Sommer 2012
StippVisite Das Patientenmagazin der Gesundheit Nordhessen
Wenn im Alter die Psyche aus dem Lot gerät Gerontopsychiatrische Bereiche am Klinikum Kassel gebündelt Fördermittel für neues Empfangsgebäude Land Hessen unterstützt Neubau mit mehr als 18 Millionen Euro Wie eine Landkarte des Herzens 3-D-Mappingsystem hilft beim Beheben von Herzrhythmusstörungen
Beschäftigte der GNH bleiben „fit4job“ Reha-Zentrum mit mehr Trainingsflächen und neuen Geräten
Herzlich willkommen!
Der Anteil der älteren Menschen in unserer Gesellschaft wächst, damit einher geht auch eine Zunahme von bestimmten psychiatrischen Erkrankungen wie Alzheimer-Erkrankung oder Altersdepression. Das Klinikum Kassel kann Menschen ab 60 Jahren mit einer psychiatrischen Erkrankung jetzt ein umfassendes Diagnose- und Therapieangebot machen. Dort sind seit kurzem die Ambulanz, die gerontopsychiatrische Tagesklinik und die Station, die sich bisher an unterschiedlichen Standorten befanden, unter einem Dach zusammengefasst. Durch die Bündelung in einem Gebäude können die Patientinnen und Patienten ohne Schwierigkeiten zwischen den verschiedenen Behandlungsformen wechseln. Außerdem kennen sie die Räumlichkeiten, so dass keine Berührungsängste bestehen. Daneben beschäftigten wir uns in dieser Ausgabe der StippVisite mit einem breiten Themenspektrum: Moderne Technik hilft den Kardiologen, Herzrhythmusstörungen genau zu orten, ein neues Netzwerk will Menschen mit Autismus und ihren Angehörigen helfen und Kinderärzte haben sich in Kassel mit der schwierigen Diagnostik von Kindesmisshandlung beschäftigt. Und wer nicht nur gedanklich, sondern auch körperlich fit bleiben will, findet jetzt im Reha-Zentrum der Gesundheit Nordhessen erweiterte Trainingsmöglichkeiten vor. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine interessante Lektüre sowie Fitness und Ge sundheit. Ihre StippVisite-Redaktion
Impressum Herausgeber: Gesundheit Nordhessen Holding AG, Mönchebergstraße 48 E, 34125 Kassel, Tel.: (05 61) 9 80-48 07, Internet: www.gesundheit-nordhessen.de, E-Mail: info@gesundheit-nordhessen.de und Juwi MacMillan Group GmbH, Bockhorn 1, 29664 Walsrode, Tel.: (0 51 62) 98 15-0, E-Mail: info@juwimm.com Redaktion und Konzept: Juwi MacMillan Group GmbH, Tel.: (0 51 62) 98 15-0 Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt: Juwi MacMillan Group GmbH, Peter Jungblut-Wischmann, Gisa Stämm Redaktion: Inga Eisel, Sebastian Heubl, Heike Nachtigall, Birgit Russell (verantwortl. für den überreg. Teil) Producer: Juwi MacMillan Group GmbH, Heiko Kleinschmidt Layout und Satz: Juwi MacMillan Group GmbH, Heiko Kleinschmidt, Jessica Rodewald, Peggy Welz Anzeigen: Juwi MacMillan Group GmbH, Jürgen Wolff, Tel.: (0 51 62) 98 15-42 Fotos: Juwi MacMillan Group GmbH, Paavo Blofield, Inga Eisel, Sebastian Heubl, Gisa Stämm, Cornelius van Velzen Titelfoto: Sabine Koch, Kinderkrankenschwester der Kinder onkologie im Klinikum Kassel Druck: Sponholtz Druck, Hemmingen Erscheinungsweise: quartalsweise Auflage StippVisite Kassel: 13.500 Für den Inhalt der Anzeigen sind die Inserenten verantwortlich. Der Nachdruck der Beiträge dieser Ausgabe bedarf, auch auszugsweise, der ausdrücklichen Genehmigung der Herausgeber. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen.
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StippVisite 2/2012
Inhalt Editorial/Impressum/Inhalt
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Fördermittelbescheid für neues Empfangsgebäude
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Wenn im Alter die Psyche aus dem Lot gerät
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Tagung in Kassel zur Diagnostik bei Kindesmisshandlung
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3-D Mappingsystem hilft, das Herz wieder in Takt zu bringen
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„Spaziergang durchs Gehirn“ bei Kasseler Gesundheitstagen
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NANo: Die Hilfen für Menschen mit Autismus verknüpfen
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„fit4job“: Mehr Trainingsmöglichkeiten im Reha-Zentrum
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E.ON Mitte Kassel Marathon: Überall leuchtete das GNH-Türkis
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Kreiskliniken unter neuer Leitung von Julia Prieß
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Helmut Zeilfelder übernimmt Führungsposition im Klinikum
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Reisequiz: Mit FIT Reisen nach Trier
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Das StippVisite-Kreuzworträtsel
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Kontaktliste Gesundheit Nordhessen
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Die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher
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Fördermittel für „Gesicht“ des neuen Klinikums Land Hessen fördert 2. Bauabschnitt mit über 18 Millionen Euro Einen Bewilligungsbescheid über 18,63 Millionen Euro hat der hessische Sozialminister Stefan Grüttner im März im Klinikum Kassel übergeben. Die Fördermittel sind für den Bau des zentralen Empfangsgebäudes vorgesehen. „Mit den geförderten Maßnahmen wird die qualitativ hochwertige medizinische Versorgung im Klinikum Kassel weiter gesichert“, erklärte der Sozialminister bei der Übergabe des Bescheides. In dem neuen Empfangsgebäude werden Empfangs- und Informationsbereiche, soziale Dienste und Bibliothek, Patientenaufnahme, Cafeteria, Personal-Speisesaal und ein Konferenzzentrum untergebracht. Auf dem Dach wird künftig der Rettungshubschrauber landen, so dass die Patienten auf dem kürzesten Weg ins Diagnostikzentrum des Klinikums gebracht werden. Dr. Gerhard M. Sontheimer, KlinikumGeschäftsführer und Vorstandsvorsitzender der Gesundheit Nordhessen, zeigte sich erfreut, dass nach der Fertigstellung des neuen Zentrums für Frauen- und Kindermedizin nun nahtlos der Bau des Empfangsgebäudes folgen könne. Das neue Gebäude sei unabdingbar, um die Patientenströme im Klinikum zu lenken und zu verteilen, schließlich sei die gesamte Erschließung auf das künftige Empfangsgebäude ausgerichtet. Sontheimer geht davon aus, dass künftig pro Stunde rund 500 Personen durch den neuen zentralen Eingang gehen werden. Darüber hinaus werde der Rundbau das „Gesicht“ des
So soll das Empfangsgebäude aussehen: Architekt Jens Buhlmann, Kassels Bürgermeister Jürgen Kaiser, Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikum Kassel, Sozialminister Stefan Grüttner, GNH-Vorstandsvorsitzender und Klinikum-Geschäftsführer Dr. Gerhard M. Sontheimer, Lutz Spannknebel vom Bereich Bau & Technik, von der Klinikum-Geschäftsführung Birgit Dilchert, Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger, Helmut Zeilfelder, Svenja Ehlers und Architekt Mathias Kirschner.
neuen Klinikums prägen und ein angemessenes Entree bilden. Das neue Empfangsgebäude ist mit 26,4 Millionen Euro Baukosten veranschlagt, so der Vorstandsvorsitzende. Sobald die Finanzierung komplett sichergestellt sei, würden die Arbeiten ausgeschrieben. Vorgesehen ist ein Baubeginn noch im Sommer 2012, geplante Fertigstellung zwei Jahre später. Der Aufsichtsratsvorsitzende, Kassels Bürgermeister Jürgen Kaiser, bekräftigte anlässlich der Übergabe, dass die Stadt weiter als kommunaler Träger mit der GNH am Markt bestehen wolle. Das Land könne stolz auf das Krankenhausunternehmen in Nordhessen sein, das schwarze Zahlen schreibe.
Das neue Empfangsgebäude stellt den zweiten Bauabschnitt der so genannten Zielplanung für das Klinikum Kassel dar. Im ersten Teil waren für 116,5 Millionen Euro ein neues Diagnostikgebäude mit zwei Stationsetagen, das neue Zentrum für Frauen- und Kindermedizin sowie eine verbindende Magistrale entstanden. Mit der Vollendung des ersten Bauabschnittes hat das Klinikum Kassel bereits eine grundlegende Umstrukturierung erfahren: Weg von der Pavillonbauweise mit vielen separaten Gebäuden hinzu zu einem kompakten Zentralklinikum mit kurzen Wegen, effizienten Arbeitsabläufen, vernetzt arbeitenden Fachrichtungen und einem neu konzipierten Notfallmanagement. StippVisite 2/2012
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Wenn im Alter die Psyche aus dem Lot gerät Gerontopsychiatrisches Zentrum mit Memory-Klinik am Klinikum Kassel Am Klinikum Kassel ist ein umfassendes Gerontopsychiatrisches Zentrum entstanden. Dort sind unter einem Dach alle Bereiche vereint, die ältere Menschen mit psychischen Erkrankungen behandeln – gerontopsychiatrische Ambulanz, Tagesklinik und Station. So kann jedem Patienten die am besten geeignete Therapie zuteil werden, und die Angebote sind optimal vernetzt. In unserer Gesellschaft gibt es immer mehr ältere Menschen, und dieser Trend wird sich in Zukunft weiter verstärken. Mit zunehmendem Alter treten bei Menschen häufiger Krankheiten auf. Einen besonderen Stellenwert haben dabei psychische Erkrankungen wie etwa Depression und die Alzheimer-Krankheit. Die Gerontopsychiatrie befasst sich mit genau diesen Patientinnen und Patienten. Bisher befanden sich auf dem Gelände des Klinikum Kassel bereits die gerontopsychiatrische Tagesklinik und Ambulanz (Gedächtnissprechstunde). Die stationären Patienten wurden im Ludwig-Noll-Krankenhaus versorgt, der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Klinikum Kassel. Im April sind diese drei Bereiche in das Haus 5 auf dem Klinikum-Gelände in der Mönchebergstraße umgezogen (ehemals Frauenklinik). Mit der Zusammenführung am Klinikum sowie 20 zusätzlichen Betten für die Geronto psychiatrie werde eine Versorgungslücke in Kassel geschlossen, betonte der Geschäftsführer des Klinikum Kassel, Dr. Gerhard M. Sontheimer, zugleich Vorstandsvorsitzender der
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anderen Kliniken des Klinikum Kassel. Etliche Patienten wiesen neben der psychiatrischen Erkrankung auch eine körperliche Erkrankung auf (beispielsweise Diabetes mellitus oder Bluthochdruck) und Klinikdirektor Prof. Dr. Martin Ohlmeier und Oberarzt Peter Fellmann im könnten nun bei Aufenthaltsraum der neuen gerontopsychiatrischen Station im Klinikum Bedarf auf ganz Kassel. kurzen Wegen Gesundheit Nordhessen. Der große zu Untersuchungen gebracht werBedarf zeige sich unter anderem daden. Umgekehrt übernimmt das Zenran, dass die Station bereits kurz nach trum auch Patienten aus den anderen Inbetriebnahme am neuen Standort Abteilungen des Klinikums, wenn eine ausgelastet gewesen sei. psychiatrische Erkrankung vorliegt. Im Gerontopsychiatrischen Zentrum werden Patientinnen und Patienten ab etwa 60 Jahren mit einer psychischen Erkrankung betreut. Die meisten von ihnen leiden an einer Demenz oder Depression, es werden aber alle psychiatrischen Krankheiten diagnostiziert und therapiert, betont Prof. Dr. Martin Ohlmeier, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Für die Patienten des Zentrums sei eine ambulante, tagesklinische oder stationäre Behandlung möglich, ein Wechsel zwischen den Behandlungsformen unproblematisch. „Da wir alles unter einem Dach anbieten, haben wir sehr gute Chancen, wirklich die passende Therapie für unsere Patienten zu finden.“ Als optimal bezeichnet Prof. Ohlmeier auch die unmittelbare Nähe zu den
Verschiedene Berufsgruppen arbeiten im Gerontopsychiatrischen Zentrum eng zusammen bei Diagnostik, Therapie und Beratung. Speziell ausgebildete Ärzte, Psychologen und Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Ergotherapeuten und Physiotherapeuten machen den Patienten Einzel- und Gruppenangebote. Diese umfassen unter anderem Psychotherapie, Bewegungstherapie, Ergotherapie und Gesprächsgruppen. Auf der Station und in der Tagesklinik werden auch gemeinsame Aktivitäten wie Kochen in den Tagesablauf integriert. Die Dauer der Behandlung im Gerontopsychiatrischen Zentrum ist – je nach Erkrankung – ganz unterschiedlich. Auf der Station bleiben die Patienten in der Regel zwei bis vier Wochen. Daran kann sich bei Bedarf eine
Weiterbehandlung in der Tagesklinik, der Ambulanz oder bei einem niedergelassenen Arzt anschließen.
weisen. Prof. Ohlmeier: „Demenz ist zudem nicht gleich Demenz. Manchmal stellt sich eine vermeintliche deIn die Tagesklinik mit mentielle Entwick11 Plätzen kommen lung in Wirklichdie Patienten monkeit als Depression tags bis freitags, jeheraus.“ Nach eiweils vom Morgen ner sorgfältigen bis zum NachmitDiagnose – ggf. tag. Abends kehren sie gemeinsam mit nach Hause zurück, anderen Abteilundamit ihre Eigenstängen des Klinikums digkeit erhalten bleibt. – erstellen die Arbeiten mit Ton ist eines der Angebote von Ergotherapeutin Ilona Kofahl (Mitte) in der Ta„Sie bleiben also in ih- gesklinik des Gerontopsychiatrischen Zentrums am Klinikum Kassel. Fachleute der Amrem vertrauten Umbulanz individuelle feld, bekommen aber trotzdem das sam gespielt, gebastelt und gesunTherapie- und Beratungspläne. „Für maximale Therapieangebot“, so Peter gen. Umgekehrt besuchen PatientinMenschen mit einer DemenzerkranFellmann, Oberarzt im Gerontopsychinen und Patienten der Tagesklinik die kung können wir durch das Zusamatrischen Zentrum. Kita und lesen dort den Mädchen und menspiel von Ambulanz, Tagesklinik Jungen vor. und Station jetzt auch in Nordhessen Das Angebot der Tagesklinik wird eine „Memory-Klinik“ anbieten“, freut durch Besonderheiten wie das ProSchwerpunkt in der Ambulanz, der sich Prof. Ohlmeier. jekt „Jung und Alt“ ergänzt: Einmal so genannten Gedächtnissprechpro Monat kommt eine Gruppe von stunde, ist die oft komplexe DiagInformation: Ambulanz 5- und 6-Jährigen aus der betriebseinostik bei Demenz. In der Ambulanz Tel. 0561/980-2213 genen Kindertagesstätte der Gesundwird geklärt, ob Gedächtnisprobleme heit Nordhessen in die Tagesklinik. Bei dem Alter entsprechend normal sind Anmeldung Station diesen Begegnungen wird gemeinoder auf eine Demenzerkrankung hinTel. 0561/980-17499
Demenz: Typische Alterserkrankung
Depressionen häufig unterschätzt
Je älter die Bevölkerung wird, umso mehr nehmen Demenzerkrankungen zu. Auffälligstes Symptom einer Demenzerkrankung sind zunächst Gedächtnisstörungen, später kommen räumliche und zeitliche Orientierungsstörungen, motorische und sprachliche Schwierigkeiten hinzu. Das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, steigt mit dem Alter. Von den 65- bis 69-Jährigen sind ca. fünf Prozent betroffen, bei den 80- bis 90-Jährigen leidet schon fast jeder Dritte an einer Demenz. Da auch Gefäßschäden eine Demenz hervorrufen können, zählen Bluthochdruck, Diabetes und bestimmte Stoffwechselerkrankungen ebenfalls zu den Risikofaktoren.
Depressionen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. In Nordhessen sind ca. 50.000 Menschen daran erkrankt. Deutlich höher liegt die Zahl derjenigen, die im Lauf ihres Lebens an einer Depression erkranken. Grundsätzlich sind Menschen aus allen Bevölkerungsgruppen und Schichten betroffen. Man unterscheidet mehrere Gruppen von Depressionen. Als eine Sonderform wird häufig die Altersdepression genannt, die im Zusammenhang mit zunehmender Vereinsamung des Betroffenen zu sehen ist. Angesichts der älter werdenden Bevölkerung wird diese eine immer größere Rolle spielen.
Demenzerkrankungen sind zwar nicht heilbar, lassen sich nach den Worten von Prof. Ohlmeier aber in ihrem Verlauf – je nach Ursache – abbremsen, teilweise auch aufhalten. Bei der Behandlung von Demenzkranken geht es insbesondere darum, die Lebensqualität so weit wie möglich zu erhalten.
Zur Behandlung von Depressionen gibt es unterschiedliche Formen der Psychotherapie, die häufig ambulant erfolgen können. Gegebenenfalls ist eine zusätzliche medikamentöse Behandlung notwendig. Ein Klinikaufenthalt kann bei schweren Verläufen der Erkrankung oder bei einer Therapieresistenz angezeigt sein
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Riesiges Interesse an medizinischer Diagnostik bei Kindesmisshandlung Tagung in Kassel vermittelt Sicherheit im Umgang mit schwierigem Thema Kindesmisshandlung kommt auch „in den besten Familien“ vor. Doch die Spuren körperlicher Gewalt sind nicht immer eindeutig zu identifizieren. Gerade Ärzte stehen vor einer großen Verantwortung, weil sie häufig die einzigen außerfamiliären fachlichen Kontakte sind. Am Klinikum Kassel fand daher im Frühjahr die inzwischen zehnte internationale Fortbildung „Medizinische Diagnostik bei Kindesmisshandlung“ statt, die von der Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung (DGfPI) ausgerichtet wird. Die Stipp-
Visite sprach mit Tagungsleiter Dr. Bernd Herrmann, Oberarzt in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Kassel. Gibt es Schätzungen, wie viele Kinder in Deutschland von Kindesmisshandlung betroffen sind? Im Gegensatz zu den USA, wo pro Jahr ca. 3 Millionen Verdachtsfälle gemeldet und ca. 800.000 bestätigt werden, gibt es in Deutschland kein Pflicht-Meldesystem und kaum gesicherte Daten oder Studien. Man schätzt, dass mindestens 5 bis 10 Prozent aller Kinder Gewalt oder Ver-
nachlässigung erfahren und 10 bis 15 Prozent sexuellen Missbrauch. Was gab vor zehn Jahren den Anstoß zur Ausrichtung der Tagung? Die Erfahrung aus vielen Vorträgen, dass zwar Interesse am Thema vorhanden war, aufgrund fehlender Literatur und Ausbildungsangebote viele Kollegen jedoch sehr unsicher waren, wie sie fachlich mit einem Verdacht umgehen sollten. Damals gab es auch noch kein einziges deutsches Lehrbuch für Mediziner zum Thema, so dass ein strukturiertes Ausbildungsangebot dringend erforderlich war.
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Kliniken Bad Wildungen
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Anfangs war es fast unmöglich, dafür Gelder zu bekommen. Daher sind wir sehr froh, dass wir mit der Techniker Krankenkasse einen Partner gefunden haben, der uns von Beginn an bei diesem wichtigen Anliegen unterstützt hat. Erfreulicherweise gab es mit der Zeit aber auch einige Unterstützer aus der Region. Wie groß ist das Interesse bei den Ärztinnen und Ärzten? Riesig, bisher war jeder Termin ausgebucht und es gab eine Warteliste. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen dabei aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, neben Deutschland auch aus Österreich und der Schweiz. Die große Resonanz zeigt, dass es nach wie vor auch bei Fachleuten Unsicherheit bei der Diagnose einer Kindesmisshandlung gibt. Hinzu kommt die emotionale Gratwanderung: Kein Arzt möchte Anzeichen einer Misshandlung übersehen, andererseits aber auch niemanden zu Unrecht verdächtigen. Welche Bilanz ziehen Sie nach der zehnten Fortbildung? Wir haben seit der ersten Fortbildung im Jahr 2003 knapp 1.000 Kinderärzte, Kinderchirurgen, Frauenärzte und Rechtsmediziner ausgebildet und ihnen damit mehr Sicherheit im Umgang mit diesem schwierigen Thema vermittelt. Insgesamt hat der medizinische Kinderschutz in den vergangenen Jahren deutlichen Auftrieb erhalten. 2008 konnten wir dazu beitragen, dass das erste deutsche medizinische Handbuch zum Kinderschutz erschienen ist. Im gleichen Jahr wurde in Kassel die bundesweite Arbeitsgemeinschaft Kinderschutz in der Medizin (AG KiM) mit inzwischen knapp 140 Mitgliedern gegründet, die u.a. einen Leitfaden für Kinderschutzgruppen an Kliniken entwickelt hat. Dieser ist mittlerweile von allen Kindermedizingesellschaften in Deutschland empfohlener Standard und geht auf den Kasseler internen Leitfaden
Tagungsleiter Dr. Bernd Herrmann, Oberarzt am Klinikum Kassel und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung.
zurück. Viele in Kassel ausgebildete Kollegen gründen in ihren Kliniken nach diesem Vorbild Kinderschutzgruppen. Daher gehen wir davon aus, dass sich der medizinische Beitrag zum Schutz von Kindern in den vergangenen Jahren erheblich verbessert hat.
letzungen des Gehirns nach einem Schütteltrauma werden in der Regel stationär durch die Kinderschutzgruppe betreut. Dabei arbeiten verschiedene kindermedizinische Fachgruppen, aber auch Psychologen, Sozialarbeiter und Pflegekräfte zusammen.
Wer kommt zu Ihnen in die Kinderschutzambulanz am Klinikum Kassel? Kinder, Jugendliche und deren Eltern auf Anraten von Kinderärzten, Jugendamtsmitarbeitern, Beratungsstellen und der Polizei. Wir beraten auch bundesweit andere Ärzte und Fachkräfte in medizinischen Fragen bei Misshandlungen oder Gerichte durch Gutachten.
Was wünschen Sie sich für die Zukunft des Kinderschutzes? Neben dem immer erforderlichen individuellen Engagement und Einsatz für die Not der Kinder bedarf es zukünftig dringend einer verlässlichen Finanzierung des sehr zeit- und ressourcenaufwändigen Kinderschutzes in Kliniken. Das ist dringend erforderlich, damit nicht – wie schon geschehen – die Gründung von Kinderschutzgruppen durch Leitungen unterbunden wird, da die Arbeit nicht bezahlt wird. Und bei immer knapper kalkulierten Personalschlüsseln und Kostendruck in Krankenhäusern geht das zu Lasten der betroffenen Kinder und Jugendlichen.
Welches sind die häufigsten Fragen, mit denen Sie in der Kinderschutzambulanz beschäftigt sind? Ambulant sehen wir oft Verdachtsfälle auf sexuellen Missbrauch, nicht selten bei unklaren kindergynäkologischen Befunden, die gar nicht damit in Zusammenhang stehen. Körperliche Verletzungen wie Schädel-, Rippen- oder andere Brüche oder Ver-
Kontakt: Dr. Bernd Herrmann, Tel. 0561/980-5444, E-Mail: herrmann@klinikum-kassel.de StippVisite 2/2012
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3-D Mappingsystem hilft, das Herz wieder in Takt zu bringen
nen Klebeelektroden – damit kann der Katheter im Herzen geortet werden. Das erfolgt 96 Mal pro Sekunde. Die enorme Rechenkapazität des Systems wird dadurch verdeutlicht, dass bis zu acht Katheter, mit insgesamt 64 Elektroden gleichzeitig im Herzen dargestellt werden können.
Herzrhythmusstörungen sind ein Schwerpunkt der Medizinischen Klinik II Mappingsysteme sind ein wichtiges Hilfsmittel bei der Diagnose und Behandlung von Herzrhythmusstörungen, indem sie eine exakte „Karte“ des menschlichen Herzens liefern. Die Kardiologie im Klinikum Kassel, zu deren Behandlungsschwerpunkten Herzrhythmusstörungen zählen, verfügt über ein dreidimensionales Mappingsystem der jüngsten Generation. Vorteile für die Patientinnen und Patienten: noch größere Sicherheit der Untersuchung und geringere Belastung durch Röntgenstrahlen. Eine Herzrhythmusstörung (Arrhythmie) liegt vor, wenn das Herz zu langsam, zu schnell oder unregelmäßig schlägt. Diese Probleme nehmen mit steigendem Alter zu, rund jeder fünfte der über-80-Jährigen in Deutschland ist von einer relevanten Herzrhythmusstörung betroffen. Häufig ist eine Herzrhythmusstörung harmlos, sollte aber gründlich untersucht und dokumentiert werden, um über die Notwendigkeit einer Behandlung zu entscheiden. Denn unbehandelt können schwere Herzrhythmusstörungen lebensbedrohlich sein. In der Medizinischen Klinik II im Klinikum Kassel (Herz- und Kreislauferkrankungen, internistische Intensivmedizin) stellt die Elektrophysiologie - ein Spezialgebiet der Kardiologie zur Untersuchung und Behandlung von Herzrhythmusstörungen - einen Schwerpunkt dar. Bei einer elektrophysiologischen Untersuchung (EPU) werden über Katheter einerseits elektrische Signale ins Herz gebracht und
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Katheterablationen verfügt. Ein 3-DMappingsystem in der Elektrophysiologie erfüllt nach Angaben von Prof. Neuzner mehrere Zwecke: ■ bei
der Klassifizierung von Rhythmusstörungen zu helfen – also beim Aufspüren des elektrischen Mechanismus‘, welcher der Arrhythmie zu Grunde liegt, ■ die Lage der Katheter im Herzen im direkten Zusammenhang zu den elektrischen Vorgängen bei der Rhythmusstörung zu zeigen, ■ dazu beizutragen, den kritischen Punkt im Herzen zu finden, dessen Verödung zur Beendigung der Rhythmusstörung führt. Klinikdirektor Prof. Dr. Jörg Neuzner ist spezialisiert auf Diagnose und Behandlung von Herzrhythmusstörungen.
andererseits die herzeigenen elek trischen Signale registriert. Wird dabei eine Herzrhythmusstörung nachgewiesen, kann gegebenenfalls – je nachdem welche Form einer Rhythmusstörung vorliegt - direkt anschließend eine Katheterablation erfolgen. Dabei wird über eine dünne Sonde das Herzmuskelgewebe, von dem die Rhythmusstörung ausgeht, mit Hochfrequenzstrom dauerhaft verödet. Um die Katheter bei einer Ablation exakt zu steuern, benötigt der Untersucher ein hohes Maß an anatomischer Orientierung. Ein modernes 3-D Mappingsystem stellt dabei eine wertvolle Ergänzung zur konventionellen Röntgendurchleuchtung dar, so Klinikdirektor Prof. Dr. Jörg Neuzner, der über mehr als 20-jährige Erfahrung mit
Insgesamt trage ein 3-D Mappingsystem somit dazu bei, die Sicherheit der Untersuchung weiter zu erhöhen und dabei die Röntgenstrahlenbelastung der Patienten und Untersucher zu vermindern.
Die Geometrie der Herzkammern lässt sich mit einem 3-D-Mappingsystem eindrucksvoll veranschaulichen.
Den Herzmuskel stellt ein 3-D-Mappingsystem wie eine farbige Landkarte dar.
Weiter kann man den Herzmuskel nach den elektrischen Eigenschaften untersuchen – das Ergebnis ist eine farbige Landkarte (Abbildung 2), welche die Gesundheit des Herzmuskels farblich kodiert. Die blaue Farbe zeigt gesunden Herzmuskel an, die rote Farbe zeigt Narbenbildung im Herzmuskel an. Die roten Punkte markieren Stellen, an denen Verödungen erfolgt sind. Zusätzlich kann ein vorher erstelltes Computertomogramm oder Kernspintomogramm des Herzens in die Analyse des 3-D Mappingsystems während der Katheteruntersuchung einbezogen werden (Abbildung 3). Diese Methode erlaubt die höchste anatomische Auflösung. Die Abbildung zeigt einen linken Herzvorhof bei der Ablation von Vorhofflimmern. Auch hier können die Punkte, an denen Verödungen durchgeführt wurden, im Bild dargestellt werden.
Im Klinikum Kassel wird das System „Ensite Velocity“ verwendet, das die Katheter in elektrischen Feldern orientiert: Dazu werden am Patienten vor der Untersuchung sechs Klebeelektroden in drei unterschiedlichen Orientierungen platziert (oben – unten, rechts – links, vorne – hinten). Über diese Elektroden fließen drei unterschiedliche, ganz niedrige Ströme. (5 kHz – 300 Micro-Ampere). Werden nun Katheter in diese drei elektrischen Felder eingebracht, so ergibt sich für jeden Katheter in den drei Achsen ein unterschiedlicher Spannungsabfall im jeweiligen Feld, je nach Entfernung zu den einzel-
Als Ergebnis lässt sich mit 3-D Mappingsystemen die Geometrie der Herzkammern vollständig darstellen, so Prof. Neuzner. Abbildung 1 zeigt ein Beispiel mit den dargestellten Abschnitten des rechten Herzens (blau) und des linken Herzens (grau). Die Genauigkeit der Darstellung ist bei guter Rekonstruktion der Herzanatomie für die Steuerung der Katheter ausreichend. Man kann damit auf einen Teil der Röntgenstrahlen verzichten.
Die höchste anatomische Auflösung ergibt die Kombination mit den Aufnahmen eines Computer- oder Kernspintomogramms.
Fazit von Klinikdirektor Prof. Neuzner: „Nicht jeder unserer Patienten braucht diese Technologie – aber viele Patienten sind ohne sie nicht optimal zu behandeln.“ StippVisite 2/2012
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Ein Spaziergang durchs Gehirn Gesundheit Nordhessen mit Hirnmodell bei den Gesundheitstagen Der Schlaganfall gehört zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. In den meisten Fällen sind „verstopfte“ Blutgefäße verantwortlich für den Infarkt im Gehirn. Wie die Verstopfung von Gefäßen aussieht, erklärte Dr. Ralf Siekmann, Chefarzt der Neuroradiologie im Klinikum Kassel, bei den Kasseler Gesundheitstagen. Die Gesundheit Nordhessen war dort unter anderem mit einem begehbaren Gehirnmodell vertreten. Mit Fingerzeig auf die plastische Abbildung erläuterte der Neuroradiologe: „In den eingeengten oder geschlossenen Gefäßen, die zu einem Schlaganfall führen, kann, wie hier dargestellt, eine Wiedereröffnung durch eine Gefäßstütze (Stent) erfolgen, so dass das Blut das Gehirn wieder erreicht“ Auch Prof. Dr. Martin Ohlmeier, Direktor des Ludwig-Noll-Krankenhauses, gab bereitwillig Auskunft über ver-
schiedene Krankheitsbilder, die mit Hirnfunktionen in Verbindung stehen. Dazu gehört etwa Morbus Alzheimer als eine der häufigsten Formen von Demenzerkrankungen, welche mit dem Verlust von geistigen Funktionen einhergehen.
Auch die jüngsten Besucher, hier Aaron Hermenau, erhielten von Marie-Charlott Birke vom Klinikum Kassel interessante und verständliche Informationen zum menschlichen Gehirn.
Beliebt waren neben dem Gehirnmodell auch die kostenlosen Blutdruckmessungen, welche die Schülerinnen und Schüler des Bildungszentrums der Gesundheit Nordhessen anboten. Die Frage der individuellen „Gedächtnisleistung“ wurde von ihnen durch ein großflächiges Sudoku-Rätsel und ein Konsolenspiel aufgegriffen, in welchem interaktiv und auf unterhaltsame Weise das eigene Gehirn trainiert werden konnte. Auch die Seniorenwohnanlagen waren am Stand der Gesundheit Nordhessen vertreten und näherten sich dem Thema „Erinnerung“ auf unterschiedliche Weise.
Die Hilfen für Menschen mit Autismus verknüpfen Neuropädiatrie des Klinikums beteiligt sich an nordhessischem Netzwerk Autismus ist eine tiefgreifende Entwicklungsstörung, die in den ersten drei Lebensjahren beginnt und sich im sozialen Umgang mit anderen Menschen, in der Kommunikation und durch sich ständig wiederholende Handlungen bemerkbar macht. Um eine bessere Vernetzung aller mit Autismus konfrontierten Menschen in der Region voranzutreiben, hat sich im Frühjahr in Kassel das Netzwerk Autismus Nordhessen (NANo) gegründet. Daran beteiligt ist aus dem Klinikum Kassel die Klinik für Neuropädiatrie (Kinderneurologie) mit dem Sozialpädiatrischen Zentrum. Drei wesentliche Ziele möchte das Netzwerk erreichen: ■ die vorhandenen Hilfen in der Region zu verknüpfen und zu koordinieren, ■ Autismus-spezifische Angebote (weiter-) zu entwickeln, ■ Hilfen für Menschen mit Autismus (und ihre Angehörigen) zugänglich zu machen – so niederschwellig wie möglich. Das große Interesse am Thema Autismus belegten die 250 Interessierten, die zur Gründungsveranstaltung des Netzwerkes gekommen waren. Dazu hatte das Autismus-Kompetenz-Zentrum eingeladen, das vom AutismusTherapie-Institut in Kassel, der Vitos-Klinik für Kinder- und Jugendpsychi atrie sowie der Neuropädiatrie am Klinikum Kassel gebildet wird. Mit fünf Arbeitsgruppen hat NANo nun seine Arbeit aufgenommen:
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Dr. Rudolf Funke. ■ Frühe
Erkennung (Kontakt über ker stin.kindinger@klinikum-kassel.de) ■ Therapeutische Hilfen (autismuskassel@t-online.de, Frau Wittekind) ■ Schulische Integration (maya.buchweitz@vitos-kurhessen.de) ■ Berufliche Integration (dr.guenter. paul@googlemail.com) ■ Leben mit Betreuung (dr.guenter. paul@googlemail.com) Über die Beteiligung am Netzwerk Autismus Nordhessen sprach die StippVisite mit Dr. Rudolf Funke, Oberarzt in der Neuropädiatrie am Klinikum Kassel. Welchen Schwerpunkt betreuen Neuropädiatrie und Sozialpädiatrisches Zentrum bei NANo? Dr. Funke: Die Diagnostik bei jungen Kindern - vorwiegend im Vorschulalter - die durch
besondere Verhaltensweisen oder Entwicklungsstörungen auffallen. Dabei geht es zunächst um die Frage, ob es sich überhaupt um Autismus handelt oder ob vielleicht eine andere Störung dahintersteckt, beispielsweise eine Stoffwechselerkrankung, ein genetisches Syndrom oder eine allgemeine Entwicklungsstörung/geistige Behinderung. All diese Erkrankungen und Störungen können sich ähnlich bemerkbar machen wie bei einem Kind mit autistischen Verhaltensweisen. Daher nutzen wir spezielle Tests für allgemeine Entwicklungsdiagnostik und Autismus-spezifische Diagnostik. Ist Autismus gleich Autismus? Nein, die Störung tritt in verschiedenen Formen auf. Wir sprechen heutzutage üblicherweise auch nicht mehr allgemein von Autismus, sondern von einer Autismus-Spektrum-Störung, um die ganze Bandbreite der Störung zu verdeutlichen. Ein Hauch von Autismus kann durchaus in vielen Menschen stecken und bis zu einem gewissen Grad als eine Charaktereigenschaft wahrgenommen werden. Ist die Zahl der Betroffenen in den vergangenen Jahren gestiegen? Das lässt sich nicht verlässlich beantworten. Das Interesse an Autismus und Fragen, ob eine autistische Störung vorliegt, haben auf alle Fälle deutlich zugenommen. Unser Netzwerk geht davon aus, dass es in Deutschland 5 bis 15 Menschen mit autistischen Störungen pro 10.000 Einwohner gibt. Das entspräche in Nordhessen 500 bis 1.500 Betroffenen über alle Altersgruppen hinweg. StippVisite 2/2012
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Beschäftigte der Gesundheit Nordhessen bleiben „fit4job“ Trainingsmöglichkeiten im Reha-Zentrum der GNH erweitert Das Reha-Zentrum der Gesundheit Nordhessen (GNH) hat am Standort Mönchebergstraße die Trainingsmöglichkeiten deutlich erweitert. Den Präventionssportlern stehen nun mehr Trainingsflächen und zusätzliche Geräte zur Verfügung. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass auch die Beschäftigten der Gesundheit Nordhessen verstärkt etwas zur Eigen-Vorsorge tun können. Der demographische Wandel und die schrittweise Erhöhung des Rentenalters stellen für viele Unternehmen eine zusätzliche Herausforderung dar und rücken die veränderte Altersstruktur der Belegschaft in den Fokus. Die Gesundheit Nordhessen hat daher die Angebote zur Gesundheitsförderung für ihre Beschäftigten deutlich ausgebaut. So hat das Reha-Zentrum auf dem Klinikum-Gelände die Trainingsmöglichkeiten erweitert. Unter dem Motto „fit4job“ können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort zu besonders günstigen Konditionen trainieren. Von den rund 4.800 Beschäftigten der Gesundheit Nordhessen war Ende 2011 fast ein Drittel 50 Jahre und älter. Damit ist der Anteil dieser Altersgruppe innerhalb von zwei Jahren um drei Prozent gestiegen. Gleichzeitig ist der Anteil der unter-30-Jährigen um 1,4 Prozent auf rund 16 Prozent gesunken. Auf diese Entwicklung hat die Gesundheit Nordhessen nach Angaben von Personalvorstand Birgit Dilchert schon frühzeitig mit verschiedenen Maßnahmen reagiert. In
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Klinikum-Mitarbeiterin Marita Wittmann ist von dem neuen „fit4job“-Angebot der Gesundheit Nordhessen begeistert, hier mit (hinten von links) Konzernbetriebsratsvorsitzendem Matthias Dippel, Physiotherapeutin Monika Heibeck-Wohler, Reha-Zentrum-Geschäftsführer Dr. Werner Brand und Personalvorstand Birgit Dilchert.
einer Betriebsvereinbarung zur demographischen Entwicklung sei zudem ein ganzes Bündel von Maßnahmen zusammengefasst, um die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so lange wie möglich zu erhalten. „Dieses Ziel schließt ausdrücklich alle Altersgruppen ein, wir wollen Angebote für die gesamte Erwerbsphase machen“, so Dilchert. „Das fördert nicht nur die Gesundheit der Beschäftigten, sondern auch unsere Attraktivität als Arbeitgeber.“ Im umgebauten Reha-Zentrum am Standort Mönchebergstraße können Beschäftigte und Präventionssportler Ausdauer, Muskeln und das Herz-Kreislaufsystem trainieren sowie die Sauna nutzen. Für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ab 50 Jah-
ren lohnt sich das Training doppelt: Für eine Stunde Training pro Woche bekommen sie eine halbe Stunde auf ihr Arbeitszeitkonto gutgeschrieben. „Mit diesem Angebot dürften wir in der Region einmalig sein“, meint Dilchert. Als optimal bezeichnet Dr. Werner Brand, Geschäftsführer des RehaZentrums ein Training von je anderthalb Stunden drei Mal pro Woche. „Aber wer es zunächst nur ein Mal pro Woche schafft, tut auch schon etwas Gutes für seine Gesundheit.“ Das Training der Sportlerinnen und Sportler über 50 wird von den Physiotherapeuten des Reha-Zentrums begleitet, die übrigen Sportler werden von Sportstudenten betreut. Bei allen Aktiven werden die Trainingspläne regelmäßig angepasst.
Zahlreiche weitere Maßnahmen sind in der Betriebsvereinbarung zur demographischen Entwicklung festgehalten, wie Konzernbetriebsratsvorsitzender Matthias Dippel erläutert: zum Beispiel der Kauf von zusätzlichen elektrisch höhenverstellbaren Betten, spezielle Angebote für ältere Beschäftigte im GNH-Fortbildungsangebot und zusätzliche Möglichkeiten für Altersteilzeit. Die Räume für die Rezeptbehandlungen der Patientinnen und Patienten sind nach dem Umbau des Reha-Zentrums in einem Trakt zusammengefasst und ebenfalls umfassend saniert worden. Die weiblichen Nutzerinnen und Nutzer können sich über mehr Platz in der Umkleide freuen. Als Wermutstropfen bezeichnete Geschäftsführer Dr. Brand die Schließung des Bewegungsbades, die nicht vermeidbar gewesen sei. „Die hohen Unterhaltskosten und die dringend notwendigen Investitionen für die Sanierung hätten wir nicht finanzieren können.“
Auch die Räume für die Behandlungen auf Rezept sind neu gestaltet worden, hier Masseur Dieter Rudolph, Organisatorischer Leiter des Reha-Zentrums in der Mönchebergstraße, mit Patient Reinhard D. Ham.
Das Reha-Zentrum am Standort Mönchebergstraße (Klinikum Kassel) bietet neben Präventionssport und Gesundheitskursen das ganze Spektrum der Rezeptbehandlungen an, für Versicherte aller Krankenkassen. Dazu zählen die Physiotherapie (Krankengymnastik, auch am Gerät, Elektrotherapie) und die Physikalische Therapie (z.B. Massagen, Wärme- und Kältebe-
handlungen). Am Standort Wilhelmshöher Allee des Reha-Zentrums wird außerdem die ambulante Rehabilitation bei muskuloskeletalen und kardiologischen Erkrankungen angeboten. Information: Reha-Zentrum Mönchebergstraße: Tel. 0561/980-2830
Hopp, hopp, hopp – Ihr schafft das! Gesundheit Nordhessen wieder beim E.ON Mitte Kassel Marathon dabei Die Beteiligung am jährlichen E.ON Mitte Kassel Marathon ist ein weiterer, wichtiger Bestandteil der betrieblichen Gesundheitsförderung bei der Gesundheit Nordhessen (GNH). Fast 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Unternehmen der GNH hatten sich auch dieses Jahr wieder für die sportliche Großveranstaltung gemeldet und gingen als Läufer, Walker oder Inliner auf die Strecke. Neben der Motivation zur Bewegung fördert die Beteiligung auch das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Belegschaft – nicht nur bei den Sportlern, sondern auch bei den Beschäftigten an der Strecke.
Das Ziel vor Augen: Die „Running Nurses“ Florian Hellwig, Lisa Frischemeier, Dana Herbold und Felix Bunse (von links), Gesundheits- und Krankenpflegeschülerinnen und -schüler aus dem Bad Arolser Krankenhaus.
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Zwei Kreiskliniken unter neuer Leitung
Helmut Zeilfelder übernimmt Führungsposition im Klinikum
Julia Prieß ist Chefin der Kliniken in Hofgeismar und Helmarshausen
Diplom-Pflegewirt ist neuer pflegerischer Geschäftsführer
Die Kreiskliniken Hofgeismar und Helmarshausen haben eine neue Geschäftsführerin. Mit Julia Prieß (32) sitzt erstmalig eine Frau auf dem Chefsessel an der Liebenauer Straße. Warum die Wahl auf die gebürtige Südhessin fiel, zeigt ein Blick auf die unterschiedlichen Stationen ihrer beeindruckenden Karriere.
Helmut Zeilfelder ist seit Anfang Mai neuer pflegerischer Geschäftsführer des Klinikum Kassel. Der 42-Jährige hatte die Position nach dem Ausscheiden seiner Vorgängerin Edda Hogrebe-Flake im vergangenen Jahr bereits kommissarisch übernommen.
„Ich empfinde es als ein Zurückkommen in die Heimat“, beschreibt Julia Prieß ihren ersten Eindruck der Stadt Hofgeismar, in welcher sie inzwischen
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lebt. Die zielstrebige junge Frau hat sich mit der Leitung der Kreiskliniken Hofgeismar und Helmarshausen viel vorgenommen. Ein großer Vorteil für die Erfüllung der anstehenden Aufgaben sind ihre zahlreichen, auch internationalen Erfahrungen im Gesundheitswesen. Von Hamburg bis Istanbul führte ihr Weg. Am Ende zog es die gebürtige Darmstädterin wieder zurück nach Hessen. Gleich nach dem Abitur hatte sie sich dafür entschieden, die kaufmännische Seite des Gesundheitswesens zu ihrem Beruf zu machen. Sie studierte Gesundheits- und Sozialwirtschaft am RheinAhrCampus in Remagen und arbeitete anschließend rund sieben Jahre bei Siemens im Bereich Healthcare in der Krankenhausberatung und der europäischen Geschäftsfeldentwicklung. Parallel absolvierte sie Aufbaustudiengänge im Bereich Gesundheitsökonomie und Master of Business Administration (MBA) an der European Business School in Oes trich-Winkel. Ein halbes Jahr war sie für Siemens in Istanbul tätig und wechselte schließlich zur Klinik-Kette Damp Holding mit Sitz in Hamburg. Dort setzte sie ein Restrukturierungskonzept durch. Ihre letzte Station vor der Leitung der GNH-Kreiskliniken war die Position der stellvertretenden Geschäftsführerin in der Ostseeklinik Damp. Von den hohen Erwartungen, die in sie gesetzt werden, lässt sie sich nicht einschüchtern. Mit ihrer positiven Einstellung und dem Willen, sich den wichtigen Themen in den Kreiskliniken anzunehmen, zeigt Julia Prieß,
Julia Prieß, Geschäftsführerin der Kreiskliniken der Gesundheit Nordhessen.
dass sie die Verantwortung ihrer Leitungsfunktion ernst nimmt. Etwas Zeit wird es noch brauchen, bis sie mit allen Abläufen vertraut und „richtig angekommen“ ist. Die wichtigen Themen kennt sie schon jetzt. Ganz besonders am Herzen liegt ihr etwa die Vernetzung der Kreiskliniken mit den niedergelassenen Ärzten der Region. Der erste Eindruck von den Kreiskliniken ist durchweg positiv, die Belegschaft empfindet Julia Prieß als äußerst motiviert und flexibel. Auch für die Zukunft sieht die neue Geschäftsführerin eine Perspektive für die Krankenhäuser im Landkreis: „Wir müssen davon ausgehen, dass durch die demografische Entwicklung zunehmend ältere Menschen auf medizinische Versorgung angewiesen sind. Man kann nicht erwarten, dass diese Menschen weite Strecken zurücklegen müssen, um in den Ballungsräumen behandelt zu werden. Es wird deshalb immer beides geben: große Zentren mit Spezialbereichen und eine Versorgung in den ländlichen Gebieten.“
Helmut Zeilfelder lernte sein Handwerk von der Pike auf. Der geborene Volkmarsener absolvierte nach dem Realschulabschluss in Wolfhagen eine Ausbildung zum Krankenpfleger im Krankenhaus Bad Arolsen. Er schloss berufsbegleitend die Weiterbildung zum Pflegedienstleiter an der WernerSchule Göttingen und den Diplomstudiengang Pflegemanagement an der Hamburger Fernhochschule ab. Seit dem Jahr 2008 hat er nun einen Lehrauftrag dieser Hochschule im Fachbereich Pflegemanagement. Außerdem hat er sich zum Qualitätsmanagementbeauftragten, zum Datenschutzbeauftragten und im Bereich Projektmanagement weitergebildet. Seit 1994 hatte Helmut Zeilfelder im Krankenhaus Bad Arolsen verschiedene pflegerische Leitungsfunktionen inne. In den vergangenen acht
Jahren war er Krankenpflegedirektor in der Bad Arolser Klinik der Gesundheit Nordhessen. Während der Vakanz der Geschäftsführungsposition im Krankenhaus Bad Arolsen sowie in der Kreisklinik Wolfhagen Ende 2010 übernahm Helmut Zeilfelder diese Aufgabe kommissarisch. Mit diesen Erfahrungen und Qualifikationen ist der Diplom-Pflegewirt aus dem Waldecker Land für die Position am Klinikum Kassel optimal geeignet. Er kennt die Region und das Unternehmen Gesundheit Nordhessen seit langem. „Mich reizt die Behandlungsvielfalt des Klinikum Kassel und die damit verbundenen Möglichkeiten der Weiterentwicklung zukunftsorientierter Pflege“, sagt der neue pflegerische Geschäftsführer.
Helmut Zeilfelder, neuer Geschäftsführer im Klinikum Kassel.
Abo-Service für unsere Patientinnen und Patienten Die StippVisite, das Patientenmagazin der Gesundheit Nordhessen, erscheint vierteljährlich. Falls Sie die StippVisite auch nach Ihrem Krankenhaus-Aufenthalt lesen möchten, können Sie auf unserer Internetseite www.gesundheit-nordhessen.de unter dem Stichwort „Aktuelles“ ein kostenloses Abo bestellen. Oder rufen Sie an: 0561/980-4807. Möchten Sie noch aktueller informiert werden? Dann bestellen Sie doch unseren elektronischen Newsletter, der Sie monatlich über neue Behandlungsverfahren, Personalien, Veranstaltungen und mehr auf dem Laufenden hält. Für die Bestellung einfach eine E-Mail an newsletter@gesundheit-nordhessen.de schicken.
Zweithaarstudio Klengler Klengler Inh. Anina Klengler-Casati
Wir haben uns spezialisiert auf Perücken für Chemotherapie in Echt- und Kunsthaar und führen seit 30 Jahren Krankenhausbesuche durch. – Alle Krankenkassen zugelassen – Holländische Str. 48 • 34127 Kassel • Telefon (05 61) 89 95 28 • www.zweithaarstudio-klengler.de • info@zweithaarstudio-klengler.de
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Fotos: © FIT Gesellschaft für gesundes Reisen GmbH und das Park Plaza Trier
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Wellness wie bei den Römern im Park Plaza Trier COVER_2012_FINAL_Layout 1 23.11.11 12:44 Seite 7
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Antworten bitte mit Adresse und Telefonnummer an: Redaktion StippVisite, Bockhorn 1, 29664 Walsrode. Einsendeschluss ist der 20. August 2012. Viel Glück! Gewinnerin des Reisequiz aus der Frühjahrsausgabe der StippVisite ist: M. Wohlfahrt aus Kelsterbach. Sie gewinnt ein Arrangement „Entspannte Zweisamkeit“ für zwei Personen mit zwei Übernachtungen im Hotel Alexandersbad**** im Fichtelgebirge. Herzlichen Glückwunsch!
Das Lösungswort aus der Frühlingsausgabe der StippVisite lautete „Weltneuheit“. Eines von sechs Asophyllum Algenpulver und SylviaSlim gewinnen: S. Rathke, Raunheim; R. Schott, Harzgerode; H. Kaiser, Rüsselsheim; A. Petzsch, Fuldatal; Dr. H. G. Appel, Bergisch Gladbach; I. Pester, Suptitz. Herzlichen Glückwunsch! StippVisite 2/2012
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Kontaktliste Gesundheit Nordhessen Holding
www.gesundheit-nordhessen.de, E-Mail: info@gesundheit-nordhessen.de
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Klinikum Kassel GmbH Augenklinik Prof. Dr. Rolf Effert Hautklinik Prof. Dr. Rainer Rompel HNO-Klinik Prof. Dr. Ulrike Bockmühl Institut für Labormedizin PD Dr. Karl H. Reuner
Liebe Patientin, lieber Patient,
Mönchebergstraße 41–43, 34125 Kassel, Tel. 0561/980-0
Tel. 980-3901
Kinderradiologie Dr. Alfred E. Horwitz
Tel. 980-3051
Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin Prof. Dr. Adrian Gillissen Tel. 980-5285
Tel. 980-4053
Klinik für Neurochirurgie Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger
Tel. 980-2776
Klinik für Neurologie Prof. Dr. Andreas Ferbert
Institut für Pathologie Prof. Dr. Irina Berger
Tel. 980-4001
Klinik für Allgemeinund Viszeralchirurgie Prof. Dr. Jürgen Faß Darmzentrum
Tel. 980-5275 Tel. 980-5152
Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie Prof. Dr. Michael Tryba Tel. 980-3001 Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Prof. Dr. Thomas Dimpfl Tel. 980-3040 Kreißsaal Tel. 980-5400 IBZ – Interdisziplinäres Brustzentrum Tel. 980-5320 Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie PD Dr. Ali Asghar Peivandi Tel. 980-5260 Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Prof. Dr. Friedrich K. Tegtmeyer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderanästhesie und Intensivmedizin Dr. Thomas Fischer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderchirurgie und Zentrum für schwerbrandverletzte Kinder Dr. Peter Illing Tel. 980-5501
Medizinische Klinik I Prof. Dr. Frank Schuppert
Tel. 980-5270
Medizinische Klinik II Prof. Dr. Rainer Gradaus Prof. Dr. Jörg Neuzner
Tel. 980-5250
Tel. 980-4050
Medizinische Klinik III Prof. Dr. Jörg Plum
Tel. 980-5265
Tel. 980-4051
Medizinische Klinik IV Prof. Dr. Martin Wolf
Tel. 980-3046
Zentrale Notaufnahme
Tel. 980-5001
Tel. 980-5501
Klinik für Neuropädiatrie und Sozialpädiatrisches Zentrum Prof. Dr. Bernd Wilken
Tel. 980-3096
Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie PD Dr. Michaela Nathrath Tel. 980-5501 Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie Leitung Handchirurgie Gunther Schuster Tel. 980-3811 Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Dr. Johannes Kipp Tel. 980-2551 Klinik für Thoraxchirurgie Dr. Sebastian Kellner
Tel. 980-5280
Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie Dr. Manfred Raible
Tel. 980-4026
Klinik für Urologie Prof. Dr. Björn Volkmer
Tel. 980-4052
Ludwig-Noll-Krankenhaus Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Dennhäuser Straße 156 Tel. 4804-0 Prof. Dr. Martin Ohlmeier Tel. 4804-401
Zentrum für Diagnostische und Interventionelle Radiologie Prof. Dr. F.-P. Kuhn Tel. 980–5075 Neuroradiologie Dr. Ralf Siekmann
Gynäkologie
Tel. 980-5307
HNO
Tel. 980-4053
Labormedizin
Tel. 980-2776
Neurochirurgie
Tel. 980-3087
Nuklearmedizin
Tel. 980-4011
Pathologie
Tel. 980-4001
Radiologie
Tel. 980-5114
Strahlentherapie
Tel. 980-2730
Appartements
Tel. 980-2224
Blaue Helferinnen
Tel. 980-2825
Diabetes- u. Ernährungsberatung Tel. 980-2955 Klinikseelsorge Tel. 980-2820 (kath)/-2822 (ev) Tel. 980-2800
Standort Gesundheitszentrum Wilhelmshöher Allee 91 Tel. 0561/98794-0
Krankenhaus Bad Arolsen GmbH Innere Medizin Walter Knüppel, Dr. Bertolt Linder Tel. 800-161 Chirurgie Dr. Peter Ahrens, Dr. Peter Wotzlaw Tel. 800-222
Am Fahlenberg 2–8 34385 Bad Karlshafen Tel. 05672/998-0 Innere Medizin Dr. Alois Kubek Andreas Hebbeker Tel. 998-187 Chirurgie Dr. Wolfgang Müller Tel. 998-182 Michael Szkopek Tel. 998-550 Anästhesie/Intensivmedizin Dr. Adam Wozniak Tel. 998-173
Anästhesie Dr. Rudolf Alexi, Christian Feine
Tel. 800-0
Kreisklinik Hofgeismar
Liebenauer Straße 1 34369 Hofgeismar Innere Medizin Dr. Ulrich Braner Dr. Wilhelm Schmidt Chirurgie Axel Schneider Dr. Thomas Sürig Michael Szkopek Gynäkologie/Geburtshilfe Joachim Kuhl Anästhesie/Intensivmedizin Dr. Stefan Mähler
Seniorenwohnanlagen Kassel siehe rechte Seite
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• wenden sich mit deren Einverständnis an die zuständigen Stellen und versuchen zu vermitteln,
Gynäkologie/Geburtshilfe Dr. H.-Achim Hertig Britt-Marie Jansson Dr. Ulrich Streich
Tel. 2057
Kreisklinik Wolfhagen
Tel. 05671/81-0 Tel. 81-400 Tel. 81-300 Tel. 81-630 Tel. 2006 Tel. 81-500
Am kleinen Ofenberg 1 34466 Wolfhagen Innere Medizin Dr. Norbert Krauss Chirurgie Dr. Peter-Josef Frings Gynäkologie/Geburtshilfe Dr. Marion Reif-Kaiser Dr. Julia Jungermann Dr. Werner Prinz Anästhesie/Intensivmedizin Mohamed Al Batani Dr. Uwe Hecht HNO-Heilkunde Frank Dastych, Uwe Simon, Martin Stahl, Thomas Storm
Ambulante Pflege Betreutes Wohnen Stationäre Pflege Kurzzeitpflege
Marlies Rohrbach, Klinikum Kassel
• nehmen gern auch positive Erfahrungen entgegen und geben sie weiter. Iris Zaeske, Klinikum Kassel
Klinikum Kassel: Marlies Rohrbach, Sprechzeiten donnerstags 14.30 bis 16 Uhr, Zentrum für Frauen- und Kindermedizin: Iris Zaeske, Sprechzeiten dienstags 14.30 bis 16 Uhr;
In den besten Händen Seniorenwohnanlagen und Pflegedienst Gudrun Burlon, Ludwig-Noll-Krankenhaus
jeweils Haus 14, Eingang A, Zimmer 2, Tel. 0561/980-2811, Briefkasten im Eingangsbereich von Haus 14, der aber nicht täglich geleert wird. Ursula Halbich, Gerda Schmalz, Krankenhaus Bad Arolsen Krankenhaus Bad Arolsen
Große Allee 50, 34454 Bad Arolsen, Tel. 05691/800-0
Kreiskliniken Kassel GmbH Kreisklinik Helmarshausen
• prüfen Anregungen und Beschwerden der Patienten und der Angehörigen,
Ludwig-Noll-Krankenhaus: Gudrun Burlon, mittwochs von 15.30 bis 16.30 Uhr, Haus 2, Dachgeschoss
Reha-Zentrum Standort Klinikum Kassel Mönchebergstraße 41–43 Tel. 0561/980-2830
Tel. 980-5074
ZMV:
Sozialdienst
die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher in den Kliniken
Tel. 05692/40-0 Tel. 40-150 Tel. 40-500
Tel. 988550 Tel. 40-505 Tel. 40-504 Tel. 2270
Krankenhaus Bad Arolsen: Gerda Schmalz und Ursula Halbich, montags von 11 bis 12 Uhr, Raum gegenüber Patientenaufnahme, Tel. 05691/800-172
Brigitte Briel, Kreisklinik Hofgeismar
Kreisklinik Helmarshausen: Eckhart Deutsch, dienstags 15 bis 18 Uhr, telefonisch über Zentrale 05672/998-0
Ob Betreutes Wohnen, Kurzzeitpflege, ambulante Pflege oder stationäre Pflege - für Ihre Lebensqualität bis ins hohe Alter. Machen Sie sich rechtzeitig Gedanken über Ihren dritten Lebensabschnitt. Wir sind für Sie da. Seniorenwohnanlagen Kassel GmbH
Kreisklinik Hofgeismar: Brigitte Briel, dienstags von 15 bis 17 Uhr, Tel. 05671/81-95555 Kreisklinik Wolfhagen: Elke Oppermann, mittwochs 9 bis 11 Uhr, Tel. 05692/40-440
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Elke Oppermann, Kreisklinik Wolfhagen
Standort Fasanenhof Hinter dem Fasanenhof 1a 34125 Kassel Telefon 0561 87983-0 Standort Lindenberg Faustmühlenweg 31 34123 Kassel Telefon 0561 95077-0
Eckhart Deutsch, Kreisklinik Helmarshausen
Ambulanter Pflegedienst Telefon 0561 87983-50
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Versprochen ist gut,
garantiert besser ist
Mehr als ein Versprechen. Bei uns dürfen Sie stets erstklassige Leistungen erwarten – davon sind wir so fest überzeugt, dass wir Ihnen die Service- und Beratungsqualität verbindlich garantieren. Sollte es trotz größter Sorgfalt passieren, dass etwas mal nicht ganz perfekt funktioniert, entschuldigen wir uns bei Ihnen im Falle einer Panne mit einer Gutschrift von 5 EURO.