… in einer Flasche. So lässt sich das Geschmackserlebnis des Rosso Toscana Tino kurz und knackig beschreiben. Dabei bleibt der Produzent, die Tenuta Rossetti, ganz unaufgeregt und zeigt, dass nicht jeder Supertoskaner einen Gutshof mit Ahnengalerie und Ölbaumhainen benötigt, um zu überzeugen. Hinter dem Namen Rossetti steckt ein modernes, familiengeführtes Weingut, ansässig im Herzen des Chianti, das lieber auf gute Zusammenarbeit mit TopÖnologen setzt als auf verstaubte Klischees, was angesehene Weinkritiker wie James Suckling oder Luca Maroni besonders zu schätzen wissen.
Die Tenuta Rossetti liegt in Cerreto Guidi unweit von Florenz und wer dort ein verträumtes Landhaus mit bröckelndem Mauerwerk erwartet, hat falsch gedacht. Der Betrieb gilt als modern, jung und dynamisch, verwurzelt in einer starken Familientradition. Über Generationen wuchsen enge Verbindungen zu Winzern der Region, die verlässlich bestes Traubengut lieferten – eine sorgfältige Auswahl an Partnerinnen und Partnern mit erstklassigen Lagen war den Rossettis schon immer wichtig. Mit der dritten Generation, Tino und Linda Rossetti, kam frischer Schwung ins Unternehmen: Man investierte, modernisierte und öffnete internationale Märkte, ohne die eigenen Wurzeln zu vergessen. Möglich wurde dieser Schritt auch durch die Kooperation mit Önologe Filippo Baccalaro, der in Italien einen exzellenten Ruf genießt. Es entstanden Weine, die den Begriff „Supertoskaner“ neu interpretieren – als Beweis, dass große Toskana nicht zwangsläufig ein Vermögen kosten muss.
DANKE, MIO TINO!
Der Tino Rosso Toscana IGT 2016 ist eine waschechte Toskana-Cuvée mit Charakter: brillantes Rubinrot im Glas, in der Nase Aromen von Waldbeeren, roten Blüten, reifer Kirsche und einem Hauch Gewürz. Am Gaumen zeigt sich das Juwel frisch, trocken und körperreich, getragen von weichen, gut eingebundenen Tanninen. Der Ausbau im Barrique verleiht ihm zusätzliche Tiefe und eine moderne, elegante Note, ohne den fruchtigen, sortentypischen Kern des Sangiovese zu überdecken. Ein Wein, der die sonnenverwöhnten Hügel der Toskana ziemlich überzeugend ins Glas holt – unkompliziert im besten Sinne und mit genug Struktur, um auch am Esstisch zu bestehen. DER Geheimtipp unter den Supertoskanern!
Food-Pairing: geschmorte Lammkeule mit Rosmarin, gegrilltes Rinderfilet mit Kräuterbutter und perfekte al dente-Pasta mit Waldpilzen und Thymian
einladend | fruchtbetont | samtig
TINO ROSSO TOSCANA IGT 2016
TENUTA ROSSETTI, BOLGHERI/TOSKANA [5658316]
€ 31,50 zum Freundschaftspreis
[statt Listenpreis € 34,95 je 0,75-l-Flasche]
AUF DIE PLÄTZE, FERTIG, SOMMER!
LEBE AMORE, LIEBE ITALIEN UND GENIESSE DEN VINO VEDI.
SOMMER, SONNE, EIN GLAS WEIN –MEHR BRAUCHT ES NICHT ZUM GLÜCKLICHSEIN
VINO. VINCI. WENN WEIN VERZAUBERT.
Liebe Leserinnen und Leser!
Da Sie unsere Vorlieben mittlerweile kennen, wissen Sie, dass wir den Herbst besonders lieben. Wirbelnde bunte Blätter, neue interessante Weine, spannende Verkostungen: Der Herbst ist einfach besonders. Doch dieses Mal hat der Sommer seine Spuren hinterlassen und wirkt nach. Und vielleicht tut er das beim Lesen der aktuellen Ausgabe ja auch bei Ihnen. Denn keine geringere Weinregion als die Mutter aller Urlaubsdestinationen steht in diesem Magazin im Mittelpunkt: Italien.
Enge pittoreske Gassen, gemütlich vorbeibrausende Vespas, Olivenhaine, hochgewachsene Zypressen und natürlich Wein, wohin das Auge reicht. Zugegeben, unsere Fantasie von Italien mag etwas klischeebehaftet sein. Aber Bella Italia ist für uns der Inbegriff von Dolce Vita und einer Weinvielfalt, die ihresgleichen sucht. Ob Supertoskaner, Gavi, Barolo, Barbaresco, Vermentino, Cannonau, Amarone oder Valpolicella Ripasso – wir lieben sie alle. Und das Beste? All die genannten Weine finden Sie hier vereint auf ein paar buntbedruckten Blättern, die schöner sind als jeder Herbstspaziergang.
Natürlich ist wie immer auch ein Abstecher nach Mazzon eingeplant, wo sie eine grün schillernde Persönlichkeit erwartet. Außerdem geben wir Ihnen schon jetzt einen Vorgeschmack auf unsere Herbstweinverkostung. Also nichts wie ran, viel Spannendes und Informatives erwartet Sie!
Wir wünschen Ihnen, viel Vergnügen beim Lesen und Entdecken. Wenn Sie uns von Ihren Geschmackserlebnissen mit unseren Weintipps berichten möchten, sehr gerne! Einfach durchschicken oder direkt anrufen - wir freuen uns auf Ihre Geschichten.
Mit lieben Grüßen aus Innsbruck
GOTTARDI – Feine Weine seit 1897
Elisabeth Gottardi
GAVI TO GO EIN LEBENDIGES STÜCK PIEMONT IM GLAS
Was einst auf Wunsch des Adels entstand, beweist heute höchste Winzerkunst, die uns frisch und voller Leben im Glas erwartet. Begleiten Sie uns auf eine Genussreise an die Hänge des Gavi-Gebiets, wo die Cortese-Traube zuhause ist – und zu einem Weingut, das sich dieser Landschaft mit Herz und Biodynamik verschrieben hat.
AM WEG ZUM STAR
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Cortese di Gavi 1614 im Piemont –damals nur eine Sorte unter vielen. Zum eigentlichen Star wurde sie erst gut 200 Jahre später, und zwar wegen eines kulinarischen Notstands: Der genuesische Adel, der zur Erholung gern ins Hinterland nach Gavi reiste, vermisste dort schmerzlich einen passenden Weißwein zu seiner heimischen Küche aus fangfrischen Meeresfrüchten. Die Klage des Adels zeigte Wirkung – 1856 wurden auf den Gütern einiger Markgrafen die ersten größeren Cortese-di-Gavi-Weinberge angelegt.
HERKUNFT UND HEIMAT
Angebaut wird Cortese di Gavi praktisch ausschließlich im Piemont, mit dem Schwerpunkt rund um Gavi in der Provinz Alessandria, nahe der ligurischen Grenze. Das Gavi-DOCG-Gebiet umfasst die Gemeinden Bosio, Capriata d’Orba, Carrosio, Francavilla Bisio, Gavi, Novi Ligure, Parodi Ligure, Pasturana, San Cristoforo, Serravalle Scrivia und Tassarolo. 1974 erhielt Gavi als einer der ersten Weißweine Italiens den DOC-Status, 1998 folgte die DOCG-Klassifizierung.
PFLEGE UND ANBAU
Cortese di Gavi liebt kalkhaltige Böden und ein gemäßigtes Klima. Zu viel Hitze lässt die Trauben rasch an Frische verlieren, kühle Nächte
hingegen fördern die Aromatik. Die besten Lagen liegen daher oft in Hanglage, wie beim Weingut Castello di Tassarolo, wo die Reben auf mergelig-tonigen Böden in rund 300 Metern Höhe wachsen und nach biodynamischen Prinzipien bewirtschaftet werden – inklusive Handlese und dem Einsatz von Arbeitspferden statt Traktoren.
GESCHMACKSPROFIL
Im Glas zeigt sich Cortese di Gavi meist blassgelb bis strohfarben, mit Aromen von Zitrusfrüchten, grünem Apfel und weißen Blüten sowie einem Hauch Mandel. Am Gaumen ist er frisch, lebendig und trocken, mit feiner Mineralität und einem Abgang, der an Mandelschalen erinnert – die Basis für seinen Ruf als äußerst vielseitigen Essensbegleiter.
BESONDERHEITEN
Der Ruf als „einfacher“ Aperitif-Wein wird dem Gavi nicht wirklich gerecht: Gute Lagenweine wie jene vom Castello di Tassarolo zeigen, dass die Sorte über Jahrzehnte reifen kann. Und noch etwas macht Gavi speziell: Anders als viele italienische Rebsorten ist er fast ausschließlich auf eine einzige Region konzentriert – wer Gavi trinkt, genießt somit ganz automatisch auch ein Stück Piemont.
EINE REBSORTE ZUM VERLIEBEN
Bestimmt haben Sie den Namen schon mal gehört, doch war er auch schon einmal in ihrem Glas? Wenn nicht, dann sollten Sie ihm unbedingt die Gelegenheit geben. Denn diese Rebsorte kann wesentlich mehr, als ihr Ruf erahnen lässt. Besonders schön zeigen dies die beiden Exemplare aus Tassarolo. Der kleine Ort in der Provinz Alessandria ist eine von elf Gemeinden, die sich das Gavi-DOCG-Gebiet teilen – und zugleich Namensgeber und Zuhause eines Weinguts: Castello di Tassarolo, im Besitz der Familie Spinola, einer der ältesten Adelsfamilien Europas. Das Schloss selbst gehört der Familie seit 1300. 2005 kehrte Massimiliana Spinola aus London zurück nach Tassarolo und übernahm das Weingut ihrer Vorfahren. Schon ein Jahr später stellte sie den gesamten Betrieb auf biodynamische Landwirtschaft um. Das Ergebnis: Weine, die die kalkhaltigen Böden und die kühlen Nächte der Region unverfälscht ins Glas bringen.
MARCHESI SPINOLA
GAVI DOCG 2025 BIO
CASTELLO DI TASSAROLO, TASSAROLO, PIEMONT/ITALIEN [5571325]
Der Marchesi wird aus den ältesten Reben des Weinguts gewonnen. Im Glas zeigt sich der adlige Hochgenuss in leuchtendem Strohgelb mit ausgeprägten grünen Reflexen, in der Nase blumig nach Orangenblüte und Kamille, am Gaumen frisch, duftig, leicht und anhaltend.
Alkoholgehalt: 12,5 % vol., lagerfähig bis 2028
Rebsorte: 100 % Cortese di Gavi
Food-Pairing: gebackene Dorade mit Fenchel und Orangen-Vinaigrette, Tagliolini mit Zucchiniblüten und Ricotta, Hühnchen-Involtini mit Salbei, Parmaschinken und Zitrone
€ 13,95
zum Freundschaftspreis
[statt Listenpreis € 15,50 je 0,75-l-Flasche]
IL
CASTELLO GAVI DOCG 2024 BIO
CASTELLO DI TASSAROLO, TASSAROLO, PIEMONT/ITALIEN [5571124]
Dieser Gavi erweist sich als frisch, lebendig und fruchtbetont – er ist geradezu perfekt, um die Rebsorte von ihrer klassischen Seite kennenzulernen: Im Glas akazienhonigfarbenes Gelb mit grünlichen Reflexen, in der Nase intensive Blüten- und reife Zitrusnoten, am Gaumen elegant, lebendig und lang anhaltend.
Alkoholgehalt: 12,5 % vol., lagerfähig bis 2027
Rebsorte: 100 % Cortese di Gavi
Food-Pairing: gebratener Wolfsbarsch mit Zitronen-Kräuterbutter und jungem Blattspinat, Vitello tonnato mit typischer Thunfischcreme und Kapern
Sonderpreise gültig bis 30.11.2026 und nur solange der Vorrat reicht. € 15,-
zum Freundschaftspreis
[statt Listenpreis € 16,95 je 0,75-l-Flasche]
WEINGENUSS SO EINZIGARTIG
WIE EIN NASHORN IN BELLA ITALIA
Gegründet wurde La Spinetta 1977 von Giuseppe „Pin“ Rivetti und seiner Frau Lidia in Castagnole delle Lanze, mitten im Piemont. Der Name bedeutet so viel wie „die Spitze des Hügels“ – dort stand die erste Kellerei der Familie. Heute führen die Geschwister Carlo, Bruno, Giorgio und Giovanna das Erbe der Eltern fort und erhalten dabei längst Unterstützung der nächsten Generation. Aus einem kleinen Moscato-Betrieb ist ein Weingut mit drei Standorten in Piemont und der Toskana geworden – gefeiert für Barbaresco und Barolo ebenso wie für Barbera, Sangiovese und die wiederentdeckte Weißweinsorte Timorasso. Rund 165 Hektar Reben, drei Generationen Familiengeschichte und ein Name, der längst über die Landesgrenzen hinaus für Qualität und Eigensinn steht.
Ein vereinzeltes Nashorn, das nur wenige Menschen bei seiner Ankunft in Europa gesehen hatten, ziert heute die Flaschen eines Weinguts im Piemont – und passt trotzdem verblüffend gut. 1515 zeichnete Albrecht Dürer das Tier rein nach Erzählungen, ganz ohne Vorlage, und traf erstaunlich gut ins Schwarze. Genau diese Mischung aus Fantasie, Mut und Präzision faszinierte Giorgio Rivetti so sehr, dass er Dürers Nashorn zum Markenzeichen von La Spinetta machte. Und auch der Löwe des deutschen Künstlers ziert seit vielen Jahren den edelsten Barolo des Hauses, den Campè. Zwei Tiere, die niemand im Piemont je live und in Farbe gesehen hat, als Sinnbild für ein Weingut, das lieber Neues wagt, als Altbewährtes brav zu verwalten. Damit liegt das Kultweingut La Spinetta bis heute richtig.
BARBARESCO BORDINI DOCG 2023
LA SPINETTA, CASTAGNOLE DELLE LANZE, PIEMONT/ITALIEN [5578323]
verführerisch, aromatisch, trocken lagerfähig bis 2032+ 14 % vol.
1890 kehrte Giovanni Rivetti dem Piemont den Rücken und wanderte nach Argentinien aus – im Gepäck den Traum, eines Tages als gemachter Mann heimzukehren und ein eigenes Weingut zu gründen. Reich wurde er in der Fremde tatsächlich, zurückgekommen ist er aber nie. Verwirklicht hat diesen Traum erst eine Generation später sein Sohn Giuseppe, genannt „Pin“, der gemeinsam mit seiner Frau Lidia 1977 in Castagnole delle Lanze, mitten im piemontesischen Hügelland, La Spinetta gründete – benannt nach der Anhöhe, auf der ihre erste Kellerei stand, hoch über den Hügeln von Castagnole delle Lanze.
Den Anfang machte ausgerechnet eine Rebsorte mit schlechtem Ruf: Moscato galt damals als bestenfalls süßer Absacker. Die Rivettis glaubten jedoch an ihr Potenzial und brachten mit Bricco Quaglia und Biancospino zwei der ersten aus Einzellagen ausgebauten Moscati d‘Asti Italiens auf den Markt – ein Befreiungsschlag für eine unterschätzte Traube. 1982 folgte mit dem Barbera Cà di Pian der erste Rotwein, 1989 die Cuvée „Pin“, benannt nach dem Vater, die piemontesisches Terroir mit modernen Ideen verband.
Es folgte, was heute wie eine logische Karriereleiter aussieht: 1995 der erste Barbaresco, Gallina, 1996 Starderi, 1997 Valeirano, drei Crus, die im Keller identisch behandelt werden, um umso deutlicher zu zeigen, wie unterschiedlich ihre Lagen schmecken. 1998 kam mit dem Bionzo ein Barbera aus jahrhundertealten Reben dazu, 2000 der erste Barolo aus Grinzane Cavour. 2001 wagte die Familie den Sprung in die Toskana und gründete mit der Casanova della Spinetta, 65 Hektar zwischen Pisa und Volterra, ein zweites Standbein für Sangiovese. 2011 übernahm sie das historische Sekthaus Contratto in Canelli, das bis heute klassisch nach der Flaschengärmethode arbeitet und zu den wichtigsten Namen der Appellation Alta Langa zählt. 2018 kamen schließlich Rebflächen
für die seltene, lange unterschätzte weiße Sorte Timorasso in den Hügeln von Tortona dazu. Heute bewirtschaftet La Spinetta rund 165 Hektar, gut 100 davon im Piemont, und zählt zu den Weingütern Italiens, die am häufigsten mit den begehrten Tre Bicchieri des Gambero Rosso ausgezeichnet wurden – über dreißig Mal in der Geschichte des Hauses.
DAS GEHEIMNIS DER TRAUBE
Was sich in fast fünf Jahrzehnten nicht geändert hat, ist die Haltung dahinter. „Es gibt nur ein Geheimnis hinter einem großen Wein: eine außergewöhnliche Traube“, sagt Giorgio Rivetti – und meint damit vor allem den Weinberg, nicht den Keller. La Spinetta setzt auf biologische Bewirtschaftung und ist überzeugt, dass die Weinberge lange vor der eigenen Familie da waren und es, richtig behandelt, auch danach noch sein werden. Im Zentrum stehen alte Rebstöcke, die zwar weniger, dafür konzentrierteren und komplexeren Ertrag liefern, sowie autochthone Sorten, die den jeweiligen Boden verkostbar machen. Im Sommer wird radikal ausgedünnt – die sogenannte grüne Lese –, damit die verbleibenden Trauben die volle Identität ihrer Lage entwickeln können; die Erträge liegen dadurch bewusst niedrig. Wann geerntet wird, entscheidet nicht der Kalender, sondern jahrelange Erfahrung im Weinberg selbst. Es sind dieselben Werte, die schon Pin und Lidia vorlebten: Demut, Respekt vor dem Land – und ein gehöriges Maß Ehrgeiz. Genau diese Mischung ist es, die aus einem einstigen Moscato-Betrieb ein Weingut gemacht hat, dessen Nashorn-Etikett heute in Weinkellern rund um die Welt steht.
Mit Mut zu großen Erfolgen - Giorgio Rivetti im Weinkeller.
COLLI TORTONESI
TIMORASSO DOC 2025
LA SPINETTA, CASTAGNOLE DELLE LANZE, PIEMONT/ITALIEN [5575525]
Timorasso ist eine fast vergessene piemontesische Rebsorte, die La Spinetta seit 2019 in den Hügeln von Tortona neu belebt. Der Derthona zeigt sich im Glas in strohgelber Farbe, in der Nase und am Gaumen Aromen von Feuerstein, Orangenblüte und Haselnuss, dazu würzige Kräuternoten und eine lebhafte Säure. Sein Reifepotenzial von 15 bis 20 Jahren verleiht ihm den Namen „weißer Barolo“.
mineralisch, intensiv, unwiderstehlich
lagerfähig bis 2040+
12,5 % vol.
100 % Timorasso
12 °C
6,3 g/l Säure
< 0,1 g/l Restzucker
Meeresfrüchte-Risotto, gegrilltes Geflügel, Trüffelgerichte aller Art von Pasta bis Gnocchi
€ 20,50
zum Freundschaftspreis
[statt Listenpreis € 22,95 je 0,75-l-Flasche]
LANGHE BIANCO DOC 2023
LA SPINETTA, CASTAGNOLE DELLE LANZE, PIEMONT/ITALIEN [5575923]
Ein Sauvignon Blanc, der in Erinnerung bleibt: Aus kalkreichen Lagen bei Mango und Treiso reift er im französischen Eichenfass. Das Ergebnis ist ein Wein mit Noten von Grapefruit, Tomatenblatt und Feuerstein, straff, frisch mit einer Mineralität, die Lust auf den nächsten Schluck macht. Seit 1999 im Programm von La Spinetta und über die Grenzen Italiens hinaus ein absoluter Geheimtipp unter den weißen Piemontesern.
LA SPINETTA, CASTAGNOLE DELLE LANZE, PIEMONT/ITALIEN [5576523]
Cà di Pian war 1982 der erste Rotwein von La Spinetta und ist bis heute die zugänglichste Visitenkarte des Hauses in Sachen Barbera. Intensive Aromen von Brombeere und Sauerkirsche treffen auf viel Frische und samtige Tannine – typisch Barbera, nur mit mehr Tiefe. Aus Lagen rund um Castagnole delle Lanze und Costigliole d‘Asti, vielseitig einsetzbar am Tisch und ein verlässlicher Wegbegleiter für den Alltag.
vielseitig, mitreißend, trocken
lagerfähig bis 2028+
14,5 % vol.
100 % Barbera
14 bis 16°C
5,8 g/l Säure
< 0,1 g/l Restzucker
geschmortes Rind, Ente, Wildgeflügel, Risotto und Pasta mit Pilzen
€ 21,-
[statt Listenpreis € 23,50 je 0,75-l-Flasche] zum Freundschaftspreis
MONFERRATO ROSSO PIN DOC 2022
LA SPINETTA, CASTAGNOLE DELLE LANZE, PIEMONT/ITALIEN [5576022]
Er trägt den Spitznamen „Pin“ des Firmengründers Giuseppe Rivetti und ist so etwas wie die Liebeserklärung der Familie an ihr Land. Die Cuvée aus 65 Prozent Nebbiolo und 35 Prozent Barbera vereint Frucht, Florales und Gewürze zu einem Bouquet mit Charakter. Ausgewogene Tannine und lebendige Säure machen ihn zum idealen Essensbegleiter – seit 1989 nahezu unverändert im Stil, bis heute ein Klassiker im Sortiment.
ikonisch, vielseitig, trocken
lagerfähig bis 2035
14,5 % vol.
65 % Nebbiolo, 35 % Barbera
16 °C
5,6 g/l Säure
< 0,1 g/l Restzucker
gegrilltes oder geschmortes Rindfleisch, kräftiger Käse, Gnocchi al Ragù di salsiccia
€ 40,50
zum Freundschaftspreis
[statt Listenpreis € 44,95 je 0,75-l-Flasche]
BARBARESCO BORDINI DOCG 2023
LA SPINETTA, CASTAGNOLE DELLE LANZE, PIEMONT/ITALIEN [5578323]
Der Bordini ist unser Liebling unter den drei La-Spinetta-Barbarescos. Er stammt von einer sandigen Lage in Neive, die Giorgio Rivetti 2006 direkt von der Familie Bordini erwarb, die sie über 300 Jahre bewirtschaftet hatte. Er zeigt sich blumig mit getrockneten Erdbeeren und Kräutern der Provence, von mittlerem Körper und mit feinen Tanninen – ein eleganter und komplexer Nebbiolo, der begeistert.
LA SPINETTA, CASTAGNOLE DELLE LANZE, PIEMONT/ITALIEN [5577220]
Der Campè wächst rings um die Kellerei in Grinzane Cavour auf über 50 Jahre alten Reben. Veilchen, schwarze Johannisbeere und Pflaume treffen auf weißen Trüffel und Unterholz. Ein opulenter Wein mit einer kraftvollen Tanninstruktur, dabei harmonisch und mit einem langen, satten Abgang. Die erste Abfüllung gab es im Jahr 2000, seither gilt der Campè als eine DER Referenzen, wenn es um Barolo geht.
königlich, komplex, trocken
lagerfähig bis 2046+
14,5 % vol.
100 % Nebbiolo
18°C
5,0 g/l Säure
< 0,1 g/l Restzucker
Tajarin (traditionelle Eiernudeln aus dem Piemont) mit weißem Alba-Trüffel, gereifter Käse
€ 148,50
zum Freundschaftspreis
[statt Listenpreis € 164,95 je 0,75-l-Flasche]
Sonderpreise gültig bis 30.11.2026 und nur solange der Vorrat reicht.
WEINKONSUM HEUTE WAS WIR DAZU SAGEN
Es ist ein offenes Geheimnis, dass weniger getrunken wird. Gut, wir reden hier von Wein und natürlich nicht von Wasser. Als Weinhändler betrifft uns diese Tatsache direkt und in besonderem Maße, weshalb wir uns mit diesem Thema auch in unserem Magazin befassen. Hat Wein ein Imageproblem und ist er für jüngere Generationen nicht mehr interessant? Wir gehen dem auf den Grund.
Weltweit sank der Weinkonsum 2025 auf 208 Millionen Hektoliter – ein historischer Tiefstand, ein Minus von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch in Österreich zeigt der Trend nach unten: Der Pro-Kopf-Konsum sank im Weinwirtschaftsjahr 2024/25 auf 25,5 Liter, ein halber Liter weniger als im Vorjahr. Im Kalenderjahr 2025 fiel der Weinkonsum laut Landwirtschaftskammer sogar um 5,2 Prozent – Statistik Austria macht dafür vor allem gestiegenes Gesundheitsbewusstsein und häufigere Verkehrskontrollen verantwortlich. Grund zur Panik? Nicht unbedingt – aber Grund genug, genauer hinzuschauen.
Die Ursachen sind vielfältig, aber nicht rätselhaft. Ein neues Gesundheitsbewusstsein, verändertes Ausgehverhalten, die angespannte wirtschaftliche Lage und verschobene Prioritäten – Sport statt Feierabendglas –spielen alle mit hinein. Bei der jungen Zielgruppe zeichnet eine aktuelle ÖWM-Studie allerdings ein differenzierteres Bild: 20- bis 35-Jährige in Österreich trinken zwar insgesamt weniger Alkohol, doch Wein bleibt mit Abstand ihr liebstes Getränk – 67 Prozent greifen zumindest gelegentlich zum Weinglas, deutlich vor Bier (56 Prozent) und Cocktails (53 Prozent).
44 Prozent der jungen Weintrinkerinnen und Weintrinker tun das sogar mindestens einmal pro Woche, bei Gen Z noch etwas häufiger als bei den Millennials. Und satte 98 Prozent greifen zu österreichischem statt aus-
ländischem Wein. Die junge Generation trinkt also nicht weniger Wein, weil sie ihn nicht mag – sie trinkt insgesamt bewusster.
Trotzdem hat Wein ein Imageproblem, mit dem sich die Branche auseinandersetzt: Er gilt bei vielen als zu kompliziert, mit Regeln und Etikette, die vor allem beim Einstieg abschrecken. Junge Konsumentinnen und Konsumenten trinken zudem lieber abwechslungsreich und erwarten, dass Wein „ready to drink“ ist – wer soll auch noch einen Keller zum Lagern haben, wenn schon die WG-Küche für den Wasserkocher zu klein ist? Das Österreich Wein Marketing reagiert darauf: Seit Herbst 2025 richtet sich die neue Marke „rot weiss rosé“ gezielt an die 20- bis
“
Wir bemerken den Trend jüngerer Generationen zu alkoholfreien oder -armen Weinen auch in der Vinothek. Ich persönlich finde, dass dieser Markt jedoch noch großes Entwicklungspotential hat. Vor allem der Geschmack alkoholfreier Weine ähnelt für mich noch keineswegs dem klassischer Weine. Am ehestens kommen kalt getrunkene und mit Kohlensäure versetzte alkoholfreie Sekte den „Originalen“ geschmacklich nah.
35-Jährigen, um diese Zielgruppe langfristig an den Wein zu binden.
Parallel dazu wächst ein Trend, dem man seine Berechtigung nicht absprechen kann: alkoholfreie und alkoholarme Alternativen. In Österreich wuchs der Absatz von alkoholfreiem Schaumwein zuletzt um 36 Prozent, während der klassische Weinmarkt 2025 ein Absatzminus von 3,8 Prozent verzeichnete. Die ÖWM hat 2024 eigens technische Voraussetzungen in der Weindatenbank für „No & Low“-Weine geschaffen, damit Winzerinnen und Winzer diese künftig auch bei ÖWM-Veranstaltungen präsentieren können; international könnte sich laut IWSR (International Wine and Spirits Research) der weltweite Umsatz mit alkoholfreiem Wein bis 2031 sogar mehr als verdoppeln. Aktuell dominiert in Österreich klassischer Wein mit 98 Prozent den Anteil am Weinmarkt und alkoholfreier Wein kann lediglich 1,5 Prozent für sich beanspruchen. Allerdings mit sehr hohen Wachstumsraten.
WIE ENTSTEHT ALKOHOLFREIER WEIN?
Die Basis bildet Wein, welchem jedoch dann mittels Vakuumdestillation der Alkohol entzogen wird. Konkret wird bei erniedrigtem Druck die Siedetemperatur auf rund 30 °C verringert, sodass der Alkohol schonend entzogen werden kann. Alkoholfreier Wein durchläuft also die gleichen Entwicklungsstufen wie normaler Wein und enthält auch nach der Alkoholreduktion viele der ursprünglichen Aromastoffe, weist aber nur einen Alkoholgehalt von 0,5 Prozent oder weniger auf.
Vorerst wird die Low- oder Zero-Variante des Weins trotz steigender Beliebtheit die „Originale“ nicht ersetzen. Nicht zuletzt, weil die Entalkoholisierung technisch aufwendig und keineswegs überall erlaubt ist – der Wein muss für den Prozess oft weite Wege zurücklegen, was dem CO2Fußabdruck und der viel beschworenen Nachhaltigkeit einen ordentlichen Strich durch die Rechnung macht. Weniger Alkohol im Glas heißt eben nicht automatisch weniger Fußabdruck auf der Erde.
Der Umkehrschluss aus alldem: Es wird zwar weniger, aber dafür bewusster getrunken. High Quality Consciousness statt drei Kartons zu 15 Euro die Flasche – lieber eine Flasche, dafür eine Qualitätsstufe höher und mit Überzeugung ausgesucht.
Vorsicht ist dennoch geboten: Ein höherer Preis ist angesichts der Preissteigerungen der letzten Jahre längst kein verlässlicher Indikator mehr für höhere Qualität. Wer nur nach dem Preisschild geht, wird heute schneller enttäuscht als noch vor ein paar Jahren.
“Es ist mir – wie auch schon den vier Generationen vor mir – eine Herzensangelegenheit, jeden Wein, und die Winzerinnen und Winzer dahinter, persönlich zu kennen. Die jahrelangen, erfolgreichen Partnerschaften sind es auch, die immer neue und exklusiv bei uns erhältliche Wein(-projekte) ermöglichen. Das garantiert einen hohen Qualitätsstandard für unser gesamtes Sortiment, unabhängig von Preisen.
Und genau hier kommen wir ins Spiel: Seit Anbeginn setzen wir auf eine kuratierte Auswahl an Weinen, von Winzerinnen und Winzern, die derselben Philosophie folgen wie wir – heute wie schon zu Zeiten unserer Vorfahren: Partnerschaft, Vertrauen, Qualitäts- und Nachhaltigkeitsbewusstsein sind dabei keine Schlagworte, sondern Arbeitsgrundlage unserer Zusammenarbeit. Preise stehen dabei nie im Mittelpunkt, sondern unser Anspruch an den Wein – Geschmack, Preis-Leistung, Herkunftstypizität. Wir suchen nicht die lauteste Flasche im Regal, sondern jene, die zu dem steht, wofür sie gemacht wurde. Weniger, aber richtig. Das war schon immer unsere Devise – jetzt liegt sie einfach im Trend.
CHEERS, CHAMPAGNE!
Es gibt wohl keine stilvollere Art, den Durst zu löschen als mit einem prickelnden Glas Champagner. Doch Champagner ist nicht gleich Champagner. Auf die Qualität kommt es an. Bei Mailly Champagne ist diese garantiert, denn er wird ausschließlich aus Grand-Cru-Trauben hergestellt. Edel und unverwechselbar. Ob für Geburtstage, Jubiläen, Firmenfeste, Familienfeiern oder den perfekten Abend mit Freunden – Champagner betont bei jedem Anlass das Besondere. Stoßen wir an auf elegant genussvolle Perlage der Extraklasse!
BRUT RÉSERVE
MAILLY CHAMPAGNE GRAND CRU, MAILLY, CHAMPAGNE/FRANKREICH [7541000]
Der Alltime-Classic aus dem Champagnerhaus Mailly: Bereitet aus 75 % Pinot Noir und 25 % Chardonnay wird er für mindestens drei Jahre gelagert, wodurch er seine Cremigkeit und feine Perlage erhält. Maillys Aushängeschild präsentiert sich in funkelndem Goldgelb. Am Gaumen mit einem intensiven, weinigen Aroma, lebhaft und reintönig im Geschmack. Ein ausgezeichneter Champagner - voller Eleganz und Sinnlichkeit. Perfekt für Feste aller Art und zu feinen, leichten Speisen.
Alkoholgehalt: 12 % vol.
Rebsorten: 75 % Pinot Noir, 25 % Chardonnay
SPECIAL DEAL
Beim Kauf von 6 Flaschen Champagner – gemischt oder sortiert –erhalten Sie zusätzlich 10 % Rabatt auf den Sonderpreis.
€ 42,-
[statt Listenpreis € 47,50 je 0,75-l-Flasche] zum Sonderpreis € 37,80 ab 6 Flaschen
BLANC DE PINOT NOIR
[7549300]
Ein kraftvolles Aromenspiel der Meisterklasse! Der König der Grande Montagne de Reims wird zu 100 Prozent aus Pinot Noir vinifiziert. Im Glas strahlen seine goldgelben Reflexe, beim ersten Schluck entfalten sich seine herrlichen Pinot-Aromen. In der Nase feine Gewürze mit erdigen Noten. Am Gaumen finessenreich, saftig, fruchtig und sanft zugleich. Edel und in bester Balance!
Alkoholgehalt: 12 % vol.
Rebsorte: 100 % Pinot Noir
€ 50,-
zum Sonderpreis
€ 45,ab 6 Flaschen
[statt Listenpreis € 55,50 je 0,75-l-Flasche]
STRENG LIMITIERT
EXTRA BRUT MILLESIMÉ 2018
[7543018]
Ein Jahrgangs-Champagner mit Finesse und Tiefgang! Diese Kreation wird ausschließlich aus dem Traubengut eines einzelnen Weinjahres vinifiziert. Extra trocken besitzt diese Cuvée eine vollmundige Struktur mit einer perfekten Reife und wird durch eine Dosage mit sehr geringem Restzuckergehalt veredelt. Ein grandioser Genuss-Champagner für besondere Anlässe.
Alkoholgehalt: 12 % vol.
Rebsorten: 76 % Pinot Noir, 24 % Chardonnay
€ 53,50
zum Sonderpreis
€ 48,15 ab 6 Flaschen
[statt Listenpreis € 59,50 je 0,75-l-Flasche]
ROSÉ DE MAILLY
[7542000]
Der ultimative Aperitif-Champagner! Er unterscheidet sich von anderen Rosé-Champagnern durch seine Herstellung. Statt weißen Champagner einzufärben, wird dieser direkt als Rosé vinifiziert. Dadurch entsteht ein Champagner mit seidigem Aroma, einem Duft nach Johannis- und Himbeeren sowie einem Hauch von Frühlingsblüten. Er ist als Begleiter besonders charmant und vielseitig!
Alkoholgehalt: 12 % vol.
Rebsorten: 89 % Pinot Noir, 11 % Chardonnay
€ 53,50
zum Sonderpreis
€ 48,15 ab 6 Flaschen
[statt Listenpreis € 59,50 je 0,75-l-Flasche]
L’INTEMPORELLE DE MAILLY [7549114]
Der magische Verführer mit dem zeitlosen Mailly-Charakter! Blumige Noten verbinden sich mit saftigen weißen Früchten und Zitrusschale und locken die aufkeimende Reife des Jahrgangs vor einem frisch-spritzigen Hintergrund hervor. Auf das cremige Moussex folgt ein seidiger Gaumen, der lebendige Zitrusaromen bis hin zu einem prickelnden, salzig-kreidigen Abgang entfaltet.
Sonderpreise gültig bis 30.11.2026 und nur solange der Vorrat reicht.
NEUER PINOT-STAR
AUS MAZZON
Während die Blauburgundertrauben in den Weingärten zur Hochform heranreifen, die bereits vi nifizierten Trauben im Keller schlummern und Winzerin Elisabeth Gottardi mit unterschiedlichs ten Arbeiten zugange ist, ist das neue Weinprojekt bereit für den Markt: Der Scarabeo steht in den Startlöchern und es ist an der Zeit, ihn heute genauer vorzustellen.
DER NAMENSGEBER
Er ist ein echter Star in der Insektenwelt: der Skarabäus. Im Verhältnis zu seinem Körpergewicht gilt er als eines der stärksten Tiere der Welt, als Navigationsgenie ist er das einzige bekannte Insekt, das sich nachts am Sternenhimmel orientiert und darüber hinaus gilt er als besonderer Charmeur, denn er formt ein eigenes Brautgeschenk für seine Angebetete. Von den Ägyptern verehrt, steht er für Wiedergeburt und Erneuerung, und ist trotz seines martialischen Panzers für den Menschen völlig ungefährlich. Hinzukommt, dass er ein wahrer Bodenverbesserer ist und das perfekte „Nutztier“, um optimale Bodenfruchtbarkeit zu gewährleisten. Sein schillerndes Grün macht ihn nicht nur zur Fashionista unter den Käfern, es steht zugleich für Natur, Leben, Wachstum und Hoffnung. Kurz: Der Insektenstar ist etwas ganz Besonderes. Und genauso ist es der Scarabeo.
ZWEI PROFIS, EIN WEIN
Der Blauburgunder Riserva DOC Scarabeo 2023 ist die erste gemeinsame Weinkreation von Winzerin Elisabeth Gottardi und dem Spitzen-Sommelier Eros Teboni. Sein charakteristisches Etikett – natürlich mit dem grünschimmernden Skarabäus und dem „M“ für Mazzon – macht den Wein schon optisch zum Hochgenuss.
„PINOT NOIR RISERVA MAZZON MODERN INTERPRETIERT“
Aber auch das Innere der Flasche zeigt, dass der Wein genauso einzigartig ist wie sein Namensgeber. Es handelt sich um eine moderne Interpretation von Pinot Noir aus den höchsten Gottardi-Weinbergen in Mazzon. Alle Trauben stammen aus Eigenproduktion, slightly filtered und STRENG LIMITIERT! Für den gesamten Weltmarkt gibt es nur 1.200 Flaschen. „Guter Wein braucht Zeit“, sind sich Elisabeth und Eros einig und deshalb erwartet Sie ein Wein, der mit Geduld und Know-how zum einzigartigen Masterpiece geworden ist.
Achtung: Maximal 3 Flaschen pro Kunde, nur solange der Vorrat reicht!
ERFAHREN SIE
SARDINIEN – SONNENVERWÖHNT UND SENSATIONELL
nellen Alberello-Buscherziehung. Rund 300 Sonnentage, Sommertemperaturen über 40 °C im Südwesten und kühlere Lagen im Bergland der Barbagia sorgen für ein deutliches Nord-Süd-Gefälle in Frische und Kraft. Weil im Sommer kaum Regen fällt, ist künstliche Bewässerung vor allem im Süden inzwischen die Regel.
Die Szene wird von wenigen, aber prägenden Namen getragen: Sella & Mosca bei Alghero, die Genossenschaft Cantina di Santadi im Sulcis als Referenz für Carignano, der Familienbetrieb Argiolas (seit 1906), Capichera als Vermentino-Ikone in Gallura und Tenute Dettori als biodynamischer Naturwein-Pionier.
SARDINIEN AUF EINEN BLICK
LAGE
FLÄCHE 24.090 km²
HAUPTSTADT Cagliari
REBFLÄCHE ca. 26.700 ha (rund 4 % der italienischen Anbaufläche)
BÖDEN Granit (Norden), Kalk, Ton, Sandstein, Sand (Süden/Sulcis)
KLIMA mediterran, ca. 300 Sonnentage/Jahr, geprägt vom Nordwestwind Maestrale
Wer bei Sardinien zuerst an Traumstrände und Beach-Partys in Porto Cervo denkt, hat die eigentliche Sensation der Insel verpasst: ihre Reben. Was die Weinwelt jahrzehntelang für einen spanischen Import hielt, entpuppt sich als 3000 Jahre altes Original – und die Insel selbst als geologisches Sammelsurium, das Winzerinnen und Winzern das Leben schwer und die Weine dafür umso interessanter macht. Sardinien liegt rund 190 Kilometer westlich des italienischen Festlands im Mittelmeer, ist nur zwölf Kilometer von Korsika getrennt und grenzt im Süden an Tunesien. Als zweitgrößte Insel des Mittelmeers sitzt sie eher am Rand Italiens als in seiner Mitte – geografisch wie kulturell ein Sonderfall. Fast 70 Prozent der Insel sind Hügelland, nur rund 18 Prozent Ebene und 13 Prozent Gebirge – für den Weinbau bedeutet das: viele kleine, eigenständige Lagen statt eines homogenen Anbaugebiets. Wie eigenständig, zeigt ein Fund aus dem Jahr 2002: Bei der Nuraghe Arrubiu in Orroli entdeckte man verkohlte Traubenkerne, datiert auf 1200 v. Chr. Sie gehören zu Cannonau – jener Rebe, die lange als sardischer Ableger vom spanischen Grenache galt. Tatsächlich ist es umgekehrt: Cannonau wurde auf Sardinien geboren, wanderte über Handelsrouten nach Spanien und Frankreich und wurde dort zu Garnacha beziehungsweise Grenache. Noch älter ist eine Kelteranlage aus der mittleren Bronzezeit (15. Jh. v. Chr.) bei Monastir – die älteste bekannte Rotwein-Presse im Mittelmeerraum. Phönizier brachten wenig später die Rebsorte Nuragus mit und die Karthager bauten den Handel weiter aus. Heute stehen rund 26.700 Hektar Reben auf der Insel, knapp vier Prozent der italienischen Rebfläche. Cannonau dominiert mit 7.500 Hektar, dicht gefolgt von Vermentino (über 5.000 Hektar), der weißen Antwort der Insel. Dazu kommen Raritäten wie Carignano, Vernaccia di Oristano, Nuragus und Monica. Der Norden um Gallura und Alghero ruht auf verwittertem Granit – sandig, mineralisch, ideal für strukturierten Vermentino. Hier liegt mit Vermentino di Gallura auch die einzige DOCG der Insel. Im Süden, im Sulcis, wachsen auf über 90 Prozent sandigen Böden noch wurzelechte, nie gepfropfte Carignano-Stöcke, 50 bis 120 Jahre alt – eine der letzten reblausfreien Zonen Europas. Klimatisch prägt der Maestrale die Insel, ein beständiger Nordwestwind: Er trocknet die Trauben, hält Pilzkrankheiten fern, zwingt aber zu niedrigen Erziehungsformen wie der traditio-
Mittelmeer, ca. 190 km westlich des italienischen Festlands, 2. größte Insel des Mittelmeers
BESONDERHEIT einige der ältesten wurzelechten, reblausfreien Rebstöcke Europas (Sulcis)
SELLA & MOSCA EVVIVA LA SARDEGNA
Im Jahr 1899 entdeckten der Piemonteser Ingenieur Erminio Sella und der Anwalt Edgardo Mosca bei einem ihrer Jagdausflüge im Nordwesten Sardiniens ein karges, steiniges Land bei Alghero. Mit bloßen Händen befreiten die beiden hunderte Hektar von Felsbrocken, um Reben zu pflanzen. Ab 1903 wurde in Sella & Mosca erstmals Wein gekeltert, im histori schen Keller reifen die Rotweine bis heute in slawonischen Fässern. Mit rund 540 Hektar Rebfläche zählt das Gut inzwischen zu den größten Weingütern Europas – treu geblieben ist man dabei den autochthonen Sorten der Insel: Vermentino und Cannonau.
Nur die besten Vermentino-Trauben, gewachsen auf uralten, vom Meer geprägten Böden nahe Alg hero, werden zum Cala Reale. Nach zwölf Stunden Kaltmazeration bei 10 °C, sanfter Pressung und kalter statischer Klärung reift der Wein kurz in Stahltanks. Im Glas zeigt sich ein sattes Strohgelb mit grünen Reflexen, in der Nase ein verführerisches Bouquet tropischer Früchte, Beeren und Kräuter. Am Gaumen verschmelzen warme, reife Fruchtnoten mit einer üppigen, salzigen Würze, die sich elegant durch den Wein zieht – der Abgang ist lang, mineralisch, frisch und würzig.
Alkoholgehalt: 13,5 % vol., lagerfähig bis 2028
Rebsorte: 100 % Vermentino
AM LIEBSTEN … genießen wir den Cala Reale ganz unkompliziert als Aperitivo zu Muscheln und Oliven. Am besten entfaltet er sich zu frischem Fisch und Meeresfrüchten sowie zu Spaghetti alle vongole, zu einer Paella im sardisch-katalanischen Stil oder zu gegrilltem Fisch vom Grill. Selbst zu leicht scharfer, orientalisch angehauchter Küche bietet er eine neue Genussdimension. [statt Listenpreis € 11,50 je 0,75-l-Flasche]
Der Medeus überzeugt durch Finesse statt Wucht. Er wächst auf warmen, sandigen Böden unweit des Meeres, wo ihn stets der Grecale, der Nordostwind, umweht. Nach 15-tägiger Mazeration und Gärung zwischen 18 und 28 °C, samt biologischem Säureabbau, reift er mehrere Monate in Stahltanks. Im Glas leuchtet er brillant rubinrot, in der Nase dominieren intensive Aromen von roter Konfitüre mit einem Hauch Balsamico, dazu blumige und fruchtige Nuancen sowie klassische mediterrane Kräuternoten. Am Gaumen zeigt er sich frisch, würzig, mit feinen, weichen Tanninen – ein voller, robuster, warmer Wein mit schöner Balance, Frische und Tiefe.
frisch, würzig, warm lagerfähig bis 2028
13 % vol.
100 % Cannonau
18 °C
5,2 g/l Säure
2,5 g/l Restzucker geschmortes Rind oder Wild, Pasta mit Lammsauce, Pecorino Sardo
CANNONAU KANN‘S … vor allem an einem gemütlichen Herbstabend bei knisterndem Feuer – am liebsten in großer Runde, denn der Medeus ist ein Wein zum Teilen. Sein natürlicher Partner ist der Porceddu, das sardische Spanferkel vom Spieß: Die zarten Tannine begleiten das würzige, rauchige Fleisch, ohne es zu überdecken. Genauso gut passt er zu geschmortem Rind, zu Wild aus der Macchia oder zu einer deftigen Pastasauce mit Lamm. Und ein perfekt gereifter Pecorino Sardo, kräftig und salzig, findet in seiner Frucht und Würze das perfekte Gegengewicht. Am besten bei 18 °C servieren, dann zeigt er sein volles Aroma.
10,30 zum Freundschaftspreis
[statt Listenpreis € 11,50 je 0,75-l-Flasche]
Sonderpreise gültig bis 30.11.2026 und nur solange der Vorrat reicht.
BEST OF BERTANI PERFEKTION IM GLAS
Sie gehören zu den beliebtesten und klassischsten Weinen Italiens: Valpolicella und Amarone. Beiden gemeinsam ist ihre schöne Heimat Veneto, eine lange Tradition und ein spannender und innovativer Produzent, der ihren Namen in alle Welt trug: Bertani. Dem Weinhaus aus Verona verdanken die beiden Classics ihren weltweiten Erfolg, ihre große Beliebtheit und ihre hohe Qualität. Seit über 80 Jahren ist die Geschichte des berühmten Veroneser Weingutes Bertani eng mit der unseren verbunden. Gegründet wurde das Weinhaus in Quinta di Valpantena im Jahr 1857 von Giovanbattista und seinem Bruder Gaetano Bertani nach einer Begegnung mit dem französischen Professor Guyot, der als eine der herausragendsten Persönlichkeiten der damaligen Weingeschichte gilt. Er lehrte die Brüder Bertani die fortschrittlichsten Produktionstechniken des früheren Weinbaus. Von Anfang an zeichnete sich der Betrieb durch die hochentwickelten Weinberge mit ausgezeichneter Pflanzendichte und einer hervorragenden Traubenqualität aus. Dadurch konnte man hochwertige Weine anbauen, die damals wie heute auf den wichtigsten internationalen Märkten verkauft werden. Einen besonderen Ruf erarbeitete sich die berühmte Weindynastie als „Erfinder” und Spezialist in Sachen „Amarone“. Bertani ist es zu verdanken, dass dieser Wein heute zu den größten Rotweinen Italiens gehört. Heute ist der knapp 200 Hektar große Betrieb im Besitz der Familie Angelini. Sie besitzt einige renommierte Weingüter in der Toskana und hat den Namen Bertani endgültig in alle Welt getragen. Keller und Weinberge wurden optimiert, um weiterhin eine Verbindung von Tradition und Innovation zu schaffen.
VALPOLICELLA VALPANTENA RIPASSO DOC 2023
BERTANI, GREZZANA, VENETO/ITALIEN [5606223]
„Ripasso“, so nennt man jenes Verfahren, bei dem der Wein nach erfolgter Gärung auf den Trestern des Amarone nochmals vergoren wird. In der Nase fruchtige Noten, vor allem reife Kirsche, aber auch feine Gewürznoten. Am Gaumen präsentiert sich der „Ripasso“ als außergewöhnlich eleganter und vollmundiger Valpolicella. Auch hier überzeugt er mit Aromen von frischen Früchten, Würze und einem seidigen Tannin.
Food-Pairing: Risotto mit Steinpilzen, Pasta all‘Amatriciana oder alla Carbonara
€ 16,50 zum Freundschaftspreis
[statt Listenpreis € 18,50 je 0,75-l-Flasche]
SAMMLERBOX BERTANI ON
[56040004]
Mit dieser limitierten Edition öffnet das Traditionsweingut die Türen zu seiner Geschichte und lädt zu einer Reise durch die Zeit ein: Drei ikonische Jahrgänge – 1967, 1975 und 2005 – wurden sorgfältig ausgewählt und in einer exklusiven Sammlerbox vereint.
Subskriptionspreis
€ 1.900,-
AMARONE DELLA VALPOLICELLA VALPANTENA DOCG 2022
BERTANI, GREZZANA, VENETO/ITALIEN [5604122]
Durch die traditionelle Appassimento-Methode, bei der die Trauben wochenlang auf Bambusmatten oder in Kisten getrocknet werden, entsteht eine Konzentration an Aromen und Struktur, die kaum ein anderer Rotwein erreicht: Im Glas zeigt er ein mittleres Rubinrot. Das Bouquet verführt mit einer außergewöhnlich würzigen Aromatik – Noten von weißem Pfeffer, Teer, grünem Tabak, schwarzem Tee und Lavendel verbinden sich mit saftiger, roter Kirschfrucht. Am Gaumen elegant und mineralisch, mit feinen Nuancen von roten und schwarzen Kirschen. Die Tannine sind geschmeidig und präzise strukturiert, begleitet von einem zart bitteren Amaro-Kräuterklang im Abgang. Ein Wein von großer Finesse und beeindruckender Eleganz.
Alkoholgehalt: 15,5 % vol., lagerfähig bis 2034+
Rebsorten: 80 % Corvina Veronese, 20 % Rondinella
Food-Pairing: Rehragout, Entenbrust mit Kirschsauce
€ 43,50 zum Freundschaftspreis
[statt Listenpreis € 48,50 je 0,75-l-Flasche]
[statt Listenpreis € 171,- je 6er-Paket] € 153,- zum Freundschaftspreis
Sonderpreise gültig bis 30.11.2026 und nur solange der Vorrat reicht.
WEINWISSEN LEICHT GEMACHT
Was Sie schon immer über Wein wissen wollten – Sie finden es bei uns! Übersichtlich, informativ, einfach zu konsumieren und 24/7 abrufbar auf unserer wunderbaren Website. Vom interessanten Winzerporträt über spannende Rebsorten-Steckbriefe bis hin zu wissenswerten Tipps und Tricks zum Thema „Wein & Essen“, bei uns erfahren Sie (fast) alles, was die Welt der feinen Weine zu bieten hat.
WINEFINDER
Welcher Wein passt am besten zu meinem auf Holzkohle gegrillten Fisch? Harmoniert mein Lieblingswein auch zu feinen Desserts oder passt er doch besser zum schön gereiften Pecorino? Kann ich zu meiner VeggiBowl auch einen vollmundigen Chardonnay genießen? Antworten auf solche und ähnliche Fragen bietet unser Winefinder!
WEINLEXIKON
Was bedeutet eigentlich einen Wein abziehen? Worin liegt der Unterscheid zwischen VSO und VSOP? Und wie wird eigentlich White Port hergestellt? Die Welt des Weins bietet viel Wissenswertes und deshalb haben wir für
DEN HERBST AM GAUMEN
Stimmen Sie sich und Ihren Gaumen ein für das Gottardi-Weinevent des Jahres! Ende Oktober ist es wieder soweit und wir begrüßen unsere Winzerinnen und Winzer, samt ihrer erlesenen Köstlichkeiten, und natürlich jede Menge Wein-Enthusiasten wie Sie. Schauen Sie vorbei bei unsere Herbstweinverkostung 2026! Sie erleben prickelnde Gaumenerfrischer, echte Charaktertypen und interessante Spezialitäten von weiß über rosé bis rot.
Sie ein Weinlexikon zusammengestellt, das von A bis Z so ziemlich alles abdeckt, was echte Weinnerds wissen müssen.
WEINBLOG
Etwas tiefer gehen wir mit unserem Weinblog: Hier bieten wir detailreiche Informationen zu Winzerinnen und Winzern, Weinen und Weinbaugebieten. Sie lesen ausführliche Rebsortenporträts und erfahren mehr über die Wein-Philosophien unserer Partnerwinzerinnen und -winzern. Zwischendurch erwarten Sie auch besondere Tipps und Tricks zu Weinkauf und Food-Pairing.