€ 2,90
#04/20
Mehr als ein MagazIN! INhalt! INteraktion! INnovation! INmitten von Graz!
grazIN April 2020 www.grazin.at
Valerie Fritsch SchriftstellerIN, LiebhaberIN des Doppelpunkts und FotokünstlerIN
Ú IN:
Sexolution Ú IN: Polyamorie Ú IN: best friend
PLUS: Es warten wieder jede Menge tolle Gewinnspiele auf Sie! Schon ab Seite 3.
Foto: Martin Schwarz
VIREN F RE I
Österreichische Post AG Info.Mail Entgelt bezahlt
100 %
DANKE!
Danke an alle, die in dieser schweren Zeit einen ausgezeichneten Job machen. Danke an diejenigen, die für andere da sind und helfen, wo Hilfe benötigt wird. Ein großer Dank auch an unsere Bevölkerung, die großartig und diszipliniert mit diesen Gegebenheiten umgeht und natürlich gilt der Dank auch unseren Mitarbeitern und unseren Serviceteams, die auch jetzt für Sie im Einsatz sind. Diese Situation können wir nur gemeinsam bewältigen und das werden wir! BÄDER-, FLIESEN- & HEIZUNGSZENTRUM
AUSZEICHNUNG DES LANDES STEIERMARK
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2. grazIN verlost eine kleine MUC Der kleine MUC liebt bunte Ostern! Alle Menschen, die Bayern mögen werden jetzt JUHU rufen! Wie wärs denn mal mit einem Ostergeschenk OHNE Schokolade, aber „mit ganz viel SÜÜÜÜÜSS“! Wieso immer Schokolade verschenken, wenn es doch jetzt den kleinen MUC gibt. Hier geht’s zu kleinen MUC in Insta: https://www.instagram.com/der.kleine.muc/ GEWINNFRAGE: Wieviel Facebook Fans hat das grazIN Magazin? über 10.000.000 b) unter 50.000
Fotos: Ebner, Kreativ Kiosk, Hornig, Chippendales
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Schreiben Sie ihre Antworten mit jeweiligem Betreff an: gg@grazin.at. Einsendeschluss für alle Gewinnspiele ist der 15. April 2020. Bei allen Gewinnspielen in dieser grazIN-Ausgabe gilt: Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer zur Veröffentlichung seiner von ihm bekannt gegebenen personenbezogenen Daten im Sinne des Datenschutzgesetzes sowohl in Printform als auch im Online-Format ausdrücklich einverstanden, dies allenfalls auch in Form eines Lichtbildes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinne sind nicht in bar einlösbar. 3
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IN eigener Sache
Foto: robert illemann fotograf / T. +43 664 3418878 www.robertillemann.com
Beliebteste Marken der österreichischen 14- bis 19-Jährigen Liebe Leserinnen und Leser! Das innovative Markenbewertungstool BRAND.Swipe ist seit mittlerweile drei Jahren im Einsatz und gibt Auskunft über die Beliebtheit verschiedener Marken im Zeitverlauf. Nun liefert die aktuelle Auswertung einen aufschlussreichen Einblick in das Ranking der beliebtesten Marken der österreichischen 14- bis 19-Jährigen sowie von Frauen und Männern. Österreichs Jugend ist gerne online, egal ob beim Streaming, Shopping oder auf Social Media: Netflix (83,8) erobert hier klar den ersten Platz. Aber die Jugend legt auch Wert auf traditionelle Marken, denn auf dem zweiten Platz liegt Vöslauer. YouTube steht an
dritter Position, außerdem dürfen Amazon, Google, Instagram, WhatsApp, Wikipedia und Spotify unter den beliebtesten 20 Marken nicht fehlen. Wenig überraschend bestehen auch zwischen den „weiblichsten“ und „männlichsten“ Brands sehr stereotypische Unterschiede. Bei den Frauen dreht sich alles um Schönheit: Maybelline, Vero Moda und lavera belegen hier die Stockerlplätze. Währenddessen reihen sich bei den Männern in erster Linie Brands aus den Bereichen Mobilität, Elektronik, Technik und Bier aneinander. Eine Ausnahme bildet nur der erste Platz, der von Tag Heuer, dem Schweizer Hersteller luxuriöser Uhren, belegt wird. Es folgen Aston Martin und Prefa.
Somit bleibt mir ihnen nur noch ein besonderes Lesevergnügen mit der neuen grazIN Ausgabe zu wünschen und bleiben sie als Marke beliebt!
Ihr Gerfried Gombocz Herausgeber & Chefredakteur & alles andere
INtern
Sympathie-Index: bis 19-Jährige Sympathie-Index: 14 bis14 19-Jährige 9-Jährige
Top 20 aus| 1.131 op 20 aus 1.131 Marken 2019 Marken | 2019
NETFLIX
VÖSLAUER
VÖSLAUER
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YouTube 80,5
80,4
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Manner
Manner 80,4
80,3
Römerquelle
Römerquelle 80,3
YouTube
77,8
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77,8 ÖSTERREICHISCHES EICHISCHES ROTES KREUZ ROTES KREUZ
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77,5
amazon
77,5 amazon
RAUCH
77,2 RAUCH
SPAR
76,9 SPAR
76,7 Google
76,3 Instagram
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happy day
76,0 happy day
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75,8
75,8 WhatsApp
adidas 75,2
Spotify
merci 75,0
merci
Maestro 74,9
Maestro
74,2 Disney
Disney
73,6
76,9
76,9
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76,7
76,3
76,3
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adidas
Spotify 75,0
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77,2
WIKIPEDIA WIKIPEDIA 75,1
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80,3 79,4
79,4
79,4 NIKE
NIKE
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83,8 83,8
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73,6 Index
Index
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Foto: Marketagent
NETFLIX
COMiCS – made in Styria 10.0 „Liebe Comic Freunde jetzt wieder in g razIN MagazIN die neuesten Neuigkeiten aus meiner kleinen Welt der Comics. Einfach lesen und wenn es Euch gefällt, würde es mich sehr freuen.“ Gerry Lagler und die steirischen ComicStars 1. österreichische Comic. Schule, Gerry Lagler, +43 664 / 561 05 48, Mühlweg 9a, 8111 Gratwein-Straßengel
IMPRESSUM/OFFENLEGUNG GEMÄSS §25 MEDIENGESETZ: grazIN – Wir sind MagazIN. Medieninhaber: Gerfried Gombocz, BSc. Anders Handels GmbH, Laimburggasse 40a/5/11, 8010 Graz, gg@grazin.at. UID ATU 67686667; FN 388805y, Firmenbuchgericht Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz. Herausgeber und Chefredaktion: Gerfried Gombocz, BSc. Anzeigenpreisliste: Mediadaten 2020. Website: www.grazin.at. Copyright: Hier dargestellte Inhalte unterliegen, falls nicht anders angegeben, dem Urheberrecht der Anders Handels GmbH. Eine weitere Verwendung bedarf der Genehmigung des Medieninhabers. Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach §44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz, vorbehalten. Unternehmensgegenstand: Herausgabe und der Vertrieb von Printmedien aller Art. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des Gesellschaftszwecks notwendig oder nützlich erscheinen. Gesellschafter: 100 % Gerfried Gombocz, BSc., Laimburggasse 40a/5/11, 8010 Graz. grazIN Texte sind bitte Geschlechtsneutral. Blattlinie: grazIN ist nur seinen Lesern verpflichtet, unabhängig von politischen Parteien, Institutionen und Interessengruppen. grazIN informiert – mit hohem Anspruch – über alles, was das Leben so lebenswert macht oder auch nicht ;-)
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VALERIE FRITSCH
Die reisende
PolaroidphotographIN,
Fotos: Martin Schwarz
die auch Bücher schreibt.
VON GERFRIED GOMBOCZ
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Mit ihrem Roman „Winters Garten“ ist die damals 25-jährige Valerie Fritsch 2015 zu einem Fixstern am Himmel der deutschsprachigen Literatur geworden. Nun ist ihr neuer Roman „Herzklappen von Johnson & Johnson“ erschienen. Eine schweigsame Familie und ein Kind ohne Schmerzen: Der Grazer Autorin ist ein intensiver, sinnlicher und rätselhafter Roman gelungen.
I
n den letzten Jahren wurde es still um Fritsch. 2015 war ihr zweiter Roman „Winters Garten“ im Suhrkamp Verlag erschienen und sowohl zum Publikums- als auch Kritikererfolg geworden. Im selben Jahr las sie beim Ingeborg-Bachmann-Preis, wo sie mit ihrem Text „Das Bein“ zwei Preise gewann. Seitdem widmete sie sich ihren beiden Leidenschaften abseits der Literatur: Reisen und Polaroidfotografie. Für ihren neuen Roman „Herzklappen von Johnson & Johnson“ ließ sie sich nach dem Erfolg von „Winters Garten“ mehrere Jahre Zeit. „Gute Bücher müssen im Kopf auch erst nachwachsen, sie können nicht immer gleich herausgehaut werden“, sagt Valerie. „Ich habe mir jetzt wirklich fünf Jahre Zeit gelassen, damit auch etwas Neues da ist, das sich nicht wiederholt. Man muss ja auch erst klüger werden, wenn man schreibt.“ Etwas Neues ist „Herzklappen von Johnson & Johnson“ auch tatsächlich geworden. Schilderte „Winters Garten“ ein hinsichtlich Ort und Zeit der Handlung unscharfes und sprachlich opulentes Weltuntergangsszenario, nimmt Fritsch im neuen Roman schwierige Familienkonstellationen unter die Lupe. Almas Ungeduld und Jähzorn als Kind stechen heraus aus der Familienatmosphäre. Sie kann nicht verlieren, betrügt bei Brettspielen, ballt noch im Schlaf ihre Hände zu Fäusten. So ist Alma ein Fremdkörper in der Familie, in der mehr geschwiegen denn geredet wird. Die Beziehung der Eltern ist ambivalent: nach außen hin freundlich, abends jedoch streiten sie heftig. Und die Großeltern sind einander lange schon fremd geworden. Der Großvater, ehemals Soldat an der Ostfront, kam einst als Spätheimkehrer aus einem kasachischen Lager zurück. Seit Jahrzehnten schweigt er eisern darüber, was er im Krieg und danach gesehen, erlebt und getan hat. Die Familie ist in dem schmalen, intensiven Roman „Herzklappen von Johnson & Johnson“ der 31-jährigen Grazerin Valerie Fritsch, die sich seit dem Vorgängerband „Winters Garten“ fünf Jahre Zeit nahm, ein Schauspiel – kein allzu heiteres, vielmehr ein verquält bitteres: „In jedem Zimmer war eine Bühne errichtet für die endlosen Vorstellungen, in denen alle ihr Bestes gaben und stets heimlich enttäuscht davon waren, dass der Applaus für ihre Mühen ausblieb.“ Das alles beschreibt Fritsch in prägnanten und klingenden Sätzen, die sich gegenüber der geradezu barocken Stilistik von „Winters Garten“ reduziert ausnehmen und oft in ihrer scheinbaren Einfachheit und Rhythmik bestechen. „Herzklappen von Johnson & Johnson“ ist zudem ein hybrider Roman geworden. Was als Familienroman beginnt, in dem die Geschichte der Generationen vor Alma allerdings wegen
der der Familie eigenen Stummheit nie auserzählt wird, wird im letzten Drittel plötzlich zum Reiseroman. Alma, deren Eltern ihre eigenen Egos „so klein hielten, dass man es mitunter übersah“, hingegen ist „fasziniert vom großen Exzess, der nackten, nervösen Existenz, unterschied nicht zwischen dem Furchtbaren und dem Schönen und fand, dass alles, was geschah, eine berechtigte Funktion habe in der Welt. Sie ließ alles an sich heran, war melancholisch, pathetisch, betört von radikalen Ideen und erfüllt von einer Bereitschaft für alle kommenden Wunden, die andere vor den Kopf stieß.“ Fritsch scheut in ihrem dialoglosen Roman mit auffällig wenigen Absätzen keineswegs das Pathos. Das ist aufregend genug für eine junge Autorin. Ihre Prosa ist hochfliegend dicht, gibt sich an nicht wenigen Stellen betont erhaben. Diese anspruchsvolle Tonhöhe hält Fritsch erstaunlich stilsicher durch, auch wenn Motive wie das Schweigen zwischen den Generationen, Traumata oder Krankheiten literarisch ausreichend traktiert worden sind. Friedrich, der als Fotograf den Auftrag bekommt, sowjetische Industrieruinen für ein Hochglanzmagazin abzulichten, beschließt, mit Alma und Emil zu verreisen. Bisher hatten sie aus Sorge um Emil stets auf Reisen verzichtet. Das eigentliche Ziel der Reise ist Kasachstan, wo Alma das Lager, in dem ihr Großvater gefangen gehalten wurde und das somit den geografischen Ursprung des familiären Schmerzes bildet, aufsuchen möchte. Für die Recherche zu „Herzklappen von Johnson & Johnson“ reiste Fritsch mit dem Auto nach Kasachstan. Die Reise dauerte über vier Monate und ist auf zahlreichen Polaroids dokumentiert, die Fritsch später unter dem Hashtag „#fünfzehnmillionenmeter“ auf ihrem Instagram-Kanal veröffentlichte. Schlussendlich wurden es sogar noch mehr, nämlich 16.000 Kilometer. „Das Schönste an der Reise war, man musste gar nichts planen, denn wir haben auch im Auto gelebt, wie ja dann auch die Figuren im Buch später im Auto leben werden. Das heißt, wir haben ständig kampiert und übernachtet an den schönsten Stellen, die uns gerade eingefallen sind“, erzählt Fritsch. Es ist eine unrühmliche Tradition der Literaturkritik, gerade bei erfolgreichen jungen Schriftstellerinnen mit Häme über misslungene Folgebücher nach dem Durchbruch herzuziehen. Das wird Fritsch mit „Herzklappen von Johnson & Johnson“ nicht widerfahren. Sie legt einen souveränen und reflektierten Roman vor, der ihre künstlerische Weiterentwicklung dokumentiert und gelegentlich sogar die Erzählform von „Winters Garten“ kommentiert.
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as macht Valerie Fritsch im W Rest ihres Lebens, wenn sie jetzt schon so gut ist.«, fragte sich der Schweizer Schrifsteller Jürg Laederach, er starb leider ohne Antwort darauf 2018.
alerie Fritsch vermag es, V über diesen Schmerz zu schreiben, ohne uns zu Voyeuren zu machen, vielmehr zu Staunenden, die plötzlich ein Stück mehr über die Welt begreifen.« Wiebke Porombka, ZEIT ONLINE
ritschs Können zeigt sich, wo F es Bilder von Schauerlichkeit wie von abwegiger Schönheit in organische Sprache zu übersetzen gilt. … Längst ist man dem berückenden Stil und dem Formbewusstsein von Valerie Fritsch verfallen. Die Kompaktheit, Textblock reiht sich an Textblock, geben der Geschichte ihre Dringlichkeit, sie ist rhythmisiert wie ein rasendes Herz.« Senta Wagner, Buchkultur 01/2020
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VALERIE FRITSCH
Valerie Fritsch: Herzklappen von Johnson & Johnson. Suhrkamp, 174 Seiten, 22,70 Euro. Reisen vor allem auf dem afrikanischen Kontinent. Für die Recherche des neuen Romans Herzklappen von Johnson & Johnson reiste Fritsch 16.000 Kilometer mit dem Auto von Graz nach Kasachstan.
Bildcombo von zwei Polaroids der Recherchereise von Valerie Fritsch zeigt die Ruine eines alten Hauses und einen Grabstein mit David Stern, weiters ein zur Hälfte abgerissenes Haus fotografiert auch Valerie Fritsch. Das Brüchige in den Familienkonstruktionen spiegelt sich im Verfall an den Rändern der Türkei wider. Die Fotos der Autorin, die im Zuge der Recherche für den neuen Roman entstanden sind, sind im Herbst 2020 in einer Ausstellung in Graz zu sehen.
Weitere Romane bisher erschienen: Winters Garten, (Roman) SUHRKAMP 2015 kinder der unschärferelation, (Gedichte) Leykam 2015 Die Welt ist meine Innerei, (Reisebriefe und Bilder) SEPTIME 2012 Die VerkörperungEN, (Roman) Leykam 2011
INFOS zu Valerie Fritsch Schriftstellerin, Polaroidphotographin und Reisende. 1989 in Graz geboren, wuchs in Graz und Kärnten auf. Nach ihrer Reifeprüfung 2007 absolvierte sie ein Studium an der Akademie für angewandte Photographie und arbeitet seither als Photokünstlerin. Sie ist Mitglied des Grazer Autorenkollektivs plattform. Publikationen in Literaturmagazinen und Anthologien sowie im Rundfunk. 2015 erschien Winters Garten im Suhrkamp Verlag. Sie lebt in Graz und Wien.
• Longlist Deutscher Buchpreis 2015 mit Winters Garten • Peter Rosegger Preis des Landes Steiermark • kelag Preis beim Bachmannwettlesen der TDDL • BKS-Publikumspreis beim Bachmannwettlesen der TDDL • Sepp Schellhorn Stipendium • rotahorn Preis der manuskripte • Staatsstipendium für Literatur www.valeriefritsch.at www.facebook.com/valerie.fritsch
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Fotos: Martin Schwarz
Auszeichnungen und Stipendien (Auswahl)
Fotos: Martin Schwarz
VALERIE FRITSCH: „Die Welt ist für mich mit Buchstaben und Wörtern codiert. Und wenn man das übersetzen möchte, braucht man Wörter. Und die Wörter, die ich verwende, sind die einzigen, die ich zur Verfügung habe. Das ist mein Ton, mein Blick auf die Welt.“
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ARCHITEKTUR UND FOTOGRAFIE
Wies, Istanbul, Fürstenfeld:
Das
Fassaden-Mädchen
Foto: Pia Pivec
zieht weiter …
Mit außergewöhnlichen Architektur- Collagen machte sich die Grazer Künstlerin Pia Pivec, Absolventin der FH Joanneum Studienrichtung Informationsdesign, bereits einen Namen über die Grenzen Österreichs hinaus. Nach einer Ausstellung in Istanbul folgte nun eine Schau ihrer aktuellen Werke in Fürstenfeld. Derzeit ist Pia inmitten der Vorbereitung für den Kongress BIT Bau 2020 am 19.11. an der TU Graz.
VON GERFRIED GOMBOCZ
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Foto: samim qazi
Foto: marusa puhek
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ie gilt zwar als Newcomerin auf dem Künstlerparkett, aber seit ihrer Entdeckung Anfang 2019 zeigt ihre Karrierekurve steil nach oben. Im Vorjahr konnte Pia Pivec, Grazer Künstlerin mit slowenischen Wurzeln, ihr großes Talent bereits im Rahmen einer Jahresausstellung im Theater im Kürbis in Wies unter Beweis stellen. Danach stellte die 26-Jährige im Juni ihre Werke im Rahmen einer Pop-up-Galerie beim „Fifteenseconds Festival” in der Grazer Messe aus – inmitten bekannter Künstler wie Wolfgang Becksteiner, Meapi oder Karl Karner. Und als krönender Abschluss des Jahres wurde die Künstlerin im November nach Istanbul als „Artist in Residence“ eingeladen, um ihre poetischen Architektur-Collagen von der Mega-City auf der „Design Week Turkey 2019“ vor einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Die Besucher des Großevents zeigten sich beeindruckt von der außergewöhnlichen Stilistik der Werke der Grazer Künstlerin. Ihre Fassaden-Collagen zeichnen sich durch eine feinsinnige Bildauswahl, ein markantes Spiel von Licht und Schatten einzelner Fassade-Elemente sowie einen poetischen Gesamteindruck aus, der durch gezielte Verfremdung das Vertraute bekannter Gebäude umso stärker zum Vorschein bringt. Ein lustvoll inszeniertes Spiel mit Wahrnehmung und Perspektiven, das den Betrachter herausfordert und in seinen Bann zieht. Jetzt zieht das „Fassaden-Mädchen“ weiter und eröffnete am 28. Februar bereits ihre nächste Ausstellung: Die Schau „Das Fassaden-Mädchen auf Reisen” in der Galerie im alten Rathaus in Fürstenfeld zeigte einen Querschnitt ihrer bisherigen Arbeiten. Im Zentrum standen Bilder von Fassaden-Architektur der Städte Valencia, Opatija, Wien und Graz sowie ihre jüngsten Werke aus Istanbul.
Über Pia Pivec und ihre Verbindung von Architektur und Fotografie Im Jahr 2016 begann die Grazerin damit, Architektur zu fotografieren. Aus den Fotografien kreiert sie nunmehr Architektur-Collagen. Pia Pivec befasst sich mit der prägenden Wirkung von Stadtbildern und transformiert diese in poetische Kompositionen. Durch gezielte Dekonstruktion der Umgebung ermöglicht sie dem Betrachter, die Objekte in ihrer reinsten Form wahrzunehmen. Ein Konzept, das Betrachtern erlauben soll, in einer reizüberfluteten Welt die Schönheit und Reinheit unserer alltäglichen Umgebung wieder bewusst wahrnehmen zu können. Denn gerade die (alten) Fassaden einer Stadt stellen eine kaum beachtete Realität dar, die uns tagein, tagaus begleitet und uns damit unbewusst prägt. Pias nächste künstlerische Etappe ist die abstrakte Malerei, weil sie darin gerne Struktur und Raster bzw. Licht und Schatten abstrahieren möchte. Ihrem Vornamen hat PIA übrigens eine besondere Bedeutung zugeschrieben … Perceptional Illustration of Architecture … ihr größter Wunsch an die Stadt Graz und deren Bauherrn bzw. -trägern ist es den Bestand an alten Gebäuden viel mehr zu erhalten.
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SEXOLUTION
VON GERFRIED GOMBOCZ
Foto: Thomas Hoffman
Beatrix Roidinger, Reinhard Gaida Organisation von „Sexolution“
Sexualität
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ehr als 30 Vortragende werden an drei Tagen ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus den Bereichen Beratung, Therapie, Forschung, Szenen, Aktivismus und Kunst vermitteln. Ebenso wird es Podiumsdiskussionen, Performances und interaktive Formate wie Workshops geben. Im Foyer der SFU kuratiert die Künstlerin Ursula Maria Probst eine Kunstausstellung mit jungen Künstler*Innen, die das Thema Sexualität, Gender und Körper im Zentrum haben.
An wen richtet sich die Konferenz? Die Konferenz richtet sich sowohl an ein Fachpublikum wie zum Beispiel Sexualtherapeut*Innen, Sexualberater*Innen, Sexualpädagog*Innen, körperorientierte Therapeut*innen, Psychotherapeut*Innen, Aktivist*Innen, sexpositive Party-Veranstalter*Innen, Wissenschaftler*Innen und Menschen aus dem Gesundheitsbereich, als
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auch an alle Menschen, die sich für die vielfältigen Diskurse zu Sexualität interessieren.
Warum veranstalten wir eine sexpositive Konferenz? In den letzten 10 Jahren wuchsen in den Szenen und in avantgardistischen Diskursen zu Sex und Gender, sexueller Identität und Orientierung viele neue Ansätze und Sichtweisen. Seit letztem Jahr sprießen nach Berlin nun auch beinahe wöchentlich neue Partyformate aus dem Boden, die sich sexpositiv nennen. Wir sind der Meinung, die sexpositive Haltung braucht Öffentlichkeit und Vernetzung. Denn nach wie vor wird Sexualität in großen Teilen unserer Gesellschaft tabuisiert, abgewertet und instrumentalisiert. Wir wollen mit der Konferenz Sexolution die unterschiedlichen Bereiche, Ansätze, Sichtweisen und
Haltungen erstmals in größerem Umfang in einem akademischen Diskurs zusammen bringen. Wir wollen voneinander lernen, sowie Reflexion und Austausch ermöglichen.
Die Konferenz stellt u.a. folgende Fragen • Wie (er)leben wir Intimität, Begehren und Lust? • Wie stellen wir Konsens her? • Was passiert, wenn Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung nicht mehr festgeschrieben sind? • Wie organisieren wir unsere Beziehungen? • Wie verhandeln wir Liebe im 21. Jahrhundert? • Wie können wir zu einer gemeinsamen Definition vom Begriff „sexpositiv“ kommen?
„Was bedeutet sexpositiv?“ Von 30. April bis 3. Mai 2020 findet auf der Sigmund Freud Privat Universität Wien erstmals die sexpositive Konferenz „Sexolution“ mit mehr als 30 Vorträgen, Workshops und Side-Events statt. Schwerpunktthema ist „Was bedeutet sexpositiv?“. Die Konferenz wird von Reinhard Gaida, der den ersten sexpositiven Raum in Wien – die Schwelle – seit 2013 betreibt und der Sexualberaterin und Sexologin in eigener Praxis Beatrix Roidinger, veranstaltet. Sexolution wird ab sofort jährlich stattfinden. Geplant ist auch eine Ausweitung in andere Städte wie z. B. Basel, Berlin und New York.
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Eine entgeltliche Initiative der Stadt Graz.
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POLYAMOREN
Liebe, ja aber mindestens zu dritt … So leben und lieben die Polyamoren in Graz.
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olyamore lieben nicht nur einen einzigen Menschen, sondern mehrere, und zwar offen. Herausfordernd ist dabei vor allem die knappe Zeit, äußerst wichtig ist, viel miteinander zu reden – so das Fazit meines Gesprächs mit Marco Kraxner, einem der Organisatoren des PolyTisch Graz. Er selbst lebt in einer Beziehung mit einer Frau, die aber gleichzeitig eine Beziehung zu einem anderen auch noch verheirateten Mann führt, den Marco wiederum kennt und schätzt. Keine Geheimnisse: Das ist einer der wichtigsten Bestandteile polyamorer Beziehungen. Während die serielle Monogamie, die derzeit am weitesten verbreitete Beziehungsform in unseren Breitengraden, zum „Fremdgehen“ und „Betrug“ neigt, spielen die Polyamoren mit offenen Karten. Sie leben mehrere Liebes- und Sexbeziehungen gleichzeitig, und zwar so transparent wie möglich. Nach Schätzungen aus dem anglo amerikanischen Raum halten sich fünf Prozent der Menschen für polyamorös. Nur ein Zehntel von ihnen lebt allerdings auch tatsächlich so, und noch ein viel geringerer Teil bekennt sich dazu öffentlich. Diese Zahlen auf Österreich übertragen bedeuten, dass 350.000 der Erwachsenen hierzulande eigentlich polyamorös sind, aber nur ein paar Tausend sich auch dazu bekennen. Um die 50 davon treffen sich monatlich beim PolyTisch Graz. Polyamor sind hier Heterosexuelle, queere und Bisexuelle, höher und weniger Gebildete sowie Jüngere und Ältere, der älteste Teilnehmer am PolyTisch ist 80 Jahre alt. Polyamorie gehe quer durch alle Lebensabschnitte. Es sind Kinderlose dabei, manche haben aber auch schon Enkel. Bevor wir vereinsamt ins Altersheim gehen, können wir auch gemeinsam einen Bauernhof bewirtschaften und uns dort zu unserer Liebe bekennen. Generell gibt es zwei Typen von Polyamorösen: Die ersten waren es immer schon; wenn sie sich in
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Die am meisten verwendeten Wörter im Zusammenhang mit „Polyamorie“ in deutschsprachigen Zeitungen.
VON GERFRIED GOMBOCZ
monogamen Beziehungen befunden haben, fühlen sie sich unterdrückt und konnten ihre wahre Natur quasi nicht ausleben. Die zweiten entschließen sich willentlich und im Konsens mit dem Partner oder der Partnerin zur Vielliebe – ein Entschluss, der in einer späteren Lebensphase, etwa wenn Kinder ins Spiel kommen, wieder rückgängig gemacht werden kann. Für die meisten ist es ein Tabu, für einige ganz normal: Liebe zu dritt oder zu viert – und der Partner ist damit einverstanden. Nur einen Menschen lieben zu dürfen: Das ist bei der Polyamorie nicht vorgesehen. Die Philosophie geht davon aus, dass jeder Mensch mehr als einen Menschen lieben und begehren kann. Polyamorie ist keine psychische Krankheit, sondern der Begriff steht für ein soziales Phänomen bzw. eine besondere Lebensweise im Umgang mit zwischenmenschlichen Beziehungen. Der Begriff beschreibt demnach die Praxis von Menschen, Liebesbeziehungen zu mehr als einer Person zu haben. Aufmerksamkeit ist die knappe Ressource. Im Gegensatz zur „free love“ der 68er Bewegung hat die Sexualität bei den Polys nicht mehr die zentrale Bedeutung, im Mittelpunkt steht die Idee der Liebe. „Es geht nicht primär um Sex, aber schon
auch um Körperlichkeit“, erzählt mir Marco Kraxner. So gebe es ältere Praktizierende, die Sex im technischen Sinne gar nicht mehr haben können, aber auf körperlichen Austausch nicht verzichten wollen; und auch Polys mit einer Missbrauchserfahrung, die sich über die emotionalen Bindungen erst wieder körperlich öffnen können. Polyamorie als Chance für mehr und schnelleren Sex zu begreifen, sei jedenfalls ein Missverständnis. „Es ist ganz viel Verantwortung dabei“, sagt Kraxner. „Die knappe Ressource ist nicht Liebe, davon gibt’s genug, sondern Aufmerksamkeit gegenüber allen Involvierten.“ Ganz oben auf der Liste notwendiger Eigenschaften für gelingende Polyamorie steht deshalb eine gute Kommunikation. Polyamore müssen sehr viel reden und erklären – auch und besonders um Eifersucht zu vermeiden, vor der auch sie nicht gefeit sind. Auch in Mehrfachbeziehungen würde Zweisamkeit bewusst gelebt, sagt Kraxner. „Manche haben richtige Rituale entwickelt, um auch Zweierkonstellationen aufrechtzuerhalten. Sie gehen etwa nur mit einer bestimmten Person zum Fußballmatch auf den Platz, weil sie sich dort kennengelernt haben, und mit anderen nicht.“ Vom Mainstream weit entfernt … Das mag vielleicht nicht überra-
„Das Gegenteil von Eifersucht ist bei uns die Mitfreude, sie liebt ihn, ich liebe ihn, wo ist das Problem?“, so ein Teilnehmer des PolyTisch.
schen aber schon was rechtliche Aspekte betrifft. Fragen wie Heirat, Kinderkriegen, Mitversicherung und Erbrecht standen und stehen im Mittelpunkt der Anerkennungskämpfe von Homosexuellen und anderen Minderheiten. „Auch die Polys sagen, dass dies wichtige Themen sind. Aber sie betrachteten sie eher als wichtig für andere – und nicht für sie selbst.“ Die Möglichkeit, derartige Rechtsansprüche einzufordern, sei bei ihnen noch nicht ausgeprägt. Ein Grund dafür könnte sein, dass es Polyamorie als Selbstverständnis noch nicht so lange gibt. Der Begriff ist im deutschen Sprachraum erst 2007 aufgetaucht. Es gibt schlicht noch keine Generation, die sich Gedanken über das Erbrecht macht. Das könnte sich in Zukunft aber ändern und dann könnten auch die Gesetzgeber gefragt sein. Vom Mainstream ist die Praxis noch weit entfernt – was laut Kraxner nicht zuletzt an fehlenden Testimonials liegt. Während es in der Homosexuellen- und Transbewegung Ikonen gibt, die mit ihrem Outing anderen geholfen haben, gebe es die bei den Polyamoren nicht – noch nicht! Netzwerke stabiler als Zweier beziehungen. Wie gut das Beziehungsmodell zu unserer Zeit passt? Kraxner sagt dazu: „Einerseits hat es den schönen Aspekt, mehrere Menschen lieben und den Kühlschrank teilen zu können, es wird aber auch als neoliberales System kritisiert.“ Die dahinterstehende These: Die Gegenwart ist geprägt von Krisen aller Art, von prekären Arbeitsplätzen und projektorientierter Arbeit. Gegen die Unsicherheit dahinter könnten Netzwerke besser helfen als stets vom Bruch gefährdete Zweierbeziehungen. Ein Netz bleibt bestehen, auch wenn ein Knotenpunkt wegbricht. So wie die Großfamilie einst Schutz geboten hat vor den gesellschaftlichen Umbrüchen und Verwerfungen, könnten auch polyamore Netze Sicherheit bieten in unsicheren Zeiten.
Foto: Jean François Riemer
PolyTisch Graz
Am 28.10.2019 wurden Stammtisch-Organisation und Betreuung von den Gründern Josef Düregger (rechts) und Dominika Kalcher (Mitte) an Marco Kraxner (links) und Wanja Wirtl-Mölbach weitergegeben. Somit ist das Weiterbestehen des PolyTischs auch im neunten Jahr gesichert.
Am PolyTisch treffen sich einmal im Monat rund 50 bis 120 Menschen, um sich über Polyamorie und alternative Beziehungsformen auszutauschen. Alle Lebens- und Liebesformen sind dort herzlich willkommen, ebenso Menschen jeden Alters. Es wird ein sehr herzliches Miteinander gelebt, sodass auch neue Teilnehmer schnell ins Gespräch kommen. An jedem letzten Montag im Monat (Feiertags kann es sich verschieben), pünktlich ab 19:03 Uhr, findet der PolyTisch im Grazer Café Harrach statt. Für Neulinge (mit Voranmeldung) gern schon ab 18 Uhr, da ist es oft noch etwas ruhiger. Bis 22 Uhr sind Organisatoren anwesend aber ein offizielles Ende gibt es nicht. Marco Kraxner leitet diesen Stammtisch gemeinsam mit Wanja Wirtl-Mölbach und sie organisieren diesen auch gemeinsam. Natürlich gibt es noch weitere Helferlein im Hintergrund, die auch schon lange dabei sind die die beiden dabei tatkräftig unterstützen.
Buchtipp: „More Than Two: A Practical Guide to Ethical Polyamory“ (Englisch) von Franklin Veaux und Eve Rickert
Organisationsteam Wanja Wirtl-Mölbach und Marco Kraxner
Fotos: kk
https://www.facebook.com/PolyTischGraz E-Mail: graz@polyamory.at
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CAMPINGURLAUB
Camping-Marktführer Gebetsroither
startet Crowdfunding
Mit der Errichtung von drei eigenen Camping Resorts erschließt der Campingurlaubanbieter Gebetsroither ein neues Marktsegment. Zur Finanzierung der Expansion setzt der steirische Familienbetrieb auch auf Crowdfunding: Partner ist LION ROCKET, die österreichische Crowdfunding-Plattform für etablierte Unternehmen. Das Funding für die qualifizierten Nachrangdarlehen hat schon gestartet.
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6 % Fixzins mit Option auf Naturalzins in Form von Urlaubsgutscheinen Nun können interessierte Anleger über LION ROCKET, Österreichs Crowdfunding-Plattform 16
steigerungen von 10 %“, so Birgit Gebetsroither, Eigentümerin von Gebetsroither über den Erfolgslauf der Unternehmensgruppe.
Marktführer und Trendsetter Gebetsroither
Foto: Hoffmann Foto:Sabine Hoffmann Sabine
ebetsroither, der heimische Camping-Marktführer aus dem steirischen Liezen, erschließt ein völlig neues Geschäftssegment: Mit der Errichtung und dem Betrieb von eigenen Camping-Resorts wird das Unternehmen erneut zum Trendsetter des Camping-Markts. Bis dato ist Gebetsroither auf Campingplätzen in acht Ländern Europas eingemietet und vermietet darauf eigene Outdoor-Unterkünfte. „Nun festigen wir mit der Errichtung der Gebetsroither Camping Resorts unsere Vormachtstellung am Markt. Außerdem vergrößern wir mit diesem Expansionsschritt unsere Unabhängigkeit von Fremdanbietern. Dadurch verringern wir unser betriebliches Risiko, das etwa durch befristete Verträge mit den Campingplatz-Betreibern entsteht“, erklärt Christian Gombotz, Geschäftsführer Marketing, Sales und Personal der Gebetsroither Unternehmensgruppe, die Wachstumsstrategie. Drei Resorts im kroatischen Dalmatien, in Bayern sowie in Oberitalien befinden sich bereits in Planung oder Umsetzung. „Das Gesamtinvestitionsvolumen für die Entwicklung und Realisierung der Resorts beträgt rund 65 Millionen Euro. Wir planen, mit dem Crowdfunding über LION ROCKET einen ersten Meilenstein in der Finanzierung zu setzen und laden alle herzlich ein, uns dabei zu unterstützen,“ so Jürgen Anderle, Geschäftsführer Infrastruktur, IT, Finanz und Controlling.
Die Geschaeftsführung von Gebetsroither
für etablierte Unternehmen, in die Expansion von Gebetsroither investieren. „Mit 12.000 Gästebetten nimmt Gebetsroither die Position als größter privater Beherbergungsbetrieb Österreichs ein und verfügt über ein sehr starkes Geschäftsmodell. Wir freuen uns, unseren Investoren den Zugang zu diesem steirischen Vorzeigeunternehmen zu eröffnen“, so Wolfgang Deutschmann, Gründer und Geschäftsführer der LION ROCKET GmbH. Die Plattform ist Teil der ROCKETS-Gruppe, die bereits über 27.000 registrierte Investoren gewinnen konnte und bis dato insgesamt über 64 Millionen Euro finanzierte. Bei einer Laufzeit von vier Jahren profitieren Investoren von 6 % monetären Fixzinsen p.a. für die qualifizierten Nachrangdarlehen und jährlichen Zinsauszahlungen. Alternativ können die LION ROCKET-Investoren die Option eines Sachzinses in Höhe von 9 % p.a. in Form von Gebetsroither-Gutscheinen wahrnehmen. Die Gutscheine können direkt beim Campingbetrei-
ber eingelöst werden. Ab einer bestimmten Investitionshöhe können sich Anleger auch über weitere Vorteile freuen, wie etwa ein Gebetsroither-Goodie-Package oder eine kostenlose Verlängerung eines gebuchten Campingurlaubs.
Urlaub am Campingplatz boomt: 10 % jährliche Umsatzsteigerung Das Hauptklientel von Gebetsroither sind Gäste mit mittleren und oberen Einkommen, die als Kontrast zum Alltag den ungezwungenen Urlaub mit einem Wohnmobil oder am Campingplatz suchen – ein Angebot, das sich einer wachsenden Beliebtheit erfreut: Camping-Urlaube erleben derzeit ein Allzeithoch: Mit fast sieben Millionen Übernachtungen legten die Buchungen an heimischen Campingplätzen 2019 um rund 8 % im Vergleich zum Vorjahr zu. „Wir konnten 2019 mit 25 Millionen Euro erneut einen Rekordumsatz verbuchen. Seit 2015 freuen wir uns über jährliche Umsatz-
Aus dem kleinen Familienbetrieb wurde im Laufe von 39 Jahren der Marktführer auf dem Campingsektor: Neben der Vermietung von mehr als 2.000 Outdoor-Unterkünften – hauptsächlich Wohnwagen und Mobilheime – auf 110 Campingplätzen in weiten Teilen Europas bietet Gebetsroither Reisenden den Verkauf und Verleih von Urlaubsfahrzeugen an. Über das firmeneigene Reisebüro „Happy Ferien“ vermittelt das Unternehmen überdies Unterkünfte und Stellplätze auf Campingplätzen. Jährlich buchen rund 80.000 Gäste ihren Urlaub mit Gebetsroither. „Im Jahr 2019 verzeichneten wir mehr als 25.000 Buchungen für über 370.000 Nächtigungen. Besonders freut uns, dass wir 60 % Stammkunden haben. Denn die Kunden wissen, dass sie mit uns einen tollen und erholsamen Urlaub verbringen können“, freut sich Harald Gebetsroither, Eigentümer von Gebetsroither. Mit vier Jahrzehnten Branchen-Erfahrung ist das Unternehmen bei Campern und Urlaubern auch als Trendsetter bekannt: Mit Glamping-Zelten – der Begriff setzt sich aus „Camping“ und „Glamour“ zusammen – bietet das Unternehmen seinen Gästen eine Mischung aus Luxus und Naturverbundenheit. Zudem bietet Gebetsroither als Erweiterung zum klassischen Campingurlaub auch ungewöhnliche Aufenthalte an, wie etwa die Unterbringung in sogenannten Camping-Fässern aus Fichtenholz.
Foto: Patrick PUTRE
https://crowdfunding.gebetsroither.com/ https://www.lionrocket.com/gebetsroither
Das Credo „I love camping“ wird bei Gebetsroither seit 39 Jahren großgeschrieben: Das steirische Familienunternehmen mit Sitz in Weißenbach bei Liezen ist Marktführer, Trendsetter und Kompetenzzentrum für Reisen, Urlaub
und Camping. Rund 250 MitarbeiterInnen arbeiten an drei Standorten in Österreich und auf rund 110 Campingplätzen in acht Ländern Europas. Täglich mit viel Einsatz und Freude für die schönste Zeit im Jahr.
Mit 12.000 Gästebetten nimmt Gebetsroither die Position als größter privater Beherbergungsbetrieb Österreichs und drittgrößter Europas ein. Neben der Vermietung von 2.200 Outdoor-Unterkünften an 110
Camping-Destinationen werden zusätzlich Einnahmen aus der Vermietung und dem Verkauf von Wohnmobilen, Wohnwagen und Vans sowie dem Betreiben eines eigenen Reisebüros lukriert.
Coronavirus: bit media unterstützt Schüler, Lehrer und Eltern kostenfrei mit digitalen Werkzeugen bit media reagiert und stellt das digitale Kommunikationstool „SchoolUpdate“ sowie die die digitale Lernumgebung „LONA“ für Schulen in Österreich kostenlos zur Verfügung. bit media ist seit 20 Jahren ein strategisch wichtiger Partner von Schulen und Behörden im Bereich der digitalen Transformation. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen zahlreiche digitale Werkzeuge entwickelt, um die Administration, Kommunikation und das Lernen in Bildungseinrichtungen zu verbessern und zu erleichtern. Derzeit gibt es in den Medien nur ein Thema: Das Corona-Virus und seine Auswirkungen, die nun bis zu zu Schulschließungen führen! Daher gilt es, gut ausgerüstet zu sein und über geeignete digitale Methoden zu verfügen, welche ein Kommunizieren und Lernen auch außerhalb eines regulären Schulbetriebs ermöglichen. bit media möchte, unabhängig von den gesetzten Maßnahmen der Bundesregierung, Schulen und
andere Bildungseinrichtungen in ganz Österreich bestmöglich unterstützen. Aus diesem Grund hat sich das Unternehmen dazu entschieden, das Kommunikationstool „SchoolUpdate“ sowie die digitale Lernumgebung „LONA“ allen Schulen in Österreich völlig kostenfrei bis zum Ende des aktuellen Schuljahres zur Verfügung zu stellen.
Während SchoolUpdate die gesamte Kommunikation zwischen Schule, Lehrern und Eltern einfach und sicher ermöglicht, bietet LONA einen umfassenden Katalog an digitalen Lerninhalten aus den Themenbereichen Informatik (Digitale Kompetenz für SchülerInnen und LehrerInnen), Wirtschaft und Gesundheit, welche auch von zu Hause einfach und bequem genutzt werden können.
„Wir hoffen mit dieser Aktion die erschwerte Situation von Schulen und Familien zumindest ein Stück erleichtern zu können.“ erklärt Walter Khom, Geschäftsführer von bit media Österreich. Informationen zu Schoolupdate:
www.schoolupdate.com Informationen zu LONA:
www.bitmedia.at/lona-education 17
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LITERATUR
VON SOPHIE REYER
SAGE 3.0
Der Teufel am Schloßberg Von einer besonderen Party
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icht nur Perchten, Wassermänner und Kobolde sind öfters im Umkreis von Graz gesichtet worden. Nein, auch den Teufel hat man da angeblich mehrere Male leibhaftig gesehen. Einmal war der Höllenfürst sogar Gast auf dem Schöckel, raunt man sich da im Volksmunde zu. Und die Geschichte geht folgender Maßen: Als in der Osterzeit auf dem Schöckel ein gar prachtvolles Fest gefeiert wurde, da begab es sich, dass viele Menschen den prächtigen Ausblick tief in das malerische Land hinein genossen. Aber was war das? Mit einem Male tauchte ein Fremder auf, den keiner unter dem Volke zu kennen schien. Er war grün gekleidet und sah wie ein Jäger aus. Schon bald kam der Unbekannte mit den Festgästen ins Gespräch und meinte schließlich mit hämischem Grinsen: „Ihr liebt euer Land, und euren Schöckel freilich auch. Aber ich sage euch, dieser ist nichts gegen den großen Rigi in der Schweiz!“ Und sogleich schlug der Mann den Menschen einen Handel vor: „Wenn ihr wollt, dann setze ich binnen 24 Stunden hier drei solche Kegel wie der Schöckel übereinander auf, aber der erste Mensch, der dann diesen dreifach getürmten Felsen besteigt, muss mir gehören!“ Nun überlegten die Festgäste nicht lange, schließlich waren sie gespannt, ob der Jäger dies tatsächlich schaffen würde- und so willigte man in den Vorschlag ein. Aber siehe, was war das? Mit einem Mal stieg vor den Augen der Festgäste eine schwarze Wolke auf und im Nu begann es, wie wahnsinnig über dem Schöckel zu donnern und zu blitzen! Leuchtadern durchzuckten den Himmel, und die Schatten wurden länger und länger – und genau in demselben Maße wuchs auch der Jäger. Schließlich erhob er sich, als seien ihm Flügel gewachsen – und entflatterte rasch in die dunklen Gewitterwolken,
die ihn gen Süden trugen. Da erkannten die Bewohner der Region freilich sofort, dass es sich bei diesem um den Teufel handeln musste. Und: tatsächlich! Wer da im Sturm dahin brauste, das war der Höllenfürst höchst persönlich. Der rauschte auch schon flugs nach Afrika, näherte sich aus Vogelperspektiv dem Mondgebirge und entriss ihm mit seinen Krallen eine riesige Felsenmasse. Rasch spannte er diese an seinen Rücken und raste zurück zu den Menschen, die das Festgelage feierten. Aber was war das? Eben näherte sich unser Luzifer der Region Wildon, da erblickte er auf der Straße eine Oster-Prozession. Jemine, die hätte er besser nicht genauer angesehen! Denn da musste der Höllenfürst sich erinnern, dass er ja in diesen heiligen Tagen kaum Kraft besaß – und mit einem Mal begann er zu schwanken. Der Stein in seinem Rücken wurde ihm plötzlich gar arg hart und schwer, und so schleuderte er ihn wütend und mit seiner letzten Kraft in das Murtal hinab, wo dieser krachend landete und in zwei Trümmer entzwei sprang. Doch damit nicht genug: Zornig wie er war raste der Teufel daraufhin gleich weiter in Richtung Schöckel und drang mit seinem riesigen Körper in den Berg ein, sodass sich ein gigantisches Loch hinein bohrte. Und dann hatte er wirklich genug – und verzog sich missmutig wieder in die Hölle. Angeblich hat man ihn daraufhin nicht mehr so oft in dieser Region erblickt. Doch andere Zungen behaupten, mit der Sage habe es sich anders zugetragen: sie munkeln sich zu, der Teufel habe den Leuten auf dem Feste vorgeschlagen, eine Spitze auf den Schöckel zu setzen, dem solch eine zu fehlen schien und die ihn um sein dreifaches verlängern sollte. Eine andere recht eindrucksvolle Sage ist die der drei Säcke. Sie berichtet davon, dass unser guter Höllenfürst sich wieder einmal grauenhaft langweilte. So überlegte er –
Zur Autorin: Sophie Reyer wurde 1984 in Wien geboren. Sie ist vielfach preisgekrönte Komponistin und Theaterautorin, schreibt Lyrik, Prosa, Hörspiele und Filmdrehbücher, und arbeitet als bildende Künstlerin an „visueller Poesie“. Auch in dieser Ausgabe „verwöhnt“ uns Sophie in jeder Ausgabe mit einer ihrer besonderen Geschichten.
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Doppelporträt „Papst und Teufel“
weil es eben so seine Gewohnheit war – wie er der Menschheit wieder einmal ordentlich eines auswischen könnte. Leider aber kam ihm da so gar nichts in den Sinn. Schließlich beschloss er, ein wenig spazieren zu gehen und stieß dabei auf einen Berg in Obersteier. Nun hatte er die Idee, diesen einfach ins Welschland zu tragen und startete dergestalt mit seiner Teufelsarbeit. Damit das Ganze leicht von der Hand ging, brach er drei große Felsstücke von dem Berg ab und steckte diese in drei Säcke, die er schulterte und mit sich in nahm. So segelte der Teufel mit seiner Beute durch die Luft um das Welschland aufzusuchen. Doch kaum hatte er das heutige Grazerfeld erreicht, siehe – da riss der erste Sack auseinander! Und mit einem lauten Krachen fiel der mächtige Felsen auf den Boden. Dort finden wir ihn bis heute als den sogenannten Kalvarienberg. Doch damit nicht genug: bald schon ging nämlich der zweite Sack kaputt, und ihm folgte noch indem selben Augenblick der dritte. Da ärgerte sich der Teufel gewaltig, aber es war zu spät: Der Inhalt kollerte auf den Boden, wo er den heutigen Schlossberg bildete. Freilich verdächtigte der Höllenfürst sofort die Engel, dass sie sich mit ihm einen üblen Scherz erlaubt hätten – und vor lauter Wut schleuderte die beiden Säcke zu Boden – wo sie sich zu den Gassen formatierten, die vom Hauptplatz in Graz bis hin zur Mur führen. Welche der beiden Geschichten aber ist nun tatsächlich wahr? Entscheiden Sie selbst, welche Variante ihnen am Besten gefällt!
POLITIK T F A H C S T R I W
„Schutz unserer Tiere darf nicht an den Grenzen enden!“ Einmal mehr haben Tierschutzaktivisten furchtbare Missstände auf den verschlungenen Wegen der internationalen Tiertransporte aufgedeckt. Unter anderem sind auf dem veröffentlichten Videomaterial, das nicht nur Tierfreunde auf das Tiefste schockiert hat, auch Tiere aus Österreich zu sehen, die etwa im fernen Libanon geschlachtet werden. „Seit Jahren ist das Thema der leidvollen Kälberexporte bekannt. Bereits im Jahre 2018 habe ich im Rahmen der letzten österreichischen EU-Ratspräsidentschaft von der damals zuständigen Bundesministerin Beate Hartinger-Klein in einem Schreiben sowie bei einem persönlichen Termin ausdrücklich gefordert, das Leid von Tieren bei Transporten in Staaten außerhalb der EU hinsichtlich Dauer und Anzahl zu verhindern. Ferner sollen Tiertransporte zur Schlachtung in Staaten außerhalb der EU generell unterbunden wer-
den“, so Lang, der betont. „Angesichts der aktuell aufgetretenen Vorfälle fordere ich in meiner Funktion als steirischer Tierschutzreferent auch die neue Bundesregierung dazu auf, hier endlich im Interesse der Tiere tätig zu werden. Der Schutz heimischer Tiere darf nicht an den Grenzen enden und das unsägliche Leid all dieser schutzlosen Tiere duldet keinen Aufschub mehr!“
Fotos: Freisinger
LH-Stv. Anton Lang:
LH-Stv. Anton Lang
Geboren am 12. November 1959 Ausbildung 1966 – 1970 Volksschule Leoben-Donawitz 1970 – 1979 BG und BRG Leoben, Maturaabschluss Beruflicher Werdegang 1982 – 2015 Sparkassenangestellter, Dir.-Rat mit Prokura bis 2003 Sparkasse Leoben, danach Stmk. Sparkasse Politischer Werdegang Seit 1. 7. 1977 Mitglied der SPÖ 1979 – 1984 Vorstandsmitglied SPÖ LO Hinterberg 1984 – 2014 Vorsitzender SPÖ LO Hinterberg 1986 – 2010 Mitglied SPÖ Bez. Parteivorstand Leoben 1986 – 2015 Gemeinderat der Stadt Leoben 1995 – 2008 Referent f. Jugend und Sport der Stadt Leoben 2008 – 2016 Landtagsabgeordneter 2009 – 2016 Klubobmann der SPÖ GR-Fraktion Leoben 2010 – heute Mitglied SPÖ Landesparteipräsidium/-vorstand 2010 – 2014 Vorsitzender SPÖ Bezirk Leoben 2014 – heute Vorstandsmitglied SPÖ Leoben Stadt 2014 – heute Regionalvorsitzender SPÖ Leoben/Eisenerz 2015 – 2016 Finanzstadtrat Leoben seit 2016 Steirischer Landesrat für Verkehr, Umwelt, Erneuerbare Energien, Sport und Tierschutz seit Juli 2017 auch Finanzlandesrat seit Dezember 2019 Landeshauptmann Stellvertreter, Referent für SPÖ-Gemeinden, Finanzen (Korreferat Landesbeteiligungen), Verkehr und Tierschutz Sonstiges 1988 – 2016 Obmann Sportverein Hinterberg 2003 – 2016 Obmann Gemeinn. Siedlungsgen. Leoben GF Gemeinn. Leobener Wohnbaugesellschaft 2010 – 2016 ASKÖ Stmk. Präsidiumsmitglied 2012 – 2016 Obmann Leader Region Steir. Eisenstraße 19
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Internationaler Frauentag 8. März: Matinee der steirischen SPÖ Frauen
Im KIZ Royal Kino wurde der Film „Die Dohnal“ gezeigt. Die Ex-Frauenministerin Helga Konrad gab Motivation, weiter für die Gleichberechtigung der Frauen zu kämpfen. Die Landesvorsitzende der SPÖ Frauen Steiermark, BR in Elisabeth Grossmann: „Die SPÖ Steiermark hat bei den kommenden Gemeinderatswahlen historisch erstmals mehr als 30 Prozent Frauen auf den Wahllisten.“ SPÖ Graz Frauenvorsitzende Doris Kampus: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit muss einfach sein. Aber auch Aufstiegschancen und Karrierewege müssen Männern und Frauen in gleicher Weise offenstehen.“ Foto: SPÖ Steiermark
Grazer Frauenpreis 2020 geht an Ilse Wieser und das Mezzanin Theater! Unter tosendem Applaus und begleitet von Moderatorin Martina Poel, DJ Monique Fessel und Visuals von OchoReSotto wurden die Grazerin Ilse Wieser von der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung der Uni Graz für ihr Lebenswerk und das Mezzanin Theater, künstlerisch geleitet von Martina Kolbinger-Reiner und Hanni Westphal, für die Trilogie „Zur Lage der Frau“ ausgezeichnet. Frauenstadträtin Judith Schwentner, die den
Preis nach längerer Pause wieder ins Leben gerufen hat und ihn ab sofort jährlich vergeben will: „Mir ist gerade in der männerdominierten Stadtpolitik wichtig, die Frauen und ihre wichtige Arbeit sichtbar zu machen. Ich gratuliere den Preisträgerinnen von ganzem Herzen. Sie haben sich diese Auszeichnung hoch verdient und ich hoffe, dass sie Graz mit ihrer feministischen Arbeit auch weiterhin bereichern und fordern werden.“ Foto: Prontolux.
Urban-Farming Boom in Graz
AK-Präsident Josef Pesserl (l.) und AK-Direktor Wolfgang Bartosch präsentieren die Leistungsbilanz 2019. Die Drähte zu den Experten der AK Steiermark liefen auch im Vorjahr heiß. Mit knapp 239.000 Rechtsauskünften und einem für die Mitglieder erreichten Gesamtbetrag von 78,8 Millionen Euro kann die AK auch für 2019 eine Erfolgsbilanz vorweisen.
Immer mehr Hobby-Biogärtner wollen mitten in der Stadt ihr eigenes Gemüse ansetzen und ernten. Möglich macht das der Bio-Pionier Christian Stadler, der mit seinen MORGENTAUGÄRTEN in Graz einen Urban-Farming Boom ausgelöst hat. Seit 2018 bietet er Selbsterntegärten in Graz an – in diesem Jahr wurden die Gartenflächen aufgrund des großen Andrangs mehr als verdoppelt. Neu ist der Standort in Mariatrost/ Tannhofweg mit 90 Parzellen. Somit bieten die MORGENTAUGÄRTEN mit den Standorten in Straßgang (74 Parzellen) und Andritz (72 Parzellen) insgesamt 236 Selbsterntegärten in Graz an. Vor dem Anpflanzstart am 4. April gibt es für alle Standorte noch freie Parzellen. MORGENTAU-Initiator Christian Stadler (l.) mit Graz-Projektleiter Ferdinand Köberl. Foto: Philipp Lihotzky
Foto: AK Stmk/Graf-Putz
Die steirische Wirtschaft hat gewählt FPÖ-Hofer/Kunasek: „Weg mit den ORF-Zwangsgebühren!“
Steirer berappen im Landesvergleich am meisten für den ORF – FPÖ wirbt für „Fernsehen ohne Gebühren“. Unter dem Titel „Weg mit den ORF-Zwangsgebühren“ startete die FPÖ unlängst eine Online-Petition gegen die GIS-Gebühren. Foto: FPÖ Steiermark/Wallner 20
110 Jahre SK Sturm: SPAR spendet 10.000 Euro für Fußballnachwuchs
Das Geld ist der Reinerlös aus den Sturm-Stickeralben, die es bei SPAR zu kaufen und zu befüllen gab. Scheckübergabe: Gerhard Steindl (Vorstand Sturm), Richard Kaufmann (SPAR), Christian Jauk (Präsident Sturm) und Thomas Tebbich (GF Sturm). Foto: SK Sturm Tifo.com
Mit 71,0 % der Stimmen baut der Wirtschaftsbund (WB) seine Mehrheit in der WKO Steiermark weiter aus. Auf Platz zwei folgt der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband (SWV) mit 10,9 %, gefolgt von der Grünen Wirtschaft mit 9,1 % und der Freiheitlichen Wirtschaft (FW) mit 7,1 %. Am Bild: LH Hermann Schützenhöfer, WKO Steiermark Präsident Josef Herk und LR Barbara Eibinger-Miedl. Foto: Fischer
Coronavirus: Vollbremsung in der Reisebranche
Busunternehmen verzeichnen aktuell Buchungsausfälle von nahezu 100 Prozent. Abgesagt werden nicht nur Italienreisen, sondern verstärkt auch Fahrten nach Deutschland oder in Österreich selbst. „Der Umsatz entgang in unserer Branche macht mittlerweile rund 440.000 Euro pro Tag allein in der Steiermark aus – eine Situation, die für viele Betriebe existenzbedrohend ist. Wir brauchen schnelle Hilfe für Unternehmen und Lenker“, alarmiert FG-Obmann Kurt Matzer beim Krisengipfel in der WKO Steiermark. Foto: WKO Tätigkeitsbericht LRH Steiermark Der Tätigkeitsbericht des Landesrechnungshofes für das Jahr 2019 wurde Landtagspräsidentin Manuela Khom von LRH-Direktor Heinz Drobesch im Grazer Landhaus überreicht. Foto: Landtagsdirektion
Neues Robert Stolz-Museum als generationenübergreifendes Erlebnis
In der Seniorenresidenz Robert Stolz in der Theodor-Körner-Straße wird ein „Generationen-verbindendes Museum“ entstehen. Für die Gestaltung des Museums wird das Kindermuseum Graz verantwortlich zeichnen. Am Foto v. l. Architekt Andreas Salfellner, Ingrid Frisch (Stadtbaudirektion), Jörg Ehtreiber, Siegfried Nagl, Kurt Hohensinner, Gerd Hartinger. Foto: Fischer Ausgezeichnete Neuigkeiten des TraditionsAutohauses Ford Gaberszik in Graz GF Maria Gaberszik wurde von der Ford Bank als beste Verkäuferin in ganz Österreich 2019 ausgezeichnet und das nach den Jahren 2017 und 2018 bereits zum dritten Mal in Folge. Das Team von Ford Gaberszik bedankt sich bei all seinen Kunden für ihr Vertrauen und das tolle vergangene Jahr, in dem man die höchsten Verkaufszahlen in der Firmengeschichte verzeichnet wurden.
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Steiermärkische Sparkasse erhält zum sechsten Mal Österreichisches Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung. V.l.: Andrea Hirschenberger, Landesstellenleiterin ÖGK Steiermark, Nina Jauk, Gesundheitskoordinatorin Süd- und Weststeiermark Stmk. Sparkasse, Marion Perissutti, Leiterin Human Resources Stmk. Sparkasse, Bianca Paar, Gesundheits- und Performancemanagement Stmk. Sparkasse. Foto: ÖGK/ Manninger
LH Hermann Schützenhöfer empfing Innenminister Karl Nehammer für ein umfangreiches Arbeitsgespräch in der Grazer Burg. Im Zentrum dieses Gespräches standen neben den aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus auch das Thema der Migration und die derzeitige Lage in Griechenland. Foto: Foto Fischer
Foto: Neuroth AG, Alex Mattersberger
Bauernhof des Jahres 2020: Kürbis-Flüsterer mit eigenem Strom vom Dach Der begehrte Titel „Bauernhof des Jahres 2020“ geht heuer an Regina und Anton Zöbl, die in Weitendorf/Wildon Kürbisse anbauen und zu steirischem Kürbiskernöl veredeln, Haus und Hof teils mit Sonnenstrom vom Dach versorgen und Wohnhaus sowie Stall mit Wärme von der hofeigenen Hackschnitzelanlage beheizen. Am Foto Vizepräsidentin Maria Pein (l.), Präsident Franz Titschenbacher (2.v.r.) und Kammerdirektor Werner Brugner (r.) gratulieren den Ausgezeichneten. Foto: LK-Danner
LH-Stv. Anton Lang: Freizeit-Ticket Steiermark schlägt voll ein
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„Freizeit-Ticket Steiermark schlägt voll ein“. Fast verdoppelt hat sich die Anzahl der vom Verkehrsverbund Steiermark verkauften „Freizeit-Tickets“. Dieses Ein-Tages-Ticket wird ganzjährig an allen Samstagen, Sonntagen und Feiertagen angeboten. „Mit dem Freizeit-Ticket kann man um lediglich elf Euro den ganzen Tag mit allen Öffis bei uns in der Steiermark unterwegs sein. Es freut mich sehr, dass es von den KundInnen so gut angenommen wird. Schließlich entlastet dieses Ticket nicht nur die Geldbörse, es ist auch ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz“, freut sich Landesverkehrsreferent LH-Stv. Anton Lang. Waren es im Jahr 2018 noch 38.409 Tickets, so wurden im Jahr 2019 bereits 68.254 Tickets verkauft. „Diese tollen Zahlen beweisen einerseits, dass der Verkehrsverbund mit diesem Produkt absolut den Geschmack der KundInnen getroffen hat, es zeigt aber auch, dass hier die richtigen Marketing-Aktivitäten gesetzt werden“, so Lang. Das „Freizeit-Ticket“ gilt im gesamten steirischen Verbundgebiet für alle städtischen Verkehrsmittel (Straßenbahnen und Busse), alle Regionalbusse (außer 311/321 nach Wien), alle Nahverkehrszüge (S-Bahn, R/REX). Gültig ist es auch für die Schloßbergbahn in Graz. www.verbundlinie.at. Foto: Land Steiermark
sehen!wutscher und Neuroth starten österreichweite Kooperation
Die beiden österreichischen Erfolgsunternehmen sehen!wutscher und Neuroth gehen künftig gemeinsame Wege: So fiel im Rahmen eines Pressegespräches mit Fritz Wutscher, Inhaber und Geschäftsführer von sehen!wutscher, und Lukas Schinko, Vorstandsvorsitzender der Neuroth-Gruppe, der offizielle Startschuss für eine österreichweite Partnerschaft. Neuroth ist seit 1907 Spezialist im Bereich Hören. sehen!wutscher ist seit 1966 Experte im Bereich Sehen. Nicht nur die jeweiligen Kompetenzbereiche verbindet die beiden steirischen Traditionsunternehmen, sondern auch die lange Geschichte, die Führung in Familienhand und vor allem die gleiche Aufgabe: Die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Grund genug für sehen!wutscher und Neuroth, ihre Kompetenzbereiche zu bündeln und künftig ausgewählte Standorte in Österreich gemeinsam zu betreiben. Beide Unternehmen bleiben dabei aber eigenständig. 2018 wurden erste Pilotprojekte gestartet – unter anderem im Grazer Citypark. Im Zuge einer Testphase wurde die Kooperation kontinuierlich weiterentwickelt.
ÖGB-Frauen: „Digitalisierung ist Frauensache“
„Jeder denkt bei Digitalisierung an das Stahlwerk ohne Arbeiter, niemand aber an die Frau vor dem Bildschirm“, macht Helga Ahrer, Frauen-Vorsitzende des ÖGB Steiermark, klar, dass hier über die reine Männersicht hinausgedacht werden muss. „Frauen müssen gerade in den Zeiten des digitalen Umbruchs Gehör finden. Die Digitalisierung in der Arbeitswelt bietet für sie Chancen, aber auch Risiken. Entscheidend ist, dass die Anliegen der Frauen auf politischer Ebene vertreten und in den Unternehmen durch Betriebsrat und Gewerkschaft eingebracht werden“, unterstreicht Soziallandesrätin Doris Kampus. Foto: Peter Drechsler
Bau-Lehrlingscasting: Vorhang auf für die besten Talente Lehrlingscasting an der BAUAkdemie in Übelbach. (v.l.) WKO Steiermark Direktor Karl-Heinz Dernoscheg mit den Gewinnern des Castings, Andreas Wagner, Nico Lang und Paul Putz sowie Bau-Innungsmeister Alexander Pongratz und Walther Wessiak von der Bauinnung. Foto: Broboters
Im Rahmen des Fachkräfte-Pilotprojekts „Talents for Europe“ absolvieren erste Lehrlinge aus Spanien ihre Ausbildung in steirischen Betrieben. Am Bild Pablo Reyes Navarro, Luis Angel Vazquez de la Serna, Borja Garcia Gonzalez und Hector Nicolas Lorente mit WKO Steiermark Präsident Josef Herk und e.denzel-GF Herbert Planetz (v. l.). Foto: Fischer
Gewaltschutzbeirat
„2 Tage E-Auto um nur 20 Euro“ – Testaktion geht in die Verlängerung „Die Förderaktion 2 Tage E-Auto testen um nur 20 Euro des Landes Steiermark in Kooperation mit der Energie Steiermark stellt unter Beweis, dass die Elektromobilität alltagstauglich ist“, freut sich Ursula Lackner, Landesrätin für Umwelt, Klimaschutz und Energie. www.ich-tus.at/E-Auto
Für Soziallandesrätin Doris Kampus ist klar, dass die aktuellen Geschehnisse in der Steiermark zeigen, wie wichtig ein ganzheitlicher Zugang zum Thema Gewaltschutz ist. „Wir müssen mit den Opfern und den Tätern arbeiten“, betonte die Soziallandesrätin beim Treffen mit 30 Experten im Gewaltschutzbeirat, der die Arbeit aus den Gewaltschutzgipfeln des Jahres 2019 fortsetzt. So präsentierten Michaela Gosch vom Verein Frauenhäuser Steiermark und Christian Scambor vom Verein für Männerund Geschlechterthemen drei Leitprojekte zur Gewaltprävention. Foto: Land Steiermark/Peter Drechsler
Foto: Land Stmk/Purgstaller
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Ankick für den steirischen Gesundheitspreis
Präsentation des diesjährigen Förderpreises für körperliche und geistige Gesundheit „Fit im Job“. Am Foto V. Schnaderbeck flankiert von J. Bogner-Strauß (li), D. Gmeinbauer , G. Lechner (re.) und allen Kooperationspartnern. Foto: Kurt Remling
Die steirischen Abfallentsorger sorgen dafür, dass Abfall vermieden, gesammelt, recycelt, verwertet – und wenn nicht anders möglich: deponiert wird. So wird sichergestellt, dass nicht recycelbare Bauabfälle nicht in den Wertstoffkreislauf zurückkommen. v.l.: DI Thomas Kasper, Prof. Roland Pomberger, KR Hans Roth, Daniela Müller-Mezin und Johann Hierzer. Foto: Erwin Scheriau
EuroSkills 2020: Berufs-EM im Zeichen der Nachhaltigkeit
Offizielle Einweihung der EuroSkills 2020-Bim mit „Competition Preparation Meeting“: Josef Herk, Aufsichtsratsvorsitzender der EuroSkills 2020 GmbH, Stadtrat Kurt Hohensinner, Mag.ª Barbara Muhr, Vorstandsdirektorin für Mobilität & Freizeit Holding Graz, Angelika Ledineg und Mag. Urs Harnik-Lauris, Leiter Konzernkommunikation Energie Steiermark AG. Foto: EuroSkills 2020/Klaus Morgenstern.
Steiermärkische Sparkasse Corona-Virus-Infos
Vier Fragen an den Vorstandsvorsitzenden der Steiermärkische Bank und Sparkassen AG, Gerhard Fabisch: Der österreichische Bankenverband empfiehlt Kunden, im Umgang mit Bargeld, an Selbstbedienungs-Terminals, Touch-Pads, Kassenterminals, Geldautomaten etc. die allgemeinen Hygiene-Maßnahmen zu beachten. grazIN: Wie groß ist die Gefahr einer Übertragung von Viren durch Geldscheine? Gerhard Fabisch: Coronaviren, die Atemwegserkrankungen verursachen können, werden in der Regel von Mensch zu Mensch und über Sekrete des Atmungstrakts übertragen. Die Ansteckung durch Hantieren mit Geldscheinen ist unwahrscheinlich, trotzdem wird empfohlen, nach dem Hantieren mit Geld, wie auch generell nach Händekontakt mit Oberflächen des öffentlichen Bereichs wie Türschnallen etc., die Händehygiene einzuhalten sowie Bargeldzahlungen derzeit eher zu vermeiden. Wir empfehlen unseren Kundinnen und Kunden kontaktloses Bezahlen zu nützen. Über Debit- und Kreditkarte, mit Apple Pay oder Android Smartphone oder mittels George online können Überweisungen rasch und bequem getätigt werden. grazIN: Besteht die Gefahr, dass es zu Engpässen in der Bargeldversorgung kommen kann? Gerhard Fabisch: Nein, es besteht absolut keine Sorge, dass es zu Engpässen in der Geldversorgung führen kann. Die Verunsicherung in der Bevölkerung hat sich mittlerweile wieder gelegt und unsere Kundinnen und Kunden 24
können beruhigt sein, es ist genug Bargeld vorhanden. Die Steiermärkische Sparkasse, aber auch alle anderen steirischen Banken sind sowohl hinsichtlich Liquidität als auch in Bezug auf das Eigenkapital sehr gut aufgestellt. Trotzdem empfehlen wir vorrangig, unsere bargeldlosen Zahlungsmethoden zu nutzen. grazIN: Wie sieht es mit alternativen Bezahlmöglichkeiten aus, insbesondere für den Einkauf des täglichen Bedarfs und von Dienstleistungen? Gerhard Fabisch: Wir empfehlen unserer Kundinnen und Kunden wo es geht auf unsere kontaktlosen Bezahlungsmöglichkeiten umzusteigen. An jeder Supermarktkasse werden Debitkarten akzeptiert und Sie leisten somit einen kleinen Beitrag, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Bei der Bezahlung von Dienstleistungen raten wir unseren Kundinnen und Kunden auf unser online Banking George umzusteigen, um so Überweisungen vorzunehmen. grazIN: Besteht die Gefahr, dass der Handel und die Abwicklung von Wertpapiergeschäften beeinträchtigt werden? Gerhard Fabisch: Wenn Sie mit Wertpapieren in Unternehmen auf der ganzen Welt investiert
sind, hat das in der jetzigen Situation Einfluss auf Ihr Depot. Nun kommt die alte Investorenweisheit zum Tragen: Je breiter Sie veranlagt sind, desto besser. Grundsätzlich sind Marktschwankungen eher die Regel als die Ausnahme. Das bringen die globalen Märkte mit sich. Erfahrene Investoren stellen sich auf diese Schwankungen ein und lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Es gilt, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren: den langfristigen Vermögensaufbau. Sollten Sie dennoch verunsichert sein und Fragen haben, beraten Sie unsere Betreuerinnen und Betreuer sehr gerne in Ihrer individuellen Situation.
T F A H C S L L E S GE FREIZEIT KULTUR „Habt ihr mich vergessen oder wo seid ihr?“
Griesplatz Pepi fast „ganz“ allein zu Hause VON GERFRIED GOMBOCZ
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n einer Garconiere mit kleinem Garten in der Sterngasse gleich hinter dem Griesplatz und der ehemaligen Mercedes Bar „empfängt“ mich der heute zirka 60 Jahre alte Pepi Gruber, alias Griesplatz Pepi in einem schwarzen Trainingsanzug und schwarz/weißen Sneakern. Seit er vor sechs Jahren schwer erkrankt ist und fast nicht mobil, verbringt er fast 24 Stunden auf diesen 20 m 2 inmitten seiner Erinnerungen und ganz vielen Autogrammkarten von österreichischen Promis wie z. B. Dagmar Koller an der Wand. Ganz alleine, wie er sagt, einfach vergessen und verlassen! Einzig und allein Katze Semy hält die Stellung. Die graublaue Kartäuser Katze ist das einzige Lebewesen an seiner Seite, nachdem er seinen Hund Madox einschläfern musste. Mit seiner leiblichen Schwester, die auch in Graz wohnt, hat er kaum Kontakt und seine ganz vielen ehemaligen Freunde und Fans haben ihn augenscheinlich vergessen, seit er eben 2014 seine Szenebar „Pepi’s Club Beisl“ am Griesplatz krankheitshalber für immer schließen musste. Heute bezeichnet sich Pepi selbst nur mehr als „lebendige Leiche“ und das nicht ohne Grund nach einem Herzinfarkt, einem Nierenversagen und ganz starker Arthrose.
Früher war alles anders … Pepi Gruber in einem SOS-Kinderdorf in Pinkafeld nach dem
frühen Tod seiner Eltern aufgewachsen, er hat Einzelhandelskaufmann gelernt, aber danach gleich bei Null begonnen, über 30 Jahre am Griesplatz einen Treffpunkt für Schwule als Verein geführt und dort natürlich auch viele prominente Heteros als Gäste bzw. Stammgäste willkommen geheißen, darunter ganz viele ORF-Leute, Künstler und Musiker. Zu seinen Freunden zählten z. B. auch Franz Posch, der die beliebte TV-Volksmusiksendung „Mei liabste Weis“ moderierte. In dieser Zeit wurde auch ganz viel in den Medien über Societydarling Pepi als „Prinzessin vom Gries“ berichtet. So war auch Elisabeth T. Spira gleich dreimal mit Filmteam bei ihm und hat ihn mit Liebes’gschichten und Heiratssachen zu verkuppeln versucht, leider vergeblich. In den 90er Jahren des letzten und zu Beginn des neuen Jahrhunderts galt Pepi noch als Ikone der Grazer Schwulenszene und war weit über die Grenzen der Stadt bekannt und beliebt. Der österreichische Schriftsteller Gabriel Loidolt, der 1953 in Eibiswald geboren wurde, hat eine interessante Lebensgeschichte und auch Bezug zu unserem Griesplatz Pepi. Loidolt studierte Elektrotechnik in München und Germanistik in Graz, arbeitete in Irland, war Universitätslektor, Werbetexter und Autor für Kulturpublikationen wie etwa die Grazer
Filmzeitschrift Blimp. Seit 1998 lebt er als freier Schriftsteller in Graz. Im selben Jahr erschien auch sein berühmter, im Rotlichtmilieu angesiedelter Roman „Hurensohn“, eine Geschichte mit wahrem Hintergrund, eine Hommage an den Griesplatz Pepi. Im Jahr 2003 hat Michael Sturminger den Roman sogar verfilmt aber den Ort der Handlung nach Wien verlegt. Zentrale Themen im Werk des stillen, besonnenen Literaten sind die Einsamkeit des modernen Menschen und der Zusammenprall verschiedener Kulturen. Loidolt hält sich weitgehend im Hintergrund und meidet die literarische Öffentlichkeit. 2004 wurde dieser sogar vom ORF unter der Regie von Michael Sturminger verfilmt. Der 16-jährige Ozren erzählt darin die Geschichte seines Lebens mit seiner Mutter Silvija, einer jungen, schönen Kroatin, die Ende der 70er Jahre aus Jugoslawien nach Wien
kommt und auf der Suche nach einem besseren Leben bald auf dem Strich landet. Von Silvija, die sich im Laufe der Jahre zu einer gutbezahlten Edelprostituierten hinaufarbeitet, oft alleingelassen, versucht Ozren, seinem außernormalen Schicksal als Hurensohn gewachsen zu sein.
Seine Wünsche für die Zukunft… Kein Reichtum, keine Villa, kein Ferrari! Vielleicht öfter mal nach Tunesien, dem Land seiner Träume, zu reisen, das schon. Aber ganz sicher wünscht der Griesplatz Pepi sich nur eines, nämlich dass ihn seine vielen Bekannten und „Freunde“ aus der Vergangenheit einfach nicht ganz vergessen, mit ihm wieder Kontakt aufnehmen oder noch besser ihn vielleicht sogar besuchen kommen! Kontaktdaten sehr gerne über den Autor dieser Zeilen oder direkt über Facebook: Griesplatz Pepi. 25
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MESSE CONGRESS GRAZ
LIVE AT MCG Die Stadthalle Graz ist bereit für Großkonzerte mit bis zu 14500 Besuchern – MUSE, Stadthalle Graz 2019 bauermesse 2020, zu der 40.000 Besucher begrüßt werden konnten. Welche Schmankerl hat der Eventkalender heuer noch zu bieten? Von kleinen Tagungen für +/– 10 bis 20 Personen bis hin zum riesigen Open Air Festival mit bis zu 35.000 Besuchern wird dank der Vielseitigkeit der MCG-Locations alles dabei sein.
2020 nimmt Fahrt auf Alpaka Expo, Thommy Ten & Amelie van Tass, Andrea Berg, der 71. Steirische Bauernbundball, die Messen AutoEmotion
und MotorBike, Martin Rütter, die lange ausverkaufte Show von Pentatonix sowie Pizzera & Jaus reihten sich alleine im ersten Quartal am Standort Messeplatz. Parallel lief im Congress Graz die Ballsaison - u.a. mit Ball der Technik, Oberlandlerball, Tuntenball, Il ballo di Casanova – auf Hochtouren. Das Neujahrskonzert des Landesblasorchesters Steiermark eröffnete hier am 6. Jänner das Eventjahr, dicht gefolgt von der Eröffnungsveranstaltung des Kulturjahres 2020 sowie dem Glenn Miller Ochestra. Weitere
Highlights der folgenden Monate sind an beiden Standorten die Gastspiele der Bellamy Brothers, Hubert von Goisern im Musikverein Graz, das Mountainfilm Festival, die Seer (sowohl Open Air in der Freiluftarena als auch mit ruhigeren Klängen kurz vor Weihnachten im Stefaniensaal), Rainhard Fendrich (im Mai plus Zusatzshow im Dezember), Wanda, Tom Jones und Zucchero.
Let us entertain you Musical-Fans und Show-Begeisterte kommen abseits des Kon-
Die Stadthalle Graz wurde gleich zu Jahresbeginn in eine Handball-Arena verwandelt. 26
Fotos: MCG, Wiesner
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as Jahr ist noch jung, doch in den Locations der Messe Congress Graz sind bereits die ersten großen Events über die Bühne gegangen. Die Nationalmannschaften aus Kroatien, Weißrussland, Montenegro und Serbien trafen sich für ihre spannenden Gruppenspiele der bisher größten Handball Europameisterschaft in der Stadthalle Graz. Die eigens dafür errichtete Handball-Arena verschwand nur wenige Tage nach dem Turnier und machte Platz für die Aufbauarbeiten des Publikumsmagneten, der Häusl-
zertkalenders bei Beat it – Das Musical über den Kind of Pop, That’s Life – Das Sinatra Musical, The Music of Hans Zimmer & Others – A Celebration of Film Music, All You Need Is Love – Das Beatles Musical, der Pferdeshow Cavalluna – Legende der Wüste und „Der Watzmann ruft“ auf ihre Kosten. Für die kleinen Gäste hält das Programm heuer vor allem Peppa Pig Live bereit. Im Herbst bezieht der legendäre Circus Roncalli wieder seinen Roncalli-Platz am Messegelände und verzaubert mit seinem neuen Programm.
Der größte Marktplatz der Stadt Die hauseigenen Messen stehen bei der MCG natürlich auch 2020 wieder ganz oben auf der Liste. Die Messe Graz zaubert heuer nach Häuslbauer- und Gründermesse noch Trends of Beauty, Grazer Frühjahrs- und Herbstmesse sowie Für Immer Jung in die Hallen. Mit viel frischem Wind und neuen Themen wird den Besuchern eine große Ausstellervielfalt geboten.
Open Air Saison Die Dichte an Freiluftveranstaltungen war 2019 so stark wie noch nie. 2020 schließt hier nahtlos an. Bevor das Electric Nation Festival mit Acts wie David Guetta und Gigi D’Agostino nach seiner Premiere 2019 in die zweite Runde geht, findet am Vortag das neue City of Sound Festival mit Seeed, Fettes Brot uvm. Bei der Aftershowparty spielen beim neuen Festivalformat ebenfalls richtige Größen aus der Szene auf – Fritz Kalkbrenner und Frittenbude. Die Open Air Trilogie Ende August legt noch weitere Top Acts drauf: Capital Bra, Die Toten Hosen und David Garrett werden sich zwischen 28. und 30. August die Türklinke in die Hand geben. Wer sich ihnen im Laufe des Jahres im MCG-Eventkalender noch anschließt, wird tagesaktuell auf facebook.com/mcggraz, instagram.com/mcg_graz und im monatlichen Newsletter mcg.at/newsletteranmeldung verraten.
Foto: Kanizaj
Trends of Beauty 2019
HIGHLIGHTS 2020 • 20.05. / Rainhard Fendrich & Band / Stadthalle Graz • 24.05. / Peppa Pig Live / Stadthalle Graz • 0 6.06. / Alfred Dorfer & Angelika Kirchschlager – Tod eines Pudels / Congress Graz • 13. – 14.06. / Cavalluna – Legende der Wüste / Stadthalle Graz • 19.06. / Die Seer / Freiluftarena B • 25.06. / The Bellamy Brothers / Congress Graz • 18.07. / Wanda / Freiluftarena B • 19.07. / Tom Jones / Stadthalle Graz • 31.07. / City of Sound Festival / Messe Graz Open Air • 01.08. / Electric Nation Graz Festival / Messe Graz Open Air • 28.08. / Capital Bra & Samra / Messe Graz Open Air • 29.08. / Die Toten Hosen / Messe Graz Open Air • 30.08. / David Garrett / Messe Graz Open Air • 01. – 05.10. / Grazer Herbstmesse / Messe Graz • 16.10. – 08.11. / Circus-Theater Roncalli / Messe Graz Roncalli-Platz • 01.11. / Zucchero / Stadthalle Graz • 0 6.11. / Die große Schlagerparty / Stadthalle Graz • 07. – 08.11. / Für immer Jung / Messe Graz • 07.11. / We Love The 90s / Stadthalle Graz • 0 8.11. / Der Watzmann ruft / Stadthalle Graz • 10. – 14.11. / Mountainfilm International Filmfestival / Congress Graz • 10.12. / Zusatzshow: Rainhard Fendrich & Band / Stadthalle Graz / Stadthalle Graz • 12. – 13.12. / Die Paldauer Weihnachtskonzerte • 28.12. / Wiener Johann Strauß Konzert Gala – Das Original mit Ballett / Congress Graz 27
IN Gesellschaft
. . . N I l a t To
Fotos: Spar/Krug
Steirische Autoindustrie im Wandel
Anita Klug (GF Steiermark Card), Mag. Christoph Holzer (GF SPAR Steiermark und Südburgenland) und Doris Wolkner-Steinberger (Tierwelt Herberstein & Marketingbeirat Steiermark Card)
Mit rund 70.000 Mitarbeitern und einem Jahres-Umsatz von ca. 17 Mrd. Euro ist die Mobilitätsindustrie das wichtigste wirtschaftliche Standbein der Steiermark. Die Umstellung auf das Elektroauto stellt die Kfz-Industrie vor große Herausforderungen. Dieses Thema diskutierten hochkarätige Experten beim ersten Confida Talk in Graz. (v. l.:) Armin Wolf, Ernst Malleg, LR Barbara Eibinger-Miedl, Prof. Ferdinand Dudenhöffer (Uni Duisburg-Essen), LH-Stv. Anton Lang, Stefan Seidel (Pankl Racing Systems). Foto: Oliver Wolf
Total IN ist diesmal Mag. Christoph Holzer, der Geschäftsführer der SPAR Steiermark und Südburgenland! Warum? Darum!!! 159 Ausflugsziele mit einer Karte: Auch dieses Jahr verspricht die STEIERMARK-CARD mit freien Eintritten bei 159 Ausflugszielen und 30 % Rabatt bei Bonuspartnern garantiert bunte und regionale Abwechslung. Die Karte gibt’s steiermarkweit bei SPAR, EUROSPAR und INTERSPAR – bis 31. März noch zum Frühbucherpreis. Mag. Christoph Holzer, Geschäftsführer SPAR Steiermark und Südburgenland, zur Kooperation mit der Steiermark-Card: „Als österreichisches Unternehmen sind wir stark mit unserer Region verbunden. Wir sind sehr begeistert über die Partnerschaft mit der Steiermark-Card, die nun bereits das fünfte Jahr in Folge bei SPAR erhältlich ist. Damit wollen wir Steirer aller Altersgruppen dazu ermuntern, die Steiermark mit all ihren Facetten und Ausflugszielen zu erkunden. Als regionaler Vertriebspartner bietet SPAR nicht nur die Möglichkeit, flächendeckend in der gesamten Steiermark präsent zu sein, sondern unterstützt auch mit Marketingaktivitäten, danke für die Umsetzung auch an Richard Kaufmann, MSc. Die Steiermark-Card versteht sich als Plattform und verbindet ihre Partnerbetriebe mit den Card-Besitzern. Besonderes Augenmerk wird auf den Service mit Herz und Hingabe gelegt. Zu diesem Service gehört neben Card-Leistungen und Vertriebsnetz unter anderem die mobil optimierte Website www.s teiermarkcard.net, wo Card-Besitzer über Anfahrtsrouten, Öffnungszeiten, Veranstaltungstipps und Angebote informiert werden. Ziel für die Saison 2020 ist es, 18.000 Steiermark-Cards in Umlauf zu bringen. Per Ende Februar liegen die Zahlen über Plan. Hauptverkaufsmonat ist März. In der abgelaufenen Saison hat SPAR als Vertriebspartner beinahe ein Drittel der Gesamtumsätze erzielt. Herzliche GrazINulation zu dieser und anderen Leistungen für das Land Steiermark entbietet ihnen lieber Mag. Holzer das Team von grazIN. 28
Für den ersten Internationalen Cello-Wettbewerb „Anna Kull“an der Universität für Musik und Darstellende Kunst wurde vom Soroptimist Club Graz ein Preis von 1.000 Euro für die beste teilnehmende Cellistin ausgesetzt. Konstanze Pietschmann erreichte mit einem fulminanten Finale den 1. Platz. Die Präsidentin des SI Club Graz, Dr.in Elfriede Wiltschnigg, übergab den Scheck an die strahlende Siegerin. Foto: SI Club Graz
Starfriseur Dieter Ferschinger ist zum dritten Mal in Folge österreichischer Ambassador für „Dyson International“ und hat schon bald „die“ neue Beauty-Revolution schlechthin für seine Kunden parat: den neuen Haarglätter „Dyson Corrale“, mit dem Ferschinger natürlich auch in seinem Salon, bei Fashion-Shows und bei Shootings arbeiten wird. Foto: Dieter Ferschinger
DÉJÀ-VU, 10 Jahre ATELIER JUNGWIRTH
Ausstellungseröffnung: Seit exakt zehn Jahren ist das Atelier Jungwirth Schauraum für Photographie – für Namen wie Paolo Roversi, Véronique Vial, Bruno Bisang oder auch Greg Gorman, die ganz besondere Momente und Menschen mit ihren Kameras eingefangen haben. Der französische Künstler Jean Michel Fauquet, Vincent Peters und sein intimes Porträt einer Hollywood-Ikone, die fantastische Modewelt von Kristian Schuller oder die prägnante Bildsprache von Paolo Roversi. Christian Jungwirth und Birgit Enge haben von allen Künstlern zumindest ein Bild erworben. Fotos: Nikola Milatovic
FalstaffRestaurantguide 2020: Florian Weitzer „Gastronom des Jahres“
Dem Grazer Hotelier sei es gelungen, mit Innovationsgeist und weltoffenem Blick ein beispielloses Gastround Hotelimperium zu schaffen, das schon in nächster Zeit durch die Eröffnung eines weiteren Meissl & Schadn in der Salzburger Getreidegasse vergrößert wird. Am Foto v.l.: Eigentümer Florian Weitzer, GF Michael Pfaller, Küchendirektor Jürgen Gschwendtner, Restaurantleiter Jiri Kudlacek und Hoteldirektorin Angelika Ponecz. Foto: Weitzer Hotels
Sammlung Lukesch an das Brasilianische Nationalmuseum in Rio de Janeiro: Die Stmk. Landesregierung und das UM Joanneum übergaben die Sammlung des steirischen Priesters Anton Lukesch (1912 Graz–2003 Lima) an das Museu Nacional da Universidade Federal do Rio de Janeiro, das 2018 bei einem verheerenden Brand einen Großteil seiner Sammlung verlor: (v.l.) Brasilianischer Botschafter José Antônio Marcondes, Museumsdirektor Alexander Kellner, LR Christopher Drexler und UMJ-Direktor Wolfgang Muchitsch. Foto: steiermark.at/Streibl
AK feiert 100 Jahre Gerechtigkeit
Am 26. Februar 1920 beschloss die Österreichische Nationalversammlung jenes Gesetz, mit dem die Kammer für Arbeiter und Angestellte ins Leben gerufen wurde. Ein Grund zu feiern. Die Sozialpartner gratulierten: WK-Präsident Josef Herk, ÖGB-Vorsitzender Horst Schachner und IV-Präsident Georg Knill mit AK-Präsident Josef Pesserl. Foto: AK Stmk/Eder
Der SPAR Regionalzentrale Steiermark & Südburgenland wurde zum 1. Mal das „Gütesiegel Betriebliche Gesundheitsförderung“ verliehen. Somit sind SPAR und INTERSPAR quer durch Österreich vom Netzwerk Betriebliche Gesundheitsförderung für die umfangreichen Bemühungen in Sachen Mitarbeitergesundheit ausgezeichnet. Hervorgehoben werden besonders die Vielfalt der Gesundheitsangebote, die gesunde Führungskultur und die damit verbundenen Weiterbildungen. Am Foto v.l.: Gert Lang (Fonds Gesundes Österreich), Mag. Christoph Holzer (Geschäftsführer SPAR Steiermark & Südburgenland) und Mag. Andrea Hirschenberger (Landesstellenleiterin ÖGK). Foto: Peter Manninger 29
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JUBILARFEIER 2020
Foto: SPAR Foto Krug
Jubilarfeier 2020: SPAR ehrt langjährige Mitarbeiter.
6.140 Dienstjahre
im Zeichen der Tanne ! VON GERFRIED GOMBOCZ
Mit der festlichen Jubilarfeier in der Grazer Seifenfabrik bedankte sich SPAR bei 346 besonders treuen Mitarbeitern. Sie sind bereits seit bis zu 40 Jahre im Einsatz für SPAR. Die Ehren urkunden überreichten Geschäftsführer Mag. Christoph Holzer und Arbeiterkammerpräsident Josef Pesserl.
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er Veranstaltungssaal in der Grazer Seifenfabrik bildete den festlichen Rahmen für die Auszeichnung von insgesamt 346 langjährigen SPAR-Mitarbeitern, die auf eine bis zu 40-jährige Karriere bei SPAR, einem zu 100 Prozent österreichischen Familienunternehmen, zurückblicken. „Unsere Mitarbeiter sind das Fundament des SPAR-Erfolgs“, sagt Mag. Christoph Holzer, Geschäftsführer SPAR Steiermark und Südburgenland, „daher setzen wir seit Jahren auf eine Unternehmenskultur, die Treue belohnt und Mitarbeiter auf ihrem Karriereweg begleitet und fördert.“
Stilvolles Rahmenprogramm und viel Prominenz Die Urkunden wurden den langjährigen Mitarbeitenden von AK-Präsident Josef Pesserl überreicht. Die Ehrungen in der Seifenfabrik übernahmen SPAR-Geschäftsführer Mag. Christoph Holzer und Betriebsratsvorsitzende 30
ettina Münzer und sprachen den Mitarbeitenden ihren B Dank für die langjährige Zusammenarbeit aus. Für beste Unterhaltung sorgte DJ Mama Feelgood mit gemütlichen Ausklang an der SPAR-Bar.
SPAR als Arbeitgeber: Spannend und vielfältig Bei SPAR stehen die Menschen im Mittelpunkt: Die Kundinnen und Kunden sowie über 85.000 Menschen, die bei der SPAR Österreich-Gruppe europaweit tätig sind. Allein in Österreich beschäftigt SPAR rund 45.700 Mitarbeiter. Damit ist SPAR der größte private österreichische Arbeitgeber und mit über 2.400 Lehrlingen in Österreich zudem der größte Lehrlingsausbildner des Landes. Bei österreichweit 1.620 Standorten finden Lehrlinge immer einen Arbeitsplatz in ihrer Wohnnähe.
Weitere Informationen: www.spar.at/karriere
AUTO TECHNIK SPORT Bacalar läutet Bentley Mulliners
Comeback in die Weltspitze des Karosseriebaus ein VON GERFRIED GOMBOCZ
Exklusivster und individuellster Bentley wurde im englischen Crewe enthüllt. Der zweisitzige Bacalar läutet die Rückkehr von Bentley Mulliner in die Fertigung individueller Fahrzeugaufbauten ein. Bentley Mulliner stellt künftiges dreigeteiltes Portfolio vor: Classic, Collections und Coachbuilt „Barchetta“-Design bringt verdeckfreies, fahrerorientiertes Grand Touring ultimativ zur Geltung. Verbesserter 6,0-Liter-W12-TSI-Motor bietet 659 PS. Lediglich zwölf unverwechselbare Fahrzeuge werden nach individuellen Kundenwünschen entworfen, konstruiert und von Hand gefertigt – alle Exemplare sind bereits vergeben. Design-Gene und nachhaltige Materialien sind von der Fahrzeugstudie EXP 100 GT inspiriert, die letzten Sommer anlässlich des 100. Jubiläums der Marke Bentley veröffentlicht wurde.
„Alle zwölf geplanten Exemplare sind bereits vergeben.“
Nachhaltige Handwerkskunst und nach höchsten ethischen Maßstäben bezogene Materialien umfassen Lackfarben aus der Asche von Reishülsen und 5.000 Jahre altes Moorholz. Bacalar soll im weltweit ersten CO2-neutralen Werk für Luxusfahrzeuge gefertigt werden. Ultramodernes Designkonzept umfasst extrem eng geschnittenes Schalencockpit und halb geschlossenen Fond für maßgefertigtes Gepäck der italienischen Luxusmarke Schedoni. 31
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SNOOKER
Keine ruhige Kugel Florian Nüßle ist erst 18 Jahre alt, aber als vierfacher Staatsmeister der mit Abstand beste Snooker-Spieler Österreichs. Sein Ziel: Er will sich für die Main Tour qualifizieren und dort gegen sein großes Idol Ronnie O'Sullivan antreten.
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s ist mucksmäuschenstill im „Heeres-Snooker & English Billiards Club“, lediglich das sanfte Aufeinanderprallen zweier Snooker-Kugeln durchbricht gelegentlich die Ruhe. Außer Florian Nüßle hat sich noch kaum jemand in dem fensterlosen Raum eingefunden, in dem acht massive Tische stehen, die meisten von ihnen mit einer Plane abgedeckt. Nüßle baut einen Halbkreis von acht roten Kugeln auf und versenkt eine nach der anderen in die rechte obere Tasche. Immer die gleiche Bewegung, präzise wie an der Schnur gezogen. „Zwei, drei Stunden werde ich noch trainieren, heute bin ich etwas müde“, sagt der 18-Jährige, als ob er sich dafür entschuldigen müsste. Erst in der Früh kam er von einem Turnier aus Malta nach Wien, wo tags darauf die Österreichischen Staatsmeisterschaften auf dem Programm stehen. Und dazwischen wollen noch so viele Bälle gelocht werden, wie es der abgespannte Körper hergibt.
Bester Snooker-Spieler in Österreich Florian Nüßle ist Österreichs mit Abstand bester Snooker-Spieler, ein Top-Talent, wie man es hierzulande selten in einer Sportart antrifft. Mit drei Jahren hatte er erstmals ein Queue in der Hand, mit zwölf wurde der gebürtige Grazer steirischer Landesmeister, mit 15 gewann er seinen ersten Staatsmeistertitel. Da war er bereits seit fünf Jahren Mitglied im Nationalteamkader, der vom irischen Ex-Profi P. J. Nolan betreut wird, der Florian für einen der beiden derzeit besten Spieler Europas im U21-Bereich hält. „Nolan ist ein
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davon entfernt war.“ Beim Turnier in Malta beispielsweise scheiterte er nach drei klaren Siegen im Viertelfinale an Lukas Kleckers, einem fünf Jahre älteren Deutschen, der bereits zwei Jahre auf der Main Tour spielte und dann wieder aus dem elitären Kreis hinausfiel.
Europameisterschaften
wichtiger Bezugspunkt für mich, ein Mentor, von dessen Tipps ich profitiere“, sagt Nüßle, dessen Erweckungserlebnis als Kind die stundenlangen Snooker-Übertragungen auf dem TV-Sender Eurosport waren. Vor allem das charismatische und mit einer extremen Biografie ausgestattete Genie Ronnie O'Sullivan (beide Eltern im Gefängnis, er selbst mit Drogenproblemen) hatte es ihm angetan. „Sein explosives Spiel, sein Verständnis für jede Situation am Tisch, das ist schon gigantisch.“ Man kann sich vorstellen, wie groß die Euphorie war, als Nüßle im März 2017 bei einer Exhibition in Dornbirn einen Frame (entspricht etwa einem Satz im Tennis) mit seinem großen Idol, Spitzname „Rocket Man“, spielen durfte. „Er hat mir den Tipp gegeben, die Hand beim Stoß näher an die weiße Kugel zu legen. Danach habe ich gleich 49 Punkte geschafft.“ Was die 1.000 Zuschauer mit heftigem Beifall
quittierten – ein Erlebnis, bei dem es ihm heute noch eine Gänsehaut aufzieht.
Ziel: Main Tour Die Erfolge, die Nüßle bis jetzt eingefahren hat, sind beeindruckend. Aber doch nur Etappen auf einem Weg, der ihn zu seinem eigentlichen Ziel führen soll: ein Ticket für die sogenannte Main Tour. Lediglich 128 Spieler weltweit sind für diese qualifiziert und haben somit Zugang zu den großen Profiturnieren, bei denen es um Ruhm, Ehre und nebenbei auch einen großen Haufen Preisgeld geht. Bis man es dorthin schafft, ist Snooker ein eher teures Hobby, bei dem die Kosten für Flüge, Hotels und Trainingsmöglichkeiten hoch, die Einnahmen aus Preis- und Sponsorgeldern dagegen bescheiden sind. „Ich stufe die Chance, es auf die Main Tour zu schaffen, als sehr realistisch ein“, sagt Nüßle. „Es gab Qualifikations-Turniere, bei denen ich nur zwei, drei Spiele
Die nächste Chance, es dorthin zu schaffen, bietet sich bei den Amateur-Europameisterschaften im März in Portugal. Bis dahin wird Florian keine ruhige Kugel schieben und viel Zeit in dem gemieteten Trainingsraum ganz in der Nähe der elterlichen Wohnung in Salzburg verbringen, in dem er täglich bis zu acht Stunden an der präzisen Ausführung seiner Stöße arbeitet. Meistens allein, ohne Trainingspartner oder den Input eines Coaches. Und ganz nebenbei will er auch die Matura schaffen, wofür er derzeit ein Abendgymnasium besucht. 2016 schloss er sich dem von Raiffeisen geförderten und von vielen Top-Sportlern genutzten Salzburger Schulsport-Modell an, was sich ob der vielen auch internationalen Turniere als nicht ganz optimal für ihn erwies. „Ich bin aber nach wie vor Mitglied dort und kann beispielsweise die Kraftkammer oder die Angebote zur Ernährungsberatung nutzen“, erzählt er. „Das hilft mir weiter.“ Denn auch wenn es von außen nicht so aussehen mag: Snooker geht wegen der oft eingenommenen unnatürlichen Haltung sehr auf den Körper, ohne Ausgleichssport hätte Florian aufgrund seiner dadurch aufgetretenen Skoliose permanent Schmerzen.
Fotos: World Snooker Federation WSF, Claus Huber und Claudia Nüßle
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Sponsorensuche
Vier Titel in Folge Unannehmlichkeiten, die er in Kauf nimmt, um sich seinen großen Traum von der Main Tour zu erfüllen. Wie konkurrenzlos er dabei in Österreich ist, zeigte sich bei den Staatsmeisterschaften, als er in souveräner Manier seinen vierten Titel in Folge holte und dabei nur einen Frame (bei 17 gewonnenen) abgab. Dabei ist die Tatsache, keinen echten Herausforderer zu haben, eher ein Nachals ein Vorteil. „Ich würde davon profitieren, wenn meine Herausforderungen so groß wären wie
bei einem chinesischen oder britischen Spieler. Konkurrenz belebt das Geschäft.“
Florians Erfolge: • 4 -facher österr. Staatsmeister allg. Klasse in Folge (2016, 2017, 2018, 2019) • Salzburger Landesmeister allg. Klasse 2019 • Träger des goldenen Bundesverdienstkreuzes des Republik Österreich • Träger des Ehrenlorbeers des Landes Salzburg
Da in Österreich überhaupt keine internationalen Turniere, stattfinden steigen die Kosten durch die vielen Auslandsaufenthalte enorm. Die Aufwendungen für Flüge, Hotels, Transfers und Startgelder (z. B. das Nenngeld für die Q-Scholl in England – Turnier um sich für die Main Tour zu qualifizieren – beträgt nur für dieses Event 1.000 englische Pfund). Snookertrainer gibt es in Österreich nicht. Der ÖSBV bezahlt 6 x jährlich den irischen Nationalkadertrainer PJ Nolan, für ein Trainingswochenende in Wien. Hier wird der österr. Kader 2 Tage trainiert. Den Rest der Zeit ist Florian auf sich alleine gestellt, trainiert täglich 4 – 6 Stunden in seinem Trainingsraum – ohne Gegner! Adäquate Sparringpartner in Österreich gibt es außer Andreas Ploner (Innsbruck) auch keinen. Aus diesem Grund muss Flo zwangsweise 2 bis 3 mal im Jahr für ca. 1 Woche nach England in die Snooker Akademie, in der er sich mit prominenten Profispielern messen kann (dies jeweils vor Großereignissen wie EM oder WM). Das alles sind exorbitante Ausgaben!
Bitte wenn sie Flo helfen wollen oder können melden sie sich: gg@grazin.at
Foto: World Snooker Federation WSF, Claus Huber und Claudia Nüßle
Schon seit geraumer Zeit ist Flo auf der Suche nach einem Sponsor.
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TECHNIK IN GRAZIN
Grundig, where home is! 3.0
Putzwilliger Partner gesucht: Bei Grundig gefunden
Und Grundig hat gleich zwei davon. Mit dem Bodenstaubsauger mit Beutel VCC 3850 A und dem beutellosen Zyklon Bodenstaubsauger VCC 3870 A ergänzt Grundig sein Bodenpflegeportfolio um zwei neue variable, leistungsstarke und leise Geräte. Ab sofort sind sie im Handel.
Grundig VCC 3850 A
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as Frühjahr naht. Und mit ihm der Frühjahrsputz. Doch dieses Jahr will man es noch besser und nachhaltiger machen als die Jahre zuvor. Der positive Schwung des Frühjahrsputzes soll idealerweise in noch regelmäßigeres Putzen und häufigeres Staubsaugen münden. Damit das aber auch so klappt, sollte man vielleicht über einen neuen Partner nachdenken. Einer, der nicht nur gut aussieht und Einiges draufhat, sondern der beim Saubermachen auch eine wirkliche Hilfe ist. Das bietet Grundig. Und bringt gleich zwei neue Bodenstaubsauger auf den Markt, die dafür genau die Richtigen sind. Denn sie sind besonders saug- und leistungsstark, so dass das Staubsaugen zum Kinderspiel wird. Für all jene, die einen Klassiker mit Beutel wollen, gibt es den VCC 3850 A und für die, die es lieber beutellos haben, ist der VCC 3870 A
der perfekte Partner. Beide eignen sich auf jeden Fall in idealer Weise dazu, um den regelmäßigen Kampf gegen Staub, Bröseln, Tierhaare und Co aufzunehmen und diesen auch glänzend zu meistern.
Und das können die Beiden Nach wie vor sind sie die Klassiker unter den Staubsaugern: Die Bodenstaubsauger. Sie ermöglichen dank ihrer Rollen nicht nur eine komfortable Fortbewegung, sondern eignen sich auf für die Reinigung der verschiedensten Flächen. Mit zwei neuen Bodenstaubsaugern erweitert Grundig die Produktrange um neue, leistungsstarke Geräte mit einigen Gemeinsamkeiten. Beide haben eine Motorenleistung von 800 Watt und sind mit einer Kombibürste ausgestattet, die per Fußtaste umschaltbar ist. Damit sind die Geräte für die einfache Reinigung aller Bodenbeläge
geeignet. Für eine flexible Nutzung verfügen die beiden über lange Teleskoprohre, die sich individuell einstellen lassen. Das Teleskoprohr des Zyklon Bodenstaubsaugers VCC 3870 A überzeugt beispielsweise mit einer Länge von 94 Zentimetern. Auch jenes vom VCC 3850 A lässt sich ganz bequem auf die eigene Körpergröße einstellen. Auch die Kabellänge sorgt für viel Bewegungsfreiheit beim Saugen. Durch die automatische Kabelaufwicklung kommt es zu keinem Kabelchaos. Nach dem Staubsaugen lassen sich die zwei Bodenstaubsauger dank des horizontalen und vertikalen Parksystems und des Tragegriffs besonders einfach verstauen. Und sie sind beide extrem leise. „Saugstark, effizient und benutzerfreundlich sind die beiden neuen Grundig Bodenstaubsauger VCC 3870 A und VCC 3850 A für
alle Böden geeignet. Ob Teppiche, glatte Böden, Matratzen oder Sofas – sie sind flexibel einsetzbar. Und dank ihres großen Staubaufnahmevolumens kann man mit ihnen extrem lange saugen. So wird das Staubsaugen zum reinsten Vergnügen“, so Philipp Breitenecker, Head of Marketing von Grundig Österreich.
Preis und Verfügbarkeit Der Zyklon Bodenstaubsauger VCC 3870 A ist mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 139,00 Euro und der Bodenstaubsauger mit Beutel VCC 3850 A mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 109,00 Euro ab sofort im Handel erhältlich. Auf beide Geräte gibt es eine Garantie von drei Jahren.
www.grundig.at.
Fotos: Grundig / Elektra Bregenz AG
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Grundig VCC 3870 A
Finanzieren: So günstig wie noch nie Am allerschönsten sind die Wünsche, die man sich auch erfüllen kann. Denn das Leben ist viel zu schön, um alle Wünsche auf später zu verschieben. Der Zeitpunkt dafür ist jetzt ideal. Zumal sich das Zinsniveau für Wohnbaukredite derzeit auf einem historischen Tiefpunkt befindet. Dazu ein Expertentipp von Michael Paternoga: „Am Zinsmarkt gibt es eine klassische Regel: Bei hohen Zinsen eher Wohnbaukredite mit variabler Verzinsung wählen, in Niedrigzinsphasen ist es umsichtiger, eine Absicherung mit einem Fixzins abzuschließen“. Für die Finanzierung Ihrer persönlichen Wohnoase bieten wir Ihnen jetzt – neben Top-Konditionen – fixe, vertraglich vereinbarte Zinsen bis zu einer Laufzeit von 20 Jahren. So profitieren Sie während der vereinbarten Laufzeit in Form einer kalkulierbaren, gleichbleibenden Kreditrate. Unabhängig wie sich die Zinssätze zukünftig auf dem Markt verändern. Und bei der Klärung verschiedener Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Seite: Kaufen oder mieten? Nicht nur eine ökonomische Frage, sondern eine der persönlichen Lebensumstände. Welche Finanzierungsform ist für mich geeignet? Welche Kosten fallen an oder Förderungen gibt es? Unsere bestens geschulten Beraterinnen und Berater stehen Ihnen mit Immobilienangeboten und Richtpreisen sowie Detailinformationen zur Finanzierung und Absicherung in unseren Filialen jederzeit gerne zur Verfügung. Ein Besuch lohnt sich!
Kommen wir ins Gespräch! Michael Paternoga Filialleiter Radetzkystraße & Plüddemanngasse Graz Tel. +43 316 8051 - 5870 michael.paternoga@landes.hypobank.at
www.hypobank.at
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BODYPAINTING-FESTIVAL
Bodypainting s chun g el im D
VON GERFRIED GOMBOCZ
Das zweite Bodypainting-Festival in Äquatorialguinea war eine beeindruckende Darstellung von Schönheit und talentierter Kunst. Top-Künstler aus 18 Ländern der Welt und lokale Künstler kamen zusammen, um spektakuläre lebende Kunstwerke zu schaffen. Unter den Künstlern waren auch elf Bodypainting-Weltmeister, darunter die Österreicherin Birgit Mörtl.
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okale Teilnehmer und Models haben hervorragende Arbeit geleistet, vor allem angesichts der Tatsache, dass dies für viele von ihnen das erste Mal war, dass sie bodygepaintet wurden. Das Publikum war einfach überwältigt von den einzigartigen künstlerischen Entwürfen, die normale Menschen in mystische Schönheiten verwandelten. Die Veranstaltungen des EGBF fanden an zwei Wochenenden im Jänner im Malabo-Nationalpark statt. Die Direktoren und Erfinder dieses Festivals sind Ehud Cohen und seine Frau, die Künstlerin Lora Tulchinski. Birgit Mörtl konnte ihr Glück kaum fassen, als sie zu diesem spannenden Abenteuer mit Künstlerfreunden aus der ganzen Welt eingeladen wurde. Das Schönste an der Einladung ist auch, dass dieses Festival kein Wettbewerb ist. Ohne Druck und in Ruhe konnte Birgit ihre Kunstwerke tagsüber gestalten, wo auch das Publikum zuschauen konnten. Die Modelle wurden dann am Abend auf einer Bühne in traumhafter Kulisse präsentiert. Birgit Mörtl ist noch immer geflasht von den Eindrücken: „Es war wunderschön und herzerwärmend, das Lächeln auf den Gesichtern der Kinder zu sehen, als wir Schulen und ein Waisenhaus besuchten. Es war auch großartig, die lokalen Künstler zu sehen, die die Techniken von den internationalen Künstlern lernen wollten, deshalb wurden Workshops für sie organisiert.“
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Darum geht es im Grunde beim Equatorial Guinea Bodypainting Festival. Es ist mehr als nur eine Veranstaltung. Dieses Festival ist eine Bewegung, die Menschen dazu inspiriert, ihre Talente zu entdecken. Dieses Festival findet an zwei Wochenenden statt. So hatte Birgit Mörtl unter der Woche viel Zeit, um diese traumhafte Insel zu erforschen. Traumhafte leere Strände, Tropenwälder, Wasserfälle. Es wurde auch ein kleiner Film bei einem Wasserfall gedreht. „Das war eines der Highlights von Birgits Reise. Sie stand dort unter diesem Wasserfall und dachte zu träumen. Wie im Paradies. Das einzig anstrengende war nur, dass wir das ganze schwere Equipment vier Stunden schleppen mussten (durch Urwald, Flüsse, Strände), bis wir zu dieser traumhaften Kulisse kamen“, so Mörtl.
TIPP Dieses Festival findet nächstes Jahr wieder auf der wunderbaren Insel in Malabo statt. Wer Birgit Mörtl gerne als Tourist oder Künstler gerne dorthin begleiten würde, bitte einfach auf ihrerHomepage nachschlagen und die Organisatoren helfen sehr gerne mit den Arrangements wie Visa, Flüge, Hotels und Touren. Das wunderschöne an dieser Insel ist ja, dass der Tourismus noch in den Kinderschuhen steckt und alles noch sehr naturbelassen und ruhig ist, ohne Massentourismus. www.egbodypaintingfestival.com
Birgit Mörtl: „Es lohnt sich, auf Malabo zu kommen und sich von der natürlichen Schönheit dieses Landes und der Menschen inspirieren zu lassen.“
DANKE AN ALLE
Entgeltliche Einschaltung des SPÖ Gemeinderats Klubs
MICHAEL EHMANN
HELFERINNEN UND HELFER!
DANKE FÜR DIE SOLIDARITÄT UND UNTERSTÜTZUNG!
www.graz.spoe.at
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Fotos: Tobias Spranger, Leon Sokoletski, Yuvvco, Simone-Attisani-Photography
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FOTOGRAFIE VON GERFRIED GOMBOCZ
Foto: Matthias Pall
Sony World Photography Awards 2020
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Austrian National Award für Matthias Pall alias Melina Die Gewinner der nationalen Auszeichnungen der Sony World Photography Awards 2020 stehen fest: Der steirische Fotograf Matthias Pall überzeugte die Jury mit seinem eindrucksvollen schwarz-weiß Portrait und erhält den österreichischen National Award.
Sony World Photography Awards Ausstellung 2020
Das National Awards Programm ist eine Initiative der World Photography Organisation und von Sony zur Unterstützung lokaler Fotografen in 63 Ländern auf der ganzen Welt. Das Programm zeichnet einen Fotografen aus jeder Nation für ein Einzelbild aus und gibt Fotografen so die Möglichkeit, ihre Arbeit einem weltweiten Publikum zu präsentieren. In diesem Jahr geht der österreichische Preis an Matthias Pall, die Jury wählte sein Foto „Natural Beauty“ aus, welches er in der Kategorie Portrait im Offenen Wettbewerb eingereicht hatte. Der in der Steiermark ansässige Fotograf, auch bekannt unter dem Synonym „Melina“, entdeckte seine Begeisterung für Schwarz-Weiß-Fotografie bereits in seiner Studienzeit. „Schwarz und Weiß, das ist
Zu den Sony World Photography Awards 2020-Wettbewerben gehören:
meine Handschrift! Trotz Reduktion auf das Wesentliche ist es mein Anspruch, gemeinsam ein Bild zu schaffen, das auch ohne Farbe, in einer durchaus bunten Welt, hängen bleibt. Farblooks kommen und gehen, doch ein Bild in Schwarz-Weiß wird immer zeitlos bleiben.“ Mehr als 345.000 Bilder wurden für die diesjährigen Sony World Photography Awards eingereicht, über 190.000 nahmen am Offenen Wettbewerb teil, aus welchem der Gewinner der National Awards ausgewählt wurde – die bisher höchste Anzahl an Einreichungen. Als österreichischer National Award Gewinner kann sich Pall über eine Alpha 7 III Kamera und ein 28–70-mm-Zoomobjektiv von Sony freuen.
Somerset House, London, WC2R 1LA 17. April – 4. Mai 2020, Öffnungszeiten: Mo – Fr, 10 – 21 Uhr / Sa – So, 10 – 20 Uhr
• Profi-Wettbewerb – würdigt die besten Bilderserien in jeweils zehn Kategorien. • O ffener Wettbewerb – das beste Einzelbild in jeweils zehn Kategorien. • Jugend Wettbewerb – das Einzelbild, das am besten zum vorgegebenen monatlich wechselnden Thema passt. Alle Fotografen zwischen 12 und 19 Jahren können daran teilnehmen. • Studenten Wettbewerb – eine Bilderserie, teilnehmen können Fotografie-Studenten von akademischen Institutionen. • National Award – das beste Einzelbild eines Fotografen aus über 63 Ländern. Prämiert wird ein Fotograf je Land.
Unser Wohnbauteam: Experten die am Boden bleiben. Wir nehmen uns Zeit für Ihre wichtigen Entscheidungen im Leben und sind Ihr verlässlicher Partner bei Wohnbaufinanzierungen. VOLKSBANK. Vertrauen verbindet.
Larissa Kapaun
Manuel Wohlgemuth
larissa.kapaun@volksbank-stmk.at manuel.wohlgemuth@volksbank-stmk.at Tel: +43 (0)50 901-1199 www.volksbank-stmk.at/wohnbaufinanzierung
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FOTOGRAFIE
Nicht nur FotografIN VON GERFRIED GOMBOCZ
Immer mehr Menschen haben zwei oder mehr Jobs, fast drei Millionen „Multi-Jobber“ gibt es zum Beispiel in Deutschland. Sandra gibt uns Einblicke in ein Leben zwischen Erschöpfung, aber auch Stolz. Sandra Hrastnig ist die Foto grafIN, die hinter SandraS Fotografie steckt. Vor 35 Jahren in der Steiermark geboren und in Spielberg in der Obersteiermark aufgewachsen, lebt sie zurzeit in Klagenfurt am Wörthersee. Seit mittlerweile zehn Jahren ist sie bei der Kriminalpolizei in Klagenfurt. Die Fotografie war für sie immer so eine Art Ausgleich zum Polizeiberuf. Also lebt Sandra beruflich zwei Leben, neben dem harten Berufsalltag als Kripobeamtin die „weiche“ kreative Tätigkeit als FotografIN. Amerikanische Verhältnisse also auf unserem Arbeitsmarkt. In den USA kennt man das Phänomen schon länger. 7,9 Millionen Menschen gehen dort regelmäßig mehr als einer Arbeit nach. Weil viele Nebentätigkeiten zu nächtlicher Stunde ausgeübt werden, werden die Zweitjobber in Amerika als „Moonlighter“ bezeichnet. Die Zahl der Arbeitnehmer mit Nebenverdienst hat
sich binnen weniger Jahre auch bei uns fast verdoppelt. Doch längst nicht immer ist es blanke Not, die Menschen in den Zweitjob treibt. Die Multi-Job Situation von Sandra ist nicht dem Geld geschuldet sondern ihrer Passion dem Fotografieren und darauf ist sie stolz. Alles hat für Sandra als Hobbyfotografin begonnen, so hat sie hauptsächlich Makro-, Tier-, und Landschaftsaufnahmen fotografiert, insbesondere wenn sie auf Reisen war. Ihre größten Hobbies sind neben dem Fotografieren nämlich das Reisen und Tauchen … und ihr Mann und Kater Silvester. Menschen zu fotografieren begann sie eigentlich ganz zufällig vor einigen Jahren, als eine Kollegin sie bat, ein paar Babybauchbilder zu machen. Sie durfte diese Bilder auf Facebook und anderen Social-Media Kanälen veröffentlichen und bekam plötzlich immer mehr
Sandra Hrastnig Anfragen. Das war ihr Einstieg in die Portraitfotografie. Selbstständig machte sie sich schließlich im August 2017, als sie immer mehr Shootinganfragen bekam und Bilder für die Homepage eines Kleinunternehmens machen durfte. Sandra fotografiert begonnen von Babybauch-Shootings über Neugeborenen-Shootings bis hin zu Familien-Shootings, sie macht
aber genauso auch Werbefotografie für Selbstständige und Kleinunternehmen. Eigentlich aber bleibt sie eine leidenschaftliche Portrait- und Hochzeitsfotografin. Infos und Kontakt: facebook: SandraS Fotografie Instagram: sandra_s_fotografie E-Mail: sandrasfotografie@chello.at
„Es ist für mich immer etwas ganz besonderes, ein Paar an diesem emotionalen Tag begleiten zu dürfen. Ich fotografiere Fine Art, d.h. meine Bilder sind elegant und zeitlos. Ich bin detailverliebt und liebe es, echte Emotionen festzuhalten“, Sandra zur Hochtzeitsfotografie. 40
„Bei der Portraitfotografie nehme ich mir besonders Zeit für die Bildbearbeitung und zeige jeder Frau, wie schön sie ist. Gerade bei Boudoiraufnahmen lege ich Wert darauf, dass sich meine Kunden wohl fühlen und die Bilder sinnlich und ästhetisch wirken …“, Sandra zum Thema Portraitfotografie und Boudoir.
grazIN verlost 2 x 2 Tickets für das Zusatzkonzert am 10.12.2020 in der Stadthalle Graz
ZUSATZKONZERT IN GRAZ!
Fendrich
GewINn mit grazIN
2 x 2 Tickets Zusatzkonzert 10.12.2020
Foto: Marcel Brell
Mit seinem aktuellen Album „Starkregen“ schreibt der österreichische Singer-Song writer, als der Solokünstler mit den meisten Nummer Eins-Alben in Österreich, erneut Chartgeschichte. In seiner fast 40 Jahre andauernden Ausnahmekarriere ist „Starkregen“ bereits sein 14. Nummer-Eins-Studioalbum und steht kurz davor, Platinstatus zu erlangen. Rainhard Fendrich ist Sänger, Songwriter und Entertainer. Das alles gepaart mit einer Leidenschaft, die er bei seinen Live-Konzerten, Abend für Abend, mit seinem Publikum zu teilen weiß. Der Run auf die Tickets seiner aktuellen Tour „Starkregen-LIVE 2020“ ist nach wie vor ungebrochen. Aufgrund der großen Nachfrage ging am Tag seines 65. Geburtstags (27.02.2020) eine Zusatz-Show am 10.12.2020 in der Grazer Stadthalle in Verkauf! Graz-Termine: 20.05.2020 – GRAZ Stadthalle 10.12.2020 – G RAZ Stadthalle (NEUER Zusatztermin!) Karten erhältlich bei allen bekannten Vorverkaufsstellen. www.showfactory.at
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KUNST
In Graz gibt’s nicht nur den steirischen Volksrock’n’roller, sondern auch einen steirischen Graffitirocker. Die Rede ist von Georg Dermouz der seit Jahren als Graffitikünstler unter dem Synonym Moodyloop bekannt ist und kurz um Graffiti-Georg genannt wird.
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eine Kunstwerke zieren nicht nur die Disco Mausefalle in Graz, oder das Kult Billard Cafe Immervoll am Lendplatz. Auch der neu gestaltete Club Kokomo in Weiz ist nicht einfach nur besprüht worden, sondern erzählt Musikgeschichte der 60er Jahre bis zur Jetztzeit. Dermouz’ Graffitiwerdegang liest sich mittlerweile wie eine Speisekarte in Rockstar-Manier: Ein Bild von ihm ist im SunRecord Studio in Memphis, er hat für die Randy Rhoads Familie ein Bild gesprüht und auch im Haus von Ex-Guns’n’Roses Gitarrist Gilby Clarke hängt ein Bild von ihm. Was mit einer belanglosen E-Mail Anfrage begann, wurde in kürzester Zeit richtig groß. Moodyloop soll ein Bild gestalten, es sollte ein besonderes Bild werden. Weg vom Alltäglichen, ein Highlight, welches noch nie dagewesen ist. „Ich hatte seit langem eine Idee im Kopf …“, erzählt Dermouz „… für dieses Bild wollte ich jene Idee in die Realität umsetzen, ob es klappen würde, wusste ich bis dato noch nicht, aber ich traf damit voll ins Schwarze.“ Das Bild wurde ein künstlerisches Meisterwerk. Moodyloop montierte über 130 echte Schlagzeugsticks auf eine Leinwand, diese dienen statt der Oberfläche der Leinwand als Basis für das spätere Abbild von Dave Grohl.
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Nachdem er das Bild erfolgreich fertiggestellt hatte, wurde ein Bestätigungsfoto gemacht. Normalerweise würde es jetzt versandfertig gemacht und verschickt. Da das Foto des Bildes aber für frühzeitiges Staunen in Los Angeles sorgte, war die Spannung auf das reale Bild unermesslich hoch. Dermouz konnte das Ausmaß des Interesses an dem Bild nicht erahnen. Dermouz wurde gefragt, ob er das Bild eventuell persönlich übergeben möchte, woraufhin er sofort einwilligte. Bei einer Veranstaltung im Zuge einer Musikmesse war es dann soweit und Dermouz konnte das Bild an den Mann bringen. Dave Grohl konnte es zuerst nicht glauben, begriff dann, dass es tatsächlich aus Drumsticks bestand und war sprachlos. „… der krasse Typ aus Österreich ist echt den ganzen Weg hier herüber gekommen, um mir das Bild zu überreichen …“ sagte Grohl „… you are f*ckin badass man!!“ Dass seine Leinwande ganz besonders sind, weiß man in Österreich bereits zu schätzen, dieses Feedback allerdings lässt Großes erhoffen. Man darf gespannt sein, was man in Zukunft von Moodyloop Graffiti noch hört und sieht. Purer Rock aus der Spraydose.
WOHNEN SCHÖNHEIT MODE Fashion Finder Graz 4.0
Foto: kk
When Flowers Bloom: Frühlingsgefühle mit dem Fashion Finder Graz Fashionindustrie unter Quarantäne Auch die Grazer Fashionindustrie ist vom Coronavirus längst betroffen. Einige Grazer Boutiquen, die ihre Ware aus Italien, China & Co beziehen, stehen nun aufgrund von Lieferstopps und Grenzschließungen vor einer schwierigen Zeit und es bleibt die Frage, wie es künftig
in der Modebranche weitergehen soll. Zum Glück gibt es in Graz aber auch heimische Labels, die größtenteils vor Ort produzieren und so kann man auch weiterhin bei den von uns vorgestellen Labels nach Lust und Laune shoppen. www.fashion-finder.at
Antoinette Adam – Gründerin des FFG
Fashion Finder zeigt dir 3 Labels, die in Graz produzieren. Perlenreich
2m4k -t(w)o moms fo(u)r kids
MED – Manuel Essl Design
Wie der Name schon sagt, findet man im Reich der Perlen in der Gleisdorfergasse 13 liebevoll handgefertigte Schmuckkollektionen und Accessoires aus Perlen, Edelsteinen und anderen Materialien. Das Besondere an dem Schmuckstore ist, dass die Inhaberin Elisabeth Kunz Mietboxen für heimische Schmuckdesigner zur Verfügung stellt und so die unterschiedlichsten Schmuckerzeugnisse Grazer Kunsthandwerker ausstellt. Immer wieder finden auch interessante Workshops im Perlenreich statt.
Die zwei Mamas, Anita Dittrich und Nadine Klug, sind leidenschaftliche Näherinnen und so entstand 2019 die Idee, ihr eigenes Label zu gründen. Ihre Vision ist es, nachhaltige Produkte in Graz zu designen, zu produzieren und zu verbreiten. „From Trash To Treasure“ lautet ihr Motto und so werden aus alten Stoffen neue Unikate geschaffen. Passend zur Frühlings-/Osterzeit bietet das Label entzückende Häschenrucksäcke und Oster-Nester an.
Manuel Essl entwirft und produziert in seinem MED Store in der Münzgrabenstraße 5 Fashion, die von bequemer Streetwear bis hin zu extravaganter Damenmode reicht. Die ausgefallenen Prints stammen ebenfalls aus dem Hause MED und sind einzigartig in ganz Graz. Mit seiner neuen Kollektion „When Flowers Bloom“, mit der er auch schon den Laufsteg der Vienna Fashion Week erobert hat, gibt der Jungdesigner schon einmal einen modischen Vorgeschmack auf den kommenden Frühling.
www.perlenreich.at
www.2m4k.at
www.manuelessldesign.at
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SEIDL TRACHT IM FRÜHLING / SOMMER 2020
Tracht wie im Märchen VON KATHARINA GÖTZL
Ein verwunschener Garten, ein zauberhaftes Schlösschen, eine reizende Prinzessin und ein tapferer Prinz – schon spinnen sich märchenhafte Geschichten rund um Dirndl und Lederhose. Entschwinden Sie mit Seidl Tracht im Frühling/Sommer 2020 in eine Welt aus feenhafter Eleganz und mutiger Bodenständigkeit. Die Kollektionen bei SEIDL sind beflügelt von Blüten, Ranken und allerhand durch die Natur inspirierten Drucken und Farben. Die Stoffe sind
leicht, oft transparent, mit zarter Spitze und in weichen, leisen Tönen. Applikationen, Borten und Stickereien haben sich ihren fixen Rang zurückerobert. Was althergebracht ist, ist gerade ganz besonders zeitgemäß. Das gilt auch für die Herrenwelt. Ist und bleibt die zünf-
tige Lederne weiterhin das begehrteste Stück, so wird sie jetzt gerne mit schlichten Sakkos und lässigen Jankern getragen. Gerade so, dass der Hauch der Tradition ein beständiger Begleiter sein darf – vielleicht sogar für jeden Tag.
Aus dem Hut gezaubert: Jip trägt einen Janker aus Baumwolle und Leinen von JOSEF & ANNA um € 599,– und ein Gilet, ebenfalls aus Baumwolle und Leinen, von 2964 GARMISCH um € 219,– zur Ziegenlederhose von MEINDL um € 790,–. Sein Leinenhemd stammt von DU4 um € 149,–, die Seidenfliege von HUBEGGER um € 49,–, die Wollstutzen sind von GÖSSL um € 145,– und die Schuhe von DIRNDL+BUA um € 229,–.
Lesestunde: Tetiana in einem Dirndlkleid von PLOOM mit Leib aus Leinen und Rock aus Baumwolle um € 550,–, dazu eine Schürze aus Seidenchiffon von LOTTA LEBEN um € 219,– und eine Dirndlbluse von LENA HOSCHEK um € 140,–. Über den Schultern trägt sie ein Tuch von MOTHWURF um € 195,– und außerdem Ohrringe von MASCHALINA um € 130,–. Der Strohhut ist von BITTNER um € 219,–.
SEIDL Tracht & Mode
8184 Anger, Hauptplatz 11 8010 Graz, Schmiedgasse 13 –15 www.seidl-trachten.at Fotos: Xenia Trampusch, Models: Tetiana & Jip (Body & Soul), Hair / Make-up: Sophie Chudzikowski Fotoassistenz: Christoph Thannhoffer Produktion und Styling: SEIDL. Mit freundlicher Unterstützung der MAK-Expositur Geymüllerschlössel.
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Für Schneewitchen: Tetiana trägt ein Dirndl mit Leib aus Leinen, Rock aus Baum wolle und Schürze aus Seide von TOSTMANN um € 1.190,–. Die Dirndlbluse mit Lochspitze ist von WALLMANN um € 115,–, das Stretch-Jäckchen von MOTHWURF um € 495,– und der geknüpfte Gürtel von MICHAELA FEYRSINGER um € 98,–. Der Schal stammt von VON & ZU um € 139,–, die Ledertasche von OSTWALD um € 499,–, die Ohrringe sind von MASCHALINA um € 290,– und die Pumps aus Ziegenvelour von DIRNDL+BUA um € 209,–. Diadem von NIELY HOETSCH.
Sagenumwoben: Tetiana in einem Spitzenbody von JULIA TRENTINI um € 139,– zum Rock von MOTHWURF um € 450,–. Darüber ein Kaschmirplaid von DADDY‘S DAUGHTERS um € 359,–. Ihr bestickter Gürtel stammt von VON & ZU um € 69,–, die Ledertasche von OSTWALD um € 129,–, die Halskette von SEENBERG um € 179,–, die Pumps sind aus Ziegenvelour von DIRNDL+BUA um € 219,–.
Die Krönung: Jip trägt einen Leinenjanker um € 520,– zur Hirschlederhose um € 1.490,–, beides von MEINDL. Das Seidengilet stammt von MANUFAKTUR GRASEGGER um € 189,–, das Pfoad aus Baumwolle von JOSEF & ANNA um € 179,–, das Einstecktuch aus Seide mit Original Ausseer Handdruck von SEPP WACH um € 49,–, die Ansteck-Feder um € 49,– und der Strohhut um € 79,– sind beide von BITTNER. Wollstutzen von GÖSSL um € 145,–, Schuhe von DIRNDL+BUA um € 229,–.
Prince Charming: Jip trägt ein Leinensakko von LODENFREY um € 499,– und eine leichte Baumwollhose von MANUFAKTUR GRASEGGER um € 198,–. Das Gilet aus Seide stammt von HABSBURG um € 479,–, das Hemd von DU4 um € 129,–, die Krawatte aus Seide von WEBER+ WEBER um € 119,–. Socken von HAPPY SOCKS um € 20,–, Schuhe von DIRNDL+BUA um € 299,–.
Ab durchs Labyrinth: Jip in einem Janker um € 399,– und einem Hemd um € 129,–, beides aus Baumwolle von LUIS TRENKER und einem Gilet von JOSEF & ANNA um € 299,– zur Hirschlederhose von MEINDL um € 1.190,–. Das Einstecktuch aus Seide mit Original Ausseer Handdruck ist von SEPP WACH um € 49,–, sein Strohhut von BITTNER um € 179,–. Die Socken stammen von HAPPY SOCKS um € 20,– und die Schuhe von NOBRAND um € 119,–.
Herzdame: Tetiana trägt eine Stretch-Lederjacke von KINGA MATHE um € 1.079,– zum Rock aus einer Seidenmischung von LOTTA LEBEN um € 399,–. Das Stehkragentop ist von DADDY‘S DAUGHTERS um € 149,–, der Gürtel von WALLMANN um € 49,–, die Ohrringe sind von MASCHALINA um € 140,–, das Seidentuch mit Original Ausseer Handdruck stammt von SEKYRA um € 159,–, die Pumps aus Ziegenvelour sind von DIRNDL+BUA um € 219,–. Diadem von NIELY HOETSCH. 45
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IN unserem Schaufenster PONA
Juwelier Kruzik
Foto: Victoria Schaffer
Wer würde sich zu Ostern nicht über ein buntes Schmuckstück mit farbigen Edelsteinen im Osternest freuen? Bei Juwelier Kruzik lässt sich bei schillernden Farben und einer Vielfalt an von Hand ausgewählter Pretiosen bestimmt ein funkelndes Ostergeschenk finden: Wie wäre es zum Beispiel mit frühlingshaften Charms von DoDo in verschiedenen Designs? Oder einem farbenfrohen Bouton Ring von Tamara Comolli? Ganz in den Farben des Frühlings, symbolisieren Tamara Comollis Ringe, Halsketten und Armbänder die unendliche Leidenschaft für die Schönheit der Natur. Auch von Damiani und Marco Bicego gibt es bunte Frühlings-Juwelen bei Juwelier Kruzik zu entdecken. www.uhrenkruzik.at
me in wien Das Wiener Kindermodelabel me in wien begeistert Kinder und ihre Eltern mit ihren durchdachten, minimalistischen Mode-Designs. Auch zu Ostern hat me in wien etwas Besonderes in petto: Die Frühjahr/ Sommer-Kollektion besticht in bunten Frühlingsfarben und lässt die gesamte Familie zu Ostern einfach nur hip und cool aussehen. Die weichen Stoffe und weiten Schnitte vereinen sich mit hellem Grün, Orange sowie aussagekräftigen und farbigen Details. So macht das Ostereier-Suchen doppelt soviel Spaß. www.me-in-wien.at 46
foodspring Was passt besser in den Frühling und zu Ostern, als ein herzhaftes Frühlings-Omelett? Gefüllt mit Champignons, Frühlingszwiebeln und Zucchini wird dieses Gericht zum echten Geschmackserlebnis am Ostertisch. Die Frühlings-Köstlichkeit wird am besten abgerundet mit den foodspring Protein-Flakes, die wertvolle Ballaststoffe und eine Extraportion Eiweiß liefern. Frühlings-Omelett, Rezept für eine Person: 1 Frühlingszwiebel, 2 Champignons, 50 g Zucchini, 1 EL Olivenöl, 3 Eier, foodspring Protein Flakes, zum Abschmecken noch etwas Salz und Pfeffer, sowie zum
Erfrischend für Klein und Groß: die zwei PONA-Sorten Rote Traube Primofiore Zitrone und Golden Granny Apfel sorgen für frühlingshafte Erfrischung an den Oster-Feiertagen. PONA ist bekannt für seine fruchtigen Organic Sparkling Juices, ohne Zuckerzusatz, aber mit ganz viel Geschmack und Erfrischungsfaktor. Rote Traube Primofiore Zitrone überzeugt mit der Traube aus dem Burgenland und der Zitrone vom Fuße des Vesuvs in Sizilien – erfrischend sauer und genau perfekt zum OsterBrunch Genuss. Golden Granny Apfel ist ein Klassiker, bei dem PONA auf Bio-Äpfel aus Südtirol, ohne jeglichen Zuckerzusatz, setzt. www.pona.at
Garnieren etwas Schnittlauch, Radieschen und Fetakäse Einfach das Gemüse klein schneiden und mit dem Öl in einer Pfanne anbraten. Die Eier in einer Schüssel verquirlen, Protein Flakes unterheben, salzen und pfeffern. Danach die Eiermasse mit in die Pfanne geben und das Ei bei mittlerer Hitze stocken lassen. Nach Belieben die Ränder zusammenschlagen und mit Fetakäse, Schnittlauch und Radieschen garnieren. Fertig ist dieser einfache, aber raffinierte Brunch-Hit. So gelingt der Oster-Brunch bestimmt und ist dabei auch noch proteinreich! Die Produkte sind im Online-Shop unter www.foodspring.at erhältlich.
IN unserem Schaufenster gloryfy unbreakable
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Foto: Leander Nardin
Die bunten gloryfy unbreakable JUNIOR Sonnenbrillen, für alle Kids zwischen sechs und zwölf Jahren, haben die perfekte Größe um im Osterkörbchen versteckt zu werden und bieten Schutz beim Weitersuchen von kleinen Osterüberraschungen in der Sonne. Wie der Name schon verrät, sind die Junior-Sonnenbrillen unbreakable und halten Stand bei so jeder wilden Osterjagd. www.gloryfy.com
Auf der Suche nach der ganz großen Oster-Überraschung? Die Leute werden staunen, wenn man mit dem elektrisch-angetriebenen unu Scooter Classic leise um die Ecke rollt und die Osternester versteckt. Der smarte City-Flitzer ist in den bunten Oster-Farben Green, Mint, Red und Rose verfügbar. Der unu Scooter Classic ist ab EUR 2.400 unter unumotors.com erhältlich. www.unumotors.com
#TeamNächstenliebe Wir schaun aufeinander.
Caritas HOTLINE 0316 8015-290 Montag bis Freitag, 8.00 – 17.00 Uhr www.caritas-steiermark.at/team-naechstenliebe 47
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INteraktion
Aktion Autohaus Prügger hilft www.kia.com
Auch die Familie Prügger möchte ihren Beitrag zur aktuellen Situation leisten und hat deshalb die Aktion „Autohaus Prügger hilft“ ins Leben gerufen. Bei dieser Aktion helfen wir Mitmenschen, die derzeit das Haus oder die Wohnung nicht verlassen dürfen mit Besorgungsfahrten zum Supermarkt oder zur Apotheke. Nähere Infos entnehmen Sie bitte unserem sehr erfolgreichen Facebook-Post: www.facebook.com/pruegger/posts/10157116054101801. Bei Leasing, Eintausch und Versicherung ab Bitte helfen Sie dabei noch mehr Menschen in ihrer der1) zeit eingeschränkten Mobilität zu erreichen und kommunizieren sie diese Aktion. Viele Menschen, die jetzt Hilfe brauchen haben keinen Zugang zu Facebook und anderen sozialen Medien. Wir haben genug Autos und Fahrer und sind bereit zu helfen. Am Foto: Thomas Ortner, freiwilliger Aufregende Zeiten in Sicht. Helfer aus Heiligenkreuz am Waasen.
Foto: Autohaus Jakob Prügger GmbH
Jetzt sollte ihn jeder kennen! Der neue Kia XCeed.
€ 20.090,-
Autohaus Jakob Prügger GmbH Grazerstraße 37 • 8071 Hausmannstätten • Tel.: 03135 - 46504 info@pruegger.at • www.pruegger.at
• Prügger Gebrauchtwagen – Gebrauchtwagenfachmänner seit 1980 • Prügger Exklusiv – Premiumfahrzeuge und Premiumservice • KIA Prügger – Der Eintauschweltmeister im Süden von Graz • Vertragswerkstätte für KIA und Subaru
CO2-Emission: 162-134 g/km, Gesamtverbrauch: 5,1-7,2 l/100km
* Service und Reparatur für sämtliche Marken * Lack und Karosserie für sämtliche Marken Ausgezeichnet mit dem Steirischen Landeswappen 2014 und dem Gemeindewappen von Hausmannstätten 2010.
Symbolfotos. Satz- und Druckfehler, Irrtümer und Änderungen vorbehalten. 1) Listenpreis Kia XCeed Titan € 22.490,00 abzgl. Preisvorteil bestehend aus € 1.000,00 Leasingbonus bei Finanzierung über Kia Finance, € 1.000,00 Eintauschbonus für Ihren Gebrauchten und € 400,00 Versicherungsbonus bei Abschluss eines Kia Versicherung Vorteilssets. Der Kia Versicherungsbonus ist nur gültig bei Kauf eines Neu- oder Vorführwagens und bei Abschluss eines Vorteilssets bestehend aus Haftpflicht, Vollkasko mit Insassenunfall- und/oder Verkehrs-Rechtsschutzversicherung. Die Bindefrist bzw. Mindestlaufzeit des Vertrages beträgt 36 Monate inkl. Kündigungsverzicht. Gültig bei Kaufvertrags- bzw. Antragsdatum bis 31.03.2020. Die Abwicklung der Finanzierung erfolgt über die Santander Consumer Bank GmbH. Stand 01|2020. Angebot gültig bis 31.03.2020. Erfüllung banküblicher Bonitätskriterien vorausgesetzt. *) 7 Jahre/150.000km Werksgarantie.
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ALTER BRIDGE – 6. Juli 2020 Graz, Kasemattenbühne
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Foto: Dan Sturgess
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grazIN MusikTipp
ALTER BRIDGE ist seit über 15 Jahren dafür bekannt, die Grenze zwischen Hard Rock und Heavy Metal zu verwischen. Aufbauend auf ihrem weltweit gefeierten Sound, kehrte die Band im Oktober 2019 mit ihrem sechsten Studioalbum Walk The Sky zurück. Das 14 Songs fassende Opus markiert einen weiteren kreativen Höhepunkt für das Quartett, bestehend aus Myles Kennedy an Gesang/Gitarren, Mark Tremonti an Gitarren/Gesang, Brian Marshall am Bass und Scott Phillips am Schlagzeug.
grazIN Buchtipp
Asterix & Co im Wiener Sprachgewand Mia schreim es fuffzga Joa vuan Dschiesas. De Röma hom se gaunz Gallien eignaad. Gaunz Gallien? Schmeggs! Na, jedes Wort verstanden? In „Es Brojeggd“ (Das Projekt) lässt Liedermacher und Schriftsteller Ernst Molden Asterix und Obelix erneut in seinem Heimat-Dialekt wienern. Dies ist der fünfte wienerische Band der Asterix-Mundart-Reihe der Egmont Comic Collection. In der übersetzen Ausgabe des 17. Asterix-Bandes „Die Trabantenstadt“ von Uderzo und Goscinny plant Caesar, das gallische Dorf zu einem unbedeutenden Vorort inmitten einer gigantischen Römersiedlung. „Es Brojeggd“ (Egmont Comic Collection, 48 Seiten, € 14,00, ISBN 978-3-7704-4065-8) ab sofort im Handel.
Direkt aus den USA: grazINs Sprachtreff 6.0 Im Krieg Wir befinden uns im Krieg. Unser Feind ist COVID-19. Dies zeigt sich deutlich an unserem derzeit veränderten Lebensstil wie auch an unserem Vokabular. Beispielsweise sprechen wir davon, im Krieg gegen diesen heimtückischen Feind zu sein, und diskutieren über mögliche Strategien, mit denen wir ihn besiegen können. Gerüstet haben wir uns vorläufig mit Schutzmaßnahmen wie Isolation und Abstandhalten, da diese momentan unsere effektivsten Waffen darstellen. Wir warten nun auf medizinische Waffen wie Medikamente und einen Impfstoff und werden in der Zwischenzeit mit erschreckenden Zahlen von Infizierten und Todesopfern bombardiert, sehen Bilder von Geisterstädten und analysieren ständig das Verhalten des Virus. Wir spüren nicht nur den Angriff auf unsere Gesundheit und unser Sozialleben, sondern auch auf unsere Wirtschaft. Natürlich sind wir an Nachrichten über Kriege gewöhnt, doch dieser unsichtbare Feind befindet sich im eigenen Land und gibt uns ein Gefühl der Machtlosigkeit, während wir verzweifelt um unser körperliches und wirtschaftliches Überleben kämpfen. Aus der Positiven Psychologie wissen wir, dass negative Schlagzeilen uns seelisch wie auch körperlich negativ beeinflussen und es schwierig ist, so viele negative Ereignisse auf einmal zu verdauen. Wenngleich Information zweifelsohne notwendig ist - besonders in Zeiten wie diesen, in denen es die Virusausbreitung einzudämmen gilt -, kann solch eine endlose Flut an negativer Information zu Panik führen, die dann in Hamster- und bizarren Klopapiereinkäufen mündet. Gerade wenn die Lage so düster erscheint, brauchen wir positive Nachrich-
ten und sollten daher wählerisch sein, etwa indem wir uns gelegentlich erlauben, verstörende Zeitungsartikel zu ignorieren. Glücklicherweise wird aber auch über die HeldInnen in dieser Krise berichtet. Bei ihnen handelt es sich allerdings nicht um die üblichen Stars aus Film und Sport. Vielmehr sind es jene Berufe, denen wir sonst kaum Anerkennung schenken: Arbeitende in Krankenhäusern, in der Pflege, im Verkauf und im Reinigungsdienst. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass diese Pandemie nicht unsere einzige Krise ist. Normalerweise berichten die amerikanischen Medien ausführlich über potenzielle Blizzards. Jenem, der Mitte März im US-Bundesstaat Nebraska erwartet wurde, schenkten sie jedoch nicht einmal eine Minute. Und kaum jemand erwähnt mehr die Klimakrise, obwohl ein im März erschienener UN-Bericht die Klimabedrohung immer noch größer als das Virus einstuft. Freilich stellt das Virus eine akute Gefahr dar und schränkt uns gegenwärtig stark in unserer Freiheit ein, weil wir auf Kreuzfahrten, Flüge und Massenveranstaltungen verzichten müssen. Doch für unsere Erde ist das eine kleine und dringend notwendige Verschnaufpause. n Dr. Daniela Ribitsch Department of Modern Languages Lycoming College Ich bin gebürtige Grazerin, wohne aber seit zehn Jahren in den USA, wo ich als Germanistin an einem amerikanischen College arbeite. Außerdem schreibe ich in den USA Artikelserien für die Zeitung zu den Themen Ethik und Umweltschutz und habe auch eine Sprachkolumne, die regelmäßig in einer Zeitung in Pennsylvania wie auch in einer Zeitung in Vermont erscheint.
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Ostern auf Mallorca
ein ganz besonderes Erlebnis! Die Osterwoche ist in Spanien das bedeutendste religiöse Fest überhaupt. Die ganze heilige Woche über finden Prozessionen und Passionsspiele statt. Unheimlich wirkt es, wenn die Trommeln zwischen den Häusern hallen und sich die „Nazarenos“ mit brennenden Fackeln und Kerzen einen Weg durch die Menge bahnen, gefolgt von „Penitentes“, den Büßern, die als Zeichen ihrer Buße ein Holzkreuz auf den Schultern oder schwere Ketten an bloßen Füßen tragen. Einheimische wie Touristen stehen Spalier, um den Tausenden von „Costaleros“ Ehre zu erweisen, die in ihren Büßergewändern prunkvoll gestaltete und geschmückte Heiligenfiguren durch die ganze Stadt tragen. Seit dem Mittelalter wird dieses Geschehen im Rahmen von Passionsspielen mit großem Aufwand wie hier vor der Kirche in Felanitx nachgespielt und an das letzte Abendmahl und die an die Kreuzigung von Jesus Christus erinnert. grazIN wünscht ihnen allen ein frohes Osterfest!
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I E B ‘S T B I G K R A M R E DIE STEI
IS B N R E F IE L N E T N E Z U D O R 4 3 0 R EG IO N A L E P .* R A P S N A E T K U D O R P E Z U 3 .8 0 0 S T E IR IS C H *Anzahl variiert je nach
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n.
Standortgröße und Saiso
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Bleiben Sie gesund! US A H U Z E I S BLEIBEN
Distanz halten
Händeschütteln vermeiden
Regelmäßig mit Seife Hände waschen
E!
Gesicht möglichst nicht berühren
Zeitung lesen und Medien konsumieren