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Patientenmagazin | Fr端hling 2015

Kleine Helden begleiten Klinikum betreut fast 300 junge Diabetiker

Ersatz von Herzklappen Mehrere Verfahren zur Wahl

Gute Besserung in Bad Arolsen F旦rderverein f端r Klinik gegr端ndet


Neuer GNH-Vorstandsvorsitzender Honsel im Amt Als neuer Vorstandsvorsitzender hat Anfang März Karsten Honsel bei der Gesundheit Nordhessen (GNH) begonnen. Mit dem 51-Jährigen steht ein erfahrener Krankenhausmanager an der Spitze der GNH, der über langjährige Erfahrung in der Führung einer kommunalen Klinikgruppe verfügt. Honsel ist zudem mit Universitätskliniken und Krankenhäusern von 100 bis über 1000 Betten vertraut. Der gebürtige Bielefelder ist gelernter Bankkaufmann und hat in Berlin Betriebswirtschaft studiert. Nach mehrjähriger Tätigkeit im Bankenwesen bekleidet er seit 1996 verantwortliche Positionen

im Klinikmanagement, zunächst im Städtischen Krankenhaus Gütersloh, danach sieben Jahre bei den HorstSchmidt-Kliniken in Wiesbaden. 2006 wechselte Karsten Honsel als Geschäftsführer Finanzen und Infrastruktur zur gerade gegründeten Klinikum Region Hannover GmbH, wo er maßgeblich an der Zusammenführung von zwölf Kliniken sowie an der Konsolidierung und strategischen Positionierung des KrankenhausVerbundes beteiligt war. Seit April 2014 war er Kaufmännischer Direktor am Universitätsklinikum Bonn. Karsten Honsel freut sich auf die neuen Aufgaben an der Spitze der Gesundheit Nordhessen, die mit knapp

4800 Beschäftigten jährlich mehr als 73.000 stationäre sowie rund 200.000 ambulante Patientinnen und Patienten sowie die BewohKarsten Honsel, ner von zwei neuer VorstandsSeniorenwohnvorsitzender der Gesundheit a n l a g e n v e rNordhessen sorgt. „Ich bin hier herzlich aufgenommen worden und werde mir jetzt so schnell wie möglich einen fundierten Einblick in das Unternehmen verschaffen.“ Mehr in der Juni-Ausgabe der „visite“.

Inhalt 3 Neues Eingangsgebäude: Zentrale Anlaufstelle für Patienten und Besucher

13 PD Dr. Dumont: Neuer Klinikdirektor mit breit gefächertem Spektrum

4 Kleine Helden, die mit Diabetes den Alltag meistern

14 Gesundheit Nordhessen als „Bester Arbeitgeber 2015“ ausgezeichnet

6 Herzklappenersatz: Verschiedene Verfahren stehen zur Wahl

15 „Gute Besserung e.V.“: Förderverein Krankenhaus Bad Arolsen gegründet

8 Der Fokus liegt auf chronischen Wunden

16 Kunstausstellung in der Kreisklinik Hofgeismar

10 Neue Regelung für rauchende Patienten und Besucher im Klinikum

16 E.ON Kassel Marathon: Bewegter Abend zur Einstimmung

11 Ein Krankenhausmanager mit Weitblick: Dr. Sontheimer verabschiedet

17 Preisrätsel

12 Ein Mediziner mit Leib und Seele: Dr. Raible im Ruhestand

19 Die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher

18 Kontaktliste Gesundheit Nordhessen

Impressum Herausgeber: Gesundheit Nordhessen Holding AG, Mönchebergstraße 48 E, 34125 Kassel, Tel.: (05 61) 980-4807, www.gesundheit-nordhessen.de, info@gesundheit-nordhessen.de Redaktion: Gisa Stämm (verantwortlich), Heidrun Koskowski | Layout, Satz und Anzeigen: Roberts Marken & Kommunikation GmbH, www.roberts.de | Fotos: Michael Bald, Paavo Blofield, Elke Fräßdorf, Stefan Gallwitz, Roberts Marken & Kommunikation GmbH – Elizaveta Apraksina, Dieter Schachtschneider, Andreas Schebesta, Gisa Stämm, Bianca Viesehon | Titelfoto: Evelyn Jürß, Kreisklinik Wolfhagen | Druck: Julius Kress OHG, Kassel | Erscheinungsweise: quartalsweise | Auflage: 13.500 Exemplare | Für den Inhalt der Anzeigen sind die Inserenten verantwortlich. Der Nachdruck der Beiträge dieser Ausgabe bedarf, auch auszugsweise, der ausdrücklichen Genehmigung der Herausgeber. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen.

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Bei der symbolischen Schlüsselübergabe im Foyer des neuen Klinikum-Eingangsgebäudes (von links): Bertram Hilgen (Oberbürgermeister von Kassel und Aufsichtsratsvorsitzender), Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger (Ärztlicher Geschäftsführer), Birgit Dilchert (Vorstand Gesundheit Nordhessen), Mathias Kirschner (Architekt), Helmut Zeilfelder (Pflegerischer Geschäftsführer), Svenja Ehlers (Kaufmännische Direktorin), Frank Damm-Schefski (Leiter Bau & Technik der GNH) und Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.

Klinikum mit zentraler Anlaufstelle für die Patienten und Besucher Großes Interesse am repräsentativen Eingangsgebäude Nach rund zweijähriger Bauzeit ist das neue Eingangsgebäude des Klinikum Kassel in Betrieb gegangen. Damit ist gleichzeitig die grundlegende Umstrukturierung des Krankenhauses der Maximalversorgung abgeschlossen. „Das ist aber schön geworden,“ „Es sieht gar nicht nach Krankenhaus aus.“ – Diese Kommentare waren immer wieder zu hören, als sich am 18. Januar erstmals die Türen des neuen Eingangsgebäudes öffneten. In kürzester Zeit bevölkerten etliche hundert Besucher die verschiedenen Ebenen des Neubaus, lauschten Vorträgen zu medizinischen Themen und probierten die gastronomischen Angebote. Viele warfen auch auf dem Dach des Gebäudes einen Blick auf den neuen Hubschrauberlandeplatz, von wo aus jetzt die Patienten auf schnellstem Weg zu den zentralen Diagnostikeinheiten gelangen. „Mit der Inbetriebnahme des Neubaus hat die Gesundheit Nordhessen einen weiteren Grundstein dafür gelegt, dass unser Klinikum für die Zukunft gut aufgestellt ist“, hatte Kassels Oberbürgermeister Bertram

Hilgen in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender zuvor bei der symbolischen Schlüsselübergabe gesagt. Das neue Eingangsgebäude sei nicht nur eine gelungene Visitenkarte für das Klinikum, so Birgit Dilchert, Vorstand der Gesundheit Nordhessen (GNH) und Geschäftsführerin des Klinikum Der prägnante Rundbau ist nun der zentrale Eingang des Kassel, sondern Klinikums, hier mit jungen Artisten des Circus Rambazotti auch die zentrale am Eröffnungstag. Anlaufstelle, von der die Patienten und Besucher in nen Baukosten sind seit dem ersten die einzelnen Bereiche des Klinikums Spatenstich im Dezember 2007 die gelenkt würden. Für Fragen aller Art zentralen Diagnostikeinheiten, das steht in dem Neubau das Team der Zentrum für Frauen- und JugendZentralen Information rund um die medizin, die verbindende Magistrale Uhr bereit. und nun das Eingangsgebäude entstanden. Das Land Hessen hat die Mit dem Eingangsgebäude ist die Arbeiten mit rund 96 Millionen Euro Zielplanung für das Klinikum Kassel unterstützt. Fortsetzung auf Seite 10 abgeschlossen. Für rund 152 Milliovisite 01/15

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Kleine Helden, die mit Diabetes ihren Alltag meistern Klinikum Kassel betreut rund 280 Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus Seit Jahren nimmt die Zahl von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes zu, zurzeit wird ihre Zahl auf rund 25.000 junge Patienten in Deutschland geschätzt. Diabetes gehört damit zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Kinder- und Jugendalter. In der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikum Kassel werden aktuell rund 280 Diabetiker bis 18 Jahre stationär und ambulant behandelt. Die Einrichtung zählt damit zu den zehn größten Zentren dieser Art in Deutschland. „visite“ sprach mit Martin Schebek, Leitender Oberarzt der Klinik und Kinderdiabetologe. Herr Schebek, wodurch entsteht Diabetes? Im Kindes- und Jugendalter liegt fast ausnahmslos der Typ-1-Diabetes vor, er ist durch einen absoluten Insulinmangel gekennzeichnet. Insulin ist ein Hormon, das in den Inselzellen der Bauchspeicheldrüse gebildet wird und dazu beiträgt, den Zucker zu verarbeiten, der mit unserer Nahrung ins Blut gelangt. Beim Typ-1-Diabetes

kommt es durch einen so genannten Autoimmunprozess zu einer Zerstörung dieser Zellen und in der Folge zu einem absoluten Insulinmangel. Dadurch steigt der Zuckergehalt im Blut. Die Kinder leiden an einem Energiemangel. Blutzuckermessung ist für sie Routine: Florian (links), Konstantin Noch verstehen und Nina im Schulungsraum des Diabetesteams. die Forscher nicht, warum es zu einer Zunahme dieser Er- Wie wird der Diabetes bei den junkrankung kommt, vielerlei Ursachen gen Patienten behandelt? werden diskutiert. Leider kann Insulin nicht als Tablette ersetzt werden, sodass es entweder Wodurch macht sich die Erkran- mit Spritzen oder Pens oder in Form kung bemerkbar? einer Insulinpumpe unter die Haut Äußerlich verläuft eine Diabetes- gespritzt wird. Erfreulicherweise hat Erkrankung zunächst unbemerkt. sich die Therapie vor allem durch Wenn ein Großteil der Inselzellen zer- die breite Anwendung der Insustört ist, kommt es zu den typischen linpumpen deutlich gebessert und Symptomen: vermehrter Durst, häu- vereinfacht. Mehr als 60 Prozent figes Wasserlassen, Gewichtsabnahme unserer Kasseler Patienten benutzen und Leistungsschwäche. eine Insulinpumpe. Sie gibt wie die

Die zwei häufigsten Formen von Diabetes mellitus Diabetes mellitus, auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führt. Es wird im Wesentlichen zwischen zwei Formen unterschieden: Diabetes Typ 1, bei dem die Bauchspeicheldrüse kein Insulin produziert, und Diabetes Typ 2, bei welchem die Körperzellen, welche mit Hilfe des Insulins den Zucker aus dem Blut aufnehmen, gegen Insulin resistent werden. Die Ursachen für die Entstehung des Typ-1-Diabetes sind noch nicht genau geklärt. Kinder und deren Eltern trifft aber keine Schuld. Die Entstehung eines Typ-2-Diabetes wird durch Übergewicht und Bewegungsmangel gefördert. Bei Kindern und Jugendlichen ist der Diabetes Typ 1 die bei weitem vorherrschende Form, während bei Erwachsenen der Diabetes Typ 2 viel häufiger vorkommt. Wegen der Zunahme von Übergewicht schon in jungen Jahren steigt auch die Zahl der Typ-2-Diabetiker im Kindes- und Jugendalter in manchen Ländern dramatisch, in Deutschland ist dies noch nicht zu beobachten.

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Bauchspeicheldrüse rund um die Uhr kleine Mengen Insulin ab, um den Grundbedarf des Körpers zu decken. Zu den Mahlzeiten ruft der Patient das zusätzlich benötigte Insulin per Knopfdruck ab. Wie klappt es bei Kindern mit der Messung des Blutzuckers? Kinder und Jugendliche müssen sich zur Steuerung der Therapie mehrmals am Tage den Blutzucker messen, dazu ist ein kleiner Pieks in die Fingerbeere notwendig. Erstaunlicherweise gelingt dies sogar schon vielen Kleinkindern selbstständig. Der jüngste Fortschritt ist eine kontinuierliche Messung des Gewebezuckers durch Sensoren, sie versprechen eine deutliche Verbesserung im Alltagsmanagement zu werden. Diese Technik wurde bei einigen Kindern auch in Kassel bereits mit Erfolg eingesetzt. Welche Auswirkungen hat eine Diabetes-Erkrankung auf den Familienalltag? Trotz all dieser technischen Verbesserungen stellt eine Diabeteserkrankung die Familie immer wieder vor große Herausforderungen: Die Betreuung im Kindergarten und in der Grundschule muss organisiert werden. Die Therapie muss an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden, beispielsweise bei sportlicher Aktivität, Klassenfahrten, Kindergeburtstagen. Hier sind die Kinder mit ihren Familien auf ein eng geknüpftes Band an Unterstützungsmaßnahmen durch engagierte Erzieher, Lehrer, einen ambulanten Krankenpflegedienst oder Integrationshelfer angewiesen. Um diesen Rahmen aufzubauen ist neben der medizinischen Versorgung ein multiprofessionelles Team in der Klinik notwendig, zu dem neben Ärzten und Pflegekräften auch Diabetesberaterinnen, Ernährungsberaterinnen und Psychologen gehören.

Ein Team aus verschiedenen Berufsgruppen kümmert sich um die jungen Diabetiker, hier von links Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Nadine Groß, Friederike Wiegand (Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin sowie Diabetologin), Martin Schebek, Cornelia Lohmann (Diätassistentin und Diabetesberaterin), Ulla Fräderich (Diplom-Sozialarbeiterin und Diabetesberaterin) sowie Ernährungsberaterin Anastasia Neebe.

Wie genau helfen Sie den jungen Patienten und ihren Familien beim Umgang mit der Erkrankung? Während des ersten stationären Aufenthaltes nach der Feststellung des Diabetes schulen speziell ausgebildete Kinderkrankenschwestern die Patienten in praktischen Fertigkeiten. Diabetesberaterinnen vermitteln in strukturierten Schulungen viele alltagsrelevante theoretische und praktische Fähigkeiten und Wissen. Um selbstständig zu werden und die Alltagsprobleme immer eigenständiger zu lösen, führen wir stationäre Folge-Schulungen für alle Altersgruppen durch. Alle drei Monate findet zudem in der Regel ein ambulanter Termin statt.

Diabetes fordert, sehr gut meistern. Für mich sind sie Helden im Alltag, die neben all den Anforderungen in der Schule oder in der Ausbildung den Diabetes im Alltag integrieren. Mein Ziel ist es, mit unserer Arbeit den Kindern und Jugendlichen ein möglichst unbeeinträchtigtes Leben trotz Diabetes zu ermöglichen. Und vor allem wollen wir die Grundlage bilden, um mögliche Spätfolgen des Diabetes durch Schäden an Augen und Nieren zu verhindern. All die Verbesserungen in der Technik, regelmäßige Betreuung, Schulung und neue Insuline führen zu einem deutlichen Rückgang dieser Spätfolgen.

In der Pubertät lernen die Kinder in Eigenregie den Alltag zu bestehen. Dies führt manchmal zu Problemen zu Hause und in der Schule. Ich finde, dass die meisten Kinder diese zusätzlichen Aufgaben, die der visite 01/15

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Herzklappenersatz: Verschiedene Verfahren stehen zur Wahl Enge Zusammenarbeit von Herzchirurgie, Kardiologie und Anästhesiologie Der Ersatz einer Herzklappe mittels Herzkatheter-Technik ist im Klinikum Kassel seit einigen Jahren als Therapie für hochbetagte Patienten etabliert. Dabei wird üblicherweise der Katheter mit der neuen Herzklappe über die Beinschlagader zum Herzen geführt. Neuerdings bietet ein Team von Herzchirurgen und interventionellen Kardiologen auch den kathetergestützten Einsatz über die Herzspitze an. Die Einengung der Aortenklappe (Aortenklappenstenose) durch Kalkablagerungen ist eine Erkrankung des fortgeschrittenen Lebensalters. Goldstandard der Therapie ist der operative Ersatz der Aortenklappe. Allerdings können bis zu 30 Prozent der Patienten, die prinzipiell eine neue Aortenklappe benötigten, aufgrund ihres hohen Alters und/oder erheblicher Begleiterkrankungen nicht operiert werden. Daher wurden Techniken entwickelt, die Herzklappe in Aortenposition mittels Herzkatheter

zu ersetzen. Dieses Verfahren ist im Klinikum Kassel seit 2010 etabliert und zertifiziert, berichtet Prof. Dr. Rainer Gradaus, der die Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen mit Prof. Dr. Jörg Neuzner leitet. Welches jeweils das richtige Verfahren des Klappenersatzes ist, beurteilen die Ärzte der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie (Direktor Privatdozent Dr. Ali Ashgar Peivandi) und der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen gemeinsam. Sie beraten über jeden einzelnen Patienten individuell und besprechen das Ergebnis anschließend mit dem Patienten. „Unser Ziel ist es, den optimalen Klappenersatz für den Patienten anbieten zu können“, betont Prof. Gradaus. „Dieses kann nur in einer gemeinsamen Entscheidung von Herzchirurgen und interventionellen Kardiologen erfolgen“. Derzeit werden im Klinikum Kassel die kathetergestützten Klappentypen der beiden führenden Klappenhersteller

Hygiene & Sauberkeit ist unsere Verpflichtung

in der zweiten bzw. dritten Klappengeneration verwendet. Eine wichtige Voraussetzung für den Einsatz eines kathetergestützten Klappenersatzes sind kräftige Beinschlagadern ohne Einengungen oder Gefäßprothesen, die das Vorführen der Klappe über die Gefäße bis zum Herzen unmöglich machen würden. Doch selbst für Patienten, deren Beinschlagadern nicht für Katheter geeignet sind, gibt es inzwischen die Chance, eine neue Herzklappe ohne eine konventionelle Operation zu erhalten, indem nämlich die Herzklappe über die Herzspitze eingeführt wird. Erstmals ist im Klinikum Kassel im Sommer vorigen Jahres einem Patienten in einer gemeinsamen Operation von Herzchirurgen und interventionellen Kardiologen eine Herzklappe über einen kleinen Schnitt im Bereich des linken Brustkorbs mittels Katheter

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eingesetzt worden. Wilhelm Isenberg leidet an einer schweren koronaren Herzerkrankung und hat bereits 2010 einen Bypass (eine „Umleitung“ von kranken Herzgefäßen) erhalten. Die Pumpleistung des Herzens ist bei dem 77-Jährigen schwer eingeschränkt. Sein Herz wird schon durch einen speziellen Defibrillator in seiner Funktion unterstützt, die Nieren sind schwer geschädigt und die Beckenarterien sind eingeengt bzw. es sind dort Gefäßprothesen eingesetzt. Wegen einer akut aufgetretenen lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörung wurde Wilhelm Isenberg im vorigen Sommer notfallmäßig ins Klinikum Kassel aufgenommen. Bei den Untersuchungen stellte sich auch heraus, dass sich die Aortenklappe zunehmend verengt hatte und jetzt eine relevante Stenose (Einengung) aufwies. Das bereits schwache Herz schaffte es kaum noch, genug Blut über die verengte Herzklappe in den Körper zu pumpen, so dass der Patient permanent auf der Intensivstation behandelt werden musste. Auf Grund der Einengungen der Beckengefäße war der Ersatz der Herzklappe mittels Katheter über die Beckengefäße nicht

Patient Wilhelm Isenberg wenige Tage nach dem Eingriff im vorigen Jahr, bei dem eine neue Herzklappe über die Herzspitze eingeführt wurde, dahinter (von links) PD Dr. Peivandi und Dr. Meradjoddin Matin (Herzchirurgie) sowie Prof. Dr. Rainer Gradaus (Kardiologie).

möglich. Daher entschied sich das Team von PD Dr. Peivandi und Prof. Dr. Gradaus erstmals zu einem kathetergestützten Aortenklappenersatz über die Herzspitze (Abbildung unten). In einer nur 75-minütigen Operation gelang es ohne Komplikationen, die Herzklappe über die Herzspitze zu ersetzen. Wilhelm Isenberg konnte noch auf dem Behandlungstisch im Herzkatheterlabor vom Beatmungsschlauch befreit werden. Eine zügige

Mobilisation und Verlegung des Patienten auf die Normalstation war nach der Operation möglich. Sechs Monate nach dem Eingriff fühlt sich Wilhelm Isenberg seitens des Herzens deutlich besser. Der so genannte transapikale Aortenklappenersatz ist seitdem wiederholt am Klinikum Kassel durchgeführt worden, so dass diese Behandlungsoption einen zwischen den Kollegen der Anästhesiologie, der Herzchirurgie und der Kardiologie eingespielten Eingriff darstellt.

Der Einsatz einer Aortenklappe mittels Herzkatheter über die Herzspitze ist eine neue Behandlungsoption, die seit Sommer vorigen Jahres im Klinikum Kassel angeboten wird. visite 01/15

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Der Fokus liegt auf chronischen Wunden – Konzept aus einer Hand Wundkompetenzzentrum am Klinikum Kassel etabliert Vier bis fünf Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer chronischen Wunde, rund 15.000 Patienten sind es in Nordhessen. Die Behandlung und Pflege von Patienten mit offenen oder chronischen Wunden stellt wegen der komplexen Therapien und der langen Behandlungszeiten eine große Herausforderung dar. Um die Versorgung der Patienten weiter zu verbessern, gibt es am Klinikum Kassel seit Ende vorigen Jahres ein Wundkompetenzzentrum (WKZ). Von einer chronischen Wunde spricht man, wenn eine Wunde auch nach vier Wochen noch keine Heilungstendenz zeigt. Häufig behandelt werden

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zum Beispiel Ulcus cruris („offenes Bein“, eine tiefe und meist schlecht heilende Wunde am Unterschenkel), Dekubitus (Druckgeschwüre bei Bettlägerigkeit) und das diabetische Fußsyndrom, eine Folgeerkrankung von Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“). Chronische Wunden mindern die Lebensqualität der betroffenen Patienten oft erheblich. Sie können funktionelle Einschränkungen sowie starke Schmerzen verursachen und/ oder ein kosmetisches Problem darstellen. An Füßen oder Beinen können chronische Wunden die Bewegungsfreiheit stark einschränken und somit auch zu einem Verlust

von Selbstständigkeit und sozialen Kontakten führen. Die Idee des Wundkompetenzzentrums am Klinikum ist es, die Expertise der Plastischen Chirurgie und von Wundexperten gemeinsam zu nutzen und das Konzept aus einer Hand umzusetzen. Die Initiatoren, Dr. Holger Engel, Leitender Oberarzt der Klinik für Plastisch-rekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie, und Tanja Lamm, Fachkrankenschwester und zertifizierte Wundexpertin, wollen den Patienten einen ganzheitlichen Ansatz in der Wundversorgung bieten. Die Ursachen für chronische Wunden liegen häufig nicht an den Wunden selbst, sondern


Elementar in der Wundversorgung ist die konsequente chirurgische Wundsäuberung. Ohne ein adäquates „Wunddebridement“ – so der Fachbegriff für die Entfernung von geschädigtem, infiziertem oder abgestorbenem Gewebe – kann eine chronische Wunde nicht heilen, so Dr. Engel.

Ambulanter Pflegedienst SWA aktiv SW

Das Team des WKZ verfügt zudem über viel Erfahrung, um aus der Vielzahl an Produkten den optimalen Wundverband auszuwählen.

Initiierten das Wundkompetenzzentrum am Klinikum Kassel: Tanja Lamm und Dr. Holger Engel.

in den zum Teil sehr unterschiedlichen Begleiterkrankungen, die eine normale Heilung verhindern, zum Beispiel bei Durchblutungsstörungen. Daher ist es wichtig, die Behandlung der Grunderkrankung in den Therapieplan einzubeziehen. Dabei kann das Wundkompetenzzentrum auf das Wissen der anderen Fachrichtungen im Klinikum zurückgreifen, das als Krankenhaus der Maximalversorgung alle Disziplinen unter einem Dach vereint. Patienten mit chronischen Wunden haben häufig einen langwierigen und schmerzhaften Weg hinter sich und benötigen umfangreiche Unterstützung, weiß Wundexpertin Lamm. Es sei immer wieder eine neue Herausforderung, die richtige Therapie für die jeweilige Wunde zu finden.

Das Wundkompetenzzentrum ist ein interdisziplinäres Zentrum, das allen Abteilungen des Klinikum Kassel zur Verfügung steht und jede Woche eine Wundsprechstunde für stationäre Patientinnen und Patienten mit einer offenen oder chronischen Wunde anbietet. Über das Wundforum steht das Wundkompetenzzentrum in regelmäßigem Austausch mit den anderen Wundexperten und Fachleuten aus allen Kliniken der Gesundheit Nordhessen. Pflegekräfte aus Kliniken, Altenheimen und ambulanten Pflegediensten sowie niedergelassene Ärzte lädt das Wundkompetenzzentrum am 2. Juni 2015 von 8 bis 16.30 Uhr zum „1. Kasseler Wundsymposium“ ins Klinikum Kassel (Haus E, Konferenzebene) ein. Mit dieser Fortbildungs- und Informationsveranstaltung möchte das Team des WKZ den Grundstein für ein Netzwerk legen, in welchem die stationär und ambulant behandelnden Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten zusammenwirken, um für die Patienten die bestmögliche Versorgung zu erzielen.

Kontakt: E-Mail: Wundkompetenzzentrum@klinikum-kassel.de oder Tel.: 0561 980-19736.

Individuelle Pflegeangebote:

Grundpflegeleistungen

Medizinisch-pflegerische V Versorgung / Behandlungspflege

Unterstützung und Beratung

Betreuungsleistungen

V Verhinderungspflege

Für eine unverbindliche Beratung und weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, V bei uns im Büro, bei Ihnen zu Hause oder in Ihrem Patientenzimmer. Unsere Bürozeiten sind Montag bis Freitag von 8-13 Uhr Hinter dem Fasanenhof 1 H, Kassel und nach tel. Vereinbarung 0561 87983-50/-51 www.gesundheit-nordhessen.de

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Die Rondell-Apotheke im Klinikum ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr geöffnet, samstags von 9 bis 13 Uhr, hier Apothekerin Annette March-Topp (Mitte) mit Filialleiter Jan Ellebrecht und Marion Schmidt.

Der Friseursalon „Head“ ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr für die Kunden da, samstags von 9 bis 14 Uhr, hier Inhaberin Sandrina Kühn-Heuckeroth mit (hinten von links) Esra Oruz, Klaus Hammerl und Loredana Rizzotti.

Das Sanitätshaus Medicus im Klinikum Kassel ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr geöffnet, auf dem Foto Francis Lohrberg, Geschäftsführer Christian Sittig (Mitte) und Detlev Reimann.

Fortsetzung von Seite 3

Neben der zentralen Information sind im neuen Eingangsgebäude des Klinikum Kassel auf den Ebenen 4 bis 6 zahlreiche weitere Serviceangebote zu finden: Kiosk, Geldautomat, Friseur, Sanitätshaus, Apotheke, Espresso-Bar und Bistro. Auf der Ebene 7 steht den Beschäftigten jetzt eine großzügige und modern eingerichtete Kantine zur Verfügung. Darüber befindet sich die Konferenzebene (Ebene 8) mit fünf variablen Veranstaltungsräumen. Sie sind mit modernster Medientechnik ausgestattet und bieten insgesamt Platz für rund 270 Personen.

Neuer Gastronomiebetreiber im Klinikum ist die Kanne Gruppe, die mit drei Angeboten im Klinikum präsent ist. „Kanne Café“ und „Kannelloni“ sind Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr, am Wochenende von 10 bis 19 Uhr geöffnet, der „Kanne Shop“ Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr, Samstag/Sonntag von 8 bis 18 Uhr, und das „Kanne Eiscafé“ auf Ebene 6 Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr, am Wochenende von 11 bis 18 Uhr. Hier das Kasseler Team mit dem Leiter Planung und Vertrieb Dirk Schellmann (mit cremefarbener Kochmütze) sowie Irene und Hermann Kanne (hinten links).

Neue Regelung für rauchende Patienten und Besucher Das Klinikum hat ein neues Eingangsgebäude – ein „neues, strahlendes Gesicht“. Damit nicht nur der Eingangsbereich, sondern das gesamte Klinikgelände einen positiven Eindruck bei Patienten und Besuchern hinterlässt, hat sich die Arbeitsgruppe „Gesund im Betrieb“ erneut dem Thema Rauchen und Nichtraucherschutz gewidmet. Das Klinikum Kassel ist bereits seit 2007 „rauchfreies Krankenhaus“, denn in dem Jahr ist das Hessische Nichtraucherschutzgesetz in Kraft getreten, das Rauchen in öffentlichen 10

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Gebäuden verbietet. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, das Rauchen auch auf dem Klinikgelände zu steuern. Einerseits, um einen sauberen und ansprechenden Außenbereich für Patienten und Besucher anzubieten, andererseits, um Brandgefahren und hohe Reinigungskosten zu vermeiden. Trotz vorhandener Aschenbecher fanden sich jedoch in der Vergangenheit Zigarettenstummel überall im Klinikgelände. Um eine Lösung zu finden, die rauchende Personen nicht ausgrenzt, aber gleichzeitig für Sauberkeit auf

dem Klinikgelände sorgt und Nichtraucher schützt, hat die Arbeitsgruppe gemeinsam mit der Geschäftsführung entschieden, Rauchen nur noch in festgelegten Rauchzonen zu erlauben. Eine Übersicht der Rauchzonen ist im Wegeleitsystem zu finden, sie sind mit einem grünen Kreis gekennzeichnet. Ein zusätzlicher Hinweis befindet sich direkt an der jeweiligen Rauchzone. Die Arbeitsgruppe „Gesund im Betrieb“ appelliert an alle Raucher, diese Regelung zu akzeptieren.


Krankenhausverbund gestärkt und Innovationen vorangetrieben Langjähriger Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard M. Sontheimer verabschiedet Der langjährige Vorstandsvorsitzende der Gesundheit Nordhessen (GNH), Dr. Gerhard M. Sontheimer, ist im Januar feierlich verabschiedet worden. „Dr. Sontheimer hat innerhalb einer Dekade den kommunalen Krankenhausverbund grundlegend umstrukturiert und Innovationen vorangetrieben, und ihn damit für die kommenden Herausforderungen gestärkt“, sagte Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen in seiner Funktion als GNH-Aufsichtsratsvorsitzender. Dr. Sontheimer habe alles dafür getan, dass die GNH ein zentrales Element kommunaler Daseinsvorsorge in Kassel und der Region bleibe. Hilgen: „Diese erfreuliche Entwicklung einer kommunalen Holding in einem hart umkämpften Markt war nicht selbstverständlich. Herr Dr. Sontheimer hat das in ihn gesetzte Vertrauen gerechtfertigt. Auf das, was hier entstanden ist, können wir alle miteinander stolz sein. Damit verbinde ich an dieser Stelle den Dank an alle Beteiligten, die diesen Weg mitgegangen sind.“ Der 56-jährige Mediziner und Diplom-Physiker hat seit April 2005 den kommunalen Krankenhausverbund zu einem innovativen Unternehmen entwickelt, das eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau bietet, mit wegweisenden Projekten bundesweit Beachtung findet und wirtschaftlich gesund ist. Sein größtes und augenfälligstes Projekt ist die grundlegende Umgestaltung des Klinikums in baulicher und struktureller Hinsicht, die er initiiert und engagiert vorangetrieben hat. In zehn Jahren wurden unter anderem ein neues

Nach fast zehn Jahren als Vorstandsvorsitzender der Gesundheit Nordhessen verabschiedet: Dr. Gerhard M. Sontheimer (rechts) mit seiner Frau Antoaneta Sontheimer und Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen, Aufsichtsratsvorsitzender der GNH.

Diagnostikgebäude, das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin sowie das gerade eröffnete Eingangsgebäude geplant und gebaut. Mit dem Ziel, eine schnellere und bessere Behandlung zu gewährleisten, wurden alle Strukturen und Abläufe optimiert – immer mit Ausrichtung auf die Patienten und die Behandlungsqualität, der Sontheimers besonderes Augenmerk galt. So zählte die GNH auch zu den Gründungsmitgliedern der Initiative Qualitätsmedizin. Genauso wichtig waren die Weiterentwicklung einer Holdingstruktur und die engere Einbindung der Grundversorgungskrankenhäuser in Bad Arolsen und der Kreiskliniken in die GNH. Die schwierige Aufgabe, eine bestmögliche Flächenversorgung mit akzeptabler Wirtschaftlichkeit sicherzustellen, wurde durch eine immer enger werdende Zusammenarbeit der Medizin mit dem Klinikum Kassel und

durch die gemeinsame Nutzung der Kompetenz in der Holding erreicht. Bundesweite Beachtung fanden die vier Technologie-Partnerschaften, mit denen die GNH sich für verschiedene Bereiche (bildgebende Geräte, Elektromedizin, Sterilgutversorgung, Logistik) eine Spitzenausstattung und -qualität zu bezahlbaren Kosten sicherte. Gleichzeitig kann sich das Unternehmen selbst auf seine Kernkompetenzen Medizin und Pflege konzentrieren. Neue Wege in der Medizinerausbildung schlug Dr. Sontheimer mit der Kassel School of Medicine ein, einem gemeinsamen Projekt mit der University of Southampton. Die KSM wurde nach intensiven Diskussionen 2012 gegründet, die beiden ersten Studierenden-Jahrgänge sind inzwischen mit dem Studium in Southampton gestartet. visite 01/15

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Der langjährige Klinikum-Chefarzt Dr. Raible mit dem GNH-Aufsichtsratsvorsitzenden, Oberbürgermeister Bertram Hilgen, Ehefrau Melitta Raible, Pflegerischem Geschäftsführer Helmut Zeilfelder, GNH-Personalvorstand Birgit Dilchert, Chefarzt-Nachfolger PD Dr. Clemens Dumont, Ehefrau Astrid Dumont, dem damaligen GNHVorstandsvorsitzenden Dr. Gerhard M. Sontheimer und dem Ärztlichen Geschäftsführer Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger (von rechts).

Nach 30 Jahren im Klinikum: Arzt mit Leib und Seele verabschiedet Für Dr. Manfred Raible, langjähriger Direktor Unfallchirurgie, war der Beruf Berufung Nach fast 30 Jahren am Klinikum Kassel, davon 24 Jahre als Chefarzt, ist Dr. Manfred Raible im Dezember feierlich in den Ruhestand verabschiedet worden. Der 65-Jährige hat die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie des Klinikums aufgebaut und stets auf hochmodernem Stand gehalten. In den vergangenen zwei Jahren war er zudem Ärztlicher Geschäftsführer des Krankenhauses der Maximalversorgung. Für den Unfallchirurgen und Orthopäden Dr. Raible war der Beruf stets Berufung, er lebte für seine Patientinnen und Patienten. Auch am Wochenende war der Mediziner regelmäßig in „seiner“ Klinik anzutreffen, die mit jährlich rund 3.300 stationären Patienten und einem 17-köpfigen Ärzteteam zu den größten des Klinikums zählt. Dr. Raible hat die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie breit aufgestellt, wobei er besonders die arthroskopische Chirurgie, die minimal-invasive Chirurgie, die Endoprothetik (Gelenkersatz) und die Versorgung von Schwerverletzten im Blick hatte. Dass hier schwerstverletzte Patienten rund um die Uhr auf 12

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höchstem Niveau behandelt werden, bestätigen sowohl die Zertifizierung als überregionales Traumazentrum sowie die Zulassung der Gesetzlichen Unfallversicherung zur höchsten von drei Versorgungsstufen. Wie viele Patientinnen und Patienten Dr. Raible, der vom Universitätsklinikum Ulm nach Kassel gekommen war, im Lauf seines Lebens operiert hat, lässt sich nur grob schätzen, es sind bestimmt über 30.000 gewesen. Schon im Alter von 40 Jahren, als er sich auf die Chefarzt-Stelle am Klinikum bewarb, hatte er mehr als 10.000 Operationen vorzuweisen. Doch die größte Kunst besteht für den erfahrenen Chirurgen gar nicht unbedingt in der Operation selbst, sondern darin, für jeden Patienten eine Therapie zu finden, die zu dessen Lebensumständen passt und die größtmögliche Aussicht auf Erfolg hat. GNH-Personalvorstand Birgit Dilchert, der Aufsichtsratsvorsitzende Oberbürgermeister Bertram Hilgen, Betriebsratsvorsitzender Matthias Dippel, Laudator Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger und der frühere Klinikum-Ge-

schäftsführer Wolfgang Schäfer zeichneten in ihren Beiträgen das Bild eines Mediziners aus Leidenschaft. Als ein „Glücksfall für Kassel“ habe er die Klinik für Unfallchirurgie und orthopädische Chirurgie mit großem Engagement aufgebaut und geprägt. Dabei war er aktuellen medizinischen Entwicklungen gegenüber stets aufgeschlossen, hat beispielsweise früh Navigatoren genutzt und sich für interdisziplinäres Arbeiten eingesetzt. Nicht nur die Patienten, auch seine Mitarbeiter lagen dem scheidenden Chefarzt sehr am Herzen. Dr. Raible stand hinter seinem Team und hatte immer ein offenes Ohr für Anliegen der Ärzte, aber auch der Pflegekräfte. Die Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses hatte bei ihm hohen Stellenwert, so haben viele niedergelassene Unfallchirurgen in der Region ihre Facharztausbildung bei ihm absolviert. Dr. Raibles Nachfolge als Klinik-Direktor hat Privatdozent Dr. Clemens Dumont angetreten (s. nächste Seite). Neuer Ärztlicher Geschäftsführer des Klinikums ist Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger.


Neuer Klinikdirektor wartet mit breit gefächertem Spektrum auf PD Dr. Dumont leitet Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie des Klinikum Kassel hat einen neuen Direktor: Privatdozent Dr. Clemens Dumont hat die Nachfolge von Dr. Manfred Raible angetreten, der in den Ruhestand gegangen ist. Die Klinik bietet das komplette unfallchirurgische und orthopädische Behandlungsspektrum an, einschließlich Endoprothetik (Einsatz künstlicher Gelenke), der Behandlung von Sportverletzungen sowie der Diagnostik und Therapie degenerativer Erkrankungen. Einen Schwerpunkt bildet die Behandlung schwerstverletzter Unfallpatienten: Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie ist als überregionales Traumazentrum zertifiziert. PD Dr. Dumont ist von der Universitätsmedizin Göttingen gekommen, wo er mehr als elf Jahre Oberarzt und in den vergangenen vier Jahren geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Plastischeund Wiederherstellungschirurgie war. Über das TraumaNetzwerk Göttingen / Kassel, in dem er als Qualitätsbeauftragter mitgewirkt hat, war das Klinikum Kassel, speziell die Unfallchirurgie, PD Dr. Dumont schon im Vorfeld bekannt. „Ich hatte die Leistungsfähigkeit der Klinik bereits bei unserer bisherigen Zusammenarbeit erlebt.“ Neben den hochmodernen medizinischen Möglichkeiten, die das Krankenhaus der Maximalversorgung bietet, interessiert den 51-Jährigen insbesondere der Austausch mit den Kollegen – sowohl den Unfallchirurgen als auch den Medizinern anderer Fachrichtungen.

Das 16-köpfige Ärzteteam seiner Klinik umfasse erfahrene Oberärzte mit vielfältigen Spezialisierungen, so dass das gesamte Spektrum der Unfallchirurgie und Orthopädie abgedeckt werde. „Es ist alles vorhanden, was man für die optimale Versorgung der Patienten braucht.“ Dazu gehört für Legt großen Wert auf gute Information der Patienten: ihn auch, die Der neue Klinikdirektor PD Dr. Clemens Dumont mit Patient Günter Elbrecht. Patienten ausführlich über die Erkrankungen und den geplanten Geboren in Bad Harzburg hat PD Eingriff zu informieren. „Aufklärung Dr. Dumont in Düsseldorf Medizin ist wichtig für die Genesung.“ studiert und dort auch promoviert. Seine Facharztausbildung zum ChiZu den Schwerpunkten von PD Dr. rurgen sowie zum Orthopäden und Dumont zählen die Gelenkchirurgie Unfallchirurgen hat er in Moers, der oberen und unteren Extremitäten, Duisburg und in Göttingen absolviert. Beckenverletzungen, Verletzungen Es folgten weitere Qualifikationen, der Wirbelsäule und periprothetische unter anderem in spezieller UnfallchiFrakturen. Das sind Brüche der Kno- rurgie (einer Zusatzweiterbildung für chen, in denen eine Gelenkprothese die Versorgung schwerstverletzter verankert ist – eine Diagnose, die an- Patienten), Orthopädie, Rettungsmegesichts des demographischen Wan- dizin und Handchirurgie. dels zunehmen wird. Je nachdem, ob die Prothese noch fest sitzt oder sich Nach der Habilitation im Jahr 2009 gelockert hat, gibt es dafür verschie- hat er darüber hinaus ein Fachhochdene Behandlungsmöglichkeiten. „Sie schulstudium Medical Hospital Maalle haben zum Ziel, den Knochen nager abgeschlossen. Dr. Dumont zu stabilisieren und gleichzeitig die war zudem Mitglied der Habilitagrößtmögliche Beweglichkeit des tionskommission sowie der EthikGelenkes wieder herzustellen“, so der kommission der Universitätsmedizin neue Klinikdirektor. Göttingen. visite 01/15

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Gesundheit Nordhessen als „Bester Arbeitgeber 2015“ ausgezeichnet GNH belegt bei Focus-Studie ersten Platz im Bereich „Gesundheit und Soziales“ Die Gesundheit Nordhessen (GNH) in Kassel zählt zu den „Besten Arbeitgebern“ in Deutschland. In einer aufwändigen Studie, die vom Magazin Focus in Zusammenarbeit mit dem Karriere-Netzwerk Xing und der Bewertungsplattform kununu in Auftrag gegeben wurde, belegte die GNH den ersten Platz im Bereich „Gesundheit und Soziales“. Insgesamt kürte Focus im Januar in Berlin die Sieger in 22 Branchen sowie die Gesamtsieger. Das Nachrichtenmagazin wollte herausfinden, was Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zufrieden macht und was sie bewegt, bei einem Arbeitgeber zu bleiben oder den Job zu wechseln. Entschieden darüber, wer zu den „Besten Arbeitgebern“ gehört, haben die Arbeitnehmer. In die Studie flossen über 70.000 Bewertungen von Angestellten und Arbeitern aus allen Hierarchie- und Altersstufen ein. Sie beantworteten beispielsweise Fragen zur Ausstattung des Arbeitsplatzes, zu Aufstiegschancen

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und zum Betriebsklima. Eine entscheidende Rolle spielte laut Focus, ob jemand seine Firma auch F re u n d e n u n d Verwandten als Arbeitgeber empfehlen würde. 44 Kliniken und Sozialeinrichtungen mit mehr als 500 Beschäftigten verdienen nach der Auswertung das Siegel „Beste Arbeitgeber 2015“, von denen es die Gesundheit Nordhessen auf den ersten Platz geschafft hat.

Für die Gesundheit Nordhessen nahm Vorstandsreferentin Beate Sippel (vorn links) in Berlin die Urkunde entgegen, hier mit den anderen Erstplatzierten aus den 22 Bereichen.

„Wir freuen uns riesig über diese Top-Platzierung“, so GNH-Personalvorstand Birgit Dilchert. „Wir sehen sie auch als Bestätigung, dass wir mit den zahlreichen Angeboten für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem richtigen Weg sind. Davon profitiert der gesamte Konzern, denn der Erfolg des Unternehmens ist letztlich immer der Erfolg der Beschäftigten.“

Die Gesundheit Nordhessen, die mit 4800 Beschäftigten und 280 Ausbildungsplätzen zu den größten Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben der Region gehört, hat ein ganzes Bündel von Maßnahmen zur Steigerung ihrer Attraktivität als Arbeitgeber umgesetzt. Angefangen von der eigenen Kindertagesstätte und einem Sozialfonds über vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten und mehr als 100 Arbeitszeitmodelle bis hin zu einem umfangreichen betrieblichen Gesundheitsmanagement, unter anderem mit Gesundheitstagen an allen Standorten, diversen Gesundheitsund Sportmöglichkeiten sowie einer psychologischen Sprechstunde für Beschäftigte.


Ein Teil der Gründungsmitglieder des jungen Fördervereins mit dem Vorstand im Vordergrund: Susanne Gutmann, Walter Knüppel, Ann-Kathrin Schüttler, Gerda Modjesch und Willy Schaumburg (von links).

„Gute Besserung e.V.“ unterstützt die medizinische Versorgung Förderverein Krankenhaus Bad Arolsen hat seine Arbeit aufgenommen Die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege sind Ziele des Vereins „Gute Besserung e.V. – Förderverein Krankenhaus Bad Arolsen“, der im Januar dieses Jahres mit 26 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen wurde. Die Idee zu dem Verein habe ihn schon längere Zeit bewegt, so der Erste Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins, Walter Knüppel, Chefarzt Innere Medizin am Krankenhaus Bad Arolsen. Seit September 2014 habe nun eine kleine Gruppe dieses Vorhaben weiter konkretisiert. „Insbesondere wollen wir Menschen ermöglichen, sich konkret für die Gesundheitsvorsorge und medizinische Versorgung in unserer Stadt und unserer Region einzusetzen,

aber auch Zufriedenheit und Dankbarkeit dem Krankenhaus gegenüber auszudrücken“, nannte Knüppel die Beweggründe für die Initiative. In den Medien würden immer wieder Probleme der medizinischen Versorgung in Deutschland aufgegriffen, so Knüppel. Dagegen wolle der Verein Impulse setzen und Unterstützung geben, wo die gesetzliche medizinische Versorgung nicht mehr greife. Konkrete Projekte werde der Verein nun konzipieren. Als denkbare Beispiele nannte der Vereinsvorsitzende die Förderung öffentlicher Veranstaltungen zu Gesundheitsthemen und Prävention, bei denen bereits eine sehr gute Kooperation mit dem Volksbildungsring bestehe, die Förderung

Kontakt: „Gute Besserung e.V. – Förderverein Krankenhaus Bad Arolsen“ Große Allee 50, 34454 Bad Arolsen www.gute-besserung-ev.de Spendenkonto: IBAN: DE84 5235 0005 0001 0927 25 Sparkasse Waldeck-Frankenberg.

BIC: HELADEF1KOR

der palliativen Versorgung vor Ort und die Vernetzung der stationären und ambulanten Palliativversorgung. Außerdem solle das Krankenhaus Bad Arolsen bei der Erfüllung seiner Aufgaben unterstützt werden, die über den Versorgungsauftrag hinausgehen, beispielsweise durch die Förderung der ehrenamtlichen Tätigkeit (Besuchsdienste, Patientenbetreuung). Vereinsvorsitzender Knüppel: „Wir wollen fördern, damit die sehr gute medizinische Versorgung und Atmosphäre in unserem Krankenhaus erhalten bleiben.“ Und noch einen Wunsch haben die Gründungsmitglieder – dass aus dem kleinen Förderverein eine große Bewegung in Bad Arolsen und der Region wird. Der Vorstand von „Gute Besserung e.V.“ besteht aus Walter Knüppel (1. Vorsitzender), Willy Schaumburg (2. Vorsitzender), Gerda Modjesch (Schatzmeisterin), Ann Kathrin Schüttler (Schriftführerin) und den Beisitzern Manfred Wicker, Prof. Gerhard Hesse und Susanne Gutmann. visite 01/15

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E.ON Kassel Marathon: Bewegter Abend zur Einstimmung Gesundheit Nordhessen hatte erneut zum Sponsorenabend eingeladen Bewegt ging es im wahren Sinne des Wortes beim Sponsorenabend für den E.ON Kassel Marathon zu, zu dem die Gesundheit Nordhessen (GNH) zum vierten Mal eingeladen hatte. Das Reha-Zentrum der GNH hatte einen Parcours zum Trainieren des Gleichgewichtssinns aufgebaut und unter Anleitung von jungen Artisten des Circus Rambazotti gab es Übungen wie Seillaufen, Einradfahren und Jonglieren. Passend zum Ort der Veranstaltung – der neuen Personalkantine des Klinikum Kassel – konnten sich die Gäste auch bei der Zubereitung der Leckereien einbringen. Die GNH ist seit acht Jahren beim E.ON Kassel Marathon dabei. Die jährliche Teilnahme des Unterneh-

Vorfreude auf den Marathon mit Artistinnen des Circus Rambazotti: vorn Beate Sippel (Marathon-Orgateam der GNH, l.), Vorstand Birgit Dilchert (3.v.l) und Jenny Scholz (Reha-Zentrum der GNH, 3.v.r.), hinten von links Ralf Krüger (Reha-Zentrum), Karsten Sokoll (Orgateam) und Marathon-Organisator Winfried Aufenanger.

mens stellt nach den Worten von Personalvorstand Birgit Dilchert einen wichtigen Baustein des Betrieblichen Gesundheitsmanagements dar. „Die Lauf- und Walking-Wettbewerbe sind

eine hervorragende Gelegenheit, die Beschäftigten zur sportlichen Aktivität zu motivieren und gleichzeitig den Zusammenhalt der Belegschaft untereinander zu fördern.“

Kunstausstellung in der Kreisklinik

direkt vis-à-vis Beratung in allen Arzneimittelfragen Verleih von Intervallmilchpumpen Exklusive Kundenparkplätze

In feierlichem Rahmen wurde im Dezember eine neue Kunstausstellung in der Kreisklinik Hofgeismar eröffnet. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher erfuhren beim Rundgang von den Mitgliedern der Kunstinitiative „Kunst säen und sehen“ sowie von Künstlerin Karin Pfläging Wissenswertes zur verwendeten Technik und zur Entstehungsgeschichte der Malereien, Fotografien und Collagen.

„Wir bieten den Künstlern aus der Region gerne eine Plattform in der Kreisklinik Hofgeismar, um ihre Werke zu präsentieren, und hoffen, dass wir Mitarbeitern, Patienten und Besuchern dadurch einen Raum für Begegnungen schaffen“, sagt Bernd Tilenius, Geschäftsführer der Kreiskliniken. Die rund 50 Werke sind bis Juni 2015 im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss der Kreisklinik ausgestellt.

Apotheker S. Räuber Mönchebergstraße 50 34125 Kassel

T Telefon 87 79 79

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Gemeinsame Betrachtung: Besucher und Künstler (links im Bild Diethard Rindermann von der Kunstinitiative „Kunst säen und sehen“) auf der Vernissage.


Preisrätsel Machtausübung spötnach tisch Belieben

höckerloses Kamel

deutscher Bundespräsident (Heinrich)

menschliche Ausstrahlung

Die Bärenmühle im Lengeltal – ein stilvolles Refugium in zauberhafter Natur am Rande des Nationalparks Kellerwald landschaftlich: Brathähnchen

Trauben auspressen

Staat in Nahost

Eingebettet zwischen Wald und Wiesen, abseits gewohnter Trampelpfade, erlebt man hier eine Welt der Stille und Ursprünglichkeit, wo nichts als Bachgeplätscher und Vogelzwitschern das stilvolle historische Ambiente der Mühle umrahmen.

gelblich braune Erdart

Zitterpappel dt. Bundespräsident (Johannes) griechischer Buchstabe

ein Pariser Flughafen

bereitwillig

Straßenbahn (süddt.)

einsam, vereinsamt

Kreuzesinschrift

weiches Inneres von Brot; Brosame

ein Erdteil

ital. Barockmaler (Guido)

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absondern, lösen

11 englischer Artikel

spanischer Nationalheld

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Dienststelle; Behörde

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Radmittelstück

englische Prinzessin

Kanton der Schweiz

Schwur

Gebirge auf Kreta

Segelbefehl

nordischer Hirsch

äußerste Armut

7 herbei, hierher (ugs.)

Kniff, Faltstelle

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haltbare Chemiefaser

Platzdeckchen Würde, Ansehen (engl.)

Künstlerwerkstatt

Gastspielreise

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Stadt u. See in Pennsylvania

nicht stehen, nicht sitzen

Bad im Spessart

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Missgunst

Verlauf eines Geschehens

Vorsilbe: gegen (griech.)

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Hornschuh des Pferdes

Begeisterung, Schwung

Zuckerrübensaft

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edle Blume

1

Fluss im Sauerland (NRW)

ohne Inhalt

Windschattenseite e. Schiffs

Körperform, Gestalt

Feingewicht für Edelmetalle

Gewässereinmündung

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Mostert, Mostrich

an einen bestimmten Ort schaffen

ungenutztes Gebiet

Wasservogel

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Gegnerin

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Die Teilnahme über einen Gewinnspielservice ist ausgeschlossen. Das Lösungswort aus der Winterausgabe der „visite“ lautet „Thermometer“. Wir gratulieren dem Gewinner Gerhard Koch aus Kassel herzlich.

In dem denkmalgeschützten Anwesen lässt es sich romantisch wie bei den alten Müllersleuten übernachten – mit dem Komfort von heute. Das historische Scheunenhaus beherbergt eine gemütliche Kachelofenhalle mit kleiner Hausbibliothek sowie ein Restaurant mit exquisiter Landhausküche. Im „Wellnest“ finden Sie das Saunahaus, ein stimmungsvolles Kaminfeuer und zahlreiche Massageangebote. Gewinnen Sie ein Wochenende in der Bärenmühle für zwei Personen: zwei Übernachtungen in einem der elegant eingerichteten Landhausstil-Zimmer mit Bärenfrühstück und zwei Abendessen im stilvollen Bärenmühle-Restaurant, in dem der Küchenchef kulinarische Köstlichkeiten mit frischen, vorwiegend regionalen Zutaten auf den Tisch zaubert. Senden Sie das richtige Lösungswort an: visite@roberts.de oder an die Redaktion visite, Roberts Marken & Kommunikation, Parkstraße 34, 34119 Kassel. Einsendeschluss ist der 15. Mai 2015. Viel Glück! visite 01/15

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Kontaktliste Gesundheit Nordhessen Holding Klinikum Kassel GmbH Zentrum für Frauen- und Kindermedizin Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Prof. Dr. Thomas Dimpfl Tel. 980-3040 Kreißsaal Tel. 980-5400 Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Prof. Dr. Friedrich K. Tegtmeyer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderanästhesie und Intensivmedizin Dr. Thomas Fischer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderchirurgie und Zentrum für schwerbrandverletzte Kinder Dr. Peter Illing Tel. 980-5501 Klinik für Neuropädiatrie und Sozialpädiatrisches Zentrum Prof. Dr. Bernd Wilken

Tel. 980-3096

Mönchebergstraße 41–43, 34125 Kassel, Tel. 0561 980-0 Klinik für Neurologie Prof. Dr. Andreas Ferbert

Tel. 980-4051

Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin Interdisziplinäre Zentrale Notaufnahme Dr. Klaus Weber Tel. 980-5001 Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie Prof. Dr. Michael Tryba Tel. 980-3001

Zentrum für seelische Gesundheit Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Ludwig-Noll-Krankenhaus Dennhäuser Straße 156 Tel. 4804-0 Prof. Dr. Martin Ohlmeier Tel. 4804-401

Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie Prof. Dr. Michaela Nathrath Tel. 980-5501

Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie komm. Ltg. Tageskl. A. Eisenmann Tel. 980-2575 komm. Ltg. Station Semra Sivri Tel. 980-2552

Zentrum für Herz-, Nieren- und Gefäßmedizin

Zentrum für Traumatologie, Plastische Chirurgie und Dermatologie

Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie PD Dr. Ali Asghar Peivandi Tel. 980-5260

Klinik für Dermatologie Prof. Dr. Rainer Rompel

Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen Prof. Dr. Rainer Gradaus Tel. 980-5250 Prof. Dr. Jörg Neuzner Tel. 980-5255

Klinik für Plastisch-rekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie Prof. Dr. Goetz A. Giessler Tel. 980-3811

Klinik für Nieren-, Hochdruck- und Rheumatische Erkrankungen und Nephrologische Diabetologie Prof. Dr. Jörg Plum Tel. 980-5265

Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie PD Dr. Clemens Dumont

Zentrum für Kopf- und Neuromedizin

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Prof. Dr. Jürgen Faß Tel. 980-5275

Klinik für Augenheilkunde Prof. Dr. Rolf Effert

Tel. 980-3901

www.gesundheit-nordhessen.de info@gesundheit-nordhessen.de

Tel. 980-3051

Tel. 980-4026

Zentrum für Viszeralmedizin und Onkologie

Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Prof. Dr. Ulrike Bockmühl Tel. 980-4053

Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin Prof. Dr. Frank Schuppert Tel. 980-5270

Klinik für Neurochirurgie Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger

Tel. 980-4050

Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin Prof. Dr. Adrian Gillissen Tel. 980-5285

Tel. 980-2830

Standort Gesundheitszentrum Wilhelmshöher Allee 91

Klinik für Onkologie und Hämatologie Prof. Dr. Martin Wolf Tel. 980-3046 Klinik für Thoraxchirurgie Dr. Sebastian Kellner Tel. 980-5280 Klinik für Urologie Prof. Dr. Björn Volkmer Tel. 980-4052

Zentrum für medizinische Diagnostik Institut für Labormedizin PD Dr. Karl H. Reuner Institut für Pathologie Prof. Dr. Irina Berger Institut für Nuklearmedizin N.N. Institut für allgemeine und interventionelle Radiologie Prof. Dr. Fritz-Peter Kuhn Institut für Neuroradiologie Dr. Ralf Siekmann Institut für Kinderradiologie Dr. Alfred E. Horwitz

Tel. 980-2776 Tel. 980-4001 Tel. 980-4010

Tel. 980-5075 Tel. 980-5074 Tel. 980-5075

Tumorzentrum Prof. Dr. Martin Wolf

Tel. 980-3513

Zentrum für Medizinische Versorgung Gynäkologie HNO Labordiagnostik Neurochirurgie Nukleardiagnostik Neurologie Pathologie Radiologie / Kinderradiologie Strahlentherapie

Tel. 980-5307 Tel. 980-4053 Tel. 980-2776 Tel. 980-3087 Tel. 980-4011 Tel. 980-4152 Tel. 980-4001 Tel. 980-5114 Tel. 980-2730

Sonstige Einrichtungen Klinikseelsorge Tel. 980-2820 (kath.) /-2822 (ev.) Blaue Helferinnen Tel. 980-2825 HNO-Belegarzt (Kinder) L.-M. Schäfer Tel. 3161177

Reha-Zentrum Standort Klinikum Kassel Mönchebergstraße 41–43

Krankenhaus Bad Arolsen GmbH Innere Medizin Walter Knüppel, Dr. Bertolt Linder Tel. 800-161

Tel. 98794-0

Große Allee 50, 34454 Bad Arolsen, Tel. 05691 800-0

Anästhesie Dr. Rudolf Alexi, Christian Feine

Tel. 800-0

Gynäkologie Dr. Ulrich Streich

Tel. 2057

HNO-Heilkunde Frank Dastych Uwe Simon Martin Stahl Thomas Storm

Tel. 2270

Chirurgie Dr. Peter Ahrens, Dr. Peter Wotzlaw Tel. 800-222

Kreiskliniken Kassel GmbH Kreisklinik Hofgeismar Liebenauer Straße 1 34369 Hofgeismar Innere Medizin Dr. Ulrich Braner Dr. Wilhelm Schmidt Chirurgie Dr. Peter Hülsmann Michael Szkopek Gynäkologie / Geburtshilfe Joachim Kuhl Anästhesie / Intensivmedizin Dr. Stefan Mähler 18

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Tel. 05671 81-0

Kreisklinik Wolfhagen Am kleinen Ofenberg 1 34466 Wolfhagen

Tel. 05692 40-0

Innere Medizin komm. Ltg. André Raum

Tel. 40-150

Tel. 81-400

Chirurgie Dr. Hatim Kanaaneh

Tel. 40-500

Tel. 81-630 Tel. 81-630

Gynäkologie Dr. Werner Prinz Dr. Marion Reif-Kaiser Dr. Julia Jungermann

Tel. 988550

Anästhesie / Intensivmedizin Mohamed Al Batani Dr. Uwe Hecht

Tel. 40-505 Tel. 40-504

Tel. 2006 Tel. 81-500

Seniorenwohnanlagen Kassel siehe rechte Seite Stand: 28.02.2015


Liebe Patientin, lieber Patient, die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher in den Kliniken •

prüfen Anregungen und Beschwerden der Patienten und der Angehörigen,

•

wenden sich mit deren Einverständnis an die zuständigen Stellen und versuchen zu vermitteln,

•

nehmen gern auch positive Erfahrungen entgegen und geben sie weiter.

Klinikum Kassel

Krankenhaus Bad Arolsen

Marlies Rohrbach Sprechzeiten: Do. 14.30 bis 16 Uhr Zentrum für Frauen- und Kindermedizin Bärbel Opper-Fach Sprechzeiten: Di. 13 bis 14.30 Uhr

Gerda Schmalz und Ursula Halbich Mo. 11 bis 12 Uhr Raum gegenüber der Patientenaufnahme Tel. 05691 800-172

jeweils Haus 15, Eingang B, Erdgeschoss, Tel. 0561 980-2811, Briefkasten im Eingangsbereich von Haus 15, der aber nicht täglich geleert wird.

Betreutes Wohnen Ambulante Pflege Kurzzeitpflege Stationäre Pflege

In den besten Händen

Kreisklinik Hofgeismar Brigitte Briel Di. 15 bis 17 Uhr Tel. 05671 81-95555

Ludwig-Noll-Krankenhaus

Kreisklinik Wolfhagen

Gudrun Burlon Mi. 15.30 bis 16.30 Uhr Haus 2, Dachgeschoss

Elke Oppermann Mi. 9 bis 11 Uhr Tel. 05692 40-440

„Ich bin ganz begeistert, wie unkompliziert und herzlich ich hier aufgenommen wurde!“ Die Seniorenwohnanlagen SWA Kassel bieten Ihnen genau das an Service und Sicherheit, was zu Ihrer aktuellen Lebensgestaltung passt: ob Betreutes-Service-Wohnen, ambulante Pflege, Kurzzeitpflege oder stationäre Pflege.

Marlies Rohrbach Klinikum Kassel

Bärbel Opper-Fach Klinikum Kassel

Gudrun Burlon Ludwig-Noll-Krankenhaus

Gerda Schmalz Krankenhaus Bad Arolsen

Machen Sie sich rechtzeitig Gedanken über Ihren dritten Lebensabschnitt. Wir sind für Sie da und beraten Sie gerne. Rufen Sie uns an: Seniorenwohnanlagen Kassel Fasanenhof - Tel. 0561 87983-0 Lindenberg - Tel. 0561 95077-0 Ambulanter Pflegedienst Tel. 0561 87983-50/-51 www.gesundheit-nordhessen.de

Ursula Halbich Krankenhaus Bad Arolsen

Brigitte Briel Kreisklinik Hofgeismar

Elke Oppermann Kreisklinik Wolfhagen

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Versprochen ist gut,

garantiert besser ist

Mehr als ein Versprechen. Bei uns dürfen Sie stets erstklassige Leistungen erwarten – davon sind wir so fest überzeugt, dass wir Ihnen die Service- und Beratungsqualität verbindlich garantieren. Sollte es trotz größter Sorgfalt passieren, dass etwas mal nicht ganz perfekt funktioniert, entschuldigen wir uns bei Ihnen im Falle einer Panne mit einer Gutschrift von 5 EURO.

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