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grazIN MagazIN #01+02 2022

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€ 2,90

#1+2/22 grazIN Jänner + Februar 2022 www.grazin.at

Österreichische Post AG Info.Mail Entgelt bezahlt

Mehr als ein MagazIN! INhalt! INteraktion! INnovation! INmitten von Graz!

Aktiver Tierschutz Austria Eine starke Stimme für Tiere

Fotos: © Arche Noah. Grafik: © Gerry Lagler

de auch de n M e n sc h e n Frie

Ú IN: Modell Sarah Schmidt (S.10) Ú IN: Be)anders 3.0 (S.24) Ú IN: Total IN Thermenresort Loipersdorf (S.28)

PLUS: Es warten wieder jede Menge tolle Gewinnspiele auf Sie! Schon ab Seite 3.


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Fotos: Constantin Film Verleih, Farideh, Dennis Mundkowski

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grazIN verlost 3 x 2 Kino­ gutscheine für King Richard KING RICHARD basiert auf der wahren Geschichte von Richard Williams (Will Smith), dem Vater der legendären Tennisspielerinnen Venus (Saniyya Sidney) und Serena Williams (Demi Singleton). Mit seinem unerschütterlichen Ehrgeiz, aber vor allem mit seiner grenzenlosen Liebe ebnet Richard seinen Töchtern den Weg an die Weltspitze im Tennis. Seit 28.Februar NUR im Kino! GEWINNFRAGE: Was sagen sie zu unserer Homepage www.grazin.info?

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Seit 2010 fesselt Das Phantom der Oper des Autoren Teams Deborah Sasson und Jochen Sautter die Zuschauer auf über 500 Bühnen Europas. Damit ist diese musikalische Neuinszenierung, die einst zum 100. Geburtstags des 1910 von Gaston Leroux geschriebenen Romans „Le Fantôme de l'Opéra“ entstand, eines der erfolgreichsten Tournee Musicals Europas. Ein echtes Musicalhighlight! GEWINNFRAGE: Wieviel Abonnenten hat das grazIN Magazin auf Facebook? über 30.000 b) unter 30.000 Stand: Oktober/November 2021

Schreibe eine Mail an gg@grazin.at mit dem Betreff „Talentsuche grazIN“ und begründe kurz, warum du den Workshop gewinnen solltest und was du an Erfahrung mitbringst. Bewerbungen bitte mit Foto, Alter, Adresse und Telefon-Nummer. Einsendeschluss ist der 21.03.2022 Seit über 35 Jahren hat Stage School als größter deutscher Profi­ausbilder für Bühnendarsteller unzählige Künstler in die Welt des Showbusiness entlassen. Um wieder neue Talente zu entdecken, kommt Stage School vom 1. bis 3. April mit einem Intensiv-Workshop für Tanz, Gesang und Schauspiel nach Graz. Wir stellen einen Workshop im Wert von 325 Euro zur Verlosung zur Verfügung. Junge Talente erhalten damit die Chance auf eine Ausbildung an der Stage School: Die Teilnahme an dem Workshop kann die Aufnahmeprüfung ersetzen! Genaue Informationen: www.stageschool.de

Schicken Sie ganz einfach ihre Antwort mit jeweiligem Betreff und ihren Kontaktdaten an: gg@grazin.at – Einsendeschluss für diese ­GewINnspiele ist der 15. März 2022. Bei allen Gewinnspielen in dieser grazIN-Ausgabe gilt: Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer zur Veröffentlichung seiner von ihm bekannt gegebenen personenbezogenen Daten im Sinne des Datenschutzgesetzes sowohl in Printform als auch im Online-Format ausdrücklich einverstanden, dies allenfalls auch in Form eines Lichtbildes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinne sind nicht in bar einlösbar.

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razIN

IN EIGENER SACHE

Liebe Leserinnen und Leser,

diesmal klappt es ganz bestimmt ! G utes Essen, feine Getränke und ein paar gute Vorsätze fürs neue Jahr. Das gehört für viele zum gelungenen Jahreswechsel einfach dazu. Doch gerade diese Vorsätze schaffen es oft nicht über die ersten Jännerwochen hinaus. Wie schafft man es, den inneren Schweinehund zu überwinden? Machen Vorsätze aber überhaupt Sinn? Diese Fragen werden hier beantwortet.

Gute Vorsätze als Tradition Ein neues Jahr, ein neues Leben: Gerade zum Jahreswechsel ergreifen viele die Möglichkeit zum Teil radikale Änderung von heute auf morgen durchsetzen zu wollen. Mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport, gesünder Essen, ein paar überschüssige Kilos loswerden: Die Liste an „Vorsatz-Klassikern“ ist lang. Von Erfolg gekrönt sind diese Vorhaben aber selten. Doch woran liegt es, dass die guten Vorsätze den Jänner meist nicht überleben? Oft sind die Ziele, die viele sich stecken, zu hoch. Dies stellt Menschen nicht nur vor große Herausforderungen, sondern führt schnell dazu, dass man sich unmotiviert fühlt, da die gewünschte Veränderung nicht schnell genug von statten geht. Wenn das Ziel von Anfang an in weiter Ferne ist, und der Fortschritt stockt, verschwindet auch die Motivation in Windeseile. Für den Erfolg ist es besser, sich kleine, aber erreichbare Ziele zu setzen. Ein paar Kilo weniger, ein paar Stunden Sport mehr in der Woche sind meist bessere Grundsteine für langfristigen Erfolg als riesige Herausforderungen.

Konkrete Ziele: Bin ich wirklich bereit für Veränderungen? Ist man überhaupt bereit für Veränderung? Diese Frage sollte die Grundlage der Entscheidung für eine weitreichende Umstellung des Lebensstils sein. Wer nur wegen des Datums eine umfassende Veränderung vornehmen will, ohne körperlich oder seelisch darauf vorbereitet zu sein, programmiert das Scheitern praktisch vor. Gerade bei größeren Projekten wie zum Beispiel intensiven Abnehmprogrammen oder der Rauchentwöhnung ist es ratsam, einen Arzt zu konsultieren, um sicher zu gehen, dass alles in einem gesunden Rahmen abläuft. Ein weiteres Problem in vielen Fällen sind zu schwammige Ziele. Ohne konkrete Zielsetzung tun sich viele Menschen mit der Motivation auf Dauer schwer. Psychologisch ist das Ziel fünf Kilo abzunehmen auf Dauer motivierender als nur die Vorgabe „Ich will Gewicht verlieren“. Auch klassische Vorsätze wie „Ich will gesünder leben“ fallen in diese Kategorie. Fällt unter gesünder Leben Ernährung? Sport? Beides?

Mut zeigen und sich nicht unterschätzen Dennoch darf man beim Vorsatz auch etwas Mut zeigen, und sich nicht unterschätzen. Wer zum Beispiel ein Kilo abnehmen will oder auf eine von 30 Zigaretten am Tag verzichtet, kann dieses Ziel bestimmt recht schnell erreichen, ob das nachhaltig zu einem gesünderen Leben führt, ist allerdings fraglich.

erreichbares Ziel, das Sie motiviert. Für die Aufrechterhaltung der Motivation ist es sehr wichtig, dass man sich das positive Gefühl ganz genau vorstellt, das man sich durch dieses Ziel erwartet. Das wird dabei helfen unangenehme Aufgaben, die inzwischen liegen, leichter bewältigen zu können. „Was ein gutes Gefühl auslöst, kann nur jeder*jede für sich selbst herausfinden. Sich also hinzusetzten, einen Stift zu nehmen und aufzuschreiben welche Prioritäten man hat, ist eigentlich der erste Schritt. Vielleicht ist es nicht das Raucherentwöhnungsprogramm oder die Abnehmkur im Jahr 2022. Sich auch regelmäßig die Zeit zu nehmen, seine Ziele zu reflektieren und zu adaptieren ist zudem wichtig. Einfach beim Spazieren gehen oder am Weg zur Arbeit darüber nachzudenken reicht sehr wahrscheinlich. Vielleicht ist es mehr Zeit mit den liebsten Menschen zu verbringen oder beruflich mehr Zeit für die interessantesten und inspirierendsten Projekte freizuhalten oder jeden Tag mindestens 30 Minuten etwas zu tun, was wirklich Freunde bereitet. Um nicht zu vergessen was wirklich wichtig ist, ist es sinnvoll sich Erinnerungshilfen im Alltag zu schaffen. Ob ein guter Freund, eine gute Freundin oder das Smartphone regelmäßig an einen Kalendereintrag erinnert oder ob es ganz vorne am Kalender oder auf der Bürotür steht, ist egal. Man muss sich nur bewusst werden, dass der Alltag uns bald wieder fest im Griff haben wird und dass wir den Zauber des Neuen und das Gefühl, das wir jetzt haben, schnell vergessen sein wird – ohne unsere große Erinnerungshilfe. Löst die Erinnerungshilfe zudem nur eine konkrete Handlung aus, kann überhaupt nichts schief gehen. Klappt es trotzdem nicht und man vergisst darauf oder hat keine Zeit es zu erledigen, ist sogar das Teil der Umsetzung. Wir sind an all unsere Handlungsabläufe, die wir jetzt aktuell gut und lange eingeübt haben (mögen sie gut oder schlecht sein), gewöhnt und jede Umstellung dieser Routine kostet Energie. Ein Vorsatz ist daher weniger dazu geeignet umfassende Umstellungen im Lebensstil erfolgreich umzusetzen, er eignet sich aber gut dafür, den ersten Schritt darzustellen.

Haben Sie Geduld Es ist also wichtig Geduld mit sich zu haben und sich die Möglichkeit zu geben, Energie zu sammeln, um Leistung erbringen und Rückschläge aushalten zu können. Nicht wie lange man ohne Fehler durchhält ist entscheidend. Ob man nach einem Fehler wieder weitermacht und ob man die konkreten Handlungen für sein Ziel in machbare Zwischenschritte aufteilen und anpassen kann, wird den Erfolg des persönlichen Zieles ausmachen! Toi, toi, toi, lesen Sie wohl und auf das Leben nach dem Virus mit MagazINhaften Grüßen

Das Erfolgsrezept: Konkrete und erreich­ bare Ziele setzen Das Erfolgsrezept für den gelungen Vorsatz ist also recht einfach. Setzen Sie sich ein konkretes und

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Gerfried Gombocz BSc.

Blicken gemeinsam zuversichtlich nach vorne: Herausgeber & Chefredakteur Gerfried Gombocz BSc. (grazIN MagazIN) mit dem Redaktionshund Brownie

grazIN MagazIN – Immer ein GewINn ! INhalt/INteraktion/INnovation und das INmitten von GRAZ! Die Welt von grazIN immer aktuell auf: www.grazin.at grazIN Facebook Fanpage: 30.500 Abonnenten grazIN süchtig Facebook Gruppe: 7.500 Mitglieder INstagram: 5.500 Abonnenten Monatlicher Newsletter: 10.000 Empfänger LINkedIN: 9.000 Kontakte IMPRESSUM/OFFENLEGUNG GEMÄSS § 25 MEDIENGESETZ: grazIN – Wir sind MagazIN. Medieninhaber: Gerfried Gombocz, BSc. Anders Handels GmbH, Laimburggasse 40a/5/11, 8010 Graz, gg@ grazin.at. UID ATU 67686667; FN 388805y, Firmenbuchgericht Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz. Herausgeber und Chefredaktion: Gerfried Gombocz, BSc. Anzeigenpreisliste: Mediadaten 2022. Website: www.grazin.at. Copyright: Hier dargestellte Inhalte unterliegen, falls nicht anders angegeben, dem Urheberrecht der Anders Handels GmbH. Eine weitere Verwendung bedarf der Genehmigung des Medieninhabers. Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach §44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz, vorbehalten. Unternehmensgegenstand: Herausgabe und der Vertrieb von Printmedien aller Art. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des Gesellschaftszwecks notwendig oder nützlich erscheinen. Gesellschafter: 100 % Gerfried Gombocz, BSc., Laimburggasse 40a/5/11, 8010 Graz. grazIN Texte sind bitte Geschlechtsneutral. Blattlinie: grazIN ist nur seinen Lesern verpflichtet, unabhängig von politischen Parteien, Institutionen und Interessengruppen. grazIN informiert – mit hohem Anspruch – über alles, was das Leben so lebenswert macht oder auch nicht ;-)


„steirische ComicStars“ 30.0

Auf los geht’s los! Zum „25. Geburtstag“ der Strassengler KirchenMaus können Kinder und Jugendliche seit dem 22.02.2022 an der „grün-weißen Creativ Challenge“ teilnehmen:

Wer malt die schönste und lustigste Strassengler KirchenMaus? Der

Aufruf zum Zeichnen/Malen begann am 22.02.2022, die Deadline bzw. Abgabe-Termin ist für den 1. Juli 2022, dem „Geburtstag” der Strassengler KirchenMaus vorgesehen. Eine namhafte Jury bestehend aus sechs Personen aus den unterschiedlichsten Bereichen (Kultur, Medien, Gesellschaft, …) wird am 1. August 2022 in zwei Durchgängen streng, aber voll-total-super-gerecht die eingelangten Arbeiten beurteilen. Im ersten Teil werden die zehn Besten gewählt, danach folgt mittels dieser „Short-List“-Auswahl der besten drei, die im Herbst die Preise entgegennehmen dürfen. Mit dabei sind unter anderen die Gratweiner Pädagogin Sabine Namestnik, die Geschäftsführerin des Tourismus-Verbandes „Erlebnisregion Graz“, Mag.a Susanne Haubenhofer, Pater Mag. August Janisch vom Zisterzienserstift Rein und der steirische Architekt, Cartoonist, Comic-Zeichner und Wahl-Wiener DI Markus Szyszkowitz. Die Preisverleihung findet schlußendlich am 1. Dezember 2022 mit Präsentation des „COMiC CiRCLE MAGAZiN“/SonderEdition „25 Jahre Strassengler KirchenMaus“ inklusive Veröffentlichung der Siegerarbeiten im Uni­ Graz@Museum an der Karl-Franzens-Universität in Graz statt. Der 1. Preis ist ein Gutschein für 10 Stunden ComicWorkShop beim „COMiC CiRCLE [Comic.Schule.Austria]“, der 2. beinhaltet einen umfangreichen CreativMalkasten und letztendlich die Gewinnerin oder der Gewinner des 3. Preises darf sich über ein ComicDoppelMalBuch von und mit der Strassengler KirchenMaus freuen. Und selbstverständlich erhalten ALLE – wirk­ lich ALLE! –Teilnehmer eine Dankes-Urkunde für das Mitmachen! Die Strassengler KirchenMaus und ihre Freunde freuen sich auf alle Fälle über Eure zahlreiche Kunstwerke!!!

AUF DiE PLÄTZE! ... FERTiG ...!

... LOOOOOOOS!!!

Anmelde-Formulare und noch mehr Infos auf Anfrage per e-Mail: creation@viscomica.at

Liebe Grüße aus dem kreativen Eck von Straßengel! Gerry Lagler

0664 561 05 48, creation@viscomica.at Mühlweg 9a, 8111 GratweinStraßengel

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razIN

ARCHE NOAH

Tiere können nicht für sich selbst ihre Stimme erheben: So kämpft der Aktive Tierschutz Austria seit über 44 Jahren gegen Tierleid und sucht für die Tierheimbewohner ein passendes Zuhause. Es ist eine tägliche Achterbahnfahrt zwischen Freude und Leid, Leben und Tod. VON KATHARINA GRÜNDL

Warten auf ein

neues Glück … A

m Rande der zweitgrößten Stadt Österreichs, am Grazer Neufeldweg, wo man schon eher das Gefühl hat, am Land zu sein, befindet sich eines der größten Tierheime des Landes. Jeder der sich nähert, bemerkt sofort: Hier sind Tiere zuhause. Spaziergänger mit Hunden unterschiedlichster Rassen kommen entgegen und das Gebell ist unüberhörbar. Viel leiser verhalten sich die Bewohner im Innern. Die Katzen. Doch egal ob lautes Gebell oder leises Schnurren, eines ist ihnen allen gemeinsam: Sie können nicht ihre Stimme für sich selbst erheben. Sie brauchen eine starke menschliche Vertretung. Tierschützer, die für jedes Tier und um jedes Leben kämpfen.

Geschichten von entsetzlichem Tierleid Und es wird gekämpft. Jeden Tag. Jede Stunde. In jedem Moment. Es sind Geschichten, die die Mitarbeiter des Aktiven Tierschutz jeden Tag erleben. Oft finden sie ein Happy-End. Aber leider nicht immer. Vor wenigen Tagen kam ein Findlings-Hundemädchen ins Tierheim Arche Noah. Nachdem ihr Gesundheitszustand bedenklich war und sie einer medizinischen Untersuchung unterzogen worden war, stand leider fest: Das etwa acht Wochen alte Baby leidet an Parvovirose, einer Virenerkrankung, die oft junge Hunde betrifft, die viel zu früh von ihrer Mutter weggenommen werden, deshalb keinen vollständigen Immun- und auch noch keinen Impfschutz haben und oft illegal aus dem Ausland importiert werden. Es wurde alles unternommen, um sie gekämpft. Doch die Kleine hat ihren Kampf ums Überleben verloren. Es sind Fälle wie dieser, warum der Aktive Tierschutz seit Jahren gegen den illegalen Welpenhandel vorgeht. Ein anderer Fall: Ein Schäferhund wurde mit einem verbotenen Korallenhalsband, das durch Stacheln tiefe

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Wunden in seinem Fleisch hinterlassen hat, gefügig gemacht. Nun wartet er in der Arche Noah auf einen neuen Platz. Und das Leid vieler Katzen, die sich durch fehlende Kastration unkontrolliert ausbreiten oder schlecht gehalten werden, ist tägliche, traurige Realität: Ein Mann alarmierte kürzlich die Tierrettung des Aktiven Tierschutz und bat am Telefon, Gift mitzubringen, da er nicht mehr weiß, wohin er mit den vielen Katzen soll. Sie wurden gerettet. Vor einigen Tagen mussten dutzende Katzen aus einem völlig verwahrlosten Haushalt abgeholt werden. Solche tragischen Geschichten ereignen sich jeden Tag …

Jedes Tier wird versorgt Seit über 44 Jahren kämpft das Team des Aktiven Tierschutz Austria und des Tierheims Arche Noah darum, in Not geratenen Tieren zu helfen. Mit einer Kapazität von 163 Hunden und 204 Katzen gibt es kein anderes steirisches Tierheim, das sich um so viele Notfälle, abgegebene und amtstierärztlich abgenommene Haustiere kümmern kann. Das Tierschutzhaus Arche Noah am Neufeldweg ist damit zu einer namhaften Begegnungszone zwischen Mensch und Tier geworden. Dabei geht es aber bei weitem nicht nur darum, für Tiere ein neues Zuhause zu finden, sondern auch um umfassende Tierschutzarbeit in der gesamten Steiermark.

Fleißaufgabe Tierrettung Das Tierheim wird zwar zu einem Teil durch das Land Steiermark finanziert, da es den öffentlichen Auftrag erfüllt, Tiere zu verwahren, doch es gibt etliche weitere Ressorts des Vereins, die nicht wegzudenkende Tierschutzarbeit leisten. Das Tierinspektorat kontrolliert schlechte Haltungen und hilft dabei, Tiere aus widrigen Lebensumständen zu befreien und auch die Tierrettung ist unermüdlich im Einsatz. Mit über 800 Anru-

fen und rund 5.500 km gefahrenen Kilometern pro Monat ist es möglich, verletzte oder ausgesetzte Tiere von der Straße zu holen und ihnen eine zweite Chance zu geben. Es gibt keine zweite Organisation, die steiermarkweit mit einer Tierrettung im Einsatz ist. Auch die Katzenhilfe und Pferdehilfe sind vor Ort unterwegs und tragen dazu bei, dass sich unkontrollierte Katzenvermehrung und deren Leid nicht noch weiter ausbreiten oder dass geschundene und alte Pferde auf PartnerPferdehöfen wieder artgerecht leben können. All diese Ressorts werden rein durch Spenden finanziert. In der Tierarztpraxis in der Arche Noah finden jährlich 34.000 Behandlungen statt und 8.000 interne und externe Patienten werden versorgt. Bei Problemen im Bereich des Bewegungsapparates ist auch eine physiotherapeutische Behandlung möglicht.

Warum ins Tierheim? Es ist keine Schande, ins Tierheim zu kommen, wenn man mit seinem Haustier nicht mehr zurechtkommt. Eine Schande (und strafbar!) ist es aber, seinen tierischen Begleiter irgendwo auszusetzen, anzubinden, im Müll zu entsorgen oder ihn zu misshandeln oder zu quälen. Die Gründe, warum ein Tier ins Tierheim kommt, sind vielfältig: Überforderung, Wohnungs- oder Arbeitswechsel, Trennung, Unverträglichkeit mit anderen Tieren oder Kindern und viele, viele Gründe mehr. Oftmals sind es auch fehlende Erziehung und mangelnde Haltungsbedingungen, die Tiere in die Arche führen. Erst mit viel Geduld von Seiten der Tierpfleger und Trainer können solche Tiere wieder gut (re-)sozialisiert werden. In einem Tierheim auf einen neuen Besitzer zu warten oder in einem Tierheim zu arbeiten, ist für Tier und Mensch eine tagtägliche Achterbahnfahrt der Gefühle.


Foto: Adobestock, Elnur Amikishiyev

n unserem Tierheim Arche Noah wird » Ijeder Hund und jede Katze aufgenommen – ganz egal wie krank, alt oder wie gefährlich das Tier ist. Jedes Tier bekommt liebevolle Zuwendung und wird je nach seinen Talenten und Vorzügen gefördert und gefordert.« Charly Forstner, Obmann des Aktiven Tierschutz Austria

Challenge Based Learning, Virtual Reality, Web Based Training, ActiBook - bitte was? Klassische, vor allem die analogen Lernformate, sind nicht mehr zeitgerecht. Seit Beginn der Digitalisierung gibt es Online-Lernformate welche einen starken Einzug in den Corporate Learning Markt genommen haben. Web Based Training und Blended Learning sind jahrelange Spitzenreiter, wenn es darum geht, unser Wissen sowie unsere Kompetzen digital weiterzubilden. Seit einiger Zeit gibt es allerdings eine neue Zauberformel: Challenge Based Learning. CBL steht für „tun, schaffen und lösen“ anstelle von „lernen und testen“. bit media e-solutions bietet neben den drei gängigsten Lernmethoden noch viele weitere an, wodurch auf die jeweiligen, individuellen Anforderungen eingegangen werden kann. Mit unseren verschiedenen Content-Methoden können wir eigens auf Ihre Bedürfnisse im Unternehmen sowie jene Ihrer Mitarbeiter:innen eingehen. Sie möchten eine persönliche Beratung? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir beraten Sie gerne.

Unsere Methodenvielfalt der digitalen Content-Entwicklung:

360° Video Tour

VR Content

Web Based Training

Lernspiel

Virtueller Messestand

Learning Nugget

Interaktive Produktpräsentation

Challenge Based Learning

ActiBook

Software Simulation

Erklärvideo

Ihre Ansprechpartnerin: Sandra Brandner, MSc Head of Sales & Marketing, Austria +43 664 61 99 726 sandra.brandner@bitmedia.at www.bitmedia.at

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ARCHE NOAH

» Ein Tierheim darf kein Gefängnis sein!« Charly Forstner, Obmann des ­Aktiven Tierschutz Austria, im grazIN Interview über die schwierige finanzielle Lage des Tierheims und über das Projekt „Styriarche“ – das Tierheim ohne Gitter. grazIN: Herr Forstner, der Aktive Tierschutz Austria ist Ende letzten Jahres nur knapp einem Konkurs entgangen. Wie stellt sich die finanzielle Lage dar? Charly Forstner: Ein Tierheim zu betreiben, ist eine enorme finanzielle Herausforderung. Ein solcher Betrieb – und hier sprechen wir NUR vom Tierheim, nicht von Tierrettung, Katzenhilfe usw. – in unserer Größe kostet um die 1,7 Millionen Euro pro Jahr. Dabei sind nur die geringsten Personalkosten und Infrastrukturkosten erfasst. Wir haben etwa 30.000 Euro Müllkosten und brauchen pro Woche 3.000 Handtücher. Für das Land Steiermark erfüllen wir die Tierverwahrung – bekommen dafür 635.000 Euro. Den Rest füllen wir so gut wie möglich durch Spenden. Wir stehen somit immer mit dem Rücken zur Wand und jedes Jahr erneut vor einem finanziellen Engpass. Die Kosten für Tierinspektorat, Tierrettung, Katzen- und Pferdehilfe sind ohnehin rein spendenfinanziert. grazIN: Wie soll es weitergehen? Charly Forstner: Ich bin sehr dankbar dafür, dass das Land Steiermark gerade dabei ist, die Kosten der steirischen Tierheime zu evaluieren. Mitte des Jahres soll es ein Ergebnis geben und wir sind sehr zuversichtlich, dass sich dabei zeigt, dass der Arche Noah mehr Geld für ihre Leistungen zusteht und wir die dringend notwendige Mehrfinanzierung auch erhalten.

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grazIN: Wird es den geplanten Umbau des Tierschutzhauses Arche Noah geben? Charly Forstner: Ja, auf jeden Fall. Das Tierheim ist enorm in die Jahre gekommen. Wir wollen uns im Tierschutz ja weiterentwickeln und nicht länger auf längst überholten Standards sitzen bleiben. Alle Planungen sind im Laufen und gehen gut voran. grazIN: Warum ist der Umbau bzw. Neubau so notwendig? Charly Forstner: Die Zwingeranlagen der Hunde sind bereits sehr desolat, die Dächer teilweise undicht, die Hütten durch nicht geeignete Stromleitungen nur spärlich beheizbar. Endlose Betonflächen verhindern, dass die Hunde stubenrein werden können, und der ständige Stress erschwert eine Vermittlung zusätzlich. Aktuell leben viele der Hunde im Freien. Vor allem im Winter, eine Zumutung. Der Aktive Tierschutz will mehr Lebensqualität für seine Tiere schaffen und so soll dieser Winter der letzte sein, den sie in der Kälte verbringen müssen! Einige

Hunde magern extrem stark ab und zittern am ganzen Körper. Auch bei unseren Katzen sind die aktuellen Haltungsbedingungen alles andere als zufriedenstellend: Sehr große Gruppen in den wenigen überfüllten Katzenzimmern sorgen für Stress und grobe Auseinandersetzungen. Die kleinen Käfige, in denen ein Teil der Vergabekatzen untergebracht ist, sind absolut nicht mehr zeitgemäß. So will und soll keine Katze leben! grazIN: Das Umbauprojekt nennt sich „­Styriarche“. Was soll entstehen? Charly Forstner: Anstelle der alten Zwingeranlagen soll ein Wohlfühlort für Mensch und Tier entstehen – die ersten steirischen Hunde-WGs! Die Katzen sollen ausreichend Platz bekommen, sich so frei wie möglich bewegen können und ausreichend Klettermöglichkeiten erhalten. Die Arche Noah soll ein Zufluchtsort sein, kein Gefängnis für Tiere. Ein Ort, an dem sich Tiere von ihrer Vergangenheit erholen können, neuen Lebensmut finden und sich zu ausgeglichenen, sozialen Gefährten entwickeln können.


Helfen Sie den Tieren! Das geht nur mit Ihrer Unterstützung! Helfen Sie mit, dass die Katzen und Hunde nicht in kleinen Käfigen sitzen müssen und die Hunde nicht in Zwingern ausharren müssen. Klettern und Auslauf sollen ihren Tierheimalltag begleiten. Schenken Sie den Arche Noah Schützlingen ein Tierheim ohne Gitter und helfen Sie mit einer Spende! Kontoinhaber: AKTIVER TIERSCHUTZ IBAN: AT77 3800 0000 0546 0837 BIC: RZSTAT2G BETREFF: „Styriarche“

LASS DIR HELFEN Was haben Knochenbrüche, chronische Kreuzschmerzen und psychische Erkrankungen gemeinsam? Sie können uns alle treffen und betreffen viele. Aber sie können vermieden und geheilt werden. Informationen und Unterstützungsangebote zu psychischen Erkrankungen finden Sie auf

graz.at/seelischegesundheit

achtzigzehn | Foto: Kat Derler

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SARAH SCHMIDT

Eine internationale Modelkarriere im Schnelldurchlauf? Die Weizerin Sarah Schmidt (16) zeigt es vor.

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or sechs Monaten hat sie bei der spanischamerikanischen Agentur „1 st Place Models“ einen Profi-Vertrag unterzeichnet, seitdem steht ihre Welt auf dem Kopf. Innerhalb kürzester Zeit schaffte die 1,85 m große Schönheit mehr als 20 Buchungen in Österreich, darunter unter anderem eine regionale Werbekampagne für VW. Auch für eine berühmte Fastfood-Kette ist Schmidt gerade in der engsten Auswahl als neues Werbegesicht.

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och auch bei unseren Nachbarn kommt die blonde Schönheit gut an: In Italien konnte Schmidt bereits einige Jobs für sich verbuchen. In Venedig war Schmidt für die „Photo Journey Venice 2021“ gebucht und präsentierte dort Mode von Haute Couture Preisträgerin Christiane Kohlmey (Atelier Wunderland) vor den schönsten Kulissen der Lagunenstadt wie dem Canal Grande oder der berühmten Scalzi-Brücke. Bestens gestylt von der international erfolgreichen Make Up Artistin Kim Roznyak.

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amit nicht genug, in der Modemetropole Nummer 1 in Italien, in Mailand, war die Weizerin für das Luxus Schmucklabel „Wisdom of the Source“ gemeinsam mit ihren Agentur-Kolleginnen Alida Tolmaier und Sarah Kühschweiger, sowohl für eine PR-Kampagne als auch eine internationale Werbekampagne, gebucht. Wisdom of the Source startet bald auch in Mailand und ließ deswegen die Models den traumhaften Schmuck im modischen Herz Italiens von Fotografin Dana Nais-Messner in Szene setzen. Für das Label wird Sarah Schmidt in Zukunft auch das weltweite Testimonial werden.

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ür Federica Malgrati, Alexandra Beldea und Alessia Salice konnte Schmidt in weiterer Folge ebenso in Mailand bei weiteren Projekten punkten, beim amerikanischen Elegant Magazine schaffte sie es mit einem Shooting für US-Designerin Erika Suess aufs Cover und aktuell ist die 16-jährige auch in der Heimat in einem mehrseitigen Editorial beim Mode & Lifestyle Magazin „Die Steirerin“ zu sehen. Ziemlich viel Programm für ein 16-jähriges Mädchen in so kurzer Zeit ... Doch Sarah sieht es cool: „Ja manchmal fühle ich mich ein wenig wie Alice im Wunderland, aber mir macht es großen Spaß!“ Sarah Schmidt, ein Name den man sich auf jeden Fall merken sollte.

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Weizer Model punktet in Italien Sarah Schmidt zeigt in Venedig ihr Können für Haute-Couture-Preisträgerin Christiane Kohlmey/Atelier Wunderland. Fotos: Nicole Schneeberger


Fotos: Barbara Mang, Helmut Schweighofer

Ganz entspannt in den Frühling I

Mitten im Naturpark Pöllauer Tal, wo sich Tradition, ­Nachhaltigkeit und Bio-Genuss treffen, heißen wir die ersten Sonnenstrahlen willkommen.

m Naturpark Pöllauer Tal findet man einen ganz besonderen Ort: Das Retter Bio Natur Resort, oben am Pöllauer Berg, das in seiner mehr als hundertjährigen Tradition Leute und Landschaft der Region mitgestaltet hat. Es ist ein Ort, der wie geschaffen dafür ist, die endlich wieder erwachte Natur zu begrüßen. Wenn es um Nachhaltigkeit und Ökologie geht, ist das Resort Vorreiter in Österreich. Seit vielen Jahren wird „Bio“ hier großgeschrieben – es werden nur regionale und biozertifizierte Lebensmittel verarbeitet, die zum Großteil nicht weiter als 30 km angereist sind. Fleisch ist hier etwas Besonderes, kommt ganz bewusst und niemals aus Massenproduktion auf den Tisch. Klimaneutral und ökologisch wertvoll urlaubt es sich besonders gut, weshalb das „Hotel der Zukunft“ ein perfekter Rückzugsort ist, um inmitten eines Naturparadieses die Seele baumeln zu lassen. Der Blick über das oststeirische Hügelland trägt dazu bei, genau wie die herrliche Ruhe hier heroben. Nach aktiver Zeit in der Natur – etwa bei einer geführten Nordic-WalkingTour – wartet der Wellnessbereich „Bewusst Sein“ mit seiner Sauna, beheiztem Außenpool und der Möglichkeit, bei einer Wellnessanwendung mit Bio-Kosmetik den Stress endgültig loszulassen. So kann der Frühling kommen – ganz entspannt. n

Ostern am Pöllauberg gültig 8. bis 20. April 2022 ➜ ab 3 Übernachtungen inkl.

Allzeit-BIO-Genuss ➜ Weihfleischweihe bei der

Kapelle mit anschließendem Weihfleisch-Essen ➜ Osterbuffet, traditionelles

Osterfeuer mit Gesang ➜ Geführte Nordic Walking

Tour, Kräuterwanderung, Osternesterl suchen ➜ GenussCard mit über 200

Ausflugszielen ➜ Zeit für S’ICH im Wellness-

reich „Bewusst Sein“ ab € 447,– pro Person und Aufenthalt

24. April bis 7. Mai 2022

Slow-Food-Bio-Fest steirisch aufRETTERn Samstag, 30. April 2022 ➜ ab 1 Übernachtung inkl.

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steirisch aufRETTERn: Familie Retter mit Mitarbeitern, Lieferanten und Ausstellern 8225 Pöllauberg 88 T 03335 2690 E-Mail: hotel@retter.at

steirisch aufRETTERn mit zünftiger Musik und traditionellen Handwerk ➜ Naturparkwanderung, geführte Tour durch den RETTER Kräutergarten ➜ Führung durch das BioGut RETTER ➜ Zeit für S’ICH im Wellnessreich „Bewusst Sein“ ab € 212,– pro Person und Aufenthalt

www.retter.at 11


g Systemisches Konsensieren razIN

SK-PRINZIP

ist eine Form des Entscheidens, die Menschen zusammenbringt, anstatt sie zu trennen. Gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft! „Lebenswert bedeutet für uns, dass Menschen miteinander kooperieren, gemeinsam an Lösungen arbeiten und eine „enkeltaugliche“ Zukunft aufbauen. Wir sind überzeugt, dass das SK-Prinzip ein wichtiger Baustein dafür sein kann. Denn mit dem SK-Prinzip können Menschen den wertschätzenden Umgang (wieder) erlernen und praktizieren. Was meinen wir mit wertschätzend? Man kann sich streiten. Das ist auch gut so. Neue Vorschläge, neue Ansichten, Gefühle und Bedürfnisse – all das kommt auf den Tisch. Wir nennen das Reibungsenergie, die wir konstruktiv für das Gemeinwohl nutzen wollen. Wie unsere Gesellschaft Entscheidungen trifft, ist ausschlaggebend. Über die Haltung des SK-Prinzips wollen wir in der Gesellschaft eine neue Entscheidungskultur etablieren. Mit dieser kommt eine Gruppe aus einer konfliktgeladenen, blockierenden Situation in eine maximal mögliche Handlungsfähigkeit. Konkret bedeutet das: Betroffene werden zu Beteiligten, Widerstand wird zu einer konstruktiven Ressource, mit der Lösungen gefunden werden. Wir verstehen Systemisches Konsensieren nicht als reine Methode, sondern als eine Haltung, die von uns gelebt wird. Dazu gehört, dass die Methode nur dann angewandt wird, wenn sie Sinn macht. Es ist uns wichtig, dass die SK-Haltung in unserem SK-PrinzipNetzwerk, in unseren Angeboten und in unserem täglichen Miteinander lebendig ist. Dazu gehört es beispielsweise auch, dass wir transparent mit unserem Scheitern umgehen“, so SK Miterfinder Dr. Erich Visotschnig.

Die Haltung des SK-Prinzips Hinter dem SK-Prinzip steht eine Haltung, die uns sehr wichtig ist. Wir möchten sichergehen, dass alle Lösungen und Entscheidungen auf Basis der SK-Methode freiwillig und unter Achtung der Menschenwürde getroffen werden. Das

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bedeutet, das „Nein“ eines Menschen zu akzeptieren und die Bedürfnisse von allen Betroffenen als gleich wichtig anzuerkennen.

Unsere Vision … Unsere Vision ist eine lebenswerte Welt, in der Menschen miteinander kooperieren und gemeinsam für eine „enkeltaugliche“ Zukunft arbeiten. Mit dem SK-Prinzip wollen wir eine Gesellschaft schaffen, in der Diversität über die Wahrnehmung und Achtung des „Neins“ wertgeschätzt und konstruktiv für das Gemeinwohl genutzt wird. Dazu braucht es den Willen der Menschen und die richtige Methode, um Probleme solidarisch und gemeinsam zu lösen. Das ist wichtig, denn unsere Gesellschaft verändert sich rasch, weil die Welt komplexer wird.

Unsere Mission … Unser Ziel ist es, dass wir Menschen (wieder) wertschätzender miteinander umgehen. Dafür leben wir die SK-Prinzip Haltung, wenden SK als Methode an und verbreiten diese. SK-Werkzeuge werden stets weiterweiterentwickelt, um die Methode den unterschiedlichen Herausforderungen und Bedürfnissen der AnwenderInnen eine effektive Begleitung zu sein.

Dafür stehen wir ein … Corporate Social Responsibility heißt die Verantwortung für eine zukunftsfähige Gesellschaft zu übernehmen. In diesem Sinne setzen wir konkrete Aktionen, die unseren Beitrag als Mensch und als Organisation zur Erreichung des Ziels sichtbar machen. So arbeiten wir z. B. intensiv daran, die Bewertung von Leistung innerhalb der SK-Community neu zu definieren, um neue Wertschöpfungsprozesse im Kleinen wirklich zu leben und diese dann in weiteren Kreisen in Wirkung zu bringen.

Die Haltung des SK-Prinzips im Alltag: Ú Freiwilligkeit und Menschenwürde: Menschen würdig zu behandeln, bedeutet ihr „Nein“ zu akzeptieren. Ú Es geht darum, was die Betroffenen gerade brauche, nicht zwangsläufig darum die SKMethode umzusetzen. Ú Die Bedürfnisse von allen sind gleich wichtig. Ú Zufriedenheit braucht die Abwesenheit von Unzufriedenheit Ú „Mehr von dem, was gut läuft! Wenn etwas nicht gut läuft, verändere es!“ Ú Wenn etwas verändert werden soll, werden dazu die Werkzeuge des SK-Prinzips angewandt. Ú Wer das SK-Prinzip anwendet, fördert dies automatisch die SK-Haltung der Einzelnen und der Gruppe. Ú Tragfähige Entscheidungen sind die Basis für gelungene Beziehungen, Kreativität, Gruppenintelligenz, Innovation und kooperatives Lernen. Mit diesem Prinzip lässt sich die SK-Haltung einfach im eigenen Alltag oder in dem einer Gruppe integrieren. Wie genau etwas verändert werden kann, dabei hilft die SK-Methode. Sie ist das Werkzeug des SK-Prinzips. Eine Gruppe möchte den Gemeinschaftsraum anders nutzen? Eine Bürgerversammlung hat 50.000 Euro für die Nachbarschaft gespendet bekommen. – Was tun damit? Auf dem Weg zu einer tragfähigen Entscheidung erlebt die Gruppe, dass nicht nur die Methode angewandt wird, sondern auch die SK-Haltung dahinter gefördert wird. Insgesamt ist das die Basis für gelungene Beziehungen, für Kreativität, für Gruppenintelligenz, für lineare und disruptive Innovation, für kooperatives Lernen und für Handlungsfähigkeit.


www.sk-prinzip.eu Systemisches Konsensieren (SK) ist eine Methode der Entscheidungsfindung. Doch SK ist viel mehr als das: Es ist ein System mit dem Lösungen miteinander gestaltet werden können. Und es ist eine Haltung, mit der wir (wieder) erlernen können, wie gelebter Gemeinsinn Realität wird.

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AKTUELLE UMFRAGE VON JURA ÖSTERREICH

Umfrage: Homeoffice bringt neue Kaffee-Gewohnheiten

Die Österreicher:innen probieren im Homeoffice verschiedene Kaffee­ arten, investieren in neue Kaffeemaschinen bzw. -vollautomaten und trinken mehr Kaffee. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Jura Österreich und TQS Research & Consulting: Der führende Schweizer Hersteller von Kaffeevollautomaten hat sich angesehen, wie das Arbeiten zu Hause den Kaffeekonsum verändert.

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er Wechsel vom Arbeitsplatz im Büro zum Schreibtisch in den eigenen vier Wänden blieb laut einer aktuellen Studie von TQS Research & Consulting im Auftrag von Jura Österreich hierzulande nicht ohne Auswirkungen auf den Kaffeekonsum. „Kaffee galt bereits vor der Corona-Pandemie als Lieblingsgetränk der Österreicher:innen. Das vermehrte Arbeiten im Homeoffice hat ihre Beziehung zu Kaffee noch intensiviert. Es wird nicht einfach nur mehr Kaffee getrunken – man beschäftigt sich mit den vielseitigen Aromen und Nuancen der schwarzen Bohne. Außerdem sind die Menschen dazu bereit, auf lange Sicht in den Kaffeegenuss zu investieren und einen neuen Vollautomaten zu kaufen“, so Annette Göbel, Leitung Verkaufsförderung Jura Österreich, in Bezug auf die Ergebnisse der Umfrage. Etwa die Hälfte der befragten Kaffeetrinker:innen (51 %) arbeitete Anfang Dezember 2021 während des vierten Lockdowns in Österreich von zu Hause aus. Davon befanden sich 16 % drei bis vier Tage pro Woche und 10 % ausschließlich im Homeoffice.

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Kaffeekonsum geht bergauf Rund ein Drittel der Befragten (31 %) gab an, im Homeoffice mehr Kaffee als am Arbeitsplatz zu trinken. Als Grund für den gestiegenen Kaffeegenuss nannten 40 % der Befragten die größere Flexibilität beim Kaffeekonsum. Auch die bessere Kaffeemaschine zu Hause (17 %) und der Umstand, dass im Homeoffice mehr Konzentration notwendig ist (15 %), ließen die Österreicher:innen öfters zur Kaffeetasse greifen. Für all jene, die beim Arbeiten zu Hause weniger Kaffee konsumieren (29 %), sind vor allem die fehlenden Gelegenheiten zum Kaffeetrinken mit Kolleg:innen und Kund:innen ausschlaggebend.

Mehr Experimentierfreude beim Kaffeegenuss Die Arbeit im Homeoffice rückte den Geschmack des Kaffees verstärkt in den Fokus der Österreicher:innen. 40 % gaben an, sich intensiver mit Kaffee zu beschäftigten und offener für Neues zu sein. Davon haben 45 % verschiedene Kaffeebohnen und -röstungen getestet, 42 % sogar eine neue Kaffee-

maschine oder einen Vollautomaten gekauft. Außerdem wagte mehr als ein Viertel (27 %) ein Genussexperiment und probierte verschiedene Kaffeevarianten.

Meist drei Tassen täglich – Cappuccino auf Platz eins Die Österreicher:innen zieht es während des Arbeitstages zuhause mehrmals zur Kaffeemaschine. Fast die Hälfte (48 %) genießt mindestens drei Tassen Kaffee pro Tag. Immerhin 18 % davon gönnen sich sogar fünf Tassen oder mehr. Spezialitäten mit Milch stehen dabei auf der Hitliste der Lieblingskaffees ganz oben. 38 % der befragten Personen trinken im Homeoffice am liebsten Cappuccino, gefolgt von Milchkaffee (27 %) und von Latte Macchiato sowie Espresso mit jeweils 22 %.

Hintergrund zur Studie Österreich ging seit Beginn der Coronavirus-Pandemie von 22.11. bis 12.12.2021 in den bundesweit vierten Lockdown. Die Bundesregierung sprach eine Empfehlung zu Homeoffice für alle Bereiche aus, wo das möglich ist. Ziel der Studie von TQS Research & Consulting im Auftrag von Jura Österreich war es, den Kaffeegenuss in Österreich zu beleuchten. Die Umfrage wurde im Zeitraum von 3. bis 5. Dezember 2021 mittels Computer Assisted Web Interviews (CAWI) durchgeführt. Das Sample ist repräsentativ für die österreichische Bevölkerung im Alter zwischen 16 und 69 Jahren (n = 1.000 Interviews). Beschäftigte, die Kaffee trinken und


im Homeoffice arbeiten, bildeten die Basis für die spezielle Erhebung zum „Kaffeekonsum im Homeoffice“ (n = 288).

JURA Die 1931 gegründete Schweizer JURA Elektroapparate AG ist mit Hauptsitz in Niederbuchsiten Innovationsleader bei Kaffeespezialitäten-Vollautomaten und ist am öster-

reichischen Markt seit mehr als 25 Jahren vertreten. Ihre Produkte stehen für das perfekte Kaffeeresultat aus frischen Bohnen, auf Knopfdruck stets frisch gemahlen, frisch extrahiert. Das Sortiment umfasst sowohl Vollautomaten für den Haushalt als auch professionelle Geräte für den Officeund Foodservice-Bereich. Die Traditionsmarke ist in den vergangenen Jahren zum

Global Player erstarkt und weltweit in rund 50 Ländern tätig. Beim KONSUMENT-Test 2021 konnte JURA zum fünften Mal in Folge mit der E6 den Testsieg in der Kategorie Kaffeevollautomaten erzielen (Ausgabe 2/2021). Zudem wurde JURA vom Brand Council Austria als Super­brands Austria 2020 sowie 2021 ausgezeichnet.

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LH-STV. ANTON LANG 30.0

StB-Geschäftsführer Gerhard Harer, Landesrätin Ursula Lackner und Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang (v.l.) präsentierten die neuen E-Busse, die zukünftig auf etlichen Linien des RegioBus Steiermark im Einsatz sein werden. (Foto: Harry Schiffer)

Praxiseinsatz von Elektrobussen läuft an Zur Einhaltung der Klimaziele des Landes Steiermark und entsprechend der rasanten technischen Entwicklung im Bereich von alternativen Antriebsformen hat das Verkehrsressort des Landes gemeinsam mit dem Ressort für Umwelt, Klimaschutz und Energie einen Praxistest zur Erprobung von Elektrobussen im Linienverkehr des RegioBus Steiermark gestartet.

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n unterschiedlichen steirischen Verkehrsgebieten wird die Eignung von E-Bussen im Echtbetrieb auf Herz und Nieren getestet. Auf etlichen Linien des RegioBus Steiermark wird man in den nächsten zwei Jahren auf Busse treffen, die unter Strom stehen: „Wir setzen ab Februar 2022 im Raum Murau und rund um Weiz jeweils einen elektrischen Midibus und ebenfalls in Weiz und im Vulkanland einen elektrischen 12 m-Großbus ein. Mit diesem E-Bus-Testprogramm wollen wir uns anschauen, wie der Einsatz von unterschiedlichen E-Bussen auf anspruchsvollen Linien unter verschiedensten auch topografischen Verhältnissen funktioniert," erklärt LH-Stv. Anton Lang das Projekt. „Um die Klimaziele zu erreichen, müssen wir auch im öffentlichen Verkehr den Schadstoff-

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ausstoß reduzieren. Mit diesem Praxistest sammeln wir Erfahrungen für die Anforderungen, die bei der künftigen Ausweitung der Elektro-Mobilität beim RegioBus Steiermark zu berücksichtigen sind," ergänzt Landesrätin Ursula Lackner, die damit einen weiteren Umsetzungsschritt im Sinne des Aktionsplanes 2021– 2025 der Landesstrategie Elektromobilität Steiermark 2030 einleitet. Für die zeitnahe Umsetzung ist aus vergaberechtlichen und organisatorischen Gründen die Steiermarkbahn und Bus GmbH (StB) gewählt worden. „Aufgrund unserer über fast die gesamte Steiermark aufgeteilten Standorte können wir die Praxistauglichkeit der E-Busse unter unterschiedlichsten Verhältnissen testen und so dem Verkehrsressort daraus spezifische Empfehlungen für zukünf-

tige Bündelausschreibungen aufbereiten," berichtet Gerhard Harer, Geschäftsführer der StB, die über langjährige entsprechende Erfahrung in den Bereichen Busbetrieb und Fahrzeugtechnik verfügt.

Die Lieferung des ersten Busses und somit Testbeginn ist mit Februar 2022 vorgesehen. Gegen Ende des Jahres wird der erste Zwischenbericht konkrete Ergebnisse zum Verhalten im Betrieb, zu technisch-praktischen Erfahrungen, den Reichweiten und Ladeverhalten aber auch zu den tatsächlichen Kosten liefern. Unterwegs sein werden Elektrobusse „E-Solar City III" der burgenländischen Firma K-Bus sowie E-Großbusse der Firma IVECO, die alle über die im Regiobus-Verkehr geforderten Ausstattungsmerkmale verfügen (Barrierefreiheit, Klimaanlage, Kundeninfo, …). Finanziert im Projekt, das sich über ein Volumen von rund 1,3 Millionen Euro erstreckt, ist auch die Installation einer leistungsfähigen Ladeinfra­ struktur (CCS-Anschlüsse, mind. 50 kW), die an den StB-Standorten in Murau, Weiz und Feldbach errichtet wird, sowie die entsprechende Zusatzausbildung des Werkstättenpersonals. n


grazINklusion 1.0

Das „mit mir Magazin“ ist ein inklusives Online-Magazin. Hier erzählen Menschen mit Behinderung, was sie bewegt: von den ganz großen Leidenschaften bis hin zu den kleinen Dingen, die das Leben bunt machen.

www.mitmir.at

VON DANIEL GAMWEGER

Inklusion in den Medien In Österreich leben circa 1,3 Millionen Menschen mit Behinderungen, sagt Statistik Austria. Das sind rund 18 Prozent der Bevölkerung. In den Medien kommen sie fast nicht vor. Mein Name ist Daniel Gamweger und ich bin Redakteur beim „mit mir Magazin“. Das ist ein inklusives Online-Magazin, in dem Menschen mit Beeinträchtigung ihre Geschichten teilen. s ist wichtig, dass Menschen mit Behinderung die Möglichkeit haben, zu erzählen. Erstens wird dadurch gezeigt, dass auch sie schreiben und organisieren können. Dadurch sollen die Vorurteile abgebaut werden, dass Menschen mit Behinderungen keine Fähigkeiten besitzen. Und zweitens weisen so Menschen mit Behinderung auf Themen hin, die sie interessieren, die ihnen wichtig sind und die sie beschäftigen.

Viele Medien sind nicht barrierefrei Inklusiver Journalismus bedeutet für mich, dass Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Medien gestalten. Es heißt auch, dass die Medien barrierefrei werden. Zum Beispiel durch Berichte in leichter Sprache. Das sollte alle Medien betreffen – Nachrichten im Fernsehen, Artikel im Internet oder Radio-Sendungen. Aber leider sind noch immer viel zu wenige Medien barrierefrei. Meistens werden sie in schwerer Sprache präsentiert. Es gibt aber schon leichte Fortschritte in der Barrierefreiheit: zum Beispiel die Länder-Radios von ORF. Hier werden einmal in der Woche Nachrichten in leichter Sprache präsentiert.

Wir brauchen verständliche Informationen Wir brauchen barrierefreie Informationen, weil es Menschen gibt, die schwere Sprache nicht verstehen. Wie zum Beispiel Menschen mit Behinderungen, Ältere, Kinder und Menschen mit einer anderen Muttersprache. Sie kommen sonst nicht an wichtige Informationen. Alle Menschen haben aber das Recht, wichtige Informationen zu erhalten.

Das hat die Corona-Zeit gezeigt: Besonders in der Corona-Zeit ist man auf die politischen Informationen angewiesen. Zum Beispiel auf die Information, wann Lockdown ist.

Leichte Sprache bringt allen etwas Ich habe einen Lehrgang zu leichter Sprache gemacht. Dort habe ich gelernt, was bei leichter Sprache alles wichtig ist: zum Beispiel einfache Wörter statt Fremdwörter zu verwenden. Man soll auch nicht zu viele Wörter in einem Satz verwenden. Und man soll Bilder verwenden. Dadurch wird der Text verständlicher. Durch leichte Sprache werden wichtige Informationen für alle zugänglicher. Menschen mit Behinderung, aber auch ältere Menschen und Menschen mit einer anderen Muttersprache können sich dann besser in die Gesellschaft einbringen. Vorurteile werden dadurch leichter abgebaut.

In die Mitte der Gesellschaft Ich arbeite im inklusiven Redaktions-Team des „mit mir Magazins“. Hier erzählen Menschen mit Behinderung aus ihrem Leben. Wir besprechen uns regelmäßig in Redaktionskonferenzen. Im Team entscheiden wir, welche Texte veröffentlicht werden. Mir macht die Arbeit beim „mit mir Magazin“ viel Spaß, weil ich dort Berichte über Themen schreiben kann, die mich wirklich interessieren. Mir gefällt, dass ich das Magazin mitgestalten kann. Ich finde es wichtig, dass es das mit mir Magazin gibt. Es bietet vor allem Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, mehr in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. Denn in den meisten Medien sind Menschen mit Behinderung nicht sichtbar. n

Fotos: „mit mir Magazin“ und Lebenshilfe Steiermark/Harry Schiffer

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MÄRCHEN 5.0 VON SOPHIE REYER

Schneekönigin

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n einer Zeit, als das Wünschen noch geholfen hat, da gab es einmal einen Bruder und eine Schwester mit sehr viel Sehnsucht. Am Liebsten spielten sie, wenn sie Sehnsucht hatten, im Park in den Sandkästen und bauten Schlösser und andere Figuren. Leider lag da immer wieder auch sehr viel Müll herum. Bierdosen zum Beispiel, oder zerbrochene Weinflaschen von Erwachsenen, die nirgendwo hingehen konnten und deshalb in der Nacht im Park feierten und tranken. Diese Splitter waren eigentlich nicht so gefährlich.

Aber dummer Weise gab es auch welche, die besaßen eine ganz böse Zauberkraft. Sie stammten nämlich von dem zerbrochenen Spiegel einer Schneekönigin! Diese lebte in einer Wolke nicht unweit über dem Park. Und sie war sehr wütend, denn in den letzten Jahren hatte sie es trotz all ihrer Bemühungen nicht geschafft, es schneien zu lassen. Und dabei besaß sie doch einen Zauberstab und auch sonst eine Menge magischer Fähigkeiten! So wurde sie immer eingefallener, ausgetrockneter und hässlicher, was der Schneekönigin gar nicht gefiel, denn sie war sehr stolz. Als sie sich wieder einmal betrachtete, war sie über ihr Aussehen so in Wut geraten, dass sie ihren Lieblingsspiegel zerbrochen hatte – und die Splitter landeten in der Sandkiste, in der der Junge und das Mädchen spielten! Doch damit nicht genug: Einer traf den Jungen auch noch im Auge! Weil es aber ein magischer Splitter war, wurde der Junge dadurch ganz anders als sonst. Der Sand und die Kiste interessierten ihn auf einmal gar nicht mehr. Er wollte nur noch eines: dass es bald Weihnachten werden und schneien würde! Aber leider: die Zeit verstrich, und der Advent kam ins Land – doch es war keine einzige Flocke zu sehen! Eines Abends hielt der Junge es nicht mehr aus, denn das Auge tat ihm richtig weh, er wollte einen weißen Himmel sehen und hatte genug von dem hellen

Blau und der scheinenden Sonne! „Ich gehe nach Grönland!“ rief er und packte seine Sachen. „Sonst sterbe ich vor Sehnsucht nach Schnee!“ Die Schwester war sehr traurig, aber sie beschloss, den Jungen nicht zu verraten, weil sie hörte, wie ernst es ihm war. Weil sie ihn aber auch nicht alleine gehen lassen wollte, heckte sie einen Plan aus: Sie würde ihm heimlich folgen! Als nun der Junge einige Zeit gelaufen war, da begegnete er einer Frau in einer Kutsche, die von weißen Wölfen gezogen wurde. Das war niemand anderer als die Schneekönigin! Sie hatte nämlich ihr Schloss in den Wolken verlassen und war auf dem Weg nach Grönland, um zu schauen, ob es nicht wenigstens da unter den letzten Eisbären noch ein wenig Schnee gab! Als sie den Jungen sah, erkannte sie sofort, dass er in einem Auge einen Teil ihres Spiegels hatte – Schneeköniginnen sehen so etwas einfach! „Nanu, du hast ja ein Stück meines Spiegels in deinem Auge!“ sagte sie. Der Junge betrachtete die Schneekönigin, und sie kam ihm, auch wenn sie ein wenig bleich und ausgetrocknet war, sehr schön vor! „Wirklich?“ rief der Junge. Die Schneekönigin nickte. „Ist dir keine Veränderung aufgefallen?“ fragte sie. Da überlegte der Junge. „Nun, ein wenig kalt ist mir – und ich sehne mich sehr nach Schnee!“ „Das kommt von dem Splitter und das trifft sich gut“, erwiderte die Schneekönigin. „Ich bin nämlich auf der Reise nach Grönland. Komm, sei mein Schneeprinz!“ Und so schnell konnte der Junge gar nicht schauen, da küsste sie ihn – und die beiden schossen gemeinsam mit der Kutsche ihres Weges. Die Schwester aber, die das Gespräch gehört hatte, hielt sich heimlich an den Kufen fest und fuhr mit. Sie wartete auf den richtigen Moment, um die Schneekönigin, die sie für sehr böse hielt, zu überlisten.

Es dauerte einige Weile, da stiegen die beiden mit ihrer Kutsche in die Luft, denn um nach Grönland zu gelangen, mussten sie fliegen. Aber siehe: kaum hatten sie einen großen Teil des Meers überquert, da sahen sie, dass es keine Insel mehr in ihm gab: Grönland war verschwunden! Es war einfach zerschmolzen. „O nein“, rief die Königin da verzweifelt, während sie so durch die Lüfte sausten. „Nun ist alles verloren!“ Als die Schwester das hörte, rief sie ganz laut und wütend: „Das geschieht dir Recht! Du hast meinem Bruder einen Splitter ins Auge getan und ihn geraubt!“ Und sie sprang mit einem Satz nach vorn zu den beiden auf den Kutschensitz. Die Schneekönigin zuckte mit den Schultern. „Ich war eben wütend. Darum hab ich meinen Spiegel zerbrochen!“ erklärte sie. „Deswegen musst du doch nicht meinen Bruder entführen!“, rief das Mädchen böse. Die Schneekönigin überlegte. Das stimmte auch wieder. „Was sollen wir denn machen?“ fragte sie da und sah die beiden Kinder bleich und ratlos an. Der Junge überlegte. Mit einem Mal merkte er, dass ihm der Splitter in seinem Auge sehr weh tat – und er spürte das Bedürfnis, Tränen zu vergießen. „Vielleicht gemeinsam weinen“, murmelte er leise. „Da hast du Recht“, entgegneten die Schneekönigin und seine Schwester im Chor, denn auch sie waren mit einem Mal unendlich traurig geworden. Und sie weinten, weinten, weil Grönland weggeschmolzen war und dann blies der Wind so eisig, dass das Wunder geschah – aus den Tränen wurde Schnee! Da freute sich die Schneekönigin und tanzte mit den beiden Kindern gemeinsam in den Flocken – und wenn die drei nicht gestorben sind, dann Leben sie noch heute!

Zur Autorin: Sophie Reyer wurde 1984 in Wien geboren. Sie ist vielfach preisgekrönte Komponistin und Theaterautorin, schreibt Lyrik, Prosa, Hörspiele und Filmdrehbücher, und arbeitet als bildende Künstlerin an „visueller Poesie“. Auch in dieser Ausgabe „verwöhnt“ uns Sophie mit einer ihrer besonderen Geschichten.

www.sophiereyer.com 18


POLITIK T F A H C S T R I W

Drei neue Bezirkshauptfrauen für die Steiermark Die Bezirksverwaltungsbehörden Deutschlandsberg, ­Murtal und Südoststeiermark sind seit 1. Februar unter neuer Leitung. Doris Bund wird Bezirkshauptfrau von Deutschlandsberg. Die Juristin, Jahrgang 1972, ist 1992 in den Landesdienst eingetreten. 2003 hat sie das Studium der Rechtswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz abgeschlossen. Doris Bund war in den Bezirkshauptmannschaften Radkersburg, Feldbach und Graz-Umgebung sowie im Amt der Steiermärkischen Landesregierung unter anderem als Referentin im Bereich Fremdenpolizei, Staatsbürgerschaftswesen sowie im Anlagenreferat tätig. Von 2005 bis 2012 hat sie das Anlagenreferat der Bezirkshauptmannschaft Leibnitz geleitet, seit 2012 leitet sie ebendort das Sicherheitsreferat. Nina Pölzl wird Bezirkshauptfrau

des Bezirkes Murtal. Die Juristin und Soziologin, Jahrgang 1982, ist 2005 in den Landesdienst eingetreten. Sie war zunächst in der Direktion des Landtag Steiermark tätig. Nach Abschluss des Studiums der Rechtswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz im Jahr 2010 arbeitete Nina Pölzl in unterschiedlichen Themenbereichen als Referentin für die Landesregierungsmitglieder Siegfried Schrittwieser, Jörg Leichtfried und Anton Lang. Seit 2018 ist sie vom Land Steiermark der Steiermarkbahn und Bus GmbH dienstzugewiesen, wo sie Prokuristin und Leiterin der Stabsstelle Unternehmensentwicklung ist.

Elke Schunter-Angerer wird Bezirkshauptfrau des Bezirkes Südoststeiermark. Die Juristin, Jahrgang 1970, ist 2009 in den steirischen Landesdienst eingetreten. Nach Abschluss des Studiums der Rechtswissenschaften an der Universität Salzburg im Jahr 2001 war sie ab 2002 im Bereich Gewerbe- und Baurecht an der Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung tätig. 2009 wurde sie Referentin im Büro von Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder, ehe sie 2010 in die Abteilung für Umwelt und Raumordnung des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung wechselte und dort als Rechtsreferentin im Bereich Bau- und Raumordnung sowie als Stabsstellenleiter-Stellvertreterin arbeitete. Seit 2016 ist Elke Schunter-Angerer Referentin im Verfassungsdienst des Landes Steiermark. „Wir freuen uns, dass es gelungen ist, drei neue Bezirkshauptfrauen für die Steiermark zu gewinnen. Sie alle können auf ein breites Erfahrungsspektrum im steirischen Landesdienst blicken und bringen beste Voraussetzungen für die Leitung steirischer Bezirksverwaltungsbehörden mit. Wir wünschen Doris Bund, Nina Pölzl und Elke SchunterAngerer schon jetzt alles Gute und viel Erfolg für ihre verantwortungsvolle und herausfordernde Arbeit als Behördenleiterinnen!“, betonen Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang und Personallandesrat Christopher Drexler gemeinsam.

Doris Bund, neue Bezirkshauptfrau des Bezirkes Deutschlandsberg. (Foto: Bund)

Nina Pölzl, neue Bezirkshauptfrau des Bezirkes Murtal. (Foto: Land Steiermark/Jesse Streibl)

Elke Schunter-Angerer, neue Bezirkshauptfrau des Bezirkes Südoststeiermark. (Foto: Muhr)

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Foto: Kunsthaus Graz/J.J. Kucek

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FPÖ-Schönbacher/Pascuttini: Die Notwendigkeit starker Oppositionspolitik

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ür FPÖ Stadträtin Claudia Schönbacher fällt das Fazit der ersten 100 Tage rot-rot-grüner Rathauskoalition ernüchternd aus: „Es wurde vieles in Form kurzer und oft populistischer Phrasen angekündigt, doch konkrete Pläne zur Umsetzung dieser Vorhaben gibt es kaum.“ Für FPÖ-Klubobmann Alexis Pascuttini waren die ersten 100 Tage im Gemeinderat sehr herausfordernd: „Unser Gemeinde-

ratsklub hat die Themenführerschaft in der Grazer Stadtpolitik übernommen. Es wurden in den ersten drei Gemeinderatssitzungen 41 Initiativen von uns eingebracht. Unsere Schwerpunkte liegen in einem Bekenntnis zur Wirtschaft und ein Nein zur autofreien Innenstadt, die Verhinderung einer weiteren Moschee, eine Begabtenförderung sowie die Abschaffung des Impfzwanges.“

Neue Marketingleitung im Thermenresort Loipersdorf Karin Trummer nimmt langjährige Marketingerfahrung und umfassende Kenntnisse aus den Bereichen Produktentwicklung, strategische und operative Maßnahmenplanung, sowie PR und Öffentlichkeitsarbeit mit. „Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit meinem Team innovative Ideen zu verwirklichen. Zum Wohl unserer Gäste, mit viel persönlichem Einsatz und Geschicklichkeit. Gemeinsam erschaffen wir unvergessliche Momente, so dass wir sagen können: Loift bei uns!“, freut sich Karin Trummer auf ihre zukünftige Aufgabe. Foto: Thermenresort Loipersdorf

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Neue Leiterin des Kunsthauses Graz ab 1. Jänner 2023

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ine hochkarätig besetzte Hearing-Kommission hat sich einstimmig für Andreja Hribernik entschieden. „Die neue Geschäftsführung hat den Auftrag, den international sehr erfolgreichen und Kurs der letzten zwei Jahrzehnte durch Ausstellungen von besonderer Strahlkraft im lokalen und internationalen Kunstkontext fortzusetzen und die Attraktivität der Institution für Besucher*in-

nen weiter auszubauen“, so die GF des UA Joanneum, Wolfgang Muchitsch und Alexia Getzinger. Andreja Hribernik ist seit 2013 wissenschaftliche, künstlerische und kaufmännische Direktorin des Museums für moderne und zeitgenössische Kunst Koroška, Slowenien. Davor war sie unter anderem im Museum of Modern Art in Ljubljana sowie in der Galerie für zeitgenössische Kunst Leipzig tätig.

Patient:innen stellen Reha-Klinik Tobelbad sehr gutes Zeugnis aus

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n der 202-Betten umfassenden AUVA-Rehabilitationsklinik in Tobelbad werden jährlich mehr als 2.000 Patient:innen behandelt. Gründe für den Aufenthalt sind zu mehr als 80 % Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten. Wie in allen AUVA-Einrichtungen, wurde auch in der Rehabilitationsklinik Tobelbad eine Patient:innenbefragung durchgeführt. Bei mehr als 86 % der Befragten stellte sich nach den Behandlungen in Tobelbad eine deutliche Verbesserung der körperlichen bzw. kognitiven

Leistungsfähigkeit ein; 85,6 % stellten nach der Behandlung eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität fest. Jeweils mit der Note 1,1 wurde durch die Patient:innen die Kompetenz des Pflegepersonals sowie des Ärzteteams und des Therapieteams bewertet. 93,5 % der Patient:innen bestätigten, dass ihre Erwartungen zu ihren Rehabilitationszielen mit den Ärzten ausreichend besprochen wurden. 96,4 % würden die Reha-Klinik Tobelbad anderen Patient:innen zur Behandlung empfehlen. Foto: AUVA


Programmkoordinator Markus Pichler, Stadtrat Kurt Hohensinner, die Active-City-Graz-Vorstandsmitglieder Marion Kreiner und Barbara Muhr sowie Sportamtsleiter Thomas Rajakovics mit der ATG Tanzfabrik (Foto: Stadt Graz/Fischer)

Let’s Go! Graz: Ein 40-tägiges Fitnessprogramm setzt den Schlusspunkt

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portstadtrat Kurt Hohensinner und Programmkoordinator Markus Pichler können höchst zufrieden auf die vergangenen zwölf Monate zurückblicken: „Wir haben ein Jahr hinter uns gebracht, das seinesgleichen sucht. Es war die größte Bewegungsinitiative, die Graz jemals erlebt hat. Sport und Bewegung rückten erkennbar in den Mittelpunkt, eigentlich haben wir unser Ziel nicht nur erreicht, sondern vielmehr wurden unsere Erwartungen sogar übertroffen.“ 90 Sportarten von Aerobic bis Zumba waren beim Grazer Sportjahr 2021 vertreten.

(v.l.): Armin Egger (Vorstand MCG Graz), Klaus Scheitegel (Generaldirektor Grazer Wechselseitige), Günther Kerle (Österreichs Automobilimporteure in der IV) und Horst Bischof (Vizerektor für Forschung,TU Graz). Foto: MCG/Wiesner

MotionExpo2022: Intelligente Mobilität und pure E ­ motion

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it der MotionExpo2022 geht von 11. bis 13. März erstmals eine neue Messe für Neufahrzeuge, Technologie und innovative Mobilität über die Bühne. Die Mobilitätsbranche ist im Wandel. Neue Technologien und alternative Antriebssysteme verändern die Fahrzeugmodelle der Hersteller. Assistenzsysteme und künstliche

Intelligenz machen Mobilitätslösungen smarter. Und das neue Umweltbewusstsein der Fahrzeugindustrie, sowie die Herausforderungen rund um den Klimawandel beeinflussen das Mobilitätsverhalten und die Kaufentscheidungen der Menschen. Mehr als 300 verschiedene Autos und Motorräder präsentieren sich auf der Messe.

Auftakt Budgetverhandlungen

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tartschuss für das Doppelbudget 2022/23: Zum Auftakt verhandelte Finanzstadtrat Manfred Eber mit Stadtrechnungshofdirektor Hans-Georg Windhaber und Finanzdirektor Stefan ­Tschikof. Bis Ende März erfolgen mit allen Stadtsenatsmitglieder sowie der Personalvertretung weitere Verhandlungsgespräche. Im April finden die Budgetrunden mit den städtischen Beteiligungen statt.

Mit 9. Juni wird das Doppelbudget aufliegen und soll am 23. Juni im Gemeinderat beschlossen werden. „Am 15. März liegt uns der Rechnungsabschluss vor und ermöglicht uns eine seriöse Einschätzung über die aktuelle Finanzlage der Stadt und deren Beteiligungen. Unser Ziel ist die Umsetzung eines stabilen und transparenten Budgets für ein soziales, klimafreundliches und demokratisches Graz“, so Eber.

Darüber reden: Lebensnahe ­Suchtprävention für Jugendliche

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gal ob es um Drogenkonsum, Essstörungen oder eine andere Thematik geht: Suchtverhalten unter Jugendlichen darf kein Tabu sein. Es braucht laufende Präventionsarbeit und eine professionelle Reaktion, wenn das Thema akut wird. Für steirische Schulen gibt es ein breites Unterstützungsangebot, das nun um ein neues Work­ shop-Programm erweitert wird. Mit „Lebensnahe PräventionsArbeit plus“ werden Jugendliche in einem

geschützten Rahmen mit ihren aktuellen Wünschen, Fragen und Herausforderungen abgeholt. Die erste Schule steiermarkweit, die das Programm umsetzt, ist das BG/BRG Kirchengasse in Graz. Am Foto: (v.l.) Stefan Pree (Caritas Steiermark), Daniela Kober (Direktorin BG/BRG Kirchengasse), Juliane Bogner-Strauß (Gesundheitslandesrätin), Elisabeth Meixner (Bildungsdirektorin), Claudia Kahr (VIVID) Foto: Gesundheitsfonds/Hutter

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Landesbauernrat mit Neuwahl beim Steirischen ­Bauernbund

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andesrat Hans Seitinger wurde beim Landesbauernrat des Steirischen Bauernbundes mit großer Mehrheit in seiner Funktion als Bauernbund-Landesobmann bestätigt. Mit dieser klaren Bestätigung war auch Seitingers Aufruf zur Geschlossenheit in der politischen Standesvertretung der Bauernschaft gehört worden. Zu tun gibt es viel für den wiedergewählten

Bauernbund-Landesobmann. Er selbst stellte in seiner Rede die Themen „Bildung und Wissen“ sowie „Markt“ an die Spitze. Wörtlich sagte er: „Das größte Risiko tragen und die kleinste Wertschöpfung haben – das geht nicht. Wir müssen für unsere Bauern und Bäuerinnen um gerechte Preise kämpfen. Wenn wir das nicht machen, tut es niemand!“ Foto: Arthur

Landespreis für die familienfreundlichsten Betriebe

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ie Gewinner des diesjährigen Landespreises für die familienfreundlichsten Betriebe der Steiermark stehen fest. Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl gratuliert allen Preisträgerinnen und Preisträgern. Angesichts des internationalen Frauentags am 8. März verweist die Landesrätin auf die Bedeutung eines familienfreundlichen Umfeldes besonders für Frauen: „Nach wie vor muss die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in erster Linie von Frauen bewältigt werden. Deshalb leisten die siegreichen Unternehmen auch einen sehr wichtigen Beitrag, um die Chancen von Frauen in der Wirtschaft zu verbessern“, so Eibinger-Miedl. Eine ExpertInnen-Jury wählte aus allen

Einreichungen die drei Top-Unternehmen in vier Kategorien aus. Zu den Bewertungsfaktoren für familienfreundliche Maßnahmen zählten unter anderem die Flexibilität von Arbeitszeit und -ort sowie das betriebliche Angebot im Bereich Weiterbildung und Kinderbetreuung. Sämtliche Finalisten vertreten die Steiermark beim Staatspreis „Familie und Beruf“ des Bundesministeriums für Frauen, Familien und Jugend 2022. www.familienfreundlichsterbetrieb.at Am Foto: (v.l.): Katharina Heil (Geschäftsführerin VITAVO), Barbara Eibinger-Miedl (Wirtschaftslandesrätin), Gabriele Lechner (Jury-Vorsitzende). (Foto: GEOPHO/Jorj Konstantinov)

10 Jahre Kreativ-Agentur und ­Verlag Gonzomedia

Job Offensive 2022: Jetzt neu durchstarten

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as wird mein neuer Boss: Beim Speed-Job-Dating am 18. und 19. März 2022 in der ShoppingCity Seiersberg werden Bewerbungsgespräche zum Happening. Die Vorteile des Job-Speed-Datings liegen auf der Hand: Keine formalen Hürden, ein unvoreingenommenes Kennenlernen in lockerer Atmosphäre und die Möglichkeit, mit Persönlichkeit und Spontanität auf ganzer Linie zu punkten. Zwei Tage lang laden die ShoppingCity Seiersberg und ausgewählte Shops sowie auch externe Anbieter – von Billa Plus

über Only und Primark bis Vapiano, Simple Barber Shop und die Holding Graz die dringend Fahrpersonal sucht – zu lockeren Bewerbungsgesprächen. Gesucht werden begeisterungsfähige Menschen, vom Lehrling bis zum Schichtarbeiter, von der Storemanager Assistenz bis zum Küchenpersonal. Interesse an einem ungezwungenen GetTogether mit Ihrer künftigen Chefin bzw. Ihrem künftigen Chef? Einfach vorbeikommen am 18. Und 19. März 2022. Tipp: Lebenslauf nicht vergessen!

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ie Grazer Kreativ Agentur für Werbung, Promotion, Print, Social Media, Film und Video, die Unternehmen wie Diesel Kino, SPÖ Graz, Shopping City Seiersberg, Conrad Electronic, Steirische Volkspartei, Holding Graz usw. zu Ihren Kunden zählen darf, feiert 10-jähriges Firmen-Jubiläum. CEO Michael Hüttler zieht Bilanz: „Dank starkem Teamwork und langjährigen Kundenbeziehungen ist man trotz Pandemie immer im vollen Einsatz gewesen. Vor Kurzem wurde von VAPdesign die neue Agentur Homepage gelauncht. Das Portfolio unserer Agentur konzentriert sich immer mehr auf innovative Kooperationen, ganzheitliche Konzepte und detailverliebte Umsetzungen. Wir sind Full-Service Partner unserer Kunden und sehr dankbar für die Loyalität und das Vertrauen, das sie in uns als Team in den letzten 10 Jahren setzten. Vernetzung und Zusammenarbeit sind für mich daher das Fundament aller Erfolge.“


Attraktiver Wirtschaftsstandort: Rekord an Neugründungen in Graz

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Neugründungen wurden 2021 in der steirischen Landeshauptstadt verzeichnet. Das ist nochmals eine kleine Steigerung zum Rekordjahr 2020. Damit steht Graz unter allen Städten in Österreich mit Ausnahme der Bundeshauptstadt Wien (9.063) an erster Stelle. Durchschnittlich machten sich sechs bis sieben Grazerinnen und Grazer pro Werktag selbständig. Vor diesem Hintergrund darf sich Graz neben Wien zu Recht als Gründungshochburg in Österreich bezeichnen, wobei die Gründungsintensität je 1.000 Einwohner in Graz mit 5,7 sogar höher ist als in Wien (4,7). Wirtschafts- und Tourismusstadtrat Günter Riegler. „Das Service- und Unterstützungsportfolio der Abteilung für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung reicht von geförderten Büros, Unterstützungen für die neue Nutzung von leerstehenden Geschäftsflächen über die

Gründungsacademy bis hin zu speziellen Förderungen für Jungunternehmen und Start-ups.“ Die Zahlen zu den Unternehmensneugründungen erscheinen auf den ersten Blick etwas paradox: Gerade im zweiten Krisenjahr machten sich um 15 % mehr Grazer und Grazerinnen selbständig als vor der Pandemie im Jahr 2019. Laut Bericht der Wirtschaftskammer hat dieses Phänomen auch mit einer Änderung der Arbeitswelt zu tun. Die Hauptmotive sind: Wunsch sein eigener Chef sein zu wollen, Wunsch nach einem zweiten beruflichen Standbein und das Streben nach flexibler Zeit- und Lebensgestaltung. 34,1 % aller Neugründungen in Graz sind in der Sparte Gewerbe und Handwerk, 23,5 % im Bereich Information & Consulting, 19,3 % im Handel, 18,5 % im Transport & Verkehr und 4,6 % in der Sparte Tourismus & Freizeitwirtschaft zu finden. Foto: Foto Fischer

LH Hermann Schützenhöfer, Sigi Bergmann mit Tochter Elisabeth bei der Überreichung des Goldenen Ehrenzeichens in der Grazer Burg am 27. April 2018. (Foto: Land Steiermark/Streibl)

Tiefe Trauer um Tod von Sigi Bergmann Mit tiefer Trauer reagieren LH Hermann Schützenhöfer und Sportlandesrat Christopher Drexler auf das Ableben von Sigi Bergmann. Der gebürtige Vorauer hat sich als Boxexperte und Moderator der legendären Sendung „Sport am Montag“ im ORF einen Namen in der Sportszene gemacht. „Sigi Bergmann war eine Sportreporterlegende, der seine steirischen Wurzeln nie vergessen hat. 2018 habe ich ihm auch das Goldene Ehrenzeichen des Landes verliehen. Neben dem Sport galt seine Leidenschaft auch der Oper. Meine Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei seiner Familie", so LH Hermann Schützenhöfer. Sportlandesrat Christopher Drexler: „Als legendärer TV-Kommentator, Moderator und Experte hat Sigi Bergmann viele Menschen in ganz Österreich über Jahrzehnte hinweg für sportliche Wettkämpfe begeistert. Seine Stimme ist für immer untrennbar mit Erinnerungen an große Sport-Ereignisse verbunden. Sigi Bergmanns Einsatz für die Verbindung von Sport und Kultur und sein Engagement für beide Bereiche, die er niemals als Gegensätze verstanden wis-

sen wollte, sind ihm hoch anzurechnen.“ Der ehemalige Volksschullehrer und studierte Historiker begann in den frühen 1960er-Jahren mit seiner journalistischen Karriere beim Volksblatt der ÖVP und wechselte 1968 zum ORF. Für den Sender präsentierte er von 1968 bis 1974 das Sportmosaik. Anfang 1975 wurde er vom damaligen Sportchef Teddy Podgorsky mit der Moderation der ORF-Sendung „Sport am Montag“ beauftragt. Diese moderierte er bis 23. März 1992 insgesamt 819 Mal und 17 Jahre lang. In Summe war Sigi Bergmann 40 Jahre in der ORF-Sportredaktion tätig. Er erwarb sich dabei mit rund 3.500 kommentierten Kämpfen den Ruf eines absoluten Boxexperten mit Kultstatus. In Summe berichtete Sigi Bergmann von 21 Olympischen Spielen.

FPÖ-Kunasek: „Nein zu einem Ende der Neutralität – ja zu einem starken Bundesheer!“

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er ehemalige Verteidigungsminister und steirische Landesparteiobmann Mario Kunasek bezieht klar Stellung: „Die furchtbaren Kriegsereignisse in der Ukraine dürfen uns nicht dazu bewegen, die ‚immerwährende Neutralität‘ Österreichs kurzerhand über Bord zu werfen. Stattdessen müssen wir die positiven Eigenschaften dieser neutralen Stellung im

Herzen Europas nutzen und wieder stärker in den Vordergrund rücken. Eines steht jedoch auch fest: Als Staat, der sich der Neutralität verfassungsmäßig verschrieben hat, müssen wir ein starkes Bundesheer zum Schutz all unserer Werte und unserer Bevölkerung sicherstellen. Eine massive Budgetaufstockung ist deshalb ein Gebot der Stunde.“ 23


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BE)ANDERS 3.0: MITGEFÜHL UND EMPATHIE

Be)anders:

Fotos: Michael Schnabl, Pixabay

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von Be)ate Hollersbacher MSc.

Die Angst vor unserer Tür

Da ist sie wieder, ganz unverhofft, manchmal spüre ich sie stärker, manchmal schwächer. Mein Herz schlägt schneller, ich bin unruhig, verzweifelt, und tatsche nervös mit meinen Händen im Gesicht herum, so als ob ich mich irgendwie davor schützen will. Mein Atem sucht einen Rhythmus. Meine Blicke wandern unkontrolliert und hektisch ins Leere. Tausende von Gedanken kreisen im Kopf hin und her, ich habe das Gefühl einer ungeplanten Achterbahnfahrt. Meine Stimme ist verzerrt und holprig, so als ob ich eine neue Sprache erlernen würde. Ich rede von der Angst, die so tief in uns Menschen steckt. Der Begriff Angst ist meist negativ im Menschen verankert. Wenn man das Wort Angst nur hört, ist sie schon ganz unbewusst ein Teil von uns geworden. Ich möchte dann ganz einfach das Wort aus dem Duden streichen, aber die Angst gehört jedoch zum Leben wie die Freude und das Vertrauen. Sie klopft auch öfter an meine Tür. So zum Beispiel an jenem Tag vor einigen Jahren, als der Arzt meiner Mutter, meinem Bruder und mir erklärte, dass bei meinem Vater eine unheilbare Form von Krebs diagnostiziert wurde und uns mitgeteilt wurde, dass seine Genesung aussichtslos ist. Wir sollten die kurze Zeit, welche wir mit ihm noch haben, so gut und schön wie möglich verbringen. Ich war kreidebleich und meine Mutter wusste nicht, nach dieser Meldung im Krankenhaus, wie sie die Treppen vom zweiten Stock hinunter, schaffen soll. Ich entwickelte ab diesem Zeitpunkt, Verlustängste, ja auch Todesängste und in mir entwickelte sich eine gewisse Starre. Vor allem die Angst meinen Vater nicht mehr in die Arme nehmen zu können, nicht mehr mit ihm zu lachen, zu streiten und zu singen kontrollierte mich ab da täglich. Trotzdem, wir wussten, sehr stark sein zu müssen, vor allem für ihn und für uns, damit wir überhaupt den folgenden Alltag ertragen zu können. Laut Ärzten hatte er 24

noch ein paar Monate zu leben. In dieser Zeit schenkten wir ihm unendlich viel Liebe und Zeit. Jeder Tag war besonders und wurde ganz intensiv „gelebt“. Für mich war es die Zeit, wo ich lernen musste, meinen Ängsten zu begegnen und sie hereinzulassen, wenn sie an meine Tür klopften. Ängste sind nicht nur negativ behaftet, sie öffnen einem eine andere Welt, voller Möglichkeiten und Chancen das Leben zu spüren. Es gibt in spiritueller Hinsicht wundervolle Möglichkeiten, seinen eigenen Ängsten zu begegnen und zu erforschen, wo ihre Ursachen liegen, um dann erst zu verstehen, was die Ängste uns vermitteln möchten. Die sogenannte „Familienaufstellung“, oder auch die „Radionikbehandlung“ sind wunderbare Ins­ trumente, um vieles wieder in die richtige und lösungsorientierte Bahn zu lenken. Wenn wir unser Herz dafür öffnen, werden wir aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommen und wieder glücklicher zu leben beginnen.

Acht Monate später rief mein Bruder an, „Papa liegt im Sterben“. Ich saß neben ihm am Krankenbett und hielt seine Hand. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich, sein Lebensweg ist zu Ende und auch meine Ängste könnten das nicht verhindern. So durfte ich lernen, Dinge und Situationen annehmen zu können und keinen Widerstand zu leisten, da sie sich sonst nur noch verstärken würden. Ich wünsche ALLEN Menschen die sonnigsten Momente, die atemberaubendsten Sonnenuntergänge und ganz viel Tränen voller Freude. Und bitte erkennen wir unsere Ängste als Freunde und Wegbegleiter und erforschen wir sie neugierig wie ein interessiertes, mutiges Kind. Filtern wir aus Ängsten das Schöne heraus und verwandeln wir sie zu Freude, Glanz und Mut. Oft sind wir mehr, als wir glauben. Reichen wir der Angst unsere Hand und lächeln wir ihr zu, sodass sie friedvoll gehen kann. Verlieren wir nie unser inneres Kind. Jedes Neugeborene vertraut dem Leben ab der ersten Sekunde. Denken Sie öfters daran, es zaubert ihnen dann ganz automatisch ein Lächeln ins Gesicht und sie werden mit der Angst leben lernen. Ich vermute, in Zukunft wird die Spiritualität immer mehr an Bedeutung gewinnen und einen immer größeren Platz in unserer Gesellschaft einnehmen, da sich unser Bewusstsein dafür steigern wird und vielleicht muss, da es nun mal „angesagt ist“. Halten wir unser Herz offen für neue Möglichkeiten, um sich selbst näherzukommen und über den eigenen Schatten zu springen. Öffnen wir die Tür für unsere ganz persönlichen Ängste, geben wir ihnen ihren Platz, aber lassen wir sie unser Leben nicht bestimmen. Wir selbst können wählen und haben es in der Hand selbst darüber zu entscheiden. Jeder in seinem ganz individuellen Tempo. Eure Beate


Keinen Cent für den Money Maker ? Foto: Suzy Stöckl

Jahrelang brachte Alexander Rüdiger vielen Österreichern mit seiner Gelddusche täglich das Glück ins Haus. Momentan hat der beliebte Ex-Showmaster selbst aber nicht das Glück, das ihm sicherlich viele wünschen! Und zwar gesundheitlich wie auch materiell!

Mit

seinem ungarischen Geschäfts„partner“ Tibor Jakabovics, gutgläubig als Freund angesehen, griff er leider nicht in den glänzenden Glückstopf, eher in einen übel stinkenden dicht daneben. Schon seit drei Jahren fast lässt ihn dieser „Erfinder und Forscher“, so auf seiner Firmenwebseite, bildlich gesprochen im Regen stehen, im sauren muss man wohl sagen. Mittlerweile sind es rund 150.000 Euro aus nicht bezahlten Rechnungen, die Alexander Rüdiger nun knapp vor dem totalen wirtschaftlichen Ruin stehen lassen. Diese horrende Summe setzt sich zusammen aus den nicht bezahlten Auslagen Rüdigers unseres österreichischen Top-Extrem-Marathonläufers auf der ganzen Welt, wo er durch Wüsten und den eisigen Polen, auf der chinesischen Mauer und sogar auf dem Mount Everest laufend die Marke LAVYLITES von Jakabovics ins rechte Licht rückte. Vor allem aber durch Nichterstattung der Kosten, die Alexander Rüdiger für den von „TJ“ beauftragten sogenannten „Vienna Morning Run“, etwas blauäugig zugegebenermaßen, verauslagte. Als Tibor Jakabovics persönlich dann kurz vor dem Lauf urplötzlich ohne Vor-

kündigung und triftige Begründung absagte (Schreiben liegt uns vor), traf es Alexander und alle Beteiligten wie einen Schlag. Es gab allerdings Tage zuvor bereits Diskussionen, inwieweit die Verwendung der Laufeinnahmen als Spende korrekt erfolgen würde, nachdem sich Herr Jakabovics als AlleinHerrscher über das zu verteilende Geld einsetzen wollte ! Dieser „kleine Streit“ ist noch lange nicht entschieden. Allerdings ist nun seit kurzem endgültig klar, dass Herr Rüdiger um seine Geld kämpfen muss. Der Lavylites-Anwalt teilte mittlerweile mit, „dass seine Mandantschaft keinesfalls bereit sei, auch nur ,1 Cent‘ zu bezahlen“. Ob eine Klage nun zum gerechten Ergebnis würde, ist zudem fraglich. Auch wenn ein Gericht Lavylites zur Zahlung an Rüdiger verurteilen würde, wie will man an das Geld herankommen, wenn das Geld von Herr Jakabovics „vielleicht“ schon auf Reisen in ferne Steueroasen ist? Die Tentakeln dieses Firmengeflechts reichen mittlerweise bis Hongkong, Belize und ähnliche „vertrauenswürdige“ Dependancen. Außerdem ist Rüdiger wohl nicht das einzige Opfer. Alleine dem ehemaligen

L­ AVYLITES-Starverkäufer Dennis Nowak und seiner Tochter schuldet man mittlerweile nach dessen Angaben wohl rund eine Million Euro, wieviel es insgesamt sein mögen? Und was wird daraus, wenn Lavylites in den Anzeigen wegen Betrugs vielleicht endgültig das „Handwerk gelegt wird“, wie man so schön sagt? Bei deutschen Staatsanwaltschaften ist das System LAVYLITES durchaus auch bereits aktenbekannt ! Und zu all dem kamen dann noch die gesundheitlichen Rückschläge. Die Knieprobleme steckte Rüdiger zur Überraschung des Chronisten noch halbwegs gut weg, seine Extremlaufergebnisse waren immer noch überragend, vor allem durch seine Fitness, manchmal auch durch Hilfe von Medizinern, wie beispielsweise der russischen Teamärzte beim Nordpol-Marathon. Auch eine erzwungene Corona-Quarantäne erschütterte ihn nicht sehr. Allerdings dann doch die Parkinson-Diagnose im vorigen Jahr, die solch vergangenen Leistungen nun wohl eher in das Reich der Erinnerungen verbannen wird. Aber gut, was er erreicht hat, das kann ihm keiner mehr nehmen … 25


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#COOK LOCAL 16.0 MIT EVA-MARIA BACHLER

Mautner Markhof 1841 Mit Ignaz Mautner – Ritter von Markhof – startet 1841 die Erfolgsgeschichte des österreichischen Feinkostunternehmens. Weitere wichtige Meilensteine folgten sogleich mit 1903 – der Erzeugung von Essig, 1921 – der Produktion von Senf und 1929 – der Produktion von Fruchtsäften, Sirupen und Kren. Heute bieten sie über 237 verschiedene Produkte an,

welche allesamt qualitätsverliebt-traditionell & raffiniert sind. Nachhaltig zu produzieren liegt Mautner Markhof am Herzen, daher setzen sie nach wie vor auf ihren lokalen Standort im elften Wiener Gemeindebezirk. Ihre abwechslungsreichen Produkte sorgen für ein besonderes Geschmackserlebnis, denn ohne Mautner schmeckt’s nach nichts. Probiert selbst ;-)

Eva-Maria Bachler

Rindsschnitzel in Pfefferoni-Honigsenfsauce an Wurzelgemüse, Krenreis und Preiselbeerkren Zutaten: für 4 Portionen • 4 Rindsschnitzel • 1 Zwiebel • 1 Pckg. Wurzelgemüse • 3 Zehen Knoblauch • 1 Liter Rindssuppe • 1 EL Pfefferoni Senf (Mautner) • 1 EL Honig Senf (Mautner) • 2 Tassen Reis • 1 EL Kren (Mautner) • 4 EL Preiselbeer Kren (Mautner) • 1 EL Apfelessig Naturtrüb (Mautner) • 2 EL Mehl, 2 EL Butter, Salz, Pfeffer, Lorbeerblatt Zubereitung: ➜ Den Reis mit der doppelten Menge Wasser in einem Topf gar kochen. ➜ Zwiebel und Knoblauch schälen, halbieren und würfelig schneiden. Wurzelgemüse waschen, schälen und in grobe Würfel schneiden. ➜ Die Rindsschnitzel plattieren und mit Mehl bestäuben. Butter in einer hohen Pfanne erhitzen und die Schnitzel darin kurz kross anbraten, aus der Pfanne nehmen. Nun Zwiebel, Knoblauch und Wurzelgemüse im Fleischsaft der Pfanne anbraten und mit Suppe aufgießen. Schnitzel und Gewürze beigeben. Bei mittlerer Hitze in der Pfanne köcheln lassen. ➜ Den fertig gekochten Reis mit Kren & Salz verfeinern. Schnitzel und Gemüse aus der Pfanne geben und den Schnitzelsaft mit 1 EL Apfelessig, 1 EL Pfefferoni-Senf und 1 EL Honig-Senf aufpeppen. Alles abschmecken, anrichten und genießen. 26

Zuckerreinkerl gefüllt mit Himbeer-Raspberry Vinegar Tonic Gelee & Limette-ZitroneFruchtsirup-Creme Zutaten: für 4 Portionen • Zuckerreinkerl: 300 g Mehl, 1 Pckg. Trockenhefe, 170 ml lauwarme Milch, 2 EL Butter, 1 EL Zucker, Fülle: 6 EL Zucker, 2 TL Zimt, 6 EL Butter • Himbeergelee: 90 g frische oder TK Himbeeren (Saison), 4 Bl. Gelatine, 30 ml Himbeer Zitrone Sirup (Mautner), 200 ml Raspberry Vinegar Tonic (Mautner) • Creme: 30 ml Limette Zitrone Fruchtsirup (Mautner), 1 Becher Kokosjoghurt Zubereitung: ➜ Für das Himbeergelee die Gelatine in Wasser einweichen. Etwas Tonic in einem Topf erhitzen und die eingeweichte Gelatine darin auflösen. Dieses nun mit den restlichem Tonic & Sirup vermengen. In eine flache – mit Folie ausgelegte Form füllen und die Himbeeren reinsetzen. Kühl stellen für ca. 3 Std. ➜ Nun alle Zutaten vom Zuckerreinkerl, außer der Fülle, zu einem Teig mixen. Diesen an einen lauwarmen Ort gehen lassen. Ca. 35 Min. ➜ Für die Creme den Fruchtsirup mit dem Joghurt glatt rühren und kalt stellen. ➜ Den aufgegangenen Zuckerreinkerl-Teig in 4 Stücke aufteilen. Diese auf einer bemehlten Arbeitsfläche 1 cm dünn & länglich ausrollen. 6 EL Butter zerlassen und damit die Teigstreifen bestreichen, mit Zucker & Zimt bestreuen und zu einer Schnecke aufrollen. In eine mit Butter und Zucker ausgefettete Form geben & bei 190° C Heißluft im Ofen goldbraun backen. ➜ Nun das Himbeergelee in Quadrate schneiden und die Zuckerreinkerl mit Creme und Gelee genießen.


T F A H C S L L E S GE FREIZEIT KULTUR

WerteWelt … Die Lebenswelt rund ums Wohlbefinden Skenar-Impulse für Schmerzfreiheit, mehr Energie und Wohlbefinden Die ganzheitliche Anwendung der Skenar-Technologie – eine Möglichkeit zum Weg in die Schmerzfreiheit, Entspannung und für das seelische Wohlbefinden.

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CranioSacrale Tiefenent­ spannung – körperliches/ seelisches Loslassen Diese sanfte Anwendung dient zur Wiederherstellung der körperlichen, seelischen und energetischen Mobilität des gesamten Organismus. Faszien-Anwendung – lösen von Verklebungen Faszien-Anwendung helfen, tief liegende Verspannungen zu lösen und dem Gewebe gelingt es wieder sich auszudehnen.

„Was dem Körper und der Seele gut tut, hilft innere Ruhe und Gelassenheit zu finden.“

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IN Gesellschaft

. . . N I l a t To

Total IN ist diesmal das Thermenresort Loipersdorf ! Mit großer Freude dürfen wir verkünden, dass das Thermenresort Loipersdorf ab sofort den Titel größte Therme Öster­ reichs trägt. Das unabhängige Marktforschungsinstitut BRANCHENRADAR.com zeigt in einer Studie auf, dass im Jahr 2021 die höchste Anzahl an Gästeeintritten im Vergleich zu Thermen österreichweit vermerkt wurden. Herzliche GrazINulation dem Thermenresort Loipersdorf !

Martina Reuter (r.) mit TV-Kollegin Eva Pölzl präsentierte ihr Buch

„Meine Styling Geheimnisse“ Die Tipps und Tricks der Modeund Beautyexpertin gibt es nun auch in Buchform. Jede Woche informiert die TV-Stylistin Martina ­Reuter im ORF bei „Guten Morgen Österreich“ die Seher:innen mit ihren Mode-Styles. Jetzt gibt es ihre Tipps & Tricks sowie Geheimnisse aus der Beauty­welt auch in Buchform. Reuter präsentierte ihr neues Buch „Meine Styling-Geheimnisse“ in der Thalia Buchhandlung Wien. Unterstützt wurde sie dabei von ORF-Moderatorin Eva Pölzl. Mit dabei waren außerdem unter

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anderem Dirk Heinemann, Nadja Maleh, Volker Piesczek, Sylvia Graf und Michi Buchinger. Gemeinsam mit Pölzl plauderte die Stylingexpertin aus dem Nähkästchen und erzählte was sich hinter den TV-Kulissen abspielt. Zudem erfuhr das Publikum, wie man trendige Looks kostengünstig in den eigenen Alltag einbauen und wie man mit ein wenig Kaschieren das Beste aus sich herausholen kann. Bei der Buchpräsentation wurde klar, dass Mode in jedem Alter Spaß machen kann. Foto: Andreas Tischler

nhd-Projekt-Gleichenfeier „Schlossblick Lustbühel“

Am Foto (v. l:) Architekt DI Klaus Faber, Hans Leger (GF NHD), Mag. Christian Leger (GF NHD), BM Ing. Harald Hohl (GF Baufirma h2)


v.l: Michael Neubacher, Thomas Schnedl, Florian Kiegerl, Heinz ­Steinlechner, Wolfgang Mader, Michael Pregartbauer, Christian ­Riesemann, Robert Wendl (Foto: GAK-Tennis)

GAK-Tennis bestätigt den amtierenden Präsidenten Heinz Steinlechner Am 17. Februar 2022 wurde der GAK-Tennis-Präsident Heinz Steinlechner in der ordentlichen Generalversammlung des GAKTennis in seinem Amt bestätigt und geht mit seinem Vorstandsteam nun in die bereits vierte Periode. Mit ehrgeizigen Zielen in sportlicher Hinsicht, konkreten Plänen für den Neubau des Klub-

hauses und die Erweiterung der Anlage in der Körösi­straße sowie der Weiterentwicklung der GAKTennisakademie unter der Leitung von Philipp Hochstrasser als neues Tennisnachwuchszentrum Steiermark des STTV werden auch die kommenden drei Jahre spannende und arbeitsintensive Jahre für den neu gewählten Vorstand.

Halten das Gedenken an Helmut Strobl in Ehren: Katrin Bucher Trantow (interimistische Direktorin Kunsthaus Graz), Siegfried Nagl (Bgm. a.D.), Iris Andraschek (Künstlerin), GR Peter Piffl-Percevic, Bgm. Elke Kahr, Karin und Miša Strobl (v. l.). Foto: Kunsthaus Graz/J.J. Kucek

Präsentation des Strobl-Denkmals von Iris Andraschek im Kunsthaus Graz Zur Würdigung und im Gedenken an den verstorbenen Kulturstadtrat, Menschenrechtsaktivisten, ausgebildeten Architekten und Stadtplaner Helmut Strobl wurde auf Initiative der Stadt Graz, des Landes Steiermark und der Familie Strobl in Zusammen-

arbeit mit dem Kunsthaus Graz ein Wettbewerb ausgerufen. Iris Andraschek konnte die Jury mit ihrer mehrteiligen Arbeit überzeugen, das Siegerprojekt wurde im Kunsthaus Graz präsentiert und ist vom Kunsthaus aus bis in den Stadtraum zu entdecken.

POLITIK ALS BERUF Seit mehr als 50 Jahren ist Hermann Schützenhöfer in der Politik. Anlässlich seines 70. Geburtstags erschien seine Biografie, die den Weg des steirischen Landeshauptmanns vom „Lehrbuam“ und engagierten politischen „Jungstar“ zum Landesvater und österreichweit geachteten Politiker nachzeichnet. Unter dem Titel „Politik als Beruf“ verpacken die Autoren Prof. Herwig Hösele und Dr. Erwin Zankel den mit der steirischen Zeitgeschichte seit 1970 eng verwobenen Lebensweg Hermann Schützenhöfers. Die beiden intimen Kenner der steirischen Landespolitik erlauben Leserinnen und Lesern einen Einblick in Schützenhöfers Berufung Politik vor dem Hintergrund nationaler und internationaler Entwicklungen. Erhältlich im Buchhandel und im Webshop: www.styriabooks.at

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SPAR NEWS 11.0

SPAR News! (v.l.) Philipp Muner (Referat für Offene Kinder- und Jugendarbeit), Oliver Strasser (Leiter Neuland, JaW) Christian Grünauer (Marktleiter SPAR Neuholdaugasse) Christoph Holzer (SPAR Steiermark-GF) Stadtrat Kurt Hohensinner, Reinhard Lackner (Leiter Jugendzentrum funtastic) Carmen Berger (Teamleiterin Neuland JaW) Foto: Jugend am Werk Steiermark/ Wilfried Mörtl

SPAR spendet € 1.500 an Jugend am Werk Soziales Engagement in der Nachbarschaft: SPAR spendet Wertgutscheine an das Jugendzentrum funtastic und Neuland. Jugend am Werk ist mit dem Jugendzentrum funtastic und Neuland, einer intensiv betreuten Wohnform und Tagesstruktur, ein fester Bestandteil in der Neuholdaugasse 68 im Grazer Stadtteil Schönau. Das Gebäude teilt man sich mit einem SPAR-Supermarkt, der seit Novem-

ber 2021 nach einem Umbau in neuem Glanz erstrahlt. Das 100 % österreichische Familienunternehmen SPAR engagiert sich vielfältig für soziale Projekte und Umweltanliegen, von Gewaltprävention über Spenden für soziale Einrichtungen bis zum Einsatz für den Klima-

schutz. Auch diesmal leistet SPAR aktive Unterstützung durch eine Spende in Form von Wertgutscheinen in Höhe von 1.500 Euro an Jugend am Werk. SPAR Steiermark-GF Christoph Holzer überreichte diese im Beisein von Stadtrat Kurt Hohensinner und Philipp Muner vom Referat für Offene Kinder- und Jugendarbeit an Oliver Strasser (Leiter Neuland) und Reinhard Lackner (Leiter Jugendzentrum funtastic).

Andreas Hofer ist neuer TANN-Graz-Leiter Seit 1. Jänner 2022 leitet Andreas Hofer (36) die TANN Graz, den SPAR eigenen Frischfleisch- und Wurstwarenproduktionsbetrieb. Hofer startete seine Karriere als Lehrling bei TANN und lernte das Fleischerhandwerk von Grund auf kennen. Danach folgten zahlreiche Stationen im Betrieb sowie im Verkauf, durch die er eine langjährige Vertriebs- und Produktionserfahrung erwarb. Ab sofort verantwortet er den TANN Graz Gesamtbetrieb mit rund 320 Mitarbeiter:innen. Er folgt damit Siegfried Weinkogl (am Foto rechts) nach, der nach über 38 Jahren im Unternehmen den wohlverdienten Ruhestand antritt. Foto: SPAR/Werner Krug 30

(v.l.) Mag. Christoph Holzer (GF SPAR Steiermark & Südburgenland), Leon Nestic (Marktleiter-Stv SPAR Stiftingtal), Mag. Nikolaus Gabriel (Gabriel Immobilien), Arnold Baumgartner (Marktleiter SPAR Stiftingtal) und Ing. Andreas Hütter (BeWo). Foto: SPAR Foto Krug

Neuer SPAR-Supermarkt in der Grazer Stiftingtalstraße Am 24. Februar 2022 öffnet der neue SPARSupermarkt Graz, Stiftingtalstraße 126 seine Tore für die SPAR-Kundinnen und -Kunden. Das moderne Innendesign sorgt für ein entspanntes Einkaufserlebnis, Vielfalt an regionalen Spezialitäten wartet auf die Kundinnen

und Kunden. Großzügige 620 Quadratmeter umfasst der neue Supermarkt, 28 großzügige Gratisparkplätze machen den Einkauf bequem. Im Zuge der Neueröffnung übergab SPAR 2.000 Euro an die Kinderkrebsstation des LKH Graz.


SPORT KULINARIK MOTOR Neues SUV-Derivat mit besonders dynamischem Setup

Agil und exklusiv: Porsche präsentiert den ersten Macan T Der Macan T ergänzt die erfolgreiche Modellreihe von Porsche. Damit trägt erstmals ein viertüriger Sportwagen das besondere Kürzel, das bislang dem 911 und den 718-Modellen vorbehalten war. Der Buchstabe T bezeichnet bei Porsche seit den 1960er Jahren eine besondere Form der Sportlichkeit. Er steht für „Touring“ und markiert Modelle, die mit gezielter Abstimmung, exklusiver Ausstattung und schlanken Motoren ein besonders puristisches Fahr-Erlebnis bieten. Getreu dem Geist des Porsche 911 T von 1968 verfügt der neue Macan T über ein besonders dynamisches Setup und einen leichten Zweiliter-Turbomotor, kombiniert mit einem sportlichen Auftritt und einer sportbetonten Serienausstattung. Mit diesem Konzept findet der T seinen Platz zwischen dem Macan und dem Macan S. Zweiliter-Turbomotor mit 265 PS: Leichtgewicht für agile Performance Der Zweiliter-Turbo-Reihenvierzylinder des Macan T verbindet hohe Agilität, geringes Gewicht und eine kompakte Bauform zu einem Paket, das eine ideale Balance aus Performance und Gewicht darstellt. Ab 88.749,-* Euro und sofort bestellbar Porsche bietet den Macan T in Österreich ab 88.749 Euro an. Das neue Modell kann ab sofort bestellt werden. Die Auslieferungen in Österreich starten im April 2022. (*Unverbindlicher, nicht kartellierter Richtpreis inkl. NoVA, MwSt., inkl. l nderspezifischer Ausstattung und Fracht. Stand: 17.02.2022)

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GRUNDIG 1.0

Foto: Grundig / Beko Grundig Österreich AG

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Mit Power in den Frühling:

Grundig hat die Partner für den Frühjahrsputz Smarter und flexibler Putzpartner: Der VCP 9131 Der neue und smarte 2-in-1-Akku-Stiel-Staubsauger VCP 9131 ist das Flaggschiff unter den Staubsaugern von Grundig. Das kabellose Gerät mit einer Akkulaufzeit von bis zu 60 Minuten erkennt mit seiner intelligenten Bodendüse automatisch den Bodentyp und passt seine Saugleistung entsprechend an. Ebenso zeigt er an, wenn beispielsweise ein eingesaugtes Taschentuch droht, die Düse zu verstopfen. Das benutzerfreundliche Display meldet minutengenau die Akku-Ladung und liefert Leistungsupdates. Staubsaugen wird so einfacher und schneller – ohne Kompromisse bei der Sauberkeit. Der leistungsstärkste Neuzugang von Grundig hat mit 550 Watt BLDC-Motor, 210 Watt Saugleistung jede Menge Power. Mit drei Geschwindigkeitsstufen eignet er sich sowohl für kleinere, oberflächliche Reinigungsaufgaben als auch für die gründliche Tiefenreinigung. Als weiteres Highlight erleichtert der Premium-Staubsauger VCP 9131 mit der praktischen Knickfunktion Actiflex das Saugen unter Möbeln und anderen schwer erreichbaren Stellen dank flachem Winkel. Der Rücken wird dadurch geschont und gleichzeitig die Sauberkeit erhöht. Kombiniert mit dem ­flexibel ver32

stellbaren Winkelaufsatz – oder einer der anderen Zusatzbürsten – sowie 0,9 Liter-Staubbehältervolumen sagt das Gerät Staub und Schmutz den Kampf an. Die Knickfunktion hat Grundig bereits im VCP 8931 integriert, der mit 165 W Saugleistung und einem 450 W starken BLDCMotor überzeugt. Nach getaner Arbeit lassen sich beide Geräte bequem in der eigenen Ladestation mit Zubehörhalterung verstauen.

Leistungsstark mit FreistehFunktion: Der VCP 8930 Mit ebenfalls 165 W Saugleistung und 450 W Motor komplettiert der VCP 8930 die HighForce-Familie. Ein besonderes Feature ist die Freisteh-Funktion: Für kurze Unterbrechungen beim Staubsaugen, zum Beispiel wenn es an der Tür klingelt, kann das Gerät bequem direkt an Ort und Stelle abgestellt werden. Drei Geschwindigkeitsstufen und insgesamt fünf LED-Leuchten garantieren überzeugende Reinigungsergebnisse. Für genügend Durchhaltevermögen und Flexibilität sorgt dabei ein 28,8 V Li-Ion Akku, der bis zu 45 Minuten kabellose Betriebszeit ermöglicht. Auch in Sachen Zubehör steht der VCP 8930 seinen Modellkollegen in nichts nach: Mit einer Düse für schmale Fugen, einer Mini-Turbobürste für Tierhaare, Polstermöbel und Autositze sowie einer Staub-

bürste ist der VCP 8930 für alle Eventualitäten ausgestattet.

Neue Modelle auch im Einstiegs-Bereich Neben den neuen High-End-Modellen erweitert Grundig auch das Angebot für preisbewusstere Käufer. Mit den neuen Einstiegsmodellen VCP 4130 und VCP 4230 zeigt Grundig, dass ein attraktiver Preis und kompromisslos überzeugende Reinigungsergebnisse keine Widersprüche sein müssen. Beide Geräte kommen mit einer Hochleistungs-Elektrobürste für das Entfernen von hartnäckigen Verschmutzungen und Tierhaaren auf allen Bodenbelägen und die LED-Ladeanzeige zeigt an, wann das Gerät aufgeladen werden muss. Dank 45 Minuten Akkulaufzeit und einer Motorleistung von 110 W (VCP 4130) bzw. 150 W (VCP 4230) sorgen die Akku-Staubsauger für saubere Ergebnisse. Preis und Verfügbarkeit Die neuen Staubsauger sind ab sofort für eine UVP von 499 Euro (VCP 9131) und 379 Euro (VCP 8930) im Handel erhältlich. Die UVP des VCP 8931 liegt bei 429 Euro. Die Einstiegsmodelle sind für 239 Euro (VCP 4230) und 209 Euro (VCP 4130) im Handel verfügbar.


SCHÖNHEIT MODE WOHNEN MD-Exclusive – Melanie Dunst

Luxus-Halsbänder für Hunde und Katzen I

ch lebte längere Zeit auf der Britischen Jungferninsel Tortola. Dort lernte ich einige Leute kennen, da die Insel ja nicht wirklich groß ist. Durch diese netten, neuen Bekanntschaften durfte ich auch ein Teil ihrer „Familie“ werden. Da einige dieser Bekannten Hunde und Katzen haben, konnte ich mir auch einen Einblick verschaffen, wie diese leben. Viele dieser Haustiere hatten eigene Zimmer, ausgestattet mit einem Bett, Sofa, Dusche, TV. Da ich das ganz lustig fand, überlegte ich, ob ich nicht selbst etwas kreieren könnte, das exklusiv ist, aber dennoch einen Nutzen hat. So kam ich auf die Idee, Luxus-Halsbänder für Hunde und Katzen zu designen. Seit Anfang Jänner 2022 bin ich nun selbstständig und designe individuelle Luxus-Halsbänder. ➜ handgefertigt ➜ 925 silber massiv, vergoldet ➜ Steine: Zirkonia, Diamanten ➜ R indsleder-Halsband ➜ Auswahl: Farbe, Größe, Steine, Initial ➜ made in Austria ➜ exklusiv – keine Massenproduktion ➜ nachhaltig Angeboten werden Halsbänder, die auf die Bedürfnisse des Kunden/Kundin angepasst werden können. Der Kunde/Kundin entscheidet, welche Farbe das Halsband haben soll, welche Steine verwendet werden (auch in bunt möglich), die Größe und auch, welches Initial sie haben möchte. Auch gibt es die Möglichkeit, ein individuelles Halsband zu gestalten. Ich biete auch ein Set an, d. h. ein Hundehalsband und ein Armband für die Kundin. (Männer werden so etwas eher nicht tragen.) Bestellungen werden über meiner Website entgegengenommen. Diese können über das Kontaktformular geschickt werden. Man erreicht mich per E-Mail oder Telefon.

www.exclusivecollar.com E-Mail: m.b.dunst@gmail.com Telefon: 0660/68 36 926

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IN unserem Schaufenster Premium-Trachtenmarke Gössl präsentiert:

Frühlingshafte Dirndl, die gute Laune machen Gössl – die führende Premium-Trachtenmarke aus Salzburg – präsentiert neue Modelle. Monatlich treffen neue Meisterstücke der Tracht in den Geschäften von Gössl ein. www.goessl.com (Fotos © Gössl)

Fröhlich getupft DIRNDL aus Leinen und Anna-Plochl-Satin mit Schnurstepperei. Perlmuttknöpfe. SCHÜRZE aus Baumwolle mit Zackenlitze am Schürzenband. Erhältlich ab Mai.

Reversdirndl DIRNDL mit Leib aus Jägerleinen und Rock aus Anna-Plochl-Baumwoll-Satin, Rehrosenbesatz und Flachstich-Stickerei am Saum. Hirschhornknöpfe. Taillierte STRICKJACKE aus feinem BaumwollJacquard im traditionellen Dirndl-Blumenmuster. BINDEGÜRTEL aus Leinen mit floraler Flachstich-Stickerei. BALLERINAS aus Dirndl-Leinen mit Lampassen-Masche. Erhältlich ab März.

Schneewittchen DIRNDL mit Leib aus Leinen, Schnurstepperei und Schneewittchen-Ausschnitt. Rock aus Anna-PlochlBaumwoll-Satin. BLUSE aus feinem Anna-Plochl-Satin mit handgenähter Margeritenbogen-Rüsche. Am Rücken handbestickt mit Hexenstich und Margeritenblüte. BINDEGÜRTEL aus Leinen mit floraler Flachstich-Stickerei. Erhältlich ab Mai.

Mémoire de Roses von L'Artisan Parfumeur Eine Ode an die Königin der Blumen Niemals zuvor hat ein Botaniker, Gärtner oder Parfümeur so etwas gerochen. „Eine Rose?“ Nein, nicht eine Rose, die Rose. Eine Rose der Morgendämmerung, in ihrer ganzen Reinheit – eine frische, glückselige, erblühende Rose. Die Frische ihres Timbres ist keine Täuschung: Gepflückt in der Morgenröte. Genauso stellen wir sie uns vor: leicht, anmutig und dennoch beinahe schüchtern. L‘Artisan Parfumeur hat mit seiner Kollektion eine neue Rose erschaffen, eine Rose, die die Erinnerung an alle anderen verloren hat, um ohne Leitbild und Begrenzung in Freiheit und Einzigartigkeit zu erblühen. Eine kapriziöse Rose, die sich weigert, sich von den Beschränkungen ihrer eigenen Existenz binden zu lassen. Mémoire de Roses ab dem 31.1.2022 in Österreich erhältlich. Eau de Parfum 100 ml UVP 148,78

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IN unserem Schaufenster Mut zur Farbe des Jahres:

Mit kika und Leiner zum Trendsetter werden Der Duft von frischem Lavendel steigt uns sofort in die Nase, wenn wir an die Farbe des Jahres 2022 denken: Very Peri heißt die neueste Kreation von Pantone. Der Mix aus einem dynamischen Blau und rot-violetten Nuancen vereint sich zu einem zarten, warmen Violett. Eine einzigartige Farbmischung, die jedem Raum im Handumdrehen Frische und neues Leben einhaucht. In den 26 kika und 14 Leiner Einrichtungshäusern in ganz Österreich sowie in den Online-Filialen auf www.kika.at und www.leiner.at sind ausgewählte Möbelstücke und

Accessoires in der Trendfarbe ab sofort erhältlich. Grau war gestern, bunt ist heute! Der diesjährige Star im Farbensortiment Very Peri wird bei kika und Leiner gebührend gefeiert. Duftkerzen verbreiten den angenehmen Geruch von Lavendel und auf der gemütlichen Couch in der neuen Lieblingsfarbe kann die vertraute Atmosphäre der eigenen vier Wände genossen werden. Am besten kombiniert mit weißen oder schwarzen Akzenten, kommt Pantone Very Peri besonders zur Geltung und zieht alle Blicke auf sich.

Blue Light – Bright Skin! Die Blue Light Metamorphosis Serie von Juvena Effektives Anti-Aging gegen täglichen Digitalstress und vorzeitige Hautalterung Setzt dort an, wo der Alterungsprozess aktiviert wird Mikroalgenextrakt nutzt blaues Licht, anstatt nur zu schützen In Kombination mit 3-fach wirksamer Hyaloronsäure und exklusiver Skin Nova SC Technologie Unverbindliche Preisempfehlung inkl. USt.: ab 49,00 Euro* https://juvena.com/de/

Die Sandalen-Saison naht:

Unsere Pflegeroutine für samtweiche Füße Ob trockene Haut oder nicht, deine Füße freuen sich immer über eine Extraportion an Aufmerksamkeit. Am besten das Eincremen direkt mit einer sanften Massage verbinden. Das tut müden Füßen besonders gut, denn sie kurbelt die Durchblutung an und löst Verspannungen.

Repeat Fußbalsam 12,95 Euro – 50 ml Dich erwarten neun 100 % natürliche, vegane Inhaltsstoffe. Bio Jojobaöl und Bio Rizinusöl machen harte Haut geschmeidig, Bio Blutorangenöl sowie Tagetesöl wirken antimikrobiell. Das Orangenschalenwachs ist unsere magische Zutat: So wie die Orangenschale die süße Frucht im Inneren schützt, schirmt sie in Repeat die Haut vor äußeren Einflüssen ab. https://at.lush.com/

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INteraktion

Foto: Eva Buchinger

Das Kleine Ich bin Ich von Theater Asou

Donnerstag 7.4. bis Sonntag 10.4.2022 jeweils um 16:00 Uhr FRida&freD, Friedrichgasse 34, 8010 Graz Die Ausstellung Austrian Brand Stories – Öster­ reichische Markengeschichten erzählt die Geschichten von Marken, die uns seit Jahrzehnten begleiten. Geschichten ihrer Gründung, von Schlüsselmomenten und aktuellen Herausforderungen, Geschichten über Personen und Familien, GestalterInnen und Design. Am Bild v.l: Eberhard Schrempf (GF Creative Industries Styria), LAbg. Sandra Holasek, Christian Thomas (Kurator und Vorstand Design Austria) 4. März – 30. April, designforum Steiermark, Andreas-Hofer-Platz 17, Dienstag-Samstag, 13 – 18 Uhr (Foto: GEOPHO/Jorj Konstantinov)

Kartenreservierungen: 0316 872 77 00 office@theaterasou.at „Das Kleine Ich bin Ich“ von Mira Lobe – für junges Publikum ab 4 Jahren Auf der bunten Blumenwiese geht ein kleines Tier spazieren, das nicht weiß, wie es heißt. Weil es aber gut ist zu wissen, wer man ist und zu wem man gehört, macht es sich auf die Suche. Es fühlt sich mit vielen anderen Tieren verwandt, obwohl es keinem ganz gleicht. Es ist kein Pferd, keine Kuh, kein Vogel, kein Nilpferd. Auf dem Weg zur Erkenntnis begleiten wir unser kleines Ich bin Ich.

KULInarik – gezeichnet und gekocht mit Liebe Valentina S. Eberhardt ist gebürtige Grazerin und als frei­ schaffende Künstlerin tätig. Ihr neues Buch ist eine Hommage an ihre verstorbene Großmutter und an die italienische Küche.

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er Titel KULInarik bezieht sich dabei auf ihre große Leidenschaft, das Arbeiten mit dem Kugelschreiber. Kochen ist eine Kunst, die genauso große Kreativität benötigt, wie das Schaffen neuer Bilder. Zwei Leidenschaften, die sich in diesem Buch verbinden. Man benötigt viel Liebe, Geduld und Ausdauer, um das beste Ergebnis zu erzielen. Die Rezepte sind eine Kreuzung aus dem Kochbuch ihrer österreichischen Großmutter und der italienischen Küche. Die Rezepte wurden auf ihr künstlerisches Oevre abgestimmt. Dementsprechend entstand eine sorgfältig ausgewählte Mischung aus Omas alten Kochbüchern und den Lieblingsspeisen der Künstlerin. Daher findet sich hier das Beste aus italienischen und typisch steirischen Spezialitäten sowie aus der guten alten Donauküche. Neben den Rezepten befinden sich kleine Illustrationen, die ausschließlich für dieses Kunst-Kochbuch angefertigt wurden. Als Österreicherin kennt sie sich aber auch mit dem Begriff K.u.K. bestens aus! Also mit „Kunst“ und „Kochen“ oder war es doch „Kulinarik“ und „Kugelschreiber“? Jedenfalls eine augenscheinlich per-

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fekte Kombination, die wohl länger Bestand haben wird, als die warm servierten Schneenockerln. Aber lesen und schmecken Sie selbst … „Zwölf von neun Leuten, die Melo­ nen, Zitronen und Mathematik lie­ ben, haben dieses Buch gekauft.“ (Valentina S. Eberhardt) Preis: € 19,90, Verlag Strahalm Zu beziehen bei der Autorin oder im guten Buchhandel: valentina.eberhardt@drei.at

„Zwei wie Bonnie und Clyde“ Am Freitag, 25. März um 19.30 Uhr öffnet sich der Premieren-Vorhang für die wunderbar-chaotische KrimiKomödie „Zwei wie Bonnie und Clyde“. Autoren: Tom Müller und Sabine Misiorny. Regie: Robert Persché. Ausstattung: Elke SteffenKühnl. Es spielen: Urs Harnik und Stefan Moser Alle Infos zu den Terminen und dem gesamten SpielProgramm bzw. Tickets:

www.komoedie-graz.at

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r ist weltberühmt und dennoch ein Mysterium – BANKSY, der in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler und Maler, der dafür bekannt ist, die Grenzen des Kunstmarktes in Frage zu stellen und der mit seinen Arbeiten seit Jahren für Furore sorgt. Seit der Weltpremiere 2021 in München haben über 350.000 Besucher die Ausstellung über den Ausnahmekünstler gesehen und machen sie damit zur publikumsstärksten Schau über den Street-Art-Superstar weltweit. Bis 15. Mai 2022 im CITYPARK Graz

Sommertheater auf der Brandlucken Huab’n Freiluft Theater

Für die heurige Freiluftsaison steht das beliebte Erfolgsstück von Johann Nepomuk Nestroy und „Einen Jux will er sich machen“ auf dem Programm. Premiere: Mittwoch, 6. Juli 2022, es folgen 19 Spieltermine jeweils mittwochs, freitags und sonntags bis 19. August 2022, Beginn: 20 Uhr Kartenpreis: 20 Euro und für die Premiere 25 Euro (inkl. Premierenbuffet). Karten ab Anfang März: www.huabn-theater.at ab Anfang Mai telefonisch: 0664/524 16 16


grazIN BuchTipp

grazIN BuchTipp

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grazIN FILMTipp

Sabine Pelzmann

In die Zeit

Wenn der blauen Feder Wurzeln wachsen

Wenn der blauen Feder Wurzeln wachsen

Sabine Pelzmann

Gedichte

Das Gedicht unseres Lebens ist das Rohmaterial ein Gedicht in die Zeit schreiben ist ein Herausknospen von etwas das noch im Verborgenen liegt

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Sergio Rossi Giovanni Scarduelli Edward Hopper – Maler der Stille Graphic Novel Eine Reise in Hoppers Welt der Stille und der Farben: von seinem Debüt als Maler und Illustrator in New York 1900 zum großen Erfolg – und dann seine große Faszination für die Malerei des französischen Impressionismus Malerei und seine Preis: € 21,– ISBN: 978-3-03876-219-5 (Midas Collection)

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Sabine Pelzmann Lyrikband „Wenn der blauen Feder Wurzeln wachsen“ Sabine Pelzmann ist österreichische Autorin, Bildhauerin und integrativ-systemische Organisationsberaterin. Ihre Gedichte sind eine Annäherung an eine Welt, in der Menschen, die Erde, Pflanzen und Tiere über Archetypen wie rote Ritter, Flussfrauen, singende Krähen, Königinnen und Waldschrate miteinander verwoben sind. www.pelzmann.org

Michael Köhlmeier Dr. Melchiors lustige Tiere Illustriert von Lorenz Helfer Wenn ein Saurier auf eine Giraffe trifft, die Mücke kein einziges Gedicht von Bertolt Brecht kennt, Heinrich Kleists Hund auftaucht und Stalin einen Frosch verdrischt, dann sind wir mittendrin in Michael Köhlmeiers wunderbarer Welt aus Skurrilitäten und Schabernack. Preis: € 20,– ISBN: 978-3-7011-8225-1 Leykam Verlag

ALICE SCHWARZER

von Sabine Derflinger Der Kino­dokumentarfilm ist die Biografie einer streitbaren Journalistin, die niemals lockerlässt und eine Reise durch die Geschichte des Feminismus der zweiten Frauenbewegung bis heute. Ab 13. Mai im Kino.

Direkt aus den USA: grazINs Sprachtreff 26.0

Inspiration finden Was bedeutet für Sie Inspiration, liebe LeserInnen? Für mich bedeutet Inspiration, eine neue Perspektive auf unsere Welt zu erlangen und meinen momentanen Lebensstil freiwillig für eine gesündere und gerechtere Welt verändern zu wollen. Solch eine Inspiration kann durch die Taten oder Worte einer anderen Person ausgelöst werden. Und tatsächlich werden viele von uns durch die Worte anderer Menschen inspiriert, weil Wörter unglaublich vielseitig und mächtig sind. Ein gemeines Wort beispielsweise kann uns tief verletzen, wohingegen ein warmes Wort unsere Laune heben und ein inspirierendes Wort uns zum Verlassen unserer Komfortzone motivieren kann. Da wir Menschen weiterhin unsere Erde aufheizen, das Zuhause von menschlichen und nichtmenschlichen Tieren zerstören, für das weltweite Massensterben verantwortlich sind und einige Menschen besser als andere behandeln, braucht die heutige Welt wahrlich Inspiration für einen dringend notwendigen Richtungswechsel. In der Hoffnung, viele Menschen inspirieren zu können, hat die International Ecolinguistics Association (IEA)* eine kostenlose Online-Datenbank mit dem

Namen Inspirationbase ins Leben gerufen. Inspirationbase ist eine Sammlung jüngster Reden von Persönlichkeiten wie Oprah Winfrey, John Lewis, Papst Franziskus, dem Dalai Lama und Peter Singer, die sich für die Gesundheit unserer Erde und das Wohlbefinden aller menschlichen und nichtmenschlichen BewohnerInnen einsetzen. Diese Reden haben mich einige meiner Perspektiven überdenken und andere wiederum vertiefen lassen. Ich bin zweifelsohne als Person gewachsen und fühle mich nun noch motivierter, meinen Teil für eine bessere Welt zu leisten. Worte allein haben dieses persönliche Wachstum und diese Motivation in mir ausgelöst. Worte, die mich davon überzeugten, dass Veränderung nicht nur notwendig, sondern auch möglich ist. Ich lade Sie ein, liebe LeserInnen, die Inspirationbase einmal zu besuchen: www.ecoling.net/inspirationbase. Mögen die gesammelten Reden Sie inspirieren und dazu motivieren, diese Inspiration an Ihre Kinder, FreundInnen oder KollegInnen weiterzugeben, damit wir unsere Erde in ein gesundes und freundliches Zuhause für alle verwandeln können!

*Ecolinguistics bedeutet Ökolinguistik und meint die Wissenschaft, die sich mit dem faszinierenden Verhältnis zwischen Sprache und Ökologie sowie der Bedeutung von Minderheitssprachen beschäftigt.

Dr. Daniela Ribitsch

Department of Modern Languages ­Lycoming College Ich bin gebürtige Grazerin, wohne aber seit 2009 in den USA, wo ich als Germanistin an einem amerikanischen College arbeite. Außerdem schreibe ich in den USA Artikelserien für die Zeitung zu den Themen Ethik und Umweltschutz und habe auch eine Sprachkolumne, die regelmäßig in einer Zeitung in ­Pennsylvania wie auch in einer Zeitung in ­Vermont erscheint. 37


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Neue Domkapellmeisterin für Grazer Dom Die Kärntner Kirchenmusikerin Melissa Dermastia wird 2023 auf den langjährigen Domkapellmeister Josef M. Döller folgen.

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Fotos: Tobias Bast

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ie Grazer Dommusik erhält mit 1. Jänner 2023 eine neue Domkapellmeisterin. Das Auswahlgremium für die Nachfolge des langjährigen Domkapellmeisters Univ. Prof. Josef M. Döller hat Frau MMag.art. Melissa Dermastia, BA, MA, als Domkapellmeisterin nominiert. Die Kärntnerin, Jahrgang 1990, ist derzeit Dommusikassistentin am Klagenfurter Dom, leitet den Kärntner Madrigalchor Klagenfurt und ist Lehrbeauftragte für Klavier am Institut für Orgel, Orgelforschung und Kirchenmusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Melissa Dermastia ist Absolventin des Musikgymnasiums Viktring/Klagenfurt, hat an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien studiert, war als Erasmusstipendiatin in Paris und hat ihre Bachelor- und Masterstudien in Instrumentalpädagogik Orgel und Klavier, Chorleitung und Frühe Ensemblemusik mit Auszeichnung abgeschlossen. Diese durch Pädagogikstudien gewonnenen Kenntnisse haben sich bereits nützlich für die Arbeit mit Chören aller Altersgruppen erwiesen. Die stilistische Vielfalt von der Renaissance über die Wiener Klassik bis hin zur zeitgenössischen Musik und zum Pop- und Gospel­ bereich ist ihr ein großes Anliegen. Sie wird nach dem Wechsel ihres Vorgängers in den Ruhestand mit Anfang des Jahres 2023 ihre Grazer Berufung aufnehmen.


INTERNATIONALE KULINARIK ERLEBEN UNSERE VIELFALT AUF EINEN BLICK 3 Goldene Kugeln Österr. Küche, Hausmannskost

HAUS 9 Ebene 2

Rosamunde Kebap Kebap, Falafel & Pizza

HAUS 3 Ebene 1

Ali mit Alles Kebap, Falafel, Pizza

HAUS 9 Ebene 1

Running Zushi Sushi Speisen

HAUS 3 Ebene 1

Burgerista Burger

HAUS 9 Ebene 1

SO\SO Coffee /Juice/Frühstück

HAUS 7 Ebene 1

Café Gotthardt Cafe, Bar, Eis

HAUS 5 Ebene 1

Tasty Donuts Donuts & Coffee

HAUS 3 Ebene 1

Chutney / NEU Indian Food

HAUS 9 Ebene 1

Tchibo/Eduscho Café & Shop

HAUS 5 Ebene 1

Crazy Dogs Hot Dogs

HAUS 5 Ebene 2

TeeAmo / Milk Teas, Fruit Teas, Sodas, Pure Teas oder Smoothies

HAUS 7 Ebene 1

Granola / Amerikanische Küche, Café, Bistro, Lounge

HAUS 5 Ebene 2

Vapiano / NEU frische Pasta, Pizza uvm.

HAUS 7 Ebene 2

Hubert Auer / NEU Bäckerei, Cafe, Imbiss

HAUS 5 Ebene 2

Waffelplanet / Bubble Waffeln, Zuckerwatte, Mini Melts

HAUS 3 Ebene 1

Juice Market Frische Obst- und Gemüsesäfte

HAUS 9 Ebene 1

Wunderwaffel Waffelvariationen

HAUS 9 Ebene 1

Kaiser von China Chinesische Spezialitäten, Buffet

HAUS 1 Ebene 2

Zushi Market Noodles & More

HAUS 3 Ebene 1

Kenny´s / NEU Einzigartige Hawaiianische Poké Bowls, Waffeln und Smoothies

HAUS 7 Ebene 2

La Piazza Italienische Küche, Pizza, Pasta

HAUS 5 Ebene 1

Le Burger / NEU Burger Manufaktur

HAUS 7 Ebene 2

Marktküche Billa SB-Restaurant & Café

HAUS 3 Ebene 2

Martin Auer Bäckerei, Cafe, Imbiss

HAUS 5 Ebene 1

McDonald’s Fast Food

HAUS 3 Ebene 1

Nordsee Fischrestaurant

HAUS 3 Ebene 1

Noodlebox Nudeln aller Art, Fast Food, Cafe

HAUS 9 Ebene 2

MEIN ER EKT PERF USS & GEN PING SHOP G! TA ERWEITERTE ÖFFNUGSZEITEN: Le Burger: Mo-Do: bis 20:00 Uhr | Fr&Sa bis 22:00 Uhr Vapiano: Mo-Fr bis 20:30 Uhr & Sa bis 19:00 Uhr

ÖFFNUNGSZEITEN: Mo–Fr 09:00–19:30 Uhr Sa 09:00–18:00 Uhr

www.shoppingcityseiersberg.at


Die Seer

Ermäßigung für Kunden der Erste Bank und Sparkasse

Tickets: www.oeticket.com und www.sparkasse.at/ticketing

2.7.2022 Wagna|Openair

Wolfgang Ambros

25.6.2022 Klöch|Openair

27.5.2022 Graz|Kasematten

Gregor Meyle

21.5.2022 Horitschon|Openair

Nockis

9.7.2022 Wagna|Openair

Josh.

28.5.2022 Graz|Messe

4.6.2022 Graz|Messe

25.3.2023|schladming|Openair 29.3.2023|Stadthalle|Wien 30.3.2023|Stadthalle|graz

14.6.2022|wien|Globe 15.6.2022|Graz|Stefaniensaal

20.5.2022 Horitschon|Openair

Josh.

Bellamy Brothers

4.5.2022|Gmunden|Stadttheater 6.5.2022|Graz|Stefaniensaal 8.5.2022|Wien|Theater Akzent

Nico Santos Sarah Connor

5.5.2022|Das Konzert & DAS ALBUM|Graz|Stefaniensaal 6.8.2022|Die Party|Graz|Messe

Dieter Hallervorden


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