Bunte Welle Realisierung eines Ganzen Freitag
11.9.09 DEMOKRATIE VERSTEHEN, HINTERFRAGEN UND BEWEGEN SCHULÜBERGREIFENDER PROJEKTTAG DER WEIMARER GYMNASIEN || 2009
Bundesprogramm „Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Demokratie und Toleranz“ des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend über das LAP-Projekt Weimar und Weimarer Land. || Freistaat Thüringen, Landeszentrale für politische Bildung Thüringen || Friedrich-Ebert-Stiftung || Sparkassenstiftung || Die Gesellschafter FÖRDERER:
Europäische Jugendbildungs- und -begegnungsstätte Weimar (EJBW) || Jugend- und Kulturzentrum „mon ami“ || Netzwerk für Demokratie und Courage – Landesnetzstelle Thüringen || Radio LOTTE Weimar || BürgerInnenbündnis gegen Rechtsextremismus (BgR) Weimar || NutzerInnen der Gerberstraße 1 Weimar || Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora || Weimar-Jena-Akademie || Stadt Weimar || Schulamt der Stadt Weimar || Cultures Interactive e.V. || Evangelisches Gemeindezentrum „Paul Schneider“ Weimar West || Buchkinder Weimar || Uwe Adler || Förderverein des Schillergymnasiums Weimar || BiKo e.V. (Bildungskollektiv Erfurt) UNTERSTÜTZER:
Mit groß em
Abschlus konzertsabe nds im „ami“
„Demokratie kann man keiner Gesellschaft aufzwingen, sie ist auch kein Geschenk, das man ein für allemal in Besitz nehmen kann. Sie muss täglich erkämpft und verteidigt werden.” HEINZ GALINSKI (1912–1992) VORSITZENDER DES ZENTRALRATES DER JUDEN IN DEUTSCHLAND
„Demokratie lebt vom Streit, von der Diskussion um den richtigen Weg. Deshalb gehört zu ihr der Respekt vor der Meinung des anderen.” RICHARD VON WEIZSÄCKER (* 1920) EHEMALIGER BUNDESPRÄSIDENT VON 1984 BIS 1994
„Unter Demokratie verstehe ich, dass sie dem Schwächsten die gleichen Chancen einräumt wie dem Stärksten.” MAHATMA GANDHI (1869–1948) FÜHRER DER INDISCHEN BEFREIUNGSBEWEGUNG
VORWORT: Uwe Adler
|| Mitglied des SprecherInnenrates des BürgerInnenbündnisses gegen Rechtsextremismus Weimar
Voran gestellt S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9 || D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N
Ein Jahr ist nun schon wieder vergangen seit dem letzten Schulprojekttag. Knapp zwölf Monate, in denen keine Ruhe einkehrte. Denn die Vorbereitungen für den neuen, den 2009er, begannen, nachdem der letzte kaum Geschichte war. Das Ergebnis haltet ihr nun in den Händen. Richtiger gesagt, eine Übersicht in gedruckter Form über all das, was Schülerinnen und Schüler eurer Schulen für euch organisiert und vorbereitet haben. Für mich selber ist es nun der dritte Projekttag, bei dem ich an der Vorbereitung beteiligt sein durfte. Mehr und mehr ließ ich mich für eure Ideen begeistern. Ich konnte etwas Hilfestellung leisten zum Beispiel beim Anwerben von Sponsoren oder beim Vermitteln von Kontakten zu Vereinen und Stiftungen. Organisiert aber wurden sämtliche Projekte sowie alles, was drumherum nötig ist, damit so ein Tag für alle erlebnisreich und zum Erfolg wird, von den Schülerinnen und Schülern höchstselbst. Unterstützt von Kristina Pabst, Lehrerin am Berufsbildenden Gymnasium. Eine Arbeit, die ich nicht genug würdigen kann. Oft hört man doch, die heutige Jugend sei nur noch faul und wisse mit sich und ihrer Zeit nichts Sinnvolles mehr anzustellen. Schluss 5
D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N || S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9
damit! Eure MitschülerInnen beweisen das Gegenteil. Neben den schulischen Pflichten fanden sich einige zusammen, um diesen Tag zu organisieren. Ihnen gilt mein großer Respekt! Und wem das BgR manchmal zu altbacken ist: seit dem letzten Projekttag gibt’s das Graswurzelnetzwerk, sozusagen das junge BgR. Bringt euch da ein, entwickelt kreative Ideen, wie wir alle noch mehr für Demokratie und Toleranz streiten können. Der diesjährige Schulprojekttag steht, im Jahr der Demokratie vielleicht nicht unerwartet, im Zeichen eben dieser. Viele interessante Workshops zu den unterschiedlichsten Themen stehen auf dem Plan. Angefangen von Angeboten zur „Wende“ in der ddr vor zwanzig Jahren, derer wir diese Jahr ebenfalls gedenken, über Veranstaltungen zum Thema Medien in der Demokratie und zum Parlamentarismus bis zu Seminaren über Argumentationstraining gegen rechtsextremistisches Gedankengut. Und noch sehr viel mehr. Einen interessanten und erfolgreichen Tag – nicht ohne Spaß, versteht sich! – wünsche ich euch. Weimar, im August 2009
Impressum SchülerInneninitiative „Schulen für Aufklärung“ || MITARBEITERINNEN: Charlotte Lindig, Lena Christoph, Cornelia Buchheim, Thanu Thiengthepvongsa, Martin Roßbach, Joachim Hübner, Vince Leon von Gynz-Rekowski, Kristina Pabst, Uwe Adler || GESTALTUNG: Uwe Adler || FOTOS: Photocase.com || DRUCK UND BINDEARBEITEN: Druckerei Schöpfel GmbH, Weimar REDAKTION:
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43 PROJEKTE IM ÜBERBLCK
36 1 || ART: Zeitzeugeninterview || REFERENT: Peter Wulkau || ZEIT: 10–15 Uhr || ORT: Bertuchgymnasium || TEILNEHMERANZAHL: 15 || INFOS ZUM REFERENTEN: www.protest-anpassung-1968.de/zeitzeugen.htm PROJEKT:
Opposition und Verfolgung in der DDR D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N || S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9
Nach einer Einführung in den Aufbau, die Arbeitsweise und die Ziele der Arbeit des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) als „Schwert und Schild der Partei“ werden Paragraphen aus dem Strafgesetzbuch der ddr vorgestellt, die eine juristische Verfolgung abweichenden Denkens und Handelns ermöglichten. Anhand von Originalakten des MfS erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in Möglichkeiten, mit Sprache Herrschaft auszuüben aber auch mit Sprache gegen die Sprachmacht der Herrschenden vorzugehen. Angeregt durch die Ideen des Prager Frühlings studierte Peter Wulkau in Leipzig marxistisch-leninistische Philosophie. Unmittelbar vor seiner Diplomarbeit wurde er wegen „Revisionismus“ exmatrikuliert, um sich in der sozialistischen Produktion zu bewähren. Mitte der Siebzigerjahre schrieb er eine Roman, der sich unter dem Titel „Noch nicht und doch schon“ kritisch mit den Verhältnissen in der ddr auseinandersetzt, und wurde dafür vom Obersten Gericht zu vier Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt – wegen „staatsfeindlicher Hetze“ im schweren Fall.
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PROJEKT: 36 2 || ART: Seminar, Workshop || REFERENT: Severin Schmidt (Friedrich-Ebert-Stiftung) || ZEIT: 10–16 Uhr || ORT: Bertuchgymnasium || TEILNEHMERANZAHL: 20 || INFOS ZUM REFERENTEN: www.fes.de
Argumente gegen Rechtsextremismus S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9 || D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N
Viele Menschen werden direkt oder indirekt mit rechtsextremen Ideologiefragmenten und Verhaltensweisen konfrontiert. Angemessene Reaktionen hängen nicht nur von der fachlichen Kompetenz der Akteure ab, sondern in starkem Maße auch von einer begründeten, individuellen Positionierung gegen rechtsextreme Provokationen. Der Workshop ermöglicht einen Zugewinn an Kompetenz hinsichtlich anti-rechtsextremer Argumentationsinhalte, -strategien und -techniken. Anhand eines breiten Spektrums von (u. a. rechtsextremen) Quellentexten zum Themenfeld Migration und Arbeitswelt – „Ausländer nehmen Deutschen die Arbeitsplätze weg?!“ – werden „Fakten“ einer kritischen Prüfung unterzogen und individuelle Standpunkte diskutiert. Durch die Simulation von Live-Situationen bietet sich die einmalige Gelegenheit, Verhaltensoptionen und deren Wirkung auszuprobieren.
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3 || ART: Workshop || REFERENTIN: Kathrin Schuchardt || ZEIT: 10–16 Uhr || ORT: Bertuchgymnasium || TEILNEHMERANZAHL: 15 PROJEKT:
Muss ich ein Held, eine Heldin sein … D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N || S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9
… um anderen zu helfen? Zivilcourage im Alltag proben. Beleidigungen und andere diskriminierende Äußerungen wie „Du Jude“, „Neger“ oder „Schwuchtel“ scheinen im Alltag von Jugendlichen zum weit verbreiteten Sprachgebrauch auch außerhalb von Konfliktsituationen zu gehören. Solange Menschen ohne körperliche Gewalt ihren Streit austragen, mag ein Eingreifen noch möglich sein. Doch besteht nicht die Gefahr, dass ich selbst zum Opfer werde, wenn ich etwas sage? Wie reagiere ich als Betroffene/r angemessen auf Provokationen dieser Art, das heißt ohne mich selbst zu gefährden? Was kann ich tun, wenn Menschen mit Fäusten aufeinander losgehen? Im Workshop werden gewaltförmige Situationen analysiert und mit Hilfe von Rollenspielen Sicherheit im Umgang damit erprobt.
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4 || ART: Workshop || REFERENT: Wolfgang Haak || ZEIT: 10–15 Uhr || ORT: Schillergymnasium || TEILNEHMERANZAHL: 20 PROJEKT:
Aufbruch und Neubeginn S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9 || D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N
Ein Projekt über ein Bildungssystem im Umbruch. Es war eine spannende Zeit, so Wolfgang Haak, Mitinitiator des politischen Umbruchs, der friedlichen Revolution in Weimar. Selber als Lehrer tätig, machte er es sich mit anderen Aktiven daran, ein neues, ein demokratisches Bildungssystem zu entwerfen. Ein System, welches Schülerinnen und Schülern, aber auch den Lehrkräften und den Eltern eine wirklich demokratische Teilhabe an der Gestaltung des Schulalltages zu ermöglichen. Vieles ist für euch heute selbstverständlich, was vor zwanzig Jahren am Ende der ddr noch revolutionär erschien. Wolfgang Haak – heute Direktor des Musikgymnasiums Belvedere – wird gemeinsam mit euch diese spannende Zeit noch einmal aufleben lassen. Ihr werdet diskutieren können, zum Beispiel darüber, was von den einstigen Ideen im jetzigen Bildungssystem übrig geblieben ist, wo es auch heute noch wichtig ist zu kritisieren, das Lernen zu reformieren.
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5 || ART: Workshop || REFERENT: Michael Veit || ZEIT: 10–16 Uhr || ORT: Bertuchgymnasium || TEILNEHMERANZAHL: 12 || ANFORDERUNG: Lust an der Bewegung || MITBRINGEN: bequeme Kleidung || INFOS ZUM REFERENTEN: www.tanz-scene.de/kunstler/michael_veit/michael_veit.ht PROJEKT:
Tanz der Demokraten D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N || S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9
Jeder Mensch ist ein Tänzer. Jede Bewegung kann Teil eines Tanzes sein. Der Körper enthält Biographien, kann Geschichten erzählen, rühren oder wütend machen. Kann er aber auch zum Instrument einer demokratischen Entwicklung werden? Oder ist der tanzende Körper zu privat und individuell? Kann die Gruppe über die Bewegungen meines Körpers bestimmen? Bin ich dann Opfer oder glücklicher Teil einer Demokratie? Diesen Fragen wollen wir nachgehen, indem wir tanzend diskutieren und die Grenzen der Demokratie erfahren.
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6 || ART: Workshop || REFERENTIN: Zsuzsánna Berger-Nagy || ZEIT: 11.15–16.15 Uhr (inkl. Mittagspause) || ORT: Gedenkstätte Buchenwald || BUS: 10.45 Uhr ab Goetheplatz mit Linie 6, Rückfahrt ab Buchenwald 16.26 Uhr || TEILNEHMERANZAHL: 25 || ANFORDERUNG: Grundkenntnisse zum Thema Nationalsozialismus und dem System der Konzentrationslager sind erwünscht. PROJEKT:
Topf & Söhne S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9 || D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N
Buchenwald-Projekt I. Während des Projektes zum Thema Topf & Söhne können die TeilnehmerInnen einen Einblick in die Geschichte dieser Erfurter Firma gewinnen sowie in die Geschäftsbeziehungen derselben mit der ss. Die Frage der Mitwisser- und Mittäterschaft steht im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Am historischen Beispiel dieser Ofenbauerfirma können sich die TeilnehmerInnen mit den Entscheidungen der Firmenleiter, Ingenieure, Monteure auseinandersetzen, die weder unter dem Zwang eines Befehles gehandelt haben noch nationalsozialistische Gesinnungstäter waren.
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7 || ART: Workshop || REFERENTIN: Gudrun Götze || ZEIT: 11.15–16.15 Uhr (inkl. Mittagspause) || ORT: Gedenkstätte Buchenwald || BUS: 10.45 Uhr ab Goetheplatz mit Linie 6, Rückfahrt ab Buchenwald 16.26 Uhr || TEILNEHMERANZAHL: 25 || ANFORDERUNG: Kenntnisse über die Zeit des Nationalsozialismus sowie die Nachkriegszeit PROJEKT:
Speziallager Nr.2 D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N || S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9
Buchenwald-Projekt II. Das so genannte Speziallager Nr. 2 war eines von insgesamt zehn Lagern und drei Gefängnissen in der sowjetischen Besatzungszone, die zur Internierung von Deutschen benutzt wurden. Wer waren die Insassen? Was war der Grund ihrer Einlieferung? Wie waren die Lebensbedingungen im Lager? Geplant ist eine Einführung in die Geschichte der Zeit von 1945 bis 1950 sowie ein Besuch der Gräberfelder und des Waldfriedhofes. Anhand von thematischen Arbeitsblättern soll die weiterführende Arbeit in der Ausstellung zum Speziallager Nr.2 fortgeführt werden.
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8 || ART: Workshop, Werkstatt || REFERENTIN: Yasmina Budenz || ZEIT: 10–15 Uhr || ORT: Buchkinder-Werkstatt || TEILNEHMERANZAHL: 10 || MITBRINGEN: leere, ausgewaschene Flaschen und Getränkedosen, Waschmittelflaschen und -kartons, leere Deoflaschen oder -roller u.a. PROJEKT:
Propaganda. Politisch korrekt
S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9 || D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N
Unter Propaganda versteht man die gezielte und organisierte Verbreitung einer Nachricht oder Ideologie, meist im politischen Umfeld oder einem politisch kausalen Zusammenhang. Der Propaganda Treibende hat dabei das Ziel, das soziale Handeln und Denken Anderer im eigenen Sinn zu beeinflussen. Diese Art von Propaganda wollen wir innerhalb dieser kreativen Werkstatt ergründen. Wir verknüpfen hierbei das Politische mit der allseits präsenten Werbung. Wie kann man beispielsweise politically correct positive Propaganda für ein fiktives Produkt gegen faschistische Ideen entwickeln, wenn man die Absicht hat, diese unbedingt an den Mann oder die Frau zu bringen? Wir wollen Handtaschen, neuartige „in“-Geräte, Waschmittel und anderes entwickeln, womit wir positive Propaganda betreiben und in milder Form Front gegen Rechtsextremismus machen.
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PROJEKT: 9 || ART: Workshop || REFERENT/IN: Netzwerk für Demokratie und Courage || ZEIT: 10–15 Uhr || ORT: Goethegymnasium || TEILNEHMERANZAHL: 20 || INFOS ZUM REFERENTEN: www.netzwerk-courage.de
Was Superman und Barbie uns vorgeben D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N || S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9
Ein Projekt zu Geschlechterrollen, Diskriminierung und Sexismus. Sprüche – „Benimm dich wie ein richtiger Kerl!“ oder „Mädchen tun so was nicht!“ – haben wahrscheinlich alle schon einmal gehört und als persönliche Einschränkungen erlebt. Manchmal wird ein Abweichen von den allgemein gängigen Geschlechterrollen sogar mit Mobbing und Ausgrenzung sanktioniert. Wir bearbeiten Klischees, Stereotype sowie Vorurteile und ergründen, wie schnell aus ihnen sexistische Diskriminierungen werden können. Mittels einer biographischen Arbeit zeigen wir auf, dass Geschlechterstereotype durch Sozialisation (re-)produziert und gefestigt werden. Im weiteren Verlauf des Tages gehen wir intensiv auf Homophobie als eine Form von Diskriminierung ein. Außerdem kommen wir dem subtil-sexistischen Sprachgebrauch im Alltag auf die Spur. Der Projekttag zeigt Möglichkeiten auf, sexistische Diskriminierungen zu erkennen und neue Handlungsoptionen zu finden.
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PROJEKT: 10 || ART: Workshop || REFERENT/IN: Netzwerk für Demokratie und Courage || ZEIT: 10–15 Uhr || ORT: Goethegymnasium || TEILNEHMERANZAHL: 20 || INFOS ZUM REFERENTEN: www.netzwerk-courage.de
Menschen. Medien. Meinungen. S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9 || D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N
Ein Projekt zum bewussten Umgang mit der Medienwelt. Täglich kommen Informationen aus allen Richtungen auf uns zu. Medien sind unser Tor in die Welt und vieles, was wir wissen, stammt aus den Medien. Sie prägen uns in unseren Wünschen, Meinungen und geben Impulse, wie wir uns selber sehen. Verschiedene Sender vermitteln auf unterschiedliche Weise Nachrichten – die Bild-Zeitung berichtet anders als der Spiegel. Mit den weiter gegebenen Informationen transportieren Medien jedoch auch Stereotype oder Vorurteile. Bewusst oder unbewusst setzen sich diese in unseren Köpfen fest. Die einen schimpfen über die problematische Jugend, andere glauben gar, dass alle Ausländer bzw. Ausländerinnen kriminell sind. Wir wollen in unserem Projekttag Informationskanäle finden, überprüfen und hinterfragen. Wir schauen uns an, wer wie berichtet und welche Aufgaben Medien in einer Demokratie haben. Werden die Medien ihrem Anspruch gerecht?
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PROJEKT: 11 || ART: Workshop || REFERENT/IN: Netzwerk für Demokratie und Courage || ZEIT: 10–15 Uhr || ORT: Goethegymnasium || TEILNEHMERANZAHL: 20 || INFOS ZUM REFERENTEN: www.netzwerk-courage.de
Monolizien. Das Planspiel D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N || S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9
Ein Projekt zu Diskriminierung, Macht und gesellschaftlichen Veränderungen. Eigentlich geht es den BewohnerInnen von Monolizien gar nicht so schlecht. Aber die Situation ist nicht mehr so rosig, wie noch vor ein paar Jahren. Die Bevölkerung wird unzufriedener. „Monoliziens Fortschrittspartei“, die mit absoluter Mehrheit ins Parlament gewählt wurde, muss etwas tun. Doch ihre Methoden, mit Problemen umzugehen, sind für einige BewohnerInnen des Landes alles andere als toll. In welche Richtung die Entwicklung geht und wie sie endet, habt ihr bei diesem Planspiel selbst in der Hand … Nach dem Planspiel stellen wir uns gemeinsam die Fragen: Was ist Diskriminierung und wie funktioniert sie? Wer ist in unserem Alltag davon betroffen, wer profitiert? Wir gehen der Frage nach, wie weit wir selber bereit sind, uns Autoritäten unterzuordnen, nach den Regeln der Gesellschaft zu spielen. Anschließend lasst ihr eurer Fantasie freien Lauf und entwickelt den Traum vom Leben in einer idealen Gesellschaft. Am Schluss probiert ihr verschiedene Handlungsmöglichkeiten aus, euch für die Umsetzung eurer Träume einzusetzen. Denn ohne ein wenig Mut und Engagement ist das nicht möglich. 18
12 || ART: Vortrag, Diskussion || REFERENT: Roberto Kobelt || ZEIT: 10–15 Uhr || ORT: Goethegymnasium || TEILNEHMERANZAHL: 20 PROJEKT:
Prima Klima. Chancen erneuerbarer Energien S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9 || D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N
Diese Veranstaltung ist in drei Teile aufgeteilt. Im ersten Teil werden die Ursachen des Klimawandels und ihre Folgen untersucht. Aufbauend auf diesem Grundwissen werden die WorkshopteilnehmerInnen im zweiten Teil nach Lösungsmöglichkeiten forschen und diese diskutierten. Einen Schwerpunkt liegt dabei auf der Betrachtung der Möglichkeiten erneuerbaren Energien. Im dritten Teil werden die gefundenen Lösungsmöglichkeiten untersucht, und es wird herausgefunden, was jeder vor Ort konkret tun kann. Neben Vortrag und Diskussion wird ebenfalls Gruppenarbeit am Computer stattfinden.
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13 || ART: Vortrag, Film, Diskussion || REFERENT: Frank Augsten || ZEIT: 10–15 Uhr || ORT: Goethegymnasium || TEILNEHMERANZAHL: 20 || INFOS ZUM REFERENTEN: www.oekoherz.de PROJEKT:
Gentechnologie. Zukunft oder Risiko? D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N || S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9
Mit dem Versprechen, Pflanzen gegenüber Krankheiten, Herbiziden, Insektenbefall oder Witterungseinflüssen resistenter, Nahrung haltbarer und aromatischer zu machen, die Produktion zu verschnellern und zu erhöhen, den Hunger zu beseitigen oder die vom Konsumenten unerwünschten Inhaltsstoffe wie Fett oder Zucker zu vermindern, wird Gentechnologie genutzt. Aber was steckt dahinter? Welches Risikopotential hat die Gentechnik? Wie weit wurde auf diesem Gebiet geforscht? Im Workshop soll – nach einer Einführung in den aktuellen Streit in der deutschen Politik – die Entwicklung der Gentechnologie weltweit und in Europa thematisiert und schließlich die Situation im Freistaat Thüringen beleuchtet werden. Dabei wird der internationale Widerstand vorgestellt, die Kritikpunkte seitens des Umwelt- und Verbraucherschutzes, wie zum Beispiel die unterschätzten Risiken, diskutiert, gentechnikfreie Regionen und die Anbauvorhaben in Thüringen aufgezeigt und die Initiative der Kommunen vorgestellt.
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14 || ART: Workshop || REFERENTIN: Stephanie (cultures interactive) || ZEIT: 10–15 Uhr || ORT: Humboldtgymnasium || TEILNEHMERANZAHL: 10 || INFOS ZUR REFERENTIN: www.cultures-interactive.de PROJEKT:
Graffitti S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9 || D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N
Graffiti – oder „Writing“ – entstand in den hauptsächlich von Afroamerikanern und Latinos bewohnten Armenvierteln New Yorks gegen Ende der 1960er Jahre. Die streitbare visuelle Subkultur, bei der es darum geht, sein Pseudonym so oft und so individuell wie möglich im öffentlichen Raum zu verbreiten, eroberte durch Filme wie „Wildstyle“ und „Style Wars“ Anfang der Achtziger Jahre auch Europa. Bunte großformatige Graffitis sind seitdem aus den Metropolen nicht mehr wegzudenken. Im Gegensatz zu anderen Jugendkulturen, in denen sich hauptsächlich über Musik, Kleidung und politische Haltungen definiert wird, ist der gemeinsame Nenner der Graffitibewegung künstlerischer Aktivismus. In diesem Workshop zeichnen wir die Entstehung dieser Kultur vor den sozialen Hintergründen ihrer Protagonisten nach, die der Anonymität der Großstadt zu entrinnen suchten, indem sie ihr Umfeld aktiv mitgestalteten, um so in einem eigenen Ästhetischen System nach Anerkennung und Ruhm zu streben, die ihnen sonst in der harten Realität versagt geblieben wären. Und natürlich wird auch die Praxis nicht zu kurz kommen – dafür benötigen wir allerdings pro Teilnehmer zwei Euro für die Materialkosten. 21
15 || ART: Vortrag, Diskussion || REFERENT: Steffen Dittes || ZEIT: 10–15 Uhr || ORT: Humboldtgymnasium || TEILNEHMERANZAHL: 25 || INFOS ZUM REFERENTEN: www.steffen-dittes.de PROJEKT:
Flucht weltweit. Flüchtlinge in Thüringen D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N || S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9
Warum fliehen Menschen aus ihrer Heimat? Wer ist überhaupt ein Flüchtling? Wie kommen Flüchtlinge nach Europa und wie leben sie in Thüringen? – Die Vorurteile gegenüber Flüchtlingen sind ebenso groß wie die Unkenntnis über deren Lebenshintergründe. Politische Verfolgung durch staatliche und nichtstaatliche Organisation oder Kriege sind die allgemein am meisten akzeptierten Fluchtursachen. Aber hinter den oftmals denunziatorisch gebrauchten Begriffs der „wirtschaftlichen Gründe“ verbirgt sich meist die Angst ums Überleben: Naturkatastrophen, Mangel an Lebensmitteln und Wasser oder das Fehlen medizinischer Grundversorgung zwingt viele Menschen, ihren Herkunftsort für immer zu verlassen. Die Gründe dafür sind vielfältig, Fluchtwege meist gefährlich. In Europa angekommen, erwartet sie ein kompliziertes rechtliches Asylverfahren. Über viele Jahre der Unsicherheit und Angst vor einer zwangsweisen Rückkehr in das Land, aus dem die Menschen geflohen sind, werden ihnen die Integration in die Gesellschaft und wesentliche Grundrechte verwehrt. Flüchtlinge in der Bundesrepublik sind gezwungen, in zum Teil unwürdigen Gemeinschaftsunterkünften zu leben. 22
16 || ART: Stadtrundgang und Diskussion || REFERENT: Christoph Victor || ZEIT: 10–15 Uhr || TREFFPUNKT: Jakobskirche || TEILNEHMERANZAHL: 15 || MITBRINGEN: eventuell Regenschirm für den Stadtrundgang PROJEKT:
„Oktoberfrühling“ 1989 in Weimar S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9 || D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N
Ein Projekt zur „Wende“ in Weimar. „Die Weigerung, die Realität zur Kenntnis zu nehmen, ist seit der Antike jeder Staatsform zum Verhängnis geworden. Diese Erfahrung blieb auch den Machthabern des sed-Regimes nicht erspart …“. Der Weimarer Schriftsteller Wulf Kirsten schrieb dies im Vorwort zu Christoph Victors Buch „Oktoberfrühling“. An welchen Orten sich vor zwanzig Jahren in Weimar mutige Bürgerinnen und Bürger aufmachten, um der Demokratie zum Durchbruch zu verhelfen, dies erlebt ihr auf einem spannenden Stadtrundgang, den ihr mit Christoph Victor unternehmt. Ob Platz der Demokratie oder die ehemalige Zentrale des Weimarer MfS, ob Rathaus, Theaterplatz oder Weimarhalle. Viele Orte in Weimar erzählen ihre Geschichten von der „Wende“, der friedlichen Revolution im Jahr 1989. Während des Stadtrundganges wird es für euch natürlich auch genügend Zeit geben, Christoph mit Fragen zu löchern, vielleicht auch in eine interessante Diskussion einzusteigen.
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17 || ART: Referat, Praxis || REFERENTIN: Zara (cultures interactive) || ZEIT: 10–16 Uhr || ORT: Musikgymnasium Schloss Belvedere || TEILNEHMERANZAHL: 10 || MITBRINGEN: wenn gewünscht, der eigene MP3-Player mit Reggae-Musik || INFOS ZUR REFERENTIN: www.cultures-interactive.de PROJEKT:
Reggae und Dancehall D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N || S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9
Von KifferMukke und MurderMusic. In den letzten Jahren haben Reggae- und Dancehall-Musik einen regelrechten Boom erlebt. Doch ist dabei vielen nicht bewusst, dass Seeed nicht die Begründer dieser Musik sind, und dass auch Gentleman auf eine über vierzig Jahre alte Musikkultur zurückgreift, die bis heute mit seinem Reichtum an Styles und inhaltlichen Verzweigungen die angesagteste Musik Jamaikas ist. Wir werden einen Blick auf die Ursprünge werfen und bis hin zur Entwicklung der heutigen Szene mit all ihren Widersprüchen gehen. Und wer bringt die Mukke unter die Leute? Ist doch klar, die Selecta und djs – daher haben wir jede Menge Vinyl dabei, die Turntables werden aufgebaut und ab geht die Plattendreherei!
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18 || ART: Diskussion || REFERENT: Frieder Krannich || ZEIT: 10–12 Uhr || ORT: Kreuzkirche || TEILNEHMERANZAHL: 20 || INFOS ZUM REFERENTEN: www.ek-weimar.de PROJEKT:
Die Kirche in der Demokratie S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9 || D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N
Etwa 25 Prozent der Bevölkerung in Weimar gehören einer Kirche an. Nahezu 15000 Bürger Weimars sind Mitglieder der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Das sind nicht zuviele, doch das ist die Situation der Landeskirchen auf dem Gebiet der ehemaligen ddr. Dennoch zählt die Kirche damit viel mehr Mitglieder als die politischen Parteien oder die gemeinnützigen oder sonstwelche Vereine. Was ergibt sich daraus für eine gesellschaftliche Mitverantwortung der Kirche? Wie politisch oder unpolitisch will sie sein? Was erwartet die Gesellschaft von der Kirche? Woraus leitet die Kirche einen Auftrag für politische Wirksamkeit her? Im Gespräch – eingeleitet durch ein Impulsreferat – wollen wir einige Thesen entwickeln, die diese und andere Fragen beantworten.
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19 || ART: Workshop || REFERENT: Jacob Blum || ZEIT: 10–14 Uhr || ORT: M18, Besprechungszimmer, 1. Etage || TEILNEHMERANZAHL: 15 PROJEKT:
Kritik der Arbeit D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N || S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9
„Ein Leichnam beherrscht die Gesellschaft, der Leichnam derArbeit. Alle Mächte rund um den Globus haben sich zur Verteidigung dieser Herrschaft verbündet: Der Papst und die Weltbank, Tony Blair und Jörg Haider, Gewerkschaften und Unternehmer, deutsche Ökologen und französische Sozialisten. Sie alle kennen nur eine Parole: Arbeit, Arbeit, Arbeit!“ Manifest gegen die Arbeit Im Seminar wollen wir den Begriff der Arbeit anhand historischer Bezüge erschließen und ihren Zusammenhang mit der Waren produzierenden Gesellschaft herausstellen. Somit soll das Seminar die Notwendigkeit und Fetischform der Arbeit entmystifizieren und erste Tendenzen in Richtung Kapitalismuskritik aufzeigen. Am Ende soll eine Diskussion Raum für Fragen lassen und weitere Anregungen bieten.
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20 || ART: Workshop || REFERENT: Frieder Wagner || ZEIT: 10–14 Uhr || ORT: Großer Saal im „mon ami“ || TEILNEHMERANZAHL: 25 PROJEKT:
„Die vertrahlten Kinder von Basra“ S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9 || D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N
Der Einsatz von Uranmunition und die Folgen. Die Folgen des Einsatzes von Uranmunition werden uns in den kommenden Jahren mehr beschäftigen als die Klimakatastrophe. Denn Uranmunition schädigt noch viele Jahrzehnte nach ihrem Einsatz in den betroffenen Ländern Mensch und Natur. Das ist eine wissenschaftlich erwiesene Tatsache. Bei ihrem Einsatz verbrennt das abgereicherte Uran dieser Munition bei Temperaturen von bis 5000 Grad Celsius zu einem Metallrauchgas mit Nanopartikelchen, die einhundertmal kleiner sind als ein rotes Blutkörperchen. Werden sie eingeatmet, können diese radioaktiven und hochgiftigen Teilchen in alle Organe wandern und dort Krebs und Leukämien verursachen, aber auch genetische Defekte, die wir an unsere Kinder und Kindeskinder weiter geben. Eigentlich ein Kriegsverbrechen – deshalb wird diese unbequeme Wahrheit von der Politik und den Medien heute systematisch verschwiegen. Dieser Workshop will darüber aufklären.
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21 || ART: Workshop || REFERENTIN: Susann Krüger (Zeitpfeil e.V.) || ZEIT: 10–16 Uhr || ORT: Saalcafé im „mon ami“ || TEILNEHMERANZAHL: 20 || INFOS ZUR REFERENTIN: www.zeitpfeil.org PROJEKT:
Nachrichten über die Welt D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N || S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9
Was erzählen sie uns? Ob Tagesschau oder Tageszeitung, Radio oder Internet – wir werden täglich mit Nachrichten konfrontiert. Doch erzählen uns Nachrichten überhaupt etwas über die Welt? Welche Nachrichten gelangen überhaupt zu uns? Wer wählt aus, was wir erfahren? Unter welchen Bedingungen arbeiten Journalisten? Wann wird Information zur Manipulation? Und welche Alternativen gibt es? Dieser Workshop vermittelt anhand von Beispielen aus Presse und Fernsehen medienkritisches Rüstzeug und wird auch im eigenen Versuch vermitteln, wie Nachrichten gemacht werden.
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22 || ART: Workshop || REFERENTIN: Ulrike Schneider (Zeitpfeil e.V.) || ZEIT: 10–16 Uhr || ORT: Tanzraum im „mon ami“ || TEILNEHMERANZAHL: 20 || INFOS ZUR REFERENTIN: www.zeitpfeil.org PROJEKT:
Wie steht es um die Gerechtigkeit? S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9 || D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N
Und wie um die Chancengleichheit in Deutschland? Soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit sind Schlüsselvokabeln in jedem Wahlkampf und werden zunehmend zu Gummiwörtern des politischen Diskurses. Doch welche Konzepte und Problematiken stehen eigentlich dahinter? Anhand der Bereiche Sozial-, Bildungs- und Gesundheitspolitik werden grundsätzliche Problematiken vorgestellt und verschiedene politische Lösungsansätze diskutiert. Dabei geht es aber nicht nur um höhere Ideale, sondern auch um handfeste Interessenspolitik.
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23 || ART: Workshop || REFERENT: Christian Ernst (Zeitpfeil e.V.) || ZEIT: 10–16 Uhr || ORT: unterer mittlerer Raum im „mon ami“ || TEILNEHMERANZAHL: 20 || INFOS ZUM REFERENTEN: www.zeitpfeil.org PROJEKT:
Die perfekte Schule D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N || S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9
Wir kreieren eine Schule der SchülerInnen. Im Juni haben SchülerInnen und StudentInnen wieder einmal für eine bessere Bildungspolitik gestreikt. Ihre Forderungen sind nicht neu. Gleichtzeitig finden im Bildungssystem große Reformen statt. Doch wie verhalten sich diese Reformen zu der von den SchülerInnen erlebten Realität? Auf der Grundlage einer Problemanalyse wird im Workshop eine schülerorientierte Schule entworfen und politischen und pädagogischen Reformansätzen gegenübergestellt. Der Workshop verfolgt damit das Ziel, SchülerInnen in ihrem bildungspolitischen Engagement zu ermutigen und zu stärken.
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24 || ART: Workshop || REFERENT: Svea Geske (Moderatorin) || ZEIT: 10–15 Uhr || ORT: Radio LOTTE Weimar || TEILNEHMERANZAHL: 10 || INFOS ZUR REFERENTIN: www.radio-lotte.de PROJEKT:
City-Scout S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9 || D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N
Tröge Stadtführung oder aktionsgeladene Stadtrallye. Wie würdest du deine Stadt präsentieren. Was würdest du zeigen? Ein Museum, den C-Keller, Goethepark oder Buchenwald? Präsentiere deine Stadt, werde selbst zum Cityscout und zeige anderen, wo es lang geht. Erarbeite und recherchiere selbst die Fakten, die du wirklich interessant findest und probier dich aus!
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25 || ART: Workshop || REFERENT: Antonia Woitschefski || ZEIT: 10–15 Uhr || ORT: Radio LOTTE Weimar || TEILNEHMERANZAHL: 5 || INFOS ZUR REFERENTIN: www.radio-lotte.de PROJEKT:
RadioAktiv D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N || S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9
Du willst mal in einem richtigen Studio arbeiten? Hinter dem Mikro stehen? Und deine eigenen Beiträge schneiden? Wir erarbeiten gemeinsam ein Sendekonzept und produzieren einen Radiotrack. Probier dich aus und teste dein Können am Mikrofon.
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26 || ART: Workshop || REFERENT: Dr. Klaus Nicolai (Trans-Media Akademie Hellerau) || ZEIT: 10–13 Uhr || ORT: Rathaus, Saal || TEILNEHMERANZAHL: 20 PROJEKT:
Virtuelles Parlament S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9 || D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N
Politik wird von Politikern und Parteien gemacht!? Alle vier Jahre dürfen die Bürger Vertreter von Parteien wählen. Viele Menschen nehmen dieses Recht nicht wahr und bleiben der Wahl fern. Sie meinen, dass ihr Einfluss auf die Politik gering ist. Mitbestimmung und Mitgestaltung sind aber Voraussetzungen einer Demokratie. Wenn Menschen das Gefühl haben, dass sie sowieso nichts ändern können und auch keine Alternativen erkennen, werden sie gleichgültig oder folgen den Phrasen falscher Propheten. Das von der Weimar-Jena-Akademie e.V. unterstützte Projekt nutzt die Möglichkeiten des Internets, um neue Formen der politischen Beteiligung und Bildung zu erproben. Wir freuen uns, mit euch das Projekt erproben und diskutieren zu können. Wie sinnvoll wäre z.B. der Aufbau eines Virtuellen Jugendparlaments, in dem man sich auch als offiziell nicht Wahlberechtigter ganz praktisch politisch betätigen kann? Welche Inhalte sind wichtig und wie können wir eine solche Plattform mit anderen (Facebook, MySpace usw.) verbinden? Im „richtigen“ Virtuellen Parlament kann aber jetzt schon jeder mitwirken: Ab dem 11. August ist www.virtuellesparlament.de im Netz zugänglich. 33
27 || ART: Workshop || REFERENT: Sookee (cultures interactive) || ZEIT: 10–16 Uhr || ORT: Humboldtgymnasium || TEILNEHMERANZAHL: 15 || INFOS ZUR REFERENTIN: www.cultures-interactive.de PROJEKT:
Kreatives Schreiben D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N || S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9
Schreiben ist befreiend, erhellend und spaßig. Aus diesem Grunde widmet sich der Workshop verschiedenen Übungen und Techniken des Kreativen Schreibens, welche durchaus auch in alltäglichen Situationen des Schreibens hilfreich sein können. Der Themenschwerpunkt „Demokratie“ findet sich in verschiedenen Methoden wieder, sodass die inhaltliche Rahmung mit der explorativen Auseinandersetzung mit Sprache zusammengeht und diskutiert wird. Die TeilnehmerInnen können ausprobieren, wie es sich anfühlt, sehr fokussiert zu einem Aspekt zu schreiben oder aber auch völlig diffus und unüberlegt die Wörter fließen zu lassen. Am Ende hat Jede/r eine kleine Sammlung mit eigenen schriftlichen Artikulationen, die nicht nur den Tag, sondern auch die eigene Person dokumentieren.
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28 || ART: Workshop || REFERENT: Mario Lange || ZEIT: 10–15 Uhr || ORT: Humboldtgymnasium || TEILNEHMERANZAHL: 16 || INFOS ZUM REFERENTEN: www.stiftunghaar.de PROJEKT:
Gewalt? Nein danke! S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9 || D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N
Die steigende Gewaltbereitschaft in unserer Gesellschaft macht deutlich, dass dieses Problem von uns allen wahrgenommen und ihm entschlossen begegnet werden muss. Dabei geht es nicht nur um das Wohl der Gesellschaft, sondern viel mehr um das Wohl des Einzelnen. Gewalt begünstigende Faktoren und Konfliktanbahnungen zu erkennen, ist der erste Schritt, um entstehende Probleme zu lösen bzw. ihnen vorzubeugen. Darauf aufbauend werden wirksame Maßnahmen zur Verhinderung der Gewaltausübung oder einer Eskalation der Gewalt entwickelt. Die unterschiedlichen Ursachen für Gewalthandlungen bzw. Handlungsmustern werden bewusst gemacht. Lust, Frust und Angst sind nur einige Motive, die zu physischen und psychischen Übergriffen führen. Der Eine schlägt zu, weil ihm „langweilig“ ist. Der Andere, weil er das Gefühl von „Macht und Stärke“ erleben möchte. Wiederum ein Anderer hat vielleicht Stress im Elternhaus und ist nicht in der Lage, einen angemessenen Kanal für den Frustabbau zu finden. – In diesem Workshop wollen wir uns mit dem Thema Gewalt auseinandersetzen und dabei Strategien zur Deeskalation und Gewaltprävention erarbeiten. 35
29 || ART: Theaterprojekt || REFERENT: Steffanie Heiner („stellwerk“) || ZEIT: 10–14 Uhr || ORT: Evangelisches Gemeindezentrum „Paul Schneider“ || TEILNEHMERANZAHL: 15 || INFOS ZUR REFERENTIN: www.stellwerk-weimar.de PROJEKT:
So ein Theater mit der Demokratie D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N || S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9
Forumtheater. Dies bedeutet, dass das Theater zum Forum wird. Zum Forum für die Zuschauer. Die künstliche Welt, die das Theater erzeugt, wird zur Testwelt für Alternativen. Das Forumtheater bringt Veränderungsprozesse in Gang. Es ist Theater, das demokratisch ist. Die gemeinsame spielerische Suche nach ungewöhnlichen Problemlösungen spricht nicht nur die rationale Seite des Menschen an, sondern auch seine emotionale, seine lustbetonte, und setzt somit Impulse zu neuen Denk- und Handlungsweisen frei. In diesem Workshop wollen wir uns über „zugespitzte“ Modellszenen mit Konflikten und Erfahrungen von Diskriminierung oder Benachteiligung, die uns immer wieder im Alltag begegnen, beschäftigen und theatral auseinandersetzen. Die Bühne wird dabei zum Forum für alle Beteiligten auf der Suche nach kreativen und ungewöhnlichen Lösungsstrategien.
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PROJEKT: 30 || ART: Lesung, Diskussion || REFERENT: Lukas Holfeld (BiKo e.V. Erfurt) || ZEIT: 10–14 Uhr || ORT: Salon K., Humboldtstraße 18 || TEILNEHMERANZAHL: 15 || INFOS ZUM REFERENTEN: www.biko.arranca.de
Die Situationistische Internationale S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9 || D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N
Avantgarde und die Verwirklichung der Kunst. Kunst und Politik scheinen sich heutzutage in unvereinbaren Sphären gegenüberzustehen. Mit der bürgerlichen Gesellschaft hat sich die Kunst von ihrer Einbettung in religiöse Rituale gelöst und sich als autonome Sphäre herausgebildet. Es wurden nun unzählige handwerkliche, gestalterische und kompositionelle Grenzen überschritten und Wege freigelegt. Als Sphäre, in der nahezu alles erlaubt ist, konnte sie zudem als Nicht-Ort Wichtiges zur Kritik bestehender Verhältnisse beitragen, da sie eben zeigen darf, was unsere Gesellschaft nicht ist. Andererseits wurde Kunst mit ihrer Loslösung wirkungslos, wurde vom Alltag der Menschen getrennt. Dadurch ergibt sich in der bürgerlichen Gesellschaft eine seltsame Arbeitsteilung: Während Kunst alles darf, aber nicht ins Geschehen eingreifen kann, unterliegt Politik den Bewegungsgesetzen der Warenökonomie und kann in unterschiedlicher Weise auf jedes einzelne Individuum zugreifen. Wir wollen diskutieren, welche Rolle die Kunst nach den Debatten über ihre Abschaffung – Dadaismus, Konstruktivismus und Situationistische Internationale – heute noch spielen kann. 37
31 || ART: Workshop || REFERENTIN: Barbara Davids || ZEIT: 10–15 Uhr || ORT: Schillergymnasium || TEILNEHMERANZAHL: 15 PROJEKT:
Muslime in Deutschland D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N || S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9
In der Freiburger Hauptschule lernen Schüler aus 26 Nationen. Die Schule hat deshalb mit 70 Prozent eine Mehrheit muslimischer Schüler. Die Sozialarbeiterin Barbara Davids erarbeitet, in einer Arbeitsgemeinschaft, mit SchülerInnen Filme. Nachdem sich eine vorwiegend muslimische Gruppe zusammengefunden hat, die sich ausschließlich aus 13–14-jährigen Mädchen zusammensetzte, entstand der Wunsch nach einem Film, der die positive Sicht der Mädchen auf den Islam widerspiegeln sollte. Dieser Wunsch änderte sich jedoch, nachdem eine Freundin der Mädchen in der Türkei mit einem fremden Mann zwangsverheiratet wurde. Aus dieser Situation heraus entstand der Film „Der fremde Bräutigam“, der Zwangsheirat aus der Sicht der Mädchen thematisiert. Die Auseinandersetzung mit dem Thema nach dem Schauen das Filmes soll Gegenstand und Diskussionsgrundlage dieses Workshops sein.
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32 || ART: Workshop || REFERENT: Roman Grafe || ZEIT: 10–14 Uhr || ORT: Schillergymnasium || TEILNEHMERANZAHL: 25 || INFOS ZUM REFERENTEN: www.perlentaucher.de/autoren/11135/Roman_Grafe.html PROJEKT:
„Eine Pflicht zum Ungehorsam“ S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9 || D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N
Der erste Berliner Mauerschützenprozess. Zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer bietet der Buchautor und Filmemacher Roman Grafe („Die Grenze durch Deutschland“, Siedler-Verlag 2002) eine Geschichtslektion der besonderen Art an: Gemeinsam mit Weimarer Schülern möchte er den ersten Berliner Prozess gegen Mauerschützen der ddr in einem Rollenspiel erfahrbar machen. 1991/92 fand dieser im Kriminalgericht Berlin-Moabit gegen den Todesschützen im Fall Chris Gueffroy statt. Er war der letzte ddr-Flüchtling, der an der Berliner Mauer noch im Februar 1989 erschossen wurde. Die beteiligten Schüler können unter der Anleitung des Referenten in verschiedenen Rollen verstehen lernen: als Richter, Staatsanwalt oder Verteidiger, als Angeklagter oder Nebenklägerin. Oder als Vertreter der Öffentlichkeit im Publikum und auf der Pressebank.
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PROJEKT: 33 || ART: Zeitzeugeninterview || REFERENTEN: Dr. Matthias Wanitschke (TLStU) und Alexander Kobylinski (Journalist) || ZEIT: 10–16 Uhr || ORT: Schillergymnasium || TEILNEHMERANZAHL: 20
Die Stasi an der „Schiller“? D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N || S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9
Was war Anfang der Achtzigerjahre an der EOS „Friedrich Schiller“ los? Wer sich mit der Geschichte der ddr beschäftigt, stößt auf die Frage, welche Rolle das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) in dieser Zeit spielte. Einfache Antworten darauf gibt es nicht. Die Unterlagen des MfS selbst sind elementare und ursprüngliche Zeugnisse und geben Auskunft darüber wie eine Diktatur funktionieren kann. Deutlich wird aber auch, wie Menschen sich dem System entzogen, und wie viel Mut und Phantasie zum Widerstand sie entwickelten. Anhand von Stasi-Akten und Selbstzeugnissen beschäftigen sich die Teilnehmenden mit dem Schicksal Alexander Kobylinskis und einem Stück Weimarer ddr-Geschichte. Alexander Kobylinski, geboren 1964, lebte seit 1976 in Weimar und absolvierte sein Abitur an der eos „Friedrich Schiller“. 1983 schloss er seine Rede zum Abitur mit den Worten: Wir müssen lernen, mehr in eigener Verantwortung zu denken und zu handeln. Wir und unser Land brauchen Aufrichtigkeit.“ 1984 wurden er und drei weitere Jugendliche zu zwei Jahren Haft wegen Beeinträchtigung staatlicher oder gesellschaftlicher Tätigkeit verurteilt. 40
34 || ART: Workshop || REFERENT: Marta Kurek (EJBW) || ZEIT: 10–15.30 Uhr || ORT: Reithaus im Park an der Ilm (Saal) || TEILNEHMERANZAHL: 20 || INFOS ZUM REFERENTEN: www.ejbweimar.de PROJEKT:
Du hast 2009 die Wahl S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9 || D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N
Ist der Thüringer Landtag ein landesweiter Feiertag? Warum es sich lohnt wählen zu gehen? Wie du die Politik in Thüringen mitbestimmen und deine Interessen durchsetzen kannst? Was bei der Bundestagswahl passiert? ... Diese und andere Fragen zu Politik, Demokratie, Wahlen und jugendlicher Mitbestimmung werden während des Projekttags eine Rolle spielen. Wenn Ihr (bisher) keine Ahnung von Politik und Wahlen habt, aber im August und September diesen Jahres eure Stimmen zur Wahl in Thüringen zum ersten Mal abgeben dürft, oder aber wenn ihr euch (bereits) politisch engagiert und zur Landes- und Bundespolitik etwas zu sagen habt, dann seid ihr bei dem Workshop „Du hast 2009 die Wahl!“ genau richtig. Einen Tag lang werdet ihr mit jungen Menschen diese und andere Themen mit originellen Methoden bearbeiten, diskutieren und gemeinsam Spaß haben.
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35 || ART: Workshop || REFERENT: Herr Heerdegen || ZEIT: 10–16 Uhr || TREFFPUNKT: nach der Eröffnungsveranstaltung vor dem Kasseturm || TEILNEHMERANZAHL: 16 || ANFORDERUNG: Mac-Vorkenntnisse wären gut PROJEKT:
Der rasende Reporter D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N || S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9
Hast du Lust, dir als fliegend-rasender Reporter einen Eindruck vom Gesamtbild des Projekttages zu machen? Oder möchtest du gerne bei der Gestaltung einer Internetseite mitarbeiten? Dann bist du hier genau richtig, denn dieses Projekt beschäftigt sich mit der Dokumentation des Projekttages!
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36 || ART: Workshop || REFERENT: Ullrich Dillmann (VHS) || ZEIT: 10–14 Uhr || ORT: Volkshochschule (Haus Graben 6, Raum 304) || TEILNEHMERANZAHL: 20 || INFOS ZUM REFERENTEN: www.vhs-weimar.de PROJEKT:
Ein Haus der Demokratie in Weimar S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9 || D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N
Mehr als nur noch ein Museum? Vor 90 Jahren wurde die erste praktizierte demokratische Verfassung Deutschlands in Weimar beschlossen: die Weimarer Reichsverfassung. Dies, wie aber auch Jubiläen weiterer demokratischer Ereignisse – die Gründung der Bundesrepublik vor 60 Jahren oder der Mauerfall vor 20 Jahren –, waren Anlässe, 2009 zum Jahr der Demokratie auszurufen. Immer lauter wurde in den letzten Monaten der Ruf nach einem nationalen Ort demokratischer Erinnerung, der auf Grund der geschichtspolitischen Bedeutung der Weimarer Verfassung und der Gründung der Weimarer Republik hier in dieser Stadt stehen sollte: ein Haus der Demokratie. Unser Workshop hierzu soll u. a. folgende Fragen behandeln: Braucht Deutschland ein solches Haus, und wenn ja, warum? Ist Weimar ein geeigneter Standort hierfür – warum? Wie könnte eine inhaltliche Grundstruktur eines solchen Ortes aussehen? Welche Zielgruppen sollte ein Haus der Demokratie im Besonderen ansprechen? Die Antworten auf diese und weitere Fragen sollen Eingang finden in die weitere regionale und überregionale Diskussion um ein Haus der Demokratie in Weimar. 43
37 || ART: Workshop || REFERENT: Michael Raab (BiKo e.V. Erfurt) || ZEIT: 10–14 Uhr || ORT: Waldorfschufe || TEILNEHMERANZAHL: 20 || INFOS ZUM REFERENTEN: www.biko.arranca.de PROJEKT:
Identität und Anti-Identität D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N || S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9
Identitäten organisieren die Subjektivität in der modernen Welt. Fahnen, Pässe und „Du bist Deutschland“ stärken die nationale Identität. „Ich bin halt so“, erklärt und verklärt Verhalten mit der persönlichen Identität. Identität ist aber auch Mittel emanzipatorischer Kämpfe: Die Frauenbewegung ist oft nur deswegen so stark, weil sie auf weibliche Identität pocht, ähnliches gilt für die Schwulenbewegung und manchmal, ungewollt, sogar für queeres Aufbegehren. Die Veranstaltung schärft das Verständnis für Identität und den politischen Umgang damit. Die zugrundeliegende These ist: Bei politischen Kämpfen ist ein Identitätsbewusstsein vonnöten, um nicht in die Identitätsfalle zu stolpern.
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38 || ART: Workshop || REFERENT: Johannes Beleites || ZEIT: 10–14 Uhr || ORT: Schillergymnasium || TEILNEHMERANZAHL: 12 || INFOS ZUM REFERENTEN: www.bstu.bund.de PROJEKT:
Staatssicherheitsdienst der DDR S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9 || D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N
Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) – landläufig Stasi genannt – war der Geheimdienst der ddr. Geheimdienste gibt es in allen Ländern, und doch erhält ein Geheimdienst nur selten soviel Aufmerksamkeit wie heute die Stasi. Was ist das Besondere an ihr? Was waren ihre Aufgaben, welche Befugnisse hatten ihre Mitarbeiter, wie wirkte sich deren Tätigkeit auf das Leben Einzelner aus? Handelte es sich beim MfS um einen Geheimdienst oder eine Geheimpolizei? War die Staatssicherheit prägend für die gesamte ddr? Im Workshop soll diesen Fragen nachgegangen werden. Dabei können sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede zu anderen Geheimdiensten zur Sprache kommen. Anhand einzelner Fallbeispiele sollen die Auswirkungen der Tätigkeit des MfS auf Einzelne deutlich werden.
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39 || ART: Workshop || REFERENT: Uwe Flurschütz (BiKo e.V. Erfurt) || ZEIT: 10–14 Uhr || ORT: Waldorfschule || TEILNEHMERANZAHL: 20 || INFOS ZUM REFERENTEN: www.biko.arranca.de PROJEKT:
Globalisierung. There is no alternative? D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N || S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9
Ob in den Medien, in der Wirtschaft oder im Alltag: das Wort „Globalisierung“ begegnet uns überall. Doch was heißt das eigentlich und was bedeutet diese für unser Leben und unsere Zukunft? Die Wirtschaftstheorie sieht in der Globalisierung die Chance eines weltweiten Wohlstands, aber auch die Begründung für harte Einschnitte. Die so genannte Antiglobalisierungsbewegung warnt vor den Folgen und organisiert den Widerstand gegen globalen Freihandel. In dem Workshop wollen wir uns dem Begriff und Prozess der Globalisierung annähern, Gewinner und Verlierer ermitteln und die aktuelle Diskussion beleuchten. Institutionen, Akteure sowie Verträge der Weltwirtschaftsarchitektur werden vorgestellt und kritisch betrachtet. Ebenso wird auf das Gegenmodell – einer „Globalisierung von unten“ – eingegangen und dessen Gruppen und Bewegungen mit ihren Zielen, Stärken und Schwächen sowie Widerstandsformen vorgestellt.
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40 || ART: Workshop || REFERENT: André Baumann (BiKo e.V. Erfurt) || ZEIT: 10–14 Uhr || ORT: Waldorfschufe || TEILNEHMERANZAHL: 20 || INFOS ZUM REFERENTEN: www.biko.arranca.de PROJEKT:
Anarchie S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9 || D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N
In diesem Workshop werden die Grundideen verschiedener anarchistischer Strömungen der Vergangenheit vorgestellt. Gemeinsam werden Vorstellungen über Anarchie und Anarchismus herausgearbeitet und diskutiert. Bei Interesse können StichwortgeberInnen und ProtagonistInnen der anarchistischen Bewegung näher beleuchtet werden. Praktischen Versuchen und Perspektiven anarchistischer Entwürfe soll Raum eingeräumt werden. Ebenso können bei Interesse anarchistische Texte gelesen und ein Film über Anarchosyndikalismus vorgeführt werden.
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41 || ART: Workshop || REFERENT: Katrin Zirkel (EJBW) || ZEIT: 10–15.30 Uhr || ORT: Reithaus im Park an der Ilm (Theaterraum) || TEILNEHMERANZAHL: 20 || INFOS ZUM REFERENTEN: www.ejbweimar.de PROJEKT:
„In den Augen jedes Fremden … D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N || S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9
… sehe ich mich selbst.“ Menschenrechte, Demokratie und Ich. Menschenrechte beeinflussen alle Aspekte des gesellschaftlichen Lebens und bilden die Grundlage für ein friedliches Zusammenleben. Während des Projekttages habt ihr deshalb die Gelegenheit, mehr zu diesem komplexen und spannenden Thema zu erfahren. Wir diskutieren beispielsweise darüber, warum es so wichtig ist, dass jede und jeder ihre und seine Rechte kennt und was Demokratie und Menschenrechte miteinander verbindet. Mit Hilfe von Übungen und Spielen könnt ihr bewusst wahrnehmen und erleben, wie sich Menschenrechte im Alltag auswirken.
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42 || ART: Workshop || REFERENT: Dr. Frank König (EJBW) || ZEIT: 10–15.30 Uhr || ORT: Reithaus im Park an der Ilm (Seminarraum) || TEILNEHMERANZAHL: 12 || INFOS ZUM REFERENTEN: www.ejbweimar.de PROJEKT:
„Hart wie Kruppstahl, flink wie Windhunde S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9 || D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N
… und zäh wie Leder“. Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus. „Hart wie Kruppstahl, flink wie Windhunde und zäh wie Leder“, so sollte die Jugend im ns-Staat sein. Wie wurde dieses Ziel verfolgt, was bedeute das für die Kinder und Jugendlichen? Bei dem Projekttag gibt es Gelegenheit, auch die unbekannten jugendlichen Gegner und Unangepassten wie etwa die Hamburger Swing-Jugend oder die Edelweißpiraten kennenzulernen. Wir gehen aber auch der Frage nach, warum andere gerne Mitglied der Hitlerjugend waren, welche ideologischen Ziele die hj verfolgte und mit welchen Konsequenzen es verbunden war, nicht für den Führer marschieren zu wollen. Anhand zahlreicher Bilder, Filmmaterial oder auch Musikbeispielen erkunden wir, was Kindheit und Jugend in der nationalsozialistischen Diktatur bedeutete.
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43 || ART: Workshop || REFERENT: Andreas Leps || ZEIT: 10–15 Uhr || ORT: Rathaus || TEILNEHMERANZAHL: 20 PROJEKT:
Lokal Politik machen D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N || S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9
Was soll sich in meiner Stadt denn verändern? Und wer soll das tun: der Oberbürgermeister, der Stadtrat, Parteien? Am besten doch ich selber, weil ich am besten weiß, was rauskommen soll. Aber wie stelle ich das an? Anhand konkreter Probleme werden wir Strategien überlegen, was in Weimar geändert werden müsste und wie das umgesetzt werden kann: Vielleicht durch Unterwanderung von Parteien und Jugendorganisationen, Übernahme von Vereinen wie Umweltgruppen oder den adac, als Bürgerinitiativen, durch Demonstrationen oder Smart-Mobs. Braucht es denn den langen Marsch durch die Institutionen oder gibt es Wege, es schneller zu schaffen? Wie funktioniert also Lokalpolitik und wie bringe ich mich so ein, dass ich den maximalen Einfluss in kürzester Zeit erreiche?
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ZUM ABSCHLUSS DES TAGES
ZUM ABSCHLUSS: Tagesrückblick und Konzerte
|| ZEIT: ab 20 Uhr || ORT: Jugend- und Kulturzentrum „mon ami“ || TEILNEHMER: alle! || ANFORDERUNG: Lust an der Musik und der Bewegung || MITBRINGEN: bequeme Kleidung || INFOS ZUM VERANSTALTUNGSORT: www.monami-weimar.de
Lockerungsübung S C H U L Ü B E R G R E I F E N D E R P R O J E K T T A G D E R W E I M A R E R G Y M N A S I E N 2 0 0 9 || D E M O K R A T I E V E R S T E H E N , H I N T E R F R A G E N U N D B E W E G E N
„Und wie war’s?“ Dies ist die Frage, um die es sich bei der Abschlussveranstaltung drehen wird. Was war neu? Was habe ich erlebt? Was kennen gelernt? Euch erwartet eine bunte Präsentation ausgewählter Projekte, Ergebnisse der Diskussionsrunden und Eindrücke des ganzen Tages. Danach ist Partytime. Für euch werden Bands und ein dj das „ami“ rocken. Naja, ein bissl mitmachen ist schon gefragt. Also erscheint zahlreich. Wir freuen uns auf euch!
We are Bobbycars MUSIKRICHTUNG: New Rave, Indie, Electro- und Popmusik INFOS: www.myspace.com/wearebobbycarsmusic Stanley Schmidt DJ, EX-ANDROID_DANCE MUSIKRICHTUNG: Elektro, Minimal, Techno INFOS: www.myspace.com/danceandroid Groovy barbecue BASTARDS MUSIKRICHTUNG: Blues, Jazz, Funk INFOS: www.youtube.com/watch?v=a11GQYP8HH0 53
BUNTE DEMOKRATIE STATT BRAUNER DIKTATUR
BürgerInnenbündnis gegen Rechtsextremismus Herderplatz 14 // 99423 Weimar Telefon: (0 36 43) 77 73 60 E-Mail: weimar-gegen-rechts@web.de
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Internet: www.weimar-zeigt-sich.de
Übersicht der beteiligten Weimarer Gymnasien Bertuchgymnasium || ANSCHRIFT: Staatliche Berufsbildende Schule für Wirtschaft, Verwaltung und Ernährung, Haus 3, Rathenauplatz 1, 99423 Weimar || TELEFON: (0 36 43) 85 16 72 oder 90 53 52 || WWW .th.schule.de/we/bgwe Goethegymnasium || ANSCHRIFT: Amalienstraße 4, 99423 Weimar || TELEFON: (0 36 43) 85 16 72 oder 90 53 52 || WWW .goethegymnasium-weimar.de Humboldtgymnasium || ANSCHRIFT: Prager Straße 42, 99427 Weimar || TELEFON: (0 36 43) 42 77 77 || WWW .humboldt.we.th.schule.de Schillergymnasium || ANSCHRIFT: Thomas-Mann-Straße 2, 99423 Weimar || TELEFON: (0 36 43) 85 16 10 || WWW .schiller-gymnasium-weimar.de Waldorfschule || ANSCHRIFT: Klosterweg 8, 99425 Weimar || TELEFON: (0 36 43) 77 15-0 || WWW .waldorf-weimar.de Musikgymnasium Schloss Belvedere || ANSCHRIFT: Belvedere, 99425 Weimar || TELEFON: (0 36 43) 86 63-10-0 || WWW .musikgymnasium-belvedere.de Übersicht der außerschulischen Veranstaltungsorte Buchkinder Weimar || ANSCHRIFT: Carl-von-Ossietzky-Straße 81, gegenüber ehemaliger Polizei || WWW .buchkinder-weimar.de Evangelisches Gemeindezentrum „Paul Schneider“ || ANSCHRIFT: Moskauer Straße 1a, Weimar West, Nähe Bahnübergang || WWW .ek-weimar.de Gedenkstätte Buchenwald || ERREICHBARKEIT: mit der Stadtbuslinie 6 zu erreichen || WWW .buchenwald.de Jakobskirche || ANSCHRIFT: Jakobskirchhof 9, Rollplatz || WWW .ek-weimar.de Jugend- und Kulturzentrum „mon ami“ || ANSCHRIFT: Goetheplatz 11 || WWW .monami-weimar.de Kreuzkirche || ANSCHRIFT: Shakespearestraße || WWW .ek-weimar.de M18 || ANSCHRIFT: Marienstraße 18, Bauhaus-Universität || WWW .uni-weimar.de Radio LOTTE || ANSCHRIFT: Goetheplatz 12 || WWW .radio-lotte.de Rathaus || ANSCHRIFT: Markt 1 || WWW .weimar.de Reithaus || ANSCHRIFT: Park an der Ilm, Nähe Burgplatz || WWW .ejbweimar.de Salon K. || ANSCHRIFT: ehemaliger Friseursalon „Konezny“, Humboldtstraße 18, gegenüber Jugendherberge „Am Poseckschen Garten“
SCHULEN FÜR AUFKLÄRUNG: WWW.SFA.DE.VU