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Stippvisite 03/2013

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Herbst 2013

StippVisite Das Patientenmagazin der Gesundheit Nordhessen

Intensiv-Versorgung weiter ausgebaut Dritte chirurgische Intensivstation im Klinikum in Betrieb Mini-Blutpumpen und spezielle Gefäßstützen Kardiologie des Klinikums bietet neue Verfahren für herzkranke Patienten Kleine Gitterröhrchen für freies Atmen Hilfe für Patienten mit Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium

Neue OP-Technik für die Urologie Jetzt auch größere urologische Eingriffe in der Kreisklinik Wolfhagen


Aufklärung im knallroten Doppeldecker Großes Interesse weckte der rote Bus der „Herzenssache Schlaganfall“, als er im August auf dem Kasseler Königsplatz Station machte. Die bundesweite Kampagne klärt über den Schlaganfall, seine Risikofaktoren und Präventionsmöglichkeiten auf. Denn immerhin ist der Schlaganfall nach Krebs- und Herzerkrankungen die dritthäufigste Todesursache in Deutschland.

Für Beratungen und Messungen standen Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten des Klinikum Kassel und des Burgfeldkrankenhauses am Doppeldecker bereit. Das Klinikum Kassel verfügt über eine Schlaganfall-Spezialstation (Stroke Unit) und arbeitet bei der Betreuung der SchlaganfallPatienten unter anderem mit dem Zentrum für Altersmedizin des Burgfeld-Krankenhauses zusammen.

Impressum Herausgeber: Gesundheit Nordhessen Holding AG, Mön­che­berg­straße 48 E, 34125 Kassel, Tel.: (05 61) 9 80-48 07, Internet: www.gesundheit-nordhessen.de, E-Mail: info@gesundheit-nord­hessen.de und Juwi Mac­Mil­lan Group GmbH, Bockhorn 1, 29664 Walsrode, Tel.: (0 51 62) 98 15-0, E-Mail: info@juwimm.com Redaktion und Konzept: Juwi Mac­Mil­lan Group GmbH, Tel.: (0 51 62) 98 15-0 Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt: Juwi MacMillan Group GmbH, Peter Jungblut-Wischmann, Gisa Stämm Redaktion: Inga Eisel, Bente Hansen, Birgit Russell

Die Kampagne „Herzenssache Schlaganfall“ wurde von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, der Deut-

schen Schlaganfall-Gesellschaft und Boehringer Ingelheim ins Leben gerufen.

Inhalt Klinikum Kassel nimmt dritte chirurgische Intensivstation in Betrieb

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Neue Verfahren für schwer herzkranke Patienten

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Kleine Gitterröhrchen sorgen für freies Atmen

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Neue Technik und frische Farbe für Operationssäle im Klinikum

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ELENA: Kranke Kinder brauchen starke Eltern

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Krankenhaus Bad Arolsen zum vierten Mal nach KTQ zertifiziert

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Kreisklinik Wolfenhagen: Urologie erweitert Operationsangebot

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Anzeigen: Juwi MacMillan Group GmbH, Jürgen Wolff, Tel.: (0 51 62) 98 15-42

40 Jahre Betriebskindertagesstätte am Klinikum Kassel

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Fotos: Juwi MacMillan Group GmbH, Elizaveta Apraksina, Paavo Blofield, Inga ­Eisel, Gisa Stämm, Cornelius van Velzen

Toller Erfolg für Tour der Hoffnung

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Neu am SWA-Fasanenhof: Ein Garten für mehrere Generationen

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Reisequiz: Medical Wellness im artepuri® hotel meerSinn

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Das StippVisite Kreuzworträtsel

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Kontaktliste Gesundheit Nordhessen

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Die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher

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Producer: Juwi MacMillan Group GmbH, Heiko Klein­­schmidt Layout und Satz: Juwi MacMillan Group GmbH, Heiko Kleinschmidt, Jessica Rodewald

Titelfoto: Ihr 40-jähriges Bestehen feiert in diesem Jahr die Kita der Gesundheit Nordhessen. Druck: Sponholtz Druck, Hemmingen Erscheinungsweise: quartalsweise Auflage StippVisite Kassel: 13.500 Für den Inhalt der Anzeigen sind die Inserenten verantwortlich. Der Nach­druck der Beiträge dieser Ausgabe bedarf, auch auszugsweise, der ausdrücklichen Genehmigung der Herausgeber. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen.

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Über die vielen Besucher am Schlaganfall-Bus freuten sich die Teams des Klinikum Kassel und des Burgfeld-Krankenhauses, hier in der Mitte Prof. Dr. Andreas Ferbert, Direktor der Klinik für Neurologie im Klinikum.

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Zusätzliche Betten für schwer kranke Patienten Klinikum Kassel nimmt dritte chirurgische Intensivstation in Betrieb Das Klinikum Kassel hat eine dritte chirurgische Intensivstation in Betrieb genommen und in diesem Zusammenhang 31 Ärzte und Pflegekräfte zusätzlich eingestellt. Insgesamt gibt es in dem Krankenhaus der Maximalversorgung jetzt 61 Intensivplätze (plus 6) und 47 Intermediate­care­plätze (IMC, plus 6) für Erwachsene. Die IMC-Betten sind für Patienten gedacht, die stärker überwacht werden müssen als auf einer Normalstation, aber nicht intensivpflichtig sind. Nach Angaben von Dr. Gerhard M. Sontheimer, Klinikum-Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender der Gesundheit Nordhessen, wächst der Bedarf an Intensivbetten deutschlandweit. Gründe seien beispielsweise der demographische Wandel sowie Fortschritte in der Medizin, die auch komplexe Operationen im höheren Alter ermöglichten. Im Klinikum Kassel habe der Ausbau der Herzchirurgie zudem den Bedarf an Intensivbetten

gesteigert. Darauf hat das Krankenhaus mit der Einrichtung der neuen chirurgischen Intensivstation (CINT III) reagiert, die in nur einem halben Jahr Bauzeit realisiert wurde. Die Kosten gab Sontheimer mit 4,4 Mio. Euro an, davon 2,5 Mio. reine Baukosten und 1,9 Mio. für die Medizintechnik. In das Projekt sind 1,4 Mio. Euro Fördermittel des Landes Hessen geflossen. Im Rahmen der Partnerschaft mit der Firma Dräger hat die Station eine komplett neue Ausstattung auf höchstem Niveau erhalten. Zur Versorgung der Intensiv- und Intermediatecare-Patientinnen und Patienten hat das Klinikum 6 Ärzte und 25 Pflegekräfte zusätzlich eingestellt. „Wir freuen uns, dass wir für diese Aufgabe erfahrene Intensivpflegekräfte auch von außerhalb Nordhessens nach Kassel holen konnten“, so Geschäftsführer und Pflegedirektor Helmut Zeilfelder. Wie die anderen chirurgischen Intensivstationen des Klinikums gehört die

CINT III zur Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie (Direktor Prof. Dr. Michael Tryba). Die neue Intensivstation befindet sich im Haus 1 des Klinikums in früheren Ambulanz-Räumen, die nach der Eröffnung des zentralen Diagnostikgebäudes frei geworden waren. Die 18 Betten – 12 Intensivplätze und 6 IMC-Plätze – werden ­vorrangig von der Herzchirurgie, der Neurochirurgie und der Neurologie belegt werden. Mit Sima-Esmat Krisch als zuständiger Oberärztin und Heike van Elkan als gemeinsamer Stationsleitung der CINT II und CINT III konnten in der ­Intensivmedizin erfahrene und ­kompetente Leitungen gewonnen werden. Mit der Eröffnung der neuen Station hat sich auch die Verteilung der Intensiv- und IMC-Betten auf einigen anderen Stationen geändert. So stehen für Patienten mit Schlaganfall auf der Spezialstation „Stroke Unit“ jetzt 15 statt bisher 9 Betten zur Verfügung.

Nahmen die neue chirurgische Intensivstation in Betrieb (von links): stellvertretende Stationsleitung Tanja Claus, GNH-Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard M. Sontheimer, GNH-Personalvorstand Birgit Dilchert, Pflegefachleitung Martin Götz, Anästhesie-Chefarzt Prof. Dr. Michael Tryba, Neurochirurgie-Chefarzt Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger, Oberärztin Sima-Esmat Krisch, Klinikum-Geschäftsführer Helmut Zeilfelder und Pflegedienstleitung Burkhard Gerland.

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Mini-Blutpumpe hilft schwer ­herzkranken Patienten Mehrere neue Verfahren in der Kardiologie des Klinikum Kassel In der Kardiologie des Klinikums Kassel haben drei neue Verfahren Einzug gehalten, welche die Therapiemöglichkeiten für herzkranke Patienten deutlich erweitern: • die renale Denervierung zur Behandlung von Bluthochdruck, der sich mit Medikamenten nicht ausreichend senken lässt, • komplett resorbierbare Stents (Gefäßstützen) für die Herzgefäße, • die kleinste Mini-Herzpumpe für schwer herzkranke Patienten. Die beiden Direktoren der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen im Klinikum Kassel, Prof. Dr. Rainer Gradaus und Prof. Dr. Jörg Neuzner, erklären die neuen Verfahren. Renale Denervierung bei ­schwerem Bluthochdruck Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) ist eine der Volkskrankheiten der

Wir sind für Sie da.

westlichen IndustrielänAusschüttung von Horder und für viele Folgemonen und Botenstoferkrankungen wie Herzfen aus der Niere, die infarkt und Schlaganfall zu einer Erhöhung des mit verantwortlich. Bei Blutdruckes führen. bis zu einem Drittel aller Diese Nervenfasern ziePatienten mit einer arhen entlang der Nierenteriellen Hypertonie ist arterien. Bei der neuen auch bei mehrjähriger Methode der renalen Therapie mit KombinatiDenervierung werden onen verschiedener Memit Kathetertechnik in dikamente keine ausminimal-invasiver Form reichende Kontrolle des die sympathischen NerMini-Herzpumpe hat einen venfasern Blutdruckes zu erzielen. Die abladiert Durchmesser von 4,5 mm und In diesem Fall und bei wird über die Leiste eingeführt. („verödet“). In Studien einem Bluthochdruck hat sich mit diesem von größer 160/90 mm Hg kommt neuen Verfahren eine deutliche und das neue Verfahren der renalen Deanhaltende Senkung des Blutdruckes nervierung in Frage. zeigen lassen. Eine zentrale Rolle bei den Patienten mit einer schweren arteriellen Hypertonie nimmt die Niere (lat. ren) ein. Bei einer Überaktivität des sympathischen Nervensystems kommt es über Nervenfasern zu einer gesteigerten

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Die medikamentöse Therapie sowie eine Änderung des Lebensstils (gesunde Ernährung, viel Bewegung, nicht rauchen) bleiben jedoch unverändert die Basis jeglicher Therapie der arteriellen Hypertonie und müssen auch nach der renalen Denervierung fortgesetzt werden. Komplett resorbierbare Stents Stellt man bei einer Herzkatheteruntersuchung eine relevante Einengung (Stenose) einer Herzkranzarterie fest, erfolgt in der Regel innerhalb der gleichen Untersuchung eine Herzkatheterintervention. Dabei handelt es sich um die Aufdehnung des Gefäßes mit Hilfe eines Ballons (Ballondilatation), meist gefolgt vom Einsetzen eines Stents im Bereich der verengten Herzkranzarterie. Der Stent ist ein Gitter aus einer Metalllegierung, das auf dem leeren Ballon montiert ist und sich beim Aufblasen mit dem Ballon


Haben in diesem Jahr bereits mehrere Neuerungen in der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen des Klinikum Kassel eingeführt: die beiden Direktoren Prof. Dr. Rainer Gradaus (links) und Prof. Dr. Jörg Neuzner.

entfaltet. Der Stent verbleibt in der Einengung und verhindert, dass das Gefäß wieder „zusammenschnurrt“, wenn der Ballon herausgezogen ist. Die ersten Stents waren reine Metall-Stents, sogenannte Bare-metal Stents. Diese haben den Nachteil, dass es bei einem Teil der Patienten durch eine überschießende Wundheilung der Gefäßwand zu Wiederein­ engungen in dem mit einem Stent versorgten Bereich kommt. Daher wurden Stents entwickelt, die ein Medikament abgeben, dass diese überschießende Wundheilung weitgehend unterbindet. Diese Drug-eluting Stents (DES) werden in der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen des Klinikum Kassel zu ca. 75 Prozent eingesetzt. Sie haben jedoch den Nachteil, dass eine verlängerte Blutverdünnung mit Medikamenten im Vergleich zu Bare-metal Stents notwendig ist. Daher werden bei Patienten mit einem erhöhten Blutungsrisiko oder bereits bestehender Notwendigkeit zu einer Blutverdünnung weiter Baremetal Stents eingesetzt. Ein wesentlicher Nachteil aller Stents ist jedoch, dass nach Einwachsen und

Abheilung in dem Gefäßsegment lebenslang ein Stentgerüst verbleibt. Dadurch ist die Beweglichkeit in diesem Gefäßbereich verringert. Die aktuelle Entwicklung in der Stenttechnologie ist es, Gefäßstützen zu verwenden, die Medikamente abgeben wie die Drug-eluting Stents, deren Stentstreben sich jedoch innerhalb von zwei bis drei Jahren komplett auflösen. Erste Studien mit diesen neuen Stents haben sehr vielversprechende Ergebnisse gezeigt. Die Kardiologen im Klinikum Kassel dürfen als erste Einrichtung in Nordhessen diese „komplett bioresorbierbaren DE-Stents“ einsetzen. Sie kommen insbesondere für Patienten in Frage, bei denen im Bereich der geplanten Stentimplantation keine Gefäßaufzweigungen mit Seitenästen bestehen und das Gefäßsegment nicht zu stark verkalkt ist. Zudem gibt es diese Stents vorerst nur in bestimmten Größen. Kleinste Mini-Herzpumpe für schwer herzkranke Patienten Zur Entlastung des Herzens bei akuten Situationen wie einem schweren Herzinfarkt kann die Klinik seit kurzem eine spezielle Pumpe im Mini-

aturformat einsetzen, um eine kritische Zeit zu überbrücken. Die Pumpe mit 4,5 Millimeter Durchmesser wird ähnlich einem normalen Herzkatheter über die Leistenschlagader bis in die linke Herzkammer vorgeführt. Dort saugt sie das Blut in der linken Herzkammer an und transportiert - angetrieben durch eine winzige, in den Katheter eingebaute Mikroaxialpumpe bis zu 2,5 Liter Blut pro Minute in die Körperschlagader. Hierdurch wird die linke Herzkammer entlastet und dem Körper stehen zusätzliche 2,5 Liter Blut in einer Minute zur Verfügung. Zudem kann die Pumpe bei schwierigen Herzkathetereingriffen oder Ablationen (Verödungen) von lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen eingesetzt werden, um während der Prozedur für eine ausreichende Unterstützung des Kreislaufes zu sorgen. So konnte ein schwer herzkranker Patient im Klinikum Kassel von seinen häufigen und lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen befreit werden. Ihm war bereits einige Monate zuvor ein Defibrillator mit drei Elektroden eingesetzt worden, der mit gezielten Stromstößen die Rhythmusstörungen beendet. Zuletzt wurden die Rhythmusstörungen aber so häufig, dass der Patient tägliche Stromstöße durch den Defibrillator erdulden musste. Eine Verödung der Rhythmusstörung war zunächst nicht möglich, da die Gefahr eines gefährlichen Kreislauf-Zusammenbruchs bestand. Daher war eine Ablation nur in Verbindung mit einer Kreislaufunterstützung machbar. Mit Hilfe einer mikroaxialen Blutpumpe konnte ein ausreichender Kreislauf auch während Herzrhythmusstörungen aufrecht erhalten und der Ort der Rhythmusstörung gefunden und verödet werden. Dieses Verfahren einer Verödung kombiniert mit dem Einsatz der MiniHerzpumpe erfolgte deutschlandweit erstmals in der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen des Klinikum Kassel. StippVisite 3/2013

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Kleine Gitterröhrchen sorgen für freies Atmen

Spezielle Verfahren halten bei Lungentumoren die Atemwege offen Die Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin im Klinikum Kassel bietet seit einigen Monaten zwei spezielle Therapien an, die insbesondere bei Patienten mit Lungentumoren im fortgeschrittenen Stadium angewendet werden: der Einsatz von Stents und die Brachytherapie. Beide Verfahren dienen dazu, die Bronchien offen zu halten und den Patienten somit eine weitgehend freie Atmung zu ermöglichen. Wenn ein Tumor die Luftröhre oder die Bronchien zu verschließen droht,

können die Ärzte den Luftweg mit elastischen Gitterröhrchen aus Metall oder Kunststoff (Stents) offen halten. Dafür stehen eine Vielzahl von Formen und Größen zur Verfügung. In besonderen Fällen können solche Stents auch speziell für den Patienten angefertigt werden. Dazu wird zunächst die betreffende Stelle mit Hilfe einer Computertomographie-Aufnahme genau ausgemessen. „Wir wollen ermitteln, wie viel Raum noch in den Bronchien vorhanden ist, um die optimale Stent-Größe auswählen zu können“, erläutert Klinikdirektor Prof. Dr. Adrian Gillissen. Zu

Prof. Dr. Adrian Gillissen zeigt einen Y-Stent, der in die Luftröhre eingesetzt wird.

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fahren, 12 Monate bezahlen: 10 Monate Monat! im € 0 ,8 9 4 nur Beratung und Bestellung unter: www.kvg.de und www.nvv.de, am kostenlosen NVV-ServiceTelefon unter 0800-939-0800 oder im Kundenzentrum in der Kurfürsten Galerie.

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diesem Zweck müssen die Pneumologen auch die Beschaffenheit des Tumors gut abschätzen. Ist das Tumorgewebe weich und lässt sich gut zur Seite drücken oder ist das Gewebe eher derb? Ist die Entscheidung für Typ, Größe und Form gefallen, wird der Stent mit einem Bronchoskop in die Bronchien vorgeschoben, entfaltet sich dort wie eine Ziehharmonika und hält so einen Weg für die Atemluft offen. Für die Nachsorge sei regelmäßiges Inhalieren insbesondere mit schleimlösenden Medikamenten wichtig, betont Prof. Gillissen. Sonst bleibt Schleim im Stent hängen und droht diesen im schlimmsten Fall zu verstopfen. Trotz eines Stents sind weitere Behandlungen des Tumors möglich, um beispielsweise durch eine Chemound/oder Strahlentherapie eine Verkleinerung des Tumors zu erreichen. Als weitere Einsatzmöglichkeit von Stents in der Lungenheilkunde nennt Prof. Gillissen eine Fistel zwischen Speiseröhre und Luftröhre. Dabei handelt es sich um eine offene Verbindung zwischen den beiden Organen, durch welche Flüssigkeiten aus dem Magen oder der Speiseröhre in die Lunge gelangen können. Mit der Platzierung eines Stents in der Luftröhre lässt sich ein solcher Fistelgang weitgehend verschließen. Das zweite Verfahren zur Vermeidung eines tumorbedingten Bronchienverschlusses bietet die Klinik für Lungenund Bronchialmedizin gemeinsam mit dem Bereich Strahlentherapie des Zentrums für medizinische Versorgung im Klinikum Kassel an. Bei der Brachytherapie – auch innere Strahlentherapie genannt – wird die Strahlenquelle in den Körper eingebracht, entweder in unmittelbare Nähe des Tumors oder direkt in den Tumor hinein. Dabei wird die Strahlenquelle mit einem Bronchoskop bis zum Tumor in

Strahlentherapeut Dr. Ralf Keymer (links) und Dr. Sebastian Pietrzak, Oberarzt der Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin, bei der bronchoskopischen Platzierung des Führungsdrahtes für die Strahlensonde.

die Bronchien eingeführt – die exakte Positionierung wird mit einem Röntgengerät kontrolliert. Die Strahlung selbst wirkt nur 1,5 Minuten und soll das Tumorwachstum mindern bzw. vorübergehend ganz stoppen und den Tumor verkleinern. Die Brachytherapie kommt beispielsweise bei einem Tumoreinbruch in die großen Bronchien zum Einsatz, um zumindest die großen Bronchien offen zu halten. Mit diesem Verfahren könne Lungenkrebs nicht geheilt werden, betont Prof. Gillissen. Es handele sich um ein so genanntes Palliativ­ verfahren, das heißt die Brachytherapie bringe keine Heilung. Aber sie lindere die Beschwerden, indem das intrabronchiale Tumorwachstum vermindert werde und die Bronchien möglichst lange trotz Tumorwachstum offen blieben. Dadurch verbessere sich die Lebensqualität des Pa­ tienten.

Abo-Service für unsere Patientinnen und Patienten Die StippVisite, das Patientenmagazin der Gesundheit Nordhessen, erscheint vierteljährlich. Falls Sie die StippVisite auch nach Ihrem Krankenhaus-Aufenthalt lesen möchten, können Sie auf unserer Internetseite www.gesundheit-nordhessen.de unter dem Stichwort „Aktuelles“ ein kostenloses Abo bestellen. Oder rufen Sie an: 0561/980-4807. Möchten Sie noch aktueller informiert werden? Dann bestellen Sie doch unseren elektronischen Newsletter, der Sie monatlich über neue Behandlungsverfahren, Personalien, Veranstaltungen und mehr auf dem Laufenden hält. Für die Bestellung einfach eine EMail an newsletter@gesundheitnordhessen.de schicken. StippVisite 3/2013

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Neue Technik und frische Farbe für Operationssäle

Kontaktliste Gesundheit Nordhessen Holding

www.gesundheit-nordhessen.de, E-Mail: info@gesundheit-nordhessen.de

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Klinikum Kassel GmbH

Mönchebergstraße 41–43, 34125 Kassel, Tel. 0561/980-0

Zentrum für Frauen- und Kindermedizin

Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Prof. Dr. Thomas Dimpfl Tel. 980-3040 Kreißsaal Tel. 980-5400 Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Prof. Dr. Friedrich K. Tegtmeyer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderanästhesie und Intensivmedizin Dr. Thomas Fischer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderchirurgie und Zentrum für Das Klinikum Kassel schwerbrandverletzte Kinder hat die SaDr. Peter Illing Tel. 980-5501 nierung seines Zentral-OperatiKlinik für Neuropädiatrie und onsbereichs 1 (ZOP 1) abgeschlosSozialpädiatrisches Zentrum Prof. Dr. Bernd Wilken von zweieinhalb Tel. 980-3096 sen. Innerhalb Klinik für Pädiatrische Hämatologie Jahren wurden schrittweise neun und Onkologie Säle grundlegend und Prof. Dr. Michaela Nathrath renoviert Tel. 980-5501

unter anderem Zentrum für Herz-,mit neuen OP-TiNieren-und und neuer Gefäßmedizin schen Medizintechnik Klinik für Herzund Gefäßchirurgie ausgestattet. PD Dr. Ali Asghar Peivandi Tel. 980-5260 Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen Prof. Dr. Rainer Gradaus Tel. 980-5250 Prof. Dr. Jörg Neuzner Tel. 980-5255 Klinik für Nieren-, Hochdruck- und Rheumatische Erkrankungen und Nephrologische Diabetologie Prof. Dr. Jörg Plum Tel. 980-5265

Zentrum für Kopf- und Neuromedizin Klinik für Augenheilkunde Prof. Dr. Rolf Effert Tel. 980-3901 Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Prof. Dr. Ulrike Bockmühl Tel. 980-4053 Klinik für Neurochirurgie Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger Tel. 980-4050

Klinik für Neurologie Prof. Dr. Andreas Ferbert

Tel. 980-4051

Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin Interdisziplinäre Zentrale Notaufnahme Tel. 980-5001 Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie Prof. Dr. Michael Tryba Tel. 980-3001

Zentrum für seelische Gesundheit

Klinik für Psychiatrie- und Psychotherapie – Ludwig-Noll-Krankenhaus Dennhäuser Straße 156 Tel. 4804-0 Prof. Dr. Martin Ohlmeier Tel. 4804-401 Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Dr. Johannes Kipp Tel. 980-2551

Zentrum für Traumatologie, Plastische Chirurgie und Dermatologie Klinik für Dermatologie Prof. Dr. Rainer Rompel Tel. 980-3051 Klinik für Plastisch-rekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie Prof. Dr. Götz A. Giessler Tel. 980-3811 Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie Dr. Manfred Raible Tel. 980-4026

Zentrum für Viszeralmedizin und Onkologie Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Prof. Dr. Jürgen Faß Tel. 980-5275 Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin Prof. Dr. Frank Schuppert Tel. 980-5270 Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin Prof. Dr. Adrian Gillissen Tel. 980-5285

Klinik für Onkologie und Hämatologie Prof. Dr. Martin Wolf Tel. 980-3046 Klinik für Thoraxchirurgie Dr. Sebastian Kellner Tel. 980-5280 Klinik für Urologie Prof. Dr. Björn Volkmer Tel. 980-4052

Zentrum für medizinische Diagnostik Institut für Labormedizin PD Dr. Karl H. Reuner Institut für Pathologie Prof. Dr. Irina Berger Institut für Nuklearmedizin PD Dr. Knut Liepe Institut für allgemeine und interventionelle Radiologie Prof. Dr. Fritz-Peter Kuhn Institut für Neuroradiologie Dr. Ralf Siekmann Institut für Kinderradiologie Dr. Alfred E. Horwitz

Tumorzentrum

Tel. 980-2776 Tel. 980-4001 Tel. 980-4010 Tel 980-5075 Tel. 980-5074 Tel. 980-5075

Dr. Christian Unzicker

Tel. 980-3513

Gynäkologie HNO Labordiagnostik Neurochirurgie Nukleardiagnostik Neurologie Pathologie Radiologie / Kinderradiologie Strahlentherapie

Tel. Tel. Tel. Tel. Tel. Tel. Tel. Tel. Tel.

Zentrum für Medizinische Versorgung

980-5307 980-4053 980-2776 980-3087 980-4011 980-4152 980-4001 980-5114 980-2730

Sonstige Einrichtungen Klinikseelsorge Tel. 980-2820 (kath.)/-2822 (ev.) Blaue Helferinnen Tel. 980-2825 HNO-Belegarzt (Kinder) L.-M. Schäfer Tel. 3161177

Reha-Zentrum Standort Klinikum Kassel Mönchebergstraße 41–43 Tel. 0561/980-2830

Standort Gesundheitszentrum Wilhelmshöher Allee 91 Tel. 0561/98794-0

Krankenhaus Bad Arolsen GmbH Innere Medizin Walter Knüppel, Dr. Bertolt Linder Tel. 800-161 Chirurgie Dr. Peter Ahrens, Dr. Peter Wotzlaw Tel. 800-222

Große Allee 50, 34454 Bad Arolsen, Tel. 05691/800-0

Anästhesie Dr. Rudolf Alexi, Christian Feine

Tel. 800-0

Gynäkologie/Geburtshilfe Dr. H.-Achim Herting Britt-Marie Jansson Dr. Ulrich Streich

Tel. 2057

Kreiskliniken Kassel GmbH Kreisklinik Helmarshausen Am Fahlenberg 2–8 34385 Bad Karlshafen Innere Medizin Andreas Hebbeker

Kreisklinik Hofgeismar

Tel. 05672/998-0 Tel. 998-187

Seniorenwohnanlagen Kassel siehe rechte Seite

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Liebenauer Straße 1 34369 Hofgeismar Innere Medizin Dr. Ulrich Braner Dr. Wilhelm Schmidt Chirurgie Dr. Peter Hülsmann Michael Szkopek Gynäkologie/Geburtshilfe Joachim Kuhl Anästhesie/Intensivmedizin Dr. Stefan Mähler

Kreisklinik Wolfhagen Tel. 05671/81-0 Tel. 81-400 Tel. 81-630 Tel. 81-630 Tel. 2006 Tel. 81-500

Am kleinen Ofenberg 1 34466 Wolfhagen Innere Medizin Dr. Norbert Krauss Chirurgie Dr. Peter-Josef Frings Gynäkologie/Geburtshilfe Dr. Werner Prinz Dr. Marion Reif-Kaiser Dr. Julia Jungermann Anästhesie/Intensivmedizin Mohamed Al Batani Dr. Uwe Hecht HNO-Heilkunde Frank Dastych, Uwe Simon, Martin Stahl, Thomas Storm

Tel. 05692/40-0 Tel. 40-150 Tel. 40-500

Tel. 988550 Tel. 40-505 Tel. 40-504 Tel. 2270


ELENA: Kranke Kinder brauchen starke Eltern

Projekt bietet Unterstützung für Eltern schwer kranker Kinder

Der Verein „freuNde – Freunde und Förderer der Neuropädiatrie am Klinikum Kassel“ hat ein Programm zur Unterstützung von Eltern schwer kranker Kinder ins Leben gerufen. ELENA steht für „Eltern Energie aktivieren“ und soll die Eltern bestärken, in einer belastenden Situation auch an sich selbst zu denken. Von einer Sekunde auf die andere ist alles anders im Leben: Durch einen Unfall oder eine schwere neurologische Erkrankung hat ein Kind seine Fähigkeiten verloren. Es ist in seinem Bewusstsein gestört (Koma), kann nicht mehr lachen, sprechen, laufen, spielen und essen. Manchmal braucht es maschinelle Unterstützung bei der Atmung. Es folgen oft monatelange Klinikaufenthalte auf einer kinderneurologischen Station. Im Klinikum Kassel ist dies die Station F81 der Klinik für Neuropädiatrie, die auch über zehn Betten für die Frührehabilitation von Kindern mit schweren SchädelHirn-Verletzungen verfügt. Ein Team aus vielen verschiedenen Berufsgruppen begleitet das Kind dort Schritt für Schritt auf seinem Weg der Frührehabilitation. Für die jungen Patienten ist es dabei wichtig, in der Klinik eine vertraute Person bei sich zu haben. Für die Eltern ist der langwierige Prozess der Rehabilitation sehr belastend, weiß Verena Dobner, Stationsleitung der F 81 und stellvertretende freuNde-Vorsitzende. Die Eltern lernten, ihr so ganz anders gewordenes Kind zu akzeptieren und zu pflegen.

Während der Frührehabilitation für Kinder mit schweren Schädel-Hirn-Verletzungen bleiben die jungen Patienten oft monatelang im Krankenhaus, hier von links Ergotherapeutin Karoline Kienzler, Leonie, Silvia Klüh, Ben mit Mutter Andrea Tkaczik und Stationsleitung Verena Dobner.

Sie nähmen an Therapien teil, hofften auf Fortschritte, seien rund um die Uhr für ihr Kind da. Mütter und Väter seien plötzlich nicht nur Eltern, sondern entwickelten sich zu Pflegeexperten, zu Co-Therapeuten. „Wenn wir ein Kind pflegen, sehen wir auch immer die Not der Eltern, die kaum die Möglichkeit haben, ihre belastende Situation zu verarbeiten“, schildert die Stationsleitung. Aus dieser Erfahrung heraus entstand die Idee zum ELENA-Projekt. Mitarbeiterinnen des Teams entwickelten mit betroffenen Eltern Angebote, welche die Mütter und Väter ermutigen sollen, wieder mehr auf sich zu schauen und Kraft für ihr plötzlich auf den Kopf gestelltes Leben zu schöpfen. Verena Dobner: „Die Eltern müssen lernen, auf sich zu achten – auch nach dem Klinikaufenthalt – und sich nicht nur auf ihr Kind zu beziehen.“

ELENA umfasst psychische, körperliche und kognitive Angebote, beschreibt Ergotherapeutin Karoline Kienzler. „Dank der Unterstützung von Sponsoren konnten wir den Eltern schon Schwimmbad- und Saunabesuche, Theater-, Konzert- und Cafebesuche ermöglichen.“ Zusätzlich zur psychologischen Begleitung auf Station lernen die Eltern außerdem Entspannungsformen kennen, und können sich bei Fortbildungen über sozialrechtliche Fragen oder den Umgang mit Grenzsituationen informieren. Ein Teil der Angebote wird gemeinsam mit dem Elternhaus am Klinikum Kassel organisiert, in dem die Eltern während des Klinikaufenthaltes ihres Kindes wohnen. Bei den Eltern kommt das ELENA-Angebot sehr gut an. „Ein super AngeFortsetzung auf Seite 10 StippVisite 3/2013

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Nachweis für konstant hohe Qualität Krankenhaus Bad Arolsen zum vierten Mal KTQ-zertifiziert Das Krankenhaus Bad Arolsen hat bereits zum vierten Mal das Zertifikat der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ) erhalten. Drei externe Fachleute aus den Bereichen Pflege, Ärztlicher Dienst und Ökonomie bescheinigten dem Krankenhaus nach eingehender Prüfung, die hohen KTQ-Vorgaben zu erfüllen, und empfahlen ohne Einschränkung die erneute KTQ-Zertifizierung.

Visitoren in ihrem Bericht in einer langen Liste hervor. Dazu zählte unter anderem die Notfallversorgung nach Facharztstandard rund um die Uhr, das interdisziplinäre Schmerzkonzept und die Tatsache, dass neben den Anästhesisten zur Schmerzbehandlung auch ausgebildete Pain Nurses, Schmerzassis- Für eine erfolgreiche KTQ-Zertifizierung müssen auch die Abtenten und Schmerzthera- läufe und die Kommunikation untereinander stimmen, hier Gesundheits- und Krankenpflegerinnen Shirin Mohamed peuten zur Verfügung ste- die (links) und Katharina Krebs im Krankenhaus Bad Arolsen. KTQ stelle auch bei der vierten Zertihen. Positiv beurteilten die fizierung ein Gütesiegel dar, auf welFachleute beispielsweise auch, dass Einrichtungen des Gesundheitsweches die Mitarbeiterinnen und Mitardie Prozesse der Aufnahme und Erstsens unter die Lupe genommen werbeiter stolz sein könnten, so Krankendiagnostik in der Notfallversorgung den. Externe Fachleute prüfen inshaus-Geschäftsführer Bernd Tilenius. nicht nur gut durchdacht seien, sonbesondere die Aspekte Patientenori„Wir machen damit aber auch den dern auch regelmäßig gemessen würentierung, Mitarbeiterorientierung, Anspruch deutlich, unsere Sicherheit im Krankenhaus, Informaden. Lob gab es zudem Qualität im Interesse der tion und Kommunikation, Krankenfür das PersonalmanagePatientinnen und Patienhausführung und Qualitätsmanagement, unter anderem für ten stets weiter zu verbesment. Der KTQ-Qualitätsbericht wird die hohe Qualifikation der sern und unsere Abläufe auf der Homepage der KTQ-GmbH Mitarbeiter und eine Flukimmer wieder auf den veröffentlicht (www.ktq.de) und ist tuationsrate von weniger Prüfstand zu stellen.“ somit für die Patientinnen und Paals zwei Prozent. tienten einsehbar. An der ZertifizieDie Stärken des Krankenrungsgesellschaft sind BundesärzteBei KTQ handelt es sich hauses Bad Arolsen bei kammer, Deutscher Pflegerat, Deutum ein freiwilliges, bunder Patientenversorgung desweit anerkanntes Versche Krankenhausgesellschaft sowie Bernd Tilenius, Geschäftsund der Organisation „im führer des Krankenhauses fahren, bei dem die Abdie Spitzenverbände der gesetzlichen Hintergrund“ hoben die Bad Arolsen. läufe und Leistungen von Krankenversicherungen beteiligt. Fortsetzung von Seite 9 bot“, meint etwa Silvia Klüh. „Es war richtig schön beim Schwimmen. Mal rauskommen aus der Klinik, etwas anderes sehen – das ist wichtig.“ ELENA ist nicht nur eine Hilfe für die Eltern, sondern hat nach Ansicht von

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Stationsleitung Dobner auch konkrete Auswirkungen auf die Arbeit des Stationsteams: „Für unsere Arbeit ist das Projekt so wertvoll, weil wir die Möglichkeit haben, den Eltern außerhalb der Klinik auf einer ganz anderen Ebene zu begegnen und uns besser kennenzulernen. Das verändert die Gesprächsbasis und trägt auch zu ei-

ner höheren Mitarbeiterzufriedenheit bei.“ Spendenkonto des Fördervereins freuNde: Konto-Nr. 1210007982 bei der Kasseler Sparkasse, BLZ 52050353


Neue Technikausstattung für die Urologie Kreisklinik Wolfhagen erweitert Operationsangebot Die Kreisklinik Wolfhagen hat die technische Ausstattung ihres Operationstraktes erweitert. Ein urologischer OP-Turm mit PDD (photodynamischer Diagnostik) und Lasertechnik sowie entsprechende OP-Tische im Wert von über 200.000 Euro machen seit Kurzem nun auch umfangreichere urologische Eingriffe möglich. Die urologischen Belegärzte Dr. Alexander Otto und Dr. Dirk Gumbel operieren in der Kreisklinik Wolfhagen zum Beispiel Blasentumoren. Patienten mit dieser Erkrankung kommen oft nach Routineuntersuchungen beim Hausarzt zu ihnen in die Praxis „Am kleinen Ofenberg“. Sofern sich nach der weiteren Diagnostik der Verdacht auf einen Tumor bestätigt, bekommt der Patient einen Termin für die Operation in der Kreisklinik.

men werden, liegen sie auf der neuen interdisziplinären Station im ersten Obergeschoss der Kreisklinik. „Das erweiterte urologische Angebot wird bereits gut angenommen. Ich freue mich, dass wir mit der Investition in diese Technik unseren langjähDr. Dirk Gumbel. rigen Belegärzten Dr. Otto und Dr. Gumbel zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten eröffnen konnten“, sagt Bernd Tilenius, GeschäftsEin weiteres wichtiges Behandlungsführer der Kreisklinik Wolfhagen. spektrum sind Erkrankungen der Prostata. Urologe Dr. Otto nimmt in der Kreisklinik Wolfhagen nun auch Prostataoperationen vor. „Man nutzt hier oft eine Kombination aus Resektion, also Ausschaben, und Elektrovaporisation, also Verdampfen“, sagt er. Dies sei nötig, um ausreichend Gewebe für die spätere Untersuchung direkt vis-à-vis zu gewinnen. Um das tumoröse Gewebe im Bereich der Blase mit Hilfe des neuen Gerätes sichtbar zu machen, erhält der Patient ein Kontrastmittel verabreicht. Das kranke Gewebe fluoresziert und kann durch so genannte photodynamische Diagnostik sichtbar gemacht und gezielt entfernt werden.

Ein dritter Einsatzbereich des neuen Gerätes ist die Steintherapie. Der „Calculase“, ein Speziallaser für urologische Eingriffe, dient dazu, Nieren-, Harnleiterund Blasensteine zu entfernen.

Dr. Alexander Otto und OP-Mitarbeiterin Margit Mühlhausen präsentieren die neue Technik der Urologie in der Kreisklinik Wolfhagen. Der Urologe zeigt, wie bei einem Patienten mittels photodynamischer Diagnostik tumoröses Gewebe in der Blase sichtbar gemacht wurde.

Die urologischen Belegärzte operieren regulär zweimal pro Woche in der Kreisklinik. Bei Notfällen natürlich jederzeit. Sofern die Patienten stationär aufgenom-

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Wo schon die Jüngsten willkommen sind Betriebskindertagesstätte am Klinikum feiert ihr 40-jähriges Bestehen Eine betriebliche Einrichtung mit ungewöhnlich langen Öffnungszeiten, die Kinder sogar schon ab einem Alter von vier Monaten betreut: Mit der Eröffnung seiner Kindertagesstätte betrat das Klinikum Kassel vor 40 Jahren in vielerlei Hinsicht Neuland. Viele hundert Mädchen und Jungen haben seitdem die Kita besucht, die nach wie vor für viele Eltern einen unverzichtbaren Baustein darstellt, um Berufstätigkeit und Familienleben zu vereinbaren. „Wir waren ganz viel draußen im Garten.“ Das fällt Manuela Sturm ganz spontan ein, wenn Sie an ihre Kindergartenzeit denkt. Sie gehörte 1973 zu den Kindern der ersten Stunde in der neuen Kindertagesstätte des Kli-

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der Gesundheit Nordhessen in Erinnerung geblieben. Ihre Mutter arbeitete damals als Pflegekraft im Klinikum und brauchte eine Betreuung für ihre Tochter und den ein Jahr jüngeren Sohn.

War ein Kita-Kind der ersten Stunde: Manuela Sturm.

nikum Kassel (damals Stadtkrankenhaus). Auch die kleinen Feldbetten zum Schlafen sind der heutigen Sekretärin des Zentralbereiches IT bei

Bis 1973 gab es im Klinikum ein „Spielzimmer“, in dem eine Kinderkrankenschwester die Sprößlinge von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreute. Der zunehmende Bedarf an Betreuungsplätzen war der wesentliche Grund für die damalige Krankenhausleitung, eine eigene Kindertagesstätte zu eröffnen. Unter anderem sollte damit Schülerinnen der Krankenpflegeschule ermöglicht werden, auch als junge Mutter ihre Ausbildung zügig abzuschließen und erste Berufserfahrung zu sammeln.


Die Betreuungszeiten waren bereits damals an die Arbeitszeiten der Eltern angepasst: Alle Gruppen waren als Schichtgruppen angelegt, und die Öffnungszeit von 6 bis 20 Uhr war vor 40 Jahren ein Novum in der Region. Die Tatsache, dass dort Kinder unter drei Jahren aufgenommen wurden, brachte der Kita sogar Kritik ein. Das gab es damals in Kassel und Umgebung nicht – ganz anders als heutzutage, wo es einen Rechtsanspruch auf einen Platz für unter 3-Jährige gibt. Auch sonst hat sich vieles in der Kita geändert. Zum einen an den Rahmenbedingungen: Zusätzlich zu den Schichtgruppen wurden Tagesgruppen eingeführt und die Öffnungszeit verlängerte sich weiter (heute 6 bis 20.40 Uhr). Die Zahl der Plätze stieg von 90 auf nun 101. Zwischenzeitlich lag die Trägerschaft für die Kita ca. 13 Jahre bei der Stadt Kassel, seit 2009 ist sie direkt der Gesundheit Nordhessen zugeordnet, zu der auch das Klinikum Kassel gehört.

Viele hundert Jungen und Mädchen wurden in den vergangenen Jahrzehnten in der Kita der Gesundheit Nordhessen betreut.

unter 3-Jährigen und die über 3-Jährigen gemeinsam betreut. Bereits seit 1997 werden zudem Einzelintegrationsplätze für entwicklungsverzögerte oder behinderte Kinder angeboten.

Zahlreiche Angebote wie musikalische Früherziehung, Englisch und Wassergewöhnung im Stadtbad Mitte für die 5- bis 6-Jährigen (bis zum Erwerb Zum anderen hat sich das pädagodes Seepferdchens) sind im Laufe der gische Konzept im Laufe der Zeit Jahre hinzugekommen. Höhepunkte grundlegend geändert. „Früher wurde des Kita-Jahres für die Jungen und den Kindern viel mehr vorgegeben“, Mädchen, aber auch für die Erziehefasst es Reinhild Thies zusammen, die rinnen waren und sind die Ausflüge. vor 38 Jahren die Kita-Leitung überSilvia Herzberg, die stellvertretende nommen hat. Heute gehe es verstärkt Kita-Leitung, erinnert sich beispielsdarum, die Kinder beim „Lernen“ zu weise noch gut an eine Ostereiersubegleiten. Sie sollen gefördert werden, che an der Kasseselbst Ideen zu entler Hessenschanze, wickeln, und könfür welche die nen sich häufig aus Kita für 50 Mark mehreren Angeboeine ganze Straten eines aussußenbahn mietete. chen. Dennoch gibt Das ist heute nicht es natürlich einen mehr möglich, aber strukturierten Taauch Ausflüge zum gesablauf. Auch die Schwimmen, zum Zusammensetzung Kleintierzoo Ramder Gruppen wurde geändert. Früher melsberg, zum Wasserspielplatz waren die einzelin der Aue und zur nen Jahrgänge geSababurg kommen trennt, heute wersuper an. den jeweils die GNH-Personalvorstand Birgit Dilchert

Der Bedarf an Betreuungsplätzen in der Kita ist nach wie vor hoch. Heutzutage wollen viele junge Eltern – Mütter ebenso wie Väter − Beruf und Familie gut unter einen Hut bekommen, weiß GNH-Personalvorstand Birgit Dilchert. In Zeiten drohenden Fachkräftemangels bei Ärzten und Ärztinnen sowie in der Pflege sei ein qualitativ hochwertiges Kinder-Betreuungsangebot unerlässlich, um als Arbeitgeber attraktiv zu sein. „Die Bewerber und Bewerberinnen suchen häufig direkt nach Arbeitgebern, bei denen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie einen hohen Stellenwert einnimmt – sei es, dass beide Elternteile berufstätig sind oder dass es sich um Alleinerziehende handelt.“ Die Kita in direkter Nachbarschaft zum Klinikum Kassel mit Öffnungszeiten, die an den Krankenhausbetrieb an­gepasst seien, stelle daher einen unverzichtbaren Baustein zum Erhalt einer hohen Arbeitgeberattraktivität dar. Das Kita-Jubiläum wird unter anderem mit einem Tag der offenen Tür gewürdigt, zu dem am Samstag, 14. September 2013, von 15 bis 18 Uhr alle Interessierten in die Kita in der Mönchebergstraße 50 eingeladen sind. Kontakt: Tel. 0561/980-4045. StippVisite 3/2013

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Toller Erfolg für die Tour Die Anstrengung hat sich gelohnt: Den stolzen Betrag von 260.000 Euro überreichte Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen im August an die Organisatoren der „Tour der Hoffnung“. Die mehrtägige Radsportveranstaltung zu Gunsten krebskranker Kinder, die im August mit vielen Prominenten durch Nordhessen rollte, endete mit einem bunten Fest auf dem Kasseler Königsplatz. Zahlreiche Privatpersonen, Unternehmen, Verbände und Vereine hatten zuvor das Ereignis mit Spenden unterstützt, darunter auch viele Beschäftigte der städtischen Betriebe und der Gesundheit Nordhessen (GNH).

Die bei der „Tour der Hoffnung“ gesammelten Spenden kommen krebskranken Kindern zugute, sich über die hohe Spendensumme (von links): Peter Vaupel, Vorstandsunter anderem werden zwei Projekte am Klinikum Freuten vorsitzender der Helga und Heinrich Holzhauer Stiftung für krebskranke Kinder, Kassel gefördert: Der Aufbau des KinderPalliativ- Tour-Schirmherrin Petra Behle, Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen, GerTeams Nordhessen für die ambulante medizinische hard Becker, organisatorischer Leiter der Tour, und Schwimmerin und Tour-Teilnehmerin Annika Mehlhorn. und psychosoziale Betreuung unheilbar kranker Kinder und Jugendlicher sowie der Aufbau eines wissenschaftlich begleiteten Sportprogramms für junge Krebspatienten. Darüber hinaus ist in Kassel die Einrichtung einer zentralen Tumorbank geplant.

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SWA: Ein Garten für mehrere Generationen Neue Außenanlage mit Fitnessparcours in SWA Fasanenhof Einen Raum für Bewegung und Begegnung im Freien hat die Seniorenwohnanlage Kassel am Standort Fasanenhof mit ihrem Generationengarten geschaffen. Der Garten besteht aus einem Sinnes­ parcours, der über verschiedene Untergründe wie Holzstämme, Flusskiesel oder Baumrinde führt. Außerdem sind mehrere so genannte VitaGymTrainingsgeräte installiert. Sie gleichen Fitnessgeräten und sind speziell für Außenbereiche hergestellt. Die Geräte sind für Erwachsene jeden Alters, insbesondere für ältere, mobilitätseingeschränkte Menschen geeignet. Geplant wurde die Anlage im Wert von 125.000 Euro durch das Heringer Architektenbüro Kirschner und Partner. Eine Erbschaft ermöglichte diese außergewöhnliche Investition. „Den Wunsch der Erblasserin, ihren Nachlass zum Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner der SWA für ein nachhaltiges Projekt einzusetzen, konnten wir mit diesem Generationengarten sicher erfüllen“, sagt SWA-Geschäftsführer Wolfgang Schwarz. Der Generationengarten beinhaltet einen Radtrainer, der sanft die Mus-

Sie eröffneten den neuen Generationengarten der SWA Seniorenwohnanlagen Fasanenhof: Wolfgang Schwarz (Geschäftsführer der SWA, von links), Birgit Dilchert (Personalvorstand der Gesundheit Nordhessen), Achim Heuser (Gebietsverkaufsleiter der Erlau AG, Hersteller der Trainingsgeräte), Dr. Jürgen Barthel (Kämmerer und Sozialdezernent der Stadt Kassel) und Dr. Manfred Raible (Ärztlicher Geschäftsführer des Klinikum Kassel).

kulatur an Armen und Beinen trainiert und die Beweglichkeit der Gelenke fördert. Mit einem Gehtrainer übt man die Hüft- und Beinmuskulatur, fördert die Koordination und den Gleichgewichtssinn. Ein Taillentrainer macht die Wirbelsäule durch gezielten Aufbau der Hüft- und Lendenmuskulatur sowie der diagonal- und querverlaufenden Anteile der Bauchmuskulatur beweglicher. Ein Arm- und Schultertrainer baut Brust, Schulterund Rückenmuskulatur auf und ist damit haltungsfördernd. Durch regelmäßiges Training an die-

sen Geräten fördern Bewohner und Gäste ihren Kreislauf und helfen, Stürzen vorzubeugen. Für längere Gespräche wurden seniorengerechte Sitzbänke installiert, die eine integrierte Fußstütze und eine erhöhte Sitz­ebene haben. „Ich hoffe, dass unsere Bewohner sich ebenso für die Anlage begeistern wie ich. Gleichzeitig würde es mich freuen, wenn auch Angehörige und Gäste neugierig sind und die Geräte mit unseren Bewohnern gemeinsam ausprobieren“, betonte der Geschäftsführer.

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Gewinnen Sie drei Übernachtungen im artepuri® hotel meerSinn auf Rügen 16

Auf Deutschlands beliebter Ferieninsel ­Rügen gelegen, ist das artepuri®hotel meerSinn in Binz mit seinem Gesundheitszentrum, dem artepuri®med Gesundheitszentrum, die führende Oase im Bereich Medical Wellness für ganzheitliches Wohlbefinden. Urlaubsatmosphäre versprüht das einzige Vier-Sterne Vitalhotel mit Bio-Zertifikat mit seinen zahlreichen wohltuenden Angeboten für Körper, Geist und Seele – die milde Meeresbrise und endlose Sandstrände inklusive. Im 800 Quadratmeter großen Gesundheitszentrum sorgt ein Experten-Team aus Ärzten, Physiotherapeuten, Osteopathen, Sportwissenschaftlern, Masseuren und Psychotherapeuten für das Wohlbefinden der Gäste. Das innovative Gesundheitskonzept vereint das Verfahren der Naturheilkunde und komplementärer Medizin mit Elementen der universitären Medizin. „artepuri® – die Kunst der Reinigung“ baut dabei auf vier Säulen auf – Diagnostik, Detox, BIO-gustogenese und Aufbau-Regeneration. BIO-gustogenese – ein wohlklingender Name für eine wohlschmeckende Küche. Und ein Name, der Programm ist: „Bio“ steht dabei für „100-prozentig biologisch erzeugte Lebensmittel“, „gusto“ für Genuss und kulinarische Klasse, „genese“ für Heilung und Gesundheit. Eine Kernkompetenz des artepuri®hotel meerSinn ist die F. X. Mayr Kur: Der österreichische Arzt Dr. Franz Xaver Mayr (1875-1965) entwickelte mit der gleichnamigen Kur ein ganzheitliches Ernährungskonzept, das den Darm von Grund auf regeneriert und den Weg zu einer natürlichen und bewussten Lebensweise aufzeigt. Das Verfahren der Kur basiert auf Entgiftung, Entschlackung und Entsäuerung des Körpers. Entdecken auch Sie die F. X. Mayr Medizin für sich und gewinnen Sie das Arrangement F. X. Mayr zum Kennenlernen für zwei Personen im artepuri®hotel meerSinn.

Genießen Sie drei Übernachtungen inkl. gustogenese 3/0. (Eine vollwertige, optimal schonende Gourmetkost im Säure-Basen-Gleichgewicht. Dinkelsemmel mit Eiweißzulage zum Frühstück, mittags eine Basensuppe und ein individuell angepasster Hauptgang). Im Arrangement enthalten sind ebenfalls Gruppenaktivitäten wie Nordic Walking, Yoga, täglich kneippen, Arztvortrag, freie Nutzung des meerSinn Spa mit Pool, Sauna und Dampfbad sowie des Fitnessbereiches, Tees & Mineralwasser. Auch ein DSL-Anschluss für kostenfreie Internetnutzung steht den Gästen zur Verfügung. Dazu passend erhalten Sie im Gesundheitszentrum eine ärztliche Anfangsuntersuchung, eine ärztliche manuelle Bauchbehandlung, Detoxpeeling sowie eine artepuri® Detox-Lymphdrainage. Beantworten Sie folgende Fragen: • Auf welcher deutschen Insel befindet sich das ­artepuri® hotel meerSinn? • Wie groß ist das artepuri®med Gesundheits­ zentrum? • Welche Kur zählt zu den Kernkompetenzen des ­artepuri® hotel meerSinn? Antworten bitte mit Adresse und Telefon­nummer an: Redaktion StippVisite, Bockhorn 1, 29664 Walsrode. Einsendeschluss ist der 20.11.2013. Viel Glück! Die Teilnahme über einen Gewinnspielservice ist aus­ geschlossen. Weitere Informationen über das artepuri ­hotel meerSinn: artepuri® hotel meerSinn Schillerstraße 6-10 | 18609 Ostseebad Binz/Rügen Tel. 038393/663-0, Fax 038393/663-23, info@meersinn.de, www.meersinn.de Gewinnerin des Reisequiz aus der Sommerausgabe der StippVisite ist: C. Andreassen aus Bischofsheim. Sie gewinnt einen Wochenendaufenthalt für zwei Personen mit zwei Übernachtungen und Halbpension im Hotel Terme La Residence**** inklusive dem Paket „FIT durch Fango“.


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Kontaktliste Gesundheit Nordhessen Holding

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Klinikum Kassel GmbH

Mönchebergstraße 41–43, 34125 Kassel, Tel. 0561/980-0

Zentrum für Frauen- und Kindermedizin Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Prof. Dr. Thomas Dimpfl Tel. 980-3040 Kreißsaal Tel. 980-5400 Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Prof. Dr. Friedrich K. Tegtmeyer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderanästhesie und Intensivmedizin Dr. Thomas Fischer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderchirurgie und Zentrum für schwerbrandverletzte Kinder Dr. Peter Illing Tel. 980-5501 Klinik für Neuropädiatrie und Sozialpädiatrisches Zentrum Prof. Dr. Bernd Wilken Tel. 980-3096 Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie Prof. Dr. Michaela Nathrath Tel. 980-5501

Zentrum für Herz-, Nieren- und Gefäßmedizin Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie PD Dr. Ali Asghar Peivandi Tel. 980-5260 Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen Prof. Dr. Rainer Gradaus Tel. 980-5250 Prof. Dr. Jörg Neuzner Tel. 980-5255 Klinik für Nieren-, Hochdruck- und Rheuma­ tische Erkrankungen und Nephrologische Diabetologie Prof. Dr. Jörg Plum Tel. 980-5265

Zentrum für Kopf- und Neuromedizin Klinik für Augenheilkunde Prof. Dr. Rolf Effert Tel. 980-3901 Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Prof. Dr. Ulrike Bockmühl Tel. 980-4053 Klinik für Neurochirurgie Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger Tel. 980-4050

Klinik für Neurologie Prof. Dr. Andreas Ferbert

Tel. 980-4051

Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin Interdisziplinäre Zentrale Notaufnahme Tel. 980-5001 Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie Prof. Dr. Michael Tryba Tel. 980-3001

Zentrum für seelische Gesundheit

Klinik für Psychiatrie- und Psychotherapie – Ludwig-Noll-Krankenhaus Dennhäuser Straße 156 Tel. 4804-0 Prof. Dr. Martin Ohlmeier Tel. 4804-401 Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Dr. Johannes Kipp Tel. 980-2551

Zentrum für Traumatologie, Plastische Chirurgie und Dermatologie Klinik für Dermatologie Prof. Dr. Rainer Rompel Tel. 980-3051 Klinik für Plastisch-rekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie Prof. Dr. Götz A. Giessler Tel. 980-3811 Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie Dr. Manfred Raible Tel. 980-4026

Zentrum für Viszeralmedizin und Onkologie Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Prof. Dr. Jürgen Faß Tel. 980-5275 Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin Prof. Dr. Frank Schuppert Tel. 980-5270 Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin Prof. Dr. Adrian Gillissen Tel. 980-5285

Klinik für Onkologie und Hämatologie Prof. Dr. Martin Wolf Tel. 980-3046 Klinik für Thoraxchirurgie Dr. Sebastian Kellner Tel. 980-5280 Klinik für Urologie Prof. Dr. Björn Volkmer Tel. 980-4052

Zentrum für medizinische Diagnostik Institut für Labormedizin PD Dr. Karl H. Reuner Institut für Pathologie Prof. Dr. Irina Berger Institut für Nuklearmedizin PD Dr. Knut Liepe Institut für allgemeine und interventionelle Radiologie Prof. Dr. Fritz-Peter Kuhn Institut für Neuroradiologie Dr. Ralf Siekmann Institut für Kinderradiologie Dr. Alfred E. Horwitz

Tumorzentrum

Tel. 980-2776 Tel. 980-4001 Tel. 980-4010 Tel 980-5075 Tel. 980-5074 Tel. 980-5075

Dr. Christian Unzicker

Tel. 980-3513

Gynäkologie HNO Labordiagnostik Neurochirurgie Nukleardiagnostik Neurologie Pathologie Radiologie / Kinderradiologie Strahlentherapie

Tel. 980-5307 Tel. 980-4053 Tel. 980-2776 Tel. 980-3087 Tel. 980-4011 Tel. 980-4152 Tel. 980-4001 Tel. 980-5114 Tel. 980-2730

Zentrum für Medizinische Versorgung

Sonstige Einrichtungen Klinikseelsorge Tel. 980-2820 (kath.)/-2822 (ev.) Blaue Helferinnen Tel. 980-2825 HNO-Belegarzt (Kinder) L.-M. Schäfer Tel. 3161177

Reha-Zentrum Standort Klinikum Kassel Mönchebergstraße 41–43 Tel. 0561/980-2830

Standort Gesundheitszentrum Wilhelmshöher Allee 91 Tel. 0561/98794-0

Krankenhaus Bad Arolsen GmbH Innere Medizin Walter Knüppel, Dr. Bertolt Linder Tel. 800-161 Chirurgie Dr. Peter Ahrens, Dr. Peter Wotzlaw Tel. 800-222

Große Allee 50, 34454 Bad Arolsen, Tel. 05691/800-0

Anästhesie Dr. Rudolf Alexi, Christian Feine

Tel. 800-0

Gynäkologie/Geburtshilfe Dr. H.-Achim Herting Britt-Marie Jansson Dr. Ulrich Streich

Tel. 2057

Kreiskliniken Kassel GmbH Kreisklinik Helmarshausen Am Fahlenberg 2–8 34385 Bad Karlshafen Innere Medizin Andreas Hebbeker

Kreisklinik Hofgeismar

Tel. 05672/998-0 Tel. 998-187

Seniorenwohnanlagen Kassel siehe rechte Seite

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Liebenauer Straße 1 34369 Hofgeismar Innere Medizin Dr. Ulrich Braner Dr. Wilhelm Schmidt Chirurgie Dr. Peter Hülsmann Michael Szkopek Gynäkologie/Geburtshilfe Joachim Kuhl Anästhesie/Intensivmedizin Dr. Stefan Mähler

Kreisklinik Wolfhagen Tel. 05671/81-0 Tel. 81-400 Tel. 81-630 Tel. 81-630 Tel. 2006 Tel. 81-500

Am kleinen Ofenberg 1 34466 Wolfhagen Innere Medizin Dr. Norbert Krauss Chirurgie Dr. Peter-Josef Frings Gynäkologie/Geburtshilfe Dr. Werner Prinz Dr. Marion Reif-Kaiser Dr. Julia Jungermann Anästhesie/Intensivmedizin Mohamed Al Batani Dr. Uwe Hecht HNO-Heilkunde Frank Dastych, Uwe Simon, Martin Stahl, Thomas Storm

Tel. 05692/40-0 Tel. 40-150 Tel. 40-500

Tel. 988550 Tel. 40-505 Tel. 40-504 Tel. 2270


Liebe Patientin, lieber Patient, die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher in den Kliniken

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• prüfen Anregungen und Beschwerden der Patienten und der Angehörigen, • wenden sich mit deren Einverständnis an die zuständigen Stellen und versuchen zu vermitteln,

Ambulante Pflege Betreutes Wohnen Stationäre Pflege Kurzzeitpflege

Marlies Rohrbach, Klinikum Kassel

• nehmen gern auch positive Erfahrungen entgegen und geben sie weiter. Klinikum Kassel: Marlies Rohrbach, Sprechzeiten donnerstags 14.30 bis 16 Uhr, Zentrum für Frauen- und Kindermedizin: Bärbel Opper-Fach, Sprechzeiten dienstags 13 bis 14.30 Uhr; jeweils Haus 15, Eingang B, Erdgeschoss, Tel. 0561/980-2811, Briefkasten im Eingangsbereich von Haus 15, der aber nicht täglich geleert wird.

Bärbel Opper-Fach, Klinikum Kassel

Seniorenwohnanlagen und Pflegedienst

Gudrun Burlon, Ludwig-Noll-Krankenhaus

Ludwig-Noll-Krankenhaus: Gudrun Burlon, mittwochs von 15.30 bis 16.30 Uhr, Haus 2, Dachgeschoss Krankenhaus Bad Arolsen: Gerda Schmalz und Ursula Halbich, montags von 11 bis 12 Uhr, Raum gegenüber Patientenaufnahme, Tel. 05691/800-172 Kreisklinik Hofgeismar: Brigitte Briel, dienstags von 15 bis 17 Uhr, Tel. 05671/81-95555

Ursula Halbich, Gerda Schmalz, Krankenhaus Bad Arolsen Krankenhaus Bad Arolsen

Die Seniorenwohnanlagen SWA Kassel bieten Ihnen genau das an Service und Sicherheit, was zu Ihrer aktuellen Lebensgestaltung passt. Ob Betreutes Wohnen, Kurzzeitpflege, ambulante Pflege oder stationäre Pflege - für Ihre Lebensqualität bis ins hohe Alter. Machen Sie sich rechtzeitig Gedanken über Ihren dritten Lebensabschnitt. Wir sind für Sie da. Seniorenwohnanlagen Kassel GmbH

Brigitte Briel, Kreisklinik Hofgeismar

Kreisklinik Wolfhagen: Elke Oppermann, mittwochs 9 bis 11 Uhr, Tel. 05692/40-440 Kreisklinik Helmarshausen: N. N. Tel. 05672/998-0

In den besten Händen

Standort Fasanenhof Hinter dem Fasanenhof 1a 34125 Kassel Telefon 0561 87983-0 Standort Lindenberg Faustmühlenweg 31 34123 Kassel Telefon 0561 95077-0

Elke Oppermann, Kreisklinik Wolfhagen

Ambulanter Pflegedienst Telefon 0561 87983-50

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Versprochen ist gut,

garantiert besser ist

Mehr als ein Versprechen. Bei uns dürfen Sie stets erstklassige Leistungen erwarten – davon sind wir so fest überzeugt, dass wir Ihnen die Service- und Beratungsqualität verbindlich garantieren. Sollte es trotz größter Sorgfalt passieren, dass etwas mal nicht ganz perfekt funktioniert, entschuldigen wir uns bei Ihnen im Falle einer Panne mit einer Gutschrift von 5 EURO.


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