Die o zielle Zeitung des Gewerbevereins Herrliberg
GV Gewerbeverein
Neue Statuten
Landgut Schipf
Sommerzeit
Inspirationen
Seite 2
Kehrseite
Neu in Herrliberg
Seite 4 – 6
Seite 12
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Die o zielle Zeitung des Gewerbevereins Herrliberg
GV Gewerbeverein
Neue Statuten
Landgut Schipf
Sommerzeit
Inspirationen
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Neu in Herrliberg
Seite 4 – 6
Seite 12
Wer am Zürichsee lebt, muss für gute Weine nicht in die Ferne schweifen. Ein Abstecher an die Seestrasse 1 zum Weingut Schipf in Herrliberg genügt, um in den Genuss bester Weine zu kommen.

Ich durfte an einem Rundgang, geführt durch Claudia von Meyenburg, teilnehmen und habe sofort verstanden, weshalb das Landgut weit über Herrliberg hinaus einen besonderen Ruf geniesst. Die einzigartige Lage zwischen See und Rebbergen, die historischen Gebäude und die jahrhundertealte Weinbautradition machen die Schipf zu einem der eindrucksvollsten und schönsten Landgüter am Zürichsee.
Schon seit über 600 Jahren wachsen die Reben an den steilen, südwestlich ausgerichteten Schipfhalden. Die früheste Erwähnung der «Schüpfi ze Herdiberg» stammt aus dem Jahr 1398; seither wird hier Wein gekeltert. Im 17. und 18. Jahrhundert prägten die Zürcher Seidenhandelsfamilien Werdmüller und Escher das Gut und machten aus dem einstigen Bauerngut einen herrschaftlichen Landsitz mit Sommerhaus, Festsaal, Gewölbekeller, Gartenpavillon und Seegarten. Seit über 120 Jahren ist das Gut nun im Besitz der Familie von Meyenburg.
Kaspar von Meyenburg hat jahrzehntelang diesen besonderen Ort mit grosser Leidenschaft geprägt. Mit Weitblick, Qualitätsbewusstsein und viel Respekt vor der Natur hat er den Weinbau auf der Schipf kultiviert und die positive Entwicklung der Zürichseeweine aktiv mitgestaltet. Claudia von Meyenburg führt nun die Geschicke des Familienbetriebs mit ihrem vierköpfigen SchipfTeam in die Zukunft. Sie verbindet die lange Tradition des Hauses mit neuen Impulsen und trägt die Geschichte der Schipf in die nächste Generation weiter.

In den Weinbergen der Schipf/des Weinguts Schipf wachsen heute unter anderem Pinot Noir, Räuschling, Riesling x Silvaner, Pinot Gris, Pinot Blanc, Gewürztraminer, Garanoir, Freisamer und Chardonnay. Gekeltert wird in der über 300 Jahre alten Trotte und die Weine reifen im historischen Gewölbekeller.
«Wein ist ein Genussmittel, ein Kulturgut, das Landschaft, Klima, Handwerk und Geschichte in sich trägt,» betont Claudia von Meyenburg.
Ein Glas Wein von der Schipf ist deshalb mehr als ein Getränk. Es enthält die besondere Stimmung vom Zürisee und ein grosses Stück Herrliberger und Zürcher Geschichte.

Aus der Redaktion
«Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen, denn das Glück ist immer da.»
Diese Zeilen von Goethe haben mich bei der Arbeit an dieser Ausgabe begleitet. Oft suchen wir das Besondere in der Ferne und übersehen dabei, was direkt vor unserer Haustüre liegt.
Mit dem Landgut Schipf steht in dieser Ausgabe ein Ort im Mittelpunkt, der seit Jahrhunderten Teil der Herrliberger Geschichte ist. Ein Ort, der zeigt, wie viel Schönheit, Tradition und Engagement in unserer Gemeinde zu finden sind. Doch nicht nur dort: Auch die weiteren Beiträge erzählen von Menschen, Vereinen und Unternehmen, die das Leben in Herrliberg bereichern.
Passend zur Sommerzeit werfen wir einen Blick auf Themen, die uns durch die warme Jahreszeit begleiten, von Ausflügen und Kultur bis hin zu Gesundheit und Freizeit. Gleichzeitig
Gewerbeverein Herrliberg

möchten wir wie gewohnt das lokale Gewerbe sichtbar machen und den Menschen hinter den Unternehmen eine Stimme geben.
Vielleicht entdecken auch Sie beim Lesen etwas, das ganz in Ihrer Nähe liegt und das Sie bisher noch nicht wahrgenommen haben.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine sonnige Sommerzeit.
Herzlich Jris Bernet
Generalversammlung GV Herrliberg
An der 72. Generalversammlung des Gewerbevereins Herrliberg standen wichtige Entscheidungen für die Zukunft des Vereins im Zentrum. 46 Personen nahmen an der Versammlung teil, davon waren 32 stimmberechtigt. Im Fokus standen die Anpassungen der Vereinsstatuten, die einstimmig mit nur einer Enthaltung angenommen wurden.
Text: Jris Bernet
Auslöser für die Revision waren die personellen Veränderungen im Vorstand. Nachdem mehrere Vorstandsmitglieder ihren Rücktritt angekündigt hatten, setzte sich eine Arbeitsgruppe intensiv mit der Zukunft des Vereins auseinander. Ziel war es, den Gewerbeverein auch mit einer kleineren Führungsstruktur handlungsfähig zu halten.
Die neuen Statuten ermöglichen künftig einen Vorstand mit nur drei Mitgliedern. Zudem wird das bisher zwingend vorgesehene Präsidium flexibler
gestaltet. Die präsidialen Aufgaben können neu auf mehrere Vorstandsmitglieder verteilt werden. Damit reagiert der Verein auf die zunehmenden Anforderungen an die Vereinsarbeit und schafft gleichzeitig die Grundlage für eine nachhaltige Weiterführung.
Trotz dieser Anpassungen bleibt das Ziel unverändert: Der Vorstand möchte auch künftig möglichst breit abgestützt sein und weitere engagierte Gewerbetreibende für die Mitarbeit gewinnen. Ein aktives Vereinsleben mit Märkten, Gewerbelunches und Veranstaltungen soll weiterhin
einen wichtigen Beitrag zum Austausch leisten.
Erfreulich entwickelte sich auch die Mitgliederzahl. Fünf neue Unternehmen wurden in den Verein aufgenommen, darunter die Praxis TCM Chi, die Zürich Generalagentur Marc Peter, die Bertoli Architekten GmbH, die med-ico AG Arztpraxis Seeblick sowie die Jonad GmbH. Damit zählt der Gewerbeverein aktuell 108 Mitglieder. Mit den beschlossenen Änderungen hat der Gewerbeverein Herrliberg wichtige Voraussetzungen geschaffen, um auch in Zukunft ein starker Partner für das lokale Gewerbe zu bleiben.
An der diesjährigen Generalversammlung hat der Gewerbeverein Herrliberg seine Statuten angepasst. Damit hat er pragmatisch auf die aktuellen Herausforderungen reagiert. Die Verantwortung soll künftig auf mehrere Schultern verteilt werden. So werden die Voraussetzungen gescha en, um als Verein auch in Zukunft aktiv bleiben zu können.
Text: Yvonne Bont
Hinter diesem Entscheid steckt jedoch mehr als eine formale Anpassung. Er spiegelt eine Entwicklung wider, die viele Vereine beschäftigt: Es wird zunehmend schwieriger, Menschen für ehrenamtliche Vorstandsarbeit zu gewinnen. Die Bereitschaft, sich langfristig in einem Verein zu engagieren, hat in den vergangenen Jahren abgenommen. Berufliche Belastungen, familiäre Verpflichtungen und eine Vielzahl von Freizeitangeboten führen dazu, dass die verfügbare Zeit knapper wird. Gleichzeitig sind die Anforderungen
an Vorstandsmitglieder gestiegen. Administration, Kommunikation, Organisation von Anlässen oder digitale Präsenz verlangen heute deutlich mehr Aufwand als noch vor wenigen Jahrzehnten.
Dennoch bleibt die Vereinsarbeit von grosser Bedeutung. Vereine schaffen Begegnungen, fördern den Austausch und stärken den Zusammenhalt in einer Gemeinde. Für einen Gewerbeverein gilt dies ganz besonders. Er vernetzt Unternehmen, vertritt gemeinsame Interessen und schafft Plattformen, auf denen neue Ideen und Projekte entstehen können.
Bei uns dreht sich Alles nur um Golf. Und um Sie.


Ich habe die Arbeit im Vorstand über all diese Jahre sehr geschätzt. Sie hat mich den Menschen und ihren Betrieben nähergebracht und verbunden. Zu wissen, was andere bewegt und was sie beschäftigt, hilft im Umgang mit den eigenen täglichen Herausforderungen. Darüber hinaus war es eine tolle Sache, so vieles selbst zu gestalten und auf die Beine stellen zu können: Ausflüge, Informationsveranstaltungen, Gewerbehöcks vieles konnten wir als Team umsetzen. Das Vernetzen mit den Gewerblerinnen und Gewerbler im Bezirk hat geholfen, über den Tellerrand hinauszusehen und Inputs zu holen wie andere «Gewerbe denken». Ich möchte diese Zeit nicht missen und wünsche dem Verein neue Vorstandsmitglieder, die ihn durch ihre Tatkraft und die nötigen Portion Neugierde weiter voranbringen.
Der Vorstand des Gewerbevereins freut sich über Interessierte, die bereit sind, sich einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. info@gv-herrliberg.ch


Besser spät als nie: Wenn auch mit einjähriger Verspätung haben wir unser rundes Firmenjubiläum gebührend gefeiert!

Als grosses Dankeschön für den Einsatz und die tolle geleistete Arbeit der vergangenen beiden Jahrzehnte packte das gesamte Team Ende Mai die Koffer.
Das Ziel: Die lebendige, geschichtsträchtige und kulinarische Metropole Neapel.
Kultur, Geschichte und die Unterwelt
Unsere dreitägige Reise vom 28.–30. Mai war vollgepackt mit unvergesslichen Highlights. Wir tauchten bei einem Ausflug nach Pompeji in die faszinierende römische Geschichte
ein und wechselten kurz darauf die Perspektive: Tief unter den engen Gassen der Altstadt erkundeten wir das unterirdische Neapel (Napoli Sotterranea). Die antiken Aquädukte und die historischen Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg beeindruckten uns sehr.
Kulinarische Highlights und mitten im Geschehen
Auch kulinarisch haben wir absolut nichts anbrennen lassen! Von der weltbesten traditionellen Pizza über frische Pasta bis hin zu den typischen, himmlisch süssen Gebäcken der Region haben wir uns durch die Stadt geschlemmt.
Nach drei intensiven Tagen kehrten wir zwar etwas erschöpft, aber überglücklich und mit unzähligen «exotischen» Eindrücken im Gepäck nach Hause zurück. Ein riesiges Dankeschön an das ganze Team für die tollen gemeinsamen Momente – auf die nächsten Jahre der Adrian Theiler GmbH! zVg
ZKB KMU-Monitor 2026
Die wirtschaftliche Stimmung unter den Zürcher KMU hat sich im vergangenen Jahr weiter eingetrübt.
Die jährliche Studie der ZHAW, erstellt im Auftrag der Zürcher Kantonalbank, untersucht die Lage der KMU im Kanton Zürich in einem wirtschaftlich und geopolitisch herausfordernden Umfeld. An der Befragung, die zwischen März und April 2026 durchgeführt wurde, nahmen 1287 Unternehmen teil – so viele wie noch nie. Während 2023 noch rund 72 Prozent der befragten Unternehmen ihre Lage als gut oder sehr gut einschätzten, sind es heute noch 60 Prozent.
Bemerkenswert ist dabei ein Wechsel der grössten Herausforderungen. Der jahrelange Fachkräftemangel verliert etwas an Bedeutung. Stattdessen rückt die mangelnde Nachfrage stärker in den Vordergrund. Immer mehr Unternehmen berichten von einer zurückhaltenden Kundschaft und schwierigeren Marktbedingungen. Gleichzeitig bleiben Umsatz- und Margenwachstum unter Druck.
Die Studie zeigt aber auch, dass es den Zürcher KMU keineswegs überall
Impressum
gleich geht. Besonders positiv präsentiert sich die Bau- und Architekturbranche. Sie profitiert von einer stabilen Nachfrage, kämpft jedoch weiterhin mit dem Mangel an qualifizierten Fachkräften. Deutlich schwieriger ist die Situation in der Industrie. Dort belasten der starke Franken, sinkende Nachfrage und zunehmende Regulierung die Unternehmen gleichzeitig. Auch der Handel steht unter Druck, insbesondere durch den intensiven Wettbewerb und die wachsende Konkurrenz des Online-Handels.
Ein weiteres Thema gewinnt rasant an Bedeutung: Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Über alle Unternehmensgrössen hinweg beschäftigen sich immer mehr KMU mit den Chancen und Risiken neuer Technologien. Damit verbunden rücken auch Cyberrisiken und Innovationsfähigkeit stärker in den Fokus. zVg
O zielles Publikationsorgan des Gewerbevereins Herrliberg
Herausgeberin
Eugen Wiederkehr AG, Steinradstrasse 8 8704 Herrliberg, Tel. 044 430 08 08
Verleger
Eugen Wiederkehr
Inserate
Eugen Wiederkehr AG
Verantwortliche Redaktion Jris Bernet, bernet@gewerbezeitungen.ch
Grafik/Druckvorstufe
Feldner Druck AG, Esslingerstrasse 23 8618 Oetwil am See, Tel. 043 844 10 20 Gedruckt in der Schweiz auf Schweizer Papier







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Steinradstrasse 8, 8704 Herrliberg Tel. 044 430 08 08 www.gewerbezeitungen.ch facebook.com/gewerbezeitungen
Auflage 6000 Exemplare
Die nächsten Ausgaben erscheinen am: 26. September 2026: Schwerpunktthema Lernende, Tradition & Landwirtschaft, Viehschau, Herbstmarkt 12. Dezember 2026: Schwerpunktthema Spiritualität & Religion, Weihnachtsmarkt
Verteilung
Die Zeitung «Grüezi Herrliberg» wird durch die Schweizerische Post AG in alle Haushaltungen und Postfächer von Herrliberg und Feldmeilen verteilt.
Keine Zeitung: «Grüezi Herrliberg» erwünscht Mit der Bezeichnung: «Keine Gratiszeitungen» am Briefkasten erfolgt keine Zustellung.

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Ferienfonds der Martin Stiftung
Ferien bedeuten für Ursula Weber Begegnungen, Ausflüge und schöne Erinnerungen. Der Ferienfonds der Martin Stiftung hilft mit, solche Erlebnisse möglich zu machen.
Text: Miriam Eckert
Was bedeuten dir Ferien?
Ursula Weber: Ferien sind ein Tapetenwechsel. Mir gefällt es sehr, Neues zu sehen. Früher bin ich viel gereist in der Schweiz. Im Ausland war ich zwei Mal. Als ich ein GA hatte, bin ich mit dem Zug durch die Schweiz gefahren. Das war wunderschön, aber jetzt geht das nicht mehr.
Warum gehst du gern in die Ferien? Mit meiner Wohngruppe war ich in den Ferien am Hallwilersee. Wir ha-
ben schöne Ausflüge gemacht mit dem Schiff und der Kutsche. Da lernt man sich etwas anders kennen, das habe ich gespürt. Ich bin offen für Vieles. Aber ich kann auch sagen: «Jetzt ist nicht der Zeitpunkt. Jetzt will ich nicht reden.»
Was brauchst du für schöne Ferien?
Ich lerne gerne neue Leute kennen oder treffe Leute von früheren Lagern. Und dann braucht es natürlich gutes Wetter, gute Stimmung, gutes Essen und vielleicht mal ein Glas Wein und einen Cappuccino. Der ist so fein!

Für den Ferienfonds spenden Der Ferienfonds der Martin Stiftung ermöglicht Ferien und Ausflüge für Menschen mit Beeinträchtigung. Mit Ihrer Unterstützung schenken Sie Erlebnisse, die lange in Erinnerung bleiben.
Martin Stiftung Im Bindschädler 10 8704 Erlenbach www.martin-stiftung.ch

Ob Badeferien am Mittelmeer, eine Rundreise durch Ägypten oder eine Wanderung in den Bergen: Wer verreist, sollte nicht nur an Reisepass und Sonnenbrille denken, sondern auch an eine gut ausgestattete Reiseapotheke.
Text: Jris Bernet
Kleine Beschwerden wie MagenDarm-Probleme, Sonnenbrand, Insektenstiche oder Blasen können die schönsten Ferientage trüben. Martin Süess, Inhaber der Drogerie Herrliberg, erklärt, worauf es bei der Reiseapotheke ankommt.
GH: Herr Süess, weshalb ist eine Reiseapotheke überhaupt wichtig?
MS: Eine Reiseapotheke hilft, kleinere gesundheitliche Probleme rasch selbst zu behandeln. Gerade im Ausland sind vertraute Medikamente nicht immer erhältlich oder tragen andere Namen. Mit einer gut zusammengestellten Reiseapotheke ist man für die häufigsten Beschwerden vorbereitet.
GH: Was gehört Ihrer Meinung nach in jede Reiseapotheke?
MS: Zur Grundausstattung gehören persönliche Medikamente, Schmerzmittel, ein Mittel gegen Durchfall so-

wie ein Präparat gegen Allergien oder Insektenstiche. Je nach Reiseziel empfehle ich zusätzlich Sonnen- und Mückenschutz sowie Elektrolyte für den Flüssigkeitsausgleich.
GH: Gibt es Unterschiede je nach Reiseziel?
MS: Ja, unbedingt. Wer beispielsweise eine Rundreise durch Ägypten mit Badeferien am Roten Meer kombiniert, benötigt andere Produkte als jemand, der in die Berge reist.
GH: Haben Sie einen Tipp für Reisende, die möglichst leicht packen möchten?
MS: Ja. Viele Produkte gibt es in praktischen Reisegrössen. Zudem kann man die Reiseapotheke individuell abstimmen. So nimmt man nur das mit, was man tatsächlich braucht. Wir beraten unsere Kundinnen und Kunden persönlich und stellen die Reiseapotheke individuell zusammen. Dabei berücksichtigen wir das Reiseziel, geplante Aktivitäten und allfällige gesundheitliche Besonderheiten. So kann man entspannt und gut vorbereitet in die Ferien starten.
GH: Vielen Dank für das Gespräch. MS: Sehr gerne – und allen Herrlibergerinnen und Herrlibergern wünsche ich schöne und gesunde Ferien!
Gemeinsam feiern die reformierten Kirchgemeinden ZollikonZumikon, Küsnacht, Erlenbach und Herrliberg die Gottesdienste während der Sommerferien. In fünf aufeinanderfolgenden Gottesdiensten wenden wir uns den Emotionen zu. Sie sind für unser Leben wichtiger, als man denkt.

12.07., 10.30 Uhrref. Kirche Zollikon, Thema: «Wut, Ärger, Zorn» 19.07., 10.30 Uhrref. Kirche Küsnacht, Thema: «Scham, Lust» 26.07., 10.30 Uhrref. Kirche Erlenbach, Thema: «Angst, Vertrauen» 02.08., 10.30 Uhrref. Kirche Tal, Herrliberg, Thema: «Gott im Gefühl»
09.08., 10.30 Uhr ref. Kirche Zumikon, Thema: «Fernweh und Heimweh –die Schweizer Krankheit»


















Wohin soll die Reise gehen?
Viele Menschen planen ihre Sommerferien sorgfältig. Für die eigene Entwicklung nehmen sie sich dagegen oft weniger Zeit. Dabei kann die Sommerzeit eine gute Gelegenheit dafür sein.

Der Sommer bringt für viele Menschen etwas mehr Freiraum. Termine fallen weg, der Alltag wird etwas ruhiger und die Ferien stehen vor der Tür.
Während Reiseziele, Ausflüge und Ferienpläne oft bis ins Detail organisiert werden, bleibt eine andere Frage häufig unbeantwortet: Wohin soll die persönliche oder berufliche Reise eigentlich gehen?
Gerade in den ruhigeren Sommerwochen entsteht Raum für Gedanken, die im Alltag oft zu kurz kommen. Was ist in den letzten Monaten gelungen? Was hat Freude gemacht oder Energie gegeben? Welche Herausforderungen beschäftigen aktuell? Und welche Ziele sind heute noch wichtig?
Die Antworten sind oft schon da. Solche Fragen müssen nicht sofort zu grossen Veränderungen führen. Oft reicht es, bewusst innezuhalten und die eigene Situation mit etwas Distanz zu betrachten. In Coachings zeigt sich immer wieder, dass Menschen die Ant-
worten auf viele dieser Fragen bereits in sich tragen. Was häufig fehlt, ist nicht die Lösung, sondern die Zeit und der Raum, darüber nachzudenken.
Wer sich regelmässig Zeit für Reflexion nimmt, erkennt Chancen und Herausforderungen häufig früher und kann bewusster Entscheidungen treffen.
Ein Blick auf den eigenen Weg. Der Sommer eignet sich deshalb nicht nur für eine Reise an einen anderen Ort, sondern auch für einen kurzen Blick auf den eigenen Weg. Vielleicht ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um innezuhalten, den eigenen Kompass zu überprüfen und bewusst zu entscheiden, wohin die Reise als Nächstes gehen soll.

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Apotheke im Zentrum
Streng genommen ist Vitamin D kein klassisches Vitamin, sondern ein Hormon. Während wir die meisten Vitamine über die Nahrung aufnehmen, kann unser Körper Vitamin D mithilfe von Sonnenlicht selbst herstellen.

Text: Jris Bernet
Treffen UVB-Strahlen auf die Haut, beginnt der Körper mit der Produktion von Vitamin D. Wir verbringen jedoch einen grossen Teil unserer Zeit in Innenräumen oder schützen unsere Haut vernünftigerweise mit Sonnencrème. Hinzu kommt, dass die Sonne in den Wintermonaten in der Schweiz zu tief steht, um ausreichend UVB-Strahlen für die körpereigene Produktion bereitzustellen.
Da Vitamin D eine wichtige Rolle für den Knochenstoffwechsel, die Muskelkraft und das Immunsystem spielt, ist es wichtig, ein Auge darauf zu haben. Ein ausgeglichener Vitamin-DSpiegel trägt dazu bei, dass Kalzium optimal aufgenommen und in die Knochen eingebaut werden kann. Typische Beschwerden eines Vitamin-DMangels können Müdigkeit, Muskelschwäche oder eine erhöhte Infektanfälligkeit sein. Allerdings sind diese Symptome unspezifisch und können viele Ursachen haben. Deshalb empfiehlt sich eine gezielte Messung des Vitamin-D-Spiegels.
Dank moderner Schnelltests kann der Vitamin-D-Wert heute unkompliziert bestimmt werden. Einen solchen Test bietet die Apotheke im Zentrum in Feldmeilen an. Mit einer kleinen Pumpe am Oberarm wird völlig schmerzlos etwas Kapillarblut entnommen. Anschliessend wird es ins Labor eingeschickt und nach rund sieben Arbeitstagen erhält die Apotheke das Ergebnis. «Wir empfehlen eine Supplementierung lieber auf Basis einer Messung als auf Geratewohl. Je nach Mangel-
situation bestimmen wir die Höhe der Dosierung sowie die Dauer der Einnahme. Sobald sich der Wert normalisiert hat, empfehlen wir die Erhaltungsdosis», erklärt die verantwortliche Apothekerin Belkisa Handzic.
Vitamin-D-Präparate gibt es auch in Kombination mit Vitamin K2. Dieses unterstützt den Transport von Kalzium in die Knochen und Zähne und trägt dazu bei, dass sich Kalzium nicht an unerwünschten Stellen im Körper ablagert. Deshalb wird die Kombination von Vitamin D und K2 häufig empfohlen, insbesondere bei einer längerfristigen Supplementierung.
Wer seinen Vitamin-D-Spiegel kennt, kann gezielt handeln, statt auf Verdacht zu supplementieren.

Apotheke im Zentrum General Wille-Strasse 65 8706 Feldmeilen
Vitamin-D-Test jeweils Montag – Donnerstag von 08:30 bis 10:00 Uhr.

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Welche Brille passt?
Ob eine einfache Lesebrille genügt, hängt stark vom Alltag ab. Wer nur gelegentlich kurze Texte liest, kommt manchmal mit einer Fertiglesebrille zurecht. Wer jedoch viel am Bildschirm arbeitet, unterschiedliche Distanzen nutzt oder bereits eine Brille trägt, profitiert meist von individuell angepassten Gläsern.
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Erste Anzeichen im Alltag Plötzlich wird das Handy etwas weiter weggehalten, die Speisekarte im Restaurant braucht mehr Licht, und kleine Schrift wirkt abends anstrengender als früher. Viele Menschen kennen diesen Moment. Meist steckt dahinter keine Krankheit, sondern ein natürlicher Prozess: Mit den Jahren verliert die Augenlinse an Elastizität, wodurch das Scharfstellen in der Nähe schwieriger wird.
Ein professioneller Sehtest lohnt sich, sobald Lesen dauerhaft anstrengender wird oder die Sicht schwankt. So lässt sich klären, ob eine klassische Lesebrille, eine Bildschirmbrille oder eine andere Lösung am besten passt. Gutes Sehen soll im Alltag selbstverständlich bleiben — beim Lesen, Arbeiten und Geniessen.
Autor Esa Puhakka Dipl. Augenoptiker, Optometrist FH (Bsc)


Ab wann verändert sich das Nahsehen?











Typischerweise macht sich diese Veränderung ab etwa 40 bis 45 Jahren bemerkbar. Erste Anzeichen sind müdes Sehen beim Lesen, Kopfschmerzen nach Naharbeit oder der Wunsch nach hellerem Licht. Eine Lesebrille kann dann spürbar entlasten. Sie macht die Augen nicht schlechter, sondern gleicht lediglich aus, was das Auge selbst nicht mehr mühelos leisten kann.

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In der katholischen Kirchgemeinde Herrliberg steht ein personeller Umbruch bevor. Am Sonntag, 28. Juni 2026, verabschiedet die Pfarrei St. Marien im Rahmen des Schulabschluss-Gottesdienstes zwei prägende Gesichter ihrer Seelsorge: den Pfarreibeauftragten Wolfgang Arnold und Pfarradministrator Albin Keller.

Wolfgang Arnold verlässt die Gemeinde nach fünf Jahren intensivem Engagement bei dem er die Familienkatechese stärkte und musikalische Impulse setzte. An seiner Seite wirkte Pfarrer Albin Keller. Der erfahrene Priester, der bereits 1965 geweiht wurde und viele Stationen an der Goldküste betreute, unterstützte die Kirchgemeinde. Für Pfarrer Keller ist dieser administrative Einsatz in Herrliberg voraussichtlich der letzte offizielle Dienstauftrag seiner langen Laufbahn. Den Abschiedsgottesdienst gestalten auf Wunsch der beiden Seelsorger das Duo «Giselle & Dede» sowie der Kinderchor «MagiKids» mit.
Auch die Nachfolge ist bereits geregelt und sorgt für Kontinuität: Markus Grüsser wird am
1. August 2026 die Leitung als neuer Pfarreibeauftragter übernehmen. Er bringt dreizehn Jahre Erfahrung als Seelsorger aus der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit in Adliswil mit. Markus Grüsser zieht mit seiner Familie ins lokale Pfarreihaus ein. zVg
– Sonntag, 28.06.2026 10.30
Mitenand-Sunntig zum Schulschluss und Verabschiedung von Pfarrer A. Keller und W. Arnold, St. Marien
– Sonntag, 23.08.2026 10.30
Gottesdienst und Begrüssung Pfarreibeauftragter Markus Grüsser mit Pfarreifest «Rund um den Kirchturm», St. Marien
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Gelbschwarz Herrliberg
Zum elften Mal hat der Verein «Gelbschwarz Herrliberg» die Auszeichnung «Herrliberger des Jahres» verliehen. Mit Rolf Jenny wurde dabei eine Persönlichkeit geehrt, die das Dorf über Jahrzehnte hinweg entscheidend geprägt hat.
Text: Reto Tobler
1968 kam Rolf Jenny nach Herrliberg und übernahm als junger Unternehmer die Carrosserie Huser, später die Carrosserie + Autospritzwerk Rolf Jenny. Er war ein erfolgreicher, geschätzter Geschäftsmann, Arbeitgeber und Ausbildner.
Auch privat engagierte er sich stark: 1972 trat er dem Feuerwehrkorps Herrliberg bei und übernahm später das Kommando. 1986 wurde er in den Gemeinderat gewählt, dem er 12 Jahre angehörte und wichtige Projekte wie die Vergrösserung und Sanierung des Hafens und die Einführung des Nachtbusses prägte.
Auch als Gemeindepräsident setzte er zahlreiche Vorhaben um, darunter den Ausbau von Sportanlagen und Infrastruktur sowie wichtige Liegenschaftsgeschäfte, etwa im Fuler, und weitere Projekte für die Gemeindeentwicklung. Zudem war er vier Jahre Kantonsrat.
Rolf Jenny engagierte sich auch im Gewerbeverein als Präsident sowie als OK-Präsident der HEGA 2016. Dem FC Herrliberg blieb er über Jahrzehnte treu, unter anderem 20 Jahre im Prä-
sidium. 2008 war er Mitgründer des Vereins «Gelbschwarz Herrliberg».
Neben all diesen Leistungen bleibt vor allem eines: Rolf Jenny ist ein äusserst geschätzter, offener und engagierter Mensch, der sich mit grossem Einsatz für Herrliberg und seine Bevölkerung eingesetzt hat. Ehre, wem Ehre gebührt.



Freilichtkomödie der Herrliberger Compagnia Za-Zà
Musik erleben, Gemeinschaft spüren

wieder zur stimmungsvollen Freilichtbühne.
gemeinschaft, welche für die Welt steht. Diese stellt sich mit Witz und Leidenschaft der drohenden Machtergreifung durch den Heuchler und Betrüger Tartuffe entgegen, der die menschliche Verführbarkeit mit Könnerschaft für sich zu nutzen weiss.
Die Herrliberger Kulturschaffenden Annina Gieré und Carlos Becker –
Leitung der Compagnia Za-Zà – führen für Tartuffe neun Künstlerinnen und Künstler aus diversen Sprachbereichen und Landschaften von der Schweiz über Italien bis Chile zusammen. Auf ihrer Wanderbühne spielt Za-Zà unter dem Sommermond und sorgt so für ein Theatererlebnis besonderer Art
zVg
Zum zweiten Mal geht die Herrliberger Compagnia Za-Zà auf Schweizer Tournee durch sechs Kantone und freut sich auf das Heimspiel im lauschigen Hof des Mariafeld in Feldmeilen. Mit Bewegung, Live-Musik, Tanz, clowneskem Slapstick und Sprachenvielfalt präsentiert Za-Zà einen Klassiker der Theaterliteratur: Molières Tartuffe oder Der Heuchler ist eine leichtfüssige, doch abgründige Komödie voller Situationskomik und inhaltlicher Sprengkraft, die heute aktueller denn je ist. Sie zeigt die «Tartüffisierung» einer kleinen Haus-
Compagnia Za-Zà Regie: Christian Seiler www.compagnia-zaza.com
Freitag und Samstag, 03. und 04. Juli 2026, 20.00 Feldmeilen
Atelier Theater Meilen, Hof des Mariafelds, Freilichtau ührungen
Kollekte: Über einen Beitrag ab Fr. 20.–/30.– würden wir uns freuen.
Die Vorstellungen finden bei jedem Wetter statt. Im Fall von Regen werden die Zuschauerbänke mit Zelten überdacht. Unnummerierte Plätze
Atelier Theater Meilen
General-Wille-Str. 169
8706 Feldmeilen
Telefon: +41 (0)44 923 49 24
info@ateliertheater-meilen.ch www.ateliertheater-meilen.ch

Über 100 Schüler der Musikschule Pfannenstiel nahmen in diesem Frühling an den drei Musiklagern in der Lenzerheide, in Amden und in Flüeli-Ranft teil. Es wurde gesungen, geprobt, gelacht und musiziert – für viele Kinder und Jugendliche zählen diese Tage zu den besonderen Erlebnissen im Musikschuljahr.

und
Den Auftakt machte im April das Singlager in der Lenzerheide. Im Zentrum standen Stimme, Ausdruck und gemeinsames Singen. Erarbeitet wurde das Bühnenspektakel «Move it», das mit viel Freude und Energie auf die Bühne gebracht wurde.
Im Mai folgten die Instrumentallager in Amden und Flüeli-Ranft. Streicher, Bläser und Perkussion probten, hörten aufeinander und wuchsen in kurzer Zeit zu Ensembles zusammen.
Auch das Lagerleben kam nicht zu kurz: Gemeinsame Mahlzeiten, Freizeit, Gespräche und viele kleine Erlebnisse machten die Tage zu einer verbindenden Erfahrung. Die Teilnehmenden lernten nicht nur neue Stü-
cke, sondern auch, was es bedeutet, Teil einer Gruppe zu sein.
Den Abschluss bildeten Auftritte vor Publikum. Stolz präsentierten die Kinder und Jugendlichen, was sie gemeinsam erarbeitet hatten.
Auch im Frühjahr 2027 finden die Musiklager wieder statt. Eingeladen sind singbegeisterte Kinder und Jugendliche sowie Streicher, Bläser und Perkussionisten. Wer Musik gerne gemeinsam erlebt, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. zVg
Weitere Informationen unter: www.musikschule-pfannenstiel.ch
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Wer glaubt, dass Rennvelo fahren nur etwas für die Jungen ist, wird bei den Veloveteranen Pfannenstiel eines Besseren belehrt. Die Gruppe von jung gebliebenen Rennvelofahrern im Alter zwischen 60 und 80 Jahren beweist seit über einem Jahrzehnt eindrücklich, dass Ausdauer, Kameradschaft und Freude an der Bewegung keine Altersgrenzen kennen.

Text: Walter Schiegg
Seit 2015 treffen sich die Mitglieder von Anfang April bis Ende September wöchentlich zu einer gemeinsamen Ausfahrt. Die rund 100 Kilometer langen Touren führen durch abwechslungsreiche Landschaften und beinhalten durchschnittlich 1500 Höhenmeter. Dabei steht nicht der sportliche
Wettkampf im Vordergrund, sondern das gemeinsame Erlebnis auf dem Rennvelo. In den vergangenen elf Jahren haben die Veloveteranen zusammen beeindruckende 32’000 Kilometer zurückgelegt.
Organisiert ist die Gruppe bewusst unkompliziert. Es handelt sich nicht um einen Verein, sondern um
Unternehmensentwicklung im Spital Männedorf
eine Interessengemeinschaft. Für jede Ausfahrt übernimmt ein anderer Guide die Planung der Route. Die Teilnehmer erhalten jeweils bis Sonntag die Streckenführung inklusive GPS-Daten. Gefahren wird in der Regel am Dienstag; bei ungünstiger Witterung wird auf einen anderen Wochentag ausgewichen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.
Neben der sportlichen Betätigung sind es vor allem die Geselligkeit und die Freude an der Bewegung in der Natur, die die Gruppe zusammenhalten. Wer gerne Rennvelo fährt und sich vorstellen kann, Teil dieser Gemeinschaft zu werden, ist herzlich willkommen.
Weitere Informationen: Walti Schiegg Telefon 079 693 42 88.
Per 1. Juli 2026 übernimmt Nadin Isler-Hasler die Leitung Unternehmensentwicklung des Spitals Männedorf. Sie folgt auf Luzia Bühler, die das Spital nach langjähriger Tätigkeit per Ende Juni verlässt, um den Schritt in die Selbständigkeit zu machen.
Eindrucksvolle Bilanz
von Luzia Bühler
Luzia Bühler hat das Spital Männedorf in den letzten Jahren massgeblich mitgestaltet. Als Leiterin Unternehmensentwicklung und Kapazitätsmanagement sowie stellvertretende CEO trieb sie zentrale strategische Initiativen voran – darunter den Aufbau des Integralen Kapazitätsmanagements (IKM), die Reorganisation der Notfallstation, die Integration des Orthopädie-Teams der Universitätsklinik Balgrist sowie die Konzeption der Ambulanten Klinik Meilen. Ausserdem war sie für das Spital Männedorf federführend bei der Spitalplanung 2023. Sie verlässt das Spital, um sich mit einem Beratungsunternehmen für das Gesundheitsund das Sportwesen selbständig zu machen. «Luzia Bühler hat unser Spital nachhaltig geprägt und ein Fundament geschaffen, das weit über ihre
Zeit bei uns hinauswirken wird. Ich danke ihr herzlich für ihr grosses Engagement und wünsche ihr alles Gute für die Selbständigkeit», sagt Patrick Gressbach, CEO des Spitals Männedorf.
Ausgewiesene Expertise für die Unternehmensentwicklung
Nadin Isler-Hasler bringt langjährige Erfahrung in Strategie, Geschäftsfeldentwicklung und Partner-Management im Schweizer Gesundheitswesen mit. Zuletzt leitete sie zentrale Initiativen bei der Medbase AG und baute dort strategische Partnerschaften mit Laboren oder Spitälern aus. Zuvor leitete sie bei der Schulthess Klinik den Bereich Kooperationen. Sie kehrt nun bewusst in die Akutsomatik zurück und bringt dabei ihre umfassende Expertise des ambulanten Settings sowie ihre Erfahrung in der integrierten Versorgung mit. Sie
wird künftig auch die Co-Geschäftsführung der Ambulanten Klinik Meilen als Vertreterin des Spitals Männedorf übernehmen. Patrick Gressbach betont: «Mit Nadin Isler-Hasler gewinnen wir eine ausgewiesene Kennerin des Schweizer Gesundheitswesens. Ihre Erfahrung im Aufbau von Partnerschaften, ambulanten Versorgungsmodellen und sektorenübergreifenden Netzwerken ist für unsere strategische Weiterentwicklung von grossem Wert.» zVg

Auskunft:
Spital Männedorf
Asylstrasse 10, 8708 Männedorf 044 922 22 99 medien@spitalmaennedorf.ch www.spitalmaennedorf.ch
Sportschützen
Vor den Sommerferien führen die Sportschützen Feld-Meilen wieder das Kleinkaliber-Volks- und Firmenschiessen durch. An vier Daten heissen wir Sie willkommen im Schützenhaus Büelen:
Text und Foto: Martin Seyfried
Donnerstag, 18. Juni, 17.00 – 19.00 Uhr, Montag, 22. Juni, 17.00 – 19.00 Uhr, Dienstag, 30. Juni, 17.00 – 19.00 Uhr sowie
Samstag, 4. Juli, 10.00 – 12.00 Uhr und 13.30 – 16.00 Uhr
Die Sportgewehre werden vom Verein zur Verfügung gestellt. Unsere Aktiven leiten Sie an, gute Resultate zu erzielen und zu erleben, wie in unserem Sport Präzision, Konzentration und Fingerspitzengefühl gefordert sind.
Wir bieten eine Einzel-, eine Gruppen- und eine Sie & Er-Konkurrenz an und alle haben die Chance, eine schöne Medaille zu gewinnen.
Für den gemütlichen Teil betreiben wir eine Festwirtschaft und küm-
mern uns dort um Ihr leibliches Wohl. Bei schönem Wetter wird draussen auf der Terrasse serviert, wo der Blick auf See und Berge für Ferienstimmung sorgt.
Machen Sie sich und Ihren Arbeitskollegen, Vereinskameraden oder Freunden einen spannenden und gemütlichen Abend und besuchen Sie uns am Volks- und Firmenschiessen.
Wir freuen uns auf viele Besucher!
Sportschützen Feld-Meilen
Weitere Informationen: www.sportschuetzen-feld-meilen.ch

Kleinkaliber-Schützin im Schützenhaus Büelen, liegend, mit aufgelegtem Gewehr

Zürichsee Automobile AG
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Spitex Zürichsee – 12. Mitgliederversammlung vom 21. Mai 2026
Die Spitex Zürichsee blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. An der 12. Mitgliederversammlung in Meilen standen die Stabilisierung des Betriebs, die Jahresrechnung sowie die zukünftige Ausrichtung der Organisation im Mittelpunkt.
Trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen konnte die Spitex ihren Versorgungsauftrag in den fünf Trägergemeinden Erlenbach, Herrliberg, Meilen, Uetikon am See und Männedorf zuverlässig erfüllen. Insgesamt wurden 2025 über 77‘000 Einsatzstunden geleistet und mehr als 1‘100 Kundinnen und Kunden betreut. Die Jahresrechnung schloss nahezu ausgeglichen ab – ein wichtiges Zeichen dafür, dass sich die eingeleiteten Massnahmen zur Stabilisierung der Organisation auszahlen.
Die Spitex Zürichsee gehört zu den wichtigsten Pfeilern der Gesundheitsversorgung in der Region. Sie ermöglicht es vielen Menschen, trotz gesundheitlicher Einschränkungen möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu leben. Gerade angesichts der alternden Bevölkerung gewinnt diese
Form der Betreuung zunehmend an Bedeutung. Der Wunsch, im vertrauten Umfeld wohnen zu bleiben, ist gross – gleichzeitig steigen die Anforderungen an die ambulante Pflege kontinuierlich.
Ein weiterer Schwerpunkt der Mitgliederversammlung war deshalb die künftige Organisationsform. Der Vorstand prüft verschiedene Modelle, um die ambulante Versorgung langfristig zu sichern und die Zusammenarbeit mit den Trägergemeinden weiterzuentwickeln. Ziel ist es, die Spitex organisatorisch und finanziell so aufzustellen, dass sie den wachsenden Bedarf auch in Zukunft zuverlässig abdecken kann. Konkrete Entscheide wurden noch keine gefällt.
Im Anschluss an die Versammlung sprach Geschäftsführer Gregor Gafner
über die zentrale Rolle pflegender Angehöriger. Sie leisten täglich einen wertvollen Beitrag zur Betreuung von Familienmitgliedern und entlasten damit nicht nur das Gesundheitswesen, sondern ermöglichen vielen Betroffenen überhaupt erst ein Leben zu Hause. Mit fachlicher Beratung, Entlastungsangeboten und koordinierter Unterstützung begleitet die Spitex Zürichsee diese Angehörigen in ihrer anspruchsvollen Aufgabe.
Mit Blick nach vorne setzt die Spitex Zürichsee weiterhin auf Versorgungssicherheit, Qualität und eine starke regionale Verankerung. Die Mitgliederversammlung zeigte, dass die Organisation auf einem stabilen Fundament steht und die Herausforderungen der Zukunft aktiv angeht – im Dienst der Menschen in der Region. zVg

Das interdisziplinäre Team des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums Zürichsee erhielt die höchste Zertifizierungsstufe.
Seit 30 Jahren Weinmann Elektro-Service Geschäft am Fulerweg 11, 8704 Herrliberg

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Höchste Zertifizierungsstufe
Das Spital Männedorf feiert einen bemerkenswerten Erfolg: Nach dem Bestehen des Audits ist es o ziell als «Kontinenz- und Beckenbodenzentrum der Komplexversorgung» zertifiziert. Das Beckenbodenzentrum des Spitals Männedorf ist somit das dritte im Kanton Zürich, welches die höchste Zertifizierungsstufe durch die führenden Fachgesellschaften erreicht hat.
Die Zertifizierung wird von fünf führenden Fachgesellschaften verliehen: der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU), der Deutschen Kontinenz Gesellschaft (DKG), der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) sowie der Deutschen Gesellschaft für Koloproktologie (DGK). Diese breite fachliche Verankerung spiegelt wider, was Beckenbodenbeschwerden so komplex macht: Oft sind verschiedene Organsysteme gleichzeitig betroffen und das Beschwerdeprofil reicht von Harndrang, Harninkontinenz, über Stuhlinkontinenz bis hin zu Senkung der Beckenorgane und zu Sexualstörungen.
Interdisziplinäre Expertise auf höchstem Niveau Genau diesem Anspruch wird das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Zürichsee mit seinem interdisziplinären Team gerecht. Spezialistinnen und Spezialisten aus Gynäkologie, Urologie, Viszeralchirurgie, Koloproktologie, Gastroenterologie, Physiotherapie, Radiologie und weiteren Fachbereichen arbeiten Hand in Hand. «Beckenbodenbeschwerden sind vielseitig und komplex und können die Lebensqualität der Betroffenen stark einschränken», erklärt PD Dr. med. Ralf Joukhadar, Chefarzt der Frauenklinik Züri Ost und Leiter des Zentrums. «Unsere Expertinnen und Experten klären darum sämtliche Beschwerden sorgfältig ab, um eine Behandlung nach modernsten Standards sicherzustellen.»
Breites Behandlungsspektrum mit individuellem Ansatz
Das interdisziplinäre Team behandelt viele Beckenbodenbeschwerden erfolgreich mit konservativen Therapien – etwa durch spezialisierte Physiotherapie, Ernährungsberatung oder Urotherapie. Wenn operative Massnahmen nötig werden, setzt das Spital Männedorf auf modernste Operationstechniken. Seit September 2022 arbeitet das Zentrum als anerkanntes Referenzund Ausbildungszentrum für robotergestützte Chirurgie im Kanton Zürich mit der neuesten Generation des Da Vinci® Operationssystems. Die hochpräzise Robotertechnik ermöglicht minimalinvasive Eingriffe und schont dadurch empfindliche Strukturen wie Nervenenden und Blutgefässe. Die Patientinnen und Patienten profitieren von weniger Schmerzen nach der Operation und erholen sich vergleichsweise deutlich rascher. Die Zertifizierung als Zentrum der Komplexversorgung attestiert dem Spital Männedorf das höchste nachweisbare Qualitätssiegel für die interdisziplinäre Beratung, Betreuung und Behandlung gemäss den aktuellen Richtlinien und wissenschaftlichen Erkenntnissen. zVg

Auskunft: Spital Männedorf
Das zentrale Element sei dabei das interdisziplinäre Team, betont Dr. med. Stefan Eisoldt, Leitender Arzt und Zentrumskoordinator: «Durch die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Fachrichtungen können wir unseren Patientinnen und Patienten eine umfassende, abgestimmte und massgeschneiderte Behandlung bieten.»
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Mit der Markthalle hat Herrliberg einen Feinkostladen erhalten, der bereits beim Betreten begeistert. Stilvoll eingerichtet, liebevoll präsentiert und mit viel Sinn für Genuss lädt das Geschäft zum Entdecken und Verweilen ein.


Text: Jris Bernet
In den Regalen finden sich ausgewählte Spezialitäten aus Italien und anderen Genussregionen Europas.
Hochwertige Olivenöle, Pasta, Antipasti, Saucen, Gewürze und Weine werden ergänzt durch frisches Gemüse, Früchte, Käse und saisonale Delikatessen. Besonders ins Auge
fallen die kunstvoll arrangierten Auslagen, die an einen Markt in der Toskana erinnern.
Hinter dem Konzept steht Marc Wyss, der mit seinem Team grossen Wert auf Qualität, Herkunft und persönliche Beratung legt. Viele Produkte stammen von kleinen Produzenten und Familienbetrieben, die traditionelle Handwerkskunst mit modernen Ansprüchen verbinden.
Die Markthalle ist mehr als ein Lebensmittelgeschäft. Sie versteht sich als Treffpunkt für Menschen, die gutes Essen schätzen und Freude an besonderen Produkten haben. Wer auf der Suche nach einem Mitbringsel, einem feinen Apéro oder Zutaten für ein besonderes Essen ist, wird hier fündig.
Im hinteren Teil des wunderschönen Geschäfts verbirgt sich eine Showküche. Hier werden künftig Kochkurse, Degustationen und spezielle Masterclasses angeboten. Wir sind gespannt auf das Programm.
Zusammen mit Feinkost Lehmann stärkt die Markthalle das Angebot an hochwertigen Lebensmitteln im Dorfzentrum und macht Herrliberg zu einem attraktiven Treffpunkt für Geniesser. Mit ihrem sorgfältig ausgewählten Sortiment und dem besonderen Ambiente setzt sie einen neuen Akzent im Dorfzentrum.
Markthalle Herrliberg
Forchstrasse 53, Herrliberg
Dienstag bis Freitag: 09.00 – 19.00 Uhr
Samstag: 08.00 – 19.00 Uhr Sonntag und Montag geschlossen.
Neue Unternehmen bereichern das Gewerbe in Herrliberg. Doch wer steckt hinter den Namen? Vier neue Mitglieder stellen sich vor und verraten, was sie an Herrliberg schätzen, worauf sie sich im Gewerbeverein freuen und welchen Sommertipp sie den Leserinnen und Lesern mit auf den Weg geben.
Dr. med. Denis Faoro eMBA Mein Unternehmen in drei Worten: Modern. Kompetent. Herzlich.

Ming Chi Gamma
Naturheilpraktikerin OdA, AM in TCM für Akupunktur und Tuina

Benedikt Bertoli
Architekt

Was mich täglich motiviert: Frauenmedizin auf hohem fachlichem Niveau mit persönlicher Betreuung zu verbinden. Patientinnen in jeder Lebensphase mit Zeit, Empathie und moderner Medizin zu begleiten. Besonders stolz sind wir darauf, die erste zertifizierte Endometriosepraxis der Schweiz zu sein und damit spezialisierte Versorgung mit kurzen Wegen anzubieten.
Darauf freue ich mich im Gewerbeverein:
Auf den Austausch mit engagierten Unternehmerinnen und Unternehmern aus der Region und darauf, gemeinsam etwas
Mein Unternehmen in drei Worten: Gesundheit. Ganzheitlichkeit. Herzlichkeit.
Was mich täglich motiviert: Menschen auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden zu begleiten.
Darauf freue ich mich im Gewerbeverein: Auf einen wertvollen Austausch, gegenseitige Unterstützung und neue Begegnungen.
für eine lebendige, vernetzte Gemeinde zu bewegen.
Das schätze ich an Herrliberg: Die hohe Lebensqualität, die Nähe zum See und die persönliche, wertschätzende Atmosphäre in der Gemeinde.
Mein bester Sommertipp:
Die Sommerabende am Zürichsee einfach geniessen – ob bei einem Spaziergang, einem Sprung ins Wasser oder einfach mit Zeit für sich und die Menschen, die einem wichtig sind.

Das schätze ich an Herrliberg: Die ruhige, schöne und überschaubare Atmosphäre.
Mein bester Sommertipp: Die Sonnentage am Zürichsee geniessen und neue Energie tanken.

Mein Unternehmen in drei Worten: Architektur. Leidenschaft. Kundennähe.
Was mich täglich motiviert: Die Aussicht auf ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt und langfristig glückliche Bauherren.
Darauf freue ich mich im Gewerbeverein: Gemeinsamer Plausch & fachlicher Austausch.
Das schätze ich an Herrliberg: Idylle, Infrastruktur und Gemeinschaft.
Mein bester Sommertipp: Zürisee statt Mittelmeer.

Nadja Bühler Geschäftsführerin JONAD GmbH

Mein Unternehmen in drei Worten: Beratung. Coaching. Software.
Was mich täglich motiviert: Meinen Kunden das Leben leichter machen.
Darauf freue ich mich im Gewerbeverein: Den Austausch mit Gleichgesinnten.
Das schätze ich an Herrliberg: Die gleichzeitige Nähe zur Stadt und zur Natur. Und natürlich den See.
Mein bester Sommertipp: Ein Picknick in der Badi Steinrad mit Blick auf den Sonnenuntergang.

Tre punkt Dorfmärt
26. September 2026
Viehschau & Herbstmärt 9 – 16 Uhr bei der Kirche Wetzwil
12. Dezember 2026
Weihnachtsmärt
11 – 18 Uhr Dorfplatz Herrliberg, Festbeizen mit Zelt bis max. 20 Uhr
Organisation:
–Viehschau: Braunviehzuchtverein
Herrliberg
–Dorfmärt: Gewerbeverein Herrliberg
Info & Anmeldung: www.gv-herrliberg.ch




























