Sommer 2010
StippVisite Das Patientenmagazin der Gesundheit Nordhessen
Schnelle Hilfe für Schwerverletzte Klinikum Kassel ist als Traumazentrum zertifiziert Die seelische Batterie wieder aufladen Psychoonkologen helfen Krebspatienten bei der Krankheitsverarbeitung Stabswechsel in der Anästhesie Wolfhagen Chefarzt Dr. Cetegen im Ruhestand – Nachfolger Dr. Stoppa
50 Jahre im Dienste der Ausbildung Krankenpflegeschule am Klinikum feierte Jubiläum
Herzlich willkommen!
Mit über 370 Ausbildungsplätzen gehört die Gesundheit Nordhessen zu den größten Ausbildungsbetrieben der Region. Das Unternehmen bildet somit selbst qualifizierten Nachwuchs für die Patientenversorgung heran und kommt zugleich in hohem Maß der gesellschaftlichen Verantwortung nach, jungen Menschen eine berufliche Perspektive zu bieten. Und das seit nunmehr 50 Jahren, denn vor einem halben Jahrhundert nahm die Krankenpflegeschule am Klinikum Kassel ihren Betrieb auf. Einen Bericht über das „Geburtstagskind“ lesen Sie in dieser StippVisite. Ebenfalls um Bildung geht es bei der Schule für Kranke: Damit junge Patienten trotz Klinikaufenthalt den Anschluss in der Klasse halten können, kommen die Pädagogen auch ans Krankenbett. Außerdem informieren wir Sie über die psychoonkologische Betreuung für Krebspatienten, weitere Umzüge in das neue Diagnostikzentrum des Klinikums, über einen Chefarztwechsel in der Kreisklinik Wolfhagen und vieles mehr. Ein kostenloses Abo der StippVisite können Sie ganz einfach bestellen: per Telefon (0561/980-4807) oder im Internet unter www.gesundheit-nordhessen.de, Stichwort „Aktuelles“. Unseren elektronischen Newsletter können Sie per E-Mail (newsletter@ gesundheit-nordhessen.de) abonnieren. Viel Freude beim Lesen der StippVisite und einen schönen Sommer wünscht Ihnen Ihre StippVisite-Redaktion
Impressum Herausgeber: Gesundheit Nordhessen Holding AG, Mönchebergstraße 48 E, 34125 Kassel, Tel.: (05 61) 9 80-48 07, Internet: www.gesundheit-nordhessen.de, E-Mail: info@gesundheit-nordhessen.de und Juwi MacMillan Group GmbH, Bockhorn 1, 29664 Walsrode, Tel.: (0 51 62) 98 15-0, E-Mail: info@juwimm.com Redaktion und Konzept: Juwi MacMillan Group GmbH, Tel.: (0 51 62) 98 15-0 Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt: Juwi MacMillan Group GmbH, Peter Jungblut-Wischmann, Gisa Stämm Redaktion: Heike Nachtigall, Birgit Russell (verantwortl. für den überreg. Teil) Producer: Juwi MacMillan Group GmbH, Heiko Kleinschmidt Layout und Satz: Juwi MacMillan Group GmbH, Heiko Kleinschmidt, Jessica Rodewald, Peggy Welz Anzeigen: Juwi MacMillan Group GmbH, Jürgen Wolff, Tel.: (0 51 62) 98 15-42, Jessica Rodewald, Tel.: (0 51 62) 98 15-73 Fotos: Juwi MacMillan Group GmbH, Paavo Blofield, Gisa Stämm, Cornelius van Velzen Druck: Sponholtz Druck, Hemmingen Erscheinungsweise: quartalsweise Auflage StippVisite Kassel: 13.500 Für den Inhalt der Anzeigen sind die Inserenten verantwortlich. Der Nachdruck der Beiträge dieser Ausgabe bedarf, auch auszugsweise, der ausdrücklichen Genehmigung der Herausgeber. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen.
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Inhalt Impressum
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Schnelle und umfassende Hilfe für Schwerverletzte
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Die seelische Batterie wieder aufladen
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Farbenfrohe Bilder in der Kreisklinik Hofgeismar
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Mit dem Laserstrahl gegen Blutschwämmchen
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Diagnostikzentrum vollständig in Betrieb
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50 Jahre Krankenpflegeschule am Klinikum
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Anschauliche Information: Darm im Großformat
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Jung und Alt gemeinsam aktiv
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Schule für Kranke betreut junge Patienten im Krankenhaus
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Hoffnung auf bessere Heilung von Brustkrebs
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Stabswechsel in der Anästhesie der Kreisklinik Wolfhagen
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Thai-Chi in der Seniorenwohnanlage Lindenberg
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Reisequiz: Das MenDan Thermal Hotel & Aqualand
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Das StippVisite-Kreuzworträtsel
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Kontaktliste Gesundheit Nordhessen
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Die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher
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Schnelle und umfassende Hilfe für Schwerverletzte Klinikum Kassel ist als überregionales Traumazentrum zertifiziert Das Klinikum Kassel mit seinen zahlreichen Fachdisziplinen ist als einzige Einrichtung in Nordhes sen als überregionales Trauma zentrum für die Versorgung Schwerverletzter zertifiziert.
zeitig aufgenommen und versorgt werden können und in direkter Nachbarschaft zum Schockraum muss ständig ein ComputertomoSchwerer Verkehrsunfall auf der A7 graph für die rasche mit zwei Schwerst- und drei LeichtDiagnostik verfügverletzten. Jede Minute zählt: Bei Pabar sein. All dies ist tienten mit mehreren schweren Verin der neuen Zentraletzungen (sogenannte Polytraumata) len Notaufnahme im ist die Überlebenschance umso gröKlinikum gegeben. ßer, je schneller die Behandlung beNach den Worten Dr. ginnt. Damit Schwer- und SchwerstMartina Wendel-Knierim und Dr. Martin Opitz versorgen eine jun Raibles ist das Klinige Patientin in einem der beiden neuen Schockräume des Klinikum kum auch auf einen verletzten flächendeckend und rund Kassel. um die Uhr die bestmögliche Ver sogenannten Massorgung zukommt, haben sich 32 Versorgung Schwerstverletzter auf senanfall von Verletzten vorbereitet, Kliniken aus der Region im Traumahöchstem Niveau gewährleisten“, so um gleichzeitig die Versorgung von netzwerk Nordhessen-Südnieder Dr. Manfred Raible, Direktor der Klivielen Patienten koordinieren zu könsachsen zusammengeschlossen. Danik für Unfallchirurgie und Orthopänen. rin arbeiten Krankenhäuser und dische Chirurgie am Klinikum Kassel. Rettungskräfte, welche an der VersorIm Klinikum Kassel werden jährlich gung Schwerverletzter beteiligt sind, Für dieses Prädikat haben überregimehr als 500 Schwerverletzte versehr eng zusammen. Mit verbesseronale Traumazentren umfangreiche sorgt, davon an die 120 Schwerstverten Kommunikationsstrukturen solAnforderungen zu erfüllen, beispielsletzte. Damit steht das Klinikum hinlen beispielsweise die Schwerverletzweise müssen rund um die Uhr Fachsichtlich der Zahl der behandelten ten schnell in die richtige Klinik einärzte der Orthopädie/Unfallchirurgie, Schwerverletzten an 15. Stelle in eigewiesen werden. Anästhesie, Radiologie und Neuronem Vergleich von rund 170 Kliniken, chirurgie sowie speziell ausgebildete welche die Behandlung von SchwerInnerhalb des NetzwerPflegekräfte in der Kliverletzten im Traumaregister der kes wird zwischen lonik anwesend sein. Dr. Deutschen Gesellschaft für Unfallkalen, regionalen und Raible: „Bei Bedarf könchirurgie dokumentieren. Obwohl das überregionalen Traunen wir Fachleute anKlinikum Patienten mit einem höhemazentren unterschiederer Disziplinen – wie ren Verletzungsgrad behandelt als der den. In der Region Allgemeinchirurgie, GeDurchschnitt der beteiligten KrankenNordhessen-Südniederfäßchirurgie, Augenhäuser, liegt die Sterblichkeitsrate im sachsen sind das Kliheilkunde, Urologie und Klinikum unter dem Durchschnitt. nikum Kassel und das weitere – in kürzester Universitätsklinikum Zeit hinzuziehen.“ Die Gründung der Traumanetzwerke Göttingen als überregeht auf eine Initiative der Deutschen gionale Traumazentren In überregionalen TrauGesellschaft für Unfallchirurgie zuzertifiziert. „Damit wird mazentren müssen zwei rück. Inzwischen gibt es deutschlandbestätigt, dass wir die Dr. Manfred Raible Schwerverletzte gleichweit rund 25 solcher Netzwerke. StippVisite 2/2010
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Die seelische Batterie wieder aufladen Psychoonkologisches Team betreut Patienten mit Krebserkrankung Im Klinikum Kassel bietet ein Team von sieben Psychoonkolo gen und -onkologinnen Krebspa tienten und ihren Angehörigen Hilfe bei der Krankheitsverarbei tung. Die Behandlung von Krebs erkrankungen ist ein Schwer punkt im Klinikum Kassel, das über das einzige Tumorzentrum Nordhessens sowie mehrere zer tifizierte Organzentren verfügt. Diagnose: Krebs. Und das Leben der Patientin oder des Patienten ist auf den Kopf gestellt. Sämtliche Pläne für die Zukunft sind innerhalb von Sekunden null und nichtig – berufliche Ziele, familiäre Planungen, sportliche Ambitionen, selbst die Auswahl des nächsten Urlaubszieles – einfach alles. Ähnlich wie ein Tsunami überrollt die Dia-
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gnose die Patienten, schildert Dr. Gyri Wieditz. „Jeder noch so psychisch gesunde Mensch kann dadurch innerhalb kürzester Zeit in eine akute Belastungsphase kommen und eine Schockreaktion zeigen.“ Mit sechs Kolleginnen und Kollegen steht die Ärztin im Klinikum Kassel den Patientinnen und Patienten mit einer Krebserkrankung zur Seite. Das Team aus Psychologen, Ärzten und Sozialarbeitern mit psychotherapeutischer und psychoonkologischer Spezialausbildung gehört zum Konsiliarund Krisendienst für Psychiatrie und Psychosomatik und begleitet die Patienten mit einer Krebserkrankung auf Wunsch in allen Phasen der Behandlung. „Die Ärztinnen und Ärzte auf den Stationen ziehen uns beispielsweise
bereits hinzu, wenn sie die Diagnose mitteilen. Oder wir werden gerufen, falls es einem Patienten während der Chemotherapie schlecht geht“. Entweder fordert das Stationspersonal die psychoonkologische Hilfe an oder die Patientinnen und Patienten können selbst Kontakt aufnehmen. Auf den Stationen liegen Flyer aus und es werden alle Betroffenen bei einem persönlichen Besuch oder per Fragebogen auf das Angebot der Psychoonkologen hingewiesen. Das psychoonkologische Team bietet den Patientinnen und Patienten in erster Linie Gespräche, bei Bedarf auch Medikamente an. Ziel dabei ist es, die Ressourcen des Patienten zu nutzen. „Es geht nicht um Tiefenpsy-
chologie, sondern um akute Hilfe“, so Ärztin Anna-Elisabeth Hierling. „Wir wollen die Patienten mit einer Krebserkrankung individuell stärken, damit sie wieder zur Ruhe kommen können und lernen, dass das Leben auch mit einer Krebsdiag- Das psychoonkologische Team des Klinikum Kassel: Ulrike Tubbe nose Freude machen sing, Dr. Gyri Wieditz, Lale Ciftci, Robert Esser, Anna-Elisabeth Hier ling und Agnieszka Unger (von links). Es fehlt Kaia Jungjohann. kann.“ Eine Tumorernicht auf eine „Opferrolle“ gegenüber krankung verschlinge viel seelische ihrer Erkrankung beschränkt. Energie, deshalb müsse die seelische Batterie wieder aufgefüllt werden. Auch in Fragen der Kommunikation beraten die Psychoonkologen. „Wie Dabei helfen unter anderem Entspansage ich es meiner Frau, wie meinen nungstechniken wie die Progressive Kindern?“, sind nach der Erfahrung Muskelentspannung sowie Imaginativon Anna Elisabeth Hierling Probleme, onsübungen, bei denen sich die Patiwelche die Patienten beschäftigen. enten in eine angenehme Umgebung Ihr Rat: Auch gegenüber Kindern die phantasieren. „Häufig hilft es den PaDiagnose nicht zu verschweigen. „Sie tientinnen und Patienten auch, die spüren, dass etwas nicht stimmt, und Medikamente bei der Chemotherapie werden durch Heimlichkeiten nur zunicht als Gift zu sehen, sondern als etsätzlich belastet.“ was Starkes, Kostbares, das ihnen hilft, die Krebszellen zu vernichten“, weiß Die Psychoonkologinnen und -onkoDr. Wieditz. Mit Hilfe dieser Techniken logen helfen den Patienten auch nach können die Patienten zudem aktiv etdem Aufenthalt im Klinikum Kaswas gegen die Erkrankungen tun, sind
Farbenfrohe Bilder erfreuen die Patienten
Blumen, Tiere, Landschaften in realistischer Darstellung zeigt die neue Ausstellung in der Kreisklinik Hofgeismar mit 65 Bildern der einheimischen Künstlerin Inge Krug. Die Autodidaktin malt und zeichnet seit ihrer Jugend, bevorzugt mit Aquarell- und Ölfarben sowie Pastellkreide. Die Landschaftsmotive findet sie meist in der Umgebung, aber auch Motive aus Venedig, Montreux und von Mallorca sind ausgestellt. Die Kreisklinik Hofgeismar bietet seit über 30 Jahren regionalen Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform. Kreiskliniken-Geschäftsführer Dr. Jörg Bader freut sich, dass die Hofgeismarerin erneut ihre Werke zeigt. „Die BilFreuen sich über die Ausstellung von Künstle der tragen zur freundlichen At rin Inge Krug: Geschäftsführer Manfred Schweit mosphäre bei und bereiten den zer, Ärztlicher Direktor Dr. Wilhelm Schmidt, Ge Patientinnen und Patienten schäftsführer Dr. Jörg Bader und Pflegedirektor Freude.“ Peter Wieddekind (von links).
sel weiter. Denn rund ein Drittel aller Krebspatientinnen und –patienten leidet anhaltend unter der traumatischen Belastung. Anderen wird die Bedeutung der Diagnose erst richtig bewusst, wenn sie wieder zu Hause sind. Dann können sich die Betroffenen an die Institutsambulanz des Konsiliar- und Krisendienstes für Psychiatrie und Psychosomatik wenden, die zudem auch Patienten offen steht, die nicht im Klinikum behandelt wurden. Dort ist eine ambulante Weiterbehandlung möglich und/oder es wird Unterstützung bei der Vermittlung an einen wohnortnahen niedergelassenen Psychotherapeuten angeboten. In Notfällen besucht ein Psychoonkologe den Patienten auch zu Hause. Bei Interesse stellt das Team außerdem den Kontakt zu Selbsthilfegruppen her. Kontakt Institutsambulanz: Montag bis Freitag, 8 bis 14 Uhr, Telefon 0561/980-2212.
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Mit dem Laserstrahl gegen Blutschwämmchen Hämangiom-Behandlung ist Schwerpunkt im Kinderkrankenhaus Hämangiome, auch Blut schwämmchen genannt, sind die häufigsten gutartigen Tumoren bei Säuglingen und Kleinkindern. Sie treten bei etwa jedem zehn ten Baby im Laufe des ersten Le bensjahres auf, besonders häufig bei Frühgeborenen. Die Behand lung von Hämangiomen mittels Tiefenlaser ist ein Schwerpunkt der Kinderchirurgie im Kinder krankenhaus Park Schönfeld in Kassel.
funktionen beeinträchchen geeignet. Durch die tigt oder gefährdet sind. Hitze des sehr energiereiSo könne bei tiefreichenchen Laserstrahls entden Hämangiomen im steht ein Reiz, der das Bereich der Augen soWachstum des Hämangigar eine Erblindung drooms stoppt und die Rückhen, falls keine Behandbildung einleitet. Um die lung erfolge, erläutert Dr. Hautoberfläche zu schoSchnekenburger. Bei Blutnen, legt der Chirurg Eisschwämmen in der Nase würfel auf die Behandoder in der Luftröhre kann Dr. Franz Georg Schneken lungsstelle und lenkt den burger auch die Atmung beeinLaserstrahl durch die Eisträchtigt sein. Einen wichtigen Grund schicht, die luftblasenfrei in einer spezur Behandlung stellt auch eine bereits ziellen Maschine hergestellt wird. Die Ungefähr ein Drittel der Blutvorhandene oder drohende kosmetiErwärmung des Gewebes wirkt sich schwämmchen ist bereits bei der Gesche Beeinträchtigung in ästhetisch dadurch erst unter der Haut aus. Auburt vorhanden. Die übrigen entstewichtigen Körperregionen (v. a. Geßerdem kann das Laserlicht über eine hen in den ersten Lebenswochen und sicht, Hals, Hand) dar. „Wir können bei Glasfaser direkt in eine größere Gewachsen bis zu einem Alter von mehSäuglingen nicht wissen, wie groß die schwulst hineingebracht werden. reren Monaten, erläutert Dr. Franz GeHämangiome in den nächsten Monaorg Schnekenburger, Leitender OberDer Eingriff erfolgt unter Narkose, da ten werden.“ Zu therapieren sind auch arzt der Kinderchirurgie im Kindersich die kleinen Patienten während Bereiche, in denen am wachsenden krankenhaus Park Schönfeld. Danach der Behandlung nicht bewegen dürKind eine zunehmende Verletzungsgebilden sie sich in der Regel im Lauf fen. Zudem wäre der Laserstrahl wähfahr besteht (Hand, Knie, Fuß), da Hävon mehreren Jahren langsam zurück. rend des Einwirkens schmerzhaft. In mangiome viel empfindlicher sind als Besonders häufig kommen sie an der der Regel sind mehrere Behandlungen die normale Haut. Körperoberfläche vor, v. a. im Kopfim Abstand von vier bis sechs Wochen und Halsbereich. Ein sehr zuverlässiges Verfahren erforderlich. zur Beseitigung von BlutschwämmBei den meisten Säuglingen reicht es Je nach Art und Lage der Hämangiome chen ist die Therapie mit einem Tieaus, die Hämangiome sorgfältig durch kommen im Kinderkrankenhaus Park fenlaser, welche die Kinderchirurgen den Kinderarzt beobachten zu lassen. Schönfeld auch andere Behandlungsim Kinderkrankenhaus Park SchönEine Behandlung ist jedoch insbesonformen zum Einsatz. Eine Vereisung feld inzwischen seit zwölf Jahren andere dann erforderlich, wenn Körper(Kryotherapie) ist für kleine, oberflächbieten. Jedes Jahr erfolgen rund 150 liche Blutschwämmchen geeignet und Behandlungen mit erfolgt ambulant. Eine operative Entdem Neodym-YAGfernung kommt in Frage, wenn wieLaser. Dieser Laderholte Narkosen vermieden werden ser kann bis in eine sollen und an einer kosmetisch weniTiefe von 15 Milliger bedeutenden Stelle eine Narbe in metern in das GeKauf genommen werden kann. webe eindringen und ist somit für die BeInformation: Dr. Schnekenburger, handlung von dickeBei einem fünf Wochen alten Baby war nach dreimaliger Laserbe handlung das Hämangiom am Auge verschwunden. Tel. 0561/9285-124. ren Blutschwämm-
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Diagnostikzentrum vollständig in Betrieb Ambulanzen und Kreislauflabor sind ins erste Obergeschoss gezogen Nachdem weitere Bereiche in das erste Obergeschoss des Kli nikum-Neubaus gezogen sind, ist das „Herzstück“ des Kranken hauses der Maximalversorgung – das Diagnostikzentrum mit der Zentralen Notaufnahme – kom plett.
heit Nordhessen und Geschäftsführer des Klinikum Kassel.
„Mit der Zentralen Notaufnahme und dem neuen Diagnostikzentrum haben wir einen Riesenschritt auf dem Weg zu einem kompakten Zentralklinikum mit kurzen Wegen, einer engeren Vernetzung der einzelnen Fachrichtungen und einem neuen Konzept des Notfallmanagements gemacht“, betont Dr. Gerhard M. Sontheimer, Vorstandsvorsitzender der Gesund-
Auf kurzem Wege können die Patienten nun von der Zentralen Notaufnahme zu den diagnostischen Geräten gebracht werden: Radiologie einschließlich der hochmodernen Computer- und Kernspintomographen sind direkt benachbart, Herzkatheterlabore, Neuroradiologie und Endoskopie/Sonographie liegen direkt darüber im 1. Stock.
Für die Lungenfunktionsmessung steht im Kreislauflabor unter anderem ein moderner Bodyplethysmograph bereit, eine Kabine mit einem weitgehend abgeschlossenen Luftvo lumen, hier Monika Bartram mit Patient Karl Röhn.
Im ersten Oberge schoss befinden sich nun: Herzkatheterlabor, Angiographie, Kreislauflabor mit EKG-Bereich, Endoskopie/Sonographie sowie die Ambulanzen (Sprechstundenbetrieb) der • Medizinischen Klinik I (Gastroenterologie, Hepatologie, EndokriDer gesamte Magen-Darm-Trakt kann im Bereich Endoskopie/ nologie, Diabetologie, Sonographie unter anderem per Spiegelung oder Kapselendo Ernährungsmedizin, skopie untersucht werden, hier Dr. Dorothee Dorlars, Leitende Oberärztin der Medizinischen Klinik I (rechts), mit Nicole Dö Infektiologie und All- ring (Mitte) und Karin Eisenberg bei der Vorbereitung einer En gemeine Innere Medi- doskopie. zin), tische Erkrankungen, Nephrologi• Medizinischen Klinik II (Herz- und sche Diabetologie) Kreislauferkrankungen, Lungen• Klinik für Allgemein-, Viszeral- und und Bronchialerkrankungen, InterThoraxchirurgie sowie der nistische Intensivmedizin) • Klinik für Herz-, Thorax- und Ge• Medizinische Klinik III (Nieren u. fäßchirurgie. Hochdruckerkrankungen, Rheuma-
Die Ambulanzen, die Endoskopie/Sonographie, das Kreislaufla bor und der EKG-Bereich im ersten Obergeschoss des Diagnos tikgebäude haben einen gemeinsamen Anmeldebereich, hier mit (von rechts) Andrea Frank, Monika Hauser, Cornelia Velte und Birgit Pawlitz.
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Von der „Notlösung“ zum Bildungszentrum Krankenpflegeschule am Klinikum besteht seit 50 Jahren Haus 15 auf dem Klinikum-Ge lände am Möncheberg: Dort ha ben in den vergangenen 50 Jah ren mehr als 3000 junge Frauen und Männer die menschliche Anatomie und Physiologie stu diert, alles über Injektionen, Infu sionen sowie verschiedene Pfle getechniken gelernt und über Prüfungsaufgaben geschwitzt. Im April feierte die Krankenpfle geschule des Klinikum Kassel, die Keimzelle des Bildungszen trums der Gesundheit Nordhes sen (GNH), ihr 50-jähriges Beste hen. „In Kassel steht neue Klinik leer“ titelte die „Bild am Sonntag“ im Juli 1962. Grund: In einem Neubau des damaligen Stadtkrankenhauses konnten nicht alle Abteilungen eröffnet werden, weil es an Schwestern für die Krankenversorgung mangelte. Auf den sich abzeichnenden Personalmangel hatte die Stadt Kassel bereits mit der Eröffnung der ersten kommunalen Krankenpflegeschule in der Region am 8. April 1960 reagiert, was sich jedoch erst nach einigen Jahren
auswirkte. Vor der Gründung waren die Schwestern vom Roten Kreuz und den Diakonissen gestellt worden, die aber den Personalbedarf nicht mehr decken konnten. 33 junge Frauen begrüßte 1960 Kassels Oberbürgermeister Dr. Lauritz Lauritzen in der neuen Schule. Sie wurden von der ersten Oberin Irmgard Woytschekowsky betreut und lebten in Doppelzimmern im angeschlossenen Internat. Die Ausbildung umfasste damals nur 400 Stunden Theorie (heute 2100) und Mit Häubchen und Tracht: Die erste Oberin Irmgard Woyt auch das sonntägliche Kaf- schekowsky mit Krankenpflegeschülerinnen vor dem Schulgebäude. feetrinken mit Frau Obeden 70er-Jahren seine Ausbildung abrin war Pflicht, berichtet Volker Pape, solvierte, waren die Pfleger weiterhin seit 2002 Leiter des Bildungszentrums eine Minderheit und wurden oft noch und selbst Absolvent der Krankenals „Herr Wärter“ angesprochen. Bis pflegeschule. Die ersten Männer legheute ist der Pflegeberuf vorwiegend ten 1965 ihre Prüfung als Krankenweiblich: Der Anteil der Schülerinnen pfleger ab. Als Peter Metz, heute Leiliegt bei rund 90 Prozent. ter des Zentralbereichs Bildung und Personalentwicklung bei der GNH, in Die Krankenpflegeschule des Klinikums erlebte in den kommenden Jahren einen kontinuierlichen Ausbau. 1964 gab es größere Unterrichtsräume und es begann erstmals Renthof 3 die Ausbildung zur Kinderkranken34117 Kassel schwester. Bereits 1969 wurde die ( 05 61 / 7 09 93 - 0 Kapazität auf 165 Plätze erweitert. www.renthof.de 1983 nahm die Hebammenschule ihre Arbeit auf und mit einem weiteren Anbau stieg 1985 die Zahl der Ausbildungsplätze auf 240 – die Einrichtung wurde die größte Schule ihrer Art in Hessen. In den 80er-Jahren ka-
t u g
Sie kommen gut bei uns an.
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men die sozialen Berufe zunehmend in Mode, sodass pro Ausbildungsgang rund 2000 Bewerbungen verzeichnet wurden. In den fünf Jahrzehnten haben rund 3000 Pflegeschülerinnen und -schüler die Schule durchlaufen, mit den anderen Berufen sind es rund 4000 Absolventen. Etwa zwei Drittel der heutigen Pflegekräfte am Klinikum haben ihre Ausbildung an der unternehmenseigenen Pflegeschule erhalten. Die Aufgaben der Pflegekräfte haben sich seit Eröffnung der Schule grundlegend gewandelt, wozu unter anderem die enorm gesunkene Verweildauer der Patienten beigetragen habe, berichtet Peter Metz. Patienten mit einem Schenkelhalsbruch mussten damals drei Monate im Streckverband liegen, heute können sie in der Regel nach zehn Tagen das Klini-
Blutdruckmessen früher und heute: Die ehemalige Schulleiterin Henriette Hoefer (links) und ih re Stellvertreterin Renate Klaunzer mit den heutigen Schülerinnen Leonora Stanzel und Marleen Klüppel (rechts).
kum verlassen. 1960 lag die durchschnittliche Verweildauer bei fast 29 Tagen, heute sind es 7,1. Mit der sinkenden Verweildauer stieg gleichzeitig der Bedarf an höher qualifizierter
Pflege. Waren die Pflegekräfte vor 50 Jahren eher Dienstleister für die Ärzte, sind sie inzwischen eine eigenständige Profession mit zahlreichen Spezialisierungen.
Einer der größten Ausbildungsbetriebe Nordhessens Heute ist das Bildungszentrum der Gesundheit Nordhessen die größte Ausbildungsstätte für Pflegeberufe in Nordhessen und bietet in diesem Bereich allein in Kassel 268 Ausbildungsplätze an (180 Gesundheits- und Krankenpflege, 48 Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, 20 Hebammen, 20 Operationstechnische Assistenz). Hinzu kommen weitere Ausbildungsberufe wie Medizinische Fachangestellte und Kauffrau/-mann im Gesundheitswesen. Insgesamt verfügt die GNH über 376 Ausbildungsplätze in zehn verschiedenen Berufen, die Ausbildungsquote liegt bei 11,75 %. Damit sei die Gesundheit Nordhessen nicht nur einer der größten Arbeitgeber in der Region, sondern auch einer der größten Ausbildungsbetriebe, so Personalvorstand Birgit Dilchert. Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten habe das Unternehmen großen Wert darauf gelegt, die Zahl der Ausbildungsplätze beizubehalten. War man in den Anfängen der Krankenpflegeschule am Klinikum noch froh über jede Bewerbung, verzeichnet das Bildungszentrum der Gesundheit Nordhessen heute nach den Worten seines Leiters Volker Pape eine „gesunde Bewerberlage“. „Im Gegensatz zu anderen Einrichtungen, wo die Bewerberzahlen rückläufig sind, können wir wei-
ter aus einer Vielzahl von Interessierten die geeignetsten Kandidatinnen und Kandidaten auswählen“, so Pape. Als besonderen Vorteil nennt er das große Angebot an Einsatzgebieten, welche die Schülerinnen und Schüler kennenlernen. Im Laufe ihrer Ausbildung nehmen sie Einblick in 15 Bereiche, das ist deutlich mehr als im Lehrplan vorgeschrieben. Alle notwendigen Fachrichtungen sind im Unternehmen vertreten, sodass nur in Ausnahmefällen externe Einsätze erfolgen. Auch die hohe Zahl der Übernahmen macht das Bildungszentrum interessant: In den vergangenen zwei Jahren konnte fast allen Absolventen eine Stelle angeboten werden, zum Teil befristet. Positiv wirken sich nach den Erfahrungen Papes auch die neuen Unterrichtsräume und das gute Schulklima aus. Die 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bildungszentrums zeichnen nicht nur für die Ausbildung, sondern auch für Fort- und Weiterbildung verantwortlich. Das Zentrum ist staatlich anerkannte Weiterbildungsstätte beispielsweise für Intensivpflege und Anästhesie. Die rund 160 Fortbildungen nutzten im vorigen Jahr 3200 interne und externe Beschäftigte aus Gesundheitsberufen.
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Anschauliche Information: Darm im Großformat Gesundheit Nordhessen präsentierte Tumorzentrum und Darmmodelle „So sieht ein gesunder Darm Kassel und weiterer Einrichtunaus und so ein kranker.“ Sehr gen zusammengeschlossen sind. anschaulich wurde dies den BeIm Tumorzentrum Kassel wersucherinnen und Besuchern der den die Patientinnen und PatiKasseler Gesundheitstage am enten nach dem neuesten Stand Stand der Gesundheit Nordhesder medizinischen Versorgung sen demonstriert. An einem beund Forschung beraten, behangehbaren Darmmodell und eidelt und in ihrer Krankheit benem überdimensionalen Darmgleitet. ausschnitt konnten Interessierte unter anderem die EntwickDas Angebot der Gesundheit lung von einem Darmpolypen Was Divertikel sind – nämlich kleine Ausstülpungen der Darm Nordhessen stieß auf großes Inwand, in denen sich Entzündungen bilden können – erläuterte zu einem Darmtumor verfolgen. Daniel Schnitz-Beuting vom Klinikum Kassel einer Besucherin teresse: Die Mitarbeiterinnen Passend dazu präsentierte sich bei den Gesundheitstagen. und Mitarbeiter waren fast pauan beiden Tagen das Tumorzentrum und Therapie von Krebserkrankungen senlos in Gespräche mit BesucherinKassel, in dem alle an der Diagnose beteiligten Disziplinen des Klinikum nen und Besuchern vertieft.
Kliniken Bad Wildungen
Fachkliniken Fürstenhof und Helenenklinik
Brunnenallee 39, 34537 Bad Wildungen, 05621 704-03
Laustraße 35, 34537 Bad Wildungen, 05621 85-0
Fachklinik Fürstenhof Bad Wildungen
Helenenklinik Bad Wildungen
Fach- und Rehabilitationsklinik für - Innere Medizin, Herz-, Kreislauferkrankungen und - Neurologie und - Erkrankungen der Atmungsorgane
Fach- und Rehabilitationsklinik für - Urologie mit Urogynäkologie/ Gynäkologie - Orthopädie und - Innere Medizin/Nephrologie
Informieren Sie sich über unsere Kliniken am Gelände der Landesgartenschau 2006, in unmittelbarer Nähe zum Kurpark und der Flaniermeile. Mitten in Hessen, im Herzen Deutschlands. Beide Kliniken mit ganzheitlicher Therapie, sind im Verbund zur 2006 neu eröffneten Stadtklinik für Akutmedizin und bieten somit eine durchgängige Behandlungskette. www.asklepios.com
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Klinikum Kassel: Jung und Alt gemeinsam aktiv Projekt von Gerontopsychiatrie und Kindertagesstätte Hildegard, Margot und Karl, Ma risa, Carina und Lukas – schon die Namen der Teilnehmer las sen erahnen, dass hier ganz un terschiedliche Altersgruppen bei sammen sind. In der Tat stehen die einen kurz vor dem Start ins Grundschulleben, die anderen haben das Berufsleben bereits hinter sich. „Jung und Alt“ heißt das Projekt, das Ende vorigen Jahres im Klinikum Kassel gestar tet ist. Einmal pro Monat kommt eine Gruppe von 5- und 6-Jährigen aus der betriebseigenen Kindertagesstätte in die Gerontopsychiatrische Tagesklinik des Klinikums, wo Menschen ab 55 Jahren mit psychischen Erkrankungen behandelt werden. Bei diesen Begegnungen wird gemeinsam gespielt, gebastelt und gesungen. Umgekehrt besuchen Patientinnen und Patienten der Tagesklinik die Kindertagesstätte und lesen dort den Mädchen und Jungen vor. Mit dem Projekt „Jung und Alt“ verfolgen die Initiatoren mehrere Ziele: Die gemeinsamen Aktivitäten fördern das Verständnis der Generationen füreinander und tragen zum Abbau von Vorurteilen bei. Das Interesse am Zusammensein von Jung und Alt wird geweckt. Die Kinder und die Patienten können voneinander lernen und sich gegenseitig helfen, auch ohne familiäre Verbindung. „Die Begegnungen bringen Vorteile für beide Seiten“, ist Peter Fellmann, der Leiter der Tagesklinik, überzeugt. „Die Älteren werden an ihre eigene Kindheit erinnert, manche von ihnen lassen sich von den
Bewegungslieder bringen Jung und Alt gemeinsam in Schwung: Ein Teil der Projektteilnehmer mit Ergotherapeutin Ilona Kofahl (links) und Kita-Erzieherin Dagmar Monk (rechts).
Kindern viel leichter zum Mitmachen bei der Mal- oder Bewegungstherapie motivieren. Und die Kinder erleben eine besondere Form des sozialen Lernens.“ „Jung und alt“ kommt bei allen Beteiligten sehr gut an. „Die Kinder bringen viel Leben in die Tagesklinik“, berichtet Ergotherapeutin Ilona Kofahl. „Es wird viel gelacht, die Stimmung ist sehr gut und die Patienten erzählen meist noch lange davon.“ Bei den Jungen und Mädchen aus der Kita ist das Interesse ebenfalls groß. „Es wollen immer mehr Kinder mit, als ich mitnehmen kann. Eventuell vorhandene Berührungsängste sind schnell vergessen“, so Dagmar Monk, Erzieherin in der Kita. Die Gerontopsychiatrische Tagesklinik besteht seit gut 17 Jahren und ist die einzige Einrichtung dieser Art in Kassel und Umgebung. Mit ihren 14 Plätzen trägt sie dazu bei, die stationäre
Einweisung von psychisch kranken, älteren Menschen zu vermeiden beziehungsweise einen stationären Klinikaufenthalt zu verkürzen. Neben der ärztlichen, psychologischen und pflegerischen Diagnostik und Behandlung gehören Sozialberatung, Gedächtnistraining, Kochgruppe, Ergotherapie, Bewegungs- und Musiktherapie sowie Gesprächsgruppen zum Therapieangebot. Rund 120 Patienten pro Jahr verweilen täglich von morgens bis nachmittags in der Tagesklinik, jeweils für ungefähr sechs Wochen. Die Kindertagesstätte der Gesundheit Nordhessen ist direkt gegenüber dem Klinikum gelegen und bietet rund 100 Plätze für Kinder ab einem Alter von sechs Monaten bis zum Schuleintritt. Die langen Öffnungszeiten von 6 bis 20.40 Uhr sind speziell an die Arbeitszeiten im Krankenhaus angepasst, um den Beschäftigten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. StippVisite 2/2010
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Ein Stück Normalität: Unterricht und Hausaufgaben Schule für Kranke betreut junge Patienten im Krankenhaus Kranken Kindern und Jugendli chen Wissen, aber auch ein Ge fühl der Normalität zu vermit teln, das ist das Ziel der Schule für Kranke in Kassel. Gegründet im Sommer 2009, unterrichten nun acht Lehrkräfte die kranken Jungen und Mädchen im Kinder krankenhaus Park Schönfeld und im Klinikum Kassel.
Möglichkeit, trotz Krankheit mit Erfolg zu lernen, den Anschluss an ihre Klasse oder ihre Jahrgangsstufe zu halten und Abschlüsse zu erreichen“, so Eike Pollmann, Leiter der Mönchebergschule, an welche die Schule für Kranke angeschlossen ist. „Das Lernen fördert somit die Heilung und den Schülern bleibt die Perspektive für die Zeit nach der Krankheit erhalten.“
So sehr sich jedes Kind auf die Schulferien freut – bei einer längeren Erkrankung stellt gerade der Schulunterricht ein willkommenes Stück Alltag dar, das von der Krankheit ablenkt und Erfolgserlebnisse ermöglicht. Daher unterrichten die Lehrerinnen und Lehrer der Schule für Kranke jedes Kind, das gesundheitlich dazu in der Lage ist, täglich zwei Stunden in den Kernfächern – in Gruppen oder direkt am Bett. „Dank des Unterrichtes im Krankenhaus haben die Kinder die
Die Lehrerinnen und Lehrer der Schule für Kranke stimmen den Lernstoff in engem Kontakt mit den Stammschulen der Kinder und Jugendlichen ab. Die Mädchen und Jungen bekommen Hausaufgaben und schreiben, sofern möglich, in der Klinik auch die Klassenarbeiten ihrer Mitschülerinnen und -schüler mit – soviel Normalität wie möglich eben. Für die Pädagogen ist der Unterricht im Krankenhaus eine besondere Her-
ausforderung. Die Zusammensetzung ihrer Schülergruppe kann sich täglich ändern, weil Patienten entlassen werden und andere hinzukommen. Sie müssen äußerst flexibel auf die jeweilige Verfassung der Kinder reagieren und sich spontan den täglichen Gegebenheiten anpassen. Da kann es manchmal sinnvoller sein, eine Geschichte vorzulesen anstatt Matheaufgaben zu rechnen. Auch die Krankheit selbst und die dadurch geänderte familiäre Situation wird thematisiert - allein mit den kleinen Patienten, aber auch mit Eltern und Geschwistern. Falls Kinder nach Hause entlassen werden, aber die Schule noch nicht besuchen dürfen, kommen die Lehrerinnen und Lehrer der Schule sogar zum Unterricht nach Hause. Das kann beispielsweise bei krebskranken Kindern der Fall sein, die während der Chemotherapie und der damit verbundenen erhöhten Infektionsgefahr nicht in ihre Stammschule dürfen. Zusätzlich zum Unterricht beraten die Lehrkräfte auch, falls wegen einer sehr schweren Erkrankung oder eines schweren Unfalls ein Wechsel auf eine andere Schule nötig werden sollte.
Das Team der Schule für Kranke in Kassel: hinten von links Horst Menzel, Eva Henniges, Christi ne Paul, Kristina Liebermeister, Astrid Henning, vorn von links Nicole Hellemann, Schulleiter Eike Pollmann und Luise Jochheim. Es fehlt Birte Christiansen.
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Bei den Schülerinnen und Schülern selbst kommt der Unterricht gut an. „Oh cool, Schule“, meint Toni (9), der öfter Patient in der Kinderklinik ist. Luca (7) wundert sich „Waaas, hier auch Schule?“. Daniela (12) lobt „Hier hab‘ ich’s endlich mal verstanden..“ und Sandra (14) kommentiert „Schule gehört einfach dazu“.
Hoffnung auf bessere Heilung von Brustkrebs Erweiterung der PATH-Tumorbank am Klinikum Kassel Das Klinikum Kassel hat seine Tu morbank für Brustkrebs erwei tert. Gemeinsam mit der Stiftung PATH – Patienten Tumorbank der Hoffnung – und dem Sponsor Ast raZeneca wurde ein neuer großer Behälter für das Einfrieren von Brustkrebsgewebe aufgestellt. Das Interdisziplinäre Brustzent rum (IBZ) unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Dimpfl hat in den ver gangenen sechs Jahren so erfolg reich Krebsgewebe eingefroren, dass die Kapazität des bisherigen Gefrierbehälters erreicht war. Rund 50.000 Frauen erkranken jährlich in Deutschland an Brustkrebs. Bei PATH können Brustkrebspatientinnen ihr Tumorgewebe für künftige Untersuchungen und für die individuelle Erprobung neuer Therapien einfrieren lassen. Gleichzeitig spenden die Patientinnen einen Teil ihres Gewebes für die Krebsforschung. PATH ist die einzige Tumorbank von Patienten für Patienten. Auch wenn es deutliche Fortschritte bei der Diagnose und Therapie von Brustkrebs gibt, ist der Durchbruch bei der Heilung dieser Krankheit noch nicht erreicht. PATH will deshalb mit seiner Tumorbank einen Beitrag zur Krebsforschung leisten. Ulla Ohlms, Vorsitzende der Stiftung PATH und selbst Brustkrebs-Patientin: „Wir Frauen in den Brustkrebsorganisationen sehen, dass immer noch zu viele Freundinnen, Bekannte und Mitpatientinnen an Brustkrebs sterben. Das ist schwer zu ertragen. Unsere Stiftung will dazu beitragen, dass in der Krebsforschung neue und erfolgrei-
che Wege der Behandlung beschritten werden können.“ Die Arbeit der Patienten-Initiative PATH begann im Klinikum Kassel. 2003 wurde dort der erste Gefrierbehälter zur Lagerung von Brustkrebsgewe- Mehr Platz für Gewebeproben im neuen Gefriergerät, von links MTA Prehm, Prof. Dr. Berger, Dr. Klevesath, Prof. Dr. Dimpfl und Ul be aufgestellt. Cornelia la Ohlms. Seitdem ist das Netzwerk zwischen der Stiftung PATH eine weitere Möglichkeit bieten, den und geeigneten Brustzentren dichKrebs zu bekämpfen. Sie können bei ter geknüpft worden. An nun sieben uns ihr Gewebe einfrieren lassen und Standorten bietet die Stiftung PATH später für neue Diagnose- und BeBrustkrebspatientinnen die Möglichhandlungsformen darauf zurückgreikeit, ihr Gewebe bei minus 180 Grad fen.“ einzulagern. Bisher haben mehr als 4.400 Frauen davon Gebrauch geOhne die gute Kooperation mit dem macht, allein 650 Frauen waren es in Institut für Pathologie am Klinikum Kassel. Kassel wäre die Einlagerung von Brustkrebsgewebe nicht möglich. Prof. Um am Interdisziplinären BrustzenDr. Irina Berger, Direktorin des Institutrum im Klinikum Kassel die Lage tes: „Gern beteiligen wir uns an dierungskapazität zu erhöhen, orderte sem interessanten Projekt einer PatiPATH einen neuen und deutlich größeenteninitiative. Als Wissenschaftlerin ren Stickstoffbehälter. Möglich wurweiß ich, wie wichtig Proben von Tude dies durch eine großzügige Spende morgewebe für die Forschung sind“. der Firma AstraZeneca in Höhe von 25.000 Euro. In den neuen StickstoffDr. Manfred Klevesath, Medizinischer tank können alle BrustkrebspatientinBerater und Forschungsarzt bei Astra nen, die im Klinikum Kassel operiert Zeneca: „Wir unterstützen die Stiftung werden, ihr Tumorgewebe kostenlos PATH, weil sie eine kreative und aueinlagern. ßergewöhnliche Gründung von Brustkrebspatientinnen ist. Mit großem EnProf. Dimpfl, Direktor der Frauenklinik gagement und viel ehrenamtlicher Arund Leiter des IBZ am Klinikum Kassel: beit ist hier eine Tumorgewebesamm„Wir wollen unseren Patientinnen nelung entstanden, die für die Krebsforben der optimalen Behandlung noch schung sehr wertvoll ist.“ StippVisite 2/2010
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Stabswechsel in der Anästhesie der Kreisklinik Wolfhagen Dr. Cetegen im Ruhestand – Nachfolger Dr. Stoppa Wechsel in der Anästhesie an der Kreisklinik Wolfhagen: Chefarzt Dr. Cengiz Cetegen, fast 30 Jahre in der Klinik tätig, ist in den Ru hestand gegangen. Seine Nach folge hat Dr. Tino Stoppa ange treten. Als hochkompetenten Anästhesisten sowie zupackenden und sympathischen Menschen würdigte Dr. Gerhard M. Sontheimer, Vorstandsvorsitzender der Gesundheit Nordhessen, den ausscheidenden Chefarzt. Er habe nicht nur sein Fachgebiet, die Anästhesie, sondern auch die Entwicklung der Kreisklinik entscheidend mitgeprägt. Fachlich äußerst versiert, unermüdlich im Einsatz und allseits beliebt, so charakterisierte Kreiskliniken-Geschäftsführer Manfred Schweitzer Dr. Cetegen. Nach den Worten des Ärztlichen Direktors Dr. Peter-Josef Frings, habe der 62-Jährige wesentlichen Anteil daran, dass man in der Kreisklinik Wolfhagen patientenorientiert, pragmatisch arbeiten und mit wenig Manpower Großes leisDr. Tino Stoppa ten konnte. Dr. Cetegen kam nach dem Medizinstudium und ärztlicher Tätigkeit im Deutschen Krankenhaus in Istanbul 1975 nach Deutschland und absolvierte in Biberach an der Riß seine Facharztausbildung zum Anästhesisten. 1980 wechselte er als Oberarzt an die Kreisklinik Wolfhagen, wo er unter anderem die Periduralanästhesie
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in der Geburtshilfe einführte. Vor sieben Jahren wurde er Leiter der Anästhesieabteilung, die er seit fünf Jahren im Kollegialsystem mit Dr. Uwe Hecht leitete. Über 50.000 Narkosen hat er im Lauf seines Arztlebens betreut und war darüber hinaus viele Jahre in Wolfhagen Wollen im Ruhestand viel auf Reisen gehen: Dr. Cengiz Cetegen mit und Umgebung mit seiner Frau Sibel, dahinter von links Chefarztkollege Dr. Uwe Hecht, dem Notarztwagen Manfred Schweitzer, Dr. Gerhard M. Sontheimer und Dr. Peter-Josef Frings. unterwegs „Ich war immer gerne Arzt und habe gern in Universitätsklinikum Göttingen ab. Wolfhagen gearbeitet“, zieht Dr. CeDort promovierte er 2001 und arbeitegen Bilanz. „Es war mir immer die tete in der Notfall-, Rettungs- und größte Freude zu seKatastrophenmedizin sowie in der hen, wie Menschen mit Anästhesie und Intensivmedizin. Als meiner Hilfe gesund Leitender Notarzt war Dr. Stoppa mit werden“. dem Hubschrauber unterwegs und legte 2002 die Prüfung zum „DiploNeuer Leitender Arzt mate of the European Academy of für Anästhesie in der Anaesthesiology“ (DEAA) ab. Kreisklinik Wolfhagen ist Dr. Tino Stoppa. Es folgten fünf Jahre am Niederländi„Wir freuen uns, dass schen Krebsinstitut „Antoni van Leeuwir mit Dr. Stoppa eiwenhoek Ziekenhuis“ in Amsterdam, nen ausgewiesenen das zu den weltbesten Krebskliniken Fachmann für Anästhegehört. Dort leitete Dr. Stoppa im Kolsie und Intensivmedizin legialsystem die Anästhesie- und Ingewinnen konnten, der tensivabteilung, erwarb die Zusatzüber ein sehr breites Wissensspek qualifikationen „Ernährungsmedizin“ trum und vielfältige Erfahrungen verund schloss ein Fernstudium in Befügt“, sagte Kreiskliniken-Geschäftstriebswirtschaftslehre ab. Anschlieführer Manfred Schweitzer. ßend wechselte er als Oberarzt an die Klinik für Anästhesiologie, IntenDr. Stoppa, gebürtig im Vogtland, hat sivmedizin und Schmerztherapie im in Jena und Hannover Medizin stuKlinikum Kassel – mit der Perspekdiert. Seine Facharztausbildung zum tive, die Nachfolge von Dr. Cetegen in Anästhesisten schloss er 2002 am Wolfhagen anzutreten.
Tai Chi: Mit viel Spaß die Beweglichkeit verbessern Neues Angebot in der Seniorenwohnanlage Lindenberg
Bewegung fördert die Gesund heit, ganz gleich in welchem Al ter. Die Seniorenwohnanlage Lindenberg bietet daher wö chentlich Tai-Chi für ihre Bewoh nerinnen und Bewohner an. Mit Erfolg: Die Teilnehmerinnen stel len unter anderem Verbesserun gen bei der Beweglichkeit, der Konzentrationsfähigkeit und beim Gleichgewichtssinn fest. Nach den Worten von Einrichtungsleiterin Heide Tepper wird Tai Chi von Experten als besonders gesundheitsfördernd beurteilt: Regelmäßiges Training trage zur Verhinderung von Stürzen bei und schule gestörte Bewegungsabläufe. Tai Chi habe somit also ganz praktische Auswirkungen auf den Alltag. Tai Chi ist ein chinesisches Bewegungssystem, dessen fließende Bewegungen von jedem Menschen, ob jung oder alt, erlernt und ausgeführt werden können. „Regelmäßiges Üben stärkt Herz und Kreislauf, reguliert den Atem, fördert Schlaf und Verdauung, stärkt das Nervensystem ... und macht einfach viel Spaß“, so Tai-ChiLehrerin Andrea Schönig. Sie leitet die Gruppe, die sich auf Initiative von Bewohnerin Erika Opfer sowie Ute An-
Macht Spaß und fördert die Gesundheit: Tai-Chi in der Senioren wohnanlage mit Eveline Landgrebe, Gisela Rothämel, Lehrerin An drea Schönig, Erika Wilhelm und Charlotte Wunsch (von links).
germann vom Sozialdienst vor gut einem Jahr in der Seniorenwohnanlage gebildet hat. Die Motive, an der Gruppe teilzunehmen, waren bei den Teilnehmerinnen unterschiedlich: Eine hatte die ruhigen, für ältere Menschen geeignete Bewegungen im Fernsehen gesehen, eine andere war von ihren Kindern animiert worden. Eine Dritte hatte früher bereits Tai Chi praktiziert und wollte nun daran anknüpfen. Gemeinsam erlernen acht bis zehn Frauen einmal die Woche 60 Minuten lang einfache, sehr präzise Tai-ChiBewegungen, Dehn-, Lockerungs-, Gleichgewichts- und Atemübungen. Die Übungen werden im Stehen und Sitzen ausgeführt und haben häufig poetisch klingende Namen wie „Der Kranich breitet seine Flügel aus“, „Brokate“ und ,,Teile die Mähne des
wilden Pferdes nach links und nach rechts“. Auf die Frage, was sie am Tai Chi so überzeugt hat, dass sie nun bereits ein Jahr kontinuierlich an dem Unterricht teilnehmen, antworten die Teilnehmerinnen: „Ich bin unter Menschen und kann nach meinem Schlaganfall meine Bewegungsfähigkeit trainieren. Mein Gleichgewichtssinn hat sich verbessert“. „Es tut meinem Rücken und meinen Gesamtbefinden gut“. „Ich kann mich besser entspannen“. „Meine Konzentrationsfähigkeit ist gestiegen und ich kann mich besser anziehen, Schuhe binden usw.“ Und nicht zuletzt haben sich die Kontakte untereinander im Laufe des vergangenen Jahres vertieft. Information: Seniorenwohnanlage Lindenberg, Tel. 0561/95077-0.
Zweithaarstudio Klengler Inh. Anina Klengler-Casati
Wir haben uns spezialisiert auf Perücken und Toupets für Chemotherapie in Echt- und Kunsthaar und führen seit über 20 Jahren Krankenhausbesuche durch. – Alle Krankenkassen zugelassen – Holländische Str. 48 • 34127 Kassel • Telefon (05 61) 89 95 28 • www.zweithaarstudio-klengler.de • info@zweithaarstudio-klengler.de
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www.fitreisen.de
Rund-um-Erholung für Körper und Geist
Mit fitREISEN nach Ungarn in das MenDan Thermal Hotel & Aqualand
Das Vier-Sterne-Superior MenDan Thermal Hotel & Aqualand liegt zentral in der ungarischen Stadt Zalaka ros, rund 30 Kilometer südwestlich des Plattensees. Der Ort rühmt sich eines schwefelhaltigen Thermalwas sers mit der höchsten Fluoridkonzentration Ungarns. Auf dieser Grundlage bietet das Hotel ein besonderes Rund-um-Angebot für Wellness und Erholung.
Mit dem MenDan Thermal Hotel bietet FITREISEN, der Spezialveranstalter für gesundes Reisen, ein Haus, dass mit seinem Wellness-Konzept für Momente der Entspannung und Regeneration sorgt. Das Motto des Hauses „Die Vier Sterne des Lächelns“ steht dabei für freundlichen Service, kleine Aufmerksamkeiten und das ganzheitlich konzipierte Aqualand und Mandara Wellness-Resort, mit dem FIT-Gäste der Hektik und dem Stress des Alltags entfliehen können. Das hoteleigene Aqualand ist direkt vom Hotelzimmer im Bademantel ganz gemütlich zu erreichen. Dort erwartet die Gäste 450 Quadratmeter Wasserfläche, verteilt auf ein Heilwasserbecken sowie je ein Schwimm-, Erlebnis- und Sprudelbad. Ein Kneipp-Tretbecken, einzigartige Abenteuerduschen, die Panorama-Sonnenterasse und ein mediterranes Relaxzimmer runden das Programm ab. Im Saunapark stehen außerdem Finnische Sauna, Biosauna, Dampfbad und Tauchbad zur Auswahl. Das Mandara Wellness-Resort bietet unter anderem Massagen aller Art wie klassische Unterwasserstrahl-, Lavastein-, Bambus-, Honig- und Thaimassage sowie weitere Anwendungen wie Elektrotherapie, Ultraschall, Kohlensäurebad, Schlammpackungen, Heilgymnastik, Inhalation und vieles mehr. Für FIT-Gäste ist die Benutzung von Aqualand und Saunapark kostenlos, Leihbademantel inklusive. Das Aktivprogramm von Wirbelsäulengymnastik bis Nord Walking hält fit, Stadtbesichtigungen und andere Freizeitangebote sorgen für Unterhaltung. Informationen erhalten Sie im Reisebüro oder direkt bei FITREISEN • Ravensteinstraße 2 • 60385 Frankfurt am Main • Tel. (069) 40 58 85 0 • Fax (069) 40 58 85 12 • www.fitreisen. de • E-Mail: info@fitreisen.de FIT-Jahreskatalog 2010: Gesundheit & Wellness im Fokus In seinem Jahreskatalog 2010 präsentiert FITREISEN auf 308
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Seiten 322 Hotels in 172 Destinationen und 32 Ländern. Der Frankfurter Spezialveranstalter für gesundes Reisen setzt dabei einen Schwerpunkt auf Methoden wie Ayurveda und Thalasso sowie Gesundheitsangebote zu Ernährung und Fasten, Medical Beauty und Stressbewältigung. Außerdem stehen klassische Kuren wie Komplexe Heilkuren mit Krankenkassenzuschuss sowie Präventionspakete im Fokus. Bei den Wellness-Angeboten wählen FIT-Gäste zwischen Aktiv- und Entspannungsangeboten vom Luxussegment bis zu Paketen für die ganze Familie. Interessierte können ab sofort über 1.000 Angebote für Wellness-, Beauty- und Kurreisen buchen. Oder möchten Sie den Aufenthalt im MenDan Thermal Hotel & Aqualand gewinnen? Das Hotel verlost zusammen mit FITREISEN einen Gutschein für eine Woche im Doppelzimmer mit Halbpension für zwei Personen mit freiem Eintritt zum Aqualand und Saunapark. Beantworten Sie bitte folgende Fragen: • In welcher Stadt liegt das MenDan Thermal Hotel? • Wie lautet das Motto des Hotels? • Wie heißt die hoteleigene Badelandschaft? • Wie viele Angebote für Wellness-, Beauty- sowie Kurreisen hält der neue FIT-Jahreskatalog 2010 bereit? Antworten bitte mit Adresse und Telefonnummer an: Redaktion StippVisite, Bockhorn 1, 29664 Walsrode. Einsendeschluss ist der 15.08.2010. Viel Glück! Gewinner des Reisequiz aus der letzten StippVisite ist R. Verkoyen aus Rüsselsheim. Sie gewinnt einen Aufenthalt im Medis Vitalis Resort für eine Gesund-Aktiv-Woche im Doppelzimmer mit Vollpension für zwei Personen. Herzlichen Glückwunsch!
Das StippVisite Kreuzworträtsel Kunterbunter Müsli-Spaß! Bei diesem Gewinnpaket kommen Müsli-Fans voll und ganz auf ihre Kosten. Zum Ausprobieren und Kennenlernen erhält jeder Gewinner eine prall gefüllte Müsli-Tasche – mit den klassischen Köllnflocken, einer breiten Auswahl an fertigen Müsli-Mischungen sowie den Kölln Smelk® Haferdrinks. Hier ist bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei! Gewinnen Sie mit der richtigen Lösung des Kreuzworträtsels eine von acht Glückstaschen von Kölln. Senden Sie das Lösungswort bis zum 15. August 2010 an die Redaktion StippVisite Bockhorn 1 29664 Walsrode Wir wünschen Ihnen dabei viel Spaß und eine große Portion Glück! Weitere Informationen und tolle Rezeptideen finden Sie im Internet unter www.koelln.de.
Das Lösungswort des Kreuzworträtsels aus der Frühjahrsausgabe der StippVisite lautete: Frische Balsam. Die glücklichen Gewinner eines GEHWOL-Sets sind: B. Hoffmann, Warburg; W. Brand, Ditfurt; D. Friedersdorff, Bergisch-Gladbach; R. Franz, Quedlinburg; R. Krukewitt, Kassel; A. Quandt-Triedemann, Neuendorf-Sachsenbande; R. Mundil, Overath; Schröder, Leipzig. Herzlichen Glückwunsch! StippVisite 2/2010
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Kontaktliste Gesundheit Nordhessen Holding AG
www.gesundheit-nordhessen.de, E-Mail: info@gesundheit-nordhessen.de
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Klinikum Kassel GmbH
Mönchebergstraße 41–43, 34125 Kassel, Tel. 0561/980-0
Geschäftsführung Dr. Gerhard Sontheimer Tel. 980-4800 Birgit Dilchert Tel. 980-4801 Edda Hogrebe-Flake Tel. 980-2301 Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger Tel. 980-2203 Augenklinik Prof. Dr. Rolf Effert Tel. 980-3901 Frauenklinik Prof. Dr. Thomas Dimpfl Tel. 980-3042 Interdisziplin. Brustzentrum IBZ Tel. 980-3100 Kreißsaal Tel. 980-3121 Hautklinik Prof. Dr. Rainer Rompel Tel. 980-3051 HNO-Klinik Prof. Dr. Ulrike Bockmühl Tel. 980-3056 Institut für Labormedizin PD Dr. Karl H. Reuner Tel. 980-2776 Institut für Pathologie Prof. Dr. Irina Berger Prof. Dres. G. F. Walter Tel. 980-4001 Kinderklinik Prof. Dr. Friedrich K. Tegtmeyer Tel. 980-3066 Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie Prof. Dr. Jürgen Faß Tel. 980-5275 Darmzentrum Tel. 980-3719 Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie Prof. Dr. Michael Tryba Tel. 980-3001 Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie Dr. Hermann Sons Tel. 980-5260
Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin Prof. Dr. Adrian Gillissen Tel. 980-5285
Medizinische Klinik I Prof. Dr. Frank Schuppert
Tel. 980-5270
Klinik für Neurochirurgie Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger
Tel. 980-3086
Klinik für Neurologie Prof. Dr. Andreas Ferbert
Medizinische Klinik II Prof. Dr. Rainer Gradaus Prof. Dr. Jörg Neuzner
Tel. 980-5250
Tel. 980-3091
Medizinische Klinik III Prof. Dr. Jörg Plum
Tel. 980-5265
Medizinische Klinik IV Prof. Dr. Martin Wolf
Tel. 980-3046
Strahlentherap. Gem.-Praxis
Tel. 980-2730
Klinik für Neuropädiatrie mit Sozialpädiatrischem Zentrum Prof. Dr. Bernd Wilken Klinik für Notfallmedizin Dr. Andreas Dauber
Tel. 9285-313
Tel. 980-3806
Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie PD Dr. Michaela Nathrath Tel. 980-3380 Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie Dr. Thomas Giesler Tel. 980-3811 Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Dr. Johannes Kipp Tel. 980-3838 Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie Dr. Manfred Raible
Tel. 980-4026
Klinik für Urologie Prof. Dr. Björn Volkmer
Tel. 980-4031
Ludwig-Noll-Krankenhaus Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Dennhäuser Straße 156 Tel. 4804-0 PD Dr. Martin Ohlmeier Tel. 4804-401
Kinderkrankenhaus Park Schönfeld Geschäftsführung s. Klinikum Kassel Kinder- und Jugendmedizin Prof. Dr. Friedrich K. Tegtmeyer
Tel. 980-3096
Zentrum für Diagnostische und Interventionelle Radiologie Prof. Dr. F.-P. Kuhn Tel. 980–5075 Neuroradiologie Dr. Ralf Siekmann
Tel. 980-5074
ZMV: Labormedizin PD Dr. Karl H. Reuner Tel. 980-2776 Neurochirurgie Dr. Annette Kailing Mehrdad Salehi Tel. 980-3087 Nuklearmedizin PD Dr. Knut Liepe Tel. 980-4011 Pathologie Prof. Dr. Irina Berger Prof. Dres. G. F. Walter Tel. 980-4001 Appartements Tel. 980-2224 Blaue Helferinnen Tel. 980-2825 Diabetes- u. Ernährungsberatung Tel. 980-2955 Klinikseelsorge Tel. 980-2820 (ev)/-2822 (kath) Sozialdienst Tel. 980-2800
Frankfurter Straße 167, Tel. 0561/9285-0
Kinderchirurgie Dr. Peter Illing Tel. 9285-124 Anästhesie und Intensivmedizin Dr. Thomas Fischer Tel. 9285-138
Kinderradiologie Dr. Karoly Lakatos Tel. 9285-143 HNO-Heilkunde Jens Böe Tel. 7015936 , Lutz Schäfer Tel. 3161177
Standort Klinikum Kassel Mönchebergstraße 41–43
Standort Gesundheitszentrum Wilhelmshöher Allee 91 Tel. 0561/98794-0
Reha-Zentrum Geschäftsführer Dr. Werner Brand
Tel. 0561/98794-0
Krankenhaus Bad Arolsen GmbH Geschäftsführer Manfred Schweitzer Tel. 800-360 Innere Medizin Walter Knüppel, Dr. Bertolt Linder Tel. 800-161
Tel. 0561/980-2830
Große Allee 50, 34454 Bad Arolsen, Tel. 05691/800-0
Chirurgie Dr. Peter Ahrens, Dr. Peter Wotzlaw Tel. 800-222 Anästhesie Hermann Wohn Tel. 800-0
Gynäkologie/Geburtshilfe Dr. H.-Achim Hertig Britt-Marie Jansson Dr. Ulrich Streich
Kreisklinik Hofgeismar
Kreisklinik Wolfhagen
Tel. 2057
Kreiskliniken Kassel GmbH Geschäftsführer Dr. Jörg Bader Manfred Schweitzer
Tel. 05671/81-200 Tel. 05692/40-201
Kreisklinik Helmarshausen
Am Fahlenberg 2–8 34385 Bad Karlshafen Tel. 05672/998-0 Innere Medizin Dr. Alois Kubek Andreas Hebbeker Tel. 998-187 Chirurgie Dr. Wolfgang Müller Tel. 998-181 Anästhesie/Intensivmedizin Dr. Adam Wozniak Tel. 998-173
Liebenauer Straße 1 34369 Hofgeismar Innere Medizin Dr. Ulrich Braner Dr. Wilhelm Schmidt Chirurgie Axel Schneider Dr. Thomas Sürig Gynäkologie/Geburtshilfe Joachim Kuhl Anästhesie/Intensivmedizin Dr. Stefan Mähler
Seniorenwohnanlagen Kassel siehe rechte Seite
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Tel. 05671/81-0 Tel. 81-400 Tel. 81-300 Tel. 2006 Tel. 81-500
Am kleinen Ofenberg 1 34466 Wolfhagen Innere Medizin N. N. Chirurgie Dr. Peter-Josef Frings Gynäkologie/Geburtshilfe Dr. Marion Reif-Kaiser Dr. Julia Jungermann Dr. Werner Prinz Anästhesie/Intensivmedizin Dr. Uwe Hecht Dr. Tino Stoppa HNO-Heilkunde Frank Dastych, Uwe Simon, Martin Stahl
Tel. 05692/40-0 Tel. 40-150 Tel. 40-500
Tel. 988550 Tel. 40-504 Tel. 40-505 Tel. 2270
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Liebe Patientin, lieber Patient, die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher in den Kliniken
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Geborgenheit und Komfort Betreutes Service-Wohnen • sonnige 1 oder 2-Zimmer-Appartements großer Balkon, Duschbad, Küche • 24 Stunden Notrufsystem
• prüfen Anregungen und Beschwerden der Patienten und der Angehörigen,
• attraktive Freizeitangebote Tag für Tag gemeinsam genießen
• wenden sich mit deren Einverständnis an die zuständigen Stellen und versuchen zu vermitteln,
Marlies Rohrbach, Klinikum Kassel
• Probewohnen? Gerne!
• nehmen gern auch positive Erfahrungen entgegen und geben sie weiter. Klinikum Kassel: Marlies Rohrbach, Sprechzeiten donnerstags 14.30 bis 16 Uhr, Haus 14, Eingang A, Zimmer 2, Tel. 0561/980-2811, Briefkasten im Eingangsbereich von Haus 14, der aber nicht täglich geleert wird Ludwig-Noll-Krankenhaus: Gudrun Burlon, mittwochs von 15.30 bis 16.30 Uhr, Haus 2, Dachgeschoss Kinderkrankenhaus Park Schönfeld: Iris Zaeske, dienstags 14.30 bis 15.30 Uhr, 4. Stock, Tel. 0561/9285-192 Krankenhaus Bad Arolsen: Gerda Schmalz und Ursula Halbich, montags von 11 bis 12 Uhr, Raum gegenüber Patientenaufnahme, Tel. 05691/800-172
Gudrun Burlon, Ludwig-Noll-Krankenhaus
SWA Lindenberg Faustmühlenweg 31 · 34123 Kassel Frau Angermann Telefon 05 61 / 950 77 - 27 Iris Zaeske, Kinder krankenhaus Park Schönfeld
Ursula Halbich, Gerda Schmalz, Krankenhaus Bad Arolsen Krankenhaus Bad Arolsen
Brigitte Briel, Kreisklinik Hofgeismar
Kreisklinik Helmarshausen: Eckhart Deutsch, dienstags 15 bis 18 Uhr, telefonisch über Zentrale 05672/998-0
In guten Händen Unterstützung im eigenen Zuhause
Kreisklinik Hofgeismar: Brigitte Briel, dienstags von 15 bis 17 Uhr, Tel. 05671/81-95555 Kreisklinik Wolfhagen: Elke Oppermann, mittwochs 9 bis 11 Uhr, Tel. 05692/40-440
SWA Fasanenhof Hinter dem Fasanenhof 1a · 34125 Kassel Frau Büchling Telefon 18.02.2009 05 61 / 879 83 - 20 14:11 Uhr Stippvisite2009
Vertrauen durch professionelle Pflege
Elke Oppermann, Kreisklinik Wolfhagen
Entlastung für Angehörige - auch im Urlaub
Ambulanter Pflegedienst SWA Aktiv Eckhart Deutsch, Kreisklinik Helmarshausen
Hinter dem Fasanenhof 1 H · 34125 Kassel Telefon 05 61 / 705 46 95-0 swaaktiv@gesundheit-nordhessen.de
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Versprochen ist gut,
garantiert besser ist
Mehr als ein Versprechen. Bei uns dürfen Sie stets erstklassige Leistungen erwarten – davon sind wir so fest überzeugt, dass wir Ihnen die Service- und Beratungsqualität verbindlich garantieren. Sollte es trotz größter Sorgfalt passieren, dass etwas mal nicht ganz perfekt funktioniert, entschuldigen wir uns bei Ihnen im Falle einer Panne mit einer Gutschrift von 5 EURO.