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Stippvisite 03/2012

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Herbst 2012

StippVisite Das Patientenmagazin der Gesundheit Nordhessen

Mit dem Mikroskop Erkrankungen auf der Spur Pathologie des Klinikums mit umfassendem Leistungsspektrum Innovative Hilfe bei Stuhlinkontinenz Klinikum Kassel bietet neue Methode „Sakrale Nervenstimulation“ Spannende Vorbereitung auf den Berufsalltag Pilotprojekt „Schüler leiten Station“ im Krankenhaus Bad Arolsen

Mehr Platz für Eltern von kranken Kindern Star Care Elternhaus hat seine Kapazität erweitert


Kassel School of Medicine jetzt online Der neue, europäische Medizinstudiengang, den die Kasseler Gesundheit Nordhessen und die University of Southampton ins Leben gerufen haben, ist mit einer ersten virtuellen ­Visitenkarte im Internet vertreten. Sie ist unter der Adresse www.ksm-info. de zu erreichen. Auf dieser Seite erhalten Besucher einen ersten Eindruck von dem deutsch-englischen Gemeinschaftsprojekt. Interessierten werden die wichtigsten Fakten zu dem Programm kompakt präsentiert und ein Kontaktformular gibt die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen. Der erste Jahrgang der Kassel School of Medicine geht im September 2013 an den Start. Im Juni 2013 beginnt die Bewerbungsphase. Zwei Videos zeigen den Campus der University of South­ampton sowie die erste Woche als Studienanfänger an der englischen Hochschule. Die Informationen auf der Seite werden kontinuierlich aktualisiert. Impressum Herausgeber: Gesundheit Nordhessen Holding AG, Mön­che­berg­straße 48 E, 34125 Kassel, Tel.: (05 61) 9 80-48 07, Internet: www.gesundheit-nordhessen.de, E-Mail: info@gesundheit-nord­hessen.de und Juwi Mac­Mil­lan Group GmbH, Bockhorn 1, 29664 Walsrode, Tel.: (0 51 62) 98 15-0, E-Mail: info@juwimm.com Redaktion und Konzept: Juwi Mac­Mil­lan Group GmbH, Tel.: (0 51 62) 98 15-0 Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt: Juwi MacMillan Group GmbH, Peter Jungblut-Wischmann, Gisa Stämm Redaktion: Inga Eisel, Heike Nachtigall, Birgit Russell (verantwortl. für den überreg. Teil) Producer: Juwi MacMillan Group GmbH, Heiko Klein­­schmidt Layout und Satz: Juwi MacMillan Group GmbH, Heiko Kleinschmidt, Jessica Rodewald, Peggy Welz Anzeigen: Juwi MacMillan Group GmbH, Jürgen Wolff, Tel.: (0 51 62) 98 15-42 Fotos: Juwi MacMillan Group GmbH, Paavo Blofield, Inga ­Eisel, Gisa Stämm, Heide Trepper, Cor­­ne­lius van Vel­zen Titelfoto: Sabrina Illner, Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Abteilung Innere Medizin der Kreisklinik Wolfhagen Druck: Sponholtz Druck, Hemmingen Erscheinungsweise: quartalsweise Auflage StippVisite Kassel: 13.500 Für den Inhalt der Anzeigen sind die Inserenten verantwortlich. Der Nach­druck der Beiträge dieser Ausgabe bedarf, auch auszugsweise, der ausdrücklichen Genehmigung der Herausgeber. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen.

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Inhalt Hilfe bei Stuhlinkontinenz: „Sakralnervenstimulation“

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Beckenbodenzentrum am Klinikum Kassel

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TraumaNetzwerk – optimale Versorgung von Schwerverletzten

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Umfassendes Leistungsspektrum der Pathologie im Klinikum Kassel

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Mehr Platz für die Eltern kranker Kinder

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Pilotprojekt „Schülerstation“ im Krankenhaus Bad Arolsen

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Verein für krebskranke Kinder Kassel e.V. besteht seit 25 Jahren

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Zwei neue Pflegedirektorinnen: Kathy Mehler und Jutta Wagner

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Neuer Chefarzt der Hauptabteilung Chirurgie in zwei Kreiskliniken

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Gute Stimmung in den Senioren-Wohnanlagen

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Reisequiz: Gesundheitsurlaub in der Slowakei

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Das StippVisite-Kreuzworträtsel

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Kontaktliste Gesundheit Nordhessen

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Die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher

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Innovative Hilfe bei Stuhlinkontinenz Klinikum Kassel bietet neue Methode „Sakralnervenstimulation“ Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Klinikum Kassel bietet ein neues Verfahren zur Behandlung der Stuhlinkontinenz an – die Sakralnervenstimulation. Jeder zwanzigste Bürger in den Industrienationen ist heute bereits von Stuhlinkontinenz betroffen. In den nächsten Jahrzehnten ist eine deutliche Zunahme von Patienten mit diesem Krankheitsbild zu erwarten. „Der Anteil stuhlinkontinenter Patienten nimmt mit dem Alter zu. Außerdem sind Frauen öfter betroffen, vor allem, wenn sie mehrere Geburten, einen Dammschnitt oder eine Gebärmutter-Operation hatten. Des Weiteren erhöhen mehrfache Operationen im Afterbereich das Risiko einer Stuhlinkontinenz. Die Ergebnisse der wiederherstellenden Eingriffe am Schließmuskel haben bisher leider meistens enttäuscht“, erläutert Prof. Dr. Jürgen Faß, Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Kassel. In seiner Klinik wird die sogenannte Sakralnervenstimulation (SNS) für diese Patienten angeboten. Bei dieser innovativen Methode gibt ein kleines implantiertes Gerät – eine Art Schrittmacher – schwache elektrische Impulse an die Nerven im Bereich des Kreuzbeins ab. Diese Nerven steuern die Funktion des analen Schließmuskels und werden durch die Neurostimulation unterstützt. „Die Inkontinenzpatienten sind in ihrem Lebensumfeld stark eingeschränkt“, erläutert der Leitende Ober-

Dr. Muneer Deeb (von links) und Prof. Dr. Jürgen Faß zeigen das Implantat (links) sowie die dazugehörige Fernbedienung.

arzt der Klinik Dr. Muneer Deeb. Er berichtet von einer älteren Patientin, die sich selbst Hausarrest auferlegt hatte, kaum soziale Kontakte pflegte. „Diese Patientin ist dank der Sakralnervenstimulation wieder kontinent. Sie geht jetzt auf ihre erste Weltreise.“ Grundsätzlich sei die SNS für Patienten mit Stuhlinkontinenz, Harninkontinenz und chronischer Obstipation (Verstopfung) geeignet, erläutert der Oberarzt. Je nach Schweregrad der Inkontinenz könnten die Symp­ tome deutlich verbessert werden oder sogar ganz verschwinden. Einen wesentlichen Vorteil der SNS gegenüber anderen Operationsmethoden sieht der Chirurg darin, dass sie problemlos rückgängig gemacht werden könne. „Wenn das Gerät nicht die gewünschte Wirkung erzielt, kann es leicht wieder entfernt werden“, sagt er.

Um die Wirkung der SNS zu testen, muss der Patient eine Woche lang ein Stuhltagebuch führen. Dann implantiert der Arzt in einem kleinen, risikoarmen Eingriff unter Vollnarkose eine Elektrode an den Sakralnerven, die mit einem externen Testgerät verbunden wird. Der Patient testet nun die Wirkung des Gerätes zwei Wochen lang und führt weiter Stuhltagebuch. Hat die Methode keinen messbaren Erfolg, wird die Sonde in einem weiteren kleinen Eingriff entfernt. Registrieren die Patienten eine deutliche Verbesserung, verbindet der Arzt in einer zweiten Operation die Sonde mit einem permanenten Implantat, das oberhalb des Gesäßes eingesetzt wird. Es ist nicht zu sehen, stört nicht, ist von außen einstellbar und erhält nach zirka fünf bis neun Jahren eine neue Batterie. Fortsetzung auf Seite 4 StippVisite 3/2012

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Spezialisten helfen bei ­Beckenbodenstörungen Beckenbodenzentrum am Klinikum Kassel als Pilotzentrum zertifiziert Das Beckenbodenzentrum (BBZ) am Klinikum Kassel erfüllt alle hohen, von führenden medizinischen Fachgesellschaften gestellten Anforderungen und ist als Pilotzentrum zertifiziert worden. „In Hessen gibt es derzeit keine weitere vergleichbare Einrichtung“, bestätigt Prof. Dr. Thomas Dimpfl, Direktor der Frauenklinik am Klinikum Kassel und Initiator des BBZ. Gemeinsam mit seinen Kollegen Prof. Dr. Björn Volkmer (Urologie) und Prof. Dr. Jürgen Faß (Viszeralchirurgie) hat er das BBZ zu einem Kompetenzzentrum ausgebaut, das auf die Behandlung von Beckenboden- und Blasenerkrankungen sowie Harn- und Stuhlinkontinenz spezialisiert ist. Die Bedeutung von Beckenbodenzentren nimmt zu, denn die Zahl der Patientinnen mit Störungen der Beckenbodenfunktion wächst stetig. So klagen inzwischen mindestens sechs Millionen Frauen (das ist jede fünfte) in Deutschland über unfreiwilligen Harnverlust und jede zweite Frau, die ein Kind geboren hat, leidet früher oder später an einer Beckenbodenfunktionsstörung. In den meisten Fällen kann den Betroffenen ge-

ner Elektro-Stimulation helfen. Falls dies nicht den gewünschten Erfolg bringt, kann oft eine Operation helfen.

holfen werden – und zwar am ehesten in spezialisierten Zentren wie dem BBZ am Klinikum Kassel. Dieses Beckenbodenzentrum erfüllt sämtliche der von Experten festgelegten Kriterien für eine optimale Behandlung. So arbeiten hier die Fachärzte unter anderem aus der Gynäkologie, der Urologie, der Viszeralchirurgie und der Gastroenterologie eng zusammen. Und sämtliche BBZ-Mitglieder verfügen über spezielle Kenntnisse, Erfahrungen und wissenschaftliche Expertise auf den Gebieten der Prävention, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation von Beckenbodenstörungen.

Prof. Dr. Thomas Dimpfl

Prof. Dr. Jürgen Faß

Voraussetzung für die Zertifizierung eines BBZ und damit faktisch für ein Qualitätssiegel ist auch der Nachweis einschlägiger Erfahrungen: Pro Jahr müssen mindestens 50 operative Eingriffe bei Inkontinenz-Patientinnen sowie mindestens 50 chirurgische Eingriffe bei Patientinnen mit Beckenbodensenkung vorgenommen werden. Das fachübergreifende Team des Kasseler BBZ operiert insgesamt mehr als 200 Patientinnen pro Jahr.

„Auch durch die enge Zusammenarbeit mit inzwischen weit über 100 niedergelassenen Gynäkologen und Urologen aus ganz Nordhessen haben wir die Voraussetzungen für eine optimale Behandlung betroffener Patienten und Patientinnen geschaffen“, so das Fazit der Professoren Dimpfl, Faß und Volkmer.

Prof. Dr. Björn Volkmer

Die Heilungschancen sind heute hervorragend, wobei die konkrete Behandlung im BBZ individuell mit jeder Patientin besprochen, geplant und an ihre Lebenssituation angepasst wird. So kann in vielen Fällen schon gezielte Beckenbodengymnastik zum Beispiel in Verbindung mit ei-

Fortsetzung von Seite 3 Der Krankenhausaufenthalt ­dauert insgesamt nur sechs Tage. Aber er kann für die Lebensqualität entscheidend sein. „Letztes Jahr haben wir 20 Patienten operiert, von denen 80 Prozent deutlich von dem Gerät profitiert haben“, berichtet Dr. Deeb. „Es gibt für die SNS zwar verschiedene

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Ausschlusskriterien, zum Beispiel eine vorhergehende Bestrahlung oder ein Schließmuskeldefekt von mehr als 50 Prozent. Aber die im Beckenbodenzentrum des Klinikum Kassel versammelten Fachdisziplinen können auch Patienten mit komplexen Krankheitsbildern interdisziplinär helfen“, sagt

Prof. Faß. Beide Ärzte ermutigen daher Betroffene, aus der Isolation herauszukommen und sich medizinisch helfen zu lassen. Information: Ambulanz der ­Klinik für Allgemein- und Viszeral­ chirurgie, Tel. 0561/980-5180.


Mit dem Mikroskop ­Krankheiten auf der Spur Pathologie des Klinikum Kassel mit umfassendem Leistungsspektrum Das Klischee hält sich hartnäckig: Immer wieder gehen in Krimis die Kommissare vermeintlich zu den Pathologen, um sich erklären zu lassen, wie das Opfer genau gestorben ist, ob der Täter links- oder rechtshändig, groß oder klein war. Die Experten, welche diese Fragen klären, sind im wahren Leben allerdings nicht Pathologen, sondern Rechtsmediziner. Die Pathologie ist die Lehre von den Erkrankungen des Menschen, welche die Ursachen, Entstehung und die körperliche Veränderung von Krankheiten beschreibt. Der Pathologe beschäftigt sich also den größten Teil seiner Zeit mit der Diagnose von Krankheiten, indem er Gewebe, Zellen und Moleküle untersucht. Über die Aufgaben der Pathologie und ihre Bedeutung für die Patientinnen und Patienten sprach die StippVisite mit Prof. Dr. Irina Berger, Direktorin des Institutes für Pathologie, das mit über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den größten außeruniversitären Einrichtungen in Deutschland zählt. Welches sind die wichtigsten Aufgaben der Pathologie im Klinikum Kassel? Prof. Berger: Kernaufgabe einer Pathologie ist und bleibt die Diagnostik. Wir untersuchen Gewebe und Körperflüssigkeiten von Patienten auf krankhafte Veränderungen. Das können beispielsweise Tumore oder Entzündungen sein. Das Spezialgebiet der Molekularpathologie spürt auch krankheitsverursachende Änderungen am Erbgut auf. Damit können wir bösartige Tumore immer genauer charakterisieren und

prognostizieren, ob bei einem bestimmten Tumor eine Therapie anschlagen kann. Mit welchem „Handwerkszeug“ arbeitet ein Pathologe? Prof. Berger: Da ist insbesondere das Mikroskop zu nennen, unser wichtigstes Hilfsmittel, mit dem wir das Gewebe, die Zellen und ihre Strukturen untersuchen. Wenn die Vergrößerung des Lichtmikroskopes (bis ca. 1000-fach) nicht mehr ausreicht, um feinste, in der Zelle gelegene Strukturen zu erkennen, hilft die Elektronenmikroskopie mit einer bis Bei der Vorbereitung der Schnittpräparate für die Befundung zu 120.000-fachen Ver- durch die Ärzte: MTA Kirsten Leimbach (vorn), dahinter Laborleiterin Edith Danner. größerung. Das ist vorwiegend bei Fragen zu Nieren- und Krankenhäuser sowie für einige KliniMuskelerkrankungen der Fall. ken in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen. Welche Verfahren ohne Mikroskop stehen Ihnen zur Verfügung? Muss der Pathologe nicht in der Prof. Berger: Für die molekulare Dia­ Nähe der Klinik arbeiten? gnostik, bei der wir die Gensequenzen Prof. Berger: Nein, heutzutage nicht analysieren, brauchen wir kein Mikromehr. Von nahe gelegenen Krankenskop mehr. Dafür bieten wir im Klinihäusern und Praxen werden uns die kum Kassel alle modernen Verfahren Proben per Kurier gebracht, ansonszum Nachweis von Genmutationen ten werden sie in den Partnerkliniken sowie zum Nachweis der DNA von präpariert, gescannt und elektronisch bakteriellen oder viralen Erregern an. zu uns übermittelt, Stichwort virtuelle Pathologie. Die Befunde liefern wir Welche Erkrankungen nehmen bei den Krankenhäusern ebenfalls elek­ Ihnen den größten Raum ein? tronisch, so dass sie dort spätestens Prof. Berger: Wir haben einen onkolo24 Stunden nach Probeneingang abgischen Schwerpunkt und bestimmen rufbar sind. hier alle Arten von bösartigen TumoFortsetzung auf Seite 6 ren – auch für mehrere umliegende StippVisite 3/2012

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Fortsetzung von Seite 5 Welche Rolle spielt der Pathologe für die Behandlung des Patienten? Prof. Berger: Eine immer größere. Die Behandlung ist inzwischen sehr stark von den Tumoreigenschaften abhängig, nicht nur vom Tumortyp. Es ist die Aufgabe der Pathologie, diese therapierelevanten Mutationen zu bestimmen. Daraus lässt sich ableiten, welche Therapie für den jeweiligen Tumor in Frage kommt, aber auch welches Medikament mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht helfen wird. Früher wurde oft ausprobiert, welche Therapie am besten anschlägt. Heute kann der behandelnde Arzt dank der immer detaillierteren Analysen in der Pathologie die Behandlung viel zielgerichteter auswählen und dem Patienten dadurch auch unnötige Therapien ersparen.

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Direkt während einer Operation ist die Pathologie übrigens auch gefragt: Während der Patient noch in Narkose liegt, untersucht der Fachmann bei einer Schnellschnitt-Untersuchung bereits die ersten Gewebeproben. Mit Hilfe dieses Ergebnisses legt der Chirurg die weitere Operationstaktik fest. Was gehört noch zu den Aufgaben der Mikroskop gehört zu den wichtigsten Arbeitsmitteln von PaPathologie im Klini- Das thologin Prof. Dr. Irina Berger. kum? Arzt aufsuchen. Und schließlich kann Prof. Berger: Obduktionen – also einder Pathologe bei der Obduktion auch gehende äußere und innere Untersuberufsbedingte Erkrankungen aufdechungen von Verstorbenen – stellen cken, was wegen etwaiger Entschänach wie vor eine wichtige Aufgabe digungen für die Angehörigen wichdar. Die Kernaufgabe einer Obduktig ist. tion, auch Autopsie genannt, ist die Abklärung der Grundkrankheit und Hat das Kasseler Institut für Pader Todesursache, welche unter andethologie auch etwas mit Rechtsrem einer Überprüfung von Diagnose medizin zu tun? und Therapie dient. Damit tragen sie Prof. Berger: Pathologie und Gerichtszur Qualitätssicherung bei und hamedizin sind in Deutschland – anders ben so auch eine unmittelbare Beals in den USA – zwei unterschiedlideutung für den Lebenden. Man darf che medizinische Fachrichtungen. In jedoch eine Obduktion keinesfalls als Nordhessen wird die gerichtsmedizieine Art Kontrolle über die gelaufene nische Versorgung durch die UniverDiagnostik und Therapie sehen. Die sität Gießen abgedeckt. Wir stellen Aufgaben einer Obduktion liegen in der Staatsanwaltschaft dafür die Obder Erkennung neuer Krankheitsbilduktionsräume im Klinikum Kassel zur der sowie eines Gestaltwandels von Verfügung. Krankheiten. Die Sektions­befunde sind grundliegende Daten für geIn welche Richtung wird sich die sundheitspolitische Entscheidungen, Arbeit der Pathologen entwickeln? sie sind eine Methode der mediziniProf. Berger: Wir werden das Mikroschen Forschung und eine der wichskop weiterhin, aber wahrscheinlich tigsten Qualitäts-Sicherungsmaßnahetwas weniger nutzen, dafür werden men sowohl für die klinische Medizin neue computergesteuerte Analysen als auch für die Pathologie. und die virtuelle Pathologie immer wichtiger. Große Hoffnungen ­ruhen Darüber hinaus ist es für die Famiauf der Molekularpathologie, die es lie oft eine wichtige Hilfe zu wissen, uns insbesondere bei der Krebsbeworan ihr Angehöriger genau gestorkämpfung ermöglichen wird, die Theben ist. Sollte eine Erbkrankheit festrapien immer genauer auf den jeweigestellt werden, können die Familien­ ligen Tumor abzustimmen. mitglieder zudem frühzeitig einen


Optimale Versorgung von Schwerverletzten TraumaNetzwerk Nordhessen-Südniedersachsen zertifiziert Etwa 35.000 Menschen müssen jedes Jahr in Deutschland aufgrund schwerer Unfälle behandelt werden. Innerhalb weniger Minuten sind Entscheidungen zu treffen, welche für die Patienten lebensrettend sein können. Damit Schwer- und Schwerstverletzten flächendeckend und rund um die Uhr die bestmögliche Versorgung zukommt, haben sich Kliniken und weitere Einrichtungen im TraumaNetzwerk Nordhessen-Südniedersachsen zusammengeschlossen, das kürzlich von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) zertifiziert wurde. Partnerschaftlich führend im TraumaNetzwerk Nordhessen-Südniedersachsen sind die beiden überregionalen Traumazentren und Maximalversorger, die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und das Klinikum Kassel. Außerdem gehört von der Gesundheit Nordhessen das Krankenhaus Bad Arolsen als zertifiziertes lokales Traumazentrum dazu. Die Kreiskliniken Hofgeismar und Wolfhagen

Bereiten den Schockraum für die Versorgung eines Schwerverletzten vor: Horst Zaspel, Pflege­ pädagogische Leitung der Zentralen Notaufnahme (ZNA) im Klinikum Kassel, ZNA-Managerin Martina Wendel-Knierim und Gesundheits- und Krankenpflegerin Alexandra Klose.

streben eine Zertifizierung an. Insgesamt nutzen im TraumaNetzwerk Göttingen-Kassel 16 zertifizierte Kliniken, acht assoziierte Mitglieder sowie andere überregionale Ansprechpartner die herausragende Infrastruktur und Expertise des neuen TraumaNetzwerks.

Für die Menschen im „Vier-Länder­ eck“ Südniedersachsen, Nordhessen, Thüringen und Ost-Westfalen dokumentiert die Zertifizierung das hohe Niveau bei der Versorgung von Schwerverletzten. Sie werden schnellstmöglich und auf bestmöglich fachlichem Niveau versorgt. Dazu sichert das Netzwerk mit seinen Strukturen unter anderem die schnellere KomVerantworten die Versorgung von Unfallopfern: Dr. Manfred Raib- munikation und Verle, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und orthopädische Chirurlegungen von Patiengie im Klinikum Kassel (links) und Dr. Peter Wotzlaw, Chefarzt Chi­ rurgie im Krankenhaus Bad Arolsen. ten sowie einen ziel-

gerichteten Austausch zwischen den Krankenversorgern. Für die Zertifizierung des TraumaNetzwerkes mussten einige Voraussetzungen erfüllt werden. Dazu zählen ■ Zusammenarbeit überregionaler, regionaler und lokaler Traumazentren ■ Zusammenarbeit mit über 14 Rettungsleitstellen in den vier Ländern ■ Traumahandy zur schnellen Kontaktaufnahme zwischen den Traumazentren, dem Rettungsdienstpersonal und dem Notarzt mit der Zielklinik ■ Verpflichtung zur Übernahme von Schwerverletzten in die beiden überregionalen Zentren ■ Einheitlicher Schockraum-Algorithmus für Schwerverletzte in allen teilnehmenden Kliniken ■ Enge Kommunikation zwischen den teilnehmenden Kliniken durch gemeinsame Fortbildungen ■ Innerklinische Qualitätszirkel sowie gemeinsames Qualitätsmanagement. StippVisite 3/2012

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Hoffnung für Patienten mit chronischer Hepatitis C Medizinische Klinik I des Klinikums setzt auf neue Therapie „Die stille Seuche“, „die unterschätzte Gefahr“ – so lauten Schlagzeilen über die Viruserkrankung Hepatitis C. Sie tritt weltweit häufiger auf als AIDS, ist aber deutlich weniger bekannt. Für die Behandlung dieser Leberentzündung wurden im vorigen Jahr in Deutschland zwei neue, vielversprechende Medikamente zugelassen, die auch in der Medizinischen Klinik I des Klinikum Kassel eingesetzt werden. Deren Direktor Prof. Dr. Frank Schuppert ist von den bisherigen Ergebnissen begeistert. Hepatitis C ist weltweit eine der ­verbreitetsten Infektionskrankheiten, laut Weltgesundheitsorganisation sind mehr als 170 Millio-

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nen Menschen infiziert. In Deutschland sind rund 500.000 Infektionen bekannt, Ärzte gehen aber von ­einer erheb­lichen Dunkelziffer aus. Denn die ­Erkrankung macht sich auch im ­akuten Stadium nur wenig bemerkbar – durch leichtes Unwohlsein, Mü­digkeit oder leichte GrippeSymptome. „Wegen der unspezifischen Symptome wird eine ­Hepatitis C ­häufig nur zufällig entdeckt“, weiß Prof. Schuppert. In ­mindestens drei Viertel der Fälle wird eine akute ­Hepatitis C chronisch, das heißt, die Erkrankung dauert länger als sechs Monate und heilt nicht spontan aus. Das Hepatitis C-Virus schädigt die Leberzellen nachhaltig, was im Laufe von etlichen Jahren zu einer Leber-

zirrhose (Schrumpfleber) und in der Folge zu Leberkrebs führen kann. Für die Behandlung spielt der Typ des Hepatitis C-Virus eine Rolle. So verursachen in Deutschland meistens die Genotypen 1, 2 und 3 – das sind unterschiedliche genetische Variationen des Virus`– die Krankheit. Gleichzeitig ist der Genotyp 1 besonders schwierig zu behandeln. „Mit der neuen Medikamenten-Kombination verbessern sich für die Patientinnen und Patienten mit einem Genotyp 1-Virus die Heilungschancen ganz erheblich“, so Prof. Schuppert. Bisher wurden die Patienten standardmäßig mit pegyliertem Interferon (einem speziellen Eiweiß) in Kombination mit dem Virushemmer Riba-


Können mit Hilfe des neuen Fibroscan-Gerätes die Lebersteifigkeit messen, die wiederum Hinweise auf eine Leberschädigung gibt: Oberarzt Dr. Sunke Habben (vorn) und Klinikdirektor Prof. Dr. Frank Schuppert.

virin behandelt. Damit konnten nach Angaben des Leberspezialisten ca. 40 Prozent der zuvor unbehandelten Patienten geheilt werden. Ergänze man die Therapie um eines der beiden neuen Medikamente (die Proteaseninhibitoren Boceprevir oder Telaprevir), so erhöhe sich die Heilungsrate auf etwa 70 Prozent. Besonders deutlich macht sich der Fortschritt aber bei den „Relapsern“ bemerkbar. Hier handelt es sich um Patienten, bei denen unter Therapie das Hepatitis C-Virus verschwunden, 24 Wochen nach der Therapie aber erneut nachgewiesen wurde. Behandelt man diese zuvor schon einmal erfolglos behandelten Patienten erneut mit demselben Therapieschema, so liegt die Erfolgsrate nur bei 10 bis 20 Prozent. Dank der neuen Medi­kamente können aber nun auch ca. 70 Prozent dieser Patienten geheilt werden. Gemeinsam mit zwei gastroenterologischen Praxen in Kassel (Dr. Gero Moog sowie Gemeinschaftspraxis Falk, Krause, Kuhn, Langenkamp) hat die Medizinische Klinik 1 des Klinikums (Gastroenterologie, Hepa­to­lo­

gie, Endokrinologie, Dia­ betologie, Ernährungsmedizin, Infektiologie und Allgemeine Innere Medizin) im vorigen Jahr die Hepatitis C-Studie Nordhessen gestartet, um den Einsatz der neuen DreierKombination wissenschaftlich zu begleiten. „Wir wollen prüfen, ob sich die sehr guten Daten der internationalen Studien auch bei uns in der Region reproduzieren lassen“, so Schuppert, der die Patienten gemeinsam mit Oberarzt Dr. Christian Ruis betreut.

Die an der Studie beteiligten Ärzte haben sieben Therapieschemata festgelegt, unter anderem für Patienten mit geringer Viruslast – das ist eine geringe Virenzahl im Blut -, für Patienten, bei denen nach der Therapie erneut Viren nachweisbar sind („Relapser“) und für Patienten, die während der Therapie nie virenfrei waren („Non-Responder“). Auch für Patienten mit fortgeschrittenen Leberschäden haben sie maßgeschneiderte Schemata festgelegt. Besonderes Augenmerk wurde auf die Nebenwirkungen gelegt, die durchaus erheblich sein können. Sie reichen von grippeähnlichen Symptomen über Störungen der Geschmacksempfindung bis zu Hautausschlag und Blutarmut. Dann werden ggf. eine Bluttransfusion oder Medikamente notwendig, welche die Blutbildung im Knochenmark anregen. Bisher nehmen ca. 65 Patientinnen und Patienten aus Nordhessen und benachbarten Regionen an der Studie teil. Prof. Schuppert zeigt sich mit dem Verlauf sehr zufrieden: „Die Therapie schlägt bei den meisten sehr gut an.“ Kein Patient habe bisher eine Bluttransfusion oder entsprechende

Medikamente zur Anregung der Blutbildung benötigt. Auch die Nebenwirkungen im Bereich der Haut sind gut beherrschbar. Da die Therapie fast ein Jahr dauert, seien abschließende Aussagen allerdings noch nicht möglich. „Von einer Heilung können wir erst sprechen, wenn ein Patient 24 Wochen nach der Therapie virusfrei ist.“ Während und nach der Behandlung werden die Patienten engmaschig überwacht. „Vor Studienbeginn haben wir bei unseren Patienten eine Leberpunktion gemacht. Dabei wird unter örtlicher Betäubung mit einer Hohlnadel ein kleines Stück Lebergewebe entnommen und untersucht“, erläutert Prof. Schuppert. Anhand dieser Probe wird der Grad der Fibrose (Gewebeumbau) und der Grad der Entzündung festgestellt. Der Zustand der Leber wird auch in den folgenden Jahren regelmäßig geprüft. Dank eines neuen Fibroscan-Gerätes in der Medizinischen Klinik 1 ist dazu nicht immer eine Punktion nötig. Bei diesem Verfahren wird mit Ultraschallwellen die Lebersteifigkeit gemessen, ein Maß für den Gewebeumbau. Je größer die Steifigkeit und je geringer die Leber­elastizität, desto fortgeschrittener ist die Schädigung der Leber. Prof. Schuppert bezeichnet die neue Therapie als einen Durchbruch bei der Bekämpfung der chronischen Hepatitis C. Anders als bei Hepatitis A oder B gibt es nämlich keine Schutzimpfung gegen die Lebererkrankung, die vor allem durch infiziertes Blut oder andere Körperflüssigkeiten übertragen wird. Früher waren auch Blutkonserven eine mögliche Ansteckungsquelle, weil das Virus erst 1989 nachgewiesen wurde. „Heute infiziert sich aber in Deutschland niemand mehr durch eine Bluttransfusion mit Hepatitis C“, stellt der Klinikdirektor klar. „Alle Blutkonserven werden inzwischen auf diese Viren kontrolliert und sind vollkommen sicher.“ StippVisite 3/2012

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Mehr Platz für die Eltern von kranken Kindern Star Care Elternhaus hat zusätzliche Apartments gemietet Das Star Care Elternhaus am Klinikum Kassel hat seine Kapazitäten erweitert. Ab sofort stehen für Eltern kranker Kinder drei zusätzliche Wohnungen in der Mönchebergstraße 48 B zur Verfügung. „Wir freuen uns, dass wir nach längerer Suche ganz in der Nähe des Elternhauses und des Zentrums für Frauen- und Kindermedizin fündig geworden sind“, so Petra Schade, Geschäftsführerin der Elternhaus gGmbH.

Das Star Care Elternhaus wurde 2009 eröffnet, um den Eltern kranker Kinder ein Zuhause auf Zeit, eine Möglichkeit zum Rückzug und zum Austausch mit anderen Eltern zu bieten. Es wird größtenteils von Eltern genutzt, deren Kind für längere Können den Eltern kranker Kinder nun mehr Zimmer anbieten: Das Zeit im Krankenhaus Elternhaus-Team mit Frauke Döring, Petra Schade und Sigrid Berge (von links) in einer der neuen Wohnungen. aufgenommen wird für Frauen- und Kindermedizin am Die neuen Wohnungen verfügen – Frühgeborene, Kinder mit schweKlinikum hat sich der Bedarf noch erüber jeweils zwei Zimmer (zum Teil ren Brandverletzungen oder schweren höht. Zusammen mit den sieben Zimmit Balkon), ein Bad und eine kleine neurologischen Erkrankungen, Intenmern im Star Care Elternhaus stehen ­Küche. Für Geschwisterkinder ist bei sivpatienten und krebskranke Kinder. nach Angabe von Petra Schade nun Bedarf ein Beistellbett vorhanden. 13 Zimmer zur Verfügung, so dass es Die Eltern können außerdem die Seit zwei Jahren ist das Haus kontinuWartelisten künftig hoffentlich nur sonstigen Angebote (Garten, Waschierlich voll belegt, so dass die Verantnoch in Ausnahmefällen geben werde. maschine) des Star Care Elternhauwortlichen schon länger nach zusätzses in der Mönchebergstraße 52 nutlichen Quartieren gesucht hatten. Mit Die Elternhaus gGmbH war 2007 von zen, das rund 100 Meter entfernt dem Umzug des Kinderkrankenhauses drei gemeinnützigen Kasseler Vereiliegt. Park Schönfeld in das neue Zentrum nen gegründet worden: Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus e.V., Verein für krebskranke Kinder e.V. und freuNde – Verein der Freunde und Förderer der Neuropädiatrie am Klinikum Kassel e.V. Die Elternhaus gGmbH wird zum großen Teil mit Spenden finanziert, daher freuen sich die Verantwortlichen weiterhin über Wir sind für Sie da. Häusliche Alten- und Krankenpflege Unterstützung. Häusliche Kinderkrankenpflege

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Spendenkonto Elternhaus gGmbH: 2173061 bei der Kasseler Spar­ kasse, BLZ 52050353 Kontakt Elternhaus: Tel: 0561/92976810 Mail: info@elternhaus-kassel.com


Spannende Vorbereitung auf den Berufsalltag Pilotprojekt „Schülerstation“ im Krankenhaus Bad Arolsen Es war spannend, manchmal aufregend und sehr lehrreich: 13 Schülerinnen und Schüler des dritten Ausbildungsjahres der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Bad Arolsen übernahmen im Juni für knapp zwei Wochen die Regie und Verantwortung der chirurgischen Station CO im Krankenhaus Bad Arolsen. Ideengeber dieses Pilotprojekts innerhalb der Gesundheit Nordhessen waren die beiden Gesundheits- und Krankenpflegerinnen sowie Praxisanleiterinnen Bärbel von Hagen und Barbara Heidemann aus Bad Arolsen. Sie hatten überlegt, wie die Auszu­ bildenden noch besser auf den beruflichen Alltag vorbereitet werden könnten. Unter der Leitung der Gesundheitsund Krankenpflegeschule arbeiteten die Praxisanleiter des Krankenhauses in verschiedenen Arbeits­ gruppen an der konkreten Umsetzung des Projekts. Dabei ging es beispielsweise um rechtliche Fragen und die speziellen Arbeitsabläufe der Station. In der Vorbereitungszeit erstellten die ­Schüler selbstständig ihren Dienstplan und wählten ihre Stationsleitung. „Wir ­haben uns bewusst für eine Projektdauer von fast zwei Wochen entschieden, damit die Auszubildenden wie im Stationsalltag im Früh-, Spät- und Wochenenddienst sowie in wechselnden Teamzusammensetzungen tätig sind“, so Schulleiterin ­Barbara Streitbürger. „Dieser Zeitraum hat sich eindeutig bewährt. Nach einigen Startschwierigkeiten lief es sehr gut.“

Haben gemeinsam mit den anderen Auszubildenden die Herausforderung gemeistert, selbstständig eine Station zu leiten: Die Schülerinnen Katharina Rau, Denise Paulus, Shirin Mohamed (hinten von links) mit Barbara Heidemann (Gesundheits- und Krankenpflegerin, Praxisanleiterin) und Cornelia Ziegler (Gesundheits- und Krankenpflegerin, stellv. Stationsleitung und Praxisanleiterin) und den Patienten Willi Mütze (links) und Uwe Hauser.

Für die Schülerinnen und Schüler war – neben der Vor- und Nachbereitung von operierten Patienten – vor allem die Organisation des Stationsalltags mit seinen unvorhersehbaren Ereignissen eine Herausforderung. Ihre Rückmeldungen sind insgesamt sehr positiv. Shirin Mohamed (Stationsleitung im Projekt) sagt: „Wir hatten sehr viel Spaß beim Projekt. Es war eine gute Vorbereitung für das praktische Examen, da wir kontinuierlich unter Beobachtung standen und so die Prüfungssituation trainieren konnten. Wir haben gelernt, Angehörige umfassend zu beraten und einzubinden. Besonders habe ich meinen Blick für wesentliche und unwesentliche Aufgaben geschärft.“ Denise Paulus ist „selbstsicherer geworden und kann nun viel besser frei sprechen.“ Ihre Angst vor der Prüfung ist geringer geworden. Das hat sie besonders durch die Übergabe und die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgrup-

pen gelernt. Auch Katharina Rau findet, dass ihr Selbstbewusstsein durch das Projekt gestärkt wurde. „Wir haben gelernt, im Team zusammenzuarbeiten und Aufgaben zu verteilen. Der Zusammenhalt in unserer Gruppe ist größer geworden, so dass wir ruhiger in die Prüfungen gehen. Außerdem habe ich weniger Angst vor dem beruflichen Alltag nach dem Examen.“ Die Patientinnen und Patienten auf der Station mussten sich wegen der Versorgungsqualität übrigens keine Sorgen machen: Im Hintergrund standen jederzeit qualifizierte Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter als Ansprechpartner zur Verfügung. Informationen zur Ausbildung an der Gesundheits- und Kranken­ pflegeschule Bad Arolsen bei ­Barbara Streitbürger, Telefon 05691 800-367, Mail: barbara.streitbuerger@gesundheitnordhessen.de. StippVisite 3/2012

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In schwieriger Zeit Hoffnung auf gesundes Leben stärken Verein für krebskranke Kinder Kassel e.V. besteht seit 25 Jahren Um die 1.800 Kinder erkranken in Deutschland jedes Jahr an Krebs. Mit der Diagnose ändert sich für die Kinder und ihre Familien das bisherige Leben schlagartig. Hilfe und Unterstützung in der schwierigen Zeit bietet ihnen der Verein für krebskranke Kinder Kassel e.V., der im Juni mit vielen Gästen sein 25-jähriges Bestehen feierte. Immer lag dem Verein das Wohl des erkrankten Kindes und dessen Familie am Herzen. So entstanden im Laufe der Jahre viele Projekte und Aktivitäten, um die Betreuung der jungen Patientinnen und Patienten konkret zu verbessern – durch Freizeitaktivitäten, psychologische Hilfe und zusätzliche Klinikausstattung. Beispielsweise gibt es regelmäßig ein Elternfrühstück auf der kinderonkologischen Station im Klinikum Kassel und für die Patienten das Sandmännchenprojekt, bei dem jeden Abend junge Menschen ehrenamtlich auf der Station „Gute Nacht-Geschichten“ vorlesen. In der Geschwistergruppe erleben die Brüder und Schwestern erkrankter Kinder einmal im Monat einen besonderen Tag. Beim Huskyprojekt konnten fünf ehemals krebskranke Jugendliche mit ­Betreuern und ärztlicher Begleitung in der Wildnis Schwedens auf einer Huskyfarm neue Kraft und Selbstbewusstsein tanken. Die Besuche der Klinikclowns, Weihnachtsgeschenke, Familienfreizeiten nach Heidelberg und Sylt, die Erfüllung von besonderen Wünsche und vieles mehr werden ebenfalls vom Verein organisiert und

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Kraft und Selbstbewusstsein auf der Huskyfarm tanken: Junge Patienten mit Oberärztin Dr. Martina Rodehüser (rechts) und Betreuer Andreas Döring.

finanziert. Über die Deutsche Leukämie-Forschungshilfe unterstützt der Verein außerdem wissenschaftliche Arbeiten. Der Verein für krebskranke ­Kinder Kassel wurde 1987 von Eltern am Kinderkrankenhaus Park Schönfeld gegründet und vom Pflegepersonal und Ärzten unterstützt. Von fünf Gründungsmitgliedern ist der Verein auf 125 Mitgliedsfamilien angewachsen und hat mittlerweile rund 500 Familien mit einem krebskranken Kind begleitet. Zwischen 150.000 und 200.000 Euro sind in Hilfen ganz unterschiedlicher Art geflossen. Außerdem hat der Verein gemeinsam mit zwei anderen Vereinen die Elternhaus gGmbH gegründet, welche seit 2009 das Elternhaus am Klinikum Kassel betreibt (s. Seite 10).

Alle Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich für den Verein und waren in ihren Familien selbst mit der Krebserkrankung eines Kindes konfrontiert. „Bei der Erkrankung eines Kindes haben wir selbst erlebt, wie wichtig in dieser belastenden Situation die Unterstützung durch den Verein ist“, so die Vorsitzende Frauke Döring. Der Vorstand freut sich sehr, dass die Kinderonkologie nun am Klinikum Kassel in einer der modernsten Kinderkliniken Deutschlands untergebracht ist. Diese positive Entwicklung mache Hoffnung auf die Zukunft. Ein besonderer Dank geht an alle, die auf oder für die kinderonkologische Station arbeiten und ohne deren Unterstützung die Arbeit des Vereins wesentlich schwieriger wäre.


Neue Pflegedirektorinnen für vier Krankenhäuser Kathy Mehler und Jutta Wagner mit neuen Funktionen Im Krankenhaus Bad Arolsen sowie in den Kreiskliniken Kassel sind seit dem Sommer neue Pflegedirektorinnen im Einsatz: Kathy Mehler im Krankenhaus Bad Arolsen und in der Kreisklinik Wolfhagen, Jutta Wagner in den Kreiskliniken Hofgeismar und Helmarshausen. Kathy Mehler (46) hat ihre Krankenpflegeausbildung an den damaligen Städtischen Kliniken Kassel absolviert (heute Klinikum) und hat anschließend dort und an der Werner-WickerKlinik in Bad Wildungen-Reinhardshausen sechs Jahre Berufserfahrung als Krankenschwester gesammelt. Seit 1995 ist sie mit verschiedenen Aufgaben am Krankenhaus Bad Arolsen tätig: Mehr als zehn Jahre war sie auf der Intensivstation im Einsatz, seit 2005 war sie außerdem Mitglied im Qualitätsmanagement-Team. 2007 übernahm Kathy Mehler die Funktion der QualitätsmanagementBeauftragten für das Krankenhaus Bad Arolsen und absolvierte u.a. die Fortbildung zur externen KTQ-Auditorin (KTQ = Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen). Dadurch ist sie befähigt, in

anderen Krankenhäusern eine KTQ-Zertifizierung als Visitorin durchzuführen. Auch das Krankenhaus Bad Arolsen ist nach KTQ zertifiziert. Ihr Kathy Mehler nebenberufliches Studium Pflegemanagement an der Hamburger Fernhochschule hat die Bad Arolserin dieses Jahr als Diplom-Pflegewirtin abgeschlossen. Auch Jutta Wagner hat ihren Beruf von der Pike auf gelernt. Nach der Ausbildung zur Krankenschwester am Universitätsklinikum Marburg hat die 51-Jährige die Weiterbildung zur Fachkrankenschwester für Anästhesie- und Intensivpflege sowie Weiterbildungen zur Stationsleitung, Pflegedienstleitung und Lehrerin für Pflegeberufe absolviert. Von 1982 bis 1989 war sie auf verschiedenen Stationen der Universitätsklinik Marburg tätig, dann wechselte sie an die Universitätsklinik Göttingen. Dort war sie auf der allgemeinchirurgischen Intensivstation beschäftigt, seit 1991

als stellvertretende Stationsleitung. Von 1995 bis 2002 arbeitete Jutta Wagner als Abteilungsleitung und später als stellvertretende PflegeJutta Wagner dienstleitung am Roten Kreuz Krankenhaus Kassel. Seit 2003 war sie Direktorin des Pflegedienstes und Mitglied der Krankenhausleitung des Evangelischen Vereinskrankenhaus Hann. Münden (heute: Krankenhaus Hann. Münden). Berufsbegleitend studiert sie Pflegemanagement. Kathy Mehler tritt in Bad Arolsen die Nachfolge von Helmut Zeilfelder an, welcher nun Pflegerischer Geschäftsführer am Klinikum Kassel ist. Der bisherige Pflegedirektor der drei Kreiskliniken, Peter Wieddekind, ist in ein anderes Unternehmen gewechselt. Mit der Neu-Besetzung der Pflegedirektionen erfolgte auch die organisatorische Änderung, dass nun jeweils zwei benachbarte Krankenhäuser unter einheitlicher Pflegeleitung stehen.

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Dr. Peter Hülsmann leitet Chirurgie

Dr. Peter Hülsmann

Neuer Chefarzt der Hauptabteilung in zwei Kreiskliniken Ein Fachmann auf mehreren chirurgischen Gebieten leitet seit Juli die Hauptabteilung Chirurgie der Kreiskliniken Hofgeismar und Helmars­hau­sen. Dr. Peter Hülsmann ist sowohl Facharzt für Allgemeine Chirurgie als auch Facharzt für Unfall- und Orthopädische Chirurgie. „Wir sind froh mit Dr. Peter Hülsmann einen erfahrenen Chirurgen für unsere Hauptabteilung gefunden zu haben, der das ganze chirurgische Spektrum, das in unseren Häusern benötigt wird, abdecken kann. Dabei ergänzen sich die Schwerpunkte von Dr. Hülsmann und Michael Szkopek, mit dem er kollegial zusammenar-

beitet, sehr gut“, sagt Julia Prieß, Geschäftsführerin der Kreiskliniken. Peter Hülsmann studierte Humanmedizin an der Universität Münster, und war in seiner Assistenzarztzeit in Warburg, Herford und Wuppertal tätig. Danach arbeitete er über 15 Jahre als Oberarzt am St. Petri-Hospital Warburg. Von 2008 bis 2011 war er dort Kommissarischer Abteilungsleiter. Zuletzt war er als Sektionsleiter Unfallchirurgie im Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie der Klinik für Chirurgie am Krankenhaus Johanneum Wildeshausen (Niedersachsen) tätig.

Neben den zwei Facharzttiteln besitzt der 53-Jährige die Zusatzbezeichnungen Sportmedizin und Spezielle Unfallchirurgie. Außerdem ist er D-Arzt und Rettungsarzt. Dr. Peter Hülsmann der in Warburg wohnt, freut sich auf die Aufgabe, in kollegialer Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Ärzten das Behandlungsspektrum der Kreiskliniken zu erweitern. „Für mich sind hier alle Voraussetzungen gegeben, wohnortnah die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung auf breiter Basis sicherzustellen.“

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DJ Jobst sorgt für bekannte Rhythmen in der SWA „Musik ist Trumpf“ und das bei Kaffee und leckerem Kuchen. Beides kann – wer möchte – im Sonntagscafé in der Seniorenwohnanlage (SWA) Lindenberg genießen. Das Sonntagscafé ist seit Jahren eine feste Institution in der SWA. Bewohnerinnen und Bewohner, Gäste und Angehörige besuchen das Café regelmäßig, um ein paar gesellige Stunden zu verbrin-

gen. Einmal im Monat bereichern externe Musiker den Sonntagnachmittag mit ihrer musikalischen Unterhaltung.

Bekannter Anblick in der SWA Lindenberg: Harald Jobst mit dem Mikrofon in der Hand.

„Das können wir auch, dieses Angebot können wir ergänzen“, sagten sich einige Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Betreutem Wohnen. Und so entstand die Idee, einmal im Monat ehrenamtlich ei-

Viel Sonne zum Sommerfest

Unzählige Sonnenblumen schmückten die Gartenanlage der Seniorenwohnanlage Fasanenhof, als Mitte August dort das Sommerfest stattfand. Bei strahlendem Sonnenschein genossen weit über 150 Gäste zunächst Kuchen und Kaffee. Viele Bewohnerinnen und Bewohner nutzten die Gelegenheit, ihre Familien einzuladen sowie Bekannte aus den SWA zu treffen. Später bereitete die Servicegesellschaft ökomed ein vielfältiges Grillbüfett zu. Bei sommerlichen Getränken und Musik der Gruppe „Superjet“ (Foto) – von DJ Ötzi über Conny Froboess bis Andrea Berg – feierten die Gäste bis in die Abendstunden.

nen Discjockey (DJ) zu stellen. Geblieben von ihnen ist Harald Jobst, der mit seiner Frau seit 2006 im betreuten Wohnen der SWA Lindenberg lebt. Der 72-Jährige ist ehrenamtlich im Beirat tätig und engagiert sich auch sonst, wo Hilfe benötigt wird. Harald Jobst legt einmal im Monat aus seinem schier unerschöpflichen Musik-Reservoir die richtige „Platte“ auf, sorgt mit bekannten Liedern zum Mitschwingen und animiert die anderen Gäste dazu, auch einmal das Tanzbein zu schwingen. Nicht nur den Gästen gefällt‘s, auch DJ Jobst. „Ich mach das, weil`s Spaß macht!“

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Gesundheitsurlaub für Körper und Seele im Heilbad Pieˇst’any

Seit dem 19. Jahrhundert überzeugt das Heilbad Piešt‘any im Westen der Slowakei durch seine einmaligen Heilmittel, das regionale Thermalwasser und der Schwefelschlamm. Auf einer Insel im zweitgrößten Fluss des Landes, der Waag, entstand das Zentrum des berühmten Heilbades. Hier erwartet die Gäste bis heute eine ruhige, entspannte Atmosphäre mit Thermalquellen, Kurhäusern und gepflegter Parkanlage. Die einmalige Kombination der Komponenten Wasser und Schlamm lindert vor allem Beschwerden des Bewegungsapparates. Heute bietet Piešt‘any Heilmethoden und Kuranwendungen nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Über 60 verschiedene Therapien von Massage über Licht- oder Sauerstofftherapie bis zu Inhalationen stehen zur Auswahl und ermöglichen individuell angepasste Kuraufenthalte. COVER_2012_FINAL_Layout 1 23.11.11 12:44 Seite 7

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FIT Reisen Jahreskatalog 2012: ­ Kur- und Spa-Oasen weltweit Im Jahreskatalog 2012 präsentiert FIT Reisen auf 332 Seiten 334 Hotels in 185 Destinationen und 35 Ländern. Dabei ergänzen 47 neue Resorts das Portfolio. Das Angebot umfasst die ganze Palette der Wellness- und Gesundheitsreisen: Von Ayurveda und Thalasso über Klassische Heil-

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kuren und Medical Beauty bis zu Fastenkuren und der Burnout Prävention. Möchten Sie einen Aufenthalt im Heilbad Piešt‘any gewinnen? Zusammen mit FIT Reisen verlost das Heilbad einen Gutschein über eine Schnupperkur mit drei Übernachtungen im Doppelzimmer inklusive Halbpension für zwei Personen im Hotel Balnea Palace****. Zum Paket gehören drei Anwendungen sowie Transfer entweder ab Bratislava oder Wien und zurück. Der Gutschein ist bis zum 6. April 2013 gültig je nach Verfügbarkeit. Beantworten Sie bitte folgende Fragen: • Wie lang reicht die Tradition des Heilbads Piešt‘any zurück? • Was sind die beiden berühmten Heilmittel? • An den Ufern welches Flusses liegt das Heilbad? • Wie viele Hotels präsentiert FIT Reisen in seinem Jahreskatalog 2012? Antworten bitte mit Adresse und Telefonnummer an: Redaktion StippVisite, Bockhorn 1, 29664 Walsrode. Einsendeschluss ist der 20. November 2012. Viel Glück! Gewinnerin des Reisequiz aus der Sommerausgabe der StippVisite ist: I. Hess aus Allendorf. Sie gewinnt ein Arrangement „Römische Wellnesstage“ für zwei Personen mit zwei Übernachtungen mit Halbpension im 4*Superior Hotel Park Plaza Trier. Herzlichen Glückwunsch!

Fotos: © FIT Gesellschaft für gesundes Reisen GmbH und das Hotel Balnea Palace****

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Das StippVisiteKreuzworträtsel efasit MED: Rund-um-Pflege für sensible Diabetikerfüße Richtige Fußpflege ist ­wichtig – insbesondere für ­Diabetiker, bei denen ein erhöhtes Risiko für Fußprobleme besteht. Die Produkte der Serie efasit MED mit 5 Prozent Urea sind speziell auf die Haut von Diabetikern abgestimmt, indem sie der Haut Feuchtigkeit zuführen und sie mit ­hochwertigen ­Pflegestoffen versorgen. Der efasit MED Fußbalsam mit Urea, Jojobaöl und Provitamin B5 glättet, pflegt und beruhigt die trockene und sensible Fußhaut. Der Feuchtigkeitsspender Urea in Kombination mit wertvollem Jojobaöl und Provitamin B5 in der efasit MED Hornhaut & Schrundensalbe stärken die Barrierefunktion der Haut und wirken Juckreiz, ­Rissen, verhornten Hautpartien und Schrunden entgegen. Für eine gesunde Hautflora und geschmeidige Füße sorgt die ­efasit MED Fußcreme, die neben feuchtigkeitsspendender Urea den Wirkstoff Mikrosilber enthält. Durch seine antimi­ kro­bielle Wirkung reduziert das Mikrosilber die Bakterienentwicklung der Füße. Zusätzlich wird die natürliche Barrierefunktion der Haut gegen äußere Einflüsse unterstützt. Mit dem richtigen Lösungswort haben Sie die Chance, ein Pflege­set rund um die Füße zu gewinnen. Schicken Sie das ­Lösungswort bis zum 20. November an: Das Lösungswort aus der Sommerausgabe der StippVisite lautete „FloraFarm“. ­Eines von sechs Sets von GESINE W früh. und spät. gewinnen: K. Klockner, Lohfelden; B. Pakidis, Rüsselsheim; E. Worbs-von Kross, Itzehoe; M. Freund, Bergisch-Gladbach; R. Röber, Quedlinburg; S. Petschauer, Leipzig. Herzlichen Glückwunsch!

Redaktion StippVisite Bockhorn 1 29664 Walsrode Einsendeschluss ist der 20. November 2012 StippVisite 3/2012

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Kontaktliste Gesundheit Nordhessen Holding

www.gesundheit-nordhessen.de, E-Mail: info@gesundheit-nordhessen.de

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Klinikum Kassel GmbH Augenklinik Prof. Dr. Rolf Effert Hautklinik Prof. Dr. Rainer Rompel HNO-Klinik Prof. Dr. Ulrike Bockmühl Institut für Labormedizin PD Dr. Karl H. Reuner

Mönchebergstraße 41–43, 34125 Kassel, Tel. 0561/980-0

Tel. 980-3901

Kinderradiologie Dr. Alfred E. Horwitz

Tel. 980-3051

Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin Prof. Dr. Adrian Gillissen Tel. 980-5285

Tel. 980-4053

Klinik für Neurochirurgie Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger

Tel. 980-2776

Klinik für Neurologie Prof. Dr. Andreas Ferbert

Institut für Pathologie Prof. Dr. Irina Berger

Tel. 980-4001

Klinik für Allgemeinund Viszeralchirurgie Prof. Dr. Jürgen Faß Darmzentrum

Tel. 980-5275 Tel. 980-5152

Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie Prof. Dr. Michael Tryba Tel. 980-3001 Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Prof. Dr. Thomas Dimpfl Tel. 980-3040 Kreißsaal Tel. 980-5400 IBZ – Interdisziplinäres Brustzentrum Tel. 980-5320 Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie PD Dr. Ali Asghar Peivandi Tel. 980-5260 Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Prof. Dr. Friedrich K. Tegtmeyer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderanästhesie und Intensivmedizin Dr. Thomas Fischer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderchirurgie und Zentrum für schwerbrandverletzte Kinder Dr. Peter Illing Tel. 980-5501

Medizinische Klinik I Prof. Dr. Frank Schuppert

Tel. 980-5270

Medizinische Klinik II Prof. Dr. Rainer Gradaus Prof. Dr. Jörg Neuzner

Tel. 980-5250

Tel. 980-4050

Medizinische Klinik III Prof. Dr. Jörg Plum

Tel. 980-5265

Tel. 980-4051

Medizinische Klinik IV Prof. Dr. Martin Wolf

Tel. 980-3046

Zentrale Notaufnahme

Tel. 980-5001

Tel. 980-5501

Klinik für Neuropädiatrie und Sozialpädiatrisches Zentrum Prof. Dr. Bernd Wilken

Tel. 980-3096

Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie PD Dr. Michaela Nathrath Tel. 980-5501 Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie Leitung Handchirurgie Gunther Schuster Tel. 980-3811 Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Dr. Johannes Kipp Tel. 980-2551 Klinik für Thoraxchirurgie Dr. Sebastian Kellner

Tel. 980-5280

Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie Dr. Manfred Raible

Tel. 980-4026

Klinik für Urologie Prof. Dr. Björn Volkmer

Tel. 980-4052

Ludwig-Noll-Krankenhaus Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Dennhäuser Straße 156 Tel. 4804-0 Prof. Dr. Martin Ohlmeier Tel. 4804-401

Zentrum für Diagnostische und Interventionelle Radiologie Prof. Dr. F.-P. Kuhn Tel. 980–5075 Neuroradiologie Dr. Ralf Siekmann

Tel. 980-5074

ZMV: Gynäkologie

Tel. 980-5307

HNO

Tel. 980-4053

Labormedizin

Tel. 980-2776

Neurochirurgie

Tel. 980-3087

Nuklearmedizin

Tel. 980-4011

Pathologie

Tel. 980-4001

Radiologie

Tel. 980-5114

Strahlentherapie

Tel. 980-2730

Appartements

Tel. 980-2224

Blaue Helferinnen

Tel. 980-2825

Diabetes- u. Ernährungsberatung Tel. 980-2955 Klinikseelsorge Tel. 980-2820 (kath)/-2822 (ev) Sozialdienst

Tel. 980-2800

Reha-Zentrum Standort Klinikum Kassel Mönchebergstraße 41–43 Tel. 0561/980-2830

Standort Gesundheitszentrum Wilhelmshöher Allee 91 Tel. 0561/98794-0

Krankenhaus Bad Arolsen GmbH Innere Medizin Walter Knüppel, Dr. Bertolt Linder Tel. 800-161 Chirurgie Dr. Peter Ahrens, Dr. Peter Wotzlaw Tel. 800-222

Große Allee 50, 34454 Bad Arolsen, Tel. 05691/800-0

Anästhesie Dr. Rudolf Alexi, Christian Feine

Tel. 800-0

Gynäkologie/Geburtshilfe Dr. H.-Achim Hertig Britt-Marie Jansson Dr. Ulrich Streich

Tel. 2057

Kreiskliniken Kassel GmbH Kreisklinik Helmarshausen

Am Fahlenberg 2–8 34385 Bad Karlshafen Tel. 05672/998-0 Innere Medizin Andreas Hebbeker Tel. 998-187 Carsten Horay Tel. 998-95 185 Chirurgie Dr. Wolfgang Müller Tel. 998-182 Dr. Peter Hülsmann Tel. 998-550 Michael Szkopek Tel. 998-550 Anästhesie/Intensivmedizin Dr. Adam Wozniak Tel. 998-173

Kreisklinik Hofgeismar

Liebenauer Straße 1 34369 Hofgeismar Innere Medizin Dr. Ulrich Braner Dr. Wilhelm Schmidt Chirurgie Axel Schneider Dr. Thomas Sürig Dr. Peter Hülsmann Michael Szkopek Gynäkologie/Geburtshilfe Joachim Kuhl Anästhesie/Intensivmedizin Dr. Stefan Mähler

Seniorenwohnanlagen Kassel siehe rechte Seite

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Kreisklinik Wolfhagen

Tel. 05671/81-0 Tel. 81-400 Tel. 81-300 Tel. 81-630 Tel. 81-630 Tel. 2006 Tel. 81-500

Am kleinen Ofenberg 1 34466 Wolfhagen Innere Medizin Dr. Norbert Krauss Chirurgie Dr. Peter-Josef Frings Gynäkologie/Geburtshilfe Dr. Marion Reif-Kaiser Dr. Julia Jungermann Dr. Werner Prinz Anästhesie/Intensivmedizin Mohamed Al Batani Dr. Uwe Hecht HNO-Heilkunde Frank Dastych, Uwe Simon, Martin Stahl, Thomas Storm

Tel. 05692/40-0 Tel. 40-150 Tel. 40-500

Tel. 988550 Tel. 40-505 Tel. 40-504 Tel. 2270


Liebe Patientin, lieber Patient, die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher in den Kliniken

   

• prüfen Anregungen und Beschwerden der Patienten und der Angehörigen, • wenden sich mit deren Einverständnis an die zuständigen Stellen und versuchen zu vermitteln,

Ambulante Pflege Betreutes Wohnen Stationäre Pflege Kurzzeitpflege

Marlies Rohrbach, Klinikum Kassel

• nehmen gern auch positive Erfahrungen entgegen und geben sie weiter. Iris Zaeske, Klinikum Kassel

Klinikum Kassel: Marlies Rohrbach, Sprechzeiten donnerstags 14.30 bis 16 Uhr, Zentrum für Frauen- und Kindermedizin: Iris Zaeske, Sprechzeiten dienstags 14.30 bis 16 Uhr;

In den besten Händen Seniorenwohnanlagen und Pflegedienst Gudrun Burlon, Ludwig-Noll-Krankenhaus

jeweils Haus 14, Eingang A, Zimmer 2, Tel. 0561/980-2811, Briefkasten im Eingangsbereich von Haus 14, der aber nicht täglich geleert wird. Ludwig-Noll-Krankenhaus: Gudrun Burlon, mittwochs von 15.30 bis 16.30 Uhr, Haus 2, Dachgeschoss Krankenhaus Bad Arolsen: Gerda Schmalz und Ursula Halbich, montags von 11 bis 12 Uhr, Raum gegenüber Patientenaufnahme, Tel. 05691/800-172

Ursula Halbich, Gerda Schmalz, Krankenhaus Bad Arolsen Krankenhaus Bad Arolsen

Brigitte Briel, Kreisklinik Hofgeismar

Kreisklinik Helmarshausen: Eckhart Deutsch, dienstags 15 bis 18 Uhr, telefonisch über Zentrale 05672/998-0

Ob Betreutes Wohnen, Kurzzeitpflege, ambulante Pflege oder stationäre Pflege - für Ihre Lebensqualität bis ins hohe Alter. Machen Sie sich rechtzeitig Gedanken über Ihren dritten Lebensabschnitt. Wir sind für Sie da. Seniorenwohnanlagen Kassel GmbH

Kreisklinik Hofgeismar: Brigitte Briel, dienstags von 15 bis 17 Uhr, Tel. 05671/81-95555 Kreisklinik Wolfhagen: Elke Oppermann, mittwochs 9 bis 11 Uhr, Tel. 05692/40-440

Die Seniorenwohnanlagen SWA Kassel bieten Ihnen genau das an Service und Sicherheit, was zu Ihrer aktuellen Lebensgestaltung passt.

Elke Oppermann, Kreisklinik Wolfhagen

Standort Fasanenhof Hinter dem Fasanenhof 1a 34125 Kassel Telefon 0561 87983-0 Standort Lindenberg Faustmühlenweg 31 34123 Kassel Telefon 0561 95077-0

Eckhart Deutsch, Kreisklinik Helmarshausen

Ambulanter Pflegedienst Telefon 0561 87983-50

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Versprochen ist gut,

garantiert besser ist

Mehr als ein Versprechen. Bei uns dürfen Sie stets erstklassige Leistungen erwarten – davon sind wir so fest überzeugt, dass wir Ihnen die Service- und Beratungsqualität verbindlich garantieren. Sollte es trotz größter Sorgfalt passieren, dass etwas mal nicht ganz perfekt funktioniert, entschuldigen wir uns bei Ihnen im Falle einer Panne mit einer Gutschrift von 5 EURO.


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Stippvisite 03/2012 by Roberts - Issuu