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seit 3 Jahren gibt es unsere Zeitschrift GLEIS EINS und das Zentrum für Ambulante Medizin Aschaffenburg. Grund genug, einmal zurück zu blicken: Konnten wir unsere Vorstellungen verwirklichen? Ist das Projekt geglückt? Ich finde: im Großen und Ganzen ja. Die Zusammenarbeit und die Kooperation zwischen den einzelnen Facharztpraxen und medizinischen Einrichtungen ist seitdem noch besser geworden. Unsere Patienten profitieren von unserer Kooperation untereinander, von den kurzen Wegen und dem unbürokratischen Griff zum Telefon. Dabei bleibt es unser wichtigstes Anliegen, als Zusammenschluss von Facharztpraxen und Institutionen der Gesundheitsvorsorge für alle Patienten offen zu sein. Durch die unmittelbare Nähe unseres Patientenzentrums zum Bahnhof sind wir auch für Menschen aus dem Umland gut zu erreichen und können so vielleicht etwas die immer schlechter werdende medizinische Versorgung in ländlichen Gebieten auffangen. Auch wenn Praxenzusammenschlüsse und die Konzentration von Facharztpraxen für die Zukunft unvermeidbar sind, sehe ich die fehlenden Ärzte auf dem Land als ein großes Problem an, gerade für ältere Menschen, die nicht mehr so mobil sind. Ihnen und allen anderen können wir mit GLEIS EINS eine informative Zeitschrift in die Hand geben, mit der jeder von uns auf seine ganz speziellen gesundheitlichen Schwerpunktthemen eingehen kann. Aber auch bei Menschen, die nicht in unsere Praxen kommen, können wir mit Hilfe von GLEIS EINS Interesse wecken, auf unsere Angebote aufmerksam machen und sie für Gesundheitsthemen sensibilisieren. Deswegen haben wir unsere Zeitschrift auch immer wieder konsequent ausgebaut, um Sie, liebe Leser, noch besser informieren zu können. Und weil nichts so gut ist, dass es nicht noch verbessert werden könnte, wartet in der aktuellen Ausgabe eine weitere Neuerung auf Sie: ein Titelthema, das viele Menschen betrifft, und das sich dieses Mal mit Durchblutungsstörungen beschäftigt. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre, Ihr Dr. Olaf Hiltmann Facharzt für HNO-Heilkunde (Praxis-Porträt Seite 44 und 45)
Persönlicher Gesundheits-Check-up auf Seite 8 – 13 GLEIS EINS – Zentrum für Ambulante Medizin | Aschaffenburg Herausgeber: Satz & Grafik Service Lehmann GmbH · Alfred-Delp-Str. 38 · 63801 Kleinostheim Tel. 0 60 27/40 56 20 · satz_grafik_service@die-produktion.de (für die inhaltliche Richtigkeit der Anzeigen und medizinischen Beiträge in den Anzeigen sind die Vertragspartner und nicht der Herausgeber verantwortlich) Redaktion: Nina-Anna Beckmann · Unterafferbacher Str. 27a · 63773 Goldbach · Tel. 0 60 21/4 48 99 63 Fotonachweise: S. 4 oben michelangelus, S. 4 unten Subbotina Anna, S. 8 Giordano Aita, S. 10 maestro, S. 12 Plson, S. 14 dampoint, S. 16 drubi-photo, S. 28 schwede-photodesign, S. 36 Monkey Business, S. 37 vege, S. 44 Aleksandar Todorovic, S. 46 Robert Kneschke (alle fotolia), Johannes Heeg, Petra Reith, Dr. W. Gutwerk, Jäger, Foto Alfen, Nina-Anna Beckmann, Dirk Nitschke, S. 54 Kriegsarchiv München, S. 55 Bauverwaltung Stadt Aschaffenburg, S. 56 Stadtarchiv HA 587 Druck: Franz Kuthal GmbH & Co. KG · Johann-Dahlem-Str. 54 · 63814 Mainaschaff
Inhalt Titelthema Durchblutungsstörungen Wenn die Adern verkalken Gesundheitsvorsorge Ihr ganz persönlicher Gesundheits-Check-up!
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EDITORIAL UND INHALT
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Liebe GLEIS EINSLeserinnen und -Leser,
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Medizinische Einrichtungen Apotheke Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen!
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Urologie Zivilisationskrankheit Harnsteine
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Frauenärzte Das Kind im Bauch isst mit
16-17
Ästhetik Institut Dauerhafte Haarentfernung
18-19
Zahnärzte Vorbeugen ist besser!
20-21
Augenklinik Kleine Augenheilkunde Teil II
22-23
Orthopädie und Sportmedizin Rückenschmerzen: Volkskrankheit Nummer 1
24-25
Plastische Chirurgie Ihre Schönheit in guten Händen
26-27
Gefäßchirurgie Schaufensterkrankheit: Die stille Gefahr
28-29
Neurologie/Psychiatrie/Psychotherapie Schlaganfall Handeln Sie schnell und richtig – Handeln Sie „F-A-S-T“ 30-32 Sprachtherapie Erfolge durch intensive Sprachtherapie auch nach Jahren
33-35
Radiologie und Nuklearmedizin Wenn Gehen und Stehen zur Qual wird
36-37
Kardiologie + Innere Medizin Wenn das Herz leidet
38-39
Dentallabor Grazile Wunderwerke für ein strahlendes Lächeln
40-41
Gastroenterologie und Innere Medizin Krebsvorsorge, aber wie? 42-43 Hals-Nasen-Ohren Wenn die Stimme versagt
44-45
Physiotherapie/Fitness/ Kosmetik & Fußpflege Einem Sturz vorbeugen und die Mobilität erhalten
46-47
Innere Medizin Die Vorteile einer guten Blutzuckereinstellung zum frühestmöglichen Zeitpunkt.
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Optik & Hörakustik Vergessen Sie alles, was Sie über Hörgeräte wussten.
50-51
Im Gespräch Der Kardiologe Dr. Ralf Lyttwin und der Gastroenterologe Privatdozent Dr. Hardi Lührs
52-53
Historie Das Angebot der Herren Woerner
54-56
Überblick Kurze Wege für höchste Ansprüche Hier finden Sie uns
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DURCHBLUTUNGSSTÖRUNGEN
Wenn die Adern verkalken Rund 8 Millionen Deutsche leiden unter Arteriosklerose – oft ohne es zu wissen
„Blut ist ein ganz besonderer Saft“ lässt Goethe Mephisto in seinem Faust sagen. Auch wenn es dem Teufel dabei weniger um die medizinischen Qualitäten des Bluts geht, so hat er dennoch Recht. Nicht umsonst wird Blut auch als Lebenselixier bezeichnet. Denn das Blut ist nicht nur das größte, sondern wohl auch das effektivste Transportsystem des Organismus’. Auf einer Länge von etwa 100.000 Kilometern windet sich das Gefäßsystem durch den Körper und transportiert Nährstoffe und Sauerstoff zu den Organen. So lange es ungehindert fließen kann, ist alles bestens, aber wehe es gibt Engpässe, dann kann es kritisch und mitunter lebensbedrohlich werden.
Das menschliche Blut ist in vielerlei Hinsicht wichtig: Es bringt nicht nur Nährstoffe und Sauerstoff in jeden Winkel des Körpers und transportiert flüssige Stoffwechselprodukte ab. Mit im Gepäck hat es auch Botenstoffe und Akteure des Immunsystems sowie Gerinnungsfaktoren. Deswegen ist es wichtig, dass der gesamte Körper gut durchblutet ist, ansonsten tritt eine Unterversorgung ein. Durchblutungsstörungen sind ein Krankheitsbild, das sehr häufig ist. Laut Untersuchungen leiden rund acht Millionen Deutsche unter Arteriosklerose. Sie gilt als die häufigste Todesursache in westlichen Industrienationen. Arteriosklerose entsteht, wenn sich Blutfette, Thromben, Bindegewebe und in geringeren Mengen auch Kalk in den Gefäßwänden der Arterien ablagern. Doch viele Betroffene wissen gar nicht, dass sie Durchblutungsstörungen haben, da diese oft lange Zeit unbemerkt bleiben und erst Beschwerden verursachen, wenn sie schon weit fortgeschritten sind.
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Am häufigsten treten Durchblutungsstörungen am Herzen, in den Beinen und im Gehirn auf. Während sie sich am Herzen durch Schmerzen und ein Enge-Gefühl im Brustkorb bemerkbar machen können, verursachen sie in den Beinen als erstes Symptom Muskelschmerzen unter Belastung, zum Beispiel beim Gehen. Je nach Lokalisation der Gefäßenge oder des Verschlusses wechseln die Beschwerdeorte.
sorgt werden, kann das unter anderem zu Symptomen wie Taubheitsgefühlen in einem Arm oder Bein führen. Es können Schwierigkeiten beim Sprechen auftreten ebenso wie Schwindel, Ohrgeräusche und meist einseitige Sehstörungen. Im schlimmsten Fall können Durchblutungsstörungen zu einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall führen. Deswegen sollten sie frühzeitig behandelt werden.
Wenn das Gehirn oder Teile davon nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff ver-
Neben einer kurzfristigen Medikamentengabe zur Schmerzlinderung, sollten
die Betroffenen auch ihren Lebensstil ändern. Risikofaktoren wie Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum sollten vermieden werden und für ausreichende Bewegung sowie eine ausgewogene, gesunde Ernährung gesorgt werden. Krankheiten, die eine Arteriosklerose verschlechtern können, wie Fettstoffwechselstörungen, zu hoher Blutdruck und Diabetes sollten ärztlich behandelt werden. Dann bestehen gute Chancen, gesund in die Zukunft zu gehen.
DURCHBLUTUNGSSTÖRUNGEN
… und das meinen die Fachärzte! Privatdozent Dr. med. Hardi Lührs Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologe
Durchblutungsstörungen in der Gastroenterologie Auch bei Magen-Darm-Erkrankungen können Durchblutungsstörungen Ursache von Beschwerden sein. Wenn die Blutgefäße, die den Darm versorgen, durch Verkalkungen stark eingeengt sind, gelangt nicht mehr genügend Blut zur Darmwand. Die Folge ist eine Unterversorgung der Darmschleimhaut bei der im schlimmsten Fall Schleimhautzellen absterben. Beschwerden treten meist nach dem Essen auf, da dann besonders viel Blut in der Darmschleimhaut benötigt wird. Die entstehende Mangeldurchblutung führt zu Bauchschmerzen und Blutbeimengungen im Stuhl. Die wichtigste diagnostische Maßnahme ist die endoskopische Untersuchung des Dickdarms. In der mikroskopischen Untersuchung der dabei entnommenen Proben kann die Diagnose der Minderdurchblutung in der Darmschleimhaut (ischämische Kolitis) gesichert werden.
Dr. Gerhard Klausmann
Durchblutungsstörungen bei Diabetikern
Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie und Diabetologe DDG
Durchblutungsstörungen sind ein zentrales Thema bei uns. Nahezu alle Patienten mit Diabetes, unabhängig ob Typ 1 oder Typ 2 sind von Durchblutungsstörungen bedroht. Dies betrifft in Deutschland annähernd 10 Millionen Patienten. Bei den Typ-2-Diabetikern geht es in erste Linie um die Durchblutungsstörungen der großen Gefäße wie Herz, Gehirn sowie der unteren Extremität, während die diabetesspezifischen Folgeerkrankungen wie Augenhintergrundveränderungen und Nierenschäden Veränderungen in den kleinen Gefäßen betreffen. Diese finden sich relativ gesehen häufiger bei Typ-1-Diabetikern. Alle bisher bekannten Folgeerkrankungen des Diabetes haben mehr oder minder ihren Ursprung in Durchblutungsstörungen. Streng genommen dient die sogenannte gute Blutzuckereinstellung dem einzigen Ziel Durchblutungsstörungen zu verhindern. In Goethes Faust ist bereits zu lesen, dass das Blut ein ganz „besonderer Saft“ sei. Dem ist nichts entgegenzusetzen. Unsere Aufgabe ist es dafür Sorge zu tragen, dass dieser „besondere Saft“ störungsfrei bei unseren Patienten fließt.
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Vorbeugen ist besser
Verbreitung der Arteriosklerose
Die Arterienverkalkung (Arteriosklerose) und ihre Folgeerscheinungen nimmt laut Statistik über Todesursachen immer noch ungeschlagen die Spitzenposition ein – und das, obwohl gerade diese Krankheiten wirkungsvoll verhindert werden könnten. Da Arteriosklerose schwer zu behandeln ist, kann man nicht früh genug im Leben mit der Vorbeugung und Vermeidung von Risikofaktoren beginnen. Wer an Bluthochdruck leidet, trägt das höchste Risiko auch an Arteriosklerose zu erkranken.
In Deutschland gibt es ungefähr 3,3 Mio. an peripherer arterieller Verschlusskrankheit Erkrankte, dies entspricht etwa 4 Prozent der Bevölkerung. Etwa 60 Prozent der Erkrankten sind Männer. Die periphere Verschlusskrankheit ist vor allem eine Alterskrankheit. Sie wird deshalb allein aufgrund der demographischen Veränderungen zugunsten der höheren Altersgruppen in Zukunft zunehmen.
Weitere Risikofaktoren sind: I Cholesterin- und fettreiche Ernährung I Zu hoher Blutzucker I Rauchen I Übergewicht
Eine Untersuchung in der Schweiz ergab, dass innerhalb von fünf Jahren durchschnittlich 3 Prozent aller Männer über 35 Jahren neu an einer symptomatischen peripheren arteriellen Verschlusskrankheit erkranken (5-JahresInzidenz). Diese Rate steigt stark mit dem Alter; bei 40Jährigen liegt sie noch bei etwa 1 Prozent, bei 70-Jährigen schon bei 5 Prozent. Die asymptomatische Form der Verschlusskrankheit tritt etwa dreimal so häufig auf wie die symptomatische Form. Es wird geschätzt, dass in Deutschland jährlich etwa 100.000 neue Patienten mit einer peripheren Verschlusskrankheit in die ambulante Betreuung kommen.
I Zu wenig Bewegung I Belastender Stress
Quelle: www.gbe-bund.de/gbe10/abrechnung
DURCHBLUTUNGSSTÖRUNGEN
… und das meinen die Fachärzte!
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Dr. med. Klaus Fecher
Durchblutungsstörungen in der Orthopädie
Orthopäde und Sportmediziner
Durchblutungsstörungen spielen im Bereich der Orthopädie vor allem bei Eingriffen in den unteren Extremitäten eine Rolle. Hier kommen sowohl arterielle Störungen (vorwiegend bei Männern) als auch venöse Störungen (vorwiegend bei Frauen) in Frage. Bei entsprechender Veranlagung empfehlen wir Orthopäden vor einem operativen Eingriff eine gefäßchirurgische Untersuchung und gegebenenfalls Behandlung, um die postoperative Wundheilung nicht zu gefährden.
Dr. med. Ralf Lyttwin
Durchblutungsstörungen in der Kardiologie
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie Hypertensiologie DHL® Sportmedizin
Durchblutungsstörungen im Bereich der Herzkranzarterien spielen in der Erwachsenen-Kardiologie eine zentrale Rolle. Sie führen zu den zahlenmäßig mit Abstand häufigsten und volkswirtschaftlich bedeutsamsten Erkrankungen in den zivilisierten Ländern. Somit stellen sie das Hauptaufgabengebiet für uns Kardiologen dar.
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Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen!
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Gesundheits-Check-up im
GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge
Kindes- und Jugendalter! Lebensalter
Fachrichtung
Art der Untersuchung
Nach der Geburt
I HNO-arzt I Kinderarzt
Neugeborenen-Hörscreening U1 Neugeborenenerstuntersuchung
3. – 10. Tag
I Kinderarzt
U2 erste Grunduntersuchung
4. – 5. Woche
I Kinderarzt
U3 Kinderarztpraxis und Familie
3. – 4. Monat
I Kinderarzt
U4 erste Impftermine
6. – 7. Monat
I Kinderarzt
U5 das Baby wird beweglicher
6. – 9. Monat
I Zahnarzt
Milchzähne und Beratung mit Baby 01
10. – 12. Monat
I HNO-arzt I Kinderarzt
Beurteilung der Sprachentwicklung U6 Start in das Kleinkindalter
15. – 18. Monat
I Zahnarzt
Milchbackenzahnung, Ernährungsberatung
21. – 24. Monat
I Kinderarzt
U7 aus dem Baby ist ein Kleinkind geworden
24. Monat
I Akademischer Sprachtherapeut I HNO-arzt I Augenarzt
Früherkennung und Beratung von Risikokindern („Late-talker“)
30. – 72. Monat
I Zahnarzt
Ausschluss frühkindliches Schielen 3 x FU: Einschätzung Kariesrisiko, Ernährungsberatung, Mundhygieneberatung, Fluoridmittelempfehlung
34. – 36. Monat
I Kinderarzt
U7a Kleinkind wird Kindergartenkind
3. – 4. Lebensjahr
I Akademischer Sprachtherapeut I HNO-arzt
Beratung und Frühförderung zu Prophylaxe von Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen; Elternberatung und -anleitung bei kindlichen Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen sowie bei Stottern; Beratung fremdsprachiger Eltern bei Verdacht auf Sprach- oder Sprechstörung bei Mehrsprachigkeit
4. Lebensjahr
I Augenarzt I Kinderarzt
Ausschluss Schwachsichtigkeit, Spätschielen, Brille U8 auf dem Weg zum Vorschulkind
5. Lebensjahr
I Kinderarzt
U9 bald ein Schulkind
6. Lebensjahr
I Augenarzt I HNO-arzt I Urologe
Ausschluss Schwachsichtigkeit, Brille vor Einschulung Allergietest Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung für Nierensteine
ab 6. Lebensj. halbj.
I Zahnarzt
01, Prophylaxe (IP), Fissurenversiegelung
7. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
U8/U9 Erkennen von Kieferfehlstellungen
8. Lebensjahr
I Akademischer Sprachtherapeut
Diagnostik und Therapie von Lese- und Rechtschreibstörungen
9. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
Voruntersuchung Ende der 1. Wechselgebissphase
ab 10. Lebensjahr
I HNO-arzt
Hörtest, Prüfung des Gleichgewichtes auf Tauch-, Fahr-, Flug- und Bootstauglichkeit, Tauglichkeitsuntersuchung für bestimmte Berufe (Piloten, Berufskraftfahrer, Sprechberufe)
11. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
Voruntersuchung Ende der 2. Wechselgebissphase
12. – 18. Lebensj. halbj.
I Zahnarzt
01, Prophylaxe (IP), Versiegelung, KFO-Ber., OPG für Check Weisheitszähne, Bissflügelaufnahmen
bis 13. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen
13. – 14. Lebensjahr
I Kieferorthopäde I Kinderarzt
9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen J 1 Jugendlichen-Untersuchung
16. – 17. Lebensjahr
I Frauenarzt I Kinderarzt
Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, Antikonzeptionberatung J 2 Jugendlichen-Untersuchung
17. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
Entscheidung ob Behandlung auf Kassenkosten
10. – 18. Lebensjahr
I Orthopäde
Rücken-Check-up
1. – 18. Lebensjahr
I Hautarzt
Hautvorsorgeuntersuchung bei großen angeborenen Muttermalen oder familiärem Hautkrebs Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich)
I Urologe
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GESUNDHEITSVORSORGE
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ab 18. Lebensjahr
I Augenarzt I Urologe
Verkehrstauglichkeit/Brille bei Führerschein mit 17 Jahren Fruchtbarkeitscheck bei (unerfülltem) Kinderwunsch, Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen
I Zahnarzt 20. Lebensjahr
I Frauenarzt I HNO-arzt
I Internist I Kardiologe I I I I
Kieferorthopäde Neurologe Orthopäde Sportmediziner
I Urologe I Zahnarzt
30. Lebensjahr
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I Urologe I Zahnarzt
40. Lebensjahr
I Augenarzt I Frauenarzt I Internist I Internist/Sportmed. I Kardiologe
I I I I I
Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe
I Zahnarzt
Krebsvorsorgeuntersuchung Hörtest (Früherkennung von Lärmschäden), bei Rauchern 2 x jährlich Kehlkopfspiegelung zur Früherkennung des Kehlkopfkrebses, Tauchtauglichkeitsuntersuchung zur Verhinderung von Barotraumen des Ohres und der Nasennebenhöhlen Stoffwechsel-Check, Kontrolle von Impfschutz, Indentifizierung von Risikopatienten (z. B. fam. Polyposen) bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Schlafanalyse und -hygiene Rücken-Check-up alle 5 Jahre bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Krebsvorsorgeuntersuchung, Mammasonografie, Dünnschichtzytologie komplette Krebsvorsorge alle 5 Jahre, Komplett-Check alle 2 Jahre Verlaufskontrolle Brustkrebsvorsorge Mammasonografie (30., 40. Lebensjahr); bei familiärem Risiko: Mamma-MRT Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen 2-jährl. Augendruckmessung zur Glaucomfrüherkennung, Lesebrille Krebsvorsorgeuntersuchung mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre bei Freizeitsport: alle 5 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte); bei Risiko-Patienten (Herzinfarkt in der Familie, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Blutfetterhöhung, Rauchen): EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien, Laborwerte Verlaufskontrolle Schlaganfallprävention (Stroke risk analyser) Lungenkrebsvorsorge (Lungen-CT), Mammasonografie alle 5 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherkennung (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen
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17:59 Uhr
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Lebensalter
Fachrichtung
Art der Untersuchung
45. Lebensjahr
I Frauenarzt
Knochendichte, Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie erstmalige Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre erstmaliger genereller Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) Osteoporosemessung, Rücken-Check alle 5 Jahre Herz-CT-Koronarangiografie: Ausschluss KHK, Diabetiker, Bypasskontrolle; Herz-CT-Kalzium-Score: familiäres Infarktrisiko, Raucher, Diabetiker, Hypercholesterinämie, Gefäß-Check der hirnversorgenden Gefäße (Arterien); mittels MR-Angiografie: bei Diabetikern, Rauchern, fam. Schlaganfall und Hypercholesterinämie Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen
I Internist I Kardiologe I Orthopäde I Radiologe
I Urologe I Zahnarzt
50. Lebensjahr
I Augenarzt I Frauenarzt I Gefäßchirurg I Internist
I Kardiologe
I I I I I
Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe
I Zahnarzt
60. Lebensjahr
I Akademischerer Sprachtherapeut I Augenarzt I Frauenarzt I HNO-arzt I Internist I Kardiologe
I Kieferorthopäde I Sportmediziner I Urologe I Zahnarzt
ab 70. Lebensjahr
I Augenarzt I Frauenarzt I Orthopäde I Urologe I Zahnarzt
Alle Altersklassen
I Hautarzt
Verkehrs-Check (LKW alle 5 Jahre), Bildschirmbrille Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Gefäß-Check bei Rauchern und Hypertonikern ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre; Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Früherkennung dementieller Störungen, Neuropsychol. Untersuchungen Darmkrebsvorsorge (virtuelle CT-Darmspiegelung) alle 2 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Beratung u. Diagnostik von dementiellen Erkrankungen z. B. CERAD Cataract (Grauer Star)- und Glaucom (Grüner Star)-Vorsorge, Brillen- und Netzhautcheck, Verkehrs-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Hörtest ausführl. Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse u. Oberbauch – Wiederholung alle 2 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Sehtest, Verkehrstauglichkeit, Cataract- und Glaucom-Vorsorge Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Rücken-Check-up alle 5 Jahre Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Hautvorsorgeuntersuchung 1 x jährlich; insbesondere bei mehr als 50 Muttermalen, häufigen Sonnenbränden, Hellhäutigen und Rothaarigen sowie bei familiärem Hautkrebs
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GESUNDHEITSVORSORGE
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08.03.2012
18:00 Uhr
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Gesundheits-Check-up nach
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Risikogruppen!
GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge
Risikogruppe
Fachrichtung
Art der Untersuchung
– Berufskraftfahrer
I Augenarzt I HNO-arzt I Urologe
ab 50. Lebensjahr 5-jährlich ab 50. Lebensjahr 5-jährlich Harnblasenkrebsfrüherkennung
– Piloten
I Augenarzt I HNO-arzt I Kardiologe/Internist
gemäß Bestimmung 2-jährlich gemäß Bestimmung gemäß Bestimmung jährlich
– Bildschirmarbeitsplatz
I Augenarzt I Orthopäde
ab 45. Lebensjahr 2-jährlich 5-jährlich Rücken-Check-up
– Bei Feuchtarbeiten, irritativen und sensibilisierenden Arbeitsstoffen
I Hautarzt
gemäß berufsgenossenschaftlichen Bestimmungen
– Leder-, Gummi-, Textilindustrie, Kaminkehrer, Bauindustrie, Friseure, Exposition gegenüber Lacken, Farben, Lösungsmitteln, Haarfärbemitteln
I Urologe
Harnblasenkrebsfrüherkennung
Diabetiker
I I I I I I
jährliche Netzhautuntersuchungen 3-monatliche Untersuchungen individuell, Haut-Check ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre ab 45. Lebensjahr jährlich regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle
Fam. Herzinfarkt/Schlaganfall-Belast.
I Kardiologe
ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre
Herzkranke
I Kardiologe/Internist I Zahnarzt
alle 6 – 12 Monate, je nach Schwere der Erkrankung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle
Hypertoniker
I I I I
jährliche Netzhaut- und Augendruckuntersuchungen Gefäß-Check 6-monatliche Untersuchungen je nach Alter, ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre
Immunschwäche
I Hautarzt
Berufsgruppen
Augenarzt Diabetologe Hautarzt Kardiologe Radiologe Zahnarzt
Augenarzt Gefäßchirurg Internist Kardiologe
I Zahnarzt
Hautvorsorgeuntersuchung individuell bei Krebserkrankungen, Lymphomen, Leukämie, organtransplantierten Patienten, HIV Infektion, sowie Einnahme immununterdrückender Medikamente (z. B. Cortison, Imurek u.a.) Überwachung von Infektionen in der Mundhöhle
I Augenarzt
ab -3,0 dpt jährlich Netzhaut-Check
– Antikozeptiva/Hormonersatztherapie
I Frauenarzt
6-monatlich
– Biologicals
I Hautarzt
individuell, Haut-Check
– Bisphosphonate
I Zahnarzt
Zahnsanierung vor Therapiebeginn und regelmäßige Überwachung
– Cortison
I I I I
Augenarzt Hautarzt Internist Orthopäde
3-monatlich individuell, Haut-Check 3-monatlich Messung von Osteoporose und Muskelmasse
– Chemotherapeutika (MTX, etc.)
I I I I I
Augenarzt Hautarzt Onkologe Urologe Zahnarzt
4-monatlich Gaucom-, Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check Nachsorge 3-monatlich (individuell) Harnblasenkrebsfrüherkennung vor Chemotherapie Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle
Kurzsichtige Medikamentendauereinnahme
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Risikogruppe
Fachrichtung
Art der Untersuchung
– ß-Blocker
I Kardiologe/Internist
jährlich
– Cordarex
I Augenarzt I Kardiologe/Internist
4-monatlich Hornhaut-, Netzhaut-Check jährlich
– Antirheumatika (Gold, Resochin, MTX)
I Augenarzt I Hautarzt I Internist
4-monatlich Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check 3-monatlich
– Lichtsensibilisierende Pharmaka (z. B. Tetracycline)
I Hautarzt
individuell, Haut-Check
– Bestrahlung
I Zahnarzt
vor Therapiebeginn Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle
Osteoporose
I Orthopäde
ab 45. Lebensjahr: 1 x jährlich Osteoporosemessung
Raucher
I I I I I I I I
Augenarzt Gefäßchirurg HNO-arzt Internist Kardiologe Radiologe Urologe Zahnarzt
jährliche Netzhautuntersuchung Gefäß-Check 2 x jährliche Kehlkopfspiegelung jährlich ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre Gefäß-Check 40., 45. Lebensjahr Harnblasenkrebsfrüherkennung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle, Überwachung der Mundschleimhaut
Rheumatiker
I I I I
Augenarzt Hautarzt Internist Zahnarzt
3-monatlich individuell, Haut-Check 3-monatlich bei Kiefergelenkbeschwerden: regelmäßige Kontrolle
Schwangere
I Frauenarzt I Internist I Zahnarzt
Schwangerschaftsvorsorge Schwangerschaftsdiabetes Schwangerschaftsgingivitis/Parodontitis
Sportler
I Zahnarzt
Sportschutzschienen
Franz Kuthal GmbH & Co. KG Johann-Dahlem-Straße 54 63814 Mainaschaff
Telefon: +49 (0)6021 704-0 Telefax: +49 (0)6021 704-189 E-Mail: info@kuthal.com Internet: www.kuthal.com
Einzeln gut. Zusammen besser.
RMD Rhein-Main-Distribution GmbH Johann-Dahlem-Straße 54 63814 Mainaschaff
Telefon: +49 (0)6021 704-400 Telefax: +49 (0)6021 704-430 E-Mail: info@r-m-d.com Internet: www.r-m-d.com
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09.03.2012
11:30 Uhr
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UROLOGISCHE PRAXIS
UROLOGIE
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DR. MED. PATRICK SAWAYA
Zivilisationskrankheit
Harnsteine
Sie gehört zu den häufigsten Krankheitsbildern in Deutschland: die Urolithiasis, das heißt die Entstehung von Steinen in den Harnwegen von den Nieren über die Harnleiter bis zur Harnblase. Die Zahl der Neuerkrankungen hat sich innerhalb der letzten zehn Jahre verdreifacht. Etwa 1,2 Millionen Patienten, darunter doppelt so viele Männer wie Frauen, müssen jährlich wegen Harnsteinerkrankungen behandelt werden. Das führen Fachleute neben Vererbungsfaktoren vor allem in den westlichen Industrieländern auf eine ungeeignete Ernährung, auf Übergewicht, Stress und die gleichzeitige Zunahme der Blutzuckerkrankheit sowie Bluthochdruck zurück.
Es gibt ein großes Spektrum moderner schonender Behandlungsmethoden, mit welchen der Urologe helfen kann. Viel wichtiger ist jedoch eigentlich die Vorbeugung (Metaphylaxe), um HarnsteinNeubildung zu reduzieren oder zu verhindern. Grundlage für die Steinbildung sind Kristalle im Urin, welche sich insbesondere bei ungenügender und nicht kontinuierlicher Flüssigkeitsaufnahme zusammenlagern und zu Harnsteinen werden können. In 70 bis 75 Prozent der Fälle handelt es sich dabei um Kalziumoxalatsteine, bei zehn Prozent um Harnsäuresteine und in selteneren Fällen um Phosphat- oder Zystinsteine. Die Symptomatik kann je nach Steinlage und Steingröße sehr unterschiedlich sein: von Beschwerdefreiheit bis zu einer akuten
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Kolik mit heftigen, krampfartigen, wellenförmigen Schmerzen. Besteht der Verdacht auf eine Harnsteinerkrankung, ermittelt der Urologe mit Hilfe von Ultraschall- und Röntgenuntersuchungen Größe und Ort des Steins. Abhängig davon entscheidet sich, ob der Stein von selbst abgehen kann oder ob eine Behandlung erforderlich ist. Mit Hilfe von Medikamenten und ausreichender Flüssigkeitszufuhr können Harnsteine oft spontan ausgeschieden werden. Das ist bei Steinen von einer Größe bis zu 4 Millimetern bei etwa 80 Prozent der Patienten der Fall. Kommt dies nicht in Frage, gibt es in der heutigen modernen Harnsteintherapie drei minimalinvasive Haupt-Verfahren mit sehr guten Behandlungsergebnissen: die
Extrakorporale Stoßwellen-Lithotripsie (ESWL), die Perkutane Nephrolitholapaxie (PNL) und die ureterorenoskopische Steinentfernung (URS). Bei der ESWL werden die Harnsteine in der Niere oder dem Harnleiter mittels Röntgen oder Sonographie geortet und dann von außen durch fokussierte Energiewellen zertrümmert, so dass die einzelnen Fragmente abgangsfähig sind. Bei der PNL wird von der Körperaußenseite mit Hilfe einer Punktionsnadel ein dünner Kanal bis zur Niere gelegt, durch den ein dünnes optisches Instrument eingeführt wird. Der Urologe kann dann die Harnsteine unter Sicht in der Niere zertrümmern und die entstandenen Fragmente direkt durch den Punktionskanal entfernen.
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08.03.2012
18:00 Uhr
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UNSER TEAM
UNSERE LEISTUNGEN
t
Krebsvorsorge
Nieren- und Harnleitererkrankungen
Harnblasen- und Harnröhrenerkrankungen sowie Harninkontinenz
Prostata- und Samenblasenerkrankungen
Ambulante Prostatakrebstherapie durch Seed-Implantation
Als drittes Verfahren gibt es die URS. Hierbei wird mit einem dünnen meist flexiblen Endoskop über den Zugang von Harnröhre und Harnblase direkt in den Harnleiter gegebenenfalls bis in das Nierenbecken eingegangen und die Steine mit Hilfe eines Lasers oder mechanischer Lithotripsie zerstört und entfernt. Die früher übliche offene Steinoperation mit Schnitt wird heutzutage nur noch in sehr seltenen Fällen mit extrem großen und komplizierten Harnsteinen angewendet. Dennoch: Auch wenn viele Steine problemlos entfernt werden können, sollte das Hauptaugenmerk auf der Prävention liegen! Wer das Harnsteinbildungsrisiko verringern möchte, sollte daher einer Konzentration von Steinkristallen im Urin vorbeugen und deshalb möglichst viel und vor allem gleichmäßig trinken, sich kalorien- und salzarm ernähren, ausreichend Ballaststoffe zu sich nehmen und sich regelmäßig bewegen. Getränke, welche den Urin-pHWert senken und somit zur Steinkristallisation führen, wie Limonaden, Cola, schwarzer Tee, Kaffee und Alkohol, sollten weitgehend vermieden und Zitrusfruchtsäfte, Wasser mit viel Bicarbonatanteil und wenig Kohlensäure sowie grüne Tees bevorzugt werden. Vor allem Risikopatienten sollten wegen des hohen Oxalatgehalts auf Rhabarber, Spinat, Mangold und rote Beete verzichten.
Achtet man insbesondere bei familiär bekannter Harnsteinbildung (genetischer Faktor!) auf ausgewogenes Trink- und Ernährungsverhalten, kann das Harnstein-Neubildungsrisiko deutlich reduziert werden.
Zusatzbezeichnung Männerarzt durch Institut cmi
Erkrankungen des äußeren Genitales inkl. Hodenund Peniserkrankungen
Fruchtbarkeitsuntersuchungen bei unerfülltem Kinderwunsch
Geschlechtserkrankungen
Potenzstörungen/Aging Male
Kinderurologie
HIER FINDEN SIE UNS:
Endoskopische Eingriffe
DR. MED. PATRICK SAWAYA Facharzt für Urologie Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG
Ambulante Operationen
Telefon 0 60 21/133 55 Telefax 0 60 21/2190 01
www.dr-sawaya.de
ESWL
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FRAUENÄRZTE GEMEINSCHAFTSPRAXIS IM ELISENPALAIS
FRAUENÄRZTE
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Das Kind im Bauch isst mit Test auf Schwangerschaftsdiabetes wird Kassenleistung Werden Frauen mit der Diagnose Schwangerschaftsdiabetes konfrontiert, sind sie häufig sehr beunruhigt. Die werdende Mutter sorgt sich um die Gesundheit ihres ungeborenen Kindes und um die eigene. Auch die zur Behandlung gehörenden Umstellungen in der Lebensweise fallen vielen Frauen nicht leicht. Doch je eher ein Gestationsdiabetes erkannt und behandelt wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass weder Kind noch Mutter gesundheitlich leiden. Und noch eine gute Nachricht: Auch gesetzlich versicherte Schwangere haben künftig Anspruch auf einen Test auf Gestationsdiabetes. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (siehe Kasten) im Dezember vergangenen Jahres beschlossen. (Vorbehaltlich der Prüfung durch das BMG und der Veröffentlichung im Bundesanzeiger.)
Schwangerschaftsdiabetes ist eine der häufigsten Schwangerschaftskomplikationen. Er betrifft etwa fünf Prozent der Schwangeren. Im Unterschied zu Typ-1und Typ-2-Diabetes tritt der Gestationsdiabetes, wie er fachlich korrekt heißt, nur während einer Schwangerschaft auf und ist in der Regel mit dem Zeitpunkt der Geburt auch wieder verschwunden, allerdings besteht ein höheres Risiko im Verlauf des Lebens einen sog. Altersdiabetes (Typ II) zu entwickeln.
und die Nabelschnur auf das Kind übergehen, reagiert es auf die hohen Blutzuckerwerte mit einer erhöhten Insulinproduktion. Die Folge: Das Kind nimmt überdurchschnittlich an Gewicht zu, was bei der Geburt zu Komplikationen führen kann. Diese Gewichtszunahme bedeutet aber nicht eine schnellere Entwicklung des Ungeborenen, ganz im Gegenteil, die Kinder sind anfälliger für Komplikationen, die Organe scheinen nur vermeintlich reifer.
Die Ursachen dieser Kohlenhydratstoffwechselstörung liegen zum einen an verschiedenen Schwangerschaftshormonen, die zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führen. Andererseits ist oft aber auch eine nicht optimale Ernährung schuld.
Außerdem produziert das Kind mehr Urin, wodurch die Fruchtwassermenge zunimmt. Das wiederum kann eine Frühgeburt auslösen. Bei erhöhtem Blutzucker besteht ein größeres Risiko, im Verlauf der Schwangerschaft eine Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung) zu entwickeln. Dabei steigt der Blutdruck, und es kommt zu Wassereinlagerungen im Körper, was wiederum mit
Da die Nährstoffe, wie zum Beispiel Kohlenhydrate über den Mutterkuchen
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möglichen weiteren Komplikationen verbunden sein kann. Das alles muss aber nicht eintreten, denn Gestationsdiabetes kann gut und einfach behandelt werden – vorausgesetzt, er wird diagnostiziert. Deswegen soll künftig allen Schwangeren, die nicht bereits einen Diabetes haben, ein Test auf Gestationsdiabetes angeboten werden, der in zwei Stufen abläuft. Zwischen der 24+0 und 27+6 SSW bekommt die Schwangere 50 g Glukose in Form einer Zuckerlösung zu trinken, ohne dass sie dafür nüchtern sein muss. Nach einer Stunde wird der Blutzuckerwert bestimmt. Liegt dieser über 135 mg/dl, folgt ein weiterer Test, bei dem die Schwangere nüchtern 75 g Glukoselösung zu sich nehmen muss. Während des Tests wird dreimal der Blutzucker gemessen: nüchtern, eine Stunde nach Einnahme der Glukoselösung sowie zwei Stunden danach.
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Wenn ein oder mehrere Blutglukosewerte überschritten werden, soll die weitere Betreuung der betroffenen Frau zusammen mit einem diabetologisch qualifizierten Arzt erfolgen, der dann entscheidet, ob die Betroffene die Blutzuckerwerte allein über eine Ernährungsumstellung und mehr Bewegung in den Griff bekommen kann oder ob Insulin gespritzt werden muss. Andere Diabetes-Medikamente sind für Schwangere nicht zugelassen. Aber selbst das Spritzen von
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Insulin ist mit den modernen Pens, die im Aussehen an einen Kugelschreiber erinnern, kinderleicht und tut nicht weh. Hält die Betroffene sich an die Vorgaben
von Gynäkologe und Diabetologe, hat sie die gleichen Chancen ein gesundes Kind zur Welt zu bringen wie jede andere Schwangere auch.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das höchste Gremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im Gesundheitswesen Deutschlands. Er beschließt Richtlinien oder aktualisiert bereits bestehende. Diese Richtlinien sind für alle gesetzlich Krankenversicherten und Akteure in der GKV rechtlich bindend. Sie gelten für die ambulante Behandlung bei niedergelassenen Ärzten, Zahnärzten und Psychotherapeuten sowie bei Behandlungen in Krankenhäusern.
Wir sind ganz für Ihre Gesundheit da Dr. med. Wencke Zink, Dr. med. Alexander Henze mit Dr. med. Ursula Seitz und unserem Praxisteam Damit wir das Leben lange gesund genießen können, braucht unser Körper Fürsorge und Aufmerksamkeit. Dabei ist es nicht nur wichtig, irgendetwas, sondern das Richtige für Ihre Gesundheit zu tun. Wir unterstützen Sie dabei mit sinnvollen medizinischen Zusatzuntersuchungen, die über die gesetzlich vorgeschriebene Vorsorge hinausgehen.
Unsere Leistungen: I Brustdiagnostik auf höchstem Qualitätsniveau mit digitaler Mammographie und hochauflösender Mammasonographie der Stufe II nach DEGUM I Erstellereinheit und Befunder von Mammographien im
Wir helfen Ihnen damit Ihr Risiko so klein wie möglich zu halten. Durch regelmäßige Vorsorge und entsprechende Untersuchungen zur Früherkennung kann bei bestimmten Krebsarten das Risiko einer Erkrankung stark vermindert werden. Die gesetzliche Vorsorge bietet eine Grundlage. Durch
I Ultraschallkontrollierte Stanzbiopsie der Brust I Erweiterte Vorsorge inkl. Beckenultraschall I Impfungen I Intensivbetreuung während der Schwangerschaft mit moderner 2D/3D/4D Ultraschalltechnik
zusätzliche, darin nicht enthaltene Untersuchungen kann die Wirksamkeit der Vorsorge jedoch erheblich gesteigert werden. Bei dichtem Gewebe der Brustdrüsen wird die Zuverlässigkeit der Mammographie zur Früherkennung von Brustkrebs durch eine Ultraschalluntersuchung verbessert. Auch für junge Frauen, die nicht am Mammographie Screening Programm teilnehmen, ist die digitale Mammographie oder der hochauflösende Brustultraschall sinnvoll. Ein Beckenultraschall hilft Veränderungen der Gebärmutter und Eierstöcke frühzeitig festzustellen, die mit den Basisvorsorgeuntersuchungen unentdeckt bleiben können.
HIER FINDEN SIE UNS: Frauenärzte Gemeinschaftspraxis im Elisenpalais Dr. med. Alexander Henze Dr. med. Wencke Zink mit Dr. med. Ursula Seitz
I Vorgeburtliche Diagnostik
Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG
I Kinder- und jugendgynäkologische Sprechstunde
Telefon 0 60 21/214 81
I Knochendichtemessung
www.frauenaerzte-aschaffenburg.de
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LMZ-AB LASER MEDIZIN ZENTRUM ASCHAFFENBURG
ÄSTHETIK INSTITUT
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Dauerhafte Haarentfernung Jeder Mensch hat von Geburt an etwa 5 Millionen Anlagen für Haare – eine Tatsache, die manche Frau am liebsten verdrängen würde. Zum Glück bilden nicht immer alle Stammzellen ein Haar aus. Haare sind keine Krankheit, je nach eigener Einstellung dazu, sozialem Umfeld und Mode aber durchaus eine ästhetische Aufgabe und behandelnswert. Unerwünschte Achsel- oder Intimbehaarung, eingewachsene entzündete Stoppeln am Kinn oder dichter Haarwuchs am Rücken – Damen und Herren kennen ihre jeweiligen persönlichen Problembereiche und möchten sich gern dauerhaft von Körperhaaren befreien.
Rasieren und unterschiedliche Methoden des Zupfens mit Pinzetten, Fäden, Wachs oder Zucker bringen nur kurzfristige Besserung, nach einer kurzen Pause wachsen an gleicher Stelle neue Haare und die Behandlungen müssen ständig wiederholt werden.
PHOTOEPILATION ermöglicht dauerhafte Ergebnisse: Mit kurzen, aber sehr intensiven Lichtimpulsen werden die Wachstumszonen im Haarfollikel verödet, die Eiweißbausteine lösen sich auf und in der Folge bleibt neues Haarwachstum aus. Haken an der Geschichte: Biologisch ist immer nur ein Teil der sichtbaren Körperhaare im Wachstum (anagene Phase), ein – leider größerer – Teil der Haare ruht in der telogenen Phase und hat dabei keinen Kontakt zur Wachstumszone. Auch diese Haare fallen zwar wenige Wochen nach einer erfolgreich durchgeführen Photoepilationsbehandlung aus, kommen aber nach einer Wachstumspause wieder. Abhängig von der Körperregion müssen deshalb immer mehrere Behandlungen durchgeführt werden, schrittweise wird so die Behaarung reduziert. Der Abstand zwischen den Sitzungen
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sollte sich an den Wachstumszyklen und nicht an den Umsatzwünschen der Behandler orientieren. KundInnen müssen etwas Geduld aufbringen, z. B. Beine komplett dauerhaft zu enthaaren dauert schon mal gut über ein Jahr. Die Umwandlung von Lichtenergie in Wärme und in deren Folge die Auflösung von Wachstumszonen hängt ab von der Pigmentierung der Haare mit dem natürlichen dunklen Farbstoff Melanin. Dunkle Haare reagieren bereits auf geringere Lichtenergien, ganz weiße Haare sind dagegen die Grenze der Methode. Die Absorption hängt zudem von der Wellenlänge („Farbe“) des verwendeten Lichtspektrums ab. Moderne hochenergetische Blitzlampen-Systeme gestatten effektive Ergebnisse auch bei helleren Haaren durch geeignete Wahl der Filterung, die Behandlungsfläche ist außerdem erheblich größer als bei Epilationslasern und zusätzlich aktiv gekühlt. Das macht die
Behandlung zwar noch nicht an jeder Körperstelle angenehm, aber doch vergleichsweise sanft und schonend. Nicht alle Anbieter halten, was oft vollmundig angepriesen wird. Fachkompetenter Umgang mit der Technologie, Ausbildung und Erfahrung machen Unterschiede deutlich.
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08.03.2012
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chirurgischen FachärztInnen der Region weitergehende medizinische Leistungen an: Unterspritzungen, z. B. mit Botulinumtoxin, Hyaluronsäure und Eigenfett sowie ästhetisch-chirurgische Eingriffe.
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PRAXIS DR. WOLFGANG GUTWERK UND DR. MECHTHILD FRANZ
ZAHNÄRZTE
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Vorbeugen ist besser! Mit der richtigen Prophylaxe Zähne und Zahnfleisch gesund erhalten. Wissenschaftliche Studien belegen: Mit der richtigen und regelmäßigen Pflege können Zähne und Zahnfleisch lange gesund erhalten werden. Prophylaxe, zu deutsch: Vorbeugen, lautet die Devise! Sowohl entsprechende Maßnahmen zu Hause, als auch professionelle Prophylaxe-Behandlungen beim Zahnarzt können nicht nur Erkrankungen der Zähne (Karies) und des Zahnfleisches (Gingivitis), sondern auch des Zahnhalteapparates (Paradontitis) verhindern. Dabei ist es wichtig, die Prophylaxe-Behandlungen individuell auf das Alter abzustimmen, denn Kinder und Jugendliche benötigen eine andere Prophylaxe als Erwachsene.
Bei Kindern liegt das Hauptaugenmerk auf der Vermeidung von Karies. Regelmäßiges Zähneputzen ist das A und O. Nur wenn die Milchzähne lange genug erhalten bleiben, kann sich das Gebiss richtig entwickeln, denn die Milchzähne dienen als Platzhalter für die bleibenden Zähne. Außerdem haben sie neben der Kaufunktion auch Einfluss auf die Sprachentwicklung. Sind die bleibenden Zähne da, gilt es, gleich von Anfang an diese richtig zu pflegen. Eine sinnvolle Prophylaxe-Maßnahme ist hier die Zahnversiegelung, bei der tiefe Rillen und Grübchen, wie sie bei Backenzähnen vorhanden sind, mit Hilfe eines dünnflüssigen Kunststoffs ver-
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schlossen werden. So hat der bakterielle Zahnbelag (Plaque), der sich meist in diesen so genannten Fissuren ansammelt und hier als Hauptursache für Karies gilt, keine Chance. Bei einer Fissurenversiegelung werden die gereinigten Zähne, die versiegelt werden sollen, getrocknet und anschließend mit einem säurehaltigen Gel benetzt, das den Schmelz vorbereitet. Dadurch kann das Versiegelungsmaterial, ein sehr dünnflüssiger Kunststoff, besser haften. Nachdem der Kunststoff aufgetragen wurde, wird er mit einer speziellen Blaulichtlampe ausgehärtet. Zum Schluss werden überschüssige Reste entfernt und der Aufbiss kontrolliert.
Es empfiehlt sich, mit Zahnversiegelungen zu beginnen, sobald die bleibenden Zähne durchgebrochen sind, also ab dem 6. Lebensjahr. Bei Erwachsenen betreffen die Prophylaxe-Maßnahmen vor allem die Gesunderhaltung des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates. Neben der richtigen Pflege zu Hause, sollte man sich regelmäßig, das heißt mindestens zweimal pro Jahr, einer professionellen Zahnreinigung (PZR) beim Zahnarzt unterziehen. Dabei entfernt der Fachmann mit speziellen Instrumenten und Mitteln schonend Beläge und Bakterien, vor allem aus schwer erreichbaren Nischen und Zahnzwischenräumen, an die die Zahnbürste nicht heran kommt. Tipps zur Ernährung und für die richtige Pflege zu Hause runden das Vorsorgeprogramm ab. Gerade für Menschen mit Zahnersatz sind Prophylaxe-Maßnahmen überaus wichtig, denn das Zahnfleisch an überkronten Zähnen und Implantaten kann sich entzünden und dadurch den Zahnersatz gefährden. Deshalb gilt für alle, die lange gesunde Zähne und ein gesundes Zahnfleisch haben wollen: Regelmäßig pflegen und regelmäßig zum Zahnarzt gehen – in jedem Alter, denn: Vorbeugen ist besser!
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08.03.2012
18:00 Uhr
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Vortrag Volkshochschule I Aschaffenburg 24. April 2012, 19.00 Uhr, Referent: Dr. Wolfgang Gutwerk I weitere Vorträge unter: www.Gutwerk.de
Gut für mich.
HIER FINDEN SIE UNS: Dr. Wolfgang Gutwerk Fachzahnarzt für Oralchirurgie Spezialist Implantologie Dr. Mechthild Franz Zahnärztin und Kollegen im GutWerk-Haus Ludwigstraße 3 (ggü. Hbf.) 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/ 2 99 99 6 info@gutwerk.de Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001: 2008
www.gutwerk.de 21
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AUGENKLINIK ASCHAFFENBURG | AUGEN LASER ZENTRUM
AUGENKLINIK
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Kleine Augenheilkunde Teil II Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten der häufigsten Sichtigkeiten am Auge im Überblick Emmetropie: Normalsichtigkeit Bei einem normalsichtigen Menschen vereinigen sich alle Strahlen eines Bildes in der Stelle des schärfsten Sehens. –––––––––––––––––––––––––––––––––– Myopie: Kurzsichtigkeit Bei der Kurzsichtigkeit können die Betroffenen in der Ferne nicht scharf sehen, was meist an einem zu lang gebautem Auge liegt. Das bedeutet, dass sich alle Strahlen vor der Netzhaut, im Glaskörper, vereinigen. Therapie: Mit Hilfe eines Minusglases (Zerstreuungslinse) können die Strahlen in der Stelle des schärfsten Sehens vereinigt werden. –––––––––––––––––––––––––––––––––– Hyperopie: Weitsichtigkeit Bei der Weitsichtigkeit kann der Betroffene im Nahbereich nicht mehr scharf sehen. Der Grund dafür liegt darin, dass das Auge zu kurz gebaut ist und alle Strahlen sich hinter der Netzhaut vereinigen. Therapie: Abhilfe kann hier ein Plusglas (eine Sammellinse) schaffen, mit der alle Strahlen in der Stelle des schärfsten Sehens vereinigt werden. –––––––––––––––––––––––––––––––––– Astigmatismus: Stabsichtigkeit oder auch Hornhautverkrümmung Bei der Stabsichtigkeit besteht aufgrund der elyptischen Form der Hornhaut eine Brennpunktlosigkeit, das bedeutet, dass das Licht bzw. die Strahlen nicht in einem Punkt, sondern als Linie, also stabförmig fokussiert werden. Am häufigsten ist die stärkere Brechung des vertikalen Meridians, der so genannte Astig-
matismus nach der Regel. Die seltenere Form ist die stärkere Brechung des horizontalen Meridians, der Astigmatismus gegen die Regel. Therapie: Ein regulärer Astigmatismus kann durch so genannte Zylindergläser korrigiert werden, die das Licht nur in einer Ebene brechen. In der anderen Ebene werden die Strahlen nicht abgelenkt. Das Zylinderglas wird senkrecht zu der Abweichung der Hornhaut vor das Auge gesetzt. Dadurch kann das Licht, das in das Auge fällt, wieder zu einem Punkt vereinigt werden –––––––––––––––––––––––––––––––––– Alters(weit)sichtigkeit Eine Altersweitsichtigkeit entsteht, wenn die Akkomodationsfähigkeit, sprich die Elastizität der Linse nachlässt. Das tritt mit fortschreitendem Lebensalter etwa ab dem fünften Lebensjahrzehnt ein. Therapie: Eine Lesebrille oder eine Brille mit Nah- und Fernteil in einem Glas kann hier helfen.
kann. Anschließend wird das Hornhautdeckelchen wieder zurückgeklappt, so dass die Wunde geschlossen ist. Da das Hornhautdeckelchen sich sofort fest ansaugt, verheilt das Auge in nur einem Tag. Behandlungsmöglichkeit: Diese Operationsmethode ist bei einer ausreichend dicken Hornhaut von +4,5 bis -8,0 Dioptrien geeignet. –––––––––––––––––––––––––––––––––– PRK Hierbei wird die oberste Schicht der Hornhaut, das leicht verschiebbare Epithel, so abgetragen, dass der Excimerlaser das nötige Gewebe an der Hornhautoberfläche abtragen kann. Anschließend wird zum Schutz der Wunde eine weiche Kontaktlinse eingesetzt. Die Wundheilung dauert etwa vier Tage. Behandlungsmöglichkeit: Diese Operationsmethode kann auch bei dünner Hornhaut von +4,5 bis -8,0 Dioptrien angewandt werden. ––––––––––––––––––––––––––––––––––
–––––––––––––––––––––––––––––––––– Hornhautchirurgie mittels Excimerlaser Wer von Fehlsichtigkeit betroffen ist, aber lieber auf eine Brille oder Kontaktlinsen verzichten möchte, kann sich auch operieren lassen. Drei Verfahren gibt es: LASIK, PRK und Trans-PRK. –––––––––––––––––––––––––––––––––– LASIK Mit einem Hornhauthobel (Mikrokeratom) oder einem Laser wird ein Hornhautscheibchen geschnitten und so aufgeklappt, dass der Excimerlaser soviel Hornhautgewebe wie nötig abtragen
Trans-PRK: Im Unterschied zur PRK wird bei der TransPRK, der innovativsten Behandlungsmethode derzeit, das Auge vom Arzt nicht berührt. Der Excimerlaser vollzieht alle Operationsschritte wie bei der PRK-Methode. Der Vorteil besteht darin, dass die Hornhautoberfläche schonender behandelt wird und folglich eine kleinere Wundfläche entsteht, die unter Kontaktlinsenschutz in bis zu drei Tagen abheilen kann. Diese Behandlungsmöglichkeit besteht derzeit nur mit dem AMARIS-Laser. Behandlungsmöglichkeit: Ebenso wie bei der PRK ist die Trans-PRK auch für eine dünne Hornhautdicke von +4,5 bis -8,0 Dioptrien geeignet.
Hinweis: In der nächsten Ausgabe folgen Schwachsichtigkeit, Schielen und andere. Zu Cataract, Glaucom, Keratokonus und Maculadegeneration siehe Kleine Augenheilkunde I in Ausgabe 2/2011.
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DR. MED. ZUMBANSEN
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DR. MED. BACHMANN
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DR. MED. WALTER-FINCKE
DR. MED. LIPKA
Wir sind Mitglied der AugenAllianz, ein bayernweiter, operativer, augenärztlicher Verbund, sowie des Augen Diagnostik Centrums Bayerischer Untermain in Aschaffenburg. Belegärzte der Hofgartenklinik Aschaffenburg. Betreiber des Augen Laser Zentrums für refraktive Chirurgie und Excimer-Laserbehandlung zur Beseitigung von Fehlsichtigkeiten in Aschaffenburg. Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001. Nutzen Sie unsere monatlichen, kostenfreien Infoabende nach telefonischer Anmeldung. Weitere Informationen erfahren Sie unter www.augen-ab.de.
Unser Tätigkeitsspektrum konservativ:
Unser Tätigkeitsspektrum operativ:
쐽 Die gesamte Augendiagnostik
쐽 Ambulante und stationäre Operationen
쐽 Kindersprechstunde
쐽 Grauer Star und Grüner Star
쐽 Sehschule
쐽 Hornhautchirurgie und Transplantationen
쐽 Kontaktlinsenanpassung
쐽 Crosslinking
쐽 Begutachtung für Rente, Gericht und Verkehr
쐽 Excimer-Laser
쐽 Makula- und Diabetes-Sprechstunde.
쐽 Glaskörper- und Netzhautchirurgie.
ASCHAFFENBURG
MILTENBERG
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08.03.2012
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PRAXISGEMEINSCHAFT FÜR ORTHOPÄDIE UND SPORTMEDIZIN
ORTHOPÄDIE + SPORTMEDIZIN
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Rückenschmerzen: Volkskrankheit Nummer 1 Neue Therapie aus den USA verspricht Linderung ohne Operation Rückenschmerzen gelten als die Volkskrankheit Nummer eins: Etwa jeder Zweite in den westlichen Industrieländern leidet unter ihnen. In Deutschland sind etwa 30 bis 40 Prozent der Menschen von Rückenschmerzen betroffen, etwa 70 Prozent davon mindestens einmal im Jahr. Neben Infektionen des Atemtrakts sind Rückenschmerzen die zweithäufigste Ursache für Arztbesuche. Für alle, die unter Rückenschmerzen leiden, gibt es jetzt eine neue Therapie aus den USA, die eine Alternative zu Operationen darstellt.
SpineMed Extensionstisch heißt das neue Therapiegerät zur schonenden Behandlung von Bandscheiben- und Rückenbeschwerden, das bereits seit einem Jahr in der orthopädischen Praxisgemeinschaft Dr. Fecher und Dr. Benes in Aschaffenburg zur Anwendung kommt. Es handelt sich dabei um eine spezielle Form der Extension, einer Streckung der Wirbelsäule, welche computerunterstützt in sehr schonender Art und Weise durchgeführt wird.
Um die Wirkung des SpineMed Extensionstisches zu verstehen, hilft ein Blick auf die Anatomie der Wirbelsäule: Diese besteht aus 27 einzelnen Wirbelkörpern, die mit den Wirbelgelenken und den dazwischen liegenden Bandscheiben beweglich verbunden sind. Die Bandscheiben wiederum sind elastische Elemente, die aus einem äußeren Faserring und einem inneren gallertartigen Kern bestehen. Mit zunehmendem Lebensalter verlieren die Bandscheiben an Elastizität, sie werden flacher, der Druck auf die Wirbelgelenke nimmt zu. Verschleißerscheinungen an den Gelenken tragen ihr übriges dazu bei. Die Folge sind Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule, die in Arme oder Beine ausstrahlen können. Bei Beschädigungen des Bandscheibenringes kann es sogar zu einem Bandscheibenvorfall
kommen, der zu einer direkten Kompression von Nerven und damit auch zu Lähmungen führen kann. Mit dem SpineMed Extensionstisch wird nun eine gezielte Dehnung der Wirbelsäule und damit eine Entlastung des Bandscheibendruckes bewirkt. Wichtig ist, dass eine bestimmte Anzahl an Behandlungen und diese täglich durchgeführt werden. Nach den bisherigen Erfahrungen aus den USA konnten in vielen Fällen selbst anstehende Operationen durch diese Behandlung vermieden werden. Der kontrollierte Wechsel zwischen Strekkung und Entlastung der Wirbelsäule bewirkt eine positive Stoffwechselreaktion und damit eine Begünstigung der Durchblutung in den betreffenden Wirbelsäulenabschnitten. Die Bandscheibe hat
Bandscheibenmodell
• beschädigt
normal
optimal
Der Bandscheibenvorfall drückt auf den Nerv
Nerv
Wirbelsäule mit Bandscheiben
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Teilausschnitt der Wirbelsäule
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08.03.2012
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so die Chance sich zu regenerieren und damit ihrer Pufferfunktion wieder besser gerecht zu werden. Ein willkommener Nebeneffekt bei dieser Behandlung ist die Dehnung der Muskulatur und damit eine Verbesserung des Muskeltonus. Voraussetzung für eine Behandlung ist eine gründliche orthopädische Untersuchung, die neben der üblichen bildgebenden Diagnostik wie zum Beispiel dem digitalen Röntgen, eventuell der Kernspintomographie, mit Laufband und Ganganalyse sowie dreidimensionaler Wirbelsäulenvermessung in der orthopädischen Praxisgemeinschaft Dr. Fecher und Dr. Benes durchgeführt wird. Parallel zur Behandlung auf dem SpineMed Table kommen vor allem in der Akutphase zusätzliche Therapien wie Injektionen, Facetteninfiltrationen und krankengymnastische Kräftigungstherapie zur Anwendung. Meistens ist zum Erhalt des Therapieerfolgs auch eine Umstellung bei den Lebensgewohnheiten von Nöten. Dazu gehört zum Beispiel regelmäßige Gymnastik oder auch die Vermeidung von längerer einseitiger Belastung. Wer all das beherzigt, kann mit gestärktem Rücken in die Zukunft gehen. Termine für die Untersuchung und Beratung können täglich unter Telefon 0 60 21/58 0310 vereinbart werden oder per E-Mail unter fecher@Fusskliniken.de.
Dr. Benes mit einer Patientin in der SpineMed Behandlung
Termine für die nächsten Fachvorträge Dr. med. Klaus Fecher „Hallux valgus – Vorfußschmerzen“
Dienstag / 24. April / 19.30 Uhr
Dr. med. Georg Benes „Wirbelsäulentherapie ohne Operation“
Dienstag / 24. April / 18.00 Uhr
Praxisgemeinschaft Orthopädie und Sportmedizin
Dr. Fecher & Dr. Benes Praxisgemeinschaft für Orthopädie & Sportmedizin rekonstruktive & ästhetische Fußchirurgie www.dr-fecher.de
Dr. med. Klaus Fecher • Rekonstruktive Fußchirurgie Ltd Arzt: Dr. Klaus Fecher Hallux Valgus, Hallux Rigidus, Zehenfehlstellungen, Anomalien, Fersensporn, Rezidiveingriffe nach Vor-OP
Dr. med. Georg Benes • Knie- und Hüftgelenkchirurgie Ltd Arzt: Dr. Georg Benes Knie- und Hüftgelenkendoprothetik, Minischlitten
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Unser Leistungsspektrum umfasst unter anderem • Ambulante und stationäre Operationen • Schwerpunkt Fuß-, Knie- und Hüftgelenkchirurgie • Wirbelsäulenbehandlung - Bandscheibenprobleme • Stoßwellenzentrum - Triggerpunkttherapie • SpineMed Extensionstherapie
Orthopädische Praxisgemeinschaft - Dr. Fecher & Dr. Benes Ludwigstraße 4 63739 Aschaffenburg Tel. 0 60 21 / 580 310 Fax 0 60 21 / 580 3122 fecher@fusskliniken.de www.dr-fecher.de
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PLASTISCHE CHIRURGIE AM UNTERMAIN
PLASTISCHE CHIRURGIE
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Plastische P LASTISCHE Chirurgie C HIRURGIE AMUntermain U NTERMAIN
Ihre Schönheit in guten Händen Dr. med. Elisabeth Vogel-Herrmann jetzt auch mit Praxis in Aschaffenburg
Seit zehn Jahren arbeitet Frau Dr. Elisabeth Vogel-Herrmann im Großraum Aschaffenburg. Bislang operierte die Fachärztin für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie unter anderem im Anästhesiologischen Operationszentrum im Elisenpalais. Seit 1. Januar 2012 hat die Ärztin neben ihrer Praxis in Elsenfeld nun auch eigene Praxisräume in der Ludwigstraße 4, direkt im neuen Bahnhofsgebäude. Operiert wird zwar immer noch im Elisenpalais, aber Beratungsgespräche und Verbandswechsel werden nun in den eigenen Räumen durchgeführt. Das bewährte Angebot bleibt. Nach wie vor deckt Dr. Vogel-Herrmann ein breites Spektrum ab: von Brustoperationen, Lidoperationen und Fettabsaugungen über Handoperationen und Facelifting bis hin zu Nasenkorrekturen, Hauttumoren und
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Brustwiederaufbau (DIEP etc.). Als Fachärztin für Plastische Chirurgie, die eine selbständige chirurgische Disziplin darstellt, blickt sie auf über 20 Jahre Berufserfahrung zurück. Die wenigsten Menschen sind mit ihrem Äußeren rundum zufrieden. Den einen stört die zu große Nase, den anderen die abstehenden Ohren und wieder an-
dere leiden unter ihren Fettansammlungen. Vor allem Frauen sind oft mit ihrer Brust unzufrieden. Manche finden sie zu groß, andere zu klein, wieder anderen gefällt die Form nach Schwangerschaft und Stillzeit nicht mehr. Selbstzweifel und Minderwertigkeitsgefühle sind die Folge. Hier kann die ästhetischplastische Chirurgie helfen, einen wohlgeformten Busen zu erhalten. Dabei ver-
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wendet Dr. Vogel-Herrmann ausschließlich hochwertige, sichere und seit Jahrzehnten bewährte Brustimplantate. Minderwertige, gefährliche Implantate wurden von ihr niemals verwendet. Auch wenn Brustoperationen und Lidoperationen zu den mit Abstand häufigsten ästhetisch-chirurgischen Eingriffen in Deutschland gehören, sind auch andere so genannte Schönheitsoperationen immer häufiger geworden. Sowohl Frauen als auch Männer gleichermaßen leiden unter Fettansammlungen, die bei Frauen oft im Bereich der Oberschenkel und bei Männern vor allem im Bereich der Hüfte und des Bauches zu finden sind. Da diese Ansammlungen oft erblich bedingt sind, kann man ihnen nicht mit normalen Fettabbauprozessen (Diät, Problemzonengymnastik) zu Leibe rücken. Hier hilft eine Fettabsaugung (Liposuktion) weiter.
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Haben Form und Funktion des Körpers nach Tumoren, schweren Infekten und Unfällen gelitten oder liegen angeborene Fehlbildungen vor, kommt die Rekonstruktive Chirurgie zum Einsatz, die Frau Dr. Vogel-Herrmann, ebenso wie die Handchirurgie, häufig durchführt. Spätestens ab dem 40. Lebensjahr sind viele Frauen bei einem kritischen Blick in den Spiegel erschrocken, wenn sie die ersten Falten oder Fältchen bei sich erkennen. Hier wird eine unverbindliche Beratung bzgl. der Behandlungsmöglichkeiten gerne in Anspruch genommen. Von Faltenfillern, über Botox und Peeling hinaus, stehen dann auch in späteren Jahren operative Möglichkeiten offen. Medizinische Sicherheit und kompetente Durchführung sind selbstverständlich, ob es hierbei um eine Oberlidstraffung, Midfacelift, ein komplettes Hals-Facelift oder eine Bauchdecken-
straffung geht. In enger Zusammenarbeit mit den Anästhesisten werden viele dieser Eingriffe ambulant und schonend und oft in Tiefschlaf durchgeführt.
Egal, welcher Bereich der plastischen Chirurgie zum Einsatz kommt, es geschieht nicht ohne ein ausführliches Beratungsgespräch, in dem alle relevanten Einzelheiten zu dem gewünschten Eingriff ausführlich besprochen und alle Fragen beantwortet sowie der Ablauf der Operation und der ausgewählten OP-Technik erläutert werden. Damit man nicht nur gut informiert, sondern auch beruhigt der eigenen Verschönerung entgegen blicken kann.
HIER FINDEN SIE UNS:
Unsere Leistungen (Privat und alle Kassen): I Brustoperationen
I Facelifting
I Fettabsaugung
I Ober-/Unterlidstraffung
I Brustwiederaufbau OP
I Nasenkorrektur
I Bauchstraffung
I Ohrenkorrektur
I Arm-/Beinstraffung
I Eigenfett-/Botulinumtoxin-Behandl.
I Handoperationen
I Hauttumore
Dr. med. Elisabeth Vogel-Herrmann Fachärztin für Chirurgie – Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie Ludwigstraße 4 (direkt im Hbf.) 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/92 01 40 Dammsfeldstraße 7 63820 ELSENFELD Telefon 0 60 22/20 8188
Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive, Ästhetische Chirurgie Mitglied der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen
www.plastische-chirurgie-untermain.de
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GEFÄSSCHIRURGIE
09.03.2012
Schaufensterkrankheit: Die stille Gefahr
PRAXISKLINIK FÜR GEFÄSSMEDIZIN (VENENKLINIK) AMBULANTES OP-CENTRUM
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Die periphere Arterielle Verschlusskrankheit bleibt von den Betroffenen meist lange Zeit unbemerkt Es beginnt fast immer mit krampfartigen Muskelschmerzen, meistens in der Wade, die während des Gehens auftreten. Diese Krämpfe sind oft so schlimm, dass die Betroffenen stehen bleiben müssen, bis der Schmerz wieder nachlässt. Aus Scham tun Viele dies vor Schaufenstern, weshalb die Krankheit im Volksmund auch Schaufensterkrankheit genannt wird. Was recht harmlos klingt, ist in Wirklichkeit aber eine schwere Durchblutungsstörung: die periphere Arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), eine Krankheit, die gehäuft an den Beinen auftritt.
Die Krankheit, die auf einer fortschreitenden Arteriosklerose basiert (siehe auch Titelthema Seite 4 bis 6), beginnt oft schleichend. Zunächst völlig unbemerkt lagern sich Kalk und Fett an den Gefäßwänden ab und verengen die Arterien. Diese leichten Arterienwandveränderungen werden meist nur bei zufälligen Routineuntersuchungen festgestellt. Meist erst viel später spürt der Patient auch etwas: Häufig schmerzen die Beine beim Gehen, was durch die mangelnde Durchblutung, beziehungsweise den damit verbundenen Sauerstoffmangel ausgelöst wird. Bleiben die Schmerzen auch in Ruhephasen bestehen, ist dringender Handlungsbedarf geraten, um das Absterben von Gewebe (Nekrosen) oder gar eine Amputation zu vermeiden. Ein frühzeitiger Gang zum Arzt empfiehlt sich vor allem für Risikopatienten (siehe Kasten). Dieser wird nach einem ausführlichen Gespräch und einer körperlichen Untersuchung mit Hilfe einer Dopplerdruck- oder Kurvenmessung feststellen, ob eine AVK vorliegt. Zur weiteren Planung der Behandlung ist eine Röntgenkontrastdarstellung der Arterien, auch Angiographie genannt, nötig, bei der dem Patienten ein Röntgenkontrastmittel gespritzt wird, mit dessen
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Hilfe die Darstellung von Arterien möglich ist. Auf den serienweise erstellten Röntgenaufnahmen kann der Fachmann dann Ausdehnungen und Einengungen erkennen. Beschränken sich die Verengungen auf kurze Strecken, können diese mit Hilfe eines Katheters, an dessen Spitze sich ein Ballon befindet, aufgedehnt werden. Bleiben Unregelmäßigkeiten zurück, kann auch eine Gefäßstütze, ein Stent, gesetzt werden. Scheiden diese Verfahren aus, kann dem Betroffenen oft mit einem Bypass (Umgehung) aus Vene oder Kunststoff geholfen werden. Um die Sauerstoffversorgung in der
Muskulatur und im Gewebe zu verbessern, eigenen sich vor allem im frühen Stadium Geh- und Gefäßtrainings. Allerdings sollten diese Übungen und Anwendungen mindestens zwei- bis viermal pro Woche jeweils eine Stunde absolviert werden. Der wichtigste Schlüssel zum dauerhaften Erfolg gegen die pAVK liegt in der konsequenten Bekämpfung der Risikofaktoren. Dazu gehört neben dem Alter und der erblichen Veranlagung vor allem ein gesunder Lebensstil. Wer aufs Rauchen verzichtet, sich regelmäßig bewegt und Übergewicht vermeidet, hat gute Chancen im Kampf gegen die pAVK.
Risikofaktoren für die periphere Arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) Der größte Risikofaktor im Bereich der arteriellen Verschlüsse ist das Rauchen. Laut Untersuchungen sind 80 bis 90 Prozent der pAVK-Patienten Raucher. An zweiter Stelle folgt Diabetes als Ursache, deswegen ist es wichtig, dass dieser gut eingestellt ist. Auch erhöhtes Cholesterin, Bluthochdruck, Thrombose und Übergewicht wirken sich negativ auf die Durchblutung aus. Deswegen ist eine bewußte Ernährung ebenso wichtig wie das Vermeiden oben genannter Risikofaktoren. Grundsätzlich sollten alle Personen, die über 35 Jahre alt sind und unter einem oder mehreren Risikofaktoren der Schaufensterkrankheit leiden, sich regelmäßig auf pAVK untersuchen lassen.
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UNSERE LEISTUNGEN: Diagnostik des venösen und arteriellen Gefäßsystems – Farbkodierte Duplexsonographie – cw-Dopplersonographie – Lichtreflexionsrheographie (LRR) – Venenverschlussplethysmographie (VVP) Gefäßcheck bei Risikopatienten – Bauchaortenaneurysma-Screening – Intima-Media-Dicke Messung – Doppler- und Duplexsonographie zur Schlaganfall-Risikobestimmung – Thrombosediagnostik und -therapie
– Enge Zusammenarbeit mit Radiologen (MVZ Radiologie & Nuklearmedizin) und Kardiologen (Dr. med. R. Lyttwin) zur weitergehenden Diagnostik und Therapie der arteriellen Verschlusserkrankung. Unsere Behandlungsschwerpunkte (ambulant) – Krampfaderoperationen im eigenen ambulanten Op-Centrum (klassisch mit Babcock-Methode, CHIVA, endovaskulär [Laser- oder Radiofrequenz/RFITT-Therapie]) – Ulcustherapie (konservativ und/ oder operativ)
Stationäre Behandlung (Kooperation mit Kreiskrankenhaus Alzenau-Wasserlos) – Operative Behandlung von Venenkrankheiten – Operative Behandlung von Arterienkrankheiten (z.B. Schaufensterkrankheit) – Bypassverfahren, Thrombendarteriektomie mit Patchplastik u.a. – Endovaskuläre Therapie bei peripherer art. Verschlusserkrankung – Angioplastie (Ballonaufdehnung) mit oder ohne Stentimplatation (Drahtgitter) – Hybrid-Operationen (Op.- und Angioplastie in gleicher Sitzung)
– Besenreisertherapie (Verödungsbehandlung)
Dr. med. Heinrich M. Hulten Facharzt für Chirurgie-Gefäßchirurgie-Phlebologie
Moderne Diagnostik und Behandlungsmethoden – Lichtreflexionsrheographie – Venenverschluss-Plethysmographie (VVP) – Doppler-Ultraschall – Duplex-Ultraschall – RFITT (Radiofrequenz-Therapie) – Schaumverödung – Ambulante Operationen
UNSERE PHILOSOPHIE: Das Hauptanliegen für unsere Patienten ist eine hohe Fachkompetenz der Ärzte und Mitarbeiterinnen. Die Qualität der Arbeit wird ergänzt durch persönliche Ausstrahlung und die Atmosphäre in der Klinik. Uns ist bewusst, dass die Patienten die Grundlage unserer Existenz sind und daher im Mittelpunkt der Arbeit stehen. Wir wollen alle Patienten fachlich kompetent untersuchen und behandeln sowie unsere Dienste stets pünktlich, freundlich und in höchstmöglicher Qualität anbieten. Die optimale Nachbehandlung nach operativen Eingriffen betrachten wir als ständige Aufgabe. Im Interesse unserer Patienten werden wir nur seriöse Angebote machen, was Behandlungsstrategien und deren Kosten angeht. Wir empfinden es als Belohnung unserer Aktivitäten, wenn Sie zu uns kommen und bedanken uns im Voraus für das entgegengebrachte Vertrauen. (H. M. Hulten, modifiziert nach G. Marpe, Essen)
Weißenburger Straße 44 | 63739 Aschaffenburg | Telefon 0 60 21 / 58 39 80
www.venenklinik-ab.de
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GEMEINSCHAFTSPRAXIS DR. MED. W. E. HOFMANN UND H. OLSCHEWSKI
NEUROLOGIE/PSYCHIATRIE/ PSYCHOTHERAPIE
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Herzlich willkommen in Neurologie und Psychiatrie
Schlaganfall Handeln Sie schnell und richtig – Handeln Sie „F-A-S-T“ Früherkennung – Spezialbehandlung – Individuelle Reha Ca. 200.000 Menschen pro Jahr erleiden in Deutschland einen Schlaganfall (Apoplex). Etwa 20 % davon versterben in den folgenden vier Wochen. Damit ist der Schlaganfall die dritthäufigste Todesursache in Deutschland, weltweit steht er an zweiter Stelle. Der Schlaganfall wird definiert als plötzlich auftretende Erkrankung des Gehirns, die zu einem anhaltenden Ausfall von Teilen und Funktionen des Zentralen Nervensystems führt und durch Störungen der Blutversorgung des Gehirns verursacht wird. Auch im deutschen Sprachraum spricht man mittlerweile vom englischen Terminus „stroke“, selten vom „cerebovaskular accident“ (CVA). Ein Schlaganfall kann durch eine Minderdurchblutung, aber auch durch eine Hirnblutung zu Stande kommen, daneben gibt es noch Einblutungen in das Nervenwasser. Immer liegt ein plötzlicher Mangel an Sauerstoff in den Nervenzellen zu Grunde. 70 – 80 % aller strokes entstehen dadurch, dass Blutgefäße zum oder im Gehirn eingeengt oder
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verschlossen werden, häufig ist dafür ein Blutgerinnsel verantwortlich. Die nachgeschalteten Gehirnregionen werden nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Die dadurch geschädigten Nervenzellen sterben ab. Seltener sind Blutungen die Ursache des Schlaganfalls. Das Risiko des Schlaganfalles steigt mit dem Alter des Patienten. Zusätzliche Risikofaktoren sind bekannte Schlaganfälle in der Familie, außerdem Bluthochdruck, Nikotinmissbrauch, Zuckererkrankungen, Fettstoffwechselstörungen, Herzfehler oder Störungen der Blutgerinnung. Übermäßiger Alkoholkonsum, Übergewicht, negativer Stress und Bewegungsmangel sollten ebenfalls nicht unterschätzt werden. Hat ein Patient einmal einen Schlaganfall ge-
habt, hat er ein deutlich erhöhtes Risiko einen erneuten stroke zu bekommen. Die Symptome sind sehr unterschiedlich: – – – – – –
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Sehstörungen (ein oder zwei Augen) Doppelbilder Gesichtsausfall Erbrechen Gangstörung Vernachlässigung eines Teils der Umwelt oder des eigenen Körpers (Neglect) Lähmung im Gesicht oder an einer Körperseite Schluckstörung Sprach- und Sprechstörung, beeinträchtigte Wortfindung Kopfschmerzen Verwirrtheitszustände
Gerade Frühsymptome sollten nicht unterschätzt werden. Der konsultierte Neurologe kann die Ursache oft erkennen, insbesondere dann, wenn ein kurzes
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Erblinden (der sog. „Vorhang“ kommt von oben oder von unten, „Amaurosis fugax“) oder Sehstörungen vorhanden sind und sich dann in der Diagnostik eine Beengung (Stenose) oder hochgradige Einengung der zuführenden Arterien nachweisen lässt. Auch Schwindel und kurzfristige Sprachstörungen müssen unbedingt schnellstmöglich abgeklärt werden. Die Patienten sollten sich das Schlagwort „F-A-S-T“ merken. In den USA verwendet man einen einfachen Test durch den der Laie einen Schlaganfall relativ schnell erkennen kann: Es muss beurteilt werden, ob ein Patient normal lächeln kann, beide Arme vorhalten kann und einfache Sätze verständlich formulieren kann. „F-A-S-T“ (englisch: schnell) Die Abkürzungen stehen für: face (Gesicht), arms (Arme), speach (Sprache/Sprachverständnis), time (Zeit, „time is brain“). Wer diese Überprüfung durchführt, kann einen Schlaganfall leicht erkennen. Sollten sich akute Symptome zeigen, muss der Patient möglichst schnell ärztlich untersucht werden. Die Schlaganfallauswirkungen sind häufig sehr gravierend. Und führen zu wesentlichen Veränderungen im Leben des Patienten. Viele Patienten können sich nicht mehr selbstständig versorgen, nicht mehr richtig verstehen, können sich im Bett nicht von einer Seite auf die andere legen, sind rollstuhl- oder rollatorpflichtig. Daneben finden sich Sehstörungen und Doppelbilder. Wie erheblich die Schädigung ist, hängt in erster Linie davon ab, welche Arterie durch den stroke verschlossen wurde. Ist der Schlaganfall erst einmal eingetreten und sind wichtige Zentren im Gehirn betroffen, muss der Patient in einer Klinik mit sogenannter Schlaganfalleinheit (stroke unit) behandelt werden, um die Symptome möglichst günstig zu beeinflussen. Um Schlaganfälle zu verhindern, ist die Früherkennung sehr entscheidend. Der niedergelassene Neurologe (speziell auch in unserer Praxis) kann mittels Ultraschall Stenosen detektieren. Hier hilft uns die Dopplersonographie und speziell die farbcodierte Duplexsonographie der extra- und intracraniellen Arterien, bei der wir untersuchen, wie weit eine Arterie verschlossen ist, wo sich diese Beengung befindet und wie die Möglichkeit einer eventuellen Therapie aussehen könnte. Wir sehen im Ultraschall
Farbcodierte Duplexsonographie der extracraniellen Hirnarterien zum Nachweis von Stenosen
die Wandauflagerungen, ebenso in der Frühphase arteriosklerotische Gefäßveränderungen. Verdickungen der Gefäßwände können mittels Vermessung der Intima-Media-Dicke (IMD) sichtbar gemacht werden. Auch Gefäßveränderungen an den Armen und Beinen können mittels speziellen Blutdruckmessungen herausgefunden werden. Durch die Pulswellengeschwindigkeit kann die Härte oder Elastizität von Gefäßwänden erfasst werden. Dies kann uns wichtige Hinweise auf Gefäßverkalkungen geben. Diese Untersuchung dient ebenfalls der Bestimmung des Schlaganfallrisikos. Als dritter Baustein in der Vorsorge spielt die Schlaganfallrisikoanalyse (SRA) eine entscheidende Rolle. Damit lässt sich das Risiko für das Auftreten von Vorhofflimmern (ein bedeutender Risikofaktor beim Schlaganfall) bestimmen. Nach der Diagnose muss die entsprechende Therapie festgelegt werden. Im Zweifelsfall sollten sie nach Überprüfung der F-A-S-T-Kriterien die Notrufnummer anrufen, um den Patienten einen möglichst guten outcome zu gewährleisten. Je früher die Diagnostik und Therapie beginnt, umso besser ist die Überlebenschance und somit auch die Chance, durch neurologische Rehabilitation wieder bessere Teilhabe in unserer Gesellschaft zu erreichen. Menschen, die einen Schlaganfall erlitten haben, benötigen eine sehr intensive und interdisziplinäre Therapie. So treten häufig neben Störungen der Motorik (Hand, Arm und Bein) auch Störungen der Sprache, der Sprechmotorik,
der Schluckfunktion und der kognitiven Funktionen, wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Wahrnehmung etc. auf. In der ANR Aschaffenburg (anr-aschaffenburg.de) sehen wir alle Defizite der Patienten. Dies ist der Vorteil der Komplextherapie, worunter man eine enge Vernetzung aller in der Rehabilitation beteiligten Ärzte und Therapeuten versteht. Der Patient selbst steht im Mittelpunkt. Dieses Behandlungskonzept erfordert regelmäßige Teamsitzungen, an denen alle Disziplinen teilnehmen und Leistungsstand, Therapieintensität, Bedürfnisse, Probleme aber auch Ressourcen des Betroffenen gemeinsam diskutiert werden. An Disziplinen benötigen wir Neuropsychologie, Sprach-, Sprechund Schlucktherapie, Ergotherapie, Physiotherapie mit allen ihren Möglichkeiten, sowie Ernährungsberatung und Sozialarbeit. Die neurologische ärztliche Betreuung ist selbstverständlich. In der neurologischen und psychiatrischen Facharztpraxis und im Ambulanten Neurologischen Rehabilitationszentrum verfügen wir über alle Instrumente, die in der Diagnostik und der Therapie des Schlaganfalls entscheidend wichtig sind. Im Phasenmodell für die neurologische Rehabilitation nach Schlaganfall beginnen wir oft schon in der Phase C nach Entlassung aus der neurologischen Klinik mit weiterführender Rehabilitation, umfassender Therapie, Mobilisierung und Alltagstherapie. In der Phase D erfolgt die Anschlussheilbehandlung mit Ausbau und Förderung der gelernten Möglichkeiten, die Phase E umfasst die Nachsorge, eventuell auch die beweiter auf Seite 32
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GEMEINSCHAFTSPRAXIS DR. MED. W. E. HOFMANN UND H. OLSCHEWSKI
NEUROLOGIE/PSYCHIATRIE/ PSYCHOTHERAPIE
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Fortsetzung von Seite 31 rufliche Wiedereingliederung. Unser beruflicher Wiedereingliederungsgrad genügt hohen Anforderungen. Auf dieser Ebene möchten wir weiterarbeiten. Unter den vielen Defiziten, die oft längerfristig vorhanden sind, spielt auch die Sprach-, Sprech- und Schluckstörung eine wesentliche Rolle. Bei sogenannten ischämischen „Mediainfarkten“, die die dominante Hirnhälfte betreffen (in über 90 % linkshirnig), kommt es zu schweren Sprachstörungen oder Verständnisstörungen. Die Patienten leiden oft unter erheblichen Wortfindungsstörungen, sodass die Kommunikation mit der Umwelt nicht mehr gewährleistet ist. Dies kann meist in kurzer Zeit in Rehakliniken ebenso wenig ausreichend therapiert werden wie die Lähmung. Deshalb muss nach der Entlassung aus der stationären neurologischen Klinik eine ambulante Weiterbehandlung erfolgen, um z. B. speziell die Sprache zu verbessern. Um dafür eine Verbesserung zu erreichen, nimmt unser Reha-Zentrum an einer multizentrischen Studie teil, in der der sprachgestörte Patient, der gewisse Kriterien erfüllen muss (siehe Kasten), noch besser behandelt werden kann. Es wird eine hochfrequente Sprachtherapie in Einzel- und Gruppensitzungen stattfinden. Der Patient muss zusätzlich regelmäßig ein Eigentraining in der Einrichtung durchführen. Dem Schlaganfall ausreichend Raum in der medizinischen Diagnostik und Therapie einzuräumen, ist in unserer Gesellschaft extrem wichtig. Spätestens seit 2004 ist auch die ICF (International Classification of Functioning = Internationale Klassifikation für Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) in Deutschland maßgebend für die Rehabilitation. In diesen Richtlinien rückt die Teilhabe behinderter Menschen in den Mittelpunkt der medizinisch therapeutischen Bemühungen. Die persönlichen Ressourcen, die sozialen Beziehungen, die Umwelt und
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die individuelle Lebenswirklichkeit werden bei der Behandlung möglichst optimal berücksichtigt. Ziel der ICF-orientierten Rehabilitation ist die Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben.
FCET2EC: “From controlled experimental trial to everyday communication” (von der kontrollierten experimentellen Studie zur Alltagskommunikation)
Dr. med. W. E. Hofmann
Wie wirksam ist die intensive Aphasietherapie unter regulären klinischen Bedingungen? Studie FCET2EC wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF, Förderkennzeichen 01GY1144); Initiator: Gesellschaft für Aphasieforschung und -behandlung (GAB); Teilnehmende Zentren und weitere Informationen zu finden unter: http://clinicaltrials.gov/; Studien-ID: NCT01540383. In die Studie können nicht-akute chronische Schlaganfallpatienten mit Aphasie im Alter zwischen 18 und 70 Jahren aufgenommen werden. Die Patienten müssen deutsche Muttersprachler sein und einen ischämischen Hirninfarkt erlitten haben. Die Durchführbarkeit des Aachener Aphasietests (AAT) muss möglich sein. Es spielen festgelegte Kriterien für die Aufnahme eine entscheidende Rolle. Hinweise finden Sie auch im Artikel der Akademischen Praxis für Sprachtherapie Dr. I. Maser (praxis@sprachtherapie-maser.de). Wenn Sie an dieser wissenschaftlichen Studie Interesse haben, setzen Sie sich mit unserer Neurologischen Praxis (Tel: 0 60 21-44 98 60) oder mit der Akademischen Praxis für Sprachtherapie Dr. I. Maser (Tel: 0 60 21-45 27 27) in Verbindung und wenden sich bitte an Frau Anna Stadtmüller oder Frau Iris Pohl, die Ihnen gerne weiter helfen. Ihre Ansprechpartner für die wissenschaftliche Studie FCET2EC: Die Medizinischen Fachangestellten Anna Stadtmüller und Iris Pohl (study nurses).
Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008
HIER FINDEN SIE UNS: Gemeinschaftspraxis Dr. med. W. E. Hofmann Facharzt für Neurologie – Rehabilitationswesen Facharzt für Psychiatrie – Psychotherapie H. Olschewski Facharzt für Neurologie und Psychiatrie – Psychotherapie Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang B 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/44 98 60 Telefax 0 60 21/44 98 62 44
ANR Aschaffenburg Ambulante Neurologische Rehabilitation Ludwigstraße 2 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/4 48 89 80 Telefax 0 60 21/4 48 89 88
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Erfolge durch intensive Sprachtherapie auch nach Jahren Von den 200.000 Menschen, die allein in Deutschland jährlich einen Schlaganfall erleiden, haben 35 – 40 Prozent der Betroffenen zu Beginn eine Aphasie. In mehr als 50 Prozent der Fälle leiden die Patienten an einer schweren Aphasie. Für viele Betroffene bedeutet dies, oft jahre- oder lebenslang mit einer gravierenden Einschränkung ihrer sprachlichen Kommunikationsmöglichkeiten und der Teilhabe am familiären und gesellschaftlichen Leben zurechtkommen zu müssen.
Als Sprachstörung oder Aphasie bezeichnet man in der Neurologie eine durch eine Hirnschädigung erworbene Störung der Sprache nach bereits abgeschlossenem Spracherwerb. Die häufigste Ursache einer Sprachstörung im Erwachsenenalter ist ein Schlaganfall. In 80 Prozent der Fälle handelt es sich um einen ischämischen Hirninfarkt, also um eine lokale Durchblutungsstörung, wodurch die Versorgung von Teilen des Gehirns mit Sauerstoff und Blutzucker unterbrochen wird. Dauert diese Unterbrechung mehrere Stunden, dann sterben zahlreiche Nervenzellen ab. Bei 20 Prozent der Schlaganfälle kommt es zu einer intracerebralen Blutung. Aufgrund von Bluthochdruck, der die Gefäßwände schwächt oder auch durch eine Gefäßmissbildung (Aneurysma) zerreißt ein Blutgefäß im Gehirn. Das Blut fließt in das gesunde Hirngewebe und zerstört dort Nervenzellen.
Epidemiologie (Häufigkeit) In Deutschland gibt es etwa 70.000 Schlaganfallpatienten, die an einer Aphasie leiden. Jährlich kommen rund 25.000 neu auftretende behandlungsbedürftige Aphasien nach Schlaganfall hinzu. Die Betroffenen werden immer jünger.
AKADEMISCHE PRAXIS FÜR SPRACHTHERAPIE
Akademische Praxis für Sprachtherapie
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Ein Patient, der wieder lernt, die richtigen Worte zu finden und sie aufzuschreiben.
Sprache – neuronale Netzwerke Männer und Frauen können im gleichen Maße von einem Schlaganfall mit einer Aphasie betroffen sein. Die Störungen betreffen in der Regel – wenn auch mit unterschiedlicher Gewichtung – alle expressiven und rezeptiven sprachlichen Fähigkeiten, also Sprechen und Schreiben ebenso wie Verstehen und Lesen. Sie werden durch Verletzungen (Läsionen)
der Sprachregionen verursacht, die bei mehr als 90 Prozent der Menschen in der linken Gehirnhälfte liegen. Areale, die für sprachliche Funktionen und Prozesse relevant sind, umfassen in erster Linie die perisylvische Cortexregion einschließlich der Inselrinde, aber auch darunter liegende (subcortikale) Strukturen (z. B. Thalamus, Basalganglien) der dominanten Hemisphäre. weiter auf Seite 34
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AKADEMISCHE PRAXIS FÜR SPRACHTHERAPIE
SPRACHTHERAPIE
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lich. Viele können ihre Gedanken nicht mehr präzise und verständlich vermitteln, obwohl sie zum Beispiel Sprache ganz gut verstehen können. Daraus ergeben sich erhebliche Belastungen im Alltag für die Betroffenen und deren Angehörige. Aphasische Störungen sind mit einem erheblichen Handicap im familiären und sozialen Leben verbunden und stellen ein wesentliches Hindernis für die berufliche Wiedereingliederung dar. Zusätzlich ist zu bedenken, dass Aphasiker häufig auch Beeinträchtigungen in anderen Bereichen haben (z. B. Gehen, Sprechen, Schlucken, Rechnen, Konzentration und Belastbarkeit).
Inselrinde, verdeckt unter dem Schläfenlappen
Perisylvische Region
Subcortikale Strukturen, verdeckt unterhalb des Cortex
Cortikale und subcortikale Netzwerke der Sprachverarbeitung – linke Gehirnhälfte
Fortsetzung von Seite 33 In der Fachliteratur liest man häufig noch von so genannten „Sprachzentren“. Dahinter steht die Annahme, dass bestimmte Hirnwindungen speziell für die Sprachverarbeitung zuständig sind. Diese Theorie hat sich seit vielen Jahren als zu einfach erwiesen. Man geht heute davon aus, dass die Sprachverarbeitung in unserem Gehirn in vielen, komplexen und einander überlagerten, eng beieinander liegenden und weit verteilten Netzwerken erfolgt. Diese Netzwerke haben normalerweise besonders viele Anteile und Verschaltungen in den „klassischen Sprachgebieten“, aber eben nicht nur dort. Aufgrund genetischer Faktoren und individueller Verschaltungen kann die tatsächliche Festlegung der Netzwerke unterschiedlich ausfallen.
Reorganisationsmechanismen Bei etwa einem Drittel der Patienten mit initialer Aphasie kommt es in den ersten Wochen zu einer spontanen Verbesserung der Sprachfunktionen (d. h. ohne spezifische Therapie). Nach etwa 12 Monaten kann unser Gehirn die betroffenen Sprachareale und -netzwerke nicht mehr von sich aus neu organisieren oder um-
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bauen. Ein solcher Reorganisationsprozess und damit eine Verbesserung der beeinträchtigten sprachlichen Funktionen ist dann nur unter dem Einfluss intensiver und spezifischer Sprachtherapie möglich – dies auch noch Jahre nach dem Schlaganfall.
Die Versorgung in Deutschland Mit der Einrichtung von zertifizierten Stroke Units an vielen Krankenhäusern wurde in den 90er Jahren im Bereich der neurologischen Rehabilitation für Schlaganfallpatienten viel getan. Deutschland nimmt seitdem einen Spitzenplatz in der vernetzten Versorgung von Schlaganfallpatienten ein. Bei der Behandlung von Sprachstörungen erhalten aber immer noch zu wenige Patienten eine intensive Sprachtherapie. Dies gilt für stationäre und besonders für ambulante Rehabilitationsmaßnahmen. Menschen mit Aphasie leiden in Kommunikationssituationen zum Beispiel an Wortfindungsstörungen oder sie haben Schwierigkeiten, einen angefangenen Satz zu vervollständigen, oder ihre Äußerungen sind für die Gesprächspartner unverständ-
Patientin, die das Lesen wieder lernen muss.
Wirksamkeitsstudien In den letzten zehn Jahren haben sich Forscher intensiv darum bemüht, nachzuweisen, dass Sprachtherapie bei Aphasie wirksam ist. Doch die Studienlage war längere Zeit nicht eindeutig. Es gab immer wieder auch Studien, die bezweifelten, dass eine durchgeführte Sprachtherapie wirklich effektiver ist als die von alleine stattfindende partielle Rückbildung. In verschiedenen Meta-Analysen fanden Forscher (z. B. S. Bhogal et al. in Kanada, 2003) heraus, welche Faktoren die Wirksamkeit von Sprachtherapie beeinflussen und wie die unterschiedlichen Ergebnisse einiger Studien zu erklären sind. Für den Nachweis der Wirksamkeit von Aphasietherapie gelten danach folgende Kriterien: Die sprachliche Übungstherapie muss systematisch und spezifisch sein. Sie soll bereits in der frühen Phase der Spontanerholung beginnen. Sie soll möglichst täglich stattfinden (mindestens 5 bis 10 Stunden in der Woche).
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V. links: Dr. phil. Ingeborg Maser (Neurolinguistin, Klinische Linguistin), Sabine Büdel (akademische Sprachtherapeutin M.A.)
Übungen sind besonders dann effektiv, wenn sie häufig wiederholt werden, motivierend sind und mit einem ansteigenden Schwierigkeitsgrad durchgeführt werden. Sprachtherapie, die nur an 2 Stunden in der Woche stattfindet, ist für die Wiederherstellung sprachlicher Funktionen unwirksam, auch wenn diese mindestens ein halbes Jahr dauert. Eine intensive Intervalltherapie mit 5 bis 10 Stunden wöchentlich ist auch mehr als 12 Monate nach einem Schlaganfall noch zu empfehlen.
Evidenzbasierte Aphasietherapie Im Gesundheitsbereich mit weiter steigenden Kosten wird inzwischen auch von Therapeuten die nachweisbare Wirksamkeit der durchgeführten Therapien verlangt. Sonst laufen Versicherte und Therapeuten Gefahr, dass die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr übernommen werden.
einer Vielzahl von Patienten auch noch Jahre nach einem Schlaganfall gute und sehr gute Verbesserungen erreichen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, unsere Patienten auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und unter Beachtung ihrer jeweiligen Lebensziele effektiv zu behandeln und ihre Teilhabe am familiären und sozialen Leben zu verbessern.
Die Akademische Praxis für Sprachtherapie
Wir freuen uns daher besonders, dass unsere Praxis zusammen mit dem Zentrum für Ambulante Neurologische Rehabilitation (ANR) und 13 größeren deutschen Aphasie-Behandlungszentren (eine Liste aller teilnehmenden Zentren ist zu finden unter: http://clinicaltrials.gov/; Studien-ID: NCT01540383) an einer bundesweiten multizentrischen Studie zur Überprüfung der Wirksamkeit von Intensiv-Aphasietherapie teilnehmen wird. Die Studie wurde von der Gesellschaft für Aphasieforschung und -behandlung (GAB) initiiert und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für eine Laufzeit von drei Jahren finanziell gefördert (Förderkennzeichen 01GY1144). In dieser Studie wird untersucht, ob eine mindestens dreiwöchige intensive Sprachtherapie zu einer dauerhaften Verbesserung in alltäglichen Kommunikationssituationen und damit auch zur Erhöhung der Lebensqualität der Betroffenen führt. Mittelfristig sollen die Ergebnisse zu der Entwicklung einer evidenzbasierten Leitlinie zur Rehabilitation bei chronischer Aphasie in Deutschland beitragen.
In der Akademischen Praxis für Sprachtherapie behandeln wir seit bereits 10 Jahren viele jüngere und ältere Schlaganfallpatienten, die an schweren aphasichen Störungen leiden. Nach unserer klinischen Erfahrung lassen sich bei
Wenn Sie selbst Betroffener oder Angehöriger von Personen mit Aphasie sind, haben sie die Möglichkeit, sich bei Anna Stadtmüller und Iris Pohl (Praxis Dr. med. W. E. Hofmann/Praxis Dr. Ingeborg Maser)
Die Bedeutung der ICF für die Rehabilitation Im Jahre 2004 ist die ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) in Deutschland als verbindlich für die neurologische Rehabilitation von Menschen durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eingeführt worden. Seitdem steht die Teilhabe der Menschen mit einem Handicap, an den für sie wichtigen Lebensbereichen, im Mittelpunkt der Rehabilitation. Dies bedeutet, dass bei der Therapie von Menschen mit Aphasie neben der notwendigen sprachsystematischen spezifischen Therapie auch der Transfer in den Alltag oder in den beruflichen Wiedereinstieg geübt und gelernt werden muss, damit der Betroffene wieder besser zurecht kommt.
anzumelden. Sie erhalten dort alle weiteren wichtigen Informationen zur Teilnahme an der Versorgungsstudie mit hochfrequenter sprachsystematischer und alltagsrelevanter Aphasietherapie.
Akademische Praxis für Sprachtherapie
HIER FINDEN SIE UNS: Akademische Praxis für Sprachtherapie Dr. phil. Ingeborg Maser Neurolinguistin/Klinische Linguistin dbs/dbl Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/45 27 27 Telefax 0 60 21/45 27 28
www.sprachtherapie-maser.de
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MVZ RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN
RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN
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Wenn Gehen und Stehen zur Qual wird Mit Strahlentherapie Arthrose-Schmerzen wirkungsvoll bekämpfen Ob Hüftgelenksarthrose, Tennisarm oder Fersensporn – Abnutzungserscheinungen an den Gelenken, die der Fachmann als degenerative Gelenkerkrankungen bezeichnet, benötigen in der Regel eine langwierige Therapie und lassen sich häufig nur mit Medikamenten positiv beeinflussen. Eine Alternative hierzu bietet die Strahlentherapie.
Schritt für Schritt tragen die Füße das gesamte Körpergewicht und oft noch viel mehr, wenn Getränkekisten gestemmt, Rucksäcke geschleppt oder Möbel gerückt werden. Weil mit zunehmendem Alter Sehnen und Muskeln an Geschmeidigkeit verlieren, treten ab dem mittleren Lebensalter degenerative Gelenkerkrankungen häufiger auf. Dazu gehört auch das Syndrom der schmerzenden Ferse („Fersensporn“), unter dem in der Regel Frauen und Männern im Alter zwischen 40 und 60 Jahren leiden. Der typische Fersensporn ist meist Resultat einer chronischen schmerzhaften Entzündung der Plantarsehne, der großen Sehnenplatte an der Fußsohle. Hervorgerufen wird diese Entzündung durch eine dauerhafte Überlastung oder Fehl-
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belastung des Fußes, die zunächst dazu führt, dass sich Narbengewebe an der Sehne bildet. Im weiteren Verlauf wird es zu den typischen Knochenspornen umgebaut. Die Schmerzen werden von den entzündlichen Prozessen verursacht und sind häufig so stark, dass Stehen und Gehen zur Qual wird.
Strahlen gegen Schmerz Neben Gewichtsreduktion, speziellen Schuheinlagen, physikalischen Methoden und Medikamenten kann auch die Strahlentherapie helfen. Erstmals wurde die schmerzbefreiende Wirkung einer Strahlentherapie 1906 anhand eines Krankheitsfalls beschrieben.
Es folgten viele systematische klinische Untersuchungen, welche die positive Wirkung einer Strahlentherapie bei „gutartigen Erkrankungen“ wie Arthrose und Fersensporn belegen. Dabei handelt es sich um niedrig dosierte Röntgenstrahlen. Bei „gutartigen Erkrankungen“ wie dem Fersensporn sind die Strahlen-Einzeldosen relativ gering (0,5 bis 1 Gray). Die Bestrahlungen erfolgen in der Regel zwei- bis dreimal wöchentlich, sodass die Behandlung innerhalb von drei Wochen beendet werden kann. Die Bestrahlung selbst dauert nur wenige Sekunden. Eine zweite Bestrahlungsserie nach einem Intervall von etwa 8 Wochen kann folgen, wenn sich der Zu-
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stand des Patienten verbessert hat, der Schmerz aber nicht vollständig verschwunden ist.
Wirkung setzt verspätet ein Auch wenn die Wirkung der Strahlentherapie häufig zeitverzögert bis zu mehreren Wochen nach der Behandlung einsetzt, wird eine vollständige Schmerzfreiheit bei bis zu 80 Prozent der Patienten erreicht. Die Strahlentherapie hat zwar keine direkte Wirkung auf die degenerativen Prozesse, sie vermag aber die begleitenden Reizzustände am Gelenk, an der umgebenden Muskulatur und an den Sehnen zu beeinflussen. Die Strahlentherapie wirkt im Wesentlichen entzündungshemmend und
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schmerzlindernd, ähnlich den Schmerzmedikamenten, aber ohne deren mitunter deutliche Nebenwirkungen. Aufgrund der niedrigen Gesamtdosis einer Strahlentherapie bei „gutartigen Erkrankungen“ sind akute Nebenwirkungen wie Hautrötungen ausgeschlossen. Das theoretische Risiko eines Tumors durch eine Strahlentherapie ist ebenfalls zu vernachlässigen, da die Strahlenexposition mit 1 bis 2 Millisievert mit der natürlichen Strahlenbelastung vergleichbar ist. Bisher hat es noch keinen Fall einer lokalen Tumorentstehung im Bestrahlungsfeld gegeben. Dennoch sollten sich Schwangere, Kinder und Jugendliche wegen einer degenerativen Gelenkerkrankung keiner Strahlentherapie unterziehen.
Prof. Dr. med. Stephan Schmitz
Dr. med. M. Peschke
Dr. med. Stefan Zimmermann
Wann hilft Strahlentherapie? I Schmerzhafte Ferse („Fersensporn“) I Impingementsyndrom der Schulter (Funktionsbeeinträchtigung des Schultergelenks durch chronische Überlastung bei Tennis- und Golfspielern sowie bei Schwimmern und Werfern) I Epikondylitis („Tennis-/Golferarm“) I Kniearthrose I Hüftgelenksarthrose I Arthrose der Fingergelenke
Risiken für Fersensporn I Menschen mit einer Fußfehlstellung wie Knick-Senkfuß I Personen, die viel stehen müssen
HIER FINDEN SIE UNS: Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen MVZ Radiologie und Nuklearmedizin Frohsinnstraße 20 63739 ASCHAFFENBURG
I Übergewichtige
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I Sportler, die sich nicht genügend aufwärmen
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I Personen ab dem mittleren Alter, weil das stoßdämpfende Fettpolster unter dem Fuß schwindet
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KARDIOLOGIE + INNERE MEDIZIN
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KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32
Wenn das Herz leidet
KARDIOLOGISCHE GEMEINSCHAFTSPRAXIS ASCHAFFENBURG
Die koronare Herzkrankheit ist die mit Abstand häufigste Todesursache in den zivilisierten Ländern Sie entwickelt sich oft über viele Jahre, ohne dass die Betroffenen Symptome spüren: die koronare Herzkrankheit (KHK). Dieses Herzleiden, bei dem die Durchblutung der Herzkranzarterien gestört ist, ist die häufigste Todesursache in den zivilisierten Ländern.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes starben 2010 in Deutschland über 70.000 Menschen an den Folgen einer chronischen Durchblutungsstörung des Herzmuskels, 55.500 Menschen an einem akuten Herzinfarkt und 48.000 Menschen an einer Herzschwäche, welche zum Großteil durch Durchblutungsstörungen bedingt ist. Somit waren diese drei Erkrankungen zusammen für über 20 Prozent aller Todesfälle verantwortlich. Die KHK entsteht, wenn sich bestimmte Substanzen, wie zum Beispiel Cholesterin und Kalzium in den Innenwänden der Arterien ablagern. Diese Ablagerungen können das Gewebe der Arterienwände steif und uneben machen und die Koronararterien verengen oder gar verstopfen – ein Prozess, der sich entweder allmählich über Monate und Jahre hinweg oder, wie beim akuten Herzinfarkt, auch schnell entwickeln kann. Bestimmte Risikofaktoren begünstigen die Entstehung der Krankheit. Dazu zählen eine familiäre Belastung, Nikotinkonsum, Blutfettwert-Erhöhungen, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Nierenschwäche,
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phie und Computertomographie. Ergibt sich nach diesen Untersuchungen der Verdacht auf das Vorliegen einer Koronaren Herzkrankheit, erfolgt mittels Herzkatheteruntersuchung die definitive Diagnose-Absicherung.
Durch frühzeitiges Erkennen und Behandeln der KHK können die sonst drohenden, lebensgefährlichen oben genannten schweren Folge-Erkrankungen verhindert oder zumindest gelindert und damit die Lebensqualität der Patienten verbessert und ihre Lebenserwartung verlängert werden.
Neben einer Umstellung auf einen gesunden Lebensstil mit ausgewogener Ernährung, regelmäßigem körperlichen Ausdauer-Training, Nichtrauchen und einer Gewichtsreduktion, stellt die medikamentöse Behandlung mit Blutplättchen-Hemmung, die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels optimierenden Präparaten (ß-Blocker, Nitrate und andere Substanzen), blutdrucksenkenden und den Fettstoffwechsel regulierenden Substanzen den Grundpfeiler der Therapie dar. Zusätzlich kommen bei fortgeschrittenen Erkrankungsstadien durchblutungsverbessernde Behandlungsmaßnahmen in Form von Erweiterungen der Gefäßverengungen mittels Herzkatheter oder die chirurgische Anlage von Bypässen zum Einsatz.
Besteht ein Verdacht auf eine KHK, wird der Kardiologe zuerst krankheitstypische Beschwerden erfragen. Daran anschließend nimmt er eine Reihe von standardisierten Untersuchungen vor, um den Zustand der Arterien zu prüfen. Dazu gehören EKG in Ruhe und unter Belastung, Herzultraschall in Ruhe und unter Belastung, sowie gegebenenfalls auch andere aufwendige Verfahren wie Myokardszintigraphie, Kernspintomogra-
Beim akuten Herzinfarkt verbessert die sofortige Herzkatheter-Behandlung in Verbindung mit einer begleitenden medikamentösen Behandlung (unter anderem der Einsatz verschiedener Blutplättchenhemmer) die Überlebenschance für die Patienten. Gleichzeitig können hierdurch häufig schwere Folgeerkrankungen, wie zum Beispiel die Entwicklung einer Herzschwäche und bösartiger Herzrhythmusstörungen verhindert werden.
zunehmendes Lebensalter und Durchblutungsstörungen im Bereich anderer Arterien-Regionen, wie der Beinarterien. Viele der genannten Risikofaktoren sind Zivilisationskrankheiten, die auf eine unnatürliche Lebensweise mit chronischer Über- und Fehlernährung sowie chronischem Bewegungsmangel und Nikotinkonsum zurück zu führen ist.
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Nichts verzaubert mehr als ein Lächeln! Das ist nicht nur ein subjektiver Eindruck, sondern sogar wissenschaftlich bestätigt. So ergab beispielsweise eine amerikanische Studie, dass rund die Hälfte aller Deutschen zuerst auf den Mund des Gegenübers schaut. Sieht das Erscheinungsbild gut aus, wird es als intelligent und sympathisch eingestuft. Keine Frage, dass insbesondere beim Blick auf den Mund die Zähne eine entscheidende Rolle spielen. Doch nicht jeder Mensch hat von Natur aus schöne, ebenmäßige Zähne. Ein Problem, bei dem ein qualifiziertes Dentallabor helfen kann.
Mit einem Lächeln auf den Lippen signalisiert man Selbstsicherheit und eine positive Lebenseinstellung. Menschen, deren Zähne schief oder verfärbt sind, vermeiden ein Lächeln oft. Sie halten sogar die Hand vor den Mund oder pressen die Lippen zusammen, um ihre Zähne nicht zeigen zu müssen. Für eben solche Probleme gibt es Veneers. Das sind hauchdünne Keramikschalen, die auf die eigenen Zähne geklebt werden. Gerade im Frontzahnbereich, wo früher bei Zahnfehlstellungen oder stark verfärbten Zähnen nur mit Kronen Abhilfe geschaffen werden konnte, sind Veneers eine enorme Verbesserung. Während bei Kronen mitunter viel gesunde Zahnsubstanz verloren geht, ist das bei Veneers nicht der Fall, da der Zahn nur minimal beschliffen werden muss. Ein Veneer, was übersetzt „Furnier“ heißt, besteht aus lichtdurchlässigem Keramikmaterial und hat in etwa die Materialstärke einer Kontaktlinse. Dank dieser grazilen Wunderwerke aus dem Dentallabor können Spalten zwischen zwei Zähnen, leichte
Zahnfehlstellungen, Verfärbungen oder unbefriedigende Zahnfarben korrigiert werden. Da das Keramikmaterial transparent ist, wirken die mit Veneers beklebten Zähne vollkommen natürlich. Auch gesundheitlich sind sie ausgezeichnet verträglich. Die Form der Veneers kann je nach Wunsch gestaltet werden, damit ein schönes Gesamtbild entsteht. Im Dentallabor Gadau legt man Wert darauf, dass jeder Patient selber ins Labor kommt, damit man sich gegenseitig kennen lernt und eine optimale Lösung für die jeweilige Zahnproblematik finden kann. „Schließlich ist jeder Mensch biologisch gesehen einmalig, seine Zähne sind es ebenfalls“, begründet Liesel Gadau. Und wer seine Veneers genauso pflegt wie die eigenen Zähne, hat lange Freude an ihnen. Untersuchungen belegen, dass innerhalb von sechs Jahren 98 Prozent der Keramik-Veneers erhalten bleiben. Ein Grund mehr, sich für ein strahlendes Lächeln zu entscheiden!
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HALS-NASEN-OHREN
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HNO-PRAXIS IM ELISENPALAIS
Wenn die Stimme versagt
PRAXIS HALS-NASEN-OHREN-ÄRZTE
Heiserkeit kann viele Ursachen haben – frühzeitig zum HNO-Arzt
Erst kratzt es im Hals, dann kommen Schluckbeschwerden hinzu und schließlich bleibt die Stimme weg. Fast Jeder kennt dies aus eigener Erfahrung. Häufig tritt Heiserkeit in Verbindung mit Erkältungskrankheiten auf. Da sie aber auch ein Symptom für ernsthaftere Erkrankungen sein kann, sollte jede Heiserkeit, die länger als zwei bis drei Wochen anhält, vom HNO-Arzt abgeklärt werden.
Als Heiserkeit bezeichnet man eine Störung der Stimme, bei der das fein abgestimmte Zusammenspiel zwischen Atmung, Stimmlippen, Nerven und Muskeln im Kehlkopf gestört ist mit dem Ergebnis, dass die Stimmlippen nicht mehr frei schwingen können. Ein Grund für Heiserkeit kann zum Beispiel eine Virusinfektion im Nasen-Rachen-Raum sein, die häufig auch zu einer Entzündung im Kehlkopfbereich führt. Aber auch starkes Rauchen, Alkoholmissbrauch oder eine Überlastung der Stimme können als Ursachen in Frage kommen. Ist die Kehlkopfschleimhaut entzündet, spricht man von einer Laryngitis. In der Regel klingen die Beschwerden nach ein bis zwei Wochen ab, wenn die Stimme entsprechend geschont und behandelt wird. Eine solche akute Laryngitis kann, wenn sie nicht ausheilt, chronisch werden. Daneben sind auch Menschen betroffen, die sich viel in trockener, staubiger Luft aufhalten oder schädlichen Dämpfen und Gasen ausgesetzt sind. Ebenso negativ wirken sich die in Tabakrauch enthaltenen Schadstoffe auf den
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Stimmapparat aus. Sie reizen die Stimmlippen und schädigen langfristig die Schleimhaut, was sich in morgendlichen Hustenattacken und einer kratzigen Stimme bemerkbar macht. Eine chronische Schwellung unterhalb der Stimmlippenschleimhaut kann die Folge sein. Unter diesem so genannten ReinkeÖdem leiden meist Raucher. Eine weitere Ursache von Heiserkeit können Stimmlippenknötchen sein, die unter Umständen operativ entfernt werden müssen. Betroffen von solchen Knötchen sind vor allem Menschen, die ihre Stimme regelmäßig stark beanspruchen, wie Lehrer, Call-Center-Mitarbeiter oder auch Sänger. Im schlimmsten Fall kann Heiserkeit auch ein frühes Symptom für einen Tumor des Kehlkopfes oder für eine Lähmung der Stimmlippennerven sein. Ob der Heiserkeit eine ernsthafte Erkrankung zu Grunde liegt, sollte unbedingt von einem HNO-Arzt untersucht werden. Eine solche Untersuchung ist dank moderner endoskopischer Verfahren ohne nennenswerte Beeinträchti-
gung selbst bei Säuglingen und Kleinkindern möglich. Der HNO-Arzt fungiert hierbei als Lotse, da durch die endoskopische Untersuchung des Kehlkopfes rasch die Ursache geklärt ist. Eine umgehende Einleitung der Behandlung ist damit gewährleistet. In Abhängigkeit von der Ursache kann auch die Vorstellung beim Logopäden notwendig sein, um richtiges, stimmschonendes Sprechen zu lernen, oder beim Gastroenterologen, falls der Verdacht auf einen Reflux besteht (anormal langer Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre, der auch zu einer chronischen Entzündung des Kehlkopfes führen kann). In jedem Fall sollte eine länger andauernde Heiserkeit nicht ignoriert werden, da weitere Schäden der Stimme riskiert werden. Allgemein ist es wichtig, in Räumen für ausreichend Luftfeuchtigkeit zu sorgen. Außerdem hilft es, viel zu trinken, um die Schleimhäute zu befeuchten. Auch Bewegung an der frischen Luft trägt dazu bei, den Kehlkopf zu reinigen und seine Widerstandskraft zu stärken.
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HNO-PRAXIS IM ELISENPALAIS
HNO-Kompetenz im Elisenpalais
Dr. med. Hans-Jörg Meyer
Dr. (CS) Georgine Hornof
Dr. med. Olaf Hiltmann
Dr. med. Christof Steigerwald
Dr. med. Tobias Stripf
Zu unserer Freude wird uns Dr. U. Markmiller weiterhin als Praxisvertreter unterstützen.
Dr. med. Ulrich Markmiller
Stets aktuellen Wissensstand und ein breites Leistungsangebot mit Spezialisierung in unterschiedlichen Bereichen zu kombinieren bleibt der Kern unserer Praxis-Philosophie.
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Einem Sturz vorbeugen und die Mobilität erhalten Spezielle Übungen helfen gerade älteren und kranken Menschen dabei
PRAXIS FÜR GANZHEITLICHE GESUNDHEITSPFLEGE
PHYSIOTHERAPIE/FITNESS/ KOSMETIK & FUSSPFLEGE
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Je älter ein Mensch ist, desto größer wird das Risiko eines Sturzes. Statistiken belegen, dass jeder Dritte der über 65-Jährigen mindestens einmal im Jahr stürzt, bei den über 80-Jährigen ist es bereits jeder Zweite. Hinzu kommt, dass sich gerade ältere oder auch kranke Menschen bei Stürzen Verletzungen zuziehen, die oft schwer wiegende Einschnitte in ihrer bisherigen Lebensführung bedeuten. Daher empfiehlt es sich, rechtzeitig etwas gegen das Stürzen zu tun. Spezielle Übungen zur Sturzprophylaxe helfen dabei. Stürzt ein älterer oder kranker Mensch, sind oft schwere Verstauchungen, verschiedene Gelenk- oder Knochenbrüche und sogar Kopfverletzungen die Folge. Häufig bleiben Behinderungen zurück, die die Selbstständigkeit einschränken. Oftmals muss der Betroffene dann in ein Seniorenheim. Aber selbst wenn der Sturz glimpflich abläuft, bleibt oft eine Angst vor weiteren Unfällen zurück, verbunden mit einer großen Unsicherheit. Um nicht wieder zu stürzen, wird der
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Betroffene inaktiv, was bis zum Rückzug aus dem sozialen Leben führen kann. Deswegen ist es wichtig, bereits zu einem sehr frühen Stadium mit Übungen zur Sturzprophylaxe zu beginnen und nicht erst, wenn der ältere Mensch schon in seiner Mobilität eingeschränkt ist. Ursache für Stürze sind zum Beispiel eine Gangunsicherheit durch nachlassende Kraft oder durch ein gestörtes Gleichgewicht. In der Sturzprophylaxe werden
Kraft und Reaktionsfähigkeit geschult und trainiert. Dabei sind die Übungen nicht schwer. Das von einem Stuhl AufstehenÜben gehört ebenso dazu, wie das Verlagern des Gewichts von den Fersen auf die Zehenspitzen und umgekehrt oder der Blick zurück über die Schulter, abwechselnd links und rechts herum. In einigen Krankengymnastik-Praxen gibt es eigens geschultes Fachpersonal, das beim Sturzprophylaxe-Training hilft. „Mehrere Studien belegen, dass ältere Menschen mit angemessenen Übungen ihre Körperkraft deutlich steigern und ihre Koordinationsfähigkeit verbessern können“, sagt Christine Schwarz, ausgebildete Sturzprophylaxe-Trainerin und Inhaberin der Krankengymnastik-Praxis Schwarz im Elisenpalais. Es empfiehlt sich, die Übungen mindestens einmal pro Woche zu absolvieren. So kann man mit einem geringen Zeitaufwand bis ins hohe Alter selbstständig und mobil bleiben.
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Krankengymnastik kommt zum Einsatz bei Störungen bzw. Beschwerden des Bewegungsapparates, des Kreislaufs und der Atmung. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit.
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Christine Schwarz (mitte, 2. von links und Ihr Team)
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„Gut Ding will Weile haben“ oder:
Die Vorteile einer guten Blutzuckereinstellung zum frühestmöglichen Zeitpunkt. Verbesserung des HbA1c-Wertes bei der intensivierten Therapie um 1 % im Vergleich zur konventionellen Therapie
Start der Untersuchung in England Typ 2, 50 – 70 Jahre
1976 1983
Bildung von jeweils zwei Untersuchungsgruppen: intensivierte Therapie & konventionelle Therapie
Start der Untersuchung in Amerika Typ 1, Kinder- & Jugendliche
B AU C H & M Ü LLE R W E R B E AG E NTU R G M B H
Die noch weit verbreitete Meinung, dass man sich bei einer Diabeteserkrankung erst dann richtig um die Blutzuckereinstellung kümmern muss, wenn die Werte wirklich schlecht sind, ist jetzt nach vielen Jahren endgültig widerlegt. Das haben wir zwei großen Untersuchungen aus Amerika und England zu verdanken. Die Studie aus den USA befasst sich mit Typ 1 Diabetikern (primär insulinpflichtige Patienten mit dem Erkrankungsmaximum bei Kindern und Jugendlichen). Bei der Studie aus England waren es Typ 2 Diabetiker (hier liegt das Erkrankungsmaximum im Alter von 50 bis 70 Jahren).
In beiden Untersuchungen wurden über viele Jahre (6,5 Jahre bei der Studie in Amerika, zwölf Jahre bei der Studie in England) zwei Gruppen von Diabetespatienten untersucht: > eine Gruppe mit einer sogenannten intensivierten Therapie – d.h. es wurden von Beginn an und über die gesamte Dauer der Untersuchung größtmögliche Anstrengungen unternommen, um die Blutzuckerwerte zu normalisieren > eine andere Gruppe, bei der diese Anstrengungen nicht derart im Vordergrund standen. Der Abstand zwischen den beiden Gruppen bei den Typ 1 Diabetikern in Amerika betrug ca. 2 %-Punkte des HbA1c (Blutzuckerlangzeitwert, der die mittlere Höhe des Blutzuckers über die
Verbesserung des HbA1c-Wertes bei der intensivierten Therapie um 2 % im Vergleich zur konventionellen Therapie zurückliegenden zwei bis drei Monate widerspiegelt [normal ist 6,1 %]). Der Abstand bei den Typ 2 Diabetikern in England betrug knapp 1 %-Punkt des HbA1c. Nach Beendigung der Untersuchung (Amerika: 1994, England: 1998) wurden beide Gruppen bis heute weiter beobachtet. Beide Gruppen haben sich nach Untersuchungsende dem durchschnittlichen HbA1c sehr rasch angenähert und waren über die ganzen Jahre zumindest bezüglich des HbA1c nicht zu unterscheiden.
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Umso erstaunlicher sind jetzt die Langzeitergebnisse: Augenveränderungen wurden deutlich reduziert Relativ rasch konnte gezeigt werden, dass bei den Typ 1 Diabetikern in Amerika eine frühe intensivierte Einstellung die Anzahl und die Schwere der Augenhintergrundveränderungen deutlich reduziert – auch nachdem sich die Patienten im HbA1c nicht mehr unterschieden.
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nachweisbar zwischen der intensivierten Gruppe und der nicht intensivierten. Nach weiteren zehn Jahren bei wohlgemerkt gleichem HbA1c in beiden Gruppen zeigte sich dann ein hochsignifikanter Vorteil für die ursprünglich intensivierte Gruppe mit einer Risikoreduktion bis zu 40 % für Herzinfarkt, Schlaganfall und kardiovaskulärem Tod.
1993
WIR BERATEN SIE GERNE:
(0 60 21) 34 27-0
Somit ist jetzt für alle Diabetespatienten eindeutig gezeigt, dass sich das Bemühen um eine gute Einstellung lohnt, und zwar nicht erst wenn die Werte schlecht sind, sondern von Anfang an.
Risikoreduktion um bis zu 40 % für Herzinfakt, Schlaganfall und kardiovaskulärem Tod durch Langzeitwirkungen der intensivierten Therapie
Abschluss der Untersuchung
1998
Wir helfen Ihnen dabei und bieten das gesamte Spektrum an Diabetesschulungen und Therapiemöglichkeiten, damit Sie als Patient maximal davon profitieren können. Rufen Sie uns an.
Identischer HbA1c-Wert beider Gruppen über den gesamten Zeitraum
2011 2011
Reduktion von Augenhintergrundveränderungen, 50 % weniger Nierenschädigungen durch Langzeitwirkungen der intensivierten Therapie
Abschluss der Untersuchung
Diabetischer Nierenschaden um 50 % reduziert 25 Jahre nach Beginn der Studie konnte gezeigt werden, dass das Risiko eines diabetischen Nierenschadens für Patienten, die initial (im Mittel 6,5 Jahre) mit einer intensivierten Therapie behandelt wurden, um 50 % niedriger liegt als bei Patienten, die anfänglich nicht der intensivierten Gruppe angehörten.
Dr. Gerhard Klausmann Facharzt f. Innere Medizin, Diabetologie, Diabetologe DDG
UNSERE LEISTUNGEN: Internistische Untersuchungen Endoskopie
Herzinfarktrisiko bis zu 40 % reduziert Bei den Typ 2 Diabetikern in England findet sich ein ähnliches Bild: Hier wurde insbesondere auf die Veränderungen der Herzkranzgefäße geschaut. So war direkt nach Beendigung der Studie kein signifikanter Unterschied
Tagesklinik Schulungszentrum (DDG-zertifiziert) Fußambulanz
Dr. Martine Klausmann Fachärztin f. Innere Medizin, Hämatologie u. int. Onkologie
Dr. Manfred Welslau Facharzt f. Innere Medizin, Hämatologie u. int. Onkologie
Dr. Stefanie Deppisch Fachärztin f. Innere Medizin, Hämatologie u. int. Onkologie
Gemeinschaftspraxis Drs. Klausmann/Dr. Welslau Elisenpalais | Elisenstr. 28 | 63739 Aschaffenburg | Telefon (0 60 21) 34 27-0 E-Mail: info@klausmann.de | www.klausmann.de
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IM GESPRÄCH
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„Wir decken auf einem Flur eine große medizinische Bandbreite ab“ Ist das Herz ein besonderes Organ? Sollten Fachärzte heutzutage stärker zusammenarbeiten? Und wie erklären Mediziner Liebeskummer und umgangssprachliche Ausdrücke, wie „Mir ist etwas auf den Magen geschlagen“? Diese und andere Fragen beantworten der Kardiologe Dr. Ralf Lyttwin und der Gastroenterologe Privatdozent Dr. Hardi Lührs im GLEIS EINS-Interview.
Der englische Arzt und Anatom William Harvey schrieb 1628: „Das Herz der Lebewesen ist der Grundstock ihres Lebens, der Fürst ihrer aller, der kleinen Welt Sonne, von der alles Leben abhängt, alle Frische und Kraft ausstrahlt.“ – Das Herz als „Herrscher“ über alle anderen Organe – ist das in Ihren Augen ein passendes Bild? Lyttwin (schmunzelnd): Herr Harvey war ein kluger Mann! Lührs (ebenfalls schmunzelnd): Sicherlich hat das Herz einen hohen Stellenwert, weil es der Motor des Gesamtorganismus’ ist. Meiner Meinung nach herrscht aber eher das Gehirn über alle anderen Organe. Seit Harveys Schrift „Die Bewegung des Herzens und des Blutes“, aus der das Zitat stammt, hat sich in der Medizin Immenses getan. Welche Entdeckungen der letzten 50 Jahre waren Ihrer Meinung nach die Wichtigsten? Lührs: Dazu gehört für mich in jedem Fall die Molekularbiologie, die sich im weitesten Sinne mit den Prozessen befasst, die in einer Zelle ablaufen. Früher war das Verständnis der Medizin zunächst physikalisch, die einzelnen Organbereiche deutlich voneinander getrennt, hier die Lunge, da das Herz und so weiter. Im Verlauf zeigte sich, dass alle Organe aus einzelnen Zellen bestehen, in denen wichtige Prozesse ablaufen und Wechselwirkungen zwischen dem Zellkern und den Eiweißen stattfinden. Das Erforschen und Verstehen dieser molekularbiologischen Vorgänge ermöglicht uns Ärzten besser diagnostisch und therapeutisch zu arbeiten. Das ist ein Fortschritt. Lyttwin: Neben der Entwicklung der einzelnen modernen Untersuchungs- und Behandlungsverfahren, wie z. B. MikroKatheter oder winzige Ultraschallköpfe, mit deren Hilfe man Gefäßverengungen beseitigen und endovasal sogar Tumore behandeln kann, halte ich generell die kombinierte Anwen-
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dung dieser Verfahren für wichtig. So gelingt es mit Hilfe von Computertomographie, Magnetresonanztherapie und Ultraschall eine komplexe Landkarte des Herzens zu bekommen. Lührs: Richtig, der Ultraschall! Dessen Erfindung halte ich auf jeden Fall für einen Meilenstein in der Medizin. Viele Ärzte setzen auf große Maschinen, dabei ist es oft sinnvoller eine Ultraschalluntersuchung zu machen, weil man, ganz davon abgesehen, dass das Verfahren preiswert und ohne Nebenwirkungen für den Patienten durchgeführt werden kann, das Ergebnis direkt am Patienten beurteilen kann. Gerade beim Ultraschall des Bauches und des Herzens können so funktionelle Abläufe in Bewegung dargestellt werden. Lyttwin: Das stimmt, deswegen halte ich es auch für wichtig, dass man zum Wohle des Ganzen zusammenarbeitet. Wir Kardiologen führen zum Beispiel einmal pro Woche Kernspinuntersuchungen des Herzens zusammen mit Herrn Dr. Zimmermann und Prof. Schmitz vom MVZ Radiologie durch. Das macht nicht nur Sinn im Hinblick auf den Patienten, sondern auch im Hinblick auf die Investition. Zudem lernt man viel voneinander. Sie sprechen die Zusammenarbeit mit anderen Kollegen an: Ist Ihr Zentrum für ambulante Medizin, in dem sich zahlreiche rund um den Aschaffenburger Bahnhof angesiedelte Ärzte zusammengeschlossen haben, zeitgemäß? Lyttwin: Ja, ich denke schon. Man muss schließlich auch als Arzt immer effektiver arbeiten, vor allem unter Kostenaspekten, und trotzdem schauen, dass der Patient nicht zu kurz kommt. Lührs: Eine Zusammenarbeit bietet sich vor allem dann an, wenn die verschiedenen Fachbereiche ineinander greifen, so wie bei uns: den Kardiologen und den Gastroenterologen. Wir decken hier im Stadtpalais auf einem Flur eine große Bandbreite der Inneren Medizin ab.
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Wie eingangs schon anklang, ist das Herz ein besonderes Organ. Über seine medizinische Funktion hinaus kann es Liebe und Kummer, Glück und Leid empfinden. Aber auch für andere Organe, wie den Magen gibt es Umschreibungen, wie „Schmetterlinge im Bauch haben“ oder „Mir ist etwas auf den Magen geschlagen“, womit weder Tiere noch Nahrungsmittel, sondern ein Erlebnis, ein Gefühl gemeint sind. Wie erklären Sie als Mediziner das? Lührs: Die Funktion von Magen und Darm ist in der Tat extrem von der Psyche abhängig, sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht. Vor allem bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen ist die Psyche zwar nicht Ursache, oft aber Auslöser für einen Krankheitsschub. Lyttwin: Ähnlich ist es im kardiologischen Bereich. Es gibt zum Beispiel eine Krankheit, die heißt übersetzt „Gebrochenes Herz“. Das Herz der Betroffenen sieht sowohl im Ultraschall als auch im EKG nach einem akuten Vorderwand-Infarkt aus. Schaut man aber mit dem Katheter nach, findet man keine infarkttypischen Herzkranzgefäßveränderungen. Die Herzspitze sieht lediglich nicht spitz, sondern eher stumpf und abgerundet aus und das Herz hat, wenn es geschwächt pumpt, Ähnlichkeit mit einem schwimmenden Tintenfisch, weshalb die Krankheit im Japanischen auch diesen Tiernamen („Tako-Tsubo“) hat. Ursächlich für das „Gebrochene Herz“, von dem meist Frauen betroffen sind, ist offenbar ein exzessiver Überschuss an Stress-Hormonen, zum Beispiel nach dem Tod eines geliebten Menschen. Nach einem gewissen Zeitraum verschwinden die Symptome dann in der Regel wieder.
Geboren 1957 In Wattenscheid, verheiratet, zwei Töchter, zwei Söhne.
1989 Anerkennung als Arzt für Innere Medizin (Ärztekammer Nordrhein). 1990 Anerkennung Schwerpunktbezeichnung Kardiologie (Ärztekammer Nordrhein). 1992 bis 1994 Oberarzt in der Abteilung für Kardiologie und Angiologie im Herzzentrum Kaiser-Wilhelm-Krankenhaus Duisburg. Seit 1994 Niederlassung in der Kardiologischen Gemeinschaftspraxis Aschaffenburg.
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Gibt es etwas, das Sie an Ihrem Beruf stört? Lührs: Neben dem Zeitdruck, der vor allem durch die Zwänge im Gesundheitssystem entsteht, erscheint mir die Entstehung von immer neuen Spezialgebieten problematisch. Das ergibt sich einerseits aus der ständig zunehmenden Menge an neuen Erkenntnissen, hat aber andererseits den Nachteil, dass der einzelne Arzt die Fachbereiche nur noch schwer überschauen kann. Um das auszugleichen müssten alle Spezialdisziplinen zum Wohle des Patienten noch enger zusammenarbeiten. Dafür fehlt im Praxisalltag aber häufig die Zeit. Lyttwin: Dabei haben wir früher nicht weniger gearbeitet, aber wir hatten mehr Zeit für jeden Patienten, was insbesondere bei chronisch Kranken schlecht ist, da sie unbedingt ein Vertrauensverhältnis zum Arzt brauchen. Wenn Sie noch einmal die Wahl hätten: Würden Sie wieder Arzt werden? Lührs: Trotz aller Widrigkeiten in unserem System würde ich mich wieder für diesen Beruf und diesen Fachbereich entscheiden, weil die Gastroenterologie ein vielseitiges Gebiet mit verschiedenen Organsystemen ist. Man hat sehr viele diagnostische und therapeutische Möglichkeiten und man kann auch manuell etwas bewegen, zum Beispiel in der Endoskopie. Lyttwin: Auch ich würde mich wieder für die Kardiologie entscheiden, weil man immer wieder mit Akutfällen zu tun hat, so dass man regelmäßig aus der Routine heraus gerissen wird.
Privatdozent Dr. med. Hardi Lührs Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie
Medizinstudium an der Ruhr-Universität Bochum und an der Universität Essen. Promotion an der Medizinischen Fakultät der Universität Essen.
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Seit 1998 Mitbetreiber des Katheterlabors sowie Konsiliararzt für invasive Kardiologie und Angiologie am Kreiskrankenhaus Alzenau-Wasserlos.
Geboren 1965 in Rinteln, verheiratet, 4 Kinder. 1993 Studienabschluss und Promotion im Fach Humanmedizin an der Julius-MaximiliansUniversität Würzburg. 2002 Gebietsbezeichnung „Innere Medizin“. 2004 Schwerpunktbezeichnung „Gastroenterologie“.
BIOGRAFIE
Dr. med. Ralf Lyttwin Arzt für Innere Medizin, Kardiologie
BIOGRAFIE
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2004 Habilitation im Fachbereich Innere Medizin. 2003 bis 2008 Oberarzt der Medizinischen Klinik der Universität Würzburg. Seit 2005 DEGUM-Ausbilder für das Gebiet Ultraschall in der Inneren Medizin. Seit 2008 niedergelassen in der Gemeinschaftspraxis für Gastroenterologie und Innere Medizin mit Dr. Dillmann und Dr. Metz. Hobbys: Motorrad fahren, Jagen, Surfen.
Hobbys: Musik, Sport, Natur, Berner Sennenhund.
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HISTORIE
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Das Angebot der Herren Woerner Wie aus einer Kaserne von 1806 die Gründerzeithäuser an der Ecke Weißenburger/Goldbacher wurden Was hat die Jägerkaserne mit dem Bahnhofsquartier zu tun? Worin liegen Parallelen zwischen der Bebauung längs der Weißenburger und der Goldbacher Straße von der Frohsinn- bis zur Heinsestraße? Die Fragen lassen sich nicht ohne einige Informationen zur Stadtentwicklung in diesem Teil des Bahnhofquartiers beantworten.
Die Kaserne von 1805 an der Ecke Goldbacher und Weißenburger Straße vom Herstalltor aus gesehen. Heute stehen hier die eindrucksvollen, alle kurz vor 1900 entstandenen Gründerzeit-Häuser.
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Kriegsarchiv München
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KANZLEI RAUSCH
Die Bauunternehmer Gebrüder Woerner übernahmen 1897 die alte Kaserne und entwarfen Parzellen für Wohnhäuser, ein frühes Vorbild für heutige Konversionsvorhaben. Die gelben Flächen des hufeisenförmeigen Baus waren zum Abriss bestimmt, den Rest wollten die Woerners umbauen. Die Baulücke an der rechten Ecke (gelb) markiert den Beginn der späteren Heinsestraße. Bauverwaltung Stadt Aschaffenburg
Die Geschichte beginnt 1805, lange vor dem Bau der Bahnlinie. Um diese Zeit war deutlich geworden, dass das Fürstentum Aschaffenburg als Nachfolgestaat von Kurmainz auf längere Zeit ohne die frühere Residenz Mainz werde auskommen müssen. Man musste sich in Aschaffenburg arrangieren und fehlende Einrichtungen einer Residenz beschaffen, darunter eine angemessene Unterkunft für das Militär. Pläne für den herrschaftlichen Viehhof (heute Wohnanlage Schlossberg) scheiterten am geringen Platz. Die Kaserne entstand schließlich gegenüber dem Herstalltor an der Ecke der Äpfelallee (Weißenburger Straße) und der Goldbacher Straße. Bis auf eine Gartenwirtschaft an der heutigen Kolpingstraße gab es weit und breit kein Gebäude, nur Gartenland in Richtung Damm, Glattbach und Goldbach. Erst 1890 erhielt das Militär eine zivile Nachbarschaft mit dem Bau des Eisenhändlers Carl Stark (Ecke Weißenburger Straße/Frohsinnstraße). Die hufeisenförmige Kaserne von 1805/1806 war ein beachtliches Bauwerk mit drei Geschossen. Ihr Längsflügel an der Goldbacher Straße reichte bis über die heutige Heinsestraße hinaus, wo jenseits der Straße einer der beiden mit Dreiecksgiebeln gezierten Eckpavillons stand. Sie hatten drei, der Mittelpavillon fünf und die Verbindungsbauten jeweils zehn Fensterachsen. Der Flügel an der Äpfelallee reichte fast bis zur heutigen „Brasserie“, der gleich lange Flügel jenseits der Heinsestraße weit in diese hinein. Nach dem Übergang an Bayern 1814 rissen Bemühungen um den Ausbau der Kaserne nicht ab. Ein Aufstocken der Garnison hätten nicht nur militärische Stellen gerne gesehen, sondern auch die Stadt Aschaffenburg, die sich von mehr Soldaten
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HISTORIE
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Der östliche Seitenflügel der alten Kaserne (hier Außenfront) verlief längs der späteren Heinsestraße.
und Kasernenbauten wirtschaftliche Vorteile und Arbeitsplätze versprach (geeignet, „den Wohlstand der ganzen Gegend zu heben“). Die Stadt hätte einen Bau sogar auf eigene Kosten errichtet. Die Aufsichtsbehörde lehnte freilich die dazu nötige Verschuldung ab. Neben einer Reihe von Umbauaktionen bescherte ein Dachstuhlbrand im Dezember 1862 eine Erweiterung: Über die Wiederherstellung der Substanz hinaus erhielten alle Pavillons ein zusätzliches Stockwerk.
begann 1897 mit dem Haus Goldbacher Straße 3. Binnen zweier Jahre war das heute unter Denkmalschutz stehende Ensemble gebaut und an Interessenten verkauft. Ein Großteil der Parzellen ging 1901 auf einen Schlag weg, als Wilhelm Ebert weite Flächen für die Einrichtung der Bavaria-Brauerei erwarb. Die Woerners vermarkteten nach demselben System auch die Zeile an der Goldbacher Straße von der Kolbornstraße an (Nummern 35 bis 43, 1897 bis 1898).
Ab 1890 empfand man die Enge der alten Kaserne als unzumutbar. Die Militärverwaltung erwarb ein Grundstück an der Goldbacher Straße, das sich von der Kolbornstraße über die Länge der heutigen mehrgeschossigen Bebauung stadtauswärts zog. Die Bahnlinie Frankfurt-Würzburg und die Nebenbahn nach Miltenberg waren zu diesem Zeitpunkt längst fertig. Ein Gebäude des Bezirkskommandos, eine Verheiratetenkaserne, ein Exerzierhaus und ein Ökonomiegebäude sollten die alte Kaserne ergänzen und die räumliche Situation entspannen.
Damit liegen Ähnlichkeiten mit Vorgängen der Zeit nach dem Jahr 2000 auf der Hand.
Entwürfe und die Ausschreibungen waren bereits über die Bühne, als die Bauunternehmer Franz und Roman Woerner dem Kriegsministerium ein überraschendes Angebot unterbreiteten. Sie wollten an der Würzburger Straße eine moderne, funktionale und mit Erweiterungsmöglichkeiten ausgestattete Kaserne schlüsselfertig errichten, als Projektentwickler unter Einschluss des Grunderwerbs und der gesamten Erschließung. Im Gegenzug erwarteten sie in einem Tauschgeschäft die Übergabe der alten Kaserne und der Fläche an der Goldbacher Straße, um dort Wohnbauten hochzuziehen. Man wurde sich – mit Unterstützung der Stadtverwaltung – in erstaunlich kurzer Zeit in den ersten Monaten des Jahres 1893 einig. Das Unternehmen Woerner stellte die Jägerkaserne bis 1897 fertig und begann in diesem Jahr mit der Verwertung der aufgegebenen Areale im Bahnhofsquartier. An Weißenburger Straße, Goldbacher Straße und der damals erst projektierten Heinsestraße sehen die Woerners um die 25 Parzellen für repräsentative Stadthäuser vor. Die Realisierung
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Stadtarchiv HA 587
In beiden Fällen sieht sich die Stadtentwicklung mit Konversionen konfrontiert – konkret mit Militärflächen, in jüngerer Zeit darüber hinaus mit Bahn- und Industrieflächen. Das Investorenmodell, in dem Unternehmer die Aufgaben der Neuausrichtung übernehmen, hat damals wie hundert Jahre später Weichen gestellt. Immerhin hat die offensichtlich leistungsfähige Woernersche Entwicklungs- und Entwurfswerkstatt Bauten hinterlassen, die den Zweiten Weltkrieg überdauert haben und heute das Stadtbild in angenehmer Weise prägen. Peter Körner
Der frühere Main-Echo-Redakteur Peter Körner hat in seinen Forschungen zum Bahnhofsquartier überraschend reichhaltiges Material in den Archiven entdeckt und weitgehend ausgewertet. Er ist derzeit mit der publizistischen Verarbeitung des Materials beschäftigt. Wer Informationen zum Quartier zwischen Bahn, Goldbacher Str., Weißenburger Str. und Hanauer Str. beitragen kann, wende sich an den Autor unter 0 60 29 / 99 50 89 oder koerner-johannesberg@gmx.de
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