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Dezember 2020
Pensionsraub! nach 45 Jahren...
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SPÖ Frauen · Pflege
Rückrat der österreichischen Wirtschaft
Puchenau
Karrieremöglichkeiten
EPUs gehören gestärkt
Nachbarschaftshilfe
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Liebe Puchenauerinnen, liebe Puchenauer!
W
aren es in unserer letzten Ausgabe im April noch die ersten Erfolge der gemeinsamen Anstrengung, über die wir uns dank einem immer noch hervorragenden Gesundheitssystem und einem guten Sozialstaat freuen konnten, so hielt Österreich im November den traurigen Rekord, der weltweit höchsten Neuinfektionsrate und unsere Krankenhäuser waren an oder über der Belastungsgrenze, was dazu führte, dass die türkis-grüne Regierung den zweiten „harten“ Lockdown verordnete. Auch, wenn die Verantwortung dafür, nicht nur bei der türkis-grünen Regierung zu suchen ist, muss man konstatieren, dass das Corona-Management schlecht war und die Regierung es über den Sommer verschlafen hat, das Land für die erwartbare zweite Welle im Herbst zu rüsten. Besonders ärgerlich ist, dass während im März noch ein parteienübergreifender Schulterschluss gelungen ist, schon kurze Zeit später der Weg zurück in das KleinKlein der Parteipolitik gefunden wurde. Rot geführte Bundesländer wurden über wichtige Verordnungen nicht informiert bzw. mussten die Informationen der Zeitung entnehmen, Wien wurde vom Innenminister (!) ausgerichtet, dass er wahlweise als Wellenbrecher oder Flex eingreifen möchte und vieles, vieles mehr. In einer Situation, in der wir eigentlich alle zusammenhalten hätten müssen, hat die Regierung es geschafft, Emotionen zu schüren und die Menschen zu verunsichern, verbunden mit dem durchsichtigen und durchschaubaren Ziel, Stimmen bei Wahlen wie in Wien zu gewinnen. Als Resultat hat die Politik Vertrauen in der Bevölkerung verspielt. Es bleibt für uns zu hoffen, dass die nächsten Wochen zur Einkehr und Reflexion genutzt werden und ein neuer Zusammenhalt gefunden werden kann. Diesen brauchen wir, um die Corona-Krise und ihre Folgen erfolgreich zu meistern.
Das Team der SPÖ Puchenau wünscht Ihnen schöne Feiertage, Gesundheit und viel Zuversicht! 2
Pflege
SPÖ Frauen Urfahr
„Karrieremöglic in der Pflege “
Das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) geht davon aus, dass im Bezirk bis 2050 der Anteil der Personen über 85 bis 2050 um etwa 277 Prozent im Vergleich zu heute ansteigen wird. Der Pflegenotstand wird daher zur tickenden Zeitbombe. Die derzeitige Pandemie hat gezeigt, dass Pflege weiterhin ein zentrales Thema ist. Am Pflegeberuf Interessierte können ihre Ausbildung über mehrere Modelle absolvieren, darunter auch eine fünfjährige mit Matura. Angesichts des drohenden Pflegekräftemangels haben die SPÖ Frauen und der Pensionistenverband Urfahr-Umgebung mit Expert*innen Gespräche geführt. „Laut Sozialbericht der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung sind die Leistungsstunden in der Hauskrankenpflege und auch die der Fachsozialbetreuung „Altenarbeit“ bereits seit 2019 rückläufig. Der Grund: eklatanter Personalmangel. Es muss daher rasch gehandelt werden. Einerseits, um professionelle Pflege und Betreuung für die älter werdenden Menschen sicher zu stellen und andererseits, um die Angehörigen, da vor allem die Frauen, zu entlasten und zu unterstützen“, erklärt Elisabeth Neulinger, ehemalige Diplomkrankenschwester und Vorsitzende des Pensionistenverbandes Urfahr-Umgebung.
Die bisherige dreijährige Ausbildung läuft mit Dezember 2023 aus. Dadurch entsteht eine Lücke, und Österreich befindet sich wieder in einem großen Pflegekräfte-Dilemma. Nach Meinung der Expertinnen braucht es zusätzliche Ausbildungsplätze für den Abschluss mit Bachelor, auch Angebote in OÖ für eine fünfjährige Ausbildung und eine Verlängerung der bisherigen Ausbildung.
Ausbildungsmodelle
Laut Expert*innen hat die Matura auch Auswirkungen auf die Karriere im Pflegeberuf. Die Zahl jener, die in den Spitälern und Pflegheimen verbleiben wird sich verringern, da etliche auch das Pflegemanagement anstreben werden. „Als Basis haben alle die gleiche Grundausbildung“, erklärt Elisabeth Neulinger, „Die Anforderungen der Klienten an die Pflegekräfte sind gestiegen und dementsprechend auch die fachliche Weiterentwicklung.“ Die Fachhochschulen bieten viel zu wenige Plätze an. Die fünf-jährige Ausbildung (Diplom mit Matura) wird in OÖ gar nicht angeboten.
© pixabay
Impressum: Druck: Druckerei Walding · Herausgeber: SPÖ Puchenau · Redaktion: CR DI Dr. Florian Zwettler, 4048 Puchenau, Finkengang 40 · Fotos: wenn nicht anders angegeben, SPÖ · Titelseite: istockphoto/firina
Editorial
SPÖ Frauen Urfahr Umgebung
Umgebung:
hkeiten
Die Corona-Pandemie hat Bewegung in den Arbeitsmarkt gebracht, die die Verantwortlichen im Pflegebereich nutzen könnten. „Die bestausgebildeten Arbeitslosen sollen durch gezielte Anwerbungsaktivitäten für den Pflegeberuf begeistert werden, “ sagt Kerstin Hehenberger, SPÖ Obfrau aus Reichenau, die auch derzeit eine Ausbildung zur Fachsozialbetreuerin Altenarbeit macht. Sprachbarrieren sind für Beverley Allen-Stingeder, ein wesentlicher Punkt, beispielsweise bei der Rekrutierung von Asylberechtigten am Arbeitsmarkt: „Es können frustrierende Situationen entstehen, wenn Pflegekräfte und ihre Klienten einander nicht verstehen. Deshalb ist es nicht sinnvoll, Pflege als Integrationsinstrument einzusetzen.“
Pflegelehre
Die Expert*innen und die SPÖ Frauen erachten den Einstieg in die Ausbildung für 15-jährige wegen emotionaler Überbelastung als nicht sinnvoll.
Entlohnung
Die SPÖ Frauen Urfahr-Umgebung sind auch der Meinung, dass die Entlohnung während der Ausbildung für die Umsteiger*innen entsprechend sein muss, damit diese ihr Leben bestreiten können. Als Best-Practice kann die Ausbildung der Berufsschullehrer*innen gesehen werden, denn diese Ausbildung erfolgt nebenberuflich und sie wird entsprechend bezahlt. Obendrein haben sie bereits einen fixen Arbeitsplatz, bevor sie mit der Ausbildung beginnen. Die SPÖ Frauen fordern auch, alle Vordienstzeiten der Umsteiger*innen in die Pflege bei der Einstufung anzurechnen, da dies einen hohen Motivationsfaktor darstellt.
Das Ausbildungsprofil sieht vor, dass sich die Pflegelehrlinge zwei Jahre lang theoretisches Wissen aneignen und im dritten Jahr in die Praxis gehen. Die Pflege der Klienten, insbesondere im Akut-, Langzeit-, gerontopsychiatrischen oder Palliativbereich kann zu großen physischen und psychischen Belastungen führen, mahnt Neulinger. „Die Gefahr eines Burn-out liegt hier auf der Hand und die Jugendlichen steigen aus dem Pflegeberuf aus“.
Sozialdienst
Die SPÖ Frauen Urfahr Umgebung sehen einen freiwilligen entgeltlichen Sozialdienst für Frauen und Männer, der entsprechend entlohnt wird, als eine Bereicherung für den Pflegebereich. Dadurch könnten mehr Interessierte gewonnen werden.
„Pflege ist ein schöner Beruf, der Empathie und großen persönlichen Einsatz fordert“,
© pixabay
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meinen die Politikerinnen abschließend.
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Hacklerregelung
Lesen Sie die Reaktion eines Mannes!
Der nach 47 Arbeitsjahren in Pension ging...
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Die SPÖ Puchenau hat vor einigen Wochen eine Nachricht von Franz Poimer, einem Pensionisten erhalten, die er an Nationalratsabgeordnete Claudia Plakolm gerichtet hat. Die Waldingerin und designierte Bundesprecherin der Jungen ÖVP meinte, in Bezug auf das österreichische Pensionssystem, „der Generationenvertrag ist keine Einbahnstraße“.
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Hacklerregelung
...ÖVP, GRÜNE & NEOS schaffen die Hacklerregelung ab... Kommentar von Beverley Allen-Stingeder Die Abschaffung der Hacklerregelung lässt niemanden kalt. Dieser Pensionsraub ist ungerecht und respektlos gegenüber Menschen, die 45 Jahre lang oder mehr gearbeitet haben. Für tausende Arbeitnehmer*innen bedeutet das im Schnitt 300 Euro pro Monat weniger Pension. Das würde zum Beispiel bedeuten, dass sich eine vierköpfige Familie drei Wochen pro Monat nichts zum Essen kaufen kann.
Gleichzeitig behaupten die Regierungsparteien, dass ihr sogenannter „Frühstarterbonus“ das Gelbe vom Ei ist: Jede Person, die zwischen dem 15. und 20. Lebensjahr gearbeitet hat, bekommt pro Arbeitsmonat zusätzlich einen Euro an Pension, maximal 60 Euro im Monat. Die Person muss in diesem Zeitraum mindestens zwölf Monate gearbeitet und Pensionsbeiträge gezahlt haben sowie am Ende insgesamt auf 25 Beitragsjahre kommen. Frauen würden am meisten davon profitieren. Damit wird den Frauen beinhart vorgetäuscht, dass sie in der Pension besser aussteigen. Nein, dem ist nicht so.
In der Realität sind die Frauenpensionen im Vergleich zu den Männerpensionen äußerst niedrig. Österreichweit erhielten die Frauen im Jahr 2019 durchschnittlich um 41,9 % weniger Pension als die Männer. Die Frauen in Oberösterreich hatten sogar 47,2 % weniger Pension in ihren Geldtaschen als die Männer. Der Grund dafür ist, dass Frauenarbeit meist unbezahlt ist. Frauen machen wertvolle Arbeit für die Gesellschaft: Sie setzen zugunsten ihrer Kinder die Berufstätigkeit aus. Der Dank dafür ist, dass diese Kinderbetreuungszeiten unzureichend angerechnet werden. Darüber hinaus gehen viele Frauen einer Teilzeittätigkeit nach, die sich später auf die Pension leider negativ auswirkt.
Die Abschaffung der Hacklerregelung ist die Fortsetzung der Pensionsreform der ÖVP/FPÖ-Regierung/Schüssel I:
Diese Regierung strich damals die Pensionsregelung, die nur die besten 15 Jahre mit dem höchsten Einkommen als Bemessungsgrundlage der Pension anwendete. Sie führte dafür die Anrechnung aller Berufsjahre ein. Damit wurden mit einem Schlag die Pensionen für alle gekürzt. Frauen verloren durch diese Berechnung noch mehr Geld. Dass sie damals ebenso die Witwer-/ Witwenpension gekürzt haben, wurde leider schon vergessen. Die ÖVP-/Grünen-Regierung hat vor einigen Wochen auch die Pensionen aller zukünftigen Pensionisten*innen, die ab 1. Februar 2021 in Pension gehen, um 2 Prozentpunkte und die Witwer-/Witwenpension um 4 Prozentpunkte gekürzt. Obendrein hat dieselbe ÖVP 2019 mit der FPÖ und der SPÖ noch mitgestimmt, dass die Hacklerregelung wieder eingeführt wird. Nachdem die ÖVP 2019 die Nationalratswahl gewonnen hat, schafft sie die Hacklerregelung wieder ab. Auf dem ersten Blick scheint die Hacklerregelung nur für Männer vom Vorteil zu sein. Frauen, die heute Mitte 50 sind, profitieren auch von der Hacklerregelung, denn ihr Pensionsalter wird auf 65 Jahre erhöht. Mit dem „Frühstarterbonus“ ist ein bitterer Cocktail aus Marketing vermischt mit Nebelgranaten entstanden. Zur Dekoration werden Frauen als Feigenblatt ausgenutzt. Das ist ihnen gegenüber respektlos, feige und unfair. 5
Interview
Gemeindefinanzen!
Was können die Kommunen tun? Erich Rippl ist Bürgermeister von Lengau und Abgeordneter des oberösterreichischen Landtages. Er ist Bereichssprecher für Verkehr, Bau- und Raumordnung im SPÖ-Landtagsklub
Florian Zwettler: Die Pandemie, die auch eine Wirtschaftskrise ausgelöst hat, trifft auch die Gemeinden. Der Bund hat mit großer Pressebegleitung 1 Milliarde Euro zur Verfügung gestellt, aber näher betrachtet, sind diese in Wirklichkeit 500 Millionen Euro. Wie viel ist für Oberösterreich vorgesehen? Erich Rippl: Von dem 1-Milliarde-Paket des Bundes erhält OÖ 162 Millionen Euro für das Kommunale Investitionsprogramm, auch KIP genannt. Damit soll in die vorhandene Infrastruktur der Gemeinden investiert werden. Der Bund fördert maximal 50 Prozent der Gesamtkosten pro Investitionspaket.
Zwettler: Was steckt hinter dem OÖ Gemeindepaket?
Rippl: Das Gemeindepaket erwirkt, dass die vom Bund erhaltenen Mittel von Oberösterreich als Ko-Finanzierung mit Bedarfszuweisungsmitteln unterstützt werden. Zwettler: Ist es genau definiert, welche Summe jede Gemeinde vom Bund und Land erhält? Rippl: Ja, jede Gemeinde hat bereits von der Finanzabteilung des Bundes einen Brief erhalten, in dem die Summe steht. Ist auch auf der Homepage des Bundes ersichtlich.
Puchenau stehen aus dem KIP 466.827,66 € für Investitionen zur Verfügung.
Zwettler: Können die Gemeinden die finanzielle Mittel des Bundes ins Budget einfließen lassen, um so ihren Haushalt zu sanieren oder müssen sie Projekte umsetzen, die der Bevölkerung zugutekommen? Rippl: Es werden 18 Projekte genannt, für die die Gemeinde das Geld verwenden muss. Sie darf mit den Mitteln nicht ihren Haushalt ausgleichen. Das bedeutet, die KIP-Mittel müssen projektbezogen investiert werden. Für den Ausgleich der Gemeindehaushalte wurde ein 50 Millionen-Euro-Paket in Oberösterreich beschlossen. Nach Einwohner*innen und Finanzkraft gab es an Städte und Gemeinden, laut Aufstellung, bereits die Auszahlung. Zum Beispiel: die Gemeinde Lengau erhielt 177.000 Euro. Dieses Geld kann für den Haushaltsausgleich verwendet werden.
henau , Ö Pu c Die SP ch da für ein e l i s e t z t s e ko m m u n a e i i d m s ä s r a p d itions r I nve s t Pu c h e n a u e i c h r e i n d i e u u n g s e i n te n r r t a e g b r r Kinde n wie Kinde est e n r g e tun ind o der K ier t wird! t s e i nv
Zwettler: Wie kann eine Gemeinde das Geld vom Bund holen? Rippl: Die Gemeinde kann unter den 18 genannten möglichen Projekten mindestens eines oder mehrere Projekte bekanntgeben und den zugewiesenen Betrag beantragen!
Adäquate Unterstützung für EPUs
Ein-Personen-Unternehmen (EPUs) gehören weiter gestärkt Die derzeitige Krise hat die Wirtschaft hart getroffen, viele Unternehmen kämpfen weiter um ihr Überleben. Rund 60 % aller österreichischen Unternehmen sind Ein-Personen-Unternehmen, sogenannte EPUs. Sie sind ganz besonders betroffen. „Die Regierungsparteien im Parlament haben den Unternehmerinnen und Unternehmern zwei Tage vor dem Lockdown das Sicherheitsnetz durch das Epidemiegesetz weggezogen. Das war ein großer Fehler“, so der sozialdemokratische Wirtschaftsverband. Laut dem Epidemiegesetz wären Unternehmerinnen und Unternehmer für ihren Verdienstentgang entschädigt worden. Als Ersatz für den gestrichenen Entschädigungsparagrafen sollte der Härtefallfonds herhalten. „Doch der Härtefallfonds hält nicht, was er verspricht. Zuerst waren aufgrund strenger Kriterien viele Unternehmerinnen und Unternehmer gar nicht antragsberechtigt. Hier wurde zum Glück nachgebessert. Auch nachgebessert wurde bei der Antragsstellung, die anfangs die anfangs für viele Kleinunternehmen zu kompliziert und bürokratisch war,“ informiert Regina Penninger, Bildungsvorsitzende der SPÖ Gallneukirchen. 6
Es ist ein Tropfen auf dem heißen Stein, mehr nicht, so Penninger weiter, die familiär selbst betroffen ist. Trotz aller Nachbesserungen und Erweiterungen ist der Härtefallfonds kein angemessener Ersatz für eine Verdienstentgangsentschädigung nach Epidemiegesetz. Hier wurde ein Rechtsanspruch auf Entschädigung gestrichen und die Unternehmerinnen und Unternehmer damit zu Bittstellerinnen und Bittstellern gemacht. Frauen trifft dies ganz besonders hart, da viele Frauen Einzelunternehmerinnen sind und daher auf Mittel aus dem Härtefallfonds hoffen müssen. Laut Wirtschaftskammer Österreich erfolgten im Jahr 2018 zum Beispiel 58,3 % der Unternehmensneugründungen von Einzelunternehmen inkl. Personenbetreuerinnen durch Frauen.
„Im Jahr 2020 liegt der Frauenanteil der 318.793 Einzelunternehmen inklusive Personenbetreuung bei 52,3 %, also mehr als der Hälfte,“ informiert Beverley Allen-Stingeder, Bezirksfrauenvorsitzende Urfahr-Umgebung. Auch sind Branchen wie zum Beispiel der Handel, in dem Frauen stark vertreten sind, besonders von den Geschäftsschließungen und den daraus resultierenden Umsatzentgängen betroffen. Die derzeitige Situation zeigt auf, dass Frauen an verschiedenen Fronten kämpfen, um gut durch die Corona-Wirtschaftskrise zu kommen. „Das Wifo sagt voraus, dass die kommenden Monate für Unternehmerinnen und Unternehmer herausfordernd wird. Wir werden deshalb nicht lockerlassen, bis die EPUs adäquate Unterstützung bekommen,“, erklärt Beverley Allen-Stingeder abschließend.
EPUs sind das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft.
Ortsparteivorsitzende Beverley Allen-Stingeder
Wir sind stolz!
Wiederwahl in den Landesparteivorstand. Obendrein wurden die Wahlkreisliste Mühlviertel und die Landesliste der SPÖ Oberösterreich bestätigt. Davor wurde Beverley von den SPÖ Mitgliedern des Bezirkes in einer Direktwahl zur Spitzenkandidatin der SPÖ Urfahr Umgebung für die kommende Landtagswahl gekürt. „Ich freue mich über das große Vertrauen und werde mich als Spitzenkandidatin vom Bezirk Urfahr Umgebung politisch mit vollem Engagement für Puchenau,
Die SPÖ Mitglieder des Bezirkes wählten Beverley Allen-Stingeder zur SPÖ-Spitzenkandidatin im Bezirk Urfahr Umgebung für die kommende Landtagswahl 2021. Die Landesfrauenkonferenz und der Landesparteitag gingen erstmals in der Geschichte der SPÖ Oberösterreich digital über die Bühne. Beim Landesparteitag freute sie sich über ihre
fürs Mühlviertel und für Oberösterreich einsetzen,“ sagt Beverley Allen-Stingeder. Wir gratulieren ganz herzlich zu ihrer Wahl und sind stolz auf unsere Ortsparteivorsitzende.
Puchenau
Nachbarschaftshilfe · gegenseitig helfen Christa Hillebrand hilft weiterhin Puchenauer*innen in Zeiten des Lockdowns, denn das alltägliche Leben in Österreich ist bereits zum zweiten Mal eingeschränkt. Für alte und gesundheitlich vorbelastete Menschen stellen schon grundlegende Handlungen wie Lebensmitteleinkäufe ein hohes Ansteckungsrisiko dar. Umso wichtiger ist die Solidarität zwischen den Menschen. Christa Hillebrand übernimmt für gefährdete Mitbürger*innen weiterhin Einkäufe in dieser schwierigen Zeit. Unsere Vorsitzende Beverley Allen-Stingeder macht Rundrufe bei
Reise nach Heiligenbrunn
Die derzeitige Lage zwingt uns, unsere Aktivitäten einzustellen. Unser letzter Ausflug fand Mitte September statt. Wir konnten unten Einhaltung der Maskenpflicht eine 2-tägige Reise nach Heiligenbrunn unternehmen.
© Pensionistenverband Puchenau
erzählt sie weiter, „an den Wochenenden stelle ich auch 6-Tragerl-Mineralwasser zu.“ Eine weitere Hilfestellung der Schneidermeisterin Hillebrand sind die selbstgenähten Mund-Nasenschutzmasken aus Baumwolle. Damit wird auch die Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt gestellt, weil diese Masken nahezu unbegrenzt im Einsatz sind. den Puchenauer*innen, um zu erfahren, wer Hilfe benötigt. „Ich bin selbst mit meinen Schüler*innen im Distance Learning. Wenn mein Stundenplan es zulässt, dann telefoniere ich mit einigen Puchenauer*innen. Es sind schöne Gespräche, die ich mit den Menschen führe,“
Wenn wir uns gegenseitig helfen und aufeinander achten, dann haben wir bereits viel gewonnen, sind Christa Hillebrand und Beverley Allen-Stingeder sicher.
Pensionisten 1. Tag: Nach der Ankunft in unserem Hotel machten wir eine Traktorfahrt durch die „Uhudlerberge“ mit Weinverkostung. Anschließend marschierten wir zur Ulrichsquelle und durch die Weingärten. Wir besuchten einen urigen Weinkeller und ließen mit Kesselgulasch und Musik, den 1. Tag ausklingen. Am 2. Tag, nach dem Frühstück besuchten wir die St. Emmerichskirche, ein Symbol eines grenzenlosen Europas, im Niemandsland zwischen Österreich und Ungarn. Dabei handelt es sich um
eine Wallfahrtskirche aus dem 15. Jahrhundert die nach Zerstörungen im Jahre 1990 wiederaufgebaut wurde. Besonders erwähnenswert sind die 3 Glasfenster im Chor mit den Darstellungen der Gisela, des Hl. Emmerich sowie des Hl. Stephan. Dann ging es wieder zurück nach Puchenau. Es waren zwei schöne und erlebnisreiche Tage, und alle blieben gesund. Wir hoffen, dass wir uns alle gesund im Jahr 2021 wiedersehen.
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Kinderfreunde
© Alle Fotos: Kinderfreunde Puchenau
Die Kinderrechte sind wichtiger denn je „Legen mit Freude einen Steinweg von Puchenau nach Linz an“: Alfred Rigo und Puchenauer Kinder
Steinweg von Puchenau nach Linz
Der Puchenauer Alfred Rigo hat während des ersten Lockdowns einen Steinweg in der Au unterhalb der Melicharvilla Richtung Linz angelegt. Leider wurde der Weg von einem Bagger oder Traktor zerstört. Die Kinderfreunde Puchenau unterstützen nun Alfred Rigo dabei, diesen neuzugestalten. „Die Kinder haben zuhause mit Freude Steine bemalt und die bereits vorhandenen Steine ausgegraben. Alle wurden auf den Weg gelegt,“ informiert der Obmann der Kinderfreunde Njegos Mandic. „Wir laden Interessierte herzlich ein, mitzumachen.“
Die Kinderfreunde Puchenau haben auf dem Puchenauer Marktplatz Plakatwände aufgestellt, um auf den Internationalen Tag der Kinderrechte aufmerksam zu machen. Österreich hat 1992 die Kinderrechtskonvention unterzeichnet und seit 2011 sind einige Bestimmungen der Kinderrechte im Verfassungsrang. Weltweit feierten die Kinderrechte am 20. November ihren 31. Geburtstag. „Die Kinderrechte sind wichtiger dann je“, informiert Njegos Mandic, Obmann der Kinderfreunde Puchenau. Die Teilhabe der Kinder und Jugendlichen ist in den Mittelpunkt der Gesellschaft zu stellen. „Das Recht auf Bildung bildet das Fundament für Chancengleichheit,“ erklärt Beverley Allen-Stingeder, Vorstandsmitglied der Kinderfreunde Puchenau.
Darüber hinaus ist es von Vorteil, auch Kinder und Jugendliche in Entscheidungsprozesse miteinzubinden, die die Gesellschaft im Allgemeinen betreffen. In Deutschland ist es bereits Standard, dass die Entscheidungsträger*innen bei der Gesetzgebung diese Verantwortung gegenüber Kindern und Jugendlichen wahrnehmen. „Die Kinderfreunde Puchenau fordern deshalb, dass sich die Meinungen der Kinder und Jugendlichen in den Entscheidungen der Bundes- und Landesregierung widerspiegeln,“ sagt Mandic. Die Verantwortlichen müssen sich sowohl mit den Kindern und Jugendlichen als auch den Expert*innen, die sich tagtäglich mit Kinderrechten auseinandersetzen, abstimmen. „Gesellschaftspolitisch ist es wichtig, Kindern und Jugendlichen auf Augenhöhe zu begegnen und ihre Sichtweise zu berücksichtigen“, meinen Njegos Mandic und Beverley Allen-Stingeder.
Kinderrechte sind immer aktuell.
Nikolausbesuch in Puchenau: Weihnachtliche Vorfreude an der Haustür Seit 28 Jahren kommt der Nikolaus der Kinderfreunde Puchenau auf Besuch und sorgt dabei für große Freude – wenn auch heuer nur bis zur Haustür. 8
Wie im Vorjahr organisierten Njegos Mandic und Paul Mörkelsberger das freudige Ereignis, das für leuchtende Augen sorgte. Obendrein wurde der Nikolaus von den Kindern mit Gedichten und musikalischen Darbietungen empfangen, denn sie haben bis zuletzt gehofft, dass er trotz Lockdown auf einen
Besuch kommt. Darüber hinaus haben viel Puchenauer*innen, die den Nikolaus begegneten, mit großer Freude gegrüßt. „Wir spürten die weihnachtliche Vorfreude bei den Kindern, ihren Eltern und der Bevölkerung“, so Njegos Mandic, Obmann der Kinderfreunde Puchenau