Patientenmagazin | Sommer 2016
Schlaganfällen vorbeugen Neue TIA-Einheit in der Notaufnahme
Mit Wärme und Unterdruck Neue Methode zur Hauttransplantation
Körper und Seele beachten Neue Chefärztin im Klinikum
Stolz auf die erfolgreiche Entwicklung des [kit]: Peter Metz (Leiter Bildung und Personalentwicklung bei der GNH), Peter Wieddekind, Detlef Eggers, GNH-Personalvorstand Birgit Dilchert, Volker Pape (Leiter GNH-Bildungszentrum) und Helmut Zeilfelder (Geschäftsführer und Pflegedirektor Klinikum).
[kit]: Positive Entwicklung der Kasseler Intensivpflegetage Der Erfolg gibt den Initiatoren recht: Die Kasseler Intensivpflegetage – kurz [kit]: genannt – haben sich in den 15 Jahren ihres Bestehens durchgängig positiv entwickelt. 2001 vom damaligen Stationsleiter der Internistischen Intensivstation, später Pflegedienstleiter im Klinikum und Pflegedirektor der Kreiskliniken Kassel, Peter Wieddekind, ins Leben gerufen, hat sich der [kit]: von einer eintägigen Veranstaltung mit 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu einer zweitätigen Fortbildung mit deutlich über
200 Anmeldungen entwickelt. Die Kombination aus Vorträgen und Workshops zu aktuellen Themen der Intensivpflege ist im weiten Umkreis von Nordhessen ein einmaliges Angebot. Die Teilnehmer reisen dazu aus ganz Deutschland an, die Referenten kommen inzwischen sogar teilweise aus dem Ausland. Als die drei großen Themen der vergangenen Jahre nennt Detlef Eggers, Leiter Fachweiterbildung Intensivpflege und Anästhesie im Bildungs-
zentrum der Gesundheit Nordhessen (GNH) und heutiger [kit]:-Organisator, die Frühmobilisierung von Intensivpatienten sowie die Prävention von Lungenentzündungen und postoperativer Verwirrtheit. „Der Fokus der Intensivpflege richtet sich zunehmend auf die weichen Faktoren“, berichtet er. Etliche Studien hätten gezeigt, dass der Einsatz und das Verhalten am Patientenbett – wie angemessene Kommunikation, Basale Stimulation, etc. – großen Einfluss auf den Heilungsfortschritt des Patienten hätten.
Inhalt 3 Neue TIA-Einheit im Klinikum hilft bei Prävention von Schlaganfällen
12 35 Jahre Ehrenamt: Aus einer Idee wurde eine Institution
5 Rückenmarksstimulation: Mit Elektroden gegen starke Schmerzen
13 36 Jahre mit Herzblut und Engagement für das Unternehmen im Einsatz
7 Viele Patienten von Erkrankungen am Enddarm und After betroffen
14 Engere Vernetzung der GNH-Kliniken: Prof. Dumont leitet Chirurgie in Wolfhagen
8 Zwei Zertifikate bestätigen Qualität der Kinderkliniken
15 Exzellente Diagnostikerin mit einem großen Herzen für ihre Patienten
9 Hauttransplantation ganz schonend und ohne Schmerzen
17 Preisrätsel
10 Venen und Arterien standen im Mittelpunkt
18 Kontaktliste Gesundheit Nordhessen
11 Neue Psychosomatik-Chefärztin: Körper und Seele wieder ins Gleichgewicht bringen
19 Die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher
Impressum Herausgeber: Gesundheit Nordhessen Holding AG, Mönchebergstraße 48 E, 34125 Kassel, Tel.: 0561 980-4807, gnh.net, info@gnh.net | Redaktion: Gisa Stämm (verantwortlich), Inga Eisel | Layout, Satz und Anzeigen: Roberts Marken & Kommunikation GmbH, www.roberts.de | Fotos: Inga Eisel, Elke Fräßdorf, Roberts Marken & Kommunikation GmbH – Elizaveta Apraksina, Jutta Rüscher, Beate Sippel, Gisa Stämm | Titelfoto: Gerd-Christian Pohlmann, Gesundheits- und Krankenpfleger in der Endoskopie-Abteilung des Krankenhauses Bad Arolsen | Druck: Julius Kress OHG, Kassel | Erscheinungsweise: quartalsweise | Auflage: 12.500 Exemplare | Für den Inhalt der Anzeigen sind die Inserenten verantwortlich. Der Nachdruck der Beiträge dieser Ausgabe bedarf, auch auszugsweise, der ausdrücklichen Genehmigung der Herausgeber. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen.
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Neue TIA-Einheit im Klinikum hilft bei Prävention von Schlaganfällen Klinikum Kassel bundesweit Vorreiter mit TIA-Einheit in der Notaufnahme Das Klinikum Kassel hat sein Leistungsspektrum und die Versorgungskapazität für Patientinnen und Patienten mit Schlaganfall bzw. Verdacht auf Schlaganfall noch weiter ausgebaut: Anfang Mai ist in der Zentralen Notaufnahme eine TIA-Einheit mit vier zusätzlichen Betten in Betrieb gegangen. TIA steht für „transitorische ischämische Attacke“ und bezeichnet eine vorübergehende Durchblutungsstörung in Bereichen des Gehirns. Obwohl die Symptome wieder komplett verschwinden, gilt sie als Vorbote eines „großen“ Schlaganfalls. Daher sollten die Ursachen unbedingt sofort geklärt und behandelt werden, um das Schlaganfall-Risiko des Patienten zu mindern. Das Klinikum Kassel verfügt über sämtliche Möglichkeiten, um TIA sowie Schlaganfälle optimal zu diagnostizieren und zu behandeln, einschließlich einer zertifizierten Schlaganfall-Spezialstation (Stroke Unit) mit 17 Betten. Die Symptome einer TIA ähneln denen eines Schlaganfalls, können allerdings schwächer ausgeprägt sein und verschwinden nach kurzer Zeit – nach Sekunden, Minuten oder wenigen Stunden, erläutert Prof. Dr. Andreas Ferbert, Direktor der Klinik für Neurologie im Klinikum. Als häufige Symptome nennt er Sehstörungen auf einem Auge, Lähmungen (einer Körperhälfte, einer Gesichtshälfte, einer Extremität), motorische Störungen, Gefühlsstörungen (Taubheit, Kribbeln), Sprachstörungen und Schwindel. Eine TIA wird meist durch ein kleines Blutgerinnsel hervorgerufen, das sich
Stellten die neue TIA-Einheit im Klinikum Kassel vor (von links): GNH-Vorstandsvorsitzender Karsten Honsel, Neurologie-Chefarzt Prof. Ferbert, ZNA-Chefarzt Dr. Weber und Dr. Florian Heinen, Neurologe in der TIA-Einheit.
aus einer verkalkten Halsschlagader gelöst hat und kurzzeitig ein Hirngefäß verstopft. Auch Vorhofflimmern oder andere Erkrankungen können kleine Blutgerinnsel freisetzen. Prof. Ferbert: „Die Ursachen für TIA und Schlaganfall sind weitgehend gleich, daher ist eine TIA als Warnzeichen unbedingt ernst zu nehmen.“ Bis zu 40 Prozent der Patientinnen und Patienten mit einer TIA erlitten innerhalb von fünf Jahren einen Schlaganfall, ungefähr 10 bis 15 Prozent sogar innerhalb der ersten zwei Wochen – sofern keine Behandlung erfolgt. Für die neue TIA-Einheit im Klinikum Kassel wurden zwei bisher anderweitig genutzte Räume im Bettenbereich der Zentralen Notaufnahme umgebaut sowie das ärztliche und pflegerische Team erweitert. Patientinnen und Patienten, die mit Ver-
dacht auf eine TIA in das Klinikum Kassel kommen, durchlaufen hier eine strukturierte und schnelle Diagnostik und Behandlung. „Wir prüfen die Risikofaktoren des Patienten und klären ab, ob es sich wirklich um eine TIA handelt“, sagt Dr. Klaus Weber, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme. „Die Symptome könnten auch auf abgedrückte Nerven oder MiniKrampfanfälle hinweisen.“ Da auf eine TIA innerhalb kurzer Zeit ein Schlaganfall folgen kann, bleiben die Patienten bei Bedarf 24 Stunden unter intensiver Beobachtung in der TIA-Einheit. Dr. Weber: „Mit einer eigenständigen TIA-Einheit und der Möglichkeit einer Beobachtung über 24 Stunden betreten wir bundesweit Neuland.“ Jüngste Fachartikel belegen nach Webers Worten die hohe Bedeutung einer systematischen Fortsetzung auf Seite 4 visite 02/16
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TIA-Akutbehandlung an einem spezialisierten und erfahrenen Zentrum für die Verhinderung von Schlaganfällen. Die Autoren gehen davon aus, dass das Risiko einen „großen“ Schlaganfall zu erleiden nach systematischer Behandlung in einer TIA-Einheit erheblich niedriger ist als ohne diese Behandlung. Die TIA-Einheit ist eng mit der Stroke Unit des Klinikums vernetzt und arbeitet nach den gleichen Behandlungsleitlinien. Wird bei den Untersuchungen ein hohes Schlaganfall-Risiko eines Patienten festgestellt, kann dieser zur weiteren Versorgung direkt auf die Spezialstation verlegt werden, die als einzige Einrichtung in der Region von der Stiftung Deutsche Schlagfallhilfe als überregionales Zentrum zertifiziert ist. Außerdem ist das Klinikum koordinierendes Zentrum des Neurovaskulären Netzwerkes für Nordhessen, das
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von der Deutschen Schlaganfallgesellschaft zertifiziert wurde.
„visite“ auch als App erhältlich
Das Klinikum Kassel, einziges Krankenhaus der Maximalversorgung in Nordhessen, ist nach Angaben des Geschäftsführers und GNH-Vorstandsvorsitzenden Karsten Honsel schon seit vielen Jahren auf die Diagnose und Behandlung von Schlaganfällen und anderen neurovaskulären, d.h. die Nerven und Blutgefäße betreffenden Erkrankungen spezialisiert. Zur optimalen Versorgung stehe hier im neurovaskulären Zentrum ein erfahrenes interdisziplinäres Team mit Neurologen sowie Neuroradiologen, Kardiologen, Neurochirurgen und Gefäßchirurgen bereit − und das rund um die Uhr. „Mit der neuen TIA-Einheit haben wir dem neurovaskulären Zentrum den nächsten wichtigen Baustein im Sinne der Prävention von Schlaganfällen hinzugefügt.“
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Rückenmarksstimulation: Mit Elektroden gegen starke Schmerzen Neurochirurgie des Klinikums ist spezialisiertes Zentrum für die Methode Starke Schmerzen und taube, geschwollene Finger an der linken Hand − für Rita Enderlein war das sieben Monate lang der Alltag. Mit einer Rückenmarksstimulation in der Klinik für Neurochirurgie des Klinikum Kassel konnte ihr geholfen werden: Statt Schmerzen hat die 50-Jährige wieder Gefühl in den Fingern, kann ihre linke Hand ganz normal nutzen. Bei diesem Verfahren, das nur an spezialisierten Zentren angeboten wird, sorgen schwache elektrische Impulse dafür, dass die Schmerzleitung ins Gehirn unterbrochen wird. Bei einer Handoperation in einem anderen Krankenhaus war bei Rita Enderlein ein Nerv verletzt worden. Es entwickelte sich ein chronisches regionales Schmerzsyndrom (CRPS) oder auch Morbus Sudeck − so werden starke Schmerzen an Armen oder Beinen genannt, die nach einer Verletzung oder Operation bestehen bleiben. Die Finger der Patientin aus Edermünde waren blau angeschwollen, hatten keine Sensibilität. Sie konnte mit der Hand nichts festhalten, musste ständig starke Schmerzmittel nehmen. Eine ergotherapeutische und medikamentöse Behandlung brachte keinen Erfolg. Sie entschied sich schließlich für eine Rückenmarksstimulation in der Neurochirurgie des Klinikum Kassel, auch SCS (Spinal Cord Stimulation) genannt. Bei diesem Verfahren wird unter örtlicher Betäubung eine dünne Elektrode so am Rückenmark platziert, dass spezielle Bahnen des Rückenmarks stimuliert werden,
Schmerzfrei dank Rückenmarksstimulation: Rita Enderlein zeigt die Fernbediendung, Oberärztin Dr. Stefanie Kästner das Ladegerät, das etwa einmal pro Woche für 30 Minuten von außen auf die Haut gelegt wird.
erläutert Oberärztin Dr. Stefanie Kästner. Dadurch wird die Weiterleitung des Schmerzimpulses ins Gehirn unterbrochen. Gleichzeitig werden Nervenbahnen in den Arm aktiviert, wodurch Blutgefäße weitgestellt werden und sich die Durchblutung verbessert. Rita Enderlein hat noch auf dem OP-Tisch gespürt, wie das Gefühl in ihre Fingerspitzen zurückgekehrte. „Dieses leichte Kribbeln war für mich ein Gefühl wie Weihnachten und Ostern zusammen.“
Dr. Kästner bei einem zweiten Eingriff eine Woche später unter der Bauchdecke implantiert hat. Er lädt sich selbst auf, wenn Rita Enderlein außen ein Ladegerät (Recharger) auf die Haut legt. Die Patientin hat außerdem eine Fernbedienung, mit der sie die Stärke der Stimulation regulieren und das System ein- und ausschalten kann. Weil der Aufbau eines Rückenmarksstimulators mit einem Herzschrittmacher vergleichbar ist, wird das Gerät auch als Schmerzschrittmacher bezeichnet.
Die Elektroden sind mit einem kleinen Generator verbunden – so ähnlich wie bei einem Herzschrittmacher –, den
Geeignet ist die Rückenmarksstimulation für Patienten, denen die Fortsetzung auf Seite 6 visite 02/16
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technischen Aspekte des Verfahrens klar sind und die das Gerät steuern können. „Es ist kein Computer, der auf Knopfdruck für Schmerzfreiheit sorgt“, betont Neurochirurgin Dr. Kästner. Rita Enderlein, bei der der Eingriff im Herbst 2013 erfolgte, kam von Anfang an ohne Schwierigkeiten damit zurecht. „Morgens stelle ich mich an, abends fahre ich mich wieder runter“, scherzt sie. Auch Duschen und Schwimmen sei problemlos möglich. Dr. Kästner nutzt die Rückenmarksstimulation schon seit 15 Jahren bei Patienten mit starken chronischen Schmerzen in den Extremitäten. Ihre Erfahrung: „Gerade Patienten mit einem Morbus Sudeck sprechen zu über 90 Prozent darauf an.“ Die Batterie werde dennoch erst implan-
tiert, wenn sich in einer einwöchigen Probephase die Wirksamkeit des Verfahrens gezeigt habe. Neuerdings behandelt die Neurochirurgin in Zusammenarbeit mit der Gefäßchirurgie des Klinikums häufiger auch Patienten mit schweren Durchblutungsstörungen, bei denen mit anderen Verfahren keine Verbesserung der Durchblutung mehr möglich ist. Zwar lasse sich mit der Rückenmarksstimulation die Gefäßerkrankung nicht heilen. Aber eine Linderung der Schmerzen führe zu einer erheblichen Verbesserung der Lebensqualität. Wie bei Rita Enderlein: Nachdem sie zuvor ein Jahr krank geschrieben gewesen sei, sei sie dank der Behandlung ein ganz anderer Mensch geworden. „Damit ist mein Leben wieder lebenswert geworden.“
Kontakt: Neurochirurgische Ambulanz, Tel. 0561 980-4151 E-Mail: zmv.neurochirurgie@klinikum-kassel.de
Die Akut-Krankenhäuser
Kosmetikseminar für Krebspatientinnen Jedes Jahr erhalten 230.000 Frauen in Deutschland die Diagnose Krebs. Dies hinterlässt neben seelischen oft auch äußerliche Spuren. Unter dem Titel „look good feel better“ bieten daher das Klinikum Kassel (Onkologie und Frauenklinik) und die DKMS Life gGmbH kostenlose Kosmetikseminare für Krebspatientinnen an. Die Teilnehmerinnen erhalten in einem zweistündigen „Mitmachprogramm“ Tipps zur Kosmetik sowie Tuch- und Kopfschmuckgestaltung, um die sichtbaren Folgen der Therapie wie Haar-, Wimpern- oder Augenbrauenverlust zu kaschieren. Die nächsten Termine: 23.09. und 25.11.2016, 14.30 Uhr. Info und Anmeldung unter Tel. 0561 98017532 (Sonja Storm, Silke Snoussi).
Die Fach- und Rehabilitationskliniken
ASKLEPIOS STADTKLINIK BAD WILDUNGEN
ASKLEPIOS FACHKLINIK FÜRSTENHOF
Allgemein- und Viszeralchirurgie Gefäßchirurgie und endovaskuläre Gefäßtherapie Innere Medizin / Kardiologie / Gastroenterologie Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie Schlaf- und Atemzentrum / Weaning Unfallchirurgie & Orthopädie Urologie Brunnenallee 19 Bad Wildungen (0 56 21) 795-0
Fach- und Anschlussrehabilitation für Atemwegserkrankungen / Pneumologie Angiologie Kardiologie Medizinische Psychosomatik Neurologie Brunnenallee 39 Bad Wildungen (0 56 21) 704-0
ASKLEPIOS KLINIKUM SCHWALMSTADT
ASKLEPIOS HELENENKLINIK
Allgemein- und Viszeralchirurgie Frauenklinik: Gynäkologie und Geburtshilfe Gefäßchirurgie und endovaskuläre Gefäßtherapie Geriatrie (Altersmedizin) Innere Medizin / Gastroenterologie Innere Medizin / Kardiologie / Pneumologie Innere Medizin / Rhythmologie Unfallchirurgie & Orthopädie
Fach- und Anschlussrehabilitation für Innere Medizin mit Gastroenterologie Nephrologie Orthopädie Urologie und Urogynäkologie
Krankenhausstr. 27 Schwalmstadt (0 66 91) 799-0
Laustraße 35 Bad Wildungen (0 56 21) 85-0
ASKLEPIOS KLINIKUM MELSUNGEN Allgemein- und Viszeralchirurgie Geriatrie (Altersmedizin) Innere Medizin / Kardiologie / Gastroenterologie Unfallchirurgie und Orthopädie Kasseler Straße 80 Melsungen (0 56 61) 777-0
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Viele Patienten von Erkrankungen am Enddarm und After betroffen Allgemeinchirurgie im Klinikum bietet spezielle Verfahren für Diagnostik und Therapie an Beschwerden und Erkrankungen im Enddarm und im Analbereich sind ein Thema, über das keiner gern spricht – obwohl rund ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland darunter leidet. Betroffene schieben den Arztbesuch aus Scham oft lange hinaus. „Dabei ist ein Großteil der Erkrankungen mit einer lokalen Therapie gut zu behandeln und für Operationen gibt es heutzutage oft schonende, minimal-invasive Verfahren“, sagt Prof. Dr. Jürgen Faß, Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Klinikum Kassel und Proktologe. Proktologie ist der Name des Fachgebietes, das sich mit Erkrankungen im Bereich des Afters und Enddarms beschäftigt. Im Klinikum Kassel stehen zur Diagnose und Behandlung von gut- und bösartigen proktologischen Erkrankungen alle Standard- sowie etliche Spezialverfahren zur Verfügung. Außerdem ist Prof. Faß von der Landesärztekammer Hessen zur Weiterbildung angehender Proktologen ermächtigt. Zu den häufigsten Erkrankungen, die das Proktologen-Team um Prof. Faß und Oberarzt Samiullah Khalid behandelt, zählen Hämorrhoiden, Analfissuren (Einrisse der Haut am Analkanal), Analfisteln und -abszesse (Eiteransammlungen in der Afterregion) und Stuhlinkontinenz. Aber auch Enddarm- und Analkrebs, Stuhlentleerungsstörungen, schmerzhafte Thrombosen der Blutgefäße in der Afterregion und Ausstülpungen des Mastdarms (Rektumprolaps) gehören zu den gängigen Krankheitsbildern. Da bei proktologischen Beschwerden oft das komplexe Zusammen-
spiel von Darm, Beckenboden und Nerven gestört ist, arbeitet die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie eng mit anderen Disziplinen des Klinikums – zum Beispiel den Magen-Darm-Spezialisten der Gastroenterologie, Frauenärzten und Urologen – zusammen und ist außerdem im Beckenbodenzentrum Nordhessen vernetzt.
Klinikdirektor Prof. Faß und Oberarzt Khalid vor dem Endosonographie-Gerät, das den untersuchten Bereich dreidimensional darstellt.
Für eine sorgfältige Diagnostik der proktologischen Beschwerden führen die Ärzte jährlich unter anderem 600 Spiegelungen des Mastdarms (= das letzte Stück des Enddarms) und 100 Endosonographien aus, bei denen die Ultraschallsonde in den Darm eingeführt wird. Als spezielle Verfahren bietet das Klinikum außerdem die Druckmessung des Schließmuskels (anale Manometrie) sowie die MRT-Defäkographie an, eine Untersuchung der Stuhlentleerung mit Hilfe der Magnetresonanztomographie. Auf der gründlichen Diagnosestellung beruht das Behandlungskonzept, das für jeden Patienten individuell erstellt wird. Prof. Faß: „Mit der geeigneten Therapie lassen sich viele proktologische Erkrankungen heilen oder die Beschwerden zumindest soweit
lindern, dass sich die Lebensqualität der Patienten enorm verbessert.“ So wie bei der Sakralnervenstimulation (SNS), welche die Klinik seit einigen Jahren insbesondere für Patientinnen und Patienten mit Stuhlinkontinenz anbietet. Dabei gibt ein kleines implantiertes Gerät – eine Art Schrittmacher – schwache elektrische Impulse an die Nerven im Bereich des Kreuzbeins ab, welche die Funktion des After-Schließmuskels steuern. Mehr als 90 SNS-Geräte haben die Proktologen des Klinikums bislang eingesetzt, berichtet Oberarzt Khalid. „Fast allen Patienten hat das SNS-Verfahren eine erhebliche Steigerung ihrer Lebensqualität gebracht. Sie haben sich wieder unter Menschen getraut, sind auf Reisen gegangen.“ Fortsetzung auf Seite 8 visite 02/16
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Gleich zwei Gütesiegel für Kinderkliniken Zertifizierungen bestätigen die hohe Qualität Ambulanter Pflegedienst SWA aktiv
Individuelle Pflegeangebote:
Grundpflegeleistungen
Medizinisch-pflegerische Versorgung / Behandlungspflege
Unterstützung und Beratung
Betreuungsleistungen
Verhinderungspflege
Über gleich zwei Auszeichnungen können sich Kinderkliniken des Klinikum Kassel freuen. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin sowie die Klinik für Kinderchirurgie haben das Gütesiegel „Ausgezeichnet. FÜR KINDER 2016 – 2017 plus+“ erhalten, für das die personelle, räumliche und technische Ausstattung, aber auch die Organisation und Qualitätssicherung durchleuchtet wurden. Das Gütesiegel wurde von der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland, der Bundesarbeitsgemeinschaft Kind und Krankenhaus und der Deutschen Akademie für Kinderund Jugendmedizin zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie entwickelt, damit Eltern selbst prüfen können, ob das für sie nächstgelegene Kinderkrankenhaus die Qualitätskriterien einer guten Kinderklinik erfüllt.
Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikum Kassel ist zudem für weitere zwei Jahre von der Deutschen Diabetes Gesellschaft als Behandlungseinrichtung für Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus zertifiziert worden. Das Team der Klinik betreut rund 290 junge Diabetiker stationär und ambulant und zählt damit zu den zehn größten Einrichtungen dieser Art in Deutschland. Eine Besonderheit im Klinikum Kassel ist der hohe Anteil der Insulinpumpentherapie, die bei ca. 60 Prozent der jungen Patienten eingesetzt wird und die Therapie gegenüber Spritzen und Pens deutlich vereinfacht. Außerdem wird in der Klinik die kontinuierliche Blutzuckermessung verwendet, bei welcher Sensoren den Gewebezucker fortlaufend messen. Dies erleichtert das Alltagsmanagement und erspart den Kindern und Jugendlichen den Pieks in den Finger.
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Für eine unverbindliche Beratung und weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, bei uns im Büro, bei Ihnen zu Hause oder in Ihrem Patientenzimmer. Unsere Bürozeiten sind Montag bis Freitag von 8-13 Uhr Hinter dem Fasanenhof 1 H, Kassel und nach tel. Vereinbarung 0561 87983-50/-51 www.gnh.net
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Insgesamt führt die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie jährlich rund 150 proktologische Eingriffe aus, von denen ein ganzer Teil minimal-invasiv erfolgen kann. Als Beispiel nennt Prof. Faß die Transanale Endoskopische Mikrochirurgie (TEM). Dabei werden mit Hilfe eines speziellen Operationsrektoskops große Polypen und Mastdarmtumoren im Frühstadium entfernt. „Ein Bauchschnitt oder das Anlegen eines künstlichen
Darmausgangs ist dafür nicht erforderlich.“ Für Hämorrhoiden-Eingriffe, die früher als sehr schmerzhaft galten, gibt es nach den Worten des Klinikdirektors inzwischen ebenfalls Operationstechniken, die für den Patienten wesentlich schonender sind. Prof. Faß und Samiullah Khalid ermutigen daher Betroffene, sich bei proktologischen Beschwerden vertrauensvoll an ihren Arzt zu wenden und Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Kontakt bei Fragen zu proktologischen Erkrankungen: Tel. 0561 980-5188
Schonende Hauttransplantation dank Wärme und Unterdruck Gefäßchirurgen des Klinikums setzen innovative Methode für kleine Wunden ein Seit kurzem ist eine neue Art der Hauttransplantation ohne Operation, ohne Narkose und ohne Schmerzen in der Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie im Klinikum Kassel möglich. Bei der epidermalen Hauttransplantation wird auf eine sehr schonende Weise gesunde Haut des Patienten entnommen, um die Heilung chronischer oder akuter Wunden zu unterstützen. Karl-Wilhelm Schmidt aus Korbach hatte sich im vorigen Jahr am Unterschenkel gestoßen und eine kleine Wunde zugezogen. Da diese nach drei Monaten immer noch nicht verheilt war, stellte er sich in der Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie des Klinikum Kassel vor. Die Ärzte stellten fest, dass die Wunde wegen eines Krampfaderleidens nicht heilte. Die Entfernung der erkrankten Vene (Varikose) war daher der erste Behandlungsschritt. „Anschließend konnten wir mit der neuen Technik minimal-invasiv und ohne Schmerzen für den Patienten eine epidermale Hauttransplantation durchführen“, erläutert Ibrahim Sharaf, Leitender Oberarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie. Bei dem Verfahren wird ein kleines Gerät für etwa eine Dreiviertelstunde auf gesunde Haut des Patienten gesetzt, bei Karl-Wilhelm Schmidt war es der Oberschenkel. Mit Hilfe von Temperaturen von 37 bis 41 Grad und einem Unterdruck von ca. -400 mmHg werden Oberhaut-Zellen entnommen und auf eine klebende Spezialfolie fixiert. Die Folie mit dem Mikrotransplantat wird dann auf
der Wunde platziert, wo sich die transplantierten, gesunden Zellen vermehren und die Wunde zügig verheilt. „Eine wunderbare Sache“, nennt Patient Schmidt dieses in Deutschland noch recht junge Verfahren, das in Kassel und Umgebung derzeit nur im Klinikum angeboten wird. „Ich habe bei der Entnahme überhaupt keine Schmerzen gehabt. Die Stelle, an welcher die „Überhaupt keine Schmerzen“: Patient Karl-Wilhelm Schmidt Hautzellen entund Oberarzt Ibrahim Sharaf mit dem handtellergroßen n o m m e n w u rGerät, das zur Zellentnahme auf gesunde Haut gelegt wird. den, war ein bisschen rau, aber zwei Tage später hat den Patienten Operation, Narkose man dort überhaupt nichts mehr sowie Schmerzen ersparen und den bemerkt. Auch die Wunde am Un- Krankenhausaufenthalt verkürzen.“ terschenkel ist zügig verheilt – ohne Narbe.“ Schlecht heilende und chronische Wunden sind in der Gefäßchirurgie Oberarzt Ibrahim Sharaf ist von der ein tägliches Thema, weil Gefäßerepidermalen Hauttransplantation krankungen häufig der Grund für absolut überzeugt. Das Verfahren Wundheilungsstörungen sind. In sei für Wunden bis zu einem Durch- der gefäßchirurgischen Ambulanz messer von fünf bis zehn Zentimetern prüfen die Ärzte die Ursache für die geeignet. „Bei anderen Hauttrans- chronische Wunde und ob die Wunde plantationsverfahren muss man den mit dem neuen Verfahren behandelt Patienten eine neue Verletzung zu- werden kann. fügen, um eine Wunde zu schließen. Mit dieser minimal-invasiven MethoKontakt: Tel. 0561 980-5185 de zur Wundbehandlung können wir visite 02/16
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Für die Gesundheit Nordhessen bei den Gesundheitstagen im Einsatz: Tanja Lamm, Basel Chaikhouni, Dr. Bassam Basti, Dr. Joseph Kobba und Tatjana Stach, im Hintergrund das begehbare Venenmodell.
Venen und Arterien standen im Mittelpunkt Unübersehbar präsentierte sich bei den Kasseler Gesundheitstagen im Frühjahr die Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie, welche das Klinikum Kassel im vorigen Jahr als eigenständige Klinik gegründet hat: An überdimensionalen Arterienund Venenmodellen erläuterte das Team um Klinikdirektor Dr. Joseph
Kobba den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern die häufigsten Gefäßerkrankungen, erklärte Diagnosemöglichkeiten und Therapieverfahren. Dazu zählt auch die endovaskuläre Chirurgie, bei der Gefäße mit Hilfe von Kathetertechnik schonend „von innen heraus“ operiert werden. Auf großes Interesse stieß das
Angebot der Klinik, die Halsschlagader per Ultraschall zu untersuchen. Auch über die epidermale Hauttransplantation informierten die Fachleute (s. Seite 9). Im Tagungsprogramm der Veranstaltung waren zudem aus dem Klinikum etliche Mediziner anderer Fachrichtungen als Referenten vertreten.
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Blickt von ihrem Arbeitszimmer auf Kassels Innenstadt: die neue Chefärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Dr. Christina Kleiber.
Körper und Seele wieder ins Gleichgewicht bringen Dr. Kleiber neue Chefärztin für Psychosomatik im Klinikum Kassel Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Klinikum Kassel hat mit Dr. Christina Kleiber eine neue Chefärztin. Die Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie wechselte vom Universitätsklinikum Göttingen nach Kassel und trat die Nachfolge des verstorbenen Dr. Johannes Kipp an. Zwischenzeitlich hatten Dr. Angelika Stern-Roser, Dr. Annette Eisenmann und Semra Sivri die Klinik kommissarisch geleitet. Die bisherigen Schwerpunkte der 50-Jährigen liegen in der Internistischen Psychosomatik, der Psychokardiologie und der Psychoonkologie. In der Psychosomatik werden Patientinnen und Patienten behandelt, bei denen seelische Konflikte und Belastungen zu psychischen oder körperlichen (somatischen) Symptomen geführt haben, aber auch Menschen, die aufgrund körperlicher Erkrankungen seelisch belastet sind. Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Klinikum Kassel verfügt über 25 stationäre und 30 tagesklinische Plätze. Behandelt wird das gesamte Spektrum der psychosomatischen Erkrankungen, z. B. Angststörungen, Depressionen,
Zwangsstörungen, Essstörungen, Schmerzstörungen und Persönlichkeitsstörungen. Zudem können Patientinnen und Patienten mit körperlichen Erkrankungen wie Migräne, Asthma, Magen- und Darmerkrankungen, Neurodermitis, Herzkrankheiten, Bluthochdruck oder Stoffwechselkrankheiten (z.B. Diabetes) behandelt werden. Nicht selten führen diese Erkrankungen zu schwerwiegenden psychischen Belastungen. Außerdem kann der Erkrankungsverlauf durch psychische Belastungen oder Stress ungünstig beeinflusst werden. Die neue Chefärztin möchte die bestehende Vernetzung der Klinik mit niedergelassenen Psychotherapeuten fortsetzen und die Zusammenarbeit mit den somatischen Fachrichtungen im Klinikum und in den Praxen intensivieren. Als Beispiel nennt sie Patienten mit schweren Herzerkrankungen nach Implantation eines Defibrillators. Trotz der lebensrettenden Maßnahme kann dies bei einigen Patienten nach mehrfacher Schockabgabe zu erheblichen Bewältigungsproblemen bis hin zu schweren posttraumatischen Belastungsstörungen führen. Dies bringe eine eingeschränkte Lebensqualität und nicht selten massive Folgeprobleme mit sich. Mit psycho-
therapeutischen Behandlungsansätzen lassen sich diese Ängste meist sehr erfolgreich behandeln. „Dabei ist die enge Zusammenarbeit mit den entsprechenden Fachdisziplinen unerlässlich“, so Dr. Kleiber. Dr. Christina Kleiber stammt aus Frankfurt / Main und hat in Gießen zunächst eine Krankenpflegeausbildung und anschließend ihr Medizinstudium absolviert. Es folgten einige Jahre Tätigkeit in der Schweiz mit internistischer Ausbildung. Ihr weiterer Berufsweg einschließlich der Promotion führte sie in die Psychosomatik. „Das Gespräch mit Patienten war mir immer ein wichtiges Anliegen – zur Diagnostik, aber auch um die Bedeutung und Folgen der Erkrankung für den Patienten zu verstehen. Darüber hinaus ist es mir ein Anliegen, Patienten in ihren Bewältigungsmöglichkeiten zu unterstützen“, begründet die neue Chefärztin ihre Entscheidung für die Psychosomatik. „Mein Verständnis war schon immer an die Einschätzung der bekannten Psychosomatiker English und Weiss angelehnt: Nicht dem Körper weniger, sondern der Seele mehr Aufmerksamkeit schenken. Ein Ziel ist es dabei, Körper und Seele (wieder) ins Gleichgewicht zu bringen“. Fortsetzung auf Seite 12 visite 02/16
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Zahlreiche Gratulanten waren anlässlich der Jubiläumsfeier zu Gast: Petra Martin, Günter Kolbe (hinten von links, Ökumenische Klinikseelsorge), Helmut Zeilfelder (Pflege-Geschäftsführer), Birgit Dilchert (GNH-Personalvorstand, vorn von links), Dekanin Barbara Heinrich, Käte Roos (Vorsitzende der Evangelischen Kranken- und Alten-Hilfe e.V./eKH), Renate Drüker (Landesbeauftragte der eKH), Elisabeth Meineke-Wolf (Ehrenamtskoordinatorin), Christa Joedt (Vorsitzende des Deutschen Evangelischen Frauenbundes, Kassel)
35 Jahre Ehrenamt: Aus einer Idee wurde eine Institution Grüne Damen und Herren am Klinikum feierten mit zahlreichen Gästen Acht Frauen taten sich im Jahr 1981 zusammen, um ehrenamtlich ihre Hilfe im Klinikum Kassel anzubieten. Heute sind die Grünen Damen und Herren eine 85 Personen starke Gruppe, die aus dem Klinikalltag nicht mehr wegzudenken ist. Das unterstrichen alle Redner im April bei der Feierstunde anlässlich des 35-jährigen Bestehens der Ehrenamtlichen. So auch GNH-Personalvorstand Birgit Dilchert: „Im Krankenhaus wissen es besonders die Patienten zu schätzen, wenn sich jemand für ein Gespräch oder eine kleine Dienstleistung Zeit nimmt. Denn Zeit zu schenken wird im Rahmen der Arbeitsverdichtung, die wir alle täglich spüren, zu einem wertvollen Gut.“ Die Initiative ging damals vom Deutschen Evangelischen Frauenbund aus.
Die heute 84-jährige Brunhilde Fabricius rief das Projekt 1981 ins Leben. Am damaligen Stadtkrankenhaus begann die Gruppe in zwei Kliniken, der Augenklinik und der Urologie. 1986 wurde das Angebot um eine Patientenbibliothek erweitert, die heute mehr als 2800 Titel zählt. 1991 waren bereits 36 engagierte Damen auf 16 Stationen im Einsatz. 1996 kamen die ersten beiden Herren hinzu. Wegweisend war die Einrichtung eines muslimischen Besuchsdienstes im Jahr 1998 mit acht Blauen Helferinnen, wie sich die Gruppe damals nannte. „An Veränderung hat es nie gemangelt“, sagte Marlies Rohrbach, die zwölf Jahre lang bis 2012 Einsatzleiterin war. Die Ehrenamtlichen hätten sich stets neue Felder erarbeitet,
zum Beispiel eine Kleiderkammer eingerichtet, Einsätze in Funktionsbereichen wie der Zentralen Notaufnahme und einen Besuchsdienst in den Seniorenwohnanlagen eingeführt. Dafür habe man regelmäßig neue Mitglieder geworben. Die hauptamtliche Ehrenamtskoordinatorin Elisabeth Meineke-Wolf verwies darauf, dass die Ehrenamtlichen heute ein enormes Zeitkontingent für die Patienten einbringen: „Aus acht Helfern auf zwei Stationen im Jahr 1981 sind 85 Grüne Damen und Herren mit über 8000 Stunden Einsatz im Jahr 2015 geworden. Das ist eine beachtenswerte Bilanz.“ Kontakt: Tel. 0561 980-2675
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Für ihre Facharztweiterbildung wechselte Dr. Kleiber daher an die SchönKlinik Bad Bramstedt, wo sie das gesamte Spektrum der psychosomatischen Erkrankungen kennenlernte. Seit 2002 war sie an der Universitätsmedizin Göttingen tätig, 12
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unterbrochen von einer zweijährigen Tätigkeit am Universitätsklinikum Marburg. In Göttingen war sie seit 2007 Leitende Oberärztin und federführend bei der Implementierung und Leitung der Station für Internistische Psychosomatik und
Psychokardiologie. Langjährig war sie zudem Leiterin des Konsildienstes und engagierte sich bei der Entwicklung innovativer Lehrkonzepte für Medizinstudierende sowie in der Aus- und Weiterbildung von Psychologen und Ärzten.
36 Jahre mit Engagement und Herzblut für das Unternehmen aktiv Langjähriger Klinikum- und SWA-Geschäftsführer Schwarz in den Ruhestand verabschiedet “This is the beginning of the second half” – mit diesem Zitat von StonesGitarrist Keith Richards hat sich der langjährige Geschäftsführer im Klinikum Kassel und in den Seniorenwohnanlagen (SWA), Wolfgang Schwarz, in den Ruhestand verabschiedet. „Die erste Hälfte“ hat der 64-Jährige zum größten Teil auf dem Kasseler Möncheberg verbracht, wo er im Laufe seiner Karriere alle Stationen des Klinikums in den vergangenen Jahrzehnten miterlebt und mitgestaltet hat – vom Stadtkrankenhaus (damals als „Amt 54“ bei der Stadtverwaltung geführt) bis zum Tochterunternehmen der Gesundheit Nordhessen. In seinen 36 Jahren im Unternehmen hat Wolfgang Schwarz ruhige und turbulente Zeiten für das Krankenhaus der Maximalversorgung miterlebt, hat ungezählte Bauprojekte und Chefarztwechsel begleitet, hat Umstrukturierungen angestoßen und umgesetzt, und, und, und ... Mit Wolfgang Schwarz gehe einer der letzten „gelernten Beamten“ in den Ruhestand, sagte GNH-Personalvorstand Birgit Dilchert bei der Verabschiedung im kleinen Kreis. Vor allem aber gehe mit ihm ein Fachmann, der sein ganzes Berufsleben lang maßgeblich an der Unternehmensgestaltung und -weiterentwicklung mitgewirkt habe – und das immer mit vollem Einsatz. „Es wird wohl kaum jemanden geben, der das Unternehmen mit all seinen Facetten und Menschen besser kennt als Wolfgang Schwarz“, so Dilchert. Für ihn sei seine Tätigkeit immer viel mehr als
nur ein Job gewesen, sondern eine Herzensangelegenheit. Nach seinem Betriebswirtschafts-Studium hatte Wolfgang Schwarz bei der Stadt Kassel die gehobene Laufbahn eingeschlagen und lernte schon während Gute Wünsche für „the second half“: Wolfgang Schwarz seiner Ausbil(Mitte) mit GNH-Personalvorstand Birgit Dilchert und dem dung das damaGNH-Vorstandsvorsitzenden Karsten Honsel. lige Stadtkrankenhaus kennen. Ab 1980 war er als dann komplett als Geschäftsführer Sachbearbeiter für zentrale Angele- in die SWA. genheiten ständig im Stadtkrankenhaus eingesetzt, wo er 1989 zum Wolfgang Schwarz selbst ließ in seiAmtmann ernannt wurde. Im Zuge nen humorvollen Abschiedsworten der Umwandlung des Unternehmens sein Berufsleben Revue passieren und in eine gemeinnützige GmbH wech- brachte zum Ausdruck, dass er mit selte er ins Angestelltenverhältnis, Stolz und Dankbarkeit auf die verwar Leiter Controlling und Organi- gangenen Jahrzehnte zurückblicke. sation, Verwaltungsdirektor und seit 2002 Geschäftsführer des Klinikums und der Seniorenwohnanlagen. Zwischenzeitlich übte er auch die Vorstandstätigkeit für die neu gegründete Gesundheit Nordhessen Holding AG aus. 2010 wechselte er visite 02/16
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Enge Vernetzung: Prof. Dumont leitet Chirurgie in Wolfhagen Chefarzt des Klinikums führt kommissarisch Abteilung der Kreisklinik Die Abteilung Chirurgie der Kreisklinik Wolfhagen wird seit April dieses Jahres von Prof. Dr. Clemens Dumont, Direktor der Klinik für Unfall- und Orthopädische Chirurgie am Klinikum Kassel, kommissarisch geführt. Er wird an zwei Tagen pro Woche in Wolfhagen vor Ort sein und sich eng mit dem ärztlichen Team in Wolfhagen abstimmen. Der Leitende Oberarzt Dr. Michael Schacht und die Oberärztin Dr. Michaela Keil sind weiterhin direkte Ansprechpartner für zuweisende Ärzte und Patienten in der Abteilung Chirurgie. In der Inneren Medizin hat sich die Vernetzung der GNH-Kliniken seit dem vergangenen Jahr sehr bewährt. Dort leitet Prof. Dr. Frank Schuppert die Abteilung der Kreisklinik Wolfhagen. Er ist auch Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin am Klinikum Kassel. André Raum ist Leitender Oberarzt vor Ort in Wolfhagen.
Auch Prof. Dumont sieht der neuen Aufgabe positiv entgegen: „Ich freue mich auf die Vernetzung unserer Kliniken und die Zusammenarbeit mit den motivierten Kollegen der chirurgischen und internistischen Abteilungen einschließlich der Belegabteilungen in Wolfhagen“, sagte er zum Beginn seiner Tätigkeit in Wolfhagen. Prof. Dr. Clemens Dumont ist seit November 2014 Direktor der Klinik für Unfall- und Orthopädische Chirurgie am Klinikum Kassel. Er ist Facharzt für Chirurgie sowie Orthopädie und Unfallchirurgie und besitzt die Fachkunde Rettungsmedizin, die Zusatzbezeichnung Handchirurgie und die Weiterbildung spezielle Unfallchirurgie. Prof. Dumont war mehr als elf Jahre Oberarzt und bis 2014 Geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Plastische- und Wiederherstellungschirurgie der Universitätsmedizin Göttingen.
Prof. Dr. Clemens Dumont.
Zu den Schwerpunkten des 52-Jährigen zählen die Gelenkchirurgie der oberen und unteren Extremitäten, Beckenverletzungen, periprothetische Frakturen (Brüche der Knochen, in denen eine Prothese verankert ist) und Verletzungen des Beckens und der Wirbelsäule. Prof. Dr. Dumont war zudem Mitglied der Habilitationskommission sowie der Ethikkommission der Universitätsmedizin Göttingen und Qualitätsbeauftragter des TraumaNetzwerks Göttingen / Kassel.
Die Kreisklinik Wolfhagen ist eines von vier Krankenhäusern der Gesundheit Nordhessen. 14
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Exzellente Diagnostikerin mit einem großen Herzen für ihre Patienten Dr. Dorothea Emmerich in Hofgeismar in den Ruhestand verabschiedet Dr. Dorothea Emmerich, Oberärztin der Radiologie an der Kreisklinik Hofgeismar, ist in den Ruhestand verabschiedet worden. Ihre Nachfolgerin Dr. Stephanie Knoche hat zum 1. April die Leitung der Abteilung übernommen. „Wir danken Dr. Emmerich für ihr Engagement für die Kreisklinik in den vergangenen 18 Jahren. Patienten, Mitarbeiter und Kollegen werden sie als fachlich exzellente Diagnostikerin mit einem großen Herz für ihre Patienten in Erinnerung behalten“, sagte Birgit Dilchert, Personalvorstand der Gesundheit Nordhessen. Kreiskliniken-Geschäftsführer Bernd Tilenius bezeichnete Dr. Emmerich als „Glücksfall für das Krankenhaus“. Dr. Dorothea Emmerich war seit 1998 an der Kreisklinik Hofgeismar tätig. Damals schaffte die Kreisklinik den ersten Computertomographen der Stadt an. Die Radiologin wurde vom Klinikum Kassel an die Kreisklinik entsandt, um dort die Computertomographie durchzuführen. Schnell baute sie die Abteilung aus, bot auch Mammografien und konventionelle Röntgenuntersuchungen an. Bis zu ihrem Ruhestand hat sie etwa 8000 Patientinnen mit Verdacht auf Brustkrebs untersucht. Hinzu kamen weit über 30.000 Patienten, die eine CT-Aufnahme erhielten. Einer der fachlichen Schwerpunkte von Dr. Dorothea Emmerich war die Mammografie. Ihre Einschätzung als Diagnostikerin und ihr persönlicher und herzlicher Umgang mit den Patientinnen waren in der Region bekannt und geschätzt. Dass die Hofgeismarer
Bevölkerung die Betreuung durch Dorothea Emmerich nicht missen wollte, zeigte sich 2006. Damals wurde zunächst von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) die Ermächtigung für ambuAbschied von einer beliebten Ärztin: Bei Dr. Dorothea Emlante Leistungen merich (vorn links) bedankten sich GNH-Personalvorstand nicht verlängert. Birgit Dilchert (hinten links) und Kreiskliniken-Geschäftsführer Bernd Tilenius. Ihre Nachfolgerin Dr. Stephanie Knoche In Hofgeismar leitet seit 1. April die Abteilung Radiologie. brach ein Sturm der Entrüstung los. Es wurden, orga- Nach einer Tätigkeit in Höxter ab 2011 nisiert von mehreren Kreistagsfraktio- ist Dr. Stephanie Knoche seit 1. April nen, 5500 Unterschriften gesammelt, zurück an der Kreisklinik Hofgeismar. viele Menschen beteiligten sich an einer Demonstration. Schließlich revidierte die KV ihre Entscheidung und die Ermächtigung gilt bis heute. Ganz verabschieden wird sich Dr. Emmerich übrigens nicht. Sie hat angeboten, weiterhin Vertretungsdienste zu übernehmen und wird daher gelegentlich in der Kreisklinik Hofgeismar anzutreffen sein. Die Ermächtigung zur Absicherung der ambulanten radiologischen Versorgung in der Nordspitze des Landkreises besitzt auch ihre Nachfolgerin, Dr. Stephanie Knoche. Die 47-jährige Radiologin war bereits 2002 an der Kreisklinik Hofgeismar tätig. Auf Empfehlung von Dr. Emmerich absolvierte sie ab 2003 ihre Facharztausbildung zur Radiologin am Klinikum Kassel. Einer der fachlichen Schwerpunkte von Dr. Knoche ist, ähnlich wie bei ihrer Vorgängerin, die Mammografie.
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Kontaktliste Gesundheit Nordhessen Holding Klinikum Kassel GmbH Zentrum für Frauen- und Kindermedizin Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Prof. Dr. Thomas Dimpfl Tel. 980-3040 Kreißsaal Tel. 980-5400 Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Prof. Dr. Friedrich K. Tegtmeyer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderanästhesie und Intensivmedizin Dr. Thomas Fischer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderchirurgie und Zentrum für schwerbrandverletzte Kinder Dr. Peter Illing Tel. 980-5501 Klinik für Neuropädiatrie und Sozialpädiatrisches Zentrum Prof. Dr. Bernd Wilken
Tel. 980-3096
Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie Prof. Dr. Michaela Nathrath Tel. 980-5501
Zentrum für Herz-, Nieren- und Gefäßmedizin Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Chirurgie Dr. Joseph Kobba Tel. 980-5275 Klinik für Herzchirurgie PD Dr. Ali Asghar Peivandi
Tel. 980-5260
Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen Prof. Dr. Rainer Gradaus Tel. 980-5250 Prof. Dr. Jörg Neuzner Tel. 980-5255 Klinik für Nieren-, Hochdruck- und Rheumatische Erkrankungen und Nephrologische Diabetologie Prof. Dr. Jörg Plum Tel. 980-5265
Zentrum für Kopf- und Neuromedizin Klinik für Augenheilkunde Prof. Dr. Rolf Effert
Tel. 980-3901
Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Prof. Dr. Ulrike Bockmühl Tel. 980-4053
www.gnh.net info@gnh.net
Mönchebergstraße 41–43, 34125 Kassel, Tel. 0561 980-0 Klinik für Neurochirurgie Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger Klinik für Neurologie Prof. Dr. Andreas Ferbert
Tel. 980-4050 Tel. 980-4051
Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin Interdisziplinäre Zentrale Notaufnahme Dr. Klaus Weber Tel. 980-5001 Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie Prof. Dr. Michael Tryba Tel. 980-3001
Zentrum für seelische Gesundheit Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Ludwig-Noll-Krankenhaus Dennhäuser Straße 156 Tel. 4804-0 Prof. Dr. Martin Ohlmeier Tel. 4804-401 Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Dr. Christina Kleiber Tel. 980-2552
Zentrum für Traumatologie, Plastische Chirurgie und Dermatologie Klinik für Dermatologie Prof. Dr. Rainer Rompel Tel. 980-3051 Klinik für Plastisch-rekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie Prof. Dr. Goetz A. Giessler Tel. 980-3811 Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie Prof. Dr. Clemens Dumont Tel. 980-4026
Zentrum für Viszeralmedizin und Onkologie Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Prof. Dr. Jürgen Faß Tel. 980-5275 Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin Prof. Dr. Frank Schuppert Tel. 980-5270 Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin Prof. Dr. Adrian Gillissen Tel. 980-5285
Klinik für Onkologie und Hämatologie Prof. Dr. Martin Wolf Tel. 980-3046 Klinik für Thoraxchirurgie Dr. Sebastian Kellner Tel. 980-5280 Klinik für Urologie Prof. Dr. Björn Volkmer Tel. 980-4052
Zentrum für medizinische Diagnostik Institut für Labormedizin Dr. Ullrich Barthelmes Dr. Marcus Thomé Institut für Pathologie Prof. Dr. Irina Berger Institut für Nuklearmedizin Dr. Bernhard Matthias Dohmen Institut für allgemeine und interventionelle Radiologie PD Dr. Thomas Lehnert Institut für Neuroradiologie Dr. Ralf Siekmann Institut für Kinderradiologie Dr. Alfred E. Horwitz
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Tel. 980-4001 Tel. 980-4010
Tel. 980-5075 Tel. 980-5074 Tel. 980-5075
Tumorzentrum Prof. Dr. Martin Wolf
Tel. 980-3513
Zentrum für Medizinische Versorgung Gynäkologie HNO Labordiagnostik Neurochirurgie Nukleardiagnostik Neurologie Pathologie Radiologie / Kinderradiologie Strahlentherapie
Tel. 980-5307 Tel. 980-4154 Tel. 980-2776 Tel. 980-4151 Tel. 980-4011 Tel. 980-4152 Tel. 980-4001 Tel. 980-5114 Tel. 980-2730
Sonstige Einrichtungen Klinikseelsorge Tel. 980-2820 (kath.) / -2822 (ev.) Grüne Damen und Herren Tel. 980-2825 HNO-Belegarzt (Kinder) L.-M. Schäfer Tel. 3161177
Reha-Zentrum Standort Klinikum Kassel Mönchebergstraße 41–43
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Standort Gesundheitszentrum Wilhelmshöher Allee 91
Krankenhaus Bad Arolsen GmbH Innere Medizin Walter Knüppel, Dr. Bertolt Linder Tel. 800-161
Tel. 98794-0
Große Allee 50, 34454 Bad Arolsen, Tel. 05691 800-0
Anästhesie Dr. Rudolf Alexi, Christian Feine
Tel. 800-0
Gynäkologie Dr. Ulrich Streich
Tel. 2057
Chirurgie Dr. Peter Ahrens, Dr. Peter Wotzlaw Tel. 800-222
Kreiskliniken Kassel GmbH Innere Medizin Dr. Ulrich Braner Dr. Wilhelm Schmidt Chirurgie Dr. Peter Hülsmann Michael Szkopek Gynäkologie / Geburtshilfe Joachim Kuhl Anästhesie / Intensivmedizin Dr. Stefan Mähler 18
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Tel. 05671 81-0
Kreisklinik Wolfhagen Am kleinen Ofenberg 1 34466 Wolfhagen
Tel. 05692 40-0
Innere Medizin Prof. Dr. Frank Schuppert
Tel. 40-150
Tel. 81-400
Chirurgie komm. Prof. Dr. Clemens Dumont
Tel. 40-500
Tel. 81-300 Tel. 81-300
Gynäkologie Dr. Werner Prinz Dr. Marion Reif-Kaiser Dr. Julia Jungermann
Tel. 988550
Anästhesie / Intensivmedizin Dipl.-med. Mohamed Al Batani Dr. Uwe Hecht
Tel. 40-505 Tel. 40-504
Tel. 2006 Tel. 81-500
Urologie Dr. Dirk Gimbel Dr. Alexander Otto Dr. Marc Ohlemann Heiko Velte HNO-Heilkunde Frank Dastych Uwe Simon Martin Stahl Thomas Storm
Seniorenwohnanlagen Kassel siehe rechte Seite
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Kreisklinik Hofgeismar Liebenauer Straße 1 34369 Hofgeismar
Liebe Patientin, lieber Patient, die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher in den Kliniken •
prüfen Anregungen und Beschwerden der Patienten und der Angehörigen,
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wenden sich mit deren Einverständnis an die zuständigen Stellen und versuchen zu vermitteln, •
nehmen gern auch positive Erfahrungen entgegen und geben sie weiter.
Klinikum Kassel
Krankenhaus Bad Arolsen
Marlies Rohrbach Sprechzeiten: Do. 14.30 bis 16 Uhr Zentrum für Frauen- und Kindermedizin Heidemarie Siebert Sprechzeiten: Mo. 14.30 bis 16 Uhr
Gerda Schmalz und Helmut Kirner Mo. 11 bis 12 Uhr Raum gegenüber der Patientenaufnahme Tel. 05691 800-172
jeweils Haus X, Eingang 1, Erdgeschoss, Tel. 0561 980-2811, Briefkasten im Eingangsbereich von Haus X, der aber nicht täglich geleert wird.
Betreutes Wohnen Ambulante Pflege Kurzzeitpflege Stationäre Pflege
In den besten Händen
Kreisklinik Hofgeismar Brigitte Briel Di. 15 bis 17 Uhr Tel. 05671 81-95555
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Gudrun Burlon Mi. 15.30 bis 16.30 Uhr Haus 2, Dachgeschoss
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„Ich bin ganz begeistert, wie unkompliziert und herzlich ich hier aufgenommen wurde!“ Die Seniorenwohnanlagen SWA Kassel bieten Ihnen genau das an Service und Sicherheit, was zu Ihrer aktuellen Lebensgestaltung passt: ob Betreutes Service-Wohnen an den Standorten Lindenberg und Fasanenhof, ambulante Pflege, Kurzzeitpflege oder stationäre Pflege am Lindenberg.
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Machen Sie sich rechtzeitig Gedanken über Ihren dritten Lebensabschnitt. Wir sind für Sie da und beraten Sie gerne. Rufen Sie uns an: Seniorenwohnanlagen Kassel Tel. 0561 95077-0 Ambulanter Pflegedienst Tel. 0561 87983-50/-51
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Elke Oppermann Kreisklinik Wolfhagen
www.gnh.net
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Danke
Die Unternehmen der Gesundheit Nordhessen bedanken sich herzlich bei den zahlreichen Förderern und Sponsoren, welche die vielfältige Arbeit für die Patientinnen und Patienten finanziell und mit ehrenamtlichem Einsatz unterstützen. Unser Dank gebührt allen Einzelspendern und Firmen sowie insbesondere den folgenden Vereinen und Einrichtungen: Elternhaus Kassel gGmbH www.elternhaus-kassel.com | „freuNde“ – Förderverein für Familien mit neurologisch kranken Kindern www.Kinderneuro-freunde-ks.de | Günther Cramer Stiftung www.guenther-cramerstiftung.de | Gute Besserung e.V.: Förderverein Krankenhaus Bad Arolsen www.gute-besserung-ev.de Helga und Heinrich Holzhauer Stiftung für krebskranke Kinder www.holzhauer-stiftung.de | Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus e.V. www.hilfe-fuer-kinder-im-krankenhaus.de | Kinderkrebshilfe Waldeck-Frankenberg e.V. www.kinderkrebshilfe-wa-fkb.de | Kleine Riesen Nordhessen: Verein für Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen in Nordhessen e.V. www.kleine-riesen-nordhessen.de LebensWert: Förderverein für die palliative Versorgung Erwachsener im Klinikum Kassel e.V. www. verein-lebenswert-kassel.de | Verein für krebskranke Kinder Kassel e.V. www.krebskranke-kinder-kassel.de