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DAS GIGASPORT-MAGAZIN Winter 2011 € 2,50

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WINTERWELTEN

Im Inferno: Das größte Amateurrennen Aus der Wildnis: Gerlinde Kaltenbrunner In die Stille: Schneeschuhgehen im Trend


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XXXXXX EDITORIAL

HIGHLIGHTS

008 Neues aus der Sportwelt Praktisches und Modisches für Trendsetter.

INFERNO-RENNEN

010 Das größte Amateurrennen der Welt mit 1.800 Teilnehmern.

DIE SKIFAMILIE

016 Für jeden Geschmack der richtige Ski – vier Hauptkategorien im Überblick.

CHARAKTERTEST

032 Welcher Skityp sind Sie? Finden Sie es heraus bei unserem Test!

MODE I

034 Die Piste wird in diesem Winter zum Laufsteg.

TOURENSKI

040 Profi Freerider Stefan Häusl gibt Tipps für die sichere Fahrt.

MODE II

050 Stilsicher durch die freie Wildbahn.

ISOLATION

054 Gerlinde Kaltenbrunner weiß, wie man sich am Berg vor der Kälte schützt.

SCHNEESCHUHGEHEN

068 Wandern durch die verschneite Natur begeistert immer mehr Menschen.

SNOWBOARD Fotos: Bernd Ritschel/Ortovox, Cover: Pieps

086 Ab durch die Mitte im Reich der Mitte – Snowboarden in China.

Liebe Leserin, lieber Leser! Keine Frage, für viele Sportler ist – ungeachtet der Temperaturen – die ANDREAS ZINSCHITZ, heißeste Zeit des Jahres angebrochen. VORSTAND GIGASPORT Wintersport liegt im Trend, davon zeugt auch diese Ausgabe von SPORTlife, die so dick ist wie noch nie. Und es ist bemerkenswert, wie sich viele Sportarten in den letzten Jahren weiterentwickelt haben. Etablierte Genres wie das Skifahren werden immer breiter aufgefächert, Altbewährtes wie das Schneeschuhlaufen wird wieder neu entdeckt und daneben sorgen Actionabenteuer für die Youngsters für frischen Schwung. Bei so viel Angebot ist es eigentlich fast unmöglich, zu Hause zu bleiben! Etliche Anregungen dürfen wir Ihnen in unserem aktuellen Magazin präsentieren. So haben wir beispielsweise das größte Amateurskirennen der Welt, das Inferno in Mürren besucht (Seite 10). 1.800 Teilnehmer stürzen sich hier Jahr für Jahr die 15,8 Kilometer lange Strecke ins Tal. Da kann die Wahl des richtigen Skis über Sieg oder Niederlage entscheiden, weswegen wir Ihnen die wichtigsten Kategorien ab Seite 16 vorstellen dürfen. Ob elegante Schwünge oder doch lieber akrobatische Sprünge hoch in den Lüften, das Sortiment bietet wirklich für jeden Typ die richtigen „Bretteln“. Das gilt natürlich auch für diejenigen, die sich abseits der regulären Pisten am wohlsten fühlen. Freeski-Spezialist Stefan Häusl hat sich mit uns ins Gelände geschlagen und gibt wertvolle Tipps, wie man sich am besten in der freien Wildbahn – und nicht nur dort – schützen kann (ab Seite 40). Schützen muss sich natürlich auch eine Gipfelstürmerin wie Gerlinde Kaltenbrunner. Doch nicht nur für sie ist eine gute Isolation in der kalten Zeit wichtig, weswegen wir die neuesten Entwicklungen auf dem Markt näher unter die Lupe genommen haben (ab Seite 54). Gut verpackt ist es also kein Problem, der Natur auf den Puls zu fühlen und sich auch an den kältesten Wintertagen in die „Wildnis“ zu wagen. Schneeschuhwandern ist eine besonders entspannende Art und Weise, den Winter zu erleben und sich dabei in Gebieten zu bewegen, wo man mit normalem Schuhwerk nicht hinkommen würde. Und eigentlich ist der vermeintlich „neue“ Sport uralt – lesen Sie mehr darüber ab Seite 68. Immer noch recht jung hingegen ist nach wie vor das Snowboarden, obwohl sich auch diese Sportart längst etabliert hat. Mittlerweile hat sie sich auch in den entferntesten Winkeln der Welt wie etwa China breitgemacht, wo ausgerechnet eine junge Österreicherin zu den Protagonistinnen der Szene zählt. Ein interessantes Gespräch über Powder-Erlebnisse der etwas anderen Art liefern wir Ihnen ab Seite 78.

www.facebook.com/gigasport.at

www.gigasport.at 10/18/11 9:53 AM

Ihr Andreas Zinschitz, Vorstand

TS GU C Auf Seite 075

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GIGA

Damit wünschen wir Ihnen viel Vergnügen mit der aktuellen Ausgabe von SPORTlife!


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HIGHLIGHTS

Mit Durchblick

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Doppelt sieht besser: Die neue Panoma Magnetic von Alpina dockt per Magnet eine Schönwetterscheibe an – somit hat man bei allen Wetterbedingungen den richtigen Durchblick. www.alpina-sports.de

Wetter-Fest

Ob‘s stürmt oder schneit, der nächste Laufweg ist nicht weit. Der GelTrabuco 14 GTX ist die bewährte Asics-Größe im Trail-Bereich und steht für höchste Sicherheit auf allen Wegen. >> www.asics.at

Im Griff des Dachsteins

Mit einem Handschuh, der nach dem Wahrzeichen der Steiermark benannt ist, hat man jede Situation fest im Griff: Der Dachstein.GTX von Zanier mit GoreTex Membranen sorgt für trockene Hände und perfekte Isolierung. www.zanier.com

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Fotos: Hersteller

Abenteuerlustige Damen, die auch im Winter auf Wanderschaft gehen, sollten auf die Meridian Women von Jack Wolfskin nicht verzichten. Sie gehört zu den leichtesten 3-in-1 Wanderjacken und bietet doch eine angenehme Isolierung. www.jack-wolfskin.com

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Bereit für die Wildnis

Kältepanzer

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Gute Nachrichten für kälteempfindliche Zeitgenossen: Speziell für sie hat X-Bionic den Energy Accumulator „Extra Warm“ entwickelt. Er wurde aus dickerem Material mit höherer Isolationswirkung gefertigt. Eine wirkungsvolle Entlüftung dient als Ventil für überschüssige Wärme, womit die Gefahr von Überhitzung vermieden wird. www.x-bionic.at

Gut betucht

Mehr Auswahl in Farbe und Design gibt es diesen Winter beim Merino Wool Buff, ein Schlauchtuch aus 100 Prozent Merinowolle. Die Multifunktionstücher fallen nun durch bunte Prints sowie Streifen- und Karo Musterungen auf und bieten mehr Abwechslung als die bisherigen Produkte. www.buff.at

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HIGHLIGHTS

Auf der Suche nach dem Yeti

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Es grünt nicht nur zur Sommerzeit, nein, auch im Winter, wenn es schneit. Die Yeti-Serie NTN ist der Gewinner des begehrten „IF product design awards“ in Gold – und ein konkurrenzlos leichtes sowie komprimierbares Produkt. http://www.yetiworld.com

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Der Kick im Winter

Immer schön warm halten lautet die Devise – und das gelingt mit dem Evolution Warm X-Special von Odlo besonders hübsch. Die hochfunktionelle Sportunterwäsche mit perfekter Wärmeregulierung sorgt für besten Feuchtigkeitstransport und perfekte Wärmeisolation. www.odlo.at

HIGHLIGHTS IM WINTER

Nicht nur namhafte Bankdirektoren raten dazu, sich warm anzuziehen. Gigasport beherzigt diesen Ratschlag und zeigt auf diesen Seiten die schönsten Modetrends für (herz-)erwärmende Momente. Federleicht

So leicht und doch so warm: Die neue, hochelastische TranstexWäsche von Löffler kommt direkt aus der Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Neueste Stricktechnik bindet hyperleichte und beinahe unsichtbare Elasthanfäden in das Gewebe ein. Das Ergebnis sind entscheidende Funktionsverbesserungen, mehr Bewegungsfreiheit und höhere Lebensdauer. www.loeffler.at

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>> Hände hoch!

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HIGHLIGHTS

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Foto Bruno Petroni

010 Inferno


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HölliscHer ! s s A p s s t r H AbfA es Jahr jagen 1.850 Athleten 1.990 Höhenmeter in knapp 14 Minuten. Jed ennens in Mürren, um diese über die 14,9 km lange Piste des Inferno-R Rekordzeit zu knacken.


INFERNO

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as der 38-jährige Schweizer Michel Kuno, der 32-jährige Christian Huber aus Wagrain und der 74-jährige Ex-Ski-Nationalteamtrainer Herbert Thayer aus Kaprun gemeinsam haben? Alle drei haben sich den 21. Jänner 2012 rot in ihrem Kalender angestrichen. An diesem Tag wartet auf sie und weitere 1.847 Sportler ein 14,9 Kilometer langer Pistenrausch der besonderen Art. Kuno, Huber und Thayer haben das „Inferno-Rennen“, das zu den längsten Skirennen der Welt zählt und seit 1928 in Mürren ausgetragen wird, bereits mehrmals für sich entschieden. Ein Grund, es heuer langsamer anzugehen? Nein, ganz im Gegenteil. Wer eine der heißbegehrten Startnummern für dieses Kultrennen ergattern konnte – „jährlich treffen bei uns mehr als 3.500 Anmeldungen aus rund 22 Nationen ein“, erzählt Rennleiter Thomas Gertsch – und sich die frisch gewachsten Brettln anschnallt, hat nur eines im Kopf: Tempo, Tempo, Tempo!

BERGFREUNDE (?) Insgesamt nehmen 1.850 Amateure aus über 20 Nationen beim InfernoRennen in Mürren teil. Da können aus Freunden schon einmal erbitterte Gegner werden.

STARTSCHUSS ALLE 12 SEKUNDEN Normalsterbliche nehmen sich gemütliche 45 Minuten Zeit für diese wunderschöne Abfahrt. Die Sieger weniger als 15 Minuten. Inferno-Geschichte schrieb der Schweizer Urs von Allmen, der seit 1992 die Rekordzeit von 13:53,40 Minuten hält. Doch nicht immer kann aufgrund der Wetterbedingungen die komplette Originalstrecke in Angriff genommen werden, die vom 2.900 Meter hohen Schilthorngipfel bis nach Lauterbrunnen führt. Ob verkürzte Variante oder Hardcore-Version: Der Start ist entscheidend. Morgens kurz vor neun fällt der erste Startschuss, alle zwölf Sekunden der nächste. Gegen 15.30 Uhr stürzt sich dann der letzte Fahrer ins Abenteuer. „Direkt nach dem Start geht es tief in die Hocke. Bei diesen langen Gleitpassagen entscheidet das richtige Material über Sieg oder Niederlage“, erzählt Kuno, der bei seiner Premiere vor sieben Jahren dem Sprichwort „Die Letzten werden die Ersten sein“ alle Ehre

machte. Wie man mit der Startnummer 1.624 als erster durchs Ziel schießen kann? „Das Wetter war auf meiner Seite“, so Kuno lachend. „Hatten die Läufer mit den niedrigen Startnummern vormittags mit starkem Schneefall und Pulverschnee zu kämpfen, kam nachmittags die Sonne heraus und sorgte für optimale Pistenverhältnisse.“ DIE GAUDI FÄHRT MIT „Auf einer gesperrten Strecke Vollgas zu geben, an die eigenen Grenzen zu gehen und sich mit den anderen Teilnehmern direkt auf der Piste zu messen: Das ist ein absolut irres Gefühl“, beschreibt Christian Huber seinen persönlichen Beweggrund, sich Jahr für Jahr diesem traditionsreichen Spektakel auszuliefern. Selbst Herbert Thayer, der sich heuer zum 30. Mal an den Start begibt wird nicht müde, sich dieser Herausforderung erneut zu stellen. „Natürlich will ich wissen, wie gut ich noch beisammen bin“, lacht der Routi-

Fotos: Christian Huber, Jaroslav Kardasch

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INFERNO

nier. Wie gut seine Kondition ist spürt der agile 74-Jährige vor allem bei den „Bergauf-Sprints“. „Hier kommt mir mein Langlauf-Training absolut zugute“, so der Salzburger selbstbewusst.

Fotos: Christian Huber, Jaroslav Kardasch

PIMP UP YOUR SKI!

SO MACHEN NICHT NUR INFERNO-TEILNEHMER METER. hrt, Wie oft Skiservice? Vor der ersten Abfa von ngig abhä n, jeweils nach sechs Pistentage könFahr vom und ngen dingu den Schneebe üsnen. Und zu Saisonende, bevor die Ausr ert. tung in den Keller wand und Was tun bei? Kanten sind zerschlagen atzt: stumpf: Kantenschliff. Der Beleg ist zerkr Flehelle zeigt g Bela Der Belag ausbessern. sen. cken, ist rau und „ausgetrocknet“: wach hAuftragen von Heißwachs: Wachs gleic n leise Büge n. opfe auftr g mäßig auf den Bela nach en Kant n. ziehe e fläch Gleit die über ca. Abkühlung freilegen und das Wachs nach hen. abzie einer Stunde

AUSDAUER GEFRAGT Ob Langlaufen, Hometrainer, Mountainbiken oder „Bodypump“: Jeder Teilnehmer hat seine ganz persönliche Art, sich auf dieses ultimative Amateur-Abfahrtsrennen, das eben nicht nur abwärts geht, vorzubereiten. „Ab der Anmeldung im September steigt das Trainingspensum gewaltig an. Für das Inferno-Rennen zu trainieren bedeutet aber nicht, sich nur den Fahrtwind um die Ohren wehen zu lassen. Um die ,knackigen’ Anstiege nicht im Schneckentempo zu bewältigen, nehme ich regelmäßig Forststraßen bergauf in Angriff“, verrät Huber sein Trainingskonzept. Dennoch blieb ihm letztes Jahr beim senkrechten Fight gegen seinen ewigen

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„Rivalen“ Remy aus der Schweiz die Puste weg. „Obwohl ich Remy in der Gleitpassage überholt hatte – der Ski lief super – waren wir am Ende des Anstieges wieder auf gleicher Höhe“, erinnert sich Huber zurück. HEILIGES KANONENROHR! Vom Start auf dem 2.900 Meter hohen Schilthorngipfel jagen die Cracks durchs Engetal Richtung Schilthornhütte. Dann folgt ein langgezogenes S bis unterhalb des Muttlerenhoren-Gipfels. Als Nächstes muss das gefürchtete Kanonenrohr bewältigt werden. Spätestens bei dieser schwierigen Passage heißt es, einen Gang hinunterschalten. „Dieser Streckenabschnitt ist sehr steil. Wer da mit 120 km/h ungebremst durchfetzen möchte, ist absolut hirnlos“, so Kuno, der letztes Jahr vom diffusen Licht unangenehm überrascht wurde, aber sturzfrei blieb. Weniger Glück hatte zwei Jahre zuvor Hubers Team-


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INFERNO

ACHTUNG SUCHTGEFAHR! „ALS WIR IM FERNSEHEN ZUFÄLLIG EINEN BERICHT ÜBER DAS INFERNORENNEN SAHEN, WAR UNS SOFORT KLAR: NÄCHSTES MAL SIND WIR AUCH DABEI. HEUER GEHE ICH MIT MEINER MANNSCHAFT ZUM SECHSTEN MAL AN DEN START.“ CHRISTIAN HUBER

MICHEL KUNO

„KAUM ZU GLAUBEN, ABER HEUER BESTREITE ICH ZUM 30. MAL DIESES KULTRENNEN. DIE MISCHUNG AUS VERGNÜGEN UND GRENZAUSLOTUNG FINDE ICH GROSSARTIG.“

HERBERT THAYER

INFERNO STORY

BUCH Tipp

Andrew Morgan, Präsident des Kandahar Ski Clubs, erzählt die 80-jährige Geschichte des größten Amateurrennens des weltweiten Skisports.

AUF UND AB. Beim Inferno Rennen sind nicht nur halsbrecherische Steilhänge zu bewältigen – ab und zu muss man auch einmal nach oben staffeln. kollege Gerhard Grundner. „Der Steilhang war komplett vereist. Grundner musste mit Gehirnerschütterung und Prellungen per Helikopter ins Spital geflogen werden.“ RISIKO ODER VERNUNFT? „Die Sicherheit unserer Fahrer liegt uns sehr am Herzen. Ursprünglich war die Rennstrecke unpräpariert. Das hat sich mit der zunehmenden Geschwindigkeit im Skisport allerdings rasch geändert. Mittlerweile sorgen 300 Helfer für eine einwandfreie Piste. Mittels einer Handvoll Tore versuchen wir riskante Abschnitte wie das Kanonenrohr zu entschärfen. Dennoch entscheidet jeder Rennläufer selbst, wieviel Risiko er eingeht“, betont Rennleiter Gertsch. Eine Schrecksekunde anderer Art erlebte Huber, als sich vor dem Rennen der vordere Backen der Bin-

dung lockerte. Wieder befestigt, beschäftigte den Salzburger die Frage: Hält sie oder nicht? „Im Kanonenrohr ging ich daher kein Risiko ein, da ich ein komisches Gefühl wegen der Bindung hatte.“ Die Bindung hielt und schlussendlich erreichte der Österreicher vor seinem persönlichen Kontrahenten aus der Schweiz die Zielgerade, „ausgelaugt, aber sehr glücklich“. Trotz allen Ehrgeizes: Wenn Kuno, Huber und Thayer am 21. Jänner wieder einmal an den Start des InfernoRennens gehen, wird sie ein Gedanke mit Sicherheit verbinden: „Der Wille, ganz vorne mitzumischen und das Beste zu geben“, so die drei Ausnahmeathleten.

Videos und weiterführende Links auf www.gigasport.at/blog

Fotos: Bruno Petroni, Jaroslaw Kardasch

„DIE FREUNDSCHAFTLICHE KOLLEGIALITÄT IM TEAMBEWERB SOWIE DIE PERSÖNLICHE GRENZERFAHRUNG BEGEISTERN MICH IMMER WIEDER AUFS NEUE. DIESES JAHR BIN ICH ZUM SIEBTEN MAL MIT DABEI.“

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KATEGORIEN

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ace. Hier gibt Kategorie: R e schneller als der eines: Seien Siacer sind besonders Blitz! Denn R , sieht man sie doch en schwer zu fass nen höchstens von ei m ge ll A im hinten.

Fotos: Gerlinde Mörth, Klaus Polzer, Tanzschule Elmayer, Jürgen Skarwan, Garfield Trummer

Kategorie: On-Pist. De den Pistenrittern zei r Sir unter durch vollendeten Stil chnet sich Schwünge aus. Besondeund elegante Schreckt auch vor gutenre Vorsicht: Manieren nicht zurück!


KATEGORIEN

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TYPISCH SKIFAHRER! Fotos: Gerlinde Mörth, Klaus Polzer, Tanzschule Elmayer, Jürgen Skarwan, Garfield Trummer

Sie sind adretter Bankmanager, junger Anarchist auf zwei Brettern oder kreativer Mitdreißiger ohne geistige Schubladen? Skifahren ist so unterschiedlich wie diese Typen. Eine untypische Stilberatung klärt die Materialfrage.

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lle Skifahrer haben eines gemeinsam: die Bretter unter den Füßen. Zugegeben, das sind schon mal zwei Dinge. Dann ist es aber schon vorbei mit den Gemeinsamkeiten. Denn zum einen gibt es ganz persönliche Charaktereigenschaften, die sich auch auf der Piste

widerspiegeln. Und zum anderen ist da das Material, das sich immer darauf konzentrieren sollte, was dem Besitzer Spaß macht. Und da wären wir schon beim Dilemma. Allround, Freeride, Big Mountain, Freeski, Racecarver, Slalomcarver, Crossskier, Rennski und so weiter und so fort. Sie

alle haben ihre Schokoladenseite. Also klären wir auf: Welchen Ski braucht der Punk unter den Skifahrern und welchen der Benimm-Profi? nimm-Profi? Videos und weiterführende Links auf www.gigasport.at/blog


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kategorien

: n i A t n u o M l l A Das leben ist

RAineR BinDeRKRieglstein (45), MusiKeR Der Musiker aus Graz ist leidenschaftlicher Skifahrer und auch Tourengeher. Seine Musik l채sst sich genauso wenig in Schubladen stecken wie seine Art, Ski zu fahren.

Fotos: Garfield Trummer, Nordica

kompliziert genug.


kategorien

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Fotos: Garfield Trummer, Nordica

enn das Naturerlebnis vor der Bestzeit kommt und das Leben kompliziert genug ist, dann hat die Skiindustrie vermutlich genau für Sie viel Hirnschmalz investiert – den sogenannten All-Mountain-Skifahrer. Jener bodenständige und selbstbewusste Mitdreißiger, der eigentlich nur eines will: alles. Die Alleskönner-Ski sind gewissermaßen die Quadratur des Kreises oder so etwas wie die Schokokuchen-Diät. Nur, dass die Hersteller hier einen Spagat geschaffen haben, der funktioniert.NichtumsonsthabenAll-Mountain-Ski einen regelrechten Siegeszug im Verkauf hingelegt und das Image eines einzigen Kompromisses abgelegt. Verantwortlich dafür ist der Fortschritt in Sachen Technologie und Materialien. Mittlerweile läuft die Entwicklung bei All-Mountain-Modellen parallel mit racingorientierten Skiern, sodass Erkenntnisse aus dem Rennsport wesentlich schneller in die Serienprodukte einfließen können. Die Hersteller kombinieren vor allem die Bauformen und Entwicklungen von Rennski mit jenen

von Freerideski. Das Ergebnis ist eine breite Palette an Allroundern, die nicht nur für Anfänger und Gelegenheitsfahrer interessant ist. Auch echte Könner wissen die Vielseitigkeit zu schätzen. Einerseits, weil man sich das ständige Wechseln spart und sich tagsüber am besten entfalten kann. Andererseits weil man damit auch ganz schön sportlich unterwegs sein kann. Ein Kompromiss bleiben All-Mountain-Ski nur noch für echte Racer und angstbefreite Luftstandfanatiker. Wobei auch Abstecher in die Zeitnehmung oder in den Funpark möglich sind, ohne dass es gleich peinlich wird. Umgekehrt wird es da schon schwieriger. Ein Paar muss rEichEn Technisch gesehen bieten die Ski eine ähnliche Taillierung wie RiesentorlaufCarver, was vor allem für die Performance auf der Piste spricht. Dazu kommt ein relativ breiter Skikörper zwischen 73 und 80 Millimeter, der wiederum für besseren Aufrieb sorgt. So wird die Drehfreudigkeit gesteigert, was besonders im Tiefschnee

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oder bei schwierigen Pistenverhältnissen hilft. Als Faustregel gilt: je breiter die Mitte, desto besser fürs Gelände und umgekehrt. All-Mountain-Fahrer sind vom Typ her also weniger Extremisten als sportliche Typen, die sich schlichtweg alle Optionen offenhalten möchten und die Natur in allen Facetten erleben wollen – egal, ob auf der Piste, im Tiefschnee oder, wenn es zwischendurch juckt, auch einmal in der Luft. Ein einziges Paar Ski muss dafür reichen, und in den allermeisten Fällen tut es das auch. Zumindest für so unkomplizierte Typen wie Rainer Binder-Krieglstein. Der Musiker aus Graz sieht Skifahren ganz unverbissen als Ausgleich und als Spaßfaktor. Seine nächste Veröffentlichung im Frühjahr 2012 trägt den Titel „Jugend“. Genau aus dem Grund – und wegen der Kondition – lässt der Schlagzeuger gerne auch einmal den Lift links liegen und geht den Berg hinauf. Wie man eben gerade Lust hat. Also locker bleiben, geistige Schubladen schließen und unbeschwert genießen heißt die All-Mountain-Devise.


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KATEGORIEN

I: r Dreißig FRueEkEeinSeK m übe

EVA PATSCHEIDER (26), FREESKI-PROFI Eva steht seit ihrem 14. Lebensjahr auf Ski. Ihre Erfüllung auf zwei Brettern hat sie aber erst mit den Freeski gefunden. Seit fünf Jahren fährt der Profi jetzt für Atomic – und das höchst erfolgreich. Eva ist beispielsweise dreifache österreichische Meisterin und Freeskier of the Year 2009.

Fotos: Klaus Polzer, Fischersports

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Anze


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reeski-Fahrer sind die Anarchisten auf der Piste, ohne große Regeln, ohne Hinten und Vorne. Mit Twintips unter den Füßen – also mit vorne und hinten aufgebogenen Ski – geht es immer um Style und Kreativität. In der Praxis bedeutet dies: möglichst schwierige Tricks in den Schnee zu zaubern und dabei lässig auszusehen. Genau das Richtige für Freeski-Profi Eva Patscheider. Als junge Nachwuchssportlerin wurde ihr das ständige „Rot-Blau-RotBlau“ schnell zu langweilig und so hat sie sich kurzerhand anderweitig umgesehen. Fündig wurde sie beim Freeskiing. Ihr schlagendes Argument: „Rückwärts, vorwärts, nach links oder rechts, schnell oder langsam ..., alles ist erlaubt!“ Wichtig allerdings: Freeski-Fahrer wie Eva sind „Rider“ und keine Skifahrer – eigentlich logisch, oder? Das bevorzugte Revier dabei ist der Funpark, mit allem, was dazugehört: Halfpipe, Rails, Tables, Corner, Roller oder Kicker. Aber auch sonst nehmen Freeski-Fahrer gerne alles mit in die Linie, was nach Spaß aussieht wie Tiefschnee, Wald und –

manchmal ganz verrückt – sogar die Piste. In Wirklichkeit funktionieren moderne Twintips auch auf präparierten Wegen ausgesprochen gut. Aber weil das für Freigeister schnell langweilig wird, gehört switch fahren (also rückwärts) ebenso dazu wie die unangestrengte Miene nach einem gestandenen Trick. Freeski-Rider wollen nicht unbedingt immer springen, dafür aber mit dem Material spielen und den Berg in all seinen Facetten ausnutzen. Egal, wo und in welcher Form – die Ski müssen einiges wegstecken können. SEINE (SKI-)MITTE FINDEN Moderne Twintips haben deshalb Verstärkungen verbaut, um Landungen auch aus größeren Höhen oder direkt auf Rails (die Fahrer landen quer zur Fahrtrichtung auf Geländern oder Metallboxen) unbeschadet zu überstehen. Und auch die Taillierung unterscheidet sich bei Twintips von normalen Skiern. Sie ist deutlich geringer, gleichzeitig sind die Mitten breiter gestaltet. Außerdem sind die Bindungen mehr in

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Richtung Mitte montiert. Das ermöglicht einerseits besseres switch fahren – etwa beim Anfahren auf Kicker oder beim Landen – und gleichzeitig vereinfacht es Rotationen in der Luft. Bei reinen Pro-Modellen sind die Bindungen überhaupt zentral montiert, was sich zwar gut im Funpark macht, aber Nachteile am restlichen Berg bringt. Ansonsten sind Freeski-Modelle selbst für Einsteiger gut geeignet, weil sie sich durch die nach vorne verlagerte Bindung sehr leicht drehen lassen. Mittlerweile werden sogar immer mehr Twintips für den hauptsächlichen Pisteneinsatz konzipiert. Sie sind dann also so etwas wie die SUVs unter den Skiern. Schließlich reicht es oft zu wissen, dass man könnte, wenn man wollte. Darüber hinaus sind sie wohl auch die einzigen Ski, bei denen besonders viel Know-how in die Gestaltung der Skioberflächen gesteckt wird. Grund ist das ständige Überkreuzen der Ski bei Tricks in der Luft. Moderne Twintips stecken diese Belastungen mittlerweile locker weg. Nur: Wie steht´s mit dem Fahrer…?

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KATEGORIEN

THOMAS SCHÄFER-ELMAYER (65), BENIMM-GURU Der Management-Trainer und Experte für Etikette kennt nicht nur am Opernball, sondern auch auf der Piste die richtigen Umgangsformen. Er selbst ist routinierter Skifahrer, geht es mittlerweile aber trotzdem gerne ruhig an.

Fotos: Tanzschule Elmayer, Fischer

: T S I P N O . n e b e L e lb a h s a d t is g n Ordnu


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wachsen und weiß deshalb, wovon er spricht, wenn er sagt: „Optimale Ski sollten gut laufen und auch auf steilen, glatten Eisplatten sicher halten. Auf buckligem Gelände sollten sie außerdem wendig sein und natürlich beim Schuss ruhig liegen.“ Alles Anforderungen, die moderne Pistenski zu bieten haben und die nicht unbedingt etwas mit Anfängerski zu tun haben. Im Gegenteil: Wie in jeder Kategorie gibt es auch hier Performance-orientierte Modelle auf der einen Seite und leicht zu fahrende Modelle auf der anderen Seite. Zur Zielgruppe gehören also sämtliche Freizeit-Skifahrer, unabhängig vom eigenen Können. Schäfer-Elmayer geht es jedenfalls gerne ruhiger an – obwohl er als gebürtiger Vorarlberger wahrscheinlich früher Skifahren konnte als Gehen. Klar, dass er auch für die Piste einen wichtigen Tipp parat hat: „Rücksicht, Toleranz, Hilfsbereitschaft, Geduld und gute Laune schaffen eine angenehme At-

mosphäre für alle.“ Wahrhaft eine Regel fast wie aus dem Benimm-Buch. EIN LIED AUF DEN LIPPEN Der Pistenski ist für mindestens 80 Prozent Pisteneinsatz und maximal 20 Prozent Tiefschnee gebaut. In der Praxis macht ihn das schmäler und vor allem kürzer als etwa einen Tiefschnee-Ski. Die Skimitte variiert in der Regel zwischen 65 und 73 Millimeter. Gleichzeitig ist er an den Enden steifer als andere Ski. Damit spielt er seine Stärken vor allem dann aus, wenn es um Kantengriff, Dreh- und Reaktionsfreudigkeit oder um die Laufruhe geht. Also immer dann, wenn man Pistenkilometer abspult und dabei entspannt ein Lied auf den Lippen hat. On Pist-Ski sind also für jene gedacht, die Pisten als genau das verwenden, was sie sind. Vom Gebrauch abraten sollte man hingegen Cabrio-Besitzern aus Irland oder luftigen Freigeistern.

Fotos: Tanzschule Elmayer, Fischer

er Name ist Programm. On Pist-Ski sind fast ausschließlich für den Einsatz auf präparierten Pisten gebaut. Und das ist gut so, denn bei Dutzenden verführerischen Skikategorien mit noch einmal spektakulär klingenden Unterkategorien vergessen Skifahrer mitunter, dass sie den größten Teil des Tages ohnehin auf der Piste unterwegs sind. Wer das für sich entdeckt hat, ist erstens weise, zweitens pragmatisch veranlagt und drittens kultiviert – schließlich muss er bzw. sie sich an gewisse Regeln im Pistengetümmel halten. Mit anderen Worten: Pistenfahrer sind die zielstrebigen Anzugträger unter uns Skifahrern. Eben jene, die wissen, was sie wollen, sich dabei zu benehmen verstehen und trotzdem auf Performance Wert legen. So wie Benimm-Guru Thomas Schäfer-Elmayer: Der Management-Trainer und Buchautor („Alles, was Sie über gutes Benehmen wissen müssen“) ist in Vorarlberg direkt neben der Piste aufge-

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kategorien

Marlies schild (30), slaloM-WeltMeisterin Für Marlies Schild ist Skifahren die wichtigste Nebensache der Welt. „Ich darf als Rennläuferin meinen Kindheitstraum leben.“ Zusätzlich zum Weltmeistertitel hat die Slalom-Spezialistin noch OlympiaSilber, drei Gesamtweltcup-Siege und insgesamt 29 (!) Weltcup-Siege auf der Haben-Liste.

Fotos: Jürgen Skarwan/Atomic, Fischersports

: e c a r Wer bremst, verliert


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Fotos: Jürgen Skarwan/Atomic, Fischersports

ehr Dynamik, mehr Speed, mehr Brennen in den Wadeln: Racer sind keine Warmduscher, sondern Sportler auf den Spuren unserer ÖSV-Helden und Heldinnen. Allerdings sind die Zeiten vorbei, in denen nur auftrainierte Athleten in der Lage waren, einen sogenannten Racecarver im Alltag zu bändigen. Von weichgespült kann aber trotzdem nicht die Rede sein. Moderne Ski der Kategorie „Race“ sind zwar direkte Abwandlungen von den aufwendig entwickelten Hightech-Brettern, die im FIS-Weltcup über Sieg oder Abflug entscheiden. Beim Material und der Abstimmung sind sie aber doch stärker auf die Bedürfnisse von „normal sportlichen“ Fahrern ausgerichtet als ihre technischen Paten. Oberste Priorität dabei: absoluter Top-Speed und Kantengriff bis zum Abwinken. Je nach Bauform sind ihr Metier deshalb schnelle, lange oder auch enge Schwünge, die das perfekte Wettkampf-Feeling auf der Piste vermitteln. Dazu gehört der Geschwindigkeitsrausch und die Herausforderung, sauber auf der Kante über harte Pisten zu brettern. Race-Ski sind also für ambitionierte Könner, die wissen, was sie tun. Außerdem werden sie aufgrund des schnellen Technologietransfers aus dem Rennsport gerne bei Nachwuchs- oder Hobbyrennen eingesetzt.

KönigsKlasse Wer allerdings glaubt, mit einem Racecarver einen waschechten Rennski zu fahren, liegt falsch – selbst wenn sie den Skiern bei den Siegerehrungen im Fernsehen zum Verwechseln ähnlich sehen oder vielleicht sogar „Worldcup“ draufsteht. Rennski, mit denen Marlies Schild beruflich unterwegs ist, sind im normalen Handel weder für Geld noch gute Worte zu bekommen, was durchaus Sinn macht. Die verwendeten Materialien – in diesem Fall von Atomic – wären für Nicht-Profis schlichtweg ungeeignet. Davon abgesehen werden die Arbeitsgeräte der Slalom-Weltmeisterin von einer Horde Techniker auf jedes Rennen speziell abgestimmt – der RutschAnteil beträgt dann gleich Null. Dagegen schaffen moderne Race-Ski aus dem Handel trotz ähnlicher Geometrie einen Kompromiss aus Performance und Fahrbarkeit. Die Torsionssteifigkeit ist im Vergleich zu anderen Skiern am höchsten und die Taillierung gleichzeitig am schmalsten. Ein Grund, warum RaceSki im Vergleich also recht kraftvoll und aktiv gefahren werden müssen – zumindest, wenn man ihr Potenzial ausschöpfen möchte. Für den Durchschnittsfahrer sind sie als Ganztages-Ski deshalb eher ungeeignet. Wer die Grenzen der Ski allerdings gut ausloten kann, ist mit den Racern so nah dran an Marlies Schild und ihren Kollegen wie sonst mit keinem Ski aus dem Verkaufsregal.

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Fischer RC4 WC SC Pro + Fischer Bindung RC4 Z12 Flowflex. Für Slalom-Profis: die perfekte Geometrie für kurze Schwünge, Lochski-Technologie, Worldcup-Belags- und Kantenfinish. Außerdem: Sandwich Sidewall Konstruktion und Holzkern für besten Flex und Kantengrip. Preis*: EUR 699,95 (ET Bonus 130,-)

PRODUKTE

Race Nordica Dobermann Pro EDT 130. Dieser Schuh verfügt über EDT Technologie mit 43 mm Keileinlage, FIS-Zulassung, originale Race-Pro Schalenkonstruktion und einen Innenschuh mit Race Pro Fit. Preis*: EUR 499,95 (ET Bonus 80,-)

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Salomon X3 130 CS. Die Konstruktion des Weltcup-Modells, kombiniert mit bequemeren Leisten und der neuesten Anpassungstechnologie von Salomon: Custom Shell. Preis*: EUR 499,99 (ET Bonus 80,-)

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Atomic Race TI GS + Atomic Bindung Neox TL12. Ein besonders laufruhiger Riesenslalom-Ski mit zusätzlicher Titanverstärkung für höchste Torsionssteifigkeit. Die frei bewegliche Power Bridge bietet auch direkt unter der Bindungsplatte optimalen Kantengriff. Preis*: EUR 699,95 (ET Bonus 130,-)

Fischer RC4 Superrace RC + Bindung RC4 Z11 Powerrail. Dieser Riesenslalom-Ski erfüllt als direkte Entwicklung aus dem Rennlauf auch allerhöchste Ansprüche. Natürlich mit Lochskitechnologie, Seitenwange, 0.5 Doppeltitanbegurtung und Holzkern für perfekten Grip, auch auf härtesten Pisten. Preis*: EUR 549,95 (ET Bonus 100,-)

Head i.SL Slalom PR + Head Bindung PR11. Maximale Drehzahl ab der ersten Sekunde. Dieser turbogeladene Slalom-Ski kommt mit Worldcup-Sandwich-Konstruktion und KERSTechnologie. Preis*: Statt EUR 499,90 jetzt 399,95 (ET Bonus 60,-)

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KATEGORIEN

Fotos: Hersteller

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*Alle Preise Stand November 2011. Die aktuellen Preise finden Sie in Ihrer nächsten Gigasport-Filiale.

Fotos: Hersteller

KATEGORIEN Salomon Enduro XT800 + Salomon Bindung KZ12. Ein High-Performance-All-Mountain-Ski, der die Stabilität und Kontrolle des Powerline-Systems mit einem All-Mountain-Rocker für bessere Geländevielseitigkeit vereint. Preis*: Statt EUR 798,99 EUR 699,99 (ET Bonus 130,-)

Nordica Unknown Legend + Nordica Bindung N EXP. Fortgeschrittene und Spitzenkönner sind hier richtig, wenn sie den Ski in der speziellen Form für ihre Disziplin – nämlich Slalom oder Riesenslalom – suchen. Dazu glänzt die „Legende“ auch mit ansprechendem Design. Preis*: EUR 599,95 (ET Bonus 100,-)

Nordica Fire Arrow 80 Ti + Nordica Bindung N EXP. Die eierlegende Wollmilchsau. Der Fire Arrow 80 Ti bietet Fahrspaß auf jedem Gelände. Er eignet sich auch ideal für Frühjahrs- und Nachmittagspisten, die aufgrund nassen Schnees sonst eher schwierig zu befahren sind. Preis*: EUR 599,95 (ET Bonus 100,-)

Atomic Nomad Smoke LT + Atomic Bindung XTO10. Solide Kraftübertragung und laufruhiges Handling: Der Smoke ist ein All-Mountain-Ski, der seine Stärken auf jedem Terrain ausspielt. Für hohe Laufruhe und effektive Kraftübertragung sorgt die Step-DownSeitenwange. Preis*: EUR 379,95 (ET Bonus 60,-)

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PRODUKTE

Nordica Firearrow F1. 45° Verschlusssystem, EDT Technologie, verstellbarer progressiver Flex und reaktive Zunge, 3-teilige Schalenkonstruktion für leichten Einstieg, Innenschuh PFP Performance Fit, PU-Sohlen Dual-Density für beste Bodenhaftung. Preis*: EUR 499,95 (ET Bonus 80.-)

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Salomon Quest 10 Women. Leichtgewichtiger, funktioneller AllMountain-Performance-Schuh mit einzigartigem Magnesium Backbone System. Für den perfekten Mix aus Gehkomfort und Fahrperformance. Frauenspezifische Passform. Preis*: EUR 349,99,(ET Bonus 80,-)

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On Pist Nordica Dobermann Spitfire + Nordica Bindung N EXP T1C. Der Dobermann bietet Präzision und Stabilität mit einer Portion Flexibilität. Die Kombination aus SL Schaufel und GS Seitenzug ermöglicht es dem Fahrer, sowohl kurze als auch lange Schwünge präzise in den Schnee zu zirkeln. Preis*: EUR 599,95 (ET Bonus 100,-)

Tecnica Dragon 110 Men. Dragon-Schuhe zeichnen sich durch eine stark ergonomische Form, die „Bones and Nerves“-Struktur aus. Ergänzt wird sie von der umschließenden Konstruktion der Kappe und den robusten Seitenrippen der Schale. Preis*: Statt EUR 429,99 EUR 349,- (ET Bonus 80,-)

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Head i.XRC 1400 + Head Bindung Power 11. Geschwindigkeit und Griffigkeit ohne Kompromisse, aber breiter und etwas vielseitiger für weichere Schneebedingungen. Ein leicht zu drehender, ruhiger, sportlicher Ski für Fahrer, die elegant unterwegs sind. Preis: statt EUR 549,90 EUR 499,95 (ET Bonus 80,-)

Atomic Cloud D2 73 (Lady) + Atomic Bindung XTL9. Der wendige Cloud D2 73 macht jede Pistenfahrt zum Vergnügen. Mit zunehmendem Tempo und Druck auf den Ski versteift er sich und reagiert so noch dynamischer. Möglich macht das die innovative DoubledeckTechnologie. Preis*: EUR 499,95 (ET Bonus 80,-)

Atomic Hawx 100 Women. Der Hawx 100 W ist ein innovativer Performance-Schuh, der dank i-Flex-Zone für maximale Balance und Skikontrolle sorgt und optimal auf die weibliche Fußanatomie ausgerichtet ist. Preis*: EUR 399,95 (ET Bonus 80,-)

Fotos: Hersteller

Salomon Equipe 24 Hours + Salomon Bindung KZ12. Ein High-PerformanceCarvingski mit Renncharakter, aber breiterem Sweetspot dank Powerline Active Dämpfungssystem für extra Kontrolle und Stabilität. Preis*: Statt EUR 698,99 EUR 599,99 (ET Bonus 100,-)

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PRODUKTE


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Fotos: Hersteller

Produkte

Free Ski Armada Ar7. Der perfekte AllTerrain-Park-Ski für jeden Tag. Egal, ob Rails oder Abfahrt. Der AR7 macht alle Spielereien im Schnee mit und ist gleichzeitig steif und stabil, wenn es darauf ankommt. Preis*: EUR 459,95 (ET Bonus 80,-)

Nordica dead Money. Der Dead Money Ski sorgt durch sein leichtes Gewicht für beste Kontrolle in der Luft. Die Sandwich Konstruktion bringt die nötige Beschleunigung, Lebensdauer und Präzision. Preis*: EUR 399,95 (ET Bonus 60,-)

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Atomic Panic. Solider Kantengriff, moderate Mittelbreite: Der Panic ist der ideale All-Terrain-TwinTip-Ski für Fahrer, die sich jeder Herausforderung auf der Piste und im Park stellen und auf kurze Abstecher ins Gelände nicht verzichten wollen. Preis*: EUR 299,95 (ET Bonus 50,-)

Marker Bindung Squire. Entwickelt für alle Freestyle-Newcomer. Die neu entwickelten und höhenverstellbaren Triple-PivotCompact-Vorderbacken und Hollow-Linkage-Ferse erlauben eine kompakte und haltbare Bauweise. Preis*: EUR 149,95

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Nordica double Six. Der Double Six-Schuh besitzt maximalen Fersenhalt durch eine 45° Schnalle. Dazu kommen progressiver Flex, 3-teilige Schalenkonstruktion, FSE (Full Shock Eraser) und eine Precision-Comfort-Fit-Einlegesohle. Preis*: EUR 299,95 (ET Bonus 60,-)

dalbello Voodoo. Perfekt für athletische, ambitionierte Skifahrer. Der Voodoo bietet eine leichte und trotzdem stabile Konstruktion. Die Hyperband-Manschette umschließt den Fuß und die obere Schnalle sorgt für eine komfortable Passform. Preis*: EUR 279,95 (ET Bonus 40,-)


TEST

Schneeschuhgehen, Tirol, Wetterstein Gebirge, Österreich. Foto: Bernd Ritschel

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Der große Ski-Profil-Test

Sie sind immer noch unsicher, mit welchem Ski Sie in die Saison starten? Keine Sorge. Einfach zurücklehnen und unseren Ski-Profil-Test ausfüllen. Also Stift her und Punktezahl auswerten. Am Ende steht Ihr absolut unwissenschaftliches, dafür persönliches Ski-Profil. Viel Spaß! 10 Punkte

• Im Gelände.

20 Punkte

• Überall!

30 Punkte

• Egal, Hauptsache Erster!!

40 Punkte

WIE SCHÄTZEN SIE IHR EIGENES KÖNNEN EIN? • Anfänger: Noch am Lernen und teilweise unsicher.

10 Punkte

• Durchschnitt: Sicher unterwegs und überall entspannt.

20 Punkte

• Routiniert: Gute Technik, und wenn es sein muss auch schnell unten.

30 Punkte

• Sportlich: Ich mach euch alle nass.

40 Punkte

WAS MACHT IHNEN AM MEISTEN SPASS? • Entspannt das Wetter und die Natur genießen.

10 Punkte

• Den Berg entdecken und alle Strecken ausprobieren.

20 Punkte

• Rails, Tables, Corner, Half-Pipe und Kicker.

30 Punkte

• Speed, Speed, Speed.

40 Punkte

WIE VERBRINGEN SIE DEN SKIURLAUB SONST NOCH? • Gut essen und Wellness.

10 Punkte

• Gaudi mit Freunden auf der Hütte.

20 Punkte

• Party im coolsten Club überhaupt!

30 Punkte

• Früh schlafen gehen und Fitnessstudio.

40 Punkte

WAS GIBT’S BEIM EINKEHRSCHWUNG? • Saiblingsfilet und guten Wein.

10 Punkte

• Kaiserschmarren und Jagatee.

20 Punkte

• Schnitzelsemmel und Red Bull, ex.

30 Punkte

• Muskelaufbauende Hirsehäppchen, aber flott.

40 Punkte

WAS ZIEHEN SIE ZUM ABENDESSEN AN? • Hemd mit Sakko/Kleid.

10 Punkte

• Was Gemütliches.

20 Punkte

• Jeans und Sneaker.

30 Punkte

• Umziehen kostet Zeit.

40 Punkte Gesamtpunkte:

60–110 Punkte:

Sie verhalten sich stets korrekt und kommen auch auf der Piste auf keine übermütigen Gedanken. Ein perfekter Skitag verlangt Pistenski – und einen guten Koch.

110–150 Punkte:

Sie sind erdig und lassen keine Hüttengaudi aus. Schon alleine, um wirklich alle Bergwirte auszuprobieren, braucht es vielseitige All-Mountain-Ski.

150–200 Punkte:

Sie sind zu jung für Golf und zu alt für Spielereien. Also nennen wir es lieber „Stylen“ auf der Piste, im Park, in der Stadt und sowieso überall. Kurzum: Freeski sind angesagt.

200–240 Punkte:

Sie sind ehrgeizig, körperbewusst und versäumen keine Weltcup-Übertragung. Wer „Race“ auf seinen Skiern stehen hat, ist eben zu Sportlichkeit verpflichtet.

Fotos: Armada

WO AM BERG SIND SIE AM HÄUFIGSTEN UNTERWEGS? • Auf der Piste.


Schneeschuhgehen, Tirol, Wetterstein Gebirge, Österreich. Foto: Bernd Ritschel

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Hier entlang!

Trendig, praktisch und funktionell – Mode für Wintersportler muss alle Stückeln spielen können. Ganz ohne nostalgische Gefühle haben wir eine Auswahl für Sie zusammengestellt. Alle Fotos: Gerlinde Mörth


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Tourenski

Fotos: Pieps

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Tourenski

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„Wie Spielen im Schnee für Erwachsene“

Fotos: Pieps

Extra-Kick im unberührten Freeriden und Tourengehen sorgen für den n Überraschungen kommt, Wintergebirge. Damit es nicht zu unliebsame elster Vorbereitung. rät Extrem-Skifahrer Stefan Häusl zu penib


Tourenski

E

s hat etwas vom Anschneiden einer Hochzeitsstorte oder von der ersten Kugel Joghurteis, die der Konditor morgens aus der kunstvoll dekorierten Kühlvitrine schöpft. Die allererste Spur in einen menschenleeren, frisch angezuckerten Berghang zu ziehen, lässt so etwas wie Pioniergeist oder Entdeckerstolz erwachen – und erfüllt Freerider und Tourengeher mit einer ganz speziellen Form des Glücks. Was auf Fotos und in Videos von einer ungemeinen Leichtigkeit und Unbeschwertheit zeugt, erfordert aber penible Vorbereitung und eine genaue Kenntnis des Hanges, der örtlichen Wetterverhältnisse, der eigenen Ausstattung und nicht zuletzt der persönlichen Grenzen. Meister des täuschens Stefan Häusl ist ein absoluter Tiefschneeroutinier. Der gebürtige Saalfeldener ist quasi auf Skiern aufgewachsen und hat schon in jungen Jahren bemerkt, dass sein Herz besonders hoch schlägt, wenn er nach dem Aussteigen aus der Gondel dort abbiegt, wo es kein anderer tut. „Ich war schon als Kind besessen davon, im Wald über Buckelpisten zu brettern. Das ist wie Spielen im Schnee. Und das ist es auch, was mich heute noch daran fasziniert.“ Der Wahlvorarlberger hat es in die weltweite Freerider-Elite geschafft und bezeichnet sich selbst gern als Meister des Täuschens: „Die Leute meinen oft, wir sind die Wahnsinnigsten, die es gibt. Aber

was bei uns nach spontanem Spaß im Schnee aussieht, ist in Wirklichkeit genauestens durchgeplant. Freeriden heißt in erster Linie Risikomanagement. Potenzielle Gefahren müssen minimiert werden, und wenn ich mir nicht absolut sicher bin, dass alles läuft wie geplant, dann gehe ich nicht in den Hang.“ Planung ist das Überleben Häusl und seine Kollegen studieren vor jeder Abfahrt Berg und Wetter bis ins kleinste Detail. Via Internet und über ortskundige Einheimische werden Informationen gesammelt, eventuelle Videoaufnahmen vergangener Abfahrten analysiert, das Wetter der letzten und die Prognosen für die kommenden Tage durchdacht. „Wenn ich da runterfahre, kenne ich jeden einzelnen Felsen und ich weiß auch, wo ich was mache, wenn etwas schief läuft.“ Gröbere Lawinenabgänge haben ihm bis heute dank vorausschauender Planung noch nie einen Strich durch die Abfahrt gemacht. Das Rennen mit kleineren Schneebrettern kennt Häusl aber bestens. „Es ist schon ein mulmiges Gefühl, wenn man während der Abfahrt aus dem Augenwinkel mitbekommt, wie die Schneedecke um einen herum in der Form eines Spinnennetzes auseinander bricht. Dann muss man den Überraschungsmoment schnell übertauchen einen kühlen Kopf bewahren. Dadurch, dass ich solche Szenarien vorher im Kopf genau durchspiele weiß ich, wo und

wie ich aus dieser brenzligen Situation rausfahren und dem Schneebrett entkommen kann. Das ist mir bisher immer ganz gut gelungen und ich musste noch nie freigeschaufelt werden.“ tief luft holen Den Airbag-Rucksack, der eine drohende Verschüttung verhindern soll, musste Häusl erst einmal betätigen. „Da war ich schon fast aus dem rutschenden Brett draußen und bin einem Felsen gefährlich nahegekommen. Zur Sicherheit hab ich dann noch an der Leine gerissen und mir ist nichts passiert.“ Die in den Lawinenrucksack integrierten Airbags blasen sich beim Ziehen der Reißleine blitzschnell auf, erhöhen dadurch den Auftrieb in der Lawine und verhindern so eine Verschüttung. Neuere Modelle sind so konstruiert, dass sie zusätzlich Kopf und Nacken durch Luftpolster schützen. „Im Regelfall habe

freie fahrt. Wer seine Tour im Vorfeld genau plant, kann das Risiko minimieren und die Fahrt in vollen Zügen genießen.

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N Fotos: Xandi Kreuzeder/orthovox, Adam Clark/The North Face

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hoch hinaus. Wer sich den Launen der Natur aussetzt, sollte auf alle Risiken vorbereitet sein.

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ich den Airbagrucksack immer dabei. Schaufel, Lawinensonde und LVS-Gerät sind sowieso Pflicht. Ohne diese Ausstattung darf man einfach nicht auf unmarkierten Hängen unterwegs sein.“ Wir holen dich hier raus Wird ein Mensch von einer Lawine verschüttet, wird zuerst nach dem Signal des Lawinenverschüttetensenders gesucht. Dieses LVS-Gerät, besser bekannt als „Lawinenpiepser“, sendet Signale und kann Geräte anderer Sportler orten. So können unversehrte Tourkameraden vermisste Kollegen anpeilen. Wurde ein Signal empfangen und die Position des Verschütteten so genau wie möglich bestimmt, kommen Sonde und Schaufel zum Einsatz. Bei der Wahl der Sonde empfiehlt Alpin-Profi Häusl darauf zu achten, dass es sich dabei um ein inzwischen handelsübliches, einfach zusammenzubauendes Wurfmodell handelt und nicht um die veraltete, zeitraubende Schraubvariante.

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Bei der Suche nach Lawinenopfern ist schließlich jede Minute kostbar. Mit diesen rund zweieinhalb Meter langen Suchstöcken wird dann systematisch in die Schneemassen gestochen. Trifft die Sonde auf einen vermeintlichen Menschen im Schnee, so wird vorsichtig um die Lanze herum in die Tiefe gegraben. Moderne Sonden sind mit einer eigenen Digitaltechnik ausgestattet und kommunizieren mit dem LVS-Gerät des Verschütteten. Nähert sich die Sonde im Schnee einem „Lawinenpiepser“, unterbricht sie dessen Signal für kurze Zeit und vermeldet den Fund eindeutig an einen Display, das am Sondengriff untergebracht ist. Das Gewicht der Ausstattung sollte bei der Wahl nicht maßgeblich sein. Grammzähler können besonders im Frühjahr in prekäre Situationen geraten, wenn Lawinenabgänge betonharte Schneebrocken mit sich führen. Mit einer billigen Kunststoffschaufel ist dann im Falle einer

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alter: 35 familie: Verheiratet mit Freeriderin Geli, eine gemeinsame Tochter Jana (2,5) erstmals auf Skiern: mit Drei Hausberg: Arlberg beeindruckendste abfahrt: Stubener Albonakopf 2007 Größtes Ziel: der Weltmeistertitel www.freeride.cc

Fotos: Heiko Mandl, Xandi Kreuzeder/Orthovox, Frency/Mallaun

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ten Boom erlebt. Mit den Ansprüchen wächst auch das ABGEFAHREN. Skitouren und Freeride haben in den letzten Jahren einen regelrech Sortiment auf dem Markt, um bestmöglichen Schutz zu gewährleisten.

Fotos: Heiko Mandl, Xandi Kreuzeder/Orthovox, Frency/Mallaun

Verschüttung nicht mehr viel anzufangen. Hier macht sich das ohnehin geringfügige Mehrgewicht der Aluminiumschaufeln bezahlt und kann Leben retten. DER KENNER GENIESST Auch wenn Tourengehen auf den ersten Blick viel gemächlicher und sicherer wirkt als die halsbrecherischen Manöver der Freeride-Profis warnt Stefan Häusl davor, die Risiken einer Skitour zu unter-

schätzen. Auch hier gilt es, die Gegebenheiten bestens zu kennen und allgemein gültige Freeride-Regeln zu befolgen. „Tourengehen ist in Bezug auf Lawinen sogar riskanter als das, was wir machen. Unsere ‚lines’ sind schmal, extrem verwinkelt und so steil, dass ein Großteil des gefallenen Schnees abrinnt und sich gar keine Schneebretter bilden. Klassische Tourenrouten führen dagegen oft über breite, offene Hänge, auf denen sich die Schneemas-

sen viel leichter in Bewegung setzen können. Nur wer die Gegebenheiten gut kennt und das ABC des Skitourengehens gelernt hat, fährt sicher abseits präparierter Pisten. Wenn man das beachtet, ist Freeriden eine abenteuerliche und aufregende Sportart wie kaum eine andere.“

Videos und weiterführende Links auf www.gigasport.at/blog

PHOTO: CHRIS HOLTER AD/DESIGN: SLETTEN & ØSTVOLD

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Mammut Ride R.A.S. 30 Liter, black Der Mammut Ride R.A.S. trumpft mit einem herausnehmbaren Snowpulse Airbagsystem. Ohne Airbag erfüllt der Ride seine Funktion als Sportrucksack auch im Sommer beim Wandern, Biken oder Klettern. Preis*: EUR 699,95 mit Patrone

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Pieps DSP Tour Der österreichische Lawinenprofi Pieps kann auf 30 Jahre Erfahrung bauen. Das DSP hat als weltweit erstes patentiertes Drei-AntennenGerät eine unübertroffene digitale Reichweite in alle Richtungen. Preis*: EUR 300,00

Snowpulse Lifebag Tour 45 Liter Der Airbagrucksack für ausgedehnte Touren. Der Lifebag bietet genügend Platz für verschiedenste Ausrüstungsgegenstände und gehört unter Bergrettern zur ersten Wahl. Die Ski/Snowboard Befestigung kann bei Bedarf abgenommen werden. Preis*: EUR 869,00 mit Patrone

ABS Vario 25 Liter, grey/green ABS ist der Pionier in Sachen Airbagrucksäcke. Das Vario-System besteht aus einer Base-Unit mit integriertem Airbagsystem und je nach Bedarf wechselbaren Packsäcken, die einfach angezippt werden. Packsäcke gibt es in verschiedenen Größen zwischen 15 und 40 Litern. Preis*: EUR 878,95 mit Patrone

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Foto: Schöffel

ner sind Kälte gewöhnt. run nb lte Ka de rlin Ge wie r ige ste erg mb tre Ex jedoch nicht nur für die ist ng idu kle be ns tio nk Fu de ren olie eis rm Wä Profis ein heißer Tipp.


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GerlinDe Kaltenbrunner 13.Dezember 1970, verheiratet mit Ralf Dujmovits „Gerlindes 14 8.000er“ im rückblick: 2011 August – K2 – China/Pakistan (8.611 m, Nordpfeiler) 2010 April/Mai - Mount Everest – Tibet (8.848 m) 2009 Mai - Lhotse – Nepal (8.516 m) 2008 Mai - Dhaulagiri I – Nepal (8.167 m) 2007 Juli/August - Broad Peak - Pakistan (8.047 m) 2006 Mai, Lhotse, Nepal (Umkehr auf 8.400 m) 2006 April/Mai – Kangchendzönga - Nepal (8.595 m, Südwestflanke) 2005 Juni/Juli – Gasherbrum II - Pakistan (8.035 m, SW-Sporn) 2005 Mai – Shisha Pangma - Tibet (8.013 m, Südwand) 2004 Juli - Gasherbrum I – Pakistan (8.068 m, Japanercouloir) 2004 Mai - Annapurna I - Nepal (8.091 m, Franzosenroute) 2003 Juni – Nanga Parbat – Pakistan (8.125 m, Diamirflanke) 2002 April/Mai - Manaslu - Nepal (8.163 m) 2001 April/Mai - Makalu – Nepal (8.463 m) 2000 April/Mai - Sisha Panama - Tibet (Central Gipfel, 8.008 m ) 1998 April/Mai - Cho Oyu - Nepal/Tibet (8.201 m) lieblings 8.000er: Nanga Parbat nie mehr wieder: K2 und Annapurna I lieblingsberg in Österreich: der Große Priel – Oberösterreich (2.515 m)

Der fette Michelin-Mann Doch man braucht nicht in extreme Höhen zu klettern, um Kälte als unangenehm zu empfinden. Auffallend vielen Frauen stellt es schon die Haare auf, wenn sie nur daran denken, an einem kalten Wintertag außer Haus gehen zu müssen, was wiederum verständnisloses Kopfschütteln des „starken“, scheinbar kälteresistenten Geschlechts auslöst. Es ist laut Daisy Kopera, Professorin für Dermatologie an der Medizinischen Universität Graz, die körpereigene Fettschicht, die das Empfinden von Kälte reguliert. Je weniger Fett, desto schneller friert man. Man muss also den Körper bestens isolieren, um Wärme zu speichern. Hierbei sollte man das Zwiebelprinzip anwenden. Atmungsaktive Funktionsunterwäsche, eine Schicht Fleece und Primaloft- oder Daunenjacke zur Isolation. Das klingt zwar wuchtig, doch dank der modernen Materialien ist der „Mi-

Fotos: Schöffel, R.Dujmovits

isige Sturmböen strapazieren ein kleines, gelbes Biwakzelt, unerbittlich peitscht der Wind darüber hinweg, versucht, es loszureißen, fortzublasen. Es ist Nacht. Es hat 28° Celsius unter dem Gefrierpunkt. Aufgrund des Windes fühlt es sich aber noch viel kälter an. Das Zelt trotzt dem Sturm auf 8.300 Metern Seehöhe, knapp unter dem Gipfel des K2, des zweithöchsten Berges der Welt. Drinnen sitzen eng aneinander gedrängt drei Männer und eine Frau, allesamt in dicke Daunenanzüge gehüllt. Sie warten. Sie warten darauf, dass der Sturm sich legt, die Nacht vergeht und sie gemeinsam den Gipfel in Angriff nehmen können. So nebenbei frieren sie ein wenig. „Da war’s beißend kalt“, lacht Gerlinde Kaltenbrunner, die tags darauf die erste Frau der Welt sein sollte, die alle 14 Achttausender ohne Zuhilfenahme von Sauerstoff oder Trägern, also im alpinen Stil bestiegen hat. Wie man effektiv den Körper isoliert und sich so vor Kälte schützt, weiß die 40-jährige Oberösterreicherin genau, schließlich geht’s auf dem Dach der Welt ums nackte Überleben.


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aufwärtS. Gerlinde Kaltenbrunner ist Österreichs Gipfelstürmerin Nummer 1. Als erste Frau hat die Oberösterreicherin alle 14 Achttausender ohne Zuhilfenahme von Sauerstoff oder Trägern, also im alpinen Stil bewältigt.

chelin-Mann-Stil“ für jede noch so zarte Dame endgültig vorbei. Daune oDer PrimaLoft? Früher oder später stellt sich jedem Outdoorsportler die Gewissensfrage nach der Füllung der Jacke: Setze ich auf Daunen oder auf ein High-Tech Synthetikfüllmaterial wie PrimaLoft? Eine Frage, die so leicht nicht zu beantworten ist. Fest steht: im Extrembereich, bei Temperaturen unter minus 30° gibt es nichts Besseres als Daunen, so Mark Kaminski von PrimaLoft. Auch bei sehr großen Füllmengen behält jede einzelne Daune ihre isolierende Sprungkraft, wobei die synthetischen Teilchen von PrimaLoft in extremer Menge beginnen, sich gegenseitig zusammenzupressen. Auch Gerlinde Kaltenbrunner sieht das so, sie setzt bei extremster Kälte auf das Naturmaterial. So

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zieht sie auf über 7.000 Metern Höhe den fetten Daunenanzug einfach über die PrimaLoft-Jacke. SynthetiSche füLLung „Meine PrimaLoft-Jacke habe ich immer im Rucksack, die ist sehr leicht, sehr klein und im Nu trocken“, erzählt Kaltenbrunner. Die 40-Jährige arbeitet seit 11 Jahren aktiv an der Entwicklung von Out-

door-Funktionsbekleidung mit und kennt die Vorteile von PrimaLoft. All jenen, deren Jacken großer Feuchtigkeit ausgesetzt sind, empfiehlt sie daher das Synthetikfüllmaterial, da es relativ wasserresistent ist. Sollte es dennoch einmal nass werden, trocknet es blitzartig. „Sogar im feuchten Zustand erhält eine PrimaLoft-gefütterte Jacke ihre Wärmefunktion“, weiß Sylvia Berghammer, Sales Managerin bei

Fotos: Schöffel, R.Dujmovits

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Salewa. Für Gerlinde Kaltenbrunner ein entscheidendes Argument: Sie hat während der K2-Expedition acht Wochen hindurch dieselbe Kleidung getragen. Abgesehen von den Socken wird in das Basislager nämlich keinerlei Wechselwäsche mitgenommen. Da müssen die Stücke, die man trägt eben „funktionieren“. Auch in unseren Breiten eignen sich PrimaLoft-Modelle bestens für den sportlich-ambitionierten Outdoorbereich: beim schweißtreibenden Aufstieg zu einer Skitour, beim Rodeln im Matsch und Skifahren bei Schneeregen (ja, auch das kommt mitunter vor). Zusätzlich sind PrimaLoft-Produkte simpel zu pflegen – einfach in die Waschmaschine und die Sache ist erledigt. Zurück Zur Natur Doch man sollte die Daune als modernes Füllmaterial nicht unterschätzen, auch

wenn sie zugegeben eine große Schwäche hat: Sie hat eine fast unüberwindbare Aversion gegen Feuchtigkeit. Sind Daunen einmal nass, fangen sie an zu klumpen und verlieren ihre isolierende Funktion. Dann ist liebevolle Pflege angesagt. Im

Trockner mit Tennisbällen geht’s einfach, am Berg selbst ein wenig schwerer. Dennoch punktet das Naturmaterial mit seiner Weichheit – kein anderes Füllmaterial kann hier einer Daunenjacke den Rang ablaufen. Der Tragekomfort einer trockenen

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IM TREND. PrimaLoft und Daunenjacken schützen nicht nur wirksam gegen die Kälte – sie sehen auch noch gut aus und liegen im Trend. Modebewusstsein und Praktisches müssen sich also nicht immer ausschließen!

Daunenjacke ist für Damen, die gerne weich umhüllt sind, durch (fast) nichts zu überbieten, weiß Jochen Wohinz von Elementum und The North Face. Zudem sind sie modische Hingucker und daher auch im kalten Alltag unentbehrlich. DER GESCHMACK ENTSCHEIDET Für Gerlinde Kaltenbrunner steht eines fest: Man muss wissen, was man will. Sie wollte auf den K2 und hat ihre Ausrüstung dementsprechend zusammengestellt. PrimaLoft für den schweißtreibenden Marsch zum Basislager, weil es wenig Gewicht hat und schnell trocknet. Daune, wenn’s ans Eingemachte geht, weil es für sie nichts Wärmeres gibt, wenn die Temperaturen sinken. Die Funktionalität muss passen und der Isolationseffekt. Und – nun beginnen die Augen der Ausnahmeathletin zu blitzen – gefallen muss es halt auch. „Schließlich bin ich eine Frau,

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da sind Farben wichtig. Es soll eben nicht nur funktionell sein, sondern auch gut aussehen.“ Und wer weiß, vielleicht wird die Farbe des Daunenanzugs, mit dem sie es auf den K2 geschafft hat, in Zukunft die Modefarbe schlechthin sein: das Kaltenbrunner-Rot. Abgesehen von den praktischen Gründen gibt es dann natürlich auch noch solche, die eher die Emotionen ansprechen: Denn PrimaLoft und Daunenjacken liegen im Trend. Man hat mit diesen Jacken also Funktion und Mode für die Freizeit in einem – und so können sich auch trendbewusste Zeitgenossen für diesen Kälteschutz erwärmen.

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Schulung

aft im Kaunertal ebenso GutE auSSicHtEn. Bei strahlend blauem Wetter testete die Gigasport-Mannsch che. unterwäs Funktions und ung coole wie funktionelle Skibekleid

klassenzimmer im Schnee

Seminare haben manchmal einen bitteren Beigeschmack: Nämlich jenen, dass sie langatmig und anstrengend sein können. Nicht so die Gigasport-Weiterbildung im Kaunertal – denn da ging es direkt auf die Piste. kletterns. „Die zwei Tage waren perfekt – ein besseres Wetter konnten wir nicht haben!“ freuten sich die Schulungsteilnehmer einstimmig über die Abwechslung vom Verkaufs-Alltag. Ein buntEr HaufEn Neongelb, grelles Pink oder Türkisblau – die neuen Farben sind bunt. Schon von weitem machten die Gigasport-Mitarbeiter auf der Piste eine gute und vor allem flippige Figur. Vorbei sind die tristen Braun- oder Grautöne, vorbei sind auch die Zeiten von dicken, sperrigen Jacken. Softshells und dünne wind- und wetterfeste Jacken sind die Zukunft. „Die knal-

ligen Farbtrends der neuen Ski- und Freeridemode sind ein Traum“, zeigte sich etwa Maria Schatz aus Kärnten von der aktuellen Mode begeistert. Und dank hochwertiger Materialen waren die Outfits für sie auch in ihrem Tragekomfort und in ihrer Bewegungsfreiheit ausgesprochen empfehlenswert. Von dEr PfannE zur JackE 33 Jahre ist es her, seitdem Gore die erste dauerhaft wasserdichte, winddichte und atmungsaktive Membrane erfand. Seitdem wird die Technologie, die ursprünglich für die beschichteten Teflonpfannen verwendet wurde, laufend verbes-

Fotos: Claudia Bräuer

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trahlend blauer Himmel, glitzernder Pulverschnee und spannende Abfahrten – was für die einen wie der perfekte Winterurlaub klingt, war für rund 40 Gigasport-Verkaufsmitarbeiter aus ganz Österreich ein Weiterbildungsseminar der besonderen Art. Zwei Tage lang konnten sie sich am Kaunertaler Gletscher praxisnah davon überzeugen, dass namhafte Unternehmen wie GoreTex und Falke auch für die kommende Saison coole, vor allem aber funktionelle Skibekleidung und Funktionsunterwäsche anbieten. Während ein Großteil der Gruppe die Brauchbarkeit der Kleidung beim Skifahren testete, nutzten ein paar ganz Mutige die Möglichkeit des Eis-

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Fotos: Claudia Br채uer

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SCHULUNG

sert und erweitert. Das Besondere an dem einzigartigen Material: Die Poren der Membran sind einerseits 20.000-mal kleiner als Wassertropfen, andererseits 700mal größer als ein Wasserdampfmolekül. So kann die Feuchtigkeit zwar raus, aber nicht rein. Es bleibt also trocken und warm, selbst bei eisigen Temperaturen. „Wir machen nur Produkte, die für den Endverbraucher einzigartig sind“, so GoreTex-Mitarbeiter Helmut Klug, der mit viel Engagement die neuesten Innovationen präsentierte. Zahlreiche OutdoorBekleidungshersteller wie Mammut, Haglöfs oder Norröna vertrauen schon lange auf GoreTex und mittlerweile auch Skibekleidungshersteller wie Burton oder Peak Performance. Und diese Modelle konnten im Rahmen der Gigasport-Schulung ausgiebig getestet werden. WARMES FÜR DRUNTER Am zweiten Infoabend, nachdem die Truppe den ganzen Tag die Pisten des Gletschers genossen hatte, demonstrierte Günter Pechmann von Falke, dass Socke nicht gleich Socke ist. „Sportsocken sind das Bindeglied zwischen Fuß und Sportschuh“, so der Experte. Aus diesem Grund verarbeitet das renommierte Unternehmen schon seit 115 Jahren nur die besten Materialen, denn die hydrophilen Fasern nehmen die Feuchtigkeit optimal auf und leiten sie weiter. So hat man den ganzen Tag trockene und vor allem warme Füße. Davon konnte sich auch Gigasport-VKLeiter Martin Schopf überzeugen, der nach dem ersten Skitag höchst erfreut war, dass seine Füße trotz der „relativ dünnen“ Socken einmal nicht kalt waren. Auch das österreichische Skiteam schwört auf die Qualität von Falke. Mittlerweile stehen, je nach Skischuhtyp und Leistungsanspruch, vier verschiedene Ski-Sockenmodelle zur Auswahl: für den Komfortfahrer, für den Allrounder, für den Sportlichen und den Racing-Typ. Vor rund sieben Jahren erweiterte FalIM GELÄNDE. Ein Großteil der GigasportTruppe testete die Brauchbarkeit der neuen Bekleidung beim Skifahren - einige Mutige nutzten jedoch auch die Möglichkeit des Eiskletterns. So konnten die Produkte auf Herz und Nieren in der Praxis getestet werden.

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ke sein Sortiment und entwickelte innovative Sportunterwäsche. Diese beweist, dass warme Ski-Unterwäsche durchaus auch sexy sein kann. Und praktisch, denn die Oberteile können ebenso als T-Shirt getragen werden, wenn es bei der Apres-Ski-Party mal heiß hergeht. Und dank des eingearbeiteten Push-up-Effekts kann das leicht passieren. „Die Wäsche ist toll zu tragen, extrem angenehm auf der Haut und schick obendrein“, schwärmte Gigasport-Mitarbeiterin Maria Schatz. Durch die nahtlose Verarbeitung verursacht die Wäsche keine Scheuerpunkte und gewährleistet optimale Bewegungsfreiheit. Die feinen Rippen sowie Meshzonen im Arm-, Bauch- und Rückenbereich sorgen für eine optimale Thermoregulierung. FRAUENPOW(D)ER Ein weiteres Highlight der ereignisreichen Tage war ein Meet & Greet mit Mel Presslaber, einer bekannten Freeriderin, die mit ihrem Sportfilm „As we are – A Girls Ski Movie“ beweist, dass Frauen den Männern im Tiefschneefahren um nichts nachstehen. Waghalsige Abfahrten, atemberaubende Stunts und grenzenlose Freiheit in unberührter Natur machten Lust darauf, sich gleich wieder auf die tiefverschneite Piste zu stürzen. Und das war ja zum Glück am nächsten Tag wieder möglich.

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Fotos: Claudia Bräuer, Falke

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3 1 2 Jetzt gibt‘s was auf die Mützen: Denn wer Köpfchen hat, sollte es schützen. Und diese Tipps, sie werden nützen!

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SchneeSchuhgehen

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Nicht nur Wildtiere schleichen durch verschneite Regionen, auch Wintersportler zieht es vermehrt in unerschlossene Gebiete. Das sanfteSchneeschuhwandern erfreut sichsteigender Beliebtheit.

Foto: Thomas Ulrich, Archiv Mammut

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Foto: Thomas Ulrich, Archiv Mammut

SchneeSchuhGehen

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SchneeSchuhgehen

SchneeSchuh-TeSTWochenenden miT GiGaSporT und club Your WaY Lust, Schneeschuhe in freier Wildbahn persönlich auszuprobieren? Dann auf ins Schneeschuhwochenende mit Markus Strini! Je nach Könnensstufe erforschen die Teilnehmer in geführten Kleingruppen das Gelände, testen die Schuhe bergauf und auch bergab. Morgenwanderungen auf den Gipfel der steirischen Koralpe stehen ebenso auf dem Programm wie der Aufstieg zu einem vereisten Wasserfall, über den sich Waghalsige auch abseilen lassen können. Folgende Termine stehen zur Verfügung: Termin 1: 14.- 15. 1. 2012, Seetaler alpe Termin 2: 27.- 29. 1. 2012, Koralpe Termin 3: 02.- 04. 03. 2010, Koralpe Alle Infos dazu gibt es unter www.clubyourway.at

im WinTer nichTS neueS? Dabei sind Schneeschuhe an sich gar kein neomoderner Trend, sondern richtige Oldtimer. Schon vor Jahrtausenden waren die Gehhilfen in schneereichen Gegenden bekannt. So meldete der antike griechische Geschichtsschreiber Strabon etwa, dass Kaukasier flache Lederteile tragen würden, um die Fortbewegung im Schnee zu erleichtern. Außerdem wussten fast alle Stämme der nordamerikanischen Ureinwohner, wie man sich mittels Schneeschuhen vor dem Einsinken schützen konnte. daS unerreichbare erreichen Ungeahnte Möglichkeiten eröffnen sich dem Schneeschuhsportler. Er ist nicht mehr angewiesen auf geräumte Wege, sondern frei, seine eigenen Pfade zu finden Dazu braucht man keinerlei Vorkenntnisse – gehen zu können, reicht schon aus – und nur ein geringes Maß an Ausrüstung: Schneeschuhe, Teleskopstöcke, feste, wintertaugliche Schuhe, Gamaschen und passende Kleidung inklusive Haube und Handschuhen. All das ist handlich und kann überallhin mitgenommen werden. Markus Strini, Ex-Profi-Triathlet hat schon seit Langem das Schneeschuhwandern für sich entdeckt. Was als Trainingsergänzung in den Wintermonaten begann, mündete in einer Leidenschaft für das „Ergehen“ verschneiter Regionen. In Gebiete vorzudringen, die menschenleer sind, ist für den 28-fachen Ironman faszinierend. „Was gibt es Schöneres, als in der Früh allein auf einem frisch verschneiten Gipfel zu stehen und den Sonnenaufgang zu beobachten?“, schwärmt Strini, der den Schneeschuhsport auch anderen zugäng-

lich machen möchte. Seit September 2011 betreibt der Steirer den „Your Way Outdoorfitnessclub“. Hier bietet er unter anderem geführte Schneeschuhwanderungen an. Über Winterwanderwege oder querfeldein geht es über vereiste Bäche, entlang des Bergrückens dem Gipfel zu. Dass dabei mitunter Teilnehmer an die persönlichen Grenzen stoßen ist ein Nebeneffekt, den Strini schon bei einigen seiner Schützlinge beobachten konnte. Doch jeder hat es unter seiner Führung geschafft und die Freude, den Gipfel erreicht zu haben, ist oftmals der Einstieg in eine ausgewachsene „Schneeschuhsucht“. im rhYThmuS miT der naTur Wintersportler wollen sich laut Fabienne Cannet, Export Managerin beim renommierten französischen Schneeschuhproduzenten TSL, nicht mehr stressen lassen – weder am Lift noch auf der Hütte beim Apres-Ski. Auf Schneeschuhen über den Schnee zu schweben, begleitet vom Rauschen des Windes und dem Knirschen des Schnees, ist Entschleunigung pur. Die Gedanken beginnen zu fliegen, der Geist wird frei, und Schritt für Schritt nähert man sich dem ureigenen, individuellen Pulsschlag des Lebens. Das ist für Junge und Wilde genauso spannend, wenn sie mit Schneeschuhen bergauf und mit dem Snowboard zu Tal zischen, wie für „Bürohengste“, die am Wochenende am liebsten leichtfüßig wie Rehe durch die Wälder streifen. Aber auch die Generation 60+ ist längst nicht mehr gewillt, in warmen Stuben zu verstauben und auf den nächsten Frühling zu hoffen. Und es sind laut Josef Essl, Produktmanager beim Schneeschuhersteller Tubbs, vor allem immer

© 2011 X-Technology Swiss R&D AG

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or gut einem Vierteljahrhundert war Skifahren noch das „Leiwandste“, was sich der begeisterte Wintersportler vorstellen konnte. Allerdings ahnte damals kaum jemand, was man mit Schneeschuhen alles anstellen kann. Vorbei sind die Zeiten, als Lust auf Bewegung im Schnee mit Anstellen am Lift gleichgesetzt wurde. Der moderne Wintersportler ist Individualist, er möchte die Natur erleben, fernab von Massentourismus und ausgetrampelten Standardrouten. Den verlockenden, unerschlossenen Gipfel gegenüber nur anzuschauen, reicht einfach nicht mehr. Man will hinauf, um von oben hinunter zu blicken. Und macht sich kurzerhand auf den Weg, auch querfeldein, wenn es sein muss. Mit Schneeschuhen sind der Wanderlust kaum Grenzen gesetzt.

Fotos: Markus Strini Club Yourway

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QUERFELDEIN. Schneeschuhwandern hat sich von einem Insider-Phänomen zu einem sanften Trend gemausert. Begeistert sind sowohl „Junge Wilde“ als auch ruhigere Sportbegeisterte.

mehr Frauen, die auf Schneeschuhen ins Freie drängen. DRÜCKT DER SCHNEESCHUH? Schneeschuhe sind mittlerweile technisch ausgefeilte, komfortable High-EndGeräte. Hierzulande empfiehlt man Kunststoffmodelle, da moderner Kunststoff weicher ist als Alu und sich optimal an die jeweilige Geländestruktur anpasst. Auch an der Form der Schuhe feilten die

Entwickler, 1995 erfand TSL die revolutionäre „Wespentaillenform“, die ein relativ natürliches Gehverhalten ermöglicht. Zusätzlich wurde die Handhabung der Bindungen vereinfacht und der Tatsache Rechnung getragen, dass Männer und Frauen nicht gleich sind. Spezielle Damenmodelle wurden den Bedürfnissen des weiblichen Bewegungsapparates angepasst. Daher sollten Sportlerinnen immer zu einem derartigen Modell greifen. Und

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nichts gegen weibliche Intuition, aber vertrauen Sie nicht nur Ihrem Bauchgefühl: Prüfen Sie im Schnee, bevor Sie sich ewig an Ihre Schneeschuhe binden, schließlich gehört Schneeschuhgehen zum „Leiwandsten, was ma si nur vorstellen kann“ – da wird wohl demnächst eine weitere „Nationalhymne“ umgeschrieben werden müssen!

Videos und weiterführende Links auf www.gigasport.at/blog

MARKUS STRINI

EX-PROFI-TRIATHLET 28 x bei Ironman Rennen, 26 Jahre Leistungssport, liebt die Natur, möchte Bewegungshungrigen und jenen, die es werden wollen zeigen, was in ihnen steckt.

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Fotos: Markus Strini Club Yourway

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Schuhe:

Fotos: Hersteller

SchneeSchuhgehen

Abbildung: Damenmodell. Auch als Herrenmodell erhältlich.

Abbildung: Herrenmodell. Auch als Damenmodell erhältlich.

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Fotos: Hersteller

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FIT DURCH DEN WINTER

„Man braucht kein Fitnesscenter, um Ausdauer zu trainieren“. Und: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Wäsche.“ Das sind die Grundmaximen des Steirers Markus Strini, der seit Herbst das Your Way Outdoorfitnesscenter betreibt. Für ihn sind die Wintermonate die beste Zeit, um neue und alternative Sportarten auszuprobieren, denn Muskeln brauchen immer wieder neue Reize, um sich optimal zu entwickeln. Deshalb sollte man ruhig mal Langlaufen gehen, Skitouren machen – oder eben auch Schneeschuhwandern, um das persönliche Fitnesslevel zu halten (siehe letzte Seiten).

Foto: Nike, Hersteller

GEL-TRABUCO 14 GTX ®

Wer kennt ihn nicht, den inneren Schweinehund, der sich in der kalten Jahreszeit gern auf der Couch breit macht? Um ihm keine Chance zu geben hat SPORTlife Tipps und Tricks des langjährigen ProfiTriathleten Markus Strini eingeholt.

WINTERLAUFEN Man muss nicht zwingend die Laufschuhe an den Nagel hängen, nur weil es Winter ist. Winterlaufen bringt dem Körper nämlich überproportional viel. Es ist Laufen unter einem anderen Aspekt und koordinativ anspruchsvoller als im Sommer – man muss zuweilen gehörig aufpassen, um nicht ins Rutschen zu kommen. Das wiederum erhöht die Konzentration und den gesamten Körpertonus. Zudem gilt Tiefschneelaufen als ideales KraftAusdauertraining und Optimum für die Lauftechnik – der Fuß wird hinten ordentlich angeferst und vorne gehoben, um weiterzukommen. Der Schnee zwingt automatisch zur richtigen Bewegung.

Die bekannte, bewährte ASICS-Größe im Trail Bereich und seit Jahren der perfekte Trail-Running-Schuh für höchste Sicherheit auf allen Wegen und bei jedem Wetter. Der GEL-TRABUCO 14 GTX ®. Er kommt in einer flacheren Auslegung für ein direkteres Bodengefühl und mit neuem Schnürsystem für mehr Stabilität im Mittelfußbereich.

Laufen befreit Körper und Geist

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Videos und weiterführende Links auf www.gigasport.at/blog

Foto: Nike, Hersteller

SCHICHTBETRIEB BEIM GEWAND Prinzipiell benötigt man keine spezielle Ausrüstung, um im Winter seine Runden zu drehen. Generell gilt: Solange man sich bewegt, bleibt der Körper warm. Da ist es auch egal, wenn man schwitzt. Strini rät, mehrere Schichten an Funktionskleidung zu tragen, die man ausziehen und bei Bedarf überstreifen kann. Dünne Handschuhe und eine Haube gehören ohnehin zur Standardausrüstung. Bei den Schuhen ist alles möglich. Optimal sind GoreTex Outdoor Crossschuhe. Da bleiben die Füße zum einen trocken, zum anderen bieten sie besseren Halt auf Schnee. Gerät man auf Eis ist es schlussendlich egal, welchen Schuh man trägt. Daher rät Strini, abseits der Straßen zu laufen, wo der Boden tiefer ist. Hier sollte man aber unbedingt eine Stirnlampe mitführen, gerade, wenn man nach Feierabend unterwegs ist. Egal, wie man sich im Winter fit hält: Bewegung in freier Natur ist Balsam für die Seele während der dunklen Monate. Gemeinsam macht’s besonders viel Spaß – da suchen innere Schweinehunde rasch winselnd das Weite.

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Die jährlich stattfindende E.O.F.T. gilt als eines der größten Filmevents der Outdoorszene Europas und zeigt die besten Szenefilme. Meist stehen Extremsportarten oder extreme Leistungen von Outdoorsportlern (Kletterer, Mountainbiker, Base-Jumper, Skifahrer, Bergsteiger, Kajakfahrer etc.) im Mittelpunkt der Filme. Auch bei der European Outdoor Film Tour 2011/2012 erwartet die Besucher wieder Bergsport der Extraklasse. 120 Minuten Adrenalin, schöne Frauen wie Anna Stöhr und Juliane Wurm, Klassealpinisten wie Simone Moro und Denis Urubko, große Touren, schwere Routen, unfassbare Abenteuer - die E.O.F.T. zeigt die besten Filme der Szene! Bei folgenden Terminen in ganz Österreich kommt die Tour mit Sicherheit auch in eure Nähe: 18.11. St. Pölten 19. 11. Wien, 20. 11. Villach, 21. 11. Spittal an der Drau, 23. 11. Fohnsdorf, 24. 11. St. Marein im Mürztal, 25. 11. Oberwart, 18. 11. Graz. Vorverkauf um EUR 12,bei Gigasport. Weitere Infos unter http://www.eoft.eu

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Fotos: EOFT, Atomic, Turracher Höhe

WEITERE VERANSTALTUNGEN:


EvEnts

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ski testen und abfeiern

Neu in diesem Winter: Das SeasonOpening von GIGASPORT Kärnten mit Skitest am 12. Dezember auf der Turracher Höhe!

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er am eigenen Leib erfahren will, was in diesem Winter auf Skiern abgeht, der sollte beim Gigasport-Skitest am 11. Dezember auf der Turracher Höhe mit von der Partie sein! Passend zu den aktuellen Entwicklungen am Materialsektor ist ein eigener Schwerpunkt an diesem Tag dem Thema Freeriden gewidmet. Dementsprechend viele, topaktuelle Freeski können ausgiebig probegefahren werden. Aber

Fotos: EOFT, Atomic, Turracher Höhe

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ür die stetig wachsende SkitourenFangemeinde sind die GIGASPORT-Skitourentests auf der Seetaler Alpe (15. Jänner) und am Dobratsch (22. Jänner) Termine, die man im Kalender rot anstreichen sollte. Denn es gibt gute Gründe, sich diese Events nicht entgehen zu lassen: Wartet doch zum Beispiel aktuelles Topmaterial von Spitzenherstellern (Dynafit, Hagan, K2 u. v. a.) auf Tester. Außerdem kann man Schneeschuhe ausprobieren und sich über die aktuellen Entwicklungen im Bereich Lawinenairbags und LVS-Geräte informieren – und die neuesten Geräte natürlich gleich auch ausprobieren. Daneben sind die Skitourentesttage auch für alle, die sich für die Sportart interessieren, aber sie bisher noch nicht ausprobiert haben, ideal: Sie schließen sich einfach einer von Profis geführten Schnupperskitour an und sehen sich auf den ersten Schritten in die Natur sicher begleitet. Auf der Seetaler Alpe kann man darüber hinaus an einem Eiskletterkurs oder Steigeisen-Schnupperkurs teilnehmen. Am Dobratsch wiederum wartet als

auch die Pistenflitzer kommen nicht zu kurz – im Gegenteil: Hersteller wie Nordica, K2, Armada oder Kästle stellen für diesen Testtag ihr neuestes und heißestes Material der Allgemeinheit zur Verfügung. Und wenn eine kurze Pause vom Sport gewünscht ist? Dann kann man zum Beispiel bei Musik der „Antenne“DJs abfeiern – oder sich mit der einen oder anderen Suppe stärken, die man sonst nicht so leicht findet: Der Skitesttag

fällt nämlich mit dem „Suppenfestival“ auf der Turracher Höhe zusammen, bei dem kulinarische Schmankerl wie Heusuppe oder Zirbensuppe auf den Menükarten stehen. Für eine stressfreie Anreise ist vorgesorgt: Von den steirischen Filialen Graz und Fohnsdorf gibt es einen Bustransfer. Detailinfos und Anmeldekarten für den Skitag erhalten Sie in allen GIGASPORTFilialen Kärntens und der Steiermark. Oder direkt beim Organisator Alfred Bacher (alfred_bacher@kastner-oehler.at; Tel.: 0 4242 / 321 77)

oppelpack skitourentest im D s können Sie im Jänner Testen, fachsimpeln, Spaß haben: Da auf Seetaler Alpe und Dobratsch.

gigasPOrt-skitOurentests 2011: Besonderheit auch aktuelles LanglaufTopmaterial auf interessierte Tester. Umrahmt werden die Skitouren-Testtage von Musik und einem Unterhaltungsprogramm und selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Los geht’s an beiden Terminen ab 10 Uhr.

15. Jänner 2012 – Seetaler Alpe – Mehr Infos bei Ewald Mord, (ewald_mord@kastner-oehler.at; Tel.: 0 664/852 76 22) 22. Jänner 2012 – Dobratsch – Mehr Infos bei Alfred Bacher (alfred_bacher@kastner-oehler.at; (Tel .: 0 4242/32177)


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CHINA

DER RITT AUF DEM DRACHEN Fotos: Core Power Asia

er China ist eines der letzten großen Abenteu t für Snowboarder, die schon alles ausprobier haben. Eine junge Gröbmingerin zählt zu denProtagonisten der Szene.


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A DecADe of snowboArDIng In chInA Wang Lei (links) und Miriam Deller haben die chinesische Snowboardszene von ihren zarten Anfängen bis heute mitverfolgt und teilweise mitgeprägt. Einen guten Überblick über die Entwicklung der letzten zehn Jahre gibt ihr Buch „A Decade of Snowboarding in China“ – mit spektakulären Impressionen aus einem Land, in dem tatsächlich noch alles möglich zu sein scheint. Auch erhältlich als coole iPhone und iPad-App! www.corepowerasia.com

Miriam Deller hat den exzentrischen Diktator dennoch noch nicht zu Gesicht bekommen – und das, obwohl sie tatsächlich regelmäßig den Changbai shan besucht, um dort die spektakulären Hänge hinunterzuboarden: „Obwohl man das Gebiet von meiner Wahlheimat Peking aus fast nur mit dem Flugzeug erreichen kann, bin ich nach wie vor begeistert – man hat dort die besten Powder-Bedingungen und trifft immer wieder coole Insider-Freaks aus Wladiwostok, Hongkong und so weiter.“ Dabei ist Miriams Geschichte beinahe so aufregend wie die von Kim Jong Il: Geboren im steirischen Gröbming verschlug es sie nach absolviertem Sinologie-Studium und dem Besuch der Modeschule nach Peking, um dort das Marketing für ein junges Snowboard-Label aufzubauen. Anfänge. Ursprünglich nur als Projekt für 6 Monate geplant, kam es bald anders, als die norwegischen Snowboard-Akrobaten Daniel Franck und Terje Haakonsen bei Miriam anklopften, um eine „Arctic Challenge“ in China zu organisieren. Gesagt, getan – und im Februar 2006 stand eine 10 Meter hohe Quarterpipe im nahen Skiresort Badaling, auf der sich die besten Snowboarder der Welt friedliche Kämpfe um die chinesische Lufthoheit lieferten. „Die Aktion hat damals weltweite Aufmerksamkeit erregt und war für mich ein fulminanter Startschuss.“ Die logische Folge: Miriam ging in die Verlängerung

und leitet heute gemeinsam mit ihrem Mann – dem chinesischen Profisnowboarder Wang Lei – die Agentur „Core Power Asia“, die sich auf Actionsportarten spezialisiert hat. Immer wAs los. Um Action muss sich Miriam in ihrer neuen Heimat keine Sorgen machen, denn in China sollte man grundsätzlich immer das Unerwartete erwarten. Zwar gibt es immer mehr professionelle Skigebiete, doch die wirklichen Perlen verbergen sich in abseits gelegenen Spots wie etwa den Changbai shan. „Dort gibt es zwar SkiDoos und Männer, die sie bedienen können – aber damit ist noch lange nicht gesagt, dass sie einen tatsächlich auf den Berg raufführen. Das ist dann immer ein Geben und Nehmen auf die chinesische Art, bis man sie endlich so weit hat.“ Neben Verhandlungsgeschick braucht man im Regelfall auch lokale Guides, denn das Gebiet ist UNESCO-Weltkulturerbe und die tückischen Wetterumschwünge und Temperaturen von minus 30 Grad und mehr machen eine profunde Ortskenntnis unumgänglich: „Es gibt dort viele Kliffs, Wasserfälle und dichte Wälder, und wer nicht aufpasst, macht im Extremfall Bekanntschaft mit nordkoreanischen Grenzsoldaten. Eher nicht zu empfehlen.“ Ein australischer Freund Miriams musste seine Abenteuerlust beispielsweise teuer bezahlen, als der lokale Taxifahrer seine fünf Kumpane zu einer freundschaftlichen Unterredung hinzuzog. Im Endef-

Fotos: Core Power Asia

m nordöstlichen Winkel Chinas thront der Changbai shan, der „immerweiße Berg“, wie ihn die Einheimischen ehrfürchtig nennen. Majestätisch ragt das Ungetüm in den Himmel. Der Gipfel ist meist von Nebelschwaden umhüllt, welche die Hauptattraktion des Berges verbergen: den See des Himmels Tian chi. Es ist der am höchsten gelegene Vulkansee der Welt, der gleichzeitig auch Nordkorea von China trennt. Apropos: Der Legende nach wurde hier Nordkoreas Machthaber Kim Jong Il geboren, in einer sternenklaren Nacht, in der sich sowohl Kometen als auch ein Regenbogen am Himmel zeigten. Wie das funktionieren soll, wissen nicht einmal nordkoreanische Propaganda-Experten, aber laut denen kann der geliebte Führer auch Kampfflugzeuge steuern, Opern komponieren – und snowboarden.


China

081 HocH Hinaus. Noch steckt die Snowboardszene in China in ihren Kinderschuhen. Doch internationale Events wie die „Arctic Challenge“ haben wichtige Impulse gesetzt. Außerdem gibt es in dem Riesenland Spots, die noch weitestgehend unberührt und unentdeckt sind. Kick und Abenteuer garantiert!

fekt stellten sie ihn dann vor die Wahl, ob er lieber sein Snowboard oder seinen Computer hergeben möchte. Aber auch in den ganz „normalen“ Skigebieten ist man nicht vor Überraschungen gefeit: „Als ich den Betreiber eines etwas klapprigen Liftes gefragt habe, wann denn dieser gewartet werde, war die Antwort ‚Nie!‘. Die

Fotos: Core Power Asia

RIDER: TIM-KEVIN RAVNJAK LOCATION: PARK CITY, UT PHOTO: L’HEUREUX

haben einfach nur mehr darauf gewartet, dass das Ding endlich zusammenkracht.“ Und generell sei es ein eigenartiges Gefühl, wenn man die neuen, topmodernen Ski-Resorts besucht: „Da fährt man durch bitterarme Gebiete, in denen die Leute in Lehmhütten ohne Heizung wohnen, und dann kommt man in einem topmodernen

Skigebiet mit Fünf-Sterne-Hotels an. Diese Diskrepanz ist für mich nach wie vor schwer zu ertragen.“ Der KicK Wagemutigen Europäern, die den etwas anderen Snowboard-Kick suchen würde Miriam einen Abstecher nach


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KALTE SCHNAUZE. Die Gröbmingerin Miriam Deller mit vierbeinigem Snowboardtalent „Tank“ – der Hund ist bei den meisten Abenteuern mit dabei.

PS: Kim Jong Il wurde laut Geheimdienstberichten am 16. Februar 1941 in Wjatskoje geboren. Nach einstimmigen Erkenntnissen gab es in dieser Nacht weder Sternschnuppen noch einen Regenbogen, und Snowboarden kann man in diesem russischen Fischerdorf auch nicht. Videos und weiterführende Links auf www.gigasport.at/blog

Fotos: Core Power Asia

China dennoch vorbehaltlos empfehlen: „Es gibt wunderschöne und weitgehend unberührte Gebiete wie am Himalaya, in Xinjiang oder auch in Sichuan. Dort reitet man teilweise mit Pferden los und schnallt sich das Board dann auf den Rücken.“ Allein und vor allem ohne Sprachkenntnisse kommt man jedoch nicht weit. Das scheitert meist schon daran, einem Taxifahrer so etwas Abgefahrenes wie „Snowboarden“ zu erklären (auf Chinesisch übrigens „单板 滑雪“). Bei Interesse also einfach mal bei Miriam und Lei beziehungsweise ihrer Agentur durchklingeln – die beiden freuen sich nämlich immer, die grauen Häuserschluchten Pekings gegen die weiß leuchtenden Hänge des Changbai Shan einzutauschen.


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AUF GEHT‘S!

ard-Saison steht vor bo ow Sn die r), me im ch au s wa er (od rde Sattelt die Pfe Typen. Alle Fotos: Gerlinde Mörth ole co für de Mo te ols co die ch au t mi da d der Tür – un

SILVIA Jacke: EUR 139,99 Hose: EUR 129,99 Pulli: EUR 29,99 alles von Protest JONATHAN Jacke: EUR 349,99 Hemd: EUR 65,00 Hose: EUR 269,99 Haube: EUR 35,00 alles von Burton MAX (Alpaka) Schal von Barts: EUR 34,99 JOACHIM Jacke: EUR 179,99 Fleecehoodie EUR 59,99 Hose: EUR 99,99 Haube: EUR 19,99 alles von Protest MARTINA Overall: EUR 299,95 Haube: EUR 25,95 alles von O‘ Neill


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TIM Jacke: EUR 179,99 Hose: EUR 199,99 alles von Sub MARTINA Jacke: EUR 165,00 Hose: EUR 155,00 Haube: EUR 35,00 alles von Burton Red Helm Avid EUR 74,95 Burton Board Lux + Bindung Stiletto: statt 519,90 VK EUR 479,-

Making of und weitere Bilder auf www.facebook.com/gigasport.at


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CARO Jacke: EUR 199,99 Hemd: EUR 60,00 Hose: EUR 185,00 Haube: EUR 35,00 alles von Burton JOACHIM Jacke: EUR 165,00 T- Shirt: EUR 35,00 Hose: EUR 195,00 Red Helm Trace: EUR 59,95 Oakley Brille Splice: EUR 169,00 Burton Board Bullet + Bindung Freestyle: statt 449,90 VK EUR 399,00

Shooting mit freundlicher Unterst체tzung von: S채gewerk und Buschenschank Stranz, 8071 Grambach


Martin Mishof / Axams. Photo: Droidmedia.com

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AUSBLICK

VORSCHAU Frühling 2012

Schon wieder genug vom Winter? Das nächste Frühjahr kommt bestimmt und damit auch eine brandneue Ausgabe von Sportlife – mit neuem Layout und neuen, sportlichen Ideen. Lassen Sie sich überraschen!

WIR BEGRÜSSEN SIE HERZLICH IN EINER UNSERER GIGASPORT-FILIALEN: 2345 Wien-Süd, gegenüber SCS, Johann-Steinböck-Straße 15, Brunn am Gebirge, Tel. 02236/37 87 88 3107 St. Pölten, EKZ Traisenpark, Top 14, Dr.-Adolf-Schärf-Straße 9, Tel. 02742/36 86 60 4910 Ried, bei KASTNER & ÖHLER, Dr.-Franz-Berger-Straße 1, Tel. 07752/858 91 4820 Bad Ischl, Götzstraße 3–5, Tel. 06132/287 01 6020 Innsbruck, im Greif-Center, Autobahnausfahrt Ost, Andechsstraße 85, Tel. 0512/34 17 70

6850 Dornbirn, im Stadtmarkt, Schulgasse 11, Tel. 05572/230 99 7400 Oberwart, im eo, Europastraße1, Tel. 03352/314 93 8753 Fohnsdorf, bei KASTNER & ÖHLER, Arena am Waldfeld 28, Tel. 03572/471 62 8021 Graz, bei KASTNER & ÖHLER, Sackstraße 7–13, Tel. 0316/870-0 8582 Rosental/Bärnbach, bei KASTNER & ÖHLER, Packer Straße 18, Tel. 03142/233 51 8280 Fürstenfeld, Realschulstraße 2, Tel. 03382/523 03 8940 Liezen, Haus an der Bahn, Bahnhofstraße 6, Tel. 03612/221 03 8642 St. Lorenzen/Kapfenberg, bei KASTNER & ÖHLER, Dr.-Reinhard-Machold-Straße 6, Tel. 03862/334 90 9400 Wolfsberg, bei KASTNER & ÖHLER, Spanheimerstraße 14, Tel. 04352/514 82-0 9020 Klagenfurt, Heinrich-Harrer-Straße 1, Tel. 0463/575 20 9500 Villach, GAV-Center, Handwerkstraße 20, Tel. 04242/321 77 9800 Spittal, bei KASTNER & ÖHLER, Tiroler Straße 20, Tel. 04762/48 61-0 9900 Lienz, Rosengasse 7, Tel. 04852/674 67

Die nächste Ausgabe erhalten Sie im März 2012 in Ihrer GIGASPORT-Filiale und als Teilbeilage der „Kleinen Zeitung“ Steiermark und Kärnten, der „Kronen Zeitung“ Steiermark und Kärnten sowie der „Tiroler Tageszeitung“. Wir freuen uns auf Ihr Feedback:

sportlife@gigasport.at

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en Impressum: SPORTlife ist das Kundenmagazin von Gigasport, einem Unternehm ber der KASTNER & ÖHLER Warenhaus AG • Auflage: 320.000 Stück • Medieninha Graz, und Herausgeber: KASTNER & ÖHLER Warenhaus AG, Sackstraße 7–13, 8021 Multi Tel. (+43) 0316/870-0 • Projektleitung Gigasport: Mag. Alois Loidl • Verlag: Styria Media Corporate GmbH & Co KG, Geiselbergstraße 15, 1110 Wien, Tel. (+43) 01/601 17-147 • Chefredaktion: Wolfgang Kuhn • Layout-Konzept: Neubau Design, Andreas Volleritsch, Michaela Pernegger • Art-Direktion: m4! Mediendienstleistungs GmbH & Co KG, Helga Schweinzer • Fotoredaktion: Ursula Pieringer • Texte: Oliver Auer, Stengg Christina Dirnbacher, Martin Josef Erhart, Ursula Pieringer • Lektorat: Hannes • Coverfoto: Pieps • Fotos: Gerlinde Mörth, Internet, Hersteller, Archiv, beigestellt • Alle • Fotoshootings: Gerlinde Mörth • Druck: Niederösterreichisches Pressehaus und Angaben ohne Gewähr, Haftung für Irrtümer und Änderungen ausgeschlossen. SatzDruckfehler vorbehalten. Alle Rechte vorbehalten.


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Sportlife  

Gigasport Magazin Winter 2011

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