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Patientenmagazin | Herbst 2016

Depression kann jeden treffen Heilungschancen insgesamt gut

Medizinisches Neuland Kniescheibe rekonstruiert

Taufe im Seniorenheim Angehรถrige und Bewohner zu Gast


Einfach gut aussehen – trotz Krebserkrankung Jährlich erkranken rund 230.000 Frauen in Deutschland an Krebs. Der teils langwierige Kampf gegen die Krankheit bringt zahlreiche Nebenwirkungen mit sich. So kann es durch eine Chemotherapie dazu kommen, dass die Patientinnen ihre Haare verlieren – Kopfhaare, Wimpern, Augenbrauen. Durch die äußeren Veränderungen kann auch der tägliche Blick in den Spiegel persönlich sehr belastend sein. Daher startete am Klinikum Kassel das Patientenprogramm der DKMS LIFE unter dem Motto „look good feel better“. Bei der Auftaktveranstaltung erhielten die zehn Teilnehmerinnen von der Kosmetikexpertin Panja Sendker wertvolle Tipps zur Gesichtspflege und zum Schminken. Sie lernten, sich trotz Haarverlust so zu schminken, dass die Krebserkrankung

nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist. „Für Krebspatientinnen ist Kosmetik viel mehr als nur Make-up – sie kann zugleich Therapie und tägliche Lebenshilfe sein“, so Panja Sendker. Die Teilnehmerinnen waren durchweg begeistert von allen kleinen Ratschlägen und Tricks, die eine solch große Wirkung haben. Im weiteren Verlauf des Seminars lernten die Teilnehmerinnen von einer Friseurexpertin auch Bindetechniken für modische Kopftücher kennen. Aufgrund der positiven Resonanz sind am Klinikum Kassel zwei weitere Kosmetikseminare für dieses Jahr geplant (23. September und 25. November, jeweils 14:30 Uhr). Info und Anmeldung: Gabriele FeiselSchwickardi: Telefon 0561 9805307.

Nicht nur Theorie, sondern auch viel Praxis – diese Teilnehmerin setzt finale Lippenakzente.

Inhalt 3 Medizinisches Neuland: Erstmals Kniescheibe komplett rekonstruiert

13 Gummibärchen-Behandlung für Fortgeschrittene beim Gesundheitstag

5 Depression kann jeden treffen – insgesamt gute Heilungschancen

13 2. Kasseler Frühgeborenen-Sommerfest: Fröhliche Feier und wertvoller Erfahrungsaustausch

7 Transparenz bei der Behandlungs-Qualität

14 Fachfrau mit großem Erfahrungsschatz führt die Seniorenwohnanlagen Kassel

8 Schonende Verfahren zur Behandlung vieler Krankheitsbilder

15 Erstmals Taufe in SWA – Gottesdienst mit Familie und Bewohnern

10 Schlafstörungen: Viele Ursachen, Symptom für andere Erkrankungen 12 „Brückenbauen“ – Einsatz für schwerkranke junge Menschen

17 Preisrätsel 18 Kontaktliste Gesundheit Nordhessen 19 Die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher

Impressum Herausgeber: Gesundheit Nordhessen Holding AG, Mönchebergstraße 48 E, 34125 Kassel, Tel.: 0561 980-4807, gnh.net, info@gnh.net | Redaktion: Gisa Stämm (verantwortlich), Michael Schmidt | Layout, Satz und Anzeigen: Roberts Marken & Kommunikation GmbH, www.roberts.de | Fotos: Fotolia/RioPatuca Images, Karolin Kienzler, Roberts Marken & Kommunikation GmbH – Elizaveta Apraksina, Dieter Schachtschneider, Michael Schmidt, Gisa Stämm, Mario Zgoll | Titelfoto: Die Klinikclowns Bolduan und Filine alias Michael Fickinger und Susanne Götze | Druck: Julius Kress OHG, Kassel | Erscheinungsweise: quartalsweise | Auflage: 12.500 Exemplare | Für den Inhalt der Anzeigen sind die Inserenten verantwortlich. Der Nachdruck der Beiträge dieser Ausgabe bedarf, auch auszugsweise, der ausdrücklichen Genehmigung der Herausgeber. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen.

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Medizinisches Neuland: Erstmals Kniescheibe komplett rekonstruiert Plastisch-rekonstruktive Chirurgie im Klinikum mit einzigartigem Verfahren Mit einer maßgeschneiderten Behandlung hat ein Chirurgenteam einer 51-jährigen Patientin dazu verholfen, wieder schmerzfrei laufen zu können, und dabei gleichzeitig medizinisches Neuland betreten. Prof. Dr. Goetz A. Giessler, Direktor der Klinik für Plastisch-rekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie im Klinikum Kassel, hat mit einem bayerischen Kollegen ein Verfahren zur kompletten Wiederherstellung der Kniescheibe aus körpereigenem, durchblutetem Knochenmaterial mit einem Prothesensockel entwickelt. „Dieses Verfahren ist weltweit beispiellos und noch nirgends in der Fachliteratur beschrieben“, so Prof. Giessler. Elke B. aus der Wetterau hatte schon zahlreiche Knieoperationen und seit 16 Jahren links keine Kniescheibe (Patella) mehr. „Damit kam ich viele Jahre gut zurecht, bis wieder ein Dauerschmerz im linken Knie einsetzte. Wegen der Schmerzen und der fehlenden Kniescheibe war ich unsicher beim Laufen, habe mich vieles nicht mehr getraut.“ Sie wandte sich an Prof. Dr. Christian Hendrich im Orthopädischen Krankenhaus Schloss Werneck (Bayern), der sich mit seinem befreundeten Kollegen Prof. Giessler in Verbindung setzte. Gemeinsam entwickelten die Chirurgen ein einzigartiges Verfahren, um Elke B. zu einem neuen Knie zu verhelfen. „Der totale Gelenkersatz des Kniegelenkes (Knie-TEP) ist heute ein standardisiertes Verfahren. Probleme gibt es allerdings bei Patientinnen und Patienten, welche durch einen Unfall oder eine Infektion ihre Knie-

scheibe komplett verloren haben“, erläutert Prof. Giessler. „Sie leiden oft unter einem erheblichen Kraft- und Führungsverlust in dem betroffenen Bein.“ Daher war das Ziel der Mediziner, bei Elke B. mit dem Kniegelenksersatz auch eine neue Kniescheibe einzusetzen. Zunächst berechnete Prof. Giessler die Form der benötigten Kniescheibe virtuell als Spiegelbild der gesunden Patella und fertigte mit Hilfe eines 3-D-Druckers ein Kunststoffmodell an. Damit ermittelte er, aus welchem Knochen sich am besten das Material für Elke B.s Ersatz-Kniescheibe gewinnen ließ. Die Wahl fiel auf die Schulterblattspitze. Dort setzte Prof. Giessler bei einer ersten Operation

einen Gelenkflächensockel aus Titan ein, welcher in das Schulterblatt einheilte. Anschließend erhielt die Patientin in Werneck ihre Kniegelenksprothese. In der dritten und aufwendigsten Operation – wieder im Klinikum Kassel – wurde der Gelenkflächensockel mit dem angewachsenen Knochenmaterial mikrochirurgisch von der Schulter ins Knie transplantiert – einschließlich des Gefäßstiels, der an die Oberschenkelgefäße angeschlossen wurde und so die Durchblutung der „neuen Kniescheibe“ ermöglicht. Zudem brachte Prof. Giessler mit seinem Team einen Gleitflächenersatz aus Teflon an. Fortsetzung auf Seite 4

Die Entscheidung zur Operation hat Patientin Elke B. keine Sekunde bereut, hier mit Prof. Dr. Giessler (rechts) und dem Leitenden Oberarzt der Klinik, PD Dr. Holger Engel. visite 02/16

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an Lebensqualität war es wert. Es war eine Top-Zusammenarbeit zwischen den Ärzten und mir als Patientin, auch die Atmosphäre hat gestimmt. Ich habe die Entscheidung für die Eingriffe keine Sekunde bereut.“

Anhand dieses Kunststoffmodells der Kniescheibe, das im 3-D-Drucker hergestellt wurde, bildeten die Chirurgen die Patella aus Knochenmaterial nach.

Nach der dritten Operation war Elke B. zunächst auf den Rollstuhl angewiesen, weil sie die Schulter nicht belasten durfte und daher keine Unterarmgehstützen nutzen konnte. Inzwischen hat sie in der Reha auch Treppensteigen und Radfahren trainiert, kann ihr Knie wieder voll belasten und hat keine Schmerzen mehr. „Die drei Operationen waren natürlich eine Belastung. Aber die Steigerung

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Nach den Worten von Prof. Giessler stellt das aus drei Operationen bestehende Verfahren eine bisher weltweit einzigartige Kombination aufwendigster plastisch-mikrochirurgischer Verfahren und orthopädischer Gelenkendoprothetik dar. „Bisher konnten nur diejenigen Patienten einen Patella-Ersatz erhalten, bei denen zumindest noch ein Teil der Kniescheibe erhalten war. Mit unserer Methode lässt sich auch ausgewählten Patienten, bei denen die Patella ganz fehlt, eine Kniescheiben-Prothese einsetzen, um ihnen optimale Bewegungs- und Kraftergebnisse zu ermöglichen.

GNH-Ärzte gehören zu Deutschlands Spitze Zu „Deutschlands Top-Medizinern“, welche die Zeitschrift „Focus Gesundheit“ in ihrer „Ärzteliste 2016“ nennt, gehören auch Ärzte aus den GNH-Kliniken – darunter aus dem Klinikum Kassel: Prof. Dr. Jürgen Faß, Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie Leiter des Darmund Pankreaskarzinomzentrums, Dr. Patrick de Geeter, leitender Oberarzt der Klinik für Urologie, Prof. Dr. Rainer Rompel, Direktor der Klinik für Dermatologie und Leiter des Hauttumorzentrums, Prof. Dr. Martin Wolf, Direktor der Klinik für Onkologie und Hämatologie. Aus Bad Arolsen wird Prof. Dr. Gerhard Hesse, Leiter der Tinnitus-Klinik, empfohlen.


Depression kann jeden treffen – insgesamt gute Heilungschancen Prof. Dr. Martin Ohlmeier über die Volkskrankheit Depression Depressionen zählen in Deutschland längst zu den Volkskrankheiten, rund vier Millionen Menschen leider hierzulande an einer behandlungsbedürftigen Depression. Deutlich höher, geschätzt bei rund zehn Millionen Männern und Frauen, liegt die Zahl der Menschen, die im Laufe ihres Lebens an einer Depression erkranken. Trotz dieser Häufigkeit fällt es Betroffenen oft noch schwer, über ihre Erkrankung zu sprechen. Umso wichtiger ist es, weiterhin für Aufklärung über die Depression zu sorgen, sagt Prof. Dr. Martin Ohlmeier, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Klinikum Kassel (Ludwig-Noll-Krankenhaus), der sich auch im „Bündnis gegen Depression Nordhessen“ engagiert. Der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Neurologie sieht schon deutliche Fortschritte in dem Bemühen, das Thema DepresKlinikdirektor sion aus der TaProf. Dr. Martin buzone zu hoOhlmeier len. „Heute ist es schon wesentlich leichter, darüber zu sprechen, als vor 20 Jahren. Aber nach wie vor werden Depressionen wie auch andere psychische Erkrankungen noch stigmatisiert, weil die Betroffenen vorübergehend nicht leistungsfähig sind und die Symptome der Erkrankungen für viele fremd und schwer verständlich erscheinen.“ Das könne dazu führen, dass Betroffene auf der Sorge heraus, nicht mehr dem gesellschaftlichen Leistungsideal zu

entsprechen, erst sehr spät einen Arzt aufsuchten. Grundsätzlich sind von einer depressiven Erkrankung Menschen aus allen Bevölkerungsgruppen und Schichten betroffen. Es gibt eine Häufung bei Personen, die in Berufen mit einer besonders hohen psychischen Beanspruchung arbeiten, beispielsweise in helfenden Berufen. Frauen erkranken häufiger an Symbolhaft für eine Depression: „Trauernder alter Mann“ von Vincent van Gogh. (Public domain via Wikimedia Commons) Depressionen als Männer, meistens im mittleren und fortgeschrittenen bestimmten persönlichen und bioAlter. Auch eine familiäre Vorbelastung graphischen Hintergrund und in einem kann laut Prof. Dr. Ohlmeier eine Rolle belastenden Umfeld entwickeln. spielen. Eine besondere Bedeutung hat Von einer reaktiven Depression wird hier auch die zunehmende Alterung gesprochen, wenn die Erkrankung der Bevölkerung und die damit einher- unmittelbar auf belastende Ereiggehende Vereinsamung der Menschen nisse wie den Verlust des Jobs oder – der Partner oder die Partnerin ist des Partners folgt. Auch das häufig gestorben, Großfamilien wie früher zitierte „Burn-Out-Syndrom“ ist eine gibt es kaum noch. Dies kann zu einer Form dieser ErschöpfungsdepresAltersdepression führen. sion im Rahmen einer beruflichen Überlastung oder beispielsweise Bei depressiven Erkrankungen un- durch die langjährige Pflege eines terscheiden die Experten mehrere Angehörigen. Gruppen. Eine bedeutende Form ist die endogene Depression, für die Daneben gibt es auch noch die saieine biologische Ursache angenom- sonale Depression, die jahreszeitlich men wird. Zu einer weiteren Gruppe gebunden typischerweise im Herbst gehören die neurotisch bedingten oder Winter beginnt und mit einem Fortsetzung auf Seite 6 Depressionen, die sich vor einem visite 02/16

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Mangel an Sonnenlicht in Zusammenhang gebracht wird. Als eine Sonderform wird häufig die Altersdepression genannt, die künftig eine immer größere Rolle spielen wird. Bei einer depressiven Erkrankung liegen typischerweise mehrere Symptome in unterschiedlicher Ausprägung vor. Dazu zählen insbesondere: depressive Stimmungsschwankungen Antriebsstörungen Appetitmangel (aber auch Appetitsteigerung ist möglich) Anhedonie – die Unfähigkeit, Glück, Genuss und Lust zu empfinden Ein- und Durchschlafstörungen Frühes Erwachen nach nur wenigen Stunden Schlaf Gedanken an Selbsttötung Bei einer sehr schweren Depression haben die Betroffenen unter Umständen eine so massive Antriebsstörung,

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dass sie monatelang das Bett nicht verlassen können. Die Behandlung des Patienten richtet sich nach der Art der Depression, erläutert Prof. Dr. Ohlmeier. Zunächst kommt eine Gesprächspsychotherapie in Betracht, die häufig ambulant erfolgen kann. Gegebenenfalls ist eine zusätzliche medikamentöse Behandlung mit einem Antidepressivum notwendig – in der Regel bei mittelgradigen bis schweren Depressionen. Ein Klinikaufenthalt kann bei schweren Verläufen der Erkrankung oder bei einer Therapieresistenz angezeigt sein. Auch im Ludwig-Noll-Krankenhaus des Klinikum Kassel werden viele Patienten mit depressiven Erkrankungen behandelt. Prof. Dr. Ohlmeier: „Wir arbeiten mit einem multidisziplinären Ansatz und bieten neben Psychotherapie beispielsweise auch Ergotherapie, Kunsttherapie, Entspannungsverfahren und Bewegungstherapie an. Besonderen Wert legen wir bei der Psychotherapie auf eine tiefenpsychologisch fundiert ausgerichtete Behandlung, welche die Biographie der Patienten in den Vordergrund rückt.“ Zudem gibt es in der Klinik eine Depressionsgruppe, die psychotherapeutisch speziell auf Menschen mit depressiven Erkrankungen ausgerichtet ist. Grundsätzlich ist auch nach Beendigung der stationären Behandlung die weitere ambulante Teilnahme an dieser Gruppe möglich. Insbesondere für Patienten, bei denen die depressiven Symptome in Zusammenhang mit einer körperlichen Erkrankung stehen, besteht auch die Möglichkeit, in der von Chefärztin Dr. Christina Kleiber geleiteten Klinik

für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Klinikums Kassel stationär oder tagesklinisch behandelt zu werden. Die Heilungschancen bei einer depressiven Erkrankung bezeichnet Prof. Dr. Ohlmeier insgesamt als gut. Typischerweise komme es innerhalb von Wochen, manchmal allerdings auch erst nach Monaten zu einer Symptombesserung und schließlich Symptomfreiheit. Entscheidend sei es, im ersten Schritt die richtige Diagnose zu stellen und dann konsequent die Behandlung einzuleiten. Wie auch bei anderen Krankheiten helfe ein frühzeitiger Therapiebeginn, eine Chronifizierung zu vermeiden. Der Klinikdirektor ermuntert daher ausdrücklich Menschen, die unter den genannten Symptomen leiden, als erste Anlaufstelle ihren Hausarzt aufzusuchen. Dieser könne den Patienten über das weitere Vorgehen beraten, gegebenenfalls neben dem ärztlichen Gespräch eine medikamentöse Therapie einleiten oder – bei entsprechendem Schweregrad der Depression – auch an einen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie oder in eine Klinik überweisen. Jeder kann selbst dazu beitragen, sein Risiko für eine depressive Erkrankung zu senken, indem man im allgemeinen Sinn ein möglichst gesundes Leben führt. Dazu gehört auch, sich Zeit für sich selbst zu nehmen, ausreichend Sport zu treiben und sich möglichst ein verlässliches soziales Umfeld zu schaffen. Prof. Dr. Ohlmeier: „Besonders wichtig ist auch, in der Bevölkerung das Bewusstsein zu schaffen, dass die Depression eine Erkrankung ist und nicht Ausdruck persönlichen Versagens. Depression kann jeden treffen.“

Kontakt: Ludwig-Noll-Krankenhaus, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Dennhäuser Straße 156, 34134 Kassel, Telefon 0561 4804-0


Transparenz bei der Behandlungs-Qualität Gesundheit Nordhessen veröffentlicht Daten im Internet Die Kliniken der Gesundheit Nordhessen (GNH) haben die aktuellen Daten der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) im Internet veröffentlicht. Daran können Patienten ablesen, wie erfolgreich die GNH-Häuser im vergangenen Jahr die wichtigsten 50 Krankheiten behandelten. Bedeutsame Krankheitsbilder wie Lungenentzündung oder Herzrhy thmusstörung wurden anhand von 252 Kennzahlen ausgewertet. Bei IQM engagieren sich aktuell mehr als 370 Krankenhäuser aus dem deutschsprachigen Raum mit insgesamt rund 5,8 Millionen stationären Patienten im Jahr. Aus Nordhessen nehmen das Klinikum Kassel sowie die GNH-Krankenhäuser in Bad Arolsen, Wolfhagen und Hofgeismar teil. Die Gesundheit Nordhessen hat sich 2008 mit anderen führenden Krankenhausträgern in Deutschland zur Initiative Qualitätsmedizin zusammengeschlossen und gehörte 2009 zu den ersten Krankenhausträgern bundesweit, welche die Daten für ihre Kliniken ins Internet einstellen.

Auf die Veröffentlichung der Daten folgt bei IQM das so genannte Peer-Review-Verfahren, ein Instrument zur medizinischen Qualitätssicherung. Dabei analysieren ausgewählte Klinikdirektoren mit chefärztlichen Kollegen (Peer Reviewern) aus anderen IQM-Kliniken gemeinsam kritische Fälle auf mögliche Verbesserungen in Abläufen und Strukturen. Zu den rund 400 Peers bei IQM gehören aktuell auch sechs Chefärzte der Gesundheit Nordhessen. In interdisziplinären Teams besuchen sie Kollegen aus zuvor festgelegten Kliniken, um deren Fälle zu analysieren und konkrete Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. Umgekehrt führen Chefärzte anderer IQM-Kliniken ein Peer Review in den Krankenhäusern der GNH durch.

Ambulanter Pflegedienst SWA aktiv

Individuelle Pflegeangebote:

Grundpflegeleistungen

Medizinisch-pflegerische Versorgung / Behandlungspflege

Unterstützung und Beratung

Betreuungsleistungen

Verhinderungspflege

Die IQM-Daten für die GNH-Kliniken sind unter folgenden Adressen zu finden: www.gnh.net/iqm_kassel www.gnh.net/iqm_arolsen www.gnh.net/iqm_hofgeismar www.gnh.net/iqm_wolfhagen

„visite“ auch als App erhältlich Das Patientenmagazin „visite“ gibt es auch als App. Einfach in den App-Store (iOS) oder Play-Store (Android) gehen und bei Suche „visite“, oder „Gesundheit Nordhessen“ eingeben. Dort können Sie die App und die Ausgaben seit Frühjahr 2013 kostenlos herunterladen und auch ein digitales Abo bestellen. Das gedruckte Heft können Sie auf unserer Internetseite www.gnh.net unter dem Stichwort „Aktuelles“ kostenlos bestellen. Oder rufen Sie an: 0561 980-4807. Möchten Sie noch aktueller informiert werden? Dann bestellen Sie unter newsletter@gnh.net unseren elektronischen Newsletter, der Sie monatlich auf dem Laufenden hält.

Für eine unverbindliche Beratung und weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, bei uns im Büro, bei Ihnen zu Hause oder in Ihrem Patientenzimmer. Unsere Bürozeiten sind Montag bis Freitag von 8-13 Uhr Hinter dem Fasanenhof 1 H, Kassel und nach tel. Vereinbarung 0561 87983-50/-51 www.gnh.net

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Schonende Verfahren zur Behandlung vieler Krankheitsbilder Chefarzt PD Dr. Lehnert über die interventionelle Radiologie im Klinikum Kassel

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Behandlung von Tumoren, Eingriffe an Gefäßen, Entnahme von Gewebeproben – die interventionelle Radiologie kommt bei der Diagnose und der Behandlung einer großen Bandbreite von Erkrankungen zum Einsatz. „visite“ sprach mit dem Chefarzt für Allgemeine und Interventionelle Radiologie im Klinikum Kassel, Privat-Dozent Dr. Thomas Lehnert, der die Abteilung seit Dezember 2015 leitet.

Jahrzehnten enorm weiterentwickelt, wir sind bei der Diagnose und Therapie vielfältiger Erkrankungen beteiligt. Bei der Versorgung der Patienten kooperieren wir sehr eng mit den anderen Fachdisziplinen hier im Klinikum Kassel: Wir stimmen die optimale Behandlung der Patienten ab und nehmen die Eingriffe zum Teil gemeinsam vor. Die Zusammenarbeit klappt hervorragend.

Hr. Dr. Lehnert, können Sie zunächst erläutern, was interventionelle Radiologie bedeutet? PD Dr. Lehnert: Interventionelle Radiologie bezeichnet ein Teilgebiet der Radiologie, in dem minimal-invasive Eingriffe in den Körper unter Sichtkontrolle erfolgen – also mit Hilfe von bildgebenden Verfahren wie Ultraschall, Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT). Die Möglichkeiten der interventionellen Radiologie haben sich in den vergangenen

Wie läuft ein interventioneller Eingriff in der Radiologie ab? Dabei werden z.B. Katheter von wenigen Millimetern Durchmesser in Blutgefäße oder andere Gangsysteme im Körper eingeführt und genau an die zu behandelnde Stelle platziert. Dies gelingt, weil durch das Einspritzen von Kontrastmittel alle Gefäße des Körpers mit dem jeweiligen bildgebenden Verfahren sichtbar gemacht werden können, der Fachbegriff für eine solche Gefäßdarstellung lautet Angiographie. Mit speziell geformten Kathetern und Führungsdrähten ist es möglich, auch weit entfernt von der Gefäßpunktionsstelle im Körper Behandlungen vorzunehmen. In der Regel erfolgen die Eingriffe unter örtlicher Betäubung, so dass den Patienten eine „große“ Operation mit Narkose erspart bleibt.

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Muss den Patienten für die Gefäßdarstellung immer Kontrastmittel gespritzt werden? Nicht immer, seit einiger Zeit bieten wir auch die CO2-Angiograhie im Klinikum Kassel an. Dabei wird statt eines jodhaltigen Röntgenkontrastmittels Kohlendioxid eingesetzt, um die Gefäße sichtbar zu machen. Die CO2-Angiographie kommt zum Einsatz bei Patienten mit einer Überfunktion der Schilddrüse, einer eingeschränkten Nierenfunktion oder einer Allergie gegen Kontrastmittel. Sie ist geeignet für die Untersuchung der großen Blutgefäße und der Beinarterien und bietet im Prinzip die gleichen Möglichkeiten wie die Gefäßdarstellung mit Hilfe von Kontrastmittel. Welche interventionellen Verfahren bilden einen Schwerpunkt in Ihrer Abteilung? Wir bieten mittlerweile die komplette Palette der interventionellen radiologischen Verfahren in hervorragender Qualität hier im Klinikum Kassel an. Da das Klinikum als Onkologisches Zentrum zertifiziert ist, liegt auch bei der interventionellen Radiologie einer der Schwerpunkte bei den Krebserkrankungen. Das beginnt bei der gezielten Probenentnahme (Biopsie), um auffälliges Gewebe zur weiteren Untersuchung durch unsere Pathologen zu erhalten. Mit Hilfe von Ultraschall, CT oder MRT können wir die Proben durch Einbringen einer genau gesteuerten Punktionsnadel ohne Operation entnehmen. Außerdem markieren wir auf diese Weise Tumore, zum Beispiel mit einem dünnen Draht, so dass der Chirurg diese gezielt entfernt kann.


Und wie sind Sie mit Ihrem Team bei der Behandlung von Tumoren beteiligt? Wir haben hier große Erfahrung bei der interventionellen Behandlung von Tumoren und deren Absiedlungen in anderen Organen (Metastasen). Nehmen wir die Leber als Beispiel, weil wir dort viele Patienten mit interventionellen Eingriffen behandeln – sei es, weil der Tumor nicht operabel ist, eine Operation zu risikoreich wäre oder alternative Behandlungen wie eine Transplantation nicht in Betracht kommen. Es kommen verschiedene Verfahren in Frage, beispielsweise die Chemoperfusion, bei der ein hochdosiertes Medikament zur Tumorbekämpfung direkt in die tumorversorgende Arterie injiziert wird. Bei der Chemoembolisation wird das Medikament in den Tumor injiziert und die zuführenden Blutgefäße werden verschlossen (Embolisation). Der Tumor wird also quasi zusätzlich „ausgehungert“. Ein weiteres Beispiel ist die Mikrowellenablation, bei der die Tumoren durch Hitze zerstört werden. Die Hitze wird durch eine Sonde erzeugt, die unter CT-Kontrolle in den Tumor eingebracht wird. Sie führt zu einem starken Temperaturanstieg im Gewebe und so zu einem „Verkochen“ des Tumors. Wir sind eines der wenigen Zentren in Deutschland, die mittels der Mikrowellenablation nicht nur Tumore in Leber und Lungen behandeln, sondern auch in den Nieren und neuerdings auch in den Knochen. Verlassen wir das Thema Onkologie. Welche weiteren Schwerpunkte gehören zur interventionellen Radiologie? Grundsätzlich führen wir in unserer Abteilung in enger Zusammenarbeit mit den anderen Fachrichtungen alle interventionellen Eingriffe am Gefäßsystem durch – ausgenommen sind die Gefäße des Herzens und des Gehirns,

Fachliche Expertise gepaart mit moderner Technik: Chefarzt PD Dr. Thomas Lehnert (Mitte) mit Daniela Römer (Medizinisch-technische Radiologieassistentin, Bereichsleitung Angiographie) und Oberarzt Ali Kharoubi, der schwerpunktmäßig in der interventionellen Radiologie des Klinikums eingesetzt ist.

die von unseren Kardiologen bzw. Neuroradiologen behandelt werden. So können zum Beispiel Gefäßverengungen mit einem Ballonkatheter geweitet, Gefäßstützen (Stents) eingesetzt und blutende Gefäße mit speziellen Materialien wie Platinspiralen, Partikeln oder Klebstoff verschlossen werden – die oben schon angesprochene Embolisation. Wir haben gerade erst einen Kampfsportler behandelt, dem es während eines Wettkampfs die Niere geradezu „zerrissen“ hatte. Durch gezielte Embolisation der Blutungsherde in der Niere konnten wir ihm eine Operation ersparen. Auch Engstellen in Dialyse-Shunts können wir beheben. Die interventionelle Radiologie widmet sich nicht nur den Blutgefäßen, sondern auch anderen Gangsystemen im Körper. Können Sie dafür Beispiele nennen? Ein Bereich, in dem wir besondere Expertise vorzuweisen haben, sind Eingriffe am Tränengang des Auges, der verengt oder ganz verschlossen

sein kann. Durch eine Kontrastmitteldarstellung des Gangsystems kann die Problemzone lokalisiert und behandelt werden. Üblicherweise erfolgt das durch Weitung mit einem kleinen Ballon. Ein zweites Beispiel sind Störungen im Abfluss der Gallenflüssigkeit, beispielsweise wenn ein Tumor auf den Gallengang drückt. Zunächst gilt es, die Ursache für den Gallenaufstau festzustellen. Anschließend können wir Drainagen für die Gallenflüssigkeit anlegen, die Engstelle aufweiten oder auch Stützen in den Gallengang einbringen. Auch hier profitieren unsere Patienten von einer hervorragenden Kooperation mit den anderen Fachabteilungen des Klinikums, aber auch der anderen GNH-Kliniken. Können sich Patienten bei Fragen direkt an Ihre Abteilung wenden? Sehr gerne. Entweder per E-Mail direkt an mich (thomas.lehnert@klinikum-kassel.de) oder telefonisch an das Sekretariat, Tel. 0561 980-5075. visite 02/16

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Schlafstörungen: Viele Ursachen, Symptom für andere Erkrankungen Schlaflabor im Krankenhaus Bad Arolsen arbeitet eng mit anderen Disziplinen zusammen Mindestens ein Drittel seiner Lebenszeit verbringt der Mensch im Bett. Umso wichtiger ist, dass bei Störungen des Schlafes qualifizierte Schlaflabore bestehen, um schlafbezogene Erkrankungen zu erkennen und zu behandeln. Das Team des Schlaflabores im Krankenhaus Bad Arolsen untersucht und behandelt jährlich weit über 1000 Patientinnen und Patienten mit Schlafstörungen und ist gerade zum wiederholten Mal von der schlafmedizinischen Fachgesellschaft DGSM (Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin) akkreditiert worden. Wer abends schlecht einschlafen kann, häufig mit Luftnot wach wird oder morgens trotz ausreichender Liegezeit unerholt und müde ist, sollte die Ursache beim Arzt abklären lassen, rät der Leiter des Schlaflabors und Chefarzt der Inneren Abteilung im Krankenhaus Bad Arolsen, Walter Knüppel. Auch eine deutliche Müdigkeit tagsüber,

vermindertes Leistungsvermögen, Konzentrationsschwierigkeiten und ungewolltes Einschlafen am Tag in ruhigen Situationen können auf eine Schlafstörung hinweisen. Manchmal bemerken die Betroffenen gar nicht, wie unruhig ihr Schlaf ist. Dann können Hinweise vom Bettpartner oder Familienangehörigen, die auffälliges Atmen oder Bewegungen im Schlaf registrieren, sehr hilfreich sein. Die häufigste Erkrankung bei den Patienten ist nach Angaben von Schlafmediziner Knüppel das obstruktive Schlafapnoesyndrom, bei dem Schnarchen im Wechsel mit Atempausen in der Nacht zu gefährlichem Sauerstoffmangel und einer Minderung der Schlafqualität führt. Schnarchen allein, von dem etwa die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland betroffen ist, ist jedoch keine Krankheit. Auffällig und möglicherweise krankmachend kann Schnarchen werden, wenn es unregelmäßig ist, durch Atempausen

Im Schlaflabor werden Elektroden für verschiedene Untersuchungen am Kopf der Patienten angebracht, um unter anderem die Schlaftiefe zu untersuchen. 10

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unterbrochen ist oder zu häufigem Erwachen führt. Die Schlafmedizin ist im Krankenhaus Bad Arolsen in die Leiter des SchlafInnere Medizin labors und Chefarzt integriert. „Dies Innere Medizin ist wichtig, weil im Krankenhaus Bad Arolsen: ein beachtlicher Walter Knüppel. Teil unserer Patienten Begleiterkrankungen aufweist, die ebenfalls untersucht und behandelt werden müssen“, so Knüppel. Ein relativ hoher Anteil der Untersuchten habe gleichzeitig Herzkreislauf- und Lungenerkrankungen. Es sei wissenschaftlich bewiesen, dass schlafbezogene Atemstörungen ein wesentlicher Risikofaktor für Herzinfarkt, arterielle Hypertonie und Schlaganfall sind. Darüber hinaus ist in der Schlafmedizin eine gute Vernetzung mit weiteren Disziplinen wie Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Neurologie, Psychiatrie und Psychosomatik notwendig. Denn die Schlafmediziner unterscheiden rund 120 verschiedene Erkrankungen. Als Beispiele für die interdisziplinäre Zusammenarbeit nennt Chefarzt Knüppel die Diagnose von nächtlichen Krampfanfällen als Ursache von Schlafstörungen oder psychiatrischen Erkrankungen. Auch seltene Erkrankungen wie die Narkolepsie (Schlaflähmung) können aufgrund der guten Ausstattung und fachlichen Qualifikation im Schlaflabor des Bad Arolser Krankenhauses diagnostiziert und behandelt werden.


Nach Voruntersuchungen, die teilweise in kooperierenden Arztpraxen erfolgen, werden die Patienten im Schlaflabor nachts auf Auffälligkeiten der Schlaftiefe, Schnarchen, Atemstörungen, Herzrhythmusstörungen oder Bewegungsstörungen untersucht. Daraus wird ein detailliertes Profil der verschiedenen Schlafphasen erstellt. In der Regel sind dafür zwei Untersuchungstage

notwendig. Tagsüber erfolgen ergänzende Untersuchungen der Wachheit (Vigilanz) und Funktionstests. Je nach Diagnose stehen unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten zur Wahl. Schlafmediziner Knüppel: „Das Spektrum reicht vom Einsatz einer Atemmaske über eine Therapie mit Medikamenten oder das Anwenden

einer Kieferschiene bis hin zur Psycho- oder Verhaltenstherapie.“ Häufig seien ergänzend Gewichtsreduktion und Verbesserung der körperlichen Fitness sinnvoll. Kontakt: Schlaflabor Bad Arolsen, Tel. 05691 800-161 oder -115

Maßnahmen für einen guten Schlaf Übergewicht vermeiden. Vermeiden von Koffein, Nikotin, Alkohol und schweren Mahlzeiten am späten Nachmittag und Abend. Alkohol ist kein Schlafmittel. Angenehme Temperierung des Schlafzimmers, z. B. 14°C bis 16°C. Regelmäßiges körperliches Training, aber zwischen Sport und Nachtschlaf eine Pause von mindestens zwei Stunden einhalten. Dickes Kopfkissen vermeiden, damit der Hals nicht eingeknickt wird. Kopfende des Bettes etwas hochstellen.

Die Akut-Krankenhäuser

Einhalten eines möglichst regelmäßigen SchlafWach-Rhythmus (gleichmäßige Zubettgehzeiten). Verzicht auf langen Mittagsschlaf. Ein kurzer Mittagsschlaf von 15 Minuten ist zur Entspannung in aller Regel ausreichend. Keine anstrengenden körperlichen oder geistigen Tätigkeiten vor dem Zubettgehen (kein Fernseher oder Computer im Schlafzimmer). Ruhige nächtliche Umgebung (ggf. Fenster schließen, Störquellen in der Wohnung beseitigen, soweit möglich). Einzelne Medikamente können Schlafstörungen verstärken, ggf. mit dem Arzt besprechen.

Die Fach- und Rehabilitationskliniken

ASKLEPIOS STADTKLINIK BAD WILDUNGEN

ASKLEPIOS FACHKLINIK FÜRSTENHOF

 Allgemein- und Viszeralchirurgie  Gefäßchirurgie und endovaskuläre Gefäßtherapie  Innere Medizin / Kardiologie / Gastroenterologie  Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie  Schlaf- und Atemzentrum / Weaning  Unfallchirurgie & Orthopädie  Urologie Brunnenallee 19  Bad Wildungen  (0 56 21) 795-0

Fach- und Anschlussrehabilitation für  Atemwegserkrankungen / Pneumologie  Angiologie  Kardiologie  Medizinische Psychosomatik  Neurologie Brunnenallee 39  Bad Wildungen  (0 56 21) 704-0

ASKLEPIOS KLINIKUM SCHWALMSTADT

ASKLEPIOS HELENENKLINIK

 Allgemein- und Viszeralchirurgie  Frauenklinik: Gynäkologie und Geburtshilfe  Gefäßchirurgie und endovaskuläre Gefäßtherapie  Geriatrie (Altersmedizin)  Innere Medizin / Gastroenterologie  Innere Medizin / Kardiologie / Pneumologie  Innere Medizin / Rhythmologie  Unfallchirurgie & Orthopädie

Fach- und Anschlussrehabilitation für  Innere Medizin mit Gastroenterologie  Nephrologie  Orthopädie  Urologie und Urogynäkologie

Krankenhausstr. 27  Schwalmstadt  (0 66 91) 799-0

Laustraße 35  Bad Wildungen  (0 56 21) 85-0

ASKLEPIOS KLINIKUM MELSUNGEN  Allgemein- und Viszeralchirurgie  Geriatrie (Altersmedizin)  Innere Medizin / Kardiologie / Gastroenterologie  Unfallchirurgie und Orthopädie Kasseler Straße 80  Melsungen  (0 56 61) 777-0

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„Brückenbauen“ – Einsatz für schwerkranke junge Menschen Neun Vereine und Einrichtungen, die sich in Kassel und Umgebung für schwer erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie deren Familien engagieren, haben sich informell unter dem Namen „Brü-

ckenbauen“ zusammengeschlossen. Ziel ist unter anderem ein Austausch über die Arbeit der Einrichtungen, um beispielsweise betroffene Familien noch gezielter als bisher beraten zu können. Für die Familien ist das En-

gagement der Vereine kostenlos, die Ansprechpartner bei den Einrichtungen unterliegen der Schweigepflicht. „Brückenbauen“ lädt einmal im Quartal Kinder und Jugendliche, die Patienten im Klinikum Kassel sind, mit ihren Angehörigen zu einem offenen Frühstück im Atrium der Kinderklinik ein. Dort besteht die Möglichkeit, mit Vertretern aller beteiligten Vereine Kontakt aufzunehmen. Die nächsten Termine sind am Donnerstag, 15. September und 17. November, jeweils um 10 Uhr. Am Netzwerk „Brückenbauen“ sind die folgenden Einrichtungen beteiligt: Ambulanter Kinder- und

Jugendhospizdienst Kassel Bunter Kreis Kassel Krebskranke Kinder Kassel freuNde Heilhaus Kassel Intensivkinder zu Hause IntensivLeben Kleine Riesen Nordhessen Elternhaus Kassel Kontakt: Brückenbauen – Engagement für schwerkranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Ansprechpartnerin: Christine Wagner-Behrendt Tel.: 0561 50357572 info@intensivleben-kassel.de www.intensivleben-kassel.de

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Gummibärchen-Behandlung für Fortgeschrittene Wie groß das Angebot an Gesundheitsdienstleistungen in Bad Arolsen ist, belegte eindrucksvoll der erste Gesundheitstag in der Barockstadt, zu dem der Förderverein des Krankenhauses Bad Arolsen „Gute Besserung“ e.V. eingeladen hatte. Rund um das Bürgerhaus hatten die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, sich umfassend über medizinische und pflegerische Themen zu informieren und bei zahlreichen Messungen etwas über ihren Gesundheitszustand zu erfahren: Hör- und Sehvermögen, Reaktionsgeschwindigkeit, Blutdruck, Blutzucker, Lungenfunktion und vieles mehr standen auf dem Prüfstand. Auch medizinische Geräte standen zum Ausprobieren bereit. Gummibärchen mit einem Laparaskop zu angeln, ist etwas für Anfänger. Fortgeschrittene

Ein überdimensionales Lungenmodell erläuterte Fördervereinsvorsitzender Walter Knüppel beim Gesundheitstag Edith Scholle (links) und Karin Seeger.

trennten den Gummibären die Köpfe ab und nähten sie anschließend mehr oder weniger gerade wieder fest. Fördervereins-Vorsitzender Walter Knüppel zeigte sich überaus zufrieden

mit der Resonanz auf den ersten Gesundheitstag: „Dank der Unterstützung zahlreicher Partner ist es uns gelungen, ein umfangreiches Programm zu bieten – das kam bei der Bevölkerung gut an.“

Fröhliche Feier und wertvoller Erfahrungsaustausch Strahlender Sonnenschein, ein buntes Unterhaltungs- und Mitmachprogramm und von den Eltern spendierte Leckereien: Beim 2. Kasseler Frühgeborenen-Sommerfest stimmte

Hatten viel Spaß am Programm: Yannik und Bennet zählten zu den zahlreichen jungen Gästen beim 2. Kasseler Frühgeborenen-Sommerfest.

einfach alles. So konnten – dank der Unterstützung zahlreicher Sponsoren – Kinder, Eltern, Beschäftigte der Kinderneurologie im Klinikum Kassel sowie weitere Gäste ein abwechslungsreiches Fest erleben. Dazu hatte der „Gesprächskreis für Eltern von frühgeborenen Kindern“ auf das Gelände des Wassersportvereins CSK in Kassel eingeladen. Klein und Groß nutzten die Angebote des Spielmobils Rote Rübe und ließen sich von Herrn Müller und seiner Gitarre begeistern. Seit zehn Jahren bietet das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) einen Gesprächskreis für Eltern frühgeborener Kinder unter der Leitung von Anette Weißbrodt und Christiane Gruß an. „Die Geburt eines Frühchens stellt für die Eltern meist eine sehr schwie-

rige Situation dar“, so Anette Weißbrodt. „Der gegenseitige Austausch hilft den Eltern dabei, den Alltag zu verstehen und über Gefühle zu sprechen, die ansonsten oft auf weniger Verständnis stoßen. Auch hilfreiche Informationen, Anregungen und Erfahrungen werden untereinander ausgetauscht.“ Das nächste Treffen des Gesprächskreises findet anlässlich des WeltFrühgeborenen-Tages am Dienstag, 22. November 2016, von 19 bis 21 Uhr im Sozialpädiatrischen Zentrum am Klinikum Kassel statt. Kontakt: Anette Weißbrodt Tel.: 0561 9803599 fruehgeborene.spz@ klinikum-kassel.de

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Fachfrau mit großem Erfahrungsschatz führt die Seniorenwohnanlagen Kassel Ruth Fürsch hat Anfang August die Geschäftsführung übernommen Bei der Seniorenwohnanlagen Kassel GmbH steht seit 1. August mit Ruth Fürsch eine neue Geschäftsführerin an der Spitze. Die 54-Jährige war zuvor Einrichtungsleiterin und Prokuristin des kommunalen Alten- und Pflegeheims in Korbach mit 141 stationären und 17 Tagespflegeplätzen. „Mit Ruth Fürsch haben wir eine Geschäftsführerin mit einem großen Erfahrungsschatz in der Altenpflege gewonnen, die mit viel Herzblut und Engagement bei der Sache und in der Region bestens vernetzt ist“, so Birgit Dilchert, GNH-Personalvorstand und ebenfalls SWA-Geschäftsführerin. „Sie ist die richtige Person für die Neu-Ausrichtung unserer Seniorenwohnanlagen – sowohl für die Bewohner als auch für die Beschäftigten.“ Die neue Frau an der Spitze der SWA Kassel wurde offen und herzlich an ih-

rer neuen Arbeitstätte aufgenommen und freut sich sehr auf ihre Aufgabe. „Ich habe die Entwicklung der SWA Kassel jahrelang verfolgt. Es gibt hier bereits eine Verzahnung von stationärer und ambulanter Pflege sowie Betreutem Wohnen, das sind sehr gute Voraussetzungen für die weitere Entwicklung.“ Einige Ziele ihrer Tätigkeit kann Ruth Fürsch bereits benennen. So möchte sie eine engere Verzahnung des ambulanten Pflegedienstes SWA aktiv mit dem Klinikum erreichen und das Betreuungsangebot für die Heimbewohner am Lindenberg ausbauen. Für die Mieter im Betreuten Wohnen an den Standorten Lindenberg und Fasanenhof will sie Ansprechpartnerin sein und mit den Beschäftigten vertrauensvoll und engagiert an der Entwicklung der SWA Kassel arbeiten. Weiteres Ziel: Das Pflegeheim als ein Quartiershaus zu

Herzlich an der neuen Wirkungsstätte aufgenommen: SWA-Geschäftsführerin Ruth Fürsch. 14

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etablieren, das verstärkt auch für Aktivitäten im Stadtteil zur Verfügung steht. Ruth Fürsch hat 1982 in Erlangen ihre Ausbildung zur Krankenschwester abgeschlossen und anschließend 14 Jahre auf verschiedenen Stationen gearbeitet – zunächst in Erlangen, seit 1988 in Kassel, unter anderem im Klinikum. 1996 wechselte sie in die Altenpflege, bildete sich berufsbegleitend zur Pflegedienstleitung fort. Später war sie auf politischer Ebene aktiv, war Referentin der Bundestags-Vizepräsidentin Antje Vollmer und Geschäftsführerin der Rathausfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Kassel. Parallel studierte sie Soziologie und Politikwissenschaft mit Magisterabschluss. 2007 zog es sie zurück in die Altenpflege, unter anderem war sie maßgeblich am Aufbau eines privaten Seniorenpflegeheims mit 146 Plätzen beteiligt. Nach einer Tätigkeit bei der Betreuungs- und Pflegeaufsicht (Heimaufsicht) wechselte sie 2014 nach Korbach, wo sie als Einrichtungsleiterin und Prokuristin unter anderem eine Tagesklinik eröffnet hat, Pflegesatz- und Investitionskostenverhandlungen geführt hat sowie an Tarifverhandlungen beteiligt war. „Ich war sehr gern in Korbach, aber als ich für die SWA angefragt wurde, habe ich mich für die Geschäftsführerposition an meinem Wohnort Kassel entschieden“, so die Fachfrau. Ruth Fürsch ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und ein Enkelkind. Zu ihren Hobbies zählen argentinischer Tango und Kochen.


Erstmals Taufe in SWA – Gottesdienst mit Familie und Bewohnern Großmutter des Täuflings ist Mitarbeiterin in der Seniorenwohnanlage Eine Premiere der ganz besonderen Art gab es im Sommer in der Seniorenwohnanlage (SWA) Lindenberg in Kassel: Pfarrerin Birgit Inerle taufte dort die zehn Monate alte Mariella Sörgel – im Beisein von Familienangehörigen aus fünf Generationen sowie Heimbewohnerinnen und -bewohnern. Das Interesse an diesem Ereignis war groß, der Andachtsraum der SWA war bis auf den letzten Platz besetzt. Die junge Mariella verbindet mütterlicherseits eine lange Beziehung mit der SWA Lindenberg: Großmutter Jacqueline Röde ist seit mehr als 30 Jahren dort beschäftigt, aktuell als Alltagsbegleiterin. Mutter Helena Sörgel hat dort früher an Wochenenden als Pflegehelferin gearbeitet und dabei Pfarrerin Birgit Inerle kennengelernt, die unter anderem alle zwei Wochen zum Gottesdienst in den Andachtsraum der SWA einlädt. Schon den Traugottesdienst von Helena und Christoph Sörgel hat die Altenheimseelsorgerin vor drei Jahren gestaltet. Als Mutter und Großmutter über die anstehende Taufe sprachen, entstand spontan die Idee, diese doch in der SWA Lindenberg zu feiern. „Die älteren Menschen freuen sich immer sehr, wenn sie mal ein Baby erleben“, weiß Jacqueline Röde aus ihrer täglichen Arbeit. „Ich hatte meine Enkelin Mariella einmal mit in die SWA gebracht, das fanden unsere Bewohner toll.“ Und auch Helena Sörgel hat durch ihre frühere Tätigkeit einen engen Bezug zu alten Menschen und findet es wichtig, ihnen eine Freude zu machen.

Taufe an einem ungewöhnlichen Ort: In der SWA Lindenberg taufte Pfarrerin Birgit Inerle Mariella, die Tochter von Helena und Christoph Sörgel, rechts Patin Nadine Scholl.

Pfarrerin Inerle war ebenfalls sofort von der Idee begeistert, hat eine Taufschale organisiert und sich um zusätzlichen Blumenschmuck für den Andachtsraum gekümmert. „Im Bereich der Landeskirche ist bisher noch keine Taufe in einem Altenheim bekannt“, berichtet sie.

stuhl sitzt, an der Taufe teilnehmen. Die Kollekte kommt auf Wunsch von Mariellas Eltern dem Projekt „Kalte Winter – warme Herzen“ bei der Sozialen Hilfe e.V. zugute.

Die Taufe in der SWA hatte zusätzlich noch einen ganz praktischen Vorteil: Da der Andachtsraum barrierefrei zu erreichen ist, konnte auch die 96-jährige Ururoma von Mariella, die im Rollvisite 02/16

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Nähe ist einfach. Wenn Ihr Finanzpartner gleich um die Ecke ist. Mehr unter www.kasseler-sparkasse.de, in unseren 84 Geschäftsstellen oder unter 0561.7124 56789.

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auf einem Blasinstrument spielen

4 in der Nähe von

abwegig, fälschlich

3

Ausruf der Verwunderung

Sorte, Gattung

6 unberührte Landschaft

munter, lebhaft

Zwist, heftiger Wortwechsel

Verordnung, Erlass

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weibliches Kindeskind

Hülle, Futteral

darauf, danach

franz. Stadt an der Rhone

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empfehlenswert

Klosterfrau

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französisches Adelsprädikat

nicht hungrig

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7

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Pökelflüssigkeit

fort, weg; beginnend mit wertvolles Möbelholz

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KfzZeichen Hildesheim

brasilianische Fußballlegende

Band, Tonband (engl.)

verehrtes Vorbild

Abk.: Industrie- u. Handelskammer

Wintersportgerät

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roh, rücksichtslos

Gemüsepflanze böse, schlimm

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Schwärmer, Fantast

auf sich zu

glänzendes chemisches Element

landwirtschaftl. Betrieb

Gebiet; Baugelände

hohes Bauwerk

Fluss zum Weißen Meer besitzanzeigendes Fürwort Anrede und Titel in Großbritannien

Raffinessen bei ausgefallenen Gourmet-Menüs

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Senden Sie das richtige Lösungswort an: visite@roberts.de oder an die Redaktion „visite“, Roberts Marken & Kommunikation, Parkstraße 34, 34119 Kassel. Einsendeschluss ist der 28. November 2016. Viel Glück! Die Teilnahme über einen Gewinnspielservice ist ausgeschlossen. Das Lösungswort aus der Sommerausgabe lautet „Allergietest“. Wir gratulieren den Gewinnern ?????????, ?????????,x x x x x und ????????? ?????????, xxxxxxx herzlich. visite 04/15

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Kontaktliste Gesundheit Nordhessen Holding Klinikum Kassel GmbH Zentrum für Frauen- und Kindermedizin Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Prof. Dr. Thomas Dimpfl Tel. 980-3040 Kreißsaal Tel. 980-5400 Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Prof. Dr. Friedrich K. Tegtmeyer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderanästhesie und Intensivmedizin Dr. Thomas Fischer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderchirurgie und Zentrum für schwerbrandverletzte Kinder Dr. Peter Illing Tel. 980-5501 Klinik für Neuropädiatrie und Sozialpädiatrisches Zentrum Prof. Dr. Bernd Wilken

Tel. 980-3096

Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie Prof. Dr. Michaela Nathrath Tel. 980-5501

Zentrum für Herz-, Nieren- und Gefäßmedizin Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Chirurgie Dr. Joseph Kobba Tel. 980-5275 Klinik für Herzchirurgie PD Dr. Ali Asghar Peivandi

Tel. 980-5260

Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen Prof. Dr. Rainer Gradaus Tel. 980-5250 Prof. Dr. Jörg Neuzner Tel. 980-5255 Klinik für Nieren-, Hochdruck- und Rheumatische Erkrankungen und Nephrologische Diabetologie Prof. Dr. Jörg Plum Tel. 980-5265

Zentrum für Kopf- und Neuromedizin Klinik für Augenheilkunde Prof. Dr. Rolf Effert

Tel. 980-3901

Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Prof. Dr. Ulrike Bockmühl Tel. 980-4053

www.gnh.net info@gnh.net

Mönchebergstraße 41–43, 34125 Kassel, Tel. 0561 980-0 Klinik für Neurochirurgie Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger Klinik für Neurologie Prof. Dr. Andreas Ferbert

Tel. 980-4050 Tel. 980-4051

Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin Interdisziplinäre Zentrale Notaufnahme Dr. Klaus Weber Tel. 980-5001 Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie Prof. Dr. Michael Tryba Tel. 980-3001

Zentrum für seelische Gesundheit Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Ludwig-Noll-Krankenhaus Dennhäuser Straße 156 Tel. 4804-0 Prof. Dr. Martin Ohlmeier Tel. 4804-401 Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Dr. Christina Kleiber Tel. 980-2552

Zentrum für Traumatologie, Plastische Chirurgie und Dermatologie Klinik für Dermatologie Prof. Dr. Rainer Rompel Tel. 980-3051 Klinik für Plastisch-rekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie Prof. Dr. Goetz A. Giessler Tel. 980-3811 Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie Prof. Dr. Clemens Dumont Tel. 980-4026

Zentrum für Viszeralmedizin und Onkologie Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Prof. Dr. Jürgen Faß Tel. 980-5275 Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin Prof. Dr. Frank Schuppert Tel. 980-5270 Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin Walter Knüppel Tel. 980-5285 Prof. Dr. Martin Wolf Tel. 980-5285

Klinik für Onkologie und Hämatologie Prof. Dr. Martin Wolf Tel. 980-3046 Klinik für Thoraxchirurgie Dr. Sebastian Kellner Tel. 980-5280 Klinik für Urologie Prof. Dr. Björn Volkmer Tel. 980-4052

Zentrum für medizinische Diagnostik Institut für Labormedizin Dr. Ullrich Barthelmes Dr. Marcus Thomé Institut für Pathologie Prof. Dr. Irina Berger Institut für Nuklearmedizin Dr. Bernhard Matthias Dohmen Institut für allgemeine und interventionelle Radiologie PD Dr. Thomas Lehnert Institut für Neuroradiologie Dr. Ralf Siekmann Institut für Kinderradiologie Dr. Alfred E. Horwitz

Tumorzentrum

Prof. Dr. Martin Wolf

Tel. 980-2776

Tel. 980-4001 Tel. 980-4010 Tel. 980-5075 Tel. 980-5074 Tel. 980-5075 Tel. 980-3513

Zentrum für Medizinische Versorgung Gynäkologie HNO Labordiagnostik Neurochirurgie Nukleardiagnostik Neurologie Pathologie Radiologie / Kinderradiologie Strahlentherapie

Tel. 980-5307 Tel. 980-4154 Tel. 980-2776 Tel. 980-4151 Tel. 980-4011 Tel. 980-4152 Tel. 980-4001 Tel. 980-5114 Tel. 980-2730

Sonstige Einrichtungen Klinikseelsorge Tel. 980-2820 (kath.) / -2822 (ev.) Grüne Damen und Herren Tel. 980-2825 HNO-Belegarzt (Kinder) L.-M. Schäfer Tel. 3161177

Reha-Zentrum Standort Klinikum Kassel Mönchebergstraße 41–43

Tel. 980-2830

Standort Gesundheitszentrum Wilhelmshöher Allee 91

Krankenhaus Bad Arolsen GmbH Innere Medizin Walter Knüppel, Dr. Bertolt Linder Tel. 800-161

Tel. 98794-0

Große Allee 50, 34454 Bad Arolsen, Tel. 05691 800-0

Anästhesie Dr. Rudolf Alexi, Christian Feine

Tel. 800-0

Gynäkologie Dr. Ulrich Streich

Tel. 2057

Chirurgie Dr. Peter Ahrens, Dr. Peter Wotzlaw Tel. 800-222

Kreiskliniken Kassel GmbH Innere Medizin Dr. Ulrich Braner Dr. Wilhelm Schmidt Chirurgie Dr. Peter Hülsmann Michael Szkopek Gynäkologie / Geburtshilfe Joachim Kuhl Anästhesie / Intensivmedizin Dr. Stefan Mähler 18

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Tel. 05671 81-0

Kreisklinik Wolfhagen Am kleinen Ofenberg 1 34466 Wolfhagen

Tel. 05692 40-0

Innere Medizin Prof. Dr. Frank Schuppert

Tel. 40-150

Tel. 81-400

Chirurgie Prof. Dr. Clemens Dumont

Tel. 40-500

Tel. 81-300 Tel. 81-300

Gynäkologie Dr. Werner Prinz Dr. Marion Reif-Kaiser Dr. Julia Jungermann

Tel. 988550

Anästhesie / Intensivmedizin Dipl.-Med. Mohamed Al Batani Dr. Uwe Hecht

Tel. 40-505 Tel. 40-504

Tel. 2006 Tel. 81-500

Urologie Dr. Dirk Gumbel Dr. Alexander Otto Dr. Marc Ohlemann Heiko Velte HNO-Heilkunde Frank Dastych Uwe Simon Martin Stahl Thomas Storm

Seniorenwohnanlagen Kassel siehe rechte Seite

Tel. 995550

Tel. 2270 Stand: 29.08.2016

Kreisklinik Hofgeismar Liebenauer Straße 1 34369 Hofgeismar


Liebe Patientin, lieber Patient, die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher in den Kliniken •

prüfen Anregungen und Beschwerden der Patienten und der Angehörigen,

•

wenden sich mit deren Einverständnis an die zuständigen Stellen und versuchen zu vermitteln, •

nehmen gern auch positive Erfahrungen entgegen und geben sie weiter.

Klinikum Kassel

Krankenhaus Bad Arolsen

Marlies Rohrbach Sprechzeiten: Do. 14.30 bis 16 Uhr Zentrum für Frauen- und Kindermedizin Heidemarie Siebert Sprechzeiten: Mo. 14.30 bis 16 Uhr

Gerda Schmalz und Helmut Kirner Mo. 11 bis 12 Uhr Raum gegenüber der Patientenaufnahme Tel. 05691 800-172

jeweils Haus X, Eingang 1, Erdgeschoss, Tel. 0561 980-2811, Briefkasten im Eingangsbereich von Haus X, der aber nicht täglich geleert wird.

Betreutes Wohnen Ambulante Pflege Kurzzeitpflege Stationäre Pflege

In den besten Händen

Kreisklinik Hofgeismar Brigitte Briel Di. 15 bis 17 Uhr Tel. 05671 81-95555

Ludwig-Noll-Krankenhaus

Kreisklinik Wolfhagen

Gudrun Burlon Mi. 15.30 bis 16.30 Uhr Haus 2, Dachgeschoss

Elke Oppermann Mi. 9 bis 11 Uhr Tel. 05692 40-444

„Ich bin ganz begeistert, wie unkompliziert und herzlich ich hier aufgenommen wurde!“ Die Seniorenwohnanlagen SWA Kassel bieten Ihnen genau das an Service und Sicherheit, was zu Ihrer aktuellen Lebensgestaltung passt: ob Betreutes Service-Wohnen an den Standorten Lindenberg und Fasanenhof, ambulante Pflege, Kurzzeitpflege oder stationäre Pflege am Lindenberg.

Marlies Rohrbach Klinikum Kassel

Heidemarie Siebert Klinikum Kassel

Gudrun Burlon Ludwig-Noll-Krankenhaus

Gerda Schmalz Krankenhaus Bad Arolsen

Machen Sie sich rechtzeitig Gedanken über Ihren dritten Lebensabschnitt. Wir sind für Sie da und beraten Sie gerne. Rufen Sie uns an: Seniorenwohnanlagen Kassel Tel. 0561 95077-0 Ambulanter Pflegedienst Tel. 0561 87983-50/-51

Helmut Kirner Krankenhaus Bad Arolsen

Brigitte Briel Kreisklinik Hofgeismar

Elke Oppermann Kreisklinik Wolfhagen

www.gnh.net

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Danke

Die Unternehmen der Gesundheit Nordhessen bedanken sich herzlich bei den zahlreichen Förderern und Sponsoren, welche die vielfältige Arbeit für die Patientinnen und Patienten finanziell und mit ehrenamtlichem Einsatz unterstützen. Unser Dank gebührt allen Einzelspendern und Firmen sowie insbesondere den folgenden Vereinen und Einrichtungen: Elternhaus Kassel gGmbH www.elternhaus-kassel.com | „freuNde“ – Förderverein für Familien mit neurologisch kranken Kindern www.Kinderneuro-freunde-ks.de | Günther Cramer Stiftung www.guenther-cramerstiftung.de | Gute Besserung e.V.: Förderverein Krankenhaus Bad Arolsen www.gute-besserung-ev.de Helga und Heinrich Holzhauer Stiftung für krebskranke Kinder www.holzhauer-stiftung.de | Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus e.V. www.hilfe-fuer-kinder-im-krankenhaus.de | Kinderkrebshilfe Waldeck-Frankenberg e.V. www.kinderkrebshilfe-wa-fkb.de | Kleine Riesen Nordhessen: Verein für Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen in Nordhessen e.V. www.kleine-riesen-nordhessen.de LebensWert: Förderverein für die palliative Versorgung Erwachsener im Klinikum Kassel e.V. www. verein-lebenswert-kassel.de | Verein für krebskranke Kinder Kassel e.V. www.krebskranke-kinder-kassel.de


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