skippers Motor by GMT Publishing
MOTOR-SONDERAUSGABE NR. 11 – 2025-2026 VON skippers, Segeln & Ozean
Prestige M7 :
Art de vivre auf zwei Rümpfen
Sportlicher Törn im Drei-Seen-Land
L 14697- 22 -F-LUX-DE: 14€- RD - CHF 14.-
Vom Runabout zum Powerkat: 40 Jahre Bootsbaugeschichte Cujo: Chronik einer Legende Unser ultimativer Kauf-Ratgeber: 45 Neuheiten unter der Lupe
EDITORIAL
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Siebzigerjahren durch das Drei-Seen-Land. Ganz im Vintage-Stil erzählt unser Reporter Pierre-Alexis Colignon die bewegte Geschichte der Cujo, einer italienischen Luxusjacht mit überraschendem Design und ebenso überraschendem Schicksal. François Tregouet und Grégoire Surdez durchleuchten anschliessend die grossen Marktentwicklungen. Während der eine den Fokus auf Runabouts und Dayboats legt, blickt der andere auf die 40-jährige Geschichte der Powerkats zurück. Abschliessend finden Sie den Kauf-Ratgeber unseres Experten Philippe Leblond. Er ist wie immer eine unerschöpfliche Informationsquelle, der über die wichtigsten Neuheiten bestens Bescheid weiss. Viel Spass bei der Lektüre!
Louis Taurel Chefredaktor
skippers Motor
Die schwächelnde Konjunktur in den vergangenen Monaten ging auch an der Motorbootbranche nicht spurlos vorüber. Einige Marken versuchen, der Flaute mit Innovationen zu trotzen, um dann mit Rückenwind in bessere Zeiten zu starten. Die einen bringen neue Modelle oder überarbeitete Baureihen auf den Markt, andere setzen auf eine aggressive Preispolitik, um der überrissenen Teuerung der vergangenen fünf Jahre entgegenzuwirken und zu moderateren Tarifen zurückzufinden. Nicht zuletzt deshalb wird das Cannes Yachting Festival 2025 mit Spannung erwartet. Dort wird der Puls der Branche gemessen und der Takt für die kommenden Monate vorgegeben. Für die kleineren Boote blicken wir auf den Grand Pavois in La Rochelle. Er ist zwar weniger glamourös, aber ein guter Gradmesser für die Nachfrage an der Atlantikküste, deren Publikum sich grundlegend von jenem an der Côte d’Azur unterscheidet. Ein weiterer Barometer dürfte die boot Düsseldorf sein. Dort wird sich zeigen, wie empfindlich der Markt auf die steife Bise aus den geopolitischen Krisengebieten reagiert. Das Konzept der weltweit grössten Indoor-Bootsmesse scheint allerdings etwas aus der Mode gekommen zu sein. Das liess sich auch daran erkennen, dass zwei Aushängeschilder der deutschen Bootsindustrie der letzten Ausgabe ferngeblieben sind. Im Gegenzug gewinnen Bootsmessen auf dem Wasser an Zuspruch, weil sie per se umweltfreundlicher sind und näher an den künftigen Heimathäfen der ausgestellten Boote liegen. Es ist bestimmt einfacher, sich am Steg ein Bild von einem Boot zu machen als aufgebockt in einer Halle mitten im Winter. Da die meisten Werften ohnehin in direkter Nähe der Wasserungsrampen liegen, um unnötige Transporte zu vermeiden, stellt sich die Frage, warum Boote überhaupt noch quer durch Europa transportiert werden müssen. In jedem Fall hoffen wir, dass die vielen Innovationen zu einer raschen Markterholung beitragen. Diese elfte Ausgabe von Skippers Motor führt Sie hinter die Kulissen der Produktionsstätte von Beneteau im italienischen Monfalcone, wo unter anderem der Prestige M7 gebaut wird. Emmanuel Van Deth stellt Ihnen den Luxus-Katamaran in diesem Heft in einer exklusiven Premiere vor. Der traditionelle Törn führt auf einer kleinen Retro-Motorjacht aus den
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Der Flaute trotzen
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The pure sound of serenity, that’s all you’ll hear on your new Prestige M7.
THE SOUND OF SERENITY
World Premiere at the Cannes Yachting Festival
www.prestige-yatchs.com
Louis Taurel
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Inhalt TITELSTORY Prestige M7: Art de vivre auf zwei Rümpfen
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TÖRN Sportlicher Törn im Drei-Seen-Land
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NEWS Werften
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TRENDS Daycruiser und Runabouts: zwischen Tradition und Moderne Multipower: von der Randnotiz zur Referenz
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TRADITION OBCZ: Liebe zum maritimen Erbe
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18 Louis Taurel
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© Marin Le Roux I polaRYSE
Wo Ihre Ziele den Kurs bestimmen.
EFG freut sich, der offizielle Partner von Team Malizia und Boris Herrmann zu sein.
ZÜRICH | GENF | LUGANO | LONDON | LUXEMBURG | MONACO| VADUZ | DUBAI | SINGAPUR | MIAMI | EFG.COM
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LEGENDE Cujo : Chronik einer Legende
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KAUF-RATGEBER Elektroboote Motorboote unter 25’ Motorboote unter 35’ Motorboote unter 45’ Motorboote über 45’ Motorkatamarane und -trimarane RIBs
46 50 54 58 62 66 70
NEWS Bootsbranche
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AGENDA Bootsmessen
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ZUBEHÖR
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NEXT
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Inhalt
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DER M7 IST NACH DEM M48 UND DEM M8 DAS DRITTE MODELL DER M-LINIE VON PRESTIGE YACHTS.
Prestige Yachts M7
Art de vivre auf zwei Rümpfen Prestige Yachts ist der unangefochtene Marktführer im Segment der Motorjachten. Seine beneidenswerte Entwicklung verdankt der französische Hersteller mutigen strategischen
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Entscheidungen und einem feinen Gespür für Marktbedürfnisse. Beides hat dazu geführt, dass
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aus einem Modellnamen eine Marke mit Kultstatus wurde. 2022 überraschte das Unternehmen mit dem ersten Motorkatamaran der Firmengeschichte, dem M48. Auf ihn folgte 2023 der innovative M8 und in diesem Jahr der M7, den wir für Sie probefahren durften.
TITELSTORY
DIE KATAMARAN-KONFIGURATION BIETET VOR ANKER BESTE STABILITÄT.
Fotos ) Louis Taurel
In den späten 1980er-Jahren, in denen alles noch grösser, noch schöner und noch besser sein musste, hatten Luxusautos und Megajachten Hochkonjunktur. Exklusives boomte. In diesem Kontext brachte Jeanneau den Prestige 41 auf den Markt. Weil die Werft mit dem HighendSegment wenig vertraut war, holte sie den italienischen Designer Vittorio Garroni an Bord. Nach dem Erstlingserfolg gründete Jeanneau mit Ferretti die Marke Yarding Yachts. Danach geriet Prestige etwas ins Abseits. Der Name trat erst mehrere Jahre später wieder in Erscheinung, als 1997 eine ganze Modellpalette nach ihm benannt wurde. Sie bildete den Grundstein der noch immer anhaltenden Erfolgsgeschichte. Zum 20-jährigen Jubiläum im Jahr 2009
hatte Prestige bereits 2500 Jachten verkauft und trat fortan als eigene Marke auf. Heute tragen mehr als 5000 Motorboote das Prestige-Logo. Die Marke beschäftigt 1200 Mitarbeitende und produziert drei Linien von Einrumpfjachten: die F-Line, die S-Line und die X-Line. M-Line: Einstieg in den Mehrrumpf-Markt Doch gehen wir nochmals ein paar Jahre zurück. 2022 lancierte Prestige mit dem M48 seinen ersten Motorkatamaran. Da die Marke 33 Jahre ausschliesslich Einrumpfjachten produziert hatte, kann davon ausgegangen werden, dass die Marketingstrategie hinter dem Kurswechsel gut durchdacht war. Die Ansprüche der Kunden wuchsen fortlaufend. Sie wünschten zunehmend mehr Komfort und mehr Lebensraum, doch die X-Line stiess diesbezüglich an ihre Grenzen. Also entschloss man sich gemeinsam mit der Beneteau-Gruppe, den Markt der Powerkats zu erschliessen. Die treue Kundschaft wollte man aber auf keinen Fall verlieren. Prestige brach daher nicht mit der bisherigen Philosophie, sondern
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Text ) Emmanuel van Deth
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TITELSTORY
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DIE REISEGESCHWINDIGKEIT DES PRESTIGE M7 LIEGT BEI 17 KNOTEN.
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entwickelte ein Modell auf zwei Rümpfen, das den Markenwerten treu bleibt und zugleich umweltfreundlich ist. Bei gleicher Geschwindigkeit und Verdrängung verbraucht ein Katamaran rund 40 Prozent weniger Treibstoff als eine Einrumpfjacht. Prestige ging sogar noch einen Schritt weiter und begrenzte die Höchstgeschwindigkeit seines Modells aus ökologischen Gründen auf 20 Knoten, was deutlich unter dem marktüblichen Standard von 25 Knoten liegt. Mit dem Gesamtdesign des M48 wurde Andrea Garroni beauftragt. Von seinem Reissbrett stammen seit dem Erstling alle Prestige-Modelle. Er sollte für die neue M-Line Mehrrümpfer entwerfen, die zwar im Einklang mit der Marken-DNA stehen, aber dennoch eine eigene Identität haben. Statt die Linienführung von den Segelkatamaranen abzukupfern, wurden ausschliesslich für den Motorantrieb ausgelegte Rümpfe gezeichnet, die den Powerkat schmaler, aber höher machen. Das Ergebnis überzeugte, der M48 war auf den ersten Blick als Prestige zu erkennen und doch ein Unikum. Philippe Briand hatte mit seinem Rumpfdesign den Nerv der Zeit getroffen. Dem M48 gelang am Cannes Yachting Festival 2022 ein Senkrechtstart. Mehr als die Hälfte der rund 20
an der Messe verkauften Boote waren M48! Die Geschäftsleitung von Prestige Yachts rechnet damit, dass sie allein mit der M-Line 40 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaften wird. Vor zwei Jahren stellte Prestige mit dem M8 sein zweites Modell vor. M steht für Multihull, 8 für die Äquivalenz zu einem 80-Fuss-Monohull. Diese Bezeichnung hat sich in der Beneteau-Gruppe bereits etabliert und kommt vor allem in der MY-Reihe von Fountaine Pajot zur Anwendung. Prestige bietet in dieser Grössenklasse ultimativen Luxus, mit der Absicht, sich als grosser Player im Highend-Segment zu positionieren. Der endgültige Durchbruch soll mit dem neuen Flaggschiff gelingen. Dessen Rümpfe stammen im Übrigen von Marc Lombard Yacht Design. Modell Nummer 3, der Prestige M7 Das dritte Modell der M-Line reiht sich zwischen dem M48 und dem M8 ein. Es wurde im Januar 2025 an der boot Düsseldorf angekündigt. Sechs Monate später präsentierte uns Prestige den M7 in einer exklusiven Premiere im italienischen Monfalcone, nur wenige Kabellängen von der Produktionsstätte entfernt. Schon vom Pier aus macht der imposante M7 mächtig Eindruck. Garonni Design hat sich nicht mit einem Copy-Paste begnügt, sondern gegenüber den beiden ersten Modellen viele spannende Neuheiten eingebaut, darunter ein dickeres Schanzkleid im Bugbereich, einen auf Cockpithöhe stärker ausgeprägten negativen Deckssprung sowie halbtransparente, klar von den Aufbauten getrennte Dachstützen und sattere Farben. Beim Betreten des Bootes fallen sofort das beeindruckende Raumgefühl und die hochwertige Verarbeitung auf. Prestige verwendet ausschliesslich hochwertiges Material und edle Stoffe, die geschmacksvoll kombiniert ein Gefühl von Luxus vermitteln.
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TITELSTORY schutzscheibe genügend Platz für ausladende Liegeflächen zu schaffen. Dort ist man windgeschützt und bekommt dank des leicht nach hinten versetzten T-Tops mit Schiebedach dennoch genug Sonne. Optional ist der M7 auch mit einer Skylounge und geschlossener Flybridge erhältlich. Die 35 Quadratmeter lassen sich individuell konfigurieren. Innovationen am Laufmeter Ein Novum ist der backbordseitige Durchstieg, der direkt zum Seitendeck und zur Flybridge-Treppe führt. Diese ist anders als üblich verkehrt angeordnet, sodass die Flybridge ohne Platzverlust sowohl von innen als auch von aussen wettergeschützt erreicht werden kann. Das grosszügig verglaste Deckshaus betritt man über einen breiten Eingang. An Steuerbord kann anstelle eines modern-minimalistischen Salons ein grosser Esstisch montiert werden. Im Vorschiff ist an Backbord eine grosse u-förmige Küche integriert. Gegenüber lässt sich optional eine Bar oder ein zweiter Steuerstand einbauen. Das Brückendeck ist hoch genug, damit die Kabinen auf dem Unterdeck einen Grossteil des Raums zwischen den beiden Rümpfen nutzen können. Alles in allem umfassen die Schlafbereiche eindrückliche 53 Quadratmeter. Besonders grosszügig ist die lichtdurchflutete Eignersuite im Bug. Mit ihren 20 Quadratmetern, dem grossen Badezimmer, den vielen Stauflächen und einem Schreibtisch lässt es sich darin äusserst komfortabel leben. An Backbord, vor den Schlafplätzen der Crew, liegt mittschiffs die 10 Quadratmeter grosse VIP-Kabine. Links und rechts des Niedergangs befinden sich zwei weitere Kabinen mit einer Fläche von 6 und 8 Quadratmetern. Angetrieben wird der Luxus-Powerkat von zwei Motoren. Bei einem davon kann die Drehrichtung des Propellers umgekehrt werden, was beim Manövrieren auf engem Raum ein Riesenvorteil ist. Die gegenläufigen
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Die Mehrrumpfbauweise zeigt hier ihr volles Potenzial: Mit rund 200 Quadratmetern Wohnfläche, 112 allein auf dem Hauptdeck, bietet der Katamaran gleich viel Platz wie eine 75-FussEinrumpfjacht. Der M7 gliedert sich in drei Bereiche: das Vordeck mit Sonnenliegen und Sitzgruppe, die Gangbords mit durchgehender Reling entlang des Deckshauses und das grossflächige, extrabreite und abgesenkte Cockpit. Wie die weiter unten beschriebene Flybridge kann auch das Cockpit unterschiedlich eingerichtet werden, entweder mit mittig platziertem oder nach Steuerbord versetztem Tisch und grosszügigem Salon. Das ohnehin schon aussergewöhnliche Cockpit wird durch eine riesige Terrasse vergrössert, auf der man das Meer mit Familie oder Freunden in vollen Zügen geniessen kann. Die zentrale Plattform lässt sich hydraulisch absenken, sodass sie mit den beiden Heckschürzen eine Ebene bildet und die ganze Bootsbreite als Beachclub genutzt werden kann. Sie bietet genügend Stauraum für ein stattliches Beiboot und lässt sich für einfaches Ein- und Aussteigen sogar unter die Wasserlinie tauchen. Zur Flybridge gelangt man über eine «verkehrte» Treppe. Der Steuerstand wurde weit nach achtern platziert, um direkt hinter der Wind-
RUHIG UND UMWELTFREUNDLICH: MIT DEM SILENT-MODE-PACKAGE STÖSST DER M7 WÄHREND ZWÖLF STUNDEN KEIN CO2 AUS.
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WIE IN EINEM LUXUSHOTEL: DAS BADEZIMMER MIT DOPPELWASCHTISCH
DIE EIGNERKABINE NIMMT DIE GANZE BOOTSBREITE EIN.
AUF WUNSCH KANN EINE FLYBRIDGE MIT SCHÜRZE EINGEBAUT WERDEN.
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DIE U-FÖRMIGE KÜCHE IST NACH BACKBORD VERSETZT.
AUF DEM VORDECK LADEN ZWEI GROSSE LIEGEFLÄCHEN ZUM RELAXEN EIN.
EINE GROSSE HYDRAULISCHE PLATTFORM VERBINDET DIE BEIDEN HECKSCHÜRZEN ZU EINEM BEACHCLUB.
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TITELSTORY
Propeller ermöglichen selbst ohne elektronische Hilfen (die selbstverständlich vorhanden sind!) präzise Drehbewegungen. So wird Einparkieren zum Kinderspiel. Der M7 spricht so direkt und feinfühlig an, dass man das Gefühl hat, ein deutlich leichteres Boot zu steuern. Wie schon der M48 und der M8 wurde auch dieses Modell aus Effizienzgründen schlicht gehalten und verbraucht dadurch weniger Treibstoff. Bei unseren Probefahrten sorgten die beiden Volvo D8-Motoren mit je 550 PS für Spitzen von 20 Knoten. Die vom Hersteller empfohlene Reisegeschwindigkeit liegt bei 17 Knoten. Bei 8 Knoten schafft der Kat beeindruckende 1330 Seemeilen und verbraucht nur gerade 2 Liter pro Seemeile, was für ein solch komfortables Boot erstaunlich wenig ist. Wer mehr Reichweite möchte, kann das Long-Range-Paket mit 3400 statt 2900 Litern Tankvolumen wählen. Die von Marc Lombard Yacht Design entworfenen Rümpfe sind auf gutes Seeverhalten ausgelegt. Rollbewegungen werden sofort gedämpft. Hier liegt ein klarer Vorteil gegenüber Einrumpfbooten, die dafür Stabilisa-
toren benötigen. Zusätzlich verbessert werden die Fahreigenschaften durch schmale Buge auf Wasserlinie, eine ausgewogene Gewichtsverteilung und das hochgezogene Deckshaus. Weil das Boot ruhig und trocken fährt, kann man sich auch bei rauerem Wetter auf der Flybridge und dem Vordeck aufhalten. Auf vielen anderen Booten sind diese Bereiche Wind und Wetter deutlich stärker ausgesetzt. Eine weitere Innovation ist das Silent-ModePackage. Damit bleibt der M7 während zwölf Stunden komplett emissions- und geräuschfrei, ohne, dass an Bord auf den üblichen Komfort wie Klimaanlage, Kühlgeräte und Beleuchtung verzichtet werden muss. Möglich machen den umweltfreundlichen Ruhemodus 16 Quadratmeter Solarpanels (2,6 kWc) und ein Lithium-Batteriepark. Um die Kundenwünsche möglichst breit abzudecken, setzt Prestige wie schon beim M8 auf das Semi-Custom-Prinzip. Ein riesiges Angebot an verschiedenen Layouts, Ausstattungen und Optionen sorgt dafür, dass jeder M7 passgenau auf die Ansprüche der künftigen Eigentümerschaft zugeschnitten ist.
DIE FABRIK IN MONFALCONE LIEGT IDEAL AN DER ADRIA.
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Beneteau-Fabrik in Monfalcone
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Beste Lage am Mittelmeer Boote über 50 Fuss, vor allem Mehrrumpfboote, stellen Werft und Eigner vor grosse Transportprobleme, wenn die Werft nicht am Meer oder an einem schiffbaren Fluss liegt. In diesem Bewusstsein suchen die Hersteller nach Fabrikstandorten mit direktem Wasseranstoss. Mit dem Werk in Monfalcone nahe Triest hat die Beneteau-Gruppe klug investiert. Das Gelände umfasst 45 000 Quadratmeter Produktionsfläche an der Adria. Hier werden alle grossen Prestige-Modelle gebaut und auch das RefitZentrum Neo hat sich auf dem Areal angesiedelt. Bei unserem Besuch erhielten wir Einblick in eine Produktionswerkstatt für Verbundstoffe, Montagehallen, eine Lackierstrasse und einen grossen Freiluftbereich inklusive Marina. Rund 200 Personen arbeiten in dieser hochmodernen Produktionsstätte am Mittelmeer.
DER PRESTIGE M7 WIRD VON ZWEI VOLVO-D8-MOTOREN MIT JE 550 PS ANGETRIEBEN.
Hersteller: Prestige Yachts Konstrukteur: Marc Lombard Yacht Design Design: Garroni Design Länge über alles: 17,80 m Länge ü. a.: 17,60 m Breite: 7,50 m Motorisierung: 2 x Volvo D8 550 PS Höchstgeschwindigkeit: 20 Knoten Fahrtgeschwindigkeit: 17 Knoten Kraftstofftank: 2900 l Wassertank: 760 l
TAUSEND GRÜNDE, EIN PARTNER
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Sportlicher Törn im Drei-Seen-Land
Ein Binnenseetörn über mehr als hundert Seemeilen mit Start auf dem Murtensee. Das mag utopisch klingen, ist aber tatsächlich möglich. Der Murten-, Neuenburger- und Bielersee sind über ein Kanalnetz miteinander verbunden, das bis nach Solothurn reicht. Aus der Vogelperspektive sticht die unterschiedliche Form der Seen ins Auge. Mit dem Boot merkt man schnell: Sie sind auch landschaftlich äusserst abwechslungsreich.
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Text und Fotos ) Louis Taurel
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Morgendliches Treffen in Faoug Die charmante Ortschaft Faoug liegt an der Grenze zwischen den Kantonen Waadt und Freiburg. Hier treffe ich mich mit Denis Perregaux an einem schönen Junimorgen zu einem Tagesausflug. Wir haben uns im Hafen von Jack Beck verabredet, wo mich ein wunderschön restauriertes Motorboot aus den 1970er-Jahren erwartet. Sein lackiertes Holz glänzt im frühen Morgenlicht. Das Bimini ist bereits montiert, denn es soll sonnig und heiss werden. Denis nimmt mich auf dieser schmucken Motorjacht mit auf eine Entdeckungsreise zu den lohnendsten Zielen der Drei-Seen-Region. Sie hat unglaublich viel zu bieten!
stattlichen Dimensionen. Offenbar locken Ziele, die weit über die natürlichen Grenzen des Murtensees hinausgehen. Wir sind auf dem Weg zur einzigen Tankstelle des Sees im Hafen von Vallamand am Nordufer. An Bord des 6,15 Meter langen, am Bodensee gebauten Labhart zeigt mir Denis seine schöne Region. Ihm gehört im Übrigen nicht nur das Boot, er ist auch Mitinhaber der Jack Beck AG.
Windstille auf dem Murtensee Bei einer Länge von acht Kilometern und einer Breite von rund zwei Kilometern könnte man meinen, dass auf dem Murtensee vor allem Jollen verkehren und Wasserski betrieben wird. Der Eindruck täuscht! Ein Blick in die umliegenden Häfen belehrt mich eines Besseren. Die Boote sind deutlich grösser als erwartet. Auch bei Jack Beck liegen Jachten mit
Kaum haben wir den Hafen verlassen, dröhnt der 145 PS starke Volvo-Penta laut auf. Die Vibrationen lassen den alten Sperrholzrumpf mitschwingen. Bei unserem Tempo ist das aber durchaus normal. Wir geben Gas, denn wir wollen heute alle drei Seen umrunden und vor
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DIE ST. PETERSINSEL, AUF DER JEAN-JACQUES ROUSSEAU EINIGE WOCHEN VERBRACHT HAT. IM HINTERGRUND IST BIEL ERKENNBAR.
AM FRÜHEN MORGEN ERMÖGLICHEN IDYLLISCHE BEDINGUNGEN EINE GUTE DURCHSCHNITTSGESCHWINDIGKEIT.
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DIE LIGERZER KIRCHE AM NORDUFER DES BIELERSEES IST EIN WAHRZEICHEN DER REGION.
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Sonnenuntergang wieder in Faoug sein. Zum Glück sind die Tage im Juni lang! Auf dem Weg ostwärts zum Broye-Kanal kommen wir unweigerlich an der mittelalterlichen Altstadt von Murten vorbei. Sie liegt am südöstlichen Seeufer und zählt zu den Schmuckstücken der Region. Ihre Ursprünge reichen in die zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts zurück. Damals wurde die Stadt auf den Ruinen einer römischen Siedlung errichtet, die im frühen 11. Jahrhundert vom Kaiser des Heiligen Römischen Reichs geplündert und zerstört worden war. Da sich der Hafen am Fuss von Murten befindet, kann man das Boot an einem Gästeplatz festmachen und ist in wenigen Schritten oben im «Städtli». Unter den Laubenbögen entlang der gepflasterten Hauptgasse bieten viele empfehlenswerte Restaurants nationale und internationale Köstlichkeiten an. Auch nachts ist hier einiges los, nicht zuletzt aufgrund der vielen Festivals, die den sonst beschaulichen Ort beleben. Das gegenüberliegende Nordufer ist hügeliger. Dort wachsen in Hanglage die Reben des Mont-Vully, aus deren Trauben der bekannte Weisswein gekeltert wird. Auf ihn lassen die Einheimischen nichts kommen! Um auf den Neuenburgersee zu gelangen, müssen wir durch den Broye-Kanal. Dessen Mündung befindet sich im Nordosten des Murtensees. Bei den vorgeschriebenen 15 km/h (8 Knoten) braucht man für den 8,4 Kilometer langen Kanal rund 30 Minuten. Wir gehen vom Gas. Mit gedrosseltem Tempo verdrängt das Boot zwar Wasser, aber der Geräuschpegel sinkt merklich.
ROMANTISCHES ABENDLICHT: MURTEN IN DER TIEFSTEHENDEN SONNE
Der ursprüngliche Verlauf der Broye war alles andere als gerade, sie wand sich mäandrisch durch die Landschaft. Bei der ersten Juragewässerkorrektion in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden nicht nur die Orbeebene, das Seeland und der Broyebezirk entwässert und die umliegenden Gebiete nutzbar gemacht, sondern auch die Flüsse und Kanäle der Region begradigt. In den 1960er-Jahren wurde der Kanal schliesslich verbreitert, um die Durchfahrt zu erleichtern. Ein Glücksfall für die damals aufkommende Freizeitschifffahrt! Im ersten Viertel des Kanals säumen Campingplätze und Bootswerften das Ufer. Je näher wir der Stadt Neuenburg kommen (in Fliessrichtung bei einer Strömung zwischen 0 und 1,6 Knoten, also so gut wie nichts), wird die Landschaft ländlicher. Auf der Böschung wachsen imposante Bäume, dahinter erstrecken sich Felder und Wälder. Man hat das Gefühl, durch einen grünen Tunnel zu fahren. An diesem Mittwochmorgen herrscht kaum Verkehr, wir kreuzen nur gerade drei Boote. Denis erzählt, dass die Fahrt vom Murten- auf den Neuenburgersee für ihn als Kind wie eine Reise ans Meer gewesen sei. Als sich der See vor uns auftut, verstehe ich, was er damit meint.
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DIE UNTIEFEN VOR ESTAVAYER-LE-LAC MUTEN KARIBISCH AN.
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PERIOD CORRECT: DER TRIUMPH STAMMT AUS DEM JAHR 1972, DER LABHART AUS DEM JAHR 1976.
Komplexe, die allen nur erdenklichen Service für Boote bieten: Trockenplätze (600 in Portalban), Kräne und Travellifte für bis zu 35 Tonnen schwere Schiffe. Weiter östlich erreichen wir die mittelalterliche Altstadt von Estavayer-le-Lac. Sie erinnert mich an Murten. Die beiden Städte haben ähnliche Grundrisse. Ich stelle mir vor, wie sie sich im Mittelalter bekämpft haben. Doch da irre ich mich. Estavayer gehörte im Spätmittelalter und auch während der Schlacht von Murten im Jahr 1476 zwar zum Haus Savoyen und Murten zur Eidgenossenschaft, aber abgesehen von den üblichen Spannungen standen sich die beiden Städte militärisch nie direkt gegenüber. Östlich von Estavayer-le-Lac liegt Yverdonles-Bains, die mit 30 000 Einwohnerinnen und Einwohnern zweitgrösste Stadt am Neuenburgersee. Die Zihl, die hier in den See mündet, ist bis ins Stadtzentrum schiffbar. Auf beiden Seiten gibt es zahlreiche Anlegeplätze, allerdings dürften diejenigen im vorderen Teil bei Bise recht exponiert sein. Das Mündungsgebiet der Zihl zwischen Yverdon und Grandson gehört zum Naturreservat Les Vernes und ist entsprechend geschützt. Ausserdem ist es von Untiefen durchzogen und nicht ganz ungefährlich. Verbotsschilder warnen davor, sich der Mündung der Bey zu nähern, die mitten in diesem Gebiet liegt. Schade, der Ort sieht verlockend aus! Wir nehmen Kurs auf den Zihlkanal auf der anderen Seite des Neuenburgersees. Er liegt etwa 40 Kilometer bzw. 21 Seemeilen entfernt. Denis macht einen Abstecher nach Grandson, damit ich das «Château de Grandson», eine mittelalterliche Burg mit mehr als tausendjähriger Geschichte, in Augenschein nehmen kann. Er erklärt mir, dass der Neuenburgersee der grösste See der Schweiz sei, denn im Gegensatz zum Boden- und zum Genfersee liege er vollständig in der Schweiz. Das Nordufer unterscheidet sich grundlegend vom Südufer. Grund dafür sind die Ausläufer des Jura, die direkt zum See abfallen. Je näher wir Neuenburg kommen, desto mehr Rebberge und Winzerdörfer schmiegen sich an die Hänge. Zu ihren Füssen befinden sich insgesamt zehn Tiefwasserhäfen. Die meisten sind kleiner als ihre Pendants am Südufer, aber besser in die Städte integriert. Die Stadt Neuenburg betreibt drei Häfen. Während der alte Hafen «Vieux Port» vor allem dem Linienverkehr dient, ist der benachbarte Hafen Jeunes Rives der Freizeitschifffahrt vorbehalten. Er bietet zahlreiche Gästeplätze mit direktem Zugang zur Altstadt. Auf dem Weg zum Hafen Nid-du-Cros fahren wir den Jeunes
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Das «Meer» von Neuenburg Am Ende des Kanals stehen mehrere Fotografen mit imposanten 800-mm-Teleobjektiven in Achtungsstellung. Einen kurzen Moment wundere ich mich, dass Denis hier so bekannt ist. Als er mein verdutztes Gesicht bemerkt, klärt er mich grinsend auf: Wir befinden uns in der Grande Cariçae, dem grössten Naturschutzgebiet der Schweiz. Es erstreckt sich über einen 40 Kilometer langen Streifen am Südufer des Sees, umfasst insgesamt 3000 Hektar und beheimatet ein Viertel der Schweizer Tier- und Pflanzenarten. Die Fotografen sind hier, um einen der seltenen Seefrösche vor die Linse zu bekommen oder eines der noch selteneren Zwergsumpfhühner, die in der Schweiz ausgestorben waren und hier wieder angesiedelt wurden, zu erspähen. Das Gebiet besteht aus Mooren, feuchten Wäldern und Flachwasserzonen. Damit die Besucherinnen und Besucher möglichst viel zu sehen bekommen, wurden Holzstege und ein Beobachtungsturm errichtet sowie mehrere Lehrpfade angelegt. Wir beschleunigen wieder auf rund 20 Knoten und fahren dem Südufer entlang. Sandbänke, die wunderbare Strände bilden, schöne Ankerplätze und sieben grosse Jachthäfen ziehen an uns vorbei, darunter Chevroux, der mit 1100 Plätzen grösste Süsswasserhafen Europas. In Portalban legen wir an, um vollzutanken und unseren Benzinverbrauch zu prüfen, denn die Instrumente aus den 1970er-Jahren sind nicht die zuverlässigsten. Denis erklärt mir, dass die Marinas am Südufer auch an Land viel bieten. Nicht selten handelt es sich um grosse
DIE EINFAHRT ZUM BROYE-KANAL ZWISCHEN DEM MURTEN- UND DEM NEUENBURGERSEE
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ZURÜCK AM START: FAOUG AM MURTENSEE, KURZ BEVOR DIE SONNE HINTER DEM JURA UNTERGEHT.
Rives entlang. Dieser rund 1500 Meter lange, künstlich angelegte Uferabschnitt wurde in den 1950-Jahren angelegt. Eingekesselt zwischen dem Jura und den umliegenden Städten fehlte es Neuenburg während des Baubooms an Platz, um sich auszudehnen. Gleichzeitig wurden mehrere Aushubarbeiten begonnen, vor allem jene für den Autobahntunnel (1976), bei denen enorm viel Bauschutt anfiel. Um Land zu gewinnen, wurde er in den See geschüttet. Auf der neuen Fläche entstanden ein Park, Sportanlagen, ein Universitätscampus und eine Kläranlage. Hinter den Jeunes Rives liegt der Hafen Nid-du-Cros. Er umfasst einen gedeckten Technikbereich, an dessen Ende die Zapfsäule steht. Unser Verbrauch beträgt trotz des rasanten Tempos nur zehn Liter pro Stunde. Das ist der Vorteil alter, schlicht gehaltener Boote: Sie sind durch die spartanische Ausstattung nicht zu schwer.
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Weiter geht es am Luxushotel Palafitte vorbei. Es wurde für die Landesausstellung Expo2002 auf Pfählen in den See gebaut. Die Pavillons haben durch einen privaten Terrassenabstieg direkten Zugang zum See. «Ruder hart Steuerbord!» Wir müssen wieder auf den offenen See hinaus, um durch den Zihlkanal auf den Bielersee zu gelangen. Bei der Kanaleinfahrt erwartet uns eine industriell geprägte Szenerie. Hinter dem Campingplatz La Tène wechseln sich Lastkähne, an den Stegen vertäute Hausboote sowie Zementwerke und Raffinerien ab. Hier tobt sich eine Gruppe Pumpfoiler aus. Sie freuen sich über unsere Heckwelle und bleiben während fast der ganzen 8,4 Kilometer (4,5 Seemeilen) in unserem Schlepptau. Auch im Zihlkanal gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 8 Knoten. Man tut gut, sich daran zu halten, denn an beiden Ufern sind viele Boote festgemacht und es finden Radarkontrollen statt. Nach 34 Minuten erreichen wir den Bielersee.
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Märchenhafte Landschaften entlang des Bielersees Am Südufer liegt die St. Petersinsel, die heute eigentlich keine Insel, sondern «nur» noch eine Halbinsel ist. Man erreicht sie von Erlach über den Heidenweg in einer rund einstündigen Wanderung. Man habe hier Spuren römischer Besiedlung gefunden, verrät mir mein privater Reiseführer und Skipper. Um 1127 wurde auf der Insel ein Kluniazenser-Kloster errichtet, das heute als Gasthof dient. Im Zeitalter der Aufklärung verbrachte Jean-Jacques Rousseau einige Wochen auf der St. Petersinsel. In seinem unvollendeten Werk Träumereien des einsamen Spaziergängers schwärmte er von dem «bezaubernden Ort», an dem er in Verbundenheit mit der Natur seine glücklichste Zeit verbracht habe. Nach sechs Wochen setzte der Vogt von Nidau Rousseaus Träumerei ein Ende und verbannte ihn lebenslang von der Insel. Wir verlassen den Steg des Hotels St. Petersinsel und nehmen Kurs auf Biel im Nordosten. Das Nordufer des fünfzehn Kilometer langen Bielersees
ist steiler und deutlich weniger bebaut als das des Neuenburgersees. Vielerorts wachsen Wälder und Reben, in die malerische Winzerdörfer eingebettet sind. Mittlerweile ist es später Nachmittag. Zur Freude der heimischen Seglerinnen und Segler ist eine schwache Bise aufgezogen. Bei den warmen Temperaturen hat sich der Strand von Biel gefüllt. Wir müssen uns zwischen SUPs und Badegästen einen Weg bahnen. Einige sind im Licht der tiefstehenden Sonne nur schwer auszumachen. Schon haben wir die Mündung des NidauKanals erreicht. Beim Durchqueren werden wir erneut von Pumpfoilern begleitet. Sie umschwirren uns wie Möwen einen Fischkutter. Vor uns liegt die Hafenschleuse. Sie ist von 7 bis 19.30 Uhr in Betrieb. Wer zu früh oder zu spät kommt, kann sein Boot an den dafür vorgesehenen Liegeplätzen vertäuen. Hinter der Schleuse fliesst die Aare rund 30 Kilometer bis Solothurn. Hier ist die Strömung (von Biel kommend in Marschrichtung) deutlich stärker als in den Kanälen. Für uns ist es höchste Zeit zurückzufahren. Dank der bescheidenen Grösse unseres Bootes dürfen wir die alte Zihl durch die südlichen Wohnviertel befahren. Die Bielerinnen und Bieler geniessen den lauen Sommerabend am und im Wasser, nehmen ein kühlendes Bad, balancieren auf SUPs und springen von Brücken. Auf der Rückfahrt ziehen wir Bilanz. An einem einzigen Tag auf dem Wasser haben wir vier Kantone durchquert: Waadt, Freiburg, Neuenburg und Bern. Wenn wir nach der Schleuse weitergefahren wären, wäre mit Solothurn ein fünfter dazugekommen. Dabei haben wir rund hundert Seemeilen (185 Kilometer) zurückgelegt, französisch- und deutschsprachige Gebiete passiert und in zehn Stunden Fahrt weniger als hundert Liter bleifreies Benzin verbraucht. Zehn Liter pro Stunde – nicht schlecht für eine 50 Jahre alte Maschine!
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YOT mit neuem Modell und neuer Fabrik YOT 53 YOT, die jüngste Marke der Catana-Gruppe, feierte im September 2023 ihr Debüt. Jetzt erweitert sie ihr Portfolio mit dem YOT 53. Auf den ersten 3D-Skizzen, die uns zum Redaktionsschluss vorlagen, präsentiert sich der Neue in einem deutlich weniger sportlichen Look als seine Vorgänger. Der Fokus liegt vielmehr auf Komfort und Törntauglichkeit. Stilistisch lehnt sich der YOT 53 an Designelemente der Marken Bali und Catana an. Er übernimmt zum Beispiel die sich nach oben öffnende hintere Wand, die den Salon mit dem Cockpit zu einem einzigen Raum verbindet. Die Reisegeschwindigkeit soll bei 15 bis 18 Knoten liegen, als Höchstgeschwindigkeit werden 23 Knoten angegeben. Für den nötigen Schub sorgen entweder zwei 440-PS- oder zwei
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Text ) Louis Taurel
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500-PS-Motoren. Antriebstechnisch setzt YOT auf klassische Wellenanlagen mit Wendegetriebe. Die Markteinführung ist für 2026 geplant. Um die Aufträge für den Bau des neuen Modells und der beiden anderen Modelle im Katalog ausführen zu können, hat Catana auf einem 65 000 Quadratmeter grossen Gelände in Aveiro südlich von Porto eine hochmoderne Produktionsstätte gebaut. Es handelt sich um das erste Werk der Gruppe, das ausschliesslich der Herstellung von Motorbooten gewidmet ist. Es wurde in nur 19 Monaten aus dem Boden gestampft. Nach einer gewissen Anlaufphase sollen 400 Personen dort rund 200 Boote im Jahr produzieren.
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Say 52 Gute Nachrichten vom Bodensee: Say Carbon Yachts ist wieder auf Kurs. 2024 musste die 2006 gegründete Werft für Motorboote aus Carbon Insolvenz anmelden, jetzt sind die finanziellen Turbulenzen nur noch eine schlechte Erinnerung. Anfang Jahr übernahm der dänische Immobilienmagnat Martin Pedersen die Marke und machte sie wieder flott. Für die nächsten Monate wurden gleich drei Modelle angekündigt. Der Say 52 wird an der Bootsmesse in Palma und der Say 42 in Cannes offiziell lanciert. 2026 soll der Say 32 folgen. Das Flaggschiff, der Say 52, wiegt inklusive Seakeeper nur gerade 7,5 Tonnen. Das ist rund halb so viel wie ein vergleichbares Boot aus GFK. Für lautloses Manövrieren im Hafen oder kurze Distanzen zwischen zwei Ankerplätzen verfügt das schnittige Boot über einen Elektromotor, der es mit bis zu 8 Knoten vorwärts schiebt. Ansonsten sorgen zwei Volvo Penta D6-Dieselmotoren
mit insgesamt 880 PS oder zwei 6,2-Liter-V8-Benziner von Volvo Penta mit 860 PS für Vortrieb. Wenn die Pferde erst einmal losgelassen werden, beschleunigt der Say 72 auf bis zu 45 Knoten. Der durchschnittliche Verbrauch bei Marschfahrt (20 Knoten) liegt bei 45 Litern pro Stunde. Bei diesem Tempo reicht eine Tankfüllung für 300 Seemeilen. Optisch überzeugt das Boot durch grosse Glasflächen auf dem Kajütdach und am T-Top. Das Cockpit wird stilvoll von einem Bügel aus gebürstetem Aluminium geschützt, der an das Targadach eines gewissen 911er-Modells erinnert.
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MODX 70 Dieser neue Katamaran, den wir in der Sommerausgabe von Skippers, Segeln & Ozean ausführlich vorgestellt haben, ist ein echtes Unikum in der Bootsbranche. Dank seiner einfachen Handhabung und der geringen Gesamthöhe bei eingeklappten Tragflächen wirkt er fast wie ein Motorboot. Da er ohne Mast auskommt, kann er in Gewässer vordringen, die sonst nur Motorbooten zugänglich sind. Der MODX 70 wurde von Green Cross UK mit dem «Carbon Positif Award 2025» ausgezeichnet. Angesichts des wachsenden Umweltbewusstseins ist diese Ehrung ein überaus positives Signal für die Bootsbranche.
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plett neu aufgelegt. Laut Robert Chaffer, Produktmanager bei Beneteau, wurde die Baureihe von Andreani Design von Grund auf neu gezeichnet. Der GT 35 und der GT 40 sollen an der Cannes Yachting Show der Öffentlichkeit vorgestellt werden, der GT 50 hat dann an der boot Düsseldorf seinen grossen Auftritt. Das kleinste Modell wird mit zwei Aussenbordern zwischen 300 und 350 PS ausgestattet sein und laut Herstellerangaben über 40 Knoten erreichen. Anders als in der vorherigen Modellreihe wird das offene Steuerhaus von einem harten, fest installierten T-Top überdacht, sodass sowohl an Backbord als auch an Steuerbord Platz für grosszügige Gangbords bleibt. Durch dieses Layout kann man sich an Bord nicht nur gut fortbewegen, das Cockpit ist auch deutlich offener und wird durch die Rumpfbalkone sogar noch weitläufiger. Obwohl auch er sich stark von seinem Vorgänger unterscheidet, fügt sich der GT 40 doch eher in das Gran-Turismo-Konzept ein. Charakteristisch dafür sind der aerodynamische Steuerstand und die aus dem Automobilbereich entlehnte Windschutzscheibe. Komplett neu ist hingegen das Unterwasserschiff mit negativem Steven und herunterklappbaren Schanzkleidern. Dadurch wirkt der GT40 optisch viel moderner. Er kann entweder mit zwei Mercury Verado 400 PS oder zwei Yanmar 8LV mit 320 PS motorisiert werden. Last but not least komplettiert der neue Antares 12 Coupé die vor einigen Monaten lancierten Modelle Antares 9 und 12 Fly. Nicht nur die Beneteau-Gruppe drängt dieses Jahr mit vielen Neuheiten auf den Markt, auch Wellcraft will in Düsseldorf mit einer neuen 28-FussJacht vorstellig werden und Jeanneau hat ebenfalls viele Premieren angekündigt. Die Werft mit dem Seepferdchen-Logo wird am Yachting Festival Cannes einen Teil ihrer Neuheiten ausstellen.
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Offensive bei Beneteau Beneteaus Baureihen Trawler, Gran Turismo und Antares werden dieses Jahr grundlegend überarbeitet. Jean-François Lair, Leiter der Motorjachtsparte der BeneteauGruppe, erklärt den strategischen Ansatz so: «Gerade in ruhigeren Marktphasen setzen wir gezielt auf neue Modelle, um unsere Marktanteile auszubauen. In euphorischen Phasen wie nach der Corona-Pandemie, als alle Branchenakteure Marktanteile gewinnen konnten, ist das deutlich schwieriger.» Bei den Trawlern wurde im September 2024 der Swift Trawler 54 vorgestellt (Testfahrt auf unserem Youtube-Kanal), jetzt soll ein 37’ mit einer für Binnengewässer idealen Sedan-Variante sowie einer FlybridgeVersion folgen. Auffälligstes Designelement ist die negative Frontscheibe, die bereits auf dem 54’ vorhanden war und ihm einen dynamischmodernen Look verleiht. Daneben zeichnet sich der 37’ durch ein optimiertes Raumkonzept aus. Es ist klar auf eine Kundschaft zugeschnitten, die lange Reisen plant und gemütliches Cruisen im Halbgleit-Modus mag. Bei den grossen Jachten wird nicht das Rad neu erfunden, aber auch der im September 2021 lancierte Grand Trawler 62 erhält ein umfassendes Facelifting und läuft künftig unter dem Namen Grand Trawler 63. Viele Verbesserungen wurden bereits beim Swift Trawler 54 eingeführt, etwa die SleipnerStabilisatoren, die mit Flossen vergleichbar sind und sowohl unterwegs als auch vor Anker die Wellenbewegungen ausgleichen und für mehr Komfort an Bord sorgen. Ebenfalls verbessert wurde die Geräuschdämmung im Maschinenraum und in den Crewkabinen. Die Steuerung läuft nun elektrisch und nicht mehr wie beim 62’ hydraulisch. Die Gran-Turismo-Serie, die bisher die Modelle GT 32, 36, 41, 45 umfasste, wird kom-
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Scheurer Bootswerft AG Am Rande unseres Törns im Drei-Seen-Land, über den wir in diesem Heft berichten, haben wir die Scheurer Bootswerft AG am Zihlufer in Nidau (BE) besucht. Sie wurde 1969 von Andreas Scheurer gegründet, der noch immer in der Werkstatt mit anpackt, und beschäftigt heute 15 Mitarbeitende. Der hauseigene Bootskran ist für Schiffe bis 10 Tonnen ausgelegt. Einmal ausgewassert kommen die Boote ins temperierte Winterlager. Es befindet sich im Untergeschoss und kann bis zu 75 Boote aufnehmen. 30 weitere Plätze stehen im Aussenlager zur Verfügung. Laut Geschäftsleiter Aron Steinmann schrecken seine Teams vor keinem Projekt zurück. Sie übernehmen Teil- und Neulackierungen jüngerer
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Fountaine Pajot Power 80 Zwei Jahre nach dem Launch des Thira 80, dem bislang grössten Segelkatamaran der Werft, bringt Fountaine Pajot nun die Motorversion des 23,99 Meter langen Kolosses auf den Markt. Die Ausstattungsvarianten der 400 Quadratmeter Fläche entsprechen weitgehend jener der Segelversion. Auch hier besteht die Möglichkeit, den Steuerbordrumpf exklusiv für die riesige Masterkabine zu nutzen und die Gäste sowie die Crew im Backbordrumpf unterzubringen. Alternativ kann man sich für eine «Galley down» entscheiden. In diesem Fall wird die Pantry in einen Schwimmer verlegt. Der Rumpf unterscheidet sich laut Verkaufsleiter Benjamin Lachaise zu 25 Prozent von dem eines Segelkatamarans. Die grössten Änderungen betreffen das Heck: Nach dem Entformen wird der Achterbereich abgetrennt, damit das Heck flacher wird und der Katamaran bei Reisegeschwindigkeit spurtreu bleibt. Für die Motorisierungen stehen drei Optionen zur Wahl. Standardmässig werden zwei 425-PS-Motoren eingebaut, auf Wunsch kann der Powerkat aber auch mit 2 x 600 PS oder 2 x 900 PS aufgerüstet werden. Die unterschiedlichen PS wirken sich natürlich auf das Fahrverhalten aus. Mit der Standardmotorisierung liegt die Reisegeschwindigkeit zwischen 7,5 und 10,6 Knoten, bei einem Verbrauch von 3 bis 5 Litern pro Seemeile. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 12,5 Knoten. In der stärksten Version (2 × 900 PS) erreicht der Power 80 bis zu 22 Knoten, die Marschgeschwindigkeit liegt dann
Roman Burri
zwischen 11,5 und 15 Knoten, der Verbrauch variiert dabei deutlich. Bei 11,5 Knoten schluckt die Jacht 7,3 Liter pro Seemeile, bei 11,5 Knoten sind es fast doppelt so viel. Wir werden Ihnen den Power 80 in unserer Nachrichtensendung von der Bootsmesse in Cannes vorstellen. Bis dahin können Sie auf unserem YouTube-Kanal den Test der Segelversion Thira 80 anschauen.
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Michael Heinrich
Modelle ebenso wie Restaurierungen von Holzbooten aus dem frühen 20. Jahrhundert. Im mechanischen Bereich ist Scheurer Markenvertreter von Volvo Penta und Yanmar für Innenborder und von Suzuki und Tohatsu für Aussenborder. Neben kleinen Reparaturen und Wartungen werden auch Neumotorisierungen durchgeführt. Die Scheurer Bootswerft baut seit vielen Jahren die Einhand-Segelkatamarane A-Cats aus Carbon und hat 2024 den österreichischen Hersteller von Carbon-Masten und CompositeSegellatten Fiberfoam übernommen. Wir werden in einem der nächsten Skippers, Segeln & Ozean ausführlich darüber berichten.
Der schnellste Weg zur Entschleunigung. Warum sollten Sie sich mit weniger zufrieden geben, wenn Sie eine Welt voller Möglichkeiten haben? Unsere preisgekrönten Motorkatamarane sind schnell, bequem und leicht zu manövrieren, sodass Sie während Ihres Karibikurlaubs mehr erkunden können. Mit über 50 Jahren Erfahrung in der Durchführung unvergesslicher Yachtcharter-Erlebnisse kümmert sich The Moorings um jedes Detail, damit Sie nur an eines denken müssen: Ihren nächsten Stopp. Erleben Sie die Freiheit in voller Geschwindigkeit - konzipiert für Bootsliebhaber wie Sie.
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TRENDS
Daycruiser und Runabouts
Zwischen Tradition und Moderne Immatrikulationen von Motorbooten auf Schweizer Seen haben in den letzten vierzig Jahren konstant zugenommen. Seit den 1980er-Jahren, als klassische Runabouts das Bild prägten, hat sich die Flotte stark diversifiziert.
Text ) Vincent GIllioz
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Zeitlose Holzboote Auch wenn Verbundstoffe seit der Einführung von GFK-Harzen Holz im Bootsbau weitgehend verdrängt haben, ganz ersetzt haben sie es nicht. Kenner mit Sinn für Ästhetik schwören noch immer auf Mahagoni und andere Edelhölzer. Laut Markus Boesch, der in vierter Generation die gleichnamige Traditionswerft am Zürichsee führt, ist die Nachfrage nach Holzbooten stabil.
Zwar produziert die Werft heute zehnmal weniger als noch vor fünfzig Jahren, sie hat es aber verstanden, sich dem Zeitgeist anzupassen und sich mit Präzisionshandarbeit und höchsten Qualitätsansprüchen zu behaupten. «Wir bauen nach wie vor zwischen zwölf und fünfzehn Boote pro Jahr, alle auf Bestellung», sagt Boesch, dessen Werft in 95 Jahren über 4000 Einheiten gefertigt hat. «Für viele sind sie ein Stück Familiengeschichte und mit Emotionen verbunden. Wer mit einem solchen Boot aufgewachsen ist, führt die Tradition fort und begeistert sich meist auch für das Handwerk, das dahintersteckt.» Dass dieses Marktsegment Nischencharakter hat, bestreitet der Werftchef nicht. Doch gerade in einem wirtschaftlich starken Land wie der Schweiz ist diese Nische ökonomisch tragfähig. Holzboote seien langfristig nicht zwingend teurer als andere Boote, betont er. «Sie lassen sich restaurieren und behalten ihren Wert, ganz im Gegenteil zu Booten aus Verbundstoffen, die nach dreissig Jahren schrottreif sind. In unserer Refit-Abteilung schenken wir alten Booten neues Leben und haben alle Hände voll zu tun.» Die ebenso namhafte und exklusive Schweizer Werft Pedrazzini produziert seit vier Generationen ausschliesslich Runabouts aus Holz. Mit nur
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Im Gegensatz zu den Segelbooten, deren Immatrikulationen seit gut vierzig Jahren zurückgehen, zeigt die Kurve der zugelassenen Motorboote in der Schweiz seit den Achtzigern leicht, aber stetig nach oben. Motorboote werden immer beliebter. Der Markt begegnet diesem Trend mit einem zunehmend breiteren und vielfältigeren Angebot.
BOESCH BAUT SEIT 1920 MOTORBOOTE AUS HOLZ. DIE WERFT HAT SICH MIT IHREN SCHMUCKEN UND HÖCHST ERFOLGREICHEN RUNABOUTS ALS REFERENZMARKE ETABLIERT.
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MIT SEINEM HIGH-PERFORMANCE-RUMPF BIETET DER D29 VON DE ANTONIO FÜR EIN BOOT SEINER GRÖSSE UNGLAUBLICH VIEL KOMFORT.
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Neue Designs Ausserhalb dieses traditionsbewussten Nischenmarkts hat sich in puncto Design in den letzten zehn Jahren viel getan. Die neuen Boote sind meist sehr vielseitig einsetzbar und entsprechen dem Zeitgeist. Gerade oder negative Steven ersetzen die schlanken
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drei Modellen im Portfolio ist sie im gleichen Nischensegment tätig wie Boesch. Pedrazzini stellt jährlich rund acht solcher Sportboote ohne Kabine her und beschäftigt dazu rund dreissig Mitarbeitende. In die gleiche Sparte ist Riva einzuordnen. Die italienische Marke hat unter anderem mit ihrem legendären Aquarama weltweite Bekanntheit erlangt. Seit 1996 produziert sie zwar keine Holzboote mehr, betreibt jedoch eine Abteilung, in der sie sich noch immer fachkundig den Riva-Klassikern aus Holz annimmt.
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TRENDS DER 1017 GT NEW GENERATION VON FRAUSCHER ERREICHT SPITZEN VON 60 KNOTEN. ER KONNTE SICH AUF DEM HART UMKÄMPFTEN MARKT DER
Stufenrümpfe klassischer Sportboote. Ebenso sind die abgeschrägten Dächer grosszügigen Panorama-Aufbauten gewichen, in denen man gut geschützt ist und über mehr Platz und Komfort verfügt. «Diese neuen Designs erlauben eine bessere Raumnutzung», erklärt Balthazar Witzig, Geschäftsführer des Genfer Motorboothändlers Genevaboats. «Mehrere Marken sind auf den Trend aufgesprungen. Fjord (Anm. d. Red.: eine ursprünglich norwegische Werft, die um die Jahrtausendwende vom deutschen Sportboothersteller HanseYachts übernommen wurde) war Vorreiter dieses Stils. Saxdor, Pardo und De Antonio zogen nach. Sie alle haben Weekender und Kabinenkreuzer im Sortiment, die aus dieser Bewegung hervorgegangen sind.» In jüngster Zeit hat sich ein weiteres Gestaltungselement breit durchgesetzt: Bei immer mehr Modellen lassen sich die Bordwände des Cockpits vor Anker zu einer grossen Badeplattform herunterklappen.
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Verbrennungsmotoren bleiben die Regel Im Gegensatz zur Autoindustrie haben sich bei Motorbooten alternative Antriebe bislang nicht durchgesetzt. Dank leichterer Materialien und optimierter Rumpfdesigns sind Verbrenner heute allerdings deutlich sparsamer als früher. Balthazar Witzig weiss, wo der Schuh drückt. Er führt die die Dominanz der klassischen Antriebe auf zwei Probleme zurück: «die Reichweite der Elektromotoren und die fehlende Infrastruktur in den Häfen». Für Kanäle oder Gewässer mit Tempolimit seien EMotoren durchaus sinnvoll, betont er, «für andere Anwendungen stossen sie jedoch an ihre Grenzen.»
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Wie diese Beispiele zeigen, passt sich die Motorbootbranche den Erwartungen der Kundschaft an. Sie entwickelt sich dem Zeitgeist entsprechend weiter, ohne ihre Grundprinzipien zu verleugnen. Foiler, an denen vor allem für den gewerblichen Einsatz geforscht wird, sind noch nicht in den Katalogen zu finden. Aber die Dinge könnten sich schneller ändern als gedacht.
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MODERNEN HOLZBOOTE DURCHSETZEN.
Eine Auswahl an spezialisierten Werften: Genfersee • Chantier naval de Corsier Port: corsier-port.com In dieser Traditionswerft am Genfersee sind in den 1950er-Jahren zahlreiche Motorboote vom Stapel gegangen. Sie baut und restauriert heute noch fachkompetent Motorboote, verfügt über ein Trockenlager und bietet Wartungsarbeiten an. • Prestige Marine: prestigemarine.ch Der Westschweizer Händler von Boesch-Booten kümmert sich um deren Unterhalt und betreibt ein Trockenlager. Zürichsee • Boesch Motorboote: boesch.swiss Hauptaktivität von Boesch ist der Verkauf ihrer prestigeträchtigen Runabouts. Ausserdem führt die Werft fachkundige Restaurationen in bester Qualität durch. Sie kümmert sich ausschliesslich um Holzboote, entweder aus eigener Fertigung oder anderer Marken wie Riva. • Yachtwerft Portier: portier-yachts.com Das breite Dienstleistungsspektrum der Werft reicht vom Verkauf vieler verschiedener Bootsmodelle, auch mit alternativem Antrieb, über die Restauration sämtlicher Boote bis hin zum Trockenlager. Zugersee • Weiss Yachts: weissyachts.ch Das Team um Damian Weiss geniesst in der Segelszene hohes Ansehen, restauriert und wartet aber auch klassische Motorboote. Neuenburgersee • Bois Marine: bois-marine.ch Eggers Nachfolger Stéphane Allemano, hat mit einigen äusserst gelungenen Restaurationen von Motorbooten wie Riva-Runabouts auf sich aufmerksam gemacht. Er betreibt ebenfalls ein Trockenlager.
©Los media GmbH - www.marina.ch
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TRENDS
Multipower
Von der Randnotiz zur Referenz Lange Zeit fristeten Motor-Katamarane ein Randdasein, doch das hat sich geändert. In den vergangenen vierzig Jahren haben sie sich in allen Grössenklassen, vom einfachen Dayboat bis zur Superjacht, zu einer patenten Alternative zu Einrümpfern entwickelt.
Text ) François Trégouët
EUPHORIE, DER ERSTE POWERKAT VON PRIVILÈGE
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ler-Charakter. Paradoxerweise hat sich die wegbereitende Werft, die heute unter dem Namen Privilège tätig ist, wenig später aus dem Motorbootmarkt zurückgezogen. Zwanzig schwierige Jahre Zu Beginn der 2000er-Jahre stiegen führende Segelkatamaran-Hersteller in den Markt ein. Lagoon lancierte 2001 den Power 43, Robertson & Caine 2002 den Leopard 46 PC. Fountaine Pajot zog 2003 mit dem Greenland 34 und ein Jahr später mit dem Cumberland nach. Doch das klassische Motorjacht-Publikum schwor weiterhin auf Stil und Tempo. Die Vorteile eines
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1985 liess Jeantot Marine in Les Sablesd’Olonne den ersten Euphorie 40 zu Wasser. Catherine Relandeau, die damals für die Werft arbeitete, erinnert sich: «Das Boot war schlecht gemacht, trotzdem haben wir 43 Stück verkauft. Eigentlich gab es dafür gar keinen Markt, aber die moderne Formsprache gefiel. Im Motorbootsegment ist das Design extrem wichtig.» Fünf Jahre später folgte ein 44-Füsser, 1998 mit dem Transcat ein Powerkat mit Traw-
MIT DER M-LINE VON PRESTIGE ETABLIERT SICH DIE BENETEAU-GRUPPE ALS SERIÖSER PLAYER IM POWERKAT-MARKT.
Jean-François Romero zVg
DIE CATANA-GRUPPE UND IHRE INNOVATIVE MARKE YOT IST NEU IN DER MOTORBOOT-SZENE.
TRENDS FOUNTAINE PAJOT HAT SCHON IMMER AN MEHRRUMPF-KATAMARANE GEGLAUBT. DER CUMBERLAND 44 GEHÖRTE ZU DEN PIONIEREN.
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36- und ein 44-Füsser. Heute besteht die Reihe aus zwölf Modellen von 28 bis 70 Fuss. Mit rund 140 produzierten Einheiten pro Jahr ist Aquila weltweit führend.
MIT DEM LEOPARD 53 PC LANDETE DIE SÜDAFRIKANISCHE WERFT EINEN HIT.
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Mehrrümpfers liegen anderswo und sprechen eher Fans von Trawlern an. Sie punkten mit Stabilität auf dem Wasser und vor Anker, einem grossen Raumangebot, wenig Lärm, da die Motoren weiter vom Aufenthaltsbereich entfernt sind, und einem geringeren Kraftstoffverbrauch, sofern die Unterwasserschiffe und die Motorisierung energieeffizient sind und man sich mit einer Gleitfahrt von rund 10 Knoten begnügt. Lagoon stellte sein Motorprogramm bereits 2009 wieder ein und konzentrierte sich auf die Produktion von Segelkatamaranen. Fountaine Pajot hingegen setzte die Entwicklung eigenständiger Modelle fort.
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Aquila als Vorreiter Motorbetriebene Mehrrümpfer profitierten nicht von der Werbung durch Charterflotten, denn diese bestanden damals ausschliesslich aus Segelkatamaranen. Selbst heute umfasst die Flotte von Dream Yacht Worldwide nur sechs Powerkats bei insgesamt 800 Einheiten. Bei Sunsail und The Moorings können demnächst rund hundert Modelle gechartert werden, was 15 Prozent der Flotte entspricht. Der US-Anbieter MarineMax musste seine Flotte nicht erst umstellen. 2012 gründete er zusammen mit Sino Eagle die Marke Aquila Catamarans und beauftragte den Visionär Lex Raas von Moorings mit dem Entwurf des ersten Aquila 48. Das Spezielle daran: Es handelte sich nicht um eine abgewandelte Form eines Segelkatamarans, sondern um ein von Grund auf für den Motorbetrieb gezeichnetes Boot. Aquila übernahm in Zusammenarbeit mit J&J Design die typischen Merkmale einer Motorjacht in Bezug auf Verarbeitung, Ausstattung und Design und liess den Powerkat in einer eigens errichteten Fabrik in China bauen. Darauf folgten in kürzester Zeit ein
Sunreef, Luxus auf zwei Beinen 2008 drängte Sunreef mit einem 70-FussBoot (21 m) auf den Markt. Francis Lapps erster Kunde war der Schweizer Skipper Laurent Bourgnon. Einen besseren Werbeträger hätte er sich nicht wünschen können! Für ihn baute er Jambo mit speziell grosser Reichweite, denn er sollte ohne Auftanken über den Pazifik gelangen. Der mit achtzehn verkauften Einheiten erfolgreiche Powerkat legte den Grundstein für die heutige Sunreef-Power-Linie. Über die Jahre wurden die Kats immer grösser und luxuriöser, Sinnbild eines gewissen Lifestyles. Getragen durch prominente Botschafter wie Rafael Nadal und Fernando Alonso stieg die Nachfrage, sodass die in Danzig ansässige Werft eine zweite Produktionsstätte in Dubai eröffnete. Eine weitere Ausnahmeerscheinung in der Luxussparte war der 2012 lancierte Adastra. Der Trimaran mit einer Länge von 42,50 Metern wurde nach Plänen von John Shuttleworth von McConaghy in China gebaut und erregte wegen seines aussergewöhnlichen Designs viel Aufsehen. Mit Ausnahme von ein paar wenigen Prototypen wie den Entwürfen des genialen Nigel Irens oder aktuell den LEEN sind Motorentrimarane jedoch äusserst selten. Aussenborder für den Einstieg Dem Powerkat-Markt wurde lange Zeit eine vielversprechende Zukunft prophezeit, ohne dass ihm der Durchbruch gelang. In den letzten zwanzig Jahren hat er aber doch Fahrt aufgenommen, die Zahl der Modelle hat sich verdoppelt. Die meisten werden von renommierten Herstellern in Serienanfertigung produziert. Dass der Markt mittlerweile eine gewisse Reife erreicht hat, zeigt die Unterteilung in drei Segmente. Das Basissegment bilden die Dayboats. Sie sind aufgrund ihrer Fläche und ihrer Stabilität besonders bei Anglern sehr beliebt. Mit starken Aussenbordmotoren erreichen sie alle mindestens 20 Knoten, teilweise bis zu 50 Knoten. Zu den bekanntesten Marken zählen Aquila, Worldcat, HammerCat und YOT (Catana Group). Sie bedienen vor allem den US-Markt. Beneteau wollte die starke
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SUNREEF HAT SICH AUF MULTIPOWER-BOOTE SPEZIALISIERT.
12 bis 18 Meter für Langfahrten Im mittleren Segment, das die Katamarane für Mid-Shore-Törns umfasst, ist die Konkurrenz grösser. Fountaine Pajot muss sich mit seinen 11 bis 14 Meter langen Innenbordern gegen mehrere Mitbewerber behaupten. Neben Leopard, Aquila und Aventura wollen auch Longreach und Hudson Powercats ein Stück vom Kuchen abbekommen. Um sein Portfolio der Nachfrage anzupassen, hat Beneteau über seine Marke Prestige eine M-Baureihe gestartet. Sie weist mehr motorjachtspezifische Merkmale auf als die Lagoon Power, die sich stark an Segelkatamarane anlehnen. Fountaine Pajot reagiert auf diese Offensive mit der Marke Veya, die sie in Partnerschaft mit der Motorjacht-Marke Couach lanciert. Den Auf-
takt der Zusammenarbeit macht ein 53-Fuss-Modell. YOT will in diesem Segment ebenfalls Fuss fassen und hat für Ende 2026 einen 53-Füsser angekündigt. Überzeugt vom Potenzial des Marktes liess Catana Group im portugiesischen Aveiro ein 20 000 Quadratmeter grosses Werk für den Bau von YOT-Katamaranen errichten. Es hat eine doppelt so grosse Produktionskapazität wie der Marktführer Aquila. Multiyachts, das neue Eldorado In der Königsklasse ab 60 Fuss ist fast alles erlaubt. Hier werden Träume erfüllt. Während die führenden Multihull-Hersteller aus Kostengründen die Rümpfe ihrer Segelkatamarane anpassen (Power 67 und 80 bei Fountaine Pajot, Sixty, Seventy und Eighty bei Lagoon), setzt Sunreef auf individuelle Neubauten. Mit ihren massgeschneiderten Lösungen für Langfahrten, Entdeckungsreisen und Highend-Luxus deckt die Werft das komplette Programm ab. Das Gute daran: Die Mehrrümpfer sind ziemlich sparsam unterwegs. Nachhaltigkeit ist zum Verkaufsargument geworden. Sunreef macht es mit der Eco-Linie vor, Serenity mit ihren vollelektrischen Modellen und Silent Yachts demnächst mit Whisper. Mehrrümpfer eignen sich mit ihrem Layout besonders gut für grossflächige Sonnenkollektoren. Der Motor-Katamaran hat sich vom handwerklichen Pionierprojekt zur Serienreife entwickelt. In den meisten Fällen hat er sich von den Segelmodellen abgenabelt. Das internationale Angebot erfüllt die steigende Nachfrage nach komfortablen, hochseetüchtigen und durchdesignten Booten in allen drei Segmenten mit viel Innovationsreichtum. Powerkats sind zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Motorbootbranche geworden.
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Nachfrage in Amerika nicht ungenutzt lassen und beauftragte ihre Tochterfirma Four Winns mit der Entwicklung des TH36. Die grössten Aussenborder im Einstiegssegment mit einer Länge von 10 bis 12 Metern können dank WC, geschützter Sitzgruppe und manchmal sogar einer oder zwei Kabinen auch für Küstenfahrten genutzt werden.
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TRADITION
Oldtimer Boot Club Zürichsee
Liebe zum maritimen Erbe Nahezu 400 Mitglieder des Oldtimer Boot Clubs Zürichsee pflegen mit viel Herzblut historische Boote. Sie erhalten damit das Lebensgefühl einer vergangenen Zeit und zeigen es der breiten Öffentlichkeit.
Text ) Walter Rudin Fotos ) zVg-OBCZ, Walter Rudin
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Was treibt Menschen an, so viel Geld, Zeit und Arbeit in alte Boote zu investieren? Dies in einer Epoche, in der moderne Technologien und schnelle Innovationen das Bild prägen? Es ist wohl nicht nur die Liebe zu Kulturgütern aus längst vergangenen Zeiten. Die eleganten Klassiker entfachen Leidenschaft, wecken Versuchungen und lösen Glücksgefühle aus. Wahre Schönheit liegt oft in der Vergangenheit, Traditionen auf dem Wasser sollen weiterhin ihren festen Platz haben. Um das Jahr 1960 begann auch in der Schweiz die Revolution im Bootsbau. Glasfaserverstärkter Kunststoff, sprich GFK, hiess das Zauberwort. Es passte zur Aufbruchstimmung der Sechziger- und Siebzigerjahre. Während des Wirtschaftswunders in der Schweiz musste alles grösser, schöner und besser sein. Viele wollten ein neues Boot aus diesem Werkstoff. Zu Hunderten wurden stilvolle Boote aus Holz und Stahl verbrannt oder verschrottet. Es dauerte bis in die 1980er-Jahre, bis sich Widerstand regte und ein Gesinnungswandel stattfand.
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Vielseitiger Verein 1983 gründeten einige Besitzer von hölzernen Booten den Oldtimer Boot Club Zürichsee (OBCZ). Er bezweckt die Erhaltung alter Dampf-, Motor-, Ruder- und Segelboote sowie von Berufs- und Vergnügungsschiffen. «Wir als Club unterstützen Massnahmen, die dem Erhalt dieser Zeitzeugen dienen. Ebenfalls im Vordergrund stehen bei uns die Wahrung gemeinsamer Interessen sowie die Pflege von Kameradschaft, Seemannschaft und Geselligkeit», sagt Eugen Vigini, der dem OBCZ seit 2019 als Präsident vorsteht. «Der Kontakt und Austausch mit unseren Mitgliedern und nautischen Freunden
EINE STATTLICHE ANZAHL DAMPFBOOTE AM OLDTIMERTREFFEN
TRADITION
SCHLOSS, BOOTSHAUS UND DAS MS MEGGENHORN GEHÖREN ZUSAMMEN.
sind immer wieder ein Highlight.» Die Vereinsaktivitäten reichen von gemeinsamen Ausfahrten über Restaurierungsworkshops bis hin zu gesellschaftlichen Veranstaltungen, bei denen der Erfahrungsaustausch im Vordergrund steht. Intensive Bootspflege OBCZ-Präsident Vigini besitzt selbst ein kleines Runabout, eine Swisscraft der Yachtwerft Faul AG, die 1965 in Horgen gebaut wurde. Seit
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Zukunft gesichert Auch nach über vierzig Vereinsjahren ist der Club kein Auslaufmodell. Er zählt nahezu 400 Mitglieder, im Bootsregister sind über 200 Boote gelistet und jährlich kommen weitere dazu. «Erfreulicherweise verzeichnen wir ein stetes Wachstum», konstatiert Vigini, der die Netzwerke pflegt und immer auf Achse bleibt. Dem Zeitgeist folgend sind heute Motorboote und nicht mehr Segeljachten in der Mehrheit. Erfreulich ist zudem, dass der Anteil an Frauen kontinuierlich steigt. Viele Skipperinnen sind besonders aktiv im Club und helfen mit, die goldene Ära des Wassersports zu erhalten. EINE AUGENWEIDE: DAS VORDERDECK DER QUATAGIS
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1974 ist sie in Familienbesitz. «Das ist mein ganzer Stolz», sagt der Sohn eines Berufsfischers, der seit Kindsbeinen mit dem Wasser vertraut ist. «Ausfahrten mit diesem Runabout machen immer grosse Freude.» Natürlich muss ein solches Boot intensiv gepflegt werden. Empfehlenswert sei, Anstehendes sofort zu reparieren. «Schiebt man Notwendiges auf, so geht es sehr schnell einmal ins Geld», erklärt Vigini. Weitere Kostenfaktoren seien die Grösse des Bootes, die Art der Motorisierung und das Alter. Vieles erfolge in Eigenleistung, so Vigini weiter. Zielführend sei sehr oft der clubinterne Austausch oder der Beizug eines versierten Bootbauers. Es gibt nach wie vor Fachbetriebe, die solche anspruchsvollen Aufgaben übernehmen, zum Beispiel Pedrazzini in Bäch, Faul in Horgen, Portier Meilen, Farner & Stierlin in Schwerzenbach, die Betschaft Bootswerft in Nänikon oder Steinmayer in Stäfa. Und wie sieht es mit den strengen gesetzlichen Vorschriften für Bootsmotoren aus? «In dieser Beziehung gibt es auch für uns keine Ausnahmeregelung, was ich vollumfänglich in Ordnung finde», meint Vigini. «Damit wir stets up-to-date sind, stehen wir im Dialog mit den Zulassungsbehörden. Das hat sich bewährt, so kann noch vor Beginn von Instandhaltungsarbeiten oder umfassenden Restaurationen der richtige Weg beschritten werden.»
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BEI VOLLEM TEMPO SCHLUCKT DIE CUJO 450 LITER PRO STUNDE UND ERREICHT 40 KNOTEN.
Cujo
Chronik einer Legende Cujo ist untrennbar mit der Liebschaft zwischen Prinzessin Diana und Dodi Al-Fayed verbunden. Die sportliche Luxusjacht hat aber auch sonst eine bewegte Geschichte, die 2023 mit der Kenterung ihr Ende fand.
Text ) Pierre Alexis Colignon
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Der Name Cujo soll indianischen Ursprungs sein und «unaufhaltsame Kraft» bedeuten. Eine solche Kraft verband die Bootswerft Baglietto und den Charaktermenschen John von Neumann.
ÜBERGABE DER COCHISE IN DER BOOTSWERFT BAGLIETTO AN IHREN BESITZER JOHN VON NEUMANN
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Am Anfang war Baglietto Baglietto ist eine italienische Institution mit einer faszinierenden Geschichte. Die 1854 von Pietro Baglietto gegründete Werft steht für handwerkliche Exzellenz und gehört zu den renommiertesten Adressen im Jachtbau. Sie war zunächst auf Jollen spezialisiert, konzentrierte sich dann aber bald auf Regattaboote. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann sie Luxusjachten für Adlige, Industrielle und andere Prominente zu bauen. Was Ferrari in der Automobilbranche, ist Baglietto in der Jachtszene: ein Mythos, entstanden im Lauf erfolgreicher Rennen. Die Mächtigsten der Welt standen Schlange, damit sich die Werft ihren Anliegen annahm. Einer verkörperte das Wesen von Baglietto wie kein anderer: John von Neumann, ein Österreicher, der in seiner Jugend in die USA ausgewandert war. Der passionierte Autoliebhaber und talentierte Rennfahrer importierte in den 1950er-Jahren als einer der Ersten europäische Nobelmarken wie Volkswagen, Porsche, und Ferrari an die amerikanische Westküste und spielte so eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung der rollenden Ikonen in den USA.
Jack Garofalo
EIN IM JAHR 2020 IN PORTOFINO GEDREHTER KURZFILM SETZT DEN BESITZER DER JACHT, EINEN GENFER AUTOSAMMLER, UND EINEN SELTENEN LAMBORGHINI MIURA IN SZENE.
Abaca
Mehrfacher Besitzerwechsel 1978 verkaufte von Neumann die Cochise an Thierry Roussel, da er sich eine grössere Jacht anschaffen wollte. Der Mann von Christina Onassis und Schwiegersohn von Aristoteles Onassis trat sie ein paar Jahre später an den saudischen Waffenhändler Adnan Khashoggi ab, der sie in Cujo umbenannte. Khashoggi war für seinen ausschweifenden Lebenswandel bekannt. Seine Faszination für Luxusjachten passte zu seinem Drang
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Als von Neumann Ferien in Italien verbrachte, entdeckte er die Motorjachten von Baglietto. Es war Liebe auf den ersten Blick. «Ein Boot ist kein Haus, sondern ein Fortbewegungsmittel, das schnell sein muss», pflegte er zu sagen. In den frühen 1970er-Jahren bestellte er zwei Motorjachten aus Marine-Sperrholz: die 16,50 Meter lange Geronimo (JVN4) und die 20 Meter lange Cochise (JVN5) – die spätere Cujo. Sie bestand grösstenteils aus Mahagoni und ihr Rumpf war mit einer Stahlschicht verstärkt. Von Neumann wollte die schnellste Jacht seiner Zeit. Sein Anspruch gefiel den Ingenieuren von Baglietto. Gemeinsam mit dem Auftraggeber entwarfen sie ein 20-Meter-Boot mit sportlichem Profil und zwei Castellanza-CRM-W18-Turbodieselmotoren mit 54 Litern Hubraum und je 1350 PS. Sie entfesselten über 42 Knoten und verbrauchten 450 Liter Treibstoff pro Stunde, dies bei einer Reichweite von 460 Seemeilen. Die Basis für die Motoren bildeten die Isotta-Fraschini-Asso-Benzintriebwerke aus der Luftfahrt, die sonst bei Wasserflugzeugen und Zeppelinen zum Einsatz kamen. Sie bestanden aus drei, in 40-Grad-Winkeln angeordneten Reihen mit je sechs Zylindern. In diesem einzigartigen Projekt verbanden sich italienischer Stil und amerikanischer Wettkampfgeist zu einem Vorzeigeprodukt. Es diente später als Vorlage für 57 Küstenschiffe, die Baglietto für die Guardia di Finanza baute.
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JOHN VON NEUMANN (MIT HUT) GENIESST SEINE NEUE JACHT IN CHARMANTER BEGLEITUNG.
PRINZESSIN DIANA AN BORD DER JACHT, SOMMER 1997
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LEGENDE
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MASCHINENRAUM MIT ZWEI W18-MOTOREN À 54 L HUBRAUM
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nach Ansehen, Macht und Reichtum. Ihm gehörte auch die 85-MeterMegajacht Nabila, eine der grössten und luxuriösesten Jachten ihrer Zeit. Sie wurde 1987 beschlagnahmt und von ihrem neuen Eigner Trump Princess getauft. Die Identität des Käufers ist leicht zu erraten. Doch zurück zu Cujo. Khashoggi verkaufte die Jacht an seinen Neffen Dodi Al-Fayed, der sie bei CARM Cantieri Navali in Lavagna umfassend überholen liess. Dodi war Filmproduzent, Geschäftsmann und Sohn des ägyptischen Unternehmers und ehemaligen Harrods-Besitzers Mohamed Al-Fayed. In den 1980er-Jahren stieg er ins Hollywood-Filmgeschäft ein. Ansonsten war er vor allem für seinen mondänen Lebensstil bekannt. Er verkehrte in VIP-Kreisen und pflegte Verbindungen mit berühmten Persönlichkeiten. Cujo war zum Symbol seines glamourösen Lifestyles geworden. Die Motorjacht wurde auf dem Mittelmeer, vor der Côte d’Azur, in Monaco und in Sardinien gesichtet. An Bord empfing Dodi Stars, Models, Schauspielerinnen und Freunde aus der internationalen High Society, darunter Clint Eastwood, Tony Curtis, Bruce Willis, Brooke Shields und Cindy Crawford. Dodis Vorliebe für diskreten Luxus und seine einflussreichen Beziehungen machten Cujo zu einem beliebten Treffpunkt, an dem in charmanter weiblicher Begleitung unter First-Class-Bedingungen Geschäfte abgewickelt wurden. Die berühmteste Passagierin aber war zweifellos Prinzessin Diana. Sie verbrachte 1997 gemeinsame Tage mit Dodi auf der Jacht, nur wenige Wochen, bevor beide ums Leben kamen. Cujo blieb noch einige Jahre im Besitz der Familie, verlor aber allmählich ihren Glanz und kam nur noch als Taxiboot der Al-Fayeds zum Einsatz. 1999 wurde sie ausgemustert und bei CARM in Lavagna eingelagert. Um 2017 liess Dodis Cousin Moody Al-Fayed sie für rund 800 000 Euro restaurieren. Mit der Innenausstattung und dem neuen Aussendesign wurde der renommierte Tommaso Spadolini beauftragt. Gleichzeitig wurden die Motoren von je 1350 auf 1650 PS aufgerüstet. Trotz dieses Refits kreuzte Moody nur zwei Sommer mit der Cujo durchs Mittelmeer. 2020 liess er sie versteigern.
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Stelldichein von Klassikern Cujo wechselte deutlich unter Wert den Besitzer. Durch eine etwas kuriose Geschichte ging sie an einen Oldtimer-Fan, der eher zufällig zum Motorjacht-Eigner wurde. Am Tag der Auktion erzählte er, wie es dazu kam. «Das Boot erinnerte mich an die britischen Motor Torpedo Boats (MTB), die mein Vater während des Zweiten Weltkriegs fuhr. Der Startpreis lag bei nur 150 000 Euro. Mein Kollege gab ein Angebot für 160 000 Euro ab, wurde aber von niemandem überboten. Der Hammer
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HAFEN VON PORTOFINO, SOMMER 2020
UNTERER STEUERSTAND
fiel und ich war Besitzer eines Bootes. Ich war aufgeregt und hatte gleichzeitig Bammel.» Seine Angst sollte sich als berechtigt herausstellen. Obwohl das Auktionshaus die Jacht als «seetüchtig» beworben hatte, stellte sich schnell heraus, dass umfangreiche Investitionen nötig waren, um sie wieder auf Vordermann zu bringen. Ausserdem brauchte es eine dreiköpfige Crew, um damit fahren zu können. Zwischen zwei Lockdowns setzte der neue Besitzer die Cujo auf ganz besondere Weise in Szene. Er fand sich mit der Superjacht, einem Lamborghini Miura SV und einem der vier rechtsgesteuerten Cabriolets Maserati Ghibli Spyder SS zu einem Filmdreh in Portofino ein. Stolz meinte ihr Besitzer: «Cujo hat eine unglaubliche Präsenz. Kein Boot dieser Grösse zieht in einem Hafen so viele Blicke auf sich. Vor allem in Italien, wo manch ein einheimischer Bootsbesitzer etwas nervös wird, weil er die Jacht für ein Einsatzboot der Finanzpolizei hält.» 2022 wechselte Cujo erneut den Besitzer. Sie ging an eine italienische Unternehmerfamilie. Am 29. Juli 2023 setzte die Jacht 18 Seemeilen vor Beaulieu-sur-Mer einen Notruf ab: Wasser drang in den Steuerbordrumpf ein. Die sieben Personen an Bord verliessen das sinkende Schiff. Sie wurden von einem Segelboot geborgen und von den Seenotrettern von Antibes an Land gebracht. Trotz aller Bemühungen, das Wasser abzupumpen, sank Cujo in weniger als zwei Stunden. So endete ihre Geschichte ebenso tragisch, wie die Liebschaft, die sie berühmt gemacht hatte.
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Elektroboote
Text ) Philippe Leblond
Highfield EJET 330: diskretes Beiboot Der EJET 330 ist das ideale Boot für jeden Skipper, der Passagiere und Proviant völlig abgasfrei und lautlos zwischen Jacht und Hafen hin- und her befördern möchte. Gleichzeitig bietet er sich auch für romantische Stunden am Seeufer an. Der Elektromotor des Innenborders wird von einer 10-kWh-Batterie gespeist, die gemäss Highfield 20 kW (ca. 24 PS) liefert. Sie wird in fünf Stunden vollständig aufgeladen, mit einem Schnelllader geht es doppelt so schnell. Leistungsmässig bringt es der Elektro-Tender auf maximal 20 Knoten, im Reisemodus auf 11 Knoten.
Der elektrische Wasserstrahlantrieb der neuseeländischen Firma ZeroJet reicht bei einem Tempo von 14 Knoten für 12 Minuten, wenn man vom Gas geht und sich mit 3 Knoten begnügt, liegen 23 Minuten drin. Wie bei allen Highfield-Modellen besteht der Rumpf aus Aluminium, die Schwimmkörper aus Neopren/ Hypalon. An Bord gibt es zwei komfortable Sitze hinter der Steuerkonsole und einen weiteren im Bug, dazu mehrere Staufächer. Der EJET 330 ist für fünf Personen zugelassen, zwei weitere finden auf den in vier Farben erhältlichen Schwimmern Platz.
Mrobotham
Länge: 3,36 m Breite: 1,74 m Gewicht: 334 kg Max. Motorisierung: 20 kW (ca. 24 PS) Anzahl Personen: 5 Höchstgeschwindigkeit: 14 kn (Herstellerangabe) Preis: keine Angabe Internet: highfieldboats.com
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Länge: 8,00 m Breite: 2,23 m Gewicht: 2950 kg Max. Motorisierung: 300 PS Anzahl Personen: 6 Höchstgeschwindigkeit: 55 kn Preis (exkl. MWST): 234 000 € mit Evoy Storm 300 PS Internet: axopar.com
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Axopar AX/E25 Cross Top: blitzschnelle Sportmaschine
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Mit 55 Knoten ist der AX/E25 zweifellos das schnellste Elektroboot auf dem Markt. Möglich machen diesen Topspeed der zweifach gestufte V-Rumpf von Axopar und der Storm 300 des norwegischen Motorenherstellers Evoy mit einer Spitzenleistung von 600 PS. So bestückt kommt der Axopar blitzschnell auf Touren und flotte Gleitfahrten bei rund 30 Knoten sind völlig normal. Auch die Ladezeit überzeugt: Mit Schnelllader ist der Akku schon in 45 Minuten voll. Das digitale Cockpit von Evoy bietet alle erdenklichen Funktionen und lässt sich intuitiv bedienen. Mit Ausnahme des Elektroantriebs übernimmt der AX/E25 das überzeugende Konzept und die hochwertige Bauqualität des konventionellen 25 Cross Top. Auch er
verfügt nur über ein Gangboard, das vom Cockpit über zwei Stufen bis zur Sonnenliege im Vorschiff führt. Darunter befindet sich eine Kabine in glänzendem Gel-Coat (keine Wegerungen) mit Doppelbett, Toilette und Waschbecken. Die beiden Sitze am Fahrstand lassen sich auf halber Höhe hochklappen, sodass das Dayboot auch stehend bequem gesteuert werden kann. Für noch mehr Liegefläche kann die grosse Rückbank zum Sonnendeck umgebaut werden.
KAUF-RATGEBER
Julien Gazeau
Länge: 10,77 m Breite: 3,85 m Gewicht: 6815 kg Max. Motorisierung: 80 PS Kojenzahl: 2/4/6 Höchstgeschwindigkeit: 6,5 kn Preis (exkl. MWST): ab 306 800 € Internet: delphiayachts.com
Delphia 11 Sedan: lautlos cruisen Dass die Jachten aus der polnischen Werft für höchsten Komfort stehen, ist hinlänglich bekannt. Das gilt auch für den 11 Sedan. Mit seinem Layout als Ein-, Zwei- oder Dreikabiner bietet er für sein Segment seltene Individualisierungsmöglichkeiten. Das mit acht Solarpanels bestückte Kabinendach erstreckt sich über den gesamten Salonbereich mit Sitzecke, Küche und Steuerhaus. Antennen und Radarmast sind klappbar, sodass die Durchfahrtshöhe mit 2,95 Metern relativ bescheiden ausfällt. Das ist für ein binnenseeorientiertes Boot natürlich von Vorteil. Grosse Fenster im Hauptdeck und in den Rümpfen lassen viel Tageslicht in die Innenräume, sowohl im Salon mit Pantry als auch in den Kabinen. Der Essbereich im Achtercockpit ist mit einem Grill
ausgestattet, im Vordeck befindet sich eine Lounge. Angetrieben wird der Delphia 11 Sedan von einem Torqeedo Deep Blue, der laut Herstellerangaben 80 PS leistet und einen Tiefgang von lediglich 80 Zentimetern hat. Die Reisegeschwindigkeit liegt zwischen 3 und 6,5 Knoten, bei einer Reichweite von 13 bis 46 Seemeilen. Wer es etwas schneller mag, wählt die Dieselversion mit 150 PS. Sie ist im Übrigen 67 000 Euro günstiger als das Elektromodell.
Sirena 48 Hybrid Coupé: im Trawler-Modus mit separatem Zugang. Grosse Rumpffenster durchfluten die Kabinen mit Tageslicht und die breiten Glasfronten lassen das Steuerhaus, den Salon und die Küche, die sich denselben Raum teilen, schön hell wirken. Der flache Aufbau und der geringe Tiefgang machen das Boot binnenseetauglich. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei trawlertypischen 14 Knoten, die ökonomischere Gleitfahrt bei 6,5 Knoten. Mithilfe der Generatoren kann die im rein elektrischen Betrieb bescheidende Reichweite bei dieser Geschwindigkeit auf stattliche 350 Seemeilen erhöht werden.
Länge: 16,04 m Breite: 5,00 m Verdrängung (bei Volllast): 32,4 t Max. Motorisierung: 2 x 213 kW (ca. 580 PS) Kojenzahl: 6+1 Höchstgeschwindigkeit: 14 kn Preis: keine Angabe Internet: sirenayachts.com
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Mit dem 48 Hybrid Coupé bringt die junge Werft aus Istanbul ihr Einsteigermodell in einer Elektrovariante heraus. Das Sortiment von Sirena umfasst sieben Modelle, das grösste misst 118 Fuss. Durch das CoupéDesign entsteht extrem viel Wohnraum für eine 15-Meter-Jacht. Darin finden drei Doppelkabinen mit sechs Schlafplätzen Platz. Die Masterkabine mittschiffs erstreckt sich über die gesamte Bootsbreite, die VIPKabine nimmt den Bugbereich ein und die Gästekabine liegt an Steuerbord. Hinter dem Cockpit achtern befindet sich zudem eine Crewkabine
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Max Morelli
Länge: 18,86 m Breite: 8,99 m Leergewicht: 46,65 t Max. Motorisierung: 2 x 340 kW (ca. 2 x 460 PS) Kojenzahl: 12+2 Höchstgeschwindigkeit: 12 kn Preis (exkl. MWST): 3 900 000 € Internet: silent-yachts.com
Silent Yachts 62 3-Deck: Solar-Katamaran Kein anderer Katamaran seiner Kategorie hat so viele Sonnenkollektoren wie der 62 3-Deck. Wie der Name schon sagt, erstreckt er sich über drei Decks. Auf dem Unterdeck befinden sich die Kabinen, auf dem Hauptdeck das Dreigestirn aus Salon, Küche und Steuerhaus und auf dem Oberdeck die Flybridge mit riesigem Hardtop, das vollständig mit Solarpanels bedeckt ist. Der Dreidecker ist entweder mit vollständig offener oder mit halboffener Flybridge erhältlich. Auch für die anderen Decks bietet die Werft mehrere Gestaltungsvarianten an. So kann die Eignersuite entweder auf dem Haupt- oder dem Unterdeck untergebracht werden und die Schlafmöglichkeiten lassen sich auf bis zu zwölf Personen plus zwei Kojen für die Crew erhöhen. Alles in allem hat der
Katamaran eine Nutzfläche von 240 Quadratmetern! Stauraum ist ebenfalls reichlich vorhanden, da muss auf kein Sportgerät (Kajaks, SUPs, E-Bikes) verzichtet werden. Über die hydraulische Badeplattform mit integrierter Gangway lässt sich ein vier Meter langes Beiboot ein- und auswassern. Die Elektromotoren liefern bis zu 500 PS. Sie beschleunigen den Katamaran auf 12 Knoten, bei einer Reisegeschwindigkeit von 6 bis 7 Knoten reicht eine Akkuladung für 250 Seemeilen.
Sunreef Ultima 66: elektrisierend schnell
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DR
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Der Ultima 66 ist eins von sechs Modellen der neuen MotorkatamaranSerie des polnischen Herstellers. Die Baureihe umfasst Einheiten von 14 bis 36 Metern und bricht radikal mit dem Stil der Sunreef Power. Bahnbrechend sind neben dem schnittigeren Design, das sich inbesondere bei den negativen Steven und der umgekehrten Front des Steuerhauses zeigt, die klappbaren Plattformen an den Schanzkleidern. Ausserdem sind die Ultima deutlich schmaler als herkömmliche Katamarane. Dadurch soll die Effizienz des Elektroantriebs gesteigert werden. Trotz
der reduzierten Breite hat der Katamaran eine Nutzfläche von mehr als 200 Quadratmetern. Der Kabinenbereich erstreckt sich über beide Rümpfe, die nahtlos miteinander verbunden sind. Er ist unterteilt in drei Gästekabinen, zwei Crewkabinen und der vollbreiten Masterkabine mit separatem Zugang im Vorschiff. Alle Kabinen verfügen über ein eigenes Badezimmer. Das Hauptdeck ist in drei Salons und eine Küche gegliedert, aussen warten mehrere Sonnenlounges und ein grosser Essbereich im Cockpit. Auf der Flybridge mit Solar-Hardtop befinden sich der Steuerstand, eine Sitzgruppe mit Bar und zwei geräumige Liegeflächen. Der Ultima 66 wird auch mit zwei Volvo D6 IPS 400 Dieselmotoren (2 x 300 PS) angeboten.
Länge: 22,00 m Breite: 7,25 m Verdrängung: keine Angabe Max. Motorisierung: keine Angabe Kojenzahl: 8+3 Höchstgeschwindigkeit: 30 kn (Schätzung) Preis (exkl. MWST): 4 752 000 € Internet: sunreef-yachts.com
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Unter 25’
Text ) Philippe Leblond
Bayliner V20: zeitloser Bowrider einem Fahrer- und Beifahrersitz klassisch gestaltet. Daran schliessen an Backbord eine lange L-Bank und an Steuerbord ein Einzelsitz an. Steuerbordseitig geht es über einen breiten Durchgang bequem zur Badeplattform. Auf Wunsch kann der Bayliner mit Skimast, Wakeboard-Tower, Bimini und Kühlschublade ausgestattet werden. Für Rumpf, Polster und Deckbelag aus EVA-Schaumstoff stehen zahlreiche Farboptionen zur Auswahl. Angetrieben wird der V20 von einem Mercury-Aussenborder mit 115 bis 225 PS.
Boston Whaler 210 Vantage: ein Boot für alle Fälle
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Boston Whaler gilt weltweit als Inbegriff für Motorboote. Die US-Marke bietet als eine der wenigen Werften noch immer unsinkbare Boote an und bringt jedes Jahr ein neues Modell auf den Markt. Diesmal erweitert sie die für ihre Vielseitigkeit bekannte Vantage-Baureihe. Mit seinem dreigeteilten Cockpit fügt sich der 210er perfekt ins Allrounder-Konzept ein. Der Bowrider im Bug eignet sich perfekt zum Sonnenbaden oder
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Länge: 6,47 m Breite: 2,59 m Gewicht: 1728 kg ohne Motor Max. Motorisierung: 250 PS Anzahl Personen: 9 Höchstgeschwindigkeit: 43 kn (Herstellerangabe) Preis: keine Angabe Internet: bostonwhaler.com
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Länge: 6,29 m Breite: 2,54 m Gewicht: 1409 kg Max. Motorisierung: 225 PS Anzahl Personen: 10 Höchstgeschwindigkeit: 40 kn (Schätzung) Preis (exkl. MWST): 26 622 € ohne Motor Internet: bayliner.com
für einen Aperitif. Im mittleren Bereich befindet sich der Fahrstand mit drei Sitzen in Fahrtrichtung, die durch eine Windschutzscheibe mit zentraler Öffnung geschützt sind. Daneben sind zwei Konsolen angeordnet, in einer ist ein WC untergebracht. Im Heck lassen sich die Rückenpolster der beiden Sitze nach unten klappen, sodass Platz zum Angeln entsteht. Abgerundet wird die Ausstattung durch eine Badeplattform, die den Motor umschliesst. Trotz seiner kompakten Abmessungen bringt der 210 Vantage mit Motor fast zwei Tonnen auf die Waage und erweist sich auch bei ruppigen Bedingungen als seetüchtig. Weitere Pluspunkte sind das zeitlos elegante Design, die hochwertigen Materialien und die sorgfältige Verarbeitung, die einen guten Werterhalt garantieren.
Richard Steinberger
Das Bowrider-Konzept steht bei einem Grossteil der nordamerikanischen Kundschaft nach wie vor hoch im Kurs. Kein Wunder also, hat die US-Werft Bayliner gleich mehrere Modelle dieses Typs im Programm. Jüngstes im Bund ist der trailerbare V20. Er punktet mit schlanken, sportlichen Linien und zahlreichen Sitzgelegenheiten im Cockpit. Bei gutem Wetter oder vor Anker kommen weitere Plätze vor der Windschutzscheibe hinzu, die sich gut zum Picknicken oder Sonnenbaden eignen. Das Cockpit ist mit dem üblichen Durchstieg durch die zentrale Öffnung in der Windschutzscheibe, einer V-förmigen Sitzbank im Bug sowie
Rand Source 23: Antrieb nach Wahl Die dänische Werft Rand setzt bevorzugt auf Elektromotoren und vertritt damit einen klaren ökologischen Ansatz. Trotzdem hat sie sich entschieden, den Source 23 auch mit Verbrennungsmotor anzubieten – wahlweise mit Aussenborder (Mercury 150, 200 oder 250 PS) oder mit Innenborder (Benzin 250 PS oder Diesel 230 PS). Für Binnengewässer könnte die Elektroversion aber nicht zuletzt aus Lärmgründen doch die bessere Wahl sein. Sie schafft bis zu 20 Knoten und hat bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 8 Knoten eine Reichweite von 44 Kilometern. Für längere Ausfahrten auf dem Meer drängt sich hingegen der Verbrennungsmotor auf. Sein Topspeed liegt bei 50 Knoten und bei einem Marschtempo von 20 bis 25 Knoten erreicht er 150 See-
meilen. Das Deck wurde so gestaltet, dass es den verschiedenen Einsatzzwecken gerecht wird. Ein Doppelsitz am Steuerstand, eine Sitzgruppe mit einem ansehnlichen Tisch für gemeinsame Picknicks, ein inselförmiges Sonnendeck mit zwei seitlichen Durchgängen zur Badeplattform und eine grosszügige V-Sitzbank im Bug machen den Source 23 zum gemütlichen Dayboat. Ausreichend Stauraum ist ebenfalls vorhanden, insbesondere unter der Sitzbank im Bug und der Sonnenliege im Heck.
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Länge: 6,95 m Breite: 2,30 m Gewicht: 990 kg ohne Motor Max. Motorisierung: 250 PS Anzahl Personen: 8 Höchstgeschwindigkeit: 50 kn (Herstellerangabe) Preis (exkl. MWST): ab 69 900 € Internet: randboats.com
Alfastreet 23 Cabin Evo: Weekender im Taxiboot-Look Mit diesem 23-Füsser ergänzt der slowenische Hersteller sein Sortiment um ein binnenseetaugliches Modell. Augenfällig ist das lange Hardtop, das sich hydraulisch öffnen und schliessen lässt und an Taxiboote erinnert. Auf den Innenborder (Benzin oder Diesel) gelangt man praktischerweise über eine breite Badeplattform sowie zwei Durchgänge links und rechts des achteren Sonnendecks. Im Cockpit lädt ein gemütlicher Sitzbereich mit zwei Bänken in Längsrichtung zum Verweilen ein. Deren Sitzflächen lassen sich zu zwei Sonnenliegen hochklappen. In deren
Mitte befindet sich ein lackierter Holztisch für bis zu acht Personen. Wer noch mehr Komfort wünscht, kann eine Wetbar einbauen lassen. Die Sitzflächen der Schalensitze für Fahrer und Beifahrer können hälftig hochgeklappt werden. Für einen bequemen Durchgang zwischen Bug und Cockpit lässt sich die Windschutzscheibe mittig öffnen. Die Kabine wiederum betritt man durch eine breite Tür. Sie ist dank der beiden Rumpffenster schön hell, verfügt über eine geräumige Doppelkoje und ein Marine-WC. Alternativ wird der 23 Cabin Evo in einer günstigeren, aber leistungsärmeren Elektroversion angeboten.
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Länge: 6,90 m Breite: 2,40 m Gewicht: 2100 kg Max. Motorisierung: 300 PS Kojen: 2 Höchstgeschwindigkeit: 40 kn (Schätzung) Preis (exkl. MWST): ab 124 458 € mit Volvo 250 PS Internet: alfastreet-yachts.com
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Quicksilver Activ 705 Open: viel Boot fürs Geld Das jüngste Modell der Activ-Serie trägt die charakteristischen Merkmale der Modellreihe, allen voran den markanten Bug und die klar zur Heckpartie abfallende Trennlinie zwischen Rumpf und Deck. Dort sorgt die verbreiterte Badeplattform für einen sicheren und einfachen Ein- und Ausstieg. Zwei Durchgänge im Achterbereich an Back- und Steuerbord erleichtern den Zugang zum Cockpit. Die beiden Fahrersitze mit hohen, umhüllenden Rückenlehnen lassen sich zur Heckbank drehen, sodass im Handumdrehen ein gefälliger Essbereich entsteht – perfekt für den Sundowner
mit Panoramablick aufs Wasser! Der Raum in der Konsole kann entweder als Ruheplatz für eine Person oder als Stauraum genutzt werden. Der 705 Open bietet aber nicht nur viele Annehmlichkeiten vor Anker, er macht auch als Sportboot eine gute Figur. Dank der kraftvollen Motorisierung von Mercury, dem die Marke Quicksilver gehört, eignet er sich sowohl als Zuggerät für Wasserski als auch für Temporuns. Angesichts der grosszügigen Serien- und Sonderausstattung wie Skimast, elektrische Ankerwinde, Cockpit-Dusche, T-Top und Audiosystem erhält man definitiv viel Boot fürs Geld.
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Länge: 7,16 m Breite: 2,55 m Gewicht: 1084 kg ohne Motor Max. Motorisierung: 225 PS Anzahl Personen: 8 Höchstgeschwindigkeit: 42 kn (Schätzung) Preis (exkl. MWST): ab 45 730 € mit Mercury 150 PS Internet: quicksilver-boats.com
Sea Ray 260 SLX Surf: Speedboot für die Welle Im Sea Ray 260 SLX Surf steckt ein 350 PS starker Mercruiser 6,2l-MPI-Motor, der gekoppelt mit dem Mercury-Bravo-Four-SAntrieb und dem SmartCraft Digital Throttle & Shift-System für ein direktes, präzises Ansprechverhalten sorgt. In Verbindung mit dem Trimmsystem Dynamic Running Surface maximiert der Stufenrumpf die Stabilität des
Bootes und die Kontrolle der Heckwelle. Über das integrierte Ballastsystem, das sich bequem über den Simrad-Touchscreen bedienen lässt, kann eine Welle zum Wakesurfen erzeugt werden. Eine auf Schienen verschiebbare Rückbank vergrössert den Badebereich, während das grosszügige Cockpit bis zu zwölf Personen Platz bietet. Der Belag in Teakholz-Optik ist nicht nur rutschfest, sondern fühlt sich auch angenehm an. Am mittig platzierten Steuerstand laufen alle Bedienelemente zusammen, inklusive Audioanlage.
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skippers Motor
Länge: 7.85 m Breite: 2.59 m Gewicht: 2811 kg Max. Motorisierung: 350 PS Anzahl Personen: 12 Max. Geschwindigkeit: 40 kn Preis (exkl. MWST): 236 600 € Internet: searay.com
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Richard Steinberger
Länge: 8,50 m Breite: 2,59 m Gewicht: 2740 kg ohne Motor Max. Motorisierung: 300 PS Anzahl Personen: 14 Höchstgeschwindigkeit: 40 kn (Herstellerangabe) Preis: keine Angabe Internet: searay.com
Sea Ray SDX 250 OB: künftiger Bestseller Er wurde an der boot Düsseldorf erstmals vorgestellt und ist sowohl als Aussen- als auch als Innenborder erhältlich. In der Aussenborder-Version entpuppt sich der neue SDX 250 als echtes Raumwunder. Offiziell ist er 25 Fuss lang, doch mit der langen Heckplattform, die dem 250-PSMotor (Standard) als Halterung dient, bringt er es auf fast 28 Fuss. Dank des optionalen EVA-Deckbelags in Teakoptik und des hohen Freibords kann man sich sicher fortbewegen, was besonders Familien mit Kindern schätzen dürften. Die auf Schienen montierte Heckbank lässt sich
BOATS
nach vorne ins Cockpit verschieben, sodass ein grösserer Badebereich entsteht. Wer hingegen mehr Platz im Cockpit wünscht, klappt die Rückenlehnen des Fahrer- und Beifahrersitzes nach vorne. So können es sich bis zu acht Personen am Tisch bequem machen. Ein versenkbares Bimini spendet den nötigen Schatten. Das asymmetrische Deck mit nur einem Seitengang an Backbord führt zu einer kleinen Buglounge, deren Bänke sich in ein Sonnendeck verwandeln. Es schafft Platz für eine kleine Kabine mit Doppelkoje und chemischer Toilette. Der Rumpf mit progressivem V (21°-Aufkimmung am Heck) garantiert Stabilität vor Anker bei gleichzeitig guten Fahreigenschaften.
Wo Freiheit die Segel setzt .
esseboats.ch
esse 330. Der neue WeekendCruiser.
25’ bis 35’ Text ) Philippe Leblond
Maxime Horlaville
Länge: 8,23 m Breite: 2,99 m Gewicht: 4620 kg Max. Motorisierung: 2 x 250 PS Kojenzahl: 4+2 Höchstgeschwindigkeit: 38 kn (Schätzung) Preis (exkl. MWST): 134 500 € ohne Motor Internet: beneteau.com
Beneteau Antares 9: Familienboot par excellence Hinter den dynamischen Linien von Sarrazin Design verbirgt sich ein echtes Kraftpaket. Der neue Antares kann zwei Aussenborder mit je 250 PS aufnehmen. Damit erreicht er Angelgründe auch ohne Vollgas schnell und zuverlässig. Praktisch für den Fahrer ist die seitliche Tür im Steuerhaus. Sie führt direkt zur grosszügigen Sonnenlounge im Vordeck. Eine zweite entsteht im Achtercockpit mit abnehmbarem Tisch, der sich mit wenigen Handgriffen in eine Sonnenliege umwandeln lässt. Die Inneneinrichtung ist konsequent auf Familienfahrten ausgelegt. Unter dem Vordeck teilen sich zwei Kabinen mit Doppelkojen
eine Nasszelle. Bei Bedarf lassen sich im Salon zwei weitere Schlafgelegenheiten für Kinder hinzufügen. Die gut ausgestattete Pantry erlaubt auch längere Aufenthalte auf dem Wasser. Mit maximaler Motorisierung (2 × 250 PS) hat der Antares 9 eine Reichweite von rund 130 Seemeilen, genug für viele reizvolle Angelspots und Ausflüge zu den meisten Küstenrevieren.
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Länge: 8,24 m Breite: 2,49 m Gewicht: 3100 kg Max. Motorisierung: 355 PS Anzahl Personen: 6 Höchstgeschwindigkeit: 41 kn (Herstellerangabe) Preis: keine Angabe Internet: riva-yacht.com
skippers Motor
Riva Iseo Super: Runabout mit Traumfigur
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An der boot Düsseldorf zog der Iseo Super alle Blicke auf sich. Als Weiterentwicklung des Iseo aus dem Jahr 2011 setzt auch er auf zeitlose Eleganz. Masse und Silhouette wurden beibehalten, die stilvolle Frontscheibe und die bis zum Heck sanft abfallende Deckslinie gehören schliesslich zu den Erkennungsmerkmalen von Riva. Neu sind hingegen das leicht veränderte Vordeck, der Picknicktisch aus Mahagoni (passend zum Deck mit seinen 24 Lackschichten), die Polster und der Dieselantrieb, der von Volvo und nicht mehr von Yanmar stammt. Die Werft von Sarnico wirbt aber vor allem mit der neuen Rumpffarbe «Vulcan Grey» als Anspielung auf Vulkangestein. Trotz Zulassung für sechs Personen
verfügt das Boot über deutlich mehr Sitzplätze und ein grosszügig dimensioniertes Sonnendeck über dem Motorraum. Laut Riva liegt die Höchstgeschwindigkeit mit einem 305-PSBenzinmotor oder einem 300-PS-Dieselmotor bei 38 Knoten, mit einem 350-PS-Benziner sogar bei 41 Knoten. Benzinantriebe sind grundsätzlich besser für diese Stilikone im Bootsbau geeignet, denn ein V8 liefert gleich auch noch den passenden Soundtrack dazu.
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Jeanneau Merry Fisher 895 Sport Serie 2: mehr als nur ein «Fisher»! Jeanneau setzt mit diesem neuen Mitglied der Merry-Fisher-Familie erneut einen Meilenstein in der Entwicklung von Angel- und Ausflugsbooten. Das Heckcockpit mit kurzem Vordach, der mobile Tisch mit Klappbank sowie die praktischen Türen für das einfache Einholen des Fischfangs weisen den 895 Sport Serie 2 als Fischerboot aus. Grosse Flächen sorgen dafür, dass sich die Crew frei bewegen kann und sich sowohl auf Tagestouren als auch auf Wochenendtörns nicht auf den Füssen
herumsteht. Gegessen wird entweder im Aussen- oder im Innensalon mit Pantry hinter dem Steuerstand. Zum Vordeck gelangt man über zwei asymmetrische, durch eine hohe Reling gesicherte Seitendecks, wobei dasjenige an Backbord schmaler ausfällt als jenes an Steuerbord. Im Bug lässt es sich auf der Sonnenliege bequem relaxen. Unter Deck überrascht die Motorjacht mit zwei Doppelkabinen und einer Nasszelle. Platzangst bekommt man hier nicht, denn durch die langen Rumpffenster fällt viel Tageslicht. Das grosszügige Raumangebot und die Doppelmotorisierung, die für eine Reisegeschwindigkeit von 30 Knoten sorgt, machen den 895 Sport Serie 2 zu einem sportlichen Fahrtenschiff für die ganze Familie.
Jérôme Kelagopian
Länge: 8,94 m Breite: 3,00 m Gewicht: 4197 kg ohne Motor Max. Motorisierung: 2 x 250 PS Kojenzahl: 4+2 Höchstgeschwindigkeit: 40 kn (Schätzung) Preis: keine Angabe Internet: jeanneau.com
Four Winns H9: Bowrider auf grossem Fuss Mit einer Länge von über neun Metern gehört der neue Four Winns zu den grössten Bowridern auf dem Markt. Besonders beliebt dürfte der offene Bugbereich mit seinen komfortablen Liegeflächen sein. Er lockt sowohl zum Sonnenbaden als auch zum geselligen Beisammensein vor Anker. Der Zugang erfolgt wie bei dieser Bauart üblich durch die zentrale Öffnung der Windschutzscheibe. Auch das Cockpit des bis zu zwölf Personen zugelassenen Bootes bietet viel Raum und reichlich Sitzgelegenheiten: zwei drehbare Einzelsitze für Fahrer und Beifahrer, eine lange L-Sitzbank und einen weiteren Sitz gegenüber der Wetbar. Die Liegefläche im Heck lässt sich dank der mobilen Rückenlehne der ach-
teren Sitzbank merklich vergrössern. Für Badepausen können die Bordwände zur Terrasse auf Wasserhöhe ausgeklappt werden. Auf Wunsch wird der H9 mit Bügel und Hardtop aus GFK sowie einem Wasserskimast geliefert. Praktisch sind auch der viele Stauraum im Boden und das Marine-WC mit Lavabo in der Backbordkonsole. Für ein gewisses Mass an Individualisierung wird der H9 in einer Vielzahl an Farbkombinationen für Rumpf und Polster angeboten.
skippers Motor
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Länge: 9,10 m Breite: 2,87 m Gewicht: 4037 kg Max. Motorisierung: 600 PS Anzahl Personen: 12 Höchstgeschwindigkeit: 45 kn (Schätzung) Preis (exkl. MWST): 186 029 € ohne Motor Internet: fourwinns.com
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BMA X299: Platz für alle Der neue Kabinenkreuzer von Ribitaly kann bis zu zwölf Personen auf Tagesausflüge mitnehmen. Für längere Ausfahrten bietet er dank der beiden Doppelkojen, der Nasszelle mit WC, Dusche und Waschbecken und der Aussenpantry genügend Platz und Komfort für eine Familie. In den Schlafbereichen sorgen die helle Innenverkleidung und vor allem das viele Tageslicht, das durch die grossen Rumpffenster eindringt, für ein angenehmes Raumgefühl. Die Bugkabine fällt aufgrund des senkrech-
ten Steven etwas grösser aus als die zweite Kabine unter dem Cockpit. Sie bleibt aber trotz ihrer Lage gut zugänglich. Im X299 werden zwei Konzepte geschickt zusammengeführt: das Mid-Cabin- und das Sundeck-Layout. Vom Cockpit führt eine Stufe zur Mittelkabine, zwei Stufen weiter oben befindet sich das Vordeck mit grosser Sonnenlounge. Die breiten Seitendecks sind durch ein halbes Schanzkleid mit durchgehender Reling gut geschützt und mit rutschfestem, synthetischem Teak verkleidet. Für den Antrieb stehen zwei Honda-Aussenbordmotoren zur Wahl: 2 × 150 PS als Mindestleistung oder für alle, die es etwas schneller mögen, 2 × 300 PS.
Claudio Colombo
Länge: 9,10 m Breite: 2,90 m Gewicht: 3200 kg ohne Motor Max. Motorisierung: 2 x 300 PS Kojenzahl: 4 Höchstgeschwindigkeit: 45 kn (Schätzung) Preis (exkl. MWST): 145 900 € ohne Motor Internet: bmaboats.com
Saxdor 340 GTWA: Crossover mit Charakter
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Von der Badeplattform geht es praktisch stufenlos bis zum Salon auf dem Vordeck. Im Achterschiff lädt eine grosse Liegeinsel, unter der eine zweite Kabine untergebracht ist, zum Verweilen ein. Klappbare Bordwände verwandeln die Fläche in eine echte Terrasse. Die Pantry ist elegant in die backbordseitige Bordwand integriert. Grosse Glasschiebetüren stellen eine direkte Verbindung zwischen den Seitdecks und dem Steuerhaus her. Darin befindet sich eine Sitzgruppe für sechs Personen. Im Fahrersitz ist als kleines Extra ein Kühlschrank verbaut. Unter Deck teilen sich zwei Doppelkabinen und eine Nasszelle den Raum.
Länge: 10,78 m Breite: 3,10 m Gewicht: keine Angabe Max. Motorisierung: 2 x 300 PS Kojenzahl: 4 Höchstgeschwindigkeit: +50 kn (Herstellerangabe) Preis (exkl. MWST): ab 169 000 € mit 2 x Mercury 200 PS Internet: saxdoryachts.com zVg
skippers Motor
Seine Nominierung als «Europäisches Boot des Jahres 2025» weckt hohe Erwartungen. Der neue Sandor hat viele Ähnlichkeiten mit den anderen Modellen der finnischen Werft, was allein schon an der umgekehrten Frontscheibe und dem negativen Steven deutlich wird. Dessen markante Form verleiht dem Allwetterboot das Profil eines Raubfisches. Dank scharfem, zweistufigen 21°-V-Rumpf fährt der 340 GTWA schnell und weich durchs Wasser. An Backbord setzt die für neun Personen zugelassene Motorjacht auf das Walkaround-Konzept (daher das WA im Namen):
GRAN TURISMO-REIHE
S PA R K FA S C I N AT I O N
Neue Generation von Crossover Express Cruisers
Havas & Compagnies - GettyImages-1496385529
35’ bis 45’ Text ) Philippe Leblond
Four Winns H33 OB: grosszügiges Dayboat Mit seinen fast 11 Metern Länge schliesst dieser XXL-Bowrider die H-Serie des amerikanischen Herstellers nach oben ab. In Europa dürfte vor allem die Aussenbordversion gefragt sein, es gibt das neue Modell aber auch als Innenborder mit maximal 2 x 350 PS. Der H33 OB kann zwei Aussenbordmotoren mit insgesamt 800 PS aufnehmen. Beim Design dieses geräumigen und schnellen Dayboats mit senkrechtem Bug wurde der Schwerpunkt auf Komfort gelegt. Die Bordwände im Heck lassen sich zu den Flanken abklappen. Von diesen zwei Balkonen hat man einen direkten Zugang zum Wasser. Das grosszügig bemessene Cockpit bietet trotz
der vielen Sitzgelegenheiten und der Bordküche mit Grill, Kühlschrank und Spüle genügend Platz, um ungehindert zu den beiden Liegeflächen vor der Windschutzscheibe zu gelangen. Ein optionales Hardtop mit elektrischem Sonnensegel spendet einem Grossteil des Cockpits Schatten. Die Heckbank mit verstellbarer Rückenlehne lässt sich in eine Sonnenliege umwandeln. Eine separate Toilette in der Backbordkonsole sowie zwei 12-Zoll-Bildschirme – einen für den Fahrer, den anderen für den Beifahrer – komplettieren die Ausstattung.
Wellcraft 38 T-Top: vielseitige Sportskanone
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mit hochfahrbarem Tisch befindet sich im Bug. Er kann mit ein paar Handgriffen in ein Sonnendeck verwandelt werden. Den Raum zwischen der Lounge und den drei Sitzen des Steuerstands, der durch ein grosses Hardtop vor Sonne und Regen geschützt ist, nimmt eine Wetbar mit Grill und Kühlschrank ein. Begrüssenswert ist auch die Kabine mit Doppelbett, separatem WC-Bereich und Dusche. Der von Michael Peters gezeichnete Rumpf sorgt dafür, dass bei all dem Komfort der Fahrspass nicht verloren geht.
Länge: 11,69 m Breite: 3,30 m Gewicht: 6400 kg mit 2 x 350 PS Max. Motorisierung: 3 x 350 PS Kojenzahl: 4 Höchstgeschwindigkeit: +50 kn (Schätzung) Preis (exkl. MWST): 359 200 € mit 3 x 350 PS Internet: wellcraft.com
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Das Konzept der sportlichen Allrounder geht auf die Achtziger- und Neunzigerjahre zurück. Offshore-Marken wie Cigarette, Magnum, Donzi und natürlich Wellkraft führten in ihrem Sortiment eines oder mehrere Open-Boote mit leistungsstarken Aussenbordmotoren, die sich zum Angeln ebenso gut eigneten wie zum Tauchen oder als Zuggerät für Wassersportler. An der Grundidee wurde seither nichts geändert, sie wird heute aber in deutlich mehr Komfort verpackt. Exemplarisch dafür steht dieses 38 Fuss lange Mittelkonsolenboot. Es ist mit einer praktischen seitlichen Tür, klappbaren Bordwänden für einfaches Ein- und Aussteigen und zahlreichen Sitzgelegenheiten ausgestattet. Im Achterschiff bilden sie eine grosse Lounge, ein weiterer Essbereich
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Länge: 10,81 m Breite: 3,20 m Gewicht: 3630 kg ohne Motor Max. Motorisierung: 2 x 400 PS Passagierzahl: 12 Höchstgeschwindigkeit: 50 kn (Schätzung) Preis: keine Angabe Internet: fourwinns.com
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Länge: 12,40 m Breite: 3,55 m Gewicht: keine Angabe Max. Motorisierung: 2 x 400 PS Kojenzahl: 5 Höchstgeschwindigkeit: 45 kn (Schätzung) Preis (exkl. MWST): 315 000 € mit 2 x Mercury 350 PS V10 Internet: saxdoryachts.com
Saxdor 400 GTC: asymmetrisch clever Auf diesem flotten Cruiser wurde die Raumnutzung mit einem cleveren Kniff optimiert. Anstelle von zwei schmalen Gangborden haben die Konstrukteure auf ein einziges grosses Seitendeck an Backbord gesetzt. Dieses asymmetrische Layout wurde erstmals in den 1990er-Jahren von Vater und Sohn Garoni für Jeanneau designt. Der breite Gang führt zum Vorschiff, dessen Sitzgruppe mit versenkbarem Tisch bei Bedarf als Sonnendeck genutzt werden kann. Er verläuft nicht vom Heckcockpit weg, sondern vom Deckshaus, das neben dem Fahrstand mit üppigem Armaturenbrett und Zweierbank auch eine Sitzgruppe und die Pantry umfasst. Eine Schiebetür öffnet sich zur Bugkabine mit Doppelkoje,
Nasszelle und einer Unterflurkoje. Etwas weiter achtern geht es über ein Luk unter der Liegefläche in eine zweite Kabine, auch sie mit Doppelbett. Ein weiterer Pluspunkt sind die zu grossen Balkonen klappbaren Rumpfwände an Steuer- und Backbord. Zusammen mit den kleinen Badeplattformen links und rechts der beiden Mercury-Motoren entsteht so eine beeindruckende Terrasse. Mit zwei 350 oder 400 PS starken V10-Motoren am Heck und dem Zweistufenrumpf sind 40 Knoten kein Problem.
Fiart SW 39 Panorama: rassiges Facelifting klappbaren Bordwände vergrössert werden. So entsteht eine geräumige Terrasse um die Sitzecke, in der es sich sechs bis acht Personen bequem machen können und bei der auch eine Pantry nicht fehlt. Die grosse Heckplattform lädt zum Baden und die Liegefläche im Bug zum Sonnen ein. Komfort wird auch im Innern grossgeschrieben. Die beiden Doppelkabinen und das Badezimmer sind modern, luxuriös und hell eingerichtet. Die Antriebspalette reicht von zwei Volvo-Dieselmotoren à 400 oder 440 PS bis zu einer Aussenborder-Version mit drei Motoren à 350 PS.
Länge: 12,61 m Breite: 3,86 m Gewicht: 7900 kg Max. Motorisierung: 2 x 440 PS Kojenzahl: 4 Höchstgeschwindigkeit: 42 kn (Herstellerangabe) Preis: keine Angabe Internet: fiart.com
skippers Motor
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Zwei Jahre nach dem Seawalker 39 präsentiert die neapolitanische Werft diese sportlich-elegante Panorama-Version. Im Gegensatz zum Vorgängermodell ist das Hardtop nahtlos mit der Windschutzscheibe verbunden, was optisch viel hermacht und bei Kälte optimal schützt. Das neue Design verändert das Walkaround-Layout des ursprünglichen Modells nicht, die Bewegungsfreiheit an Deck bleibt gewährleistet und auch Platz zum Entspannen und Geniessen ist reichlich vorhanden. Das mit Teak belegte Deck kann vor Anker durch die waagrecht herunter-
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Axopar Shadow 1200 Cross Top: «The Beast» Wenn der Fahrzeugtuner Brabus an einem Axopar Hand anlegt, dann darf man keine Pastelltöne erwarten. Der Shadow 1200 Cross Top Black Ops Signature Edition (Luft holen!) wirkt mit seiner pechschwarzen Farbgebung und roter Kriegsbemalung beinahe einschüchternd. Wohl auch deshalb wird er von der finnischen Wert «das Biest» genannt. Sein aggressiver Look flösst Respekt ein, vor allem, wenn er mit 55 Knoten auf einem zuprescht. Hinter der imposanten
Fassade zeigt sich das Kajütboot aber von seiner einladenden Seite. Zahlreiche Sitz- und Liegeflächen, ein Salon mit Platz für sechs bis acht Personen und ein Steuerstand, der durch die umgekehrte Frontscheibe und das Hardtop mit Schiebedach gut geschützt ist, versprechen gemeinsame Momente. Trotz Walkaround-Grundriss ist Platz für zwei komfortable, getrennte Kabinen. Gestepptes Leder, Carbonelemente, Alcantara und Brabus-Signaturen setzen stilvolle Akzente und unterscheiden dieses Modell von der Standardlinie. Ausgestattet mit drei Mercury Racing 5,7-Liter-V10-Motoren beträgt die Reichweite des Brabus Shadow 1200 bei einer Gleitfahrt von 30 Knoten 300 Seemeilen – genug für längere Ausfahrten ohne Auftanken.
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Länge: 13,90 m Breite: 4,11 m Gewicht: 9500 kg ohne Motor Max. Motorisierung: 3 x 400 PS Kojenzahl: 2 oder 4 Höchstgeschwindigkeit: 55 kn (Herstellerangabe) Preis: keine Angabe Internet: axopar.com
Marex 390: gefälliger Familiencruiser
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Die renommierte norwegische Werft bleibt ihrer Linie treu und präsentiert einen weiteren Coupé-Cruiser für Küstenfahrten und gelegentliche Hochseestrecken mit Familie oder Freunden. Der brandneue 390er ist wie alle Modelle von Marex als Gemeinschaftsboot konzipiert. Er verfügt über zwei Kabinen mit vier komfortablen Kojen. Zwei weitere kommen hinzu, wenn zwei Personen im grossen Salon neben dem Steuerstand untergebracht werden. Zusätzlich kann das Sofa in der Mittelkabine als Kinderschlafplatz dienen. Durch die grossen Rumpffenster dringt viel Tageslicht ins Innere. Eine Nasszelle mit Waschbecken, Dusche und WC
sorgt für den nötigen Komfort bei längeren Aufenthalten auf dem Boot. Auch das Hauptdeck überzeugt: Steuerstand, Salon und Pantry sind überdacht und grosszügig verglast, damit man beim Essen die Aussicht geniessen kann. Ein praktisches Element ist die Tür des Steuerhauses, die dem Fahrer direkten Zugang zum Gangbord verschafft. Im Aussenbereich steht der 390er in puncto Komfort ebenfalls nicht zurück. Der Salon öffnet sich zu einer grossen Badeplattform mit Bank, auf der man sich zum Tauchen bereitmachen kann, bevor man sich auf der Sonnenliege auf dem Vordeck ausruht. Motorisiert werden kann der Marex 390 entweder mit zwei Volvo-Dieselmotoren mit ZAntrieb (2 × 440 PS) oder V-Antrieb (2 × 480 PS).
Länge: 12 m Breite: 3,37 m Gewicht: 12,9 t Max. Motorisierung: 2 x 480 PS Kojenzahl: 4+2+1 Max. Geschwindigkeit: 33 kn (Schätzung) Preis (exkl. MWST): ab 796 000 € Internet: marex.no
Die norwegische Werft mag es gern sportlich. Mit diesem SR40 beweist sie, dass sie sich auch auf sanftere, cruisertypische Linien versteht. Für das Aussendesign dieses sportlichen Familienboots zeichnet der renommierte Espen Oino verantwortlich. Sowohl der tiefe V-Rumpf mit kantigem Bug und hohem Freibord als auch das Walkaround-Layout für mehr Bewegungsfreiheit an Deck und die breite Tür vom Steuerstand zum Gangbord lassen keine Zweifel offen: Der neue Windy ist für (fast) alle Bedingungen gemacht. Der Komfort kommt trotz der Allwettereigenschaften nicht zu kurz. Dafür sorgen allein schon die Pantry, die halbgeschützte Sitzgruppe, die Cockpit-Lounge und das Sonnendeck im Vorschiff. Design Unlimited hat das Interieur modern gestaltet und im Hinblick auf Törns genügend Stauraum vorgesehen. In der Standardversion kommt der SR40 mit einer grossen Bugkabine mit V-förmigem Sofa oder Doppelkoje und Nasszelle. Optional lässt sich anstelle des zentralen Stauraums eine zweite Doppelkabine einbauen. Zwei 440-PS-Volvo-Innenbordmotoren sorgen für überdurchschnittliche 44 Knoten. Mit zwei V12 600-PS-Motoren von Mercury schafft der SR40 sogar 52 Knoten!
Peter Holgersson AB
Windy SR40: starker Auftritt
Länge: 12,20 m Breite: 4,02 m Gewicht: 10,7 t Max. Motorisierung: 2 x 440 PS (IB) 2 x 600 PS (AB) Kojenzahl: 2+2 Höchstgeschwindigkeit: 44 kn / 52 kn (Herstellerangaben) Preis: keine Angabe Internet: windyboats.com
SAYC A R B O N Y A C H T S. C O M
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Über 45’
Text ) Philippe Leblond
Gilles-Martin Raget
Länge: 14,60 m Breite: 4,30 m Gewicht: 12,9 t Max. Motorisierung: 2 x 480 PS Kojenzahl: 2 Höchstgeschwindigkeit: 36 kn (Herstellerangabe) Preis: keine Angabe Internet: wally.com
Wallypower50: immer eine Buglänge voraus Um die Jahrtausendwende brachte die monegassische Werft mit ihren aufgeräumten Segel- und Motorjachten frischen Wind ins Bootsdesign. Sie ist ihrer avantgardistischen Philosophie bis heute treu geblieben und bereichert die Bootsszene mit einem weiteren Kunstwerk im elegantminimalistischen Look. Der Wallypower50 begeistert durch gerade Linien, bemerkenswerte Dynamik und einen ergonomischen Decksplan. Mit nur einer Kabine inklusive Nasszelle setzt Wally bewusst auf Exklusivität. Der stilvolle Tender bietet Paaren viel Privatsphäre und höchsten Komfort. Dennoch eignet er sich auch für Tagesausflüge mit Freunden. Im Cockpit wurden Komfort, Funktionalität und Stil vorbildlich umgesetzt. Der futuristische Steuerstand erinnert an die Kommandozentrale eines Raumschiffs. Sitzecke und Pantry verspre-
chen entspannte Momente mit freiem Blick aufs Wasser. Sonnenanbeter und Badenixen finden auf zwei grossen Liegeflächen ihr Glück. Alternativ können Sie es sich auf der «Terrasse» gemütlich machen, die dank der ausklappbaren Schanzkleider einem privaten Beachclub in nichts nachsteht. Zwei VolvoIPS-Dieselmotoren mit je 480 PS können bei einer Reisegeschwindigkeit von 30 Knoten bis zu 280 Seemeilen bewältigen. Die Werft tüftelt bereits an einer sportlicheren Version mit vier Aussenbordmotoren.
Azimut Seadeck 6: Beachclub mit Superjacht-Feeling
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Mit einem Carbonanteil von 40 Prozent für maximale Gewichtseinsparung, Solarpanels und einem Generator zur Ladung einer Lithiumbatterie, mit der vor Anker teilweise auf den Hauptgenerator verzichtet werden kann, setzt der neue Seadeck 6 bewusst auf Nachhaltigkeit. Trotz aller Effizienz bringt die von Alberto Mancini originell gestaltete Jacht viel Power aufs Wasser. Drei Volvo-Dieselmotoren à 480 PS entfesseln bis zu 33 Knoten. Bei einer Marschgeschwindigkeit von 24 Knoten reicht eine Tankfüllung für ganze 300 Seemeilen. In dem sportlichen Dayboat steckt aber mehr als nur ein Flitzer. Der Seadeck 6 ist ein echter Cruiser mit höchstem Kom-
fort. Das zeigen allein schon die drei Doppelkabinen, die beiden Badezimmer mit Duschkabine und der Crewbereich mit separatem Zugang. Auf dem Oberdeck begeistern Salon, Pantry und Steuerstand mit einem herrlichen Panoramablick durch die grossen Glasfronten. Ebenso durchdacht ist das Cockpit mit Essbereich im Freien, an das eine bequeme Sonnenlounge anschliesst. Waagrecht ausklappbare Bordwände und eine ausziehbare Badeplattform verwandeln das Heck in einen eleganten Beachclub, wie man ihn von Superjachten kennt.
Länge: 17,25 m Breite: 5,05 m Gewicht (Nutzlast): 31,79 t Max. Motorisierung: 3 x 480 PS Kojenzahl: 6+1 Höchstgeschwindigkeit: 33 kn (Herstellerangabe) Preis: keine Angabe Internet: azimutyachts.com
Prestige F5.7: Platz ist Programm In der F-Reihe (für Flybridge) ist der neue F5.7 nach dem F590 das zweitlängste von sieben Modellen. Er überzeugt durch eine grosse Fensterfläche, die sowohl auf dem Hauptdeck mit Eingangsbereich, Küche und Steuerstand als auch in den Kabinen für viel Helligkeit sorgt. Die Aussenbereiche sind mit Achtercockpit, grosszügigem Salon und zwei Zugängen zur Badeplattform clever organisiert. Über die gut geschützten Gangbords gelangt man sicher bis zum grossen Sonnendeck im Vorschiff. Die Flybridge bietet neben dem oberen Steuerstand ein geräumiges Sonnendeck und einen Essbereich mit Pantry, wo man gediegen
in luftiger Höhe speisen kann. Die Eignerkabine befindet sich im vorderen Teil des Unterdecks, ist jedoch aus Platzgründen um eine halbe Ebene erhöht. Sie umfasst ein Kingsize-Bett, ein Sofa, eine Ankleide und ein privates Badezimmer. Die beiden Gästekabinen, eine davon mit zwei Einzelbetten, verfügen je über eine eigene Nasszelle. Im Heck kann auf Wunsch eine Crewkabine mit separatem Zugang eingebaut werden. Die beiden Volvo-Dieselmotoren mit IPS-Antrieb garantieren eine Reisegeschwindigkeit von rund 23 Knoten.
Jean-François Romero
Länge: 17,29 m Breite: 4,69 m Leergewicht: 20,417 t Max. Motorisierung: 2 x 600 PS Kojenzahl: 6+1 Höchstgeschwindigkeit: 27 kn (Herstellerangabe) Preis: keine Angabe Internet: prestige-yacht.com
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Länge: 20,80 m Breite: 5,40 m Leergewicht: 41 t Max. Motorisierung: 2 x 1000 PS Kojenzahl: 6+2 Höchstgeschwindigkeit: 26/27 kn (Herstellerangabe) Preis: keine Angabe Internet: cranchi.com
Auf dem 67 Corsa hat die lombardische Werft das Hauptdeck in drei eigenständige Bereiche unterteilt. Der Steuerstand ist durch eine Glaswand vom Salon getrennt. Dieser wiederum grenzt sich klar vom Essbereich ab, der sich weit zum Cockpit hin öffnet. Ein solches Inund Outdoor-Konzept findet man sonst nur auf deutlich grösseren Jachten. Wie bei Cranchi üblich, wird kein Quadratmeter verschenkt, die Raumnutzung grenzt an Perfektion. Designer Christian Grande hat sich nicht nur für die schnittige Flybridge vom Automobilsport inspirieren lassen. Auch die markanten Materialkontraste zwischen Leder, Alcantara, Marmor und Edelhölzern lehnen sich an Sportwagen an und verleihen dem Interieur einen Hauch von Luxus. Unter Deck ist der Raum ebenfalls dreigeteilt. Vorne befinden sich zwei grosszügige Doppelkabinen mit je eigenem Bad, mittschiffs die Eignersuite mit
Büro, Ankleide und Nasszelle und im Heck die Crewkabine mit zwei Kojen sowie die Garage für das Beiboot und die beiden Volvo-Motoren mit IPS-Antrieb. An Deck steht Geselligkeit im Vordergrund. Im Cockpit mit ausladender Liegefläche oder im Bug mit Sonnenlounge, die es in dieser Grösse auf keinem anderen Boot gibt, kann man gemeinsam gemütliche Stunden verbringen. Noch mehr Platz findet man im Fly. Sowohl der Salon als auch die Sonnenliege und die Pantry neben dem zweisitzigen Steuerstand sind an Grösse kaum zu übertreffen.
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Cranchi Sessantasette 67 Corsa: Raumkunst in drei Akten
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Pardo GT 75: Dynamik und Dolce Vita Pardo nennt seine Jachten «Villen am Meer». So abwegig ist die Bezeichnung gar nicht, auf das grösste Modell der in Forli ansässigen Werft passt sie sogar sehr gut. Vor Anker bilden die ausgefahrene Badeplattform und die heruntergeklappten Bordwände im Heck eine XXL-Terrasse auf Wasserhöhe. Baden und Sonnen sind angesagt! Der negative Bug, die umgekehrte Windschutzscheibe des Steuerhauses, der komplett verglaste Aufbau und das spitz zulaufende Heck machen den GT 75 aus der Feder von Nauta Design zum Paradebeispiel eines Pardo. Hinter dem sportlichen Look verbirgt sich ein echtes Kraftpaket. Drei Volvo-Motoren mit je 1000 PS treiben die Jacht auf knapp 40 Knoten. Bei einem Marschtempo von 12 Knoten reicht eine Tankfüllung für
700 Seemeilen! Der GT 75 bringt seine Gäste schnell und bequem ans Ziel. Viele optional erhältliche Ausstattungsmerkmale sorgen für höchsten Komfort und begeistern sogar die Anspruchsvollsten. Allein schon der Grundriss ist mit zahlreichen Varianten zu haben: mit zwei bis vier Doppelkabinen, der Küche wahlweise oben oder unten und Platz für zwei Crewmitglieder. Zwei grosse Sonnendecks (eines vorne, das andere achtern) und ein geräumiges Cockpit schaffen trotz fehlender Flybridge Raum für entspannte Stunden.
Alberto Cocchi
Länge: 22,85 m Breite: 5,99 m Gewicht: 48,3 t Max. Motorisierung: 3 x Volvo 1’000 PS Kojenzahl: 8+2 Höchstgeschwindigkeit: 38 kn (Schätzung) Preis: keine Angabe Internet: pardoyachts.com
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Länge: 27,75 m Breite: 6,00 m Gewicht: 65.058 t Max. Motorisierung: 2 x 2600 PS Kojenzahl: 6+3 oder 8+3 Höchstgeschwindigkeit: 45 kn (Herstellerangabe) Preis: gemäss Offerte Internet: otam.it
skippers Motor
Otam 90: Offshore-Spirit
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Die Otam 90 ist eine Maxi-Jacht mit der Seele eines Offshore-Racers. Passend zum sportlichen Image der Werft aus Genua sorgt die Laminierung aus Glasfaser und Kevlar (Aramat) für hohe Steifigkeit bei geringem Gewicht. Zwei MTU-Motoren mit je 2600 PS und Arneson-Oberflächenantrieben beschleunigen den Luxusschlitten bei Marschfahrt auf beachtliche 38 Knoten. Gischtfontänen sind da natürlich Teil des Programms. Der in drei Versionen erhältliche 90-Füsser (GTS, Hardtop und T-Top) ist aber trotz seines auf den ersten Blick erkennbaren Temperaments kein reiner Tempobolzer. Bei Otam geht Performance stets mit Komfort und Stil einher. Davon zeugt allein schon das Unterdeck, das sich mit drei
oder vier Doppelkabinen konfigurieren lässt. Hinzu kommen zwei Crewkabinen, darunter eine für den Kapitän. Auch bei der Position der Küche gibt es mehrere Wahlmöglichkeiten. Der Empfangsbereich wie auch die Kabinen bieten durchgehend Stehhöhe (2,10 Meter). Durch ihn zieht sich eine extralange Sitzbank, die Teil eines geräumigen Salons ist. In der GTS-Version ist dieser weitgehend geschlossen, in der Hardtop-Version etwas offener und im T-TopLayout sogar ganz offen.
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Motorkatamarane und -trimarane Text ) Philippe Leblond
YOT 41: auf Luxus getrimmt Vor zwei Jahren revolutionierte Four Winns den Bootsmarkt mit dem TH36, einem Kabinenkreuzer mit Aussenbordmotoren. Er war zwar ziemlich schnell, aber trotzdem eher auf gemütliche Tagesfahrten und Küstentörns ausgerichtet als auf sportliche Spritztouren. Kurz darauf machte Catana, der französischer Spezialist für Segelkatamarane, der amerikanischen Werft mit dem YOT 36 Konkurrenz. Jetzt legt er mit einem noch komfortableren 41-Füsser für längere Reisen nach. Er punktet mit zwei feudalen Doppelkabinen mit eigenem Bad inklusive Duschkabine, die dank der grossen Rumpffenster angenehm hell und freundlich wirken. Auch
das Cockpit mit den vielen Bänken und breiten Durchgängen präsentiert sich äusserst attraktiv. Vor Anker können im gesamten hinteren Drittel des Bootes die Schanzkleider ausgeklappt werden. Dadurch vergrössert sich die Breite der verfügbaren Fläche um 1,30 Meter. Der Vierersitz-Steuerstand wird von einer Pantry, einem elektrischen Grill und einem Kühlschrank flankiert, dahinter schliesst eine Sitzgruppe an, die sich in ein Oversize-Sonnendeck umfunktionieren lässt. Der YOT 41 kann mit zwei Mercury V8-Motoren mit 300 PS oder zwei V10 400 PSMotoren der gleichen Marke bestückt werden. Damit hat er genügend Power für 30 Knoten.
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Länge: 12,57 m Breite: 4,49 m Leergewicht: 12 t Max. Motorisierung: 2 x 400 PS Kojenzahl: 4 Höchstgeschwindigkeit: 35 kn Preis (exkl. MWST): 700 000 € mit 2 x 400 PS Internet: yot-power-catamarans.com
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Länge: 17,84 m Breite: 7,56 m Leergewicht: 35,937 t Max. Motorisierung: 2 x 550 PS Kojenzahl: 8+2 Höchstgeschwindigkeit: 22 kn Preis: keine Angabe Internet: prestige-yacht.com
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Prestige M7: hoch auf zwei Beinen
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Der neue M7 trägt die Handschrift von Garroni Design und Marc Lombard. Im Motorkatamaran-Angebot von Prestige füllt er die Lücke zwischen dem M48 (14,79 m) und dem M8 (19,82 m). Seine Verwandtschaft mit diesen beiden Modellen ist auf den ersten Blick an seiner Silhouette erkennbar. Da die Kabinen das gesamte Brückendeck ausnutzen, liegt der Katamaran relativ hoch über dem Wasser. Die vollbreite Eignerkabine sucht mit ihren 20 Quadratmetern im 60-Fuss-Segment ihresgleichen. Sie umfasst ein grosses Doppelbett, neben dem auf der einen Seite eine Chaiselongue und ein Schreibtisch, auf der anderen Seite das Bad mit Doppelwaschtisch, Duschkabine und separatem WC stehen. Ausserdem sind vier Gästekabinen vorhanden, je zwei mit Doppel- und Einzelbetten. Die Crew-
kabine befindet sich achtern an Backbord. Der offene Salon mit integrierter Küche öffnet sich weit zum Cockpit hin. Prestige führt zwei Ausbauvarianten im Programm: entweder mit einer U-Sitzgruppe um einen grossen Tisch oder mit zwei kleineren Aperitif-Lounges. Das Vorschiff beherbergt ein riesiges Sonnendeck, die Flybridge eine Bar mit Essplatz, Sonnenliege und den Steuerstand in erhöhter Position. Für den Antrieb stehen zwei Volvo- oder Yanmar-Diesel mit je 550 PS zur Wahl.
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Veya 53: vielversprechende Premiere Fountaine Pajot und Couach Catamarans haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam eine Linie von Luxus-Powerkats zu lancieren. Das erste Modell dieser Kooperation ist der Veya 53. Er entstammt dem Reissbrett von Berret-Racoupeau Yachts Design, mit dem die renommierte Werft aus La Rochelle bereits für andere Modelle zusammengearbeitet hat. Die Konstrukteure haben sich für weiche Linien und grosse Rumpffenster entschieden, die viel natürliches Licht in die Kabinen lassen. In der Eignerversion ist der Backbordrumpf ganz der
Hauptkabine vorbehalten. So ist genügend Platz für ein grosses Bett, eine Ankleide, einen Schreibtisch, ein Sofa und ein geräumiges Bad. Die beiden Gästekabinen, darunter eine VIP-Suite, sind im Steuerbordrumpf untergebracht. Alternativ ist der Veya 53 auch als Vierkabiner zu haben. Das Hauptdeck vereint Salon mit Esstisch, Pantry und Steuerstand in einem offenen Raumkonzept. Im Aussenbereich bietet der Katamaran gleich mehrere Rückzugsorte: ein Cockpit mit Essbereich achtern, den Deckssalon im Vorschiff für kleine Snacks und die Lounge-Bar auf der Flybridge. Mit einem Tiefgang von nur 1,17 Metern kann der Veya 53 auch in flachem Wasser in Küstennähe fahren.
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Länge: 16,10 m Breite: 7,96 m Leergewicht: 27,3 t Max. Motorisierung: 2 x 550 PS Kojenzahl: 6 bis 8 Höchstgeschwindigkeit: 17 kn Preis: keine Angabe Internet: veya-yachts.com
WiderCat 76: eigenwillig gut Rahmen. Die Flybridge überrascht mit einem stufenförmigen Profil und der Steuerstand ist im Walkaround-Format gestaltet. Er wird von einem Hardtop überdacht, das weit nach hinten gezogen ist und dem Essbereich so Schatten spendet. Die Eignerkabine liegt auf dem Hauptdeck vor dem Salon. Sie verfügt über einen bootsbreiten, direkten Zugang zur riesigen Lounge im Vorschiff. Die Pantry wurde auf das untere Deck verbannt, denn in Italien hat man nicht viel für offene amerikanische Küchen übrig. Ein weiteres originelles Element ist die zum Kielwasser ausgerichtete Heckbank. Der WiderCat 76 bietet Platz für acht Gäste und vier Crewmitglieder.
Länge: 23,12 m Breite: 10,48 m Gewicht (Volllast): 96 t Max. Motorisierung: 2 x 620 PS Kojenzahl: 8+4 Höchstgeschwindigkeit: 13 kn Preis: keine Angabe Internet: wider-yachts.com
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Der für seine unkonventionellen Designs bekannte italienische Hersteller bricht mit diesem 76-Fuss-Katamaran erneut Konventionen. Luca Dini hat ihm ein futuristisches Profil verpasst, bei dem Licht die Hauptrolle spielt. Fast alle Räume sind verglast, sowohl im Rumpf als auch im Aufbau. So viele Fensterfronten sucht man bei der Konkurrenz vergeblich. Die geschwungene Form der negativen Steven verleiht dem Mehrrümpfer einen Hauch Exotik. Auch sonst fällt der WiderCat 76 aus dem
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Lagoon Eighty 3: Transatlantik inklusive Für seinen bisher grössten Katamaran setzt Lagoon erneut auf sein bewährtes Kreativ-Trio: VPLP für die Rumpflinien, Patrick Le Quément für das Aussendesign und Nauta Design für das Interieur. Der Katamaran kann mit vier bis acht Kabinen konfiguriert werden und die Küche wird je nach Wunsch entweder auf dem Unterdeck oder dem Hauptdeck neben dem Essbereich mit Meerblick installiert. Zwei kleinere Kabinen im vorderen Backbordrumpf sind für die Crew vorgesehen, daneben können wahlweise drei bis vier Gästekabinen mit grossem Bett und Bad eingebaut werden. Die langgezogene Mastersuite nimmt einen grossen Teil des Steuerbordrumpfs ein und ist mit Schreibtisch, Ankleide, Nasszelle, einem Bett gegenüber einer breiten Fensterfront
und, wie beim Lagoon Sixty 7, aufklappbaren Balkonen direkt über dem Wasser ausgestattet. Das Aussendeck mit zweitem Fahrstand auf der Flybridge, Lounge-Bar, Essbereichen im Freien und Sonnenliegen hat eine Gesamtfläche von 300 Quadratmetern, hinzu kommen weitere 22 Quadratmeter auf der Badeplattform. Zwei 580-PS-Dieselmotoren von John Deere sichern dem Lagoon Eighty 3 eine Reichweite von 3500 Seemeilen. Damit ist eine Atlantiküberquerung ohne Nachtanken möglich!
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Länge: 24,40 m Breite: 11,00 m Leergewicht: 68,5 t Motorisierung: 2 x 580 PS Kojenzahl: 8 bis 16 Höchstgeschwindigkeit: 11 kn Preis (exkl. MWST): ab 7 650 000 € mit 2 x Volvo 580 PS Internet: catamarans-lagoon.com
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Länge: 24,70 m Breite: 9,90 m Leergewicht: 80 t Max. Motorisierung: 2 x 800 PS Kojenzahl: 8+2 Höchstgeschwindigkeit: 20 kn (Herstellerangabe) Preis: keine Angabe Internet: visionf.com
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Vision F82: Massarbeit aus Aluminium
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Ähnlich wie JFA in Frankreich fertigt die türkische Werft Vision Yachts mit Sitz in Yalova massgeschneiderte Katamarane aus Aluminium, das mehr Gestaltungsfreiraum lässt als Verbundstoff. Der Grundriss des F82 sieht auf dem Hauptdeck einen 54 Quadratmeter grossen Salon mit offener Pantry und Steuerstand vor. Dadurch bleibt auf dem Unterdeck mehr Raum für die Kabinen. Deren Anzahl kann frei gewählt werden. Das aktuellste Custom-
Exemplar umfasst eine Eignerkabine, drei VIP-Kabinen und zwei Crewkabinen. Die Masterkabine im Steuerbordrumpf misst inklusive Bad 20 Quadratmeter. Vom Salon gelangt man direkt zum Vordeck mit L-förmiger Bank, Couchtisch und Liegewiese für gediegene Stunden in der Sonne. Im Cockpit achtern dominiert ein grosser Tisch, an dem man gut geschützt unter dem langen Überhang der Flybridge im Freien essen kann. Die Flybridge selbst ist von einem riesigen Hardtop überdacht. Darunter geniesst man vom Steuerstand und von der Loungebar einen 360-Grad-Blick. Mit zwei Volvo IPS 800 hat der Vision F82 in Gleitfahrt eine Reichweite von bis zu 4000 Seemeilen.
THE ULTIMATE RENDEZ-VOUS
9-14 SEPT. 2025
cannesyachtingfestival.com
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RIBs
Text ) Philippe Leblond
Brig Navigator 22: komfortabler Allrounder Dieses neue 22-Fuss-Festrumpfschlauchboot ergänzt die NavigatorSerie der ukrainischen Werft Brig. Nach dem 24er (7,30 m) und dem 26er (7,95 m) kommt dieser etwas kleinere RIB sportlicher daher als die vor allem auf Komfort ausgerichteten Eagle-Modelle. Er lässt sich mit leicht entleerten Schwimmern problemlos trailern. Durch den Verzicht auf ein Sonnendeck bleibt der Bug frei fürs Angeln. Die hohe Konsole schützt bei kühler Witterung. Ein optionales T-Top bietet zusätzlichen Wetterschutz,
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Eigentlich sagt der Name schon alles, denn ADV steht für Adventure. Dank scharfem VRumpf dürfte der neue Highfield die bis zu acht Passagiere auch bei Rauwasser sanft durch die Wellen bringen. Der Hersteller bezeichnet das auf Abenteuer getrimmte Crossover-RIB als «SUV der Meere». Mit einer Reichweite von 200 Seemeilen bei einer Reisegeschwindigkeit von 25 Knoten eignet sich
Länge: 6,98 m Breite: 2,68 m Gewicht: 1300 kg ohne Motor Max. Motorisierung: 250 PS Anzahl Personen: 8 Höchstgeschwindigkeit: 50 kn (Herstellerangabe) Preis (exkl. MWST): 73 484 € mit Honda 150 PS Internet: highfieldboats.com
der ADV7 tatsächlich vor allem zum sportlichen Cruisen. Ungewöhnlich sind die Schwimmer. Sie haben nicht nur einen kleinen Durchmesser, sondern liegen auf der ganzen Länge hoch über der Wasserlinie. Offenbar ist die seitliche Stabilität vor Anker durch die breiten Stufen im Rumpf dennoch gewährleistet. Die Länge bleibt unter 7 Metern, was das Boot trailerbar macht. Allerdings wird ein starkes Auto empfohlen, schliesslich wiegt der ADV7 mit Motor doch stattliche 1500 Kilo. Zwei in Liegeflächen umwandelbare Sitzgruppen, Badeplattformen, eine Wetbar und eine optionale Toilette in der Konsole machen ihn zum komfortablen RIB mit guten Hochseequalitäten.
Uros Podlogar
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Länge: 6,60 m Breite: 2,70 m Gewicht: 935 kg ohne Motor Max. Motorisierung: 225 PS Anzahl Personen: 7 Höchstgeschwindigkeit: 43 kn Preis (exkl. MWST): 44 160 € PVC-Version mit Suzuki 150 PS Internet: brigboats.com
Highfield ADV7: SUV der Meere
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schränkt aber den Durchgang leicht ein. Seine massiven, mattschwarz lackierten Pfosten sind wie der Rest der Beschläge (Sitzgestelle, Rollbar, Zug- und Hebeösen usw.) ausserordentlich robust. Der Navigator 22 verfügt über fünf vollwertige Sitzplätze – zwei am Steuerstand, drei auf der Rückbank. Bei ruhigen Bedingungen können sich zwei weitere Passagiere auf die Schwimmer setzen. Optionen wie eine elektrische Ankerwinde, die durch die Bugnase geführt wird, eine Heckdusche und eine Badeplattform mit klappbarer Badeleiter aus Edelstahl runden das stimmige Paket ab.
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Länge: 9,40 m Breite: 3,55 m Gewicht: 2300 kg ohne Motor Max. Motorisierung: 2 x 250 PS Anzahl Personen: 20 Höchstgeschwindigkeit: + 50 Kn (Schätzung) Preis (exkl. MWST): 99 000 € ohne Motor Internet: bwa.it
BWA Sport 30 GTO: Italianità in Reinkultur «Italienischer Charme» lautet das Leitmotiv des in Mailand ansässigen Herstellers. Diese Philosophie wird nirgends so überzeugend umgesetzt wie in der Sport-GTO-Reihe. Sie bringt alles mit, was mediterrane RIBs so beliebt macht: eine XXL-Decksfläche, einen moderaten V-Rumpf für eine stabile Wasserlage vor Anker, eine Zulassung für eine Vielzahl von Passagieren, zahlreiche vollwertige Sitzplätze, reichlich Stauraum und vor allem zwei
ausladende Sonnendecks für uneingeschränktes Faulenzen in idyllischen Buchten. All das findet man auch auf dem Sport 30 GTO. Als reinrassiger Vertreter dieses mediterranen Konzepts reiht er sich nahtlos in die bereits aus sieben Modellen von 19 bis 33 Fuss bestehende Serie ein. Im typischen BWA-Stil verbindet er Klassik mit Eleganz. Über einen seitlichen Durchgang achtern und breite Gangbords auf beiden Seiten des zweisitzigen Steuerstands kommt man ungehindert von Punkt A zu Punkt B. Unter den beiden Schalensitzen mit hochklappbaren Sitzflächen verbirgt sich eine Pantry und unter der Konsole eine Toilette. Mit zwei 150-PS-Motoren erreicht das Boot bis zu 42 Knoten.
Zodiac X10CC: Platzwunder Mit seinen 10 Metern Länge ist der X10CC das Flaggschiff von Zodiac. Es handelt sich um das erste als Cruiser gestaltete Festrumpfschlauchboot mit Halbschwimmer-Konzept des französischen RIB-Herstellers. Durch diese Bauart wird an Bord mehr Platz frei, sodass man sich gut bewegen kann. Alle Durchgänge sind grosszügig bemessen, von der Badeplattform bis zur doppelten Sonnenlounge im Bug führen breite, stufenlose Trittflächen aus Polyester. Zodiac hat mit der grossen Kelle angerichtet. An Deck können zwei Sitzgruppen in Liegeflächen umgebaut werden, auf dem Kajütdach befindet sich eine Lounge für zwei Personen und der dreiplätzige Steuerstand wird von einem Hardtop überdacht.
Ausserdem wurden Rutenhalter in den Dollbords integriert und im Heck finden an der grossen Sitzecke mit gegenüberliegenden Bänken und angrenzender, gut ausgestatteter Pantry bis zu acht Personen Platz. Unter Deck bietet der X10CC eine grosse Doppelkoje und eine Nasszelle. Aufgrund seines Gewichts benötigt das Mittelkonsolenboot einen starken Motor. Man kommt aber gut ohne die maximal zulässige Leistung aus. Schon mit 2 x 400 PS schafft der X10CC 60 Knoten.
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Länge: 9,99 m Breite: 3,80 m Gewicht: 3500 kg ohne Motor Max. Motorisierung: 2 x 450 PS Anzahl Personen: 20 Höchstgeschwindigkeit: + 60 kn (Herstellerangabe) Preis (exkl. MWST): 139 000 € ohne Motor Internet: zodiac-nautic.com
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Sacs Strider 13: jetzt noch besser! Die neue Version des Strider 13 ist nicht nur etwas länger und geräumiger als ihr Vorgängermodell, sie unterscheidet sich auch in mehreren anderen Punkten. Dazu gehören der neugestaltete Rumpf mit höherem Freibord und nahezu senkrechtem Bug, der Steuerstand mit drei statt zwei Sitzplätzen und eine geräumigere, durchdesignte Konsole mit deutlich grösseren Bullaugen, die mehr Tageslicht in den Schlafbereich lassen. Auch in dieser Hinsicht ist der neue Strider dem bisherigen Modell klar überlegen, wenngleich dieses im Katalog bleibt. Es bietet nicht mehr nur eine, sondern zwei Kojen und eine deutlich komfortablere Nasszelle. Eine weitere Neuerung
ist der Hecksalon mit zwei statt einem Tisch. So bleibt ein zentraler Durchgang frei, der bei der Innenbordversion durch die zweitgeteilte Sonnenliege bis zur Badeplattform reicht. Für besseren Schutz bei kühlem Wetter wurde die Windschutzscheibe bis zum Hardtop verlängert. Zwar ist der neue Strider 13 bestimmt schwerer (das genaue Gewicht wurde noch nicht bekannt gegeben), dafür wurde die maximale Motorleistung um 200 PS erhöht.
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Länge: 13,47 m Breite: 3,52 m Verdrängung: keine Angabe Max. Motorisierung: 1200 PS Anzahl Personen: 16 Höchstgeschwindigkeit: 40–45 kn (Schätzung) Preis (exkl. MWST): ab 710 000 € Internet: sacsmarine.com
Technohull Omega 47: festhalten bitte!
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bar. Optisch überzeugt der Maxi-RIB durch sein sportlich-elegantes Design und die hochwertige Ausstattung. Er vereint wie ein GT-Modell Racing-Power und Komfort auf hohem Niveau. Das zeigt sich allein schon am ergonomischen und intuitiven Deckslayout mit U-förmiger Sitzbank und Wetbar, grosszügiger Sonnenliege im Bug und dreisitzigem Steuerstand mit Hardtop aus Carbon. Auch unter Deck ist die Ausstattung der Doppelkabine mit Bad vom Feinsten.
Länge: 13,80 m (14,05 m Innenborder) Breite: 3,60 m Gewicht: 6500 kg ohne Motor Max. Motorisierung: 4 x 500 PS Anzahl Personen: 12 Höchstgeschwindigkeit: + 80 kn Preis (exkl. MWST): 890 000 € mit 2 x Mercury 600 PS Internet: technohull.com
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Für ihr zweitgrösstes Modell nach dem Flaggschiff Alpha 50 hat die griechische Werft die Dynastream-Form verwendet. Der Zweistufenrumpf mit tiefem V stammt direkt aus dem Offshore-Rennsport. Er wird von parallel verlaufenden Spanten umrahmt und ist ausgesprochen lang und schmal. Technohull bietet ihn mit einer beeindruckenden Maximalmotorisierung an. Mit vier Mercury Racing V8Motoren à 500 PS, also insgesamt stolze 2000 PS, knackt der Racer die 80-Knoten-Marke. Halten Sie Ihre Sonnenbrille fest, bevor Sie den Kopf drehen, um die Gischt am Heck zu bestaunen! Das Temperament der Rennmaschine ist aber schon mit weniger Leistung deutlich spür-
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2020 WATCHMAKING IN ESSENCE 2021 TOURBILLONS 2022 THE DIVER’S WATCH 2023 CHRONOGRAPHS 2024 TRAVEL WATCHES
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news
BOOTSBRANCHE Text ) Louis Taurel
Raphael Domjan
Solar-Pionier auf 3800 Metern Der solarbetriebene Aquabus T850 MS Planet Solar II ist im April zu einer zweijährigen Mission auf dem Titicacasee gestartet. Der Weg vom Neuenburgersee zum höchstgelegenen schiffbaren Gewässer der Welt auf 3800 Metern Höhe war lang und beschwerlich. In Südamerika musste der Bootstransport die Anden überqueren, darunter einen Pass in über 4500 Metern über Meer! Im Rahmen der Mission soll unter anderem nachgewiesen werden, dass Solar- und Elektroantriebe in grosser Höhe leistungsfähiger sind.
Topaktuelle News aus der Bootsbranche Damit Sie das ganze Jahr über bestens tionen. Die Beiträge sind auf dem YouTube-Kanal Skippers Magazine abüber das Geschehen in der Bootsbran- rufbar. Nicht verpassen: Vom 9. bis 14. September senden wir vom Cannes che informiert sind, reist die Skippers- Yachting Festival. Redaktion für Sie an die europäischen Bootsmessen. Seit drei Jahren produziert und moderiert das Skippers-Team im Auftrag der International Multihull Show und des Cannes Yachting Festivals die offizielle Nachrichtensendung der Messen. Darin stellen Reporter mit ihrem Expertenblick Neuheiten und Persönlichkeiten vor und liefern Analysen und Hintergrundinforma-
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YouTube-Kanal Skippers Magazine
85. Jahrestag der Operation Dynamo Zwischen dem 26. Mai und dem 3. Juni 1940 wurden fast 338 000, überwiegend britische Soldaten aus dem französischen Dünkirchen per Schiff nach England evakuiert. An der Rettungsaktion waren die Royal Air Force, die Royal Navy und 850 Privatschiffe beteiligt. Der Deckname der Evakuierung lautete Operation Dynamo. Zur Erinnerung daran organisiert die Association of Dunkirk Little Ships seit 1964 alle fünf Jahre eine Gedenkfahrt. Die jüngste fand im Mai 2025 statt und vereinte 74 historische Schiffe. Zum ersten Mal waren keine Veteranen dabei. Die Zeitzeugen sind inzwischen alle verstorben.
news
BOOTSBRANCHE
Artcurial Motorcars
Bikini trifft Boot 1946 beauftragte der exzentrische Bikini-Erfinder Louis Réard den damals sehr gefragten französischen Karosseriebauer Henri Chaperon damit, seine amerikanische Luxus-Limousine Packard Super Eight aus dem Jahr 1937 in einen fahrenden Werbeträger zu verwandeln. Chaperon gestaltete die Karosserie im Stil einer modernen Jacht und stattete sie mit Suchscheinwerfern, Bullaugen und monegassischer Flagge aus. Die Auspuffrohre für den 5,2-Liter-Reihenachtzylinder versteckte er im Heck. Als das extravagante «Jacht-Auto» fertig war, reiste Réard in Begleitung von Bikini-Models damit quer durch Europa. Er wolle eine Verbindung schaffen zwischen dem Strand als Symbol der Freiheit und dem Automobil, das für Werbung selbst die entlegensten Orte erreicht, so seine Worte.
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Ökologische Altboot-Entsorgung Die im Jahr 2019 auf Initiative des französischen Branchenverbands gegründete nationale ÖkoOrganisation APER ist für die Verschrottung von Sportbooten zuständig. Finanziert wird die APER durch einen Öko-Beitrag ihrer Mitglieder. Die angeschlossenen Werften, darunter Beneteau, entrichten für jedes verkaufte Boot einen Prozentsatz des Verkaufspreises. Hinzu kommen staatliche Zuschüsse aus der Bootssteuer. Privatpersonen und Unternehmen können ihr altes, schrottreifes Boot kostenlos zerlegen lassen. Seit 2019 wurden mit dieser Aktion 14 000 Boote umweltgerecht entsorgt. Allerdings wird ein Grossteil des abgewrackten Materials nicht recycelt, sondern als Brennstoff verwendet. In der Schweiz, wo die Häfen mit alten, nicht mehr seetüchtigen Booten überfüllt sind, gibt es bislang keine mit der APER vergleichbare Organisation. Entsprechende Projekte werden jedoch geprüft.
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Robert Lehmann
Best Of Boat Award Zum vierten Mal in Folge gehört Skippers zur Jury des Best Of Boat Award, der an der Berliner Messe Boot&Fun verliehen wird. Der internationale Preis wird von 17 Wassersportjournalisten aus 15 Ländern in sechs Kategorien vergeben: Best for Beginners, Best for Family, Best for Fun, Best for Performance, Best Electric und Best Big Boats. Die Gewinner werden am 27. November 2025 bekannt gegeben. bestofboats.com
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Jérôme Kelagopian
SONNENUNTERGANG IM PORT-CANTO, WO AM CANNES YACHTING FESTIVAL DIE MOTORBOOTE AUSGESTELLT SIND.
Bootsmessen
Die wichtigsten Bootsmessen Wer sich ein Bild über das aktuelle Angebot an Ein- und Mehrrümpfern machen und eventuell schon erste Kaufverhandlungen aufnehmen möchte, der ist an Bootsmessen richtig. Das Skippers-Teams wird an den vorgestellten Messen anwesend sein.
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Text ) Brice Lechevalier
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Bootsmessen ergänzen die Berichte in der Fachpresse und die Tätigkeiten der Werftagenturen und sind deshalb unverzichtbar. Sie finden mehrheitlich zwischen September und Januar statt und unterscheiden sich durch die Anzahl und die Grösse der gezeigten Boote, den Veranstaltungsort, den Termin und ob die Boote auf dem Wasser oder in Hallen präsentiert werden. Oft sind Motorboote deutlich zahlreicher vertreten als Segelschiffe. Die unten aufgeführten Zahlen über die Anzahl ausgestellter Boote stammen aus den offiziellen Statistiken der letzten Ausgaben und umfassen alle Kategorien. Das Gleiche gilt für die Anzahl Aussteller, bei denen es sich sowohl um Dienstleister als auch um Anbieter von Produkten für die Freizeitschifffahrt handeln kann. Die Schweizer Bootsmessen laufen nicht unter der gleichen Kategorie wie die grossen internationalen Veranstaltungen. Sie haben aber den Vorteil, dass sie sozusagen vor der Haustür stattfinden und das direkte Gespräch mit den Verantwortlichen ermöglichen. Oft haben Sie es an der Messe mit der gleichen Person zu tun, die sich auch nach dem Kauf um Ihr Boot kümmert. Hierzulande stattfindende Bootsmessen sind deshalb separat aufgeführt. Ansonsten ist die folgende Auflistung chronologisch.
Cannes
Name: Cannes Yachting Festival Termin: 9. bis 14. September 2025 Hochkarätige und repräsentativste nautische Messe mit einer Vielzahl Segel- und Motorjachten jeder Grösse, oft in einer Weltpremiere vorgestellt Anzahl Aussteller: 650 Anzahl ausgestellte Boote: 700, hauptsächlich auf dem Wasser, darunter 150 Weltpremieren Besucherzahl: 55 000
La Rochelle
Name: Le Grand Pavois Termin: 23. bis 28. September 2025 Die am stärksten auf Hochseeboote ausgerichtete französische Bootsmesse, hauptsächlich auf dem Wasser, lockere Atmosphäre, vielseitiges und insgesamt erschwinglicheres Angebot als in Cannes Anzahl Aussteller: 800 Anzahl ausgestellte Boote: 700, davon 300 auf dem Wasser Besucherzahl: 70 000
AGENDA
DIE BOOT DÜSSELDORF WAR DIE ERSTE INDOOR-BOOTSMESSE DER WELT. SIE IST FÜR VIELE WERFTEN UND AUSSTATTER EINER DER WICHTIGSTEN TERMINE IM WINTER.
Name: Monaco Yacht Show Termin: 24. bis 27. September 2025 Weltweit führende Bootsmesse für Superjachten über 74 Fuss. Sie präsentiert die luxuriösesten Jachten und bietet den Besucherinnen und Besuchern ein einmaliges Erlebnis. Anzahl Aussteller: 560 aus der Superjacht- und Luxusbranche Anzahl ausgestellte Boote: 120 Superjachten auf dem Wasser, inklusive Beiboote und Produkte Besucherzahl: 30 000
C. Tillmann
Monaco
Friedrichshafen
Name: boot Düsseldorf Termin: 17. bis 25. Januar 2026 Die auf 16 Hallen verteilte Bootsmesse legt den Schwerpunkt auf nordische Produktionen in allen Grössen. Anzahl Aussteller: 1500, darunter viele aus dem Wassersportbereich Anzahl ausgestellte Boote: 1500 Besucherzahl: 200 000
La Grande-Motte
Name: Salon International du Multicoque Termin: 22. bis 26. April 2026 Die Bootsmesse ist in gut zehn Jahren zu einem angesehenen internationalen Treffen für Mehrrümpfer geworden. Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Welt können hier Weltpremieren entdecken und Testfahrten unternehmen. Motorkatamarane sind zwar in der Unterzahl, aber dennoch vertreten. Anzahl Aussteller: 175 Anzahl ausgestellte Boote: 75 Besucherzahl: 15 000
DIE MONACO YACHT SHOW ROLLT DEN SUPERJACHTEN DEN ROTEN TEPPICH AUS.
Bodensee
Name: InWaterBoatShow Termin: August 2026 An diesen Open Days der Bootsbranche öffnen lokale Händler ihre Tore an verschiedenen Standorten rund um den Bodensee (Bottighofen, Kreuzlingen, Steckbord, Rorschach, Romanshorn usw.). Anzahl Aussteller: 30 Anzahl ausgestellte Boote: 32 (davon 20 Motorboote) Besucherzahl: 2500
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Düsseldorf
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Name: Interboot Termin: 24. bis 28. September 2025 Wichtige regionale Messe in sieben Hallen und im Hafen, für Testfahrten auf dem Bodensee gedacht Anzahl Aussteller: 350, darunter viele aus dem Wassersportbereich Anzahl ausgestellte Boote: 300 (1500 im Hafen durchgeführte Testfahrten) Besucherzahl: 40 100
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Vuarnet ICE 02 – So geht Stil Wenn Abenteuergeist auf urbane Eleganz trifft, entsteht ein Look, der ins Auge fällt. Markante Linien und raffinierte Details machen diese Sonnenbrille zum Eyecatcher. Die umschliessende Fassung, abnehmbare Seitenblenden und hochpräzise Mineralgläser sorgen in jeder Situation für Schutz und Komfort. Die ICE 02 ist der ultimative Begleiter für den selbstbewussten, eleganten Mann. Erhältlich bei jacquesopticiens.ch
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Richard Mille – RM 30-01 Mans Classic Dieses Meisterwerk der Uhrmacherkunst ist eine vibrierende Hommage an eines der legendärsten Autorennen. Sein extravagantes Gehäuse in Tonneau-Form besteht aus Hightech-Materialien, die den Chronometer leicht und robust machen. Auf dem Zifferblatt erinnern sportliche Farbakzente und mechanische Finessen an die Welt des Rennsports. Das Racing-Design macht die PS, die in der RM 30-01 Le Mans Classic stecken, sichtbar. Ein aussergewöhnliches Stück Uhren- und Motorsportgeschichte fürs Handgelenk. richardmille.com
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Bang & Olufsen Beosound A5 Riva – Nie ohne Musik Der Beosound A5 Riva verbindet edle Materialien von Riva mit dem eleganten Design von Bang & Olufsen. Damit müssen Sie auf dem Wasser nicht auf erstklassigen Sound verzichten. Der tragbare Power-Lautsprecher sorgt sogar bei Wind und Wellen für vollen Klang an Deck. Dank langlebigem Akku und integrierter kabelloser Ladefunktion begleitet er Sie auch auf langen Bootsfahrten zuverlässig mit dem passenden Sound. Erhältlich bei bang-olufsen.com
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Nanni 20SM50 – Powerpack Kompakt, zuverlässig und effizient: Dieser Schiffsgenerator erbringt auch unter härtesten Bedingungen konstante Leistung. Er leistet Fahrtenseglern und allen, die auf dem Wasser im Einsatz sind, nützliche Dienste. Das Notstromaggregat ist leise, sparsam und versorgt die Bordelektronik ohne Abstriche an Sicherheit oder Performance. Sein robustes Design erleichtert die Installation und Wartung. So können Sie jederzeit unbesorgt und bequem aufs Wasser. Zu bestellen bei nannienergy.com
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Rvow – Gyres Die Rvow Gyres ist mehr als eine Uhr für stilbewusste Zeitgenossen, sie ist ein ökologisches Statement. Für ihre Fertigung wird recyceltes Material aus den Ozeanen zu einem modernen, nachhaltigen Zeitmesser verarbeitet. Das minimalistische Design, die feinen Details und der hohe Tragekomfort machen ihn zu einem geschmackvollen Accessoire, in dem Innovation, Eleganz und Umweltbewusstsein miteinander verschmelzen. Ein elegantes Bekenntnis zum Schutz unseres Planeten! Erhältlich in mehreren Farben auf rvow-watch.com
Ineos Grenadier Station Wagon – Ideal zum Trailern Sie sehnen sich nach einem robusten Geländewagen, der Sie auf jedem Abenteuer begleitet und natürlich stark und stabil genug ist, um mühelos Ihr Boot zu trailern? Dann ist der Ineos Grenadier Station Wagon der Richtige. Durch den starken Motor und das verstärkte Fahrgestell garantiert er sowohl auf der Strasse als auch auf unbefestigten und steilen Wegen eine sichere Traktion. Neben maximaler Geländetauglichkeit besticht das komfortable Fahrzeug durch viel Platz für Passagiere und Ausrüstung. Alle Versionen auf ineosgrenadier.com
Volle Kraft voraus!
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Jobe Breach Wakeboard – Ride the Wake! Mit diesem Board gelingen Ihnen neue Höhenflüge! Es liegt stabil auf dem Wasser und ist dennoch ausserordentlich reaktiv. Sein dynamisches Shape garantiert geschmeidiges Fahrverhalten und bringt Sie nach Sprüngen sanft und kontrolliert wieder aufs Wasser. Ideal für adrenalinhungrige Riderinnen und Rider, die ihre Tricks verbessern wollen. Mit dem Jobe Breach Wakeboard wird jede Session zum Erlebnis. jobesports.com
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Text ) Julien Beauchot
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Impressum Titelbild Louis Taurel
Gefällt Ihnen diese Sonderausgabe? Dann schliessen Sie ein Abonnement für nur CHF 42.– ab und lassen Sie sich Skippers, Segeln & Ozean sowie die Sonderausgaben Skippers Motor und Skippers Travel bequem nach Hause liefern!
travel skippers
by GMT Publishing
Les Grandes Tables du Monde heißen Sie herzlich willkommen Unwiderstehliche Schweizer Seen und Berge 15 genussvolle Reiseziele und Erlebnisse
Skippers Motor ist eine jährliche Sonderausgabe von Skippers, Segeln & Ozean über Motorboote. Skippers, Segeln & Ozean, die offizielle Zeitschrift des Schweizer Segelverbands, kann am Kiosk oder per Abonnement auf Deutsch oder Französisch bezogen werden. Herausgeber brice.lechevalier@skippers.ch Chefredaktor louis.taurel@skippers.ch
skippers by GMT Publishing
Segeln & Ozean - NR. 96 - JULI - AUGUST 2025
MODX 70 : Revolution unter Segeln
Redaktionssekretariat julien.beauchot@skippers.ch Verwaltung und Finanzen alexandra.montandon@skippers.ch Leiter Verkauf louis.taurel@skippers.ch Leiter Marketing olivier.evain@gmtpublishing.com Verwaltung und Werbung GMT Publishing 23, rue des Vollandes CH-1207 Genève
Cover Story :
Explora Journeys definiert LuxusKreuzfahrten neu Der Golf von Morbihan zwischen Wind und Wunder Rückblick auf die grossen Juniregatten IMOCA: News vom Transfermarkt
Bestellungen auf: shop.skippers.ch
Verlag GMT Publishing Rue des Vollandes 23 1207 Genève T : 022/ 404 20 04 info@skippers.ch
Redaktion Louis Taurel, Emmanuel van Deth, Vincent Gillioz, François Trégouët, Walter Rudin, Pierre Alexis Colignon, Philippe Leblond, Brice Lechevalier, Julien Beauchot Fotos Sébastien Aubord, Louis Taurel, zVg-OBCZ, Walter Rudin, Roman Burri, Olivier Blanchet, Jean-François Romero, Abaca, Mrobotham, Julien Gazeau, Max Morelli, Richard Steinberger, Maxime Horlaville, Jérôme Kelagopian, Claudio Colombo, Gilles Martin-Raget, Alberto Cocchi, Uros Podlogar, Raphael Domjan, Artcurial Motorcars, Robert Lehman, C. Tillman Design : Nicolas und Mélanie Zentner, www.enzed.ch Übersetzung : Sabine Dröschel, trad@vtx.ch Litho : Bombie, bombie.ch Druck : Imprimerie Chirat SA
skippers Motor
www.skippers.ch
80
*CHF 42.- für ein Jahr (vier Quartalsausgaben sowie die beiden Sonderausgaben Skippers Motor und Skippers Travel). Abonnement auf shop.skippers.ch oder via info@skippers.ch.
Skippers Motor Nr. 12 bestellen Senden Sie Ihre vollständige Postadresse an info@skippers.ch mit dem Vermerk «Bestellung Skippers Motor» in der Betreffzeile. Sie erhalten eine Rechnung über CHF/€ 10.(statt 14.- im Einzelverkauf, Porto inkl.). Nach eingegangener Zahlung erhalten Sie die nächste Ausgabe an die von Ihnen angegebene Adresse.