Walker Brothers · Rare Bird · David Crosby · Led Zeppelin · Robert Johnson · Pavlov's Dog · Kinks · Steamhammer
Kritiken
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50
Jahre
6/2018 (Nr. 157) • Dezember/Januar • www.goodtimes-magazin.de
White Album
The Beatles
uber 200 CD/LP-
Rolling Stones · John Hiatt · Jean-Jacques Kravetz · Rosanne Cash · Slim Chance · Doyle Bramhall II · Nick Mason
EDITORIAL
IMPRESSUM Anschrift:
wird in uber 30 Ländern der Welt gelesen!
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Dezember 2018/ Januar 2019
Liebe Leserinnen und Leser,
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eihnachten rückt unaufhaltsam näher. Am Wetter merkt man dies nach dem Jahrhundert-Dürre-Sommer zwar noch nicht unbedingt, doch in den Geschäften umso mehr. Auch in den Plattenläden, die es noch gibt, und online sowieso. Nicht zuletzt in der Musikbranche herrscht im verkaufsmäßig wichtigsten Quartal umsatzträchtiger Hochbetrieb. Und natürlich wird der Markt mit Weihnachtsplatten regelrecht geflutet – Alle Jahre wieder", kann man da nur sagen. " Der 1837 von einem gewissen Wilhelm Hey verfasste Text dieses Weihnachtsklassikers hat nichts von seiner Gültigkeit verloren. Doch neben dem üblichen Christmas-Ramsch gibt es eben auch weihnachtliches Liedgut von Künstlern, von denen man es nicht unbedingt erwartet hätte und die für Qualität bürgen, ob international nun Eric Clapton beziehungsweise Rodney Crowell oder hierzulande die Lenne Brothers respektive Claudia Koreck. Welche Christmas-Carols, wie es im englischsprachigen Raum heißt, von unseren Mitarbeitern besonders geschätzt werden, können Sie übrigens in unserer Rubrik Top 5" nachlesen. " Dass Weihnachten vor der Tür steht, merken Sie aber auch, wenn Sie unser Heft in Händen halten: Traditionell ist die letzte Ausgabe eines Jahres die umfangreichste und bietet am meisten Lesestoff. Und Abonnenten erhalten mit ihrem Heft ebenso traditionell den GoodTimes-Kalender gratis ins Haus geliefert ... Weihnachten und der kurz darauf folgende Jahreswechsel sind für viele jedoch auch Anlass innezuhalten, zurückzublicken, zu bilanzieren. Das ist in unserer Redaktion nicht anders. In diversen Runden wird über Stärken und Schwächen diskutiert. Und auch darüber, dass uns immer wieder Zuschriften aufmerksamer Leser erreichen, die auf Fehler aufmerksam machen. Für diese können wir uns nur entschuldigen – wir sind eben alle fehlbar, und: Nur wer nichts tut, macht keine Fehler. Wir versprechen jedoch, es im nächsten Jahr noch besser zu machen. Ich wünsche Ihnen allen ein friedliches Weihnachtsfest und ein gutes, vor allem gesundes neues Jahr!
NE U
Fabian Leibfried Herausgeber/Chefredakteur
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GoodTimes 6/2018
Das perfekte Nikolaus-Geschenk! Bestellen Sie noch heute im Shop auf Seite 33.
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Music from the 60s to the 80s
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INHALT
18 Led Zeppelin
12 Titelstory
stories 12 Beatles – 50 Jahre White Album
48 Vashti Bunyan
• Ganz in Weiß ... • Giles Martin – Musikalische Briefmarke" aus der Vergangenheit "
18 Led Zeppelin – Teil 4
Evil In League With Satan
54 Jean-Jacques Kravetz
Die lange Reise
50 20 Jahre Porsche Oldie-Night Highlight für musikalische Gourmets
22 Rolling Stones
56 Das ist ja tiiiierisch!
Album Cover Art Galerie #16: Beggars Banquet
Jubiläum: Zwischen Lindenberg, Inga Rumpf und Entrée
24 Slim Chance
60 Ray Davies/Kinks
Der Spirit von Ronnie Lane mit englischem Country Folk
Tiere in Gruppennamen – Teil 5
25 John Hiatt
61 Doyle Bramhall II
Singer's Singer
Auf der Suche nach dem Teamspirit
26 Rare Bird
64 Lonely At The Top
Die Qualität der seltenen Vögel
Endlich frei
28 W-Festival
66 David Crosby
Back To The 80ies
Schattenseiten der Popmusik
29 Frontm3n
68 Walker Brothers
Musik in Hotelzimmern, in der Garderobe und am Telefon
Von der Muse geküsst
39 Zapp
70 Rosanne Cash
Ein Leben für den Groove
Beat mit Orchester
40 Piledriver
70 Lenne Brothers Band
Weit mehr als Status Quo
Unbeschreiblich weiblich
41 Pavlov's Dog
122 The Keith Reid Project, Luka Bloom, Steve Kilbey
Atmospharisch wertvoll
42 Robert Johnson
Große Musikfamilie ... zuguterletzt
Die Seele des Blues
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erscheint am 25. Januar 2019
GoodTimes 6/2018
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Music from the 60s to the 80s
Ausgabe Nr. 157, Dezember 2018/Januar 2019
22 Rolling Stones – Album Cover Art
26 Rare Bird 10.04.19 LINGEN Emsland Arena 11.04.19 BREMEN Metropoltheater 12.04.19 FLENSBURG Deutsches Haus 19.07.19 KULMBACH Plassenburg – Open Air 02.08.19 CALW Klostersommer 03.08.19 HANAU Amphietheater 17.08.19 BONN KUNST!RASEN
42 Robert Johnson
68 Walker Brothers
features
rubriken
Beatles – 50 Jahre White Album Vor fünf Jahrzehnten veröffentlichten John Lennon (1940–1980), Paul McCartney (*1942), George Harrison (1943–2001) und Ringo Starr (*1940) ihr Meisterwerk, das sie schlicht THE BEATLES nannten. ... weiter Seite 12
Led Zeppelin Schlossen Bands in den 60er und 70er Jahren Verträge mit Plattenfirmen oder Managern ab, unterschrieben sie im übertragenen Sinne schon mal einen Kontrakt mit dem Teufel. Evil In League With Satan – Teil 4 ... weiter Seite 18
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Impressum Editorial Inhalt Aktuelles – Neues aus der Szene Verstorbene Shop Abo-Bestellschein Kleinanzeigen GoodTimes-Tipp: Sari Schorr GoodTimes-Newcomer: Larkin Poe • Floy Kolumne Christian Simon #38: Rock Meets Country – Teil 1 Charts 1988 Was macht eigentlich …? Martin Pugh (Steamhammer) Runde Geburtstage Gedenktage CD/Vinyl/-Rezensionen DVD/Blu-ray-Rezensionen Buch-Rezensionen Konzertberichte: Blues Band • Roger Hodgson • Nick Mason • Glenn Hughes • Manfred Mann's Earth Band • Uriah Heep • Zombies • Procol Harum • Fish • ELO Tourneen/Musicals Konzertkalender Kreuzworträtsel + Verlosung
GoodTimes 6/2018
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Music from the 60s to the 80s
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WUPPERTAL Live Club Barmen ISERNHAGEN Blues Garage OLDENBURG Kulturetage BONN Harmonie KARLSRUHE Tollhaus WISSEN Kulturwerk ERFURT Gewerkschaftshaus NEURUPPIN Kulturhaus Stadtgarten
TOUR 2018/19 PLAYING THEIR GREATEST HITS 30.11.18 01.12.18 06.12.18 07.12.18 08.12.18 06.02.19 07.02.19 08.02.19 15.03.19 16.03.19 17.03.19 28.06.19 29.06.19
MOSBACH Alte Mälzerei MÜNSTER Jovel Music Hall AUGSBURG Spectrum RODING Stadthalle MARKNEUKIRCHEN F&W Concert Hall WETZLAR Stadthalle INGELHEIM am Rhein kING KARLSRUHE Festhalle Durlach BIELEFELD Ringlokschuppen KÖLN Kantine BOCHUM Zeche NEULEININGEN Burg Neuleiningen KIRCHHEIM UNTER TECK Rollschuhplatz Open Air
AKTUELLE TOURNEEN
Termine & Tickets: www.dmc-music.de Seite
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TICKETPARTNER:
DMC Musikmarketing GmbH München
NEWS
Atlantis_2016_Version_3_Atlantis_2016 26.01.16 18:18 Seite 1
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LP’s
CD’s
seit 1983
ATLANTIS RECORDS.CH 079 938 99 65 Steinenbachgässlein 34 4051 BASEL An/Verkauf • Bestellungen • Old/New Vinyl
Namhafte Gäste konnte Eagles-Mitglied Joe Walsh begrüßen, als er am 11.11. zum zweiten Mal sein VetsAid Benefit Concert ausrichtete, dessen Erlös Hilfsorganisationen zugute kommt, die sich um Veteranen der US Army kümmern. Ringo Starr, James Taylor, Don Henley, Chris Stapleton und Haim standen in Tacoma, Washington, auf der Bühne des Tacoma Dome, der viertgrößten Indoor-Arena in den USA, die David Bowie 1983 „eingeweiht" hatte. Als Finale stimmten alle gemeinsam "With A Little Help From My Friends" an. Bei der im vergangenen Jahr erstmals ausgerichteten Veranstaltung waren 400.000 Dollar zusammengekommen. Walshs Vater war als Luftwaffenpilot in Japan ums Leben gekommen, als Walsh 20 Monate alt war. Walsh berichtete in Tacoma, dass die Eagles 2019 mit ihren neuen Mitgliedern Vince Gill und Deacon Frey im Frühjahr in Australien touren werden und im Sommer eine Europa-Tour geplant haben. „Vielleicht gehen wir auch ins Studio", blieb er beim Thema neues Album allerdings eher vage+++ Stichwort Live-Aktivitäten: Lynyrd Skynyrd haben verkündet, dass sie ihre Abschiedstournee im Juni mit sechs Gigs im UK abschließen werden. Als Opener werden dabei Status Quo vor den SüdstaatenRockern auf die Bühne gehen+++ Mit dem Dreifachalbum ZEHNUNDFÜNFZIG feiert der Bayreuther Sänger/Songschreiber Sandy Wolfrum nachträglich seinen 60. Geburtstag. Zwei CDs enthalten einen Überblick über das bisherige Schaffen des Musikers (mit und ohne seine Band Feelsaitig) von 1983 bis 2017, darunter auch rare Titel und Livestücke. Der dritte Silberling bietet 15 neue (Studio-) Anzeige
Songs geschrieben – im Januar geht's ins Studio", ließ sie GoodTimes wissen+++
Songs. Das Ganze gibt's als Audio-CD und MP3/Stream/Download via Intraton. Zusätzlich bringt das Nova-Label eine Wolfrum-Kompilation mit insgesamt 14 Songs heraus, die sich um seinen 2010er Erfolg "Napoleons Frühstücksei" ranken. Enthalten sind das Original (remastert) und Teil 2 („Bücher meiner Erinnerungen") sowie eine Liveversion+++
Limitierte und nummerierte (audiophile) Deluxe-Boxsets gibt es am 14.12. wieder von Depeche Mode, nämlich CONST RUCT ION TIME AGAIN (1983) und SOME GREAT REWARD (1984). Damit geht die Serie der „12" Singles Collector’s Edition"in die nächste Runde. Jede Box wird dabei sechs Maxi-Singles enthalten, inklusive alternativer Mixe, 7”-Fassungen, Liveversionen, jeweils von den Originaltapes remastert+++
Unter dem Motto „Now & Then – All The Hits" werden die Beach Boys im nächsten Jahr wieder durch Deutschland touren. Waren es beim letzten musikalischen Besuch hierzulande sieben Shows gewesen, so stehen 2019 zwischen dem 18.6. und 21.7. neun Gastspiele auf dem Plan, teilweise auch unter freiem Himmel. Angeführt werden die Kalifornier wie gehabt von den Originalmitgliedern Mike Love und Bruce Johnston+++ Auf eigene Faust hat Ex-Byrds-Anführer Roger McGuinn sein jüngstes Studiowerk SWEET MEMORIES herausgebracht. Dafür hat er "Mr. Tambourine Man”, "Turn! Turn! Turn!” und "So You Want To Be A Rock‘n’Roll Star” neu aufgenommen. Außerdem hat er "Chestnut Mare” aufgefrischt und lässt es nun als "Chestnut Mare Christmas” mit Gastgitarrist Marty Stuart ertönen. Mit Ausnahme dieses Songs habe er alle Instrumente selbst gespielt, ließ McGuinn wissen. Insgesamt gebe es acht neue Nummern auf dem Album zu hören+++
Das klingt nach einer interessanten Paarung: US-Slidespezialist Roy Rogers, die brasilianische Sängerin und Gitarrenvirtuosin Badi Assad, eine ausgewiesene Jazz- und World-Könnerin, und der aus Paraguay stammende, in Kalifornien lebende Geiger Carlos Reyes haben sich zu StringShot zusammengetan. Sie vereinen in einer musikalischen Tour de force Latin-Roots mit Jazz und Blues. Nach der Veröffentlichung des selbst betitelten Debüts ist das Trio bereits live unterwegs+++ Das Prog-Label Kscope feiert zehnjähriges Bestehen und will seine Kunden am Jubiläum teilhaben lassen: Im Rahmen einer Preiskampagne biete Kscope viele Alben, darunter auch Top-Titel, bis zum Jahresende zu reduzierten Sonderpreisen im Handel und auch online an, verkündete die Firma. Auf dem Post-ProgressiveSounds-Label haben Acts wie Porcupine Tree, Ian Anderson, Anathema, The Pine apple Thief, Nosound, Gazpacho, TesseracT, Lunatic Soul, Steven Wilson und Blackfield veröffentlicht. Am 2.10. feierte Kscope in der Union Chapel in London, wo das Label beheimatet ist, live, mit intimen Performances von Anathema, Paul Draper, Iamthemorning und Gleb Kolyadin. Übrigens: Erste Veröffentlichung war 2008 die Kollaboration von Steven Wilson und Tim Bowness als No-Man mit SCHOOLYARD GHOSTS+++
Die „Rother Bluestage" sind so früh wie noch nie für ihr 2019er Festival (29.3.–7.4.) mit den ersten Shows in den Vorverkauf gegangen. So werden bei der 28. Auflage Andreas Kümmert und Andrew Strong am 30.3. miteinander zu erleben sein. Der britische Blueser Norman Beaker ließ auch schon auf seiner Homepage verlauten, dass er mit seiner Band Larry Garner bei dessen Rückkehr nach Roth begleiten wird. Bei den diesjährigen Bluestagen gehörten die A-cappella-Stimmakrobaten Naturally 7 zu den Abräumern. Am 30.11. kehren sie schon wieder nach Roth zurück, dann allerdings mit ihrer „Christmas Show"+++ Kaum ist der 70. Geburtstag abgehakt, zeigt sich Rockröhre Jutta Weinhold schon wieder schwer aktiv. Zum einen mit reichlich Konzerten ihrer Band Velvet Viper, außerdem „waren wir fleißig und haben neue
Die Besetzung für die „Rock Meets Classic"- Jubiläumstour 2019 ist komplett: Neben den bereits bekannten „Startern" Ian Gillan (Deep Purple), Kevin Cronin (REO Speedwagon), Mike Reno (Loverboy) werden auch Thin Lizzy und Sweet zum Zehnjährigen rocken – und als der traditionell weibliche „Very Special Guest" wird dann Musicalstar Anna Maria Kaufmann dabei sein. Thin Lizzy feiern dabei ihr 50-jähriges Bestehen, wofür das letzte verbliebene Originalmitglied Scott Gorham (g) und Sänger Ricky Warwick den Lizzy-Nachfolger Black Star Riders vorübergehend auf Eis legen. Der Startschuss für die 14 Gastspiele umfassende RMC-Jubiläumstour – wieder mit der Mat Sinner
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Band und dem RMC Symphony Orchestra unter der Leitung von Bernhard Wünsch – fällt am 27.2. in Passau+++ Reichlich Gäste konnten die WilsonSchwestern Ann und Nancy begrüßen, als sie mit ihrer Band Heart 2006 bei VH1s „Decades Rock Live" auftraten: So unterschiedliche Kollegen wie Alice In Chains, Dave Navarro (Red Hot Chili Peppers), Rufus Wainwright, Duff McKagan (Guns N' Roses), Gretchen Wilson und Carrie Underwood spielten zwei oder drei Songs mit der Band, zum Abschluss der Show performten alle gemeinsam den Heart-Kracher "Barracuda". Als DVD/Blu-ray wird die komplette Show ab 25.1. erhältlich sein, auch als Doppel-LP sowie digital+++ Die ersten Orchestershows stehen fest, mit denen die Metal-Schmiede Accept 2019 Deutschland unter dem Motto „Symphonic Terror Tour" beglücken werden. Ursprünglich war das Ganze als einmalige Show beim Wacken-Festival 2017 geplant. Start ist am 20.4. in Wuppertal, bei Redaktionsschluss waren insgesamt sechs Auftritte gebucht. „Mir persönlich hat auf unserer letzten Tour das Orches ter bei einigen Songs regelrecht gefehlt", erklärte Bandleader Wolf Hoffmann und kündigte an: „Es wird optische und musikalische Überraschungen geben, die man so nicht unbedingt von Accept erwarten würde"+++
„PopStop – das Musikradio" – immer freitags zum Erscheinen unseres Heftes gibt es eine GoodTimes-Sondersendung (19 bis 20 Uhr), in der die neueste Ausgabe vorgestellt wird (die Sendung wird dann mehrfach wiederholt). „PopStop" sendet Musik titel mit Format – ohne formatierte Musikzusammenstellung+++ Die unvergessenen Pop-Meilensteine der Carpenters gibt es nun auch mit königlichem Orchestersound: Das Album CARPENTERS WITH THE ROYAL PHILHARMONIC ORCHESTRA erscheint am 7.12. und vereint 18 neu arrangierte Klassiker des Geschwisterduos. Es bringt dabei die originalen Gesangs- und Instrumentalaufnahmen mit neuen Orchesterarrangements zusammen, die Richard Carpenter selbst geschrieben hat. Auch die Leitung des Royal Philharmonic Orchestra übernahm der 72-Jährige während der Aufnahmen in den Abbey Road Studios+++ Nach längerer Funkstille hat der englische Singer/Songwriter Julian Dawson wieder ein Lebenszeichen von sich gegeben. Er habe aus privaten Gründen eine Pause eingelegt, wolle aber so bald wie möglich wieder aktiv werden und auf Tour gehen. „In der Zwischenzeit bin ich nicht faul gewesen", ließ er wissen. Nach der Produktion des letzten Solo-Albums von Bap-Chef Wolfgang Niedecken habe er sein zweites Buch zu Ende geschrieben: eine Biografie der Sixties-Legende Spencer Davis. „Ich dachte, es würde in sechs Monaten fertig sein, aber ich habe
insgesamt 18 Monate gebraucht – als ich Spencer einen ‚First Draft’ geschickt hatte, äußerte er sich erfreut über meine Arbeit", berichtete Dawson+++ Stay Tuned hat der österreichische Multi- Instrumentalist Bernhard Welz sein neuestes Projekt genannt. Also der Mann, der zu seinem Freundeskreis namhafte Kollegen zählt und diese für seine Unternehmungen gewinnen kann, mit denen er seine Classic-Rock-Songs realisiert. Zu diesem Freundeskreis gehör(t)en Leute wie die Deep-Purple-Musiker Jon Lord (†), Ian Paice, Ian Gillan, Steve Morse, Don Airey und Roger Glover, Mark King von Level 42, Steve Lukather (Toto), Suzi Quatro, Dan McCafferty und Carl Sentance (Nazareth), Jeff Scott Soto, Tony Martin (Black Sabbath), Bob Daisley oder Steve Lee (†) und Marc Lynn von Gotthard. „Die Gedanken hinter diesen Songs sind Freundschaft, Respekt und vor allem die Liebe zur Musik, die wir zelebrieren wollen", meint Welz. Den Titel STAY TUNED trägt auch das Album, das für Ende November angekündigt war. Und: Alle Erlöse kommen dem Linda McCartney Fundraising Centre zugute – einer Stiftung, die dem Gründer von Stay Tuned am Herzen liegt+++ Die Toten Hosen aus der Bierstadt Düsseldorf sind nun selbst unter die Brauer gegangen: „Hosen Hell" heißt ihr Kaltschalengetränk, das sie mit ihrer Hausbr auerei Uerige realisiert haben. „Seit vielen Jahren sind wir mit der Familie Schnitzler befreundet, die diese Traditionsbrauerei schon seit mehreren Generationen bewirtschaftet. Wir haben viele Büro- und Aftershowpartys gemeinsam gestemmt und uns gegenseitig unterstützt, wo immer es ging", erklärten Campino & Co. „Das beste Altbier gibt es mit dem ‚Uerige‘ ja schon! Deshalb schied diese Brauvariante leider aus", begründete die Band die Entscheidung für das Helle, einen ebenfalls untergärigen Biertyp+++ Roger Earl saß in Urzeiten bei Savoy Brown am Schlagzeug und ist heute der letzte Originalmohikaner bei den 1971 in den USA gegründeten Boogie-Veteranen Foghat. 72 Jahre ist er inzwischen alt, strotzt aber noch vor Energie und hat seit einiger Zeit noch eine Zweitcombo am Start, die sich selbst Earl & The Agitators All Star Band und ihr Debütalbum SHAKEN & STIRRED nennt, das der selbst betitelten 2016er EP folgt. „Wir spielen Rock’n’Roll und Blues mit einem Schuss Country”, sagt Earl über seine Truppe, die neben ihm noch aus seinem Foghat-Kollegen Bryan Bassett (g), dem langjährigen Buddy-GuySideman Scott Holt (g), Bassist Rodney O’Quinn (Foghat), Tony Bullard (g) und Drummer Mark Petrocelli besteht+++
Dem Bassisten Chris Squire ist das Tribute- Album A LIFE IN YES gewidmet. Beigetragen haben zu dem Opus Todd Rundgren, Steve Porcaro (Toto), Annie Haslam (Renaissance), Steve Hackett (Genesis), John Wesley (Porcupine Tree), Sonja Kris tina (Curved Air), Patrick Moraz (Yes/The Moody Blues), David Sancious & Steve Stevens, Nikki Squire & Dweezil Zappa sowie Steve Hogarth (Marillion). Produziert hat Squires langjähriger Freund und YesKollege Billy Sherwood. Zwei Bonustracks gibt’s ebenfalls: "The Technical Divide" der Prog-Supergroup The Prog Collective und Squires Beitrag "Comfortably Numb" für das Pink-Floyd-Tribute-Album BACK AGAINST THE WALL+++ Man, die walisischen Psychedelic-RockVeteranen, denen seit der Gründung 1968 der ganz große Durchbruch versagt blieb, erinnern jetzt mit einem 6-CD-Boxset an ihre lange Karriere. Enthalten sind die vier Studio-Alben THE TWANG DYNASTY (1992), ENDANGERED SPECIES (2000), UNDRUGGED (2002) und DIAMONDS AND COAL (2006). Das Highlight ist allerdings die Doppel-CD LIVE AT THE KEYSTONE. Dabei handelt es sich um einen Konzertmitschnitt, der 1976 im kalifornischen Berkeley entstand, als QuicksilverMessenger-Service-Gitarrist John Cipollina mit Man auf der Bühne stand+++ Der Rezensionsteil war bereits abgeschlossen, als aus dem Hause Repertoire die nächste Veröffentlichung der Pretty Things hereinschneite. LIVE – SINGA PORE SILK TORPEDO LIVE AT THE BBC & OTHER BROADCASTS ist das aus zwei CDs und einer DVD bestehende Paket betitelt, das Aufnahmen von John-PeelSessions, aus dem „Old Grey Whistle Test" und „Musikladen" enthält sowie den Mitschnitt eines Konzerts für die BBC im November 1974. Eine Besprechung folgt in der nächsten Ausgabe+++ Eigentlich will Sänger Phil Mogg ja künftig kürzertreten. Doch bevor er sich (weitestgehend) in den Rocker-Ruhestand begibt, lässt er es noch einmal krachen: Gerade war er mit Bonfire auf deren „Legends"Tour unterwegs, und 2019 nimmt er mit UFO auch von seinen deutschen Fans auf der Bühne Abschied: Sechs Shows, zum Teil bei Festivals, sind für den Juli angekündigt, unter anderem in Wacken, auf Burg Herzberg und beim Classic-RockSpektakel im fränkischen Pyras+++ Die Deutsche Grammophon, das älteste Klassiklabel der Welt, wird 120 Jahre alt und hat dieses Jubiläum Anfang November mit einem Galakonzert in der Berliner Philharmonie gefeiert. Dabei ein Werk von John Williams aus Motiven der „Star Wars"-Filmmusik zur Uraufführung – mit Klassikstars wie Anne-Sophie Mutter und Lang Lang, begleitet von der Staatskapelle Berlin unter Manfred Honeck. Das Ganze wurde weltweit per Livestream übertragen. „Bereits vor 120 Jahren hat die Deutsche Grammophon die beste Technologie genutzt, um die besten klassischen Musiker in die Mitte der Gesellschaft zu
tragen. Und so halten wir es auch heute noch", sagte Frank Briegmann, President & CEO Universal Music Central Europe und Deutsche Grammophon. Auf diesem Weg werde klassische Musik für neue Hörergruppen erlebbar+++ Künftig wollen wir an dieser Stelle in unregelmäßigen Abständen auf Radiosendungen verweisen, die wir den Good Times-Lesern guten Gewissens empfehlen können (und sind auch für Leserhinweise dankbar). Beispielsweise behandelt auf WDR4 die Sendung „Legenden" Themen, über die auch in GoodTimes zu lesen ist. Sie läuft mittwochs von 21 bis 22 Uhr und das immer monothematisch. Erzählt werden (natürlich begleitet von passender Musik) interessante Geschichten aus mehr als 50 Jahren Rock- und Popmusik: Große Alben und die Ereignisse dahinter, Künstlerporträts, Reportagen und Features sind dabei angesagt, mit O-Tönen und immer wieder mal hochkarätigen Studiogästen+++ Anlässlich des 50. Jubiläums von CHEAP THRILLS, dem Majordebüt von Janis Joplin beziehungs w eise Big Brother & The Holding Company, erscheint eine erweiterte Edition als Doppel-CD oder Doppel-LP mit 25 bisher unveröffentlichten Songs. Das Ganze firmiert unter SEX DOPE & CHEAP THRILLS – mit diesem Titel wollte die Band die LP damals ursprünglich veröffentlichen. Es war im Übrigen der letzte Longplayer von Big Brother mit der Sängerin, und er hielt sich acht Wochen an der Spitze der US-Charts. Die Neuauflage präsentiert eine neue Sammlung von 30 seltenen Performances der Band, dazu gehören 29 Studio-Outtakes (25 davon bisher unveröffentlicht) der 1968er Aufnahmesessions. Die neuen Linernotes stammen von Grace Slick (Jefferson Airplane) und Big-Brother-Drummer David Getz. Und um noch bei Joplin zu bleiben: In diesem Jahr wurde ihr Album JANIS JOPLINS GREATEST HITS von der zuständigen US-Einrichtung RIAA mit achtfachem Platin ausgezeichnet+++ Es war sicher kein Zufall, dass eines der spannendsten Hamburger Projekte am 11.11. im Studio entstand: Floy, die Blonde mit der tiefschwarzen Stimme, und Susi Salm,Rockröhre und Bühnentier aus dem Norden (Rudolf Rock & Die Schocker), haben miteinander "Die Welt ist Ga Ga Ga" aufgenommen. Entstanden war die Idee morgens um vier in der Musikkneipe Zwick, als Floy am Klavier saß, Susi dahinschmolz und meinte: Ich kann nur den Flohwalzer. Und aus dem Flohwalzer wurde "Die Welt ist Ga Ga Ga" – es soll noch mehr kommen+++ Nach 38 Jahren und 384 Ausgaben wird das Musikmagazin „Spex" zum Jahresende 2018 eingestellt, dessen Auflage zuletzt unter 10.000 Exemplare gesunken war. „Der Anzeigenmarkt befindet sich seit Jahren im Sinkflug. Immer mehr
THE RECKLESS HEART TOUR
26.02.19 27.02.19 28.02.19 02.03.19 03.03.19 04.03.19 06.03.19 07.03.19 08.03.19
Köln Aschaffenburg München Reichenbach Dortmund Berlin Bremen Osnabrück Hamburg
JOHN MAYALL 85TH ANNIVERSARY TOUR
08.03.19 09.03.19 10.03.19 12.03.19 13.03.19 14.03.19 04.04.19 05.04.19 07.04.19 08.04.19
Osnabrück Köln Aschaffenburg Hamburg Berlin Halle/Saale Bochum Nürnberg Stuttgart München
SWIMMING SWIM MMI IN THUNDERSTORMS TOUR 2019
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H Hamburg am mbburg m Berlin Hannover Osnabrück München Stuttgart Nürnberg Bensheim Bremen Köln Bochum Aschaffenb.
„TURAS 1980“ REVISITED – TOUR 2019
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Hannover Düsseldorf Schwabach Reichenbach
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NEWS seine Plattenfirma abhaben: Anfang Dezember wird WILD LIFE neu aufgelegt, das Debütalbum von McCartneys Band Wings aus dem Jahr 1971. Zuvor hatte der Ex-Beatle zwei Soloscheiben herausgebracht. WILD LIFE kommt jetzt als Doppel-LP und -CD sowie CD+DVD, war 1987 erstmals im damals neuen CD-Format in die Läden gebracht und 1993 erneut (mit remasterten Bonustracks) aufgelegt worden. Neben Paul (voc, b, keys) und Linda McCartney (voc) gehörten seinerzeit noch Denny Seiwell (dr) und Denny Laine (g) den Wings an, als Toningenieur amtierte ein gewisser Alan Parsons+++
30.11. fast auf den Tag genau nach dem Comeback des King Of Rock’n’Roll, das am 3.12.1968 über die Bühne ging. Auf einer eigenen Disc befinden sich die fast schon legendären Sessions, die Elvis mit der Wrecking Crew für das Special aufgenommen hat. Die Deluxe-Box bietet ein 80-seitiges Buch mit seltenen Fotos, Dokumenten und einer Geschichte des Specials inklusive Interviews, die für Thom Zimnys Dokumentarfilm „Elvis Presley: The Searcher" von 2018 geführt wurden. Die Box wird ebenfalls digital in Form von zwei separaten Produkten (Audio und Video) sowie als 2-LP-Fassung als THE KING IN THE RING veröffentlicht+++
Auch von Steve Miller gibt es am 7.12. mit WIDE RIVER eine aufgepeppte Neuauflage. 1993 bescherte der Titelsong Miller seinen letzten Aufenthalt in den Billboard-Top-100 (#64) – und das Album war sein letztes Studioprodukt bis BINGO 17 Jahre später. Damals noch mit dabei war Harpspezialist Norton Buffalo († 2009), ein Gastspiel gab Kumpel Ben Sidran an den Keyboards+++
Unternehmen ziehen sich vollständig aus dem Print-Geschäft zurück und investieren ihre Marketing-Gelder stattdessen vermehrt in Social-Media-Werbung – ein Trend, der sich 2018 nochmals verschärft hat", erklärte Chefredakteur Daniel Gerhardt die Entscheidung des Münchner Verlags Piranha Media GmbH. Damit verliert der deutsche Musikzeitschriftenmarkt ein weiteres renommiertes Produkt, nachdem zuvor schon „Groove" (ab 2019 nur noch per Online-Ausgabe erhältlich) und im Juli „Intro" eingestellt werden oder wurden. In England war im März der 1952 gegründete „New Musical Express" (NME) „beerdigt" worden+++ Ein Stück des Kuchens im Weihnachtsgeschäft wollen auch Paul McCartney und
Den 50. Jahrestag der Gründung von Creedence Clearwater Revival nutzen die
Neu ist hingegen LIVE AT THE SYMPHONY von Magnum (VÖ: 19.1.2019, 2-CD, 3-LP, Download). „Es war ein wahrhaft magischer Abend", schwärmte Gitarrist/ Songschreiber Tony Clarkin vom Finale der 42 Shows umfassenden „Road To Eternity Tour" am 19.4. dieses Jahres in Birmingham, der Heimatstadt der Band. Als Gast stand dabei Tobias Sammet (Edguy, Avantasia) mit auf der Bühne+++
Macher bei Craft Recordings, um die Band und ihr Schaffen in ihrer kurzen, aber geradezu epochalen Geschichte (1968-1972) mit einem LP-Deluxe-Boxset zu würdigen. THE COMPLETE STUDIO ALBUMS umfasst allen sieben Studiowerke der Gruppe um die Fogerty-Brüder. Die Scheiben wurden in den Abbey Road Studios auf Half-speed remastert. Die 180g-LPs befinden sich in Tip-on-Hüllen wie einst bei den Originalpressungen. Die Box enthält zudem ein 80-seitiges Buch mit neuen Begleittexten des CCR-Experten Roy Trakin, Archivfotos und Nachbildungen von Skizzen und Notizen der Band+++
Die Nachlassverwalter von Prince und Sony Music haben die posthume Veröffentlichung rarer Videos des Musikers aus den Jahren 1995 bis 2010 angekündigt. Darunter sind auch Exzerpte des einst auf CD-ROM veröffentlichten Videogames „Interactive"+++ Mit einem „50th Anniversary Boxset" wird Elvis Presleys legendäres 1968er NBC-TV Comeback Special gefeiert. Der Inhalt besteht aus fünf CDs und zwei Blu-rays. Laut PR-Mitteilung versammelt das Boxset erstmals alle bekannten Audio- und Video-Aufnahmen des Specials, darunter Studio-Outtakes und damals nicht verwendete Performances. Es erscheint am
Das Kölner Blues-Urgestein Richard Bargel ist bekanntlich nicht nur als Musiker, sondern auch als Schauspieler unterwegs. Manchmal übertreibt es der 67-Jährige aber offenbar auch mit seinen Aktivitäten. „Ich bin untröstlich, meine Auftritte in der Kelterscheune in Rödermark mit dem Stück ‚Am Horizont’ und das Blueskonzert tags darauf absagen zu müssen. Dem ‚Höllenritt’ in den letzten Monaten als Theaterleiter, Produzent von ‚Das Sherlock Musical’ und als Sherlock-Darsteller mit einem intensiven Probenpensum habe ich körperlich Tribut zahlen müssen", ließ Bargel Anfang November verlauten. Sein Arzt habe ihm absolute Ruhe verordnet+++
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Ihre Karriere begann zwar erst 2009, aber es dauerte nicht lange, bis sich die aus Kansas City stammende Gitarristin/ Sängerin Samantha Fish als eine der aufstrebenden neuen Künstler im aktuellen Blues-Universum etablieren konnte und auch zum regelmäßigen Gast auf deutschen Bühnen avancierte. Mit ihrem Album BELLE OF THE WEST im Gepäck, auf dem sie mit alten R&B-Nummern experimentierte, kommt Fish im Mai 2019 für vier Shows wieder nach Deutschland+++ Seite
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Music from the 60s to the 80s
Von Mal zu Mal steigt die Zahl der Shows, wenn die permanent tourende Tedeschi Trucks Band nach Deutschland kommt, um ihr Musikamalgam aus Memphis Soul, Electric Rhythm & Blues, Country, Rock und klassischem Songwriting live anzustimmen. Für 2019 stehen aber erst einmal nur drei Gigs des Ehepaares Susan Tedeschi (voc, g) und Derek Trucks (g, Ex-Allman Brothers) auf dem Spielplan: in Winterbach (5.4.), Bochum (14.5.) und tags darauf in Hamburg+++ Aus der ursprünglich als einmalige Angelegenheit angedachten Neuformation seiner Band Rainbow ist doch deutlich mehr geworden: Auch 2019 wird Ritchie Blackmore wieder mit seiner im Vergleich zu einst komplett neubesetzten Truppe Konzerte geben. Für Deutschland steht diesmal allerdings nur eines an: Am 12.6. werden Ritchie Blackmore’s Rainbow in der Münchner Olympiahalle einheizen. Und zwar in der Besetzung Blackmore, Ronnie Romero (voc), Jens Johansson (keys), David Keith (dr) und Bob Nouvean (b)+++ Noch vor Weihnachten wird Chris Farlowe seinen „Rockpalast"-Auftritt vom 22.3.2006 auf den Markt bringen. Mit der Begleitmannschaft (u.a.) Norman Beaker (g, Van Morrison), Paul Burgess (dr, 10cc, Camel) und Keyboarder David Baldwin (The Icicle Works) rockte und blueste sich die Northern-Soul-Legende durch "Handbags And Gladrags" und "All Or Nothing" bis hin zu "Out Of Time"+++
Verlosung 1x Vibravoid-LP THE POLITICS OF ECSTASY + Öllampe
Stichwort: Vibravoid Einsendeschluss: 24. Januar 2019
NikMa Verlag Eberdinger Str. 37 · 71665 Vaihingen/Enz Fax: 07042/37660-188 E-Mail: goodtimes@nikma.de
Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gerichtsstand ist Stuttgart.
Der Aufnahmekatalog von Eric Clapton und der Yardbirds ist im Laufe der Jahre kräftig geplündert worden. Doch immer noch werden damalige Aufnahmen ans Licht gezerrt – aus historischen Gründen nicht uninteressant, gab es hier doch Prototypisches für den UK-Blues-Rock der 70er Jahre zu hören. Auf zwei CDs jetzt beispielsweise von Eric Clapton & The Yardbirds Featuring Sonny Boy Williamson, den die Band auf Tour begleitete, mit HISTORIC CLASSIC RECORDINGS. Die Kombination gibt’s nun live und im Studio zu hören, plus bekannte Nummern der Band. Neugierig macht die Kunde von den Studiotracks "Choker" und "Freight Loader”, bei denen Jimmy Page und Clapton spielten. Unveröffent-
Unsere Gewinner aus Heft 4/2018 Lösung: FRESH CREAM" " CD+Filmposter Mamma Mia: Siegfried Lassahn, Unna Joachim Vosen, Viersen Hartmut Kedenburg, Sottrum Detlef Grothe, Castrop-Rauxel Brigitte Eckstein, Eberdingen
IN ME erscheinen, für das er mit dem Blues- und Psych-Rock-Urgestein Pete Brown (Cream, Graham Bond) zusammenarbeitete+++ Zum 40. Jahrestag der Veröffentlichung ihres Debüts liefern The Police ein ex-
Vinyl Clannad, handsigniert: Herbert Trottnow, München Jürgen Maurer, Karlsruhe Andreas Lorenzen, Reinbek CD Judith Owen: Beate Linges, Bottrop Bärbel Griesbeck, Gladbeck Herbert Krämer, Mudersbach
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! lichtes soll sich aber nicht mehr gefunden haben+++ Neuerdings mit Spotify-Codes erscheint „The Art Of Vinyl Covers 2019", der Abreißkalender mit 365 Vinylcovern, den es nun zum zweiten Mal als weltweit einziges Werk dieser Art gibt. Renommierte und unbekannte Musiker aller Genres sind vertreten, es gibt auch Skurriles. Neben der täglichen Musikinspiration und dem grafischen Augenschmaus finden sich die Namen der jeweiligen Cover-Fotografen, Illustratoren und ArtDirektoren (auf Englisch) auf jeder Seite. Herausgeber Oliver Seltmann war dabei mit Fotograf Bernd Jonkmanns auch als Autor zugange. Das gar nicht so kleine Kunstwerk (ISBN: 9783-94668-837-2) kostet 24,80 Euro+++ Bereits mit drei Jahren nahm sein Vater ihn mit auf die Bühne, mit acht bekam er seine erste (elektrische) Gitarre, mit zwölf spielte Krissy Matthews mit John Mayall. Mit 14 gab das britisch-norwegische „Wunderkind" als Bluesgitarrist und Singer/Songwriter sein Plattendebüt mit BLUES BOY. Die beiden letzten Alben SCENES FROM A MOVING WINDOW und LIVE AT FREAK VALLEY für das UK-Label Proper sollen sich recht gut verkauft haben. Matthews tourt mit seiner dreiköpfigen Band nonstop durch Europa oder steht mit der Hamburg Blues Band auf der Bühne. Am 21.3.2019 zeichnet der WDR Matthews’ „Rockpalast"-Auftritt in der Bonner Harmonie auf, einen Tag später soll sein neues Studio-Album MONSTER
klusives und limitiertes 6-LP-Boxset: EVERY MOVE YOU MAKE: THE STUDIO RECORDINGS enthält neben allen StudioAlben des Trios eine sechste 12"-Scheibe mit dem Titel FLEXIBLE STRATEGIES (zwölf Bonustitel, darunter B-Seiten und weitere Non-Album-Songs). Remastert hat mit Miles Showell ein Spezialist des Half-Speed Masterings (Audiotransfer mit halber Schneidegeschwindigkeit) in den Abbey Road Studios+++ Die britischen Progressive-Gothic-Rocker Paradise Lost kommen im Frühjahr 2019 mit ihrem ersten „Rockpalast"-Auftritt 1995 beim Bizarre-Festival auf CD/DVD auf den Markt. „No filler, just killer" hatte Sänger Nick Holmes als Motto des Abends ausgegeben+++ Unruhige Zeiten nach dem Tod von Mas termind Roye Albrighton haben Nektar hinter sich. Seit geraumer Zeit hat der seit elf Jahren mit der Band aktive Keyboarder Klaus Henatsch das Ruder übernommen, in diesem Jahr ist die Band auf „Megalomania Tour", und es gibt eine neue Doppel-CD mit diesem Titel. Dabei firmiert die Gruppe als New Nektar. Von der alten Truppe gibt es bald auch noch einmal Konzertaufnahmen in Gestalt von LIVE IN BREMEN+++ Mit einer Mischung aus Blues, Rock und Folk-Elementen gilt das Duo Blackbird & Crow aus dem irischen Letterkenny als neuer Geheimtipp auf der grünen Insel. Kritiker attestierten Sängerin Maighread und dem Multi-Instrumentalisten Stephen im Sommer nach mehreren Festival auftritten ekstatische Performancequalitäten. In den vergangenen Wochen verschanzten sich Blackbird & Crow mit Produzent Thommy McLaughlin in den Attica Studios in Donegal, um ihren zweiten Longplayer einzuspielen. McLaughlin hatte an selbiger Stelle auch das aktuelle Altan-Album THE GAP OF DREAMS und Angelo Kellys Erfolgsscheibe IRISH HEART aufgenommen. Geplant war auch ein Duett mit Pogues-Ikone Shane MacGowan. Doch der musste aus gesundheitlichen Gründen passen – aufgeschoben ist ja nicht unbedingt aufgehoben+++
Und noch einmal Altan: Ciaran Tourish war über 27 Jahre lang Mitglied bei den einflussreichen irischen Folk-Rockern, bestimmte ab dem Erfolgsalbum HARVEST STORM maßgeblich die musikalische Richtung. 2017 verabschiedete er sich von Altan und nahm mit seinem Freund, dem Sänger, Gitarristen und Songwriter Kevin Doherty, sein zweites Solo-Album HOTEL FIESTA in Angriff. Musikalisch bewegen sich die beiden zwischen traditioneller irischer Folklore und Americana, inklusive des Dylan-Covers "Boots Of Spanish Leather". Doherty war Gitarrist/Sänger der irischen Roots-Band Four Men And A Dog, die bei den Aufnahmen für ihr Album DOCTOR’S A SECRET REMEDIES 1995 in Woodstock im Levon Helms Studio von diesem und seinen Kollegen bei The Band, Garth Hudson, Rick Danko und Randy Ciarlante unterstützt worden waren. HOTEL FIESTA wird im Frühjahr 2019 weltweit im Vertrieb von MiG in Hannover erscheinen+++ Die irische Folk-Rock-Legende Clannad kommt nach jahrelanger Abwesenheit wieder auf Deutschland-Tournee, das Auftaktkonzert ist für den 13.2. in Hannover gebucht. Mit den drei Brennan Geschwistern Moya, Pol und Ciaran sowie ihrem Onkel Noel Duggan stehen noch vier Mitglieder auf der Bühne, die Clannad Ende der 1960er Jahre in Donegal gegründet hatten. Da auch bei Clannad die zweite Generation heranwächst, werden Moya Brennans Kinder Aisling und Paul das Line-up ergänzen. Zuletzt hatte die Gruppe im Sommer TURAS 1980 veröffentlicht, den Mitschnitt eines Konzerts in Bremen+++
BARCLAY JAMES HARVEST Les Holroyd featuring
RETROSPECTIVE TOUR 2019 11.04.19 12.04.19 13.04.19 15.04.19 16.04.19 17.04.19 18.04.19 20.07.19 03.08.19
Neunkirchen – Neue Gebläsehalle Bad Neustadt adS – Stadthalle Gera – KuK Augsburg – Spectrum Ravensburg – Konzerthaus Karlsruhe – Badnerlandhalle Simmern – Hunsrückhalle Falkenberg – Open Air Wanfried – Hafen Open Air
weitere Termine in Vorbereitung www.barclayjamesharvest.co.uk
1st Album Tour 2018
Moby Grape sind Geschichte, Bob Mosley ist im Ruhestand. Doch seine Ex-Kollegen Peter Lewis, Jerry Miller und Don Stevenson sind immer noch solo unterwegs. Als Schlagzeuger Stevenson sein demnächst erscheinendes Solowerk BUSKIN’ IN THE SUBWAY einspielte, waren Lewis und Miller zeitweise im Studio dabei+++ Als 10"-Vinyl bringt Sireena Records SUPPER ON THE RIVER RHINE von Big Brother & The Holding Company heraus, daneben steht die 13. Ausgabe des Labelsamplers THE SPIRIT OF SIREENA an – und für 2019 ein Live-Album der Pee Wee Bluesgang: Die Iserlohner Veteranen feiern damit ihr offizielles 40-jähriges Bestehen+++ Alle Jahre wieder kommen der Weihnachtsmann, das Christkind – und der längst zur Tradition gewordene Good Times-Kalender für die Abonnenten. Der stammt diesmal aus dem eigenen Haus und zeigt Fotos, die der Herausgeber, Chefredakteur und nebenamtliche Fotograf Fabian Leibfried bei Konzerten in den letzten Jahren „geschossen" hat+++
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Bigge-Olsberg - Linie 73 Hamburg - Downtown Blues Club Leverkusen - Topos Miltenberg - Beavers Metzingen/Glems - Hirsch Wildsteig - Gasthof Kirchberger Habach - Village Würzburg - Immerhin
www.martinturnermusic.com
in Vorbereitung:
Like a
Bat out of Hell
Celebrating the music of
Meat Loaf Nov/Dec 2019
Kontakt: info@konzertmanagement-sollner.de
VERSTORBEN Rachid Taha (*18.9.1958) stammte aus Algerien, lebte in Frankreich und vereinte in seiner Musik arabische Einflüsse mit westlichem Rock und Pop, aber auch Techno – nach Anfängen mit der Band Carte De Sejour als erfolgreicher Solokünstler, der auch in Deutschland Fans hatte. Am 12.9. raffte ihn ein Herzinfarkt dahin. Maartin Allcock (*5.1.1957) spielte Gitarre wie Keyboards und das als Mitglied von Jethro Tull, Fairport Convention, The Mission, in den Bands von Midge Ure, Dave Swarbrick, Beth Nielsen Chapman und Kieran Halpin sowie auf Alben von Robert Plant, Joe Cocker, Robbie Blunt, Bert Jansch und vielen anderen. Er verabschiedete sich 16.9. in den Musikerhimmel, kurz nachdem er letztmals öffentlich beim Cropredy Festival aufgetreten war und sich danach in den Ruhestand verabschiedet hatte. Chas Hodges (*28.12.1943) startete 1957 mit der Horseshoe Skiffle Group, arbeitete für den Produzenten Joe Meek, mischte bei The Outlaws mit, denen sich Ritchie Blackmore anschloss, ehe er 1965 als Bassist bei Cliff Bennet & The Rebel Rousers einstieg, dann bei Peacock und Heads Hands & Feet. 1972 brachte er mit Dave Peacock das Duo Chas & Dave an den Start, das 1979 beim Knebworth Festival für Led Zeppelin eröffnete und auch hierzulande im „Rockpalast" zu erleben war. The Rockers (mit Phil Lynott, Ron Wood und John Coghlan) waren nur sehr kurzlebig, er veröffentlichte solo und gastierte bei Kollegen. Der begeisterte Gärtner hatte zeitweise eine eigene Gartenkolumne im „Daily Express". 2017 erhielt er die Diagnose Speiseröhrenkrebs, den er bis zum 22.9. bekämpfte. Al Matthews (*21.11.1942) betätigte sich als Schauspieler („Aliens") und Sänger – letztere Karriere trieb er nach der Übersiedlung von den USA nach England voran und schaffte es mit "Fool" 1975 bis auf #16 der UK-Charts. Er rappte als Gast 1984 auf der Linda-Lewis-Single "Class/Style (I’ve Got It)", arbeitete als Moderator/DJ bei der BBC und zog nach Spanien weiter. Dort fand ihn am 22.9. ein Nachbar tot auf.
Sam Spoons (*8.2.1942 als Martin Ash) wurde in den Sixties mit den ComedyRockern/Poppern Bonzo Dog Doo-Dah Band (1964–1967, 2006–2016) bekannt, der er als Perkussionist angehörte, und unterhielt danach seine zahlreichen Fans im UK weiter mit seinem Humor, u.a. bei Bob Kerr’s Whoopee Band und The Bill Posters Will Be Band. Er war mit der SAS Band aktiv, wurde von Peter Banks, Roger Ruskin Spear und Dennis Cowan ins Studio geholt. Er ging am 27.9. für immer. Otis Rush (*29.4.1934) galt nicht nur wegen seines eigenwilligen Gitarrenspiels längst als ChicagoBlues-Legende, die Kollegen wie Eric Clapton, Peter Green, Michael Bloomfield oder Stevie Ray Vau ghan beeinflusste. Der Linkshänder mit der rechtshändisch besaiteten Linkshändergitarre zog bereits 1948 von Philadelphia, Mississippi, nach Chicago, wo er ab 1956 aufnahm. Sein "All Your Love" wurde von Clapton, Vaughan, Gary Moore, Steve Miller und Aerosmith gecovert. 2003 erlitt der auch als „Revoluzzer mit den Feuersaiten" bezeichnete Musiker, der auf Alben vieler Kollegen zu hören war, einen Schlaganfall. Dessen Spätfolgen kosteten ihn am 29.9. das Leben. Kim Larsen (*23.10.1945) kam in Kopenhagen zur Welt, sang in den 70er Jahren bei Gasolin und war solo mit oft gesellschaftskritischen Tönen unterwegs und in Skandinavien erfolgreich – ein Versuch, in den USA zu landen, scheiterte. Am 30.9. erlag er einem Krebsleiden.
Tom Vieth (19.4.1960) war in der deutschen Bluesszene aktiv, spielte mit US-Größen wie John Primer, Eddie Taylor Jr., Jeanne Carroll und Sunnyland Slim. Er veröffentlichte fünf Alben, zuletzt 2017 TIRED OF THESE BLUES und überlebte am 23.9. die Folgen eines Nierenleidens nicht.
Charles Aznavour (*22.5.1924), der Großmeister des Chansons mit armenischen Wurzeln, schaffte seinen Durchbruch, als er kurz nach dem Zweiten Weltkrieg Edith Piaf auf Tour begleitete. Er wirkte in über 70 Filmen mit (u.a. in Volker Schlöndorffs „Blechtrommel"), schieb über 1000 Chansons, veröffentlichte auch auf Deutsch, verabschiedete sich ab 2006 immer wieder von der Bühne, die ihn aber bis zuletzt nie losließ. Zwei Wochen vor seinem Tod am 1.10. stand der zeitweilige Botschafter Armeniens in der Schweiz im japanischen Osaka letztmals auf den Brettern, die ihm die Welt bedeuteten.
Marty Balin (*30.1.1942) mischte die Rock szene als Sänger und Songschmied mit den von ihm mitgegründeten Jefferson Air plane (und später auch Jefferson Starship)
Geoff Emerick (*5.12.1945) arbeitete als Toningenieur schon ab 1962 mit den Beatles, in den Abbey Road Studios später bei REVOLVER, SGT. PEPPER und ABBEY
Kenny Butler, seit 2014 Gitarrist und CoSänger der Rubettes Feat. Bill Hurd, der auch mit Marty und Kim Wilde arbeitete, starb überraschend am 23.9.
© Pressefotos
ab 1965 auf, stand aber meist im Schatten von Grace Slick und Paul Kantner. Er prägte den psychedelischen San-Francisco/BayArea-Sound wesentlich mit, gehörte Hot Tuna an, sang bei den Hard-Rockern Bodacious DF. Seine Solokarriere forcierte er ab 1981 mit BALIN (insgesamt 16 Alben), brachte 1985 mit Paul Kantner und Jack Casady die KBC Band an den Start. Das Mitglied der Rock’n’Roll Hall Of Fame (1996) wurde 2016 mit einem Grammy für sein Lebenswerk ausgezeichnet und starb am 27.9.
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GoodTimes 6/2018
ROAD. Bei den Sessions für das WHITE ALBUM stieg er genervt aus, zauberte für Paul McCartney & Wings (BAND ON THE RUN), Manfred Mann, Jeff Beck, Supertramp, Cheap Trick, Nazareth, die Zombies, Hollies, Stealers Wheel, America, Robin Trower, Kate Bush und zahllose andere an den Reglern. Er produzierte Elvis Costello und Nick Heyward, verfasste 2006 seine Memoiren „Here, There And Everywhere". Er trug einen Herzschrittmacher, erlag dennoch am 2.10. in Los Angeles einem Herzinfarkt. John Wicks (*28.2.1953) sang Power Pop bei der UK-Band The Records, die aus den Kursaal Flyers hervorgegangen war. Mit seinem Partner/Texter Will Birch schrieb er Songs für so unterschiedliche Künstler wie die Searchers, Mary Chapin Carpenter oder Michael Monroe (Hanoi Rocks). Er wanderte nach Kalifornien aus, veröffentlichte solo, trat alleine und mit Band auf, arbeitete mit Debbi Peterson (Bangles), ehe ihn ein Krebsleiden am 7.10. das Leben kostete. Tim Chandler (*3.2.1960) war Bassist bei den US-Bands Daniel Amos, The Swirling Eddies (als Roy Al Berger) und The Choir. Der gefragte Sessionmusiker starb am 8.10. Andy Goessling arbeitete bereits mit 15 als Profimusiker, war als Multi-Instrumentalist 2011 Mitbegründer der AmericanaBand Railroad Earth. Im vergangenen Jahr meldete er sich vorübergehend ab, um sich einer medizinischen Behandlung zu unterziehen – vergebens, am 12.10. unterlag er dem Krebs endgültig. Tony Joe White (*23.7.1943) hatte vor kurzem noch im GoodTimes-Interview (GT 5/2018) über sein neues Album BAD MOUTHIN’ und Pläne für eine weitere Scheibe erzählt, als am 24.10. die überraschende Nachricht seines Todes (Herzversagen) sich in Windeseile verbreitete. Der „Swamp Fox" hatte gleich zu Beginn seiner Karriere zwei große Hits mit "Polk Salad Annie” (1969, von Elvis Presley gecovert) und ”Rainy Nights In Georgia” (1969, Ray Charles) – Fluch und Segen zugleich. Er veröffentlichte regelmäßig Alben, erfolgreicher als er selbst aber waren seine Songs, die von vielen Kollegen übernommen wurden: Tina Turner ("Steamy Windows", "Undervocer Agent Of The Blues"), Joe Cocker, Willie Nelson, Hank Williams Jr., Randy Crawford, Boz Sacaggs, Shelby Lynne, Tom Jones waren nur die bekanntesten. In den letzten Jahren arbeitete er in sehr reduziertem Format, oft nur mit einem Schlagzeuger, wenn er sich nicht gleich auf Footstomping beschränkte. Wah Wah" Watson (*8.12.1950 als Mel" vin Ragin) spielte als Gitarrist Funk und Jazz, verdankte seinen Spitznamen dem häufigen Einsatz besagten Pedals, auch bei zahlreichen Motown-Sessions (Marvin Gaye, Temptations, Rare Earth, Quincy n
Music from the 60s to the 80s
Jones, Michael Jackson). Spielte in diversen Bands von Herbie Hancock, für Stevie Wonder und Blondie. Ging am 24.10. für immer. Ingo Insterburg (*6.4.1934 als Ingo Wetzker in Insterburg) gehörte zu den profiliertesten deutschen Musikkabarettisten, nicht zuletzt durch Insterburg & Co. (mit Karl Dall). Als GuitarIngo hatte er Klaus Kinski bei dessen „Brechtballaden" begleitet, war ab 2012 mit dem Duo Insterburg & Black unterwegs. Der passionierte Marathonläufer baute viele seiner skurrilen Instrumente selbst und erlag am 27.10. einem Darmkrebsleiden. Todd Youth (*15.5.1971 als Todd Schofield) tauchte als Gitarrist in den Besetzungs listen von Hardcore- und Metalbands wie Warzone, Murphy’s Law, Danzig, Samhain, D Generation auf, gehörte aber 2008/2009 auch der Band von Glen Campbell an, tourte mit Ace Frehley (Ex-Kiss) und ist auf dem Cheap-Trick-Album THE LATEST (2009) zu hören. Bis zum 27.10. wurde er nur 47 Jahre alt. Jimmy Farrar (*8.12.1950) musste als Nachfolger von Danny Joe Brown als Sänger bei Molly Hatchet in große Fußstapfen treten (1980–1982). Anschließend sang er bei Predator, den Southern Rock All-Stars und Gator Country, bis er 2008 einen leichten Schlaganfall erlitt. Multi-Organversagen attestierte ein Arzt am 29.10. nach seinem Ableben. Hardy Fox (*1945) war ab dem Start der Avantgarde-Band The Residents 1974 dabei, war der wichtigste Autor des Künstlerkollektivs, das über 60 eigenwillige bis schräge Alben und Multimedia-Projekte veröffentlichte und die einzelnen Identitäten unter Helmen verbarg, die die Form von Augäpfeln hatten. Der auch als Charles Bobuck firmierende „Man Of Mystery" ging 2015 in den Ruhestand und starb am 30.10. an einem Hirntumor. Glenn Schwartz (*20.3.1940) wurde einer breiteren Öffentlichkeit als Gitarrist der James Gang (ab 1966, sein Nachfolger war Joe Walsh) und danach der L.A.-Band Pacific Gas & Electric bekannt. Genervt vom Rock’n’Roll-Lebensstil schloss er sich der Gospel-Rock-Truppe All Saved Freak Band an. Er kehrte nach Cleveland zurück, war mit Bluesgigs zu erleben. Dan Auerbach (Black Keys) lotste ihn 2016 nochmals ins Studio. Er hatte länger gesundheitliche Probleme und entschlief am 2.11. friedlich. Hugh McDowell (*31.7.1953) spielte ab 1972 Cello beim Electric Light Orchestra, danach bei Wizzard (dort auch Moog Synthesizer), kehrte zu ELO zurück, mischte bei ELO Part II mit, ist auf Alben von John Wetton, Asia und Sainte Etienne zu hören, betätigte sich auch als Computerprogrammierer, ehe er nach langer Krankheit am 6.11. verstarb.
live in concert
JOE BONAMASSA DAS IDEALE WEIHNACHTSGESCHENK
12.05.19 HAMBURG BARCLAYCARD ARENA
14.05.19 DÜSSELDORF
MITSUBISHI ELECTRIC HALLE
15.05.19 BADEN-BADEN FESTSPIELHAUS
17.05.19 MÜNSTER
HALLE MÜNSTERLAND
18.05.19 STUTTGART PORSCHE ARENA
20.05.19 MÜNCHEN OLYMPIAHALLE
DAS NEUE ALBUM ‘REDEMPTION’ AB SOFORT IM HANDEL ERHÄLTLICH
The Beatles v.l.: Ringo Starr, John Lennon, Paul McCartney, George Harrison
GANZ IN WEISS ... Foto: © Apple Corps Ltd.
50 Jahre Doppelalbum
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Vor fünf Jahrzehnten veröffentlichten John Lennon (1940–1980), Paul McCartney (*1942), George Harrison (1943–2001) und Ringo Starr (*1940) ihr Meisterwerk, das sie schlicht THE BEATLES nannten. Ihr einziges Doppelalbum, das 30 Songs mit einer Laufzeit von rund 94 Minuten auf vier Vinylseiten bietet, hat sich jedoch aufgrund des Covers bei Generat ionen von Popmusik-Fans als "Das Weiße Album" ins Gedächtnis eingeprägt. Zum Jubiläum gibt es nun " The White Album" als Neuausgabe in verschiedenen Formaten und mit diversen Bonustiteln – vor allem aber klingt es soundtechnisch faszinierender als jemals zuvor.
Von Horst Berner Einen ersten dahingehenden Impuls gab es durch die Bekanntschaft Harrisons mit Ravi Shankar (1920–2012), bei dem er – unter anderem in der heiligen Stadt Rishikesh – das Sitarspiel studierte. Darauf folgte am 25. August 1967 in Bangor, Wales, die Begegnung der Beatles mit Maharishi Mahesh Yogi (1918–2008). Während
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licken wir zurück auf den Jahresbeginn 1968: Die Beatles samt Anhang beim Guru In den internationalen Hitparaden nahmen die Mick Jagger (*1943), der an diesem Treffen ebenfalls Beatles mit ihrem bedeutendsten Album SGT. teilnahm, die Transzendentale Meditation als „ZirPEPPER’S LONELY HEARTS CLUB BAND vom Juni kusnummer" abtat, witterten die fabelhaften Vier 1967 noch immer vordere Plätze ein; sie machten in den salbungsvollen Sprüchen die Spiritualität, sich aber schon längst selbst Konkurrenz mit der im nach der sie sich offensichtlich sehnten. Atempausen UK und in Deutschland als EP, in den USA als LP waren in der hektischen Karriere ihres noch jungen herausgebrachten MAGICAL MYSTERY TOUR. Dazu Lebens ja auch erschien Ende November 1967 die daraus ausgekopLennon-McCartney in Rishikesh eher die Auspelte, sehr erfolgreiche Single "Hello, Goodbye"/"I nahme geblieAm The Walrus", der mit ben. Und die "Lady Madonna"/"The sich überschlaInner Light" bereits im genden EreigMärz 1968 ein nächster THE BEATLES alias The White Album" " nisse im Zeitraum 1967/68 trugen nicht Nummer-1-Hit folgte. Kurzum, die Band war so akdazu bei, dieses Befinden zu verbessern. tiv und einflussreich wie eh und je. "Lady Madonna", Da war der Tod von Manager Brian Epstein das vom Boogie-Piano-Riff in Humphrey Lyttel(1934–1967), der bis dahin ihre Geschäfte tons "Bad Penny Blues" (1956) beeinflusste Lobelegant geregelt hatte; die Negativbelied McCartneys auf alle Mütter, ebnete mal eben wertung des TV-Films „Magical Mystery so einem Rock’n’Roll-Revival den Weg; "The Inner "Lady Madonna" / "The Inner Light", deutsche Tour"; die im Hintergrund laufenden TäLight", von Harrison geschrieben und in den EMIAusgabe vom 15. März 1968 Studios in Bombay von dortigen Musikern eingetigkeiten für den Zeichentrickfilm „Yellow Submarine"; die Gründung ihres eigenen spielt, richtete den Blick gen Osten auf die indische Philosophie und wurde für Unternehmens Apple, zu dessen erfolgdie westliche Popkultur nicht weniger richtungweisend. Seite
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Studios 1, 2 und 3 der Abbey Road, trotzdem bestimmten noch weitere Themen ihr Wirken. So erklärten sie am 15. Mai den Maharishi zum „öffentlichen Irrtum"; am 18. Juni traten John und Yoko anlässlich der Theateradaptation von Lennons Buch „In His Own Write" erstmals gemeinsam in London in der Öffentlichkeit auf; am 22. Juni kaufte die Band das Londoner Gebäude 3 Savile Row, das zum Hauptsitz von Apple wurde; am 17. Juli feierte der Film „Yellow Submarine" Premiere; am 28. Juli entstanden PR-Aufnahmen mit Don McCullin (1935), die als „The Mad Day Out Photo Session" in Erinnerung blieben; am 31. Juli machte der erfolglose Apple Shop dicht; am 26. August veröffentlichte Apple seine ersten vier Singles im UK, darunter "Hey Jude"/"Revolution" und das von McCartney produzierte "Those Were The Days" von Mary Hopkin (1950); am 22. September gab Apple Records bekannt, dass das nächste Album der Beatles ein Doppelalbum sein würde. Auch drangen Kontroversen an die Öffentlichkeit, die den Eindruck erweckten, als würde sich die Band zunehmend entfremden. Am 16. Juli kündigte Studiotechniker Geoff Emerick (1945–2018) seinen Job, weil er die Spannungen in der Gruppe nicht länger ertragen mochte; Lennons neue Flamme, die Avantgarde-Künstlerin Yoko Ono (1933), war nicht nur im Studio präsent, sie nahm wie im Fall von "Revolution 9" auch Einfluss auf die Aufnahmen; am 20. Zurück in London, ging es freilich genau darum: das Juli trennte sich Jane Asher (*1946) von Paul McCartnächste Album. Ende Mai 1968, das exakte Datum ist ney, der einige Wochen später seine Beziehung zur USnicht klar, entstanden in Georges Kinfauns Bungalow in Fotografin Linda Eastman (1941–1998) bekannt gab; am Surrey Aufnahmen von 27 neuen Titeln, die – sei es durch 22. August quittierte Ringo für knapp zwei Wochen die Bootlegs, das Internet oder die paar offiziellen VeröffentBand, die ohne ihn "Back In The USSR" und "Dear Prulichungen auf THE BEATLES ANTHOLOGY 3 – als die „Esher Demos" bekannt wurden. Eine Besonderheit der Auch ein schöner Apfel hat mal einen Wurm … dence" aufnahm; am selben Tag reichte Cynthia Lennon (1939–2015) wegen Johns Ehebruch die Scheidung ein; am 9. September verab2018-Ausgabe von THE BEATLES ist, dass es diese Raritäten auf dem 4-LP-Boxschiedete sich George Martin – der anstelle des Doppelalbums lieber ein „sehr, set, der 3-CD-Deluxe-Edition und der 7-Disc-Super-Deluxe-Edition nun endlich sehr gutes Einfachalbum" gesehen hätte – in den Urlaub und übergab die Rolle komplett und in feiner Stereo-Qualität zu hören gibt – quasi „The Beatles Undes Produzenten an plugged". Die Deseinen Assistenten motracks 1 bis 19, Chris Thomas (1947). angeordnet wie die Titel auf dem 1968 war generell „Weißen Album", ein aufregendes Jahr, erlauben interesdemgemäß hielt es sante Vergleiche auch für die „Beatle zwischen den People" einige ÜberR o hf a s s u n g e n raschungen parat. und den definiNoch vor dem „White tiven Versionen Apple Records Album" erschien am der Songs und Zwei Fotos vom Mad Day Out Shooting 1. November 1968 damiteinen intimen Einblick in die Kreativarbeit das erste Solo-Album eines Beatle: WONDERWALL MUSIC. Die von der vier Musiker. Die Tracks 20 bis 27 haben es Harrison zum Film „Wonderwall" komponierte Musik mit ihrer Fusion zwar nicht auf das Doppelalbum geschafft, sie aus östlichen und westlichen Sounds hatte allerdings wenig gemeinsam ver schwanden deshalb aber nicht in der Vermit den Aufnahmen der Band, senkung. Harrisons "Sour Milk Sea" (eingespielt für die er gemeinhin die Gitarre von der Supergroup Harrison, McCartney, Starr, spielte. Noch toller trieb es LenClapton, Hopkins, Lomax) war 1968 ein Mini-Hit non, der, zusammen mit Ono, am 11. für J ackie Lomax (1944–2013) auf dem Apple-Label; "Junk" landete auf dem November 1968 in den USA (UK: 29.11.) Solo-Album McCARTNEY (1970); "Child Of Nature" wurde als "Jealous Guy" die LP UNFINISHED MUSIC NO. 1 – einer der Songs auf Lennons IMAGINE (1971); "Circles" und "Not Guilty" packte TWO VIRGINS vorlegte. Die „musikaHarrison auf seine Solo-Alben GONE TROPPO (1982) und GEORGE HARRISON lische Metapher für zwei Leute, die sich (1979); "Mean Mr. Mustard" und "Polythene Pam” fanden Berücksichtigung auf zum ersten Mal sehen und feststellen, ABBEY ROAD (1969); lediglich Lennons ambitionierter Titel "What’s The New was für sie drin ist", wie er das R esultat Mary Jane" verfiel in einen Dornröschenschlaf, ehe er 1996 für THE B EATLES gegenüber dem „Rolling Stone" beANTHOLOGY 3 wachgeküsst wurde. schrieb, bot mit Klangcollagen keine Musik im gängigen Sinn und als beDerart vorbereitet, gingen die Beatles am 30. Mai die Aufnahmesessions an, die sondere Provokation auch noch die am 16. Oktober 1968 mit einem 24-stündigen Marathon endeten, bei dem John beiden Revoluzzer nackt auf dem Cound Paul mit Produzent George Martin (1926–2016) die Reihenfolge und Aufver. Im Fazit war das Ganze nicht mehr teilung der Songs auf den vier Seiten des Doppelalbums festlegten sowie Nachals eine Kuriosität, die wohl für sich in bearbeitungen und Übergänge finalisierten. Selbstverständlich verbrachten die Die Beatles mit Hund; McCartney Anspruch nehmen kann, dass sie zur musizierenden Workaholics in diesen viereinhalb Monaten die meiste Zeit in den widmet ihm "Martha My Dear" reichster Sparte Apple Records werden sollte, das mit fragwürdigen Ideen wie Apple Electronics und der Apple Boutique in der Baker Street aber auch desaströse Entwicklungen offenbarte. Kein Wunder, dass sich die Gruppe samt befreundetem Anhang (darunter Donovan und Beach Boy Mike Love) Mitte Februar 1968 einen Ausstieg verordnete, um in der Abgeschiedenheit der am Fuße des Himalayas gelegenen Pilgerstadt Rishikesh eine Ruhephase einzulegen. Das Leben im Ashram – was in den indischen Sprachen für „Ort der Anstrengung" steht – hatte Ringo nicht 4-LP-Boxset zuletzt wegen der Ernährung aber schon nach zehn Tagen satt, der pragmatische Paul reiste nach fünf Wochen ab, während die am begierigsten nach Erlösung suchenden John und George es immerhin auf acht Wochen brachten. Wenngleich das Geschehen in dieser Zeit rituell um Essen, Meditation und Schlaf kreiste, blieb eine Sache nicht ausgespart: die Musik. „Wir haben in Indien tonnenweise Songs geschrieben", erzählte Lennon später, während Harrison sich beklagte: „Wir sind verdammt noch mal nicht hier, um das nächste Album zu machen, sondern um zu meditieren!"
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am seltensten gespielten Platte eines Beatle wurde. Erstaunlich, weil höchst ungewöhnlich, erschien auf den ersten Blick dann auch das am 22. November 1968 in Großbritannien und Deutschland (USA: 25.11.) veröffentlichte Doppelalbum THE BEATLES. Verpackt in ein vom englischen Pop-Art-Künstler Richard Hamilton (1922–2011) entworfenes weißes Klappcover, kam es als radikales Gegenstück zu den knallbunten Vorgängern SGT. PEPPER’S und MAGICAL MYSTERY TOUR daher. Einziger Der Apple Shop macht dicht, oder: Alles muss raus – zum Nulltarif Hinweis auf den Umschlagseiten außen war die Blindprägung The BEATLES und die fortlaufende Nummerierung, die das Objekt symbolisch zum künstlerischen Unikat stempelte. Couleur ins Spiel brachte das beigelegte Poster im Format 58x87 cm, das auf der einen Seite die von Hamilton und McCartney gestaltete Collage mit Fotos der Musiker, auf der anderen Seite die Lyrics abdruckte. Dazu kam ein attraktives Set mit Farbporträts von John, Paul, George und Ringo (in Schwarzweiß auch auf den Umschlagseiten innen neben den Songtiteln zu sehen), die der für Apple arbeitende Fotograf John Kelly gemacht hatte.
damit in allen relevanten internationalen Hitparaden den 1. Platz. Ein damaliger Schreiber der Zeitschrift „Sounds" blieb zwar skeptisch und beurteilte „die ganze Platte [als] bloße Reprise ihrer vergangenen Werke". „Bravo" hingegen nannte die neue Doppel-LP „abermals einen Meilenstein in ihrer bewundernswerten Karriere" und ermutigte: „Wer 35 Mark übrig hat, sollte schnell ins nächste Plattengeschäft gehen!"
Das teuerste Album der Welt: Ringo Starrs Beleg mit der 50 Jahre später kann noch einmal eine Kauf- Nummer 0000001 erzielt 2015 empfehlung ausgesprochen werden. Die am 9. bei einer Auktion 790.000 Dollar
Farbporträts von John, Paul, George und Ringo
November 2018 in den Handel gekommenen Jubiläumsausgaben halten das Versprechen, das die Vorabveröffentlichungen "Back In Die erste Single auf dem The USSR" und Apple Label: "Hey Jude"/ Ein bis dahin nicht "While My Guitar "Revolution" gekanntes Maß an Gently Weeps" in Buntheit bewiesen Aussicht gestellt schließlich die 30 Komhaben. Giles Marpositionen, die aufGiles Martin tin (1969), der als grund ihrer erstaunSohn von George lichen Kreativität bis Martin von Haus heute nichts von ihrem aus die BeatlesReiz verloren haben. DNA in sich trägt, Und das, obwohl die hat im Team mit netten Pilzköpfe von Sam Okell wie WONDERWALL MUSIC einst nicht mehr länger 2017 bei SGT. die verschworene Gemeinschaft bildeten, die ihre PEPPER’S erneut Die Beatles promoten "Hey Jude" am 4. September 1968 in den Twickenham Film Studios Songs im festen Bandgefüge aufnahm. Sie agierbrillante Arbeit ten nun als vier Solokünstler in einer Band und gelegentlich – etwa bei McCartabgeliefert. Die neue, von den Original Vierneys "Blackbird" und "Why Don’t We Do It In The Road?” oder Lennons "Julia” spur- und Achtspur-Tonbändern angefertigte Ste r e o - A bm i schung bietet ein wohltönendes, um Die Fab Four auf dem nicht zu sagen himmlisch "Life"-Titel im September 1968 THE BEATLES: 30 Songs auf vier Plattenseiten transparentes Klangbild, das die Wiederentde– sogar im Alleingang. Drückten die ckung von THE BEATLES zu einem wahren Ohrenschmaus macht. Clou ist die Fab Four dann aber gemeinsam auf 7-Disc-Super-Deluxe-Edition, die auf drei CDs weitere 50 Aufnahmen von den die Tube, wie das bei Studiosessions und auf einer Blu-ray-Disc unter anderem einen "Happiness Is A Warm 5.1 Surround- und den Original Monomix offeriert. Originalton Gun", "I’m So Tired", Martin: „Mit dem neuen Mix haben wir versucht, den Hörer so "Birthday", "Yer Blues", nah wie möglich an das Studio der Beatles zu bringen.” Und kein "Everybody’s Got SomeGeringerer als Paul McCartney attestierte ihm: „Ich war mir nicht thing To Hide Except im Klaren darüber, wie modern diese Platte klingt. Das könnte von Me And My Monkey", einer heutigen Band stammen." "Helter Skelter" oder "Savoy Truffle" der Fall Wer die auditive Entdeckungsreise vor ist, unterstrichen sie dem geschichtlichen Hintergrund des eindrucksvoll, dass sie Jahres 1968 machen möchte, dem sei in dieser Formation unzuguterletzt die Lektüre des Buches Poster schlagbar waren. Wie auch immer, THE BEATLES präsentierte 7-Disc-Super-Deluxe-Edition „The White Album" (Edition Olms; 192 von THE BEATLES auf vier Plattenseiten die verschiedensten Stilrichtungen. Die Seiten; 25 Euro) ans Herz gelegt. AuBand zelebrierte von Rock’n’Roll zu Blues, von Folk zu Country, von Reggae zu tor Brian Southall zeichnet darin die EntstehungsgeHard Rock, von gefühlvollen Balladen zu avantgardistischen Klangcollagen alle schichte dieses Meisterwerks nach und stellt es in den The White Album" "von Brian Southall erdenklichen Formen und Varianten elaborierter Popmusik. Und sie erreichte politischen und kulturellen Kontext der Zeit. Seite
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(1969)
(1971/72)
(1973)
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(1984)
(1995/6)
(2000)
Musikalische „Briefmarke“ aus der Vergangenheit
Giles Martin (*9.10.1969) macht als Multi-Instrumentalist selbst Musik und veröffentlichte mit der Band Velvet Jones. Bekannt wurde er aber vor allem als rechte Hand seines Vaters George Martin, der ihn wegen seiner Schwerhörigkeit bereits in jungen Jahren als sein Gehör bezeichnete. Martin Jr. arbeitete als Toningenieur und Produzent mit Jeff Beck, Elvis Costello, INXS, Kate Bush und Paul McCartney. Er betreut(e) bei Film- und Bühnenproduktionen den musikalischen Part, so bei Martin Scorseses George-Harrison-Doku "Living In The Material World", der "Love"-Inszenierung des Cirque Du Soleil oder Ron Howards BeatlesDoku "Eight Days A Week". Und er war zunächst mit seinem Vater und nach dessen Tod allein federführend bei der Aufarbeitung des BeatlesKatalogs, zuletzt mit Jubiläumseditionen von SGT. PEPPER und jetzt des WHITE ALBUM. Doch damit nicht genug: Der zweifache Familienvater arbeitete zudem als Head Of Sound Experience beim Edel-LautsprecherHersteller Sonos, und seit kurzem ist er als Head Of Audio & Sound bei Universal tätig. Im Gespräch mit GoodTimes-Mitarbeiter Philipp Roser berichtete er über seine Arbeit am WHITE ALBUM. Wie ist es denn, jetzt dauernd über das weiße Album" reden " zu müssen? Das ist schon in Ordnung, ich fühle mich durchaus geehrt. Deswegen empfinde ich mich aber keineswegs als großer Beatles-Experte – da gibt es viele Leute, die sehr viel mehr über sie wissen. Aber wer sollte gerade über dieses aktuelle Projekt mehr erzählen können als du? Natürlich gibt es Leute, die alles über die Beatles wissen – aber du warst so nahe an allem und allen dran! Stimmt schon, danke für die warmen Worte! Aber es ist schon komisch: Paul hat einmal zu mir gesagt – und mein Vater tat das noch viel öfter –, dass es schon erstaunlich sei, was manche Leute so alles wüssten oder zu wissen meinten. Ich weiß nicht, ob Paul die Unmengen von Büchern gelesen hat, aber er sagte: „Ich kann mich an vieles davon nicht erinnern, und ich war dabei! Bei manchen Geschichten, die da erzählt werden, waren nur wir vier dabei, niemand anderes – und trotzdem wissen diese Leute, was genau passiert sein soll!" Er hat mir auch diese Geschichte des Treffens mit Elvis Presley erzählt, eigentlich ein historisches Ereignis: Die Beatles treffen Seite
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Elvis! Sie haben wohl auf der Fahrt dorthin ein bisschen was geraucht, und hinterher haben sie darüber diskutiert, dass er eine beeindruckende Person sei – aber keiner konnte sich genau erinnern, was Elvis angehabt hatte (lacht). Das ist nur eine Kleinigkeit, die aber durchaus etwas besagt. Oder ein anderes Beispiel: Es heißt ja immer, die Beatles seien bei den Aufnahmen für das WHITE ALBUM völlig zerstritten gewesen – ich war neugierig und habe wirklich alle Bänder, auch sämtliche Outtakes, durchgehört, um festzustellen, ob es im Studio irgendwelche Diskussionen oder Streitigkeiten gab – ich habe nichts gefunden! Es wäre historisch interes sant gewesen zu hören, worüber an dem Tag geredet wurde, als Ringo ging – aber nichts! Ist es nicht irgendwie eigenartig, diese Arbeit zu machen? Du warst noch nicht einmal geboren, als das Album aufgenommen wurde ... Stimmt! Ich bin froh, dass du das ansprichst. Ich werde oft gefragt, wie es denn bei den Aufnahmen mit den Beat les im Studio gewesen sei, welche Erinnerungen ich an die Recordings hätte (lacht)! Manchmal komme ich mir fast ein bisschen wie ein Hochstapler vor. Aber ich sehe es so: Musik wird nicht wirklich alt. Es liegt in der Natur der Sache, dass Plattenaufnahmen dabei so etwas wie Zeit-Briefmarken sind, Momentaufnahmen. Als John Lennon "Happiness Is A Warm Gun” sang, war er vielleicht 28 Jahre alt, und das wird immer so bleiben, wann immer man den Song auch hört. Daran kann man nichts ändern, aber ich hasse in meinem Job die Vorstellung, Dinge einzumotten. Ich hasse die Vorstellung, dass meine Kinder diese Platte nicht hören wollen, weil sie meinen, es sei ein altes Album. Es kann ja trotzdem frisch klingen! Das
Foto: © Apple Corps Ltd.
Foto: © Alex Lake, 2018 Abbey Road Studios
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Fotos: © Apple Corps Ltd.
kann helfen zu verdeutlichen, wie relevant diese Songs auch heute noch sind. Ich verstehe meinen Job so, dass ich bestimmten Krach entferne, der Hörer stört, damit das Album besser klingt als die vorherigen Ausgaben. Du hast mit den Originalbändern gearbeitet – musstet ihr sie „aufbacken”, um mit ihnen überhaupt arbeiten zu können? In welchem Zustand waren die Bänder? Die Beatles haben mit EMI-Tapes aufgenommen, die offensichtlich sehr viel robuster waren als andere Bänder. Die gehörten mit zu den bes ten, die damals erhältlich waren. Ich habe in den 90er Jahren bei Velvet Jones gespielt, und als ich deren Multitracks überarbeiten wollte, ging das mit keinem einzigen! Sie hatten alle den Geist aufgegeben, während wir kein einziges Beatles-Tape aufbacken mussten! Und dann ist da ja noch ein anderer mehr als glücklicher Umstand: Die Beatles wurden so schnell erfolgreich, dass alles von ihnen aufgehoben wurde, was sie produzierten. Das war bei vielen anderen Bands nicht der Fall. Das Einzige, was fehlt, ist das originale Zweispur-Band von "She Loves You”, das nicht mehr existiert. Und eine Alternativversion von "Love Me Do” – ansonsten ist alles immer noch vorhanden. Ich nehme an, es war sehr viel Arbeit, zunächst erst einmal alle Tapes durchzugehen und anzuhören? Richtig. Ich muss so etwas in Abschnitten machen, zwischendurch Pausen einlegen und andere Dinge tun. Ich hatte aber zum Glück Kevin Howlett und Mike Heatley zur Seite, echte Beatles-Experten und vom Fach. Sie haben es durchgehört und Notizen gemacht – ich aber doch auch, weil ich ein Kontrollfreak bin. Und dann haben wir uns zusammengesetzt und uns ausgetauscht. Wie lange hat dieser Teil der Arbeit gedauert? Alles in allem etwa drei Monate. Einen wichtigen Teil der Jubiläumsedition des WHITE ALBUM machen die „Esher Sessions" aus ... Ja, und die waren für mich so etwas wie eine Offenbarung. Wir begannen an dem Projekt zu arbeiten, und plötzlich redeten alle möglichen Leute von diesen „Esher Tapes", dass sie als Bootlegs kursierten, es aber keine Bänder mehr davon gebe. Ich sagte: Moment mal, ich habe sie doch selbst gehört! Und zwar, als ich in Friar Park, George Harrisons Basis, an „Living In The
Material World" gearbeitet hatte. Ich sprach mit Olivia Harrison darüber, und sie ließ mir sogar Notizen und Anmerkungen dazu zukommen – die „Esher Sessions" sind so etwas wie Goldstaub, um das Ganze nochmals anzureichern. Ich habe versucht, die Entwicklung, die Fortschritte der Band herauszustellen bei dem Bemühen, Songs für eine Platte zu schreiben und zu erarbeiten. Die „Esher Sessions" haben eine unglaubliche Wärme – und ich muss allen Historikern widersprechen, die behaupten, damals sei eine Band zugange GoodTimes 6/2018
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gewesen, die im freien Fall oder am Auseinanderbrechen war. Du hast Olivia Harrison erwähnt – ich nehme an, du warst auch mit Paul and Ringo in Kontakt, auch mit Yoko Ono? Natürlich! Ich war bei Ringo in Los Angeles zu Hause, Paul kam in die Abbey Road Studios. Ich habe ihnen zwischendurch immer wieder berichtet, wie weit ich sei, habe es ihnen vorgespielt. Es war zum Glück nur ein ganz kleiner Kreis von Beteiligten, es gab keine großen Telefonkonferenzen oder Meetings, ich konnte ungestört vor mich hin arbeiten. Ich hatte vorher auch lange und immer wieder mit Paul und Ringo gesprochen, habe mir von den Aufnahmen damals erzählen lassen, einfach, um mich besser hineinversetzen und ihnen und der Musik gerecht werden zu können. Mittlerweile geben sie mir viel Freiheit, lassen mich entspannt arbeiten – sie wissen genau, dass ich sehr behutsam mit ihnen umgehe und mit dem, was sie gemacht haben. Aber ich vergesse keineswegs, dass sie meine Bosse sind. Was war denn der schwierigste Song? Das ist ganz einfach (lacht) – und das wusste ich schon zuvor. Ich habe zu Sam Okell, dem Toningenieur in Abbey Road, mit dem ich zusammengearbeitet habe und der noch nicht so viel Erfahrung mit solchen Projekten hat, vorher gesagt, dass das "While My Guitar Gently Weeps” werden würde. Bei SGT. PEPPER war es übrigens "A Day In The Life” gewesen. Was es so schwierig gemacht hat, war die Balance zwischen den Vocals und den Instrumenten. Georges Gesang war wunderschön, und der Originalmix war schon sehr gut. Mir schwebte vor, den Basspart, den John Lennon auf einem sechssaitigen Bass eingespielt hatte, etwas kräftiger auf die Bauchregion wirken zu lassen. Ich habe daran herumgetüftelt, aber wenn ich diesem Part mehr Wumms verlieh, lenkte das von der Stimme ab. Es hat einige Zeit gedauert, bis wir es passend hatten, aber ich denke, wir haben es hingekriegt. Du hast eingangs die Unterbrechungen während solcher Projekte angesprochen – was machst du da? Im Augenblick arbeite ich mit Taron Egerton an „Rocketman", einem Biopic über Elton John, das im nächsten Mai herauskommen soll. Und dann hat mich Steven Tyler angerufen, und wir haben uns getroffen. Steven hat die „Love"-Show gesehen, an der ich ja beteiligt war, und sie hat ihm offenbar gefallen – Aerosmith gehen auf große Welttour, und ich soll da Ideen einbringen, um der Musik noch mehr Tiefe zu verleihen. Ich finde es immer noch unglaublich, dass Leute, die echte Helden sind, auf te mich zukommen! Steven verlost 5x Beatles-Schoko-Schallplat ck ist ein netter Kerl, sehr Absolute Rarität – Mega Sammlerstü s esten mind kann tte allpla o-Sch umgänglich und großzü- Die Schok 3–4 mal abgespielt werden! gig – ich habe einige Zeit mit ihm verbracht. Und musikalisch finde ich es auch sehr interessant. Welche Pläne hast du für den Rest des Jahres und 2019? Erst einmal den Elton-John-Film abschließen, dann die Geschichte mit Aerosmith. Und mein neuer Technikjob bei Universal, te Stichwort: Beatles-Schoko-Schallplat bei dem es meine Aufgabe ist sicherzustelEinsendeschluss: 24. Januar 2019 NikMa Verlag len, dass die Käufer unserer Produkte einen Str. 37 · 71665 Vaihingen/Enz möglichst guten Sound erhalten. Ansonsten Eberdinger Fax: 07042/37660-188 lasse ich alles Weitere auf mich zukommen. E-Mail: goodtimes@nikma.de
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hrichtigt. Die Gewinner werden schriftlich benac Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gerichtsstand ist Stuttgart.
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Foto: © Bob Gruen / Altantic Records
Von Jens-Uwe Berndt
Evil in league with Satan Z *
* Zeile aus dem Song "In League With Satan" der englischen Gruppe Venom, die sich von Led Zeppelin stark beeinflusst sah und mit den LPs WELCOME TO HELL (1981), BLACK METAL (1982) und AT WAR WITH SATAN (1984) den Black Metal erfand.
Schlossen Bands in den 60er und 70er Jahren Verträge mit Plattenfirmen oder Managern ab, unterschrieben sie im übertragenen Sinne schon mal einen Kontrakt mit dem Teufel. Beispiele, dass solche Vereinbarungen bei aller Qualität der Musik und des damit einhergehenden Erfolgs im Desaster endeten, gibt es einige. Man erinnere sich an CCR, Badfinger, Canned Heat. Es ist aber ein großer Unterschied, ob man Lucifers Vertretern auf Erden für einen kurzen Moment im Rampenlicht seine Seele verkaufte oder sich mal gleich mit dem Leibhaftigen selbst einließ – wie Led Zeppelin es taten. Seite
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umindest hielten das spätestens nach IV (wahlweise auch ZOSO oder FOUR SYMBOLS) nicht nur von Neid gebeutelte Skeptiker für möglich. Auch Musikjournalisten und Musikerkollegen betrachteten den Zeppelin-Clan mit zunehmender Skepsis. Schon 1970 hatte Gitarrist Jimmy Page sein F aible für den selbst ernannten Antichristen Aleister Crowley (1885–1947) ins Spiel gebracht. Seine Entsprechung fand diese Begeisterung nicht nur im Sammeln originaler Crowley-Memorabilia und im Kauf von dessen Anwesen Boleskine am Loch Ness, sondern auch in der Eröffnung des Buchladens Equinox in der Holland Street in London Kensington. Page begründete diesen Schritt damit, dass es bis dato in der britischen Hauptstadt nicht einen Laden gegeben habe, der okkulte Bücher führe, die ihn interessiert hätten. Diese Misere sah er allerdings nicht allein mit einem neuen Buchgeschäft beseitigt, weshalb der Gitarrist auch gleich noch einen Verlag desselben Namens gründete. Zu den ersten Publikationen mit dem Equinox-Label sollen 72 überlieferte Dämonenbeschwörungen gehört haben, die Crowley 1904 unter dem Titel „The Book Of Goetia" veröffentlicht hatte. Der Laden selbst soll in ein schummriges Licht getaucht gewesen sein, an den Wänden hingen angeblich Gemälde von Aleister Crowley und vom Londoner Okkultisten Austin Osman Spare (1886–1956). Die Einrichtung
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ed Zeppelin kokettierten nie offen mit dem biblischen Lucifer. Das überließen Giganten auf der Bühne. sie Black Sabbath, Atomic Rooster oder Das hielten viele für Teufelswerk. Black Widow. Und wenngleich damals das Plakative schockte, hatte diese Unterschwelligkeit, mit der Zeppelin die okkulten oder dämonischen Bezüge in ihr Schaffen einbauten, etwas Gespenstisches. Wer das Böse nicht auf dem T-Shirt prangen hatte, sondern es aus den Augen blitzen ließ, hatte womöglich viel mehr damit zu tun. Dazu passten die handschriftlich in die Auslaufrillen der ersten Pressung von LED ZEPPELIN III geritzten Worte „Do what thou wilt. So mote it Be" (Tu, was du willst. Sei das ganze Gesetz). Die Worte werden Crowley zugeschrieben, sind aber wesentlich älter – und verstärkten die Aura des Geheimnisvollen um die Band. Eine ähnliche Wirkung hatten die vier Zeichen auf IV. Die bis heute in den Medien kolportierten Erklärungen sind ausschließlich Spekulationen oder Ergebnisse aus Recherchen über okkulte oder frühchristliche Symbole. Vor allem das für Jimmy Page stehende „Zoso" blieb ein Rätsel. Schlüssige Erklärungsversuche fokussieren sich auf Austin Osman Spare, der seine Bilder mit Sigillen versah, die Pages „Zoso" beeinflusst haben könnten. Darüber hinaus sprach Spare in seinem Buch „The Book Of Pleasure" vom sogenannten Zos-Kia-Kult – einer von ihm entwickelten Magie-Philosophie über das individuelle Universum jedes Einzelnen und wie der Willen des Magiers darauf Einfluss nehmen kann. Übersehen wird aber meist, dass es auf dem Album noch ein fünftes Symbol gab. Das fand sich in der Credits-Liste und war Sandy Denny von Fairport Convention zugeordnet, die in "The Battle Of Evermore" mit Robert Plant im Duett sang. Es soll das Weibliche oder schlicht „die Gottheit" visualisieren (vgl. „Das Buch der Symbole" von Rudolf Koch).
umgebracht haben – und Selbstmorde hatten in Boleskine Tradition. Das ist nachweisbar. Jedenfalls bewohnte der Zeppelin-Gitarrist das Haus selbst nicht lange. Von den 22 Jahren, in denen er es besaß, soll er dort nur sechs Wochen am Stück gelebt haben. 1992 wurde Boleskine von ihm wieder verkauft. 2006 brannte das leerstehende Anwesen nieder. Die Ursache ist bis heute ein Rätsel. Im „Music Echo"-Beitrag „Jimmy Page On Magic" aus dem April 1972 sagte der Gitarrist: „Mein Haus gehörte Aleister Crowley. Das wusste ich, als ich dort einzog. Magie ist sehr präsent. Ich denke, dass Crowley für heute absolut relevant ist. Wir suchen immer noch nach der Wahrheit. Und die Suche geht weiter." Bei solchen Worten erweckte Page den Eindruck, mehr zu wissen, als er preiszugeben bereit war.
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Foto: © Armada Gallo
habe einen neo-ägyptischen Stil gehabt, und auf Glastafeln seien altägyptische Gottheiten wie Thoth, Osiris oder Horus dargestellt gewesen. 1979 ist das Geschäft geschlossen worden.
ed Zeppelin verstanden es darüber hinaus, den Worten Taten folgen zu lassen, ohne sich dabei gar zu weit aus dem Fenster zu lehnen. In diese Kategorie fällt eine Record-Release-Party in jenen Tagen in den Katakomben von West Wycombe in Buckinghamshire. Die war im Stile einer Schwarzen Messe gehalten. Aber nicht nur das erregte Aufsehen: In denselben Höhlen veranstaltete im 18. Jahrhundert der Hellfire Club des Sir Francis Dashwood (1708–1781) seine obszönen Riten. Unter dem Banner einer satanischen Ausrichtung sollen sich die Mitglieder des Vereins vor allem sexuellen Ausschweifungen hingegeben haben. Bis heute wirken diese Mythen um Led Zeppelin nach: Erst 2016 erschien ein 3-CD-Bootleg in Japan mit dem Titel HELLFIRE CLUB, das ein Led-Zeppelin-Konzert aus dem Capitol Centre in Landover, Maryland, USA, vom 10. Februar 1975 dokumentiert.
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er Narr lacht über das, was er Led Zeppelin-Discographie in nicht versteht. Diese biblische Weisheit bewahrheitete sich schon GoodTimes Edition Discographien in den Siebzigern immer wieder, Vol. 5+6 – siehe Shop Seite 31 wenn sich Uneingeweihte abmühten, das Schaffen einiger Rockbands zu dechiffrieren. Das eigene Unvermögen konnten diese zum Teil etablierten und meinungsbildenden Schreiber unter einem Berg von Worthülsen begraben, die zwischen Süffisanz und Sarkasmus pendelten. Die Fans nahmen chon damals gab es das Phänomen, dass Jimmy Page vor dem Anwesen Boleskine, Der selbst ernannte hingegen im Wesentlichen eine Menge Leute vorgaben zu wissen, das einst Aleister Crowley gehörte. Antichrist Aleister Crowley. ernst, was ihnen die Gruppen was selbst die Objekte ihrer Analysen nicht anboten. Und das war nicht einmal ahnten. Zum Beispiel dieser Pakt einmal einem kritiklosen mit dem Leibhaftigen um des Erfolgs wilFanatismus geschuldet, len. Dabei wird vom „Led Zeppelin Fluch" denn am Beispiel von Led (dazu erschienen sogar Bücher!) und Zeppelin zeigten sich auch einem Kontrakt gesprochen, den Page, jene Personen schwer beeinPlant und Bonham unterzeichneten. John druckt, die unmittelbar mit Paul Jones soll als einziger widerstanden den Musikern zu tun hatten. haben, weshalb er in den Folgejahren auch „Jimmy Page war unglaubvon schweren Schicksalsschlägen verlich", erzählte zum Beispiel schont geblieben sei. Die „Strafen" für die Ex-Silverhead-Frontmann Michael des Barres. „Er war der klassische Rockstar anderen waren hart: 1970 soll Robert Plants Aston Martin auf ihn gekracht mit dem Wasserschloss, der samtenen Kleidung, den fabelhaften Autos, die er sein, während er darunter lag und an ihm schraubte. Mehrere Rippen wurden nicht fahren konnte, weil er keinen Führerschein besaß, und den 80.000 raren zerquetscht. Robert und Maureen Plant kamen 1975 bei einem Autounfall in Gitarren. Und wie ein Idiot schwamm ich damals mit diesem Aleister-CrowleyGriechenland fast ums Leben, der Sänger verbrachte danach ein halbes Jahr im Ding. Ich besuchte Page in Plumpton Place, und er zog Crowleys Robe hervor, Rollstuhl. Plants Sohn Karac starb 1977 fünfjährig an einer Mageninfektion. dessen Tarotdeck, all diese Crowley-Ausstattung, die er gesammelt hatte. Und Sandy Denny – die sich zu besagter Zusammenarbeit mit den Satansjüngern ich dachte: Mann, ist das großartig. Das ganze Ding war so verdreht und verdorhatte hinreißen lassen – stürzte 1978 betrunken eine Treppe hinunter, brach ben. Und genau das war es, was Jimmy für mich repräsentierte." sich das Genick und segnete das Zeitliche. Und das Finale: John Bonham blieb im September 1980 nach einem Trinkgelage die Luft weg, als er an seinem Erbrochenen erstickte. uch oder gerade aus der Musik der Gruppe wollten sowohl Laien als auch Experten – ob selbst ernannt oder mit einem studierten Spezialgebiet – immer wieder okkulte, satanische oder geheime Botschaften heraushören. "Stairway To immy Page wiederum, der mit dem Beelzebub von Angesicht zu Angesicht Heaven" wurde diesbezüglich zu einem Fanal für alle Warner. Natürlich bekam kommuniziert haben soll und eigentlich dessen Wohlwollen genoss, wurdie bezaubernde Folkweise auch musikalisch am Ende eine gefährliche Note. de mit seiner Crowley-Villa nicht glücklich. Nächtliche Schattenspiele auf der Viel schlimmer waren allerdings die textlichen Inhalte. Diese wiederum sind dem Freifläche vor dem Haus waren da noch die harmlosesten Erscheinungen. Die gemeinen Rockfan gar nicht zugänglich, geht es hier doch um Botschaften, die Hausangestellten blieben meist nicht lange, es soll sich sogar ein Hausmeister
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einen nackten Mann sah, der das offenbar getötete Mädchen über dem Kopf zum Beispiel nur hervortreten, spielt man den Song rückwärts. Diese Version haltend als Opfer darbot. ist dank Internet heute für jeden abrufbar. Und Muttersprachler dürften dort durchaus Sätze heraushören, die sämtlichen Gerüchten zuträglich sind. Vor allem die Worte „Here's to my sweet ie LP erschien im März 1973. Und wurde ein Megaseller. Platz 1 in GroßSatan/The one whose little path would make me sad, britannien, auch in den Staaten wurde nach der Nummer-2-Auszeit mit whose power is Satan (Faith)/He will give those with IV wieder die Spitzenposition erklommen. Von „Rolling Stone"-Schreiber Gorhim 666 (Satan, Sadon Fletcher gab es aber erst mal ordentlich Egal was sie taten: Led Zeppelin verwirrten tan, Satan)/There was eins auf die Backen: „So, wie sich die Rolling und riefen Skeptiker auf den Plan. a little tool shed where Stones zu einer älteren, ‚sicheren', bizarr perhe made us suffer, sad versen Band entwickelt haben, sind Led ZepSatan" (Hier ist mein süßer [guter] Satan/Derjepelin zu einer hochrangigen, ‚sicheren' Heavynige, dessen kleiner Pfad mich traurig machen Metal-Band geworden. Aber von Natur aus würde, dessen Macht Satan [Glaube] ist/Er wird kann S icherheit nicht mit Heavy-Metal-Feuer denen geben, die mit ihm sind 666 [Satan, Saund Macho-Intensität (oder bizarrer Perversitan, Satan]/Es gab einen kleinen Raum, wo er on, wenn wir schon dabei sind) koexistieren, uns leiden ließ, trauriger Satan)" scheint man weshalb HOUSES OF THE HOLY wahrscheinlich gut zu verstehen. eines der langweiligsten und verwirrendsten Alben ist, die ich dieses Jahr gehört habe." m 28. April 1982 gab es in der California State Assembly in Sacramento eine Expererwirrend? Ganz bestimmt. Das gilt betenanhörung zu Rückwärtsbotschaften. "Stairsonders für Seite eins, die nach dem eiway To Heaven" galt als schwerwiegendstes gentlich bewährten Mix aus Folk und harten Beispiel. William Yaroll, der sich NeurowissenBrachialparts ("The Song Remains The Same", schaftler nannte, auf diesem Gebiet aber keine "The Rain Song" und "Over The Hills And Far Ausbildung besaß, war sogar davon überzeugt, Away") in einem verstörenden Stück aus Funk dass die Botschaften auch beim normalen Abspielen eines Songs ins Unterund Jazz endet ("The Crunge"). Langweilig ist das aber bestimmt nicht. Und bewusstsein eindringen würden. Ein Gesetz, das künftig alle Musiker dazu dann Teil zwei: Für Led-Zeppelin-Fans entwickelte sich diese Seite ziemlich zwingen sollte, Musik mit Rückwärtsbotschaften kenntlich zu machen, kam schnell zu einem favorisierten Songbündel aus dem Fundus der Band. "Danallerdings nicht zustande. cing Days" ist merkwürdig. Ein treibendes Lied, dass paradoxerweise alles ver© Koh Hasebe / Shinko Music Archives
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Sir Francis Dashwood – von Page verehrt – schuf sich seinerzeit mit der Gründung des Hellfire Clubs ein Alibi für sexuelle Ausschweifungen.
leibt die Frage, wieso überhaupt jemand versuchte, sich "Stairway To Heaven" rückwärts reinzuziehen und damit Abtastnadel und Vinylexemplar zu beschädigen. Zuallererst war da die Skepsis gegenüber den Teufelsanbetern namens Led Zeppelin, die ja ihre Seelen verscherbelt hatten. Zum anderen gab es im Text selbst einen unmissverständlichen Hinweis: „There's a sign on the wall/ But she wants to be sure/'Cause you know sometimes words have two meanings" (Da ist ein Zeichen an der Wand/Aber sie will sicher sein/Weil du weißt, dass Wörter manchmal zwei Bedeutungen haben). In den Siebzigern überließen Led Zeppelin die Debatte den anderen. Später, nach dem Tod von John Bonham, zeigte sich vor allem Robert Plant immer mal wieder gesprächsbereit, um Mythen zu entzaubern oder Gerüchte zurechtzurücken. „Wer auf Erden hätte jemals gedacht, dass das jemand tun würde (das Lied rückwärts hören)", sagte er. „Man muss viel Zeit haben, um überhaupt daran zu denken, dass die Leute das tun würden." Überzeugend klang das zwar nicht – aber immerhin.
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ie erste LP im Zeppelin-Backkatalog mit einem echten Titel wurde 1973 HOUSES OF THE HOLY. Die Aufnahmen zogen sich ab Dezember 1971 Monate hin. Überall, wo es sich anbot, wurde aufgenommen. Das Rolling Stones Mobile Studio hatte ja bereits bei einigen Einspielungen für IV gute Dienste geleistet und wurde erneut ausgiebig genutzt. Nach einem Australien-Trip machte die Band im März auf Mick Jaggers Anwesen Stargroves in East Woodhay, Hamshire, Station und setzte den Schaffensprozess fort. Wenig später ging es nach Barnes, London, in die Olympic Studios, und während der USA/Kanada-Tournee waren ab Juni auch noch die Electric Lady Studios in New York dran.
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as Cover-Artwork unterstützte alle Gerüchte um die okkulte Ausrichtung der Briten nachhaltig. Vom Roman „Childhood's End" des britischen Science-Fiction-Autors Arthur C. Clarke inspiriert (er war auch am Drehbuch für den Film „2001: A Space Odyssey" [1968] beteiligt), schufen die Köpfe der Designer-Gruppe Hipgnosis eine bedrückende Collage mit zwei nackten kalkweißen Kindern, die in mehrfach hineinbelichteten Positionen einen Berg erklommen. Bezüge zu Pyramidenstufen oder Tempelanlagen waren schnell hergestellt. Erst recht, nachdem man das Klappcover aufschlug und Seite
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schleppt – die Gitarrenparts von Page, Plants Gesang. Und dadurch extrem phlegmatisch wirkt. Die Faszination ist vollkommen. Das trifft in ähnlicher Form auch auf den Reggae "D'Yer Mak'er" zu. Die Melodie ist einnehmend, das Drumming ein zentrales Element. Fletcher: „Ein erbärmlicher Vorstoß in den Reggae, der Zep wahrscheinlich der Lächerlichkeit preisgeben würde, wenn sie ihn in Jamaika spielen würden. Wie jede andere Band, die der neuesten Rockmode folgt, zeigen Led Zeppelin wenig Verständnis dafür, worum es bei Reggae geht – 'D'yer Mak'er' ist ungeheuer schwerfällig und völlig frei von der Sensibilität der ursprünglichen Form." Zum Glück, möchte man ausrufen. Man stelle sich nur vor, Led Zeppelin hätten sich durch eine Nummer wie "I Shot The Sheriff" gegroovt. Bizarr. Mit "No Quarter" folgt eine düstere, psychedelische Nummer, wie sie bei Led Zeppelin so noch nicht zu hören war. Getragen wird der Song von John Paul Jones' Synthesizer und dem jazzigen Piano in der Songmitte, wo es sich mit der Fuzzgitarre von Page verbindet. Den Abschluss markiert "The Ocean": kraftvoll, zupackend, heavy,inklusive A-Capella-Gag und Rock'n'Roll-Outro.
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um ersten Mal gab es auf einem Zeppelin-Album keinen echten Blues mehr. Zeter und Mordio. Aus allen Ecken schnieften die Kritiker, die Band möge zu ihren Wurzeln zurückkehren. Ja, lieber höre man Page und Co. dabei zu, wie sie Bluesveteranen bestehlen würden, als dass man sich weiter durch deren eigenes Material quälen wolle. Und trotzdem dieser Erfolg? Das war Teufelswerk. Und so erklomm das Quartett neue Höhen der Popularität. Es wurde noch gigantischer. Davon erzählt Teil 5 unserer Led-Zeppelin-Story. n
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