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grazIN #10/21

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#10/21

grazIN Oktober 2021 www.grazin.at

Regionalität stärken ! Ú IN: Es war eINmal … (S.18) Ú IN: Be(anders) IN 1.0 … (S.26) Ú IN: INklusionstag 1.0 … (S.28)

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Fotos: Constantin Film Verleih, KK

N I z a r g N I n N I w e g

grazIN verlost 3 x 2 Kinogutscheine für „Contra“ Das war eine fremdenfeindliche Bemerkung zu viel: Professor Richard Pohl (Christoph Maria Herbst) droht von seiner Universität zu fliegen, nachdem er die Jura-Studentin Naima Hamid (Nilam Farooq) in einem vollbesetzten Hörsaal beleidigt hat. Als das Video viral geht, gibt Universitätspräsident Alexander Lambrecht (Ernst Stötzner) seinem alten Weggefährten eine letzte Chance. Die amüsant-entlarvende Tragikomödie von Erfolgsregisseur Sönke Wortmann basiert auf der französischen Vorlage „Le Brio”. Contra – ab 28. Oktober NUR im Kino! GEWINNFRAGE: Was sagen sie zu unserer Homepage www.grazin.info?

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Schreiben Sie ganz einfach ihre Antwort mit jeweiligem Betreff und ihren Kontaktdaten an: gg@grazin.at – Einsendeschluss für diese ­GewINnspiele ist der 15. November 2021. Bei allen Gewinnspielen in dieser grazIN-Ausgabe gilt: Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer zur Veröffentlichung seiner von ihm bekannt gegebenen personenbezogenen Daten im Sinne des Datenschutzgesetzes sowohl in Printform als auch im Online-Format ausdrücklich einverstanden, dies allenfalls auch in Form eines Lichtbildes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinne sind nicht in bar einlösbar.


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IN EIGENER SACHE

­Nach der Ab-Wahl ist vor der Wahl … I

ch möchte ihnen, nach der Graz (Ab)wahl, die Reaktionen von zwei „betroffenen“ Politikern, welche ich persönlich sehr schätze, nicht vorenthalten. Siegfried Nagl war nicht nur Wegbereiter für Graz ins 21. Jahrhundert, er war auch der längstdienende Bürgermeister und vor allem ein Mensch mit vielen Stärken, aber eben auch Schwächen, das muss wohl auch für Politiker erlaubt sein! Sein Schreiben an mich am Tag nach seinem Rücktritt sagt viel aus, deswegen habe ich mich auch entschlossen es hier Kurt Hohensinner, geschäftsführender Stadtparteiobmann der Grazer Volkspartei Die ÖVP hat immer Verantwortung übernommen. Die letzten Jahre haben wir das Graz gestaltet, in dem alle Menschen gerne leben und in dem die Lebensqualität so hoch ist. Wir haben in den vergangenen Wochen alles gegeben, um die Menschen von unserer Arbeit zu überzeugen und ihnen unseren zukünftigen Weg für Graz aufzuzeigen. Auf diesen Einsatz können wir sehr stolz sein. Die Enttäuschung über das Wahlergebnis ist deshalb groß. Den 30.797 Menschen, die uns bei dieser Wahl den Rücken gestärkt haben, sind wir sehr dankbar. Wir sind ein starkes Team und werden uns auch jetzt nicht vor der Verantwortung weg­ ducken. Siegfried Nagl hat unser Graz die letzten 18 Jahre großartig geführt und vier Mal gewonnen. Dieses Mal leider nicht. Er hat seine persönliche Konsequenz gezogen und seine Position als Stadtparteiobmann zurückgelegt. Der Stadtparteivorstand der Grazer Volkspartei hat mich in der Sitzung, auf Wunsch von Siegfried Nagl, einstimmig als seinen Nachfolger gewählt. Ich bin von diesem Vertrauen überwältigt und es bestärkt mein Ziel gemeinsam mit der Grazer Volkspartei gute Arbeit für die Grazerinnen und Grazer zu leisten. Wir werden nicht aufhören, weiterhin alles für unser Graz geben! Mit lieben Grüßen Kurt

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wiederzugeben. Weiters sei mir auch gestattet, ein Schreiben von seinem designierten Nachfolger Kurt Hohensinner hier abzudrucken. Lesen Sie wohl und auf das Leben nach dem Virus mit MagazINhaften Grüßen

Gerfried Gombocz BSc. Herausgeber & Chefredakteur grazIN MagazIN mit Brownie

Da war er noch jung! Siegfried Nagl mit seinem Bürgermeister-Vorgänger Alfred Stingl, den er an Amtsjahren überholt hat. Foto: Stadt Graz

grazIN MagazIN – Immer ein GewINn !

„Altbürgermeister“ Siegfried Nagl: Lieber Gerfried! Manchmal passieren im Leben Ereig­ nisse, die man sich nicht erklären kann! Ich wurde für 24 Jahre unermüdliche Arbeit für meine Stadt von vielen Menschen nicht mehr ausreichend unterstützt! Es war Zeit loszulassen! Ich blicke stolz und dankbar auf diese Zeit und auf die vielen Menschen zurück, die mich geprägt und begleitet haben. Vieles ist gelungen! Jetzt blicke ich nach vorne und bekomme eine Freiheit zurück, die ich im Alter von 34 Jahren für die Gemeinschaft in Graz aufgegeben habe! Ich danke dir für deine liebenswerten Zeilen, die gut tun, da der Sonntag schwer zu verstehen und zu verkraften war. In der Niederlage erkennt man seine wirklichen Freunde! Für Andrea, meine Familie und mich bricht eine neue Zeitspanne an! Ich bin neugierig wohin die Reise geht! Ich freue mich auch auf unsere nächste Begegnung! Bis dorthin wünsche ich dir alles Gute! In Verbundenheit dein Siegfried

INhalt/INteraktion/INnovation und das INmitten von GRAZ! Die Welt von grazIN immer aktuell auf: www.grazin.at grazIN Facebook Fanpage: 30.500 Abonnenten grazIN süchtig Facebook Gruppe: 7.500 Mitglieder INstagram: 5.500 Abonnenten Monatlicher Newsletter: 10.000 Empfänger LINkedIN: 9.000 Kontakte IMPRESSUM/OFFENLEGUNG GEMÄSS §25 MEDIENGESETZ: grazIN – Wir sind MagazIN. Medieninhaber: Gerfried Gombocz, BSc. Anders Handels GmbH, Laimburggasse 40a/5/11, 8010 Graz, gg@ grazin.at. UID ATU 67686667; FN 388805y, Firmenbuchgericht Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz. Herausgeber und Chefredaktion: Gerfried Gombocz, BSc. Anzeigenpreisliste: Mediadaten 2021. Website: www.grazin.at. Copyright: Hier dargestellte Inhalte unterliegen, falls nicht anders angegeben, dem Urheberrecht der Anders Handels GmbH. Eine weitere Verwendung bedarf der Genehmigung des Medieninhabers. Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach §44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz, vorbehalten. Unternehmensgegenstand: Herausgabe und der Vertrieb von Printmedien aller Art. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des Gesellschaftszwecks notwendig oder nützlich erscheinen. Gesellschafter: 100 % Gerfried Gombocz, BSc., Laimburggasse 40a/5/11, 8010 Graz. grazIN Texte sind bitte Geschlechtsneutral. Blattlinie: grazIN ist nur seinen Lesern verpflichtet, unabhängig von politischen Parteien, Institutionen und Interessengruppen. grazIN informiert – mit hohem Anspruch – über alles, was das Leben so lebenswert macht oder auch nicht ;-)


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’S FACHL STEIERMARK

VON GERFRIED GOMBOCZ

Investition in die Regionalität Unter dem Motto „Gemeinsam stärker durch die Krise“ hat ’s Fachl Steiermark nicht nur geschafft, seine Position in dieser schwierigen Zeit zu halten, sie sind sogar weiterhin gewachsen. Mit der Eröffnung ihres dritten Standorts im MURPARK wurde ’s Fachl somit zum größten Anbieter regionaler Produkte im Raum Graz.

Oberstes Kredo: Regional produziert Regionalität boomt. Konsumenten legen zunehmend Wert auf regionale Produkte und orientieren sich beim Kauf an der Bezeichnung „regional“. Doch Regionalität ist ein sehr dehnbarer Begriff der Raum für Interpretationen lässt. Für Geschäftsführer Markus Groß und sein Team ist Regionalität ein Schwerpunkt der Nachhaltigkeit: „Regionalität bedeutet für uns kurze Transportwege, die Stärkung von heimischem Handwerk, Transparenz in der Produktion und dass die Wertschöpfung im unmittelbaren Raum bleibt. Der Begriff hängt deshalb auch nicht bedingt von geografischen Grenzen ab.“ Bei der Auswahl der ’s Fachl Mieter werden bei zwei vergleichbaren Produkten stets steirische Produzenten bevorzugt. Auch Kreativität und Innovation spielen in den Entscheidungsprozess mit ein. Ziel ist es, einen regionalen und abwechslungsreichen Mix der heimischen Kreativ- und Kulinarikszene abzubilden. Rund 85 % der insgesamt über 1.000 Fachln sind bereits in steirischer Hand, 10 % aus dem Raum Österreich und die restlichen 5 % decken außergewöhnliche Produkte aus den Nachbarländern Deutschland und Schweiz ab. Große Bedeutung räumt Fachlmeister Markus der zwischenmenschlichen Beziehung zu den regionalen Produzenten ein. Seine Mitarbeiter kennen die Gesichter hinter den Produkten persönlich und stehen im regelmäßigen Austausch mit den heimischen Produzenten.

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Rund 85 % der insgesamt über 1.000 Fachln sind in steirischer Hand.


v.l.: Sarah (Filialleitung CITYPARK & MURPARK), Markus Groß (Geschäftsführer), Moni (Filialleitung Herrengasse)

Gemeinsam stärker durch die Krise Das Team des ’s Fachl Steiermark bietet Kleinst- und Kleinunternehmen das ganze Jahr attraktive Geschäftsflächen in hoch­ frequentierter Lage, um ihre Waren zu präsentieren. Die Pandemie hat vor allem die Kleinen in die Knie gezwungen. Messen und Märkte sind als Präsentationsflächen für regionale Produzenten weggefallen und viele kleine Kulinarik- und Designshops mussten als Folge des Lockdowns ihre Läden zusperren. ’s Fachl hat in dieser fordernden Zeit versucht seinen Partnern Rückhalt zu geben. Die laufenden Mietkosten wurden während dem Lockdown eingestellt und erst wieder ab dem Zeitpunkt der Eröffnung fortgeführt. Trotz der Krise haben die regionalen Produzenten am Konzept von ’s Fachl festgehalten. Es gab keine große

Fluk­tuation. Ganz im Gegenteil, Geschäftsführer Markus Groß bemerkt seit der Krise noch mehr Zulauf und Nachfrage nach regionalen Produkten. Es scheint als hätte sich die Wahrnehmung der Endkunden verändert, sodass Regionalität einen noch größeren Stellenwert eingenommen hat. Als logische Konsequenz hat ’s Fachl auch einen Zulauf von neuen Mietern erlebt. Vor allem gestandene Unternehmen haben sich vermehrt Gedanken gemacht, welche Plattformen sie nutzen könnten und sind dabei auf das regionale Shop-in-Shop-Konzept gestoßen. Die Startup Szene hat hingegen eine Phase der Stagnation erlebt. Das Team von ’s Fachl setzt auf den regionalen Erfindergeist und ermutigt kreative Köpfe aus der Region an ihren Visionen festzuhalten und gemeinsam mit ihnen für noch mehr regionale Vielfalt einzustehen.

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’S FACHL STEIERMARK

Mit der Eröffnung des dritten Standorts hat sich ’s Fachl zum größten Anbieter von regionalen Produkten in Graz etabliert.

’s Fachl Graz: Expansion in der Krise In jeder Krise steckt eine Chance. Fachlmeister Markus hat die Gunst der Stunde genützt, um im September 2021 seinen dritten Standort im MURPARK zu eröffnen. Eingebettet von den Moderiesen H&M, Esprit und Snipes mischen ab sofort auch heimische Produzenten im Erdgeschoß des Einkaufszentrums mit. Mit dem neuen Standort platziert sich ’s Fachl Steiermark an einem attraktiven Verkehrsknotenpunkt und richtet sich an erster Stelle an die Bewohner der Randbezirke sowie an alle Pendler. Fachlmeister Markus ist stolz, dass mit der Eröffnung seines dritten ’s Fachl der erste Shop im MURPARK einzieht, der sich rein auf regionale Produkte spezialisiert hat: „Wir haben einen weiteren Schritt gesetzt, um die regionale Vielfalt zu

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stärken, den wir unter normalen Umständen vermutlich gar nicht machen hätten können. Wir sind dankbar für die Chance, die sich für uns trotz der fordernden Ereignisse der letzten zwei Jahre ergeben hat und können gestärkt aus der Krise gehen.“ Mit der Eröffnung des dritten Standorts hat sich ’s Fachl zum größten Anbieter von regionalen Produkten in Graz etabliert. Im Hinblick auf die Zukunft schließt Geschäftsführer Markus Groß die Eröffnung weiterer Standorte im Raum Steiermark zwar nicht aus, möchte sich aber in den nächsten Jahren vor allem auf die Stärkung und Stabilisierung seiner drei ’s Fachl Shops fokussieren. Auch ein Ausbau im Bereich der Digitalisierung und des regionalen Geschenkboxsystems wird vom Visionär aus Weiz forciert. Das regionale Netzwerk soll weiterhin wachsen.


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SIMONE KOVAC, INTERIOR DESIGN

Simone Kovac

„ Meine Inspiration, jeder benötigt seine eigene Kraftquelle!“ Zwölf Tage alleine mit dem Rennrad unterwegs sein. Das Gepäck immer bei mir, bzw. auf meinem Rennrad. Das war der Traum. Einfach zu fahren, ohne wieder an den Ausgangspunkt zurückzukehren und meistens nie ganz genau zu wissen, wo man „landet“. Das gibt ein großes Gefühl der Freiheit.

Ich

wollte in der Schweiz starten. Ich mag die Schweiz. Ihre Natur, ihre Architektur, die Menschen und auch das Schwitzerdütsch. Ich habe schon in Summe ein Jahr als Serviertochter in Luzern und Basel verbracht. Vor sehr langer Zeit. Und letztes Jahr hatte ich dort auch mein erstes InteriorProjekt. Was passiert, wenn man den ganzen Tag allein am Rennrad sitzt, woran denkt man, fühlt man sich einsam, war das nicht langweilig, tut einem nicht alles weh? Das wurde ich sehr oft gefragt. Ich habe mich weder einsam gefühlt, mir war auch nicht langweilig und Schmerzen hatte ich Gott sei Dank auch keine. Die ersten Tage war ich sehr viel mit Navigation und auch immer wieder mit dem Wetter und dem Erreichen des Zieles beschäftigt, bis sich das dann automatisiert hatte. Als wäre es auch eine Navigation durchs Leben gewesen. Neue Wege sind immer aufregend, lenken ab, bringen den Blick auf andere Dinge. Bis man sich dann irgendwann selbst näher kommt, das passiert einfach so. Ganz nebenbei eben. Diese Autonomie der Selbstentscheidung genießen zu können, mit Einsamkeit umgehen zu lernen, soll eine sehr hohe Kunst sein. So hat man es mir zumindest gesagt. Erst nach 668 km und 11.708 Höhenmetern wieder zuhause in Graz ist mir vieles erst bewusst geworden. Ja, ich war mutig, ja, ich habe geschafft, was ich wollte, ja, ich musste mich motivieren z. B. wenn das Wetter schlecht war, ja, ich hatte auch Angst und habe mir Mut zugesprochen und ja, ich habe die Zeit mit mir sehr genossen. Und ja, ich werde das wieder machen. Ich bin auch sehr dankbar, dass ich mir die Zeit nehmen konnte und auch wieder gut nach Hause gekommen bin.

Für

meine kreative Arbeit war diese Reise auch sehr wichtig. Viele meiner Konzepte entstehen auf dem Rennrad, in der Natur, in der Bewegung, im Leben. Durch diese dreidimensionale Wahrnehmung in einer moderaten Geschwindigkeit, die Grüntöne in einem Wald, die Ecken und Kanten in der Natur, an den Gebäuden, die Ausstellungen, die ich bei Regenwetter besucht habe, all das habe ich aufgesaugt und ich weiß, dass ich das in meinen Projekten aufrufen werde, wenn ich es brauche.

Jeder benötigt seine eigene Kraftquelle. Keine Grenzen zu haben ist meine.

www.simonekovac.com 10


Fotos © Simone Kovac

„Ich liebe Details, Oberflächen, Materialien, Farben und Möbel. Meine Mission ist es, Räume zu gestalten, die nicht nur schön, sondern durchdacht sind. Manchmal bedarf es auch ein wenig Mut, etwas Neues zu probieren. Das ist dann die Herausforderung. Da entstehen Geschichten. Beim Wohnen oder Arbeiten. Beim Leben. Beim gemeinsamen Umsetzen. Deswegen kommt bei mir die Tapete schon mal auf die Decke. Fertig ist ein Projekt dann, wenn meine Kunden glücklich sind.“ Mag. (FH) Simone Kovac, Interior Design

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AMEDIA LUXURY SUITES Durch die vorweihnachtliche Grazer Altstadt schlendern, von einem Christkindlmarkt zum anderen.

Dazwischen einen heißen Punsch trinken und sich von dem Glanz der Adventszeit anstecken lassen. Ja, in einem Monat sperren bereits die ersten Christkindlmärkte auf und das AMEDIA Luxury Suites in Graz

Unser TIPP für Silvester 2021/22

Sie träumen von einer romantischen ­Silvesternacht nur zu zweit? Dann buchen Sie doch eine unserer Penthouse Suiten und genießen Sie den Jahreswechsel in ruhiger, exklusiver Umgebung. Wir bereiten für Sie ein exklusives Fingerfood & eisgekühlten Champagner vor. Am Neujahrstag starten Sie mit einem Langschläfer-Frühstück in Ihrer Suite und profitieren von unserem Late-Check Out, um ganz gemütlich ins neue Jahr zu starten! Fragen Sie noch heute an und wir bereiten Ihnen Ihr individuelles Silvesterprogramm vor! Weitere tolle Weihnachtsangebote finden Sie unter www.amediahotels.com! 12

ist der perfekte Ausgangspunkt für ein Wochenende in Graz. Unsere individuell gestalteten, großzügigen Suiten bieten genug Platz zum Entspannen nach einem ausgedehnten „Christmas-Shopping“. Unsere hauseigene Sauna und unser köstliches Frühstück mit Etagéren-Service runden Ihre Auszeit im Amedia Luxury Suites perfekt ab.


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Unser TIPP für Silvester 2021/22 Ihr vierbeiniger Liebling fürchtet sich vor dem lauten Silvesterfeuerwerk? Dann buchen Sie ein Businesszimmer im ­AMEDIA Express Graz Airport und gönnen Sie sich und Ihrem Hund eine Auszeit. Aufgrund der Nähe zum Flughafen und in der gesamten Stadt Graz, dürfen keine Feuerwerkskörper abgeschossen werden. So können Sie beruhigt an unserer Hotelbar ins neue Jahr feiern und ihr Liebling im Zimmer in Ruhe schlafen. Am nächsten Tag können Sie, in nur 10 Minuten die Grazer Altstadt erreichen und einen feinen Neujahrs-Spaziergang unternehmen.


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ENERGIE GRAZ

Fotos: Bioenergie

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Grazer Fernwärme:

Wieder einen Schritt

ökologischer

Die Fernwärmeproduktion in Graz wird laufend ökologisch nachhaltiger. Zahlreiche Projekte der Energie Graz haben ein Ziel: Die Grazer Haushalte noch sauberer und umweltschonender mit Wärme zu versorgen. Künftig werden aus diesem Grund 25 Prozent mehr industrielle Abwärme aus dem Papier- und Zellstoffwerk Sappi ausgekoppelt und als CO2-freie Wärme ins Grazer Fernwärmenetz eingespeist. eit 2017 versorgt eine Wärmeauskopplungsanlage beim Papierund Zellstoffwerk Sappi Grazer Haushalte mit sauberer und sicherer Fernwärme. Durch die Erweiterung der bestehenden Anlage um eine zusätzliche Wärmepumpe kann künftig noch mehr Wärme generiert werden. Ab 2022 werden jährlich nahezu 200 Gigawattstunden Wärme von Gratkorn nach Graz transportiert. Damit können durchschnittlich 35.000 Haushalte mit Wärme versorgt und mehr als 50.000 Tonnen klimaschädliches CO2 eingespart werden.

energie Fernwärme BWS GmbH nach Graz transportiert und in Andritz, in einer eigens errichteten Wärmeübergabestation, dem Grazer Netz übergeben. „Saubere Fernwärme aus ohnehin anfallender Abwärme zu generieren und damit Grazer Haushalte zu versorgen, ist ein wichtiger Beitrag, um die Energiewende weitervoranzutreiben und die Grazer Fernwärme noch ökologischer zu machen,“ so DI Boris Papousek und MMag. Werner Ressi, Geschäftsführer der Energie Graz.

Fernwärme aus Abwärme

Die Fernwärme der Energie Graz ist eine saubere, zuverlässige und komfortable Heizform. Rund 80.000 Grazer Haushalte nutzen Fernwärme, um ihr Zuhause oder auch ihr Warmwasser zu heizen – das ist bereits jeder zweite Haushalt in Graz. Das Fernwärmenetz umfasst eine Trassenlänge von rund 430 Kilometer und wird Stück für Stück erweitert. n

In unterschiedlichen industriellen Produktionsprozessen entsteht Wärme, die durch z. B. Wasserkühlung kompensiert werden muss. Diese Wärme wird im Papier- und Zellstoffwerk Sappi von der Energie Graz in nutzbare Fernwärme umgewandelt. Diese wird über ein elf Kilometer langes Leitungsnetz der weststeirischen Bio14

430 Kilometer langes Netz

Foto: Alfonso Escu on Unsplash

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TRÜFFEL FESTIVAL Graz

27. Oktober bis 7. November 2021

Die Trüffel ist eine einzigartige kulinarische Kostbarkeit, ein Diamant in der Küche, unvergleichlich im Geschmack und höchst kostbar. Nach wie vor können es viele nicht glauben, dass in den Stadtwäldern der GenussHauptstadt Graz so viele Trüffel gefunden werden, das ein eigenes Trüffelfestival auf die Beine gestellt werden kann. • Mit Trüffelwanderungen im Grazer Leechwald. • Mit einem internationalen Trüffelmarkt im Paradeishof (Kastner & Öhler). • Mit kulinarischen Highlights in den Partnerbetrieben der GenussHauptstadt Graz. • Mit eigens ausgesuchten Steirischen Trüffelweinen.

TRÜFFELFESTIVAL IN GRAZ

27.10. BIS 07.11.2021

Weiß oder schwarz? Aus Italien, Istrien oder Graz? In jedem Fall aromatisch, köstlich und sehr wertvoll! Überzeugen Sie sich beim internationalen Trüffelfestival in Graz selbst von der exquisiten Edelknolle!

Fotos: Graz Tourismus – Harry Schiffer, Werner Krug

GEFÜHRTE TRÜFFELWANDERUNGEN im Grazer Leechwald 27.10. – 30.10.2021 | 02.11. – 06.11.2021

Treffpunkt: Waldschule Graz, Hilmteichstraße 108, 8010 Graz Buchung: www.graztourismus.at/trueffelwanderungen

INTERNATIONALER TRÜFFELMARKT im Paradeishof

27.10. – 06.11.2021, jeweils von 10.30 – 18.30 Uhr Sonntag und Feiertag geschlossen! www.graztourismus.at/trueffelmarkt

KULINARISCHE HIGHLIGHTS mit der Graz-Trüffel in den Partnerbetrieben der GenussHauptstadt Graz

27.10. – 07.11.2021 – Tisch-Reservierung direkt in den Betrieben! Übersicht aller Betriebe: www.graztourismus.at/trueffelgerichte Detailinformationen: www.genusshauptstadt.at

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LH STV. LANG 28.0

1147 weiße Kreuze

auf steirischen Freilandstraßen Im vergangenen Jahr hat das Land Steiermark auf Freilandstraßen weiße Kreuze an jenen Stellen aufgestellt, wo sich tödliche Motorradunfälle ereignet haben. Aufgrund der enormen Resonanz dieses Projektes wird die Aktion in diesem Jahr auf alle Verkehrsteilnehmer ausgeweitet.

Fotos: Land Steiermark

„Im täglichen Straßenverkehr denkt man meistens nicht daran, dass an gewissen Stellen tödliche Unfälle passieren können. Die Weißen Kreuze zeigen aber, dass es bei Fehlern im Straßenverkehr überall zu verheerenden Folgen kommen kann“, so HR in Dr.in Maria Knauer-Lukas, Leiterin der Verkehrssicherheit im Land Steiermark. DI Peter Felber vom Kuratorium für Verkehrssicherheit präsentierte aktuelle Unfallstatistiken der letzten 20 Jahre: „Die große Mehrheit der tödlichen Verkehrsunfälle passiert dort, wo die Menschen die Verhältnisse und die Straßen sehr gut kennen.“

Verunglückte und Unfälle in der Steiermark (2001 - 2020)

Verunglückte und Unfälle in der Steiermark (2001 – 2020) 9.000 8.000 7.000

7.824

7.955

7.889

7.428

7.557

7.552

7.725

7.305

7.526

7.018

6.000

7.260

7.372

6.822

6.935

6.805

6.395

6.400

6.524

6.569

6.458

6.186

6.085

5.967 6.052

5.000

5.626

6.124

6.025

6.112

6.220

5.729

5.770

5.802

5.868

5.795 5.500

5.531 5.265

4.496 4.526

4.000

1.418

1.381

1.454

1.345

1.208

1.135

1.240

1.161

1.129

1.060

1.020

1.119

1.098

987

1.145

1.126

1.190

1.181

1.187

1.080

161

163

183

138

123

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115

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81

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2007

2008

2009

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

2018

2019

2020

1.000

2006

2.000

2005

3.000

2010

0

Jahr Unfälle

16

6.792

2004

„Die Weißen Kreuze sind eine Mahnung an alle Verkehrsteilnehmer, wie schnell ein Leben durch den Unfalltod zu Ende sein kann. Sie sind aber auch eine Respektserweisung an jene, die an den gekennzeichneten Stellen ihr Leben verloren haben“, so Oberst Wolfgang Staudacher, Leiter der Verkehrsabteilung der Landespolizeidirektion Steiermark. n

DI Peter Felber, LH-Stv. Anton Lang, Dr.in Maria Knauer-Lukas, Oberst Wolfgang Staudacher (v. l.)

2003

Bezogen auf alle Straßen in der Steiermark wird die Anzahl der Getöteten allgemein seit 20 Jahren weniger. Während im Jahr 2001 insgesamt 161 Menschen auf den steirischen Straßen ihr Leben lassen mussten, waren es im Jahr 2020 52 Menschen. 2001 ereigneten sich 7.428 Unfälle im steirischen Straßenverkehr mit Personenschaden. Bis heute reduzierten sich die Unfälle mit Personenschaden um knapp 40 % auf 4.526 Verkehrsunfälle. Trotz einer massiven Verbesserung der technischen Ausstattung von Fahrzeugen wie Airbags oder Assistenzsystemen, einer ausgeprägten, den neuesten Standards entsprechenden Infrastruktur (z. B. bessere Straßenlage, Sanierung von Unfallhäufungsstellen und vieles mehr) und einer laufenden Bewusstseinsbildung hinsichtlich Verkehrssicherheit ist das

„In den vergangenen Jahren haben wir mit zahlreichen Aktionen mehr Bewusstsein für die Verkehrssicherheit geschaffen. Die Zahlen zeigen, dass wir mit dieser Arbeit weitermachen müssen, denn jeder Tote auf den steirischen Straßen ist einer zu viel. Jedem Verkehrsteilnehmer muss bewusst sein, dass überhöhte Geschwindigkeit, Unachtsamkeit und Ablenkung tragische Folgen haben kann“, sagt Landeshauptmann-Stv. Anton Lang, der sich bei allen Beteiligten für die Umsetzung dieses Projektes bedankte.

2002

Unfallstatistik

menschliche Verhalten in bestimmten Situationen maßgeblich entscheidend. Dies wird durch die Tatsache untermauert, dass die Hauptunfallursachen immer noch nicht angepasste Geschwindigkeit, Unachtsamkeit und Ablenkung sind.

2001

nsgesamt werden bis zum 15. November auf steirischen Freilandstraßen 1147 weiße Kreuze zu sehen sein. Jedes einzelne steht symbolisch für einen tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmer in den letzten 20 Jahren. Die Kreuze stehen auf den steirischen Freilandstraßen, wo in den letzten zwei Jahrzehnten rund 59 Prozent aller Getöteten im Straßenverkehr verunglückten. „Das Projekt hat im vergangenen Jahr enorme Resonanz ausgelöst. Daher haben wir uns dazu entschlossen die Aktion auf alle Verkehrsteilnehmer auszuweiten. Die weißen Kreuze sollen bewusst jene Stellen sichtbar machen, an denen ein Mensch sein Leben verloren hat. Sie sollen das Bewusstsein stärken, dass ein Unfall jederzeit und an jedem Ort passieren kann und aufzeigen, wie schnell überhöhte Geschwindigkeit oder Ablenkung zu verheerenden Folgen führen können“, sagt Landesverkehrsreferent LH-Stv. Anton Lang.

Anzahl

I

Getötete

Schwerverletzte

Leichtverletzte


Ein Stück Zukunft bauen

„the seven“

D Es ist die Kombination aus viel Erfahrung, einer eigenen Philosophie und dem Erkennen von Potenzialen. Letztendlich muss es immer für den Kunden passen. ger war dabei ebenso hilfreicher Begleiter, wie unzählige frische Wohnideen, die akribische Vorbereitung bis ins Detail, wie auch die frühzeitige Erkennung künftiger Potenziale. „Wer am Standort und regional so lange aktiv ist, kennt die Lagen und entwickelt auch ein Gespür für Projekte, die für die Zukunft vielversprechend sind“, weiß Christian Leger.

Foto: Conny Pa Photography

„Die Partnerschaft zwischen NHD Immobilien und unseren Kunden hält nicht nur während der Bauphase, sondern geht darüber noch hinaus“, sind sich die beiden Geschäftsführer Hans und Christian Leger mit ihrem Team einig. Seit 2008 wurden in Graz und Graz-Umgebung mehr als 1.000 Wohnräume realisiert, die über 35-jährige Erfahrung als Bauträ-

as aktuellste Projekt „the seven“, mit welchem NHD Immobilien seit Mitte September im Verkauf ist, befindet sich in der Rossmanngasse 7 im Bezirk Ries, zurückgesetzt von der Straße, unter Einbeziehung einer eindrucksvollen Bestandsvilla entstehen 23 hochmoderne Wohneinheiten, die allen nur denkbaren Ansprüchen an urbanes Wohnen auf dem allerhöchsten Niveau gerecht werden. Kurz: Wohnen vom Allerfeinsten. Die zwei neu errichteten, im rechten Winkel zueinander gesetzten dreigeschossigen Baukörper, auf

die – beide verbindend – noch einmal ein Penthouse gesetzt ist, sowie die um einen Zubau erweiterte zweigeschossige Altbestandsvilla bieten auf insgesamt rund 1.333 Quadratmetern Wohnnutzfläche Wohnerlebnisse am Puls der Zeit. Eckdaten: Rossmanngasse 7 • Neubau: 19 Wohneinheiten 36 – 104 m² • Villa: 4 Wohneinheiten 54 – 84 m² • Tiefgarage mit 24 Parkplätzen Bei Interesse zum Projekt „the seven“ kontaktieren Sie: IMMO CIRCLE Heidi Stelzer, 0664 / 73 042 103 h.stelzer@immo-circle.at

Rotmoosweg 70

A Zusammen können die beiden Geschäftsführer Hans Leger (r.) und Mag. Christian Leger (l.) auf über 35 Jahre Bauträgererfahrung im In- und Ausland zurückblicken.

m Rotmoosweg 70 wird ein weiteres Projekt mit neun Wohneinheiten zwischen 46 und 108 m² sowie einer Tiefgarage mit 16 Parkplätzen von NHD Immobilien realisiert. Der offizielle und provisionsfreie Verkauf der Wohnungen startet voraussichtlich Ende des Jahres. Aufgrund der enormen Nachfrage können sich Interessenten aber schon jetzt vormerken lassen:

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MÄRCHEN 3.0

VON SOPHIE REYER

Es war einmal …

Sophie Reyer zitiert aus ihrem noch unveröffentlichten Werk „O wie gut, dass niemand weiß“ – Redensarten und Sprichwörter in Grimms ­Märchen1

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omit soll man ein Buch über Redensarten in Märchen beginnen, wenn nicht mit Anfängen? Tatsächlich sind Anfang und Ende etwas, das die klassischen Märchen im Besonderen charakterisiert. Außerdem findet sich in jedem klassischen Märchentext ein Erzählbogen, der Spannung auf – und dann wieder abbaut. Noch ein wichtiges Merkmal ist, dass jedes traditionelle Märchen eine gewisse Kürze aufweist, sodass die Figuren nur so etwas wie „Scherenschnitte“ sind und wir sie immer entweder in einer knapp gehaltenen Episode ihres Lebens kennen lernen– oder aber nur etwas über einen bestimmten Aspekt von ihnen erfahren. Die Anfangsformel in Märchen hatte ursprünglich die Funktion, die Glaubwürdigkeit des Märchens zu belegen, dessen Handlung ja in einer fernen, geheimnisvollen Vergangenheit stattfindet, die aber für uns doch in irgendeiner Weise auch real sein muss. Durch den inflationären Gebrauch im Laufe der Jahrhunderte aber hat sich die Funktion der Anfangsformel gewandelt: Wer heute eine Erzählung hört, die mit „Es war einmal …“ beginnt, der weiß sofort: das ist ein Märchen – und zweifelt den Inhalt des Gehörten an. Meist benutzt man diese Redewendung in der Gegenwart gerne mit einem etwas ironischen Beigeschmack, möglicherweise auch, um eine recht alltägliche Schilderung für die Zuhörer aufregender zu machen. Dasselbe gilt für Formulierungen wie „Vor Zeiten“ oder: „Es trug sich zu“. Die klaren Anfangs- und Schlussformeln von Märchen sind etwas, das uns bereits in der Grundschule nahegelegt wird. Nicht umsonst ist es bis heute eine beliebte Übung im Deutschunterricht, SchülerInnen angefangene (Märchen)texte in Eigeninitiative fertig schreiben zu lassen. Man wird also schon in jungen Jahren mit den Anfängen von Märchen konfrontiert. Aber was hat es wirklich mit ihnen auf sich? Was bedeuten sie – in welchen Märchen treten welche Anfänge auf, und welche sind die Beliebtesten unter ihnen? Der berühmteste und bis heute gängigste Märchenbeginn ist ohne Zweifel „Es war einmal“. Doch auch andere weniger eindrucksvolle Einleitungen wie „Vor Zeiten“ oder „Als Gott noch auf Erden wandelte“ werden immer wieder gerne aufgegriffen und sind in die Literatur und Alltagsrede der Gegenwart mit eingeflossen. Zu Beginn dieses Kapitels über Märchenanfänge möchte ich dem Leser in diesem Sinne gern ein Gedicht von Rose Ausländer mitgeben, das aus unserer Zeit stammt und auf

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knappe und gute Art und Weise klar macht, was die Formel „Es war einmal“ mit uns allen immer noch zu tun hat: „Die Geschichten fangen an mit den Worten Es war einmal.“ „Es war einmal“ ist wohl die beliebteste und am häufigsten auftretende Redensart in den Grimmschen Märchen. „Die sieben jungen Geißlein“, eine Geschichte, in der die Mutter von sieben kleinen Geißlein den bösen Wolf überlistet, indem sie ihm Steine in den Bauch füllt, beginnt mit diesen Worten. Auch das überaus bekannte „Rotkäppchen“, ein Märchen über ein Mädchen, das seine Großmutter besucht, die jedoch vom bösen Wolf gefressen wurde, wird mit diesen Sätzen eingeleitet. Doch damit nicht genug: Andere weniger bekannte Texte wie der „Fundevogel“, die Geschichte eines Waisenjungen, der durch die Treue seiner Stiefschwester seinen Feinden entkommt, „Der teure Johannes“, „Der wunderliche Spielmann“, „Die zwölf Brüder“, „Rapunzel“, „Die drei Schlangenblätter“ „Das Rätsel“ „Rotkäppchen“, „Der singende Knochen“, „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ und noch viele weitere, nämlich immerhin etwa 80 der 201 Texte aus der zweibändigen Grimm-Ausgabe von 1857, weisen diesen Anfang auf! Das hat der Koblenzer LiteraturProfessor Lothar Bluhm ermittelt. „Es war einmal“ ist freilich keine Erfindung der Grimms. Dass die Formulierung sich jedoch so wacker gehalten hat, ist ohne Zweifel dem engagierten Geschwisterpaar zu verdanken. Eine wichtige alternative Einleitung dazu stellt die Formulierung „In den alten Zeiten“ / „Vor Zeiten“: „Vor Zeiten“ dar. Diese ist ebenfalls ein beliebter Märchenanfang, den wir beispielsweise bei „Tischleindeckdich, Goldesel und Knüppel aus dem Sack“ finden. Bedeutung heute: Etwa ein Drittel aller Märchen beginnt mit der Wendung „Es war einmal“, die ursprünglich dazu diente, dem Leser einen Wirklichkeitsgehalt vorzuspiegeln. „Es war einmal“ meinte hier so viel wie „es ist tatsächlich geschehen“.

In der Gegenwart wird die Formulierung „Es war einmal“ aber ganz gern ironisch eingesetzt, um darauf hinzuweisen, dass etwas schon sehr lange her und womöglich gar nicht wahr, sondern eher ein Märchen ist. Spuren in der Vergangenheit und Gegenwart: Das berühmteste Märchen, das mit „Es war einmal“ beginnt, ist „Der Froschkönig“ Dieser Text wurde laut Quellen um 1810 in seiner Urfassung von Wilhelm Grimm notiert. Als Ausgangsbasis dafür diente die mündliche Überlieferung einer Apothekerfamilie in Kassel, die sich Familie Wild nannte. Allerdings wurde die heute so bekannte Eingangsphrase erst später als vorgeschaltete Formel hinzugefügt. Diese Einleitung liehen sich die Grimms aus der von Dorothea Viehmann, einer Bekannten der Familie, erzählten Fassung des Märchens „Der Eisenofen“ aus und setzten sie an den Beginn ihres Märchenbuchs – weshalb sie so berühmt wurde. Die Floskel „Es war einmal“ gilt seitdem bis heute als die klassische Einleitungsformel im Märchen. Gern wird sie in der Literatur zitiert, wenn man eine Erzählung märchenhaft gestalten will. Hin und wieder wird sie im Volksmund auch spöttisch-zweifelhaft eingesetzt, um darauf hinzuweisen, dass der folgende literarische Text oder das Gesagte, das nun in der direkten Rede folgt, nicht ganz glaubhaft ist.[1] „Es war einmal … So fangen alle Märchen an!“ hat schon Werner Mitsch erkannt. Aber auch in politischen Zusammenhängen wird bis heute gern mit der Wendung gespielt: „Es war einmal. So beginnen die Märchen im Westen. Es wird einmal, so fangen die Märchen im Osten an“, lautet ein Spruch von Birthe Gahlsdorf in der Bild-Zeitung vom 19. Oktober 1985. Und auch ein spannender Ausblick, diese Redewendung betreffend, wurde von einem Schriftsteller gegeben, nämlich von Wolfgang Mocker: „Ein uraltes Märchen. Es wird einmal …“, schreibt dieser in „Gedankengänge nach Casanova“[2]. Und er hat Recht: Mit der Formulierung „Es war einmal“ wird wahrscheinlich tatsächlich weiterhin einiges in Bewegung gesetzt – denn die Fülle an Beispielen, die noch heute mit dem Textteil arbeiten, ist groß. [1] Vgl.: Duden. Zitate und Aussprüche. Herkunft, Bedeutung und aktueller Gebrauch. Berlin: Dudenverlag 2019 S. 173. [2] Vgl.: Wolfgang Mocker, Gedankengänge nach Casanova. Euphorismen und andere Anderthalbwahrheiten. Berlin: Eulenspiegel, 1987, S. 62.

Zur Autorin: Sophie Reyer wurde 1984 in Wien geboren. Sie ist vielfach preisgekrönte Komponistin und Theaterautorin, schreibt Lyrik, Prosa, Hörspiele und Filmdrehbücher, und arbeitet als bildende Künstlerin an „visueller Poesie“. Auch in dieser Ausgabe „verwöhnt“ uns Sophie mit einer ihrer besonderen Geschichten.

www.sophiereyer.com


POLITIK WIRTSCHAFT

Das Thermenresort Loipersdorf erschloss vierte Thermalwasserquelle

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en Mittelpunkt bildet der 41 Meter hohe Bohrturm. Gebohrt wird in eine Tiefe von etwa 1.200 Metern, rund sechs bis acht Liter 62 °C heißes Thermalwasser werden zukünftig pro Sekunde gefördert. „Unser oberstes Ziel ist die Herstellung einer schadenfreien und qualitativ hochwertigen Tiefbohrung mit einer Lebensdauer von mehr als 30 Jahren“, betont DI Heimo Heinzle (GF RED Drilling & Services).

Nachhaltige Verantwortung Besonders auf die schonend wirtschaftliche Nutzung des Thermalwassers wird hier sehr geachtet. So wird das genutzte Wasser aus den

Becken direkt für die Heizung und Temperaturerhaltung der Thermalbecken genutzt. Danach gelangt das Wasser über die Überlaufrinnen in die Energiebecken, wo es noch ca. eine Temperatur von 32 °C aufweist. Von diesen Becken aus wird es dann für die Rückkühlung der Wärmepumpen verwendet. Diese Maßnahme bewirkt, dass die Wärmepumpen mit einem höheren Wirkungsgrad betrieben werden können. Das abgekühlte Wasser weist dann eine Temperatur von ca. 12 bis 20 °C auf. Das heißt: Wir nutzen unser Thermalwasser thermisch von einer Temperatur von 62 °C bis unter 15 °C aus.

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Züricher Delegation studiert Grazer Velo-Lösungen Binder+Co Vorstände: Dr. Martin Pfeffer und Mag. Jörg Rosegger

Kooperationen & smarte Produkte: Stark für die Umwelt

Die Binder+Co Gruppe mit Sitz in Gleisdorf verzeichnete im ersten Halbjahr eine deutliche Umsatz- und Ergebnisverbesserung. Nachholeffekte, Förderprogramme, aber auch auf der starke wirtschaftliche Aufschwung sowie die Nachfrage nach Hightech- und Spezialmaschinen zur Steigerung der Produktqualität in der Roh- und Wertstoffaufbereitung wirkten sich ebenfalls positiv auf die Umsatzentwicklung aus.

Gäste aus Zürich hat Verkehrsstadträtin Elke Kahr im Zuge einer Städtekooperation im Grazer Rathaus begrüßt. Die Delegation von Verkehrsexpert:nnen studierte Fahrrad-Lösungen in Graz mit dem Fokus auf Sicherheit und Straßenbahn. „Graz ist in Sachen Velo ein Vorbild“, sagte Mauch im

Hinblick auf den hier erreichten Radverkehrsanteil von fast 20 %. Am Foto Stadträtin Karin Rykert, Stadtpräsidentin Corine Mauch, Stadträtin Elke Kahr mit den Abteilungsleitern Thomas Fischer und Wolfgang Feigl und Stadtbaudirektor Bertram Werle. Foto: Stadt Graz/Nekrepp

Landesbildungskonferenz der SPÖ Steiermark

v.l. Norbert Lux, Ulli und Hermann Retter, Mag. Stephan Blahut. Foto: Jana Madzigon

RETTER erhielt Green Brands Auszeichnung mit 3 Sternen

Die internationale GREEN BRANDS Organisation hat 46 „grüne“ österreichische Unternehmen und Produkte mit dem GREEN BRANDS Austria Award 2020 ausgezeichnet. RETTER erhielt Green Brands Auszeichnung mit 3 Sternen. Ulli Retter dazu: „Wir freuen uns sehr über die bereits dritte Auszeichnung der Green Brands Organisation. Besonders punkteten wir durch die ökologische und energieeffiziente Bauweise, unseren regionalen Mitarbeiter, 100 % Bio-Zertifizierung der Retter Küche seit 2014 und der Bio-Landwirtschaft seit bald 30 Jahren. Der gelebte geschlossene Lebensmittelkreislauf kann im transparenten Produktionsbetrieb Retter Bio-Gut mit Bäckerei, Eiserei, Kräuterei und Brennerei bestens nachvollzogen werden.“ 20

PROVENTOR gewann mit Sicherheitsmanagement für Gemeinden!

Bei der Preisverleihung des A1 Kommunal Digital Awards konnten die Stadtgemeinde Gleisdorf und die PROVENTOR e-solutions GmbH gemeinsam mit dem Projekt „Digitale Sicherheit für Gemeinden“ überzeugen. Das Projekt soll Gemeinden zeigen, wie im Sicherheits- und Wartungsbereich durch Digitalisierung Leistungen gesteigert und Zeit eingespart werden können.

Neben LAbg. Wolfgang Moitzi – der mit nur einer Gegenstimme als Vorsitzender der Landesbildungsorganisation wiedergewählt wurde – erhielt der gesamte neue Vorstand eine Zustimmung von über 96 Prozent der Delegierten. Seine Stellvertreter:innen sind in Zukunft: LAbg. Wolfgang Dolesch, Martina Halper, Natali Lujic und Marcel Skerget. Für den wiedergewählten Landesbildungsvorsitzenden bedeutet sozialdemokratische Bildungsarbeit: „All jenen, die mit der sozialdemokratischen Bewegung verbunden sind, das Werkzeug in die Hand zu geben, das es braucht, um unsere Ideen zu aktuellen Fragen und gesellschaftlichen Herausforderungen weiterzuentwickeln und weiterzutragen.“ Foto: Peter Drechsler

Manfred Eber wird der dritte KPÖ-Stadtrat in Graz

Das Wahlergebnis der Grazer Gemeinderatswahl steht fest. Die KPÖ erhält 28,84 Prozent der Stimmen und damit einen dritten Sitz im Stadtsenat der steirischen Landeshauptstadt. Der Grazer Parteivorstand der KPÖ hat Manfred Eber, derzeit Klubobmann im Gemeinderat, als dritten Stadtrat nominiert. Eber wurde 2008 Gemeinderat, 2017 Klubobmann. „In Wohnungsfragen, in der Stadtplanung, beim Verkehr oder zuletzt als Finanz- und Kontrollsprecher der KPÖ im Gemeinderat genießt Manfred Eber einen Ruf als konstruktiver Sachpolitiker“, erklärt Elke Kahr. Foto: KPÖ/Fritz Langmann


Innovationspreis Steiermark – NEU

Er ist da! Er ist neu! (früher bekannt als Fast ­Forward Award) Der brandneue Innovationspreis

CR Oliver Pokorny, LH-Stv. Anton Lang, LR Christopher Drexler, LH Hermann Schützenhöfer, Elisabeth Fiedler, Wolfgang Becksteiner (v.l.) mit dem Corona-Denkmal „Distanzierte Nähe“. Foto: Land Steiermark/Foto Frankl

Steiermark 2022 sucht die besten Projekte steirischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Erstmals führt der Wirtschaftspreis zwei inhaltliche Kategorien ein: Die Innovationen müssen ihren Schwerpunkt entweder auf das Thema Digitalisierung oder den Bereich Nachhaltigkeit legen.

Erstes Corona-Denkmal der Steiermark im Grazer Burggarten präsentiert

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Foto: Kanizaj

und Künstlern mit SteiermarkBezug hat mehr als 300 Entwürfe hervorgebracht. Eine Jury hat daraus drei Siegerprojekte ausgewählt. Sie wurden von den Künstlern Wolfgang Becksteiner, Werner Reiterer und Michael Schuster entworfen. Wolfgang Becksteiners Corona Denkmal „Distanzierte Nähe“ wurde im Grazer Burggarten präsentiert.

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Kurz nach Ausbruch der CoronaPandemie schrieb das „Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark“ gemeinsam mit dem Kulturressort des Landes Steiermark, basierend auf einer Idee der „Kronen Zeitung“, einen zweistufigen Wettbewerb zur Errichtung von Corona-Denkmälern in der Steiermark aus. Die rekordverdächtige Beteiligung von 220 Künstlerinnen

Wer gewinnt, vertritt die Steiermark auch beim bundesweiten Staatspreis Innovation 2022. Bewerbungen sind ab sofort und bis 19. November 2021 möglich. https://www.sfg.at Der Innovationspreis Steiermark wird heuer in zwei Themenbereichen ausgeschrieben: Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Ersteres steht für die Transformation von industriellen Produkten, Dienstleistungen und Prozessen im neuen Jahrtausend. Analog wird digital, manuell automatisch. 2D wird 4D, normiert wird individuell. Zweiteres müssen aktuelle Bedürfnisse und „Durch die neuen inhaltlichen Schwerpunkte: Digitalisierung und Nachhaltigkeit, rückt der Innovationspreis Steiermark 2022 und ehemalige Fast Forward Award, Zukunftsthemen in den Vordergrund, die auch für die Steiermärkische Sparkasse von großer Bedeutung sind. Das gemeinsame Ziel ist es, neue Innovationen in der Steiermark zu finden und zu fördern, deshalb unterstützen wir das Format.“ Dr. Oliver Kröpfl Mitglied des Vorstandes ­Steiermärkische Sparkasse Sponsorpartner

Wünsche den Lebensraum künftiger Generationen mitbedenken. Wir nehmen jetzt eine Haltung ein, die künftig noch wirkt. Klima, Wasser, Luft und Böden sind schützenswert. Fossile Energien, Ressourcenausbeutung und CO2-Emissionen sind old school. Wir denken neu und teilen Verantwortung, Chancen, Pflichten und Rechte fair miteinander.


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LR Doris Kampus, Moderatorin Eva Pöttler, Karin Scaria-Braunstein, ­Brigitte Kukovetz und Danilea Grabovac (v.l.) beim Sozialtag im Landhaus in Graz. Foto: Land Steiermark/Drechsler

6. steirischer Sozialtag zu den gesellschaftlichen Corona-Folgen

Sozial Schwache trifft die Covid-Pandemie stärker Der sechste steirische Sozialtag ging im Rittersaal des Landhauses und auf digitalen Plattformen über die Bühne. Auf Einladung von Soziallandesrätin Doris Kampus analysierten und diskutierten ReferentInnen und ExpertInnen aus dem Sozialbereich die gesellschaftlichen und sozialpolitischen Folgen der Corona-Pandemie in der Steiermark. „Die Auswirkun-

gen sind vielfältig und reichen vom Arbeitsmarkt bis zur sozialen Lage von Mädchen und Frauen. Besondere Sorge bereitet mir aber, dass die Corona-Pandemie die Menschen spaltet, allein wenn wir an das Thema Impfen denken“, erläuterte Soziallandesrätin Doris Kampus in der von ORF-Journalistin Eva Pöttler moderierten Veranstaltung.

Steirische Klubobleute rufen zur Corona-Impfung auf Vier der sechs Parteien im Landtag Steiermark haben dazu aufgerufen, sich gegen das COVID-19-Virus impfen zu lassen. Am Rande der Landtagssitzung haben die Klubobleute Barbara Riener (ÖVP), Hannes Schwarz (SPÖ), Sandra Krautwaschl (GRÜNE)

und NEOS-Gesundheitssprecher Robert Reif eindringlich an die Steirerinnen und Steirer appelliert, die Möglichkeit der Gratis-Immunisierung wahrzunehmen und so einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie zu leisten. Foto: Nikola Milatovic

Congress Loipersdorf gehört zu den besten Seminar-Locations Österreichs

Klimaschutz beginnt in den Gemeinden. Der Verband sozialdemokratischer Gemeindevertreter:innen Steiermark (GVV) stellte im Rahmen seiner Landeskonferenz, zu der auch die Bundesparteivorsitzende Dr. Pamela Rendi-Wagner angereist war, die Weichen für die kommunalpolitische Arbeit der Zukunft. Im Zentrum standen dabei die Themen Umwelt- und Klimaschutz. Um selbst mit gutem Beispiel voranzugehen wurden umfangreiche Schritte gesetzt, sodass die Konferenz als „green event“ zertifiziert werden konnte. GVV-Vorsitzender Bürgermeister Mario Abl, der mit 99,4 Prozent wiedergewählt wurde, unterstrich die Wichtigkeit des Klimaschut22

zes: „Als Kommunalebene haben wir bereits mit unzähligen Ideen und Projekten vorgezeigt, wie Klima- und Umweltschutz in der Gemeinde erfolgreich sein kann. Es braucht unseren Einsatz, unser Know-How, unsere Leidenschaft. Aber auch wir brauchen Unterstützung durch alle politischen Ebenen. Gehen wir es gemeinsam an: Mehr Grün durch Rot!“ Der neue GVV Landesgeschäftsführer Gernot Leskovar ergänzt: „Wir werden als GVV Steiermark weiterhin Seite an Seite mit den Gemeinden und Städten arbeiten, um sie zu unterstützen und zukunftsweisende Projekte umzusetzen.“ Foto: Patrick Neves

Congress Loipersdorf gehört seit Jahren zu den Top-Betrieben im Bereich Event- und Seminarlocations. Bereits fünf Jahre in Folge wurde es ausgezeichnet und gehört mit vier Flipcharts zu den Placeto-be wenn es um eine gelungen Veranstaltung, ein Seminar, eine Tagung oder Schulung geht. Am Bild v. l.: Philip Borckenstein-

Quirini (Geschäftsführer Thermenresort Loipersdorf), Sandra Sifkovits (Gastgeberin Das Sonnreich), Mitarbeiter:innen (Ebru Ozanogullari-Oucherif/Sales, Christina Hultsch und Kerstin Stranzl/Bankett) des Congress Loipersdorf freuen sich über die Auszeichnung von vier Flipcharts. Foto: Thermenresort Loipersdorf


Start für AMS Business Tour 2021

Der Startschuss für die AMS Business Tour 2021 erfolgte, bei der das AMS Steiermark im Oktober hunderte Betriebsbesuche durchführen wird. Das Foto zeigt von links WIFO-Arbeitsmarktexperte Helmut Mahringer, SfU-Leiter Hannes Graf und AMS-Landesgeschäftsführer Karl-Heinz Snobe. (Foto: AMS/Tauscher)

Novelle zum Baugesetz: Jedes neue Gebäude in der Steiermark wird zum Sonnenkraftwerk

„Die Novelle ist ein wichtiger Schritt, um den Umstieg auf grüne Energiequellen zu schaffen“, so Umweltlandesrätin Ursula Lackner.

Sozialmedizinischer Pflegedienst Steiermark erhält Steirisches ­Landeswappen

Als am längsten bestehende Hauskrankenpflegeorganisation der Steiermark wurde dem Verein Sozialmedizinischer Pflegedienst – Hauskrankenpflege Steiermark von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer das steirische Landeswappen überreicht. Die eigenen vier Wänden auch bei Pflege- und Betreuungsbedarf nicht aufgeben zu müssen – das ist der Wunsch der meisten Menschen. Der Sozialmedizinische Pflegedienst Steiermark (SMP) macht dies nun seit mehr als 40 Jahren für viele Steirerinnen und Steirer möglich. Der Sozialmedizinische Pflegedienst, vertreten durch Obmann Ernst Gödl, Ehrenvorsitzende Ilse Reinprecht und Geschäftsführer Gottfried Lautner mit Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (v. l.). Foto: Helmut Lunghammer

August 2021 bringt neuen AllzeitRekord für die Steiermark

Der August 2021 war für den steirischen Tourismus der beste aller Zeiten. 576.800 Gäste bedeuten ein Plus von 3,4 Prozent gegenüber dem bisherigen Höchststand im vergangenen Jahr. Die Nächtigungen konnten mit 2.015.700 sogar um sechs Prozent gegenüber 2020 gesteigert werden und übertrafen erstmals im August die ZweiMillionen-Marke. Die Zuwächse waren vor allem auf internationale Gäste zurückzuführen. Am Foto Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl und Erich Neuhold, Geschäftsführer von Steiermark Tourismus.

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Herbstliche Rezepte mit Nudeln der Norischen Nudelwerkstatt

Krautspecknudeln im Hokkaidokürbis überbacken mit Feta & Lauch dazu Erdäpfelpuffer Zutaten: für 4 Portionen • 8 Stück Krautspecknudeln (Norische Nudelwerkstatt) • 4 kleine Hokkaidokürbisse und etwas Butter zum Einstreichen • 1 Pckg. Feta, frischer Lauch, pro Kürbis je 60 ml Milch, Salz & Muskat • Erdäpfelpuffer: 1000 g geschälte Erdäpfel, 3 Eier, Salz & Muskat, Butter zum Rausbacken Zubereitung: Ofen vorheizen 200 °C Heißluft ➜ Von den Hokkaidokürbissen den Deckel schön abschneiden, halbieren und das Fruchtfleisch mit einem Löffel aushöhlen. Lauch waschen und würfelig schneiden. Eine Backform mit Öl ausfetten und die Hokkaidos darauf platzieren. Mit jeweils ein wenig Feta, Lauchwürfel, 2 EL Milch, Salz & Muskat befüllen und die Außenseite des Kürbisses mit ausreichend Butter einstreichen. Im Ofen für ca. 40 Minuten garen. Die Deckel der Kürbisse ebenso einfetten und in die Form geben für 15 Minuten. Nun die Krautspecknudeln kurz wallend gar kochen. ➜ Die geschälten Erdäpfel mit einer Reibe grob reiben und mit den Eiern, Salz & Muskat vermengen. Nun in einer Pfanne Butter erhitzen. Jeweils einen EL Kartoffelmasse reingeben und von beiden Seiten herausbacken. ➜ Jeweils zwei Krautspecknudeln in einen gefüllten Hokkaido setzen und weitere 10 Minuten im Ofen backen. Anschließend mit etwas Feta, Lauch und Erdäpfelpuffer anrichten.

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Kletzennudel im Topfenreinkerl mit Zimtbrösel Zutaten: für 4 Portionen • 4 Stück Kletzennudel (Norische Nudelwerkstatt) • Topfenreinkerl: 500 g Bröseltopfen, 500 g Erdäpfel, 2 Eier, ca. 6 EL Mehl, Salz, Butter zum Rausbacken • Zimtbrösel: Vollkornbrösel, Butter, Zucker, Zimt Zubereitung: ➜ K letzennudeln in wallenden Salzwasser gar kochen. ➜ Topfenreinkerl: Erdäpfel schälen, würfeln und in Wasser gar kochen. Durch eine Kartoffelpresse pressen und mit Eiern, Mehl und Salz zu runden dicken Laibchen formen. Gekochte Nudeln in die Mitte setzen und in viel Butter in einer Pfanne herausbacken. Auf niedrige Hitze zurück drehen, Deckel auf die Pfanne geben und garziehen lassen. ➜ Für die Brösel etwas Butter in der Pfanne schmelzen, Brösel, Zimt und Zucker beigeben und kurz mitrösten. Zusammen mit den Nudel Topfenreinkerl anrichten und genießen.


Foto: iStock

Einigeln im Home Office? Empfehlungen für die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz

Erwerbsarbeit dient nicht nur dem Verdienen von Geld Arbeit erfüllt auch eine psychosoziale Funktion. Das heißt, Arbeit schafft persönliche Identität, ermöglicht soziale Anerkennung für unsere Leistung, gibt uns die Möglichkeit aktiv und kompetent zu sein, strukturiert unseren Tag und ermöglicht sozialen Kontakt zu anderen. All diese Punkte sind wichtig für unsere psychische Gesundheit. Im Home Office müssen wir uns bewusster um diese Punkte bemühen. Wie kann das gelingen und wie bleiben wir auch im mehrtägigen Home Office gesund und leistungsfähig?

Bleiben Sie in „Bild-Kontakt“! Tauschen Sie sich regelmäßig mit Ihrem Team und Ihren Vorgesetzten aus. Igeln Sie sich nicht vollständig ein. Schreiben Sie nicht nur E-Mails, sondern nutzen Sie auch Chats mit Videofunktion: Mimik und Gestik helfen uns, eine Nachricht richtig zu verstehen. Es kommt zu weniger Missverständnissen und damit zu einem besseren Betriebsklima. Auch eine virtuelle Kaffeepause mit der Arbeitskollegin oder dem Arbeitskollegen tut gut und hilft dabei, in Kontakt zu bleiben.

Arbeit im Home Office braucht Anerkennung Die Leistung im Home Office ist gleich viel wert wie die Arbeit im Büro. Vielen Führungskräften fällt es schwer, darauf zu vertrauen, dass ihr Team seine Leistung

auch im Home Office erbringt. Ist ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin zum Beispiel telefonisch nicht erreichbar, obwohl keine Termine im Outlook-Kalender stehen, kann das schon ausreichen, um bei Vorgesetzten Misstrauen zu schüren und an der Arbeitsleistung zu zweifeln. Hier hilft eine klare Auftragsklärung: Wer hat was zu tun? Woran ist zu sehen, dass das Team gearbeitet hat? (z. B.: gehen Berichte pünktlich raus?) Eine minutengenaue Aufzeichnung von Leistung hilft bei der Erreichung dieses Ziels nicht, sondern ist kontraproduktiv – es demotiviert das Team und führt zu Dienst nach Vorschrift. Vertrauen Sie als Führungskraft in Ihr Team und schätzen Sie die Arbeit, die Ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Home Office erledigen.

Schaffen Sie Struktur und machen Sie regelmäßige Pausen Wie auch immer die eigene Tagesstruktur und die jeweiligen Arbeitszeiten aussehen: Wichtig hierbei sind Struktur und Routine. Stehen Sie im Home Office immer (annähernd) zur gleichen Zeit auf und beginnen Sie immer (annähernd) zur gleichen Zeit mit Ihrer Arbeit. Machen Sie ausreichend Pausen und vergessen Sie nicht auf Bewegung.

um Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen mehr Flexibilität zu ermöglichen. Das Zuhause hin und wieder nicht verlassen zu müssen, kann zudem an manchen Tagen seine Vorteile haben. Home Office braucht allerdings eine gute Gestaltung und diese sollte von allen Beteiligten ernst genommen werden. Denn unser Ziel sollte es nicht nur sein, körperlich gesund durch den Winter zu kommen, sondern auch psychisch gesund und leistungsfähig im Frühling anzukommen. n

Foto: www.paulino.at

Die Tage werden kürzer und das Bedürfnis mehr zu Hause zu bleiben, wird meist größer. Viele schätzen nun die Möglichkeit, im Home Office zu arbeiten, um das Haus nicht verlassen zu müssen. Doch Vorsicht, hier gilt es einiges zu beachten, denn:

Mag. Dr. Sylvia Peißl Arbeitspsychologin Unfallverhütungsdienst Göstinger Straße 26, 8021 Graz Tel: +43 59393 33719 Mobil: +43 676 83395 1501 sylvia.peissl@auva.at

www.auva.at

Resumée: Home Office braucht Struktur, Anerkennung und sozialen Kontakt In unserer sich schnell verändernden Arbeitswelt ist Home Office ein willkommenes Mittel,

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BE)ANDERS 1.0: LIPPENBEKENNTNISSE, ABER BITTE OHNE BOTOX!

Be)anders: Fotos: Michael Schnabl, Pixabay

Erste Hilfe für die

Seele! von Be)ate Hollersbacher MSc. „Bitte nur einen Eiswürfel, zwei sind definitiv zu viel.“ Es geht los, das ewige hin und her, wer ist die schönste, beste, jüngste, intelligenteste Frau, ja und unendlich weiter so. Warum halten wir Frauen nicht einfach mehr zusammen und warum ist es für uns Frauen so wichtig, perfekt sein zu wollen? Ich besuchte, vor Corona, unzählige Veranstaltungen und jede dieser Veranstaltungen war auf ihre Weise anders, aber ich konnte dabei immer, ja wirklich immer, beobachten, wie Frauen sich krampfhaft bemühen, unauthentisch zu wirken. Was hält Frauen davon ab, sich einfach zu öffnen für wirklich schöne, offene, und vor allem ehrliche Gespräche? Stattdessen Smalltalk wie „Der Wein ist zu warm, der Champagner zu kühl und das Service zu langsam, das Wetter … Ich kann es nicht mehr hören, das belanglose bla bla stößt mir schon sauer auf, da hilft dann nur mehr kiloweise Basenpulver und täglich mit Urinstreifen den pH-Wert überprüfen.

Muss nicht sein! Nehmen wir uns doch an, so wie wir sind, lassen wir den Lippenstift doch einfach mal zu Hause und gönnen wir unserer Eitelkeit immer wieder Pausen – das tut doch jeder Seele gut. Wenn jemand auf der Straße umfällt, ruft man die Rettung. Doch wenn jemand neben uns weint, apathisch oder verzweifelt wirkt, was dann? Was tun, wenn die Seele akut in Not ist? Was brauchen wir wirklich, um gut zu leben und glücklich zu werden? Unsere Seele sagt es uns: Wir brauchen Wurzeln und Flügel, Weite und Klarheit, gute Räume der Entfaltung und Orte der Stille, der Konzentration und Geborgenheit.

Was kann ich mir selbst Gutes tun? Wenn mehr Zeit zur Verfügung steht, nutzen Sie sie. Gibt es etwas, das Sie schon immer tun wollten, was Ihnen Freude macht und Sie nie ausreichend dazu gekommen sind? Das kann für jeden etwas Anderes sein, z. B. längere Körperpflege (Gesichtsmaske, Bad etc.), Fitnesseinheiten in der Wohnung, Musik hören, Lesen oder auch im eigenen Garten (falls vorhanden) sich die Zeit zu vertreiben. Alles, was Sie gerne tun, was Sie ruhig macht, was Sie „erdet“ ist gut. Je nach Situation und Wunsch, machen Sie es alleine oder zu Zweit oder tauschen Sie sich mit Freunden 26

darüber aus. Es soll Ihnen das Gefühl vermitteln, dass diese aufgezwungene Zeit auch gute Seiten hat. Das macht ruhiger und entspannter. Das ruhige Sitzen zu Hause führt auch dazu, dass man seinen Bewegungsdrang nicht ausleben kann. Daraus entsteht innere Unruhe, der man durch Übungen zu Hause, aber besonders durch längere Spaziergänge, begegnen kann. Ob Sie gerne mit dem Rad fahren, laufen, oder zu Hause Yoga, Gymnastik, Tanzen oder ähnliches machen, ist nicht so wichtig. Es soll Ihnen Spaß machen und Sie sollen sich dabei wohl fühlen. Für Sie selbst ist es wichtig, sich Ihrer eigenen Gefühle bewusst zu werden. Gerade in einer Zeit mit mehr Ruhe werden diese oft spürbarer. Manche von uns sind das nicht gewohnt, da im Alltag zu wenig Zeit dafür ist, oder wir uns zu wenig dafür nehmen. Grundsätzlich ist es gut, sich mit seinen Gefühlen auseinander zu setzen und diese zuzulassen, ihnen Raum zu geben. Es ist aber nicht immer angenehm und einfach. Nutzen Sie ihre freie Zeit, dem nachzuspüren und darüber nachzudenken. Tun Sie aber nicht nur das, sondern reden Sie mit anderen, denen Sie vertrauen, darüber. Die Korrektur durch das Gespräch mit anderen wird verhindern, dass Sie sich verrennen und in Themen festbeißen. Manchmal tauchen auch alte Problemstellungen auf, werden akute Probleme stärker oder auch im Familienverband jetzt akut.

Was geht sofort? Ein Spaziergang, Lieblingsmusik hören, den gewohnten Sport treiben – was man so macht, eignet sich auch gut als Krisennothilfe Nummer eins. Ist man zurück oder die CD beendet, sieht die Welt vielleicht ein bisschen anders aus. In der ersten Zeit nach dem auslösenden Moment gehe es erst einmal darum, sich selbst über Wasser zu halten, normal wie bisher zu essen und zu schlafen. Wer schon eine Technik hat, sich selbst zu beruhigen, hat es leichter. Aber man kann sich auch in angespannten Situationen einfache Atem- und Meditationsübungen aneignen, die von Anfang an wirken. Nehmen Sie sich öfters nach bei Tisch und gehen einfach mal wieder ungeschminkt außer Haus und zeigen Sie ihr wahres Gesicht, ob es anderen gefällt oder nicht, ist nicht ihr Thema. Hinterlassen wir unseren eigenen Fingerabdruck!


T F A H C S L L E S GE FREIZEIT SPORT

Mut-Zentrum in Graz eröffnet

Casa Ananda

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erade jetzt dürfen wir zusammen halten. Gerade jetzt dürfen wir uns gegenseitig unterstützen und noch mehr den eigenen Herzensweg gehen. Aus diesem Grund haben wir auch die Casa Ananda übernommen, das neue Mutzentrum im Herzen von Graz. Hier ist Raum für die eigenen Visionen, für die eigenen Träume und diese auch in die Umsetzung zu bringen. Auch wenn es herausfordernde Zeiten sind, sehnen wir uns nach Gemeinschaft. Wir brauchen Lösungen, um unsere Arbeit weiterhin fortführen zu können und vor allem Kreativität. n Warum Casa Ananda? Hier gibt es gegenseitige Unterstützung, Vernetzung, gemeinsame monatliche Treffen und Besprechung von unterschiedlichen Themen. Es ist mehr als nur ein Zentrum. Hier soll sich jeder verwirklichen dürfen und den eigenen Mut finden, diesen auch in die

Fotos: Carmen Draxler

„Wir möchten gemeinsam mutig voran!“ Casa Ananda – das neue Co-WorkingMutzentrum in Graz.

Zita Martus und Robert Denk Tat umzusetzen. Gemeinsam macht es gleich noch mehr Spaß und Freude. n Was möchten wir mit der Casa Ananda? Mit der Casa Ananda möchten wir, dass Menschen sich gegenseitig unterstützen, sich vernetzen, an sich glauben und ihre Träume wahr machen können! Der erste Schritt ist noch schöner, wenn er gemeinsam in einer wertschätzenden Umgebung gemacht werden kann. Wir freuen uns auf alle, die gemeinsam den mutigen Herzensweg gehen möchten und freuen uns schon jetzt auf alle Begegnungen! n Warum ein Mutzentrum? Wenn wir zusammen halten, geht alles leichter von der Hand. Jeder bringt unterschiedliche Erfahrungen mit. Jeder hat andere Ideen und kreative Lösungen. Unterstützung statt Konkurrenz, gegenseitige Vernetzung und vor allem ermutigende Gespräche, wenn es herausfordernde Zeiten gibt. Das soll die Casa Ananda bieten.

n Für wen ist die Casa Ananda?

Dieses Zentrum heißt alle Menschen als Teil der Gruppe willkommen, die sich auf selbstständiger Basis einbringen und verwirklichen möchten. Wir freuen uns auf neue Begegnungen und mutige Menschen, die gemeinsam mit uns den Herzensweg gehen möchten! Die Wolhfühlräume sind für: TherapeutInnen, Coaches, für alle, die einen schönen Arbeitsraum suchen, für Köperarbeit, Yoga und Entspannung und alle, die sich angesprochen fühlen! Herzlichst Zita Martus und Robert Denk Zita Martus, MA – Musik gibt Kraft www.soundhorn.at Zentrum der Vielfältigkeit und des Mutes

www.casa-ananda.at

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IN Gesellschaft

. . . N I l a t To

SCHULLIN ist Web-Star of the Year 2021

Total IN ist diesmal der 1. Grazer Inklusionslauf mit Veranstalter Herbert Winterleitner.

Das Grazer Familienunternehmen SCHULLIN freut sich über den Gewinn in der Kategorie „Web-Star of the Year“ bei den SchmuckstarsAwards 2021. Der Web- und Social Media-Auftritt von SCHULLIN wurde bei den Schmuckstars-Awards 2021 für seine Qualität in puncto Design, Aktualität, User Experience und Community Management ausgezeichnet. Neben dem Sieg in der Kategorie „Web-Star of the Year“ wurde SCHULLIN auch in den Kategorien „Shop Design“ und „Schmuckstück des Jahres“ als Finalist geehrt. (Fotos: Schullin, Andreas Tischler)

Am 25. September fand im Augarten der 1. Grazer Inklusionslauf statt. Das Motto lautete „Inklusion satt Isolation“. Veranstalter war der Verein „Soziale Projekte Steiermark“. Es konnten über 600 Gäste begrüßt werden. Gestartet wurde um 13:00 Uhr mit einer tollen inklusiven Tanzeinlage der Special Olympics-Tänzerinnen „INCLUDANCE“ der Tanzschule Gider. Im Anschluss gab es dann noch eine großartige Tanzeinlage von Capoeira Senzala. Soziallandesrätin Doris Kampus, Sozialstadtrat Kurt Hohensinner, Stadträtin Judit Schwentner sowie die Behindertensprecherinnen vom Parlament Heike Grebien, Verena Nussbaum und Fiona Fiedler stattete einen Besuch ab und umrundeten gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Augarten. Der gemeinsame 1 km lange, barrierefreie Rundgang um den Augartenpark wurde auch musikalisch begleitet vom Masala Brass Kollektiv. Die Sportlerinnen und Sportler versuchten beim Wettkampf „RUN2INCLUSION“ (5 Runden um den Augarten), ihre persönliche Bestzeit zu laufen, die bei der Siegerehrung gewürdigt wurde. Beim Infostand der AUVA Allgemeinen Unfallversicherung gab es auch eine Autogrammstunde mit Schirennläuferin, Super-G-Weltmeisterin Nicole „Nici“ Schmidhofer. Orthopädie Georg Egger bot neben Information zu Hilfsmitteln auch die Durchführung von kleineren Reparaturen an Rollstühlen an, die Firma Tec-Innovation zeigte spezielle Schuhe für blinde Menschen, die Hindernisse erkennt. Ein besonderer Treffpunkt für alle war der Eisstand von Charly Temmel, der sein köstliches Eis kostenlos an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgab. GrazINulation … wir alle waren begeistert vom 1. Grazer Inklusionslauf und freuen uns auf viele weitere! fotos.mariosudy.com/inklusionslauf/

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CREATIVE NIGHT GRAZ sowie Ausstellung WE LOVE ILLUSTRATION im designforum Steiermark Über 30 Kreativstudios haben im Rahmen der CREATIVE NIGHT BesucherInnen einen Einblick in die Arbeitswelt der Kreativität und in die Vielfalt der kreativen Branche gegeben. Interessierte hatten die Möglichkeit, bei geführten Touren zu mehreren Kreativstu-

dios teilzunehmen. WE LOVE ILLUSTRATION zeigt mit 52 ausgestellten Kreativen die weite Bandbreite und die Bedeutung von Illustration für die Welt von heute. Die Ausstellung ist bis 16. Oktober im designforum Steiermark geöffnet. Foto: GEOPHO

10 Jahre fit2work Steiermark

In den letzten 10 Jahren haben über 21.000 Personen, sowie mehr als 1.000 Betriebe eine Erstberatung erhalten. Über 8.000 Personen wurden im Rahmen eines fit2work-Casemanagements und mehr als 600 Unternehmen im Rahmen der fit2work Betriebsberatung kostenlos beraten und begleitet. Foto: fit2work, Sandra Hinterlechner


100 Jahre Energie Steiermark „Ein Blick in den Rückspiegel ist wichtig, aber wir müssen nach vorne schauen, uns dem Klimawandel stellen und rasch nachhaltige Zukunftsprojekte umsetzen“, meinte das Vorstandsduo Christian Purrer und Martin Graf beim Festakt „100 Jahre Energie Steiermark“ in der Alten Universität Graz. Die Erzeugung grüner Energie sei die Schlüsselfrage, das Tempo der Realisierung entscheidend. Deshalb wurde die Unternehmensgeschichte seit 1921 – aufgearbeitet in einem neuen Buch von Historiker Stefan ­Karner – einem aufrüttelndem Appell von ORF Wetterexperte Marcus Wadsak gegenübergestellt. Zustimmung für ein „Mehr“ an Nachhaltigkeit und Rückenwind für den Ausbau grüner Erzeugung gab es von LH Hermann Schützenhöfer, der das Leit-Unternehmen – und damit seine über 1.800 MitarbeiterInnen – mit dem steirischen Landeswappen auszeichnete. Unter den Gratulanten waren u.a. LH-Stv. Anton Lang, Bischof Wilhelm Krautwaschl, die Rektoren Martin Polaschek (Uni Graz) und Harald Kainz (TU), SPAR-Chef Christoph Holzer, IV-Präsident Stefan Stolitzka, Voest-Chef Franz Kainersdorfer, Caritas Direktor Herbert ­Beiglböck, Volkshilfe-Präsidentin Barbara Gross, Aufsichtsrats-Präsident Hansjörg Kaltenbrunner (ams-OSRAM), Sappi-Chef Max Oberhumer, Raiffeisen-GD Martin Schaller, LWK-Präsident Franz Titschenbacher, Hilko Schomerus (Macquarie), Barbara Schmidt (Österreichs Energie), Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner, StyriaVorsitzender Markus Mair.

Goldene Promotion: KF Universität Graz ehrte Absolventinnen und Absolventen zum 50-Jahr-Jubiläum 35 AbsolventInnen wurden für ihr hervorragendes berufliches Wirken, besondere wissenschaftliche Verdienste oder die enge Verbundenheit mit der Universität Graz geehrt. Rektor Martin Polaschek überreichte das „Goldene Doktordiplom“ beim Festakt in der Aula unter anderem an die frühere OGH-Präsidentin Irmgard Griss, den langjährigen RaiffeisenGeneral Georg Doppelhofer und den ehemaligen WirtschaftskammerDirektor Benno Rupp. Weiters ausgezeichnet wurden die bekannte ORFJournalistin Gudrun Gröbelbauer, der Ex-Chef des Landespressedienst Steiermark Dieter Rupnik und Heinz Wietrzyk, ehemaliger Präsident des Oberlandesgerichts Graz. Foto: Gasser

Neue Single von Simone

Unter dem Motto „Jetzt oder Nie“ veröffentlicht Schlagerstar SIMONE STELZER ihre neue Single „So schön Gaga“ und hat mit dem sexy Fashion Magazin STYLE UP YOUR LIFE! das passende T-Shirt dazu kreiert. „Seit so vielen Jahren verbindet uns eine enge Freundschaft mit Simone. Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit ihr gemeinsam diese einzigartige T-Shirt Kollektion umsetzen durften“, schwärmen die beiden STYLE UP YOUR LIFE!-Herausgeber ADI WEISS & MICHAEL ­LAMERANER. Foto: Isabel Abel

GRIESSOZIAL eröffnet sein Vereinslokal am Griesplatz Der Verein für ein soziales Nebeneinander im Bezirk Gries hilft Menschen unbürokratisch und ist eine neue Anlaufstelle für Sorgen, Nöte und Probleme für Bürgerinnen und Bürger aus dem Bezirk Gries. Das Vereinslokal ist ein Sozialladen, für Food Sharing,

Flohmärkte und viele andere Dinge des täglichen Bedarfs. Aktuell werden Kinder- und Familienspiele, Schulsachen und Laptops/Tablets gesammelt. Diese können direkt im Vereinslokal abgegeben werden (Mo–Fr, 9–12 Uhr, Griesplatz 36). Foto: Foto Fischer

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SPAR NEWS 9.0

v. l. Hans Roth (Saubermacher), Sozial-, Jugend- und Familienstadtrat Kurt Hohensinner, Conny Leban-Ibrakovic (Tanzschule Conny & Dado), Richard Kaufmann (Spar), Erich Fenninger (Volkshilfe). Foto: Stadt Graz/Fischer

Graz gegen Kinderarmut,

SPAR hilft natürlich! „Die

Pandemie hat uns alle vor große Herausforderungen gestellt, vor allem auch Kinder und Familien“, weiß Sozial-, Jugendund Familienstadtrat Kurt Hohensinner, „Für uns war und ist es deshalb gerade jetzt ein wichtiges Zeichen die Unterstützungen für Kinder und Familien auszubauen. Das Thema Kinderarmut ist dabei aber nicht erst durch die Pandemie in den Mittelpunkt gerückt, sondern war schon viel länger da. Nichtsdestotrotz müssen wir aber gerade jetzt in diesem wichtigen Feld gemeinsam aktiv werden.“ Laut aktuellen Zahlen haben rund ein Drittel der Mindestsicherungsbezieher Kinder, Erhebungen der Statistik Austria zeigen darüber hinaus, dass in Österreich rund jedes 5. Kind armutsgefährdet ist.

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Starke Partner auch in Graz „Was mir an diesem Projekt besonders gefällt ist, dass nicht nur die öffentliche Hand gefordert ist, sondern wir alle. Wir alle können Patenschaften übernehmen. Deshalb freue ich mich, dass wir mit den Firmen Spar und Saubermacher bereits vorneweg zwei starke Partner präsentieren können, die Patenschaften übernehmen. Ich hoffe viele weitere Unternehmen, werden diesem positiven Beispiel folgen“, so Hohensinner. „Mit dem Projekt ‚12 x 100-MutSchaffen‘ der Volkshilfe kommt Hilfe schnell und unkompliziert dort an, wo sie dringend benötigt wird. Daher hat sich SPAR Steiermark dazu entschieden dieses wichtige Projekt zu unterstützen, und drei Kinder- bzw. Familienpa-

tenschaften zu übernehmen“, sagt Richard Kaufmann, Marketingleiter SPAR Steiermark & Südburgenland. Ebenso hat das Unternehmen Saubermacher die Unterstützung durch eine Patenschaft zugesagt. „Kinder sind unsere Zukunft, daher ist es mir eine Herzensangelegenheit, Kindern die Chance auf Bildung, Sport und Kultur zu geben, vor allem unabhängig vom Einkommen der Eltern, insbesondere jene, die in Armut leben“, erklärt Saubermacher-Aufsichtsratsvorsitzender Hans Roth das Engagement. Mehr Informationen:

kinderarmut-abschaffen.at


AUTO MOTOR

Der jüngste Sieger

Fotos: Jerich

bei der Porsche Sprint Challenge Central Europa

GT4-Champion Frederick Jerich

Frederick Jerich ist erst 18 Jahre, wohnt in Graz Umgebung und fährt seit seinem 13 Lebensjahr Rennen. Begonnen hat Frederik mit dem Rennfahren in Kalsdorf mit dem Kartsport. Heuer ist es ihm gelungen, als derzeit jüngster Sieger dieser Meisterschaft, die Porsche Sprint Challenge Central Europa zu gewinnen.

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eim fünften und letzten Event der Porsche Sprint Challenge Central Europe (PSCCE) 2021 in der Nähe von Prag wurden alle Titelentscheidungen getroffen. Mit Max Werndl (GER, Keep It Gold Racing) hat die Serie ihren ersten GT3-Champion, Frederick Jerich (AUT, Junior Team Central Europe) ist der neue GT4-Champion und beide gewannen mit ihren Teams auch die Langstreckenwertung. Jerich gewann den GT4-Sprint-Titel im knappen Duell mit Greif. Das Autodrom Most diente als perfekte Bühne für den Showdown im Titelkampf der Porsche Sprint Challenge Central Europe. Sowohl beim Porsche 911 GT3 Cup als auch beim Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport wurde jeder Zentimeter der 4,2 Kilo-

meter langen Rennstrecke von den Teilnehmern des Markenpokals von Lechner Racing genutzt, egal um welche Position es ging.

Das Rennen Im ersten Sprintrennen des Tages waren alle Augen auf den GT4-Kampf der bisher ungeschlagenen Teamkollegen Frederick Jerich (AUT) und Jonas Greif (GER, beide Junior Team Central Europa) gerichtet. Sie starteten punktegleich ins Wochenende, aber am Ende des Tages konnte nur einer den Meisterpokal holen. Die Entscheidung fiel im ersten direkten Duell der beiden in diesem Jahr: Jerich sicherte sich am Samstagmorgen die Pole-Position, doch schon beim fliegenden Start drehte sich das Blatt auf Greifs Seite, auch Franz Dziwok (POL,

FA1 Racing) fuhr an Jerich vorbei. Damit öffnete sich zunächst eine Lücke, die Jerichs grün-gelber Wagen wieder schloss. Als Zehnter verkleinerte er Greifs Führung, bis er zur Rennhalbzeit erstmals ein Überholmanöver versuchte. Jerich versuchte es mehrmals beim Anbremsen in die erste Schikane und in die vorletzte Kurve, doch Greif im weißen Cayman blieb cool, konterte Jerichs erstes Überholmanöver und blieb in Führung. Ein weiterer Überholversuch von Jerich in Kurve 1 endete damit, dass sein Rivale Greif im Kies strandete. Jerich sah als Erster die Zielflagge und wurde zum Nachfolger des Vorjahresmeisters Edwin Waldhier, der das Geschehen vom Boxendach aus beobachtete. Eine spätere Zeitstrafe für Frederick Jerich änderte weder das Ergebnis noch die Meisterschaftswertung. Für den 18-jährigen Grazer, der im Transportunternehmen seiner Familie arbeitet, ist es nach dem Gewinn des Österreichischen Kart-Meistertitels 2017 sein bisher größter Erfolg im Motorsport. 31


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GRUNDIG 9.0

Vereint zwei Top-Technologien:

Fotos: elektrabregenz/Elektra Bregenz AG

Der neue Hybridtrockner von elektrabregenz Innovative Technik trifft auf benutzerfreundliches Handling und das ergibt ein besonders nachhaltiges Produkt: Der neue Hybridtrockner TKFN 8601 H von elektrabregenz vereint zwei Technologien in einem Gerät: Kondensationstrockner mit der Wärmepumpentechnologie.

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ei dem neuen Hybridtrockner TKFN 8601 H treffen die Vorteile eines Kondensationstrockners auf jene der Wärmepumpentechnologie. Und das ergibt eine bis zu 30 Prozent kürzere Trocknungszeit bei gleichzeitig hygienischer und schonender Behandlung der Wäsche. Das ermöglicht Trocknen mit maximalem Komfort und minimalem Energieeinsatz. Seine starke Trocken-Leistung verdankt der TKFN 8601 H vor allem seiner Wärmepumpentechnologie. Das effektive Trocknungssystem mit maximaler Kondensationswirkung sorgt dafür, dass weniger Feuchtigkeit in den Raum abgegeben wird. Der neue Hybridtrockner punktet aber nicht nur in Sachen innovativer Technik, sondern vor allem auch in der Handhabung. Mit 8 kg Beladungskapazität und 15 Programmen ist er den verschiedensten Anforderungen beim Trocknen gewachsen. Und besonders praktisch ist das 5 kg in 60 Minuten-Programm. So hat man in einer Stunde wieder trockene Kleidung. Aber auch sonst hat der TKFN 8601 H Einiges zu bieten: Im Programm Outdoor/Sports lassen sich Funktionsstoffe und Fasern wie Spandex, Stretch und Mikrofaser optimal trocknen. In einem speziellen Nachtprogramm (Leise) wird die Wäsche besonders leise getrocknet. Auch untertags, wenn das Baby oder Kleinkind schläft, läuft der Trockner nun mit Flüstergeräuschen. Im Zeitprogramm kann eine gewünschte Zeit eingegeben werden. Das Gerät trocknet dann für die Dauer der vorgegebenen

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Zeit unabhängig vom Trockenheitslevel. Auch für Jeans, Hemden, Wolle, Feinwäsche oder auch Bettdecken / Daunen gibt es eigene Programme.

Spezialist in Sachen Hygiene Das Programm „Hygiene Auffrischung“ eignet sich vor allem für Kleidung, die nicht so oft gewaschen werden kann, wie beispielsweise Mäntel oder Jacken. So können 1,5 Kilogramm Wäsche bzw. rund fünf Kleidungsteile aufgefrischt werden. Aber auch sonst wird Hygiene im TKFN 8601 H einfach groß geschrieben. Denn auch für nasse Wäsche gibt es die „Hygiene Trocknung“. Ein ideales Programm für Wäsche, die nicht bei hohen Temperaturen gewaschen werden kann, wie empfindliche oder farbige Kleidungsstücke. Die HygieneProgramme verhindern, dass sich auf der noch feuchten Wäsche Bakterien oder Keime bilden können und sorgen dafür, dass Kleinkinder oder Allergiker nicht damit in Kontakt kommen.

Schonend zum besten Ergebnis Damit empfindliche Materialien lange schön bleiben, verfügt der TKFN 8601 H über eine AquaWave Schontrommel. In ihr wird die Wäsche wellenartig bewegt. So wird die Kleidung in jedem Programm sanfter behandelt und die Trockenleistung verbessert. Denn je schonender der Wasch- oder Trocknungsvorgang abläuft, desto mehr schont das die Wäsche – und die Lieblingsteile bleiben länger

so wie sie sein sollen. So werden die Textilien besonders sanft getrocknet. Schonend für die Nerven der Eltern: Die Kindersicherung und Warnanzeigen, die angeben, wenn der Filter gereinigt werden muss oder der Wasserbehälter voll ist. Der Hybrid-Trockner arbeitet auch dann, wenn niemand zu Hause ist: 0 – 24 Stunden Startzeitvorwahl machen es möglich.

Maximale Trockenleistung, minimaler Verbrauch Durch die Energieeffizienzklasse A+++ ist zudem ein umweltschonender Betrieb möglich. Und mit seiner reduzierten Lautstärke von nur 64 dBA ist der TKFN 8601 H ein besonders Leiser.

Preis und Verfügbarkeit Der elektrabregenz Hybridtrockner TKFN 8601 H ist für eine unverbindliche Preisempfehlung von 799 Euro im Handel erhältlich.


v. l: Eliette Thurn, Magdalena Koinegg, Nassim Ghaffari, Christa Ortner

Fotos: Christine Kipper

Entspannung in der Therme Genießen Sie eine Auszeit im DAS SONNREICH: mit regionaler Kulinarik und Wellness im Thermenresort Loipersdorf.

v. l: Emily Cancienne, Eliette Thurn, Claudia Sachs-Lorbeck, Bgm. Siegfried Nagl, Nassim Ghaffari

„100 Jahre Soroptimist International“ Der SI Club Graz feiert mit!

Die „Road to Equality“ – von Club zu Club in Österreich, eine Kampagne von Soroptimist Internat. Austria, machte auch in Graz Station. Aus diesem Grund lud Bgm. Siegfried Nagl die Clubschwestern der SI Clubs Graz und Graz-Rubin zu einem Empfang ins Rathaus, an dem u.a. auch Dr.in Eliette Thurn (Präs. der Österr. Union) und Em.o.Univ.-Prof. Mag. Dr. Dr.h.c. Dietmar Goltschnigg teilnahmen. PDin Mag.a Dr.in Nassim Ghaffari (Präs. Club Graz) freute sich sichtlich über die

Ankündigung, dass ein Park nach Frau Dr.in Gertie Kaan-Pakesch, einer verdienten Clubschwester des SI Club Graz, benannt werden wird. Die Weitergabe der „Fackel“ auf der „Road to Equality“ von Graz an den SI Club Goldes erfolgte im Musikheim in Gleinstätten, wo die müden Wanderinnen sehr herzlich empfangen wurden!

INKLUSIVLEISTUNGEN * 1 Übernachtung im Doppelzimmer Premium Deluxe * Tageseintritt in das Thermenresort Loipersdorf (ohne Schaffelbad) von Anreisetag 9 Uhr bis Abreisetag 21 Uhr Halbpension (reichhaltiges Frühstücksbuffet * und Genuss-Abendbuffet) * Minibar (einmalige Füllung am Anreisetag) * Hauseigener Spa & Wellnessbereich

ab € 158,-

pro Person

Save the Date - Gutscheinaktion -10 % Rabatt auf Nächtigungs-, Brunch- und Day-Spa Gutscheine ab 24. November 2021 mehr auf sonnreich.at

Kreativ-Agentur Gonzomedia ist jetzt All in One! Mag. Markus „Gonzo“ Renger übergab Anfang Oktober den Videoproduktions-Geschäftszweig an die Kreativ Agentur Gonzomedia GesmbH. Dieser Schritt war ein gut überlegter, nachdem Renger sich für einen längeren Zeitraum im Ausland befinden wird und sich daher aus dem operativen Geschäft zurückzieht. Bereits seit einigen Jahren führt CEO Michael Hüttler die aktiven Geschäfte der Kreativ Agentur Gonzomedia GesmbH. „Somit ist die Kreativ-Agentur Gonzomedia GesmbH nicht mehr nur im Verlagswesen, im Social Media- und im Werbe- und Marketingbereich tätig, sondern verfügt nun mit der neu eingegliederten Film- und Videoproduktion über einen weiteren wichtigen Unternehmenszweig“, so CEO Michael Hüttler.

Premium Deluxe Zimmer

DAS SONNREICH**** Thermenhotel Loipersdorf Schaffelbadstraße 219, 8282 Bad Loipersdorf Tel: +43 3382 20000, info@sonnreich.at 33


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IN unserem Schaufenster Die Weihnachtssaison ist eröffnet:

Die Lush Christmas Kollektion 2021

Lush Delights, Geschenk 26,95 Euro pro Stück Fruchtige Duschfreuden mal drei, verpackt in recyceltem Papier mit einem Folienfinish, das sich wie das Auspacken edler Süßigkeiten anfühlt.

It's Beginning To Look A Lot Like Christmas … zumindest bei Lush, denn unsere Weihnachtskollektion ist online und in allen Lush Shops erhältlich. Mit in Gepäck hat sie neben festlichen Badebomben und herrlich duftenden Schaumbädern auch verwöhnende Pflegeprodukte und viele bunte Geschenke – für eine entspannte Vorweihnachtszeit und ordentlich Freude unter dem Weihnachtsbaum.

12 Days of Christmas, Geschenk 104,95 Euro pro Stück Warte nicht bis zum 12. Dezember, um über dieses prächtige, vergoldete Geschenk zu stolpern: Wir haben 12 speziell ausgewählte Produkte hier versammelt, um dir in der Vorweihnachtszeit Freude zu bereiten!

www.lush.com/at/

Die brandneue Allround-Tagescreme von VINOBLE COSMETICS Die getönte Tagescreme von Vinoble Cosmetics mit LSF 30 UVA+UVB erweist sich als absoluter Allrounder: Sie spendet intensiv Feuchtigkeit, korrigiert Rötungen & Unebenheiten, hat einen hohen Sonnenschutz und sorgt mit natürlichen Anti-Aging Wirkstoffen für einen gesunden, frischen Teint. Dabei wird gänzlich auf potenziell kritische Inhaltsstoffe verzichtet, um den hohen Anforderungen an clean beauty zu entsprechen. Das Multitalent ist für alle Hauttypen geeignet und bietet auch Schutz vor den Folgen durch blue light, welches von Computern und mobilen Geräten ausgestrahlt wird. Anwendung Dank der praktischen Pipette lässt sich die Creme besonders leicht auftragen. Geben Sie je einen Tropfen der Creme auf Stirn, Nase, Wangen und Kinn. Verteilen Sie die getönte Tagescreme anschließend gleichmäßig mit den Händen im Gesicht. Alternativ können Sie auch dafür einen Make-up Pinsel oder Schwamm verwenden. Vinoble Cosmetics tinted day cream medium SPF 30 UVA+UVB 15 ml, € 59,00

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Vinoble Cosmetics tinted day cream light SPF 30 UVA+UVB 15 ml, € 59,00

Erhältlich auf www.vinoble-cosmetics.at Foto: Vinoble Cosmetics


IN unserem Schaufenster Otto Kern Ultimate Black Ein eleganter Duft für den Mann, der hoch hinauswill elegant – orientalisch – männlich Otto Kern Ultimate Black ist eine unvorhersehbar spannende Komposition, die mit einem vibrierend frischen und exotischen Duftauftakt aus Zimt und rosa Pfefferbeeren eröffnet. Im Herzen versprühen Salbei, Lavendel und Cypriol eine klassisch-markante Note. In der Fondnote klingt der Duft mit einer magischen Symphonie aus warmen, sinnlichen Nuancen und trockenen, markanten Hölzern aus, die den ultimativen Charakter des Mannes unterstreichen. Was auch immer der Geschäftstag bringt – Otto Kern Ultimate Black ist der perfekte Begleiter für Männer, die Maskulinität, Erfolg und Selbstsicherheit ausstrahlen. Eau de Toilette Natural Spray 30 ml 16,95 € Eau de Toilette Natural Spray 50 ml 24,95 € Otto Kern Ultimate Black ist ab Mitte Oktober 2021 in allen Müller Filialen erhältlich. www.ottokern-fragrances.com

Paula L., 55 Jahre, Managerin

Foto: ©Krakenimages.com - stock.adobe.com

Stress bei der Arbeit hat auch körperliche Auswirkungen. Das muss nicht sein.

Packen wir’s an!

Packen wir‘s an! Eine Initiative der AUVA gegen Muskel-Skelett-Erkrankungen

www.auva.at/mse 35


Helmut Wlasak ist der bekannteste Strafrichter der Steiermark – und legt nun ausgewählte Geschichten mit dem Titel „In allen Punkten“ aus seinem Gerichtsalltag vor, kurios und abgründig und sehr oft sehr komisch. In uns allen schlummern vielleicht potenzielle Täter und Täterinnen. Der Grazer Strafrichter Helmut Wlasak weiß aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung: Geschieht etwas gänzlich Unvorhergesehenes, können Menschen zu Reaktionen fähig sein, die sie sich selbst niemals zugetraut hätten. ISBN 978-3-99200-287-0 Preis: € 19,00

Zwanzig Jahre nach 9/11 nähert sich Claudia Sammer, selbst Augenzeugin des Anschlags, dem Thema literarisch und und zeichnet nach, was geschieht, wenn die Ordnung der Dinge aufgrund einer unvorhergesehenen Kata­strophe aus den Fugen gerät. Das gedankenverlorene Treiben durch das sich in Schockstarre befindende New York ist für zwei Protagonist*innen der Beginn einer Freundschaft. Für den jungen Totte hingegen, in Österreich in den Minuten des Anschlags geboren, ist jeder Geburtstag auch eine Erinnerung an das große Leid. ISBN 978-3-99200-307-5 Preis: € 20,00

Schauspielhaus Graz PREMIEREN IM NOVEMBER www.schauspielhaus-graz.com GARLAND Svenja Viola Bungarten Ein heißer Sommer in einer ländlichen Gegend im mittleren Europa: Dürre, Brände, Wasserknappheit, Arbeitslosigkeit. Willkommen in der Klimakatastrophe! An deren Auswirkungen werden wir uns alle gewöhnen müssen, auch an die Katastrophe als Dauerzustand. Aber, und das ist die gute Nachricht!, auf dem Theater kann diese auch sehr komische Aspekte haben. Zum Beispiel, wenn ein erfolgloser Filmemacher mit einer jugendlichen Klimaschützerin im Schlepptau seinen trotteligen Polizisten-Bruder aus den Fängen einer verrückten Tankstellenbesitzerin befreien muss, die glaubt, sie sei Judy Garland – und dann versucht, daraus einen Film zu machen. PREMIERE 6. November, 19.30 Uhr, HAUS EINS weitere Vorstellungen am 11., 13., 16. und 17. November sowie am 10. und 22. Dezember jeweils um 19.30 Uhr, außerdem am 23. Jänner 2022 um 15.00 Uhr, HAUS EINS

MAKING A GREAT GATSBY nach dem Roman von F. Scott Fitzgerald Jay Gatsby, durch dubiose Geschäfte zum Millionär geworden, gibt in seiner Villa rauschende Feste für die New Yorker High Society. Er hofft, dadurch seine verlorene Geliebte Daisy zurückzugewinnen, und scheitert tragisch. Nie wurde der sprichwörtliche „amerikanische Traum“ von

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Glück, schnellem Reichtum und strahlendem Ruhm heftiger geträumt als in F. Scott Fitzgeralds weltberühmten Roman, nie war das Erwachen so bitter. Die Regisseurin Claudia Bossard untersucht die soziale Mechanik dieses Traums und stellt ein ebenso schillerndes wie abgründiges Gesellschaftsportrait auf die Bühne. PREMIERE 26. November, 19.30 Uhr, HAUS EINS weitere Vorstellungen am 1., 2., 7., 15. und 18. Dezember sowie am 21. Jänner, jeweils um 19.30 Uhr, HAUS EINS

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Claudia Sammer Wild Card (Roman)

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Helmut Wlasak In allen Punkten

Xavier Tapies BANKSY – PROVOKATION!

Dieser atemberaubende Band mit Banksys bedeutendsten Werken stellt seine Karriere als Künstler in den Mittelpunkt: von seinen frühen Werken 2002 über seine Schaffenszeit in New York bis zu neuen und topaktuellen Kreationen – darunter »Cosette«, »Sohn eines syrischen Migranten (Steve Jobs)«, »Kitten« und »Venedig«. In dieser nicht autorisierten Auswahl wird jedem Werk eine Doppelseite gewidmet, gefolgt von einer detaillierten Analyse und spannenden Hintergrundinformationen. In chronologischer Anordnung ist jede Schaffens­periode in einer doppelseitigen Weltkarte illustriert, die zeigt, wo jedes Werk geschaffen wurde, was damit geschah und wie sich Bankys Kunst in dieser Periode entwickelte. ISBN: 978-3-03876-160-0 Preis: € 40,00

Andrea Böhm Rückkehr nach Lignano!

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ELEOS. EINE EMPÖRUNG IN 36 MINIATUREN Caren Jeß Ärger, Frust, Missmut, Groll, Jähzorn, Bitternis. Wir leben in zornigen Zeiten – davon erzählt Caren Jeß in ihrem neuen Stück. Ohne sich auf eine politische Agenda oder ein simples Freund-Feind-Schema festzulegen, verschneidet die Autorin 36 szenische Miniaturen zu einer beklemmend schönen Kakophonie zeitgenössischer Empörung. Vielstimmig, überfordernd und oft auch sehr komisch seziert sie Mechanismen des Zorns und erzählt zutiefst tragische Geschichten über hochzivilisierte Individuen am Endpunkt, denen die kathartische Erlösung versagt bleibt. PREMIERE 4. November, 20.00 Uhr, HAUS ZWEI weitere Vorstellungen am 11., 16. und 17. November, jeweils 20.00 Uhr, HAUS ZWEI

Wenn der letzte Liegestuhl verräumt, der letzte Schirm geschlossen und beinahe alle Bars an den Stränden der Oberen Adria eingewintert sind, weiß man: die Saison ist zu Ende. Doch damit wir nicht ganz in den Herbstblues verfallen und noch dazu den richtigen „Stoff“ haben, um über die kalte Jahreszeit zu kommen, empfehlen wir das Buch „Rückkehr nach Lignano“. Eine Kombination aus prickelndem Roman und Reiseführer, der seine Leser*innen sowohl in die Gegenwart, die Gründerzeit sowie in die 80erJahre reisen lässt und beweist, dass Lignano viel mehr zu bieten hat, als den berüchtigten Hausmeisterstrand. ISBN: 978-3-99129-214-2 Preis: € 17,90


Direkt aus den USA: grazINs Sprachtreff 24.0 Pilzlos glücklich – auch ohne Fleisch Fleischlos glücklich – auch ohne Pilze Mein fleischloses Leben Ein fleischloses Leben Ohne Pilze und Fleisch – was zum Essen übrig bleibt „Wenn du nicht einmal Pilze magst, was bleibt dann für dich noch zum Essen übrig?“, war einer der ersten, mir entgegengeschleuderten „ermunternden“ Kommentare, als ich meine vegetarische Reise vor etwa sieben Jahren antrat. Allerdings war dieser Kommentar nicht unberechtigt, denn damals waren Portobello-Pilze die gängige vegetarische Zutat in amerikanischen Restaurants. Nichts gegen Pilze. Sie gehören zu den mysteriösesten und widerstandsfähigsten Organismen unseres Planeten, sind unheimlich gesund für uns Menschen und so unglaublich vielseitig, dass wir aus ihnen beispielsweise Materialien wie Leder oder Baustoffe herstellen können. Doch für mich ist der Geruch, den sie beim Gekochtwerden ausstoßen, der bei Weitem unerträglichste Gestank der Welt, sodass ich Pilze einfach nicht essen kann. Glücklicherweise bieten mittlerweile viele traditionelle Restaurants mehr an als nur Portobello-Pilze. Auch hier in Graz öffnen immer mehr vegane Restaurants ihre Pforten, und auf unser cremiges veganes Eis können wir ­GrazerInnen uns ordentlich was einbilden! :-) Immer wenn ich „fleischessende“ Leute um mich herum beobachte, wird mir bewusst, wie wenig Ahnung wir von unserer Nahrungsquelle eigentlich haben. Wir kauen Scampi, Karpfen, Calamari, Rind, Pute oder Hendl und denken normalerweise nie über das Leben des Lebewesens nach, das wir da gerade verspeisen. Uns interessiert nur, ob es gut und günstig ist. Fleisch, Milchprodukte und Eier sind dermaßen tief in unserer Kultur verwurzelt, dass viele von uns nicht nur nicht über das Leben der nichtmenschlichen Tiere, deren Fleisch, Milchprodukte und Eier sie konsumieren, nachdenken, sondern dass es auch sehr schwierig oder gar unmöglich für viele von uns ist, sich eine Welt ohne nichtmenschliche Tierprodukte vorzustellen. Folglich ist es eine höchst unbeliebte und totgeschwiegene Tatsache, dass unser Konsum nichtmenschlicher Tierprodukte einer der Hauptgründe für die Erderwärmung ist und dass somit jede und jeder einzelne von uns mit veganer Kost zu einem gesünderen Klima beitragen kann. Haben Sie zum Beispiel gewusst, dass ausgerechnet Butter und Käse ganz oben auf der Liste der am klimaschädlichsten Nahrungsmittel stehen? Sogar viele Medien scheuen sich davor, über die negativen Auswirkungen der nichtmenschlichen Tierprodukte auf unseren

Planeten zu sprechen. Ich bin daher dem ­grazIN MagazIN von ganzem Herzen dankbar für den Mut, meinen Artikel hier mit Ihnen, liebe LeserInnen, zu teilen. Danke!!!

Und das Schöne daran ist, dass ich als Mensch mit freiem Willen freiwillig einer Ernährungsweise folgen kann, die sich vollkommen richtig anfühlt.

Mittlerweile lebe ich ziemlich vegan. Unter „vegan“ verstehe ein Leben mit pflanzenbasierter Küche, kein Leder, kein Fell, keine Wolle, keine Seide, keine Borstenhaare, keine Hörner usw. Die vollständige Vermeidung nichtmenschlicher Tierprodukte ist nahezu unmöglich, weil nichtmenschliche Tiere in fast allen Produkten vorkommen: Lebensmittelfarben, Wein, Waschmittel, Kosmetika, Zahnpasta, Tätowierungen, Fernseher, Computer etc. All die Lektüre über die Behandlung nichtmenschlicher Tiere in der Fleisch-, Milchprodukte- und Eierproduktion sowie die vielen Videos über die unvorstellbar grausamen Bedingungen, in denen die Mehrzahl von ihnen haust, hinterließen in mir so große Spuren, dass ich noch tiefer in die Tierethik eintauchen wollte. So kam ich zur nichtmenschlichen Tierforschung, zu dem unnötigen Leid, das sie verursacht, und der Sinnlosigkeit einer solchen Forschung. Da ich aktiv bei der Abschaffung nichtmenschlicher Tierversuche mitwirken wollte, wurde ich Mitglied bei Ärzte gegen Tierversuche (Deutschland) und dem Physicians Committee for Responsible Medicine (PCRM, USA). Beide Non-ProfitOrganisationen setzen sich vehement für ausschließlich humanbasierte Forschung ein und klären ForscherInnen sowie die Öffentlichkeit über die zahlreichen verfügbaren humanbasierten Methoden auf. PCRM hat noch eine zweite Mission: die Menschen über die Vorteile einer pflanzenbasierten Vollkornernährung aufzuklären, um so Diabetes, hohen Cholesterin und Blutdruck, Entzündungen, Herzprobleme, Krebs etc. zu vermeiden bzw. zu verbessern. PCRM hat mir sehr geholfen, meine pflanzenbasierte Ernährung so zu verändern, dass ich nun wirklich gesund und so richtig gut esse. (Falls Sie mehr über pflanzenbasierte Vollkornernährung erfahren und verschiedene Rezepte dazu kennenlernen möchten, sollten Sie die virtuellen englischsprachigen Food-for-Life-Kurse mal ausprobieren. Infos gibt es unter https://www.pcrm. org/good-nutrition/plant-based-diets/ffl.) Zurückblickend war es tatsächlich eine aufregende Reise von meinen ersten vegetarischen Schritten hin zu einer Ernährungsweise, die ohne jegliche nichtmenschliche Tierprodukte auskommt.

Unsere Erde leidet. Unsere Erde weint und schreit. Milliarden nichtmenschlicher Landtiere und sogar mehr als eine Billion – ja, mehr als eine Billion – Meereslebewesen leiden und sterben jedes Jahr wegen uns Menschen. Wie könnte ich mich je selbst wieder im Spiegel ansehen? Obwohl ich Agnostikerin bin, glaube ich, dass der Lebenssinn eines Menschen darin besteht, moralisch als Person zu wachsen und jeden Tag danach zu trachten, aktiv etwas zur Gesundheit unserer Natur und all ihrer menschlichen und nichtmenschlichen Lebewesen beizutragen. Zumindest gibt das meinem Leben einen Sinn. Und wer weiß? Vielleicht kann ich meine Geschmacksknospen ja irgendwann doch noch davon überzeugen, auch noch den Pilzen wohlgesinnt zu sein. :-)

Dr. Daniela Ribitsch

Department of Modern Languages ­Lycoming College Ich bin gebürtige Grazerin, wohne aber seit 2009 in den USA, wo ich als Germanistin an einem amerikanischen College arbeite. Außerdem schreibe ich in den USA Artikelserien für die Zeitung zu den Themen Ethik und Umweltschutz und habe auch eine Sprachkolumne, die regelmäßig in einer Zeitung in ­Pennsylvania wie auch in einer Zeitung in V ­ ermont erscheint.

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MODEL

& FOTO GRAFIN Mit meinen ersten Modelerfahrungen begann gleichzeitig auch meine Lust zu fotografieren. Anfangs nur mit der Intention mit Freunden neue Fotos für Instagram zu schießen. In den letzten 3 Jahren traute ich mich aus dem Automatikmodus und versuchte alles auf einmal zu lernen – von Photoshop über Brennweiten zum goldenen Schnitt. Ich habe mit 14 angefangen mit dem Modeln, seit zehn Jahren mache ich auch Selbstportraits, von denen mittlerweile einige in Magazinen veröffentlicht wurden, zuletzt gab es ein Feature in der Photo Vogue Italia. Seit ich zum Studium hier in Graz bin, fotografiere/modle ich für die Agentur Flaretalents in Graz und Stella Models in Wien in den Bereichen Fashion und Beauty. Privat beschäftige ich mich viel mit Filmmaking und konnte mit ein paar story telling clips auf TikTok über 140.000 Follower erreichen, was mir sehr viel Spaß macht aber auch eine Herausforderung darstellt.

www.tabeabussmann.com

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Fotos: Tabea Bußmann

Mein Name ist Tabea Bußmann, 24, ich arbeite professionell als Model und Fotografin in Graz.


ICH LIEBE GENUSS INTERNATIONALE VIELFALT in über 25 Gastrobetrieben und 165 Shops jetzt erleben & genießen! > Frühstückslocation > Große Auswahl an Mittagsmenüs > Internationale Speisen À la Carte

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