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Stippvisite 04/2013

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Winter 2013

StippVisite Das Patientenmagazin der Gesundheit Nordhessen

Sicher ins Reich der Träume und zurück Kinderanästhesie betreut jährlich mehr als 4.000 Narkosen Energiewirbel leitet an die Trainingsgeräte Umbau Reha-Zentrum im Klinikum ist nun abgeschlossen In virtuellen Spielwelten berühmt und mächtig sein Prof. Dr. Ohlmeier über Süchte nach Online-Spielen und Internet

Willkommene Hilfe mit Nadel und Faden Blaue Helferinnen bieten Näh- und Flickservice in SWA Fasanenhof an


Erster KSM-Jahrgang ist gestartet Mit einem Crashkurs „Kassel“ hat für 19 junge Leute ihr Studium an der Kassel School of Medicine (KSM) begonnen. Die 18 Frauen und ein Mann bilden den ersten Jahrgang des neuen Medizinstudienprojektes, das die University of Southampton und die Gesundheit Nordhessen ins Leben gerufen haben. Die KSM-Teilnehmer kommen aus verschiedenen Regionen Deutschlands. Zwei der Studentinnen sind Deutsche, wohnen jedoch bereits in England und zwei andere kommen aus Nordhessen. Sie haben sich erfolgreich um ein Stipendium des Landkreises Fulda beworben. Im Schnelldurchlauf lernte der „Pionierjahrgang“ im September die Stadt, das Klinikum Kassel und die Universität Kassel kennen. Außerdem trafen die Studierenden zum ersten Mal ihre Mentoren, die sie durch das geImpressum Herausgeber: Gesundheit Nordhessen Holding AG, Mön­che­berg­straße 48 E, 34125 Kassel, Tel.: (05 61) 9 80-48 07, Internet: www.gesundheit-nordhessen.de, E-Mail: info@gesundheit-nord­hessen.de und Juwi Mac­Mil­lan Group GmbH, Bockhorn 1, 29664 Walsrode, Tel.: (0 51 62) 98 15-0, E-Mail: info@juwimm.com

Ein Teil des ersten Jahrgangs der Kassel School of Medicine mit KSM-Geschäftsführer Dr. Christian Unzicker (rechts) bei den Einführungstagen in Kassel.

samte Studium begleiten werden zehn Chef- und Oberärzte des Klinikum Kassel sowie KSM-Geschäftsführer Dr. Christian Unzicker. Nach den Kasseler Einführungstagen hat für die KSM-Studenten in England der Lehrbetrieb begonnen. Die ersten Rückmeldungen an die KSM in Kassel sind nach Angaben von Dr.

Unzicker durchweg positiv. „Es macht allen Studierenden großen Spaß.“ Nach Kassel werden einige der Studenten in den kommenden beiden Jahren für Gespräche mit ihren Mentoren sowie als Gäste zu den Studienund Einführungstagen zurückkehren. Ab dem Herbst 2015 führen sie ihr Studium dann am Klinikum Kassel weiter.

Inhalt Umbau des Reha-Zentrums im Klinikum ist abgeschlossen

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Kinderanästhesie: Sicher ins Reich der Träume und zurück

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Ausstellung: Die eigene Schönheit wiederentdeckt

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Umsetzung des hessischen Onkologiekonzepts in Nordhessen

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„Neue“ Süchte nach Computerspielen und Internet

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Producer: Juwi MacMillan Group GmbH, Heiko Klein­­schmidt

Brustform und -größe nach individuellen Wünschen

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Layout und Satz: Juwi MacMillan Group GmbH, Heiko Kleinschmidt, Mareike Schultz

Blaue Helferinnen bieten Näh- und Flickservice in SWA Fasanenhof

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Anzeigen: Juwi MacMillan Group GmbH, Jürgen Wolff, Tel.: (0 51 62) 98 15-42

„Muttermilch“: Kunstwerk hält Einzug in die Geburtshilfe

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Schlaflabor in Bad Arolsen stellt auch seltene Erkrankungen fest

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Kreisklinik Wolfhagen: Abschied auf Raten von Chefarzt Dr. Frings

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Das StippVisite-Reisequiz

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Das StippVisite-Kreuzworträtsel

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Kontaktliste Gesundheit Nordhessen

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Die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher

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Redaktion und Konzept: Juwi Mac­Mil­lan Group GmbH, Tel.: (0 51 62) 98 15-0 Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt: Juwi MacMillan Group GmbH, Peter Jungblut-Wischmann, Gisa Stämm Redaktion: Inga Eisel, Bente Hansen, Birgit Russell

Fotos: Juwi MacMillan Group GmbH, Elizaveta Apraksina, Paavo Blofield, Inga E­isel, Gisa Stämm, Cornelius van Velzen, HNA/Norbert Müller, Gerhard Zerbes Titelfoto: Janine Junker, Kinderkrankenschwester und Fachkrankenschwester für Anästhesie Druck: Sponholtz Druck, Hemmingen Erscheinungsweise: quartalsweise Auflage StippVisite Kassel: 13.500 Für den Inhalt der Anzeigen sind die Inserenten verantwortlich. Der Nach­druck der Beiträge dieser Ausgabe bedarf, auch auszugsweise, der ausdrücklichen Genehmigung der Herausgeber. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen.

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Bunter Energiewirbel leitet an die Trainingsgeräte Umbau des Reha-Zentrums im Klinikum ist abgeschlossen Großzügiger, moderner, mit verbesserten Trainings- und Behandlungsmöglichkeiten – so präsentiert sich jetzt das Reha-Zentrum am Standort Klinikum Kassel. In mehreren Abschnitten sind die Räume umgebaut und zum Teil neu gestaltet worden. „Wir konnten damit insbesondere für die Präventionssportler, aber auch für die Physiotherapie und Physikalische Therapie Verbesserungen erreichen“, so Dr. Werner Brand, Geschäftsführer des RehaZentrums, das rund 200.000 Euro investiert hat. Die Behandlungsräume für Patienten, die Physiotherapie, Massagen, Lymphdrainagen etc. auf Rezept bekommen, sind jetzt auf einer Seite des Flures konzentriert. Dort steht auch ein eigener Raum für Krankengymnastik am Gerät zur Verfügung. Durch den Umzug der Physikalischen Therapie entstand Platz für einen zweiten Trainingsraum für die Präventionssportler. Dieser ist mit Kardio-, Zirkel- und Einsteigergeräten zum Muskelaufbau ausgestattet. Im Bereich des früheren Bewegungsbades befindet sich jetzt ein Gymnastik- und Kursraum. Dort bietet das Team des Reha-Zentrums für die rund 660 Mitglieder unter anderem IndoorDas Reha-Zentrum der Gesundheit Nordhessen ist zwei Mal in Kassel vertreten: Im Klinikum in der Mönchebergstraße und im Gesundheitszentrum in der Wilhelmshöher Allee 91. Das Reha-Zentrum bietet für die stationären Patienten des Kli-

Cycling, Step Aerobic, Rückenfitness, Zirkeltraining, Fit­ness­­training und Yoga an. Außerdem wurden die Umkleideräume für Frauen erweitert und der Saunabereich renoviert. Ein Shiin der neu gestalteten Lounge des Reha-Zentrums: vorn von atsu-Entspan- Probesitzen links Friedel Deventer, Birgit Dilchert und Dr. Werner Brand, hinten links Dienungsstuhl bie- ter Rudolph, organisatorischer Leiter des Reha-Zentrums im Klinikum, und Frank Damm-Schefski, Leiter des Zentralbereichs Bau & Technik der GNH. tet in einem sepa­raten Raum ver­schie­dene MasTrainingsräume, die fließende Farben sage­programme an. und Formen an den Wänden motivieren zur Bewegung. Der letzte Abschnitt des Umbaus betraf nun den Eingangsbereich des Hintergrund für den Umbau des Re­haReha-Zentrums: Dort lädt seit kurZentrums war das Vorhaben der Gezem eine Lounge zur Entspannung sundheit Nordhessen (GNH), die Genach oder während des Trainings ein. sundheitsförderung für ihre BeschäfDie Theke ist entfernt, Getränkeautotigten weiter auszubauen. „Der demomat und Wasserspender sind im Negrafische Wandel und die schrittweise benraum untergebracht, so dass ein Erhöhung des Rentenalters stellen großzügiger Aufenthaltsbereich entauch für uns eine Herausforderung dar“, so GNH-Personalvorstand Birgit standen ist. Dilchert. „Die erweiterten Trainingsmöglichkeiten im Reha-Zentrum sind Mit dem Umbau hat auch die Kunst Einzug ins Reha-Zentrum gehalten: einer der zahlreichen Bausteine, mit denen wir die Beschäftigten verstärkt Der Kasseler Künstler Friedel Deventer hat Eingangsbereich sowie Flure gezur Eigenvorsorge anregen wollen. Die staltet. Ein Energiewirbel in Regenborund 400 Beschäftigten, die dort traigenfarben leitet die Sportlerinnen und nieren, zeigen uns, dass wir auf dem Sportler von der Lounge jetzt in die richtigen Weg sind.“ nikums und für ambulante Patienten die gesamte Palette der physikalischen Therapie und der Physiotherapie an. Am Standort Klinikum Kassel werden zusätzlich Präventionssport und Fitness für alle Interessierten angeboten. In der Wilhelmshöher Al-

lee ist die Ambulante Rehabilitation (Orthopädie und Kardiologie) angesiedelt. Information: Reha-Zentrum im Klinikum Kassel, Tel. 0561/980-2830.

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Sicher ins Reich der Träume und zurück

Kinderanästhesie des Klinikums betreut jährlich mehr als 4.000 Narkosen Unfälle, plötzliche schwere Erkrankungen, Korrekturen von angeborenen Fehlbildungen und unangenehme Untersuchungen – es gibt viele Gründe für eine Narkose bei Kindern und Jugendlichen. Der Eingriff und die Narkose sind bei den Kindern und ihren Eltern meist mit Sorgen und Ängsten verbunden. Über Narkosen bei den jungen Patienten sprach die StippVisite mit Dr. Thomas Fischer, Chefarzt der Klinik für Kinderanästhesie und Intensivmedizin im Klinikum Kassel, in der jährlich mehr als 4.000 Narkosen bei Kindern und Jugendlichen erfolgen. Herr Dr. Fischer, welches sind die besonderen Merkmale einer Klinik für Kinderanästhesie?

Was empfehlen Sie, um Kindern die Angst vor der Narkose zu nehmen? Eine gute Aufklärung ist das A und O. Wenn das Kind altersgerecht vorbereitet wurde, was auf es zukommt, trägt das erheblich zur Beruhigung bei. Bloß keine Überrumpelungstaktik versuchen oder falsche Versprechungen machen! Das führt in der Regel zu Widerstand und das Vertrauen in die Eltern, Pflegekräfte und Ärzte schwindet. Selbstverständlich müssen auch die Eltern ausführlich über die Narkose und den Eingriff informiert sein. Denn Unsicherheit verstärkt auch deren Besorgnis und überträgt sich auf das Kind. Welche Rolle kommt den Eltern bei der Narkose ihres Kindes zu?

Dr. Thomas Fischer, Direktor der Klinik für Kinderanästhesie und Intensivmedizin

Eltern haben dabei eine ganz entscheidende Funktion: Sie vermitteln dem Kind vor und nach der Operation Sicherheit und Geborgenheit. Außerdem kennen sie ihr Kind am besten und können Pflegepersonal und

Dr. Fischer: Unsere Narkoseärzte und Pflegekräfte sind speziell für die Behandlung von Kindern ausgebildet. Wir bieten größtmögliche Sicherheit und unterstützen gleichzeitig die kleinen Patienten so, dass eine Narkose keine bleibenden Ängste hinterlässt. Auch unsere Ausstattung ist auf die Bedürfnisse von Kindern zugeschnitten, unter anderem haben wir spezielle Operationssäle, um selbst kleine Frühgeborene mit erhöhtem Wärmebedarf operieren zu können. Die Narkose-Verfahren selbst sind bei Kindern und Erwachsenen vergleichbar. Sowohl bei der Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) als auch bei der Regionalanästhesie (Teilnarkose) bieten wir bereits im Kindesalter alle gängigen Techniken an.

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Während der Narkose werden nicht nur Parameter wie Blutdruck, Puls und Sauerstoffsättigung des Blutes kontinuierlich überwacht, sondern auch die Medikamentengabe kontrolliert.


Ärzte über Besonderheiten, Vorlieben und Abneigungen ihres Kindes informieren. Heutzutage ist es selbstverständlich, dass die Eltern ihr Kind bis zum Operationsbereich begleiten und auch im Aufwachraum wieder an seiner Seite sind. Während der Narkose ist das Kind kontinuierlich überwacht: Der Anästhesist kontrolliert Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung im Blut, Kohlenstoffdioxid und Narkosegase in der Atemluft, um bei Bedarf sofort eingreifen zu können. Nach der Operation kommt das Kind in den Aufwachraum und wird noch einige Zeit von Ärzten und Pflegekräften überwacht. Dort begleiten auch die Eltern ihr Kind beim Aufwachen. Wie sieht es mit Schmerzen nach einer Operation aus? Wir stehen auf dem Standpunkt, dass Kinder keine Schmerzen haben dürfen. In der Klinik für Kinderanästhesie und Intensivmedizin gibt es daher ein festgelegtes Schmerzmanagement. So sind nach jeder Operation feste Schmerzmittelgaben oder begleitend Regionalanästhesieverfahren bis hin zur patientengesteuerten Schmerzpumpe im routinemäßigen Einsatz. Bei ambulanten Operationen geben wir den Eltern die Schmerzmedikamente mit nach Hause. Welche Patienten stellen für Kinderanästhesisten die größte Herausforderung dar? Die Jüngsten, also die Frühgeborenen und die Säuglinge, weil bei ihnen die größten Veränderungen innerhalb kur­zer Zeit auftreten. Bei einem reifen Neu­geborenen verdreifachen sich innerhalb eines Jahres das Körpergewicht und folglich auch die Dosis der Narkose-Medikamente. Wir haben es also mit einem Spektrum von 500 Gramm bei einem sehr kleinen Frühgeborenen bis zu 10 Kilogramm bei ei-

Die kleinen Patienten dürfen bei der Vorbereitung der Narkose ein Kuscheltier oder eine Puppe bei sich haben.

nem Einjährigen zu tun. Auch der Abbau beziehungsweise die Wirkdauer der Medikamente, die Atemphysiologie, der Kreislauf und die Temperaturregulation sind bei Säuglingen besonders und erfordern spezielle Kenntnisse. Die Vielfalt und die Kom­plexität der Erkrankungen sind beim Kind größer als beim Erwachsenen, was auch mit dem medizinischen Fortschritt bei der Betreuung von sehr kleinen Frühgeborenen zu tun hat. So behandeln wir Säuglinge mit seltenen, aber komplexen Begleiterkrankungen, zum Beispiel Herzfehler oder Stoffwechselerkrankungen, welche sich einer zum Teil routinemäßigen Operation unterziehen müssen. Hier stehen die Besonderheiten der Begleiterkrankungen für die Anästhesie im Vordergrund.

deranästhesie zertifiziert, also für die anästhesiologische Versorgung von Kindern mit hohem Risikoprofil wie Früh- und Neugeborene, Säuglinge und kritisch kranke Kleinkinder.

direkt vis-à-vis Beratung in allen Arzneimittelfragen Verleih von Intervallmilchpumpen Vier exklusive Kundenparkplätze

Ist das eine Spezialisierung Ihrer Klinik? Ja, die anästhesiologische Betreuung von Kindern mit Fehlbildungen des Herzens, der Lunge und des Verdauungstraktes zählt zu den besonderen Schwerpunkten unserer Klinik. So sind wir auch als eine von aktuell 30 Fortbildungsstätten für spezielle Kin-

Apotheker S. Räuber Mönchebergstraße 50 34125 Kassel

Telefon 87 79 79

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Verletzte Weiblichkeit Die Behandlung von Brustkrebs ist in den vergangenen Jahren deutlich schonender und besser geworden. Dennoch stellen die Erkrankung und die Therapie für die Frauen eine große körperliche und seelische Belastung dar. Das Körperbild und das weibliche Selbstverständnis geraten ins Wanken. Zehn Brustkrebspatientinnen haben es mit unkonventioneller Hilfe geschafft, ihren veränderten Körper wieder liebevoll anzunehmen: Sie haben all ihren Mut zusammengenommen und von dem Kölner Fotografen Gerhard Zerbes professionelle Aktfotografien anfertigen lassen. Eine Auswahl dieser sensiblen und ästhetischen Fotos zeigt die Ausstellung „Veränderung – Verletzte Weiblichkeit im Wandel“, die bis 31. Januar 2014 in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Klinikum Kassel zu sehen ist. „Wir hoffen, dass diese berührende Ausstellung allen Brustkrebspatien-

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Die Ausstellung mit Aktfotografien von Gerhard Zerbes möchte den Frauen Mut machen und den Blickwinkel auf die Erkrankung verändern.

tinnen Mut macht, ihren veränderten Körper anzunehmen und offen mit der Erkrankung umzugehen“, sagt Prof. Dr. Thomas Dimpfl, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie Leiter des Interdisziplinären Brustzentrums IBZ.

wie den Zugang zu aktuellen wissenschaftlichen Studien an.

Das IBZ ist ein Zusammenschluss aller an der Diagnose und Therapie von Brustkrebs beteiligten Kliniken und Institute. Es bietet Patientinnen mit Brustkrebs eine individuell auf sie zugeschneiderte Diagnostik und Behandlung mit höchster Qualität so-

Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8 bis 17 Uhr, Freitag 8 bis 14 Uhr. Zur Vinissage am Freitag, 31. Januar 2014, um 14 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen. www.ibz-klinikum-kassel.de www.veraenderung.net

Die Ausstellung ist im Klinikum Kassel, Mönchebergstraße 41-43, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Haus F, Ebene 3 zu sehen.


Versorgung von Patienten mit Krebs weiter verbessern Umsetzung des Hessischen Onkologiekonzeptes in Nordhessen Der onkologische Kooperationsverbund Nordhessen hat seine praktische Arbeit aufgenommen. Geschäftsführer und leitende Ärzte der beteiligten Krankenhäuser trafen sich im Klinikum Kassel, dem koordinierenden Haus des Kooperationsverbundes, und stellten die Weichen für die weitere Zusammenarbeit. Ziel des Kooperationsverbundes ist die bestmögliche wohnortnahe medizinische Versorgung krebskranker Patienten. Zuvor hatten sich die Klinikvertreter bereits auf gemeinsame Qualitätsstandards für die Tumorkonferenzen geeinigt, die an den Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft orientiert sind. Kliniken, die keine eigene Konferenz haben, können ihre Patienten in der Tumorkonferenz des koordinierenden Krankenhauses vorstellen. Möglich ist außerdem, dass sich Experten des Klinikums auf Anforderung an Tumorkonferenzen anderer Häuser beteiligen. So nimmt Prof. Dr. Irina Berger, Pathologie-Chefärztin am Klinikum Kassel, beispielsweise an der Tumorkonferenz der Agaplesion Diakonie Kliniken teil. Des Weiteren sind die Tumorkonferenzen des Kooperationsverbundes für niederge-

Auftakt zum onkologischen Kooperationsverbund (von links) Svenja Ehlers (Klinikum Kassel), PD Dr. Johannes Heimbucher, Michael Schmidt (beide Marienkrankenhaus Kassel), Dr. Hubert Sostmann (Agaplesion Diakonie Kliniken Kassel), Bernd Tilenius (Kreiskliniken Kassel und Krankenhaus Bad Arolsen), Jens Wehmeyer (Agaplesion Diakonie Kliniken Kassel), Dr. Heiko Lienhard (Asklepios Kliniken Bad Wildungen und Schwalm-Eder), Prof. Dr. Martin Wolf, Dr. Christian Unzicker (beide Klinikum Kassel).

lassene Mediziner offen. „Wir haben bereits gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit einem niedergelassenen Onkologen gemacht, der seine Expertise in unserem Haus einbringt“, sagte Michael Schmidt, Geschäftsführer des Marienkrankenhaus Kassel.

onsverbund haben die Patienten die Sicherheit, dass an jedem der beteiligten Häuser ein interdisziplinäres Team von Ärzten ihre Behandlung nach gemeinsam festgelegten Qualitätsstandards und medizinischen Leitlinien bespricht.“

Prof. Dr. Martin Wolf, Direktor der Klinik für Onkologie und Hämatologie am Klinikum Kassel, erläuterte, welche Vorteile Tumorpatienten aller beteiligten Häuser durch den Verbund haben: „Durch den onkologischen Kooperati-

Zudem werden die Kliniken gemeinsam an der Umsetzung des Deutschen Krebsplans arbeiten. Dazu zählen insbesondere Aktivitäten im Bereich der Vereinheitlichung der Tumordokumentation. „Hier ist jedoch zunächst die Politik gefragt, die zukünftigen Standards bekannt zu geben“, sagte Svenja Ehlers, kaufmännische Direktorin des Klinikum Kassel.

Am Verbund beteiligte Krankenhäuser Der onkologische Kooperationsverbund Nordhessen besteht aus den Asklepios Kliniken in Nordhessen, den Agaplesion Diakonie Kliniken Kassel, zu denen das Diakonissenkrankenhaus, die Frauenklinik Dr. Koch und das Burgfeld-Krankenhaus gehören, den drei Kliniken des Landkreises Kassel und dem Krankenhaus Bad Arolsen, die der Gesundheit Nordhessen angehören, dem Heilig Geist Hospital in Fritzlar sowie dem Marienkrankenhaus in Kassel und dem Klinikum Kassel, das vom hessischen Sozialministerium offiziell zum koordinierenden Krankenhaus für die Region Nordhessen ernannt wurde.

Neben gemeinsamen Qualitätskonferenzen und Fortbildungen werden die Kooperationspartner auch die Information und Aufklärung der Patienten fördern. StippVisite 4/2013

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In virtuellen Spielwelten berühmt und mächtig sein

Prof. Dr. Ohlmeier über „neue“ Süchte nach Computerspielen und Internet Beim Stichwort Sucht denken die meisten zunächst an übermäßigen Konsum von bestimmten Stoffen – Alkohol, Medikamente, Drogen. Doch es gibt auch etliche Verhaltenssüchte mit gravierenden Folgen für die Betroffenen. Zu diesen nicht stoffgebundenen Süchten zählen beispielsweise Kaufsucht, Arbeitssucht, Glücksspielsucht und Internetsucht. Die Stippvisite sprach darüber mit Prof. Dr. Martin Ohlmeier, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Klinikum Kassel (Ludwig-Noll-Krankenhaus). Herr Prof. Ohlmeier, ist eine Verhaltenssucht vergleichbar mit einer stoffgebundenen Sucht? Im Prinzip ja, die Kriterien für eine Abhängigkeit sind eindeutig definiert. Dazu gehören unter anderem: der Zwang, eine Handlung auszuführen, selbst wenn man um deren Schädlichkeit weiß, stetige Dosissteigerung, um den gleichen Effekt zu erzielen, Fokussierung des gesamten Lebensinhaltes auf das Suchtobjekt, Vernachlässigung der Sozialkontakte, Entzugserscheinungen wie Unruhe, wenn die Handlung nicht ausgeführt werden kann. Körperliche Entzugserscheinungen sind bei Drogen- oder Medikamentenabhängigkeit natürlich deutlich ausgeprägter. Mit welchen Verhaltenssüchten haben Sie im Klinikalltag am häufigsten zu tun?

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Das sind – mit steigender Tendenz – Computerspielsucht und Internetabhängigkeit, aber nach wie vor auch die Glücksspielsucht. Können Sie diese drei Beispiele kurz beschreiben? Computerspielsucht ist ein zunehmendes Phänomen, wie sich schon aus dem stetig wachsenden Umsatz von Computerspielen ableiten lässt. Für die Nutzer tun sich im Spiel virtuelle Welten auf, in denen sie ihre Phantasien ausleben können. Hier können narzisstische Bedürfnisse zum Ausdruck kommen – berühmt, mächtig, einflussreich zu sein, eine bedeutende Rolle in der virtuellen Welt zu spielen, eine haltgebende Identität zu gewinnen oder sich von den Anforderungen der Umwelt abzuschirmen. Das kann dazu führen, dass die Nutzer viele Stunden, manchmal ganze Nächte vor dem PC verbringen und sich in virtuellen Welten verlieren. Ähnliches gilt für Online-Spiele, die den Spieler über das Internet mit anderen Spielern verknüpfen und so eine „virtuelle Gemeinschaft“ schaffen. Diese virtuelle Welt wird Bestandteil der eigenen Realität, die Kommunikation mit anderen Menschen erfolgt in einer Art „Parallelwelt“. Dies geschieht zu Lasten von realen sozialen Beziehungen, der Partnerschaft, Familie, Schule, Arbeitswelt oder auch der Freizeitaktivitäten mit Freunden. Es kommt schließlich zu einem Realitätsverlust, das Konzentrations- und Leistungsvermögen nimmt massiv ab – natürlich auch wegen des damit oft einhergehenden Schlafmangels.

Im Zusammenhang mit dem Internet gibt es noch weitere Abhängigkeiten, beispielsweise von der Kommunikation in sozialen Netzwerken und Chat­rooms, von exzessivem SMSSchreiben oder eine Internet-Kaufsucht. Bei der Glücksspielsucht sind die Geldspielautomaten führend. Beim pathologischen Glücksspiel werden immer größere Geldsummen bis zur hohen Verschuldung investiert – oft mit der Folge von massiven sozialen Problemen und manchmal auch Beschaffungskriminalität. Wer ist besonders für die Entwicklung einer nicht stoffgebundenen Sucht anfällig? Es ist individuell unterschiedlich, inwieweit Menschen anfällig für die Entwicklung einer Abhängigkeitserkrankung sind. Das hängt unter anderem mit dem Repertoire an gelernten Strategien im Umgang mit unangenehmen Empfindungen wie Angst, Traurigkeit, Anspannung oder Langeweile zusammen. Wenn dann Glücksspiel oder Surfen im Internet vorübergehende Entspannung bringen, sind Wiederholungen dieses Verhaltens wahrscheinlich. So erleben sich beispielsweise ängstliche, depressive oder sozialphobische Menschen im Online-Spiel oft als „Helden“ und „Welteroberer“. Das führt zu einer – zumindest scheinbaren – Verbesserung des Selbstwertgefühls, die Angstsymptome verringern sich vorübergehend. Bei Patienten mit einer Depression oder Angststörung kann daher das Risiko, eine Computerspiel- oder Internetsucht zu ent-


wickeln, erhöht sein. Umgekehrt kann die exzessive Nutzung von Computerspielen auch zu einer Depression oder Ängsten führen, da sich in Folge für die Betroffenen oft erhebliche soziale Probleme ergeben.

gungstherapie. Wir ziehen auch eine „Schadensbilanz“, beispielsweise, ob der Betroffene Schulden hat, und geben für den Umgang damit Hilfestellung. Darüber hinaus vermitteln wir zu Selbsthilfegruppen und/oder in stationäre Langzeitbehandlungen. Gegebenenfalls ist auch eine ambulante Weiterbehandlung in unserer Institutsambulanz möglich.

Von Computerspiel- und Internetsucht sind eher junge Leute betroffen. Die Abhängigkeit vom Glückspiel zieht sich durch alle Alters- und Bevölkerungsgruppen, wobei hiervon mehr Männer als Frauen betroffen sind. Wo gibt es Hilfe? Hilfsangebote sind in erster Linie eine Domäne der Sucht-Beratungsstellen. So arbeiten wir zum Beispiel eng mit der Beratungsstelle des Diakonischen Werkes in Kassel zusammen (s. u.). Bei ausgeprägter Abhängigkeit beziehungsweise Vorliegen weiterer psychischer/psychiatrischer Erkrankungen und damit verbundenen Lebenskrisen – manchmal bis hin zu Suizidgedanken – werden die Patienten in die Klinik überwiesen. Welches sind die Aufgaben der Klinik?

Prof. Dr. Martin Ohlmeier, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Klinikum Kassel.

Nach einer ausführlichen Diagnostik, bei der wir insbesondere abklären, ob psychiatrische Begleiterkrankungen wie eine Angststörung oder Depression vorliegen, erstellen wir für den Patienten ein Therapiekonzept. Dies beinhaltet unter anderem Einzelgespräche, eine suchtspezifische Gruppentherapie sowie Ergo- und Bewe-

Die Patienten werden im LudwigNoll-Krankenhaus von einem hochqualifizierten Team betreut, in dem Ärzte, Psychologen, Fachpflegekräfte, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Sozialarbeiter engagiert zusammenarbeiten. Anfang 2014 ist der Umzug unserer Station für Abhängigkeitserkrankungen innerhalb des Hauses geplant. So können wir den Patienten eine großzügigere Station mit mehr Plätzen – 20 statt bisher 14 – und insgesamt mehr Raum für die verschiedenen Therapieangebote bieten. Kontakt: Ludwig Noll-Krankenhaus, Dennhäuser Straße 156, Kassel Tel. 0561/4804-350

Anlaufstelle für Betroffene und Angehörige Bei der Betreuung von Patienten mit Abhängigkeitserkrankungen arbeitet das Ludwig-Noll-Krankenhaus eng mit dem Zentrum für Sucht- und Sozialtherapie des Diakonischen Werkes in Kassel zusammen. Die Leitende Oberärztin des Ludwig-Noll-Krankenhauses, Dr. Annette Menzel, ist dort als beratende Ärztin tätig. Nach ihren Erfahrungen suchen die Betroffenen aus eigenem Antrieb, nicht selten aber auch auf Druck von Angehörigen oder des Arbeitsgebers die Suchtberatung auf. Wenn Beschäftigte müde zur Arbeit erschienen und/oder viele Fehltage auswie­sen und im Rahmen dessen eine Sucht­problematik zur Diskussion stehe,

machten die Unternehmen oft eine Suchtberatung zur Auflage. Neben den Beratungen für Betroffene und deren Angehörige bietet das Zentrum auch eine ambulante Therapie an. Diese dauert inklusive der Nachbehandlung etwa ein Jahr, Kostenträger hierfür ist die Rentenversicherung beziehungsweise z. B. bei Rentnern die Krankenkasse, berichtet Dr. Menzel. Sie spricht mit allen dafür infrage kommenden Patienten, stellt gemeinsam mit den Suchttherapeuten die Indikation und begleitet die Behandlung supervisorisch. Die Patienten bleiben bei der ambulanten Therapie in ihrem sozia-

len Umfeld und können alle Alltagsprobleme direkt in der Therapie besprechen. Speziell für Menschen mit übermäßiger Computer- oder Internetnutzung wurde das Projekt „Real Life“ des Diakonischen Werkes entwickelt, welches den Betroffenen, unter ihnen viele Jugendliche, langfristig zu einem „gesunden“ Umgang mit dem Computer verhelfen soll. Kontakt: Zentrum für Sucht- und Sozialtherapie, Frankfurter Str. 78 A, Kassel, Tel: 0561-938950 Mail: suchtberatung@dw-kassel.de, www.dw-kassel.de/hilfsangebote/ suchtberatung.

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Brustform und -größe nach individuellen Wünschen

Prof. Dr. Giessler über moderne Methoden der harmonischen Brustformung Im Laufe des Lebens verändern sich Form und Größe der weiblichen Brust aus verschiedenen Gründen. Der normale Alterungsprozess, Schwangerschaft und Stillzeit, Gewichtsab- oder -zunahme können dazu führen, dass die Brust nicht mehr den Vorstellungen der Frau entspricht und sie sich zu einer ästhetischen Operation entschließt. „Mit den modernen Methoden ist eine harmonische Brustformung heutzutage in der Regel gut möglich und oft ein Standardeingriff“, sagt Prof. Dr. Goetz Giessler, Direktor der Klinik für Plastisch-rekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie am Klinikum Kassel. Es sei ganz natürlich, dass sich die Brustform und eventuell auch die -größe im Lauf der Jahre veränderten und bei der Frau der Wunsch nach einer Brustkorrektur entstehe. Die entsprechenden Operationen, um eine jugendlich straffe Brust zu erhalten, seien so sicher, dass keine Frau sich deshalb Sorgen machen müsse. Ganz wichtig für alle Brustkorrekturen sei im Vorfeld die ausführliche Beratung durch den plastischen Chirurgen, um individuell zu analysieren, mit welcher Methode am besten den Wünschen der Frau entsprochen werden könne. Für eine Brustvergrößerung entscheiden sich beispielsweise Frauen, die ihre Brust als zu klein im Verhältnis zum übrigen Körper empfinden oder bei denen nach Schwangerschaft und Stillzeit das Brustdrüsenvolumen abgenommen hat. Ihnen bietet die Klinik sowohl den Einsatz von Implantaten

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als auch Eigenfett-Injektionen. Prof. Giessler betont, dass die Klinik ausschließlich zertifizierte Silikon-Implantate der neuesten Generation und nur von den Marktführern verwende. Deren Füllung seien unterschiedlich weiche Gele. Diese könnten nicht ausfließen und es gebe auch kein festgelegtes Intervall, nach dessen Ablauf die Implantate getauscht werden müssten. Nach Angaben des Facharztes stehen hunderte von Implantaten zur Auswahl, aus denen der Arzt nach Ausführliche und individuelle Beratung: Prof. Dr. Goetz Giessler ist Direktor der Klinik für Plastisch-rekonstruktive, Äseiner genauen Vermes- thetische und Handchirurgie im Klinikum Kassel. sung der Brust gemeinsam endgültige Brustform zu erzielen. Wer mit der Patientin die passende Form, ein Implantat als Fremdkörper empGröße und Oberfläche aussucht. Verfinde, so Giessler, könne mit der Eischiedene schonende Techniken und genfett-Injektion auf eine Alternative Zugangswege kommen für den Einmit ausschließlich körpereigenem Gegriff in Frage. Die Operation selbst webe zurückgreifen. Auch eine Komdauert nur 60 bis 90 Minuten und erbination von Silikon-Implantaten und folgt ambulant oder verbunden mit Eigenfett-Injektion sei möglich. einem kurzen stationären Aufenthalt. Nach wenigen Tagen kann die Frau Eine Bruststraffung oder Brustredukihrem Alltag wie gewohnt nachgehen. Nach einigen Wochen können auch tion kommt für Frauen in Frage, die unter sehr großen Brüsten leiden, die meisten Sportarten wieder uneingeschränkt ausgeübt werden. die erheblich Gewicht reduziert haben oder bei denen nach SchwangerBei der Eigenfett-Injektion wird schaft/Stillzeit die Brüste an Fülle und Elastizität eingebüßt haben. Bei dem Fett an anderen Stellen des Körpers (Bauch, Beine, Po, Hüfte) abgesaugt Eingriff werden je nach gewünschter Volumenreduktion Haut, Drüsenund sanft in die Brust gespritzt. Dieser Eingriff, der meist mit einem kurzen gewebe und eventuell Fett entfernt. Prof. Giessler wendet dabei auch mostationären Aufenthalt verbunden ist, wird ein bis drei Mal im Abstand von Fortsetzung auf Seite 11 einigen Monaten wiederholt, um die


Hilfe mit Nadel und Faden

Blaue Helferinnen bieten Näh- und Flickservice in SWA Fasanenhof an Einen Knopf annähen, ein Gummi einziehen, ein Loch flicken – diese Näharbeiten sind schwierig zu bewältigen, wenn die Sehkraft nachlässt und die Finger längst nicht mehr so beweglich sind wie früher. In der Seniorenwohnanlage (SWA) Fasanenhof bieten die Blauen Helferinnen daher seit einigen Monaten eine Näh- und Flickstube an. Auf die Idee kam Christa Schwab, als bei einer Bewohnerin des Pflegeheims mehrere Knöpfe an einem Kleidungsstück fehlten, die diese selbst nicht mehr annähen konnte. Also griff die Blaue Helferin kurzerhand selbst zu Nadel und Faden. Seitdem bringt sie einmal im Monat ihren großen Handarbeitskorb mit in den Wintergarten von Station 3 und erledigt kleine Näharbeiten. Wer kann, kommt mit und man sitzt zusammen und plaudert, während Christa Schwab flickt. Wenn nicht viel zu tun ist, liest sie auch mal aus einem Buch vor. Christa Schwab kommt seit fünf Jahren jede Woche auf die Station 3 in der SWA Fasanenhof – und das mit großer Freude. „Die Besuche geben mir unendlich viel. Die Bewohner haben Vertrauen zu mir und ich bringe die Zeit mit, ihnen zuzuhören.“ Neben der Näh- und Flickstube und den Besuchen auf Station begleiten die Blauen Helferinnen in der SWA Fasanenhof die Bewohner auch auf Aus-

Fortsetzung von Seite 10 derne, narbensparende Operationsverfahren wie die „i-Technik“ an. Dabei erfolgt nur ein Schnitt um die Brustwarze und von dort senkrecht nach unten in die Unterbrustfalte. Die quere Narbe unter der Brust kann oft

flügen, gehen mit oder zum Einkaufen Seit August dieses Blaue Helferin auch denberg im Einsatz.

ihnen spazieren und vieles mehr. Jahres ist eine in der SWA Lin-

„Wir nehmen uns die Zeit, wir setzen uns ein – ehrenamtlich.“ So lautet das Motto der Blauen Helferinnen, die seit über 30 Jahren ehrenamtlich im Klinikum Kassel im Einsatz sind. Sie stellen mit ihrem unentgeltlichen Dienst eine wertvolle Ergänzung zur Arbeit der Ärzte und Pflegekräfte dar. Die Blauen Helferinnen und Helfer bringen Zeit mit für Gespräche, zum Zuhören und für Zuwendung. Sie sind im Klinikum in folgenden Bereichen tätig: Besuchsdienst auf den Stationen, muslimischer Besuchsdienst, Patientenbücherei, Betreuung im Ambulanten Operationszentrum, in der Zentralen Notaufnahme, im Aufnahmebereich

der Gynäkologie sowie im Begleitund Infoservice (BIS). Seit 2008 besuchen sie auch die Bewohnerinnen und Bewohner im Pflegebereich der SWA Fasanenhof. Im Jahr 2012 wurden von rund 70 Blauen Helferinnen und Helfern an mehr als 2000 Einsatztagen etwa 7000 Stunden erbracht. Die Gruppe der „Blauen Helferinnen“ gehört zur Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Krankenhaushilfe e. V. (eKH), Bonn, und ist eingebettet in die Trägerschaft des Deutschen Evangelischen Frauenbundes (DEF) Ortsverband Kassel e. V. Wer Interesse an einem Einsatz bei den Blauen Helferinnen und Helfern hat, kann sich melden bei: Elisabeth Meineke-Wolf, Tel. 0561/980-2675 oder E-Mail meineke@klinikum-kassel.de

Wer nichts zu nähen hat, kommt gern zum Schnuddeln vorbei: Christa Schwab mit (von links) Greta Huber, Ilse Niemann und Winfried Arendt in der SWA Fasanenhof.

wegfallen. Auch bei Fehlbildungen, wenn beispielsweise eine Brust nicht angelegt ist oder die Brüste ganz unterschiedlich groß sind, ist die Klinik Ansprechpartner für die Frauen. „Wir finden individuell chirurgische Lösungsmöglichkeiten, die auf die Bedürfnisse unserer Patientinnen zu-

geschnitten sind“, so der Plastische Chirurg. Information: Klinik für Plastisch-rekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie, Tel. 0561/980-3811.

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Kunst hat Einzug in Geburtshilfe gehalten Die „Muttermilch“ dahin bringen, wo sie hingehört - mit dieser Idee ging Dr. Andreas Worms, Leiter der Geburtshilfe im Klinikum Kassel, schwanger, seit er das gleichnamige Kunstwerk von Willi Bucher aus Darmstadt gesehen hatte. Nun ist sozusagen die Geburt vollendet und das großformatige Bild im Stationsfoyer der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Klinikum Kassel zu sehen, direkt auf dem Weg zum Stillzimmer. Dr. Worms freute sich, dass in der documentaStadt Kassel mit Willi Bucher ein international bekannter Künstler Einzug auf die Geburtshilfe-Station gehalten habe. Mit „Muttermilch“ werde an exponierter Stelle auf die Bedeutung des Stillens hingewiesen. Willi Bucher arbeitet in den Bereichen Malerei, Zeichnung, Skulptur, Video und Installationen und verbin-

Das Bild „Muttermilch“ ziert jetzt das Stationsfoyer der Geburtshilfe im Klinikum Kassel, von links Künstler Willi Bucher, Stephan Kropf (Galerie Ramex), der Leiter der Geburtshilfe Dr. Worms, die Leitende Hebamme Bettina Wüst und Prof. Dr. Thomas Dimpfl, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

det die verschiedenen Medien auch miteinander. Der 64-Jährige ist Mitglied des Deutschen Werkbundes und hatte 1987 seine erste Einzelausstel-

lung. „Muttermilch“ (Öl + Druck auf Leinwand) gehört zur Reihe „Sprachlandschaften“, in welcher der Künstler Sprache und Poesie in ein Bild bringt.

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Wenn der Schlaf keine Erholung bringt

Schlaflabor in Bad Arolsen stellt auch seltene Erkrankungen fest Das Schlaflabor des Krankenhauses Bad Arolsen ist erneut von der schlafmedizinische Fachgesellschaft DGSM (Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin) akkreditiert worden. Damit wurde zum wiederholten Mal die Qualität des Schlaflabors bestätigt. Dessen Team untersucht und behandelt jährlich mehr als 1.000 Patientinnen und Patienten aus Nordhessen und darüber hinaus. Erholsamer Schlaf ist eine lebensnotwendige Sache. Während Kleinkinder bis zu 13 Stunden Schlafbedarf pro Tag haben, reduziert sich dies im Erwachsenenalter auf durchschnittlich 7 bis 8 Stunden. „Die individuellen Unterschiede sind dabei sehr groß. Es gibt Menschen, denen sechs Stunden Schlaf pro Nacht reichen, andere benötigen neun Stunden“, erklärt der Leiter des Schlaflabors und Chefarzt der Inneren Abteilung im Krankenhaus Bad Arolsen, Walter Knüppel. Anhaltende Schlafstörungen führen dagegen zu Müdigkeit, Leistungs- und Konzentrationsminderung oder anderen körperlichen Beschwerden. Sie können zudem ein Symptom für viele verschiedene Erkrankungen sein.

Walter Knüppel, Leiter des Schlaflabors im Krankenhaus Bad Arolsen.

Wer abends schlecht einschlafen kann, häufig mit Luftnot wach wird oder

Am Kopfmodell sieht man die Position der Schlaf-EEG-Elektroden, mit denen die Schlaftiefe aufgezeichnet wird, den Atemflusssensor und das Mikrofon für die Schnarchgeräusche.

morgens trotz ausreichender Liegezeit unerholt und müde ist, sollte daher die Ursache beim Arzt abklären lassen. Auch eine deutliche Müdigkeit tagsüber, vermindertes Leistungsvermögen und ungewolltes Einschlafen am Tag in ruhigen Situationen können auf eine Schlafstörung hinweisen. Manchmal bemerken die Betroffenen gar nicht, wie unruhig ihr Schlaf ist. Dann können Hinweise vom Bettpartner oder Familienangehörigen, die auffälliges Atmen oder Bewegungen im Schlaf registrieren, hilfreich sein. Nach wie vor die häufigste Erkrankung bei den Patienten ist nach Angaben von Schlafmediziner Knüppel das obstruktive Schlafapnoesyndrom, bei dem Schnarchen im Wechsel mit Atempausen in der Nacht zu gefährlichem Sauerstoffmangel und einer Minderung der Schlafqualität führt. Schnarchen allein, von dem etwa die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland betroffen ist, ist jedoch keine Krankheit. Auffällig und möglicherweise krankmachend kann Schnar-

chen werden, wenn es unregelmäßig ist, durch Atempausen unterbrochen ist oder zu häufigem Erwachen führt. Auch Kinder können krankhaftes Schnarchen entwickeln, daher sollte gegebenenfalls auch im Kindesalter eine ärztliche Untersuchung erfolgen. Chefarzt Knüppel hebt hervor, dass in Bad Arolsen die Schlafmedizin in die Klinik für Innere Medizin integriert ist. „Dies ist wichtig, weil ein beachtlicher Teil unserer Patienten Begleiterkrankungen aufweist, die ebenfalls untersucht und behandelt werden müssen.“ Ein relativ hoher Anteil der Untersuchten habe gleichzeitig Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankun­gen. Es sei wissenschaftlich bewiesen, dass schlafbezogene Atemstörungen ein wesentlicher Risikofaktor für Herzinfarkt, arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) und Schlaganfall seien. Darüber hinaus ist in der Schlafmedizin eine gute Vernetzung mit weiteFortsetzung auf Seite 14 StippVisite 4/2013

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Fortsetzung von Seite 13 ren Disziplinen wie Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Neurologie, Psychiatrie und Psychosomatik notwendig. Denn immerhin unterscheiden die Schlafmediziner rund 120 verschiedene Erkrankungen. Als Beispiele für die interdisziplinäre Zusammenarbeit nennt Chefarzt Knüppel die Diagnose von nächtlichen Krampfanfällen als Ursache von Schlafstörungen oder psychiatrischen Erkrankungen. Auch seltene Erkrankungen wie die Narkolepsie (Schlaflähmung) können aufgrund der guten diagnostischen Ausstattung und fachlichen Qualifikation im Schlaflabor des Bad Arolser Krankenhauses diagnostiziert und behandelt werden. Nach Voruntersuchungen, die teilweise in kooperierenden Arztpraxen erfolgen, werden die Patienten im Schlaflabor nachts auf Auffälligkeiten der Schlaftiefe, Schnarchen, Atemstö-

Patientin Christine Kilpert zeigt eine neu angepasste nasale Maske für eine spezielle Beatmungsform, die CPAP-Therapie.

rungen, Herzrhythmusstörungen oder Bewegungsstörungen untersucht. In der Regel sind dafür zwei Untersuchungstage notwendig. Tagsüber werden ergänzende Untersuchungen der Wachheit (Vigilanz) und Funktionstests durchgeführt. Je nach Befund und Diagnose stehen ganz unterschiedliche Behandlungs-

möglichkeiten zur Wahl. Das Spektrum reicht vom Einsatz einer Atemmaske über eine Therapie mit Medikamenten oder das Anwenden einer Kieferschiene bis hin zur Psycho- oder Verhaltenstherapie. Häufig sind ergänzend Gewichtsreduktion und Verbesserung der körperlichen Fitness sinnvoll. Als Kuriosum erzählt der Chefarzt, dass Digeridoo-Spielen (ein australisches Blasinstrument) zur Verbesserung des Schnarchens führt. Knüppel: „Trompete tut‘s vermutlich auch.“ Bei der Akkreditierung des Schlaflabors waren hohe Anforderungen an die medizinische Qualität und die Strukturen zu erfüllen. „Diese Leistung ist nur mit einem sehr guten Team zu erbringen“, betont Klinik-Geschäftsführer Bernd Tilenius. Im Schlaflabor arbeiten speziell weitergebildete medizinische Fachangestellte mit Pflegepersonal und Schlafmedizinern zusammen.

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22 Jahre professionelle Arbeit mit viel Können und Herz Chefarzt Dr. Peter-Josef Frings geht zum Jahresende

Dr. Peter-Josef Frings, Chefarzt der Chirurgie und ärztlicher Direktor der Kreisklinik Wolfhagen, wurde Ende September 2013 bereits in den Ruhestand verabschiedet, bleibt dem Haus jedoch bis Jahresende noch in Teilzeit erhalten. In dieser Zeit wird er durch Michael Szkopek, Chefarzt der Chirurgie an der Kreisklinik Hofgeismar, unterstützt. Zum 1. Januar 2014 wird die chirurgische Chefarztstelle in Wolfhagen mit Dr. Hatim Kanaaneh neu besetzt. Dr. Frings sei als ein fachlich hoch anerkannter Mediziner, zuverlässiger, engagierter Chef und Mann des klaren Wortes in der Stadt Wolfhagen und der ganzen Region bekannt, sagte der Vorstandsvorsitzende der Gesundheit Nordhessen, Dr. Gerhard M. Sontheimer, bei der Verabschiedung im September. Er dankte ihm ausdrücklich für fast 22 Jahre professionelle und engagierte Arbeit mit viel Können und Herz in der Kreisklinik Wolfhagen. Dr. Peter-Josef Frings kam im Juli 1992 als Nachfolger von Dr. HansDietrich Korthauer an die Wolfhager Klinik. Der gebürtige Düsseldorfer und gelernte Krankenpfleger war nach dem Medizinstudium an verschiede-

Patienten großer Beliebtheit. Bei ihm wissen sich die Menschen in guten Händen. An Dr. Frings als Chef loben die Mitarbeiter Geradlinigkeit und Ehrlichkeit. Seine Anweisungen seien Verlässt die Kreisklinik Wolfhagen Ende 2013: Dr. Peter-Josef Frings mit eindeutig formuseiner Frau Hiltrud und Krankenhaus-Geschäftsführer Bernd Tilenius liert, er habe aber (rechts). auch für andere Meinungen ein offenes Ohr. nen Kliniken und zuletzt als Oberarzt am Evangelischen Krankenhaus MettIn den vergangenen 22 Jahren habe mann tätig. er gern im Wolfhager Land gearbeitet, fasst Dr. Frings zusammen. Auch Kreisklinik-Geschäftsführer Bernd Tiwenn dies nicht immer einfach gewelenius hob unter anderem die intesen sei, da die zeitliche Inanspruchgrierende Funktion des scheidenden nahme zum Teil enorm hoch war. „Ich Chefarztes hervor: „Dr. Frings hat sich habe jedoch in der Kreisklinik Wolfhafrüh um interdisziplinäre Zusammengen ein ausgesprochen angenehmes arbeit bemüht und war maßgeblich Team an meiner Seite gehabt − ärztdaran beteiligt, dass wir Abteilungen lich wie pflegerisch. Darüber hinaus wie die HNO und die Urologie an unhabe ich die zurückhaltende, angeserem Haus etablieren konnten“, sagt nehme, freundschaftliche, verbindlier. Gleichzeitig war Dr. Frings neuen che Art der nordhessischen BevölkeEntwicklungen gegenüber immer aufrung sehr geschätzt und lieb gewongeschlossen und hat bereits vor zehn nen“, resümiert Dr. Peter-Josef Frings. Jahren zum Beispiel die elektronische Er zieht mit seiner Frau zurück in Patientenakte eingeführt. seine Düsseldorfer Heimat, will aber auch künftig häufig ins Wolfhager Bis heute erfreut sich Dr. Peter-JoLand kommen. sef Frings bei seinen Patientinnen und

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StippVisite 4/2013

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Die Teilnahme über einen Gewinnspielservice ist ausgeschlossen.

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Kontaktliste Gesundheit Nordhessen Holding

www.gesundheit-nordhessen.de, E-Mail: info@gesundheit-nordhessen.de

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Klinikum Kassel GmbH

Mönchebergstraße 41–43, 34125 Kassel, Tel. 0561/980-0

Zentrum für Frauen- und Kindermedizin Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Prof. Dr. Thomas Dimpfl Tel. 980-3040 Kreißsaal Tel. 980-5400 Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Prof. Dr. Friedrich K. Tegtmeyer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderanästhesie und Intensivmedizin Dr. Thomas Fischer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderchirurgie und Zentrum für schwerbrandverletzte Kinder Dr. Peter Illing Tel. 980-5501 Klinik für Neuropädiatrie und Sozialpädiatrisches Zentrum Prof. Dr. Bernd Wilken Tel. 980-3096 Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie Prof. Dr. Michaela Nathrath Tel. 980-5501

Zentrum für Herz-, Nieren- und Gefäßmedizin Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie PD Dr. Ali Asghar Peivandi Tel. 980-5260 Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen Prof. Dr. Rainer Gradaus Tel. 980-5250 Prof. Dr. Jörg Neuzner Tel. 980-5255 Klinik für Nieren-, Hochdruck- und Rheuma­ tische Erkrankungen und Nephrologische Diabetologie Prof. Dr. Jörg Plum Tel. 980-5265

Zentrum für Kopf- und Neuromedizin Klinik für Augenheilkunde Prof. Dr. Rolf Effert Tel. 980-3901 Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Prof. Dr. Ulrike Bockmühl Tel. 980-4053 Klinik für Neurochirurgie Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger Tel. 980-4050

Klinik für Neurologie Prof. Dr. Andreas Ferbert

Tel. 980-4051

Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin Interdisziplinäre Zentrale Notaufnahme Tel. 980-5001 Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie Prof. Dr. Michael Tryba Tel. 980-3001

Zentrum für seelische Gesundheit

Klinik für Psychiatrie- und Psychotherapie – Ludwig-Noll-Krankenhaus Dennhäuser Straße 156 Tel. 4804-0 Prof. Dr. Martin Ohlmeier Tel. 4804-401 Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Dr. Johannes Kipp Tel. 980-2551

Zentrum für Traumatologie, Plastische Chirurgie und Dermatologie Klinik für Dermatologie Prof. Dr. Rainer Rompel Tel. 980-3051 Klinik für Plastisch-rekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie Prof. Dr. Götz A. Giessler Tel. 980-3811 Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie Dr. Manfred Raible Tel. 980-4026

Zentrum für Viszeralmedizin und Onkologie Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Prof. Dr. Jürgen Faß Tel. 980-5275 Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin Prof. Dr. Frank Schuppert Tel. 980-5270 Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin Prof. Dr. Adrian Gillissen Tel. 980-5285

Klinik für Onkologie und Hämatologie Prof. Dr. Martin Wolf Tel. 980-3046 Klinik für Thoraxchirurgie Dr. Sebastian Kellner Tel. 980-5280 Klinik für Urologie Prof. Dr. Björn Volkmer Tel. 980-4052

Zentrum für medizinische Diagnostik Institut für Labormedizin PD Dr. Karl H. Reuner Institut für Pathologie Prof. Dr. Irina Berger Institut für Nuklearmedizin PD Dr. Knut Liepe Institut für allgemeine und interventionelle Radiologie Prof. Dr. Fritz-Peter Kuhn Institut für Neuroradiologie Dr. Ralf Siekmann Institut für Kinderradiologie Dr. Alfred E. Horwitz

Tumorzentrum

Tel. 980-2776 Tel. 980-4001 Tel. 980-4010 Tel 980-5075 Tel. 980-5074 Tel. 980-5075

Dr. Christian Unzicker

Tel. 980-3513

Gynäkologie HNO Labordiagnostik Neurochirurgie Nukleardiagnostik Neurologie Pathologie Radiologie / Kinderradiologie Strahlentherapie

Tel. 980-5307 Tel. 980-4053 Tel. 980-2776 Tel. 980-3087 Tel. 980-4011 Tel. 980-4152 Tel. 980-4001 Tel. 980-5114 Tel. 980-2730

Zentrum für Medizinische Versorgung

Sonstige Einrichtungen Klinikseelsorge Tel. 980-2820 (kath.)/-2822 (ev.) Blaue Helferinnen Tel. 980-2825 HNO-Belegarzt (Kinder) L.-M. Schäfer Tel. 3161177

Reha-Zentrum Standort Klinikum Kassel Mönchebergstraße 41–43 Tel. 0561/980-2830

Standort Gesundheitszentrum Wilhelmshöher Allee 91 Tel. 0561/98794-0

Krankenhaus Bad Arolsen GmbH Innere Medizin Walter Knüppel, Dr. Bertolt Linder Tel. 800-161 Chirurgie Dr. Peter Ahrens, Dr. Peter Wotzlaw Tel. 800-222

Große Allee 50, 34454 Bad Arolsen, Tel. 05691/800-0

Anästhesie Dr. Rudolf Alexi, Christian Feine

Tel. 800-0

Gynäkologie/Geburtshilfe Dr. H.-Achim Herting Britt-Marie Jansson Dr. Ulrich Streich

Tel. 2057

Kreiskliniken Kassel GmbH Kreisklinik Helmarshausen Am Fahlenberg 2–8 34385 Bad Karlshafen Innere Medizin Andreas Hebbeker

Kreisklinik Hofgeismar

Tel. 05672/998-0 Tel. 998-187

Seniorenwohnanlagen Kassel siehe rechte Seite

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Liebenauer Straße 1 34369 Hofgeismar Innere Medizin Dr. Ulrich Braner Dr. Wilhelm Schmidt Chirurgie Dr. Peter Hülsmann Michael Szkopek Gynäkologie/Geburtshilfe Joachim Kuhl Anästhesie/Intensivmedizin Dr. Stefan Mähler

Kreisklinik Wolfhagen Tel. 05671/81-0 Tel. 81-400 Tel. 81-630 Tel. 81-630 Tel. 2006 Tel. 81-500

Am kleinen Ofenberg 1 34466 Wolfhagen Innere Medizin Dr. Norbert Krauss Chirurgie Dr. Peter-Josef Frings Gynäkologie/Geburtshilfe Dr. Werner Prinz Dr. Marion Reif-Kaiser Dr. Julia Jungermann Anästhesie/Intensivmedizin Mohamed Al Batani Dr. Uwe Hecht HNO-Heilkunde Frank Dastych, Uwe Simon, Martin Stahl, Thomas Storm

Tel. 05692/40-0 Tel. 40-150 Tel. 40-500

Tel. 988550 Tel. 40-505 Tel. 40-504 Tel. 2270


Liebe Patientin, lieber Patient, die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher in den Kliniken

   

• prüfen Anregungen und Beschwerden der Patienten und der Angehörigen, • wenden sich mit deren Einverständnis an die zuständigen Stellen und versuchen zu vermitteln,

Ambulante Pflege Betreutes Wohnen Stationäre Pflege Kurzzeitpflege

Marlies Rohrbach, Klinikum Kassel

• nehmen gern auch positive Erfahrungen entgegen und geben sie weiter. Klinikum Kassel: Marlies Rohrbach, Sprechzeiten donnerstags 14.30 bis 16 Uhr, Zentrum für Frauen- und Kindermedizin: Bärbel Opper-Fach, Sprechzeiten dienstags 13 bis 14.30 Uhr; jeweils Haus 15, Eingang B, Erdgeschoss, Tel. 0561/980-2811, Briefkasten im Eingangsbereich von Haus 15, der aber nicht täglich geleert wird.

Bärbel Opper-Fach, Klinikum Kassel

Seniorenwohnanlagen und Pflegedienst

Gudrun Burlon, Ludwig-Noll-Krankenhaus

Ludwig-Noll-Krankenhaus: Gudrun Burlon, mittwochs von 15.30 bis 16.30 Uhr, Haus 2, Dachgeschoss Krankenhaus Bad Arolsen: Gerda Schmalz und Ursula Halbich, montags von 11 bis 12 Uhr, Raum gegenüber Patientenaufnahme, Tel. 05691/800-172 Kreisklinik Hofgeismar: Brigitte Briel, dienstags von 15 bis 17 Uhr, Tel. 05671/81-95555

Ursula Halbich, Gerda Schmalz, Krankenhaus Bad Arolsen Krankenhaus Bad Arolsen

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Kreisklinik Wolfhagen: Elke Oppermann, mittwochs 9 bis 11 Uhr, Tel. 05692/40-440 Kreisklinik Helmarshausen: N. N. Tel. 05672/998-0

In den besten Händen

Standort Fasanenhof Hinter dem Fasanenhof 1a 34125 Kassel Telefon 0561 87983-0 Standort Lindenberg Faustmühlenweg 31 34123 Kassel Telefon 0561 95077-0

Elke Oppermann, Kreisklinik Wolfhagen

Ambulanter Pflegedienst Telefon 0561 87983-50

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Versprochen ist gut,

garantiert besser ist

Mehr als ein Versprechen. Bei uns dürfen Sie stets erstklassige Leistungen erwarten – davon sind wir so fest überzeugt, dass wir Ihnen die Service- und Beratungsqualität verbindlich garantieren. Sollte es trotz größter Sorgfalt passieren, dass etwas mal nicht ganz perfekt funktioniert, entschuldigen wir uns bei Ihnen im Falle einer Panne mit einer Gutschrift von 5 EURO.


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