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Patientenmagazin | Winter 2016

Wettlauf mit den Mikroben Antibiotika richtig eingesetzt

Information und Unterhaltung visite erscheint seit 20 Jahren

20 Jahre SWA aktiv Pflegedienst mit breitem Angebot


Seit mehr als 60 Jahren erfreut der Posaunenchor Fasanenhof an Heiligabend im Klinikum Kassel Patienten und Personal mit seinem Auftritt, hier vor der Klinikkapelle.

Weihnachtliche Posaunenklänge im Klinikum Tochter Zion, Oh Du Fröhliche und, Macht hoch die Tür – diese Titel kennen viele Gottesdienst-Besucher von den weihnachtlichen Auftritten der Posaunenchöre. Die Patienten im Klinikum Kassel müssen an Heiligabend nicht darauf verzichten: Der Posaunenchor Fasanenhof, der die Erlöserkirche und die Versöhnungskirche betreut, zieht mittags durch das Klinikum und erfreut die Patienten und Besucher

mit festlicher Musik. Und das seit über 60 Jahren! Einer der Musiker ist sogar von Anfang an dabei, auch die (erwachsenen) Kinder der Posaunenspieler der ersten Stunde sind nun im Einsatz. Um die 15 Musiker sind es jedes Mal, die sich Heiligabend um 11 Uhr bei der Klinikseelsorge treffen und dann für rund anderthalb Stunden an verschiedenen Stellen im Klinikum

aufspielen. „Der Posaunenchor Fasanenhof bringt seit Jahrzehnten ein Stück Weihnachten ins Krankenhaus: für die Kranken und auch für das Personal“, so Klinikpfarrerin Ursula Josuttis. „Außerdem können die Patientinnen und Patienten in der Advents- und Weihnachtszeit unsere Gottesdienste in der Kapelle im Haus W durch eine Übertragungsanlage in ihrem Krankenzimmer mitfeiern.“

Inhalt 3 Diabetes mellitus: Mit früher Diagnose Folgeschäden verringern

12 Klinik-Gütesiegel: Krankenhaus Bad Arolsen hat Ergebnis weiter verbessert

5 Wettlauf mit den Mikroben: Antibiotika richtig eingesetzt

13 Ambulanter Pflegedienst SWA aktiv: Kompetente Hilfe in der vertrauten Umgebung

6 Schlaganfall: Netzwerk sichert flächendeckende Versorgung

14 Einblick in breites Angebot des Reha-Zentrums

8 Prof. Dr. Tryba: Ein „echter Allrounder seines Fachs“ im Ruhestand 9 Spezialist für die Versorgung von Patienten mit Herz- / Lungenversagen 10 Patientenmagazin „visite“ erscheint seit 20 Jahren

15 Interessanter und spannender Blick hinter die Krankenhaus-Kulissen in Wolfhagen 17 Preisrätsel 18 Kontaktliste Gesundheit Nordhessen 19 Die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher

Impressum Herausgeber: Gesundheit Nordhessen Holding AG, Mönchebergstraße 48 E, 34125 Kassel, Tel.: 0561 980-4807, gnh.net, info@gnh.net | Redaktion: Gisa Stämm (verantwortlich), Martin Schmidt | Layout, Satz und Anzeigen: Roberts Marken & Kommunikation GmbH, www.roberts.de | Fotos: Elizaveta Apraksina, European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) (Seite 5), Ursula Josuttis, Kassel Marketing GmbH / Paavo Blåfield, Dieter Schachtschneider, Martin Schmidt, Gisa Stämm | Titelfoto: Carolin Hahn, Gesundheits- und Krankenpflegerin im Krankenhaus Bad Arolsen | Druck: Julius Kress OHG, Kassel | Erscheinungsweise: quartalsweise | Auflage: 12.500 Exemplare | Für den Inhalt der Anzeigen sind die Inserenten verantwortlich.

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Diabetes mellitus: Mit früher Diagnose Folgeschäden verringern Klinikum Kassel screent Blutzuckerwert bei Patienten der Notaufnahme Die „Zuckerkrankheit“ ist zu einer der häufigen internistischen Erkrankungen in Deutschland geworden. Derzeit sind fast acht Prozent der Bevölkerung allein an Diabetes mellitus Typ 2 erkrankt, Tendenz steigend. Darüber hinaus ist ein großer Anteil unentdeckter Diabetiker zu vermuten: Schätzungen zufolge wissen weit über zwei Millionen Menschen in Deutschland nicht, dass sie an einem Typ 2 Diabetes erkrankt sind. Im Klinikum Kassel wird daher bei sehr vielen Patienten in der Zentralen Notaufnahme der Blutzucker gemessen und bei auffälligen Werten ein Arzt mit diabetologischer Kompetenz hinzugezogen. Mit Erfolg: Bei rund einem Sechstel der Patienten wurde seit der Laufzeit des Projektes ein Typ 2 Diabetes erstmals diagnostiziert und konnte entsprechend behandelt werden. Starker Durst, häufiges Wasserlassen, trockene oder juckende Haut, Gewichtsverlust oder erhöhte Infektanfälligkeit können Symptome für

Die „Zuckerkrankheit“ im Blick: Prof. Dr. Frank Schuppert, Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin am Klinikum Kassel (Mitte), Oberarzt und Diabetologe Dr. Andreas Wittig (l.), Fachärztin Dr. Christiane Lange, Dr. Klaus Weber, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme.

einen Diabetes sein. „Insbesondere der Typ 2 Diabetes entwickelt sich aber schleichend und wird oft jahrelang nicht bemerkt“, erläutert Prof. Dr. Frank Schuppert, Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin am Klinikum Kassel sowie Leiter des Diabeteszentrum Nordhessen. „Die Erkrankung kann jedoch schon zu Schädigungen an

Die zwei häufigsten Formen von Diabetes mellitus Diabetes mellitus, auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führt. Es wird im Wesentlichen zwischen zwei Formen unterschieden: Der Typ 1 Diabetes, bei dem die Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr produziert, und der Typ 2 Diabetes, bei welchem die Körperzellen, welche mit Hilfe des Insulins den Zucker aus dem Blut aufnehmen, gegen Insulin resistent werden und dadurch die köpereigene Insulinproduktion nicht mehr ausreicht. Während die Ursache für die Entstehung des Typ 1 Diabetes eine Zerstörung der insulin-produzierenden Zellen durch autoimmune Prozesse ist, wird die Entstehung eines Typ 2 Diabetes durch Übergewicht und Bewegungsmangel gefördert, Stichwort „metabolisches Syndrom“.

den kleinen und großen Gefäßen sowie am Nervensystem der Patienten führen, bevor die typischen Diabetes-Symptome auftreten.“ Daher sei eine möglichst frühe Feststellung der Erkrankung wichtig. Um diabetes-bedingte Schädigungen zu verhindern, erfolgt seit über einem Jahr in der Zentralen Notaufnahme des Klinikums bei sehr vielen Patientinnen und Patienten ein Blutzucker-Screening. Liegt der Blutzuckerwert über 180 mg/dl – normal sind Werte von unter 100 mg/dl (nüchtern) bis knapp 140 mg/dl nach einer Mahlzeit – wird per Computer automatisch ein Arzt mit diabetologischer Erfahrung informiert. Bei bekanntem Diabetes kümmert er sich speziell um dessen Behandlung. Andernfalls klärt er, ob die erhöhten Blutzucker-Werte durch andere Gründe verursacht wurden oder ob in der Tat ein manifester Diabetes vorliegt. Fortsetzung auf Seite 4 visite 02/16

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Wettlauf mit den Mikroben – Antibiotika richtig eingesetzt Mikrobiologe Dr. Thomé im Klinikum Kassel ist Fachmann für Viren und Bakterien Penicillin und mittlerweile eine Vielzahl anderer so genannter Antiinfektiva helfen seit rund 70 Jahren, lebensbedrohliche Infektionen und Erkrankungen zu bekämpfen. Doch schon in seiner Nobelpreis-Rede im Jahr 1945 warnte Alexander Fleming, der Entdecker des Penicillins, vor Resistenzen. Er wies darauf hin, dass sich „überlebende“ Mikroben leicht anpassen könnten und das Medikament so unwirksam würde. Er sollte recht behalten. Die zunehmenden Resistenzen von Bakterien gegen Antibiotika stellen Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen vor erhebliche Probleme. „visite“ sprach mit Dr. Marcus Thomé, Ärztlicher Leiter der Mikrobiologie im Institut für Labormedizin des Klinikum Kassel. Der Facharzt für Laboratoriumsmedizin sowie für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie ist im Klinikum unter anderem verantwortlich für den Nachweis und die Analyse von Viren, Bakterien, Pilzen und Parasiten. Hr. Dr. Thomé, wann kommen Antibiotika zum Einsatz? Dr. Thomé: Antibiotika sind Arzneimittel zur Behandlung von Infek-

ten, die durch Bakterien verursacht werden, zum Beispiel Lungenentzündungen, Harnwegsinfekte oder Blutvergiftungen. Sie helfen nicht bei Infektionen, die durch Viren hervorgerufen werden, beispielsweise einer Erkältung oder der Grippe. Die Diagnose und die Entscheidung, ob ein Antibiotikum eingenommen werden soll, kann nur der Arzt oder die Ärztin treffen. Unsachgemäßer Gebrauch ist ein Grund, dass Bakterien gegen Antibiotika resistent werden können. Was ist darunter zu verstehen? Ein unsachgemäßer Gebrauch liegt zum einen vor, wenn die Einnahme ohne medizinische Indikation erfolgt – das Antibiotikum also gar nicht für die Behandlung der Krankheit geeignet ist. Die Beschwerden werden nicht gelindert, aber es kann zu Nebenwirkungen durch das Antibiotikum kommen, beispielsweise Durchfall, Übelkeit oder Hautausschlägen.

er abkürzt, die Dosis verringert oder sich nicht an die verordnete Einnahmehäufigkeit hält. Dann gelangt nicht genug Wirkstoff in den Dr. Marcus Thomé Körper, die Bakterien überleben und können resistent werden. Daher ist es so wichtig, das Antibiotikum wie vom Arzt angegeben einzunehmen. Auch sollten Patienten keine Antibiotika-Reste von einer früheren Behandlung verwenden oder diese an andere Menschen weitergeben.

Zum anderen kann es sich um eine falsche Anwendung handeln: Wenn der Patient die Behandlungsdau-

Welche Folgen hat es, wenn Bakterien nicht mehr auf die antibiotische Behandlung ansprechen? Antibiotika wirken dann künftig nicht mehr, wenn der Patient sie beispielsweise wegen einer Lungenentzündung benötigt. Wir kennen bereits etliche Bakterien, die gegen drei der insgesamt vier Antibiotikagruppen resistent sind, so genannte multiresistente Erreger, auch MRE genannt. Darüber hinaus gibt es sogar schon Erreger, bei denen alle vier Antibio-

in der Behandlung von Diabetes liegt, stehen die diabetologisch erfahrenen Ärzte beratend zur Seite. „Ein gut eingestellter Diabetes fördert die Wundheilung und lässt den Patienten nach einer Operation schneller gesunden. Damit sinkt auch die Verweildauer, die Patienten können schneller nach

Hause. Gemeinsam mit den Kollegen anderer Fachrichtungen besprechen wir außerdem im Diabetes-Board regelmäßig, welches die bestmögliche Therapie ist. So können wir als Diabeteszentrum auch Patienten mit komplexen Erkrankungen optimal behandeln.“

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„Bisher konnten wir bei etwa einem Sechstel der Patienten, bei denen noch kein Diabetes festgestellt war, die Erkrankung erstmals diagnostizieren und die Behandlung in die Wege leiten“, so Prof. Schuppert. Auch bei Verlegung der Patienten in eine Abteilung, deren Kernkompetenz nicht 4

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tikagruppen nicht mehr wirken. Wer Antibiotika unsachgemäß einnimmt, gefährdet die eigene Gesundheit und die Gesundheit aller anderen Menschen, die sich im weiteren Verlauf mit den resistenten Bakterien anstecken. Wie reagieren Sie im Klinikum Kassel auf das Problem der zunehmenden Antibiotikaresistenzen? Wir haben bereits 2012 – damals übrigens als erstes Krankenhaus in Hessen – ein Spezialistenteam gebildet, das unsere Ärztinnen und Ärzte beim Einsatz von Antibiotika berät, das ABS-Team. ABS steht für „Antibiotic Stewardship“ und einen zielgerichteten, schonenden und individuell auf den Patienten abgestimmten Einsatz von Antibiotika. Im ABS-Team arbeiten Kliniker mit Vertretern der Apotheke, Hygienikern und Mikrobiologen als Experten-Team zusammen. Wie schaffen Sie es, Antibiotika zielgerichtet einzusetzen? Eine wichtige Voraussetzung dafür ist eine optimale Diagnostik. Im Klinikum Kassel erfolgt die komplette mikrobiologische Diagnostik hausintern in unserem Institut für Labormedizin – rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Dort stehen Schnelltests für bestimmte Erreger zur Verfügung, die innerhalb von 60 Minuten Ergebnisse

liefern. Es geht also keine Fahrzeit für den Transport der Proben zu externen Laboren verloren. So können wir frühzeitig nebenwirkungsarme Antibiotika aussuchen, die konkret den diagnostizierten Erreger bekämpfen – anstelle von Breitbandantibiotika, die gegen ein breites Spektrum von Bakterien wirken.

Ist das ein wirksamer Schutz

gegen Erkältungen oder Grippe? Antibiotika sind es auch nicht. © M.Stallbaum

Antibiotika.

Bewusst einnehmen – und niemals gegen Erkältungen und Grippe.

EUROPÄISCHER ANTIBIOTIKATAG

EINE EUROPÄISCHE INITIATIVE FÜR DIE GESUNDHEIT

Und welches sind die Aufgaben des ABSDer Europäische Antibiotikatag ist eine Initiative zur Teams? Förderung der öffentlichen Gesundheit. Er findet jährlich ABS ist in erster am 18. November statt und soll über die umsichtige Linie eine BeraAnwendung von Antibiotika informieren. tungsleistung für Ärztinnen und Ärzte. So steht auch die GNH-Kliniken in Hofgeisdas Team für individuelle Abstim- mar, Wolfhagen und Bad Arolsen mungen zur Verfügung, außer- bei Fragen und beim Aufbau eines dem geht es um die Erarbeitung eigenen ABS-Teams unterstützt. von Schulungsprogrammen und Anlässlich des Europäischen AntibioStandards, die bei schnellen Ent- tikatages am 18. November waren scheidungen helfen können. Das wir zudem mit einem Infostand in ABS-Team steht allen Fachabteilun- unserer Kantine vertreten, um für gen und Stationen im Hause zur den umsichtigen Einsatz von AntiVerfügung. Darüber hinaus werden biotika zu sensibilisieren.

Antibiotika helfen gegen Bakterien, nicht gegen Viren • Antibiotika wirken nur gegen bakterielle Infektionen – sie wirken nicht bei Virusinfektionen wie Erkältung oder Grippe. • Wenn Sie Antibiotika ohne sinnvollen Grund einnehmen (z.B. gegen Erkältungen oder Grippe), haben Sie keinen Nutzen davon, müssen aber ggf. mit Nebenwirkungen rechnen. • Antibiotika verhindern nicht die Übertragung von Viren auf andere Menschen. • Antibiotika sind keine Schmerzmittel und können nicht jede Krankheit heilen. • Verwenden Sie niemals von einer früheren Behandlung übrig gebliebene Antibiotika. • Geben Sie niemals Antibiotika-Reste an andere weiter.

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Schlaganfall: Netzwerk sichert flächendeckende Versorgung Klinikum Kassel auch auf komplexe Schlaganfall-Behandlung spezialisiert Jeder Patient und jede Patientin mit Schlaganfall soll in Nordhessen und angrenzenden Gebieten Zugang zur bestmöglichen Diagnose und Therapie haben. Mit diesem Ziel haben zwölf Kliniken aus Nordhessen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen das Neuro-Netz-Mitte gegründet. Koordinierendes Zentrum ist das Klinikum Kassel, in dem jährlich an die 2000 Patienten mit Schlaganfall behandelt werden. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und andere Fachgesellschaften machen sich seit einigen Jahren für die Bildung von neurovaskulären Netzwerken stark. Damit sind überregionale Strukturen gemeint, in denen alle Patienten mit neurovaskulären Erkrankungen (= die Blutversorgung des Gehirns und des Nervensystems betreffend) interdisziplinär und rasch behandelt werden. Die DSG hatte das Klinikum Kassel mit 15 anderen großen Zentren in Deutschland ausgewählt, um in der Pilotphase das neue Konzept eines neurovaskulären Netzwerks umzusetzen. Das Klinikum ist als überregionales Schlaganfallzentrum zertifiziert und verfügt über eine große Schlaganfall-Spezialstation („stroke unit“) mit 16 Betten. Darüber hinaus stehen mit Zentraler Notaufnahme, Neurologie, Neurochirurgie, Neuroradiologie, Gefäßchirurgie und Kardiologie alle Disziplinen zur optimalen Versorgung von Schlaganfall-Patienten bereit – 24 Stunden am Tag, an sieben Tagen die Woche. 6

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Mit Hilfe eines Videokonferenzsystems unterstützen die Schlaganfall-Spezialisten im Klinikum Kassel ihre Kollegen in anderen Krankenhäusern bei der Beurteilung von neurologischen Notfällen, von links Yogesh Shah, Leiter der SchlaganfallSpezialstation und Netzwerk-Koordinator, Prof. Dr. Andreas Ferbert, Direktor der Neurologie sowie Netzwerk-Sprecher, und Dr. Christian Roth, Leitender Oberarzt der Klinik für Neurologie.

Inzwischen besteht eine telemedizinische Verbindung zwischen den Ärzten der Stroke Unit im Klinikum sowie Krankenhäusern der Region und 2016 wurde das Neuro-NetzMitte als neurovaskuläres Netzwerk für Nordhessen und angrenzende Bundesländer offiziell gegründet. Sprecher ist Prof. Dr. Andreas Ferbert, der auch Direktor der Klinik für Neurologie im Klinikum Kassel ist, Koordinator ist Yogesh Shah, Oberarzt der Stroke Unit im Klinikum. Innerhalb des Netzwerkes nennt Prof. Ferbert zwei Gruppen von Kliniken: • Erstens Kliniken ohne eigene neurologische Abteilung, die über

die telemedizinische Anbindung Unterstützung bei der Diagnose und Therapie von Schlaganfall-Patienten erhalten und die Patienten ggf. weiterverlegen. • Zweitens Kliniken, die selbst über eine Neurologie und Stroke Unit verfügen und insbesondere bei der Thrombektomie (s. rechte Seite) mit dem Klinikum Kassel zusammenarbeiten. „Die Thrombektomie ist unverzichtbar für die Behandlung von schweren Schlaganfällen. Mehrere große internationale Studien haben 2015 die Vorteile dieser Behandlung für den Patienten bestätigt“, so Prof. Ferbert.


Es gehe bei den neurovaskulären Netzwerken nicht darum, Patienten in die großen Zentren zu ziehen, sondern vielmehr darum, flächendeckend eine optimale Versorgung zu organisieren. „Jeder Patient soll in die für ihn passende Klinik kommen.“ Und das sehr schnell, da Zeit bei der Schlaganfallbehandlung ein entscheidender Faktor ist. Ob medikamentöse Therapie (Thrombolyse), Kathetereingriff (Thrombektomie) oder Operation angezeigt ist: Die Behandlung sollte innerhalb von 4,5 Stunden nach dem Schlaganfall beginnen, um bleibende Schäden für den Patienten zu verhindern oder so gering wie möglich zu halten.

Am Neuro-Netz-Mitte beteiligte Kliniken: • Klinikum Kassel als koordinierendes Haus • Kreisklinik Wolfhagen • Kreisklinik Hofgeismar • Krankenhaus Bad Arolsen • Krankenhaus Korbach • St. Franziskus-Hospital Winterberg • Kreiskrankenhaus Frankenberg • Asklepios Stadtklinik Bad Wildungen • Neurologische Akutklinik Bad Zwesten • Neurologische Klinik Hephata • Asklepios Klinik Schwalmstadt • Neurologische Klinik des Ökumenischen Hainich Klinikums Mühlhausen

Ambulanter Pflegedienst SWA aktiv

Individuelle Pflegeangebote:

Thrombektomie: Das Blutgerinnsel entfernen



Grundpflegeleistungen

Thrombektomie beschreibt die mechanische Entfernung eines Blutgerinnsels (Thrombus) aus einem Hirngefäß. „Dazu wird ein speziDr. Ralf Siekmann, eller Katheter Chefarzt Neuroüber die Leisradiologie. tenarterie eingeführt und unter Röntgenkontrolle bis zum Gehirn vorgeschoben“, erläutert Dr. Ralf Siekmann, Chefarzt der Neuroradiologie, der zu den Pionieren dieses Verfahrens in Deutschland gehört und es bereits 2011 im Klinikum etabliert hat. „An Ort und Stelle wird der Thrombus abgesaugt (Aspirationssystem) oder mit einer Art Manschette aus dem Gefäß gezogen (Stent-Retriever).“



Medizinisch-pflegerische Versorgung / Behandlungspflege



Unterstützung und Beratung



Betreuungsleistungen



Verhinderungspflege

Eine Thrombektomie hilft bei schweren Schlaganfällen, bei denen große Hirngefäße durch ein Blutgerinnsel verschlossen sind. Diese lassen sich

nicht mehr durch Medikamente auflösen (Lyse-Therapie). Die Patienten sind halbseitig gelähmt, ggf. kommt eine schwere Sprachstörung oder eine Bewusstseinsstörung hinzu. Die Thrombektomie darf auch bei Frischoperierten angewendet werden, die keine Medikamente zur Auflösung des Gerinnsels bekommen dürfen. „Dank der guten Zusammenarbeit von Neuroradiologie, Zentraler Notaufnahme, Neurologie, Anästhesie und Rettungsdienst gelingt es uns in der Regel, den Thrombus innerhalb von drei bis vier Stunden nach dem Ereignis entfernt zu haben“, berichtet Dr. Siekmann, der mit seinem Team in diesem Jahr etwa 150 Thrombektomien durchführen wird. „Rund die Hälfte der Patienten, bei denen der Thrombus erfolgreich entfernt wurde, tragen keine bleibenden Schäden ihres schweren Schlaganfalls davon oder so geringe Einschränkungen, dass sie ohne fremde Hilfe selbständig leben können.“

Für eine unverbindliche Beratung und weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, bei uns im Büro, bei Ihnen zu Hause oder in Ihrem Patientenzimmer. Unsere Bürozeiten sind Montag bis Freitag von 8-13 Uhr Hinter dem Fasanenhof 1 H, Kassel und nach tel. Vereinbarung 0561 87983-50/-51 www.gnh.net

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Verabschiedung eines verdienten Klinikleiters (von links): GNH-Personalvorstand und Klinikum-Geschäftsführerin Birgit Dilchert, der neue Klinikdirektor Prof. Dr. Ralf Muellenbach, Prof. Tryba und seine Ehefrau Jacoba Tryba sowie die Klinikum-Geschäftsführer Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger und Helmut Zeilfelder.

Ein „echter Allrounder seines Fachs“ im Ruhestand Prof. Dr. Tryba nach fast 20 Jahren als Klinikdirektor verabschiedet Prof. Dr. Michael Tryba, langjähriger Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie im Klinikum Kassel, ist Ende September in den Ruhestand gegangen. Der 66-Jährige bleibt aber Geschäftsführer der Kassel School of Medicine (KSM), die in Kooperation mit der University of Southampton Medizinstudierende ausbildet. „Mit Prof. Tryba geht ein echter Allrounder seines Faches“, so Birgit Dilchert, Personalvorstand der Gesundheit Nordhessen (GNH) bei der Verabschiedung im Rahmen des Kasseler Intensivmedizinischen Symposiums. Der ausgeschiedene Chefarzt verfüge in den vier Bereichen Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Notfallmedizin gleichermaßen über breites Wissen und großen Erfahrungsschatz. Er habe die Klinik – eine äußerst wichtige Schnittstelle im Klinikbetrieb – fast 20 Jahre lang souverän geleitet und stets medizinisch weiterentwickelt. Birgit Dilchert betont auch das ausgeprägte Engagement von Prof. Tryba für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Er habe sich sehr dafür eingesetzt, dass für Frauen und Männer beides möglich sei, und versucht, alle Dienstplan-Wünsche seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter einen Hut zu bringen. 8

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Prof. Tryba, geboren in Duisburg, hat in Hannover Medizin studiert, dort an der Medizinischen Hochschule Hannover promoviert und auch habilitiert. Anschließend war er zehn Jahre Leitender Oberarzt am Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum. Im Februar 1997 übernahm er die Leitung der anästhesiologischen Klinik am Klinikum Kassel. Die Entwicklung des Klinikums in diesen fast 20 Jahren spiegelt sich auch in Zahlen zur Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie wider: Als Prof. Tryba anfing, gehörten 37 Vollzeitstellen zur Klinik, heute sind es 68, verteilt auf 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu Beginn seiner Tätigkeit war er für eine Intensivstation mit 12 Betten verantwortlich, zuletzt für drei Intensivstationen mit 36 Betten. Die Zahl der Narkosen stieg von 14000 auf heute rund 21000 (ohne Narkosen bei Kindern). Inhaltlich gab es ebenfalls erhebliche Änderungen: „Die Regionalanästhesie spielte hier damals keine große Rolle“, nennt Prof. Tryba als ein Beispiel. „Kaiserschnitte erfolgten fast immer mit Allgemeinanästhesie,

ebenso der Einsatz einer Hüftprothese. Heute ist für beide Eingriffe eine Regionalanästhesie der Standard.“ Einen Schwerpunkt legte Prof. Tryba auf die Vorbeugung von anästhesiologischen Komplikationen, einem Thema, mit dem er sich bereits in seiner Habilitation beschäftigt hatte. Dabei geht es beispielsweise um präventive Maßnahmen bei allergischen Reaktionen auf Narkosemittel oder Reaktionen des Herz-Kreislaufsystems. Kein Mensch muss nach einer Operation starke Schmerzen haben – mit diesem Anspruch trieb Prof. Tryba die Einführung von differenzierten Schmerztherapiekonzepten voran. Und so konnte das Klinikum 2006 als eines der ersten Krankenhäuser in Deutschland das TÜV-Zertifikat als Schmerzfreie Klinik in Empfang nehmen. Zusätzlich zur Leitung der Klinik waren Prof. Trybas Kenntnisse in zahlreichen weiteren Funktionen gefragt, unter anderem als langjähriger Vorsitzender der Arzneimittelkommission, Transfusionsverantwortlicher, stellvertretender Ärztlicher Direktor und Gründungsmitglied des Ethikkomitees.


Spezialist für die Versorgung von Patienten mit Herz-/ Lungenversagen Prof. Dr. Muellenbach leitet jetzt die Klinik für Anästhesiologie des Klinikums Kassel Die Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie des Klinikum Kassel hat einen neuen Direktor: Prof. Dr. Ralf Muellenbach (42) hat die Nachfolge von Prof. Dr. Michael Tryba angetreten, der als Klinikdirektor in den Ruhestand gegangen ist (s. linke Seite). Zuvor war Prof. Dr. Muellenbach 14 Jahre an der Bayerischen Julius-MaximiliansUniversität in Würzburg tätig, zuletzt als Geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie und Leiter des interdisziplinären Zentrums für Herz- und Lungenversagen. Die Klinik in Kassel ist mit rund 80 Ärztinnen und Ärzten für die Durchführung von Anästhesien für operative und diagnostische Eingriffe, die operative Intensivmedizin mit 36 Betten sowie für die Akutschmerztherapie des Klinikums zuständig. Zudem versorgt die Abteilung die innerklinischen Notfälle und stellt zusammen mit der Berufsfeuerwehr Kassel und dem Deutschen Roten Kreuz an zwei Notarztstandorten die Versorgung von Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen sowie den Betrieb des Intensivtransportwagens (ITW) der Stadt Kassel sicher. Das Ärzteteam seiner Klinik umfasst sehr erfahrene Fach- und Oberärzte mit vielfältigen Spezialisierungen, so dass das gesamte Spektrum der Anästhesie, Notfall- und Intensivmedizin rund um die Uhr sichergestellt ist, so der neue Klinikdirektor. „Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit einer Vielzahl von Fachdisziplinen ist am Klinikum Kassel alles vorhanden, um eine optimale Versorgung

Prof. Dr. Ralf Muellenbach ist seit Oktober Klinikdirektor im Klinikum.

von schwerkranken Patienten jedweder Altersklasse zu gewährleisten.“ Neben den vielfältigen Aufgaben in der Anästhesie zählt zu den Schwerpunkten von Prof. Dr. Muellenbach die Versorgung von Patienten mit Herz- und Lungenversagen. In Extremfällen kommen hier Geräte zur extrakorporalen Herz-Kreislauf-Unterstützung, auch extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) genannt, zum Einsatz. Mit Hilfe dieser Geräte kann in vielen Fällen eine Überbrückung bis zur Wiederherstellung der eigenen Herz- und /oder Lungenfunktion erreicht werden („Bridge to recovery“). „Die ECMO ist jedoch sehr invasiv und technisch aufwändig, so dass neben der kritischen Indikationsstellung ein speziell geschultes Team für die erfolgreiche Anwendung der Technik benötigt wird“, erklärt Prof. Muellenbach.

Gebürtig in Düren hat Prof. Dr. Muellenbach in Aachen Medizin studiert und dort auch promoviert. Seine Facharztausbildung zum Anästhesisten hat er am Uniklinikum Würzburg absolviert. Es folgten weitere Qualifikationen, beispielsweise die spezielle Intensivmedizin, Notfallmedizin, Leitender Notarzt und Palliativmedizin. Nach der Habilitation im Jahr 2009 wurde Prof. Muellenbach 2015 zum außerplanmäßigen Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ernannt. Berufsbegleitend schloss er 2012 seinen „Master of Health Business Administration“ an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen ab. Prof. Muellenbach war zudem DRG- und Hygienebeauftragter der Anästhesiologischen Klinik sowie Mitglied des „Arbeitskreises Intensivmedizin“ und der Ethikkommission des Universitätsklinikums Würzburg. visite 02/16

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Patientenmagazin „visite“ erscheint seit 20 Jahren Ein Tag im Leben eines Intensivmediziners, die Vorstellung der Geburtshilfe und die Pläne zum Neubau eines Bettenhauses – mit diesen Themen ging vor 20 Jahren die Erstausgabe

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der „Stippvisite“ an den Start. „Infos und Unterhaltung aus den Städtischen Kliniken Kassel“ bot der Vorläufer des heutigen Patientenmagazins „visite“. Seitdem hat sich viel getan: Die Städtischen Kliniken wurden zum Klinikum Kassel, aus dem wiederum die heutige Gesundheit Nordhessen mit mehreren Kliniken, den Seniorenwohnanlagen und R e h a - Z e n t re n hervorging. Beim Neubau eines Bettenhauses ist es nicht geblieben, vielmehr ist

das Klinikum komplett umstrukturiert und zu großen Teilen neu gebaut worden. Eines allerdings hat sich nicht geändert: Der Patient steht nach wie vor im Mittelpunkt unseres Handelns. So wie das Unternehmen hat sich auch die „Stipp-Visite“ bzw. die „visite“ im Laufe der Jahre deutlich gewandelt – im Erscheinungsbild, wie oben zu sehen, aber auch in der Erscheinungsform: Die „visite“ gibt es inzwischen auch als App. Einfach in den App-Store (iOS) oder Play-Store (Android) gehen und bei Suche „visite“, „Stippvisite“ oder „Gesundheit Nordhessen“ eingeben. Oder Sie bestellen auf unserer Internetseite www. gnh.net unter dem Stichwort „Aktuelles“ ein kostenloses Abo der Printausgabe. Anrufen geht natürlich auch: 0561 980-4807.


Sommer 2008

StippVisite

INFOS UND UNTERHALTUNG AUS DER GESUNDHEIT NORDHESSEN HOLDING AG

Ihr persönliches Exemplar

Premiere: 1. Kasseler Gesundheitsforum Seite 5

Abschied: Dr. Schürmann im Ruhestand Seite 12

Andrang: Viele Besucher beim Tag der offenen Tür Seite 28

Sommer 2012

Winter 2011

StippVisite Das Patientenmagazin der Gesundheit Nordhessen

Patientenmagazin | Sommer 2014

Patientenmagazin | Winter 2014

Patientenmagazin | Frühling 2015

Patientenmagazin | Sommer 2015

StippVisite Das Patientenmagazin der Gesundheit Nordhessen

Neubau nun mit Leben gefüllt Neues Zentrum für Frauen- und Kindermedizin in Betrieb gegangen

Wenn im Alter die Psyche aus dem Lot gerät Gerontopsychiatrische Bereiche am Klinikum Kassel gebündelt

Hervorragendes Engagement Klinikum Kassel in Sachen Organspende ausgezeichnet

Fördermittel für neues Empfangsgebäude Land Hessen unterstützt Neubau mit mehr als 18 Millionen Euro

Intensive Betreuung auf Zeit SWA Kassel bietet in beiden Häusern Kurzzeitpflege an

Wie eine Landkarte des Herzens 3-D-Mappingsystem hilft beim Beheben von Herzrhythmusstörungen

Damit die Füße uns noch lange tragen Komplettes Spektrum der Fußchirurgie im Krankenhaus Bad Arolsen

Beschäftigte der GNH bleiben „fit4job“ Reha-Zentrum mit mehr Trainingsflächen und neuen Geräten

Patientenmagazin | Sommer 2016

Patientenmagazin | Herbst 2016

Wach bei der OP

Filigrane Techniken

Kleine Helden begleiten

Besser hören dank Elektroden

Schlaganfällen vorbeugen

Depression kann jeden treffen

Neues Verfahren

Lymphchirurgie am

Klinikum betreut fast

Versorgung mit

Neue TIA-Einheit in

Heilungschancen

am Klinikum

Klinikum Kassel

300 junge Diabetiker

Cochlea-Implantaten

der Notaufnahme

insgesamt gut

Institut für Labormedizin

Narkose: sicher und verträglich

Ersatz von Herzklappen

Bestrahlung während der OP

Mit Wärme und Unterdruck

Medizinisches Neuland

Drei Millionen

Moderne Verfahren

Mehrere Verfahren

Innovative Therapie

Neue Methode zur

Kniescheibe

Analysen pro Jahr

im Einsatz

zur Wahl

bei Brustkrebs

Hauttransplantation

rekonstruiert

50 Jahre SWA Fasanenhof

Vorsorge für Herzpatienten

Gute Besserung in Bad Arolsen

Neue Klinik, neuer Chefarzt

Körper und Seele beachten

Taufe im Seniorenheim

Qualifizierte Pflege

Herzsport und

Förderverein für

Dr. Kobba leitet

Neue Chefärztin

Angehörige und

und Betreuung

ambulante Reha

Klinik gegründet

Gefäßchirurgie

im Klinikum

Bewohner zu Gast

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Klinik-Gütesiegel: Ergebnis noch weiter verbessert Krankenhaus Bad Arolsen erhielt zum wiederholten Mal KTQ-Zertifizierung Nichts ist so gut, dass es nicht noch verbessert werden könnte. Das gilt auch für das Krankenhaus Bad Arolsen, das sein Ergebnis bei der inzwischen fünften Zertifizierung durch die Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ) erneut verbessert hat und uneingeschränkt die KTQ-Zertifizierung erhielt. Drei Tage lang hatten externe Fachleute aus den Bereichen Pflege, Medizin und Ökonomie die Klinik der Gesundheit Nordhessen in den Bereichen Patientenorientierung, Mitarbeiterorientierung, Sicherheit, Informations- und Kommunikationswesen, Führung und Qualitätsmanagement auf Herz und Nieren geprüft. „Wir freuen uns besonders, dass wir in fast jedem dieser Bereiche unser Ergebnis gegenüber der Zertifizierung vor drei Jahren deutlich verbessern konnten“, so Krankenhaus-Geschäftsführer Bernd Tilenius. „Das funktioniert nur, weil alle Beschäftigten im Bemühen

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Hervorragend hat das Krankenhaus Bad Arolsen bei der KTQ- Zertifizierung beim Thema Ausbildung abgeschnitten, hier Irene Friesen (links) und Jasmin Bayan, die im September die Ausbildung abgeschlossen haben und beide übernommen wurden.

um stetige Verbesserung an einem Strang ziehen.“ Exzellent hat das Krankenhaus Bad Arolsen beim Thema „Ausbildung“ abgeschnitten: Die Auditoren benannten keinen einzigen Punkt, der zu verbessern wäre. Auch für den gesamten Bereich der Mitarbeiterorientierung zeigten sie kaum Verbesserungsmöglichkeiten auf. Als weitere Stärken hoben sie beispielsweise hervor, dass der Facharztstandard gewährleistet ist, dass teleradiologisch rund um die Uhr innerhalb der GNH Befunde erhoben werden können und dass in den Kliniken die Pla-

nungen in interdisziplinären und multiprofessionellen Besprechungen erfolgen. Die Integration von Patienten und Angehörigen in die Behandlungsplanung wurde ebenso hervorgehoben wie die Umsetzung der Empfehlungen des Aktionsbündnisses Patientensicherheit zur Prävention von Eingriffsverwechslungen. Bei KTQ handelt es sich um ein freiwilliges, bundesweit anerkanntes Verfahren, bei dem die Abläufe und Leistungen von Krankenhäusern und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens unter die Lupe genommen werden. Der KTQ-Qualitätsbericht wird auf der Homepage der KTQ-GmbH veröffentlicht (www.ktq. de). An der Zertifizierungsgesellschaft sind alle relevanten Organisationen des deutschen Gesundheitswesens beteiligt: Bundesärztekammer, der Deutsche Pflegerat, die Deutsche Krankenhausgesellschaft sowie die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenversicherungen.


SWA aktiv: Kompetente Hilfe in der vertrauten Umgebung Ambulanter Pflegedienst der Gesundheit Nordhessen besteht seit 20 Jahren Den Bewohnerinnen und Bewohnern des Betreuten Wohnens einen eigenen Pflegedienst direkt vor Ort bieten – mit diesem Anspruch wurde vor 20 Jahren der Ambulante Pflegedienst SWA aktiv gegründet. Seitdem bieten examinierte Krankenund Altenpflegekräfte Hilfe bei Krankheit, Alter, Behinderung und Pflegebedürftigkeit und tragen dazu bei, dass Menschen trotz körperlicher Beeinträchtigung so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden leben können. Die Anfänge des Ambulanten Pflegedienstes, der zur Seniorenwohnanlagen Kassel GmbH (SWA) gehört, waren bescheiden: Brigitte Dilchert war mit dem Aufbau des Ambulanten Pflegedienstes betraut und startete am Fasanenhof mit zunächst drei Mitarbeiterinnen, die teilweise noch in anderen Bereichen der SWA im Einsatz waren. Zwei von ihnen sind seit der ersten Stunde dabei: Barbara Witter und Regina Zajak. „In den ersten Wochen war meine Aktentasche das Büro“, erinnert sich Brigitte Dilchert. Dann wurde ein richtiges Büro am Standort Fasanenhof eröffnet, die Zahl der Kunden und Pflegekräfte wuchs beständig. Es kamen die Bewohner des Betreuten Wohnens am SWA-Standort Lindenberg sowie externe Kundinnen und Kunden hinzu. Als in Deutschland ein neues Klinik-Abrechnungssystem eingeführt wurde, das zu kürzeren Verweildauern im Krankenhaus führte, eröffnete SWA aktiv vorübergehend eine Anlaufstelle im Klinikum Kassel. So konnte

Seit der ersten Stunde sind (von rechts) Regina Zajak und Barbara Witter beim ambulanten Pflegedienst SWA aktiv dabei, hier mit Leiterin Marion Armbröster und SWA-Geschäftsführerin Ruth Fürsch.

der Übergang der Patienten vom Krankenhaus in die häusliche Pflege nahtlos organisiert werden. Seit Anfang 2009 leitet Marion Armbröster den Ambulanten Pflegedienst, der das gesamte Spektrum der Alten- und Krankenpflege abdeckt. „Dies reicht von Körperpflege und der Versorgung von Wunden über die Hilfe bei der Medikamentengabe und bei Sondennahrung bis zu hauswirtschaftlichen Hilfen“, nennt Marion Armbröster einige

Beispiele. „Auch die Begleitdienste und individuellen Betreuungsleistungen ganz nach Kundenwünschen gehören zu unserem Leistungsangebot.“ Das könne eine Begleitung ins Theater oder zum Einkaufen ebenso sein wie Spaziergänge oder gemeinsames Spielen. Ziel sei es dabei immer, die vorhandenen Kräfte des Einzelnen zu fördern und eine weitgehend selbstbestimmte Lebensweise in seiner vertrauten Umgebung zu unterstützen. Fortsetzung auf Seite 14

Fünf Pflegegrade ab 2017 Ab 1. Januar 2017 werden die bestehenden drei Pflegestufen in die Pflegegrade 1 bis 5 umgewandelt. Damit sollen die Pflegeleistungen besser an die Bedürfnisse pflegebedürftiger Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, also insbesondere Menschen mit Demenz, angepasst werden. Während bisher vorwiegend körperliche Einschränkungen für die Anerkennung der Pflegebedürftigkeit eines Menschen berücksichtigt wurden, werden künftig psychische und physische Faktoren gleichgesetzt. Bereits bestehende Pflegestufen werden ab 2017 automatisch in einen Pflegegrad übergeleitet.

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Fortsetzung von Seite 3

Das Spektrum wird ergänzt durch Beratungen für Kunden und Angehörige sowie individuelle Schulungen für pflegende Angehörige. SWA aktiv ist anerkannter Vertragspartner der Kranken- und Pflegekassen und bietet somit auch Pflegeeinsätze in allen drei Stufen der Pflegeversicherung an. Diese wird 2017 von fünf Pflegegraden abgelöst (s. Seite 13). Bei der jährlichen Überprüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen hat SWA aktiv 2016 immer mit sehr gutem

Ergebnis abgeschlossen und lag auch 2016 mit der Note 1,1 über dem hessischen Landesdurchschnitt. SWA aktiv betreut zahlreiche Kunden in den Betreuten Wohnungen am Lindenberg und im Fasanenhof, aber auch im Kasseler Stadtgebiet und angrenzenden Gemeinden. Künftig wird SWA aktiv noch enger mit dem Sozialdienst der SWA zusammenarbeiten. „Wir wollen beide Angebote sowohl in der Seniorenwohnanlage Lindenberg als auch am Fasanenhof räumlich enger verzah-

nen, um kurze Wege für unsere Kundinnen und Kunden zu schaffen“, erklärt die neue SWA-Geschäftsführerin Ruth Fürsch. Das vereinfache die Beratung beim Schriftverkehr mit Behörden und die sozialpädagogische Betreuung. Ruth Fürsch kündigte außerdem an, stärker in den jeweiligen Stadtteilen aktiv zu werden.

Kontakt zu SWA aktiv: Telefon 0561 87983-50, E-Mail swaaktiv@gnh.net.

Einblick in breites Angebot des Reha-Zentrums Ob ambulante Reha oder Physiotherapie, physikalische Therapie oder Gesundheitskurse – von der umfangreichen Leistungspalette des Reha-Zentrums in der Wilhelmshöher Allee in Kassel konnten sich Interessierte beim Tag der offenen Tür ein Bild machen.

direkt vis-à-vis Beratung in allen Arzneimittelfragen Verleih von Intervallmilchpumpen Exklusive Kundenparkplätze

Eine ambulante Reha unterscheidet sich inhaltlich nicht vom stationären Aufenthalt in einer Reha-Klinik. Sie ermöglicht es den Patienten allerdings, tagsüber von einem qualifizierten Therapeutenteam behandelt zu werden und abends sowie am Wochenende in das gewohnte Umfeld zurückzukehren. Woraus die individuell zusammengestellten Programme bestehen, wie der genaue Ablauf ist – das wollten die Besucher beim Tag der offenen Tür anlässlich des Deutschen Reha-Tages wissen. Das Reha-Zentrum der Gesundheit Nordhessen ist auf die ambulante Rehabilitation bei muskuloskeletalen und kardiologischen Erkrankungen spezialisiert und so standen bei den Vorträgen der Ärzte auch Erkrankungen von Herz und Skelettsystem im Mittelpunkt. Die ambulante Reha bietet das Reha-Zentrum in der Wilhelmshöher Allee 91 in Kassel an. Wer nach der Reha oder vorsorglich noch etwas

Apotheker S. Räuber Mönchebergstraße 50 34125 Kassel

Telefon 87 79 79

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für seine Gesundheit tun möchte, ist beim Präventionssport bestens aufgehoben, der am Standort im Klinikum Kassel angeboten wird.

Die Herzfunktion beim ErgometerTraining immer im Blick: Bernd Heyrodt, der im Reha-Zentrum schon eine ambulante Reha absolviert hat, mit Dr. Ulrich Rüdell (links), niedergelassener Kardiologe in Kassel und ärztlicher Leiter der kardiologischen Rehabilitation, sowie Physiotherapeut Martin Hannappel (rechts).

Information: Reha-Zentrum, Wilhelmshöher Allee 91, Tel. 0561 987940. Reha-Zentrum im Klinikum, Tel. 0561 980-2830.


Sieht viel einfacher aus, als es ist – der Umgang mit dem Endoskopie-Instrumentarium, und sei es nur, um Gummibärchen zu bergen. Der Leitende Oberarzt der Chirurgie, Michael Schacht, gibt Hilfestellung.

Interessanter und spannender Blick hinter die Krankenhaus-Kulissen Tag der offenen Tür in der Wolfhager GNH-Klinik lockte zahlreiche Besucher Die Rettung eines eingeklemmten Autofahrers durch die Einsatzkräfte war ein Highlight beim Tag der offenen Tür in der GNH-Klinik Wolfhagen im September. Die Hilfs- und Rettungskräfte vom Arbeiter-Samariter-Bund, Deutschen Roten Kreuz und der Freiwilligen Feuerwehr Wolfhagen arbeiteten dabei mit den Ärzten und Mitarbeitern der Kreisklinik Hand in Hand zusammen. Und so zog die Rettungsaktion von der Erstversorgung des Unfallopfers bis hin zur Befreiung mit dem Spreizer am Ende des Tages nochmals alle Aufmerksamkeit der Besucherinnen und Besucher auf sich. Geschäftsführer Bernd Tilenius hatte die Gäste zu Beginn begrüßt, musikalisch umrahmt vom Posaunenchor aus Istha und dem Kinder-Küken-Chor der evangelischen Kirchengemeinde Wolfhagen. Landrat Uwe Schmidt betonte in seinem Grußwort die große Bedeutung dezentraler Klinikstandorte und lobte die positive Entwicklung der GNH-Klinik. „Wir sind mit der Wolfhager Kreisklinik auf einem sehr guten Weg, um diese in eine gute und sichere Zukunft zu führen, und wir werden gemeinsam dafür kämpfen, dass das Wolfhager Krankenhaus in der Erfolgsspur bleibt“, so Schmidt.

Die Besucherinnen und Besucher konnten sich während einer Führung einen persönlichen Eindruck vom Krankenhaus verschaffen. Zwischenstationen waren in den OP-Räumen, an einer Beatmungssimulation samt Simulationspatient und im ersten Obergeschoss, wo sich Interessierte als Arzt versuchen konnten: Dort galt es, Gummibärchen mit Hilfe eines Endoskops aus einem Trainingsdummy zu entfernen. Gut besucht waren auch die Vorträge zu diversen gesundheitlichen Themen der Beleg- und Klinik-Ärzte – von der Vorsorge des Mannes bis hin zu chronischen Rückenschmerzen. Auch für die kleinen Besucher gab es eine Mitmachaktion:

Sie konnten sich einen Arm eingipsen und mit bunten Tapes verzieren lassen. Geschäftsführer Bernd Tilenius zeigte sich sehr zufrieden mit dem vom Förderverein Kreisklinik Wolfhagen veranstalteten Tag der offenen Tür: „Wir hatten einen erfolgreichen und schönen Tag. Jeder hat einen Blick hinter die Kulissen der Klinik erhalten und konnte sich einen Eindruck von der qualitativ guten ärztlichen und pflegerischen Versorgung vor Ort verschaffen. Ich bin zuversichtlich, dass die Menschen aus dem Wolfhager Land auch weiterhin die wohnortnahe Gesundheitsversorgung auf dem kleinen Ofenberg schätzen und nutzen werden.“

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Die 14. Auflage der documenta findet 2017 gleich an zwei Standorten statt: in Athen und in Kassel. Dort zeugen bereits zahlreiche Außenwerke von den vergangenen bedeutenden Ausstellungen für Zeitgenössische Kunst, die im Stadtbild von Kassel nicht mehr wegzudenken sind: „Rahmenbau” oder „Landschaft im Dia” (HausRucker-Co, documenta 6, 1977) oder „Himmelsstürmer, Man walking to the sky” (Jonathan Borofsky, documenta 9, 1992), um nur zwei der 16 im öffentlichen Raum stehenden Objekte zu nennen, die dauerhaft erworben werden konnten. Gewinnen Sie eine von drei Dauerkarten zur documenta 14 (10.06.-17.09.2017), deren Werke unter der künstlerischen Leitung von Adam Szymczyk zu entdecken sind. www.documenta14.de Senden Sie das richtige Lösungswort an: visite@roberts.de oder an die Redaktion „visite“, Roberts Marken & Kommunikation, Parkstraße 34, 34119 Kassel. Einsendeschluss ist der 25. Februar 2017. Viel Glück! Die Teilnahme über einen Gewinnspielservice ist ausgeschlossen. Das Lösungswort aus der Herbstausgabe der „visite“ lautet „Sprechstunde“. Wir gratulieren den Gewinnern Anna-Lena Reuter, Volkmarsen und Horst Denker, Gudensberg. visite 04/15

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Kontaktliste Gesundheit Nordhessen Holding Klinikum Kassel GmbH Zentrum für Frauen- und Kindermedizin Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Prof. Dr. Thomas Dimpfl Tel. 980-3040 Kreißsaal Tel. 980-5400 Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Prof. Dr. Friedrich K. Tegtmeyer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderanästhesie und Intensivmedizin Dr. Thomas Fischer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderchirurgie und Zentrum für schwerbrandverletzte Kinder Dr. Peter Illing Tel. 980-5501 Klinik für Neuropädiatrie und Sozialpädiatrisches Zentrum Prof. Dr. Bernd Wilken

Tel. 980-3096

Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie Prof. Dr. Michaela Nathrath Tel. 980-5501

Zentrum für Herz-, Nieren- und Gefäßmedizin Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Chirurgie Dr. Joseph Kobba Tel. 980-5275 Klinik für Herzchirurgie PD Dr. Ali Asghar Peivandi

Tel. 980-5260

Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen Prof. Dr. Rainer Gradaus Tel. 980-5250 Prof. Dr. Jörg Neuzner Tel. 980-5255 Klinik für Nieren-, Hochdruck- und Rheumatische Erkrankungen und Nephrologische Diabetologie Prof. Dr. Jörg Plum Tel. 980-5265

Zentrum für Kopf- und Neuromedizin Klinik für Augenheilkunde Prof. Dr. Rolf Effert

Tel. 980-3901

Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Prof. Dr. Ulrike Bockmühl Tel. 980-4053

www.gnh.net info@gnh.net

Mönchebergstraße 41–43, 34125 Kassel, Tel. 0561 980-0 Klinik für Neurochirurgie Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger Klinik für Neurologie Prof. Dr. Andreas Ferbert

Tel. 980-4050 Tel. 980-4051

Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin Interdisziplinäre Zentrale Notaufnahme Dr. Klaus Weber Tel. 980-5001 Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie Prof. Dr. Ralf Muellenbach Tel. 980-3001

Zentrum für seelische Gesundheit Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Ludwig-Noll-Krankenhaus Dennhäuser Straße 156 Tel. 4804-0 Prof. Dr. Martin Ohlmeier Tel. 4804-401 Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Dr. Christina Kleiber Tel. 980-2552

Zentrum für Traumatologie, Plastische Chirurgie und Dermatologie Klinik für Dermatologie Prof. Dr. Rainer Rompel Tel. 980-3051 Klinik für Plastisch-rekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie Prof. Dr. Goetz A. Giessler Tel. 980-3811 Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie Prof. Dr. Clemens Dumont Tel. 980-4026

Zentrum für Viszeralmedizin und Onkologie Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Prof. Dr. Jürgen Faß Tel. 980-5275 Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin Prof. Dr. Frank Schuppert Tel. 980-5270 Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin komm. Prof. Dr. Martin Wolf Tel. 980-5285 Walter Knüppel

Klinik für Onkologie und Hämatologie Prof. Dr. Martin Wolf Tel. 980-3046 Klinik für Thoraxchirurgie Dr. Sebastian Kellner Tel. 980-5280 Klinik für Urologie Prof. Dr. Björn Volkmer Tel. 980-4052

Zentrum für medizinische Diagnostik Institut für Labormedizin Dr. Ullrich Barthelmes Dr. Marcus Thomé Institut für Pathologie Prof. Dr. Irina Berger Institut für Nuklearmedizin Dr. Bernhard Matthias Dohmen Institut für allgemeine und interventionelle Radiologie PD Dr. Thomas Lehnert Institut für Neuroradiologie Dr. Ralf Siekmann Institut für Kinderradiologie Dr. Alfred E. Horwitz

Tumorzentrum

Prof. Dr. Martin Wolf

Tel. 980-2776

Tel. 980-4001 Tel. 980-4010 Tel. 980-5075 Tel. 980-5074 Tel. 980-5075 Tel. 980-3513

Zentrum für Medizinische Versorgung Gynäkologie HNO Labordiagnostik Neurochirurgie Nukleardiagnostik Neurologie Pathologie Radiologie / Kinderradiologie Strahlentherapie

Tel. 980-5307 Tel. 980-4154 Tel. 980-2776 Tel. 980-4151 Tel. 980-4011 Tel. 980-4152 Tel. 980-4001 Tel. 980-5114 Tel. 980-2730

Sonstige Einrichtungen Klinikseelsorge Tel. 980-2820 (kath.) / -2822 (ev.) Grüne Damen und Herren Tel. 980-2825 HNO-Belegarzt (Kinder) L.-M. Schäfer Tel. 3161177

Reha-Zentrum Standort Klinikum Kassel Mönchebergstraße 41–43

Tel. 980-2830

Standort Gesundheitszentrum Wilhelmshöher Allee 91

Krankenhaus Bad Arolsen GmbH Innere Medizin Walter Knüppel, Dr. Bertolt Linder Tel. 800-161

Tel. 98794-0

Große Allee 50, 34454 Bad Arolsen, Tel. 05691 800-0

Anästhesie Dr. Rudolf Alexi, Christian Feine

Tel. 800-0

Gynäkologie Dr. Ulrich Streich

Tel. 2057

Chirurgie Dr. Peter Ahrens, Dr. Peter Wotzlaw Tel. 800-222

Kreiskliniken Kassel GmbH Innere Medizin Dr. Ulrich Braner Dr. Wilhelm Schmidt Chirurgie Dr. Peter Hülsmann Michael Szkopek Gynäkologie / Geburtshilfe Joachim Kuhl Anästhesie / Intensivmedizin Dr. Stefan Mähler 18

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Tel. 05671 81-0

Kreisklinik Wolfhagen Am kleinen Ofenberg 1 34466 Wolfhagen

Tel. 05692 40-0

Innere Medizin Prof. Dr. Frank Schuppert

Tel. 40-150

Tel. 81-400

Chirurgie komm. Prof. Dr. Clemens Dumont

Tel. 40-500

Tel. 81-300 Tel. 81-300

Gynäkologie Dr. Werner Prinz Dr. Marion Reif-Kaiser Dr. Julia Jungermann

Tel. 988550

Anästhesie / Intensivmedizin Dipl.-med. Mohamed Al Batani Dr. Uwe Hecht

Tel. 40-505 Tel. 40-504

Tel. 2006 Tel. 81-500

Urologie Dr. Dirk Gimbel Dr. Alexander Otto Dr. Marc Ohlemann Heiko Velte HNO-Heilkunde Frank Dastych Uwe Simon Martin Stahl Thomas Storm

Seniorenwohnanlagen Kassel siehe rechte Seite

Tel. 995550

Tel. 2270 Stand: 24.11.2016

Kreisklinik Hofgeismar Liebenauer Straße 1 34369 Hofgeismar


Liebe Patientin, lieber Patient, die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher in den Kliniken •

prüfen Anregungen und Beschwerden der Patienten und der Angehörigen,

wenden sich mit deren Einverständnis an die zuständigen Stellen und versuchen zu vermitteln, •

nehmen gern auch positive Erfahrungen entgegen und geben sie weiter.

Klinikum Kassel

Krankenhaus Bad Arolsen

Marlies Rohrbach Sprechzeiten: Do. 14.30 bis 16 Uhr Zentrum für Frauen- und Kindermedizin Heidemarie Siebert Sprechzeiten: Mo. 14.30 bis 16 Uhr

Gerda Schmalz und Helmut Kirner Mo. 11 bis 12 Uhr Raum gegenüber der Patientenaufnahme Tel. 05691 800-172

jeweils Haus X, Eingang 1, Erdgeschoss, Tel. 0561 980-2811, Briefkasten im Eingangsbereich von Haus X, der aber nicht täglich geleert wird.

Betreutes Wohnen Ambulante Pflege Kurzzeitpflege Stationäre Pflege

In den besten Händen

Kreisklinik Hofgeismar Brigitte Briel Di. 15 bis 17 Uhr Tel. 05671 81-95555

Ludwig-Noll-Krankenhaus

Kreisklinik Wolfhagen

Gudrun Burlon Mi. 15.30 bis 16.30 Uhr Haus 2, Dachgeschoss

Elke Oppermann Mi. 9 bis 11 Uhr Tel. 05692 40-444

„Ich bin ganz begeistert, wie unkompliziert und herzlich ich hier aufgenommen wurde!“ Die Seniorenwohnanlagen SWA Kassel bieten Ihnen genau das an Service und Sicherheit, was zu Ihrer aktuellen Lebensgestaltung passt: ob Betreutes Service-Wohnen an den Standorten Lindenberg und Fasanenhof, ambulante Pflege, Kurzzeitpflege oder stationäre Pflege am Lindenberg.

Marlies Rohrbach Klinikum Kassel

Heidemarie Siebert Klinikum Kassel

Gudrun Burlon Ludwig-Noll-Krankenhaus

Gerda Schmalz Krankenhaus Bad Arolsen

Machen Sie sich rechtzeitig Gedanken über Ihren dritten Lebensabschnitt. Wir sind für Sie da und beraten Sie gerne. Rufen Sie uns an: Seniorenwohnanlagen Kassel Tel. 0561 95077-0 Ambulanter Pflegedienst Tel. 0561 87983-50/-51

Helmut Kirner Krankenhaus Bad Arolsen

Brigitte Briel Kreisklinik Hofgeismar

Elke Oppermann Kreisklinik Wolfhagen

www.gnh.net

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Danke

Die Unternehmen der Gesundheit Nordhessen bedanken sich herzlich bei den zahlreichen Förderern und Sponsoren, welche die vielfältige Arbeit für die Patientinnen und Patienten finanziell und mit ehrenamtlichem Einsatz unterstützen. Unser Dank gebührt allen Einzelspendern und Firmen sowie insbesondere den folgenden Vereinen und Einrichtungen: Elternhaus Kassel gGmbH www.elternhaus-kassel.com | „freuNde“ – Förderverein für Familien mit neurologisch kranken Kindern www.Kinderneuro-freunde-ks.de | Günther Cramer Stiftung www.guenther-cramerstiftung.de | Gute Besserung e.V.: Förderverein Krankenhaus Bad Arolsen www.gute-besserung-ev.de Helga und Heinrich Holzhauer Stiftung für krebskranke Kinder www.holzhauer-stiftung.de | Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus e.V. www.hilfe-fuer-kinder-im-krankenhaus.de | Kinderkrebshilfe Waldeck-Frankenberg e.V. www.kinderkrebshilfe-wa-fkb.de | Kleine Riesen Nordhessen: Verein für Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen in Nordhessen e.V. www.kleine-riesen-nordhessen.de LebensWert: Förderverein für die palliative Versorgung Erwachsener im Klinikum Kassel e.V. www. verein-lebenswert-kassel.de | Verein für krebskranke Kinder Kassel e.V. www.krebskranke-kinder-kassel.de

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