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SKIPPERS N°99 Preview Swiss Sailing DE

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skippers

Tudor Team Alinghi zurück im Geschäft

Jules Verne:

The Famous Record

Frischer Wind in der Swiss Sailing League

Die Surprise weiter auf Kurs

25 Jahre Skippers, 25 Jahre Traumtörns

25 Jahre Schweizer Wind

25 Jahre. Ein Vierteljahrhundert. Und ein glücklicher Terminzufall. Als 2001 die erste Ausgabe von Skippers erschien, schrieb dessen Gründer Brice Lechevalier darin über die Anfänge des fabelhaften Abenteuers Alinghi. Genau 25 Jahre später – pünktlich zu unserem runden Jubiläum –, kündigte das Schweizer Syndikat nach einem aufsehenerregenden Abzug die Rückkehr in den America’s Cup an. Und beides Mal ist unsere – Ihre – Zeitschrift in der ersten Reihe. Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, nach Neapel zu reisen und Ernesto Bertarelli im Rahmen des 38. America’s Cups zu treffen. Auf den folgenden Seiten reisen wir mit Ihnen zudem über die Weltmeere. Wir berichten über den Frauenrekord und die absolute Bestzeit der Jules Verne Trophy und analysieren die Leistung des Switzerland SailGP Teams an den ersten drei Events des SailGP.

Unser Jubiläum feiern wir das ganze Jahr hindurch mit verschiedenen Sonderdossiers. Den Anfang macht diesen Frühling ein Rückblick auf 25 Jahre Törns. Rechtzeitig vor der Sommersaison präsentieren wir eine Auswahl von

25 Erlebnissen unter Segeln für die ganze Familie oder im Freundeskreis. Die ausführlichen Revier- und Törninformationen finden Sie auf skippers.ch In der Schweizer Segelszene gibt es eine Ikone, die uns mit ihrem 50-JahrJubiläum beinahe die Schau stiehlt. Die Rede ist von der Surprise. Eine 50-seitige Sonderbeilage würdigt das wohl schweizerischste aller französischen Boote, das seit Generationen Regatta- und Fahrtensegelnde auf unseren Seen begleitet und bis heute nichts von seiner Faszination eingebüsst hat.

Zum Schluss danke ich Brice Lechevalier für sein Vertrauen. Er hat das Ruder von Skippers an Louis Taurel und mich übergeben, bleibt dem Magazin jedoch als unerschütterlicher Ausnahmestratege erhalten.

25 Jahre. Ein Vierteljahrhundert. Eine lange Zeit – und doch steht Skippers, Segeln & Ozean erst am Anfang. Alles Gute zum Geburtstag!

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Inhalt

Fast Sailing, Full Living.

Crafted for your next adventure

SWISS SAILING TEAM

Von den Ski auf Foils50

CLUBS & KLASSEN

Die Rolle des Vermessers52 NEWS

Internationale News54

Nationale News56

News aus der Deutschschweiz58

SEGELGESCHEHEN

Tipps von François Enzler62 eSailing als Performancetreiber64

Das Wort des Präsidenten71 Interview mit Justine Mettraux 72

Geburt einer Ikone76

Die Surprise in Zahlen79

In der Westschweiz80

In der Deutschschweiz und im Tessin84

Interview mit François Séchaud88

Mittendrin an den 5 Jours du Léman92

Die Armada der Bol d’Or96

Konkurrenz der Segelmachereien100

Die Surprise als Schulboot103

Noch immer in Bestform104

Aus der Surprise-Backskiste106

Begegnung mit René Mermoud110

Schweizermeisterschaften113

Lust auf einen Törn? 114

Die Jubiläumsfeierlichkeiten117 Inhalt Nr. 99

Swiss Sailing Team

Tine Rossel, von den Ski auf Foils

Tine Rossels sportlicher Werdegang ist ziemlich unkonventionell. Die St. Moritzerin wechselte im Rahmen eines von Swiss Sailing Team organisierten «Talent Transfers» von den Slalomtoren auf die Foils eines Nacra 17. Gemeinsam mit Andrea Aschieri arbeitet sie auf eine Olympiateilnahme hin.

Text ) Sophia Urban

Die Idee entstand aus einer Begegnung. «Christian Scherrer kannte mich gut, wir segeln im gleichen Club in St. Moritz», erzählt Tine Rossel. «Er wusste, dass ich Skifahren als Leistungssport betrieb und suchte nach Teammitgliedern, die nicht unbedingt viel Segelerfahrung mitbringen, dafür aber körperlich fit sind. Ich habe zunächst gezögert. Mit dem Skifahren aufzuhören war keine leichte Entscheidung. Ich wollte meinen

Sport nicht für ein unseriöses Projekt aufgeben und habe mir ein Jahr Bedenkzeit genommen.»

Zur gleichen Zeit versuchte Andrea Aschieri sein Olympiaprojekt neu aufzugleisen. Am Youth America’s Cup 2024 kam er mit Christian Scherrer ins Gespräch. «Ich war auf der Suche nach einer neuen Vorschoterin, nachdem meine Segelpartnerin und ich getrennte Wege gegangen waren», so Andrea.

Im November 2024 starteten Andrea und Tine ihren ersten Versuch auf dem Wasser. Sie absolvierten ein zweiwöchiges Training und nahmen

auch an einer Regatta teil. «Für mich war es das erste Mal auf einem Foiler», verrät Tine. «Das Tempo hat mir auf Anhieb gefallen, aber auf dem Trapez fühlte ich mich anfangs nicht wohl. Es war intensiv, ein wenig einschüchternd, aber sehr amüsant. Zum Glück hatten wir wenig Wind, das hat mir den Einstieg ins Foilen erleichtert. Nach der Regatta musste ich mich wegen der anstehenden Selektion von Swiss Sailing Team schnell festlegen. Ich habe mich fürs Segeln entschieden und mich vom Skirennsport verabschiedet.»

Tine ist jahrelang erfolgreich FIS-Rennen gefahren und weiss, was Spitzensport bedeutet. «Die Parallelen zum Segeln liegen in der Geschwindigkeit, im Adrenalin und im täglichen Training. Aber Segeln verlangt mehr Ausdauer. Im Skisport war die Belastung explosiv und vor allem auf Beine und Rumpf konzentriert. Jetzt trainiere ich länger und mit mehr Wiederholungen.»

Auch Andrea musste sich an die neue Konstellation anpassen. «Mir war klar, dass der Umstieg für Tine mit viel Arbeit verbunden sein würde. Ich hatte bereits drei Jahre Erfahrung auf dem Nacra und war mit dem Boot vertraut. Unser Ziel war es, sicher zu segeln, möglichst viele Stunden auf

dem Wasser zu verbringen und uns Schritt für Schritt zu verbessern.»

«Am Anfang musste meistens Andrea den Lead übernehmen, er kannte alles besser als ich», gesteht Tine. «Für jemanden, der aus dem Einzelsport kommt, ist es ungewohnt, ständig Anweisungen zu bekommen. Inzwischen ist das Verhältnis ausgeglichener. Wir kommunizieren und machen gemeinsam Fortschritte.» Auch an Land verstehen sich die beiden gut. In Trainingslagern und an Regatten verbringen sie viel Zeit miteinander.

Als Trainerin konnte Victoria Travascio, die ehemalige Vorschoterin von Santiago Lange, verpflichtet werden. Für Christian Scherrer zeigt dieses Projekt exemplarisch die Rolle des Verbands: «Er schafft Verbindungen. In diesem Fall hat sich alles wie von selbst gefügt. Tine bringt Disziplin, Frische und mentale Stärke mit. Der Talenttransfer zwischen Sportarten hat hervorragend funktioniert. Er ist attraktiv und birgt viel Potenzial für die Zukunft.»

Die Saison 2026 beginnt im Frühjahr in Palma. Auf Tine wartet ein dichtes Programm, denn neben mehreren internationalen Regatten stehen Maturaprüfungen an. Der Weg nach Los Angeles ist noch lang, doch der Sprung vom Schnee aufs Wasser sieht bereits sehr erfolgsversprechend aus.

Daniel Vonwiller
zVg
DAS DUO ASCHIERI/ROSSEL VERSTAND SICH AUF ANHIEB.
TINE ROSSEL BETRIEB SKI ALS LEISTUNGSSPORT, BEVOR SIE ZUM SEGELN WECHSELTE.

EIN BALI VOR ANKER WENIGE MEILEN VON DUBROVNIK ENTFERNT: MENSCHENLEERE BUCHTEN, ZAUBERHAFTES LICHT UND TRAUMHAFTE REVIERE MACHEN HERBSTLICHE TÖRNS IN KROATIEN UNVERGESSLICH.

Impressum

Verlag

GMT Publishing Rue des Vollandes 23 1207 Genève

T: 022/ 404 20 04 info@skippers.ch

Titelbild

Bertrand Duquenne

Skippers, Segeln & Ozean, die offizielle Zeitschrift des Schweizer Segelverbands, kann am Kiosk oder per Abonnement auf Deutsch oder Französisch bezogen werden.

Herausgeber brice.lechevalier@skippers.ch

Co-Chefredaktor olivier.evain@gmtpublishing.com

Die 100. SkippersAusgabe kommt mit einer geballten Ladung an Überraschungen!

• Die 100 unverzichtbaren Boote auf dem Markt

• 25 Porträts von Skippers-Leserinnen und Lesern

• Herbsttörn in Kroatien

• 13 Jahre Team Tilt

• Rückblick auf die Bol d’Or

Co-Chefredaktor louis.taurel@skippers.ch

Redaktionssekretariat julien.beauchot@skippers.ch

Verwaltung und Finanzen alexandra.montandon@skippers.ch

Leiter Verkauf louis.taurel@skippers.ch

Verwaltung und Werbung

Skippers – Segeln & Ozean

Rue des Vollandes, 23 1207 Genève

Redaktion

Olivier Evain, Marie Le Berre, François Trégouët, Louis Taurel, Jean-Christophe Guillaumin, Vincent Gillioz, Pierre-Antoine Preti, Grégoire Surdez, Walter Rudin, Sophia Urban, Thomas Zwick, François Enzler, Julien Beauchot, Daniel Bouwmeester

Fotos

Bertrand Duquenne, Samo Vidic, Lloyd Images, Gwidon Libera, Loris von Siebenthal, Caroline Pirskanen, Gilles Martin-Raget, Tobias Stoerkle, Lauric Thiault, Louis Taurel, Louis Jeunet, Christophe Migeon, Doriane Letexier, Alexandre Lamoureux, François Trégouët, Dominique Hausser, Héloïse Martin, Jérôme Kelagopian, Brice Lechevalier, Jean-Christophe Guillaumin, Julien Gazeau, Black Pepper Yachts, Jerôme Houyvet, Jean-Marie Liot, Christophe Favreau, Travis Hayto, Ricardo Pinto, Gary Oakley, Felix Diemer, Alexander Champy-McLean, Ian Roman, Robin Christol, Vincent Curutchet, Kacper Libera, Thierry Verhulst, Sailing Energy, Nicolas Jutzi, Daniel Vonwiller, Olivier Lhopez, Olivier Michon, Tim Wright, Jean-Mi Photographies, Mogens Hansen, Philippe Leicht, Jürg von Allmen, Jürg Schneider, Sailaway, Joaquin L.M. Delacey, MarineVerse, Yves Ryncki, Mateo Giraud, Yves Ronzier, Vincent Gillioz, Luc Dubois, Stéphane Holzer, François Séchaud, Bertrand Favre

Design: Nicolas und Mélanie Zentner, www.enzed.ch

Übersetzung: Sabine Dröschel, trad@vtx.ch

Litho: Bombie, bombie.ch

Druck: Imprimerie Chirat SA Erscheinungstermine Skippers erscheint im April, Juli, September und Dezember (+Sonderausgaben Travel im Juli, Motor im September)

Abonnemente in der Schweiz Jahresabonnement CHF 42.Zweijahresabonnement CHF 79.Abonnemente für Europa Jahresabonnement: 54 € Zweijahresabonnement: 90 € www.skippers.ch

Was treibt einen Menschen dazu an, Großartiges zu leisten? Es mit dem Unbekannten aufzunehmen, etwas Neues zu wagen und vor nichts zurückzuschrecken?

Es ist die Willenskraft, die auch TUDOR hervorbrachte. Es ist die Energie, für die jede Armbanduhr von TUDOR steht. So auch die Black Bay 68, eine Taucheruhr in Edelstahl mit einem Gehäuse von 43 mm und der „Master Chronometer“-Zertifizierung von METAS. Das Leben mancher Menschen wird von Kompromissen bestimmt. Andere sind bereit, ein Leben lang etwas zu wagen.

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