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Patientenmagazin | Frühling 2016

Pumphilfe für schwaches Herz „Kunstherz“ auf Dauer eingesetzt

Mit Vorurteilen aufräumen Beratung für junge Epilepsie-Patienten

Überzeugen mit Qualität Bei Zertifizierung unter den Top 10


Schweißtreibendes und effektives Ausdauertraining: Indoor-Cycling gehört zum Kursangebot des Reha-Zentrums im Klinikum Kassel.

Präventionssport: Mit Spaß an der Bewegung fit bleiben Step Aerobic, „Abnehmen ohne Schwitzen“, World Jumping und Yoga – wer etwas für die eigene Gesundheit tun will, kann im Reha-Zentrum im Klinikum Kassel aus einem vielfältigen Kursangebot wählen. Die qualifizierten Trainer des Präventionssports leiten nachmittags und abends Anfänger und Fortgeschrittene an,

ein Einstieg in die Kurse ist jederzeit möglich. Mitglieder des Reha-Zentrums können kostenlos an beliebig vielen Kursen teilnehmen. Die Mitgliedschaft berechtigt außerdem zum Gerätetraining auf den großzügig gestalteten Trainingsflächen sowie zur kostenlosen Nutzung der Sauna und kostet maximal 35 Euro / Monat

(Ermäßigung für Mitarbeiter und deren Angehörige, Studierende, Halbtagstarif und bei jährlicher Zahlung). Das Reha-Zentrums im Klinikum Kassel, Mönchebergstraße 41-43, ist Montag bis Freitag von 8 bis 22 Uhr, Samstag von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Ansprechpartner ist Dieter Rudolph, Tel. 0561 980-17947.

Inhalt 3 Dauerhaftes Herzunterstützungssystem liefert Pumphilfe für schwaches Herz

10 Neues Beratungsangebot: Mit Vorurteilen über Epilepsie aufräumen

4 Patientenmagazin „visite“ auch als App erhältlich

12 KSM-Studierende lernen Klinikalltag in Lehrkrankenhäusern kennen

5 Der kleine Paul bricht jahrzehntealten Rekord: 2000. Geburt im Klinikum

13 500 Kilometer und bis zu 900 Patienten und Patientinnen am Tag

6 Optimale Versorgung für junge Krebs-Patienten

14 KTQ: Krankenhäuser in Hofgeismar und Wolfhagen überzeugen mit Qualität

7 Land Hessen zeichnet Holzhauer Stiftung für krebskranke Kinder aus

15 Mehr Platz für die Eltern kranker Kinder dank Erweiterungsbau

8 PD Dr. Lehnert neuer Chefarzt für Radiologie im Klinikum Kassel

16 Wunderschöne Babykleidung für die Kleinsten

9 Erholt und frisch aussehen: Wege zur natürlichen Attraktivität

18 Kontaktliste Gesundheit Nordhessen

17 Preisrätsel 19 Die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher

Impressum Herausgeber: Gesundheit Nordhessen Holding AG, Mönchebergstraße 48 E, 34125 Kassel, Tel.: 0561 980-4807, gnh.net, info@gnh.net | Redaktion: Gisa Stämm (verantwortlich), Inga Eisel, Heidrun Koskowski | Layout, Satz und Anzeigen: Roberts Marken & Kommunikation GmbH, www.roberts.de | Fotos: Paavo Blofield, Inga Eisel, Heidrun Koskowski, Roberts Marken & Kommunikation GmbH – Elizaveta Apraksina, Dieter Schachtschneider, Gisa Stämm | Titelfoto: Dr. Damaris Nehrdich, GNH-Apotheke, mit einer Studentin der Kassel School of Medicine | Druck: Julius Kress OHG, Kassel | Erscheinungsweise: quartalsweise | Auflage: 12.500 Exemplare | Für den Inhalt der Anzeigen sind die Inserenten verantwortlich. Der Nachdruck der Beiträge dieser Ausgabe bedarf, auch auszugsweise, der ausdrücklichen Genehmigung der Herausgeber. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen.

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Die Akku-Tasche ist immer dabei: Patient Jakob F. mit seiner Frau Elisabeth und Tochter Agathe sowie den Ärzten (von links) Prof. Dr. Gradaus, Dr. Meradjoddin Matin (Ltd. Oberarzt Herzchirurgie), Dr. Uwe Langebrake (Oberarzt Anästhesie) und PD Dr. Peivandi.

Herzunterstützungssystem leistet Pumphilfe für schwaches Herz Erstmals dauerhafte „Kunstherzen“ im Klinikum Kassel eingesetzt Erstmals in Kassel ist einem Patienten in der Herzchirurgie des Klinikums ein dauerhaftes Herzunterstützungssystem („Kunstherz“) eingesetzt worden. Damit kann Jakob F. aus Baunatal, der zuvor wegen einer lebensbedrohlichen Herzschwäche nur noch im Bett liegen konnte, wieder aufstehen und am Leben seiner Familie teilnehmen. Die Behandlung, Operation und Nachbetreuung des 77-Jährigen erfolgte in enger Zusammenarbeit von Kardiologen, Herzchirurgen und Narkoseärzten im Klinikum. Dauerhafte Herzunterstützungssysteme wirken bei schwer herzkranken Patienten als zusätzliche Pumpe und erhalten so den Kreislauf aufrecht. Sie kommen zum Einsatz, um die Wartezeit bis zu einer Herztransplantation zu überbrücken oder wenn die Patienten wegen ihres Alters oder ihres Allgemeinzustandes nicht für eine Transplantation in Frage kommen. Wegen einer ausgeprägten Herzschwäche wurde der Baunataler schon seit mehreren Jahren medikamentös behandelt. Nach einem Zusammenbruch im Mai vorigen Jahres wurde er vom Rettungsdienst bewusstlos ins Klinikum Kassel eingeliefert. Dort setzten ihm die Kardiologen einen

biventrikulären Herzschrittmacher zur Herzunterstützung mit einer zusätzlichen Defibrillatorfunktion ein und behandelten außerdem seine Herzrhythmusstörungen mit einer Ablation (Verödung des erkrankten Gewebes). Denn bevor der Einsatz eines „Kunstherzens“ in Frage kommt, werden nach Angaben von Prof. Dr. Rainer Gradaus, Direktor der Klinik für Herzund Kreislauferkrankungen, zunächst alle anderen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft. Dem Patienten ging es daraufhin etwas besser, er war aber weiterhin sehr schwach. Im Sommer kam Jakob F. wieder ins Klinikum und wurde zunächst auf der Intensivstation versorgt. Die Pumpkraft seines Herzens betrug nur noch zehn Prozent. Eine Herztransplantation wäre eine Therapie-Möglichkeit gewesen, berichtet Privat-Dozent Dr. Ali Ashgar Peivandi, Direktor der Klinik für Herzchirurgie. Aus Altersgründen und Mangel an Organspendern habe der Patient aber keine Aussicht auf ein Spenderherz gehabt. Daher blieb als einzige Behandlungsoption ein dauerhaftes Herzunterstützungssystem, um seine Lebensqualität zu verbessern und seine Lebenszeit zu verlängern. „Die modernen Systeme bieten hier

eine echte Alternative und ermöglichen eine auf Dauer angelegte hohe Lebensqualität für diese Patienten. Sowohl die Überlebensrate als auch die körperliche Leistungsfähigkeit ist laut mehreren Studien für Patienten mit ,Kunstherz‘ fast so gut wie nach einer Herztransplantation“, so PD Dr. Peivandi. Und Jakob F. sagt: „Wir haben eine Familienentscheidung getroffen. Alle gemeinsam haben beschlossen, um mein Leben zu kämpfen.“ So erhielt der Patient in einer rund zweieinhalbstündigen Operation durch das herzchirurgische Team im Klinikum sein „Kunstherz“, welches die linke Herzkammer dabei unterstützt, das Blut aus dem Herzen in die Körperschlagader zu pumpen. Die ca. sieben Zentimeter lange Pumpe samt kleinem Motor wurde unterhalb des Zwerchfells eingesetzt und ist über ein Kabel, das aus dem Körper herausführt, mit der Stromversorgung und der Steuerung des Systems verbunden. Eine Tasche mit den Akkus trägt Jakob F. immer bei sich, nachts kann er sein „Kunstherz“ über die Steckdose mit Strom versorgen. Zehn Tage nach dem Eingriff ist er bereits über die Station im Klinikum gegangen, nach dem Klinikaufenthalt folgte noch eine Reha-Maßnahme. visite 01/16

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Das Leben mit einem dauerhaften Herzunterstützungssystem erfordere einige Gewöhnung, weiß Privat-Dozent Dr. Peivandi. Die größte Einschränkung sei das Gewicht der Akkutasche mit 2,5 bis 3 Kilogramm. Auch könne den Patienten bei schnellem Aufstehen schwindelig werden. Sie müssten daher üben, sich nur langsam zu erheben. Die Pflege der „Anschlussstelle“, an welcher das Kabel aus dem Körper kommt, erfordere ebenfalls etwas Übung. Privat-Dozent

Dr. Peivandi: „Aber letztlich macht der Wille des Patienten viel aus. Die Lust auf Leben ist entscheidend.“ Die ist bei Jakob F. auf alle Fälle vorhanden. „Ich kann wieder frei atmen, schlafen, essen, lachen“, scherzt er. Also schon viel mehr, als noch im Sommer 2015 möglich war. Er freut sich über seine Zeit mit Kindern, drei Enkeln und einem Urenkel und hat sich als großes Ziel gesetzt, mit seiner Frau Elisabeth die Diamantene Hoch-

zeit zu feiern. Auch sie und die übrige Familie sind dem gesamten Team des Klinikum sehr dankbar: „Sie haben meinem Mann das Leben gerettet.“ Mittlerweile haben die Herzspezialisten im Klinikum Kassel mehreren Patienten dauerhafte Herzunterstützungssysteme eingesetzt. Seit Kurzem nutzen sie dafür die nächste Geräte-Generation, die noch kleiner und leistungsfähiger ist als die vorherigen Modelle.

Patientenmagazin „visite“ auch als App erhältlich Möchten Sie die „visite“ gern überall digital lesen können? Kein Problem, denn das Patientenmagazin der Gesundheit Nordhessen gibt es auch als App. Einfach in den App-Store (iOS) oder Play-Store (Android) gehen und bei Suche „visite“, „Stippvisite“ (so hieß das Magazin bis Ende 2013)

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oder „Gesundheit Nordhessen“ eingeben. Dort können Sie dann die App und die Ausgaben seit Frühjahr 2013 kostenlos herunterladen und auch ein digitales Abo bestellen. Das gedruckte Heft können Sie auf unserer Internetseite www.gnh.net unter dem Stichwort „Aktuelles“

kostenlos bestellen. Oder rufen Sie an: 0561 980-4807. Möchten Sie noch aktueller informiert werden? Dann bestellen Sie unter newsletter@gnh.net unseren elektronischen Newsletter, der Sie monatlich über neue Therapien, Personalien, Veranstaltungen und mehr auf dem Laufenden hält.


Der kleine Paul bricht jahrzehntealten Rekord: 2000. Geburt im Klinikum Bestätigung für familienorientierte und individuelle Geburtshilfe Er heißt Paul, ist 2395 Gramm schwer, 46 Zentimeter lang und hat einen über vierzigjährigen Rekord gebrochen: Die 2000. Geburt am Klinikum Kassel innerhalb eines Jahres. „Wir freuen uns sehr, dass wir das Vertrauen so vieler Familien in Nordhessen genießen“, sagt Dr. Andreas Worms, Leiter der Geburtshilfe. „Da wir auch zahlreiche Mehrlingsgeburten haben, ist Paul bereits das 2083. Baby, das in unserer Abteilung im Jahr 2015 zur Welt gekommen ist.“ Bis Ende des Jahres zählte das Geburtshilfe-Team des Klinikums insgesamt 2033 Geburten, im Jahr 2014 waren es insgesamt 1815 Geburten. Der neue Erdenbürger ist das erste Kind von Sabrina Walser und Dennis Nowak aus Kassel. Er kam am zweiten Weihnachtsfeiertag um 1.27 Uhr zur Welt, sechs Wochen vor dem errechneten Termin. Paul ist spontan geboren, wie die große Mehrzahl der Kinder in der Geburtshilfe des Klinikum Kassel. „Wir haben in den vergangenen Jahren eine Kaiserschnittrate von unter 30 Prozent erreicht. Damit sind wir unter dem Bundesdurchschnitt für Perinatalzentren der Stufe 1“, so Dr. Worms. Perinatalzentren des höchsten Levels halten alle Fachleute und Einrichtungen vor, die zur umfassenden medizinischen Versorgung Früh- und Neugeborener nötig sind. Da viele Schwangere mit besonderen Risikofaktoren in diesen Zentren entbinden, ist dort die Kaiserschnittrate in der Regel höher als in anderen Geburtskliniken.

Nach der Erfahrung der leitenden Hebamme am Klinikum Kassel, Bettina Wüst, wünschen sich die meisten Schwangeren, ihr Kind spontan gebären zu können. „Die familienorientierte, individuelle Geburtshilfe in unserer AbteiDas schönste Weihnachtsgeschenk für Sabrina Walser und lung hilft den Dennis Nowak: Ihr Sohn Paul kam am zweiten WeihnachtsFrauen dabei, feiertag im Klinikum Kassel auf die Welt, rechts die Leitende diesen Wunsch Hebamme Bettina Wüst, links der Leiter der Geburtshilfe, zu erfüllen. Und Dr. Andreas Worms. wenn aus medizinischen Gründen doch ein schnel- es seit 1971 im Klinikum nicht mehr les Eingreifen von Gynäkologen, gegeben. Von 1963 bis 1971 gab es Anästhesisten und Kinderärzten jedes Jahr mehr als 2000 Geburten nötig wird, sind alle Fachärzte und am damaligen Stadtkrankenhaus. Einrichtungen rund um die Uhr direkt Paul ist nun seit über vierzig Jahren über den Flur erreichbar“, unter- das erste Kind, das diese Marke streicht die erfahrene Hebamme. wieder erreicht. Diese einzigartige Situation gibt vielen Eltern die Sicherheit, die sie sich für sich und ihre Kinder wünschen. Dieses Konzept hat im Jahr 2015 mehr als 2000 Familien überzeugt, ihre Kinder im Klinikum Kassel zur Welt zu bringen. Eine solche Zahl hat visite 01/16

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Klinikdirektorin Prof. Dr. Michaela Nathrath ist kürzlich für eine Arbeit zu Knochentumoren mit dem renommierten Nöllenburg-Preis ausgezeichnet worden.

Optimale Versorgung für junge Krebs-Patienten bieten Kinderonkologie trägt mit Forschungsarbeit auch zur Entwicklung neuer Therapien bei Rund 2000 Kinder und Jugendliche erkranken in Deutschland jedes Jahr an Krebs. Ihre Heilungschancen haben sich in den vergangenen 30 Jahren erheblich verbessert: Heute überleben etwa 80 Prozent aller jungen Patientinnen und Patienten. Die Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am Klinikum Kassel ist auf die Diagnostik und Therapie aller Blut- und Gerinnungserkrankungen sowie onkologischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter spezialisiert. Im Mittelpunkt der Arbeit in der Klinik steht die optimale Betreuung der jungen Patienten aus ganz Nordhessen und darüber hinaus. Gleichzeitig ist es dem Klinikteam ein Anliegen, mit Forschungstätigkeit dazu beizutragen, die Heilungschancen von Kindern und Jugendlichen mit bösartigen Erkrankungen weiter zu verbessern. Die wissenschaftliche Arbeit konzentriert sich dabei auf Sarkome, das sind seltene bösartige Tumoren, die – von Bindegewebsvorläuferzellen ausgehend – vor allem in Knochen- und Muskelgewebe auftreten. In erster Linie sind Kinder und Jugendliche, aber auch junge Erwachsene von dieser Krebserkrankung betroffen. 6

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Klinikdirektorin Prof. Dr. Michaela Nathrath ist kürzlich von der „International Society of Pediatric Oncology“ für den besten Beitrag zum Thema Knochentumoren mit dem Nöllenburg-Preis ausgezeichnet worden, der alle zwei Jahre vergeben wird. Im Rahmen der prämierten Arbeit gelang es Prof. Nathrath, einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis des Osteosarkoms, des häufigsten bösartigen Knochentumors im Kindes- und Jugendalter, zu leisten. Der Nachweis dieser Veränderungen macht Hoffnung auf neue Therapiemöglichkeiten dieses Tumors, in dessen Behandlung seit mehr als 30 Jahren kein wesentlicher Fortschritt erzielt werden konnte. „Unsere Untersuchungen zeigen einen Defekt bestimmter Reparaturmechanismen in mehr als 80 Prozent der untersuchten Osteosarkome. Dies kann therapeutisch genutzt werden, indem man den Tumorzellen den verbleibenden Reparaturweg durch Medikamente blockiert“, erläutert Prof. Nathrath. Der Ausfall beider Reparaturmöglichkeiten führe letztlich zum Absterben der Tumorzellen. „Das wäre ein völlig neues Therapieprinzip bei dieser Krebsart. Zudem hat diese Therapie voraussichtlich weniger

Nebenwirkungen als eine normale Chemotherapie“, so die Kinderonkologin. Sie baut derzeit in Kassel eine Tumorbank für Knochentumoren auf, um diese seltene Tumorart durch molekulare Untersuchungen noch besser zu erforschen und damit die Heilungswahrscheinlichkeit der Patienten zu verbessern. Mittelfristiges Ziel ist in Kooperation mit anderen Disziplinen am Klinikum Kassel – so der Pathologie, der Onkologie, der Radiologie und der Chirurgie – die Etablierung eines hessischen Sarkomzentrums, in dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene von Spezialisten gemeinsam behandelt werden. Insgesamt 40 bis 50 junge Patienten mit ganz unterschiedlichen Krebsdiagnosen werden pro Jahr stationär in der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie aufgenommen, weitere Patienten werden ambulant behandelt. Bei Bedarf sind andere Bereiche des Klinikums eingebunden, insbesondere die Kinderchirurgie, aber auch die Neurochirurgie bei Kindern mit Hirntumoren, die Klinik für Plastische Chirurgie, falls eine Rekonstruktion aufgrund großer Weichteil- und Knochendefekte nach einer Tumorentfernung notwendig werden sollte,


oder die HNO-Klinik bei Tumoren im HNO- oder Schädelbasisbereich. „Um den jungen Patienten immer die besten Therapien anbieten zu können, arbeiten wir darüber hinaus bundesweit mit den modernsten Zentren zusammen“, betont Prof. Nathrath. Als Beispiele nennt sie die Protonentherapie in Essen oder verschiedene besonders spezialisierte Zentren für die allogene Stammzelltransplantation (Transplantation von Stammzellen eines fremden Spenders im Gegensatz zur autologen Transplantation, bei der dem Patienten eigene Stammzellen entnommen und nach der Therapie wieder zugeführt werden).

Die hohe Qualität der Behandlung in der Kasseler Kinderonkologie wird unter anderem durch eine deutsch-europäische Studie zu Leukämie bei Kindern und Jugendlichen belegt. Danach lag im Klinikum Kassel die Überlebenswahrscheinlichkeit der Patienten innerhalb von zehn Jahren nach der Erstdiagnose deutlich über dem Durchschnitt der teilnehmenden Kliniken, ein Ergebnis, das Prof. Nathrath besonders freut. Sie führt es vor allem auf die hohe Expertise des Behandlungsteams zurück, das aus besonders engagierten und spezialisierten Ärzten und Krankenschwestern besteht. Wichtig für die

Therapieerfolge seien aber auch „weiche“ Faktoren, betont sie, so die gute psychosoziale Betreuung, die von einem Team aus Sozialarbeiterinnen, Erziehern, Musik- und Kunsttherapeutinnen, einer Ernährungsberaterin und einem Lehrer der Schule für Kranke geleistet wird. Als weiteren Grund für die guten Ergebnisse nennt Prof. Nathrath, dass nahezu alle Patienten im Rahmen von Therapiestudien behandelt werden. Das heißt, sie werden nach einheitlichen Standards mit der jeweils besten Therapie behandelt und besonders intensiv überwacht.

Auszeichnung für Holzhauer Stiftung 15 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Klinikum Kassel Für das vorbildliche gesellschaftliche Engagement und ihre beispielhafte Stiftungsarbeit wurde die Helga und Heinrich Holzhauer Stiftung für krebskranke Kinder von der Hessischen Landesregierung im November 2015 als Stiftung des Monats ausgezeichnet. Die Auszeichnung nahmen Peter und Roswitha Vaupel als Stiftungsvorstände entgegen, die sich seit Jahren ausschließlich ehrenamtlich für die Unterstützung krebskranker Kinder einsetzen. Die 2001 von Helga und Heinrich Holzhauer in Melsungen gegründete Stiftung setzt sich für die Förderung der Krebsforschung und für krebskranke Kinder und Jugendliche in Nordhessen ein. Sie arbeitet eng mit der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am Klinikum Kassel zusammen. Seit der Gründung der Stiftung vor 15 Jahren konnte dem Klinikum Kassel die stolze Summe von über 900.000 Euro für krebskranke Kinder und

Übergabe der Auszeichnung mit (von links) Markus Boucsein (Bürgermeister Melsungen), Staatssekretär Mark Weinmeister, Peter und Roswitha Vaupel, Kinderonkologin Prof. Dr. Michaela Nathrath, Dr. Gerhard Reinemund (Vorstandsmitglied Holzhauer Stiftung), Thomas Gille (Direktor Kreissparkasse Schwalm-Eder) und Prof. Dr. Heinz Walter Große (Vorstandsvorsitzender B.Braun AG Melsungen).

Jugendliche in Nordhessen zur Verfügung gestellt werden. Damit werden regelmäßig Projekte wie Musik- und Maltherapien oder die Klinikclowns unterstützt. Stipendien werden ebenso gewährt wie Kinderfeste für krebskranke Kinder finanziert. Für die Anschaffung hochmoderner Ultraschall- und Beatmungsgeräte

sowie für den Aufbau eines ambulanten Kinderpalliativteams für krebskranke Kinder wurden großzügige Mittel zur Verfügung gestellt. Dies gilt auch für ein spezielles Sportprogramm mit wissenschaftlich fundierten Trainingskonzepten. Aktuell steht der Aufbau einer Tumorbank für Kinder mit Knochentumoren im Fokus.

Information: www.holzhauer-stiftung.de Spendenkonto: Kasseler Bank, IBAN: DE55 5209 0000 0000 1786 08, BIC: GENODE51KS1

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Moderne Radiologie bietet komplexe Diagnostik und Therapie-Eingriffe PD Dr. Thomas Lehnert neuer Chefarzt Radiologie im Klinikum Kassel Als neuer Chefarzt des Instituts für Allgemeine und Interventionelle Radiologie im Klinikum Kassel hat im Dezember Privatdozent Dr. Thomas Lehnert (40) angefangen. Er war zuletzt Leitender Oberarzt im Universitätsklinikum Frankfurt/Main. Zu den Schwerpunkten von Dr. Lehnert zählen das Röntgen mit optimierter Strahlendosis ebenso wie die interventionelle Radiologie, bei der unter bildgebenden Verfahren therapeutische Eingriffe vorgenommen werden. So können zum Beispiel Gefäßverengungen mit einem Ballonkatheter geweitet werden (PTA), blutende Gefäße mit speziellen Materialien wie Platinspiralen, Partikeln oder Klebstoff verschlossen werden (Embolisation) oder aber bestimmte Medikamente gezielt in ein Tumor-versorgendes Gefäß appliziert werden (Chemoperfusion / -embolisation). „Die Abteilung bietet die gesamte radiologische, interventionelle Palette an“, so Dr. Lehnert. Ausbauen will der Radiologe in Zusammenarbeit mit den Kardiologen die Bildgebung bei Herzerkrankungen (kardiale Bildgebung), also das Erkennen von Herzerkrankungen mit Hilfe von Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie. Dazu steht ihm mit dem CT „Revolution“, das seit vorigem Sommer im Klinikum im Einsatz ist, hochmoderne Technik zur Verfügung. Der CT „Revolution“ liefert höchste Bildqualität in sehr kurzer Untersuchungszeit, die Strahlenbelastung der Patienten wird reduziert. „Mit dem neuen CT können sehr komplexe 8

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Höchste Bildqualität in sehr kurzer Untersuchungszeit: PD Dr. Lehnert mit den beiden Radiologen Tim Genotte und Martin Basche vor dem hochmodernen „Revolution“-Computertomographen.

Strukturen mit nur einer Untersuchung erfasst werden“, erläutert Dr. Lehnert. Als weiteren Vorteil des CT „Revolution“ nennt er, dass damit auch bewegte Organe untersucht werden können, beispielsweise ein schlagendes Herz. Diese Technologie nutze somit auch Patienten, welche ihre Bewegungen nicht kontrollieren oder den Atem nicht anhalten könnten. Besonders gut geeignet ist der CT „Revolution“ zur Diagnostik von Herz und Gefäßen. So können beispielsweise Herzinfarkte und Aneurysmen (Aussackungen an Gefäßen) in einer Untersuchung dargestellt werden. Nur wenige Sekunden benötigt laut Dr. Lehnert das moderne CT-Gerät für eine vollständige Herzuntersuchung. Auch die Neurologie profitiert von der neuen Technik: Hier kommt der CT unter anderem zur Diagnostik von Schlaganfällen zum Einsatz. Dabei

kann die gesamte Hirndurchblutung des Patienten durch Perfusionsmessung abgebildet werden. Dr. Lehnert stammt aus Schwaz bei Innsbruck und hat in Wien sein Abitur abgelegt. Dort folgten auch Medizinstudium und Promotion. Seine Facharztausbildung absolvierte er am Universitätsklinikum Frankfurt/Main bei Prof. Dr. Thomas Vogl. Dort war er seit 2008 Oberarzt und seit 2014 leitender Oberarzt des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie. Im gleichen Jahr habilitierte er mit einem Thema zur digitalen Radiographie, in der es unter anderem um die Dosisoptimierung ging. Außerdem war er seit 2011 stellvertretender Ärztlicher Leiter des Fachbereichs Diagnostische und Interventionelle Radiologie der DKD HELIOS Klinik Wiesbaden sowie Leiter des Qualitätsmanagements.


Erholt und frisch aussehen: Wege zur natürlichen Attraktivität Prof. Dr. Goetz A. Giessler über die typerhaltende Gesichtsverjüngung Attraktiv aussehen, ohne dabei die eigene Persönlichkeit zu verlieren, ist ein Wunsch vieler Frauen und Männer. Die „visite“ sprach dazu mit Prof. Dr. Goetz A. Giessler, Direktor der Klinik für Plastisch-rekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie im Klinikum Kassel. Warum ist ein frisches Aussehen für viele Menschen wichtig? Prof. Giessler: Die zunehmende Wertigkeit sozialer Medien im Privatleben und im Beruf mit ihrer Einbindung von Bildern konfrontiert uns allgegenwärtig mit unserem Aussehen. Wir wollen attraktiv erscheinen, aber nicht um den Preis des Verlustes des eigenen Typs, der eigenen Persönlichkeit. Die Medien konfrontieren uns dagegen regelmäßig mit Stars und Sternchen, welche mit unterschiedlichem Erfolg ein wenig „nachgeholfen“ haben. Die richtig guten Ergebnisse der Plastischen Chirurgie und die zugehörigen ästhetischen Behandlungen werden dabei leider viel zu wenig präsentiert. Es geht also nicht darum, möglichst alle Falten zu beseitigen? Leider stehen diejenigen oft im Rampenlicht, die sich viel zu weit über die Grenzen der Typenbetonung und der harmonischen Verjüngung hinausgewagt haben. Aber das ist nicht die Regel, auch wenn die kategorischen Ablehner („Ich will in Würde altern…“) dies so sehen mögen. Moderne Plastische Chirurgie will den Alterungsprozess nicht aufhalten, kann aber die unangenehmen Begleiterscheinungen vielfältig beheben oder lindern. Gerade die Plastischen

Chirurgen wissen, wie ausdrucksstark ein faltenreiches Gesicht sein kann. Aber Tränensäcke, Schlupflider oder ein schlaffes Doppelkinn wirken eher müde, träge oder gestresst und nerven den „Besitzer“ täglich. Welche Möglichkeiten zur Gesichtsverjüngung gibt es denn? Die Optionen für ein erholteres, offeneres und entspannteres Aussehen werden jeden Tag umfangreicher. Eigenfett ist ein biologischer Filler zur Faltenunterspritzung und Modellierung, der längst Einzug in den klinischen Alltag gefunden hat. Auch Hyaluronsäure ist ein natürlich vorkommender Stoff für diesen Zweck, der in spezialisierten Formen für unterschiedliche Formbetonungen z.B. der Lippen verwendet werden kann: betonte, faltenfreie, weiche und natürliche Lippen. Und wann ist ein chirurgischer Eingriff sinnvoll? Auch wenn der Wunsch nach einem immer kürzeren Ausfall aus dem Berufs- oder Sozialleben heute im Vordergrund steht, so sind chirurgische Straffungen manchmal Mittel der Wahl. Erschlaffte, über die Wimpern hängende Oberlider oder girlandenartige Tränensäcke können nicht weggespritzt werden, sondern bedürfen eines exakten und fein auf die individuelle Anatomie abgestimmten plastisch-chirurgischen Eingriffs. Oft kann dieser in lokaler Betäubung durchgeführt werden. Diese Eingriffe können eine oder zwei Wochen „Auszeit“ mit sich bringen, aber erhalten schlanke und strukturierte Gesichtszüge. Nur Filler,

Klinikdirektor Prof. Dr. Goetz A. Giessler.

nur Eigenfett oder nur Botox lässt Gesichter oft gröber und plumper aussehen. Kein erstrebenswertes Ziel einer typenerhaltenden harmonischen Verjüngung. Was raten Sie Interessierten? Informieren Sie sich gründlich, wer das umfangreichste Spektrum anbietet und Sie deshalb individuell beraten kann. Dies funktioniert nicht nur im Internet, denn dort wird viel schwer Nachprüfbares geschrieben. Laienblogs spiegeln oft ein verzerrtes Bild wider, während fachspezifische Portale wie www.portal-der-schoenheit.de oft verlässlichere Informationen zeigen. Vor allem muss es im Beratungsgespräch atmosphärisch zwischen Patient und Arzt harmonieren – als Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung. Information: www.klinikum-kassel.de/plc Tel. 0561 980-3810 / -3811

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Neues Beratungsangebot: Mit Vorurteilen über Epilepsie aufräumen Sozialpädiatrisches Zentrum ist als Epilepsieschwerpunkt für Kinder und Jugendliche anerkannt Leonardo da Vinci und Papst Pius IX., Agatha Christie, Alfred Nobel und Elton John eint, dass sie von epileptischen Anfällen betroffen waren. Die Epilepsie gehört zu den häufigsten Funktionsstörungen im Gehirn, in Deutschland sind etwa eine halbe Million Erwachsene

Bestens informiert über Epilepsie: die siebenjährige Joseline mit ihrer Mutter Natalie Hufnagl (links) und Silke Meyerrose.

und Kinder betroffen. Im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) am Klinikum Kassel, das eine Einheit mit der Klinik für Neuropädiatrie bildet, werden jährlich viele junge Patienten mit Epilepsie behandelt. Die Ambulanz ist seit mehr als 20 Jahren von der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie e.V. als Epilepsieschwerpunkt für Kinder- und Jugendliche zertifiziert. Seit vorigem Jahr bietet das Team der Klinik auch eine Epilepsieberatung an. Silke Meyerrose, Medizinisch-technische Angestellte für Funktionsdiagnostik, hat dazu eine zweijährige Zusatzausbildung zur Epilepsie-Fachberaterin absolviert. Sie möchte Menschen mit und über Epilepsie

aufklären und beraten, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. „Etliche Betroffene und Angehörige versuchen die Erkrankung zu verheimlichen, weil es immer noch viele Vorurteile gibt“, weiß Silke Meyerrose. „Dazu zählt zum Beispiel die Meinung, dass Menschen mit epileptischen Anfällen im Alltag und in der Schule nicht leistungsfähig seien. Das ist definitiv falsch, die Hirnfunktion ist nach einem Anfall und einer gewissen Ruhezeit wieder vollständig hergestellt.“ Aus Unwissenheit würden die Betroffenen daher unterfordert und erhielten gar nicht die Gelegenheit, ihr Leistungsvermögen zu zeigen. Aus Unsicherheit im Umgang mit einem epileptischen Anfall würden Kinder und Jugendliche

Eine Epilepsie kann jeden treffen, Ursache oft ungeklärt Bei einem epileptischen Anfall senden Nervenverbindungen gleichzeitig starke Impulse, die zeitlich und örtlich nicht mehr zu begrenzen sind. Etwa vier Prozent der Bevölkerung haben mindestens einmal in ihrem Leben einen epileptischen Anfall. Gründe dafür können beispielsweise Schlafentzug oder erheblicher Alkohol- und Drogenkonsum sein. Von einer Epilepsie, früher auch „Fallsucht“ genannt, spricht man in der Regel, wenn es wiederholt zu epileptischen Anfällen kommt. Sie kann in jedem Alter auftreten, es gibt jedoch eine Häufung der Neuerkrankungen im Kindesalter sowie im höheren Lebensalter, erläutert Prof. Dr. Bernd Wilken, Direktor

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der Klinik für Neuropädiatrie und des Sozialpädiatrischen Zentrums. Eine Epilepsie kann als Folge einer Hirnschädigung zum Beispiel nach einem Unfall, einem Schlaganfall oder bei Gehirntumoren auftreten. Auch genetische Defekte können Epilepsien hervorrufen. Bei rund 40 Prozent der Patienten lässt sich die Ursache jedoch nicht klären. Zur Diagnose tragen neben dem Gespräch mit dem Arzt und dem Führen eines Anfall-Tagebuchs verschiedene Untersuchungen bei: Computertomographie und / oder Kernspintomographie, Elektroenzephalographie (EEG, Messung der Hirnströme). Die Symptome eines epileptischen Anfalls reichen von

einem unkontrollierbaren Zucken des Augenlides über das Zucken einer Körperseite bis zum Krampfen des ganzen Körpers. Auch Bewusstseinsstörungen können vorkommen. Die Anfälle hören oft von allein wieder auf, anderenfalls sollte ein Notfallmedikament gegeben werden. Die meisten Epilepsiepatienten werden mit Medikamenten behandelt, um Anfälle soweit möglich zu verhindern. Manchmal kommt auch eine Operation oder die Stimulation eines bestimmten Nervs (Vagusnervstimulation) im Gehirn in Betracht – ein Verfahren, das der Leitende Oberarzt der Klinik, Dr. Rudolf Funke, im SPZ anbietet.


zudem manchmal vom Sportunterricht oder von Ausflügen ausgeschlossen, manche Kitas nähmen Kinder mit einer Epilepsie nicht auf. Das Beratungsangebot richtet sich daher ausdrücklich nicht nur an die jungen Patienten und ihre Familien, sondern auch an Kitas, Schulen und sonstige Interessierte. Als häufige Themen in den Beratungen nennt Silke Meyerrose die Medikamenteneinnahme einschließlich der Anwendung der Notfallmedikamente, den Umgang mit Gefahrensituationen (z. B. Schwimmen, Straßenverkehr), Freizeitaktivitäten und die Krankheitsverarbeitung. Bei schwer einstellbaren Epilepsien berät die Fachfrau zu Schulassistenz und sonstigen Hilfen im häuslichen Umfeld. Der Beratungsbedarf ist groß, das haben die vergangenen Monate bereits gezeigt. Über schöne Erfolge kann sich Silke Meyerrose auch schon freuen: Eine

Kompetentes Team für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Epilepsie: Klinikdirektor Prof. Dr. Bernd Wilken, Silke Meyerrose, Dr. Birgit Kasper und der Leitende Oberarzt Dr. Rudolf Funke.

13-Jährige, die aus Angst vor einem Anfall nicht mehr zu Schule ging, nimmt jetzt wieder am Unterricht teil. Silke Meyerrose und Dr. Birgit Kasper, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin mit Zusatzqualifikation Epileptologie haben außerdem eine Weiterbildung als MOSES-Trainer-

innen abgeschlossen. MOSES steht für Modulares Schulungsprogramm Epilepsie – ein Programm, mit dem Jugendliche ab 16 Jahren auf den Übergang von den Kinderneurologen zu den Erwachsenen-Neurologen vorbereitet werden. Im Sommer / Herbst 2016 sollen dazu die ersten Schulungen starten.

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KSM-Studierende lernen Klinikalltag in Lehrkrankenhäusern kennen Praxismodule in Kliniken in Bad Arolsen, Wolfhagen und Hofgeismar Blut abnehmen, EKG schreiben, Blutdruck messen und das eingehende Anamnesegespräch, das dem Arzt ermöglicht, die Beschwerden des Patienten genau einzuschätzen. Ärztliche Tätigkeiten wie diese erlernen Studierende der Kassel School of Medicine (KSM) unter enger fachlicher Anleitung zurzeit in den drei GNH-Kliniken in Bad Arolsen, Wolfhagen und Hofgeismar sowie dem Evangelischen Krankenhaus Gesundbrunnen. Sie haben die ersten beiden Studienjahre an der University of Southampton in England erfolgreich absolviert und studieren nun für drei weitere Jahre in Nordhessen. Die GNH-Kliniken sind Lehrkrankenhäuser der University of Southampton

direkt vis-à-vis Beratung in allen Arzneimittelfragen Verleih von Intervallmilchpumpen Exklusive Kundenparkplätze

Apotheker S. Räuber Mönchebergstraße 50 34125 Kassel

Telefon 87 79 79

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und bilden die Studierenden jeweils mehrere Wochen in den Bereichen Innere Medizin und Geriatrie, Chirurgie, Rehabilitation und Notfallmedizin aus. Die ausbildenden Chefärzte – Walter K n ü p p e l , D r. Bertolt Linder und Dr. Peter Ahrens (Krankenhaus Bad Arolsen), Dr. Hatim Kanaaneh (Kreisklinik Wolfhagen), Lernen unter Anleitung: Ein KSM-Student untersucht in der Dr. Hans-Ulrich Wolfhager Klinik Patient Maximilian Ruderisch. Braner und Dr. Wilhelm Schmidt (Kreisklinik Hofgeis- Abteilungen vom Austausch mit den mar), Dr. Werner Brand (Reha-Zent- Studierenden und den englischen rum) sowie Dr. Eckehard Flotho und Kollegen profitieren. Mit dem Titel Dr. Manfred Wappler (Evangelisches „Lehrkrankhaus der Universität SouthKrankenhaus Gesundbrunnen) – haben ampton“ und der Verpflichtung, sich sich im Vorfeld in Kursen der University mit Einzelheiten der englischen Patienof Southampton in Kassel und vor Ort tenversorgung auseinanderzusetzen, in England auf die speziellen Anforde- kämen zahlreiche neue Impulse, die rungen der englischen Ausbildung vor- den Klinikalltag der nordhessischen bereitet und Details mit den dortigen Häuser positiv beeinflussen könnten. Kollegen abgesprochen. Die Studierenden sind jeweils Montag bis Donnerstagmittag in den Kliniken „Das Medizinstudium ist in England und erhalten den Rest der Woche sehr praxisorientiert, die Studierenden theoretischen Unterricht in Kassel. Im haben dort schon früh Einblick in den Anschluss an die Praxisphase in den Medizineralltag“, so der KSM-Ge- Kliniken durchlaufen die Studierenden schäftsführer und GNH-Vorstands- das Modul „Allgemeinmedizin“, das vorsitzende Karsten Honsel. „Daran sie in Praxen von Haus- und Fachärzten können wir in unseren Kliniken an- aus der Region absolvieren. Am Ende knüpfen und den Studierenden eine des Studienjahres im Sommer 2016 vielfältige praxisnahe Ausbildung auf müssen sie in England Abschlusshohem Niveau bieten.“ Die Ärzte, prüfungen bestehen, die auch das in die sich im KSM-Studienprojekt en- Nordhessen erlernte Wissen abfragen. gagieren, sind sich sicher, dass ihre www.medizin-kassel.de


500 Kilometer und bis zu 900 Patienten und Patientinnen am Tag Transportdienst im Klinikum setzt erfolgreich auf IT-gesteuerte Logistik Von der Station zum Operationssaal, zum Röntgen oder zur Magenspiegelung und später zurück auf Station – bis zu 900 solcher Patiententransporte fallen im Klinikum Kassel an Spitzentagen an. Rund 500 Kilometer legen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Transportdienstes dabei pro Tag durchschnittlich zurück. Für diesen organisatorischen Kraftakt setzt das Team des Transportdienstes seit vorigem Jahr auf eine IT-gesteuerte Logistik. Der Transportdienst ist an allen Tagen im Jahr rund um die Uhr im Einsatz. In den täglichen Stoßzeiten sind bis zu 25 und nachts mindestens drei Beschäftigte gleichzeitig im Dienst. In der Vergangenheit wurden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von der Leitstelle oder direkt von der anfordernden Stelle angerufen. Dazu mussten sie – während sie mit einem

Legt täglich viele Kilometer zurück: Rettungssanitäter Nicol Kittner-Hoschke.

Alle Patiententransporte im Blick: Teamleiter Mirko Mampel (vorn) und Benjamin Stollberg.

Patienten von A nach B unterwegs waren – den nächsten Patienten mit Namen, Abhol- und Ankunftsstelle, Uhrzeit, Transportart und gegebenenfalls Infektionsstatus schriftlich erfassen. Nun können Transportaufträge mit wenigen Klicks angelegt werden. Dabei werden Patientenname, Geburtsdatum und Station mit Zimmernummer aus dem Krankenhausinformationssystem übernommen. Dies erhöht die Patientensicherheit erheblich, weil Namensverwechslungen so gut wie ausgeschlossen sind, erläutert der Leiter des Transportdienstes, Andreas Eichholz. Die Software berechnet für jeden Patienten, welchem Mitarbeiter dessen Transport am sinnvollsten zugeordnet werden kann. Welcher Mitarbeiter hat die kürzeste Strecke? Dieser erhält den Auftrag auf seinem Handy angezeigt. Idealerweise wird bei der Übergabe eines Patienten an eine Leistungsstelle, z.B. das Röntgen,

ein anderer Patient von dort auf eine Station zurückgebracht. Das System muss allerdings noch weitere Kriterien berücksichtigen, so werden dringende Transporte vorgezogen. Dies führt manchmal zu Irritationen bei wartenden Patienten, die der Transporteur dann nicht mitnimmt. Außerdem wird berücksichtigt, welche Qualifikation notwendig ist, beispielsweise sind für Patiententransporte vom Aufwachraum auf die Station Rettungssanitäter erforderlich. Zum insgesamt 63-köpfigen Team des Transportdienstes gehörten inzwischen auch neun Rettungssanitäter bzw. -sanitäterinnen. Die durchschnittlichen Wartezeiten für die Patientinnen und Patienten konnten mit dem neuen System deutlich reduziert werden, berichtet der zuständige Pflegedienstleiter Burkhard Gerland. In Einzelfällen – beispielsweise bei akuten Krankheitsausfällen im Team oder absoluten Anforderungsspitzen – seien diese natürlich nicht auszuschließen. visite 01/16

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Krankenhäuser in Hofgeismar und Wolfhagen überzeugen mit Qualität Überdurchschnittliche Ergebnisse bei KTQ-Zertifizierung der Kreiskliniken Die Qualität in Gesundheitseinrichtungen systematisch prüfen und verbessern – diesen Anspruch hat die „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen“ (KTQ). Gegründet und getragen von den Verbänden der Kranken- und Pflegekassen, der Bundesärztekammer, der Deutschen Krankenhausgesellschaft und vom Deutschen Pflegerat, vergibt die KTQ nach ausführlicher Prüfung vor Ort das gleichnamige Zertifikat. In den Krankenhäusern werden dabei Kriterien wie Patienten- und Mitarbeiterorientierung, Sicherheit, Informationswesen, Krankenhausführung und Qualitätsmanagement bewertet. Alle drei Jahre müssen sich die Einrichtungen einer Überprüfung stellen, wenn sie das Zertifikat behalten möchten. Für diese Re-Zertifizierung prüften im Herbst 2015 drei externe Gutachter aus den Bereichen Pflege, ärztlicher Dienst und Ökonomie fünf Tage lang die Kliniken in Wolfhagen

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und Hofgeismar auf Herz und Nieren. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Nur neun der insgesamt 405 KTQ-zertifizierten Krankenhäuser in Deutschland schnitten besser ab. „Das hervorragende Ergebnis bestätigt die hohe Qualität der meDie Kreiskliniken in Wolfhagen und Hofgeismar gehören zu den TOP 10 der 2015 KTQ-zertifizierten Krankenhäuser, hier dizinisch-pflegeridie Zertifikatsübergabe mit (von links) GNH-Vorstandsvorschen Versorgung sitzendem Karsten Honsel, den Pflegedirektorinnen Kathy in den beiden KliMehler (Wolfhagen) und Jutta Wagner (Hofgeismar) sowie Geschäftsführer Bernd Tilenius. niken“, sagte der GNH-Vorstandsvorsitzende Karsten Honsel, der die tätsberichts im Internet und sorgen KTQ-Urkunden im Februar beim somit für größere Transparenz. Jahresempfang der Kreiskliniken Darüber hinaus erhalten auch die überreichte. Honsel dankte den Einrichtungen selbst wertvolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Hinweise: „Die KTQ-Zertifizierung der Kreiskliniken ausdrücklich für ihr hilft uns dabei, die Stärken und großes Engagement bei der Vorberei- Verbesserungspotenziale der Klinitung und Durchführung des Zertifizie- ken zu ermitteln. So können wir Prorungsverfahrens. zesse kontinuierlich verbessern. Das „Ohne Sie wäre kommt natürlich auch den Patienten diese Leistung zugute“, erläutert Bernd Tilenius, nicht möglich Geschäftsführer der Kreiskliniken. gewesen“, so Der KTQ-Bericht nannte dabei auch der Vorstands- Bereiche, in denen sich die Kreisklivorsitzende. niken seit der letzten Zertifizierung 2012 verbessert haben. Gelobt Krankenhäuser, wurden beispielsweise die Patiendie sich einer tensicherheit, das professionelle KTQ-Zertifizie- Beschwerdemanagement und die rung unterzie- Optimierung der Notfallversorgung, hen, verpflich- z.B. durch regelmäßige Fortbildung ten sich zur Ver- der Mitarbeiter. Gute Noten gab ö ff e n t l i c h u n g es darüber hinaus für den Service eines entspre- und die Verpflegung in den Kreischenden Quali- kliniken.


Mehr Platz für die Eltern kranker Kinder dank Erweiterungsbau Elternhaus gGmbH sucht Sponsoren für Bauvorhaben Seit der Eröffnung des Elternhauses am Klinikum Kassel im Jahr 2009 haben dort mehrere tausend Eltern kranker Kinder ein Zuhause auf Zeit gefunden. Die Einrichtung wird größtenteils von Eltern genutzt, deren Kind für längere Zeit im Krankenhaus aufgenommen wird – Frühgeborene, Kinder mit schweren Brandverletzungen oder schweren neurologischen Erkrankungen, Intensivpatienten und krebskranke Kinder. Neben den Appartements stehen eine Gemeinschaftsküche, ein Aufenthaltsraum mit Wintergarten und ein wunderschöner Garten mit Spielgeräten zur Verfügung.

fünf Zimmer, die wir derzeit noch in der Nähe angemietet haben, weitere fünf Appartements direkt im Elternhaus schaffen“, berichtet Mitarbeiterin Sigrid Berge. „Für die Eltern wäre das angenehmer, so Der Erweiterungsbau ist rechts vom Elternhaus-Eingang hätten hier alle geplant, die Einfahrt rückt dafür an die Grundstücksgrenze. ein eigenes Bad. Für uns wäre es logistisch einfacher Vorgesehen sind fünf Appartements und auf lange Sicht finanziell güns- für jeweils eine Familie, AufenthaltsNun plant das Team des Elternhauses tiger.“ Der Anbau soll südlich des raum, Lagerraum und Büro. einen Anbau. „Wir möchten statt der derzeitigen Eingangs entstehen. Um mit dem Anbau starten zu könDie Elternhaus gGmbH wurde 2007 von drei gemeinnützigen Kasseler nen, sucht die Elternhaus gGmbH Vereinen gegründet: Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus noch Sponsoren. „Dank zahlreicher e.V., Verein für krebskranke Kinder e.V. und freuNde – Förderverein für Spenden haben wir schon einen Teil Familien mit neurologisch kranken Kindern. Spendenkonto Elternhaus der Kosten zusammen. Aber für die gGmbH: Kasseler Sparkasse, IBAN: DE90 5205 0353 0002 1730 61, vollständige Finanzierung fehlen uns SWIFT-BIC: HELADEF1KAS, Verwendungszweck: Erweiterungsbau. mindestens noch 150.000 Euro“, so Sigrid Berge.

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Ambulanter Pflegedienst SWA aktiv

Einfach niedlich, was die Näherinnen für die Kleinsten hergestellt haben, von links Stationsleitung Gabriele Dolk, Kerstin Harbich mit Sohn Lian, der ärztliche Leiter der Station, Dr. Dirk Müller, Iris Timocin, Sandra Damm und Natascha Frisch.

Tolle Babykleidung bringt Farbe in Stationsalltag Individuelle Pflegeangebote: 

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Medizinisch-pflegerische Versorgung / Behandlungspflege



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Für eine unverbindliche Beratung und weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, bei uns im Büro, bei Ihnen zu Hause oder in Ihrem Patientenzimmer. Unsere Bürozeiten sind Montag bis Freitag von 8-13 Uhr Hinter dem Fasanenhof 1 H, Kassel und nach tel. Vereinbarung 0561 87983-50/-51 www.gnh.net

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Junger Verein näht für Neu- und Frühgeborenenintensivstation Der Kleine Prinz, ein niedlicher Maulwurf, Herzen und Blumen zieren neuerdings die Wickelhemdchen, Mützen und Hosen der Babys auf der Neu- und Frühgeborenenintensivstation des Klinikum Kassel. Die fröhliche und bunte Kleidung stammt vom Verein „Nähen für starke Herzen“. Die rund 20 Frauen haben es sich zum Ziel gesetzt, den Frühchen, kranken Säuglingen sowie deren Familien den Alltag auf der Station mit der selbstgenähten, farbenfrohen Kleidung etwas schöner zu machen. Die Initiative dazu kam von Iris Timocin, deren zweiter Sohn selbst kurz auf der Intensivstation betreut wurde. Dabei erlebte sie die Sorgen von Eltern mit kleinen Frühgeborenen hautnah mit. So entstand die Idee, den Klinikalltag mit hübscher Kleidung farbenfroher zu machen.

Sie gewann weitere Frauen sowie Stoff-Sponsoren für die Aktion. Gemeinsam testeten sie verschiedene Schnitte, passten sie auf die kleinen Größen an, holten die Freigaben der Designer ein – und nähten. Schon drei Lieferungen mit Babykleidung ab Größe 36 haben sie inzwischen an die Station überreicht. „Das Stationsteam war von der Aktion sofort begeistert“, berichtet Stationsleitung Gabriele Dolk. „Wir haben eine Station auf dem modernsten Stand, das heißt auch mit vielen technischen Geräten. Die Eltern, die sich in einer emotionalen Ausnahmesituation befinden, werden mit bunter Kleidung ein wenig von den Monitoren und ihren Sorgen ums Kind abgelenkt.“ Das bestätigt auch Mutter Kerstin Harbich: „Wir sind jeden Morgen ganz gespannt, was Lian heute Schönes anhat.“

Kontakt zum Verein: starkeherzen@gmx.de, Iris Timocin Tel. 0157 37357636, Maria Eckstein Tel. 0173 2579828 Spendenkonto von Nähen für starke Herzen: Kasseler Bank IBAN DE 27 5209 0000 0000 1113 09, BIC GENODE51KS1


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Stacheltier

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eine Mathematikaufgabe lösen

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Schlüssel einer Geheimschrift

lateinisch: Sei gegrüßt!

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baschkirische Hauptstadt

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Meerenge, Meeresstraße

4

westafrik. Binnenstaat

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anhand, per; über (lat.)

Witz, Scherz (englisch)

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Damenunterwäsche (franz.)

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7 Stimmzettelbehälter Fremdwortteil: unter

9

unterder Rundstützende in Experten- Musik: gebunden tanz runde norddeutsch für Ried, Schilf nordischer Hirsch, Elch altröSchiffsmische vorderMonatsteil tage

10

germanischer Wurfspieß

kleine Metallschlinge

umformen, abwandeln

liebevoll umfassen

Wasservogel, Nutztier

Zufluchtsort (griech.)

Schluss

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dieser, jener

Seerose

Söldnertruppe

Vorteil, Vorzug

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rumän. Währungseinheit

das Sehen betreffend

Aufschub gewähren

höchste Spielkarte

3 Unterarmknochen

12

Scheine und Münzen aufwärts, nach oben

unangenehm

Sinnesorgan

1

Laubbaum etwas neidlos zugestehen

8 2

3

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6

7

8

9

10

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L E G I O N

E N D E

A V I G A

R E I G E N

B O E A S E E N D E E L R L N E

Wir gratulieren den Gewinnerinnen Esma Karaaslan aus Kassel und Nicol Tümmler herzlich. visite 04/15

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Kontaktliste Gesundheit Nordhessen Holding Klinikum Kassel GmbH Zentrum für Frauen- und Kindermedizin Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Prof. Dr. Thomas Dimpfl Tel. 980-3040 Kreißsaal Tel. 980-5400 Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Prof. Dr. Friedrich K. Tegtmeyer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderanästhesie und Intensivmedizin Dr. Thomas Fischer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderchirurgie und Zentrum für schwerbrandverletzte Kinder Dr. Peter Illing Tel. 980-5501 Klinik für Neuropädiatrie und Sozialpädiatrisches Zentrum Prof. Dr. Bernd Wilken

Tel. 980-3096

Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie Prof. Dr. Michaela Nathrath Tel. 980-5501

Zentrum für Herz-, Nieren- und Gefäßmedizin Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Chirurgie Dr. Joseph Kobba Tel. 980-5275 Klinik für Herzchirurgie PD Dr. Ali Asghar Peivandi

Tel. 980-5260

Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen Prof. Dr. Rainer Gradaus Tel. 980-5250 Prof. Dr. Jörg Neuzner Tel. 980-5255 Klinik für Nieren-, Hochdruck- und Rheumatische Erkrankungen und Nephrologische Diabetologie Prof. Dr. Jörg Plum Tel. 980-5265

Zentrum für Kopf- und Neuromedizin Klinik für Augenheilkunde Prof. Dr. Rolf Effert

Tel. 980-3901

Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Prof. Dr. Ulrike Bockmühl Tel. 980-4053

www.gnh.net info@gnh.net

Mönchebergstraße 41–43, 34125 Kassel, Tel. 0561 980-0 Klinik für Neurochirurgie Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger Klinik für Neurologie Prof. Dr. Andreas Ferbert

Tel. 980-4050 Tel. 980-4051

Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin Interdisziplinäre Zentrale Notaufnahme Dr. Klaus Weber Tel. 980-5001 Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie Prof. Dr. Michael Tryba Tel. 980-3001

Zentrum für seelische Gesundheit Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Ludwig-Noll-Krankenhaus Dennhäuser Straße 156 Tel. 4804-0 Prof. Dr. Martin Ohlmeier Tel. 4804-401 Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Dr. Christina Kleiber Tel. 980-2552

Zentrum für Traumatologie, Plastische Chirurgie und Dermatologie Klinik für Dermatologie Prof. Dr. Rainer Rompel Tel. 980-3051 Klinik für Plastisch-rekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie Prof. Dr. Goetz A. Giessler Tel. 980-3811 Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie Prof. Dr. Clemens Dumont Tel. 980-4026

Zentrum für Viszeralmedizin und Onkologie Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Prof. Dr. Jürgen Faß Tel. 980-5275 Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin Prof. Dr. Frank Schuppert Tel. 980-5270 Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin Prof. Dr. Adrian Gillissen Tel. 980-5285

Klinik für Onkologie und Hämatologie Prof. Dr. Martin Wolf Tel. 980-3046 Klinik für Thoraxchirurgie Dr. Sebastian Kellner Tel. 980-5280 Klinik für Urologie Prof. Dr. Björn Volkmer Tel. 980-4052

Zentrum für medizinische Diagnostik Institut für Labormedizin PD Dr. Karl H. Reuner Institut für Pathologie Prof. Dr. Irina Berger Institut für Nuklearmedizin Dr. Bernhard Matthias Dohmen Institut für allgemeine und interventionelle Radiologie PD Dr. Thomas Lehnert Institut für Neuroradiologie Dr. Ralf Siekmann Institut für Kinderradiologie Dr. Alfred E. Horwitz

Tel. 980-2776 Tel. 980-4001 Tel. 980-4010

Tel. 980-5075 Tel. 980-5074 Tel. 980-5075

Tumorzentrum Prof. Dr. Martin Wolf

Tel. 980-3513

Zentrum für Medizinische Versorgung Gynäkologie HNO Labordiagnostik Neurochirurgie Nukleardiagnostik Neurologie Pathologie Radiologie / Kinderradiologie Strahlentherapie

Tel. 980-5307 Tel. 980-4154 Tel. 980-2776 Tel. 980-4151 Tel. 980-4011 Tel. 980-4152 Tel. 980-4001 Tel. 980-5114 Tel. 980-2730

Sonstige Einrichtungen Klinikseelsorge Tel. 980-2820 (kath.) / -2822 (ev.) Grüne Damen und Herren Tel. 980-2825 HNO-Belegarzt (Kinder) L.-M. Schäfer Tel. 3161177

Reha-Zentrum Standort Klinikum Kassel Mönchebergstraße 41–43

Tel. 980-2830

Standort Gesundheitszentrum Wilhelmshöher Allee 91

Krankenhaus Bad Arolsen GmbH Innere Medizin Walter Knüppel, Dr. Bertolt Linder Tel. 800-161

Tel. 98794-0

Große Allee 50, 34454 Bad Arolsen, Tel. 05691 800-0

Anästhesie Dr. Rudolf Alexi, Christian Feine

Tel. 800-0

Gynäkologie Dr. Ulrich Streich

Tel. 2057

Chirurgie Dr. Peter Ahrens, Dr. Peter Wotzlaw Tel. 800-222

Kreiskliniken Kassel GmbH Innere Medizin Dr. Ulrich Braner Dr. Wilhelm Schmidt Chirurgie Dr. Peter Hülsmann Michael Szkopek Gynäkologie / Geburtshilfe Joachim Kuhl Anästhesie / Intensivmedizin Dr. Stefan Mähler 18

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Tel. 05671 81-0

Kreisklinik Wolfhagen Am kleinen Ofenberg 1 34466 Wolfhagen

Tel. 05692 40-0

Innere Medizin Prof. Dr. Frank Schuppert

Tel. 40-150

Tel. 81-400

Chirurgie Dr. Hatim Kanaaneh

Tel. 40-500

Tel. 81-300 Tel. 81-300

Gynäkologie Dr. Werner Prinz Dr. Marion Reif-Kaiser Dr. Julia Jungermann

Tel. 988550

Anästhesie / Intensivmedizin Dipl.-med. Mohamed Al Batani Dr. Uwe Hecht

Tel. 40-505 Tel. 40-504

Tel. 2006 Tel. 81-500

Urologie Dr. Dirk Gimbel Dr. Alexander Otto Dr. Marc Ohlemann Heiko Velte HNO-Heilkunde Frank Dastych Uwe Simon Martin Stahl Thomas Storm

Seniorenwohnanlagen Kassel siehe rechte Seite

Tel. 995550

Tel. 2270 Stand: 29.02.2016

Kreisklinik Hofgeismar Liebenauer Straße 1 34369 Hofgeismar


Liebe Patientin, lieber Patient, die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher in den Kliniken •

prüfen Anregungen und Beschwerden der Patienten und der Angehörigen,

wenden sich mit deren Einverständnis an die zuständigen Stellen und versuchen zu vermitteln, •

nehmen gern auch positive Erfahrungen entgegen und geben sie weiter.

Klinikum Kassel

Krankenhaus Bad Arolsen

Marlies Rohrbach Sprechzeiten: Do. 14.30 bis 16 Uhr Zentrum für Frauen- und Kindermedizin Bärbel Opper-Fach Sprechzeiten: Di. 13 bis 14.30 Uhr

Gerda Schmalz und Ursula Halbich Mo. 11 bis 12 Uhr Raum gegenüber der Patientenaufnahme Tel. 05691 800-172

jeweils Haus X, Eingang 1, Erdgeschoss, Tel. 0561 980-2811, Briefkasten im Eingangsbereich von Haus X, der aber nicht täglich geleert wird.

Betreutes Wohnen Ambulante Pflege Kurzzeitpflege Stationäre Pflege

In den besten Händen

Kreisklinik Hofgeismar Brigitte Briel Di. 15 bis 17 Uhr Tel. 05671 81-95555

Ludwig-Noll-Krankenhaus

Kreisklinik Wolfhagen

Gudrun Burlon Mi. 15.30 bis 16.30 Uhr Haus 2, Dachgeschoss

Elke Oppermann Mi. 9 bis 11 Uhr Tel. 05692 40-444

„Ich bin ganz begeistert, wie unkompliziert und herzlich ich hier aufgenommen wurde!“ Die Seniorenwohnanlagen SWA Kassel bieten Ihnen genau das an Service und Sicherheit, was zu Ihrer aktuellen Lebensgestaltung passt: ob Betreutes-Service-Wohnen an beiden Standorten, ambulante Pflege, Kurzzeitpflege oder stationäre Pflege am Lindenberg.

Marlies Rohrbach Klinikum Kassel

Bärbel Opper-Fach Klinikum Kassel

Gudrun Burlon Ludwig-Noll-Krankenhaus

Gerda Schmalz Krankenhaus Bad Arolsen

Machen Sie sich rechtzeitig Gedanken über Ihren dritten Lebensabschnitt. Wir sind für Sie da und beraten Sie gerne. Rufen Sie uns an: Seniorenwohnanlagen Kassel Lindenberg - Tel. 0561 95077-0 Fasanenhof - Tel. 0561 87983-0 Ambulanter Pflegedienst Tel. 0561 87983-50/-51

Ursula Halbich Krankenhaus Bad Arolsen

Brigitte Briel Kreisklinik Hofgeismar

Elke Oppermann Kreisklinik Wolfhagen

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Danke

Die Unternehmen der Gesundheit Nordhessen bedanken sich herzlich bei den zahlreichen Förderern und Sponsoren, welche die vielfältige Arbeit für die Patientinnen und Patienten finanziell und mit ehrenamtlichem Einsatz unterstützen. Unser Dank gebührt allen Einzelspendern und Firmen sowie insbesondere den folgenden Vereinen und Einrichtungen: Elternhaus Kassel gGmbH www.elternhaus-kassel.com | „freuNde“ – Förderverein für Familien mit neurologisch kranken Kindern www.Kinderneuro-freunde-ks.de | Günther Cramer Stiftung www.guenther-cramerstiftung.de | Gute Besserung e.V.: Förderverein Krankenhaus Bad Arolsen www.gute-besserung-ev.de Helga und Heinrich Holzhauer Stiftung für krebskranke Kinder www.holzhauer-stiftung.de | Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus e.V. www.hilfe-fuer-kinder-im-krankenhaus.de | Kinderkrebshilfe Waldeck-Frankenberg e.V. www.kinderkrebshilfe-wa-fkb.de | Kleine Riesen Nordhessen: Verein für Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen in Nordhessen e.V. www.kleine-riesen-nordhessen.de LebensWert: Förderverein für die palliative Versorgung Erwachsener im Klinikum Kassel e.V. www. verein-lebenswert-kassel.de | Verein für krebskranke Kinder Kassel e.V. www.krebskranke-kinder-kassel.de

Profile for Gesundheit Nordhessen

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