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Patientenmagazin | Frühling 2017

Versorgung optimieren Klinikum Kassel und Fulda kooperieren

Mobile Hilfe für Schwerstkranke ECMO-Zentrum am Klinikum aufgebaut

Spaß mit Meggy und Bobbi Tierische Therapeuten in SWA Lindenberg


„Gemeinsam Gesundheit schützen“ – mit diesem Ziel haben sich die GNHKrankenhäuser in Kassel, Bad Arolsen, Wolfhagen und Hofgeismar an der Kampagne „Keine Keime“ beteiligt, hier eine Besucherin im Klinikum Kassel.

„Keine Keime“: Ausstellung in GNH-Kliniken Die Kliniken der Gesundheit Nordhessen (GNH) beteiligen sich an der Hygiene-Kampagne „Keine Keime“, die im Januar hessenweit gestartet ist. Ziel ist es, Patienten und Besucher über Keime und Infektionen, über Antibiotika und vorbeugende hygienische Maßnahmen zu informieren. Dazu ist bzw. war in den Eingangsbereichen des Klinikum Kassel sowie der GNH-Kliniken in Bad Arolsen, Wolfhagen und Hofgeismar eine Ausstellung zu sehen, die von der Hessischen

Krankenhausgesellschaft initiiert und vom Hessischen Sozialministerium gefördert wurde. Krankenhauskeime stehen immer wieder im Mittelpunkt einer breiten öffentlichen Diskussion – in den Medien, unter den Patientinnen und Patienten, bei den Besuchern und den Beschäftigten einer Klinik. Dabei sind Keime etwas ganz Natürliches, es gibt sie in jedem menschlichen Körper. Sie leben auf unserer Haut, in Schleimhäuten und im Darm. Eine gute „Keimflora“ stärkt das Immun-

system und verhindert Krankheiten. Gleichzeitig können Keime als „Krankheitserreger“ aber auch Schaden anrichten, wenn sie etwa in eine Wunde gelangen. Mit der Ausstellung wollen die Kliniken über das vielfältige Thema Keime informieren und gleichzeitig auf die große Bedeutung von Präventionsmaßnahmen hinweisen. Mit der richtigen Händedesinfektion kann nämlich jeder einzelne dazu beitragen, die Übertragungswege von Keimen zu unterbrechen.

Inhalt 3 Neuro-Netz Mitte: „Vorbildliche Zusammenarbeit“ bei Schlaganfall-Behandlung

13 EDDi bringt Regenbogenband und Deckenbilder auf Station

4 Transplantationsmedizin jetzt auch wohnortnah in Nordhessen

14 Wechsel in der Geschäftsführung des Klinikum Kassel

6 ECMO-Zentrum: Schnelle Hilfe bei akutem Herz- und Lungenversagen

15 Seniorenwohnanlage: Meggy und Bobbi als tierische Therapeuten

8 Pränataldiagnostik: Umfassende Betreuung schon vor der Geburt

16 Schärfere Bilder, geringere Strahlung und schnellere Verarbeitung

10 Lebensmittel und Medikamente: Vorsicht bei Wechselwirkungen 12 Großer Andrang beim „Infotag Medizinstudium“ an der KSM

17 Preisrätsel 18 Kontaktliste Gesundheit Nordhessen 19 Die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher

Impressum Herausgeber: Gesundheit Nordhessen Holding AG, Mönchebergstraße 48 E, 34125 Kassel, Tel.: 0561 980-4807, gnh.net, info@gnh.net | Redaktion: Gisa Stämm (verantwortlich), Martin Schmidt | Layout, Satz und Anzeigen: Roberts Marken & Kommunikation GmbH, www.roberts.de | Fotos: Elizaveta Apraksina, Paavo Blåfield, Pia Malmus, Dieter Schachtschneider, Martin Schmidt, Gisa Stämm | Titelfoto: Jutta Franke, Stationsleitung im Krankenhaus Bad Arolsen | Druck: Julius Kress OHG, Kassel | Erscheinungsweise: quartalsweise | Auflage: 12.500 Exemplare | Für den Inhalt der Anzeigen sind die Inserenten verantwortlich.

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„Vorbildliche Zusammenarbeit“ bei Schlaganfall-Behandlung Hessischer Minister Grüttner hat Neuro-Netz Mitte in Kassel besucht Hoher Besuch Anfang Februar im Klinikum Kassel: Der Hessische Gesundheitsminister Stefan Grüttner besuchte das Krankenhaus der Maximalversorgung, um sich vor Ort über das Neuro-Netz Mitte / Teleneurologie zu informieren. Neun Kliniken aus Nordhessen und angrenzenden Regionen sind telemedizinisch mit dem Klinikum Kassel vernetzt, um sich bei neurologischen Notfällen wie einem Schlaganfall schnell eine Expertenmeinung der Neurologen im Klinikum einzuholen und gegebenenfalls sofort eine Therapie einleiten zu können. Der hessische Minister ließ sich die Arbeitsweise des Netzwerkes anhand einer Videokonferenz mit dem Krankenhaus Bad Arolsen demonstrieren. „An diesem Beispiel wird deutlich, wie Telemedizin die fachärztliche Versorgung insbesondere im ländlichen Raum optimieren und die Patientensicherheit verbessern kann. Im Mittelpunkt aller neuen Technik müssen die Bedürfnisse der Patienten nach einer hohen Versorgungsqualität, der Teilhabe am medizinischen Fortschritt sowie nach Sicherheit stehen“, erklärte Grüttner. Die fachliche Zusammenarbeit von nordhessischen Krankenhäusern bei der Behandlung von Schlaganfallpatienten bezeichnete er als „vorbildlich“. Karsten Honsel, Vorstandsvorsitzender der Gesundheit Nordhessen, nannte das Neuro-Netz Mitte ein hervorragendes Beispiel dafür, dass die Vernetzung des Klinikums Kassel mit anderen Krankenhäusern den Patienten in ganz Nordhessen und darüber hinaus zugutekommt. „In

Dr. Christian Roth (vorn) präsentierte im Klinikum Kassel Gesundheitsminister Stefan Grüttner eine Videokonferenz mit dem Krankenhaus Bad Arolsen, hinten GNH-Vorstandsvorsitzender Karsten Honsel, links Prof. Dr. Andreas Ferbert, Direktor der Neurologie im Klinikum Kassel.

lebensbedrohlichen Situationen bringen wir die optimale Diagnostik und Expertise zu den Patienten.“ „Patienten mit neurologischen Notfällen bedürfen einer besonders raschen Diagnostik und Therapie, z.B. bei einem akuten Schlaganfall“, erläuterte Dr. Christian Roth, Leitender Oberarzt in der Neurologie des Klinikum Kassel und Ärztlicher Leiter des Neuro-Netzes Mitte / Teleneurologie. Die Teleneurologie erlaube mittels Videokonferenz-Technologie eine Fernbeurteilung von neurologischen Patienten in externen Krankenhäusern durch Unterstützung der vor Ort tätigen Ärzte. „Der Teleneurologe kann somit z.B. einen internistischen Kollegen vor Ort bei der Untersuchung beobachten, begleiten und anleiten sowie den Patienten selbst und seine Angehörigen befragen, um dann eine Einschätzung und Therapieempfehlung zu geben“, so Dr. Roth.

Die teleneurologische Anbindung an ein Haus der Maximalversorgung wie das Klinikum Kassel ermögliche für schwerkranke Patienten zudem gegebenenfalls eine Verlegung zur weiteren Therapie, ergänzte Prof. Dr. Andreas Ferbert, Direktor der Neurologie. „Das Klinikum Kassel, in dem jährlich fast 2.000 Patienten mit Schlaganfällen behandelt werden, verfügt unter anderem über eine als überregional zertifizierte Schlaganfall-Spezialstation und bietet als einziges Krankenhaus der Region die Thrombektomie an, ein unverzichtbares Verfahren bei der Behandlung schwerer Schlaganfälle.“ An dem teleneurologischen Netzwerk sind aktuell zehn Krankenhäuser in Kassel, Bad Arolsen, Hofgeismar, Wolfhagen, Bad Wildungen, Korbach, Frankenberg, Winterberg, Marsberg und Schwalmstadt beteiligt. Die Anbindung weiterer Krankenhäuser ist in Planung. visite 01/17

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Transplantationsmedizin jetzt auch wohnortnah in Nordhessen Klinikum Fulda und Klinikum Kassel haben gemeinsames Zentrum gegründet Das Klinikum Kassel und das Klinikum Fulda haben ein gemeinsames Transplantationszentrum gegründet. Dazu gleichen die Fachleute beider Kliniken die Abläufe und Behandlungsmaßnahmen bei der Transplantation von Nieren an. Die Transplantation erfolgt im Klinikum Fulda, das Klinikum Kassel übernimmt die Vorbereitung und auf Wunsch auch die stationäre Behandlung nach der Transplantation sowie die ambulante Nachsorge. „Als Maximalversorger bieten beide Krankenhäuser der Bevölkerung einen Zugang zur Spitzenmedizin“, so Karsten Honsel, Vorstandsvorsitzender der Gesundheit Nordhessen und Geschäftsführer des Klinikum Kassel

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bei der Vorstellung des Zentrums Ende 2016. „Mit dem gemeinsamen Transplantationszentrum baut das Klinikum sein Leistungsspektrum weiter aus und wir füllen auf der Karte der Transplantationszentren den bisher weißen Fleck Nordhessen. Patienten aus Nordhessen können nun einen Teil des Transplantationsprozesses wohnortnah durchlaufen.“ Gegenwärtig kommen in Deutschland über 3000 Patienten jährlich neu auf die Warteliste. Sie warten im Durchschnitt sechs bis sieben Jahre auf eine neue Niere. Diese Patienten werden in der Regel dreimal in der Woche für mehrere Stunden an der Dialyse behandelt. Eine Transplantation bietet

die Chance auf ein Leben ohne diese Einschränkung. Im Klinikum Fulda erfolgen solche Transplantationen seit Jahren mit überdurchschnittlich guten Ergebnissen. Dieses Angebot wollen Kassel und Fulda zukünftig gemeinsam auch für Nordhessen vorhalten. Priv.Doz. Dr. Thomas Menzel, Sprecher des Vorstandes des Klinikum Fulda, lobt die gute Kooperation zwischen den beiden Häusern. „Wir arbeiten schon seit Jahren gut zusammen, beispielsweise in der Kinderchirurgie und der Radiologie. Gemeinsam tragen wir Verantwortung für die Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung in unserer Region. Dieses Versprechen lösen wir einmal mehr mit der Optimierung unseres Transplantationszentrums ein.“


„Ein großer Teil der Patienten aus Nordhessen, für die eine Nierentransplantation in Frage kommt, ist bereits mit uns in Kontakt, beispielsweise durch die Dialyse oder andere akut zu behandelnde Komplikationen bei Nierenversagen“, erläutert Prof. Dr. Jörg Plum, Direktor der Klinik für Nieren-, Hochdruck- und Rheumatische Erkrankungen und Nephrologische Diabetologie im Klinikum Kassel. Vor einer möglichen Nierentransplantation sind vorbereitende Untersuchungen notwendig, unter anderem von Herz, Lunge und Gefäßen sowie zur einwandfreien Funktion anderer Organsysteme, außerdem Laboruntersuchungen. Diese können Patienten bei einem stationären Aufenthalt im Klinikum Kassel vornehmen lassen. Wenn die Fachleute im Klinikum anhand der Ergebnisse eine Transplantation empfehlen, wird der Patient im Entscheidungsgremium vorgestellt, das mit Ärzten aus Kassel und Fulda besetzt ist und die Transplantationsfähigkeit bestätigen muss. Prof. Plum geht davon aus, dass jährlich 10 bis 15 Patienten aus Nordhessen für die gemeinsame Warteliste vorbereitet werden. Die Klinik für Nephrologie des Klinikum Kassel hat für diese Patienten direkte Ansprechpartner zur Information, Beratung und Koordination etabliert. So hat Dr. Ekaterina Krauss die Funktion der Transplantationskoordinatorin übernommen. Damit wird künftig auch das Team der Transplantationsbeauftragten im Klinikum verstärkt werden, betont die Kaufmännische Direktorin Svenja Ehlers. Das Klinikum Kassel sei bereits heute zum Thema Organspende sehr engagiert und arbeite mit der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) eng zusammen. Das Fuldaer Nierentransplantationszentrum wird von Prof. Dr. Marion

Stellten das Transplantationszentrum Fulda – Kassel vor (von links): Prof. Dr. Tilman Kälble, Svenja Ehlers, PD Dr. Thomas Menzel, Prof. Dr. Jörg Plum, André Eyth, Prof. Dr. Marion Haubitz, Patient Matthias Herzig, dem 2015 eine Niere transplantiert wurde, Dr. Ekaterina Krauss, Transplantationskoordinatorin im Klinikum Kassel, und Karsten Honsel. Es fehlt Prof. Dr. Björn Volkmar, Direktor der Klinik für Urologie im Klinikum Kassel.

Haubitz (Direktorin der Medizinischen Klinik III) sowie Prof. Dr. Tilman Kälble (Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie) geleitet. Die hervorragende Operationsqualität, eine gründliche Vor- und Nachsorge sowie die besonders enge fachübergreifende Zusammenarbeit zwischen Urologen und Nephrologen seien wesentliche Merkmale des Fuldaer Zentrums, sagt Prof. Dr. Kälble. „Die Patienten profitieren von der langjährigen Erfahrung in der nephrologischen Betreuung transplantierter Patienten“, sagt Prof. Dr. Haubitz. „Eine Besonderheit der Einrichtung ist sicherlich die personelle Kontinuität der Transplantations-Mannschaft mit sehr erfahrenen Oberärzten und einem exzellenten Pflegeteam, die seit vielen Jahren miteinander arbeitet und die hohe Ergebnisqualität ermöglicht“, so Prof. Dr. Haubitz. Die Zahlen sprechen für sich: die Transplantatüberlebensrate bei Lebendspende liegt in Fulda nach fünf Jahren bei

100% (in Deutschland bei 87,5%), bei Nieren von Verstorbenen bei 84% (in Deutschland bei 74,3%). „Das komplette Transplantationsteam ist rund um die Uhr einsatzbreit“, ergänzt André Eydt, der Kaufmann im Vorstand des Klinikum Fulda. Als Krankenhaus der Maximalversorgung verfüge das Klinikum Fulda über Operations-Säle mit moderner technischer Ausstattung und über die erforderlichen intensivmedizinischen Behandlungsmöglichkeiten. Nach der operativen Nierentransplantation können die Patienten im Klinikum Fulda bleiben oder auf Wunsch im Klinikum Kassel weiterbehandelt werden. Das gilt auch für die wichtige Phase im ersten Jahr nach der Transplantation. Im Klinikum Kassel sind neben Nephrologie und Urologie ebenfalls alle wichtigen Fachdisziplinen zur optimalen Versorgung von nierentransplantierten Patienten vertreten. visite 01/17

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Ein mobiles ECMO-Gerät präsentieren Prof. Dr. Muellenbach, Direktor Anästhesie/Intensivmedizin, DRK-Rettungsdienstleiter Moritz und PD Dr. Peivandi, Direktor Herzchirurgie am Klinikum Kassel (von links).

Schnelle Hilfe bei akutem Herz- und Lungenversagen Klinikum Kassel hat überregionales ECMO-Zentrum aufgebaut Im Klinikum Kassel ist ein überregionales ECMO-Zentrum für die Behandlung schwerst herz- und/oder lungenkranker Patientinnen und Patienten aufgebaut worden. ECMO steht für ein komplexes Behandlungsverfahren in der Intensivmedizin, bei dem Herz und/oder Lunge mit Hilfe mechanischer Systeme von außen unterstützt werden. Im vorigen Jahr kam das ECMO-System bei rund 75 Patienten zum Einsatz. Rund ein Drittel von ihnen war mit Hilfe eines mobilen ECMO-Gerätes und in Zusammenarbeit mit dem DRK-Rettungsdienst aus anderen Kliniken an das einzige nordhessische Krankenhaus der Maximalversorgung verlegt worden. Eine Besonderheit ist, dass 6

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das Kasseler ECMO-Zentrum sowohl Patienten mit Herz- als auch mit Lungenversagen versorgen kann, da es sich um eine gemeinsame Einrichtung der Klinik für Herzchirurgie und der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie handelt. ECMO steht für Extrakorporale Membranoxygenierung und bezeichnet ein komplexes technisches Verfahren zur vorübergehenden Unterstützung von Herz und Lunge. „Für Patienten mit schwerem Lungenversagen und/oder schwerem Herz-Kreislaufversagen, das mit Medikamenten oder anderen Maßnahmen nicht beherrschbar ist, kann

ein ECMO-Gerät lebensrettend sein“, erläutert Prof. Dr. Ralf M. Muellenbach, Direktor der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Schmerztherapie. Dabei werde mit Hilfe eines speziellen Kanülen- und Schlauchsystems das sauerstoffarme Blut des Patienten über eine Membran geleitet, dort mit Sauerstoff angereichert und anschließend wieder in den Blutkreislauf des Patienten zurückgeführt. Die Geräte können bis zu sieben Liter Blut pro Minute mit Sauerstoff beladen und wieder in den Patientenkörper pumpen. Das entspricht in etwa der maximalen Leistung eines funktionierenden menschlichen Herzens und kann einem Versagen weiterer lebenswichtiger Organe wie Niere


oder Leber vorbeugen. Mittels ECMO kann in vielen Fällen eine Überbrückung bis zur Wiederherstellung der Herz- und/oder Lungenfunktion des Patienten erreicht werden („Bridge to recovery“). Von Lungen- und Herzversagen können lebensbedrohlich kranke Patienten nach einem großen Herzinfarkt, mit Herzkreislaufschock, akuter Herzmuskelentzündung, schwerer Lungenembolie, mit Vergiftungen, Unterkühlungen, schweren pulmonalen Infekten sowie nach schweren Unfällen betroffen sein. Privat-Dozent Dr. Ali Asghar Peivandi, Direktor der Klinik für Herzchirurgie im Klinikum, nennt das Beispiel eines jungen Mannes, der sich wegen eines vermutlich verschleppten Infekts eine Herzmuskelentzündung zugezogen hatte und an der Arbeit durch ein Herzversagen zusammengebrochen war. Kollegen und Rettungsassistenten reanimierten ihn, dann stabilisierten ihn die Experten des Klinikums fünf Tage mit Hilfe des ECMO-Verfahrens. „Er hat sich komplett erholt“, freut sich Dr. Peivandi. „Ohne ECMO hätte er nicht überlebt.“ Auf Initiative von Dr. Peivandi hatte das Klinikum Kassel 2011 die erste tragbare Mini-Herz-Lungen-Maschine angeschafft. Stationäre Geräte wurden damals bei Bedarf von den Herstellern geliehen. Inzwischen stehen dem ECMO-Zentrum vier stationäre und ein mobiles Gerät zur Verfügung, weitere sollen folgen. Der Bedarf lässt sich mit Zahlen belegen: 2015 wurden im Klinikum rund 45 Patienten mit dem ECMO-Verfahren behandelt, 2016 waren es 75. Mit Prof. Dr. Muellenbach, der seit Oktober 2016 in Kassel tätig ist und an seiner vorherigen Wirkungsstätte die Arbeitsgruppe

extrakorporale Herz- und Lungenersatzverfahren geleitet hat, konnte das ECMO-Team um einen weiteren Experten verstärkt werden. „ECMO ist ein sehr invasives und technisch aufwändiges Verfahren, so dass ein speziell geschultes und erfahrenes Team aus Ärzten, Pflegekräften und Kardiotechnikern für die erfolgreiche Anwendung der Technik benötigt wird“, so Prof. Muellenbach. Das gilt auch für den Rettungsdienst: „In Zusammenarbeit mit dem Klinikum haben wir alle 14 Rettungsassistenten, die auf dem Intensivmobil eingesetzt werden, zum Thema ECMO geschult“, berichtet Stephan Moritz, Leiter des Rettungsdienstes Kassel beim Deutschen Roten Kreuz. „Mit dem Intensivmobil und einem Pkw, der von ehrenamtlichen Helfern gefahren wird, stellen wir die Transportlogistik für Fachpersonal und Geräte, um schwerstkranke Patienten sicher zu verlegen.“

Ambulanter Pflegedienst SWA aktiv

Individuelle Pflegeangebote:

Grundpflegeleistungen

Medizinisch-pflegerische Versorgung / Behandlungspflege

Unterstützung und Beratung

Betreuungsleistungen

Verhinderungspflege

So können gemeinsam mit einem Expertenteam des Klinikums Patienten mit lebensbedrohlichem Herz- und Lungenversagen, die ansonsten nicht transportfähig wären, aus anderen Krankenhäusern mittels Rettungswagen oder Hubschrauber ins Klinikum verlegt werden. Im Klinikum Kassel sind rund um die Uhr zwei Notfalltelefone besetzt, um bei lebensbedrohlichem Herz- und Lungenversagen Patienten gegebenenfalls auch kurzfristig mit Hilfe der transportablen ECMO-Einheit ins Klinikum zu holen. „Mit diesem Netzwerk, das wir weiter ausbauen wollen, können wir die Überlebenschancen von Patienten mit schwerem Herz-Kreislauf- und Lungenversagen in Nordhessen und darüber hinaus erheblich verbessern“, so PD Dr. Peivandi.

Für eine unverbindliche Beratung und weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, bei uns im Büro, bei Ihnen zu Hause oder in Ihrem Patientenzimmer. Unsere Bürozeiten sind Montag bis Freitag von 8-13 Uhr Hinter dem Fasanenhof 1 H, Kassel und nach tel. Vereinbarung 0561 87983-50/-51 www.gnh.net

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Umfassende Betreuung von Mutter und Kind schon vor der Geburt Dr. Andreas Worms, Leiter der Geburtshilfe im Klinikum, über Pränatalmedizin Das Werden und Wachsen eines kleinen Menschen im Bauch seiner Mutter ist ein faszinierendes Wunder. Um dies zu behüten, werden die Schwangere und das zu erwartende Kind bis zur Geburt und darüber hinaus umfassend von Frauenärzten und Hebammen betreut. Über medizinische Untersuchungen vor der Geburt, die als Pränataldiagnostik bezeichnet werden, sprach „visite“ mit Dr. Andreas Worms, Leiter Geburtshilfe in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Klinikum Kassel. Herr Dr. Worms, was umfasst die Pränataldiagnostik? Worms: Die gesamte Bandbreite der Diagnostik vor der Geburt, mit der Frauenärzte und Hebammen den Gesundheits- und Entwicklungsstand des Kindes im Mutterleib prüfen. Dabei spielt die vorgeburtliche Diagnostik mittels Ultraschall eine wichtige Rolle. In Deutschland sind im Verlaufe der Schwangerschaft drei Untersuchungen im Abstand von

etwa zehn Wochen verbindlich. Dabei werden unter anderem die Lage und Struktur der Plazenta vermessen, die Menge des Fruchtwassers beurteilt, der Fötus gemessen und sein Bewegungsmuster untersucht. Falls Auffälligkeiten festgestellt werden, sollten diese durch einen erfahrenen Untersucher in einem qualifizierten Zentrum wie dem Klinikum Kassel abgeklärt werden. Gibt es noch andere Gründe für eine Überweisung in Ihre Sprechstunde für Pränataldiagnostik? Die allermeisten Schwangerschaften verlaufen problemlos. In wenigen Fällen kommt es jedoch zum Auftreten von Risiken für die Mutter oder das Kind oder sogar für beide. Auch dann kann eine Überweisung zur Mit- oder Weiterbehandlung an ein hochspezialisiertes Zentrum notwendig werden. Ein solches stellt das Perinatalzentrum des Klinikum Kassel dar, welches sowohl über spezialisiertes Personal zur Betreuung von

Schwangeren und Neugeborenen als auch über die notwendige moderne Gerätetechnik verfügt. Die größten Ängste in der Schwangerschaft sind nachweislich die vor einem Kind mit einer Fehlentwicklung. Daher suchen auch Schwangere, bei deren ungeborenem Kind keine Auffälligkeit festgestellt wurde, häufig spezialisierte Sprechstunden wie bei uns auf, um dort ein für sie beruhigendes Untersuchungsergebnis zu bekommen. Wie erleben die Eltern die Untersuchung? Sie sind vor der Untersuchung beim Spezialisten zwar etwas aufgeregt, die positiven Emotionen überwiegen jedoch eindeutig: die Freude auf ein visualisiertes Treffen mit dem künftigen Nachwuchs per Ultraschall, das kleine Herz schlagen zu sehen, das Boxen und Treten nachvollziehen zu können, Schluckbewegungen zu beobachten, einfach das kleine

„visite“ auch als App erhältlich Das Patientenmagazin „visite“ gibt es auch als App. Einfach in den App-Store (iOS) oder Play-Store (Android) gehen und bei Suche „visite“, oder „Gesundheit Nordhessen“ eingeben. Dort können Sie die App und die Ausgaben seit Frühjahr 2013 kostenlos herunterladen und auch ein digitales Abo bestellen. Das gedruckte Heft können Sie auf unserer Internetseite www.gnh.net unter dem Stichwort „Aktuelles“ kostenlos bestellen. Oder rufen Sie an: 0561 980-4807. Möchten Sie noch aktueller informiert werden? Dann bestellen Sie unter newsletter@gnh.net unseren elektronischen Newsletter, der Sie monatlich auf dem Laufenden hält.

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Ultraschalluntersuchungen spielen eine zentrale Rolle bei der vorgeburtlichen Diagnostik, hier Dr. Andreas Worms, Leiter der Geburtshilfe in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Klinikum Kassel.

Wunder der Natur zu bestaunen. Da tritt auch die häufigste Frage nach dem Geschlecht in den Hintergrund. Und dann sieht man auch noch alles in toller Auflösung auf einem großen Monitor – ein unbegreifliches Erlebnis! Wie häufig können Sie den Eltern denn ein beruhigendes Ergebnis mitteilen? In der großen Mehrzahl können die künftigen Eltern in ihrer Hoffnung auf ein gesundes Neugeborenes bestätigt werden. Denn für das Vorliegen einer Fehlbildung des ungeborenen Kindes ist für jede Schwangere ein Risiko von etwa vier Prozent anzunehmen. Es handelt sich hierbei mehrheitlich um Veränderungen von Organen und Organsystemen mit unterschiedlicher Ausprägung. Bei einer gezielten Organdiagnostik mittels Ultraschalluntersuchung in der 13./14. sowie 20./21. Schwangerschaftswoche durch einen erfahrenen Frauenarzt mit entsprechender Geräteausstattung können über 90 Prozent der fetalen Entwicklungsstörungen erkannt werden.

Eine geringe Zahl der Fehlbildungen hat eine genetische Ursache und wird durch eine invasive Diagnostik (z.B. Fruchtwasserpunktion) in den meisten Fällen erfasst.

Wie können Sie helfen, wenn eine Erkrankung festgestellt wird? Bei bestimmten Erkrankungen ist eine vorgeburtliche Therapie beispielsweise durch Medikamente möglich. Meistens können weiterführende Untersuchungen und eine Behandlung aber erst nach der Geburt erfolgen. Eine frühestmögliche Erkennung organischer Veränderungen ist dennoch für alle Beteiligten wichtig und kann lebensrettend für das Kind sein: So können die Geburt in einem spezialisierten Krankenhaus geplant und die optimale Erstversorgung des Neugeborenen gesichert werden. Der Nachweis einer Fehlentwicklung bedingt unweigerlich die Fragen nach der Lebensfähigkeit des Kindes, der zu erwartenden Lebensqualität sowie eventuell notwendigen Behandlungen nach der Geburt. Hierzu beraten wir die Eltern ausführlich in individu-

ellen Aufklärungsgesprächen. Es ist uns sehr wichtig, den Eltern das Gefühl zu vermitteln, dass sie mit ihren Sorgen und Nöten nicht allein sind.

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Das Team Pharmazeutische Dienstleistungen mit von links Nora Kessemeier, Anja Degenhardt, Christian Philipp Jüttner, Michael Höckel, Dr. Damaris Meyn, Sandy Strödter. Es fehlen Irene Pall-Lukesch und Melanie Titz.

Lebensmittel und Medikamente: Vorsicht bei Wechselwirkungen GNH-Apotheker beraten auf Stationen des Klinikums über Interaktionen Dass Nahrungsmittel oder Nahrungsergänzungsmittel einen Einfluss auf den Erfolg einer medikamentösen Therapie haben können, ist den meisten Menschen bekannt. So kann zum Beispiel die Einnahme von Johan-

niskraut oder häufiger Genuss von Grapefruit die Konzentration von Arzneistoffen im Blut messbar verändern. Patienten sollten daher unbedingt Rücksprache mit ihrer Apothekerin oder ihrem Apotheker vor Ort halten,

Die Akut-Krankenhäuser

wenn sie wegen möglicher Wechselwirkungen unsicher sind, rät Michael Höckel, Apothekenleiter bei der Gesundheit Nordhessen (GNH). Denn die Folgen können eine beträchtliche Auswirkung auf den Therapieerfolg

Die Fach- und Rehabilitationskliniken

ASKLEPIOS STADTKLINIK BAD WILDUNGEN

ASKLEPIOS FACHKLINIK FÜRSTENHOF

 Allgemein- und Viszeralchirurgie  Gefäßchirurgie und endovaskuläre Gefäßtherapie  Innere Medizin / Kardiologie / Gastroenterologie  Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie  Schlaf- und Atemzentrum / Weaning  Unfallchirurgie & Orthopädie  Urologie Brunnenallee 19  Bad Wildungen  (0 56 21) 795-0

Fach- und Anschlussrehabilitation für  Atemwegserkrankungen / Pneumologie  Angiologie  Kardiologie  Medizinische Psychosomatik  Neurologie Brunnenallee 39  Bad Wildungen  (0 56 21) 704-0

ASKLEPIOS KLINIKUM SCHWALMSTADT

ASKLEPIOS HELENENKLINIK

 Allgemein- und Viszeralchirurgie  Frauenklinik: Gynäkologie und Geburtshilfe  Gefäßchirurgie und endovaskuläre Gefäßtherapie  Geriatrie (Altersmedizin)  Innere Medizin / Gastroenterologie  Innere Medizin / Kardiologie / Pneumologie  Innere Medizin / Rhythmologie  Unfallchirurgie & Orthopädie

Fach- und Anschlussrehabilitation für  Innere Medizin  Orthopädie  Urologie und Urogynäkologie

Krankenhausstr. 27  Schwalmstadt  (0 66 91) 799-0

Laustraße 35  Bad Wildungen  (0 56 21) 85-0

ASKLEPIOS KLINIKUM MELSUNGEN  Allgemein- und Viszeralchirurgie  Geriatrie (Altersmedizin)  Innere Medizin / Kardiologie / Gastroenterologie  Unfallchirurgie und Orthopädie Kasseler Straße 80  Melsungen  (0 56 61) 777-0

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haben. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sollte daher in der Beratung immer mit erwähnt werden. Dies gilt selbstverständlich und gerade auch bei einem Klinikaufenthalt. Zur Veranschaulichung stellt das Team der GNH-Apotheke zwei bekannte Beispiele aus dem Alltag vor, bei denen die Ernährung einen Einfluss auf die Therapie haben kann: Die Einnahme von Schilddrüsenmedikamenten mit dem Wirkstoff L-Thyroxin, etwa bei Schilddrüsenunterfunktion oder nach einer Operation, sollte zeitversetzt zur Nahrung erfolgen. Idealerweise morgens auf nüchternen Magen und immer zur gleichen Zeit, erläutert Sandy Strödter, Leiterin des Bereichs Pharmazeutische Dienstleistungen. Dies hängt vermutlich mit dem unterschiedlichen Gehalt an Ballaststoffen in Lebensmitteln zusammen, welche die Aufnahme von L-Thyroxin aus dem Darm um fast die Hälfte reduzieren können. Doch was heißt eigentlich genau „Einnahme auf nüchternen Magen“? „Das kann man leider nicht pauschal beantworten“, so Strödter, „denn der zu empfehlende Abstand hängt stark von der eigenen Magenentleerungszeit ab und diese ist sowohl vom Alter, vom Füllungszustand als auch von anderen Medikamenten abhängig“. Als Faustformel könne man aber in etwa ein bis zwei Stunden nach der letzten Nahrungsaufnahme annehmen. Auch eine Ernährungsumstellung (etwa plötzlich mehr Ballaststoffe) kann zu Veränderungen führen und sollte berücksichtigt werden. Weit verbreitet ist die Annahme, man dürfe Antibiotika niemals mit Milchprodukten zusammen einnehmen. Streng genommen trifft diese Regel aber nur auf zwei Antibiotika-

familien zu. Dies sind zum einen die sogenannten Fluorchinolone ( e t w a Ci p r o f l ox a cin o d er Ofloxacin) und zum anderen die Tetracycline (z.B. das Doxyc yclin). Durch ihre chemische Struktur können sie sich sehr gut mit dem Calcium und dem Casein Apotheker auf Station: Die optimale Dosis und die passende der Milch verDarreichungsform des Medikamentes für den jeweiligen binden. Sie werPatienten sind zwei der Aspekte, welche Sandy Strödter und den daher von Christian Philipp Jüttner bei ihren Visiten im Blick haben. den Darmzotten nicht mehr optimal aufgenommen zum Beispiel Clindamycin, kann es und in die Blutbahn transportiert. Bis hingegen ratsam sein, zwischen den zu 75 Prozent einer Dosis können so einzelnen Tabletteneinnahmen ab verloren gehen und den Therapie- und an auch einen Becher Joghurt zu erfolg beeinträchtigen. Bei Genuss essen und so den Erhalt der natürlivon Milchprodukten wird bei diesen chen Darmflora zu fördern. beiden Antibiotikafamilien daher ein zeitlicher Abstand von vier Stunden Generell sollten Tabletten und Kapnach Tabletteneinnahme und zwei seln immer mit 200 bis 250 Milliliter Stunden vor Tabletteneinnahme emp- (Leitungs-)Wasser und in aufrechter fohlen. Bei vielen anderen Antibiotika, Haltung eingenommen werden.

Pharmazeutische Dienstleistungen Für Fragen zu Wechselwirkungen von Lebensmitteln und Medikamenten oder komplexere Anfragen zum Thema Arzneimittel stehen den Stationen des Klinikum Kassel seit 2013 die Apotheker aus dem Bereich Pharmazeutische Dienstleistungen zur Seite. Sie visitieren aktuell regelmäßig 33 Stationen und überprüfen die Medikation der Patienten auf Dosisoptimierung, die passende Darreichungsform, klinisch relevante Interaktionen, die Effekte des Arzneimittels auf den Organismus und unerwünschte Arzneimittelwirkungen aus pharmazeutischer Sicht. Auf Stationen, denen noch kein Stationsapotheker zum direkten Austausch zur Verfügung steht, haben die Ärzte die Möglichkeit, für ihre Patienten hausintern ein Apothekenkonsil anzufordern. „Mit diesen Stationsvisitationen tragen wir in der Gesundheit Nordhessen wesentlich zu einer effektiven und sicheren Arzneimitteltherapie und damit zur Patientensicherheit bei“, betont Apothekenleiter Höckel.

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Großer Andrang beim „Infotag Medizinstudium“ am Klinikum Mehr als 170 Studieninteressierte informierten sich an der Kassel School of Medicine Auf 9000 Studienplätze in der Humanmedizin haben sich im letzten Wintersemester mehr als 42000 Abiturientinnen und Abiturienten beworben. Das große Interesse an diesem Studiengang spiegelte sich auch beim „Infotag Medizinstudium“ am Klinikum Kassel wider. Dazu hatte die Kassel School of Medicine (KSM) mit der Berliner Studiengangberatung „planZ“ eingeladen und mehr als 170 Studieninteressierte nutzten das Angebot. Es ist nicht immer der Notendurchschnitt von 1,0, der den Weg ins Medizinstudium ebnet. Je nach Universität können alle Bewerber durch praktische Vorerfahrung, gute Leistung in den Schulfächern oder bei Medizinertests punkten. Diese und weitere Faktoren spielen eine wichtige Rolle für die optimale persönliche Strategie zum Weg ins Medizinstudium, erfuhren die Anwesenden von Patrick Ruthven-Murray, Studienberater und Autor des Ratgebers „Erfolgreich ins Medizinstudium“. Neben dem Thema Medizinstudium gab es Informationen zu einer Ausbildung im pflegerischen Bereich bei der Gesundheit Nordhessen. Gerade für Abiturienten mit Wartesemestern bietet diese einen frühzeitigen und optimalen beruflichen Einstieg in die Gesundheitsbranche. „Eine Pflegeausbildung kann hier einen wichtigen Impuls für den späteren Werdegang geben und helfen herauszufinden, welcher Bereich für einen persönlich am interessantesten ist, Pflege oder Medizin“, so Gerhild Trömper, stellvertretende Leiterin der Pflegeausbildung am Klinikum Kassel. Speziell auf KSM-Studierende zugeschnittene 12

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Informierten übers Studium an der KSM, das Leben in Southampton und vieles mehr: von links Julia Schendzielorz und Marion Rothbart mit den KSMStudierenden Philipp Klocke, Jessica Riethmacher und Sophie Stupperich.

Finanzierungsmöglichkeiten stellten Mathias Hopf und René Baftiri von der Kasseler Sparkasse vor. In den Pausen konnten sich die Abiturientinnen und Abiturienten mit den KSM-Studierenden austauschen. Fragen wie:„Ich bin in Bio nicht so gut, aber dafür in Chemie – wie warst du in diesen Fächern? “ oder „Wie ist das Leben in Southampton?“ wurden ganz persönlich beantwortet. „Man kommt schnell ins Gespräch und findet auf seine Fragen die richtigen Antworten“, lobte Johanna Wille (16). Zusammen mit Liane Finke (17) wollte sie so viel wie möglich über das Studium an der KSM erfahren. Die Gymnasiastinnen sind im Sanitätsdienst der Schule tätig und haben daher besonders großes Interesse an medizinischen Themen. „Wir fänden es klasse, das Studium noch mit einem Auslandsaufenthalt zu verbinden“, so Liane Finke. Begeistert von der großen Resonanz auf den Infotag war das KSM-Team mit Geschäftsführer Prof. Dr. Michael

Tryba, Dr. Julia Schendzielorz (Education Managerin), Amelie Becher (Lead Administration) und Marion Rothbart (Studiengangsbetreuerin). Die Kassel School of Medicine (KSM) ist ein deutsch-englisches Studienprogramm der Gesundheit Nordhessen und der University of Southampton. Es werden pro Jahrgang bis zu 30 Studierende an der KSM aufgenommen. Sie müssen die strengen Aufnahmekriterien der englischen Universität erfüllen, beispielsweise eine Abiturnote von mindestens 1,6, und ein aufwändiges Auswahlverfahren durchlaufen. Die ersten beiden Studienjahre finden an der englischen Universität statt, die drei folgenden in Nordhessen. Nächster Bewerbungstermin: 1. Mai bis 14. Juni 2017, 12.00 Uhr. Weitere Informationen: www.medizin-kassel.de


EDDi bringt Regenbogenband und Deckenbilder auf Station Förderverein „freuNde“ finanziert Umfeldgestaltung in der Kinderneurologie Ein pastellfarbenes Regenbogenband zieht sich in sanften Schwingungen an der Zimmerdecke entlang. Große Kreise lenken die Blicke im Untersuchungszimmer auf sich. Und bunte Blumenbilder unter der Zimmerdecke laden die jungen Patienten im Krankenbett zu visuellen Entdeckungen ein. Alle diese Elemente gehören zur neuen Umfeldgestaltung auf der Station für Neuropädiatrie (= Kinderneurologie) im Klinikum Kassel, welche der Förderverein „freuNde“ finanziert. Die Wand- und Deckengestaltung ist abgeschlossen, nun fehlt noch eine neue Ausstattung des Spielzimmers. Auf der neuropädiatrischen Station F 81 werden zahlreiche Patienten betreut, die in ihrer Fähigkeit zur Bewegung und Wahrnehmung stark eingeschränkt sind, berichtet Dr. Rudolf Funke, Leitender Oberarzt der Neuropädiatrie und Vorsitzender des Vereins „freuNde – Förderverein für Familien mit neurologisch kranken Kindern“. „Sie benötigen in ihrer Umgebung klare Strukturen und eindeutige visuelle Angebote, um die Möglichkeit zur Orientierung zu haben.“ Hinzu kommt, dass im Bereich neurologische Frührehabilitation Kinder nach schweren Unfällen, schweren Operationen oder mit chronischen Grunderkrankungen oft wochen- und monatelang liegen und wohnen. Sie können häufig nicht oder noch nicht

Stolz auf die Wand- und Deckengestaltung auf der kinderneurologischen Station: Klinikdirektor Prof. Dr. Bernd Wilken, Dr. Rudolf Funke, Verena Dobner, Gabriela Wolf und Karoline Kienzler (von links).

wieder laufen, selbstständig essen oder atmen und sind auf entsprechend umfangreiche technische Hilfe und Pflege angewiesen. Diese Kinder sind meist bettlägerig und verbringen trotz aller Angebote zur Mobilisation viel Zeit im Bett, von wo aus sie naturgemäß vorwiegend an die Zimmerdecke schauen – ein Bereich, der hinsichtlich der Gestaltung bisher zu kurz gekommen ist. Hier setzt das Projekte „EDDi“ des Vereins „freuNde“ an. EDDi steht für „EntDecke Dich“ und hat eine eindeutige Decken- und Wandgestaltung in den Patientenzimmern, den Behandlungs- und Therapieräumen zum Ziel. Die Wahl fiel auf den Entwurf der Kasseler Künstlerin Gabriela Wolf, die schon mehrfach im Klinikum gestalterisch tätig war. „Ihr Entwurf hat uns sehr überzeugt, da er die Bedürfnisse

Spendenkonto des Vereins „freuNde“ bei der Kasser Sparkasse: IBAN DE10 5205 03531210 0079 28, Swift-BIC HELADEF1KAS

unserer Patienten im Bereich der visuellen Wahrnehmung erfüllt, keine baulichen Änderungen beinhaltet und zudem den Bedingungen der Hygiene und des Brandschutzes gerecht wird“, berichtet Ergotherapeutin Karoline Kienzler, die das Projekt federführend betreut. Zum Konzept gehören auch zwölf großformatige Bilder in Wechselrahmen, die im Bereich Frührehabilitation an der Decke angebracht sind und mit ihren unterschiedlichen Motiven auf die Kinder beruhigend oder visuell anregend wirken sollen. Die Rückmeldungen zum Projekt sind nach Angaben von Stationsleitung Verena Dobner durchweg positiv. „Wir können den Kindern und Jugendlichen ihren Aufenthalt auf Station angenehmer gestalten und gleichzeitig die Entwicklung ihrer sensorischen Kompetenzen fördern.“ Das Projekt EDDi schlägt mit insgesamt über 25.000 Euro zu Buche, die Fortsetzung auf Seite 14 visite 01/17

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Dankten dem langjährigen Ärztlichen Geschäftsführer des Klinikums, Prof. Dr. Deinsberger (Mitte): Nachfolger Dr. Thomas Fischer, Personalvorstand Birgit Dilchert, die Kaufmännische Direktorin des Klinikums Svenja Ehlers und Pflege-Geschäftsführer Helmut Zeilfelder (von links).

Wechsel in der Geschäftsführung des Klinikum Kassel Im Klinikum Kassel hat Anfang des Jahres die Ärztliche Geschäftsführung gewechselt. Nach Ablauf der Wahlperiode von Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger Ende 2016 hat Dr. Thomas Fischer diese Aufgabe übernommen. Prof. Deinsberger, Direktor der Klinik für Neurochirurgie, war von 2008 bis 2012 und von 2014 bis 2016 Ärztlicher Geschäftsführer des Klinikums. In seine erste „Amtszeit“ fielen unter anderem Bau und Inbetriebnahme des neuen Diagnostikzentrums sowie des Zentrums für Frauen- und Kindermedizin, außerdem die Gründung der Kassel School of Medicine. Seit 2014 stand die Strategieplanung im Fokus, um die Gesundheit Nordhessen (GNH) zukunftsstark zu machen, Stichwort „GNH 2020“.

Der Vorstand der Gesundheit Nordhessen dankte Prof. Deinsberger, der sich in den insgesamt sechs Jahren als Geschäftsführer mit großem persönlichen Einsatz um das Klinikum verdient gemacht habe. Er habe sich in hohem Maß dem Wohlergehen des Klinikum Kassel verpflichtet gefühlt und ärztlichen Sachverstand in die Arbeit der Geschäftsführung eingebracht. Dr. Fischer (54) ist seit 2001 Chefarzt für Kinderanästhesie und Intensivmedizin in Kassel, zunächst im Kinderkrankenhaus Park Schönfeld, seit dessen Umzug 2011 auf den Möncheberg im Klinikum Kassel. Neben seiner ärztlichen Tätigkeit war er unter anderem als Projektleitung für den Neubau des Frauen- und Kinderzentrums am Klinikum bereits

intensiv an fachübergreifenden Planungen beteiligt. Sein Medizinstudium hat Dr. Fischer in Würzburg, Lübeck und Göttingen absolviert, es folgten Promotion und Facharztausbildung an der Medizinischen Universität zu Lübeck. Von 1996 bis zu seinem Wechsel nach Kassel war er am Deutschen Herzzentrum Berlin tätig, zuletzt als Leitender Oberarzt. Der Geschäftsführung des Klinikums gehören insgesamt vier Personen an: Geschäftsführer und GNH-Vorstandsvorsitzender Karsten Honsel, Arbeitsdirektorin und GNH-Personalvorstand Birgit Dilchert, Helmut Zeilfelder als Pflegerischer Geschäftsführer und nun Dr. Fischer als Ärztlicher Geschäftsführer.

Fortsetzung von Seite 13

„freuNde“ ausschließlich mit Hilfe von Spenden aufbringt. Als nächstes soll nun die Ausstattung des Spielzimmers der Station F81 folgen, das auch für gemeinsame Angebote wie Geburtstagsfeiern, Abschiedsfeiern von „Langliegern“ und kleinen Konzerten der Musikpädagogen des Staatstheaters genutzt wird. Außerdem dient das Spielzimmer beispielsweise zur Anfallsbeobachtung bei Kindern mit Epilepsie und zur Beobachtung von Mutter/ Vater-Kind-Interaktionen. Um all diesen Aufgaben gerecht zu werden, steht eine Neuausstattung des Spielzimmers an, für die noch Spenden benötigt werden. 14

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Seniorenwohnanlage: Meggy und Bobbi als tierische Therapeuten Tier-Besuchsdienst als außergewöhnliches Erlebnis in SWA Lindenberg Das Seidenhühnchen Sternchen nutzt eine Mitfahrgelegenheit auf dem Rollator; Meerschweinchen Meggy und Therapiehund Bobbi lassen sich durch Streicheleinheiten im Aufenthaltsraum verwöhnen. Herzhaftes Gelächter hallt über den Flur der Seniorenwohnanlage am Lindenberg, denn es gibt Besuch von den therapeutischen Tieren des Hollerhofs. Alle zwei Wochen wird der tiergestützte Besuch des Hollerhof-Teams genutzt, um den Alltag der Bewohner zu bereichern und Ängste, Depressionen oder Apathien zu durchbrechen. Bereits zum dritten Mal ist Kristina Heilmann mit ihren Tieren zu Besuch: „Ich habe immer alle Tiere dabei. Falls jemand Angst vor Hunden hat, kommen Huhn oder Meerschweinchen zum Einsatz. Im Sommer wird voraussichtlich eines meiner Alpakas zu Besuch in die Wohnanlage kommen. Da sind schon alle ganz gespannt drauf.“ Ruth Fürsch, Geschäftsführerin der Seniorenwohnanlagen Kassel, ist froh über dieses Angebot: „Für die Bewohner ist der Besuch der Tiere

Fütterungs- und Streichelzeit mit (von links) Lieselotte Vollbrecht, Kristina Heilmann (Hollerhof), Ruth Fürsch (Geschäftsführerin Seniorenwohnanlagen Kassel), Jacqueline Röde (Betreuungskraft), Elisabeth Kolbe und Helga Binger bei der Tierfütterung.

in ihrer vertrauten Umgebung ein ganz außergewöhnliches Erlebnis. Viele von ihnen hatten früher selbst Hühner oder Hunde, weshalb der therapeutische Besuchsdienst auch viele positive Erinnerungen aus der Vergangenheit weckt.“ Zum Schaulauf traten außerdem das Federfüßchen Anastasia sowie das Meerschweinchen Schneewittchen an, die Salat, Tomaten und Körner genossen, welche ihnen von den strahlenden Senioren gereicht wurden. Therapie-

hund Bobbi begrüßte freundlich jeden Neuankömmling im Raum und gesellte sich sogleich wieder zur Runde, die ihn mit Leckerli verwöhnte. Wer nicht mehr gut zu Fuß ist, wird im Zimmer besucht. Viele der Seniorinnen und Senioren haben bereits ihre Lieblingstiere, auf die sie sich ganz besonders freuen. „Wenn du jetzt noch was zu fressen bekommst, ist die Welt doch in Ordnung“, begrüßt Elisabeth Kolbe ihren neuen Sitznachbarn Bobbi. Der Mischlingshund kann auch Knobelspielchen und errät im nächsten Zimmer zum Erstaunen aller Anwesenden, in welcher Hand das Leckerli versteckt ist. Ganz nebenbei verbreiten die gut ausgebildeten Tiere viel Ruhe und Ausgeglichenheit und tragen dazu bei, dass auch zurückhaltende und ruhige Seniorinnen und Senioren auftauen und aus sich herauskommen. Leckerli für Therapiehund Bobbi: Gudrun Bretthauer freut sich über den tierischen Besuch in Begleitung von Kristina Heilmann (Hollerhof). visite 01/17

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Sind stolz auf die neuen Möglichkeiten mit dem hochmodernen Mammographie-Gerät: von links Dr. Stephanie Knoche, Leiterin der Radiologie in Hofgeismar, Karolin Eberhart, Medizinisch-Technische Radiologieassistentin (MTRA), und Bernd Tilenius, Geschäftsführer der Kreiskliniken Kassel.

Schärfere Bilder, geringere Strahlung und schnellere Verarbeitung Neues Mammographie-Gerät in Kreisklinik Hofgeismar in Betrieb genommen Speicherfolien entfallen, Röntgenfilme sind Vergangenheit: In der Kreisklinik Hofgeismar ist seit kurzem ein neues digitales Mammographie-Gerät in Betrieb. Es ermöglicht nicht nur eine höhere Auflösung und schnellere Verarbeitung der Aufnahmen, sondern reduziert die Strahlenbelastung für die Patientinnen gegenüber dem Vorgängergerät um rund 20 Prozent. Rund 800 Frauen kommen jedes Jahr zur Mammographie-Untersuchung in die Hofgeismarer Klinik. Das Einzugsgebiet deckt die gesamte Nordspitze Hessens ab und reicht bis weit nach Westfalen hinein.

„Mit dem neuen Mammographie-Gerät steigern wir nicht nur die Qualität der medizinischen Versorgung in der Kreisklinik, sondern gewährleisten gleichzeitig einen schnelleren Diagnoseprozess im medizinischen Leistungsspektrum der Radiologie in Hofgeismar“, so Bernd Tilenius, Geschäftsführer der Kreiskliniken Kassel. Bei dem digitalen MammographieGerät wird ein Detektor mit Röntgenstrahlen belichtet. Dabei werden die Strahlen in elektrische Signale umgewandelt – die späteren Bilddaten. Hierdurch können die Aufnahmen ohne

den Umweg über einen Röntgenfilm auf der Arbeitsstation in der Kreisklinik vergrößert und kontrastiert werden. Die Aufnahmequalität ist wesentlich besser als bei analogen Mammographie-Geräten. Nach der Begutachtung auf zwei großen Monitoren mit besonders hoher Bildauflösung kann Radiologie-Leiterin Dr. Stephanie Knoche den Patientinnen im persönlichen Gespräch auch vor den Monitoren den Befund erläutern. Kopien der Bilder können den Patientinnen nun dank der digitalen Technik auf CD mitgegeben werden, nennt Dr. Knoche als einen weiteren Vorteil. Bislang erhielten die Patientinnen bei Bedarf die Originalaufnahmen. Bei Wiedervorstellung der Patientinnen in der Kreisklinik Hofgeismar stehen jetzt die Aufnahmen unmittelbar zum Vergleich zur Verfügung. Wo vorher technische Grenzen gesetzt waren, bietet das neue Mammographiegerät außerdem eine weitere Untersuchungsmöglichkeit: Körperlich eingeschränkte Patientinnen können nun auch im Sitzen untersucht werden, was durch den beweglichen und höhenverstellbaren sog. „C-Bogen“ möglich ist.

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KRUVI17_01_info 1 – 14 REHABILITATION schauinsland-reisen bringt Sonnenhungrige ab Kassel

Preisrätsel Hindernis beim Springreiten

Schutzanzug

Einfassung

in die Ferien – direkt und ohne Umwege

Meeresvogel

griechische Göttin

Stelle eines Verbrechens

naseweis genau; sorgfältig

Kopfbedeckung

Abk. für Norddeutscher Rundfunk

aus tiefstem Herzen

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Wirkstoff im Tee

Europ. Weltraumorganisation (Abk.)

Abkürzung für senior

3

Karteikartenkennzeichen Ansage auf Kontra (Skat)

gerade jetzt

Mittelmeerküstengebiet

heftiger Windstoß

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wirtschaftlicher Zusammenbruch

Speisenfolge Rand eines Gewässers

anhänglich, loyal

Bundesstaat der USA

geflochtener Behälter

Laufgerät

Zierpflanze

Fluss z. Rhein, aus der Eifel

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krautige Pflanze, Nelkengewächs

Glaubensbekenntnis

9 Konstrukteur

französisches Adelsprädikat

Festkleid; Festkonzert

5

6

aufhören

2

3

4

5

6

7

8

9

2

chem. Zeichen für Osmium

Rauchfang, Schornstein

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Gewinnen Sie einen Urlaubsgutschein im Wert von 400 EUR von schauinsland-reisen und starten Sie ab Kassel Airport in Ihre Ferien!

Senden Sie das richtige Lösungswort an: visite@roberts.de oder an die Redaktion „visite“, Roberts Marken & Kommunikation, Parkstraße 34, 34119 Kassel. Einsendeschluss ist der 26. Mai 2017. Viel Glück!

griechischer Liebesgott

römischer Kaiser silberweißes, weiches Metall

Ab Sommer werden Sundair und schauinsland-reisen sonnenhungrige Nordhessen in den Süden bringen – direkt ab Kassel. Mit insgesamt 13 Flügen pro Woche wird es ein vielseitiges Flugprogramm Richtung Sonne und Meer geben.

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englische Prinzessin

Ackergrenze

Seit fast 100 Jahren macht schauinsland-reisen Urlaubsträume wahr. Egal ob Badeurlaub, Fernreise, Familienurlaub, Kreuzfahrt oder Wellnesstrip – im breit und vielseitig angelegten Angebot bleiben keine Wünsche offen. Und damit dies so bleibt, wird das Portfolio des Reiseveranstalters stetig um Sonnenziele und Hotels mit dem gewissen Extra erweitert.

www.schauinsland-reisen.de

Verhältniswort

ein Südslawe

Mitteilung, Hinweis (Kzw.)

1

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Brauch, Sitte (lateinisch)

Freude; Sinnlichkeit, Verlangen

poetisch: aus Erz bestehend

fort; verschwunden

englisch: eins

europäischer Strom

starkes Schiffstau

KfzZeichen Hildesheim

14 Singstimme

11

Teil des Auges in Richtung, nach

Göttervater der altnord. Sage

flüssiges Fett

1

Heer; Heeresverband

Platzmangel, Raumnot

verehrtes Vorbild

Kraftfahrzeug, Wagen

4

Trick, Kniff

Oper von Verdi

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13

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Die Teilnahme über einen Gewinnspielservice ist ausgeschlossen. Das Lösungswort aus der Winterausgabe der „visite“ lautet „Antibiotikum“. Wir gratulieren den Gewinnern Gabriele Kanne und Ingrid Kohlhase, Kassel sowie Holger Strube, Habichtswald. visite 01/17

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Kontaktliste Gesundheit Nordhessen Holding Klinikum Kassel GmbH Zentrum für Frauen- und Kindermedizin Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Prof. Dr. Thomas Dimpfl Tel. 980-3040 Kreißsaal Tel. 980-5400 Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Prof. Dr. Friedrich K. Tegtmeyer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderanästhesie und Intensivmedizin Dr. Thomas Fischer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderchirurgie und Zentrum für schwerbrandverletzte Kinder Dr. Peter Illing Tel. 980-5501 Klinik für Neuropädiatrie und Sozialpädiatrisches Zentrum Prof. Dr. Bernd Wilken

Tel. 980-3096

Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie Prof. Dr. Michaela Nathrath Tel. 980-5501

Zentrum für Herz-, Nieren- und Gefäßmedizin Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Chirurgie Dr. Joseph Kobba Tel. 980-5275 Klinik für Herzchirurgie PD Dr. Ali Asghar Peivandi

Tel. 980-5260

Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen Prof. Dr. Rainer Gradaus Tel. 980-5250 Prof. Dr. Jörg Neuzner Tel. 980-5255 Klinik für Nieren-, Hochdruck- und Rheumatische Erkrankungen und Nephrologische Diabetologie Prof. Dr. Jörg Plum Tel. 980-5265

Zentrum für Kopf- und Neuromedizin Klinik für Augenheilkunde Prof. Dr. Rolf Effert

Tel. 980-3901

Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Prof. Dr. Ulrike Bockmühl Tel. 980-4053

www.gnh.net info@gnh.net

Mönchebergstraße 41–43, 34125 Kassel, Tel. 0561 980-0 Klinik für Neurochirurgie Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger Klinik für Neurologie Prof. Dr. Andreas Ferbert

Tel. 980-4050 Tel. 980-4051

Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin Interdisziplinäre Zentrale Notaufnahme Dr. Klaus Weber Tel. 980-5001 Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie Prof. Dr. Ralf Muellenbach Tel. 980-3001

Zentrum für seelische Gesundheit Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Ludwig-Noll-Krankenhaus Dennhäuser Straße 156 Tel. 4804-0 Prof. Dr. Martin Ohlmeier Tel. 4804-401 Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Dr. Christina Kleiber Tel. 980-2552

Zentrum für Traumatologie, Plastische Chirurgie und Dermatologie Klinik für Dermatologie Prof. Dr. Rainer Rompel Tel. 980-3051 Klinik für Plastisch-rekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie Prof. Dr. Goetz A. Giessler Tel. 980-3811 Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie Prof. Dr. Clemens Dumont Tel. 980-4026

Zentrum für Viszeralmedizin und Onkologie Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Prof. Dr. Jürgen Faß Tel. 980-5275 Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin Prof. Dr. Frank Schuppert Tel. 980-5270 Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin komm. Prof. Dr. Martin Wolf Tel. 980-5285 Walter Knüppel

Klinik für Onkologie und Hämatologie Prof. Dr. Martin Wolf Tel. 980-3046 Klinik für Thoraxchirurgie Dr. Sebastian Kellner Tel. 980-5280 Klinik für Urologie Prof. Dr. Björn Volkmer Tel. 980-4052

Zentrum für medizinische Diagnostik Institut für Labormedizin Dr. Ullrich Barthelmes Dr. Marcus Thomé Institut für Pathologie Prof. Dr. Irina Berger Institut für allgemeine und interventionelle Radiologie PD Dr. Thomas Lehnert Institut für Neuroradiologie Dr. Ralf Siekmann Institut für Kinderradiologie Dr. Alfred E. Horwitz

Tel. 980-2776

Tel. 980-4001

Tel. 980-5075 Tel. 980-5074 Tel. 980-5075

Tumorzentrum Prof. Dr. Martin Wolf

Tel. 980-3513

Zentrum für Medizinische Versorgung Gynäkologie HNO Labordiagnostik Neurochirurgie Nukleardiagnostik Neurologie Pathologie Radiologie / Kinderradiologie Strahlentherapie

Tel. 980-5307 Tel. 980-4154 Tel. 980-2776 Tel. 980-4151 Tel. 980-4011 Tel. 980-4152 Tel. 980-4001 Tel. 980-5114 Tel. 980-2730

Sonstige Einrichtungen Klinikseelsorge Tel. 980-2820 (kath.) / -2822 (ev.) Grüne Damen und Herren Tel. 980-2825 HNO-Belegarzt (Kinder) L.-M. Schäfer Tel. 3161177

Reha-Zentrum Standort Klinikum Kassel Mönchebergstraße 41–43

Tel. 980-2830

Standort Gesundheitszentrum Wilhelmshöher Allee 91

Krankenhaus Bad Arolsen GmbH Innere Medizin Walter Knüppel, Dr. Bertolt Linder Tel. 800-161

Tel. 98794-0

Große Allee 50, 34454 Bad Arolsen, Tel. 05691 800-0

Anästhesie Dr. Rudolf Alexi, Christian Feine

Tel. 800-0

Gynäkologie Dr. Ulrich Streich

Tel. 2057

Chirurgie Dr. Peter Ahrens, Dr. Peter Wotzlaw Tel. 800-222

Kreiskliniken Kassel GmbH Innere Medizin Dr. Ulrich Braner Dr. Wilhelm Schmidt Chirurgie Dr. Peter Hülsmann Michael Szkopek Gynäkologie / Geburtshilfe Joachim Kuhl Anästhesie / Intensivmedizin Dr. Stefan Mähler 18

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Tel. 05671 81-0

Kreisklinik Wolfhagen Am kleinen Ofenberg 1 34466 Wolfhagen

Tel. 05692 40-0

Innere Medizin Prof. Dr. Frank Schuppert

Tel. 40-150

Tel. 81-400

Chirurgie Prof. Dr. Clemens Dumont

Tel. 40-500

Tel. 81-300 Tel. 81-300

Gynäkologie Dr. Werner Prinz Dr. Marion Reif-Kaiser Dr. Julia Jungermann

Tel. 988550

Anästhesie / Intensivmedizin Dipl.-med. Mohamed Al Batani Dr. Uwe Hecht

Tel. 40-505 Tel. 40-504

Tel. 2006 Tel. 81-500

Urologie Dr. Dirk Gimbel Dr. Alexander Otto Dr. Marc Ohlemann Heiko Velte HNO-Heilkunde Frank Dastych Uwe Simon Martin Stahl Thomas Storm

Seniorenwohnanlagen Kassel siehe rechte Seite

Tel. 995550

Tel. 2270 Stand: 10.03.2017

Kreisklinik Hofgeismar Liebenauer Straße 1 34369 Hofgeismar


Liebe Patientin, lieber Patient, die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher in den Kliniken •

prüfen Anregungen und Beschwerden der Patienten und der Angehörigen,

•

wenden sich mit deren Einverständnis an die zuständigen Stellen und versuchen zu vermitteln, •

nehmen gern auch positive Erfahrungen entgegen und geben sie weiter.

Klinikum Kassel

Krankenhaus Bad Arolsen

Marlies Rohrbach Sprechzeiten: Do. 14.30 bis 16 Uhr Zentrum für Frauen- und Kindermedizin Heidemarie Siebert Sprechzeiten: Mo. 14.30 bis 16 Uhr

Gerda Schmalz und Helmut Kirner Mo. 11 bis 12 Uhr Raum gegenüber der Patientenaufnahme Tel. 05691 800-172

jeweils Haus X, Eingang 1, Erdgeschoss, Tel. 0561 980-2811, Briefkasten im Eingangsbereich von Haus X, der aber nicht täglich geleert wird.

Betreutes Wohnen Ambulante Pflege Kurzzeitpflege Stationäre Pflege

In den besten Händen

Kreisklinik Hofgeismar Brigitte Briel Di. 15 bis 17 Uhr Tel. 05671 81-95555

Ludwig-Noll-Krankenhaus

Kreisklinik Wolfhagen

Gudrun Burlon Mi. 15.30 bis 16.30 Uhr Haus 2, Dachgeschoss

Elke Oppermann Mi. 9 bis 11 Uhr Tel. 05692 40-444

„Ich bin ganz begeistert, wie unkompliziert und herzlich ich hier aufgenommen wurde!“ Die Seniorenwohnanlagen SWA Kassel bieten Ihnen genau das an Service und Sicherheit, was zu Ihrer aktuellen Lebensgestaltung passt: ob Betreutes Service-Wohnen an den Standorten Lindenberg und Fasanenhof, ambulante Pflege, Kurzzeitpflege oder stationäre Pflege am Lindenberg.

Marlies Rohrbach Klinikum Kassel

Heidemarie Siebert Klinikum Kassel

Gudrun Burlon Ludwig-Noll-Krankenhaus

Gerda Schmalz Krankenhaus Bad Arolsen

Machen Sie sich rechtzeitig Gedanken über Ihren dritten Lebensabschnitt. Wir sind für Sie da und beraten Sie gerne. Rufen Sie uns an: Seniorenwohnanlagen Kassel Tel. 0561 95077-0 Ambulanter Pflegedienst Tel. 0561 87983-50/-51

Helmut Kirner Krankenhaus Bad Arolsen

Brigitte Briel Kreisklinik Hofgeismar

Elke Oppermann Kreisklinik Wolfhagen

www.gnh.net

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Danke

Die Unternehmen der Gesundheit Nordhessen bedanken sich herzlich bei den zahlreichen Förderern und Sponsoren, welche die vielfältige Arbeit für die Patientinnen und Patienten finanziell und mit ehrenamtlichem Einsatz unterstützen. Unser Dank gebührt allen Einzelspendern und Firmen sowie insbesondere den folgenden Vereinen und Einrichtungen: Elternhaus Kassel gGmbH www.elternhaus-kassel.com | „freuNde“ – Förderverein für Familien mit neurologisch kranken Kindern www.Kinderneuro-freunde-ks.de | Günther Cramer Stiftung www.guenther-cramerstiftung.de | Gute Besserung e.V.: Förderverein Krankenhaus Bad Arolsen www.gute-besserung-ev.de Helga und Heinrich Holzhauer Stiftung für krebskranke Kinder www.holzhauer-stiftung.de | Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus e.V. www.hilfe-fuer-kinder-im-krankenhaus.de | Kinderkrebshilfe Waldeck-Frankenberg e.V. www.kinderkrebshilfe-wa-fkb.de | Kleine Riesen Nordhessen: Verein für Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen in Nordhessen e.V. www.kleine-riesen-nordhessen.de LebensWert: Förderverein für die palliative Versorgung Erwachsener im Klinikum Kassel e.V. www. verein-lebenswert-kassel.de | Verein für krebskranke Kinder Kassel e.V. www.krebskranke-kinder-kassel.de


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