Skip to main content

Stippvisite 01/2012

Page 1

Frühjahr 2012

StippVisite Das Patientenmagazin der Gesundheit Nordhessen

Kleines Organ regelt viele Prozesse im Körper Erkrankungen der Schilddrüse sind Schwerpunkt in der Nuklearmedizin Gesundheitswirtschaft: Wachstum und Jobs Gesundheit Nordhessen wieder Gastgeber des Gesundheitsforums Gebärmutterhalskrebs: Neue OP-Methode im Klinikum Gynäkologisches Tumorzentrum nimmt an Studie teil

Für einen guten Zweck in die Pedale treten „Tour der Hoffnung“ im Jubiläumsjahr 2013 in Kassel


Herzlich willkommen!

„Frühling läßt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte; süße, wohl bekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land“ – die von Eduard Mörike beschriebene Freude am Frühlingsspaziergang vergeht allerdings denjenigen schnell, die an einer Pollenallergie leiden. Die kann sich bei milden Temperaturen sogar schon im Winter bemerkbar machen. Mehr über Allergien und das häufig damit einhergehende Asthma bronchiale, von denen immer mehr Menschen betroffen sind, erfahren Sie in dieser Ausgabe der StippVisite. Außerdem informieren wir Sie über zahlreiche medizinische Neuerungen für ­Nordhessen. So steht seit kurzem eine tragbare Herz-Lungen-Maschine für die Region zur Verfügung, mit deren Hilfe bei der Versorgung von schwerstkranken Patientinnen und Patienten wertvolle Zeit gewonnen werden kann. Hirn-Aneurysmen – das sind Aussackungen an den Hirngefäßen – können im Klinikum Kassel jetzt in besonderen Fällen mit einer Spezial-­ Gefäßstütze behandelt werden, die weltweit erst seit rund zwei Jahren eingesetzt wird. Und das Gynäkologische Tumorzentrum des Klinikums nimmt als einziges Zentrum in ­Hessen an einer Studie über eine neue Operationsmethode bei Gebärmutterhalskrebs teil. Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und viele, schöne Frühlingsspaziergänge bei guter Gesundheit Ihre StippVisite-Redaktion

Impressum Herausgeber: Gesundheit Nordhessen Holding AG, Mön­che­berg­straße 48 E, 34125 Kassel, Tel.: (05 61) 9 80-48 07, Internet: www.gesundheit-nordhessen.de, E-Mail: info@gesundheit-nord­hessen.de und Juwi Mac­Mil­lan Group GmbH, Bockhorn 1, 29664 Walsrode, Tel.: (0 51 62) 98 15-0, E-Mail: info@juwimm.com Redaktion und Konzept: Juwi Mac­Mil­lan Group GmbH, Tel.: (0 51 62) 98 15-0 Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt: Juwi MacMillan Group GmbH, Peter Jungblut-Wischmann, Gisa Stämm Redaktion: Heike Nachtigall, Birgit Russell (verantwortl. für den überreg. Teil), Inga Eisel Producer: Juwi MacMillan Group GmbH, Heiko Klein­­schmidt Layout und Satz: Juwi MacMillan Group GmbH, Heiko Kleinschmidt, Jessica Rodewald, Peggy Welz Anzeigen: Juwi MacMillan Group GmbH, Jürgen Wolff, Tel.: (0 51 62) 98 15-42 Fotos: Juwi MacMillan Group GmbH, Paavo Blofield, Inga ­Eisel, Gisa Stämm, Cor­­ne­lius van Vel­zen Titelfoto: Tatjana Stach, Krankenschwester im Klinikum Kassel Druck: Sponholtz Druck, Hemmingen Erscheinungsweise: quartalsweise Auflage StippVisite Kassel: 13.500 Für den Inhalt der Anzeigen sind die Inserenten verantwortlich. Der Nach­druck der Beiträge dieser Ausgabe bedarf, auch auszugsweise, der ausdrücklichen Genehmigung der Herausgeber. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen.

2

StippVisite 1/2012

Inhalt Editorial/Impressum/Inhalt

2

4. Kasseler Gesundheitsforum der Gesundheit Nordhessen

3

Akustikusneurinome: Tumore an der Schädelbasis

4

Erste mobile Mini-Herz-Lungen-Maschine in Kassel

5

Schilddrüse: Kleines Organ regelt viele Prozesse im Körper

6

Neue OP-Methode bei Gebärmutterhalskrebs im Klinikum Kassel

8

Neuroradiologie im Klinikum Kassel setzt jetzt Flow-Diverter ein

9

Startklar für den E.ON Mitte Kassel Marathon 2012

10

Allergie und Asthma bronchiale: Immer mehr Betroffene

11

Radeln für guten Zweck – Tour der Hoffnung kommt nach Kassel

13

Endoskopietechnik in Bad Arolsen auf dem modernsten Stand

15

Reisequiz: Mit FIT Reisen ins Fichtelgebirge

16

Das StippVisite-Kreuzworträtsel

17

Kontaktliste Gesundheit Nordhessen

18

Die Patientenfürsprecherinnen und –fürsprecher

19

Gesundheitswirtschaft sorgt für ­Wachstum und Jobs Gesundheit Nordhessen hatte zum 4. Kasseler Gesundheitsforum eingeladen Etwa 18 Prozent der Beschäftig­ ten in Nordhessen – also fast je­ der Fünfte – ist in der Gesund­ heitswirtschaft tätig. In ganz Hessen erzielen die Krankenhäu­ ser jährlich einen Umsatz von rund vier Milliarden Euro. Allein diese beiden Zahlen belegen ein­ drucksvoll die wirtschaftliche Be­ deutung der Gesundheitswirt­ schaft. Dennoch wurde das Gesundheitswesen erst in den vergangenen zehn Jahren vermehrt als Wirtschaftsfaktor wahrgenommen, wie die Referenten Ende Januar beim 4. Kasseler Gesundheitsforum betonten. Dazu hatte die Gesundheit Nordhessen (GNH) unter dem Titel „Gesundheitswirtschaft als Wachstumslokomotive und Jobmotor“ erneut in die Räume von E.ON Mitte in Kassel eingeladen. Die Gesundheit Nordhessen selbst gehört mit rund 4800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 370 Ausbildungsplätzen zu den größten Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben in Nordhessen. Bei einem Umsatz von 230 Millionen Euro trägt die Unternehmensgruppe zur Kaufkraft und dem Konsumpotenzial in der Region Nordhessen fast 200 Mio. Euro pro Jahr bei – ein Wert, der annähernd 10 Prozent der Kaufkraft des Einzelhandels in Kassel entspricht. Die Wahrnehmung der Gesundheitswirtschaft ist nach Ansicht des GNHVorstandsvorsitzenden Dr. Gerhard M. Sontheimer dennoch nach wie vor zwiespältig. Krankenhäuser, Ärzte, Reha-Einrichtungen würden von

Diskutierten über die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft (von links) Prof. Dr. h.c. Ludwig ­Georg Braun, Stefan Dräger, Dr. Gerhard M. Sontheimer, Steffen Saebisch und Moderator Prof. Heinz Lohmann.

der Bevölkerung allgemein kaum als ­Wirtschaftsfaktor angesehen – ­anders beispielsweise als von Firmen, die Aufträge der Gesundheitsdienstleister erhielten. Einig waren sich die Diskutanten auf dem Podium, dass Ökonomie und Ethik keinen Widerspruch darstellen. „Gutes Wirtschaften ist die Voraussetzung, um sich ethisch verhalten zu können“, sagte Steffen Saebisch, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung. Einigkeit herrschte auch darüber, dass eine stärkere Vernetzung nötig sei, auch über kommunale Grenzen hinweg, um langfristig wirtschaftlich erfolgreich zu sein. „Mehr Verbünde zulassen und den einzelnen Akteuren mehr Freiraum lassen“, fasste Moderator Prof. Heinz Lohmann die Forderungen zusammen. „Die ­Politik sollte sich zurücknehmen und die Mana­ ger, Ärzte usw. machen lassen“, meinte Prof. Dr. h.c. Ludwig Georg Braun, Aufsichtsratsvorsitzender der B. Braun Melsungen AG. Wettbewerb schaffe Innovation und wer innovativ sei, dem stehe ein weites Feld of-

fen. Als Möglichkeit zur Effizienzsteigerung nannte Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk AG, einen vermehrten Einsatz von Medizintechnik. Als ein Beispiel führte er die Entwöhnung von der Beatmung an. Wenn alle Intensivstationen in Deutschland für eine automatische Entwöhnung ausgestattet seien, ließe sich jährlich ein zweistelliger Millionenbetrag sparen. Eine Aufgabe, der sich die einzelnen Bürger, aber auch die Unternehmen vermehrt stellen müssen, ist die Prävention, Stichwort Rente mit 67: Das Durchschnittsalter der Belegschaften steigt, daher ist sowohl die Initiative jedes Einzelnen, als auch die Gesundheitsförderung im Betrieb gefragt. Bei der Gesundheit Nordhessen gilt beispielsweise seit diesem Jahr eine Konzernbetriebsvereinbarung zur demografischen Entwicklung, die generationengerechte Regelungen für die gesamte Erwerbsphase der Beschäftigten vorsieht. Dazu zählen unter anderem zusätzliche Angebote zur Eigen-Fürsorge für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. StippVisite 1/2012

3


Langsam wachsende Tumore an der Schädelbasis

Ein Leichtgewicht hilft, Leben zu retten

Neurochirurg Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger über Akustikusneurinome

Erste mobile Mini-Herz-Lungen-Maschine in Kassel im Einsatz

Akustikusneurinome zählen zu den häufigen Tumoren an der Schädelbasis. Sie bleiben oft jah­ relang unentdeckt, weil sie sehr langsam wachsen und zunächst keine Beschwerden verursachen. Über die Erkrankung sprach die StippVisite mit Prof. Dr. Wolf­ gang Deinsberger, Direktor der Klinik für Neurochirurgie im Klini­ kum Kassel, die mit weiteren Dis­ ziplinen das Schädelbasiszentrum bildet. In der auf Akustikusneu­ rinome spezialisierten Klinik wer­ den jährlich rund 40 Patienten mit dieser Erkrankung operiert.

Bessere Überlebenschancen für Patienten mit schwerem HerzKreislauf- und Lungenversagen in Nordhessen, die bisher eine Sterblichkeit von bis zu 90 Pro­ zent hatten: Im Klinikum Kassel steht seit kurzem eine lebens­ rettende tragbare Herz-LungenMaschine im Kofferformat (MiniHLM, LifeBoxTM) bereit. Sie kam bereits dreimal in Kassel zum Einsatz.

land, die überwiegend durch Rauchvergiftungen verursacht werden, könnte mit Hilfe einer Mini-HLM verhindert werden. Durch die Schädigung der Lunge bei einer Rauchvergiftung werden lebenswichtige Organe nicht genügend mit Sauerstoff versorgt. Die Mini-HLM kann hier die Funktion der Lunge übernehmen und das Leben retten.

Die herkömmlichen Herz-LungenMaschinen, die bei Herzoperationen verwendet werden, wiegen ca. 250 kg. Das macht den Einsatz bei schwerkranken Patienten außerhalb der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie des Klinikum Kassel fast unmöglich. Die mobile Mini-Herz-Lungen-Maschine kann hingegen von einer Person allein getragen werden und ist in der Lage, die Funktionen von Herz und Lunge vollkommen zu übernehmen.

Diese Patienten mit schwerem Lungen- und Herz-Kreislaufversagen, die häufig nicht transportfähig und weder durch Medikamentengabe Kann von einer Person getragen werden: Privat-Dozent Peivandi zeigt die mobile Herz-Lungen-Maschine, noch Wiederbelebungsmaß- Dr. links der leitende Kardiotechniker Rigobert Schnur. nahmen zu stabilisieren sind, benötigen die Behandlung in einer bilisiert und einem Versagen alle leSpezialklinik. Mit der Mini-HLM kann benswichtigen Organe kann vorgeein Expertenteam der Klinik für Herzbeugt werden. Durch die rechtzeitige und Gefäßchirurgie den Zustand der Implantation der Mini-HLM bereits Patienten vor Ort stabilisieren, so dass ­unter Wiederbelebungsmaßnahmen der Transport mit dem Rettungswakann wertvolle Zeit gewonnen wergen oder Hubschrauber in das Kliniden, in der ansonsten einige Organe kum Kassel unter stabilen Kreislaufunwiderruflich Schaden nehmen könverhältnissen erfolgen kann. Dabei nen und über Leben und Tod entübernimmt die Maschine die Funkschieden wird. tion von Herz und Lunge des Patienten gänzlich. Die Mini-HLM ist für eine Verwendung von bis zu fünf Tagen zugelasDafür werden zwei Kanülen über sen. Diese Zeit ermöglicht es den Exdie Leistenvene- und -arterie eingeperten von verschieden Fachdisbracht. In der Regel sei nicht einmal ziplinen im Klinikum Kassel – dem die Öffnung der Leiste notwendig, so einzigen Krankenhaus der höchsPrivat-Dozent Dr. Peivandi, vielmehr ten Versorgungsstufe in Nordheskönne die Implantation direkt durch sen - den Ursachen von Lungen- bzw. die Haut erfolgen. Die Lifebox kann Herzkreislaufversagen bei komplexen bis zu sechs Liter Blut pro Minute mit Krankheitsbildern gründlich nachzuSauerstoff beladen und in den Pagehen und eine operative, interven­ tientenkörper pumpen. Lunge und tionelle oder medikamentöse Behandder Herzkreislauf können damit stalung einzuleiten.

Herr Prof. Deinsberger, was genau ist ein Akustikusneurinom? Prof. Deinsberger: Ein gutartiger Hirntumor, der von den Hüllen des 8. Gehirnnerven (Hör-/Gleichgewichtsnerv) ausgeht. Von gutartig spricht man, weil der Tumor keine Metastasen, also keine Absiedlungen bildet. Wodurch macht sich ein Akustikus­ neurinom bemerkbar? Wegen des sehr langsamen Wachstums merkt der Patient oft jahrelang gar nichts. Zuerst treten dann Hör­ störungen und Schwindel auf, da der Hör- und Gleichgewichtsnerv betroffen ist. Typisch ist eine einseitige Abnahme des Hörvermögens, manchmal in Kombination mit Tinnitus (Ohrgeräuschen). Wenn das Akustikusneurinom weiter wächst, kann es auch zu einer teilweisen Gesichtslähmung, zu Gefühlsstörungen im Gesicht und/oder Schluckstörungen führen. Im weiteren Verlauf kommt es zur Kompression des Hirnstammes mit Gangstörungen und Halbseitenlähmung.

4

StippVisite 1/2012

Wie stellt der Arzt die Diagnose? Üblicherweise führt der HNO-Arzt, teilweise auch der Neurologe, zunächst verschiedene Tests durch, welche das Hörvermögen und den Gleichgewichtssinn betreffen. Die Diagnose eines Akustikusneurinoms wird dann mit einer Magnetresonanztomographie (MRT) gestellt.

War nach einer Akustikusneurinom-Operation schnell wieder auf den Beinen: Patientin Susanne Godehardt aus dem Ems­ land mit Prof. Dr. Deinsberger und ihrem Mann Hans Gode­ hardt.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei einem Akustikusneurinom? Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten: ■ abwarten und beobachten, wobei das Wachstum des Tumors mit regelmäßigen MRT-Untersuchungen kontrolliert werden sollte, ■ eine Operation, ■ eine spezielle Strahlentherapie, die so genannte Radiochirurgie. Die Wahl der Therapie hängt dabei von der Größe des Tumors, dem Ausmaß der Beschwerden und dem Alter des Patienten ab und wird bei uns im Klinikum von einem Team aus verschiedenen Spezialisten sorgfältig beraten.

Können Sie die Operation kurz beschreiben? Unser Ziel bei der Operation ist es, den gutartigen Tumor möglichst komplett zu entfernen und den Gesichtsmuskelnerv zu schonen. Bei noch vorhandenem Hörvermögen versuchen wir, auch den Hörnerv weitestgehend zu schonen. Die Operation erfolgt in

Vollnarkose und mit mikrochirurgischer Technik. Das heißt, wir verwenden ein Operationsmikroskop, welches unser Operationsgebiet um den Faktor 40 vergrößert. Zusätzliche Sicherheit bringt die ständige Überwachung der Funktion der Hirnnerven durch das so genannte Neuromonitoring. Dadurch können wir während der Operation mögliche Nervenschädigungen frühzeitig erkennen und verhindern. Und wann raten Sie am ehesten zur Radiochirurgie? Üblicherweise wenn der Tumor eine bestimmte Größe nicht überschritten hat und der Patient in einem fortgeschrittenen Alter ist. Wie sind die Aussichten einer Akustikusneurinom-Behandlung? Besonders bei einer frühzeitigen Diagnose und Therapie sind die Chancen gut, den Tumor zu entfernen und das Hörvermögen zu bewahren. Der Erhalt des Hörvermögens gelingt dann bei über der Hälfte der Patienten.

Die Mini-HLM kommt Patientinnen und Patienten mit schwerem Lungen- und Herz-Kreislaufversagen zugute, das mit Medikamenten oder anderen Maßnahmen nicht beherrschbar ist, berichtete Privat-Dozent Dr. Ali Asghar Peivandi, Direktor der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie im Klinikum. Darunter fallen lebensbedrohlich kranke Patienten nach einem großen Herzinfarkt, mit Herzkreislaufschock, akuter Herzmuskelentzündung, schwerer Lungenembolie, mit Vergiftungen und Unterkühlungen sowie nach schweren Unfällen. Auch ein Teil der jährlich rund 500 Todesfälle durch Brände in Deutsch-

StippVisite 1/2012

5


Kleines Organ regelt viele Prozesse im Körper Schilddrüsenerkrankungen sind ein Schwerpunkt in der Nuklearmedizin Probleme der Schilddrüse wer­ den oft erst relativ spät erkannt. Da die Hormone der Schilddrüse eine Vielzahl von Stoffwechsel­ funktionen beeinflussen, sind die Symptome einer Über- oder Un­ terfunktion sehr vielfältig und gelegentlich unspezifisch.

kung zu einer so starken Schädigung der Schilddrüse, dass daraus eine Unterfunktion resultiert. Eine Unterfunktion der Schilddrüse wird mit Schilddrüsenhormonen behandelt. Bei guter Einstellung der Hormone führt diese Erkrankung im Allgemeinen zu keinen Beschwerden.

Eine Unterfunktion (Hypothyreose) kann zum Beispiel Müdigkeit, Abgeschlagenheit, leichtes Frieren oder eine Gewichtszunahme verursachen. Eine Überfunktion (Hyperthyreose) führt zu gegenteiligen Symptomen wie innere Unruhe, starkes Schwitzen, Herzrhythmusstörungen oder Gewichtsabnahme. Diese Formen der Schilddrüsenerkrankung lassen sich durch eine einfache Blutbestimmung ausschließen.

Häufigste Ursache einer Überfunktion ist die sogenannte Autonomie – d.h. der Körper kann die Produktion der Schilddrüsenhormone nicht steuern – oder die Erkrankung Morbus Basedow, bei der körpereigene Stoffe die Schilddrüse zu unkontrollierter Hormonbildung anregen. Eine medikamentöse Behandlung ist möglich, kann aber die Ursache der Überfunktion nicht beseitigen, so dass innerhalb eines Jahres eine definitive Behandlung, d.h. heilende Therapie, anzustreben ist. Als Therapiemöglichkeiten nennt Privat-Dozent Dr. Liepe eine Radiojodtherapie auf der

Häufige Ursache für die Unterfunktion ist eine so genannte Thyreoiditis Hashimoto, bei der der Patient

Privat-Dozent Dr. Knut Liepe leitet die nukle­ armedizinische Therapiestation sowie den Be­ reich Nuklearmedizin im Zentrum für medizi­ nische Versorgung des Klinikum Kassel.

Antikörper produziert, die mit einer Entzündung der Schilddrüse verbunden sind, erläutert Privat-Dozent Dr. Knut Liepe, Leiter der nuklearmedizinischen Station des Klinikum Kassel. Diese Schilddrüsenentzündung tritt bei etwa sechs Prozent der Bevölkerung auf. Und bei ein bis zwei Prozent der Bevölkerung führt diese Erkran-

Hygiene & Sauberkeit ist unsere Verpflichtung

 Gebäudereinigung  Gebäudeservice  Grundstücksservice RICHTER Gebäudedienste GmbH Werner-Bosch-Straße 3 34266 Niestetal Tel. 0561 95233-0 Fax 0561 95233-25 info@richter-kassel.de

www.richter-kassel.de 6

StippVisite 1/2012

nuklearmedizinischen Station oder die Schilddrüsenoperation, die insbesondere bei einer stark vergrößerten Schilddrüse in Frage kommt. Eine weitere Erkrankung stellt die Schilddrüsenvergrößerung (Struma) dar, die bei etwa 25 Prozent der Ein heißer Knoten vor der Therapie (links), der sich nach der Behandlung als kalt darstellt. über 45-Jährigen beobachtet wird. Diese kann mit Jod oder/ funktion führen, und nicht-stoffund Schilddrüsenhormonen behanwechselaktive Knoten („kalte Knoten“) delt werden. Falls sich nach zwei Jahunterschieden. „Heiße Knoten“ könren keine Besserung zeigt oder weinen gut durch eine Radiojodtherapie tere Beschwerden wie Druckgefühl im behandelt werden. Bei „kalten KnoHals oder Schluckbeschwerden auften“, die bei einem geringen Prozenttreten, ist nach den Worten von Prisatz der Patienten auch bösartig sein vat-Dozent Dr. Liepe ebenfalls eine können, sollte dies durch eine PunkBehandlung mittels Operation oder tion sowie Ultraschallkontrollen oder Radiojodtherapie sinnvoll. in einigen Fällen mittels einer Operation ausgeschlossen werden. Bei etwa 40 Prozent der über 45-Jährigen treten auch Knoten in der Die komplette Diagnostik bei SchildSchilddrüse auf, die mit einer Ultradrüsenerkrankungen (Ultraschall, schalluntersuchung diagnostiziert Szintigraphie, Schilddrüsenpunktion) werden. Bei einem Nachweis von bietet der Bereich Nuklearmedizin Knoten in der Schilddrüse sollte eine des Zentrums für medizinische VerSzintigraphie erfolgen, bei der eine sorgung am Klinikum Kassel an, der minimal radioaktiv strahlende Subebenfalls unter der Leitung von Pristanz gespritzt wird, um den Stoffvat-Dozent Dr. Liepe steht. Die Radio­ wechsel des Knotens darzustellen. Es jodtherapien erfolgen auf der nuklewerden stoffwechselaktive Knoten armedizinischen Station im Klinikum, („heiße Knoten“), die zu einer Überder einzigen in Nordhessen.

Radiojodtherapie in der ­Nuklearmedizin

Bei der Radiojodtherapie schluckt der Patient eine Kapsel mit einer geringen Menge radioaktiven Jods, wobei das Jod nur in der Schilddrüse angereichert wird. Damit werden ganz gezielt überaktive Schilddrüsenanteile behandelt, während die normal funktionierenden Teile geschont werden. Vor der Behandlung kommt der Patient zwei Mal zu einer Voruntersuchung. An einem Tag schluckt er eine Testkapsel mit einer extrem niedrigen Dosierung radioaktiven Jods. Am nächsten Tag wird gemessen, wie viel Radiojodid die Schilddrüse aufnimmt. Danach wird die Menge radioaktiven Jods für die Therapie berechnet. Die Therapie ist mit wenigen Nebenwirkungen behaftet und mit einem kurzen stationären Aufenthalt auf einer nuklearmedizinischen Station verbunden, der bei einem Großteil der Patienten etwa 2 bis 5 Tage dauert. In dieser Zeit dürfen die Patientinnen und Patienten die Station nicht verlassen. Die Zimmer auf der nuklearmedizinischen Station im Klinikum Kassel sind alle mit Telefon und TV ausgestattet, es stehen eine Bibliothek, Videos und ein Ergometer zur Verfügung. Die Fenster sind auf den neu gestalteten Garten ausgerichtet.

Schmetterlingsorgan produziert Hormone

Die Schilddrüse ist ein kleines, schmetterlingsförmiges Organ, das unterhalb des Kehlkopfes liegt. Als Produzentin der Hormone Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4) spielt sie eine wichtige Rolle für den menschlichen Stoffwechsel, daher kann sich eine Fehlfunktion an ganz unterschiedlichen Symptomen zeigen. Die Schilddrüse ihrerseits wird von der Hirnanhangdrüse gesteuert, welche die Produktion und Ausschüttung der Schilddrüsenhormone reguliert. Für die Herstellung der Hormone benötigt die Schilddrüse Jod, bei Erwachsenen rund 200 Mikrogramm (= 0,2 Milligramm) täglich. Da Deutschland als mildes Jodmangelgebiet gilt, wird insbesondere Jugendlichen und Schwangeren eine zusätzliche Jodgabe empfohlen.

direkt vis-à-vis Beratung in allen Arzneimittelfragen Verleih von Intervallmilchpumpen Vier exklusive Kundenparkplätze

Apotheker S. Räuber Mönchebergstraße 50 34125 Kassel

Telefon 87 79 79

StippVisite 1/2012

7


Gebärmutterhalskrebs: Neue OP-Methode im Klinikum

Neues Verfahren bei der Therapie von Hirn-Aneurysmen

Innovatives Therapieangebot des Gynäkologischen Tumorzentrums

Neuroradiologie im Klinikum Kassel setzt jetzt Flow-Diverter ein

Das Gynäkologische Tumorzen­ trum am Klinikum Kassel nimmt als einzige Einrichtung in Hessen an einer wissenschaftlichen Stu­ die über eine neue Operations­ methode bei Gebärmutterhals­ krebs teil.

Bis zu achtzehn Prozent der Be­ völkerung weisen eine angebo­ rene Schwachstelle in den Hirn­ gefäßen auf, die im Laufe des Lebens zu einer Aussackung (An­ eurysma) werden kann. Falls die ausgedünnte Gefäßwand reißt, besteht für den Patienten Le­ bensgefahr.

Wenn in jüngster Zeit vom Gebärmutterhalskrebs die Rede war, ging es meist um die vorbeugende Impfung gegen Papillomaviren. Sie wird von Gynäkologen für Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren vor dem ersten Geschlechtsverkehr empfohlen und von den Krankenkassen bezahlt. „Es gibt weltweit nur gute Ergebnisse. In Skandinavien hat sich zum Beispiel die Rate der Neuerkrankungen seit Einführung der Impfung halbiert“, berichtet Prof. Dr. Thomas Dimpfl, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum Kassel.

(TMMR). Die Methode wurde maßgeblich durch Prof. Dr. Dr. Michael Höckel in Leipzig geprägt. Der Frauenarzt hat an der dortigen Universitätsklinik langjährige Erfahrungen mit TMMR gesammelt. „Das GTZ nimmt als einziges Zentrum in Hessen an einer Studie über die neue Operationsmethode teil. Unser Ärzteteam wurde umfassend geschult und wendet diese Technik nun bereits seit Oktober nach strengen Vorgaben und unter wissenschaftlicher Begleitung an“, sagt Prof. Dimpfl. Die TMMR kann mit einer Vielzahl von Vorteilen gegenüber den bisher üblichen Operationsmethoden aufwarten. „Die Rezidivraten (Wiedererkrankungsraten) sind wesentlich niedriger und die Überlebenschancen der ­Patientinnen höher. Außerdem werden die Nerven von Blase und Darm geschont. Das führt zu deutlich weniger Folgeschäden im Vergleich zu herkömmlichen Techniken“, sagt Dr. Gabriele FeiselSchwickardi, Leitende Oberärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum Kassel.

Die Impfung ist in Deutschland erst seit dem Jahr 2006 erhältlich. Daher konnten viele erwachsene Frauen diese Möglichkeit nicht nutzen. Jetzt gibt es jedoch eine hoffnungsvolle Entwicklung in der Behandlung von Gebärmutterhalskrebs, von denen Patientinnen des Gynäkologischen Tumorzentrums (GTZ) am Klinikum Kassel profitieren können: die neue Operationsmethode „Totale Meso- Dr. Gabriele Feisel-Schwickardi, metriale Resektion“ tende Oberärztin.

8

StippVisite 1/2012

Lei­

Dieser enorme Fortschritt in der Therapie wird dadurch erreicht, dass die Gynäkologen des Klinikum Kassel eine genaue Kenntnis der betroffenen Gewebestrukturen, die bereits im

Prof. Dr. Thomas Dimpfl, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

embryonalen Stadium ausgeprägt sind, besitzen. Wenn man den Weg vom Anfangs- bis zum Endzustand kennt, kann man genau die Strukturen erkennen, die entfernt werden müssen und sie von denen unterscheiden, die zurückgelassen werden müssen. „Bei der Operation wird das klar lokalisierte Tumorgewebe und das potenziell befallene Gewebe unter Schonung der umliegenden Gewebestrukturen konsequent entfernt“, erläutert Prof. Dr. Thomas Dimpfl. Die Kriterien für eine Chemotherapie werden durch die Operation nicht verändert. Aufgrund der präzisen Entfernung des betroffenen Gewebes während der TMMR kann aber auf eine Strahlentherapie im Anschluss meist verzichtet werden. Dies bedeute für die Gebärmutterhalskrebs-Pa­tien­ tinnen eine wesentliche ­Erleichterung, betonen die leitenden Ärzte der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

Um Aneurysmen, die häufig nur zufällig entdeckt werden, unschädlich zu machen, werden oft kleine Pla­ tin­spiralen (Coils) oder Gefäßstützen (Stents) eingesetzt, je nach Lage der Aussackung ist auch eine Operation möglich oder notwendig. In der Neuroradiologie am Klinikum Kassel ist erstmals ein neues Verfahren angewandt worden, welches weltweit erst seit rund zwei Jahren verfügbar ist: der Einsatz eines Flow-Diverters, einer speziellen Gefäßstütze, welche den Blutfluss am Aneurysma vorbeilenkt, aber andere abführende Blutgefäße weiter versorgt.

die Gefahr, dass das Gefäß platzt und es zu einer Hirnblutung kommt oder dass der Druck auf den Sehnerv letztlich zur Erblindung führen würde – bei weiterhin bestehenden Schmerzen. „Da wegen der Lage des Aneurysmas eine Operation nicht in Frage kam, haben wir uns bei dem 51-jährigen Patienten für die neue Technik entschieden“, erläutert Dr. Ralf Siekmann, Direktor der Neuroradiologie im Klinikum Kassel. Der Flow-Diverter besteht aus dicht gewebten Drähten ähnlich einer Gefäßstütze, allerdings sind die Drähte wesentlich dünner und wesentlich dichter gepackt. Er erhöht den Blutfluss im Trägergefäß und verringert den Fluss (flow) in und aus dem Aneurysma. Gleichzeitig werden aber wichtige, für die Blutversorgung des Gehirnes notwendige Gefäße offen gehalten, die vom Trägergefäß abgehen. Über einen arteriellen Zugang in der Leiste wird der Flow-Diverter mit Hilfe eines dünnen Drahtes (Katheter) über das Aneurysma im Gefäß platziert. Wegen der Länge des Flow-Diverters (2 bis 8 cm) und des geringen Durchmessers des Gefäßes (2 bis 4 mm) ist viel Erfahrung mit neuroradiologischen Eingriffen notwendig, um den Diverter exakt zu platzieren und keine Hirngemit einem Durch­ fäße zu verletzen.

Vasiliy Gurinovitsch aus Korbach litt seit längerem unter einem Druckgefühl und Kopfschmerzen hinter dem rechten Auge. Bei einer Kernspintomographie wurde ein 2,5 Zentimeter langes Aneurysma festgestellt. Das Einsetzen von zahlreichen Platinspiralen in zwei Sitzungen reichte nicht aus, um das Ein Flow-Diverter ­Aneurysma komplett messer von wenigen Millimetern, das zeigt die hohe Flexibilität und das auszuschalten. Es be- Foto dichte Maschenwerk mit den dünnen stand also weiterhin Grundstreben.

Bei Patient Gurinovitsch konnte das

Hat wieder gut lachen: Vasiliy Gurinovitsch mit Chefarzt Dr. Ralf Siekmann nach dem Ein­ satz des Flow-Diverters.

Aneurysma durch diesen Eingriff vollständig ausgeschaltet werden. Die Kopfschmerzen sind verschwunden und eine Gefahr der Blutung oder einer Beeinträchtigung des Sehvermögens auf dem Auge ist nicht mehr vorhanden. Er muss jetzt für ein Jahr blutverdünnende Medikamente nehmen, um ein späteres Zusetzen der speziellen Gefäßstütze (Thrombose) zu verhindern. In der Neuroradiologie des Klinikum Kassel, die mit 200 interventionellen Eingriffen jährlich zu den größten Zentren in Hessen gehört, sollen noch weitere Patienten einen solchen FlowDiverter zur Behandlung eines Hirn­ aneurysmas erhalten. „Dieses vielver­ sprechende Verfahren wird bei den Patienten genutzt, die weder operiert noch durch den Einsatz von Coils oder Stents ausreichend behandelt werden können“, erläutert Dr. Siekmann. StippVisite 1/2012

9


Startklar für den E.ON Mitte Kassel Marathon 2012

Allergie und Asthma ­– eine Bürde für viele Menschen

Sponsorenabend erstmals bei der Gesundheit Nordhessen

Immer mehr Menschen sind von den Erkrankungen betroffen

Bis zu 12.000 Läufer, Inliner, Wal­ ker und Handbiker werden am dritten Maiwochenende diesen Jahres zum Auestadion in Kas­ sel strömen – es wird vom 18. bis 20. Mai zum Ziel des achten E.ON Mitte Kassel Marathon. Über den neuen Streckenverlauf und or­ ganisatorische Änderungen in­ formierte Marathon-Organisator Winfried Aufenanger im Februar die Unterstützer der Sportveran­ staltung. Der Sponsorenabend fand erstmalig bei der Gesund­ heit Nordhessen (GNH) statt, die den Kassel Marathon schon seit mehreren Jahren unterstützt.

Freuen sich auf den Kassel Marathon und unterstützen die Weltkulturerbe-Bewerbung: Ulrich Fi­ scher und Udo Rodenberg (Geschäftsführung E.ON Mitte Vertrieb), Birgit Dilchert und Dr. Ger­ hard Sontheimer (Vorstand Gesundheit Nordhessen), Jürgen Kaiser (Bürgermeister Stadt Kassel) sowie Winfried Aufenanger (Organisator Kassel Marathon).

Im Frühjahr beginnt die be­ schwerliche Zeit für Allergiker und Menschen, die neben der Allergie noch an einem Asthma bronchiale leiden. Die ersten Pol­ len werden von Bäumen, vor al­ lem Hasel und Birke verbreitet. Je nach Witterung kann dies frü­ her oder später im Jahr gesche­ hen. Bei sehr milden Temperatu­ ren haben Allergiker auch schon mitten im Winter an einem von Haselpollen ausgelösten Heu­ schnupfen gelitten, als diese Bäume zu blühen begannen.

In diesem Jahr sponsern weit über 30 regionale Firmen den Kassel Marathon. Während der Informationsveranstaltung bei der GNH erfuhren sie, dass der Marathon in diesem Jahr auch die Welterbe-Bewerbung Kassels unterstützt. Prof. Hardy Fischer, Vorsitzender der „Bürger für das Welt-

erbe – Park Wilhelmshöhe, Karlsaue und Wilhelmsthal e. V.“ stellte das Projekt vor. Er berichtete, dass die Prüfer der Unesco parallel zum Marathon in Kassel zu Gast sein werden und dass ein wichtiger Aspekt bei der Bewertung des Antrags die Unterstützung in der Kasseler Bevölkerung sei.

Wir sind für Sie da.

Häusliche Alten- und Krankenpflege Häusliche Kinderkrankenpflege

Erfahren und leistungsstark in Kassel und Baunatal.

Hauswirtschaftliche Hilfen Kurse, Information und Beratung in allen Pflegefragen Betreuungsleistungen und begleitetes Wohnen für Menschen mit Demenz

0561 - 313103

www.diakoniestationen-kassel.de

10

StippVisite 1/2012

Daher appellierte Prof. Fischer an die Sponsoren und Sportler, das Vorhaben positiv zu begleiten. Die Gesundheit Nordhessen ist beim E.ON Mitte Kassel Marathon 2011 zum wiederholten Mal mit der größten Teilnehmergruppe eines Unternehmens an den Start gegangen – ein Ziel, das natürlich auch 2012 angestrebt wird. Beim jährlichen Teilnahme-Aufruf an die Beschäftigten steht nicht so sehr die sportliche Leistung im Vordergrund, sondern vielmehr die Verbesserung der Gesundheit, die Freude an der Bewegung und das Gemeinschaftserlebnis, so GNHPersonalvorstand Birgit Dilchert. Die Trainingsgruppen, die sich anlässlich der ersten Marathon-Teilnahme der Gesundheit Nordhessen gebildet haben, sind teilweise das ganze Jahr über aktiv – so dass ein wichtiges Ziel der betrieblichen Gesundheitsförderung erreicht ist.

Allergien und Asthma ­bronchiale sind Volkskrankheiten, die große Teile der Bevölkerung betreffen. Weltweite Studien belegen, dass 15 bis 30 ­Prozent aller Kinder und 10 bis 15 Prozent aller Erwachsenen an mindestens einer Allergie leiden, sagt Prof. Dr. Adrian Gillissen, Direktor der ­Klinik für Lungen- und Bronchial­medizin im Klinikum Kassel. „Und beide Gruppen mit zunehmender ­Tendenz.“ Etwas zeitlich versetzt steige der Anteil von Menschen, die im Laufe ihres Lebens an Asthma erkranken. Da Allergie eine genetische Ursache hat, steigt das ­Al­ler­gien- und Asthma­

Hilfe bei der Inhalation des Wirkstoffs bieten die Dosieraerosole, die bei jedem Sprühstoß eine genau definierte Medikamentenmenge abgeben.

risiko für das Kind mit der Zahl betroffener Familienmitglieder (insbesondere der Eltern). Verschiedene Gründe nennt der Lungenfacharzt und Allergologe für die Zunahme an Allergien: Milde Winter sorgten immer häufiger dafür, dass Pollen einen Großteil des Jahres in der Luft vorhanden seien. Darüber hinaus fördere vermutlich die westliche

Ernährungsweise mit zu vielen ungesättigten Fettsäuren das Zutagetreten von Allergien. Eine weitere Ursache könnten die sehr gut isolierten modernen Häuser sein: „Durch den fehlenden Kontakt mit der Umwelt baut das Immunsystem weniger Abwehrstoffe auf.“ Fortsetzung auf Seite 12

Zweithaarstudio Klengler  Klengler Inh. Anina Klengler-Casati

Wir haben uns spezialisiert auf Perücken für Chemotherapie in Echt- und Kunsthaar und führen seit 30 Jahren Krankenhausbesuche durch. – Alle Krankenkassen zugelassen – Holländische Str. 48 • 34127 Kassel • Telefon (05 61) 89 95 28 • www.zweithaarstudio-klengler.de • info@zweithaarstudio-klengler.de

StippVisite 1/2012

11


Fortsetzung von Seite 11 Beim allergischen Asthma bronchiale sind die Atemwege wegen einer Überempfindlichkeit gegen bestimmte Stoffe ständig entzündet. Die Bronchien bilden vermehrt Schleim und schwellen an, was zu einer Verengung der Atemwege und Verkrampfung der Atemmuskulatur führt. Die Folge ist anfallsweise auftretende Atemnot. Ein instabiles oder therapeutisch schlecht eingestelltes Asthma verursacht typische Symptome wie Pfeifen über der Brust, Atemnot in unterschiedlicher Ausprägung, trockener Husten insbesondere nachts und in den frühen Morgenstunden, der den Schlaf stört. In einem Hauttest, der meist schon von Hausärzten durchgeführt wird, kann man das verursachende Allergen finden. Liegt ein Asthma vor, kann durch eine so genannte Spirometrie und/oder eine Bodyplethysmographie die Lungenfunktion gemessen werden. Das Ausmaß der Einschränkung wird mit den Ergebnissen dieser Untersuchung, der Menge einzunehmender Notfallmedi-

Für einen guten Zweck in die Pedale treten

kamente und der subjektiv empfundenen Beeinträchtigung im täglichen Leben des Patienten eingeschätzt. Die beste Therapie besteht in der Vermeidung des auslösenden Allergens, was aber beim Heuschnupfen kaum und bei der Nahrungsmittelallergie nur mit Mühe gelingt. Wenn die Al­ lergie nicht anders zu beherrschen ist, verordnet der Arzt so genannte Antihistaminika. Im Gegensatz zu früher machen die modernen Präparate nach den Worten von Prof. Gillissen nicht mehr müde. Zudem gibt es Nasensprays und Augentropfen, die das Jucken und die fließende Nase mindern helfen. Bei ganz schweren Symptomen kann auf kortisonhaltige Medikamente nicht verzichtet werden. Bei lokaler Anwendung, das heißt als Spray für die Nase oder die Atemwege, sind sie viel verträglicher und nebenwirkungsärmer als in Form von Tabletten, so Prof. Gillissen. Beim Asthma sind sie bis auf die ganz leichten Fälle sogar unverzichtbar. Beim schweren allergischen Asthma hilft unter Umstän-

„Tour der Hoffnung“ kommt im Jubiläumsjahr 2013 nach Kassel

Lungenfacharzt und Allergologe: Prof. Dr. ­Adrian Gillissen.

den auch ein alle zwei bis vier Wochen unter die Haut zu spritzendes Medikament, das einen wichtigen allergischen Botenstoff, nämlich das Immunglobulin E (IgE) hemmt. Insbesondere Patienten mit einem schwierig zu behandelnden schweren aller­ gischen Asthma sollten von einem erfahrenen Zentrum, wie es die Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin des Klinikum Kassel darstellt, mit betreut werden.

Pünktlich zum 1100. Geburts­ tag der Stadt Kassel kommt die „Tour der Hoffnung“, eine Rad­ sportveranstaltung zu Gunsten krebskranker Kinder, nach Kas­ sel: Vom 7. bis 10. August 2013 wird das Fahrerfeld mit vielen Prominenten aus Politik, Wirt­ schaft, Kultur, Unterhaltung und Sport durch die Region rollen. Die „Tour der Hoffnung“ findet jährlich in einer anderen Gegend Deutschlands statt. „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, die Organisatoren um Volker Klein und Gerhard Becker zu überzeugen, dass Kassel im Jubiläumsjahr der richtige Ort für die 30. ,Tour der Hoffnung‘ ist“, erklärt Oberbürger­meister Bertram Hilgen. „So können sich die beiden Jubiläen gegenseitig bereichern.“ Die Idee, die „Tour der Hoffnung“ 2013 nach Kassel zu holen, hatte Peter Vaupel, der seit fünf Jahren Vorstandsvorsitzender der Holzhauer-Stiftung für krebskranke Kinder in der Region ist. Das Rahmenprogramm der viertägi­ gen Tour wird gemeinsam von der Stadt Kassel und dem Klinikum Kassel, das über eine eigene Kinderonkologie verfügt, organisiert. Der Prolog der Jubiläumstour wird traditionell in Gießen stattfinden. Am 8. und 9. August 2013 soll der Tross dann durch Kassel und die Region fahren: Das Fahrerfeld soll ein-

12

StippVisite 1/2012

mal von Osten und einmal von Norden in die Innenstadt einfahren. „Den genauen Streckenverlauf planen wir im Frühjahr 2013“, so Volker Klein. An jedem Abend wird es ein buntes Rahmenprogramm für alle geben, die die „Tour der Hoffnung“ unterstützen wollen. „Wir arbeiten schon jetzt an einem interessanten Programm mit Konzerten und Comedy-Auftritt“, verrät der Organisator der Tour. Insgesamt werden die 200 Fahrer an den vier Tagen etwa 350 Kilometer auf dem Rad zurücklegen.

Im vorigen Jahr wurden bei der „Tour der Hoffnung“ Spendengelder von mehr als 1,5 Millionen Euro gesammelt, die onkologischen Projekten zugute kamen. So soll es auch in Kassel sein. Am Klinikum hat man sich bereits Gedanken gemacht, wo die Gelder am dringendsten gebraucht werden: Zum einen soll ein Palliativprojekt für krebskranke und schwerkranke Kinder in Nordhessen

ins Leben gerufen werden. Zum anderen soll ein Sportprojekt für krebskranke Kinder und Jugendliche umgesetzt werden. „Wir sind sehr froh, dass wir durch die Spenden, die im Rahmen der ,Tour der Hoffnung‘ gesammelt werden, die Chance haben, diese zwei Projekte, die uns sehr am Herzen liegen, verwirklichen zu können“, betont die Chefärztin der Kinderonkologie am Klinikum Kassel, Privat-Dozentin Dr. Michaela Nathrath. Tatsächlich fehlten bisher die Strukturen, schwerkranke Kinder und Jugendliche zu Hause zu versorgen. Es würde immer deutlicher, wie wichtig das Angebot einer Betreuung zu Hause in der Lebensendphase der Betroffenen ist. „Aber auch der Aufbau eines Sportprogramms für krebskranke Kinder und Jugendliche ist uns ein Anliegen. Wir wissen aus ersten Studien bei erwachsenen Krebspatienten, dass körperliche Aktivität nicht nur das körperliche Wohlbefinden während der Chemotherapie, sondern auch die Prognose verbessern kann“, so Privat-Dozentin Dr. Nathrath weiter. „Die Spenden der ,Tour der Hoffnung‘ sind für uns eine wunderbare Chance, diese Projekte ins Leben zu rufen.“ Verschiedene Spendenaktionen sind bereits angelaufen: So hat beispielsweise der Konzern Stadt Kassel, zu Fortsetzung auf Seite 14 StippVisite 1/2012

13


Fortsetzung von Seite 13 dem auch die Gesundheit Nordhessen mit dem Klinikum Kassel gehört, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgerufen, den Rest-Cent auf der monatlichen Gehaltsabrechnung über einen Zeitraum von zwei Jahren für die „Tour der Hoffnung“ zu spenden. Fast 30.000 Euro sind auf diesem Weg schon zusammen gekommen. „Wir freuen uns über die gute Resonanz“, sagt Birgit Dilchert, Personalvorstand der Gesundheit Nordhessen. „Auch die Ankündigung verschiedener

öffentlicher und privater Arbeitgeber, sich an der Aktion zu beteiligen, macht uns Mut.“ Die Organisatoren der „Tour der Hoffnung“ haben zudem einen ganz besonderen Anreiz gesetzt: Schafft es die Region, im Vorfeld der Tour 2013 100.000 Euro Spendengelder zu sammeln, dann geben die Organisatoren aus dem Budget der „Tour der Hoffnung“ 100.000 Euro dazu. „Ich bin sicher, dass die Region es schafft, den Betrag zusammenzubringen und die Spendensumme damit zu verdop-

peln“, ist Hilgen überzeugt. „Die Menschen hier haben in der Vergangenheit gezeigt, dass sie bereit sind, sich für gute Zwecke zu engagieren.“ Wer die „Tour der Hoffnung“ unterstützen möchten, kann seine Spende überweisen an: Stadt Kassel Verwendungszweck: „Tour der Hoffnung“ Kasseler Sparkasse BLZ: 520 503 53 Konto: 11 099

Abo-Service für unsere Patientinnen und Patienten Die StippVisite, das Patientenmagazin der Gesundheit Nordhessen, erscheint vierteljährlich. Falls Sie die StippVisite auch nach Ihrem Krankenhaus-Aufenthalt lesen möchten, können Sie auf unserer Internetseite www.gesundheit-nordhessen.de unter dem Stichwort „Aktuelles“ ein kostenloses Abo bestellen. Oder rufen Sie an: 0561/980-4807. Möchten Sie noch aktueller informiert werden? Dann bestellen Sie doch unseren elektronischen Newsletter, der Sie monatlich über neue Behandlungsverfahren, Personalien, Veranstaltungen und mehr auf dem Laufenden hält. Für die Bestellung einfach eine E-Mail an newsletter@gesundheit-nordhessen.de schicken.

Kliniken Bad Wildungen

Fachkliniken Fürstenhof und Helenenklinik

Brunnenallee 39, 34537 Bad Wildungen,  05621 704-03

Laustraße 35, 34537 Bad Wildungen,  05621 85-0

Fachklinik Fürstenhof Bad Wildungen

Helenenklinik Bad Wildungen

Fach- und Rehabilitationsklinik für - Innere Medizin, Herz-, Kreislauferkrankungen, - Neurologie - Atemwegserkrankungen und - Psychosomatik

Fach- und Rehabilitationsklinik für - Urologie mit Urogynäkologie/ Gynäkologie - Orthopädie und - Innere Medizin/Nephrologie

Informieren Sie sich über unsere Kliniken am Gelände der Landesgartenschau 2006, in unmittelbarer Nähe zum Kurpark und der Flaniermeile. Mitten in Hessen, im Herzen Deutschlands. Beide Kliniken mit ganzheitlicher Therapie, sind im Verbund zur 2006 neu eröffneten Stadtklinik für Akutmedizin und bieten somit eine durchgängige Behandlungskette. www.asklepios.com

14

StippVisite 1/2012

Scharfer Blick ins Innere des Menschen Krankenhaus Bad Arolsen bei Endoskopietechnik auf modernstem Stand Mit Adleraugen die inneren Or­ gane des Menschen zu unter­ suchen – dies macht nach den Worten des Ärztlichen Direktors Walter Knüppel die neue High­ tech-Ausstattung für Endosko­ pien (Spiegelungen) in der Inne­ ren Medizin des Krankenhauses Bad Arolsen möglich. Dort erfol­ gen jährlich mehr als 3000 endo­ skopische Untersuchungen stati­ onär und ambulant. Die gesamten Geräte zur Untersuchung der Bronchien und Lunge, der Speiseröhre, des Magens, des Dünndarms und der Gallenwege sowie des Dickdarmes wurden ausgetauscht. Hinzugekommen ist ein mobiles, rasch einsetzbares Bronchoskop für die Intensivstation. Außerdem wurde eine hochauflösende digitale Videotechnik eingeführt, die Blicke auf die Organschleimhaut mit erheblich stärkerer Vergrößerung als bisher ermöglicht. An drei Videountersuchungsplätzen können nun parallel Patienten untersucht werden. Die neue Technik ermöglicht eine noch feinere Schleimhautdarstellung und frühzeitige Erkennung von krankhaften Veränderungen. Gleichzeitig zur Probenentnahme für die ­Diagnostik können bei einer Endoskopie auch Therapiemaßnahmen wie die Stillung von Blutungen aus Magengeschwüren oder die Abtragung von Polypen aus dem Dickdarm erfolgen. Auch können endoskopisch Gallenwegssteine entfernt und Stents (Stützen) in verengte Gallenwege eingelegt werden.

Bei etwa jeder vierten Darmspiegelung sind Polypen zu finden, die als Vorstufen von Tumorerkrankungen gelten. „Die Zahl der bei Endoskopien entdeckten Krebserkrankungen ist deutlich steigend. Umso wichtiger ist die rechtzeitige Erkennung dieser Veränderungen mit ausgefeilter Technik“, Lungenspiegelung mit modernster Technik: Chefarzt Walter Knüp­ weiß Chefarzt Walter pel und Endoskopiefachkraft Susanne Gutmann bei einer Broncho­ skopie. Knüppel. Dank der intensiven Zusammenarbeit mit den stattung von der innovativen Technooperativ tätigen Kollegen im Kranlogiepartnerschaft zwischen der Gekenhaus Bad Arolsen könne eine züsundheit Nordhessen (GNH) und der gige Diagnostik und Therapie garanFirma Dräger, die seit 2010 für den tiert werden. reibungslosen Betrieb der rund 10.000 elektromedizinischen Geräte in der Für die Diagnose und Behandlung GNH sowie eine medizintechnische von Lungenerkrankungen werden Infrastruktur auf dem aktuellen Stand bereits interventionelle Verfahren der Technik verantwortlich ist. Der wie ­Laser-Therapie, Argon-Plasma-­ zehn Jahre laufende Vertrag beinhalBeamer, Kryo-Sonde und spezielle tet die systematische Erneuerung des ­Tumorbehandlungsverfahren vorgeGeräteparks, dessen Instandhaltung halten. Das Krankenhaus Bad Arolund Wartung sowie die Bereitstellung sen ist als einzige Klinik in Waldeckvon Verbrauchsmaterialien, ohne dass Frankenberg auf Lungenerkrankungen die GNH Eigentum an den Geräten erspezialisiert und verfügt beispielswerben muss. Das Auftragsvolumen weise über die einzige Autofluoresüber die gesamte Laufzeit des Vertrazenzbronchoskopie in Nordhessen. ges liegt bei über 60 Mio. Euro. Das Geplant ist die Erweiterung des GeModellprojekt hat bundesweit Beachrätespektrums um eine hochmoderne tung erfahren und wurde mit dem InUntersuchungseinheit, die mit Ultranovationspreis PPP 2011 des Behörschall-Köpfen die Untersuchung der den-Spiegels ausgezeichnet. Bronchien ermöglicht. Info und Kontakt: Das Krankenhaus Bad Arolsen profiKrankenhaus Bad Arolsen, tiert mit der neuen Endoskopie-AusTel. 05691-800161 StippVisite 1/2012

15


Fotos: © FIT Gesellschaft für gesundes Reisen GmbH und das Hotel Alexandersbad

Erholung pur im Hotel Alexandersbad**** 16

www.fitreisen.de

Mit

fit Reisen ins Fichtelgebirge

COVER_2012_FINAL_Layout 1 23.11.11 12:44 Seite 7

Das StippVisiteKreuzworträtsel Thalasso International bietet Frühjahrsputz für unseren Organismus Die neue Art abzunehmen heißt SylviaSlim Jetzt gibt es eine Neuheit: Rebaudiosid A, ein Extrakt aus der Stevia­ pflanze in Verbindung mit einer fasrigen Matrix von Inulin, das das Abnehmen aktiviert. Die chelatierende Wirkung des Inulins erzeugt einen Abnahmeeffekt, indem es die Fette und Kohlenhy­drate aus der Nahrung bindet, ihre Verstoffwechslung verhindert und ihre Ausscheidung erleichtert. Die prebiotische Wirkung des Inulin reguliert das Darmökosystem, verhindert Fäulnisvorgänge, die verantwortlich sind für Blähungen, somit entsteht auch ein echter Effekt „flacher Bauch“.

2011 Januar - Dezember 2012

Kur- und Spa-Oasen weltweit

Im familienfreundlichen Vier-Sterne-Hotel Alexandersbad genießen Urlauber Natur- und Kulturerlebnisse gleichermaßen. In dem anerkannten Mineral- und Moorheilbad Bad Alexandersbad erwartet Gäste ein fönfreies Mittelgebirgsklima, romantische Urwüchsigkeit, klare Luft und oberfränkischer Charme. Viele Sehenswürdigkeiten, Kultur- und Freizeitangebote sowie ein 3.000 Kilometer langes Wander- und Radwegenetz versprechen einen abwechslungsreichen Urlaub. Das Haus mit 108 gemütlichen Zimmern liegt inmitten des malerischen Fichtelgebirges zwischen Bayreuth und Hof. Im täglich geöffneten Alex Spa laden das Hallenbad mit Gegenstromanlage, die Finnische Sauna, das Tepidarium sowie die Kneippanlage zum Entspannen ein. Aktive Gäste finden in der Sporthalle mit Tennisplatz, Badminton- und Squash-Court ausreichend Raum für ihren Lieblingssport. Im Alex Beauty stehen vielseitige Anwendungen wie Gesichtsbehandlungen, Körperpackungen, Peelings und Massagen auf dem Programm. Die angeschlossene Naturheilpraxis mit Sauerstofftherapien, die Praxis für Physiotherapie sowie die medizinische Bade­ abteilung für Moor- und Fangopackungen bieten beste Voraussetzungen für eine ambulante Kur. Weitere Informationen erhalten Sie im Reisebüro oder direkt bei FIT Reisen l Ravensteinstraße 2 l 60385 Frankfurt am Main l Tel (069) 40 58 85 0 l Fax (069) 40 58 85 12 l www.fitreisen.de l E-Mail: info@fitreisen.de FIT Reisen Jahreskatalog 2012: Kur- und Spa-Oasen weltweit Im Jahreskatalog 2012 präsentiert FIT Reisen auf 332 Seiten 334 Hotels in 185 Destinationen und 35 Ländern. Dabei ergänzen 47 neue Resorts das Portfolio. Das Angebot

StippVisite 1/2012

umfasst die ganze Palette der Wellness- und Gesundheitsreisen: Von Ayurveda und Thalasso über Klassische Heilkuren und Medical Beauty bis zu Fastenkuren und der Burnout Prävention. Ayurveda ó Yoga ó Beauty ó Anti-Aging ó Fasten Kuren ó Fango ó Burnout ó Prävention ó Thalasso

Z ER T I F I Z I ERT

Oder möchten Sie den Aufenthalt im Hotel Alexandersbad**** gewinnen? Das Hotel verlost zusammen mit FIT Reisen einen Gutschein über zwei Übernachtungen für zwei Personen im Doppelzimmer inklusive Halbpension. Außerdem dabei: Das Arrangement „Entspannte Zweisamkeit“ (Flasche Sekt zur Begrüßung, eine klassische Gesichtsbehandlung, eine Ayursan Entspannungs-Teil­ massage, eine Aroma-Ganzkörper-Massage). Der Gutschein ist gültig bis Ende 2012 je nach Verfügbarkeit.

Die Alge Asophyllum unterstützt das Abnehmen und wird als Packung aufgetragen. Ein- bis zweimal wöchentlich einen Brei anrühren, auftragen, mit Folie gut einwickeln, eventuell mit Wärmezufuhr und circa 30 Minuten einwirken lassen. Dann abduschen.

Beantworten Sie bitte folgende Fragen: • In welcher Urlaubsregion liegt das Hotel Alexandersbad****? • Über wie viele Zimmer verfügt das Haus? • Wie lang ist das Wander- und Radwegenetz? • Wie viele Hotels präsentiert FIT Reisen in seinem Jahreskatalog 2012?

Weitere Infos: Thalasso International, Tel.: 049 68130638, E-Mail: info@mareplus.de Thalasso International verlost 6 Mal Asophyllum Algenpulver und Sylvia­Slim.

Antworten bitte mit Adresse und Telefonnummer an: Redaktion StippVisite, Bockhorn 1, 29664 Walsrode. Einsendeschluss ist der 20. Mai 2012. Viel Glück! Gewinnerin des Reisequiz aus der Winterausgabe der Stipp­Visite ist: I. Seemann aus St. Margarethen. Sie gewinnt ein Wellnessprogramm für zwei Personen mit zwei Übernachtungen, Frühstück und Abendessen im Spa Hotel Dvorák in Tschechien. Herzlichen Glückwunsch!

Senden Sie das richtige ­Lösungswort an: Das Lösungswort aus der Winterausgabe der StippVisite lautete „Haferdrink“. ­Eine von sechs Müsli-Taschen gewinnen: A. Krumbach, Gladbach; M. Wohlfahrt, Kelsterbach; S. Dahlmann, Bergisch Gladbach; U. Schmidt, Quedlinburg; I. Schöning, Vaale; S. Hinrichs, Itzehoe. Herzlichen Glückwunsch! Herzlichen Glückwunsch!

Redaktion StippVisite Bockhorn 1 29664 Walsrode Einsendeschluss ist der 20. Mai 2012 StippVisite 1/2012

17


Kontaktliste Gesundheit Nordhessen Holding

www.gesundheit-nordhessen.de, E-Mail: info@gesundheit-nordhessen.de

18

Klinikum Kassel GmbH Augenklinik Prof. Dr. Rolf Effert Hautklinik Prof. Dr. Rainer Rompel HNO-Klinik Prof. Dr. Ulrike Bockmühl Institut für Labormedizin PD Dr. Karl H. Reuner

Liebe Patientin, lieber Patient,

Mönchebergstraße 41–43, 34125 Kassel, Tel. 0561/980-0

Tel. 980-3901

Kinderradiologie Dr. Alfred E. Horwitz

Tel. 980-3051

Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin Prof. Dr. Adrian Gillissen Tel. 980-5285

Tel. 980-4053

Klinik für Neurochirurgie Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger

Tel. 980-2776

Klinik für Neurologie Prof. Dr. Andreas Ferbert

Institut für Pathologie Prof. Dr. Irina Berger

Tel. 980-4001

Klinik für Allgemeinund Viszeralchirurgie Prof. Dr. Jürgen Faß Darmzentrum

Tel. 980-5275 Tel. 980-5152

Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie Prof. Dr. Michael Tryba Tel. 980-3001 Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Prof. Dr. Thomas Dimpfl Tel. 980-3040 Kreißsaal Tel. 980-5400 IBZ – Interdisziplinäres Brustzentrum Tel. 980-5320 Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie PD Dr. Ali Asghar Peivandi Tel. 980-5260 Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Prof. Dr. Friedrich K. Tegtmeyer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderanästhesie und Intensivmedizin Dr. Thomas Fischer Tel. 980-5502 Klinik für Kinderchirurgie und Zentrum für schwerbrandverletzte Kinder Dr. Peter Illing Tel. 980-5501

Medizinische Klinik I Prof. Dr. Frank Schuppert

Tel. 980-5270

Medizinische Klinik II Prof. Dr. Rainer Gradaus Prof. Dr. Jörg Neuzner

Tel. 980-5250

Tel. 980-4050

Medizinische Klinik III Prof. Dr. Jörg Plum

Tel. 980-5265

Tel. 980-4051

Medizinische Klinik IV Prof. Dr. Martin Wolf

Tel. 980-3046

Zentrale Notaufnahme

Tel. 980-5001

Tel. 980-5501

Klinik für Neuropädiatrie und Sozialpädiatrisches Zentrum Prof. Dr. Bernd Wilken

Tel. 980-3096

Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie PD Dr. Michaela Nathrath Tel. 980-5501 Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie Leitung Handchirurgie Gunther Schuster Tel. 980-3811 Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Dr. Johannes Kipp Tel. 980-2551 Klinik für Thoraxchirurgie Dr. Sebastian Kellner

Tel. 980-5280

Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie Dr. Manfred Raible

Tel. 980-4026

Klinik für Urologie Prof. Dr. Björn Volkmer

Tel. 980-4052

Ludwig-Noll-Krankenhaus Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Dennhäuser Straße 156 Tel. 4804-0 Prof. Dr. Martin Ohlmeier Tel. 4804-401

Zentrum für Diagnostische und Interventionelle Radiologie Prof. Dr. F.-P. Kuhn Tel. 980–5075 Neuroradiologie Dr. Ralf Siekmann

Gynäkologie

Tel. 980-5307

HNO

Tel. 980-4053

Labormedizin

Tel. 980-2776

Neurochirurgie

Tel. 980-3087

Nuklearmedizin

Tel. 980-4011

Pathologie

Tel. 980-4001

Radiologie

Tel. 980-5114

Strahlentherapie

Tel. 980-2730

Appartements

Tel. 980-2224

Blaue Helferinnen

Tel. 980-2825

Diabetes- u. Ernährungsberatung Tel. 980-2955 Klinikseelsorge Tel. 980-2820 (kath)/-2822 (ev) Tel. 980-2800

Standort Gesundheitszentrum Wilhelmshöher Allee 91 Tel. 0561/98794-0

Krankenhaus Bad Arolsen GmbH Innere Medizin Walter Knüppel, Dr. Bertolt Linder Tel. 800-161 Chirurgie Dr. Peter Ahrens, Dr. Peter Wotzlaw Tel. 800-222

Am Fahlenberg 2–8 34385 Bad Karlshafen Tel. 05672/998-0 Innere Medizin Dr. Alois Kubek Andreas Hebbeker Tel. 998-187 Chirurgie Dr. Wolfgang Müller Tel. 998-182 Michael Szkopek Tel. 998-550 Anästhesie/Intensivmedizin Dr. Adam Wozniak Tel. 998-173

Anästhesie Dr. Rudolf Alexi, Christian Feine

Tel. 800-0

Kreisklinik Hofgeismar

Liebenauer Straße 1 34369 Hofgeismar Innere Medizin Dr. Ulrich Braner Dr. Wilhelm Schmidt Chirurgie Axel Schneider Dr. Thomas Sürig Michael Szkopek Gynäkologie/Geburtshilfe Joachim Kuhl Anästhesie/Intensivmedizin Dr. Stefan Mähler

Seniorenwohnanlagen Kassel siehe rechte Seite

StippVisite 1/2012

• wenden sich mit deren Einverständnis an die zuständigen Stellen und versuchen zu vermitteln,

Gynäkologie/Geburtshilfe Dr. H.-Achim Hertig Britt-Marie Jansson Dr. Ulrich Streich

Tel. 2057

Kreisklinik Wolfhagen

Tel. 05671/81-0 Tel. 81-400 Tel. 81-300 Tel. 81-630 Tel. 2006 Tel. 81-500

Am kleinen Ofenberg 1 34466 Wolfhagen Innere Medizin Dr. Norbert Krauss Chirurgie Dr. Peter-Josef Frings Gynäkologie/Geburtshilfe Dr. Marion Reif-Kaiser Dr. Julia Jungermann Dr. Werner Prinz Anästhesie/Intensivmedizin Mohamed Al Batani Dr. Uwe Hecht HNO-Heilkunde Frank Dastych, Uwe Simon, Martin Stahl, Thomas Storm

Ambulante Pflege Betreutes Wohnen Stationäre Pflege Kurzzeitpflege

Marlies Rohrbach, Klinikum Kassel

• nehmen gern auch positive Erfahrungen entgegen und geben sie weiter. Iris Zaeske, Klinikum Kassel

Klinikum Kassel: Marlies Rohrbach, Sprechzeiten donnerstags 14.30 bis 16 Uhr, Zentrum für Frauen- und Kindermedizin: Iris Zaeske, Sprechzeiten dienstags 14.30 bis 16 Uhr;

In den besten Händen Seniorenwohnanlagen und Pflegedienst Gudrun Burlon, Ludwig-Noll-Krankenhaus

jeweils Haus 14, Eingang A, Zimmer 2, Tel. 0561/980-2811, Briefkasten im Eingangsbereich von Haus 14, der aber nicht täglich geleert wird. Ursula Halbich, Gerda Schmalz, Krankenhaus Bad Arolsen Krankenhaus Bad Arolsen

Große Allee 50, 34454 Bad Arolsen, Tel. 05691/800-0

Kreiskliniken Kassel GmbH Kreisklinik Helmarshausen

• prüfen Anregungen und Beschwerden der Patienten und der Angehörigen,

Ludwig-Noll-Krankenhaus: Gudrun Burlon, mittwochs von 15.30 bis 16.30 Uhr, Haus 2, Dachgeschoss

Reha-Zentrum Standort Klinikum Kassel Mönchebergstraße 41–43 Tel. 0561/980-2830

   

Tel. 980-5074

ZMV:

Sozialdienst

die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher in den Kliniken

Tel. 05692/40-0 Tel. 40-150 Tel. 40-500

Tel. 988550 Tel. 40-505 Tel. 40-504 Tel. 2270

Krankenhaus Bad Arolsen: Gerda Schmalz und Ursula Halbich, montags von 11 bis 12 Uhr, Raum gegenüber Patientenaufnahme, Tel. 05691/800-172

Brigitte Briel, Kreisklinik Hofgeismar

Kreisklinik Helmarshausen: Eckhart Deutsch, dienstags 15 bis 18 Uhr, telefonisch über Zentrale 05672/998-0

Ob Betreutes Wohnen, Kurzzeitpflege, ambulante Pflege oder stationäre Pflege - für Ihre Lebensqualität bis ins hohe Alter. Machen Sie sich rechtzeitig Gedanken über Ihren dritten Lebensabschnitt. Wir sind für Sie da. Seniorenwohnanlagen Kassel GmbH

Kreisklinik Hofgeismar: Brigitte Briel, dienstags von 15 bis 17 Uhr, Tel. 05671/81-95555 Kreisklinik Wolfhagen: Elke Oppermann, mittwochs 9 bis 11 Uhr, Tel. 05692/40-440

Die Seniorenwohnanlagen SWA Kassel bieten Ihnen genau das an Service und Sicherheit, was zu Ihrer aktuellen Lebensgestaltung passt.

Elke Oppermann, Kreisklinik Wolfhagen

Standort Fasanenhof Hinter dem Fasanenhof 1a 34125 Kassel Telefon 0561 87983-0 Standort Lindenberg Faustmühlenweg 31 34123 Kassel Telefon 0561 95077-0

Eckhart Deutsch, Kreisklinik Helmarshausen

Ambulanter Pflegedienst Telefon 0561 87983-50

StippVisite 1/2012

19


Versprochen ist gut,

garantiert besser ist

Mehr als ein Versprechen. Bei uns dürfen Sie stets erstklassige Leistungen erwarten – davon sind wir so fest überzeugt, dass wir Ihnen die Service- und Beratungsqualität verbindlich garantieren. Sollte es trotz größter Sorgfalt passieren, dass etwas mal nicht ganz perfekt funktioniert, entschuldigen wir uns bei Ihnen im Falle einer Panne mit einer Gutschrift von 5 EURO.


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Stippvisite 01/2012 by Roberts - Issuu