kult! 60er · 70er · 80er
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D: € 6,50
Österreich € 7,50 Luxemburg € 7,50 Schweiz CHF 12,70 Ausgabe 1/2012 (Nr. 5)
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Led Zeppelin pp 55 Jahre
Lass jucken Kumpel · M Mary R Roos · Zi Zigaretten tt von gestern stern · TV TV-Melodien Melodien · Fußba Fußballsammelbilder ßb ll lbild · Pl Plateauschuhe l t h h ·R Retro-TV t TV
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IMPRESS UM Anschrift: NikMa Verlag Fabian Leibfried Eberdinger Straße 37 71665 Vaihingen/Enz Tel: 0 70 42/37660-160 Fax: 0 70 42/37660-188 email: goodtimes@nikma.de www.goodtimes-magazin.de
Herausgeber und Chefredakteur: Fabian Leibfried
Mitarbeiter: Jens-Uwe Berndt, Horst Berner, Lothar Brandt, Michael Fuchs-Gamböck, HansJürgen Günther, Christian Hentschel, Teddy Hoersch, Frank Küster, Bernd Matheja, Helmut Ölschlegel, Thorsten Pöttger, Philipp Roser, Oliver Schuh, Ulrich Schwartz, Eckhard Schwettmann, Alan Tepper, Uli Twelker, Peter Verhoff, Jürgen Wolff
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Andrea Leibfried
Willkommen bei
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Liebe Leserinnen und Leser!
Kaufmännische Leitung:
Andrea Zagmester, kult@nikma.de Kathleen Müller, grafik@nikma.de
Anzeigenverkauf: Petra Czerny, anzeigen@nikma.de
Vertrieb: IPS Pressevertrieb GmbH Postfach 1211 53334 Meckenheim Tel: 0 22 25/88 01-0
Druckerei: Dierichs Druck + Media GmbH & Co. KG Frankfurter Str. 168 34121 Kassel
Erscheinungsweise: 2x jährlich
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Einzelheft: 6,50 € (Preis inkl. 7% MwSt.)
Abonnement: siehe Seite 97
kult!
Die Auflage der "Bild"-Zeitung ist in den letzten Jahren stetig gesunken, aber immer noch gehen tagtäglich Millionen Exemplare über den Ladentisch. Ähnliches gilt für die "Bravo". Und doch: Weder wollen Teenager die allwöchentliche Jugendpostille gekauft haben – vorgeblich tun dies Prä-Teenis –, noch greift angeblich kaum jemand zur "Bild". Ein ähnliches Phänomen war und ist in Sachen Musikkonsum zu beobachten. Über die vielen Volksmusiksendungen im Fernsehen empören sich viele Zeitgenossen. Doch es muss ein Publikum für volkstümelnde Töne geben, sonst würden sie mangels Quote kaum gesendet. Dann wäre da die so genannte Musiker-Polizei: praktizierende Musiker, die bei Konzerten von Kollegen im Publikum nur so auf Verspieler, verpasste Einsätze oder falsche Intonation geiern. Und dann wäre da noch die "Geschmackspolizei": Pop, gar Schlager hören – in den Augen vieler Rockfans seit Jahrzehnten ein Unding. Nach außen hin jedenfalls.
Anzeigen: Für gewerbliche Anzeigen bitte Preisliste Nr. 01 (inkl. Mediadaten) anfordern.
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Titelfotos: Humphrey Bogart: Bildarchiv Hallhuber Mecki: © Esslinger Verlag J.F. Schreiber GmbH Micky Maus: © Disney
Der Verlag hat sich bemüht, alle Rechteinhaber der abgedruckten Fotos zu erreichen. Leider ist dies nicht in allen Fällen gelungen. Ggf. möchten bisher unbekannte Urheber ihre Ansprüche geltend machen. GoodTimes kult! ist auf umweltfreundlichem, chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt! Weiterverwendung aller in GoodTimes kult! erschienenen Artikel, Interviews, Fotos, Rezensionen etc. nur mit der Zustimmung des Herausgebers gestattet.
Vielleicht braucht es ja erst ein gewisses Alter (und Reife), um nicht nur sich selbst einzugestehen, dass man einst in der Jugend eben nicht nur Glam, Heavy oder Prog Rock lauschte. Dass einem Michael Holms "Mendocino"-Fassung, Tony Christies "Is This The Way To Amarillo", Lieder von Wencke Myhre, Mary Roos oder Gitte nicht mehr aus den Gehörgängen gingen. Und dann stellt sich bei vielen dieser Künstler heraus, dass sie nicht nur über interessante Biografien verfügen, sondern auch noch nachdenkliche Zeitgenossen sind, die substanziell reflektieren und etwas zu sagen haben. Deshalb räumen wir Gesprächen mit vermeintlichen "Schlager-Fuzzies" auch in dieser kult!-Ausgabe gerne Platz ein – auch weil wir überzeugt sind, dass nicht nur mancher kult!-Macher heute zu vermeintlichen Jugendsünden steht, sondern dass es vielen Lesern ähnlich geht ...
kult! Nr. 6 erscheint
Fabian Leibfried
am 20.04.2012
Gerichtsstand: Stuttgart
GoodTimes
1/2012
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Seite
3
kult! 60er · 70er · 80er
Ausgabe Oktober 2011 1/2012 (Nr. 5)
I N HALT R U B R IKE N
Seite 14
3 Editorial/Impressum 4 Inhaltsverzeichnis 5 Top 5 Comics Mitarbeiter & Prominenz
6 News from the past Altes neu ausgepackt
31 kult! Shop 97 kult! Abo-Bestellschein 47 Led Zeppelin /40 Jahre "Disco" mitt Ilja Richter
Autogrammkarten Autogrammkart k t – SSeite it 16
Riesenposter
14 50 Jahre Renault 4
Seite 26
Kleiner Revoluzzer
16 Autogrammsammler Der Traum von Stan & Ollie
20 Formel Heep: Zwischen Tasten & Gaspedal Ken Hensley
Seite 84
22 Retro-TV Rückblicke, Einblicke ... & ganz viel über Kult-Serien
Timpo-Toys – Seite 62
24 Dalli Dalli Das war spitze!
26 Herrenmode: Plateauschuhe Aufgebockt
28 Timpo-Toys Ausgezeichnet – von der Queen
32 Das Krimihotel Hillesheim Grusel mit Derricks Tränensäcken n
34 Sammelleidenschaft Fußballbilderr
"Dalli Dalli" – Seite 24
Mythen aus Tüten
Seite 36
36 Bärenmarke Meister Petz bringt die Milch
Drehorte Karl May – Seite 24
38 Die Drehorte der Karl-May-Filme Klein-Hollywood in Kroatien
58 French Connection In der Gosse von New York
42 Der Kriminalfilm
55 Jahre
60 55 Jahre "Bravo"
Nicht zu killen
Ein Teenie-Magazin kommt in die Jahre
66 Unvergessene TV-Melodien Stahlnetz, Dallas & Te Deum um
70 Mecki Der Jahrhundert-Igel
72 Das Jahr 1971 Big Mac kommt – Big Jim m geht
76 Flamingo Club in Soho R&B-Nachtschicht
8 Seiten
78 150 Kult-Alben
Seite 42
Teil 3: 80er Jahre
80 Lass jucken Kumpel
Krimi !
Als der Sex zum Potte kam m
82 Kultbücher Geschätzt, geliebt, gelobtt
84 Wiking-Autos Meister-Modelle aus Berlin n
86 Kultige Zigaretten von gestern tern Ausgeraucht
Seite 36
88 Mary Roos Ich lebe im Heute
90 Micky Maus – 60 Jahre Spaß Micky, Donald & Co. feiern Geburtstag
94 Musikkassetten Seite 90
Magnetband – abgewickelt
98 Tony Christie Cowboyhut vom Bürgermeister
Seite 70 S
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4
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GoodTimes
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TOP 5 1. Mad 2. Asterix 3. Bessy 4. Silberpfeil 5. Zack 1. Donald Duck 2. Asterix 3. Tim & Struppi 4. Jimmy das Gummipferd 5. Nick Knatterton 1. Asterix 2. Mad (Sergio Aragonés!) 3. Michel Vaillant 4. Hägar der Schreckliche 5. Charlie Brown 1. Detective Comics (Batman) 2. Tim & Struppi 3. Ivanhoe 4. Asterix 5. Lucky Luke 1. Donald Duck 2. Asterix 3. Mad 4. Tarzan 5. Robert Crumb 1. Asterix 2. Marsipulami 3. Gaston 4. Zack 5. Dan Cooper 1. Clever & Smart 2. Lustiges Taschenbuch 3. Rattelschneck 4. Nichtlustig 5. Touché
kult!
1. Mosaik 2. Schwermetall 3. Walhalla 4. Prinz Eisenherz 5. Silberpfeil
Fabian Leibfried
Jens-Uwe Berndt
1. Peanuts 2. Mad 3. Micky Maus 4. Sigurd 5. Gunga
Hans-Jürgen Günther
Bernd Matheja
1. Asterix 2. Mad 3. Lucky Luke 4. Micky Maus 5. Zack
Ulrich Schwartz
Philipp Roser
1. Zack 2. Dr. Strange 3. Die Spinne 4. Batman 5. Gespenster Geschichten
Uli Twelker
1. Conny 2. Lucky Luke 3. Asterix 4. Micky Maus 5. Bessy
Lothar Brandt
1. Michel Vaillant 2. Nick, der Weltraumfahrer 3. Fix & Foxi 4. Peanuts 5. Barbarella
Thorsten Pöttger
Alan Tepper
Andrea Leibfried
1. Asterix 2. Schwarze Gedanken 3. Lucky Luke 4. Blueberry 5. Maus – Die Geschichte eines Überlebenden
Eckhard Schwettmann
Michael Holm
Comics
Horst Berner
Jürgen Wolff
(Schlagersänger)
2. Micky Maus 3. Donald Duck 4. Asterix 5. Fix & Foxi
GoodTimes
1/2012
Foto: © Stefan Pick, KOCH Universal
Fotos: © Zill/Bildarchiv Hallhuber, 1975
1. Prinz Eisenherz
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from the past MATLOCK DIE ERSTE SEASON Auf zwei US-Sendern wurden von 1986 bis 1995 fast 200 Folgen (verteilt auf neun Staffeln) von "Matlock" ausgestrahlt. Andy Griffith sp spielt darin den Strafverte teidiger Benjamin "Ben" M Matlock aus Atlanta, der zzusammen mit seinem T Team (Tochter Charlene ssowie der smarte Privatddetektiv Tyler Hudson) L Licht in Kriminalfälle bbringt, in denen seine Mandanten unschuldig des Mordes angeklagt sind. Ohne spektakuläre Verfolgungsjagden und gezeigte Gewalt war diese Serie sozusagen der Gegenentwurf zur sonstigen US-Kost und richtete sich an Freunde von feinerer Krimi-Ware à la "Columbo" oder "Mord ist ihr Hobby". Mit der kompletten Veröffentlichung der ersten Staffel auf sieben DVDs erfüllt Paramount den lange währenden Wunsch der deutschen Fans, der nach Aussage der Verantwortlichen auch zügig die anderen Staffeln folgen sollen. Zusätzlich zu den 24 Folgen enthält die Box noch den zweistündigen TV-Film "Tagebuch eines perfekten Mordes", mit dem Matlock sein Fernsehdebüt feierte. (Paramount Home Entertainment, 7 DVDs, 1153 Min.)
BUD SPENCER MEIN LEBEN, MEINE FILME – DIE AUTOBIOGRAFIE 2011, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag ISBN 978-3-86265-041-5 223 Seiten; 19,95 Ð
"Vier Fäuste für ein Halleluja", "Sie nannten ihn Plattfuß" oder "Das Krokodil und sein Nilpferd", dies sind nur drei der zahlreichen Kultfilme, die Bud Spencer in seiner langen Karriere gedreht hat. 1929 wurde der bärbeißige Schauspieler als Carlo Pedersoli in Neapel geboren und wuchs in einer begüterten Industriellenfamilie auf. Nach einer glänzenden Sportkarriere (u.a. nahm er als Schwimmer an zwei Olympischen Spielen teil) geriet er eher zufällig zum Film. Mit seiner imposanten Figur war er der ideale Darsteller für zahlreiche Spaghetti-Western sowie für die später so erfolgreichen HaudraufKomödien. Gutmütige, dickköpfige Typen, die statt Worten lieber die Fäuste sprechen lassen, am besten noch an der Seite von Dauer-Filmpartner Mario Ginotti (alias Terence Hill), das
war die Seite von Bud Spencer, die die meisten Zuschauer wahrnahmen. Wie die persönliche Sicht auf diese einseitige Festlegung ist, wie Bud Spencer selbst die Entwicklung vom Schwimm- zum Filmstar erlebt hat, schildert er nun in "Mein Leben, meine Filme – Die Autobiografie". Humorvoll, gespickt mit zahlreichen kleinen Anekdoten, erzählt er aus seinem Leben, von seiner Familie, seinen Reisen nach Südamerika, seiner Freundschaft mit Terence Hill und seinen zahlreichen Leidenschaften neben der Schauspielerei – von gutem Essen über Musik bis zur Fliegerei.
CHILLY WE ARE THE POPKINGS ... AND OTHER HITS Disco-Musik war in" " in den 70er Jahren, zahlreiche deutsche Produzenten, Musiker und Tänzer versuchten dabei ihr Glück. Neben den Songs von Boney M oder Silver Convention werden sich viele noch an die Disco-Cover-Version des Yardbirds-Songs "For Your Love" erinnern, mit dem die Gesangsformation Chilly des Frankfurter Produzenten Bernt Möhle 1978 in die Charts einzog. Oder an Songs wie "We Are The Popkings", bei denen Top-Musiker wie Brad Howell, Michael Cretu oder Kurt Hauenstein (Supermax) ihr Können im Studio bewiesen. Vier reguläre Alben sowie eine "Best Of" sind damals bei Polydor erschienen, Alben, die (von ein paar ausländischen Bootlegs abgesehen) nie auf CD veröffentlicht wurden. Umso schöner, dass viele dieser Songs jetzt, nach fast 35 Jahren doch noch den Weg auf eine CD gefunden haben – digital remastert von den Original-Studiobändern. Definitiv ein Muss für alle, die auf 70er-Jahre-Disco-Musik stehen. (Polydor/Universal, 20/77:33)
EHAPA COMIC COLLECTION COMIC-GESAMTAUSGABEN Schon seit einigen Monaten ist in der Bundesrepublik ein regelrechter Boom an Comicgesamtausgaben entstanden. Viele Serien, mit den die Comicfans der nen 7 70er Jahre aufgewachs sind, werden derzeit sen a schöne Ausgaben als i Hardcover und mit im v vielen redaktionellen H Hintergründen über die E Entststehungsgeschicht der Comics, die te Z Zeichner und die Aut toren vertrieben. Insbesondere der Ehapa Verlag bietet seinen Kunden eine ganze Palette an Gesamtausgaben an. Hier Seite
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GoodTimes
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orientiert sich der Verlag an den früheren Erfolgsserien der Verlage Bastei, Kauka und Springer. Bereits abgeschlossen ist die vierbändige Krimiserie um den Privatdetektiv Jeff Jordan, die im Look der 60er Jahre veröffentlicht wurde. Hier findet d die di Farben F b man schönes dickes Papier, auff dem gut zur Geltung kommen. Auf bisher drei Bände hat es die Westernserie "Jerry Spring" von Jjie gebracht. Sie erscheint in einer ähnlichen Aufmachung wie Jeff Jordan, ist allerdings auf Wunsch der Erben Jjies in Schwarz-Weiß gedruckt, um das Artwork optimal zum Ausdruck zu bringen. Daneben erscheint mit "Luc Orient" ein weiterer Klassiker aus den legendären "Zack"-Heften der 70er Jahre in Farbe. Hier bekommt der Leser direkt die knalligen Farben der 70er Jahre geliefert, die zu diesem Zeitpunkt angesagt waren. Das Tolle an diesen Gesamtausgaben ist oftmals das vielseitige Bonus-Material in Form von Kurzgeschichten, Titelbildern und Illustrationen, die wohl die Wenigsten bisher in Deutschland zur Kenntnis genommen haben.
TITANIC DAS TOTALE PROMI-MASSAKER Von Oliver Maria Schmitt, Mark-Stefan Tietze und Hans Zippert (Hrsg.) 2011, Rowohlt Berlin ISBN 978-3-87134-724-5 352 Seiten; 25 Ð
Herrlich – Humor unter der Gürtellinie, unvergleichliche Respektlosigkeiten und blasphemische Anspielungen, die den Herausgebern noch vor zwei Jahrhunderten eine Bratstunde auf dem Inquisitionsgrill eingebracht hätten. Das ist der Humor der "Titanic", der weder vor Politikern, Prominenten noch vor dem Papst haltmacht. Die Sammlung von Artikeln, Cartoons und Collagen reizt den Humorfaktor, so dass dieser in ungeahnte Höhen schnellt. Englands faulster Arbeitsloser " – 60 Jahre ohne Job" (Prinz Charles), Wir ha" ben abgerieben" ( Prominente äußern sich zur " Pornodebatte" – herrliche Anspielung auf Alice Schwarzers Kampagne Wir haben abgetrie" ben"), Das Aus für den gelben Sack" (Guido " Westerwelle) und sogar Anspielungen auf den
Papst ( Hier hilft dir Kondompapst Benedikt") " und die Bundeskanzlerin ( das Merkel") sorgen " nach wie vor für Aufreger der besonderen Art. Toller Band, der dem Vorurteil widerspricht, die Deutschen seien humorlos.
LEDERSTRUMPF DER WILDTÖTER Lex Barker ist Nathaniel Nat" Bumpoo, der " wegen seiner markanten Kleidung auch "Lederstrumpf" genannt wird. Der Trapper, der an der Grenze zwischen weißer Zivilisation und den riesigen Wäldern Nordamerikas lebt, hilft in diesem Film (der im November 1957 in die deutschen Lichtspielhäuser kam) zusammen mit seinem indianischen Blutsbruder Chingachgook dem Fallensteller Harry March gegen einen Angriff der Huronen. Dabei erfahren sie von der Gefahr, die ihrem alten Freund, dem Pelzjäger Tom Hutter, droht, dass der Indianerstamm auf dem Kriegspfad die Wasserinsel, auf der Hutter mit seinen beiden Töchtern lebt, angreifen will. Die besonders beim deutschen Publikum beliebten Kinoversionen der Romane von James Fenimore Cooper waren dabei das Sprungbrett für den Hünen Lex Barker, der sich so eindringlich für Hauptrollen in den später folgenden Karl-May-Verfilmungen empfehlen konnte. Nach aufwändiger Restauration wird "Lederstrumpf" (amerikanischer Originaltitel: "The Deerslayer") nun erstmals in Kino-BreitbildAuflösung auf DVD veröffentlicht und dem einen oder anderen wehmütige Erinnerungen an frühe Kinobesuche wiederbringen. (Kinowelt/Alive, 72 Min.)
ALLMÄCHTIGER! Von Andreas C. Knigge 2011, Edition Comics ISBN 978-3-94169-411-8 496 Seiten; 49,90 Ð
Andreas C. Knigge, bekannt als Comicexperte seit den 70er Jahren und Mitbegründer des legendären Comicmagazins "Comixene", setzt sich auf 496 Seiten mit der deutschen Comiclegende schlechthin, Hansrudi Wäscher auseinander. Um es vorweg zu sagen, es ist ein großartiger Band über die Frühzeit des deutschen Comic geworden. Knigge ging auf Spurensuche, recherchierte eifrig die vorhandene Literatur und veranschaulicht neben dem Leben von Hansrudi Wäscher, der 1928 in St. Gallen in der Schweiz geboren wurde, gleich die Schwierigkeiten der Heftchenliteratur" in Form von " Piccolos und Großbänden in den 50er Jahren mit. Vieles erfährt man von den Produktions-
b bedingungen unter denen H Hansrudi Wäscher beim W Walter Lehning Verlag s stand, für den er diese S Serien schuf, die heute n noch sehr beliebt sind. H Helden wie Sigurd, Nick – der Weltraumfahrer, Tibor und Falk. Aber man erfährt auch von den Schwierigkeiten, die Hansrudi Wäscher beim Konkurs des Verlages hatte. Letztendlich landete er beim Bastei Verlag und arbeitete hier bei den Serien Buffalo Bill und den Gespenstergeschichten mit. Zu großen Ehren führte ihn dann ein weiterer Verleger, Norbert Hethke, der ihn in der Fanszene bekannt machte, und zahlreiche neue Projekt mit ihm auf den Weg brachte. Es ist aber mehr als die Geschichte eines Autors, die in dem Buch gewürdigt wird. Knigge hat innerhalb kürzester Zeit alle Wäscher-Comics gelesen und die Geschichten in ausführlichen Serienporträts und mit einer umfangreichen Bibliografie gewürdigt.
SENNA GENIE, DRAUFGÄNGER, LEGENDE Schon zu Lebzeiten genoss Ayrton Senna legendäres Ansehen – ein Zustand, der sich mit seinem frühen Tod 1994 noch auf tragische Weise verstärkt hat. Wasser auf die Mühlen dieser Verehrung gießt jetzt der Dokumentarfilm "Senna". Ausschließlich mit Originalaufnahmen aus den Formel-1-Archiven, mit Privataufnahmen der Familie Senna sowie mit zahlreichen Interviews (u.a. mit Alain Prost, Ross Brawn und Ron Dennis) gelingt es den Machern dieses Filmes, die Faszination, die von diesem Rennfahrer ausging, auf den Bildschirm zu bringen. Chronologisch folgt man seiner Karriere, sieht ihn bei Kartrennen, als jungen Draufgänger im unterlegenen Toleman-Team, bewundert seine ersten Formel1-Siege im Lotus. Dann die erfolgreiche Zeit bei McLaren, in der er dreimal den Titel des W Weltmeisters erringt, bis zu seinem letzten Rennen im Mai 1994 im WilliamsRenault sowie der hochemotionalen Beerdigung, bei der ihm mehr als drei Millionen Menschen in Sao Paulo die letzte Ehre erwiesen. Besonders die Art der Präsentation macht diese Dokumentation zu einer außergewöhnlichen Geschichte: Rennausschnitte, O-Töne und Familienvideos ergänzen sich genial, selbst wer bisher noch nicht vom Senna-Virus befallen war, wird sich der Faszination dieses einzigartigen Menschen kaum entziehen können. (Universal, 2 DVDs) GoodTimes
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DAS SCIENCE-FICTION JAHRBUCH 2011 Von Sascha Mamczak und Wolfgang Jeschke 2011, Heyne ISBN 978-3-45353-379-0 1312 Seiten; 29,99 Ð
Im Bibel-Format ist kürzlich das wohl bedeutendste Werk zur Science-Fiction-Literatur im weitesten Sinne erschienen. Neben Rezensionen von Filmen, Büchern, Hörspielen und Comics liegt der Schwerpunkt erneut auf brillanten Artikeln, die die unterschiedlichsten Themengebiete beackern, wobei auch die fantastische Literatur berücksichtigt wird. Der unterbewertete Olaf Stapledon wird vorgestellt, der Terminus Future History" erläutert, und auch das " Weltuntergangsmotiv in all seinen Spielarten kommt zur Geltung. Neben erstklassigen Interviews mit zeitgenössischen Autoren des Genres (Peter Watts, Adam Roberts) kann sich der Leser über die Soundmagier informieren, die bei den Soundtracks von SF-Streifen für das Zischen, Blubbern und andersweltige" Melo" dien sorgten. Ach ja, der Beitrag zum Kultfilm "T "The Prisoner" ist auch nnicht zu unterschätzen. N Nach der Lektüre, auch w wenn das Buch nur in A Auszügen gelesen wird, k kann der Leser seine m möglicherweise eing geschränkte Sichtweis revidieren, Science se Fiction wäre mit "Stars W Wars" gleichzusetzen, d Z i undd Raum R denn Zeit bieten so viele faszinierende Entwicklungsmöglichkeiten, dass sich doch niemand beschränken will, oder?
BERND CLÜVER SEINE GROSSEN ERFOLGE Im Juli dieses Jahres starb mit Bernd Clüver einer der größten Stars des deutschen Schlagers der 70er Jahre. Auf der Berliner Funkausstellung, im "Talentschuppen" begann 1971 seine Karriere, danach war Clüver regelmäßiger Gast in Sendungen wie der "ZDFHitparade". Dort stellte er im Januar 1973 mit "Der Junge mit der Mundharmonika" auch seinen ersten Nummer-1-Hit vor, zahlreiche weitere Erfolge, wie "Der kleine Prinz", "Bevor du einschläfst (Tausend kleine Sterne)" oder "Das Tor zum Garten der Träume" folgten. 1976 erregte seine Rubettes-Cover-Version "Mike und sein Freund" (Original: "Under One Roof") mit dem Thema Homosexualität Auf-
from the past sehen, Bernd Clüver durfte dieses Lied weder in der Hitparade noch in Ilja Richters "Disco" vorstellen. Knapp 20 Studio-Alben – insgesamt rund zehn Millionen Tonträger – zeugen von seiner Beliebtheit beim Publikum, auch als Südwestfunk-Radiomoderator konnte er überzeugen. SEINE GROSSEN ERFOLGE bietet einen kleinen, aber dennoch umfassenden Blick auf Bernd Clüvers Musik zu seiner erfolgreichsten Zeit und somit auch auf einen prägenden Teil der deutschen Schlagergeschichte. (Bellaphon, 10/36:06, 10/34:18)
HUGH! WINNETOU HOMMAGE AN KARL MAY UND HELMUT NICKEL Von Gerhard Schlegel, Uwe Garske und Thomas Schützinger 2011, Verlag Edition 52, Wuppertal ISBN 9-783-9-93522-968-5 96 Seiten; 20 Ð
Mit zahlreichen Ar-beiten, von den "Dreii Musketieren" über diee "Robinson"-Serie des Gerstmayer Verlages und die Science-Fiction-Reihe "Titanus" (unter dem Pseudonym H. Humbert) bis zu "Winnetou", prägte der Zeichner und Autor Helmut Nickel den deutschen Comic der 50er Jahre. "Hugh! Winnetou" ist aber nicht nur eine Hommage an einen außergewöhnlichen Comiczeichner, sondern auch an Karl May. Eine Unmenge zeichnerischer Nuancen, insbesondere die akkurate Wiedergabe von Kleidung und Waffen, zeugt von der Detailverliebtheit Nickels, seine Charaktere zeigen ein hohes Maß an Menschlichkeit – alles Pluspunkte, die man bei so manch anderer Karl-May-Adaption schmerzlich vermisst. Dabei benötigte Helmut Nickel keine Neuerfindungen von Comic-Figuren, seine Inspiration erhielt er aus Literatur, Geschichte und Film. Damit war er seinen Kollegen in den 50ern weit voraus, es dauerte über 20 Jahre, bis die Zeit für qualitativ ähnliche Arbeiten bereit war. Neben den Nickel-Comics liest man aber auch zahlreiche Essays über Karl May im deutschen Comic, über Literatur und Geschichte auf Comic-Art oder über die Zeiten-relevante Bedeutung dieser Bilderge" schichten". Dazu haben noch zahlreiche aktuelle Zeichner und Autoren – von Jan Reiser über Heiko Krischner bis zu Sascha Wüstefeld – mit kurzen Comic-Strips den beiden Protagonisten dieses Buches die Ehre erwiesen: bunt, interessant und höchst abwechslungsreich!
FRANCOIS TRUFFAUT EDITION Im Mittelpunkt dieser DVD-Box steht der Antoine-DoinelZyklus, in dem der französische Regisseur Francois Truffaut in vier Filmen (und einem Kurzfilm) das Schicksal seines Alter Egos, dem ewigen Fantasten Antoine Doinel, verarbeitet. Neben zwei Hommagen an den amerikanischen Kriminalfilm ("Schießen Sie auf den Pianisten", "Auf Liebe und Tod") geht es in den anderen Filmen natürlich genauso um die typischen Truffaut-Themen: Liebe, Lust und Beziehungen – sowie alle Arten der daraus entstehenden Freuden und Leiden. Neben den Schauspielern Jean-Pierre Léaud und Claude Jade (die den Antoine-Doinel-Zyklus prägten) arbeitete Truffaut für diese Filme mit zahlreichen Top-Mimen zusammen. Gerard Depardieu und Fanny Ardant ("Die Frau nebenan"), Catherine Deneuve und Heinz Bennent ("Die letzte Metro"), Jean Desailly und Francoise Dorleac ("Die süße Haut"), Jeanne Moreau, Oskar Werner und Henri Serre ("Jules und Jim") sowie Kika Markham und Stacey Tendeter ("Zwei Mädchen aus Wales und die Liebe zum Kontinent"). Klasse Box, die feinste französische Kino-Unterhaltung bietet. (Arthaus, 12 DVDs, 1211 Min.)
DAS SILMARILLION Von J.R.R. Tolkien 2011, Klett-Cotta, Stuttgart ISBN 978-3-60893-829-6 590 Seiten; 26,95 Ð
Nach dem Tod von J.R.R. Tolkien wurde seinem Sohn Christopher die Aufgabe übertagen, das bis dahin unveröffentlichte Werk de Lesern angemessen den zu präsentieren. „Das Si Silmarillion“ ist quasi al Vorläufer des Ringals Z Zyklus’ des Autors zu ve verstehen. Es behand delt die Schöpfungsg geschichte und die M Mythologie des Univ versums, in dem seine w weltbekannte Trilogie spielt. Die detaillierte Ko Kosmogonie und der insgesamt rauere Grundton machen das Buch auch für Leser attraktiv, für die die HobbitSage ein wenig zu leichtgewichtig erscheinen mag. Im Anhang findet sich eine ausgiebige Erläuterung der Sprache und Begrifflichkeit, ohne die das Werk in seiner Gesamtheit schwer Seite
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GoodTimes
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verständlich wäre – hier kann man sich beruhigt informieren. Diese Edition ist sicherlich die empfehlenswerteste Ausgabe, denn neben dem Text an sich begeistern die Illustrationen von Ted Nasmith, der sich stilistisch zwischen den Symbolisten und einem Maxfield Parrish bewegt.
HAROLD LLOYD SAFETY LAST + THE CAT'S PAW + GIRL SHY + THE FRESHMAN + FEET FIRST Fünf neue DVDs mit Harold-Lloyd-Filmen (alle original mit Untertiteln), die den Komiker auf dem Höhepunkt seiner Karriere zeigen. Besonders gut natürlich "Safety First", mit der wohl berühmtesten Lloyd-Szene, als er am Zeiger einer Uhr hängt – zwölf Stockwerke über dem Erdboden! Auf solch waghalsige Stunts (die Lloyd größtenteils selbst ausführte) verzichtete er in "The Cat's Paw" komplett, fällt einem politischen Strippenzieher in die Hände, der ihn als politischen Strohmann einsetzt. Doch wider Erwarten entpuppt sich der trottelige Naivling nach seiner Wahl als ernsthafter Kämpfer gegen Korruption und Gesetzlosigkeit. "Girl Shy" ist eine zeittypische Liebeskomödie, bei der Lloyd nach vielen Verwicklungen, Missverständnissen und waghalsigen Aktionen seine Liebe vor der Heirat mit dem falschen Mann bewahren muss. In "The Freshman" muss der sportlich unbegabte Student sein Können im Uni-Footballteam beweisen. "Feet First" zeigt Lloyd dann wieder in seiner Paraderolle, in der er sich der Liebe wegen als erfolgreicher Geschäftsmann ausgibt – und es immer doller treiben muss, um dieser Rolle gerecht zu werden. (Universal, 5 DVDs)
MARGARET RUTHERFORD DIE SCHAUSPIELERIN HINTER "MISS MARPLE" Von Andy Merriman 2011, Reinhard Weber Fachverlag für Filmliteratur, Landshut ISBN 978-3-98093-908-9 256 Seiten; 24 Ð Es gab nur wenige Charakterdarstellerinnen, die so mit ihrer Rolle verschmolzen wie Margaret Rutherford, deren Darstellung der schrulligen Amateurdetektivin "Miss Marple" immer
ROCK – BEAT – POP – BLUES – FOLK – SOUL – SURF – PUNK – WAVE
Wir können Musik! GoodTimes ist DAS Magazin für die Musik der 60er, 70er und 80er Jahre! Fundiert und unterhaltsam berichten wir über Künstler & Konzerte, über CDs, Bücher & DVDs, über Rares & Kurioses. Viele Stars sind weiterhin aktiv auf Bühnen und in Studios – wir informieren Sie! Und haben dabei stets auch Augen und Ohren für hörenswerte, faszinierende Neulinge. Heft 5/2011
Heft 4/2011
Heft 3/2011
Heft 6/2010
Heft 5/2010
Heft 4/2010
Heft 2/2010
Heft 4/2009
Heft 3/2009
Heft 1/2009
Heft 3/2008
Heft 2/2008
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Alle zwei Monate NEU im Handel.
from the past noch zu den Highlights der britischen KrimiGeschichte gehört. Wenig Erbauliches schrieb die Fachpresse über ihr Aussehen zu Beginn der "Miss-Marple"-Filme, doch die 1892 in London geborene Schauspielerin sah die Sache pragmatisch: Wenn " man ein Gesicht wie das meinige hat, dann muss man lernen damit zu leben und zurande zu kommen. Das, denke ich, ist mir gelungen, und es war letztlich gut zu mir. Die Amerikaner nannten mein Gesicht einen englischen Muffin'. ' Es stimmt, die Nase ist ziemlich nichtssagend, eine Hälfte des Mundes scheint nicht zu funktionieren, und eine kleine Straffung würde ihm auch nicht schaden, die Lippen haben zu wenig Körper." 1964 nannte sie in einem Hörfunkinterview ihr Gesicht mit " seinem Fünffachkinn und all den Falten" ihr größtes Kapital. Dennoch sollte man trotz aller Äußerlichkeiten nicht vergessen, wie brillant, wie überragend Margaret Rutherford Agatha Christies Spürnase "Miss Marple" darzustellen wusste. Dem Londoner Rutherford-Fachmann Andy Merriman gelingt es, ein vielschichtiges und interessantes Bild einer außergewöhnlichen Person zu zeichnen; er schildert ausführlich und mit imposantem Hintergrundwissen, wer die Schauspielerin hinter "Miss Marple" war.
ABENTEUER IM WILDEN WESTEN Insgesamt 146 Episoden von "Abenteuer im Wilden Westen" (Originaltitel: "Dick Powell's Zane Grey Theatre") wurden von 1 1956 bis 1961 gedreht, d 26 besten davon (alle die d deutsch synchronisiert) g gibt es jetzt zusammeng gefasst auf vier DVDs. D Die Verfilmungen der W Western-Geschichten v von Zane Grey punkt vor allem mit ihrem ten breiten Themenspektrum gesetzestreue Sheriffs, trum, wagemutige Siedler und Farmer, oder auch rücksichtslose Revolverhelden bevölkern die vielfältigen Western-Abenteuer. Weiterer Pluspunkt sind die immer wieder wechselnden Besetzungen der unterschiedlichen Rollen, namhafte Hollywood-Mimen wie Ernest Borgnine, Sammy Davis jr., David Janssen, Denver Pyle, Walter Brennan oder Anne Bancroft geben den Charakteren und Geschichten ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit und Sympathie. Das waren noch echte Western! (Pidax Film Media/Alive, 4 DVDs, 630 Min.)
MAUERJAHRE LEBEN IM GETEILTEN BERLIN Keines der Mauerjahre gleicht dem anderen, 1961 der Schock der Teilung, 1968 die Revolte der Studenten, 1973 die Weltfestspiele und im November 1989 der Fall der Mauer. In 30 Doku-Folgen blickt diese umfangreiche Reihe des RBB-Fernsehens auf das Leben im geteilten Berlin zurück. Massig Filmmaterial von hü" ben" und drüben", be" kannte und unbekannte Zeitzeugen, dazu immer wieder der Kontext zu kulturhistorischen Aspekten aus der jeweiligen Zeit. "Mauerjahre – Leben im geteilten Berlin" ist auf drei DVDs weit mehr als die bloße Aneinanderreihung von Bildern, Aussagen und offiziellen Verlautbarungen: Es ist ein Stück miterlebte Zeitgeschichte, die neben der bestens aufbereiteten Unterhaltung (besonders die Spätgeborenen) an Zeiten erinnert, die noch gar nicht so lange vorbei sind – und vielen von uns dennoch schon fremd geworden sind. (edel, 3 DVDs, 450 Min.)
BERND DAS BROT IN HELL DIE LEGENDÄREN NACHTSCHLEIFEN Natürlich kann man sich nach Sendeschluss knackende Kaminfeuer-Videos ansehen. Oder die unendlichen Weiten des Weltalls oder des Eisenbahn-Schienenne netzes. Einige werden vi vielleicht noch das leg gendäre Testbild vor Aug haben, viele werden gen s sich aber auch an eine d kultigsten TV-Endder l losschleifen aller Zeiten e erinnern: die Nacht" schleifen" von KI.KAStar "Bernd das Brot". Aberwitzige Nonstop-Comedy, die auf Grund des Sendezeitpunktes schon lange nicht mehr auf das normale" KI-KA-Publikum gemünzt " waren, sorgten für Begeisterung und haben auch bei älteren Semestern für KastenbrotKult gesorgt. Nun gibt es die drei zwischen 2004 und 2009 exklusiv für den Nachteinsatz produzierten Schleifen "Casting", "Call In" und "KI.KA Lounge" erstmals auf einer DVD – natürlich im anwählbaren Nonstop-Modus! (Universal, 40 Min.)
DAS SYNDIKAT "Das Syndikat", oder im italienischen Original "La Polizia Ringrazia", so heißt ein ganz besonderer Italo-Krimi der frühen 70er Jahre. Neben Mario Adorf und Enrico Maria SalerSeite
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no spielt ein junger Deutscher in diesem Kultfilm die Hauptrolle: Jürgen Drews! In einer kruden Story um eine mysteriöse Gruppe, die nachts auf den Straßen Roms bestialische Jagd auf nicht vom Gesetz belangte Verbrecher macht, zeigt Drews, dass er auch als (ernsthafter) Schauspieler seine Qualitäten hatte. Neben der ungekürzten Originalfassung des Films (Sprachen: deutsch, italienisch, englisch; Untertitel: deutsch) liefert eine zweite DVD neben Interviews mit Jürgen Drews, dem Produzenten Dieter Geissler und dem Bestseller-Autor Peter Berling eine ausführliche Bildergalerie sowie den Original-Kinotrailer. (Colosseo Film/Alive, 2 DVDs, 218 Min.)
DER MANN MIT DEM FAGOTT Eine bewegende Filmsaga über den Traum, Musiker zu werden, oder wie das 20. Jahrhundert das Leben eines Musikers geprägt hat, das erzählte Udo Jürgens (zusammen mit seiner Co-Autorin Michaela Moritz) in seinem Roman "Der Mann mit dem Fagott". Verfilmt wurde der Bestseller nun von Miguel Alexandre ("Die Frau vom Checkpoint Charlie"), David Rott spielt den jungen Udo Jürgens, Christian Berkel, Ulrich Noethen, Valerie Niehaus und Herbert Knaup sind in weiteren Rollen zu sehen. Die TV-Erstausstrahlung des Zweiteilers erfolgte am 29. und 30. September diesen Jahres in ARD und ORF, zeitgleich kam der Zweiteiler als DVD bzw. Blu-ray in den Handel. Zusätzlich zum Originalfilm liefern diese Ausgaben noch Bonus-Material, darunter ein Making-Of mit ausführlichem Udo-JürgensdInterview. Der Soundtrack, der als Doppel-CD veröffentlicht wird,, enthält neben der neuu produzierten Filmmusik zu "Der Mann mit dem Fagott" eine dazu passende Auswahl aus Udo Jürgens' Liedern, die er selbst dafür zusammengestellt hat. (Universum Film GmbH, 2 DVDs, 205 Min.)
SCARFACE Der unvergleichliche Al Pacino als Narben" gesicht", die Story ein einziger Kampf um Aufstieg, Macht und Leidenschaft: Das ist "Scarface". Brutal und gerissen erkämpft sich Tony Montana Anfang der 80er die Herrschaft über ein Kokain-Kartell, sticht nach und nach alle Konkurrenten aus. Doch mit fortschreitender eigener Abhängigkeit vom weißen Pulver
k kommen die zahlreichen F Feinde zurück und erk kämpfen sich wieder die M Macht – bis das Nar" b bengesicht" in seinem z Festung ausgebauten zur Haus gegen jeden und alles kämpfen muss. Die neu aufgelegte Blu-ray enthält neben dem Film (in der Original-FSK-18-Fassung) noch zahlreiche Special Features über Darsteller, Produktion, entfallene Szenen und über die TV-Version des Filmes. (Universal, 168 Min.)
FAITH VAN HELSING Mit den Folgen 25 bis 31 geht die zweite Staffel der Faith-Van-Helsing-Hörspiele in ein furioses Finale. Mit den deutschen Synchronstimmen bekannter Hollywoodstars, e exklusiver Musik und atemberaubenden S Soundeffekten ist es d diese Serie in kurzer Z Zeit gelungen, zu e einem Highlight der Dark-Fantasy-Szene zu werden. Die sieb sieben CDs führen die mystische Geschichte einer wahrlich außer-
gewöhnlichen Heldin fort, präsentieren eine Frau, die durch ihre innere Zerrissenheit, ihre Ängste und ihre Zweifel zeigt, wie schwer es ist, den scheinbar aussichtslosen Kampf gegen das Böse aufzunehmen. (R&B Company/Alive, 7 CDs)
ÄFFLE & PFERDLE DAS ISCH, WAS MAN HABEN MUUSS! Von Heiko Volz und Roman Lang 2011, Esslinger Verlag J.F. Schreiber ISBN 978-3-48022-927-7 64 Seiten; 12,90 Ð
Seit 1960 bis heute wurden für den SWR (bzw. den SDR) fast 2000 "Äffle & Pferdle"Spots produziert, mit denen es die beiden Comicfiguren – mit ihrem ganz besonderen Humor und der Vermittlung zahlreicher schwäbischer Lebensweisheiten – zwischenzeitlich von (Werbe-) Pausenclowns zu t H f d YouTube-Stars (Suchwort: Haferund Bananenblues) gebracht haben. Autor Heiko
Volz und Zeichner Roman Lang haben in den Cartoons dieses großformatigen Bandes besonderen Wert auf regionale Bezüge gelegt, thematisieren Spätzle, Kehrwoch' und den VfB, illustrieren ihre Szenen mit der Wilhelma oder dem Stuttgarter Bahnhof. Kultvergnügen für Jung und Alt!
GRENZFÄLLE ES GESCHAH ÜBERMORGEN In den 70er Jahren, also lange vor "Akte X", gab es schon eine Mystery-Serie, in der es die Agenten mit außerirdisch-außergewöhnlichen Phänomenen zu tun bekamen. Lange waren die 13 Episoden, die 1972 als deutschfranzösische Ko-Produktion entstanden sind, tief in den Archiven verschwunden. Nun gelangen sie in einer 4-DVD-Box wieder ans Tageslicht, lassen alten Fans wieder Gruselschauer über den Rücken laufen oder liefern spannenden TV-Geschichtsunterricht für alle, die sich zur Zeit der Originalausstrahlung nicht getraut haben, die Flimmerkiste einzuschalten ... (Pidax Film Media/Alive, 4 DVDs, 667 Min.)
VERLOSUNG GoodTimes kult! verlost unter allen Teilnehmern
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Jubiläumsausgaben
5x DVD-Box 3x DVD + 3x Blu-ray
5x DVD 3x Micky Maus Erstausgabe/ Nachdruck
5x DVD-Box
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3x Micky Maus Tasse
3x Micky Maus Sonderedition
Stichwort: kult!-Verlosung
Die Gewinner werden benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss ist der 31. März 2012 NikMa Verlag · Eberdinger Straße 37 · 71665 Vaihingen/Enz Fax: 0 70 42/37660-188 · email: goodtimes@nikma.de
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from the past SCHLAGER ORIGINALE MARY ROOS + HEIDI BRÜHL + RAMONA + PETER ALEXANDER Mit diesen vier Wiederveröffentlichungen von Originalalben aus den Hochzeiten des deutschen Schlagers können nun Sammlungslücken geschlossen werden, waren sie doch teilweise schon seit mehreren Jahren nicht mehr erhältlich – oder wenn, dann nur als Second-Hand-LPs. MARY ROOS wurde 1976 veröffentlicht, lieferte die Single-Auskopplungen "Die Einsamkeit in meinem Zimmer" und "Nimm dir nie ein Teufelsweib". Als Bonus wurden die beiden 1977er Singles "Santo Domingo" und "Ich bin Mary und nicht Jane" dazugepackt. ICH BIN SO ODER SO liefert mit Liedern von 1959 bis 1991 einen breitgefächerten Streifzug durch ddie Musik von Heidi B Brühl. Eine echte Rarität aauch ALLES WAS WIR W WOLL'N AUF ERDEN, ddas 1971er Debüt von R Ramona. Mit der gleichnamigen Single gelang ihr im gleichen Jahr ihr größter Erfolg – Platz 8 in den deutschen Charts. Mit Evergreens wie "High Noon", "Das ist die Liebe der Matrosen" oder "True Love" präsentiert SPAZIERGANG DURCH DAS LAND DES FILMS einen Peter Alexander in Top-Form, zeigt eindrucksvoll, wie sich der Entertainer, Schauspieler und Musiker nahezu jeden Song zueigen machen konnte. (Polydor/Koch/Universal)
HARALD REINL DER REGISSEUR, DER WINNETOU, EDGAR WALLACE UND DIE NIBELUNGEN INS KINO BRACHTE Von Kristina Pöschl, Miriam Trescher, Reinhard Weber 2011, Reinhard Weber Fachverlag für Filmliteratur Landshut ISBN 978-3-98093-909-6 190 Seiten; 26 Ð Dickes, dickes Lob an die Herausgeber dieses Buches: So umfassend, detailreich und dennoch nie langatmig hat man das Leben des österreichischen Regisseurs und Drehbuchautors Harald Reinl bisher noch nicht nachlesen dürfen. Unterteilt in einen Biografie- und einen Filmografie-Teil, bekommt man zunächst eine ausführliche Schilderung des Werdegangs Reinls, von "Kindheit, Jugend und Skisport"
über "Die filmerischen Anfänge" – bei denen Reinl u.a. Assistent bei Leni Riefenstahl war – bis zu "Harald Reinl und Karin Dor – eine außergewöhnliche Liebesgeschichte". Natürlich war ab einem bestimmten Zeitpunkt der (Kino-)Film das bestimmende Thema in Reinls Leben. Nach Heimatfilmen ("Der Herrgottschnitzer von Ammergau", "Die Fischerin vom Bodensee") prägte er ab Mitte der 50er Jahre den deutschen Krimi ("Der Frosch mit der Maske", "Im Stahlnetz des Dr. Mabuse", "Der Würger von Schloss Blackmore"), Anfang der 60er kamen die Verfilmungen der Karl-May-Romane hinzu. "Der Schatz im Silbersee" machte 1962 den Anfang, gefolgt von "Winnetou I" (1963) und "Winnetou II" (1964). Der immense Erfolg der Karl-May-Verfilmungen führte Reinl auch zu Genre-verwandten Arbeiten wie "Der letzte Mohikaner" (mit Joachim Fuchsberger) der "Nibelungen"-Reihe (mit Karin Dor und Maria Marlow) sowie Horrorfilmen wie "Die Schlangengrube und das Pendel" (mit Lex Barker und Christopher Lee). Ende der 60er war Reinl dann in weiteren Bereichen erfolgreich, so mit den Verfilmungen der "Jerry Cotton"-Romane, mit Pennäler-Komödien wie "Pepe, der Paukerschreck – Die Lümmel von der ersten Bank" bis hin zu Dokumentationen wie "Erinnerungen an die Zukunft" (über die Thesen des Schweizer Schriftstellers Erich von Däniken). All seine Filme sind in der Filmografie chronologisch aufgeführt, mit den wichtigsten Mitwirkenden vor und hinter der Kamera, ausführlich und mit Bildern auf Geschichte, Hintergründe sowie Kritiker- und Publikumsreaktionen eingehend. Für Novizen tonnenweise höchst interessantes Neuland, für gestandene Filmfans ein unverzichtbares Nachschlagewerk.
RETROLOOK KUCHENBACKEN IM M FIFTIES-STYLE Mit wilden FantasieeNamen (Sunset Strip, Marshmellow Lucy oder Mudcake arben peppt Shake) und feschen Farben Bosch seine Handrührer in der "Rock'n'RollEdition" auf. 450 Watt Leistung, fünf Geschwindigkeitsstufen (plus Turbo), je zwei Knethaken und Schneebesen – da sollte dem beschwingten Kuchenbacken nichts mehr im Wege stehen! (Bosch Hausgeräte) Seite
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RUF DER WILDNIS Von Kultfilmen zu sprechen und "Ruf der Wildnis" dabei nicht zu erwähnen – das geht ja schon mal gar nicht! Der 1903 entstandene Roman von Jack London wurde oft verfilmt, Anfang der 70er gelang mit Charlton Heston und Raimund Harmstorf in den Hauptrollen eine der wohl besten Versionen, in der vor einer eindrucksvollen Naturkulisse eine und große Geschichte über Freundschaft, Abenteuer und Freiheit erzählt wird – die aber auch unverblümt zeigt, wie eng Neid, Hass und Verrat mit diesen Tugenden verknüpft sind. Erstmals in Deutschland auf DVD und erstmals weltweit als Blu-ray. (Universum Film, 99 Min.)
KOTTAN ERMITTELT RIEN NE VA PLUS Die ORF-Serie um den Wiener Polizeimajor Adolf Kottan war alles andere als normale Krimikost. Mit satirischem Witz, SlapstickEinlagen, gnadenlos überzeichneten Figuren und irrsinnigen Kriminalfällen wurde "Kottan ermittelt" zwischen 1976 und 1983 zur KultSerie, der man entweder hemmungslos verfiel oder bei der man sich gezwungen sah, nach de den ersten zehn Minuten eentnervt den Fernseher auszzuschalten. Zusammen mit K Kollegen Paul Schremser ((der es später zum Dezernnatsleiter brachte) sowie ddem ständig gegen Stubenfliegen kämpfenden Polizzeipräsidenten Alfred Pilch (genial gespielt von Kurt Wein ierl) ermittelte Kottan in aberWeinzierl) witziger Manier. Seiner Faulheit wurde nur von seinem groben Auftreten (besonders gegenüber seinem übereifrigen Assistenten Schrammel, der sich seine Fachkenntnis durch andauernde Krimi-Lektüre holte) übertroffen. 2010 drehte Re Regisseur Peter Patzak mit Lukas Resetarits – dem d Kottan-Darsteller der Originalfolgen 6 bis 19 – in der Hauptrolle den Kinofilm "Kottan Ermittelt – Rien Ne Va Plus", der im Juni die Jahres in die deutschen Kinos kam. Ein dieses m makabres Mörderspiel im Schneeballsystem ffordert die Wiener Polizei heraus – klar, das ein einzig Kottan dabei den Durchblick behält. Das Drehbuch wurde von Jan Zenker, dem Sohn des Kottan-Erfinders Helmut Zenker, geschrieben, zahlreiche bekannte Schauspieler wie Johannes Krisch, Johanna Wokalek, Bibiana Zeller oder Robert Stadlober übernahmen die weiteren Rollen in diesem Kult-Revival der Spitzenklasse. (Thimfilm GmbH, 110 Min.)
PA U L V I N C E N T
Ticket To Ride • Norwegian Wood • I Saw Her Standing There You’ve Got To Hide Your Love Away • Girl • Blackbird I Feel Fine • In My Life • Daytripper • I’ve Just Seen A Face MASTERED AT ABBEY ROAD STUDIOS Paul Vincent’s brand new CD now available at:
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50 Jah ahrre RENAULT 4
Kleiner Revoluzzer Von Jürgen Wolff, Susanne Kilimann
Er war lange vor dem Fiat Panda schon eine "tolle Kiste": Vor 50 Jahren brachte Renault seinen R4 an den Start. In 31 Jahren rollten über acht Millionen Einheiten des kleinen Raumwunders vom Band. Es wurde zu einem der Kultautos der 68er Generation.
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ls die coolen Jungs ihren PS-starken Golf GTIs die Sporen gaben und die Lifestyle-Mädchen im Mini mobil machten, startete der R4 bereits in sein drittes Produktionsjahrzehnt. In dem kleinen Franzosen konnte man damals durchaus Mitleid erregen. Mit ihm juckelten gern Lehrer mittleren Alters durch die Lande. Berufsjugendliche, die auch in den 1980ern nicht von Cordsamt-Sakkos und langen Haaren lassen wollten – was zumindest aus Sicht ihrer Schüler reichlich daneben war. In den 1960er und 1970er Jahren dagegen hatte Renaults schlichter Kleinwagen den Nerv der Zeit getroffen. Er begeisterte junge Protestler, die mit Latzhosen und Batikhemden, Jesuslatschen und bewusstseinserweiternden Sub Substanzen gegen die Wir Wirtschaftswunderwelt der Eltern mit ihren versa st staubten Werten und M Mo Moralvorstellungen r eb rebellierten. Der sc schlichte Wagen m mit dem steil le len Schrägheck st stand ebenso wie Ci Citroëns 2CV für n neue Freiheiten und A Abenteuer jenseits d Konventionen. der
Citroëns „Ente", der 2CV, war ästheefälliger. tisch gefälliger. Ging es aber um n Mehrwert, so war ihm Renaults praktischen 61 Millimeter kurzer Kleinwagen exakt 3661 aushoch überlegen. Er war der jedoch haushoch Kumpel, mit dem sich jeder WG-Wechsel samt Bücherkisten, Flokati, Rattansessel und Yuccapalme lässig bewerkstelligen ließ – notfalls mit offener Heckklappe und überlanger Ladung. 255 bis maximal 950 Liter passten in den quaderförmigen Kofferraum: Der R4 war das erste Serienauto, bei dem sich die Rückbank komplett zusammenfalten und nach vorne klappen ließ. Sogar in eine mobile Liebeslaube konnte er dank dieser variablen Rückbank leichter verwandelt werden als jeder Konkurrent seiner Epoche. Abenteurer bauten ihn aus, gingen mit ihm sogar auf Weltreise – und kamen mit ihm wohlbehalten wieder zu Hause an. Der französische Komiker Jaques Tati enthüllte im Film "Traffic" einen praktischen Zusatznutzen des R4: Auf dem heruntergeklappten Kühlergrill ließ sich im Stau eine warme Mahlzeit brutzeln. Die Idee für das Auto, das die Kleinwagenlandschaft ein Stück weit revolutionierte, wurde bei Renault schon Mitte der 50er diskutiert. Pierre Dreyfus, damals Seite
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frisch angetreten als Generaldirektor des französischen Staatskonzerns, schlug seinen Vorstandskollegen ein Projekt vor, das im Kern ebenso avantgardistisch wie pragmatisch war. Eine kleine, vielseitige Kombi-Limousine mit vier Türen, großer Hecktür und ladefreundlichem Gepäckabteil schwebte dem RenaultChef vor. Gut gefedert sollte das Wägelchen
sein – dazu handlich, preiswert und mit Platz für fünf Personen. Seine Ingenieure sollten mit freiem Kopf und einem leeren Blatt Papier das Auto praktisch neu erfinden. Nach diversen Vorstudien fiel 1958 die Entscheidung zum Bau des R4. Das Projekt trug die Nummer „112" – doch Renaults Entwicklungsingenieure gaben ihm schon bald einen Namen, der sie mehr inspirierte: „Marie-Chantal". Schließlich war man in Frankreich. Im Frühsommer 1961 wurde die Fachpresse zu Testfahrten mit R4-Vorserienmodellen eingeladen. Zuvor hatten die Renault-Versuchsfahrer schon 2,9 Millionen Testkilometer zwischen Schweden und Afrika abgespult. Anfang August startete die Serienproduktion. Im September des Jahres feierte der Wagen auf der IAA in Frankfurt offizielle Weltpremiere. Kurz zuvor war die Produktion auf der Seine-Insel Séguin in Paris-Billancourt angelaufen. Mit seinem variablen Innenraum sorgte der kleine Franzose am Main für mächtig Aufsehen. Auch die technischen Details – Renaults erster Frontantrieb, günstiger Schwerpunkt, Einzelradaufhängung und die Revolverschaltung, bei der die Gangwechsel mittels einer Stange auf den Antriebsstrang übertragen werden – stießen bei der Fachwelt auf großes Interesse. Die Revolverschaltung sorgte auch dafür, dass zwischen den Vordersitzen weder ein Schalthebel noch eine Handbremse störte. Und der Frontantrieb bescherte dem R4 ein lange narrensicheres Kurvenverhalten – ganz anders als bei den „Heckschleudern" wie VW Käfer & Co. In seiner französischen Heimat fuhr das Nachfolgemodell des heckgetriebenen Renault 4 CV von Beginn an auf der Erfolgsspur. In Deutschland, wo man Kompaktklasse mit „Käfer" übersetzte, wo der Bundeskanzler Konrad Adenauer hieß und sich nicht nur unter den Talaren noch der Muff von 1000 Jahren über alles legte, wurde der Konkurrent zunächst verhalten aufgenommen. Das änderte sich Ende der Sechziger, als ein frischer Wind durch die Bonner Republik wehte und auch mit Blick aufs Auto einen gesellschaftlichen Wertewandel mit sich brachte. 1970 wurde zum deutschen Rekordjahr für den Renault 4, wie das Modell seit 1965 offiziell hieß. Bundesweit wurden rund 86.000 Exemplare neu zugelassen. Damit sicherte sich
der kleine Franzose einen Marktanteil von vier Prozent. Insgesamt verkauften die Franzosen den schlichten Volumenbringer hier zu Lande in 27 Jahren über 900.000 Mal – jeder zehnte gebaute R4 ging nach Deutschland. Anfangs brachte Renault die Versionen R4, R4 L und R4 L Super Comfort mit einem wassergekühlten Reihen-Vierzylinder auf den Markt, der 23 PS aus 0,75-Liter-Hubraum schöpfte. Das Basismodell kostete in Deutschland zunächst 3830 Mark. Eine minimal ausgestattete Version Renault 3 mit 0,6-Liter-Motor wurde in Frankreich angeboten, aber nach kurzer Zeit wieder aus dem Programm genommen. Dafür legte man am anderen Ende der Palette nach – ab 1962 gab es ein Aggregat
mit 845 Kubikzentimetern Hub und 26 PS. 1973 folgte ein Triebwerk mit 34 PS, das die Höchstgeschwindigkeit der Schaukelkiste von 110 auf atemberaubende 120 km/h steigerte. Der kleine Revoluzzer mit der großen Klappe hat nicht nur mit seinem variablen Innenraumkonzept neue Standards gesetzt. Er gehörte zu den ersten Volumenmodellen, die auf Plattformstrategie und Baukastenprinzip basieren, und war für die Franzosen ein erster wesentlicher Schritt zur Globalisierung. Die Karosserie wurde mit dem Rahmen verschraubt – so ließen sich schnell und kostengünstig verschiedene Versionen realisieren. In drei Produktionsjahrzehnten hat Renault folglich diverse R4-Varianten vom Band gelassen – neben der „Limousine" empfahlen sich Transporter und Kombi. Mit dem Sinpar 4x4 kam sogar ein Ableger mit Allradantrieb. Als Plein-Air warb der R4 als luftiges und türloses Spaß- und Strandmobil mit Faltverdeck um junge Kundschaft. Mit dem Rodeo folgte schließlich eine zweite Open-Air-Variante mit stärkerem Antrieb. An der Karosserieform haben die Franzosen über den gesamten Produktionszeitraum hinweg keine wesentlichen Veränderungen vorGoodTimes
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genommen – von Kleinigkeiten wie dem neuen Kunststoff-Kühlergrill mal abgesehen, der Mitte der Siebziger kam. Dafür wurde der Wagen in immer neuen Farben und
mit fantasievollen Sonderausstattungen ins Rennen geschickt. Der R4 Safari zum Beispiel brachte in den 1970ern Polsterbezüge in Hängemattenoptik mit. Als Rallye-Auto hat der unkonventionelle Allrounder ebenfalls von sich reden gemacht. Sein Debüt feierte er 1962 bei der Rallye Monte Carlo. Die Allradversionen schlugen sich zudem wacker bei der berüchtigten und materialmordenden Rallye Paris-Dakar: 1979 wurden die Brüder Marreau Zweite im Gesamtklassement. Auch im Alltag erwiesen sich die Antriebe als relativ robust. Noch heute ist der R4 auf den Straßen rund ums Mittelmeer kein seltener Anblick, in Deutschland sind noch 2300 Exemplare zugelassen. Über 100.000 Kilometer konnten R4-Fahrer in der Regel auf zuverlässige Dienste bauen. Der Feind lauerte an anderer Stelle. In 31 Produktionsjahren bekam Renault das Rostproblem nicht wirklich in den Griff. Das erklärt auch, warum die meisten der über acht Millionen Exemplare längst Opfer der Schrottpresse geworden sind. Mit dem limitierten Sondermodell Salü verabschiedete sich der R4 von den Kunden in Deutschland. Verschärfte Abgasbestimmungen, die den Einsatz eines Drei-Wege-Katalysators erfordert hätten, brachten das Aus. Der letzte in Deutschland verkaufte R4 GTL ging an Günther Jauch, damals noch ein aufstrebendes Nachwuchstalent im deutschen Fernsehen. 1992 wurde die Produktion dann auch weltweit eingestellt – insgesamt waren unter dem Label von Renault in 28 Ländern (von „A" wie Argentinien über „M" wie Marokko bis „Z" wie Zaire) exakt 8.135.424 Stück gebaut und in mehr als 100 Staaten verkauft worden. An eine Neuauflage des genialen Allrounders hat sich Renault nie gewagt. Der Geist des R4 immerhin lebe in dem praktischen Lastenträger Renault Kangoo weiter, verkünden die Marketingprofis. Aber so einfach, wie es sich Vertriebsstrategen wünschen, lässt sich automobiler Kult eben doch nicht verpflanzen.
Autogrammsammler
Der Traum von Stan & Ollie Sport, Musik und Film. Fernsehen, Kunst und Politik. Das Feld ist endlos, die Kollektion riesig, und doch ssiic gibt es noch immer unerfüllte Wünsche. Norbert Arndt aus Düsseldorf, gelernter Versicherungskaufmann, e Börse, Bö örsse, ist seit 33 Jahren dabei: Er sammelt, veranstaltet inzwischen eine eigene eric er ic cht htet holt dabei auch noch Geld für karitative Zwecke rein. Der 59-Jährige berichtet ak kt und und un hier von (s)einem vielschichtigen Hobby, das ihm schon Kurioses, Kontakt Begegnungen mit Prominenten unterschiedlichster Couleur bescherte.
eine Sammelleidendenschaft wurdee im August 1978 bei der Fi Mes usgelöst. „HiFi Messe" in Düsseldorf ausgelöst. Dort trate stler auf traten prominente Künstler ramme. So und gaben anschließend Autogramme. aterial auch besaß ich abends neben Infomaterial Karten von Katja Ebstein, Rudi Carrell, Felicia Weathers und Max Schautzer. Das bewog mich dazu, meine damaligen Hobbys, Briefmarken und Münzen, ad acta zu legen.
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ch besuchte von da an Autogrammstunden in Düsseldorf und Umgebung. Teilweise schrieb ich monatlich auch bis zu 40 Prominente an. Bald erweiterte ich das aufs Ausland. Durch Heirat, Vaterfreuden und eine berufliche Umorientierung lag die Sammlung etliche Jahre brach. Wenn jedoch ein Gast zu einer
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Sign Signierstunde vor Ort war, stellt ich mich mit in die stellte Schla Schlange. b etwa 1990 intensivierte ich das Sammeln wieder wieder, konzentrierte mich aaber ber auf wenige Bereiche Bereiche: Schauspieler, deutsche F Fußballnationalspieler (ab 1951) und olympische W Wintersport-Medaillengewinner. Und als BeatF Fan hielt ich Ausschau nach Autogrammen aus d der Star-Club- und "Beat-Club"-Ära.
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urch Anzeigen in Printmedien und durch Kontakte auf Trödelmärkten lernte ich G Gleichgesinnte kennen, die ich in unregelmäßi-
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Sammler trifft Filmstar: Norbert Arndt mit Christine Kaufmann
gen ge en Abständen be Tauschterminen traf. bei urch erfahrenere Sammler erfuhr ich bald, dass gerade im Ausland Stars" nicht mehr persönlich zzum Kuli griffen, son„Stars" dern für sie autorisierte Personen in Agenturen dies übernahmen. Außerdem kamen Auto-Penschreiber immer mehr zum Einsatz – das sind Unterschriftenautomaten: Die Signatur wird im Original einmal geleistet und kann tausendfach aufgebracht werden.
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n den USA wurden auch immer häufiger Fotos mit einfotografierten Signaturen angefertigt und an Fans verschickt.
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D Dieses Verfahren wurde in Deutschland hauptsächlich von Musikstars übernommen, bei Schauspielern konnte sich das nicht durchsetzen. ch bekam dennoch auch viele echte Autogramme, z.B. von Hollywood-Größen wie James Stewart, Gregory Peck und Karl Malden. Einige ließen sich sehr viel Zeit.
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en Rekord hält Sir Lawrence Olivier, sein Autogramm erhielt ich nach neun Jahren! Der deutsche Schauspieler Karl-Michael Vogler brauchte für seine Antwort nur vier. Er entschuldigte sich: „Ihre Anfrage fanden wir hinter einem Schrank, als wir renovieren wollten."
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er Post P kamen k auch h etliche Highlights, wie z.B. ein signiertes Foto von George Harrison oder ein unterzeichnetes CD-Cover von Ringo Starr, das ich ihm geschickt hatte.
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uch Charlie Watts ließ es sich nicht nehmen, mein verschicktes Foto mit Gruß und Unterschrift zu versehen.
er Rücklauf der Autogrammpost belief sich noch Mitte der 90er Jahre auf circa 60 Prozent. Die heutige Quote liegt bei nur noch 15 bis 20 Prozent. eit dem Jahr 2000 sammle ich sehr viel persönlich. Es gab mittlerweile Film-Börsen, zu denen ältere Schauspieler für Autogrammstunden eingeladen wurden. Diese Börsen fanden oder finden vereinzelt auch noch in Bochum, Münster, Hamburg oder Bottrop statt. Man konnte sich die Unterschriften u.a. auf tollen DIN-A4Fotos holen.
e i t 2004 richtee ich selbst eine Autogrammbörse in Düsseldorf aus. 2009 kamen Leo Lietz (Lords) und Doug Grassell (O ess) zu einer (Ohio Express) SSignierstunde. de. In den letzte ten zwei Jahren habe ich E Ex-Fußballer wie Bernard D Dietz und Wolfgang Kleff eeingeladen. Außerdem g gebe ich Comic-Künstlern eeine Plattform. Durch einee T n Tombola kamen zu Gunsten d des hiesigen Kinderhospizess „R n „Regenbogenland" in den le 0 letzten zwei Jahren über 1000 E Euro zusammen.
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uf diese Weise habe ich z.B. Walter König ("Star Trek"), David Carradine, Dirk Benedict ("A-Team"), Michael Beck ("Warriors"), Vernon Wells ("Mad Max 2") oder die Bond-Girls Caroline Munro, Britt Ekland und Maud Adams getroffen.
u meiner ersten Börse se ie kamen elf Anbieter, die ih präsentierten Die ihre Sammlungen auf 33 Tischen präsentierten. N Nachfrage wuchs in den letzten Jahren, so dass der Saal m bis zu 68 Tischen ausgelastet ist. Die Zahl der Anbieter mit h sich auf rund 35 pro Börse erhöht. hat
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in Glücksfall waren für mich die Beatles-Festivals, die von 2002 bis 2010 in Berlin im Estrel Hotel oder in Hamburg stattfanden. Dort lernte ich viele Leute kennen, die mit den Beatles im SStar-Club aufgetreten waren oder so sonstige Berührungspunkte mit den „F „Fab Four" hatten – wie etwa Tony Sh Sheridan, Klaus Voormann, Astrid Ki Kirchherr, Horst Fascher, Lee Curtis, Ki King Size Taylor, Spencer Davis, Kuno Dr Dreysse (Rivets) und die Rattles Herbert Hi Hildebrandt und Dicky Tarrach. Mit Br Brian Parrish (u.a. The Londoners) ha halte ich freundschaftlichen Kontakt.
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Je ausgefallener, desto besser ...
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as Angebot umfasst Signaturen aus Sport, Film, Musik, Politik, Kunst usw. Es werden auch Sammelalben, alte Zeitschriften und Filmprogramme angeboten.
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ie Altersstruktur der Besucher reicht von 10 bis 75 Jahren. Die ganz jungen Sammler suchen Stars aus "DSDS", Comedians oder aktuelle Bands. Den größten Anteil stellen die Fußballsammler. Hier sind Nationalspieler sehr gefragt. Viele suchen auch Spieler ihres Lieblingsvereins. Da stehen Borussia Mönchengladbach, Bayern München, Schalke 04 und Fortuna Düsseldorf ganz oben. nteressenten aus den Bereichen Film und Rockmusik sammeln gezielter, bewusster und geben auch etwas mehr Geld aus. Sie sind in der Mehrzahl über 50 Jahre alt.
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ie Besucherzahl im ersten Jahr lag bei etwa 60 bis 80 Personen, sie ist inzwischen auf rund 450 gestiegen. Die Börse gehört damit zu den beiden größten Autogrammbörsen Deutschlands.
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s fällt mir schwer, Lieblingsstücke meiner Sammlung zu nennen. Als Schauspielerinnen verehre ich Audrey Hepburn, Grace Kelly und Romy Schneider. Über Danny Kaye, Jerry Lewis und Fernandel konnte ich immer sehr lachen, auch John Wayne, James Stewart, Gary Cooper oder Glenn Ford finde ich sehr gut.
m Musikbereich gehören die Beatles, Rolling Stones, Kinks und Small Faces zu meid nen Helden. Die wertigsten meiner Stücke sind für mich John Lennon, ein unterzeichneter Scheck von George Harrison und ein Autogramm von Elvis Presley. Sehr am Herzen liegt mir ein ganz besonderes Stück. Ein befreundeter Zeichner, Andree Schneider, hat mir die Star-Club-Bühne nach einerr Postkarte auf einem DIN-A-3 Blatt gezeichnet. Diesess Schmuckstück haben mir seit-dem persönlich 26 Künstler, diee d im Star-Club aufgetreten sind n oder mit ihm unmittelbar zu tun ch hatten, signiert. Klar habe ich m auch noch Sammlerträume! Zum uf Beispiel die Beatles komplett auf ch einem Beleg, und im Filmbereich i Si wäre das ein Foto mit den gemeinsamen Signaturen von Stan & Olli.
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reiskataloge wie etwa bei Briefmarken oder Münzen gibt es im Autogrammbereich nicht, den Sammlermarkt regeln Angebot und Nachfrage. Man orientiert sich zum Teil an Auktionshäusern wie Axel Schmolt in Krefeld, am Agon Sportverlag in Kassel oder Stargardt in Berlin.
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ber das Internet und seine zahlreichen Verkaufplattformen kamen zwar seltene Stücke auf den Markt, aber auch Fälscher machten sich auf diesen Portalen leider sehr schnell breit. Nach Schätzungen liegt der Anteil der angebotenen gefälschten Autogramme im Musik- und Filmbereich aktuell bei etwa 85 bis 90 Prozent!
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eine Sammlung umfasst momentan ungefähr 4000 Autogramme. Ohne fi nanzielle Not würde ich wohl kein einziges Stück davon verkaufen. Aber vielleicht trenne ich mal von einem Teilbereich, der Bereich Musik wäree e. der letzte, den ich veräußern würde. er Die Sammlung könnte meine Tochter on mal weiterführen, da sie auch schon gen einige Künstler nach Veranstaltungen um ein Autogramm gebeten hat. Außerdem habe ich meine Tochterr zu Signierstunden von Natural, B3 und chtes Westlife begleitet – für mich ein echtes Erlebnis, zwischen etwa 800 bis 1000 kreischenden Teenies zu stehen!
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Foto: © Archiv Ke n Hensley
© Pressefoto
Der stolze Rolls-R oyceund Rennstallbes itzer
Formel Heep: Zwischen Tasten & Gaspedal Von Philipp Roser
K e n eine ei nee LLeidenschaft eiidens denssch de c afft fürr de d den en Mo M Motorsport otto tors tors r po ort o rtt rreicht eich ht kurz bevor ich überrundet wurde – es sah so aus, als Hensley? Den weit zurück, erzählt der Musiker: „Mein würde ich in Führung liegen." Mit der Wahrheit kennt man doch in erster Dad nahm mich zu Rennen mit, als ich nahm ees nicht nur die britische Klatschpresse Linie als singenden Keyboarder und te noch ein kleiner Junge war. Ich verfolgte schon damals nicht immer ganz genau ... Hitschreiber von Uriah Heep ("Lady In das Geschehen auf der Strecke von mei-„In meinem ersten Rennen bin ich Letzter Black"), vielleicht auch noch als kurzzeitigew nem Sitzplatz auf Dads Schultern. Eines geworden", räumt der Musiker mit einigen ges Mitglied bei den Southern Rockern von My Tages, bei einem Formel-2-Rennen in Mythen auf. Und verrät gleich auch noch, Blackfoot. Oder man hat ihn durch sein Comeback da er sich einst bei einem Regenrennen Thruxton, sagte ich zu ihm: Einmal dass als Solokünstler in der jüngeren Vergangenheit werde ich auch so ein Geschoss fahren! in Brands Hatch auch mal verbremste un mitten auf der Strecke voll um die Er tätschelte mir den Kopf und lächelund wahrgenommen, zuletzt vor einigen Monaten mit eig te nachsichtig – aber ich habe ihm es eigene Achse drehte – „das war ausdem neuen Album FASTER. Doch der 66-Jährige gan der Druids-Haarnadel-Kurve". Bilder gezeigt und es gemacht!" gangs hat neben der Musik (und seiner spanidies Mit Uriah Heep feierte Hensley in den dieses Missgeschicks Hensleys mit der schen Ehefrau) eine weitere große Liebe: Start 70er Jahren weltweit Erfolge, verkauftee Startnummer 22 am Fahrzeug findet man Autorennen. Mein Manager bezeichnet " el Millionen Platten und verdiente sehr viel heute noch im Internet. mich als Formel-1-Junkie, und er hat Geld. „Als ich jung, reich und dumm war, ging Geld hatte Hensley in jenen Jahren dank Recht", sagt Hensley im kult!mel-1Son ich nach Brands Hatch und fuhr einen Formel-1seiner Songautoren-Tantiemen im Überfluss, mehr Interview. Boliden. Ich kaufte mir ein Rennauto und fuhr einials Fahrtalent jedenfalls. Und so baute er einen eigegen Profis an, ge Rennen. Ich trat zwar als Amateur gegen nen Rennstall auf: Ken Hensley Racing, der in der damals g! Da spielte es auch aber für mich ging ein Traum in Erfüllung! gerade neu gegründeten, aber längst wieder verblichenen Formula keine Rolle, dass ich meist hinterherfuhr. Ich war ein Fan, und heute bin Ford 2000 drei Fahrzeuge an den Starte brachte. ich ffanatisch", muss er heute beim Orange-schwarz waren die Farben des damals größBlickk zurück in die Vergangenheit ten privaten Rennstalls im Vereinigten Königreich selb bs schmunzeln. selbst und seiner insgesamt drei vierrädrigen Geschosse D Doch mit diesem Erlebnis war (gebaut von Dulon, Modell MP18 und MP20); dass Thema Autos und Rennen es fuhren Ian Taylor, Frank Sytner und David fürr Hensley keineswegs erleMacPherson – zeitweise saß Hensley sogar selbst dig gt Vielmehr belegte der junge digt. am Steuer, nachdem MacPhersons Sponsoren Eng Engländer einen Anfängerkurs sich überraschend zurückzogen, was den in der Rennfahrschule, die sich Rennfahrer den Job kostete – manan der legendären Strecke von ches von damals erinnert an heutige Brra Brands Hatch niedergelassen Gepflogenheiten in der Formel 1, haat Und: Er brachte es bis auf hatte. doch dazu später mehr. Apropos die Titelseite der renommierdie Kosten: Hensleys Versicherung teen britischen Motorsportbibel ten sah seine Rennaktivitäten weniger "A A "Autosport", was seinem Ego begeistert – er musste jedes Mal, wenn du u durchaus schmeichelte: „Sie er sich hinters Lenkrad quetschte, safna nahmen ein Foto von mir auf, tige Zusatzprämien abdrücken! Uriah Heep Ken Hensley (r.) mit -Phase on wt -La hn in der Jo
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Hensley 1977
Foto: © Helge Øverås
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Foto: © Archiv Ke n Hensley
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seinen Besuch beim Grand Prix in Silverstone 1973 wird er nie vergessen: „Da beobachtete ich das Geschehen vom Boxendach aus und erlebte hautnah mit, wie Jody Scheckter als Neuling in der Formel 1 einen Unfall am Start verursachte – bei der Karambolage flogen die meisten Fahrzeuge von der Strecke!" Seine Favoriten unter den aktuellen Fahrern? „Ich lebe in Spanien, und darum begeistere Freute sich einst auch über einen ich mich natürlich für Fernando Ferrari Alonso. Seine Fähigkeit, ein Auto Taylor gelangen weiterzuentwickeln, ist immer 1976 vier Siege für das unterschätzt worden. Auch Lewis Hamilton, Jenson Button, Nico Hensley-Team, so dass Rosberg und Michael Schumacher schätze ich. Sebastian Vettel ist ein er vor dem letzten Saisonrennen auf der Strecke toller Fahrer, Mark Webber ebenfalls – und den Deutschen Adrian Sutil des Mallory Park sogar eine Chance auf den Gewinn des Gesamttitels mag ich, weil er auch ein passabler Klavierspieler ist." hatte. Und überraschend lag der am 7. Juni 1992 in Spa tödlich verunGefreut hat Hensley speziell das Comeback von Michael Schumacher: glückte Taylor (Bruder des Folkmusikers Jeremy Taylor) am Ende wirk„Er macht es sicher nicht des Geldes wegen, er meint es ernst. Ich könnlich vorn – und sicherte sich den Titel mit einem Punkt Vorsprung vor te die Musik ja auch nie aufgeben, und so kann ich ihn gut verstehen. Konkurrent Tiff Needel. Für Ken Hensley ein stolzes Ereignis, allerdings Für die Formel 1 ist es großartig, ihn gegen die Jungspunde fahren zu auch mit schmerzhaften Folgen: Seine wider Erwarten erfolgreichen sehen." Eines bedauert der rennverrückte Musiker allerdings aus tiefstem Fahrer folgten den lukrativeren Lockrufen anderer Rennställe, so dass er Herzen: „Eine der größten Tragödien der Formel 1 ist es, dass man nie für die nächste Saison neue Fahrer auftreiben musste. ein Rennen Schumacher gegen Ayrton Senna sehen konnte!" Der Formel 1 gilt Ken Hensleys ganze Liebe, „aber gelegentlich sschaue ich mir auch die DTM (Deutsche Tourenwagen-Masters) an – ich habe es damals sehr bedauert, als Mika Häkkinen sich zurückgezzogen hat. Bisher hat es leider terminlich nicht hingehauen, mal nach N Nürnberg zum Speedweekend am Norisring zu kommen, wo meines E Erachtens das spannendste und reizvollste DTM-Rennen stattfindet." Ken Hensley verfasst regelmäßig Kolumnen für das Motorsportmagazin "Pitwalk". Exklusiv für kult! hat er fünf Rennen vor dem Ende der Formel-1-Saison seine Gedanken in den Computer geklopft:
Hensleys legendärer Dreher in Brando Hatch
D vom P blik b t f FF 2000" W ttb b Der Publikum bestens aufgenommene „FF 2000"-Wettbewerb wurde 1977 auf 36 (!) Rennen aufgestockt, darum übertrug Hensley aus Zeitgründen die Alltagsarbeit des Team-Managements Roger „Mac" McKinstry. Schließlich forderte ihn der Fulltime-Job bei Uriah Heep ebenfalls über die Maßen, bis er dort 1980 ausstieg. 1978 ging das Ken Hensley Racing Team nicht mehr an den Start – exakt 30 Jahre später ließ Hensley seinen letzten Rennhelm und seinen maßgeschneiderten Rennanzug für die Kinderhilfsorganisation Esperanza Street Foundation versteigern. Heute sieht der Musiker bei Motorrennen nur noch zu, zeigt sich aber bestens informiert über das aktuelle Geschehen in der Formel 1: „Ich schaue mir alle Rennen im Fernsehen an, auf dem spanischen Channel 6 und bei RTL. Ich kann die Werbepausen umgehen, indem ich hin- und herschalte, da sie ihre Commercials nicht gleichzeitig bringen." Die Rennbegeisterung hat natürlich Auswirkungen auf seinen Terminkalender: „Klar, die Veranstaltungen beeinflussen meinen Tagesablauf, wenn ich auf Tournee bin. Ich muss das Qualifikationstraining und das Rennen selbst sehen, und so haben sich die Veranstalter manchmal ganz schön anzustrengen, um das zu ermöglichen!" Manchmal ist Hensley auch vor Ort – noch heute schwärmt er von seinem Besuch beim Formel-1-Rennen in Monzaa 2008. „Ich war als Gast von 'Auto Bild' und 'Motorr Sport Aktuell' dort, für die ich Niki Lauda interviewt habe. Und ich konnte das Rennen aus nächster Nähe verfolgen, weil ich einen Platz im Inneren der ersten Schikane bekommen hatte." Aber auch
Sebastian Vettel ist momentan der beste Fahrer in der Formel 1, und er wird mit dem nächsten Rennen in Japan wohl der jüngste DoppelWeltmeister der Geschichte sein – wenn Lewis Hamilton ihn nicht von der Strecke rammt. Und sollte das passieren, wird er es eben im nächsten Rennen ... Die Regeländerungen haben die Formel 1 wieder ein bisschen spannender und aufregender gemacht. Die Änderungen, die sie vor einigen wenigen Rennen erfanden, um Vettel zu bremsen, haben das Feld zwar enger zusammenrücken lassen, doch er ist immer noch der Beste und verdient den Titel. Die Verlierer sind wieder dichter an den Führenden herangerückt – dichter als in jenen Zeiten, als Michael Schumacher die Formel 1 so dominierte. Aus Sicht der Fans war damals zwar langweilig, weil wir die Rennen immer nur aus der Perspektive des Zweiten verfolgen konnten. Doch seine Verdienste sind ein wichtiger Bestandteil der Formel 1 geworden! Ich sehe übrigens in Sebastian viel von Michael. Cool, fokussiert, fähig, sein Auto immer einen Tick besser einzustellen als die anderen, und wild entschlossen zu gewinnen – er ist eben Deutscher. Das erkennt man am besten, wenn man ihn mit seinem Teamkollegen Mark Webber vergleicht. Der ist ein exzelMar l lenter Fahrer und durchaus imstande, Rennen z zu gewinnen. Aber im Vergleich zu Vettel ist e er eher ein Schlamper – genau deswegen liegt e in 90 Prozent aller Fälle hinter Vettel. er Ken Hensley