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GOURMET
Fachmagazin für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsgastronomie
1 Jahr Fr. 92.–(inkl. 2,5 % MWST) Ausland Fr. 148.–Die Wiedergabe sämtlicher Artikel, Bilder und Anzeigen, auch in Auszügen oder in digitaler Form, ist nur mit ausdrücklicher und schriftlicher Genehmigung des Verlags gestattet. Widerhandlungen werden gerichtlich verfolgt.
Sommer-Storys
An ihrer 141. Generalversammlung kommunizierte Zürich Tourismus die Rekordzahl von 7,56 Millionen Logiernächten im Jahr 2025. Diese Zahl ist mehr als eine Erfolgsmeldung, sie ist auch Ausdruck einer Entwicklung, die mit einem starken Heimmarkt und einer breit diversifizierten internationalen Nachfrage auf Stabilität und Resilienz setzt. Gerade in geopolitisch unsicheren Zeiten wird deutlich, wie wichtig diese ausgewogene Abstützung geworden ist.
Ebenso wichtig ist die Haltung, die dahintersteckt. Mit der neuen Unternehmensmarke «Enjoy Zürich, Switzerland» verabschiedet sich Zürich Tourismus vom klassischen Willkommensgruss «Welcome to Zurich, Switzerland» und versteht Tourismus stattdessen als gemeinschaftliche Aufgabe. Das heisst, Genuss und Aufenthaltsqualität werden nicht nur als Versprechen an die Gäste verstanden, sondern gleichzeitig als Verantwortung gegenüber der Bevölkerung und den Partnerbetrieben.
Diese Diskussion betriff t längst nicht nur urbane Zentren wie Zürich. Sie zieht sich durch die gesamte Schweizer Hotellerie- und Gastronomielandschaft und damit auch durch die Geschichten dieser Ausgabe. Wir porträtieren Perlen aus der ganzen Schweiz: manche verborgen in einem schönen Riegelhaus am Waldrand wie die Waldschenke, andere in einem prächtigen Landgasthof wie dem Bären in Madiswil und wieder andere in einem geschichtsträchtigen Schloss, konkret im Schloss Wülflingen in Winterthur.
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Allen gemeinsam ist der Anspruch, ein ausserordentliches Gästeerlebnis zu schaffen, sowohl kulinarisch als auch in Bezug auf Ambiente, Service und eigener Philosophie. Stimmig wird das Gesamterlebnis aber erst, wenn die Gastgeberinnen und Gastgeber nicht nur mit Herzblut bei der Sache sind, sondern auch wirtschaftlich bestehen können. Diese nicht immer ganz einfache Balance beleuchtet unser langjähriger Kolumnist Torsten Götz.
Und nicht zuletzt verbindet auch der Sport. Das hat die Eishockey-WM wieder einmal eindrücklich gezeigt und dies zeigt eine weitere Reportage in dieser Ausgabe: Zwei Traditionsfirmen haben sich zusammengeschlossen und schreiben nun über die Schweizer Grenzen hinaus gewissermassen Fussballgeschichte.
In diesem Sinne viel Spass beim Lesen oder Stöbern. Geniessen Sie den Sommerstart mit all den Annehmlichkeiten, die diese Jahreszeit bereithält.
Mit den besten Grüssen
Stephan Frech, Verlagsleiter
Natürlich tiefgekühlt
Natur rein. Kälte drauf. Genuss bleibt.
Jubiläum 11
Ein prägender Gastgeber: Andrea Scherz feiert sein 30-JahrJubiläum im Gstaad Palace.
JUBILÄUM
11
Ein prägender Gastgeber: Andrea Scherz feiert sein 30-Jahr-Jubiläum im Gstaad Palace.
WETTBEWERB
14 Der Sieger steht fest: Janis Müller gewinnt «La Cuisine des Jeunes» 2026.
AUSZEICHNUNG
17 Neuzugang: Der Landgasthof Schönbühl gehört neu zur «Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch».
Gastronomie 30
Schweizer Kulturgut hoch zwei: Neue Kaffeequalität im historischen Schloss Wülflingen in Winterthur.
NACHWUCHS
21 St. Gallen sucht das kreativste Pastagericht: Kids ab an den Herd.
KOLUMNE
27 Das meint TV-Koch Torsten Götz: Jammern wir zu viel?
GASTBEITRAG
29 Fabienne Balmer, Präsidentin Gastro Baselland: Die Gilde etablierter Schweizer Gastronomen ist weit mehr als eine Unternehmensvereinigung.
Speisekarten 42
Speisekarte als Teil des Rebrandings: Stilvolles Kartenkonzept für den Bäre Madis im bernischen Madiswil.
GASTRONOMIE
30 S chweizer Kulturgut hoch zwei: Neue Kaffeequalität im historischen Schloss Wülflingen in Winterthur.
SPEISEKARTEN
42 Speisekarte als Teil des Rebrandings: Stilvolles Kartenkonzept für den Bäre Madis.
FISCHKÜCHE
51 Fischküche mit S eeländer Handschrift: Im «Gasthof 3 Fische» kommt der Bielersee auf den Teller.
Inhalt
Porträt
Internationale Partnerschaft:
Kaffeegenuss auf königlichem Niveau –Melitta & Real Madrid.
KOOPERATION
56 Internationale Partnerschaft: Kaffeegenuss auf königlichem Niveau – Melitta & Real Madrid.
PORTRÄT
62 S eit vier Jahrzehnten am Herd: Henri Scheibli prägt die Waldschenke gemeinsam mit Sascha Jeremic.
TEXTILIEN
68 Tradition trifft Zeitgeist: Die Leinenweberei Bern steht für Textilkompetenz seit 1917.
Seit vier Jahrzehnten am Herd: Henri Scheibli prägt die Waldschenke gemeinsam mit Sascha Jeremic.
NEWS & TRENDS
76 Neuheiten aus der Branche: Viel Kreativität – viel Innovation.
OPENINGS
86 Moderne Küche mit alpinen Wurzeln trifft auf besonderen Weinkeller: Die Berner Altstadt hat mit dem Cima ein neues Restaurant.
88 Kulinarik am Zürichsee: Eröffnung des Restaurants Pavillon im Boutiquehotel Sonne Küsnacht-Zürich.
90 Gelungener Auftakt: Roy’s Brauerei & Restaurant eröffnete in Thun.
Schlusspunkt 98
Fünf Minuten mit: Bettina Arpagaus, Gastgeberin im Guarda Val Maiensäss Hotel in Lenzerheide.
CHEFSACHE
94 Steuern und Pensionierung: So schützen Sie Ihre Lebensqualität.
UNTERNEHMENSPORTAL
96 Neu lanciert: Der Online-Treffpunkt für die Branche.
SCHLUSSPUNKT
98 Fünf Minuten mit: Bettina Arpagaus, Gastgeberin im Guarda Val Maiensäss Hotel in Lenzerheide.
Warum Grilladen und Kikkoman so gut zusammenpassen? Weil unsere Sojasauce ein natürlicher Geschmacksverstärker ist. Sie macht jedes Gericht noch vollmundiger und das Salzen fast überflüssig. Probieren Sie’s aus, Sie werden es auch lieben. kikkoman.ch
RAUMKONZEPTE ZUM WOHLFÜHLEN
Innenarchitektur für Hotellerie, Gastronomie, Ladenbau und Wohndomizile
Andrea Scherz feiert sein 30Jahr-Jubiläum im Gstaad Palace
Das Gstaad Palace rüstet sich für den kommenden Sommer. Mit an Bord die sympathischen «Stars» aus der SRF Dok-Serie «Inside Gstaad Palace». Allen voran Inhaber und General Manager Andrea Scherz, der vor 30 Jahren im Gstaad Palace gestartet und seine Sporen an der Rezeption abverdient hat.
Back to the roots: Der einstige Rezeptionist und heutige General Manager, Andrea Scherz, feiert sein 30-Jahr-Jubiläum im Gstaad Palace.
Es war im Sommer 1996, als Andrea Scherz offiziell Teil der Palace-Familie wurde. Zurück aus Hawaii und Sardinien begann der frisch ausgebildete Hotelierssohn seine Laufbahn im Haus seiner Grosseltern und Eltern an der Rezeption, in einem Umfeld, das ihm bereits seit Kindertagen vertraut ist. Fünf Jahre später übernahm er seine heutige Rolle als General Manager.
«In diesen Anfangsjahren lernte ich, wie wichtig es ist, das Hotel transparent und konsequent zu führen und stetig weiterzuentwickeln – verbunden mit dem Anspruch, die Qualität und Zukunftsfähigkeit unseres Familienbetriebs zu sichern. Das ist ein herausforderndes Unterfangen, denn jeder Franken, den wir reinvestieren, muss zuerst verdient sein», erklärt Andrea Scherz, der das Gstaad Palace bereits in dritter Generation führt. Zu den Meilensteinen seiner Amtszeit zählen unter anderem die Umgestaltung und weitläufige Erweiterung des Spa-Bereichs auf 1800 Quadratmeter im Jahr 2007 sowie das 100-Jahr-Jubiläum des Hauses im Jahre 2013. Aktuell werden neue Restaurantkonzepte umgesetzt, ebenso steht eine grössere Investition in Personalunterkünfte an. Als eines von wenigen noch verbleibenden familiengeführten Hotels der Schweiz bleibt das Gstaad Palace ein lebendiger Ort mit Geschichte, Charakter und Verantwortung gegenüber kommenden Generationen. «Unser Haus lebt von Emotionen und von den Menschen, die teilweise über 40 Jahre und mehr das Palace zu einem zweiten Zuhause für unsere Gäste aus aller Welt machen, was sich in dieser Form fast nirgendwo mehr findet», umschreibt Scherz das Geheimnis «seines» Hauses am Oberbort.
Der ehrliche Blick hinter die Kulissen Genau diesem Thema war auch die dreiteilige Dok-Serie des Schweizer Fernsehens «Inside Gstaad Palace» im vergangenen Dezember gewidmet. Es war grosses Kino, das Einblicke in die Welt der Luxushotellerie gewährte, die man sonst nicht einfach so erhält. Das Traditionshaus zeigte hautnah die anspruchsvolle Saisonarbeit der Palace-Mitarbeitenden. «Wir haben den TV-Produzenten freie Hand gelassen und sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Das riesige Interesse hätten wir uns nicht erträumen lassen. An den mehrheitlich positiven Rückmeldungen zeigt sich, dass unser Haus nach wie vor eine grosse Anziehungskraft hat», erklärt Andrea Scherz. Das bestätigen auch die Zahlen: Einmal mehr übertrafen die Übernachtungszahlen in der Wintersaison 2025/26 jene aus dem Vorjahr – ein weiterer historischer Rekord mit über 6530 Logiernächten und einer Auslastung von 84.37 Prozent. «Und auch die Vorausbuchungen für diesen Sommer sind erneut sehr erfreulich. Der Mythos Gstaad Palace lebt.» www.palace.ch
Gstaad Palace
Palacestrasse 28 | 3780 Gstaad
Wo Hotellerie auf Neuheiten und Experimentelles trifft:
Fünf Jahre The Lab Hotel in Thun
The Lab Hotel feierte sein Fünf-Jahr-Jubiläum und blickte auf eine Erfolgsgeschichte zurück, die eng mit der Entwicklung der Hotelfachschule Thun verbunden ist. Als einzigartiges Konzept vereint das Drei-Sterne-Hotel seit der Eröffnung echten Gästebetrieb mit einem lebendigen Forschungsund Experimentierumfeld für zukünftige Hoteliers und externe Partner.
Bevor das heutige The Lab Hotel entstand, befand sich an gleicher Stelle der frühere Campus der Hotelfachschule Thun mit einer in die Jahre gekommenen Studentenunterkunft. Die Visionein modernes Lernumfeld zu schaffen, das Theorie und Praxis enger verbindet und gleichzeitig ein attraktives Hotelangebot für die Region Thun schafft. Mit dem Spatenstich wurde der Grundstein für ein Hotel gelegt und die Umsetzung dieses zukunftsgerichteten Projekts gestartet, das neue Wege in der Verbindung von Ausbildung und gelebter Hotellerie eröffnet.
Ein Konzept, das Vielfalt zulässt Das Hotelkonzept entstand aus der Idee, ein lebendiges Labor zu schaffen, in dem Studierende neue Ideen testen und Unternehmen Innovationen erlebbar machen können. Dazu gehören bewusst verschie-
dene Zimmerkategorien – von erschwinglichen Optionen für Studierende und Backpacker über komfortable Standardzimmer bis zu den beeindruckenden Lab Rooms und Serviced Apartments.
Warum unterschiedliche Kategorien?
• Um den Bedürfnissen diverser Gästesegmente gerecht zu werden.
• Um Studierenden reale Vergleichssituationen zur Analyse und Weiterentwicklung zu bieten.
• Um Unternehmen mit Innovationsprojekten einzubinden.
Warum sechs Themenzimmer?
Die Anzahl ergibt sich aus der Nachfrage interessierter Partnerfirmen und den Projektideen der Studierenden. Sie ist flexibel. Bei Bedarf können Standardzimmer jederzeit zu zusätzlichen Lab Rooms umgestaltet werden.
Die Ausrichtung – heute und in Zukunft The Lab Hotel bleibt auch künftig ein Drei-Sterne-Hotel, das realen Gästebetrieb mit innovativen Lern- und Forschungssituationen verbindet. Ab Herbst 2026 werden zusätzlich Lernende auf dem Campus der Hotelfachschule Thun wohnen – die Grundidee des Hauses bleibt jedoch unverändert. «Ein Ort, an dem sich Gäste und die nächste Generation der Hospitality-Branche begegnen, ausprobieren und voneinander lernen», so Sandra Wehren, Stv. Site Manager / Leiterin Hospitality & The Lab Hotel.
Blick nach vorne – Neue Partner, neue Innovationsräume
Aktuell befindet sich das Hotel in Gesprächen mit weiteren Unternehmen, die in einen Lab Room investieren und diesen als Showroom oder Testlabor nutzen möchten. Dies ermöglicht einerseits die kontinuierliche Weiterentwicklung des Hotels und eröffnet andererseits Studierenden Zugang zu innovativen, praxisnahen Projekten. www.thelabhotel.ch
Sandra Wehren, Stv. Site Manager / Leiterin Hospitality & The Lab Hotel
Genuss, der bleibt. Seit 60 Jahren.
Der Sieger steht fest:
Janis Müller gewinnt den Kochwettbewerb «La Cuisine des Jeunes» 2026
Der Sieger des 24. Kochwettbewerbs «La Cuisine des Jeunes» steht fest: Janis Müller vom Restaurant Panorama in Steffisburg überzeugte die Jury mit seiner kreativen und handwerklich präzisen Umsetzung des diesjährigen Themas «The Veal Deal» – alles rund ums Schweizer Kalbfleisch.
Auch dieses Jahr stellten sich fünf ambitionierte Kochtalente der Herausforderung des renommierten Kochwettbewerbs; Janis Müller, Melina Schenk, Massimo Rogger, Matthias Hervochon und Loris Tronnolone. Unter dem Motto «The Veal Deal» präsentierten sie alle ein eigens kreiertes Hauptgericht sowie ein Amuse-Bouche, zubereitet mit Schweizer Kalbfleisch. Je zwei Kalbsmilken und ein Kalbshuftdeckel standen ihnen zur Verfügung und mussten zwingend verarbeitet werden. Ergänzen durften sie das Schweizer Fleisch mit frischen, regionalen und saisonalen Produkten, die sie selbst auswählen konnten.
Fakten zum Kochwettbewerb 2026
Am diesjährigen Kochwettbewerb «La Cuisine des Jeunes» durften Kochtalente teilnehmen, die ihre Ausbildung zwischen 2020 und 2025 abgeschlossen haben. Der Wettbewerb gehört seit bald 25 Jahren zu den wichtigsten Nachwuchsplattformen der Schweizer Gastronomie.
Im Welle7 Workspace in Bern hatten die Teilnehmenden 2,5 Stunden Zeit, ihre Menüs live zuzubereiten und anzurichten. Die fertigen Gerichte wurden im Anschluss von der Jury verkostet und beurteilt. Zu den Kriterien gehörten nebst dem Geschmack auch die Rezeptur, die Kreativität und Präsentation, das Mise en Place, das handwerkliche Können und das hygienische Arbeiten, aber auch die Vermeidung von Food Waste.
Die Finalisten (v.l.): Loris Tronnolone, Massimo Rogger, Melina Schenk, Janis Müller und Matthias Hervochon.
Die Jury war beeindruckt vom durchwegs hohen Niveau aller Teilnehmenden. In dem engen Feld stach am Ende jedoch die Kreation «Schweizer Kalbsinvoltini mit Belper Spargel» von Janis Müller vom Restaurant Panorama in Steffisburg besonders hervor. Er konnte sich so von der starken Konkurrenz abheben und sicherte sich mit seiner präzisen Gesamtleistung verdient den ersten Platz.
Ein Sieg mit Mehrwert
Für den ersten Platz erhält Janis Müller neben der Trophäe und wertvoller Medienpräsenz in der Gastronomiebranche ein Preisgeld von 3000 Franken. Zudem winkt ihm ein viertägiges Praktikum im Bürgenstock Resort Lake Lucerne bei Mike Wehrle, ein Platz als zweiter Commis am Bocuse d’Or Suisse, ein Kurs bei der Hugentobler Schweizer Kochsysteme AG und ein Gutschein für ein Abendessen bei einem Mitglied der JRE-Jury. Abgerundet wird der Gewinn durch die exklusive Präsentation und Zubereitung seines Siegergerichts am nächstjährigen Kochwettbewerb im Kreis geladener Gäste aus Gastronomie, Medien und Partnern. Aber auch die anderen Teilnehmenden gehen nicht leer aus: Sie erhalten alle jeweils ein Preisgeld von 1500 Franken, einen Gutschein für ein Abendessen bei einem Mitglied der JRE-Jury und sind ebenfalls alle als zweiter Commis am Bocuse d’Or Suisse dabei.
Unabhängig von der Rangierung nehmen alle Teilnehmenden neben den Preisen aber vor allem wertvolle Erfahrungen und ein starkes Netzwerk in der Gastronomie mit.
www.lcdj.ch
Alle Finalistinnen und Finalisten 2026
Matthias Hervochon
Auberge de Féchy, Féchy
Sein Rezept: Le ris de veau belles aiguillettes tendrement enlacés
Janis Müller
Restaurant Panorama, Steffisburg
Sein Rezept: Schweizer Kalbsinvoltini mit Belper Spargel
Massimo Rogger
Restaurant Silver, 7132 Hotels, Vals
Sein Rezept: Meine klassisch französische Idee mit asiatischem Einfluss
Melina Schenk
Mille Sens, Bern
Ihr Rezept: Kalb im Frühlingswald
Loris Tronnolone
Hotel Bad Bubendorf, Bubendorf
Sein Rezept: Von den Brissago-Inseln nach Tokio
Die Jury 2026
Die hochkarätige Jury wurde von den Jeunes
Restaurateurs d’Europe en Suisse (JRE) gestellt und setzte sich wie folgt zusammen:
Die perfekte Kombination aus intensiver Würze und milder Cremigkeit. Ein Genuss für alle Sinne. Überzeugen Sie sich selbst!
Neuzugang:
Tafelmeister Hansjürg Gugger (4.v.r.) präsentiert stolz den Neuzugang.
Der Landgasthof Schönbühl in UrtenenSchönbühl gehört neu zur «Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch»
Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch
Die Tafelgesellschaft, gegründet 1969, verleiht das Prädikat «Fischküche mit Auszeichnung» Gastbetrieben, die in der Zubereitung und Präsentation von hochwertigem Fisch eine führende Stellung einnehmen (Art. 3 Abs. 2 der Statuten). Der Gast eines Restaurants mit dem Prädikat «Fischküche mit Auszeichnung» darf erwarten, dass das Fischangebot in diesem Betrieb speziell gepflegt wird. Fischgerichte sind nicht nur eine Ergänzung des bestehenden Angebots, sondern müssen als zentraler Bestandteil der Speisekarte und als besondere Leidenschaft des Betriebs wahrgenommen werden. Dies gilt sowohl für das Angebot, die Zubereitung, die Präsentation und den Service. Im Vordergrund stehen Gerichte, die mit Fischen aus schweizerischer Herkunft (Wildfang oder Zucht) zubereitet werden. Diese können durch ein Fischangebot ausländischer Herkunft ergänzt werden. In jedem Fall ist die Herkunft aus nachhaltigem Fischfang bzw. verantwortungsvoller Zucht zu gewährleisten.
Nun ist sie auch im bern-mittelländischen Urtenen-Schönbühl vertreten, die markante blau-goldene Tafel mit der Aufschrift «Fischküche mit Auszeichnung».
Text: Andrea Dängeli, Redaktion «Der Goldene Fisch» | Bilder: zVg.
Die Tafelgesellschaft zelebrierte mit über fünfzig Gästen die feierliche Tafelübergabe in Urtenen – ein fulminanter Start. Roland Eckert und seine Mannschaft zauberten ein viergängiges Fischmenu auf den Tisch, das beeindruckte. Die frisch, qualitativ hochwertig und exzellent zubereiteten Gänge wurden unter der charmanten Service-Leitung von Corinne Eckert-Gerber auf getragen und genüsslich verspeist. Die blaugoldene Tafel mit der Aufschrift «Fischküche mit Auszeichnung» wurde mit Stolz entgegengenommen und ziert nun auch hier die Mauern dieses TraditionsUnternehmens. Herzliche Gratulation! Der Landgasthof ist ein äusserst traditionsbehaftetes Lokal. Gebaut wurde er in den Jahren 1845 und 1846 durch Niklaus Rufer von und zu Urtenen, Alt Amman, Niklaus Burri von Hettiswil, Müller zu Urtenen, und Johann Huber von Krauchthal, ebenfalls zu Urtenen. 1897 erfolgte dann der Kauf durch die Familie
Ulrich und Verena Gerber-Blaser. Über die Jahre und Jahrzehnte wurden immer wieder Renovationen, Verschönerungen und kleinere und grössere Instandhaltungsarbeiten vorgenommen. In den 90er-Jahren wurden Terrasse, Parkplatz und ein Rollstuhlaufgang gebaut und 2001 kam der bekannte Brunnen von Aschi Rüfenacht vor dem Haus dazu. 2013 trat mit Corinne, und 2014 mit Andrea die sechste Generation der Familie Gerber ins Unternehmen ein. Im Jahre 2018 übernahmen Corinne Eckert-Gerber und Andrea Kiener-Gerber offiziell den Betrieb in der sechsten Generation. Nicht viele Gasthäuser können heutzutage eine solche Geschichte vorweisen, wie das historische Sandsteinhaus in Urtenen bei Bern. Hier ist Herzblut und Engagement in jeder Ecke spürbar, die Atmosphäre im Landgasthof ist von Herzlichkeit, Kompetenz und Empathie geprägt. Man kann sich einfach nur wohlfühlen. www.goldenerfisch.ch
Neue Masstäbe in der Speisenpräsentation
Stilvolles Design, innovative Technik und energieeffiziente Funktionalität in einer Vitrine, die durch ihre Transparenz und Brillanz begeistert.
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Historisch:
Der VDH-Vorstand (v.l.): Elisabeth Erber, Geschäftsführung VDH, sowie die Vorstandsmitglieder Christian Burkhard, Catharina Schwarze und Samuel Menti. Ebenfalls im Vorstand, nicht auf dem Bild: Philipp Wettstein und Roland Gasche.
VDH öffnet sich für neue Alumni
Anlässlich der 57. Generalversammlung im Park-Hotel am Rhein in Rheinfelden haben die Mitglieder des VDH Hospitality Alumni Networks mit der strategischen Öffnung für weitere Ausbildungswege zukunftsweisende Entscheidungen getroffen.
Unter der Führung von Vizepräsidentin Catharina Schwarze, in Vertretung von Präsident Roland Gasche, fasste die Generalversammlung einen wegweisenden Entschluss: Das Netzwerk wächst weiter zusammen. VDH-Mitglied Daniel Müller brachte seinen Antrag ein, die Absolventen des CAS Gastronomy in das VDH-Netzwerk aufzunehmen. Der gesamte Vorstand unterstützt diesen zukunftsweisenden Schritt. «Wir freuen uns sehr über diesen mutigen Entscheid, der Hotellerie und Gastronomie als starkes Branchennetzwerk noch enger zusammenführt», freut sich Geschäftsführerin Elisabeth Erber.
Erfolgreiche Digitalstrategie und Mutationen im Vorstand
Die Weiterentwicklung der VDH zeigt sich auch im digitalen
Bereich: Die Fortschritte und praktischen Anwendungsmöglichkeiten der neuen Online-Community-Plattform (beUnity) sowie die neue Webseite wurden präsentiert. Kommuniziert wurden auch die Mutationen: Nicoletta Müller trat aus dem Vorstand
aus und wurde für ihr grosses Engagement in den vergangenen Jahren verdankt. Zugleich wurde Samuel Menti als neuer Lehrgangsleiter des NDS HF Hotelmanagement begrüsst, der statutengemäss in den Vorstand eintritt und Christoph Rohn ablöst.
Wachsende Community und Fachwissen
Das Netzwerk wird künftig von fünf neuen Partnern unterstützt: axet gmbh, SHS Academy, BE WTR, Menu System und Prodoba AG. Den inhaltlichen Abschluss bildeten zwei Diplompräsentationen von NDS-Absolventen: Peggy AchermannBöhme referierte über Nachhaltigkeit in der internationalen Luxushotellerie, während Antoine Default ein fundiertes Werkzeug für strategische Vertriebsentscheidungen präsentierte. Ein herzlicher Dank der VDH geht an das lokale Organisationskomitee (Adrian Dähler, Walburga Kunz, Daniel Christen und Beat Gerber) für den hervorragenden Rahmen. www.vdh.swiss
Mitmachen können Mädchen und Jungen zwischen 7 und 13 Jahren. Die Aufgabe: Sich zu Hause ein eigenes Pastagericht für fünf Personen einfallen lassen – alleine oder gemeinsam mit einem Elternteil. Anschliessend das Gericht fotografieren und das Bild, Rezept, die Zutatenliste sowie Kontaktdaten an info@freestylecooking.ch senden. Anmeldeschluss ist der 25. Juli 2026. Bis zum 10. August wählt eine Online-Jury die drei besten Gerichte aus. Dieser Jury gehören an:
Schnippeln, braten und abschmecken, was das Zeug hält: Die Gastronomiefachschule
St.Gallen & Rolf Caviezel laden zum ersten nationalen Kochwettbewerb für Kinder ein.
Motto: «Kids ab an den Herd».
Bewusster Umgang mit Lebensmitteln
Bei den Rezeptideen gilt: Je kreativer, desto besser. Die Nachwuchstalente können ihrer Fantasie freien Lauf lassen: Schokolade, Biberli oder Bratwursträdchen – erlaubt ist, was überrascht und schmeckt. Gleichzeitig geht es um den bewussten Umgang mit Lebensmitteln. «Wir wollen zeigen, dass auch mit wenigen Zutaten Vielfalt möglich ist und gleichzeitig qualitativ gute und dennoch günstige Produkte verwenden», sagt Rolf Caviezel, bekannt als Molekularkoch und Initiator des Wettbewerbs. Für die Gerichte kommen Teigwaren der Marken «Bschüssig» oder «Ernst» zum Einsatz. Die Warenkosten pro Teller sollen bei maximal acht Franken liegen.
Die ausgewählten Finalteams reisen am 29. August 2026 mit einer Begleitperson – Mami, Papi, Grosi – nach St.Gallen und kochen dort ihre Gerichte live vor einer weiteren Jury. Die Zutaten stehen anhand der eingereichten Rezepte vor Ort bereit. Zu dieser Jury, welche die Gerichte degustiert, gehören:
• Bernadette Lisibach (17 Punkte, 1 Stern, Köchin des Jahres)
• Michael Lüscher, Co-Präsident Slow Food Ostschweiz
• Renato Marina, CEO Eberle Spezialitäten AG
• Philipp Schneider, Krone Mosnang AG / Gilde Schweiz
Warum beim Wettbewerb Pasta im Mittelpunkt steht, liegt nahe: «Sie ist das Lieblingsgericht vieler Kinder und einfach zuzubereiten», sagt Caviezel. Genau diese Einfachheit soll die Freude am Kochen wecken. Beim Wettbewerb geht es aber um noch mehr: «Ernährung begleitet uns das ganze Leben. Deshalb ist es wichtig, sich möglichst früh damit auseinanderzusetzen und zu verstehen, was Kochen überhaupt bedeutet.»
Max Gsell von der Gastronomiefachschule St.Gallen und Rolf Caviezel freuen sich nun auf die Einsendungen und sind gespannt wer in St.Gallen den ersten Kids Junior Chef Award holt. Ein grosses Dankeschön allen Partnern, die es möglich machen, diesen Wettbewerb durchzuführen.
Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten tolle Preise – darunter der Hauptpreis für zwei Übernachtungen im Märchenhotel Braunwald für zwei Erwachsene und zwei Kinder inklusive Halbpension im Familienzimmer. www.kids-ab-an-den-herd.com
Rolf Caviezel
Von der Küche ins Management:
EHL lanciert neue Associate Degree-Ausbildung
EHL lanciert eine neue Ausbildung: Mit der Associate Degree in International Culinary Arts, Fine-Dining Experience und Restaurant Management erweitert die EHL ihr akademisches Portfolio um eine gastronomieorientierte Ausbildung.
Das zweijährige Programm, das im September 2027 die ersten Studierenden empfangen wird, soll eine neue Generation von Kulinarik-Profis und Food&BeverageEntrepreneurs ausbilden. Sie werden nicht nur die Kunst der gehobenen Küche auf höchstem Niveau beherrschen, sondern auch High-End-Kulinarikerlebnisse gestalten und Lebensmittel- und Getränkeunternehmen führen können.
Die Initiative spiegelt umfassendere Veränderungen sowohl in der kulinarischen Bildungslandschaft als auch in der Ho-
tellerie wider. Das Interesse an Gastronomie, Esskultur und kulinarischem Tourismus hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Gleichzeitig besteht eine steigende Nachfrage nach qualifizierten Fachleuten, die in der Lage sind, die Erwartungen der Gäste und deren Wunsch nach unvergesslichen Erlebnissen zu verstehen.
Direkterer Einstieg in Arbeitswelt Darüber hinaus zeigte die während der Entwicklungsphase durchgeführte For-
schung, dass Studierende das Associate Degree-Format gegenüber langen akademischen Programmen bevorzugen. Es ermöglicht einen direkteren Einstieg in die Arbeitswelt und bietet gleichzeitig die Sicherheit eines vollständig anerkannten Abschlusses für eine spätere akademische Laufbahn.
In der Schweiz schliesst der neue Associate Degree der EHL eine wichtige Lücke zwischen dem Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) und dem Eidgenössischen Berufsausweis und bietet eine
zertifizierte Qualifikation. Das international anerkannte zweijährige Programm fördert die berufliche Mobilität der Studierenden und trägt dazu bei, den Sektor für jüngere Generationen attraktiver zu machen.
EHL baut Gastronomieausbildung aus
Der neue Associate Degree richtet sich an Studierende im Alter von etwa 18 bis 25 Jahren, die sich leidenschaftlich für Esskultur interessieren und Karrieren anstreben, die von professionellen Küchen über Restaurantleitung bis hin zum kulinarischen Unternehmertum reichen. Das Programm integriert drei komplementäre Disziplinen: Kulinarische Kunst, Fine-Dining-Gästeerfahrung und Restaurantmanagement. Die akademischen und praktischen Kurse werden durch ein sechsmonatiges Praktikum in renommierten Partnerrestaurants und durch internationale Exkursionen in Europas wichtigsten gastronomischen Regionen sowie Masterclasses von Gastköchen ergänzt.
Lernen in der Spitzengastronomie
Der Unterricht wird von einer Fakultät gehalten, die international anerkannte Köche, Meilleurs Ouvriers de France, Weltmeister in verschiedenen Koch- und Getränkedisziplinen, Professoren und Experten in ihren jeweiligen Fachgebieten sowie Hotelfachleute und Branchenspezialisten vereint. Die praktische Ausbildung findet in der hochmodernen Lebensmittel- und Getränkeinfrastruktur der EHL statt, die 13 Schulungseinrichtungen, ein Sternerestaurant sowie Demonstrationsküchen und das Institut für Ernährungsforschung und -entwicklung umfasst. Mit einem Anteil von 60 Prozent an praktischen Kursen spiegelt dieses Programm die langjährige Tradition der EHL im erfahrungsbasierten Lernen wider.
Absolvierende des Programms können Karrieren als Köche, Restaurantmanager, Sommeliers und Lebensmittelunternehmer einschlagen oder ihren akademischen Weg zu einem Bachelor-Abschluss fortsetzen. www.ehl.edu
IT’S DAMN GOOD
Einfach verdammt gut! Freu dich auf echten exotisch-zitronigen oder honigsüssen BBQ-Genuss ohne Konservierungsstoffe und anderen Schnickschnack.
Weitere Saucen: Touch o'heat, Whiskey Maple, Tres Chiles, Smoky Apple, Smoke in a Bottle Product of USA
Erhältlich bei: nationalen und regionalen Lebensmittelgrossisten
In Zusammenarbeit mit der Revier Hospitality Group:
Junge Hospitality‑Talente begeisterten an der Future Hoteliers Challenge 2026 der EHL Hotelfachschule Passugg
Die Future Hoteliers Challenge der EHL Hotelfachschule Passugg fand in Kooperation mit der Revier Hospitality Group statt. Die Privà Alpine Lodge Lenzerheide bot den Rahmen für ein Wochenende, an dem 20 junge Talente im Alter von 17 bis 20 Jahren, die nicht an der EHL eingeschrieben sind, in die Welt der Hotellerie eintauchen konnten.
Während drei intensiven Ta gen arbeiteten die Teilneh menden in Dreier‑Teams an einer realen, erst zum Start be kanntgegebenen Hotel‑Chal lenge. Ziel war es, ein innova tives Cross Selling Konzept für die Betriebe der Revier Hospitality Group auf der Lenzerheide zu entwickeln – eine Aufgabe, die strategi sches Denken, Kreativität und Teamgeist erforderte. Unter stützt wurden sie von Exper tinnen und Experten der Re vier Hospitality Group sowie von Lehrpersonen der EHL. Anschliessend präsentierten die Teams ihre Konzepte einer Fachjury, unter anderem Daniel Renggli, CEO der Revier Hospitality Group, Julian Matthijssen, Gastgeber der Privà Alpine Lodge Lenzerheide und Mitglied des NextGen Tourism Board, sowie von der EHL Hotelfachschule Passugg: Simon Rindlisbacher, Hospitality Services Director und Mitglied der Geschäftsleitung, Thomas Bissegger, Program Manager HFd und zwei Alumni Coaches, Flavia Wolfensberger, Front Office Manager im Hotel ABC Chur, und Luca Kunz, Rooms Division Manager im Hotel Stern Chur.
deutung dieser Initiative: «Die Future Hoteliers Challenge ver deutlicht das Potenzial der jungen Generation. Ihre Kreativität, ihr Einsatz und ihr professioneller Umgang mit realen Heraus forderungen beeindruckten mich. Gleichzeitig möchten wir mit Initiativen wie dieser das Interesse an unserer Branche neu be leben – denn wir brauchen engagierte junge Fachkräfte für die Zukunft.»
KI-Persönlichkeitstest überzeugte
Das Gewinnerteam – Jarina Braune, Nils Haas und Valeria Galli – überzeugte mit einem innovativen Ansatz, nämlich einem spielerischen KI‑Persönlichkeitstest, der Gästen individuelle Empfehlungen basierend auf hoteltypischen Tier‑Profilen lie fert und so gezieltes Cross‑Selling ermöglicht. Die Siegerinnen und Sieger erhielten je zwei Übernachtungen für zwei Personen in einem Hotel der Revier Hospitality Group. Ulrike Kuhnhenn, Direktorin der EHL Hotelfachschule Passugg, betonte die Be
Daniel Renggli, CEO der Revier Hospitality Group, zeigte sich ebenfalls beeindruckt: «Die Zusammenarbeit mit den Teilneh menden war für uns äusserst bereichernd. Ihre frischen Pers pektiven und ihr Mut, neue Wege zu denken, spiegeln genau das wider, was die Revier Hospitality Group ausmacht: modern, authentisch und voller Energie.»
Die Future Hoteliers Challenge bietet jungen Talenten einen ex klusiven Einblick in die Hospitality‑Welt und die praxisnahe Ausbildung der EHL Hotelfachschule Passugg. Sie stärkt Kom petenzen, schafft wertvolle Kontakte und öffnet Türen für die Fachkräfte von morgen. www.ehl.edu
Teilnehmende der EHL Future Hoteliers Challenge 2026 in der Privà Alpine Lodge Lenzerheide.
guten Zmorgen schweiz
Kompetenz für Frühstück und Brunch
Honig cremig und flüssig
Konfitüren extra, origine, light und weniger Zucker
Nuss-Kakao Brotaufstrich ohne Palmöl
Knusper-Müesli-Portionen, glutenfrei
Genuss verbindet. Seit 1886. www.gastro.hero.ch
Zahlt sich aus.
– Erleben Sie erstklassige Leistung von Beginn an –mit den Waschmaschinen und Trocknern für den professionellen Einsatz. Entwickelt für maximale Effizienz und unvergleichliche Qualität – mit Beladungskapazitäten von bis zu 35 kg bei Waschmaschinen und bis zu 44 kg bei Trocknern. Mit beeindruckend kurzen Trocknungszeiten, intelligent optimierter Ergonomie und konstant hoher Energie- und Kostenersparnis setzt die Benchmark Serie neue Massstäbe.
Miele Professional. Immer Besser. täten Wasch
DAS MEINT TORSTEN GÖTZ
Jammern wir zu viel?
Es ist eine der beliebtesten Disziplinen der Gastronomie: klagen. Kaum sitzt man mit Kolleginnen und Kollegen zusammen, dauert es keine zehn Minuten, bis die vertraute Litanei beginnt. Zu wenig Personal. Zu viel Bürokratie. Zu hohe Kosten. Zu wenig Wertschätzung. Und natürlich: Die Gäste verstehen nicht mehr, wie viel Arbeit in einem Gericht steckt.
Torsten Götz, TV-Koch, Küchen-Coach und Inhaber von «Genuss im RaumWerk» Belp
Vieles davon stimmt. Die Rahmenbedingungen sind tatsächlich härter geworden. Energiepreise, Einkauf, Mieten – die Liste ist lang und wird immer länger. Und ja, der Fachkräftemangel ist real. Trotzdem lohnt sich ein Moment der Ehrlichkeit: Ein Teil des Problems liegt nicht ausserhalb der Branche, sondern mitten in ihr. Wir haben über Jahre ein System gepflegt, das wirtschaftlich oft nur funktioniert hat, weil Menschen bereit waren, über ihre Grenzen zu gehen. Überstunden, eine Sechs-Tage-Woche, Wochenenden als Normalzustand. Leidenschaft als stillschweigende Währung für unattraktive Arbeitszeiten. Das wurde lange romantisiert. Heute nennen wir es Fachkräftemangel. Die junge Generation hat darauf eine erstaunlich einfache Antwort: Sie macht nicht mehr mit. Und vielleicht ist das gar nicht das Problem, sondern die Lösung.
Denn während wir auf Podien darüber diskutieren, warum niemand mehr Koch oder Servicefachfrau werden will, halten viele Betriebe weiterhin an genau den Strukturen fest, die Menschen aus der Branche treiben. Lange Dienste werden nicht attraktiver, nur weil man sie «Leidenschaft» nennt.
Qualität zwischen Anspruch und Realität Ähnlich widersprüchlich ist unser Umgang mit Qualität. Kaum eine Branche spricht so gerne über Regionalität, Nachhaltigkeit und Produzenten. Gleichzeitig kämpfen viele Restaurants noch immer mit Preisen, die nur funktionieren, wenn irgendwo jemand draufzahlt: der Lieferant, das Team – oder der Betrieb selbst. Vielleicht sollten wir uns wieder stärker auf das konzentrieren, was unsere Branche ursprünglich ausmacht: Handwerk. Selbstgemachtes statt Convenience. Denn nur so bleibt Kochen ein Handwerk und verkommt nicht zum reinen Verarbeiten.
Wir verfügen über genügend kreative Möglichkeiten, unsere Gäste zu begeistern: von klassisch bis modern, von regional geprägt bis international inspiriert. Warum also sollten wir Produkte servieren, die sich kaum von dem unterscheiden, was der Gast auch selbst einkaufen kann? Wir dürfen uns nicht wundern, wenn die Resonanz verhalten bleibt. Hinzu kommt: Wir haben uns über Jahre daran gewöhnt, dass Essen im Restaurant eigentlich zu günstig ist – und wundern uns dann, wenn die Rechnung nicht aufgeht.
Weniger Pathos, mehr Realität
Die Wahrheit ist unbequem: Ein Restaurant ist kein Kulturgut, das automatisch Anspruch auf Existenz hat. Es ist ein Unternehmen. Und Unternehmen müssen wirtschaftlich funktionieren. Vielleicht wäre es deshalb an der Zeit, weniger über Wertschätzung zu sprechen – und mehr über Preise. Denn Wertschätzung zeigt sich nicht in Applaus für Handwerk, sondern auf der Rechnung. Das klingt hart, kann aber befreiend sein. Wenn Gastronomie ehrlich kalkuliert, wenn Betriebe aufhören, sich selbst auszubeuten, und wenn ein gutes Essen auch den Preis kostet, der dafür notwendig ist, verändert sich vieles.
Weniger Restaurants vielleicht. Aber dafür gesündere. Weniger Pathos. Dafür mehr Professionalität. Und vielleicht auch eine Branche, die sich nicht ständig erklären muss. Die Gastronomie liebt grosse Worte: Passion, Hingabe, Gastfreundschaft. Alles richtig. Aber vielleicht sollten wir ein Wort häufiger verwenden, das erstaunlich selten fällt: Realität. Denn am Ende gilt ein einfacher Grundsatz: Wer immer nur erklärt, warum etwas nicht funktioniert, darf sich nicht wundern, wenn irgendwann niemand mehr zuhört.
Mit würzigen Grüssen, Euer Torsten Götz
Was
Gastronomie
ausmacht:
Die Gilde etablierter Schweizer Gastronomen ist weit mehr als eine Unternehmensvereinigung
Ich durfte einer besonderen Einladung folgen.
Anlässlich der GV der Gilde findet jährlich ein Galaabend statt und ich hatte die grosse Freude, dieses Jahr als Gast dabei zu sein. Eine Hommage an einen inspirierenden Anlass.
Fabienne Ballmer, Präsidentin GastroBaselland
Noch immer berührt, komme ich nach Hause. Vielleicht wird dies deshalb ein etwas anderer Beitrag. Weniger Fakten, weniger Zahlen, weniger Namen, dafür mehr Gefühl. Mehr über das, was die Gilde meines Erachtens im Kern ausmacht. Damit möchte ich meinen grossen Respekt für die Vereinigung ausdrücken und zeigen, wie dankbar ich bin, für so eine Branche einstehen zu dürfen.
Dieser Abend hat gezeigt, was Gastronomie wirklich ist. Und vor allem, wie viel Herz und Leidenschaft dahintersteckt. In einer Rede fiel ein Satz, der in mir nachhallt: «Es gibt Karrieren und es gibt Lebenswerke.»
Als ich in diesem Raum sass, umgeben von so vielen herausragenden Persönlichkeiten, wurde genau das spürbar. Hier sitzen Menschen, die Lebenswerke geschaffen haben oder schaffen. Menschen, die mit Ausdauer, Hingabe und Konsequenz etwas aufgebaut haben, das weit über einen Beruf hinausgeht.
Was Gastronomie so besonders macht, ist dieses feine Zusammenspiel: präzises Handwerk auf höchstem Niveau – und gleichzeitig die ganz persönliche Note, das Herz jedes Einzelnen. Das, was man vielleicht nicht immer sehen kann, sondern fühlt. Es braucht Hände, Kopf und Herz. Und die Fähigkeit, all das in Einklang zu bringen, um echte Gastfreundschaft entstehen zu lassen. Der Abend war inszeniert, ja, man feierte sich. Doch nie wirkte es aufgesetzt. Im Gegenteil: Die Ehrlichkeit hinter den Worten war jederzeit spürbar. Leistungen wurden gewürdigt, nicht überhöht. Emotionen geweckt, ohne übertrieben zu wirken. Genau die richtige Balance.
Beeindruckend ist auch das Engagement für die Schweizer Multiple Sklerose Gesellschaft. Seit Jahren sammelt die Branche Gelder mit ihrer Arbeit und gibt damit etwas zurück – ein Teil ihrer Leidenschaft, vielleicht sogar ein Teil ihres Herzens. Was mir an diesem Abend besonders klar wurde: Gastronomie ist mehr als ein Beruf. Sie ist Berufung. Sie ist Passion. Und vor allem ist sie Ausdruck von Menschen, die Menschen mögen.
Dabei geht es nicht nur um Perfektion, sondern auch um Achtsamkeit gegenüber sich selbst und anderen. Denn nur wer in sich ruht, kann Qualität schaffen. Und nur wer Qualität lebt, kann anderen echte Freude bereiten.
An diesem Abend schien mir nichts zu viel: kein Dank, keine Ehrung, kein Wort. Und dennoch war alles genau richtig dosiert. Keine übertriebene Selbstinszenierung, sondern eine fein abgestimmte Dramaturgie, die Raum liess für Emotionen.
Denn genau das tun gute Gastronomen: Sie lassen Raum. Raum für Träume, für Sehnsüchte, für kleine Momente der Magie. Der Magier, der aufgetreten ist, spiegelte, was diese Menschen täglich leisten. Gute Magie ist Timing und Perfektion mit Wow-Effekt –genau so, wie die Gildemitglieder dies leben.
Und vielleicht ist es genau das, was die Gilde ausmacht: diese besondere Mischung aus Handwerk, Herz und der Fähigkeit, Menschen zu berühren.
Schweizer Kulturgut hoch zwei:
Neue Kaffeequalität im historischen Schloss Wülflingen in Winterthur
Das Schloss Wülflingen in Winterthur beeindruckt mit geschichtsträchtigen Räumen und einer qualitativ hochwertigen Küche. Der perfekte Abschluss eines Besuchs: Ein hochwertiger Kaffee. Seit Anfang Jahr kommt dieser aus einem Kaffeevollautomaten eines Schweizer Traditionsunternehmens – eine Wahl, die passender kaum sein könnte.
Text: Thomas Bürgisser | Bilder: Rolf Neeser und zVg.
Das Schloss Wülflingen in Winterthur mit seinen Treppengiebeln sticht von Weitem ins Auge.
Geschichtsträchtige Räume: Das Schloss aus dem 17. Jahrhundert war früher Sitz der Gerichtsherrschaft. Heute gehört es der Stadt Winterthur und sorgt für kulinarischen Genuss.
Wer von der Autobahnausfahrt Winterthur-Wülflingen in die Stadt hineinfährt, kann es nicht verfehlen: Das Schloss Wülflingen mit seinen auffälligen Treppengiebeln sticht ins Auge. Elegant und herrschaftlich strahlt es am Stadtrand eine erhabene Ruhe aus – dabei wurde an diesem Ort einst über Leben und Tod entschieden. Im 17. Jahrhundert errichtet, war es lange Sitz der Gerichtsherrschaft Wülflingen. Erst ab 1796 wurden hier Gäste bewirtet. Mit Unterbrüchen: 1906 kaufte eine Zürcher Firma das Schloss, um das Interieur mit Profit zu verkaufen – nur dank einer spektakulären Rettungsaktion taucht man beim Betreten des Schlosses auch heute noch in die Geschichte ein. Ob in der Gerichtsstube, der Herrenstube oder im Rosenzimmer: Die Kachelöfen, das Täfer und die Malereien im historischen Gebäude ziehen die Blicke auf sich und versetzen die Gäste um Jahrhunderte zurück. Einiges wurde von der Gottfried-Keller-Stiftung von anderen geschichtsträchtigen Häusern ins Schloss gebracht, das heute unter kantonalem Denkmalschutz steht. In den Jahren 2007 und 2008 investierte die Stadt Winterthur, der das Gebäude
heute gehört, rund acht Millionen Franken in die Instandstellung und Sanierung des Schlosses. «Entsprechend gross war anschliessend das Interesse und wir wurden fast überrannt», erinnert sich Selvan Mail. Er ist zusammen mit Kamal Ganesh Inhaber der Schloss Wülflingen AG.
Die Kachelöfen in den einzelnen Räumen erzählen Geschichten aus früheren Jahrhunderten.
Im Sommer lädt der schöne Schlossgarten zum Verweilen und Geniessen ein.
«Wir haben sehr viele Stammgäste, die bei uns seit Jahren ihre besonderen Anlässe feiern.»
Selvan Mail, Inhaber der Schloss Wülflingen AG.
Erfolg mit Tradition und Innovation
Das Schloss Wülflingen bietet 160 Plätze verteilt auf acht historische Räume. Dank unterschiedlichen Raumgrössen finden kleinere wie grössere G ruppen Privatsphäre für Jubiläen, Geburtstage oder Konfirmationen. Zusätzlich bietet das Schloss einen eindrücklichen Weinkeller für Gesellschaften bis 100 Personen, zwei modern eingerichtete Seminarräume und einen Schlosspark, der zum Geniessen im Freien einlädt. Serviert wird eine gehobene Küche mit Klassikern wie Zürcher-Geschnetzeltem oder Kalbsleberli mit Rösti, Rindsfilet-Stroganoff oder das Kalbsteak, welches Gottfried Kellers Leibspeise war. «Wir haben sehr viele Stammgäste, die bei uns seit Jahren ihre besonderen Anlässe feiern», sagt Selvan Mail.
Feiern im privaten Rahmen: Die unterschiedlich grossen Räume bieten Privatsphäre für Hochzeiten, Jubiläen oder Konfirmationen.
Vor einigen Jahren entschieden sich die Inhaber jedoch, sich nicht auf den geschichtsträchtigen Lorbeeren auszuruhen. «Die reinen Neugier-Besuche haben nach einiger Zeit nachgelassen und für viele ist die beeindruckende Schloss-Kulisse auch eine Hemmschwelle.» Deshalb setzt man heute im Schloss Wülflingen zusätzlich auf jüngere, innovativere und saisonal inspirierte Gerichte: Sechsmal jährlich wechselt die Karte, auf der dann zum B eispiel auch eine asiatische Kokossuppe, Zitronen-Fregola-Risotto oder ein geeister Schokoladenkuchen zu finden sind. Ein grosser Erfolg sind auch der Business-Lunch mit jeweils drei Mittagsmenus, Veranstaltungen wie die alljährlichen «Wine & Dine»Anlässe oder Hochzeitsapéros im Weinkeller. «Damit sprechen wir vermehrt wieder ein neues, jüngeres
Publikum an und können uns über eine sehr gute Auslastung freuen», so Selvan Mail.
Bereits sehr gute Erfahrungen mit Rex-Royal Diese Kombination von Geschichte, Tradition und Auffrischung zeigt sich nicht nur auf der Menükarte oder bei den Events. So arbeiten im Service wie in der Küche auffallend viele junge Gesichter: Die Nachwuchsausbildung ist im Schloss eine Herzensangelegenheit. Aktuell absolvieren hier vier Lernende ihre Ausbildung in der Küche und acht im Service. Auch der kürzliche Wechsel des Geschirrs von klassisch weissen zu erfrischend farbigen Tellern kommt bei den Gästen gut an. Und der Kaffee im Schloss Wülflingen ist heute geprägt von einer perfekten Kombination aus Tradition und Innovation.
Bisher setzte man auf Kaffeehalbautomaten –gleich mehrere Mitarbeitende haben sogar eine Barista-Ausbildung. Nun aber war die Hauptmaschine in die Jahre gekommen und ein Ersatz stand an. Praktisch: Schon vergangenes Jahr hatten sich Selvan Mail und Kamal Ganesh intensiv mit professionellen Kaffeemaschinen auseinandergesetzt. Im Mai 2025 übernahmen sie mit der Schloss Wülflingen AG zusätzlich die Pacht des Restaurants «Zum Goldenen Kopf» in Bülach – ein weiteres Traditionshaus mit überregionaler Ausstrahlung. Auf der Suche nach neuen Kaffeemaschinen für den neuen Betrieb holten sie mehrere Offerten ein. Auch bei Dino Zambra, den sie schon seit dreissig Jahren kennen und der heute Verkaufsberater bei Rex-Royal ist.
Das Team des Schlosses Wülflingen mit vielen Nachwuchskräften.
Kennen sich schon seit 30 Jahren (v.l.): Kamal Ganesh und Selvan Mail vom Schloss Wülflingen sowie Dino Zambra, Verkaufsberater bei Rex-Royal.
Ein guter Kaffee sorgt im Schloss Wülflingen für den perfekten Abschluss des Besuchs.
Rex-Royal ist ein 1937 gegründeter Schweizer Kaffeemaschinenhersteller in bereits dritter Familiengeneration. Alle Rex-Royal-Produkte werden in Dällikon ZH entwickelt und hergestellt, die Profigeräte tragen das renommierte Gütesiegel «Swiss Made». In Bülach ein wichtiger Faktor: Hier entschied man sich für die kompakte, vollautomatische Kaffeemaschine Rex-Royal S1 auf einer mobilen Station für den Seminarbereich sowie den universellen professionellen Kaffeevollautomaten Rex-Royal S300 für das Restaurant. «Beide Maschinen sind im Blickfeld der Gäste, so dass der ‹Swiss Made›-Faktor eine zusätzliche Bedeutung bekommt.»
Zusätzliche Variabilität dank PowerSteam Im Schloss Wülflingen sehen die Gäste die Maschine nicht – nach bald einem Jahr Rex-Royal in Bülach waren Selvan Mail und Kamal Ganesh aber so überzeugt von der Qualität und dem Service, dass sie im Januar 2026 erneut auf das Schweizer Unternehmen setzten. 60 Kaffees serviert das Schloss-Wülflingen-Team an einem durchschnittlichen Tag – zu besonderen Anlässen sind es schnell auch einmal 150 – vom Espresso über den Kaffee und Cappuccino bis hin zum Latte Macchiato. Oft muss es dabei schnell gehen; dann, wenn alle mit dem Essen fertig sind. Gleichzeitig dürfe die Qualität nicht leiden.
Seit Januar 2026 am Buffet des Schlosses Wülflingen: Der vielseitige Kaffeevollautomat S300 von Rex-Royal mit einem über zehn Zoll grossem Touchscreen.
Inhaber Selvan Mail ist begeistert von der Möglichkeit grosse Mengen in erstklassiger Kaffeequalität schnell zuzubereiten – inklusive feinem Milchschaum.
«Der PowerSteam ermöglicht Milchschaum in variabler Konsistenz auf Tastendruck –unkompliziert auch für alternative Milchsorten.»
Dino Zambra, Verkaufsberater bei Rex-Royal.
«Schliesslich wollen wir unseren Gästen mit einem guten Kaffee den perfekten Abschluss bieten», so Kamal Ganesh.
«Alle diese Faktoren fliessen jeweils in meine Analyse ein, um den individuell passenden Rex-RoyalVollautomaten aus unserem Sortiment zu finden», erklärt Dino Zambra. Im Schloss Wülflingen fiel die Wahl ebenfalls auf das Modell S300, ergänzt um einen Vier-Liter-Milchkühler und die PowerSteamOption. Die Bedienung über den zehn Zoll grossen Touchscreen ist sehr einfach und selbsterklärend: Im Gegensatz zum bisherigen Halbautomaten kann man einfach ein Produkt anwählen – auch zwei Kaffees
60 Kaffees werden an einem durchschnittlichen Tag serviert und einige auch direkt in der Küche getrunken.
ermöglicht unkompliziert auch Milchschaum aus alternativen Milchsorten und sorgt für Effizienz und Flexibilität im Service.
gleichzeitig – und während der Zubereitung etwas anderes machen. Der perfekte Milchschaum gelangt entweder über die integrierte Lösung direkt in die Tasse oder wird über die separate Dampflanze bezogen. «Der PowerSteam ermöglicht hierbei Milchschaum in variabler Konsistenz auf Tastendruck – unkompliziert auch für alternative Milchsorten, um maximale Effizienz und Flexibilität je nach Kundenpräferenz zu gewährleisten.»
Im Schloss Wülflingen reicht das Kaffeeangebot vom klassischen Latte Macchiato bis zu vielfältigen Spezialitäten.
PowerSteam
«Wir und das ganze Team sind zu 100 Prozent zufrieden.»
Selvan Mail, Inhaber der Schloss Wülflingen AG.
Einfacher, schneller, persönlich
Nach den ersten Betriebsmonaten zieht man im Schloss Wülflingen eine positive Bilanz: «Wir und das ganze Team sind zu 100 Prozent zufrieden», so Selvan Mail. Kamal Ganesh ergänzt: «Die Abläufe sind viel einfacher und schneller, bei immer exakt gleicher, perfekter Kaffeequalität.» Ein entscheidender Vorteil, den Marco Schwarzenbach, Head of Marketing bei Rex-Royal, so einordnet: «Die Kolbenmaschine hat zweifellos ihren Charme, erfordert aber im hektischen Tagesgeschäft viel Aufmerksamkeit. Unsere Vollautomaten hingegen standardisieren die entscheidenden Parameter, sodass die Qualität in jeder Tasse gleichbleibend hoch bleibt – unabhängig davon, wer gerade vor der Maschine steht.» Selvan Mail und Kamal Ganesh unterstreichen zudem die hervorragende und persönliche Betreuung durch Rex-Royal, von der Beratung über
Als süsser Abschluss wird ein Wienerkaffee serviert – VanilleRahmglace verfeinert mit einem frisch gebrühten Espresso.
die Einführung bis hin zum Service: Ein Anruf genügt und innert kürzester Zeit ist ein Experte vor Ort, um bei Bedarf individuelle Kundenwünsche umzusetzen oder die Geschmacksprofile fein auf die persönlichen Präferenzen abzustimmen. Echte Qualität eines Schweizer Traditionsbetriebs. Passender könnte es für das Schloss Wülflingen nicht sein.
Resultat (v.l.): Marco Schwarzenbach und Dino Zambra von Rex-Royal mit Kamal Ganesh und Selvan Mail vom Schloss Wülflingen.
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Digitale Reichweite hat ihren Preis:
Neue Studie zeigt wachsenden Druck durch Buchungsplattformen
Die aktuelle Distributionsstudie von HotellerieSuisse in Zusammenarbeit mit dem Institut für Tourismus der HES-SO Valais-Wallis zeigt: Der Einfluss von Online Travel Agencies, kurz OTA, bleibt hoch.
Direktbuchungen bleiben mit 58,5 Prozent der wichtigste Vertriebskanal der Schweizer Beherbergungsbetriebe. Insbesondere Echtzeitbuchungen über die hoteleigenen Websites gewinnen an Bedeutung. Ihr Anteil ist seit 2015 von rund 7,5 Prozent auf 20,9 Prozent gestiegen. «Diese Entwicklung zeigt, dass unsere Betriebe ihre digitalen Direktbuchungskanäle stärken, etwa mit benutzerfreundlicheren Websites, einfacheren Buchungsmöglichkeiten und einer direkteren Kommunikation mit den Gästen», sagt Christian Hürlimann, Direktor von HotellerieSuisse.
Gleichzeitig spielen Online-Buchungsplattformen im digitalen Markt weiterhin eine grosse Rolle: Rund ein Drittel der Buchungen erfolgt darüber. Für viele Betriebe sind OTA damit nach wie vor die wichtigsten Vertriebspartner im digitalen Bereich, verbunden mit zunehmenden Herausforderungen bei der Preisgestaltung.
Trotz des Verbots von Preisparitätsklauseln zeigt die Studie, dass Plattformen weiterhin Einfluss auf die Preisgestaltung der Betriebe nehmen. Dies geschieht zunehmend indirekt, etwa über Sichtbarkeit, Rankingmechanismen oder Promotionsprogramme. Rund 29 Prozent der Hotels berichten von konkreten Einflussnahmen auf ihre Direktpreise. Damit entsteht ein Spannungsfeld zwischen Reichweite und Preishoheit. Zugleich zeigt die Studie, dass viele Betriebe bei den vertraglichen Regeln unsicher sind: 46 Prozent wissen nicht, ob in ihren OTA-Verträgen noch Preisparitätsklauseln enthalten sind. Das deutet darauf hin, dass die Einflussnahme heute weniger über formale Klauseln erfolgt, sondern stärker über Plattformmechanismen, Empfehlungen und kommerzielle Anreize.
Hotelpreise werden zunehmend unterboten Parallel dazu berichten rund die Hälfte der Hotels, dass ihre Preise auf Online-Buchungsplattformen unterboten wurden
(Undercutting). 2024 waren noch 40 Prozent betroffen. Besonders relevant ist, dass 83 Prozent der betroffenen Betriebe solchen Preisunterbietungen nicht zugestimmt haben. «Preisunterbietungen können dazu führen, dass Betriebe ihre Preise im Direktvertrieb zusätzlich senken müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Damit entsteht eine Negativspirale nach unten», sagt Christian Hürlimann. Eine weiteres, neueres Phänomen ist der Weiterverkauf von Hotelzimmern über Drittanbieter durch Plattformen, das sogenannte Multi-Sourcing. Über die Hälfte der befragten Betriebe gibt an, davon betroffen zu sein. 2023 waren es noch 42 Prozent. Dies führt zu mangelnder Preistransparenz, falschen Angebotsdarstellungen und zusätzlichem Aufwand im Betrieb. Gleichzeitig erschwert es die direkte Kommunikation mit Gästen und reduziert die Kontrolle über die eigene Vertriebsstrategie.
Wenige Plattformen dominieren den Markt
Der OTA-Markt bleibt stark konzentriert: Booking.com dominiert mit über 70 Prozent der Online-Buchungen in Echtzeit, gefolgt von Expedia mit rund 15 Prozent. Diese Konzentration erschwert es Betrieben, ihre Konditionen durchzusetzen oder auf alternative Kanäle auszuweichen. HotellerieSuisse nutzt die Resultate der Studie, um Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und gezielte Massnahmen abzuleiten. Dazu zählen Beratungsangebote über das Partnernetzwerk von HotellerieSuisses sowie über die politische Abteilung, Webinare sowie rechtliche Unterstützung über die Rechtsberatung des Verbandes. Aktuell unterstützt der Verband Mitglieder auch bei einer europaweiten Sammelklage gegen Booking.com. Ziel ist es, die unternehmerische Freiheit der Betriebe zu stärken und ihnen mehr Kontrolle über Preise und Vertrieb zu ermöglichen. Die Studie wurde 2025 zum 20. Mal durchgeführt und basiert auf einer Online-Umfrage unter 171 Schweizer Hotelbetrieben. www.hotelleriesuisse.ch
Ausgezeichnet:
Giardino Group stärkt Position im Schweizer Luxussegment
Die Giardino Group baut ihre Führungsrolle in der Schweizer Luxushotellerie weiter aus: Auszeichnungen für Spitzenkoch Reto Brändli und die Top-Platzierungen ihrer Häuser unterstreichen die konsequente Verbindung von exzellenter Gastronomie und Design.
Die Giardino Group baut ihre Stellung in der Schweizer Luxushotellerie weiter aus. Bei der aktuellen Ausgabe der Auszeichnung «Die 101 besten Hotels der Schweiz» erzielt die Gruppe sowohl in der Hotellerie als auch in der Spitzengastronomie aussergewöhnliche Ergebnisse.
Im kulinarischen Bereich rückt insbesondere Reto Brändli in den Fokus. Der Küchenchef der Ecco-Restaurants in Ascona und St. Moritz wurde zum «Koch des Jahres» gekürt. Seine Küche, die auf Präzision, Produktfokus und aromatische Klarheit setzt, ist mit zwei Sternen des Michelin Guide und 18 Punkten von GaultMillau bewertet. Bereits zuvor hatte
ihn GaultMillau als «Aufsteiger des Jahres» ausgezeichnet. Parallel dazu behaupten sich auch die Häuser der Gruppe im Wettbewerb: Das Giardino Ascona zählt weiterhin zu den führenden Spa-Resorts des Landes und erreicht Platz zwei in seiner Kategorie. Das Giardino Mountain in St. Moritz positioniert sich mit Rang drei im Segment der Lifestyle-Hotels. Die Resultate verdeutlichen die strategische Ausrichtung der Gruppe, die konsequent auf die Verbindung von hochwertiger Gastronomie, Design und einem zeitgemässen Verständnis von Luxus setzt. www.giardinohotels.ch
Group AG
del Segnale 10 | 6612 Ascona
Giardino Group im Kurzporträt
Die Giardino Group AG steht für moderne 5-Sterne-Hotellerie mit entspanntem Luxus. Mit Standorten in Ascona, St. Moritz und Locarno verbindet die Gruppe charakterstarkes Design und individuelle Gastlichkeit mit höchster Servicequalität – für ein unverwechselbares Hotelerlebnis.
Giardino
Michaela Frank (Köchin) und Jael Mäder (Mäder Kräuter) präsentierten frische Produkte und feine Häppchen.
Der Herbstevent findet am Mittwoch, 5. November 2026 statt und steht im Zeichen von Pilzen und Knollen.
Blick hinter die Kulissen:
Geschäftsführer Ueli Bleiker führte Fachbesuchende durch den nächtlichen Betrieb der Zürcher Engrosmarkthalle.
Spargel, Bärlauch & Beeren:
Der Frühlingsgarten 2026
bot Einblicke in den Nachtbetrieb des Engrosmarkts Zürich
Der Frühlingsgarten 2026 im Zürcher Engrosmarkt zog rund 250 Fachbesuchende an und unterstrich die vielfältige Rolle des Grossmarkts als Handels- und Umschlagplatz, Begegnungsort, Innovationsplattform und Bühne für saisonale Frischepower.
Am Frühlingsgarten 2026 öffnete der Zürcher Engrosmarkt in den frühen Morgenstunden seine Tore und bot Besucherinnen und Besuchern einen seltenen Einblick in eine Welt, die sonst im Verborgenen läuft: den nächtlichen Marktbetrieb der Zürcher Engros Markthalle. Rund 250 Gäste waren vor Ort, viele von ihnen mit dem klaren Ziel, hinter die Kulissen zu schauen und den Ablauf des Frischehandels aus nächster Nähe zu erleben.
Frühlingsküche zum Degustieren: Frische Spargeln in Form kulinarischer Kostproben.
Besonders gefragt waren die Kurzführungen. Über 100 Teilnehmende erhielten dabei Einblicke in Abläufe, Logistik und Tempo. Viele Gäste zeigten sich beeindruckt vom Marktgeschehen, insbesondere von den Mengen und der wirtschaftlichen Bedeutung, die im Zürcher Engrosmarkt zusammenkommen. Die Markthalle versorgt bis zu drei Millionen Menschen und täglich werden rund 800 Tonnen Lebensmittel umgeschlagen.
Saisonalität, Nachhaltigkeit und neue Ideen Gleichzeitig zeigte der Frühlingsgarten, was im Frühling Saison hat und auf den Tisch kommt. Die Händler im Markt waren wie gewohnt im Einsatz, ergänzt durch sechs Aussteller, die saisonale Produkte, Spezialitäten und Degustationen präsentierten und den Austausch mit Fachbesuchenden aus Gastronomie und Handel suchten.
Der Zürcher Engrosmarkt gab dabei bewusst Themen Raum, die die Branche aktuell prägen: Nachhaltigkeit, klimafreundliche Ernährung und Innovation durch Start-ups. So eröffnete der Schmitterhof am Anlass offiziell die Schweizer Spargelsaison. Das Zürcher Start-up Bonana zeigte, wie aus zu reifen Bananen neue Fine-Food-Produkte entstehen, ein Beispiel dafür, wie Ressourcenschonung und unternehmerische Kreativität zusammengehen.
Klimatopf stellte das gleichnamige Kochbuch rund um klimafreundliche Alltagsküche vor, das am Anlass direkt verkauft wurde. Hinter dem Projekt stehen Schülerinnen und Schüler der Schule Liguster in Zürich. Ergänzt wurde das Ausstellerprogramm durch Mäder Kräuter, DasPure sowie Juice & Smoke by Call me Edouard in Zusammenarbeit mit der Hotelfachschule Zürich. www.zuercher-engrosmarkt.ch
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Seit Generationen ein Treffpunkt für Genuss: Der Landgasthof Bären in Madiswil verbindet regionale Küche mit kulinarischem Anspruch. Das historische Riegelhaus bietet Raum für Genuss, Feiern, Tagungen und mit neun Hotelzimmern auch für erholsame Nächte.
Speisekarte als Teil des Rebrandings:
Stilvolles
Kartenkonzept
für den Bären im bernischen Madiswil
Der Bäre Madis ist ein altehrwürdiges Gasthaus mit frischem Anstrich. Die Betreiber führen es seit acht Jahren mit viel Herzblut und haben dem klassischen Landgasthof einen modernen Twist gegeben. Anfang 2026 wurde der Betrieb umgebaut und das Team nahm ein Rebranding vor. Dazu gehörte auch ein umfassendes Kartenkonzept, für das es auf die Expertise des Schweizer Anbieters Glen Gastro vertraute.
Text: Natalie Meleri | Bilder: Rolf Neeser und zVg.
Wenn man vor dem Bäre Madis steht und das wunderschöne Fachwerk betrachtet, den Blick über die grüngestrichenen Fensterläden sowie die liebevoll gepflegten Blumenkästen schweifen lässt, weiss man sofort: Das ist ein ganz besonderer Ort mit beeindruckender Geschichte. Seit über 350 Jahren besitzt der Landgasthof Bären, wie er ursprünglich hiess, das Tavernenrecht. Während vier Generationen leitete dieselbe Familie die Geschicke des Gasthauses,
Das Schloss Wülflingen in Winterthur mit seinen Treppengiebeln sticht von Weitem ins Auge.
bevor dieses 2018 in die Hände der aktuellen Gastgeber überging. Noch immer ist es ein Familienbetrieb, der mit viel Herzblut und Leidenschaft geführt wird: Heute betreiben Michèle Binnemann und ihre Schwester Flavia Stutz den Betrieb mit ihren Ehemännern.
Die beiden Frauen sind wortwörtlich geborene Gastgeberinnen: Sie sind in Adelboden aufgewachsen, wo ihre Mutter über Jahre ein Hotel besass. Darauf angesprochen, weshalb es sie vom Berner
«Kulinarisch darf man sich im Bäre Madis auf Klassiker freuen, wie man sie von einem Landgasthof erwartet, jedoch modern interpretiert.»
Michèle Binnemann, Geschäftsführerin der Landgasthof Bären AG.
Oberland ausgerechnet ins Oberaargau verschlug, antwortet Michèle Binnemann: «Ich habe mir schon immer gewünscht, mit meiner Familie einen Landgasthof zu führen. Letztendlich war es eine Aneinanderreihung glücklicher Zufälle, die uns nach Madiswil führte.» Nach kurzem Nachdenken fügt sie an: «Obwohl es gar nicht so abwegig ist, denn früher hatten wir in Adelboden viele Stammgäste aus Langenthal und Umgebung. Es gibt Leute, die wir heute im Bären begrüssen, die mich schon als Kind gekannt haben.»
Michèle Binnemann und ihr Mann Martin haben den Betrieb zu zweit übernommen. Ihre Schwester Flavia und deren Mann Ramon stiessen 2022 zum Team. Dies, weil die Binnemanns auch den Bären in Langenthal übernahmen und ihre Kräfte auf die zwei Gasthäuser verteilten. Beide Betriebe gehören der Landgasthof Bären AG, von der Michèle Binnemann Geschäftsführerin ist. Ihr Mann Martin leitet den Betrieb in Langenthal; Flavia Stutz und ihr Mann Ramon sind als Betriebsleiterin beziehungsweise Küchenchef hauptsächlich in Madiswil tätig.
Im Rahmen eines Umbaus anfangs Jahr wurden die neun Hotelzimmer komplett umgebaut und modernisisert.
Klassischer Landgasthof neu interpretiert Anfang des Jahres war der Bäre Madis für den Umbau während vier Monaten geschlossen. «Viele unserer Stammgäste hatten Respekt davor, was sich in ‹ihrem› Bären verändern wird», erinnert sich Michèle
Der Bäre Madis besitzt seit 1672 das Tavernenrecht und hat seinen einzigartigen, historischen Charakter bewahrt, ohne dabei verstaubt zu wirken.
Im Bären in Madiswil erwartet die Gäste neu interpretierte Klassiker wie zum Beispiel dieser kunstvoll angerichtete Hackbraten.
Je 30 Menüboards und Speisekarten, 15 Dessertkarten und 5 Weinkarten sind im Bäre Madis aktuell im Umlauf.
Binnemann. «Im Restaurantteil haben wir aber tatsächlich wenig Sichtbares gemacht. Wir wollten den einzigartigen Charakter bewahren.» Entsprechend gross war die Erleichterung bei der Wiedereröffnung Anfang Mai unter der Stammkundschaft. Komplett neu sind jedoch die Küche sowie der Hoteleingang und die neun Zimmer, die ebenfalls dazugehören. «Kulinarisch darf man sich im Bäre Madis auf Klassiker freuen, wie man sie von einem Landgasthof erwartet, jedoch modern interpretiert», erklärt
Design und Materialisierung der Speisekarten waren sehr wichtig.
Kleine Kunstwerke bietet auch die Dessertkarte.
«Die Speisekarte ist die Visitenkarte unseres Hauses. Bei Glen Gastro hatte ich sofort ein gutes Gefühl.»
Michèle Binnemann, Geschäftsführerin der Landgasthof Bären AG.
Michèle Binnemann. Küchenchef Ramon Stutz führt die Küche mit 14 GaultMillau-Punkten. Besonderes Augenmerk legen die Gastgeber auf regionale und saisonale Menüs. Dem aufmerksamen Betrachter fällt dies bereits auf, bevor er einen Blick in die Karte wirft: Tritt man durch die Eingangstür, hängen linkerhand im Korridor gerahmte Bilder der Produzenten inklusive Kilometerangaben. Der nächste Produzent liegt gerade mal knapp 200 Meter vom Restaurant entfernt. «Wir leben von den Gästen aus
«Mir ist der Konzeptgedanke wichtig: Wir sprechen nicht einfach von Speisekarten, sondern von Kartenkonzepten.»
Christian
Adam, Verkaufsleiter von Glen Gastro.
Die Tagesangebote werden in einem stilvollen Menüboard präsentiert.
der Region und möchten das zurückgeben. Viele unserer Lieferanten sind aus dem sehr nahen Umkreis», betont Michèle Binnemann.
Rebranding mit Konzept
Mit dem Umbau nahmen Michèle Binnemann und ihr Team auch ein komplettes Rebranding vor. So wurde aus dem Bären Madiswil der Bäre Madis. Vom Logo über die Kopfkissen in den Hotelzimmern bis hin zur Kleidung des Personals präsentiert sich alles in neuem modernem Look und widerspiegelt die aktuelle Identität des Betriebs.
Für ein stimmiges Gesamtbild wurde auch das Kartenkonzept überarbeitet. Dafür spannten die Unternehmer aus dem Oberaargau mit Glen Gastro zusammen. Das Unternehmen ist eine Untermarke der Stiftung Atelier Manus und in Brig beheimatet. Glen Gastro setzt auf nachhaltige, hochwertige Materialien und ist der einzige Schweizer Anbieter, der Speise-
Auch die Rechnungsmappe stammt von Glen Gastro und rundet die Gästeerfahrung ab.
Die altehrwürdige Gaststube hat viele Elemente aus Holz. Die neuen Lampen und eleganten Speisekarten geben ihr einen modernen Anstrich, ohne aufdringlich zu wirken.
karten vollständig hierzulande produziert. Neu ist das Unternehmen zudem offizieller Partner der Gilde etablierter Schweizer Gastronomen.
«Die Speisekarte ist die Visitenkarte unseres Hauses. Bei Glen Gastro hatte ich sofort ein gutes Gefühl», erinnert sich Michèle Binnemann. Im vergangenen November hatten die vier Gastrounternehmer gemeinsam die Igeho besucht und waren dabei auch am Stand von Glen Gastro. «Look and Feel der ausgestellten Produkte haben mich direkt überzeugt», so Michèle Binnemann. Zu einem persönlichen Gespräch kam es an der Messe zwar nicht, doch die Bären-Crew kontaktierte Glen Gastro danach, um das gemeinsame Projekt aufzugleisen.
Massgeschneiderte Lösungen
Direkter Ansprechpartner bei Glen Gastro war Verkaufsleiter Christian Adam. Er ist seit über fünf Jahren für die Schweizer Kundschaft zuständig. «Mir ist es wichtig, den Konzeptgedanken zu vermitteln: Wir sprechen nicht einfach von Speisekarten, sondern von Kartenkonzepten», erklärt er. Im Bäre Madis
Während vier Generationen wurde der Bären Madiswil mit viel Herz und Hingabe von derselben Familie geführt. Seit 2018 schreiben die heutigen Gastgeber als Familienbetrieb diese Geschichte mit ebenso viel Leidenschaft weiter.
Das neue Kartenkonzept wurde mit dem Schweizer Anbieter Glen Gastro erarbeitet, der für 100 Prozent Swissness steht.
«Die Langlebigkeit unserer Produkte ist zentral.»
Christian Adam, Verkaufsleiter von Glen Gastro.
umfasst dieses nebst der klassischen Speisekarte ein Menüboard für die Tagesangebote, eine Dessertkarte, eine Weinkarte sowie eine Rechnungsmappe. «Alle Produkte sind sorgfältig auf das Branding und aufeinander abgestimmt. Die Langlebigkeit unserer Produkte ist zentral», sagt Christian Adam. Bei der Gestaltung der Karten werden den Kunden fast keine Grenzen gesetzt: Das Produktportfolio umfasst zwar Standardformate, Designs und Materialien, doch Glen Gastro geht, wann immer möglich, auf individuelle Wünsche ein. «Da sowohl die Entwicklung – wir haben ein internes Grafikerteam – als auch die Produktion bei uns in Brig abgewickelt werden, sind wir sehr flexibel. Falls gewünscht, bieten wir auch die Gestaltung des Innenlebens an», so Christian Adam.
Effiziente Projektabwicklung
Die Zusammenarbeit mit dem Bäre Madis lief, auch aufgrund der engen Zeitvorgaben, äusserst effizient ab. «Es war ein intensives Projekt, aber wir haben uns immer sehr gut beraten gefühlt. Die Zusammenarbeit war sehr professionell und unkompliziert», erinnert sich Michèle Binnemann. Und Christian Adam ergänzt: «Sie hatten ein klares Konzept und dessen Umsetzung begleiten zu dürfen, war bereichernd. Ich schätze den Unternehmergeist des gesamten Teams sehr.»
Auf die Frage nach weiteren gemeinsamen Projekten antwortet Michèle Binnemann: «Wir haben bereits über eine Hotelmappe gesprochen, doch zuerst konzentrieren wir uns auf unsere Wiedereröffnung.»
des Bäre Madis Michèle Binnemann, Geschäftsführerin, Flavia Stutz, Betriebsleiterin, und Ramon Stutz, Küchenchef, blicken auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit zurück (v.l.).
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Als einer der führenden Hersteller von Kühlgeräten für die Gastronomie bietet Cool Compact höchste Qualität Made in Germany. Unsere Geräte stehen für Zuverlässigkeit, Effizienz und innovative Technologie – perfekt auf die Bedürfnisse moderner Küchen abgestimmt. Vertrauen Sie auf Spitzenleistung, die hält, was sie verspricht!
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Fischküche mit Seeländer Handschrift:
Im «Gasthof 3 Fische» in Lüscherz kommt der Bielersee auf den Teller
In Lüscherz dreht sich fast alles um Fisch. Das kleine Dorf am Bielersee lebt seit Jahrhunderten mit dem Wasser, vom Wasser und nicht zuletzt auch für den Fischfang. Direkt gegenüber der St. Petersinsel liegt der «Gasthof 3 Fische», ein stattlicher Landgasthof mit langer Tradition. Wer klassische Fischküche liebt, findet hier seit Jahren eine der besten Adressen der Region. Nicht umsonst gehört der Betrieb zur renommierten «Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch».
Text und Bilder: Rolf Neeser
FISCHKÜCHE
Gastgeber mit Herz und Seele: Patrizia und Sven Rindlisbacher-Girsberger führen den Betrieb in zweiter Generation. Ihre Spezialität sind Fischgerichte aus dem Bielersee, ergänzt durch Fleischklassiker und Wild aus der Region.
Wo man auch hinschaut, begegnet einem das Fischmotiv – vielerorts als liebevoll integriertes Kunstobjekt, das der klassischen Umgebung mit weiss eingedeckten Tischen und dezenter Beleuchtung eine besondere, fast spielerische Note verleiht. Das Servicepersonal bringt jedoch rasch die Karte, sodass sich die Aufmerksamkeit rasch auf das kulinarische Angebot richtet.
Schon die Lage im kleinen Dorf Lüscherz am Bielersee macht Eindruck. Rund um den See wird an zahlreichen Orten Fisch serviert. Der «Gasthof 3 Fische» liegt aber nicht direkt am Wasser, sondern mitten im Dorfkern von Lüscherz, vis-à-vis der St. Petersinsel. Der Bielersee ist nur wenige Schritte entfernt. Fischerboote schaukeln am Ufer, Möwen ziehen ihre Kreise, und die Nähe zum Wasser prägt die Atmosphäre des ganzen Ortes. Neben dem Gasthaus versteckt sich eine grosse Terrasse unter alten Bäumen, die im Sommer zu den schönsten Plätzen am Bielersee zählt. Drinnen empfängt die Gäste eine gemütliche Gaststube mit dunklem Holz, warmem Licht und einem mächtigen Kachelofen, der besonders an kühlen Tagen für eine heimelige Atmosphäre sorgt. An den Wänden hängen Bilder des bekannten Malers Martin Ziegelmüller, der das Seeland in all seinen Facetten, Wolkenstimmungen und Landschaften festgehalten hat.
«Wir verarbeiten, was die Fischer uns täglich frisch aus dem See liefern.»
Sven Rindlisbacher-Girsberger, Gastgeber im Gasthof 3 Fische.
Fischtradition mit familiärer Handschrift
Geführt wird der Familienbetrieb von Patrizia und Sven Rindlisbacher-Girsberger. Patrizia leitet den Service mit spürbarer Herzlichkeit und Ruhe, während Sven Rindlisbacher-Girsberger in der Küche den frischen Fang der Berufsfischer verarbeitet. Berufsfischer Remo Grimm liefert Egli, Felchen, Hecht und manchmal auch Zander und Seeforelle zuverlässig in den «Gasthof 3 Fische» in Lüscherz. Der Name ist Programm und steht für eines der besten Fischrestaurants der Region. «Wir verarbeiten, was die Fischer uns täglich frisch aus dem See liefern», sagt Sven Rindlisbacher-Girsberger. Frischer geht es kaum. Die Gäste kommen vor allem wegen der Fischgerichte nach Lüscherz. Auf der Karte finden sich Klassiker, die weit über die Region hinaus bekannt sind. Besonders beliebt sind die Felchen «Vignerons», die reichhaltige Marmite du pêcheur oder der ganze Hecht im Silberfrack – eine Hausspezialität, die seit Jahren als kulinarisches Aushängeschild gilt.
Wer im Herbst einkehrt, entdeckt neben Fisch auch Wildgerichte. Jäger bringen das Fleisch vom erlegten
Wild aus den umliegenden Wäldern in die Küche des Gasthofs, wo Hirsch und Reh mit derselben Sorgfalt verarbeitet werden wie die Fische aus dem See.
Andrea’s Fischmenü überzeugt
Bei unserem Besuch entscheiden wir uns für das traditionelle «Andrea’s Fischmenü». Bereits das Lüscherzer Fischsüppli zeigt, warum der Gasthof einen so guten Ruf geniesst: kräftig im Geschmack, reich an Einlage und wohltuend aromatisch. Danach folgen Eglifilets im knusprigen Teigmantel, begleitet von feiner Tartarsauce und einem grosszügigen Salat. Im Hauptgang überzeugt ein zart gegartes Zanderfilet auf Blattspinat an Balsamico-Butter-Sauce. Zu beiden Gerichten serviert die freundliche Servicefachkraft das berühmte Sellerieheu – hauchdünn geschnittener Sellerie, knusprig frittiert und längst zum unverwechselbaren Signature Dish des Hauses geworden.
Im «Gasthof 3 Fische» wird die regionale Küche nicht neu erfunden, sondern mit Respekt gepflegt. Genau das macht den besonderen Reiz dieses Hauses aus.
Wer hier einkehrt, bekommt nicht nur Fisch serviert, sondern ein Stück Bielersee
– authentisch, bodenständig und mit viel Leidenschaft zubereitet.
Hier geht es nicht um spektakuläre Inszenierungen, sondern um ehrliche Produkte, handwerkliches Können und gelebte Gastfreundschaft.
Dass Wirtshäuser am Bielersee seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle spielen, zeigt auch ein Blick in alte Tavernenordnungen. Darin wurde festgehalten, dass Wirte stets genügend Speis und Trank bereithalten sollten, um Reisende «nach deren Stand und Würde» empfangen zu können. Gästen dürfe weder Unterkunft noch Verpflegung verweigert werden. Der «Gasthof 3 Fische» scheint diese alte Tradition bis heute zu leben. So bleibt der Landgasthof in Lüscherz eine jener seltenen Adressen, die ihre Identität bewahrt haben. Wer hier einkehrt, bekommt nicht nur Fisch serviert,
sondern ein Stück Bielersee – authentisch, bodenständig und mit viel Leidenschaft zubereitet. Und für Gäste, die keinen Fisch mögen, gibt es ebenfalls einen Tipp: Das Chateaubriand mit Sauce Béarnaise und Gemüseplatte ist ebenfalls eine Wucht.
Sie führen den «Gasthof 3 Fische» mit viel Herzblut: Patrizia (l.) mit ihrem Mann Sven (r.) RindlisbacherGirsberger, hier mit ihrem Sohn Charlie und den Eltern von Patrizia: Madeleine und Hans Jörg Girsberger, die den Gasthof 1974 übernommen und bis 2010 geführt haben.
Gasthof 3 Fische 2576 Lüscherz www.3fische.ch
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Internationale Partnerschaft:
Kaffeegenuss auf königlichem Niveau –Melitta & Real Madrid
Wenn Fussballlegenden auf Kaffeekunst treffen, entsteht etwas Aussergewöhnliches. Im Sommer 2025 starteten Melitta und Real Madrid eine Mission: Das Kaffeeerlebnis im legendären Bernabéu Stadion sollte auf ein königliches Niveau gehoben werden.
Als offizieller Kaffee-Partner von Real Madrid bringt Melitta nun Kaffee-Spitzenqualität in eines der renommiertesten Fussballumfelder der Welt – ins Stadion des 15-fachen Champions-League-Siegers, spanischen Rekordmeisters und damit eines der erfolgreichsten Fussballclubs überhaupt. In einer Arena, die Jahr für Jahr Millionen von Menschen anzieht und weit mehr als nur Fussball bietet, wird nun jeder Kaffeemoment Teil des Gesamterlebnisses. Ob an Spieltagen, bei internationalen Veranstaltungen oder im täglichen Betrieb: Melitta sorgt dafür, dass Fans, Spielerinnen und Spieler, Mitarbeitende und Gäste jederzeit den perfekten Kaffee geniessen können. Um das zu gewährleisten, liefert Melitta alles aus einer Hand: von der Bohne bis zur Tasse, von der Maschine bis zum Service. Denn Fussball und Kaffee haben eines gemeinsam: Sie stehen für Emotion, Leidenschaft und setzen höchste Ansprüche sowie Exzellenz an die eigene Leistung voraus.
Effizienz durch smarte Lösungen
Von der Vision zur Realität
Der Weg zum perfekten Kaffeegenuss begann lange bevor der erste Espresso ausgeschenkt wurde. In enger Abstimmung mit Real Madrid plante und realisierte Melitta die Installation von 60 leistungsstarken Cafina XT6 Vollautomaten und 150 Melitta Barista TS Maschinen. Für jeden Bedarf innerhalb des Stadions die perfekte Lösung. Die Logistik war ebenso beeindruckend wie der unermüdliche Einsatz aller Beteiligten während der Planung: Jedes Gerät wurde geliefert, aufgebaut und präzise getestet. Und das stets mit dem Ziel absoluter Perfektion.
Schulung für Spitzenleistung
Doch Technik allein schafft noch keine Genussmomente. Deshalb schulten die Experten von Melitta das Servicepersonal von Real Madrid intensiv. Baristas, Servicekräfte und Eventmanager lernten, das Beste aus jeder Bohne herauszuholen – von
300 Events pro Jahr
84 000 Fans pro Spieltag
3,5 Mio. Besucher im Bernabéu pro Jahr
10 000 VIP-Gäste pro Spiel
365 Tage technischer Support möglich 60
Cafina XT6 Maschinen
150 Melitta Barista TS
Mit Melitta gewinnen
Gewinnen Sie gemeinsam mit Melitta, dem offiziellen Kaffeepartner von Real Madrid, ein exklusives Fussballerlebnis in der spanischen Hauptstadt.
Und das können Sie gewinnen:
Eine Reise für Sie und Ihre Begleitung nach Madrid:
• Flug & Transfers inklusive
• 1 Übernachtung im 4-Sterne-Hotel
• 2 VIP-Tickets für ein Heimspiel von Real Madrid (Saison 26/27)
• Exklusive Stadiontour & Besuch des Real Madrid Museums
Oder viele weitere attraktive Preise:
Ein Heimtrikot der Saison 25/26 oder einen Real Madrid Fussball jeweils in Kombination mit einem Saisonvorrat leckerem Melitta Kaffee
So einfach geht’s:
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Nutzen Sie Ihre Chance –Real Madrid und Melitta warten auf Sie.
«Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Melitta. Mit Melitta haben wir einen starken Partner gefunden, der unsere Werte Exzellenz, Qualität und Leidenschaft teilt.»
Emilio Butragueño, Direktor für institutionelle Beziehungen bei Real Madrid.
der perfekten Crema bis zum liebevoll servierten Cappuccino. Das Ergebnis: Ein Team, das Kaffee mit derselben Leidenschaft serviert, mit der die Fans ihren Verein anfeuern.
Magische Momente am Spieltag – und darüber hinaus
An Spieltagen verwandelt sich das Bernabéu in einen Tempel der Emotionen. Über 84 000 Fans füllen die Ränge, während bis zu 10 000 VIP-Gäste in exklusiven Logen und Lounges Melitta Kaffeespezialitäten geniessen. Ob intensiver Ristretto vor dem Anpfiff oder cremiger Cappuccino in der Halbzeit – jede Tasse ist ein Genussmoment, der den höchsten Ansprüchen des erfolgreichsten Fussballclubs der Welt gerecht wird. Doch das Melitta-Erlebnis endet nicht mit dem
In enger Zusammenarbeit mit Real Madrid installierte Melitta 60 leistungsstarke Cafina XT6 Vollautomaten sowie 150 Melitta Barista TS Maschinen im Bernabéu Stadion.
Schlusspfiff. An mehr als 300 Events im Jahr, vom Konferenzraum in der Arena bis zum Trainingsgelände, sorgen die Maschinen und das Service-Team für konstant höchste Kaffeequalität bei grösstmöglicher Flexibilität – und das an 365 Tagen im Jahr.
Gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft
Das Ergebnis
Ein Stadion, das nicht nur für Fussball, sondern auch für Gastfreundschaft neue Massstäbe setzt. Begeisterte Fans, zufriedene Partner und inspirierte Mitarbeitende – alle vereint durch den unverwechselbaren Genuss von Melitta Kaffee.
Kaffee & Fussball – Eine perfekte Kombination
Was verbindet Millionen Menschen auf der ganzen Welt? Die Liebe zum Fussball – und die Freude an einer guten Tasse Kaffee. Beide sind mehr als nur Genussmittel: Sie stehen für Gemeinschaft, Leidenschaft und grosse Emotionen. Im Stadion werden Siege gefeiert, Niederlagen gemeinsam verarbeitet und unvergessliche Momente geteilt. Kaffee ist dabei mehr als ein Getränk – er ist Begleiter, Muntermacher und Genussmoment zugleich. Ob als kleiner Espresso vor dem Anpfiff, als Cappuccino in der Halbzeitpause oder als wärmender Latte Macchiato nach dem Spiel: Kaffee bringt Menschen zusammen, fördert Gespräche und schafft Wohlfühlatmosphäre – auch im grössten Fussballtempel Europas.
Im Bernabéu Stadion verschmelzen Fussball und Kaffeekultur zu einem einzigartigen Erlebnis. Hier trifft sportliche Höchstleistung auf Kaffeegenuss auf höchstem Niveau – für Fans, Partner und Mitarbeitende gleichermassen. Denn: Grosse Spiele und grosse Kaffeemomente gehören einfach zusammen. Melitta im Bernabéu: Denn jeder grosse Moment verdient eine grosse Tasse Kaffee.
Mit Melitta setzte Real Madrid auf eine Partnerschaft, die das Kaffeeerlebnis ganzheitlich abdeckt – von der Bohne bis zur Tasse, im Stadion ebenso wie im Trainings- und Büroalltag.
Bernabéu Stadion Avenida Concha Espina, Nº 1 – Puerta 44 28036 Madrid www.realmadrid.com
Im Gespräch:
Grosse Spiele und guter Kaffee passen perfekt zusammen
Christoph Kuhn, Country Manager der Melitta Cafina, spricht über die Zusammenarbeit mit Real Madrid, die Herausforderungen im Bernabéu und darüber, warum Kaffee heute Teil des Stadionerlebnisses ist.
Wie kam es zur Partnerschaft zwischen Melitta und Real Madrid?
Christoph Kuhn: Real Madrid war auf der Suche nach einem Partner, der das Thema Kaffee ganzheitlich abdecken kann –von der Bohne bis zur Tasse, im Stadion ebenso wie im Trainings-
und Büroalltag. In den Gesprächen hat sich rasch gezeigt, dass wir ähnliche Ansprüche an Qualität und Verlässlichkeit haben. Real Madrid suchte einen Partner, der international erfahren ist, aber trotzdem pragmatisch, schnell und unkompliziert agiert. Für uns war klar: Diese Partnerschaft ist eine grosse Chance, unsere Kompetenz im Kaffeegeschäft auf einer globalen Bühne sichtbar zu machen. Zudem ist Real Madrid, als grösster Club der Welt, als Unterstützung für unsere globale Kommunikation und Markenentwicklung der perfekte Partner.
Wie sah Ihr konkretes Konzept aus und wie sind Sie bei der Ausstattung des Stadions und der Anlagen von Real Madrid vorgegangen?
Christoph Kuhn: Im Zentrum steht eine durchgängige Kaffeekomplettlösung für alle relevanten Bereiche des Vereins. Wir haben gemeinsam mit Real Madrid analysiert, wie viele Gäste, Mitarbeitende und Teams an welchen Orten Kaffee konsumieren, und darauf aufbauend die passende Infrastruktur geplant. Konkret statten wir das Bernabéu-Stadion in den VIP-Bereichen und in den öffentlichen Zonen mit professionellen Kaffeevollautomaten aus und ergänzen diese mit kleineren Barista-Maschinen in den vielen kleineren Boxen des Stadions. Zusätzlich haben wir das Trainingszentrum und die Büroflächen mit passenden Geräten ausgerüstet, damit Spielerinnen, Spieler und Mitarbeitende im Alltag auf die gleiche Kaffeequalität zählen können. Insgesamt kommen deutlich über 200 Maschinen zum Einsatz, abgestimmt auf das jeweilige Umfeld – von der Hospitality-Lounge bis zum Meetingraum.
Wichtig war uns ein Konzept, das technisch robust ist und gleichzeitig genügend Flexibilität bietet, um auf unterschiedliche Anlässe und Besucherströme zu reagieren.
Warum ist der Fussball aus Ihrer Sicht ein so gutes Umfeld für Kaffeegenuss – gerade im Bernabéu?
Christoph Kuhn: Neben mitreissendem Sport gehört heutzutage in einem modernen Stadion auch die Versorgung der Gäste und Fans mit sehr hochwertigem Catering zum Stadionerlebnis hinzu. Da darf eine Tasse Espresso, Cappuccino usw. nicht fehlen.
Zudem haben Fussball und Kaffee viel gemeinsam. Beides bringt Menschen zusammen. Im Stadion sitzen Kolleginnen, Freunde und Familien nebeneinander, fiebern mit, freuen sich, ärgern sich und reden über das, was auf dem Platz passiert. Eine Tasse Kaffee gehört für viele selbstverständlich dazu – als kleiner Espresso vor dem Anpfiff, als Cappuccino in der Pause oder als warmer Latte Macchiato nach dem Spiel.
Im Bernabéu kommt noch etwas dazu: Menschen aus der ganzen Welt treffen sich an einem Ort. Da ist es schön, wenn die Kaffeequalität stimmt und man sich darauf verlassen kann, überall im Stadion eine gute Tasse zu bekommen – ob im VIP-Bereich, auf der Tribüne oder im Arbeitsalltag der Mitarbeitenden. Für uns ist es etwas Besonderes, genau diese Momente begleiten zu dürfen.
Grosse Spiele und ein guter Kaffee passen einfach gut zusammen – weil sie beides ein bisschen unvergesslicher machen.
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Seit vier Jahrzehnten am Herd:
Henri Scheibli und seine Waldschenke
Seit fast 40 Jahren steht Henri Scheibli in der Waldschenke persönlich am Herd. Gemeinsam mit seiner Partnerin Sascha Jeremic pflegt er am Waldrand zwischen Aarberg und Biel eine Gastronomie, die auf Beständigkeit, provenzalisch-französische Küche und stille Gastfreundschaft setzt.
Text und Bilder: Rolf Neeser
Zwischen Aarberg und Biel, dort, wo sich die Strasse sanft durch Felder und Waldstücke schlängelt, steht ein Haus, das wirkt, als sei es einem anderen Kapitel der Zeit entstiegen. Grüne Fensterläden, ein rotes Ziegeldach, das leise Knarren eines Hängeschilds im Wind – die Waldschenke empfängt ihre Gäste nicht mit Inszenierung, sondern mit Selbstverständlichkeit.
Doch hinter der idyllischen Kulisse verbirgt sich weit mehr als ein Landgasthof. Die Geschichte dieses Hauses ist untrennbar mit der Familie Scheibli verbunden – einer Wirtedynastie, deren kulinarische Handschrift seit über einem Jahrhundert in der Region verankert ist. Ihren Anfang nahm sie im Hotel «Touring de la Gare» in Biel, wo Grossvater Albert
Scheibli seine Gäste bewirtete und einst das Entrecôte «Chez nous» schuf – ein Gericht, das bis heute unverändert auf der Karte steht.
Sein Sohn Henri Scheibli führte die Tradition in die nächste Generation. Nach Lehr- und Wanderjahren im Ausland kehrte er zurück und prägte den Familienbetrieb in den 1960er-Jahren entscheidend mit, bevor er den Schritt ins Grüne wagte: die Übernahme der Waldschenke. Ein Entscheid, der sich als Glücksfall entpuppen sollte.
Klare Linie in der Küche
Heute, fast vier Jahrzehnte später, ist das Riegelhaus am Waldrand sein Lebensmittelpunkt geblieben.
Im Kupferpfännchen: das Entrecôte «Chez nous».
Henri Scheibli, inzwischen über 83 Jahre alt, steht noch immer mit ungebrochener Leidenschaft am Herd und prägt die Küche des Hauses Tag für Tag persönlich.
Auf dem selbstgemalten Teller kommt die Terrine de campagne besonders zur Geltung.
Henri Scheibli, inzwischen über 83 Jahre alt, steht noch immer mit ungebrochener Leidenschaft am Herd und prägt die Küche des Hauses Tag für Tag persönlich. Im Service wird er von seiner Partnerin Sascha Jeremic unterstützt, die den Gästen mit ruhiger Präsenz und Herzlichkeit begegnet und so wesentlich zur Atmosphäre des Hauses beiträgt.
Gemeinsam führen sie die Waldschenke mit einer Mischung aus Konstanz und stiller Hingabe – fernab jeder modischen Gastronomie-Effekte, aber mit einem klaren kulinarischen Bekenntnis: provenzalisch-französische Küche in ihrer ehrlichsten Form. Im Inneren empfängt den Gast eine warme, fast intime Atmosphäre. Holz, weiss gedeckte Tische, sorgfältig gesetzte Antiquitäten – alles wirkt bewusst unaufgeregt. Draussen rauscht der Wind durch die Bäume, drinnen entfalten sich Aromen von Butter, Kräutern und südlicher Küche.
Henri Scheiblis Küche folgt einer klaren Linie: frisch, saisonal, hausgemacht. Klassiker wie das Entrecôte «Chez nous», im Kupferpfännchen serviert und am
Französische Chansons erfüllen den Raum, schlicht und unaufdringlich, fast beiläufig.
Tisch mit Kräuterbutter vollendet, stehen sinnbildlich für die Philosophie des Hauses. Daneben finden sich Bouillabaisse nach Marseiller Art, Muscheln in Weissweinsauce oder Doradenfilet mit CamargueReis – Gerichte, die nicht überraschen wollen, sondern überzeugen.
Gelebte Gastfreundschaft
Trotz ihrer Abgeschiedenheit hat sich die Waldschenke längst einen Namen in der gehobenen Gastronomie erarbeitet. Hier geht es nicht um Trends, sondern um Beständigkeit auf hohem Niveau. Auch prominente Gäste haben den Weg hierher gefunden – geblieben ist davon jedoch nichts Lautes, sondern lediglich die Ruhe, Gemütlichkeit und Herzlichkeit. Wenn der Abend sich senkt und die Küche zur Ruhe kommt, zeigt sich eine letzte, unerwartet persönliche Facette dieses Hauses. Dann greift Henri Scheibli – wenn Zeit und Stimmung es erlauben – zur Gitarre.
Französische Chansons erfüllen den Raum, schlicht und unaufdringlich, fast beiläufig.
Es sind diese Momente, die der Waldschenke ihre eigentliche Signatur verleihen: kein Konzept, keine Inszenierung, sondern gelebte Gastfreundschaft in ihrer einfachsten Form. Ein Ort, an dem sich kulinarische Tradition, persönliche Geschichte und stille Authentizität zu etwas verbinden, das selten geworden ist – und gerade deshalb bleibt.
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St. Niklausstrasse 30
2564 Bellmund www.waldschenkesanktniklaus.ch
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Tradition trifft Zeitgeist:
Die Leinenweberei Bern steht für Textilkompetenz seit 1917
Seit über 100 Jahren steht die Leinenweberei Bern AG für Qualität, Verlässlichkeit und ein tiefes Verständnis für hochwertige Textilien. Als unabhängiges Schweizer Familienunternehmen in vierter Generation verbindet das Unternehmen Tradition mit Zeitgeist und entwickelt textile Lösungen, die den Anforderungen von heute und morgen gerecht werden.
Gegründet im Jahr 1917, hat sich die Leinenweberei Bern AG zu einem etablierten Partner für Privatkundinnen und Privatkunden sowie für professionelle Kunden aus Hotellerie, Gastronomie, Pflege und weiteren Institutionen entwickelt. Im Zentrum stehen funktionale, langlebige Textilien, die sich im täglichen Einsatz bewähren und höchsten Qualitätsansprüchen gerecht werden.
Beständigkeit als Erfolgsfaktor
Die lange Unternehmensgeschichte ist geprägt von Beständigkeit und Anpassungsfähigkeit. Auch in Zeiten des Wandels ist sich die Leinenweberei Bern AG stets treu geblieben und hat ihre Werte konsequent weiterentwickelt. Qualität, Verantwortung und unternehmerischer Weitblick bilden dabei das Fundament des Handelns.
Ein zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie ist das Zusammenspiel von Handwerk, Materialkompetenz und persönlicher Beratung. Hinter jedem Produkt stehen Menschen, die ihre Arbeit mit Leidenschaft ausüben und ein feines Gespür für Materialien, Verarbeitung und Design mitbringen. Diese Verbindung von Erfahrung und Engagement macht den Unterschied und prägt die Identität des Unternehmens bis heute.
Ein zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie ist das Zusammenspiel von Handwerk, Materialkompetenz und persönlicher Beratung.
Neben dem professionellen Geschäft betreibt die Leinenweberei Bern AG ein Fachgeschäft am Bubenbergplatz 7 in Bern.
Das sorgfältig kuratierte Sortiment wird durch Eigen- kreationen aus dem hauseigenen Atelier ergänzt,
Textile Welt zum Erleben – im Herzen von Bern
Neben dem professionellen Geschäft betreibt die Leinenweberei Bern AG ein Fachgeschäft am Bubenbergplatz 7 in Bern. Hier steht die persönliche Beratung vor Ort im Zentrum. Kundinnen und Kunden erleben Materialien, Farben und Qualitäten direkt und werden bei der Auswahl individuell begleitet. Das sorgfältig kuratierte Sortiment wird durch Eigenkreationen aus dem hauseigenen Atelier ergänzt, die mit klarer Formensprache und viel Liebe zum Detail überzeugen. So entsteht ein Einkaufserlebnis, das weit über den klassischen Verkauf hinausgeht und Vertrauen schafft.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Langlebigkeit der Produkte. Hochwertige Materialien, durchdachte Verarbeitung und nachhaltige Produktionsprozesse sorgen dafür, dass die Textilien über Jahre hinweg Freude bereiten. Die eigene Näherei in Bern ermöglicht individuelle Anpassungen und trägt dazu bei, bestehende Produkte länger zu nutzen – ein bewusster Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit.
Professionelle Lösungen für höchste Ansprüche
Im professionellen Bereich begleitet die Leinenweberei Bern AG ihre Kundinnen und Kunden als verlässliche Partnerin. Von der ersten Bedarfsanalyse über die Entwicklung massgeschneiderter Konzepte bis hin zur Produktion und langfristigen Betreuung entstehen textile Lösungen, die exakt auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt sind. Ob in der Hotellerie, in der Pflege oder in weiteren Institutionen –
im Fokus stehen Funktionalität, Langlebigkeit sowie eine zuverlässige Nachbestellbarkeit. Gleichzeitig ermöglicht die enge Zusammenarbeit, Prozesse zu optimieren und wirtschaftliche Lösungen zu schaffen, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen.
Qualität mit Zukunft
Das Selbstverständnis der Leinenweberei Bern AG ist klar: textile Lösungen zu schaffen, die funktional, ästhetisch und nachhaltig sind. Schweizer Knowhow, ausgewählte Materialien und eine verantwortungsvolle Produktion bilden die Grundlage für ein Angebot, das Tradition und Innovation vereint und den Alltag mit hochwertigen Textilien bereichert. www.lwbern.ch
Wäschelinie «Professionals» –
Sortiment im Überblick
Die Wäschelinie «Professionals» der Leinenweberei Bern AG richtet sich an das Gastgewerbe, die Hotellerie sowie an Pflegeinstitutionen. Im Fokus stehen textile Lösungen mit hoher Waschbeständigkeit, Formstabilität und Langlebigkeit, die für den professionellen Einsatz ausgelegt sind.
Tischwäsche
Die Tischwäsche deckt ein breites Spektrum von klassischen bis funktionalen Lösungen ab:
• Halbleinen- und Baumwoll-Damaste, mehrheitlich Vollzwirn, mercerisiert
• Jacquard-Gewebe mit individuellen Designmöglichkeiten
• Spezialtextilien wie Sauna-, Hamamund Wellnesstücher
Für den Einsatz in Küche und Service
• Schürzen und Küchentextilien aus Baumwolle oder Halbleinen
• Reinigungstücher und Poliertücher (Baumwolle, Mikrofaser)
• Passiertücher aus Reinleinen
Für Spitäler und Pflegeeinrichtungen
• Pflege- und Schutztextilien
• Sitz- und Betteinlagen
• Matratzen-Schutzbezüge
• Patientenhemden und Kleiderschutz
• Esslätze
gehriggroup.ch
Souverän. Kraftvoll. Swiss Made. Die vollautomatischen Ka eemaschinen von Rex-Royal bieten mehr.
Spitalgastronomie neu organisiert:
Das KSBL setzt in der neuen Zentralküche auf dem Bruderholz auf Cook&Chill
Mit der neuen zentralen Produktionsküche am Standort Bruderholz setzt das Kantonsspital Baselland (KSBL) neu auf eine moderne und effiziente Verpflegungslösung: Die Speisen werden frisch gekocht, schnell gekühlt und bedarfsgerecht serviert – für Patientinnen und Patienten, Mitarbeitende und Besuchende an den Standorten Bruderholz und Liestal.
Christoph Trocker ist neuer Executive Chef im KSBL
Christoph Trocker hat die neu geschaffene Funktion des Executive Chef der Küchen Bruderholz und Liestal am Kantonsspital Baselland (KSBL) übernommen. In dieser Funktion trägt er die Gesamtverantwortung für die Küchen an beiden Standorten und steuert gemeinsam mit Hansjörg Werdenberg, dem Leiter Gastronomie, die strategische Weiterentwicklung des Verpflegungskonzepts des KSBL. Sein Fokus liegt auf einer modernen, gesunden und innovativen Kulinarik für Patientinnen und Patienten, Besucher sowie Mitarbeitende. Dabei verbindet er die speziellen diätetischen Anforderungen mit einer abwechslungsreichen Küche und legt Wert auf eine umsichtige Betriebsführung sowie Nachhaltigkeit. Der gebürtige Österreicher bringt über 30 Jahre internationale Erfahrung mit. Zuletzt war er als Executive Chef des InterContinental Bali Resorts in Indonesien tätig – verantwortlich für fünf Restaurants, ein Kongresszentrum mit Kapazität für 2000 Gäste und ein Team von 140 Mitarbeitenden. Mit seinen Tätigkeiten in renommierten Häusern wie InterContinental, Hyatt, Jumeirah und Banyan Tree blickt er auf eine langjährige Führungserfahrung in der erstklassigen Hotellerie und Gastronomie zurück.
Christoph Trocker, Leitender Executive Chef Bruderholz & Liestal, KSBL.
Die bisherigen Kücheninfrastrukturen am KSBL hatten nach über 50 Jahren Betrieb das Ende ihres Lebenszyklus erreicht und mussten umfassend erneuert werden. Nach einer sorgfältigen Analyse entschied sich das KSBL für eine zentrale Produktionslösung am Standort Bruderholz in Kombination mit dem bewährten Cook&Chill-Verfahren. In Liestal verbleibt eine kleinere Küche für die Aufbereitung der Speisen und die Zubereitung frischer Komponenten.
«Die neue Zentralküche ist für uns ein wichtiger Schritt in die Zukunft. Wir können unsere Mahlzeiten jetzt noch effizienter und schonender zubereiten und dabei die hohe Qualität beibehalten. Das Cook&Chill-Verfahren macht unsere Produktion flexibler und verbessert zugleich die Arbeitsbedingungen in der Küche», sagt Hansjörg Werdenberg, Leiter Gastronomie des KSBL.
Optimierte Küchengestaltung mit gutem Licht
Die neue Grossküche umfasst die Bereiche Hauptküche, kalte Küche, Patisserie, Warenlager und Küchenhygiene. Die rund 140 Mitarbeitenden beider Standorte bereiten jeden Tag rund 900 Patienten-, 1200 Mitarbeitenden-, 100 Kita- sowie über 50 Spitex-Mahlzeiten zu. Hinzu kommen rund 650 Catering-Anlässe im Jahr. In der hauseigenen Patisserie entstehen zudem frische Dessertkreationen und Gebäcke.
Die neuen Räumlichkeiten der Zentralküche präsentieren sich hell und freundlich, mit einem deutlich verbesserten Lichtmanagement und einer modernen, effizienten Raumgestaltung: kürzere Wege und die durchdachte Anordnung der Arbeitsbereiche – mit zentral platziertem Warenlager, Kühleinrichtungen und Geschirrdepots – sorgen für reibungslose Abläufe. Klare Strukturierung und optische Trennung zwischen reinen und unreinen Bereichen gewährleisten ein einwandfreies Hygienekonzept. Auch die modernen Kochgeräte und Anlagen entsprechen dem neuesten Stand der Technik und erleichtern die tägliche Arbeit erheblich.
Nach der Inbetriebnahme der neuen Zentralküche auf dem Bruderholz wird die Küche in Liestal verkleinert und teilsaniert. Dort werden in Zukunft die vom Bruderholz gelieferten Speisen aufbereitet, mit frisch gekochten Komponenten ergänzt und für die Verteilung auf die Stationen und ins Restaurant finalisiert. www.ksbl.ch
Das
Original aus Harry’s Bar in Venedig Cipriani Bellini
auch alkoholfrei erhältlich
Giuseppe Cipriani Sr. hat den Bellini 1948 in Harry’s Bar in Venedig erfunden. Dieser ebenso milde wie erfrischende Cocktail aus Schaumwein und frischem weissem Pfirsichpüree steht ikonisch für Italianità vom Feinsten und bringt den Cipriani Lifestyle nach Hause. Salute!
ENTDECKEN
Frisch auf den Teller:
Mit Parmadoro Pasta ripiena Gäste verwöhnen
Die herrliche Tortelli-Welt bietet beliebte Klassiker fürs ganze Jahr wie Tortelli Käse Birne oder Tortelli Brasato, sowie saisonale Tortelli mit Spargeln oder Kürbis. Und: Limited Editions, die kulinarisch überraschen.
Mmmh… schmeckt wie hausgemacht! Natürlich, denn Hero produziert seine Frischeierteigwaren in der Schweiz nach traditionellen Rezepten und mit einer Füllung von über 50 Prozent. Zudem sind sie lose gefroren, und in vier Minuten servierbereit. Die aktuelle Limited Edition umfasst Girasoli Pesto alla Genovese mit Basilikum, Mascarpone, Pinienkernen und Grana Padano. www.gastro.hero.ch
Zukunft gesichert:
Hotel Lenkerhof AG mit neuer Eigentümerin
Die Fluxus Ventures AG aus Baar übernimmt die gesamte Beteiligung am über 333 Jahre alten Hotel Lenkerhof von der bisherigen Alleineigentümerin Benzli Opprecht. Damit ist die Weiterführung und Weiterentwicklung des 5-Sterne-Hauses langfristig gesichert. Alle Mitarbeitenden werden weiterbeschäftigt.
Nach dem Tod ihres Ehemanns Jürg Opprecht im Jahr 2021 übernahm Benzli Opprecht gemeinsam mit Verwaltungsratspräsident Roland Berger die Verantwortung, den Lenkerhof in seiner wegweisenden Art in die Zukunft zu führen. «Jürg Opprecht hat den Lenkerhof seit der Übernahme im Jahr 2001 mit viel Herzblut zu einem erfolgreichen Unternehmen aufgebaut. Es war uns beiden ein grosses Anliegen, eine passende Nachfolgelösung zu finden und unserer Verantwortung gegenüber allen Lenkerhof-Mitarbeitenden sowie den Partnern und der Öffentlichkeit gerecht zu werden», erklärt Roland Berger. Nachdem sich keine familieninterne Lösung abzeichnete, war die Anfrage von Fluxus Ventures eine optimale Lösung: Ein erfahrenes Family Office, welches das Lebenswerk von Jürg und Benzli Opprecht in deren Sinne weiterführen wird. Alle Mitarbeitenden werden unter der neuen Eigentümerin weiterbeschäftigt. www.lenkerhof.ch
Design, das konstante Qualität möglich macht:
Die Neue A-Linie von Franke Coffee Systems wurde mit dem Red Dot Award in der Kategorie Product Design 2026 ausgezeichnet
Die Neue A-Linie von Franke Coffee Systems wurde mit dem Red Dot Award für ein Designkonzept ausgezeichnet, das eine intuitive Bedienung, visuelle Klarheit und konstante Leistung in professionellen Kaffeeumgebungen unterstützt. In einem stark umkämpften internationalen Teilnehmerfeld würdigte die Red Dot Jury die Neue A-Linie für ihre herausragende Designqualität und ihren ganzheitlichen Ansatz.
Der Red Dot Design Award gehört zu den weltweit renommiertesten Designwettbewerben und ist international als Zeichen für hohe Designqualität anerkannt. Die Produkte werden von einer unabhängigen Jury aus internationalen Experten anhand von Kriterien wie Innovation, Funktionalität, Benutzerfreundlichkeit und Ästhetik bewertet.
Design verbindet Ästhetik und Funktionalität
Bei der Entwicklung der Neuen A-Linie wurde eine klare Priorität gesetzt: Gleichbleibend hohe In-Cup-Qualität an professionellen Einsatzorten zu ermöglichen. Das Design ist nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch funktional und leistungsorientiert. Betreiber stehen täglich vor der Herausforderung, Geschwindigkeit, Personalisierung und Konsistenz in Einklang zu bringen.
Die Neue A-Linie erfüllt diese Anforderungen durch eine integrierte Systemarchitektur, die fortschrittliche Brühtechnologie mit intuitiver Bedienung mittels FrankeOS und einer struktu-
rierten, bildbasierten Bedienoberfläche kombiniert. Alle Elemente sind so konzipiert, dass sie höchste Standards für die Getränke gewährleisten und gleichzeitig Arbeitsabläufe vereinfachen und die betriebliche Komplexität reduzieren.
Zukunftsorientierte Materialisierung
Die Neue A-Linie basiert auf Schweizer Ingenieurskunst und spiegelt die zukunftsorientierte Materialisierungsstrategie von Franke wider. Die Kernkomponenten werden aus hochwertigem Metall hergestellt, was eine langfristige Leistung und geringen Verschleiss über den Lebenszyklus der Kaffeemaschine gewährleistet. Ausgewählte Elemente bestehen überwiegend aus recycelten Kunststoffen, wodurch hohe Langlebigkeit mit einer ökologisch verantwortungsvollen Materialauswahl in Einklang gebracht wird.
«Diese Auszeichnung bestätigt unseren Ansatz, dass Design die Leistung im täglichen Betrieb aktiv unterstützen muss», sagt Marco Zancolò, CEO von Franke Coffee Systems. Mit dem Red Dot Award folgt eine weitere renommierte Auszeichnung auf den jüngsten Erfolg beim iF Design Award 2026 und unterstreicht erneut das leistungsorientierte Designkonzept der Neuen A-Linie sowie deren Fokus auf die Kombination aus intuitiver Bedienung und zuverlässigem Betrieb.
coffee.franke.com
Innenarchitektur Design + Möblierung
Gastro- und Hotel-Konzepte Projekt-Entwicklung
Planung / Ausführung
Baumanagement
Eier und Eiprodukte im Aufwind:
Steigende Nachfrage stellt Branche vor Herausforderungen
Proteinreiche Ernährung liegt im Trend. Sie gilt als Schlüssel für Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden. Das betrifft auch Eier und Eiprodukte, die als hochwertige Proteinquelle besonders gefragt sind.
Die Nachfrage nach Eiern und verarbeiteten Eiprodukten steigt kontinuierlich und erreicht vor Feiertagen wie Weihnachten und Ostern ihren Höhepunkt. In diesen Zeiten wird es zunehmend schwierig, den Bedarf vollständig zu decken. Gleichzeitig werden Legehennenbestände zwischen saisonalen Spitzen erneuert, damit Versorgung und Qualität gesichert bleiben. Neue Herden erreichen ihre volle Legeleistung jedoch erst nach einer Anlaufphase – ein Prozess, der sorgfältige Planung und Geduld erfordert. Nicht nur in der Schweiz, sondern europaweit ist die Verfügbarkeit von Eiern derzeit angespannt. Die Branche steht vor der Herausforderung, steigende Nachfrage und nachhaltige Produktion in Einklang zu bringen. Für die Kunden heisst das: eingeschränkte Verfügbarkeit, längere Lieferzeiten und steigende Preise.
Hochwertige Eiprodukte aus verlässlicher Produktion
Fischer Eier reagiert auf diese Entwicklung. Der Ausbau von Partnerschaften mit Schweizer Produzenten wird vorangetrieben, um die regionale Versor -
gung langfristig zu stärken. Gleichzeitig werden alternative Beschaffungswege genutzt: Dank etablierter Kontakte innerhalb der Europäischen Union kann das Unternehmen qualitativ hochwertige Eiprodukte aus Freilandhaltung anbieten. Dabei steht Qualität an oberster Stelle. Verarbeitet werden ausschliesslich KATzertifizierte Eier, die höchste Anforderungen an Rückverfolgbarkeit und Tierwohl erfüllen. So können Kunden auch in Zeiten knapper Ressourcen auf verantwortungsvoll produzierte Produkte zählen.
Die aktuelle Marktsituation zeigt deutlich: Eier sind längst mehr als ein Grundnahrungsmittel. Sie sind ein zentraler Bestandteil moderner Ernährungstrends und gleichzeitig ein sensibles Gut innerhalb einer komplexen Lieferkette. Umso wichtiger ist es, auf verlässliche Partner zu setzen, die Qualität, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit in Einklang bringen.
Fischer Eier verfolgt genau diesen Ansatz – mit dem Ziel, Kunden auch in Zukunft zuverlässig mit hochwertigen Eiprodukten zu versorgen. www.fischereier.ch
Gschwend
Innovative Trinkwasserlösungen im Wandel der Zeit:
60 Jahre Brita
Was 1966 in Deutschland mit Pioniergeist begann, ist heute ein international führendes Unternehmen für Wasserfiltration und Trinkwasserlösungen. Familiengeführt in zweiter Generation entwickelt und produziert Brita heute Wasserfilter sowie -spender und erfüllt in über 70 Ländern auf fünf Kontinenten anspruchsvollste Anforderungen.
Im Vending sind Brita Professional-Filter und Brita Wasserspender gefragt. Sie optimieren die Wasserqualität zuverlässig, effizient und wirtschaftlich für den Geschmack von Heiss- und Kaltgetränken –Wartungen werden reduziert, Ausfälle minimiert und die Lebensdauer verlängert.
Mit Qualität, Geschmack und Schulung in die digitale Zukunft
Ob Kaffee, Tee oder Kaltgetränke – optimales Wasser beeinflusst deren Aroma, Qualität und Konsistenz. Brita-gefiltertes Wasser schafft eine hohe Getränkequalität und zufriedene Kunden. Brita unterstützt auch mit Schulungen, Tools und Services. Als Vorreiter der Filter-Digitalisierung setzt Brita auf Transparenz, Planbarkeit und Live-Monitoring.
Brita Wasserspender stehen für moderne, hygienesichere und komfortable Trinkwasserlösungen für Unternehmen, Bildung, Gesundheitswesen, öffentlichen Sektor sowie die Gastronomie.
Wasserspender als wachsendes B2B-Segment Brita Wasserspender liefern hygienesicheren, zeitgemässen, nachhaltigen und komfortablen Trinkgenuss für Unternehmen, Bildung, Gesundheitswesen, öffentliche Bereiche und die Gastronomie.
Blick in die Zukunft Zukünftige Trinkwasserlösungen sind geprägt durch Urbanisierung, steigende Qualitätsansprüche und den verantwortungsvollen Umgang – Brita setzt diese Erwartungen um. Filtrationslösungen und Wasserspender reduzieren CO₂ sowie Plastikmüll. 60 Jahre Brita bedeuten Weiterentwicklung und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Auch in Zukunft begleitet Brita die Vending-Branche und den B2B-Markt mit innovativen, nachhaltigen und digitalen Konzepten. www.brita.ch
Stolz auf 60 Jahre Erfolgsgeschichte und mit Blick nach vorne (v.l.): Geschäftsführer Stefan Jonitz, Markus Hankammer und Rüdiger Kräge.
Gut aufgegleist:
Outhentic GmbH übergibt
im Rahmen einer Nachfolge-
regelung
die Geschäftstätigkeiten an die Mazuvo AG
Die beiden Anbieter von Ausseneinrichtungen für Gastronomie und Hotellerie sicherten die langfristige Nachfolge von Outhentic im Sinne der Kunden.
Mazuvo führt die von Outhentic entwickelten Eigenproduktlinien weiter. Bettina Cohen, Inhaberin und Geschäftsführerin von Outhentic begleitet den Übergangsprozess im Rahmen eines Beratungsmandates und sagt: «Es war mir wichtig, eine zukunftsweisende Nachfolgelösung zu finden. Ich habe Outhentic vor 17 Jahren gegründet und insbesondere mit der Entwicklung der Eigenproduktlinien strategisch erweitert. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, meinem Privatleben mehr Raum zu geben und den neuen Lebensabschnitt zu geniessen.» Daniel Furrer, CEO/VR Präsident von Mazuvo ergänzt:
«Mit den Eigenproduktlinien von Outhentic, welche wir unter der Marke Outhentic f ühren werden, ergänzen wir unser Sortiment und können damit zus ätzliche Märkte bedienen. Zudem eröffnet sich uns mit dem Bereich ‹Berggastronomie› ein neues Marktsegment. Outhentic entwickelte mit den AlpineKollektionen in Kombination mit Bänken und Lättlistühlen ein eigenes Sortiment, hat viel Erfahrung in der alpinen Aussengastronomie und verfügt über einen ausgewiesenen Kundenstamm in den Bergen. Davon können wir profitieren.» www.outhentic.com; www.mazuvo.ch
Bettina Cohen von Outhentic übergibt an Daniel Furrer von der Mazuvo AG.
Neue Führung für den Reiseveranstalter:
Markus Kohli wird
neuer CEO von Switzerland
Travel Centre
Markus Kohli verfügt über langjährige Erfahrung in der Schweizer Reisebranche. Er folgt auf Michael Maeder, der Switzerland Travel Centre während 14 Jahren erfolgreich geführt hat.
Markus Kohli war vier Jahre CEO der Knecht Reisen AG und zuvor während über 20 Jahren in verschiedenen Leitungspositionen bei TUI Suisse tätig. Markus Kohli absolvierte nach dem Wirtschaftsgymnasium die Ausbildung zum eidgenössisch diplomierten Tourismusfachmann und einen MBA in Tourismus und Freizeit an der Universität Salzburg. Kohli bringt eindrückliche Erfahrung im Bereich der Digitalisierung mit und ist in der Schweizer Tourismusbranche hervorragend vernetzt. Markus Kohli tritt die Nachfolge von Michael Maeder an, der nach 18 Jahren – davon 14 Jahre als CEO – den Reiseveranstalter verlässt.
Markus Kohli
Michael Maeder hat Switzerland Travel Centre erfolgreich geführt und zu einem bedeutenden Reiseveranstalter transformiert. Im E-Commerce für Direktkundinnen und -kunden wurde gezielt investiert. Gleichzeitig konnte der B2B-Vertrieb erfolgreich ausgebaut werden. Zudem wurden neue Märkte erschlossen, insbesondere in Asien, wo mit der Gründung der Tochtergesellschaft in Hongkong ein bedeutender Schritt erfolgte. STC belegt heute eine sehr erfolgreiche Nische mit Fokus auf Mehrtagesreisen in der Schweiz. www.stc.ch
The Living Circle überzeugt bei «Die 150 besten Hotels»:
Katharina Baumann vom Widder Hotel ist Concierge des Jahres
Besondere Anerkennung für Katharina Baumann: Die Head Concierge des Widder Hotel wurde im renommierten Hotelrating «Die 150 besten Hotels» von Andrin Willi als «Concierge des Jahres 2026» ausgezeichnet.
Das jährlich erscheinende Hotelrating von Andrin Willi gilt als eines der wichtigsten Qualitätsbarometer der Schweizer Hotellerie. In der mittlerweile 13. Ausgabe wurden die 150 besten Hotels der Schweiz sowie herausragende Persönlichkeiten der Branche gewürdigt.
Mit Katharina Baumann wird eine Persönlichkeit ausgezeichnet, die das Verständnis moderner Luxushotellerie auf besondere Weise prägt. Als Head Concierge des Widder Hotel verbindet sie höchste Professionalität mit Wärme, Diskretion und einer tiefen Verbundenheit zu Zürich. Für viele Gäste ist sie weit mehr als Ansprechpartnerin – sie schafft Vertrauen, öffnet Türen zu besonderen Erlebnissen und macht Aufenthalte persönlich und unvergesslich.
Neben der Ehrung für Katharina Baumann wurden auch mehrere Häuser von The Living Circle im aktuellen Hotelrating ausgezeichnet. Besonders hervorzuheben sind das Castello del Sole in Ascona auf Rang 2 der 5-Sterne-Ferienhotels der Schweiz sowie die Platzierungen des Widder Hotel und des Storchen Zürich unter den führenden Stadthotels des Landes. www.thelivingcircle.ch
Katharina Baumann
Ein Fest der Erinnerung:
50 Jahre «Ehemalige Gütschstiften» - der Verein feierte im Château Gütsch Luzern
Ein halbes Jahrhundert Gütschstiften - das ist ein Stück Luzerner Geschichte, ein Haufen Erinnerungen und, wenn wir ehrlich sind, auch ein paar Geschichten, die besser nicht bebildert sind. Gegründet wurde der Verein 1976 durch Josef Koller und René Staub, beide sind aktive Mitglieder.
Rund 50 ehemalige Gütschstiften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trafen sich zu einem aussergewöhnlichen Jubiläum im Schloss Hotel Château Gütsch. Der historische Ort, an dem viele ihre berufliche Laufbahn begonnen hatten, bot den idealen Rahmen für ein Wiedersehen voller Emotionen, Verbundenheit und kulinarischer Höhepunkte.
Ein Wiedersehen am Ort der Anfänge Bereits beim Aperitif an der Hotelbar und im Innenhof zeigte sich die besondere Atmosphäre des Abends: herzliche Umar-
Das Restaurant Lumières wurde exklusive für den Event reserviert.
mungen, spontane Wiedererkennungsrufe und lebhafte Gespräche über gemeinsame Lehrjahre. Viele der Anwesenden hatten sich seit längerem nicht mehr gesehen. Parallel dazu führten Hoteldirektor Andreas Gartmann und sein Team die Gäste durch die umfassend renovierten Bereiche des Hauses. Er erläuterte architektonische Anpassungen, die Modernisierung der Zimmer und die gestalterische Weiterentwicklung des traditionsreichen Hotels. «Das Gütsch lebt von seiner Geschichte und von den Menschen, die sie geprägt haben», betonte Gartmann. Für das Gruppenbild war Roger Givel mit seiner Drohne vor Ort.
50 Jubilierende VEGS-Mitglieder auf der Treppe Richtung Bar, mit Hoteldirektor Andreas Gartmann (1. Reihe, 3.v.l.).
Alte Garde am Tisch: Urs Petermann, Josef Koller, Monika Schumacher, Dieter Rhim (82), Oski Della Torre und Renè Staub (v.l.).
Der Wind machte ihm die Arbeit nicht leicht, der Aufnahmeort musste kurzfristig gewechselt werden - doch das Bild gelang schliesslich perfekt.
Kulinarik als Brücke zwischen gestern und heute
Zum Abendessen wechselte die Gesellschaft ins Restaurant Lumières, wo Restaurant-Manager Antonio Iannuzzelli und seine Servicecrew die Gäste mit viel Herz, Aufmerksamkeit und echter Gastfreundschaft empfingen. Man spürte sofort: Wir sind bestens aufgehoben.
Nach kurzen Ansprachen von Jörg Greder, OK-Präsident, und Direktor Andreas Gartmann wurde das festliche Menü eröffnet. Greder erinnerte in seiner Rede daran, was der Gütsch für viele bedeutete: Ausbildungsplatz, Arbeitsplatz, Abenteuer - und manchmal täglicher Stresstest. Für ihn persönlich jedoch war
«Das Gütsch lebt von seiner Geschichte und von den Menschen, die sie geprägt haben.»
Andreas
Gartmann, Hoteldirektor Château Gütsch Luzern.
Rolf Sommer mit Franco Tolone - zwei Urgesteine vom Gütsch.
Beni Durrer (Mitte) reiste aus Berlin an, hier mit Lukas Koch (r.).
er allem eines: der Ort, an dem er seine Frau Renata kennengelernt hat. «Andere haben hier gelernt, wie man Teller trägt oder Kartoffeln schält. Ich habe gelernt, wie man eine Frau fürs Leben findet», sagte er mit einem Augenzwinkern.
Küchenchef Christoph Bob präsentierte ein Sechs-Gang-Menü, das Tradition und Moderne verband. Ein besonderer Höhepunkt war der legendäre Hauptgang «Trois Filets», der bereits vor 50 Jahren im Gütsch serviert wurde und nun als Hommage an die Vergangenheit in zwei Gängen neu interpretiert wurde. Zwischen den Gängen sorgte eine Diashow mit Bildern aus fünf Jahrzehnten für grosse Emotionen. Fotos aus den 1970er Jahren, Gruppenbilder aus der Lehrzeit, Szenen aus Küche und Servicesie lösten Lachen, Staunen und berührende Momente aus. Viele Anekdoten wurden erzählt, manche erstmals, andere zum hundertsten Mal - aber immer mit derselben Freude.
Renata Greder, OK-Mitglied der Jubiläumsausgabe, Remigi Bucher, OK-Mitglied 2027, und Gründungsmitglied Renè Staub (v.l.).
Jörg Greder, Patrick Grinschgl und Alain Guidoux (l.) sowie Renata Greder, Peter Meier und José Romero (r.).
Prägende Persönlichkeiten zurück im Gütsch
Unter den Gästen befanden sich zahlreiche Persönlichkeiten, die das Gütsch über Jahrzehnte geprägt haben. Dazu gehörten unter anderem Josef Koller und René Staub, zwei der Gründungsmitglieder, die mit sichtbarer Freude erzählten, wie der Verein einst ins Leben gerufen wurde. Ergänzt durch Anekdoten aus den frühen Jahren.
Ebenfalls anwesend waren Helmut Gebenshuber, langjähriger Chef de Service und bekannt für seine Präzision, sowie Rolf Sommer, der über 25 Jahre als Sous Chef wirkte. Mit Franco Tolone und Tony Hammer kehrten zudem zwei Gastronomen
Merci
Ein solcher Anlass ist nur dank verlässlicher Partner möglich. Das Organisationskomitee Jörg und Renata Greder dankt herzlich:
• Schloss Hotel Château Gütsch, Luzern
• Transgourmet Prodega, Kriens
• Amstutz Manufaktur, Rothenburg
• Genussmanufaktur Safra AG, Luzern
• SwissGastroSolution, Volketswil
• Inflagranti Caffè
• Grand Casino, Luzern
• g-brueckenbauer gmbh, Rotkreuz
«Andere haben hier gelernt, wie man Teller trägt oder Kartoffeln schält. Ich habe gelernt, wie man eine Frau fürs Leben findet.»
Jörg Greder, OK-Präsident.
Sandra Engel-Lützelschwab, Lukas Koch, Beni Durrer und Thomas Häfliger (l.) mit Peter Häller, Stefan Schnarwiler und Peter Huwyler (r.).
zurück, die ihre Betriebe schon erfolgreich an die zweite Generation weitergegeben haben. Aus Berlin angereist war Beni Durrer, international bekannter Beauty Experte und ehemaliger Gütschstift. Auch Patrick Grischgl, Verbandspräsident Gastro Luzern Region Stadt, nahm am Jubiläum teil. Besonders bewegend war die Anwesenheit von Thomas und Roland Häfliger, den Söhnen des legendären Küchenchefs Josef Häfliger, der das Château Gütsch über 33 Jahre geprägt und zahlreiche Lernende zu Spitzenleistungen geführt hatte.
Neben diesen bekannten Namen prägten auch viele weitere ehemalige Mitarbeitende und Lernende das Gütsch - Generationen, die hier ihre beruflichen Wurzeln schlugen und der Branche bis heute verbunden sind. Ihre Rückkehr verlieh dem Jubiläum besondere Tiefe und erinnerte daran, wie weit über Luzern hinaus das Gütsch einst als Ausbildungsstätte wirkte.
Ein süsser Abschluss und ein grosser Dank Zum Abschluss wurde eine eindrucksvolle Schwarzwäldertorte serviert - verziert mit dem historischen Gütschwappen und dem Jubiläumsschriftzug. Die Küchen- und Servicebrigade erhielt langanhaltenden Applaus für ihre Gastfreundschaft, die hervorragende Küche und die zuvorkommende Betreuung des Abends. Das 50-Jahr-Jubiläum der ehemaligen Gütschstiften wurde zu einem würdigen Fest der Erinnerung, der Freundschaft und der Verbundenheit mit einem einzigartigen Ort Luzerner Geschichte.
Moderne Küche mit alpinen Wurzeln trifft auf besonderen Weinkeller:
Mit dem Cima eröffnete ein neues Restaurant in der Berner Altstadt
An der Rathausgasse 25 entstand mit dem Cima ein neues kulinarisches Konzept in einem historischen Gewölbekeller von Bern. Verantwortet wird das Restaurant von Sina und Pascal Ralo, die seit drei Jahren erfolgreich das Restaurant Romy führen.
Gemeinsam mit Küchenchefin Valentina Tacconelli und Gastgeberin Laura Grunder verbinden Sina und Pascal Ralo im Cima alpine Produktkultur mit moderner, präziser Küche – begleitet von einer der umfangreichsten Weinkarten der Stadt. Im Gewölbekeller unter dem Weinladen Tredicipercento lagern über 500 Weinschätze aus den Alpenregionen: Von Barolo über Riesling bis hin zu Raritäten kleiner Schweizer Weingüter wie zum Beispiel eine beeindruckende Sammlung der Domaine de la Maison Carée.
Passend dazu entwickelte das Cima eine Küche, die vom alpinen Erbe inspiriert ist – jedoch ohne rustikale Klischees. Stattdessen stehen klare Aromen, eigenständige Handschrift und frisch interpretierte Klassiker im Vordergrund. Gekocht wird ausschliesslich mit hochwertigen, regionalen Zutaten aus den Alpenländern: Ribelmais, Bergkäse, Gemüse aus Bergregionen oder sorgfältig ausgewählte tierische Produkte.
Die Gäste können zwischen einem Vier- oder FünfGang-Menü oder Klassikern à la Carte wählen – darunter hausgemachte Pasta, Brasato oder moderne Gerichte mit Wildkräutern, Getreide und Gemüse. Vegetarische Optionen sind ein fester Bestandteil des Angebots. Das neu eröffnete Cima steht für Wärme, moderne Gastfreundschaft und eine Atmosphäre, die Genuss ohne Formalitäten ermöglicht. Das eingespielte Team um Valentina Tacconelli und Laura Grunder schafft einen Ort, an dem Wein, Küche und gelebte Gastfreundschaft im Mittelpunkt stehen und wo der Alltag für einen Abend Pause hat. www.cima-bern.ch
Restaurant Cima Rathausgasse 25 | 3011 Bern
Cima-Team: Die Co-Inhaber
transportieren I regenerieren I präsentieren portionieren I warmhalten I kalthalten
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Sina (l.) und Pascal Ralo mit Küchenchefin Valentina Tacconelli und Gastgeberin Laura Grunder in der Mitte.
Kulinarik am Zürichsee:
Eröffnung des Restaurants Pavillon im Boutiquehotel Sonne Küsnacht-Zürich
Die Sonne in Küsnacht stellt das neu gestaltete Restaurant «Pavillon» vor. Die frühere «Sonnengalerie» wurde neu konzipiert. Entstanden ist ein Raum, der Kulinarik, Lounge und Bar verbindet und sich zum Zürichsee ausrichtet.
Mit seinem Wintergarten und der avantgardistischen Gestaltung fügt sich das Restaurant Pavillon harmonisch in die bestehende Struktur des Hotels ein und tritt zugleich als eigenständiger Bereich in Erscheinung. Gemeinsam mit Küchel Architects wurde ein Konzept entwickelt, das Offenheit und Struktur vereint. Grosszügige Fensterflächen, warme Materialien und eine gezielte Lichtführung prägen das Gesamtbild, schaffen eine ruhige Atmosphäre und lenken den Blick auf das Seeufer. Im Zuge des Umbaus entstand auch ein neuer Markenauftritt. Das Logo ergänzt das Konzept und greift die gestalterische Linie des Raumes auf.
Die Sonne im Kurzporträt
Die Sonne in Küsnacht ist ein Boutiquehotel mit über 380 Jahren Geschichte; es wurde 1641 erstmals in einer Zürcher Urkunde als Gasthaus erwähnt. Direkt am Ufer des Zürichsees gelegen, umfasst das 4-Sterne-Superior Hotel 40 individuell gestaltete Zimmer und Junior Suiten sowie drei Restaurants und einer Bar. Fünf Räume und Säle sowie eine OutdoorLocation bieten Raum für Veranstaltungen. Ein Fitness- und Wellnessbereich mit Liegewiese und Seezugang runden das Angebot ab.
Das neue Restaurant steht für eine zeitgemässe Küche unter der Leitung von David Lange. Seine Erfahrung aus der Spitzengastronomie, unter anderem bei Sternekoch Heiko Nieder, zeigt sich in einer reduzierten Handschrift. Dabei setzt das Team auf regionale und saisonale Produkte und ergänzt klassische Gerichte mit internationalen Einflüssen. Der Fokus liegt auf Qualität, Produkt und einer präzisen Zubereitung. «Mit dem Pavillon schaffen wir einen Ort am Zürichsee, der kulinarische Qualität und Gastfreundschaft in den Mittelpunkt stellt. Hier kommt man an, geniesst und fühlt sich willkommen», sagt Harald Raab, Hoteldirektor und Gastgeber der Sonne Küsnacht.
Das Restaurant Pavillon ist sieben Tage die Woche geöffnet. Am Morgen nutzen Hotelgäste den Bereich für das Frühstück. Am Mittag und Abend wird eine À-la-carte-Auswahl serviert. Am Nachmittag ergänzt eine reduzierte Karte mit warmen und kalten Speisen das kulinarische Profil. Mit dem Restaurant Pavillon erweitert das Boutiquehotel Sonne sein gastronomisches Angebot um eine Adresse an der Goldküste, die Kulinarik, Gastfreundschaft und die besondere Lage zusammenführt.
www.sonne.ch
Sonne – Boutiquehotel und Seerestaurants
Seestrasse 120 | 8700 Küsnacht
Stärkung der Resort-Positionierung:
Swiss Diamond Hotel am Luganersee umfassend modernisiert
Das 5-Sterne-Hotel Swiss Diamond in Vico Morcote hat nach einer fünfmonatigen Schliessung seine Türen wieder geöffnet. Im Rahmen der ersten umfassenden Renovation seit der Eröffnung im Jahr 2000 wurden auf über 9000 Quadratmetern sämtliche 87 Zimmer, die Lobby, der Wellnessbereich sowie die technische Infrastruktur erneuert.
Die Modernisierung des Swiss Diamond Hotels in Vico Morcote folgte einem klar definierten Anspruch. Die Positionierung des Hauses als Resort am Luganersee sollte geschärft und das Gasterlebnis auf das Niveau zeitgemässer Luxushotellerie gehoben werden. «Mit diesem Projekt wollten wir bewusst über eine reine Renovation hinausgehen und ein umfassendes, elegantes sowie unvergessliches Erlebnis schaffen», erklärt Canio Sabia, Cluster General Manager bei den Swiss Diamond Hotels. Nach über 25 Jahren Betrieb machte die Geschichte des Hauses eine grundlegende Erneuerung zentraler Bereiche erforderlich, um den heutigen Ansprüchen der gehobenen Hotellerie gerecht zu werden. Gleichzeitig wurden die bestehenden Angebote gezielt weiterentwickelt und stärker miteinander verzahnt, um den Resort-Charakter des Hotels klarer herauszuarbeiten. Entsprechend umfassend fielen die Massnahmen aus. Sämtliche Gästezimmer wurden vollständig überarbeitet und neu möbliert, Flure, Etagenbereiche und Aufzüge modernisiert sowie Lobby und Rezeption neu gestaltet. Parallel dazu erfolgte eine umfassende technische Erneuerung – von Lüftungs-, Heizungs- und Klimaanlagen bis hin zur Modernisierung der WLAN- und Brandschutzinfrastruktur.
Insgesamt wurden unter anderem 150 neue Sanitäranlagen installiert, 250 energiesparende Strahler integriert sowie 30 neue Inverter-Innengeräte für Klima und Heizung eingebaut. Ergänzend dazu kamen 350 Quadratmeter sizilianischer Marmor mit einem Gesamtgewicht von 22 Tonnen zum Einsatz. Sämtliche
Swiss Diamond Hotel im Kurzporträt
Das Swiss Diamond Hotel liegt in Vico Morcote direkt am Luganersee. Das Haus besticht durch seine exklusive Aussicht und bietet 87 geräumige Zimmer und Suiten mit elegantem italienischem Interieur und einem weitläufigen WellnessBereich. Das Restaurant Lago mit grosszügigem Garten direkt am Seeufer bietet eine raffinierte kulinarische Auswahl.
Möbel wurden restauriert und 100 Türen sorgfältig aufbereitet. Auch der rund 600 Quadratmeter grosse Spa-Bereich wurde neu in das Gesamtangebot eingebunden.
Die Umsetzung innerhalb der kurzen Schliessung von November 2025 bis April 2026 stellte eine besondere Herausforderung dar. Die termingerechte Wiedereröffnung erforderte präzise Planung, enge Abstimmung aller Beteiligten und konsequentes Zeitmanagement. «Die Besonderheit des Umbauprojekts lag darin, Ästhetik, technische Modernisierung und funktionale Neugestaltung der Räume innerhalb eines sehr engen Zeitrahmens zu vereinen», so der verantwortliche Architekt der Mabetex SA in Lugano.
www.swissdiamondhotel.com
Swiss Diamond Hotel Riva Lago Olivello | 6921 Vico Morcote
Gelungener Auftakt:
Roy’s Brauerei & Restaurant eröffnete in Thun
Roy’s Brauerei & Restaurant eröffnete im Kino Rex im Herzen von Thun seine Türen und bot einer geladenen Gästeschar im Rahmen eines Pre-Openings vorab erste Einblicke in das neue Gastronomiekonzept – mit durchwegs positiver Resonanz.
«Ich bin sehr glücklich und zufrieden, dass wir den Umbau termingerecht realisieren konnten. Das Feedback unserer Gäste am Pre-Opening war durchwegs positiv und bestärkt uns darin, dass wir mit unserem Konzept den richtigen Weg eingeschlagen haben», sagt Geschäftsführer und Namensgeber Roy Marko. Mit Roy’s entsteht in Thun ein vielseitiger Treffpunkt, der Braukunst, Kulinarik und Erlebnis unter einem Dach vereint. Das Angebot richtet sich bewusst an ein breites Publikum – von Familien über Bierliebhaber bis hin zu Kinobesuchern und Trendsettern.
Braukunst trifft auf Erlebnis
Im Zentrum steht die Verbindung von handwerklicher Braukunst und moderner Gastronomie. Gäste erwartet ein authentisches Brauerei-Ambiente mit Einblicken in den gesamten Brauprozess. Eine integrierte Brauanlage sowie anschauliche Elemente im Raum machen die Kunst des Bierbrauens erlebbar. Das hauseigene Roy’s Lager bildet das Herzstück der Bierkarte und wird ergänzt durch Degustationen und passende ApéroAngebote.
Das Team von Roy’s Brauerei & Restaurant setzt auf persönliche Gastfreundschaft, moderne Barkultur und eine vielseitige Auswahl an Bier- und Getränkespezialitäten.
Kulinarik mit regionaler Handschrift
Auch kulinarisch setzt Roy’s auf Vielfalt und Regionalität. Von unkomplizierten Fingerfoods über frische Bowls bis hin zu BBQSpezialitäten wie Spareribs und Pulled Pork bietet die Küche ein breites Spektrum für unterschiedliche Bedürfnisse. Ergänzt wird das Angebot durch Smashburger, eine hausgemachte Brauwurst sowie kreative Eigenkreationen. Bei den Zutaten setzt Roy’s konsequent auf regionale Partner und handwerkliche Qualität.
Begegnungsort mit Atmosphäre
Neben der Kulinarik legt das Team grossen Wert auf Gastfreundschaft und persönlichen Service. Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, an dem sich Gäste vom ersten Moment an willkommen fühlen. Das Roy’s ist ein neuer Begegnungsort für genussvolle Momente, gesellige Stunden und authentische Brauereierlebnisse in der Region Thun. www.roys-thun.ch
Das moderne Brauerei-Ambiente von Roy’s Brauerei & Restaurant im Kino Rex in Thun verbindet industrielle Elemente mit warmer Atmosphäre und macht die Welt des Bierbrauens für Gäste erlebbar.
Neu gedeckt im Miiro The Mansard Gstaad:
Ein vielseitiger Sommer wird aufgetischt
Zwischen saisonaler Küche, neuen Uniformen und genussvollen Rooftop-Momenten präsentiert Miiro The Mansard ein neues gastronomisches Angebot. Head Chef Tom Walter interpretiert saisonale Klassiker mit eigenem Twist.
Unter dem Leitgedanken der Saisonalität hat Rising Star Tom Walter die Sommerkarte neu komponiert. Im Zentrum stehen regionale Produkte, klare Aromen und eine Küche, die dem Sommer die verdiente Bühne gibt. «Wir halten unsere Karte bewusst saisonal und interpretieren moderne Schweizer Küche so, wie sie ursprünglich immer war: ehrlich, auf das Hier und Jetzt fokussiert, mit dem, was die Natur eben hergibt», so Tom Walter. Ebenso Teil des gastronomischen Konzepts ist die ganztägig verfügbare Bistrokarte, die sowohl in der Lounge & Bar als auch auf der einzigen Rooftop-Terrasse in Gstaad angeboten wird. Auch hier bleibt die Handschrift des Küchenchefs spürbar. Auf der Rooftop-Terrasse erweitert Chef de Bar Nicolas Ulm zudem das Getränkeangebot um kreative Signature Drinks, darunter verschiedene Interpretationen des Espresso Martini.
Neu angerichtet: Frühstück à la carte
Mit der Sommersaison wird auch der Morgen neu zelebriert: The Mansard verabschiedet sich vom klassischen Buffet und setzt
fortan auf ein À-la-carte-Frühstück im Sinne eines bewussteren Umgangs mit Lebensmitteln. Das neue Konzept vereint internationale Frühstücksklassiker und alpine Spezialitäten an einem Tisch – von Pancakes über Hummus bis hin zum regional inspirierten Bergfrühstück mit lokalen Produkten. Serviert wird das Ganze auf edlen Etageren, ebenfalls eine Augenweide. Auch im Service folgt das Haus Trends: Die neuen, leger-sportlichen Uniformen des Teams sind Teil des weiterentwickelten Gesamtkonzepts und unterstreichen den frischen Auftritt des Hauses. www.miirohotels.com
Miiro The Mansard Untergstaadstrasse 26 | 3780 Gstaad
Miiro The Mansard im Kurzporträt
Das 4-Stern-Hotel The Mansard im Herzen von Gstaad ist ganzjährig geöffnet, umfasst 29 Zimmer und Suiten, ein charmant eingerichtetes Restaurant und Gstaads einzige Rooftop-Bar. Es ist Teil der neuen Lifestyle-Hotelmarke Miiro, die eine charaktervolle Kollektion von individuell gestalteten Hotels im Herzen der interessantesten Viertel Europas auf den Markt bringt.
Neue Metzgerei, neues Restaurant:
Williams ButchersTable eröffnete in der Zuger Altstadt
Metzgerei, Restaurant und ein bisschen Rock’n’Roll: Williams ButchersTable brachte seine Mischung aus Handwerk, Genuss und Erlebnisgastronomie jetzt auch in die Zuger Altstadt.
Das Lokal am Zürcher Bellevue gehört auch dieses Jahr wieder zu den 101 besten Steakrestaurants der Welt (Platz 64) und wurde neu auch noch als bestes Steakhouse der DACH-Region ausgezeichnet. Nun eröffnete das Gründer- und Inhaberteam Philipp Oehler, Rolf Styger und Lucas Oechslin einen neuen Standort – im traditionsreichen Haus Aklin direkt beim Zytturm in Zug. Wo früher Metzger arbeiteten, wird nun wieder Fleisch zelebriert: mit Prime Cuts, hausgemachten Spezialitäten und einer grossen Metzgerstheke.
Die Metzgerei als Bühne
Die Metzgerei ist das Herzstück des Lokals und macht den Williams ButchersTable zur neuen Erlebniszentrale für Fleischkompetenz in Zug. Kundinnen und Kunden finden hier nicht nur klassische Stücke, sondern auch Special Cuts wie Hanging Tender, Outside Skirt oder Bavette. Dazu kommen hausgemachte Würste, Trockenfleisch und weitere Spezialitäten, die direkt vor Ort produziert werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Walliser Eringer Old Cows, die im Haus gereift und veredelt werden. Für zusätzliche Qualität sorgt der Partner Luma, dessen Produkte bei der World Steak Challenge bereits mehrfach ausgezeichnet wurden.
Im Restaurant wird das Fleisch von saisonalen Vorspeisen und Beilagen begleitet – etwa den Signature French Fries – sowie vom legendären «Bone Shot». Alles frisch zubereitet – ohne Schnickschnack, aber mit maximalem Respekt für das Produkt.
Old School trifft auf Rock’n’Roll
Der erste Williams ButchersTable eröffnete 2018 am Zürcher Hegibachplatz. Später folgten Standorte im Loeb Bern und am Zürcher Bellevue. Das Konzept verbindet Metzgerei, Restaurant und Erlebnisgastronomie. Schon beim Betreten tauchen die Gäste in eine andere Welt ein: Old School trifft auf Rock’n’Roll. Das Interieur erinnert an das New Yorker Meatpacking District der 1920er-Jahre – an eine Zeit, in der Metzger noch Handwerker, Händler und Gastgeber zugleich waren. Philipp Oehler sagt dazu: «Der Name ButchersTable ist bewusst gewählt – er steht für den Tisch in der Metzgerei. Dort serviert unser Chief Butcher ausgewählte Stücke direkt vor den Gästen und spricht mit ihnen über Herkunft, Reifung und Zubereitung.»
Räumlichkeiten mit viel Geschichte
1787 eröffnete Johann Joseph Aklin in der Zuger Altstadt eine Gaststube mit Bäckerei. 1862 wurde daraus eine Metzgerei, die über 140 Jahre lang von sechs Generationen der Familie betrieben wurde. Heute gehört das Haus der siebten Generation der Familie Aklin. Besitzer Marco Aklin freut sich über die Rückkehr des Metzgerhandwerks. Passend dazu befindet sich im Gebäude auch das einzige Metzgerei-Museum der Schweiz. Die Sammlung zeigt originale Werkzeuge und Requisiten aus den Jahren 1750 bis 1930 und kann auf Anfrage besichtigt werden. www.williamsbutcherstable.ch
KMU sollten ihre Pensionskasse trotz Rekordzinsen hinterfragen
Ein Beitrag aus den VZ-News von Cyrill Bazzana, Leiter Consulting Key Clients, den wir mit freundlicher Genehmigung des VZ VermögensZentrums publizieren.
Insgesamt wurden die Guthaben 2025 üppig verzinst. Zwischen den Pensionskassen gibt es aber grosse Unterschiede. Darauf sollten KMU jetzt achten.
Für viele Unternehmerinnen und Unternehmer und ihre Angestellten ist das sehr erfreulich: 2025 verzinsten die Pensionskassen ihre Guthaben so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr. Dank starker Anlagerenditen sind die Deckungsgrade der Pensionskassen überdurchschnittlich gewachsen – und damit auch die Ersparnisse.
Bei der Verzinsung gibt es aber grosse Unterschiede zwischen den verschiedenen Pensionskassen. Das zeigt eine aktuelle Analyse, die das VZ VermögensZentrum bei mehr als 75 Sammeleinrichtungen, firmeneigenen Pensionskassen und Branchenlösungen durchgeführt hat.
Pensionskasse periodisch prüfen
Ein Beispiel: 2025 verzinsten firmeneigene Pensionskassen wie die PK Rheinmetall (15 Prozent) und Schindler (9,25 Prozent) die Guthaben meistens deutlich höher als Sammeleinrichtungen. Ein Grund ist, dass firmeneigene Stiftungen bei der Verzinsung rechtlich über etwas mehr Spielraum verfügen.
Die letztplatzierte Pensionskasse schrieb ihren Versicherten einen Zins von nur 1,38 Prozent gut – das sind über 90 Prozent weniger als die bestplatzierte (Tabelle). Für die Mitarbeitenden ist entscheidend, wie gut ihre Ersparnisse verzinst werden. Wegen des Zinseszinses wirkt sich schon eine kleine Differenz stark auf das Guthaben aus, das sie bis zur Pensionierung ansparen – und später als Rente beziehen
Firmeneigene Pensionskassen haben es immer schwerer
Immer mehr kleine und firmeneigene Pensionskassen kämpfen ums Überleben. Besonders herausfordernd sind das strengere regulatorische Umfeld und der zunehmende Digitalisierungsdruck. Das treibt die Kosten in die Höhe –Kosten, die von den Versicherten getragen werden müssen. Zusätzlich verschärft die Pensionierung der Babyboomer die Lage: In vielen Kassen verschlechtert sich das Verhältnis zwischen Rentnern und aktiv Versicherten, was ihre Risikofähigkeit weiter reduziert. Immer mehr Stiftungsräte und PK-Verantwortliche prüfen darum einen Anschluss an eine Sammelstiftung.
können. Darum sollten Firmen alles daransetzen, ihren Mitarbeitenden eine leistungsstarke Pensionskasse zu bieten. Tipp: Die Höhe der Verzinsung hängt von einigen Faktoren ab und ist nicht immer nachhaltig gewährleistet. Unternehmer und Unternehmerinnen sollten ihre Pensionskasse regelmässig prüfen und die Anbieter vergleichen. Achten Sie neben der Verzinsung auch auf Deckungsgrad und technischen Zinssatz – sie zeigen, wie stabil eine Pensionskasse dauerhaft über dem gesetzlichen Minimum verzinsen kann. www.vermoegenszentrum.ch
Firmeneigene Stiftungen zahlen Versicherten oft den höchsten
Zins
Basis: Vergleich der Verzinsung 2025 von über 75 Sammeleinrichtungen, firmeneigenen Pensionskassen und Branchenlösungen. Gewichtung für Mittelwerte: je 50 Prozent aus Obligatorium und Überobligatorium RangVorsorgeeinrichtung Verzinsung (Mittelwert) Differenz (gerundet) 1 PK
–90,8%
1 Neuanschlüsse per 1. Januar 2025 werden mit 5 Prozent verzinst, die früheren mit 13 Prozent. Die ausgewiesenen 9 Prozent entsprechen dem Mittelwert beider Zinssätze.
Cyrill Bazzana Leiter Consulting Key Clients
Steuern und Pensionierung: So schützen Sie Ihre Lebensqualität
Ein Beitrag aus den VZ-News von Sara Neuweiler, Niederlassungsleiterin Uster, den wir mit freundlicher Genehmigung des VZ VermögensZentrums publizieren.
Viele Erwerbstätige kümmern sich zu spät um ihre Steuern. Ihnen entgeht viel Geld, das später fehlt. Vor und bei der Pensionierung gibt es einige Möglichkeiten, die Steuerlast zu senken. Je früher man sie ausschöpft, desto besser.
Der grösste Wunsch vieler Schweizerinnen und Schweizer ist es, möglichst lange gesund und finanziell flexibel zu bleiben, wenn sie in Pension gehen. Umso grösser ist dann die Enttäuschung, wenn sie feststellen, wie stark ihr finanzieller Spielraum schrumpft – und der erhoffte Lebensstandard kaum zu halten ist. Warum ist das so?
Zwar sinkt das jährliche Einkommen aus AHV und Pensionskasse deutlich – oft um mehrere Zehntausend Franken gegenüber dem letzten Jahreslohn. Doch die Steuerlast nimmt viel weniger stark ab. Das Ehepaar im Beispiel rechts hat pro Jahr rund 58 000 Franken weniger zur Ver fü-
Sara
Neuweiler Niederlassungsleiterin Uster
gung, zahlt aber nur rund 10 000 Franken weniger Steuern. Grund dafür ist, dass Abzüge wie Berufsauslagen oder Einzahlungen in die Säule 3a wegfallen. Selbst wenn der Eigenmietwert 2029 abgeschafft wird, sinken die Steuern weniger stark als viele erwarten (siehe Tabelle unten).
So bleibt mehr Geld zum Leben Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, um seine Steuern zu optimieren – man darf aber den richtigen Zeitpunkt nicht verpassen. Am besten organisiert man sich darum schon einige Jahre vor der Pensionierung. Die folgenden Tipps helfen, die richtigen Massnahmen aufzugleisen.
Pensionierung: Die Steuerlast bleibt hoch
Beispiel: Ehepaar (Frau 62 / Mann 63) in Bern, keine Kirchensteuer; steuerbares Vermögen 1,47 Mio. CHF; Hypothek 0,7 Mio. CHF; Einkommen netto: Mann 115’000 CHF, Frau 50’000 CHF; Säule 3a Mann: 130’000 CHF; Säule 3a Frau: 100’000 CHF, PK Mann (mit 65): 0,85 Mio. CHF (UWS 5,2%), PK Frau (mit 64 Jahren und 9 Monaten): 0,26 Mio. CHF (UWS 5,15%); AHV: 13 Monatsrenten; Angaben gerundet, in Franken
Einnahmen pro Jahr Vor 65 Nach 65
Einkommen 165’000 –
AHV-Renten
Andere steuerbare Erträge1
Total steuerbare Einnahmen
Steuerbare Abzüge 2
Total steuerbares Einkommen
Steuern pro Jahr3
Einkommenssteuern
Kapitalauszahlungssteuern4
Rückgang Steuern pro Jahr
Rückgang Einkommen pro Jahr 5
1 Steuerbarer Wertschriftenertrag 1,5% (Schnitt über die Planungsdauer) zzgl. Eigenmietwert brutto 25’000 CHF; ab 2029 ohne Eigenmietwert
2 Berufsauslagen, Sozialabzug, Säule 3a, Zweitverdienerabzug, Hypozinsen, Versicherungen, Haus-/ Vermögensverwaltungskosten usw. Ab 2028 ohne Unterhaltskosten und Hypothekarzinsen.
3 Nach 65: Mittelwerte für die gesamte Lebensphase der Pensionierung
4 9400 CHF auf 22 Jahre verteilt (Säule 3a von 100’000 bzw. 130’000 CHF)
5 Einkommen (165’000 CHF) minus AHV- und PK-Renten (106’740 CHF)
Steuern sparen dank gestaffeltem Bezug der Vorsorge-Guthaben
Beispiel: Ehepaar in Bern, Steuertarife 2026 (ohne Kirchensteuern)
BezugJahr Alter Kapital Kapitalbetrag Steuerbetrag einmalig 202864
900’000 79’900 gestaffelt 202662 Säule 3a Frau
202763 PK-Kapital Frau
202864 PK-Kapital Mann
202965 Säule 3a Mann
50’0001’508
250’00014’973
500’00037’660
100’0003’80157’942
Steuereinsparung dank gestaffeltem Bezug 21’958
AHV: Was ist möglich?
Die AHV-Renten muss man zu 100 Prozent als Einkommen versteuern – lebenslang. Wer nach 65 weiterarbeitet, sollte prüfen, ob sich ein Aufschub der Rente lohnt. Denn kommt zur Rente ein Lohn dazu, fällt man schnell in eine höhere Progression. Steuerlich bietet die AHV sonst kaum Spielraum. Umso wichtiger ist es, alle anderen Optionen zu nutzen.
Nutzen Sie den Spielraum in der Pensionskasse
Nur wenige schöpfen die steuerlichen Anreize in der Pensionskasse aus.
➤ Vor der Pensionierung: Freiwillige Einzahlungen in die Pensionskasse (PKEinkäufe) gehören zu den wirkungsvollsten Massnahmen, um die Steuerrechnung zu senken und gleichzeitig mehr Kapital anzusparen.
Tipp: Zahlen Sie möglichst gestaffelt ein. Wenn Sie etwa 45 000 Franken gespart oder geerbt haben, können Sie über drei Jahre je 15 000 Franken einzahlen und diesen Betrag jedes Jahr abziehen. Solche PK-Einkäufe lohnen sich umso mehr, je höher das Einkommen ist und je schneller das Geld wieder bezogen wird. Das ist oft erst ab 50 der Fall. Sie bleiben sinnvoll, auch weil der Bund die Steuern auf Kapitalbezüge nun nicht erhöht.
➤ Bei der Pensionierung: Wie hoch die Steuern künftig ausfallen, hängt wesentlich davon ab, wie man bei der Pensionierung seine Ersparnisse in der Pensionskasse bezieht: als Rente, als Kapital oder als Mix aus beidem. Die PK-Rente muss man zu 100 Prozent als Einkommen versteuern.
Steuerlich kann der Kapitalbezug nach 15 bis 20 Jahren attraktiver sein.
Tipp: Beziehen Sie auf keinen Fall allein aus steuerlichen Gründen das Kapital. Die
meisten Ehepaare wählen einen Mischbezug. Wägen Sie gut ab, was das beste Verhältnis aus Rente und Kapitalbezug ist.
➤ Nach der Pensionierung: Wer länger erwerbstätig bleibt, muss vorsichtig sein: Treffen Lohn und PK-Rente zusammen, kann die Steuerbelastung deutlich steigen. Klären Sie frühzeitig, ob es sich lohnt, die Renten aufzuschieben. In so einem Fall erlauben einige Pensionskassen weiterhin freiwillige Einkäufe – das lohnt sich.
Säule 3a: So schöpfen Sie das Potenzial aus Es lohnt sich, jedes Jahr in die Säule 3a einzuzahlen – auch wenn es nicht der Höchstbetrag ist. Verpasste Einzahlungen darf man neu nachholen und vollständig vom steuerbaren Einkommen abziehen, sofern man noch kein 3a-Guthaben bezogen hat. Wer den Maximalbetrag von 7258 Franken einzahlt, kann seine Steuerrechnung um bis zu 3000 Franken pro Jahr senken – je nach steuerbarem Einkommen und Wohnort.
Tipp: 3a-Gelder können Sie schon ab 60 beziehen. Wenn Sie diese Bezüge gut mit den Auszahlungen aus der Pensionskasse koordinieren und über mehrere Jahre staffeln, können Sie viel Steuern sparen. Dem Paar im Beispiel in der Tabelle oben bleiben so rund 22 000 Franken mehr zum Leben. Darum lohnt es sich, mehrere 3a-Gefässe aufzubauen. Wer nur ein einziges nutzt, zahlt beim Bezug oft unnötig hohe Steuern, da der Fiskus alle Bezüge eines Jahres zusammenzählt – in vielen Kantonen auch jene des Ehepartners.
Wählen Sie steuergünstige Geldanlagen
Behalten Sie Ihre Geldanlagen im Auge. Im Gegensatz zu Zinserträgen sind Kurs-
Steuerlast reduzieren: Tipps für Unternehmer
➤ Lohn vs. Dividende: Die meisten Unternehmerinnen und Unternehmer tendieren dazu, mehr Dividende und weniger Lohn zu beziehen. Das ist nicht immer sinnvoll. Prüfen Sie, was sich für Sie lohnt. Massgebend sind die Besteuerung der Dividende am Wohnort und die Gewinnsteuer am Firmensitz.
➤ Pensionskasse: Viele möchten mehr in ihre Pensionskasse einzahlen, haben ihr Einkaufspotenzial aber ausgeschöpft. Mit einer Zusatzvorsorge (1e-Pläne) können sie ihr Potenzial um mehrere Hunderttausend Franken erhöhen.
Hohe Lohnbezüge und eine optimierte Pensionskassenlösung haben zudem den Vorteil, dass die Sparbeiträge und das Potenzial für Einkäufe in die Pensionskassen weiter steigen. So schaffen Sie zusätzlichen Spielraum, um Steuern zu sparen. So eine Zusatzvorsorge kann man jederzeit einrichten. Sie ergänzt die bestehende PK-Lösung, die unverändert weiterlaufen kann.
➤ Nachfolge regeln: Klären Sie alle Steuerfragen sorgfältig ab. Wenn Sie Ihr Unternehmen bewerten lassen, werden die einzelnen Bilanzpositionen bereinigt. So wird sichtbar, wie hoch die stillen Reserven und die latenten Steuern darauf sind. Auf dieser Basis können Sie den Bezug von Gewinnen und nicht betriebsnotwendigen Mitteln so planen, dass sie steueroptimal ins Privatvermögen übergehen.
gewinne in der Regel steuerfrei. Steuerlich kann es sich lohnen, das Wertschriftendepot so zu strukturieren, dass mehr Kursgewinne und weniger Zinserträge anfallen.
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Dyhrberg
Fünf Minuten mit...
Be ina rpagaus
Gastgeberin im Guarda Val Maiensäss Hotel in Lenzerheide
So starte ich in den neuen Tag
Unsere drei Kinder pünktlich und halbwegs organisiert in die Schule zu schicken, ist quasi mein tägliches Warm-up fürs Hotelmanagement. Danach gibt’s Kaffee. Viel Kaffee.
Das Guarda Val in einem Satz
Eine Wohlfühloase, in der man ankommt, abschaltet und sich fragt, warum man zuhause so viel Stress hat.
An meinen Team schätze ich, dass wir zusammenhalten – auch wenn es brennt, jemand krank ist oder der Drucker ausgestiegen ist.
Mein Führungsstil
Kommunikation auf Augenhöhe, gegenseitiger Respekt und die Fähigkeit, ruhig zu bleiben, während gefühlt 27 Dinge gleichzeitig passieren. Und ja – am Ende muss halt trotzdem jemand entscheiden.
So machen wir Gäste glücklich
Mit Aufmerksamkeit, ehrlichem Service und dezentem Luxus. Also nicht mit goldenen Wasserhähnen, sondern mit echtem Wohlfühlfaktor.
Online-Bewertungen sind hilfreich – solange sie sachlich bleiben und nicht aus einer emotionalen Krise wegen eines zu weich gekochten Frühstückseis entstehen.
So gehe ich mit Stress um Mein Schokoladenkonsum steigt proportional zur Auslastung.
In einem Wort
Rock oder Klassik?
Klassik – irgendjemand muss ja die Ruhe bewahren.
Berge oder Meer?
Berge
Frühaufsteherin oder Nachtmensch? Frühaufsteherin. Die Hotellerie fragt leider selten nach dem Biorhythmus. Stadtbummel oder Walspaziergang? Stadtbummel
Wellness oder Fitness? Wellness. Ich bewege mich beruflich schon genug.
Kurz porträtiert
Bettina Arpagaus (45), Gastgeberin im Guarda Val Maiensäss Hotel in Lenzerheide, absolvierte die Hotelfachschule Passugg und kehrte nach mehreren Jahren im Kursaal Bern sowie im Waldhaus Flims 2010 in ihre Heimat zurück. Im Guarda Val startete sie als Event-Managerin und war von 2016 bis 2018 Vizedirektorin. Gemeinsam mit ihrem Mann Philip Arnold, der 2015 zum 4-SterneSuperior-Hotel stiess, übernahm sie im Juni 2021 die Direktion. In der Freizeit stehen Theater spielen, Golf, Tennis und Zeit mit der Familie auf dem Programm.
Mein erster Job
Mit 14 in den Sommerferien Schulhäuser putzen. Glamourös war anders –aber immerhin ehrliche Arbeit.
Meine Berufswahl beeinflusst hat
meine Familie. Sie führte ein Hotel in Valbella. Deshalb war ich schon früh vom Hotellerie-Virus infiziert. Das geplante Jurastudium klang zwar vernünftig, aber mir sagten Menschen, Gäste und das echte Leben einfach mehr zu als Gesetzestexte.
Am Feierabend geniesse ich
Zeit mit meinen Kindern und meinem Mann. Möglichst ohne Telefon. Meistens zumindest theoretisch.
Mein nächstes Ferienziel
Familienzeit in Solothurn. Gartenferien – weil man irgendwann merkt, dass Ruhe eigentlich Luxus genug ist.
Das wollte ich Ihnen noch sagen
Unsere Branche ist intensiv, manchmal chaotisch und selten planbar, aber genau deshalb auch unglaublich spannend. Kein Tag ist wie der andere. Zum Glück.