 3 Kinder sind hier zu sehen.
1937- Im Vordergrund zwei Kinder: Willi Frick und Adam Schiller.
1937 - Hier ersetzt bereits ein dampfender Traktor die rauchende Dreschmaschine, aber die Menschen sind nach wie vor notwendig. 20 - 25 Personen sind an einem solchen Tag immer anwesend.
1944 - Einige Bauern von Billed hatten sich schon im Laufe der Jahre Traktoren angekauft, um Mensch und Tier zu schonen. Einer der ersten Bauern war unter anderem auch Hans Glaß, der sich einen Traktor gekauft hatte. Hier sehen wir ihn auf seinem Fahrzeug sitzen, an dem ein "Schollenschneider" angekoppelt ist. Auf diesem sitzend Nik. und Susi Weber, geb. Glaß, stehend Ferry Kist, Kraftfahrer bei dem Fuhrwerksunternehmen Bottyan, Frau Glaß Elisabeth und Julius Bottyan. Auf diesem Bild kommt auch noch der hintere Teil eines typischen Bauernhauses zur Geltung.
Der Traktor fertig zum Start, vorne bei der Kurbel Hans Glaß und auf dem Traktor sitzend Jakob Schiller, Sauerländergasse Nr. 88.
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Familie Hans Glaß und Nik. Weber bei der mechanischen Ernteeinbringung auf dem Felde.
Dank der Indienststellung zeitgemäßer, technischer Geräte, produzierten die Bauern und Müller reichlichen Warenüberschuß, der zum Teil in Billed verarbeitet, auf die Eisenbahn verladen und so nach Österreich, Deutschland, Böhmen und andere landweite Märkte kam.
Vierspännig beim Ackern
1938 - Es war nicht leicht für Mensch und Tier. Hier sieht man es deutlich den müden Pferden an, wie erschöpft und ruhebedüiftig sie schon sind. Das Tagwerk ist abgetan. Gib, Vater, deinen Segen.
1936 - Kukuruzausmachen bei der Familie Wilhelm Schiller in der Kirchengasse Nr. 242. Ganz rechts im Bild der Hausherr, Wilhelm Schiller, dann Hermes Vetter Klos [Weber}, wieder zwei Schiller, in der Mitte stehend die beiden Hausfrauen, sitzend Wil/i Schiller und Sepp Braun. Alle anderen sind namentlich nicht mehr bekannt.
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Die Billeder Hanffabrik eröffnet (1925) Die Schwäbische Handels- und Gewerbebank AG in Temeschburg hat in der blühenden deutschen Gemeinde Billed eine Hanffabrik errichtet [vgl. Bi.-Bu. s. 367 fl].
Die Hanferzeugung in Billed Mit der Errichtung der Hanffabrik in Billed, im Jahre 1925 kam auch der Hanfanbau immer mehr in Schwung. Wie gut der Hanf in Billed wuchs, geht aus dem nebenstehenden Bild hervor.
1937- Michael Braun mit seinem Kind "im Hanf'.
1937 - Die Familie Franz Bakes, Altgasse, bei der Hanfernte. Die ganze Familie, Mann, Frau und Kind sind im Einsatz.
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Männer bei der HanfrÜste im Hanjwasser. Rechts im Hintergrund der Kalvarienberg.
Der Hanf wird vom Lagerplatz in die Fabrik transportiert.
Der Hanf zur Trocknung aufgestellt.
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Der Harif liefert Fasern für Seilerwaren und gröberes Geflecht. Hier bei der Hanfverarbeitung, Brechen und Hecheln, bei der Familie Hans Braun, Altgasse.
Wie beim Dreschen, so war es auch bei der Arbeit am Hanf üblich, daß eine Familie der anderen bei der Ernte, beim Brechen und beim Rösten, aushalf.
Obwohl der Hanfabfall in der Fabrik täglich verheizt wird, wächst der Abfallhaufen von Tag zu Tag höher, bis das Förderband ansteht.
Beim Spinnen kommen die Leut' zusammen ...
1936 - Das Spinnen müßte für gestreßte Großstadt-Menschen ein Labsal sein, wie sie kein Doktor besser verschreiben könnte. Einmal einfach eine ganze Woche lang spinnen . .. , natürlich mit dem Spinnrad.
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Hanfübernahme für die Billeder Hanffabrik. Hier handelt es sich um eine Kommission zur Klassifizierung der Qualität des Hanfes. In der Mitte Jakob Graf, Neugasse Nr. 725. Der Fuhrmann ist ein rum. Kollektivbauer.
Tabak ist ein edles Kraut, ob man's raucht, schnupft oder kaut In Billed war das Tabakbauen zur Tradition geworden. Die Kleinhäusler bauten Tabak an, um den Lebensunterhalt für die Familie für ein Jahr herauszuwirtschaften. Der Tabak ist aber empfindlich und will nicht so nebenbei behandelt werden. Ab Ende April gab es keinen freien Tag, bis nicht der letzte Wagen mit Tabak in Temeswar in der Tabakfabrik abgeliefert war. Die Tabakbauern haben ihr Einkommen mit dem Tabakanbau nicht leicht verdient. Sie mußten für wenig Geld sehr viel und lange arbeiten. 1970 - Tabakernte in der Billeder Kollktivwirtschaft.
August 1964- Frau Lauer Magdalena beim Tabakeinreihen und das Enkelkind, die kleine Kathi, hilft der Oma dabei. Brav!
1964 - Der Tabak zur Lufttrocknung aufgehängt.
Erntedankfest 1937
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1937- Der letzte Wagen wird in die Scheune gefahren ... Hier handelt es sich um die Auffahrt zum Erntedanlifest. Die Pferde stehen so stolz da, als ob sie wüßten, daß sie fotografiert werden. Im flintergund die Schule.
Erntedanlifest. Ein mit Reben geschmückter Wagen und hinten am Wagen eine mit Trauben geschmückte Krone. Auf dem Wagen von links Nikolaus Lauer [Karbach], Hans Frank [Kaluschtje], Franz Klein, heute USA, Sepp Pritz, Jakob Breitenbach. ?? Schade, daß die Köpfe der Pferde auf dem Bild nicht mehr zu sehen sind.
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... denn schon von Kindesbeinen befaßt ich mich mit Schweinen ...
Die Schweinemast und -Zucht in Billed 1930-1945 Ein großer Aufschwung setzte in der Schweinezucht und Schweinemast in den dreißiger Jahren in Billed ein. Der gesamte Maisertrag wurde in Billed zur Schweinefütterung verbraucht. In diesen Jahren wurde die Maisfläche auf Kosten der Weizenfläche stark vergrößert. Im Zusammenhang mit den Bodenverhältnissen ist Billed mit dem höchsten Grundwasserstand und der größten Maisproduktion die stärkste Schweinemastgemeinde neben W arjasch, Lenauheim und Gerti-
anosch. Dabei tritt eine soziale Differenzierung auf, die Schweinezucht wird vorwiegend von Kleinbauern und -Häuslern betrieben, während die Großbauern Schweinemästereien bis zu 100 Schweinen haben.
Die Schafzucht in Billed Mit dem Umbruch des Ödlandes hat die Schafzucht in Billed sehr abgenommen. Einzelne Bauern haben von 5 bis 20 Schafe, die Schaftzucht liegt aber nicht in den Händen der Bauern, sondern bei den rumänischen oder serbischen Hirten. Im Sommer sind die Schafe auf der Weide und im Winter sind sie beim Bauern im Stall.
1925 - Eine Simmentaler Kuh mit ihrem Kalb, wie sie in Billed gezüchtet und verwendet wurde.
1938 - Schlachtvieh im Hofe der Fleischhauerei Johann Rosani Nr. 407.
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Pferdezucht in Billed Das Pferd als treuer Diener seines Herrn Ein zehn Meter hohes Denkmal hätten die Banater Pferde auf dem Domplatz in Temeswar für ihre geleisteten Arbeiten von ihren Besitzern verdient. Es ist aber noch nicht zu spät, vielleicht kann man es noch nachholen ... Mit den folgenden Bildern möchte ich einen Anfang machen.
1925 - Wir sehen hier zwei Noniusstammhengste, wie sie in Bil/ed zur Zucht gehalten wurden.
1926 - Ein Stute mit ihren Fohlen, wie sie zu hunderten in Billed zu Hause waren.
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1932 - Die Pferde waren immer schon der Stolz der Bauern. Hier sehen wir die Pferde im Hof von Josef Hubert, Viertegasse Nr. 84. Von links Josef Hubert, Jakob Hubert und Schwiegersohn Hans Herbst.
7.500 Obstbäume werden in Billed an den Straßenrändern neu gepflanzt ... So lautete die Meldung in der NBZ. Und wenn wir hier von der Ecke Bahngasse-Neugasse nach Norden schauen, finden wir tatsächlich keine Bäume auf der
Straße. Außer Stromleitungsmasten steht nichts vor den Häusern. Vor 222 Jahren wurden in Billed in den Höfen und auf den Straßen Maulbeerbäume gepflanzt, die den Ausgangspunkt für die Seidenraupenzucht und Seidenproduktion bildeten.
Kein Baum wächst in den Himmel ... , dafür sorgen in diesem Fall Edi Schortje und sein Helfer. [Standort: Ecke Bahngasse - Neugasse, Elternhaus der Brüder Schortje. Gegenüber vom Gasthaus Vastag, Nr. 613.]
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1937 - Der "Bil/eder Wald" wie wir ihn noch aus den 30er Jahren kennen. In einer Aufstellung aus dem Jahre 1895 wird das Ausmaß des Waldes im "He"schaftsgarten " mit 2 Joch angegeben. Es handelt sich hauptsächlich um Eichen, die hier wachsen [vgl. Bi.-Bu. s. 283].
Das Handwerk hatte in Billed einen goldenen Boden Das war das Schöne am deutschen Handwerk im Ba-
nat, daß der Lehrling bald Geselle und der Geselle bald Meister werden konnte, wenn er tüchtig war. Ihr Leben hatte einen Sinn und ein Ziel und formte den Charakter und die Persönlichkeit.
Alte Handwerkstechniken am Wohnhaus Was wir hier sehen können, ist noch deutsche Handwerks- und Meisterarbeit.
1939 - Ein Bauernhaus mit einem schmiedeeisernen Zaun, Einfahrtsund Eingangstor. Das deutsche Handwerk wurde mit Kriegsende vernichtet. Geblieben sind vorläufig noch die Störche auf den Rauchfängen.
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1980 - Ein schmiedeeisernes Tor, wie es sie in Billed zahlreich gegeben hat. Sie waren charakteristisch jü Billed, und nicht nur von ihrer Form her sehr schön sondern auch stabil und wetterbeständig [Haus Nr. 301].
Ein altes, aber noch gut erhaltenes Eingangstor zu einem Bauernhaus in de Hauptgasse. Sowohl die Holz- und Schnitzarbeiten wie auch die Schmiedearbeit in den Torfüllungen sind ausgezeichnet.
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1980 - Portal und Schaufenster des Kaufhauses Tenner [Haus Nr. 240]. Rechts daneben das Haus der Familie Nikolaus Weber [Hermes].
1939 -Der Stolz jeder Hausfrau war es, einen schÜnen, mit Bildern ausgemalten Säulengang zu besitzen. Ebenso stolz war auch der Meister auf sein Werk. Nachfolgend drei Bilder aus einem Säulengang in Bil/ed.
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Gemischtwarenhandlungen in Billed In dem Haus Nr. 235, gegenüber der Schule, war noch vor dem ersten Weltkrieg eine Zuckerbäckerei, die der Familie Donawell gehörte. Etwas später gründete hier der Kaufmann Roman eine Gemischtwarenhandlung,
die nach dem Ersten Weltkrieg von dem aus Großjetscha stammenden Kaufmann Dittrich Betsch übernommen wurde. Ein zweites Geschäft entstand im Haus Nr. 240, in der Kirchengasse, es gehörte zunächst den Brüdern Tenner und dann der Frau Helene Tenner.
1935 - Kaufhaus Betsch und Kiss in der Bahngasse 235. Vor dem Kaufhaus stehen die Pflüge der verschiedensten Bauarten zum Verkauf Die Straße ist aufgerissen und wird neu gepjlastert.
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Kaufhaus Betsch und Kiss 1938 - Diese Aufnahme verdanken wir zwar dem stolzen Kraftfahrer Antal, der sich hier mit seinem "Chevrolet" für alle Zeiten verewigen ließ. Trotzdem sehen wir eine kleine Auswahl an Reklameschildern, wie: Diana, Mobiloi/, Schmoll Pasta, UHU, Cement und zwei Pflüge, wie sie damals in Verwendung standen.
1910- Die Kirche mit Pfarrhaus von der Kirchengasse aus gesehen. Anschließend das Haus und Geschäft der Familie Tenner sowie das Elternhaus von Nik. und Grete Weber. Beachten Sie bitte den Wagen mit 3 vorgespannten Pferden.
1913 - Die Belegschaft der Firma Tenner mit den beiden Chefs der Firma, Oskar und Nandor Tenner, in der Mitte sitzend. Ganz rechts stehend Peter Divo. Die Firma Tenner hatte neben ihrem Kaufhaus auch noch eine Essig- und Sodawassererzeugung. Daher auch die 12 Angestellten und 3 Lehrlinge.
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1979 - Die ehemalige BallmannMühle mit dem so heimlichen Storchennest auf dem Strommast [vgl. Bi.Bu. S. 397].
Die Eisenbahnlinie Temeswar- Billed- Groß St. Nikolaus 1895 Freilich, nicht alle Menschen waren von der Eisenbahn begeistert und als am 26. November 1895 die
erste Lokomotive mit den Personen- und Güterwaggons am Kalvarienberg vorbei nach Billed pustete, mit ihrem lauten Schnauben die Viehherden auf den Hutweiden in die Flucht jagte, wetterten und verfluchten viele das Dampfroß. Heute wissen wir es: Die Bahn prägte den Zug der Zeit.
Das Billeder Bahnhofsgebäude. Mit dem Bau der Bahnlinie und ihrer Eröffnypg beginnt für Billed ein neuer wirts haftlicher Abschnitt. Sie brachte unse;en Großeltern eine Zeit wirtschaftlichen Gedeihens. Die ganze Wirtschaft eifuhr neue Impulse [vgl. Bi.-Bu. S. 276].
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Das Schweineschlachten war eines der wichtigsten Ereignisse des Jahres in den Familien In fast jedem Haus, ob Kleinhäusler, Gewerbetreibender, Kaufmann oder Bauer, wurden in der kalten Win-
terzeit ein bis acht Schweine geschlachtet. Die Helfer kamen wieder aus der weiteren Familie oder aus dem Freundeskreis. Wenn am Abend die Arbeit beendet war, wurde der "Sautanz" in fröhlicher Runde, bei Musik und Gesang, gefeiert. An dem Festmahl nahmen alle Helfer mit ihren Familien teil.
1943 - Schweineschlachten im Haus Elisabeth und Adam Gilde, Hauptgasse Nr. 409. Es war das letzte Schlachten im Krieg. Dann kam Rußland, Baragan und die Enteignung. Wie wir sehen, hat die Hausfrau ganz gut gefüttert, das eine Schwein wog 140 kg, eines 172 kg und eines 220 kg. Wir sehen hier noch als Schlachthe/fer: Bürgermeister Josef Reiter, ganz links, Zimmer, Leni Pi/li, Elisabeth Gilde, Mutter und Schwiegermutter usw.
Hier das Schweineschlachten im Haus Klein 1939. Die Schlachthelfer waren von links: Nik. Mann, Franz Slawik, Toni Quinkert, Jakob Klein, Sepp Kupi und Franz Klein.
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1938 - Anfang der 20er Jahre wurde in Bil/ed der erste Jagdverein gegründet. Die Anzahl der Mitglieder betrug ca. 20-25 Personen. Im Jahr 1944 wurde der Verein aufgelöst und die Waffen abgeliefert [vgl. Bi.-Bu. S. 374].
1936 - Willst Du das rechte Glück erwischen, mußt Du erst einmal danach fischen. Von links: Hans Frank [Kaluschtje}, Hans Klein [Balwierer}, Hans Klein [Kreiling], beim Bau einer "Fischfang" über die Marasch. Da ein leerer Sack nicht steht, gibt es den Brotsack . ..
Großes Gänseschlachten im Haus Hans und Olga Klein [Kreiling Nr. 169]
Frau Olga Klein war eine Deutsche aus Bessarabien und als sie im Jahr 1940 nach Deutschland umgesiedelt wurden, gab es ein Abschiedsessen mit Gänsebraten ./Ur die engsten Freunde. Von links: Hans Frank [Kaluschtje}, Hans Mann [Zerwes}, Olga Klein, Martin Kaplan, Gemeindediener und Trommelmann, Hans Fuß, Hans Klein [Kreiling] Hans Klein, Friseur.
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Der "Ziehbrunnen", das einstige Wahrzeichen der schwäbischen Heide Die "Ziehbrunnen", "Schwengelbrunnen" oder auch "Halterbrunnen" genannt, waren früher auf den Hutweiden, wo das liebe Vieh weidete, angebracht. Sie waren ein Markstein und Symbol der Viehwirtschaft Heute sind diese Marksteine verschwunden. Das Vieh wird in den Stallungen gezüchtet.
1933 - Hier der Ziehbrunnen auf der Sauerländer Hutweide. Von links: Friedrich Bubi, Betsch Barisch, Molnar Iluci aus Kecskemet, Schulz Niki, Klausenburg, Vater aus Billed, Betsch Annus.
1960- Grau' Wolken ziehn dahin, daher . .. Nach getaner Arbeit geht es heimwärts zur Familie.
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Billed und seine Brücken
1962 - Die Sauerländer Brücke und wie es früher einmal war. Die Bäume am Ufer sind unterspült und drohenfrüher oder später ins Wasser zu stürzen. Heute hat dieses Wasser einen anderen Lauf erhalten und dieser Teil ist trocken gelegt.
1980 - Diese Brücke steht in der Kreuzgasse zwischen der Alt- und Neugasse [Mühlgasse], bei den Haus Nr. 5571558.
1932 - Oft war die Dimension, oder der Durchlaß der Brücke im Frühjahr nach der Schneeschmelze zu klein und da stieg das Hochwasser auch über die Fahrbahn der Brücke. Diese Brücke steht an der Ecke Neugasse/Bahngasse. Nur 50 Meter weiter steht eine zweite Brücke in der Bahngasse, Nr. 613 und 701, vgl. Ortsplan von Billed.
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). I
1933 - Die Brücke im Schnee, sie führt über den Warjascher-Graben, bei der Ortsausfahrt in Richtung Alexanderhausen, gleich bei der Ziegelei. Ehemalige und letzte Besitzer: Glaß und Sehi. Die Fahrt mit dem Schlitten in die freie Natur war ein kleines und schönes Abenteuer.
1933 - Hier eine Brücke wie nur mehr die älteren Landsleute unter uns sie kennen: Die "Jägerbrücke" über den "Wahlengraben': zwischen dem Wald und der Schließ. Diese Brücke war tatsächlich nur eine Notbrücke für die Jäger und auch von diesen errichtet. Neben den sonstigen "Schönheiten" von Billed beachte man auch die Weidenbäume am Ufer des Yergrabens. Von links Bubi Friedrich, Sohn von Friedrich Notär, Molncir lluci und die beiden Töchter des bekannten Großkaufmannes, Dittrich Betsch: Borischka und Annus.
Hochwasser in Billed
Übeschwemmung im Män 1942, Ecke Bahngasse - Neugasse. Sowohl die Fußgänger- als auch die Straßenbrücke ist überschwemmt. Links das erste Haus: Peter Glassen, Haus Nr. 707, Bindermeister.
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1942 -Hier sehen wir das Haus der Familie Schortje, Haus Nr. 613 Ecke Bahngasse - Neugasse. Die H채user stehen alle unter Wasser.
Die B채ume rund um die Sauerl채nderbr체cke stehen alle unter Wasser.
Juni 1951 -Mitten im Wasser sehen wir eine Kuh und zwei Personen in Richtung Dorf gehen.
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VIII. Freizeit und Unterhaltung Handwerksburschen in der Freizeit Der wahre Beruf des Menschen ist, zu sich selbst zu kommen!
Gesellenball 6. I. 1940 - Die Aufnahme wurde im Hof des großen Wirtshauses vor der Veranda gemacht. In der Mitte des Bildes befinden sich die Gesellen, links und rechts die Angehörigen der Musikkapelle Braun.
1934 - Handwerksburschen in fröhlicher Runde im Bahnhofsgasthaus Schutz. Von rechts Rießer, Scheer, Gilde, Hahn, Slawik, ???, stehend links Ehrenreich, Marko, ?, Frank und Klein.
1931 - Handwerksburschen beim Klein Hans in der "Offizin" [Friseurgeschäft]. Vorne mit Fahrrad: Hans Klein, links Heinrich Stupprich, Adam Neiß und Hans Neiß; hinten links Angestellter auf der Post, Name unbekannt und Hans Hahn.
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1937 - Gesellenball. Die Festemacher am n채chsten Tag mit den "Kleinen Musikanten" im Hof der Familie Klein [234].
Die Frisierstube in der Bahngasse 1970- Meister Hans Klein mit seinen Gesellen und Lehrlingen.
1940 - Von links Seppi Haberehrn, Elektriker bei der Billeder Elektrizit채tsgenossenschaft, Nikolaus Heinz, Malergesel/e, Sepp Kupi, Friseurgeselle.
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1970 - Auch der Herr Milizwachtmeister kommt einmal unters Messer ...
1940- Mathias No//, Schlossergeselle bei der Firma Peter Ballmann. AngehĂśriger der 1.000-Mann-Aktion, in RuĂ&#x;land gefallen.
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Freizeit - Erholung
1939 - Mit dem Faltboot an der "D채mmche". Alles an diesem Boot war Eigenbau. Selbst die Leinwand wurde impr채gniert und wasserdicht gemacht.
1957 - Schulklasse auf der Fahrt nach Lenauheim ins Museum. Kurze Rast bei Bogarosch.
1939 - Nikolaus und Susanne Weber stolz zur Ausfahrt bereit.
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25. Juli 1972
In der Kartenpartie am Sonntag Nachmittag Was liegt das pickt ... ! Solche und auch andere Sprüche hat es zur Genüge beim Kartenspielen gegeben. Gespielt wurden in Bil/ed die folgenden Kartenspiele: Ramsch/, Ferbl, Krag/, Mariasch, Fuchse, Präferanzen, Klawrias, Turack. Die Kinder spielten noch: Schwarzer Peter, Schwindelches usw. Hier auf diesem Bild haben wir eine alte Kartenpartie in der "Vertgass" beim Holz Vetter Hans, die weiteren Teilnehmer sind: Tobias Adam, Trendler Hans, Thöreß Valentin, Schneider Hans, Neiß Josef, Frauenhafer Mischko und Eichert Hans. Diese Aufnahme entstand in der Sauerländergasse bei Hans Trendler, Haus Nr. 96. Von den acht Personen sind bereits sechs gestorben und nur zwei, Trendler und Neiß, leben noch.
In die Reih gehen Im Winter wurde die Geselligkeit mit den Nachbarn, Freunden und Kameraden sehr gepflegt. Jung und Alt, Reich und Arm, Burschen und Mädchen, alle gingen
in die "Reih". Hier spielte man Karten, Frauen und Mädchen machten Handarbeiten, wobei die Neuigkeiten aus dem Dorf und aus der Familie ausgetauscht wurden.
Kein schönerer Strand in dieser Zeit als der in Billed weit und breit ...
1930 - Die Schließ am Anfang der 30er Jahre, die Böschung und das Ufer sind mit Schilf und Rohr bewachsen. Von links: Hans Klein, Hans Frank, Friedl Gilde, Michael Neumann und Sepp Pritz.
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1940 -Nach der Arbeit das Vergnügen ... Durch den freiwilligen Arbeitseinsatz der "Deutschen Jugend" (DJ) wurden beide Ufer mit Brettern ausgelegt und der Zu- und Abfluß des Wassers durch die Schleuse [Schließ] geregelt. Von links auf einem Bein stehend: Hans Herbst, Jakob Thöreß, Rieder Johann, Braun Jani, Metzger, am Ufer sitzend: Frau Hehn und Elisabeth Wolf.
1940 - Sonntags nachmittags war im Sommer der Treffpunkt der Jugend an der Schließ. Hier ging es immer fröhlich und auch feucht zu. Das Wasser an der "Schließ" war sehr warm, da es ja nur langsam abgeronnen ist. Von links: Franz Klein, Elisabeth Tabias, Kath. G/assen, Barbara Zimmermann.
1942 - Sepp Kupi auf Genesungsurlaub in Bi/led mit seinem Meister Hans Klein. Das hohe Gras an der "Schließ" war so richtig einladend zum Faulenzen und Nichtstun. Die Sonne brannte herunter und es gab keinen Baum, der ein bißchen Schatten spendete.
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1940 - Die damalige Ortsmädeljührerin [DJ] Elisabeth Tobias. Nicht alle Eltern kauften ihren Töchtern Badeanzüge und daher waren auch nur wenige Mädchen im Badeanzug an der Schließ anzutreffen.
1957 - Lehrer Wilhelm Weber, im Hintergrund, Mitte, mit einer Gruppe von 14 Schülern beim Baden an der Schließ.
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Strandbad in der Hanffabrik 1933 -Hier in der Hanffabrik wurde in den 30er Jahren ein Becken mit Wasser gefüllt und als Schwimmbad für die "Herrischen': also für die Angehörigen der ",ntelligenzler" von Billed, zur Veifügung gestellt. Natürlich hatte unsere Gemeinde schon damals viel mehr "Intelligenzler", als auf diesem Bild abgebildet sind, aber an diesem Tag waren eben nur so wenige anwesend! Vielleicht war kein richtiges Badewetter? Von rechts sitzend: Betsch (Kiss), Pritz (Pop), Linzer, Feiler, Weiter, Weiter, Roman; stehend Dr. Mesing, Schrottmann, Linzer Vizenotär, vier Personen unbekannt.
1938 - Eine lustige Schlittenfahrt an einem schönen Wintertag. Fahrer ist Sepp Braun, Elisabeth Eichert, Kath. Gilde, Höck/, Schaljo, vorne von links Elisabeth G/aß, Lehrer Franz Höckl, S/awik. Man beachte auch die schönen fferde mit den Schellen auf dem Rücken.
1940 -Auch hier eine Jugendgruppe mit zwei schönen fferden und Schlitten vor dem Leseverein. Fahrer und Eigentümer dieses Gespannes ist Hans G/aß, Hauptstraße Nr. 426. Welche "Schätze" er hier geladen hat, hat er uns nicht verraten.
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1975 -Dieses Gespann gehört wahrscheinlich der Kollektiv und wurde von einem Fahrer oder Kutscher der Kollektiv fii.r eine "Spritztour" mit dem Schlitten ausgeborgt. Ob dieser Schlitten noch aus "alten Zeiten" stammt oder neueren Datums ist, kann ich nicht feststellen.
Die Billeder und ihre Zeitung
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Die Billede r Zeitung, vom Sonntag, dem 22 . J änner 1933. [Original: In der Bibliothek der Ak ademie in Buk arest. Diese Reproduktion wurde von Herrn Luzian Geier angefertigt und mir zur Verfügung gestellt, wofür ihm aufrichtig gedankt sei .]
1933 - Bereits am 15. Jänner 1933, vor 54 Jahren also, erschien die erste Ausgabe des Lokalblattes von Bil/ed unter dem Titel "Bileder Zeitung:' Gedruckt wurde diese Zeitung in Perjamosch, in der Druckerei Josef Johann Arthur Frischmann. Erschienen ist die "Bi/eder Zeitung" von 1933 bis 1935, also zwei Jahre lang.
iimisoara, 15. Feber 1937
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Schrütleitung und Verwaltung: Biled, I I' rrcben!!asse Nr. 202. I Erscheint
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3. Jahrgang
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B~zugs~eoüh;en für Feuerwehrvereine und Wehrmännor: jährlich 200·- Lei, lür Unternehmungen iährl icb 500·- Lei.
Titelblatt der von dem Billeder Feuerwehrhauptmann Peter Divo redigierten "Feuerwehr Zeitung". Bereits im Jahre 1897 gab es im Banat und auch in Billed das politische Wochenblatt "Der Landbote".
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50 Jahre Schwabenball in Billed
1936 - Elisabeth Eichert und Sepp Braun in Billeder Tracht.
1937- E/isabeth Wagner geb. Maurer und Adam Wagner in Billeder Tracht.
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1937- Susi G/aß und Nik. Weber als Vortänzer mit dem bunten Rosmarinstrauß.
1941 - Elisabeth Tobias in Billeder Tracht, Hans Steiner in der Uniform der "Deutschen Mannschaft" [DM].
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1938 - Leni Scholz in Billeder Tracht, heute in OberĂśsterreich verheiratet [verehelichte Baumgartner].
1959 - Geschwister Elfriede und Nikolaus Frick beim SchĂźlertrachtenfest 1959 in Temeschburg. 161
1939 - Erster Schwabenball nach der Wiedervereinigung im Jahre 1939.
Schwabenball im Jahre 1940. Die Vortänzerin mit dem Strauß ist Leni Scholz. Waren es im Jahre 1939 25 Paare, so sind es heuer 33. Die Aufnahmen wurden im großen Wirtshaus, im Gewerbeverein, im ersten Stock gemacht.
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1940 - Hier sehen wir die 33 Burschen und Männer mit dem Gaujugendführer Christian Bloser in der Mitte. Im Rahmen des Schwabenballes sprach Christian Bloser zur Jugend und deren Eltern, die als Gäste dem Ball beiwohnten. Links von Christian Bloser, Stefan Unger [der "Vetter Stefi", wie wir ihn alle noch in Erinnerung haben}, er hatte den Strauß ersteigert und an Leni Scho/z verschenkt! Christian Bloser ist im Jänner 1945 bei Reschitz mit noch einigen Kameraden mit dem Fallschirm abgesprungen und dabei tödlich verunglückt.
1939 - Erster Schwabenball nach der großen "Wiedervereinigung" in Rumänien. Von links Seppi Haberehrn, Franz Klein und Sepp Kupi.
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1970 erster Schwabenball nach dem Zweiten Weltkrieg Bis zum Jare 1970 hat es im Banat und auch in Billed keine Trachtenbälle gegeben. Alles, was mit deutscher Kultur zusammenhing, war verboten. U mso stärker war daher auch der erste Ball nach dem Krieg besucht.
1970- Aufmarsch der 53 Trachtenpaare in der Hauptstraße von Billed. Voraus das Vortänzerpaar mit dem buntgeschmückten Rosmarinstrauß
Alle Frauen in Billeder Tracht, die Männer mit "Leiwl und Silberknöpf' und Stiefeln. Ein eindrucksvolles und großartiges Bild! Nicht einmal in der Zwischenkriegszeit hat es so viele Trachtenpaare gegeben. Heute wissen wir es besser - es war nur ein Aufschrei der unfreien, deutschen Menschen.
Deutsche Art treu bewahrt! Aufmarsch der Trachtenpaare Stolz und ungebrochen traten die deutschen Frauen und Männer an die Öffentlichkeit.
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Aufmarsch der Trachtenpaare im Kulturheim.
48 Trachtenpaare am zweiten Schwabenball nach dem Zweiten Weltkrieg am 13. Februar 1971. Diese Aufnahmen entstanden im Hof des Kulturheimes.
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Im Jahre 1972 waren 30 Paare in Tracht.
1971- Das Ehepaar Margarethe und HansPierrein Billder Tracht. Beide waren Lehrkr채fte an den Schulen in Billed.
1972- Von links Hans, Maria, Theresia und Franz Klein, alle in Billeder Festtagstracht.
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1970 - Fünf Trachtenpaare in der schmucken Billeder Tracht.
Mein schönes Fräulein, daif ich's wagen . .. ?
Was wohl die Männer dazu sagen . .. ? Klein F., Klein H., Frick N.
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1933 - "Eckenball" in der Vertgass [Viertegasse] beim Tischlermeister Andreas Klein, Nr. 165. Den Vorstrauß ersteigerte Anna und Jakob Hubert aus den USA. Es ist eigenartig, wenn man die Gesichter sieht, kennt man die Menschen, aber man weiß die Namen nicht mehr.
1938 - Da diese Aufnahme vor dem Gasthaus Dukarm entstanden ist, ist mit Sicherheit anzunehmen, daß es ein "Knechteball" war. Bei der Musikkapelle handelt es sich um die Kapelle Hans Reiche/. Er sitzt vorne in der Mitte mit der Uniformmütze.
1936 - Jugendgruppe im Fasching. Kinder, wie die Zeit vergeht ... Vor 50 Jahren wurde diesefröhliche Aufnahme gemacht.
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1971- Die Letzten {der harte Kern} des Trachtenballes vom 13. 2. 197l.Der Ausklang war immer sehr lustig und weckte viel Freude unter der Jugend der deutschen Bevรถlkerung. Hier im Hof von Adam Weiter [Siwasch} bei Musik, Gesang und guter Laune.
1971- Strickziehen im Hofvon Jakob Martini nach dem "Ausklang" des Trachtenballes im Jahre 1970171.
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Volkstanzgruppen in Billed
1937 - Volkstanzgruppe der DJ unter der Leitung von Peter Thöreß und Willy Pastuska, Temeschburg, ganz rechts im Bild. Volkstanz war ein Bindeglied zwischen alter und neuer Heimat. Der Akkordeonspieler ist Hans Reiche/.
1958 - Billder Volkstanzgruppe bei der Vojührung ihres Könnens. Der Akkordeonspieler ist Franz Klein.
1960 - Billeder Volkstazgruppe beim "Bändertanz". Der Akkordeonspieler ist Franz Klein.
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Kinder in schwäbischer Tracht
1975 - Schulfest im Jahre 1975.
1976- Abschlußfeier der 4. Klasse Grundschule. Ein Lob der Frau Lehrerin, die dies alles plante und auch durchführte!
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1976- Früh übt, wer ein Meister werden will . .. Die
1977- Hanni und Hansi Klein in echt steirischer Tracht
Geschwister Schütz in Billeder Tracht mit einem Rosmarinstrauß
anläßtich einer Schulfeier.
Großes Trachtenfest und Faschingstreiben in der Schule von Billed Zum ersten Mal in der Geschichte der Billeder Schule wurde am Sonntag, dem 1. März 1981, ein Schülerkirchweihfest und eine Trachtenschau veranstaltet. Unter den Klängen der von Jakob Groß geleiteten Blaskapelle marschierten 42 Trachtenpaare - Schüler der Klassen I-VIII - durch die Gassen des Dorfes. Im vollbesetzten Saal des Kulturheimes fand der Aufmarsch der Trachtenpaare statt. Es wurden Heimat172
lieder und Gedichte vorgetragen sowie ein schwäbischer Volkstanz vorgeführt. Geldherrn waren Norbert Müller mit Christa Scholb (1.) sowie Alfred Klein mit Hedwig Gayer (li.). Vortänzer wurde Hans Horst Herbst mit Gabriele Schmidt. Für Unterhaltungsmusik sorgte das Orchester Jakob Rieder. Organisatoren des Festes waren die Lehrkräfte: Magdalena Bec, Margarethe Pierre, Hans Pierre, Maria Schaljo, Elvira Szlavik, Erwin Schnur, Peter Meinhardt, Gerlinde Trendler, Barbara Orner und Schulleiter Wendel Orner. Ihnen allen gebührt unser aller Dank. Sie wissen und wußten woher wir kommen und wohin wir gehen . . .
1982 - Einzug der Schülerinnen und Schüler in schwäbischer Tracht in den Saal des Kulturheimes.
1982- Die Burschen und Mädchen der deutschen Grundschule in Billeder Tracht im Hof des Kulturheimes. Hier wächst schon der Nachwuchs für die Billeder Volkstanzgruppe in der BR Deutschland heran.
Jawohl, auch wir sind zwei Bi/leder! Wir sind Irene und Ernst Tobias aus der Sauerländergasse, Haus Nr. 61 und wohnen in Dachau.
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Das Laien-Theaterspielen war unseren Vorfahren und ihren Vereinen so sehr zum Bedürfnis geworden, daß sie in der Winterzeit oft 4 - 5 "Dilettanten"-Vorstellungen aufführten. Die im großen Wirtshaus auf einer Bretterbühne aufgeftihrten Vorstellungen waren immer ausverkauft und das Publikum ging nach den Vorstellungen zufrieden nach Hause. So konnten die einzelnen Vereine durch die Auf-
ftihrungen von Volksstücken und Singspielen zwischen den beiden Weltkriegen einige kulturelle und gesellschaftliche Höhepunkte setzen. Das "letzte Abendmahl" wurde jahrelang zu Ostern aufgeftihrt. Aber auch Lustspiele kamen zur Freude des Publikums zur Aufführung. Weiters wurden noch gespielt: "Der Rattenfänger von Hameln", "Lies! vom Erlenhof' usw.
1971- Karneval in Rio? Nein Karneval in Billed. Die Schüler der VII. Klasse, deutsche Sektion, unter der Leitung des Klassenlehrers Hans Pierre. Sie nahmen den Fasching zum Anlaß und tanzten einen türkischen Tanz.
1935 - Laienspielergruppe des Billeder Mädchenkranzes und Jugendvereines im Jahre 1938 unter dem Lehrer Franz Höckl. Sitzend von links: Mann, Jobba, Mann, Mager, Mann [Billings]; links stehend: Slawik, Steiner, Eichert, Gilde, Glaß, Schwarz; hinten, letzte Reihe von links: Breitenbach, Slawik, Tobias, Lehrer Höckl, Bier, G/aß, Schneider, Deininger.
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1979 - Faschingsfest in der Schule am Faschingdienstag: Ein Sioux-Indianer aus den USA und ein KawajaM.채dchen aus dem Amazonasgebiet haben sich in Billed getm.ffen, so ein Zufall!
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IX. Rekruten, Freiwillige und Soldaten Auf diesem Bild sehen wir Lm. Jakob Zimmer, der w채hrend des Ersten Weltkrieges- so wie alle anderen Wehif채higen - seine Pflicht tat. Im Kriegseinsatz stand Jakob Zimmer in Galizien, Serbien und Italien, wo er im August 1915 in Kriegsgefangenschaft geriet.
Billeder in diversen Uniformen
Ca. 1910- Die "Geschwister lost" wie sie damals genannt wurden. In der Mitte des Bildes: Zugf체hrer Jakob Zimmer, links Elisabeth Gilde und rechts Katharina Reiter. Die Aufnahme wurde in Temeswar gemacht [Nr. 561}.
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1914115- Johann Klein als Infanterist im Ersten Weltkrieg an der italienischen Front [Nr. 234].
1915 -Jakob Schackmann, Sauerländergasse 92, als k. u. k. Soldat im Ersten Weltkrieg.
Es war kein Zufall, daß der rechte Flügelmann in der ersten Kompanie, im ersten Bataillion der Leibstandarte Adolf Hitler [LAH] ein Billeder aus der Viertengasse war. Schon 20 Jahre vor ihm war Jakob Graf, ebenfals ein Billeder aus der Viertengasse, der rechte Flügelmann in der königlichen Leibgarde von König Ferdinand I. in Bukarest.
Wir sehen hier unseren Landsmann Jakob Graf, Viertegasse Nr. 141, in der Galauniform der königlichen, rumänischen Leibgarde im Jahre 1922.
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1933 - Jakob Schortje, als Feuerwerker beim rumänischen Heer im Jahre 1933.
Mätz 1943 - Zwei alte Kameraden auf Heimaturlaub. Hans Mann [Geiße, Schule, heute USA] in rumänischer Uniform und Franz Klein in deutscher Wehrmachtsuniform.
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Untere Reihe von links: Fronturlauber Nikolaus Reiche/, Wil/i Schiller mit Ziehharmonika, Hans Weiter; zweite Reihe von links: ?, Hans GlaĂ&#x;, Josef Gera; oben: ?, Josef Bai/mann, ?.
1941142 - Peter Weber, vor seinem getarnten Lkw auf der Krim. Heute lebt Peter Weber in Kanada [H. Nr. 401].
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1957- So, nun tanzt alles Hora ... Der Deutsche "Hansi'' Klein mit seinem Akkordeon und der rum채nische Geigenspieler "Jone/" spielen einen Hora und die Kompanie tanzt zur Feier des Tages ...
1947 - Ehemalige deutsche Soldaten in englischer Kriegsgefangenschaft im Jahre 1947. Links Jakob Schortje, rechts Lambert Metzger [in England].
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Rekruten für die rumänische Armee
1923 - Rekruten des Geburtsjahrganges 1903 mit der Musikkapelle Mathias Braun. Hier sehen wir also nicht nur die Rekruten, sondern auch die "Alten Musikanten': wie siefrüher einmal waren. Ganz rechts stehend der Kapellmeister Braun, daneben Quinkert Toni.
1932 - 21 Rekruten des Geburtsjahrganges 1912 im Hof des großen Wirtshauses, im Jahre 1932. Man beachte auch die Sträuße auf den Hüten, nur die Rekruten duiften diese tragen!
1914-22 Rekruten des Jahrganges 1914, also noch ein starker Jahrgang. In den Kriegsjahren 1915, 1916, 1917 und 1918 gab es nur wenige Kinder und daher auch nur 3 - 5 Rekruten jährlich. Erst im Jahr 1919 waren wieder 40 Kinder geboren und davon 20 Burschen, die 1940 zur Musterung gingen [5. 3. 1940].
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1943 - Die Rekruten des Geburtsjahrganges 1923 marschieren mit der Musikkapelle in bester Stimmung ins Dorf ein. Die Musterungen fanden immer in der Kreisstadt Periamosch statt, wohin die Rekruten mit Pferdefuhrwerken geführt wurden. Bei der Heimfahrt wurden sie schon bei der steinerischen Mühle am Ortsrand von der Blasmusik empfangen und ins Dorf begleitet. Anschließend ging es mit Tschintschin und Trara in die Elternhäuser der Rekruten, wo dann bei Wein und Kuchen getanzt und gefeiert wurde.
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1943 - Hier sehen wir die Rekruten Hans Glaß und Adam Schiller in jener Stimmung, wo die Wiener sangen: "Verkaufts mei Gwand, i fahr in Himmel"
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Von der "Tausend-Mann-Aktion" zu "Brandenburg" 10. Juni 1940 - Die ersten Kriegsfreiwilligen der Deutschen Volksgruppe Rumäniens, die "Tausend-MannAktion': fuhr mit dem Schiff "URANUS" von Orschowa auf der Donau nach Deutschland. Von der Jugendgruppe Billed meldeten sich 4 Jugendliche freiwillig. Ganz links sitzend: Nikolaus Jobba, Mathias No//, Sepp Kupi und Franz Klein, nicht auf dem Bild. Diese Aufnahme entstand auf der Donau bei Budapest.
Das Abkommen zwischen Deutschland und Rumänien vom 13. Mai 1943 Die Billeder "Freiwilligen", es waren nur mehr 196 Mann, wurden am 10. Juli 1943 in Hatzfeld zwischen 6 und 10 Uhr an die W affen-SS übergeben. Die Ab-
fahrt nach Wien erfolgte noch am selben Tag. Hier wurden die "Freiwilligen" Volksdeutschen - nach offizieller Begrüßung - im Arsenal einer Nachmusterung unterzogen, um anschließend verschiedenen Ausbildungs- und Ersatzeinheiten der W affen-SS zugewiesen zu werden [vgl. Bi.-Bu. S. 450 fl] .
1943- Abfahrt der "Freiwilligen" von Billed nach Hatzfeld mit den Traktoren ... Wie wir sehen, sind auch noch einige Frauen oder Mädchen bis nach Hatzfeld mitgefahren.
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3.200 Mann wurden am 10. Juli 1943 aus dem Kreis Lenau in Hatzfeld eingeladen und nach Wien zur Musterung geschickt. Um 10 Uhr vormittags war der Zug bereits unterwegs nach Wien.
Zielort: Das Wiener Arsenal.
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Gemeinwohl geht vor Eigenwohl - Freiwilliger Arbeitsdienst
Harter Kern 1942 - Die Billeder Jugend im freiwilligen Arbeitsdienst. Für Deutschlands Zukunft . . . Wir werden es schon schaffen.
Dezember 1941 - Freiwillige Helfer bei der Herstellung von Winterbekleidung für die Soldaten im Osten. Obere Re,ihe von links: Eichert Hans, Hauptgasse, Schortje Jakob, Neugasse, Herbst Wendel, Tobias Franz sen., Sauerländergasse, Ballmann Hans, Altgasse, Wolf Hans, Altgasse, Anna Rugel, Sauerländergasse. Untere Reihe von links: Barbara Deininger, Hauptgasse, Hammer Adam, Neugasse, Backes Franz, Kirchengasse, Filippi Nik., Anni Uitz, Viertegasse, Käthe Klein, Sauerländergasse, Sepp Krutsch, Kirchengasse, ?.
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X. Krieg, Flucht und Deportation Die militärische Lage um und in Billed nach dem 23. August 19441) Auf Befehl des OKH war die 4. SS-Pol. Pz. Gren.Div. von der Heeresgruppe F (Griechenland) kommend der Heeresgruppe Süd zugeführt worden. September 1944. Mit dem Funkwagen des Artillerieregiments fuhr der Divisionskommandeur, Brigadeführer Schmedes, nach vom, Richtung Freidorf um sich ein persönliches Bild zu machen über die Lage. Im allgemeinen war die Lage nach wie vor unklar. Schmedes war alter Artillerist. 19. 9. 1944. Die Führungsabteilung der Division mit ihrem Ia, Obersturmführer Radtke, hatte sich in Neupetsch eingerichtet. An diesem Tag nahmen die Russen die Stadt Temeschburg in Besitz. Auch St. Andres war besetzt und die Straße nach Arad gesperrt. Im Raum Arad- Temeschburg waren starke russische und rumänische Kräfte in der Versammlung. Am 20. 9. 1944 war die SS-Pol. Pz. Gren.-Division noch immer nicht vollzählig am Platz. Auf dem Westflügel der Heeresgruppe wurde die 3. ungarische Armee gebildet unter Generaloberst Vitez Hezleny. Die Hauptstoßkraft der Division sollte sich nördlich von Billed, zwischen Billed - W ariasch - und Knes versammeln. Dazu kam es nicht mehr, da die Russen schneller waren. 22. 9. 1944. Um 22 Uhr machte der Stab von Neupetsch nach Gertianosch einen Stellungswechsel. Am gleichen Tag stieß eine Kampfgruppe dieser Einheit in Richtung Billed vor. Die 1. Kompanie der Aufklärungsabteilung unter Obersturmführer Scherg war mitten durch den Feind gestoßen um im Raum KnesW ariasch aufzuklären.
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23. 9. 1944. Um 8.30 Uhr wird der Gefechtsstand nach Kleinjetscha vorverlegt. Gegen Mittag meldet Sturrnbannführer Stoll: Feind in Billed, Schandra, Bogarosch. Jetzt saß also der Russe fest entlang der Straße von Temeschburg bis Groß St. Nikolaus und hatte selbst sehr gute Beobachtunsmöglichkeiten von den Kirchtürrnen. Die Infanterie greift in breiter Front gegen die Straße an und wirft den Feind bis zur Straße zurück. Im Abschnitt Billed - Kleinbetschkerek - Schandra ist es die Masse des Pz. Gren.-Reg. 8. An diesem Tag war der Feind auf dem Vormarsch nach Nordwesten in Richtung Groß St. Nikolaus - Szegedin. Im Raum St. Andres - Neubeschenowa - Kleinbetschkerek Billed hatte er eine Stellung in Erwartung eines Angriffes nach Norden ausgebaut. Die Division war aber bereits allerhöchsten Ortes, also im Führerhauptquartier, in Ungnade gefallen! Sie sollte ursprünglich Temeschburg nehmen, um dann entlang der Talstraße nach Osten zur Sperrung der Pässe bei Karansebesch und Deta vorstoßen. Der Versuch, Temeschburg zu nehmen, scheiterte. Hitler war darüber sehr ungehalten. In dieser Lage ging ein nachdrücklicher Befehl des Chefs des Generalstabes und schließlich ein persönlicher Befehl Adolf Hitlers beim Divisionskommandeur, Brigadeführer Schmedes ein, mit dem Wortlaut: "Temeschburg zu nehmen ist Ehrensache der Division!". Temeschburg ist nicht mehr besetzt worden und blieb fest in den Händen des Feindes.
1) Huseman Friedrich : Die guten Glaubens waren. Geschichte der SS-Polizei-Division , Band II. 1943- 1945. Munin Verlag GmbH , Osnabrück. Vgl. Bi.-Bu. S. 452fT.
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Lage vom 15. September bis 5. Oktober 1944 Die "Kleine Lage". Zu ihr heißt es bei Generaloberst Frießner: "Die Lage hatte sich durch das Ausweichen der Ungarn auf Arad inzwischen so entwickelt, daß
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Lieb Heimatland ade ... die Russen kommen ...
1944- Banaler Flüchtlingstreck auf der Flucht durch Ungarn. In diesem Treckfuhren auch die Flüchtlinge aus Billed mit ihren Pferdewagen bis in den Raum von Wien und Niederösterreich mit.
Die Treckstrassen der volksdeutschen Flüchtlinge aus Rumänien 191tlt --..i!--~
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Treckwege Vorstöße dtsch. - ung. Truppen im Sept. 19't't
Sroflrilh!ungen der wwje!ischen Offens1ve
1944 - Die Treckstraßen der volksdeutschen Flüchtlinge aus Rumänien 1944. Original: Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost- und Mitteleuropa, Band lll. Das Schicksal der Deutschen in Rumänien. Berlin 1957.
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Wer kein Fahrzeug oder Fuhrwerk zur Ve~jügung hatte, der mußte seine letzte Habe in den Zug, in Viehwaggons verladen und sich so in den Westen absetzen.
In Hatzfeld und Periamosch wurden die Flüchtlinge von der Heide verladen und fuhren dann ihrem Schicksal entgegen.
Ried i. I., Zuflucht und zweite Heimat 1945 - Für viele unserer Billeder Landsleute war Ried i. I. zweite Heimat und Zuflucht zugleich. Mit dieser Aufnahme vom Hauptplatz mit dem Rathaus und dem Stelzhamer-Denkmal grüße ich alle Billeder Landsleute, die sich nach dem 8. Mai 1945 hier aufgehalten haben.
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1950 - Ein Bild aus Ried i. I. noch bevor die große Auswanderungswelle begonnen hat: von links Josef Reiter mit Frau, Hans Groß mit Frau, USA, Nikolaus Slawik mit Frau, Jakob No/1 mit Frau, USA, Nikolaus Mann mit Frau, USA.
1945 - So wie Franz Klein, rechts, nach Ried i. I. "heimgekehrt" ist, so sind viele ehemalige Soldaten und Billeder Landsleute nach Ried gekommen. Hans Pilli, links, war auch einer von jenen, die hier eine vorübergehende zweite Heimat gefunden hatten.
Letzter frei gewählter Bürgermeister von Billed, Herr Josef Reiter. Er kam im Jahre 1944 mit einer großen Anzahl von Flüchtlingen aus Billed nach Ried i. I., wo er am 15. Juni 1978 im 88. Lebensjahr, verstorben ist. Ihm sei Ehre und Dank.
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1945 - Hier im Gasthaus Knoglinger in Ried hatte Nik. Mann {Schule] und seine beiden Söhne Hans und Klos eine Wohnung und Arbeit gefunden. Hans Mann sitzt bereits am Lenkrad dieses Lkw's. Heute ist er in USA wie auch seine Eltern und Bruder.
Rußland war das Ziel 1945 Zwangsverschleppung der deutschen Frauen und Männer nach Rußland
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1947 - Rußlandverschleppte Frauen und Mädchen auf der Heimreise in Wien 9., beim roten Kreuz, in der Porzellangasse. Hier gab es für alle einen heißen Eintopf, der die Heimkehrerinnen wieder aufrichtete. Sie sind alle wieder fesch und munter und strahlen Zufriedenheit aus. Von rechts ?, Magda/ena Bi/linger, Nr. 373, Franz Klein, Nr. 234 (zur Begrüssung in der Heimat), E/isabeth Gilde, geb. Glaß, Nr. 409, Barbara Hahn, geb. Zimmer, Nr. 4, Katharina Seibert, Nr. 317, Katharina Büchler, geb. Pritz, Nr. 285, Katharina Schank, Nr. 728, Maria Schortje, geb. Eberwein, Nr. 539 [vgl. Bi.-Bu. se. 457- 462].
Heimkehr 1945 -Am 9. Mai habe ich nach fünfjähriger Soldatenzeit die Uniform mit dem Zivilanzug vertauscht und bin als U-Boot im Red/tal, OÖ, bei einem Förster untergetaucht. [Es war mein letzter Einsatz als "Brandenburger" im z. b. V. Anzug.]
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1945 - Hans Schortje mit Sohn im "Buchenländerlager" in Linz-Wegscheid.
1946- Im Juni des Jahres 1946 schlossen sich folgende Billeder Landsleute zusammen und gingen "schwarz", ohne Paß und Papiere, nach Billed in die Heimat. Von links: Nik. Steiner, Jakob Klein, Nik. Gilde, Hans Herbst, Jakob Mann, Franz Klein; stehend: Jakob Mager und Sepp Braun. Sepp Braun kam nur zur Verabschiedung nach Linz. Die Aufnahme entstand vor dem Hauptbahnhof in Linz.
1948 - Wer nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft kein Zuhause hatte, der blieb einfach beim "AMI" im Dienst, schon wegen des guten Essens. Sitzend von links: Polder, Siebenbürgen, Benesch, Sudetengau; stehend: Nik. Hummel, heute Bischof in Wien, Sloda, ein Ami und Franz Klein. Zu diesem Zeitpunkt war ich aus Billed wieder zurück im Westen. 192
Dokumente zur Zeitgeschichte 18. Juni 1951: Tag der Deportation aus dem rum채nischen Banat in die Baragan-Steppe. Aus unserem Heimatort Billed wurden damals 175 Familien in die BaraganSteppe verschleppt. Bis die letzten Familien im Jahr 1956 wieder heimgekehrt waren, sind dort 59 Personen verstorben. 1953 - Wohnhaus der Familie Nikolaus Seibert im Baragan. Diese H채user wurden buchst채blich aus der Erde gestampft.
1954 - 0/aru im Baragan. Familie Agnes und Jakob Zimmer vor ihrem selbst erbauten" Wohnhaus ".
Denn dieses ist des Schicksals schwerster Bann: Daheim zu stehen ein heimatloser Mann. Michael Albert, 1876.
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1955 - Familie Hans LichtfuĂ&#x; mit "Eigenheim" in Baragan.
Friedhof im Baragan 1953 - Die beiden eisernen Kreuze stehen auf den Gräbern von Frau Maria Seibert und deren Schwiegertochter Magdalena Seibert.
1955 - Stilles Grab im Baragan. Das Grab der Mutter von Hans Pi/li [vgl. Bi.-Bu. S. 480- 489].
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XI. Billed unter kommunistischer Herrschaft 30. Juli 1983. Hans-Dieter Hartmann weiĂ&#x; es ganz genau wo Billed "leit" und er wird es uns in seinem Gedicht beschreiben ...
Mei Heimatort Warm Betschkeret schun hine leit Un uf der Tafel "Billed" schreibt, No sin ich derhem. Vun weitem gsieht mer schun de Tuwak stehn, Un aach de Kukuruz is gar scheen! Die Leit sin frieh schun ufm Feld; Sie fiehle sich wohl in ihrer Welt. Weil sie das von jeher schun mache, lwer'm Singe, iwer'm, Rede, iwer'm Lache. Mir han aach noch e Ziglerei, U n aach e Strand is bal derbei! Vum scheene Bahnhof nor e korze Blick, Un mir gsieht die grossi Hanffabrik! No is noch unser Wertshaus "Bei der Tant", Wu se immer frisches Bier hinbringe. Un wu die Buwe mit'm Bierkroch in der Hand Viel frohe Lieder singe. Warm Betschkerek schun hine leit Un uf der Tafel "Billed" schreibt, No sin ich derhem. Hans-Dieter Hartmann
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1969 -Die Stallungen der Kollektivwirtschaft am s端dwestlichen Ortsrand von Billed.
Rechts: Tierarzt Dr. Franz Haupt, Kommerzialrat Franz Krammer, Wien, Hans Klein, Nikolaus Eichert, Franz Klein.
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Die Heilkräuter in Billed Ein rumänischer Ingenieur hat es verstanden, das Rad der Zeit und die emsigen deutschen Frauen von Billed für sich arbeiten zu lassen und das gewonnene Produkt dann dem Staat zu verkaufen. Erzeugt und angebaut wurden u. a. Eibisch, Käspappel, Majoran, Ringelblume, Salbei und Schafgarbe. Die im getrockneten Zustand nicht gerade billigen Heilkräuter wurden mit viel Aufwand angebaut, geerntet, verarbeitet, verpackt und an den Staat abgeliefert. 1960 - Frauen bei der Verarbeitung und Verpackung der Heilkräuter.
1960 - Frauen bei der Ernte der Heilkräuter auf der Plantagenwirtschaft.
Unvergeßliche Gastfreundschaft Erinnerungen an Besuchsfahrten in Billed
1958- Auf" Verwandtenbesuch" in der Heimat, in Billed. Links Nikolaus Gilde, Franz Klein und Hans Pi/li.
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1964 - Familie Bahn auf Besuch in Billed. Von links: Bahn Nikolaus, Barbara Bahn, geb. Bai/mann, Tochter Maria Schortje, Schwiegersohn Edi Schortje; zweite Reihe: Sohn Manfred.
1965 - Mathias Hahn, Sohn von Mich. Hahn, kam nach 25 Jahren zum ersten Mal auf Besuch nach Billed. Hier ist die Familie wieder vereint.
Sommer 1965 - Familie Kupi auf Besuch bei Familie Klein in Billed. Von links: Resi und Elisabeth Klein, Anni Kupi, Theresia und Franz Klein; zweite Reihe von links: Hans Klein, Bruder und Schw채gerin von Sepp Kupi, Ulmbach.
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1975 -Die Aufnahme entstand im Hause Thöreß, Kirchengasse 312. Von links: Dr. med. Eduard Thöreß, heute Ant in Tegernsee, Irene Berr, geb. Tobias, Dipl.-Psych. und Inhaberin des Modengeschäftes Tobias in Dachau. Dipl.-Ing. Inge Aigner, geb. Thöreß und Dr. }ur. Ernst Tobias, München.
Die Freude bei den Kindern ist groß, mit einem richtigen Pferd zufahren. Auf dem Wagen die Kinder Tobias, dann die Mutti, Grete Tobias, Michael Mutter, Kollektiv-Brigadier und Besitzer dieses Gespanns, Magdalena Schneider sen., Magdalena Schneider jun. und Jakob Mann.
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Der Besuch im Elternhaus war damals noch ein Erlebnis wie es heute nicht mehr möglich ist . .. I
Groß war immer die Freude, wenn die "Deutschländer"-Kinder in der Sauerländergasse in Billed ankamen.
1975 -Bi/leder, Reschitzaer und Wiener Kinder im Hause Klein fröhlich vereint {Nr. 234].
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Es geht heim ins Reich Fanrilienzusammenftihrung Das deutsche Billed wird immer kleiner Laut dem amtlichen Volkszählungsergebnis aus dem Jahr 1977 lebten damals noch 1.919 Deutsche in Billed. In den letzten zehn Jahren hat die deutsche Bevölkerung von Billed um 61 Prozent abgenommen. Also mehr als die Hälfte aller Deutschen haben Billed in den letzten zehn Jahren verlassen und sind ausgewandert oder auch verzogen. Die allgemeine Fluchtrichtung geht natürlich westwärts und das Unbehagen in den deutschen Gemeinden im Banat wächst. Im Rahmen der Familienzusammenführung ist in den letzten Jahren die folgende Anzahl von. Personen in die BR Deutschland ausgewandert:
Jahr 1977 1978 1984 1985 1986
Anzahl der ausgew. Pesonen
Anzahl der Deutschen in Billed
-
1.919
26 116 115 87
Wien Westbahnhof! Alles Aussteigen bitte! Endstation! Mit der Ulmerschachtel ging es ins Banat, vor 200 Jahren, mit dem "Wiener Walzer" kehren die letzten Nachkommen der "Vorposten im Südosten Europas" wieder nach Wien zurück . . . Von der Wiener Bevölkerung fast nicht bemerkt, kommen die "Spätaussiedler" aus dem Banat, täglich um 13 Uhr mit dem "Wiener Walzer" auf dem Wiener Westbahnhof an ... Ab. 14.20 Uhr fahren sie dann mit dem Expreßzug 228 "Johann Strauß" nach Nürnberg ins Durchgangslager weiter.
-
984 835 748
Wenn dieser Trend so weiter anhält, dann haben wir in sieben Jahren, also im Jahre 1994, ein Billed ohne deutsche Einwohner!
Gedanken eines Vertriebenen Wie lange mußte ich durch dichte Nebel wandern, doch plötzlich stiegen sie ... Da küßte mich die Sonne. Ich spürte Wärme ... Margarethe Pierre Bil/ed/Langenfeld
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XII. Soziale Hilfsaktionen Die Billeder Landsleute im Westen helfen ihren Landsleuten in der alten Heimat 1979 - Ein Hilferuf zur Unterstützung der Ärmsten in der alten Heimat. Erschienen ist dieser Aufruf im Sommer des Jahres 1979 in der "Banater Post" in München.
Billeder wollen ihren bedürftigen Landsleuten helfen Beim Billeder HOG-Treffen in Karlsruhe zu Pfingsten hat die Heimatgemeinschaft sich die Aufgabe gestellt, ihren bedüiftigen Landsleuten zu helfen. Es sollen dafür die caritativen Verbände in Anspruch genommen werden, in dringenden Fällen sollen Mittel aus der Gemeinschaft verwendet werden, soweit diese vorhanden sind. Alle Landsleute werden aufgefordert, ihnen bekannte Landsleute, die bedüiftig sind und von keiner anderen Stelle Hilfe erhalten oder unzureichend versorgt sind, an Landsmann Sepp Braun, Kleinrohrbachweg 7, in 6520 Worms 16, zu melden. Wer selbst Hilfsmaßnahmen einleiten möchte, erhält Auskunft und Antragsformulare bei Peter Krier, Saaleweg 1, 8720 Schweinfurt. Geld- und Sachspenden (von Kaffeepäckchen bis Ölöfen) für diese Aktion werden ebenfalls von Sepp Braun entgegengenommen.
Martin Endres überreichte er das Große silberne Ehrenzeichen der Republik Österreich. Heute leben im Banat noch etwa 125.000 deutsche Menschen, die ohne eigenes Verschulden in Not geraten sind. Manche der ehemaligen .FJlegeeltern und vor allem deren Kinder, die heute noch im Banat leben, hoffen nun ihrerseits auf Hilfe. Der letzte Winter war sehr kalt und finster: Strom wird willkürlich abgeschaltet, so daß die Kühlschränke ausfallen und die wenigen dort gelagerten Lebensmittel ungenießbar werden. Nahrungsmittel sind aber kaum erhältlich und die Haustemperaturen düifen 12 Grad Celsius nicht überschreiten ... Die Banaler Schwaben im freien Westen versuchen seit Jahren durch Lebensmittelpakete diese Not nach Kräften zu mildern. Außerdem müßte es doch möglich sein, auch die Österreichische Bevölkerung, und da vor allem die Wienerinnen und Wiener, ebenfalls für diese äußerst notwendige hu-:rzanitäre Hilfe zu gewinnen. Daher werden alle Leserinnen und Leser dringlich ersucht, ihren Einfluß in allen ihnen zugänglichen Einrichtungen wie Ortsund Kirchengemeinden, Geldinstituten und Vereinigungen aller Art geltend zu machen. Bitte, helfen auch Sie mit, durch ein Geldspende an die Landsmannschaft der Banaler Schwaben aus Rumänien in Österreich, Postsparkasse Konto-Nummer 1867.235, Kennwort: Lebensmittelpaket für Rumänien. Verband der Banaler Schwaben aus Rumänien in Österreich e. V. gez, Franz Klein, Bundesobmann
Aber auch der Verband der Banater Schwaben aus Rumänien in Österreich startete eine Hilfsaktion ftir bedürftige Banater Landsleute in Rumänien. Hunderte Pakete mit hochwertigen Lebensmitteln nahmen ihren Weg in die alte Heimat.
Erschienen im "Eckartbote deutscher Kulturund Schutzarbeit " im September 1987.
VERBAND DER BANATER SCHWABEN. in Österreich
Helfen wir den heute darbenden Banater Schwaben in Rumänien! Während des Ersten Weltkrieges und auch lange nachher kannte die Not in Österreich, besonders in Wien, keine Grenzen. Es fehlte vor allem an Nahrunsmitteln. Nicht einmal Brot war ausreichend vorhanden. Der Hunger betraf die Wiener Kinder sehr hart. In ihrem Bemühen, eine Hungerkatastrophe abzuwenden, erinnerte sich die Österreichische Regierung daran, daß vielleicht eine Möglichkeit bestünde, bei den Deutschen im Banat Tausende der hungernden Wiener Kinder zur Erholung unterzubringen. Die zuständigen Stellen traten mit dem "Verein der Banaler Schwaben in Wien" in Verbindung und nur kurze Zeit darauf rollte der erste Kinderzug mit tausend Wiener Kindern in das Banat. In der Zeit von 1914 bis 1929 verbrachten 40.000 Kinder aus Österreich unvergeßliche Wochen bei ihren Banaler .FJlegeeltern. Bundeskanzler Dr. Ignaz Seipel richtete ein Dank- und Anerkennungsschreiben an die "Deutsche Volksgemeinschaft im Banat", und dem Obmann des Wiener Vereines
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Helfen auch Sie uns helfen!! Lebensmittelpaket flir Deutsche in Rumänien Preis je Paket: 910,- Schilling 130,- DM Die Preise verstehen sich einschließlich sämtlicher Kosten wie Zoll- u. Versandkosten. Zustellung frei Haus! Inhaltsverzeichnis 1 Ltr.
1.000 g 1.000 g 1.000 g 340 g 500 g 500 g 400 g 500 g 1.000 g 500 g 450 g 400 g
ulei prav de lapte margarinä zahär carne pentru micul dejun krenwursU diserite mezeluri cacao, solubil cafea boabe orez gris suncä corned-beef
Speiseöl Milchpulver Margarine im Becher Zucker Frühstücksfleisch Frankf. Würstchen versch. Wurstkonserven Kakao, löslich Bohnenkaffee Reis Grieß Schinken in Dosen Corned-beef Franz Klein, Bundesobmann
Aus besonderen Gründen, die hier nicht näher angefl.ihrt werden können, ist es angebracht, weder einen umfassenden Überblick über die eingegangenen Geldspenden zu geben, noch über die Anzahl der versandten Pakete. Ich meine allerdings, daß deutlicher als alle Auflistungen und Berichte die folgenden Zeilen aus Dankesbriefen, die uns hier in Wien erreichten, das auszudrücken vermögen, was die Pakete als wahren Zuspruch fl.ir unsere Landsleute in Billed bedeuteten. Sie sollen Ihnen das vermitteln, was vermutlich alle empfunden haben, als sie zu Hause durch diese Lebensrnittelpakete sichtbar und greifbar erfahren durften, daß sie von uns hier im Westen nicht ganz vergessen sind: Im Auftrag meiner alten und kranken Mutter teile ich Ihnen mit, daß Ihr Geschenkpaket am 1. Februar angekommen ist . .. Möge Ihnen Gott ihre gute Tat vergelten, da wir es ja nicht können ... 15 solche Pakete sind am gleichen Tag angekommen. Sie waren alle intakt, es fehlte nichts . .. 1984 K. A. ... Wir haben Ihr Paket mit den Lebensmitteln erhalten. Bezahlt haben wir gar nichts, es hat uns sehr geholfen ... Vielen Dank und alles Gute. H. K., 5. 2. 1984. Möchte Ihnen mitteilen, daß sowohl wir als auch G. K. je ein Paket erhalten haben. Wir sind mit dem Inhalt sehr froh ... Vielen, vielen Dank für die Sorgen und Mühen, die Ihr Euch um uns macht ... L. H. 1. Feber 1984. Wir haben vor Weihnachten ein Paket von der Landsmannschaft in Österreich erhalten und möchten uns sehr dafür bedanken. Es war ein echtes Weihnachtsgeschenk. Herzlichen Dank. K. Sch., 22. 1. 1985. . . . Ich bedanke mich bei allen, die mitgeholfen haben, daß mir diese Hilfe zuteil wurde ... A. L., 4. Juli 1987. Ich bedanke michfür das Paket und sende Ihnen ein herzliches Vergelts-Gott. W. R., Kriegerswitwe. Für das schöne Paket, das ich durch Sie erhalten habe, möchte ich mich herzlich bedanken. Sie haben mir damit sehr geholfen . .. J. D., 16. 1. 1985.
... habe das schöne Paket erhalten und danke allen, die dazu beigetragen haben . .. Gott möge alle Eure guten Taten belohnen ... B. K., 1987. Es sind noch viele Pakete in Billed eingetroffen ... Ich möchte der Landsmannschaft in Österreich und ihrem Obmann ein herzliches Dankeschön sagen für das Paket mit den Lebensmitteln . . M. A., September 1986. . . . das Paket ist am 1. Februar angekommen und wir wollen uns vielmals bedanken ... Familie K. ... Habe am 25. April 1986 ein Paket von Euch erhalten und möchte mich schön bedanken. Es war alles drinnen ... Ich bin Jahrgang 1902. M. L. bedanke mich bei der Banaler Landsmannschaft in Österreich und ihrem Obmann Franz Klein, und bei allen die mithalfen, mir dieses Paket zu schicken. Es war mir eine große Hilfe. Ich bin Kriegerswitwe, alt und krank. W. R., Oktober 1985. ... Möchte Euch mitteilen, daß ich das Paket erhalten habe. Mein Mann war leider schon tot, als es ankam ... Es war uns eine große Hilfe in der Not ... R. K., 20. Feber 1984.
An die hochlöbliche Landsmannschaft! Indem ich ein Paket durch die Romtrans Oradea (Großwardein) von der hochlöblichen Landsmannschaft erhielt, möchte ich meinen herzlichsten Dank übermitteln. Denn wenn man zweiundachtzig Jahre alt ist und allein mit einer kleinen Rente dasteht, ist so eine Sendung immer eine große Hilfe. Kann aber leider nur meinen außerordentlichen Dank an die hochlöbliche Landsmannschaft aussprechen. Mit herzlichem Gruß und vollkommener Hochachtung empfiehlt sich Barbara Assner, Billed. Banaler Post, 5. März 1987, ohne Kommentar.
Kinderhilfsaktion während des Ersten Weltkrieges Wiener und Württemberger Kinder in Billed 40.000 hungernde Wiener Kinder fanden kostenlosen Aufenthalt im Banat und auch in Billed 1916 - 1928
Verabschiedung der Wiener Kinder auf dem Josefstädter Bahnhof in Temeschburg. Auf der Stiege mit Hut, Kar! v. Möller.
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Berliner und Deutsch-Bokschaner Kinder auf Erholung in Billed 1939 - Berliner Kinder in Billed. Auf Einladung der DJ weilten im Sommer 1939 18 Berliner und 45 Deutsch-Bokschaner Kinder vier Wochen auf Urlaub in Billed. Sie waren alle in Privathäusern kostenlos untergebracht. Mit den einheimischen Kindern verlebten
sie gemeinsam herrliche Zeiten auf dem Bauernhof. Die gesamte Leitung und Abwicklung der Unterbringung sowie der An- und Abtransport der Kinder oblag der DJ in Billed.
Links außen: Hans Braun, Altgasse, Hans Braun, Kirchengasse, Hans Ortinau, beide Töchter von Nikolaus Seibert, eine ist in Brasilien mit Schmidt Nikolaus verheiratet, dazwischen die Tochter von Jani Braun, Kirchengasse. Letzte Reihe: Ortinau Michael, Hans Jobba, Kar! Schneider, Nikolaus Jobba, Steiner Hans und Franz Klein. Alles andere sind Berliner Kinder, kurz vor der Abreise.
Die Organisatoren der Aktion "Stadtkinder und Arbeiterkinder aufs Land" hier beim Vetter "Stefi". Vorne sitzend von links: Kindergärtnerin aus Guttenbrunn, Franz Klein, Trude Thei/, Kindergärtnerin aus Billed. Zweite Reihe: von links: Maria Reinert, Leni Scholz, Kindergärtnerin in Billed, Name nicht mehr bekannt. Dritte Reihe von links: Michael Heber, Deutsch St. Michael, heute Doktor und Vositzender der "Semme/weiß Vereinigung" in der BRD, Katharina Gilde, Grete Kissel, Braunau a. I. und eine Berliner Kindergärtnerin, die mit den Kindern ins Banat kam, Hans Schwarz aus Deutsch St. Michael.
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1939 -Kameraden beim "Vetter" Stefi vor der Konditorei. Von links: Hans Mann, Nikolaus Jobba, Berliner Kind, Hans Jobba, Hans Mann [Geißel in USA. Der Bub ganz links düifte aus Deutsch-Bokschan gewesen sein? Das Bild von den Kindern aus DeutschBokschan ist leider verlorengegangen.
1939- lnge Fischer mit ihrer Freundin aus Berlin. Ich würde mich freuen, nach 48 Jahren auf diesem Wege eine Nachricht aus Berlin zu erhalten. Beide sind Berliner Kinder und waren in der Altgasse einquartiet.
1939 - Grete Kissel aus Braunau am Inn. Sie gehörte zum Begfeitpersonal der Berliner Kinder und wohnte bei den Schwestern Maria und Katharina Gilde in der Altgasse.
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XIII. Heimattage und Billeder-Treffen Zur Geschichte der Heimattage Erstes Billeder Heimattreffen in Salzbutg 18. Juli 1959 Das verhältnismäßig späte erste offizielle Treffen der Billeder im freien Westen nach dem Zweiten Weltkrieg war eine zwangsläufige Folge der damals sehr geringen Zahl der Billeder Landsleute in der Bundesrepublik Deutschland. Anläßlich der Grundsteinlegung zum "Haus der Donauschwaben" in Salzburg, im Jahre 1959, hatte der
Verfasser in der Heimatpresse: "Neuland", "Der Donauschwabe" und in der "Banater Post" alle Billeder aufgerufen, zum ersten Billeder Heimattreffen nach Salzburg zu kommen. Geographisch war Salzburg sehr günstig gelegen und so kamen rund 70 Billeder Landsleute in der Festspielstadt zusammen. Landsmann Slawik reservierte einen eigenen Saal, in dem wir dann ein frohes Wiedersehen feiern konnten. Als prominentester Gast nahm auch der letzte frei gewählte Bürgermeister von Billed, Herr Josef Reiter, an diesem Treffen teil. Die Teilnehmer kamen aus der BR Deutschland, Frankreich und Österreich.
Ein Gruppenbild der Landsleute vor dem Salzburger Dom.
An der Wand stehend: Rechts Bürgermeister Josef Reiter im Gespräch mit Franz Klein.
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Familie Hans Sauer, Bürmoos, Familie Franz Tobias, Dachau, Familie Hans Glaß, Bürmoos, Franz Reinholz, Salzburg, Franz Klein, Wien, nach dem Mittagessen bei guter Unterhaltung.
Ganz links: Hans Hehn, München, Peter Weber, Mitte mit Brille, rechts Maria Sauer, im Hintergrund die Brüder Metzger.
Eine Gruppe Billeder aus Bürmoos beim Billeder-Treffen in Salzburg.
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Für das Familienalbum noch schnell ein Gruppenbild.
Auch der schönste Tag geht einmal zu Ende und es heißt Abschiednehmen. Auf ein baldiges Wiedesehen hoffend geht man traurig auseinander.
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Zweites Billeder Heimattreffen zu Pfmgsten 16. und 17. Mai 1970 in Homburg/Saar In den 60er Jahren trafen sich die Landsleute aus Billed auf den Heimattagen der Barrater Schwaben in Schwäbisch Gmünd. Allerdings war ihre Zahl immer sehr gering. Die Leute waren noch arm und hatten wenig Geld. Viele waren "Häuslbauer" und verschuldet. So entschloß ich mich im Jahre 1970 zu einem Bille-
der Heimattreffen in Homburg/Saar in der Heimatpresse aufzurufen. Der Erfolg blieb nicht aus und rund 60 Billeder Landsleute waren zu Pfingsten in Hornburg versammelt. Erst am Nachmittag des zweiten Tages wurde diese Aufnahme gemacht, als bereits einige Landsleute abgereist waren.
In den Jahren 1972 und 1974 trafen sich die Billeder Landsleute auf dem Heimattag der Barrater Schwaben in Ulm. Hier wurde bereits beschlossen, im nächsten Jahr ein eigenes Billder-Treffen in Karlsruhe zu veranstalten. Durch die Familienzusammenführung bedingt, wurde unsere Billeder Gruppe von Jahr zu Jahr stärker, sodaß wir diese Maßnahme für richtig hielten.
Über den Standort Karlsruhe gab es und gibt es auch heute noch Diskussionen, da der Ort geographisch zu weit im Westen liegt und für die Landsleute aus dem Osten und Österreich aus finanziellen und zeitlichen Gründen nur schwer erreichbar ist. Heute leben in Karlsruhe bereits 419 Landsleute aus Billed! 209
Billeder Heimattreffen zu Pfmgsten, am 17. und 18. Mai 1975, in Karlsruhe Einzug der Landsleute zur Totenfeier auf dem Hauptfriedhof in Karlsruhe. Von rechts: Peter Thöreß, ehemaliger Sprecher der Billeder Heimatgemeinschaft in der BR Deutschland, Peter Krier, Obmann der Heimatortsgemeinschaft [HOG] Billed und stellvertretender Vorsitzender der Landsmannschaft der Banaler Schwaben in der BR Deutschland. Franz Klein, Bundesvorsitzende des Verbandes der Banaler Schwaben in Österreich, und Peter Maurer.
Auf dem Hauptfriedhof bei der Totenfeier am Kreuz der Heimatvertriebenen. Franz Klein sprach Worte des Gedenkens und sagte abschließend "zum Zeichen unserer Liebe, Treue und Dankbarkeit für unsere Toten lege ich im Namen aller Billeder diesen Kranz hier nieder".
Im offenen Viereck stehen die Landsleute um das Kreuz der Heimatvertriebenen.
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Billeder Heimattreffen zu Pfmgsten, arn 6. und 7. Juni 1981 in Salzburg Weit über 500 Landsleute kamen zu Pfingsten 1981 nach Salzburg zum Billeder Treffen. Die geografische Lage von Salzburg, knapp an der Grenze zwischen Deutschland und Österreich, war mit ein Grund, daß so viele Landsleute erschienen waren. Der Hauptgrund warum dieses Treffen so viele Landsleute nach Salzburg brachte war das Erscheinen und die Herausgabe des ersten Billeder Heimatbuches. Mit diesem Tag hatte auch Billed seine Ortsmonographie, die am 29. November 1980, am 200 Todestag der Kaiserin Maria Theresia vom Verfasser der Öffentlichkeit übergeben wurde. Sie umfaßt 640 Seiten mit 200 schwarzweiß- und Farbfotos, Handschrift-Faksimiles, Karten und zwei Faltkarten: Orts- und Gemarkungsplan. Das großformatige Werk hat eine repräsentative Ausstattung, ist in Leinen gebunden mit Goldprägung und farbigem Schutzumschlag. Die Freude und Überraschung bei den Landsleuten war groß. Von den vielen veröffentlichten · und mir zugegangeneo Buchbesprechungen und Lesermeinungen sei die von Dr. Anton Tafferner in den "Donauschwäbische Forschungsund Lehrb/ätter" erschienenen Buchbesprechung hier wiedergegeben:
Den Schluß bilden verschiedene volkskundliche Kapitel u. ä. m., sowie · Quellen- und Literaturnachweise. Außer dem Schwarzweiß-Aufnahmen prangen herrliche Farbaufnahmen im Buch, namentlich: 136 schwarzweiße, 32 farbige und ebenso viele Faksimiles von Karten und Skizzen, zusammen also 200 Abbildungen. Alle diese Eigenschaften verleihen der Chronik Billds einen gesamtdonauschwäbischen Anstrich. (Vgl. dazu das farbige donauschwäbische Wappen mit dem Wappenspruch: Semper atque semper liberi ac indivisi = Auf immer frei und ungeteilt, mit der anschließenden Beschreibung des Wappens auf S. 473 ff.) Das Urteil Kleins über den Gesamtverlauf der donauschwäbischen Kolonisation bzw. des Banates fiel ziemlich hart aus. der sogenannte "Wasserschuh" und andere unliebsame Nebenerscheinungen der Kolonisation, wie z. B. die politische Deportation der Haueosteiner wurden ins rechte Licht gerückt. Darüber hinaus verdankt die donauschwäbische Wissenschaft Klein einige Klarstellungen, z. B. in Bezug auf den Sammelbegriff "Kölner" (S. 78). Billed, das am Ende des Zweiten Weltkrieges mit rund 3.500 Einwohnern zu 900fo deutsch war (heute nur mehr zu 400fo), wies einen ungeheuer hohen Prozentsatz an Studierten und Intelligenzlern auf (Seite 509-514). Alle zusammen ergeben nachgerade eine Legion. Die Aufzählung umfaßt außer dem Namen das Geburtsjahr, die Hausnummer in Billed und den Ort der ausgeübten Tätigkeit. Trotz des überwältigenden statistischen und historischen Materials fehlt auch die Lyrik nicht: Gedichte aus dem Banater Raum. In der politischen Geschichte nehmen die 1848/49er Ereignisse einen breiten Raum ein, und zwar aus folgenden Gründen, weil I) Dechant-Pfarrer Josef Novak (nicht Nowak) seine "Vollmacht" vom Billeder Notar bzw. von der Gemeinde Billed ausgefertigt erhielt, 2) Weil Hans Pierre, der den ganzen Komplex erforscht und dabei zu neuen Ergebnissen gekommen ist, ein Billeder war und 3) Weil Pranz Klein selbst zu weiteren Klarstellungen dieser ersten politischen Willenskundgebung der Donauschwaben als einer "deutschen Nation" beigetragen hat. Die Feststellung Dr. Anton Scherers, die Klein unterstreicht, daß man fortab von "Schwabenpetitionen" oder zumindest von einer "Billed-Bogaroscher" Schwabenpetition sprechen müsse, ist in der donauschwäbischen öffentlichen Meinung noch nicht durchgedrungen . .. Mit dieser Chronik Billeds hat die donauschwäbische Heimatbuchliteratur ihren Gipfel erreicht. Dr. Anton Tafferner
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Viele unserer Landsleute verließen, mit zwei bis drei Heimatbüchern unter dem Arm, Salzburg und fuhren mit ihrer alten Heimat nach Hause.
29. Jahrgang - Heft I, März 1983 (Nr. 113 ab 1955), München 1983
BUCHBESPRECHUNGEN Pranz Klein und seine 18 Mitautoren haben - man kann ruhig sagen - in unübertreffiicher Weise demonstriert, zu welcher geistig-literarischer Leistung eine Heimatortsgemeinschaft fahig ist. Beim Studium des vorliegenden Bandes verschlägt es einem - kann man ebenso ruhig behaupten sozusagen die Sprache ob des dargebotenen Materials und ob der Art und Weise, wie es bewältigt wurde. Es existiert derzeit noch keine Anleitung ftir die Abfassung donauschwäbischer Heimatbücher; wohl haben wir schon eine Vielzahl von Heimatbüchern, die sich nach und nach der Hundertzahl nähern. Pranz Klein hat es vorexerziert, daß zur Geschichtsschreibung nicht nur Quellenstudien gehören, sondern auch Herz und Seele, mit einem Wort: Die volle Hingabe an die Sache. Über das Zustandekommen des Werkes erfahren wir aus dem "Vorwort" Pranz Kleins wesentliche Hinweise, und zwar sowohl in ideeller als auch in methodischer Hinsicht. Vier Vorzüge haben die Monographie Billeds über die üblichen Heimatbücher hinaus, erstens: Der große historische Rahmen, in den die Geschichte der Marktgemeinde eingebettet ist, zweitens: Die Vielzahl der Quellen und ihre große Aussagekraft, drittens: Die minutiöse, genetische Darstellungsweise der Ereignisse mit Daten, Namen, Zahlen und viertens: Die große Streuung von historischem KartenmateriaL Hauptsächlich diese vier Eigenschaften machen die "Chronik" von Billed zu einer Mustermonographie, die in sieben Abschnitte zerfallt. I. Abs.: Gang durch die Geschichte unserer Heimat, von den ältesten Zeiten bis zur Gründung des "Kronlandes Banat" im Jahre 1716. 2. Abs.: Das Banat als Kronland Österreichs 171~1778. 3. Abs.: Das Banat im Königreich Ungarn 1778-1849. 4. Abs.: Die Wojwodschaft Serbien und das Ternescher Banat 1849-1860. 5. Abs.: Das Banat ein zweites mal dem Königreich Ungarn angeschlossen 1861-1918. 6. Abs.: Unsere Heimat im Königreich Großrumänien 1918-1945. 7. Abs.: Billed in der sozialistischen Volksrepublik Rumänien 1945-1980.
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Buch-, Bild- und Kunstausstellung in Wien 1982 - Bürgermeister der Stadt Wien, Dr. Helmut Zi/k, eröffnet die Buch-, Bild- und Kunstausstellung in Wien, auf der auch das Bi//ed-Buch "Chronik einer Heidegemeinde im Banat in Quellen und Dokumenten 1765 -1985" ausgestellt ist. Rechts Bürgermeister Dr. Zilk, Mitte mit Bart Prof Hans Wolfram Hock/.
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Einweihung eines Gedenksteines der Billeder Heimatgemeinschaft auf dem Karlsruher Hauptfriedhof- Pfmgstsonntag, 7. Juni 1987 Zu Pfmgsten, vom 6. bis 7. Juni 1987 trafen sich in Karlsruhe die im freien Westen lebenden Landsleute zum Billeder Heimattag. Sie reisten aus den USA, Kanada, England, Frankreich, Österreich und der DDR an. Es war dies bereits der siebente Heimattag in Karlsruhe. Bürgermeister Ulrich Eidenmüller hatte die Schirmherrschaft über das Treffen übernommen, da es im Zeichen der Enthüllung und Einweihung eines Gedenksteines stand. Bereits am Samstag trafen sich weit über 500 Personen in der Carl Benz Halle zur Festversammlung und zum fröhlichen Wiedersehen. Am Sonntag Vormittag, nach dem Gottesdienst, trafen sich die Landsleute und Gäste bei strömendem Regen auf dem Hauptfriedhof in Karlsruhe. Der Herrgott weinte mit uns armen Heimatlosen gemeinsam bei dieser ergreifenden Gedenkstunde. Unwillkürlich dachte ich an den 90. Psalm, wo es heißt: "Herrgott, du bist unsere Zuflucht ... " Auf die Minute genau, als die Glocken in der Heimatkirche in Billed zu läuten begannen, begrüßte hier auf dem Karlsruher Friedhof Lehrer Jakob Ballmann den Herrn Bürgermeister, den Herrn Pfarrer und alle Anwesenden Gäste, Freunde und Landsleute. In seinen einfuhrenden Worten sprach Ballmann uns allen aus der Seele wenn er sagte: "Nach . diesem zweiten verlorenen Krieg durften wir unseren Toten keinen Gedenkstein im Dorf errichten, denn wir hatten mit dem Ende des Krieges auch die Heimat verloren. Billed gehörte uns nicht mehr! Der Niedergang des deutschen Dorfes Billed, wirtschaftliche und vor allem völkische und politische Unterdrückung, vertrieben uns aus dem Banat."
Nach der Enthüllung des Denkmals durch Herrn Jakob Braun stellte Peter Krier das Werk des Bildhauers lrmschler aus Schweinfurt vor. Er sagte u. a.: "Zur Erinnerung an ihre Heimatgemeinde Billed und zum ehrfurchtsvollen Gedenken an die Toten der Gemeinde, haben die Billeder dieses Denkmal errichtet. Das Kreuz wurde aus hartem griechischen Marmor aus Konsai geschlagen. Es hat ein Gewicht von 2,5 Tonnen~ ist 2,5 Meter hoch, 1 Meter breit und 60 cm tief. Der Entwurf des Denkmals stammt von der Billeder Heimatgemeinschaft" Peter Krier erklärt dann den Anwesenden das Relief auf dem Querbalken mit den symbolischen Darstellungen vom Werden - Sein - und Vergehen der Gemeinde. "Die linke Seite des Kreuzes, mit dem eingemeißelten Kriegerdenkmal aus unserem Heimatdorf," sagte Krier weiter, "ist unseren Kriegsopfern und unseren Toten gewidmet". "Die rechte Seite mit dem Wappen der Donauschwaben, dem Zeichen unserer Verbundenheit mit unserem Volksstamm, erinnert mit einem kurzen Text an Billed." "Dem Kreuz ist gesegnete Erde aus unserer Heimat, von den beiden Friedhöfen, vom Kriegerdenkmal und aus der Flur [der Gemarkung] beigefUgt Vor dem Denkmal liegen in Kreuzform je zwei Steine vom Kalvarienberg und von der Kirche, sie bilden das symbolische Fundament des Denkmals, sie sind das Fundament unserer Gemeinschaft."
Das Denkmal während der Feierstunde im strömenden Regen. Die beiden Bundeswehrsoldaten sind Hans Muttar und Hans Hahn aus Billed.
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Billcd vurdr 1765
unter Kaiserin 1\\ariu Thcresin von deutschen Kolonisten ~rg ründet. Noch schwerem f nfung \vuchs und entwickelte sich die
Wir qedenken in ' Ehrfurcht. Ddnlbarkeit und liebe unserer ' Toten. der Gefall~~en der beid.en Weltknege, der Opfer der Flucht.
Gemeinde zu einem blührnden
der R_.ßlonddeportotion. Borogonversthleppu ng. unserer Toten in der · und der Ve-...........
Sd1wabendorf Unter völkischem und politischem Druck kehrtPn dif Deut\chen noch 200 ohren in 1hr Mutterlund zurÜ(K.
Linke Seite des Denkmals. Rechte Seite des Denkmals. Herr Pfarrer Johann Palji, ein Landsmann aus dem Banat, segnete das Denkmal und sprach Worte der Versöhnung und des Trostes. Mit einem gemeinsamen Gebet und dem Lied "Näher mein Gott zu Dir" endete die kirchliche Weihestunde.
Bürgermeister Eidenmüller spricht "Daß das bundesweite, ja weltweite Treffen in Karlsruhe stattfindet, hat zwei Gründe. Zum einen, weil hier rund 400 ehemalige Einwohner aus Billed eine zweite Heimat gefunden haben und somit nirgendwo mehr Billeder als in Karlsruhe leben. Der zweite Grund für das Billeder Heimattreffen ist die Enthüllung und W eihung des Billeder Denkmals. Mit ihrer Zusammenkunft treffen sich in den Mauern dieser Stadt die Nachfahren jener Wagemutigen, aber auch vom Kriegselend und Armut heimgesuchten Familien aus dem deutschen Südwesten, aus den Dörfern und Städten zwischen Rhein und Mosel, Neckar und Donau, die sich vor 200 und mehr Jahren - dem Ruf kaiserlicher Werber folgend - an der unteren Donau eine neue Heimat schufen. Zu ihrem Heimattreffen übermittle ich Ihnen die herzlichen Grüße und guten Wünsche des Oberbürgermeisters und Gemeinderates sowie der Vewaltung dieser Stadt Karlsruhe. Wir hoffen, daß Sie sich, soweit Sie nicht in Karlsruhe wohnen, in unserem schönen Karlsruhe, der Stadt zwischen Schwarzwald und Rhein, recht wohlfühlen werden. Bei ihren anfänglichen gelegentlichen Begegnungen vor 30 und mehr Jahren trafen sich Menschen, die noch ganz geprägt von dem schweren Schicksalsschlag, 214
der ihnen das Land der Väter entrissen und sie heimat- und mittellos in das zerstörte Land ihrer Vorväter verschlagen hatte. Die Sorge um die nackte Existenz, um ein Dach über dem Kopf, um einen sicheren Arbeitsplatz, überschattete alles. Heute hat sich das Bild völlig gewandelt. Die hier zusammenkommen sind kein Fremden und entrechteten mehr, sondern selbstbewußte Bürger dieser Bundesrepublik, die es zu etwas gebracht haben, die sich zusammen mit der einheimischen Bevölkerung mit ihrer ganzen Kraft und großem Erfolg dem Wiederaufbau des Landes ihrer Vorväter gewidmet und auf diese Weise eine neue Heimat geschaffen haben. Die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Anliegen sind in den Hintergrund getreten, ganz im Vordergrund stehen jetzt Bewahrung und Pflege des Kulturgutes der Väter und das Bedürfnis nach einem Wiedersehen mit alten Freunden, Nachbarn, Schicksalsgefährten aus der alten Heimat. Zur Pflege des Kulturgutes zählt auch das Gedenken, die Erinnerung an die Toten. An die Toten sowohl in der alten Heimat im Banat, als auch an die Vertriebenen aus Billed, die in ihrer zweiten Heimat, sei es hier in Karlsruhe, in der Bundesrepublik oder sonstwo in der Welt verstorben sind. Die Stadtverwaltung
Karlsruhe hat das Anliegen der Billder Heimatgemeinschaft, an geeigneter Stell ein repräsentatives Denkmal zu errichten, gerne aufgegriffen und unterstützt. Dies nicht nur durch Zurverfügungstellung dieses kleinen Areals, sondern auch ideell; dies vor allem im Sinne ihrer 400 Karlsruher aus Billed und ihrer Angehörigen. Dieser Gedenkstein ist in erster Linie natürlich eine Erinnerung an ihre Heimat, die Heimat ihrer Eltern. Er ist aber für uns alle, die wir das zufallige Glück hatten, unsere Heimat nicht verlieren zu müssen, eine Mahnung. Ganze Dörfer hier im Südwesten folgten im 18. Jahrhundert dem Ruf Maria Theresias. Auch viele meiner Urvorfahren aus meiner Odenwälder Heimat waren darunter, wie Namensgleichheiten immer wieder zeigen. Das Schicksal ist individuell zufallig, man mag auch sagen: ungerecht. Das verpflichtet diejenigen, mit denen es ohne eigenes Verdienst gnädiger umging, zur Solidarität. Das Schicksal unseres großen Volkes verpflichtet uns aber auch zu einem gemeinsamen Ziel: nach allem, was nicht nur die Billeder im Laufe ihrer Geschichte erlebt haben, ist dieses Heimattreffen auch ein Bekenntnis zum Frieden in Europa und in der Welt. Es waren kriegsbedingter Niedergang und Not, die vor zwei Jahrhunderten Ihre Ahnen die Donau abwärts ziehen ließen, um sich in schwerster Kolonisationsarbeit eine neue Heimat zu erringen. Zwei Jahrhunderte später war es ein anderer Krieg und dessen eigentliche Triebfeder, ein unmenschlicher Nationalismus, der Ihnen das Land der Väter wieder genommen hat. Die Geschichte geht über Ansprüche und Rechtstitel hinweg - wollen wir aber aus der Geschichte der Billeder eine Lehre ziehen, so ist es wohl diese: nichts ist ungerechter, nichts grausamer, nichts inhumaner als ein Krieg. Deswegen wollen wir alles in unseren Kräften Stehende tun, um Feindschaften zwischen Menschen und Völkern in unserer Welt abzubauen."
Kranz .fiir die Toten beider Weltkriege 1914 bis 1918 I 1939 bis 1945
Nach der Ansprache des Bürgermeisters folgte die Kranzniedelegung für die Gefallenen und die Verstorbenen. Unter den Klängen des Liedes vom guten Kameraden legte Landsmann Jakob Slawik einen Kranz mit schwarz-rot-goldenen Schleifen am Denkmal nieder. Die Beschriftung der Schleifen lautete:
Heimatgemeinde Billed Im Gedenken unserer Gefallener Kameraden Slawik gab der Hoffnung Ausdruck und sagte unter anderem " . . . mögen unsere gefallenen Kameraden, hier fern der alten Heimat, ihre Würdigung finden und von uns Überlebenden nicht vergessen werden. Für die in Rußland verstorbenen legte Frau Grete Weber einen Kranz mit roten Blumen am Gedenkstein nieder. Auf den schwarzen Schleifen waren die Worte zu lesen:
Die Heimatgemeinde Billed gedenkt ihrer Verstorbenen in der Russischen Deportation
Kranz .fiir die in Rußland Verstorbenen 1944 bis 1949
215
Kranz für die im Baragon Verstorbenen 1951 - 1956
In ihrem anschließenden Referat sagte Frau Weber sie war selbst fünf Jahre in Rußland verschleppt -, folgendes: "Wie es allen bekannt ist, wurden 517 Billeder zur Arbeit nach Rußland zwangsverschleppt Man brachte uns auf menschenunwürdige Art und Weise und ohne jedwelche hygienischen Bedingungen in den Viehwaggons unter, wo 80 Personen in einem großen und 40 in einem kleinen verschlossenen Waggon eingepfercht waren. Dementsprechend hatte die lange Fahrt, ohne warmes Essen, mit unmöglichen Schlaf- und Waschgelegenheiten zur Folge, daß viele Erkrankten und drei unserer Landsleute schon auf der Hinfahrt, die ungefahr vier Wochen dauerte, starben. Wir Billeder Verschleppten wurden auf die Zwangsarbeitslager von Djnepropetrowsk, Stalino, Tschasowiar, Slowjansk, 3 Lager in J enakiewo in der südlichen Ukraine und Tscheljabinsk im Ural aufgeteilt. Da mußten wir beim Aufbau, an Baustellen unter Tag in Bergwerken, in Fabriken und Stahlwerken bei ungenügender Verköstigung und vielerlei Schikanen schwer arbeiten. Diese Umstände, wie auch die sehr kalten Winter, führten zu einer ungewöhnlich hohen Sterberate. So erklärt es sich, daß von den 517 Deportierten aus unserer Heimatgemeinde, 76 in den eben erwähnten Zwangsarbeitslagern starben und ohne Priester beigesetzt werden mußten. Für die Überlebenden schlug dann Ende 1949 die Stunde der Entlassung und der Freiheit. Mit noch anderen Landsleuten kehrte auch ich im Dezember 1949 heim. Unseren Rußlandtoten soll dieses Denkmal auf dem Karlsruher Hauptfriedhof ein ewiges Gedenken bewahren . . . Herr gib ihnen die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihnen. Herr laß sie ruhen in Frieden." Von Frau Gerlinde Gillich vorgetragen folgte das Gedicht: "Mahnung". Für die in der Baragansteppe verstorbenen Frauen und Männer legte Landsmann Sepp Herbst einen Kranz mit rosa Blumen und roten Schleifen am Denkmal nieder. Auf den Schleifen standen die folgenden Worte:
Heimatgemeinde Billed Ehre unseren Toten aus der Baragansteppe
Kranz für alle Billeder Verstorbenen 1765 - 1987 216
Sepp Herbst, der als 18jähriger die Deportation in den Baragan miterlebte, führte heute, 35 Jahre danach, folgendes aus: "Zur Geschichte der Gemeinde Billed gehört der Schreckenstag: 18. Juni 1951. An diesem Tag hatte man in einer Gewaltaktion 175 Familien, über 450 Personen, aufgegriffen und in die Baragansteppe verschleppt. Männer, Frauen, Greise und Kinder hat man in Güterwaggons verladen und unter militärischer Bewachung, wie Verbrecher, in die Baragansteppe deportiert. In Erdlöchern mußten wir hausen, bis wir uns aus Lehm und Stroh Hütten schufen. Der Mangel an gutem Trinkwasser, Hunger und die seelische Not führten dazu, daß Krankheiten ausbrachen, die die
Menschen dahinrafften. Und dies geschah mitten in Europa, sechs Jahre nach Kriegsende. Um die armseligen Siedlungen entstanden bald Friedhöfe, die heute nicht mehr existieren. Diese Friedhöfe in Cacameanco, in Frumusita, in Fetesti, in Dilga, Roseti, Olaru und in Insuratei gehören zu Billed, sowie die 59 dort beerdigten Landsleut zu uns gehören. In ehrfurchtsvoller Erinnerung an unsere im Baragan verstorbenen Landsleute, deren Gräber kein Kreuz mehr kennzeichnet, lege ich diesen Kranz an unser Billeder Kreuz. Ihr seid nicht vergessen!" Für die in der ganzen Welt wie auch ftir die in der alten Heimat verstorbenen Billeder Landsleute hatte Frau Elisabeth Luckhaub einen Kranz mit weißen Blumen und weißen Schleifen am Denkmal niedergelegt. Weiß ist die Farbe der Unschuld. Auf den Schleifen waren die Worte zu lesen:
Die Heimatgemeinde Billed gedenkt all ihrer V erstorbenen In ihrer Ansprache sagte Frau Luckhaub: "Von einem unserer Dichter stammt das Wort: ,Aber erst Gräber schaffen Heimat'. Als unsere Vorfahren ihre deutsche Heimat verließen, um sich als Siedler im fernen, fremden Banat niederzulassen, da haben sie im harten Kampf gegen mörderische Seuchen und vielerlei Gefahren ihre ersten Toten im eben errungenen Neuland zur Ruhe gebettet. So entstand ftir sie Heimat. Wir wollen nun gemeinsam in Gedanken durch unsere beiden Friedhöfe ziehen, durch den Sauerländer und durch den N eugässer. Wir wollen aber auch an jenen Gräbern haltmachen, die irgendwo an den Straßemändem der Flucht liegen. Aber auch an den Gräbern, die niemand kennt, in denen von Partisanen ermordete Billeder Landsleute verscharrt wurden. Unsere Toten auf den beiden Heimatfriedhöfen und überall in der Welt bilden mit uns Lebenden eine unzerstörbare Einheit. Mit ihnen zusammen sind wir Heimat. Dieser Gedenkstein sei stets eine liebevolle Mahnung unserer lieben Verstorbenen an uns: Vergeßt uns nicht! Haltet in euren Herzen die Erinnerung an uns und an unsere schöne, verlorene Heimat, an unser unvergeßliches BILLED wach! In Ehrfurcht, Liebe und Treue der Billeder Toten gedenkend, legen wir diesen Kranz nieder." [Wenn wir annehmen, daß im Durchschnitt jährlich 80 Billeder verstorben sind, dann sind in den abgelaufenen 222 Jahren rund 17.760 Billeder verstorben.] Bei der Kranzniederlegung ftir alle verstorbenen Billeder trug Frau Margarethe Pierre den folgenden Text vor: Wir gedenken der Toten, - die fern und unerreichbar - doch unvergessen in der geliebten Banater Erde ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.
Anruf Ihr, die Ihr nun für immer schweigt ... geliebt, vertraut und doch so fern . ·.. seht ihr herab von einem fernen Stern, der abendlich am Firmament sich zeigt. Blickt Ihr auf uns, die erdgebundenen voll Hast und Unruh unsere Wege gehen und oft den Sinn des Lebens nicht verstehen, weil unser Dasein ohne Euch so leer. Voll Sehnsucht streck ich meine Arme zu Euch hin! Ich rufe Eure Namen, doch Ihr schweigtwenn nächtlich sich am Himmel Euer Sternbild zeigt ... und ich verlassen und voll Trauer bin. Mit einem von allen Anwesenden gebetenen "Vater unser" und mit dem Lied "Die Himmel rühmen" nahm diese eindrucksvolle Feier ihr Ende.
Pressestimmen zum Billeder Heimattat in Karlsruhe Die "Badische Neueste Nachrichten" brachte am Dienstag, dem 9. Juni 1987, in ihrer Ausgabe folgenden Artikel: Badische Neueste Nachrichten, Dienstag, 9. 6. 1987 Billeder Heimattag
1765 begann der Treck ins Banat Man schrieb das Jahr 1765, als sich zahlreiche Familien aus der Pfalz und aus Baden aufmachten, um im östlichen~ heute rumänischen Banat, eine neue Heimat zu suchen. Mit dabei waren damals auch etwa 40 Familien aus Karlsruhe und Umgebung, die sich in dem reißbrettartig angelegten Dorf Billed niederließen, ein rein deutsches Dorf. Gut 4.000 Seelen zählte die Gemeinde zu ihrer Blütezeit. Deren Nachfahren leben mittlerweile zu einem großen Teil wieder in der Bundesrepublik. Mit 400 Billedem stellt Karlsruhe deren größte "Exilgemeinde" dar. Kein Zufall also, daß die Billeder Heimattage, deren sechster am Wochenende gefeiert wurde, in der Fächerstadt einen festen Veranstaltungsort gefunden haben. Nicht nur aus der Bunesrepublik, auch aus Österreich, Frankreich und der DDR, ja sogar aus den Vereinigten Staaten waren am Samstag Mitglieder der zur Volksgruppe der Banater Schwaben gehörenden Gemeinde zu diesem Bundestreffen in die Carl-Benz-Halle ge217
kommen. Lieder, Gedichte, Volkstänze - Brauchtum also und die pesönliche Begegnung mit Verwandten, Freunden und einstigen Nachbarn bestimmten das Heimattreffen aber nicht nur. Einige Aufmerksamkeit wurde auch der Geschichte des Ortes gewidmet: Liebevoll gestaltete Schautafeln an der Hallenwand gaben einen bruchstückhaften Einblick in die Vergangenheit des Ortes, erinnerten an Temeswar, die Hauptstadt der Region und des Banats und ließen in kleiner Runde und Grüppchen allenthalben die Diskussion über Historie und Histörchen von Billed aufflammen. Das Geschiehtsinteresse kam freilich nicht von ungefähr, sondern hatte eine Bewandtnis in einer Doku-
mentation, die die Billeder Aussiedler jüngst über ihren Ort veröffentlicht haben. Mit der Ausstellung ihrer Kulturgüter etwa auch im "Haus der Heimat" wollen diese Banater Schwaben der eigenen Geschichte künftig noch mehr Aufmerksamkeit widmen. Bürgermeister Ulrich Eidenmüller wandte sich in einem Schreiben vom 15. Juni an unseren Landsmann und Sprecher unserer Gemeinschaft in Karlsruhe, Jakob Ballmann, in dem er sich ftir die freundliche Aufnahme im Kreise der Billeder Heimatgemeinschaft sowie ftir die Überreichung des Billeder Heimatbuches bedankte.
STADT KARLSRUHE
DEZERNAT V
Herrn Jacab Ballmann Rhe in straße 29
Fernsprec her
107211 133-
7500 Karlsruhe 21
23 50
Fernschre 1be r 7825494 itd d
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10.06.87
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Oetvm
15. Juni 1987
BEtreff
Sehr geehrter Herr Ballmann, ich möchte mich bei Ihnen und den anderen Mitgliedern der Billeder-Heimatgemeinschaft ganz herzlich ftir die freundliche Aufnahme in Ihrem Kreis und die Überreichung des Bi/leder-Heimatbuches bedanken. Auf das Denkmal können Sie alle sehr stolz sein. Ich wünsche der Billeder-Heimatgemeinschaft eine gute Zukunft. Wenn ich Ihnen nochmals behilflich sein kann, werde ich dies gerne tun.
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218
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XIV. Denkmäler und Friedhöfe
Eindrucksvoll würdigt dieser Gedenkstein zu Ehren der Gefallenen des Ersten Weltkrieges 1914 - 1918 in Billed Leid und Leistung der gefallenen Soldaten. Auf einem Naturstein vor der Kirche steht das aus schwarzem Marmor geschaffene "Kriegerdenkmal". Auf drei Seiten sind die 123 Namen der Toten eingemeißelt. Darunter stehen die Worte:
Unseren Helden zur Ehre
Daß kein fremder Fuß betrete den heimischen Grund, Starb ein Bruder am Isonzo, liegt einer in Serbien wund, Alle schützten sie deiner Grenze heiliger Saum. Ihr blühendes Leben für deinen dürstenden Baum. Vaterland!
5. Juni 1925 - Einweihung des Kriegerdenkmals in Billed. [Vgl. Bi. -Bu. S. 292 - 296}
219
Totengedenken
1955 - Gedächtnisstätte auf dem Sauerländer Friedhof Bereits in den 50er Jahren wurde auf dem Sauerländer Friedhof von beherzten Frauen und Männem ein Ehrengrab jiir die Opfer des Zweiten Weltkrieges, jiir die in Rußland und im Baragan verstorbenen Frauen und Männer, errichtet. Auf einem freien Grundstück wurde symbolisch jiir alle Bi/leder, die fern der Heimat ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, ein gemeinsames Grab gewidmet, Die drei alten, eisernen Kreuze, tragen je eine ovale, silberne Tafel, die mit den folgenden Jahreszahlen versehen sind: Von links nach rechts: 1941 1945, Mitte: 1945 - 1949, rechts: 1951 1956.
Todesgedenkstätte in der Kirche von Billed - Enthüllt und geweiht am 9. Juni 1977 Im Rahmen der Renovierungsarbeiten an der Kirche von Billed wurden im Jahr 1977 ein Totenmal jiir unsere Toten im Zweiten Weltkrieg und jiir die im Baragan Verstorbenen errichtet. Das Geld jiir dieses Vorhaben wurde in einer einmaligen Spendenaktion von den Landsleuten im Westen aufgebracht. Als Schutzpatronjiir unsere Toten wählten wir den ersten Schutzpatron des Banats, den heiligen Johannes v. Nepomuk [vgl. Bi.-Bu. S. 50, 468-470].
220
Lorbeerkränze ftir unsere gefallenen Kameraden sowie ftir die Rußland- und Bagaran-Verschleppten Toten
Mitte links, unter der Marmortafel ftir die gefallenen Soldaten hängt der Kranz mit der Schleife:
Die hier abgebildeten vier Lorbeerkränze wurden im Oktober 1977 in Wien angefertigt und im selben Monat in der Kirche von Billed aufgehängt.
Mitte rechts, unter der Marmortafel ftir die Toten der Zivilbevölkerung hängt der Kranz mit der Schleife:
Ganz links, unter der Marmortafel ftir die in Rußland verstorbenen Frauen und Männer, hängt der Kranz mit der Schleife:
Ganz rechts, unter der Marmortafel ftir die im Baragan verstorbenen Frauen und Männer, hängt der Kranz mit der Schleife:
Ihren Verstorbenen, die Überlebenden.
Unvergessen, die Gemeinde Billed.
Den in Rußland Verstorbenen
1945-1949.
Den Toten der Zivilbevölkerung
In treuem Gedanken, die alten Kameraden. In ehrendem Gedenken, die Gemeinde Billed
Den Toten des Zweiten Weltkrieges
Den im Baragan Verstorbenen
1951-1956. 221
1957 - Totenmal der Donauschwaben in Wien 19. Die St채tte des Ehrenmales: Wallfahrtskirche Maria Schmerzen.
1957 - Totenmal der Donauschwaben in Wien, Gesamtansicht. Rechts die Totenbuchnische f체r das Totenbuch. In diesem Buch sind alle unsere gefallenen Billeder und Baraganverstorbenen eingetragen. Auch die durch Luftangriffe und durch Partisanen umgekommenen Landsleute sind hier verewigt.
222
Requiem und Kranzniederlegung in der Kirche und am Kriegerdenkmal zu Ehren des am 4 Apri/1944 gefallenen Landsmann Nikolaus Slawik, Neugasse Nr. 619.
Kamerad wo bist Du? Nichts könnte das Schicksal der Jugend von Billed besser dokumentieren und veranschaulichen als das folgende Bild. Acht Kameraden der Jahrgänge 1919- 1921. Vier von ihnen sind gefallen und vier haben den Krieg überlebt. Gefallen sind von links: Johann Fischer [549}, Adam Ruß [510}, Johann Mann [212}, Nikolaus Jobba [331}. Jeder der Gefallenen liegt in einem anderen Land Europas begraben! Die vier Kameraden, die den Zweiten Weltkrieg überlebten, sind ebenfalls auf vier verschiedene Staaten, auf zwei Kontinenten, verteilt. Von links: Johann Mann [474}, USA, Franz Klein [234}, Österreich, Johann Weiter [252}, Rumänien, Josef Steiner [545}, BR Deutschland. Johann Weiter ist in der Zwischenzeit als Spätaussiedler in die BRD gekommen und vor zwei Monaten in München verstorben.
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Unsere Mütter Wenn wir unserer gefallenen Soldaten sowie derer in Rußland und im Baragan Verstorbenen in tiefer Dankbarkeit gedenken, so wollen wir auch jene Frauen nicht vergessen, die in der Heimat mit glänzenden Beispielen bewiesen haben, daß die deutsche Frau ihrem Mann eine ebenbürtige Gefährtin war und ist.
In Gedanken bei unseren Müttern Wenn dir eine Mutter einen anscheinend einfältigen Rat erteilt, so befolge ihn dennoch. Erst wenn du selber alt geworden bist, wirst du beurteilen können, ob er wirklich so einfältig gewesen ist. Korea Die Güte des Vaters hat einen starken Arm - die Güte der Mutter eine weiche Hand. England Muttertreu wird alle Tage neu.
Spanien
Gottesliebe ist die höchste Liebe, Mutterliebe ist die beste Liebe. Italien Die Hand, die die Wiege bewegt, bewegt die Welt. Japan Mißachte nicht die Weisungen deiner Mutter; sie sind ein Ehrenkranz für dein Haupt und ein Schmuckkassette für deinen Hals. Israel Eine Mutter liebt am stärksten ihr schwächstes Kind. Schweden Ein Lot Mutterwitz ist besser als ein Kilo Schulweisheit. Österreich Das Gebet der Mutter holt aus dem Meeresgrund heraus. !stand An der Kinder Weis' erkennt man der Mutter Fleiß. Türkei Der Weg zur Mutter war nie zu weit.
Kirgisien
Bilder von Gefallenen und Verstorbenen mit Namen und Hausnummern von Billed:
Lichtfuss J ohann
Herbst Johann Nr. 117
Gilde Adam Nr. 409
Hehn Mathias Nr. 456
Jobba Peter Nr. 775
Klein Johann Nr. 710
Krogloth Johann Nr. 377
Müller Franz Nr. 103
224
Reiter Josef Nr. 460
Thöreß Wilhelm Nr. 166
Wohl Jakob Nr. 105
Wohl Josef Nr. 105
Majer Anton Nr. 637
Braun J ohann Nr. 299
Linzer Johann Nr. 298
Dr. Weber Hans Nr. 295
Lichtfuss Jakob Nr. 237
Braun Katharina Nr. 306
Hubert Barbara Nr. 89
Reiter Nikolaus Nr. 460
RiederJohann Nr. 307
Schiller Wilhelm Nr. 242
Slawik Wendel Nr. 223
Zimmer Agnes Nr. 439
J
~~~[Vg/. (Herausgeber) Landsmannschaft der Banaler Schwaben aus Rumänien in Deutschland e. V.: Das Banat und die Banaler Schwaben, Band 2, S. 110 - 121] 225
1980 - Haus des Totenwagens gegenüber vom Eingang des Neugässer Friedhofes. Wenn der Wagen nicht gebraucht wird, steht er hier unter Verschluß. Er wird auch nur bei Verstorbenen, die der kath. Kirche angehörten, verwendet.
1930 - Der älteste Sohn der Familie Schortje, Nr. 432, wird von seinen Kameraden mit vier Schimmeln zu seiner letzten Ruhestätte geführt. Im Hintergrund das Haus des Kaufmannes Franz Haupt.
1976- Die Familie Ballmann und Angehörige begleiten Herrn Jakob Ballmann, ehemaliger Mühlenbesitzer in Billed, zu seiner letzten Ruhestätte. Mit seinen 85 Jahren gehörte Herr Ballmann zu den ältesten Männern von Billed. Hier sehen wir den Totenwagen mit zwei Pferden bespannt.
226
September 1981 - Josej Hubert, jahrzehntelanger Fahrer des Billeder Totenwagens wird hier selbst zur letzten Ruhe geführt. Auch hier haben sich einige beherzte Männer bemüht, ihm, dem "Sepp': ein würdiges Gespann auf seiner letzten Fahrt zur Verfügung zu stellen. Zu seinen eigenen zwei Pferden kamen noch zwei von der "Kollektiv" dazu und alle waren der Meinung: Der Sepp hat es so verdient ...
März 1982 -Hier sehen wir den Trauerzug beim Begräbnis von Johann Kasper, Sauerländergasse 87. Schwiegervater von Josef Schackmann.
In Ermangelung einer Aujbahrungshalle in der Gemeinde Billed wurden die Toten im Sterbehaus aufgebahrt. Hier sehen wir die Aufbahrung von Michael Graf, Haus-Nr. 300, gestorben am 31. Jänner 1975.
227
Diefeierliche Einsegnung des Verstorbenen durch den Priester fand im Hof des Sterbehauses statt. Hier sehen wir die trauernde Familie und Hinterbliebenen an der Bahre von Jakob Rothgerber, Haus-Nr. 542, gestorben im Jahr 1982.
Auf dem Weg zum Friedhof geht der Priester mit dem Chor der Sängerinnen und der Fahne des Bestattungsvereines voraus. Wir sehen hier Jakob Rothgerbers letzten Weg durch Billed, zum Friedhof
100 Jahre Billeder Bestattungsverein Die Gründung des Billeder Leichenbestattungsvereines erfolgte am 15. Mai 1887 durch die Initiative des Billeder Arztes Dr. Johann Becker [vgl. Bi.-Bu. S. 317]. Aus Anlaß dieses Jubiläums hatte der heute noch in unserer Heinatgemeinde bestehende Bestattungsverein seine diesjährige Jahreshauptversammlung auf den 17. Mai verlegt und in der lOOjährigen Geschichte geblättert.
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1980 - Haupteingang zum Sauerländer Friedhof
Chrysanthemen Chrysanthemen neigen traurig und ergeben ihre weißen, oder violett gefärbten Blütenkörbchen. Abschiednehmend winken sie den letzten, fallenden, gelb, braun und rot gefärbten Blättern. Die letzten Tränen sickern noch spärlich aus ihren welkenden Körpern und fallen auf Gräber .. auf Gräber im Banat.
Margarethe Pierre
Die Friedhofsglocke Vom Turme tönt ein Glöcklein weich, wie weh das klingt und klagt. · Ein Menschenkind hat stumm und bleich, Der Welt ade gesagt. 0 Glöcklein du, so weich, so weh, Wie heimelt mich dein Klang. Bald läutet man auch mir Adel Zu meinem Totengang.
1936 - Glockenturm mit Friedhofskreuz auf dem Sauerländer Friedhof
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Irene und Ernst Tobias am Grabe der Großeltern auf dem Sauerländer Friedhof
1980 - Grabstätte der Großeltern Tobias. Auch hier wurden die Gräber mit einer Betonplatte zugedeckt.
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Gräber der Familie Tobias, Eltern und Großeltern von Franz Tobias, Haus Nr. 61.
Zum Unterwschied von den vorhergehenden Gräbern ist dieses noch nicht zubetoniert sondern mit Blumen bewachsen.
Ein altes, schmiedeeisernes Kreuz mit einem Herrgott darauf, wie es sie heute fast nicht mehr gibt. Das Grab ist, wie man sehen kann, sehr liebevoll gepflegt und mit Blumen bepflanzt.
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1980 - Familiengrab der Familie Klein (Nr. 234) auf dem Sauerländer Friedhof Heute ist das Grab für alle Zeiten mit einer dicken Betonplatte geschlossen. Die Natur wird ihr Werk beginnen und auch abschließen ... Ein Kolonistenschicksal wurde damit für immer abgeschlossen.
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Haupteingang zum N eugässer Friedhof
1980 - Hier haben auch jene vier deutschen Soldaten ihre letzte Ruhestätte gefunden, die bei den Kämpfen im Herbst des Jahres 1944 in Billed gefallen sind. Die Gräber werden heute noch von deutschen Frauen liebevoll gepflegt [vgl. Bi.-Bu. S. 453].
1936- Blick in den Neugässer Friedhof rechts die Kapelle und links neben dem Weg die Friedhofsglocke.
1934 -So sah einst der jüdische Friedhof neben dem kath. Friedhof in der Sauerländergasse aus. Eine Mauer mit Gitter und Bäume umgaben den Friedhof
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1980 - Und so sieht der Friedhof heute aus. Das Grab von Kaufmann lgnaz Tenner ist das einzige auf dem Friedhof Der Zaun und die Bäume sind verschwunden und Mais wird dort geerntet.
200 Jahre deutsches Banat 1723 -1923
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Im Jahre 1923 fanden im ganzen Banat Festveranstaltungen statt. Die ersten deutschen Ortsgründungen im Jahre 1723 und die Besiedelung des Banats mit deutschen Menschen waren der Anlaß dazu. Die neuen Staats-herrn, die Rumänen, schauten noch .::id)wobcn6ru6cr ! .:ldjwobrnfd\turPcrn ! Jl]r .:lo ~ nc uno 'lod\lrc t urtt gcfcpncrcn littmal : ~ o n o r, frt]cr 01t zu. fir rrlr d)ltl! uno SrudJt6orlll! curr< ~l]n rnfd)oUr! mrr .:ld) wrr~ uno l.' lut rfr rud) 01< lll ullttHOt urrbrrrfr unb prpcgcl!. l.'lrr&l Ol<ftt 6rulfd!tn .:ld)o ar !rru, brnn rl]r ftrO bo3u brru ftn 61< .:lc~nfud)l Ort \Wtl ~ oll r • Heute, wo die Deutschen in Scharen l]unocrtr grfrffrl! wot ;~t ttlofcn un6 llrdJI1 lU o~tl)t rl un6 !\cdjr ,;um .:l argr 3u fu l]u n! ' als staatenlose das Banat verlassen, ~r ubcr tn 6cutfd7cr !lot, ttur tuoUcn oUc unfcrrr L;ctmot bonfbor fctn ! lUrr tu ollen Ool\ tJ otcrcr&c trcu &cl)utcn : bcnn unf'rcm ~o nncr : Hot unb <Botb gtlt unfcr ~ dlwur ! schauen sie auch zu.
222 Jahre deutsches Billed 1765- 1987 Ohne Glanz und Gloria, ohne Ruhm und Ehre begeht das ehemalige Musterdorf Maria Theresias am 21. Oktober 1987 seinen Geburtstag.
"Fern vom Land der Ahnen zieh'n wir durch die Weltunter tausend Fahnen, wie es Gott gefällt. Ist uns auch entschwunden unser Ahnen Land, hält uns doch verbunden deutschen Blutes Band.
Leiden und entbehren schafft uns herbe Pein, doch wer will uns wehren, deutsch und treu zu sein? Wie's die Welt mag treiben, wie sie uns auch droht deutsch sind wir und bleiben: deutsch bis in den Tod!"
233
Das Ahnendenkmal in Ulm 1958
Die im Westen lebenden Nachfahren der deutschen Kolonisten und Vorposten im Südosten Europas haben im Jahre 1958 am linken Ulmer "Donauschwabenufer" zu Ehren ihrer Kolonistenahnen ein Ahnendenkmal errichtet, daß auch Symbol für die Südostansiedlung ist. Die folgenden Worte sind am Denkmal in Marmor gemeißelt: 234
VON ULM AUS ZOGEN DEUTSCHE SIEDLER IM 18. JAHRHUNDERT AUF DER DONAU NACH DEM SÜDOSTEN EUROPAS. IHRE NACHFAHREN KEHRTEN VOM SCHICKSAL NACH DEM ZWEITEN WELTKRIEG AUS IHRER HEIMAT VERTRIEBENEN IN DAS LAND IHRER VÄTERZURÜCK
XV. Billeder Grundbuch
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Auszüge aus dem ersten Billeder Grundbuch vom 10. Oktober 1777 [Uxor = Ehefrau].
Haus Nr. 2 [ Neue Nummer 6
Joch
Benennung der Grundstücke, derenseihen Lage und Angränzung
1
Hausgrund worauf ein von Koth Ziegeln ab Arario erbautes Haus steht. Ackerfeld und Wiesen Nr. 227 Ackerfeld zur Winter Flur A. Auf der Flur A. an der Hutweide nahe am Weeg rechts nach Klein Jecsa zwischen den Feldern 226, 178, 183. Ackerfeld zur Sommer Flur B. Auf der Flur B. an den Weeg rechts nach Pakaz zwischen den Feldern 226, 228 und über den Feldweg 94, 95. Ackerfeld zur Brach Flur C. Auf der Flur C an der Hutweide nahe den Weg rechtsnach Knees zwischen den Feldern 225, 229 und über den Feldweg 228. Wiesen. Die Wiesen ohnweit der Winter Flur A. zwischen den Wiesen 226, 240, 142, 139, 140.
4 4
Als Probe und Muster wurde im Herbst 1769 das deutsche Dorf Billiet von Hauptmann Triebswetter und Leutnant Glaser vermessen und eingeteilt. Der Entwurf zu dem "Grundriß zu einer systematischen Landes-Einrichtung des Temeswarer Banats" stammte von Kempelen und urnfaßte 178 Seiten. Er wurde von ihm auf Grund der Erfahrungen, die er bei der Landvermessung und Grundzuteilung in Billlet im Jahre 1769 gemacht hatte, erstellt. Sein Bericht über . .. "die bey dem deutschen Dorf Billiet beschehene Individual-Grund-Zuteilung . . . " wurde am 13. Februar 1770 der Kaiserin vorgetragen. Maria Theresia erklärte den Ort Billiet zum Musterdorf ftir das gesamte Banat und war prinzipiell bereit, das ihr gehörende Land den Kolonisten eigentümlich zuteilen zu lassen und damit auch die Erblichkeit der Sessionen zu sichern und dadurch die Untertanen zu guter Wirtschaft anzueifern. So steht es auch im Grundbuch von Billed, dem ersten Grundbuch im kaiserlichen Banat, im Kopf auf jeder Seite zu lesen: "Diesem Hause sind zufolge auf AllerhöchstKaiserl. Königl. Anordnung beschehenen Individuelen Grundzutheilung nachspecificierte Ein und Dreißig Joch Grundstücke zugemessen, und jeden dessen nachbenannt - rechtmäßigen Besitzern, als ein wahres Eigentum zum freyen Genuß . .. übergeben worden." Nach dem Ableben seiner Mutter ver steigerte Kaiser Joseph II. die Dörfer und Güter im Banat mit Mann und Roß und Wagen an den meistbietenden Grafen. Erst durch die Revolution des Jahres 1848 kamen die Bauern wieder in den Besitz ihrer Grundstücke. Durch die Traktoren der Kommunisten wurde im Jahre 1945 dieses großartige Werk ftir immer vernichtet.
Größe des Grundstückes: 17 Joch
Name des Besitzers: Mathias Tasch, ein Bauer, und Susanna uxor. Überkommungs-Art: Durch die erste ordentliche Grundes Einteilung. Zufolge ausgestellten Gewährs Brief de dato 10. Okt. 1777
4
Billiet als Musterdorf Maria Theresias
I
4
Haus Nr. 3 [ Neue Nummer 8
I
Größe des Grundstückes : 17 Joch
Name des Besitzers: Margareta Theißin, eine Bäuerin. Überkommungs-Art: Durch die erste ordentliche Grundes Einteilung. Zufolge ausgestellten Gewährs Brief de dato 10. Okt. 1777 Joch 1 4 4 4 4
Benennung der Grundstücke, derenseihe Lage und Angrenzung Hausgrund worauf ein von Koth Ziegeln ab Ärario erbautes Haus stehet. Ackerfeld und Wiesen Nr. 246 Ackerfeld zur Winter Flur A. Auf den Weg rechts nach Groß Jecsa nebe~ den Feldern 242, 247 und über den Feldweg 51. Ackerfeld zur Sommer Flur B. Auf der Flur B. an den Reservatsgrund, nahe den Weg rechts von Knees nach Pakaz neben den Feldern 244, 27, und über den Feldweg 243. Ackerfeld zur Brach Flur C. Auf der Flur C. an der Gränz mit Knees und an den Morast neben den Feld 245. Wiesen. Die Wiesen zwischen den Wiesen 245, 153, 155, 157, 119 und über den Feldweg an den Winter Flur A. Feld 208.
Haus Nr. 4
I
Neue Nummer 9
I
Größe des Grundstückes 31
Namen des Besitzers: Stephan Kaiser, ein Bauer, und Christine uxor. Überkommungs-Art: Durch die erste ordentliche Grundes Einteilung. Zufolge ausgestellten Gewährs Brief de dato 10. Okt. 1777 Joch
Benennung der Grundstücke, derenseihe Lage und Angrenzung
1
Hausgrund worauf ein von Koth Ziegeln ab Arario erbautes Haus stehet. Ackerfeld und Wiesen Nr. 24 Ackerfeld zur Winter Flur A. Auf der Flur A. ohnweit mit der Wiesen Flur zwischen den Feldern 22, 23, 26 und über den Feldweg 201, 202. Ackerfeld zur Sommer Flur B. Auf der Flur B. nahe den Reservats Grund gegen den Weg von Knees nach Pakaz zwischen den Feldern 22, 44, 26 und über den Feldweg 23. Ackerfeld zur Brach Flur C. Auf der Flur C. an der Gränz mit Knees zwischen den Feldern 22, 26 und über den Feldweg 23. Wiesen. Die Wiesen in zwo Theil, die erste gegen der Gränz mit Klein Becskerek zwischen den Wiesen 22, 76, 26, 25. Die zwote ohnweit der Hutweid zwischen den Wiesen 22, 23, 26 und 166.
8 8 8 6
Haus Nr. 5
I
Neue Nummer 10
I
Größe des Grundstückes : 31 Joch
Name des Besitzers: Andreas Kreuling, ein Bauer, und Margaretha uxor. Überkommungs-Art: Durch die erste ordentliche Grundes Einteilung. Zufolge ausgestellten Gewährs Brief de dato 10. Okt. 1777 Joch
Benennung der Grundstücke, derenseihe Lage und Angrenzung
1
Hausgrund worauf ein von Koth Ziegeln ab Arario erbautes Haus stehet. Ackerfeld und Wiesen Nr. 72 Ackerfeld zur Winter Flur A. Auf der Flur A. ohnweit dem Weg links nach Klein Jecsa zwischen den Feldern 70, 73, 74 und über den Feldweg 136. Ackerfeld zur Sommerflur B. Auf der Flur B. ohnweit den Reservats Grund zwischen den Feldern 70, 74 und über den Feldweg 73, 47. Ackerfeld zur Brach Flur C. Auf der Flur C. zwischen den Feldern 74, 148, 70 und über den Feldweg 73. Wiesen. Die Wiesen in zwo Theile, die erste gegen der Gränz mit Klein Becskerek ohnweit den Monist zwischen den Wiesen 70, 20, 74, 71. Die zwote gegen vorbenannter Gränz zwischen den Wiesen 70, 131, 74, 73.
8 8 8 6
237
Auszug aus dem amtlichen Grundbuch von Billed aus dem Jahre 1944 Der mir hier in Wien vorliegende Auszug ist ein Fragment, ein unvollendetes Werk aus dem Jahre 1944. Es ist also mit Sicherheit anzunehmen, daß die Ereignisse nach dem 23. August die Fertigstellung dieser Arbeit unmöglich machten. Sie wurde von den Kriegs- und Nachkriegsereignissen überrollt und ftir die ursprünglich gedachte Aufgabe zwecklos. Es folgten die Jahre der Enteignungen! Heute, 43 Jahre später, wissen wir aber, daß diese mit großer Sorgfalt und Mühe verbundene Kleinstarbeit nicht ganz vergeblich war und als wichtiger Quellennachweis in der Geschichte von Billed Verwendung findet. Format und Ausmaß des Auszuges: Hier handelt es sich um ein Zeitungsformat in der Größe von 470 x 310 Millimeter und ist größer als DIN A 3. Anzahl der Blätter:= 14, alle Blätter sind einseitig, handschriftlich beschriftet.
Besitzverhältnisse der Billeder Landwirtschaft Betriebsgrößen- und Grundstückübersicht
Anzahl der Grundstücke auf Billeder- und Nachbarhotterund ihre prozentuelle Aufteilung je Familie 23. August 1944
1944 Im Jahre 1944, also beim Frontwechsel des rumänischen Staates, von Deutschland zur Sowjetunion, waren 682 Familien von Billed im Besitz des gesamten Grund und Bodens. Die Gesamtzahl der in Billed wohnenden Familien betrug damals 993. Von diesen besaßen 311 Familien keinen Grund und Boden. Rund ein Drittel der Bevölkerung von Billed mußte sich den Lebensunterhalt durch ihren Beruf wie: Handwerker, Kaufleute, Taglöhner, Halbscheitbauer, Lehrer, Ärzte, Rechtsanwälte, aber auch als Mägde und Knechte sowie als Unternehmer von Mühlen, Sägewerken usw. verdienen. Ein zweites Drittel der Familien, nämlich 317 Familien, waren im Besitz von Grundstücken in der Größe von 0,25 bis 1ZU 5 Joch. Sie waren die Kleinbauern, Tabakbauern, auch Zwergbauern genannt. 365 Familien, also auch rund ein Drittel der Bevölkerung, waren die Besitzer von Grundstücken in der Größenordnung von 5,25 bis 105 Joch. Die nun folgende Tabelle gibt uns einen genauen Überblick über die Grund- und Bodenverteilung unter den Einwohnern von Billed, kurz vor der Enteignung.
238
Grund stücke in Joch von bis
Anzahl der Familien
In Prozenten der Familien
keinen 0.25- 5 5.25- 10 10.25- 15 15.25 - 20 20.25-25 25.25-30 30.25-35 35.25-40 40.25 - 45 45.25-50 50.25-55 55.25-60 60.25-65 65.25-70 70.25-75 75.25-80 80.25- 85 85.25-90 90.25-95 95.25- 100 100.25- 105
311 317 121 32 47 28 20 21 21 10 21 7 6 9 2 5 2 3 3 3 2 2
31.3192 % 31.9234 % 12.1852 % 3.2225 % 4.7331 % 2.8197 % 2.0140 % 2.1148.% 2.1 148 % 1.0070 % 2.1148 % 0.7049 % 0.6042% 0.9093 % 0.2014 % 0.5035 % 0.2014 % 0.3021 % 0.3021 % 0.3021 % 0.2014 % 0.2014 %
Familien 993
[Vgl. Bi. Bu.
s. 178 li., 379 li., 125, 128, 252 und 256]
100.-%
Haus- und Grundbesitz der Einwohner von Billed am 23. August 1944
Lfd. Nr.
Haus Nr.
1
2
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21
1 1 2 2 3 4 5 6 6 7 8 9 9 10 10 11 12 13 14 15 16 17 17 18 19 20 20 21 22 22 23 24 24 25 26 26 27 28 29 30 31 32 33 34 34 35 36 37 38 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 48 49 49 50 50 51 52 53 54 55
n
23 24
25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69
Name und Vorname 3 Pritz Josef Lind Adam Frank -Johann Frank Friedrich Lahni Michael Zimmer Nikolaus Pritz Johann Hahn Katharina Hahn Maria Zimmer Martin Ehling Martin Hirsch Mathias Noll Jakob Kuhn Wilhelm Gängler Elisabeth Undi Nikolaus Butul Heinrich Behira Gavril B1um Josef Slawik Jakob Bojar Josef Donawell Jakob jun. Donawell Jakob sen. Klein Katharina Friedhofswärter Leidecker Elisabeth Wirt! Stefan Gergen Michael Schwicker Michael Zimmermann Fi1ipp Haas Michael Filippi Nikolaus Schwendner Michael Weber Johann Schackmann Jakob Schackmann Peter Lahni Peter Düpre Nikolaus Schwendner Wilhelm Stumpf Nikolaus Mann Heinrich Neiß Nikolaus Schutz Franz Neiß Johann Neiß Jakob Schostal Josef Frauenhoffer Michael Geiß Johann Lauer Thomas Albrecht Johann Weiter Josef Breitenbach Peter Thöreß Valentirr Klein Nikolaus Wohl Jakob Eichert Johann Eichert Johann Eichert Katharina Bauer Nikolaus Mager Jakob Mager Jakob Mumper Peter Ochsenfeld Barbara Krier Peter jun. Krier Peter sen. Steiner Josef Gergen Nikolaus Fischer Mathias Mann Friedrich Frick Christof
Grunds tü c ke
Einheit e n
auf Billeder
FremdHotter
nach Haus
je 5 Joch Feld
4
5
6
7
0.25
5.-
-
-
-
-
0.50 0.75 2.--
-
0.75 1.75
1.-1.75
-
1.25 1.25
2.25 1.25 2.50
5.75 3.75 2.--
-
2.--
-
-
0.75 0.25 0.50 1.-0.25 1.50 6.--
-
-
2.--
-
1.-13.--
-
1.-1.--
-
3.-0.50
-
4.-5.50 -
14.-2.50 3.25 2.50 20.50 3.75 8.---.25
2.-3.-25.-1.-6.-4.50 11.--
-
-
0.25
1.25
-
1.-37.-15.-2.-41.50 9.--
-
7.50 -
48.-20.--
-
10
-
-
0.50
9
-
-
-
8
2.50 1.50 6.50
-
0.25
Zusammen, Einheiten
1.--
-
0.25
nach Beruf und Einkommen
Wasserfeld abgeschrieben in Joch
-
5.-2.-4.--
6.--
7.--
10.50 -
-
-
239
Lfd. Nr.
Haus Nr.
I
2
70 71
56 57 58 58 59 60 61 62 63 64 65 65 66 66 67 68 68 69 70
72
73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131
132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145
240
72 72
73 74 75 76 77 78 78 79 80 80 81 81 81 82 83 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 110 111 112 112 113 113 114 115 116 117 118
Name und Vorname
3 Herbst Johann Würtz Nikolaus Mann Johann Frank Franz Renoth Josef Müller Albert Tobias Franz Wilhelm Jakob Ochsenfeld Josef Schmidt Josef Hubert Josef Wolf Josef Horbert Josef jun. Horbert Josef sen. Breitenbach Lambert Slawik Margarete Merk Josef Rugel Nikolaus Krogloth Franz Decker Ludwig Weiter Jakob Plennert Eberhard Hehn Josef Weiter Jakob Fischer Johann Hehn Peter BauerJohann Neumann Johann Hahn Johann Mann Josef jun. Mann Josef sen. Thöreß Jakob Wagner Johann Wagner Adam Weber Peter Mann Maria Mann Nikolaus Maurer Adam Hahn Peter Steiner Johann Ruß Katharina Schiller Jakob Hubert Josef Maurer Nikolaus Flesch Nikolaus Braun Nikolaus Mutter Michael Hirsch Peter Weiß Peter Noldi Johann Trendler Johann Renn Mathias Morar Traian Helfrich Adam Blum Nikolaus Wolf Jakob Schneider Johann Müller Johann Galo Jakob Esch Anton Groß Christoph Tasch Peter Schneider Adam Braun Johann Breitenbach Jakob Slawik Michael Buding Julius Maurer Maria Maurer Nikolaus Slawik Franz Maurer Peter Born Josef Alexius Susanna Gehl Jakob Herbst Johann Gilde Friedrich
Grundstücke
Einheiten
auf Billeder
FremdHotter
nach Haus
je 5 Joch Feld
4
5
6
7
3.75 1.-62.-12.50 1.-9.--
3.-1.--
-
1.-3.50 13.-5.--
5.-3.-0.75 2.50 0.50 1.-0.50 25.-9.75 24.--
1.75 2.50 3.50 19.-17.50 49.-16.50 28.-8.75 -
4.--
2.50 1.50• 11.-37.50 17.50 -
36.75 2.50 2.50 8.75 1.50 9.25 9.25 1.25 29.75 -
0.25 0.75 0.25 -
-
9.50 1.-2.-2.-1.50 7.-3.25 15.75
-
1.75 8.75 -
-
0.50 4.-2.-2.-3.-5.-6.-4.-10.-5.50 3.--
5.50 2.-6.-14.-. 3.-2.--
4.-7.50 2.-4.-2.-3.--
1.-4.-8.--
3.-5.-2.--
95.--
-
-
17,-19.25 71.50
11.-4.--
-
-
.
nach Beruf und Einkommen
Wasserfeld abgeschrieben in Joch
Zusarnmen, Einheiten
8
9
10
Lfd. Nr.
Haus Nr.
1
2
146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221
119 120 121 122 122 123 123 124 125 125 126 127 127 128 128 129 130 131 131 132
133 134 135 136 136 136 137
137 138 139 139 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 168 169 170 170 171 172 173 174 175 176 177 177 178 179
Name und Vorname 3 Steier Peter Werhof Peter Zimmer Nikolaus Tobias Adam Tobias Michael Werhof Peter Weiter Jakob Slawik Peter Lichtfuß Johann Lichtfuß Katarina Weiß Josef Gängler Heinrich Kirsch Johann Muh! Mathias Muh! Maria Mann Jakob Mann Johann Mann Peter Mann Johann Salwik Jakob Slawik Jakob Bernauer Katarina Fliege! Nikolaus Krier Johann Hummel Nikolaus Kurt Anton Lahni Michael Schneider Elisabet Slawik Johann Glaß Josef Märzhacker Johann Gehl Johann Thöreß Nikolaus Graf Andreas Jung Peter Weber Mathias Bohn Johann Ballmann Peter Rosani Georg Zimmermann Jakob Zimmermann Josef Weber Josef Gebe! Jakob Gräber Nikolaus Zillich Nikolaus Muh! Mathias Gilde Maria Filippi Nikolaus Packi Johann Ningel Johann Schulz Margaretha Oster Josef Jung Peter Waldaufseher Schaljo Franz Eichert Josef Slawik Adam Weiter Johann Kasimir Josef Thöreß Wilhelm Alexius Adam Uitz Jakob Uitz Margaretha Klein Jakob Herbst Johann Herbst Heinrich Glassen Peter Slawik Nikolaus Mrakitsch Ferdinand Weiß Johann Schmidt Elisabeth Wilhelm Mathias Herbst Katharina Eichert Josef Roth Johann Engrieb Josef
Grundstücke
Einheiten
auf Billeder
FremdHotter
nach Haus
je 5 Joch Feld
4
5
6
7
-
1.--
0.50 1.--
0.50 0.50 1.-3.-2.-4.--
2.--
-
-
3.75 6.75 4.-5.-1.-4.--
5.25 1.25 30.-2.25 23.50 33.25
45.50 0.50 0.50 -
-
52.75 -
5.-5.-0.50
-
1.50 2.-15.50
-
0.75
-
3.--
12.-10.-10.-1.25
-
-
-
-
1.75 -
5.75 8.-2.--
4.-2.--
8.--
-
2.50 -
-
2.--
3.-2.-2.-1.--
3.--
-
1.-1.-2.--
1.--
2.--
1.-3.50 5.--
1.-4.50 9.50
3.-3.-6.50 2.--
6.-7.50
1.-6.--
1.-0.50 8.-1.-18.--
-
7.25 -
40.-7.-85.50
-
8.75 1.-25.50 1.-27.50 -
-
2.50
4.--
2.-11.-16.--
8.--
-
1.--
5.25 1.--
10.-2.--
4.--
0.50 1.50 0.50 3.-1.50
1.-10.-1.-4.75 5.25 5.-1.-1.-5.50
2.--
8.-5.25 3.--
6.--
4.--
-
-
-
0.50
0.50
-
-
0.50 1.-1.--
-
16.-22.50
-
-
-
0.50
-
-
-
3.-3.75 5.-19.-12.-17.-3.25
1.-1.-2.-1.-1.-2.--
3.--
-
0.50
-
0.75
-
2.--
1.50
14.25 15.50
-
-
6.25 0.50
1.50 23 .-47.50
10
-
-
3.50 5.25 2.50
9
2.-3.75 1.-18.--
1.--
2.--
8
-
-
Zusammen, Einheiten
5.-8.--
2.75 0.50
nach Beruf und Einkommen
Wasserfeld abgeschrieben in Joch
1.-0.50
0.50
7.--
1.25 6.-14.--
6.25 25.-48.--
0.75 9.-7.--
10.-30.25 45 .-4.-5.25 2.50 41.-8.-104.50 2.-2.-12.25 7.-39.50 1.-52.50 3.-3.--
2.-3.-1.50 13.-13.-2.--
4.50 3.50 4.--
1.50 0.50 7.--
6.-2.-2.--
9.--
2.50 8.-6.-1.-1.--
241
Lfd. Nr.
Haus Nr.
I
2
222 223 224 225 226 227 228
180 181 182 183 184 185
~ 232 233 234 235 236 237 238
239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 263 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296
242
196 197 197 198 199 200 200 201 202 203 204 205 206 207 208 208 209 210 211 212 213 214 215 216 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 227 228 228 229 229 230 231 232 233 233 233 234 234 235 236 237 238 239 239 240 241 242
a
a b c
auf
nach Beruf und Einkommen
Wasserfeld abgeschrieben in Joch
Zusammen, Einheiten
9
10
1.50 4.-6.-0.50
17.-8.-18.50 12.75 0.50 23 .--
Billeder
FremdHotter
nach Haus
3
4
5
6
7
8
Thöreß Jakob Packi Kar! Packi Josef Weiß Johann Krug Johann Krier Elisabeth Gehl Mathias 'df ~ Holz Hans ~ ~ Holz Hans · Tillger Johann Heinz Gregor Oberle Josef Thöreß Maria Donawell Johann Muh! Johann Groß Peter und Haas Johann Slawik Peter und Müller Ferdinand Wilhelm Maria Krier Josef Stadtfeld Michel Stumpf Pranz Juhasz Josef Schwartz Josef Schwartz Jakob Pfersch Joh;mn Divo Peter Schneider Jakob Thöreß Jakob Frick Nikolaus Mann Josef Reitler Peter Frey Andreas Gängler Josef Schneider Mathias Lauth Nikolaus Gimpel Wilhelm Mann Adam Weiß Pranz Dolhai Emmerich Kar! Peter Mann Josef Kuhn Nikolaus Krutsch Josef Steiner Pranz Backes Pranz Ballmann Hans Ballmann Peter Alexius Adam Slawik Johann Ballmann Jakob Engrich Josef Molitor Jakob Slawik Valentin Martin Georg Hehn Johann Ballmann Heinrich Slawik Peter Dr. Ortinau Michael Mann Johann Maurer Elisabeth Bier Nikolaus Kindergarten Postamt Gendarmerie Klein Johann Klein Pranz Kiss Ernest Müller Johann Lichtfuß Jakob Hager Johann Unterreiner Josef Schmidt Maria Mumper Peter Weber Nikolaus Schiller Wilhelm
10.50 3.50 17.-8.25
1.-1.--
6.-3.-3.-3.50 0.50 1.--
2.-1.-3.50 1.50
3.50
iJ:L
190 191 191 192 193 194 195
Einheiten je 5 Joch Feld
Name und Vorname
i
Grundstücke
JU../.,.- .
-
-
12.--
11.--
ab k9 ;9 10.--
-
1.--
2.--
-
-
1.--
-
-
3.--
5.--
-
-
3.--
-
6.-4.75 1.--
4.--
-
3.-2.-1.--
1.-1.-1.-1.-1.-1.50 1.50
-
-
-
1.--
10.--
3.50 2.-13.50 16.50 2.-0.50 0.50 56.-3.-21.50 23.50 -
29.--
-
4.-5.50 6.--
-
5.-7.-5.-1.--
-
6.-5.--
8.50 -
13.50 1.25
3.50
0.25 10.50
17.--
-
2.--
2.50
0.50
-
10.-3.--
3.-3.-3.-3.50 1.-1.50 1.50 7.-3.-3.-2.-5.50 4.-3.-5.-10.-1.-7.-1.-7.50
-
-
48.-9.-30.--
-
-
2.--
0.50 4.--
1.-2.--
3.-1.--
1.-1.-3.-2.--
5.-4.--
6.-2.-0.50 1.50 4.-4.-0.50
2.50 9.-8.-2.--
11.-2.-5.-4.50
21.-1.50 7.-7.-3.--
7.50
-
11.-6.-4.--
3.--
-
165.--
-
-
5.50 -
-
70.--
-
10.-6.--
-
-
-
-
10.--
11.--
2.--
-
190.--
1.-12.50 1.--
-
-
-
-
63.-2.75 3.-5.25 47.50 38.--
-
5.50
-
3.75
-
10.--
7.--
-
-
6.50
-
1.50
1.50 2.-0.25
2.--
15.--
4.--
(
2.--
9.50 2.-6.-14.-3.--
52.--
5.--
()
~ J~ t-@~ ®
1.-1.-1.--
1.-4.-2.-6.-3.-1.--
-
4.--
-
4.--
-
-
10.-4.50 7.-6.-4.50
-
8.--
-
40.--
3.--
-
-
12.50 2.-1.-3.50 1.-3.-1.-1.-4.50 5.-7.-4.-1.50 9.50
1.-14.-9.50 22.50 13.75 3.-7.-12.-7.-9.-18.50 21.-2.-2.-2.-53.-9.50 27.50 24.-5.-39.50 10.-7.-18.50 176.25 1.25 36.-1.-55.-6.50 29.-128.-19.50
-
69.--
-
5.--
-
14.--
5.-1.50 200.-6.50 62.50 3.75 8.-11.-52.--
-
8.--
44.50
-
9.--
2.-9.50
-
7.--
7.50
-
20.--
-
Lfd. Nr.
Haus Nr.
1
2
297 298 299 300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 368 369 370 371 372
243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 254 255 256 257 258 259 260 261 262 262 263 263 264 265 266 267 267 268 269 270 271 272 273 273 274 275 276 277 278 279 279 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 288 289 290 291 292 292 293 294 295 296 297 298 299 299 299 299 299 300 300 b 300 c 300 c 301 302
Name und Vorname 3 Slawik Josef Fiak Magdalena Reichert Johann Laub Jakob Steiner Peter Thöreß Margaretha Kar! Michael Fuß Johann Gergen Johann Michels Margaretha Gergen Josef Schwartz Johann Schulz Elisabeth Boanta Elisabeth Steiner Jakob Henz Johann Büchler Peter Klein Johann Müller Nikolaus Glassen Peter Schortje Johann Donawell Johann Gängler Jakob Greskovits Anna Wilhelm Peter Slawik Adalbert Andre Johann Werle Mathias Steiner Peter Kraußer Michael Donawell Josef Fischer Katharina Roth Johann Hehn Susanna Slawik Peter Slawik Thomas Leidecker Peter Donawell Johann Pfeifer Barbara Schrnidt Magdalena Hipp Magdalena Glaß Michael Slawik Peter Metzger Nikolaus Schuch Johann Zimmer Peter Kubinyak Karoline Lauer Jakob Maurer Johann Büch1er Mathias Henz Katharina Dr. Minnich Franz A. Fischer Nikolaus Haas Michael Groß Michael Nothum Mathias Klein Andreas Wi1he1m Johann Thöreß Christian Pritz Lambert Duckarm Nikolaus Dr. Weber Johann G1aß Nikolaus Gilde Jakob Linzer Johann Braun Johann Jost Anna Dr. Razmann Franz Dr. Bo1vary Ludwig Fost Franz Schneider Robert Becker Josef Weiter Adam Rieder Johann S1awik Nikolaus Maurer Johann
Grundstücke
Einheiten
auf
nach Beruf und Einkommen
Wasserfeld abgeschrieben in Joch
Zusammen, Einheiten
9
10
Billeder
FremdHotter
nach Haus
je 5 Joch Feld
4
5
6
7
8
-
-
3.-3.-1.-1.-2.-2.-2.-3.-10.-7.-10.-3.50
-
3.--
-
4.--
-
5.50
-
-
1.-2.-41.--
12.50 1.--
-
2.--
2.--
-
0.25
1.-1.--
-
6.--
5.--
10.--
-
-
7.--
1.--
2.--
-
1.-1.-2.-2.-1.-1.-1.--
-
-
-
1.--
-
0.50
-
2.--
1.--
-
-
-
-
-
9.--
-
-
4.50 -
-
-
-
-
-
2.--
-
-
3.--
1.25
6.25
-
0.50 -
-
-
-
-
1.--
-
-
-
-
-
1.--
-
-
-
5.-4.--
1.--
-
0.75
0.50 0.50 1.-1.--
1.--
-
-
-
1.-1.--
-
1.-2.--
1.--
0.50
-
-
0.50 2.--
2.-1.--
1.50 1.--
-
1.-2.-1.-1.-2.-1.50 1.-8.-2.--
-
-
1.50 -
14.50
1.50 2.--
-
0.50 4.-0.50
1.--
-
4.-3.--
9.--
1.75
-
-
4.--
2.--
-
-
2.25 14.--
-
2.50 2.--
-
11.-37.--
8.--
34.50 12.50
68.-4.--
-
-
-
5.50
1.--
8.50 -
-
10.50
-
-
1.-3.-3.-3.--
4.-3.-5.-3.-6.-12.50 -
12.-8.-3.-8.-2.-1.--
-
0.50
-
-
-
2.50
2.--
-
-
6.--
6.-3.-1.-6.-2.-8.-4.-11.-12.-56.-10.-28.-1.-1.-3.-2.-11.--
-
-
-
-
-
2.--
1.--
0.50
-
-
-
-
0.50 -
-
-
-
-
-
0.50 -
-
5.50 2.--
4.-14.50 1.-1.-8.50 6.50 1.-8.-11.50 5.-3.50 6.-10.-3.-5.75 19.-7.-15.-20.-42.50
-
4.--
-
3.--
-
-
6.--
-
-
-
-
1.-1.--
-
-
-
1.--
-
-
-
-
2.-1.-0.50
3.--
5.--
-
3.--
-
1.--
-
-
-
1.-3.--
-
4.-10.--
-
0.25
1.--
4.--
-
4.-7.50
-
6.-8.--
20.50 3.--
-
-
24.-4.--
-
15.--
-
2.--
-
-
-
3.--
-
-
32.--
-
2.--
-
-
-
-
-
-
1.--
3.--
1.--
-
1.-0.50 1.-0.50 0.50 1.-7.75 1.-1.-1.-1.-3.50 0.50 2.--
-
3.--
-
-
3.50 0.25 1.50 1.--
111.50 15.50 15.-10.50 3.-12.-40.-15.50 8.-2.-10.50
243
Lfd. Nr.
Haus Nr.
I
2
373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383 384 385 386 387 388 389 390 391 392 393 394 395 396 397 398 399 400 401 402 403 404 405 406 407 408 409 410 411 412 413 414 415 416 417 418 419 420 421 422 423 424 425 426 427 428 429 430 431 432 433 434 435 436 437 438 439 440 441 442 443 444 445 446 447 448
303 304 304 305 306 306 307 308 308 309 310 311 311 312 312 313 314 315 316 317 318 318 319 320 321 321 322 323 324 324 325 325 326 327 328 329 330 331 332 333 333 334 335 336 337 338 339 339 340 341 342 342 343 344 345 346 346 347 347 347 347 348 349 350 350 351 351 352 353 354 355 356 356 357 358 359
244
Name und Vorname 3 Dr. Feiler Johann Koch Adam Pirsch Josef Hubert Josef Braun Josef Braun Katharina Rieder Johann Mann Jakob Schulde Josef Seibert Nikolaus Thöreß Peter Slawik Nikolaus Steiner Anton Thöreß Peter jun. Thöreß Peter sen. Skawik Johann Kireher Filipp Lauth Johann Hartmayer Nikolaus SchwendnerJohann Bohr Peter Steier Mathias Schwartz Jakob Schwartz Jakob Frank Michael Frank Maria Hahn Michael Buding Adolf Graf Michael Graf Andreas Schwartz Mathias Lauth Maria Schneider Adam Muttar Johann Thöreß Kaspar Neiß Josef Nagy Gabriet Jobba Nikolaus Hahn Katharina Lauth Nikolaus Bieber Josef Lauth Barbara Mann Johann Ruß Wendel Klein Adam Steiner Josef Dr. Schärfer Johann Schärfer Barbara Benz Christian Bäumchen Wilhelm Schütz Georg Dix Peter ZollerJohann Ochsenfeld Josef Piere Johann jun. Ing. Pierre Johann Kleitsch Elisabeth Braun Michael Dr. Weber Johann Dr. Röhrich Johann Dr. Röhrich Jakob Duckarm Nikolaus Lahni Johann Deininger Peter Deininger Johann Dr. Szentirmay Johann Frauenfelder Kathi Thöreß Josef Klein Adam Hehn Kar! Slawik Nikolaus Jung Jakob Jung Katharina Steiner Johann Gemeindehaus Wolf Johann
Grundstücke
Einheiten
auf
nach Beruf und Einkommen
Wasserfeld abgeschrieben in Joch
Zusammen, Einheiten
9
10
-
19.-18.50 7.75 63.50 76.50 40.-36.-33.50
Billeder
FremdHotter
nach Haus
je 5 Joch Feld
4
5
6
7
8
-
10.--
4.-1.-10.50 13.50 9.-6.-6.--
-
17.50 2.75 47.-67.-46.-31.-26.50 -
92.-8.-47.-0.75 14.50 16.-92.-4.--
0.25 -
0.50 -
-
1.-2.-5.50
-
5.--
2.50 9.-5.--
5.--
-
0.25
1.-3.--
-
-
38.-0.25 2.--
1.50 0.75 12.50 2.-2.25 5.--
2.50 -
30.-11.50 16.50 27.50 10.50 41.--
4.--
9.-2.--
9.-8.--
-
7.-4.--
-
12.-5.50 8.--
18.-1.50 10.-2.-4.-3.-18.-2.--
-
6.-11.-1.-1.-2.-1.-0.50 0.50 1.-0.50 7.--
2.--
-
-
6.--
8.50 12.-15.-8.-8.--
13.-4.-10.-0.50 5.-5.-22.-2.25
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
0.50
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
3.--
2.-2.-4.--
1.--
1.--
2.--
-
1.--
-
2.--
2.--
8.--
-
-
-
4.--
2.--
3.--
4.-20.--
1.-6.-2.-1.--
1.-5.--
-
-
30.--
6.-21.--
7.50
-
0.50 -
-
11.50 -
-
1.25
8.25 31.50 2.-2.75
4.50
-
12.-2.-3.--
-
4.-4.-2.--
74.-1.50 24.50
7.-8.-7.-2.-3.--
5.50 3.-12.50
-
5.-2.-14.--
-
35.-25.50 67.50 2.-13.50 15.-67.-3.-11.50 2.-2.-2.-4.50 3.-32.50 10.25 88.50 29.-10.-10.50 3.-5.-13.-1.-25.-5.-56.-8.-5.-2.-2.-7.-17.--
7.50
53 .50
-
2.--
-
3.--
-
-
-
-
15.--
64.--
10.-3.-2.-2.--
13.--
-
20.--
-
-
1.50
-
-
-
1.--
-
-
2.--
-
-
2.--
3.--
-
18.25 8.25 54.50 24.-8.-8.50 -
-
2.50 -
-
2.-1.50 3.-10.--
26.--
14.--
-
-
-
-
3.--
3.-5.-4.--
-
0.50 -
4.-2.-16.-5.-2.-2.--
4.--
-
22.--
-
0.50
5.50
-
-
4.--
-
10.--
10.--
-
-
5.-2.-2.--
-
-
-
-
-
2.-10.--
5.--
1.-2.--
-
33.--
8.--
12.--
8.--
-
-
4.--
-
14.--
-
-
-
-
1.-7.-5.-50.--
-
6.-3.-7.--
-
6.--
-
109.-II.-57.50 11.25 18.50 20.-99.-9.75 1.-2.25 1.-1.-1.50 4.75 0.50 43.50 0.25 7.-2.-4.50 0.75 19.50
8.--
-
-
14.--
-
Lfd. Nr.
Haus Nr.
1
2
455 456 457 458 459 460 461 462 463 464 465 466 467 468 469 470 471 472 473 474 475 476 477 478 479 480 481 482 483 484 485 486 487 488 489 490 491 492 493 494 495 496 497 498 499 500 501 502 503 504 505 506 507 508 509 510 511 512 513 514 515 516 517 518 519 520 521 522 523 524 525 526 527 528 529 530
365 366 367 368 369 370 371 371 372 373 374 375 375 376 377 378 379 379 380 381 382 383 384 384 385 386 386 387 388 389 390 391 392 393 394 395 396 397 398 399 400 401 401 402 402 403 404 404 405 406 406 407 407 408 408 409 410 411 412 413 414 415 416 416 417 418 419 420 421 422 423 423 424 424 424 424
N a me und Vorn a me 3 Mager Johann Mager Johann Buzas Johann Thöreß Albert Groß Johann Gängler Elisabeth Slawik Nikolaus Kremm Josef Kratochwill Josef Billirrger Johann Rieder Mathias Martini Johann Martini Johann Reiter Josef Krogloth Johann Mumper Jakob Seibert Adam Weiß Nikolaus Slawik Mathias Muttar Jakob Krämmer Gertraud Würtz Peter Dilk Ludwig Dilk Elisabeth Schuch Christof Braun Nikolaus Braun Mathias Strobel Margaretha Gagstädter Adam Müller Elisabetha Neiß Nikolaus Schiller Adam Steiner Martin Slawik Heinrich Ballmann Adam Follmer Anton Backhaus Johann Weiter Johann Mann Johann Thöreß Josef Graf Lambert Thöreß Johann Weber Johann Jung Peter sen. Jung Peter jun. Steiner Johann Steiner Lambert Schulz Johann Eichert Josef Laufleur Josef Lauer Anton Rosani Johann jun. Rosani Johann sen. Rammacher Johann Rammacher Barbara Gilde Adam Braun Ferdinand Mann Adam Gilde Nikolaus Frick Adam Pilli Josef Wolf Jakob Heinz Franz Klein Nikolaus Kunst Gustav Mitschang Susanna Ungar Stefan Schmidt Nikolaus Schmidt Jakob Mann Jakob Romarm Georg Lenhardt Jakob Cooperativa Agricola Cooperativa Producatomi Hehn Nikolaus Dr. Tuttenuit Nikolaus
Grundstücke
Einheiten
auf
nach Beruf und Einkommen
Wasserfeld abgeschrieben in Joch
Zusammen, Einheiten
Billeder
FremdHotter
nach Haus
je 5 Joch Feld
4
5
6
7
8
9
10
33.50
-
8.--
6.50
-
-
7.--
41.--
-
-
-
1.-3.-1.-1.-0.50 1.--
-
-
-
3.--
-
0.50 -
-
46.-48.-31.-6.-56.-27.50 32.--
-
15.--
-
4.-5.--
18.--
-
8.50 10.-15.-4.--
9.-10.-8.50 1.--
-
20.--
-
-
-
-
1.-2.-1.-2.-2.50 1.-3.-13.-52.50 5.50 1.-1.50 39.-2.--
-
19.50 11.-2.--
-
-
69.-85.-16.25 6.50 14.50 2.-8.50 31.75 80.-0.25
-
5.-5.-4.-4.-5.50 -
4.50 -
-
1.-9.--
-
2.--
-
5.--
-
9.50
-
-
5.50 -
4.--
7.-2.-15.-6.-35.-48.--
27.50
-
10.-14.-2.-0.50 2.-2.--
-
7.-5.-7.-2.-12.-6.--
1.-10.-10.-10.-1.-13.-7.50 9.50 1.--
7.--
-
1.-1.50 1.-1.-1.50 2.50 10.50 2.--
-
4.-10.-1.--
14.-17.-5.-1.50 3.-1.-1.50 6.50 17.--
-
2.--
-
-
11.-39.50
-
-
-
-
-
-
0.50
-
5.-12.-12.-6.-2.50 2.--
-
-
9.--
-
-
2.-2.-4.-7.50 2.-1.-6.-8.--
-
-
-
23.50
-
1.50
2.-1.50 10.-2.-3.-7.-5.-5.-7.-5.--
-
8.50 45.--
-
-
1.-2.--
-
-
-
-
-
-
1.-3.-1.-1.-1.--
-
2.--
0.50
15.50 39.-24.--
-
10.-9.-12.--
-
-
4.--
-
5.--
8.-3.-11.-3.-8.--
-
11.--
-
-
2.-4.--
-
-
9.-17.50 -
-
-
-
-
6.--
-
-
-
-
4.--
-
1.50 2.-0.75 1.-0.50 1.50 6.-8.-4.50
1.--
-
-
1.50 9.--
-
2.--
-
1.-18.--
-
2.--
-
1.-1.-1.--
-
-
3.--
5.--
-
-
2.--
-
8.--
-
-
3.-8.-6.50
-
9.--
-
10.--
-
14.-21.-2.-0.50 2.--
-
1.50 6.50 10.--
-
4.-13.-10.50 4.-15.-4.--
4.--
34.--
-
-
-
22.--
-
17.--
-
-
5.-10.-20.-4.-15.--
13.-14.--
-
2.50
-
1.-3.-4.50 1.-2.-1.-5.-64.-62.-64.-5.-74.50 49.-54.50 6.-2.-5.-43.-1.-4.-2.-0.50 6.-9.75 6.50 7.50 14.50 13.50 62.50 9.50 3.-29.50 59.-5.-7.-81.-94.-34.25 10.-17.50 5.-8.50 41.75 106.-2.25 0.50 2.-13.50 1.-20.-0.50 4.-6.-62.-7.-17.50 39.-38.50 17.-49.50 22.-6.50 46.-5.-30.-45.-101.50 3.-8.-5.50 10.-20.-4.-59.--
245
Lfd. Nr.
Haus Nr.
1
2
531 532 533 534 535 536 537 538 539 540 541 542 543 544 545 546 547 548 549 550 551 552 553 554
424 425 426 426 427 428 428 429 429 429 430 430 431 432 432 433 434 435 435 436 437 438 439 439 440 441 442 442 443 443 444 445 446 447 448 449 449 450 451 451 452 453 453 454 455 455 455 456 457 458 459 460 460 461 462 463 463 464 464 465 465 466 466 467 467 468 469 469 470 471 472 473 474 475 476 477
555 556 557 558 559 560 561 562 563 564 565 566 567 568 569 570 571 572 573 574 575 576 577 578 579 580 581 582 583 584 585 586 587 588 589 590 591 592 593 594 595 596 597 598 599 600 601 602 603 604 605 606
246
Name und Vorname 3 Detacher Susanna Slawik Adam Weber Nikolaus Glaß Johann Lahni Johann Eichert Johann Steiner Josef Steiner Nikolaus Steiner Nikolaus Gilde Johann Maurer Adam Maurer Wilhelm Dr. Haupt Franz Schortje Johann Schortje Elisabeth Höchst Mathias Dugonitsch Johann Schwartz Johann sen. Schwartz Johann jun. Rieder Peter Lichtfuß Adam Lenhardt Filipp Zimmer Jakob Pilli Johann Slawik Elisabeth Rademacher Jakob Slawik Peter Slawik Anna Linster Nikolaus Linster Margaretha Ballmann Nikolaus Seiler Johann fehlt, ohne Angaben! Kar! Mathias Steiner Peter Sterbling Anton Botyan Julius Brüder Steiner Anton Sehi Sehi und Glaß Salwik Nikolaus Lauer Johann Wohl Barbara Rothgerber Maria Bürger Heinrich Pilles Gertrud Zillich Michael Hehn Franz Martini Johann Gilde Johann Lahni Johann Reiter Nikolaus Bender Peter Gilde Nikolaus Schwartz Peter Jost Anton Schwartz Peter Klein Nikolaus Klaus Maria Gehl Nikolaus Gehl Johann Rugel Michael Schneider Agnes Braun Josef Thöreß Wilhelm Slawik Johann Braun Johann Wolf Johann Schütz Jakob Zimmer Adam Hehn Peter Klein Johann Mann Nikolaus Mann Josef Krier Jakob Hahn Michael
•.
Grundstücke
Einheiten
auf
9
10
-
4.-11.25 78.-41.-28.-36.--
Billeder
FremdHotter
nach Haus
4
5
6
7
8
4.-8.-75.-39.-21.-25.-26.-34.-66.--
-
-
-
-
23 .50 10.-20.50 15.-23.--
31.-2.-8.-2.-34.50 9.-20.-6.50 -
1.--
1.50 1.-2.-46.50 -
0.50 -
2.-2.-38.50 45.-34.--
23.-15.50 0.75
-
6.50 2.50 27.-18.25 3.75
-
Zusammen, Einheiten
je 5 Joch Feld
8.50 6.-30.50 3.50 0.50
-
nach Beruf und Einkommen
Wasserfeld abgeschrieben in Joch
29.-7.50 33.-45.75 8.-18.25 61.50 49.50 10.25 24.50 50.75 38.-8.25
12.50 -
-
-
5.50 6.-4.-8.-10.--
1.50 15.-8.-7.-5.--
13.--
7.-16.-1.-3.-1.-7.--
17.--
-
-
-
3.75 18.-10.-6.-4.--
6.--
-
12.-6.-7.50 -
6.--
3.50
-
6.--
-
6.-7.-8.--
20.--
2.50 2.--
2.--
4.--
6.-1.-0.50 2.-2.--
-
10.-9.-8.-6.-6.-5.-8.-2.-1.50
1.--
1.--
4.50 3.-5.50 4.50 4.50 4.-6.-1.-2.--
-
-
8.--
9.-16.50
7.-6.--
7.-2.-6.-4.50
3.-14.--
2.50 3.--
0.50 3.--
-
-
3.--
-
-
-
-
1.--
-
-
1.--
6.--
-
-
38.-1.-4.50
13.--
-
0.50 0.50 0.50 2.-2.-11.50 7.-4.--
5.50 5.--
25.-5.-5.-4.-0.50
-
2.--
2.--
-
4.-10.--
3.-4.--
-
3.--
-
3.50
8.50 2.--
6.-10.-12.-3.-17.-2.25 4.-6.--
8.--
-
8.-7.--
7.-12.-14.-3.-4.-7.-8.-3.--
-
-
13.--
-
-
7.-7.50 10.--
-
13.-4.50 1.50 -
4.--
-
2.--
6.-1.-5.50 5.-4.-1.50 8.50
3.--
-
-
1.50 -
10.--
-
-
-
4.--
7.--
-
9.-300.--
-
13.--
1.--
20.--
-
17.--
-
125.--
17.-1.-1.--
-
-
-
-
-
-
3.--
1.--
-
1.50 8.50 9.-12.-1.-6.-4.--
-
-
-
-
-
4.-3.-10.-12.-4.-4.-10.50 10.-4.-7.25 20.-7.-5.--
34.50 16.-40.-49.75 6.-32.25 87.-77.50 14.75 46.25 51.-51.50 15.25
12.25 6.50 0.50
6.-3.-7.-9.-2.-5.-14.-12.-2.50 8.-11.-8.50 3.--
-
-
2.25 1.50 5.-4.-3.--
2.50 20.--
26.--
5.50 4.-1.--
1.50
-
13.--
-
-
10.-305.-7.-127.-97.-8.50 6.-0.50 0.50 0.50 6.-11.-61.-41.-62.-6.-25.75 53.-0.75 3.-11.75 1.-35.50 18.25 4.75
-
-
-
28.-107.-2.50 34.50 7.-62.50 4.50 5.50 2.-7.-7.-39.50 37.-35.50 28.50 29.50 27.50 36.50 10.50 12.-2.-41.50 11.-38.-33.--
-
Lfd. N r.
Haus Nr.
1
2
607 608 609 610 611 612 613 614 615 616 617 618 619 620 621 622 623 624 625 626 627 628 629 630 631 632 633 634 635 636 637 638 639 640 641 642 643 644 645 646 647 648 649 650 651 652 653 654 655 656 657 658 659 660 661 662 663 664 665 666 667 668 669 670 671 672 673 674 675 676 677 678 679 680 681 682
478 478 479 480 481 482 483 484 484 485 486 486 487 487 488 488 489 490 491 492 492 493 494 495 496 497 498 499 500 500 501 502 502 503 504 504 505 506 507 507 508 508 509 510 510 511 512 512 513 514 515 516 517 518 519 520 521 521 522 522 523 524 525 526 527 527 528 528 529 530 531 532 533 534 535 536
Grundstücke
Einheiten
auf
nach Beruf und Einkommen
Wasserfeld abgeschrieben in Joch
Zusammen, Einheiten
Billeder
FremdHotter
nach Haus
je 5 Joch Feld
3
4
5
6
7
8
9
10
Braun Jakob Thöreß Johann Neumann Johann Schaljo Friedrich Kronberger Michael Frank Hans Gilde Katharina Wilhelm Peter Schneider Nikolaus Gilde Jakob Weiter Peter Luckhaup Franz Zimmermann Josef Weber Claudia Rugel Anton Braun Elisabeth Hehn Johann Schneider Johann Breitenbach Jakob Bürger Jakob jun. Bürger Jakob sen. Koch Peter Mann Jakob Stallungen d. Hutungsges. Billed Steiner Julianna Müller Peter Quinkert Anton Metzger Johann Jost Christian Hartmayer Michael Lauer Nikolaus Bojar Jakob Otto Nikolaus Wagner Angela Breitenbach Johann Slawik Mathias Hipp Kar! Maurer Nikolaus Würtz Josef WendelAnna Rollinger Peter Leidecker Nikolaus Wolf Andreas Tines Johann Lahni Michael Mumper Adam Thöreß Johann Pilli Josef Gilde Friederich Slawik Elisabeth Rugel Maria Gilde Peter Eichert Adam Ruß Adam Frank Michael Ballmann Wendel Schaljo Adam Schaljo Nikolaus PortscheUer Stefan Lind Josef Schiller Johann Schütz Peter Lauer Josef Engrich Johann Just Anton Wilhelm Margarethe Hirth Wilhelm Hirt Josef Zimmer Jakob Pritz Wilhelm Assner Franz Thöreß Mathias Keller Josef Hahn Josef Laub Jakob Mann Johann
34.50 6.-30.-7.75
62.--
15.--
8.--
7.-2.-5.50 1.50
-
3.-12.-4.-6.-13.50 6.--
7.-3.-3.-9.-6.-4.-4.-6.--
19.-1.-8.-1.50 0.50 10.-8.50 4.-4.-11.-10.-4.50 1.-1.-0.50 0.50 7.-2.-6.50
-
-
123.50 5.-47.50 10.75 6.50 53.-45.75 22.50 21.25 21.25 35.50 32.25 7.25 6.75 4.50 2.75 38.25 14.50 39.50
N a me und Vorn a me
39.50 38.50 15.-6.75 48.25 48.50 10.-0.25 2.75 -
1.25 30.-3.-19.50
-
0.75 17.50 37.50 0.50 0.25
-
-
12.50 3.-3.-2.-1.25 4.-6.50 14.--
-
4.--
-
-
-
1.50
2.--
-
0.75 0.25 2.75 9.25 0.50
-
0.75 2.50 3.75 5.25 1.--
17.75
-
-
6.-3.--
2.--
7.-3.-4.-1.--
-
4.-4.--
4.-7.50
1.--
-
1.-1.-0.50 1.--
-
13.75 -
-
-
4.--
-
0.25 9.75 -
4.50 -
0.50 2.50 5.--
-
0.50
5.--
-
-
-
-
-
-
2.-1.--
0.50 2.-0.50
-
1.50 2.--
1.-1.50 1.-1.-0.50 0.50 3.50 2.-0.50 3.-5.50 0.50 6.--
-
2.-2.-3.25 4.50
2.50 2.--
11.-2.-8.-5.--
2.-2.-2.--
2.--
-
4.50 2.--
-
2.-3.--
6.-1.-1.-2.-4.-7.-7.-7.-3.50
7.-9.-1.-1.-1.--
2.--
-
-
1.50 1.--
-
-
0.50
-
-
-
3.--
-
-
4.-8.--
-
-
-
-
2.--
-
-
-
-
1.25 5.50 25.-18.--
-
-
-
1.-6.-3.25 19.-15.-26.-3.--
2.--
-
-
-
-
-
-
21.--
-
-
-
17.50 11.25 6.50 7.-7.-23.-0.75
-
-
61.-19.50
-
-
0.50 1.-0.50
0.25 7.-22.-2.25 10.25
-
-
2.--
-
-
-
3.--
3.50 -
4.--
-
-
-
2.-6.-7.50 3.-6.-0.50 1.-2.-12.-4.--
-
-
1.--
-
-
1.-1.-2.-3.-2.-3.-2.50 3.--
0.50
-
-
1.--
3.50 -
3.--
-
0.25 -
-
0.75 2.50 -
-
1.-1.-8.-2.-0.50 3.50
-
-
-
6.50
-
-
-
1.-0.50 27.-44.-1.50 1.25
1.-8.50
1.-0.25 8.75 1.25 3.-11.75 2.-7.-9.75 4.25 6.25 8.-1.50 17.75 13.-2.25 16.50 35.50 2.75 36.75
1.--
5.-9.-4.-4.-0.75
3.25 15.50 33.25 42.50 21.-37.-12.25
0.50 6.50 10.-6.--
9.50 3.50 70.-26.50
2.--
-
-
0.50
1.-3.-1.50
6.--
-
-
-
1.--
-
-
1.--
-
1.--
2.50 1.--
3.--
8.--
11.--
-
-
5.50 -
1.-5.-3.-16.50 3.-18.25 14.--
247
248
Lfd. Nr.
Haus Nr.
1
2
683 684 685 686 687 688 689 690 691 692 693 694 695 696 697 698 699 700 701 702 703 704 705 706 707 708 709 710 711 712 713 714 715 716 717 718 719 720 721 722 723 724 725 726 727 728 729 730 731 732 733 734 735 736 737 738 739 740 741 742 743 744 745 746 747 748 749 750 751 752 753 754 755 756 757 758
536 537 538 538 539 540 540 541 542 542 543 544 544 545 545 545 546 547 547 548 549 550 551 552 553 554 555 555 556 557 558 559 559 560 560 561 562 562 563 563 564 565 566 566 567 568 568 569 570 570 571 572 573 573 574 575 575 576 577 577 578 579 580 581 582 583 583 584 585 586 587 587 588 589 590 591
Name und Vorname 3 Schneider Johann Hahn Mathias Kasper Nikolaus Schank Josef Molitor Maria Bauer Kar! Hackbeil Barbara Rieselle Michael Rothgerber Jakob Wilhelm Mathias Scholz Josef Muroper Peter Krier Filipp Steiner Anton Steiner Elisabeth Graf Sauer Johann Flesch Nikolaus Märtzacker Johann Billinger Jakob Fischer Katharina Krogloth Adam Slawik Wendel Weber Johann Tobias Adam Thöreß Johann Thöreß Nikolaus Thöreß Johann Abraham Nikolaus Antal Alexander Mayer Franz Tobias Katharina Tobias Peter Popp Martin Rademacher Agnes Gehl Anton Lenhardt Jakob Ballmann Johann Mann Jakob Mann Katharina Thöreß Peter Thöreß Peter Mann Johann jun. Mann Johann sen. Schmidt Johann Gebe! Kar! Gebe! Kasper Johann Wilhelm Peter Breitenbach Josef Breitenbach Peter Wingron Johann Muroper Jakob Groß Elisabeth Groß Johann Backes Franz Frick Johann Hehn Katarina Neurohr Adam Schank Maria Lauer Johann Fliege! Josef Pfersch Nikolaus Schrnidt Peter Reiche! Peter Rademacher Johann Breitenbach Jakob Breitenbach Josef Balbierer Josef Gebe! Peter Slawik Peter Weiter Nikolaus Weiter Maria Follmer Jakob Wendel Josef Enderle Anna Burian Maria
Grundstücke
Einheiten
auf
nach Beruf und Einkommen
Wasserfeld abgeschrieben in Joch
Zusammen, Einheiten
9
10 1.50 19.75 1.50 0.50 0.50 88.50
Billeder
FremdHotter
nach Haus
je 5 Joch Feld
4
5
6
7
8
-
-
-
-
-
3.--
2.--
-
-
10.50
63.--
3.-0.50 0.50 0.50 5.--
-
-
1.-4.25 1.--
11.50
-
-
-
-
-
-
-
15.--
-
5.--
-
2.-4.50
-
-
-
-
17.50
8.-22.-8.-10.50 47.50
-
40.--
91.--
23.--
1.50 4.--
38.75 23.-0.75 46.50 35.50 35.-27.50 18.-15.50 1.-3.-2.-3.25 0.50
2.-6.-10.50 1.50 48.--
2.-9.--
3.-6.--
-
-
2.--
3.-5.--
-
-
88.-48.-27.-18.25 12.-0.75 39.50 26.50 9.-15.-4.-12.50
14.--
9.--
20.--
2.-9.--
3.-2.--
4.-4.--
-
-
1.-1.75
-
1.-4.75 1.75
-
43.-7.-29.50 9.-18.--
-
43.50 8.-61.-1.75
-
0.75
-
1.--
6.50
-
10.-15.-2.-11.50 2.--
-
-
-
4.--
-
22.-4.-30.--
2.50
-
21.--
30.-2.--
-
4.50 5.-3.--
-
4.--
-
-
15.--
6.75 30.--
20.--
-
1.--
-
0.50 1.25 2.50 -
-
-
1.--
-
-
2.50 -
2.-1.-2.25 13.-2.50
4.25 1.75 4.--
-
-
8.-6.-6.-7.-2.-3.-1.-3.-2.-1.50 0.50
2.-1.--
4.-8.--
6.--
6.--
10.--
11.--
-
1.-1.-1.--
1.-2.-2.--
2.-1.-6.-2.-1.--
1.-1.-1.-1.--
3.50 1.-1.-1.50 2.--
1.-3.-2.--
10.--
-
8.-7.-5.-3.-3.-3.--
2.--
13.-2.-12.-2.-4.--
13.-2.-18.-0.50 1.-1.-1.-1.-1.-3.-1.50 10.--
1.--
-
0.50
-
6.--
-
-
-
2.--
-
3.--
-
-
1.--
1.--
-
-
-
9.-14.--
2.50 5.--
1.--
-
2.--
-
17.50 2.-14.50 2.-5.--
-
74.50
-
10.--
13.--
107.-4.25 1.-6.50 7.-4.50 1.-6.25 6.50 3.-15.-7.25 57.-2.-1.-1.-6.-1.-2.-3.50 1.50 4.-20.-4.-1.-6.75 4.25 5.50
-
0.75 -
0.50
-
0.75 3.--
-
2.-9.--
-
0.50 3.-0.50
-
-
-
2.--
-
-
-
0.50 0.50
-
-
-
4.-68.50 13.-63.-9.-22.50
-
-
1.-0.50 1.--
-
1.-10.75 2.25
13.--
-
-
-
-
0.50
0.50 0.50
Lfd. Nr.
Haus Nr.
1
2
759 760 761 762 763 764 765 766 767 768 769 770 771 772 773 774 775 776 777 778 779 780 781 782 783 784 785 786 787 788 789 790 791 792 793 794 795 796 797 798 799 800 801 802 803 804 805 806 807 808 809 810 811 812 813 814 815 816 817 818 819 820 821 822 823 824 825 826 827 828 829 830 831 832 833 834
592 592 593 594 595 596 597 597 598 599 600 601 602 603 604 605 606 606 607 608 609 610 611 612 613 613 614 614 614 615 616 617 617 618 619 620 621 622 623 623 623 624 625 626 626 627 627 628 629 630 631 632 633 634 635 636 637 637 638 639 639 640 641 642 642 643 644 645 646 646 647 648 649 650 651 651
Name und Vorname
3 Kravitsch Mathias Kravitsch Magdalena Metzger Johann und Jakob Pfersch Peter Packi Johann Bunta Heinrich Schortje Nikolaus Schortje Josef Hehn Jakob Hartmayer Josef Burian Johann Klein Peter Neumann Adam Braun Peter Klein Michael Plennert Johann Csonti Barbara Kneip Nikolaus Schummer Jakob Mann Heinrich Schiwall Rosalie Gergen Josef Quinkert Josef Völker Peter Schortje Nikolaus Schortje Jakob Vastag Anna Neumann Johann Klein Nikolaus Eichert Nikolaus jun. Eichert Nikolaus sen. Hubert Mathias Schortje Johann Schneider Johann Slawik Johann Burian Nikolaus Adametz Wilhelm Hahn Wilhelm Mann Nikolaus Mann Barbara Hehn Johann Frauenhafer Theresa Gängler Nikolaus Würtz Nikolaus Engrich Maria Hammer Sebastian Braun Josef Neiß Adam Uitz Peter Rugel Elisabeth RugelJakob Lung Magdalena Wilhelm Johann Hahn Maria Weber Johann Gilde Friedrich Majer Anton Rausch Johann Sieber Johann Hipp Johann Breitenbach Peter Pritz Peter Lisching Peter Klein Nikolaus Klein Mathias Neumann Peter Klaus Mathias Hahn Wilhelm Lahni Josef Gilde Jakob Rieder Peter Klein Nikolaus Helfrich Jakob Koch Josef Wohl Nikolaus Uitz Mathias
Grundstücke
Einheiten
auf
nach Beruf und Einkommen
Wasserfeld abgeschrieben in Joch
Zusammen, Einheiten
Billeder
FremdHotter
nach Haus
je 5 Joch Feld
4
5
6
7
8
9
10
0.25 1.25
-
0.50
-
-
-
-
0.75 1.25 0.50 2.50 6.-3.-0.50 1.75 2.50 0.50 6.50 3.50 7.50 11.-1.-13.50 1.-3.25 0.50 0.75 1.25
-
0.50 1.50
-
1.50 3.50 1.-0.75 2.--
1.50 4.--
-
0.50 1.-1.-1.--
-
1.--
1.-1.-0.50 2.50 1.-1.-3.-1.-2.-1.--
0.50 1.--
-
0.50 0.50 0.50
-
-
0.50 1.50
-
2.--
-
-
3.-1.-1.-2.-2.-4.-2.-2.-2.--
-
4.-2.25
-
-
2.50
3.25 2.-1.-3.50
2.75
1.--
-
-
0.25 0.75 -
1.--
-
-
17.-13.50 2.75 3.75 6.75
8.-13.-2.-3.50 3.--
7.75 1.50 1.-5.-1.50
6.-1.-2.--
-
0.25 -
-
7.--
-
0.50 -
-
-
5.-5.-1.-1.-2.-3.--
-
-
4.--
-
1.-2.50 0.25 1.--
-
1.--
-
-
5.-7.-2.50 0.75 1.25 3.25 -
-
9.-1.-1.-2.-27.-28.50 5.25 9.50 12.50 17.50 4.50
-
-
2.--
1.-1.--
4.--
0.75
18.50 2.--
-
1.--
-
1.--
-
2.-1.-1.50 10.-0.50 0.25 1.50 2.50 6.50 1.-5.75
6.--
-
6.-6.75 0.50
-
-
2.--
-
6.50 0.50 -
5.-2.--
-
-
7.-1.50 1.--
-
-
-
4.--
-
0.50
1.--
0.25 1.25 -
-
-
1.50 1.50 0.50
-
2.--
10.25 4.50 0.50 4.50 2.50 0.25 -
-
249
Lfd. Nr.
Haus Nr.
1
2
835 836 837 838 839 840 841 842 843 844 845 846 847 848 849 850 851 852 853 854 855 856 857 858 859 860 861 862 863 864 865 866 867 868 869 870 871 872 873 874 875 876 877 878 879 880 881 882 883 884 885 886 887 888 889 890 891 892 893 894 895 896 897 898 899 900 901 902 903 904 905 906 907 908 909 910
652 653 654 655 656 657 658 659 660 661 662 663 664 665 665 666 667 668 669 670 671 671 672 673 674 675 676 676 677 678 679 680 681 682 683 684 685 686 687 687 688 689 690 691 a 691 b 691 c 692 692 693 694 695 696 697 698 699 700 700 701 702 703 704 705 706 707 708 709 710 711 712 713 714 715 715 715 716 717
250
Name und Vorname
3 Andrei Matei Schuch Elisabeth Kaplan Martin Laub Andreas Weimer Johann Pritz Franz Koch Lorenz Schmidt Anton Schneider Maria Filippi Johann Kneip Maria Weber Dominik PortscheUer Johann Ningel Nikolaus Sirnon Michael Lay Johann Klein Jakob Zimmer Michael Lauth Johann Schmidt Michael Weber Nikolaus Steiner Maria Lahni Nikolaus Schwarz Margarethe Lichtfuß Jakob Metzger Mathias Otto Josef Bojar Josef Lauth Josef Scheer Peter KeUer Johann Nikola Anton Breitenbach Peter Pfeiffer Johann Gängler Katharina Majer Christian Bentz Johann Koch Agnes Würtz Jakob Würtz Andreas Huasch Georg Filippi Filipp Reichel Johann Hahn Jakob Weiß Anton Glassen Maria Kneip Adam Reichel Susanna FoUmer Franz Hubert Mathias Hubert Elisabeth Gabernak Peter Gängler Johann Schmidt Margaretha Hehn Johann Alexius Johann Alexius Michael Rademacher Konrad Schuld Georg Anton Jakob Zillich Jakob Seiler Michael Seiler Anna Glassen Peter Bojar Peter Wagner Peter Klein Lambert Lahni Jakob Csäszär Julianna LahniJohann Gängler Heinrich Steiner Johann Schultz Josef Lind Mathias Schmidt Peter Feimer Franz
Grundstücke
Einheiten
auf Billeder
FremdHotter
nach Haus
je 5 Joch Feld
4
5
6
7
-
-
-
-
-
3.--
1.-1.--
-
-
0.25 2.--
0.75 -
-
2.--
3.--
-
0.25 0.25 1.-11.50 1.50
4.-7.50 3.--
31.25
15.--
-
0.50
-
-
-
3.--
0.75 1.-6.25 0.50 0.75
2.--
-
-
1.--
1.-6.-0.50
-
2.-3.50 1.-1.--
4.--
-
-
1.--
2.--
-
-
1.-0.75
3.--
-
-
7.--
3.--
1.--
1.-3.75
-
2.--
-
-
4.--
4.50
-
2.25 1.25
2.-9.-3.50 4.75
-
-
2.50 6.-4.25 3.50 1.25
5.50 6.--
-
-
2.--
nach Beruf und Einkommen
Wasserfeld abgeschrieben in Joch
Zusammen, Einheiten
8
9
10
Lfd. Nr.
Haus Nr.
1
2
911 912 913 914 915 926 917 918 919 920 921 922 923 924 925 926 927 928 929 930 931 932 933 934 935 936 937 938 939 940 941 942 943 944 945 946 947 948 949 950 951 952 953 954 955 956 957 958 959 960 961 962 963 964 965 966 967 968 969 970 971 972 973 974 975 976 977 978 979 980 981 982 983 984 985 986
718 719 720 721 722 722 723 723 724 724 725 726 727 728 729 730 731 732 733 734 735 735 736 737 738 739 740 740 741 742 743 743 744 745 746 746 747 748 749 749 750 751 751 752 753 754 755 756 757 758 759 760 760 761 762 763 764 765 766 767 768 769 770 771 771 772 773 774 775 776 777 778 779 780 781 782
Name und Vorname
3 Schneider Jakob Schöplein Josef Weber Peter Just Nikolaus Schiller Jakob Schiller Mathias Schortje Jakob Schortje Maria Schneider Nikolaus Hahn Maria Graf Jakob Schwendner Jakob Reiche! Bemat Schank Mathias Schultz Katharina Persch Anton Wilhelm Josef Lahni Peter Schulde Georg Amold Josef Slawik Franz Schultz Margaretha Lauth Josef Haus Nikolaus Breitenbach Jakob Frei Michael Pfersch Nikolaus Mager Johann Gergen Franz Herrenreich Peter Lauth Johann Lauth Franz Pfersch Martin Slawik Johann Donawell Nikolaus Steuer Kar! Braun Filipp Laub Anna Heinrich Michael Reinholz Franz Klein Franz Temeß Mathias Braun Johann Römer Christof Gilde Katharina Deininger Jakob Lauer Peter Filippi Peter Bojar Josef Thöreß Michael Weber Michael PaulJakob Krawitsch Nikolaus Klein Johann Engrich Jakob Schilk Johann Blum Josef Csonti Nikolaus Schwendner Josef Leidecker Nikolaus Groß Mathias Berta Anton Berta Anton Csonka Emmerich Majer Nikolaus Hnasch Julianna Tabor Jakob ehemalige Weberei Schultz Elisabeth Brüder Roman Hanfindustrie AG Hanfindustrie AG Hanfindustrie AG Nürnberger Adam Daniel Elisabeth Roman Franz
Grundstücke
Einheiten
auf Billeder
FremdHotter
nach Haus
je 5 Joch Feld
4
5
6
7
3.-24.--
9.-4.--
-
-
2.-0.75
5.--
-
-
3.-7.-1.50 3.--
-
3.--
1.-1.-6.--
-
-
1.--
-
2.-1.--
-
5.-8.--
-
-
0.75 4.-1.50 3.25 2.--
-
-
-
5.50 -
1.--
-
0.25
4.--
1.--
2.50 1.--
-
0.75 -
-
-
-
-
-
-
-
-
1.--
3.-2.--
-
2.-2.25
-
0.25
10
8.50 1.-1.--
-
-
9
-
2.-0.50
-
8
-
4.50
-
Zusammen, Einheiten
1.25
7.-1.--
1.25
nach Beruf und Einkommen
Wasserfeld abgeschrieben in Joch
-
-
-
1.--
251
Lfd. Nr.
Haus Nr.
1
2
987 988 989 990 991 992 993 994 995 996 997 998 999 1000 1001 1002 1003 1004 1005 1006 1007 1008 1009 1010 1011 1012 1013 1014 1015 1016 1017 1018 1019 1020 1021 1022 1023 1024 1025 1026 1027 1028 1029 1030 1031 1032 1033 1034 1035 1036 1037 1038 1039 1040 1041 1042 1043 1044 1045 1046 1047 1048 1049 1050 1051 1052 1053 1054 1055 1056 1057
783 784 785 786 787 787 788 788 789 789 790 791 792 793 794 795 796 797 797 797 798 799 799 800 800 801 802 803 804 805 805 806 807 808 809 810 811 812 812 813 814 815 816 817 818 819 820 821 822 823 824 825 826 826 827 828 829 830 831 832 833 833 834 835 836 837 838 839 840 841 842
252
Name und Vorname
3 Sava Johann Batesanu Vasilie Gimpel Josef Neumann Peter Wikete Johann Herbst Wendel Jakob Johann Undi Mathias Wikete Johann Wikete Bernat Seibert Adam Bojar Franz Otto Nikolaus Tottermann Franz Kasper Mathias Braun Mathias Blum Elisabeth Funk Margaretha Raab Nikolaus Lauth Nikolaus Braun Michael Kasper Margaretha Schmidt Maria Breitenbach Lambert Pfeiffer Johann Schultz Johann Metzger Johann Leidecker Mathias Leidecker Peter Lauer Georg Nikola Anton Laub Jakob Lauth Nikolaus Bitto Maria Heuherger Josef Thöreß Nikolaus Ungh Jakob Ungh Josef Stoika Nistor Ungh Georg Krauser Mathias Kotzian Michael Marian Michael Ehrenreich Josef Unbebautes Grundstück Hehn Peter Ochsenfeld Bernat Unbebautes Grundstück Seibert Peter Hahn Josef Quint Johann Hilarius Jakob Frei Elisabeth Metzger Michael Nachbar Franz Simits Elisabeth Henger Peter Unbebautes Grundstück Dr. lvanes Viktor Dr. Palfi Desideriu Schubert Peter Jorgovan Stefan Jakot Jakot Mann Josef Thöreß Mathias Popovici Tima Metzger Michael Kotzian Franz Mirsch Barbara Tudor Madalina Petrovici Matei
Grundstücke
Einheiten
auf Billeder
FremdHotter
nach Haus
je 5 Joch Feld
4
5
6
7
-
-
1.50
4.--
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
1.--
1.--
-
-
-
0.50 2.50 -
1.50
-
-
2.-2.--
2.-2.--
-
-
1.--
3.25
1.--
-
-
-
2.-0.50
-
-
1.--
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
0.50
-
1.50 -
-
-
1.--
-
-
-
-
-
-
-
nach Beruf und Einkommen
Wasserfeld abgeschrieben in Joch
Zusammen, Einheiten
8
9
10
Ergänzung zu Seite 244
Lfd. Nr.
Haus Nr.
1
2
449 450 451 452 453 454
359 360 361 362 363 364
Name und Vorname 3 Dr. Hoffmann Dr. Reichrat Josef Rieder Adam Rieder Adam Gilde Nikolaus Berg Maria
nach Beruf und Einkommen
Wasserfeld abgeschrieben in Joch
Zusammen, Einheiten
Grundstücke
Einheiten
auf Billeder
FremdHotter
nach Haus
je 5 Joch Feld
4
5
6
7
8
9
10
8.- 0.75 29.--
-
-
2.-0.50 8.- -
-
2.-9.--
10.--
-
10.-13.25 45.-6.-27.50
-
-
-
18.--
-
10.--
-
-
-
6.-8.--
4.--
-
11.--
-
-
-
2.50
1782 Hier ein Auszug aus dem Banater Güterbuch" über Nr. 94 Das Guth Billiet Liegt in dem Toronthaler Cornitat und bestehet alleinig aus diesem Ort. ' Enthält nachbenannte Ansässigkeiten und eigenthümliche Industrialien. Dieser Ort bestehet in Ansässigkeiten: 188 ganze Ansässigkeiten 64 halbe Ansässigkeiten Unterthänige Industrialien: SavranWeingärten 51f2 Joch
· :;.;;?.. ', 11,./tßß.l~ .. - -· J.J't lr • ~~1////fi)
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I
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Die grundherrliche Allodialgründe enthalten: ReservatWaldung 151 Joch Das Pascul Prada Domin: Grund 500 Joch ganz oder halb genußbaren Grund 100 Joch Morast 176 Joch Zusammen 927 Joch
•
;:).
dfl
1!17
;71.
Die Freygründe der Geistlichkeit Kir' ehe, Schulhaus, Gottes-Acker Straßen ' Feldwege und Rähnen, dann Bonifi-' cation der Unterthanen 350 3/16 Joch. Zu diesem Guth ist weder ein Schittkasten, noch Wohnungs-Gebäude und auch keine Waldung.
253
XVI. Wo wohnen die Billeder Landsleute heute? Stichtag 30. Juni 1987 Von Josef Herbst BR Deutschland Ehemalige Haus-Nr. in Billed 181 49 312 222 222 700 167 222 265 377 574 396 584 220 520 224 71 (224) 444 520 520 221 33 226 576 388 185 431 426 552 405 556 178 226 48 48 548 639 48 235 145 143 16 145 143 16 16 324 307 299 469 306 478 306 467 467 478 307 469 478 751 409 236 236 491 491 423
254
Name
Ackermann Sebastian (Packi) Acsany Nikolaus (Mumper) Aigner Rainer (Thöres) Alexius Adam Alexius Adam Gun.) Alexius Elisabeth Alexius Jakob Alexius Josef Alfter Ralf (Schweininger) Altmayer Erwin [Krogloth] Backes Maria Backhaus Julius Balbierer Josef Ballmann Hans Ballmann Hans Ballmann Jakob Ballmann Josef Ballmann Katharina Ballmann Katharina Ballmann Lothar Ballmann Maria Balogh Eva Bart Nikolaus [Molitor] Bart! Christa [Sehi] Bauer Michael Baumann Anna [Krier] Becker Hans Beiser Hans [Szabo] Benz Johann Benz Mathias Bibel Jakob Bibel Hans Biebel Horst [Bart] Billinger Hans Billinger Jakob Billinger Jakob Blasi Hans [Hipp] Billinger Susanne Blickling Hans [Kiss] Bohn Nikolaus Böhm Annemarie [Gago] Bojar Jakob Bohn Nikolaus Böhm Armemarie [Gago] Bojar Jakob Bojar Katharina Botesatu Radu [Herbst] Blum Georg [Mutter: Slavik llusch] Braun Albert Braun Anna Braun Anna-Adelheit [Apostolescu] Braun Daniel-Johann [Apostolescu] Braun Hans Braun Hans Braun Hans Braun Josef Braun Josef Braun Josef Oun.] Braun Jakob Braun Jakob Braun Katharina Braun Michael Braun Nikolaus Braun Robert Breitenbach Elisabeth Breitenbach Horst Breitenbach Jakob Breitenbach Josef Breitenbach Josef
Anschrift
6500 Mainz 21, Katzenweg 28, 06131/47 33 49 7200 Tuttlingen, Albrecht Dürer-Straße 1, 07461176 3 56 8000 München 71, Hoerschellmannstraße 7, 0891791 64 99 4050 Mönchengladbach, Marktfelderstraße 19 4050 Mönchengladbach, Vennerstraße 42 8720 Schweinfurt, Saaleweg 1, 09722/31 1 67 7430 Metzingen, Elsterweg 5, 07123/61 5 07 2800 Bremen, Remscheiderstraße 2 5047 Wesseling, Schützenweg 70 7000 Stuttgart 80, Grüntalerweg 4, 0711/ 735 18 34 7560 Gaggenau, Im Erlich 25, 07225176500 7500 Karlsruhe 1, Hochkopfstraße 28, 0721/57 64 02 7500 Karlsruhe 1, Zähringerstraße 23, 0721/37 79 59 6710 Frankenthal, Julius-Bettinger-Straße 2a, 06233/44 5 21 6710 Frankenthal, Meergartenweg 24, 06233/20 6 65 7500 Karlsruhe 21, Rheinstraße 29, 0721/59 32 19 8225 Traunreut, Fichtenwaldstraße 2, 08669/38 5 84 5650 Solingen, Steinstraße 6 6710 Frankenthal, Lukas-Granach-Straße 1/2 6710 Frankenthal, Lukas-Granach-Straße 1/2 7500 Karlsruhe, Otto-Wels-Straße 32, 0721/86 22 98 7012 Felbach, Gartenstraße 37, 0711/52 67 86 7550 Rastatt, Bahnhofstraße 32, 0722/23 17 38 5163 Langerwehe, Dechant-Kalle-Straße 1 7411 Reutlingen, Wolframstraße 27, 07121/34 5 04 8262 Altöttling, Propst-Mayr-Straße 12, 08671159 21 6972 Tauberbischofsheim, Tauberstraße 5, 09341/48 26 7500 Karlsruhe 1, Bertha von Suttner-Straße 10, 0721/68 30 78 8500 Nürnberg 1, Ulmenstraße 15, 0911/42 80 29 8500 Nümberg 1, Rothenburgerstraße 183 A/4/8, 0911/658 88 73 3180 Wob-Rehlingen 7060 Schorndorf, Stuttgarter Straße 63, 07181173 3 62 7560 Gaggenau, Konrad-Adenauer-Straße 2a, 07225176 4 29 8264 Waldkraiburg, Beethovenstraße 9, 08638/83 1 25 8264 Waldkraiburg, Richard-Wagner-Straße 57, 08638/82 9 43 8202 Bad-Aibling-Harthausen, Josef-Götsch-Straße 6a, 08061/36 33 8858 Neuburg/Donau, Danzingerstraße 40, 08431124 65 8264 Waldkraiburg, Richard-Wagner-Straße 57, 8028 Taufkirchen, Eichenstraße 19, 089/612 41 71 7160 Gailsdorf, Häuserbachstraße 43, 07971/88 91 4401 Havixbeck 1, Drosteweg 8, 02507171 25 8800 Ansbach, Stifterweg 2, 0981/12 3 33 7160 Gailsdorf, Häuserbachstraße 43, 07971/88 91 4401 Havixbeck 1, Drosteweg 8, 02507171 25 8800 Ansbach, Stifterweg 2, 0981/12 3 33 8500 Nürnberg 70, Rothenburgerstraße 183a, 0911/658 76 06 7000 Stuttgart 75, Azuritweg 1, 0711/44 61 49 8540 Schwabach, Saazerstraße 5, 09122/59 26 7500 Karlsruhe 21, Blindstraße 33, 0721/56 56 77 7500 Karlsruhe 1, Köslinerstraße 85, 0721/68 12 21 wie oben wie oben Sulz/Glatt, Spätengarden 12, 07482/18 22 8000 München 60, Tettnangstraße 15, 089/834 85 20 7500 Karlsruhe-Hagsfeld, Ruschgraben 125, 0721168 92 79 6520 Worms 16, Kleinrohrbachweg 7, 06241/88 5 37 7550 Rastatt, Ludwig-Ring 2/3, 07222/30 2 20 7000 Stuttgart 1, Belau-Straße 18a/9, 0711/69 51 65 7500 Karlsruhe 1, Waldhornstraße 2, 0721/60 71 38 7500 Karlsruhe 21, Blindstraße 33, 0721/56 56 77 7247 Sulz/Glatt, Spätengarten 12, 07482/444 7500 Karlsruhe 21, Hochkopfstraße 26, 0721/57 65 55 6471 Limeshain/Himbach, Am Stein 29 7500 Karlsruhe 1, Schützenstraße 73, 0721/37 34 59 6710 Frankenthal, Minna-Karcher-Platz 1 6710 Frankenthal, Minna-Karcher-Platz 1 7000 Stuttgart 1, Mähringerstraße 37, 0711/649 34 39 7000 Stuttgart 1, Lerchenrain 37, 0711/60 55 97 7500 Karlsruhe, Bemhard-Lichtenberg-Straße 6, 0721/86 88 41
Ehemalige Haus-Nr. in Billed 663 111 258 409 457 301 71 717 552 350 130 172 ~
@t46746 269 53 (746) 793 793 793 lll 404 373 411 411 411 411 808 28 460 460 44 224 49 49 312 179 179 762 398 637 637 303 303 288 135 578 135 578 578 349 349 520 403 482 520 (2) 138 373 512 205 42 250 205 696 388 388 104 104 631 116 407 79 79 407 407 21 156 50
Name Brunner Josef [Weber] Buding Nikolaus Büchler Margaretha Braun Peter-Johannes Cherchi Riccardo [Martini] Danileico Andreas [Maurer] Decker Margaretha Deleanu Constantini [Feimer] Deleanu Aurel [Weber] Deininger Barbara Dewald Adam Dippong Georg _n;;.,;.,nng u. Decha~ch Ladislau uonawell FranzDonawell Jakob Donawell Jakob Donawell Nikolaus Dottermann Josef Dottermann Peter Dottermann Sepp Draskovits Elisabetha Dreier Johann Dreier Peter Dugonitsch Franz Dugonitsch Hans Dr. Dugonitsch Hans Dugonitsch Johann Dumelle Theresia Düpre Nikolaus Eichert Hans Eichert Helmut-Hans Eichert Margaretha Eichert Nikolaus [Ballmann] Elade Dumitru [Mumper] Elade Costel Elias M;tria Elsner Helga [Thöress] Engrich Hans Engrich Peter Engrich Theresia Erhart Franz Feldmann-Gimpel Maria Feldmann Katharina Feisthammel Anna Feil er Elisabeth Feiler Heinrich Fischer Nikolaus Fligl Elisabeth Fligl Katharina Fligl Katharina Fligl Peter Fligl Robert Fost Franz Fost Hans Frank Adam Frank Hans Frank Johann Frank Margaretha Frank Robert Frank Stefan [Kiefer] Frecot Georg Frick Nikolaus Frick Nikolaus Fronius Michael Fuss Theresia Fürbacher Horst Gabemack Mathias Gagstädter Adam Gagstädter Agnes Gallo Hans Gallo Josef Gayer Johann Gehl Gertrud Gehl Hans Gehl Herbert Gehl Johann Gehl Johann Gehl Maria Gergen Maria Gibson Kar! [Packi] Gillich Johann
Anschrift 8034 7600 8264 7500 7060 6501 8225 8500 8500 6904 7410 8228 8228 8228
Germering, Steinbergstraße 43, 089/ 841 97 42 Offenburg Waldkraiburg, Richard-Wagner-Straße 29 Karlsruhe 1, Kronenstraße 1 Schomdorf, Menzelweg 63, 07181/64 7 15 Niederalm, Uhlandstraße 3, 06136/ 34 81 Traunreut, Traunsteinerstraße 10 Nümberg, Im Busch-Straße 58, 0911/ 89 05 96 Nümberg 70, Gibitzenhof 88b, 0911/ 42 83 36 Eppelheim, Erzbergerstraße 8, 06221/64 2 73 Reutlingen, Allensteiner Straße 3, 07121/36 4 61 Freilassing, Fischer von Erlach-Straße 1, 08654/63 0 34 Freilassimt Fischl'r vnn Erlach-Straße 1 Freilassing, Lindenstraße ö/J,_~~~~4/65 3 ~ lDOJ ;:,cnnanacn, JgJauerstrai.\e Jö, v71JJto· t'+ 8500 Nümberg 70, LechDerstraße 29, 0911/66 74 72 7500 Karlsruhe, Winterstraße 3, 0721/13 40 23 8563 Schnaitach, Angerstraße 8, 09153/89 95 7151 Wüstenrot, Stangenbach 7151 Wüstenrot, Schmellenhof 7151 Wüstenrot, Stangenbach 8000 München 83, Oskar-M.-Graf-Ring 36, 089/670 19 65 8000 München 83, Oskar-M.-Graf-Ring 34, 089/63 78 75 8000 München, Von-Koeringen-Straße 10, 089/637 12 85 8500 Nümberg 60, Hesselbergring 3, 0911/68 33 10 8500 Nümberg 60, Hesselbergring 5, 0911/ 67 80 61 8500 Nümberg 90, Dortmunder Straße 15, 0911/39 61 55 8500 Nümberg 60, Hesselbergring 5, 0911/67 80 61 8502 Zümdorf, Siebenbürger Straße 6, 0911/69 59 12 8900 Augsburg, Von Richthofen-Straße 12 7500 Karlsruhe 1, Zähringerstraße 4-6, 0721137 50 78 7500 Karslruhe 1, Schützenstraße 108, 0721/ 30 2 05 7500 Karlsruhe 1, Zähringerstraße 4-6, 0721/37 50 78 7500 Karlsruhe 21, Panoramaweg 6, 0721/57 27 97 8400 Landshut, Kaitesbergerstraße 23, 0871/73 9 58 8400 Landshut, Kaitesbergerstraße 21, 0871/77 05 91 7800 Freiburg, Christophstraße 28 6652 Bexbach-Frankenholz, Banatstraße 23 6712 Roxheim, Heinrich-Beine-Straße 13, 06239122 02 6710 Frankenthal, Julius-Bettinger-Straße 2 8228 Freilassing, Peterweg 27, 08654/62 2 35 7470 Albstadt 1, Franz-List-Straße 45, 07431/56 4 34 3504 Oberkaufungen, Friedrich-Ebert-Straße 15, 05605/30 97 3500 Kassel, U. d. Riedweg 4 6710 Frankenthal, Lukas-Cranach-Straße 1, 7410 Reutlingen-Mittelstadt 27, Nonnenwasenstraße 18 7410 Reutlingen 27, Nonnenwasenstraße 18, 07121/71 4 04 8300 Landshut, Kaitesbergerstraße 23, 0871/75 6 52 7500 Karlsruhe 1, Kalbergstraße 33 d, 0721/68 25 36 7500 Karlsruhe, Eugen-Geck-Straße 18a 5870 Hemer, Am Iserbach 44 7500 Karlsruhe 7500 Karlsruhe 7560 Gaggenau, Im Erlich 25, 07225/76 5 00 7507 Pfinztal-Berghausen, Albstraße 7, 0721/46 81 64 5650 Solingen, Kasinostraße 2, 0212/13 3 89 8225 Traunreut, Fichtenwaldstraße 2, 08669/35 8 84 8225 Traunreut, Traunsteiner Straße 60, 08669/36 9 44 5650 Solingen, Untere-St. Clemen-Straße 34-36, 0212115 6 71 7140 Ludwigsburg, Walter-Pintus-Straße 33, 07141/84 3 21 8900 Augsburg, Georgenstraße 24a, 0821/3114 25 8000 München 83, Schermacherring 7, 089/67 04 08 5650 Solingen 1, Cronenbergstraße 32, 0212120 04 51 5650 Solingen, Tromershausener Straße 6, 0212/33 19 72 8701 Uengershausen, Dr. Dahl-Straße 4, 09316/83 25 7500 Karlsruhe 1, Haid-und-Neustraße 16/13, 0721/69 58 46 5650 Solingen, Tromershausener Straße 6, 0212/33 04 88 5047 Wesseling, Schützenweg 72 7836 Bahlingen, Banaterweg 1 7410 Reutlingen 1, Starlachstraße 151 7519 Gondelsheim, Silcherweg 1, 07252/18 38 7519 Gondelsheim, Silcherweg 1, 07252/ 40 93 8901 Stadtbergen, Dimerlandstraße 277, 0821/40 94 80 7500 Karlsruhe 21, Panoramaweg 6, 0721/57 23 50 6000 Frankfurt/M. 90, Heinrich-Lübke-Straße 8 7500 Karlsruhe 1, Waldenbuergerstraße 12/b, 0721168 57 58 7500 Karlsruhe 1, Heilbronnerstraße 24, 0721/61 57 82 6000 Frankfurt/M., Aussigerstraße 10, 069/63 62 57 6082 Mörfelden, Westenstraße 32 7000 Stuttgart 80, Salferinoweg 15b, 07111715 88 06 7032 Sindelfingen, Goldmühlestraße 30, 07031/610 16 95 8720 Schweinfurt, Tauberweg 8, 09721/31 6 43
--·
255
Ehemalige Haus-Nr. in Billed 461 409 118 42 118 485 309 461 461 118 426 426 426 296 107
c::rgg:
~o·
301 573 216 216 (743) 216 216 238 537 79 537 477 431 598 623 456 563 699 456 39 440 804 257 554 554 317 273 522 522 455 117 117 440 742 256 825 639 296 764 324 475 528 475 126 335 351 351 305 305 300 627 211 803 775 356 402 324 409 174(721-604) 543 447 165 268 237 736 724
256
Name Gilde Egon Gilde Elisabeth Gilde Friedriach Gilde Friedrich Gilde Friedrich [jun.] Gilde Jakob Gilde Nikolaus Gilde Nikolaus Gilde Nikolaus [jun.] Gilde W erner Glasz Elisabeth Glasz Hans Glasz Johann Glasz Krimhild Glass_en Peter Gütt &ldUHolzf Graf Helene Grosz Josef [Danileicu] Gross Johann Groß Hans Groß Katharina Groß Willi Groß Willi [jun.] Hager Hans Hahn Hans Hahn Johann Hahn Mathias Hahn Mathias Dr. Haupt Franz Hehn Elisabeth Hehn Elisabeth Hehn Franz Hehn Hans Hehn Hans Hehn Johann Hehn Nikolaus Hehn Peter Hehn Peter Hehn Richard Heinrich Nikolaus Heinrich Mircea Hell Katharina Hell Mathias Hellberg Nikolaus Hellberg Nikolaus [jun.] Hellmann Josef [Majer] Herbst Hans Herbst Josef Hermann Richard [Hehn] Herrenreich Franz Herzog Werner [Roth] Hilarius Elisabeth Hipp Johann Hipp Josef Heinrich Susanna Herbst Katharina [Gergen] Hirth Maria Hirth Michael Hirth Peter Holz Josef [Schnur] Holzinger Richard [Braun] Hora Johann Hora Peter Hubert Josef Hubert Peter Hrivnyak Zoltan [Schneider] Hammer Adam Jakobi Nikolaus [Gimpel] Janson Peter [Leidecker] Jobba Anna Jung Jakob Jung Peter Junger Lothar [Herbst] Junger Franz [Braun] Just Katharina Kar! Michael Kar! Peter Kasimir Josef Kegler Peter Keller Hans [Lichtfuss] Keller Peter Kenderes Franz
Anschrift 6710 7500 7500 7342 7500 7500 7500 6710 6710 7500 8013 8000 8000 8060 6922 8820
Frankenthal, Albrecht-Dürer-Ring 16 Karlsruhe 1, Schützenweg 73, 0721/37 34 59 Karlsruhe 21, Weinbrennerstraße 77, 0721/55 08 31 Gerstätten, Uhlanclstraße 15, 07321/56 75 Karlsruhe 21, Weinbrennerstraße 77, 0721/55 08 31 Karlsruhe 21, Triererstraße 2c/18, 0721/75 87 20 Karlsruhe 21, Weinbrennerstraße 77, 0721/55 48 14 Frankenthal, Albrecht-Dürer-Ring 21a Frankenthal, Albrecht-Dürer-Ring 12, 06233/48 42 Karlsruhe 21, Rheinstraße 93, 0721/59 38 25 Haar, Jagdfeldring 51, 089/46 69 06 München 80, Rupertigaustraße 10.11, 089/40 34 92 München 80, Rupertigaustraße 10.11, 089/40 34 92 Dachau, Adam-Stegerwald-Straße 15, 08131/21 2 18 Wolfurt, Rückenbachstraße 4 GunzennaustaJ au enzedel 75 09831/16 92~ /)UU Karlsrune 1, Luisenstraße L4e 6501 Niedera1m, Bockhaus-Straße 23, 06136/57 55 8228 Freilassing, Schulstraße 31, 08654/61 7 32 7500 Karlsruhe, Goedelerstraße 16, 0721/86 88 31 7500 Karlsruhe 1, Adlerstraße 25, 0721/69 76 53 7500 Karlsruhe 21, Wilhelm-Leuchner-Straße 7, 0721/86 31 73 7500 Karlsruhe 21, Wilhelm-Leuchner-Straße 7, 0721/69 76 53 8534 Wilhelmsdorf, Badstraße 19, 09102/23 83 5650 Solingen 1, Kiebitzweg 2, 0212/81 18 97 7500 Karlsruhe 1, Heilbronnerstraße 22, 0721/61 67 60 5650 Solingen 1, Kiebitzweg 2, 0212/81 18 97 6336 Albshausen, Reiherwald 7, 06441/28 2 30 4150 Krefeld 11, Neukirchner Straße 27, 02151/47 28 51 8225 Traunreut, Hochfeinstraße 1 7500 Karlsruhe 1, Augartenstraße 68b, 0721/37 34 89 8000 München 21, St. Ulrich-Straße 3, 089/56 63 74 8900 Augsburg, Schillstraße 80, 0821/48 29 48 7012 Felbach, Esslinger Straße 74, 0711/58 82 23 8000 München 21, St. Ulrich-Straße 3, 089/56 63 74 7500 Karlsruhe 51, Feldbergstraße 4, 0721/88 57 54 6900 Heidelberg, Heinrich-Fuchs-Straße 41 8540 Schwabach, Dr. Georg-Betz-Straße 9, 09122112 6 90 7517 Waldbronn 1, Karlsruher Straße 7, 07243/61 9 22 7500 Karlsruhe 1, Zähringerstraße 25, 0721/37 38 16 7500 Karlsruhe 1, Fasanenstraße 14, 0721137 43 28 5047 Wesseling, Kleiberweg 17, 02236/47 6 17 8550 Forchheim, Friedrich-L.-Jahn-Straße 2, 09191/60 9 67 8500 Nürnberg 70, Gibitzenhofstraße 88, 0911/41 75 88 8500 Nürnberg 70, Gibitzenhofstraße 88b, 0911/41 72 99 6906 St. IIgen, Karl-Osfweg 20, 06224/53 4 06 7560 Gaggenau 1, Freiligrathweg 14, 07225/77 2 33 7560 Gaggenau 1, Freiligrathweg 14, 07225/76 0 41 6900 Heidelberg, Hans-Thoma-Platz 14 8229 Mitterfelden, Göllstraße 20, 08654/53 70 7051 Kernen, Traubenstraße 15, 07151/43 6 61 7500 Karlsruhe 1, Winter-Straße 3 a 8858 Neuburg/Donau, Danzigerstraße 42, 08431/35 11 8500 Nürnberg 70, Gibitzenhofstraße 88a, 0911/42 27 18 6832 Hockenheim, H. Böckler-Straße 4, 06205/72 20 7000 Stuttgart 50, Wildgansweg 21, 0711/53 34 06 6710 Frankentha1, Minna-Karcher-Platz 1 6710 Frankenthal, Minna-Karcher-Platz 1, 06233/47 1 32 6710 Frankenthal, Minna-Karcher-Platz 1, 06233/44 4 08 7200 Tuttlingen, EtHensegart 35, 07461/79 1 43 7500 Karlsruhe 1, Luisenstraße 24b, 0721/37 76 56 8951 Stöttwang, Bahnhofstraße 9, 08345/772 8951 Stöttwang, Bahnhofstraße 9 5650 Solingen 1,. Helsinkistraße 1, 02122/81 48 77 8000 München 45, Begonienstraße 1, 089/32 87 98 7500 Karlsruhe 1, Kronenstraße 36, 0721/37 55 84 8031 Oiehing 1000 Berlin 65, Willdenowstraße 16, 030/46 23 47 8050 Freising, Landshuterstraße 94, 08161/65 3 61 8300 Landshut, Pflaumenweg 25, 0871178 2 52 7500 Karlsruhe 41, Auf der Lohn 8a, 0721/40 51 17 7175 Vellberg, Am Schlegelberg 13, 07907/12 80 7000 Stuttgart 1, Lippanomstraße 82, 0711/48 6 17 7570 Baden-Baden, Reheinstraße 27, 07221/66 5 98 6710 Frankenthal, A.-Haueisen-Straße 6c 8228 Freilassing, Kirchfeldstraße 27, 08654/26 09 7550 Rastatt, Plittersdorfer Straße 1, 07222/20 2 52 3360 Ostrode am Harz, Ernst-Müller-Allee 7500 Karlsruhe 1, Roonstraße 24, 0721/37 79 93 8704 Simmershofen, Equarhofen 58,. 09848/468 6710 Frankenthal, Mahlastraße 35, U g W h 8264 Waldkraiburg, Troppauerstraße 39, 09638/81 4 52
Ehemalige Haus-Nr. in Billed 174 (538) 90 608 527 331 173 235 424 337 479 464 234 566 750 234 479 234 634 226 337 89 81 481 493 815 839 154 792 226 793 793 437 371 136 50 50 377 413 (70) 413 184 226 333 462 172 306 655 38 230 283 669 666 666 677 802 803 804 803 804 111 438 438 438 617 237 1 180 443 443 641 641 641 298 298 20Q.
~ 551 212 305
Anschrift
Name Kilzer Mathias Kinder Anna [Helfrich] Kinder Nikolaus Kind! Peter [Mosch] Kilburg Eva Kirsch Magdalena [Linibach] Kiss Ernst Klask.i Dietmar [Jochum] Klein Adam Klein Alfred Klein Elisabeth Klein Franz Klein Franz Klein Franz Klein Hans Klein Hans Klein Johann Klein Johann Klein Josef Klein Magdalena Klein Maria Knöbl Emil [Wagner] Koch Hans Koch Peter Kozian Franz Kozian Franz Krauser Johann Krämer Franz [Otto] Krämer Josef [Molitor] Kräuter Jakob Kräuter Peter Kreiling Eduard Kreiss Nikolaus [Lichtfusz) Kremm Nikolaus [Slavik Bäcker] Krier Johann Krier Peter Krier Peter Oun.] Krogloth Hans Krogloth Franz Krogloth Franz Oun.] Krug Hans Kubitschko Johann [Weiter] Lammert Franz [Plennert] Lamrnert Roland [Mann] Landgraf Mathias [Schulz] Lang Jakob [Braun] Laub Klara Lauer Barbara Lauer Franz Lauer Michael Lauth Johann Lay Helmuth Lay Mathias Lazarescu Emil [Lauth] Leidecker Anton Leidecker Eva Leidecker Jakob Leidecker Josef Leidecker Katharina Leidecker Mathias Lenhardt Barbara Lenhardt Horst Lenhardt Jakob Lencsesch Hans [Mager] Lichtfuss Elisabeth Lind Adam Lind Johann Linster Katharina Linster Peter Lisching Hans Lisching Johann Lisching Katharina Linzer Barbara Linzer Hans .Luckhayb_ Elisabeth Luckhaub~ Lu~ 1-''ranz uuH.J
Lukass Herbert Leonhart Johann [Michels] Machata Elisabeth Machata Jakob
....
;7-. n
6710 Frankenthal, A.-Haueisen-Straße 6d, 06233 / 43 4 03 6800 Mannheim 24, Angelstraße 74, 0621/85 79 70 8070 lngolstadt, Alberlbergstraße 8 7936 Allmendingen, Panoramastraße 6, 07391/ 48 76 8070 lngolstadt, Alberlbergstraße 8 8300 Landshut, Heuweg 2, 0871/62 9 96 8000 München 22, Kaulbachstraße 59, 089/39 85 23 8500 Nürnberg, Ulmenstraße 25 6650 Homburg, Berliner Straße 44, 06841/71 3 44 7270 Nagold, Am Lielach 10, 07452/28 38 7500 Karlsruhe 1, Edelbergstraße 7, 0721/57 85 66 5047 Wesseling, Schützenweg 70, 02236/45 4 05 7500 Karlsruhe 21, Hardtstraße 36, 0721/ 55 22 11 6331 Schöffengrund, Dreispitz 6 5047 Wesseling, Schützenweg 70, 02236/14 79 7270 Nagold, Steinbeisstraße 8, 07452/ 31 31 5047 Wesseling, Schützenweg 66, 02236/45 1 47 7302 Ostfildern, Gerbart-Hauptmann-Straße U g W h 7302 Ostfildern, Robert-Koch-Straße 95, 0711/34 35 09 Homburg/Beeten. 6710 Frankenthal, Julius-Bettinger-Straße 2b, 06233/40 54 8800 Ansbach, Neustadt 35, 0981/15 2 80 6710 Frankenthal, Hans-Fay-Straße 1, 06233 / 42 8 47 6272 Niederhausen/Ts., Schillerstraße 6, 06127/54 94 7550 Rastatt, Waldstraße 16 8458 Sulzbach/Rosenberg, Neustadt 21 7460 Balingen, Stettinerstraße 17, 07433/22 3 00 7500 Karlsruhe 1, Bundestraße 14, 0721/69 14 31 7000 Stuttgart, Am Römerkastell 103 7180 Crailsheim, Hammersbadweg 156, 07951/63 13 7180 Crailsheim, Jagtheimerweg 2, 07951/22 7 23 7550 Rastatt, Biblisweg 10 8900 Augsburg, Dirichgasse 8 7980 Ravensburg, Linzgaustraße 11, 0751/ 15 19 7500 Karlsruhe, Bernhardt-Lichtenbergstraße 10, 0721/86 19 86 8720 Schweinfurt, Tauberweg 8, 09721/ 31 6 43 8720 Schweinfurt, Saaleweg 1, 09721/311 67 7000 Stuttgart 80, Grüntalerweg 4, 0711/735 18 34 8225 Traunreut, Agnes-Miegel-Straße 7, 08669/36 5 54 8225 Traunreut, Agnes-Miegel-Straße 10, 08~9/36 2 67 8522 Herzogenaurach, Bambergerstraße 67, U g W h 7302 Ostfildern 1, Stuttgarter Straße 41, 0711/41 21 70 8225 Traunreut, Hochfeinstraße 1 7500 Karlsruhe 21, Kastanienallee 24, 0721/57 52 96 8522 Herzogenaurl)._ch, Von Weberstraße 5, 09132/55 69 6601 Riegelsberg, Uberhoferstraße 56b, 06806/28 45 8265 Simbach, Schlesierstraße 40 4558 Bersenbrück, Kantstraße 10, 05439/31 69 8900 Augsburg, Silvanerweg 1c, 0821/81 43 07 5501 Palmbach, Winterthstraße 9 8411 Falkenstein/Regensburg, Bawariastraße 2 7500 Karlsruhe 41, Reihenbachstraße 32, 0721/40 19 69 7500 Karlsruhe 21, Weinbrennerstraß~. 79, 0721/59 28 49 7500 Karlsruhe 1, Gartenstraße 7-9, U g Wh 7500 Karlsruhe 21, Rheinstraße 93 8501 Kreutles, Rabenweg 10, 0911/69 48 48 8070 lngolstadt, Laharstraße 15 8507 Oberasbach, Rabenweg 10, 0911/69 48 48 8563 Schnaitach, lglauerstraße 40, 09153/8474 6967 Buchen, In der Hainsterbach 25 7500 Karlsruhe 21, TrierstraBe 2A/39, 0721/61 61 24 7500 Karlsruhe, Eugen Geck Straße 14b, 0721/86 36 73 7500 Karlsruhe 1, Forststraße 3, 0721/61 61 24 7500 Karlsruhe 41, Kilesfeldstraße 58, 0721/49 44 36 8740 Simmershofen, Equartshofen 58, 09848/ 468 7500 Karlsruhe 31, Bärenweg ~2 7270 Nagold, Wöthstraße 11, U g Wh 7500 Karlsruhe 21, Weinbrennerstraße 79, 0721/59 3 88 7500 Karlsruhe 1, Badenwerkstraße, Festplatz 1, 0721/21 71 31 1000 Berlin/Griesheim, Ruhrstraße 18a 8500 Nürnberg 60, lnsingerstraße 54, 0911/68 54 11 8192 Geretsried, Kolbenheierstraße 43 7500 Karlsruhe, Bodelschwinghstraße 81, 0721/59 39 98 7505 Ettlingen, Schumacherstraße 13, 07243/16 8 51 5205 St. Augustin 1 Stolsunderstraße 19 75_QQ_ Kar1srune 1, _!:_uisenstraße ~ ~::llll} ~l'bru~t: 1, Lutsen~e L4e, 0721/61 61 24 7073 Lorch.-Brahmsweg 8 8400 Regensburg, Straubingerstraße 17, 0941/79 4 33 5650 Solingen 1, Stockholmer Straße 38, 0212/80 97 08 5650 Solingen 1, Helsink.i Straße 1, 0212/81 48 77
257
Ehemalige Haus-Nr. in Billed 212 140 307 617 48 455 216 566 307 564 564 216 54 605 462 307 90 4 4 4 457 375 457 458 458 215 506 506 84 689 117 506 338 139 466 794 794 279 675 499 593 551 820 587 81a 22 627 755 321 193 56 378 572 86 86 49 572 544 49 218 327 381 327 83 305 183 408 126 390 202 168 303 227 562 290
!~~
1229 "229 156 156
258
Name Machata Walter Mager Adam Mager Jakob Mager Jakob Mager Susanna Majer Peter Mann Anna Mann Anna Mann Elisabeth Mann Jakob Mann Jakob ~un.] Mann Josef Mann Johann Mann Katharina Mann Peter Mann Peter Martin Hans Mark Hans Mark Josef Mark Magdalena Martini lngrid Martini Jakob Martini Johann Mathias Anton Mathias Horst Matzeck Karl Maurer Nikolaus Maurer Niki Maurer Katharina Maurer Peter Maurer Peter [Tscharta) Maurer Valeriu Mayer Franz [Steiner] Märzacker Johann Mettier Martin [Rugel) Metz Johann Metz Mathias Metzger Anna Metzger Jakob Metzger Johann Metzger Elisabeth Michels Hans Mikulitsch Nikolaus [Ochsenfeld) Molitor Barbara Moos Norbert [Wagner] Müller Josef Müller Nikolaus [Hammer) Müller Mathias [Lauer] Muhl Hans Muhl Johann Muhl Johann Mumper Anna Mumper Johann Mumper Hans Mumper Hans Mumper Filip Mumper Ja._k.ob Mumper Jakob Mumper Peter Muttar Hans · · >Muttar Hans Muttar Jakob Muttar Jakob Mann Nikolaus Machata Walter Necker Theresia [Bettendort] Neiss Hans Neiss Johann Neiss Josef Neisz Nikolaus Neumann Hans Neumann Franz [Uitz] Neumayer Karl [Feiler] Niklas Dolores [Pierre] Nothum Ewald [Stadtfelder] Nothum Mathias Oberle Franz Olteanu Theodor Ortmau _!ians Ortinau Hannes Packi Hans Packi Nikolaus
Anschrift 5650 Solingen 1, Stockholmer Straße 38, 0212/80 97 08 7730 VS/Villingen, Adlerring 23, 07721/62 7 59 7730 VS!Villingen, Adlerring 50, 07721/62 2 89 7500 Karlsruhe 41, Killisfeldstraße 31, 0721/42 2 94 8264 Waldkraiburg, Beethovenstraße 9, 08638/83 1 25 7530 Pforzheim, Leipziger Straße 68, 07231/65 7 19 8550 Forchheirn, Bayreuther Straße 125 7500 Karlsruhe 21, Hardtstraße 36, 0721/55 22 11 7500 Karlsruhe 21, Weinbrennerstraße 79, 0721/55 05 37 Karlsruhe 21, Hardtstraße 36, 0721/59 15 35 7500 Karlsruhe 21, Hardtstraße 36, 0721/59 15 35 8501 Großhabersdorf, Am Hopfengarten 1 8221 Erlstätt, Traunsteinstraße 7 7700 Singen, Gartenstadt 4, 07731/23 5 24 7500 Karlsruhe 21, Hardtstraße 36, 0721/59 12 98 7500 Karlsruhe 21, Weinbrennerstraße 79, 0721/55 05 37 6800 Mannheim 24, Rosenstraße 80, 0621/85 59 89 6750 Kaiserslautern, Maria-Juchas-Straße 8 8264 Waldkraiburg, Gleiwitzerstraße 3, 08638/18 38 8264 Waldkraiburg, Gleiwitzerstraße 3, 08638/18 38 7060 Schorndorf, Buchenweg 5, 07181/69 7 66 7500 Karlsruhe 1, Haid und Neustraße 16, 0721/69 58 46 7060 Schorndorf, Erlenstraße 18, 07181175 5 86 7012 Felbach, Esslinger Straße 74, 0711/57 25 60 7050 Waiblingen, Neustädter Straße 99, 07151/28 2 59 8228 Freilassing 8070 lngolstadt, Breslauerstraße 25, 0841/65 4 79 8070 lngolstadt, Pettenkoferstraße 19, 0841/64 2 67 8960 Kempten, Schwalbenweg 54, 0831/93 1 01 7500 Karlsruhe 21, Kußmaulstraße 72, 0721/85 14 41 7500 Karlsruhe 31 8070 lngolstadt, Egerlandstraße 50, 0841/66 6 89 7500 Karlsruhe 1, Heilbranderstraße 22, 0721/61 21 86 8080 Fürstenfeldbruck, Livry-Gargan-Straße 15 6719 Carlsberg, Unterer Auweg 29, 06356/86 50 8500 Nürnberg 60, Creglingerstraße 50, 0911/68 63 34 8501 Fürth, Alte-Reutstraße 127 6800 Mannheirn, Ludwig-Beck-Straße 17 8261 Mehring, Ringstraße 16, 08677/63 7 13 7531 Huchenfeld, Waldstraße 13, 07~~1170 3 22 8225 Traunreut, St. Georgsplatz 10, U g W h 8402 Neustraubling, Lohschmidtstraße 2, 09401/46 01 4630 Bochum, Auf dem Backenberg 11, 0234170 66 30 7954 Bad-Wurzach 1, Herrenstraße 10, 07564/12 62 8500 Nürnberg, Otmarstraße 26, 0911/61 74 27 2000 Harnburg 54, Reenstückenkamp 28c/l 8031 Olching, Münchnerstraße 4 7430 Metzingen, Obere-Einstein-Straße 21, 07123/61 9 01 6710 Frankenthal, Mina-Karcher-Platz 1, 06233/43 5 11 6710 Frankenthal, Mina-Karcher-Platz 1 6710 Frankenthal, Mina-Karcher-Platz 1, 06233/43 7 76 7500 Karlsruhe 1, Edelbergstraße 7 8012 Ottobrunn, Hermann-Löns-Strl!ße 31, 089/60 25 45 7180 Crailsheim, Spitalseestraße 17, U g W h 7180 Crailsheim, Wolfgangstraße 47, 07951/26 3 71 7200 Tuttlingen, Liptingerstraße 150, 07461175 7 88 8012 Ottobrunn, Josef-Semlinger-Straße 24 7500 Karlsruhe 1, Luisenstraße 23 7200 Tuttlingen, Liptingerstraße 150, 07461175 7 88 7500 Karlsruhe 31, Oberfeldstraße 48, 0721170 47 20 7500 Karlsruhe 1, Luisenstraße 23, 0721/37 77 60 7500 Karlsruhe 1, August-Bebel-Straße 58a, 0721175 47 98 7500 Karlsruhe 1, Luisenstraße 24d,.0721/37 77 49 6710 Frankenthal, MahlastraBe 35, U g W h 5100 Aachen, Therezienstraße 3, 0241115 48 43 8192 Geretsried, Böhmerwaldstraße 18, 08171/51 4 28 7580 Bühl, Bühlerseite 62, 07223112 62 8225 Traunreut, Kandstraße 14, 08669/42 12 7200 Tuttlingen, Ettlensegart 35, 07461178 3 79 7550 Rastatt, Steinmauernerstraße 4, 07222/60 7 98 4800 Bielefeld 18, Wrachtrupstraße 6, 05202/57 62 6000 Frankfurt/M. 80, Kieferstraße 21 7800 Freiburg, Lichtenbergstraße 6, 0761/87 8 12 4018 Langenfeld, In den Slefen 3, 02173/23 2 81 7500 Karlsruhe, Dornröschenweg 3, 0721/57 29 48 2000 Harnburg 72, Berner-Heerweg 146, 040/643 37 27 8360 Dege~?~;t'i S~:~~:i,sstraße 7 >RP 6 0721/86 8 84 7500 Karlsn rd-Lic 7500 Karlsruhe 51, Langestraße 125a 0721/88 55 2N 7500 Karlsrune Jr, uoerteldstraße 46, 0721/78 78 07 7160 Gailsdorf, Christof-Wagner-Straße 7, 07971/5978 7160 Gailsdorf, Heimgarten 7
Ehemalige Haus-Nr. in Billed 336 300 300 623 201 573 227 439 439 414 641 605 431 604 367 293 201 423 204 640 640 641 389 389 696 389 408 718 516 286
5 460 361 436 189 436 471 471 471 195 290 656 381 752 752 346 423 346 691 508 786 691 786 221 221
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\ 178
Name Pestel Walter [Russ] Petö Josef Petö Magdalena Pfeifer Hans Pfersch Maria Pfersch Nikolaus PierreHans Pilli Helmut Pilli Magdalena Pilli Rosine Pinnel Nicki Plennert Johann Plennert Josef Plennert Peter Poling Anton Pop Maria [Pritz] Popescu Costica [Pfersch] Popescu Johann [Frick] Prelicz Katharina [Thöres] Pritz Horst Pritz Josef Potehe Elisabeth [Lisching] Rademacher Hans Rademacher Jakob RademacherJakob Rademacher Vasile Rarnacher Johann Rehholz Jakob [Schneider] Reiche) Peter Dr. rned. Reichrath Suse Reisser Mathias Reiter Magdalena Rieder Adam Rieder Hans Rieder Hans Rieder Jakob Rieder Peter Rieder Walter Ried er Werner Rillig Hertha [Slavik] Ritter Heinz [Nothurn] Ritter Peter [W eirner] Röhrich Anton Römer Georg Römer Jakob Roman Pranz Roman Georg Roman Hans Rollioger Pranz Rollioger Pranz Rollioger Herbert Rollioger Klaus Rollioger Peter Roos Ernerich Roos Erwin Roos Roland Roth Elis~etn
'Z)(J
KOmJaKOb
178 256 603 182 466 751 770 336 770 26 458 339 285 678 312 88 88 242 88 722 242 585 787 421
Roth Johann Roth Johann Rugel Johann Rugel Mathias Rugel Michael Ruppert Maria Russ Anna Russ Roland Russ Wendel Schackmann Josef Schäfer Barbara Dr. Schäfer Johann Schärner Peter Scheer Daniel [Stela] Schicht Werner [Thöress] Schiller Adam Schiller Anna Schiller Hans Schiller Jakob Schiller Margaretha Schiller Wilhelrn Schillinger Josef [Weiter] Schlarpp Ernil Schrnidt Adam
Anschrift 6900 Heidelberg, Andreas-Hofer-Weg 8, 06221/47 03 75 6200 Wiesbaden 3, WeiderstraBe 1, 06121/44 32 07 7800 Freiburg, Christofstraße 28, 0761/49 42 54 7500 Karlsruhe, Winterstraße 3a 8522 Herzogenaurach, Fichte-Straße 16, 09132/32 53 8228 Freilassing, Schurnano-Straße 27, 08654/62 4 26 4018 Langenfeld, Fontanestraße 11, 02173/23 9 07 6242 Kronberg Ts., Margarethenstraße 9, 06173/79 1 48 7535 Königsbach, Schillerstraße 46 07232/65 89 5650 Solingen 1, Bachstelzen-Weg 6, 0212/80 93 06 8192 Geretsried, Sudetenstraße 1k 7700 Singen, Gartenstadt 8, Ol731/52 3 97 7700 Singen, Langenrain 20, U g W h 7700 Singen, Gartenstadt 4, 07731/23 5 24 8225 Traunreut, Salzburger Straße 3/24 7000 Stuttgart, Jakob-Straße 19, 0711/23 41 53 8522 Herzogenaurach, Fichte-Straße 16, 09132/32 53 8523 Baiersdorf, Möreckestraße 6 8390 Passau 16, Drosselweg 4, 0851/88 74 6710 Frankenthal, Sehraderstraße 36, 06233/24 3 04 6710 Frankenthal, Mahla-Straße 30a 8500 Nürnberg 60, Hauchstraße 4, 0911/68 51 48 7507 Wöschbach/Pfinztal, Friedenstraße 14, 07240/44 10 7500 Karlsruhe/Grünwettersbach, Heidenheimer Straße 24, 0721/45 08 62 5074 Wesseling, Westring 24, 02236/49 7 14 7500 Karlsruhe/Grünwettersbach, Heidenheimer Straße 2, 0721/45 08 62 8225 Traunreut, Nettomo-Allee 12 7560 Gaggenau, Scheffelstraße 26, 07225/7335 8500 Nürnberg 70, Schweioauer-Hauptstraße 23 7972 lsny i. Allgäu, An der Friedsäule 44, 07562/27 32 8264 Waldkraiburg, Troppauerstraße 55, 08638/65 1 45 7500 Karlsruhe 1, Zähringerstraße 4-6, 0721/37 50 78 7550 Rastatt, Plittersdorfer Straße 8a, 07222/78 6 40 7530 Pforzheirn, Leipziger Straße 64, 07231/67 7 44 7088 Aalen, Hofackerstraße 82a, 07361/61 8 07 7530 Pforzheim, Leipziger Straße 64, 07231/67 7 72 7550 Rastatt, Rheioauerring lll/3, 07222/29 6 48 7550 Rastatt, Reinauerring lll, 07222/25 3 85 5047 Wesseling, Schützenweg 66, 0236/42 2 47 6720 Speyer/Rh., Am Kalkofen 17, 06232/71 89 2000 Harnburg 73, Baldwischen 20, 040/679 13 30 7900 Ulrn, Burgunderweg 15, 0731/~7 2 91 7500 Karlsruhe 1, Kriegstraße 124, U g W h 8522 Herzogenaurach, Wieblandstraße 12 8522 Herzogenaurach, Wieblandstraße 12, 09132/10 06 8000 München 90, Colurnbusstraße 31/5a, 089/651 60 71 8000 München 83 Neuperlach, Kafkastraße 31e, 089/637 13 76 8000 München 90, Hochäckerstraße 37, 089/68 59 51 8000 München 70, Hirsch-Gereut-Straße 52, 0891785 32 28 6710 Frankenthal, MahlastraBe 32, 06233/44 6 70 5354 Weilerswist, Triftstraße 3, 02254/68 85 8000 München 70, Hirsch-Gereuth-Straße 52, 089/785 32 28 5354 Weilerswist 3, Rheinbacher Straße 36, 02254/59 77 7500 Karlsruhe 21, Otto-Wels-Straße 32, 0721186 22 98 7500 Karlsruhe 21, Otto-Wels-Straße 32/2, 0721/86 5 09 7';00 KMlsruhe 21 Otto-Wels-Straße 22 Ji12.1Z86 21 63 7050 Waibliogen, Kernenstratie 'ZI, 07151118 5 ~ ~l)~l) waiblmgen, Kernensrral:le L.?, l)~l~l/18 4 91 7050 Waiblingen, Kernenstraße 23, 07151/15 1 43 7053 Rornrnelshausen, Wiesenstraße 28, 07151149 46 8502 Zirndorf, Siebenbürgerstraße 6, 0911/69 26 79 8500 Nürnberg 40, Gabelsbergerstraße 52, 0911/446 69 52 8164 Hausharn, Schließfach 14 8522 Herzogenaurach, Barnbergerstraße 67 7175 Vellberg, Am Schlegelberg 13, 07907/12 80 7500 Karlsruhe 1, Rintheimer-Hauptstraße 67, 0721/611 63 6993 Finsterlohr/Creglingen, Kirchengasse 35 7500 Karlsruhe 1, Fasanenstraße 10, 0721/37 42 75 7517 Waldbronn 1, Karlsruher Straße 7, 07243/61 9 22 6380 Bad-Hornburg 8550 Forchheim, Bayreuther Straße 16 7550 Rastatt, Rheinauerring lll/2, 07222/29 61 7801 Stegen, Ringstraße 4, 07661/61 5 18 8061 Arnperrnoching, Grieslstraße 2, 08139/12 19 8900 Augsburg, Josef-Priller-Straße 6a 8502 Zirndorf, Siebenbürger Straße 6, 0911/29 59 12 8900 Augsburg, Fritz-Wendel-Straße 3a, 0821/57 73 51 8550 Forchheim, Kaiser-Heinrich-Straße 8 6712 Roxheirn, Heinrich-Reine-Straße 13, 06239/220 8858 Neuburg/a. D., Schlesienstraße 12 1/2, 08431/46 2 46 2000 Harnburg/Schenefeld, Friedrich-Hebel-Straße 20 3180 Wolfsburg!Vorfelde, Mühlenbusch 57
259
Ehemalige Haus-Nr. in Billed 657 764 567 658 435 211 421 350 567 493 539 418 490 490 490 300
J1t: '126 437 403 613 145 432 539 539 312 389 172 508 57 342 349 470 200 463 319 200 463 707 254 254 764 265 265 766 576 576 317 317 398 398 71 426 300 229 468 452 249 380
173 124 468 15 38 426 459 459 459 459 227 53 249 197 562 ' 403 404 403 715 450 297 426
260
Name Schmidt Anton Schmidt Barbara [Blum] Schmidt Elisabeth Schmidt Hans [Neumann] Schmidt Helmuth [Schwarz] Schmidt Herbert [Jakobi] Schmidt Magdalena Schmidt Johann Schmidt Johann Schmidt Josef [Koch] Schmidt Werner [Metzger] Schneider Helmuth Schneider Pranz Schneider Nikolaus Schneider Kar! Schneider Robert Schnur Adlun_ scmmr Erwin~ulz] ;:,cnnur HeLmutn Scholz Gustav [Kreis] Scholz Helga [Haupt] Schortje Eduard Schortje Eduard [Bohn] Schortje Hans Schortje Georg Schortje Nikolaus Schön Pranz [Thöres] Schrottmann Jakob Schultz Pranz Schultz Hans Schuster Johann [Würtz] Schütz Georg Schütz Hermann Schütz Jakob Schwartz Jak. Schwartz Elisabeth Schwartz Jakob Schwartz Johann Schwartz Peter Schwarz Hans [Wilhelm] Schwarz Hans-Lothar Schwarz Nikolaus Schwarzmann Stefan [Heinrich] Schweininger Anna Schweininger Peter Schwendner Josef Sehi Johann Sehi Johann Oun.] Seibert Katharina Seibert Willi Seiler Jakob Seiler Werner Sieber-Brach Hans Sirnon Alexander [Szabo] Slavik Hans Slavik Helmuth Slavik Jakob Slavik Johann Slavik Johann Slavik Mathias Slavik Nikolaus Slavik Peter Slavik Ewald Slawik Elisabeth Speichert Augustin Szabo Stefan [Balbierer] Szlavik Eddi Szlavik Maria Szlavik Maria Szlavik Pranz Szlavik Valentin Stadtfeld Hermann Stadtfeld Josef Stadtfeld Michael Stadtfelder Josef Steiner Elisabeth Steiner Hans Steiner Hans Steiner Johann ~teiner Johann Steiner Johann Steiner Josef
Anschrift 3180 6802 8225 7700
Wolfsburg, Friedrich-Ebert-Straße Ladenburg, Donaustraße 12 Traunreut, Traunsteiner Straße 60, 08669/369 Singen, Aluminiumstraße 19, 07731/66 18
1000 3180 6272 7200 6272 5400 8540 6700 7500 7500 7500 7200
Berlin 65, Willdenowstraße 16, 030/462 34 75 WolfsburgNorfelde, Ahornweg 5 Niederhausen/Ts., Quellenweg 3, 06127/17 62 Tuttlingen, Beethovenstraße 25, 07461175 6 13 Niederhausen/Ts., Schillerstraße 6, 06127/54 94 Koblenz/Pfafendorf, Ellingshohl 63 Schwabach, Stefan-Schröter-Straße 22, 09122114 6 47 Ludwigshafen, Bismarckstraße 34 Karlsruhe 1, Adlerstraße 25, 0721/69 48 42 Karlsruhe 31, Oberfeldstraße 46, 0721170 66 56 Karlsruhe, Alter Bahnhof 911, 0721/37 82 54 Tuttlingen, Ettlense~art 35. 0746111& 3 79 b<l!.n9iillU lliJ enwefJ.9/a 0871178 4~ Tuttlingen, EtHensegart 55, ~!'f~l! ~~ _L )J Augsburg, Ulrichgasse 10, 0821/35 9 71 Krefeld, Buschstraße 165, 02151/59 27 24 Wesseling, Schützenweg 69 Gailsdorf, Häuserbachstraße 41/1, 07971/5463 Teningen 3, Antoniterstraße 12 Karlsruhe 1, Mathy-Straße 5 Karlsruhe 1, Mathy-Straße 5, 0721/37 68 37 Bexbach/Frankenholz, Banatstraße 36, 06826/87 07 Karlsruhe, Breslauerstraße 43 g, 0721/68 45 78 Herzogenaurach, Haydn-Straße 36, 09132/53 96 Augsburg, Biberhofstraße 39 Waldersdorf Nr. 2411/5 Gaggenau 1, Hauptstraße 26, 07225/48 51 Gaggenau, Im Erlich 25, 07225/42 83 Frankenthal, Albert-Haueisen-Straße 6/b, 06233/47 2 70 Eutingen, Rossberg 1, 07459/27 89 Karlsruhe 21, Hardtstraße 36, 0721/29 12 98 Sterley über Mölln Reutlingen, Karlstraße 33, 07121/44 116 Stuttgart 75, Bernsteinstraße 70, 0711/44 64 78 Reuttingen 17, Schäffieweg 6, 07121/45 9 82 Augsburg, Zuspitzstraße 217, 0821171 70 12 Augsburg/Hochzoll, Eibseestraße 25, 0821/65 7 54 Schwetzingen, AugustastraBe 12 Kerpen/Sinsdorf, Emil-Nolde-Straße 150 Wesseling, Kleiberweg 17, 02236/47 6 17 Bamberg, Moos-Straße 53 Langerwehe, Dechant-Kalle-Straße 1, 02423116 13 Stolberg, Am Wald 17 Wesseling, Kleiberweg 17, 02236/47 6 17 Herzogenaurach, Kornblumel)..straße 1 Karlsruhe 1, Krigsstraße 124, U g W h Karlsruhe 1, Zähringerstraße 23, 0721/37 79 59 Ulm/Gögglingen, Bruckackerstraße 6, 0731/32 04 Karlsruhe 21, W.-Leuchner-Straße 7 Karlsruhe 1, Adlerstraße 23, 0721/60 78 94 Karlsruhe 51, Langestraße 125/a, 0721/88 55 25 Karlsruhe 21, Panoramaweg 6, 0721/57 32 74 Crailsheim, Hammerbachweg 156, 07951/41 7 94 Frankenthal, Otto-Dill-Straße 9/b
l!Jut
!.:"!'! 8900 4150 5047 7160 7835 7500 7500 6652 7500 8522 8900 8265 7560 7560 6710 7241 7500 2411 7410 7000 7410 8900 8900 6430 5014 5047 8600 5163 5190 5047 8522 7500 7500 7900 7500 7500 7500 7500 7180 6710
7500 Karlsruhe 21, Flößerstraße 50 4330 Mühlheim/Ruhr, Hingbergstraße 176 7500 Karlsruhe 21, Panoramaweg 6, 0721/57 32 74 7000 Stuttgart 50, In den Ringelgärten 10 4558 Bersenbrick, Kantstraße 10, 05439/31 61 7500 Karlsruhe 21, W.-Leuchner-Straße 21, 0721/86 3 14 7500 Karlsruhe 31, Oberfeldstraße 44, 0721170 45 75 7500 Karlsruhe 1, Zirkel 3, 0721/69 56 20 7500 Karlsruhe 31, Oberfeldstraße 46, 0721170 55 10 7500 Karlsruhe 31, Tierestraße 2/b, 0721175 23 11 4018 Langenfeld, Talstraße 144, 02173112 9 21 8563 Schnaitach, Ankerstraße 8, 09153/89 95 6710 Frankenthal, Otto-Dill-Straße ~' 06233/41 7 05 6710 Frankenthal, Mahlastraße 35, U g W h 7500 Karlsruhe 21, Am Anker 14/a, 0721/50 7 18 4150 Krefeld, Neukirchener Straße 27, 02151/47 28 51 8000 München 83, Oskar-Maria-Graf-Ring 52 5210 Troisdorf 23, Am Wassergraben 2, 02246/21 66 8220 Traunstein/Erlstätt, Oberfeldstraße 6 1000 Berlin, Gesepferstraße 49 5210 Troisdorf 23, Am Wassergraben 2, 02246/21 66 6520 Worms/Rh. 27, Pommernstraße 11, 06241/35 2 93
Ehemalige Haus-Nr. in Billed 251
392 429 429 450 297 298 292 318 728 80 80 84 84 123 554 312 352 328 414 81 312 554
555 554 41 312 166 140 510 510 61 122 122 122 603 493 415 415 410 477 477 783 614 453 473 825 692 775 81a 72 312 663 295 97 720 720 426 202 826 656 95 174 95 397 397 397 397 247 373 227 227 350 268
Name Steiner Margaretha Steiner Nikolaus Steiner Nikolaus Steiner Raimund Steiner Walter Steiner Werner Steinmetz Gabriele [Linzer] Sterner Fritz [Zimmer) Steuer Heinrich Stobberg Elisabeth [Schank) Tasch Nikolaus Tasch Peter Teiber Maria Teiber Nikolaus Tittel Alfred [Walz) Thöres Adam Dr. Thöres Eduard Thöres Eduard · Thöres Günther Thöres Hans Thöres Jakob Thöres Jakob Thöres Johann Thöres Josef Thöress Josef Thöress Margaretha Thöress Peter Thöresz Eva Thöresz Nikolaus Tobias Adam Tobias Hans Tobias Franz Tobias Elisabeth Tobias Jakob Tobias Werner Toth Johann [Rugel) Treder Bernd [Schmidt] Trendler Elisabeth Trendler Johann Tröster Hans Undi Adam Undi Hans Undi Hans Undi Alexander Vastag Elisabeth Vasiu Georg [Mirsch] Vogel Erich [Klein] Waldner Helmut Wagner Adam Wagner Hans Wagner Johann Wagner Willi Waiter Anton [Thöress] Weber Dominik Weber Maria Weber Michael Weber Peter Weber Peter Weber Susanne Weber Willi Weger Nikolaus [Metzger) Weimer Johann Weiss Ema Weiss Johann Weiss Johann Weiter Adam Weiter Barbara Weiter Diedmar WeiterJohann Weiter Johann Weiter Magdalena WerhofHans Werhof Josef Wesch Helmut [Deininger] Wienhusen Dieder [Schweininger] w· ithasar [Ballmann]
Anschrift 7051 Rommelshausen, Waiblingerstraße 16 3380 Goslar, Höckerstraße 57 5270 Gummersbach, Hochstraße 65 5270 Gummersbach 31, Hochstraße 65, 02261172 3 24 2960 Heisfelde/Leer, Milchweg 10, Im Hammerich 4154 Tönisvorst 1, Kastanienallee 15/a, 02151179 91 61 7500 Karlsruhe, Bodelschwinghstraße 81, 0721/55 57 11 8500 Nürnberg 60, Heilbronerplatz 2 7500 Karlsruhe 31, Oberfeldstraße 46, 0721170 03 78 5340 Bad-Honef/Rh. Kiferweg 4 8264 Waldkraiburg, Franz-Schubert-Straße 40/1, 08638/83 3 08 8264 Waldkraiburg, Franz-Schubert-Straße 40/4, 08638/82 9 59 8960 Kempten, Schwalbenweg 54, 0831/93 1 01 8960 Kempten, Johann-Schütz-Straße 33, 0831181 8 50 7550 Rastatt, Plittersdorfer Straße 1/8, 07222/603 8000 München 70, Gg. Hallmeierstraße 8, 0891723 50 97 8202 Bad-Aibling-Harthausen, Götschstraße 6a, 08061/36 33 7500 Karlsruhe, Sofienstraße 92, 0721/84 19 83 8580 Bayreuth, NeckarstraBe 17 5650 Solingen, Bachstelzen-Weg 6, 0212/80 93 05 7500 Karlsruhe 21, Albert-Braun-Straße 4a, 0721/68 28 82 8230 Bad-Reichenhall, Frühlingsstraße 69, 08651/54 00 8000 München 90, Kolumbusstraße 7, 089/65 33 70 7500 Karlsruhe 1, Lukas Cranachstraße 2 8131 Berg, Kreuzweg 72 7500 Karlsruhe 21, Hardtstraße 36, 0721/59 15 35 6652 Bexbach/Frankenholz, Banatstraße 4, 06826/81 2 70 7500 Karlsruhe 1, Fasanenstraße 11 8500 Nürnberg 60, Gundegarstraße 26, 0911/63 39 69 7500 Karlsruhe 1, Fasanenstraße 14, 0721/37 66 69 6710 Frankenthal, Peter-Rosegger-Straße 4, 06233/66 3 62 8060 Dachau, Grubenstraße 2 4154 Tönisvorst 1, Kastanienallee 15a, 02151179 9 10 4150 Krefeld, Dülgenerstraße 20, 02151171 42 76 6500 Maiz, Buchenweg 41, 06131/33)18 8500 Nürnberg 70, Alfonsstraße 8, U g W h 6272 Niederhausen/Ts. idsteinerstraße 37, 06127123 22 6710 Frankenthai Mina-Karcher-Platz 2 6710 Frankenthal, Otto-Dill-Straße 60, 06233/41 7 36 8225 Freilassing, Salzburghofener Straße 9, 08654/61 7 30 7032 Sindelfingen, Lützenwiesenstraße 9 7500 Karlsruhe 1, Forststraße 5, 0721/61 47 02 8000 München 50, Pfarrer-Kolbe-Straße 2 7500 Karlsruhe 21, Bingerstraße 10 7500 Karlsruhe 1, Adlerstraße 23, 0721/60 78 68 8522 Herzogenaurach 3180 Wolfsburg, Eichelkampstraße 55 8269 Burgkirchen, Mazartstraße 5 8500 Nürnberg 70, Olivenweg 58, 0911/66 75 88 8070 lngolstadt, Breslauerstraße 29 7500 Karlsruhe 1, Augartenstraße 39, 0721/69 79 02 8070 lngolstadt, Breslauerstraße 29 6652 Frankenholz, Banatstraße 25, 06826/69 04 8034 Germering, Steinbergstraße 43 7500 Karlsruhe 1, Edelbergstraße 7 6906 LeimeniSt IIgen, Julius-Becker-Straße 20 3388 Bad-Harzburg 3, Hüttenstraße 12 3429 Obernfeld, Bergstraße 27 8013 Haar, Jagtfeldring 51, 089/46 69 06 4800 Bielefeld 18, Traphofstraße 9, 05202/69 45 3320 Salzgitter/Lebenstadt, Alter Mühlenweg 13 2410 Mölln, Mautinsstraße 12 7500 Karlsruhe 1, Lauenburger Straße 43, 0721/68 96 70 8727 Werneck/Ettleben, Einsteinstraße 6 7500 Karlsruhe 1, Lauenburger Straße 43, 0721/68 96 70 6710 Frankenthal, Hans-Fay-Straße 2, 06233/43 9 51 5450 Neuwied 21, Neuwieder Straße 26 6710 Frankenthal, Mina-Karcher-Platz 2, 06233/48 2 90 5450 Neuwied 21, Neuwieder Straße 26, 02622/39 17 6901 St. IIgen, Karlsruher Straße 1 8000 München 83, Oskar-Maria-Graf-Ring 34/3, 089/637 44 36 4018 Langenfeld, Oskar-Erbflö-Straße 39, 02173171 7 83 4018 Langenfeld, Oskar-Erbflö-Straße 37, 02173177 3 55 8930 Schwabmünchen, Sudetenstraße 1 5014 Kerpen/Sins_dorf, Emil-Nolde 150, 04826122 04 k;. 700 tutt art 50 Obere Waiblingerstraße 150b, 0711/52 4 8228 Freilassing, ugus me e , 8390 Passau Harnroher erstraße 44
264
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2 Sindelfingen, e1c enberger 7081 Steten/Wittenberg bei Aalen
261
Ehemalige Haus-Nr. in Billed 536 789 674 105 359 803 57 720 455 471 121 487 429 487 148 147 148 338 338
Name Wtlz Adolf [Mann] Wikete Josef Wittner Josef Wohl Nikolaus Wolf Margaretha Wünsche Kai [Leidecker] Würz Josef Wycisk Klaus [Weber] Zillich Franz Zimmer Jakob Zimmer Nikolaus Zimmermann Jakob Zimmermann Baidur [Steiner] Zimmermann Josef Zimmermann Josef Zimmermann Theresia Zimmermann Werner Zippel Alfred Zippel Karl [Steiner] Zsoldos Anton
Anschrift 7500 Karlsruhe 1, Zirkel 5, 0721/69 62 70 8000 München, Stallstraße 7 2214 Hohenlokstedt/Hol, Kieler Straße 64, 04826/22 04 5450 Neuwied 21, Neuwiederstraße 26 8510 Fürth, Geißäckerstraße 14b, 0911175 40 397 8265 Simbach/Waldersdorf 3388 Bad-Harzburg, Hüttenstraße 12 7083 Wasseralfingen, Bugen-Bolz-Straße 12 3121 Lüben über Wittingen 8521 Penzendorf, Siebenmorgenstraße 5 6000 Frankfurt/M. 60, Rottinstraße 86 7700 Singen, M. Grünewaldstraße 14, 07731/22 6 55 6000 Frankfurt/M. 56, Galgenstraße 14, 069/50 26 02 6101 Roßdorf, TaunusstraBe 15 2000 Harnburg 72, Berner-Heerweg 146, 040/643 37 27 6101 Roßdorf, TaunusstraBe 15 7500 Karlsruhe 7500 Karlsruhe, Pfankuchstraße 10 7000 Stuttgart 40, Hans-Vaut-Straße 24
Nachtrag: Ehemalige Haus-Nr. in Billed
166 175
Anschrift
Name Kleibert Mathias Lippet Peter Schmidt Georg Thöreß Wilhelm Dipl.-Ing. Arch. Wolf Michael
7700 8080 6330 7500 8021
Singen HTWL, C. G. Becker Straße 15 Fürstenfeldbruck, Sternstraße 17 Wetzlar, Volpertshäuserstraße 12 Karlsruhe 31, Lukas-Cranach-Straße 2, 0721/37 66 69 Hohenschäftlarn, Steinberg 5
Druckfehlerberichtigung: In dem Billeder Heimatbuch "Chronik von Billed" erschienen 1980, soll es auf Seite 466, Lfd. Nr. 8 richtig heißen: Piroschka Buding und nicht Maria. Auf Seite 565, Haus-Nr. 111: Buding Adolf 1860, Romana geb. Leblanc 1863, Buding Julius, 1888 und Piroschka 1898 geb. Ratschof, Buding Zoltan Josef, 1924, Elisabeth 1925, Nikolaus Viktor 1927. Ich bitte um Verständnis und Entschuldigung.
262
Wo wohnen die Billeder Landsleute heute? Stichtag 30. Juni 1987 Von Pranz Klein Österreich Ehemalige Haus-Nr. in Billed
621 306 40 600 644 451 600 849 413 6 652 136 150 234 131
80 131
115 284 593 34 295 621 186 376 546 114 115 613 35 195 749 633 198 532 691 707
Name
Adametz Willi OMR Dr. Braun Hans Breitenbach Lambert Burian Peter Diener Nikolaus Esmann Erika [Glaß] Fendt Verena [Burian] Filips Franz Frick Willi Frieß Katharina [Hahn] Horeth Margarethe [Portscheller] Bischof Hummel Nikolaus Jung Peter Klein Franz Mann Barbara Mann Johann Mann Peter · Mathis Johann Maurer Peter Metzger Magdalena Neiß Johann Neuwirth Susanna [Weber] Novak Johann Reiser Peter Reiter Nikolaus Sauer Hans Schilling Elisabeth Schlauch Anna [Alexius] Schortje Jakob Schostal Agnes Slavik Jakob Slavik Werner Steuer Johann Stumpf Nikolaus Thöreß Josef Weiß Anton Glassen Peter
Anschrift
5111 Bürmoos, lgnaz Glaser-Straße 71 6600 Reutte, Südtiroler Straße 15 4614 Marchtrenk, Stifterstraße 37 2401 Fischamend, Haydgasse 21 5111 Bürmoos, Friedhofstraße 4 1220 Wien, Wagramer Straße 98/5/9 2401 Fischamend, Haydgasse 21 1150 Wien, Moeringgasse 16 9131 Grafenstein, Klein-Venedig 2 1200 Wien, Stromstraße 10111/2 1210 Wien, Liebenstraße 48/3/2 1210 Wien, Am Markt 9-14 5111 Bürmoos 1040 Wien, Schönburgstraße 15/5 4941 Mehrenbach 41 4061 Pasching, Pestalozistraße 7 4910 Ried i. L, Langstraße 66 4910 Ried i. L, Hans Leitgeb-Straße 1 1160 Wien, Herbststraße 69 5020 Salzburg, Karlsbader Straße 127 1030 Wien, LandstraBer Hauptstraße 173 1238 Wien, Asenbauergasse 12/5 5111 Bürmoos, Rit. v. Mertens-Straße 5111 Bürmoos, Birkenstraße 24 4910 Ried i. L, Riedholzstraße 1 5111 Bürmoos, Birkenstraße 27 5111 Bürmoos, Birkenstraße 4910 Ried i. L, Riedholzstraße 54 1150 Wien, Hollergasse 43/1/7 2761 Miesenbach, Waidmannsfeld 26 5071 Wals, Eichetsiedlung 27 5071 Wals, Eichetsiedlung 27 2231 Straßhof, Silberwald 37 1200 Wien, Brigittastraße 5 5020 Salzburg, Widmannstraße 8 4910 Ried i. 1., Eberschwangerstraße 24 6922 Wolfurt, Bregenzer Straße 28
Deutsche Demokratische Republik Frankreich England Vereinigte Staaten von Amerika Kanada Brasilien [Vgl. Bi. Bu. S. 610-611]
263
Aufteilung der Familien und ihre Heimatländer Land DDR Frankreich Österreich BR Deutschland
Anzahl der Orte
Anzahl der Familien
Anzahl der Personen
3 6 18 180
3 6 39 668
12 24 158 1693
Aufteilung der Familien je Bundesland in der BR Deutschland Anzahl der Orte
Anzahl der Familien
Anzahl der Personen
Nordrhein-Westfalen
3 10 18
Hessen
13
Rheinland-Pfalz
12 2 60 60
4 14 66 23 55 5 203 289
14 48 140 62 135 15 476 775
Bundesland Schleswig-Holstein Niedersachsen
Saarland Bayern Baden-Württemberg
Orte mit über 15 Personen aus Billed in der BR Deutschland und Österreich Österreich
BR Deutschland Personen
Personen Karlsruhe Frankenthai München Nümberg Stuttgart Rastatt Solingen Traunreut Freilassing Augsburg
264
419 84 67 61 51 37 36 33 32 30
Crailsheim
28 26 25 21 21 20 18 18 17
Landshut
17
Wesseling Waldkraiburg Herzogenaurach Reutlingen lngolstadt Gaggerrau Singen Tuttiirrgen
Personen Wien
41
An die Heimat von Christian Thöreß 1927 Du trauter Ort, wo meine Wiege stand, Du schöner Ort im weiten Schwabenland, Dich grüße ich mit voller Herzenslust, Dein Bild trag ich in meiner warmen Brust. Auf schöner Heide, wo die Blumen blühen, Am blauen Himmel kleine Sterne glühen, Dort sang die Mutter mich zum Schlummer ein, Und milder Zwang schloß mir die Äugelein. Im alten Nußbaum rauscht ein sanfter Wind, In seinem Schatten träumte ich als Kind. Das traute Heim belebt nun Weib -und Kind, Die auf der Erde mir die Liebsten sind. Oh Heimat, du, der Väter Ruheort, Du bist mir lieb, bist mir ein teurer Hort, Du schönstets Heim im weiten Schwabenland, Wo meiner Ahnen traute Wiege stand.
Unser Billeder Landsmann Christian Thöreß schrieb diese Worte vor genau 60 Jahren nieder. Er war Bauer und wohnte in der Sauerländergasse, Ecke Bahngasse Nr. 81.
265
XVII. Vorbemerkungen Abkürzungen und Kürzungszeichen allgemeiner Art a. a. 0. Abb. a. c. a. d. Caal geb. gest. J. Jg. Jh. kath. LPG
= = = = = = = = = = = =
an anderem Ort Abbildung anni currentis - laufendes Jahr an der Camerale geboren gestorben Jahr Jahrgang Jahrhundert katholisch Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft lt. = laut mp. = eigenhändig Nr. =Nummer Reg. = Regierung rum. = rumänisch S. = Seite s. = siehe u. a. = unter anderem ung. = ungarisch v. Chr. = vor Christi verh. = verheiratet Vgl. = vergleiche
Der in diesem Buch sehr häufig vorkommende Hinweis: Vgl. Bi.-Bu. S. ... =vergleiche Billed-Buch, Seite ... ist ein Hinweis auf das im Jahre 1980 erschienene Billeder-Buch. [ ] Rechteckige Klammem bedeuten= Zusatz des Verfassers. Die den Namen beigesetzten Nummern sind die Hausnummern in Billed, um dem Leser das Feststellen der Identität der Personen zu erleichtern.
266
Schlüssel für Quellenzitate Für die Zeit von 1404 bis zur Ortsgründung von Billed durch deutsche Kolonisten im Jahre 1765 bildete ausschließlich das Archivmaterial die Quelle zur Chronik von Billed. Wegen der Häufigkeit der Quellenhinweise, die auf die verschiedensten Archive Bezug nehmen, wurden die folgenden Abkürzungen verwendet: AVA = Allgemeines Verwaltungsarchiv Wien 1., W allnerstraße 6a BA = Banater Akten Fasz. = Faszikel (Aktenbündel) fol. = folio (Blatt) HS = Handschriftensammlung HHSTA = Haus-Hof und Staatsarchiv Wien 1., Minoritenplatz 1 = Hofkammerarchiv Wien 1., Johannesg. 6 HKA = lmpopulations-Hauptinstruktion IHI KA = Kriegsarchiv Wien 7., Stiftgasse 2 = rote Nummer (Faszikelnummer und r. Nr. Standortangabe der Archivalien im Wiener Hofkammerarchiv)
Quellennachweise
Bildemachweis
Vor allem sei darauf hingewiesen, daß bei dem Abschnitt "Billed im Mittelalter" und "Geschichte in Stichworten" grundsätzlich auf die Quellen zurückgegangen wurde. Für diesen Bildband wurden die folgenden ungedruckten Archivalien benützt: Hofkammerarchiv: Ältere Banater Akten: Jahrgang 1717- 1754 Akten über die deutsche Ansiedlung im Banat: Jahrgang 1757 - 1778
Die Abbildungen in diesem Bild- und Dokumentationsband stammen aus dem Hofkammerarchiv in Wien, aus der Bibliothek der Akademie in Bukarest und von Landsleuten aus der alten und neuen Heimat. Sie sind mehr als bloße Erläuterungen des Textes und besitzen dokumentarischen Wert. Die 272 Textseiten werden bereichert durch 534 Schwarzweißfotos, 16 Handschrift-Faksimiles und Karten, zusammen 550 Abbildungen. Nochmals einen schönen Dank an alle Landsleute, die flir unseren Bild- und Dokumentationsband Bildmaterial zur Verfugung stellten.
Literaturnachweis [Hrsg.] Bundesministerium flir Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte: Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost- und Mitteleuropa, Bd. III. Das Schicksal der Deutschen in Rumänien, Berlin 1957. FrauenhafTer, Hans Ewald: Erinnerungen und Erlebnisse eins "Volksparteilers" aus der Zeit des Kampfes um die nationale Erneuerung des Banater Deutschtums. Gerlinden 1975. Heusemann, Friedrich: Die guten Glaubens waren. Geschichte der SS-Polizei-Division, Band li, 1943 1945. Munin Verlag GmbH Ornabrück, ISBN-3-921242-16-9. Hillgruber, Andreas: Hitler, König Carol und Marschall Antonescu. Die deutsch-rumänischen Beziehungen 1938 - 1944, Wiesbaden 1954. [Hrsg.] Kreutel, Richard F. von: Kara Mustafa vor Wien. Das türkische Tagebuch der Belagerung Wiens 1683, verfaßt vom Zeremonienmeister der Hohen Pforte. Oktober 1967. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH und Co. KG, München. [Hrsg.] Kreutel, Richard F. Dr.: Der Löwe von Temeschwar. Erinnerungen an Ca'fer Pascha den Älteren, aufgezeichnet von seinem Siegelbewahrer 'Ali. Verlag Styria Graz - Wien - Köln, Osmanische Geschichtsschreiber Bd. 10. [Hrsg.] Kriegsarchiv Wien: Feldzüge des Prinzen Bugen von Savoyen, Wien 1892. Salomon, Pranz: Ungarn im Zeitalter der Türkenherrschaft, Leipzig 1887.
267
Verzeichnis der Diplomarbeiten von Germanistikabsolventen der Temeswarer Universität über die Billeder Mundart Täma§, Victoria: Die Bereicherung des Wortschatzes der Mundart von Billed in den letzten zwei Jahrzehnten, 1964. Frick, Elisabeth: Die Morphologie der Billeder Mundart, 1965. Zimmer, Elisabeth: Der Lautbestand der deutschen Mundart von Billed, 1966. Täma~, Alexandria: Pflanzen- und Tiernamen in der Mundart von Billed, 1968. Wilhelm, Margareta: Das Werb in den moselfränkischen Mundarten von Billed und Neubeschenowa, 1969. Matie~, Maria: Charakteristische Merkmale der syntaktischen Struktur der moselfränkischen Mundart von Billed, 1971. Adam, Regine: Das Moselfränkische im Siebenbürgisch-Sächsischen und im Banater Schwäbischen, 1972. Haupt, Helga: Personennamen in der Mundart von Billed, 1972. Schackmann, Margaretha: Wörterbuch der deutschen Mundarten von Billed und Kleinbetschkerek. Buchstaben Bund C, 1976. Weber-Neumann, Margaretha: Die herkunftsmäßige Zusammensetzung des WOrtschatzes der Mundart von Billed, 1977.
Brigitte Röhrich, Billed, Nachwuchsautorin, mit dem "Förderpreis Adam Müller-Cuttenbrunn 1981" am 5. Juni
1981 im Festsaal des Temeswarer Presseklubs, ausgezeichnet. Brigitte Röhrich wurde am 19. Juli 1958 in Billed geboren, wo sie auch die Gymnasialstufe der Billeder Allgemeinschule besuchte. Sie absolvierte das Temeswarer Lyzeum flir bildende Kunst, Abteilung Graphik, und war damals Studentin im III. Jahrgang (Englisch und Deutsch) an der Philologie-Fakultät der Temeswarer Universität. Horst Samson sagte in seiner Laudatio u. a. . .. "daß man bei Röhrich weniger von einer aktivistischen Haltung sprechen kann, sondern eher von einer resignativen, zumindest aber skeptischen Einstellung hinsichtlich jener sozialen Verhältnisse, die ihr notwendig als abzuändernde erscheinen." (Röhrich: ... "die uns das Leben vergällen?) Hier eine Kostprobe aus ihrem Gedicht:
herbstgedanke 2 die tiefe stille hat sich uns wie rheuma in die g/ieder gesetzt es passiert so wenig in diesem park wir sitzen auf den bänken sehen zu wie Iaub von fremden bäumen fällt wir sind müde und wortkarg sitzen da und haben stille zeitgemäße rheumagedanken.
Zu diesen wenigen Worten kann ich nur sagen: "Der Dichter steht auf einer höheren Warte Als auf den Zinnen der Partei!" Ferdinand Freiligrath (Freiheitssänger in den Revolutionsjahren)
268
Inhaltsverzeichnis Zum Geleit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Vorwort des Verfassers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Liste der Spender und Darlehensgeber. . .. .. . . . . . .. . . . . .. . .. . . . . . . .. . ..... . ...... . . . . . . . . . . . ... . . . . . ... . .......... 10 Liste der Subskribenten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
I. Billed im Mittelalter Zeittafel ab 1404, Geschichte in Stichworten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
II. Ortsgründung von Billed durch deutsche Kolonisten am 21. Oktober 1765
19
Der Ort Billed .................... . .... . . .. .. . ... . .. . . . . .. . .. . . . . . . .... . . . . . ........ . . . ... . . . ..... . . . ................ . Straßen und Gassen .... . ....................................... . . . .. . . . . . ... . ....................................... . Häuser, Gasthäuser und das Kastell ........................ . ........ . . . . . ........................................ . . . . Karte und Wegweiser. . . .. . .. . . . .. . .......... . ................................................. . ... . . . . . . . . . . . . . .. . .. .
III. Die Billeder röm. -kath. Kirche 1775 - 1987
37
Die Kirchenbücher (Matrikelbücher, Personenstandsregister) ....... . . . . . ................................. . . . . . . .. . . . Die Glocken .... . ..................................................................................... . .... . . . . . . . ... . T~ufe ... .... ................. .................. .................. ... .... ............. ... .... ........ ........... ····· ·· Erstkommunion ..... . . . ... . .......... . ....... . ... . .... . .. . ... . . . ............ . ... . . . . . .... . . . . . . . . . . . ... . ............ . Firmung . . . .. . . . .. .. . . . . ........ . .. . .. . . .. .. . ...... . .. . . . . . . ... ...... . ............. . . . ........................... . . . . . Hochzeit . .. . .. . .. . .. ....... . . . .. . .. .. . . . .. .. . . . .. . . .. . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . ....... . . . . . . . ...................... . .. . . . . . Ratschenbuben . .... . . . .. . .... . ..... . .. . . .. .... . . . .. . .... . . . ..... . .... . .. . ................. . . . .............. . . . . .. . . . . Kalvarienberg ........ . ................. . .. . ............ . . . .... . ....... . ....... . .... . ..... . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . ... . .... . Wegkreuze ... . . ... .. . . . . . ....... . .. . .. . .. . .. . .. . . . .. . . . . .. . . . . . . ... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . ... . .......... . .. . . . Kirchweihfest .. .. .. .. . . . . .. . .... . . .. . .. . . .. . .. . . . .. . .. . . . . . .. . . . ..... . . . .. . ..... . . . ...................... . ... . ...... . .
IV. Die Schule in Billed 1765- 1987
68
Kindergarten .. .. .. .. . . . .. . .. . . . . .. .. . . . . .. .. .. ... . ....... . . . ... . . . . . . . ... . . . . . ............................. . . . ...... . . Tanzschule . ...... . ..... . .................... . .......................................... . .......... . . . . . . .. . . ... . . . ... .
V. Das Vereinswesen in Billed - Einigkeit macht stark
78
Vereine, Verbände, holde Jugendzeit .................. . .... . ........................ . ............ . . . . . . .. . . . . . . .. . . . Parteien und Parteitage . .. .. .... . .. . ...................................................... . ..... . ... . .... . . . . . . . .. . .. . Musikkapellen . ... . ............................................................... . ....... . . . ... . . . . . ... . .. . ......... . Gemeindediener ... . .. .. .. . ... . .. . .. . ..... . .. . .... . ...... . ............... . ..................................... . .. . . . .
VI. Die Familie als Mittelpunkt der Gemeinschaft
116
Bilder und Nachrichten aus Übersee ... . .. . .... . . . .. . . . . . . .. . . . ... . . . . .. . . . .. . .. . .. . . . . ... . . . . . . .. . . . . . .... . ........ . Billeder Landsleute über die man spricht .. . . . .. . . .. . . . . . .. . . . . ..... . . .. . .. . . . . .. .. . . . . . . . . . . . . . .. . ... . ........ . .. . . .
VII. Bilder aus dem Arbeitsleben
126
Landwirtschaft . . . . ............... . .. . .... . ... . . . .. . .. . . . . . .... . ... . . . ..... . ...... . . . ... . . . . . ... . . . . . ................. . Erntedankfest ...... . ... . ................................. . ..................................................... . .. . . . . Viehzucht . ............ .. .. ..... . .. . .. . . .. . ......................................................... . ................. . Wald und Bäume .. . ... . .............. . ............. . .... . .. . . . ... . ........ . ........ . . . . . ... . . . . . .. . ... . .. . .... . . . ... .
269
Handwerk . . . .. .... . . . ............. . ............................. . ....... . . .. .. . . ..... . .. . . ... . ........... .. .. .. . .. . . . . Handel .. . . . ..... . . . ..... . . . ..... .. . . . . . . . . .. . . . . . . .. . . . . . . .. . . . .. . . . .. . . . .. . ........ . ........ .... . ... .. . .. . ...... . .. . . Industrie . ....... . .................. . . . . . .... . . . . . . . .. . . . .. . . . .... . .......... . .... . .. . .. . . ...... . .. . .. .. . .. . ... . .. .. . . . Eisenbahn .... . ....... . ... . ..... . . . .. . ..... . ........ . .. . ...... . ... . .......... . .. . . . .. .. . .......... ... . ..... .. ... . .. . . . . Schweineschlachten. . . . . . . ... . . . .... . . . ... . ........ . .. . . . .... . ....... . . . .... .. . . . .. .. . .. . .. . ........ . ... ........ .. . ... . Jagd ..... . . . ... . . . . ... . . . ....... . ...... . ... . ............. . .... . .... . .. . . . . . ... . . ........ . . .. .. .. . ..... . ...... . . ....... . Fischerei .......................... . ... . .... . . . . . . . .. . ... . ......... . .. . .... . .. . .. . . .. . .. . .. . ... . . .. . ... . .. . .. .. . ...... . Ziehbrunnen .... . . . . . . . . . . . . . . . . . . .... .. .. . . . ... . .. . ...... . ......... . . .. ... ... . .... . .. . ........... . ... .. . . .. .. ..... .. . Brücken ... . . . . . ... . . . . . ... . . . . . . . . ..... .. . . . . ... . . .. ... .. . . . .. . . . . .. . . .. . . .. . . ..... . ..... . ...... . .. . .. ..... .. .. .. . . . . . Hochwasser ... . . .. .... . . . . ..................................... . ....... . . .. . .. . ..... . .... . ... . .. . .. .. . ...... .. . ...... .
VIII. Freizeit und Unterhaltung
150
Handwerksburschen ....................... . . . ... . .. . ...... . .... . .... . .......... . .. . .. . ..... . .. ..... .. .. . .. .. . .. . .... . Kartenpartie . . . . . . . . . . ... . . . . . . . . . . .. . . . ..... . ...... . .. . . . .... . . . . . .. . .. . . .. . .... . .. . ........ . ..... ... . ......... .. . ... . In der Reih . . .. . . ... . . . . . .. . .... . .. . . . . . . . . . .. . ... . .... . . . .. . ... . .. . .. . . . . ... . . . .. . .. .. . .. . .. . ..... . .... . . . .. ........ . Schließ . . . . . . . ................. . ... . ... . . . .. . . . ... . .... . . . .. . . . .... . ............. . . . ... . . .. . ... . .. . .. . ... . . .. .. ....... . Strandbad . . . . . ..... . . . ..... . . . ..................... . ............. . .. . .. . . . .. . .. . . ........... . .. .. . ... . .. . ...... . . ... . . Billeder Zeitung . . . ... . . . ..... . . . .. . ..... . ........ . .... . ........ . ..... . . . . ... . .... . ..... . . . .... . . . ... .. . .. .. . .. .. . .. . . Feuerwehrzeitung . . . . .... .. . . . . . ... . . . . . . . .. . . . . . . .. . . . . . .. . . . . . . .. .. . .... . .. . .... . ...... . ..... . ...... . .. . . .... . ..... . 50 Jahre Schwabenball1937- 1987 . ..... . ...... . .... . .... . ................... .. . . . ......... . .. . ...... . .. . .. ......... . Diverse Bälle...... . ....... . ... . . . . . ........ . . . . . .... . ......... . .... . ......... . .... .. .. . . . . .......... . ... . .. .. .. .. . .. . . Volkstanzgruppe . . . ... . . . . . . . ... . . .... . . . . . . ... .... .. . . . . . .. . . . .... . .. . . . ......... . ...... . .. . .. . .. . .. ... . .. ... .. ..... . Kinder in Tracht. .......... . ....... . . . . . ........ . .... . . . ................... . ............. . . ... . .. . ...... .. .. ... . ..... . Laien- und Theaterspiele . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . .. . . . . . .. . ............ . ..... . . . .. . .. .. . . .. .. . ...... . .. . .. ... . ...... .
IX. Rekruten, Freiwillige und Soldaten
176
Billeder in diversen Uniformen . . . . . . ... . .. . . . . . . . .. . .... . . . .. . . . .. . ....... . ........... . . . ... . .. . .. .......... . .. . .. .. . Rekruten ftir die rumänische Armee . . . . .. . . . . . . . .. . ... .. . .. . . . .... .. . . ......... .. ..... . .. ........ .. ...... . ... . .. . .. . Erste Kriegsfreiwillige, 1000-Mann-Ak.tion . . ...... . .... . . . .. . ...... . .. . . . .. . ..... . .. . .. . .. . .. .. . .. . .... . .. . .. ..... . .. . Abkommen zwischen Deutschland und Rumänien (13. Mai 1943) .. . .. . . .. .. . . . . ...... . .. . .. .. ...... . .. . .. ...... ·... . Freiwilliger Arbeitsdienst. .. . . ... . . . . . . . . . .. . . . . . ........ .. . . .. . . . ..... . .... . .. . ........... . ... . .. . .. .......... . .. .. . .
X. Die militärische um und in Billed nach dem 23. August 1944
186
Die Russen kommen ... Lieb Heimatland ade ........... . ....... . .. . . . .. .. . .... .. .. . ..... . ...... . ... . .. . . ........ . Ried im Innkreis, Zuflucht und zweite Heimat .... . ......... . . . .. . .... . .. . .. . . .. . .. .. .. . .. . .. .. . ... . .. .. ... . .. . .... . Deportation nach Rußland Jänner 1945 ... . ... . ......... . .... . . . .. . ...................... . ... . .. . .. ... . ....... . ..... . Heimkehrer ... . ... . . . . . ....... . ........ . . . . .. . . ... . . .. . . . . .. ...... . .. . ........ . . . ...... . . .. .. .. . .. . ... . ...... . ... . .. . . Deportation in den Baragan 19. Juni 1951 . . ... . . . .. . . . . . .. . . . . . . .. .. .. . . . .. . .. . ..... . .. . .. .. .. . .. . ... .. . .. .. ... . .. . . .
XI. Billed unter kommunistischer Herrschaft
195
U nvergeßliche Gastfreundschaft. ... . . . . . .... . ... . .... . .... . .... . ..... . . . .. .. . . . ...... . ............ . .... . .. . ... .. . .. . . Erinnerungen an Besuchsfahrten nach Billed . . . .. . .............. . ........... . . . .. .. . .. . ...... . ...... . ..... ... .. . .. . . Familienzusammenfuhrung - heim ins Reich ... . .. . ........... . ..... . . . ... . . .. . . . ... . ............ . ... . ... .. .. .. . .. .
XII. Soziale Hilfsaktionen in Billed
202
Kinderhilfswerk während des Ersten Weltkrieges . .. . . . . .... . .... .. .... . .. . .. . .... .. .. . .. . ... . . .. .. ................. . Wiener und Württembergische Kinder in Billed ........... . .. . . . .. .. . . . .. . .. . ..... . . . ... .. ..... . ..... . ......... . ... . Kinderhilfsaktion im Zweiten Weltkrieg . . .. . . . .... . ......... . .... . .. . . . .. . . .................................. .. .... . Berliner und Deutsch-Bokschaner Kinder auf Erholung in Billed .. . . . .. . ... . . . .. .. .. . .. . .. .. . . .. ... . , . .. ... . ... . .. . Die Billeder Landsleute im Westen helfen ihren Landsleuten in der alten Heimat .. .. . . .. ... . .. .. .. . .. .. . .... . .. . . 270
XIII. Heimattage und Billeder Heimattreffen
206
Salzburg 18. Juli 1959 . . .. .. . .... .... .. . . .. . . ................................................................... . ..... . Hornburg 16. und 17. Mai 1970 .. . .. . ........ . ... . . : . . . . . .... . . . ... . ... . ............ . ..... . . . ... . . . . . ... . .......... . . . Karlsruhe 17. und 18. Mai 1975 ........ . .. . .. . . . .. ... .. ... . ..... . . ....... .... . . . ... . . ..... . . ... . . . . . . ... . ............ . Salzburg 6. und 7. Juni 1981 ....... . .. . . .. . .. . . . . . ...... . . .. . . . ..... . ... . . . . . ... . . . . .. .. . .... . . .. ...... .... . . ... . . . .. . Karlsruhe 6. und 7. Juni 1987 ............ . .... . . . .. . . .................. . . . .... ..... . . . . . . ......... ... . . . . . ........... .
XIV. Denkmäler und Friedhöfe
219
Kriegerdenkmal (1925) .. .. .. . . .. . .................................................................................... . Gedächtnisstätte auf dem Sauerländer Friedhof (1955) ... .. ... . .......... . ....... . .................... . .. . ....... . . . . Totenmal in der Kirche von Billed (9. Juni 1977) ...... . ...... ... ........ .... .... ..... .. .. ...... .. ...... .. .......... . Totenmal und Totenbuch der Donauschwaben in Wien 19...... . ..... . . . . ... . . . . . . ..... . . . ... . . . . . ... . . . . . . . . . . . . . . Unsere Mütter ......................................... . . . ........................................................... . Sauerländer Friedhof ..... . ...... . .............................. . ... . . . ..... . . . ..... . . . . . ... . . . .................... . . . Neugässer Friedhof. ................................................................................................. . Jüdischer Friedhof. .. . . .. .. .. . . .. ... . . .............................................................. . ... . ... . . . . . .... . 200 Jahre deutsches Banat (1923) . . ......... . ....... . ...... . ..... . ....... . . . ................. . ...................... . . 222 Jahre Billed auf der Heide 1765 - 1987 .. . . .... .. . . . . .. . . . ....... . ....... . ............ . ..... . . . . . . . . . ... . . .... . . . Das Ahnendenkmal in Ulm (1958) . ........... . .. . .. . . . . . ...... ... . ..... . . . . ... . . ... . . ....... .. ... ....... . . . . . . . . ... .
XV. Grundbuch
235
Billeder Grundbuch vom 1. November 1774 ..... . .. . . . . .. . .. . . . ... . . . . . ... . ... . .......... . ... . ..... . . . .. . ... ... . . .. . Billeder Grundbuch vom 23. August 1944 .. . .... . ....... . .. . . . . . . . . .. . ....... . .. . . . ... . . . ........ . . . ... . . . . . . . . . . ... .
XVI. Wo wohnen die Billeder Landsleute heute, Stichtag 30. Juni 1987
254
In Deutschland, von Sepp Herbst ............................... . .... . ..... . ... . . . . . . . .... ..... . . ... . . . ....... . .. . . . . In Österreich, von Pranz Klein .. ..... . .. . ........... . ....... . ........ . ... . ....... . . . . . .............. . . . . . ..... . ..... .
XVII. Vorbemerkungen
266
Schlüssel ftir Quellenzitate . . .. . . ................ . . .. . ....... .. ...................................................... . Abkürzungen und Kürzungszeichen ... .. . . ............................................ . .............. . . . ........... . Quellennachweis ....... . .. .. . . . . .. .. .. . . .. .. . . . . . .. . . .... . .. . . . .... . ......... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .............. . . . ... . Literaturnachweis . . . ..... .... .. .... .. . . .. .. ................... . ...................... . ....... . .......... . ..... . . . .... . Bildemachweis .................... . ... ... .. . .. . . .... . . . . .. .. . . . . . .... .... ............................................ . Verzeichnis der Diplomarbeiten .................................. .. .. . . . . . .. . . . . . . ..... . ... . ... . ... . ... .... . ....... . . Inhaltsverzeichnis . . ............ . .. ... . . . . ... . . . . . .. . . . . . . ..... . . . . . .. . ... .. . . . ... . ................................... .
271
Ortsplan von Billed aus dem Jahre 1931
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1931
Originaltext auf dem Ortsplan von Billiet aus dem Jahre 1769
Ortsplan von Billed zur Zeit der ersten Grundzuteilungen im Jahre 1769
PLAN I
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des Teutschen Dorffes Billiet in dem Themesvarer District welches besteht in 252 teutschen Colonisten-Familien, worunter 32 gantze Bauern a 37 Joch dann 220 halbe a 21 Joch sich befinden. Die Felder sind überhaupt in 3 Fluren wie der Plan zeigt eingetheilt, wovon jede Portion 128 Klafter lang und 100 Klafter breit und 8 Joch a 1.600 Quadrat Klafter gerechnet in sich enthaltet. Folgsam ein solches Rectangl [Rechteck] wie A, B, C die Portion eines gantzen oder zweyer halber Bauern in einer Flur ist. Die kleinen Portionen a, b, c, d, e, f, g, h, i, k, 1, m, n, o, p, sind zum Supptementum [Ergänzung, Zuschuß] deren jenigen Portionen, die durchden durchlaufrenden Morast unvolkommen geworden, gewidmet. Ferners ist jede Portion mit vier Pflöcken, worauf der gehörige Numerus gebrenet, bemerket. Beynebst sind annoch nach Abschlag der nöthigen Communications-W eege 1323 Joch Überland-Gründe die man denen Bauern succeßive wie sie zu Kräften kommen oder sich vermehren zutheilen kann. Zur Vieh-Weide seind auf einen gantzen Bauern 6 und auf einen halben 4 Joch gerechnet und ab gestecket worden. Die Wiesen so sich links und rechts der Straße befmden haben sich am ftiglichsten dahin geschicket weillen das Terrain da selbst etwas niedriger, auch schon geraume Zeit von Dörnern gereinigt und immer guter Wies-Boden ware. Die Portion eines gantzen Bauern bestehet in 6 und eines halben in 4 Joch und ist die Perpendiculaire Länge [senkrecht] einer gantzen Portion 100 Klafter die Breithe aber 96 Klafter. Dann eines halben die Länge 100 und die Breithe 64 Klafter. Die Landstraße ist durchgehends 20, die Communications- oder FeldWege aber 3 Klafter breith. Die Dorff-Gassen sind 18 Klafter breith. Ortsplan von Billed aus dem Jahre 1769. Original: HKA HS 494, fo/. 129, 1770. Dieser Plan wurde extrafiir die Kaiserin mit Buntstiften gezeichnet und ist ausjiihrlicher als der in der Kartensammlung im HKA unter 028 abgelegte und nur in schwarzweiß ausgefiihrte Ortsplan von Bi IIed.
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