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Sportlife 2_2014

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DAS GIGASPORT MAGAZIN

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Winter 2014/15

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ENDLICH WINTER! ABENTEUER: Freeskiing im Iran SKIMATERIAL: Jedem das Seine REVOLUTION: Die neuen Lawinenairbags


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MUST-HAVES

Die besten Neuheiten in den Gigasport-Verkaufsregalen

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HIMMEL & WAHNSINN

LIEBE SPORTLIFELESER/-INNEN!

K2-Profi Roman Rohrmosers Freeride-Trip in den Iran

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WIE ANGEGOSSEN Dank Bootfitting macht Skifahren noch mehr Spaß

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GENAU MEINS!

Vielseitig und individuell zeigt sich das neue Skimaterial

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GIPFELSTÜRMER

Dynafit feiert „30 Jahre rahmenlose Skitourenbindung“

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SCHÖNER SKIFAHREN

Atomic und Fischer kann man sich in diesem Winter auch anziehen

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LAWINEN-SCHULE

Wissen und Können sind im freien Gelände überlebenswichtig

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JETFORCE

Pieps revolutioniert die Lawinenairbag-Technologie

Der Winter ist schon da, auch wenn man es beim Blick aus dem Fenster noch nicht REINHARD SCHAFFLER, sieht. So wie diese SPORTlife-Ausgabe GESCHÄFTSFÜHRER sind auch die Gigasport-Filialen bereits im Oktober gefüllt mit allem, was Sport bei Schnee, Eis und Kälte richtig schön macht. Bei Gigasport steht der Winter 2014/15 ganz im Zeichen unserer großen Qualitätsoffensive. Beratungskompetenz und Serviceangebote für die Kunden stehen noch stärker als bisher im Fokus. Im Bereich Ware konzentrieren wir uns deutlich auf fachhandelsorientierte Lieferanten und starke Marken. Auf die attraktive Form der Warenpräsentation wird in den Filialen ebenfalls deutliches Augenmerk gelegt, um die starken Marken in einem hochwertigen Umfeld präsentieren zu können. Bestes Beispiel: die neuen Bootfitting-Areas, wo Skischuhe an die Kundenfüße angepasst werden – lesen Sie dazu die Story ab Seite 12 in dieser SPORTlife-Ausgabe. Auf Kundenseite gibt es einerseits die Schnäppchenjäger, für die nur der Preis als Argument zählt. Zum anderen gibt es die echten Fans und treuen Stammkunden: Für sie zählen Qualität, Kompetenz, Beratung, die starken Marken und das besondere Einkaufserlebnis – und das alles bieten wir gern. Überzeugen Sie sich in einer der 15 Gigasport-Filialen. IHR

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AUF HÖHENFLUG

Die Marken Black Diamond und Norrøna auf Erfolgskurs

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NATÜRLICH WARM Merinowolle und Co: Die Naturfasern kehren zurück

P. S.: Ich freue mich auf Ihr Feedback unter sportlife@gigasport.at!

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Die garantiert coolsten Marathons der Welt

Fotos: xxxxxxxxxxxxxxx

Fotos: Norrøna/Sverre Hjornevik, Gigasport; Coverfoto: Kjus

TIEFGEFROREN

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NEU BEI GIGASPORT

MUST HAVES Perfekt für alle, die ganz einfach das Außergewöhnliche suchen, sind diese Top-Neuheiten bei Gigasport.

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1. ANON MIG + Facemask. Die Anon-Brille sorgt für beste Sicht beim Wintersport; die dazugehörige, abnehmbare Gesichtsmaske schützt vor Kälte und lässt sich per Magneten mit der Brille verbinden. Preis: EUR 159,99

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2.

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5. GLORYFY G3 Polar. Schneeweißer Rahmen mit eisig blauen Bügeln: Die „G3 Polar“ ist unverkennbar die GloryfyBrille für den Winter. Natürlich gilt wie bei jeder Gloryfy: ­ 100 % unzerbrechlich. Preis: EUR 149,99

6. DYNAFIT Daymaker. Die Skitourenprofis von Dynafit

eingebaut. Die Steuerung erfolgt per Smartphone.

entwickelten den Daymaker gemeinsam mit Lichtingenieuren

Preis: EUR 239,99

von BMW: Der leichte Tourenskihelm hat eine Stirnlampe

3. SCOTT Protector Vest Actifit Light. Kaum zu spüren und supersicher: Die Protektorenweste aus offenem Mesh ist höchst atmungsaktiv sorgt für ein gutes Gefühl auf der Piste und im Gelände. Preis: EUR 129,99

4. SUUNTO Ambit 3 S. Die Ambit S ist der Maßstab unter

­integriert, die auch die dunkelste Nacht taghell erleuchtet. Preis: EUR 430,00

7. BOOT DOC Bee Dee 9. Die offiziellen Wettkampfstrümpfe des Austria Ski Teams! Die hochwertigen Kompressionsstrümpfe verbessern die Durchblutung, die Schuhpassform,

den GPS-Multisport-Uhren und hat unzählige Anhänger unter

die Performance auf der Piste. Nebeneffekt: keine kalten Füße

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Fotos: Hersteller

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FREESKIING

HIMMEL UND HELLER WAHNSINN Foto: Jonas Blum

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Der Iran ist sicherlich ein Reiseziel für wagemutige Abenteurer, aber für Freeskier? Profiathlet Roman Rohrmoser ist beides und erlebte zwischen Bergseen und weißen Riesen einen wilden Ritt.


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Freizeitskifahrer das Abenteuer abseits der präparierten Pisten, dann hat er es eigentlich irrsinnig gut: Ski ins Auto, mit der Gondel den Berg rauf, und es finden sich in der Regel genügend Möglichkeiten, eben mal gepflegt ins verschneite Gelände abzubiegen. Wer zusätzlich die Ski schultert und ein paar Höhenmeter Fußaufstieg auf sich nimmt, der vergrößert die Chancen immens, auf jungfräuliche Tiefschneeabfahrten zu stoßen. Trotzdem schwingt bei unsereins, neben Bewunderung für das skifahrerische Können, immer auch ein wenig Neid mit, wenn der Blick auf Fotos oder Filmaufnahmen von den Profis der Freeski-Szene fällt. Die lustmachenden Bilder stammen nämlich oft von Destinationen, die für den Durchschnittssportler unerreichbar sind: Kanada, Alaska, Chile, Argentinien oder Japan, um nur einige zu nennen. Österreichs Profi-Freeskier Roman Rohrmoser vom K2-Freeride-Team hat im Verlauf seiner Karriere den Pulverschnee schon in allen oben genannten wie auch in vielen anderen Ländern der Welt befahren. Erzählt er von seiner Reise im Februar 2014, dann schüttelt er aber unwillkürlich immer noch den Kopf – und er hat gleichzeitig ein Grinsen im Gesicht. Die Story, die er erzählen kann, dient einerseits als Beweis, dass das Free­ride-Abenteuer oft schon lange vor dem Anschnallen der Ski beginnt. Und andererseits dafür, dass es nicht immer nur gemütlich ist, was am Ende nach unendlich leichtem Schweben im Powder ausschaut. ABGEFAHRENE IDEE: FREERIDEN IM IRAN Skifahren im Iran war selbst für den mit 29 Jahren mittlerweile „alten Hasen“ der Szene eine Herausforderung. Begonnen hat alles mit einer befreundeten Filmcrew, „Whiteroom Productions“ aus Innsbruck, die stets auf der Suche nach spektakulären und ausgefallenen Dreh­ orten ist. Es musste wieder einmal etwas völlig Abgefahrenes her, und diese Anforderung erfüllt der Iran zweifellos – insbesondere, wenn es darum geht, dort einen Freeride-Film in einem geschützten Naturreservat zu drehen.

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Schon die Anreise ein Abenteuer: Roman Rohrmoser und Kollegen in der iranischen Bergwelt.

Fotos: Jonas Blum, Roman Lachner

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ROMAN ROHRMOSER

Der Freeskier aus dem K2Profiteam stammt aus Ramsau im Zillertal und folgte bis zum Alter von 15 Jahren zunächst den Spuren der Zillertaler Olympiahelden Leonhard Stock und Stephan Eberharter. Rohrmoser gewann zahlreiche nationale und internationale Jugendrennen im alpinen Skirennsport. Dann wurde der Ruf der Freiheit zu laut und er startete als Freeskier durch. Als solcher konnte er spektakuläre Projekte realisieren, er ist in Freeski-Filmen fast aller namhaften Produktionsfirmen weltweit zu sehen. So drehte er zum Beispiel mit FreeskiFilmlegende Warren Miller in Japan. Seine Standardausrüstung: LVS-Gerät, Schaufel, Sonde, LawinenairbagRucksack, Erste-Hilfe-Paket – „und ein Flachmann zum Desinfizieren danach“. www.roman-rohrmoser.com

So ziemlich das Gegenteil von einem Naturschutzgebiet ist zunächst allerdings die Hauptstadt Teheran mit ihren acht Millionen Einwohnern, den verstopften Straßen und dem latenten Smogproblem. Dort landeten Rohrmoser und seine Crew Anfang Februar in den frühen Morgenstunden. Ohne Arabischkenntnisse, dafür mit umso mehr Enthusiasmus für die anstehende Reise, die sie in den Süden des Landes, zum ZagrosGebirge, führen sollte.

KJUS. uncompromising. kjus.com

Photo: Stefan Schlumpf

NAH AM LAGERKOLLER Die Betonung liegt zunächst auf dem Wort „sollte“: Denn vor Ort war alles anders als gedacht, da die Truppe mit einem eigens zugeteilten Bergführer nicht das Auslangen fand, sondern auch Passierscheine für das Reservat beantragen musste: „Wir landen, checken kurz im Hotel ein und am nächsten Tag geht’s los – so war zumindest unser Plan. Im Endeffekt sind wir jedoch sechs Tage in der Stadt herumgegammelt und haben auf die Genehmigungen gewartet“, erzählt der weitgereiste Zillertaler. Also vertrieb sich die Gruppe die Zeit so gut es ging – auf Basaren oder in den Restaurants, wo man sich zumindest rasch mit der lokalen Küche anfreundete: „Die Lammkeulen waren fantastisch“, kann Roman Rohrmoser berichten. Kurz vor dem endgültigen Lagerkoller ging es schließlich doch noch los: Sieben Stunden gondelte der Trupp über karge Landschaften in Richtung Süden zur Ortschaft Du Rud in der Nähe von Isfahan. Doch die Geduld der bewegungshungrigen Freeski-Profis wurde einmal mehr auf die Probe gestellt: „Am Kontrollpunkt hieß es, wir hätten noch keine Freigabe bekommen, also mussten wir wieder zwei Tage warten. Wir waren kurz davor, alles hinzuschmeißen, weil uns schön langsam die Zeit davonlief“, ärgert sich der Profiathlet heute noch ein wenig. Endlich kam er, der erlösende Anruf – und mit ihm noch mehr: Neben weiteren Bergführern aus der Region schlossen sich drei bis an die Zähne bewaffnete Soldaten der Gruppe an. „Die wirkten zunächst mit ih-


FREESKIING

SKISCHWÜNGE IM IRAN ren Sturmmasken und Kalaschnikows furchteinflößend, sind aber rasch lockerer geworden und waren im Endeffekt total nett und witzig.“ Weniger lustig war die Begründung für den Begleitschutz – es würde Gefahr von Rebellen oder Freischärlern aus dem Irak drohen. Und selbst wenn die nicht kämen, könne man ja immer noch von Bären und Wölfen aufgefressen werden. ANGEKOMMEN IM SCHNEEPARADIES Nach einem 16-Kilometer-Marsch mit knapp 30 Kilogramm Gepäck auf dem Rücken erreichte die Gruppe schließlich doch noch das erhoffte Tiefschneerevier: ein kristallklarer Bergsee auf 3.000 Metern Höhe, in dessen blauen Fluten sich die weiß verschneite Bergkette im Hintergrund spiegelte, wurde als Ort für das Basislager bestimmt: „Der Anblick war absolut unglaublich und wie aus dem Bilderbuch. Auf dem ersten Blick wussten wir nicht, ob wir nach unserem langen Marsch schon wieder zu Hause in den Alpen sind“, erinnert sich der Tiroler. Nach einer biwakierten Nacht am Seeufer und einem morgendlichen Bad im Eiswasser konnte es endlich losgehen. Tagwache war täglich spätestens um fünf Uhr morgens, dann folgten die Aufstiege entlang der beiden Bergflanken, immer begleitet von den Soldaten, die vor allem die Kameramänner streng im Auge behielten. Die mühten sich jeweils drei Stunden lang nach oben und warteten die optimalen Licht- und Schneeverhältnisse

„TRIAL & ERROR“ – DER FILM Der unter anderem im Iran entstandene Film von Whiteroom Productions läuft unter dem Titel „Trial & Error“ seit Herbst auf Festivals und wird danach auf DVD erhältlich sein. Info: www.whiteroom-productions.com

Wer im Iran etwas auf sich hält, kommt im Winter in die Skigebiete von Shemshak und Dizin. Rund zwei Autostunden nördlich von Teheran treffen sich die Jungen, Reichen und Schönen der islamischen Republik. Zwar müssen beim Komfort auf der Piste und bei den Aufstiegshilfen im Vergleich zu den weltweit führenden Skiresorts Abstriche gemacht werden – bergauf geht es meist mit Sesselliften, deren Sitzunterlage ausgeblichene Holzbretter bilden. Dafür gibt es gesicherten Naturschnee bis Mitte April und eine Tageskarte für fünf Euro. An der Talstation kann man sich komplette Ski- und Snowboardausrüstungen zu ebenso günstigen Preisen ausleihen, und zwar durchwegs Topmaterial. Die weißen Hänge mit ihren Firnspiegeln versprechen auch abseits der Piste kurzweiliges Skivergnügen. Der Hausberg von Teheran ist der 3.964 Meter hohe Tochal, der auch mit einer Gondelbahn aufwartet. Auf 3.545 Metern Seehöhe liegt hier das – laut Bewerbung – höchst gelegene Skihotel der Welt. http://iranskitours.ir

ab, um die anschließenden Runs von Rohrmoser und drei anderen Profiathleten für die Nachwelt festzuhalten. Die Gruppe powderte zwischen 600 und 1.000 Höhenmeter pro Run den tief verschneiten Bergrücken hinunter, sodass der Schnee nur so in den azurblauen Himmel staubte. Nach zwei Läufen pro Tag war dann allerdings buchstäblich „Ende Gelände“, und selbst der gut durchtrainierte Freeski-Profi fertig mit der Welt. An das bestandene Iran-Abenteuer denkt er dennoch gerne zurück: „Wirklich überrascht hat mich die Freundlichkeit der Menschen in diesem Land. Medial hat es bekanntermaßen nicht das beste Image, aber ich hatte vor Ort einen völlig anderen Eindruck.“ Zur Nachahmung empfehlen würde er den Trip allerdings nicht – „zum Freeriden gibt es sicherlich bessere Destinationen wie Alaska oder auch meine Heimat, das Zillertal.“ Stimmt am Ende doch der Spruch: Am schönstens ist’s daheim?

Foto: Jonas Blum

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Foto: Gerlinde Mรถrth

12 BOOTFITTING


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PASST WIE ANGEGOSSEN

Skischuhe waren früher die Spielverderber Nummer eins im Schnee, weil sie drückten und kalte Füße verursachten. Höchste Zeit, alte Spaßbremsen zu ersetzen: Neue Skischuhe sind echte Spaßmacher – dank „Bootfitting“.

ZEITEN, IN DENEN MAN den frühen Ein-

erst einmal leisten musste. Je nach sportlichem Ankehrschwung auf die drückenden Skischuhe schieben spruch und persönlichem Budget haben sich heute konnte, sind endgültig Vergangenheit. Wer die Ausrede unterschiedliche Systeme etabliert, wobei in den Giga­ trotzdem noch versucht, wird immer dieselbe Antwort sport-Filialen die aktuellsten in neuen „Bootfitting Arebekommen: „ Bootfitting!“ Seit rund drei Jahren sind Skias“ zusammengefasst sind. Die Palette reicht von der schuhe, die an die persönliche Fußform angepasst werInnenschuhanpassung, die heute bei allen Skischuhen den können, nicht mehr aufzuhalten. Sie haben endStandard ist, über die verschiedenen Möglichkeiten, die gültig den Weg vom Skiweltcup zum Freizeitsport geSchuhschale zu modellieren, bis zu den voll anpassbaschafft. Und vom Racing-Segment, wo alles begonnen ren High-End-Produkten. hat, zur vollen Skischuh-Produktpalette – im AlpinskiQualitativ hochwertige Beratung spielt dabei eine genauso wie im Skitourensport. zentrale Rolle: Bootfitting erfordert Gefühl bei der EmpWirklich überraschend kommt fehlung des idealen Systems sowie das nicht, denn die Vorteile maßgeKönnen und Erfahrung bei der technischneiderter Skischuhe sind immens. schen Umsetzung. Die Gigasport-Ex„Ich verwende selbst Ob es um Risthöhe, Vorfußbreite oder seit zwei Wintern ange- perten sind hierfür bestens geschult, Fersenbreite geht – Füße sind so vielpasste Skischuhe. Der sie kennen nicht nur die unterschiedfältig wie Charaktere. Fast die Hälfte lichen Bootfitting-Verfahren und ihre aller Österreicher hat außerdem Fuß- Unterschied ist enorm.“ Vorzüge, sondern sind auch in der LaPhilipp Gassner, fehlstellungen wie Plattfuß oder Senkge, Füße professionell zu vermessen fuß. All dies wird beim Bootfitting beund anhand von Gesprächen mit den Gigasport Graz rücksichtigt, damit auf der Piste nichts Kunden die ideale, individuelle Lösung mehr drückt, reibt oder zu locker sitzt. zu finden. Der erste Benefit der neuen Skischuhe ergibt sich also beim Komfort. Und in enger Verbindung daWAS DER MARKT BIETET mit steht auch die Sportlichkeit. Wer mit gut angepassFür den Winter 2014/15 haben sich wieder mehrere ten Skischuhen schon Skitage verbracht hat, der weiß, höchst interessante Neuigkeiten auf dem Sektor andass man damit automatisch zum besseren Skifahrer passbarer Skischuhe aufgetan. Ein Neueinsteiger in der wird. Weil die Kraftübertragung auf den Ski exakt so Welt des Bootfittings ist Atomic mit seiner Hawx-Reihe. umgesetzt wird, wie vom Hersteller vorgesehen. PerDie Anpassungsmethode teilt man sich dabei weitestformance, Ausdauer und Sicherheit steigen also dank gehend mit dem bewährten Custom-Shell-Prinzip von Bootfitting, und das sorgt für dauerhaft hochgezogene Salomon, das sich mittlerweile in der vierten GeneratiMundwinkel unterm Helm. on befindet. Und so funktioniert es: Mittels Thermoverformung wird die Kunststoffschale an die Fußanatomie NEU: DIE BOOTFITTING AREA BEI GIGASPORT angepasst. Dabei werden nicht nur einzelne Bereiche Vorbei sind gleichzeitig auch die Zeiten, in denen anmodelliert (wie noch bei den ersten Produktgeneratiogepasste Skischuhe ein Luxus waren, den man sich nen), sondern der gesamte untere Teil der Außenscha-


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BOOTFITTING

SCHNELL. KOMPLETT. INDIVIDUELL.

In den neuen Bootfitting Areas der Gigasport-Filialen dreht sich alles um die perfekt passenden Skischuhe.

le. Möglich macht das ein patentiertes Material namens Kaprolene, das auch für medizinische Hightech-Prothesen verwendet wird. In der Praxis kommt der Schuh nach dem Kauf für zehn Minuten in einen Ofen und wird auf 80 Grad erhitzt. Danach schlüpft sein Besitzer hinein und wartet weitere zehn Minuten, bis das Material abgekühlt ist und sich der Fußform angepasst hat. Konkret kann der Vorfußbereich um bis zu sechs Millimeter und der Bereich rund um das Fußgelenk um bis zu zehn Millimeter geändert werden.

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DRUCKLUFT STATT DRUCKSTELLE Das Fischer Vacuum Fit-System geht sogar noch einen Schritt weiter. Während der Kunde in den ebenfalls erhitzten Schuh einsteigt, wird ein Cooling- und Compression-Pad an„Bootfitting bedeutet gelegt. Der Anpassungsprozess wird auch, für jeden Kunden danach aktiv mit die individuell beste Druckluft betrieben Lösung zu finden.“ und die SkischuRemuald Jenewein, he werden je nach Gigasport Innsbruck Kundenwunsch abgestimmt, vergleichbar mit der Fahrwerksabstimmung eines Sportwagens. Mit mehr Druck verschiebt sich das Ergebnis in Richtung Performance, geringerer Druck bedeutet höheren Komfort. Neu in diesem Winter ist der Transalp


„BOOTFITTING HAT ENORM HOHEN STELLENWERT“

Andreas Zauner von Boot Doc über den ersten eigenen Skischuh des Bootfitting-Spezialisten SPORTlife: Boot Doc bietet heuer erstmals komplette Skischuhe an. Für welche Zielgruppe eignen sich diese? Andreas Zauner: Wir haben ein komplett neues Gesamtpaket entwickelt, mit dem wir alle Skifahrer ansprechen wollen. Das Konzept nennt sich C4F – „Customization 4 Feet“. Vor allem die sportlichen KomfortSkifahrer können mit unserem Paket künftig das perfekte Skivergnügen erleben. Wie sieht dieses Komplettpaket konkret aus? Bei uns werden vier Lösungsansätze miteinander kombiniert und aufeinander abgestimmt: Die Skischuhschale, der Quick Foam-Innnenschuh, spezielle Sporteinlagen und Skikompressionsstrümpfe. Dabei kommen viele unserer Bootfitting-Technologien direkt aus dem Rennsport, wie zum Beispiel die Verwendung von Schäum-Innenschuhen oder der Einsatz von Kompressionsstrümpfen in unterschiedlichen Wadenweiten. Welchen Stellenwert haben angepasste Skischuhe für Sie im Vergleich zur restlichen Skiausrüstung? Bootfitting hat mittlerweile einen enorm hohen Stellenwert. Und der Trend zur Individualisierung steigt europaweit weiterhin stark an. Ein guter Skischuhverkäufer kann mit seinem Fachwissen den Kunden beim Kauf eines Skischuhs bestens beraten und von vornherein viele Probleme lösen, die das Skivergnügen sonst beeinträchtigen.

Fotos: Fischer, Boot Doc

Vacuum, der erste voll anpassbare Fischer-Tourenskischuh. Und noch eine wichtige Neuheit des Winters gibt es in den Bootfitting Areas von Gigasport: Die Marke Boot Doc kannten Sportler bisher eher wegen ihrer hochentwickelten Schuheinlagen und Fußanalysen. Mit diesem Know-how lag es nahe, eigene Skischuhe auf den Markt zu bringen. Das österreichische Unternehmen setzt dabei auf die Innenschuhanpassung mittels Schaum und geringem Druck. Zusätzlich werden Einlegesohlen thermisch an den Fuß angepasst und spezielle Skikompressionsstrümpfe verwendet. Die Außenschale wird nicht bearbeitet, was ein kostengünstiges Verfahren mit hochwertigem Ergebnis bietet. KEINE KOMPROMISSE MEHR Insgesamt ist festzuhalten: Skischuhe einfach so zu kaufen, wie sie aus den Produktionsstätten kommen, und dadurch zwangsläufig Kompromisse in Kauf zu nehmen, ist passé. Die Innenschuhanpassung ist heute Standard und liefert bereits hochwertige Ergebnisse. Wer viel Wert auf die sportliche Performance legt, der sollte die Systeme mit anpassbaren Außenschalen ins Visier nehmen. Am besten ist es, sich mit den Experten in den neuen Gigasport Bootfitting Areas zu unterhalten und beraten zu lassen – einfach hinkommen, die SkischuhProfis von Gigasport warten schon auf Sie!

Beratung: Analyse deiner Fußform und Bedürfnisse.

Fitting: Hochmoderne Technologien für perfekte Passform.

Wow-Effekt: Skischuhe, die wie angegossen sitzen!


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BOOTFITTING „DIE SKISCHUHE SIND DER WICHTIGSTE WOHLFÜHLFAKTOR“

„DEN TOURENSKISCHUH VON GRUND AUF NEU KONZIPIERT“

SPORTlife: Atomic ist ein Bootfitting-Newcomer. Was zeichnet das eigene System aus? Jason Roe: Wir haben uns für das Memory FitSystem entschieden, weil kein Fuß dem anderen gleicht. Durch den thermischen Prozess passt sich der Schuh nicht nur innen, sondern auch außen perfekt der Kontur des Fußes an und lässt sich gleichzeitig an den wichtigsten Stellen auch ausdehnen. Auf diese Weise erreichen wir eine perfekte Passform. Inwiefern beeinflusst Bootfitting das Skifahren? Ich denke, das Wichtigste an einem Skitag ist der Komfort. Das bedeutet nicht nur, keine Schmerzen zu haben, sondern auch wohlige Wärme und Stabilität. Das Problem ist ja Folgendes: Anders als bei Skiern, können unkomfortable Schuhe sofort den Urlaubstag versauen und man sucht sich schnell ein anderes Hobby. Bootfitting ist also eine relativ geringe Investition mit einer erstaunlich großen Wirkung für den gesamten Sport. Welche Trends zeichnen sich gerade beim Thema Bootfitting ab? Die Skischuhe selbst und die Systeme für die Anpassung werden für Kunden immer einfacher in der Handhabung. Einerseits in der Bedienung auf der Piste und andererseits beim Anpassungsprozess im Geschäft. Und das ist auch gut so. Unser Memory Fit-System liefert schon jetzt beste Ergebnisse bei vergleichsweise sehr geringem Aufwand.

SPORTlife: Erstmals gibt es einen Tourenskischuh mit Vacuum Fit-Technologie. Ist die Abstimmungsmöglichkeit wichtiger fürs Aufsteigen oder Abfahren? Christian Wimmer: Für den Tourengeher sind beide Bereiche essenziell. Gerade Skitourengeher stellen deshalb höchste Anforderungen bei der Passform. Lange Anstiege, technische Passagen, genussvolle Abfahrten – da dürfen die Füße nicht ansatzweise schmerzen. Unsere Orthopäden, Biomechaniker und Schuhtechniker haben den Tourenskischuh deshalb von Grund auf neu konzipiert. Für mehr Bewegungsfreiheit, bessere Kraftübertragung, perfekte Passform. Warum ist Bootfitting für das Gesamtpaket mittlerweile so wichtig? Ohne passende Reifen kann auch ein Ferrari nicht die Spur halten. Das lässt sich 1:1 auf das Skifahren umlegen. Das wichtigste Bindeglied zwischen Skifahrer, Ski, Bindung und Schnee sind eben die Skischuhe. Sind diese nicht ordentlich auf die Fußform des Kunden abgestimmt, passt das Gesamtpaket nicht und man kann die Kräfte nicht optimal auf den Schnee übertragen. Der Ski fährt mit mir und nicht ich mit ihm. Darf man künftig mit weiteren Innovationen von Fischer beim Thema Bootfitting rechnen? Auf jeden Fall. Neuigkeiten sind schon in der Pipeline, jedoch noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Die Entwicklungsabteilung im Hause Fischer schläft nie.

Jason Roe von Atomic über das neue Memory Fit-System

Christian Wimmer von Fischer über den richtigen Druck im Skischuh

100 % PASSFORM 100 % KOMFORT KEINE SCHMERZENDEN FÜSSE

In 30 Minuten zum puren Skivergnügen dank C4F – Komplettpaket! Komfort und Freude am Skilauf das Um und Auf für jeden Skifahrer.

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FISCHER TRANSALP VACUUM TS LIGHT

✓ Der erste Tourenskischuh mit Fischers Vacuum FIT-Technologie ✓ Einfach und perfekt anpassbar ✓ Hike/Lock-Modus sorgt für viel Bewegungsfreiheit im Aufstieg und für optimalen Halt bei der Abfahrt ✓ Gewicht: 1.550 g

Fotos: Atomic, Fischer

Preis*: EUR 599,99 Eintauschpreis*: EUR 519,99

CHECKLIST


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TOURENSKISCHUHE

EINTAUSCHBONUS: Bis zu EUR

80,–

FÜR IHRE SKISCHUHE

beim Kauf eines neuen Paares.

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„FLEX“ VON SKISCHUHEN 2.

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Unter dem Skischuh-Flex versteht man den Widerstand des Skischuhs in der Bewegung nach vorne. Welcher Skischuh mit welchem Flexwert zu welchem Skifahrer passt, hängt von vielen Faktoren ab: z. B. dem Fahrkönnen, dem Körper gewicht, dem Einsatzgebiet und den persönliche Bedürfnissen. Achtung: Flexwerte sich nicht normiert, zum Vergleich von Skischuhen unterschiedlicher Hersteller eignen sich die angegebenen Werte deshalb nur bedingt. Es empfiehlt sich, die Beratung der Gigasport-Skischuhprofis in Anspruch zu nehmen.

1. SCARPA F1 EVO. Der F1 wurde für alle Skialpinisten entwickelt, die beste Performance und leichtes Gewicht zu schätzen wissen. Gleichzeitig ist der Schuh einfach in der Handhabung und unterscheidet automatisch zwischen Aufstiegs- und Abfahrtsmodus. Gewicht: 1.130 g. Preis*: EUR 579,99

Eintauschpreis*: EUR 499,99 2. DYNAFIT NEO PX CP. Der Neue von Dynafit ist für ambitionierte Sportler gedacht, die bergauf und bergab auf Geschwindigkeit Wert legen. Eine Besonderheit ist der Schaft, der eine größtmögliche Beweglichkeit bietet und damit für natürlichen Gehkomfort sorgt. Gewicht: 1.459 g. Preis*: EUR 490,00

Eintauschpreis*: EUR 410,00 3. SCOTT CELESTE II. Die weiterentwickelte Celeste-Serie passt sich dem Fuß von Frauen an und bietet geringes Gewicht sowie robuste Vier-Schnallen-Performance. Ein Tourenskischuh mit optimaler Balance zwischen Touren­ eigenschaften und schwungvollem Abfahrtsverhalten. Gewicht: 1.250 g. Preis*: EUR 549,99

Eintauschpreis*: EUR 469,99

NEU BEI GIGASPORT: BOOTFITTING-AREAS

Gigasport widmet dem Thema Bootfitting diesen Winter eigene Areas in den Filialen. „Jeder Skischuh lässt sich heute an den Fuß anpassen, und die Ergebnisse beeindrucken: Mit älteren Modellen sind moderne Skischuhe absolut nicht mehr vergleichbar, was Passkomfort und Tragegefühl betrifft. Alles was Sie mitbringen müssen, sind 30 Minuten Zeit – und unsere Bootfitting-Experten finden die ideale Lösung für Sie“, verspricht Manfred Haas, Filialleiter von Gigasport Graz.

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Fotos: Hersteller, Gigasport

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ALPINSKISCHUHE

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1. ATOMIC Waymaker Carbon 100. Der progressivste All Mountain-Skischuh von Atomic. Die kompakte Schale mit Carbonheck und das Drei-Schnallen-Design umschließen den Fuß präzise und kombinieren maximale Kraftübertragung mit einfachem Handling. Flex: 100. Preis*: EUR 359,99

2.

Eintauschpreis*: EUR 279,99 2. SALOMON X-Pro 100 CS. Die Twinframe-Technologie und die Custom Shell-Anpassung sorgen für eine sofort spürbare Passform und für ganztägigen Komfort, was den leichten Schuh zum perfekten All Mountain-Begleiter macht. Flex: 100. Preis*: EUR 359,99

3.

Eintauschpreis*: EUR 279,99 3. FISCHER Hybrid 12+ Vacuum. Ein High-Performer mit Vacuum-Passform und modernster Hybrid-Technologie. Drei Lock-Modi sorgen für die optimale Abstimmung – auf der Piste, beim Freeriden oder im Hike-Modus. Flex: 120. Preis*: EUR 499,99

Eintauschpreis*: EUR 419,99 4. BOOT DOC C4F. Vier Lösungen für die perfekte Pass-

4.

form: Eine Skischuhschale mit 100 mm-Leistenbreite, ein Quick Foam-Schäuminnenschuh, angepasste Einlegesohlen und spezielle Kompressionsstrümpfe. Flex: 110. Preis*: EUR 549,99

Eintauschpreis*: EUR 469,99 5. SALOMON Quest Pro 100 W. Der ultimative Hybrid-

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Schuh mit frauenspezifischer Passform für versierte Skifahrerinnen. Der Quest Pro 100 W ist ein leichter, individuell anpassbarer Schuh, der viel Bewegungsspielraum speziell für Hikes und lange Skitouren bietet. Flex: 100. Preis*: EUR 379,99

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Eintauschpreis*: EUR 299,99 6. ATOMIC Hawx 2.0 100. Das Performance-Top-Modell

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für Pistenskifahrerinnen. Herzstück sind die einzigartigen i-Flex-Zonen, durch die sich der Vorfuß im Schwung natürlich bewegen kann. So kann die Fahrerin leichter

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balancieren und kraftsparender steuern. Flex: 100. Preis*: EUR 399,99

Eintauschpreis*: EUR 319,99 7. NORDICA Belle Pro. Die individuelle Passform und die spezielle CORK Fit-Technologie von Nordica zeichnen

7.

diese Neuentwicklung aus. In Kombination mit dem frauenspezifischen Schaft und Flex bietet dieser Schuh eine gute Kontrolle und viel Wärme. Flex: 105. Preis*: EUR 399,99

Eintauschpreis*: EUR 319,99 8. FISCHER Zephyr 8 Vacuum. Der performanceorientierte Damenskischuh überzeugt optisch und technisch. Die Vacuum-Technologie sorgt dafür, dass der Schuh optimal an den Fuß angepasst wird – und beweist, dass Highspeed und Komfort einander nicht ausschließen. Flex: 80. Preis*: EUR 449,99

Eintauschpreis*: EUR 369,99

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8. WomAn WomAn WomAn WomAn WomAn WomAn WomAn WomAn WomAn WomAn WomAn WomAn WomAn WomAn WomAn WomAn WomAn An WomAn Wom WomAn WomAn WomAn WomAn WomAn WomAn WomAn WomAn WomAn WomAn WomAn An Wom WomAn

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SKIMATERIAL

GENAU MEINS! Mit modernem Skimaterial lässt sich nicht nur die Piste, sondern der ganze Berg erobern. Neben Skifahren ist aber auch Ski kaufen spannend wie nie: Mit dem perfekt angepassten, individuellen Gesamtpaket lässt sich der Spaßfaktor im Schnee nämlich enorm steigern.

Foto: La Sportiva/Giampaolo Calza

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SKIMATERIAL die richtigen Produkte für unterschiedlichste Skifahrer beinhaltet – vom Einsteiger bis zum Experten. Trotzdem gilt: Die All Mountain-Ski treffen, das kann jetzt schon vorausgesagt werden, auch im Winter 2014/15 wieder voll den Nerv der Freizeitsportler. Allein deshalb, weil die Hersteller dafür sorgen, dass die Ski halten, was sie versprechen: in breiten, mitunter sogar widersprüchlichen Einsatzbereichen Performances abzuliefern, die vor wenigen Jahren noch nicht denkbar waren.

IN WENIGEN JAHREN haben All Mountain-

Ski den Sprung vom Nischenprodukt zum Liebling der Massen geschafft. Nach Jahren mit starken Zuwachsraten wurden im Vorjahr auch in absoluten Zahlen erstmals mehr All Mountain- als reine Pistenski verkauft. Die Argumente für die modernen „Alleskönner“-Ski sind aber auch wirklich gut: Alle Schneearten, Geländeformen und Pistenbedingungen mit einem Ski gut bis sehr gut zu meistern, diese Vorstellung gefällt vielen in Zeiten, in denen die Freiheit nicht am Pistenrand endet. Zwar ist der Verkaufserfolg der All Mountain-Ski auch auf die Breite des Segments zurückzuführen, das

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AUCH REINE PISTENFAHRER PROFITIEREN Um die universelle Einsetzbarkeit dieser modernen Ski schätzen zu können, muss man gar nicht zwingend die Pisten verlassen. Die von SPORTlife befragten Experten der Industrie (siehe Interviews) waren sich darin einig, dass die meisten All Mountain-Ski letztlich zu einem hohen Prozentsatz auf Skipisten bewegt werden. Doch schon da können sie punkten, wie K2-Experte Stefan Stankalla erklärt: „Die Bedingungen auf einer Skipiste ändern sich während eines Skitags schließlich ständig. Auch für reine Pistenfahrer eignen sich All Mountain-Ski deshalb hervorragend.“ Egal, ob hart oder weich, eisig oder sulzig, der Erlebnisfaktor ist überall hoch. Pistenorientierten Interessenten am All MountainSegment empfiehlt Stankalla, sich unter Skiern mit Mittelbreiten zwischen 75 und 85 Millimetern umzusehen. 04.08.14

Fotos: K2/Alex O‘Brian

Der Schnee auf Skipisten kann hart oder weich sein. Schon da machen moderne All Mountain-Ski Sinn.

10:44

DANE TUDOR

NO S H O R TC U T S Es ist erstaunlich, wie sehr dir der Klang eines tiefen Atemzugs klar macht, wie laut der Rest deines Lebens ist. In dem Moment, in dem es nur dich, die Berge und deine Traum-Linie gibt – macht alles plötzlich einen Sinn.

SCOTT-SPORTS.COM © SCOTT SPORTS SA 2014 | Photo: Chris Bezamat


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ATOMIC VANTAGE THEORY 95

ANFÄNGER + Progressiver All Mountain-Ski + Vielseitig durch 95 mm Mittelbreite + All Mountain-Rocker in Tip und Tail + Perfekter Grip auf der Piste + Surf-Feeling im Powder + Freie Bindungswahl + Dimensionen: 130-95-119 mm / Radius: 18,9 m (bei 177 cm)

Preis: EUR 449,99

EXPERTE

FREERIDESKIBONUS:

20%

minus

beim Kauf von SKI UND BINDUNG ATOMIC WARDEN 13 MNC

+ Topvertreter der neuen Bindungsgeneration + Perfekte Ergänzung für breite Ski + Volle Power und Präzision auf der Piste +N atürlicher Flex, effektive Dämpfung, progressive Kraftübertragung im Gelände + Passt zu jedem Norm-Skischuh (DIN, Touring, WTR) auf dem Markt + Gewicht: 2,2 kg Preis: EUR 249,99

CHECKLIST


MEHR SPASS IM GELÄNDE Es hat sich längst herumgesprochen: Breitere Ski bieten bessere Off-Piste-Eigenschaften. Wer also regelmäßige Abstecher ins Gelände plant, aber dennoch auch auf Pisten viel Spaß haben will, ist beim Material zwischen 85 und 95 Millimetern Mittelbreite richtig. Auch, weil mittlerweile die Pistentauglichkeit der breiten Ski stark verbessert wurde. Breite und Stabilität in Einklang zu bringen und gleichzeitig auf ein geringes Gewicht Augenmerk zu legen, sieht Fischer-Skiexperte Gerhard Rieder als eine Kunst im modernen Skibau, die immer besser gelingt (siehe Interview). Zum Gewichtsthema: Das ist auch deshalb von Bedeutung, weil sich immer mehr Skifahrer die Freiheit nicht nehmen lassen wollen, zumindest einige Meter aus eigener Kraft aufzusteigen: „Die mit dem Lift erreichbaren Tiefschneehänge sind in der Regel bald zerfahren. Eine gewisse Aufstiegsfähigkeit ist daher schon fast ein Muss, will man die Möglichkeiten des Materials ausnutzen. Aber damit verlässt man eigentlich schon die All Mountain-Schiene und kommt in den Freeride-Bereich “, gibt Rieder zu bedenken.

„SKI FÜR MODERNE WINTERSPORTLER“ Stefan Stankalla von K2 über All Mountain als Philosophie

SPORTlife: K2 sieht sich als „All Mountain Company“. Trifft die Firmenphilosophie folglich zurzeit den Nerv der Kundschaft? Stefan Stankalla: K2 steht seit Jahren mit seiner All Mountain-Philosophie an vorderster Stelle dieser Bewegung. Da wir seit 15 Jahren keinen Rennsport mehr betreiben, liegt unser Fokus voll auf der Entwicklung von Skiern für den modernen Wintersportler. Was wünscht sich also der moderne Wintersportler von seinem Material? Alle Konsumenten möchten aus ihrem Investment doch das Maximum herausholen. Sprich: Der Skifahrer will den ganzen Tag Spaß haben, unabhängig von Pistenbedingungen und Wetter. Mit K2-Ski ist es möglich, einen hohen Grad an Vergnügen zu erleben, egal, ob auf der Piste bei perfekten Kunstschneebedingungen oder im freien Gelände im Tiefschnee abgefahren wird. Wie schwierig ist es, universell einsetzbare Ski zu bauen? Es bedarf einiges an Erfahrung und Entwicklungsarbeit, um die perfekte Abstimmung zu finden. Vielseitigkeit wird durch breitere Ski erreicht, die Konstruktion inklusive Shape entscheidet über die Performance – sportlich oder gutmütig. Moderne Materialien geben Effizienz in der Kraftübertragung, Kontrolle und Kantengriff. Über allem steht die Rocker-Technologie – erst der Einsatz von Rocker konnte All Mountain-Ski zu dem machen, was sie jetzt sind.

Fotos: Salomon, K2/Christian Stadler

Lockt der Abstecher in den Tiefschnee, wenn es etwa frisch geschneit hat, dann ist man mit solchen Skiern unter den Füßen trotzdem schon gut dafür gerüstet.


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Gelegentliches Fahren abseits der Pisten gehört für immer mehr Freizeitskifahrer zum Skitag einfach dazu.

DAS INDIVIDUELLE GESAMTPAKET Was im Freeride- und Skitourenlager selbstverständlich ist, wird in jüngster Zeit für immer mehr Skisportler interessant: Bindungskomponenten und Skischuhe mit Gehfunktion. Bei den Skibindungen hat sich zuletzt viel getan. Die früher strikte Trennung zwischen Alpin- und Tourensektor ist längst aufgehoben. Wie im Skitourensegment besteht heute bei Alpinskiern die Möglichkeit, durch die Wahl einer für die persönlichen Bedürfnisse passenden Skibindung seinen Ski zu individualisieren, sprich: die Eigenschaften selbst mit zu beeinflussen.

Hersteller wie Atomic liefern heute ihre Ski im All Mountain-Segment nur mehr teilweise ab Werk als „Set“ aus. Beim Vantage Theory 95 (siehe „Check-List“ vorne) zum Beispiel kann der Kunde eine Bindung dazuwählen. Greift er etwa zur „Warden“, erhält er die uneingeschränkte Abfahrts- und Pistenperformance einer Alpinbindung sowie „Multinorm-Kompatibilität“ – sprich: die Möglichkeit, Skischuhe aus dem Alpin-, Free­ride- wie auch Tourensegment zu verwenden. Bei der „Tracker“Bindung ist auch ein Gehmechanismus mit inkludiert. „Ski, Bindung und – nicht zu vergessen – Skischuhe nach persönlichen Bedürfnissen miteinander zu kombinieren, wird immer gefragter“, weiß auch Herbert Buchsteiner von Atomic. Sicherheitshalber sei dazugesagt: Diese Möglichkeit der Individualisierung funktioniert selbstverständlich über Markengrenzen hinweg. BLICK ÜBER DIE SEGMENT-GRENZEN Letztlich lohnt es sich, auch einen Blick auf das Angebot im Freeride- und Skitourenbereich zu werfen. Der Free­ride-Sektor zeigt sich als hochtechnisches Segment für sehr gute und materialaffine Skifahrer. Klein, aber im Wachstum begriffen – und weiteres Steigerungspotenzial wird ihm oft attestiert. Geradezu einen Run gab es in den vergangenen Saisonen aufs moderne Tourenskimaterial – und dieser wird heuer sicher weitergehen.

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SKIMATERIAL „BREITE UND STABILITÄT IN EINKLANG BRINGEN“

Gerhard Rieder von Fischer über die Kunst, einen Alleskönner-Ski zu bauen

Aufsteigen mit angeschnallten oder geschulterten Skiern? Mit modernem Material problemlos möglich.

Insgesamt gibt es zwischen All Mountain-, Freeride- und Tourenskiern mittlerweile deutliche Schnittmengen, wollen doch ihre Besitzer im Grunde alle Ähnliches: Outdoor grenzenlosen Spaß im Schnee genießen. Man sieht: Wer sich in diesem Winter neues Skimaterial zulegt, steht vor einer spannenden Aufgabe. Fest steht, dass ein Materialpaket, das perfekt auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist, den Spaßfaktor vervielfacht. Dieses Material zu finden, ist die Kunst. Gute Beratung zahlt sich hier doppelt aus – und genau die ist in den Gigasport-Häusern zu finden.

Rider Eva Walkner mit

REVOLUTION.GZX

SPORTlife: Was charakterisiert den Skifahrertyp, der sich im All MountainSegment bedient? Gerhard Rieder: Er sucht in erster Linie Universalität. Die meisten Freizeitskifahrer haben doch ein begrenztes Zeitbudget, an den wenigen Wochenenden und Urlaubstagen weiß man vorher nie, welches Wetter und welche Schneebedingungen einen erwarten. Dabei will man möglichst viel Spaß haben, unabhängig von den Bedingungen. Daher suchen viele einen Ski, der bei unterschiedlichen Verhältnissen universell möglichst gut funktioniert. Wie schafft man es, so einen Ski zu bauen? An erster Stelle steht, Leichtgängigkeit mit einer gewissen Stabilität zu paaren. Breite hilft in vielen verschiedenen Situationen; die Herausforderung ist es gleichzeitig, mit einem breiteren Ski gute Stabilität hinzubekommen. Dazu soll er naturgemäß auch nicht zu schwer werden. Moderne Leichtbauweisen tragen stark zum stabilen Fahrverhalten bei. Wird sich der Trend künftig in Richtung noch breiterer Ski – sprich: Freeride – fortsetzen? Das muss sich erst weisen. Derzeit ist Österreich, was die Skibreite betrifft, noch eher konservativ aufgestellt. Vergleicht man es mit anderen Märkten wie Deutschland und vor allem Nordamerika, dann sind die österreichischen Skifahrer hier noch sehr zurückhaltend.

Fotos: Mammut/Jeremy Bernard, Fischer, Atomic

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27 „MEHR FAHRSPASS ÜBER DEN TAG VERTEILT“

Herbert Buchsteiner von Atomic über aktuelle Entwicklungen bei All Mountain-Skiern

DER NEUE WINTERVORTEILSPASS BEI GIGASPORT Wer bei Gigasport neue Ski oder ein neues Snow-

board kauft, sollte sich auch den Winter-Vorteilspass sichern. Diese Benefits erwarten Sie: + Optimaler Versicherungsschutz (Diebstahl, Bruchschäden, Hubschrauberbergung) + Ski- oder Snowboard-Erstservice + Ski- oder Snowboard-Montage + Umtauschrecht nach der ersten Probefahrt + Exklusive Vorteilspass-Angebote Preis: ab EUR 39,99

SPORTlife: Was suchen Skifahrer, die sich für All Mountain-Ski begeistern? Herbert Buchsteiner: Ein breitbandiges Produkt, bei dem es nicht vordergründig um On- oder Off-Piste-Tauglichkeit geht, sondern darum, dass es bei unterschiedlichen Schneeverhältnissen immer gut funktioniert. In der Früh, wenn es perfekt hart ist, muss man mit einem breiteren All Mountain-Ski Abstriche machen, aber man nimmt das gern in Kauf, wenn man über den Tag verteilt, bei weicherem Schnee, Vorteile hat. Gibt es für diesen Winter spezielle Neuerungen im Bereich All Mountain? Ein aktuell sehr großes Thema ist das Gewicht. Moderne Holzkerne und Aufbauten, Leichtmaterialien wie Fiberglas und Carbon – das alles ist im Tourenskibau nichts wesentlich Neues, aber derzeit fließt sehr viel Know-how daraus in den allgemeinen Skibau ein. Atomic verkauft im All Mountain-Segment sowohl SkiBindungs-Systeme als auch Ski mit frei wählbarer Bindung. Welche Überlegung steckt dahinter? Die Möglichkeit, auch einige Meter aufzusteigen, wird immer mehr Sportlern immer wichtiger. Dafür muss man eben die passende Bindung für die eigenen Bedürfnisse zum Ski wählen können – aber auch die entsprechenden Schuhe. Dieser Bereich wächst global stark und ist etwa in den USA/Kanada derzeit schon viel weiter verbreitet als bei uns.


EINTAUSCH-BONUS: 28

130,–

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SKIMATERIAL

ALL MOUNTAIN-SKI

FÜR IHRE ALTEN SKI

beim Kauf eines neuen Paares All Mountain-, Race- oder Lady-Ski

1.

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1. ATOMIC NOMAD BLACKEYE TI ARC + Atomic-Bindung XTO 12. Ein All Mountain-Performance-Ski mit 81 mm Mitte, der auf

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und neben der Piste auftrumpft. Die Atomic ARC-Technologie garantiert permanenten Schneekontakt – die Folgen: einfache Kontrolle, überragende Traktion, natürliches Fahrgefühl. Taillierung: 129-81-109 mm / Radius: 15 m (bei 174 cm). Preis: EUR 599,99 Eintauschpreis: EUR 499,99

2.

ANFÄNGER

2. FISCHER PROGRESSOR 800 + Fischer-Bindung RS11 POWERRAIL (Modell 13/14). Starke Fahreigenschaften auf allen

EXPERTE

Skipisten verspricht dieses High-Performance-Modell von Fischer. Das Dual-Radius-System (DRS) sorgt für Spaß bei kurzen wie bei langen Schwüngen, der On Piste-Rocker für eine harmonische Schwungeinleitung und perfekten Kantengrip. Taillierung: 122-74-103 mm / Radius: 12-15m (bei 165 cm). Preis: EUR 399,99 (statt EUR 549,95) Eintauschpreis: EUR 339,99

3.

3. SALOMON X-DRIVE 8.0 FS + Salomon-Bindung XT12. Dieser ANFÄNGER

EXPERTE

Unisex-Ski kombiniert On Piste-Präzision mit müheloser Manövrierfähigkeit. Topmaterialien wie Carbon sowie ein All Terrain-Rocker der neuesten Generation verleihen diesem All Mountain-Carver eine neue Dimension von Vielseitigkeit. Taillierung: 125,5-80-110 mm / Radius: 15,9 m (bei 175 cm). Preis: EUR 699,99 (statt EUR 798,99) Eintauschpreis: EUR 569,99

4.

4. K2 AMP 80 X BRAVE + Marker-Bindung M3 12 TC Q. ANFÄNGER

EXPERTE

Der X Brave ist der vielseitigste Ski aus K2s AMP-Serie und äußerst hochwertig ausgestattet. Er ist sehr leicht und wendig und passt mit 80 mm-Mittelbreite für den ganzen Berg – für die Skipiste genauso wie fürs freie Gelände. Taillierung: 125-80-109 mm / Radius: 17 m (bei 177 cm). Preis: EUR 599,99 Eintauschpreis: EUR 499,99

5.

An

ANFÄNGER

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EXPERTE

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5. ATOMIC CLOUD NINE ARC + Atomic-Bindung XTE10. Ein laufruhiger und fehlerverzeihender Pistenski für alle Bedingungen. Der Cloud Nine profitiert von der Atomic ARC-Technologie ebenso wie von seinem Piste-Rocker, der die Schwungeinleitung erleichtert und für höchst präzisen Grip sorgt. Taillierung: 122,5-74-103 mm / Radius: 12,5 m (bei 158 cm). Preis: EUR 499,99 Eintauschpreis: EUR 419,99

An

ANFÄNGER

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EXPERTE

WomAn

6. K2 POTION 76 + Marker-Bindung ER 3 10. Skifahrerinnen, die ihr Können auf einen neuen Level heben wollen, sind beim Potion 76 richtig. Der Ski ist mit einem All Terrain-Rocker ausgestattet und garantiert absolute Vielseitigkeit sowie ein einfaches Handling. Taillierung: 120-76-105 mm / Radius: 14 m (bei 163 cm). Preis: EUR 399,99 Eintauschpreis: EUR 339,99

Fotos: Hersteller

6.


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SKIMATERIAL

20%

minus

beim Kauf von SKI UND BINDUNG

FREERIDE-SKI 1.

1. FISCHER RANGER 96 TI. Wer vielfältigste Anforderungen an sein ANFÄNGER

EXPERTE

Material stellt, im Aufstieg wie in der Abfahrt, der wird mit dem Fischer Ranger 96 perfekt bedient. Die neue „Air Tec“-Technologie reduziert das Gewicht radikal und unterstützt die universelle Einsetzbarkeit. Taillierung: 132-96-120 mm / Radius: 22 m (bei 178 cm). Preis: EUR 499,99

2. 2. FISCHER WATEA 88 (Modell 13/14). Freeski-Rocker, 88 mm-Mitte ANFÄNGER

und eine hochwertige Sandwich-Sidewall machen den Watea 88 auch

EXPERTE

in diesem Winter zu einem harmonischen Ski für alle, die ihre Schwünge im Gelände genauso gern wie auf der Piste ziehen. Taillierung: 128-88-115 mm / Radius: 19 m (bei 176 cm). Preis: EUR 349,99 (statt EUR 449,95)

3.

3. ATOMIC VANTAGE PANIC 87. Wer auf frisch planierte Pisten ANFÄNGER

EXPERTE

genauso wie auf feinsten Pulverschnee steht, ist beim Vantage Panic richtig. Seine Carbon Backbone-Konstruktion macht den Ski leicht und stabil; 87 mm-Mitte und ein All Mountain-Rocker in Tip und Tail machen ihn bereit für die Piste wie für Tiefschneeabenteuer. Taillierung: 123-87-113,5 mm / Radius: 18 m (bei 173 cm). Preis: EUR 349,99

4.

4. SALOMON Q-90. Dieser All Mountain-Freerider ist ideal für SkifahANFÄNGER

EXPERTE

rer, die neues Terrain erkunden und ihre Off-Piste-Technik verbessern wollen. Ein leichter Holzkern, eine Rocker-Schaufel und ein fehlerverzeihendes, früh aufgebogenes Skiende spenden Vertrauen in allen Lagen. Taillierung: 130-89-117 mm / Radius: 17,4 m (bei 177 cm). Preis: EUR 449,99

5.

5. ATOMIC TRACKER 13 MNC. Downhill-Performance und superdirektes Feedback der Tracker 13 treiben den Erlebniswert jeder Backcountry-Abfahrt in lichte Höhen. Ein Klick mit dem Skistock genügt, um vom Aufstiegs- in den Abfahrtsmodus zu wechseln. Gewicht: 2.920 g/ Paar. Preis: EUR 329,99 (inkl. 100 mm-Stopper)

6. MARKER FREE TEN. Die Free Ten ist eine ideale Bindung für alle 6.

Einsteiger in die Freeride- und Freestylewelt. Leichtigkeit, hoch präzise Auslöseeigenschaften und nicht zuletzt das markante Design sprechen für diese Marker-Bindung. Gewicht: 1.434 g/Paar. Preis: EUR 129,99 (inkl. 100 mm-Stopper)

Fotos: Hersteller

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FREERIDESKIBONUS:


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TOURENSKIBONUS:

SKIMATERIAL

20%

minus

TOURENSKI

beim Kauf von SKI UND BINDUNG

1.

ANFÄNGER

1. DYNAFIT BALTORO. Der Baltoro ist ein Tourenski mit einem sehr

EXPERTE

breiten Einsatzbereich, der für Einsteiger genauso wie für höchst erfahrene Skitourensportler passt. Mit seiner modernen Geometrie und seiner Seitenwangen-Sandwich-Konstruktion gelingt jeder Schwung. Taillierung: 115-84-102 mm / Radius: 21/19 m / Gewicht: 1.390 g (bei 167 cm). Preis: EUR 420,00

2.

ANFÄNGER

2. K2 WAYBACK 88. Ein Touren-Freerider mit Kultcharakter. Der

EXPERTE

Wayback ist für Skibergsteiger und Tourengeher gemacht, die Effizienz und Performance in reinster Form suchen. Ein All Terrain-Rocker, die spezielle Hybritech-Sidewall-Konstruktion und feinste Materialien wie Carbon sorgen dafür. Taillierung: 126-88-113 mm / Radius: 15,5 m / Gewicht: 1.300 g (bei 167 cm). Preis: EUR 529,99

3.

3. MOVEMENT BOND. Das Hochgebirge ist das bevorzugte Terrain ANFÄNGER

des Movement Bond. Seine Geometrie erlaubt dem Ski beste Haftung

EXPERTE

in steilen Hängen und Traversen, durch den Tip- und Tail-Rocker lässt er sich einfach drehen, die mittlere Breite von 84 mm steht für Vielseitigkeit. Taillierung: 119-84-108 mm / Radius: 18 m / Gewicht: 1.300 g (bei 169 cm). Preis: EUR 579,99

4. 4. VÖLKL KANGA. Neulinge in der Skitourenwelt bzw. Umsteiger aus ANFÄNGER

EXPERTE

dem Alpinskisport finden im Völkl Kanga einen perfekten Ski. Sein Tip-Rocker, die klare Alpinorientierung mit sehr guten Carving-Eigenschaften und ein leichter Multi Layer-Holzkern erfreut die Zielgruppe der Ein- und Umsteiger. Taillierung: 114-76-102 mm / Radius: 18,7 m / Gewicht: 1.349 g (bei 170 cm). Preis: EUR 349,99 (inkl. Tourenfell, statt EUR 449,99)

5. MARKER F10 TOUR. Skitourensportler, die keine Kompromisse bei

5.

Gewicht, Handling und Zuverlässigkeit eingehen wollen, greifen zur Marker F10 Tour. Wer die Abfahrt genauso hoch bewertet wie den Aufstieg, findet in ihr die perfekte Bindung. Gewicht: 1.900 g/Paar. Preis: EUR 299,99 (inkl. Stopper)

6. DYNAFIT TLT RADICAL ST. Die Radical ST ist die Weiterentwicklung von Dynafits Vertical ST-Bindung und macht das rahmenlose Bindungssystem allen Skitourensportlern zugänglich. Gewicht: 1.100 g/Paar. Preis: EUR 420,00 (inkl. 92 mm-Stopper)

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Fotos: Hersteller

6.


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FREIE BEWEGUNG DER WIRBELSÄULE VORGEFORMTE ELLBOGEN

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BESSERE PASSFORM INNEN UND AUSSEN 20 JAHRE INNOVATION IN DER PASSFORM FÜR VERBESSERTE SKI-ERLEBNISSE

BESSERE PASSFORM INNEN ANPASSBARER INNENSCHUH

BESSERE PASSFORM AUSSEN ANPASSBARER AUSSENSCHUH


TOURENBINDUNG

Die „Barthel-Gang“: In den ersten Jahren produzierte Fritz Barthel (Mitte) die Low Tech-Bindungen bei sich im Keller. Mit einer Handvoll Mitstreitern und unter Bergen von Skischuhen, die für die Bindung adaptiert wurden.

VOM KELLER AUF DEN GIPFEL

„30 Jahre rahmenlose Skitourenbindung“ feiert Dynafit heuer. 1984 erfand ein Tiroler Jungalpinist, der in Graz studierte, die revolutionär leichte „Low Tech“-Bindung. Im SPORTlife-Interview erinnert sich Fritz Barthel an die „wilde Zeit“ zurück.

Fotos: Dynafit

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1984: Der junge Fritz Barthel (rechts im Bild) marschiert mit seiner „Low Tech“-Bindung bergwärts.

SPORTlife: Wie und wann entstand die Idee zur rahmenlosen Skitourenbindung? Fritz Barthel: Im April 1982 nach einer Mont Blanc-Überschreitung. Vom Spuren und Skitragen war ich völlig fertig, bei der Abfahrt musste ich mich alle paar Schwünge hinsetzen. Eigentlich war ich zu dieser Zeit sehr gut beisammen, doch es fraß sich die Gewissheit ins Hirn, dass ich mich weniger schinden müsste, wenn das „Glump“ an meinen Füßen leichter wäre. Und daheim machten Sie sich gleich daran, eine rahmenlose Skitourenbindung zu entwickeln? Ich opferte im Bastelraum im Keller meine Koflach-Schuhe, bohrte und feilte daran herum, fabrizierte einen primitiven Vorderbacken, nahm den Fersenbacken einer „Ramer“-Bindung, einer simplen amerikanische Tourenbindung – und fertig war der Prototyp. Freunde sagten: „Das mag ja eine leichte Bindung sein, aber das Werkzeug, das du immer mithast, wiegt mehr als du sparst!“ Gaudihalber habe ich das Zeug trotzdem 1984 zum Patent angemeldet. Daher feiern wir gerade „30 Jahre Low Tech“. Warum eigentlich „Low Tech“? Naja, „Hightech“ war es ja nicht, als alternativen Arbeitstitel hätte ich „Primitiva 2000“ in der Auswahl gehabt … Wie viel leichter war denn die damalige „Low Tech“? Die üblichen Bindungen hatten gut 2 Kilogramm pro Paar, die „Low Tech“ 0,65 kg. Im Vergleich zum Gesamtgewicht von Mensch und Ausrüstung ist 1,35 Kilo Gewichtsersparnis ja nicht die Welt, aber der große Vorteil ist bis heute, dass die bewegten Massen viel weniger sind. Ein Gewicht an der Ferse eines Langlaufschuhs würde man ungern akzeptieren. Funktionierte von Beginn an alles so, wie Sie es sich vorgestellt haben? Der erste Prototyp war okay, als Nachweis, dass eine rahmenlose Bindung prinzipiell möglich war. Er wies aber Eigenheiten auf – Schwenkwinkel, Umstellung auf Abfahrt, vorstehende Eisenteile aus dem Schuh, Einstieg, etc. –, die nicht einmal der kritikloseste Enthusiast akzeptiert hätte. Der zweite Versuch von 1984, bei dem schon alle Merkmale der heutigen „Low Techs“ vorhanden waren, war da schon besser. 1989 übernahm Dynafit die Konstruktion. War es schwierig, von der Industrie Interessenten für die Bindung zu finden? Ich klapperte alle Bindungsfirmen ab, den Prototyp unterm Arm. Ich habe damals noch studiert und hätte das Patent für 30.000 Schilling verkauft. Für eine Nische mit minimalen Stückzahlen wollte aber niemand investieren. Dynafit war damals eine Grazer Firma mit beeindruckender Fertigungstiefe; Tourenschuhe waren zwar auch dort ein Nebenthema, doch ich bin ihnen dankbar, dass sie mir Ausschuss-

2014: Längst Hightech – aber die Dynafit-Bindungen bauen bis heute auf Barthels genialer Konstruktion auf.

schalen zum Rumbasteln gegeben und mich nicht gleich hinausgeworfen haben. Gedacht haben sie wahrscheinlich: „Was will der Spinner mit dem Hut und den langen Haaren?“ Ich habe also die frühen Bindungen selbst im Keller hergestellt, und die Schuhe von Dynafit zugekauft. Wann war der Erfolg absehbar? Ein erstes Indiz: Ich traf mich in den Anfangsjahren mit einem Bergjournalisten, der irgendwie von der „Low Tech“ erfahren hatte. Er nahm an der „Chamonix-Rallye“, einem frühen Skitouren-Wettkampf, teil; das Treffen mit mir ging da nebenher mit und die anderen Sportler, vor allem Italiener und Franzosen, schauten immer so komisch. Es dauerte keine Woche, da standen welche bei mir im Keller und wollten die Bindung haben. Kann man die frühen Modelle noch mit den heutigen Dynafit-Bindungen vergleichen? Ja und nein. Ja, weil sich am Prinzip nichts geändert hat, und nein, weil die heutigen Bindungen technisch schon weit raffinierter sind. Heute noch stehen Sportler vor der Wahl: Rahmenbindung oder rahmenlos. Was raten Sie? Ich bin kein Missionar. Für „rahmenlos“ sprechen halt ein paar objektive physikalische Vorteile. Für meine Art des Skibergsteigens – klassisches Skitourengehen, bei dem schon auch relativ wilde Abfahrten dabei sind – reicht die „Low Tech“ und ich hab noch alles damit geschafft. Wie ist heute Ihre Verbindung zu Dynafit? Hervorragend! Das Team dort – im Vergleich zu denen bin ich der alte Knacker – leistet tolle Arbeit, es ist ein Vergnügen, das miterleben zu dürfen. Sehr spannend. Sie lassen mich sogar heute noch ab und zu meinen Senf dazugeben.

FRITZ BARTHEL

Der Erfinder der rahmenlosen Skitourenbindung ist heute 54 und lebt

in Bad Häring in Tirol. In der Skitourenszene genießt Barthel Kultstatus. Außer Skitourengehen gehören Biken, Fliegen und Klettern zu seinen sportlichen Hobbys.

DYNAFIT

Das ursprünglich österreichische Traditionsun-

ternehmen gehört seit 2003 zur in Bozen (Südtirol) ansässigen Salewa-Gruppe. Dynafit gilt als einer der weltweit führenden und innovativsten Skitourenausrüster.


Foto: Atomic/Christian Pondella

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SCHÖNER SKIFAHREN Skifahrer können sich in diesem Winter Atomic und Fischer nicht nur an die Füße schnallen, sondern auch anziehen. Die neue Skimode der beiden Traditionsmarken besticht durch Optik und Funktion – und setzt dabei völlig unterschiedliche Akzente.


SKIMODE

Atomic Cliffline Stormfold. Dana Flahr zeigt die High-EndJacke aus Atomics neuer Skiwear-Kollektion (linkes Bild). Der Freeski-Profi hat die gesamte Linie persönlich mitentwickelt. Preis: EUR 699,99

Atomic Ridgeline 3 L-Jacket und 2L-Pant. Blau und Rot steht auch Skifahrerinnen, die den All Mountain-Gedanken leben, exzellent. Preise: EUR 399,99 (Jacke), EUR 274,99 (Hose)

Atomic Treeline 2 L-Light-Jacket und Pant. Schwarz-blau passt den ganzen Tag über, in jedem Schnee – die leichte Jacke und Hose aus der Treeline. Preise: EUR 399,99 (Jacke), EUR 274,99 (Hose)

Fotos: Atomic/Mirja Geh, Atomic

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Atomic Treeline 2L-Light-Jacket und -Pant. Die Jacke in Electric Blue/Blue Oil, die

GEMACHT FÜR ALLES, WAS SKIFAHRER BRAUCHEN. BY ATOMIC

dazupassende Hose in rot – so schickt Atomic Skifahrer in diesem Winter auf den Berg. Preise: EUR 399,99 (Jacke), EUR 274,99 (Hose)

NATÜRLICH GIBT ES

immer noch viele, die den Namen Atomic in erster Linie mit den roten Rennlatten in Verbindung bringen. Kein Wunder, bei unzähligen Goldmedaillen und Weltcuptrophäen, die auf den Skiern aus Altenmarkt eingefahren wurden. Doch der heute zum finnischen Amer-Konzern gehörende Traditionsbetrieb versteht sich längst nicht mehr nur als Ausstatter der schnellen Fraktion, sondern als Komplettanbieter: Von Ski bis Equipment, von Piste bis Backcountry reicht die Palette. So gesehen war es nur eine Frage der Zeit, bis es erstmals Atomic-Skibekleidung gibt. In diesem Winter ist es so weit, und es ist irgendwo bezeichnend für das moderne Skizeitalter, dass die neue Atomic-Skiwear sich nicht als Ergänzung zum Race-Segment der Marke versteht. Sondern dass sie auf die coole All Mountain- sowie Off-Piste-Fraktion zugeschnitten ist. POWDERN WIE DANA FLAHR Zwei Athleten aus dem Atomic-Team sind es, die die neue Bekleidungslinie nicht nur nach außen repräsentieren, sondern auch mitentwickelt haben. Dana Flahr, kanadischer Profi-Freeskier und Big Mountain-Topathlet, sowie Daron Rahlves, früher Weltcupprofi und heute im Atomic Backcountry-Team. Damit ist auch endgültig klar, was von der neuen Skibekleidung zu erwarten ist,

Atomic Textil, erhältlich in den Gigasport Filialen: Innsbruck, Graz, Klagenfurt, Villach, Brunn am Gebirge, Spittal, Kapfenberg, Fohnsdorf, Liezen


SKIMODE und welches Lebensgefühl sie transportiert: Grenzenloses Skifahren, auf der Piste, im Powder und im Park. „Progressive All Mountain“ nennt es Atomic. Dana Flahr: „Mir geht es bei meiner Bekleidung um absolute Bewegungsfreiheit. Um locker und spielerisch fahren zu können, dürfen der Schulter- und der Kniebereich keineswegs eingeschränkt werden.“ Höchste Funktion und beste Materialien verstehen sich dabei von selbst: Die Kleidung muss sich schnell wechselnden Bedingungen am Berg anpassen, und möglichst unterschiedliche Einsatzbereiche unterstützen. Fischer Hans Knauss. Jacke und Hose aus der

„CLIFFLINE“, „RIDGELINE“ UND „TREELINE“ Drei Linien bietet die neue Atomic-Skiwear: Cliffline, Ridgeline und Treeline. Alle drei sind untereinander kombinierbar, und jede Kombination passt zu allen modernen Arten des Skifahrens. Das „High End“ markiert die Cliffline-Serie – und dabei ist den Atomic-Designern eine echte Innovation gelungen. Die erste wetterfeste Mid-Layer-Jacke aus Primaloft-Material, die als Hauptjacke getragen wird. Eine extrem leichte Überjacke steckt klein zusammengefaltet in der Rückentasche, sie kommt nur bei Schlechtwetter oder starkem Wind als Wetterschutz zum Einsatz. Von der starken Optik aller Atomic-Skiwear-Linien kann man sich auf den Bildern vorne schon einmal überzeugen. Die dominierenden Farben: Blau, Rot, Türkis, Mango, aber auch Schwarz. Ansonsten gilt die Einladung: Einfach in die Gigasport-Filiale kommen, anschauen, angreifen und anprobieren. FISCHERS „HANS KNAUSS“-LINIE Noch ein traditionsreicher Name unter den österreichischen Skiherstellern prangt in jüngster Zeit auf Skibekleidung. Fischer ist in dem Fall aber nur der Lizenzgeber – „Fischer-Skiwear“ wird im Auftrag von Sport 2000 vom finnischen Hersteller Halti produziert. Erhältlich ist die Skimode österreichweit exklusiv bei Sport 2000 und in den Gigasport-Filialen. Bereits in der dritten Saison kommt die „Hans Knauss“-Linie auf den Markt. Insgesamt richtet sich Fischer-Skiwear in erster Linie an die Pistenfraktion unter den Freizeitskifahrern – an sportliche und modebewusste Männer und Frauen. Sport 2000 setzt auf bequeme, aber dennoch körperbetonte Schnitte und Stretch-Materialien. Das trägt zur Aerodynamik bei, gleichzeitig ist volle Bewegungsfreiheit in jeder Lebenslage gewährleistet. Verklebte Nähte, wasserabweisende Zipps und 20.000 mm Wassersäule halten bei allen Witterungsbedingungen trocken. Nicht nur Fans des steirischen Kitzbühel-Siegers freuen sich über die Hans Knauss-Signatur im Innenfutter. Der Steirer gab für seine Skimodelinie übrigens nicht nur wertvolle Inputs bezüglich Funktionalität und Schnitte, sondern auch, was die Farbauswahl betrifft. Die Männermodelle sind in diesem Winter grün und rot, Skifahrerinnen tragen Mint, kombiniert mit Orange und Weiß. Auch hier gilt: Die Bilder geben nur einen Vorgeschmack. In den Gigasport-Filialen erwartet Sie eine noch viel größere Auswahl!

Modelinie des Ex-Kitzbühelsiegers bestehen beide aus Stretch-Material und garantieren sportlichen Pistencracks volle Bewegungsfreiheit. Preise: EUR 499,99 (Jacke), EUR 299,99 (Hose)

Fotos: Ralph Fischbacher/Sport 2000

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Fischer Cavalese. Auch für Damen hat Fischer selbstverständlich modische Skiwear im Programm – wie die Cavalese-Stretch-Jacke. Preis: EUR 399,99


42 SKIMODE 1. SALOMON BRILLIANT JACKET. Eine vielseitige und perfekt isolierte Jacke mit abnehmbarer Kapuze und hoher Atmungsaktivität, die höchste Performance auch an eisigen Wintertagen bietet. Per Druckknopf lässt sich die Jacke mit allen Salomon-Hosen verbinden. Preis: EUR 349,99

2. SCHÖFFEL BENJAMIN. Die Daunenjacke im Retro-Design bleibt auch bei Schlechtwetter immer trocken. Eine abnehmbare Kapuze und ein hochschließender Kragen mit Kinnschutz ergänzen die Allwetter­ tauglichkeit. Preis: EUR 399,95

3. SPYDER TRIPOINT. Wasserdichtheit, Thinsulate-Isolierung und hohe Atmungsaktivität garantieren Skivergnügen bei jedem Wetter. Abnehmba-

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re Kapuze, ein wasserabweisender Frontreißverschluss und verschweißte

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Nähte gehören zu den Features der Jacke. Preis: EUR 349,99

4. SPYDER OUTBOUND. Unter jede Jacke aus Shell-Materialien passt der pflegeleichte Outbound-Strickpullover mit Reißverschluss. Fürs optimale Tragegefühl sorgen seitliche elastische Einsätze. Die Innenseite wärmt durch weiches Fleece. Preis: EUR 99,99

5. PHENIX ORCA JACKET. Dank moderner 3-D-Schnittführung trägt sich die Jacke so angenehm, dass man sie kaum spürt. Hochfunktionales Zwei-Wege-Stretch-Material, 10.000 mm Wassersäule und ein Ventilationssystem am Kragen für ungetrübten Pistenspaß. Preis: EUR 449,99 hohen Anteil an Merinowolle und ein integriertes Fleece-Stirnband super fein zu tragen. Das Design sorgt für Farbe im Winter. Preis: EUR 49,99

SKITEXTILIEN

7. BARTS JESSY BEANIE. Die vielseitig einsetzbare Haube passt vor der Skihütte genauso wie in der City und gefällt durch ihr dezentes Design. Modernes Kunstfaser-Material bietet besten Tragekomfort. Preis: EUR 24,99

Fotos: Hersteller

6. EISBÄR STAR POMPON. Die Mütze in Häkeloptik ist durch einen


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barts.eu


SKIMODE

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8. ICEPEAK CAIA. Auf der Piste wie auch beim Après-Ski machen Skifahrerinnen mit dieser weichen Jacquard-Jacke eine gute Figur. Bei nassen Bedingungen hält die Jacke garantiert trocken, bei Kaiserwetter bleibt die abnehmbare Kapuze daheim. Preis: EUR 149,99

9. KJUS LADIES FORMULA PANT. Die perfekte Ergänzung zur Formula-Jacke. Der vergrößerte Skikantenschutz an der Hoseninnenseite sorgt für Optik und Sicherheit, das „Bodymapped“-Futter-Konzept wärmt speziell kälteanfällige Körperpartien. Preis: EUR 429,99

10. K JUS LADIES FORMULA JACKET. Die zeitlos-elegante Kjus-Jacke besticht auch durch Funktion: Sie ist in höchstem Maß atmungsaktiv und wasserabweisend. Feine Details wie

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11. BARTS SMILE. Das hochwertige Mischgewebe aus kuscheligem Angora und strapazierfähigem Polyamid hält warm, der Besatz aus Strasssteinen und der Smiley sorgen für gute Laune. Preis: EUR 29,99

12. ZIENER KIM LADY. Ein eleganter Damenhandschuh mit mittelstarker Wattierung für optimale Wärmeregulierung und angenehmes Tragegefühl. Die Kunstleder-Innenseite sorgt für rutschfesten Grip am Skistock. Preis: EUR 39,99 13. Z IENER KEM MITTEN LADY. Der weich gefütterte Fäustling wärmt Hände auch an frostigen Tagen. Ein Klettverschluss am Handgelenk garantiert perfekten Sitz, das kuschelige Kunstfell an der Stulpe zieht Blicke auf sich. Preis: EUR 39,99

ein Stretch-Schneefang und ergonomische, wärmende Bündchen runden das Paket ab. Preis: EUR 799,99.

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Fotos: Hersteller

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Foto: Ortovox/Hansi Heckmair

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SCHULBANK AM LAWINENHANG Egal, ob man Adrenalin bei actiongeladenen FreerideAbfahrten oder meditative Ruhe auf Skitouren sucht: Sicher im unbefestigten Gel채nde unterwegs zu sein, will in jedem Fall zuerst gelernt sein.


LAWINEN-SICHERHEIT

Nach einem Lawinenunglück ist keine Zeit zu verlieren: Im Notfall richtig zu reagieren und die richtigen Handgriffe parat zu haben, ist für Verschüttete überlebensnotwendig. Es gehört deshalb unbedingt gelernt und ständig trainiert.

ABSOLUTE STILLE,

jede Menge Tiefschnee und keine fremde Menschenseele in Sicht. Wer das authentische, winterliche Erlebnis sucht, lässt die präparierten und gut abgesicherten Skipisten immer öfter hinter sich. Dass die Natur aber „manches Unbequeme zwischen ihre schönsten Gaben gestreut hat“, wusste schon Dichterfürst Goethe. Um sich dem Reiz einer unberührten Winterlandschaft mit kalkulierbarem Risiko hinzugeben, ist deshalb nicht nur absolut verlässliches Material gefordert; es gilt vor allem auch, Gefühl für Berg und Schnee zu entwickeln. Und dies sollte man tunlichst nicht auf eigene Faust tun, sondern unter der fachkundigen Führung von Alpinprofis – wie jene der Gosauer Alpinschule „Laserer Alpin“. Deren Gründer und Betreiber Walter und Herbert Laserer machen in ihren Kursen seit 25 Jahren Skifahrer fit fürs freie Gelände. Mit dem Skitouren- und FreerideBoom der letzten Jahre ist die Zahl derer, die zu ihnen kommen, stark angestiegen. Vorweg gesagt: Für alle, die einen Kurs in einer Alpinschule wie ihrer buchen, gibt es gleich zum Einstieg ein „Plus“ von den Experten – denn sie haben die wichtigste Botschaft schon verstanden: „Die Voraussetzungen für sicheres Bewegen im winterlichen, alpinen Gelände sind: alpines Wissen und die Fähigkeit, dieses Wissen in praktische Handlungen umsetzen zu können. Und beides muss man in einem Kurs lernen“, sagt Herbert Laserer. SKI ANSCHNALLEN UND LOS! Das Angenehme an einem Sicherheitskurs in der Alpinschule ist, dass er fast zur Gänze in der freien Natur stattfindet. Schon das Lernen wird somit zum Erlebnis. Als Erstes wird das skifahrerische Können der Teilnehmer durch die Profis gecheckt. Eine Faustregel dazu: Wer schwarze Pisten nicht ohne größere Probleme meistert, sollte sich im freien Gelände auf wirklich

leichte Touren beschränken. „Auf einer glattgebügelten Piste ist es nicht allzu schwierig, unbeschadet ins Tal zu kommen. Im Gelände dagegen rächt sich jeder Fehler“, lautet dazu die Botschaft von Alpinprofi Herbert Laserer. Bei der Gelegenheit rät der Bergführer gleich, bei Skitouren und beim Geländeskifahren nur in Gruppen unterwegs zu sein, in denen man sich auf einem annähernd gleichen Leistungslevel befindet: „Denn der menschliche Faktor ist eine nicht zu unterschätzende Gefahr in den Bergen: Auch Stolz und Gruppenzwang bringen Skisportler immer wieder in brenzlige Situationen.“ GESPÜR FÜR DEN SCHNEE Gut Skifahren zu können, reicht aber im verschneiten Backcountry selbstverständlich nicht aus. Viel Zeit wird dazu verwendet, bei den Kursteilnehmern ein Gefühl für Gelände und Lawinengefahren derart zu entwickeln, dass brenzlige Situationen erst gar nicht entstehen. Bücher und Filme stellen gewiss wichtige Quellen für die Grundlagen der Lawinenkunde dar, doch die Theorie in Entscheidungsfähigkeit umzuwandeln, kann wiederum nur am Berg selbst erlernt werden: „Unter anderem graben wir in die Schneedecke und schauen uns die einzelnen, zu Tage kommenden Schichten im Detail an. So kann man die Konsistenz der verschiedenen Ebenen erkennen und Gleithorizonte ausmachen.“ Sich ausschließlich auf andere und deren Wissen zu verlassen, ist im Tiefschnee ebenfalls ein Irrweg, der nur allzu oft beschritten wird – auch das wird vermittelt. In der Tourenvorbereitung bieten Lawinenlageberichte zwar eine gute Entscheidungsgrundlage für die Einschätzung der Situation, lokal können sich Verhältnisse trotzdem auch bei geringer allgemeiner Warnstufe als gefährlich erweisen. Außerdem sind die hervorra-

Fotos: Pieps/Schönherr, Ortovox/Heckmair, Mammut/van Swoll

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WWW. DY N AF I T. CO M photo: Garrett Grove

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LAWINEN-SICHERHEIT

Mit der richtigen Ausbildung und Ausrüstung kann man das verschneite Hinterland erst richtig genießen. Immer umgeschnallt: ein Rucksack mit Lawinenairbag.

genden Lawinenwarndienste in den heimischen Alpen ein Luxus, der anderswo in der Welt nur selten zu finden ist. „Wir veranstalten zum Beispiel auch Skitouren am Hohen Atlas, in Marokko oder in den Lyngenalpen an den nördlichen Fjorden Norwegens – dort gibt es weder Lawinenwarndienst noch Bergrettung. Wenn du hier nicht das richtige Know-how hast, um die Lage einzuschätzen, kann sich schnell eine brandgefährliche Situation auftun.“ Das richtige Beurteilen eines alpinen Risikos vergleicht Herbert Laserer mit einem Puzzle. Es spielen verschiedenste Faktoren wie Schnee, Hangneigung, Sonneneinstrahlung, Temperatur, Wind oder das Verhalten der Gruppe zusammen. Erst das gemeinsame Wirken all dieser Einzelkomponenten lässt ein Bild entstehen, von dem das Gefahrenpotenzial endgültig abgelesen werden kann. SICHERHEIT IM GEPÄCK Wer es trotz aller Vorbereitung mit einem Lawinenabgang zu tun bekommt, muss kühlen Kopf bewahren und genauso schnell wie gekonnt reagieren. Das „Notfallmanagement“ muss daher ebenfalls unbedingt in Theorie und Praxis erlernt werden. Im Fall einer Verschüttung müssen die Bergungsmaßnahmen in den ersten Minuten erfolgen,

LASERER ALPIN

Walter Laserer, erster Österreicher, der die „Seven Summits“ bestiegen hat, betreibt gemeinsam mit seinem Bruder Herbert „Laserer Alpin“ in Gosau (OÖ). Die beiden Alpinisten und Bergführer veranstalten seit 25 Jahren Touren und Seminare für alle Bergsportfreunde. Neben Lawinen-, Kletter- und Technikkursen organisiert Laserer Alpin auch spektakuläre Skitouren zwischen Norwegen und der Antarktis. www.laserer-alpin.at

danach sinkt die Chance auf Erfolg rapid ab. Der Umgang mit LVS-Gerät, Lawinensonde und Lawinenschaufel muss deshalb unbedingt sitzen, für Experimente ist im Notfall keine Zeit. Die drei genannten Standardutensilien – LVS-Gerät, Sonde und Schaufel – sind im Rucksack jedes einzelnen Tourenfahrers Pflicht, betonen Walter und Herbert Laserer. Weiters müssen Verbandszeug und ein Biwaksack, der im Notfall für Wärme sorgt, unbedingt ins Gepäck. Ein zusätzliches Plus an Sicherheit bieten moderne Airbagrucksäcke (siehe auch unsere Story ab Seite 52), die Verunglückte durch das vergrößerte Volumen des aufgeblasenen Luftpolsters im Oberflächenbereich der Schneemassen halten.

So sehr Walter Laserer diese Technologie schätzt, warnt er dennoch vor Leichtsinn: „Lawinenrucksäcke sind eine geniale Erfindung, allerdings ersetzt das Umschnallen eines solchen Airbags nicht die Lawinenkunde. Er darf nicht als Freibrief verstanden werden, der alle Risiken wegnimmt.“ Ein Vergleich Walter Laserers verdeutlicht die Mahnung: „Auch ein Auto mit ABS und ESP fliegt bei Vollgas aus der Kurve.“ Andererseits wäre es in der heutigen Zeit geradezu fahrlässig, aufs Sicherheitsplus durch ABS, ESP oder eben Airbags eines modernen Autos zu verzichten. Um resümierend bei diesem Vergleich zu bleiben: Wer einen alpinen Sicherheitskurs erfolgreich absolviert hat, hält den Führerschein fürs freie Gelände in Händen. Nicht mehr und nicht weniger. Was noch fehlt, ist die Praxis, die man ab diesem Zeitpunkt mit defensivem Verhalten über die Jahre hinweg erwirbt. Weil es vor allem eines braucht, damit das Erlebnis im tiefen Schnee wirklich dauerhaft Spaß macht: Das gute Gefühl von Sicherheit!

Fotos: Mammut/Thomas Senf

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Š Grant Gunderson


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LAWINEN-SICHERHEIT

IMMER OBENAUF Das steirische Unternehmen Pieps revolutioniert mit der JetForce-Technologie den Lawinenrucksack: Die neuen Airbags haben ein größeres Volumen, lassen sich mehrmals auf einer Tour öffnen und funktionieren ohne Gaspatrone.


Foto: Pieps/Andre Schรถnherr

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LAWINEN-SICHERHEIT

Beim JetForce-System füllt ein Düsengebläse (Grafik) den Airbag mit reiner Luft. Das Auswechseln einer Gaspatrone entfällt, was die Hemmschwelle, am Auslösegriff zu ziehen, deutlich senken dürfte.

SEIT MEHR ALS 40 JAHREN steht der Na-

me Pieps für Sicherheit im verschneiten Hinterland. Im kleinen südsteirischen Ort Lebring angesiedelt, gehört der Lawinensicherheitsspezialist seit 2012 als Tochterunternehmen zum Konzern des US-Bergsportausrüsters Black Diamond. Mit JetForce haben die Österreicher jetzt einen Schritt geschafft, den viele Insider als Meilenstein ansehen: Ein Lawinen-Airbag-System, das die bisher üblichen Gaspatronen durch ein akkugespeistes Düsengebläse ersetzt. Steirisches Know-how hat sich damit im internationalen Konzerngefüge (auch die schwedische Marke POC gehört zu Black Diamond) gleich einmal einen Namen gemacht. Was aber steckt hinter der Neuerung? Um das zu verstehen, muss man sich erst das Prinzip des Lawinenairbags vor Augen führen. Gerät man als Skitourengeher oder Variantenskifahrer mit umgeschnalltem Airbagrucksack in eine Lawine, bläst sich durchs Ziehen der Reißleine der Luftsack blitzschnell auf. Dadurch erhöht sich das Körpervolumen, der Verunfallte wird mit viel größerer Wahrscheinlichkeit an der Oberfläche der Schneemassen gehalten. Physikalisch betrachtet, kommt der sogenannte „Paranuss-Effekt“ zum Tragen, demzufolge in einer Menge wirbelnder Partikel die größeren Bestandteile dazu tendieren, an die Oberfläche zu gelangen. Verschüttet zu werden, lässt sich so im Idealfall verhindern oder es lassen sich Verschüttungstiefen reduzieren. Unerheblich für die Funktion des Airbags ist es dagegen, ob er mit einem Gas oder mit Luft gefüllt wird. PHÄNOMEN „AUSLÖSEHEMMUNG“ Mit dem neuen JetForce-System werden verschiedene Faktoren dieser Airbags nun erheblich verbessert, sagen die Pieps-Entwickler. Bei bisher üblichen Lawinenairbags öffnet das Ziehen der Reißleine eine Gaspatrone, die den Luftpolster aufbläst und nach jeder Aktivierung ausgetauscht bzw. aufgefüllt werden muss. Der Gang zum Fachhändler ist nötig, Kosten entstehen. Nicht so beim neuen JetForce-System. Michael Rust von Pieps erklärt dazu: „Laut Studien betätigt die Hälfte aller Alpinsportler, die mit Lawinenrucksack verunfallen, ihren Airbag nicht! Es scheint eine Hemmung zu geben, weil niemand seine

Gaspatronen unnötig entleeren will. Bis der tatsächliche Ernst der Situation erkannt wird, ist es oft schon zu spät.“ Rust ist bei Pieps dafür verantwortlich, dass die entwickelten Technologien auch den tatsächlichen Ansprüchen am Berg gerecht werden. Der Bergführer ist überzeugt davon, dass den Wintersportlern durch JetForce die Scheu genommen wird, in brenzligen Situationen unverzüglich am Auslösegriff zu ziehen. Nach einem „Fehl­ alarm“ lässt sich der Luftsack einfach wieder einpacken und er ist sofort wieder einsatzbereit. Denn die Luft, die JetForce zum Aufblasen benötigt, kommt aus einer unerschöpflichen Quelle: der Atmosphäre. Dadurch kann sowohl im Wohnzimmer als auch auf der Piste der Umgang mit dem Lebensretter jederzeit geübt werden, ohne Ressourcen zu strapazieren. EINE ATEMHÖHLE ENTSTEHT Technisch funktioniert das JetForce-Düsengebläse ähnlich wie bei einem Modellflugzeug. Die seitlich am Rucksack sitzende Ventilatordüse saugt an drei Stellen die Umgebungsluft an. In 3,5 Sekunden wird ein Volumen von 200 Litern in den Airbag gepumpt. Nach drei Minuten entleert sich der Luftsack wieder automatisch. Mit dieser weiteren technologischen Neuerung reagieren die Pieps-Ingenieure auf eine langjährige Forderung von Alpinmedizinern an die Konstrukteure von Lawinensicherheitssystemen, den Druck auf den Brustkorb von Verschütteten zu reduzieren. Michael Rust: „Mit dem Entlüftungsmechanismus wird nicht nur die Belastung von der Brust des Lawinenopfers genommen, es wird auch eine extragroße 200 Liter umfassende Atemhöhle im Schnee geschaffen, die die Überlebenschance deutlich erhöht.“ ALLES UNTER KONTROLLE Noch einige weitere Raffinessen bietet JetForce. Fairerweise muss aber auch festgehalten werden, dass – anders als bei den schon bekannten Lawinenairbags – ein Akku regelmäßig geladen werden muss, damit das System funktionsfähig bleibt. Doch damit ist auch schon wieder ein Plus verbunden: Der am linken Gurt angebrachte Auslösemechanismus umfasst ein Kontrollpa-

Fotos: Pieps

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55 nel mit LED-Dioden, das beim Einschalten des Systems selbstständig einen Check durchführt und über den Status von Gerät und Akku Auskunft gibt. Das System signalisiert also seine Einsatzbereitschaft und warnt, falls es technische Probleme geben sollte. Mindestens vier Auslösungen sind mit einer Akkuladung (und damit theoretisch auf einer Tour) möglich. Der Stoff des Luftpolsters ist übrigens derselbe, der für Autoairbags Verwendung findet, er zeichnet sich trotz extremer Leichtigkeit durch hohe Reiß- und Schnittfestigkeit aus. Und noch ein feines Detail: Durch den Wegfall der Gaspatrone ist die Mitnahme im Flugzeug problemlos möglich – wichtig für alle, die auch in fernen Ländern auf Tour gehen wollen. Die JetForce-Airbagrucksäcke werden folglich auch mit einem Adaptersatz für Stromstecker ausgeliefert, damit die Ladung des Akkus weltweit funktioniert. DREI MARKEN, EIN SYSTEM Zur Einführung kommt die neue Technologie in diesem Winter gleich in allen Lawinenrucksäcken des Black Diamond-Konzerns – also der Marken Pieps, POC und Black Diamond. Der Markterfolg muss sich weisen, aber schon vor Verkaufsstart waren sich viele Kenner der Materie einig: Pieps ist mit JetForce eine technisch hochwertige und anwenderfreundliche Entwicklung gelungen, die in Summe die Faszination Backcountry um ein weiteres Stück sicherer macht.

„SIND VOM ERFOLG ÜBERZEUGT“

Michael Rust von Pieps über die Entwicklung von JetForce, sowie die Erwartungen an das neue Lawinenairbagsystem SPORTlife: Welche besonderen Herausforderungen stellten sich im Entwicklungsprozess von JetForce? Michael Rust: „Die Suche nach einem derart leistungsfähigen Akku war sicher eine besondere Hürde. Ziel war eine Technologie, die auch unter widrigsten Umständen bei geringem Stromverbrauch maximale Leistung liefern kann. Mit dem nun verwendeten Lithium-Polymer-Akku haben wir eine optimale Komponente gefunden. Eine vollständige Ladung wird in maximal vier Stunden erreicht, mindestens 500 Ladezyklen sind möglich.“ Wie wird ein System getestet, das so strapazierfähig sein muss wie ein Lawinenairbag? „Es wurden alle erdenklichen Tests mit Einzelkomponenten und den fertigen Prototypen durchgeführt. Da die Technologie ganz neu ist, mussten wir teilweise erst geeignete Testmethoden finden, was gar nicht so einfach war. Das Material wurde also sowohl im Labor als auch unter freiem Himmel im Schnee auf Herz und Nieren geprüft. Wir haben nichts ausgelassen, alle relevanten Schneequalitäten, Temperaturen und Hangneigungen simuliert. Unsere Ansprüche waren viel höher als die ohnehin strengen gesetzlichen Vorgaben.“ Welchen Stellenwert wird JetForce in Zukunft einnehmen? „Wir haben bisher von allen Seiten nur positives Feedback bekommen! Die Wintersportprofis sind von der neuen Technologie genauso angetan wie die Bergretter und die Hobbysportler, die JetForce bisher getestet haben. Wir sind überzeugt davon, dass das System ein voller Erfolg wird.“

PIEPS Tour Rider 24

✓ Mit der neuen JetForce-Airbagtechnologie ausgestattet ✓ Mindestens vier Auslösungen pro Akkuladung ✓ Einfache Probeauslösungen möglich ✓ Automatische Selbstdiagnose mit LEDs ✓ Robuster 200-Liter-Airbag ✓ Bildung einer großen Atemhöhle bei Verschüttung ✓ Integrierte Abwurfschlinge für Gletschertouren Preis: EUR 819,99

CHECKLIST


LAWINEN-SICHERHEIT

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SICHERHEITSAUSRÜSTUNG 1. MAMMUT Element Barryvox Package. Eine Paket

4. SCOTT Air Free AP 30. Das im Air Free verwendete

voller Sicherheit: Das digitale 3-Antennen-Gerät Element

Alpride-Airbag-System ist mit nur 1,2 kg eines der leichtesten

Barryvox kombiniert ausgereifte Technologie mit Benutzer-

am Markt. Dieser besonders für Freerider attraktive Lawinen-

freundlichkeit. Die extraleichte Probe Light Lawinensonde

rucksack punktet dazu mit der patentierten Diacomp-Skibe-

und die kompakte Alugator Light Lawinenschaufel komplet-

festigung, die für optimale Gewichtsverteilung sorgt. Preis:

tieren das Paket. Preis: EUR 349,99 (statt EUR 400,00)

2. PIEPS DSP Sport Set. Das intelligente Pieps-LVS-Gerät

EUR 679,98 (inklusive Stahlkartusche) 5. MAMMUT Pro Removable Airbag 35. Der Lawinen-

hat eine Reichweite von 50 Metern, das Display ist selbst

rucksack ist speziell auf die Bedürfnisse von Bergprofis und

bei schwierigsten Lichtverhältnissen sehr gut lesbar und die

Bergführern zugeschnitten und bietet zahlreiche Möglichkei-

Reduktion auf eine einzige Funktionstaste garantiert eine

ten, Equipment organisiert zu verstauen. Das Airbagsystem

simple Handhabung. Preis: EUR 299,99 (statt EUR 350,00; ab Mitte November lieferbar)

3. ABS Vario Base Unit + Vario 8 Rucksack. Die Vario

ist herausnehmbar und kann auch in anderen Rucksäcken benutzt werden. Preis: EUR 719,98 (inklusive Stahlkartusche) 6. BLACK DIAMOND Halo 28 JetForce. Black Diamond

Base Unit ist mit dem bewährten ABS-TwinBag-System

verbaut ebenfalls das von seinem österreichischen Tochter-

versehen und sorgt mit ihrer schlanken Form für besonde-

unternehmen Pieps entwickelte brandneue JetForce-Airbag-

ren Tragekomfort. Der ultraleichte 8-Liter-Zip-on-Rucksack

system in seine neuen Lawinenrucksäcke. 28 Liter Stauraum

bietet Platz für das Nötigste. Preis: EUR 709,99 (inklusive Stahlkartusche)

bieten Platz für alles, was mit auf die kleine Tour muss. Preis: EUR 859,99 (ab Mitte November lieferbar)

Alle Produkte auch online verfügbar. Noch mehr Auswahl finden Sie auf: www.gigasport.at

Fotos: Hersteller

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erdmannpeisker / Robert Bösch

Reifeprüfung. Ganz schön abgehoben? Keinesfalls! Denn jede reife Leistung beginnt im Kopf: passen die äusseren Bedingungen, ist das Equipment sicher und verlässlich? All check? Erst dann heben unsere Pro Team-Athleten beim Powdern im Val Acletta ab! Mit der neuen Mammut Freeride-Kollektion sehen nicht nur unsere Rider verdammt gut aus – sondern auch du. Überzeuge dich selbst! www.mammut.ch


Foto: Black Diamond Equipment/Adam Clark

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AUF HÖHENFLUG Black Diamond und Norrøna haben einiges gemeinsam: Beide werden von Berg-Enthusiasten geleitet, beide sind wirtschaftlich erfolgreich – und beide sollten Skitourensportler auf der Suche nach neuer Bekleidung unbedingt auf dem Radar haben.


SKITOUREN-MODE

Im Winter 2014/15 hat Black Diamond zum ersten Mal Skitouren-Bekleidung im Programm. Die Bilder geben einen Vorgeschmack darauf, im Detail kann man die hochwertigen Teile bei Gigasport kennenlernen.

MIT DEN ROCKY MOUNTAINS

haben die Männer und Frauen von Black Diamond einen der weltweit spektakulärsten Outdoor-Spielplätze vor der Haustür. Und mit Peter Metcalf einen Boss, der seine Energie aus seiner Leidenschaft für den Sport und die Natur zieht. Metcalf war Spitzenkletterer und unzufrieden mit der Ausrüstung, die der Markt ihm bot, als er sich dazu entschloss, sein Equipment kurzerhand selbst herzustellen. 1989 entwickelte er das erste mobile Sicherungssystem für Kletterer – und legte damit den Grundstein für eine wirtschaftliche Erfolgsstory. Heute gilt Black Diamond als der am schnellsten wachsende Outdoor-Ausstatter überhaupt. Im Winter 2014/15 ist man dabei, der eigenen Erfolgsgeschichte ein neues, spektakuläres Kapitel hinzuzufügen: Mit der ersten eigenen Skitouren-Bekleidungslinie, die ab sofort österreichweit exklusiv bei Gigasport zu haben ist. FORM UND FUNKTION Abgesehen vom sportlichen Chef und vom Standort lassen sich noch einige Erfolgsfaktoren im Hause Black Diamond ausfindig machen. Zum Beispiel stehen die Mitarbeiter und ihre Liebe zur Natur im Zentrum der Firmenphilosophie. „Die meisten von uns sind über den Sport und die Produkte der Marke zu Black Diamond gekommen. Sie waren schon vor ihrem beruflichen Engagement von Black Diamond-Ausrüstung überzeugt“, erklärt Stephan Hagenbusch von Black Diamond Europe. Die Sportlichkeit der Mitarbeiter kommt dabei den Kunden direkt zugute. „Wir entwickeln unsere Bekleidung grundsätzlich aus dem Sport heraus. Eine sorgfältige Materialauswahl und hochwertige Fertigungsprozesse sind nur die eine Seite – mindestens ebenso wichtig ist es, die fertigen Prototypen in Bewegung testen und beurteilen zu können“, betont Hagenbusch. Wer Black Diamond-Produkte kennt, der weiß schließlich auch, dass in der Firmenphilosophie Optik und Design eine große Rolle einnehmen. Wer sich bis-

her noch nicht damit auseinandergesetzt hat – bereits die schwarz-weißen Kampagnenbilder der US-Amerikaner für diesen Winter, die wir auf diesen Seiten zeigen dürfen, sprechen eine deutliche Sprache. Bei so viel Sinn für Ästhetik lohnt es sich unbedingt, sich die neue Skitouren-Bekleidungslinie einmal genauer in den GigasportFilialen anzusehen. Man kann sicher sein: Da stimmen Funktion und Optik zu 100 Prozent. VON ENTHUSIASTEN FÜR ENTHUSIASTEN Szenenwechsel: Auch im Norden Europas hat man Talent für außergewöhnliche Firmengeschichten. In der Nähe von Oslo, wo Skitouren direkt an der Küste starten und unberührte Berge aus den Fjorden emporragen, hat sich mit Norrøna eines der traditionsreichsten, aber auch innovativsten Outdoor-Unternehmen der Gegenwart entwickelt. Seit mehr als 80 Jahren ist der sportverrückte Familienbetrieb in mittlerweile vierter Generation aktiv und produziert Outdoor- und Skibekleidung unter dem Motto: von Enthusiasten für Enthusiasten. Dabei hat alles recht einfach angefangen: 1929 begann der Naturfan Jørgen Jørgenson Senior Rucksäcke und Zelte zu entwickeln. Später kamen Campingzubehör und Baumwollkleidung dazu. Die Produkte haben sich verändert, das Wikinger-Logo ist geblieben. In den Siebzigerjahren spezialisierte sich der Betrieb auf alpine Bergsportbekleidung und stattete mehrere norwegische Expeditionen aus. Einen Meilenstein setzte Norrøna 1977, als die Norweger als erstes europäisches Bergsportunternehmen die revolutionäre Gore-Tex-Membran in ihren Jacken einsetzten. DER WINTER WIRD BUNT Heute ist Norrøna bekannt für spektakuläres Design mit auffälligen Farben, ebenso wie für höchste funktionelle Qualität. Neben dem jetzigen Chef Jørgen Jørgenson Junior ist vor allem Brad Boren dafür verantwortlich. Er ist der Kopf hinter den Produkten und seit mittlerweile

Fotos: Black Diamond Equipment/Adam Clark, Norrøna/Hjornevik

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61 14 Jahren an Bord des Wikingerschiffes. Seine wichtigste Prämisse lautet „Loaded Minimalism“. Übersetzt bedeutet das: Jedes Produkt muss genauso viele Features besitzen, wie für die jeweilige Aktivität benötigt werden. Auf diese Weise bleibt Norrøna-Ausrüstung wohltuend puristisch. Getestet werden die Produkte auch bei Norrøna überwiegend von den Mitarbeitern selbst. Die Firmenphilosophie ist stark von Selbstbestimmung geprägt: Effizienzgetriebenen Investoren zeigte man in Norwegen schon mehrmals die kalte Schulter. Seine Vertriebspartner wählt das Unternehmen sehr sorgfältig und nach hohen Qualitätskriterien aus – so auch Gigasport. Ebenfalls typisch Norrøna: Produktlinien werden nach bestimmten Gebieten in Norwegen benannt, die für die jeweilige Aktivität stehen: In Fjora treffen sich die Mountainbiker, auf den Lofoten die Core-Freerider und in Lyngen die Skitourensportler. Insider haben damit schon bei den Produktnamen echte Traumlandschaften im Kopf. LEBEN, WAS MAN VERKAUFT Kurz gesagt: Sowohl Black Diamond als auch Norrøna haben es geschafft, die Leidenschaft von Menschen in ihre Ausrüstung zu packen. „Für uns sind Klettern und Skifahren eben nicht nur Freizeitbeschäftigung, sondern Lebensinhalt“, sagt Stephan Hagenbusch. Und auch bei Norrøna weiß man genau, dass man im Business täglich leben muss, wofür angebotene Produkte stehen. König Kunde weiß das zu schätzen – und verhilft gerade authentischen Marken wie Black Diamond und Norrøna zu Höhenflügen.

Norrøna setzt auf Farbe und Qualität. Auch die Skitouren-Textilien der Norweger hat Gigasport im Sortiment.

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2. LA SPORTIVA Athena. Der Skitourenrock besteht aus

ist hoch atmungsaktiv und bietet Skitourensportlerinnen die

dem leichtesten Primaloft-Material auf dem Markt, ist dadurch

benötigte Bewegungsfreiheit. Er integriert sich perfekt ins

sehr leicht und klein packbar und lässt sich als zusätzliche Isola-

Lagensystem und ist bei Schönwetter als äußerste Schicht ein

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Neu in Winter 2014: Das Cold Forge Hoody

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Fotos: Hersteller

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3. BLACK DIAMOND Access Hybrid. Die Primaloft-Jacke schützt gleichermaßen vor Kälte und Überhitzung. Der Schnitt und strategisch platzierte Stretcheinsätze ermöglichen genau die

5.

Maß atmungsaktiv, und überzeugt optisch und funktionell bis ins kleinste Detail. Preis: EUR 599,99 5. NORRØNA Lofoten warm. Die leichte Fleece-Jacke

Beweglichkeit, die Skitourensportler sich wünschen.

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Kombination aus Isolierung und Feuchtigkeitsmanagement. Das

4. NORRØNA Lofoten GTX-Pro. Die vielseitigste wasserdichte Freeride-Jacke im Norrøna-Programm. Die Lofoten-Jacke ist aus

wärmende Fleece-Material ist langlebig und äußerst angenehm zu tragen. Preis: EUR 139,99

Gore-Tex Pro-Material gefertigt, damit leicht und in höchstem

PHOTO: SVERRE HJØRNEVIK LOCATION: LOFOTEN, NORWAY

Welcome to nature

Die norwegische Outdoormarke Norrøna wurde 1929 gegründet. Inspiriert werden wir von der rauen Natur Skandinaviens und den sich ständig ändernden Wetterbedingungen. All unsere Produkte werden in Norwegen entwickelt, designt und getestet. Unsere Mission ist es, Produkte von höchster Qualität, bester Funktionalität und großartigem Design auf möglichst nachhaltige Weise zu produzieren.

www.norrona.com


EVENTS & SERVICE

DRAUSSEN WARTET DAS ABENTEUER, drinnen auch. Die

European Outdoor Film Tour (E.O.F.T.) beweist es in diesem Herbst zum wiederholten Mal und sorgt für Adrenalinschübe im Kinosessel. Am 11. Oktober startet die 13. Ausgabe der legendären Filmtour wieder mit einem zweistündigen Programm voll Action, Emotionen und landschaftlicher Schönheit. Die 2014/15er-Ausgabe entführt unter anderem in die östliche Mongolei, wo der Amur entspringt – in „Nobody’s River“ durchleben vier wagemutige Frauen auf einem 5.000 Kilometer langen Kajak-Abenteuer durch drei Länder unzählige Hochs und Tiefs (rechtes Bild). „The Frozen Titans“ zeigt den Kanadi-

ROUTDOO N E T S E B DIE ERFILME U E T N E B UND A ES! DES JAHR

er Will Gadd und sein spektakuläres Eiskletterprojekt an den 141 Meter hohen Helmcken Falls (linkes Bild). Brandon Semenuk und seine „Rad Company“ führen wiederum mit ihren Mountainbike-Ritten durch den Wald den „Saftey First“-Gedanken ad absurdum oder sie funktionieren einen Schrottplatz in einen Slopestyle-Park um. Auf jeden Fall demonstriert die Bikerbande unglaubliche Fahrzeugbeherrschung. Und noch mehrere weitere Topfilme gibt es bei der E.O.F.T. zu sehen. Ebenfalls schon Tradition: Gigasport hat vergünstigte Vorverkaufstickets für Österreich-Termine ab 11. November – die Details dazu stehen rechts in unserer Eventliste. www.eoft.eu

Fotos: E.O.F.T.

OUTDOOR TITANEN

Alex Honnold / photo: Franz Faltermaier for E.O.F.T.

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TERMINE DATUM 30. September–8. Dezember 4. Oktober Ab 8. Oktober

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10.–11. Oktober

Graz

Graz Marathon – Running Tage. Finden Sie alles, vom richtigen Laufschuh bis zur richtigen Zusatzernährung, für den Graz Marathon 2014. Experten geben Ihnen Tipps und Tricks.

16.–17. Oktober

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Winter-Shopping mit PlusCard-Bonus. Genießen Sie einen entspannten Einkaufstag und endecken Sie die Neuheiten und Innovationen des Winters 2014/15.

21. Oktober 25. Oktober 31. Oktober 21.-22. November

Klagenfurt

Brunn a. Gebirge Asics Foot ID. Gratis-Fußanalyse und Laufschuhempfehlung durch die Asics-Experten. Innsbruck Graz

28. November

Villach

29. November

Klagenfurt

13. Dezember

Brunn a. Gebirge

7.–8. November 11. November–14. Dezember

Atomic Skischuh-Tag. Rennschuh-Tuning mit Weltcupmann Sepp Oberauer.

Klagenfurt

G IGASPORT BOOTFITTING TOUR powered by Atomic und Salomon. Individuelle Beratung und Skischuhanpassung von Atomic- und Salomon-Experten sowie den Skischuh-Spezialisten von Gigasport (siehe auch Story ab S. 12)

Fitnesstage. Experteninfo zu Gesundheit, Ernährung, Training.

E UROPEAN OUTDOOR FILM TOUR (E.O F.T.) 2014/15. Ermäßigte Vorverkaufstickets sind in den Gigasport-Filialen der Spielorte sowie online erhältlich. Info: www.gigasport.at/eoft-2014 Villach Fohnsdorf

11. 11.: Villach, Bambergsaal, 20 Uhr 12. 11.: Judenburg, VAZ, 20 Uhr

Liezen

13. 11.: Liezen, Kulturhaus, 20 Uhr

Lienz

15. 11.: Lienz, Kolpingsaal, 20 Uhr

Innsbruck Spittal

16. 11.: Innsbruck, Congress Saal Dogana, 16 Uhr und 20 Uhr 19. 11.: Spittal an der Drau, Stadtsaal, 20 Uhr

Klagenfurt

20. 11.: Klagenfurt, Cine City, 19.30 Uhr

Kapfenberg

24. 11.: St. Marein/Mürztal Kulturhalle, 19.30 Uhr

Graz

30. 11.: Graz, Helmut List Halle, 16 Uhr und 20 Uhr

Brunn a. Gebirge 13. 12.: Wien, Audimax, 16 Uhr und 20 Uhr 14. 1.2.: Wien, Audimax, 17 Uhr 13. November

Klagenfurt

Wachsvortrag zum Rennski-Tuning. Info: Tel. 0664/511 55 71

14. November

Liezen

Toko Wachskurs. Für alle vom Anfänger bis zum Rennläufer.

20.–22. November 29. November, 6.+13. Dezember 6.+7. Dezember

alle Klagenfurt Graz

Wintersporttage. Wir präsentieren die neuesten Wintertrends. Kärntens Skigebiete stellen sich vor – inkl. Kartenverkauf. Skitesten auf der Turracher Höhe. Zum Saisonstart die neuesten Pisten-, All Mountainund Freeride-Ski der Topmarken probefahren. Es wartet ein attraktives Paket (Transfer, Ticket, Verpflegung) auf Sie. Steirischer Skitouren- und Schneeschuhtest auf der Seetaler Alpe.

11. Jänner

Fohnsdorf

18. Jänner

Villach

Skitourentest auf dem Dobratsch. Testen Sie das neue Skitourenmaterial und Sicherheitsequipment.

25. Jänner

Liezen

Skitouren- und Freeride-Test auf der Tauplitz. Freerider können jede Menge Top-Material (u.a. von Atomic, Fischer, K2) leihen und probefahren.


KURZ & BÜNDIG

MIT NORWEGISCHER GELASSENHEIT

EIN RIESENFAN DER „LYNGS ALPEN“ in Nordnorwegen

ist Gigasport-Mitarbeiter Martin Schopf (im Bild 2. v. l.). Seine letzte Reise in das Skitouren-Eldorado nützte der Gigasportler gleichzeitig dazu, die neueste Skitouren-Bekleidung von Norrøna zu testen. Lyngen war für Schopf wieder mehr als eine Reise wert: „Mikal Nerberg, unser Guide, verstand es hervorragend, uns das norwe-

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gische Verständnis des Skibergsteigens zu vermitteln. Gleichmäßig und langsam gehen; mittags knapp eine Stunde unterm Gipfel eine Lunchpause einlegen; generell eine gewisse Gelassenheit an den Tag legen. Dann bleibt noch genügend Kraft für spektakuläre Abfahrten in der phantastischen Landschaft und im idealen Schnee“, schwärmt Schopf. Die Ausgangspunkte für die Touren befinden sich direkt am Meer, gewohnt wird auf Schiffen oder in bequemen Hütten. Unzählige Varianten für Touren stehen zur Auswahl, die meisten zwischen drei und vier Stunden lang und mit 1.000 bis 1.200 Höhenmetern gespickt. Von den rund 1.200 Meter hohen Gipfeln wird bis auf Meereshöhe zurückgepowdert, und der Meerblick ist immer inkludiert. Martin Schopf kann das Erlebnis nur jedem empfehlen, ebenso wie die ausprobierte Norrøna-Ausrüstung: „Die Bekleidung brachte Farbe in die Landschaft und funktionierte perfekt“ – sozusagen mit norwegischer Gelassenheit.

Fotos: KK/Privat

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EIN STARKES RADTEAM

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© GRANT GUNDERSON

Bei der Radübergabe im Innenhof von Gigasport Graz: Nicole Kleinhappl (SOS Kinderdorf Stübing, li.) und Manfred Haas (Gigasport-Filialleiter, re.) mit den Kids (v. l.): Katharina, Anthea, Achim, Tizian, Dominik und Jennifer.

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„Teamwork gefragt“ hieß es auch beim Rafting auf der Mürz – wobei auch der Spaß nicht zu kurz kam.

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DIE LEISTUNG der sechs Jugendlichen aus dem SOS Kin-

derdorf Stübing kann sich wirklich sehen lassen: Die 12bis 14-Jährigen radelten im vergangenen Sommer 380 Kilometer von Wien nach Mureck in der südöstlichen Steiermark. Sozialpädogogin Nicole Kleinhappl hat die Tour organisiert und geleitet, unterstützt wurde sie von Michael Feichtenberger sowie Gottfried Kleinhappl. Die Bikes für die Kinder kamen von Gigasport: Miles EspritTrekkingräder inklusive Satteltaschen für den sicheren, wetterfesten Gepäcktransport. Die Kinderdorf-Gruppe startete in Wien-Floridsdorf, die Strecke führte danach über Wiener Neustadt, den Semmering, Mürzzuschlag und das „Heimathaus“ in Stübing nach Mureck. Tagesetappen waren bis zu 90 Kilometer lang. An zwei Erholungstagen kam der Sport auch nicht zu kurz – zum Beispiel bei einer Raftingtour auf der Mürz oder beim Besuch des Wintersportmuseums Mürzzuschlag. „Es war ein großartiges Erlebnis für die Kinder, sowohl sportlich als auch gruppendynamisch“, resümiert Nicole Kleinhappl. „Alle haben als Team sehr gut zusammengearbeitet, und gleichzeitig lernte jeder für sich, durchzuhalten und die nötige Ausdauer für die beachtliche Strecke an den Tag zu legen.“

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NATURFASERN

DER WINTER WIRD NATÜRLICH WARM Wenn sich Sportler in die Wolle bekommen, muss das nicht notwendigerweise mit handgreiflichen Argumenten zu tun haben. Bei Funktionswäsche sind Naturfasern wie Merinowolle immer mehr im Vormarsch.


Foto: Icebreaker

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NATURFASERN

Tierisch stark: Immer mehr Hersteller von Sportbekleidung kehren zurück zur Natur, verwenden natürliche Materialien wie die extrafeine Wolle vom Merinoschaf.

DER MENSCH, EIN KRAFTWERK. Nicht

nur Wintersportler vollbringen in der kalten Jahreszeit wahre Höchstleistungen, sondern auch ihre Bekleidung. Sie soll Körperwärme festhalten, vor äußeren Einflüssen wie Kälte, Nässe, Wind und Schnee schützen, aber gleichzeitig den Körper während der sportlichen Bewegung beim Abkühlen unterstützen. Um eine zu rasche Auskühlung etwa bei Wartezeiten am Lift zu verhindern, ist ein gutes Zusammenspiel von Körper, Klima und Kleidung gefragt. Besondere Bedeutung kommt dabei der Funk­ tionswäsche zu, womit im Allgemeinen die Bekleidungsschicht bezeichnet wird, die direkt auf der Haut getragen wird. Sie muss einen hohen Stretchfaktor besitzen und möglichst nahtfrei sein. Schweiß, der durch die sportliche Aktivität zur Klimaregulierung des Körpers entsteht, muss schnell von der Haut nach außen zur zweiten Bekleidungsschicht transportiert werden. Je nach Außentemperatur muss die Funktionswäsche kühlen oder wärmen, idealerweise auch noch im feuchten Zustand. Und dazu sollte die Wäsche resistent gegen bakterielle Geruchsbildung sein. Dafür bietet der Markt im Wesentlichen Materialien aus Naturfaser und Kunstfaser an. Beide haben ihre Vor- und Nachteile, wobei sich der Trend in letzter Zeit zurück zur Natur entwickelt. DAS BESTE VOM SCHAF Wenn es um Wolle geht, bevorzugen viele Outdoorfans Merinowolle. Sie kommt von den Merinoschafen und ist deutlich hochwertiger als gewöhnliche Wolle, in erster Linie aufgrund der hervorragenden Wärmeisolation. Das liegt daran, dass die Fasern feiner und elastischer sind, wodurch sich der Stoff auch nah am Körper weich und angenehm anfühlt. Das Material ist lange haltbar, sorgt für eine gute Belüftung und kann im Regelfall problemlos bei 40 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden. Auch in Sachen Geruchsbildung überzeugt die Schafwol-

le – sie fängt nicht so schnell an, unangenehm zu riechen. Der langsame Abtransport von Feuchtigkeit hat auch weniger Verdunstungskälte zur Folge. Ein Nachteil gegenüber den Kunstfasern ist allerdings, dass Bekleidung aus Merinowolle deutlich langsamer trocknet. NATUR- UND KUNSTFASER-MIX … Es gibt also gute Gründe, auf die Kunstfaser zumindest nicht ganz zu verzichten. Davon ist man beim Schweizer Hersteller Odlo überzeugt, wie die Marketingchefin für Österreich, Claudia Schwenk, erklärt: „Das ideale Material für die Unterstützung der menschlichen Thermoregulation ist nach wie vor Polyester. Deshalb verzichten wir auch nicht darauf und bieten Materialkombinationen mit Merinowolle, Baumwolle oder Seide an.“ Die neue Linie „Revolution“ kombiniert hochwertige Merinowolle mit Spitzentechnologie und vereint die individuellen Vorzüge der beiden Fasern: „Wir verwenden ein spezielles Strickverfahren mit zwei unterschiedlichen Garnen. Bei unserer Wäsche für tiefe Temperaturen besteht die aufgeraute Innenseite aus 100 Prozent Polyester und die Außenseite aus 80 Prozent Merino und 20 Prozent Polyester.“ … ODER NATUR PUR Einen anderen Weg beschreitet der neuseeländische Merino-Spezialist Icebreaker: „Kunstfasern sind zwar leicht und kostengünstig, doch sie sind auch klamm, riechen und sind leicht entflammbar. Merinowolle vereinigt die besten Qualitäten von herkömmlicher Wolle und Kunstfasern. Ihre feinen, weichen Fasern sind atmungsaktiv, geruchsabweisend, pflegeleicht und kratzen nicht“, sagt Sprecherin Anna Oskam. Icebreaker-Kleidungsstücke können daher bei warmen Temperaturen alleine oder bei kälteren Temperaturen in Schichten übereinander getragen werden und bilden so ein vollständiges Kleidungssystem: „Schichten unserer Wolle wirken wie ein einziges leichtes Kleidungsstück, sie schließen die Luft

Fotos: Odlo, Icebreaker

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71 zwischen den einzelnen Schichten ein, bieten die Wärme eines dicken Pullovers und sind dabei sehr dünn.“

her Dampfdurchlässigkeit aus, was nicht nur in Pausen optimal ist, sondern auch in der Bewegung.“ Von außen sind die Swisswool-Teile DRÜBER STATT DRUNTER winddicht und wasserabweisend. Eine lange Tradition mit Merinowolle Ein Highlight der neuen Saihat auch das deutsche Unternehmen son ist auch die Merino Naturetec Ortovox – seit 1995 wird mit dem feiLight-Skitourenkollektion. Ortovox nen Stoff gearbeitet: „Wir verarbeiten kombiniert dabei Wolle mit innovaMerino-Wollfasern mit 18-19 Mikron, tiven Materialien für bestmöglichen wobei ein Mikron einem Tausendstel Schutz und Komfort. Sandwichartig Millimeter entspricht. Das ist also ein aufgebaut, wird innen 100 Prozent sehr feiner Faserdurchmesser, der Merinowolle, außen ein Mischgesich auch durch eine hohe Bestänwebe aus Polyamid und Lycra und digkeit auszeichnet, was im Bergsport dazwischen eine Membran verwenbesonders wichtig ist“, erklärt Österdet. Die eindeutigen Vorzüge der reich-Verkaufsleiter Christian Huber. Jacken und Hosen liegen in ihrer Eine Besonderheit bei Ortovox hohen Atmungsaktivität und in der ist, dass die feine Schafwolle nicht Odlo setzt bei seiner aktuellen SportElastizität der Materialien; auch mit nur bei Unterwäsche, sondern auch wäsche-Linie (Bild) auf einen Mix Leichtigkeit und Komfort dank der in modischen Teilen der äußersten aus Kunst- und Naturfasern. Merino-Fütterung punkten die BeBekleidungsschicht verwendet wird. kleidungsteile. Huber hebt dabei die „Swisswool“-Linie hervor, deren Falls bei so viel Auswahl jetzt jemand kalte Füße beJacken mit Schweizer Schurwolle gefüttert sind: „Diese kommt, kann man sich auf garantiert erwärmende Ideen Produkte wärmen auch im feuchten Zustand. Sie zeich- nach einem individuellen Fachgespräch bei den Experten nen sich durch hohe Wärmeisolation bei gleichzeitig ho- von Gigasport freuen!

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tasmanische Wolle bietet eine unvergleichbar edle Qualität.

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18 Mikron Faserdicke sind so fein, dass sie perfekten Komfort

und extrem angenehmem Tragegefühl. Die weiche Innenseite

garantieren, 185 g/m² Materialdicke eignen sich ideal zum

sorgt für optimale Feuchtigkeitsregulierung, die natürliche

Freeriden, dem Haupteinsatzzweck dieses flippigen Einteilers.

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die weichen Flachnähte. Preis: EUR 59,99 5. ODLO REVOLUTION TW Light Pants. Sehr leichte,

bunt! Da das Freeriden schon bei der ersten Lage anfängt,

vielseitige Panties mit Funktionszonen für Feuchtigkeitstrans-

wird die Feuchtigkeit in den Faserkern abgeleitet und langsam

port und Wärmeisolation. Im sportlichen, körpermodellieren-

wieder abgegeben. Gleichzeitig wirkt die Naturfaser tempera-

den Design geschnitten, bietet die Hose hohen Komfort, gute

turregulierend und verhindert unangenehme Gerüche. Preis: EUR 84,99

3. ORTOVOX ROCK’N’WOOL Long Pants. Die Long Pants

Atmungsaktivität und beste Funktionalität. Preis: EUR 39,99 6. ODLO REVOLUTION TW (mit Gesichtsmaske). Wenn der Wind bei der Abfahrt an kalten Tagen wieder einmal beson-

können einen weiten Einsatzbereich über den gesamten Winter

ders unangenehm um die Ohren fegt, bietet dieses Modell ein

hindurch vorweisen, selbst bei sehr kalten Temperaturen.

besonderes Feature: Die Kapuze kann zu einer Gesichtsmaske

Merinowolle wirkt nämlich in jedem Bereich von Natur aus

umgewandelt werden, sodass man rundum geschützt ist.

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Fotos: Hersteller

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sich als Basisschicht unter der Kleidung, kann aber auch alleine

wolle sorgt für unverzichtbaren Komfort bei kühler Witterung.

als Hemd getragen werden. Das kratzfreie Material wirkt sehr

Die bequeme, körpernahe Passform wird durch reibungsfreie

gut temperatur- und feuchtigkeitsregulierend und wärmt auch

Flachnähte unterstützt. Mit dem anschmiegsamen, faltenfreien

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BAUMWOLLE, DIE WASSER ABWEIST! Das nennt man eine Material-Revolution: Die Performance-Baumwolle der neuen UNDER ARMOUR® STORM-Generation hält auch bei Regen völlig trocken!

SEIT JEHER WEISS MAN,

dass Baumwolle Wasser ansaugt, und daher für Sport und Aktivität im Freien nicht unbedingt erste Wahl ist. Die neue UNDER ARMOUR® STORM-Generation stellt diese alte Weisheit auf den Kopf: Die US-Amerikaner präsentieren eine „Performance Baumwolle“, die Wasser abweist – und setzen damit buchstäblich Maßstäbe bei Sport- und Outdoorbekleidung. Wie aber funktioniert diese technische Revolution? UNDER ARMOUR® setzt auf ein intelligentes Mischmaterial – sogenanntes „Charged Cotton“ – sowie eine

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Seit 1996 revolutioniert UNDER ARMOUR® den Bereich Sportbekleidung mit seinen Innovationen und ist heute einer der weltweit führenden Hersteller im Performance-Bereich. Und das stets dem einen Ziel folgend, Sportlerinnen und Sportlern auf der ganzen Welt in puncto Equipment die besten Rahmenbedingungen zu bieten. www.underarmour.de

spezielle Imprägnierung. Diese Performance-Baumwolle trocknet bis zu fünfmal schneller als normale Baumwolle und dank zusätzlicher, wasserabweisender Imprägnierung ist ein Allwetterschutz garantiert. Als Resultat eignen sich Teile wie der STORM-Hoodie sogar für den Einsatz im anhaltenden Regen. Das Material saugt sich nicht voll, es bleibt leicht und trocken und die sportliche Performance auch bei nassem Wetter erhalten. MOTIVATIONSSCHUB FÜR JEDEN TAG Neben seiner Funktion bietet die neue UNDER ARMOUR® STORM-Kollektion noch weitere Vorteile: Die Passform überzeugt mit ihrem athletischen Schnitt, der volle Bewegungsfreiheit bietet, das Tragegefühl ist durch Material und Schnittform besonders angenehm. Die STORM-Kollektion eignet sich daher speziell für feuchte und instabile äußere Bedingungen und bietet eine Extraportion Motivation an Wind- und Regentagen. Ob in den Bereichen Training, Running oder Fitness – mit STORM gilt nur eine Devise: Nichts wie raus!

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JAMIE ROBERTS PRO RUGBY PLAYER


Fotos: Mike King/icemarathon.com

76 WINTERLAUFEN


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MARATHON, TIEFGEFROREN Auf Eisschollen, am Südpol oder entlang des Yukon River: die garantiert „coolsten“ Winter-Marathons finden fernab der Zivilisation statt. Drei Sportler erzählen, wie es ist, Schnee und Kälte bei extremen Laufevents zu trotzen.


WINTERLAUFEN

Minus 30 Grad, eine Eislandschaft wie aus dem Bilderbuch und absolute Stille: Zutaten des „Antarctic Ice Marathon“.

FÜR LÄUFER, die bei sanften Minusgraden schon

aufs Indoor-Laufband ausweichen, sind die Events, von denen hier die Rede ist, wahrscheinlich nicht das Wahre. Für andere gehören sie zu den letzten Herausforderungen in einer allzu gemütlich gewordenen Welt. Lauren Jones, in Australien beheimatet und somit sonne- und hitzeresistent, hatte sich ausgerechnet den Antarctic Ice Marathon ausgesucht, als totalen Kontrast zu ihrer natürlichen Umgebung. Minusgrade kannte die 30-Jährige bis dahin nur vom Hörensagen – bzw. aus dem Kühlhaus ihres Heimatortes, wo sie zur Vorbereitung ein Laufband hineinstellte: „Die vier Grad unter null ließen sich allerdings mit den minus 27 beim Rennen nicht unbedingt vergleichen“, räumt sie rückblickend ein. KEIN PINGUIN WEIT UND BREIT Der Antarctic Ice Marathon findet weit jenseits der „Pinguin-Grenze“ statt. Zur Erklärung: Die einzigen Lebewesen, die sich von Kälte und Polarstürmen nicht abhalten lassen, eben die Pinguine, wagen sich von der Küste weg rund 100 Kilometer landeinwärts. Dann ist Schluss, die Bedingungen sind ab dort auch für sie zu ungemütlich. Der vom irischen Ultraläufer Richard Donovan ausgesteckte Marathonparcours startet dagegen am 80. südlichen Breitengrad, nur noch wenige hundert Kilometer vom Südpol entfernt, wo sich längst kein Pinguin mehr blicken lässt. Mit mehreren Schichten Thermobekleidung, Gesichtsmaske und Skibrille ausgestattet, stand Lauren Jones im November 2013 mit einem Häuflein kälteresistenter Mitstreiter am Start des Antarctic Marathon – zum ersten Mal in ihrem Leben auf Schnee. „Man erklärte mir, dass sich die minus 27 Grad aufgrund des eisigen Südwinds noch wesentlich frostiger anfühlen. Immerhin hatten wir Glück und das Rennen startete planmäßig.“ Es habe auch Jahre gegeben, berichtet Jones, in denen das Rennen wegen Polarstürmen ein ums andere Mal verschoben werden musste. Endgültig abgesagt werde der Antarctic Ice Marathon dagegen so gut wie nie – weil bei

den Stürmen auch keine Flugzeuge starten können, um Läufer abzutransportieren. 4 Stunden, 44 Minuten kämpfte sich die hitzegewöhnte Australierin über Schnee und Eis. Umso sensationeller, dass sie als Zweitschnellste von zwölf gestarteten Damen ins Ziel ankam. Im Rückblick erzählt sie zum Beispiel von ihrem Kampf mit der Skibrille: „Sie beschlägt innen und vereist außen. Sie abzunehmen wäre aber fatal, weil man sich der Gefahr der Schneeblindheit aussetzt.“ Auch die heißen isotonischen Getränke konnte sie kaum trinken, ihre Gesichtsmaske war steif gefroren und schwierig abzunehmen. Alle Widrigkeiten wurden allerdings von der beeindruckend schönen Eislandschaft und der fast surrealen Stille aufgewogen, meint sie: „Man muss es einmal erlebt haben, wenn absolut nichts außer dem eigenen Atem zu hören ist.“ UNTER BÄREN AM NORDPOL-MARATHON Anderer Zeitpunkt, (fast) gegenüber liegender Ort auf der Erdkugel – ähnlicher Wahnsinn: Der Oberösterreicher Peter Zehetner war ein Frischling in der Laufszene mit gerade einmal einem gefinishten Marathon, als er sich für den Nordpol-Marathon anmeldete. Es ist der weltweit einzige Lauf, der zur Gänze auf Wasser stattfindet, und zwar auf einer driftenden Eisscholle. Bis zu drei Meter dickes Eis trennt dort die Läufer vom Polarmeer. Das Terrain teilt man sich mit Eisbären; für den Notfall einer „bärigen Begegnung“ sind Scharfschützen entlang der Strecke postiert. Dass die Runde nur vier Kilometer lang ist, dafür zehnmal zu laufen, hilft beim Sichern der Sportler. Vergleichsweise perfektes Laufwetter herrschte in diesem April auf der Scholle – mit „erträglichen“ 30 Minusgraden. „Der knietiefe Neuschnee war aber eine echte Herausforderung“, berichtet der Unternehmensberater, „Zehen und Füße werden schnell kalt und taub, und dann drohen sie abzufrieren. Man muss ständig aufpassen, dass sie warm bleiben“, so Peter Zehetner. Gleichzeitig dürfe ein Sportler auch nicht übermäßig schwitzen. Denn Schweiß gefriert bei extremen Minusgraden

Fotos: Mike King/icemarathon.com, North Pole Marathon/www.npmarathon.com, Montane/Martin Hartley

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Beim Nordpol-Marathon sind die Streckenposten bewaffnet. Eine Vorsichtsmaßnahme, damit Läufern keine Gefahr von Eisbären droht.

Mit dem Ausrüstungschlitten im Schlepptau durch die kanadische Einsamkeit. Das Yukon Arctic Ultra fördert Körper, Geist und Seele.

und gefrorene Kleidung am Körper sei lebensbedrohlich. Einer der schwitzenden Mitbewerber musste mit einer Körpertemperatur von nur noch 32 Grad aufgeben. Peter Zehetner kämpfte sich durch – Gedanken an Familie und ein (warmes) Bier trieben ihn voran, bis er die österreichische Fahne über die Ziellinie tragen konnte. WINTER, WÖLFE UND VISIONEN Ein eisiges Laufabenteuer verspricht auch das Yukon Arctic Ultra Race. Mit Gefrorenem kennt Manfred Steiner sich eigentlich bestens aus: Der 50-Jährige ist am Flughafen Linz unter anderem für das Enteisen von Flugzeugen zuständig. Am kanadischen Yukon River kostete brechendes Eis dem dreifachen Familienvater allerdings beinahe das Leben. Als die vermeintlich dicke Eisdecke unter seinen Laufschuhen nachgab, rettete ihn bloß ein beherzter Sprung. Doch Schuhe und Schlafsack waren durchnässt, trockenes Feuerholz nicht zu finden. „Gibt es Schutzengel für Ultraläufer, sie flogen damals sicherlich den Yukon entlang“, sinniert er. Steiner ist ein Lauffanatiker – je extremer, desto lieber, ist sein Motto: „Ich möchte meine Grenzen ausloten“, sagt der Linzer. Auf der Suche nach der ultimativen Konfrontation mit der Natur, nahm er am vielleicht härtesten und kältesten Ultratrail-Rennen der Welt teil. 430 Meilen (692 Kilometer) führt das Yukon Arctic Ultra durch die winterliche Wildnis Kanadas, alten Goldgräber-Trails folgend. Jeder Sportler zieht sein persönliches Equipment in einem Schlitten hinter sich her: Biwakzelt, Feuerholz und Verpflegung sind die persönliche Lebensversicherung. Sieger ist, wer am schnellsten von Whitehorse nach Dawson City kommt. Und am schnellsten heißt hier (auch) mit dem geringsten Schlafpensum. Begleitet wurde der Österreicher von Vögeln, Wölfen und – erschöpfungsbedingten – Visionen. Manfred Steiner: „Auf einmal waren zwei Fremde in meinem Zelt, die frech ihren Kaffee abstellten und tranken. Ich musste höllisch aufpassen, ihre Tassen nicht zu verschütten“, erzählt er, und ergänzt: „Während der letzten Renntage

wusste ich nicht mehr, was real ist und was nicht. Um die seltsamen Begleiter abzuschütteln, brach ich einfach auf und lief weiter!“ Nach 10 Tagen, 18 Stunden und 53 Minuten erreichte Cool Runner Manfred Steiner die ehemalige Goldgräberstadt Dawson City in Westkanada. Soll man das Yukon Arctic Ultra oder einen anderen frostigen Marathon ausprobieren? Dazu möchte der erfahrene Ultraläufer unbedingt nur bei entsprechender Vorbereitung und innerer Einstellung, sprich: „gesunder Verrücktheit“, raten. Alle anderen können die frostigen Lauferlebnisse von Manfred Steiner, Peter Zehetner oder Lauren Jones mit Staunen zur Kenntnis nehmen. Und sich auf eine feine Laufrunde im mitteleuropäischen Durchschnittswinter, in Gore-Tex eingehüllt und vor Kälte und Nässe perfekt geschützt, freuen …

ANTARCTIC ICE MARATHON

Der einzige Marathonlauf auf antarktischem Festland verspricht Laufabenteurern extremen Wind und Kälte in einer einsamen, aber landschaftlich äußerst eindrucksvollen Gegend. Eine 21,1 km-Schleife ist zweimal zu laufen, die Anreise erfolgt von Chile. Nächster Termin: Am 18. November 2014 (Zehn-Jahres-Jubiläum). www.icemarathon.com

NORDPOL MARATHON

Der nördlichste und laut Eigendefinition „coolste” Marathon der Welt wird im April gelaufen, wenn die Sonne nicht untergeht und Eisbären auf Jagd gehen. Eine rund vier Kilometer lange Schleife ist zehnmal zu bewältigen. Über Svalbard in Norwegen werden die Teilnehmer ins Nordpol-Camp eingeflogen – das nächste Mal am 9. April 2015. www.npmarathon.com

YUKON ARCTIC ULTRA

Einen der kältesten und härtesten Ultramarathons der Welt versprechen die Veranstalter des Yukon Arctic Ultra in Kanada. 42 Kilometer ist hier die Einsteigerdistanz, die Königsdisziplin ist ein 430-Meilen-Lauf, der nur alle zwei Jahre stattfindet. Das 12. Yukon Arctic Ultra (inkl. 430-Meilen-Lauf) findet am 8. Februar 2015 statt. www.arcticultra.de


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