„ Re g ulie r un g s ve r s a g e n“ b re m s t de n M a r k t au s
R E C R U IT IN G
M o de r ne We g e de r
Pe r s on a lg e w innun g
S C H IE N E N P E R S O N E N V E R K E H R
B is z u r V e r k e h r s a u f n a h m e z ä h l t je t z t je d e r T a g
IM G E S P R Ä C H
K r i s t i n K r ü p u n d
Ste f a n S c hw a r te
Ü b e r d e n Wa n d e l d e r
Nach „Timmy“ wieder Raum für dringende Sachthemen?
Rolf Masselink Redakteur
Till Backhaus, Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt in Mecklenburg-Vorpommern, kann wieder ruhiger schlafen „Timmy“ ist weg – und (hoffentlich wohlbehalten) zurück in der Nordsee Der Medienhype um den SPD-Politiker und „seinen“ gestrandeten Wal isst abgeebbt. Immer unruhiger wird hingegen die See für Kanzler Friedrich Merz Als schwankender Kapitän müht er sich, die auseinanderdriftende Berliner Regierungskoalition in rauhem Fahrwasser auf Reformkurs zu lotsen. Die Gesundheitsreform ist ein Anfang. Aber für dringende Aufgaben wie Renten- und Steuerreform läuft Merz die Zeit davon Wo ist der Raum für Sachpolitik? Einig sind sich CDU-Kapitän Merz und sein Erster Offizier Lars Klingbeil (SPD) nur in einem Punkt: Es gehe jetzt „um die Zukunft unseres Landes“ Aber wie soll sie gestaltet werden? Im Nebel des Parteienstreits ist für drängende Zukunftsfragen weiterhin kein Land in Sicht Unterdessen leidet die Wirtschaft, auch in der Grafschaft, immer deutlicher unter den Strukturproblemen des Standorts Deutschland und den Folgen von Trumps Iran-Debakel: Energiepreisexplosion, Lieferkettenprobleme, Bürokratie, neue Zolldrohungen – in Niedersachsen beurteilen 27 Prozent der Unternehmen ihre Lage als schlecht, 40 Prozent erwarten eine ungünstige Entwicklung
Was heißt das für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Grafschaft? Diese Ausgabe des GN-Insider zeigt drei Beispiele: Die Weiterführung des Personenzugverkehrs bis nach Coevorden steht unter hohem Zeitdruck, um den Eröffnungstermin halten zu können Der begonnene Aufbau einer regionalen Wasserstoff-Kreislaufwirtschaft wird durch die Politik der Bundesregierung ausgebremst Und die schwache Mobilfunkversorgung wird zum echten Standortnachteil für die Region
Reichlich Lesestoff zu diesen und weiteren Themen bieten die 44 Seiten dieser Ausgabe Dabei wünsche ich informativen Lesespaß!
Haben Sie Anregungen, Themenvorschläge oder Kritik? Melden Sie sich gern bei mir unter R Masselink@gn-online de
Themen
Regiopa bis Coevorden: Im Wettlauf um die Verkehrsaufnahme zählt jetzt jeder Tag 0 4
20 Jahre Ems-Achse: „Eines der stärksten Netzwerke bundesweit“ 0 9
Mobilfunkprobleme: Das Dämpfungs-
: Wir
zwischen
„Regulierungsversagen“ bremst den Markt für grünen Wasserstof f aus 1 9
Recruiting neu denken: moderne Wege der Personalgewinnung 2 4
Roboterfabrik: Ein Or t, der Robotik erlebbar macht – auch in Zukunft 2 6
Advertorials
Kreissparkasse – Auszeichnung für Beste Beratung im Private Banking 2 8
Büter Bau – Drei Perspektiven – eine gemeinsame Verantwor tung 3 2
Ex xonMobil –„Begleitprodukt“ Schlüssel für Klimaschutz und grüne Energie 3 4
Singraven – Dienstleistungen stehen für Sauberkeit, Ser vice und Ver trauen 3 6
Spiekermann AG – Standor t Nordhorn nimmt das Jubiläum spor tlichg 3 8
Neptune Energy – Bohrprojekt liefer t frisches Erdgas fürs lokale Netz 3 9
EcotecWorld – Aktiv für die Energiewende: „Wir gestalten die Zukunft“
Wohnwerk Stegink – Renovieren statt neu bauen
I M P R E S S U M : G N I N S I D E R Wir tschaft
Herausgeber: Grafschafter Nachrichten GmbH, Coesfelder Hof 2, 48527 Nordhorn, Telefon 05921 707-0; Geschäftsführung: Dipl -Kfm Jochen Anderweit; Mediaverkauf: Daniel Spiegel (Leitung), Telefon 05921 707-414, gn media@gn-online de; Redaktion: Rolf Masselink; Titelfoto: Nowag GmbH, Jannik Heyen; Technische Herstellung: Grafschafter Nachrichten GmbH Alle Rechte vorbehalten Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne Genehmigung des Verlags vervielfältigt oder verbreitet werden Für die Richtigkeit aller Angaben übernimmt der Verlag keine Gewähr
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Im Wettlauf um die Verkehrsaufnahme zählt jetzt jeder Tag
Am BE- Gleis wird mit Hochdruck gearbeitet, damit der „Regiopa-Express“ ab dem 11. Dezember bis nach Coevorden rollen kann
Im Eingangsflu r des BE-Verwaltungsgebäudes an der Nordhorner-Otto-Hahn-Stra ße z ä hlt ein g roßes Digital-Display die Ta ge herunter. „Noch 139 Arbeitsta ge bis z u r Betriebs aufnahme“ mahnt die Leuchttafel in g roßer signalroter Schrift Beschäftigte und Besucher. Will s a gen: Im Wettlauf bis z um Star t des Schienenpersonenve rkehrs z wischen Neuenhaus, Emlichheim und Coevorden ist keine Z eit mehr z u verlieren. In diesem Endspu r t unter Hochdruck z ä hlt jeder Ta g
„Die Wiederaufnahme des Schienenpersonenverkehrs nach Coevorden ist das g rößte Projekt in der 130-jä hrigen Geschichte der Bentheimer Eisenbahn“, s a gt BE-Vorstand Joachim Berends „Da gegen war die Reaktiv ierung des ersten Abschnitts von Bad Bentheim bis Neuenhaus beinahe Peanuts.“ Aber Berends lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass dieses Mammutprojekt gelingen wird, gelingen muss – dass der geplante Termin der feierlichen Eröffnung am 11 Dezember 2026 auf jeden Fall eingehalten werden soll. „ Ab Sonnta g, 13 Dezember, werden die BE-Züge fahrplanmäßig z wischen Bad Bentheim, Nordhorn, Neuenhaus, Emlichheim und Coevorden verkehren“, ve rspricht der BE-Chef
Dabei weiß er sehr wohl, dass bis dahin noch v iel z u tun ist, und dass der ohnehin knappe Z eitplan mächtig unter Druck steht Denn immer wieder tauchen unerwar tete Fra gen und Hindernisse auf, die ku rzfristig beiseite geräumt werden müssen Zwar habe es wegen des langen und strengen Winters Verzögerun-
Besiegelten im Oktober 2025 mit ihrer Unterschrift den Verkehrsver trag für die Weiter führung des Regiopa (von links): Joachim Berends ( Vorstand Bentheimer Eisenbahn), Henk Jumelet (Provinz Drenthe) Carmen Schwabl und Christian Berndt (Geschäftsführung LNVG) Foto: Jonas Schönrock
gen gegeben, insbesondere bei den umfang reichen Erdarbeiten in und neben der Gleistrasse, erklär te der BE-Vorstand Dies habe man aber du rch die Mithilfe der BE für die ausführenden Firmen kompensieren können
Bis Oktober wird überall auf der Strecke noch mit Hochdruck gebaut
Der Z eitplan ist ambitionie r t, aber BE-Vorstand Berends gibt sich optimistisch Bis Oktober werde auf und an der ges amten Stre-
Projektplanung im Schnell durchlauf Ein Planfest stellungsver fahren ohne Einwendungen und der Mu zum vorzeiti gen Baubeginn
54 Millionen Euro und mehr für 28 Kilometer Schienennetz
Rund 54 Millionen Eu ro soll die Reaktiv irung der 28 Kilometer langen Bahnstrecke z wischen Neuenhaus und Coevorden kosten Diese Investitionen werden z u 90 Prozent vom Bund getra gen, den Rest teilen sich Land Nieders achsen und Bentheimer Eisenbahn Daz u kommen au ßerhalb des eigentlichen Reaktiv ierungsbudgets weitere Millionenbeträge, die Landkreis, Kommunen und Bentheimr Eisenbahn selbst für die Gestaltung von Bushaltestellen, Parkflächen und Fahrradabstellanlagen sowie für die Restau rierung des ehemaligen Bahnhofs Laarwald aufbringen müssen.
Am 24 April konnten nun die umfang reichen Gleisbau arbeiten im Be reich des künftigen Haltepunktes Veldhausen mit einer symbolischen „letzten Schweißnaht “ abgeschlossen Als prominenter Zuschauer mit dabei war
In Emlichheim wurde lange über den Haltepunkt diskutiert
In Emlichheim gestaltete sich die Planung des Haltepunktes schwieriger. Er wird de r Begegnungspunkt für die Nahverkehrszüge in und aus Richtung Laarwald werden und wird daher mit z wei Parallelgleisen und daz wischenliegendem Mittelbahnsteig ausgestattet Zusätzlich entsteht auch hier ein Umfahrungsgleis für bis z u 720 Meter lange Güterzüge Der Haltepunkt selbst wird mit einer Bahnsteigüberdachung aufgewer tet. Sie wird ä hnlich wie am Bahnhof Nordhorn aussehen, aber mit einer Länge von 48 Metern etwas kürzer ausfallen. Die Kosten von kalkulier ten 333.000 Eu ro teilen sich die Gemeinde Emlichheim, der Landkreis und die BE z u je einem Drittel.
Über die genaue La ge des Bahnsteigs hatten BE und Gemeinde Emlichheim lange diskutier t Der Wunsch der Gemeinde den Halten z uden, den steÖlgibt Gleis
„Die Niederländer haben sich auf deutsche Besonderheiten eingelassen. Das ist nicht selbstverständlich. “
Joachim Berends Vorstand Bentheimer Eisenbahn AG
wird für das Industriegebiet im Umfeld der Emsland-Stärke neue Bedeutung bekommen. Die Reaktiv ierung dieser g ren züberschreitenden Schienenverbindung e rforder t aber seit Monaten weitaus mehr als Gleisbau arbeiten und dem Bau von Haltepunkten:
„Ein Sonderfall, der im niederländischen Recht eigentlich nicht vorgesehen ist“
So mussten in enger Abstimmung mit den niederländischen Aufgabenträgern die Ein zelheiten für die Renov ierung und den Wiedereinbau der Eisenbahn-Drehbrücke in Coevorden sowie für die Auslegung der Signal- und Sicherungstechnik auf dem niederländischen Abschnitt bis Coevorden festgelegt werden Auch hier war es vor allem wegen rechtlicher Probleme mehrfach z u Verzögerungen gekommen „Dass die BE als deutsche Privatbahn über eigene Gleis anla gen in den Niederlanden verfügt, ist ein Sonderfall, der im niederländischen Eisenbahnrecht eigentlich gar nicht vorgesehen ist “ , erklär t Joachim Berends. Das habe anfangs z u Schwierigkeiten geführ t „ Aber die Niederländer haben sich auf deutsche Besonderheiten eingelassen. Das ist nicht selbstverständlich “
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Auch am künftigen Bahnhaltepunkt in Veldhausen: hat nach Abschluss der umfangreichen Gleisbauarbeiten nun der Bau des 110 Meter langen Bahnsteigs begonnen Auf dem Drohnenbild zeichnet sich seine Lage bereits als helle Sandfläche bereits ab Foto: Marcel Brandt
Dieses Entgegenkommen der Niederländer spar t v iel Geld: Mehr als 8 Millionen Eu ro hätte es gekostet, das nu r wenige Kilometer lange Endstück des BE-Gleises mit niederländischer Sicherungstechnik ausz ubauen und die deutschen Triebfahrzeuge z usätzlich mit dieser Technik ausz u rüsten. Doch die Niederländer lassen z u, den ku rzen Gleis abschnitt mit deutscher Sicherungstechnik ausz u rüsten Schon seit über einem Jahr läuft auch die Umrüstung der gebraucht erworbenen z usätzlichen Triebwa gen, die ab Dezember die Regiopa-Flotte der BE verstärken sollen. Die ehemaligen DB-Fahrzeuge werden bis z um Herbst bei Spez ialfirmen in Kiel und Braunschweig auf den Standard der fünf vorhandenen Regiopa-Triebwa gen mode rnisier t Zudem werden für die längeren Strecken und Fahrzeiten nicht nu r z usätzliche Fahrzeuge, sondern auch mehr Betriebspersonal gebraucht. Seit Febru ar lässt die BE neun z usätzliche Triebfahrzeugführer ausbilden Demnächst beginnt auch die Ausbildung weiterer Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter.
Auch die Fachklinik Bad Bentheim bekommt endlich ihren Haltepunkt
Schließlich zeichnen sich z um Jahresende auch für den ersten Regiopa-Abschnitt Veränderungen ab: In einer Ergän z ung z um Planfeststellungsbeschluss soll die z ulässige Höchstgeschwindigkeit z wischen Bad Bentheim und Nordhorn von 80 auf 100 Stundenkilometer erhöht werden. „Wir werden dor t nicht 100 fahren, aber auf Teilstrecken 90 statt 80“, heißt es bei der BE. Grund ist der seit Jahren geplante Bau eines Haltepunktes für die Fachklinik im Bentheimer Wald Der Regiopa muss auf Teilstrecken schneller fahren, um auch diesen Haltepunkt bedienen z u können, ohne die Fahrpläne verändern z u müssen
Der Haltepunkt wird von Gästen und Beschäftigten der Fachklinik immer stärker nachgefra gt, z umal Bad Bentheim das Angebot an ambulanten medi z inischen Leistungen ausbauen will Für BE wie Fachklinik ein Alleinstellungsmerkmal. Schließlich gibt es nicht v iele Fach- und Rehakliniken in Deutschland mit eigenem Bahnanschluss
Im Gegensatz zu anfänglichen Überlegungen wird der Haltepunkt am Bentheimer Kurpark aber nicht als Replik des historischen Wartepav illons aus den Gründertagen der Bentheimer Eisenbahn gestaltet Die Planungen scheiterten an Naturschutz auflagen und Grundstücksproblemen. Stattdessen errichtet die BE nun auf ausschließlich eigenen Flächen einen standardisierten Bedarfshaltepunkt. „Der neue Antrag liegt in Hannover vor und ist unproblematisch“, meint der BE-Chef Die Finanzierung des Haltepunkts wird noch verhandelt rm
„Eines der stärksten Netzwerke“
20 Jahre Ems-Achse: Starkes Sprachrohr für 930 Unternehmen und Kommunen
Vorsitzender Bernard Krone lobte die Ems-Achse während der Jubiläumsveranstaltung als „eines der stärksten Netzwerke bundesweit“ Foto: Ems-Achse
Die Wachstumsregion Ems-Achse, ein Bündnis aus rund 930 Unternehmen, Kommunen, Kammern und Bildungseinrichtungen an Ems und Vechte, feier te im April ihr 20-jä hriges Bestehen und z ugleich die Einweihung der neuen Geschäftsstelle in Papenbu rg. „Der Name Wachstumsregion ist weit mehr als ein Etikett – er ist Prog ramm. Unser Bündnis ist in den vergangenen z wei Jahrzehnten stetig gewachsen, an Ideen, an Projekten, an Mitgliedern und an Bedeutung “ , betonte Vorsitzender Bernard Krone (Bernard Krone Holding, Spelle) vor rund 150 Gästen. Der stellver tretende Vorsitzende, Wittmunds Landrat Holger Heymann, unterstrich die Rolle der Ems-Achse: „Die Herausforderungen sind nicht kleiner geworden, sie haben sich veränder t – und v ielfach sogar verstärkt. Umso mehr braucht es ein starkes Netz werk, das Kräfte bündelt, Perspektiven schafft und unsere Region gemeins am voranbringt. Die Ems-Achse ist heute wichtiger denn je.“
„Ems-Achse ist heute wichtiger denn je. “
In einer Talkrunde blickten Hermann Bröring (Ehrenlandrat des Landkreises Emsland), die ehemaligen stellver tretenden Vorsitzenden Bernhard Bramla ge (Leer) und Bernd Bornemann (Emden) sowie Hermann Wocken (Bürgermeister der Samtgemeinde Dörpen und früherer Geschäftsführer de r Ems-Achse) auf die Gründungsphase und die Entwicklung des Bündnisses z u rück „Ich hatte nicht erwar tet, dass sich die Ems-Achse so herausra gend gut
entwickelt “ , lobte Bröring den Verein Der emsländische Landrat Marc-André Bu rgdorf führ te in seinem Gru ßwor t eine Reihe von Feldern auf, bei der die Ems-Achse wichtig für die Region sei, vor allem in den Feldern Infrastruktu r und Fachkräfte
Bei der Gewinnung von Fachkräften ist die Ems-Achse in z wischen auch in Mex iko, Südafrika und Vietnam aktiv Und aus dem südafrikanischen Kapstadt war deshalb auch Reverend Stephan Hippler angereist. Er stellte ku rz die Projekte seiner HOPE-Stiftung vor und lobte den Ans atz der Ems-Achse, nicht nu r Fachkräfte z u rekrutieren, sondern echte Brücken z wischen den Regionen und Lände rn z u bauen. Hippler nahm anschließend auch die Einsegnung der neuen Räume vor
Die enge Zus ammenarbeit mit allen relevanten Akteu ren zog sich wie ein roter Faden du rch die Reden und Projektvorstellungen Neben übe r 800 Unternehmen mit rund 130.000 Beschäftigten enga gieren sich in der Ems-Achse auch die Kommunen, Kammern, Hochschulen, Agentu ren für Arbeit, Berufsbildenden Schulen, Ve rbände und v iele weitere wichtige Akteu re „Wir sind damit eines der stärksten Netz werke bundesweit “ , lobte Vorsitzender Krone das gute Miteinander in der Region.
Die neue Geschäftsstelle im 2. Obergeschoss de r Sparkasse Emsland bietet dem Bündnis auf rund 600 Qu adratmetern die Möglichkeit, moderne Arbeitsplätze für das 29-köpfige Team und variable Veranstaltungsformate an z ubieten
„Ich hatte nicht er war tet, dass sich die Ems-Achse so herausragend gut entwickelt “
Hermann Bröring Ehrenlandrat
Landkreis Emsland
D D a a s s
D D ä ä m m p pffu u n n g g s s--
D D iil l e e m m m m a a
IIn n d d e err G Grra affs s c c h h a afft t w w ä ä c c h h s stt d diie e
U U n n z z u uffr riie e d d e e n n h h e eiit t m miit t d d e err
M M o o b biil lffu u n n k k v v e errs s o orrg g u u n n g g -- u u n n d d d d e err
T Ta atte e n nllo o s siig g k k e eiit t d d e err N N e ettz z b b e ettr r e eiib b e err
Zu hohe Dämpfungswer te, zu wenig Sendemasten: Die Datennetze in der Grafschaft bleiben trotz vermeintlich flächendeckender Mobilfunkversorgung offenbar zu „grobmaschig“ Die Klagen aus der Wir tschaft nehmen zu Symbolbild: dpa
Ungläubig starr t der Unternehmer auf sein Smar tphone und ringt um Fassung: „Das gibt’s doch gar nicht. Plötzlich ist die Verbindung weg – einfach weg, mitten im Gespräch mit einem wichtigen Geschäftspar tner Ja, wo sind wir denn? “ Wir sind mitten in Nordhorn Und das Smar tphone ist „tot “ . Die Empörung des Mannes ist nicht z u überhören, aber seinen Namen möchte er lieber nicht im GN-Insider lesen. Dabei steht der Geschäftsmann nicht allein mit seinem Ärger über plötzliche Verbindungs abbrüche in den Grafschafter Mobilfunknetzen. Schon seit Jahren kritisieren Politik, Wir tschaft und Verwaltungen in der Grafschaft immer wieder die schlechte Mobilfunkve rsorgung in der Grafschaft Bentheim Doch in jüngster Z eit häufen sich die Beschwerden aus der regionalen Wir tschaft. Deshalb waren die Funklöche r unlängst sogar mal wieder Thema im z uständigen Fachausschuss des Grafschafter Kreista ges. Dor t offenbar te sich ein Problem, das schon länger bekannt ist, aber aktuell an Bris an z gewinnt: Zumindest gefühlt nehmen diese Verbindungs abbrüche z u –trotz der angekündigten bundesweiten Verbesserungen im ländlichen Bereich und der in z wischen angeblich flächendeckenden Mobilfunkversorgung des Kreisgebiets Und den politischen Entscheidungsträgern fehlt es an ju ristischer Du rchsetz ungskraft, um beim Problem der vermeintlichen Funklöche r ku rzfristig auf Abhilfe z u drängen.
Gemäß Mobilfunk-Monitoring gilt das Kreisgebiet als „abgedeckt“
Funklöche r? Nach Darstellung der Bundesnetz a gentu r gibt es die formal gar nicht Die Grafschaft gilt als vollständig abgedeckt Die Deutschlandkar te Mobilfunk-Monitoring weist nämlich nu r noch z wei gan z kleine „Gebiete mit Ausbaudefi z it “ aus: Die 5G-Netze ein zelner Anbieter sind in einem kleinen Geländez ipfel direkt an der niederländischen Gren ze in Itterbeck und einem noch kleineren Areal südöstlich von Schüttorf definitiv nicht z u empfangen Alles andere ist laut Monitoring-Kar te „versorgt “ .
Das heißt allerdings nicht, dass jeder Mobilfunkanbieter mit seinem Netz jeden Punkt der Grafschaft erreicht. Abgedeckt wird jeder Teil des Kreisgebiets lediglich von mindestens einem der v ier Netz anbieter Telekom, Vodafone, Telefónica und 1&1 Mobilfunk Also bez ieht sich diese nahez u 100-prozentige Abdeckung auf die Ges amtheit aller Mobilfunkgenerationen und Anbieter Gut versorgt ist das Kreisgebiet insbesondere mit Sendeanla gen der z weiten Mobilfunkgeneration 2G (GSM – Global System for Mobile Communication). Sie kann Telefonie, aber keine g roßen Datenmengen über tra gen – und wird wohl spätestens 2028 abgeschaltet Ebenfalls flächendeckend versorgt ist die Grafschaft laut Bundesnetz a gentu r mit dem neueren Standard 4G (LTE – Long Term Evolution) Bei der aktuellen Mobilfunkgeneration 5G gibt es noch Lücken
Bundesnetzagentur: Tatsächliche Versorgungsqualität kann abweichen
Zudem relativ ier t die Bundesnetz a gentu r die Auss a gekraft ihrer Monitoring-Kar te selbst mit dem Hinweis, die Darstellung basiere auf den Angaben der Netzbetreiber z u r Ve rsorgung im Freien (Outdoor) Die tatsächliche Versorgungsqu alität in Gebäuden (Indoor) könne hie rvon abweichen Die Datenerhebung erfolge in einem Gitternetz mit einer Z ellg röße von 100 mal 100 Metern. „In der Realität kann die Signalstärke je nach Aufenthaltsor t innerhalb einer Gitterzelle schwanken.“ Somit sei die Monitoring-Kar te lediglich als „Prognose der lokalen Netz abdeckung “ z u verstehen.
Dass es gerade in ländlichen Räumen mit der Mobilfunkversorgung noch haper t, hat die Bundesnetz a gentu r schon vor Jahren erkannt. Deshalb hatte sie bei der letzten g roßen Frequen z versteigerung im Jahre 2019 z usätzliche Aufla gen gemacht. Die wu rden im März 2025 mit „ neuen, ambitionier ten Versorgungs aufla gen“ nachgeschärft. Dafür hat sie darauf verz ichtet, die Ende 2025 auslaufenden Nutz ungsrechte für die drei Frequen zbereiche des 4G-Netzes erneut z u versteigern. Stattdes-
„Wir wollen die Mobilfunkversorgung verbessern und den Wettbe werb fördern“
Klaus Müller Präsident der Bundesnetzagentur
„Eine spezifische Versorgungsauflage für den ländlichen Raum und eine Flächenauflage fördern gleichwer tige Lebensverhältnisse“
Klaus Müller
Präsident der Bundesnetzagentur
sen wu rden die Nutz ungsrechte vorerst um fünf Jahre verlänger t und mit Aufla gen z u r Verbesserung der Versorgung ländlicher Räume versehen.
„Wir wollen die Mobilfunkversorgung verbessern und den Wettbewerb fördern“, erklärte daz u Klaus Müller, Präsident der Bundesnetz a gentu r „Eine spez ifische Versorgungsaufla ge für den ländlichen Raum und eine Flächenaufla ge fördern gleichwer tige Lebensverhältnisse in der Stadt und auf dem Land “
Seit Anfang April soll eine neue App fürs Smar tphone helfen, etwaige weiße Flecken im Mobilfunk z u lokalisieren Mit diese r Funkloch-App sollen Mobilfunknutzer nach Angaben der Bundesnetz a gentu r in die La ge versetzt werden, „die augenblickliche Netz verfügbarkeit ihres Mobilfunknetzes erfassen und so ggf vorhandene Funklöcher ermitteln“ z u können Das klingt nutze rfreundlicher als es ist. Mit einer Messreihe wird „or tsbasier t festgestellt, ob und in welcher Technologie ein Mobilfunknetz vorliegt “ . Die ermittelten Daten werden auf dem Smar tphone gespeicher t, auf einer Kar te dargestellt und an die Breitbandmessung übermittelt.
Eine Verbesserung des Empfangs ist damit nicht verbunden, allenfalls die Dokumentation von Empfangsproblemen „in a gg regier ter
Form einer Ges amtdarstellung “ . Ob tatsächlich ein echtes „Funkloch“ vorliegt, kann erst nach Auswer tung wiederholt aufgetretener Probleme beu r teilt werden.
Von Verbesserungen ist in der Grafschaft bisher nichts zu spüren
Das Z iel, insbesondere den ländlichen Raum z u stärken, verpflichtet die Netzbetreiber unter anderem z u r Erreichung folgender Z iele:
• eine Versorgung von bundesweit mindestens 99,5 Prozent der Fläche mit mindestens 50 Mbit/s ab 2030,
• eine Versorgung in jedem Bundesland von mindestens 99 Prozent der Haushalte in dünn besiedelten Gemeinden mit mindestens 100 Mbit/s ab 2029,
• eine Versorgung aller Bundesstra ßen mit mindestens 100 Mbit/s ab 2029,
• eine Versorgung aller Landes- und Staatsstra ßen sowie Binnenwasserstra ßen des Kernnetzes des Bundes mit mindestens 50 Mbit/s ab 2029 und
• eine Versorgung aller Kreisstra ßen mit mindestens 50 Mbit/s ab 2030.
Z iele, die auch in Nieders achsens westlichstem Landkreis sehr beg rü ßt und herbeigesehnt werden. Doch in der Realität ist von Ver-
besserungen bisher nichts z u spüren. Im Gegenteil.
Auch an Vechte und Dinkel wird die Kritik an den Telekommunikationsunternehmen lauter. Die Netzbetreiber, so der Vorwu rf, richteten ihre Investitionen in den Netz ausbau eben nicht auf die Stärkung des ländlichen Raumes mit seinen vergleichsweise wenigen Mobilfunknutze rn Sie investieren v ielmehr z unächst dor t, wo sie v iele Kunden erreichen. Die Bereitschaft, auch in einem ländlichen Raum wie der Grafschaft frühzeitig in den Netz ausbau z u investieren, scheint eher gering
In der Grafschaft waren neue Sendeanla gen z uletzt im März 2024 in Ohne, im Juni 2024 in Neugnadenfeld und im Dezember 2024 in Westenberg in Betrieb genommen worden. Die von der Bundesnetz a gentu r geforder te Abdeckung von mindestens 99,5 Prozent der Fläche mit 50 Mbit/S sowie eine Versorgung von 99 Prozent aller Haushalte mit 100 Mbit/S wu rden damit bishe r nicht erreicht. Trotzdem sind Aktiv itäten für den Bau weitere r z usätzlicher Anla gen derzeit nicht in Sicht
„Es scheiter t bei uns nicht an den Baugenehmigungen“, s a gt Wir tschaftsförderer Hilmes. Zum Teil längen sogar Genehmigungen bereits vor, gebaut werde aber trotzdem nicht. Der Landkreis kritisier t diesen schleppenden Netz ausbau Die regionale Wir tschaft drohe du rch diese Tatenlosigkeit der Netzbetreiber „abgehängt “ z u werden
Das Breitbandzentrum Nieders achsen-Bremen kommt in einer Analyse der Messdaten sogar z u dem Ergebnis, dass die Versorgung der Grafschaft noch schlechter ist als in anderen Landkreisen in Nieders achsen. Und ein Ver treter der Industrie- und Handelskammer erläuter te unlängst im Wir tschafts ausschuss des Kreista gs, dass aus der Grafschafter Wir tschaft noch deutlich mehr Kla gen über Probleme im Mobilfunkbereich kommen als aus dem übrigen IHK-Bez irk und den anderen Gren zkreisen z u den Niederlanden.
Zusätzliche Sendeanlagen wie hier in Neugnadenfeld verbessern die Abdeckung des Kreisgebiets mit 5G-Mobilfunk. Dennoch kommt es gefühlt immer häufiger zu Verbindungsabbrüchen
Hilmes warnt: „Wir müssen sogar befürchten, dass der Mobilfunkempfang sich noch weiter verschlechter t, wenn die Netzbetreiber das 2G-Netz abschalten “ Das 2G-Netz stellt nach seiner Ansicht z umindest den Telefonempfang in weiten Teilen de r Grafschaft sicher Ob das 2G-Netz im Sommer 2028 abgeschaltet wird, ode r ob der Abbau der ersten Sendeanla gen womöglich schon früher beginnt, ist unklar.
Foto: Henrik Hille
„Entscheidend ist nicht allein die Netzabdeckung, sondern die Details: die Dämpfungswerte und die Datenqualität “
Ralf Hilmes Leiter der Wir tschaftsförderung beim Landkreis
„Angaben der Netzbetreiber geben die Versorgung nicht korrekt wieder. “
Auch der Landkreis Grafschaft Bentheim hat daher einen Brandbrief an den Präsidenten der Bundesnetz a gentu r in Bonn unterzeichnet, in dem 20 niedersächsische Landkreise im Dezember 2025 Abhilfe geforder t haben Die Landkreise sparen in dem Schreiben nicht mit Kritik und äu ßern „erhebliche Zweifel an dem Willen bz w den Fä higkeiten der Netzbetreiber, die Aufla gen aus 2019 z u erfüllen“.
„Die Mobilfunkversorgung ist in unseren Landkreisen nicht ausreichend“, schreibt der Landrat des Landkreises Uelzen im Namen seiner Amtskollegen. Messungen zeigten „spürbare Lücken im Mobilfunknetz“ Die Angaben der Netzbetreiber gäben „offensichtlich die tatsächliche Versorgung vor Ort nicht korrekt wieder “ Teils werde behauptet, die Auflagen seien bereits erfüllt, teils werde behauptet, sie seien nicht erfüllbar „Beides ist für uns nicht objektiv überprüfbar.“ Deshalb bitten die Landkreise „eindringlich um eine Überprüfung der alten Versorgungsauflagen von 2019“
Wie entstehen diese „spürbaren Lücken im Mobilfunknetz “ , wenn die Grafschaft formell als abgedeckt gilt? Mobilfunk ist ein sogenanntes „Shared Medium“, heißt es bei der Bundesnetz a gentu r Das bedeutet, dass sich die Nutzer in einem Antennensektor die verfügbare Bandbreite teilen. Die Nutzererfahrung könne „ je nach Standor t, Ver tra g, Endgerät und Auslastung der Funk zellen stark variieren“. Im Klar text: Je g rößer der Antennensektor, desto eher kommt es in Stoßzeiten z u Einschränkungen de r Über tra gungsqu alität.
„Entscheidend ist also nicht allein die ausgewiesene Netz abdeckung, sondern die Details: die Dämpfungswer te und die Datenqu alität “ , erläuter t Ralf Hilmes, Leiter der Wir tschaftsförderung beim Landkreis „In Bereichen der Grafschaft, die als versorgt ausgewiesen sind, reicht die Qu alität des Netzes offenbar nicht aus, sodass es z u Verbindungs abbrü-
chen kommt.“ Grund dafür ist die sogenannte Signaldämpfung ode r Laten z. Sie bezeichnet die Z eitverzögerung bei der Über tra gung des Signals. Gibt es z u wenig Sende-/Empfangs anla gen ode r Anla gen mit z u schwacher Sendeleistung, wird die Laten zzeit z u lang, die Übertra gungsqu alität sinkt spürbar, oder die Verbindung bricht gan z ab Auskünfte z u Gründen für die schwachen Netze seien von den Telekommunikationsunternehmen ebenso wenig z u bekommen wie Informationen z u Planungen für den Netz ausbau. So wird über die Urs achen der Verbindungs abbrüche eifrig spekulier t Treten die Probleme in der Grafschaft besonders häufig auf, weil v iele Gewerbegebiete in direkter Gren znä he z u den Niederlanden liegen? Wird hier eventuell die Leistung der Sendeanla gen bewusst gedrosselt, um nicht z u weit ins Nachbarland z u strahlen? Niemand weiß es
Fakt ist, dass es für die Qu alität der von den Netzbetreibern angebotenen Mobilfunkverbindungen keine definier ten Mindeststandards gibt. Im Gegens atz etwa z u leitungsgebundenen Breitbandnetzen, für die umfangreiche notifi z ier te EU-Vorgaben verbindliche Qu alitätsstandards vorgeben.
Der Landkreis darf nicht selbst in den Netzausbau investieren
Das Fehlen solcher Vorgaben für die Mobilfunkversorgung ärger t die Region noch aus anderen Gründen. Es hinder t sie nämlich daran, selbst in den Netz ausbau ein z ug reifen und Versorgungslücken z u schlie ßen „Wir haben mehrmals versucht, mit Unte rstütz ung von Förderprog rammen selbst in den Bau z usätzlicher Sendemasten z u investieren“, erläuter t Ralf Hilmes. „Beim Breitbandausbau haben wir das hier in der Grafschaft mit g roßem Erfolg getan Mit unserer Breitbandgesellschaft haben wir frühzeitig eine flächendeckende Versorgung des gan zen Landkreises erreicht Aber im Bereich Mobilfunk dürfen wir als öf-
fentliche Hand nicht selbst aktiv we rden.“
Weil das Gebiet formal als versorgt gilt, darf die öffentliche Hand nicht mit geförder ten Aktiv itäten in das Marktgeschehen eing reifen.
Deshalb hat der Landkreis eigene Finan z mittel, die er bereits für den Bau von z wei weiteren Sendemasten in seine Haushaltsplanung eingestellt hatte, wieder gestrichen Land und Bund haben ihre Förderprog ramme für den Netz ausbau eingestellt.
Nationales Roaming könnte helfen - aber die Netzbetreiber lehnen das ab
Noch bis Ende 2029 haben die v ier Netz anbieter Telekom, Vodafone, Telefónica und 1&1 Mobilfunk Z eit, um ihre Mobilfunknetze auf die geforder ten Vorgaben aufz u rüsten. Viel z u lange, glaubt nicht nu r der empör te Unternehmer, der schon jetzt seinen Gesprächspar tner nicht „an den ku rzen Draht “ bekommt. Gerade in diesen Zweiten werde mobile Kommunikation und Datenaustausch von Ta g z u Ta g wichtiger.
Aber was tun, wenn öffentlich geförder ter Ausbau nicht möglich ist und es keine Rechtsg rundla ge gibt, um die Telekommunikationsunternehmen z u zeitnahen Investitionen in
den weite ren Netz ausbau z u bewegen? Keine endgültige Lösung, aber z umindest eine Verbesserung wäre aus der Sicht der niedersächsischen Landkreise die Einführung eines „ nationalen Roamings“ z wischen den Netzbetreibern Was für Reisende ins EU-Ausland in z wischen selbstverständlich ist – das Nutzen fremder Funknetze z u gleichen Konditionen –ist innerhalb Deutschlands bisher nicht denkbar. Ralf Hilmes: „Die Mobilfunkbetreiber werden geschützt, weil sie auf einem nachvollz iehbaren Investitionsschutz beharren.“
So bleibt dem Landkreis, der Wir tschaftsvereinigung, der Industrie- und Handelskammer nu r eines – sie alle können nu r immer wieder auf die Versorgungslücken hinweisen und versuchen, die Netzbetreiber z u Investitionen in den beschleunigten Ausbau z u motiv ieren Manchem entfä hr t dabei ein Stoßseufzer: „Da fühlt man sich wie der arme Ritter Don Quijote bei seinem Kampf gegen Windmühlen.“ rm
Æ Daten zur Mobilfunkversorgung gibt es auf der Kar te Mobilfunk-Monitoring der Bundesnetzagentur unter https://gigabitgrundbuch bund de / GIG A / DE / MobilfunkMonitoring / star t html
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Berends bleibt VDV-Vizepräsident
FEinstimmige Wieder w ahl im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen Für weitere drei Jahre Vizepräsident des VDV und Vorsitzender des Ver waltungsrats Schienengüter verkehr: BE-Vorstand Joachim Berends Foto: VDV
ür weitere drei Jahre ist Joachim Be rends, Vorstandsvorsitzender der Bentheimer Eisenbahn AG, z um Vorsitzenden des Verwaltungsrats Schienengüterverkehr im Ve rband Deutscher Verkehrsunternehmen ( VDV ) gewä hlt worden. Das oberste Gremium de r rund 200 im VDV organisier ten Schienengüterverkehrsunternehmen bestätigte den 58-Jä hrigen Ende März für eine fünfte Amtszeit und bestätigte ihn damit z ugleich als einen der fünf Vizepräsidenten des VDV Berends will sich auch in seiner fünften Amtszeit weiter für verlässliche und faire Rahmenbedingungen für die Schiene einsetzen
„Dies wird auch meine letzte Amtsperiode im Vorstand des VDV sein“, s a gte Berends im Gespräch mit dem GN-Insider. Der gebür tige Niederg rafschafter, der seit 2009 als Vorstand an der Spitze der Bentheime r Eisenbahn steht, war z um vom Aufsichtsrat 1. Juli 2024 für weitere fünf Jahre z um Vorstand der BE gewä hlt worden Seit Ver tra g läuft also Mitte 2029 aus Das Enga gement in den Dachverbänden des
Schienenverkehrs habe bei der Bentheimer Eisenbahn seit v ielen Jahrzehnten Tradition, so Berends. Schon der legendäre Eisenbahndirektor Karl Friedrich Oppermann, der von 1921 bis 1964 die Bentheimer Eisenbahn geführ t hatte, war zeitweise Präsident des Verbandes Nichtbundeseigener Eisenbahnen und Mitglied des Verwaltungsrats der Deutschen Bundesbahn. Berends Amtsvorgänger Peter Hoffmann hatte sich über v iele Jahre in den Gremien des VDV enga gier t
Rosenxt er weiter t Führ ungsteam
Dirk van Vinckenroye und Chris Yoxall nun CEOs mit verteilten Aufgaben
Das Technologieunte rnehmen Rosenxt richtet seine Führungsstruktu r neu aus, um weiteres Wachstum gez ielt z u unterstützen. Seit April übernimmt neben Dirk van Vinckenroye auch Chris Yoxall die Rolle als Chief E xecutive Officers (CEO), jeweils mit Verantwor tung für einen klar definier ten Kernbereich: Entwicklung und Fer tigung (Creation) und operative Umsetz ung im Markt (Reali z ation).
Diese Führungsstruktu r trägt den g rundlegend unte rschiedlichen Anforderungen von technologischer Entwicklung und operativer Geschäfts ausführung Rechnung Du rch die klare Zuordnung von Verantwor tung auf CEO-Ebene stellt Rosenxt eine fokussier te Führung sicher und gewä hrleistet gleichzeitig die enge Verz ahnung von Innovation und Marktbearbeitung
Dirk van Vinckenroye übernimmt die Verantwor tung für den Bereich Entwicklung und Fer tigung (Creation) und fokussier t sich auf die Weiterentwicklung der technologischen Kompeten zen sowie den Ausbau des Produktpor tfolios von Rosenxt Chris Yoxall verantwor tet den Bereich operative Umsetz ung im
Chris Yoxall ( links) wurde neben Dirk van Vinckenroye zum weiteren CEO ernannt Foto:
Markt (Reali z ation) und treibt die operative Markteinführung von technologischen Serv ices, die Marktpositionierung sowie die internationalen Geschäfts aktiv itäten voran
Die neue Struktu r unterstreicht den strategischen Anspruch von Rosenxt, neue Produkte und Technologie basier te Technologien schneller in marktfä hige Anwendungen z u überführen, eine starke Kundenbasis aufz ubauen und die internationale Präsen z weiter ausz ubauen
Rosenxt
Wir tschaft zwischen Stillstand und Pessimismus
IHKN-Umfrage: Effekte des Nahost-Konflikts setzen Unternehmen zunehmend unter Druck
Bestehende struktu relle Probleme treffen auf eine Eskalation im Nahost-Konflikt, dessen Auswirkungen sich direkt in sprunghaft gestiegenen Energiepreisen widerspiegeln Die Geschäftsla ge und die Erwartungen haben sich im ersten Qu ar tal 2026 verschlechte r t, der IHK-Konjunktu rklimaindikator fällt von 85 Punkten auf 79 Punkte Das ergab die Konjunktu rumfra ge der niedersächsischen Industrie- und Handelskammern bei knapp 2100 Unternehmen
„Die Unternehmen war ten weiterhin auf umfang reiche Reformen und spürbare Entlastungen“, so Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Nieders achsen. „Du rch die Effekte des Nahost-Konflikts auf Energiepreise, Lieferketten und Logistik spitzt sich die wir tschaftliche La ge der Unternehmen in Nieders achsen weiter z u Die Politik ist nun umso mehr geforder t, über die ihr z u r Verfügung stehenden Instrumente dor t für Entlastungen z u sorgen, wo Entlastungen möglich sind –Steuern, Arbeitskosten und Bürokratie.“
Infolge ausbleibender Reformen blieb die Geschäftsla ge im ersten Qu ar tal 2026 unveränder t auf niedrigem Niveau: 17 Prozent der Unternehmen sehen die La ge als gut an ( Vorqu ar tal: 18 %), 56 Prozent ( Vq. 54 %) sind z ufrieden und 27 Prozent ( Vq. 28 %) beu r teilen ihre La ge als schlecht Im Hinblick auf die Geschäftserwar tungen zeigen sich die Unternehmen pessimistisch: 40 Prozent ( Vq. 31 %) der Unternehmen rechnen mit einer ungünstigen Entwicklung, wä hrend 50 Prozent ( Vq. 58 %) gleichbleibende Geschäfte erwar ten Die Investitionsplanungen sta gnieren 70 Prozent der Unternehmen sehen in den gestiegenen Energie- und Rohstoffpreisen in der aktuellen Umfra ge das g rößte Risiko ( Vq. 43 %).
„Der systemische Schock infolge des Nahost-Konflikts löst Dominoeffekte aus, die die ges amte Wir tschaft treffen und deren Auswirkungen noch lange spürbar sein werden“, s a gte IHKN-Hauptgeschäftsführe rin Maike Bielfeldt. Aber „der Konflikt ist nicht der Ursprung de r konjunktu rellen Tiefla ge, sondern wirkt v ielmehr als Katalys ator der bereits seit langem bestehenden Probleme am Standor t.“
In der Industrie hat sich die Geschäftsentwicklung z um Jahresbeginn auf niedrigem Niveau for tgesetzt. Insges amt bleiben die Auftra gsbestände z u niedrig und v iele der Industriebetriebe unterhalb ihres rentablen Auslastungsg rades. Entsprechend verhalten bleibt die Industrie in ihren Beschäftigungs- und Investitionsplanungen, ebenso wird ein schwaches E x por tgeschäft erwar tet.
Auch in der Bauwirtschaft werfen die steigenden Energiepreise ihre Schatten voraus. Sowohl de r Hochbau als auch der Tiefbau erwar ten eine deutliche Verschlechterung der Geschäftsla ge. Für mehr als 75 Prozent der Unternehmen in der Bauwir tschaft stellen die Energiepreise momentan das g rößte Risiko für ihre Geschäftsentwicklung dar.
Im Einzelhandel haben sich die Geschäftsla ge wie auch die Geschäftserwar tungen weiter abgeschwächt. Die privaten Haushalte rea gieren auf die steigenden Verbraucherpreise und generelle Verunsicherung mit einer höheren Sparquote.
Die sprunghaft gestiegenen Spritpreise verschärfen die ohnehin angespannte La ge im Verkehrsgewerbe Sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr schlagen die hohen Energie- und Arbeitskosten ein, die die Unternehmen zumindest teilweise in Form steigender Preise an die Kunden weitergeben werden.
Der IHK-Konjunkturklimaindikator gibt die Einschätzung der Unternehmen der gegenwär tigen und der er war teten Geschäftslage wieder. Im Zeitraum vom 16 März bis 9 April 2026 nahmen 2028 Unternehmen an der Umfrage teil Feder führend erstellt von der IHK Hannover, Abteilung Industrie und Verkehr, Tel : (0511) 3107-306, E-Mail: konjunkturbericht@hannover ihk de
„Regulier ungsversagen “ bremst den Markt f ür gr ünen Wasserstoff aus
Droht Deutschland in der Zukunftstechnologie Wasserstoff den Anschluss z u verlieren? „Wä hrend Regionen wie China und Indien entschlossen skalieren, stockt hier der Ausbau“, warnte unlängst der CEO von Thyssenkrupp Nucera, Werner Ponikwar „Eu ropas Stahl-, Chemie- und Grundstoffindustrien brauchen Wasserstoff als Rohstoff, um ihre CO2-Emissionen z u senken“, schrieb Ponikwar im „Handelsblatt “ Weil komplexe Vorgaben und Regularien v iele Projekte verzögern oder sogar stoppen, drohe hierz ulande „der Verlust einer Schlüsseltechnologie“.
ministerin Katherina Reiche (CDU ). Doch gerade ihr werfen Kritiker vor, z u sehr auf konventionelle Energieträger z u setzen und den konsequenten Umstieg auf eine resiliente und z ugleich klimafreundliche Energiepolitik ausz ubremsen.
Der Euphorie der ersten Jahre folgt auch in der Region die Ernüchterung
In der Region kommen Aufbau von H2-Produktion und Infrastruktur gut voran, aber ohne wettbe werbsfähige Verk aufspreise ist ein Markthochlauf weiter nicht in Sicht „Deutschland droht der Verlust einer Schlüsseltechnologie. “ Werner Ponikwar CEO von Thyssenkrupp Nucera,
Wie wichtig der Ausbau dieser Schlüsseltechnologie nicht nu r für mehr Klimaschutz, sondern auch für eine resilientere Energieversorgung werden kann, führ t der Krieg im Iran seit März drastisch vor Augen: Deutschland muss konsequenter eigene Energiequellen erschließen, um die Abhängigkeit von internationalen Öl- und Gaslieferungen z u reduz ieren. „Die Resilien z unserer Energieversorgung wirs angesichts de r geopolitischen La ge immer wichtiger “ , postulier t Bundeswir tschafts-
Die Region Emsland/Grafschaft Bentheim sieht sich als einen Vorreiter beim Aufbau eines Produktions- und Nutz ungskreislaufs für g rünen Wasserstoff. Im Rahmen der regionalen GET-H2-Initiative wollen rund 50 Par tner gemeins am „die Grundla ge für eine nachhaltige Wasserstoffwir tschaft in Deutschland“ legen Daz u entstehen in Lingen g roße Elektrolyse-Anla gen für die Erzeugung von g rünem Wasserstoff. In der Region sind wesentliche Teile des deutschlandweiten WasserstoffKernnetzes im Aufbau oder sogar bereits betriebsfer tig verfügbar. In der Grafschaft wie im Emsland entstehen z ahlreiche Anschlusspunkte für den Aufbau regionaler Wasser-
An der Erdölraffinerie Emsland der BP in Lingen geht das Wasserstoffprojekt Lingen
Green Hydrogen (LGH2) voran Die Animation zeigt die entstehende Anlage (grün) Mitte 2025 wurden grundlegende Vorarbeiten wie die Tiefbauarbeiten für die Anlage abgeschlossen
In diesem Jahr folgt der Bau der Gebäude. Die 100-MegawattAnlage soll jährlich bis zu elf Kilotonnen grünen Wasserstoff produzieren
Foto: BP Europa SE
stoff-Ver teilnetze und auch Ideen für Nutz ungskon zepte Trotzdem ist auch hie r die Euphorie de r vergangenen Jahre einer gewissen Ernüchterung gewichen
„Wasserstoff hat nu r dann eine ökonomische Zukunft, wenn die ges amte Kette von der Produktion über den Transpor t bis z u r Speicherung systemisch optimier t wird, um wettbewerbsfähige Preise z u erz ielen“, lautete die zentrale Erkenntnis einer deutsch-niederländischen Wasserstoffkonferen z in Lingen. Am 18 März hatten 160 E x per tinnen und E x perten aus Industrie, Politik und Wissenschaft bei dieser 5. Hydrogen Cross Border Conference (HCBC) im IT-Z entrum Lingen über die drängendsten Fra gen des Markthochlaufs diskutier t: die Überwindung der wir tschaftlichen Preislücke („Price Gap“), den Aufbau g ren züberschreitender Wer tschöpfungsketten sowie die Sicherung hochqu alifi z ier ter Fachkräfte Innovative Ansätze wie die Digestat- und Salzelektrolyse sowie pra x isnahe Geschäftsmodelle für den Mittelstand verdeutlichten, dass die technologische Reife vorhanden ist, um die Energiewende in die industrielle Fläche z u tra gen Das Faz it der Teilnehmenden war eindeutig: Wä hrend die Technologie bereitsteht, entscheidet sich der endgültige Du rchbruch an der systemischen Optimierung der Wasserstoffwir tschaft – und an der Verfügbarkeit qu alifi z ier ter Fachkräfte, die diese Transformation vor Or t umsetzen. Zum Abschluss der
Konferen z betonte das Organis ationsteam die Bedeutung einer gan zheitlichen Betrachtung: „Es ist entscheidend, dass wir die verschiedenen Teile der Wer tschöpfungskette – von der maritimen Logistik bis z u r industriellen Anwendung – nahtlos miteinander verbinden, um die Nutz ung von Wasserstoff auf breiter Front voran z utreiben.“
„Die Preise sind noch viel zu hoch für einen echten Business- Case“
Dr Tim Husmann, Geschäftsstellenleiter der H2-Region Emsland, sieht für g rünen, also klimaneutral erzeugten Wasserstoff aus dem Emsland vorerst noch keine wirklichen Vermarktungsmöglichkeiten. „Die Preise sind noch v iel z u hoch für einen echten BusinessCase“, weiß Husmann. Einen wirklichen Markthochlauf mit wettbewerbsfä higen Preisen erwar tet er erst um das Jahr 2035 Frühere Prognosen waren für das Emsland von kürzeren Z eitspannen ausgegangen
„Die aktuellen Entwicklungen im Bereich des Wasserstoffhochlaufs sind z unächst und vor allem du rch Kosten- bz w Preisentwicklungen geprägt, die sich deutlich von den Erwar tungen der Vergangenheit unterscheiden“, heißt es im aktuellen Monitoring-Bericht der von der Bundesregierung eingesetzten E x pertenkommission z u r Energiewende. Daz u kommen aktuell Unsicherheiten über das Thema Netzentgelte. Beides führ t daz u, das v iele ge-
plante Wasserstoffprojekte z unächst auf Eis liegen, weil die Kalkulationsbasis für den Wasserstoffpreis nicht klar ist
Die Kosten für in Nordwesteu ropa erzeugten erneuerbaren (g rünen) Wasserstoff tax ier t die E x per tenkommission derzeit auf ein Niveau von etwa 7,50 €/kg (oder darüber), in Regionen mit günstigen Erzeugungsbedingungen (Iberische Halbinsel, Naher Osten) auf etwa 5 bis 6 €/kg H2 und aus Erdgas in Kombination mit CCS erzeugtem (blauen) Wasserstoff bei 4 bis 5 €/kg H2. Deutlich rückläufige Kosten- bz w. Preistrends seien „aktuell (noch) nicht z u erkennen“
Dass g rüner Wasserstoff bis heute nicht z u wettbewerbsfä higen Preisen am Markt ist, hat verschiedene Gründe Einerseits ist Erdgas trotz aktueller Preis anstiege noch immer deutlich preisgünstiger Zudem sind die CO2Z er tifikate, mit denen entstehende Klimabelastungen ausgeglichen werden können, weiterhin z u günstig Somit haben energiehung rige Unternehmen keinen Anrei z, auf Wasserstoff umz ustellen. So entwickelt sich keine Nachfra ge, g roße industrielle Anwendungen für klimaneutral erzeugten g rünen Wasserstoff sind noch nicht in Sicht.
Auch der Bundesrechnungshof kritisier t die bislang un z u reichende Umsetz ung der Nationalen Wasserstoffstrategie Demnach sind weder die erforderliche heimische Erzeugung noch die angestrebten Impor te realistisch erreichbar So bleiben Angebot und Nachfra ge der Wasserstoffwir tschaft deutlich hinter den Erwar tungen z u rück,
Schleppender Markthochlauf Folge eines „ausgeprägten Regulierungsversagens“
Daher ist auch für g rünen Wasserstoff aus Lingen eine wir tschaftliche Ve rmarktung für die nahe Zukunft kaum absehbar Ein z ige bisher bekannte konkrete Abnahmeve reinbarung ist nach Auss a gen von Tim Husmann der Lieferver tra g z wischen RWE und der TotalEnergies Raffinerie Mitteldeutschland im Chemiepark Leuna Er sieht vor, ab 2030 jä hrlich 30 000 Tonnen g rünen Wasserstoff aus Lingen nach Leuna z u liefern. „Das ist für Lingen natürlich toll, weil die hiesige Anla ge damit ausgelastet werden kann“, erklär t Husmann. Aber der Leuna-Ver tra g ist aus verschiedenen Gründen eine Ausnahme
In Lingen erzeugter Wasserstoff wird g rundsätzlich über eine Pipeline du rch die Grafschaft z unächst z um Gasspeicher Gronau-Epe geleitet. Der ehemalige Erdgasspeicher wu rde in z wischen für die Einla gerung von Wasserstoffgas umgerüstet. Der Speicher Epe dient als Puffer z wischen Erzeugung und Verbrauch. Von dor t aus sollen Wasserstoffabnehmer wie die Raffinerie Leuna dann über das entstehen-
Am zweiten Tag der Hydrogen Cross Border ConferenceKonferenz kamen rund 160 Exper tinnen und Exper ten auch Westniedersachsen und den Niederlanden im IT-Zentrum in Lingen zusammen
Foto: Energy Hub Emsland
de Pipelinesystem des Wasserstoff-Kernnetzes bedarfsgerecht beliefer t werden. Auch der Aufbau dieses Kernnetzes wird sich länger hin z iehen als anfangs geplant, auch weil es an Anwendungsfällen für den g rünen Wasserstoff mangelt
Die E x per tenkommission der Bundesregierung z um Energiewende-Monitoring sieht den schleppenden Markthochlauf als Folge eines „ausgeprägten Regulierungsvers a gens“. Gründe seien „die aktuelle, investitionshemmende Ausgestaltung der Z er tifi z ierung, un z u reichende technische Regelwerke sowie eine Fra gmentierung des Marktes du rch nationale Segmentierung “ . Hin z u komme „ein instabiler politischer Rahmen für die Unterstütz ung von Wasserstoff als Schlüsseltechnologie z u r Erreichung der Klimaz iele und damit eine sich for tlaufend ändernde Priorisierung und Ausrichtung des Wasserstoffhochlaufs“.
Dabei könnten in Lingen in einigen Jahren noch v iel g rößere Kapaz itäten z u r Wasserstoff-Erzeugung aufgebaut werden, wenn ein Abs atz markt dafür erkennbar wäre. Dor t sind am g rößten Netzknotenpunkt Eu ropas die erforderlichen Windstrommengen für elektrolytische Erzeugung von Wasserstoff verfügbar Aber bisher gibt es dafür z u wenig Nachfra ge
Bau des Wasserstoffnetzes und der Anschlusspunkte in der Region im Plan
Beim Netz ausbau hingegen geht es in der Region voran. Mehrere g roße Erdgasleitungen, die sich im Raum Nordhorn kreuzen, werden nach und nach auf den Transpor t von Wasserstoff umgestellt. Im März 2025 hatte der
„Die Finanzierung von insgesamt sieben Anschlussstellen ans Wasserstof fnetz für die Grafschaft ist geregelt. “
Ralf Hilmes Leiter der Wir tschaftsförderung beim Landkreis
Fernleitungsnetzbetreiber Nowega in Nordhorn-Frenswegen den ersten Abschnitt einer Wasserstoff-Pipeline Nordhorn-Bad Bentheim in Betrieb genommen. Im August 2025 gab Thyssengas in Hoogstede-Kalle mit einem symbolischen ersten Spatenstich das Star tsignal für die Umstellung seines rund 53 Kilometer langen Erdgas-Leitungssystem von Vlieghuis bis nach Ochtrup für den Wasserstoff-Transpor t. Ab 2027 schließt das Leitungsprojekt das entstehende deutschlandweite H2-Netz an die niederländische Prov in z Z eeland sowie die wichtigen Impor thäfen Amsterdam, Eemshaven und Rotterdam an Das bringt die Grafschaft Bentheim in eine noch günstigere Ausgangsposition. Hier ist inz wischen auch die Fra ge der lange diskutierten T-Stücke beantwor tet: „Wir bekommen im Landkreis z wischen Emlichheim, Nordhorn, Bad Bentheim und Schüttorf insges amt sieben Anschlüsse an das Kernnetz “ , erläuter t Ralf Hilmes, Leiter der Wir tschaftsförderung beim Landkreis. Die Finan z ierung dieser T-Stücke du rch die jeweiligen Stadtwerke ist geregelt. Damit entstehen wichtige Anknüpfungspunkte für den Aufbau regionaler Ver teilnetze. Das Emsland verfolgt eine ähnliche Strategie Dor t sind z wischen Papenbu rg und Salzbergen insges amt 13 T-Stücke beschlossen, finan z ier t vom Landkreis Diese T-Stücke sollen von einer neuen g roßen Wasserstoff-Pipeline abz weigen, deren Bau im Herbst beginnt. Die Nord-Süd-Fernleitung wird auch den Raum Wietmarschen/Lohne du rchqueren, ihre Fer tigstellung ist für Ende 2027 geplant.
Niederländer sichern sich Anschlusspunkte für eigene Verteilnetze
Im Zus ammenhang mit den deutschen H2Leitungs aktiv itäten wollen auch die niederländischen Nachbarn frühzeitig regionale Wasserstoffnetze aufbauen. Ende März hat der niederländische Ver teilnetzbetreiber Cogas den Ver tra g für einen Anschluss an die entstehende Wasserstoff-Leitung Vlieghuis-Ochtrup unte rzeichnet Damit schafft erstmals ein deutscher Fernleitungsnetzbetreiber eine Verbindungsoption z u einem niederländischen Ver teilnetzbetreiber Z iel der Zus ammenarbeit ist es, der niederländischen Region Twente frühzeitig eine H2-Versorgungsperspektive für industriell Anwendungen und den Mittelstand z u eröffnen.
Das dafür geplante T-Stück soll im Jahr 2027 im Raum Nordhorn e rrichtet werden. Es bildet den Anschluss für die e rste g ren züberschreitende Wasserstoff-Leitung z wischen den Niede rlanden und Deutschland und dient als technisches Verbindungsstück z u einer derzeit ungenutzten niederländischen Erdgasleitung von Cogas. Diese Leitung verläuft
von der deutsch-niederländischen Gren ze bis südlich von Denekamp. Mit ihrer Umstellung für den Transpor t von Wasserstoff erhält die Region Twente Zugang z um Wasserstoff-Netz, um perspektiv isch die ansässige Industrie in Enschede, Hengelo und Almelo z u versorgen „Die Grafschaft ist schon relativ dicht mit Wasserstoffleitungen des Kernnetzes abgedeckt Wir haben damit im Landkreis sehr gute Voraussetz ungen für den Aufbau von Verteilnetzen für die regionale Nutz ung von Wasserstoff als Energieträger “ , freut sich Wir tschaftsförderer Hilmes. Er sieht langfristig Chancen für den Landkreis als Standor t für energiehung rige Produktionsbetriebe.
Doch vore rst liegen auch hier alle lokalen Planungen auf Eis Die Idee wasserstoffbetriebener Eisenbahnfahrzeuge ist vom Tisch, Pläne für Tankstellen für H2-betriebene Lastwagen wu rden ver ta gt Eine regionale Wasserstoffgesellschaft hat ihre Arbeit eingestellt.
Studie soll Potenziale für regionale Wasserstoffwirtschaft ausleuchten
Gemeins am mit dem Emsland will die Grafschaft nun das Poten z ial für eine mögliche regionale Wasserstoff-Wir tschaft in einer Studie ausleuchten lassen. Diese Machbarkeitsstudie verfolge „das unmittelbare Z iel, die regionale Chancen- und Machbarkeits analyse einer Wasserstoffinfrastruktu r im Landkreis Emsland und im Landkreis Grafschaft Bentheim du rchz uführen“, heißt es in einer Vorla ge der Nordhorne r Kreisverwaltung. Daz u sollen
• Realisierungsoptionen z u r Versorgung definier ter Bedarfscluster mit pipelinegebundenem g rünem Wasserstoff analysier t,
• eine umfassende Ist-Erhebung bestehender und z ukünftiger Wasserstoffbedarfe in ein zelnen Branchen vorgenommen,
• geeignete Versorgungsoptionen identifi z ier t und geplante sowie bestehende Leitungsprojekte beu r teilt,
• Standor toptionen für Elektrolyseu re und Einrichtungen bewer tet sowie
• verschiedene Versorgungsoptionen gegenübergestellt und verglichen werden.
Die Studie soll also den Stadtwerken, Kommunen und Kreisverwaltungen Entscheidungsg rundla gen für Netz planungen, Ansiedlung von Energieinfrastruktu r und Daten für „belastbare Preis abschätz ungen“ liefern Langfristiges Z iel ist der Aufbau eines „Masterplans H2 / Energie“ z u r strategischen Steuerung der Energietransformation. Die Studie soll mit Fördergeldern der Zukunftsregion Ems-Vechte finan z ier t und im Sommer in Auftra g gegeben werden. Ralf Hilmes ist überzeugt: „Wir müssen heute die richtigen Anstöße geben für eine z ielgenaue Standor tpolitik in zehn bis 15 Jahren.“
Die Total Energies Raffinerie im Chemiepark Leuna, eine komplexe Rohölraffinerie mit Konversionsanlagen zur Herstellung von Kraftstoffen und petrochemischen Vorprodukten, soll ab 2030 mit grünem Wasserstoff aus Lingen versorgt werden. Ver traglich vereinbar t ist die Lieferung von 30 000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr Die dafür er forderliche Pipeline des Wasserstoff-Kernnetzes soll rechtzeitig zum Lieferbeginn fer tig werden
Neues Wasserstoffbeschleunigungsgesetz reicht allein nicht aus für Markthochlauf
Die Bundesregierung will mit dem am 1. April 2026 veröffentlichten Wasserstoffbeschleunigungsgesetz die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Hochlauf der Wasserstoffwir tschaft verbessern Z iel ist es, die Verfügbarkeit von Wasserstoff z u erhöhen und bürokratische Hürden du rch die Digitalisierung von Prozessen abz ubauen. Z entrale Planungs- und Genehmigungsprozesse sollen entlang der ges amten Wer tschöpfungskette – von der Erzeugung über den Impor t bis hin z u Speicherung und Transpor t – ve reinfacht und digitalisier t werden Projekte, die als überra gendes öffentliches Interesse gelten, wie etwa Elektrolyseure, Speicher oder Leitungen, profitieren von schnelleren Genehmigungen und priorisierten Abwägungsprozessen. Auch die Umrüstung bestehender Erdgasleitungen z um Aufbau des Wasserstoff-Kernnetzes wird damit erleichter t.
Insges amt wird das Gesetz von v ielen Akteu ren als wichtiger Schritt bewer tet, jedoch nicht als ausreichende Lösung für den Wasserstoffhochlauf So beg rü ßt Kerstin Andreae vom Bundesverband der Energie- und Wasser-
wir tschaft (BDEW ) insbesondere die geplante Beschleunigung der Genehmigungsverfahren Allerdings sieht sie den Gesetzesentwu rf eher als „weiteres Puzzlestück für den Wasserstoffhochlauf “ und kritisier t, dass zentrale Fra gen über die reine Verfahrensbeschleunigung hinaus nicht ausreichend adressier t werden
Auch Nieders achsens Wir tschaftsminister Grant Hendrik Tonne betont die Notwendigkeit ergän zender Ma ßnahmen: „ Zu den g rößten Herausforderungen gehör t nach wie vor die Kostenstruktu r. Daz u braucht es verlässliche Entlastungsinstrumente wie Netzentgeltbefreiung und Strompreiskompens ation. Ohne wettbewerbsfä hige Strompreise werden wir es nicht schaffen, eine heimische Wasserstoffproduktion im industriellen Ma ßstab aufz ubauen “
Aus regionaler Perspektive bleiben ebenfalls zentrale wirtschaftliche Fragen offen. Tim Husmann: „Für uns ist das Wasserstoff-Beschleunigungsgesetz zunächst ein positives Signal. Aber: Signale müssen nicht nur positiv, sondern auch ausreichend ‚laut‘ sein, damit sie von der Wirtschaft gehört werden und den Markthochlauf wirksam unterstützen. Aktuell fehlt uns die Adressierung entscheidender Wirtschaftlichkeitsfaktoren, wie etwa der Kostenstruktur “ rm
Foto: Jan Woitas / dpa
„Auch im neuen Gesetz werden zentrale Fragen des Wasserstof fHochlaufs nicht ausreichend adressier t. “
Kerstin Andreae Sprecherin Bundesverband der Energieund Wasser wir tschaft (BDEW )
In einem Workshop diskutier ten Personalverantwor tliche zentrale Aspekte des Recruitingprozesses Foto: Wir tschaftsvereinigung
Recr
uiting neu denken: moderne Wege der Personalgewinnung
Unternehmen diskutieren im Forum HR der Wir tschaftsvereinigung
Aktuelle Herausforderungen und Lösungs ansätze bei der Gewinnung und Bindung qu alifi z ier ter Fach- und Führungskräfte diskutier ten rund 50 Teilnehmende am 5. Mai im NINO-Hochbau beim „Forum HR – Recruiting neu denken“ der Wir tschaftsvereinigung. Z iel der Veranstaltung war es, pra x isnahe Impulse z u geben, den Erfahrungs austausch z u fördern und neue Perspektiven für eine z ukunftsfä hige Personalgewinnung z u e röffnen.
„Wie erreichen wir die richtigen Talente und wie gelingt es, Bewerbende und Unternehmen schneller und passgenau z us ammen z ubringen? “ , brachte Geschäftsführerin Gitta Mäulen, den Kern der Diskussion z um Auftakt auf den Punkt Einblicke aus der Pra x is liefer ten Andrea Schmees von der Vrielmann GmbH
• Energetische Konzepte (Neubau/Sanierung)
• BEG-Förderanträge (KfW/BAFA)
• GEG-Nachweis
• Energieausweis
• Blower-Door-Test
• Wärmebrückenberechnung
aus Klausheide, Julian Krümpel von der Kor tmann Beton GmbH aus Schüttorf sowie Wolfgang Hackmann von der Hackmann-Hotelg ruppe Die Verantwor tlichen stellten ihre Recruiting-Strategien vor und berichteten offen über Erfolge wie auch Herausforderungen im Arbeits allta g. Dabei wu rde deutlich: Es gibt nicht den einen richtigen Weg, wohl aber z ahlreiche Stellschrauben, mit denen Unternehmen ihre Arbeitgeberattraktiv ität steigern können.
Ein zentrales Thema war der Wandel der Arbeitswelt Technologische Entwicklungen verändern Arbeitsstruktu ren und Aufgabenprofi-
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le spürbar. In der Folge gewinnt die langfristige Bindung von Mitarbeitenden ebenso an Bedeutung wie deren Fä higkeit, sich weiterz uentwickeln und neue Kompeten zen z u e rwerben. Die Pra x isbeispiele zeigten auf unterschiedliche Weise, wie Unte rnehmen auf diese Veränderungen rea gieren, etwa du rch breiter gefasste Anforderungsprofile, gez ielte Qu alifiz ierungs angebote oder neue Wege der Ansprache.
Bewerber treten zunehmend mit hohen Er w artungen an Arbeitgeber heran
Im anschließenden Austausch diskutie r ten die Personalverantwor tlichen in Kleing ruppen zentrale Aspekte entlang des ges amten Recruiting prozesses: von Sichtbarkeit und z ielg ruppengerechter Ansprache über Anforderungen und Erwar tungen bis hin z u Kommunikation, Auswahlprozessen und Mitarbeiterbindung Intensiv beleuchtet wu rde dabei auch der Perspektivwechsel auf Bewerbende. Diese treten z unehmend mit hohen Erwar tungen an Arbeitgeber heran, etwa mit Blick auf Sinnhaftigkeit der Tätigkeit, Führungskultu r, Flex ibilität, Entwicklungsmöglichkeiten und Zus atzleistungen
Ein wiederkehrendes Faz it der Diskussionen lautete, dass Authenti z ität ein entscheidender Erfolgsfaktor im Recruiting sei „Ehrliche und transparente Einblicke in den Arbeitsallta g schaffen Ver trauen und erhöhen die Glaubwürdigkeit von Unternehmen“, hieß es mehrfach. Zugleich wu rde betont, dass nicht alle fachlichen Anforderungen bereits z um Z eitpunkt der Einstellung vollständig erfüllt sein müssten.
Persönliche Kompeten zen, Lernbereitschaft und Anpassungsfä higkeit würden angesichts sich wandelnder Aufgabenprofile und technologischer Ve ränderungen z unehmend an Bedeutung gewinnen.
Auch die Gestaltung des Bewerbungsprozesses selbst stand im Fokus des Forums. Als
zentrale Erfolgsfaktoren nannten die Teilnehmenden eine schnelle, transparente und wer tschätzende Kommunikation sowie klar definier te Rollen im Auswahlprozess. „Verlässliches Feedback, klare Rückmeldungen und das Aufzeigen von Entwicklungsperspektiven stärken die Bindung schon im Bewerbungsprozess“, fasste Nicole Unger, Projektleiterin im Forum Personalentwicklung der Wir tschaftsvereinigung, z us ammen.
Ein weiterer Schwe rpunkt la g auf der regionalen Zus ammenarbeit. Der Austausch z wischen Unternehmen innerhalb der Wir tschaftsvereinigung sowie mit Akteu ren des Arbeitsmarktes, darunter die Agentu r für Arbeit und das Grafschafter Jobcenter, und Weiterbildungs anbietern wie dem Bildungswerk der Grafschafter Wir tschaft und weiteren Dienstleistern stärkt die Attraktiv ität und Anpassungsfä higkeit der ein zelnen Betriebe Gleichzeitig erhöht diese Vernetz ung die Attraktiv ität der ges amten Region Grafschaft Bentheim als Arbeits- und Lebensstandor t.
Die beteiligten Institutionen stellten im Forum ihre Unterstütz ungs angebote und Fördermöglichkeiten insbesondere im Bereich Qu alifi z ierung und Weiterbildung vor. „Recruiting hör t nicht mit der Einstellung auf Die kontinuie rliche Entwicklung von Mitarbeitenden ist ein entscheidender Hebel, um Fachkräfte langfristig z u sichern“, betonte ein Vertreter de r Arbeitsmarktinstitutionen.
In der Gesamtbetrachtung machte das Forum deutlich: Unternehmen stehen vor tiefgreifenden strukturellen Veränderungen in der Arbeitswelt Neben der Gewinnung neuer Mitarbeitender gewinnt deren langfristige Bindung, Weiterentwicklung und Qualifizierung zunehmend an Bedeutung Das „Forum HR –Recruiting neu denken“ zeigte, dass modernes Recruiting weniger von einzelnen Maßnahmen als v ielmehr von Offenheit, Zusammenarbeit und Entwicklungsperspektiven lebt und dass der regionale Austausch dabei ein entscheidender Schlüssel zum Erfolg ist. w v
„Verlässliches
Feedback, klare
Rückmeldungen und das Aufzeigen von Entwicklungsperspektiven stärken die Bindung schon im Be werbungsprozess. “
Nicole Unger
Projektleiterin Forum Personalentwicklung
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ESF-geförder tes Projekt läuft nach drei Jahren aus, aber die Fabrik bleibt
Automatisierungsstraße der Roboterfabrik in den Räumen der GBS am Bölt in Nordhorn
Foto: Ems-Achse
Die Würdigung der Ergebnisse der Roboterfabrik Grafschaft Bentheim in den Räumen der Gewerblich Berufsbildenden Schulen (GBS) stand am 4. Mai im Mittelpunkt einer Abschlussveranstaltung z um Abschluss des geförder ten Projektzeitraums Ende Mai
Die Roboterfabrik war ein du rch den Eu ropäischen Soz ialfonds ESF geförder tes Projekt und wu rde in enger Zus ammenarbeit mit regionalen Par tnern umgesetzt. Daz u z ä hlen das Bildungswerk der Grafschafter Wir tschaft, die Gewerblichen Berufsbildenden Schulen Grafschaft Bentheim, die Robokind Stiftung, der Landkreis, die Wachstumsregion Ems-Achse sowie die Hochschule Osnabrück
Wä hrend des Förderzeitraums entwickelte sich die Roboterfabrik z u einer Plattform für pra x isnahe Anwendungen Kleine und mittlere Unternehmen erhielten Unterstütz ung beim Einstieg in Robotik und Automatisierung, anwendungsorientier tes Wissen aus Forschung und Technik wu rde in die betriebliche Pra x is über tra gen und konkrete Eins atzmöglichkeiten in einer realitätsnahen Laborund Demonstrationsumgebung erprobt. Ein weiterer Fokus la g auf der Vernetz ung von Unternehmen, Bildungseinrichtungen und regio-
nalen Akteu ren Diese Aktiv itäten haben verdeutlicht, welches Poten z ial moderne Robotik für Produktiv ität, Wettbewerbsfä higkeit und Fachkräftesicherung in der Region bietet.
Die Bedeutung der Roboterfabrik für Bildung, Wir tschaft und Fachkräftesicherung in der Region hoben Landrat Uwe Fietzek, GBSSchulleiter Holger de Vries sowie Prof. Harald Strating, Didaktik der Technik an der Hochschule Osnabrück, in ihren Gru ßwor ten hervor Seit dem Star t im Dezember 2023 habe sich die Roboterfabrik als regionaler Anlaufpunkt für pra x isnahe Robotik- und Automatisierungslösungen entwickelt Zugleich ist mit dem Projektende ein wichtiger Grundstein für die nachhaltige For tführung gelegt worden.
Die Formate der Roboterfabrik werden von den örtlichen Trägern weitergeführt
Die Roboterfabrik bleibt dauerhaft an den Gewerblich Berufsbildenden Schulen verortet und damit ein zentraler Ort, an dem Robotik erlebbar wird. Im Rahmen des Projekts wurden unterschiedliche Formate für verschiedene Zielgruppen entwickelt – für Kinder und Jugendliche, Auszubildende sowie Beschäftigte in Unternehmen
„Ziel des Projekts war es, junge und gut ausgebildete Menschen für die Zukunftstechnologie Robotik zu sensibilisieren und zu gewinnen“, erklärte Projektleiter Tobias Gelling vom Bildungswerk der Grafschafter Wirtschaft Projektleiterin Karen Pecher von der Wachstumsregion Ems-Achse ergänzte: „Dieses Vorhaben haben wir in unterschiedlichen, erfolgreichen Formaten umgesetzt. Insgesamt nahmen rund 480 Kinder, Jugendliche und Erwachsene an den Angeboten teil “
Ein besonderer Schwerpunkt lag im Bereich der Erwachsenen- und Beschäftigtenqualifizierung Unter anderem vermittelten v ier IHKZertifikatslehrgänge „Operator for tactile Robotics – extended“ praxisnahes Wissen im Umgang mit modernen Robotiksystemen
Mit dem Abschluss des Förderzeitraums endet die Arbeit der Roboterfabrik jedoch nicht Das Bildungswerk, die GBS und der Campus Berufliche Bildung (CBB) führen die entwickelten Formate zielgruppenspezifisch weiter Darüber hinaus laufen Überlegungen zu weiteren Anwendungsfeldern in der Robotik, unter anderem im Bereich Pflege, sowie zur stärkeren Einbindung Künstlicher Intelligenz w v
Beste Beratung im Private Banking
Die Kreissparkasse wurde auch in 2026 mit dem Welt-Siegel ausgezeichnet
Heiko Lind, Leiter Private Banking der Kreissparkasse Nordhorn, ist stolz über die Auszeichnung zur besten
Bank in Niedersachsen
Foto: privat
Die Kreissparkasse Grafschaft Bentheim z u Nordhorn darf sich erneut über eine besondere Auszeichnung freuen. Beim WELT-Siegel Bankentest ging die Kreissparkasse in der Kategorie „Beratung Privatkunden“ in der Grafschaft Bentheim als Sieger hervor und schloss beim „Digital Banking “ mit der Note „sehr gut “ ab Noch besser: In der Kategorie „Private Banking “ belegte die Sparkasse sogar nieders achsenweit den z weiten Platz.
Gerade in wir tschaftlich unsicheren Z eiten ist es wichtig, sein Geld in guten Händen z u wissen. Ver trauen ins Bankinstitut, verbunden mit Sicherheit, Kundenserv ice und der nötigen Transparen z stehen bei Kunden deshalb hoch im Ku rs. Um den Kunden eine Orientierungshilfe z u geben, untersuchen unabhängige Bankentester die Beratungsqu alität bei Banken und Sparkassen in der Region. Der Testablauf beschreibt eine reale Beratungssitu ation, bei der dem Berater eine Vielz ahl von Informationen z u r persönlichen und finan z iellen Situ ation des Kunden gegeben werden, die es im Beratungsgespräch z u beachten und z u analysieren gilt. Dadu rch ist es möglich, gemeins am mit dem Kunden eine ma ßgeschneider te Lösung z u erarbeiten, die an den persön-
lichen, indiv iduellen Bedürfnissen ausgelegt ist.
Für Norbe r t Jörgens, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Nordhorn, steht vor allem das Enga gement im Mittelpunkt: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleiten Ta g für Ta g die Lebenssitu ationen unserer Kundinnen und Kunden, analysieren diese indiv iduell und beraten sie kompetent mit fundier tem Fachwissen. Ich freue mich, dass so v iele Kunden aus der Grafschaft unseren Rat schätzen und die langfristige Anla ge ihres Vermögens gemeins am mit uns gestalten.“ Insbesondere im Bereich Private Banking sieht sich die Sparkasse auf einem erfolg reichen Weg. Das Private Banking Center der Sparkasse hat sich – aufbauend auf der Ve rmögensberatung – in den vergangenen Jahren gez ielt auf Kunden mit besonderen Anforderungen spez ialisier t Es bietet unter anderem indiv iduelle Generationenberatung, ma ßgeschneider te Strategien z u r Vermögensstruktu rierung und -optimierung sowie Ansätze z u r generationenüberg reifenden Vermögensübe r tra gung. In der Vermögensberatung stehen eine ausgewogene Anla gestrategie, die Berücksichtigung persönlicher Chance- und Risikoprofile sowie die Identifikation z ukünftiger Marktchancen und deren Umsetz ung im Fokus. Besonders zeichnet sich das Private Banking du rch exklusive und indiv iduelle Anla gestrategien, die Nutz ung professioneller Vermögens analysesoftware und den Zug riff auf nationale sowie internationale Kapitalmarktex per ten aus Ergän zt wird dies du rch die Zus ammenarbeit mit der Privatbank „Frankfu r ter Bankgesellschaft “ , insbesondere in den Bereichen Wealth Mana gement, Family Office und M&A . Heiko Lind, Leiter des Private Banking-Centers und Leiter Wer tpapiere/Treasu ry, betont: „Ich freue mich sehr über diese besondere Auszeichnung für unsere Sparkasse, die von unabhängiger Seite unsere kompetente Beratungsqu alität bestätigt Dieser Preis würdigt den Eins atz unsere r Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf höchstem Niveau.“ Das sechsköpfige Private Banking-Team der Kreissparkasse Nordhorn vereint dabei über 150 Jahre Erfahrung im Anla ge- und Wer tpapiergeschäft und ist eng verz ahnt mit dem Eigenanla genteam der Sparkasse. Diese Kombination aus E x per tise und persönlicher Beratung z ahlt sich aus – wie die aktuellen Auszeichnungen belegen
„D ie absolut richtige Entscheidung“
Grafschafter Autozentrale sieht unter dem Dach der NOWAG neue Perspektiven
Bleibt unter neuem Dach mit der Region verbunden: die Grafschafter Autozentrale an der Bentheimer Straße in Nordhorn.
„Für uns war entscheidend, einen Par tner zu finden, der unsere Wer te teilt. “
Kristin Krüp Geschäftsführerin
Grafschafter Autozentrale
Die Weichen für die Zukunft ihres Unternehmens richtig stellen, den Standort sichern und die Arbeitsplätze der Beschäftigten langfristig erhalten – das war das Ziel von Kristin Krüp, Geschäftsführerin der „Grafschafter Autozentrale Heinrich Krüp“. Deshalb machte sie das traditionsreiche VWAutohaus mit seinen Standorten in Nordhorn und Emlichheim zum Januar 2026 zu einem Teil der Unternehmensgruppe NOWAG GmbH&Co. KG (Nordwest-Automobilgesellschaft). Das Autohaus Krüp wird zum 18. Standort der Meppener Unternehmensgruppe Mit dem Zus ammenschluss gewinnt die NOWAG nach den Wor ten ihres Geschäftsführers Stefan Schwar te einen traditionsreichen Volkswa gen-Par tner mit rund 100 Mitarbeitenden und einer starken regionalen Verwu rzelung „Die Grafschafter Autozentrale Krüp bleibt dabei in ihrer Struktu r und Identität erhalten: Unternehmensname, Ansprechpar tner, Grundstücke und Gebäude verbleiben im Familienbesitz “ , so Schwar te. Auch für Kundinnen und Kunden soll sich im Ta gesgeschäft nichts ändern – der gewohnte Serv ice und die bekannten Teams bleiben bestehen.
„Für uns war entscheidend, einen Par tner z u finden, der unsere Wer te teilt und die Iden-
tität unseres Unternehmens respektier t “ , betont Kristin Krüp, die weiterhin Geschäftsführerin der Grafschafter Autozentrale ist. „Unter dem Dach der NOWAG erhalten wir Zugang z u Struktu ren und Kompeten zen, die uns langfristig stärken – bei gleichzeitiger Wahrung unse rer regionalen Nä he z u Kunden und Mitarbeitenden “
Die Geschichte der Grafschafter Autozentrale reicht z u rück bis 1952 In jenem Jahr machte Josef Fickers sich mit einer Autowerkstatt an der Neuenhauser Stra ße in Nordhorn selbstständig Seit 1953 ist der Familienbetrieb Ver tra gshändler der Volkswa gen AG. Fickers’ Schwiegersohn Heinrich Krüp übernahm den Betrieb wenig später und führ te ihn unter eigenem Namen for t. Doch in den 1990er-Jahren wu rden die u rsprünglichen Verkaufs- und Werkstattflächen an der Neuenhauser Stra ße trotz mehre rer Erweiterungen z u eng Nach dem plötzlichen Tod von Heinrich Krüp im November 1997 übernahmen seine Söhne Helmut und Michael als alleinige Gesellschafter die Geschäftsführung und entschlossen sich z u einem Neu anfang: Sie siedelten die Autozentrale um in einen g roßzügigen und modernen Neubaukomplex an der Bentheimer Stra ße.
Seit 2019 ist mit Kristin Krüp die v ier te Inhabergeneration in die Geschäftsführung der „Grafschafter Autozentrale“ eingestiegen Gut ein Jahr später liefer ten struktu relle Veränderungen im Volkswa gen-Kon zern den Anlass, in der Familie Krüp darüber nachz udenken, wie sich das Familienunternehmen für die Zukunft aufstellen soll Ma ßgeblich angestoßen wu rden diese Überlegungen damals von Kristin Krüps 2023 verstorbenem Vater Helmut.
„Wir hatten keinen Druck damals, und heute auch nicht “ , erläuter t Kristin Krüp. „Finan z iell steht unser Unternehmen gut da. Unser Z iel war von Anfang an die Absicherung für die Zukunft. Wir wollten für unser Autohaus einfach ein gutes, z ukunftssicheres Dach.“
Dafür boten sich die guten Kontakte von Helmut, Michael und Kristin Krüp z u r Meppener Schwar te-Gruppe und z um Oldenbu rger Autohaus Braasch an Mit beiden verband die „Grafschafter Autozentrale“ schon seit Jahren eine enge Zus ammenarbeit in den Bereichen Marketing und Einkauf.
Anfang 2023 fusionier ten Schwar te und Braasch z u r NOWAG, weitere Familienbetriebe kamen bald hin z u. Und nach dem Tod von Helmut Krüp führ ten Kristin und Michael Krüp die Gespräche gez ielt for t „Ich wollte einfach nicht, dass die Zukunft der Autozentrale allein von mir abhängt Ich wollte langfristige Sicherheit für den Betrieb und seine Beschäftigten“, s a gt die 35-Jä hrige.
So stieg die NOWAG zum 1 Januar 2026 als Mehrheitsgesellschafterin in die „Grafschafter Autozentrale“ ein. Michael Krüp schied gleichzeitig als Geschäftsführer aus und wird Ende dieses Jahres komplett aus der Gesellschaft aussteigen. Kristin Krüp bleibt mit einem Minderheitsanteil Gesellschafterin und führt die Standorte Nordhorn und Emlichheim als Geschäftsführerin weiter Diese Lösung, sagt sie, sei für sie „die absolut richtige Entscheidung “
Und auch für die NOWAG ist es wichtig, dass die Inhaber weiter dabei bleiben „Unser
An 18 Standor ten im Norddeutschen Raum ist die NOWAG- Gruppe nun vertreten. Den äußersten Westen deckt die „Grafschafter Autozentrale mit Nordhorn und Emlichheim ab Grafik: NOWAG
„Wir wollten für unser Autohaus einfach ein
zukunfts-
sicheres Dach. “
Kristin Krüp
Z iel ist es, gewachsene Struktu ren z ukunftsfähig weite r z u entwickeln“, so Geschäftsführer Stefan Schwar te „Die Grafschafter Autozentrale Krüp passt fachlich, kultu rell und strategisch sehr gut z u uns Beide Seiten profitieren von der Bündelung von Kompeten zen, ohne ihre Eigenständigkeit z u ve rlieren.“
Die NOWAG-Gruppe verfügt damit über 18 Standor te in Ostfriesland, Oldenbu rg, dem Emsland, der Grafschaft Bentheim, in Cloppenbu rg und Ostwestfalen Sie ver tritt zehn Automarken, beschäftigt rund 1150 Mitarbeitende und verkauft pro Jahr etwa 17.500 Neuund Gebrauchtfahrzeuge.
Æ Mehr Informationen zur NOWAG und zum Autohaus Krüp gibt es auf https://nowag /com/
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Drei individuelle Perspektiven – eine gemeinsame Verantwor tung
Wie das künftige Führungsteam von Büter-Bau sich auf die Aufgabe vorbereitet
Wollen künftig gemeinsam die Führung des Bauunternehmens G Büter übernehmen (von links) der Bauingenieur Paul Stöckler, die Projektentwicklerin Gina Baschleben und der Betriebswir t René Gerritzen
F„Wir merken: Unsere Kolleginnen und Kollegen stehen hinter uns. “
Gina Baschleben
rühzeitig die Weichen für den künftigen Generationswechsel stellen – das ist die Herausforderung, für die das Bauunternehmen G. Büter aus Ringe einen indiv iduellen Weg gewä hlt hat Schritt für Schritt wollen geschäftsführender Gesellschafter Gerrit Büter und Geschäftsführer Mike Ruppelt in den kommenden Jahren die Führungsverantwortung für das Unternehmen in die Hände eines jungen Teams überleiten Und dieses Team –die Projektentwicklerin und Proku ristin Gina Baschleben, der Betriebswir t René Gerritzen und der Bauingenieu r Paul Stöckler – hat die Aufgabe motiv ier t angenommen. Alle fokussieren sich aus unterschiedlicher Perspektive auf ein gemeins ames Z iel: das erfolg reiche Unternehmen mit seinen rund 100 Mitarbei-
Foto: a|w|sobott gmbh
tenden du rch die Herausforderungen der kommenden Jahre z u steuern und weiterz uentwickeln.
Schon seit einiger Z eit wirken Gina Baschleben, Paul Stöckler und René Gerritzen als Teamleiter in der erweiter ten Geschäftsführung mit Jetzt wollen sie „in die Führung dieses Unternehmens hineinwachsen als ein Führungsteam, das sich mit unterschiedlichen Kompeten zen und Aufgabenfeldern gemeins am der Führungsve rantwor tung stellt “ , beschreibt René Gerritzen den Nachfolgeprozess, der vor mehr als einem Jahr begonnen hat. Damals hatten alle drei ihr g rundsätzliches Interesse bekundet, künftig als gemeins ames Führungsteam die Zukunft des Bauunternehmens Büter z u gestalten.
Es begann mit einem Planspiel
Die Strategie für einen „ geordneten Betriebsübergang im Büter-Style“ hatte Gerrit Büter, geschäftsführender Gesellschafter de r G. Büter Bau GmbH, vorgegeben: „Wir wollen die jungen Leute daz u befä higen, dor thin z u kommen, wo wir (Mike und Gerrit) gerade sind “ René Gerritzen erinner t sich: „Konkret begonnen haben wir diesen Prozess im Janu ar 2025 mit einem Planspiel nach einer Idee von Mike Ruppelt.“ Aufgabe: Z entrale Führungs aufgaben identifi z ieren, dasUnternehmen an komplexer werdende Herausforderungen anpassen und konkrete Perspektiven für die z ukünftige Weiterentwicklung erarbeiten. Die Ergebnisse wu rden Mitte des vergangenen Jahres mit Gerrit Büter und Mike Ruppelt ausführlich ausgewer tet, reflektier t und den Mitarbeitenden vorgestellt
Paul Stöckler beschreibt diesen Prozess als spannende Herausforderung: „Da war alles erlaubt, aber wir mussten für unsere Entscheidungen – auch für Fehlentscheidungen – die Verantwor tung übernehmen und mit den Konsequen zen fer tig werden. Also haben wir erstmal gan z v iele Gespräche geführ t, z uerst mit Mitarbeitern aus allen unseren Teams “
Das Z iel war, herausz ufinden, wie die Firma Büter „tickt “ , wie die Beschäftigten ihr Unternehmen sehen und was sie von dem geplanten Betriebsübergang halten. Gina Baschleben ist stolz auf die überaus positive Resonan z: „Wir merken: Unsere Kolleginnen und Kollegen stehen hinter uns. Es gibt v iel Ver trauen, Offenheit und eine starke Bereitschaft, unseren weiteren gemeins amen Weg z u gehen.“
In Gesprächen mit Kunden und Lieferanten versuchte das Trio, sich ein „Marktbild“ z u e rstellen. Auch dor t stieß das Projekt auf breite Zustimmung Jedoch weiß Paul Stöckle r auch: „Wir können uns nicht allein auf die guten Netz werke und Marktkontakte von Gerrit Büter und Mike Ruppelt verlassen Wir werden jetzt selbst im Markt bekannt und wollen persönliches Ver trauen aufbauen. Unser Netzwerk muss ein eigenes werden “
„Wir stehen für die Büter-DNA“
„Wir sind es bei Büter gewohnt, Aufgaben und Herausforderungen im Team z u diskutieren und gemeins am z u einer Entscheidung z u kommen. Für diese Büter-DNA und ihre Werte stehen wir “ , ergän zt René Gerritzen „ Aber die Zukunft stellt uns immer vor neue Herausforderungen, Rahmenbedingungen und Wer te ändern sich Wir dürfen also unseren Blick auf ein Büter der nächsten Generation richten.“
Eine g roße Aufgabe.
Wo wi rd d a s Unte rnehm e n B ü te r i n fü nf u nd i n z ehn Ja hre n s tehe n? Wi e k a nn es i n
d e r Z u k u nft
d i e E rfol g s s tory for ts c hrei b e n, d i e i n ü be r 9 0 Ja hre n a u s ei ne m k l ei ne n Ha nd we rk s b etri eb ei ne n e rfol g rei c he n P rojek te ntwi c k l e r g e m a c ht ha t? D a ra u s e rg i b t s i c h fü r G i na B a s c hl eb e n ei ne Ke rnfra g e, d i e s c hon i m P l a ns pi el i m Ra u m s ta nd : „Wa s wü rd et i hr ä nd e rn, we nn d a s e u e r ei g e nes Unte rnehm e n wä re? “
Dafür bringen Gina Baschleben, René Gerritzen und Paul Stöckler einiges mit. Zunächst ihre Berufserfahrung und Fachkompeten zen auf verschiedenen Gebieten, die sie seit einigen Jahren im Unte rnehmen als Führungskräfte unter Beweis stellen Lang jä hrige Erfahrung mit der Büter-DNA kann vor allem Gina Baschleben vorweisen. Die 34-Jä hrige hat einst als du ale Studentin bei Büter angefangen, hat sich mehrfach weitergebildet und einige Jahre lang als Teamleiterin gearbeitet Heute ist sie Proku ristin und verantwor tet den Bereich Projektentwicklung von der Grundstücks- und Investorenakquise bis z u r Kon zeptentwicklung und Kalkulation.
Der 38-jä hrige Betriebswir t René Gerritzen bringt lang jä hrige Erfahrung in leitenden Positionen mit, bevor er im September 2022 z u Büter wechselte. Heute verantwor tet er die kaufmännische Führung des Unternehmens sowie die Bereiche Digitalisierung und Personal
Der Jüngste im Team ist der Bauingenieu r Paul Stöckler. Der 31-jä hrige gebür tige Emsländer bringt Berufserfahrungen aus Bauunternehmen und Projektplanern mit und ist bei Büter seit April 2023 Projektleiter für schlüsselfer tige Projekte Er verantwor tet somit als technischer Leiter den ges amten Produktionsbereich.
Für den Erfolg „mit der Zeit gehen“
Können drei junge Führungskräfte mit so unterschiedlichem be ruflichem Profil gemeins am ein Unternehmen leiten? Werden im Team Entscheidungswege verkürzt oder verkompli z ie r t und ve rlänger t? Unisono kommt die klare Antwor t: „Da wird nichts verkompliz ier t. Wir stehen gemeins am für Optimierungen, ku rze Entscheidungswege, Digitalisierung und Nachhaltigkeit “
Das wollen sie in den kommenden drei Jahren beweisen – und dabei auch eigene Ak zente setzen Baschleben: „Wir treten in sehr g roße Fu ßstapfen. Aber wir wollen eigene Abdrücke hinterlassen “ Daz u übernimmt das Trio nach und nach eigenständig immer mehr Führungsaufgaben. Gerritzen: Da kommt v iel auf uns z u, und daneben läuft unser normales Ta gesgeschäft natürlich weiter. Wenn Büter in den kommenden Jahren weiter so erfolg reich sein soll, müssen wir mit der Z eit gehen und unsere unternehmerische Zukunft entwickeln “
„Wir dür fen unseren Blick auf ein Büter der nächsten Generation richten. “
René Gerrritzen „Wir werden jetzt selbst im Markt bekannt und wollen persönliches Ver trauen aufbauen. “
Paul Stöckler
„Begleitprodukt“ wird zum Schlüssel für Klimaschutz und gr üne Energie
ExxonMobil und RWE investieren 11,5 Millionen Euro in ein besonderes BHKW
Nach dem Aufbau der drei großen grünen BHKW-Blöcke waren bis zur Fer tigstellung noch umfangreiche Arbeiten nötig, sowohl zur Komplettierung der Anlage selbst als auch zur Einbindung in das RWE-Stromnetz und in die umfangreichen Leitungsnetze und Produktionsanlagen von Ex xonMobil auf dem Betriebsplatz
Foto: Ex xon
Eine „Win-Win-Situ ation für alle Beteiligten“ sieht E xxonMobil in einem neuen Kooperationsprojekt am Standor t
Osterwald: Für mehr als 11 Millionen Eu ro hat der Erdölkon zern im dor tigen Förderbetrieb gemeins am mit dem Energieversorger RWE ein Kraftwerksprojekt realisier t, das Schadstoffbelastungen der Erdölförderung verminder t, die Klimabilan z verbesser t und „ g rünen“ Strom für die regionale Energieversorgung liefer t. Entstanden ist in rund eineinhalbjä hriger Planungs- und Bautätigkeit ein g roßes Blockhei zkraftwerk, das als Brennstoff die Begleitgase der Erdölförderung nutzt und damit Wärme und Strom erzeugt Im Frühjahr nahm die Anla ge den Regelbetrieb auf.
Die neue Kraft-Wärme-Kopplungs anla ge auf dem Gelände des Erdölbetriebs Osterwald entspricht im Prin z ip den Biogas anla gen, wie sie ty pischerweise in der Landwir tschaft z um Eins atz kommen – ist allerdings deutlich g rößer. Sie besteht aus drei Kraftwerksblöcken, in denen jeweils ein g roßer Verbrennungsmotor einen Generator antreibt. Alle drei z us ammen
erzeugen knapp 4,5 Megawatt elektrische Energie. Zusätzlich stellt die KWK-Anla ge aus der entstehenden Motor-Abwärme rund 4,5 Megawatt thermische Energie z u r Warmwassererzeugung bereit.
„Treibstoff “ Erdölbegleitgas: Statt Dampffluten nun Kraft-Wärme-Kopplung
Die Idee z um Bau dieser KWK-Anla ge entstand aufg rund der veränder ten Rahmenbedingungen der Erdölförderung in der Niederg rafschaft:
• Entscheidender Faktor dabei ist die Klimabilanz der Erdölförderung Auch die Erdölbranche muss ihren Ausstoß von klimaschädlichem CO2 und anfallenden Schwefelgasen deutlich reduzieren, um die gesetzlichen Klimaschutzvorgaben zu erfüllen.
Spätestens damit wird das sogenannte Erdölbegleitgas z um Problem. Dieses brennbare Gasgemisch, das z umeist im Rohöl-WasserGemisch gelöst ist und bei der Erdölförderung an der Oberfläche „ausgast “ , besteht im we-
sentlichen aus Kohlenwasserstoffverbindungen, enthält aber auch Schwefelwasserstoff, weitere klimaschädliche Stoffe wie Kohlendiox id, Stickstoff, Edelgase und andere Bestandteile in wechselnder Zus ammensetz ung. Da es kaum wir tschaftliche Möglichkeiten z u r Aufbereitung gibt, wird es als nutzloses Nebenprodukt in anderen Förderländern einfach abgefackelt In Osterwald nutzte man bis letztes Jahr eine andere Lösung: Das Begleitgas wu rde als Brennstoff in z wei g roßen Dampfkesselanla gen verfeuer t.
Diese Thermalanla gen waren bisher das Herzstück der sogenannten Ter tiärförderung von Rohöl in der Niederg rafschaft. Sie erzeugen den Prozessdampf für das „Dampffluten“ von Erdölla gerstätten: Bis z u 300 Grad heißer Wasserdampf wu rde tief in die Erde eingepresst, um das vergleichsweise z ä hflüssige Emsland-Rohöl flie ßfä higer machen, damit es auch bei nachlassendem La ge rstättendruck weiter geförder t werden kann
• Dampffluten lohnt sich nicht mehr. „Das Heißdampfverfahren ist für uns heute nicht mehr wir tschaftlich, weil wir damit in z wischen in der La gerstätte eher Wasser als Erdöl mobilisieren“, erläuter t Nadine StegmannDrüppel, Betriebsleiterin der E xxon-Förderbetriebe in Rühlermoor und Osterwald Also hat E xxon das Einpressen von Heißdampf eingestellt.
• Verschärfte Grenzwerte für Schwefelemissionen: Zudem ist das Verfeuern des Erdölbegleitgases in den Thermalanla gen heute keine Option mehr. „ Aufg rund der neuen BImSch-Verordnung müssen auch wir das Begleitgas vor der Verbrennung entschwefeln“, beg ründet die Diplom-Ingenieu rin den Schritt z u r Kraft-Wärme-Kopplung „ Also haben wir überlegt, ob wir die Entschwefelung mit einer wir tschaftlichen Nutz ung verbinden können “
Die Lösung war der Bau eines BHKW. So begann im Sommer 2024 die Planung. Dabei waren einige Herausforderungen z u meistern Zum Beispiel die Fra ge, wie die drei Verbrennungsmotoren für den Treibstoff Erdölbegleitgas optimier t und Brennwer tschwankungen geregelt werden können.
Seit Mai 2025 wu rde auf dem Areal des Betriebsplatzes gebaut: E xxon errichtete die Entschwefelungs anla ge und Leitungssysteme für ein Nahwärmenetz sowie für die Zuleitung des Erdölbegleitgases. RWE realisier te auf dem Betriebsplatz das BHKW und die Anla gen z u r Stromnetzeinbindung
Die drei Kraftwerksblöcke erzeugen z us ammen knapp 4,5 MW elektrische Energie. Die speist RWE direkt in sein regionales Mittelspannungsnetz ein. Die drei BHKW verwer ten
vollständig das anfallende Erdölbegleitgas Leistungsreserven der Motoren werden z u r Stabilisierung des Stromnetzes mit z usätzlich gekauftem Erdgas genutzt. Z eiten erhöhter Stromnachfra ge werden hiermit du rch einen Volllastbetrieb unterstützt
Über Wärmetauscher stellt das BHKW thermische Energie für die Warmwasserversorgung des E xxon-Standor ts Osterwald bereit „Wir haben die ges amte Hei z ungs- und Warmwasserversorgung unserer Betriebsgebäude auf ein Nahwärmenetz umgestellt, das du rch das BHKW gespeist wird“, erklär t Nadine Stegmann-Drüppel Zudem liefer t das BHKW Energie z u r Erwärmung von Prozesswasser für die Rohölaufbe reitung und z u r Anwärmung von La gerstättenwasser vor dem Zurückpressen in die La gerstätte.
Eine Win-Win-Lösung für die regionale Energieversorgung und die Klimabilanz
Also ein Gewinn für beide Projektpar tner: RWE erzeugt elektrische Energie fürs öffentliche Netz inklusive Reserveleistung für Bedarfsspitzen. E xxonMobil erhält die benötigte Wärmeenergie, muss dafür kein Erdgas mehr z ukaufen und kann anfallendes Erdölbegleitgas wir tschaftlich und klimaschonend nutzen. Dafür wendete das RWE für den elektrischen Teil der Anla ge rund sechs Millionen Eu ro auf. E xxonMobil investier te gut 5,5 Millionen Eu ro in die Entschwefelung des Brennstoffs und die Einbindung der Anla ge in seine Betriebseinrichtungen. Seit Herbst 2025 konnte die Anla ge erste Probeläufe absolv ieren, seit Febru ar 2026 arbeitet sie im Regelbetrieb. Die alten Thermalanla gen mit ihren hoch aufra genden Kaminrohren werden nun Zug um Zug abgebaut. Betriebsleiterin Stegmann-Drüppel freut sich übe r „eine echte Zukunftsinvestition, die den Standor t sicher t und einen Unsicherheitsfaktor abschaltet “
Ausgedient haben die beiden großen Thermalanlangen zur Erzeugung von Prozessdampf für das Dampffluten Sie wurden mit Erdgas, aber auch mit Erdölbegleitgas befeuer t Nach der Stilllegung werden sie inzwischen zurückgebaut.. Foto: Ex xon
Sauberkeit, Ser vice und Ver trauen
Singraven bietet maßgeschneider te Dienstleistungen rund ums Gebäude
Rund 900 Mitarbeiter kümmern sich bei Singraven um die Begleitung der Kunden. Foto: privat
Ei n ord e ntl i c hes u nd s a u b e res Um fel d
s org t fü r ei n g u te s A rb ei ts k l i m a u nd
e rhä l t g l ei c hz ei ti g a u c h d e n We r t d e r
Im m ob i l i e – u nd g e na u d a ru m k ü m m e r t s i c h
Si ng rave n Fu l l Se rv i c e. Sei t 1 9 7 9 i st d a s
Nord horne r Fa m i l i e nu nte rnehm e n fes t i n
d e r Reg i on u nd a u ch d a rü b e r hi na u s ve rwu r-
z el t. M i t G eb ä u d e rei ni g u ng, Au ß e na nl a g e n-
pfl eg e u nd v i el e n wei te re n D i e ns tl ei s tu ng e n
hä l t Si ng rave n s ei ne n Ku nd e n d e n R ü cke n
frei . E i ni g e d avon ve r tra u e n Si ng rave n ü b ri -
g e ns s c hon s ei t d e r e rs te n Stu nd e – s ei t 1 9 7 9
D a ra u f i st d a s Unte rnehm e n b es ond e rs s tol z
Ins g es a m t s i nd ru nd 9 0 0 M i ta rb ei te r fü r
Si ng rave n b ei d e n Ku nd e n i m E i ns a tz , d a m i t
a l l es l ä u ft wi e es s ol l .
Persö nlicher Ansat z im Fo k us
Wa s d a m a ls k l ei n ang efa ng e n ha t, ha t s i c h
he u te z u ei ne m m od e rne n u nd v i el s ei ti g e n
D i e ns tl ei s te r m i t Ku nd e n i n g a n z D e u ts c h-
l a nd e ntwi c kel t M i ttl e rwei l e wi rd d a s Unte rnehm e n i n d ri tte r G e ne ra ti on g efü hr t E i ns
ha t s i c h d a b ei ni e ve rä nd e r t: B ei Si ng rave n s tehe n d i e Me ns c he n i m M i ttel pu nk t – d i e
Ku nd e n, d i e M i ta rb ei te r u nd d i e Pa r tne r. Si ng rave n s etz t s i c h jed e n Ta g d a fü r ei n, d a ss i n u nd u m d a s G eb äu d e d e r Ku nd e n a l les l ä u ft – d a m i t s i e s i c h d a ru m ni c ht k ü m m e rn m ü s s e n. Und we nn e s m a l ei n P rob l e m g i b t?
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Ver trauen und Weiterentwick lung
E i n g roß e r Tei l d e r A rb ei t von Si ng rave n s tec k t i n d e n B ez i ehu ng e n z u d e n ei g e ne n Ku nd e n u nd Pa r tne rn M i t v i el e n von i hne n a rb ei tet d a s D i e ns tl ei s tu ng s u nte rnehm e n s c hon s ei t v i el e n Ja hre n e ng u nd ve r tra u e nsvol l z u s a m m e n. G e na u d a s m ac ht Si ng rave n
Fu l l Se rv i c e a u s : Ve rl ä s s l i c hkei t, k u rz e Weg e u nd ei n offe ne r, ehrl i c he r Um g a ng m i tei na nd e r.
G l ei c hz ei ti g e ntwi c kel t s i c h Si ng rave n s teti g wei te r – u nd bri ng t s pa nne nd e Ne u hei te n m i t. E i n ec htes Hi g hl i g ht: A qu a b l u . In d e n Ni ed e rl a nd e n ha t d e r i nno va ti ve Wa s se rs pe nd e r b e rei ts d e n M a rk t e rob e r t, u nd Si ngrave n hol t i hn jetz t a u c h hi e rhe r. D a s Konz e pt i s t s o ei nfa c h wi e g e ni a l : fri s c hes , g efi l -
te r tes Was s e r m i t G es c hm a c k u nd V i tam i ne n – d i rek t a u s d e m Spe nd e r Ü b e r d a s i ntu i ti ve
Tou c hs c ree n- D i s pl ay wä hl t m a n i n Sek u nd e n s ei n Li eb l i ng s g eträ nk : g ek ü hl t, pri c kel nd od e r g a n z na tü rl i c h
Und d a s Bes te: A qu a b l u i s t ni c ht nu r g u t fü r d i e G es u nd hei t, s ond e rn a u ch fü r d i e Umwel t. Kei ne P l a s ti k fl a s c he n, kei n Tra ns por t, kei n Pfa nd – ei nfac h Wa s s e r g e ni e ß e n, g a n z ohne s c hl ec htes G e wi s s e n G u t fü r d as Tea m , g u t fü r d e n P l a nete n.
Si ng rave n ve rfol g t ei ne n l o y a l e n A ns a tz m i t d e m Fok u s a u f l a ng fri s ti g e n B ez i ehu ng e n – Pa r tne rs c ha fte n, i n d e ne n m a n s i c h g eg e ns ei ti g d a s B es te g önnt u nd b ei d e ne n d i e Z us a m m e na rb ei t ei nfa c h Spa ß m a c ht G e na u s o a rb ei tet d a s D i e ns tl ei s tu ng s u nte rnehm e n. Und g e na u d a s s pü r t m a n.
Einfach Wasser genießen, ganz ohne schlechtes Ge wissen –das verspricht Aquablu Dabei ist Aquablu nicht nur gut für die Gesundheit, sondern auch für die Umwelt Foto: privat
Spiekermann Nordhorn nimmt das Jubiläum spor tlich
Festakt im Capitol zum 25-jährigen Bestehen
Auftaktveranstaltung in das Jubiläumsjahr: Moderator David Kor te zog mit seinen Gästen Alexander Terwolbeck, Anna-Lena Herzgerodt und Dr Arne A arnink Parallelen zwischen Leistungsspor t und unternehmerischem Handeln
Foto: Jürgen Lüken
Die Spiekermann & CO AG ist seit einem Vier teljahrhunder t dem Vermögen ihrer Kunden verpflichtet Das Fundament für diesen Erfolg bilden nicht nu r solide Z ahlen oder verlässliche Investitionsentscheidungen, sondern auch eine konsequent geführ te Marke. Unabhängigkeit, gan zheitliche Leistung und g rößtmögliche Transparen z für die Mandanten. Daran hat sich bis heute nichts geänder t. Spiekermann ist heute einer der führenden unabhängigen Vermögensverwalter bundesweit.
„ 25 Jahre sind ein Alter, in dem man wegweisende Entscheidungen treffen muss, in dem man weniger z u rück und v iel mehr nach vorne schaut – um die Zukunft z u gestalten“, gibt Mario Borowski, Proku rist der Spiekermann & CO AG die Richtung vor.
Zum Auftakt in das Jubiläumsjahr hat der Standor t in Nordhorn bereits am 7. März z u einem Festakt ins CAPITOL eingeladen. In dem ehemaligen Kino wu rde es festlich für die geladenen Mandanten und Wegbereiter – und spor tlich auf der Bühne Denn dor t gaben gleich drei regionale Spor tg rößen und Moderator Dav id Kor te beim lockeren Talk Einblick in die Parallelen z wischen Leistungsspor t und unternehmerischem Handeln.
Die ehemalige Weltklasse-Tennisspielerin Anna-Lena Herzgerodt, besser bekannt unter ihrem Gebu r tsnamen Grönefeld, blickte z urück auf die v ielen Jahre auf der ATP-Tou r und die wenigen Eindrücke, die sie dabei von den Ländern s ammeln konnte. Ihre g rößten Erfol-
ge erz ielte sie als Indiv idu alspor tlerin – im Team mit anderen Spielern, galt sie doch als eine der besten Doppelspielerinnen der Welt und kann z wei Mixed-Grand-Slam Siege in Wimbledon und bei den French Open vorweisen. Im Team der HSG Nordhorn-Lingen erz ielte der lang jä hrige Bundesliga-Handballer Alexander Terwolbeck g roße Erfolge, musste aber auch Niederla gen einstecken. Bei seinen Ausführungen z u wechselnder Führung sowie erg riffenen aber auch verpassten Chancen wu rden einige Parallelen z um Beratungs-Business erkennbar Nu r bei der Lust, auch mal unfair z u spielen kamen Gastgeber und Gäste nicht übe rein. Erst recht nicht der DFBSchiedsrichter und promov ier te Volkswir t Dr Arne Aarnink, der über seine persönlichen Erfahrungen mit dem allseits unbeliebten VAR –dem Video Assistent Referee – im Kölner Keller berichtete. Der persönliche Umgang mit dem Druck im Stadion und in den Medien gelinge ihm vor allem du rch Kon zentration auf das Wesentliche.
Und damit haben die Einblicke von allen drei Spor tlern gezeigt, wie wichtig Disz iplin, Fokus und die richtigen Entscheidungen im entscheidenden Moment sind – im Spor t wie auch im Unternehmer tum. Am 7. Mai folgte dann die g roße Jubiläums-Ve ranstaltung in der OsnabrückHalle, bei der Spiekermann als besonderen Höhepunkt Gabor Steingar t als Key note-Speaker beg rü ßen du rfte. Einer der profilier testen Jou rnalisten unsere Z eit und Herausgeber von „The Pionee r “
Neptune Energ y beendet Bohrprojekt: Frisches Erdgas für das lokale Netz
Sechs Bohrungen seit 2020 / Dank an Bevölkerung und lokale Fachunternehmen
Eines der g rößten Grafschafter Industrieprojekte der vergangenen Monate ist fast abgeschlossen: Bereits seit dem vergangenen Winter produz ie ren auch die vorläufig letzten beiden Erdgasbohrungen des Projekts, die Adorf Z19 und Adorf Z20 südlich des Heideweges in Georgsdorf, Erdgas für das lokale Netz
Das Rohstoffunternehmen Neptune Energy mit lokaler Produktionszentrale in Meppen investier te allein für diese beiden letzten Bohrungen rund 73 Millionen Eu ro in den Bau des Bohrplatzes, das Niederbringen der beiden Bohrungen sowie die Errichtung der z ugehörigen Erdgas aufbereitungs anla ge. Beide Bohrungen verlaufen im Unterg rund in einer Ku rve, erreichen rund 3500 Meter Tiefe und sind mehr als 4000 Mete r lang. Die Aufbereitungsanla ge am Standor t kann bis z u 25 000 Kubikmeter Erdgas pro Stunde verarbeiten Bereits im Herbst 2024 hatten die ersten Arbeiten für das Projekt begonnen
Michael Funke, verantwor tlich für die Neptune Energy-Produktion in der Grafschaft Bentheim und im Emsland, verdeutlicht: „Mir ist es vor allem wichtig, Danke z u sa gen – insbesondere bei unseren Nachbarinnen und Nachbarn für ihr Verständnis und ihr Interesse.“
Auch die Zus ammenarbeit mit Unternehmen aus der Region lobte Funke: „ Auf unserer Baustelle haben v iele lokale Fachunternehmen, gerade auch aus der Grafschaft Bentheim, richtig angepackt und mit uns an einem Strang gezogen Daher bin ich besonders froh, dass wir mit diesem Projekt auch einen Beitra g z u r lokalen Wer tschöpfung leisten konnten “
Neptune Energy hatte im Jahr 2019 mit der Erschließung des Erdgasfeldes „ Adorf Karbon“ begonnen. Zunächst waren am Bathorner Diek in Hoogstede die Bohrungen Z15 und Z16 abgeteuft worden, die 2020 und 2022 die Förderung aufnahmen. Es folgten die Bohrungen Z17 und Z18 in Georgsdorf sowie nun ebenfalls in Georgsdorf die Z19 und Z20
Das Projektteam plant in Zukunft mit den sechs Adorf-Bohrungen rund 300 000 Haushalte mit Erdgas aus der La gerstätte Karbon versorgen z u können. „Direkt aus Hoogstede und Georgsdorf anstatt du rch emissionsintensivere Impor trouten“, betont Funke.
Gan z fer tig seien die Arbeiten am Heideweg noch nicht „In den nächsten Monaten werden wir vor Or t hin und wieder aktiv sein, bevor wir vollständig in den regulären Betrieb übergehen Auf alles, was wir erreicht haben, können wir aber jetzt schon stolz sein “
Michael Funke, zuständig für die Neptune Energy-Produktion in der Grafschaft Bentheim und im Emsland, zeigt modernste Technik bei der Erdgasaufbereitung in Georgsdor f Foto: Neptune Energy
EcotecWorld gestaltet die Zukunft
Tag der offenen Tür am Samstag, 6. Juni, für die ganze Familie
Insgesamt beschäftigt
EcotecWorld über 30
Mitarbeiter, die in verschiedenen Fachrichtungen tätig sind
Diese reichen von Elektromeistern und Ingenieuren bis hin zur Ver waltung und der Logistik
Foto: a|w|sobott gmbh
Die Energiewende ist längst mehr als ein politisches Z iel, sie ist z u einem entscheidenden Faktor für wir tschaftlichen Erfolg geworden Steigende Energiepreise, z unehmender Wettbewerbsdruck und wachsende Anforderungen an Nachhaltigkeit stellen Unternehmen und landwir tschaftliche Betriebe gleicherma ßen vor neue Herausforderungen
Seit 16 Jahren begleitet EcotecWorld in Uelsen die Transformation der Energieversorgung in der Region In dieser Z eit hat sich das Unternehmen z u einem breit aufgestellten Kompeten zzentrum mit rund 31 Mitarbeitenden entwickelt Die Stärke liegt dabei vor allem in der Vielfalt der Fachrichtungen: Elektromeister, Ingenieu re, Mechatroniker und Techniker arbeiten eng z us ammen und werden du rch Fachkräfte aus den Bereichen Verwaltung, Logistik und Bauleitung ergän zt Dieses Zus ammenspiel ermöglicht es, Projekte von der ersten Idee bis z u r langfristigen Betreuung im Betrieb gan zheitlich z u planen und umz usetzen. Ein besonderer Fokus liegt dabei
auf nachhaltigen Technologien wie Photovoltaikanla gen, Batteriespeichern und Ladeinfrastruktu r für Elektromobilität Gerade die Kombination dieser Systeme gewinnt z unehmend an Bedeutung. Unternehmen und Privatkunden erkennen immer stärker, dass selbst erzeugter Strom nicht nu r umweltfreundlich ist, sondern auch wir tschaftliche Vor teile bietet Du rch den Eins atz moderner Speicherlösungen kann Energie flex ibel genutzt und die Abhängigkeit vom Strommarkt deutlich reduz ier t werden
Neuer Standort als Schaufenster
Ein Z eichen für das kontinuierliche Wachstu m von E c otec Worl d i s t d e r ne u e Fi rm e ns i tz a m N i je nk a m p 8 i n Uel se n, d e r i m M a i 2 0 2 5 b ez o g e n wu rd e. D e r m od e rne Ne u ba u b i etet ni c ht nu r opti m a l e A rb ei ts b ed i ng u ng e n, s ond e rn d i e nt z u g l ei c h a l s B eg eg nu ng sor t fü r d i e G es c häfts pa r tne r u nd Ku nd e n. Hi e r we rd e n ve rs c hi ed e ne Tec hnol o g i e n d irek t e rl eb b a r g e m a c ht: E i ne P hoto vol ta i k a n-
l a g e, ei n B a tte ri es pei c he r, Sc hnel l l a d es ä u l e n, Wä rm e pu m p e n u nd Wa l l b oxe n z ei g e n, wi e ei ne z u k unfts fä hi g e E ne rg i e ve rs org u ng fu nkti oni e re n k a nn
Auch über den Standort hinaus ist das Unternehmen in z ahlreichen Projekten aktiv Besonders hervorzuheben sind z wei sogenannte Agri-Photovoltaikanlagen in Münster-Amelsbüren und Senden Diese verbinden landwirtschaftliche Nutzung mit Energieerzeugung und zeigen, wie Flächen effizient doppelt genutzt werden können Mit einer Leistung von mehreren Megawatt gelten sie als innovative Lösungen in ländlichen Regionen. Darüber hinaus hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren mehrere Solarparks realisiert und übernimmt für diese auch die technische und kaufmännische Betriebsführung Mit der eigenen Serv ice-Abteilung bleibt EcotecWorld somit auch langfristig als Partner an der Seite der Kunden
Energiezukunft für Privathaushalte, Landwirte und Unternehmen
Neben Großprojekten bleibt auch die private Energiewende ein zentrales Anliegen von EcotecWorld. Gerade in Regionen wie der Grafschaft Bentheim bieten Ein- und Zweifamilienhäuser ideale Voraussetz ungen, um Energie selbst z u erzeugen und z u nutzen. Photovoltaikanla gen auf dem Dach, kombinier t mit Batteriespeichern, Wärmepumpen und Elektrofahrzeugen, ermöglichen es Haushalten, ihre Energiekosten langfristig z u senken und unabhängiger z u werden.
E i n b es ond e rs d y nam i s c hes The m a i s t d e rz ei t d i e Na c hfra g e na c h B a tte ri es pei c he rn u nd La d einfra s tru k tu r fü r E l ek trofa hrz e u g e.
Im m e r m eh r Unte rnehm e n u nd P ri va tha u sha l te i nves ti e re n i n d i es e Tec hnol o g i e n, u m i hre E ne rg i e effi z i e nte r z u nu tz e n u nd s i c h a u f d i e Z u k u nft d e r Mob i l i t ä t vorz u b e rei te n
D i e Ve rb i nd u ng von Sol a rs trom , Spei c he r u nd E l ek trom ob i l i t ä t b i l d et d a b ei ei n g a n zhei tl i c hes E ne rg i ekon z e pt, d a s s owohl ökol og i s c h a l s a u c h ökonom i s c h ü b e rz e u g t.
Tag der offenen Tür am 6. Juni
Mit einem Ta g der offenen Tür am Samsta g, 6 Juni 2026 will EcotecWorld nicht nu r den neuen Standor t am Nijenkamp 8 in Uelsen zeigen, sie wollen auch sich als Unternehmen präsentieren. Zwischen 10 und 17 Uhr haben Interessier te die Gelegenheit, an Führungen du rch das Gebäude teilz unehmen und aus nächster Nä he z u e rfahren, wie die tägliche Arbeit im Energiesektor abläuft Neben technischen Einblicken in die Anla gen steht auch der Dialog im Fokus. Besucher haben die Chance, sich mit den E x per ten ausz utauschen und indiv iduelle Fra gen z u stellen. Denn die Energiewende, so die Überzeugung von EcotecWorld, ist eine Gemeinschafts aufgabe, die nu r im Austausch z wischen Wir tschaft, Technik und Gesellschaft gelingen kann
Auch die Geschäftspar tner und Lieferanten sind mit Showtrucks vor Or t, um sich vorz ustellen Darüber hinaus hat EcotecWorld ein buntes Rahmenprog ramm für die ges amte Familie organisier t
Æ Mehr Informationen z u den Leistungen und Referen zen von EcotecWorld gibt es auf der Webseite.
Neben der Planung und der Beratung sowie der Montage der PV-Anlage übernimmt EcotecWorld auch anfallende War tungsarbeiten. Foto: a|w|sobott gmbh
„Auf die sich wiederholenden fossilen EnergiepreisKrisen ist die Grafschafter Energie wende mit PV, Batterie und Wallbox die richtige Antwor t. “
Holger Stegink Geschäftsführer
Renovieren statt neu bauen
Zukunftsfähige Geschäftsräume beginnen im Bestand
ren lassen sich klassische Open-Space-Konzepte oft nicht einfach über tra gen. Umso wichtiger ist es, die vorhandene Fläche klug z u nutzen.
Und es geht um mehr als Komfor t: In Z eiten des Fachkräftemangels ist das Büro auch ein Argument im Wettbewerb um die besten Talente. Wer ein attraktives Arbeitsumfeld bietet, hat die Nase vorn
Ein Ansprechpartner. Ein Konzept. Ein Ergebnis.
DFoto: privat
Jacqueline Neumann und Inhaber Jan Stegink begleiten die Kunden von der ersten Idee bis zur Umsetzung
er g rößte Hebel liegt im intelligenten Umbau bestehender Flächen Genau darauf legt Wohnwe rk Stegink einen g roßen Fokus. Es ist oftmals wir tschaftlicher, Räume umz ustruktu rieren und z u renov ieren, als neu z u bauen oder komplett neu ein z u richten. Es geht heute mehr denn je darum, sinnvoll und vor allem nachhaltig z u investieren Wie wäre es, wenn Besitzer ihr Büro oder ihre Pra x isräume mehr Mehrwer t für weniger Budget geben könnten? Statt 5000 Eu ro pro Qu adratmeter in einen neuen Geschäftsraum z u investieren und in eine unaufhalts ame Kostenfalle z u tappen, lohnt sich ein Blick auf das, was bereits da ist. Mit Wohnwerk Stegink wird z unächst der Bedarf ermittelt und dann der Bestand genau unte r die Lupe genommen: Was kann bleiben, was muss lediglich neu kombinier t werden – und wo lohnt sich eine Neu anschaffung ode r bauliche Verände rung?
Arbeitswelten im Wandel – und w as das für das Büro bedeutet
Die Arbeitswelt hat sich ve ränder t – und sie veränder t sich weiter. Homeoffice ist z war wieder rückläufig, doch die Ansprüche, die Mitarbeitende heute an ihren Arbeitsplatz stellen, sind andere als noch vor zehn Jahren. Rück z ugsor te für kon zentrie r tes Arbeiten, Kommunikationszonen für spontanen Austausch, Flex ibilität im Allta g – das sind keine Luxuswünsche mehr, sondern Grundvoraussetz ungen. Gerade in kleineren Bürostruktu-
Was Wohnwerk Stegink dabei besonders macht: Inhaber Jan Stegink begleitet seine Kunden von der ersten Idee bis z u r fer tigen Umsetz ung – persönlich, gan zheitlich und aus einer Hand. Auf Wunsch werden auch die Mitarbeitenden aktiv in den Planungsprozess einbezogen Denn wer täglich an einem Or t arbeitet, weiß am besten, was dor t funktionier t –und was nicht Im Dialog mit der Geschäftsführung entsteht so ein stimmiges Ges amtkon zept, das überzeugt und im Nachgang kaum Anpassungen benötigt Eine echte Punktlandung.
Das Leistungsspektrum ist dabei bewusst breit aufgestellt: Möblierung und indiv idueller Innenausbau, Akustiklösungen, Malerarbeiten, Bodenbeläge und Estrich, das Versetzen von Wänden und Raumstruktu ren – alles aus einer Hand, professionell geplant und terminsicher umgesetzt
Handwerk mit Weitblick
Als Tischlermeister und Holztechniker mit lang jä hriger Baustellenerfahrung kennt Jan Stegink die ty pischen Stolpersteine – und erkennt Kostenfallen, bevor sie entstehen. Ergän zt wird seine Arbeit du rch ein eingespieltes Netz werk z uverlässiger regionaler Handwerker, das reibungslose Übergänge und eine effiz iente Umsetz ung garantier t
In den vergangenen drei Jahren hat Wohnwerk Stegink z ahlreiche Projekte erfolg reich abgeschlossen und dabei bewiesen: Gute Arbeitswelten müssen nicht teuer sein – sie müssen du rchdacht sein
Æ M ehr Inf orm a ti onen rund um da s Wohnwerk Stegi nk und s ei n Ange bot f i nden Interess i er te a u f der Webs ei te
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2 Maximale Nutzlast von 780 kg für den Combo Cargo Electric in der Standardversion und 709 kg für den Combo Cargo Electric mit langem Radstand
3 Maximale Nutzlast berücksichtigt das Gewicht des Fahrers
a Die Aktion „Jetzt-Profi-Vor teil“ ist gültig solange der Vorrat reicht im Zeitraum vom 01 01 - 31 12 2026 Nur gültig für gewerbetreibende Handwerksbetriebe in Verbindung mit einem Abrufschein der SDH GmbH Ausschlaggebend ist das Kauf ver tragsdatum, die Zulassung muss über das OPEL Rahmenabkommen DE268970055 er folgen, kann aber nach dem Aktionszeitraum liegen Nicht mit anderen Nachlässen oder Aktionen kombinierbar Abgebildete Sonderausstat tungen sind im Angebot nicht enthalten Das Formular zur Wahl der Prämie wird von der SDH GmbH an den Handwerksbetrieb gesendet Detaillier ten Aktionsbedingungen auf www sdh de Gutschein einmalig einlösbar auf der Website des ausgewählten Pro Par tner Gutschein kann nicht mit anderen Gutscheincodes kombinier t werden Kein Über trag, keine Barauszahlung möglich Für eine et waige Versteuerung des Gutscheins ist der Empfänger selbst verant wor tlich Die detaillier ten Prämien-/Gutscheinbedingungen finden Sie auf www sdh de sowie auf dem Prämienformular
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¹ Ein Leasingangebot mit Kaufoption für Gewerbekunden (Bonität vorausgesetzt) der Stellantis Bank SA Niederlassung Deutschland, Siemensstraße 10, 63263 Neu-Isenburg, für die Autohaus Mar tin Ossefor th GmbH als ungebundener Vermit tler tätig ist Alle Preise verstehen sich exkl Mehr wer tsteuer Der Gesamtbetrag setztsich zusammen aus einer ggf vereinbar ten Leasingsonderzahlung sowie der Summeder monatlichen Leasingraten Sofern der Kunde keinen Gebrauch von der Kaufoptionmacht, werden nach Ver tragsende Mehr- und Minderkilometer (Freigrenze jeweils2 500 km) sowie ein Ausgleich für ggf vorhandene Schäden abgerechnet
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