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grazIN MagazIN #03/22

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#3/22 grazIN März 2022 www.grazin.at

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Mehr als ein MagazIN! INhalt! INteraktion! INnovation! INmitten von Graz!

#auswenigganzvielmachen Fotos: © Melinastudios

Matthias Pall (Melinastudios), nicht umsonst wird er in der Branche derzeit als junger Lindbergh bezeichnet.

Ú IN: Menschenbilder 22 (S. 10) Ú IN: Be)anders 4.0 (S. 24) Ú IN: Arnika tanzt (S. 30)

PLUS: Es warten wieder jede Menge tolle Gewinnspiele auf Sie! Schon ab Seite 3.


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Fotos: © Arcadia live, © Stargarage

AUCH IN DIESER AUSGABE

grazIN verlost 2 x 2 Tickets für SKUNK ANANSIE & Special Guests IN Wien 2019 feierten Skunk Anansie ihr 25-jähriges Jubiläum mit der Veröffentlichung des Albums „25LIVE@25“. Die restliche Zeit des Jahres verbrachten sie damit, durch Großbritannien und Europa zu touren, Festivals zu headlinen und einige der besten Kritiken ihrer Karriere zu erspielen. Und auch für 2020 standen eine Reihe weiterer Shows am Tourplan: Unter anderem die Teilnahme am von Grace Jones kuratierten Meltdown Festival auf der Londoner Southbank. 2022 wird’s endlich was – und uns in Österreich kommt das sogar zugute. Denn es geht sich nun auch ein Tourstopp in der

Wiener METAStadt aus! 12.07.2022 – METAStadt Open Air Wien Presented by radio 88.6 & Raiffeisen Wien Tickets: shop.raiffeisenbank.at und in allen Raiffeisenbanken mit oeticketservice in Wien und NÖ (Ermäßigung für Raiffeisen Kontoinhaber:innen), in allen oeticket VVK-Stellen sowie online via oeticket.com oder auf tickets.arcadia-live.com. GEWINNFRAGE: Was sagen sie zu unserer Homepage www.grazin. info?

grazIN verlost 2 x 2 Tickets für Wolfgang Ambros – Konzert IN Graz ‚50 Jahre Live‘ –- Wolfgang Ambros und die No 1 wieder auf Tour! Er feierte seinen 70. Geburtstag am 19.3.2022. Mit seiner Band, der legendären ‚No 1‘ im Rücken steht Wolfgang Ambros in den großen Hallen des Landes endlich wieder in voller Formation vor seinen Fans. Das Motto: 50 Jahre Live! Fünfzig Karrierejahre dürfen gefeiert werden, dazu auch noch ein runder Geburtstag. So. 29.05.2022, Graz, Stadthalle TICKETS: www.oeticket.com, Hotline: 0900-9496096 GEWINNFRAGE: Wieviel Abonnenten hat das grazIN Magazin auf Facebook? über 30.000 b) unter 30.000 Stand: März 2022

Schicken Sie ganz einfach ihre Antwort mit jeweiligem Betreff und ihren Kontaktdaten an: gg@grazin.at – Einsendeschluss für diese ­GewINnspiele ist der 28. April 2022. Bei allen Gewinnspielen in dieser grazIN-Ausgabe gilt: Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer zur Veröffentlichung seiner von ihm bekannt gegebenen personenbezogenen Daten im Sinne des Datenschutzgesetzes sowohl in Printform als auch im Online-Format ausdrücklich einverstanden, dies allenfalls auch in Form eines Lichtbildes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinne sind nicht in bar einlösbar.

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IN EIGENER SACHE

Liebe Leserinnen und Leser,

NFT-Tickets – die digitale Eintrittskarte !

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er Hype rund um Krypto und NFTs nimmt kein Ende, stetig kommen neue vielversprechende Chancen und Möglichkeiten der Blockchain-Technologie auf. NFT-Tickets lautet hier das Stichwort, digitalisierte Eintrittskarten sollen gegen den Zweitmarkt helfen und eine moderne und vor allem sichere Alternative zu herkömmlichen, analogen Tickets bieten. Doch was genau sind eigentlich NFT-Tickets? Wie funktionieren diese – und welche Vorteile haben sie? Maximilian Schmidt ist CEO der CPI Technologies GmbH, einer Full-Service-Agentur mit dem Fokus auf Software-Entwicklung im Bereich Blockchain, Finanzen und KI sowie Marketing und Fundraising. Er beschreibt die Funktionen und Vorteile von NFT-Tickets und weiß, wieso sie die Branche revolutionieren könnten.

Warum NFT-Tickets? Ein Problem, mit welchem insbesondere die Eventbranche häufig zu kämpfen hat ist der Ticket-Zweitmarkt. Hier treffen unseriöse Anbieter mit gefälschten Tickets auf viel zu überteuerte angebotene Karten, die nicht selten von unwissenden oder verzweifelten Kunden gekauft werden. An dieser Stelle kommt der Einsatz von NFT-Tickets ins Spiel: Dank der BlockchainTechnologie ermöglichen die digitalen Tickets in Form eines NFTs eine hohe Transparenz und fungieren als Echtheitszertifikat. Denn NFTs sind ähnlich wie Sitzplätze beispielsweise in einem Theater begrenzt, einen bestimmten NFT gibt es nur einmal. Zumal ist auf der Blockchain stetig einsehbar, wer den NFT besitzt, der Besitzer selbst hält diesen in seiner Wallet und kann ihn als Eintrittskarte für ein bestimmtes Event vorzeigen. Fungieren NFTs also als Tickets, versprechen diese nicht nur eine hohe Transparenz, sondern sorgen zugleich auch dafür, dass Tickets nicht mehr so einfach gefälscht oder überteuert werden können.

Sicherheit für Anbieter & Käufer Nicht nur können NFT-Tickets als Echtheitszertifikat fungieren, auch das damit verbundene digitale Bezahlungssystem bietet höchste Sicherheit. Denn NFT und Geldsumme wechseln synchron zueinander ihren Besitzer, nur wenn die geforderte Summe tatsächlich bezahlt wird, wird auch der NFT dem neuen Besitzer übertragen und umgekehrt. Ein weiterer Vorteil von NFT als Tickets sind die sogenannten Royalties. Denn bei jedem Weiterverkauf des NFT-Tickets fließt ein gewisser Prozentsatz des Verkaufspreises zurück an den ursprünglichen Anbieter, im Falle der NFT-Tickets an den Veranstalter oder Künstler selbst. So werden Anbieter nicht nur finanziell daran beteiligt, wenn ein NFT-Ticket mehrmals weiterverkauft wird, zugleich kann dieser Aspekt auch einen Anreiz dafür bieten, NFT-Tickets nur bei tatsächlichem Bedarf 4

zu kaufen. Insbesondere bei stark begrenzten Tickets – unabhängig ob digital oder analog – kaufen Menschen oftmals mehr Karten als benötigt, um diese anschließend teurer weiterzuverkaufen. Durch die NFT Royalties könnte dieses Vorhaben womöglich eher unterbunden werden.

Der Mehrwert von NFT-Tickets Abgesehen von den technischen Funktionalitäten und Vorteilen von NFT-Tickets im Vergleich zu analogen Eintrittskarten bieten NFTTickets einen deutlichen Mehrwert in mehreren Aspekten. Einerseits lässt sich hier der monetäre Wert einer NFT-Eintrittskarte in ihrer Wertsteigerung nach Stattfinden des Events nennen. So könnte beispielweise der NFT des letzten Konzertes in der Karriere eines Künstlers als Sammlerstück betrachtet werden, dessen Wert mit der Zeit ansteigt. Auch besondere Berechtigungen, welche mit dem NFT-Ticket einhergehen, lassen sich als deutlicher Mehrwert erkennen. So kann ein NFT-Ticket seinen Besitzer zum Beispiel zu einem lebenslangen Eintritt zu einer Eventlocation berechtigen, oder Tickets, welche als NFT gekauft wurden, gelten als Eintrittskarte zu einem Meet & Greet eines Künstlers. Auch interaktive NFT-Tickets sind durchaus denkbar und weisen einen spielerischen, modernen Aspekt auf. So könnte sich beispielsweise der NFT, welcher als Ticket in Form eines Enten-Avatars gilt, während eines Events verändern. Wenn sein Besitzer per Kryptowährung so zum Beispiel ein Bier an der Bar kauft, wird dies in seiner Wallet erkannt und der Enten-NFT hält folglich ebenso ein Bier in der Hand.

Fazit NFTs als Tickets bieten weitreichende Chancen besonders für die Veranstaltungsbranche. Denn sie ermöglichen einen transparenten und vor allem sicheren und legalen Umgang mit Onlineverkäufen und -käufen von diversen Eintrittskarten. Zudem können NFT-Tickets stetig als Sammlerstück betrachtet werden, dessen emotionaler aber auch monetärer Wert im Laufe der Zeit steigen könnte. NFT-Tickets verbinden dabei die Eventbranche mit der Kryptowelt und sorgen dafür, dass sich beide Bereiche optimal ergänzen und voneinander zu profitieren wissen. Toi, toi, toi, lesen Sie wohl und auf das Leben nach dem Virus und das Ende aller Kriege mit MagazINhaften Grüßen

Gerfried Gombocz BSc.

Blicken gemeinsam zuversichtlich nach vorne: Herausgeber & Chefredakteur Gerfried Gombocz BSc. (grazIN MagazIN) mit dem Redaktionshund Brownie

grazIN MagazIN – Immer ein GewINn ! INhalt/INteraktion/INnovation und das INmitten von GRAZ! Die Welt von grazIN immer aktuell auf: www.grazin.at grazIN Facebook Fanpage: 30.500 Abonnenten grazIN süchtig Facebook Gruppe: 7.500 Mitglieder Monatlicher Newsletter: 10.000 Empfänger LINkedIN: 9.000 Kontakte IMPRESSUM/OFFENLEGUNG GEMÄSS § 25 MEDIENGESETZ: grazIN – Wir sind MagazIN. Medieninhaber: Gerfried Gombocz, BSc. Anders Handels GmbH, Laimburggasse 40a/5/11, 8010 Graz, gg@ grazin.at. UID ATU 67686667; FN 388805y, Firmenbuchgericht Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz. Herausgeber und Chefredaktion: Gerfried Gombocz, BSc. Anzeigenpreisliste: Mediadaten 2022. Website: www.grazin.at. Copyright: Hier dargestellte Inhalte unterliegen, falls nicht anders angegeben, dem Urheberrecht der Anders Handels GmbH. Eine weitere Verwendung bedarf der Genehmigung des Medieninhabers. Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach §44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz, vorbehalten. Unternehmensgegenstand: Herausgabe und der Vertrieb von Printmedien aller Art. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des Gesellschaftszwecks notwendig oder nützlich erscheinen. Gesellschafter: 100 % Gerfried Gombocz, BSc., Laimburggasse 40a/5/11, 8010 Graz. grazIN Texte sind bitte Geschlechtsneutral. Blattlinie: grazIN ist nur seinen Lesern verpflichtet, unabhängig von politischen Parteien, Institutionen und Interessengruppen. grazIN informiert – mit hohem Anspruch – über alles, was das Leben so lebenswert macht oder auch nicht ;-)


„steirische ComicStars“ 31.0

Liebe Grüße aus dem kreativen Eck von Straßengel! Gerry Lagler

©pexels/ pavel-danilyuk

0664 561 05 48, creation@viscomica.at Mühlweg 9a, 8111 GratweinStraßengel

Wo wir zusammen die Motivation suchen.

Lern dich weiter.

Meine Community. Am WIFI Steiermark. 5


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MELINASTUDIOS


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MELINASTUDIOS


#auswenigganzvielmachen VON GERFRIED GOMBOCZ Melinastudios VERTRAUT auf herkömmliches Licht und fotografiert starke Persönlichkeiten, Matthias Pall lebt dafür. Die charakteristischen BLACK&WHITE Portraits sind auf das Wesentliche reduziert, bleiben aber im Gedächtnis.

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chwarz und Weiß, das ist das Markenzeichen von Melinastudios. Die Expertise ist die Fähigkeit, in dieser bunten Welt ein Bild zu kreieren, das auf das Wesentliche reduziert ist, aber auch ohne Farben im Gedächtnis bleibt. Farblooks kommen und gehen, aber ein Schwarz-Weiß-Foto bleibt immer zeitlos. Die meisten Bilder sind im Freien aufgenommen, um die Einfachheit des Tageslichts zu nutzen. Es ist immer da – es ist entweder hell oder dunkel – so einfach ist das. Melinastudios arbeitet lieber in einem natürlichen Stil, um die wahre Schönheit einer Person zu zeigen und nicht in der Make-up-Version. Am Set geht es darum, eine entspannte und lustige Atmosphäre zu schaffen und selbst

leidenschaftlich dabei zu sein. Dann schaltest du die Musik ein, drückst auf den Knopf und schießt – ohne Stunden damit zu verschwenden. Die Arbeit mit professionellen Models macht so viel Spaß! Sie wirken professionell, können auf Wunsch posieren und ersparen Ihnen Visagistin und Nachbearbeitungszeit. Am Ende des Tages ist für emotionale und ausdrucksstarke Bilder entscheidend, wie man als Fotograf interagiert und wie sich das Model fühlt. Stimmen: „Aus wenig ganz viel machen! Wie Melinastudios aus scheinbar unspektakulären Orten richtig tolle Fotolocations zaubert hat mich jedes Mal fasziniert. Durch den Blick für das Wesentliche und

die unglaubliche Kreativität lässt der Fotograf aussdrucksstarke Bilder entstehen, die man so nicht für möglich gehalten hat. Zudem macht die Arbeit mit ihm richtig viel Spaß.“ Michael Gstöttner, Agencymodel Ich glaube sagen zu dürfen, dass ich schon mit einigen der besten Fotografen, die es derzeit gibt, gearbeitet habe, aber bei keinem hab ich so einen Output wie bei ihm. Keiner hat mich so gut fotografiert wie er und jedes mal auf’s Neue bin ich sprachlos, wie gut er mich aussehen lässt. Nicht umsonst nenne ich ihn und wird er in der Branche derzeit bekannt als ‚young Lindbergh‘ und das schönste ist, es macht wahnsinnig viel Spaß mit ihm, weil er ein unglaublich sympathischer Typ ist. Christian Becker, Agencymodel https://www.melinastudios.com/ TIPP: Hört doch mal in den neuen Podcast rein, der sich an junge Menschen richtet, die gerne ins Modelbusiness einsteigen möchten. https://www.melinastudios.com/modelculture/

Andreas Goldberger

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IMPRESSUM: Medienhaber und Hersteller: Volksbank Steiermark AG, Schmiedgasse 31, 8010 Graz, ksc@volksbank-stmk.at, Verlags- und Herstellungsort: Graz, Stand: März 2022, WERBUNG

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FOTOKUNST – MENSCHENBILDER

© Wolfgang Gangl

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Menschenbilder »

Es ist immer wieder schön zu sehen, dass dieses Ausstellungsformat einfach funktioniert – umso mehr in dieser eigenartigen Zeit, wo wir sämtliche Abstandsregeln im Freien einhalten können und dennoch den Menschen Kunst und eine willkommene Ablenkung im sicheren Umfeld bieten können“, sagt Ausstellungsmacher und selbst auch Fotograf Christian Jungwirth: „Wir versuchen seit 2009 durch Ausstellungen, Fotografie als Kunstform Menschen näher zu bringen. Diese Form der Ausstellung ermöglicht, ganz ohne jegliche Berührungs- oder Schwellenängste, sich der Materie zu nähern.“ Heuer präsentieren wir Steirer uns bereits zum elften Mal in der Öffentlichkeit.

gibt es seit 2012, initiiert wurde das Projekt von Christian Jungwirth mit Unterstützung der Landesinnung der Berufsfotografie.

Es sind emotionale, ausdrucksstarke Bilder, die im Rahmen der Ausstellung „Menschenbilder“ gezeigt werden. Diese Gemeinschaftsfotoausstellung von 55 steirischen Berufsfotograf:innen

➜ 6.10. bis 26.10. Judenburg

Kurator ist heuer wie auch in den vergangenen 10 Jahren die österreichische Fotoikone Horst Stasny. Die Ausstellung „Menschenbilder“ gastiert 2022 außer in Graz in 12 weiteren Gemeinden: ➜ 21.4. bis 11.5. Liezen ➜ 12.5. bis 1.6. Mureck

© Christina Gletthofer

➜ 2.6. bis 22.6. Gleisdorf ➜ 23.6. bis 13.7. St. Radegund ➜ 14.7. bis 3.8. Lassnitzhöhe ➜ 4.8. bis 24.8. Marein ➜ 25.8. bis 14.9. Loipersdorf ➜ 15.9. bis 5.10. Köflach

© Michaela Begsteiger

➜ 27.10. bis 16.11. Vasoldsberg ➜ 17.11. bis 8.12. Stattegg ➜ 9.12. bis 31.12. Bad Radkersburg

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FOTOKUNST – MENSCHENBILDER

Menschenbilder

© Christian Jungwirth

© Michael Schnabl

© Evgenia Rieger

© Georg Ott


Häppchenweise Must-eats

Vapiano

LeBurger

Chutney Indian Food

Kennys

LaPiazza

Granola Company

Das neue, grüne Normal: Gemüse als Star am Teller, nährende Heimatgefühle und lokale Exoten. An diesen Foodtrends kommen wir 2022 in der ShoppingCity Seiersberg nicht vorbei.

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enn sich eine Sache in den vergangenen Jahren verändert hat, dann ist das unser Mindset bezugnehmend auf Ernährung und Genuss. Längst fristet das gute „Veggie“Gericht nicht mehr sein Dasein in der hintersten Rubrik der Speisekarten. Pflanzliche Ernährung ist 2022 ein Must-eat und avanciert zunehmend zum entscheidenden Faktor für den ökonomischen Erfolg jedes Restaurants.

Local Exotics Neben dem Augenmerk auf regionale Zutaten mischt sich bei der Zubereitung von Speisen eine große Portion Kreativität. So entführt in der ShoppingCity Seiersberg das Lokal „Chutney Indian Food“ nach Indien und sorgt für würziges Bollywood am Teller. Fleischloser Genuss von Samosas über Naan-Brot aus dem

Tandoor-Ofen bis hin zu veganen und vegetarischen Currys ist garantiert. Wer Lust auf Beef hat: Alle Fleischgerichte bei „Chutney“ sind Halal. Auch das neue Restaurant „Kennys“ im größten Einkaufszentrum im Süden Österreichs setzt auf ausgefallene Mahlzeiten: Gesunde, frische, hawaiianische Küche mit Poke und Porridge Bowls, Suppen, fruchtigen Shakes und Smoothies liefern jede Menge Lebensenergie. Übrigens: Wussten Sie, dass die Zahl innovativer Betriebe in Österreich, die sich auf exotische Lebensmittel wie Kurkuma, Reis, Garnelen, Wasabi bis hin zu Zitrusfrüchten spezialisiert haben, stetig wächst? Getreu der Nachhaltigkeit erkennen wir: Die Vielfalt der Welt ist noch schmackhafter, wenn sie nachhaltig im nahen Umkreis gedeiht.

Kulinarik den ganzen Tag lang Die Sehnsucht nach innovativen Geschmackserlebnissen setzt sich in der Granola Company fort. Angefangen bei Pancakes, Omelette und anderen Frühstücksvariationen bis hin zu einer großen Auswahl an angesagten Burgern für Fleischtiger und Veganer, knackigen Salaten und Tacos bietet Granola ansprechende Kulinarik ab den Morgenstunden. In den über 30 Restaurants und Cafés der ShoppingCity Seiersberg genießt man ohnedies von morgens bis abends, vom Frühstück bis zum Dinner internationale Foodtrends. Abwechslung stärkt den Appetit. Ob Yuzu-Cheesecake, Sonnenblumenkern-Pasta oder Riesenwienerschnitzel – die Geschmacksexplosionen während eines Shoppingtags fallen gesund bis deftig aus. Neue Kulinarikkonzepte wie SO\SO für Frühstückfans oder Vapiano bzw. Le Burger (beide Lokale haben erweiterte Öffnungszeiten) reihen sich in den bestehenden FeinschmeckerReigen der ShoppingCity Seiersberg ein. Wussten Sie, dass das La Piazza als gastronomisches Urgestein in der Mall bereits seit 2003 besteht? www.shoppingcityseiersberg.at/shops-gastro/ 13


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COLD BREW

Fotos © JURA

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Z10 Diamond White

Z10 Diamond Black

Zwei neue Farben für coole Kaffeemomente

Neuer Cold-Brew-Genuss mit der Z10

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ie Z10 von Jura ist der erste Kaffeevollautomat, der angesagte Cold-BrewSpezialitäten auf Knopfdruck zubereitet. Auch heiße Kaffeevariationen wie intensiver Espresso oder cremiger Flat White fließen mit dem stilvollen Allrounder in die Tasse. Nun bekommt die Z10 doppelte Verstärkung: Die zwei neuen Farbvarianten Diamond Black und Diamond White sind für anspruchsvolle Kaffeegenießer:innen ein Design-Highlight in jeder Küche.

Cold Brew – erfrischender Koffein-Kick Der Schweizer Kaffeevollautomaten-Hersteller hat mit der innovativen Z10 das Genussspektrum für Coffeeholics maßgeblich erweitert. Denn leidenschaftliche Kaffeetrinker:innen können längst nicht mehr auf den frischen, fruchtigen Geschmack von Cold-Brew-Kaffee verzichten. „Viele konventionelle kalte Kaffeegetränke bestehen aus heiß gebrühtem, abgekühltem Kaffee – doch das ist im Kern bloß kalter Kaffee. Bei der Z10 wird kaltes Wasser pulsierend und unter hohem Druck durch den frisch gemahlenen Kaffee gepresst. So erhält man das typisch fruchtig-aromatische und belebende Erfrischungsgetränk, das nicht bitter schmeckt“, weiß Annette Göbel, Leitung Verkaufsförderung Jura Österreich. Die dahinterstehende Technologie, die das möglich macht, ist der Cold Extraction Process: Die milden Fruchtaromen des Kaffees entfalten sich mit diesem 14

Verfahren optimal. Als Ergebnis erhält man echte, energiespendende Cold-Brew-Spezialitäten, die absolut im Trend liegen.

Like a diamond Die bestehenden Modelle der Z-Linie wurden im Vorjahr in Aluminium White, Aluminium Black und und Aluminium Dark Inox lanciert. Mit den zwei neuen Farbvarianten Diamond Black und Diamond White sind diese in strahlender Gesellschaft. Die Frontpartien werden in einem aufwändigen Produktionsverfahren so veredelt, dass eine besondere Tiefenwirkung und Brillanz entsteht. Die hochwertige Optik erinnert an meisterhafte Hinterglasmalereien. Für Designverliebte wirkt der elegante Kaffeevollautomat daher wie ein Kunstobjekt: Mit den hochwertigen Materialien und der präzisen Verarbeitung ist die Z10 in Diamond Black und Diamond White ein Statement für sich.

Langlebige Eleganz Neben den glanzvollen Frontpartien sind der Wassertank im auffallenden Wellendesign und die harmonisch gestaltete Filterummantelung ein Blickfang. Die Liebe zu jedem vermeintlich kleinen Detail, welche die Schweizer Fertigungskunst von Jura auszeichnet, kommt in der gesamten Formgebung zum Ausdruck: So auch durch die konvex-konkav geformte Front und die langlebigen Materialien. Die Z10 verliert somit auch über Jahre hinweg nicht an Ästhetik, wodurch Jura aktiv zur Nachhaltigkeit beiträgt.

Intelligente Technik

Bedienen lässt sich die Z10 über ein 4,3 Zoll großes Touchdisplay und den Blue Crystal Rotary Switch. Das Speciality-SelectionMenü und künstliche Intelligenz gestalten die Kaffeezubereitung einfach und intuitiv. Außerdem stecken in dem Hightech-Vollautomaten raffinierte Technologien wie der Product Recognising Grinder (P.R.G.): Dieser passt den Mahlgrad der Kaffeebohnen vollautomatisch und exakt an die gewählte Kaffeevariation an. So gelingen vollmundiger Espresso oder erfrischende Cold-Brew-Spezialitäten jedes Mal perfekt. Unverbindliche Preisempfehlung: ➜ 15349 Z10 Diamond Black € 2.199,(inkl. MwSt.) ➜ 15410 Z10 Diamond White € 2.199,(inkl. MwSt.) Die Z10 von Jura ist im autorisierten Fachhandel oder unter jura.com erhältlich.

Annette Göbel, Leitung Verkaufsförderung JURA Österreich


Stadtparteitag der Grazer Volkspartei:

Fotos: Grazer Volkspartei / Morgenstern

Kurt Hohensinner zum neuen Stadtparteiobmann gewählt!

Kurt Hohensinner wurde beim Stadtparteitag der Grazer Volkspartei mit einer überwältigenden Mehrheit von 97,3 Prozent der Stimmen zum neuen Parteiobmann gewählt und zeichnete eine klare Linie seines Weges für die Stadt Graz und die Volkspartei. „Ich glaube an die Menschen und vertraue in ihre Fähigkeiten!“, war eine von mehreren Kernbotschaften des neuen Parteiobmanns der Grazer Volkspartei. Ein Vertrauen, das ihm in Folge von 97,3 Prozent der Delegierten als Zeichen des Zusammenhalts und des Muts zur Veränderung ausgesprochen wurde. Starthilfe für diesen Marathon leisteten Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und der aus Wien angereiste Bundeskanzler Karl Nehammer. Schützenhöfer gratulierte dem neuen Stadtparteiobmann: „Als Sportler weiß Kurt Hohensinner, dass es für Erfolg immer Ausdauer und Kampfgeist braucht. Ich bin überzeugt davon, dass er und sein Team mit dem notwendigen langen Atem in diesen Marathon starten und die Zukunft unserer lebenswerten Landeshauptstadt mit ihrem Einsatz gestalten werden.“

Stabile Kraft der Mitte und des Miteinanders

Kurt Hohensinner betonte mit Nachdruck, dass es in der derzeitigen Situation erst recht eine

starke Volkspartei brauche, die mit ihren Ideen, mit ihrem Einsatz und ihren Antworten wieder Überzeugungsarbeit bei den Grazerinnen und Grazern leisten müsse. Die vergangene Wahl sei eine starke Zäsur für die Stadtpartei gewesen, aber die Zeit des Wundenleckens sei nun vorbei. Man hätte zwar bei der Wahl verloren, aber sicher nicht den Anspruch Verantwortung zu übernehmen, die Stadt und die Partei weiterzuentwickeln und die besten und zukunftsfähigsten Ideen für die Grazerinnen und Grazer vorzulegen. Verantwortung übernimmt Kurt Hohensinner als Stadtparteiobmann gemeinsam mit seinem neuen Team. Die zukünftigen ObmannStellvertreterinnen NAbg. Martina Kaufmann (90,9 %), GR in Claudia Unger (94,7 %) und Stadtparteigeschäftsführerin GR in Anna Hopper (94,1 %) sowie die Obmann-Stellvertreter BR Karlheinz Kornhäusl (97,9 %) und GR Georg Topf (98,4 %) erhielten ebenso breite Zustimmung wie Finanzreferent Ulfried Hainzl (100 %) und Organisationsreferent Martin Brandstätter (100 %).

(v.l.) Karlheinz Kornhäusl, Claudia Unger, Kurt Hohensinner, Martina Kaufmann, Georg Topf, Anna Hopper

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Gerade in diesen Zeiten ist eine Partei des Ausgleiches, der Vernunft, der tatsächlichen Mitte wichtiger denn je. Es braucht eine starke ÖVP, im Bund, im Land und auch in Graz, die mit ihren Werten Halt und Orientierung und mit ihren Ideen Hoffnung und Zuversicht gibt!« Kurt Hohensinner

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LH-STV. ANTON LANG 31.0

Foto: Land Steiermark

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LH-Stv. Anton Lang (4. v. l.), Maria Knauer-Lukas (Verkehrssicherheit, A16) und Vertreter der Partner.

Kostenloses E-Bike-Fahrsicherheitstraining für alle Steirerinnen und Steirer

Pro.E-Bike 2022: Sicher radeln – sicher ankommen In der Steiermark gibt es mittlerweile mehr Fahrräder als Autos. Ungebremster Beliebtheit erfreut sich dabei das E-Bike, das für zahlreiche Steirerinnen und Steirer mittlerweile aus ihrem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. „Wir sind sehr froh, dass immer mehr Menschen das Radfahren für sich entdecken, denn als Land Steiermark investieren wir so viel wie nie zuvor in den Alltagsradverkehr. Mit unserer Strategie wollen wir attraktivste Möglichkeiten in unseren Städten und Gemeinden schaffen, sodass noch mehr Steirerinnen und Steirer auf das verkehrsentlastende und klimaschonende Fahrrad umsteigen“, so Verkehrsreferent und LH-Stv. Anton Lang. Die vermehrte Nutzung von E-Bikes führt allerdings leider auch zu mehr Unfällen im Straßenverkehr und im Freizeitbereich. Daher hat das Verkehrsressort im vergangenen Jahr erstmalig ein E-Bike Fahrsicherheitstraining für alle Steirerinnen und Steirer ab 50 Jahren angeboten. „Diese Aktion für mehr Verkehrssicherheit war ein voller Erfolg. Daher weiten wir sie in

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diesem Jahr aus und bieten ab April ein kostenloses E-Bike Fahrsicherheitstraining für alle Steirerinnen und Steirer an. Damit wollen wir allen die Möglichkeit geben ihr Fahrgerät gut kennenzulernen und Gefahrenquellen rechtzeitig zu erkennen. Das Training leistet einmal mehr einen wesentlichen Beitrag für noch mehr Verkehrssicherheit. Ich danke allen Partnerinnen und Partner, die uns bei dieser wichtigen Aktion unterstützen“, sagt LH-Stv. Anton Lang. In einem E-Bike Fahrsicherheitstraining erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer alles, was sie für Ihr Radfahrvergnügen brauchen. In zwei Stunden vermitteln Profis, wie man richtig und sicher mit dem Rad unterwegs sind. Dabei werden schwierige Situationen geübt, um für den Rad-Alltag gerüstet zu sein. n

Wer führt PRO.E-BIKEFahrsicherheitstrainings durch? ➜ ASKÖ – Anmeldung: 0676 / 976 57 84 ➜ Easy Drivers Radfahrschule – Anmeldung: 0664 / 338 04 90 ➜ Naturfreunde – Anmeldung: 0316 / 77 37 14 ➜ ÖAMTC – Anmeldung: 0676 / 88 99 22 44 oder 0664 / 410 65 12

Was wird im PRO.E-BIKE-Fahr­sicher­ heitstraining gelernt und geübt? Das Training dauert zwei Stunden und besteht aus einem theoretischen und praktischen Teil. Der Praxisteil beträgt mindestens eine Stunde. Für den praktischen Teil besteht Helmpflicht. Der Radhelm ist selbst mitzunehmen. Das Gruppentraining von maximal zehn Personen wird von Profis des Radsports durchgeführt. Der Gutschein ist direkt bei den Anbietern vor Ort im E-Bike-Fahrsicherheitstraining erhältlich.


grazINklusion 2.0

Fotos: „mit mir Magazin“ und Stadtkino Filmverleih

Das „mit mir Magazin“ ist ein inklusives Online-Magazin. Hier erzählen Menschen mit Behinderung, was sie bewegt: von den ganz großen Leidenschaften bis hin zu den kleinen Dingen, die das Leben bunt machen.

www.mitmir.at

VON DANIEL GAMWEGER

Eva-Maria will ein Kind Ab sofort im Kino: Eva-Maria arbeitet Vollzeit an der Pädagogischen Hochschule. Sie ist stolz auf ihre Arbeit, denn es war nicht einfach, die Stelle zu bekommen. Denn EvaMaria sitzt seit ihrer Kindheit im Rollstuhl. Das war für sie aber nie ein Grund, ihre Träume aufzugeben. Nun möchte sie sich ihren größten Wunsch erfüllen: ein Kind bekommen. Der Regisseur und Eva-Marias Assistent Lukas Ladner hat die starke Frau 3 Jahre lang mit der Kamera begleitet und ihren Weg festgehalten. „mit mir“-Redakteur Daniel Gamweger hat mit Eva-Maria Proßegger und Lukas Ladner gesprochen: Wie habt ihr euch kennengelernt? Eva-Maria Proßegger: Lukas hat eine Arbeit gebraucht, als er mit dem „Regie“-Studium fertig war, und über einen bestehenden Assistenten den Job vermittelt bekommen. Durch Mundpropaganda ist Lukas zu mit ins Assistenz-Team gekommen. Lukas Ladner: Eva-Maria und ich, wir haben uns in der Arbeitsbeziehung kennengelernt, aber es ist ganz schnell um das Thema „Film“ gegangen. Eva-Maria hat mir supergerne Filme über Menschen mit Behinderung gezeigt, um darüber zu diskutieren. Eva-Maria Proßegger: Ich habe ihm klassische Filme gezeigt, die man als Mensch

mit Behinderung kennt: „Ziemlich beste Freunde“ oder „Wo ist Fred?“. Die Filme gefallen mir schon, aber mich regt auf, dass immer die Behinderung im Vordergrund steht und dass es keine Filme gibt, wo der Rollstuhl oder die Behinderung Nebensache ist. Dann haben wir sehr schnell gesagt: Eigentlich müssten wir eine Doku machen! Welche Erfahrungen hast du in der Schwangerschaft gemacht? Eva-Maria Proßegger: Im Winter hat dank der dicken Winterjacke kaum jemand gesehen, dass ich schwanger bin. Später waren viele sehr überrascht und teilweise sehr zurückhaltend. Und dann war da leider in der Klinik das Bedürfnis, mich beim Jugendamt zu melden bezüglich Kindeswohl. Obwohl es überhaupt keine Hinweise dafür gegeben hat. Dem Kind ist sehr gut gegangen. Alleine aufgrund der Tatsache, dass da „Rollstuhlfahrerin“ gestanden ist. Die Abteilungsleitung hat mich gar nicht gesehen, mich gar nicht persönlich gesprochen, aber auf meinen Akten „Rollstuhlfahrerin“ gelesen. Das Jugendamt hat dann auch kontrolliert, aber natürlich nichts gefunden. Aber allein die Tatsache hat mich sehr traurig und wütend gemacht.

Was möchtet ihr mit dem Film erreichen? Lukas Ladner: Mir war es ein Anliegen, eine diversere Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderungen darzustellen. Die Narrative und die Konflikte in der Darstellung sind immer dieselben. Unser Anliegen war, das anders zu erzählen: dass der Rollstuhl nebensächlich wird und wir eine Sichtbarkeit abseits der Behinderung möglich machen. Eva-Maria Proßegger: Mein Ziel war es, der Gesellschaft zu zeigen: „Hallo, Leute! Es geht um eine Rollstuhlfahrerin – aber es kann noch mehr passieren, als im Rollstuhl zu sein und bemitleidet zu werden.“ Ich wollte zeigen, dass Arbeit möglich ist, dass das Leben mit Assistenz möglich ist, dass man seine Freizeit gestalten kann – und auch ein Kind großziehen kann. Mir ist wichtig, dass diese Möglichkeit besteht und sie uns nicht von Grund auf abgesprochen wird. Beim Film war mir auch sehr wichtig, dass ich weder als Super-Mama noch als arme, behinderte Rollstuhlfahrerin dargestellt werde. Über den Film Der Film „Eva-Maria“ wurde bei der Diagonale 2021 von der Jugendjury als bester Nachwuchsfilm ausgezeichnet. Derzeit ist der Film im KIZ RoyalKino in Graz zu sehen. 17


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KULINARIK-TREND

Grazer Food-Startup setzt auf Regionalität und „Zero Waste“ Ambro (Kurzform vom griechischen „Ambrosia“; zu Deutsch „Speise der Götter“) ist ein Grazer Startup, das gesunde Mahlzeiten direkt ins Büro liefert.

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Als Team aus leidenschaftlichen Sportlern hat sich mit den Jahren ein gewisses Ernährungsbewusstsein eingestellt. Da keiner von uns gerne selbst kocht (aber sehr gerne isst), haben wir uns einige Gedanken gemacht. Inspiriert aus Amerika, haben wir aufbauend auf dem „Meal Prep“-Konzept zuerst selbst für uns vorgekocht, da dies einiges an Aufwand in der Küche erspart hat. Vorteil war, dass wir die nächsten Tage immer eine passende Mahlzeit parat hatten. Nachteil war jedoch, dass diese Mahlzeit dann immer nur dieselbe war. Wie toll wäre es doch, wenn man jeden Tag eine vollwertige und gesunde Mahlzeit hat, ohne sich dabei Gedanken um Einkauf der Zutaten oder ums Kochen machen zu müssen. Genau das haben wir uns auch gedacht und haben nach einer professionellen Küche gesucht, welche unsere hohen Qualitätsstandards erfüllen kann.

Die Ambro-Gründer Konstantin Pollanz und Oliver Wimmer

Wir liefern gesunde Mahlzeiten in nachhaltigen Glasschalen („Zero Waste“) direkt an Kunden. Zubereitet werden die Mahlzeiten von einem 2-Hauben-Koch mit vorrangig regionalen Bio-Zutaten in der Süd-OstSteiermark. Wir bieten auch während der Pandemie die Alternative für die Mittagsmahlzeit direkt im Büro. Als Grazer Unternehmen fokussieren wir uns vor allem auf den Raum Graz. Bei entsprechender Nachfrage stellen wir auch in die Steiermark zu. Alle unsere Mahlzeiten sind bereits in Glasschalen vorportioniert und werden sowohl gekühlt, als auch unter Vakuum geliefert. Dies erlaubt uns eine Haltbarkeit von 8 Tagen, was auch vom Hygienicum bestätigt wurde. Mahlzeiten sind in nur 3 – 4 Minuten in der Mikrowelle auf Temperatur und damit sehr flexibel einsetzbar. Entstanden ist Ambro aus dem eigenen Desinteresse selbst regelmäßig und abwechslungsreich kochen zu müssen. Ursprünglich auf Fitnesssportler ausgelegt, haben wir recht schnell erkannt, dass unsere Dienstleistung perfekt zu Büros zur Mittagszeit passt. Unsere Mahlzeiten sind bis zu 100 % als steuerfreie Sachzuwendung zu betrachten, was Arbeitgebern und Arbeitnehmern bares Geld spart.« Konstantin Pollanz, MSc Geschäftsführer

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Kontakt: Konstantin Pollanz, MSc Geschäftsführer k.p@ambro.at +43 664 / 41 11 294

www.ambro.at


Innovationspreis Steiermark 2022:

POLITIK T F A H C S T R I W

Die Sieger stehen fest „Die ausgezeichneten Unternehmen und Forschungseinrichtungen unterstreichen auf beeindruckende Art und Weise, warum die Steiermark eine der innovativsten Regionen in Europa ist. Die Preisträger bearbeiten höchst erfolgreich die beiden großen Themen unserer Zeit – die Digitalisierung und

die Nachhaltigkeit – und entwickeln dabei Lösungen, die einen enormen Mehrwert für die Gesellschaft bringen“, so Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, die den Innovationspreis Steiermark als Nachfolger des Fast Forward Award initiiert hat. Insgesamt wurden 90 Projekte eingereicht. Aus

Mittel- und Großunternehmen

Kleinst- und Kleinunternehmen

Digitalisierung – AT&S AG: (v.l.) Christoph Ludwig (GF SFG), LR in Barbara Eibinger-Miedl, Ifis Abderrazzaq (Director Engineering Future Manufacturing), Andreas Gerstenmayer (CEO).

Institutionen der angewandten F&E

Fotos: KPhotography, Meieregger.photos, Fischer, BROBOTERS

Digitalisierung – Luxinergy GmbH: (v.l.) Thomas Grießer (GF Luxinergy), Thomas Rockenbauer (GF Luxinergy), LR in Barbara Eibinger-Miedl, Christoph Ludwig (GF SFG).

Institutionen der angewandten F&E

Digitalisierung – Materials Center Leoben: (v.l.) Christoph Ludwig (GF SFG), Gisele Eliane Amancio (GF MCL), Anton Köck (Sensor Solutions MCL), LR in Barbara Eibinger-Miedl, Reinhold Ebner (GF MCL).

Kleinst- und Kleinunternehmen

Nachhaltigkeit – acib GmbH: (v.l.) Verena Schwab (GF econutri), Bernd Nidetzky (wissenschaftl. Leiter acib), Helmut Schwab (acib-Forscher / Mitbegründer econutri), LR in Barbara Eibinger-Miedl, Christoph Ludwig (GF SFG).

Mittel- und Großunternehmen

Nachhaltigkeit – Packnatur: LR in Barbara Eibinger-Miedl mit Packnatur-Geschäftsführer Manfred Kern. Der Innovationspreis Steiermark ersetzt den bisherigen Fast Forward Award und ist der offizielle Wirtschaftspreis des Landes Steiermark. Wesentlichste Neuerung ist eine inhaltliche Ausrichtung auf die beiden The-

diesen wurde vom Industriewissenschaftlichen Institut (IWI) anhand von Innovationskriterien eine Shortlist mit drei Finalisten in jeder der sechs Kategorien erstellt. Die Sieger wurden von einer Fachjury unter dem Vorsitz der Vizerektorin der Montanuniversität Leoben Martha Mühlburger gekürt.

Nachhaltigkeit – AVL List GmbH: (v.l.) IV-Präsident Georg Knill, Helmut List (CEO AVL), LR in Barbara Eibinger-Miedl, Christoph Ludwig (GF SFG).

men-Schwerpunkte „Nachhaltigkeit“ und „Digitalisierung“. Der Preis wird jeweils in den Kategorien „Kleinst- und Kleinunternehmen“, „Mittel- und Großunternehmen“ sowie „Institutionen der angewandten Forschung und

Entwicklung“ verliehen. Die Sieger der Unternehmenskategorien werden von der Steiermark für den Staatspreis Innovation nominiert, dieser wird vom Wirtschaftsministerium im Herbst verliehen.

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Webby Awards für SCOOP & SPOON

Nach zwei fantastischen Lovie Awards wurde das „Allianz World Run“-Projekt von SCOOP & SPOON nun auch bei den 26. Webby Awards – laut New York Times die „höchste Auszeichnung des Internets“ – aus mehr als 14.300 Einreichungen aus 70 Ländern geehrt. Die von SCOOP & SPOON umgesetzte virtuelle Plattform motivierte mehr als 150.000 Allianz-Mitarbeiter zum Workout für den guten Zweck, indem sie ihre Leistungen spannend visualisiert. Foto: 2020 Anthony Boyd Graphics

Zweites Leben: Alte E-Autobatterien sinnvoll nutzbar E in Konsortium bestehend aus AVL List, AVL DiTEST, Energie Steiermark, Grazer Energieagentur, Saubermacher sowie der Smart Power errichtete erstmals einen von OEM’s unabhängigen großtechnischen Stromspeicher vollständig aus alten EAutobatterien. Die Pilotanlage wurde zur Abdeckung von Spitzenlast konzipiert. Gleichzeitig wurden spezielle Instrumente für die Zustandserhebung bzw. den State of Health der E-Autobatterie entwickelt. Die damit entstandene Unabhängigkeit vom Batteriehersteller schafft die Voraussetzungen für einen freien Markt für Second Life Batterien. Mit der Überführung des Prototyps zum Saubermacher ECOPORT in Feldkirchen bei Graz wurde das Projekt SecondLife – Batteries4Sto-

rage nun nach rund dreieinhalbjähriger Laufzeit erfolgreich abgeschlossen. Das Projekt wurde aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Green Energy Lab“ unter der Leitung der Grazer Energieagentur durchgeführt.

Am Foto (v.l.): Hans Roth (Saubermacher), Robert Schmied (Grazer Energieagentur), Manuela Pfaffinger (Smart Power), Robert Fischer (AVL), Theresia Vogel (Klima- und Energiefonds), Kathrin Nachbaur (Grazer Energieagentur), Gerald Lackner (AVL DiTEST), Urs Harnik-Lauris (Energie Steiermark), Ralf Mittermayr (Saubermacher), Mathias Schaffer (Green Energy Lab). Foto: Saubermacher

Kritik an Vorgehensweise bei Baugesetz- und Raumordnungsnovelle

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ie Freiheitlichen nahmen Stellung zu wesentlichen Änderungen des Raumordnungs- und Baugesetzes und kritisieren misslungene Leerstands- und Zweitwohnsitzabgabe. „Eine derart tiefgreifende Änderung einer Gesetzesgrundlage, welche nachhaltige Auswirkungen auf die gesamte Steiermark haben wird, darf von ÖVP und SPÖ nicht im Eilverfahren durch den Landtag gepeitscht werden“, so FPÖKlubobmann Mario Kunasek. „Die FPÖ hat in diesem Bereich bereits vor Jahren entsprechende Initiativen und fachlich fundierte Vorschläge zur Lösung der problematischen Situation in der Steiermark eingebracht und wir werden auf Landesebene jedenfalls auch weiterhin alle notwendigen Schritte unternehmen, um sicherzustellen, dass es zu einer nachhaltigen und sinnvollen Novellierung des Raumordnungs- sowie des Baugesetzes kommt“, so Kunasek. Am Foto (v.l.): III. LTP Gerald Deutschmann, KO Mario Kunasek und LAbg. Stefan Hermann üben Kritik an der schwarz-roten Vorgehensweise rund um die Raumordnungs- und Baugesetznovelle. Foto Fischer

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KPÖ Graz auf Klub-Klausur in Semriach In Semriach haben sich Bürgermeisterin Elke Kahr, die Stadträte Robert Krotzer und Manfred Eber, Gemeinderät:innen, Bezirksvorsteher:innen und Mitarbeiter der KPÖ-Graz zur Klub-Klausur getroffen, um sich mit den brennenden Themen von Graz – Verbauung, Teuerung und Verkehr – auseinanderzusetzen.

Was die Zukunft betrifft ist ganz klar, dass man weiterhin im Interesse der Grazer und Grazerinnen tätig sein wird, die sonst keine Lobby haben. Der Blick von Unten bleibt dabei essentiell, um die richtigen Entscheidungen für alle Bürgerinnen und Bürger zu treffen, sind sich die Mandatar:innen einig. Foto: Julia Prassl/KPÖ Graz


Großes Silbernes Ehrenzeichen für Josef Herk Die siebenten Berufseuropameisterschaften haben 2021 zum ersten Mal in Österreich stattgefunden. Für das Engagement und die erfolgreiche Umsetzung zeichnete Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck im Beisein von WKÖPräsident Harald Mahrer Präsident Josef Herk mit dem Großen Silber-

nen Ehrenzeichen und Direktor Karl-Heinz Dernoscheg mit dem Großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich aus und sprach Angelika Ledineg und Harald del Negro, Geschäftsführer der EuroSkills 2020 GmbH, Dank und Anerkennung aus. (Foto: Holey/BMDW)

LH-Stv. Anton Lang im direkten Austausch mit Orts- und Stadtparteien

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um zweiten Mal fand die Frühjahrstagung der SPÖ Steiermark im Rahmen einer OnlineVeranstaltung statt, zu der alle SPÖ Orts- und Stadtparteivorsitzenden, Bürgermeister:innen und Ortsfrauenvorsitzende eingeladen waren. Rund 100 Teilnehmer:innen nutzten die Gelegenheit für den persönlichen Austausch mit Landesparteivorsitzendem LH-Stv. Anton Lang zu aktuellen Themen und Herausforderungen auf kommunaler Ebene. Die vorherrschenden Themen dabei waren der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und die Folgen daraus, sowie die derzeitige Teuerungswelle, die von allen geschlossen als größte poli-

tische Herausforderung gesehen wird. „Die Frühjahrstagung ist zu einem fixen Bestandteil unserer Jahresplanung in der SPÖ Steiermark geworden. Ich habe selbst in meiner Laufbahn gelernt, dass die Tätigkeit auf kommunaler Ebene eine der schwierigsten, aber auch wichtigsten in der Politik ist. Darum liegt mir der persönliche Austausch mit den Orts- und Stadtparteien besonders am Herzen, um ihre Wünsche und Anregungen mitzunehmen und sie bestmöglich in ihrer Arbeit unterstützen zu können. Ich werde diesen Austausch konsequent fortsetzen und hoffe, dass das nächste Treffen in Präsenz stattfinden kann“, so Lang. Foto: SPÖ Steiermark

10 Mio. Euro Investment: Baustart für Österreichs erste Produktion von „grünem“ Wasserstoff In der südsteirischen Gemeinde Gabersdorf erfolgte der Spatenstich für die Errichtung der ersten außerbetrieblichen Produktionsanlage für „grünen“ Wasserstoff in Österreich. Das Modell-Projekt mit einem Invest-Volumen von 10,5 Millionen Euro entsteht auf einem 10.000 Quadratmeter großen Areal. Hier wird eine bestehende Biogasanlage mit einer neuen, 6.000 Quadratme-

ter Photovoltaik-Großanlage kombiniert. Jährlich werden somit bis zu 5.200 Tonnen CO2 eingespart. Am Foto (v.l.): Christian Purrer (Energie Steiermark), LAbg. Andreas Thürschweller, LR Hans Seitinger, Theresia Vogel (GF Klima- und Energiefonds), Martin Graf (Energie Steiermark) und Andreas Bock (Tech. Vorstand Wolfram). Foto: Energie Steiermark

FRÜHJAHRSTAGUNG Club AAB Anfang April 2022 in Mönichwald mit ÖAAB-Landesobmann LR Mag. Christopher Drexler und ÖAAB-Landesgeschäftsführer KR Günther Ruprecht und folgenden Referenten: Volksanwalt Werner Amon, ÖAAB-Bundesobmann NAbg. KO August Wöginger, Bundesminister Univ.-Prof. Dr. Martin Kocher, Präsident der Industriellenvereinigung Georg Knill. Am Bild: Bgm. Stefan Hold, Vzbgm. Arrigo Kurz, KO Barbara Riener, LO Christopher Drexler, BM Martin Kocher, LGF Günther Ruprecht und Präsident Georg Knill.

Neuer Aufsichtsrat der Holding Graz konstituiert Der Aufsichtsrat der Holding Graz hat sich am 8. April 2022 für die neue Funktionsperiode konstituiert. In der Sitzung wurden der Grazer Anwalt Dr. Kurt Fassl zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Ina Bergmann zur 1. Stellvertreterin und Lisa Rücker zur weiteren stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrates einstimmig gewählt. Die Mitglieder des Aufsichtsrates der Holding Graz für die aktuelle Funktionsperiode sind: Ina Bergmann (1. Stv.in), GR Michael Ehmann, LAbg. Detlev Eisel-Eiselsberg, Dr. Kurt Fassl (Vorsitzender), Johanna Flitsch, Dr. Karlheinz Morré, Mag.a Sieglinde Pailer, Dr. Mario Pirzl, Lisa Rücker (Stv.in) und Dr. Gerhard Wohlfahrt. Die Belegschaftsvertreter:innen im AR sind: Tamara Juana Benedikt, Wolfgang Rucker, Horst Schachner, Walter Semlitsch und Ing. Christian Weiss.

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Bundeskanzler Karl Nehammer konnte sich von der „Kraft der Steiermark“ überzeugen Bundeskanzler Karl Nehammer stattete der Steiermark einen Besuch ab. Der Start erfolgte in Liezen, wo er gemeinsam mit NRAbg. Corinna Scharzenberger und Bezirksparteiobmann LAbg. Bgm. Armin Forstner die Maschinenfabrik Liezen und Gießerei Ges.m.b.H. besuchte. Am Nachmittag stand der Betriebsbesuch bei SiS Security Gebäudetechnik in Lieboch auf dem Programm.

Den Abschluss bildete der Stadtparteitag der Grazer Volkspartei im Steiermarkhof, wo Nehammer als Ehrengast dem neu gewählten VP-Stadtparteiobmann Kurt Hohensinner persönlich zum Wahlerfolg gratulieren konnte. Am Foto: Die Unternehmerfamilie Egon, Ursula und Stefan Maurer mit Bundeskanzler Karl Nehammer, Liebochs Bürgermeister Stefan Helmreich und LH Hermann Schützenhöfer (v. l.). Foto Fischer

Rechnungsabschluss 2021

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er Stadtrechnungshof bestätigt erfolgreiche die finanzielle Pandemiebekämpfung, für Finanzalarmismus besteht kein Anlass. Für sinnvolle Investitionen bestehen immer Spielräume. Der vom Stadtrechnungshof Graz veröffentlichte Schlussbericht zum Rechnungsabschluss 2021 der Stadt Graz bestätigt die unter Günter Riegler (ÖVP) in den vergangenen fünf Jahren stets mit Augenmaß und Verantwortung geführte Finanzpolitik. Die Zahlen des Rechnungsabschlusses 2021 zeigen, dass dank eines vorsichtigen und vorausschauenden Haushaltsma-

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nagements trotz krisengebeutelter Zeiten weitaus bessere Ergebnisse als veranschlagt erzielt werden konnten. Der seit November 2021 zuständige Finanzstadtrat Manfred Eber ist aufgrund der positiven Entwicklung nun umso mehr gefordert, sich als Bewahrer der finanziellen Stabilität zu positionieren und dem Gemeinderat ein Budget vorzulegen, das die städtische Schuldenobergrenze der dreifachen Jahreseinnahmen nicht überschreitet und ein maßvolles Herausnavigieren aus der Corona-Krise sicherstellt. Foto: Fischer

Großer steirischer Frühjahrsputz

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er große steirische Frühjahrsputz findet heuer zum 14. Mal statt. Die Projektpartner/innen präsentierten die Aktion „Der große steirische Frühjahrsputz 2022“. Im Bild, v.l.: Mag. Wolfgang Neubauer (Obmann des Dachverbandes der steirischen Abfallwirtschaftsverbände), Landesdirektor Gerhard Koch (ORF Steiermark), Landesrat Hans Seitinger (Lebensressort des Landes Steiermark), Mag. Dr. Ingrid Winter (Leiterin des Referates Abfall- und Ressourcenwirtschaft) und Ing. Andreas Säumel (WKO Steiermark, Obfrau-Stellvertreter der Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcen­ management). Foto: © ORF/Oliver Wolf

Graz verbessert Angebot bei städtischen Wohnungen – 200 neue Wohnungen 2022

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ürgermeisterin Elke Kahr stellte in ihrer Funktion als Wohnungsstadträtin mit Mag. Gerhard Uhlmann (GF Wohnen Graz) und Eveline Würger (Referentin für Wohnungsangelegenheiten) wichtige Neuerungen und Verbesserungen im Bereich der Gemeindewohnungen vor. Künftig wird es viel einfacher sein, zu einer Gemeindewohnung zu kommen. Und die Mieten bleiben in den städtischen Wohnungen eingefroren. Die Stadt Graz verfügt über 4.350 Gemeindewohnungen und mehr als 7.000 so genannte Über-

tragungswohnungen, für die ein Einweisungsrecht besteht. Durch die in der vergangenen Periode unter dem Vorgänger von Elke Kahr eingeführten Regelung, dass lediglich Personen, die bereits seit mindestens fünf Jahren in Graz leben, um eine Wohnung ansuchen können, war der Zugang äußerst restriktiv. Künftig reicht ein Jahr Hauptwohnsitz bzw. auch ein einjähriges Beschäftigungsverhältnis in Graz, um eine Gemeindewohnung beantragen zu können. Foto: Stadt Graz/Foto Fischer


Sparefroh Club unterstützt kommende Ausstellungssaison von FRida & freD

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er sorgt für die schleimigen Spuren im Garten? Was passiert bei der Zubereitung von Essen? Welchen Weg legen Lebensmittel zurück? Fragen wie diese werden seit 26. März in zwei neuen Ausstellungen des Grazer Kindermuseums FRida & freD beantwortet. Der Sparefroh Club fungiert als Partner und setzt die erfolgreiche Kooperation zwischen der Steiermärkischen Sparkasse und dem Kinder-

museum fort. Am Bild v. l.: Dr. Oliver Kröpfl, Vorstandsmitglied Steiermärkische Sparkasse, Richard Peer, Leitung Marketing Holding Graz, Stadtrat Kurt Hohensinner, Dr. Gernot Reiter, Generaldirektor-Stellvertreter Grazer Wechselseitige Versicherung AG, Mag. Manuela Raidl-Zeller, GF Sonnentor, Mag Jörg Ehtreiber, GF & Intendant FRida & freD Kindermuseum. Foto: Margit Kundigraber

Grüne starten Kampagne: „BODEN GUT MACHEN“

Die Steiermark ist Spitzenreiterin im Bodenverbrauch: In keinem anderen Bundesland wird so viel zubetoniert. Im Schnitt gehen jedes Jahr unglaubliche 12 km² Boden verloren, das entspricht bis zu fünf Fußballfeldern pro Tag. Die Grünen fordern gesetzliche Verbesserungen, um dem Flächenfraß Einhalt zu gebieten. Mit dem Startschuss am 7. April wird großflächig „Boden gut machen“ plakatiert und die Botschaft mit einer Multichannel-Kampagne online und offline in der ganzen Steiermark verbreitet. Foto: Philipp Podesser

Wohnen in Graz – neue freiheitliche Impulse

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n ihrer gemeinsamen Auftakt-Pressekonferenz präsentieren FPÖ-Stadträtin C ­ laudia Schönbacher und Klubobmann Alexis ­Pascuttini eine Reihe an Projekten, welche sie in den kommenden Monaten zum Thema Wohnen umsetzen werden. Kaum ein Thema bereitet den Menschen momentan so große Sorgen wie die Teuerungswelle. Aus vielen Bürgergesprächen ging hervor, dass immer mehr Grazer Angst haben, aufgrund der Inflation bald mit ihrem Geld nicht mehr auszukommen. Die steigenden Wohn- bzw. Betriebskosten spielen dabei eine ganz entscheidende Rolle. „Ein weiteres wichtiges Thema ist die Wohnund Lebensqualität. Um diese zu steigern, starten wir eine neue Kampagne gegen die Änderung der Zuweisungsrichtlinien im Gemeindebau. Wir befürchten nämlich, dass sich damit eine massive Verschlechterung ergeben wird. Bereits jetzt haben wir einen hohen Ausländeranteil in den Gemeindewohnungen. Mit der neuen Zuweisungsrichtlinie wird es Asylberechtigten mit unbefristetem Aufenthaltstitel in Zukunft ermöglicht, eine Gemeindewohnung zu bekommen. Zudem wurde die Voraussetzung von fünf Jahren Wohnsitz oder Berufstätigkeit in Graz auf ein Jahr reduziert.“

TENNENMÄLZEREI – ein kulturelles und soziales Zentrum für Reininghaus

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ie Tennenmälzerei in Eggenberg, ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem Jahr 1888, hat eine bewegte Geschichte: ursprünglich Stätte zur Malzherstellung, diente sie in den Jahren des 2. Weltkriegs als Lazarett für Zwangsarbeiter – und wurde in den letzten Jahren zum Ort für viele Ideen und Projekte. Im neuen Stadtteil Reininghaus ist die Tennenmälzerei aufgrund ihrer Lage und ihres besonderen baulichen Charakters prädestiniert zu einem kulturellen und sozialen Zentrum für die Menschen vor Ort zu werden. Es soll hier auf 2.300 m² ein

Platz der Begegnung, der kulturellen Initiativen und Stadtteilarbeit entstehen. „Gemeinsam mit Expert*innen aus unterschiedlichen Bereichen, Bezirksvertreter*innen, mit Aktivist*innen, Interessierten und allen voran den Anrainer*innen wollen wir die Tennenmälzerei zu einem lebendigen und zukunftsorientierten Treffpunkt und einem Begegnungszentrum entwickeln. Der Prozess soll partei- und ressortübergreifend niederschwellig und transparent gestaltet werden“, betont die zuständige Stadträtin Vize-Bgm. Judith Schwentner. Foto: Alexander Daum

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g Fotos: Wolfgang Gangl, Pixabay

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BE)ANDERS 4.0: MITGEFÜHL UND EMPATHIE

Be)anders:

Manche Tage sind einfach sehr chancenreich! von Be)ate Hollersbacher MSc.

„Nachgewiesen“, das blinkte auf meinem Handydisplay auf … Mit roter Schrift, sodass es gleich richtig ins Auge fiel. Gut, nun hat Corona auch mich gefunden und erwischt und das obwohl ich mich sehr lange gut versteckt habe, dachte ich mir. So lag ich nun da in meinem kuscheligen Pyjama, mit dicken Socken und vor allem mit einem genervten Blick in meinem Bett und musste mich nun auch persönlich mit diesem Virus auseinandersetzen, ob ich wollte oder nicht.

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igentlich hatte ich für die kommenden Tage andere Pläne, wirklich gute noch dazu. Die Sonnenstrahlen fielen von meinem Dachgeschoßfenster in Richtung meines Betts herein. Sonnenstrahlen, die mir normalerweise sofort auffallen, bekamen jetzt auf einmal eine ganz andere Bedeutung. Im Nachhinein betrachtet würde ich sie bewusster wahrnehmen und mehr schätzen, aber damals konnte ich es nicht, sie waren einfach „nur im Raum“. Ich blickte auf die Uhr und normalerweise bin ich zu dieser Zeit im Auto, das Radio spielte meine Lieblingssongs und ich freue mich auf den neuen Arbeitstag. Das Wetter war auch jetzt traumhaft schön, viele Vögel zwitscherten schon und ich hörte aber auch den Lärm des Frühverkehr. Planlos lag ich in meinem Bett und bemerkte, wie meine Stimmung langsam zu kippen schien. Die Lust auf Kaffee schien noch im Tiefschlaf zu verweilen. Meine Nase lief und Rückenschmerzen besuchten mich, als kämen sie zum Frühstück. Ich will nicht unhöflich sein, aber liebes Corona-Virus, am liebsten würde ich dich sofort beurlauben! Naja, ich könnte (es war aber nicht mal ansatzweise daran zu denken, geschweige es körperlich auszuführen ) mich jetzt auf den Kopf stellen, ändern würde sich an der Situation nichts. „Nimm es an, so wie es gerade ist liebe Beate“, hörte ich meine

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innere Stimme. Diese innere Stimme ignorierte ich voll und ging kurze Zeit in Widerstand, obwohl ich wusste, dass sich mit dieser Ablehnungshaltung mein negativer Zustand sich noch verstärken würde. Es brauchte ganze zwei Tage bis ich mich beruhigen konnte. Noch nie habe ich so lange und intensiv in meinen eigenen vier Wänden verbracht und dabei die Natur betrachtet. Ich beobachtete die Vögel beim Fliegen, den Wind, der mit voller Kraft die Blätter küsste (Frühlingshaft schön halt). Und so genoss ich eigentlich jeden Morgen und bemerkte, wie meine innere Stimme wieder lauter wurde. Ich spürte meinen Körper von Kopf bis Fuß sogar bis in den Zehenspitzen. Ich fing an, einen Monolog mit meinem Körper zu führen und war so stolz auf ihn, wie er die Situation meistert, ohne sich zu beschweren. Er funktionierte einfach und mir wurde klar, dass er ein Wunder ist. An diesem Tag ging es mir nicht so berauschend gut und ich telefonierte mit einer ganz lieben Bekannten, sie sagte folgenden Satz, der mir sehr zu denken gab, „Gib dir und deinem Körper die Zeit, die er gerade braucht.“ Dieser Satz half mir. Dieser Satz war genau richtig, um zu erkennen, dass es eine Chance für mich ist, einfach Ruhe zu geben, Gedanken zu ordnen, nachzudenken über das Leben, Wünsche ins Universum zu schicken, Situationen einzuord-

nen und mein innerliches Navigationssystem zu aktualisieren. Es waren gefühlt sehr lange Tage, die mir aufgezeigt haben, dass man manchmal eben ans Bett gezwungen wird, um Themen sichtbarer an die Oberfläche kommen zu lassen, die eben nicht untergehen, sondern auftauchen, wenn es fällig ist. Das ganze Leben ist Veränderung.

Eine Veränderung bemerkte ich auch, als ich herzhaft einen Biss von einem Butterbrot mit Schnittlauch nahm. Den Geschmack von Schnittlauch hatte ich ganz anders in Erinnerung. Ich unterhielt mich erst vor kurzem mit meiner Kollegin über fein essen gehen und über schicke Lokale. Damals hatte ich meinen Geschmacksinn noch und schätzte ihn zu wenig. Heute habe ich ihn wieder und er ist mir noch nie so wichtig wie jetzt. Jeder einzelne Biss von Gerichten und Lebensmitteln wird in Zukunft genossen und geschätzt, versprochen. Jeder Tag meiner Erkrankung war anders, jedoch es waren ganz besondere Tage. Es war eine persönliche Reise, eine Reise zu mir selbst mit neuen Erfahrungen, Hoffnungen und einem Neustart. Welche Emotionen Corona in uns auslösen mag, es sind unsere Themen, ob wir sie wahrhaben wollen oder nicht.


SPÖ Landtagsklub veranstaltet ersten Klimagipfel:

»Es ist Zeit zu handeln!« Der SPÖ Landtagsklub hat in der Alten Universität Graz unter dem Titel „The Time is Now“ den ersten Klimagipfel veranstaltet. Über 120 Gäste sind der Einladung gefolgt, um über die Herausforderungen im Umwelt- und Klimaschutz zu diskutieren. Klubobmann ­Hannes Schwarz führte als Moderator durch den Abend.

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eben Keynotes der Leiterin des Momentum Instituts Barbara Blaha und Physiker Werner Gruber stand auch eine Diskussionsrunde mit dem Mitinitiator des Klimavolksbegehrens Florian Schlederer und Klimaaktivistin Lena Stuhlpfarrer auf dem Programm. Zum Abschluss des Abends beantworteten LandeshauptmannStv. Anton Lang, Umweltlandesrätin Ursula Lackner, 2. Landtagspräsidentin und SPÖKlimasprecherin im Landtag Gabriele Kolar und die Klimasprecherin der SPÖ im Nationalrat Julia Herr Publikumsfragen. Alle Teilnehmer:innen waren sich einig, dass es einen raschen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und einen Umstieg auf erneuerbare Energiequellen braucht.

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Öffis noch attraktiver machen

Der Klimagipfel des Landtagsklubs der steirischen SPÖ zeigt, wie wichtig uns dieses essenzielle Zukunftsthema ist. Der Kampf gegen die Klimakrise ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit, weshalb wir alle gemeinsam für noch mehr Umweltschutz eintreten müssen. In der Steiermark investieren wir daher massiv in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und des Radverkehrs. Mit der Verdichtung von S-Bahn Takten und dem Ausbau unseres RegioBus Angebotes wollen wir beste Möglichkeiten bieten, die den Umstieg auf die Öffis noch attraktiver machen. Daran werden wir in der Steiermärkischen Landesregierung auch in Zukunft mit Hochdruck arbeiten“, sagt Landesparteivorsitzender und Landeshauptmann-Stv. Anton Lang.

Außerdem ist klar, dass die Klimakrise vor allem eine Frage von Verteilungsgerechtigkeit ist. Oxfam-Studien zeigen, dass die reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung (630 Millionen Menschen) für mehr als die Hälfte (52 Prozent) des CO2-Ausstoßes verantwortlich sind. Das reichste Prozent (63 Millionen Menschen) für 15 Prozent. Die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung ist dagegen nur für sieben Prozent des CO2-Ausstoßes verantwortlich. Die verheerenden Auswirkungen der Klimakrise bekommen jedoch überwiegend ärmere Menschen zu spüren. Darum braucht es klare sozialdemokratische Antworten, die u.a. gemeinsam mit den steirischen Bürger:innen in einer Themeninitiative erarbeitet werden sollen.

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Mehr soziale Gerechtigkeit

Die Zeit ist reif für eine echte Energiewende. Ja, die Dekarbonisierung unseres Landes ist eine große Herausforderung. Sie ist aber auch eine große Chance – auf eine bessere Lebensqualität und Zukunft, aber auch mehr Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit. Es ist nicht nur unsere Aufgabe als Sozialdemokratie, diese Transformation gemeinsam mit der Bevölkerung zu bewältigen, sondern auch im Zuge dessen für mehr soziale Gerechtigkeit und Zusammenhalt in unserem Land zu sorgen. Die Schere zwischen Arm und Reich darf sich mit der grünen Wende nicht weiten, sie muss sich verringern. Darum ändern wir etwas! The Time is Now“, ruft Klubobmann Hannes Schwarz zur Teilnahme an der Themeninitiative auf.

Barbara Blaha

Werner Gruber

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Energiewende vorantreiben

Das große Interesse am Klimagipfel zeigt einmal mehr, wie sehr der Klimawandel und der Klimaschutz die Menschen bewegt. Diese Bewegung werden wir nützen, um die Energiewende voranzutreiben. Denn damit diese gelingt, brauchen wir einen Schulterschluss mit allen Steirerinnen und Steirern. Mit dem von mir initiierten Projekt Klimaneuzeit ist es gelungen, einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung in die Planung der notwendigen Maßnahmen einzubinden. Und mit erweiterten kostenlosen Energieberatungs-Angeboten sowie neuen, sozial abgestuften Fördermodellen wie beispielsweise beim Ausstieg aus der Ölheizung erreichen wir, dass alle mitmachen können bei der Energiewende. Denn Klimaschutz darf nicht zur sozialen Frage werden“, so Ursula Lackner, Landesrätin für Klimaschutz und Umwelt. 25


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#COOK LOCAL 17.0 MIT EVA-MARIA BACHLER

Fandler Ölmühle

Eva-Maria Bachler

95 Jahre Fandler Ölkultur wird in Pöllau in der Steiermark bereits in der vierten Generation mit Herzblut betrieben. Seit 1926 heißt es Beständigkeit aus Tradition und gelebte Ganzheitlichkeit, was die Besonderheit ihrer Produkte erklärt. Ihr BIO-Sortiment an hochwertigen Ölen erstreckt sich bis zur nachhaltigen Verwendung

Haselnusstörtchen mit Haselnussölcreme und Himbeeren

Kirschkernöl- Forellenfilet & Scampi auf Camelinaöl mariniertem mediterranem Gemüse

Zutaten: für 4 Portionen • Haselnussbiskuit: 100 g Zucker, 4 Eier, 100 g Haselnüsse, 1 Prise BIO Haselnuss Salz (Fandler), 5 EL BIO Haselnussmehl (Fandler) • Haselnussölcreme: 1 Pckg. Schlagfix, 1 EL BIO Haselnussöl (Fandler), 1 Pckg. Sahnesteif, 1 EL Kakao, 200 g Himbeeren, 50 g Zucker, 2 – 3 Blatt Gelatine, Himbeermarmelade, 150 ml Wasser

Zutaten: für 4 Portionen • 4 frische Forellenfilets & 4 Stück Scampi • 6 EL BIO Kirschkernöl (Fandler) • 8 EL BIO Camelinaöl (Fandler) • 2 EL BIO Haselnuss Salz (Fandler) • 4 EL BIO Leinsamenmehl (Fandler) • 1 Handvoll kernlose Kalamata Oliven • 1 Stk. Stangensellerie • 8 Kartoffeln • 1 Frühlingszwiebel • 1 Handvoll Kapern • Pesto, Petersilie, Pfeffer, 1 Zitrone

Zubereitung: ➜ Den Ofen vorheizen auf 190° C, Heißluft ➜ Für den Haselnussbiskuit die Eier trennen, Eiweiß steif schlagen und Eigelb mit Zucker aufschlagen. Öl unters Eigelb rühren. Nun die restlichen Zutaten behutsam unterheben. In eine ausgefettete kleine Backform geben und für ca. 15 Minuten backen. ➜ Ausgekühlten Kuchen in drei Etagen schneiden. ➜ Für die Haselnusscreme Schlagfix aufschlagen, Haselnussöl & Kakao beigeben, sowie Sahnesteif. ➜ Nun die Creme zwischen die einzelnen Tortenböden streichen. ➜ Gelatine einweichen, mit etwas Himbeermarmelade und dem Wasser im Topf auflösen. Himbeeren auf der Torte platzieren und mit Gelee übergießen. Kalt stellen für mehrere Stunden. 26

des Ölpresskuchens in Form von einzigartigen Mehlen, wie auch Salze, Essige & Kerne. Ein Tropfen Vollkommenheit beschreibt die Feinheit ihrer 100 % sortenreinen kaltgepressten Pflanzenöle, welche aus ausgewählten, meist regionalen, Ölsaaten und Kernen gewonnen werden. Was ich mit ihren einzigartigen Produkten Leckeres kreiert habe, lest ihr hier:

Zubereitung: ➜ Kartoffeln schälen, würfelig schneiden & kochen. ➜ Stangensellerie & Frühlingszwiebel in Ringe schneiden. ➜ Kartoffeln würfeln. ➜ Zusammen mit Oliven und Kapern in Camelinaöl bei mittlerer Hitze anschwitzen. Mit weiteren 4 EL Camelinaöl marinieren, abschmecken mit Salz & Zitronensaft. ➜ Forellenfilets und Scampi trocken tupfen, mit Haselnusssalz einsalzen, in Leinsamenmehl melieren. ➜ Nun in Kirschkernnöl bei mittlerer Hitze glasig anbraten. ➜ A lles abschmecken mit Haselnusssalz & Zitronensaft, garnieren & genießen.


T F A H C S L L E S GE FREIZEIT KULTUR Frühlingszeit Feierzeit

HOCHzeitszeit Nach zwei herausfordernden Jahren können Familien und Brautpaare wieder entspannter in die Zukunft schauen und ihre Lebens- und Liebesfeste feiern. Die steirischen Hochzeitsdienstleister stehen parat.

U

nter ihnen Sandra Danzer, Musikerin, Sängerin, Komponistin von Flying Voices. „Sie wünschen wir spielen“ beschreibt Danzers musikalisches Angebot am besten. Paare und Kunden können aus einem nahezu unerschöpflichen Repertoire wählen. Natürlich werden Wunschlieder einstudiert, Texte adaptiert und sie können aus mehreren musikalischen Formationen wählen. Ob Solo mit Gitarre oder im Duo mit Klavier und zweistimmigem Gesang. Sandra Danzer überzeugt auch als Leadsängerin einer Band, die sich dem Musikstil der 40er Jahre verschrieben hat. Sie spielt und kennt alle Vokale. Engagiert und mit Feingefühl ist sie die leise zu Herzen gehende Stimme bei Verabschiedungen, das musikalische Willkommen bei Namensfesten und die Gänsehautsängerin für eure Hochzeit. Kinder und Familien liegen der Musikerin am Herzen. Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie erfolgreich 4 CDs mit Geschichten und Liedern für Kinder produziert. Der Einzug ins Finale des Austrian Wedding Awards war eine große Bestätigung und seit heuer steht der Austrian Wedding Award in Silber in ihrem Studio. In der Kategorie „Live-Musik Trauung“ wurde sie ausgezeichnet und zählt damit zu den besten Live – Musikerinnen des Landes. Der Austrian Wedding Award zeichnet jährlich die herausragendsten Talente & die kreativsten Köpfe der österreichischen Hochzeitsbranche aus und wurde 2022 zum 7. Mal verliehen.

Gabriele Koch

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eit 2016 ist Gabriele Koch mit ihren „Herzensworte-Projekten“ beständig in der Kategorie „Beste freie Trauung“ im Finale des Austrian Wedding Award. Seit 12 Jahren begleitet Gabriele Koch, Gründerin und Mastermind von Herzensworte mit individuellen Zeremonien, Paare und Familien in ihren emotionalsten Momenten. Sie gilt in Österreich als die Pionierin für „Freie Trauungen“ und ist eine erfahrene und mittlerweile achtfach ausgezeichnete steirische Unternehmerin. Freie Zeremonien sind individuelle und sehr persönliche Ergänzungen bei formalen Trauungen und berührende Alternativen zu kirchlichen Trauungen. Herzensworte gestaltet Namens- und Willkommensfeste und bietet das „weiße Familienfest“ als Alternative zur Erstkommunion an. Für freie Trauungen gibt es eine kreative „Glückskiste“ mit unterschiedlichsten Ritualen. Kinder werden altersgerecht in Zeremonien eingebunden. Die stille Seite von Herzensworte ist die Gestaltung von Verabschiedungen und

Sandra Danzer

Lebensreden. Es muss von Herzen kommen, was das Herz berührt. Diese Herzlichkeit spürt man bei diesem Power Duo besonders.

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ie Menschen mit ihrer Individualität, ihrer Gefühlswelt und ihren Wünschen stehen im Mittelpunkt der Arbeit von Sandra Danzer und Gabriele Koch. Beide engagieren sich caritativ, gemeinsame Sozialprojekte werden verwirklicht. Im Dezember und rund um den Valentins- oder Muttertag sind die Sängerin und Gabriele Koch in Heimen bzw. in betreuten Wohnprojekten unterwegs, um die BewohnerInnen mit Musik und heiteren Texten zu unterhalten. Sandra Danzer „Live-Musik Trauung“ Flying-Voices Sandra.danzer@ flying-voices.at www.flying-voices.at

Gabriele Koch „Freie Trauung – Zeremonien Herzensworte gabrielekoch@ herzensworte.at www.herzensworte.at

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IN Gesellschaft

. . . N I l a t To

Total IN ist diesmal die WKO Regionalstelle Graz! Mit voller Frauenpower für Grazer Unternehmerinnen: Frau in der Wirtschaft Graz neu gewählt! Anita Höller (Acorros GmbH) übernimmt von der Vorsitzenden Barbara Mannsberger die Funktion als Grazer Frau-in-der-Wirtschaft-Vorsitzende. Unterstützt wird sie von ihren Stellvertreterinnen: Ulrike Gugel (City Classic Damenmoden), Petra FröschlZückert (AIHPOS GmbH), Edith Marion Farcher (Schaustellerin). Wichtiges Anliegen ist dem neugewählten Team vor allem der seit langem von „Frau in der Wirtschaft“ geforderte flächendeckende Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen für unter Dreijährige, aber auch ein Anspruch auf Kinderbildung und -betreuung muss weiter forciert werden. FiW-Landesvorsitzende und Vizepräsidentin der WKO Steiermark Gabi Lechner bedankte sich bei Barbara Mannsberger für ihren langjährigen Einsatz

für die rund 6.000 Grazer Unternehmerinnen und freut sich auf weitere spannende Projekte mit dem neu gewählten Team. Regionalstellenobmann Paul Spitzer und Direktor Karl-Heinz Dernoscheg gratulierten ebenso dem neu gewählten Bezirksteam ganz herzlich. Am Bild: Anita Höller (Bildmitte) übernimmt von Barbara Mannsberger die Funktion als Grazer Frau in der Wirtschaft Vorsitzende. Unterstützt wird sie von ihren Stellvertreterinnen: (v. l.) Edith Marion Farcher, Ulrike Gugel, Petra Fröschl-Zückert und FiW Landesvorsitzende und WK Stmk. Vizepräsidentin Gabriele Lechner (2.v.l.) Herzliche GrazINulation und viel Erfolg!

42 Kidsmodels hatten bei der Kindermodenschau der ShoppingCity Seiersberg Spaß am Laufsteg.

Wir grazINulieren! Das RETTER Bio-Natur-Resort ist jetzt mit dem Österreichischen Umweltzeichen „Green Location“ ausgezeichnet! Bereits seit vielen Jahren ist es mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet und nun können sie auch im Tagungsbereich das Siegel „Österreichisches Umweltzeichen Green Location“ tragen. 20 klimatisierte, lichtdurchflutete Seminar- und Gruppenräume zwischen 25 m² und 320 m² mit großen Gartenterrassen, großer Waldlichtung sowie Ausstellungsflächen auf 2.000 m² bieten ideale Voraussetzungen für Veranstaltungen, Kongresse und Tagungen. Retter Bio-Natur-Resort, 8225 Pöllauberg 88 Foto: RETTER Bio-Natur-Resort, Pöllauberg / Rene Strasser

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Ob Abenteurer, Schlaukopf, Prinzessin oder Draufgängerin – Kindermode ist mehr als Funktionsbekleidung. Unterstützt von Tibo, dem Maskottchen des Kinderlöwenlands, begeisterten die heranwachsenden Laufsteg-Neulinge bis 12 Jahre Eltern und Shoppingpublikum des größten Einkaufszentrum im Süden Österreichs. Obendrein sorgte die O‘Kelly Irish Dance Academy aus Weiz mit Tanzeinlagen für tolle Stimmung. Fotogalerie: www.shoppingcityseiersberg.at/galerie/kids-fashion-show-2022/ Foto: PRONTOLUX / Lizz Krobath

Erste „SHORTLIFE® – DO IT TODAY Fashion Show in Österreich“ presented by Jürgen Proyer-Frank, anlässlich von „VIS TA VIE – HELP FOR UKRAINE: Das CharityEvent mit und für Menschen der Ukraine“ von Christine Ruckendorfer, Markus Enders & Ken Krüger in „AUX GAZELLES“. Als Höhepunkt führte Mastermind RAMI gemeinsam mit Carmen Kreuzer, Topmodel & Muse von Karl Lagerfeld, seine Fashion Mode vor. (Foto: Manfred Sebek)


Premiere: „Dieselkino Comedy Road Show 2022“

Vor ausverkauftem Kinosaal in Lieboch erzählten Gerald Fleischhacker, Günter Lainer und Caroline Anhanasiadis schonungs- wie schamlos über ihre Kinofilm-Erfahrungen. Unter den Premierengästen u.a. Thomas Axmann (Antenne), Michael „Gixi“ Güntner oder Künstlerin Sabine SchilcherAsen. Die weiteren Stationen der Tour sind in der Steiermark Gleisdorf, Fohnsdorf und Leibnitz. Am Foto: Günther Lainer, Michael Hüttler, Wolfgang Brandner, Lena Stelzer, Caroline Anhanasiadis sowie Gerald Fleischhacker.

„Blumauer Buzara“ – voller steirischer Power

Christof Widakovich (Grossauer Gruppe) und Österreichs größter Obst- & Gemüse-Produzent und Vermarkter Frutura brachten nach monatelanger Zusammenarbeit und Planung die 1. steirische Buzara-Sauce auf den Markt. Am Foto: Frutura-Eigentümer Manfred Hohensinner, Tochter und Geschäftsführerin Katrin Hohensinner, GenussHauptstadt Graz-Chefin Waltraud Hutter und Christof Widakovich (Foto: Werner Krug)

Die österreichweite Kochaktion „Kulinarische Kindheitserinnerungen zugunsten SOS Kinderdorf“ reiste ins Gasthaus Haberl & Finks – in die Oststeiermark. Flankiert wurde Hans Peter Fink von zwei Promis aus der Musikszene: Opernsängerin Iva Schell und Austropop-Sänger Carl Peyer. Mit dabei waren auch Bettina Fink-Haberl, Schwager Mario Haberl sowie VizeBgm. Silvia Schröck. Foto: Rene Strasser

Jetzt anmelden: zukunftstag.st

Andreas Gabalier „Back to Live“ auf der Seebühne Mörbisch

Nach über zwei Jahren coronabedingter Pause steht der Sommer 2022 für Andreas Gabalier und seine Band unter dem Motto BACK TO LIVE! Eines seiner raren Österreich-Konzerte wird der Volks-Rock’n’Roller auf der Seebühne Mörbisch geben. Am Foto v.l.: LH Hans Peter Doskozil, Andreas Gabalier und GI Alfons Haider. Foto: Seefestspiele Mörbisch

Neue Erlebnisregion Graz – Stadt, Graz-Umgebung und Bezirk Voitsberg – neue Website: www.steiermark.com (Foto: Region Graz, Mias Photoart)

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CLUBBING-SERIE

ARNIKA TANZT mit Stil, Freude und Lebenslust. „Arnika tanzt“ – eine Veranstaltungs- und Clubbingserie, startet im Mai 2022 gleich mit zwei Veranstaltungen durch.

6. Mai 2022

tellt vor: Arnika Tanzt s lubbing dC Vernissage un (im Rahmen des Lendwirbels) Pierre‘s Cafe-Bar, Lendplatz 45 Vernissage ab 18 Uhr, Clubbing ab 21 Uhr

Catering: Marktgraf vom Lendplatz Kommen Sie mit auf eine Reise mit Glanz und Glamour, tauchen Sie ein in eine faszinierende Welt, frei von gesellschaftlichen Zwängen, in der geheime Vorlieben stolz und ohne Vorurteil nach außen getragen werden.

14. Mai 2022

ng i b b u l C t z n a T Arnika Ab 21 Uhr in der Thalia Graz unter dem Motto: „Arnika Tanzt – 1970 Disco Time“. Die Clubbings unterscheiden sich von üblichen Clubbings durch aufwändige Dekorationen, spezielle Getränkeangebote und einem fein abgestimmten Rahmenprogramm. Beim ersten Termin wird dem Publikum neben lokal bekannten DJane’s und beeindruckenden Tanzauftritten auch eine exklusive Duftlounge geboten. Und kurz vor Mitternacht steht noch eine Überraschung auf dem Programm. Features: Fotowand & Eventfotografin, DJ Line-Up & Live Act, Dance Performances, Tische und VIP-Lounges buchbar uvm. Ticket-Vorverkauf: www.oeticket.com („Arnika tanzt“)

Die Grazer Meisterfotografin Christa van Theny präsentiert auf der ­Vernissage ihre Fotoserie „Facetten“. Mit dieser Ausstellung möchte Christa die vielen unterschiedlichen „Facetten“ des „Frau seins“ am Beispiel des bekannten Grazer TGirls „Arnika Sjelo“ als Model vorstellen.

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Konzipiert wird die „Arnika Tanzt“Reihe vom Grazer Event Unternehmen Event-Ants. Gastgeberin ist das in und außerhalb von Graz bekannte TGirl Arnika Sjelo (ArnicaT). Event-Ants GmbH hat sich als Grazer Unternehmen weit über die Landesgrenzen hinaus im Bereich Sport- und Musik einen Namen gemacht. Seit langem hegt die Agentur den Traum sich mit einem

besonderen Event auch in der Heimatstadt zu präsentieren. www.ArnikaTanzt.events /www.facebook.com/ArnikaTanzt Instagram „Arnika.Tanzt“ Ansprechpartner: Arnika Sjelo: +43 676 3356237 Elisabeth Zander-Wolfsgruber: +43 664 4504264 ArnikaTanzt@event-ants.com


SPORT KULINARIK BUCH

Astrid Schilcher – eine Grazerin mit vielen Gesichtern Vielseitig – so lässt sich die 1971 in Graz geborene Co-Inhaberin eines Trainingsund Consultingunternehmens, FH-Lektorin, Autorin, freie Texterin und aktuell wieder Studentin wohl am ehesten beschreiben. ie selbst charakterisiert sich als zielstrebig, an der Grenze zu stur, direkt und rational-analytisch. Definitiv mehr Spock als Träumerin, obwohl sie durchaus sehr charmant ist. Auch ihr kreatives Schaffen braucht das Analytische als Nährboden. Für ihre Romane recherchiert sie so unterschiedliche Aspekte wie das Klosterleben, die Gefühlswelt von Gaming-Nerds, politische Philosophie oder forensische Methoden. Danach versetzt sie sich mit Hingabe in wohlwollende Diktatoren (Der Alpendiktator und Menschenfreund), skrupellose Anwälte oder sogar den Leibhaftigen (Mitgefühl für den Teufel). Für ihren im Herbst dieses Jahres im Emons-Verlag erscheinenden Graz-Krimi „Grazer Irrwege“ hat sie sich mit der Eso-Szene und dem Rotlichtmilieu auseinandergesetzt und es genossen, sich in den Kopf eines Serienmörders zu versetzen. Ihr Chefinspektor Sepp Semper, Leiter der Ermittlungseinheit Leib und Leben des LKA Graz, ist eigenwillig und unverwechselbar wie steirisches Kernöl und hat das Zeug zum Kult-Kommissar.

Foto: Sissi Furgler Fotografie

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Der neue Graz-Krimi „Grazer Irrwege“ von Astrid Schilcher erscheint im Herbst 2022.

Gesellschaftskritik als roter Faden Auch wenn die Themen und Figuren ihrer Romane so facettenreich sind wie Astrid Schilchers Musikgeschmack, der von The Clash bis zur Oper reicht, lässt sich doch die Gesellschaftskritik als gemeinsamer Nenner ausmachen. Die Unterhaltung steht zwar im Vordergrund, trotzdem sollen ihre Bücher auch zum Nachdenken über so große Themen wie Gut und Böse, die Steuerbarkeit der Menschen durch gut gemachte Propaganda oder die zunehmende Irrationalität unserer Gesellschaft anregen. Dieses Nachdenken über gesellschaftspolitische Fragen hat sie auch animiert, aktuell nebenbei PELP (Political, Ethical and Legal Philosophie) an der Uni-Graz zu studieren. „Wer Schreiben kann, trägt für mich eine Verantwortung, gesellschaftspolitische Verhältnisse zu beleuchten und eine Reflexion – bestenfalls sogar einen Diskurs – anzustoßen“, meint die Autorin, die gelegentlich auch Gastbeiträge für Die Presse verfasst. Bei ihrer Arbeit als freie Texterin steht hingegen der Marketing-Aspekt im Vordergrund, wenn sie für Kunden Website-Texte, Blog-

artikeln oder dergleichen konzipiert. Sehr wohl eine gesellschaftliche Verantwortung sieht Astrid Schilcher hingegen in ihrer Tätigkeit als FH-Lektorin, wo es ihr darum geht, den jungen Menschen Wissen mitzugeben, dass unsere Wirtschaft braucht und das ihnen hilft, erfolgreich zu sein.

Ein Herz für heimische KMU Nach vier Semestern Kunstgeschichte und Dolmetsch begann Astrid Schilchers Berufskarriere in der Finanzbranche. Zuerst in einer Bank, bald erfolgte jedoch der Wechsel in die Versicherungsbranche. Nebenbei absolvierte sie ihr Volkswirtschaftsstudium und zeichnete nach Anfängen in der Maklerbetreuung für den Aufbau und die

Leitung des Vertriebscontrollings verantwortlich. Dabei entdeckte sie auch ihre Leidenschaft für den Vertrieb. Seit fünfzehn Jahren führt sie gemeinsam mit ihrem Mann ein Trainings- und Consultingunternehmen, spezialisiert auf den industriellen B2B-Vertrieb. Zu ihren Kunden zählen vorwiegend steirische bzw. österreichische KMU aus dem Bereich Maschinen- und Anlagenbau, Robotik, Werkzeugtechnik oder der Biotechnologie.

Weitere „Morde“ in Graz Derzeit arbeitet die Autorin an ihrem zweiten Graz-Krimi, in dem Sepp Semper im Uni-Milieu sowie in der OnlineDating-Scene ermitteln wird. KrimiFreunde dürfen gespannt sein. n 31


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GRUNDIG 2.0

Beko Grundig Österreich AG wird Unterstützerin der Allianz für Entwicklung und Klima in Österreich

Globaler Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Focus Die Beko Grundig Österreich AG ist neue Unterstützerin der Allianz für Entwicklung und Klima in Österreich. Somit zeigt das Unternehmen einmal mehr, dass nicht nur über Nachhaltigkeit gesprochen wird, sondern aktive Schritte gesetzt werden.

»Wir

sprechen nicht nur über Nachhaltigkeit, sondern wir handeln auch im Sinne unserer Nachhaltigkeitsziele. Zusätzlich zu den internationalen Maßnahmen unseres Konzerns, wie z. B. der Herstellung nachhaltiger und energieeffizienter Produkte, wollen wir auch in Österreich unseren Beitrag leisten, unseren CO2-Fußabdruck verringern und in Klimaschutzprojekte investieren. Daher freuen wir uns, dass wir ab sofort Unterstützerin der Allianz für Entwicklung und Klima in Österreich sind und hier gemeinsame Projekte umsetzen werden“, so Christian Schimkowitsch, Geschäftsführer der Beko Grundig Österreich AG. „Mit der Beko Grundig Österreich AG gewinnen wir einen weiteren starken Unterstützer und Partner für nachhaltige Entwicklung und globalen Klimaschutz. Es benötigt enge Partnerschaften mit der Wirtschaft für die gemeinsame Bewältigung globaler Herausforderungen“, so Dr. Markus Bürger, Vorstandsvorsitzender der Allianz für Entwicklung und Klima in Österreich.

Nachhaltigkeitsstrategie Die Beko Grundig Österreich AG ist mit den Marken Beko, elektrabregenz und Grundig in Österreich vertreten. Die Muttergesellschaft Arçelik A.Ş. ist bereits CO2-neutral, in allen Werken in allen Bereichen wird nach einer implementierten Nachhaltigkeitsstrategie gearbeitet, die nach internationalen Standards

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zertifiziert wurde. So erfolgte beispielswiese 2019 und 2020 die Auszeichnung als nachhaltigstes Unternehmen in der Kategorie „Langlebige Haushaltswaren“ vom Dow Jones Sustainability Index. Ebenso arbeitet das Unternehmen schon lange an Technologien, die besonders nachhaltig für die Verbraucherinnen und Verbraucher sind. AquaTech in Beko Waschmaschinen, eine Technologie, die Konsumenten und Konsumentinnen hilft, Energie einzusparen, ist dafür nur ein Beispiel. Alle Geräte durchlaufen Funktions- und Lebensdauertests.

Gemeinsam für die Umwelt Die Beko Grundig Österreich AG ist dabei eine von mehr als 1.200 UnterstützerInnen, die sich der Allianz bereits europaweit angeschlossen haben. Seit Herbst 2019 verfolgt die Allianz für Entwicklung und Klima in Österreich das Ziel, Entwicklungszusammenarbeit und internationalen Klimaschutz über das Instrument der freiwilligen Kompensation von Treibhausgasen zu verknüpfen und für die Finanzierung wichtiger Entwicklungs- und Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern zusätzliche Mittel zu mobilisieren. Gemeinsames Ziel aller PartnerInnen ist die die Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsagenda 2030 und die Erreichung der Ziele des Übereinkommens von Paris.

Denn eine lange Lebensdauer sowie die Möglichkeit einer Reparatur sind tief im Qualitätsbewusstsein des Unternehmens verankert und wesentlicher Teil einer nachgelagerten Wertschöpfung.

Recycling-Linie Ebenso hat sich Arçelik A.Ş. auch dem Recyclinggedanken verschrieben. So kommt unter der Marke Beko eine eigene Recyclinglinie in den Handel. Waschmaschinen, deren Bottiche aus recycelten PET-Flaschen bestehen, Backöfen, in denen Teile aus einem nachhaltigen Material aus recycelten Fischnetzabfällen und industriellen Garnabfällen sind oder Wäschetrockner, in die Kunststoffteile aus recyceltem Kunststoff eingebaut werden, werden bald im Handel erhältlich sein.

»

Nun wird auch in Österreich Nachhaltigkeit in den Fokus gerückt. Daher ist die Partnerschaft für uns ein logischer Schritt. So können wir auch in Österreich in Klimaschutzprojekte investieren und so einen wichtigen und effizienten Beitrag zu globalem Klimaschutz und nachhaltiger Entwicklung leisten.« Christian Schimkowitsch, Geschäftsführer der Beko Grundig Österreich AG.

Fotos: © Allianz für Entwicklung und Klima in Österreich; © Beko Grundig Österreich AG


SCHÖNHEIT MODE WOHNEN

VINOBLE COSMETICS Vegane Wirkstoffkosmetik aus der Kraft der Trauben. Unisex. Made in Austria. VINOBLE COSMETICS steht für [c]lean luxury – eine neue Art der Hautpflege: clean, minimalistisch, nachhaltig und unisex. Alle Produkte sind aus rein veganen Inhaltsstoffen in Österreich hergestellt. Ihre Wirkung erhalten sie durch hochdosierte Antioxidantien aus der Traube. Neben den ergebnisorientierten Formulierungen überzeugt das Vinoble-Sortiment durch feine Texturen und zarte Düfte. Auch ein respektvoller Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen ist fest in der Unternehmens­ philosophie verankert. Die Herstellung erfolgt nach strengen Qualitätsrichtlinien in der eigenen Manufaktur in der Südsteiermark. Das reduzierte Produkt-Packaging aus Glas und Holz kommt komplett ohne Überkarton aus und setzt damit nicht nur neue Maßstäbe im Design, sondern auch in puncto Nachhaltigkeit. Mit über 200 Partnern in 14 Ländern positioniert sich Vinoble Cosmetics mit seinen Produkten und Spa-Behandlungen vorwiegend in Hotel Spas, Day Spas und Instituten im PremiumSegment.

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IN unserem Schaufenster

Laser by ED Viele Frauen und zunehmend mehr und mehr Männer empfinden Körperbehaarung als unerwünscht und störend und sehnen sich nach seidenglatter Haut – Laser by ED bietet dies mit modernster Lasertechnologie.

Foto: Laser by ED

Von den Achseln bis zur Intimzone – für schmerzfreie Haarentfernung verwendet das neue Grazer Institut Laser by ED die modernste Lasertechnologie. Edith Kopeter eröffnete mit März 2022 Laser by ED in der Hüttenbrennergasse und folgt damit dem langanhaltenden Trend zur glatten Haut.

MAX20 Moda Italiano jetzt neu in der ShoppingCity Seiersberg Italienische Mode steht vor allem für zeitlose Eleganz und zeichnet sich dabei durch Kreativität und eine stilistische Vielfalt aus, die kaum zu überbieten ist. Mit Max20 hat die ShoppingCity Seiersberg für alle modebewussten Damen, die auch auf das Geldbörserl schauen, ein tolles Konzept gefunden, welches stilvolle und trendige Italienische Mode zu sehr günstigen Preisen anbietet. Als Eröffnungsangebot bekommt die modebewusste Dame bei MAX20 jedes Teil für nur 10 Euro solange der Vorrat reicht. MAX20 finden Sie im Haus 5 in der Ebene 1. www.shoppingcityseiersberg.at

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Foto: ShoppingCity Seiersberg

Laser by ED – Institut für dauerhafte Haarentfernung Edith Kopeter 0677 64 713 911 Graz, Hüttenbrennergasse 38 www.laser-by-ed.com


IN unserem Schaufenster

Foto: kikaLeiner

Lush feiert den World Bath Bomb Day

The Experimenter 7,95 Euro

Groovy Kind Of Love 7,95 Euro

Melusine 7,50 Euro

Turmeric Latte 8,50 Euro

Urlaub auf Balkonien mit kika und Leiner

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er Frühling ist da, die Temperaturen steigen und die Lust, alles neu zu gestalten, kitzelt in den Fingerspitzen. Wie gut, dass dieser Wunsch jetzt ganz leicht erfüllt werden kann, denn die schönsten Balkon-Trends des Jahres sind jetzt bereit, umgesetzt zu werden. Mit traumhaften Möbelstücken und verspielten Wohnaccessoires

verwandelt sich jeder Balkon im Handumdrehen in eine lebendige und zugleich erholsame Oase. In den 26 kika und 14 Leiner Einrichtungshäusern in ganz Österreich sowie in den Online-Filialen auf www.kika.at und www.leiner. at warten ab sofort das schönste Outdoor-Sortiment, um Urlaub auf Balkonien einfach unvergesslich zu machen.

https://at.lush.com/

Öffnenr Sie Tü ! & Herz

Unterwegs für Menschen in Not Haussammlung 2022

Hier spenden!

IBAN AT34 6000 0000 0792 5700 www.caritas-steiermark.at 35


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INteraktion

James Rizzi – My New York City Sommer 2022 in Graz – die richtige Ausstellung, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort

grazIN MagazIN empfiehlt: 28. April – 1. Mai 2022

Eröffnung der Sportwagensaison 2022:

Charity-Veranstaltung Sportwagen­ opening mit Herz im Thermenhotel „Das Sonnreich“ Die wunderschöne Region rund um Bad Loipersdorf wird auch einbezogen. Lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen und entdecken Sie viele Highlights im Thermen- & Vulkanland. Mister Ferrari alias Heribert Kasper, lädt Ende April zum Sportwagenopening mit Herz ins steirische Bad Loipersdorf. Egal welches Baujahr, welche Farbe, welche Marke – der Klang eines startenden Ferrari, Lamborghini, Bugatti oder eines Porsche lässt niemanden kalt. Am 28. April treffen bereits die ersten Sportwagen in Bad Loipersdorf ein und sind bis 30. April in der Region unterwegs.

Rizzis Kosmos war der von SoHo, jenem Stadtteil im Süden Manhattans, der sich von „South of Houston Street“ ableitet. Hier, in der (v. l.) Stadtrat Günter Riegler, Enrico Battaglia Art28, Lafayette Street 284 hatte er MCG-Vorstand Armin Egger (Foto: MCG, Wiesner) mehr als 35 Jahre lang auch seinen Mikro-Kosmos. Sein Gesamtwerks. Sie ist auch Schauplatz Loft im vierten Stock war sein Atelier, seines Lebens. Sie zeigt seinen Mikroseine Lebenswelt, seine ganz persönliche Kosmos in SoHo, sein Atelier mit MöbelKunst-Galerie. Kunterbunt in allem – in stücken, Panoramawänden, LED-Fenstern den Farben, in den Utensilien, im Mobiund Originalkunstwerken. Und aus seiner liar. mehr als 40-jährigen Schaffenskraft hat „The past is history“, sagte Rizzi, „tomorBernhard Feil, Kurator der Ausstellung row is a mystery, today is a gift“. Seine und lebenslanger Freund des Künstlers, Gegenwart wird vom 26. Mai bis zum ein faszinierendes, einzigartiges Kunster4. September 2022 Gegenwart in Graz, lebnis inszeniert, mit bisher selten gezeigin Halle A der Messe Graz. In einer Austen Werken aus Privatbesitz, nicht veröfstellung, die vom Veranstalter Art 28 aus fentlichten Exponaten oder unvollendeten Tübingen „James Rizzi – My New York Werken aus Rizzis letzten Lebenstagen. City“ überschrieben wird. Sie ist weit mehr als eine Leistungsschau seines www.rizzi-graz.at

17. und 18. Juni 2020: Seifenfabrik on the rocks.

Foto: Alexander Felten

ABOUT DRINKS – das Spirituosenfestival kommt nach Graz

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Panta rhei heißt ja bekanntlich alles fließt. Aber ob Heraklit vor über 2.000 Jahren bereits das Spirituosenfestival About Drinks im Kopf hatte, ist fraglich. Als Motto für die Veranstaltung kann es jedenfalls dienen. Immerhin geht es um Drinks aller Art, vor allem um hochprozentige. Im einzigartigen Ambiente der Grazer Seifenfabrik laden dutzende internationale Spirituosenhersteller am 17. und

18. Juni zum Verkosten. Bei guter Musik und toller Stimmung heißt es Gläser hoch und cheers! Tickets sichern! Der Vorverkauf für ABOUT DRINKS – das Spirituosenfestival ist bereits gestartet. Vorverkaufstickets sind online unter www.about-drinks. at/tickets erhältlich, sowie in allen öticket-Vorverkaufsstellen. Neben Einzelkarten werden auch Gruppentickets (5+1 gratis) angeboten.

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grazIN BuchTipp

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Dr. Birgit Kofler-Bettschart Cécile Vogt – Pionierin der Hirnforschung Die erste Biografie der mehrfach für den Nobelpreis nominierten Hirn-Grundlagen-Forscherin! Die Neurowissenschaftlerin Cécile Vogt (1875–1962) gehört – wie Marie Curie oder Liese Meitner – zu den wichtigen Wegbereiterinnen für Frauenkarrieren in der Naturwissenschaft. ISBN 978-3-8000-7786-1 € 25,00

Winfried Veit Graff oder Allahs Zorn im Garten Europas Der Autor entwirft in seinem Debütroman ein fesselndes und informatives Panorama der Glaubenssuche zwischen Orient und Okzident vom Mittelalter bis heute. Der Nahost-Experte möchte mit seinem Krimi die Leser für die Geschichte orientalischer Minderheiten im Nahen Osten interessieren.

Robert Preis Der Tod ist ein Spieler aus Graz Kriminalroman – der erste Band der Armin-Trost-Reihe in vollständig überarbeiteter EmonsNeuauflage. Krimiautor und Journalist Robert Preis hat mit seinem Protagonisten Armin Trost eine Ermittlerfigur geschaffen, die weit über die Landesgrenzen der Steiermark hinaus bekannt geworden ist. ISBN 978-3-7408-1334-5 € 12,40

Susan Kaufman New York. Wie es keiner kennt Was auch immer Sie mit New York verbinden, die langjährige Lifestyleredakteurin und Fotografin Susan Kaufman lässt Sie den Big Apple mit ganz neuen Augen betrachten. Auf ihren Spaziergängen mit der Kamera lädt sie die Leser:innen ein, die Stadt mit ihrem Blick zu sehen: vom Fußweg aus, offen für kleine und große Besonderheiten. € 22.70

Direkt aus den USA: grazINs Sprachtreff 27.0

Dankbarkeit Letzten Herbst, als meine amerikanischen Studierenden und ich über das Erntedankfest sprachen, erstellten wir eine Liste mit deutschen Ausdrücken für „thank you“: danke, danke schön, danke sehr, danke vielmals, vielen herzlichen Dank, vielen lieben Dank, ich danke dir vielmals, ich danke dir von ganzem Herzen usw. Anschließend mussten meine Studierenden diese Ausdrücke in Sätzen verwenden, z. B.: „Ich danke dir vielmals für das Geschenk.“ Während dieser Übung fragte ich mich im Stillen, wie viele von ihnen – und wie viele Leute im Allgemeinen – auch tatsächlich „danke“ meinten, wenn sie diese Worte aussprachen. „Danke“ zu sagen bedeutet nämlich nicht automatisch, auch wirklich „danke“ zu meinen. Um wirklich von Herzen „danke“ zu meinen, muss ich erkennen, dass eine andere Person Zeit und Mühe für mich investiert hat, und ich muss diese Zeit und Mühe auch zu schätzen wissen. Ich persönlich halte mich für eine dankbare Person. Aber natürlich behaupten das die meisten Menschen von sich selbst. Dennoch kann ich ehrlich sagen, dass ich von Herzen kommende Dankesreden halte, wenn Menschen mir einen Gefallen tun. Wahrscheinlich gerade weil ich mich so überschwänglich bedanke, erfüllt es mich mit Groll, wenn Menschen nicht das gleiche Level an Wertschätzung zeigen wie ich. Aber freilich bin ich selbst weit davon entfernt, perfekt zu sein. Als meine Studierenden und ich über das Erntedankfest sprachen, musste ich mir wohl oder übel eingestehen, dass ich etwa noch nie Dank-

barkeit für sauberes Wasser oder die Vielfalt an Lebensmitteln empfunden habe. Vor meinem Schlafzimmerfenster steht ein Baum. Kahl im Winter, voll grüner Blätter im Sommer. Der Baum stand schon vor meinem Einzug hier und bringt etwas Natur in die trostlose Betonwüste meiner amerikanischen Kleinstadt. Obwohl ich diesen Baum liebe und mich jeden Morgen darüber freue, dass er genau vor meinem Fenster steht, habe ihm mich noch nie bei ihm bedankt. Es stimmt mich nachdenklich, dass ich diesen Baum – und die Natur überhaupt – liebe und dennoch noch nie Dankbarkeit für unseren wunderschönen Planeten empfunden habe. Als ich vor ein paar Jahren mit meinem Mann Rick durch die Innenstadt von State College, bekannt für die riesige Pennsylvania State University und eines der weltweit größten Sportstadien, ging, erblickte ich einen Regenbogen. „Schau, ein Regenbogen!“, rief ich aus. Voller Ehrfurcht blieb Rick stehen und zeigte ihn sogar vorbeigehenden Fremden. Seine Reaktion machte mich sprachlos. Schließlich war es doch nur ein Regenbogen. Schön anzusehen, ja, aber doch nicht etwas, wofür die Leute stehenblieben oder das man sogar Fremden zeigte. Ich lag so was von falsch. Solche Schönheit und die bloße Tatsache, dass wir Menschen sie erleben dürfen, sollten wir nicht als selbstverständlich erachten. Heutzutage bleiben wir beide, Rick und ich, für Regenbogen, Sonnenuntergänge, Wolkenformationen und andere natürliche Schönheiten, die wir zufällig entdecken, stehen und beobachten sie schweigend

eine ganze Minute lang. Nie zuvor war mir bewusst, wie viel Schönheit es auf unserem Planeten gibt. Der Philosoph Byung-Chul Han bezeichnet unsere Erde zu Recht als „gütig, großzügig und gastfreundlich“. Dass wir auf einem Planeten leben dürfen, der voll natürlicher Schönheit ist und uns zudem an seinem köstlichen Obst und Gemüse teilhaben lässt, ist kein Menschenrecht, sondern ein Geschenk, für das wir dankbar sein sollten. Jeden einzelnen Tag.

Dr. Daniela Ribitsch Department of Modern Languages ­Lycoming College Ich bin gebürtige Grazerin, wohne aber seit 2009 in den USA, wo ich als Germanistin an einem amerikanischen College arbeite. Außerdem schreibe ich in den USA Artikelserien für die Zeitung zu den Themen Ethik und Umweltschutz und habe auch eine Sprachkolumne, die regelmäßig in einer Zeitung in P ­ ennsylvania wie auch in einer Zeitung in ­Vermont erscheint. 37


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Neue Versicherungs-App

„Was würde die perfekte Versicherungsmaklerin leisten, wenn sie nur mich als Kundin zu betreuen hätte?“ Sophia ist deine persönliche Versicherungs­ maklerin. Sie hat nur ein Ziel – dich bestmöglich zu versichern. Und zwar so, wie es zu deiner aktuellen Lebenssituation passt. Sophia ist eine App, die ganz unter dem Motto „Sophia kümmert sich um deine Versicherungssituation, damit du es nicht musst.“ arbeitet. So behalten die User ihre Versicherungen im Überblick, können ihren tatsächlichen Versicherungsbedarf analysieren lassen, werden an Kündigungsfristen erinnert, erhalten individuelle Empfehlungen zum Optimieren ihrer Verträge, können neue Versicherungen abschließen und behalten die Versicherungssituation ihrer Lieblinge im Blick. Und wenn’s mal kracht, kann der Schadensfall ganz einfach per WhatsApp, Signal oder klassisch per E-Mail gemeldet werden und unsere erfahrenen Customer Happiness Soldiers kümmern sich um den Rest. Sophia funktioniert ganz ohne Maklervollmacht, einfach kostenlos registrieren und loslegen – no strings attached. Die App ist im österreichischen Apple App Store, Google Play Store oder als Web-App verfügbar.

Wie ist Sophia entstanden? Persönlicher Ärger über die Versicherungsbranche hat uns dazu bewogen, diesen Geschäftszweig zu revolutionieren. Undurchsichtige Verträge, sperrige Abwicklungen mit zwischengeschalteten Maklerfirmen, die Jagd nach Provisionen und einheitliche Angebote für individuelle Bedürfnisse sind nur einige der zahlreichen Mankos der Versicherungsbranche, die uns sauer aufgestoßen sind. Eine der grundlegenden Fragen, die wir uns dabei gestellt haben, war: „Was würde die perfekte Versicherungsmaklerin leisten, wenn sie nur mich als Kundin zu betreuen hätte?“ Die Antworten dazu bilden das Fundament bei der Entwicklung von Sophia. Ende 2019 haben wir im Rahmen einer aws Förderung zur Prototypenentwicklung gegründet. Nach über einem Jahr Entwicklungszeit und einigen Feedbackschleifen hat Sophia Anfang 2021 das Licht der Welt erblickt und ist nun für jeden verfügbar.

Welches Geschäftsmodell hat Sophia? Im Grunde sind wir eine klassische Versicherungsmaklerin und bekommen für die Vermittlung und Betreuung eines Versicherungsvertrages eine Provision vom Versiche-

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Foto: www.haraldtauderer.com

Wer ist Sophia?

(v. l.) Dani Pichler, Karl Haas, Petra Fröschl-Zückert, Sebastian Peischl rer. Am Preis der Versicherungen ändert sich dadurch nichts, egal ob man eine Versicherung direkt beim Versicherer, einem offline Versicherungsmakler oder bei uns abschließt. Wir sind komplett unabhängig, halten keine Beteiligungen bei Versicherern noch sind diese an uns beteiligt.

Wie geht es mit Sophia weiter? Mit Sophia möchten wir uns als Ansprechpartnerin Nummer Eins zum Thema Versicherungen etablieren. In naher Zukunft ist die Implementierung eines eigenen Versicherungsvergleichsrechners geplant, der Versicherungssparten übergreifend den idealen Versicherungsmix für die individuelle Lebenssituation berechnet. Für die Entwicklung hierfür bekommen wir eine Forschungs- und Entwicklungsförderung von der FFG im Rahmen des „Basisprogramms“. Das Förderprojekt hat ein Projektvolumen von knapp 130.000 Euro. Des weiteren soll der Vertragsabschluss voll digitalisiert und automatisiert werden und Sophia wird nur mehr Versicherungen von ökologischen, sozialen und ethischen (ESG-Kriterien) Versicherern anbieten.

Wer steht hinter Sophia? Das Gründerteam besteht aus Petra FröschlZückert, Karl Haas und Sebastian Peischl. Petra ist seit fast 20 Jahren selbstständige und unabhängige Versicherungsmaklerin und Vermögensberaterin und bringt das nötige Fachwissen mit. Sebastian und Karl bringen gemeinsam mehr als 30 Jahre an Erfahrung in der Softwareentwicklung mit ins Team. Der vierte Kopf im Team ist unsere Dani. Sie unterstützt, mit ihren rund 20 Jahren in der Versicherungsbranche, die Produktentwicklung und die Kundenbetreuung.

Auch eine Änderung am Geschäftsmodell ist angedacht: Um noch unabhängiger und transparenter auftreten zu können, werden wir Verträge ohne Provision verkaufen. So sind Versicherungen für Kunden um einiges günstiger. Unserer Service wird dann über ein monatliches Entgelt vergütet: Versicherungsvermittlung à la Netflix. Mit Sophia möchten wir das Thema Versicherungen aus seinem verstaubten Dasein holen und für die Endkunden den Umgang erträglicher gestalten. Hip wird dieses Thema aber nie wirklich werden ;-) Karl Haas, Co-Founder

www.hi-sophia.at


CHINA VOR DEM KOMMUNISMUS

SHEN YUNs einzigartige künstlerische Vision erweitert das Theatererlebnis zu einer inspirierenden, multidimensionalen Reise durch einen der größten Schätze der Menschheit – die 5000-jährige traditionelle chinesische Kultur. Mit einer der ältesten Kunstformen der Welt – dem klassischen chinesischen Tanz – sowie einer patentierten Bühnenbildtechnik und eigenen Orchesterwerken öffnet Shen Yun ein Portal zu einer Zivilisation von bezaubernder Schönheit und erleuchtender Weisheit. „Wunderbare Bilder, hinreißende Geschichten!“ — FAZ

„Die Kraft der Sinnbilder und die Geschichten sind überragend. Eine außergewöhnliche Erfahrung.“ — Cate Blanchett, oscarprämierte Schauspielerin

„Man erkennt sofort, wenn man einen guten Auftritt sieht. Es ist Hingabe und Können!“ — Martin Freeman, britischer Schauspieler und Emmy-Award-Gewinner

Oper Graz 28.-30. April 2022 EINE KOMPLETT NEUE PRODUKTION MIT LIVE-ORCHESTER

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