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Patientenmagazin | Sommer 2017

Schwerhörig? Den meisten Patienten kann geholfen werden Mikrochirurgie im Einsatz gegen Lymphödeme Mehr Komfort für Patienten der Onkologie im Klinikum


Initiative Qualitätsmedizin: GNH setzt auf Transparenz Die Krankenhäuser der Gesundheit Nordhessen (GNH) haben ihre Qualitätsergebnisse, die innerhalb der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) erhoben wurden, wieder im Internet veröffentlich. Es werden zahlreiche Kennzahlen zu über 50 bedeutsamen Krankheitsbildern sowie Behandlungen dargestellt. Daran lässt sich ablesen, wie erfolgreich die einzelnen GNH-Kliniken Patientinnen und Patienten bei wichtigen Krankheiten behandeln. IQM hat es sich zum Ziel gesetzt, kontinuierlich an der Verbesserung der Behandlungsqualität zu arbeiten sowie Transparenz für Patienten und niedergelassene Ärzte zu schaffen. Die Gesundheit Nordhessen hat sich 2008 mit anderen führenden Krankenhausträgern in Deutschland

zur Initiative Qualitätsmedizin zusammengeschlossen und gehörte zu den ersten Krankenhausträgern bundesweit, welche die Daten für ihre Kliniken ins Internet einstellen. Inzwischen versorgen die IQMMitglieder in über 400 Krankenhäusern in Deutschland und der Schweiz jährlich rund 6,5 Millionen Patienten stationär. Für die Qualitätsmessung werden bei IQM Routinedaten herangezogen, die im Klinikalltag ohnehin für die Abrechnung von Leistungen erhoben werden. Somit entsteht kein zusätzlicher Aufwand und die Daten sind manipulationssicher. Die Parameter werden für jedes beteiligte Krankenhaus mit dem Durchschnittswert aller IQM-Kliniken verglichen sowie mit

Erwartungswerten, die unter Berücksichtigung von Alter und Geschlecht des Patienten bundesweit zu erwarten sind. Transparent sind auch die von IQM durchgeführten Peer-Review-Verfahren als ein Instrument zur medizinischen Qualitätssicherung. Dabei analysieren die verantwortlichen Klinikdirektoren mit chefärztlichen Kollegen (Peer Reviewern) aus anderen IQM-Kliniken gemeinsam kritische Fälle auf mögliche Verbesserungen in Abläufen und Strukturen. Zu den rund 200 Peers bei IQM gehörten 2016 auch vier Chefärzte der Gesundheit Nordhessen. Die IQM-Daten für die GNH-Kliniken sind unter folgenden Adressen zu finden: www.gnh.net/iqm_kassel www.gnh.net/iqm_arolsen www.gnh.net/iqm_hofgeismar www.gnh.net/iqm_wolfhagen

Inhalt 3 Wege aus der Schwerhörigkeit – den Meisten kann geholfen werden

13 Dr. Spiller neuer ärztlicher Leiter des Reha-Zentrums

6 Lymphknotentransplantation: Mikrochirurgische Hilfe bei Lymphödem

14 Engagierter und geschätzter Gynäkologe Dr. Prinz in den Ruhestand verabschiedet

8 Komfort für onkologische Patienten verbessert: Mehr Platz und neue Bäder

15 SWA aktiv: Beratung und Entlastung für pflegende Angehörige

10 Carl-Martin Junge neuer Chefarzt der Kinderradiologie

17 Preisrätsel

11 Teddy-Docs im Einsatz: Wenn der Kuschelbär Bauchweh hat

18 Kontaktliste Gesundheit Nordhessen

12 Herzblut für das Reha-Zentrum – Geschäftsführer Dr. Brand in Ruhestand

19 Die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher

Impressum Herausgeber: Gesundheit Nordhessen Holding AG, Mönchebergstraße 48 E, 34125 Kassel, Tel.: 0561 980-4807, gnh.net, info@gnh.net | Redaktion: Gisa Stämm (verantwortlich), Martin Schmidt | Layout, Satz und Anzeigen: Roberts Marken & Kommunikation GmbH, www.roberts.de | Fotos: Pia Malmus, Dieter Schachtschneider, Martin Schmidt, Bernd Schoelzchen, privat | Titelfoto: Teddy-Doc Sophie Stupperich mit Lian-Alexander und Puschel in der Kita der Gesundheit Nordhessen | Druck: Julius Kress OHG, Kassel | Erscheinungsweise: quartalsweise | Auflage: 11.000 Exemplare | Für den Inhalt der Anzeigen sind die Inserenten verantwortlich.

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Wege aus der Schwerhörigkeit – den Meisten kann geholfen werden HNO-Klinik im Klinikum Kassel bietet großes Spektrum an Behandlungen an Das Gehör ist unser wichtigstes Sinnesorgan. Es ermöglicht die Orientierung, die Verständigung und die Wahrnehmung von Stimmungen. Wie sehr gutes Hören und Verstehen die Lebensqualität beeinflusst, ist Klaus Hassenpflug 2015 besonders deutlich bewusst geworden. Auf dem rechten Ohr war er bereits taub, als ihm zwei Hörstürze auch noch das Hörvermögen im linken Ohr raubten. Ein halbes Jahr hat er gar nichts mehr gehört, konnte sich nur schriftlich verständigen. „Das war schlimm für die ganze Familie“, erinnert sich seine Frau Helga. Der 77-jährige Patient stellte sich bei Prof. Dr. Ulrike Bockmühl, Direktorin der HNO-Klinik im Klinikum Kassel vor, um sich über die Möglichkeit eines Cochlea-Implantats, einer Innenohr-Prothese, zu informieren. „Als Frau Prof. Bockmühl gesagt hat, dass ein Cochlea-Implantat mir helfen werde, gab es kein Überlegen mehr. Ich hatte vollstes Vertrauen.“ Die Entscheidung für die Operation hat Klaus Hassenpflug nicht bereut: „Im täglichen Leben kann ich mit wenigen Einschränkungen alles

Deutlich mehr Lebensqualität dank Cochlea-Implantat: Helga und Klaus Hassenpflug (Mitte) mit Klinikdirektorin Prof. Dr. Ulrike Bockmühl und Audiologe Dr. Guido Reetz.

machen – fernsehen, telefonieren, Auto fahren. Nur wenn es sehr windig ist, pfeift es etwas im linken Ohr.“ Cochlea-Implantate (abgekürzt CI) sind eine Form von implantierbaren elektronischen Hörhilfen, die alle aus zwei Komponenten bestehen: dem außen getragenen Sprachprozessor und dem Implantat. Der Prozessor enthält Mikrofon, Batterie und Elektronik. Das Implantat überträgt das Signal. Zu den implantierbaren

Hörtag im Klinikum Kassel An alle Interessierten richtet sich der Hörtag am Freitag, 23. Juni, im Klinikum Kassel. Unter dem Titel „Wege aus der Schwerhörigkeit“ berichten von 14 bis 17 Uhr Fachleute über moderne Therapiemöglichkeiten (Konferenzebene, Raum 3 ). Bereit s ab 9 Uhr werden kostenlose Hörtests angeboten (Haus C, Ebene 6,

H N O - A mbulanz) . A m 1. / 2. S e pte m b e r f in d e t in K a s s e l die 26. Jahrestagung der Vereinigung Mitteldeutscher HalsNasen - Ohrenär z te unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Bockmühl (Klinikum) statt. Information unter: www.gnh.net/veranstaltungen

Hörsystemen zählen neben den CIs zum Beispiel KnochenleitungsImplantate sowie Aktive MittelohrImplantate. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe verschiedener implantierbarer Hörsysteme, so dass verschiedene Arten von Schwerhörigkeit individuell gut versorgt werden können, erläutert Dr. Guido Reetz, Audiologe in der HNO-Klinik. Auch in Hörgeräten stecken heutzutage leistungsfähige Computer, von denen viele eine direkte Ankopplung an Telefon oder Fernseher erlauben. Wichtig ist auf jeden Fall die Anpassung der Hörhilfe, denn der Patient hört damit anders als mit einem gesunden Ohr. Dr. Reetz: „Zum Hören mit einem Hörgerät braucht es immer auch Gewöhnung an den neuen Klang. Oft hilft dabei ein Hörtraining.“ Von Hörproblemen sind in Deutschland rund 15 Millionen Menschen Fortsetzung auf Seite 4 visite 02/17

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betroffen. Manche Hörstörungen lassen sich mit Medikamenten, andere operativ behandeln und wieder andere kann man technisch versorgen. Die Fachleute unterscheiden Hörverlust u. a. nach dem Ort der Störung (siehe Graphik Querschnitt menschliches Ohr Seite 5): 1. Bei einer Schallleitungs-Schwerhörigkeit liegt die Ursache im Mittelohr oder im Gehörgang. Beispiele sind ein Loch im Trommelfell, Entzündungen, Knocheneiterungen oder Verknöcherungen von Gehörknöchelchen; auch eine angeborene Fehlbildung kann die Ursache sein. Entzündungen des Gehörganges oder des Mittelohrs werden meist zuerst medikamentös behandelt. Ein defektes Trommelfell sollte operativ verschlossen werden. Sind die Gehörknöchelchen beschädigt, können sie mit Hilfe winziger Titanprothesen teilweise oder ganz ersetzt werden. Solange die Schallübertragung im Mittelohr nur wenig eingeschränkt ist, können Hörgeräte helfen. Dabei sind Knochenleitungs-Hörsysteme effizienter, weil sie den Schall über den Schädelknochen direkt in das Innenohr übertragen und so das defekte Außen- und Mittelohr umgehen. 2. Von einer SchallempfindungsSchwerhörigkeit spricht man, wenn das Innenohr (die Hörschnecke) oder der Hörnerv betroffen sind. Ursachen hierfür können z. B. ein Schalltrauma, Altersdegeneration, Hörsturz, Innenohrentzündung, Schädeltraumen (nach Unfall), Tumore oder Infektionskrankheiten (z. B. Mumps, Meningitis, Masern) sein oder auch eine genetisch bedingte Hörstörung, die in jedem Alter zu Schwerhörigkeit führen kann. 4

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Ein Cochlea-Implantat ist keine Frage des Alters: Peter Röser (29) und Klaus Hassenpflug (77) waren beide hochgradig hörgeschädigt und kommen dank der Innenohr-Prothesen jetzt mit geringen Einschränkungen im Alltag aus.

Innenohr-Prothese ebnete den Weg ins Studium „Ich bin sehr zufrieden, es ist perfekt!“ So lautet der Kommentar von Peter Röser zu seinen beiden Cochlea-Implantaten (Innenohr-Prothesen, abgekürzt CI). „Bei Sprachtests verstehe ich jetzt 90 bis 100 Prozent, früher waren es höchstens 30 Prozent.“ Nur ein Kneipenbesuch mit vielen Leuten werde schwierig, aber damit hätten auch Menschen mit gesunden Ohren zu kämpfen, so der 29-Jährige. Im Teenageralter wurde bei Peter Röser eine Innenohr-Schwerhörigkeit festgestellt, mit 18 Jahren erhielt er beidseits Hörgeräte. Einige Zeit kam er damit ganz gut zurecht, dann verschlechterte sich sein Hörvermögen innerhalb von anderthalb Jahren deutlich. „Ich war fast taub.“ Sein HNOArzt hatte ihm schon früher zum Einsatz von Cochlea-Implantaten geraten, aber er zögerte lange mit einer Entscheidung. „Als im rechten Ohr fast gar nichts mehr angekommen ist, konnte ja nichts mehr schiefgehen.“ Der gelernte Physiotherapeut entschloss sich zur Operation bei Prof. Bockmühl in der HNO-Klinik des Klinikum Kassel. Schon bei der ersten

Anpassung des Implantates bei Dr. Guido Reetz, Audiologe in der HNO-Klinik, merkte Peter Röser eine deutliche Verbesserung. Innerhalb kurzer Zeit entschloss er sich, auch links ein CI einsetzen zu lassen. Inzwischen hat Peter Röser ein Biologie-Studium an der Uni Kassel begonnen – eine Entscheidung, welche ihm die Cochlea-Implantate wesentlich erleichtert haben. „Mit Hörgeräten hätte das nicht funktioniert“, ist er sicher. „Ich sitze meist in der Mitte des Hörsaals und kann die Dozenten in der Regel gut verstehen, auch wenn sie kein Mikrophon benutzen.“ Kommilitonen sprechen ihn manchmal auf das Cochlea-Implantat an, dessen Sprachprozessor außen getragen wird, und interessieren sich für die Technik. Ältere halten den Prozessor manchmal für die Freisprecheinrichtung seines Handys. Peter Röser gewinnt seiner InnenohrProthese sogar Vorteile ab: „Wenn ich zum Beispiel beim Lernen meine Ruhe haben will, stelle ich ein, dass keine Umgebungsgeräusche mehr ankommen.“


Schallleitungsschwerhörigkeit

Schallempfindungsschwerhörigkeit

(=Mittelohrschwerhörigkeit)

(=Innenohrschwerhörigkeit)

Hörnerv

© Fotosearch

Trommelfell Gehörknöchelchen Gehörgang

Äusseres Ohr

Mittelohr

Schnecke Eustachische Röhre

Innenohr

Bei Hörstörungen wird unter anderem nach dem Ort der Störung unterschieden zwischen Schallleitungsstörung und Schallempfindungsstörung.

Ein Innenohr-Hörverlust kann nur im akuten Fall, z. B. nach einem Hörsturz, medikamentös behandelt werden. Der Funktionsverlust kann jedoch teils mit sehr gutem Erfolg mit

Hörgeräten kompensiert werden. Bei hochgradiger Innenohr-Schwerhörigkeit oder bei Ertaubung kann ein Cochlea-Implantat das Hören und das Sprachverstehen wieder ermöglichen.

3. Eine kombinierte Schwerhörigkeit liegt vor, wenn neben einer Schallleitungsstörung zusätzlich eine Schallempfindungsstörung besteht. Je nach Ursache und dem Grad des Hörverlustes gibt es unterschiedliche Therapien. Auch für solche Fälle stehen unterschiedliche Hörimplantate zur Verfügung. Die HNO-Klinik im Klinikum Kassel bietet ein großes Spektrum an Diagnostik und Behandlungen der verschiedenen Arten und Schweregrade einer Hörstörung an. Klinikdirektorin Prof. Ulrike Bockmühl empfiehlt Menschen mit Hörproblemen, sich auf alle Fälle an einen HNO-Facharzt zu wenden. „In den meisten Fällen kann den Patientinnen und Patienten zu einem besseren Hören verholfen werden, das bedeutet eine deutliche Steigerung ihrer Lebensqualität.“

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Schmerzfrei nach der Operation: Patientin Gisela Tirpitz mit den Plastischen Chirurgen Prof. Dr. Giessler (links) und Dr. Engel.

Mikrochirurgische Hilfe für Patientinnen mit Lymphödem Kasseler Chirurgen mit weltweit erster doppelter Lymphknotentransplantation Nach einer Brustkrebsoperation und Lymphknotenentfernung in der Achselregion kommt es häufig zu einem Lymphödem der be troffenen Armseite. Das Lymphödem äußert sich in einer Flüssigkeitsansammlung im Gewebe mit

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einer Schwellung sowie einem Spannungs- und Schweregefühl im betroffenen Arm. Darunter litt auch Gisela Tirpitz aus dem nordhessischen Schwalmstadt-Ziegenhain. Ihr konnten die Chirurgen der Klinik für Plastisch-rekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie im Klinikum Kassel (Direktor Prof. Dr. Goetz A. Giessler) mit einer doppelten Lymphknotentransplantation helfen, die bisher in der medizinischen Literatur noch nicht beschrieben ist. Seit der Operation ist die 64-Jährige schmerzfrei, die Schwellung

und das Spannungsgefühl im Arm sind schon deutlich zurückgegangen. Bei Gisela Tirpit z wurde 20 08 Brustkrebs diagnostiziert, es folgten Chemotherapie, Operation und Bestrahlung. Bald entwickelte sich ein Lymphödem in ihrem linken Arm, weil im Zuge der Krebsbehandlung auch Lymphknoten in der linken Achselregion entfernt werden mussten. Regelmäßige Lymphdrainage und das Tragen von Kompressionsstrümpfen zeigten keine ausreichende Wirkung: „Arm und Finger waren nach wie vor stark geschwollen“, berichtet sie. „Ich hatte ständig Schmerzen, insbesondere abends.“ Im März 2016 lernte sie beim 1. Deutschen Lymphtag im Klinikum Kassel Privat-Dozent Dr. Holger Engel kennen. Sie lud den Leitenden Oberarzt der Klinik für Plastischrekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie als Referenten in die Gruppe


Homberg-Efze der Frauenselbsthilfe nach Krebs ein, in deren Leitung sie aktiv ist. Danach stellte sich Gisela Tirpitz in der Lymph-Sprechstunde im Klinikum Kassel vor und entschloss sich schließlich zur doppelten Lymphknotentransplantation. Im Oktober 2016 entnahm PD Dr. Engel gemeinsam mit Bernd Ruten, Leitender Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Klinikum Kassel, zwei Lymphknotentransplantate aus dem Bauchraum (Mesenterium). Diese Entnahmestelle, die weltweit bisher nur in einem US-amerikanischen Tumorzentrum genutzt wird, hat den großen Vorteil, dass gleichzeitig mehrere Lymphknotentransplantate entnommen werden können. „Dies kann über einen nur 4 cm kleinen Schnitt oberhalb des Bauchnabels erfolgen“, so Prof. Dr. Giessler. Weltweit die ersten sind die Kasseler Plastischen Chirurgen mit der doppelten Lymphknotentransplantation

an zwei unterschiedlichen Regionen des Armes in Verbindung mit der Entnahmeregion: Sie setzten die Lymphknoten im Bereich des Ellenbogens und des Handgelenks ein. PD Dr. Engel vergleicht die Lymphknoten mit kleinen Pumpstationen. „Bei einer Transplantation in den Bereich der Achsel – ein ebenso mögliches Verfahren – hätte die Pumpleistung nicht bis zum Handgelenk gereicht.“ Gleich nach der Operation war die Schwellung deutlich verringert und die Schmerzen im linken Arm und der Hand waren verschwunden, berichtet Gisela Tirpitz. Fünf Monate nach dem Eingriff war der Oberarm bereits 2 cm dünner, der Unterarm 1 cm. Bis zu einem Jahr nach der Operation kann sich die Schwellung noch weiter verringern. Aktuell trägt die Patientin weiterhin ihre Kompressionsstrümpfe mit begleitenden Lymphdrainagen. Ungefähr zehn Prozent der Patientinnen benötigen langfristig gar keine Kompressionswäsche und Lymph-

drainage mehr. Dies ist nach den Worten von PD Dr. Engel davon abhängig, wie weit fortgeschritten das Lymphödem ist. Wird das Lymphödem in Bernd Ruten, einem frühen Leitender Oberarzt St adium dia der Allgemeinchirurgie im Klinikum. gnostiziert und behandelt, sind die Chancen auf einen späteren Kompressionsverzicht deutlich erhöht. Mit diesen mikrochirurgischen Therapieoptionen des Lymphödems bietet die Klinik für Plastisch-rekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie, eingebunden in das Interdisziplinäre Brustzentrum am Klinikum Kassel (IBZ), als einzige im weiteren Umkreis nicht nur die Rekonstruktion der weiblichen Brust mit allen modernen Methoden an, sondern behandelt auch kausal die unerwünschten Nebenwirkungen einer notwendigen Tumortherapie.

Ursachen und Therapiemöglichkeiten von Lymphödemen Das Lymphsystem ist Teil des Immunsystems und spielt eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Krankheitserregern. Die Lymphgefäße transportieren die Lymphflüssigkeit durch den Körper, die Lymphknoten dienen dabei als Filterstation. Wird der Lymphfluss gestört, staut sich die Lymphflüssigkeit im Gewebe. Es kann sich ein Lymphödem bilden und zu einer starken Schwellung führen, von der häufig Arme und Beine, aber auch andere Körperteile betroffen sind. Je nach Ausprägung sind die Patienten dadurch in ihrem Alltag stark eingeschränkt und stehen unter erheblichem Leidensdruck. Es wird zwischen einem primären (angeborenen) Lymphödem und einem sekundären unterschieden, bei dem die Lymphgefäße beispielsweise durch eine Operation, Entzündung, Bestrahlung geschädigt wurden.

Standard der konservativen Behandlung ist die Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (1 und 2). Diese beinhaltet die manuelle Lymphdrainage, flachgestrickte Kompressionswäsche, Hautpflege, Bewegungstherapie sowie psychologische Unterstützung. Operative Optionen beinhalten die Transplantation von Lymphknoten aus einem anderen Körperbereich des Patienten – eine Möglichkeit, die nur von wenigen Kliniken in Deutschland angeboten wird. „Werden Lymphknoten in ein chronisch ödematöses, also angeschwollenes Körperteil transplantiert, so wird damit ein neuer Lymphabfluss geschaffen, was unseren Patienten mittelfristig erhebliche Erleichterung bringen kann“, erläutert PD Dr. Holger Engel, Leitender Oberarzt der Klinik für Plastisch-rekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie im Klinikum Kassel, wo bereits seit 2013 Lymphknoten mit mikrochirurgischen Verfahren transplantiert werden.

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Komfort für Patienten verbessert: Mehr Platz und neue Bäder Generalüberholung von Haus U im Klinikum Kassel abgeschlossen

Froh über den verbesserten Komfort für die Patientinnen und Patienten: Prof. Dr. Martin Wolf, Klinikdirektor Hämatologie / Onkologie (rechts), Stationsleitung Cornelia Wielebinski und Oberarzt Henry Sebastian vom ärztlichen Leitungsteam der Palliativstation.

Eines der ältesten Gebäude des Klinikum Kassel ist umfassend renoviert worden: Haus U, in dem onkologische Stationen, die Palliativstation und eine Praxis untergebracht sind. Rund eine Million Euro hat das Klinikum dafür investiert. Für die Patientinnen und

Patienten stellen die geräumigen Nasszellen mit Duschen und barrierefreiem Zugang eine große Verbesserung dar. Die Arbeiten sind in den vergangenen zwei Jahren schrittweise bei laufendem Betrieb erfolgt. „Das war

sowohl für die Patienten als auch für die Beschäftigten mit Unruhe und Belastungen verbunden und wir danken allen sehr für ihr Verständnis“, sagt Prof. Dr. Martin Wolf, Direktor der Klinik für Hämatologie und Onkologie im Klinikum Kassel. Er freut sich über die schönen Zimmer auf den Stationen, die jetzt deutlich mehr Komfort für die Patientinnen und Patienten böten, einschließlich freiem WLAN-Zugang im gesamten Gebäude. Sein Dank gilt auch der Günther-Cramer-Stiftung und dem Verein „LebensWert“, mit deren finanzieller und ideeller Hilfe zusätzliche Verbesserungen möglich wurden. Das Klinikum Kassel ist von der Deutschen Krebsgesellschaft als Onkologisches Zentrum zertifiziert und unter anderem auf die Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen spezialisiert. In Haus U befindet sich rund die Hälfte der insgesamt 50 Betten der onkologischen Klinik, in der insbesondere Patienten mit Krebs-

Palliativversorgung: Beschwerden bei fortgeschrittener Erkrankung lindern Symptome lindern und den Patienten Leid und Last nehmen – das sind die Ziele der Palliativstation im Klinikum Kassel. Die Behandlung ist darauf ausgerichtet, die durch die Krankheit oder die Therapie ausgelösten Beschwerden zu lindern. Das können Schmerzen, Luftnot, Appetitlosigkeit, Verstopfung oder Krampfanfälle, aber auch Angst sein. „Alle gemeinsam versuchen wir, die Lebensqualität der Patienten zu verbessern und sie soweit zu stabilisieren, dass wir sie aus dem Krankenhaus entlassen können – nach Hause, in die Kurzzeitpflege oder auch ins Hospiz“, erläutert Henry Sebastian, der mit Nikolaus Jost die ärztliche Leitung der Palliativstation innehat.

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Die Patientinnen und Patienten werden von einem Team aus mehreren Berufsgruppen betreut, das auf die Behandlung und Begleitung von Menschen mit unheilbaren Erkrankungen spezialisiert ist. Dazu gehören Ärzte und Pflegekräfte, eine Psychoonkologin, eine Sozialarbeiterin, eine Seelsorgerin und eine Physiotherapeutin. Der Großteil der Patienten auf der Palliativstation ist an Krebs erkrankt. Die Station ist den Kliniken für Hämatologie und Onkologie (Direktor Prof. Dr. Martin Wolf) und Urologie (Direktor Prof. Dr. Björn Volkmer) zugeordnet. Die Palliativstation ist aber grundsätzlich offen für alle Patienten, die an einer fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung leiden.


erkrankungen sowie Erkrankungen des Blutes behandelt werden. Auf der zertifizierten Palliativstation im Gebäude werden bis zu acht Menschen mit lebensbegrenzenden Erkrankungen versorgt und begleitet. Ebenfalls in neuem Glanz erstrahlt die Praxis Dr. Sandra Tebbe / Tanya Mayer, die neu in Haus U eingezogen ist. Schmuckstück der Palliativstation ist der Begegnungsraum, der vielfältige Nutzungen ermöglicht. „LebensWert – Förderverein für die palliative Versorgung Erwachsener im Klinikum Kassel“ lädt dort beispielsweise regelmäßig zu „Kaffee, Kuchen und Kontakten“ ein, einer Gelegenheit zum Gespräch und Austausch. Mal werden Geschichten vorgelesen, mal wird gemeinsam gesungen oder gebastelt. „Kleine Ablenkungen, die den Alltag auf Station leichter machen“, fasst Oberarzt Henry Sebastian zusammen.

Zu „Kaffee, Kuchen und Kontakten“ lädt der Förderverein „LebensWert“ regelmäßig auf die Palliativstation ein. Das Angebot wird ehrenamtlich betreut, hier von Detlef Eggers und Jutta Rüscher (2. von rechts).

Nächstes Vorhaben ist die Gestaltung des durchgehenden Balkons vor der Palliativstation, der zum Grünstreifen an der Ahne zeigt. „Schon dieser Blick ins Grüne mitten in der Stadt ist für viele unserer Patientinnen und Patienten beruhigend, daher wollen

wir den Balkon insgesamt noch aufwerten“, sagt Stationsleitung Cornelia Wielebinski. Informationen zu „LebensWert“: www.verein-lebenswert-kassel.de

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Carl-Martin Junge neuer Chefarzt der Kinderradiologie Neuer Chefarzt für Kinderradiologie im Klinikum Kassel ist Carl-Martin Junge. Er hat die Nachfolge von Dr. Alfred E. Horwitz angetreten, der als Leiter der Abteilung Kinderradiologie in den Ruhestand gegangen ist, aber das Radiologische Zentrum des Klinikums noch im Bereich der Erwachsenenradiologie unterstützen wird. Das Klinikum Kassel bietet als einziges Krankenhaus in Nordhessen die komplette bildgebende Diagnostik für Kinder an, bei Notfällen rund um die Uhr. Dazu zählen die Röntgendiagnostik, Sonographie (Ultraschall), Magnetresonanz- und Computertomographie. Der weitaus größte Teil der Untersuchungen in der Kinderradiologie – rund 80 Prozent – erfolgt strahlungsfrei mittels Ultraschall oder Kernspintomographie. „Kinder sind keine kleinen Erwachsenen“, betont der neue Chefarzt. „Beispielsweise bei der Bestrahlungsweise und den Bestrahlungswerten, aber auch der Einordnung der Befunde ist besondere Expertise und Vorsicht nötig.“ Neben den hohen An-

forderungen an den Strahlenschutz steht für Kinderradiologen fundiertes Wissen über die altersbezogenen Krankheitsbilder vom Früh- und Neugeborenen bis zum Jugendlichen im Vordergrund. Als Erkrankungen, mit denen das Team der Kinderradiologie am häufigsten zu tun hat, nennt der 59-jährige Mediziner Lungenerkrankungen, Magen-Darm-Probleme, urologische Erkrankungen sowie die sehr häufigen verletzungsbedingten Knochenveränderungen. Carl-Martin Junge war zunächst in der Erwachsenenradiologie tätig, erwarb dann die zusätzliche Qualifikation als Kinderradiologe und war elf Jahre Oberarzt in der Kinderradiologie des Universitätsklinikums Eppendorf (UKE) in Hamburg sowie im angeschlossenen Kinderkrankenhaus Altona. „Die Kinderradiologie ist ebenso vielfältig wie die Erwachsenenradiologie und doch ganz anders“, so Junge zu seiner Spezialisierung. „Am UKE wurde mein Interesse geweckt, die radiologischen Themen noch einmal ganz neu im Hinblick auf Kinder und Jugendliche zu betrachten.“

Carl-Martin Junge leitet jetzt die Kinderradiologie im Klinikum Kassel.

Vor seinem Wechsel nach Kassel war Carl-Martin Junge kommissarischer Chefarzt für Kinderradiologie im Altonaer Kinderkrankenhaus. Am Klinikum Kassel hat ihn gereizt, dass es sich um eine der großen Kinderkliniken in Deutschland mit einem sehr vielfältigen Leistungsspektrum handelt. Das Team der Kinderradiologie führt hier jährlich mehr als 35.000 Untersuchungen bei Kindern und Jugendlichen durch.

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Teddy-Docs im Einsatz: Wenn der Kuschelbär Bauchweh hat KSM-Studierende haben Teddy-Krankenhaus Kassel ins Leben gerufen Was hört man eigentlich mit einem Stethoskop? Warum schlägt unser Herz und warum kommen Brokkoli, Spinat und Co. so oft auf den Teller? Diese und viele andere Fragen beantwortet das Teddy-Krankenhaus Kassel mithilfe von interaktiven Spielen und einer Abenteuerreise durch den Körper. Die Initiatoren Katharina Lutz, Sophie Stupperich und Philipp Klocke wollen Kindern im Vorschulalter damit die Angst vor medizinischer Behandlung nehmen und die Notwendigkeit von Untersuchungen altersgerecht vermitteln. Die Teddy-Docs studieren an der Kassel School of Medicine (KSM), dem bilingualen Studienprogramm der Gesundheit Nordhessen und der University of Southampton. Das

Teddy-Krankenhaus Kassel ist eines der ersten Projekte der MedSoc Kassel (Medical Society), der Fachschaft der Medizinstudenten an der KSM. Die drei Studierenden waren schon in Southampton im Teddy-Krankenhaus im Einsatz, um Kindern den menschlichen Körper, medizinische Geräte sowie gesunde Ernährung näherzubringen. Nun führen sie das Projekt in Kassel fort, weitere TeddyDocs sind „in Ausbildung“.

wogene Ernährung hinzuweisen. Interessierte an einem Besuch der Teddy-Docs können sich gern unter info@teddy-krankenhaus-kassel.de melden.

Das Programm findet entweder auf den Kinderstationen im Klinikum oder direkt in Kita oder Kindergarten statt. Nach Absprache kann der Inhalt des Programms speziell angepasst werden, um beispielsweise über Gefahren im Straßenverkehr aufzuklären oder auf eine ausge-

Spendenkonto des Vereins bei der Kasseler Sparkasse: IBAN: DE14520503530002142128, Stichwort Teddy-Krankenhaus.

Das Teddy-Krankenhaus Kassel ist ein rein ehrenamtliches Projekt, das sich allein durch Spenden finanziert und vom Verein „Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus“ unterstützt wird.

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Mit Herzblut am Reha-Zentrum und dem Team gehangen Gründungsgeschäftsführer Dr. Werner Brand im Ruhestand Das Reha-Zentrum der Gesundheit Nordhessen ist ganz eng mit seinem Namen verknüpft: Dr. Werner Brand ist seit der Gründung 1993 Geschäftsführer und Leitender Arzt des Reha-Zentrums der Gesundheit Nordhessen. Ende März ist der 65-Jährige in den Ruhestand gegangen, steht aber dem Reha-Zentrum weiterhin beratend zur Seite. Was waren die größten Herausforderungen als Geschäftsführer des Reha-Zentrums? Dr. Brand: Die Zulassung der ambulanten Reha durch die Deutsche Rentenversicherung. Dafür waren enorm viele Formalitäten zu beachten, das war wirklich eine bürokratische Herausforderung. Wir sind schon mit den Bauplänen für das Reha-Zentrum in der Wilhelmshöher Allee nach Berlin gefahren, um die Planung im Detail abzusprechen. Ansonsten: Im Gesundheitswesen ist eine stetige Herausforderung, auf dem aktuellen Stand zu bleiben – sowohl fachlich-medizinisch als auch gesundheitspolitisch. Was haben Sie in Ihrem Berufsleben am liebsten gemacht? Dr. Brand: Solange ich in der Klinik tätig war: Operieren, ich bin leidenschaftlicher Chirurg und habe bis vor einigen Jahren noch selbst am OP-Tisch gestanden. Seit der Gründung hänge ich mit Herzblut am Reha-Zentrum und dem Team. Was hat Sie gestört? Dr. Brand: Die viele Bürokratie und die mangelnde Würdigung der ambulanten Rehabilitation seitens der Kostenträger. Welches sind Ihre liebsten Erinnerungen? Dr. Brand: Viele einzelne Begegnungen mit Menschen, sowohl mit Patienten als auch mit Mitarbeitern. Dr. Brand, gebürtig in Hann. Münden, hat zunächst als Chemotechniker an der Universitätsklinik Göttingen in der Forschung gearbeitet und dann dort ein Medizin-Studium angeschlossen. 1980 war er erstmals im Klinikum Kassel tätig, als Assistenzarzt in der Frauenklinik bei Prof. Dr. Wulf Rummel. Nach der Bundeswehrzeit absolvierte er in Göttingen-

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Worauf sind Sie stolz? Dr. Brand: Stolz ist ein Gefühl, das ich nicht nachvollziehen kann. Ich freue mich einfach, wenn etwas gut klappt. Und das Reha-Zentrum hat sich in seinen fast 25 Jahren gut entwickelt. Und jetzt? Dr. Brand: Jetzt bin ich noch einige Zeit beratend im Reha-Zentrum tätig, lerne weiter Spanisch, werde zusammen mit meiner Frau vermehrt klettern und radfahren, mache Gerätetraining, gehe auf die Jagd. Und besuche Tochter und Enkelin in Australien. Das sagen Andere: „Dr. Brand hat sich große Verdienst um den Aufbau der ambulanten Rehabilitation erworben“ (GNH-Vorstandsvorsitzender Karsten Honsel). „Charakterstark und verständnisvoll“ (Reha-Zentrum Geschäftsführer Harald Geipel). „Er hatte immer ein offenes Ohr, auch bei Problemen. Auf sein Wort konnte man sich verlassen. Danke für 24 Jahre.“ (Andreas Hake, Leitender Dipl.-Sportlehrer und seit der Gründung im Reha-Zentrum tätig). Weende die Chirurgen-Ausbildung, anschließend folgten im Klinikum Kassel die Qualifikationen als Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie, Facharzt für physikalische Medizin sowie die Zusatzbezeichnung Sportmedizin. Dr. Brand war Oberarzt in der Unfallchirurgie des Klinikums, bis er vollständig ins RehaZentrum wechselte.


Wachsende Bedeutung der Rehabilitation Dr. Spiller hat ärztliche Leitung des Reha-Zentrums übernommen Arbeitnehmer nach Krankheit in das Erwerbsleben zurückzuführen. „Die Bedeutung der Rehabilitation wächst.“

Harald Geipel

Dr. Joachim Spiller

Neuer Ärztlicher Leiter im Reha-Zentrum der Gesundheit Nordhessen ist Dr. Joachim Spiller, der die Nachfolge von Dr. Werner Brand angetreten hat (s. linke Seite). Dr. Spiller war bisher Oberarzt in der Klinik für Unfallchirurgie und orthopädische Chirurgie des Klinikum Kassel und dadurch dem Reha-Zentrum schon viele Jahre verbunden. Der 58-Jährige ist unter anderem Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie sowie Rettungsmediziner. Außerdem hat er Zusatzqualifikationen in Medizinischer Informatik und als Health-Manager. Nach Studium und Assistenzarztzeit in Marburg hat Dr. Spiller an Kliniken in Kassel und Northeim seine Facharztausbildung durchlaufen, seit 1999 war er Oberarzt am Klinikum. „Nach fast 30 Jahren Tätigkeit in der Akutmedizin ist ein neues Aufgabengebiet für mich eine reizvolle Herausforderung“, so Dr. Spiller. Angesichts des demographischen Wandels sei es eine immer wichtigere Aufgabe der Sozialmedizin, ältere erfahrene

Ambulanter Pflegedienst SWA aktiv

Alleiniger Geschäf t sführer des Reha-Zentrums bleibt Harald Geipel, der diese Funktion neben seiner Tätigkeit als Leiter des Zentralbereiches Finanzen der GNH AG seit 2014 ausübt. Das Reha-Zentrum der Gesundheit Nordhessen ist mit zwei Standorten in Kassel vertreten: Im Klinikum Kassel in der Mönchebergstraße und im Gesundheitszentrum in der Wilhelmshöher Allee 91. Das Reha-Zentrum bietet für die stationären Patienten des Klinikums und für ambulante Patienten die gesamte Dienstleistungspalette der physikalischen Therapie und der Physiotherapie an. Am Standort Wilhelmshöher Allee ist außerdem die Ambulante Rehabilitation angesiedelt: Dort können Patientinnen und Patienten tagsüber eine kardiologische oder muskulo-skeletale Rehabiliation absolvieren, abends aber nach Hause in ihre vertraute Umgebung zurückkehren. Am Standort Klinikum Kassel werden zusätzlich Präventionssport und Fitness für alle Interessierten angeboten. Mitglieder des Reha-Zentrums können dort aus einem vielfältigen Kursangebot – von Step Aerobic über Indoor Cycling bis zu Yoga – wählen und die Geräte auf der großzügig gestalteten Trainingsfläche sowie die Sauna nutzen.

Information: Reha-Zentrum im Klinikum, Tel. 0561 980-2830. Reha-Zentrum, Wilhelmshöher Allee 91, Tel. 0561 98794-0.

Individuelle Pflegeangebote:

Grundpflegeleistungen

Medizinisch-pflegerische Versorgung / Behandlungspflege

Unterstützung und Beratung

Betreuungsleistungen

Verhinderungspflege

Für eine unverbindliche Beratung und weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, bei uns im Büro, bei Ihnen zu Hause oder in Ihrem Patientenzimmer. Unsere Bürozeiten sind Montag bis Freitag von 8-13 Uhr Hinter dem Fasanenhof 1 H, Kassel und nach tel. Vereinbarung 0561 87983-50/-51 www.gnh.net

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Geht voller Spannung und Freude in seinen neuen Lebensabschnitt: Dr. Werner Prinz (Mitte) mit von links Dr. Julia Jungermann, Betriebsrätin Aline-Britt Westphal, Anästhesie-Chefarzt Dr. Uwe Hecht, Kreiskliniken-Geschäftsführer Bernd Tilenius, Dr. Marion Reif-Kaiser und Ehefrau Dr. Ingeborg Eick-Prinz.

Engagierter und allseits geschätzter Gynäkologe im Ruhestand Dr. Werner Prinz setzte sich für gute Medizinversorgung im Wolfhager Land ein Über 33 Jahre war Dr. Werner Prinz als niedergelassener Gynäkologe und Belegarzt an der Kreisklinik Wolfhagen tätig. Im April wurde der allseits geschätzte Mediziner in den Ruhestand verabschiedet. Seit Oktober 1983 war Dr. Prinz in Wolfhagen beschäftigt und betreute dort die Patientinnen, zuletzt mit seinen Kolleginnen Dr. Marion Reif-Kaiser und Dr. Julia Jungermann. Nach dem Medizinstudium an der Medizinisch-Naturwissenschaftlichen Hochschule Ulm war er an der Universitätsfrauenklinik Ulm tätig, bevor er an die Kreisklinik Wolfhagen wechselte.

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Dort arbeitete er in teils enger Kooperation mit den urologischen Belegärzten und der Frauenklinik am Klinikum Kassel zusammen. Bei dem beliebten Gynäkologen fühlten sich die Patientinnen stets gut aufgehoben. „Besonders stolz machen mich die Inhalte der Dankesschreiben meiner Patientinnen zum jetzigen Abschied, die mir ein gutes Gefühl geben“, so Dr. Werner Prinz. Auch der Geschäftsführer der Kreiskliniken, Bernd Tilenius, schätzt den Belegarzt sehr: „Mit Dr. Werner Prinz verlässt uns ein ausgezeichneter, hochengagierter Gynäkologe, der sich stets für seine Patientinnen sowie für die Kreisklinik Wolfhagen und deren positive Entwicklung stark gemacht hat.“ Bis zuletzt gab Dr. Prinz seine langjährigen Erfahrungen auch an künftige Arztgenerationen weiter. So

leitete er das Rotationsseminar der Kassel School of Medicine zum Thema „Breast“ und unterrichtete die angehenden Mediziner zu Untersuchungen und Befunden der weiblichen Brust. Eng verknüpft mit der Kreisklinik erlebte Dr. Prinz während seiner Zeit in Wolfhagen die Aufstockung des Gebäudes und die Neuausrichtung der Abteilung Gynäkologie sowie der Geburtshilfe, wo er etwa 4.000 Geburten miterlebt und geleitet hat. Auch an der Gründung des Notarztsystems im Wolfhager Land und an der Etablierung des Notarzteinsatzfahrzeuges an der Kreisklinik Wolfhagen war Dr. Prinz maßgeblich beteiligt. Darüber hinaus war der gebürtige Gelsenkirchener Gründer sowie Vorstandsmitglied des Ärztenetzes Wolfhager Land e. V. und ist seit 1989 bei der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen in unterschiedlichen Funktionen und Gremien aktiv. „Ich gehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Bei echter Freude am Beruf fällt es eben schwer aufzuhören. Andererseits beginnt jetzt ein neuer Lebensabschnitt, dem ich voller Spannung und Neugierde begegne“, so Dr. Prinz.


Konkrete Hilfe bei allen Fragen rund um die Pflege: Die Pflegeberaterinnen Ferya Alaca (l.) und Monika Hinkler vom ambulanten Pflegedienst SWA aktiv.

Beratung trägt zur Entlastung von pflegenden Angehörigen bei SWA aktiv bietet individuelle Schulung in der häuslichen Umgebung Etwa drei Viertel der Pflegebedürftigen in Deutschland werden zu Hause versorgt, entweder allein von Angehörigen oder gemeinsam bzw. vollständig durch ambulante Pflegedienste. Für die Angehörigen ergeben sich bei der Pflege eines Familienmitglieds oft viele Fragen, sei es zu den einzelnen Pflegehandlungen, zu Hilfsmitteln, Zuschussmöglichkeiten und, und, und. Mit all diesen Fragen kennen sich Monika Hinkler (54) und Ferya Alaca (26) bestens aus: Monika Hinkler ist Altenpflegerin und Lehrerin für Pflegeberufe, Ferya Alaca ist Gesundheits- und Krankenpflegerin und hat einen Bachelorabschluss Pflege- und Gesundheitsförderung. Die beiden Mitarbeiterinnen des ambulanten Pflegedienstes SWA aktiv in Kassel haben sich zusätzlich als Pflegeberaterinnen qualifiziert, um Angehörige bei der Pflege ihrer Familienmitglieder zu schulen und beraten.

rückenschonenden Arbeiten sowie zur Entlastung von Pflegepersonen und helfen bei der Ermittlung des Pflegebedarfs. Kurzum: Mit jeglichen Fragen rund um die Pflege können sich pflegende Angehörige an Ferya Alaca und Monika Hinkler wenden, um sich zu Hause beraten zu lassen – bei Bedarf auch mehrfach. Die Kosten für diese individuelle Schulung in der eigenen Umgebung übernimmt die Pflegekasse, wenn bereits Pflegegeld gezahlt wird oder ein Pflegegrad beantragt ist. Darüberhinaus können Pflegende einen Pflegekurs besuchen, der ebenfalls von der Pflegekasse gezahlt wird.

„Aus der täglichen Arbeit unseres ambulanten Pflegedienstes SWA aktiv wissen wir, dass sich für pflegende Angehörige im Alltag viele ganz konkrete Fragen zur Pflege ergeben“, berichtet SWA- Geschäftsführerin Ruth Fürsch. „Hierbei können unsere erfahrenen Pflegeberaterinnen individuell helfen und so zu einer Entlastung der Pflegenden beitragen.“

Kontakt zu den Pflegeberaterinnen von SWA aktiv: Ferya Alaca 0172-7265202 Monika Hinkler 0172-7260211

Dabei decken sie ein breites Themengebiet ab. Sie zeigen beispielsweise die richtige Lagerung und Mobilisation von Pflegebedürftigen, wie Medikamente am besten eingenommen werden und Möglichkeiten zur Sturzprophylaxe. Sie geben Tipps zum visite 02/17

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DIE MOTIVATION KOMMT DURCH IHR TEAM.

DIE PROJEKTFÖRDERUNG DURCH UNS.

Rückenwind ist einfach. Wenn man große Projekte gemeinsam anpackt.

www.rueckenwind-fuer-unsere-region.de


KRUVI17_02_info Halten Sie einen Moment für immer fest – mit Ihrem Partner, Ihren 1 – 20 VORSORGEUNTERSUCHUNG

Preisrätsel griechischer Liebesgott

Tasteninstrument

Enkeln oder vielleicht Ihrem vierbeinigen Freund und Begleiter?

Währung kahl in Japan werden (100 Sen) (Tannen)

willkommen, erwünscht

Kunststil aus Frankreich

Vergeltung für eine Wohltat

Heiligenerzählung Wettkampfstätte; Manege

deutscher Maler (Franz)

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amerikanischer Filmpreis

Fluss zur Rhone

persönl. Fürwort (erste Person)

Affe, Weißhandgibbon

längeres Prosawerk Abkürzung für et cetera

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ausgenommen, frei von

Soße zum Eintunken

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Name mehrerer engl. Flüsse

Sammlung von Schriftstücken

zeitlich später, hinterher

männliche Biene

Himmelsrichtung

2 Platzmangel, Raumnot

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gerade dort, genau dort

Wüsteninsel

römischer Kaiser

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Schanktisch

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Einheitenzeichen für Hektar

getrocknetes Gras

Kosmetikartikel; Salbe

bevor

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Bruder Jakobs im A. T.

dieser, jener

Schiffsvorderteil

Stadt an der Südküste Portugals

KfzZeichen Flensburg ugs. für nein

Krakenart

nur wenig Tierpflege

bibl. Stammvater (Arche)

Hab-, Raffsucht

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poetisch: liebevoll streicheln

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Felseninsel bei Marseille

Blüten-, Fruchtstandsform

Vorteil, Vorzug

metallhaltiges Mineral

Bundesstaat der USA

Knochenfisch mit Bartfäden

Warenangebot, Sortiment

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www.nina-skripietz.de Senden Sie das richtige Lösungswort an: visite@roberts.de oder an die Redaktion „visite“, Roberts Marken & Kommunikation, Parkstraße 34, 34119 Kassel. Einsendeschluss ist der 25. August 2017. Viel Glück!

Unterkunft, Wohnung

Geliebte des Zeus

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kleines Lasttier

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größere Tanzveranstaltung

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ohne Plan

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starke Hitze

Dauer: etwa 2,5 Stunden inkl. Haar und Make-up. Sie erhalten die Fotos als digitale Dateien sowie fünf ausgewählte bearbeitete Bilder als Ausdruck. Gewinnen Sie ein professionelles Outdoor-Fotoshooting mit Nina Skripietz im Wert von 400 EUR!

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am Tagesanfang

wütende, rasende Frau

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russ. Schriftsteller (Leo)

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Wahlübung im Sport

Schwerathlet

Die „visite“ verlost ein professionelles Fotoshooting mit der Kasseler Fotografin Nina Skripietz, die mit ihren zahlreichen Fotoaufnahmen dokumentiert, wie Menschen wahrhaftig und natürlich in Szene gesetzt werden können. Laden Sie Ihren Partner, ein Familienmitglied oder einen Freund ein, mit dem Sie einen besonderen Augenblick im Bild einfangen können. Den Ort der Außenaufnahmen bestimmen Sie! Make-up Artist Sabine Bierschenk ist auch an Bord. So können Sie Ihre schönsten Facetten zeigen.

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vorspringender Mauerstreifen

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Die Teilnahme über einen Gewinnspielservice ist ausgeschlossen. Das Lösungswort aus der Frühlingsausgabe der „visite“ lautet „Rehabilitation“. Wir gratulieren der Gewinnerin Brigitte Höhmann, Hofgeismar. visite 02/17

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Kontaktliste Gesundheit Nordhessen Holding Klinikum Kassel GmbH Zentrum für Frauen- und Kindermedizin Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Prof. Dr. Thomas Dimpfl Tel. 980-3040 Kreißsaal Tel. 980-5400 Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Prof. Dr. Friedrich K. Tegtmeyer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderanästhesie und Intensivmedizin Dr. Thomas Fischer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderchirurgie und Zentrum für schwerbrandverletzte Kinder Dr. Peter Illing Tel. 980-5501 Klinik für Neuropädiatrie und Sozialpädiatrisches Zentrum Prof. Dr. Bernd Wilken

Tel. 980-3096

Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie Prof. Dr. Michaela Nathrath Tel. 980-5501

Zentrum für Herz-, Nieren- und Gefäßmedizin Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Chirurgie Dr. Joseph Kobba Tel. 980-5275 Klinik für Herzchirurgie PD Dr. Ali Asghar Peivandi

Tel. 980-5260

Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen Prof. Dr. Rainer Gradaus Tel. 980-5250 Prof. Dr. Jörg Neuzner Tel. 980-5255 Klinik für Nieren-, Hochdruck- und Rheumatische Erkrankungen und Nephrologische Diabetologie Prof. Dr. Jörg Plum Tel. 980-5265

Zentrum für Kopf- und Neuromedizin Klinik für Augenheilkunde Prof. Dr. Rolf Effert

Tel. 980-3901

Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Prof. Dr. Ulrike Bockmühl Tel. 980-4053

www.gnh.net info@gnh.net

Mönchebergstraße 41–43, 34125 Kassel, Tel. 0561 980-0 Klinik für Neurochirurgie Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger Klinik für Neurologie Prof. Dr. Andreas Ferbert

Tel. 980-4050 Tel. 980-4051

Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin Interdisziplinäre Zentrale Notaufnahme Dr. Klaus Weber Tel. 980-5001 Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie Prof. Dr. Ralf Muellenbach Tel. 980-3001

Zentrum für seelische Gesundheit Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Ludwig-Noll-Krankenhaus Dennhäuser Straße 156 Tel. 4804-0 Prof. Dr. Martin Ohlmeier Tel. 4804-401 Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Dr. Christina Kleiber Tel. 980-2552

Zentrum für Traumatologie, Plastische Chirurgie und Dermatologie Klinik für Dermatologie Prof. Dr. Rainer Rompel Tel. 980-3051 Klinik für Plastisch-rekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie Prof. Dr. Goetz A. Giessler Tel. 980-3811 Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie Prof. Dr. Clemens Dumont Tel. 980-4026

Zentrum für Viszeralmedizin und Onkologie Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Prof. Dr. Jürgen Faß Tel. 980-5275 Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin Prof. Dr. Frank Schuppert Tel. 980-5270 Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin komm. Prof. Dr. Martin Wolf Tel. 980-5285 Walter Knüppel

Klinik für Onkologie und Hämatologie Prof. Dr. Martin Wolf Tel. 980-3046 Klinik für Thoraxchirurgie Dr. Sebastian Kellner Tel. 980-5280 Klinik für Urologie Prof. Dr. Björn Volkmer Tel. 980-4052

Zentrum für medizinische Diagnostik Institut für Labormedizin Dr. Ullrich Barthelmes Dr. Marcus Thomé Institut für Pathologie Prof. Dr. Irina Berger Institut für allgemeine und interventionelle Radiologie komm. Dr. Ralf Siekmann Institut für Neuroradiologie Dr. Ralf Siekmann Institut für Kinderradiologie Carl-Martin Junge

Tel. 980-2776

Tel. 980-4001

Tel. 980-5075 Tel. 980-5074 Tel. 980-5075

Tumorzentrum Prof. Dr. Martin Wolf

Tel. 980-3513

Zentrum für Medizinische Versorgung Gynäkologie HNO Labordiagnostik Neurochirurgie Nukleardiagnostik Neurologie Pathologie Radiologie / Kinderradiologie Strahlentherapie

Tel. 980-5307 Tel. 980-4154 Tel. 980-2776 Tel. 980-4151 Tel. 980-4011 Tel. 980-4152 Tel. 980-4001 Tel. 980-5114 Tel. 980-2730

Sonstige Einrichtungen Klinikseelsorge Tel. 980-2820 (kath.) / -2822 (ev.) Grüne Damen und Herren Tel. 980-2825 HNO-Belegarzt (Kinder) L.-M. Schäfer Tel. 3161177

Reha-Zentrum Standort Klinikum Kassel Mönchebergstraße 41–43

Tel. 980-2830

Standort Gesundheitszentrum Wilhelmshöher Allee 91

Krankenhaus Bad Arolsen GmbH Innere Medizin Walter Knüppel, Dr. Bertolt Linder Tel. 800-161

Tel. 98794-0

Große Allee 50, 34454 Bad Arolsen, Tel. 05691 800-0

Anästhesie Dr. Rudolf Alexi, Christian Feine

Tel. 800-0

Gynäkologie Dr. Ulrich Streich

Tel. 2057

Chirurgie Dr. Peter Ahrens, Dr. Peter Wotzlaw Tel. 800-222

Kreiskliniken Kassel GmbH

Tel. 81-400

Chirurgie Dr. Peter Hülsmann Michael Szkopek

Tel. 81-300 Tel. 81-300

Gynäkologie / Geburtshilfe Joachim Kuhl Anästhesie / Intensivmedizin Dr. Stefan Mähler 18

Tel. 05671 81-0

Innere Medizin Dr. Ulrich Braner Dr. Wilhelm Schmidt

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Tel. 2006 Tel. 81-500

Kreisklinik Wolfhagen Am kleinen Ofenberg 1 34466 Wolfhagen

Tel. 05692 40-0

Innere Medizin Prof. Dr. Frank Schuppert

Tel. 40-150

Chirurgie Prof. Dr. Clemens Dumont

Tel. 40-500

Gynäkologie Dr. Marion Reif-Kaiser Dr. Julia Jungermann

Tel. 988550

Anästhesie / Intensivmedizin Dipl.-med. Mohamed Al Batani Dr. Uwe Hecht

Tel. 40-505 Tel. 40-504

Urologie Dr. Dirk Gimbel Dr. Alexander Otto Dr. Marc Ohlemann Heiko Velte HNO-Heilkunde Frank Dastych Uwe Simon Martin Stahl Thomas Storm

Seniorenwohnanlagen Kassel siehe rechte Seite

Tel. 995550

Tel. 2270 Stand:22.05.2017

Kreisklinik Hofgeismar Liebenauer Straße 1 34369 Hofgeismar


Liebe Patientin, lieber Patient, die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher in den Kliniken •

prüfen Anregungen und Beschwerden der Patienten und der Angehörigen,

•

wenden sich mit deren Einverständnis an die zuständigen Stellen und versuchen zu vermitteln, •

nehmen gern auch positive Erfahrungen entgegen und geben sie weiter.

Klinikum Kassel

Krankenhaus Bad Arolsen

Marlies Rohrbach Sprechzeiten: Do. 14.30 bis 16 Uhr Zentrum für Frauen- und Kindermedizin Heidemarie Siebert Sprechzeiten: Mo. 14.30 bis 16 Uhr

Gerda Schmalz und Helmut Kirner Mo. 11 bis 12 Uhr Raum gegenüber der Patientenaufnahme Tel. 05691 800-172

jeweils Haus X, Eingang 1, Erdgeschoss, Tel. 0561 980-2811, Briefkasten im Eingangsbereich von Haus X, der aber nicht täglich geleert wird.

Betreutes Wohnen Ambulante Pflege Kurzzeitpflege Stationäre Pflege

In den besten Händen

Kreisklinik Hofgeismar Brigitte Briel Di. 15 bis 17 Uhr Tel. 05671 81-95555

Ludwig-Noll-Krankenhaus

Kreisklinik Wolfhagen

N. N. Briefkasten an der Pforte

Elke Oppermann Mi. 9 bis 11 Uhr Tel. 05692 40-444

„Ich bin ganz begeistert, wie unkompliziert und herzlich ich hier aufgenommen wurde!“ Die Seniorenwohnanlagen SWA Kassel bieten Ihnen genau das an Service und Sicherheit, was zu Ihrer aktuellen Lebensgestaltung passt: ob Betreutes Service-Wohnen an den Standorten Lindenberg und Fasanenhof, ambulante Pflege, Kurzzeitpflege oder stationäre Pflege am Lindenberg.

Marlies Rohrbach Klinikum Kassel

Heidemarie Siebert Klinikum Kassel

Gerda Schmalz Krankenhaus Bad Arolsen

Machen Sie sich rechtzeitig Gedanken über Ihren dritten Lebensabschnitt. Wir sind für Sie da und beraten Sie gerne. Rufen Sie uns an: Seniorenwohnanlagen Kassel Tel. 0561 95077-0 Ambulanter Pflegedienst Tel. 0561 87983-50/-51

Helmut Kirner Krankenhaus Bad Arolsen

Brigitte Briel Kreisklinik Hofgeismar

Elke Oppermann Kreisklinik Wolfhagen

www.gnh.net

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Danke

Die Unternehmen der Gesundheit Nordhessen bedanken sich herzlich bei den zahlreichen Förderern und Sponsoren, welche die vielfältige Arbeit für die Patientinnen und Patienten finanziell und mit ehrenamtlichem Einsatz unterstützen. Unser Dank gebührt allen Einzelspendern und Firmen sowie insbesondere den folgenden Vereinen und Einrichtungen: Elternhaus Kassel gGmbH www.elternhaus-kassel.com | „freuNde“ – Förderverein für Familien mit neurologisch kranken Kindern www.Kinderneuro-freunde-ks.de | Günther Cramer Stiftung www.guenther-cramerstiftung.de | Gute Besserung e.V.: Förderverein Krankenhaus Bad Arolsen www.gute-besserung-ev.de Helga und Heinrich Holzhauer Stiftung für krebskranke Kinder www.holzhauer-stiftung.de | Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus e.V. www.hilfe-fuer-kinder-im-krankenhaus.de | Kinderkrebshilfe Waldeck-Frankenberg e.V. www.kinderkrebshilfe-wa-fkb.de | Kleine Riesen Nordhessen: Verein für Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen in Nordhessen e.V. www.kleine-riesen-nordhessen.de LebensWert: Förderverein für die palliative Versorgung Erwachsener im Klinikum Kassel e.V. www. verein-lebenswert-kassel.de | Verein für krebskranke Kinder Kassel e.V. www.krebskranke-kinder-kassel.de


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